Lange habe ich mich übrigens total schwer getan, mich zu zeigen und dir mehr von mir zu erzählen, statt einfach nur Business-Tipps zu teilen. Ich glaube, da geht es einigen genauso und sie denken Dinge wie “Was soll ich denn da erzählen?” oder “Wer hat denn daran überhaupt Interesse?”. Aber wenn wir uns einmal überlegen, warum wir selbst anderen Menschen folgen, dann wird uns ganz schnell klar, dass wir ja dadurch mehr von dieser Person erfahren wollen.

Wir möchten wissen, wer das Gesicht hinter all diesen Business-Tipps ist – wofür diese Person steht, was sie eigentlich ausmacht.

Mein Denken wandelte sich mit der Gründung von she-preneur, als ich damit begann aktiv eine Community für selbstständige Frauen aufzubauen. Die Frauen wollten mehr von mir sehen, sie wollten wissen, wer ich denn eigentlich bin. Das war der Zeitpunkt, an dem ich mehr von mir und meiner Persönlichkeit gezeigt habe. Mit allen Ecken und Kanten, auf einer unperfekten Art und Weise, aber ehrlich und authentisch.

Wenn du keine Community hast, ist es viel schwieriger Produkte zu verkaufen, weil du nicht weißt, an wen du deine Produkte verkaufen sollst. Wir brauchen die Menschen aus unserer Community, denen wir mit unserer Vision helfen können, um unser Business aufzubauen und um einen Beitrag leisten zu können. Denn wir dürfen nie vergessen, dass Menschen von Menschen kaufen.

Community-Aufbau wird oft gleichgesetzt mit Tausenden von Follower:innen, das ist aber überhaupt gar nicht der Fall. Sondern es geht vielmehr darum, aktive Follower:innen zu haben, mit denen du in den Austausch gehen kannst, zu denen du eine persönliche Beziehung aufbauen und die du eben auch an dich binden kannst. 1000 Follower:innen bringen dir nichts, wenn du keine Reaktionen von ihnen bekommst, wenn sie nicht auf deine Fragen antworten, wenn sie nicht mit deinem Content interagieren.

In der 31. Podcast-Episode setzen wir uns deshalb aktiv mit deinem Community-Aufbau auseinander und ich zeige dir, dass sich der Aufwand lohnt und gar nicht so riesig ist.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Ich weiß, wer die Menschen sind, die mir folgen. Ich weiß, was sie interessiert, welche Herausforderungen sie haben und auch, dass es nicht nur ums Business geht, sondern eben auch um mich als Person, um mich als Gründerin, um meine Learnings, um meine Werte, um meine Sicht auf die Dinge, um meine Träume und Ziele.

Ich habe auch gemerkt, vor allem in den letzten 1 – 2 Jahren, dass ich für viele Frauen zum Vorbild geworden bin und das war eigentlich nie mein Ziel. Das wurde mir aber mehr und mehr zurückgespiegelt und ich finde es super spannend, auch wenn es am Anfang schon ein komisches Gefühl war. Aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und finde es wahnsinnig toll, dass ich so viele Frauen inspirieren darf und ihnen helfen kann, ihr Business aufzubauen.

[7:11] – Ich glaube, dass viel mehr Frauen in den Vordergrund treten und sich zeigen sollten, denn es ist einfach unglaublich wichtig. Und wir können nicht auf den perfekten Moment warten – bis eben alles super perfekt und super professionell ist – denn den wird es nicht geben. Was wir vor allem nicht außer Acht lassen sollten, ist, dass wir uns über dieses perfekte Bild nicht mit anderen verbinden können. Wir können keine Verbindung zwischen Menschen, zwischen uns und einer anderen Person, aufbauen, wenn wir uns unauthentisch zeigen. Denn niemand ist perfekt und das wissen wir eigentlich auch.

[9:46] – Ich wünsche mir, dass noch viel mehr Frauen zu Vorbildern für andere Frauen werden und auch für die nächste Generation, denn ich glaube da gibt es noch viel Potenzial, noch ganz viel Aufholbedarf. Ich bin mir sicher, dass wir Frauen noch ganz viel bewegen können, wenn wir für unsere eigenen Träume losgehen und unsere Ziele verfolgen. Wenn wir dafür einstehen, was wir in unseren Leben erreichen wollen und dass wir damit eben auch noch viel mehr zur Gleichberechtigung beitragen können. Leider sehe ich immer wieder, dass viele selbstständige Frauen nicht ausreichend den Fokus darauf legen, für ihre Themen bekannt zu werden, Reichweite aufzubauen, Bekanntheit aufzubauen und das Thema “Community Aufbau” eher in den Hintergrund schieben.

[10:58] – Und aus meiner Sicht kann ich wirklich sagen, dass das Thema “Community Aufbau”, überhaupt Communities, total unterschätzt wird. Viele glauben tatsächlich, dass eine eigene Community zu viel Arbeit ist. Aber ich möchte dir heute sagen, dass das Gegenteil der Fall ist. Wenn du keine Community hast, ist es nämlich viel schwerer Produkte zu entwickeln, die auch gekauft werden, oder überhaupt Produkte zu verkaufen … Denn wenn wir niemanden haben, an den wir unsere Produkte verkaufen können, dann brauchen wir auch keine Produkte. Dann brauchen wir auch kein Business. Wir brauchen diese Menschen, denen wir helfen können, um unser Business aufzubauen und um einen Beitrag leisten zu können.

[12:19] – Du hast dich sicherlich selbstständig gemacht, weil du mit deinem Business etwas bewegen möchtest, weil du Menschen helfen möchtest, weil du Kund:innen gewinnen möchtest. Wenn das der Fall ist, dann brauchst du auch eine Community. Du brauchst Menschen, die Interesse an deinem Thema haben. Du brauchst Menschen, die dir folgen, die davon erfahren, wofür du stehst und die eben auch Interesse daran haben, mehr von dir zu lernen und schlussendlich dann auch deine Produkte kaufen.

[13:19] – Community-Aufbau wird oft gleichgesetzt mit Tausenden von Follower:innen, das ist aber überhaupt gar nicht der Fall. Sondern es geht vielmehr darum, aktive Follower:innen zu haben. Also Follower:innen, mit denen du in den Austausch gehen kannst, Follower:innen, zu denen du eine persönliche Beziehung aufbauen und die du eben auch an dich binden kannst. 100 Follower:innen, die mit dir in den Austausch gehen, sind viel wertvoller als 1000, die nicht mit dir reden. 1000 Follower:innen bringen dir nichts, wenn du keine Reaktionen von denen bekommst, wenn sie nicht auf deine Fragen antworten, wenn sie nicht mit deinem Content interagieren.

[14:58] – Wir dürfen nie vergessen, dass Menschen von Menschen kaufen. Dass wir, um zu verkaufen, eben auch Vertrauen aufbauen müssen und dass wir von Menschen kaufen, denen wir vertrauen. Von Menschen, die wir toll finden, von Menschen, die wir kennengelernt haben, die wir sympathisch finden: “Ja cool, diese Person kennt sich zu diesem Thema total gut aus. Ich mag die Person, ich mag ihren Ansatz, ich mag ihre Sicht auf die Dinge und ich könnte mir gut vorstellen, dass sie mir z.B. bei meinem Business-Aufbau helfen kann. Vielleicht habe ich von dieser Person auch schon einmal einen guten Tipp bekommen, der mich sofort weitergebracht hat.” … Nutze Social Media hauptsächlich für den Aufbau von Beziehungen zu deinen Follower:innen, weniger um zu verkaufen.

[16:20] – Der erste Tipp, den ich dir mit auf den Weg geben möchte, ist: Habe eine Vision, hab ein ganz konkretes Ziel für deine Community. Ich muss wissen, wofür du stehst und wohin du mich bringen möchtest, dann folge ich dir. Wenn für mich als Community-Mitglied nicht klar ersichtlich ist, wofür du stehst, dann weiß ich eben auch nicht, warum ich dir folgen sollte. Oder dann interagiere ich auch nicht mit deinem Content.

Tanja Lenke she-preneur Podcast Community Aufbau

[18:30] – Erstelle Content, der auf deine Vision einzahlt. Was ist dein Thema? Dein Thema ist super wichtig und auf dieses Thema muss dein Content einzahlen. Wenn es nicht auf dein Thema bzw. deine Vision einzahlt, dann hat dieser Content auf deinen Profilen nichts zu suchen. Das ist ganz wichtig. Halte da wirklich den Fokus drauf, auch wenn du etwas persönliches erzählst. Versuche immer das auf deine Vision umzulenken, also was hast du daraus gelernt und wie steht das im Zusammenhang, was du für andere erreichen möchtest? Was du für die Welt erreichen möchtest?

[19:32] – Poste regelmäßig. Werte aus und experimentiere mit unterschiedlichen Beitragsformaten. Das Thema Regelmäßigkeit ist ein Thema, was die meisten nicht durchziehen. Ich weiß nicht, warum es so schwierig ist, aber die meisten posten nicht regelmäßig und haben einfach zu lange Pausen … Wenn etwas nicht kontinuierlich erscheint, dann ist das Problem eben, dass du nicht sehr vertrauensvoll rüberkommst. Wenn ich immer nur ab und zu mal was von dir lese, irgendwie in unregelmäßigen Abständen, … dann ist das komisch. Und ich möchte mit jemandem zusammenarbeiten, wo dieses Regelmäßige da ist.

[22:41] – Auswertungen sind in diesem Sinne auch total wichtig. Du hast ja überall deine Statistiken und kannst sehen, welche Beiträge besonders gut ankommen und welche nicht. Du legst den Fokus dann auf die Beiträge, die besonders gut ankommen. Und die, die nicht gut ankommen, die nimmst du raus … Ganz viel experimentieren ist wichtig, mit unterschiedlichen Beitragsformaten, mit unterschiedlichen Texten, mit unterschiedlichen Grafiken, vielleicht ein Foto von dir, vielleicht einfach nur ein Text und so weiter.

[23:26] – Der vierte Punkt: Sprich nicht nur über dich selbst, beziehe vor allem auch deine Community mit ein. Es ist ganz wichtig, dass du nicht nur über dich selbst erzählst, sondern Mehrwert lieferst. Frag dich immer: Wie kannst du deiner Community, deinem Publikum, helfen? Welche Tipps hast du für sie? Welche Fehler hast du vielleicht gemacht? Was hast du daraus gelernt? Versuche dich immer in die Situation deines Publikums zu versetzen und gib ihnen relevante Tipps. Beziehe deinen Content immer auch auf dein Thema.

[25:29] – Der fünfte Tipp, den ich heute für dich habe, ist: Antworte auf alle Kommentare und Nachrichten. Das ist ganz wichtig. Wenn ich mit dir interagiere, wenn ich dir einen Kommentar schreibe, dann möchte ich eben auch eine Antwort haben … Nimm dir die Zeit und antworte wirklich auf alle Kommentare und Nachrichten.

[27:08] – Der sechste Tipp, den ich heute für dich habe, ist: Kommentiere bei anderen. Also nimm dir auch Zeit, um einmal zu recherchieren, wer noch eine ähnliche Zielgruppe hat oder wer Interesse an deinem Thema hat und kommentiere dann bei diesen Profilen oder Accounts, je nachdem auf welchem Kanal du aktiv bist. Weil dann werden auch wieder andere auf dich aufmerksam. Und versuche in diesen Kommentaren auch immer dein Thema mit aufzugreifen.

[27:54] – Und der siebte Tipp ist ein ganz wichtiger Tipp: Habe Ausdauer. Bleib dran. Neben dem Kontinuierlichen ist das eben auch wichtig … Es braucht seine Zeit, es funktioniert nicht von heute auf morgen. Das ist etwas, was du langfristig tun musst, wovon du aber auch langfristig Früchte tragen wirst – du wirst davon langfristig profitieren. Also Pflege deine Community.

Nimm dir etwas Zeit, um einmal auch deinen eigenen Kanal zu analysieren und um dir zu überlegen, wie du meine Tipps künftig mehr einbinden kannst. Gerne möchte ich dir die 7 Tipps für den Aufbau einer aktiven Community zusammenfassen:

  1. Habe eine Vision. Ich muss wissen, wofür du stehst und wohin du mich bringen möchtest.
  2. Erstelle Content, der auf deine Vision einzahlt. Ich möchte sehen, wie du die Welt verändern möchtest.
  3. Poste regelmäßig. Nur so kann ich langfristig Vertrauen zu dir aufbauen.
  4. Liefere Mehrwert. Sprich nicht nur über dich selbst, beziehe vor allem deine Community mit ein.
  5. Antworte auf alle Kommentare und Nachrichten. Zeige Wertschätzung für die Interaktion deiner Community.
  6. Kommentiere bei anderen. Zeige der Welt da draußen, wer du bist und was deine Vision ist.
  7. Habe Ausdauer. Bleib dran. Pflege deine Community langfristig, für einen langfristigen Erfolg.

Postest du regelmäßig themenrelevanten Content und betreibst damit aktiv eine Community-Pflege? Oder fehlt dir dazu bisher die Zeit?

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg beim Durcharbeiten der Tipps dieser Episode. Teile deine Erkenntnisse auch gerne in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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