{Podcast} Facebook Ads schalten – Tipps von Funnel Fox

Ohne Facebook Ads wäre ich mit meinem Online-Business nicht da, wo ich heute stehe. Ich habe mich schon früh in das Thema Facebook Ads reingefuchst, das war 2017, zur ersten she-preneur Summit. Damals habe ich voller Panik ein Coaching bei Rei Baumeister (hier findest du ein Interview mit ihm, das ich im Zuge meines Podcasts mit ihm geführt habe) gebucht, und seitdem schalten wir regelmäßig Ads für unsere Launches.

Ganz ehrlich: Ohne dieses Coaching, was ich damals gebucht habe, wäre ich mit meinem Business definitiv nicht da, wo ich heute bin. Dann wäre die erste she-preneur Summit nicht so erfolgreich gewesen, dann wären ganz viele Dinge nicht so gut gelaufen, wie ich es mir vorgestellt hatte.

In dieser Episode sprechen wir heute deshalb über das Thema Facebook und Instagram Ads und wie du sie richtig einsetzt, damit du Geld verdienst, statt Geld verbrennst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – die wichtigsten Empfehlungen für’s Schalten von Facebook und Instagram Werbeanzeigen.

Es ist ganz wichtig, dass wir bezahlte Anzeigen schalten. Das müssen nicht unbedingt Facebook Ads oder Instagram Ads sein, es kommt nämlich immer darauf an, wo du deine Zielgruppe findest. Aber Facebook Ads und Instagram Ads sind einfach eine ganz tolle Möglichkeit, um mit deinem Business weiter zu wachsen.

Wann ist denn der richtige Zeitpunkt, um mit Facebook oder Instagram Ads zu starten?

[2:48] – Meine Antwort auf diese Frage ist: So schnell wie möglich, denn ohne bezahlte Werbung wird es schwer sein, genügend Leute auf dich und dein Angebot aufmerksam zu machen.

[3:03] – Bevor du viel Geld für Anzeigen ausgibst, solltest du deine Verkaufsstrategie getestet haben. Du solltest wissen, ob du zum Beispiel mit deinem Webinar oder deiner Challenge oder deinem Freebie (je nachdem, was es ist), potentielle Kundinnen und Kunden begeistern kannst und ob sie im Anschluss auch dein Produkt kaufen. Denn nur, wenn sie dein Produkt kaufen, lohnt es sich in Anzeigen zu investieren. Ansonsten wirst du definitiv Geld verbrennen. Wenn am Ende kein kostenpflichtiges Produkt steht, dann brauchst du auch keine Anzeigen zu schalten. Und wenn deine Verkaufsstrategie, also dein Webinar oder deine Challenge, gut gebucht ist, aber am Ende niemand kauft, solltest du zunächst optimieren.

Hole dir Unterstützung – Q&A mit Natalia und Andreas von Funnel Fox.

[4:43] – Mittlerweile schalte ich meine Ads nicht mehr alleine. In diesem Jahr habe ich mich von Natalia und Andreas von Funnel Fox unterstützen lassen. Die beiden haben bereits viele sechsstellige Launches von erfolgreichen Online-Unternehmerinnen und -Unternehmern begleitet, unter anderem auch meinen. Und weil man ihnen mittlerweile echt die Tür einrennt und sie keine Kapazitäten mehr frei haben, haben die beiden einen umfangreichen Kurs zum Thema Facebook und Instagram Anzeigen entwickelt, in dem du lernen kannst, wie du deinen Launch füllst, und dabei gehen die zwei Schritt für Schritt vor. Am 7. September startet das kostenfreie Ads Bootcamp, zu dem du dich unter she-preneur.de/funnelfox anmelden kannst. Ich habe die beiden heute zu Gast und freue mich, dass wir über das Thema Facebook und Instagram Anzeigen sprechen und wie du mit Anzeigen starten kannst, um deine Online Produkte zu launchen.

Wie starte ich Facebook Anzeigen?

[7:00] – Wie starte ich mit Facebook Anzeigen? Ich weiß, das ist eine riesengroße Frage, aber vielleicht habt ihr ein paar Tipps parat, wie ich starte bzw. welche Grundvoraussetzungen aus eurer Sicht vorhanden sein sollten, bevor ich mit Facebook Anzeigen starte.Wann ist es sinnvoll, mit Facebook Anzeigen oder Instagram Anzeigen zu starten? Da ist es aus unserer Sicht einfach wichtig, dass dir schon klar ist, WAS du anbieten möchtest und an WEN – also wer ist deine Zielgruppe und was ist die Lösung, die du dieser Zielgruppe anbietest? Wenn du das weißt, dann kannst du anfangen dir sinnvolle Ziele für deine Werbekampagnen zu definieren, zum Beispiel deine E-Mail-Liste aufzubauen, also dir immer mehr E-Mail-Abonnent:innen reinzuholen, denen du dann irgendwann deine Produkte verkaufen kannst. Wenn du natürlich noch gar nicht weißt, wer deine Zielgruppe ist und was du anbieten möchtest, dann ist es nicht sinnvoll, weil das ist dann tatsächlich verbranntes Geld. Und dann gibt es noch eine 2. Perspektive. Das ist die Perspektive der Ziele. … Es ist ganz wichtig, dass du nicht einfach nur Werbung schaltest, damit du Werbung schaltest. Es gibt bei Facebook und Instagram eine sehr einfache Option Werbung zu schalten. Das ist dieser ‚Beitrag bewerben‘ Button, … da kannst du einfach drauf klicken und dann kannst du mehr Reichweite generieren. Jetzt überlege dir aber mal: Was bedeutet eigentlich Reichweite? Reichweite bedeutet, dich sehen mehr Menschen, aber bringt es dir wirklich etwas für dein Business? Also ist es wirklich ein Wert, den du so richtig als Businessziel definieren kannst? … Genau deshalb sagen wir auch immer: Geh auf andere Ziele, geh auf Ziele, wie zum Beispiel E-Mail-Abonnent:innen. Schau, dass du vielleicht ein Freebie erstellst, irgendwas, was deiner Community Mehrwert gibt, wo du dann im Gegenzug die E-Mail-Adresse abfragst.

Wie viel sollte ich zu Beginn bereit sein in Facebook und Instagram Ads zu investieren?

[10:50] – Wenn ich mit Anzeigen starte, gibt es ja auch immer die Frage nach dem Budget. … Was habt ihr da für eine Empfehlung? Wie viel sollte ich zu Beginn bereit sein zu investieren, damit ich überhaupt Ergebnisse sehen kann? … Wenn wir Anfänger:innen haben, zum Beispiel bei unserem Coaching oder im Online-Kurs, und wenn man Listenaufbau betreiben möchte, das heißt, wenn man E-Mail-Abonnent:innen gewinnen möchte, dann empfehlen wir 10 € am Tag – das ist das Minimum, was wir empfehlen würden. Das wären dann 300 € pro Monat und das ist auf jeden Fall ein guter Minimumbetrag, um in die Zukunft des Business zu investieren. Weil man sieht dann auch relativ schnell, ob das was bringt, ob dann wirklich die Abonnent:innen reinkommen, und kann das Budget dann auch dementsprechend anheben. … Super, denn wir wollen ja auch Ergebnisse erzielen. Ich weiß, manchen macht das Angst. „300 €! Kann ich mir das überhaupt leisten?“ Aber das Allerwichtigste ist erstmal zu testen, funktioniert das, bekomme ich damit Leads, zu welchem Preis bekomme ich Leads und kaufen die am Ende eben auch mein Produkt? … Das ist ja auch eine Rechnerei. Wenn ich mir vorstelle, ich habe 100 Leute auf meine E-Mail-Liste und dann steht mein Launch an und ich habe vor einen Online-Kurs zu verkaufen, der meinetwegen 500 € kostet. Davon kaufen vielleicht 5 %, dann sind das fünf Leute. Wenn ich dann aber vorher Werbeanzeigen schalte und meine Liste noch aufbaue, sagen wir mal auf 1000 Leute, dann kann ich hochrechnen, wie viel ich damit gewinne. Wenn ich 1000 Leute statt 100 Leute ansprechen, dann habe ich statt 5 Kursen 50 verkauft. … Rechne dir das einmal durch und dann siehst du, dass Facebook Ads nicht einfach nur Ausgaben sind, sondern eben eine wichtige Investition in deinem Business, vor allem, wenn du ein Produkt hast, was du skalieren kannst, wie einen Online-Kurs oder ein Gruppen-Coaching. … Wir haben immer viel Geld verdient, mit Hilfe von Facebook-Anzeigen. Also immer, wenn wir einen Launch vorbereitet und durchgeführt haben, haben wir mehr Umsatz generiert und dieser Umsatz wäre nicht möglich gewesen, wenn wir nicht auf Facebook Anzeigen gesetzt hätten.

[17:06] – Kann man aus eurer Erfahrung sagen, welchen Return on Investment man im Durchschnitt generieren kann, mithilfe von Facebook Anzeigen? Bei der Frage kommt es darauf an, an welchem Punkt sich das Business gerade befindet. Wenn man jetzt ganz am Anfang ist, dann ist es natürlich klar, dass vielleicht der Verkaufspitch noch nicht so sitzt, bei so einem Launch, dass man da vielleicht noch etwas optimieren muss. Wenn man wirklich weiß, welche Produkte möchte man für welche Zielgruppen anbieten, dann kann man auf jeden Fall locker das acht- bis zehnfache des eingesetzten Budgets am Ende wieder rausholen. Diese Erfahrung machen wir immer wieder. … Das ist, glaube ich, eine Sache, die sehr stark unterschätzt wird, weil man eben am Anfang nur die Kosten, nur das Invest sieht.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Fehler beim Facebook Ads schalten

[18:02] – Wir empfehlen dann unseren Kund:innen immer das Ganze einfach mal auszurechnen, einfach mal zu schauen, was passiert, wenn ich jetzt 1000 €, zum Beispiel, in Facebook Anzeigen investiere. Mit diesen 1000 €, sagen wir mal, gewinne ich 200 neue E-Mail-Abonnent:innen. Davon kaufen dann am Ende vielleicht zehn. Wenn ich ein 500 € Produkt habe, zum Beispiel einen 500 € Kurs, dann sind es 5000 € Umsatz, das heißt, ich habe aus den 1000 € schon 5000 € gemacht und da müssen nur zehn von diesen 200 kaufen und das ist auf jeden Fall super realistisch. Und auch zukünftig wird da ja sicherlich auch noch was rumkommen, weil wir haben ja die Liste aufgebaut. Diese 200 Leute sind auf der E-Mail-Liste, ein paar haben sich vielleicht wieder abgemeldet oder melden sich über den Zeitraum ab. Aber ich habe auch Leute auf meiner Liste, die nach einem Jahr, nach zwei Jahren, nach drei Jahren gekauft haben.

Die Top 3 Empfehlungen für Launches und Facebook / Instagram Anzeigen.

[19:52] – Mich würde interessieren, was eure Top 3 Empfehlungen sind, aus dem, was ihr aus diesen letzten Launches gelernt habt. Die allererste ist auf jeden Fall: Fang nicht zu spät an, deinen Launch zu bewerben. … Man steht kurz vor dem Launch und denkt sich, es sind noch nicht genug Leute, man könnte noch ein paar mehr Leute auf der E-Mail-Liste oder im Launch gebrauchen. Und dann fängt man vielleicht erst 1 oder 2 Wochen vorher an, den Launch, oder das Webinar, oder die Challenge zu bewerben. … Wir sagen immer, bau dir vorher schon eine E-Mail-Liste auf. Starte wirklich schon zwei Monate, vielleicht noch besser drei Monate vorher, eine E-Mail-Liste aufzubauen, mit einem Freebie, zum Beispiel. Ein Freebie ist auch viel günstiger, als wenn du ein Launch-Event bewirbst, zum Beispiel ein Webinar oder eine Challenge. Dann hast du die Leute schon aufgewärmt, die kennen dich schon 2 / 3 Monate und sind dann auch bereit in dein Webinar zu kommen, deinen Launch mitzumachen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt: Fang auf jeden Fall ein paar Monate vorher schon an, mit den Ads.

Lies hierzu: Technik und Tools, die du für deinen Launch benötigst.

[21:15] – Was wir immer wieder feststellen: Man muss sich einfach genau überlegen, was ist wirklich der Schmerzpunkt oder das Bedürfnis der Zielgruppe? Es ist ganz wichtig, mit seinem Launch-Thema, zum Beispiel, oder auch mit seinem Freebie-Thema, dass man einfach genau diese Bedürfnisse der Zielgruppe dann auch anspricht. Oftmals hat man als Unternehmer / Unternehmerin einfach das Gefühl zu wissen, was die Zielgruppe braucht, … aber es ist vielleicht nicht genau die Perspektive der Zielgruppe. Wenn Launches nicht so gut klappen, dann liegt es meistens am Launch-Thema, dementsprechend ist es einfach wichtig sich reinzuversetzen, in die Zielgruppe, und dann einfach ein Thema herauszukristallisieren, das auch wirklich richtig gut ankommt. Das ist nicht ganz so einfach, aber man muss es halt ausprobieren und perfektionieren. Es wird nicht beim ersten Mal sitzen, deswegen ist es auch so wichtig einfach anzufangen, Ergebnisse zu bekommen und auch zu gucken, welche Ergebnisse bringen mir die Ads, damit ich im nächsten Schritt schauen kann, wie ich diese Ergebnisse nochmal toppen kann. Das ist eine absolute Mindset-Sache, ein langfristiges Investment. … Wenn mal ein Launch-Thema nicht so gut sitzt, dann hast du immer noch die Möglichkeit (du hast die Leute ja auf deiner E-Mail-Liste) es beim nächsten oder übernächsten Mal einfach nochmal besser zu machen. Es ist alles ein Lernprozess. Das ist auch das, was die meisten unterschätzen, und sagen: „Okay, jetzt hat der Launch nicht funktioniert, jetzt gebe ich auf und probiere etwas Neues, weil es wollte ja niemand mein Produkt kaufen.“ Was totaler Blödsinn ist, denn wir müssen Dinge unbedingt wiederholen und optimieren, damit wir überhaupt besser werden können. Wir haben nichts von heute auf morgen gelernt und nichts hat immer sofort perfekt funktioniert, und deswegen ist es so wichtig, da auch langfristig reinzugehen.

Lies hierzu: Erfolg und Perfektion liegen in der Wiederholung.

[23:31] – Ein ganz wichtiger Tipp, gerade wenn du einen Launch vorbereitest oder wenn du schon mit ersten Kund:innen zusammengearbeitet hast: Such dir auf jeden Fall Testimonials. Also schau, dass du wichtige Kund:innenstimmen von ihnen sammelst, dass sie dir vielleicht auch Videos schicken. … Es ist total wichtig, da was zu haben, von deinen Kund:innen, wenn sie was Gutes über dein Produkt berichten. Das setzen wir im Launch total gerne ein und das kommt immer am allerbesten an, wenn schon andere Leute darüber berichtet haben, dass sie Erfolge dadurch erzielen konnten. … Es müssen ja nur ganz kurze Videos sein, so eine Minute, in der die Leute, die Erfolg hatten mit deinem Kurs, einfach darüber berichten, welche Ergebnisse sie erzielt haben. Das ist das, was die anderen Leute wissen wollen. … Was habe ich davon, wenn ich das kaufe? Und wenn du jetzt authentische Berichte davon hast (es müssen keine Hochglanzvideos sein, sie müssen nicht professionell aufgenommen sein …), dann kann man sie super auch für Ads einsetzen. Diese Ads setzen wir dann total gerne ein, wenn die Open-Cart-Phase ist, also wenn der Kurs gekauft werden kann (oder dein Produkt) und dann kannst du den Leuten, die dich schon kennen – das ist ganz wichtig – deinen Kurs vorstellen und eben auch diese Testimonials zeigen. Testimonials sind super wichtig, wir haben dazu auch in der she-preneur Academy vor ein paar Monaten einen Call gehabt. Und ich habe gesagt, führt so viele Interviews wie möglich; also wenn Leute Erfolge haben, ladet sie ein, macht Zoominterviews, nehmt es auf, macht ein Facebook-Live / ein Instagram-Live, was auch immer. Am Ende könnt ihr Teile davon nehmen, also kleine Snippets, und die dann eben für Facebook-Ads wiederverwerten. … Leute reden gerne über ihre Erfolge und über ihre Fortschritte und unterstützen natürlich auch super gerne. … Wir hatten in der Academy sogar eine Testimonial-Challenge und … wir haben unsere Communitymitglieder dazu aufgerufen, so viele Testimonials, wie möglich, zu sammeln. … Es hilft nicht einfach nur zu erzählen, wie toll dein Kurs ist … sondern es ist viel besser, wenn andere auch sagen, dass dein Produkt toll ist.

Lies hierzu: Diese 5 Fragen solltest du deinen Testimonials stellen.

Anzeigen sind aber nicht alles.

[26:49] – Wir führen jetzt gerade dieses Interview, wir haben zusammengearbeitet, ich weiß, was ihr für uns geleistet habt, ihr teilt eure Expertise und ich empfehle euch meiner Community weiter – und auch das kann eine andere Art von einem Testimonial sein, was halt nicht so mega werblich ist, sondern was einfach dabei hilft ganz schnell Vertrauen aufzubauen. Und wenn ich euch weiterempfehle, dann können andere eben auch viel leichter Vertrauen zu euch aufbauen, wenn sie euch noch nicht kennen. Deswegen ist es auch ganz wichtig zu netzwerken, sich mit anderen auszutauschen. Was ich auch ganz gerne sage, ist, sich bei anderen einzukaufen, dass man einfach die Verbindung aufbauen kann und dann auch noch mal die Möglichkeit hat, mehr Reichweite zu gewinnen. Das ist ja auch eine Sache, die bei euch sehr gut funktioniert. Ihr habt viele tolle Kontakte, ihr habt ein richtig gutes und großes Netzwerk, und das hilft euch natürlich auch dabei ganz viel Reichweite zu generieren. Das ist auch eine wichtige Erkenntnis: Ads sind nicht das einzige, was du machen musst, und sie sind auch nicht die allgemeine Lösung, … sondern es ist ein Gesamtkonstrukt aus organischer Reichweite, aus Netzwerken, aus Ads. Wir haben ja auch schon gelernt, dass man sich nicht auf Ads verlassen kann – man braucht sie, aber wir können uns nicht zu 100 % drauf verlassen, deswegen ist die organische Reichweite auch wichtig. Aber, ich glaube, noch viel wichtiger, als die eigene Reichweite, ist das eigene Netzwerk, weil das Netzwerk hat natürlich gebündelt eine viel größere Reichweite, als wir selbst, und deswegen ist es so wichtig, dass wir an der Stelle eben Zeit investieren und vielleicht auch Geld investieren, um dieses Netzwerk aufzubauen.

Die häufigsten Fehler, die in Bezug auf Facebook-Anzeigen gemacht werden.

[29:48] – Was sind so die häufigsten Fehler, die in Bezug auf Facebook-Anzeigen gemacht werden?Wenn man sich keine Ziele setzt! Man verwendet nur den ‚Beitrag bewerben‘ Button, damit man überhaupt Werbung schaltet, das ist auf jeden Fall ein großer Fehler. Weil dann kann man auch nicht wirklich auswerten, ob man jetzt was erreicht hat. Wenn man sich keine Ziele setzt, wie soll man wissen, ob man sie erreicht hat? Ich möchte, zum Beispiel, im Monat 30 bis 100 neue Abonnent:innen auf meiner E-Mail-Liste haben, das ist ein sehr konkretes Ziel und auf Basis dieses Ziels kann ich meine Werbeanzeigen schalten und auswerten.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Facebook und Instagram Ads schalten - Interview mit Funnel Fox

[30:32] – Der zweite Fehler den viele machen, ist, sich am Anfang die Technik nicht genau anzuschauen. Facebook Ads hat natürlich was mit Technik zu tun. Das weiß Facebook auch ganz genau, dass die meisten Leute keinen Bock darauf haben, deswegen gibt es diesen ‚Beitrag bewerben‘ Button, weil das ist sehr einfach, da muss ich mich nicht mit Technik auskennen. Aber die Menschen, die sich dafür entscheiden sich die Technik einmal am Anfang reinzuziehen, einmal das Ganze aufzusetzen und dann wirklich sinnvolle Werbekampagnen zu schalten, die profitieren sehr stark davon.

[31:10] – Einer der größten Fehler ist, dass man kein Facebook-Pixel auf der Webseite hat. Das ist ja auch etwas technisches und viele scheuen sich davor, viele wissen auch gar nicht, wie man das DSGVO-konform macht, etc. Aber das hast du einmal draufgesetzt und dann ist der Facebook-Pixel wie so eine Art Detektiv, er weiß ganz genau, was passiert auf deiner Webseite, er weiß genau, wer jetzt kommt, er weiß genau, wer sich angemeldet hat, und kann das dem Facebooksystem wieder zurückspielen. So dass das Facebooksystem auch immer wieder weiß, das sind die und die Leute, die kommen auf die Webseite, die sind relevant, aus diesen Menschen kann ich vielleicht noch eine Lookalike Audience machen (das ist eine Zielgruppenart, die man bei Facebook hat). Ich kann noch viel mehr solcher Menschen erreichen und es ist einfach alles ein Zusammenspielen, deswegen ist der Facebook-Pixel total wichtig – dass man den möglichst früh auf der Webseite hat, auch wenn man jetzt noch gar nicht vorhat Werbung zu schalten, sondern in ein paar Monaten erst. Wir haben unseren Facebook-Pixel auch schon seit Ewigkeiten drauf und das ist natürlich sehr hilfreich, wenn wir Anzeigen ausspielen und wirklich die Menschen erreichen wollen, die mit uns interagiert haben.

LAUNCH VOLL mit Ads

[32:26] – Die Technik ist immer eine Sache, vor der ganz viele zurückschrecken. … Ihr habt ja euren Online-Kurs … „LAUNCH VOLL mit Ads“ … Geht ihr da auch in die Technik rein? Also zeigt ihr wirklich Schritt für Schritt, wie man Facebook-Anzeigen schaltet, damit ich weiß und sicher bin, wie ich dieses Tool nutze, wie ich die Pixel einsetze, etc.? Der Kurs ist einfach ein Leitfaden. Also von ganz am Anfang, ich richte mir gerade mein Werbekonto ein, über die Technik, bis hin zur ersten Kampagne, für das Freebie zum Beispiel, bis hin zur Launch-Kampagne und -Verkauf. Da ist wirklich alles drin, von vorne bis hinten, einfach in kleinen Lektionen von oben nach unten zum Nachmachen. Wir haben einfach festgestellt, das ist genau das, was den Menschen fehlt. Auf YouTube kriege ich zwar ein bisschen Infos, aber das, was ich jetzt gerade brauche, finde ich meistens nicht. Und deswegen haben wir halt einfach den Prozess, so wie wir Werbeanzeigen schalten, 1-zu-1 abgebildet, in dem Kurs.

Launchzeitplan für die zweite Jahreshälfte.

[37:57] – Wenn ich in diesem Jahr noch launchen möchte, wann sollte ich mit den Ads anfangen? … Also da wir schon Anfang September haben und wenn du im November launchen möchtest, dann würde ich demnächst anfangen, auf jeden Fall mit dem Listenaufbau. Man sollte spätestens drei Wochen, bevor der Launch stattfindet, anfangen das Launch-Event selbst zu bewerben. Wenn man nur eine Woche vorher anfängt, dann hat man keine Zeit mehr, irgendwas zu optimieren oder nochmal nachzujustieren. Man muss wirklich immer diese Zeiträume im Vorfeld ein bisschen beachten. Da kommt eine gute Planung ins Spiel, aber viele machen das alles lieber spontan und intuitiv – das funktioniert halt nicht ganz. Wenn wir auf Facebook Anzeigen setzen wollen, dann braucht es eine Planung, es braucht einen Vorlauf und je größer der Vorlauf, desto besser wird einfach der Launch. … Es ist ganz wichtig, da eben genug Zeit einzuplanen und nicht so eine Hauruck-Aktion draus zu machen, denn diese Hauruck-Aktionen führen dann dazu, dass man eher Geld verbrennt, als Geld verdient.

Business bedeutet Veränderung.

[40:36] – Zum Abschluss noch eine Frage an euch, die nichts mit Facebook Anzeigen zu tun hat, aber es ist eine Frage, die mir auch ganz oft gestellt wird. Es geht um das Thema Veränderung. Bei euch … hat sich auch schon viel verändert. Ihr seid gestartet als Dienstleister und habt dann angefangen, einen Online-Kurs zu entwickeln und wurdet natürlich auch immer bekannter, in unserer schönen Online-Business-Bubble. War das euer Plan von vornherein? Auf keinen Fall, das war kein Plan. Wir haben ganz klassisch angefangen mit Kund:innen zusammenzuarbeiten, wurden dann weiterempfohlen, haben uns weiterentwickelt, haben alles gelernt zu dem Thema, was wir lernen konnten, haben Übersee auch geguckt, bei den Amerikaner:innen wie die das alles machen, haben Strategien getestet. Und das war so eine ganz natürliche Entwicklung, weil unsere Kund:innen angefragt haben, ob wir Workshops für ihre Kund:innen geben können, zum Thema Facebook-Ads. Dann haben wir gemerkt, das macht uns auch Spaß. … Und so sind wir da eingestiegen. Wir haben dann angefangen, auch 1-zu-1 mit Leuten zu arbeiten, weil wir dann auch irgendwann keine Kund:innen mehr aufnehmen konnten, wir konnten die Arbeit einfach nicht mehr stemmen, wir wollen jetzt aber auch keine Agentur werden. Wir haben aber gemerkt, die Nachfrage ist so groß, dass die Leute von uns lernen wollen … und dann war es eigentlich ein Selbstläufer, dass das zum Online-Kurs wurde. Die erste Runde haben wir tatsächlich letztes Jahr mit fünf Leuten gestartet und einen Beta-Launch gehabt, und das hat uns dann auch die Sicherheit gegeben, dass wir das können, dass wir das es wollen, dass es Spaß macht. Und der nächste Launch wurde dann schon ein bisschen größer, da hatten wir dann schon 100 Menschen drin. Das war natürlich eine Umstellung, aber es hat alles super gut funktioniert. … Es ist ein Prozess, und viele denken, es ist alles von Anfang an klar, deswegen wollte ich das einfach auch nochmal von euch hören. … Die Vision, die man zu Beginn hatte, die verändert sich und die darf sich auch verändern. Ich höre immer wieder, dass viele eben denken, dass von Anfang an alles klar sein muss, dass ich von vornherein meine Nische habe, alles habe, um eben einen Online-Kurs zu bauen.

Hast du schon einmal Social Media Ads geschalten? Wie waren deine Erfahrungen damit?

Funnel Fox Facebook-Seite: www.facebook.com/funnelfoxads
Funnel Fox Instagram-Kanal: www.instagram.com/funnelfoxads
Funnel Fox Website: www.funnel-fox.de

Funnel Fox Ads Bootcamp: www.funnel-fox.de/ads-bootcamp

Ich freue mich auf dein Feedback zu dieser Episode und wenn du sie mit deinen Business-Freundinnen teilst. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Hinterlasse mir sehr gerne auch eine Empfehlung für meinen Podcast.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Facebook und Instagram Ads schalten - Interview mit Funnel Fox
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{Podcast} Kund:innengewinnung mittels Facebook-Ads – Tipps von Rei Baumeister

Heute habe ich meinen Accountability- und Mastermind-Buddy in den she-preneur Podcast eingeladen. Wir kennen uns schon seit 2017, damals bin ich auf ihn aufmerksam geworden, weil ich ein dringendes Problem hatte, das ich alleine nicht lösen konnte – ich brauchte 1.000 Teilnehmer:innen für die 1. she-preneur Summit. Diese Teilnehmer:innen organisch zusammenzutrommeln war schwieriger als ich dachte. Die Lösung, nach der ich suchte: Jemand, der mir beibringen kann, wie ich FB-Anzeigen nutze, um Anmeldungen für meine Summit zu bekommen. 

Ohne mit der Wimper zu zucken habe ich bei ihm ein teures Coaching-Paket gebucht und hab’s nie bereut. Ich habe super viel gelernt und mittlerweile tauschen wir uns regelmässig zu unseren Businessfortschnitten und -herausforderungen aus.

Freu dich auf eine spannende Episode mit handfestem Input von Rei Baumeister. Er ist FB-Ads-Experte und Online-Business-Coach und zeigt seinen Kund:innen, wie sie mit Hilfe von FB-Anzeigen Kund:innen gewinnen und hochpreisige Produkte verkaufen, ohne große E-Mail-Liste und ohne Social Media. Heute hab ich ihn zu Gast im Podcast, um mit ihm darüber zu sprechen, wie du ohne Launch, Webinare, Challenge, Onlinekurs-Erstellung etc. Kund:innen gewinnst.

In dieser Episode erfährst du, wie du mit minimalem Vorlauf Kund:innen bzw. erste Kund:innen gewinnst oder deine Produktidee testest – ohne Launch, Webinar, Challenge, Online-Kurs-Erstellung, etc. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – So gewinnst du Kund:innen mit minimalem Vorlauf.

Viele meiner Kundinnen starten gerade in ein Online-Business und stehen vor der Herausforderung erste Kund:innen zu gewinnen. Im she-preneur Academy Bootcamp helfen mein Team und ich dabei, ein erstes Angebot zu entwickeln, zu vermarkten und als Beta-Version durchzuführen. Die Teilnehmerinnen greifen dabei auf eine rein organische Vorgehensweise bei der Vermarktung zurück, und wir von she-preneur unterstützen die Vermarktung auch mit kostenpflichtigen Anzeigen.

In dem Zusammenhang habe ich überlegt, inwieweit kostenpflichtige Strategien eingesetzt werden können. Von kostenpflichtigen Strategien halten sich am Anfang viele eher fern, ich finde jedoch, dass es eine tolle und schnelle Möglichkeit ist, zu überprüfen, ob überhaupt Interesse am Angebot besteht. Daher freue ich mich mit Rei darüber zu sprechen, wie das als Online-Business Starterin möglich ist.

So sieht der Funnel aus, mit dem du dein Angebot testen kannst.

[4:27] – Rei, lass uns im ersten Schritt die Strategie im Ganzen betrachten: Wie sieht der Funnel aus, mit dem ich mein … Angebot … oder meine Idee testen kann? … Welche Option habe ich denn eigentlich, wenn ich jetzt online starte? Dann ist man ja oft limitiert, wir haben aber nach einer Lösung gesucht, trotz limitierender Faktoren etwas auf die Beine zu stellen. Ein limitierender Faktor ist ja oft, dass man nicht ein unendliches Anzeigen-Budget hat. … Der andere limitierende Faktor ist oft, dass man entweder noch gar kein Angebot hat oder sich zumindest nicht sicher ist, dass das Angebot fliegt. … Diese Unsicherheit, die muss man einfach mit einkalkulieren. Wir sind auf eine Funnel-Variante gekommen, die das berücksichtigt. Ein Funnel ist im Prinzip ein Prozess, von Erstkontakt bis Kund:in.

[6:06] – Vielleicht mal kurz, was wir alles nicht tun: Wir wollen vorher keine Produkte entwickeln, wir wollen kein aufwändiges Webinar aufnehmen, wir wollen keine Challenge veranstalten, wir wollen keinen Kongress veranstalten, weil all das komplex ist, viel Zeit kostet und es ewig dauert, bis man die ersten zahlenden Kund:innen gewinnt. Und wir wissen an der Stelle, … noch gar nicht, ob das Angebot überhaupt funktioniert. … Welchen Weg kann man gehen? Natürlich starten wir mit einer Facebook-Anzeige, weil wir ja eben möglichst viele Menschen erstmal auf das Ding aufmerksam machen wollen. … Dann eine schlanke Option, dass wir eine simple Landing-Page bewerben. Auf dieser Landing-Page laden wir zu einem Strategiegespräch / zu einem Kennenlern-Gespräch ein, für eine Zusammenarbeit. Damit jemand motiviert ist, den Knopf zu drücken, um sich für ein Termin anzumelden, muss man natürlich erst einmal gewisse Inhalte auf dieser Landing-Page darlegen. … Man führt dieses Gespräch und natürlich schließt man nicht 100 % ab, aber einen gewissen Prozentsatz schließt man ab. Und das wäre im Prinzip die Produkt-Empfehlung. Dann würde ich sagen, halte dich jetzt nicht mit einer Kursentwicklung oder einem Gruppen-Coaching-Programm auf, … sondern einfach ganz simpel 1-zu-1 – Arbeit. Das ist aus meiner Sicht der direkteste Weg zu zahlenden Kund:innen, und übrigens auch der direkteste Weg zu Feedback. … Und der allerschnellste, glaube ich. Dass man wirklich einmal testet, kommt das Angebot, was ich mir überlegt habe (und mit Angebot meine ich jetzt nicht das fertige Produkt, sondern wirklich die Headline, das Transformationsversprechen) … wirklich an.

Das brauchst du, um einen Funnel aufzubauen.

[9:16] – Ich würde im nächsten Schritt nochmal mit dir besprechen, was ich brauche, um diesen Funnel aufzubauen. Wir brauchen eine Landing-Page. Was empfiehlst du da deinen Kund:innen, auf welche Tools sie zurückgreifen? Da gibt es ja beliebig viele Landing-Page-Tools. … Ich habe natürlich Empfehlungen, wenn die Unklarheit herrscht: Eine auf Dauer kostengünstige Variante ist einfach eine WordPress-Seite, mit dem WordPress-Plugin ‚Thrive Architect‘ …, aber es gibt auch ‚Leadpages‘ oder weitere Tools. Ich beantworte die Frage vielleicht anders: Wovon ich wirklich wärmstens abrate, ist zu versuchen, selber, ohne Landing-Page-Template, eine Landing-Page zu basteln, weil es endlos dauert, in der Regel nicht konvertiert und vor allem mobil oft nicht gut aussieht. Mittlerweile ist halt 70-80 % des Traffics mobil und wenn die Seite nicht performt, dann ist es vergebene Liebesmüh.

[10:50] – Ich bin dann damals auch relativ schnell zu Thrive umgestiegen und habe auch mit Leadpages experimentiert. Ich glaube, Leadpages hat noch den Vorteil, dass man auch mit einer alleinstehenden Seite arbeiten kann – also falls man noch keine Webseite hat, kann man einfach eine Leadpage mit Impressum und diesen ganzen rechtlichen Sachen schalten. … Ja, das stimmt. Wobei einen wichtigen Hinweis habe ich noch: Ich würde mir zumindest aber die Domain registrieren und die Leadpage mit der Domain verknüpfen, weil, wenn man jetzt wieder Richtung Facebook-Anzeigen blickt, wenn dann die Landing-Page für die Facebook-Anzeige sowas generisches ist, … dann ist es für Facebook ein Signal, da könnte ein Spammer unterwegs sein.

[12:12] – Was wäre der nächste Schritt? … Also nochmal zur Orientierung: Derjenige oder diejenige kam auf diese Landing-Page und da überzeugen wir jetzt ja, dass derjenige oder diejenige einen Termin buchen soll, ein Gespräch mit uns. Das heißt, auf dieser Landing-Page ist ein Knopf, der heißt „Jetzt Termin buchen“ und dann, im Prinzip auf der nächsten Seite, geht einfach ein Kalender-Tool auf. Das wäre die Empfehlung zumindest – dass man nicht manuell E-Mails mit Terminen hin und her schickt, sondern mit einem Kalender-Tool automatisch einen Termin buchen kann. Dann hat diese Strategie auch noch den Vorteil, dass man starten kann, auch wenn man noch keine eigene E-Mail-Liste hat.

[14:16] – Wenn man den Prozess so aufsetzt, wie wir ihn heute besprechen, dann sehe ich im Prinzip nach 1-2 Wochen Anzeigenlaufzeit die Ergebnisse. Ich weiß, wie viele Gespräche ich geführt habe, wie oft ich verkauft habe. Du kannst auch an den Klickraten sehen, gibt es da überhaupt Interesse? Wenn jemand auf die Anzeige klickt und sich zur Landing-Page durchklickt, dann zeigt das ja schonmal, das, was ich da geschrieben habe, fand jemand interessant. Und das ist ein erstes Anzeichen, ich bin auf dem richtigen Weg, und kann dann eben nochmal weiter optimieren. Ich bin auch ein großer Fan davon, … sich halt wirklich ganz schnell Feedback einzuholen oder ganz schnell eine Rückmeldung zu haben.

Das sind die wichtigsten Punkte beim Schalten von Facebook-Anzeigen.

[15:17] – Jetzt habe ich natürlich einige Hörerinnen, die sich noch nie mit dem Thema Facebook-Anzeigen beschäftigt haben. … Vielleicht können wir über … die wichtigsten Punkte sprechen. … Also generell vorneweg: Wenn wir von Facebook-Anzeigen sprechen, ist Instagram immer inkludiert. Instagram gehört zur Facebook-Family und in dem Moment, wo man eine Facebook-Anzeige schaltet, klickt man auf einen Knopf und dann läuft Instagram mit, sozusagen. Genau so will ich es auch tun, ich will dann immer beide Kanäle testen, um zu sehen, was wie performt.

[16:54] – Was wichtig ist, dass man dem Algorithmus ein bisschen Zeit geben muss. Was jetzt keinen Sinn macht, ist mal für 5 € Anzeigen zu schalten und nach zweieinhalb Stunden nervös zu werden und jetzt anfangen zu optimieren. Ich würde so eine Kampagne dann schon 3 Tage laufen lassen, damit der Algorithmus lernen kann und merkt, das performt soundso – einfach, dass diese Lernphase gegeben ist.

[17:30] – Ansonsten vielleicht noch ein paar allgemeine Tipps: … Man hat ja 1000 Optionen. Ich würde es mir am Anfang … erstmal leicht machen, … das heißt, nicht anfangen mit einer Video-Anzeige. Sondern ich würde eine ganz simple Text-Anzeige nehmen, mit einem Bild und fertig.Ein Bild von einem selbst? Genau, ein Bild von einem selbst. Dazu noch 1-2 Sätze: Muss natürlich nicht sein, man kann jetzt auch, … je nach Thema natürlich, ein passendes Bild picken. … Ich würde aber nicht mit Stock-Fotos arbeiten, also Fotos, die ich irgendwo einkaufen kann, weil die eingekauft aussehen und weil damit von vornherein klar, das ist eine Anzeige. … Also dann Bilder aus dem eigenen Fundus … nehmen, präferiert allerdings in der Tat Fotos von sich selbst. Warum? Es ist nicht immer so, dass sie besser klicken, manchmal ist es genau andersrum. … Aber man sieht dich. Man sieht dich immer wieder, wenn du die Kampagne laufen lässt, und du hast dann einen Branding- und Vertrauenseffekt, den du halt nicht hast, wenn das Bild nicht von dir ist.

Dieses Facebook-Anzeigen – Ziel solltest du verfolgen.

[19:13] – Welches Anzeigen-Ziel würdest du verfolgen? Conversions wären das Anzeigen-Ziel.Über das Kampagnen-Ziel sagt man Facebook, was man gerne hätte. Das Kampagnen-Ziel kann Videoviews oder Linkklicks oder alles mögliche sein, und ich bekomme dann auch das, zum bestmöglichen Preis. Aber am Ende des Tages wollen wir keine Klicks, wir wollen keine Videoviews, wir wollen Kund:innen. Und der näheste Schritt zum Kunden / zur Kundin ist, dass der- oder diejenige … diesen Kalendertermin bucht. Das wird einfach technisch umgesetzt mit einem Conversion-Kampagnen-Ziel, weil wir im Prinzip messen, wer landet überhaupt auf dieser Kalenderseite oder auf der Seite dahinter, der Danke-Seite, und der- oder diejenige ist praktisch der ideale Kandidat / die ideale Kandidatin für uns. Auf solche Menschen wollen wir … die Kampagne optimieren.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Aufbau von einem einfachen Funnel

[20:35] – Hast du sonst noch irgendwas, was du hinzufügen würdest, zum Thema ‚Wie schalte ich Facebook-Anzeigen?‘ … Vielleicht noch einen aktuellen Hinweis: … Es gab ja das iOS-14 – Update, da war ja sehr viel Verwirrung am Markt, was das bedeutet für Facebook-Kampagnen, für die Optimierung, usw. … Man muss einfach 2-3 Dinge berücksichtigen, umstellen, anpassen, aber die Kampagnen laufen im Prinzip jetzt genauso, wie vorher auch, ich sehe keinen Unterschied.

Die Budgetplanung für Facebook-Ads.

[21:34] – Wir haben eben schon über das Thema Budget gesprochen. Natürlich ist es klar, wenn ich kostenpflichtige Anzeigen schalte, dass ich auch etwas investieren sollte. … Wie viel Geld sollte ich in die Hand nehmen, um mein Angebot wirklich zu testen? … Es hängt sehr stark davon ab, welches Budget zur Verfügung steht. Je mehr Budget zur Verfügung steht, desto schneller sehen wir einfach Ergebnisse. Wenn wir weniger Budget haben, dann zieht’s sich. … So als Hausnummer würde ich mal sagen, … pro Anzeigengruppe, also pro Test sozusagen, in der Facebook-Kampagne, würde ich jetzt nicht unter 20 € Tagesbudget gehen, … weil dann fehlen mir die Daten für den Algorithmus, dann zieht’s sich einfach wieder. … Mit so einer Anzeigengruppe testen wir das Targeting. … Wenn ich jetzt ein Tagesbudget von 20 € habe, dann kann ich halt ein Targeting testen. Targetingdefiniert, ich möchte diese oder jene Menschen ansprechen. Wenn ich jetzt aber 60 € am Tag hätte, kann ich halt drei testen. Entweder ich teste halt eins oder drei oder gleichzeitig oder hintereinander, … das definiert im Prinzip, wie schnell wir Ergebnisse sehen und natürlich auch, wie schnell wir Kund:innen sehen.

Das sind die Dinge, die du mittels Facebook-Anzeigen testen kannst.

[23:48] – Was sind denn Dinge, die ich mit Hilfe von Facebook-Anzeigen testen kann? … Mit diesem Funnel kann man ja wunderbar sehr Vieles testen. Und im Prinzip sehen wir immer da, wo etwas schiefgeht in diesem Prozess … , da haben wir ein Problem mit unserem Business. Schritt 1 ist die Facebook-Anzeige auf Landing-Page. Wenn wir jetzt sehen, dass kein Mensch auf diese Anzeige klickt und nicht auf die Landing-Page durchkommt, wir aber mal davon ausgehen, dass wir bei den Facebook-Anzeigen einen guten Job gemacht haben, … dann kann es nur noch bedeuten, dass ich einfach mit meinem Thema nicht ankomme. Ich habe einfach die falsche Ansprache gepickt oder das falsche Problem, das ich lösen möchte. … Wenn die Leute auf die Landing-Page kommen und sich nicht anmelden, für einen Termin, dann kann es am schlechten Copywriting liegen. … Wenn jemand einen Kalendertermin bucht, mit dir ein Gespräch führt, aber nicht bucht, dann kann es daran liegen, dass du einfach Gespräche besser führen musst. … In diesen Gesprächen erkennst du dann sehr schnell, ob dein Angebot das falsche ist. … Überall da, wo in diesem Funnel etwas schiefgehen kann, was am Anfang normal ist, … kann man eben reinbohren und gucken, wo muss ich was verbessern, in meinem Prozess. … Bei Facebook-Anzeigen kann ich natürlich auch vieles testen. Da kann ich Zielgruppen testen, also wen spreche ich an, da kann ich Alterssegmente testen, aber natürlich auch, welche Ansprache ich wähle, für ein Problem. Also ich kann ja ein Problem immer aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und ich kann gucken, gehe ich eher auf Angst oder auf Gier oder auf Komfortabilität?

[27:02] – Ich versuche das meinen Kundinnen auch immer wieder einzutrichtern und ich glaube, gerade bei Frauen ist es immer wieder eine Herausforderung sich mit den Zahlen im Hintergrund zu beschäftigen und wirklich zu gucken: Was passiert denn da eigentlich? Gibt’s da Interesse? Oder was zeigt es mir an, wenn ich sehe, dass ich Besuche auf meiner Landing-Page habe, aber kein Besuch bucht? Oder was zeigt es mir an, wenn jemand den Termin bucht, aber am Ende eben mein Angebot nicht kauft? … Ich erwähne es auch immer wieder, dass wir unsere Angebote perfektionieren und wirklich gucken, an welchen Stellschrauben können wir drehen, statt das nächste Produkt zu entwickeln oder vielleicht auch den nächsten Kurs zu entwickeln.

[28:58] – Also Zahlen sind ganz wichtig und nicht immer nur den Vordergrund betrachten, sondern auch den Hintergrund, und an den Stellschrauben können wir eben drehen, um unsere eigenen Angebote, um unseren eigenen Auftritt eben auch zu optimieren.

So viel Vorlauf brauchst du, um einen simplen Funnel aufzusetzen.

[29:25] – Wie viel Vorlauf brauche ich, um so einen Funnel aufzusetzen, in der simpelsten Variante? Es hängt natürlich davon ab, wie viel Zeit man hat und wie man’s angeht. Also gibt man es an eine Agentur oder macht man es selber. Wenn man es mit uns machen würde, dann wäre es vier Wochen oder so was, weil wir natürlich nicht 24/7 im Coaching arbeiten. Irgendwas zwischen zwei Wochen und acht Wochen. Was wichtig zu verstehen ist: Es dauert natürlich nicht wochenlang im Werbeanzeigenmanager die Anzeige zusammenzuklicken. Es dauert 20 Minuten. Was halt dauert, ist sich zu überlegen, wer ist die Zielgruppe und wie spreche ich die jetzt an, wie formuliere ich jetzt diesen Anzeigentext. Das dauert halt oftmals ein paar Tage, und deswegen zieht sich dann insgesamt dieser Prozess. Aber das zeigt einfach, das es auch wirklich eine ganz schnelle Methode ist, um Antworten auf Fragen zu bekommen, die ich jetzt gerade habe.

Darum sind Erstgespräche so wichtig.

[31:05] – Woran erkenne ich, dass mein Angebot am Ende auch gebraucht wird? … Woher weiß ich, jetzt kann ich meine Anzeigen stoppen oder jetzt lasse ich meine Anzeigen weiterlaufen? Das ist eine einfache Antwort: In dem Moment, wo jemand bucht und kauft und seine / ihre Geldbörse aufmacht.

[31:44] – Das ist der beste Beweis, den wir haben können. Aber das ist auch das, wovor sich die allermeisten Leute scheuen. „Jetzt hat jemand einen Termin bei mir gebucht, jetzt traue ich mich aber nicht, mein Angebot zu präsentieren oder mein Angebot zu verkaufen.“ Das gibt es auch gerade bei Frauen wieder sehr viel, dass sie dann zögern und denken, „Ich bin nicht gut genug und kann ich das überhaupt zu dem Preis verkaufen?“ Aber ja, das ist wirklich der simpelste und schnellste Weg, um zu gucken, hat jemand Interesse.

[32:30] – Noch einen Satz zu diesen Gesprächen: Ich weiß, da herrscht durchaus Respekt oder Angst, … aber ich pflege da eine ganz entspannt Variante, sozusagen. Ich persönlich, oder auch mein Team, wir führen ein normales Gespräch, ohne zu versuchen irgendwelche Schlüsselwörter einzubauen, oder ähnliches, und gucken einfach ganz objektiv und ganz ehrlich, kann ich jetzt dieser Person, die ich am Telefon habe, helfen – ja oder nein? … Was ist denn das Problem, das gelöst werden soll, wo möchte der Mensch hin und kann ich helfen? Wenn ich nicht helfen kann, dann sage ich das auch ganz offen. … Und wenn ich der Person helfen kann, dann frage ich: „Soll ich dir sagen, wie wir zusammenarbeiten können?“ Und dann sagt derjenige / diejenige „Ja“, und dann stelle ich es vor, und dann fragt er / sie: „Was kostet es?“, dann nenne ich den Preis, und dann ist er / sie dabei oder eben nicht.

[34:00] – Was vielleicht auch noch wichtig ist: Es ist dann auch klar, dass man nicht gleich die ersten 3 Gespräche abschließt. Fahrradfahren lernen hat auch eine Weile gedauert und genau so muss man es auch sehen, mit diesen Gesprächen. Man wird eine Handvoll Gespräche führen müssen, man wird immer besser und routinierter und entspannter und früher oder später kommt dann auch der erste Kunde / die erste Kundin.

[34:24] – Für mich war es zum Beispiel am Anfang auch so, dass es mir ganz viel Sicherheit gegeben hat, jedes Gespräch, … und ich mir dann notiert habe, was lief gut, was lief nicht so gut, was waren Momente, wo ich gemerkt habe, die Person ist nicht die richtige Person, oder was waren Momente, wo ich gemerkt habe, ich trau mich nicht den Preis zu nennen oder den Preis, den ich eigentlich nennen wollte, zu nennen. Ich habe dann ganz viel auf dem Weg dahin reflektiert und wurde natürlich von Gespräch zu Gespräch besser. … Wir sollten ganz viele Gespräche führen und gucken, gibt es da jemanden, der Interesse hat mein Angebot so zu buchen.

[35:23] – Das ist ja alles ein super spannendes, psychologisches Prinzip. Was passiert in so einem Gespräch? Dir wird ein Spiegel vorgehalten. Und ich garantiere dir, all die Bedenken, die du hörst, in so einem Gespräch vom Gegenüber, sind eigentlich die Dinge, die du selber oft sagst, wenn du in solchen Gesprächen bist. Unterbewusst transportierst du, was der / die andere gleich sagen muss. … Ich garantiere dir, das ist dann der Einwand am Schluss, den du ständig hören wirst. Es ist auch ein cooles Tool, um sozusagen an der eigenen Einstellung zu arbeiten und um über sich selbst zu reflektieren.

[36:13] – Mir haben diese Erstgespräche auch unheimlich viel gebracht und an der Stelle vielleicht auch nochmal: Führt Erstgespräche, führt Strategiegespräch, je nachdem, wie ihr sie nennen wollte. Man kann dadurch einfach extrem viel lernen und natürlich auch ganz viel Marktforschung betreiben und gucken, „Mensch, die Headline, die ich jetzt auf meine Landing-Page geschrieben habe, ist es das, was meine Kund:innen überhaupt wollen? Oder sagen sie mir in diesen Gesprächen was ganz anderes?“ Das heißt, diese Gespräche sind am Ende wieder die Basis dafür, dass du nochmal darüber nachdenken kannst, ob das, was du auf dieser Landing-Page geschrieben hast, überhaupt das ist, was deine Kund:innen wollen, oder ob du das vielleicht aus deiner Sicht formuliert hast – das ist auch etwas, was wir sehr oft tun. Wir formulieren die Dinge aus unserer Sicht, nicht aus Sicht der Kund:innen.

Hast du schon einmal eine Facebook-Anzeige geschaltet? Wie wie war deine Erfahrung damit?

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Alles Liebe,

Deine Tanja

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Kundengewinnung mittels Facebook Anzeigen
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{Podcast} Technik und Tools, die du für einen Launch benötigst

In diesem Beitrag möchte ich dich wieder einmal mit hinter die Kulissen nehmen und zwar geht es um die Technik und Tools, die wir bei unserem letzten Launch verwendet haben. Vor einer Woche haben wir die she-preneur Summit 2021 und das she-preneur Bundle 2021 erfolgreich beendet und damit einen sechsstelligen Umsatz generiert. Ohne Technik und ohne Tools wäre ein Launch in diesem Umfang kaum möglich gewesen.

Ich weiß, dass sich viele vor einem (großen) Launch scheuen und deswegen möchte ich dir einmal mit auf den Weg geben, wie das Ganze bei uns abläuft und wie auch du deine Launches entweder optimieren oder überhaupt durchführen kannst.

In dieser Episode erfährst du, welche Technik und Tools hinter einem Launch stecken und warum ein Launch nicht so aufwendig sein muss, wie du vielleicht denkst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – diese Technik und Tools helfen dir bei deinem Launch.

Ich selbst kümmere mich bei she-preneur nur noch um die Koordination des Teams und des Projektmanagements, jedoch nicht mehr um die Technik. Darum kümmert sich Tanja Baumann, die seit Anfang 2020 in meinem Team ist, mit mir heute in dieser Folge spricht und selbst auch ein eigenes Business hat, in dem sie sich gemeinsam mit ihrem Team um die technische Umsetzung von Launches kümmert.

Wie wir unseren Funnel aufbauen.

[3:38] – Vielleicht starten wir erstmal damit: Du erzählst wie unser Funnel aufgebaut war, damit auch diejenigen, die bei der she-preneur Summit nicht mit dabei waren und vielleicht auch das she-preneur Bundle nicht gekauft haben, einfach einen guten Überblick haben, worum es geht und was wir in den letzten Wochen gemacht haben. Wir machen uns immer schöne Grafiken und Aufzeichnungen, wie unser ganzer Funnel auszusehen hat, weil wir sonst auch leicht den Überblick verlieren. … Tatsächlich geht ein Funnel immer so los: Die Leute kommen irgendwo rein (über einen Trichter, über diverse Kanäle) … und das Erste, was man in einem Funnel dann braucht, ist natürlich eine Seite, wo man sich anmelden kann, damit wir auch die Menschen kontaktieren können, mit den Inhalten, die wir haben. Danach kommen wiederum ein paar Seiten, die notwendig sind und die bestimmt auch jede:r kennt, wenn man irgendwo seine / ihre E-Mail einträgt. Dann muss man die nochmal bestätigen und es gibt Danke-Seiten, die auch super wichtig sind. Die sind sogar fast noch wichtiger, als alles andere, denn darüber kann man a) die Menschen begrüßen oder b) einen Upsell machen, was ganz spannend ist. Und das ist das, was vorne hauptsächlich zu sehen ist.

[5:01] – Dann kommt ja einiges noch hinten dran, in so einem Funnel, wie die ganzen E-Mails, die verschickt werden müssen, damit man (bei uns in der she-preneur Summit) wusste, wann was passiert, … und damit natürlich auch das Produkt, was dahinter stand (das she-preneur Bundle) immer mehr vorgestellt wird. Und auch da braucht man dann wiederum eine Seite, man braucht einen Kaufprozess, der dahinter angelegt ist. Wenn dann jemand gekauft hat, dann soll es damit noch nicht zu Ende sein, dann braucht man da auch E-Mails, die entsprechend verschickt werden, damit die Leute genau wissen, wo kann ich mich einloggen, wo kann ich jetzt das, was ich gekauft habe, abholen. Und wir haben noch ganz viele spannende Techniken dazwischen reingestalten. Das ist jetzt so der grobe Rahmen, den wir hatten, für die Summit und das Bundle.

[5:54] – Das heißt, im ersten Schritt war es die Anmeldungen für die she-preneur Summit – das man einfach bei diesem Online Community Event, das wir durchgeführt haben, mit dabei sein konnte und eben im Anschluss auch die E-Mails dazu bekam. Im nächsten Schritt hatte man schon die Möglichkeit über die Danke-Seite (und das haben wir nicht öffentlich gemacht, das verraten wir jetzt) das she-preneur Bundle zu kaufen, und zwar im Vorverkauf. … Das ist … die Möglichkeit, die Danke-Seite als Upsell-Möglichkeit zu nutzen, oder man kann zum Beispiel auch die Leute in die Facebook Gruppe oder je nachdem, was wichtig ist, weiterleiten.

Diese Tools nutzen wir für einen Launch.

[6:43] – Was waren die Tools, die wir genutzt haben, um diesen Funnel abzubilden? Für die Anmeldung haben wir die Webseite und wir haben diesmal Instapage benutzt, was ein sehr spannendes Tool ist. Mit Instapage kann man einfach die Seiten bauen und entsprechend auch die Conversion ansehen. … Das war dann die Seite und darüber haben wir sie dann in unser E-Mail-Marketing-Tool geschickt, zur ActiveCampaign, worüber wir alle Informationen aussenden, also alles, was an E-Mails rausgeht – automatisiert, wie auch Kampagnen, kommt dann dorthin.

[7:24] – Um das Bundle selber kaufen zu können, haben wir den Zahlungsanbieter elopage, der ja diesmal unser Partner war, genutzt, um a) den Kaufprozess aufzusetzen, aber um b) natürlich auch die Inhalte auszuliefern – die ganzen Kurse, die wir haben, wie auch die Aufzeichnungen von der Summit und auch noch das ein oder andere Boni.

[7:47] – Zusätzlich haben wir noch ein paar schicke Feinheiten benutzt, wie Deadline Funnel. … Wer vielleicht einen tickenden Zeitabschnitt in den E-Mails oder auf den Seiten gesehen hat, das ist Deadline Funnel, … um eine Anregung zu geben, jetzt doch zu einem gewissen Zeitpunkt zu kaufen. … Da haben wir einen 15 Minuten Timer gehabt und dann für den Rest des Bundles einen ganz normalen Timer.

[8:22] – Zusätzlich benutzen wir auch noch Tools wie Zapier, … jetzt nicht massiv, aber wir hatten eine Automatisierung darüber laufen. StreamYard für die Summit selber und das hat uns auch sehr viel Arbeit erledigt, weil wir StreamYard mit den Facebook-Kanälen und YouTube verbunden haben, und es wurde dann dort alles, was live war, parallel ausgestrahlt.

[8:52] – Ein ganz neues Tool, was du eingesetzt hast, war Airmeet. … Das ist ein Networking-Tool, … und das werden wir auch in der she-preneur Academy weiter nutzen und ausprobieren, weil es einfach super spannend ist, um zu netzwerken, um Gleichgesinnte kennen zu lernen, um neue Leute kennen zu lernen, um das eigene Netzwerke zu erweitern.

Weiterführende Information: Die 4 wichtigsten Tools in meinem Online-Business habe ich dir in einem eigenen Artikel aufgelistet.

Diese Tools sind die Basis.

[9:34] – Du hast jetzt jede Menge Tools genannt und für die eine oder andere kann es wahrscheinlich ein bisschen erschreckend klingen – wir haben im ersten Schritt auch nicht so viele Tools genutzt. … Was sind denn Tools oder was ist ein Setup, was ich brauche, wenn ich starte? … Es ist nicht so viel notwendig, wie wie du vielleicht denkst, aber wir haben mittlerweile natürlich auch schon sehr viel Launch-Erfahrungen. … Was ist so ein Minimum-Setup, was ich brauche, um zu starten? … Die Tools, die wir jetzt wirklich sehr intensiv zusätzlich genutzt haben, waren bei der Größenordnung, um uns Zeit einzusparen, und das ist bei einem Start (oder auch, wenn man schon ein paar Launches gemacht hat) gar nicht notwendig. Aber wenn man sich den Funnel nochmal ansieht … ist alles, was man wirklich braucht, eine Webseite. … ActiveCampaign hat zum Beispiel selber Landing Pages – also einfach eine Seite, wo sich die Menschen eintragen können. Das ist ganz wichtig, dass man da erstmal ein Aushängeschild hat. … Das ist der Link, da gibt’s mein Angebot.

[11:24] – Das du in den Kontakt mit den Menschen gehen kannst, das ist das nächste Wichtige. Du brauchst auf jeden Fall ein E-Mail-Marketing-Tool. Und, je nachdem, was dein Angebot ist: Möchtest du vielleicht einen Workshop geben oder ein Videostream? Da ist Facebook immer gut zu oder Zoom. Vielleicht hast du auch Inhalte, die du teilen möchtest? Das kann man per E-Mail machen, das kann man aber auch mit einem Anbieter machen. Also das sind so die drei Grundlagen – Webseite, E-Mail-Marketing und vielleicht noch etwas, worüber man das, was man verbreiten möchte, auch teilen.

[12:04] – Ich finde es auch immer sehr nützlich ein Landing Page Tool zu nutzen. Wir haben jetzt in diesem Fall Instapage genutzt, das ist eher ein hochpreisiges Tool, … das würde ich am Anfang nicht empfehlen. Aber sowas wie Thrive oder auch Leadpages sind Tools, die man nutzen kann … um Zeit zu sparen, um solche Seiten aufzubauen, und die sind Conversion-optimiert und erleichtern uns einfach unseren Alltag.

Warum du in Tools und Unterstützung investieren solltest.

[12:41] – Wir schauen ja auch immer, wie wir mehr Leichtigkeit in unser Business bringen können und je mehr Leichtigkeit wir reinbringen können, desto mehr Spaß macht es am Ende auch das Ganze umzusetzen und natürlich dann auch Ergebnisse zu erzielen. Die Tools nehmen richtig viel Zeit ab, auch wenn man sich nicht so gut auskennt. … Man muss überlegen: Das ist die Arbeitszeit, die einem verloren geht, die könnte man sich durchaus ein bisschen einsparen. Ich glaube, da ist es auch nochmal wichtig zu erwähnen, dass man an der Stelle, was Tools und Unterstützung betrifft, auch einfach zum Umdenken einlädt, denn wir kommen viel schneller voran, wenn wir Dinge auslagern, wenn wir auf bestimmte Tools zurückgreifen und Dinge nicht manuell machen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Welche Tools für deinen Launch

[14:00] – Das ist eine Investition, die an der Stelle notwendig ist, aber auf der anderen Seite hilft es uns natürlich, den Fokus auf die Dinge zu richten, die uns weiterbringen, wie zum Beispiel Promo-Aktivitäten, der Aufbau des Netzwerks, etc., und wir müssen uns halt nicht um diese ganze Technik kümmern. … Ich würde auch jedem:r empfehlen, diese Dinge wirklich so schnell wie möglich abzugeben, denn je mehr wir uns damit beschäftigen, desto langsamer kommen wir in unserem Business voran, denn das ist eine ganz andere Expertise, die da gefragt wird. Man kann natürlich irgendwie manuell reingehen und E-Mails verschicken, aber man kann es eben auch smarter und leichter machen, indem man zum Beispiel Automationen baut, wo bestimmte Dinge einfach automatisch laufen.

So viel Zeit solltest du für die Launch-Vorbereitung einplanen.

[15:05] – Lass uns doch mal darüber sprechen, wie viel Vorlauf man braucht, für so einen Launch. Wir haben ja schon vor einiger Zeit angefangen dieses Projekt zu planen – magst du da einmal erzählen, wie wir da vorgegangen sind und wie viel Zeit wir an der Stelle einfach mit eingeplant haben und gerne, ob das aus deiner Sicht ausreichend Zeit war? Wir haben ungefähr drei Monate vor dem großen Launch angefangen, was in einem eingespielten Team ein sehr guter Zeitraum ist, und wir sind wirklich schnell, denn wir haben unsere Planung schon. Du hast Strukturen aus alten Launches, in die wir immer wieder reingehen und nachschauen können. Und trotzdem merke ich immer bei jedem Launch, dass es trotzdem immer wieder eng hinten raus wird. Deswegen ist mein Tipp: Egal, was du planst, rechne nochmal so 15 % dazu, damit man Puffer hat. Aber es kommt auch ein bisschen auf die Größenordnung von dem Launch an. Zwei bis drei Monate sollte man sich auf jeden fall Zeit geben, denn am Anfang hat man noch nicht so den Zeitdruck und dann kommen die Gewerke erstmal so richtig in Gang und das Zusammenspiel fängt an, und hinten raus, … wie bei jedem großen Event, kommt die Aufregung dazu und … für die Tests braucht man eben auch sehr viel Zeit.

[16:40] – Aus meiner Sicht würde ich auch sagen, minimum drei Monate. Ich würde mit drei Monaten auch für einen kleineren Launch anfangen, um auch wirklich sauber zu arbeiten, um die E-Mails vorzubereiten und den ganzen Content, der benötigt wird. Und je größer der Launch oder je höher die Ziele, desto mehr Vorlauf würde ich einplanen. Ich glaube, auch für unseren Launch hätten wir locker noch einen guten Monat gebraucht an Vorlauf, um einfach bestimmte Dinge rechtzeitig zu finalisieren, weil am Ende hat halt doch vieles länger gedauert oder hat am Anfang noch nicht so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben, und an der Stelle musste dann halt auch nochmal viel nachgearbeitet werden.

[17:33] – Wann haben wir mit der Technik begonnen? Nicht ganz drei Monate, aber die Planung für die Technik ist ungefähr trotzdem immer im gleichen Zeitraum, wo man sich dann überlegen muss, was können wir von dem, was schon da ist, nutzen, was brauchen wir eventuell noch? … Und sowas muss dann wirklich ausprobiert werden. Funktioniert es von dem Konzept her, haben wir die Technik, die wir benötigen, brauchen wir Alternativen?

[18:12] – Auch wenn von extern noch Input kommt, … braucht man eigentlich noch viel mehr Vorlaufzeit, weil die ja auch ihre Planung haben. … Wir hatten über 70 Expertinnen, die wir koordiniert haben, und haben das ganze in drei Monaten gerockt. Ich glaube, auch da punktet man eben nochmal mit einer guten und professionellen Abwicklung, wenn man mit Kooperationspartner:innen arbeitet, oder auch wenn man einen Affiliate-Launch hat.

PS: Möchtest du im Nachhinein wissen, wie viel Zeit du und dein Team für den Launch gebraucht haben, dann empfehle ich dir eine detaillierte Zeiterfassung für dein Online-Business. Mehr darüber liest du im verlinkten Artikel.

So planen wir unseren Funnel.

[19:11] – Du hast ja nicht direkt mit der Umsetzung der Technik begonnen, du hast vorher mit der Planung begonnen. Wir haben uns im Team vorher überlegt, wie dieser Funnel aussehen soll, du hast diesen Funnel dann visualisiert und erst dann hast du ihn umgesetzt. Genau, noch ein Tool. Welches ist das? Das war Funnelytics, was wir zur Visualisierung einsetzen (es könnte auch als Tracking-Tool benutzt werden, aber wir machen das für’s Optische, damit wir greifen können, wie es wirklich aussieht). Man sieht dort sehr schnell, wenn Dinge vielleicht nicht funktionieren, die wir uns vorher überlegt haben. Ganz früher habe ich das tatsächlich per Blatt und Stift gemacht und habe mir so einen Funnel einfach aufgezeichnet – jetzt spart mir so ein Tool natürlich Stunden an Arbeit, meine Arbeitszeit kann ich dann wirklich für andere Dinge nutzen. Jeder einzelne Punkt, jede Seite, die wir gemacht haben, wo die Menschen herkommen, sämtliche Social Media, sämtliche E-Mails waren da drin – … das war extrem hilfreich, dass wir einfach sehen, wo kommen die Menschen rein, wie sollen sie sich fortbewegen, wo können wir sie abholen, wo sind Informationen notwendig, um sie an bestimmte Punkte hinzulenken.

[20:45] – Ich glaube, auch im Team ist es eine ganz große Unterstützung, denn nicht jede:r ist in die Technik involviert. … Es ist für das restliche Team wichtig zu verstehen, wie dieser Funnel überhaupt funktioniert. … Und es hilft auch nochmal das effizienter umzusetzen und nicht einfach irgendwie loszustarten. … Absolut. Es unterstützt eigentlich, wenn man die Planung macht. Da hast du deine Planung und deine Aufgaben und die Visualisierung des Ganzen wird oft nicht gemacht. Aber genau da wird das, was zu planst, auf die Technik umgesetzt. … Wie mache ich das, was ich plane, zu einem technisch sinnvollen Plan, … der von Punkt A über ganz viele A-B-C-Zets nach hinten läuft? Ein Funnel macht ja meistens nach hinten auf.

[22:40] – Wenn du wirklich noch ganz am Anfang stehst, dann kann man das auch aufmalen, da gibt es super viele Programme, die man nutzen kann. … Es gibt viele Möglichkeiten, das habe ich am Anfang auch so gemacht, aber das visualisieren ist super wichtig.

Die Technik während dem Launch.

[23:35] – Wir haben eine Planung für das gesamte Projekt. Aber in den einzelnen Bereichen, also auch im Technikbereich, ist es ja notwendig zu planen und den Funnel eben einmal zu visualisieren. … Dann ist die nächste Phase die Umsetzungsphase, wo du wirklich die Seiten, die E-Mail-Automation, etc. aufsetzt. Wenn das alles steht, ist es dann für dich vorbei? … Nein, dann kommen ja eigentlich die viel wichtigeren Phasen hinten dran. Die Umsetzung ist immer gut, weil da alle Informationen zusammenfließen, die von allen Teammitgliedern kommen. Die Texte, die Grafiken, werden dann einfach entsprechend eingesetzt, wir bauen die Seiten, die E-Mails – es wird alles fertig gemacht. Und sobald … wir alles umgesetzt und durchgetestet haben, geht der Launch los, und dann wird es eigentlich erst richtig spannend. Dann kommen die Zahlen ins Spiel und die muss man einfach gut beobachten, vom ersten Tag an, um zu schauen, was von dem, was wir umgesetzt haben … funktioniert denn, oder wo müssen wir denn jetzt nochmal nachjustieren? … Prüfen und ändern.

Die Technik nach dem Launch.

[25:35] – Und dann gibt’s zum Schluss nochmal eine Phase, … wenn der Kauf vorbei ist. Dann kommen auch noch Anfragen, das heißt, wenn die Technik nicht funktioniert, da muss man nochmal einhaken, und eben auch die Auswertung machen. Was hat denn gut funktioniert? Auf welche Zahlen können wir jetzt schauen? … Einfach alles, was wir beim nächsten Launch anders machen wollen, noch besser machen wollen. Diese Aufbereitungs- und Nachoptimierungsphase – nach dem Launch ist vor dem Launch. Ich würde sogar sagen, das ist die wichtigste Phase, weil das ist da, wo du die ganzen Learnings kriegst.

Warum eine gute Vorbereitung so wichtig ist.

[28:29] – Das sind Lernerfahrungen und das hört auch nie auf. Aus meiner Erfahrung bisher kann ich sagen, es gibt immer mindestens eine Sache, die schief laufen wird oder schief laufen kann, deswegen ist es auch so wichtig, sich die Phasen vorher genügend Zeit zu geben, um alles zu testen, aber es kann auch aufgrund äußerer Umstände immer noch was schief laufen. Aber das Gute ist, wenn du dann alles vorher ausgemerzt hast, dann ist es nur die eine Sache, die man beheben muss, und keine 20. Deswegen ist eine gute Vorbereitung auch tatsächlich das A und O.

Wie du übrigens ein Online-Event organisierst und damit Geld verdienst, das erzähle ich dir im verlinkten Beitrag.

Zusammenfassung: So setzt du einen Launch technisch um.

Wir sind in unserem Launch-Ablauf mittlerweile sehr gut vorbereitet und strukturiert, aber viele (gerade zu Beginn) sind es nicht. Deswegen empfehle ich dir zwar ein gewisses Grundverständnis von den Techniken, jedoch ein Outsourcen der Umsetzung. Denn das gehört in der Regel nicht zu deiner Kernexpertise, dafür gibt es Menschen, wie Tanja Baumann, die dir mit Leidenschaft und Erfahrung ihr Know-How bereitstellen und dir jede Menge Zeit sparen, die du dann in dein Angebot investieren kannst, um Geld zu verdienen.

Unseren Launch-Ablauf, plus Tipps zu Technik und Tools, habe ich dir hier noch einmal zusammengefasst:

  1. Funnelaufbau: Definiere, wie dein Funnel aufgebaut sein soll. Als erstes benötigst du eine Seite, auf der man sich anmelden kann. Danach folgen Seiten, die u.a. notwenig sind (Bsp.: Bestätigungsmail) oder bereits Möglichkeiten für einen Upsell bieten (Bsp.: Danke-Seite). Überlege dir, was als nächstes folgt und wohin du potenzielle Interessent:innen leiten möchtest / welche Informationen du vermitteln möchtest.
  2. Funnelplanung: Visualisiere deinen Funnel – jeden einzelne Punkt, jede Seite, jede E-Mail und jeden Kanal – um zu sehen, wo die Interessent:innen reinkommen, wie sie sich innerhalb des Funnels fortbewegen sollen und wo Informationen notwendig sind, um sie an bestimmte Punkte hinzulenken.
  3. Launch-Tools: Die Basics sind ein Tool für die Webseite / die Landingpage, ein E-Mail-Marketing Tool sowie ein Tool, um deine Inhalte zu vermitteln (Bsp.: ein Video-Tool für dein Webinar, ein Anbieter für deinen Online-Kurs, etc.)
  4. Planungszeit: Die komplette Vorbereitungszeit für einen Launch sollte mind. 3 Monate betragen, inkl. ausreichend Puffer für die Testphase.
  5. Technik während dem Launch: Während dem Launch muss die Technik immer wieder geprüft und bei Problemen in Echtzeit optimiert und angepasst werden.
  6. Technik nach dem Launch: Nachfragen der Käufer:innen erfordern Nacharbeit. Eine detaillierte Auswertung der Zahlen und Festhalten der Probleme wie auch der Dinge, die gut funktioniert haben, hilft Learnings zu sammeln und es beim nächsten Mal noch besser zu machen.

Nach dem Launch ist vor dem Launch: Wir starten nämlich zum ersten Mal das Academy Bootcamp und dort geht es darum, dir dabei zu helfen ein Produkt zu entwickeln, ein Produkt zu vermarkten und es auch durchzuführen. Das ist ein 12 Wochen Programm, was am 5.7. startet, und wenn du Interesse hast, dann setze dich unbedingt auf die Warteliste.

Bist du schon Launch-Profi? Wie ist dein Funnel aufgebaut?

Tanjas Webseite: www.tanjabaumann.de
Tanjas Instagram-Kanal: www.instagram.com/tanjaletslaunch
Tanjas Facebook-Seite: www.facebook.com/tanjabaumann.de
Tanja auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/tanja-baumann

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Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Technik und Tools für deinen Launch
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{Podcast} Die 4 wichtigsten Tools in meinem Business

Alles Liebe von der Insel Fuerteventura. Nach fast 3 Wochen bin ich an meinem Ziel angekommen und werde dir in den kommenden Monaten immer mal wieder von hier berichten. Falls du Tipps für tolle Orte, leckeres Essen oder einsame Buchten für mich hast, dann schreibe mir gerne eine Nachricht via Facebook oder Instagram.

Ich habe mir für die heutige Episode überlegt, dass ich über das Thema “Tools im Online-Business” sprechen möchte, und zwar über die wichtigsten Tools in meinem Business. Denn ich werde immer wieder gefragt, welche Programme und Apps ich selbst nutze und möchte dir deshalb in Episode 33 verraten, ohne welche Tools mein Business nicht laufen würde.

Am Ende des Artikels findest du dann auch einen Link zu allen von mir genutzten Business-Tools und Anbietern, kostenfreie wie auch kostenpflichtige.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Als ich in 2016 mit meinem Business gestartet bin, habe ich ganz am Anfang in das Thema E-Mail-Marketing investiert. Ich wusste, dass ich E-Mail-Marketing brauche, ich wusste aber nicht, wie ich es mit meiner Webseite verbinde. Ich habe mir ein Tool sowie Unterstützung geholt und somit konnte ich schlussendlich Webseite und E-Mail-Anbieter kombinieren und einfach loslegen. Über das eingebundene Anmeldeformular auf meiner Seite konnte ich Newsletter-Abonnent:innen gewinnen, über Freebies und Angebote im Newsletter wiederum Leser:innen und potenzielle Kund:innen generieren.

Ohne Tools kannst du dein Online-Business nicht führen. Es ist wichtig, dass du an dieser Stelle umdenkst und Investitionen als Erleichterung für dich und dein Business siehst – für eine bessere Struktur und Skalierbarkeit. Alle erfolgreichen Online-Unternehmerinnen und Unternehmer greifen auf Tools zurück.

[3:56] – Ohne Tools … wären diese Online-Unternehmer und Unternehmerinnen bei ihrer Zielgruppe niemals bekannt geworden. Denn, wie können wir Webinare machen, wenn wir keine Technik nutzen? Wenn wir nicht auf Tools zurückgreifen? Wie können wir mit unseren potenziellen Interessent:innen kommunizieren, wenn wir nicht auf ein Tool zurückgreifen, das uns unterstützt?

[5:47] – Scheu dich nicht vor der Investition und scheu dich auch nicht davor, dich unterstützen zu lassen. Ganz wichtig: Anfangen. Und besser anfangen, bevor du dich bereit fühlst und besser jetzt als später. Denn egal, wann du los legst, du fängst immer wieder bei Null an und verlierst wertvolle Zeit, wenn du noch länger wartest.

[6:11] – Außerdem kannst du viele Tools in der kostenfreien Variante nutzen. Ein ganz großer Tipp von mir ist das Thema ‘Tools – kostenfrei / kostenpflichtig’. Solange es dir dabei hilft Kund:innen zu gewinnen und solange es dir dabei hilft deine Aufgaben besser zu strukturieren, besser im Blick zu haben, damit du dich auf die richtigen Aufgaben fokussieren kannst.

[6:48] – Ich habe jetzt einmal für dich mitgebracht, welche 4 wichtigen Tools ich in meinem Business nutze. Das ist zum einen Asana als Projektmanagement-Tool. Asana ist ein Tool, mit dem du Projekte und Aufgaben effektiv verwalten kannst … Das kann ich dir empfehlen, da einfach auf ein Projektmanagement-Tool zurückzugreifen, weil du dort deine Aufgaben und Projekte viel besser organisieren und planen kannst. Du kannst Ziele erreichen, weil du dir Fristen setzen kannst.

Tanja Lenke she-preneur Podcast Business Tools Empfehlung

[9:57] – Das zweite Tool nutzen wir für die Dokumentation, Organisation und Planung von Work-Flows. Damit haben wir vor allem im letzten Jahr gestartet, nachdem es in Asana zu unübersichtlich wurde und wir einfach zu viele Kleinigkeiten, zu viele To-Dos hatten, um die wir uns kümmern mussten. Und dafür nutzen wir Process Street. In Process Street kannst du wiederkehrende Aufgaben und Prozesse für dein Team dokumentieren. Ich würde dir auch empfehlen, das so schnell wie möglich zu machen. Es war ein großer Fehler, den ich gemacht habe, dass ich einfach alle To-Dos, alle Aufgaben in meinem Kopf hatte und niemand wusste, wie man bestimmte Aufgaben erledigt. In den letzten 9 Monaten haben wir uns sehr stark mit dem Thema ‘Struktur im Business’ beschäftigt und haben alle wiederkehrenden Aufgaben und Prozesse dokumentiert, so dass jedes Teammitglied theoretisch auch ein anderes Teammitglied ersetzen könnte.

[13:16] – Das nächste Tool, was ich dir mit auf den Weg geben möchte, ist ein E-Mail-Marketing-Tool. Für mich ist das Active Campaign. Active Campaign ist ein führender E-Mail-Marketing-Anbieter. Wir verschicken darüber personalisierte E-Mails und vor allem auch automatisierte E-Mails, also z.B. die Erinnerung für die neuesten Podcast-Episoden. Also falls du noch nicht registriert bist und du über die neuesten Episoden informiert werden möchtest, dann kannst du dich auf jeden Fall auch in meinen Newsletter eintragen … Wir nutzen Active Campaign auch z.B. für Webinare, für Verkaufs-E-Mail-Serien, überhaupt für E-Mail-Serien, etc. Und über das E-Mail-Marketing gewinnen wir die meisten unserer wunderbaren Kund:innen für die unterschiedlichen Produkte, die wir anbieten. Also E-Mail-Marketing ist definitiv ein Tool, auf das du nicht verzichten solltest, denn ohne E-Mail-Marketing kein Umsatz oder nur ein ganz geringer Umsatz. Wenn du darüber nachdenkst vor allem Kurse zu verkaufen oder Gruppenprogramme zu verkaufen, dann solltest du definitiv nicht auf ein E-Mail-Marketing-System verzichten.

[14:49] – Das vierte Tool, was ich dir heute mitgebracht habe, ist ein Bezahlanbieter. Digistore und Elopage nutze ich. Ich nutze zwei unterschiedliche für unterschiedliche Produkte. Digistore ist eine Online-Vertriebslösung für alle möglichen digitalen Produkte, du kannst aber auch Events darüber anlegen. Digistore hilft dir einfach dabei dein Online-Business zu automatisieren und natürlich auch zu skalieren. Du hast nichts mehr mit dem Thema Rechnungslegung etc. zu tun. Du bekommst einmal oder zweimal im Monat, je nachdem wie du das einrichtest, eine Auszahlung von Digistore und hast ansonsten nichts mit der Buchhaltung oder auch dem Kundensupport zu tun. Also ein Teil unserer Produkte verkaufen wir über Digistore und der andere Teil folgt über Elopage. Bei Elopage kannst du nicht nur deine digitalen Produkte verkaufen, sondern auch hosten.

[17:35] – Das waren die 4 wichtigsten Tools in meinem Business. Ohne diese Tools würde ich in meinem Business nicht so viel Umsatz machen … Von daher ist es ganz wichtig auf Tools zurückzugreifen, denn Tools helfen dir mit deinem Business erfolgreicher zu werden.

Tools helfen dir dabei, mit deinem Business mehr Umsatz zu generieren und auch mehr Menschen zu erreichen. Meine 4 wichtigsten Business-Tools habe ich dir hier noch einmal zusammengefasst:

  1. Asana. Asana ist ein Tool zur effektiven Verwaltung von Teamprojekten und Aufgaben. Du kannst Workflows, Projekte und mehr auf einfache Weise organisieren und planen und so deine Fristen einhalten und Ziele erreichen.
  2. Process Street. In Process Street kannst du wiederkehrende Aufgaben und Prozesse deines Teams dokumentieren. Du kannst einfache Checklisten anlegen, den Fortschritt verfolgen, Aufgaben und Genehmigungen zuweisen und die Tools integrieren, die dein Team bereits verwendet.
  3. Active Campaign. ActiveCampaign ist ein führender Newsletter-Anbieter, mit dem du personalisierte E-Mails, auch automatisiert, an deine Abonnenten und Kunden senden kannst. ActiveCampaign ist DSGVO konform einsetzbar. Du kannst ActiveCampaign mit Elopage verbinden. (amerikanischer Anbieter. Bietet AVV an)
  4. Digistore. Digistore24 ist eine Online-Vertriebslösung für digitale Produkte und Eventanbieter. Mit Digistore kannst du dein Online-Business automatisieren und beliebig skalieren. Elopage. Mit Elopage kannst du deine digitalen Produkte verkaufen und hosten. Egal ob Online Kurs, Membership oder Tickets für deine Events. Elopage ist eine All-inclusive Plattform auf der du deine digitalen Produkte & Online-Kurse schnell und unkompliziert erstellen und verkaufen kannst.

Meine gesamte Tool-Tipp-Liste für deine Online-Business, von Rechnung schreiben bis Social Media Planungstools, habe ich dir verlinkt.

Und apropo Projektplanung: Wir haben ein neues Produkt am Start, das she-preneur Bundle, was Ende August in den Verkauf geht. Trage dich gerne in die Warteliste ein und profitiere von einem Wissenspaket mit enorm viel Mehrwert zu einem unschlagbaren Preis.

Lass mich gerne wissen, welche Tools du in deinem Business nutzt.

Teile deine Erkenntnisse gerne auch in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} Was sagen andere über dich, wenn du nicht im Raum bist?

Was sagen andere über dich, wenn du nicht im Raum bist? Bzw. was möchtest du, das andere über dich sagen?

„Wenn ich jetzt überlege, was für eine Relevanz mein Netzwerk in meinem gesamten Business hat, dann ist mein Netzwerk die Nummer 1. Warum? Nur wenn Leute mich kennen, sie wissen, was ich tue und wofür ich stehe, können sie auch das Richtige über mich sagen.“, sagt Christina Richter, Personal Branding-Expertin.

Christina in mein Gast in der 29. Podcastfolge, einem ca. 45-minütigen Küchenplausch, der in einer Vielzahl an Tipps für deine Personal Brand und LinkedIn endet. Je stärker wir uns als Person oder als Personenmarke präsentieren, desto stärker werden wir mit einem Thema in Verbindung gebracht. Personal Branding ist deshalb ein Tool, was dir als Person hilft sichtbar zu werden, zu den Themen, zu denen du sichtbar werden möchtest.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Zusammen mit Christina spreche in dieser Podcast-Episode darüber warum sich vor allem Frauen hinter ihrer Marke verstecken und welche Einstiegsfrage dir beim Netzwerken unglaublich hilfreich sein kann. Außerdem geht es darum, was du brauchst, um dich als Personal Brand zu etablieren und wie hilfreich aktives Netzwerken via LinkedIn sein kann.

[5:10] – Interessanterweise höre ich das tatsächlich mehr von Frauen, als von Männern. Das hat verschiedene Gründe, die ich so heraushöre oder in den letzten Jahren immer wieder erlebt habe. Einerseits ist es tatsächlich Unsicherheit oder Schüchternheit: “Wer will denn da draußen überhaupt hören, was ich zu sagen habe? Oder interessiert das überhaupt jemanden oder bin ich überhaupt gut genug?” Da fällt dann auch immer wieder dieser Begriff Imposter Syndrom. Einer anderer Grund ist auch, dass viele Frauen das Gefühl haben, dass es eher eine Art Selbstdarstellung – Self Promotion – ist und damit wollen sie eigentlich nichts zu tun haben. Und ein 3. Grund, das sehe ich z.B. ganz oft bei Wissenschaftlerinnen oder Frauen in Führungspositionen, ist die Aussage, dass ja schließlich die Arbeit für sich spricht, warum sollte man sich also in den Vordergrund stellen?

[6:36] – Stell dir mal vor, wie wir handeln oder agieren: Wir hören von irgendeinem Produkt oder irgendeiner Brand. Wir schauen erstmal, was ist das für ein Produkt, was ist das für eine Brand. Und gerade wenn es um StartUps oder Services geht, die Selbstständige anbieten, dann schauen wir sofort, wer die Köpfe dahinter sind, wer sind die Gesichter. Und das müssen wir uns immer vor Augen halten, gerade als Selbstständige:r oder Unternehmer:in. Du bist eigentlich die Kernanlaufstelle für diejenigen, die sich dein Produkt anschauen. Sie schauen sofort: Wer sind die Gründer:innen dahinter? Wer sind die Macher:innen, wer hat das ins Leben gerufen?

[8:04] – Das ist eine Sache, die total wichtig ist, wenn es darum geht, wie du von außen wahrgenommen werden möchtest. Das heißt, du musst für dich ein Thema definieren, um zu sagen. “OK, das ist das, von dem ich möchte, dass das andere über mich sagen oder so möchte ich eben auch von anderen wahrgenommen werden.”

[11:09] – Grundsätzlich würde ich immer raten: Hinsetzen, ein Blatt Papier nehmen und einen Stift – und wirklich aufschreiben, was die Themen sind, die mich im Alltag beschäftigen und im Anschluss ein bisschen selektieren. Also wofür brenne ich ganz besonders oder was ist mein tatsächliches Passion-Thema. Was sind meine Werte? Wofür möchte ich draußen gesehen werden?

[15:09] – Ich bin wirklich ganz gezielt in Netzwerke reingegangen, hab deren Veranstaltungen mitgemacht, habe selbst auch Veranstaltungen angeboten. Ich glaube, das ist ganz wichtig am Anfang, dass man nicht sofort mit einem Verkaufsgespräch anfängt. Ich habe wirklich erstmal geguckt, wie ich helfen kann, was ich anbieten kann. Ich habe hier mal einen Tipp gegeben, da mal einen Rat. Und was ich parallel gemacht habe, war ganz gezielt LinkedIn zu nutzen.

[16:18] – Immer, wenn das Thema aufkommt – Wie soll ich das denn mit LinkedIn machen? Wie viel Zeit soll ich denn da investieren? – dann stellt euch einfach vor, LinkedIn ist eine 24 Stunden Veranstaltung, eine Business Konferenz, wo ihr hingeht, wo ihr euch Inhalte anhört. In dem Fall sind es dann Posts oder Artikel, die ihr lesen könnt und keine Vorträge, die ihr auf der Bühne hört. Und ihr macht klassisches Networking. Ihr unterhaltet euch mit Leuten, ihr connected euch mit neuen Menschen, ihr führt Diskussionen, indem ihr Kommentare schreibt oder euch an Konversationen beteiligt. Wenn man sich das ein bisschen verinnerlicht, dann ist das mit LinkedIn auch plötzlich gar nicht mehr so schwierig und man kommt schneller in Kontakt mit anderen.

Tanja Lenke she-preneur Personal Branding LinkedIn

[21:03] – Mittlerweile mache ich es tatsächlich auch ein bisschen anders. Also wenn ich beispielsweise auf einer Konferenz bin und dann in den Pausen mit jemandem netzwerke, dann frage ich auch mal, “Welchen Vortrag haben Sie sich denn gerade angehört?” oder “Was war denn so Ihr Key-Learning oder Key-Take-Away aus dem Vortrag?”. Aber gerade in der Anfangsphase, wenn man so gar keine Ahnung hat, wie man das Gespräch anfangen soll, “Was bringt dich denn heute her?”. Ich habe noch nie erlebt, dass da jemand nicht darauf eingegangen ist und dann fängt man an zu plaudern.

[23:12] – Ich fange eigentlich jeden meiner Workshops mit einem Zitat von Jeff Bezos an: “Deine Personal Brand ist das, was andere Leute über dich sagen, wenn du nicht im Raum bist.” Wir haben alle eine Personal Brand. Also jeder, der in irgendeiner Weise online mal etwas gemacht hat oder vielleicht einen Vortrag gehalten oder ein Zitat in irgendeiner Zeitung abgegeben hat, was dann online auffindbar ist oder Social Media Profile hat oder eine Webseite. Wenn ich dich google, dann finde ich etwas über dich. Und das ist mein erster Eindruck, den ich von dir kriege. Das heißt, ob du es willst oder nicht, ich habe schon irgendwie ein Bild von dir. Du hast eigentlich schon einen gewissen Teil einer Personal Brand und wichtig ist dann, dass man das selber in die Hand nimmt und steuert, was draußen über einen gesagt wird.

[26:05] – Personal Branding ist ein Tool, was mir als Person hilft sichtbar zu werden, zu den Themen, zu denen ich sichtbar werden möchte. Der erste Schritt ist immer sich wirklich darüber klarzuwerden, was mein Thema ist! Entweder ein Kernthema oder zwei Kernthemen. Wer jetzt wirklich 5 / 6 Themen hat, dem würde ich immer raten, es auf 1 / 2 Kernthemen herunterzubrechen. Guck dir an, was kannst du dazu erzählen. Was sind z.B. Tipps oder How-Tos, Empfehlungen, Erfahrungen, die du dazu teilen kannst. Was passiert in deiner Branche, was kannst du vielleicht an Mehrwert bieten? Und das dann im Prinzip über ganz klassisches Storytelling nach draußen tragen. Das zweite ist, wen ich damit eigentlich erreichen möchte. Also wer ist meine Zielgruppe? Es ist ganz wichtig beim Personal Branding den Fokus einmal auf mich zu legen, also “Wer bin ich?”, “Wofür stehe ich?”, “Was sind meine Themen, was sind meine Skills, wo kann ich aus meinem Erfahrungsschatz schöpfen und Tipps weitergeben?”. Und dann “Wer ist meine Zielgruppe, wen will ich eigentlich ansprechen?”. Und das dritte ist, wie ich dann die Brücke schlage. Personal Branding ist dann sozusagen das Kommunikationstool, um aus meinem Erfahrungsschatz, aus meinen Kenntnissen, aus meinem Branchenwissen Themen über Posts an meine Zielgruppe zu transportieren, damit sie was lernen, damit sie einen Mehrwert davon haben. Und dieses Thema “Mehrwert” ist beim Personal Branding unfassbar wichtig. Denn sonst werde ich am Ende auch nicht als Expertin wahrgenommen, wenn ich einfach nur wischiwaschi wiedergebe, was irgendwer anders erzählt oder was vielleicht in den Medien diskutiert wird. Ohne meine Meinung dazuzugeben, verläuft sich das tatsächlich im Sand.

[34:40] – Ich würde immer dazu raten, wer sich dazu entscheidet beispielsweise LinkedIn für sich und seine Themen zu nutzen, um sich als Expertin zu positionieren, der sollte jeden Tag zumindest mal 30 Minuten auf der Plattform verbringen. Das heißt nicht, dass ich jeden Tag 30 Minuten lang damit verbringen sollte, etwas zu teilen, sondern der Austausch ist ganz wichtig. LinkedIn ist eine Social-Plattform, ein Social-Netzwerk, wo es primär darum geht, in Konversationen einzusteigen. Ich schaue mir an, was gerade für Themen über mein Feed laufen, wo ich vielleicht noch etwas beitragen und kommentieren kann. Dann sollte ich natürlich auch selber Inhalte teilen. Der einfachste Weg ist im Prinzip über Curated Content, also wenn ich z.B. einen interessanten Artikel gefunden habe, dass ich den dann mit meinem Netzwerk teile – aber bitte nie ohne eine personalisierte Nachricht. Also man sollte immer selber kurz etwas dazu schreiben, warum man diesen Artikel teilt. Warum er spannend ist, was vielleicht dieser eine Satz in diesem Artikel ist, an dem ich hängengeblieben bin. Weil am Ende sehen wir immer nur die obersten zwei Zeilen und die müssen mich greifen, die müssen mich packen. Ganz wichtig ist das taggen von Personen, Unternehmen oder Medien und das Nutzen von Hashtags, denn ohne kannst du keine Reichweite aufbauen, nicht weiter wachsen. Dann geht es darum die eigene Expertise zu zeigen. Was richtig gut läuft sind “How-To-Posts”, wo ich 2-3 Bullet Points zu einer Frage beantworte … Was auch gut funktioniert sind kurze Videos … Ich glaube ganz wichtig ist, dass ich immer einen Mehrwert bieten muss und eine Abwechslung reinbringen sollte.

Mit diesen Tipps kannst du hoffentlich jetzt gleich loslegen und an deiner Personal Brand arbeiten. Die Grundlage für deine Personal Branding Strategie habe ich dir hier noch einmal ganz kurz zusammengefasst:

  1. Was ist dein Fundament? Was macht dich aus, wer bist du, was sind deine Werte?
  2. Wen willst du ansprechen? Wer ist deine Zielgruppe?
  3. Wie kannst du die Brücke zwischen dir und deiner Zielgruppe schlagen? Wie bietest du Mehrwert und Wissen an?

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg beim Durcharbeiten dieser Episode. Teile deine Ergebnisse auch gerne in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt. Christina findest du auf LinkedIn übrigens unter Christina Richter – verbinde dich dort mit ihr und profitiere von ihrem unglaublich hilfreichen Wissen.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Alle Facebook-Gruppen Funktionen im Überblick.

Du möchtest eine Facebook-Gruppe erstellen, weißt aber nicht genau welche Funktionen sie bietet und willst dir stundenlanges googeln ersparen? Dann bist du hier genau richtig. Wir haben die Recherche für dich übernommen und stellen dir nicht nur alle Funktionen von Facebook-Gruppen vor, sondern haben auch grafische Beispiele erstellt.

Live Videos, Facebook-Gruppen und Messenger Bots bieten tolle Möglichkeiten, um auch zukünftig von organischer (also kostenfreier) Reichweite zu profitieren. Falls du also noch am Überlegen bist, habe ich hier außerdem noch 9 Gründe, warum du eine Facebook-Gruppe gründen solltest.

Die Facebook-Gruppen Funktionen auf einen Blick.

Der Gruppenname
Wenn du einen sperrigen Namen mit vielen Keywords hast, kann das in der SEO sehr hilfreich sein.

Das Gruppen-Icon
Auch das Icon kann hilfreich sein, um Aufmerksamkeit auf deine Gruppe zu ziehen.

Alle Facebook-Gruppen Funktionen im Überblick

Die Gruppenart
Die Art deiner Gruppe auszuwählen, ist nicht nur hilfreich für dein neues Mitglied (um zu verstehen worum es geht), sondern auch um Optionen freizuschalten, wenn du zum Beispiel eine Verkaufsseite einrichten möchtest.

Gruppenart von Facebook Gruppen einstellen

Die Facebook-Gruppen Beschreibung
Die Beschreibung dient nur der Information deiner Mitglieder. Bei der Suchfunktion ist sie nicht entscheidend.

die richtige Facebook Gruppen Beschreibung

Orte
Wenn du einen Ort ausgewählt hast, bekommen Menschen in der Nähe deine Gruppe eher angezeigt.

Tags
Tags helfen den Nutzern Gruppen zu finden, denen sie vielleicht beitreten möchten. Unter den angezeigten Vorschlägen kannst du passende auswählen.

Apps
Du kannst Drittanbieter-Anwendungen in deiner Gruppe installieren, zum Beispiel für Live Videos oder zum automatisierten Posten.

Verknüpfte Seiten
Du kannst deine Gruppe mit einer Facebook-Seite, einem Unternehmen oder einer Person verbinden.

Facebook Gruppen Einstellungen

Farbe
Aus deinem Titelbild extrahiert Facebook eine Palette an Farben, die den Mitgliedern in der mobilen Gruppenansicht angezeigt wird. Die wichtigsten Nutzerelemente werden dementsprechend eingefärbt. So bringt man dich auf einen Blick mit der Gruppe in Verbindung – das hilft dir bei deinem Branding.

Internetadresse
Hier kannst du die Kurzversion deiner URL festlegen, unter der deine Gruppe gefunden wird (genannt: Vanity-URL). Ab 5.000 Abonnenten kannst du diese nicht mehr ändern.

Privatsphäre
Wenn du nicht möchtest, dass alle einfach Mitglied deiner Gruppe werden können, kannst du einstellen, dass die Administratoren deiner Gruppe neue Mitglieder erst bestätigen müssen. Mögliche Einstellungen sind: öffentlich und privat.

Facebook-Gruppen verbergen
Wenn du nicht möchtest, dass Nicht-Mitglieder deine Gruppe finden, kannst du unter dieser Funktion einstellen, dass sie verborgen ist.

Abzeichen
Um deine Mitglieder zum Mitmachen anzuregen, kannst du Abzeichen anbieten. Du kannst auswählen welche Abzeichen sich in deiner Gruppe verdient werden können. Dadurch incentivierst du deine Abonnenten sich mehr zu engagieren.

Beitragsthemen
Kategorien, in die du deinen Beitrag einpflegen kannst. So können Mitglieder schneller finden wonach sie suchen und die Mitglieder wissen, worum ist in deiner Gruppe geht.

Facebook-Gruppen Funktionen auf einen Blick

Bereiche
Mentoring: Die Mitglieder deiner Gruppe können ihre Hilfe im Bereich ihrer Expertise für andere Mitglieder anbieten. Die Angebote werden in einer Liste gesammelt und nach Hilfe suchende Mitglieder können in der Liste schauen, was angeboten wird und sich dann ggf. mit passenden Angeboten und Mitgliedern verbinden.

Social Learning-Lektionen: Diese Funktion ist eigentlich wie eine reguläre Gruppe, nur können Administratoren die Beiträge in Lektionen anordnen und ihre Reihenfolge ändern. Das eignet sich besonders für Vermittlung von Wissen in Kursen. Mitglieder können anklicken, dass sie einen Beitrag gelesen haben und so den Administrator über ihre Interaktion mit einem Post informieren. Administratoren können Insights über Interaktionen mit Lektionen aufrufen.

Instant Games: Gruppenmitglieder können in der Gruppe Spiele spielen und sich Einladungen schicken.

Facebook Gruppen Bereiche

Bestätigung von Mitgliedern
Hier kann ausgewählt werden, ob alle Mitglieder andere Mitglieder bestätigen können (wenn die Gruppe nicht öffentlich zugänglich ist) oder nur Administratoren und Moderatoren.

Vorabbestätigung von Mitgliedern
Hier kannst du Gruppen oder Seiten auswählen, deren Mitglieder automatisch als Mitglieder deiner Gruppe bestätigt werden. So sparst du dir Zeit.

Mitgliedsanträge deiner Facebook Gruppe
Um potenzielle Mitglieder besser kennenzulernen oder auszuwählen, kannst du ihnen bis zu drei Fragen stellen, die sie beantworten müssen, um eine Beitrittsanfrage zu stellen. Nur die Administratoren und Moderatoren können die Antworten sehen.

Automatische Genehmigung von Mitgliedern
Hier kannst du festlegen, welche Bedingungen von Mitgliedern erfüllt sein müssen, damit sie automatisch akzeptiert werden.

Mitgliedsanträge von Facebook-Seiten
Hier kannst du entscheiden, ob Facebook-Seiten Mitglieder deiner Gruppe werden können.

Berechtigung zum Posten
Können alle Mitglieder etwas in deiner Gruppe posten oder nur die Administratoren?

Beitragsbestätigung
Wenn du möchtest, dass ein Gruppenbeitrag vor Veröffentlichung von dir genehmigt wird, kannst du das hier auswählen.

Mitglieder in Facebook Gruppe bestätigen

Nachrichten bei Regelverstoß
Dieses neue Feature erlaubt dir schnell Mitglieder in Kenntnis über Regelverstoß zu setzen, sollten diese sich nicht an die definierten Gruppenregeln halten. Hier wählst du aus gegen welche Regeln das Mitglied verstoßen hat.

Facebook Gruppen Regeln

Genehmigung von vertrauenswürdigen Mitgliedern zum Posten
Wie erwähnt kannst du einstellen, dass Beiträge von Mitgliedern vor der Veröffentlichung von dir genehmigt werden müssen. Gibt es in deiner Gruppe einige Mitglieder, die du als besonders vertrauenswürdig erachtest, kannst du einstellen, dass diese posten können, ohne dass du ihre Beiträge erst genehmigst.

Ankündigungen 
Mit dem neuen Ankündigungstool können bis zu zehn Beiträge von dir als News ganz oben auf der Seite erscheinen.

Facebook Gruppen Ankündigungen

Regeln
Es gibt einen Bereich, in den du deine Gruppenregeln einbinden kannst und der von Mitgliedern immer wieder aufgerufen werden kann.

Facebook Gruppenregeln erstellen

Watchparty
Videos, die du in der Gruppe postest, können live von den Gruppenmitgliedern geschaut werden. Das Video läuft ab und nur in dieser Echtzeit können Nutzer zusehen.

Facebook Gruppen Watchparty

Treffen planen
Wie bei einem normalen Event auf Facebook kannst du in der Gruppe gemeinsam mit den anderen Mitgliedern ein Treffen planen. Dazu klickst du auf den Button “Treffen planen”, wählst Ort und Datum aus und alle, die an dem Event teilnehmen wollen, müssen vorher auf „teilnehmen“ klicken.

Facebook Gruppen Treffen planen

Gemeinnützige Organisation unterstützen
Aus einer Liste von Organisationen kannst du auswählen, welche du unterstützt und so andere dazu ermutigen, dieser Organisation (finanziell) zu helfen oder ihre Aufmerksamkeit auf das betreffende Thema zu lenken.

Facebook Gruppen gemeinnützige Organisation unterstützen

Gruppen-Insights
Die Insights erlauben dir die folgenden drei Metriken zu überprüfen und sie als Daten herunterzuladen:

  1. Neue Mitglieder der letzten 28 Tage (die letzten zwei Jahre sind nachvollziehbar).
  2. Die Anzahl an Beiträgen, Kommentaren und Interaktionen der letzten 28 Tage.
  3. Die aktivsten Personen deiner Gruppe der letzten 28 Tage.

Facebook Gruppen Insights

Beitrag-Formatierung
Du kannst als Administrator und als Mitglied die Schrift deiner Ankündigungen auswählen und Stichpunkte einfügen, um sie hervorstechen zu lassen und sie von den anderen Beiträgen abzuheben.

Facebook Gruppen Beitrag formatieren

Kollaborationen
Es wird eine Reihe neuer Funktionen für die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen für Gruppen geben.

Stummschalten von Mitgliedern
Neben den freundlichen Abmahnungen kannst du auch auswählen, ob du bestimmte Mitglieder für einen begrenzten Zeitraum stummschalten willst (für 12 Stunden bis zu 7 Tagen). Die einzelnen Mitglieder kannst du, wie bereits beschrieben, über den Regelverstoß informieren.

Mitglied in Facebook Gruppe stummschalten

Customer Support für Admins
Mittlerweile unterstützt Facebook Gruppen-Administratoren bei Schwierigkeiten. Musste man früher noch lange warten, um Hilfe zu bekommen, verspricht Facebook Gruppen-Administratoren Hilfe innerhalb eines Werktags bei technischen Problemen.

Tutorials
Auch diese Tutorials sind Teil der Hilfestellung von Facebook für Administratoren. Es handelt sich um 5-Minuten-Online-Kurse von Facebook, um erfolgreich eine Business- Seite und Gruppen aufzubauen.

Hast du noch Fragen zu Facebook-Gruppen? Dann stelle sie mir gerne in den Kommentaren.

Alles liebe, Deine Tanja

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