{Podcast} Was sagen andere über dich, wenn du nicht im Raum bist?

Was sagen andere über dich, wenn du nicht im Raum bist? Bzw. was möchtest du, das andere über dich sagen?

„Wenn ich jetzt überlege, was für eine Relevanz mein Netzwerk in meinem gesamten Business hat, dann ist mein Netzwerk die Nummer 1. Warum? Nur wenn Leute mich kennen, sie wissen, was ich tue und wofür ich stehe, können sie auch das Richtige über mich sagen.“, sagt Christina Richter, Personal Branding-Expertin.

Christina in mein Gast in der 29. Podcastfolge, einem ca. 45-minütigen Küchenplausch, der in einer Vielzahl an Tipps für deine Personal Brand und LinkedIn endet. Je stärker wir uns als Person oder als Personenmarke präsentieren, desto stärker werden wir mit einem Thema in Verbindung gebracht. Personal Branding ist deshalb ein Tool, was dir als Person hilft sichtbar zu werden, zu den Themen, zu denen du sichtbar werden möchtest.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Zusammen mit Christina spreche in dieser Podcast-Episode darüber warum sich vor allem Frauen hinter ihrer Marke verstecken und welche Einstiegsfrage dir beim Netzwerken unglaublich hilfreich sein kann. Außerdem geht es darum, was du brauchst, um dich als Personal Brand zu etablieren und wie hilfreich aktives Netzwerken via LinkedIn sein kann.

[5:10] – Interessanterweise höre ich das tatsächlich mehr von Frauen, als von Männern. Das hat verschiedene Gründe, die ich so heraushöre oder in den letzten Jahren immer wieder erlebt habe. Einerseits ist es tatsächlich Unsicherheit oder Schüchternheit: “Wer will denn da draußen überhaupt hören, was ich zu sagen habe? Oder interessiert das überhaupt jemanden oder bin ich überhaupt gut genug?” Da fällt dann auch immer wieder dieser Begriff Imposter Syndrom. Einer anderer Grund ist auch, dass viele Frauen das Gefühl haben, dass es eher eine Art Selbstdarstellung – Self Promotion – ist und damit wollen sie eigentlich nichts zu tun haben. Und ein 3. Grund, das sehe ich z.B. ganz oft bei Wissenschaftlerinnen oder Frauen in Führungspositionen, ist die Aussage, dass ja schließlich die Arbeit für sich spricht, warum sollte man sich also in den Vordergrund stellen?

[6:36] – Stell dir mal vor, wie wir handeln oder agieren: Wir hören von irgendeinem Produkt oder irgendeiner Brand. Wir schauen erstmal, was ist das für ein Produkt, was ist das für eine Brand. Und gerade wenn es um StartUps oder Services geht, die Selbstständige anbieten, dann schauen wir sofort, wer die Köpfe dahinter sind, wer sind die Gesichter. Und das müssen wir uns immer vor Augen halten, gerade als Selbstständige:r oder Unternehmer:in. Du bist eigentlich die Kernanlaufstelle für diejenigen, die sich dein Produkt anschauen. Sie schauen sofort: Wer sind die Gründer:innen dahinter? Wer sind die Macher:innen, wer hat das ins Leben gerufen?

[8:04] – Das ist eine Sache, die total wichtig ist, wenn es darum geht, wie du von außen wahrgenommen werden möchtest. Das heißt, du musst für dich ein Thema definieren, um zu sagen. “OK, das ist das, von dem ich möchte, dass das andere über mich sagen oder so möchte ich eben auch von anderen wahrgenommen werden.”

[11:09] – Grundsätzlich würde ich immer raten: Hinsetzen, ein Blatt Papier nehmen und einen Stift – und wirklich aufschreiben, was die Themen sind, die mich im Alltag beschäftigen und im Anschluss ein bisschen selektieren. Also wofür brenne ich ganz besonders oder was ist mein tatsächliches Passion-Thema. Was sind meine Werte? Wofür möchte ich draußen gesehen werden?

[15:09] – Ich bin wirklich ganz gezielt in Netzwerke reingegangen, hab deren Veranstaltungen mitgemacht, habe selbst auch Veranstaltungen angeboten. Ich glaube, das ist ganz wichtig am Anfang, dass man nicht sofort mit einem Verkaufsgespräch anfängt. Ich habe wirklich erstmal geguckt, wie ich helfen kann, was ich anbieten kann. Ich habe hier mal einen Tipp gegeben, da mal einen Rat. Und was ich parallel gemacht habe, war ganz gezielt LinkedIn zu nutzen.

[16:18] – Immer, wenn das Thema aufkommt – Wie soll ich das denn mit LinkedIn machen? Wie viel Zeit soll ich denn da investieren? – dann stellt euch einfach vor, LinkedIn ist eine 24 Stunden Veranstaltung, eine Business Konferenz, wo ihr hingeht, wo ihr euch Inhalte anhört. In dem Fall sind es dann Posts oder Artikel, die ihr lesen könnt und keine Vorträge, die ihr auf der Bühne hört. Und ihr macht klassisches Networking. Ihr unterhaltet euch mit Leuten, ihr connected euch mit neuen Menschen, ihr führt Diskussionen, indem ihr Kommentare schreibt oder euch an Konversationen beteiligt. Wenn man sich das ein bisschen verinnerlicht, dann ist das mit LinkedIn auch plötzlich gar nicht mehr so schwierig und man kommt schneller in Kontakt mit anderen.

Tanja Lenke she-preneur Personal Branding LinkedIn

[21:03] – Mittlerweile mache ich es tatsächlich auch ein bisschen anders. Also wenn ich beispielsweise auf einer Konferenz bin und dann in den Pausen mit jemandem netzwerke, dann frage ich auch mal, “Welchen Vortrag haben Sie sich denn gerade angehört?” oder “Was war denn so Ihr Key-Learning oder Key-Take-Away aus dem Vortrag?”. Aber gerade in der Anfangsphase, wenn man so gar keine Ahnung hat, wie man das Gespräch anfangen soll, “Was bringt dich denn heute her?”. Ich habe noch nie erlebt, dass da jemand nicht darauf eingegangen ist und dann fängt man an zu plaudern.

[23:12] – Ich fange eigentlich jeden meiner Workshops mit einem Zitat von Jeff Bezos an: “Deine Personal Brand ist das, was andere Leute über dich sagen, wenn du nicht im Raum bist.” Wir haben alle eine Personal Brand. Also jeder, der in irgendeiner Weise online mal etwas gemacht hat oder vielleicht einen Vortrag gehalten oder ein Zitat in irgendeiner Zeitung abgegeben hat, was dann online auffindbar ist oder Social Media Profile hat oder eine Webseite. Wenn ich dich google, dann finde ich etwas über dich. Und das ist mein erster Eindruck, den ich von dir kriege. Das heißt, ob du es willst oder nicht, ich habe schon irgendwie ein Bild von dir. Du hast eigentlich schon einen gewissen Teil einer Personal Brand und wichtig ist dann, dass man das selber in die Hand nimmt und steuert, was draußen über einen gesagt wird.

[26:05] – Personal Branding ist ein Tool, was mir als Person hilft sichtbar zu werden, zu den Themen, zu denen ich sichtbar werden möchte. Der erste Schritt ist immer sich wirklich darüber klarzuwerden, was mein Thema ist! Entweder ein Kernthema oder zwei Kernthemen. Wer jetzt wirklich 5 / 6 Themen hat, dem würde ich immer raten, es auf 1 / 2 Kernthemen herunterzubrechen. Guck dir an, was kannst du dazu erzählen. Was sind z.B. Tipps oder How-Tos, Empfehlungen, Erfahrungen, die du dazu teilen kannst. Was passiert in deiner Branche, was kannst du vielleicht an Mehrwert bieten? Und das dann im Prinzip über ganz klassisches Storytelling nach draußen tragen. Das zweite ist, wen ich damit eigentlich erreichen möchte. Also wer ist meine Zielgruppe? Es ist ganz wichtig beim Personal Branding den Fokus einmal auf mich zu legen, also “Wer bin ich?”, “Wofür stehe ich?”, “Was sind meine Themen, was sind meine Skills, wo kann ich aus meinem Erfahrungsschatz schöpfen und Tipps weitergeben?”. Und dann “Wer ist meine Zielgruppe, wen will ich eigentlich ansprechen?”. Und das dritte ist, wie ich dann die Brücke schlage. Personal Branding ist dann sozusagen das Kommunikationstool, um aus meinem Erfahrungsschatz, aus meinen Kenntnissen, aus meinem Branchenwissen Themen über Posts an meine Zielgruppe zu transportieren, damit sie was lernen, damit sie einen Mehrwert davon haben. Und dieses Thema “Mehrwert” ist beim Personal Branding unfassbar wichtig. Denn sonst werde ich am Ende auch nicht als Expertin wahrgenommen, wenn ich einfach nur wischiwaschi wiedergebe, was irgendwer anders erzählt oder was vielleicht in den Medien diskutiert wird. Ohne meine Meinung dazuzugeben, verläuft sich das tatsächlich im Sand.

[34:40] – Ich würde immer dazu raten, wer sich dazu entscheidet beispielsweise LinkedIn für sich und seine Themen zu nutzen, um sich als Expertin zu positionieren, der sollte jeden Tag zumindest mal 30 Minuten auf der Plattform verbringen. Das heißt nicht, dass ich jeden Tag 30 Minuten lang damit verbringen sollte, etwas zu teilen, sondern der Austausch ist ganz wichtig. LinkedIn ist eine Social-Plattform, ein Social-Netzwerk, wo es primär darum geht, in Konversationen einzusteigen. Ich schaue mir an, was gerade für Themen über mein Feed laufen, wo ich vielleicht noch etwas beitragen und kommentieren kann. Dann sollte ich natürlich auch selber Inhalte teilen. Der einfachste Weg ist im Prinzip über Curated Content, also wenn ich z.B. einen interessanten Artikel gefunden habe, dass ich den dann mit meinem Netzwerk teile – aber bitte nie ohne eine personalisierte Nachricht. Also man sollte immer selber kurz etwas dazu schreiben, warum man diesen Artikel teilt. Warum er spannend ist, was vielleicht dieser eine Satz in diesem Artikel ist, an dem ich hängengeblieben bin. Weil am Ende sehen wir immer nur die obersten zwei Zeilen und die müssen mich greifen, die müssen mich packen. Ganz wichtig ist das taggen von Personen, Unternehmen oder Medien und das Nutzen von Hashtags, denn ohne kannst du keine Reichweite aufbauen, nicht weiter wachsen. Dann geht es darum die eigene Expertise zu zeigen. Was richtig gut läuft sind “How-To-Posts”, wo ich 2-3 Bullet Points zu einer Frage beantworte … Was auch gut funktioniert sind kurze Videos … Ich glaube ganz wichtig ist, dass ich immer einen Mehrwert bieten muss und eine Abwechslung reinbringen sollte.

Mit diesen Tipps kannst du hoffentlich jetzt gleich loslegen und an deiner Personal Brand arbeiten. Die Grundlage für deine Personal Branding Strategie habe ich dir hier noch einmal ganz kurz zusammengefasst:

  1. Was ist dein Fundament? Was macht dich aus, wer bist du, was sind deine Werte?
  2. Wen willst du ansprechen? Wer ist deine Zielgruppe?
  3. Wie kannst du die Brücke zwischen dir und deiner Zielgruppe schlagen? Wie bietest du Mehrwert und Wissen an?

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg beim Durcharbeiten dieser Episode. Teile deine Ergebnisse auch gerne in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt. Christina findest du auf LinkedIn übrigens unter Christina Richter – verbinde dich dort mit ihr und profitiere von ihrem unglaublich hilfreichen Wissen.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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Alle Facebook-Gruppen Funktionen im Überblick.

Du möchtest eine Facebook-Gruppe erstellen, weißt aber nicht genau welche Funktionen sie bietet und willst dir stundenlanges googeln ersparen? Dann bist du hier genau richtig. Wir haben die Recherche für dich übernommen und stellen dir nicht nur alle Funktionen von Facebook-Gruppen vor, sondern haben auch grafische Beispiele erstellt.

Live Videos, Facebook-Gruppen und Messenger Bots bieten tolle Möglichkeiten, um auch zukünftig von organischer (also kostenfreier) Reichweite zu profitieren. Falls du also noch am Überlegen bist, habe ich hier außerdem noch 9 Gründe, warum du eine Facebook-Gruppe gründen solltest.

 

Die Facebook-Gruppen Funktionen auf einen Blick.

Der Gruppenname
Wenn du einen sperrigen Namen mit vielen Keywords hast, kann das in der SEO sehr hilfreich sein.

Das Gruppen-Icon
Auch das Icon kann hilfreich sein, um Aufmerksamkeit auf deine Gruppe zu ziehen.

Alle Facebook-Gruppen Funktionen im Überblick

 

Die Gruppenart
Die Art deiner Gruppe auszuwählen, ist nicht nur hilfreich für dein neues Mitglied (um zu verstehen worum es geht), sondern auch um Optionen freizuschalten, wenn du zum Beispiel eine Verkaufsseite einrichten möchtest.

Gruppenart von Facebook Gruppen einstellen

 

Die Facebook-Gruppen Beschreibung
Die Beschreibung dient nur der Information deiner Mitglieder. Bei der Suchfunktion ist sie nicht entscheidend.

die richtige Facebook Gruppen Beschreibung

 

Orte
Wenn du einen Ort ausgewählt hast, bekommen Menschen in der Nähe deine Gruppe eher angezeigt.

Tags
Tags helfen den Nutzern Gruppen zu finden, denen sie vielleicht beitreten möchten. Unter den angezeigten Vorschlägen kannst du passende auswählen.

Apps
Du kannst Drittanbieter-Anwendungen in deiner Gruppe installieren, zum Beispiel für Live Videos oder zum automatisierten Posten.

Verknüpfte Seiten
Du kannst deine Gruppe mit einer Facebook-Seite, einem Unternehmen oder einer Person verbinden.

Facebook Gruppen Einstellungen

 

Farbe
Aus deinem Titelbild extrahiert Facebook eine Palette an Farben, die den Mitgliedern in der mobilen Gruppenansicht angezeigt wird. Die wichtigsten Nutzerelemente werden dementsprechend eingefärbt. So bringt man dich auf einen Blick mit der Gruppe in Verbindung – das hilft dir bei deinem Branding.

Internetadresse
Hier kannst du die Kurzversion deiner URL festlegen, unter der deine Gruppe gefunden wird (genannt: Vanity-URL). Ab 5.000 Abonnenten kannst du diese nicht mehr ändern.

Privatsphäre
Wenn du nicht möchtest, dass alle einfach Mitglied deiner Gruppe werden können, kannst du einstellen, dass die Administratoren deiner Gruppe neue Mitglieder erst bestätigen müssen. Mögliche Einstellungen sind: öffentlich und privat.

Facebook-Gruppen verbergen
Wenn du nicht möchtest, dass Nicht-Mitglieder deine Gruppe finden, kannst du unter dieser Funktion einstellen, dass sie verborgen ist.

Abzeichen
Um deine Mitglieder zum Mitmachen anzuregen, kannst du Abzeichen anbieten. Du kannst auswählen welche Abzeichen sich in deiner Gruppe verdient werden können. Dadurch incentivierst du deine Abonnenten sich mehr zu engagieren.

Beitragsthemen
Kategorien, in die du deinen Beitrag einpflegen kannst. So können Mitglieder schneller finden wonach sie suchen und die Mitglieder wissen, worum ist in deiner Gruppe geht.

Facebook-Gruppen Funktionen auf einen Blick

 

Bereiche
Mentoring: Die Mitglieder deiner Gruppe können ihre Hilfe im Bereich ihrer Expertise für andere Mitglieder anbieten. Die Angebote werden in einer Liste gesammelt und nach Hilfe suchende Mitglieder können in der Liste schauen, was angeboten wird und sich dann ggf. mit passenden Angeboten und Mitgliedern verbinden.

Social Learning-Lektionen: Diese Funktion ist eigentlich wie eine reguläre Gruppe, nur können Administratoren die Beiträge in Lektionen anordnen und ihre Reihenfolge ändern. Das eignet sich besonders für Vermittlung von Wissen in Kursen. Mitglieder können anklicken, dass sie einen Beitrag gelesen haben und so den Administrator über ihre Interaktion mit einem Post informieren. Administratoren können Insights über Interaktionen mit Lektionen aufrufen.

Instant Games: Gruppenmitglieder können in der Gruppe Spiele spielen und sich Einladungen schicken.

Facebook Gruppen Bereiche

 

Bestätigung von Mitgliedern
Hier kann ausgewählt werden, ob alle Mitglieder andere Mitglieder bestätigen können (wenn die Gruppe nicht öffentlich zugänglich ist) oder nur Administratoren und Moderatoren.

Vorabbestätigung von Mitgliedern
Hier kannst du Gruppen oder Seiten auswählen, deren Mitglieder automatisch als Mitglieder deiner Gruppe bestätigt werden. So sparst du dir Zeit.

Mitgliedsanträge deiner Facebook Gruppe
Um potenzielle Mitglieder besser kennenzulernen oder auszuwählen, kannst du ihnen bis zu drei Fragen stellen, die sie beantworten müssen, um eine Beitrittsanfrage zu stellen. Nur die Administratoren und Moderatoren können die Antworten sehen.

Automatische Genehmigung von Mitgliedern
Hier kannst du festlegen, welche Bedingungen von Mitgliedern erfüllt sein müssen, damit sie automatisch akzeptiert werden.

Mitgliedsanträge von Facebook-Seiten
Hier kannst du entscheiden, ob Facebook-Seiten Mitglieder deiner Gruppe werden können.

Berechtigung zum Posten
Können alle Mitglieder etwas in deiner Gruppe posten oder nur die Administratoren?

Beitragsbestätigung
Wenn du möchtest, dass ein Gruppenbeitrag vor Veröffentlichung von dir genehmigt wird, kannst du das hier auswählen.

Mitglieder in Facebook Gruppe bestätigen

 

Nachrichten bei Regelverstoß
Dieses neue Feature erlaubt dir schnell Mitglieder in Kenntnis über Regelverstoß zu setzen, sollten diese sich nicht an die definierten Gruppenregeln halten. Hier wählst du aus gegen welche Regeln das Mitglied verstoßen hat.

Facebook Gruppen Regeln

 

Genehmigung von vertrauenswürdigen Mitgliedern zum Posten
Wie erwähnt kannst du einstellen, dass Beiträge von Mitgliedern vor der Veröffentlichung von dir genehmigt werden müssen. Gibt es in deiner Gruppe einige Mitglieder, die du als besonders vertrauenswürdig erachtest, kannst du einstellen, dass diese posten können, ohne dass du ihre Beiträge erst genehmigst.

Ankündigungen 
Mit dem neuen Ankündigungstool können bis zu zehn Beiträge von dir als News ganz oben auf der Seite erscheinen.

Facebook Gruppen Ankündigungen

 

Regeln
Es gibt einen Bereich, in den du deine Gruppenregeln einbinden kannst und der von Mitgliedern immer wieder aufgerufen werden kann.

Facebook Gruppenregeln erstellen

 

Watchparty
Videos, die du in der Gruppe postest, können live von den Gruppenmitgliedern geschaut werden. Das Video läuft ab und nur in dieser Echtzeit können Nutzer zusehen.

Facebook Gruppen Watchparty

 

Treffen planen
Wie bei einem normalen Event auf Facebook kannst du in der Gruppe gemeinsam mit den anderen Mitgliedern ein Treffen planen. Dazu klickst du auf den Button “Treffen planen”, wählst Ort und Datum aus und alle, die an dem Event teilnehmen wollen, müssen vorher auf „teilnehmen“ klicken.

Facebook Gruppen Treffen planen

 

Gemeinnützige Organisation unterstützen
Aus einer Liste von Organisationen kannst du auswählen, welche du unterstützt und so andere dazu ermutigen, dieser Organisation (finanziell) zu helfen oder ihre Aufmerksamkeit auf das betreffende Thema zu lenken.

Facebook Gruppen gemeinnützige Organisation unterstützen

 

Gruppen-Insights
Die Insights erlauben dir die folgenden drei Metriken zu überprüfen und sie als Daten herunterzuladen:

  1. Neue Mitglieder der letzten 28 Tage (die letzten zwei Jahre sind nachvollziehbar).
  2. Die Anzahl an Beiträgen, Kommentaren und Interaktionen der letzten 28 Tage.
  3. Die aktivsten Personen deiner Gruppe der letzten 28 Tage.

Facebook Gruppen Insights

 

Beitrag-Formatierung
Du kannst als Administrator und als Mitglied die Schrift deiner Ankündigungen auswählen und Stichpunkte einfügen, um sie hervorstechen zu lassen und sie von den anderen Beiträgen abzuheben.

Facebook Gruppen Beitrag formatieren

 

Kollaborationen
Es wird eine Reihe neuer Funktionen für die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen für Gruppen geben.

Stummschalten von Mitgliedern
Neben den freundlichen Abmahnungen kannst du auch auswählen, ob du bestimmte Mitglieder für einen begrenzten Zeitraum stummschalten willst (für 12 Stunden bis zu 7 Tagen). Die einzelnen Mitglieder kannst du, wie bereits beschrieben, über den Regelverstoß informieren.

Mitglied in Facebook Gruppe stummschalten

 

Customer Support für Admins
Mittlerweile unterstützt Facebook Gruppen-Administratoren bei Schwierigkeiten. Musste man früher noch lange warten, um Hilfe zu bekommen, verspricht Facebook Gruppen-Administratoren Hilfe innerhalb eines Werktags bei technischen Problemen.

Tutorials
Auch diese Tutorials sind Teil der Hilfestellung von Facebook für Administratoren. Es handelt sich um 5-Minuten-Online-Kurse von Facebook, um erfolgreich eine Business- Seite und Gruppen aufzubauen.

 

Die Checkliste für die Erstellung deiner Facebook Gruppe.

Alle Funktionen von Facebook-Gruppen im Überblick – lade dir hier das kostenfreie PDF inkl. Checkliste herunter.

 

Hast du noch Fragen zu Facebook-Gruppen? Dann stelle sie mir gerne in den Kommentaren.

Alles liebe, Deine Tanja

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Wie du ein Vision Board erstellst – Eine Anleitung für deine Zielecollage.

Ich bin ein großer Vision Board beziehungsweise Dream Board Fan. Auf deutsch werden sie auch Zielecollage genannt. Vielleicht hast du davon schon einmal gehört?

In 2008 bin ich das erste Mal auf Zielecollagen aufmerksam geworden. Damals lebte ich in Kanada und eine Freundin von mir hat zum Jahresende hin an ihrem Vision Board gearbeitet. Sie visualisierte dort ihre Ziele und Träume. Ich fand das absolut inspirierend und entdeckte dieses Tool für mich, für meine Träume und Ziele. Ich hatte schon immer große Pläne und viele Wünsche und sie auf Papier zu bringen, fühlte sich grandios an. Denn so konnte davon nichts mehr verloren gehen.

Hast du schon ein Vision Board?

Falls nein, dann lies unbedingt weiter und gönne dir danach eine kleine kreative Auszeit, um an deinem Vision Board zu basteln. Denn damit visualisierst du deine Ziele und Träume, damit du dich so oft wie möglich mit ihnen verbinden kannst. Am besten jeden Tag, um sie nicht aus den Augen zu verlieren. Denn wie sagt man doch so schön: „Aus den Augen, aus dem Sinn.“ – so ist das auch mit deinen Zielen. 😉

 

Warum sollte ich ein Vision Board erstellen?

Selbstständig zu sein ist nicht einfach. Beschreiben wir die Selbstständigkeit mal als hektisch, chaotisch, nervenaufreibend, spannend, inspirierend und bereichernd. Eine wahre Achterbahn der Gefühle. Um ein positives Mindset zu bewahren und um auf Kurs zu bleiben, ist es wichtig, dass wir uns an unsere Ziele erinnern. Täglich, wöchentlich, monatlich. Nach dem Aufstehen, vor dem Zubettgehen. Nicht nur im Kopf, sondern visuell erlebbar an einem bestimmten Ort in unserer Wohnung. Damit unsere Träume uns nicht verlorengehen.

 

Vision Boards funktionieren!

Ja, sie funktionieren, sehr gut sogar, und das sage ich aus eigener Erfahrung.

Durch Visualisierungen erreichen wir unsere Ziele einfacher und schneller, dein Unterbewusstsein unterstützt dich dabei bei der Zielerreichung.

Im Vergleich zum letzten Jahr bin ich meinen Zielen wieder ein Stückchen näher gekommen. Einige meiner Träume auf der Collage konnte ich realisieren, wie z.B. ein Urlaub in Südkorea und ein Kurztrip nach Portugal. Mein Vision Board erinnert mich außerdem daran gesund zu essen, Sport zu treiben, Spaß zu haben und die Natur zu genießen.

Vision Boards funktionieren, weil es dich immer wieder an deine Ziele erinnert und dich auf Spur bringt, wenn du es dir anschaust. Träume groß, werde kreativ und verbinde dich mit deinen Wünschen und Visionen.

 

So erstellst du dein Vision Board.

 

1. Utensilien besorgen.

Besorge dir eine Pinnwand oder Pappe sowie Reiszwecken oder Kleber. Außerdem brauchst du Stifte, Papier und, nach Wahl, Dinge wie bunte Deko-Klebebänder, um deinem Vision Board noch das gewisse Extra zu geben.

 

2. Ziele und Träume notieren.

Erlaube dir groß zu träumen und schreibe dir all deine Ziele  auf, die du auf deinem Vision Board visualisieren möchtest. Alles ist erlaubt und keine Vision ist zu groß!

Notiere dir deine Träume für alle Lebensbereiche: Beruf, Gesundheit, Freunde & Familie, Geld, Beziehungen, Spaß & Hobbies, Persönliches Wachstum, … . Dem persönlichen Wachstum sind keine Grenzen gesetzt.

 

3. Bilder suchen bzw. Grafiken erstellen.

Suche alte Zeitschriften und Magazine zusammen, durchforste sie nach Bildern, die deine Träume repräsentieren, und schneide sie aus. Du kannst auch Fotos und Grafiken im Internet suchen, Wörter oder Zahlen mit Hilfe von canva.com aufhübschen und danach ausdrucken. All die vielen Bilder klebst du dann auf dein Visionboard.

 

4. Affirmationen, Schlagwörter und Zitate auswählen.

Füge aussagekräftige Wörter, Affirmationen oder Zitate hinzu, die dir Mut machen und helfen, deine Ziele und Träume zu verfolgen. Auf meinem Vision Board findest du z.B. die Wörter „Mut“, „Vertrauen“ und „Authentizität“. Schlagwörter, die mich dabei unterstützen meine Ziele zu verfolgen und nicht vom Weg abzukommen.

 

5. Vision Board prominent aufhängen.

Wenn du dein Vision Board fertig hast, ist es an der Zeit, es an einem prominenten Ort zu platzieren. Bei mir hängt es über meinem Schreibtisch und ich kann es mehrere Male am Tag betrachten und mir klar machen, wofür sich der ganze Aufwand lohnt.

PS.: Wenn du viel unterwegs bist, dann solltest du dir auch eine digitale Version erstellen. Entweder als Grafik, die du als Desktop-Hintergrund nutzt, oder als Pinterest- oder Trello-Board. Wichtig ist nur, dass du es dir zur täglichen Routine machst, dir dein Vision Board anzusehen.

 

Aktualisierung deines Vision Boards.

Mein Vision Board aktualisiere ich mindestens 1x pro Jahr. Entweder kommen Dinge hinzu oder sie werden geändert. Dinge, die ich in mein Leben holen möchte, die es zu erleben oder zu erreichen gilt.

 

Ich wünsche dir viel Spaß bei der Gestaltung deines Vision Boards. Erzähle mir gern in den Kommentaren, welche Erfahrungen du mit Vision Boards gemacht hast oder ob ich dich inspirieren konnte, deines zu erstellen.

Alles Liebe,

Deine Tanja


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Warum du dich einer Mastermind-Gruppe anschließen solltest

Teil einer Mastermind-Gruppe zu werden, war eine der besten Entscheidungen, seit dem Schritt in die Selbstständigkeit. Davor war ich viel zu sehr auf mich allein gestellt. Tauschte mich nur wenig aus und stellte mich den meisten Herausforderungen selbst und so wie ich es für gut und richtig hielt. Egal ob schwierige Kunden oder Feedback auf Strategien, die ich entwickelte. Ich merkte gar nicht, wie sehr mir der Austausch mit anderen fehlte, bis ich mich einer Mastermind-Gruppe anschloss

 

Was ist eine Mastermind-Gruppe?

Das Mastermind-Konzept kommt aus den USA. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts erzählte Napoleon Hill in seinem Buch „Think and Grow Rich“ (Denke nach und werde reich) von Mastermind-Gruppen.

Kurz gesagt ist eine Mastermind-Gruppe eine kleine Gruppe gleichgesinnter, die sich regelmässig dabei unterstützen Ihre Ziele zu erreichen. In Deutschland werden Mastermind-Gruppen oft auch als Erfolgsteam bezeichnet oder übersetzt.

So richtig verbreitet hat sich das Mastermind-Konzept hier in Deutschland noch nicht. Viele Selbstständige und (Online)-Unternehmer sind Teil einer oder mehrerer Mastermind-Gruppen und möchten diesen wertvollen Austausch mit Gleichgesinnten nicht mehr missen.

 

Warum soll ich mich einer Mastermind-Gruppe anschliessen?

Das Leben von (Solo)-Selbstständigen kann sehr einsam, frustrierend und eintönig sein. Zu Beginn der Selbstständigkeit haben wir große Ziele, die wir erreichen wollen. Mit dem Start der Selbstständigkeit merkt man schnell, dass es doch gar nicht so einfach ist, diese großen Ziele zu erreichen. Es ist gar nicht so leicht Kunden zu gewinnen und Geld zu verdienen. Wo finde ich Kunden oder auch wie finde ich Kunden, ist eine Frage, die sich viele Selbstständige stellen. Je verschwommener der Weg zur Zielerreichung wird, desto schwerer fällt es, die ursprünglichen Ziele zu verfolgen. Die anfängliche Motivation lässt schnell nach und viele Selbstständige fühlen sich allein, überfordert und verwirrt.

 

Der Austausch mit Gleichgesinnten ist wertvoll.

Auch mir ging es in den ersten Jahren meiner Selbstständigkeit genauso. Mein Büro war mein Home Office oder das Büro meiner Kunden. Je nachdem, ob ich einen Termin vor Ort hatte. Außerdem war ich viel unterwegs. Auf Messen, um Kunden zu akquirieren, auf dem Weg zu (potentiellen) Kundengesprächen und Meetings. Mit anderen Selbstständigen tauschte ich mich nicht aus.

Ehrlich gesagt kannte ich kaum jemanden, der ebenfalls selbstständig war.

Oft sehnte ich mich nach mehr Austausch mit anderen selbstständigen Frauen. Netzwerktreffen mied ich größtenteils. Ein paarmal versuchte ich es und gab dann auf. Für mich waren diese Treffen immer zu steif, zu langweilig und konservativ.

 

Mit dem Start von she-preneur.de änderte sich vieles.

Ich rief ins Leben was mir fehlte und gründete im ersten Schritt die she-preneur Community als Facebook-Gruppe im Juni 2016. Nicht nur ich wollte mich mit  selbstständigen Frauen austauschen. Anderen selbstständigen Frauen wollte ich ebenfalls diese Möglichkeit geben und ihnen dafür eine Plattform bieten.

Die she-preneur Community bezeichne ich als eine „mastermindartige“ Gruppe. Hier tauschen sich selbstständige Frauen und solche die es noch werden wollen offen aus, erhalten Antworten auf ihre Fragen, erzählen von ihrem Herausforderungen und Rückschlägen und feiern ihre Erfolge. Die Möglichkeit sich mit Gleichgesinnten offen auszutauschen wird sehr geschätzt. Der Austausch ist aber eher unverbindlich und sporadisch.

 

Anders ist es bei echten Mastermind-Gruppen.

Die Mitglieder einer Mastermind-Gruppe treffen sich regelmäßig in der selben Konstellation – virtuell oder persönlich. Sie nehmen den Austausch mit den anderen Teilnehmern ernst und sehen die Treffen als verpflichtenden und wichtigen Termin, der nur in Ausnahmesituationen abgesagt wird. Seit November 2016 bin ich Teil einer Mastermind-Gruppe. Zu Beginn eines jeden Treffens tauschen wir uns über unsere Erfolge aus. Im Anschluss hat jedes Mastermind-Mitglied Zeit über aktuelle Herausforderungen zu sprechen. Die anderen hören zu und geben ehrliches und konstruktives Feedback. Am Ende werden die nächsten Ziele fürs eigene Business definiert und kommuniziert. Wir treffen uns alle zwei Wochen. Der Termin steht fest im Kalender.

Der regelmäßige Austausch mit den anderen Gruppenmitgliedern hilft beim Dranbleiben und verfolgen der eigenen Ziele und fördert zudem die Motivation. Mitglieder einer Mastermind-Gruppe fördern und fordern sich gegenseitig.

 

Es gibt auch organisierte Mastermind-Gruppen.

Oft ist es einfacher, sich einer organisierten Mastermind-Gruppe anzuschließen. Diese Gruppen sind kostenpflichtig und noch verbindlicher. Sie laufen meist über einen bestimmten Zeitraum. Es gibt einen Organisator und Moderator, der die jeweiligen Termine koordiniert und moderiert.

Ich biete im she-preneur insider club jeden Monat eine virtuelle Mastermind-Session an, in der sich die Frauen aus dem she-preneur insider club virtuell per Videokonferenz in Kleingruppen von vier bis sechs Personen austauschen können.

Schließe auch du dich einer Mastermind-Gruppe an und nutze die Möglichkeit, dich mit anderen selbstständigen Frauen zu vernetzten und regelmässig auszutauschen.

 

Bist du schon Teil einer Mastermind-Gruppe? Welche Erfahrung hast du gemacht und welche Tipps hast du? 

Ich freue mich auf deinen Kommentar.

 

Alles liebe,

Deine Tanja


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Der Elevator Pitch und warum du ihn unbedingt drauf haben solltest

Der Elevator Pitch gehört zu den Dingen, die man als Selbstständige unbedingt drauf haben sollte. Du fragst dich gerade, was ein Elevator Pitch ist? Ich erkläre es dir kurz. Übersetzt bedeutet Elevator Pitch sowas wie Fahrstuhlpräsentation. Klingt komisch, oder? Wahrscheinlich ist genau das der Grund, warum sich der englische Begriff bei uns eingebürgert hat.

Elevator Pitch klingt einfach besser, professioneller und auf den Punkt gebracht. Mit Elevator Pitch ist eine kurze, prägnante Präsentation deines Unternehmens gemeint. Für deine überzeugende Vorstellung hast du nur etwa 30 bis 60 Sekunden Zeit, also in etwa solange wie eine Fahrt im Fahrstuhl dauert. 

Es ist gar nicht so einfach, sein eigenes Unternehmen in nur maximal 60 Sekunden vorzustellen. Ich könnte Stunden über mein Business und meine Vision erzählen, denn mit she-preneur habe ich mir meinen eigenen Traumjob geschaffen. Wenn ich einmal anfange, dann komme ich aus dem Erzählen gar nicht mehr raus.

Einigen Frauen aus meiner kostenfreien Facebook-Gruppe geht es genauso. Sie erzählen und erzählen und in ihren Worten schwingt unglaublich viel Freude und Begeisterung für den eigenen Job mit. Das ist wirklich toll. Ihre Geschichten sind sehr inspirierend.

Dennoch ist es wichtig, das du dich und dein Unternehmen kurz, prägnant und überzeugend vorstellen kannst. Denn nicht immer hast du die Zeit für eine ausführliche Vorstellung.

 

Ziel des Elevator Pitch.

Für uns Selbstständige gibt es viele Anlässe bei denen ein gut vorbereiteter Elevator Pitch zum Einsatz kommen kann.

Sei es auf Netzwerktreffen, bei Workshops und anderen Business-Veranstaltungen aber vor allem auch bei der Kundenakquise. In der ersten Zeit meiner Selbstständigkeit war ich viel auf Messen unterwegs. Messen eigenen sich gut, um mit potentiellen Kunden in Kontakt zu treten. Auf den Messen war mein Elevator Pitch mein Türöffner. Mit meiner Präsentation habe ich potentielle Kunden neugierig gemacht, mehr über mich und mein Angebot zu erfahren. Häufig folgten auf meinen Elevator Pitch gute Geschäftskontakte, Kooperationen und sogar gut bezahlte Projekte.

Dein Elevator Pitch sollte also zu deinen Handwerkszeug gehören, denn du bist Unternehmerin und brauchst Kunden, um erfolgreich selbstständig zu sein.

 

Die Formel für deinen Elevator Pitch.

Es gibt eine Formel für einen gelungen Elevator Pitch. Klasse, oder?

Am besten folgst du dieser auch bei der Erstellung deines Elevator Pitches, denn so stellst du sicher, dass keine unnötigen Details mit in deine Kurzpräsentation einfliessen. Wir gehen nach der AIDA-Verkaufsformel vor:

AIDA Verkaufsformal fuer Elevator Pitch

Bereite deinen Elevator Pitch gut vor. Aus dem Stegreif klappt das in der Regel nicht so gut. Viele verlieren den roten Faden und verwirren den Gesprächspartner mehr als ihn zu begeistern. Berücksichtige daher noch meine Tipps, damit dir dein Elevator Pitch auch gelingt!

 

Meine Tipps für deinen Elevator Pitch.

  1. Überlege dir einen starken Einstieg. Der erste Satz ist der Wichtigste, denn er muss die Neugier deines Gesprächspartners wecken.
  2. Stelle deine Besonderheit heraus. Warum sollte jemand gerade mit dir zusammenarbeiten oder von dir kaufen? Welche Vorteile bietest du, welche Besonderheiten umfasst dein Angebot. Welches Kundenproblem löst du mit deinem Angebot? Schreibe auf, was dich einzigartig macht.
  3. Präsentiere deinen Mehrwert. Was hat der Kunde davon, wenn er mit dir zusammenarbeitet? Warum sollte er sich für dich und nicht für deinen Wettbewerber entscheiden? Welchen Nutzen bietest du deinem Kunden?
  4. Ende mit einem Handlungsaufruf oder auch Call-to-Action genannt. Was ist der nächste Schritt? Gibt es ein Angebot? Soll ein Treffen vereinbart werden? Oder möchtest du deinen Zuhörern mitteilen, dass du gern ihre Fragen beantwortest oder dich auf den weiteren Austausch freust. Sei offen und einladend. Denke auch daran, deine Visitenkarten parat zu haben und zu überreichen.

 

Und noch ein paar weitere Dinge, die du unbedingt berücksichtigen solltest:

  1. Priorisiere deine Inhalte. In 60 Sekunden kannst du nicht viel erzählen, daher musst du schnell auf den Punkt kommen. Bereite einen oder maximal zwei Sätze vor, die dich und dein Unternehmen ausmachen. Schreibe am besten deine Kernaussagen auf und entscheide dann, welche davon am wichtigsten ist.
  2. Drücke dich verständlich aus und nutze keine Fachbegriffe. Übe deinen Elevator Pitch und lass dir Feedback geben, bevor du ihn einsetzt.
  3. Sei authentisch und zeige Begeisterung. Für viele von uns sollte dieser Punkt nicht allzu schwer sein. Das merke ich auch bei meinen Netzwerktreffen. Das Funkeln in den Augen ist da, wenn die Frauen sich und ihr Unternehmen vorstellen. Da kann man schonmal Gänsehaut bekommen 😉
  4. Rassel deine Selbstvorstellung nicht einfach runter. Rede nicht zu schnell und lege kurze Pausen ein. Deine Präsentation soll ja nicht wie auswendig gelernt klingen.
  5. Sei dir klar darüber wer deine Zielgruppe ist. Für ein Netzwerktreffen sollte dein Elevator Pitch etwas abgeändert werden. Die Grundbausteine bleiben aber identisch! Bereite am besten direkt mehrere Versionen für die unterschiedlichen Zuhörergruppen vor.

 

Deine Selbstpräsentation in Form des Elevator Pitch kann auch als Grundlage für deine Kundenkommunikation genutzt werden. Die einzelnen Textbausteine kannst du noch weiter ausarbeiten und dann für den Banner auf deiner Website oder Facebook nutzen. Aber auch für Broschüren, Flyer oder andere Werbemittel können die Textbausteine aus deinem Elevator Pitch zum Einsatz kommen.

 

Jetzt bist du dran!

Ich habe noch eine kleine Challenge für dich vorbereitet und ein Arbeitsblatt für dich vorbereitet, welches du die hier herunterladen kannst.

Nimm dir eine halbe Stunde Zeit und bereite deinen Elevator Pitch vor und präsentiere deinen Elevator Pitch in einem Video. Im Anschluss kannst du deinen Elevator Pitch in meine kostenfreie Facebook-Gruppe hochladen und dir so direkt das Feedback von anderen selbstständigen Frauen einholen. Klingt super? Dann nichts wie hin zu meiner kostenfreien Facebook-Gruppe.

Wenn du neu in die Gruppe kommst, dann suche einfach nach dem Beitrag „Elevator Pitch“ und füge dein Video den Kommentaren hinzu 🙂

 

Ich freue mich auf deinen Input und wünsche dir ganz viel Spaß bei der Ausarbeitung deiner Selbstpräsentation!

Alles Liebe,

Deine Tanja


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Businessplan schreiben leicht gemacht (Teil 2: Der Finanzplan).

Nachdem ich Dir im ersten Teil bereits die Grundzüge vom Businessplan erläutert und erste Hilfestellungen gegeben habe, geht es heute weiter mit dem zweiten Teil der Erstellung: Dem Finanzplan. Er ist das Herzstück Deines Businessplans. Von vielen Gründerinnen höre ich, dass Sie großen Respekt vor der Ausarbeitung dieses Teils haben. Einige schreiben ihn deswegen erst gar nicht. Stattdessen träumen sie ihren Traum der Selbstständigkeit lieber weiter. Dabei ist die Erstellung des Finanzplans gar nicht so schwer. Ich stelle Dir ein Muster zur Verfügung, mit dem Du direkt starten kannst.

Dein Finanzplan stellt die Entwicklung Deines Unternehmens in Zahlen dar. Er gibt Dir einen Überblick über die geplanten Kosten und Umsätze. So kannst Du schnell erkennen, ob Du mit Deinem Vorhaben auch Erfolg haben wirst. Alles was Du brauchst sind ein paar Zahlen. Viele davon hast Du schon vorliegen. Für andere musst Du Dir ein paar Angebote einholen. Aber auch das ist kein Hexenwerk.

 

Starten wir mit Deinem Unternehmerlohn.

Hierbei handelt es sich sozusagen um Dein Gehalt. Um Deinen Unternehmerlohn zu errechnen, musst Du zunächst Deine privaten Ausgaben ermitteln. Neben Deinen Ausgaben für Deine Wohnung gehören hierzu auch Deine Ausgaben für Lebensmittel, Kosmetik und Drogeriebedarf, Klamotten, Freizeit sowie Bausparverträge oder ähnliches. Auch die Ausgaben für Dein Haustier müssen hinzugerechnet werden. Für den Start der Selbstständigkeit macht es Sinn, die Kosten so niedrig wie möglich zu halten. Dein Unternehmen wird zu Anfang noch nicht viel abwerfen, daher wird es auch nicht möglich sein, Dir einen hohen Unternehmerlohn zu zahlen ohne Dein Unternehmen in Schwierigkeiten zu bringen. Ich habe daher zwei Kalkulationen für den Unternehmerlohn erstellt. Die erste Kalkulation war mein minimaler Unternehmerlohn, der sicherstellt, dass ich alles habe, was ich unbedingt zum Leben brauche. Die zweite Version war mein Wunsch-Unternehmerlohn, den ich nach 2-3 Jahren Selbstständigkeit erreichen wollte. So wusste ich sofort auf was ich hinarbeiten musste.

Neben Deinen privaten Kosten musst Du beim Unternehmerlohn auch noch die Kosten für Deine Krankenversicherung, die Einkommensteuer sowie die Sozialabgaben berücksichtigen. Auch das Thema Rentenversicherung gehört hierzu. Ich habe das Thema in den ersten Jahren vernachlässigt bzw. vernachlässige es immer noch, wenn ich ganz ehrlich bin.

 

Weiter gehts ist mit Gründungskosten und Investitionen.

Starte zunächst mit den Ausgaben für die Gründung Deines Unternehmens sowie eventuelle Investitionen. Gründungskosten fallen in der Regel schon vor beziehungsweise während der Gründung an. Zu den Gründungskosten gehören neben Beratungskosten auch Kosten für eventuelle Weiterbildungen, Bücher sowie die Erstellung von Visitenkarten, Logo und vieles mehr. Die meisten Investitionen wirst Du sicherlich erst während der Gründungsphase bzw. nach der Gründung tätigen. Vielleicht brauchst Du ein Auto, eine Büroeinrichtung, einen Computer oder ähnliches. Auch bereits vorhandene Güter kannst Du mit ihrem Restwert aufnehmen. Am Ende rechnest Du am besten noch einen kleinen Puffer in Höhe von 10 oder 20 Prozent mit ein, damit Du auf der sicheren Seite bist.

 

Deine laufenden Kosten ergeben den Kostenplan.

Im Kostenplan listet Du Deine geplanten geschäftlichen Ausgaben aus. Hier gehören zum Beispiel Deine Ausgaben für Telefon und Internet, Marketing, Weiterbildung, Porto, Kundenakquise sowie Steuerberatungskosten rein. Also alle Ausgaben, die im Zusammenhang mit Deiner Selbstständigkeit stehen.

 

Jetzt beschäftigen wir uns mit Deinen Umsätzen.

In den Umsatzplan gehören Deine geplanten Einnahmen. Das sind natürlich nur Schätzwerte. Dieser Teil ist etwas arbeitsintensiver. Vielleicht kannst Du hier auch schon auf Ergebnisse einer nebenberuflichen Selbstständigkeit zurückgreifen – das würde enorm helfen. Ansonsten empfehle ich Dir ein bisschen im Internet zu schauen was Deine Mitbewerber so machen und welche Preise veranschlagt werden. Plane hier lieber etwas konservativ, vor allem dann wenn Du noch keine Kunden in Aussicht hast. Wenn Du hier absolut nicht weiter weißt, dann nimm Kontakt zu einer Gründungsberatung auf. Auch ich stehe Dir gern zur Verfügung.

 

Der Liquiditätsplan zeigt Dir an, ob Dein Unternehmen zahlungsfähig ist und bleibt.

Dein Liquiditätsplan erfasst Deine Zahlungsströme, also Deine Einnahmen und Ausgaben.  Dein Liquiditätsplan zeigt Dir, ob Dein Geld ausreichend ist, um alle notwendigen Kosten zu decken. Dazu gehören zum einen die betrieblichen Ausgaben und zum anderen Dein Unternehmerlohn. Für die Erstellung des Liquiditätsplans musst Du auch die Zahlungsziele im Auge behalten, die Du Deinen Auftraggebern gewähren willst. Wenn Du also eine Rechnung im Juni ausstellst, kann es, je nach Zahlungsziel und Zahlungsmoral des Auftraggebers, kann es sein, dass das Geld erst im Juli auf Deinem Konto eingeht. Du musst im Liquiditätsplan also eine Verzögerung der Zahlungseingänge berücksichtigen.

Einfacher ist es die Ausgaben festzuhalten. Hier kannst Du genauer einschätzen, wann bestimmte Rechnungen bezahlt werden.

 

Mit der Rentabilitätsvorschau kannst Du die zukünftigen Erträge Deines Unternehmens einschätzen.

Ein Blick auf die Rentabilitätsvorschau zeigt Dir, ob Deine Kosten gedeckt sind und ob Du mit Deinem Vorhaben Gewinn erzielen kannst. Wenn Deine betrieblichen Kosten gedeckt sind und Du Dir vom Gewinn Deinen kalkulierten Unternehmerlohn auszahlen kannst, dann ist Dein Unternehmen rentabel.

 

Video-Interview zum Thema Business-Mindset mit Mindset-Coach Julia Lakämper

 

So, das war´s auch schon. Wie Du siehst ist es gar nicht so schwierig. Hab Mut und lege einfach los. Der Rest kommt nach und nach. Und zögere nicht, Fragen zu stellen bzw. eine Beratung in Anspruch zu nehmen.

Alles Liebe,

Deine Tanja


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