{Podcast} Technik und Tools, die du für einen Launch benötigst

In diesem Beitrag möchte ich dich wieder einmal mit hinter die Kulissen nehmen und zwar geht es um die Technik und Tools, die wir bei unserem letzten Launch verwendet haben. Vor einer Woche haben wir die she-preneur Summit 2021 und das she-preneur Bundle 2021 erfolgreich beendet und damit einen sechsstelligen Umsatz generiert. Ohne Technik und ohne Tools wäre ein Launch in diesem Umfang kaum möglich gewesen.

Ich weiß, dass sich viele vor einem (großen) Launch scheuen und deswegen möchte ich dir einmal mit auf den Weg geben, wie das Ganze bei uns abläuft und wie auch du deine Launches entweder optimieren oder überhaupt durchführen kannst.

In dieser Episode erfährst du, welche Technik und Tools hinter einem Launch stecken und warum ein Launch nicht so aufwendig sein muss, wie du vielleicht denkst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – diese Technik und Tools helfen dir bei deinem Launch.

Ich selbst kümmere mich bei she-preneur nur noch um die Koordination des Teams und des Projektmanagements, jedoch nicht mehr um die Technik. Darum kümmert sich Tanja Baumann, die seit Anfang 2020 in meinem Team ist, mit mir heute in dieser Folge spricht und selbst auch ein eigenes Business hat, in dem sie sich gemeinsam mit ihrem Team um die technische Umsetzung von Launches kümmert.

Wie wir unseren Funnel aufbauen.

[3:38] – Vielleicht starten wir erstmal damit: Du erzählst wie unser Funnel aufgebaut war, damit auch diejenigen, die bei der she-preneur Summit nicht mit dabei waren und vielleicht auch das she-preneur Bundle nicht gekauft haben, einfach einen guten Überblick haben, worum es geht und was wir in den letzten Wochen gemacht haben. Wir machen uns immer schöne Grafiken und Aufzeichnungen, wie unser ganzer Funnel auszusehen hat, weil wir sonst auch leicht den Überblick verlieren. … Tatsächlich geht ein Funnel immer so los: Die Leute kommen irgendwo rein (über einen Trichter, über diverse Kanäle) … und das Erste, was man in einem Funnel dann braucht, ist natürlich eine Seite, wo man sich anmelden kann, damit wir auch die Menschen kontaktieren können, mit den Inhalten, die wir haben. Danach kommen wiederum ein paar Seiten, die notwendig sind und die bestimmt auch jede:r kennt, wenn man irgendwo seine / ihre E-Mail einträgt. Dann muss man die nochmal bestätigen und es gibt Danke-Seiten, die auch super wichtig sind. Die sind sogar fast noch wichtiger, als alles andere, denn darüber kann man a) die Menschen begrüßen oder b) einen Upsell machen, was ganz spannend ist. Und das ist das, was vorne hauptsächlich zu sehen ist.

[5:01] – Dann kommt ja einiges noch hinten dran, in so einem Funnel, wie die ganzen E-Mails, die verschickt werden müssen, damit man (bei uns in der she-preneur Summit) wusste, wann was passiert, … und damit natürlich auch das Produkt, was dahinter stand (das she-preneur Bundle) immer mehr vorgestellt wird. Und auch da braucht man dann wiederum eine Seite, man braucht einen Kaufprozess, der dahinter angelegt ist. Wenn dann jemand gekauft hat, dann soll es damit noch nicht zu Ende sein, dann braucht man da auch E-Mails, die entsprechend verschickt werden, damit die Leute genau wissen, wo kann ich mich einloggen, wo kann ich jetzt das, was ich gekauft habe, abholen. Und wir haben noch ganz viele spannende Techniken dazwischen reingestalten. Das ist jetzt so der grobe Rahmen, den wir hatten, für die Summit und das Bundle.

[5:54] – Das heißt, im ersten Schritt war es die Anmeldungen für die she-preneur Summit – das man einfach bei diesem Online Community Event, das wir durchgeführt haben, mit dabei sein konnte und eben im Anschluss auch die E-Mails dazu bekam. Im nächsten Schritt hatte man schon die Möglichkeit über die Danke-Seite (und das haben wir nicht öffentlich gemacht, das verraten wir jetzt) das she-preneur Bundle zu kaufen, und zwar im Vorverkauf. … Das ist … die Möglichkeit, die Danke-Seite als Upsell-Möglichkeit zu nutzen, oder man kann zum Beispiel auch die Leute in die Facebook Gruppe oder je nachdem, was wichtig ist, weiterleiten.

Diese Tools nutzen wir für einen Launch.

[6:43] – Was waren die Tools, die wir genutzt haben, um diesen Funnel abzubilden? Für die Anmeldung haben wir die Webseite und wir haben diesmal Instapage benutzt, was ein sehr spannendes Tool ist. Mit Instapage kann man einfach die Seiten bauen und entsprechend auch die Conversion ansehen. … Das war dann die Seite und darüber haben wir sie dann in unser E-Mail-Marketing-Tool geschickt, zur ActiveCampaign, worüber wir alle Informationen aussenden, also alles, was an E-Mails rausgeht – automatisiert, wie auch Kampagnen, kommt dann dorthin.

[7:24] – Um das Bundle selber kaufen zu können, haben wir den Zahlungsanbieter elopage, der ja diesmal unser Partner war, genutzt, um a) den Kaufprozess aufzusetzen, aber um b) natürlich auch die Inhalte auszuliefern – die ganzen Kurse, die wir haben, wie auch die Aufzeichnungen von der Summit und auch noch das ein oder andere Boni.

[7:47] – Zusätzlich haben wir noch ein paar schicke Feinheiten benutzt, wie Deadline Funnel. … Wer vielleicht einen tickenden Zeitabschnitt in den E-Mails oder auf den Seiten gesehen hat, das ist Deadline Funnel, … um eine Anregung zu geben, jetzt doch zu einem gewissen Zeitpunkt zu kaufen. … Da haben wir einen 15 Minuten Timer gehabt und dann für den Rest des Bundles einen ganz normalen Timer.

[8:22] – Zusätzlich benutzen wir auch noch Tools wie Zapier, … jetzt nicht massiv, aber wir hatten eine Automatisierung darüber laufen. StreamYard für die Summit selber und das hat uns auch sehr viel Arbeit erledigt, weil wir StreamYard mit den Facebook-Kanälen und YouTube verbunden haben, und es wurde dann dort alles, was live war, parallel ausgestrahlt.

[8:52] – Ein ganz neues Tool, was du eingesetzt hast, war Airmeet. … Das ist ein Networking-Tool, … und das werden wir auch in der she-preneur Academy weiter nutzen und ausprobieren, weil es einfach super spannend ist, um zu netzwerken, um Gleichgesinnte kennen zu lernen, um neue Leute kennen zu lernen, um das eigene Netzwerke zu erweitern.

Weiterführende Information: Die 4 wichtigsten Tools in meinem Online-Business habe ich dir in einem eigenen Artikel aufgelistet.

Diese Tools sind die Basis.

[9:34] – Du hast jetzt jede Menge Tools genannt und für die eine oder andere kann es wahrscheinlich ein bisschen erschreckend klingen – wir haben im ersten Schritt auch nicht so viele Tools genutzt. … Was sind denn Tools oder was ist ein Setup, was ich brauche, wenn ich starte? … Es ist nicht so viel notwendig, wie wie du vielleicht denkst, aber wir haben mittlerweile natürlich auch schon sehr viel Launch-Erfahrungen. … Was ist so ein Minimum-Setup, was ich brauche, um zu starten? … Die Tools, die wir jetzt wirklich sehr intensiv zusätzlich genutzt haben, waren bei der Größenordnung, um uns Zeit einzusparen, und das ist bei einem Start (oder auch, wenn man schon ein paar Launches gemacht hat) gar nicht notwendig. Aber wenn man sich den Funnel nochmal ansieht … ist alles, was man wirklich braucht, eine Webseite. … ActiveCampaign hat zum Beispiel selber Landing Pages – also einfach eine Seite, wo sich die Menschen eintragen können. Das ist ganz wichtig, dass man da erstmal ein Aushängeschild hat. … Das ist der Link, da gibt’s mein Angebot.

[11:24] – Das du in den Kontakt mit den Menschen gehen kannst, das ist das nächste Wichtige. Du brauchst auf jeden Fall ein E-Mail-Marketing-Tool. Und, je nachdem, was dein Angebot ist: Möchtest du vielleicht einen Workshop geben oder ein Videostream? Da ist Facebook immer gut zu oder Zoom. Vielleicht hast du auch Inhalte, die du teilen möchtest? Das kann man per E-Mail machen, das kann man aber auch mit einem Anbieter machen. Also das sind so die drei Grundlagen – Webseite, E-Mail-Marketing und vielleicht noch etwas, worüber man das, was man verbreiten möchte, auch teilen.

[12:04] – Ich finde es auch immer sehr nützlich ein Landing Page Tool zu nutzen. Wir haben jetzt in diesem Fall Instapage genutzt, das ist eher ein hochpreisiges Tool, … das würde ich am Anfang nicht empfehlen. Aber sowas wie Thrive oder auch Leadpages sind Tools, die man nutzen kann … um Zeit zu sparen, um solche Seiten aufzubauen, und die sind Conversion-optimiert und erleichtern uns einfach unseren Alltag.

Warum du in Tools und Unterstützung investieren solltest.

[12:41] – Wir schauen ja auch immer, wie wir mehr Leichtigkeit in unser Business bringen können und je mehr Leichtigkeit wir reinbringen können, desto mehr Spaß macht es am Ende auch das Ganze umzusetzen und natürlich dann auch Ergebnisse zu erzielen. Die Tools nehmen richtig viel Zeit ab, auch wenn man sich nicht so gut auskennt. … Man muss überlegen: Das ist die Arbeitszeit, die einem verloren geht, die könnte man sich durchaus ein bisschen einsparen. Ich glaube, da ist es auch nochmal wichtig zu erwähnen, dass man an der Stelle, was Tools und Unterstützung betrifft, auch einfach zum Umdenken einlädt, denn wir kommen viel schneller voran, wenn wir Dinge auslagern, wenn wir auf bestimmte Tools zurückgreifen und Dinge nicht manuell machen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Welche Tools für deinen Launch

[14:00] – Das ist eine Investition, die an der Stelle notwendig ist, aber auf der anderen Seite hilft es uns natürlich, den Fokus auf die Dinge zu richten, die uns weiterbringen, wie zum Beispiel Promo-Aktivitäten, der Aufbau des Netzwerks, etc., und wir müssen uns halt nicht um diese ganze Technik kümmern. … Ich würde auch jedem:r empfehlen, diese Dinge wirklich so schnell wie möglich abzugeben, denn je mehr wir uns damit beschäftigen, desto langsamer kommen wir in unserem Business voran, denn das ist eine ganz andere Expertise, die da gefragt wird. Man kann natürlich irgendwie manuell reingehen und E-Mails verschicken, aber man kann es eben auch smarter und leichter machen, indem man zum Beispiel Automationen baut, wo bestimmte Dinge einfach automatisch laufen.

So viel Zeit solltest du für die Launch-Vorbereitung einplanen.

[15:05] – Lass uns doch mal darüber sprechen, wie viel Vorlauf man braucht, für so einen Launch. Wir haben ja schon vor einiger Zeit angefangen dieses Projekt zu planen – magst du da einmal erzählen, wie wir da vorgegangen sind und wie viel Zeit wir an der Stelle einfach mit eingeplant haben und gerne, ob das aus deiner Sicht ausreichend Zeit war? Wir haben ungefähr drei Monate vor dem großen Launch angefangen, was in einem eingespielten Team ein sehr guter Zeitraum ist, und wir sind wirklich schnell, denn wir haben unsere Planung schon. Du hast Strukturen aus alten Launches, in die wir immer wieder reingehen und nachschauen können. Und trotzdem merke ich immer bei jedem Launch, dass es trotzdem immer wieder eng hinten raus wird. Deswegen ist mein Tipp: Egal, was du planst, rechne nochmal so 15 % dazu, damit man Puffer hat. Aber es kommt auch ein bisschen auf die Größenordnung von dem Launch an. Zwei bis drei Monate sollte man sich auf jeden fall Zeit geben, denn am Anfang hat man noch nicht so den Zeitdruck und dann kommen die Gewerke erstmal so richtig in Gang und das Zusammenspiel fängt an, und hinten raus, … wie bei jedem großen Event, kommt die Aufregung dazu und … für die Tests braucht man eben auch sehr viel Zeit.

[16:40] – Aus meiner Sicht würde ich auch sagen, minimum drei Monate. Ich würde mit drei Monaten auch für einen kleineren Launch anfangen, um auch wirklich sauber zu arbeiten, um die E-Mails vorzubereiten und den ganzen Content, der benötigt wird. Und je größer der Launch oder je höher die Ziele, desto mehr Vorlauf würde ich einplanen. Ich glaube, auch für unseren Launch hätten wir locker noch einen guten Monat gebraucht an Vorlauf, um einfach bestimmte Dinge rechtzeitig zu finalisieren, weil am Ende hat halt doch vieles länger gedauert oder hat am Anfang noch nicht so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben, und an der Stelle musste dann halt auch nochmal viel nachgearbeitet werden.

[17:33] – Wann haben wir mit der Technik begonnen? Nicht ganz drei Monate, aber die Planung für die Technik ist ungefähr trotzdem immer im gleichen Zeitraum, wo man sich dann überlegen muss, was können wir von dem, was schon da ist, nutzen, was brauchen wir eventuell noch? … Und sowas muss dann wirklich ausprobiert werden. Funktioniert es von dem Konzept her, haben wir die Technik, die wir benötigen, brauchen wir Alternativen?

[18:12] – Auch wenn von extern noch Input kommt, … braucht man eigentlich noch viel mehr Vorlaufzeit, weil die ja auch ihre Planung haben. … Wir hatten über 70 Expertinnen, die wir koordiniert haben, und haben das ganze in drei Monaten gerockt. Ich glaube, auch da punktet man eben nochmal mit einer guten und professionellen Abwicklung, wenn man mit Kooperationspartner:innen arbeitet, oder auch wenn man einen Affiliate-Launch hat.

PS: Möchtest du im Nachhinein wissen, wie viel Zeit du und dein Team für den Launch gebraucht haben, dann empfehle ich dir eine detaillierte Zeiterfassung für dein Online-Business. Mehr darüber liest du im verlinkten Artikel.

So planen wir unseren Funnel.

[19:11] – Du hast ja nicht direkt mit der Umsetzung der Technik begonnen, du hast vorher mit der Planung begonnen. Wir haben uns im Team vorher überlegt, wie dieser Funnel aussehen soll, du hast diesen Funnel dann visualisiert und erst dann hast du ihn umgesetzt. Genau, noch ein Tool. Welches ist das? Das war Funnelytics, was wir zur Visualisierung einsetzen (es könnte auch als Tracking-Tool benutzt werden, aber wir machen das für’s Optische, damit wir greifen können, wie es wirklich aussieht). Man sieht dort sehr schnell, wenn Dinge vielleicht nicht funktionieren, die wir uns vorher überlegt haben. Ganz früher habe ich das tatsächlich per Blatt und Stift gemacht und habe mir so einen Funnel einfach aufgezeichnet – jetzt spart mir so ein Tool natürlich Stunden an Arbeit, meine Arbeitszeit kann ich dann wirklich für andere Dinge nutzen. Jeder einzelne Punkt, jede Seite, die wir gemacht haben, wo die Menschen herkommen, sämtliche Social Media, sämtliche E-Mails waren da drin – … das war extrem hilfreich, dass wir einfach sehen, wo kommen die Menschen rein, wie sollen sie sich fortbewegen, wo können wir sie abholen, wo sind Informationen notwendig, um sie an bestimmte Punkte hinzulenken.

[20:45] – Ich glaube, auch im Team ist es eine ganz große Unterstützung, denn nicht jede:r ist in die Technik involviert. … Es ist für das restliche Team wichtig zu verstehen, wie dieser Funnel überhaupt funktioniert. … Und es hilft auch nochmal das effizienter umzusetzen und nicht einfach irgendwie loszustarten. … Absolut. Es unterstützt eigentlich, wenn man die Planung macht. Da hast du deine Planung und deine Aufgaben und die Visualisierung des Ganzen wird oft nicht gemacht. Aber genau da wird das, was zu planst, auf die Technik umgesetzt. … Wie mache ich das, was ich plane, zu einem technisch sinnvollen Plan, … der von Punkt A über ganz viele A-B-C-Zets nach hinten läuft? Ein Funnel macht ja meistens nach hinten auf.

[22:40] – Wenn du wirklich noch ganz am Anfang stehst, dann kann man das auch aufmalen, da gibt es super viele Programme, die man nutzen kann. … Es gibt viele Möglichkeiten, das habe ich am Anfang auch so gemacht, aber das visualisieren ist super wichtig.

Die Technik während dem Launch.

[23:35] – Wir haben eine Planung für das gesamte Projekt. Aber in den einzelnen Bereichen, also auch im Technikbereich, ist es ja notwendig zu planen und den Funnel eben einmal zu visualisieren. … Dann ist die nächste Phase die Umsetzungsphase, wo du wirklich die Seiten, die E-Mail-Automation, etc. aufsetzt. Wenn das alles steht, ist es dann für dich vorbei? … Nein, dann kommen ja eigentlich die viel wichtigeren Phasen hinten dran. Die Umsetzung ist immer gut, weil da alle Informationen zusammenfließen, die von allen Teammitgliedern kommen. Die Texte, die Grafiken, werden dann einfach entsprechend eingesetzt, wir bauen die Seiten, die E-Mails – es wird alles fertig gemacht. Und sobald … wir alles umgesetzt und durchgetestet haben, geht der Launch los, und dann wird es eigentlich erst richtig spannend. Dann kommen die Zahlen ins Spiel und die muss man einfach gut beobachten, vom ersten Tag an, um zu schauen, was von dem, was wir umgesetzt haben … funktioniert denn, oder wo müssen wir denn jetzt nochmal nachjustieren? … Prüfen und ändern.

Die Technik nach dem Launch.

[25:35] – Und dann gibt’s zum Schluss nochmal eine Phase, … wenn der Kauf vorbei ist. Dann kommen auch noch Anfragen, das heißt, wenn die Technik nicht funktioniert, da muss man nochmal einhaken, und eben auch die Auswertung machen. Was hat denn gut funktioniert? Auf welche Zahlen können wir jetzt schauen? … Einfach alles, was wir beim nächsten Launch anders machen wollen, noch besser machen wollen. Diese Aufbereitungs- und Nachoptimierungsphase – nach dem Launch ist vor dem Launch. Ich würde sogar sagen, das ist die wichtigste Phase, weil das ist da, wo du die ganzen Learnings kriegst.

Warum eine gute Vorbereitung so wichtig ist.

[28:29] – Das sind Lernerfahrungen und das hört auch nie auf. Aus meiner Erfahrung bisher kann ich sagen, es gibt immer mindestens eine Sache, die schief laufen wird oder schief laufen kann, deswegen ist es auch so wichtig, sich die Phasen vorher genügend Zeit zu geben, um alles zu testen, aber es kann auch aufgrund äußerer Umstände immer noch was schief laufen. Aber das Gute ist, wenn du dann alles vorher ausgemerzt hast, dann ist es nur die eine Sache, die man beheben muss, und keine 20. Deswegen ist eine gute Vorbereitung auch tatsächlich das A und O.

Wie du übrigens ein Online-Event organisierst und damit Geld verdienst, das erzähle ich dir im verlinkten Beitrag.

Zusammenfassung: So setzt du einen Launch technisch um.

Wir sind in unserem Launch-Ablauf mittlerweile sehr gut vorbereitet und strukturiert, aber viele (gerade zu Beginn) sind es nicht. Deswegen empfehle ich dir zwar ein gewisses Grundverständnis von den Techniken, jedoch ein Outsourcen der Umsetzung. Denn das gehört in der Regel nicht zu deiner Kernexpertise, dafür gibt es Menschen, wie Tanja Baumann, die dir mit Leidenschaft und Erfahrung ihr Know-How bereitstellen und dir jede Menge Zeit sparen, die du dann in dein Angebot investieren kannst, um Geld zu verdienen.

Unseren Launch-Ablauf, plus Tipps zu Technik und Tools, habe ich dir hier noch einmal zusammengefasst:

  1. Funnelaufbau: Definiere, wie dein Funnel aufgebaut sein soll. Als erstes benötigst du eine Seite, auf der man sich anmelden kann. Danach folgen Seiten, die u.a. notwenig sind (Bsp.: Bestätigungsmail) oder bereits Möglichkeiten für einen Upsell bieten (Bsp.: Danke-Seite). Überlege dir, was als nächstes folgt und wohin du potenzielle Interessent:innen leiten möchtest / welche Informationen du vermitteln möchtest.
  2. Funnelplanung: Visualisiere deinen Funnel – jeden einzelne Punkt, jede Seite, jede E-Mail und jeden Kanal – um zu sehen, wo die Interessent:innen reinkommen, wie sie sich innerhalb des Funnels fortbewegen sollen und wo Informationen notwendig sind, um sie an bestimmte Punkte hinzulenken.
  3. Launch-Tools: Die Basics sind ein Tool für die Webseite / die Landingpage, ein E-Mail-Marketing Tool sowie ein Tool, um deine Inhalte zu vermitteln (Bsp.: ein Video-Tool für dein Webinar, ein Anbieter für deinen Online-Kurs, etc.)
  4. Planungszeit: Die komplette Vorbereitungszeit für einen Launch sollte mind. 3 Monate betragen, inkl. ausreichend Puffer für die Testphase.
  5. Technik während dem Launch: Während dem Launch muss die Technik immer wieder geprüft und bei Problemen in Echtzeit optimiert und angepasst werden.
  6. Technik nach dem Launch: Nachfragen der Käufer:innen erfordern Nacharbeit. Eine detaillierte Auswertung der Zahlen und Festhalten der Probleme wie auch der Dinge, die gut funktioniert haben, hilft Learnings zu sammeln und es beim nächsten Mal noch besser zu machen.

Nach dem Launch ist vor dem Launch: Wir starten nämlich zum ersten Mal das Academy Bootcamp und dort geht es darum, dir dabei zu helfen ein Produkt zu entwickeln, ein Produkt zu vermarkten und es auch durchzuführen. Das ist ein 12 Wochen Programm, was am 5.7. startet, und wenn du Interesse hast, dann setze dich unbedingt auf die Warteliste.

Bist du schon Launch-Profi? Wie ist dein Funnel aufgebaut?

Tanjas Webseite: www.tanjabaumann.de
Tanjas Instagram-Kanal: www.instagram.com/tanjaletslaunch
Tanjas Facebook-Seite: www.facebook.com/tanjabaumann.de
Tanja auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/tanja-baumann

Tanja und ich freuen uns auf dein Feedback zu dieser Episode. Tagge uns dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Hinterlasse mir sehr gerne auch eine Empfehlung für meinen Podcast.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Technik und Tools für deinen Launch
Pinn mich! Dir hat der Beitrag gefallen? Dann speichere ihn dir gerne auf Pinterest.

{Podcast} Die 4 wichtigsten Tools in meinem Business

Alles Liebe von der Insel Fuerteventura. Nach fast 3 Wochen bin ich an meinem Ziel angekommen und werde dir in den kommenden Monaten immer mal wieder von hier berichten. Falls du Tipps für tolle Orte, leckeres Essen oder einsame Buchten für mich hast, dann schreibe mir gerne eine Nachricht via Facebook oder Instagram.

Ich habe mir für die heutige Episode überlegt, dass ich über das Thema “Tools im Online-Business” sprechen möchte, und zwar über die wichtigsten Tools in meinem Business. Denn ich werde immer wieder gefragt, welche Programme und Apps ich selbst nutze und möchte dir deshalb in Episode 33 verraten, ohne welche Tools mein Business nicht laufen würde.

Am Ende des Artikels findest du dann auch einen Link zu allen von mir genutzten Business-Tools und Anbietern, kostenfreie wie auch kostenpflichtige.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Als ich in 2016 mit meinem Business gestartet bin, habe ich ganz am Anfang in das Thema E-Mail-Marketing investiert. Ich wusste, dass ich E-Mail-Marketing brauche, ich wusste aber nicht, wie ich es mit meiner Webseite verbinde. Ich habe mir ein Tool sowie Unterstützung geholt und somit konnte ich schlussendlich Webseite und E-Mail-Anbieter kombinieren und einfach loslegen. Über das eingebundene Anmeldeformular auf meiner Seite konnte ich Newsletter-Abonnent:innen gewinnen, über Freebies und Angebote im Newsletter wiederum Leser:innen und potenzielle Kund:innen generieren.

Ohne Tools kannst du dein Online-Business nicht führen. Es ist wichtig, dass du an dieser Stelle umdenkst und Investitionen als Erleichterung für dich und dein Business siehst – für eine bessere Struktur und Skalierbarkeit. Alle erfolgreichen Online-Unternehmerinnen und Unternehmer greifen auf Tools zurück.

[3:56] – Ohne Tools … wären diese Online-Unternehmer und Unternehmerinnen bei ihrer Zielgruppe niemals bekannt geworden. Denn, wie können wir Webinare machen, wenn wir keine Technik nutzen? Wenn wir nicht auf Tools zurückgreifen? Wie können wir mit unseren potenziellen Interessent:innen kommunizieren, wenn wir nicht auf ein Tool zurückgreifen, das uns unterstützt?

[5:47] – Scheu dich nicht vor der Investition und scheu dich auch nicht davor, dich unterstützen zu lassen. Ganz wichtig: Anfangen. Und besser anfangen, bevor du dich bereit fühlst und besser jetzt als später. Denn egal, wann du los legst, du fängst immer wieder bei Null an und verlierst wertvolle Zeit, wenn du noch länger wartest.

[6:11] – Außerdem kannst du viele Tools in der kostenfreien Variante nutzen. Ein ganz großer Tipp von mir ist das Thema ‘Tools – kostenfrei / kostenpflichtig’. Solange es dir dabei hilft Kund:innen zu gewinnen und solange es dir dabei hilft deine Aufgaben besser zu strukturieren, besser im Blick zu haben, damit du dich auf die richtigen Aufgaben fokussieren kannst.

[6:48] – Ich habe jetzt einmal für dich mitgebracht, welche 4 wichtigen Tools ich in meinem Business nutze. Das ist zum einen Asana als Projektmanagement-Tool. Asana ist ein Tool, mit dem du Projekte und Aufgaben effektiv verwalten kannst … Das kann ich dir empfehlen, da einfach auf ein Projektmanagement-Tool zurückzugreifen, weil du dort deine Aufgaben und Projekte viel besser organisieren und planen kannst. Du kannst Ziele erreichen, weil du dir Fristen setzen kannst.

Tanja Lenke she-preneur Podcast Business Tools Empfehlung

[9:57] – Das zweite Tool nutzen wir für die Dokumentation, Organisation und Planung von Work-Flows. Damit haben wir vor allem im letzten Jahr gestartet, nachdem es in Asana zu unübersichtlich wurde und wir einfach zu viele Kleinigkeiten, zu viele To-Dos hatten, um die wir uns kümmern mussten. Und dafür nutzen wir Process Street. In Process Street kannst du wiederkehrende Aufgaben und Prozesse für dein Team dokumentieren. Ich würde dir auch empfehlen, das so schnell wie möglich zu machen. Es war ein großer Fehler, den ich gemacht habe, dass ich einfach alle To-Dos, alle Aufgaben in meinem Kopf hatte und niemand wusste, wie man bestimmte Aufgaben erledigt. In den letzten 9 Monaten haben wir uns sehr stark mit dem Thema ‘Struktur im Business’ beschäftigt und haben alle wiederkehrenden Aufgaben und Prozesse dokumentiert, so dass jedes Teammitglied theoretisch auch ein anderes Teammitglied ersetzen könnte.

[13:16] – Das nächste Tool, was ich dir mit auf den Weg geben möchte, ist ein E-Mail-Marketing-Tool. Für mich ist das Active Campaign. Active Campaign ist ein führender E-Mail-Marketing-Anbieter. Wir verschicken darüber personalisierte E-Mails und vor allem auch automatisierte E-Mails, also z.B. die Erinnerung für die neuesten Podcast-Episoden. Also falls du noch nicht registriert bist und du über die neuesten Episoden informiert werden möchtest, dann kannst du dich auf jeden Fall auch in meinen Newsletter eintragen … Wir nutzen Active Campaign auch z.B. für Webinare, für Verkaufs-E-Mail-Serien, überhaupt für E-Mail-Serien, etc. Und über das E-Mail-Marketing gewinnen wir die meisten unserer wunderbaren Kund:innen für die unterschiedlichen Produkte, die wir anbieten. Also E-Mail-Marketing ist definitiv ein Tool, auf das du nicht verzichten solltest, denn ohne E-Mail-Marketing kein Umsatz oder nur ein ganz geringer Umsatz. Wenn du darüber nachdenkst vor allem Kurse zu verkaufen oder Gruppenprogramme zu verkaufen, dann solltest du definitiv nicht auf ein E-Mail-Marketing-System verzichten.

[14:49] – Das vierte Tool, was ich dir heute mitgebracht habe, ist ein Bezahlanbieter. Digistore und Elopage nutze ich. Ich nutze zwei unterschiedliche für unterschiedliche Produkte. Digistore ist eine Online-Vertriebslösung für alle möglichen digitalen Produkte, du kannst aber auch Events darüber anlegen. Digistore hilft dir einfach dabei dein Online-Business zu automatisieren und natürlich auch zu skalieren. Du hast nichts mehr mit dem Thema Rechnungslegung etc. zu tun. Du bekommst einmal oder zweimal im Monat, je nachdem wie du das einrichtest, eine Auszahlung von Digistore und hast ansonsten nichts mit der Buchhaltung oder auch dem Kundensupport zu tun. Also ein Teil unserer Produkte verkaufen wir über Digistore und der andere Teil folgt über Elopage. Bei Elopage kannst du nicht nur deine digitalen Produkte verkaufen, sondern auch hosten.

[17:35] – Das waren die 4 wichtigsten Tools in meinem Business. Ohne diese Tools würde ich in meinem Business nicht so viel Umsatz machen … Von daher ist es ganz wichtig auf Tools zurückzugreifen, denn Tools helfen dir mit deinem Business erfolgreicher zu werden.

Tools helfen dir dabei, mit deinem Business mehr Umsatz zu generieren und auch mehr Menschen zu erreichen. Meine 4 wichtigsten Business-Tools habe ich dir hier noch einmal zusammengefasst:

  1. Asana. Asana ist ein Tool zur effektiven Verwaltung von Teamprojekten und Aufgaben. Du kannst Workflows, Projekte und mehr auf einfache Weise organisieren und planen und so deine Fristen einhalten und Ziele erreichen.
  2. Process Street. In Process Street kannst du wiederkehrende Aufgaben und Prozesse deines Teams dokumentieren. Du kannst einfache Checklisten anlegen, den Fortschritt verfolgen, Aufgaben und Genehmigungen zuweisen und die Tools integrieren, die dein Team bereits verwendet.
  3. Active Campaign. ActiveCampaign ist ein führender Newsletter-Anbieter, mit dem du personalisierte E-Mails, auch automatisiert, an deine Abonnenten und Kunden senden kannst. ActiveCampaign ist DSGVO konform einsetzbar. Du kannst ActiveCampaign mit Elopage verbinden. (amerikanischer Anbieter. Bietet AVV an)
  4. Digistore. Digistore24 ist eine Online-Vertriebslösung für digitale Produkte und Eventanbieter. Mit Digistore kannst du dein Online-Business automatisieren und beliebig skalieren. Elopage. Mit Elopage kannst du deine digitalen Produkte verkaufen und hosten. Egal ob Online Kurs, Membership oder Tickets für deine Events. Elopage ist eine All-inclusive Plattform auf der du deine digitalen Produkte & Online-Kurse schnell und unkompliziert erstellen und verkaufen kannst.

Meine gesamte Tool-Tipp-Liste für deine Online-Business, von Rechnung schreiben bis Social Media Planungstools, habe ich dir verlinkt.

Und apropo Projektplanung: Wir haben ein neues Produkt am Start, das she-preneur Bundle, was Ende August in den Verkauf geht. Trage dich gerne in die Warteliste ein und profitiere von einem Wissenspaket mit enorm viel Mehrwert zu einem unschlagbaren Preis.

Lass mich gerne wissen, welche Tools du in deinem Business nutzt.

Teile deine Erkenntnisse gerne auch in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} Was sagen andere über dich, wenn du nicht im Raum bist?

Was sagen andere über dich, wenn du nicht im Raum bist? Bzw. was möchtest du, das andere über dich sagen?

„Wenn ich jetzt überlege, was für eine Relevanz mein Netzwerk in meinem gesamten Business hat, dann ist mein Netzwerk die Nummer 1. Warum? Nur wenn Leute mich kennen, sie wissen, was ich tue und wofür ich stehe, können sie auch das Richtige über mich sagen.“, sagt Christina Richter, Personal Branding-Expertin.

Christina in mein Gast in der 29. Podcastfolge, einem ca. 45-minütigen Küchenplausch, der in einer Vielzahl an Tipps für deine Personal Brand und LinkedIn endet. Je stärker wir uns als Person oder als Personenmarke präsentieren, desto stärker werden wir mit einem Thema in Verbindung gebracht. Personal Branding ist deshalb ein Tool, was dir als Person hilft sichtbar zu werden, zu den Themen, zu denen du sichtbar werden möchtest.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Zusammen mit Christina spreche in dieser Podcast-Episode darüber warum sich vor allem Frauen hinter ihrer Marke verstecken und welche Einstiegsfrage dir beim Netzwerken unglaublich hilfreich sein kann. Außerdem geht es darum, was du brauchst, um dich als Personal Brand zu etablieren und wie hilfreich aktives Netzwerken via LinkedIn sein kann.

[5:10] – Interessanterweise höre ich das tatsächlich mehr von Frauen, als von Männern. Das hat verschiedene Gründe, die ich so heraushöre oder in den letzten Jahren immer wieder erlebt habe. Einerseits ist es tatsächlich Unsicherheit oder Schüchternheit: “Wer will denn da draußen überhaupt hören, was ich zu sagen habe? Oder interessiert das überhaupt jemanden oder bin ich überhaupt gut genug?” Da fällt dann auch immer wieder dieser Begriff Imposter Syndrom. Einer anderer Grund ist auch, dass viele Frauen das Gefühl haben, dass es eher eine Art Selbstdarstellung – Self Promotion – ist und damit wollen sie eigentlich nichts zu tun haben. Und ein 3. Grund, das sehe ich z.B. ganz oft bei Wissenschaftlerinnen oder Frauen in Führungspositionen, ist die Aussage, dass ja schließlich die Arbeit für sich spricht, warum sollte man sich also in den Vordergrund stellen?

[6:36] – Stell dir mal vor, wie wir handeln oder agieren: Wir hören von irgendeinem Produkt oder irgendeiner Brand. Wir schauen erstmal, was ist das für ein Produkt, was ist das für eine Brand. Und gerade wenn es um StartUps oder Services geht, die Selbstständige anbieten, dann schauen wir sofort, wer die Köpfe dahinter sind, wer sind die Gesichter. Und das müssen wir uns immer vor Augen halten, gerade als Selbstständige:r oder Unternehmer:in. Du bist eigentlich die Kernanlaufstelle für diejenigen, die sich dein Produkt anschauen. Sie schauen sofort: Wer sind die Gründer:innen dahinter? Wer sind die Macher:innen, wer hat das ins Leben gerufen?

[8:04] – Das ist eine Sache, die total wichtig ist, wenn es darum geht, wie du von außen wahrgenommen werden möchtest. Das heißt, du musst für dich ein Thema definieren, um zu sagen. “OK, das ist das, von dem ich möchte, dass das andere über mich sagen oder so möchte ich eben auch von anderen wahrgenommen werden.”

[11:09] – Grundsätzlich würde ich immer raten: Hinsetzen, ein Blatt Papier nehmen und einen Stift – und wirklich aufschreiben, was die Themen sind, die mich im Alltag beschäftigen und im Anschluss ein bisschen selektieren. Also wofür brenne ich ganz besonders oder was ist mein tatsächliches Passion-Thema. Was sind meine Werte? Wofür möchte ich draußen gesehen werden?

[15:09] – Ich bin wirklich ganz gezielt in Netzwerke reingegangen, hab deren Veranstaltungen mitgemacht, habe selbst auch Veranstaltungen angeboten. Ich glaube, das ist ganz wichtig am Anfang, dass man nicht sofort mit einem Verkaufsgespräch anfängt. Ich habe wirklich erstmal geguckt, wie ich helfen kann, was ich anbieten kann. Ich habe hier mal einen Tipp gegeben, da mal einen Rat. Und was ich parallel gemacht habe, war ganz gezielt LinkedIn zu nutzen.

[16:18] – Immer, wenn das Thema aufkommt – Wie soll ich das denn mit LinkedIn machen? Wie viel Zeit soll ich denn da investieren? – dann stellt euch einfach vor, LinkedIn ist eine 24 Stunden Veranstaltung, eine Business Konferenz, wo ihr hingeht, wo ihr euch Inhalte anhört. In dem Fall sind es dann Posts oder Artikel, die ihr lesen könnt und keine Vorträge, die ihr auf der Bühne hört. Und ihr macht klassisches Networking. Ihr unterhaltet euch mit Leuten, ihr connected euch mit neuen Menschen, ihr führt Diskussionen, indem ihr Kommentare schreibt oder euch an Konversationen beteiligt. Wenn man sich das ein bisschen verinnerlicht, dann ist das mit LinkedIn auch plötzlich gar nicht mehr so schwierig und man kommt schneller in Kontakt mit anderen.

Tanja Lenke she-preneur Personal Branding LinkedIn

[21:03] – Mittlerweile mache ich es tatsächlich auch ein bisschen anders. Also wenn ich beispielsweise auf einer Konferenz bin und dann in den Pausen mit jemandem netzwerke, dann frage ich auch mal, “Welchen Vortrag haben Sie sich denn gerade angehört?” oder “Was war denn so Ihr Key-Learning oder Key-Take-Away aus dem Vortrag?”. Aber gerade in der Anfangsphase, wenn man so gar keine Ahnung hat, wie man das Gespräch anfangen soll, “Was bringt dich denn heute her?”. Ich habe noch nie erlebt, dass da jemand nicht darauf eingegangen ist und dann fängt man an zu plaudern.

[23:12] – Ich fange eigentlich jeden meiner Workshops mit einem Zitat von Jeff Bezos an: “Deine Personal Brand ist das, was andere Leute über dich sagen, wenn du nicht im Raum bist.” Wir haben alle eine Personal Brand. Also jeder, der in irgendeiner Weise online mal etwas gemacht hat oder vielleicht einen Vortrag gehalten oder ein Zitat in irgendeiner Zeitung abgegeben hat, was dann online auffindbar ist oder Social Media Profile hat oder eine Webseite. Wenn ich dich google, dann finde ich etwas über dich. Und das ist mein erster Eindruck, den ich von dir kriege. Das heißt, ob du es willst oder nicht, ich habe schon irgendwie ein Bild von dir. Du hast eigentlich schon einen gewissen Teil einer Personal Brand und wichtig ist dann, dass man das selber in die Hand nimmt und steuert, was draußen über einen gesagt wird.

[26:05] – Personal Branding ist ein Tool, was mir als Person hilft sichtbar zu werden, zu den Themen, zu denen ich sichtbar werden möchte. Der erste Schritt ist immer sich wirklich darüber klarzuwerden, was mein Thema ist! Entweder ein Kernthema oder zwei Kernthemen. Wer jetzt wirklich 5 / 6 Themen hat, dem würde ich immer raten, es auf 1 / 2 Kernthemen herunterzubrechen. Guck dir an, was kannst du dazu erzählen. Was sind z.B. Tipps oder How-Tos, Empfehlungen, Erfahrungen, die du dazu teilen kannst. Was passiert in deiner Branche, was kannst du vielleicht an Mehrwert bieten? Und das dann im Prinzip über ganz klassisches Storytelling nach draußen tragen. Das zweite ist, wen ich damit eigentlich erreichen möchte. Also wer ist meine Zielgruppe? Es ist ganz wichtig beim Personal Branding den Fokus einmal auf mich zu legen, also “Wer bin ich?”, “Wofür stehe ich?”, “Was sind meine Themen, was sind meine Skills, wo kann ich aus meinem Erfahrungsschatz schöpfen und Tipps weitergeben?”. Und dann “Wer ist meine Zielgruppe, wen will ich eigentlich ansprechen?”. Und das dritte ist, wie ich dann die Brücke schlage. Personal Branding ist dann sozusagen das Kommunikationstool, um aus meinem Erfahrungsschatz, aus meinen Kenntnissen, aus meinem Branchenwissen Themen über Posts an meine Zielgruppe zu transportieren, damit sie was lernen, damit sie einen Mehrwert davon haben. Und dieses Thema “Mehrwert” ist beim Personal Branding unfassbar wichtig. Denn sonst werde ich am Ende auch nicht als Expertin wahrgenommen, wenn ich einfach nur wischiwaschi wiedergebe, was irgendwer anders erzählt oder was vielleicht in den Medien diskutiert wird. Ohne meine Meinung dazuzugeben, verläuft sich das tatsächlich im Sand.

[34:40] – Ich würde immer dazu raten, wer sich dazu entscheidet beispielsweise LinkedIn für sich und seine Themen zu nutzen, um sich als Expertin zu positionieren, der sollte jeden Tag zumindest mal 30 Minuten auf der Plattform verbringen. Das heißt nicht, dass ich jeden Tag 30 Minuten lang damit verbringen sollte, etwas zu teilen, sondern der Austausch ist ganz wichtig. LinkedIn ist eine Social-Plattform, ein Social-Netzwerk, wo es primär darum geht, in Konversationen einzusteigen. Ich schaue mir an, was gerade für Themen über mein Feed laufen, wo ich vielleicht noch etwas beitragen und kommentieren kann. Dann sollte ich natürlich auch selber Inhalte teilen. Der einfachste Weg ist im Prinzip über Curated Content, also wenn ich z.B. einen interessanten Artikel gefunden habe, dass ich den dann mit meinem Netzwerk teile – aber bitte nie ohne eine personalisierte Nachricht. Also man sollte immer selber kurz etwas dazu schreiben, warum man diesen Artikel teilt. Warum er spannend ist, was vielleicht dieser eine Satz in diesem Artikel ist, an dem ich hängengeblieben bin. Weil am Ende sehen wir immer nur die obersten zwei Zeilen und die müssen mich greifen, die müssen mich packen. Ganz wichtig ist das taggen von Personen, Unternehmen oder Medien und das Nutzen von Hashtags, denn ohne kannst du keine Reichweite aufbauen, nicht weiter wachsen. Dann geht es darum die eigene Expertise zu zeigen. Was richtig gut läuft sind “How-To-Posts”, wo ich 2-3 Bullet Points zu einer Frage beantworte … Was auch gut funktioniert sind kurze Videos … Ich glaube ganz wichtig ist, dass ich immer einen Mehrwert bieten muss und eine Abwechslung reinbringen sollte.

Mit diesen Tipps kannst du hoffentlich jetzt gleich loslegen und an deiner Personal Brand arbeiten. Die Grundlage für deine Personal Branding Strategie habe ich dir hier noch einmal ganz kurz zusammengefasst:

  1. Was ist dein Fundament? Was macht dich aus, wer bist du, was sind deine Werte?
  2. Wen willst du ansprechen? Wer ist deine Zielgruppe?
  3. Wie kannst du die Brücke zwischen dir und deiner Zielgruppe schlagen? Wie bietest du Mehrwert und Wissen an?

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg beim Durcharbeiten dieser Episode. Teile deine Ergebnisse auch gerne in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt. Christina findest du auf LinkedIn übrigens unter Christina Richter – verbinde dich dort mit ihr und profitiere von ihrem unglaublich hilfreichen Wissen.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Alle Facebook-Gruppen Funktionen im Überblick.

Du möchtest eine Facebook-Gruppe erstellen, weißt aber nicht genau welche Funktionen sie bietet und willst dir stundenlanges googeln ersparen? Dann bist du hier genau richtig. Wir haben die Recherche für dich übernommen und stellen dir nicht nur alle Funktionen von Facebook-Gruppen vor, sondern haben auch grafische Beispiele erstellt.

Live Videos, Facebook-Gruppen und Messenger Bots bieten tolle Möglichkeiten, um auch zukünftig von organischer (also kostenfreier) Reichweite zu profitieren. Falls du also noch am Überlegen bist, habe ich hier außerdem noch 9 Gründe, warum du eine Facebook-Gruppe gründen solltest.

Die Facebook-Gruppen Funktionen auf einen Blick.

Der Gruppenname
Wenn du einen sperrigen Namen mit vielen Keywords hast, kann das in der SEO sehr hilfreich sein.

Das Gruppen-Icon
Auch das Icon kann hilfreich sein, um Aufmerksamkeit auf deine Gruppe zu ziehen.

Alle Facebook-Gruppen Funktionen im Überblick

Die Gruppenart
Die Art deiner Gruppe auszuwählen, ist nicht nur hilfreich für dein neues Mitglied (um zu verstehen worum es geht), sondern auch um Optionen freizuschalten, wenn du zum Beispiel eine Verkaufsseite einrichten möchtest.

Gruppenart von Facebook Gruppen einstellen

Die Facebook-Gruppen Beschreibung
Die Beschreibung dient nur der Information deiner Mitglieder. Bei der Suchfunktion ist sie nicht entscheidend.

die richtige Facebook Gruppen Beschreibung

Orte
Wenn du einen Ort ausgewählt hast, bekommen Menschen in der Nähe deine Gruppe eher angezeigt.

Tags
Tags helfen den Nutzern Gruppen zu finden, denen sie vielleicht beitreten möchten. Unter den angezeigten Vorschlägen kannst du passende auswählen.

Apps
Du kannst Drittanbieter-Anwendungen in deiner Gruppe installieren, zum Beispiel für Live Videos oder zum automatisierten Posten.

Verknüpfte Seiten
Du kannst deine Gruppe mit einer Facebook-Seite, einem Unternehmen oder einer Person verbinden.

Facebook Gruppen Einstellungen

Farbe
Aus deinem Titelbild extrahiert Facebook eine Palette an Farben, die den Mitgliedern in der mobilen Gruppenansicht angezeigt wird. Die wichtigsten Nutzerelemente werden dementsprechend eingefärbt. So bringt man dich auf einen Blick mit der Gruppe in Verbindung – das hilft dir bei deinem Branding.

Internetadresse
Hier kannst du die Kurzversion deiner URL festlegen, unter der deine Gruppe gefunden wird (genannt: Vanity-URL). Ab 5.000 Abonnenten kannst du diese nicht mehr ändern.

Privatsphäre
Wenn du nicht möchtest, dass alle einfach Mitglied deiner Gruppe werden können, kannst du einstellen, dass die Administratoren deiner Gruppe neue Mitglieder erst bestätigen müssen. Mögliche Einstellungen sind: öffentlich und privat.

Facebook-Gruppen verbergen
Wenn du nicht möchtest, dass Nicht-Mitglieder deine Gruppe finden, kannst du unter dieser Funktion einstellen, dass sie verborgen ist.

Abzeichen
Um deine Mitglieder zum Mitmachen anzuregen, kannst du Abzeichen anbieten. Du kannst auswählen welche Abzeichen sich in deiner Gruppe verdient werden können. Dadurch incentivierst du deine Abonnenten sich mehr zu engagieren.

Beitragsthemen
Kategorien, in die du deinen Beitrag einpflegen kannst. So können Mitglieder schneller finden wonach sie suchen und die Mitglieder wissen, worum ist in deiner Gruppe geht.

Facebook-Gruppen Funktionen auf einen Blick

Bereiche
Mentoring: Die Mitglieder deiner Gruppe können ihre Hilfe im Bereich ihrer Expertise für andere Mitglieder anbieten. Die Angebote werden in einer Liste gesammelt und nach Hilfe suchende Mitglieder können in der Liste schauen, was angeboten wird und sich dann ggf. mit passenden Angeboten und Mitgliedern verbinden.

Social Learning-Lektionen: Diese Funktion ist eigentlich wie eine reguläre Gruppe, nur können Administratoren die Beiträge in Lektionen anordnen und ihre Reihenfolge ändern. Das eignet sich besonders für Vermittlung von Wissen in Kursen. Mitglieder können anklicken, dass sie einen Beitrag gelesen haben und so den Administrator über ihre Interaktion mit einem Post informieren. Administratoren können Insights über Interaktionen mit Lektionen aufrufen.

Instant Games: Gruppenmitglieder können in der Gruppe Spiele spielen und sich Einladungen schicken.

Facebook Gruppen Bereiche

Bestätigung von Mitgliedern
Hier kann ausgewählt werden, ob alle Mitglieder andere Mitglieder bestätigen können (wenn die Gruppe nicht öffentlich zugänglich ist) oder nur Administratoren und Moderatoren.

Vorabbestätigung von Mitgliedern
Hier kannst du Gruppen oder Seiten auswählen, deren Mitglieder automatisch als Mitglieder deiner Gruppe bestätigt werden. So sparst du dir Zeit.

Mitgliedsanträge deiner Facebook Gruppe
Um potenzielle Mitglieder besser kennenzulernen oder auszuwählen, kannst du ihnen bis zu drei Fragen stellen, die sie beantworten müssen, um eine Beitrittsanfrage zu stellen. Nur die Administratoren und Moderatoren können die Antworten sehen.

Automatische Genehmigung von Mitgliedern
Hier kannst du festlegen, welche Bedingungen von Mitgliedern erfüllt sein müssen, damit sie automatisch akzeptiert werden.

Mitgliedsanträge von Facebook-Seiten
Hier kannst du entscheiden, ob Facebook-Seiten Mitglieder deiner Gruppe werden können.

Berechtigung zum Posten
Können alle Mitglieder etwas in deiner Gruppe posten oder nur die Administratoren?

Beitragsbestätigung
Wenn du möchtest, dass ein Gruppenbeitrag vor Veröffentlichung von dir genehmigt wird, kannst du das hier auswählen.

Mitglieder in Facebook Gruppe bestätigen

Nachrichten bei Regelverstoß
Dieses neue Feature erlaubt dir schnell Mitglieder in Kenntnis über Regelverstoß zu setzen, sollten diese sich nicht an die definierten Gruppenregeln halten. Hier wählst du aus gegen welche Regeln das Mitglied verstoßen hat.

Facebook Gruppen Regeln

Genehmigung von vertrauenswürdigen Mitgliedern zum Posten
Wie erwähnt kannst du einstellen, dass Beiträge von Mitgliedern vor der Veröffentlichung von dir genehmigt werden müssen. Gibt es in deiner Gruppe einige Mitglieder, die du als besonders vertrauenswürdig erachtest, kannst du einstellen, dass diese posten können, ohne dass du ihre Beiträge erst genehmigst.

Ankündigungen 
Mit dem neuen Ankündigungstool können bis zu zehn Beiträge von dir als News ganz oben auf der Seite erscheinen.

Facebook Gruppen Ankündigungen

Regeln
Es gibt einen Bereich, in den du deine Gruppenregeln einbinden kannst und der von Mitgliedern immer wieder aufgerufen werden kann.

Facebook Gruppenregeln erstellen

Watchparty
Videos, die du in der Gruppe postest, können live von den Gruppenmitgliedern geschaut werden. Das Video läuft ab und nur in dieser Echtzeit können Nutzer zusehen.

Facebook Gruppen Watchparty

Treffen planen
Wie bei einem normalen Event auf Facebook kannst du in der Gruppe gemeinsam mit den anderen Mitgliedern ein Treffen planen. Dazu klickst du auf den Button “Treffen planen”, wählst Ort und Datum aus und alle, die an dem Event teilnehmen wollen, müssen vorher auf „teilnehmen“ klicken.

Facebook Gruppen Treffen planen

Gemeinnützige Organisation unterstützen
Aus einer Liste von Organisationen kannst du auswählen, welche du unterstützt und so andere dazu ermutigen, dieser Organisation (finanziell) zu helfen oder ihre Aufmerksamkeit auf das betreffende Thema zu lenken.

Facebook Gruppen gemeinnützige Organisation unterstützen

Gruppen-Insights
Die Insights erlauben dir die folgenden drei Metriken zu überprüfen und sie als Daten herunterzuladen:

  1. Neue Mitglieder der letzten 28 Tage (die letzten zwei Jahre sind nachvollziehbar).
  2. Die Anzahl an Beiträgen, Kommentaren und Interaktionen der letzten 28 Tage.
  3. Die aktivsten Personen deiner Gruppe der letzten 28 Tage.

Facebook Gruppen Insights

Beitrag-Formatierung
Du kannst als Administrator und als Mitglied die Schrift deiner Ankündigungen auswählen und Stichpunkte einfügen, um sie hervorstechen zu lassen und sie von den anderen Beiträgen abzuheben.

Facebook Gruppen Beitrag formatieren

Kollaborationen
Es wird eine Reihe neuer Funktionen für die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen für Gruppen geben.

Stummschalten von Mitgliedern
Neben den freundlichen Abmahnungen kannst du auch auswählen, ob du bestimmte Mitglieder für einen begrenzten Zeitraum stummschalten willst (für 12 Stunden bis zu 7 Tagen). Die einzelnen Mitglieder kannst du, wie bereits beschrieben, über den Regelverstoß informieren.

Mitglied in Facebook Gruppe stummschalten

Customer Support für Admins
Mittlerweile unterstützt Facebook Gruppen-Administratoren bei Schwierigkeiten. Musste man früher noch lange warten, um Hilfe zu bekommen, verspricht Facebook Gruppen-Administratoren Hilfe innerhalb eines Werktags bei technischen Problemen.

Tutorials
Auch diese Tutorials sind Teil der Hilfestellung von Facebook für Administratoren. Es handelt sich um 5-Minuten-Online-Kurse von Facebook, um erfolgreich eine Business- Seite und Gruppen aufzubauen.

Hast du noch Fragen zu Facebook-Gruppen? Dann stelle sie mir gerne in den Kommentaren.

Alles liebe, Deine Tanja

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Wie du ein Vision Board erstellst – Eine Anleitung für deine Zielecollage.

Ich bin ein großer Vision Board beziehungsweise Dream Board Fan. Auf deutsch werden sie auch Zielecollage genannt. Vielleicht hast du davon schon einmal gehört?

In 2008 bin ich das erste Mal auf Zielecollagen aufmerksam geworden. Damals lebte ich in Kanada und eine Freundin von mir hat zum Jahresende hin an ihrem Vision Board gearbeitet. Sie visualisierte dort ihre Ziele und Träume. Ich fand das absolut inspirierend und entdeckte dieses Tool für mich, für meine Träume und Ziele. Ich hatte schon immer große Pläne und viele Wünsche und sie auf Papier zu bringen, fühlte sich grandios an. Denn so konnte davon nichts mehr verloren gehen.

Hast du schon ein Vision Board?

Falls nein, dann lies unbedingt weiter und gönne dir danach eine kleine kreative Auszeit, um an deinem Vision Board zu basteln. Denn damit visualisierst du deine Ziele und Träume, damit du dich so oft wie möglich mit ihnen verbinden kannst. Am besten jeden Tag, um sie nicht aus den Augen zu verlieren. Denn wie sagt man doch so schön: „Aus den Augen, aus dem Sinn.“ – so ist das auch mit deinen Zielen. 😉

 

Warum sollte ich ein Vision Board erstellen?

Selbstständig zu sein ist nicht einfach. Beschreiben wir die Selbstständigkeit mal als hektisch, chaotisch, nervenaufreibend, spannend, inspirierend und bereichernd. Eine wahre Achterbahn der Gefühle. Um ein positives Mindset zu bewahren und um auf Kurs zu bleiben, ist es wichtig, dass wir uns an unsere Ziele erinnern. Täglich, wöchentlich, monatlich. Nach dem Aufstehen, vor dem Zubettgehen. Nicht nur im Kopf, sondern visuell erlebbar an einem bestimmten Ort in unserer Wohnung. Damit unsere Träume uns nicht verlorengehen.

 

Vision Boards funktionieren!

Ja, sie funktionieren, sehr gut sogar, und das sage ich aus eigener Erfahrung.

Durch Visualisierungen erreichen wir unsere Ziele einfacher und schneller, dein Unterbewusstsein unterstützt dich dabei bei der Zielerreichung.

Im Vergleich zum letzten Jahr bin ich meinen Zielen wieder ein Stückchen näher gekommen. Einige meiner Träume auf der Collage konnte ich realisieren, wie z.B. ein Urlaub in Südkorea und ein Kurztrip nach Portugal. Mein Vision Board erinnert mich außerdem daran gesund zu essen, Sport zu treiben, Spaß zu haben und die Natur zu genießen.

Vision Boards funktionieren, weil es dich immer wieder an deine Ziele erinnert und dich auf Spur bringt, wenn du es dir anschaust. Träume groß, werde kreativ und verbinde dich mit deinen Wünschen und Visionen.

 

So erstellst du dein Vision Board.

 

1. Utensilien besorgen.

Besorge dir eine Pinnwand oder Pappe sowie Reiszwecken oder Kleber. Außerdem brauchst du Stifte, Papier und, nach Wahl, Dinge wie bunte Deko-Klebebänder, um deinem Vision Board noch das gewisse Extra zu geben.

 

2. Ziele und Träume notieren.

Erlaube dir groß zu träumen und schreibe dir all deine Ziele  auf, die du auf deinem Vision Board visualisieren möchtest. Alles ist erlaubt und keine Vision ist zu groß!

Notiere dir deine Träume für alle Lebensbereiche: Beruf, Gesundheit, Freunde & Familie, Geld, Beziehungen, Spaß & Hobbies, Persönliches Wachstum, … . Dem persönlichen Wachstum sind keine Grenzen gesetzt.

 

3. Bilder suchen bzw. Grafiken erstellen.

Suche alte Zeitschriften und Magazine zusammen, durchforste sie nach Bildern, die deine Träume repräsentieren, und schneide sie aus. Du kannst auch Fotos und Grafiken im Internet suchen, Wörter oder Zahlen mit Hilfe von canva.com aufhübschen und danach ausdrucken. All die vielen Bilder klebst du dann auf dein Visionboard.

 

4. Affirmationen, Schlagwörter und Zitate auswählen.

Füge aussagekräftige Wörter, Affirmationen oder Zitate hinzu, die dir Mut machen und helfen, deine Ziele und Träume zu verfolgen. Auf meinem Vision Board findest du z.B. die Wörter „Mut“, „Vertrauen“ und „Authentizität“. Schlagwörter, die mich dabei unterstützen meine Ziele zu verfolgen und nicht vom Weg abzukommen.

 

5. Vision Board prominent aufhängen.

Wenn du dein Vision Board fertig hast, ist es an der Zeit, es an einem prominenten Ort zu platzieren. Bei mir hängt es über meinem Schreibtisch und ich kann es mehrere Male am Tag betrachten und mir klar machen, wofür sich der ganze Aufwand lohnt.

PS.: Wenn du viel unterwegs bist, dann solltest du dir auch eine digitale Version erstellen. Entweder als Grafik, die du als Desktop-Hintergrund nutzt, oder als Pinterest- oder Trello-Board. Wichtig ist nur, dass du es dir zur täglichen Routine machst, dir dein Vision Board anzusehen.

 

Aktualisierung deines Vision Boards.

Mein Vision Board aktualisiere ich mindestens 1x pro Jahr. Entweder kommen Dinge hinzu oder sie werden geändert. Dinge, die ich in mein Leben holen möchte, die es zu erleben oder zu erreichen gilt.

 

Ich wünsche dir viel Spaß bei der Gestaltung deines Vision Boards. Erzähle mir gern in den Kommentaren, welche Erfahrungen du mit Vision Boards gemacht hast oder ob ich dich inspirieren konnte, deines zu erstellen.

Alles Liebe,

Deine Tanja


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

 

Warum du dich einer Mastermind-Gruppe anschließen solltest

Teil einer Mastermind-Gruppe zu werden, war eine der besten Entscheidungen, seit dem Schritt in die Selbstständigkeit. Davor war ich viel zu sehr auf mich allein gestellt. Tauschte mich nur wenig aus und stellte mich den meisten Herausforderungen selbst und so wie ich es für gut und richtig hielt. Egal ob schwierige Kunden oder Feedback auf Strategien, die ich entwickelte. Ich merkte gar nicht, wie sehr mir der Austausch mit anderen fehlte, bis ich mich einer Mastermind-Gruppe anschloss

 

Was ist eine Mastermind-Gruppe?

Das Mastermind-Konzept kommt aus den USA. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts erzählte Napoleon Hill in seinem Buch „Think and Grow Rich“ (Denke nach und werde reich) von Mastermind-Gruppen.

Kurz gesagt ist eine Mastermind-Gruppe eine kleine Gruppe gleichgesinnter, die sich regelmässig dabei unterstützen Ihre Ziele zu erreichen. In Deutschland werden Mastermind-Gruppen oft auch als Erfolgsteam bezeichnet oder übersetzt.

So richtig verbreitet hat sich das Mastermind-Konzept hier in Deutschland noch nicht. Viele Selbstständige und (Online)-Unternehmer sind Teil einer oder mehrerer Mastermind-Gruppen und möchten diesen wertvollen Austausch mit Gleichgesinnten nicht mehr missen.

 

Warum soll ich mich einer Mastermind-Gruppe anschliessen?

Das Leben von (Solo)-Selbstständigen kann sehr einsam, frustrierend und eintönig sein. Zu Beginn der Selbstständigkeit haben wir große Ziele, die wir erreichen wollen. Mit dem Start der Selbstständigkeit merkt man schnell, dass es doch gar nicht so einfach ist, diese großen Ziele zu erreichen. Es ist gar nicht so leicht Kunden zu gewinnen und Geld zu verdienen. Wo finde ich Kunden oder auch wie finde ich Kunden, ist eine Frage, die sich viele Selbstständige stellen. Je verschwommener der Weg zur Zielerreichung wird, desto schwerer fällt es, die ursprünglichen Ziele zu verfolgen. Die anfängliche Motivation lässt schnell nach und viele Selbstständige fühlen sich allein, überfordert und verwirrt.

 

Der Austausch mit Gleichgesinnten ist wertvoll.

Auch mir ging es in den ersten Jahren meiner Selbstständigkeit genauso. Mein Büro war mein Home Office oder das Büro meiner Kunden. Je nachdem, ob ich einen Termin vor Ort hatte. Außerdem war ich viel unterwegs. Auf Messen, um Kunden zu akquirieren, auf dem Weg zu (potentiellen) Kundengesprächen und Meetings. Mit anderen Selbstständigen tauschte ich mich nicht aus.

Ehrlich gesagt kannte ich kaum jemanden, der ebenfalls selbstständig war.

Oft sehnte ich mich nach mehr Austausch mit anderen selbstständigen Frauen. Netzwerktreffen mied ich größtenteils. Ein paarmal versuchte ich es und gab dann auf. Für mich waren diese Treffen immer zu steif, zu langweilig und konservativ.

 

Mit dem Start von she-preneur.de änderte sich vieles.

Ich rief ins Leben was mir fehlte und gründete im ersten Schritt die she-preneur Community als Facebook-Gruppe im Juni 2016. Nicht nur ich wollte mich mit  selbstständigen Frauen austauschen. Anderen selbstständigen Frauen wollte ich ebenfalls diese Möglichkeit geben und ihnen dafür eine Plattform bieten.

Die she-preneur Community bezeichne ich als eine „mastermindartige“ Gruppe. Hier tauschen sich selbstständige Frauen und solche die es noch werden wollen offen aus, erhalten Antworten auf ihre Fragen, erzählen von ihrem Herausforderungen und Rückschlägen und feiern ihre Erfolge. Die Möglichkeit sich mit Gleichgesinnten offen auszutauschen wird sehr geschätzt. Der Austausch ist aber eher unverbindlich und sporadisch.

 

Anders ist es bei echten Mastermind-Gruppen.

Die Mitglieder einer Mastermind-Gruppe treffen sich regelmäßig in der selben Konstellation – virtuell oder persönlich. Sie nehmen den Austausch mit den anderen Teilnehmern ernst und sehen die Treffen als verpflichtenden und wichtigen Termin, der nur in Ausnahmesituationen abgesagt wird. Seit November 2016 bin ich Teil einer Mastermind-Gruppe. Zu Beginn eines jeden Treffens tauschen wir uns über unsere Erfolge aus. Im Anschluss hat jedes Mastermind-Mitglied Zeit über aktuelle Herausforderungen zu sprechen. Die anderen hören zu und geben ehrliches und konstruktives Feedback. Am Ende werden die nächsten Ziele fürs eigene Business definiert und kommuniziert. Wir treffen uns alle zwei Wochen. Der Termin steht fest im Kalender.

Der regelmäßige Austausch mit den anderen Gruppenmitgliedern hilft beim Dranbleiben und verfolgen der eigenen Ziele und fördert zudem die Motivation. Mitglieder einer Mastermind-Gruppe fördern und fordern sich gegenseitig.

 

Es gibt auch organisierte Mastermind-Gruppen.

Oft ist es einfacher, sich einer organisierten Mastermind-Gruppe anzuschließen. Diese Gruppen sind kostenpflichtig und noch verbindlicher. Sie laufen meist über einen bestimmten Zeitraum. Es gibt einen Organisator und Moderator, der die jeweiligen Termine koordiniert und moderiert.

Ich biete im she-preneur insider club jeden Monat eine virtuelle Mastermind-Session an, in der sich die Frauen aus dem she-preneur insider club virtuell per Videokonferenz in Kleingruppen von vier bis sechs Personen austauschen können.

Schließe auch du dich einer Mastermind-Gruppe an und nutze die Möglichkeit, dich mit anderen selbstständigen Frauen zu vernetzten und regelmässig auszutauschen.

 

Bist du schon Teil einer Mastermind-Gruppe? Welche Erfahrung hast du gemacht und welche Tipps hast du? 

Ich freue mich auf deinen Kommentar.

 

Alles liebe,

Deine Tanja


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

 

Bist du schon im Newsletter?
Willst du dir ein profitables und skalierbares Business rund um deine Expertise aufbauen? Dann werde jetzt Teil der she-preneur Community und profitiere von hilfreichen Tipps und Impulsen sowie einer unterstützenden und wertschätzenden Community. All das und noch viel mehr erwartet dich bei mir. Melde dich jetzt an:
Bist du schon im Newsletter?
Willst du dir ein profitables und skalierbares Business rund um deine Expertise aufbauen? Dann werde jetzt Teil der she-preneur Community und profitiere von hilfreichen Tipps und Impulsen sowie einer unterstützenden und wertschätzenden Community. All das und noch viel mehr erwartet dich bei mir. Melde dich jetzt an: