Wie du ein Vision Board erstellst – Eine Anleitung für deine Zielecollage 

Ich bin ein großer Vision Board beziehungsweise Dream Board Fan. Auf deutsch werden sie auch Zielecollage genannt. Vielleicht hast du davon schon einmal gehört?

In 2008 bin ich das erste Mal auf Zielecollagen aufmerksam geworden. Damals lebte ich in Kanada und eine Freundin von mir hat zum Jahresende hin an ihrem Vision Board gearbeitet. Sie visualisierte dort ihre Ziele und Träume. Ich fand das absolut inspirierend und entdeckte dieses Tool für mich, für meine Träume und Ziele. Ich hatte schon immer große Pläne und viele Wünsche und sie auf Papier zu bringen, fühlte sich grandios an. Denn so konnte davon nichts mehr verloren gehen.

Hast du schon ein Vision Board?

Falls nein, dann lies unbedingt weiter und gönne dir danach eine kleine kreative Auszeit, um an deinem Vision Board zu basteln. Denn damit visualisierst du deine Ziele und Träume, damit du dich so oft wie möglich mit ihnen verbinden kannst. Am besten jeden Tag, um sie nicht aus den Augen zu verlieren. Denn wie sagt man doch so schön: „Aus den Augen, aus dem Sinn.“ – so ist das auch mit deinen Zielen. 😉

 

Warum sollte ich ein Vision Board erstellen?

Selbstständig zu sein ist nicht einfach. Beschreiben wir die Selbstständigkeit mal als hektisch, chaotisch, nervenaufreibend, spannend, inspirierend und bereichernd. Eine wahre Achterbahn der Gefühle. Um ein positives Mindset zu bewahren und um auf Kurs zu bleiben, ist es wichtig, dass wir uns an unsere Ziele erinnern. Täglich, wöchentlich, monatlich. Nach dem Aufstehen, vor dem Zubettgehen. Nicht nur im Kopf, sondern visuell erlebbar an einem bestimmten Ort in unserer Wohnung. Damit unsere Träume uns nicht verlorengehen.

 

Vision Boards funktionieren!

Ja, sie funktionieren, sehr gut sogar, und das sage ich aus eigener Erfahrung.

Durch Visualisierungen erreichen wir unsere Ziele einfacher und schneller, dein Unterbewusstsein unterstützt dich dabei bei der Zielerreichung.

Im Vergleich zum letzten Jahr bin ich meinen Zielen wieder ein Stückchen näher gekommen. Einige meiner Träume auf der Collage konnte ich realisieren, wie z.B. ein Urlaub in Südkorea und ein Kurztrip nach Portugal. Mein Vision Board erinnert mich außerdem daran gesund zu essen, Sport zu treiben, Spaß zu haben und die Natur zu genießen.

Vision Boards funktionieren, weil es dich immer wieder an deine Ziele erinnert und dich auf Spur bringt, wenn du es dir anschaust. Träume groß, werde kreativ und verbinde dich mit deinen Wünschen und Visionen.

 

So erstellst du dein Vision Board.

1. Utensilien besorgen

Besorge dir eine Pinnwand oder Pappe sowie Reiszwecken oder Kleber. Außerdem brauchst du Stifte, Papier und, nach Wahl, Dinge wie bunte Deko-Klebebänder, um deinem Vision Board noch das gewisse Extra zu geben.

 

2. Ziele und Träume notieren

Erlaube dir groß zu träumen und schreibe dir all deine Ziele  auf, die du auf deinem Vision Board visualisieren möchtest. Alles ist erlaubt und keine Vision ist zu groß!

Notiere dir deine Träume für alle Lebensbereiche: Beruf, Gesundheit, Freunde & Familie, Geld, Beziehungen, Spaß & Hobbies, Persönliches Wachstum, … . Dem persönlichen Wachstum sind keine Grenzen gesetzt.

 

3. Bilder suchen bzw. Grafiken erstellen

Suche alte Zeitschriften und Magazine zusammen, durchforste sie nach Bildern, die deine Träume repräsentieren, und schneide sie aus. Du kannst auch Fotos und Grafiken im Internet suchen, Wörter oder Zahlen mit Hilfe von canva.com aufhübschen und danach ausdrucken. All die vielen Bilder klebst du dann auf dein Visionboard.

 

4. Affirmationen, Schlagwörter und Zitate auswählen

Füge aussagekräftige Wörter, Affirmationen oder Zitate hinzu, die dir Mut machen und helfen, deine Ziele und Träume zu verfolgen. Auf meinem Vision Board findest du z.B. die Wörter „Mut“, „Vertrauen“ und „Authentizität“. Schlagwörter, die mich dabei unterstützen meine Ziele zu verfolgen und nicht vom Weg abzukommen.

 

5. Vision Board prominent aufhängen

Wenn du dein Vision Board fertig hast, ist es an der Zeit, es an einem prominenten Ort zu platzieren. Bei mir hängt es über meinem Schreibtisch und ich kann es mehrere Male am Tag betrachten und mir klar machen, wofür sich der ganze Aufwand lohnt.

PS.: Wenn du viel unterwegs bist, dann solltest du dir auch eine digitale Version erstellen. Entweder als Grafik, die du als Desktop-Hintergrund nutzt, oder als Pinterest- oder Trello-Board. Wichtig ist nur, dass du es dir zur täglichen Routine machst, dir dein Vision Board anzusehen.

 

Aktualisierung deines Vision Boards.

Mein Vision Board aktualisiere ich mindestens 1x pro Jahr. Entweder kommen Dinge hinzu oder sie werden geändert. Dinge, die ich in mein Leben holen möchte, die es zu erleben oder zu erreichen gilt.

 

Ich wünsche dir viel Spaß bei der Gestaltung deines Vision Boards. Erzähle mir gern in den Kommentaren, welche Erfahrungen du mit Vision Boards gemacht hast oder ob ich dich inspirieren konnte, deines zu erstellen.

Alles Liebe,

Deine Tanja

 

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Warum du dich einer Mastermind-Gruppe anschließen solltest

​Teil einer Mastermind-Gruppe zu werden, war eine der besten Entscheidungen, seit dem Schritt in die Selbstständigkeit. Davor war ich viel zu sehr auf mich allein gestellt. Tauschte mich nur wenig aus und stellte mich den meisten Herausforderungen selbst und so wie ich es für gut und richtig hielt. Egal ob schwierige Kunden oder Feedback auf Strategien, die ich entwickelte. Ich merkte gar nicht, wie sehr mir der Austausch mit anderen fehlte, bis ich mich einer Mastermind-Gruppe anschloss


Melde dich jetzt für meine virtuelle Mastermind-Session an. Am 22. Juni um 20 Uhr. Gratis! 

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Was ist eine Mastermind-Gruppe?

Das Mastermind-Konzept kommt aus den USA. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts erzählte Napoleon Hill in seinem Buch „Think and Grow Rich“ (Denke nach und werde reich) von Mastermind-Gruppen.

Kurz gesagt ist eine Mastermind-Gruppe eine kleine Gruppe gleichgesinnter, die sich regelmässig dabei unterstützen Ihre Ziele zu erreichen.​ In Deutschland werden Mastermind-Gruppen oft auch als Erfolgsteam bezeichnet oder übersetzt.

So richtig verbreitet hat sich das Mastermind-Konzept hier in Deutschland noch nicht. Viele Selbstständige und (Online)-Unternehmer sind Teil einer oder mehrerer Mastermind-Gruppen und möchten diesen wertvollen Austausch mit Gleichgesinnten nicht mehr missen.

 

​Warum soll ich mich einer Mastermind-Gruppe anschliessen?

Das Leben von (Solo)-Selbstständigen kann sehr einsam, frustrierend und eintönig sein. Zu Beginn der Selbstständigkeit haben wir große Ziele, die wir erreichen wollen. Mit dem Start der Selbstständigkeit merkt man schnell, dass es doch gar nicht so einfach ist, diese großen Ziele zu erreichen. Es ist gar nicht so leicht Kunden zu gewinnen und Geld zu verdienen. Wo finde ich Kunden oder auch wie finde ich Kunden, ist eine Frage, die sich viele Selbstständige stellen. Je verschwommener der Weg zur Zielerreichung wird, desto schwerer fällt es, die ursprünglichen Ziele zu verfolgen. Die anfängliche Motivation lässt schnell nach und viele Selbstständige fühlen sich allein, überfordert und verwirrt.

 

​Der Austausch mit Gleichgesinnten ist wertvoll

​Auch mir ging es in den ersten Jahren meiner Selbstständigkeit genauso. Mein Büro war mein Home Office oder das Büro meiner Kunden. Je nachdem, ob ich einen Termin vor Ort hatte. Außerdem war ich viel unterwegs. Auf Messen, um Kunden zu akquirieren, auf dem Weg zu (potentiellen) Kundengesprächen und Meetings. Mit anderen Selbstständigen tauschte ich mich nicht aus.

​Ehrlich gesagt kannte ich kaum jemanden, der ebenfalls selbstständig war.

​Oft sehnte ich mich nach mehr Austausch mit anderen selbstständigen Frauen. Netzwerktreffen mied ich größtenteils. Ein paarmal versuchte ich es und gab dann auf. Für mich waren diese Treffen immer zu steif, zu langweilig und konservativ.

 

Mit dem Start von she-preneur.de änderte sich vieles

Ich rief ins Leben was mir fehlte und gründete im ersten Schritt die she-preneur Community als Facebook-Gruppe im Juni 2016. Nicht nur ich wollte mich mit  selbstständigen Frauen austauschen. Anderen selbstständigen Frauen wollte ich ebenfalls diese Möglichkeit geben und ihnen dafür eine Plattform bieten.

Die she-preneur Community bezeichne ich als eine „mastermindartige“ Gruppe. Hier tauschen sich selbstständige Frauen und solche die es noch werden wollen offen aus, erhalten Antworten auf ihre Fragen, erzählen von ihrem Herausforderungen und Rückschlägen und feiern ihre Erfolge. Die Möglichkeit sich mit Gleichgesinnten offen auszutauschen wird sehr geschätzt. Der Austausch ist aber eher unverbindlich und sporadisch.

Anders ist es bei echten Mastermind-Gruppen

Die Mitglieder einer Mastermind-Gruppe treffen sich regelmäßig in der selben Konstellation – virtuell oder persönlich. Sie nehmen den Austausch mit den anderen Teilnehmern ernst und sehen die Treffen als verpflichtenden und wichtigen Termin, der nur in Ausnahmesituationen abgesagt wird. Seit November 2016 bin ich Teil einer Mastermind-Gruppe. Zu Beginn eines jeden Treffens tauschen wir uns über unsere Erfolge aus. Im Anschluss hat jedes Mastermind-Mitglied Zeit über aktuelle Herausforderungen zu sprechen. Die anderen hören zu und geben ehrliches und konstruktives Feedback. Am Ende werden die nächsten Ziele fürs eigene Business definiert und kommuniziert. Wir treffen uns alle zwei Wochen. Der Termin steht fest im Kalender.

Der regelmäßige Austausch mit den anderen Gruppenmitgliedern hilft beim Dranbleiben und verfolgen der eigenen Ziele und fördert zudem die Motivation. ​Mitglieder einer Mastermind-Gruppe fördern und fordern sich gegenseitig.

 

Es gibt auch organisierte Mastermind-Gruppen

Oft ist es einfacher, sich einer organisierten Mastermind-Gruppe anzuschließen. Diese Gruppen sind kostenpflichtig und noch verbindlicher. Sie laufen meist über einen bestimmten Zeitraum. Es gibt einen Organisator und Moderator, der die jeweiligen Termine koordiniert und moderiert.

​Im April 2017 habe ich ein Mastermind + Coaching Gruppe gegründet, die ich drei Monate lang begleite. Die nächste Gruppe startet im Juli 2017. Wenn du daran Interesse hast, dann kannst du dich hier vorab registrieren. Du erhältst dann eine E-Mail von mir, sobald ich die genauen Eckdaten habe.

​Außerdem biete ich im she-preneur insider club jeden Monat eine virtuelle Mastermind-Session an, in der sich die Frauen aus dem she-preneur insider club virtuell per Videokonferenz in Kleingruppen von vier bis sechs Personen austauschen können.

 


Eine gratis Mastermind-Session findet am 22. Juni 2017 um 20 Uhr statt. Wenn du mit dabei sein möchtest, dann kannst du dich hier anmelden.


Schließ auch du dich einer Mastermind-Gruppe an und nutze die Möglichkeit, dich mit anderen selbstständigen Frauen zu vernetzten und regelmässig auszutauschen.

Bist du schon Teil einer Mastermind-Gruppe? Welche Erfahrung hast du gemacht und welche Tipps hast du? 

Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Alles liebe,

​Deine Tanja

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Der Elevator Pitch und warum du ihn unbedingt drauf haben solltest

Der Elevator Pitch gehört zu den Dingen, die man als Selbstständige unbedingt drauf haben sollte. Du fragst dich gerade, was ein Elevator Pitch ist?

Ich erkläre es dir kurz. Übersetzt bedeutet Elevator Pitch sowas wie Fahrstuhlpräsentation. Klingt komisch, oder?

Wahrscheinlich ist genau das der Grund, warum sich der englische Begriff bei uns eingebürgert hat.

Elevator Pitch klingt einfach besser, professioneller und auf den Punkt gebracht. Mit Elevator Pitch ist eine kurze, prägnante Präsentation deines Unternehmens gemeint. Für deine überzeugende Vorstellung hast du nur etwa 30 bis 60 Sekunden Zeit, also in etwa solange wie eine Fahrt im Fahrstuhl dauert. 

Es ist gar nicht so einfach, sein eigenes Unternehmen in nur maximal 60 Sekunden vorzustellen. Ich könnte Stunden über mein Business und meine Vision erzählen, denn mit she-preneur habe ich mir meinen eigenen Traumjob geschaffen. Wenn ich einmal anfange, dann komme ich aus dem Erzählen gar nicht mehr raus.

Einigen Frauen aus meiner kostenfreien Facebook-Gruppe geht es genauso. Sie erzählen und erzählen und in ihren Worten schwingt unglaublich viel Freude und Begeisterung für den eigenen Job mit. Das ist wirklich toll. Ihre Geschichten sind sehr inspirierend.

Dennoch ist es wichtig, das du dich und dein Unternehmen kurz, prägnant und überzeugend vorstellen kannst. Denn nicht immer hast du die Zeit für eine ausführliche Vorstellung.

 

Ziel des Elevator Pitch

Für uns Selbstständige gibt es viele Anlässe bei denen ein gut vorbereiteter Elevator Pitch zum Einsatz kommen kann.

Sei es auf Netzwerktreffen, bei Workshops und anderen Business-Veranstaltungen aber vor allem auch bei der Kundenakquise. In der ersten Zeit meiner Selbstständigkeit war ich viel auf Messen unterwegs. Messen eigenen sich gut, um mit potentiellen Kunden in Kontakt zu treten. Auf den Messen war mein Elevator Pitch mein Türöffner. Mit meiner Präsentation habe ich potentielle Kunden neugierig gemacht, mehr über mich und mein Angebot zu erfahren. Häufig folgten auf meinen Elevator Pitch gute Geschäftskontakte, Kooperationen und sogar gut bezahlte Projekte.

Dein Elevator Pitch sollte also zu deinen Handwerkszeug gehören, denn du bist Unternehmerin und brauchst Kunden, um erfolgreich selbstständig zu sein.

 

Die Formel für deinen Elevator Pitch

Es gibt eine Formel für einen gelungen Elevator Pitch. Klasse, oder?

Am besten folgst du dieser auch bei der Erstellung deines Elevator Pitches, denn so stellst du sicher, dass keine unnötigen Details mit in deine Kurzpräsentation einfliessen. Wir gehen nach der AIDA-Verkaufsformel vor:

AIDA Verkaufsformal fuer Elevator Pitch

 

Bereite deinen Elevator Pitch gut vor. Aus dem Stegreif klappt das in der Regel nicht so gut. Viele verlieren den roten Faden und verwirren den Gesprächspartner mehr als ihn zu begeistern. Berücksichtige daher noch meine Tipps, damit dir dein Elevator Pitch auch gelingt!

 

Meine Tipps für deinen Elevator Pitch

  1. Überlege dir einen starken Einstieg. Der erste Satz ist der Wichtigste, denn er muss die Neugier deines Gesprächspartners wecken.
  2. Stelle deine Besonderheit heraus. Warum sollte jemand gerade mit dir zusammenarbeiten oder von dir kaufen? Welche Vorteile bietest du, welche Besonderheiten umfasst dein Angebot. Welches Kundenproblem löst du mit deinem Angebot? Schreibe auf, was dich einzigartig macht.
  3. Präsentiere deinen Mehrwert. Was hat der Kunde davon, wenn er mit dir zusammenarbeitet? Warum sollte er sich für dich und nicht für deinen Wettbewerber entscheiden? Welchen Nutzen bietest du deinem Kunden?
  4. Ende mit einem Handlungsaufruf oder auch Call-to-Action genannt. Was ist der nächste Schritt? Gibt es ein Angebot? Soll ein Treffen vereinbart werden? Oder möchtest du deinen Zuhörern mitteilen, dass du gern ihre Fragen beantwortest oder dich auf den weiteren Austausch freust. Sei offen und einladend. Denke auch daran, deine Visitenkarten parat zu haben und zu überreichen.

 

Und noch ein paar weitere Dinge, die du unbedingt berücksichtigen solltest:

  1. Priorisiere deine Inhalte. In 60 Sekunden kannst du nicht viel erzählen, daher musst du schnell auf den Punkt kommen. Bereite einen oder maximal zwei Sätze vor, die dich und dein Unternehmen ausmachen. Schreibe am besten deine Kernaussagen auf und entscheide dann, welche davon am wichtigsten ist.
  2. Drücke dich verständlich aus und nutze keine Fachbegriffe. Übe deinen Elevator Pitch und lass dir Feedback geben, bevor du ihn einsetzt.
  3. Sei authentisch und zeige Begeisterung. Für viele von uns sollte dieser Punkt nicht allzu schwer sein. Das merke ich auch bei meinen Netzwerktreffen. Das Funkeln in den Augen ist da, wenn die Frauen sich und ihr Unternehmen vorstellen. Da kann man schonmal Gänsehaut bekommen 😉
  4. Rassel deine Selbstvorstellung nicht einfach runter. Rede nicht zu schnell und lege kurze Pausen ein. Deine Präsentation soll ja nicht wie auswendig gelernt klingen.
  5. Sei dir klar darüber wer deine Zielgruppe ist. Für ein Netzwerktreffen sollte dein Elevator Pitch etwas abgeändert werden. Die Grundbausteine bleiben aber identisch! Bereite am besten direkt mehrere Versionen für die unterschiedlichen Zuhörergruppen vor.

Deine Selbstpräsentation in Form des Elevator Pitch kann auch als Grundlage für deine Kundenkommunikation genutzt werden.  Die einzelnen Textbausteine kannst du noch weiter ausarbeiten und dann für den Banner auf deiner Website oder Facebook nutzen. Aber auch für Broschüren, Flyer oder andere Werbemittel können die Textbausteine aus deinem Elevator Pitch zum Einsatz kommen.

 

Jetzt bist du dran!

Ich habe noch eine kleine Challenge für dich vorbereitet und ein Arbeitsblatt für dich vorbereitet, welches du die hier herunterladen kannst.

Nimm dir eine halbe Stunde Zeit und bereite deinen Elevator Pitch vor und präsentiere deinen Elevator Pitch in einem Video. Im Anschluss kannst du deinen Elevator Pitch in meine kostenfreie Facebook-Gruppe hochladen und dir so direkt das Feedback von anderen selbstständigen Frauen einholen. Klingt super? Dann nichts wie hin zu meiner kostenfreien Facebook-Gruppe.

Wenn du neu in die Gruppe kommst, dann suche einfach nach dem Beitrag „Elevator Pitch“ und füge dein Video den Kommentaren hinzu 🙂

 

Ich freue mich auf deinen Input und wünsche dir ganz viel Spaß bei der Ausarbeitung deiner Selbstpräsentation!

Alles Liebe,

Deine Tanja

 

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Businessplan schreiben leicht gemacht (Teil 2: Der Finanzplan)

Heute geht es weiter mit dem zweiten Teil der Erstellung des Businessplans: Dem Finanzplan. Er ist das Herzstück Deines Businessplans. Von vielen Gründerinnen höre ich, dass Sie großen Respekt vor der Ausarbeitung dieses Teils haben. Einige schreiben ihn deswegen erst gar nicht. Stattdessen träumen sie ihren Traum der Selbstständigkeit lieber weiter. Dabei ist die Erstellung des Finanzplans gar nicht so schwer. Ich stelle Dir ein Muster zur Verfügung, mit dem Du direkt starten kannst.

Dein Finanzplan stellt die Entwicklung Deines Unternehmens in Zahlen dar. Er gibt Dir einen Überblick über die geplanten Kosten und Umsätze. So kannst Du schnell erkennen, ob Du mit Deinem Vorhaben auch Erfolg haben wirst. Alles was Du brauchst sind ein paar Zahlen. Viele davon hast Du schon vorliegen. Für andere musst Du Dir ein paar Angebote einholen. Aber auch das ist kein Hexenwerk.

 

Starten wir mit Deinem Unternehmerlohn.

Hierbei handelt es sich sozusagen um Dein Gehalt. Um Deinen Unternehmerlohn zu errechnen, musst Du zunächst Deine privaten Ausgaben ermitteln. Neben Deinen Ausgaben für Deine Wohnung gehören hierzu auch Deine Ausgaben für Lebensmittel, Kosmetik und Drogeriebedarf, Klamotten, Freizeit sowie Bausparverträge oder ähnliches. Auch die Ausgaben für Dein Haustier müssen hinzugerechnet werden. Für den Start der Selbstständigkeit macht es Sinn, die Kosten so niedrig wie möglich zu halten. Dein Unternehmen wird zu Anfang noch nicht viel abwerfen, daher wird es auch nicht möglich sein, Dir einen hohen Unternehmerlohn zu zahlen ohne Dein Unternehmen in Schwierigkeiten zu bringen. Ich habe daher zwei Kalkulationen für den Unternehmerlohn erstellt. Die erste Kalkulation war mein minimaler Unternehmerlohn, der sicherstellt, dass ich alles habe, was ich unbedingt zum Leben brauche. Die zweite Version war mein Wunsch-Unternehmerlohn, den ich nach 2-3 Jahren Selbstständigkeit erreichen wollte. So wusste ich sofort auf was ich hinarbeiten musste.

Neben Deinen privaten Kosten musst Du beim Unternehmerlohn auch noch die Kosten für Deine Krankenversicherung, die Einkommensteuer sowie die Sozialabgaben berücksichtigen. Auch das Thema Rentenversicherung gehört hierzu. Ich habe das Thema in den ersten Jahren vernachlässigt bzw. vernachlässige es immer noch, wenn ich ganz ehrlich bin.

 

Weiter gehts ist mit Gründungskosten und Investitionen.

Starte zunächst mit den Ausgaben für die Gründung Deines Unternehmens sowie eventuelle Investitionen. Gründungskosten fallen in der Regel schon vor beziehungsweise während der Gründung an. Zu den Gründungskosten gehören neben Beratungskosten auch Kosten für eventuelle Weiterbildungen, Bücher sowie die Erstellung von Visitenkarten, Logo und vieles mehr.  Die meisten Investitionen wirst Du sicherlich erst während der Gründungsphase bzw. nach der Gründung tätigen. Vielleicht brauchst Du ein Auto, eine Büroeinrichtung, einen Computer oder ähnliches. Auch bereits vorhandene Güter kannst Du mit ihrem Restwert aufnehmen. Am Ende rechnest Du am besten noch einen kleinen Puffer in Höhe von 10 oder 20 Prozent mit ein, damit Du auf der sicheren Seite bist.

 

Deine laufenden Kosten ergeben den Kostenplan. 

Im Kostenplan listet Du Deine geplanten geschäftlichen Ausgaben aus. Hier gehören zum Beispiel Deine Ausgaben für Telefon und Internet, Marketing, Weiterbildung, Porto, Kundenakquise sowie Steuerberatungskosten rein. Also alle Ausgaben, die im Zusammenhang mit Deiner Selbstständigkeit stehen.

 

Jetzt beschäftigen wir uns mit Deinen Umsätzen. 

In den Umsatzplan gehören Deine geplanten Einnahmen. Das sind natürlich nur Schätzwerte. Dieser Teil ist etwas arbeitsintensiver. Vielleicht kannst Du hier auch schon auf Ergebnisse einer nebenberuflichen Selbstständigkeit zurückgreifen – das würde enorm helfen. Ansonsten empfehle ich Dir ein bisschen im Internet zu schauen was Deine Mitbewerber so machen und welche Preise veranschlagt werden. Plane hier lieber etwas konservativ, vor allem dann wenn Du noch keine Kunden in Aussicht hast. Wenn Du hier absolut nicht weiter weißt, dann nimm Kontakt zu einer Gründungsberatung auf. Auch ich stehe Dir gern zur Verfügung.

 

Der Liquiditätsplan zeigt Dir an, ob Dein Unternehmen zahlungsfähig ist und bleibt.

Dein Liquiditätsplan erfasst Deine Zahlungsströme, also Deine Einnahmen und Ausgaben.  Dein Liquiditätsplan zeigt Dir, ob Dein Geld ausreichend ist, um alle notwendigen Kosten zu decken. Dazu gehören zum einen die betrieblichen Ausgaben und zum anderen Dein Unternehmerlohn. Für die Erstellung des Liquiditätsplans musst Du auch die Zahlungsziele im Auge behalten, die Du Deinen Auftraggebern gewähren willst. Wenn Du also eine Rechnung im Juni ausstellst, kann es, je nach Zahlungsziel und Zahlungsmoral des Auftraggebers, kann es sein, dass das Geld erst im Juli auf Deinem Konto eingeht. Du musst im Liquiditätsplan also eine Verzögerung der Zahlungseingänge berücksichtigen.

Einfacher ist es die Ausgaben festzuhalten. Hier kannst Du genauer einschätzen, wann bestimmte Rechnungen bezahlt werden.

 

Mit der Rentabilitätsvorschau kannst Du die zukünftigen Erträge Deines Unternehmens einschätzen. 

Ein Blick auf die Rentabilitätsvorschau zeigt Dir, ob Deine Kosten gedeckt sind und ob Du mit Deinem Vorhaben Gewinn erzielen kannst. Wenn Deine betrieblichen Kosten gedeckt sind und Du Dir vom Gewinn Deinen kalkulierten Unternehmerlohn auszahlen kannst, dann ist Dein Unternehmen rentabel.

 

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Kein Plan vom Businessplan?

Buch Dein Businessplan-Coaching bei mir.

So, das war´s auch schon. Wie Du siehst ist es gar nicht so schwierig. Hab Mut und lege einfach los. Der Rest kommt nach und nach. Und zögere nicht, Fragen zu stellen bzw. eine Beratung in Anspruch zu nehmen.

Alles Liebe,

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Wie Du Dir Ziele setzt und diese auch erreichst

Du hast viele Ideen im Kopf, weißt aber nicht, welche Du davon zuerst umsetzen sollst? Du überlegst und überlegst, surfst im Internet und holst Dir zu vielen Themen Informationen ein. Am Ende hast Du aber nichts erreicht, zumindest nicht nachweislich. Kommt Dir das bekannt vor? 

Mir ja. Auch von meinen Kundinnen höre ich oft, dass sie sich im Kreis drehen und oft nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Insbesondere, wenn es sich um größere Ideen handelt.

Die Lösung des Problems ist ganz einfach.

Schreibe Deine Ideen auf, setze Dir Ziele und nimm Dir eins nach dem anderen vor. Das motiviert nicht nur sondern ist auch effizienter.

 

Warum Ziele so wichtig sind

Ziele haben einen direkten Einfluss auf Deinen Erfolg. Ohne Ziele gibt es auch keinen Erfolg. Ohne Ziele irrst Du verloren herum und vergeudest Deine Zeit. Du kannst nicht alles auf einmal erledigen. Du kannst aber ein Ziel nach dem anderen abarbeiten.

  • Ziele wirken motivierend
  • Ziele geben Deinem Handeln einen Sinn
  • Ziele bündeln Deine Energie und Aufmerksamkeit
  • Ziele helfen Dir dabei Entscheidungen zu treffen
  • Ziele arbeiten im Unterbewusstsein
  • Ziele fördern Deine Kreativität

Jedes erreichte Ziel ist ein Erfolg. Feier ihn und sei stolz auf Dich!

 

Wie setze ich Ziele

Die Formulierung von Zielen ist gar nicht so einfach. Ein Ziel ist zum Beispiel nicht: Ich möchte meinen Businessplan schreiben. Warum? Weil das Ziel nicht konkret ist. Bis wann willst Du es erreichen? Warum willst Du es erreichen?

Eine Hilfestellung für die Formulierung von Zielen gibt Dir die SMART-Formel.

 

„SMART“ ist eine Abkürzung für

S = SPEZIFISCH– Was genau willst Du erreichen?
M = MESSBAR – Woran erkennst Du, dass Du dein Ziel erreicht hast?
A = AKZEPTIERT– Setze Dir ein Ziel, dass Du auch erreichen willst! Ist es Dir wichtig genug, dieses Ziel zu erreichen?
R = REALISTISCH – Ist Dein Ziel erreichbar? Sei realistisch!
T = TERMINIERBAR– Bis wann willst du das Ziel erreichen?

Ein gutes Ziel wäre zum Beispiel: Ich stelle meinen Businessplan bis zum 30. Juni 2016 fertig, damit ich meine Geschäftsidee endlich in die Tat umsetzen kann.

Achte darauf, dass Du Deine Ziele in der ICH-Form und in der Gegenwart formulierst. Dein Ziel soll positiv beschreiben werden und Dein eigener Wunsch sein, damit Du auch die Motivation hast es zu erreichen.

Fassen wir nochmal zusammen: SMARTe Ziele sind wichtig für Deinen Erfolg. Sie geben Dir die Richtung vor.

Mache Deine Ziele sichtbar. Behalte Deine Ziele und die Bedeutung der Zielerreichung stets im Auge. Schreibe sie auf ein Blatt Papier und hänge sie an einem Ort auf, an dem Du täglich mehrere Male vorbeikommst. Zum Beispiel an die Tür in Deinem Büro.  Bisher schwirrten Deine Ideen nur im Kopf rum. Jetzt sind Sie in Form von Zielen auf ein Blatt Papier gekommen. Das allein hat schon eine unglaubliche Wirkung. Dein Ziel bekommt dadurch eine ganz andere Gewichtung. Ein Ziel, dass Du nur im Kopf hast, lässt sich viel leichter ignorieren und verschieben. Durch Deinen konkreten Vorsatz, dieses Ziel zu erreichen, gibst Du Dir selbst das Versprechen, dieses Ziel auch zu erreichen.

Damit Du gleich anfangen kannst, habe ich Dir eine Vorlage erstellt. Wenn Du meinen Newsletter abonnierst, erhältst Du die Vorlage automatisch im PDF-Format.

 

she-preneur Monatsziele Juni 2016

 

Mit Zwischenzielen das Ziel erreichen

Dein Ziel steht jetzt auf einem Blatt Papier. Nimm Dir jetzt die Zeit und überlege Dir,  was getan werden muss, um dieses Ziel zu erreichen. Vielleicht musst Du Dich vorab informieren, welchen Inhalt ein Businessplan hat? Vielleicht möchtest Du einen Berater aufsuchen, sobald Du eine erste Version verfasst hast? Notiere Dir alle Zwischenschritte als SMARTe Zwischenziele, also messbar und setze Dir eine Frist.

Sobald Du Dir ein Ziel gesetzt hast, überlegst Du Dir als nächstes, wie Du dieses Ziel erreichst. Welche Zwischenschritte sind notwendig? Am besten schreibst Du Dir alles auf und setzt Dir auch Termin für die Erreichung Deiner Teilziele. Erstelle einen genauen Plan für Dein Vorgehen. Überprüfe immer wieder den aktuellen Status. Je konkreter Du Dein Vorhaben definierst, umso besser wird es Dir gelingen das Ziel auch zu erreichen.

Wenn Du dann an Deinem Ziel angelangt bist, dann kannst Du stolz auf Dich sein und solltest Dich belohnen. Wie wäre es mit einer Massage oder einem Termin bei einer Kosmetikerin? Halte auch das auf einem Blatt Papier fest.

 

Mein großes Ziel für diesen Monat

Ich möchte bis zum Monatsende einen Workshop für Frauen zum Thema „So schreibe ich einen Businessplan“ konzipieren.

Das Ziel ist Teil meiner Vision mehr Frauen in selbstständigen Positionen zu sehen. Mit einem Workshop möchte ich Frauen die Möglichkeit geben, Ihren Businessplan an einem Wochenende gemeinsam mit anderen Frauen zu schreiben. Das ist effizienter und macht gleichzeitig mehr Spaß. Wer setzt sich schon gern allein vor ein leeres Blatt Papier? Gerade das Schreiben eines Businessplans ist eine Aufgabe vor der es vielen graut.

 

Die Tat unterscheidet  das Ziel vom Traum.

– Sprichwort

 

Was ist Dein großes Ziel für diesen Monat? Hinterlass mir doch einen Kommentar. 

 

Alles Liebe,

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Businessplan schreiben leicht gemacht. Teil 1

Du musst einen Businessplan verfassen? Du weißt noch nicht genau, wie Du starten sollst? Die nichtssagenden Themenblöcke machen Dir Angst? Du suchst nach Tipps oder Vorlagen im Internet? Vielleicht denkst Du auch darüber nach, den Business Plan einfach von jemand anderen schreiben zu lassen? Soviel vorab: Dir geht es nicht allein so.

Für viele Gründer gehört die Erstellung des Business Plans zu den größten Herausforderungen und zu den Dingen, mit denen sie sich lieber nicht beschäftigen. Dabei ist die Erstellung des Businessplans sehr wichtig und hilfreich. Und auch gar nicht so schwer, wie Du denkst.

Mit diesem Artikel möchte ich Dir die Angst vor der Erstellung Deines Businessplans nehmen und Dir zeigen, wie Du schnell und einfach zu einem ersten Entwurf kommst.  Der Inhalt ist umfangreich. Da gebe ich Dir recht. Die Erstellung muss aber nicht schwer sein. Es gibt ein paar Tricks, mit denen Du ruck, zuck zu einem ersten Entwurf kommst, und das ganz ohne den Überblick zu verlieren.

„Es bedarf nur eines Anfangs,dann erledigt sich das Übrige.“

— Sallust

Zunächst aber: Warum ist ein Business Plan so wichtig?

Wer den Gründungszuschuss oder Kapital benötigt kommt nicht an der Erstellung eines Business Plans vorbei. Er ist für die Beantragung von Fördergeldern notwendig.

Aber auch sonst, empfehle ich Dir einen Businessplan zu erstellen, wenn Du ein Unternehmen gründen möchtest. Insbesondere dann, wenn Du Dich hauptberuflich selbstständig machen möchtest. Denn Dein Businessplan ist Dein persönlicher Fahrplan für einen erfolgreichen Start und oft auch die ersten 1-2 Jahre nach der Gründung. Er verschafft Dir einen Überblick über alles Wichtige und zwingt Dich dazu Dich intensiv mit Deiner Geschäftsidee auseinanderzusetzen. Du machst Dir Gedanken zu Themen, über die Du sonst nicht nachgedacht hättest. Wie sieht es zum Beispiel mit der Kundenakquise und dem Marketing aus? Wie wirst Du vorgehen? Wie kommst Du an potenzielle Kunden? Kennst Du Deinen Markt, die Nachfrage und den Wettbewerb? Wie sieht es mit den geplanten Ausgaben und Einnahmen aus? Welches Honorar beziehungsweise welche Preise wirst Du verlangen? Realistische Planzahlen geben Dir einen ersten Einblick, ob und wie erfolgreich Dein Unternehmen sein wird. Das kann ganz schön spannend sein. So kannst Du Dir Ziele setzen aber auch noch vor der Gründung erkennen, ob Deine Geschäftsidee Aussicht auf Erfolg hat oder vielleicht doch nicht.

Glaube mir, eine bessere Vorbereitung auf Deinen bevorstehenden Schritt in die Selbstständigkeit gibt es nicht!

Warum solltest Du Deinen Businessplan unbedingt allein erstellen?

Du willst Dir eine erfolgreiche Selbstständigkeit aufbauen? Dann schreibe Deinen Business Plan allein. Nur Du trägst Deine Idee im Kopf herum und kannst Sie auch zu Papier bringen. Nutze ein Template, kopiere aber keinen kompletten Businessplan. Auch nicht, wenn es sich um dieselbe Branche handelt. Businessplan-Muster solltest Du nur als Inspiration nutzen. Jedes Unternehmen ist anders, daher solltest Du auch Deinen ganz individuellen Businessplan schreiben.

Wir haben eben bereits über die Vorteile gesprochen. Glaube mir, es gibt tatsächlich keine bessere Vorbereitung auf die Selbstständigkeit als die Ausarbeitung Deines eigenen Businessplans. Ich sage nicht, dass Du Dir keine externe Unterstützung holen sollst. Ich ermutige Dich sogar dazu. Insbesondere dann, wenn Du den Gründungszuschuss oder andere Fördergelder beantragen möchtest. Aber verfasse Deinen Businessplan zunächst allein und bespreche ihn im Anschluss mit einer erfahrenen Unternehmensberatung. Am besten Du vereinbarst vorab ein Informationstermin und entscheidest dann, ob Dir der oder die Beraterin sympathisch ist und Du Dir eine Zusammenarbeit vorstellen kannst. Informationsgespräche sind in der Regel kostenlos, frage aber sicherheitshalber noch einmal nach, bevor Du ein Informationsgespräch bei einer Unternehmensberatung in Anspruch nimmst.

Die Inanspruchnahme einer individuellen Beratung hat viele Vorteile. Dein Business Plan wird kritisch hinterfragt, Schwachstellen aufgedeckt und auf Plausibilität geprüft. Das ist auf jeden Fall sehr hilfreich, kostet aber natürlich Geld. Dennoch ist eine Beratung eine sinnvolle Investition.

Jetzt zu meinem Tipp:

Erstelle zuerst ein Ideenpapier indem Du die folgenden Leitfragen beantwortest. Nimm Dir einen Themenblock nach dem anderen vor. Markiere Fragen, die Du nicht beantworten kannst und komme später wieder auf diese zurück.  So kommst Du schnell zu einem ersten Entwurf Deines eigenen Businessplans. Im zweiten Schritt kannst Du mit der Ausformulierung beginnen und danach einen Gründungsberater Deiner Wahl hinzuziehen, der dem Businessplan den Feinschliff gibt.

 

Die Themenblöcke und ihre Leitfragen:

Die Gründerin
  • Wer ist die Gründerin?
  • Welche persönlichen, fachlichen und branchenspezifischen Qualifikationen bringst Du mit?
  • Über welche kaufmännischen und/oder unternehmerischen Fähigkeiten verfügst Du?
  • Wo hast Du Deine kaufmännischen und/oder unternehmerischen Fähigkeiten erworben?
  • Unterstützen Dich Deine kaufmännischen und unternehmerischen Fähigkeiten bei der Umsetzung Deiner Geschäftsidee?
  • Warum möchtest Du Dich selbstständig machen?
  • Wo liegen Deine Stärken?
  • Welche Kenntnisse und Fähigkeiten fehlen Dir? Wo brauchst Du Unterstützung? In welchen Bereichen ist eine Weiterbildung notwendig?
Das Unternehmen, die Dienstleistung / das Produkt
  • Wie lautet der Name des zu gründenden Unternehmens?
  • Was ist Deine Geschäftsidee?
  • Was ist das Besondere an Deiner Geschäftsidee?
  • In welcher Branche wirst Du tätig sein?
  • Für welche Rechtsfrom hast Du Dich entschieden und warum?
  • Wann wird das Unternehmen gegründet?
  • Wo wird der Standort des Unternehmens sein und warum?
  • Hast Du schon eine Website, Logo, Briefpapier und Visitenkarten? Falls nein, wann und wie soll damit gestartet werden?
  • Was genau verkaufst Du? Handelt es sich um eine Dienstleistung oder ein Produkt?
  • Welche Einheiten wirst Du verkaufen? Stunden, Stück,…?
  • Zu welchem Honorar bzw. Preisen bietest Du Deine Dienstleistung bzw. Dein Produkt an?
  • Wie lautet Deine Unternehmensvision?
Die Zielgruppe
  • Wer und wo sind Deine Kunden? Sind es Privatkunden oder Geschäftskunden oder beides?
    • Privatkunden: Wohnort, Geschlecht, Alter, Familienstand, Berufsgruppe, Bildung, Einkommen, Interessen ,…
    • Geschäftskunden: Branche, Region, Unternehmensgröße, Unternehmensphase, …
  • Gibt es andere Merkmale, die die Zielgruppen weiter eingrenzen?
  • Was sind die Bedürfnisse/Probleme/Herausforderungen Deiner Zielgruppe?
  • Ist eine Zielgruppe wichtiger als eine andere? Falls ja, warum?
Der Markt
  • Auf welchen Markt möchtest Du Dein Angebot anbieten? Grenze Deinen Zielmarkt so weit wie möglich ein.
  • Welche besonderen Merkmale hat der Markt?
  • Wie groß ist Dein Markt?
  • Wie hat sich der Markt in den letzten Jahren entwickelt? Wie sind die Zukunftsprognosen? Was bedeutet das für Dich und Dein Produkt bzw. Deine Dienstleistung?
  • Welche Risiken gibt es? Welche Herausforderungen gibt es?
Die Konkurrenz
  • Wie viele Anbieter mit einem ähnlichen Angebot gibt es?
  • Wo liegt der Fokus bzw. die Besonderheit der jeweiligen Anbieter?
  • Welches sind Deine wichtigsten Wettbewerber? Welche die direkten und indirekten? Von welchen kannst Du Dir noch eine Scheibe abschneiden?
  • Welche Preise verlangen Deine Wettbewerber? Was sind die Gründe für eventuelle Preisunterschiede?
  • Wie sind Deine Wettbewerber am Markt positioniert? Welche Strategien verfolgen sie? Welche Marketing- und Vertriebsinstrumente werden genutzt?
  • Wie profitabel sind die Wettbewerber? Wie hoch ist deren Auslastung?
  • Was sind die Stärken und die Schwächen Deiner Wettbewerber?
Kundennutzen und Positionierung
  • Wo liegt der Nutzen für den Kunden? Ist er bereit dafür zu zahlen?
  • Warum sollten Kunden unbedingt zu Dir kommen?
  • Was unterscheidet Dich vom Angebot Deiner Wettbewerber?
  • Welche besonderen Qualitäten zeichnen Dich und Dein Unternehmen aus?
  • Welche Alleinstellungsmerkmale hat Dein Unternehmen? Welches ist das Wichtigste?
  • Fasse in einem Satz zusammen, für was Dein Unternehmen steht.
Vertrieb und Kommunikation
  • Wie wirst Du potenzielle Kunden auf Dein Angebot aufmerksam machen?
  • Welche Vertriebskanäle wirst Du nutzen um an Aufträge zu kommen?
  • Welche Zielgruppen sind durch welche Vertriebskanäle erreichbar?
  • Besteht bereits Kontakt zu potenziellen Kunden? Falls ja, wer sind diese und wie wahrscheinlich ist es, dass sie zu Kunden werden?
  • Hast Du besondere Aktionen zum Markteintritt geplant? Falls ja, welche?
  • Welche sonstigen Werbemaßnahmen sind geplant?
  • Wie sieht Dein Zeitplan aus und welche sind Deine Meilensteine für die nächsten 12 Monate?
Abläufe und Organisation
  • Was sind die Kernaufgaben Deines Unternehmens?
  • Wie sind die Abläufe strukturiert? Aus welchen Einzeltätigkeiten setzen sie sich zusammen?
  • Welche unterstützenden Funktionen sind zusätzlich erforderlich? Denke hier insbesondere an die Buchhaltung und die Steuererklärung.
  • Brauchst Du Mitarbeiter? Falls ja, wie viele und welche? Was genau machst Du bei Engpässen? Kann auf andere Freiberufler zurückgegriffen werden?
  • Welche technische Ausstattung und Infrastruktur steht zur Verfügung?
  • Wie wirst Du die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern organisieren?
Ein Blick in die Zukunft
  • Welche Chancen und Risiken gibt es?
  • Welche Faktoren können dazu führen, dass sich Dein Unternehmen besser bzw. schlechter als geplant entwickelt?
  • Welche Risiken gibt es?
  • Wie reagierst Du, wenn die beschriebenen Risiken eintreten? Gibt es einen Notfallplan?
  • Wie willst Du mittelfristig die Anzahl der Kunden erhöhen?
  • Wie willst Du mittelfristig den Umsatz pro Kunde erhöhen?
  • Wie kannst Du Dein Unternehmen in Zukunft ggf. noch weiter ausbauen?

Kein Plan vom Businessplan?

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Super! Den größten und schwierigsten Teil hast Du jetzt geschafft. Jetzt fehlt noch eine Zusammenfassung, die an den Anfang des Businessplans gehört und die Erläuterungen des Finanzteils. Dazu mehr in Teil 2.

Viel Erfolg beim Erstellen Deines Businessplans!

Du schaffst das! Glaub an Dich!

Alles Liebe

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Willkommen!

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Hallo, ich bin Tanja Lenke, Gründerin von she-preneur. Ich helfe selbstständigen Frauen und Gründerinnen ein profitables Business aufzubauen, damit sie ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten können, ohne selbst und ständig zu arbeiten.

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