Es ist 2026 und das bedeutet, dass she-preneur 10 Jahre alt geworden ist! Wahnsinn. Ich kann es selber kaum glauben, dass ich vor einem ganzen Jahrzehnt mit dieser Vision rausgegangen bin.
Und was jetzt so freudig-fluffig klingt, war in Summe eine Reise voller Ups und Downs.
2016 hatte ich diesen riesengroßen Traum, mir etwas aufzubauen. Etwas, das mir Freiheit gibt, das mich flexibel macht, das mich reisen und von unterschiedlichen Orten aus arbeiten lässt. Etwas, mit dem ich mein Leben nach meinen eigenen Regeln leben kann.
She-preneur, mein Angebot für selbstständige Frauen und Unternehmerinnen, war geboren. Und da sich in 10 Jahren ziemlich viele Erfahrungen ansammeln, teile ich hier meine Top 10 mit dir.
Die Learnings sind eine Zusammenfassung, von denen du für deine Selbstständigkeit wunderbar profitieren kannst. Ich zeige dir meine Fehler, wie ich sie gelöst habe und was du für dich selbst daraus mitnehmen kannst.
Dieser Beitrag ist für dich, wenn du 2026 größer denken und stabiler wachsen willst.
Mein Tipp gleich zu Beginn: Diese Podcast-Serie wird deinen Blick aufs Business komplett verändern.
„Warum läuft es noch nicht so, wie ich will?“ Die Antwort auf diese Frage findest du in den folgenden vier Learnings.
Ich bin damals mit einem Kopf voller Illusionen gestartet. Ich dachte, eine schöne Webseite und ein hübsches Logo reichen aus, um online Kundinnen zu gewinnen. Heute weiß ich: Das war ein Trugschluss – und davon gab es noch so einige.
➔ Du musst nicht jemand anderes werden, um erfolgreich zu sein.
Am Anfang von she-preneur war da eine große Unsicherheit – in mir drinnen – und das Gefühl, jemand anderes sein zu müssen.
Das ist im Grunde ja auch irgendwie normal. Wenn wir mit etwas Neuem starten, wissen wir schließlich noch nicht, was funktioniert und was nicht funktioniert.
Ich habe damals Dinge umgesetzt, von denen ich dachte, dass sie extrem wichtig sind: Fotoshooting, Logo-Entwicklung, Webseiten-Aufbau, Blogartikel.
Ich versuchte außerdem krampfhaft, „professionell“ und „seriös“ aufzutreten (mit einem schicken Kleidchen, einer weißen Bluse – so Dingen, die man optisch mit diesen Adjektiven in Verbund bringt), obwohl das nicht meiner eigenen Persönlichkeit entsprach.
Die große Illusion dabei war: Ich dachte, nach dem Launch meiner Webseite würden sofort Anfragen kommen. Die Realität sah aber anders aus, denn es passierte … rein gar nichts.
Mein wichtigstes Learning aus dieser Zeit: Erst je authentischer und persönlicher mein Auftritt war, desto erfolgreicher wurde ich.
Die richtigen Kundinnen kommen nämlich, wenn man sich selbst zeigt. Es ist keine Verstellung nötig, um auf andere seriös oder professionell zu wirken. Das bestätigten mir meine ersten Kundinnen bei Live-Treffen, die ich veranstaltet habe: „Tanja, du bist wirklich so, wie du online bist.“ Und das ist, wie ich finde, eins der schönsten Komplimente.
Übrigens: Authentisch zu sein kostet weniger Energie als eine Rolle zu spielen.
➔ Wenn niemand kauft, ist alles andere zweitrangig.
Einer meiner größten Fehler gleich zu Beginn war mein Fokus. Der lag auf Logo, Webseite, Fotoshooting und Blog statt auf dem Verkauf.
Das führte dazu, dass ich meinen ersten Umsatz erst nach neun Monaten (!) erzielte.
Im Grunde war es nämlich so: Ich suchte Ablenkung in meiner Komfortzone, ich bastelte lieber an Logo und an der Webseite. Aber ich beschäftigte mich nicht mit meiner Zielgruppe.
Mein Kernproblem damals war: Ich wusste nicht, welches Problem mein Angebot löst und dass es dafür auch eine Nachfrage geben muss.
Mein wichtigstes Learning aus dieser Zeit: Ohne Verkauf ist alles andere zweitrangig.
Meine ersten Kundinnen kamen nicht durch meine Online-Präsenz, sondern durch persönliche Kontakte und mein Netzwerk für Frauen. Ich merkte, dass ich sichtbarer werden und nah an meiner Zielgruppe sein muss, um ihre Probleme zu verstehen und eine Lösung anbieten zu können.
Also wagte ich mich aus meiner kuschligen Komfortzone heraus. Ich interviewte andere selbstständige Frauen, die diese Interviews mit ihren Communities teilten. Meine Reichweite stieg.
Ich gründete die Facebook-Gruppe she-preneur Community (für selbstständige Frauen), ich begann Meet-Ups in Berlin zu organisieren, ich traf mich mit anderen selbstständigen Frauen in Restaurants.
Ich lernte: Erst verkaufen – dann bauen. Alles andere ist Beschäftigung, kein Business.
➔ Durchbruch entsteht durch Wiederholung, nicht durch den ersten Versuch.
Ich habe damals angefangen Webinare zu veranstalten, um meine kostenpflichtige Mitgliedschaft, den she-preneur Insider Club, zu verkaufen. Dafür habe ich jeden einzelnen Monat ein neues Webinar entwickelt und durchgeführt.
Das Ergebnis davon war, dass jeden Monat so 2 bis 3 Frauen gekauft haben – es haben aber auch immer ca. 2 bis 3 Frauen gekündigt. Es fand keinerlei Wachstum statt.
Mein Problem damals war: keine Wiederholung, keine Optimierung, keine Verbesserung.
Mein wichtigstes Learning aus dieser Zeit: Ich setze seitdem den Fokus auf datenbasierte Optimierung statt auf mein Bauchgefühl. Ich analysiere Feedback, um zu verstehen, was in den Köpfen meiner Zielgruppe vorgeht.
Etwas einmalig zu machen, ist nicht ausreichend. Denn du kannst nur besser werden, indem du die Sachen optimierst und zwar auf Basis von Feedback oder von Fehlern.
Mein Tipp: Nicht zu schnell aufgeben oder ständig etwas neu anfangen, nur weil es beim ersten Mal nicht perfekt funktioniert.
➔ Mehr tun bringt selten mehr Ergebnis.
2017 veranstaltete ich zum ersten Mal die she-preneur Summit, die mir mehr Mitglieder in meine kostenpflichtige Membership brachte.
Das Problem daran war nur: Mit diesem Wachstum kamen immer mehr Aufgaben – Kundinnenbetreuung, technische Rückfragen, Kündigungen, Zahlungsausfälle – die ich alle selbst bewältigte, ohne Unterstützung.
Zusätzlich zu den operativen Aufgaben musste ich auch noch monatlich neuen Content für meine Mitglieder erstellen.
Mein Tiefpunkt damals war: Im Dezember 2017 dachte ich daran, alles hinzuschmeißen. Ich arbeitete fast Tag und Nacht, hatte keine Zeit mehr für Freund:innen, mein Mental Load war extrem hoch, ich konnte kaum schlafen.
Mein wichtigstes Learning aus dieser Zeit: Ich erkannte, dass Wachstum nicht durch mehr Tun entsteht, sondern durch:
Deshalb merke dir: Wachstum entsteht oft nicht durch zusätzliche Aufgaben, sondern durch das bewusste Weglassen von dem, was keinen Hebel hat.
Von Illusion zu Impact: Mein ehrlicher Gründungsrückblick. In dieser Folge nehme ich dich mit an den Anfang meiner she-preneur – Reise und teile 4 Learnings und Denkfehler, die mich ausgebremst haben – und die viele selbstständige Frauen auch heute noch machen. Du erfährst:
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Wenn du nicht dauerhaft über deine Grenzen gehen willst, dann beinhalten diese drei Learnings jede Menge Tipps für dich. So baust du dir ein Business auf, das mit dir wächst … und nicht gegen dich.
➔ Hol dir Unterstützung, bevor du sie dringend brauchst.
Ende 2017 war ich völlig überfordert und war kurz davor, she-preneur aufzugeben. Ich wusste einfach nicht mehr, wie ich weitermachen sollte. Ich hatte keine Zeit für nichts, ich war nur am Abarbeiten.
Mein Problem war: Zwar habe ich mir dann Leute ins Team geholt, aber statt mir Aufgaben abzunehmen, habe ich ihnen neue Aufgaben gegeben: Dinge, die nicht wichtig oder dringend, sondern eher „nice to have“ waren.
Außerdem war es so, dass sie mir mehr Arbeit gemacht haben. Sie hatten Rückfragen, haben Fehler gemacht oder Aufgaben nicht rechtzeitig umgesetzt. Ich hatte also NOCH mehr zu tun (und musste die virtuelle Führung erst richtig lernen).
Mein wichtigstes Learning: In dieser Zeit habe ich gelernt, dass es wichtig ist, Leute ins Team zu holen, BEVOR man sie braucht. Dieser Fehler hat mich viel Geld, Energie und Wachstum gekostet.
Wenn du planst zu wachsen, fang an Leute ins Team zu holen und sie anzulernen. Später hast du dafür keine Zeit mehr.
Bevor du also weiter wächst und neue Kanäle, Angebote oder Strategien aufbaust, brauchst du erstmal Luft. Gib vorher Aufgaben oder ganze Bereiche ab, um dich auf etwas Neues zu konzentrieren.
Wenn du überlastet bist, kannst du nicht gesund wachsen, ohne irgendwann auszubrennen. Das Hamsterrad, das du dir baust, dreht sich dann nur noch schneller und es wird immer schwieriger, daraus auszusteigen.
➔ Klarheit in Prozessen, Entscheidungen und Prioritäten schafft Leichtigkeit und Handlungsspielraum.
Online Ordnung zu halten, fiel mir am Anfang extrem schwer. Vor ein paar Jahren lagen bei mir Dateien überall, Ordnerstrukturen waren nicht nachvollziehbar, ich habe digital Abgelegtes kaum wiedergefunden.
Meine Unordnung hat mich frustriert und da ich ohnehin schon extrem überfordert war, hat mich dieses Chaos an meine Grenzen gebracht.
Mein Problem damals war: Meine digitale Unordnung hat einen großen Teil dazu beigetragen, dass ich mit meinen To-do’s nicht hinterhergekommen bin. Ich konnte Dokumente nicht schnell an Freelancerinnen senden und habe oft wieder bei Null angefangen, weil ich eine Datei nicht gefunden habe.
Mein wichtigstes Learning aus dieser Zeit: Anfangs habe ich die Schuld nicht bei mir gesucht. Ich habe gedacht, die anderen sind unfähig. Mein damaliger Coach hat mir allerdings den Spiegel vorgehalten und dann Schritt für Schritt mit mir daran gearbeitet, Struktur in mein Business zu bringen.
Wir haben Klarheiten in Aufgaben und Verantwortungsbereichen geschaffen und ich habe begonnen, Prozesse aufzubauen. Ich habe ganz viel Struktur in mein Business gebracht.
Das hat mich zwar richtig viel Zeit gekostet, aber es war jede investierte Minute wert.
Heute liebe ich Struktur, weil ich weiß, dass sie mir meine Freiheit zurückgibt. Ich schaue immer, wie ich Dinge vereinheitlichen kann, damit ich sie anschließend automatisieren oder delegieren kann.
Klarheit in Prozessen, Entscheidungen und Prioritäten schafft Leichtigkeit und ermöglicht dir, dein Business weiterzuentwickeln und / oder dein Leben zu genießen.
➔ Marketing, Preise und Angebote funktionieren nur so gut, wie du deine Zielkundin / deinen Zielkunden verstehst.
Von außen betrachtet, sieht es immer recht leicht aus, online zu verkaufen: via Instagram Stories, durch Evergreen Funnel, via LinkedIn DMs, in Erstgesprächen. Aber in der Realität braucht es mehr als nur ein Angebot.
Das Problem: Je weiter sich der Online-Business-Markt entwickelte, desto weniger konnte ich mich damit identifizieren. Da hieß (und heißt) es „Erfolg über Nacht“, „In 30 Tagen zu 100k“, „Ganz leicht 1 Million verdienen“. Diese reißerischen Slogans wurden zunehmend dominant.
Eins meiner allerwichtigsten Learnings: Viele Menschen lassen sich blenden und investieren viel Geld in Angebote, die gut klingen, aber nicht das gewünschte Ergebnis bringen. Ich erkannte, dass ich mit den Menschen, die solche Angebote erstellen, nicht in einen Topf geschmissen werden möchte!
Positionierung bedeutet: die bewusste Entscheidung, für wen man sichtbar sein will und für wen nicht. Ich wollte Menschen ansprechen, die einen inneren Antrieb mitbringen, die für ihr Thema brennen, die erste Schritte gegangen sind und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.
Das bedeutet auch, dass ich bewusst auf potenziellen Umsatz verzichte, aber genau diese Klarheit gibt mir und she-preneur Stabilität.
Positionierung ist kein Versprechen von Leichtigkeit, sondern ein Versprechen von Ehrlichkeit. Positionierung ist kein Marketing-Trick, sondern eine Haltung.
Die Wahrheit hinter meinem Wachstum. In dieser Folge liegt der Fokus auf Überforderung, inneren Grenzen und DIE Entscheidung, die mein Business nachhaltig verändert hat. Es geht um Momente, in denen Wachstum schwer wurde, obwohl nach außen alles lief. Du erfährst:
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Du willst nicht nur an deinem Online-Business arbeiten, sondern bist auch bereit, dein Denken weiterzuentwickeln? Perfekt!
Die folgenden Learnings zeigen dir, warum Wachstum fast immer mit innerem Widerstand beginnt.
➔ Mutige Entscheidungen zahlen sich nicht sofort aus … aber immer langfristig.
In den letzten zehn Jahren mit she-preneur habe ich viele Entscheidungen getroffen, die sich alles andere als leicht angefühlt haben. Das waren Entscheidungen, bei denen ich meine Komfortzone bewusst verlassen habe.
Rückblickend kann ich sagen: Die mutigen Entscheidungen, die sich am unsichersten angefühlt haben, waren genau die, an denen ich am meisten gewachsen bin.
Hat dabei immer alles reibungslos funktioniert? Ganz klar: nein.
Ich habe Lehrgeld bezahlt. Zeit, Geld und Energie investiert und nicht jede Entscheidung hat sofort das gewünschte Ergebnis gebracht. Aber das ist okay. Denn ich bin überzeugt: Du kannst keine Fehler machen, du kannst nur Erfahrungen sammeln.
Heute treffe ich Entscheidungen bewusst und schnell, weil Stillstand langfristig riskanter ist als eine falsche Entscheidung.
Wachstum entsteht nicht durch Perfektion (stattdessen musst du sogar Perfektionismus ablegen). Wachstum entsteht durch Tun und durch die Bereitschaft, Verantwortung für die eigenen Entscheidungen zu übernehmen.
Deswegen fühlen sich mutige Entscheidungen selten gut an, aber sie bringen dich weiter als jede sichere Option.
➔ Wenn alle um dich herum ähnlich denken wie du, bleibt dein Wachstum begrenzt. Entwicklung braucht Menschen, die weiter sind.
Zu Beginn von she-preneur habe ich mich für mein Umsatzziel von 100.000 Euro im Jahr geschämt. Die Zahl hing auf meinem Vision Board. Und als ich ein Foto davon machte, um es auf Social Media zu teilen, habe ich den Zeitungsausschnitt mit genau dieser Zahl entfernt.
Sie hat sich damals unverschämt angefühlt.
Mit der Zeit habe ich ein völlig anderes Verständnis für Geld entwickelt. Ich weiß heute, wie wichtig es ist, dass wir als Selbstständige gut verdienen. Nicht aus Ego-Gründen, sondern weil wir Rücklagen brauchen, für unsere Rente vorsorgen müssen und uns Erholung leisten dürfen.
Und ich habe verstanden, warum mir diese Zahl damals so unangenehm war: Mein Umfeld konnte damit nichts anfangen.
Viele Menschen um uns herum sind angestellt. Sie wissen nicht, was es bedeutet, selbstständig Geld zu verdienen. Sie sehen Umsätze, aber nicht, was davon übrig bleibt. Und sie sehen Zahlen, aber nicht die Verantwortung dahinter.
Unbewusst hält uns unser Umfeld damit oft klein.
Genau deshalb ist das Umfeld, mit dem wir uns umgeben, entscheidend für unser Wachstum. Wenn alle um dich herum ähnlich denken wie du, bleibt dein Denken begrenzt.
Entwicklung braucht Menschen, die auf deinem Level sind – oder schon weiter. Menschen, die offen über Zahlen und Ziele sprechen. Die zeigen, was möglich ist. Die ihre Entscheidungen teilen und ihre Zweifel genauso.
Denn ganz ehrlich: Die meisten von uns sehen ihre eigenen Möglichkeiten erst dann, wenn sie sie bei anderen sehen oder von anderen hören, was möglich ist.
Und genau aus diesem Grund biete ich Räume an, in denen genau dieser Austausch möglich ist. Weil ich weiß, wie sehr das eigene Denken wächst, wenn man nicht mehr allein im eigenen Kopf unterwegs ist.
Aus genau diesem Grund gibt es heute Formate wie Joint Forces und die Offline-Masterminds.
➔ Dein Business wächst nur bis zu der Rolle, die du einnimmst.
Am Anfang ist Wachstum leicht. Du machst alles selbst, triffst jede Entscheidung, betreust jede Kundin.
Und ja – so wächst ein Business. Aber nur bis zu einem bestimmten Punkt. Irgendwann stößt du an eine unsichtbare Grenze. Obwohl Nachfrage da ist. Und obwohl dein Angebot gut ist.
Das Problem ist: DU bist das System. Genau das ist mir passiert.
Mein Business ist nicht weiter gewachsen. Ich wusste auch gar nicht, wie es weiter wachsen sollte, denn ich war total am Limit. Bis ich verstanden habe: Ich kann nur wachsen, wenn ich etwas ändere. Denn ich hatte mein Business so aufgebaut, dass es gar nicht weiter wachsen konnte!!
Alles hing an mir. Meine Zeit, meine Energie, meine Verfügbarkeit.
Ich hätte gar nicht mehr Kundinnen betreuen können, selbst, wenn die Nachfrage da gewesen wäre.
Denn ich hatte mein Business nie aus der Perspektive gebaut, dass es auch laufen soll, ohne dass ich alles selbst mache (dieser Gedanke ist am Anfang in meinem Kopf nicht einmal aufgeploppt).
An diesem Punkt wurde mir klar: Ich bin nicht mehr die fleißige Mitarbeiterin in meinem Business. Ich brauche eine neue Rolle, wenn ich weiter wachsen soll.
In meiner Membership habe ich damals z. B. jede einzelne Frage beantwortet, jeden Monat neuen Content erstellt, jede Woche einen Live-Call angeboten und dafür haben meine Kundinnen zwischen 19 und 97 Euro pro Monat bezahlt.
Allein das war ein persönlicher Engpass. Und dann kamen noch das Tagesgeschäft und der ganze Admin-Kram dazu.
Mein damaliger Coach zeigte mir auf, dass es unternehmerische Entscheidungen braucht. Es ging nicht um Optimierung, sondern ein grundlegendes Umdenken. Eine andere Rolle. Eine andere Verantwortung.
Und genau hier liegt das Learning: Ein Business wächst nicht endlos. Es wächst nur bis zu der Rolle, die du einnimmst.
Wenn du diese Grenze erreichst, hast du zwei Möglichkeiten:
Dein Business ist nie weiter als die Rolle, die du dir erlaubst einzunehmen.
Wachstum beginnt dort, wo Entscheidungen unbequem werden. Im dritten und letzten Teil spreche ich darüber, warum echtes Wachstum nicht durch perfekte Strategien entsteht, sondern durch Entscheidungen, die sich im ersten Moment alles andere als gut anfühlen. Du erfährst:
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Nicht vergessen: Hol dir den Link zum privaten Podcast für Selbstständige, die weiter wachsen wollen.
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