{Podcast} In 3 Schritten zu mehr Struktur in deinem Online-Business

Struktur ist die dritte Säule der von mir entwickelten she-preneur S-sentials Methode und extrem wichtig, wenn du mit deinem Business weiter wachsen willst, wenn du dein Business skalieren willst. Denn wenn du keine Struktur hast, dann wird das einfach nicht funktionieren. Das habe ich bei mir selbst gemerkt. Seitdem arbeiten mein Team und ich effektiv daran, unsere Strukturen aufzubauen und sie immer weiter zu optimieren.

Wenn du zu denjenigen gehörst, die ziemlich viel Zeit damit verbringen irgendwelche Dateien wiederzufinden, du in deinem Business noch fast alles selbst machst oder mit den Ergebnissen deiner VAs nicht zufrieden bist, dann hör gut zu, denn diese Episode ist für dich.

In dieser Episode spreche ich mit dir über Struktur im Business und warum du ohne Struktur nicht wachsen kannst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – so bringst du mehr Struktur in dein Online-Business.

Ich persönlich hatte am Anfang, als ich mit she-preneur gestartet bin, wirklich wenig Struktur in meinem Business, und hatte damals, ehrlich gesagt, auch keinen großen Wert darauf gelegt. Ich war ja alleine und habe meine Dateien einfach irgendwo abgelegt, so wie ich dachte, dass das passt. Rückblickend war das natürlich nicht sehr hilfreich, ich habe die Vorteile einer Struktur nicht gesehen.

Du brauchst Struktur in deinem Online-Business.

[11:36] – Als mein Team dann gewachsen ist, habe ich gemerkt, wie unglaublich wichtig das Thema Struktur ist. Denn wenn du keine Strukturen aufgebaut hast, dann wirst immer du gefragt. Dann bist du auch nicht zufrieden mit den Ergebnissen, wenn jemand anderes etwas für dich erledigt und das dann nicht dem entspricht, was du in deinem Kopf hattest.

[12:05] – Wir müssen Dinge von uns loslösen, damit wir einfach weiter wachsen können, damit wir weiter skalieren können. Und außerdem ist es ziemlich nervig, wenn wir immer gefragt werden, wie etwas gemacht werden soll. … Das heißt, wir brauchen eine klare Struktur und klare Anweisungen auch für die Menschen, die mit uns zusammenarbeiten, die Teil unseres Teams sind.

[12:54] – Das merke ich auch immer wieder in der Zusammenarbeit mit meinen Kundinnen – dass es nicht nur mir so ging, sondern dass auch viele andere wenig strukturiert vorgehen und dass es da wirklich einen großen Bedarf gibt, über das Thema ‚Struktur im Business‘ zu sprechen. Deswegen möchte ich dir in dieser Episode ein paar Dinge erzählen, die dir dabei helfen mehr Struktur in dein Business zu bekommen. Das wird wichtiger, wenn du dir ein Team aufbaust oder mit VAs arbeitest, die dich entlasten sollen.

Lies hierzu: Wie du dein Business perfekt strukturierst, damit du dich nicht verzettelst und überforderst.

Schritt 1: Tracke deine Aufgaben und Zeiten sowie die von deinem Team.

[13:44] – Im ersten Schritt ist es wichtig, dass du sammelst, welche Aufgaben du tagtäglich erledigst. Du kannst das mit einem Zeittracking-Tool erledigen oder auch handschriftlich. Ich bevorzuge ein Tool, weil die Ergebnisse viel leichter analysiert werden können.

[14:08] – Ich tracke meine Zeit und wir tracken die Zeit von meinem Team. Wir gucken uns dann an, an welchen Aufgaben wir gerade sitzen: Sind das die Aufgaben, mit denen wir uns beschäftigen sollten? Oder gibt es Dinge, die jemand anderes für uns erledigen kann, damit wir uns um die Aufgaben kümmern können, die unserem Aufgabenbereich (unserem Verantwortungsbereich) entsprechen?

[14:35] – Du solltest definitiv deine Arbeitszeit tracken. … Ich würde dir empfehlen, einfach mal 1 oder 2 typische Wochen zu dokumentieren, dann wirst du sehen, dass es viele Aufgaben gibt, die sich wiederholen, wie zum Beispiel: die Beantwortung von E-Mails, das Aufnehmen und Veröffentlichen von Content, das Ablegen von Testimonials, das Anlegen von Zoom-Meetings, das Vereinbaren von Terminen, das Hochladen von Videos im Mitgliederbereich, den Newsletter schreiben oder Podcast Episoden online stellen. Da sieht man, dass es sehr viele Aufgaben gibt, die immer wieder anfallen und die nicht unbedingt zu unserer Kernexpertise gehören.

Lies hierzu: Wie Zeiterfassung dein Business effizienter macht.

Schritt 2: Identifiziere Aufgaben, die sich wiederholen.

[15:33] – Im zweiten Schritt identifizierst du die Aufgaben, die sich wiederholen und die nicht unbedingt von dir durchgeführt werden müssen. … Es geht nicht darum, jetzt zu beurteilen, ob das jemand anderes kann, sondern ob diese Aufgabe wirklich von dir erledigt werden muss. Also bist du die Person, die diese Aufgabe allein erledigen muss oder kann das jemand anderes machen, wenn du diese Person anlernst?

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Business Prozess und Struktur

Schritt 3: Dokumentiere die einzelnen Aufgabenschritte detailliert.

[16:26] – Im nächsten Schritt geht es darum, diese Aufgaben, die du identifiziert hast, in einzelne Aufgabenschritte zu unterteilen und zu dokumentieren, was muss wann erledigt werden, wie muss etwas erledigt werden und wie gehst du bei bestimmten Aufgaben vor. … All diese Dinge, die du total automatisch machst, weil du weißt, wo alles hinkommt, müssen einer anderen Person erklärt werden.

[17:21] – Wenn du diese Dokumentation aufbaust und die einzelnen Schritte festhälst und erklärst, machst du es nicht nur dir leichter die Aufgaben abzugeben, sondern auch den Menschen, die dich unterstützen, denn sie haben dann die Möglichkeit Aufgaben eigenständig umzusetzen und so umzusetzen, dass du am Ende auch damit zufrieden bist.

[17:59] – Wir können nicht alle diese Aufgaben selbst machen, denn dann können wir nicht skalieren. Wir brauchen Teammitglieder, die uns den Rücken freihalten, damit wir uns darum kümmern können mehr Menschen zu erreichen, damit wir neuen Content erstellen können, damit wir Beziehungen aufbauen können, damit wir unseren Kund:innen helfen können – das sind die Aufgaben, die wichtig sind. Alles, was im Hintergrund ist, das kannst du an Teammitglieder abgeben, die dich unterstützen und die dich entlasten.

[18:38] – Wenn du jetzt noch niemanden hast, mach diese Aufgabe trotzdem, denn du solltest vorbereitet sein. Wenn du irgendwann die Unterstützung brauchst, ist es zu spät, diese Dinge noch aufzubereiten, weil dann bist du schon super beschäftigt.

[19:12] – Das nächste mal, wenn du eine Aufgabe machst, die sich wiederholt, dokumentiere diese Aufgabe. Und wenn ich von dokumentieren spreche, dann gehören Dinge dazu, wie: Wie wird der Dateiname geschrieben? Wie ist die URL, wenn es um die Webseite geht? Welche Namensgebung haben die Videos? Wo sollen die Videos abgelegt werden? Wie werden bestimmte Begriffe geschrieben? Oder wie wird deine Marke geschrieben? … Wenn ich ein Teammitglied habe, was meinen Markennamen falsch schreibt, dann ist das nicht in Ordnung. Das heißt, auch diese Kleinigkeiten müssen kommuniziert werden.

Diese ganze Vorarbeit spart dir schlussendlich sehr viel Zeit.

[21:40] – Die Vorarbeit hört sich nach viel Arbeit an, das ist es auch. Sie spart dir aber langfristig extrem viel Zeit. Und es gibt natürlich auch ein paar Abkürzungen: Du musst nicht alles super schriftlich dokumentieren, sondern das nächste Mal, wenn du das machst, nimmst du einfach ein Video auf und erkläre, was du machst, und vor allem auch, warum du etwas machst. Denn das Warum dahinter, das verstehen die meisten nicht. … Ich habe viel wichtigere Dinge zu tun, deswegen dokumentieren wir das einmal, und dann können meine Teammitglieder eben auch Entscheidungen selbst treffen.

Für deine weitere Recherche empfehle ich dir: So strukturiere ich meinen Tag.

Zusammenfassung: 3 Schritte für mehr Struktur in deinem Online-Business.

Läuft bei uns alles rund? Natürlich nicht. Wir hatten in der Vergangenheit jede Menge Chaos, und natürlich läuft auch jetzt nicht alles rund. Wir sind ein kleines virtuelles Team, wir arbeiten komplett digital und wir optimieren unsere Strukturen regelmäßig. Wir halten auch fest, wenn etwas nicht funktioniert oder wenn bestimmte Aufgaben länger brauchen, als sie sollten, oder wenn sie besonders frustrierend sind. Wir hinterfragen Dinge und gucken immer auch, was wir anders machen können, um unsere Arbeit effizienter zu gestalten.

Prozesse aufbauen, das ist ein Prozess. Und die Struktur, die du damit schaffst, ist das, was dir eigentlich die Freiheit gibt, die du dir zu Beginn deiner Selbstständigkeit gewünscht hast. Ich habe dir hier noch einmal alles zusammengefasst, wie du einzelne Prozesse definieren und dokumentieren kannst:

  1. Schritt: Zeiterfassung. Tracke deine Aufgaben und Zeiten sowie die von deinem Team. Du sammelst, welche Aufgaben du tagtäglich erledigst.
  2. Schritt: Aufgabenanalyse. Identifiziere Aufgaben, die sich wiederholen und die nicht unbedingt von dir durchgeführt werden müssen, weil es nicht deine Kernexpertise ist. Bist du die Person, die diese Aufgabe allein erledigen muss oder kann das jemand anderes machen, wenn du diese Person anlernst?
  3. Schritt: Aufgabendokumentation. Diese Aufgaben, die du identifiziert hast, unterteilst du in einzelne Aufgabenschritte und dokumentierst sie.

Wir haben wirklich ganz, ganz viele Strukturen aufgebaut und das war ein riesengroßer Game Changer. Deswegen lege ich auch heute, bei der Zusammenarbeit mit meinen Kundinnen in der she-preneur Mastermind und auch in der she-preneur Academy, einen großen Wert auf das Thema Struktur und deswegen ist das Thema Struktur auch Teil der she-preneur S-sentials Methode, die dir zeigt, wie du dir ein florierendes Business aufbaust, das dir Freiheit, Fülle und Erfüllung bringt.

Du kannst dich übrigens jetzt für die she-preneur Academy bewerben. Wir führen ein kurzes Gespräch mit dir, um zu schauen, ob die Academy das richtige Programm für dich und für deine Ziele ist. Wenn du mit deinem Business schon etwas weiter bist und denkst, dass die she-preneur Academy dir dabei helfen kann, um mit deinem Business weiter zu wachsen, dann bewirb dich ganz unverbindlich und wir freuen uns auf das Kennenlernen mit dir!

Wie dokumentierst du einzelne Prozesse in deinem Online-Business?

Ich hoffe, dass du aus dieser Episode wirklich jede Menge für dich mitnehmen konntest und auch bald schon deine ersten Aufgabenbereiche für mehr Struktur in deinem Business auslagern kannst.

Ich freue mich natürlich auf dein Feedback zu dieser Episode und wenn du sie mit deinen Business-Freundinnen teilst. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Hinterlasse mir sehr gerne auch eine Empfehlung für meinen Podcast.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Struktur in deinem Business
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{Podcast} 6 Tipps für einen erfolgreichen 6-stelligen Launch

Mittlerweile launchen wir auf einem ganz anderen Level, als die Jahre zuvor. Wir sind besser vorbereitet und arbeiten viel effizienter, der letzte Launch war dabei sogar schon unser zweiter sechsstellige Launch. Als Einleitung in das heutige Thema, möchte ich dir gerne fix noch eine kurze Übersicht über unsere 1. Jahreshälfte geben: Im ersten Quartal haben wir zwar nicht gelauncht, im zweiten Quartal aber haben wir das she-preneur Bundle und einen Monat später das she-preneur Academy Bootcamp als neues Produkt gelauncht. Dadurch haben wir im 1. Halbjahr einen Umsatz von etwas über 300.000 € netto generiert, was somit unser bisher erfolgreichstes Halbjahr ist.

Wir sind unheimlich stolz darauf, auch wenn wir unser gewünschtes Ziel nicht ganz erreicht haben – und das ist vollkommen okay. Wir haben nämlich gezeigt, dass wir mittlerweile auf einem anderen Level launchen können und sind definitiv auf mehr Kundinnen vorbereitet.

In dieser Episode erzähle ich dir, was aus meiner Erfahrung notwendig ist, um mit einem Launch einen sechsstelligen Umsatz zu erreichen. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – das Geheimnis eines sechsstelligen Launches.

Das Allerwichtigste und das, was uns wirklich weiterbringt, ist, dass wir den Weg zu dem gewünschten Ziel genießen, dass wir auf diesem Weg extrem viel lernen und schauen, was die Dinge sind, die nicht funktionieren: Was sind die Dinge, die unheimlich viel Aufwand gekostet haben? Was sind die Dinge, die wir hätten effizienter gestalten können? Notiert und ausgewertet hilft uns das dabei weiterzuwachsen und beim nächsten Launch ein größeres Ziel zu erreichen.

Ganz viele Leute sprechen über sechsstellige Launches und das ist definitiv auch etwas, was viele erreichen wollen (und ich natürlich auch erreichen wollte). Wir haben es im letzten Jahr mit dem Launch der she-preneur Academy zum ersten Mal geschafft und hatten jetzt, im Mai, den zweiten sechsstelligen Launch. Und hier möchte ich dir jetzt einfach mal so ein paar Learnings mitgeben. Ich möchte dir mit auf den Weg geben, was notwendig ist – aus meiner Erfahrung – um das zu erreichen, und dir ein paar Tipps und Tricks verraten, die du jetzt schon für deine Launches einsetzen kannst, falls du demnächst einen geplant hast.

Die wichtigsten 6 Schritte für einen erfolgreichen Launch.

[9:06] – Ein Fehler, den ich bei meinen Kundinnen häufig sehe, ist, dass sie sich zwar Ziele setzen (zum Beispiel für einen sechsstelligen Launch oder für einen fünfstelligen Launch), sie zum Ende hin aber in ganz vielen To-Dos und in Zeitnot festhängen, und sie sich dann eben nicht mehr um die Dinge kümmern können, die einen Launch wirklich erfolgreich machen. Und deswegen möchte ich dir in dieser Episode mitgeben, was notwendig ist, um nicht nur einen erfolgreichen Launch durchzuführen, sondern auch einen Launch, der das Potenzial hat, dass du damit einen sechsstelligen oder auch mehrfach sechsstelligen Umsatz generierst ist – und da würde ich dich einmal durch die wichtigsten Schritte führen.

Schritt 1: Ziele und Planung

[9:54] – Da starten wir auch gleich mit dem ersten Schritt und das ist aus meiner Sicht auch wirklich die absolute Basis für einen erfolgreichen Launch: Die Themen Ziele und Planung. Das heißt, wir müssen erstmal überlegen, was wollen wir denn überhaupt erreichen, wie viel Umsatz möchten wir generieren, wie viele Kund:innen möchten wir gewinnen (die uns dabei helfen dann auch diesen Umsatz zu generieren)?

[10:25] – Wir müssen wissen, wie viele Leads es braucht, um dieses Ziel zu erreichen. Das heißt, hier ist es wichtig, dass wir eine Benchmark haben, also dass wir einfach mal anfangen zu launchen, wenn wir noch nicht gelauncht haben, und gucken: Was ist denn die Conversion-Rate bei dem Webinar-Launch / Workshop-Launch / Challenge-Launch – was auch immer es ist für das jeweilige Produkt?

[10:47] – Mit dieser Conversion-Rate kannst du dann zukünftig auch immer weiter rechnen. Also wir hatten zum Beispiel für das she-preneur Bundle eine Conversion-Rate von ungefähr 12,5 %, dasselbe gilt auch für die she-preneur Summit (in den letzten Jahren haben wir da immer Aufzeichnungspakete verkauft). Bei der she-preneur Academy und auch bei dem she-preneur Academy-Bootcamp liegt sie so um die 3,3 bis 3,5 %. Und das sind wirklich so gute Benchmarks … die wir dann eben nutzen können, für die nächste Planung, um zu gucken, wie viele Leads wir brauchen, um unser Ziel zu erreichen. Wenn du diese Benchmark noch nicht hast, dann ist es ganz wichtig zu starten und dir diese Benchmark zu erarbeiten, und dann auch zu schauen, was du beim nächsten Mal besser machen kannst, um eine höhere Conversion-Rate zu bekommen.

[11:54] – Wenn du weißt, das sind meine Ziele, die ich erreichen möchte, dann zu gucken, was sind die Aufgaben, die umgesetzt werden müssen und dafür auch die Termine setzen. Also was muss bis wann umgesetzt werden, damit du deinen Zeitplan einhalten kannst und alle Informationen rechtzeitig hast. Zum Beispiel brauchst du für deine Opt-In Seite (also die Seite, wo ich mich eintrage, wenn ich mich zum Beispiel für ein Webinar anmelde) Texte. Diese Texte müssen fertig sein, bevor du die Seite aufsetzen kannst. Die Seite wiederum muss fertig sein, wenn du mit der Werbung starten möchtest. Hier ist es ganz wichtig, die Termine vorher zu setzen. Und das ist ein riesengroßer Fehler, der gemacht wird, dass die Termine entweder nicht gesetzt werden oder das Termine sehr viel geschoben werden oder dass die Termine nicht ernst genommen werden.

[13:45] – Ziele und eine Planung. Ich weiß, dass es da draußen viele gibt, die sagen: „Ich plane nicht gerne“. Es ist wichtig zu planen. Gerade wenn es größere Projekte sind und du mehr Umsatz generieren möchtest, dann brauchst du wirklich einen guten Plan und brauchst einen Überblick über die Aufgaben, die anfallen, und bis wann diese Aufgaben eben auch umgesetzt werden müssen.

Schritt 2: Team und Unterstützung

[14:12] – Der zweite Punkt, den ich mitgebracht habe, ist das Thema Team bzw. Unterstützung. Es ist ganz wichtig auch Aufgaben zu delegieren, denn bei einem Launch fallen super viele Aufgaben an – von Texte schreiben, bis E-Mails einpflegen, … Social Media Beiträge erstellen & einplanen, Grafiken erstellen, Videos erstellen, etc. … Da empfehle ich dir im ersten Schritt mal zu gucken: Was sind Aufgaben, die ich abgeben kann? Was sind Aufgaben, wo ich nicht gut bin, die nicht von mir erledigt werden müssen und für die ich vor allem auch gar keine Zeit habe? Das sind Aufgaben, die nicht deiner Qualifikation entsprechen und die jemand anders übernehmen kann, und du dann deine Zeit für sinnvollere Aufgaben einsetzen kannst, die dir in deinem Business Umsatz bringen.

Schritt 3: Reichweite

[15:30] – Der nächste Punkt, den wir für einen erfolgreichen Launch brauchen, … ist Reichweite. Wir brauchen ausreichend Reichweite. Und wie viel Reichweite wir brauchen, hängt natürlich auch wieder davon ab, was wir erreichen wollen, also welche Ziele wir uns gesetzt haben und wie viele Leads wir generieren wollen, um unser Ziel zu erreichen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Launch Erfolg

[15:54] – Um Reichweite aufzubauen, brauchen wir ausreichend Zeit und wir brauchen eine gute Strategie. Wir starten in den meisten Fällen so circa 3 Monate vorher und bereiten schonmal die ersten Beiträge vor, sammeln die ersten Leads ein und so weiter. Wir machen am Anfang noch mehr organisch und schalten dann nach und nach auch kostenpflichtige Werbung, … denn organisch kriegen wir auf jeden Fall nicht die Leute zusammen, die wir brauchen, um einen erfolgreichen Launch hinzulegen. Deswegen ist es wichtig, dass wir in Anzeigen investieren und wir nutzen die Facebook-Anzeigen dafür. … Das ist auch einfach notwendig da zu investieren, um die Reichweite zu bekommen, damit wir das Potenzial haben unser Ziel zu erreichen.

Lies hierzu: Kundengewinnung mittels Facebook-Anzeigen.

[17:29] – Die andere Sache, die du tun kannst, um Reichweite zu generieren, ist … Kooperationspartner:innen zu aktivieren. Und du könntest auch das Thema Affiliate angehen, das heißt, andere werben für dein Produkt … und erhalten dann Provision. … Das ist auf jeden Fall sehr hilfreich, weil wir dadurch nochmal viel mehr Menschen erreichen können. … Wenn es einfach nur eine Kooperation ist, dann müsstet ihr euch vorher überlegen, was können wir tun, damit diese Kooperation zu einem Win-Win wird. … Also Thema Reichweite ist ein ganz wichtiges Thema und du brauchst eine Strategie dafür, die über deine eigenen Kanäle hinausgeht.

Schritt 4: Produkt

[18:42] – Der nächste Punkt ist dein Produkt. Du brauchst natürlich ein Produkt, was super genial ist, du brauchst ein unwiderstehliches Angebot. Dafür musst du auch dein Publikum richtig gut kennen, du musst wissen, was sie gerade wollen, welche Herausforderungen sie haben und was ihnen weiterhilft, um ihnen dann eben ein unwiderstehliches Angebot zu unterbreiten. Idealerweise hast du hier wirklich ein Produkt, was du bereits entwickelt und getestet hast. … Das geht natürlich auch für Produkte, die du noch nicht entwickelt hast, aber ich würde es ganz ehrlich nicht empfehlen, bei so einem großen Launch, … weil zum Beispiel einige Sachen nicht funktionieren, von denen du das vorher nicht wusstest, oder du vielleicht auch nicht nachkommst, um die Inhalte zu erstellen. … Deswegen sollte das Produkt wirklich ein Produkt sein, was Ergebnisse bringt, und was du schon mit Menschen aus deiner Zielgruppe getestet hast. Du hast idealerweise auch Testimonials dafür, damit sich dein Produkt eben auch viel leichter verkauft.

Lies hierzu: Diese 5 Fragen solltest du deinen Testimonials stellen.

Schritt 5: Launch-Strategie

[20:48] – Dann haben wir den nächsten Schritt und das ist eine Launch-Strategie. Wir brauchen eine Launch-Strategie und die sollte smart sein. Aus meiner Sicht solltest du hier einen Live-Launch machen, weil du mit einem Live-Launch viel bessere Möglichkeiten hast, in den Austausch mit deiner Zielgruppe zu gehen, Vertrauen aufzubauen, in der Nähe zu sein und Fragen zu beantworten, viel präsenter zu sein. Dadurch erreichst du definitiv nochmal eine höhere Conversion-Rate, als wenn das alles … ohne Live-Anteil abläuft.

[21:28] – Da würde ich mir überlegen, was diese Launch-Strategie für dich ist: Ist es eine Workshop-Reihe …, ist es ein Webinar, ist es eine Challenge? … Was ist die passende Strategie für dich, um dein Angebot zu verkaufen?

[21:50] – Dann geht es natürlich auch darum, gute E-Mails zu schreiben – E-Mails, die verkaufen. Dann geht es darum auf Social Media aktiv zu werden und deine Social Media Kanäle mit einzubeziehen, um dein Produkt und dein Angebot vorzustellen, um Reichweite aufzubauen, um Vertrauen aufzubauen, um zum Beispiel auch Testimonials zu präsentieren und auch um Fragen zu beantworten.

[22:36] – Wenn es darum geht, Inhalte zu erstellen und während der Open Card Phase, also während der Verkaufsphase, dann auch präsent zu sein, ist eine ganz wichtige Sache, das Content wirklich vorab erstellt wird. Das heißt, Content für deine E-Mails, für deine Sales Page, für deine Social Media Beiträge – dass das alles wirklich schon vorab fertig und eingeplant ist, so dass du dich dann darum nicht mehr kümmern musst, aber die Möglichkeit hast spontan zu reagieren und vielleicht noch einen zusätzlichen Beitrag zu erstellen. … Um da einfach nochmal … auf die Themen einzugehen, die jetzt gerade angefallen sind. Wenn du deine E-Mails … und deine Social Media Beiträge noch nicht geschrieben hast, dann ist dein Kopf woanders. Dann ist dein Kopf nicht bei dem, was dein Publikum gerade braucht, sondern dann bist du im reaktiven Modus und das können wir gerade führ einen sechsstelligen Launch nicht gebrauchen.

Lies hierzu: Wie du ein Online-Event organisierst und damit Geld verdienst.

Schritt 6: Sales-Page

[24:00] – Im letzten Schritt brauchen wir natürlich eine Sales Page, die konvertiert, auf der dein Angebot nochmal beschrieben ist, auf der die Transformation beschrieben ist und auf der du idealerweise auch Testimonials hast, die einmal erzählen, dass dein Angebot funktioniert, … was sie durch die Zusammenarbeit mit dir eben auch erreicht haben.

Lies hierzu: Technik und Tools, die du für einen Launch benötigst.

Zusammenfassung: So launchst du erfolgreich dein Produkt.

Ich würde für einen Launch und für die Umsetzung ungefähr 3 – 4 Monate einplanen: Vier Monate vorher beginnst du einen Projektplan zu erstellen, schonmal das Konzept und die Strategien überlegen, und dann so drei Monate vorher gehst du in die Umsetzung. So, dass du schon Leads generieren und deine Newsletter-Liste aufbauen kannst.

Ich habe dir hier noch einmal alles zusammengefasst, welche Schritte du durchlaufen musst, um dein Produkt im 5-stelligen oder 6-stelligen Bereich zu launchen:

  1. Schritt: Ziele und Planung. Setze dir ein Ziel (z.B. ein Umsatzziel) und schau, mit welchen Aufgaben du dieses Ziel erreichen kannst. Wie viele Verkäufe benötigst du und wie viele Leads brauchst du, anhand deiner Conversion Rate (diese Benchmark erreichst du nur durch Umsetzung)?
  2. Schritt: Team und Unterstützung. Delegiere Aufgaben, die du angeben kannst, weil sie dir die Expertise / Zeit / Qualifikation dafür fehlt, um fokussiert an den wichtigen Dingen arbeiten zu können.
  3. Schritt: Reichweite. Die benötigst ausreichend Reichweite, organisch und bezahlt, sowie mittels Kooperationspartner:innen oder Affiliates. Starte damit rund 3 Monate vorher.
  4. Schritt: Produkt. Du brauchst ein unwiderstehliches Angebot, idealerweise greifst du auf ein Produkt zurück, das du bereits entwickelt und getestet hast.
  5. Schritt: Launch-Strategie. Überlege dir, was die beste Launch-Strategie für dich ist (Webinar, Challenge, Summit, Workshop, …) und führe den Launch bestenfalls live durch, um nahe an deiner Zielgruppe zu sein. Erstelle all deinen Content (Texte, Grafiken, Social Media Beiträge, E-Mail-Automation, …) bereits vorher und plane ihn voraus.
  6. Schritt: Sales-Page. Du brauchst eine Sales-Page, die konvertiert – auf der Angebot, Transformation und idealerweise Testimonials zu finden sind.

Das waren die Tipps, die ich gerne mit dir teilen wollte. Der erste ist tatsächlich der allerwichtigste: Ziele und Planung. Und da darfst du natürlich wirklich groß träumen und dich von deinen großen Zielen / deinen großen Träumen nicht einschüchtern lassen.

Konntest du schon einmal 5- oder gar 6-stellig launchen?

Ich hoffe, dass du aus dieser Episode wirklich jede Menge für dich mitnehmen konntest und auch bald schon deinen ersten fünf- oder gar sechsstelligen Launch erfolgreich durchführst.

Ich freue mich natürlich auf dein Feedback zu dieser Episode und wenn du sie mit deinen Business-Freundinnen teilst. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Hinterlasse mir sehr gerne auch eine Empfehlung für meinen Podcast.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - 6 Tipps für einen erfolgreichen Launch
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{Podcast} Kund:innengewinnung mittels Facebook-Ads – Tipps von Rei Baumeister

Heute habe ich meinen Accountability- und Mastermind-Buddy in den she-preneur Podcast eingeladen. Wir kennen uns schon seit 2017, damals bin ich auf ihn aufmerksam geworden, weil ich ein dringendes Problem hatte, das ich alleine nicht lösen konnte – ich brauchte 1.000 Teilnehmer:innen für die 1. she-preneur Summit. Diese Teilnehmer:innen organisch zusammenzutrommeln war schwieriger als ich dachte. Die Lösung, nach der ich suchte: Jemand, der mir beibringen kann, wie ich FB-Anzeigen nutze, um Anmeldungen für meine Summit zu bekommen. 

Ohne mit der Wimper zu zucken habe ich bei ihm ein teures Coaching-Paket gebucht und hab’s nie bereut. Ich habe super viel gelernt und mittlerweile tauschen wir uns regelmässig zu unseren Businessfortschnitten und -herausforderungen aus.

Freu dich auf eine spannende Episode mit handfestem Input von Rei Baumeister. Er ist FB-Ads-Experte und Online-Business-Coach und zeigt seinen Kund:innen, wie sie mit Hilfe von FB-Anzeigen Kund:innen gewinnen und hochpreisige Produkte verkaufen, ohne große E-Mail-Liste und ohne Social Media. Heute hab ich ihn zu Gast im Podcast, um mit ihm darüber zu sprechen, wie du ohne Launch, Webinare, Challenge, Onlinekurs-Erstellung etc. Kund:innen gewinnst.

In dieser Episode erfährst du, wie du mit minimalem Vorlauf Kund:innen bzw. erste Kund:innen gewinnst oder deine Produktidee testest – ohne Launch, Webinar, Challenge, Online-Kurs-Erstellung, etc. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – So gewinnst du Kund:innen mit minimalem Vorlauf.

Viele meiner Kundinnen starten gerade in ein Online-Business und stehen vor der Herausforderung erste Kund:innen zu gewinnen. Im she-preneur Academy Bootcamp helfen mein Team und ich dabei, ein erstes Angebot zu entwickeln, zu vermarkten und als Beta-Version durchzuführen. Die Teilnehmerinnen greifen dabei auf eine rein organische Vorgehensweise bei der Vermarktung zurück, und wir von she-preneur unterstützen die Vermarktung auch mit kostenpflichtigen Anzeigen.

In dem Zusammenhang habe ich überlegt, inwieweit kostenpflichtige Strategien eingesetzt werden können. Von kostenpflichtigen Strategien halten sich am Anfang viele eher fern, ich finde jedoch, dass es eine tolle und schnelle Möglichkeit ist, zu überprüfen, ob überhaupt Interesse am Angebot besteht. Daher freue ich mich mit Rei darüber zu sprechen, wie das als Online-Business Starterin möglich ist.

So sieht der Funnel aus, mit dem du dein Angebot testen kannst.

[4:27] – Rei, lass uns im ersten Schritt die Strategie im Ganzen betrachten: Wie sieht der Funnel aus, mit dem ich mein … Angebot … oder meine Idee testen kann? … Welche Option habe ich denn eigentlich, wenn ich jetzt online starte? Dann ist man ja oft limitiert, wir haben aber nach einer Lösung gesucht, trotz limitierender Faktoren etwas auf die Beine zu stellen. Ein limitierender Faktor ist ja oft, dass man nicht ein unendliches Anzeigen-Budget hat. … Der andere limitierende Faktor ist oft, dass man entweder noch gar kein Angebot hat oder sich zumindest nicht sicher ist, dass das Angebot fliegt. … Diese Unsicherheit, die muss man einfach mit einkalkulieren. Wir sind auf eine Funnel-Variante gekommen, die das berücksichtigt. Ein Funnel ist im Prinzip ein Prozess, von Erstkontakt bis Kund:in.

[6:06] – Vielleicht mal kurz, was wir alles nicht tun: Wir wollen vorher keine Produkte entwickeln, wir wollen kein aufwändiges Webinar aufnehmen, wir wollen keine Challenge veranstalten, wir wollen keinen Kongress veranstalten, weil all das komplex ist, viel Zeit kostet und es ewig dauert, bis man die ersten zahlenden Kund:innen gewinnt. Und wir wissen an der Stelle, … noch gar nicht, ob das Angebot überhaupt funktioniert. … Welchen Weg kann man gehen? Natürlich starten wir mit einer Facebook-Anzeige, weil wir ja eben möglichst viele Menschen erstmal auf das Ding aufmerksam machen wollen. … Dann eine schlanke Option, dass wir eine simple Landing-Page bewerben. Auf dieser Landing-Page laden wir zu einem Strategiegespräch / zu einem Kennenlern-Gespräch ein, für eine Zusammenarbeit. Damit jemand motiviert ist, den Knopf zu drücken, um sich für ein Termin anzumelden, muss man natürlich erst einmal gewisse Inhalte auf dieser Landing-Page darlegen. … Man führt dieses Gespräch und natürlich schließt man nicht 100 % ab, aber einen gewissen Prozentsatz schließt man ab. Und das wäre im Prinzip die Produkt-Empfehlung. Dann würde ich sagen, halte dich jetzt nicht mit einer Kursentwicklung oder einem Gruppen-Coaching-Programm auf, … sondern einfach ganz simpel 1-zu-1 – Arbeit. Das ist aus meiner Sicht der direkteste Weg zu zahlenden Kund:innen, und übrigens auch der direkteste Weg zu Feedback. … Und der allerschnellste, glaube ich. Dass man wirklich einmal testet, kommt das Angebot, was ich mir überlegt habe (und mit Angebot meine ich jetzt nicht das fertige Produkt, sondern wirklich die Headline, das Transformationsversprechen) … wirklich an.

Das brauchst du, um einen Funnel aufzubauen.

[9:16] – Ich würde im nächsten Schritt nochmal mit dir besprechen, was ich brauche, um diesen Funnel aufzubauen. Wir brauchen eine Landing-Page. Was empfiehlst du da deinen Kund:innen, auf welche Tools sie zurückgreifen? Da gibt es ja beliebig viele Landing-Page-Tools. … Ich habe natürlich Empfehlungen, wenn die Unklarheit herrscht: Eine auf Dauer kostengünstige Variante ist einfach eine WordPress-Seite, mit dem WordPress-Plugin ‚Thrive Architect‘ …, aber es gibt auch ‚Leadpages‘ oder weitere Tools. Ich beantworte die Frage vielleicht anders: Wovon ich wirklich wärmstens abrate, ist zu versuchen, selber, ohne Landing-Page-Template, eine Landing-Page zu basteln, weil es endlos dauert, in der Regel nicht konvertiert und vor allem mobil oft nicht gut aussieht. Mittlerweile ist halt 70-80 % des Traffics mobil und wenn die Seite nicht performt, dann ist es vergebene Liebesmüh.

[10:50] – Ich bin dann damals auch relativ schnell zu Thrive umgestiegen und habe auch mit Leadpages experimentiert. Ich glaube, Leadpages hat noch den Vorteil, dass man auch mit einer alleinstehenden Seite arbeiten kann – also falls man noch keine Webseite hat, kann man einfach eine Leadpage mit Impressum und diesen ganzen rechtlichen Sachen schalten. … Ja, das stimmt. Wobei einen wichtigen Hinweis habe ich noch: Ich würde mir zumindest aber die Domain registrieren und die Leadpage mit der Domain verknüpfen, weil, wenn man jetzt wieder Richtung Facebook-Anzeigen blickt, wenn dann die Landing-Page für die Facebook-Anzeige sowas generisches ist, … dann ist es für Facebook ein Signal, da könnte ein Spammer unterwegs sein.

[12:12] – Was wäre der nächste Schritt? … Also nochmal zur Orientierung: Derjenige oder diejenige kam auf diese Landing-Page und da überzeugen wir jetzt ja, dass derjenige oder diejenige einen Termin buchen soll, ein Gespräch mit uns. Das heißt, auf dieser Landing-Page ist ein Knopf, der heißt „Jetzt Termin buchen“ und dann, im Prinzip auf der nächsten Seite, geht einfach ein Kalender-Tool auf. Das wäre die Empfehlung zumindest – dass man nicht manuell E-Mails mit Terminen hin und her schickt, sondern mit einem Kalender-Tool automatisch einen Termin buchen kann. Dann hat diese Strategie auch noch den Vorteil, dass man starten kann, auch wenn man noch keine eigene E-Mail-Liste hat.

[14:16] – Wenn man den Prozess so aufsetzt, wie wir ihn heute besprechen, dann sehe ich im Prinzip nach 1-2 Wochen Anzeigenlaufzeit die Ergebnisse. Ich weiß, wie viele Gespräche ich geführt habe, wie oft ich verkauft habe. Du kannst auch an den Klickraten sehen, gibt es da überhaupt Interesse? Wenn jemand auf die Anzeige klickt und sich zur Landing-Page durchklickt, dann zeigt das ja schonmal, das, was ich da geschrieben habe, fand jemand interessant. Und das ist ein erstes Anzeichen, ich bin auf dem richtigen Weg, und kann dann eben nochmal weiter optimieren. Ich bin auch ein großer Fan davon, … sich halt wirklich ganz schnell Feedback einzuholen oder ganz schnell eine Rückmeldung zu haben.

Das sind die wichtigsten Punkte beim Schalten von Facebook-Anzeigen.

[15:17] – Jetzt habe ich natürlich einige Hörerinnen, die sich noch nie mit dem Thema Facebook-Anzeigen beschäftigt haben. … Vielleicht können wir über … die wichtigsten Punkte sprechen. … Also generell vorneweg: Wenn wir von Facebook-Anzeigen sprechen, ist Instagram immer inkludiert. Instagram gehört zur Facebook-Family und in dem Moment, wo man eine Facebook-Anzeige schaltet, klickt man auf einen Knopf und dann läuft Instagram mit, sozusagen. Genau so will ich es auch tun, ich will dann immer beide Kanäle testen, um zu sehen, was wie performt.

[16:54] – Was wichtig ist, dass man dem Algorithmus ein bisschen Zeit geben muss. Was jetzt keinen Sinn macht, ist mal für 5 € Anzeigen zu schalten und nach zweieinhalb Stunden nervös zu werden und jetzt anfangen zu optimieren. Ich würde so eine Kampagne dann schon 3 Tage laufen lassen, damit der Algorithmus lernen kann und merkt, das performt soundso – einfach, dass diese Lernphase gegeben ist.

[17:30] – Ansonsten vielleicht noch ein paar allgemeine Tipps: … Man hat ja 1000 Optionen. Ich würde es mir am Anfang … erstmal leicht machen, … das heißt, nicht anfangen mit einer Video-Anzeige. Sondern ich würde eine ganz simple Text-Anzeige nehmen, mit einem Bild und fertig.Ein Bild von einem selbst? Genau, ein Bild von einem selbst. Dazu noch 1-2 Sätze: Muss natürlich nicht sein, man kann jetzt auch, … je nach Thema natürlich, ein passendes Bild picken. … Ich würde aber nicht mit Stock-Fotos arbeiten, also Fotos, die ich irgendwo einkaufen kann, weil die eingekauft aussehen und weil damit von vornherein klar, das ist eine Anzeige. … Also dann Bilder aus dem eigenen Fundus … nehmen, präferiert allerdings in der Tat Fotos von sich selbst. Warum? Es ist nicht immer so, dass sie besser klicken, manchmal ist es genau andersrum. … Aber man sieht dich. Man sieht dich immer wieder, wenn du die Kampagne laufen lässt, und du hast dann einen Branding- und Vertrauenseffekt, den du halt nicht hast, wenn das Bild nicht von dir ist.

Dieses Facebook-Anzeigen – Ziel solltest du verfolgen.

[19:13] – Welches Anzeigen-Ziel würdest du verfolgen? Conversions wären das Anzeigen-Ziel.Über das Kampagnen-Ziel sagt man Facebook, was man gerne hätte. Das Kampagnen-Ziel kann Videoviews oder Linkklicks oder alles mögliche sein, und ich bekomme dann auch das, zum bestmöglichen Preis. Aber am Ende des Tages wollen wir keine Klicks, wir wollen keine Videoviews, wir wollen Kund:innen. Und der näheste Schritt zum Kunden / zur Kundin ist, dass der- oder diejenige … diesen Kalendertermin bucht. Das wird einfach technisch umgesetzt mit einem Conversion-Kampagnen-Ziel, weil wir im Prinzip messen, wer landet überhaupt auf dieser Kalenderseite oder auf der Seite dahinter, der Danke-Seite, und der- oder diejenige ist praktisch der ideale Kandidat / die ideale Kandidatin für uns. Auf solche Menschen wollen wir … die Kampagne optimieren.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Aufbau von einem einfachen Funnel

[20:35] – Hast du sonst noch irgendwas, was du hinzufügen würdest, zum Thema ‚Wie schalte ich Facebook-Anzeigen?‘ … Vielleicht noch einen aktuellen Hinweis: … Es gab ja das iOS-14 – Update, da war ja sehr viel Verwirrung am Markt, was das bedeutet für Facebook-Kampagnen, für die Optimierung, usw. … Man muss einfach 2-3 Dinge berücksichtigen, umstellen, anpassen, aber die Kampagnen laufen im Prinzip jetzt genauso, wie vorher auch, ich sehe keinen Unterschied.

Die Budgetplanung für Facebook-Ads.

[21:34] – Wir haben eben schon über das Thema Budget gesprochen. Natürlich ist es klar, wenn ich kostenpflichtige Anzeigen schalte, dass ich auch etwas investieren sollte. … Wie viel Geld sollte ich in die Hand nehmen, um mein Angebot wirklich zu testen? … Es hängt sehr stark davon ab, welches Budget zur Verfügung steht. Je mehr Budget zur Verfügung steht, desto schneller sehen wir einfach Ergebnisse. Wenn wir weniger Budget haben, dann zieht’s sich. … So als Hausnummer würde ich mal sagen, … pro Anzeigengruppe, also pro Test sozusagen, in der Facebook-Kampagne, würde ich jetzt nicht unter 20 € Tagesbudget gehen, … weil dann fehlen mir die Daten für den Algorithmus, dann zieht’s sich einfach wieder. … Mit so einer Anzeigengruppe testen wir das Targeting. … Wenn ich jetzt ein Tagesbudget von 20 € habe, dann kann ich halt ein Targeting testen. Targetingdefiniert, ich möchte diese oder jene Menschen ansprechen. Wenn ich jetzt aber 60 € am Tag hätte, kann ich halt drei testen. Entweder ich teste halt eins oder drei oder gleichzeitig oder hintereinander, … das definiert im Prinzip, wie schnell wir Ergebnisse sehen und natürlich auch, wie schnell wir Kund:innen sehen.

Das sind die Dinge, die du mittels Facebook-Anzeigen testen kannst.

[23:48] – Was sind denn Dinge, die ich mit Hilfe von Facebook-Anzeigen testen kann? … Mit diesem Funnel kann man ja wunderbar sehr Vieles testen. Und im Prinzip sehen wir immer da, wo etwas schiefgeht in diesem Prozess … , da haben wir ein Problem mit unserem Business. Schritt 1 ist die Facebook-Anzeige auf Landing-Page. Wenn wir jetzt sehen, dass kein Mensch auf diese Anzeige klickt und nicht auf die Landing-Page durchkommt, wir aber mal davon ausgehen, dass wir bei den Facebook-Anzeigen einen guten Job gemacht haben, … dann kann es nur noch bedeuten, dass ich einfach mit meinem Thema nicht ankomme. Ich habe einfach die falsche Ansprache gepickt oder das falsche Problem, das ich lösen möchte. … Wenn die Leute auf die Landing-Page kommen und sich nicht anmelden, für einen Termin, dann kann es am schlechten Copywriting liegen. … Wenn jemand einen Kalendertermin bucht, mit dir ein Gespräch führt, aber nicht bucht, dann kann es daran liegen, dass du einfach Gespräche besser führen musst. … In diesen Gesprächen erkennst du dann sehr schnell, ob dein Angebot das falsche ist. … Überall da, wo in diesem Funnel etwas schiefgehen kann, was am Anfang normal ist, … kann man eben reinbohren und gucken, wo muss ich was verbessern, in meinem Prozess. … Bei Facebook-Anzeigen kann ich natürlich auch vieles testen. Da kann ich Zielgruppen testen, also wen spreche ich an, da kann ich Alterssegmente testen, aber natürlich auch, welche Ansprache ich wähle, für ein Problem. Also ich kann ja ein Problem immer aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und ich kann gucken, gehe ich eher auf Angst oder auf Gier oder auf Komfortabilität?

[27:02] – Ich versuche das meinen Kundinnen auch immer wieder einzutrichtern und ich glaube, gerade bei Frauen ist es immer wieder eine Herausforderung sich mit den Zahlen im Hintergrund zu beschäftigen und wirklich zu gucken: Was passiert denn da eigentlich? Gibt’s da Interesse? Oder was zeigt es mir an, wenn ich sehe, dass ich Besuche auf meiner Landing-Page habe, aber kein Besuch bucht? Oder was zeigt es mir an, wenn jemand den Termin bucht, aber am Ende eben mein Angebot nicht kauft? … Ich erwähne es auch immer wieder, dass wir unsere Angebote perfektionieren und wirklich gucken, an welchen Stellschrauben können wir drehen, statt das nächste Produkt zu entwickeln oder vielleicht auch den nächsten Kurs zu entwickeln.

[28:58] – Also Zahlen sind ganz wichtig und nicht immer nur den Vordergrund betrachten, sondern auch den Hintergrund, und an den Stellschrauben können wir eben drehen, um unsere eigenen Angebote, um unseren eigenen Auftritt eben auch zu optimieren.

So viel Vorlauf brauchst du, um einen simplen Funnel aufzusetzen.

[29:25] – Wie viel Vorlauf brauche ich, um so einen Funnel aufzusetzen, in der simpelsten Variante? Es hängt natürlich davon ab, wie viel Zeit man hat und wie man’s angeht. Also gibt man es an eine Agentur oder macht man es selber. Wenn man es mit uns machen würde, dann wäre es vier Wochen oder so was, weil wir natürlich nicht 24/7 im Coaching arbeiten. Irgendwas zwischen zwei Wochen und acht Wochen. Was wichtig zu verstehen ist: Es dauert natürlich nicht wochenlang im Werbeanzeigenmanager die Anzeige zusammenzuklicken. Es dauert 20 Minuten. Was halt dauert, ist sich zu überlegen, wer ist die Zielgruppe und wie spreche ich die jetzt an, wie formuliere ich jetzt diesen Anzeigentext. Das dauert halt oftmals ein paar Tage, und deswegen zieht sich dann insgesamt dieser Prozess. Aber das zeigt einfach, das es auch wirklich eine ganz schnelle Methode ist, um Antworten auf Fragen zu bekommen, die ich jetzt gerade habe.

Darum sind Erstgespräche so wichtig.

[31:05] – Woran erkenne ich, dass mein Angebot am Ende auch gebraucht wird? … Woher weiß ich, jetzt kann ich meine Anzeigen stoppen oder jetzt lasse ich meine Anzeigen weiterlaufen? Das ist eine einfache Antwort: In dem Moment, wo jemand bucht und kauft und seine / ihre Geldbörse aufmacht.

[31:44] – Das ist der beste Beweis, den wir haben können. Aber das ist auch das, wovor sich die allermeisten Leute scheuen. „Jetzt hat jemand einen Termin bei mir gebucht, jetzt traue ich mich aber nicht, mein Angebot zu präsentieren oder mein Angebot zu verkaufen.“ Das gibt es auch gerade bei Frauen wieder sehr viel, dass sie dann zögern und denken, „Ich bin nicht gut genug und kann ich das überhaupt zu dem Preis verkaufen?“ Aber ja, das ist wirklich der simpelste und schnellste Weg, um zu gucken, hat jemand Interesse.

[32:30] – Noch einen Satz zu diesen Gesprächen: Ich weiß, da herrscht durchaus Respekt oder Angst, … aber ich pflege da eine ganz entspannt Variante, sozusagen. Ich persönlich, oder auch mein Team, wir führen ein normales Gespräch, ohne zu versuchen irgendwelche Schlüsselwörter einzubauen, oder ähnliches, und gucken einfach ganz objektiv und ganz ehrlich, kann ich jetzt dieser Person, die ich am Telefon habe, helfen – ja oder nein? … Was ist denn das Problem, das gelöst werden soll, wo möchte der Mensch hin und kann ich helfen? Wenn ich nicht helfen kann, dann sage ich das auch ganz offen. … Und wenn ich der Person helfen kann, dann frage ich: „Soll ich dir sagen, wie wir zusammenarbeiten können?“ Und dann sagt derjenige / diejenige „Ja“, und dann stelle ich es vor, und dann fragt er / sie: „Was kostet es?“, dann nenne ich den Preis, und dann ist er / sie dabei oder eben nicht.

[34:00] – Was vielleicht auch noch wichtig ist: Es ist dann auch klar, dass man nicht gleich die ersten 3 Gespräche abschließt. Fahrradfahren lernen hat auch eine Weile gedauert und genau so muss man es auch sehen, mit diesen Gesprächen. Man wird eine Handvoll Gespräche führen müssen, man wird immer besser und routinierter und entspannter und früher oder später kommt dann auch der erste Kunde / die erste Kundin.

[34:24] – Für mich war es zum Beispiel am Anfang auch so, dass es mir ganz viel Sicherheit gegeben hat, jedes Gespräch, … und ich mir dann notiert habe, was lief gut, was lief nicht so gut, was waren Momente, wo ich gemerkt habe, die Person ist nicht die richtige Person, oder was waren Momente, wo ich gemerkt habe, ich trau mich nicht den Preis zu nennen oder den Preis, den ich eigentlich nennen wollte, zu nennen. Ich habe dann ganz viel auf dem Weg dahin reflektiert und wurde natürlich von Gespräch zu Gespräch besser. … Wir sollten ganz viele Gespräche führen und gucken, gibt es da jemanden, der Interesse hat mein Angebot so zu buchen.

[35:23] – Das ist ja alles ein super spannendes, psychologisches Prinzip. Was passiert in so einem Gespräch? Dir wird ein Spiegel vorgehalten. Und ich garantiere dir, all die Bedenken, die du hörst, in so einem Gespräch vom Gegenüber, sind eigentlich die Dinge, die du selber oft sagst, wenn du in solchen Gesprächen bist. Unterbewusst transportierst du, was der / die andere gleich sagen muss. … Ich garantiere dir, das ist dann der Einwand am Schluss, den du ständig hören wirst. Es ist auch ein cooles Tool, um sozusagen an der eigenen Einstellung zu arbeiten und um über sich selbst zu reflektieren.

[36:13] – Mir haben diese Erstgespräche auch unheimlich viel gebracht und an der Stelle vielleicht auch nochmal: Führt Erstgespräche, führt Strategiegespräch, je nachdem, wie ihr sie nennen wollte. Man kann dadurch einfach extrem viel lernen und natürlich auch ganz viel Marktforschung betreiben und gucken, „Mensch, die Headline, die ich jetzt auf meine Landing-Page geschrieben habe, ist es das, was meine Kund:innen überhaupt wollen? Oder sagen sie mir in diesen Gesprächen was ganz anderes?“ Das heißt, diese Gespräche sind am Ende wieder die Basis dafür, dass du nochmal darüber nachdenken kannst, ob das, was du auf dieser Landing-Page geschrieben hast, überhaupt das ist, was deine Kund:innen wollen, oder ob du das vielleicht aus deiner Sicht formuliert hast – das ist auch etwas, was wir sehr oft tun. Wir formulieren die Dinge aus unserer Sicht, nicht aus Sicht der Kund:innen.

Hast du schon einmal eine Facebook-Anzeige geschaltet? Wie wie war deine Erfahrung damit?

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Alles Liebe,

Deine Tanja

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Kundengewinnung mittels Facebook Anzeigen
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{Podcast} Technik und Tools, die du für einen Launch benötigst

In diesem Beitrag möchte ich dich wieder einmal mit hinter die Kulissen nehmen und zwar geht es um die Technik und Tools, die wir bei unserem letzten Launch verwendet haben. Vor einer Woche haben wir die she-preneur Summit 2021 und das she-preneur Bundle 2021 erfolgreich beendet und damit einen sechsstelligen Umsatz generiert. Ohne Technik und ohne Tools wäre ein Launch in diesem Umfang kaum möglich gewesen.

Ich weiß, dass sich viele vor einem (großen) Launch scheuen und deswegen möchte ich dir einmal mit auf den Weg geben, wie das Ganze bei uns abläuft und wie auch du deine Launches entweder optimieren oder überhaupt durchführen kannst.

In dieser Episode erfährst du, welche Technik und Tools hinter einem Launch stecken und warum ein Launch nicht so aufwendig sein muss, wie du vielleicht denkst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – diese Technik und Tools helfen dir bei deinem Launch.

Ich selbst kümmere mich bei she-preneur nur noch um die Koordination des Teams und des Projektmanagements, jedoch nicht mehr um die Technik. Darum kümmert sich Tanja Baumann, die seit Anfang 2020 in meinem Team ist, mit mir heute in dieser Folge spricht und selbst auch ein eigenes Business hat, in dem sie sich gemeinsam mit ihrem Team um die technische Umsetzung von Launches kümmert.

Wie wir unseren Funnel aufbauen.

[3:38] – Vielleicht starten wir erstmal damit: Du erzählst wie unser Funnel aufgebaut war, damit auch diejenigen, die bei der she-preneur Summit nicht mit dabei waren und vielleicht auch das she-preneur Bundle nicht gekauft haben, einfach einen guten Überblick haben, worum es geht und was wir in den letzten Wochen gemacht haben. Wir machen uns immer schöne Grafiken und Aufzeichnungen, wie unser ganzer Funnel auszusehen hat, weil wir sonst auch leicht den Überblick verlieren. … Tatsächlich geht ein Funnel immer so los: Die Leute kommen irgendwo rein (über einen Trichter, über diverse Kanäle) … und das Erste, was man in einem Funnel dann braucht, ist natürlich eine Seite, wo man sich anmelden kann, damit wir auch die Menschen kontaktieren können, mit den Inhalten, die wir haben. Danach kommen wiederum ein paar Seiten, die notwendig sind und die bestimmt auch jede:r kennt, wenn man irgendwo seine / ihre E-Mail einträgt. Dann muss man die nochmal bestätigen und es gibt Danke-Seiten, die auch super wichtig sind. Die sind sogar fast noch wichtiger, als alles andere, denn darüber kann man a) die Menschen begrüßen oder b) einen Upsell machen, was ganz spannend ist. Und das ist das, was vorne hauptsächlich zu sehen ist.

[5:01] – Dann kommt ja einiges noch hinten dran, in so einem Funnel, wie die ganzen E-Mails, die verschickt werden müssen, damit man (bei uns in der she-preneur Summit) wusste, wann was passiert, … und damit natürlich auch das Produkt, was dahinter stand (das she-preneur Bundle) immer mehr vorgestellt wird. Und auch da braucht man dann wiederum eine Seite, man braucht einen Kaufprozess, der dahinter angelegt ist. Wenn dann jemand gekauft hat, dann soll es damit noch nicht zu Ende sein, dann braucht man da auch E-Mails, die entsprechend verschickt werden, damit die Leute genau wissen, wo kann ich mich einloggen, wo kann ich jetzt das, was ich gekauft habe, abholen. Und wir haben noch ganz viele spannende Techniken dazwischen reingestalten. Das ist jetzt so der grobe Rahmen, den wir hatten, für die Summit und das Bundle.

[5:54] – Das heißt, im ersten Schritt war es die Anmeldungen für die she-preneur Summit – das man einfach bei diesem Online Community Event, das wir durchgeführt haben, mit dabei sein konnte und eben im Anschluss auch die E-Mails dazu bekam. Im nächsten Schritt hatte man schon die Möglichkeit über die Danke-Seite (und das haben wir nicht öffentlich gemacht, das verraten wir jetzt) das she-preneur Bundle zu kaufen, und zwar im Vorverkauf. … Das ist … die Möglichkeit, die Danke-Seite als Upsell-Möglichkeit zu nutzen, oder man kann zum Beispiel auch die Leute in die Facebook Gruppe oder je nachdem, was wichtig ist, weiterleiten.

Diese Tools nutzen wir für einen Launch.

[6:43] – Was waren die Tools, die wir genutzt haben, um diesen Funnel abzubilden? Für die Anmeldung haben wir die Webseite und wir haben diesmal Instapage benutzt, was ein sehr spannendes Tool ist. Mit Instapage kann man einfach die Seiten bauen und entsprechend auch die Conversion ansehen. … Das war dann die Seite und darüber haben wir sie dann in unser E-Mail-Marketing-Tool geschickt, zur ActiveCampaign, worüber wir alle Informationen aussenden, also alles, was an E-Mails rausgeht – automatisiert, wie auch Kampagnen, kommt dann dorthin.

[7:24] – Um das Bundle selber kaufen zu können, haben wir den Zahlungsanbieter elopage, der ja diesmal unser Partner war, genutzt, um a) den Kaufprozess aufzusetzen, aber um b) natürlich auch die Inhalte auszuliefern – die ganzen Kurse, die wir haben, wie auch die Aufzeichnungen von der Summit und auch noch das ein oder andere Boni.

[7:47] – Zusätzlich haben wir noch ein paar schicke Feinheiten benutzt, wie Deadline Funnel. … Wer vielleicht einen tickenden Zeitabschnitt in den E-Mails oder auf den Seiten gesehen hat, das ist Deadline Funnel, … um eine Anregung zu geben, jetzt doch zu einem gewissen Zeitpunkt zu kaufen. … Da haben wir einen 15 Minuten Timer gehabt und dann für den Rest des Bundles einen ganz normalen Timer.

[8:22] – Zusätzlich benutzen wir auch noch Tools wie Zapier, … jetzt nicht massiv, aber wir hatten eine Automatisierung darüber laufen. StreamYard für die Summit selber und das hat uns auch sehr viel Arbeit erledigt, weil wir StreamYard mit den Facebook-Kanälen und YouTube verbunden haben, und es wurde dann dort alles, was live war, parallel ausgestrahlt.

[8:52] – Ein ganz neues Tool, was du eingesetzt hast, war Airmeet. … Das ist ein Networking-Tool, … und das werden wir auch in der she-preneur Academy weiter nutzen und ausprobieren, weil es einfach super spannend ist, um zu netzwerken, um Gleichgesinnte kennen zu lernen, um neue Leute kennen zu lernen, um das eigene Netzwerke zu erweitern.

Weiterführende Information: Die 4 wichtigsten Tools in meinem Online-Business habe ich dir in einem eigenen Artikel aufgelistet.

Diese Tools sind die Basis.

[9:34] – Du hast jetzt jede Menge Tools genannt und für die eine oder andere kann es wahrscheinlich ein bisschen erschreckend klingen – wir haben im ersten Schritt auch nicht so viele Tools genutzt. … Was sind denn Tools oder was ist ein Setup, was ich brauche, wenn ich starte? … Es ist nicht so viel notwendig, wie wie du vielleicht denkst, aber wir haben mittlerweile natürlich auch schon sehr viel Launch-Erfahrungen. … Was ist so ein Minimum-Setup, was ich brauche, um zu starten? … Die Tools, die wir jetzt wirklich sehr intensiv zusätzlich genutzt haben, waren bei der Größenordnung, um uns Zeit einzusparen, und das ist bei einem Start (oder auch, wenn man schon ein paar Launches gemacht hat) gar nicht notwendig. Aber wenn man sich den Funnel nochmal ansieht … ist alles, was man wirklich braucht, eine Webseite. … ActiveCampaign hat zum Beispiel selber Landing Pages – also einfach eine Seite, wo sich die Menschen eintragen können. Das ist ganz wichtig, dass man da erstmal ein Aushängeschild hat. … Das ist der Link, da gibt’s mein Angebot.

[11:24] – Das du in den Kontakt mit den Menschen gehen kannst, das ist das nächste Wichtige. Du brauchst auf jeden Fall ein E-Mail-Marketing-Tool. Und, je nachdem, was dein Angebot ist: Möchtest du vielleicht einen Workshop geben oder ein Videostream? Da ist Facebook immer gut zu oder Zoom. Vielleicht hast du auch Inhalte, die du teilen möchtest? Das kann man per E-Mail machen, das kann man aber auch mit einem Anbieter machen. Also das sind so die drei Grundlagen – Webseite, E-Mail-Marketing und vielleicht noch etwas, worüber man das, was man verbreiten möchte, auch teilen.

[12:04] – Ich finde es auch immer sehr nützlich ein Landing Page Tool zu nutzen. Wir haben jetzt in diesem Fall Instapage genutzt, das ist eher ein hochpreisiges Tool, … das würde ich am Anfang nicht empfehlen. Aber sowas wie Thrive oder auch Leadpages sind Tools, die man nutzen kann … um Zeit zu sparen, um solche Seiten aufzubauen, und die sind Conversion-optimiert und erleichtern uns einfach unseren Alltag.

Warum du in Tools und Unterstützung investieren solltest.

[12:41] – Wir schauen ja auch immer, wie wir mehr Leichtigkeit in unser Business bringen können und je mehr Leichtigkeit wir reinbringen können, desto mehr Spaß macht es am Ende auch das Ganze umzusetzen und natürlich dann auch Ergebnisse zu erzielen. Die Tools nehmen richtig viel Zeit ab, auch wenn man sich nicht so gut auskennt. … Man muss überlegen: Das ist die Arbeitszeit, die einem verloren geht, die könnte man sich durchaus ein bisschen einsparen. Ich glaube, da ist es auch nochmal wichtig zu erwähnen, dass man an der Stelle, was Tools und Unterstützung betrifft, auch einfach zum Umdenken einlädt, denn wir kommen viel schneller voran, wenn wir Dinge auslagern, wenn wir auf bestimmte Tools zurückgreifen und Dinge nicht manuell machen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Welche Tools für deinen Launch

[14:00] – Das ist eine Investition, die an der Stelle notwendig ist, aber auf der anderen Seite hilft es uns natürlich, den Fokus auf die Dinge zu richten, die uns weiterbringen, wie zum Beispiel Promo-Aktivitäten, der Aufbau des Netzwerks, etc., und wir müssen uns halt nicht um diese ganze Technik kümmern. … Ich würde auch jedem:r empfehlen, diese Dinge wirklich so schnell wie möglich abzugeben, denn je mehr wir uns damit beschäftigen, desto langsamer kommen wir in unserem Business voran, denn das ist eine ganz andere Expertise, die da gefragt wird. Man kann natürlich irgendwie manuell reingehen und E-Mails verschicken, aber man kann es eben auch smarter und leichter machen, indem man zum Beispiel Automationen baut, wo bestimmte Dinge einfach automatisch laufen.

So viel Zeit solltest du für die Launch-Vorbereitung einplanen.

[15:05] – Lass uns doch mal darüber sprechen, wie viel Vorlauf man braucht, für so einen Launch. Wir haben ja schon vor einiger Zeit angefangen dieses Projekt zu planen – magst du da einmal erzählen, wie wir da vorgegangen sind und wie viel Zeit wir an der Stelle einfach mit eingeplant haben und gerne, ob das aus deiner Sicht ausreichend Zeit war? Wir haben ungefähr drei Monate vor dem großen Launch angefangen, was in einem eingespielten Team ein sehr guter Zeitraum ist, und wir sind wirklich schnell, denn wir haben unsere Planung schon. Du hast Strukturen aus alten Launches, in die wir immer wieder reingehen und nachschauen können. Und trotzdem merke ich immer bei jedem Launch, dass es trotzdem immer wieder eng hinten raus wird. Deswegen ist mein Tipp: Egal, was du planst, rechne nochmal so 15 % dazu, damit man Puffer hat. Aber es kommt auch ein bisschen auf die Größenordnung von dem Launch an. Zwei bis drei Monate sollte man sich auf jeden fall Zeit geben, denn am Anfang hat man noch nicht so den Zeitdruck und dann kommen die Gewerke erstmal so richtig in Gang und das Zusammenspiel fängt an, und hinten raus, … wie bei jedem großen Event, kommt die Aufregung dazu und … für die Tests braucht man eben auch sehr viel Zeit.

[16:40] – Aus meiner Sicht würde ich auch sagen, minimum drei Monate. Ich würde mit drei Monaten auch für einen kleineren Launch anfangen, um auch wirklich sauber zu arbeiten, um die E-Mails vorzubereiten und den ganzen Content, der benötigt wird. Und je größer der Launch oder je höher die Ziele, desto mehr Vorlauf würde ich einplanen. Ich glaube, auch für unseren Launch hätten wir locker noch einen guten Monat gebraucht an Vorlauf, um einfach bestimmte Dinge rechtzeitig zu finalisieren, weil am Ende hat halt doch vieles länger gedauert oder hat am Anfang noch nicht so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben, und an der Stelle musste dann halt auch nochmal viel nachgearbeitet werden.

[17:33] – Wann haben wir mit der Technik begonnen? Nicht ganz drei Monate, aber die Planung für die Technik ist ungefähr trotzdem immer im gleichen Zeitraum, wo man sich dann überlegen muss, was können wir von dem, was schon da ist, nutzen, was brauchen wir eventuell noch? … Und sowas muss dann wirklich ausprobiert werden. Funktioniert es von dem Konzept her, haben wir die Technik, die wir benötigen, brauchen wir Alternativen?

[18:12] – Auch wenn von extern noch Input kommt, … braucht man eigentlich noch viel mehr Vorlaufzeit, weil die ja auch ihre Planung haben. … Wir hatten über 70 Expertinnen, die wir koordiniert haben, und haben das ganze in drei Monaten gerockt. Ich glaube, auch da punktet man eben nochmal mit einer guten und professionellen Abwicklung, wenn man mit Kooperationspartner:innen arbeitet, oder auch wenn man einen Affiliate-Launch hat.

PS: Möchtest du im Nachhinein wissen, wie viel Zeit du und dein Team für den Launch gebraucht haben, dann empfehle ich dir eine detaillierte Zeiterfassung für dein Online-Business. Mehr darüber liest du im verlinkten Artikel.

So planen wir unseren Funnel.

[19:11] – Du hast ja nicht direkt mit der Umsetzung der Technik begonnen, du hast vorher mit der Planung begonnen. Wir haben uns im Team vorher überlegt, wie dieser Funnel aussehen soll, du hast diesen Funnel dann visualisiert und erst dann hast du ihn umgesetzt. Genau, noch ein Tool. Welches ist das? Das war Funnelytics, was wir zur Visualisierung einsetzen (es könnte auch als Tracking-Tool benutzt werden, aber wir machen das für’s Optische, damit wir greifen können, wie es wirklich aussieht). Man sieht dort sehr schnell, wenn Dinge vielleicht nicht funktionieren, die wir uns vorher überlegt haben. Ganz früher habe ich das tatsächlich per Blatt und Stift gemacht und habe mir so einen Funnel einfach aufgezeichnet – jetzt spart mir so ein Tool natürlich Stunden an Arbeit, meine Arbeitszeit kann ich dann wirklich für andere Dinge nutzen. Jeder einzelne Punkt, jede Seite, die wir gemacht haben, wo die Menschen herkommen, sämtliche Social Media, sämtliche E-Mails waren da drin – … das war extrem hilfreich, dass wir einfach sehen, wo kommen die Menschen rein, wie sollen sie sich fortbewegen, wo können wir sie abholen, wo sind Informationen notwendig, um sie an bestimmte Punkte hinzulenken.

[20:45] – Ich glaube, auch im Team ist es eine ganz große Unterstützung, denn nicht jede:r ist in die Technik involviert. … Es ist für das restliche Team wichtig zu verstehen, wie dieser Funnel überhaupt funktioniert. … Und es hilft auch nochmal das effizienter umzusetzen und nicht einfach irgendwie loszustarten. … Absolut. Es unterstützt eigentlich, wenn man die Planung macht. Da hast du deine Planung und deine Aufgaben und die Visualisierung des Ganzen wird oft nicht gemacht. Aber genau da wird das, was zu planst, auf die Technik umgesetzt. … Wie mache ich das, was ich plane, zu einem technisch sinnvollen Plan, … der von Punkt A über ganz viele A-B-C-Zets nach hinten läuft? Ein Funnel macht ja meistens nach hinten auf.

[22:40] – Wenn du wirklich noch ganz am Anfang stehst, dann kann man das auch aufmalen, da gibt es super viele Programme, die man nutzen kann. … Es gibt viele Möglichkeiten, das habe ich am Anfang auch so gemacht, aber das visualisieren ist super wichtig.

Die Technik während dem Launch.

[23:35] – Wir haben eine Planung für das gesamte Projekt. Aber in den einzelnen Bereichen, also auch im Technikbereich, ist es ja notwendig zu planen und den Funnel eben einmal zu visualisieren. … Dann ist die nächste Phase die Umsetzungsphase, wo du wirklich die Seiten, die E-Mail-Automation, etc. aufsetzt. Wenn das alles steht, ist es dann für dich vorbei? … Nein, dann kommen ja eigentlich die viel wichtigeren Phasen hinten dran. Die Umsetzung ist immer gut, weil da alle Informationen zusammenfließen, die von allen Teammitgliedern kommen. Die Texte, die Grafiken, werden dann einfach entsprechend eingesetzt, wir bauen die Seiten, die E-Mails – es wird alles fertig gemacht. Und sobald … wir alles umgesetzt und durchgetestet haben, geht der Launch los, und dann wird es eigentlich erst richtig spannend. Dann kommen die Zahlen ins Spiel und die muss man einfach gut beobachten, vom ersten Tag an, um zu schauen, was von dem, was wir umgesetzt haben … funktioniert denn, oder wo müssen wir denn jetzt nochmal nachjustieren? … Prüfen und ändern.

Die Technik nach dem Launch.

[25:35] – Und dann gibt’s zum Schluss nochmal eine Phase, … wenn der Kauf vorbei ist. Dann kommen auch noch Anfragen, das heißt, wenn die Technik nicht funktioniert, da muss man nochmal einhaken, und eben auch die Auswertung machen. Was hat denn gut funktioniert? Auf welche Zahlen können wir jetzt schauen? … Einfach alles, was wir beim nächsten Launch anders machen wollen, noch besser machen wollen. Diese Aufbereitungs- und Nachoptimierungsphase – nach dem Launch ist vor dem Launch. Ich würde sogar sagen, das ist die wichtigste Phase, weil das ist da, wo du die ganzen Learnings kriegst.

Warum eine gute Vorbereitung so wichtig ist.

[28:29] – Das sind Lernerfahrungen und das hört auch nie auf. Aus meiner Erfahrung bisher kann ich sagen, es gibt immer mindestens eine Sache, die schief laufen wird oder schief laufen kann, deswegen ist es auch so wichtig, sich die Phasen vorher genügend Zeit zu geben, um alles zu testen, aber es kann auch aufgrund äußerer Umstände immer noch was schief laufen. Aber das Gute ist, wenn du dann alles vorher ausgemerzt hast, dann ist es nur die eine Sache, die man beheben muss, und keine 20. Deswegen ist eine gute Vorbereitung auch tatsächlich das A und O.

Wie du übrigens ein Online-Event organisierst und damit Geld verdienst, das erzähle ich dir im verlinkten Beitrag.

Zusammenfassung: So setzt du einen Launch technisch um.

Wir sind in unserem Launch-Ablauf mittlerweile sehr gut vorbereitet und strukturiert, aber viele (gerade zu Beginn) sind es nicht. Deswegen empfehle ich dir zwar ein gewisses Grundverständnis von den Techniken, jedoch ein Outsourcen der Umsetzung. Denn das gehört in der Regel nicht zu deiner Kernexpertise, dafür gibt es Menschen, wie Tanja Baumann, die dir mit Leidenschaft und Erfahrung ihr Know-How bereitstellen und dir jede Menge Zeit sparen, die du dann in dein Angebot investieren kannst, um Geld zu verdienen.

Unseren Launch-Ablauf, plus Tipps zu Technik und Tools, habe ich dir hier noch einmal zusammengefasst:

  1. Funnelaufbau: Definiere, wie dein Funnel aufgebaut sein soll. Als erstes benötigst du eine Seite, auf der man sich anmelden kann. Danach folgen Seiten, die u.a. notwenig sind (Bsp.: Bestätigungsmail) oder bereits Möglichkeiten für einen Upsell bieten (Bsp.: Danke-Seite). Überlege dir, was als nächstes folgt und wohin du potenzielle Interessent:innen leiten möchtest / welche Informationen du vermitteln möchtest.
  2. Funnelplanung: Visualisiere deinen Funnel – jeden einzelne Punkt, jede Seite, jede E-Mail und jeden Kanal – um zu sehen, wo die Interessent:innen reinkommen, wie sie sich innerhalb des Funnels fortbewegen sollen und wo Informationen notwendig sind, um sie an bestimmte Punkte hinzulenken.
  3. Launch-Tools: Die Basics sind ein Tool für die Webseite / die Landingpage, ein E-Mail-Marketing Tool sowie ein Tool, um deine Inhalte zu vermitteln (Bsp.: ein Video-Tool für dein Webinar, ein Anbieter für deinen Online-Kurs, etc.)
  4. Planungszeit: Die komplette Vorbereitungszeit für einen Launch sollte mind. 3 Monate betragen, inkl. ausreichend Puffer für die Testphase.
  5. Technik während dem Launch: Während dem Launch muss die Technik immer wieder geprüft und bei Problemen in Echtzeit optimiert und angepasst werden.
  6. Technik nach dem Launch: Nachfragen der Käufer:innen erfordern Nacharbeit. Eine detaillierte Auswertung der Zahlen und Festhalten der Probleme wie auch der Dinge, die gut funktioniert haben, hilft Learnings zu sammeln und es beim nächsten Mal noch besser zu machen.

Nach dem Launch ist vor dem Launch: Wir starten nämlich zum ersten Mal das Academy Bootcamp und dort geht es darum, dir dabei zu helfen ein Produkt zu entwickeln, ein Produkt zu vermarkten und es auch durchzuführen. Das ist ein 12 Wochen Programm, was am 5.7. startet, und wenn du Interesse hast, dann setze dich unbedingt auf die Warteliste.

Bist du schon Launch-Profi? Wie ist dein Funnel aufgebaut?

Tanjas Webseite: www.tanjabaumann.de
Tanjas Instagram-Kanal: www.instagram.com/tanjaletslaunch
Tanjas Facebook-Seite: www.facebook.com/tanjabaumann.de
Tanja auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/tanja-baumann

Tanja und ich freuen uns auf dein Feedback zu dieser Episode. Tagge uns dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Hinterlasse mir sehr gerne auch eine Empfehlung für meinen Podcast.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Technik und Tools für deinen Launch
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{Podcast} So beschäftigst du dich mit den richtigen Aufgaben in deinem Online-Business

Der Verkauf des she-preneur Bundles hat mich zu dieser Episode inspiriert. In der letzten Woche haben wir ganz häufig gehört, dass niemand 70 Kurse innerhalb von einem Jahr durcharbeiten kann – Nein, natürlich nicht. Wir können garnicht alle Kurse machen und ich WILL auch auf keinen Fall, dass du alle Kurse machst. Deswegen habe ich mir gedacht, ich mache heute einmal diese Episode, die sich nicht nur auf das Bundle bezieht, sondern auf Ziele im Allgemeinen.

Wir können nicht nur Inhalte konsumieren und wir können vor allem auch nicht alle Inhalte konsumieren, die wir da draußen sehen. Wir sollten das zumindest nicht tun, denn viel wichtiger ist es, dass wir ganz gezielt Inhalte konsumieren und dass wir dann auch in die Umsetzung kommen und das gewünschte Ergebnis erreichen.

In dieser Episode erfährst du deshalb, wie du richtig ins Tun kommst und die gewünschten Ergebnisse erzielst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – Wie du dich mit den richtigen Aufgaben in deinem Online-Business beschäftigst.

Wir können eine Transformation in unserem Business nur dann erreichen, wenn wir ins Tun kommen, wenn wir nicht nur zuhören, nicht nur lesen, sondern wenn wir die Dinge auch anwenden. Und wir haben auf keinen Fall die Möglichkeit, über 70 Kurse zu machen (um hier noch einmal das Beispiel „Bundle“ aufzugreifen), die auch noch umzusetzen und in unserem Business anzuwenden. Viele Kurse sind für uns auch gar nicht relevant.

Ich möchte dir in dieser Episode ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie du richtig ins Tun kommst, wie du die richtigen Dinge erledigst, wie du dich mit Aufgaben beschäftigst, die dich auch weiterbringen.

Den Fokus richtig setzen.

[6:54] – Wichtig ist, dass wir uns das rauspicken, was für uns relevant ist. Und da kommen wir zu einem Thema, das für mich ganz wichtig ist: Der Fokus und den Fokus richtig zu setzen und wirklich auch „Nein“ zu sagen, zu Dingen, die für uns nicht relevant sind. … Das bedeutet zum Beispiel auch, dass, wenn du in einem Programm bist, wie zum Beispiel in der she-preneur Academy (da haben wir auch unzählige Angebote, wie „Komm-ins-Tun Sessions“, Planungssessions, es gibt Kursinhalte, es gibt ein Forum, es gibt eine Facebookgruppe, es gibt Q&A-Sessions mit mir, es gibt zusätzliche Sessions, es gibt Challenges, an denen man teilnehmen kann), … dass du dir erlaubst auch wirklich nur das rauszupicken, was dich gerade weiterbringt.

[8:11] – Auch ich bin in vielen Kursen drin und picke mir aber ganz gezielt die Dinge raus, die ich jetzt brauche, die ich jetzt umsetze, die mich jetzt im Moment zu einem gewünschten Ziel weiterbringen.

[8:25] – Denn wenn wir versuchen alles zu machen, überall mit dabei zu sein, dann haben wir irgendwann keine Zeit mehr für uns selbst, für unsere Familie, für Freunde, sondern sind eben nur noch am Lernen, am Lesen, am Umsetzen und am Arbeiten, und das will keine:r, oder? Von daher ist ganz wichtig: Erlaube dir selbst, nicht immer alles zu machen, nicht immer überall dabei sein zu müssen, sondern wirklich ganz gezielt vorzugehen.

Beschäftigst du dich mit den falschen Aufgaben?

[9:15] – Das Problem ist, dass die meisten Selbstständigen sich tatsächlich mit den falschen Aufgaben beschäftigen. Sie gehen bei der Auswahl der Aufgaben nicht strategisch von, stattdessen erledigen sie eher Dinge, die ihnen Spaß machen, lernen irgendwas, was sie interessiert, und tun einfach Aufgaben, weil sie denken, die sind wichtig. … Es ist sehr wichtig, dass wir strategisch vorgehen, dass all die Dinge, die wir in unserem Business tun, auf ein Ziel einzahlen. … Denn, wenn wir das nicht tun, dann kommen wir mit unserem Business nur im Schneckentempo oder vielleicht auch gar nicht voran, und das frustriert.

Lies hierzu: So entwickelst du eine ganzheitliche Business-Strategie.

[11:52] – Was Selbständige denken, welche Aufgaben wann die richtigen sind: Zum Beispiel, wenn ich noch ganz am Anfang stehe, beschäftige ich mich mit einem Logo oder mit der Webseite? Nein, das ist der falsche Schritt, wenn du gerade erst in die Selbstständigkeit startest! Du hast andere Möglichkeiten in die Selbständigkeit zu starten, auch wenn sich das jetzt erstmal nicht so logisch anhört, keine Webseite und kein Logo zu haben.

[12:52] – Es gibt so viele Dinge da draußen, von denen wir immer wieder hören, sie sind wichtig und das sind die Dinge, die wir tun sollten. Meistens handelt es sich dabei um Maßnahmen. Aber Maßnahmen helfen uns nicht, wenn wir nicht wissen, was unsere Vision ist, oder zumindest auf welches Ziel wir hinarbeiten. Deswegen ist es ganz wichtig, dass wir erstmal gucken, was denn unser Ziel ist.

Die richtigen Aufgaben am Anfang deiner Selbstständigkeit.

[13:15] – Wenn du noch ganz am Anfang deiner Selbstständigkeit stehst und noch keine Kund:innen hast, dann ist dein erstes Ziel erstmal zu gucken: Was wollen denn meine Kund:innen eigentlich? Wie kann ich ihnen helfen? Welches Problem wollen sie gelöst haben? Und an der Stelle ist es eben wichtig, in den Austausch mit potenziellen Kund:innen zu gehen. Du kannst Gespräche führen, du kannst Umfragen machen, um wirklich deine Kund:innen erstmal kennenzulernen und aufzuhören alles aus deiner Perspektive zu sehen. Denn es ist ganz wichtig, dass du lernst, dich in deine Kund:innen hinein zu versetzen und die Dinge aus Kund:innenperspektive siehst.

[14:00] – Wenn du Kund:innen hast, denen du helfen kannst, dann hilf ihnen ein konkretes Problem zu lösen. Und wenn du das Problem dann gelöst hast, dann hast du schon die erste Praxiserfahrung, du hast dann hoffentlich natürlich auch eine:n zufriedene:n Kund:in, der / die bereit ist, dir ein Testimonial zu geben. Das hilft dir dann bei dem nächsten Schritt, wenn es darum geht wirklich Kund:innen zu gewinnen.

Lies hierzu: Diese 5 Fragen solltest du deinen Testimonials stellen.

[14:30] – Wir können am Anfang der Selbstständigkeit natürlich auch ganz viel Geld für eine Webseite, für Texte, für Logo, für Fotos etc. ausgeben. Aber wenn wir noch unklar sind, mit wem wir überhaupt arbeiten wollen und wofür wir stehen und welches Problem wir lösen, dann ist es ganz wichtig, an der Stelle erstmal anzusetzen. Und wenn du denkst, du weißt das alles, dann überlege auch nochmal, ob du das aus deiner Perspektive weißt oder aus der Kund:innenperspektive. Weißt du ganz genau, was deine Kund:innen sagen? Kennst du ganz genau ihre Worte? Weißt du, wo du sie antriffst? Weißt du, wie du ihnen ein Angebot verkaufst? Wenn du das nicht weißt, dann würde ich an der Stelle nochmal ansetzen und ganz viel reflektieren, um wirklich zu gucken, was macht mir Spaß, was gibt mir Energie, was zieht mir Energie, mit welchen Kund:innen habe ich vielleicht besonders viel Freude?

[15:27] – Dann kannst du dich mit deinen Werten beschäftigen, dann kannst du gucken, was dir im Business wirklich wichtig ist. … Es ist wirklich eines meiner Lieblingsthemen und aus meiner Sicht auch das Thema, mit dem du dich ganz am Anfang (natürlich neben der Marktforschung etc.) beschäftigen solltest. Denn es geht um dich, es geht darum, was du in deinem Business erreichen möchtest, was für dich wichtig ist und wie dir dein Business Spaß und Freude bringt. Wenn du das schaffst, dann bist du auch motiviert in deinem Business, dann fühlt es sich gut an und dann hast du wirklich auch Lust Dinge zu tun, die vielleicht ein bisschen außerhalb deiner Komfortzone sind.

Lies hierzu: So triffst du wertebasierte Entscheidungen für dein Business.

[16:44] – Das nächste Thema, mit dem du dich beschäftigen solltest: Das Thema Positionierung, wo es wirklich dann darum geht, wofür will ich stehen, wofür möchte ich bekannt werden?

Die richtigen Aufgaben, wenn du schon Klarheit hast.

[17:19] – Wenn du schon Klarheit darüber hast, mit wem du arbeiten möchtest und wofür du stehen willst, dann kannst du den Fokus auf’s Verkaufen legen, denn du möchtest ja Geld verdienen. … Falls du noch keine Webseite hast, dann ist dann der Zeitpunkt, dich auch mit deiner Webseite zu beschäftigen, wenn du weißt, wofür du stehst, was deine Werte sind, was du nach außen transportieren und wen du anziehen möchtest.

[18:34] – Wenn du schon eine Webseite hast, dann ist es natürlich wichtig, dass du Traffic generierst. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten und eine davon ist zum Beispiel Facebook. Mit Facebook Anzeigen kannst du jede Menge Menschen erreichen … und es ist aus meiner Sicht auch eine ganz große Empfehlung, wenn deine Kund:innen auf Instagram oder Facebook unterwegs sind. Wichtig ist aber natürlich, dass du überhaupt weißt, wer deine Kund:innen sind, damit du sie auch anziehen kannst.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Stress wird Leichtigkeit

[19:19] – Das Thema SEO ist eine andere Möglichkeit Menschen zu erreichen, die auf deinen Blog oder auf dein Angebot / auf deine Webseite aufmerksam werden. Das Thema Schreiben ist ein ganz wichtiges Thema, denn du willst Texte schreiben, die deine Kund:innen ansprechen, mit denen sich deine Kund:innen identifizieren können. … Und auch das Thema Social Media, also je nachdem welcher Social Media Kanal für dich relevant ist (oder auch Podcast), sind das Möglichkeiten um Traffic für deine eigene Seite zu bekommen. Das ist dann eben auch der Punkt, wo du die Möglichkeit hast, diesen Menschen, die auf deine Webseite kommen, dein Angebot zu verkaufen.

[20:30] – Natürlich gibt es auch die Möglichkeit in diesem Rahmen nochmal zu gucken: Was kann ich genau tun, um meine Besucher:innen der Webseite in mein Angebot zu holen? Also wie schaffe ich es, ihnen mein Angebot zu verkaufen? Das wäre aus meiner Sicht der nächste Schritt, dass du wirklich einen Funnel aufbaust, über den du ganz leicht deine Kund:innen gewinnst, denn dann schaffst du es, dass deine Kund:innen automatisch zu dir kommen. Wichtig ist an der Stelle auch, dass du deinen Funnel optimierst, dass du dir die Zahlen anschaust, das du schaust, an welcher Stelle springen die Leute ab, wo kannst du ggf. noch etwas verändern und du da nochmal nachbesserst.

[21:24] – Wenn du dich auf nur ein Angebot konzentrierst und dieses Angebot zunächst optimierst, dann wird es in den nächsten Schritten auch viel leichter sein, dieses Angebot zu verkaufen bzw. für dieses Angebot Kund:innen zu akquirieren, die zum Beispiel ein Erstgespräch bei dir buchen und du dann die Möglichkeit hast, in diesen Erstgesprächen dein Angebot zu verkaufen.

[21:52] – Es gibt ganz viele Möglichkeiten, ganz wichtige Dinge, die wir tun können, aber wichtig ist, dass du dir die Dinge aussuchst, die für dich gerade relevant sind, die dich gerade weiterbringen.

[22:07] – Wenn deine Social Media Aktivitäten zum Beispiel noch nicht so gut sind, dass sie Traffic für deine Webseite generieren, kannst du dir eben ganz gezielt angucken, was du tun kannst, damit deine Community auf Facebook, auf Instagram, auf LinkedIn (je nachdem, wo sie ist), nicht nur den Content konsumiert, sondern auch auf deine Webseite weiterklickt und sich von deiner Webseite zum Beispiel in den Newsletter einträgt.

[22:37] – Strategisch vorgehen ist das A und O und dafür musst du erstmal wissen, was für dich wichtig ist.

[22:53] – Wenn du vielleicht auch zu denjenigen gehörst, die sich nicht trauen sichtbar zu werden, die sich immer wieder selbst blockieren, wenn die nächsten Schritte anstehen, dann gibt es auch einige Mindset-Kurse bzw. wäre meine Empfehlung an der Stelle auch an deinem Mindset zu arbeiten und jemanden zu suchen, der / die dich unterstützt, und der / die dir dabei hilft auch wirklich rauszugehen und sichtbar zu werden. Wenn du nicht sichtbar wirst, dann kannst du auch deine Angebote nur sehr schwer verkaufen, denn Menschen kaufen von Menschen, denen sie vertrauen.

[23:44] – Hochstaplersyndrom – Das ist ja auch so ein Thema, das wir ganz oft haben, wo wir denken: „Aber bin ich überhaupt gut genug? Andere lachen mich aus, ich bin doch eigentlich gar keine Expertin.“

Lies hierzu: 9 Tipps, um das Hochstapler-Syndrom zu erkennen und zu überwinden.

[24:01] – Wenn sich deine Angebote schon regelmäßig verkaufen, also wenn du schon weiter bist, dann kannst du dich auch mit Dingen beschäftigen, wie: Wie konzipiere ich zum Beispiel einen Online-Kurs richtig, oder wie gestalte ich meine Online-Live-Gruppenprogramme interaktiver?

Fokussiere dich auf das Ziel.

[25:16] – Wichtig ist, wie immer, das du schaust, wo du gerade stehst und was deine nächsten Schritte sind, und dann auch wirklich ganz getrost sagst: „Nein, xy ist jetzt nicht wichtig, ich kümmere mich wirklich um die Dinge, die für mich jetzt relevant sind.“ Wenn du das hast, dann fokussierst du dich wirklich auf dieses Ziel, was du erreichen möchtest, und die Schritte, die notwendig sind, um dieses Ziel zu erreichen. Und all die anderen Möglichkeiten, die du da draußen siehst, all die Ablenkung, die du da draußen siehst, die schaltest du einfach aus.

[25:49] – Also ich sehe das ja auch, es gibt 1000 Möglichkeiten, die mein Team und ich tun könnten, um bestimmte Dinge noch besser zu machen, aber wir sagen, „Nein, dafür haben wir jetzt aktuell keine Kapazitäten, das ist aktuell noch nicht relevant.“ Wir konzentrieren uns erstmal darauf, dass die Dinge, die wir jetzt tun, richtig gut laufen und noch besser laufen. Und wenn sie dann besser laufen, dann haben wir immer noch die Möglichkeit zu sagen, „Okay, cool, das funktioniert, jetzt können wir uns um was anderes kümmern.“ Aber tu das erst, wenn die Dinge laufen und bis dahin beschäftige dich mit Themen, die dir dabei weiterhelfen entweder deine Kund:innen zu gewinnen, mehr Sichtbarkeit zu erlangen, deine E-Mail-Liste zu vergrößern, etc.

[26:36] – Denk dran: Es ist es dein Business, es ist dein eigener Weg, und niemand da draußen kann dir sagen, wie dein Business auszusehen hat oder welchen Weg du gehen sollst. Das kommt wirklich ganz auf dich an und deswegen ist auch eine strategische Vorgehensweise notwendig.

Hole dir Unterstützung.

[26:56] – Eine Sache, die ich auf jeden Fall noch erwähnen möchte, ist: Hole dir wirklich Unterstützung und erlaube dir auch zu investieren.Du musst nicht alles allein schaffen und du kannst auch gar nicht alles allein schaffen. Wir sind nicht Expertinnen in allen möglichen Business-Bereichen, das ist unmöglich. Deswegen ist es ganz wichtig, dass wir uns selbst erlauben uns Hilfe zu holen. … Wenn du mit deinem Business schneller Geld verdienen möchtest oder auch mehr Geld verdienen möchtest, dann hol dir wirklich Unterstützung und lass dich unterstützen. Das mache ich auch in meinem Business und auch mein Team bildet sich weiter, um einfach in dem, was wir tun, noch besser zu werden.

Hinweis: Die she-preneur Academy ist ein Jahresprogramm, in dem du gemeinsam mit anderen Frauen online dein Business aufbauen kannst. Neugierig? Setze dich hier auf die Warteliste und erfahre als Erste, wenn sich die Türen wieder öffnen.

Zusammenfassung: So findest du heraus, welche Aufgaben in deinem Online-Business gerade wichtig und richtig sind.

Bevor du in die Umsetzung gehst, überlege dir, was du erreichen willst und warum du es erreichen willst. Das wird dir dann dabei helfen, die richtigen Dinge zu tun, also effizient zu arbeiten. Und denk daran nicht nur Inhalte zu konsumieren, sondern sie auch umzusetzen. Das ist das, was dich und dein Business schlussendlich wirklich weiterbringt.

Wie du die richtigen Aufgaben findest, habe ich dir hier noch einmal zusammengefasst:

  1. Schritt: Wenn du noch ganz am Anfang deiner Selbstständigkeit stehst und noch keine Kund:innen hast. Was wollen deine Kund:innen? Wie kannst du ihnen helfen? Welches Problem löst du für sie? Gehe in den Austausch mit potenziellen Kund:innen. Beschäftige dich außerdem mit deinen Werten, deiner Positionierung und dem, was dir im Business wirklich wichtig ist.
  2. Schritt: Wenn du schon Klarheit darüber hast, mit wem du arbeiten möchtest und wofür du stehen willst. Jetzt kannst du den Fokus auf’s Verkaufen legen. Falls du noch keine Webseite hast, dann ist das der Zeitpunkt, dich damit zu beschäftigen. Wenn du schon eine Webseite hast, dann ist es wichtig Traffic zu generieren, z.B. mittels Social Media, Ads, SEO.
  3. Schritt: Wenn du schon Kund:innen gewonnen und Angebote verkauft hast. Gehe strategisch vor und optimiere dein Angebot. Erhöhe deine Reichweite. Baue einen Funnel auf und schaue dir die Zahlen an. Werde sichtbar(er).

Ich hoffe, dass ich dir mit dieser Episode noch ein bisschen Inspiration liefern konnte, mit welchen Aufgaben du dich beschäftigen solltest bzw. was vielleicht aktuell für dich an der Reihe ist.

Mit welcher Aufgabe möchtest du dich als nächstes beschäftigen?

Ich freue mich auf dein Feedback zu dieser Episode. Tagge mich dazu via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Hinterlasse mir sehr gerne auch eine Empfehlung für meinen Podcast.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Beschäftigst du dich mit den richtigen Aufgaben?
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{Podcast} Wie du ein Online-Event organisierst und damit Geld verdienst

Wie du vielleicht weißt, habe ich in den letzten Jahren so einige Online-Events organisiert und umgesetzt. In der vorletzten Episode (Erfolg und Perfektion liegen in der Wiederholung) habe ich dabei erzählt, dass ich damit nicht immer Geld verdient habe bzw. wie ich damit Geld verdient habe. In der heutigen Episode möchte ich dir ein paar von meinen Learnings mit auf den Weg geben, dich mit hinter die Kulissen nehmen und dir erzählen, wie mein Team und ich dieses Community-Event she-preneur Summit X Bundle auf die Beine gestellt haben.

In dieser Episode erfährst du, wie du ein virtuelles Event – wie zum Beispiel unser Community Event Summit X Bundle – organisierst und damit auch Geld verdienst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – eine Online-Veranstaltung planen.

In den folgenden Zeilen sind einige tolle Sachen mit dabei, die dir ein bisschen Struktur geben und dir auch aufzeigen, wie du bei so einer Veranstaltung vorgehst. Denn so ein Event lässt sich nicht ganz ohne Plan und ohne deine volles Commitment umsetzen, deswegen ist es eben ganz wichtig da strukturiert vorzugehen.

Viele trauen sich erst gar nicht an diesen Berg an Aufgaben ran – vielleicht, weil sie nicht wissen, womit sie anfangen sollen, was sie überhaupt erwartet, ob sie das (alleine) überhaupt umsetzen können. Spoiler: Es gibt die Möglichkeit so ein Event auf eine einfache und leichte Art umzusetzen. Es gibt natürlich auch eine Variante, das Ganze mega professionell und mit einem großen Team umzusetzen.

Ein Online-Event veranstalten.

[4:19] – Das ist etwas, was dich auf keinen Fall davon abhalten sollte, so ein Event auf die Beine zu stellen, denn wichtiger ist es wirklich erstmal rauszugehen und auch Erfahrungen zu sammeln.

[4:53] – Jedesmal gibt es einfach extrem viele Learnings und jede Menge positive Rückmeldung. So ein Event ist einfach ein Turbo und gibt dir auch ganz viel Energie. Es zieht Energie, auf der einen Seite, aber es gibt auch Energie, weil wir einfach so nah an unserer Zielgruppe sind und uns so nah und so intensiv mit Menschen austauschen und auch eine direkte Rückmeldung bekommen zu dem, was wir hier leisten. Das ist wirklich richtig toll und hat mir auch immer wieder gezeigt, dass es nicht bei einer she-preneur Summit bleibt, sondern dass das einfach einen Format sein soll, das öfter stattfindet. Und deswegen ist es dann nicht nur 2017 gewesen, sondern auch 2018, 2019 und jetzt, in einer veränderten Form, mal wieder in 2021.

[5:54] – Der Erfolg der she-preneur Summit basiert darauf, dass ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe und das dann natürlich auch umsetze. Ich habe mir ganz konkrete Ziele gesetzt und mir angeschaut, was ich tun muss, um zum Beispiel bei der ersten she-preneur Summit mindestens 1000 Teilnehmerinnen zu bekommen, und dann bin ich kreativ geworden und habe eben geschaut, was notwendig ist … . Jedes Mal hatte ich ein Ziel, auch als ich meinen Mitgliederbereich, die she-preneur Academy, gelauncht habe, und das ist eben eine ganz wichtige Sache, darauf den Fokus zu halten und auch zu wissen, warum möchte ich denn dieses Ziel erreichen + dann natürlich wirklich auch ins Tun zu kommen und die eigenen Ängste, die eigenen Blockaden, wirklich zu überwinden, denn ohne Umsetzung kommen wir nicht weiter. Ansonsten finden wir immer wieder eine Ausrede, warum wir so ein Event nicht auf die Beine stellen sollten.

Lies hierzu: Warum du keine Angst vor Sichtbarkeit hast, sondern was dich stattdessen zurückhält.

[7:29] – Je größer die Ziele, die du dir setzt, desto notwendiger wird einfach auch ein Plan. Und natürlich je mehr Mitarbeiter:innen du hast, je größer dein Team ist, desto wichtiger wird ebenfalls ein Plan und desto wichtiger werden auch Strukturen.

[8:34] – Ich möchte dir heute einfach mal einen Einblick geben, wie wir vorgehen, wie wir so ein Online-Event planen, wie wir das Ganze umsetzen und wie wir es eben auch schaffen damit am Ende Geld zu verdienen.

Definiere die Ziele für dein Online-Event.

[9:13] – Wir starten immer, wenn wir ein Projekt umsetzen, was ein finanzielles Ziel hat, auch mit mit finanziellen Zielen. Also, was ist unser Umsatzziel und wie viele Anmeldungen sind notwendig, um dieses Umsatzziel zu erreichen? Das ist unsere Ausgangsbasis, und von dort aus setzen wir uns drei unterschiedliche Ziele: Wir setzen uns ein Minimalziel, wir setzen uns ein Voll-Gut-Ziel und wir setzen uns ein Maximal-Happy-Ziel. Das sind Ziele, die uns einfach motivieren sollen, und die uns die Orientierung geben, die bestimmten Aufgaben, die notwendig sind, einfach umzusetzen. Der zweite Teil dieser Ziele, die wir uns festlegen, sind die Impact-Ziele, also die Anmeldungen, zum Beispiel – wie viele Frauen möchten wir mit einer bestimmten Veranstaltung erreichen, wie viele Teilnehmerinnen möchten wir haben? Und das sind so diese zwei Ziel, an denen wir uns bei der Umsetzung orientieren.

[10:36] – Der erste Schritt ist wirklich uns erstmal klar zu werden, was wir wollen und vor allem auch, warum wir etwas wollen.

Ein Ziel ohne Plan ist nur ein Wunsch: Die Online-Event-Planung.

[10:46] – Im zweiten Schritt, in der Planung, geht es dann darum zu gucken, was getan werden muss, um das Ziel zu erreichen. Und hier gehen wir immer von dem größten Ziel aus, also von dem höchsten Ziel, was für uns gesetzt haben, denn dann werden wir einfach am kreativsten. Gerade, wenn es darum geht dir Ziele zu setzen, setz dir nicht jedes Mal die gleichen Ziele, sondern setz dir höhere Ziele und frage dich, was notwendig ist, um dieses höhere Ziel zu erreichen. Wenn wir immer nur versuchen die gleichen Ziele zu erreichen, dann ist es nicht notwendig, dass wir kreativ werden – und so hilft es uns da auch neue Wege zu gehen, mutiger zu sein und auch andere Ergebnisse zu erreichen.

[11:34] – Und dann geht’s wirklich auch an die konkretere Planung. Wir erstellen ein Konzept und in diesem Konzept sind zum Beispiel auch die Ziele aufgelistet. Aber es geht auch darum, welches Angebot wollen wir denn eigentlich verkaufen? Was ist die Idee dahinter? … Was sind die Preise? Es geht ganz konkret um das Angebot. Was ist das Versprechen? Was sind die Boni? Wie sieht der Verkaufsfunnel aus? Das sind Themen, mit denen wir uns in der Planungsphase im Kernteam beschäftigen und diese Details erstmal ausarbeiten. Für unser Community-Event Summit meets Bundle haben wir das Anfang März gemacht. Wir wussten schon im letzten Jahr, das wir Summit auf jeden Fall durchführen werden, aber mit der Detailplanung setzen wir uns ca. 3 Monate im Voraus auseinander und gehen dann wirklich ins Detail.

Lies hierzu: Das sind die 6 wichtigsten Zutaten für ein Angebot, das sich online verkauft.

[12:48] – Wenn wir eine grobe Idee haben, wie wir dieses Produkt / dieses Angebot verkaufen wollen, dann gibt es einen Kick-Off Call mit dem gesamten Team und da gehen wir dann den Plan durch, … schauen, ob die anderen Teammitglieder noch Ideen oder Feedback haben, und bauen diese Ideen und das Feedback dann in das Konzept ein, finalisieren das Konzept und gehen dann weiter in die nächste Phase.

Terminiere und strukturiere das virtuelle Event + die einzelnen Aufgaben.

[13:21] – In der nächsten Phase ist es so, dass wir das Event terminieren. Also konkret an dem Beispiel, was wir jetzt haben, wäre es unser Community Event Summit meets Bundle. Da gucken wir uns an, wann dieses Event stattfindet … und von diesem Termin rechnen wir zurück. Wir schauen uns dann zum Beispiel an, ab wann wir Facebook Werbung schalten müssen. In der Regel starten wir so vier / fünf Wochen vorher, um ein Gefühl zu bekommen, welche Anzeigen und welche Formate gut funktionieren. … Da sind Pufferzeiten drin, die uns die Möglichkeit geben, dass wir ganz viel ausprobieren und nochmal testen können, bevor wir dann an die öffentliche Werbephase gehen und auch die Affiliates, die Expertinnen, die mit dabei sind, einladen Werbung zu machen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Google Suche "Wie plane ich ein Online-Event?"

[14:49] – Wenn wir den Termin haben, können wir zum Beispiel sagen, wann die Verkaufsseite fertig sein muss, wann die Promo-Unterlagen fertig sein müssen, wann die E-Mail-Serie fertig sein muss. Von diesem Termin, von dem Launch-Termin oder dem Event-Termin, rechnen wir wirklich alles zurück und terminieren dann diese unterschiedlichen Aufgaben.

[15:15] – Diese unterschiedlichen Aufgaben strukturieren wir in unterschiedliche Blöcke. … Alles, was Content ist, was Text und Grafik ist, sind die ersten Sachen, um die wir uns kümmern. Denn diese Sachen sind Voraussetzung dafür, dass im nächsten Schritt dann auch die ganze Technik aufgesetzt werden kann, sprich die Webseite, die E-Mail-Automation, das Affiliate-Programm, dass das Produkt bei Elopage zum Verkauf eingerichtet werden kann, etc. Das heißt, ein Aufgabenpaket ist der ganze Content + Text + Grafik – Teil, beim nächsten geht es wirklich um die Technik, dann geht es in einem weiteren auch um die Promo, und so bauen diese unterschiedlichen Phasen bzw. Aufgabenpakete aufeinander auf und die unterschiedlichen Teammitglieder haben Zugriff auf die Unterlagen, die sie dann eben benötigen, um die jeweiligen Inhalte zu erstellen.

Hinweis: In der she-preneur Academy gibt es übrigens einen Launch-Plan von mir und meinem Team, einen Projekt-Plan, mit dem wir sechsstellige Umsätze beim Launch erzielen, und der steht Academy-Mitgliedern zur Verfügung. Neugierig? Setze dich hier auf die Warteliste und erfahre als Erste, wenn sich die Türen wieder öffnen.

[17:01] – Dieser Plan, der gibt uns Struktur. Also der gibt meinen Terminen Struktur, der zeigt allen anderen Teammitgliedern, wo wir gerade stehen und was die Aufgaben sind, die als nächstes umgesetzt werden. Und auch wo sich die Ressourcen befinden. Wir haben dafür ein Google Drive, da legen wir alles ab, und die unterschiedlichen Ordner bzw. Dateien sind jeweils in Asana hinterlegt. Also du musst nicht unbedingt mit einem Projektmanagementtool arbeiten, auch gerade nicht im ersten Schritt. … Im ersten Schritt reicht es tatsächlich, wenn du dir einfach die To-Dos aufschreibst und wirklich weißt, was die nächsten Aufgaben sind, die erledigt werden müssen. Wenn du dann aber wirklich mit einem Team arbeitest, dann ist es ganz wichtig, das in einem Projektmanagementtool auch abzubilden. Da kannst du einfach viel effizienter arbeiten und mit deinem Team kommunizieren.

Lies hierzu: Die 4 wichtigsten Tools in meinem Business.

Es folgt die Umsetzung.

[18:20] – Wenn wir jetzt diese ganzen Aufgaben und Aufgabenblöcke terminiert haben, dann starten wir mit der Umsetzung. Und bei der Umsetzung starten wir bei den Expertinnen, denn das ist erstmal unsere Basis, zum Beispiel um Texte zu erstellen oder um eine Sales-Page oder eine Landing Page zu erstellen. … Das ist für uns die Grundlage, weil dann können wir die Texte, Grafiken und das Promo-Material erstellen, und so weiter. Das ist der erste Schritt der Umsetzung und wenn wir diese Informationen gesammelt haben – was wir übrigens auch total strukturiert machen (… wenn wir die Promo-Materialien anfordern, dann haben wir ein Formular mit JotForm erstellt und darüber reichen die Expertinnen ihre Unterlagen ein, das geht dann automatisch in ein Google Sheet und wir prüfen das dann … und dafür gibt es eben auch eine strikte Deadline) … – dann gehen wir Schritt für Schritt vor, erstellen die Texte, erstellen die Technik und die Promo-Materialien und gehen dann zu einem bestimmten Zeitpunkt, in der Regel vier bis sechs Wochen vorher, mit der Promo raus. Das ist so der grobe Ablauf.

Projekt-Updates und Kommunikation.

[21:00] – Dann gibt es natürlich noch regelmäßige Team-Meetings. Also wir haben jeden Montag ein Team-Meeting und da gibt es ein Status-Update. Was steht gerade an? Was sind meine Herausforderungen? An welcher Stelle komme ich nicht weiter? Und das besprechen wir dann im Team und definieren auch die nächsten To-Dos, so dass wir wirklich effizient weiterarbeiten können. Wir sind in einem sehr engen Austausch, wir sind auch mit Slack miteinander verbunden, damit wir uns auf dem kurzen Weg auch nochmal austauschen können. … Wir halten natürlich auch den Projektplan immer wieder aktuell, haken Aufgaben ab, kommentieren darunter … und besprechen dann jeden Montag den aktuellen Status und schauen, wie wir die nächsten Schritte definieren können bzw. ob es ggf. eine Zeitverzögerung gibt, weil bestimmte Aufgaben nicht bis zu einem bestimmten Termin erledigt werden konnten.

[22:21] – Dieses Projektmanagement ist aus meiner Sicht auch die größte Herausforderung. Niemand in meinem Team hat einen Projektmanagement-Hintergrund und ich glaube, dass ist definitiv etwas, was uns zukünftig helfen wird noch strukturierter und besser vorzugehen, und auch wirklich sicherzustellen, dass wir eine gute Kommunikation haben. Denn wir merken immer wieder, dass das Thema Kommunikation eine unserer größten Herausforderungen ist, also der Kommunikationsfluss, und arbeiten stetig daran, sprechen auch ganz offen darüber und überlegen uns, wie können wir es zukünftig anders machen.

[23:40] – Während der Launch-Woche haben wir jeden Vormittag, kurz bevor es losgeht, ein ca. 15 Minuten Check-In – Meeting, wo wir nochmal gucken, was gerade passiert ist, ob alles läuft, ob es irgendwelche Herausforderungen gibt, und am Tagesende haben wir nochmal ein Reflexionmeeting, wo wir einfach schauen, dass wir gut vorbereitet sind, dass uns nichts durchrutscht, dass wirklich alle Teammitglieder wissen, was gerade ansteht, wo es ggf. Herausforderungen gibt und wie sie wissen, wie sie damit umgehen können. … Und wir sind natürlich auch während der Zeit via Slack verbunden, um einfach auf kurzem Weg nochmal mitzuteilen, ob es irgendwo Herausforderungen gibt, die wir kurzfristig lösen müssen.

[25:01] – So eine Launch-Phase, also die Vorbereitungs- und auch die Launch-Phase, zeigen auch immer wieder auf, an welchen Stellen wir in unserem Business noch Schwachstellen haben, woran wir noch arbeiten müssen.

Zusammenfassung: So planst du ein Online-Event in 5 Schritten.

Wenn du ein großes Event organisieren möchtest, dann ist es ganz wichtig einen Plan zu haben, weil du auch Unterstützung haben wirst – ansonsten ist es einfach zu chaotisch. Ein Plan / eine Struktur gibt dir die Freiheit und die Entspanntheit, die du benötigst, um mit viel Energie in so ein Event reinzugehen und auch Freude zu haben. Es kommt immer darauf an, was du erreichen möchtest, wie hoch deine Ziele sind und wie ambitioniert du bist. Dabei musst du abschätzen, wo du gerade mit deinem Business stehst und was du erreichen möchtest (aber auch, was zu dir passt).

Alle 5 Schritte für deine Online-Event-Organisation habe ich dir hier noch einmal zusammengefasst:

  1. Schritt: Ziele festlegen. Definiere die Ziele für dein Online-Event. Was ist dein Umsatzziel (und wie viele Anmeldungen sind nötig, um dieses Umsatzziel zu erreichen)? Was ist dein Impact-Ziel (also wie viele Menschen möchtest du erreichen, wie viele Teilnehmer:innen möchtest du haben)?
  2. Schritt: Plan erstellen. Was muss getan werden, um deine Ziele zu erreichen? Erstelle ein Konzept und definiere die einzelnen Aufgaben. Entwickele ein konkretes Angebot, löse damit ein Problem und ein Versprechen ein.
  3. Schritt: Terminierung / Strukturierung. Terminiere dein Event und leite die Fertigstellung einzelner Aufgaben davon ab. Beachte die Abhängigkeiten dieser Aufgaben untereinander. Fasse die Aufgaben thematisch in Aufgabenblöcke zusammen. Nutze ggf. passende Projektmanagement-Tools.
  4. Schritt: Umsetzung. Starte mit der Umsetzung in der vorher definierten Reihenfolge.
  5. Schritt: Projekt-Updates. Halte dich selbst und dein Team regelmäßig auf dem Laufenden, wie auch den Projektplan immer aktuell.

Es ist eine ungefähr 3-monatige intensive Phase, aber es lohnt sich, weil du einfach sehr viel innerhalb von kurzer Zeit erreichen kannst, und nicht Jahre von deinem Business kleine Schritte gehst, die sich anstrengend oder frustrierend anfühlen, weil du das Gefühl hast, du kommst nur im Schneckentempo voran.

Ein Online-Event macht Spaß und wenn du bei deinem Angebot anfängst (also wenn du vorher eben definierst, was dein Angebot ist, das du verkaufen möchtest, und dir natürlich Ziele dafür setzt), dann kannst du es auch schaffen, mit so einer Veranstaltung Geld zu verdienen.

Du hast eine Idee für ein Online-Event? Erzähle mir gerne in den Kommentaren davon.

Ich hoffe, du konntest wieder jede Menge Input aus diesem Artikel mitnehmen. Ich wünsche dir ganz viel Spaß bei deinem eigenen Online-Event. Schau dir in diesem Zusammenhang unbedingt auch das aktuelle she-preneur Bundle an, das du nur für kurze Zeit erwerben kannst. Dort findest du geballtes Expertinnenwissen für Frauen, die ihr Business boosten wollen – 70+ Onlinekurse für gerade einmal 197 €.

Ich freue mich auf dein Feedback zu dieser Episode. Nimmst du an der diesjährigen she-preneur Summit teil? Dann tagge mich via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Hinterlasse mir sehr gerne auch eine Empfehlung für meinen Podcast.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Online-Event Planung und Organisation
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