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Ich habe mit der lieben Felicitas von Travel Agency Writer – Blog Content nach Maß und Ehren-Worte gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Im she-preneur TALK erzählt sie uns von ihrer Idee, ihren Zielen und den ersten Schritten hin zum eigenen Unternehmen.

Felicitas hat ihre Leidenschaft, das Schreiben, zum Beruf gemacht und unterstützt Kunden aus der Reisebranche dabei, sich auf deren Blog authentisch darzustellen. Aber das ist nicht alles, denn ihr zweites Standbein ist etwas einzigartiges. Die „Ehren-Worte“ als individuelles Geschenk für besondere Menschen. Bist du neugierig geworden, was es damit auf sich hat? Dann empfehle ich dir das folgende Interview.

 

Liebe Felicitas, welche drei Eigenschaften beschreiben dich als Person und Unternehmerin am besten?

Felicitas: Authentizität, Leidenschaft, Einfühlungsvermögen.

Wann hast du deine Leidenschaft für das Schreiben und Kommunikation entdeckt und wie hast du diese in deinem beruflichen Leben integriert?

Felicitas: Meine Leidenschaft für das Schreiben war immer da. Ich schreibe seit meiner frühesten Kindheit. Im Verlauf meines Lebens stellte ich fest, dass mir völlig unbekannte Menschen, denen ich begegnete, wenn ich unterwegs war, dazu neigen, mir während Gesprächen sehr persönliche Dinge anzuvertrauen und mit meinem Umfeld verhielt es sich genauso. Ich habe schon von jeher eine Vorliebe dafür gehabt, mich von anderen Menschen in deren Kopf einladen zu lassen, weil das hochinteressant ist. Eine Bekannte brachte einmal scherzhaft auf den Punkt, wie ich von anderen oft wahrgenommen werde – sie nannte mich „Frau Doktor“, um auszudrücken, dass ich auf andere Menschen vertrauenswürdig wirke und dass ich eine gute Zuhörerin bin, viel Verständnis geben kann und helfe, wo es möglich ist. Das ist sicher richtig – aber auch ich brauche heute immer noch manchmal einen „Doktor“ – also jemanden, der mir liebevoll zuhört und mir das Gefühl gibt, verstanden zu werden. Wie jeder von uns will auch ich mich mal anlehnen dürfen … Nach einem privaten Umbruch im Jahr 2014 wurde mir klar, dass wir u.U: nicht alle Zeit der Welt haben und dass keine Angst jemals so Macht in unserem Inneren bekommen darf, dass wir ihr erlauben, uns von unseren Träumen und deren Umsetzung abzuhalten. Ich habe eine lange „Ausbildungszeit“ hinter mir, während der ich alles gelernt habe, was ich für mein Business brauche. Zuerst natürlich fachlich. Ich bildete mich im Bloggen und in Journalismus weiter. Solide Kenntnisse der Betriebswirtschaft (mein Lieblingsfach früher in der Schule) halfen mir bei der Gründung. Andere Dinge, wie z.B. Social Media und seine ganz speziellen Regeln, das Umsetzen der Marketing-Theorie und das Finden meiner Business-Identität entwickelte ich nach und nach mit zunehmender Praxis.

Seit wann bist du selbstständig und warum hast du dich selbstständig gemacht?

Felicitas: Ich habe mich selbstständig gemacht, weil ich das von jeher sein wollte. Mein Grundcharakter ist der einer freiheitsliebenden Individualistin. Ich hatte diese Vision vom eigenen Business immer – es dauerte allerdings sehr lange, den Mut zu finden, dieses Bedürfnis von mir auch zu leben!

 

Du hast zwei Standbeine in der Selbstständigkeit. Stelle uns die beiden Zweige deines Business‘ vor. Und wie ist das Projekt „Ehren-Worte“ entstanden? Was ist dein Ziel? Wer ist deine Zielgruppe und wen unterstützt du mit dem Projekt?

Felicitas: Sehr gerne! Mein erstes Standbein ist Travel Agency Writer – Blog Content nach Maß, wo ich meinen Kunden dabei helfe, sich auf ihrem Blog authentisch darzustellen, d.h. mit ihren Werten und dem, woran sie glauben. Ich arbeite vorwiegend für Spezialreisebüros, also z.B. solche, die sich im nachhaltigen Tourismus engagieren oder ein spezielles Thema haben, zu dem sie Reisen anbieten. Es gibt so viele wunderbare Spezialreisebüros da draußen! Wellnessreisen, Yogareisen, Tanzreisen, Genuss- und Gourmetreisen etc. pp sie alle verdienen Content auf ihrem Blog, der sie angemessen repräsentiert und den bekommen sie von mir. Es kommt einem Reisebüro optimal zugute, wenn es EINEN Partner hat, mit dem es zusammenarbeitet. Ein einheitlicher Stil auf dem Blog kann am besten die Botschaft, das USP und auch die Seele eines Unternehmens transportieren. Mein zweites Standbein entstand aus einer Idee, die ich für jemanden hatte, der mir sehr viel bedeutet. Dieser Lieblingsmensch von mir hatte in diesem Jahr einen runden Geburtstag und ich überlegte, was ich ihm zu diesem Anlass Gutes tun könnte. Ich dachte nach … Mein Freund ist ein Individualist der es liebt, wenn man sich selbst etwas ausdenkt und zu diesem besonderen Anlass hatte ich dann die Idee, eine Art Album für ihn zu machen, das Interviews, Fotos und Geschichten über ihn beinhalten sollte. Tenor: Wer ist er, was macht ihn für Euch aus und wie hat er Eurer Leben beeinflusst. Ich wollte ihn ehren, ihm zeigen, wie besonders er ist – was für ein Geschenk für diese Welt … Das war die Geburtsstunde der „Ehren-Worte“. Ich liebe dieses Konzept so sehr, dass ich es auch anderen Menschen zugänglich machen möchte. Mein eigenes Leben hat mich gelehrt, dass wir jede Gelegenheit wahrnehmen sollten, den Menschen, die uns wichtig sind, zu sagen, was sie uns bedeuten, denn wenn sie erst bei Gott sind, ist es zu spät…  

Was sind deine konkreten Angebote, um deine Kund*innen bzw. ihre Lieblingsmenschen zu ehren?

Felicitas: Ich habe aktuell zwei Angebote: Meine Haupt-Dienstleistung sind die Ehren-Worte in Buchform. Das ist quasi die „PlatinVersion“. Ein von mir erstelltes Buch, das Interviews, Fotos und Geschichten über die zu ehrende Person enthält, sodass sich am Ende ein Bild davon ergibt, WER der Betreffende ist und WAS er seinem Umfeld bedeutet. Das ist eine wunderschöne, persönliche, bleibende Geschenkidee für besondere Anlässe, wie runde Geburtstage, Hochzeiten etc. Die zweite Variante, die ich anbiete, eignet sich wunderbar als „kleine Ehrung zwischendurch“. Wenn ich mich einfach bei jemandem bedanken will, weil er /sie etwas Schönes für mich getan hat, mir geholfen hat, mir beigestanden hat in einer schweren Zeit oder einfach dafür , dass er da ist, dass diese Person in meinem Leben ist, dann kann ich ihm oder ihr durch einen „Letter of honor“ zeigen, wieviel mir an ihm liegt und wie sehr ich das zu schätzen weiß, was er/ sie für mich getan hat.

Beschreibe deine Arbeitsweise. Wie erstellst du die „Ehren-Worte“ deiner Kund*innen?

Felicitas: Zunächst führe ich ein Gespräch mit meinem Auftraggeber/ meiner Auftraggeberin und lasse mir von ihr erzählen, um wen es geht und was der Anlass ist. Dann informiert mich mein Auftraggeber/ meine Auftraggeberin darüber, WEN ich interviewen und WIE ich mit den betreffenden Personen in Kontakt treten darf. Mein Auftraggeber / meine Auftraggeberin hat zuvor deren Bereitschaft abgeklärt und die jeweils anderen Beteiligten darüber informiert, dass ich sie kontaktieren werde. Inzwischen haben wir den groben Rahmen besprochen, also: Welche Ideen und Wünsche hat der Auftraggeber / die Auftraggeberin? (Interviews, Anekdoten, Fotos, Geschichten, WORAUF soll besonders eingegangen werden, gibt es spezielle Punkte in der Biographie des Betreffenden, die einbezogen werden sollen etc…) Interviewfragen stelle ich zuvor zusammen und die Themen für die Anekdoten und Geschichten legen wir während der Vorbereitung fest. Ich bin mit meinen Klienten jeweils im engen Kontakt, d.h. sie bekommen alle Fragen und auch alle Geschichten vorab zur Freigabe zugeschickt und erst, wenn sie ALLES KOMPLETT abgesegnet haben, geht es dann in Druck. In einem letzten Schritt informiere ich meinen Klienten darüber, wann das Buch fertig ist und ihm dann direkt zugeht. Beim Letter of honor ist das Procedere so, dass ich mit meinem Auftraggeber / meiner Auftraggeberin ein ausführliches Gespräch führe, in dessen Rahmen ich mir erzählen lasse, um wen es sich handelt und was der genaue Hintergrund ist. Dann verfasse ich auf Basis der mir vorliegenden Informationen einen entsprechenden Text, den der Klient dann zur Freigabe zugeschickt bekommt. Hat der Klient Änderungswünsche, so werden diese von mir berücksichtigt und eingearbeitet. Ist er mit dem Text glücklich, dann darf er sich ein individuelles Briefpapier aussuchen und dieses geht ihm dann zu. Meinen Text hat er / sie zuvor per E-Mail bekommen und nun kann dieser handschriftlich von ihm / ihr auf den Briefbogen übertragen werden. Ich habe dieses Angebot entwickelt, weil ich immer wieder gesagt bekam, dass ich wunderschöne Briefe schreibe und weil viele Menschen jemanden suchen, der „ihre Worte findet“. Auch das hörte ich sehr oft. Aber auch, wenn jemand selbst gut schreiben kann, ist so ein Angebot eine Überlegung wert. Ich selbst möchte irgendwann meine Biographie als Buch haben, das würde ich allerdings nicht selbst machen, denn ein Arzt operiert sich ja auch nicht selbst. Ich fände es schön, wenn das jemand für mich machen würde. So ein Gegenüber kann dann auch seine eigenen Eindrücke mit einfließen lassen und –gerade bei einer Biographie – ergibt das dann noch einmal ein viel runderes Bild – nicht zuletzt auch durch den anderen Schreibstil, der hineinkommt.

Ich kann mir vorstellen, dass es zum Teil eine sehr emotionale und persönliche Arbeit ist, die viel Feingefühl erfordert, richtig? Wie gehst du mit den persönlichen Geschichten deiner Kund*innen um?

Felicitas: Ich habe Schweigepflicht. Alle Daten, wie z.B. Fotos und die Inhalte der Interviews werden von mir auf Trägermedien archiviert, und auf meinem Rechner nach Abschluss des Auftrages sofort gelöscht. Dafür unterschreibe ich auch. Ebenso, wie für meine Schweigepflicht. Beides passiert vor der Aufnahme der Arbeit für den aktuellen Auftrag.

Kannst du ein Kundenbeispiel nennen, das dich besonders berührt hat?

Felicitas: Ich kann sagen, dass jeder Auftrag einzigartig ist und dass Menschen auf unglaublich vielfältige Weise von ihrem Umfeld als wertvoll betrachtet werden … wenn ich darüber nachdenke, dann muss ich vor Rührung jedes Mal mit den Tränen kämpfen.

Zu guter Letzt: Was möchtest du allen Frauen der she-preneur Community im Hinblick auf das Schenken und die Ehrung ihrer Lieblingsmenschen mit auf den Weg geben?

Felicitas: Egal, welche Krisen auch immer wir im Leben zu überstehen haben und gleichgültig, wie hoffnungslos uns der Augenblick mitunter erscheinen mag: Das Bewusstsein, WIEVIEL wir unserem Umfeld eigentlich bedeuten – auch, wenn das nicht an jedem Tag so stark spürbar ist oder uns gegenüber zum Ausdruck gebracht wird – sollte zu jeder Zeit in uns sein. EhrenWorte können das leisten. DAS ist meine Mission.

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein spannendes Business, liebe Felicitas. Ich bin sehr gespannt, wie es sich weiterentwickelt und wünsche dir viel Erfolg!   Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere.  Liebe Grüße Deine Tanja   PS: Du willst mehr über den she-preneur TALK erfahren? Dann schau hier vorbei. Bild © Susanne Baur

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