In dieser Episode habe ich mir wieder einen Gast eingeladen, mit dem ich über die Vorbereitung und Durchführung von Online-Summits bzw. Online-Konferenzen spreche. Mein Gast ist Webseiten-Expertin. Sie liebt WordPress und Technik und will vor allem Frauen dabei helfen, ihr Business von Offline nach Online zu bringen. Sie findet Online-Summits als ein super spannendes Marketing-Tool, genauso wie ich, und führt dieses Jahr bereits ihre dritte Webseiten-Summit durch.

Freue dich auf ein interessantes Gespräch mit ganz vielen Insights von und mit Michaela Dyck.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Da Online-Summits eines unserer beider Lieblingsthemen ist, dachte ich mir, ich mache eine Podcast-Episode dazu, denn dann können wir ein bisschen darüber sprechen und erzählen, was funktioniert, was man richtig oder falsch macht, wozu man solche Online-Events überhaupt nutzen kann und auch warum man Zeit darin investieren sollte.

[2:22] – Warum macht man eigentlich eine Online-Summit? Warum machst du eine Online-Summit, Michaela? Und was bringt es deinem Business? Meine erste Online-Summit habe ich 2018 veranstaltet und ich hatte zwei Gründe. Mein erster Grund war, dass ich immer ganz viele Webseiten gesehen habe, die ohne Planung gestartet sind. Also wo man sich einfach drangesetzt und die Webseite erstellt hat, aber sich vorher keine Gedanken gemacht hat. Und ich habe nach irgendeinem Marketing-Tool gesucht, um ganz viele Menschen zu erreichen, um ihnen zu erklären, dass es da einen besseren Weg gibt. … Und der zweite Grund ist, dass ich es ein bisschen leid war, so viele Marketing-Sachen auszuprobieren, also Freebies zu erstellen, Blog-Artikel zu schreiben, etc. Aber ich bin so ungeduldig und das hat mir nicht den Wachstumsschub verpasst, den ich gerne gehabt hätte. Und aus diesem Grund habe ich eine Online-Summit veranstaltet, weil ich eben viele Leute erreichen konnte, mit meiner Herzensbotschaft, und gleichzeitig meine E-Mail-Liste aufbauen und nebenbei auch noch Umsatz generieren konnte.

[3:40] – Und du hast also mit so einer Online-Summit damals direkt gestartet, als du auch mit deinem Business gestartet bist? Das war ziemlich früh, dass du gesagt hast “Okay, ich mache jetzt einfach eine Online-Summit und ziehe Leute an, die Interesse haben eine Webseite zu bauen und lernen wollen, wie man so etwas überhaupt macht oder wie man es richtig angeht.” Genau. Ich habe zwar vorher auch einen gratis Online-Kurs ausprobiert, um Interessent:innen zu generieren, und Freebies erstellt, auf Social Media gepostet. Aber dann habe ich ziemlich schnell mit meiner Online-Summit begonnen.

[4:16] – Und wie war das für dich, so das erste Mal eine Online-Summit durchzuführen? Hast du den Erfolg gehabt, den du erwartet hast, oder war das eher so lala? Also, ich muss sagen, dass ich mich selbst sehr unter Druck gesetzt habe, weil ich erst 6 Wochen vorher angefangen habe. Das ist natürlich viel zu wenig. Wenn man jetzt aber rückblickend darüber spricht, würde ich sagen, dass es trotzdem sehr erfolgreich war, weil ich wirklich meine Liste von Grund auf aufbauen konnte. Ich wurde danach als Expertin angefragt, für Blogbeiträge, für andere Podcasts. Das hatte ich vorher nicht. Es hat mir so einen richtigen Sichtbarkeitsschub verpasst.

[5:58] – Beim ersten Mal ist es so lala und ich finde, dass sich der Erfolg der Summit erst einstellt, je öfter man es macht, weil es einem auch einfacher fällt. Man weiß, wie es funktioniert, man weiß, was man besser machen kann, was man anders machen kann. Man hat eben schon so ein gewisses Grundgerüst und muss nicht jedes Mal von Null anfangen, sondern kann einfach immer darauf aufbauen. Total. Das ist ein wichtiger Punkt. Und zu deiner Frage, wie viele Teilnehmer:innen ich hatte: Bei der ersten waren es nur 800 und die Zahl konnte ich im zweiten Jahr verdoppeln. Und ich muss auch dazu sagen, dass ich das nur organisch gemacht habe, dass ich keinerlei Werbung dafür geschaltet habe. Das ist halt auch super. Dadurch, dass man Experten und Expertinnen mit an Bord hat, die ja ebenfalls dafür Werbung machen, ist das eine tolle Möglichkeit, um wirklich Reichweite zu generieren.

[7:36] – Mit so einer Summit macht man ja auch Umsatz, richtig? Das machst du ja nicht nur, um Reichweite zu generieren, sondern auf der anderen Seite hat es ja auch nochmal den Vorteil, dass man damit Umsatz generieren kann. Wie viel Umsatz hast du mit deiner Summit gemacht und wenn du es weißt, dann gerne im Vergleich von der ersten zur zweiten Summit. … Die Zweite war so alles in allem 20.000€ und die erste, das war weniger, das waren so um die 6.000€ Umsatz – 6.000 bis 8.000, ich glaube es waren sogar eher 8.000€ im ersten Jahr.

[8:22] – Was halt ganz ganz wichtig ist, ist wirklich das nicht nur einmal durchzuführen und dann zu sagen “Okay, ich mach das jetzt nicht nochmal, das war viel zu viel Arbeit und da kam zu wenig Geld am Ende bei raus”. Sondern die Erfolge, die stellen sich an anderer Stelle ein und die Erfolge kommen natürlich auch erst, wenn du es wiederholst, wenn du irgendwie ein System dahinter hast, auf das du setzen kannst. Also Vorlagen für Grafiken, Vorlagen für eine Webseite und all diese Dinge, die dir später dabei helfen, effizienter und schneller vorwärts zu kommen. Ich arbeite hier total gerne mit einem Divi-Theme und da ist das ganz easy. Da kann man eben Vorlagen erstellen, sich das in der Bibliothek speichern und das dann dort herausholen, und dann muss man es beim nächsten Mal einfach nur anfassen und bearbeiten.

[10:53] – Das heißt, du hast auch das Angebot mit deinen Learnings, mit deinen Erfahrungen ja eben auch von Jahr zu Jahr weiterentwickelt. Gibt es irgendetwas, worauf ich achten muss, wenn ich so ein Angebot erstelle? Ja, also, dass man den Mehrwert im Blick hat. Was bringt das meinen Kund:innen? Und wirklich zu überlegen, was kann ich noch mit oben drauf setzen, was jetzt nicht wahnsinnig viel Arbeit für mich macht. Vielleicht kann ich meine Speaker:innen noch mit einbeziehen und sich fragen, was können sie noch mit beisteuern.

[12:30] – Das ist eben der Clou daran, dass man von der Reichweite der Expert:innen profitiert und die im Gegenzug eben auch mit daran verdienen, wenn das Summit-Paket verkauft wird. Und auf der Webseite ist halt eben wichtig, dass das Angebot „Above-the-Fold“ zu sehen ist, also dass ich nicht erst bis nach unten scrollen muss und dann erst sehe, was es denn überhaupt gibt.

[19:24] – Ich werde oft gefragt: Was sind denn typische Conversion-Rates? Die hängen natürlich vom Preis ab, die hängen von der Zielgruppe ab, die hängen von der Bekanntheit ab, die hängen von ganz vielen Faktoren ab. Und je teurer das Angebot, desto niedriger ist natürlich auch die Conversion Rate. Oftmals liegen die Conversion-Rates so zwischen 1 und 3 %. Je mehr man optimiert, desto besser ist es und da kann man auch an der Webseite ganz viele Dinge tun, damit so ein Angebot eben besser gekauft wird. Nicht nur vom Design her, vom Optischen her, sondern auch von der Technik her.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - mehr Sichtbarkeit durch eine Online Summit gewinnen

[20:45] – Es ist vollkommen okay, so einen Timer zu nutzen. Es funktioniert und wenn die Sachen funktionieren, warum sollte man es dann nicht machen? Und die Leute, die halt sagen “Nee, also davon fühle ich mich nicht angesprochen.” sind auch einfach vielleicht nicht die Kund:innen, für die das Angebot relevant ist. Und auch das ist okay. Ich glaube, das hat auch wieder was mit unserem Mindset zu tun. Ich kann natürlich denken, das ist so ein Timer, der ganz wild blinkt, damit setze ich meine Kund:innen unter Druck, oder man kann eben denken, ich möchte, dass meine Kund:innen dieses super Angebot auf keinen Fall verpassen.

[21:43] – Wie viel Zeit oder wie viele Wochen oder Monate im Voraus startest du mit der Planung deiner Summit? Ich plane jetzt mittlerweile 3 Monate im Voraus und muss auch dazu sagen, dass ich die ersten beiden immer alleine veranstaltet habe und das ich in diesem Jahr Unterstützung und ein Team dazu habe. Würdest du sagen, 3 Monate sind ein guter Zeitraum, um das Ganze zu planen, vorzubereiten und umzusetzen? Ich glaube, das ist ein guter Anfang. Man weiß dann so ungefähr, was man machen muss und im nächsten Jahr, wenn man dann die Jahresplanung macht, kann man schon mal so ungefähr mit einplanen und vorher brainstormen, was man in diesem Jahr anbieten möchte. Aber ich finde das Minimum sollten 3 Monate sein. Aus meiner Sicht würde ich auch sagen, dass 3 Monate echt optimal sind. Wir sollten sowieso schauen, dass wir einfach Projekte in einem Quartal auch umgesetzt bekommen, damit wir den Fokus entsprechend halten können. Damit Umsatz reinkommt, damit sich das Ganze eben auch lohnt. Weil, wenn wir irgendwie 6 Monate oder länger an nur einem Projekt arbeiten, dann zögert sich das einfach total hinaus und man hat halt keine Umsätze, man verbringt zu viel Zeit mit Planung und Perfektionismus. Aber in einem Quartal ist sowas definitiv machbar und da ist es halt auch wichtig, den Fokus draufzulegen.

[23:30] – Ich habe aus den letzten Jahren gelernt und habe das in diesem Quartal wirklich zur Priorität gemacht und habe entweder andere Sachen abgesagt oder gesagt, ich kann eben erst wieder Mitte September. Es bringt nichts, wenn man auf zu vielen Hochzeiten tanzt, man verzettelt sich sonst.

[25:14] – Wie plane ich meine Summit? Es bringt nichts, wenn ich das 6 Wochen vorher mache, wie ich im ersten Jahr, denn die meisten Expert:innen haben halt ihren Promotion-Kalender schon Wochen vorher, Monate vorher, ausgebucht und können so etwas da eben nicht dazwischen schieben. Deshalb ist schon besser, wenn man vor dem Quartal einmal anfragt, sodass die Expert:innen das dann auch einplanen.

[25:49] – Wie kriegst du noch Reichweite? Was hast du in diesem oder vielleicht auch im letzten Jahr noch getan, um Reichweite und Bekanntheit oder Traffic für deine Anmeldeseite zu bekommen? Also in diesem Jahr setze ich noch auf Facebook-Anzeigen. … Ich hole mir noch externe Expert:innen, also die nicht auf der Summit sprechen, sondern die einfach als Affiliate-Partner:innen agieren. Die hole ich eben noch rein und frage. “Ich könnte mir vorstellen, dass das für deine Zielgruppe interessant ist. Hast du nicht Lust das noch mit zu bewerben?” Super. Kooperationen sind auch echt Gold wert. Das sage ich auch ganz oft. Setzt auf Kooperationen. Eine Summit ist halt auch eine Kooperation.

[27:51] – Je mehr wir hinter unserem Angebot stehen, desto mehr Menschen können wir einfach erreichen und desto mehr Kooperationspartner:innen haben am Ende auch Interesse, das Ganze zu teilen. Und den Kooperationspartner:innen kann man ja auch einen Affiliate-Link anbieten, damit sie entsprechend mit verdienen können.

[28:30] – Wie wichtig ist es allgemein im Online-Business einen Plan zu haben und nicht unbedingt bei einem Launch das zu tun, worauf man gerade Lust hat? Ich kann das total verstehen, weil ich auch keine Planerin bin, und weiß deshalb, dass das in die Hose geht, wenn man nicht plant. … Das muss schon alles ein bisschen vorbereitet sein, damit man sich selbst nicht zu sehr unter Druck setzt und nicht die halbe Nacht durcharbeitet, und um eben auch Ergebnisse zu erzielen. Das Planen hilft dann natürlich auch wieder, dass man beim nächsten Mal weiß, was man wie gemacht hat, um es gegebenenfalls zu verbessern oder eben einfach so weiterzumachen. Das ist so ein wichtiger Punkt. Wenn wir Ergebnisse haben wollen, dann müssen wir planen. Wir brauchen einen Plan, den wir verfolgen. Und natürlich können wir immer mal wieder von dem Plan abweichen. Aber wir müssen ungefähr schon wissen, wo die Reise hingeht und wann ich mich mit welcher Aufgabe beschäftige.

[31:35] – Ich kann nur in der Wiederholung meine Learnings mit einbringen, besser werden und dadurch bessere Ergebnisse und mehr Umsatz erzielen, als wenn ich jedes Mal irgendetwas Neues mache. Da gehen viel zu viel Zeit und Nerven verloren.

[32:11] – Also warst du vielleicht am Anfang unsicherer, ängstlicher? Hast du mehr gezweifelt, als du das heute tust? Inwieweit hat sich das verändert? Ich kann in diesem Jahr mehr ins Vertrauen gehen, weil ich weiß, dass es funktioniert, was man macht. Im ersten Jahr war ja noch alles neu und auch das Thema Summit noch nicht so etabliert am Markt. Wie kommt es überhaupt an, werde ich Verkäufe generieren? In diesem Jahr stehe ich dem einfach lockerer gegenüber. Es ist zwar immer noch eine Achterbahn der Gefühle, aber es ist nicht mehr so, dass man denkt “Ich mache das nie wieder.” Genau das kann ich auch nur bestätigen. … Gerade durch die Wiederholung kriegen wir einfach viel mehr Sicherheit und wir wissen einfach, dass es am Anfang schleppend ist, dann wird es besser, dann geht es wieder bergab und dann geht es wieder bergauf. … Man zweifelt immer wieder, aber die Zweifel sind anders. Sie sind nicht mehr so stark, wie am Anfang.

Mehr über Michaela Dyck erfährst du auf ihrer Webseite und für ihre Webseiten-Summit kannst du dich hier anmelden.

Michaleas und meine Tipps für deine erste Summit habe ich dir hier noch einmal kurz und knackig zusammengefasst:

  1. Biete mit deinem Angebot einen Mehrwert. Was bringt die Summit deinen Kund:innen?
  2. Setze einen Countdown / Timer auf deine Webseite. Wecke dadurch Begehrlichkeiten und erreiche, dass deine Kund:innen dein super Angebot nicht verpassen.
  3. Setze dein Angebot „Above-the-fold“ auf deine Webseite. Auf dem ersten Blick sollte alles Wichtige erkenntlich sein (also nicht, dass potenzielle Interessent:innen erst bis nach unten scrollen müssen und dann erst sehen, was es denn überhaupt gibt).
  4. Beziehe die Summit in deine Jahresplanung ein und setze sie innerhalb eines Quartals um. Planung, Vorbereitung und Umsetzung sollten innerhalb von 3 Monaten stattfinden, um den Fokus nicht zu verlieren, Umsatz zu genieren und dem Perfektionismus keine Chance zu geben.
  5. Wiederhole, perfektioniere und setze deine Erfahrungen um. Du kannst nur in der Wiederholung deine Learnings mit einbringen, besser werden und dadurch bessere Ergebnisse und mehr Umsatz erzielen, als wenn du jedes Mal irgendetwas Neues machst.
  6. Suche Gleichgesinnte und tausche dich mit ihnen aus. Der Austausch mit Gleichgesinnten (z.B. in Mastermindgruppen) hilft emotional, du findest dort Expert:innenwissen in geballter Form und außerdem Vernetzung in Form von Kooperationen.
  7. Notiere dir während und im Anschluss der Summit deine Learnings. Durch das schriftliche Festhalten kannst du Fehler für die Zukunft vermeiden und es noch besser machen.

Planst du selbst eine Summit? Erzähle mir gerne von deiner Online-Konferenz in den Kommentaren.

Pssssst ……. Bald kommt etwas Neues! Setze dich jetzt auf die Warteliste und gehöre zu den Ersten, die von meinem neuen Produkt erfahren. Wenn wir unser Business auf die wesentlichen Dinge runterbrechen, wird alles klar, leicht und sexy. Ich arbeite für dich an einem Produkt, das alles aufs Wesentliche reduziert, so dass die Inhalte auf den Punkt und einfach umsetzbar sind. Bye, bye, Verzettelung, hallo Überblick!

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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