In den letzten Wochen habe ich viel darüber gesprochen, welche Fehler überforderte Selbstständige sehr häufig machen. Und in dieser heutigen Episode möchte ich ein bisschen Klartext reden. Denn um Ergebnisse zu erreichen, müssen wir etwas tun. Um Umsatz zu generieren, müssen wir umsetzen und zwar die richtigen Aufgaben. Es hilft nichts, wenn wir Content auf Facebook oder auf Instagram veröffentlichen oder auf Kommentare von anderen antworten, einen Blog-Artikel nach dem anderen veröffentlichen, wenn wir nicht wissen, warum wir das tun.

Es ist super wichtig, dass wir uns mit den richtigen Aufgaben beschäftigen – die Aufgaben, die uns wirklich Umsatz bringen. Aber nicht nur das. Wir müssen auch etwas an unserer eigenen Einstellungen, unserer eigenen Haltung, ändern. Denn nur weil eine angemeldete Selbstständigkeit da ist, weil du deine Dienstleistung oder dein Produkt verkaufen kannst, bedeutet das noch lange nicht, dass du auch ein erfolgreiches Business hast oder du selbstständig bist. Denn die meisten Selbstständigen verdienen nicht genug oder gar nichts, und das bedeutet, dass sie kein Business haben, sondern lediglich ein Hobby-Business.

In dieser Episode reden wir also Klartext: Ich erzähle dir, welche 13 Gründe die meisten Selbstständigen daran hindern, sich ein florierendes Business aufzubauen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

An einigen Stellen ist es wirklich wichtig, dass wir umdenken. Wir müssen denken und handeln wie eine wahre Unternehmerin, und dann können wir es auch schaffen uns ein florierendes Business aufzubauen. In den letzten Wochen habe ich sehr viel darüber gesprochen, auch während des Kick-off-Festivals, und heute möchte ich dir 13 Gründe nennen, die dich daran hindern, dir ein florierendes Business aufzubauen.

Grund 1: Du hast keine konkreten Ziele.

[7:35] – Starten wir mit dem ersten Punkt: Du hast keine konkreten Ziele und weißt nicht, was du überhaupt und bis wann erreichen willst. Ich sehe es immer wieder, dass meine Kundinnen und auch Frauen, die zu einem Erstgespräch zu mir kommen, sich keine konkreten Ziele setzen und dass sie das auch gar nicht wollen. … Das Problem ist, wenn du keine Ziele hast, dann weißt du nicht, auf was du hinarbeitest. Du weißt nicht, was du erreichen möchtest und du weißt nicht, was die Maßnahmen sind, die dich dahin bringen. Das heißt, du beschäftigst dich stattdessen mit irgendwelchen Aufgaben und hoffst, dass irgendwie ein Ergebnis dabei rumkommt – aber du machst es eben nicht strategisch. Und du weißt nicht, wo du am Ende rauskommen möchtest. Das führt dazu, dass du mit deinem Business nicht weiterkommst, dass dein Business sich sehr schwer anfühlt, dass du das Gefühl hast, irgendwie zu stagnieren, dass du frustriert bist, weil du nicht weißt, was du noch tun kannst, um Kund:innen zu gewinnen. Wichtig ist, dass du wirklich konkrete Ziele hast.

[9:00] – Mein Business ist Projekt-basiert. Wir setzen uns Ziele pro Quartal, und in jedem Quartal haben wir ein Umsatzziel und auch ein Impact Ziel. Und natürlich setzen wir uns auch Jahresziele. Diese Ziele setzen wir jedes Quartal um und darauf legen wir den Fokus. An einer anderen Stelle habe ich bereits über das Thema Quartalsplanung gesprochen. Das ist übrigens auch eine der meist gehörten Podcast-Episoden von mir, also wenn dich das Thema interessiert, dann höre da unbedingt nochmal rein (Episode 007).

[9:37] – Du brauchst Ziele, denn ohne Ziele hast du keine Orientierung und ohne Ziele kannst du auch gar nicht sagen, ob das, was du tust, erfolgreich war oder nicht. Wenn du dir Ziele setzt, kannst du viel mehr erreichen – und es macht überhaupt keinen Unterschied, ob du deine Ziele erreichst oder nicht. Ich setze mir riesengroße Ziele. Ziele, die ich nicht erreiche und das ist vollkommen okay. … Was sagt das über dich aus, wenn du dieses Ziel nicht erreichst? Das sagt eigentlich gar nichts über dich aus. … Ich setze mir sehr große Ziele und erreiche die nicht, aber durch diese großen Ziele wird mein Gehirn ganz anders angestrengt. Ich setze ganz andere Maßnahmen um, um ein größeres Ziel zu erreichen und limitiere mich dadurch eben nicht – und erreiche dadurch immer noch mehr, als wenn ich mir kein Ziel oder ein kleines Ziel gesetzt hätte. Deswegen ist es ganz wichtig, dass du dich einfach befreist von dem Gedanken, wenn du dein Ziel nicht erreichst, bedeutet das irgendwas schlechtes. Denn das ist nicht der Fall. Das einzige, was schlecht ist, ist das, was du darüber denkst, wenn du dieses Ziel nicht erreichst. Für das kommende Jahr: Bitte Ziele setzen! Ziele für das gesamte Jahr und Ziele für das Quartal.

Grund 2: Du überspringst die Planungsphase.

[11:46] – Der nächste Punkt: Die Planungsphase wird übersprungen. Das heißt, wenn wir uns Ziele setzen, dann überlegen wir uns: Wie können wir diese Ziele erreichen? Wenn wir nicht wissen, wie wir die Ziele erreichen können, dann erreichen wir sie auch nicht. Dann kommen wir dem wahrscheinlich auch nicht näher, dann trödeln wir vor uns hin und beschäftigen uns mit allen möglichen Aufgaben, die uns in den Sinn kommen, auf die wir Lust haben, die uns vielleicht auch leicht fallen. Aber wir beschäftigen uns nicht mit den Dingen, die uns wirklich dazu bringen Umsatz zu generieren und unseren Zielen ein Stück näher zu kommen.

[12:24] – Das heißt, wenn du in Projekten planst, wenn du dir ein Ziel setzt (ein Umsatzziel und ein Impact-Ziel), dann überlegst du dir im nächsten Schritt: Wie erreiche ich das? Was kann ich tun? Welche Maßnahmen sind notwendig, um dieses Ziel zu erreichen? Diese Planungsphase ist super wichtig und je mehr Zeit wir uns in dieser Planungsphase nehmen, desto leichter können wir die Dinge umsetzen, desto effizienter können wir die Dinge umsetzen. … Und deswegen ist es so wichtig, sich nicht nur Ziele zu setzen, sondern eben auch einen Plan zu haben, wie du dieses Ziel erreichen möchtest. Idealerweise dokumentierst du das und machst es nicht alles im Kopf. Ich empfehle dir mit Asana zu arbeiten (mein Team und ich arbeiten mit Asana – einem der 4 wichtigsten Tools für mein Online Business), das ist ein Projektmanagement-Tool, aber auch sowas wie Trello funktioniert.

Grund 3: Du vergleichst dich mit anderen.

[14:31] – Punkt drei: Du vergleichst dich mit anderen. Auch ein Ding, was so oft gemacht wird und was mich wirklich frustriert, denn wir blockieren uns dadurch einfach selbst. Wenn du immer nur guckst, was die anderen machen und wie viel besser die anderen sind, dann traust du dich nicht raus. Dann denkst du: „Ich bin noch nicht soweit, ich muss noch das und das machen, meine Webseite muss noch schöner werden, meine Texte müssen noch schöner werden, ich brauche noch mehr Follower:innen, ich brauche noch mehr Newsletter-Abonnent:innen, …“. Oder du denkst: „Die anderen sind besser, die anderen machen schon das, was ich tue, …“.

[15:11] – Da hast du eine angemeldete Selbständigkeit, kannst Geld verdienen, sitzt aber trotzdem in deinem Home Office und kommst nicht in die Gänge, weil du dich mit anderen vergleichst. Und das Ding ist: Es gibt genug Platz für uns alle! Du bist du! Die andere Person oder dein:e Mitbewerber:in – die Menschen, die in deiner Bubble sind, sind sie selbst und jede:r ist anders und für jede:n ist genug Platz. Wichtig ist, dass du schaust, wer du bist und was du nach außen bringen möchtest. Du tust es auf deine ganz eigene Art und Weise. Du tust nicht das, was andere tun. … Denn wenn du das machst, was andere machen, dann fällst du nicht auf. Du willst mit deiner Einzigartigkeit, du willst mit deiner Persönlichkeit auffallen. Du möchtest mit deiner Persönlichkeit die Menschen anziehen, die ähnlich ticken wie du. Deswegen ist es gar nicht notwendig dich mit anderen zu vergleichen, denn die einzige Person, mit der du dich vergleichen solltest, bist du selbst: Bist du heute einen Schritt weiter gekommen, als gestern? Das ist das, was du tun solltest, wenn es um das Thema „Vergleichen“ geht, aber bitte vergleiche dich nicht mit anderen, denn es ist dein Business, es ist dein Leben, es sind deine nächsten Schritte, und du darfst bestimmen, wo es hingehen soll.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Du vergleichst dich mit anderen

Grund 4: Du wartest auf den richtigen Zeitpunkt.

[16:40] – Punkt Nummer vier: Du wartest auf den richtigen Zeitpunkt. Wie oft ich das schon gehört habe! Der richtige Zeitpunkt wird nicht kommen. Du entscheidest wann der richtige Zeitpunkt ist – der ist jetzt. Dann, wenn du bereit bist zu sagen „Ok, jetzt starte ich los!“. Und das hat nichts damit zu tun, ob du ein fertiges Angebot hast, ob du deine Nische gefunden hast, ob du deine Positionierung gefunden hast und so weiter. Das sind alles nur Ausreden. Du kannst jederzeit starten. Ich möchte dich ermutigen jederzeit zu starten, insbesondere dann, wenn du dich noch nicht bereit fühlst. Denn du wirst dich nie bereit fühlen. Es wird nie der richtige Zeitpunkt sein.

[17:48] – Wann ist denn der richtige Zeitpunkt? Wann weißt du, dass du alles weißt, was du wissen musst, um deinen Kund:innen zu helfen? Der Zeitpunkt ist dann, wenn du endlich loslegst. Du wirst dich nie bereit fühlen, deswegen lege sofort los und verlasse die Komfortzone. Das einzige, was dir helfen wird weiterzukommen, ist der Austausch mit potenziellen Kundinnen und Kunden. Das ist das, was für Klarheit sorgen wird. Das ist das, was wirklich dabei hilft, Ergebnisse zu erzielen.

[18:25] – Der richtige Zeitpunkt, der kommt nicht, der ist wirklich jetzt. Also nicht länger warten, loslegen und wenn es dir schwerfällt alleine loszulegen, dann schließe dich einer Community an oder suche dir eine:n Mentor:in. Denn das bringt dich ins Tun. … Ich kenne Frauen, die seit Jahren nicht wirklich vorankommen und das ist unglaublich traurig, denn wir haben so viele Schätze in unserer Schublade. Wir warten auf den perfekten Zeitpunkt – wenn sich alles perfekt anfühlt, was wir vorbereitet haben. Aber es wird nicht so sein, solange wir alles mit uns selbst ausmachen und nicht mit denjenigen sprechen, für die unser Angebot eigentlich ist.

Grund 5: Du bist nicht sichtbar.

[20:01] – Punkt Nummer fünf: Du bist nicht sichtbar. Auch das sehe ich ganz häufig. Es ist zwar schön, wenn das Angebot auf der Webseite ist oder wenn wir auf Facebook oder Instagram sind. Aber wenn wir unser Bild nicht zeigen oder wenn unser Angebot auf der Webseite ist, aber niemand dorthin findet und wir den Bedarf nicht wecken, wenn wir uns hinter unserem Business verstecken, weil wir uns noch nicht sicher sind, ob das, was wir tun, wirklich gut genug ist, weil wir Angst haben, von anderen ausgelacht oder kritisiert zu werden – du musst sichtbar sein … . Wenn du dich versteckst, wird keiner auf deine Angebote aufmerksam.

[20:51] – Ich weiß, die meisten Sachen, die ich hier erzähle, sind neue Dinge und haben etwas damit zu tun, dass du die Komfortzone verlassen musst. Sie sind aber notwendig, wenn du dir wirklich ein florierendes Business aufbauen möchtest und wenn du zur erfüllten Unternehmerin werden möchtest und nicht so viel herumeiern möchtest.

[21:30] – Am Ende tut sich halt nichts, weil wir eben nicht in den Austausch mit Menschen kommen, weil wir nicht wissen, was der tatsächliche Bedarf ist, weil wir nicht wissen was die Kund:innen tatsächlich wollen – und das ist so wichtig. Wir müssen sichtbar werden und wir müssen eben auch mit einem guten Angebot sichtbar werden und bereit sein, dieses Angebot auch zu perfektionieren und unsere Sichtbarkeit natürlich auch zu perfektionieren. … Du musst sichtbar sein, wenn du dir ein florierendes Business aufbauen möchtest. Du musst vernetzt sein, du brauchst eine Community, du brauchst Gleichgesinnte. All diese Dinge sind wichtig, wenn du vorankommen möchtest. Es bringt nichts im Home Office zu sitzen und zu warten, bis jemand an deine virtuelle Tür klopft.

Grund 6: Du erwartest sofortige positive Ergebnisse.

[22:46] – Punkt Nummer sechs: Du erwartest sofortige positive Ergebnisse. Auch das höre ich immer wieder. … Mit ganz viel Glück kann es sein, dass du ein gutes Händchen hattest und das, was du getan hast, hat sofort funktioniert. Das Wichtige aber ist, dass du die Dinge, die du tust, analysierst und guckst, an welchen Stellen funktionieren sie gut und an welchen Stellen funktionieren sie nicht gut. Das heißt, wir müssen uns mit Zahlen auseinandersetzen, wir müssen schauen, wie gut etwa eine Seite zum Beispiel performt oder wie viele Leute sich für unser Freebie anmelden oder auf unserer Freebie-Seite sind und sich dann am Ende dafür eintragen. Wir schauen uns an, wie viele E Mails geöffnet werden und wenn die Öffnungsraten oder die Klickraten (je nachdem, was relevant ist) zu niedrig sind, dann gucken wir, an welchen Stellen wir nachjustieren können, um bessere Ergebnisse zu bekommen. Wir gehen nicht davon aus, dass wir etwas einmal gemacht haben und dann ist es super und dann läuft es. Nein, es ist ein stetiges Optimieren.

[24:28] – Diese sofortigen positiven Ergebnisse, die kommen wirklich nur mit ganz viel Glück. Das heißt, du musst ganz viel optimieren. Du musst dir deine Ergebnisse anschauen und immer wieder fragen: „Okay, warum bringt mir das jetzt noch nicht die Ergebnisse, die ich eigentlich haben möchte?“ Und wenn es dir noch nicht die Ergebnisse bringt, die du haben möchtest, bedeutet das, dass an ein irgendeiner Stelle etwas noch nicht richtig ist und du hast die Aufgabe herauszufinden was das ist, damit du es besser machen kannst.

Grund 7: Du probierst ständig etwas Neues aus, anstatt zu optimieren.

[25:07] – Punkt Nummer sieben: Du probierst ständig etwas Neues aus, statt zu optimieren. Das ist der Punkt, der in den letzten Punkt mit reinspielt. Auch das sehe ich so häufig. Du kannst nicht 3000 Produkte parallel verkaufen, immer wieder was Neues ausprobieren. … Wenn du ständig etwas Neues probierst, ständig etwas Neues erstellst, entwickelst und online stellst, dann fängst du immer wieder bei Null an!

[27:13] – Das wahre Geheimnis von etwas, das funktioniert, ist, dass es perfektioniert wurde und das wir nicht vorher davon ausgegangen sind, dass das schon perfekt ist. Je mehr Sachen wir ausprobieren und je mehr Dinge wir parallel machen, desto weniger Aufmerksamkeit können diese einzelnen Aufgabenbereiche von uns bekommen, und das, was wirklich wichtig ist, ist, dass wir Ergebnisse erzielen, das wir Umsatz generieren. … Du bist diejenige, die diesen Prozess steuert, und du kannst nicht davon ausgehen, dass alles, was du tust, sofort perfekt funktioniert. Das funktioniert nicht. Für viele ist es langweilig, das zu machen, aber das ist halt das wahre Geheimnis von den Dingen, die wirklich funktionieren und die du am Ende auch skalieren kannst. Denn es gibt so viele Online-Kurse, die in der Schublade liegen oder die vielleicht auch schon online sind, sich aber nicht verkaufen, weil sie eben einmal erstellt und nicht weiter optimiert wurden.

Grund 8: Du bist zu günstig!

[28:49] – Punkt Nummer acht: Du bist zu günstig! Auch ein wichtiger Punkt. Denn wenn unser Angebot zu günstig ist, bedeutet das auch gleich, dass wir denken: Ist die Qualität gut genug? Denn wir wissen ein hoher Preis bedeutet ein höheres Commitment und ein hoher Preis bedeutet eben auch eine hohe Qualität. Deswegen ist es ganz wichtig, dass du dich nicht unter Wert verkaufst.

[29:17] – Meine Empfehlung ist, dass du darauf hinarbeitest, dass du zu den oberen 10 % deines Marktes gehörst, deines Wettbewerbs, deiner Nische. Also guck dir an, wer mit dir im Wettbewerb ist und dort sollten sich auch deine Preise ansiedeln. Natürlich ist es ganz wichtig, dass du dich mit deinen Preisen wohlfühlst und deine Preise auch sehr selbstsicher kommunizieren kannst – das ist etwas, auf das du hinarbeiten kannst. Wichtig ist, dass du dich und deine Angebote nicht unter Wert verkaufst. … Wenn du dir unsicher bist, hol dir dazu auch gerne nochmal Feedback ein, von Menschen aus deinem Umfeld, von deiner Mastermind-Gruppe vielleicht. Das ist ganz wichtig, dass du da einfach weißt, dass du den richtigen Preis hast. Das du einen Preis hast, mit dem du rausgehen kannst und hinter dem du auch voll und ganz stehen kannst. Deine Preise sind flexibel, du kannst sie jederzeit wieder anpassen.

Grund 9: Du bist nicht flexibel genug.

[30:26] – Punkt Nummer neun: Du bist nicht flexibel genug. Auch etwas, was ich ganz häufig sehe. Gerade am Anfang ist es ganz wichtig, dass wir flexibel sind, denn unsere Aufgabe ist es, erstmal zu lernen, was unsere Kund:innen überhaupt von uns wollen und wie wir sie bestmöglich begleiten können. Wir haben eine erste Idee, wie der Ablauf sein kann und wie wir ihnen helfen können, von A – Ausgangssituation nach B – Zielsituation zu gelangen. Aber oftmals wollen unsere Kund:innen vielleicht doch etwas anderes oder an der ein oder anderen Stelle fehlt ihnen noch etwas an Informationen oder sie brauchen eine zusätzliche Übung oder so was. Und an der Stelle ist es eben wichtig, dass wir flexibel reagieren und auf unsere Kund:innen eingehen und bereit sind zu schauen, wie wir das Produkt für unsere Kund:innen noch besser und leichter machen können, also wie wir unsere Kund:innen schneller von A nach B bringen können.

[31:31] – Manchmal wollen unsere Kund:innen auch etwas ganz anderes als das, was wir vielleicht im Kopf haben oder was wir vielleicht entwickelt haben. Gib deinen Kund:innen das, was sie wollen, nicht das, was du denkst was sie brauchen. Sei flexibel, hilf ihnen weiter, auch wenn es nicht unbedingt das ist, was du im Kopf hast oder was du als erstes entwickeln wolltest. Das Wichtige ist, dass du Käufer:innen für deine Angebote findest, von deinen Kund:innen lernst und weißt, wobei du ihnen tatsächlich weiterhilfst. Denn gerade im Online-Business ist es super wichtig, dass wir sehr konkret und spezifisch kommunizieren. Wenn wir das nicht können, dann geht unsere Message unter, unsere Message wird nicht wahrgenommen, weil die Aufmerksamkeitsspanne einfach so gering ist. … Wenn du konkret bist, dann können deine potenziellen Kund:innen, deine Interessent:innen viel leichter erkennen, ob das, was du anbietest ggf. das Richtige für sie ist.

Grund 10: Du lässt dich leicht ablenken.

[32:55] – Punkt Nummer zehn: Du lässt dich leicht ablenken. Ich sehe es so oft das Selbstständige ganz viele Sachen ausprobieren, weil sie irgendwo gehört haben, dass sie das machen müssen. … Das führt dazu, dass wir ständig wieder etwas Neues ausprobieren, aber nicht vorankommen. Wichtig ist: Gehe deinen eigenen Weg und guck vor allem, worauf sich diese Maßnahmen beziehen, also worauf diese Maßnahmen einzahlen. Wir haben im ersten und zweiten Punkt über Ziele und Planungen gesprochen. Ich nehme das Beispiel Instagram-Reels. Wenn ich mich jetzt mit Instagram-Reels beschäftige, dann muss ich auch wissen, auf welches Ziel sie einzahlen. Helfen sie mir dabei, mein Produkt zu verkaufen? Helfen sie mir dabei, meine Bekanntheit zu steigern oder neue Kontakte zu gewinnen, die potentiell Interesse an meinem Angebot hätten?

[34:24] – Wir können nicht ständig auf einen anderen Zug aufspringen. Auch das bedeutet, dass wir immer wieder von Null anfangen, statt die Dinge zu perfektionieren. Auch zu viele Social Media Kanäle zu bespielen, gerade wenn du alles alleine machst, ist der absolut falsche Weg. Denn jeder Social Media Kanal braucht deine volle Aufmerksamkeit, und wenn du jetzt drei oder vier bespielst, bekommt jeder Kanal nun 1/4 deiner Aufmerksamkeit oder noch weniger, weil du hast ja auch noch andere Dinge zu tun. Weniger ist mehr und auch „Nein“ sagen ist ganz wichtig. … Nicht alles, was dir irgendwie im Internet gezeigt wird, ist für dich auch relevant. Finde deinen Weg und gehe deinen ganz individuellen Weg, denn das ist der nachhaltigste Weg. Das ist der Weg, der dich am Ende, wenn du dran bleibst, an dein Ziel bringt, der dich motiviert und der dich auch durch jegliche Hürden und Hindernisse bringt – weil du eben ganz genau weißt, warum du etwas machst und warum dir das so wichtig ist.

Grund 11: Du umgibst dich nicht mit den richtigen Leuten.

[35:33] – Punkt Nummer 11: Du umgibst dich nicht mit den richtigen Leuten. Wichtig ist, du brauchst das richtige Umfeld, denn das richtige Umfeld inspiriert dich, das richtige Umfeld spornt dich an. Viele von uns haben nicht das richtige Umfeld. Im Bekannten- und Freundeskreis sind oft keine Selbstständigen, die nicht verstehen, wie wir Selbstständigen ticken oder wie überhaupt die Selbständigkeit funktioniert. Sie haben ganz andere Glaubenssätze, sie denken ganz anders über Geld, weil sie eben ein Einkommen haben, also einen Stundensatz umgerechnet im Angestelltenverhältnis, der mit dem, den wir in der Selbständigkeit haben, nicht vergleichbar ist.

[36:28] – Was natürlich auch wichtig ist, dass du dich mit Menschen verbindest, die ambitioniert sind, die dich pushen, die dich motivieren den nächsten Schritt zu gehen und dich einfach in die richtige Richtung schicken, und dich aus deiner Komfortzone locken. … Umgib dich mit den richtigen Leuten, umgibt dich mit Menschen, die schon das erreicht haben, was du erreichen möchtest, die idealerweise auch schon weiter sind als du selbst oder zumindest diejenigen, die sehr ambitioniert sind und dich eben auch mit pushen können (idealerweise pusht ihr euch natürlich gegenseitig).

Grund 12: Du sparst an den falschen Stellen.

[37:23] – Nummer 12: Du sparst an den falschen Stellen. Ich sag nicht, du sollst alle möglichen Kurse machen – nein, auf keinen Fall. Du brauchst aber auf jeden Fall Unterstützung im Business. Denn alleine kannst du dir die Sachen nicht aneignen oder du würdest Ewigkeiten brauchen, bist du alles weißt. Es ist viel besser dir die Abkürzung zu holen, von jemandem, der schon das getan hat, was du erreichen möchtest und du diesen Weg nachgehen kannst. … Ansonsten dauert es Ewigkeiten bist du vorankommst, weil du dir eben alles selbst zusammensuchen musst. Unterstützung ist notwendig; wichtig ist, dass du dir die richtige Unterstützung holst.

[39:10] – Das andere ist … das Thema Teamaufbau. Also wenn du denkst, du musst alles allein erledigen, dann kommst du mit deinem Business eben auch viel langsamer voran, weil du dich mit Aufgaben beschäftigst, die nicht in deinen Aufgabenbereich fallen – weil das operative Dinge sind, wie zum Beispiel einen Blogartikel einstellen oder ein Podcast hochladen oder einen Podcast schneiden. Klar, das sind alles kleine Dinge, die wir erledigen können, aber in der Summe ist es viel Zeit und diese Zeit kannst du für andere Dinge investieren und kannst dadurch mehr Umsatz auch generieren und mehr Menschen helfen – statt dich mit diesen kleinteiligen Aufgaben auseinanderzusetzen. Deswegen ist es ganz wichtig, dir schnell Unterstützung zu holen.

Grund 13: Du kennst deine Kund:innen nicht.

[40:01] – Nummer 13: Du kennst deine Kund:innen nicht. … Du kennst deine Kund:innen nicht, ist so essenziell. Gerade, wenn du erst startest, kann ich dir nur empfehlen so viel wie möglich in den 1-zu-1 Austausch mit potenziellen Kundinnen und Kunden zu gehen, denn du wirst extrem viel von denen lernen. Es kostet extrem viel Zeit und du bekommst dafür kein Geld, aber ohne dass du diese Zeit investierst wirst du die Learnings nicht haben, die du brauchst, um dein Business zu entwickeln. Investiere die Zeit, und auch wenn du schon weiter bist, ist es immer wichtig nah an deinen Kund:innen zu bleiben, denn du musst wissen, was deinen Kund:innen jetzt gerade fehlt, womit du ihnen weiterhelfen kannst, damit sie ihre Ziele auch erreichen können. In jeder Stufe deines Business ist es ganz wichtig, dass du nah an deinen Kund:innen dran bist (später kann das natürlich auch dein Team machen).

[41:20] – Du musst deine Kund:innen wirklich in- und auswendig kennen, das hilft dir dabei richtig guten Content zu erstellen, das hilft dir dabei die richtigen Angebote zu erstellen, das hilft dir dabei Angebote zu erstellen, die dir deine Kund:innen wirklich aus den Händen reißen.

Zusammenfassung: 13 Gründe, die dich am Erfolg hindern.

Das sind so viele Punkte, die immer wieder falsch gemacht werden, wo ich immer wieder sehe, dass sich Selbstständige selbst im Weg stehen, weil sie eben eine falsche Herangehensweise haben und nicht wissen, was der nächste Schritt ist. Sie geben viel zu schnell auf. Wenn wir mal zurückdenken: Wenn wir Dinge lernten, dann wussten wir das ja auch nicht sofort. Wir haben es geübt, wir haben es wiederholt, wir haben uns dann Schritt für Schritt verbessert. Was auch immer es ist, wir haben alles gelernt und es war nicht sofort da. Komischerweise erwarten wir in der Selbstständigkeit sofortige positive Ergebnisse. Und das ist nicht der Fall. Das heißt, du musst wirklich bereit sein dein Business weiterzuentwickeln und immer wieder zu hinterfragen.

Ich habe dir alle 13 Punkte hier noch einmal zusammengefasst:

  1. Grund: Du hast keine konkreten Ziele und weißt nicht, was du überhaupt und bis wann erreichen willst. Das Problem ist, wenn du keine Ziele hast, dann weißt du nicht, auf was du hinarbeitest. Du brauchst Ziele, denn ohne Ziele hast du keine Orientierung und ohne Ziele kannst du auch gar nicht sagen, ob das, was du tust, erfolgreich war oder nicht.
  2. Grund: Du überspringst die Planungsphase. Wenn wir nicht wissen, wie wir die Ziele erreichen können, dann erreichen wir sie auch nicht. Überlege dir: Welche Maßnahmen sind notwendig, um dieses Ziel aus Punkt 1 zu erreichen?
  3. Grund: Du vergleichst dich mit anderen. Dadurch blockieren wir uns selbst, dadurch trauen wir uns nicht raus. Schaue, wer du bist und was du nach außen bringen möchtest. Du tust es auf deine ganz eigene Art und Weise. Deswegen ist es gar nicht notwendig dich mit anderen zu vergleichen, denn die einzige Person, mit der du dich vergleichen solltest, bist du selbst: Bist du heute einen Schritt weiter gekommen, als gestern?
  4. Grund: Du wartest auf den richtigen Zeitpunkt. Wann weißt du, dass du alles weißt, was du wissen musst, um deinen Kund:innen zu helfen? Der richtige Zeitpunkt wird nicht kommen. Der Zeitpunkt ist dann, wenn du endlich loslegst. Du wirst dich nie bereit fühlen, deswegen lege sofort los und verlasse die Komfortzone.
  5. Grund: Du bist nicht sichtbar. Wenn du dich versteckst, wird niemand auf deine Angebote aufmerksam. Du musst sichtbar werden und du musst eben auch mit einem guten Angebot sichtbar werden.
  6. Grund: Du erwartest sofortige positive Ergebnisse. Komischerweise erwarten wir in der Selbstständigkeit sofortige positive Ergebnisse. Aber das ist nicht der Fall. Das heißt, du musst bereit sein dein Business weiterzuentwickeln und immer wieder zu hinterfragen.
  7. Grund: Du probierst ständig etwas Neues aus, anstatt zu optimieren. Wenn du ständig etwas Neues probierst, ständig etwas Neues erstellst, entwickelst und online stellst, dann fängst du immer wieder bei Null an. Das wahre Geheimnis von etwas, das funktioniert, ist, dass es perfektioniert wurde und das wir nicht vorher davon ausgegangen sind, dass es schon perfekt ist.
  8. Grund: Du bist zu günstig. Es ist ganz wichtig, dass du dich nicht unter Wert verkaufst. Deine Preise sind flexibel, du kannst sie jederzeit wieder anpassen.
  9. Grund: Du bist nicht flexibel genug. Gerade am Anfang ist es ganz wichtig, dass wir flexibel sind, denn unsere Aufgabe ist es, erstmal zu lernen, was unsere Kund:innen überhaupt von uns wollen und wie wir sie bestmöglich begleiten können.
  10. Grund: Du lässt dich leicht ablenken. Wir können nicht ständig auf einen anderen Zug aufspringen. Auch das bedeutet, dass wir immer wieder von Null anfangen, statt die Dinge zu perfektionieren. Finde deinen Weg und gehe deinen ganz individuellen Weg, denn das ist der nachhaltigste Weg.
  11. Grund: Du umgibst dich nicht mit den richtigen Leuten. Du brauchst das richtige Umfeld, denn das richtige Umfeld inspiriert dich, das richtige Umfeld spornt dich an. Wichtig ist, dass du dich mit Menschen verbindest, die ambitioniert sind, die dich pushen, die dich motivieren den nächsten Schritt zu gehen.
  12. Grund: Du sparst an den falschen Stellen. Du brauchst Unterstützung im Business. Denn alleine kannst du dir die Sachen nicht aneignen oder du würdest Ewigkeiten brauchen, bist du alles weißt. Unterstützung ist notwendig; wichtig ist, dass du dir die richtige Unterstützung holst.
  13. Grund: Du kennst deine Kund:innen nicht. Du musst deine Kund:innen in- und auswendig kennen, denn das hilft dir dabei guten Content und die richtigen Angebote zu erstellen, die dir deine Kund:innen aus den Händen reißen.

Umsetzen musst du selbst. Wichtig ist, dass du weißt, dass du nicht erwarten kannst, dass die Ergebnisse sofort positiv sind und dass alles, was du tust, sofort funktioniert. In den seltensten Fällen wird das der Fall sein. Das heißt, dein Business ist ein ewiges Experiment. Wir experimentieren die ganze Zeit, wir gucken uns die ganze Zeit an, was funktioniert und was nicht funktioniert. Wir probieren wieder etwas Neues aus und wenn das Neue überhaupt nicht funktioniert, dann streichen wir es wieder von der Liste. So gehen wir vor! Und so haben wir auch jede Menge Spaß und genießen den Weg zum Ziel. Und es ist ganz egal, ob wir unser Ziel zu 100 % erreichen, zu 50 % oder nur zu 30 %, denn, warum wir es nicht erreicht haben, das sind dann die Fragen, die wir uns stellen müssen, und das sind die Dinge, die wir dann anders machen können.

Wir können nicht erwarten, dass wir sofort wissen, wie wir etwas erreichen, wenn wir dieses Ergebnis noch nie erreicht haben. Auch das müssen wir erstmal verinnerlichen.

Welcher dieser 13 Punkte hindert dich am meisten daran, dir ein florierendes Business aufzubauen?

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Alles Liebe,

Deine Tanja

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