Ich liebe gemeinsame Aktionen und ich liebe Gruppenprogramme. Ich liebe die Arbeit mit Gleichgesinnten, denn es macht mir einfach unheimlich viel Freude mit einer Gruppe zu arbeiten, die sich gemeinsam unterstützt bzw. ein Thema hat, das man gemeinsam vorantreibt.

In einer der letzten Podcast-Episoden hatte ich bereits erwähnt, dass wir im ersten Quartal im she-preneur insider club eine Challenge hatten, in der wir gemeinsam mit den Teilnehmerinnen ihren ersten bzw. ihren nächsten Online-Kurs entwickelt haben. Diese aufregende Reise mit vielen Hochs und Tiefs hat mich dazu inspiriert diese Episode aufzunehmen, weil ich glaube, dass ganz viele Frauen da draußen eine wunderbare und richtig gute Kurs-Idee haben, sich aber noch nicht bereit fühlen, sich noch nicht trauen. Vielleicht wissen sie auch gar nicht, wie leicht und schnell es gehen kann, den eigenen Online-Kurs herauszubringen.

Deshalb gebe ich dir heute fünf Tipps, mit denen du schnell und leicht einen Online-Kurs erstellst, der dir nicht nur Freude macht, sondern dich auch einen Riesenschritt in deinem Business weiterbringt.

Am Ende des Artikels findest du dann auch einen Link zu einem PDF-Work-Sheet mit einer Schritt für Schritt Anleitung für die Erstellung deines Online-Kurses.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Großes Zweifeln habe ich mitbekommen, als wir gemeinsam an den Online-Kursen gearbeitet haben. Ich habe mitbekommen, welche Geschichten sich die Teilnehmerinnen selbst erzählen – und das sind natürlich diese Geschichten, die uns davon abhalten rauszugehen, die uns davon abhalten anderen zu helfen und unseren eigenen Beitrag zu leisten. Das waren so Dinge wie: “Ich schaffe das nicht in so kurzer Zeit.” oder “Ich in noch nicht bereit.” oder “Ich komme mit der Technik nicht klar.” Dabei hatten wir Material und Anleitungen vorbereitet, die wir gemeinsam Schritt für Schritt durchgegangen sind und wir haben Vorlagen erstellt, dass man kaum Technik benötigte.

[6:56] – Wir dürfen uns nicht an denjenigen messen, die schon viel weiter sind, die schon viel erfolgreicher sind, sondern müssen auf uns selbst schauen und eben dort anfangen, wo wir jetzt stehen. Von daher möchte ich dir einmal zwei Fehler nennen, die ganz häufig gemacht werden und uns davon abhalten den nächsten Schritt zu gehen bzw. überhaupt einen Kurs zu entwickeln. Der eine Fehler ist die Idee vom perfekten Kurs, der alles beinhaltet, was du weißt. Ein Kurs, der riesengroß ist, der all dein Wissen abdeckt, der am Ende jedoch dazu führt, dass du dich gar nicht erst traust anzufangen. Weil du nicht genau weißt, wo du anfangen sollst, da der Berg einfach viel zu groß ist und du schiebst es vor dir her, statt einfach klein anzufangen.

[8:43] – Der zweite Fehler, der gemacht wird, ist, dass ein Kurs entwickelt wird ohne ihn vorab mit den Teilnehmer:innen einmal live durchgetestet zu haben. Das heißt, der Kurs wird vorab aufgenommen, es wird vorab alles fertig gemacht und eingerichtet und versucht diesen Kurs dann zu verkaufen – und am Ende kauft ihn keine:r oder vielleicht nur ein paar Leute.

[9:50] – Der erste Tipp, den ich heute für dich mitbringe, ist: Verkaufe etwas, was auch tatsächlich gebraucht wird! Viele Angebote, die meisten Angebote eigentlich, entstehen in unseren eigenen Köpfen und da wird ganz oft vergessen, dass wir selbst nicht unsere Zielgruppe sind, auch dann nicht, wenn wir vor einiger Zeit selbst unsere ideale Kundin gewesen sind … Und deswegen ist es ganz wichtig herauszufinden, was genau gebraucht wird und genau dafür eine ganz konkrete Lösung anzubieten.

[11:00] – Und da kommen wir auch schon zum zweiten Punkt und das ist: Sei konkret! Also was haben die Teilnehmer:innen davon tatsächlich am Ende? Für welches ganz konkrete Ergebnis zahlen sie? Wenn du einmal herausgefunden hast, was gebraucht wird, dann kannst du herausfinden, was das konkrete Ergebnis ist.

[13:26] – Der dritte Punkt, den ich dir heute mit auf den Weg geben möchte, ist ein ganz wichtiger Punkt. Den es ist ein Punkt, an dem die meisten gescheitert wären. Der Punkt ist: Sei mutig! … Das war wirklich der Punkt, an dem die allermeisten Teilnehmerinnen nicht weitergearbeitet hätten, wenn wir das Ganze nicht gemeinsam gemacht hätten.

[16:23] – Mein Business-Aufbau, also das, was ich mir mit she-preneur aufgebaut habe, habe ich nur geschafft, weil ich mutig war. Wäre ich nicht mutig gewesen, hätte ich mich nicht getraut mein erstes Facebook-Live zu machen, mein erstes Webinar zu halten, mein erstes Podcast-Interview zu machen oder überhaupt auch diesen Podcast zu starten. Dann wäre ich mit meinem Business heute nicht da, wo ich bin. Und all das hat mit Mut zu tun und ich glaube das ist der allerwichtigste Punkt, den wir mitnehmen können, nicht nur für die Entwicklung von dem Online-Kurs, sonder ganz allgemein für all die Themen, die wir brauchen, um mit unserem Business erfolgreich zu sein, um Kund:innen zu gewinnen. Denn, das meiste, was wir tun, ist neu für uns und wir sind unsicher, ob das, was wir tun, überhaupt richtig ist und wissen nicht, was passiert.

Tanja Lenke she-preneur Podcast konkretes Ergebnis anbieten

[18:10] – Der nächste Punkt ist: Finde Teilnehmer:innen, statt deine Kursinhalte zu entwickeln! Du solltest nicht deinen Kurs schon fertig haben. Es ist viel wichtiger, dass du den Fokus auf das Finden von Teilnehmer:innen legst, als auf die Entwicklung von den Inhalten. Sobald das Thema steht, sobald der Ablauf feststeht, sobald du die Termine hast, sobald du weißt, wie, wo, wann dein Kurs stattfindet, ist es ganz wichtig, dass du dich darum kümmerst die Teilnehmer:innen für deinen Kurs zu gewinnen. Denn ohne Teilnehmer:innen kann auch kein Kurs stattfinden.

[19:37] – Der fünfte und letzte Punkt, den ich heute hier mit dir besprechen möchte, ist: Entwickele einen Kurs gemeinsam mit den Teilnehmer:innen! Das ist eben auch ein ganz großer Fehler, der gemacht wird und den ich gerade schon ein bisschen angesprochen habe. Der Kurs wird erst entwickelt, es gibt erst den fertigen Kurs und dann wundert man sich – Okay, wo krieg ich denn jetzt die Teilnehmer:innen her? Warum kauft den denn niemand? – Führe den ersten Durchlauf, vielleicht aber auch zweiten oder dritten, vielleicht auch den vierten, live durch. Also online live. Dann wirst du super wertvolles Feedback bekommen. Du wirst richtig tolle Fragen bekommen, du wirst neue Anregungen auch von deinen Teilnehmer:innen erhalten, die du sonst nicht bekommen hättest, wenn du deinen Kurs z.B. vorab aufnimmst, online stellst und du gar nicht siehst, wer am Ende deinen Kurs kauft und ob diese Person überhaupt mit deinen Inhalten interagiert. Also führe den ersten, zweiten oder auch dritten Durchlauf von deinem Kurs live durch, dann siehst du eben auch die Erfolge von deinen Teilnehmer:innen, du siehst die Ergebnisse von deinen Teilnehmer:innen, du siehst an welchen Stellen sie nicht weiterkommen und kannst dann eben gucken, dass du ihnen über diese Hürden hinweg hilfst und das schenkt dir unheimlich viel Vertrauen, das macht unheimlich stolz.

[22:08] – Deswegen empfehle ich dir den Kurs gemeinsam mit deinen Teilnehmer:innen zu entwickeln und das z.B. Woche für Woche zu machen, Woche für Woche die Inhalte live durchzugehen, dir die Frage aufzuschreiben, die deine Teilnehmer:innen haben und die dann in die nächste Version wieder einzubinden, so dass du deinen Kurs einfach Schritt für Schritt perfektionieren kannst. Und das wird dir dabei helfen einen Kurs zu entwickeln, den du zu einem späteren Zeitpunkt eben auch automatisieren kannst.

[23:01] – Wenn du es anders machst, also wenn du deinen Kurs zuerst automatisierst und versuchst zu verkaufen, machst du dir unnötig viel Arbeit, weil du dann eben nicht genau weißt, was du überhaupt optimieren kannst oder weil du nicht weißt, warum deine Teilnehmer:innen eben nicht bis zum Ende kommen und nicht die Inhalte fertigstellen. Wenn wir eben größer denken, wenn wir skalieren wollen, dann müssen wir etwas kleiner und persönlicher anfangen, damit wir unsere Kund:innen einfach richtig gut kennenlernen.

Bevor du also deinen Online-Kurs automatisieren kannst ist etwas Vorarbeit und Recherche nötig. Meine 5 essentiellen Tipps für deinen ersten Online-Kurs habe ich hier noch einmal für dich zusammengefasst:

  1. Verkaufe etwas, was auch tatsächlich gebraucht wird. Es ist ganz wichtig herauszufinden, was genau gebraucht wird und genau dafür eine ganz konkrete Lösung anzubieten.
  2. Sei konkret. Was haben die Teilnehmer:innen davon tatsächlich am Ende? Für welches ganz konkrete Ergebnis zahlen sie?
  3. Sei mutig. Denn das meiste, was wir tun, ist neu für uns und wir sind unsicher, ob das, was wir tun, überhaupt richtig ist und wissen nicht, was passiert.
  4. Finde Teilnehmer:innen, statt deine Kursinhalte zu entwickeln. Sobald das Thema steht, sobald der Ablauf feststeht, sobald du die Termine hast, sobald du weißt, wie, wo, wann dein Kurs stattfindet, ist es ganz wichtig, dass du dich darum kümmerst die Teilnehmer:innen für deinen Kurs zu gewinnen.
  5. Entwickele einen Kurs gemeinsam mit den Teilnehmer:innen. Führe den ersten, zweiten, dritten, … Durchlauf online live durch. Dann wirst du super wertvolles Feedback bekommen. Du wirst richtig tolle Fragen bekommen, du wirst neue Anregungen auch von deinen Teilnehmer:innen erhalten.

Passend zu diesem Thema habe ich dir ein PDF-Work-Sheet mit einer Schritt für Schritt Anleitung erstellt, in dem ich dir zeige wie du deinen ersten begleiteten Online-Kurs schnell und leicht an den Start bringst.

Was hält dich davon ab deinen ersten Online-Kurs zu erstellen?

Teile deine Erkenntnisse gerne auch in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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