In dieser Episode nehme ich dich mal wieder mit hinter die Kulissen und spreche mit einer meiner Kundinnen über ihren zweiten Launch – und dabei halten wir nicht hinterm Berg. Ich habe einen Gast bei mir, der schon einmal bei mir im Podcast war. Beim letzten letzten Mal haben wir über ihren ersten Launch gesprochen, vielleicht erinnerst du dich an diese Episode, und heute schauen wir uns an, welche Ergebnisse sie mit ihrem zweiten Launch erzielt hat und wie genau sie das erreicht hat.

Freu dich auf eine super spannende Episode mit ganz vielen Insights von und mit Madita Schäkel.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Madita Schäkel ist Expertin für conversion-optimierte Texte für die wichtigsten Stellen eines Funnels oder Launches, damit Interessenten zu Kunden werden. In dieser Folge erfährst du mehr über die Erfolge ihres zweiten Launches und welche weitere Idee sich daraus entwickelt hat. Außerdem sprechen wir über die Veränderungen und Anpassungen, die sie im Hinblick auf die Learnings umgesetzt hat.

[8:20] – Auf welcher Basis hast du die Veränderungen vorgenommen? War das einfach ein Gefühl, das du hattest, oder hast du da konkrete Erkenntnisse oder sowas aus der letzten Challenge gehabt, die dann dazu geführt haben, da nochmal an die Texte zu gehen und auch an das Format – das Format also noch ein bisschen anzupassen? Es war beides. Es ist ja immer so, dass man nicht so viel Zeit hat, und dann geht man mit dem Besten, das man gerade hat, an den Start. Ich habe den Fokus für die Sales Page verändert. Der eine ausschlaggebende Punkt, warum die Leute kaufen sollten (die Grundlage war das Feedback einer Teilnehmerin), war, dass es nicht nur theoretisches Wissen ist, sondern dass ich unheimlich viele Beispiele gebe, die einfach dabei helfen direkt umzusetzen. Da habe ich mich entschieden, das auf der Sales Page noch genauer anzuteasern bzw. den Fokus darauf zu lenken. Das Produkt war ja ein bisschen anders. Das Thema war gleich, aber ich habe einen Online Kurs daraus gemacht. Das heißt, ich musste irgendwie gucken, dass ich das so verändere, dass es ohne mich funktioniert – das es als Selbstlernkurs funktioniert.

[8:43] – Der zweite Fehler, der gemacht wird, ist, dass ein Kurs entwickelt wird ohne ihn vorab mit den Teilnehmer:innen einmal live durchgetestet zu haben. Das heißt, der Kurs wird vorab aufgenommen, es wird vorab alles fertig gemacht und eingerichtet und versucht diesen Kurs dann zu verkaufen – und am Ende kauft ihn keine:r oder vielleicht nur ein paar Leute.

[11:03] – Als du deinen Verkaufspitch durchgeführt hast, hast du dich bei deinem zweiten Launch zu 100% wohl gefühlt oder warst du da auch noch ein bisschen zögerlich? Nee, überhaupt nicht. Das habe ich aber auch schon länger abgelegt. Weil, klar, das ist ein Business, natürlich will ich was verkaufen. Ich glaube, wenn man einmal dieses Verkaufen so reframed, dass man hilft – Ich verkaufe ja jetzt nicht irgendwas einfach nur um Geld zu verdienen, sondern ich verkaufe hier ein Produkt, von dem ich mir sehr sicher bin bzw. weiß, dass es ein Problem löst. Und wer das nicht möchte, der kann natürlich einfach gehen. Aber die, die das möchten, die gehen halt nicht. Mit dieser Einstellung gehe ich eigentlich immer da rein. Auch in Erstgespräche. Wenn sie nichts von mir kaufen wollen würden, dann wären sie auch nicht hier.

[17:19] – Ein Zahlungsanbieter macht vieles einfacher, auch wenn man dafür Gebühren bezahlt. Und es nimmt natürlich auch die Hürde zu kaufen, weil man halt nicht dich noch einmal anschreiben muss, weil man einfach klicken kann, bezahlen kann und alles ist gut. Es wirkt halt einfach auch professioneller. Also nicht, dass man das beim ersten Launch machen sollte oder braucht, aber ich glaube schon, dass es einfach ein bisschen gestandener ist. Ich glaube auch, beim ersten Launch ist es jetzt nicht unbedingt notwendig. Da geht es eher darum, aus meiner Sicht, nochmal ganz viel zu experimentieren und erstmal überhaupt diese Erfahrungen zu sammeln.

[18:53] – Du hast ja das gleiche Angebot nochmal verkauft, in einem unterschiedlichen Format. Hast du dich unwohl gefühlt, dasselbe Produkt nochmal zu verkaufen oder den gleichen Launch, die Challenge noch einmal durchzuführen? Nee, überhaupt nicht. Eher das Gegenteil. Ich habe ja sogar vor meinem ersten Launch einen Test-Workshop gemacht, also das Angebot quasi kostenlos herausgegeben, einfach um das Vertrauen in mir zu erwecken, dass das Produkt funktioniert. Das hat mir diesmal sehr geholfen, weil ich wusste, dass das Produkt funktioniert und ich dafür auch schon zahlende Kund:innen gewonnen habe. … Und dieses Wissen, dieses Vertrauen in das Produkt und in den Launch, das hat mir unheimlich geholfen.

[20:00] – Viele denken halt, sie müssen immer wieder was Neues ausprobieren. Es ist viel schlauer, weniger zu machen und die Launches bzw. die Produkte, die man jetzt schon hat und einmal durchgeführt hat und wo man auch Ergebnisse hat, das eben noch einmal durchzuführen und immer wieder zu perfektionieren, statt immer wieder was Neues zu machen (weil es mit E-Mails und Technik und allem Pipapo schon sehr umfangreich ist). Wenn ich halt jedesmal etwas Neues mache, dann fange ich auch jedesmal wieder bei Null an. Und so hast du schon ganz viele Sachen einfach da und hast natürlich auch das Vertrauen, dass es schonmal geklappt hat und auch jemand gekauft hat und das macht natürlich vieles leichter.

[20:47] – Würdest du es noch ein drittes Mal machen? Auf jeden Fall! Ich werde es auch noch ein drittes und viertes und fünftes Mal machen. Ich hatte das ja schon in unserem letzten Coaching-Call gesagt. Ich möchte das Produkt gerne auf “Evergreen” stellen. … Deswegen werde ich diesen Launch jetzt Schritt für Schritt in einen Funnel verwandeln, sodass er dann auch ohne Challenge funktioniert. Ich glaube auch, das ist ein super Produkt und kann sehr gut funktionieren. Vielleicht auch nochmal als Tipp für diejenigen, die uns zuhören: Aus meiner Perspektive ist es immer ganz wichtig, Sachen live durchzuführen und zu testen, um wirklich Feedback zu bekommen.

[23:20] – Testen, Erfahrung sammeln und du hast ja auch gesagt, dass du es beim ersten Mal kostenfrei probeweise durchgeführt hast, um mal zu gucken: Funktioniert das? Ist das verständlich, was ich mache? Und hast dadurch nochmal wertvolles Feedback und wahrscheinlich auch wertvolle Testimonials bekommen, die dich eben auch für den Launch unterstützt haben. Als ich diesen kostenlosen Workshop gemacht habe – das ist gar nicht mehr vergleichbar mit dem Produkt, was es jetzt ist, weil sich das einfach so weiterentwickelt hat. Auch der zweite Workshop, den ich im März gelauncht habe, ist gar nicht mehr vergleichbar mit dem Inhalt, der jetzt drin ist. Du entwickelst dich ja auch als Anbieter immer weiter und lernst immer neu dazu. Und das ist auch nicht zu unterschätzen. Das Produkt entwickelt sich auch weiter, je öfter man es launcht und verkauft und das Feedback einarbeitet. Ich habe jetzt wieder ein paar Learnings gewonnen, die ich einbauen werde und das heißt, beim nächsten Mal wird das Produkt noch besser.

[25:33] – Wann hast du damit begonnen deine Challenge zu planen? Also die Challenge habe ich, glaube ich, im Januar oder Februar entwickelt, kurz nach unserem Retreat, wo wir nochmal darüber gesprochen hatten. Da habe ich ganz viele Ideen gesammelt. Dann habe ich sie konzipiert und aktiv beworben habe ich sie eine Woche, bevor es losging. Zumindest mit Facebook-Ads und die E-Mail-Serie an meine Liste geschrieben. Vorher habe ich diesmal aber mit einem Freebie meine Liste aufgebaut (letztes Mal nicht), also mit einem Lead-Magneten, der quasi so funktioniert, dass die Leute, die sich dafür anmelden, auch wirklich an der Challenge interessiert sind. Und die Leute, die an der Challenge interessiert sind, von denen wusste ich, dass sie auch sicherlich mein Produkt hilfreich finden werden. Das heißt, es ist diese Treppe aus Produkt, Conversion-Event und Lead-Magnet gewesen.

Tanja Lenke she-preneur Podcast Produkt weiterentwickeln

[28:10] – Worüber hast du die meisten Teilnehmer:innen für deine Challenge gewonnen? Du hast ja gesagt, du hattest knapp 400 Anmeldungen. Kamen die aus deiner Liste, also sprich von dem Freebie, oder hast du auch die Challenge direkt beworben? Die kamen relativ gleichteilig aus meiner E-Mail-Liste (ich habe eine E-Mail-Sequenz an meine Liste geschrieben), da kamen die meisten her, aber ganz knapp, und danach kamen die meisten Leute aus Facebook Ads. Das war die zweite größte Quelle. Und dann, zu meiner Überraschung, aus Social Media.

[30:15] – Ich habe noch eine Frage und ich glaube, die ist für viele auch super spannend: Wie groß war deine E-Mail-Liste bei deinem ersten Launch und wie groß ist deine E-Mail-Liste heute? Bei meinem ersten Launch hatte ich in meiner E-Mail-Liste ungefähr 200 bis 300 und jetzt sind es 800.

[31:27] – Es ist alles möglich und es kommt nicht auf die Größe der E-Mail-Liste an, sondern eher auf die Qualität der Leute und natürlich auch auf die Qualität der Inhalte, die du eben zur Verfügung stellst. Und das ist natürlich auch das Ergebnis daraus, dass du das Problem deiner Zielgruppe kennst.

[32:30] – Wie wichtig, denkst du, ist das Thema Planung für so einen Launch? Super wichtig. Seit ich bei dir in diesem Programm bin (ich bin ja nicht neu selbstständig, ich bin ja nur neu in diesem Programm), also, was ich alleine jetzt in diesem Jahr schon umgesetzt habe, ist enorm und das hatte ich vorher nicht, weil ich keine Planung hatte. … Also Planung hat mir geholfen das einfach strukturiert anzugehen. Ich habe gelernt mir einen Fokus zu setzen. Was möchte ich haben? In dem Fall war es bei mir Umsatz, weil ich endlich wollte, dass sich das auch mal lohnt. Und daraus ergeben sich die To-Dos, die wichtig sind, um das zu erreichen. Und so ist es ja beim Launch auch. Was ist das Ziel? Das Ziel ist so viel Umsatz zu machen mit soundsoviel Leuten. Okay, du willst soundsoviel Leute gewinnen? Das bedeutet, du musst soundsoviel Teilnehmer:innen gewinnen. Das bedeutet, du musst soundsoviel in Facebook Ads investieren und so weiter und so fort. Das hat mein Business komplett umgedreht.

[35:30] – Wie wichtig ist aus deiner Sicht das Mindset für einen Launch? Ich würde sagen genauso wichtig, wie die Strategie. Das habe ich mir hier auch als Tipp aufgeschrieben, das ist die Energie. Also ich hatte das Gefühl, dass in der zweiten Challenge die Energie so wahnsinnig toll war, weil ich mich wohlgefühlt habe. Ich habe mich in den Lives wohlgefühlt. Die Leute haben mir gesagt: “Oh, das inspiriert mich gerade total.”, das hat mich wieder motiviert. Sie haben sich bedankt. … Ich hatte ganz hohe Vibes, würde ich sagen. Und das wirkt sich halt aus, mit welcher Energie wir da reingehen. Ich bin sowieso so ein Energie-Freak. Ich glaube daran, dass wir das anziehen.

[37:41] – Ich hatte beim ersten Launch auch Angst. Was, wenn da Fragen kommen, die ich nicht beantworten kann? Ich glaube, das ist so eine typische Angst. Aber das ist nicht passiert. Es gab keine einzige Frage, die ich nicht beantworten konnte. Ich glaube, das ist bei den meisten so, weil die Leute, die reinkommen, haben ja weniger Expertise, wahrscheinlich, als du in diesem Bereich, deswegen sind sie ja bei dir. Und selbst wenn, dann sagt man: “Ja, da muss ich selber mal gucken, dann melde ich mich später nochmal bei dir.” Auch kein Problem. Man kann auch nicht alles wissen. Und ich glaube, was halt wichtig ist wenn man Expertin in einem bestimmten Bereich ist, dann auch zu wissen, wo wir die Lösung oder die Antwort finden. Wenn du Expertin in dem Bereich bist, dann hast du entweder ein Netzwerk oder irgendwelche Unterlagen, wo du das nachlesen und dann eben auch die Antwort mitgeben kannst. Aber du musst nicht alles wissen, das ist totaler Quatsch. Dann gehen wir halt nie raus, wenn wir warten, bis wir alles wissen und die Allerbeste auf der ganzen Welt sind.

[38:50] – Welche 3 Tipps hast du für jemanden, der zum ersten Mal einen Launch durchführt? Also erstmal, Tipp Null, würde ich sagen, ist, dass du ein gutes Angebot brauchst. Du brauchst ein spezifisches Angebot, das ein spezifisches Problem löst für eine spezifische Person oder Personengruppe. Das ist das Wichtigste.Nummer eins, würde ich sagen, ist die Bereitschaft dass man diese Energie und Zeit investiert, ohne vielleicht das Ergebnis zu haben, was man sich vorgestellt hat. Weil, irgendwas wird passieren, irgendwas wirst du lernen, irgendwer wird kommen, irgendwas wird sich ergeben. … Ich zum Beispiel habe daraus gemerkt, dass die Leute gar nicht wissen, wie man so ein richtiges Freebie oder einen richtigen Lead-Magneten konzipiert und daraus ist mein Workshop entstanden, den ich jetzt verkaufe. Also irgendwas wird sich ergeben. Selbst wenn ich nichts verkauft hätte, wäre das ein Learning gewesen, womit ich jetzt wieder Geld verdienen würde oder kann. Und ich würde sagen, du brauchst ein gutes Conversion-Event – ein gutes Webinar, eine gute Challenge. Das muss einfach passen und zum Angebot passen. Diese Connection muss irgendwie stimmen, damit du auch die Erfolge hast, die du haben möchtest. … Für den ersten Launch, für jemanden, der sich vielleicht auch im Marketing nicht auskennt, der vielleicht sowieso noch nicht allzu viele Kund:innen hat, sind, glaube ich, diese 100-200 Leute ideal, wo man einfach mal üben kann, einfach mal zuhören kann, einfach mal Fragen stellen kann. … Für den Launch brauchst du auch eine Strategie, wie du diese Leute in dieses Conversion-Event bekommst. Sei es über eine E-Mail-Liste, über Facebook Ads, über Google Ads, was auch immer es ist, aber irgendeinen Weg brauchst du, um diese Leute in die Challenge zu bekommen.

[42:04] – Ich würde noch einen Mini-Tipp hinzufügen: Wirklich experimentieren und bereit sein zu experimentieren und Dinge, wie du es auch getan hast, einfach kostenfrei auszutesten, um Sicherheit zu bekommen.

Mehr über Madita Schäkel: Maditas Content (ihre Webseite) / für ihren Freebie-Workshop kannst du dich hier anmelden / die Warteliste für ihre nächste Landing Page-Challenge findest du hier.

Maditas 4 Tipps für deinen ersten Launch habe ich dir hier noch einmal kurz und knackig zusammengefasst:

  1. Du brauchst ein gutes Angebot. Du brauchst ein spezifisches Angebot, das ein spezifisches Problem löst für eine spezifische Person oder Personengruppe.
  2. Sei bereit Zeit und Energie zu investieren, ohne vielleicht das Ergebnis zu haben, das du dir vorgestellt hast. Denn, irgendetwas wird passieren, irgendetwas wirst du lernen, irgendetwas wird sich ergeben.
  3. Du brauchst ein gutes Conversion-Event. Das kann ein gutes Webinar oder eine gute Challenge sein. Es muss zu deinem Angebot passen, damit du auch die Erfolge erzielst, die du haben möchtest.
  4. Für den Launch brauchst du eine Strategie, wie du Interessenten in dein Conversion-Event bekommst. Sei es über eine E-Mail-Liste, über Facebook Ads, über Google Ads.

Was war dein wichtigstes Learning aus deinem ersten Launch / deinem ersten Webinar / deiner ersten Challenge?

Du willst dein erstes Produkt online bringen? Dann klicke hier und hol dir meinen Fahrplan für deinen ersten Onlinekurs, den du leicht und ohne Technik umsetzen kannst. Ich freue mich sehr, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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