Woran du erkennst, welche Aufgaben wirklich wichtig sind

Ein Beitrag, der sich ganz gezielt mit folgenden Schlagwörtern definieren lässt: Produktivität, Zielsetzung und Fokussierung. Das Problem ist nämlich: Viele Selbstständige kommen mit ihrem Business nicht voran. Sie verschwenden Zeit, weil sie sich nicht mit den richtigen Dingen beschäftigen, aber dennoch ständig busy sind.

Selbst und ständig zu arbeiten geht auf Dauer nicht gut, wenn man sich keine Ruhephasen gönnt und den Fokus nicht auf das Wesentliche legt. Umso wichtiger ist es, dass wir effizient arbeiten – uns also mit den richtigen Dingen beschäftigen, um ein Ziel zu erreichen.

Effizient arbeiten bedeutet, dass wir gezielt arbeiten und nur die Sachen angehen, die uns und unser Business vorantreiben. Denn nur dann sehen wir Erfolge. Und der Erfolg, egal ob als positives Feedback, als Umsatzsteigerung, als Zielerreichung, ist die Motivation und der Antrieb für unser Tun und Handeln.

Wenn du dich jetzt fragst, wie du das denn überhaupt schaffen sollst, dann habe ich ein kleines Zauberwort für dich: FOKUS! Sich fokussieren und eben auf das Wesentliche konzentrieren, sich nicht zu verzetteln, das ist der Erfolgsschlüssel. Wenn du dich fokussierst, richtest du dich auf ein bestimmtes Ziel aus und das mit all deiner Kraft und Energie.

Wie du dich fokussierst und sofort mehr in weniger Zeit schaffst.

1. Zielsetzung.

Was ist dein Ziel?

Definiere dir ein großes, langfristiges Ziel. Eines, das du wirklich erreichen willst und kannst. Behalte es im Auge und richte all deine Aufgaben darauf aus. Das kann ein Umsatzziel sein oder die Gewinnung eines bestimmten Kunden. Oder das Erreichen vollkommener Unabhängigkeit in Bezug auf deine Selbstständigkeit. Oder mehr Reichweite für deinen Blog, dein Business. Der Vielfalt sind da keine Grenzen gesetzt.

Mein persönliches Ziel ist es, dass der she-preneur insider club weiter wächst. Ich möchte neue Mitglieder gewinnen und den Mitgliederbereich bekannter machen. Das erreiche ich durch Gastartikel, Blogbeiträge, Kooperationen oder Webinare – und darauf richte ich meine To-Dos aus.

2. Definiere deinen Fokus.

Das bedeutet nichts anderes, als das du definierst, mit welchen Aufgaben du dich diese Woche beschäftigst, die dich deinem langfristigen Ziel ein Stück näher bringen.

Ich empfehle dabei sich am Tag nur eine einzige Fokusaufgabe herauszusuchen. Was nicht bedeutet, dass ich nicht Kundentermine wahrnehme oder keine E-Mails beantworte. Das findet natürlich zusätzlich statt und gehört zur Selbstständigkeit einfach dazu. Zusätzlich habe ich für diesen Tag aber auch meine eine große Fokusaufgabe im Kopf, die es umzusetzen gilt.

Bedenke dabei: Ist diese Aufgabe wirklich hilfreich beim Erreichen deines großen, langfristigen Ziels? Wenn ja, super! Wenn nein, dann solltest du die Aufgabe noch einmal überdenken.

3. Arbeitsphasen.

Plane feste Arbeitsphasen für deine Fokusaufgabe ein. Wann hast du heute Zeit, um dich mit der Aufgabe zu beschäftigen? Das kann 1 Stunde sein, es können aber auch 2 oder mehr Stunden eingeplant werden. Je nachdem wie viel Zeit du hast oder wie lange deine Fokusaufgabe benötigt.

Arbeite dabei JEDEN Tag ein kleines Stück an einer Fokusaufgabe, denn dann hast du immer das Gefühl, dass du auch vorwärts kommst. Ich persönlich trage mir die Zeiten in meinen Kalender ein, um sie so für andere Aufgaben zu blockieren.

4. KEIN Multitasking.

Keine Ablenkung, kein Multitasking. Punkt. Bedeutet also, dass du alle Störfaktoren – E-Mails, Facebook, Telefon – ausschaltest. Arbeite konzentriert an dieser einen Aufgabe, erst danach beschäftigst du dich wieder mit den alltäglichen Dingen.

Wenn du mit deiner Fokusaufgabe fertig bist, dann gönne dir eine Pause bei Kaffee oder Kuchen, wahlweise auch einen entspannten Spaziergang. Eine kleine Wertschätzung für Körper und Seele und eine Belohnung für die getane Arbeit.

Zum Schluss habe ich noch einen Buchtipp für dich: The One Thing: Die überraschend einfache Wahrheit über außergewöhnlichen Erfolg* von Gary Keller und Jay Papasan. Darin geht es um genau das Thema, um die Konzentration und Fokussierung auf die eine Sache, die dich deinem Ziel ein Stück näher bringt.

Verrate mir doch in den Kommentaren: Bist du mit deiner Produktivität zufrieden?

Alles liebe, Deine Tanja

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

3 Gründe, warum du noch nicht von deinem Business leben kannst.

Wir möchten lieben, was wir tun. Von morgens bis abends, beruflich, wie auch privat. Und vor allem beruflich möchten wir damit unser Geld verdienen, um unseren Lebensstil zu finanzieren und uns Wünsche zu erfüllen.

Das eigene Business darf dabei kein Hobby bleiben, denn schließlich steckt wahnsinnig viel von deinem Herzblut und deiner Energie darin. Du hast zwar das Ziel, dass du von deinen Ideen und von deiner Leidenschaft leben möchtest, aber dir fehlt noch das richtige Mindset und die passenden Strategien und Konzepte.

Lass mich das Problem kurz und knapp zusammenfassen: Du liebst deinen Job und dein Traum ist zur Realität geworden, aber du kannst von deinem Business noch nicht leben. Du verdienst nicht das Geld, was du verdienen möchtest. Es ist aber wichtig, dass man genau dafür etwas tut!

In dem Artikel erfährst du die drei wichtigsten Punkte, an denen du erkennst, dass dein Money Mindset ein Upgrade braucht.

 

Die 3 Gründe, warum du noch nicht von deinem Business leben kannst – und die passenden Lösungen.

 

1. Deine Glaubenssätze.

Oftmals ist es einem nicht bewusst, dass es die eigenen Glaubenssätze sind, die uns daran hindern, mehr oder überhaupt Geld mit unserem Business zu verdienen.

Lass mich gleich einmal ein paar Beispiele für negative Denkweisen aufzählen:

  • „Ich bin nicht gut genug in dem, was ich tue, und deshalb verdiene ich nicht genug Geld.“
  • „Der Markt ist zu klein und deshalb verdiene ich nicht genug Geld.“
  • „Es gibt schon viel zu viele, die das tun, was ich mache, und deswegen verdiene ich nicht genug Geld.“
  • „Es ist nicht der richtige Zeitpunkt, vorher muss ich noch die Weiterbildung XY machen, deswegen verdiene ich nicht genug Geld.“
  • „In meiner Branche sind keine höheren Preise möglich, deswegen verdiene ich nicht genug Geld.“

Die Liste lässt sich beliebig erweitern und sicherlich erkennst du dich in einigen der Aussagen wieder. Es ist eine Art Prokrastination, die erstmal im eigenen Kopf sehr sinnvoll erscheint … aber irgendwann eben nicht mehr sinnvoll ist. Du hinderst dich damit in deiner eigenen Weiterentwicklung.

Diese Glaubenssätze manifestieren sich in Geldblockaden, die sich nicht mehr rational erklären lassen. Denn wirtschaftlich gesehen bist du deinen Preis absolut wert – emotional und unbewusst aber hält dich etwas in dir ab, genau diesen Preis zu verlangen. Es ist eine Blockade, die nicht offensichtlich ist, die es aber gilt zu überwinden. Denn dieses Verhaltensmuster lässt dich nicht mehr Geld verdienen, es lässt dich es nicht genießen, es angemessen sparen, es sinnvoll ausgeben, es bei dir halten und es professionell verwalten.

Auch wenn es in Deutschland tief verankert ist, dass man nicht über Geld spricht, solltest du genau das machen. Tausche dich mit Freunden und Kollegen aus deiner Branche aus. Sprich mit ihnen darüber und schaue, ob sie die gleichen Glaubenssätze haben oder ob ihr euch in der Preisgestaltung gegenseitig unterstützen könnt.

Mir persönlich hat es sehr geholfen, dass ich gemerkt habe: je mehr ich in mich investiere, desto höher kann ich meine Preise ansetzen, weil ich erkannt habe, wie sehr ich anderen Menschen weiterhelfen kann. Ich kenne mittlerweile den Wert meiner Leistung und habe mehr Selbstvertrauen in meine Preise bekommen – ich konnte sie viel leichter durchsetzen.

Wenn du nach dem Glaubenssatz lebst, dass du hart arbeiten musst um mehr Geld zu verdienen, dann musst du dir als erstes beibringen, weniger zu arbeiten! Schenke dir selbst den Glauben, dass du auch mit weniger Arbeit mehr erreichen kannst. Du und dein Business sind es wert darin zu investieren.

 

2. Das Verhältnis zwischen Freelancing oder Nebenberuf zum eigenen Unternehmen.

Hast du noch einen Nebenjob (vielleicht auch Hauptjob) oder arbeitest du als Freelancer neben deinem eigenen Unternehmen? Wie schaut es da mit dem Prozentsatz aus? Fifty – fifty oder eher 70% – 30%? Hier entsteht bei vielen die Gefahr, dass sie sich auf ihrem „Brotjob“ ausruhen, der Bequemlichkeit halber, und nicht in ihrem eigenen Business vorankommen.

Die Motivation fehlt, weil der Fokus auf der falschen Seite liegt. Und das ist der Punkt, an dem du dein Mindset ändern musst. Entwickele eine Strategie, die es dir erlaubt deinen Fokus zu verschieben, hin zur Weiterentwicklung deines eigenen Business. Damit sich der Prozentsatz in die richtige Richtung bewegt, musst du dran bleiben und vor allem muss dir klar werden, welchen Anteil die jeweiligen Seiten im Moment haben. Setze dir ein Ziel, einen Zeitpunkt in der Zukunft, bis zu dem der Prozentsatz auf der richtigen Seite 100% betragen soll. Miss deine Zahlen und lasse dir dadurch helfen, den Fokus zu finden.

 

3. Die energetische Einkommensgrenze.

Zum Beginn deiner Selbstständigkeit hast du dir sicherlich jährlich eine fiktive Einkommensgrenze gesetzt, vielleicht sogar eher unbewusst. Und wahrscheinlich hast du diese Grenze zwar erreicht, aber nie überschritten. Habe ich recht?

Wenn du deine Umsätze jährlich steigern konntest, dann hast du kaum Geldblockaden. Wenn dem aber nicht so ist, dann liegt es wahrscheinlich daran, dass sich dieser eine Punkt, deine Einkommensgrenze, in deinem Kopf manifestiert hat und dass du dich darauf ausruhst. Eigentlich wolltest du ja darüber hinaus, aber energetisch hälst du dich daran fest. Weil es den niedrigsten Energieaufwand bedeutet und du dich in deinem Wohlfühlbereich befindest.

Wieder musst du etwas in dir bewegen, um diese Blockade zu überwinden. Erstelle dir ein Vision Board und visualisiere eine höhere Zahl, die dir im ersten Moment vielleicht utopisch erscheint, die aber noch immer im Bereich des Machbaren liegt. Suche dir Vorbilder; Menschen, die dir zeigen, dass sie auch mal an dem Punkt waren, an dem du gerade bist, die es aber dennoch geschafft haben.

 

Wenn du das nicht alleine schaffst, das Umdenken in deinem Mindset, dann bediene dich der Hilfe von Ratgebern, Coaches oder auch Freunden, die den gleichen Ehrgeiz wie du haben. Hauptsache du änderst deine Denkweise.

Was denkst du über Geld? Schreibe mir doch gerne in den Kommentaren, welche Glaubenssätze sich in deinem Kopf manifestiert haben, die dich persönlich am Weiterkommen hindern.

Der Artikel entstand im Zuge eines Live – Videos, dass ich zusammen mit der lieben Julia Lakaemper in der she-preneur Community auf Facebook geführt habe.

Alles liebe,

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

12 Mindset-Tipps, die deinen Business-Erfolg sofort verbessern

Der Weg in die Selbstständigkeit ist kein einfacher und entspannter Weg. Ganz im Gegenteil. Er ist aufregend, abwechslungsreich, fordernd, einsam, schwierig und unglaublich bereichernd.

Die Entscheidung für die Selbstständigkeit erfordert Durchhaltevermögen und das richtige Mindset. Wenn du schon selbstständig bist, aber die Dinge noch nicht so laufen, wie du sie gern hättest, dann empfehle ich dir an deinem Mindset zu arbeiten.

Mit Mindset ist deine Denkweise, beziehungsweise deine innere Haltung gemeint. Dazu gehören auch deine Gewohnheiten, Überzeugungen, Leidenschaften und deine Einstellung.

Dein Mindset ist extrem wichtig, denn davon hängt ab, wie erfolgreich du mit deinem Business sein wirst. Dein Mindset ist wichtiger als deine Fähigkeiten und Kompetenzen. Wirklich!

In diesem Artikel erhältst du 10 Mindset-Tipps, mit denen du sofort erfolgreicher wirst, wenn du sie umsetzt. Ehrenwort!

 

So verbesserst du dein Mindset sofort

 

1. Kenne dein Warum

Dein Warum und deine Vision sind dein innerer Motivator. Sie treiben dich an und weisen dir den Weg.

Wenn dein Warum und deine Vision stark genug sind, dann bist du nicht nur motiviert dein Business in die Welt zu tragen, sondern auch bereit durchzuhalten, Ängste zu überwinden und aus Fehlern zu lernen.

 

2. Entscheide dich öfter für Mut als für Angst

Wenn du erfolgreich sein willst, dann ist es wichtig, dass du mutig bist. Es kostet Überwindung Dinge zum ersten Mal zu tun. Vor allem, wenn sie außerhalb unserer Komfortzone liegen.

Für unser eigenes Wachstum ist es jedoch wichtig, dass wir diese Dinge tun. Wir lernen und wachsen dadurch, ganz egal wie gut oder schlecht wir diese Dinge meistern.

Das Einzige, was zählt, ist dass jeder mutige Schritt ein Erfolg ist und dich somit noch ein Stückchen furchtloser macht.

 

3. Glaube an dich

Von deiner inneren Einstellung hängt alles ab. Eine negative Einstellung wird dich am Erfolg hindern und eine positive Einstellung wird deinen Erfolg fördern. Wenn du an dich glaubst, dann wirst du deine Ziele erreichen.

Achte bewusst auf deine Gedanken und lerne negative Gedanken zu erkennen und reduziere sie.

 

4. Verbinde dich mit den richtigen Menschen

Dein Umfeld ist für deinen Erfolg verantwortlich. Umgebe dich mit positiven Menschen, mit Gleichgesinnten und mit Menschen, die schon erreicht haben, was du erreichen willst. Die richtigen Leute geben dir Rückhalt und Inspiration. Sie motivieren dich dranzubleiben und weiter an deinem Business zu arbeiten, auch wenn es mal nicht so gut läuft.

Im she-preneur insider club, meinem exklusiven Member-Bereich, erleben wir tagtäglich, wie wichtig und unterstützend es ist, sich mit anderen Frauen zu verbinden, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen oder standen. Frauen, die ihre Erfahrungen teilen und andere motivieren dranzubleiben und zu vertrauen.

Mehr über den she-preneur insider club erfährst du hier.

 

5. Setze dir Ziele, die dir entsprechen (und nicht den anderen)

Kenne und verfolge deine Ziele und nicht die Ziele der anderen. Wenn Ziele fremdbestimmt sind, dann bist du weniger motiviert diese zu erreichen. Eigene Ziele haben eine ganz andere Bedeutung für uns. Sie kommen aus unserem Inneren und motivieren uns, unseren Weg zu verfolgen.

Was sind deine Ziele und warum willst du sie erreichen?

Video-Interview zum Thema Business-Mindset mit Mindset-Coach Julia Lakämper

6. Investiere in deine Persönlichkeitsentwicklung und dein Business

Du musst nicht alles allein schaffen. Invesitionen in dich und dein Business machen sich schnell bezahlt. Als Selbstständige setzt du dich viel mehr mit dir auseinander, als Menschen, die in einem Angestelltenverhältnis arbeiten.

Ein unterstützendes Mindset zu entwickeln bedeutet, dass wir uns mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen. Ein erfolgreiches Business zu haben bedeutet, dass wir in Persönlichkeitsentwicklung investieren. Neben Investitionen in deine persönliche Weiterentwicklung solltest du dir Unterstützung von anderen Experten, Coaches und Beratern holen. Sie bringen dich und dein Business schneller voran, denn du profitierst von ihren Erfahrungen und Kompetenzen.

Der she-preneur insider club ist eine Kombination aus Coaching & Community. Wenn du dir professionelle Untersützung wünscht und von mir lernen möchtest, dann kannst du dich hier informieren.

 

7. Tu was du liebst

Immer wieder sehe ich Menschen, die einen Job machen, der ihnen keinen Spaß macht. Sogar Selbstständige tun das, viele von ihnen arbeiten mit den falschen Kunden. (Bei mir war das vor she-preneur auch so!).

Um langfristig und mit Freude erfolgreich selbstständig zu sein, ist es wichtig, dass du dich mit deinem Job identifizieren kannst, du tust was du liebst und der Job zu dir, deinen Stärken und Leidenschaften passt. Wenn du das machst, dann wird es einfacher sein, nicht nur die schönen sondern auch die herausfordernden Tage zu meistern. Und vor allem wirst du voll und ganz hinter deinem Business stehen. Mit glänzenden Augen und einem Lächeln im Gesicht.

Auch wenn du nicht jeden Teil deines Jobs liebst (Buchhaltung, Orga, Steuern, Recht, …), macht es einen riesigen Unterschied, wenn du dich mit deinem Business voll und ganz identifizieren kannst.

 

8. Habe eine Vision

Visualisiere dein Warum und deine Ziele auf einem Visionboard. Es ist einfacher Ziele zu erreichen oder Träume wahr werden zu lassen, wenn wir sie in Wort und Schrift vor uns sehen. Sie sind dann verbindlicher und prominenter.

Jeden Tag werfe ich einen oder mehrere Blicke auf mein Visionboard und nehme mir einen Moment Zeit für meine Ziele und Träume. Erst danach beginne ich mit meinen To-Do’s.

 

9. Freunde dich mit Herausforderungen an und sei bereit Risiken einzugehen

Es gibt keine Garantien. Nicht im Leben und nicht in der Selbstständigkeit. Herausforderungen gehören dazu. Die Selbstständigkeit ist ein Auf und Ab und eine echte Achterbahn der Gefühle. Sei dir dessen bewusst und nimm Herausforderungen an, denn sie helfen dir weiter zu wachsen.

Mit Risiken ist es ähnlich. Gehe Risiken ein, denn wenn du immer versuchst auf der sicheren Seite zu bleiben, wirst du auch weiterhin nur auf einer Stelle treten und nicht vorankommen.

Tipp: Mache dir mögliche Hindernisse vorab bewusst, denn dann ist es einfacher sie zu überwinden, wenn sie auftauchen.

 

10. Leg los, bevor du dich 100% bereit fühlst

Unser Perfektionismus und das Gefühl (noch) nicht gut genug zu sein, hindert uns daran, den nächsten Schritt zu gehen.

– Die Webseite ist noch nicht fertig …

– Das Webinar ist inhaltlich noch nicht gut genug vorbereitet …

– Ich muss erst noch den Kurs XY und die Weiterbildung Z machen …

Kommt dir das bekannt vor? Nur, wenn du loslegst, findest du deinen Weg und kannst dich verbessern. Durch Fehler und Feedback, denn nur daraus lernen wir.

 

11. Schau zurück und prüfe deinen Status-quo

Nimm dir Zeit zum Reflektieren. Täglich, wöchentlich, monatlich, jährlich. Schaue auf das zurück, was du schon erreicht hast. Am besten schriftlich, damit du es nicht vergisst und du dir deine Fortschritte und Erfolge immer wieder bewusst machen kannst.

 

12. Dankbarkeit

Entscheide dich für Fülle statt Mangel. Lebe in Dankbarkeit!

Wenn du immer nur das siehst, was dir fehlt, dann wird der Erfolg nicht zu dir kommen. Die Negativität hindert dich am persönlichen und beruflichen Wachstum. Hör auf, dich zu beschweren, zu ärgern und zu jammern. Stattdessen sei dankbar für das, was du schon erreicht hast.

Viel Erfolg mit deiner Facebook-Gruppe.

Alles liebe,

Deine Tanja

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

9 Gründe, warum du eine Facebook-Gruppe gründen solltest

Die organische Reichweite sinkt weiter. Facebook-Gruppen rücken weiter in den Fokus.

Am 17. Januar 2017 hat Mark Zuckerberg bekannt geben, dass sich der Facebook-Algorithmus erneut ändert. Die Änderungen sind drastisch, insbesondere für Unternehmen bzw. Betreiber von Facebook-Seiten.

Mich erstaunt das nicht.

Viele Betreiber von Facebook-Seiten haben diese genutzt, um ihre Angebote zu posten und nicht, um in den Austausch mit ihren Fans und Followern zu gehen. Die Reichweite dieser Seiten war auch vor dem 17. Januar schon gering. Wenig Likes, kaum Interaktion, geringe Reichweite.

Wer hingegen Zeit und Mühe in die Content-Planung steckte und Inhalte teilte, die den Fans und Followern einen Mehrwert lieferten und/oder sie zum Nachdenken und Kommentieren anregete, profitierte von einer guten organischen Reichweite.

Das wird auch weiter so bleiben!

Wer weiterhin Mehrwert liefert und auf die von Facebook präferierten Methoden setzt, wird weiterhin mit organischer Reichweite belohnt.

Live Videos, Facebook-Gruppen und Messenger Bots bieten tolle Möglichkeiten, um auch zukünftig von organischer (also kostenfreier) Reichweite zu profitieren. Je mehr Interaktion und Austausch, desto öfter wird dein Beitrag kostenfrei ausgepsielt.

Tipp: Sprich mit deinen Fans und Followern und nicht nur zu ihnen. Auf einer Facebook-Seite ist das nicht so einfach. Leichter geht das mit einer Facebook-Gruppe. 

 

 

Meine Facebook-Gruppe, die she-preneur Community

Noch vor dem offiziellen Start von she-preneur erstellte ich am 14. Februar 2016 meine erste Facebook-Gruppe.

Erst im Juni 2016 ging ich ohne große Pläne mit der Gruppe an den Start.

Seitdem hat sich vieles getan. Heute, etwa 1,5 Jahre nach dem Start der Gruppe, sind über 3.000 Frauen Teil der she-preneur Community. Gründerinnen, selbstständige Frauen oder solche, die es noch werden wollen. Die Atmosphäre und der Austausch sind großartig.

Ich gründete eine Gruppe mit dem Ziel selbstständige Frauen und Gründerinnen zusammenzubringen, um sich über die Selbstständigkeit auszutauschen.

Zu oft stellte ich in der Vergangenheit fest, dass selbstständigen Frauen der Austausch mit Gleichgesinnten fehlt, sie sich oft allein fühlen und zu wenig Rückhalt und Support haben. Vielen von ihnen fehlen Menschen, die sie verstehen, ermutigen und unterstützen.

Aus dieser Erkenntnis heraus habe ich she-preneur als kostenfreie und den she-preneur insider club als kostenpflichtige Community gegründet.

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir allein viel langsamer und manchmal leider auch gar nicht vorankommen. Deswegen: Finde Gleichgesinnte und tausche dich regelmässig mit ihnen aus!

Über meine Facebook-Gruppe gewann ich im September 2016 meine ersten Kundinnen. Ich baute mit Hilfe der Gruppe nähe zu meiner Zielgruppe und schaffte vertrauen. Im Oktober 2016 eröffnete ich meinen exklusiven Member-Bereich, den she-preneur insider club, dem sich sofort mehr als 20 Frauen anschlossen. (Hier erfährst du mehr und kannst Mitglied werden).

Das ich durch meine Facebook-Gruppe Kunden gewinnen würde, war mir zu Beginn von she-preneur nicht klar bzw. war es nicht mein Ziel. Heute bin ich froh, dass ich diese „Bauchentscheidung“ umsetzte und die she-preneur Community gründete.

Mittlerweile bin ich ein großer Fan von Facebook-Gruppen und Communities. Neben der Gewinnung von Kunden haben Facebook-Gruppen noch viele andere Vorteile für Selbstständige, insbesondere vor dem Hintergrund der sinkenden organischen Reichweite von Facebook-Seiten.

Video-Interview zum Thema Business-Mindset mit Mindset-Coach Julia Lakämper

Vorteile einer eigenen Facebook-Gruppe

 

1. Du profitierst von einer höheren organischen Reichweite

Gruppen eignen sich hervorragend für den Austausch mit und zum Vernetzen von Gleichgesinnten. In Gruppen werden Fragen gestellt sowie Informationen und Tipps geteilt.  Es entstehen echte Diskussionen.
In Gruppen ist es möglich nach Stichwörtern zu suchen.  Ältere Beiträge können also zu einem späteren Zeitpunkt über die Suchfunktion der Gruppe wieder gefunden werden können und bereits begonnene Diskussionen weiterführen.
In Facebook-Gruppen finden echte Gespräche statt.
Genau das ist es, was Facebook will und als Gruppenbetreiberin wirst du dafür, mit organischer Reichweite für deine Beiträge, belohnt.

 

(Anmerkung: Auch Beiträge auf Facebook-Seiten werden im Newsfeed angezeigt, sofern ausreichend Interaktion und Austausch stattfindet)

 

2. Du kannst eine Community rund dich und deine (Personen)Marke aufbauen

Eine geschlossene Facebook-Gruppe eignet sich hervorrangend, um dich als (Personen)Marke zu etablieren, dein Wissen zu teilen und deine Expertenpositionierung auszubauen. Innerhalb deiner Gruppe legst du die Regeln und die Themen fest und kannst deinen Community-Mitgliedern brennende Fragen beantworten, sie motivieren und inspirieren.

 

3. Du kannst leichter Vertrauen zu potentiellen Kundinnen und Kunden aufbauen

In einer geschlossenen Gruppe finden Gespräche statt, die außerhalb der Gruppe in dieser Form nicht stattfinden würden. Nur Gruppenmitglieder können die Diskussionen verfolgen und an ihnen teilnehmen (Achtung: nur bei geschlossenen Gruppen!).

Ermögliche und pflege diese Konversationen und Kontakte. Es ist deine Möglichkeit bei den Mitgliedern deiner Gruppe bekannt und von ihnen gemocht zu werden.

Gruppenmitglieder können so leichter Vertrauen zu dir aufbauen. Und insbesondere, wenn du Kunden online gewinnen möchtest oder dir ein Online-Business aufbaust, ist es wichtig, dass Vertrauen zu dir aufgebaut werden kann.

 

4. Du kannst herausfinden, was deine Zielgruppe wirklich umtreibt

Eine eigene Facebook-Gruppe ermöglicht es dir, Umfragen zu erstellen und dir Feedback zu neuen Ideen oder Themen einzuholen. Du hast dadurch die Möglichkeit, Angebote zu erstellen, die auch wirklich gebraucht werden.

 

5. Du kannst dich mit deinen idealen Kunden austauschen

Eine eigene Facebook-Gruppe ist ein Ort, an du dich mit deinen idealen Kunden umgeben und dich mit ihnen austauschen kannst. Du lernst deine idealen Kunden dadurch besser kennen und verstehen.

Natürlich musst du dafür ein wenig deiner Zeit und deine Aufmerksamkeit investieren. Aber die Erkenntnisse, die du mitnimmst sind unbezahlbar (und ein Traum vieler Unternehmer ;)).

 

6. Du lenkst Traffic auf deine Website

Deine Gruppe, deine Regeln.
Du kannst deinen Content in deiner Gruppe teilen und die Gruppenmitglieder so auf deine Website holen. Außerdem kannst du zu Webinaren und anderen Veranstaltungen einladen, die du auf deiner Website bekannt machst. Denke daran, den Fokus immer auf Mehrwert zu legen und Content zu liefern, auf den deine Gruppenmitglieder förmlich warten.

7. Du kannst deine E-Mail-Liste aufbauen

Biete deinen Gruppenmitgliedern deine Freebies an und baue so deine E-Mail-Liste auf. Du kannst zum Beispiel in deinem Willkommens-Post auf deine Freebies hinweisen und dort die Links zur Landing Page einbinden.

Dein Freebie kannst du ab und zu auch als eigenen Beitrag in die Gruppe posten.

 

8. Du kannst Kunden gewinnen

Informiere deine Gruppenmitglieder über deine neuesten oder aktuelle Angebote. Die Gruppenmitglieder kennen dich, sie folgen dir, wollen von dir lernen und dich treffen. Deine Angebote werden in deiner Gruppe auf eine höhere Resonanz stoßen als auf deiner Facebook-Seite (wo Eigenwerbung meist unbeachtet bleibt).

 

9. Du erfährst wer deine Gruppenmitglieder sind

Facebook baut die Gruppenfunktion immer weiter aus.
Seit 2017 gibt es für Gruppen auch Statistiken. Das bedeutet, dass du sehen kannst, wie deine Gruppe wächst, wer deine Mitglieder sind, wer die aktivsten Mitglieder sind, welche Beiträge am beliebtesten waren und vieles mehr.

Welche Erfahrungen hast du bereits mit Facebook-Gruppen gemacht? Hast du Lust auf eine Facebook-Gruppe bekommen? Oder hast du eine Gruppe, weißt aber nicht so richtig, wie du anfangen sollst? Hinterlass mir einen Kommentar, ich freue mich auf den Austausch mit dir.

 

BONUS: Kostenfreier Leitfaden für deine Facebook-Gruppe

Hol dir meinen kostenfreien Leitfaden für deine erfolgreiche Facebook-Gruppe und erfahre, wie du eine Facebook-Gruppe für dein Business richtig aufbaust.

Hier kannst du den kostenfreien Leitfaden anfordern.

 

Viel Erfolg mit deiner Facebook-Gruppe.

Alles liebe,

Deine Tanja

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Jahresrückblick 2017 – Eine starke weibliche Community

2017 war ein unglaublich aufregendes Jahr für mich, mein Projekt she-preneur und die Gründerinnen und selbstständigen Frauen, die ich unterstütze. Mein größtes Highlight war das erste Jubiläum: Im Oktober ist mein Member-Bereich, der she-preneur insider club, ein Jahr alt geworden. Anlässlich des ersten Geburtstags haben die Gründerinnen und selbstständigen Frauen aus dem she-preneur insider club und ich unsere erste Onlinekonferenz gelauncht. In diesem Jahresrückblick verrate ich dir mehr.

 

she-preneur summit: In sechs Wochen zum ersten Online-Kongress

Für die she-preneur summit 2017 haben sich knapp 850 Teilnehmerinnen angemeldet und es gab ein durchweg positives Feedback!

Was keine von euch Leserinnen weiß: Es war keine lange geplante Strategie dahinter. Ich habe nicht wochenlang am Marketing und an der Technik getüftelt und auch die Speakerinnen hatten nicht allzu viel Zeit, um sich vorzubereiten. Denn innerhalb von nur sechs Wochen entstand aus der Idee einer kleinen feinen Geburtstagsaktion eine viertägige Onlinekonferenz!

Wie es dazu kam, erzähle ich euch in diesem Artikel.

 

Mein ersten Schritte zu mehr Sichtbarkeit

Gehen wir zuvor ein paar Schritte zurück:

Im Oktober 2016 bin ich mit 21 Frauen im she-preneur insider club gestartet. Damals war ich nicht bekannt und hatte kaum Reichweite: Ich hatte eine Facebook-Fanpage mit weniger als 500 Likes und eine Facebook-Gruppe mit weniger als 100 Mitgliedern. Meine Mailingliste hatte höchstens 50 Abonnenten und ich hatte noch nie ein Facebook-Live oder Webinar gehalten.

Ich stand einfach überhaupt nicht gerne im Mittelpunkt!

Also nahm ich all meinen Mut zusammen und gab mit viel Lampenfieber und einigen technischen Pannen mein erstes Webinar. Es registrierten sich knapp 50 Frauen. In diesem Webinar teilte ich meine Vision, meine Idee und stellte den she-preneur insider club zum 1. Mal vor.

Insgesamt erworben 21 Frauen im Gründungsmonat die Mitgliedschaft für den she-preneur insider club. Ihnen gefiel meine Idee, mein Vorhaben und meine Authentizität. Die Hälfte der Gründungsmitglieder stehen mir auch heute, 15 Monate nach der Gründung, noch treu zur Seite.

Damals folgte ich mehr einem Bauchgefühl als einer klaren Strategie. Es gab noch nicht so viele Gruppen für selbstständige Frauen, doch ich spürte, dass hier eine wichtige Entwicklung stattfand.

 

Vom kleinen Kreis zur inspirierenden Community

Mittlerweile ist der she-preneur insider club zu einer starken Community von über 80 Frauen gewachsen. Hier unterstützen sich Gründerinnen und selbstständige Frauen gegenseitig und stehen sich tatkräftig zur Seite.

Doch bis dahin war es ein langer Weg und ich möchte allen selbstständigen Frauen Mut machen, dabeizubleiben und Ihre Businessidee Schritt für Schritt zu verwirklichen. Das Wichtigste ist weiterzumachen, durchzuhalten, sich auszuprobieren und immer wieder zu optimieren. Nach meinem ersten Webinar war ich unglaublich erleichtert, dass ich diesen ersten Schritt gegangen war.

Ich hatte und habe eine starke Mission: Ich will Frauen unterstützen, sich eine stabile und erfolgreiche Selbstständigkeit aufzubauen. Diese Idee trägt mich auch durch Phasen, in denen es einmal nicht wie geplant läuft – und das ist in einer Selbstständigkeit immer mal wieder der Fall. Das wissen wir alle!

Video-Interview zum Thema Business-Mindset mit Mindset-Coach Julia Lakämper

Zuhören, testen, optimieren: Marketing & Angebot

Im Marketing habe ich meinen Fokus auf Facebook als favorisierten Kanal gesetzt. Nach und nach ist meine große kostenlose Facebookgruppe, die she-preneur Community, gewachsen. Heute zählt sie über 3000 Mitglieder.

Ich habe kostenlosen Content erstellt und mehr Abonnenten für meine Mailingliste gewonnen. Ich startete die Erfolgs-Challenge #MeinJahr2017,  eine Business-Challenge im Frühjahr 2017 und gab noch mehr Webinare und Workshops.

Immer mehr Frauen meldeten sich für den she-preneur insider club an, mein Member-Bereich wuchs langsam, aber stetig.

Ich hörte den Frauen sehr genau zu und erweiterte das Angebot: Am Anfang gab es lediglich einen monatlichen Planungs- und Zielsetzungsworkshop sowie ein monatliches Thema (den Erfolgsbooster) und eine Q&A-Session dazu.

Mittlerweile hat sich der she-preneur insider club zur virtuellen Coworking-Community mit Mastermind-Sessions, täglichem Co-Working und virtuellen Kaffeepausen entwickelt. Viele der Gründerinnen haben sich bereits offline kennengelernt und es gab in mehreren Städten she-preneur meet-ups. Im nächsten Jahr lege ich den Fokus auf noch mehr Unterstützung.

 

Wie die Idee zur Online-Konferenz she-preneur summit entstand

Anlässlich des ersten Geburtstags des she-preneur insider clubs hatte ich die Idee zu einer Geburtstagsaktion. Die Unterstützung, die wir täglich im she-preneur insider club erfahren, wollte ich nach außen tragen und etwas zurückzugeben.

Eine der Frauen aus der Community, unsere Verbesserungsexpertin Christiane Kilian, schlug vor, einen Mini-Tageskongress zu organisieren. Das war Ende August 2017.

Innerhalb weniger Tage kamen 31 Themenvorschläge zusammen und aus dem Tageskongress wurde eine viertägige Online-Konferenz von und für selbstständige Frauen und Gründerinnen. Die Vorträge und Workshops kamen aus ganz unterschiedlichen Bereichen und reichten von Business- und Marketingthemen hin zu Gesundheits-, Coaching- und Mindset-Ansätzen.

Nach zwei Wochen war aus der Idee einer kleinen Geburtstagsaktion die erste she-preneur summit gewachsen: eine viertägige Online-Konferenz mit Live-Interviews, Meditationen zum Download und vor allem 21 mutigen Speakerinnen, die zuvor noch nicht oder jedenfalls nur wenig die virtuelle Bühne betreten hatten!

 

4 Tage, 21 Vorträge & Workshops, 850 Teilnehmerinnen

Wir starteten mit den Vorbereitungen: Ende September kündigte ich zum ersten Mal öffentlich an, dass die erste she-preneur summit stattfinden würde, startete Anfang Oktober mit der Bewerbung und sprach Kooperationspartner an.

Auch die Speakerinnen selbst und die unterstützenden Frauen aus dem she-preneur insider club teilten das Event auf ihren Marketingkanälen. Mein Ziel war es, 900 Anmeldungen für das Online-Event zu generieren. Das haben wir fast geschafft: Ende Oktober war es soweit und es haben sich insgesamt 844 Teilnehmerinnen für die she-preneur summit angemeldet.

Die Workshops und Vorträge fanden als Live-Webinare über Zoom statt und wurden zusätzlich in eine extra dafür gegründete Facebookgruppe gestreamt. Es gab erstaunlicher Weise keine technischen Pannen, der Input und der Mehrwert war unglaublich umfangreich und die Teilnehmerinnen gaben uns allen tolles Feedback. Die Zuschauerinnen waren vor allem selbstständige Frauen (fast 50%), jeweils über 20% befanden sich in der Gründungsphase oder waren nebenberuflich selbstständig.

 

Erfolgsfaktoren der she-preneur summit

Der she-preneur summit wurde sehr gelobt, dass es nicht die typischen Kandidatinnen waren, die immer auf der virtuellen Bühne stehen, sowie die lockere und authentische Art der Speakerinnen.

Die Teilnehmerinnen konnten sich mit den Frauen aus meinem Member-Bereich identifizieren. Sie alle stehen an unterschiedlichen Punkten in ihrem Business.  So machten sie für die Zuschauerinnen sichtbar, dass es möglich ist, eine Selbstständigkeit Schritt für Schritt aufzubauen. Auch die Unterstützung innerhalb unserer Community war großartig und wir sind durch diese gemeinsame Herausforderung noch einmal mehr zusammengewachsen. Nach der she-preneur summit kamen viele neue Mitglieder in den insider club, die unsere weibliche Gemeinschaft bereichern.

 

Erfolgsfaktoren meines Businessmodells

Natürlich hatte auch ich manchmal einen Saure-Gurken-Tag, doch ich habe mich dadurch nicht beirren lassen und bin mit dem ersten Jahr meines Online-Businesses sehr zufrieden. Meine Erfolgsfaktoren in diesem ersten Jahr mit dem Membership-Geschäftsmodell sind folgende:

 

✓ Ich habe mir klare Ziele gesetzt und diese konsequent verfolgt.

✓ Ich haben strukturiert an meinem Business gearbeitet.

✓ Ich war konsistent in meinem Auftreten und in meinem Angebot.

✓ Ich habe den Fokus auf das Wesentliche gelegt.

✓ Ich habe mir Unterstützung gesucht und Aufgaben abgegeben, wo möglich und nötig.

✓ Ich habe mein Angebot wie auch mein Marketing ständig getestet und optimiert.

✓ Ich bin ausdauernd dabeigeblieben.

✓ Ich habe der Angst keine Chance gegeben und meinem Bauchgefühl vertraut.

✓ Vor allem habe ich immer zugehört, was meine Zielgruppe braucht und sich wünscht.

 

Heute stehe ich zwar immer noch nicht gerne im Mittelpunkt, aber es wird von Webinar zu Webinar besser.

Allen selbstständigen Frauen und Gründerinnen möchte ich mitgeben: Sei mutig, werde sichtbar und suche dir Gleichgesinnte, die dich unterstützen! Ohne meine Community hätte ich es nicht geschafft.

1000x Danke!

Auf diesem Weg möchte ich mich bei allen Teilnehmerinnen der she-preneur summit, meinem Team und bei allen Kooperationspartnern bedanken, die die she-preneur summit unterstützt und das Event in ihrem Netzwerk geteilt haben. Diese waren: Projektin, herCareer, Fraufrei&, Junge Gründer, Gründerinnenzentrale Berlin, Girl meets Business, Julian Heck und MentorMe. Am meisten möchte ich jedoch der weltbesten Community danken, den Frauen aus dem she-preneur insider club, von denen jede einzelne mutig und selbstbestimmt ihren Weg durch die Selbstständigkeit geht! Es ist toll, dass ich euch begleiten und wachsen sehen darf! Ich freue mich auf 2018 und habe viele weitere Ideen für Angebote und Specials.

 

Nicht vergessen: Die nächste she-preneur summit kommt bestimmt 😉 

 

Alles liebe,

Deine Tanja

 

PS: Teile deine Erfahrungen zum Thema Messe in der she-preneur-Community auf Facebook oder verabrede dich mit anderen she-preneuren zum gemeinsamen Messebesuch.

PPS: Mehr über den she-preneur insider club erfährst du hier

Warum Messebesuche für dich als Selbstständige wichtig sind

Lichtdurchflutete Hallen, Gedränge in den Gängen, Stimmengewirr und so viele Stände, Informationen, Inspirationen und Möglichkeiten – ich liebe die Messeatmosphäre! Messebesuche ermöglichen mir, auf neue Ideen für mein Business zu kommen, mich in Vorträgen und Workshops weiterzubilden, aber vor allem, zu netzwerken, Businesskontakte zu pflegen und neue zu knüpfen, Kolleginnen und Kunden zu treffen und kennenzulernen.

Wie sieht es bei dir aus? Gehst du regelmäßig zu Messen in deiner Branche oder bist du bisher ein Messemuffel? Vielleicht kann ich dich dazu ermutigen, dich auch einmal auf einer Messe zu tummeln. Eine tolle Gelegenheit bietet die herCAREER in München im Oktober.

 

she-preneur goes herCAREER

Vom 12. bis 13. Oktober 2017 werde ich auf der herCAREER in München sein – eine besondere Karriere- und Networkingmesse für Frauen. Die herCAREER hat es sich zum Ziel gesetzt, die Teilnehmerinnen mit renommierten Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zu vernetzen. Hier bekommen Gründerinnen und Soloselbstständige die Möglichkeit, von bereits etablierten Unternehmerinnen zu lernen. Es sind ca. 100 erfolgreiche Frauen eingeladen, die Messebesucherinnen in Keynotes, Meet-ups, Talks und Diskussionen zu inspirieren. Über 190 Aussteller und Partner sind ebenfalls auf der herCAREER präsent und informieren über alle Aspekte weiblicher Karriereplanung: z.B. Chancengleichheit, Vereinbarkeit von Selbstständigkeit und Familie, Weiterbildung und Existenzgründung. Ein weiteres Highlight ist die herCAREER@Night: Bei diesem Netzwerkevent mit Dinner und lockeren Gesprächen gibt es die Möglichkeit, neben erfolgreichen Rolemodels auch Journalistinnen und Autorinnen wichtiger Medien zu treffen. Eine Messe ist also auch eine gute Gelegenheit, PR für dein Business zu machen. Ganz wichtig für deinen Messebesuch: Vergiss die Visitenkarten nicht! 😉

 

Dein Ticket zur herCAREER

Bist du neugierig geworden? Möchtest du dich ebenfalls auf der herCAREER umschauen, netzwerken und dich von erfolgreichen Gründerinnen, Insiderinnen und Expertinnen inspirieren lassen? Gewinne eins von 10 Tickets für die herCAREER! (Noch bis 30. September 2017)

Das Gewinnspiel zu herCAREER findest du auf meiner Facebookseite.

 

she-preneur meet-up im Rahmen der herCAREER

Eine weitere Möglichkeit zum Netzwerken im kleinen feinen Rahmen bietet das she-meet-up am 11.10.2017, dem Tag vor der herCAREER. Hier treffen sich die she-preneure aus München und Umgebung, um sich persönlich kennenzulernen, auszutauschen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Ich freue mich sehr auf die Münchnerinnen aus der she-preneur-Community!

Hast du Interesse dabei zu sein? Es gibt noch einige wenige freie Plätze. Melde dich hier an.

 

Triff mich auf der herCAREER

Wenn du Lust hast, mich auf der herCAREER kennenzulernen, vereinbare gerne einen Termin mit mir. Ich würde mich freuen, dich in München zu sehen! Schreib mir dazu gerne eine Mail.

 

5 Tipps für deinen Messebesuch

      1. Ziel: Mache dir bewusst, warum du an der Messe teilnehmen willst. Willst du dich inspirieren lassen? Suchst du nach Weiterbildungsmöglichkeiten? Welche Themen sind bei Vorträgen, Diskussionen und Meet-ups für dich wichtig? Gibt es spezielle Kolleginnen, Kooperationspartner und Kundinnen, die du dort treffen willst? Die konkrete Planung hilft dir, dich im Messetrubel nicht zu verlieren.

     

      1. Zeitplan: Bereite deinen Messebesuch gut vor. Schau, welche Aussteller, Unternehmen und Speakerinnen dich besonders interessieren. Mache dir einen Zeitplan und trage auch ein, an welchem Ort auf dem Messegelände du die Stände, Workshops und Talks findest. Falls du Kolleginnen und/oder Kunden treffen willst, verabrede dich vorab und mache konkrete Termine. Plane nicht zu knapp: Du brauchst sicherlich ein bisschen Zeit, um vom einen zum anderen Termin zu kommen und über die Messe zu schlendern.

     

      1. Marketing & PR: Nimm auf jeden Fall deine Visitenkarten und Flyer mit. Obacht: Deine Marketingmaterialien solltest du nicht einfach an den Ständen abgeben, sonst landen sie schnell im Müll. Frage nach, ob ein Ansprechpartner für ein kurzes Gespräch zur Verfügung steht. Falls nicht, lass dir die Kontaktdaten geben und nimm nach der Messe Kontakt auf. Im besten Falle ergeben sich bei Meet-ups und Talks organisch neue Kontakt. Notiere dir während der Messe, was verabredet wurde und wo ein Follow-up sinnvoll ist.

     

      1. Spaß: Eine Messe ist zwar anstrengend, kann aber sehr viel Spaß machen! Wähle ein Outfit, das professionell ist und in dem du dich wohl fühlst. Bequeme Schuhe sind ein Muss! Achte darauf, dass du ausreichend Wasser (und nicht nur Kaffee ;)) trinkst. Ganz wichtig: Wer entspannt auftritt, hat die besten Karten. Sei du selbst und hab Spaß beim Networking! Vielleicht willst du deinen Elevator-Pitch zuhause noch einmal üben?

     

      1. Nachbereitung: Werte die Messe möglichst bald danach für dich aus: Hast du dein Messeziel erreicht? Hast du die Informationen bekommen, die du gesucht hast? Wie viele neue Kontakte hast du gewonnen? Wie war dein allgemeiner Eindruck der Veranstaltung – lohnt sich die Messe auch im nächsten Jahr? Melde dich im Anschluss an die Messe (innerhalb der folgenden zwei Wochen) bei neuen und bestehenden Kontakten.

     

 

Ich wünsche dir viel Spaß bei deiner nächsten Messe, z.B bei der herCAREER in München! Falls dir noch mehr Tipps einfallen, teile Sie gerne in den Kommentaren.

Alles liebe,

Deine Tanja

 

PS: Teile deine Erfahrungen zum Thema Messe in der she-preneur-Community auf Facebook oder verabrede dich mit anderen she-preneuren zum gemeinsamen Messebesuch.

PPS: Mehr über she-preneur erfährst du hier.

Bild © herCAREER – Franz Pfluegl

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