{Podcast} Wie Zeiterfassung dein Business effizienter macht

Heute habe ich dir ein Thema mitgebracht, mit dem ich mich gerade auseinandersetze. Und zwar ist es das Thema Zeitmessung. Ich habe in der Vergangenheit zwar immer mal wieder meine Arbeitszeit gemessen und natürlich trackt auch meine Teammitglieder die Zeit, die sie für mich arbeiten – doch ich habe nie so richtig den Mehrwert rausgezogen, den ich durch diese Zeitmessung habe.

Wir haben uns in den letzten Monaten sehr intensiv mit Kommunikation, Digitalisierung und Professionalisierung des Business auseinandergesetzt. Wir haben einen internen Workshop gemacht, bei dem wir auch geschaut haben, wie wir unsere Strukturen im Team noch weiter verbessern und unsere Zeiten so einsetzen können, dass sie am effektivsten sind, sodass wir dadurch den größten Output haben und natürlich auch sicherstellen, dass wir kosteneffizient arbeiten.

In dieser Episode erzähle ich dir also, warum es so wichtig ist deine Arbeitszeit sowie die von deinem Team zu tracken – und was du davon hast. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – Time Tracking: So machst du dein Business effizienter.

In der Vergangenheit war es so, dass ich gar nicht richtig sagen konnte, wie viel Zeit wir in ein bestimmtes Projekt investiert haben. Um zum Beispiel die she-preneur Summit oder dass she-preneur Bundle vorzubereiten oder auch, wie viel Zeit wir mit der she-preneur Academy verbringen, wie viel Zeit wir für das Community-Management aufwenden, etc. All diese Dinge sind aber notwendig, um zu schauen wie wir arbeiten und ob wir unsere Zeit auch effizient einsetzen.

Dieses Zeiterfassungstool nutzen wir.

[3:21] – Wir haben an unseren Strukturen gearbeitet, sind auf neue Tools umgezogen und sind zum Beispiel auch von individuellen Toggl-Accounts (falls du Toggl nicht kennst, das ist das Zeitmessungstool, was wir nutzen) … auf ein Teamaccount umgezogen und haben jetzt natürlich viel bessere Einblicke, mit welchen Dingen wir uns überhaupt auseinandersetzen.

[3:52] – Was ich gemacht habe, ist, dass ich geguckt habe, dass wir dort unsere unterschiedlichen Projekte auflisten, wie zum Beispiel die Academy oder meine Mastermind oder auch die she-preneur Summit oder das she-preneur Bundle, sodass wir wirklich ganz genau wissen, wieviel Zeit wir mit welchen Aufgaben verbringen und vor allem auch, welche Aufgaben wir erledigen. Also geht es um Content, geht es um Meetings, sind es Admin-Aufgaben, die wir erledigen? Dadurch ist es eben dann möglich zu schauen, wie viel Zeit wir für diese unterschiedlichen Projekte aufgewendet haben, was die Kosten sind und wie viel Gewinn wir schlussendlich haben.

Wie setze ich meine tägliche Arbeitszeit eigentlich ein?

[4:38] – Ich arbeite gerade mit einer Coachin zusammen, die mich unterstützt mein Business auf ein noch unternehmerisches Level zu bringen und mich intensiver mit meinen Zahlen zu beschäftigen, um she-preneur darauf vorzubereiten, dass wir gut und stabil weiter wachsen können. Denn in den letzten Jahren sind wir immer weiter gewachsen, aber mit diesem Wachstum müssen natürlich auch die Strukturen wachsen. … Deswegen sind wir in den letzten Monaten auch nochmal ein paar Schritte zurück gegangen und haben uns damit auseinandergesetzt, wie wir im Team, im digitalen Team vor allem auch, effizienter arbeiten können und natürlich wie wir unsere Zeit entsprechend gut einplanen.

[5:52] – Wie setze ich denn überhaupt meine Zeit ein? Viele Unternehmerinnen und Unternehmer, natürlich auch viele Selbstständige, setzen sich einfach an den Schreibtisch oder an den Computer und arbeiten plan- und oft auch ziellos vor sich hin. Das Ende vom Lied ist eben, dass wir gar nicht wissen, was wir überhaupt erledigen oder dass wir gar nicht wissen, was die Aufgaben sind, die uns und unser Business ein Stück weiter nach vorne bringen. Wenn wir keine klaren Aufgaben erledigen, dann beschäftigen wir uns mit Dingen, die uns leicht fallen, mit Dingen, die uns Spaß machen oder … mit Dingen, die nicht wichtig sind.

[7:12] – Zeit gehört zu unseren allerwichtigsten Ressourcen und die Zeit, die wir für unser Business aufwenden, die sollten wir so gut wie möglich einsetzen, und deswegen ist es ganz wichtig, mit einer klaren Intentionen zu starten: Was möchte ich heute erledigen, was ist der Fokus dieser Woche, welche 1 – 2 – 3 Aufgaben sind es, die mich diese Woche weiterbringen? Denn ohne klare Intention beschäftigen wir uns ganz oft NICHT mit den Dingen, die unser Business weiterbringen. Wir setzen die Zeit, die uns zur Verfügung steht, nicht effektiv ein.

Als weiterführende Lektüre empfehle ich dir, wie du dein Business und dich perfekt strukturierst, damit du dich nicht verzettelst und überforderst. Außerdem zeige ich dir in einem weiteren Artikel, wie ich selbst meinen Tag effizient strukturiere.

[8:15] – Wenn ich mit meinen Kundinnen spreche, dann höre ich ganz oft: „Ich habe nicht genug Zeit.“ Wir alle haben genauso viel Zeit zur Verfügung. 24 Stunden am Tag. Die Frage ist: Wie setzen wir diese Zeit ein? Wie sinnvoll setzen wir diese Zeit ein und wie bewusst setzen wir diese Zeit ein? Je bewusster wir diese Zeit einsetzen, desto gezielter kommen wir vorwärts und bringen auch unser Business voran.

Struktur und Planung: Der Fokus muss auf den richtigen Aufgaben liegen.

[8:47] – Viele beschäftigen sich mit den falschen Aufgaben – nicht nur Posten oder Kommentieren auf Instagram oder Facebook, sondern zum Beispiel auch mit Dingen, die uns nicht dabei helfen unsere Angebote zu verkaufen. Aber im Grunde ist dass, was wichtig ist, dass, was unser Business am laufen hält, dass, was uns dabei hilft dass unser Business weiter wächst, das Verkaufen unsere Angebote. Und wenn wir nicht den Fokus darauf legen unsere Angebote zu verkaufen, dann haben wir keinen Umsatz und wenn wir keinen Umsatz haben, dann haben wir kein Business. Deswegen ist es so wichtig mit einer klaren Intention in den Tag zu starten – in die Woche zu starten – damit wir wirklich wissen, was die Aufgaben sind, die wir heute oder diese Woche erledigen müssen, um unser Ziel zu erreichen.

Übrigens: Sobald du dein „Warum“ kennst, fällt es dir viel leichter deine Ziele zu erreichen. Wie du wiederum dein „Warum“ findest, erfährst du in diesem Artikel.

[10:08] – Ich habe die Planung für ein neues Projekt auf dem Schreibtisch oder ich muss ein Konzept für den nächsten Launch entwickeln, zum Beispiel. Das sind große Aufgaben und wenn ich mir nicht bewusst dafür Zeit nehme und versuche das irgendwie in meinen Tag zu packen, dann funktioniert es nicht. Ich muss mir wirklich ganz bewusst Zeit dafür nehmen, damit ich mich damit auch auseinandersetze und damit ich auch den Kopf frei habe, um mich mit solchen großen Aufgaben zu beschäftigen. Aber das muss sich vorab planen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Zeiterfassung macht dein Business effizienter

[11:11] – Das sehe ich immer immer wieder: Die Struktur fehlt, die Planung fehlt. Und dabei musst du nicht die Super-Duper-Planerin sein, sondern du musst einfach wissen, auf was du hinarbeitest.

Die Wichtigkeit und Vorteile der Zeiterfassung.

[11:56] – Wenn du deine Zeit misst, dann siehst du mit welchen Aufgaben du deine Zeit überhaupt verbringst (was du in der Zeit, die dir zur Verfügung steht, überhaupt machst), du siehst aber auch, wie viel Zeit du am Tag effektiv arbeitest. … Je mehr Klarheit du hast, desto effektiver wirst du deine Zeit einsetzen können.

[13:09] – Eine Sache, die dir eine Zeitmessung auch noch bringt: Du ertappst dich beim Prokrastinieren – ganz, ganz wichtig und sehr, sehr wertvoll. Du siehst selbst, wo du Zeit verschwendest, und das hilft dir dabei zu erkennen, dass du mit einer besseren Vorbereitung weniger prokrastinierst und eben weniger Zeit verschwendest.

[13:39] – Der Vorteil einer Zeitmessung ist, wenn du dir Zeit nimmst jeden Tag, jede Woche, jeden Monat zu reflektieren und zu gucken, wie hast du deine Zeit eingesetzt, was sind die Aufgaben, die du erledigt hast? Dadurch erkennst du zum Beispiel auch, welche Aufgaben absolute Zeitfresser sind und welche Aufgaben dich von den wichtigen Dingen abhalten. … Je mehr wir ganz genau messen, mit welchen Aufgaben wir uns beschäftigen, desto mehr können wir eben auch daraus lernen. … Du erkennst zum Beispiel auch, welche Aufgaben du nicht alleine machen musst, also welche Aufgaben du delegieren kannst. Was sind Aufgaben, die sich immer wieder wiederholen und für die du eine Anleitung schreiben kannst? … Du erkennst aber auch, welche Aufgaben du streichen kannst – Aufgaben, die nicht zu dem gewünschten Ergebnis beitragen. … Du kannst aber auch besser einschätzen, wie viel Zeit du für eine Aufgabe brauchst.

[17:03] – Je mehr Fakten wir haben (und diese Fakten können wir zum Beispiel durch eine gute Zeitmessung messen und erkennen), desto leichter ist es uns und unser Gehirn zu überlisten und zu sagen: „Das ist doch gar nicht so zeitaufwendig.“

[17:53] – Du erkennst, wie viel Zeit du für welche Aufgaben bzw. auch für welche Unternehmensbereiche oder Projekte aufwendest. … Wir gucken … , ob diese Zeit sinnvoll eingesetzt wird und ob wir damit überhaupt Gewinne machen oder, wenn wir am Ende alles gegenrechnen, ob wir mit einem bestimmten Produkt oder Angebot Verlust machen. … Und du siehst, wie viel Zeit du tatsächlich arbeitest.

[19:15] – Wir selber erzählen uns immer wieder Geschichten, und wenn wir es Schwarz auf Weiß haben, dann ist es viel leichter zu erkennen, dass wir unser Ziel auch erreicht haben. Denn Zahlen lügen nicht.Zahlen geben uns Klarheit und im Business ist es deshalb wichtig, dass wir uns mit Zahlen auseinandersetzen. Dazu gehört eben auch, dass du deine Zeit trackst und das du … deine Zeit auch sehr effizient einsetzt.

Zeitmessung im Team.

[19:51] – Wenn du im Team arbeitest, dann kannst du auch die Zeitmessung im Team einführen. Und auch da würde ich dir empfehlen auf einen Team-Account umzusteigen. Das ist das, was ich jetzt gemacht habe, und es ist richtig cool, denn ich kann ganz genau sehen, an welchen Stellen wir noch Luft haben, mit welchen Aufgaben sich mein Team nicht beschäftigen sollte, wo wir ggf. noch Unterstützung brauchen und wo wir einfach unsere wertvollste Ressource Zeit verschwenden. Das macht unheimlich viel Spaß und ich kann dir das wirklich nur empfehlen – nicht nur für dich, sondern auch, wenn du ein Team hast. Wir arbeiten mit Toggl und du kannst Toggl im kleinen Team auch in der kostenfreien Version nutzen, dazu kannst du noch vier Mitarbeiter:innen einladen. Wir sind 11 in meinem Team, also wir haben mittlerweile ein sehr großes Team mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen.

[21:20] – Wir haben im Team unterschiedliche Werte definiert und einer davon ist ‚Strebe nach Exzellenz‚ und ich erzähle dir einmal, was genau das bedeutet oder was genau wieder aufgeschrieben haben: „Unsere Zeit ist hochwertig und effektiv und bestimmt unser tägliches Tun. Wir wissen, dass Zeit zu unseren wichtigsten Ressourcen gehört, deshalb hinterfragen wir regelmäßig den Status quo, optimieren und probieren Neues. Dabei konzentrieren wir uns auf das Essenzielle, da wir wissen, dass am Ende nur das Ergebnis zählt. Wir sind Vorbild in dem, was wir tun.“ Dieser Wert ‚Strebe nach Exzellenz‘, zeigt natürlich auch, warum wir diesen Workshop am Anfang des Jahres gemacht haben, warum wir gerade dabei sind viele Dinge im Team nochmal zu optimieren und leichter zu gestalten, damit wir es schaffen uns auf das Wesentliche, auf das Essenzielle, zu fokussieren und nicht so viel Zeit mit unwichtigen Dingen zu vergeuden. In der she-preneur Academy und meinen Kundinnen trichter ich das immer wieder ein.

Zusammenfassung: Zeitmanagement leicht gemacht.

Was wichtig ist immer ein ganz klares Ziel zu haben. Wenn du ein klares Ziel hast, dann weißt du auch, was deine nächsten Aufgaben sind bzw. dann kannst du einen Plan entwickeln, um zu gucken, was deine nächsten Aufgaben sind. Das heißt: Kenne dein Ziel, habe einen Plan. Habe vor allem einen Plan bevor du in den Tag startest, bevor du in deine Woche startest. Was sind Aufgaben, die dich heute, die dich diese Woche deinem Ziel ein Stück näher bringen? Und dann arbeite deine To-Dos ab und tracke dabei die Zeit.

Die Vorteile der Zeiterfassung habe ich hier noch einmal für dich zusammengefasst:

  1. Du siehst, wie viel Zeit du für welche Aufgabe bzw. für welchen Unternehmensbereich oder welches Projekte aufwendest. Das verschafft dir einen Überblick, aber auch die Erkenntnis, ob du mit einem bestimmten Produkt oder Angebot Gewinne oder gar Verlust machst.
  2. Du siehst, wie viele Stunden du am Tag effektiv arbeitest. Du ertappst dich beim Prokrastinieren und siehst selbst, wo du Zeit verschwendest. Das hilft dir dabei dich besser vorzubereiten und zu strukturieren.
  3. Du siehst, welche Aufgaben Zeitfresser sind. Daraus ergibt sich z.B. das Potenzial einer Optimierung.
  4. Du siehst, welche Aufgaben du delegieren musst. Vor allem stets wiederkehrende Aufgaben eignen sich dafür, sie mittels detaillierter Arbeitsanweisung abzugeben.
  5. Du siehst, welche Aufgaben du streichen kannst. Das sind Aufgaben, die zu keinem gewünschten Ergebnis beitragen.
  6. Du kannst zukünftig besser einschätzen, wie viel Zeit du für eine Aufgabe brauchst. Wichtig ist dabei deine Zeiterfassung täglich, wöchentlich oder monatlich auszuwerten und entsprechende Schlussfolgerungen daraus zu ziehen.

In den nächsten Wochen kannst du dich auf neue tolle Projekte bei uns freuen und ich werde dir auch bald einen exklusiven Einblick geben. Aber so viel schon einmal vorab: Es wird wieder eine she-preneur Summit geben, und zwar Ende Mai 2021! Also trage dir diese letzte Woche in deinem Kalender ein. Wir werden in diesem Jahr die she-preneur Summit mit dem she-preneur Bundle verknüpfen und das Ganze wird Summit meets Bundle heißen – #summitXbundle. Weitere Infos werden wir dir im Podcast, aber auch auf den Social Media Kanälen (folge dafür @she.preneur auf Instagram und @shepreneur auf Facebook) und via LinkedIn mit auf den Weg geben.

Welcher Aufgabenbereich ist im Moment der größte Zeitfresser bei dir?

Ich hoffe, dass ich dir jede Menge Tipps mit auf den Weg geben konnte, die du für dich dann auch direkt umsetzt. Mache dir dir diese neue Aufgabe der Zeitmessung zur Gewohnheit, so wird sie dir Schritt für Schritt auch leichter fallen.

Teile gerne dein Feedback mit mir und verrate uns, mit welchem Tool du deine Arbeitszeit trackst. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich auch, wenn du mir eine Empfehlung für meinen Podcast hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Zeiterfassung
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{Podcast} Diese 5 Fragen solltest du deinen Testimonials stellen

Letzte Woche ging es in der she-preneur Academy in unserer ins-Tun-kommen-Session darum, wie man überzeugende Testimonials bekommt. Testimonials, gerade im Online Business, sind super wichtig. Wir können nicht darauf verzichten, denn Menschen vertrauen anderen viel mehr, als uns. Menschen vertrauen den Empfehlungen anderer viel mehr, als wenn nur du selbst sagst, dass dein Produkt total gut ist. Menschen wollen von anderen Menschen hören, dass das Produkt gut ist, dass das Produkt ihnen geholfen hat, dass das Versprechen, das wir in dem Produkt gegeben haben, auch wirklich funktioniert hat und eingetroffen ist.

In dieser Episode erzähle ich dir deshalb, wie du von deinen Kund:innen überzeugende Testimonials bekommst, die dafür sorgen, dass du mehr Kund:innen gewinnst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – wie du erfolgreich Testimonials generierst.

In der ins-Tun-kommen-Session, die wir regelmäßig in der she-preneur Academy veranstalten, habe ich also ausführlich über dieses Thema gesprochen. In diesen Sessions gibt es übrigens aber nicht nur Content, sondern wir gehen direkt auch in die Umsetzung. Die Teilnehmerinnen in der Academy haben ja in den letzten Wochen ihre Beta-Programme entwickelt, und zur Vorbereitung auf die Testimonials, die durch die Durchführung entstehen, haben wir in der Session geschaut, wie sich die Frauen gut darauf vorbereiten können, damit am Ende ihres kreierten Online-Kurses eben auch gute Testimonials herauskommen.

Du bist neugierig geworden? Dann setze dich gerne auf die Warteliste der she-preneur Academy und erfahre als Erste, wenn sich die Türen wieder öffnen.

Eine Sache dürfen wir nicht vergessen: Es ist ganz wichtig, dass das, was wir verkaufen, das unser Angebot – das Versprechen, das wir abgegeben haben, als jemand gekauft hat – dass das auch wirklich eingehalten werden kann. Denn wenn das Produkt nicht funktioniert, dann hast du keine Testimonials. Wenn dein Produkt aber funktioniert und deine Kundinnen und Kunden Ergebnisse bekommen, dann ist es ganz wichtig, dass darüber auch gesprochen wird.

Deshalb sind Testimonials so wichtig.

[4:30] – Die Produkte, die Angebote, die wir haben, mit denen helfen wir unseren Kundinnen und Kunden dabei, ein bestimmtes Problem zu lösen. … Und dieses Versprechen, das du mit deinem Produkt abgibst, da ist es eben wichtig, dass deine Kund:innen durch Testimonials das auch beweisen – dass sie durch deine Inhalte einen Erfolg hatten, dass deine Inhalte zu einer Veränderung beigetragen haben.

[5:09] – Testimonials sind also aus unterschiedlichen Gründen wichtig. Sie stärken deine Glaubwürdigkeit und natürlich die von deinem Produkt, das heißt, dein Produkt funktioniert. Sie unterstützen die Kaufentscheidung, wenn du sie zum Beispiel auf deiner Sales Pages einsetzt oder während einem Launch oder auch auf Social Media … und sie geben Käufern und Käuferinnen das Gefühl, beim Kauf wirklich alles richtig zu machen.

[5:47] – Testimonials gehören auch zu den effektivsten Content-Marketing-Techniken. Ein Testimonial ist nicht einfach nur ein Testimonial, denn ein Testimonial kann auch andere inspirieren, kann anderen Mut machen – oder soll sogar anderen Mut machen.

[6:14] – Wir können Testimonials auf ganz unterschiedliche Art und Weise einsetzen. Nicht nur auf unserer Webseite oder auf unserer Verkaufsseite, sondern auch im Newsletter, auf Social Media, im Podcast – überall eigentlich können wir Testimonials einsetzen.

Diese Fehler werden bei Testimonials gemacht.

[6:44] – Beim Einsammeln und Veröffentlichen von Testimonials werden immer noch viele Fehler gemacht und ich möchte, dass du diese Fehler zukünftig nicht mehr machst.

[6:55] – Einige der Fehler sind zum Beispiel, dass keine aussagekräftigen oder überzeugenden Testimonials veröffentlicht werden. Ganz oft liest man ein Testimonial, in dem steht: „Sowieso ist sehr nett und sympathisch und kann total gut erklären. Sie war immer pünktlich.“ Oder: „Alles hat gut stattgefunden, die Materialien waren gut aufbereitet.“ Aber es wird nicht darüber gesprochen, was ich als Person, als Kundin, erreicht habe. Das ist aber ganz wichtig. Also ein Testimonial … ist viel mehr, als einfach nur eine Kund:innenstimme, als einfach nur ein Zitat. … Das ist nicht ausreichend. Wir wollen immer die Transformationen aufzeigen.

[7:57] – Was ich auch immer wieder sehe, ist, dass bei Testimonials kein Storytelling verwendet wird. Storytelling ist auch bei Testimonial super wichtig. Wir erzählen eine Geschichte, deine Kund:innen erzählen eine Geschichte – sie erzählen, wie es ihnen vorher ging, und sie erzählen, wie es ihnen heute geht und was sich bei ihnen verändert hat.

[8:23] – Eine weitere Sache, die ich ganz häufig sehe, ist, dass keine Emotionen in dem Testimonial hervorkommen. Also es wird ganz oft über Fakten gesprochen, aber die Emotionen fehlen. Wir brauchen aber die Emotionen, damit das, was erlebt wurde, auch ganz glaubwürdig erzählt werden kann, und damit diese Emotionen von anderen Menschen, von potenziellen Kundinnen und Kunden, aufgenommen werden können.

Diese 5 Fragen solltest du deinen Testimonials unbedingt stellen.

[8:59] – Ganz wichtig: Zeige die Transformation auf, die dein:e Kund:in erlebt hat. In dem Rahmen möchte ich jetzt fünf Fragen dir mit auf den Weg geben, die du deinen Testimonials unbedingt stellen solltest. Das Ganze kannst du schriftlich machen oder du kannst es mündlich machen, also in einem Interview (das kann ein Audio-interview sein, also ein Podcast-Interview, das kann aber auch ein Video-Interview sein). Mein Favorit ist immer ein Video-Interview zu führen, weil du da die Möglichkeit hast, das Material auf ganz unterschiedliche Art und Weise zu verwenden. Und weil du bei den einzelnen Fragen immer nochmal nachhaken kannst, wenn du etwas nicht verstanden hast, wenn nicht genug Emotionen rübergekommen sind. … Wenn du die Fragen einfach schriftlich stellst, dann fehlen wertvolle Informationen, die dir ggf. dabei helfen würden, die Geschichte noch emotionaler, noch lebendiger zu erzählen, sodass sie wirklich deine Leser:innen auch im Herzen trifft.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Testimonials stärken die Glaubwürdigkeit

[10:29] – Die erste Frage: Was war das Problem, bevor du mein Produkt, mein Angebot entdeckt hast? Mit dieser Frage begeben wir uns in die Ausgangssituation. Wir gucken, wo stand mein:e Kund:in, bevor die Person sich entschieden hat zu investieren. … Hier haben wir das Problem, die Herausforderung, und hier geht es natürlich auch nochmal um die Gefühle, die erlebt wurden.

[11:05] – Da kommen wir auch schon zu der nächsten Frage. Und die ist: Wie hat sich die Frustration angefühlt, als du mit diesem Problem konfrontiert warst? Hier begeben wir uns jetzt in die emotionale Ebene und gucken, was die Person gefühlt hat, wie es ihr ging. Das ist das, was wir wissen wollen, denn das äußere, das externe Problem, ist nicht alles, was wir brauchen. Wir brauchen auch das interne Problem, was die Person hatte.

[11:36] – Die dritte Frage: Was hat sich durch die Zusammenarbeit mit mir oder mit meinem Kurs (je nachdem, was es für ein Angebot war) verändert? Hier gehen wir langsam auf die Transformation ein. Wie war es vorher? Und jetzt wollen wir wissen, wie ist es jetzt, was hat sich verändert, wie geht es dir jetzt, wie fühlst du dich jetzt?

[12:01] – Dann habe ich noch einen 4. Punkt: Beschreibe den Moment, als du realisiert hast, dass mein Angebot oder mein Produkt funktioniert. Auch hier gehen wir sehr stark in das Storytelling rein. Wir wollen Geschichten. Wir wollen Beispiele. Je mehr Beispiele wir haben, je mehr Emotionen wir aus unseren Testimonials oder aus unseren Kund:innen herausholen können, desto besser, desto interessanter wird die Geschichte, desto lebendiger wird die Geschichte und desto mehr Freude macht es natürlich auch diesen Testimonials zuzuhören und idealerweise auch davon zu lernen. Oder dass diese Testimonials uns einfach Mut machen.

[12:49] – Und die fünfte Frage: Wie hat sich dein Leben verändert, seit du das Problem gelöst hast? … Je nachdem, um was es natürlich geht: „Ich habe endlich wieder Zeit und kann mich um mich selbst kümmern.“ Oder: Jetzt, wo ich zehn Kilo abgenommen habe, ist es mir endlich wieder möglich, Sport zu treiben.“ Was hat sich verändert?

[13:28] – Das sind die wichtigsten fünf Fragen, die du deinen Testimonials unbedingt stellen solltest. Da können natürlich auch noch ein paar Unterfragen dazukommen. Wenn du irgendwo tiefer drauf eingehen möchtest, dann kannst du das natürlich jederzeit tun. Denke daran: Je mehr Emotionen du aus deinen Testimonials herausholen kannst, desto besser.

Tipps, die dir helfen überzeugende Testimonials zu generieren.

[15:33] – Zum Abschluss habe ich noch ein paar Tipps für dich, die dir auch zukünftig dabei helfen überzeugende Testimonials zu generieren. Der erste Tipp ist: Sei nahe an deinen Kund:innen. Denn wenn wir unsere Kund:innen nicht begleiten, wenn wir nicht wissen, welche Fortschritte sie machen, dann ist es auch ganz schwierig am Ende ein überzeugendes Testimonial zu bekommen. Wir wollen immer auch wissen, was ihre Fortschritte sind, welche Erfolge sie gemacht haben, damit wir sie in die Testimonials auch mit einbauen können, bzw. damit wir nachfragen können, um diese Fortschritte und Erfolge in diesem Testimonial wiedergeben zu können. Der dritte Tipp, den ich für dich habe, ist: Hilf deinen Kund:innen wirklich dabei Ergebnisse zu bekommen, also die versprochene Transformation zu erreichen. Auch wenn das bedeutet, dass sie extra Materialien, extra Unterstützung brauchen. Es ist deine Aufgabe, den Weg von A nach B, also von der Ausgangssituation zur Zielsituation, das Transformationsversprechen einzulösen und deine Kund:innen auf dem Weg zu begleiten, es ihnen wirklich so leicht wie möglich zu machen. Deswegen ist es ganz wichtig, dass du nah an ihnen dran bist, dass du ihre Fortschritte und Erfolge kennst, und ihnen dabei hilfst, Ergebnisse zu erreichen.

Zusammenfassung: Das brauchst du alles, um spannende Testimonials zu generieren.

Komm auch du ins Tun und hole dir überzeugende Testimonials von deinen Kundinnen und Kunden. Die sind super wichtig im Online-Business und wir können darauf wirklich nicht verzichten. Also überlege dir entweder, wer für ein Testimonial in Frage kommt, kontaktiere diese Kund:innen und vereinbare ein Gespräch für ein Testimonial-Interview, oder, wenn du noch mit Kund:innen zusammenarbeitest, überlege dir, wie die Geschichte aussehen kann und wie du deinen Kund:innen helfen kannst diese Erfolgsstory auch zu schreiben. Was brauchen sie, welche Unterstützung brauchen sie? Frag auch in den unterschiedlichen Sessions nach, die du mit deinen Kund:innen durchgehst, um herauszufinden, was sich bei ihnen schon verändert hat, wie es ihnen geht, und verfolge die Entwicklung deiner Kund:innen mit.

Ich habe dir hier noch einmal alle Fehler, Frage und Tipps zusammengefasst, die du brauchst, um Testimonials zu gewinnen, die dir in deinem Online-Business wirklich weiterhelfen:

Diese Fehler werden bei Testimonials gemacht:

  1. Es werden keine aussagekräftigen oder überzeugenden Testimonials veröffentlicht. Es muss immer die Transformationen aufgezeigt werden.
  2. Es wird kein Storytelling verwendet. Kund:innen sollten eine Geschichte erzählen. Sie sollten erzählen, wie es ihnen vorher ging, wie es ihnen heute geht und was sich bei ihnen verändert hat.
  3. Es kommen keine Emotionen vor. Wir brauchen die Emotionen, damit das, was erlebt wurde, auch glaubwürdig erzählt werden kann, und damit diese Emotionen von potenziellen Kund:innen aufgenommen werden können.

Diese 5 Fragen an deine Kund:innen helfen dir dabei Testimonials zu generieren:

  1. Was war das Problem, bevor du mein Angebot entdeckt hast? Mit dieser Frage begibst du dich in die Ausgangssituation. Wo stand dein:e Kund:in, bevor sie sich entschieden hat zu investieren.
  2. Wie hat sich die Frustration angefühlt, als du mit diesem Problem konfrontiert warst? Hier begibst du dich in die emotionale Ebene und schaust, was die Person gefühlt hat.
  3. Was hat sich durch die Zusammenarbeit mit mir verändert? Damit gehst du langsam auf die Transformation ein.
  4. Beschreibe den Moment, als du realisiert hast, dass mein Angebot / Produkt funktioniert. Suche Geschichten und Beispiele. Je mehr Beispiele du hast und je mehr Emotionen du aus deinen Kund:innen herausholen kannst, desto besser und interessanter wird das Testimonial.
  5. Wie hat sich dein Leben verändert, seit du das Problem gelöst hast? Lass dir die Veränderung emotional beschreiben.

Und zum Schluss noch einmal: Testimonials sind wichtig, denn sie stärken deine Glaubwürdigkeit und die von deinem Produkt, sie unterstützen die Kaufentscheidung, sie geben Käufer:innen das Gefühl, beim Kauf alles richtig zu machen und sie gehören zu den effektivsten Content-Marketing-Techniken.

Verrate uns gerne dein schönstes Testimonial.

Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Sammeln deiner Testimonials und ich bin schon sehr gespannt, wie sie aussehen werden. Teile gerne dein Feedback mit mir (und auch deine gewonnenen Testimonials!) und tagge mich via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} Das sind die 6 Phasen zum Aufbau von einem digitalen und skalierbaren Business

Letztens hatten wir eine Sprintwoche im Team und haben dabei eine Woche lang an einem speziellen Thema gearbeitet. Das Thema war die Optimierung bzw. die Verbesserung der she-preneur Academy: Wie können wir unseren eigenen Community-Bereich für unsere Kundinnen noch attraktiver gestalten? Im Rahmen dessen haben wir uns auch noch überlegt, welcher Content unseren Kundinnen weiterhilft. Daraus habe ich eine Anleitung bestehend aus 6 Phasen entwickelt, die wir durchlaufen auf dem Weg hin zu einem skalierbaren Business – einem Business, bei dem du wirklich nicht mehr Zeit gegen Geld tauschst, wo du jede Menge verkaufen kannst, aber nicht mehr Arbeit hast. Das Ganze möchte ich gerne auch hier mit dir teilen.

In dieser Episode erzähle ich dir also, wie du dein digitales Business Schritt für Schritt aufbaust und skalierst. Ich erzähle dir außerdem, wie ich mein Business aufgebaut und welche Fehler ich auf dem Weg dahin gemacht habe. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Ich möchte dich einmal mit auf den Weg nehmen und dir zum einen erzählen, wie du vorgehst, wenn du dir ein Business aufbaust, das wirklich auch skalierbar ist, bei dem du eben nicht mehr deine Zeit gegen Geld tauscht, und ich möchte dir gleichzeitig erzählen, was ich auf diesem Weg dahin falsch gemacht habe. Denn ich habe she-preneur aufgebaut, ohne dass ich wusste, wie man ein digitales Online Business aufbaut.

Eine Zusammenfassung aller Tipps findest du am Ende des Artikels.

Es ist eine Herausforderung.

[4:31] – Der Aufbau von einem Membership-Bereich, dem she-preneur insider club, den ich 2016 gegründet habe, das war etwas, was ich mir in den Kopf gesetzt hatte, weil ich es woanders gesehen habe und dachte: Wow, wie cool ist das denn? Wiederkehrende Einnahmen, du stellst ein bisschen was an Inhalten zur Verfügung und erklärst deinen Kundinnen, wie genau etwas umgesetzt wird. Ich hatte damals unterschiedliche Anleitungen erstellt, wie man zum Beispiel die eigene Zielgruppe findet, wie man eine Marktforschung macht, wie man eine Social Media Strategie erstellt, etc., und Monat für Monat gab es unterschiedliche Inhalte. … An diesem Konzept hatte ich unheimlich viel Freude und wollte das auch unbedingt umsetzen, etwas anderes kam mir gar nicht in den Sinn und ich glaube, da hätte mich wahrscheinlich auch niemand von abbringen können. Auch aus diesem Grund habe ich eben sehr viele Fehler gemacht, denn am Anfang wusste ich nicht, wie herausfordernd es ist einen Member-Bereich aufzubauen. Ohne Community, ohne dass ich bekannt war, ohne dass ich jemals etwas im Bereich Online-Marketing gemacht habe. … Deswegen hat es auch unglaublich lange gedauert, bis ich vom she-preneur insider club, also von meinem Member-Bereich, auch wirklich leben konnte.

[6:34] – Auf dem Weg dahin habe ich sehr viel ausprobiert. Ich habe natürlich auch Entwicklungsphasen hinter mir, die sehr anstrengend waren, wo ich auch viele Menschen – viele Kundinnen – verloren habe, die mit dem, was ich gemacht habe bzw. wie ich mich und mein Angebot weiterentwickelt habe, nicht konform gegangen sind. Es war eine sehr herausfordernde Reise, die ich in den letzten Jahren hinter mir habe.

[7:38] – Da draußen im Internet wird uns ganz oft erzählt, wie super leicht es ist, Kundinnen und Kunden zu gewinnen. Und wie leicht es ist, so einen Online-Kurs aufzubauen, mit dem du ganz schnell auch passives Einkommen aufbaust. Wir haben in den letzten Wochen die Und-Action-Challenge durchgeführt, in der meine Kundinnen ihr erstes Online-Produkt erstellt haben. Und auf dem Weg dahin haben sie gemerkt, dass es gar nicht so leicht ist, Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die eigenen Programme zu finden und schon gar nicht, wenn man dafür Geld verlangt. Das ist etwas, was die meisten nicht kommunizieren, denn schöner ist es ja, wenn wir schnelles Geld verdienen können, wenn wir einen Online-Kurs entwickeln, den wir einfach verkaufen können. Was dir niemand erzählt, ist, dass es nicht so einfach ist – also dass es nicht reicht, einfach nur einen Online-Kurs zu entwickeln und den online zu stellen, sondern dass du ihn auch verkaufen musst. Und das Verkaufen ist das, was anstrengend ist. … Es ist viel, viel schwieriger, als die meisten sagen, und deswegen möchte ich in dieser Episode etwas aufräumen, ein bisschen Klarheit schaffen, und dich hoffentlich auch auf den richtigen Weg bringen, falls du zu denjenigen gehörst, die das Gefühl haben, dass sie auf dem Weg hin zu einem erfolgreichen Online-Business nicht ganz richtig sind, dass irgendwas noch nicht ganz passt, dass du vielleicht auch nicht weißt, was der nächste Schritt ist für dich.

4 Fragen, um zu schauen, wo genau du startest.

[10:11] – Diese Blaupause oder diesen einen Weg, den ich dir jetzt zeige, den gibt es, aber wo genau du startest, kommt ein bisschen darauf an, wo du gerade stehst. Das ist ganz wichtig, und auch das wird von den meisten eben eher nicht erwähnt. Wir sprechen eher pauschal, wir sprechen einfach meistens die Allgemeinheit an, und können natürlich auch gar nicht auf Einzelfälle eingehen. Aber ich möchte in dieser Episode zumindest ein bisschen darauf eingehen und dir einmal erzählen, worauf es ankommt, wo du mit deinem Business startest.

[11:01] – Zum einen musst du natürlich wissen, wer deine Kund:innen wirklich sind. Hast du ein Angebot, für das es einen Bedarf gibt? Ohne ein Angebot, für das es einen Bedarf gibt, kannst du auch kein Geld verdienen, das ist nicht möglich. Wenn du dieses Angebot hast, wäre die zweite Frage, die ich dir stellen: Hast du ein Angebot, das sich schon erfolgreich verkauft (egal, ob im 1:1 oder in der Gruppe oder vielleicht hast du auch schon einen Online-Kurs)?

[11:46] – Dann ist es natürlich auch noch wichtig zu schauen, ob du einen Newsletter-Verteiler hast, in dem sich Interessent:innen, potentielle Kund:innen für dein Angebot aufhalten. Als viertes ist es relevant einmal zu schauen: Wo stehst du gerade im Thema Community-Aufbau? Hast du eine Community, die dir folgt? … Hast du eine Community, die mit dir interagiert?

[12:22] – Diese vier Punkte, die ich dir gerade genannt habe, sind extrem wichtig und hängen davon ab, wo du mit einem Angebot startest. Wenn du online schon aktiv bist, wenn du vielleicht schon ein paar Jahre lang gebloggt hast und dir durchs Bloggen zum Beispiel eine große Community aufgebaut hast, und auch einen Newsletter-Verteiler aufgebaut hast, dann kannst du woanders starten, als jemand, der vielleicht noch offline arbeitet und gerade darüber nachdenkt, online die eigenen Angebote zu verkaufen. … Das heißt, je mehr von den Fragen, die ich dir gerade gestellt habe, du mit Ja beantworten kannst, und natürlich je größer deine Reichweite ist, desto leichter ist es auch ein skalierbares Angebot zu entwickeln und zu verkaufen, also ein Angebot, in dem du nicht deine Zeit gegen Geld tauscht. Wenn du diese Fragen noch nicht mit Ja beantworten kannst, oder nur wenige davon, dann ist es wichtig erstmal … zu recherchieren, wer überhaupt deine Kund:innen sind und was sie von dir brauchen.

[13:53] – Die meisten denken, es ist ein Weg für alle – aber das ist es nicht. Wenn du bessere Voraussetzungen hast (eine größere Reichweite, eine starke Community), dann kannst du viel leichter und schneller ein skalierbares Produkt aufbauen, als jemand, der online noch gar nicht unterwegs ist und auch noch gar keine Community hat.

Das sind die 6 Phasen zum Aufbau eines digitalen und skalierbaren Business.

[15:05] – Der allererste Schritt ist wirklich die Recherche. Du guckst dir an, wer könnten deine Kund:innen sein. Wem könntest du helfen und welches Problem könntest du für sie lösen? Diese Recherchephase solltest du definitiv nicht überspringen und in dieser Phase solltest du Kund:inneninterviews führen. Ich habe in 2016, bevor ich damals meine Membership gegründet habe, bestimmt 20 Kundinneninterviews geführt. … Mittlerweile würde ich dir raten, die wirklich auch per Zoom zu führen, aber bitte nicht schriftlich. Führe wirklich persönliche Gespräche. Nichts ist hilfreicher, als mit Menschen zu sprechen, die potentielle Kundinnen oder Kunden für dein Produkt sein könnten, denn du kannst unheimlich viel von diesen Menschen lernen, wenn du Antworten hinterfragst. Wir bekommen nicht unbedingt die Antworten, die uns weiterhelfen, sondern müssen manchmal eben auch ganz neugierig einmal nachfragen. Da ist es ganz wichtig, dass wir wirklich persönliche Beziehungen aufbauen, dass wir persönliche Gespräche führen. … Das, was du herausfinden willst, ist zu erfahren, welches Problem du für deine Kundinnen und Kunden lösen kannst und vor allem auch möchtest, und wofür sie bereit sind Geld auszugeben. In dieser Anfangsphase brauchst du noch keine Webseite, du brauchst noch keine eigenen Social-Media-Kanäle, du brauchst auch noch nicht unbedingt Content zu erstellen und zu veröffentlichen. In dieser Phase reicht es eigentlich, wenn du Zeit hast, und wenn du bereit bist in den Austausch zu gehen, mit Menschen zu reden und Kontakte zu knüpfen. … Wer sind die Menschen, die sich mit Themen beschäftigen, bei denen du unterstützen kannst? Das ist ein Bereich, der ganz schnell von ganz vielen übersprungen wird, weil sie denken, sie wissen schon alles. Aber in den allermeisten Fällen wissen wir nicht, was unsere Kund:innen genau wollen. Wir denken, dass wir das wissen, weil wir wissen, wie wir Menschen helfen können. Aber wie genau wir sie ansprechen müssen, damit sie sich überhaupt angesprochen fühlen, das lernen wir, wenn wir wirklich in die Marktforschung gehen, wenn wir mit Menschen sprechen. Das ist die nullte Phase, also bevor du irgendetwas machst, bitte recherchiere.

[20:02] – In der Phase 1 entwickelst du eine Beta-Version von deinem Angebot. Diese Beta-Version deines Angebots entwickelst du auf Basis der Ergebnisse der Recherchephase. … Dieses Beta-Programm ist für dich wirklich ein Türöffner. Es ist eine Win-Win-Situation für dich und für deine Kund:innen – du kannst lernen und deine Kund:innen können entweder kostenfrei oder zu einem wesentlich günstigeren Preis von deiner Expertise profitieren. Die Hürde dein Angebot wahrzunehmen, ist viel niedriger, da das Produkt entweder stark vergünstigt oder kostenfrei ist. Wenn du sofort mit dem Angebot rausgehst und den Normalpreis verlangst, dann machst du es dir viel schwerer. Der Preis, den du anbietest, wenn du dich entscheidest etwas kostenpflichtig zu machen, der sollte wirklich ein No-Brainer sein. … Die Beta-Version deines Angebots hilft dir leichter an deine ersten Kundinnen und Kunden ranzukommen und sie hilft dir dabei wirklich Klarheit darüber zu bekommen, was deine Kund:innen eigentlich wollen und wie du ihnen helfen kannst – wofür sie Geld ausgeben. Das sind die Dinge, die du lernst … in der Zusammenarbeit mit deinen Kund:innen. Bei so einem Beta-Programm geht es wirklich nicht darum in erster Linie Geld zu verdienen, sondern es geht darum so viel wie möglich zu lernen. Diese Learnings brauchst du, um dein eigenes Angebot weiterzuentwickeln, um aus deinem Angebot auch ein skalierbares Angebot zu machen. Denn du wirst merken, dass es nicht so einfach ist Angebote zu verkaufen, vor allem, wenn du noch nicht bekannt bist, wenn du noch nicht ganz klar kommunizieren kannst, welchen Nutzen deine Kunden oder deine Kundinnen eigentlich haben. … Deswegen ist es viel wichtiger wirklich dort mit Menschen zu arbeiten und ihnen zu helfen und zu lernen, wie du dein Angebot zukünftig so kommunizieren kannst, dass deine potenziellen Kund:innen auch erkennen können, dass sie dein Angebot nicht verpassen sollten. Wenn du Kund:innen für die Beta-Version deines Angebots gefunden hast und wenn du dein Programm erfolgreich mit mehreren Menschen, entweder im 1:1 oder auch in einer kleinen Gruppe, durchgegangen bist, dann hast du idealerweise auch genug Klarheit, was ihre Schmerzpunkt sind und wofür sie bereit sind Geld auszugeben.

Lies hierzu: So erstellst du eine perfekte Beta-Version deines Angebots.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Gruppenprogramme im Online-Business verkaufen

[23:53] – In der zweiten Phase bietest du deine Unterstützung Kund:innen im 1:1 an und arbeitest mit deinen Kundinnen und Kunden intensiver an der Lösung ihres Problems. Das kann in Form einer Beratung sein, das kann ein Coaching sein, du kannst aber auch Dienstleistungen anbieten. In dieser Phase geht es darum deine Expertise zu verfeinern und zu lernen, wie du deine Kundinnen und Kunden schneller und leichter von A nach B bringst. Die Zusammenarbeit in dieser zweiten Phase auf dem Weg hin zu einem skalierbaren Business ist wirklich zu lernen, was ihre Probleme sind. Wenn du nicht in der 1:1 – Zusammenarbeit bleiben möchtest und Gruppenprogramme, Online-Kurse, etc., entwickeln möchtest, dann ist diese zweite Phase so eine Art Ausbildung für dein zukünftiges Online-Business. Du kannst unheimlich viel lernen und das, was du hier lernst, ist die Basis für die nächsten Phasen für ein skalierbares Business. In dieser Phase kannst du dich auch gut ein bis zwei Jahre aufhalten und du kannst hier am Anfang kostengünstig einsteigen und deine Preise Schritt für Schritt erhöhen. Wenn du deine Preise erhöhst und deine Kund:innen auch die höheren Preise bezahlen, dann wirst du merken, dass du auf einem guten Weg bist dein Business weiter aufzubauen, weiter zu skalieren bzw. auch mehr Umsatz zu generieren.

[25:46] – Diese zweite Phase habe ich in meinem Business komplett übersprungen. Also eigentlich bin ich diese Phasen, die ich dir jetzt vorstelle, in einer komplett falschen Reihenfolge durchgegangen, und habe es mir deswegen sehr schwer gemacht. Ich habe von Anfang an nur sehr wenige 1:1 – Kundinnen betreut und immer nur dann, wenn ich das Gefühl hatte, ich habe Lust, mit der Person zusammenzuarbeiten, mich interessiert das Geschäftsmodell, und ich kann bei der Entwicklung und Umsetzung des Geschäftsmodells auch wirklich unterstützen. Aber ich habe es nicht genutzt, um wirklich zu lernen, was meine Kundinnen eigentlich wollen und wie ich sie noch schneller oder noch leichter von A nach B bringen kann.

[26:58] – Die Phase drei: … In dieser Phase bietest du einfach deine Unterstützung einer kleinen oder größeren Gruppe an und mit dieser Gruppe arbeitest du gezielt an der Lösung ihres Problems. Ein Gruppenprogramm zu verkaufen ist wesentlich herausfordernder, als mit 1:1 – Kund:innen zusammenzuarbeiten. Denn du brauchst nicht nur mehrere Personen, die bereit sind an einem bestimmten Tag zu starten und die auch Folgetermine gemeinsam wahrnehmen, du brauchst auch Personen, die alle das gleiche Problem haben, welches sie mit deiner Unterstützung lösen möchten. … Wenn du schon erfolgreich bist, wenn du deine Online-Kurse oder Online-Programme erfolgreich verkaufst, wenn eine gute Community hast, die wirklich von dir lernen will, dann ist es auch nicht schwierig Gruppenprogramme zu verkaufen. Aber gerade am Anfang ist es herausfordernder, weil du einfach viel mehr Menschen brauchst, die … das gleiche Problem haben und zu dem gleichen Termin starten können und wollen. Auch in der Phase kannst du dich nochmal gute ein bis zwei Jahre aufhalten, um wirklich zu lernen, was deine Kund:innen haben möchten, wie du ihnen weiterhelfen kannst, wie du ihnen auch in der Gruppe weiterhelfen kannst. Du kannst hier natürlich auch nochmal gucken, wie du ihnen schneller helfen kannst oder ob das, was du anbietest, in der Gruppe funktioniert: Interagieren sie, bleiben sie dran, kommen sie zu deinem Termin, können sie deine Inhalte durcharbeiten, kommen sie mit, lieferst du ihnen viel zu viel? Denn eine Sache, die wir halt ganz oft machen, ist, dass wir unseren Kundinnen und Kunden viel zu viel Content geben und am Ende kommen sie nicht mit und hören dann auf mit unseren Inhalten zu interagieren, unsere Inhalte umzusetzen. Und das hilft uns natürlich nicht weiter, wenn wir ein Produkt auf den Markt bringen wollen, mit dem unsere Kund:innen auch Erfolge haben sollen. Wenn du den Fokus in der dritten Phase auf Gruppenprogramme legst, dann würde ich auch so lange weitermachen, bist du wirklich das Gefühl hast, dass es funktioniert, also dass du eine Gruppe von A nach B bringen kannst. Wenn du das hast, dann kannst du, zum Beispiel, als nächstes deine Inhalte aufnehmen und daraus entweder einen kleinen Online-Kurs machen, oder du machst daraus ein begleitetes Gruppenprogramm. Also du stellst die Inhalte online zur Verfügung und nutzt die Live-Termine, entweder für Q&As oder für Hotseats … . Das könnte eine Möglichkeit sein, Gruppenprogramme weiter zu eskalieren. In dieser dritten Phase „Gruppenprogramme“ startest du dann mit einem skalierbareren Angebot, weil du eben mehrere Kund:innen zur gleichen Zeit betreuen kannst, und nicht mehr nur eine:n Kund:in deine Aufmerksamkeit widmest.

[31:02] – Dann kann es weitergehen mit dem nächsten Schritt und das sind Online-Kurse. Hier verkaufst du dein Wissen in Form von kleineren Online-Kursen. Das muss noch nicht dieses Riesen-Premium-Programm sein, von dem viele reden, dass viele gerne hätten. Das Premium-Onlineprogramm oder der Premium-Online-Kurs ist ein Produkt, das sich einfach über einen Zeitraum von mehreren Jahren … entwickelt hat. … Wir alle haben mal woanders gestartet, wir alle haben mal bei Null gestartet und hatten eben nichts, und das ist etwas, was wir nicht vergessen dürfen. Wir sollten uns niemals mit anderen vergleichen, sondern immer nur mit uns selbst – Schritt für Schritt weiterwachsen, Schritt für Schritt weitergehen, und die eigenen Angebote Schritt für Schritt optimieren. Wenn du in dieser vierten Phase deinen ersten Online-Kurs entwickelst, dann würde ich schauen, dass du Bestandteile von deinem Gruppenprogramm nimmst und sie nach und nach in kleinere Online-Kurse umwandelst und aus diesen Online-Kursen irgendwann einen großen Online-Kurs machst, so dass das Thema „Online-Kurs entwickeln“ nicht dieser Mount Everest ist, den du erklimmen möchtest. … Deswegen macht es Sinn mit kleineren Produkten zu starten, die dann zu einem größeren Kurs zusammengefügt werden. Ich sage das auch, weil es gar nicht so einfach ist einen Online-Kurs zu verkaufen. Menschen wollen keinen Online-Kurs, sie wollen die Lösung ihres Problems. Sie wollen so schnell wie möglich eine Lösung für ihr Problem gefunden haben, das heißt, sie suchen nicht unbedingt nach einem Online-Kurs, sondern sie suchen nach der Lösung ihres Problems. Und wenn du ihr Problem mit Hilfe eines Online-Kurses lösen kannst, dann ist ein Online-Kurs eine gute Option für diese Person. Du brauchst auch wirklich ein sehr gutes Messaging, um deinen Online-Kurs verkaufen zu können. Das heißt, du musst auf deiner Verkaufsseite sehr klar und deutlich kommunizieren oder vermitteln können, welches Problem du für deine potenziellen Kund:innen lösen kannst, und was die Transformation ist – also was möglich ist, wenn sie dieses Problem gelöst haben.

[34:10] – Wenn du zu viel Zeit damit verbringst deinen Kurs zu entwickeln, dann verschwendest du deine Zeit. Stattdessen solltest du schauen, dass du dir erstmal einen kleineren Kurs überlegst, dir das Konzept erarbeitest und auch erarbeitest, welches Problem du löst und was die Transformation ist, und dann erstmal schaust, dass du diesen Kurs verkaufst und im Nachhinein die Inhalt herstellst. Ein fertiger Online-Kurs hilft dir nichts, wenn ihn niemand kauft. Dann helfen dir auch die Inhalte nicht. Das heißt, du überlegst dir erst, wie dieser Online-Kurs aussieht, verkaufst ihn und entwickelst die Inhalte dann. Ansonsten verschwendest du zu viel Zeit und natürlich auch Geld. Lege den Fokus auf die Promo, auf den Verkauf und dann auf die Erstellung der Inhalte.

[35:23] – In dieser Phase komme all deine Erkenntnisse aus den anderen Phasen zusammen. Du solltest dir also wirklich überlegen, welches dringliche Problem du in Form von einem Online-Kurs lösen möchtest, und beginnst dann einfach mit dem dringlichsten Problem. Vielleicht sind es auch Probleme die aufeinander aufbauen, die dann eben in der nächsten Phase zu so einem Premium-Online-Kurs werden können. An der Stelle möchte ich auch noch anmerken, dass dein Online-Kurs nicht sofort super perfekt sein muss! Du musst diesen Kurs auf dem Weg perfektionieren, ansonsten verschwendest du zu viel Zeit und zu viel Energie. Für diese Perfektionierung solltest du auch genug Zeit einplanen und immer wieder an deinem Kurs arbeiten. In dieser Phase kannst du dich auch mehrere Monate bis Jahre aufhalten, je nachdem, wie groß dein Kurs ist.

[36:30] – Wenn du das Gefühl hast, dass dein Online-Kurs gut funktioniert, dass deine Teilnehmer:innen aktiv sind, dass sie Erfolge haben, dann kann es im nächsten Schritt weitergehen mit der Vergrößerung des Kurses, also mit der Entwicklung eines Premium-Online-Kurses. … Ein Premium-Online-Kurs ist das Ergebnis jahrelange Arbeit! Ich möchte, dass du das weißt. Es ist nicht von heute auf morgen da, es ist viel Arbeit, und natürlich musst du deine Kund:innen richtig gut kennen, denn ansonsten lohnt sich diese ganze Arbeit überhaupt nicht. In dieser Phase kommen all deine Erkenntnisse aus den anderen Phasen zusammen. In diesem Premium-Online-Kurs löst du ein großes Problem für deine Kund:innen. Auch ein Premium-Online-Kurs ist nicht sofort perfekt, du musst ihn stattdessen im Prozess perfektionieren. Dafür ist es wichtig, wieder genug Zeit einzuplanen und am Kurs zu arbeiten, ihn zu optimieren und dir auch zu überlegen: Wie kannst du deine Kundinnen und Kunden dazu bewegen deinen Content wirklich anzuwenden. Denn ein großes Problem, was Online-Kurs-Anbieter haben, ist, dass ihre Teilnehmer:innen den Content nicht anwenden.Wir können aber nur Fortschritte und Erfolge erzielen, wenn wir Content anwenden. Deswegen ist es ganz wichtig, dass du dir überlegst: Was kann ich tun, um meinen Teilnehmer:innen zu helfen leichter Fortschritte mitzuteilen, … denn am Ende brauchst du diese die Kundenstimmen, um deinen Premium-Online-Kurs weiterzuverkaufen. Wir brauchen diese Key-Studies, wir brauchen Testimonials, um unsere Angebote leichter zu verkaufen. Um das zu erreichen, ist es wichtig, dass deine Kundinnen und Kunden deinen Content anwenden und dass dein Content ihnen weiterhilft. Es bringt dir langfristig nichts, wenn deine Produkte gekauft werden, aber niemand wendet deine Produkte oder deine Inhalte an. … Ein Premium-Online-Kurs ist das, was viele wollen. Es braucht jedoch unglaublich viel Zeit und auch Durchhaltevermögen, um diesen Premium-Online-Kurs aufzubauen. Du musst immer wieder bereit sein Dinge zu optimieren, Dinge besser zu machen. … Auch deine Kundinnen und Kunden werden dir mitteilen, an welchen Stellen sie nicht klarkommen, was ihnen fehlt, wie du ihnen noch weiter helfen kannst, und an der Stelle ist es ganz wichtig ein offenes Ort zu haben und zu schauen, wie du dein Produkt noch weiter verbessern kannst.

[40:53] – Mit der she-preneur Academy habe ich einen Premium-Online-Kurs entwickelt, auch hier sind wir dabei den zu optimieren – eigentlich sind wir ständig dabei, diesen Kurs zu optimieren. Es gibt neue Inhalte, die unseren Mitgliedern weiterhelfen. Wir haben das Feedback bekommen, dass die Kommunikation in dem Mitgliederbereich nicht so einfach ist und überlegen uns jetzt Lösungen dafür, wie wir es unseren Mitgliedern noch leichter machen können. Andere wünschen sich den Austausch zu bestimmten Themen, auch hier überlegen wir, wie wir das ihnen ermöglichen können. Wir wollen das Kundinnenerlebnis für unser Produkt, für die she-preneur Academy, eben so gut wie möglich machen. Und das ist mein Bestreben, darauf arbeite ich mit meinem Team hin. … Das Kundinnenenerlebnis und die Kundinnenzufriedenheit sollten an einer ganz hohen Stelle stehen. Denn, wenn das nicht funktioniert, wenn deine Kund:innen nicht zufrieden sind (du kannst aber natürlich nicht alle Kund:innen zufrieden stellen), wenn sie keine Ergebnisse haben, dann hilft es dir auch nicht dein Angebot weiter zu entwickeln.

[42:22] – Die Phase sechs sind Memberships. … Memberships sind die Königsdisziplin im Online-Business. Viele Selbstständige träumen davon eine Membership-Seite zu haben, es ist aber wirklich so ziemlich das Schwerste, was du online anbieten und verkaufen kannst. Es geht um die Zahlung von monatlichen Abo-Raten und in der Regel sind diese Abo-Raten auch monatlich kündbar. Preislich liegen sie vielleicht zwischen 20 € und 100 €, es gibt aber auch teurere, die 300 € im Monat kosten (durchschnittlich sind sie aber viel niedriger, um die 50 €). … Daher lohnen sich Memberships finanziell auch nur, wenn wir viele Mitglieder haben. Memberships bringen außerdem einen hohen bürokratischen Aufwand mit sich, und auch dort – aber davon redet halt kaum jemand – ist es extrem viel Arbeit so eine Membership im Hintergrund am Laufen zu halten. Wenn du darüber nachdenkst eine Membership anzubieten, dann solltest du wirklich ganz genau wissen, wer deine idealen Kund:innen für das Angebot sind. Und du solltest bereits bekannt sein, eine treue Community haben, die Interesse an deinem Angebot und an der Nähe zu dir hat. Es sollte idealerweise schon eine Nachfrage zu einer Membership geben, dann machst du es dir halt wirklich leicht. Bei der Membership ist die Herausforderung wirklich zu wissen, was du ihnen verkaufst. Denn sie kaufen keine Membership, sondern sie kaufen die Lösung eines Problems. Bei einer Membership ist es manchmal sehr schwer zu kommunizieren, welches Problem genau du mit deiner Membership löst. Deswegen ist es ganz wichtig, dass du deine Kund:innen richtig gut kennst. Also was bietest du ihnen Monat für Monat, das ihnen genug Mehrwert liefert, um ihr Abo zu behalten. Menschen versuchen wiederkehrende Zahlungen zu vermeiden und überlegen sich daher gut, ob sie in Abo kaufen. Von daher ist der Verkauf von Abos viel schwieriger, als eine Einmalzahlung oder eine Ratenzahlung anzubieten. Eine Membership zu verkaufen ist viel schwieriger, als einen Online-Kurs zu verkaufen. Was ganz wichtig ist: Es muss klar sein was der Unterschied zwischen deinem Online-Kurs und der Membership ist. Wenn du auch einen Online-Kurs anbietest, dann darf sich dieser nicht mit deiner Membership kannibalisieren. Deine Kund:innen müssen ganz klar erkennen, dass das unterschiedliche Angebote sind und wobei das jeweilige Angebot unterstützt.

Zusammenfassung: Diese Phasen musst du für den Aufbau von einem skalierbaren Online Business durchlaufen.

Die meisten Punkte habe ich in meinem Business übersprungen. Ich bin in der Phase Sechs mit einer Membership gestartet, habe dann aus der Membership heraus ein Gruppenprogramm gestartet (das ist die Phase Drei – ich bin also von Phase Sechs in die Phase Drei), habe ab und zu mal eine 1:1 – Betreuung angeboten (das ist die Phase Zwei), und habe im letzten Jahr im November die she-preneur Academy als Premium-Online-Kurs entwickelt (das ist die Phase Fünf). Ich bin von Phase Sechs in die Phase Drei, zwischendurch gab’s ein bisschen Phase Zwei, und dann in die Phase Fünf – das ist natürlich nicht ideal. Wie du siehst, habe ich es mir dadurch recht schwer gemacht.

Ab der zweiten Phase, der Betreuung von 1:1 – Kund:innen, hast du die Möglichkeit dir schon ein sechsstelliges Business aufzubauen, und ab der Phase Drei sind die Phasen skalierbar.

Ich habe dir hier noch einmal alle Schritte und Phasen zusammengefasst, die du gehen solltest, um dir ein skalierbares Online Business aufzubauen:

  1. Bestandsaufnahme: 4 Fragen, um zu schauen, wo du gerade stehst. 1. Hast du ein Angebot, für das es einen Bedarf gibt? 2. Hast du ein Angebot, das sich schon erfolgreich verkauft? 3. Hast du einen Newsletter-Verteiler, in dem sich potentielle Kund:innen für dein Angebot aufhalten? 4. Hast du eine Community, die dir folgt?
  2. Phase 0: Recherche & Marktforschung. Es geht darum, dass du Kundeninterviews führst, um in den persönlichen Austausch mit Menschen zu kommen, die potentielle Kund:innen für dein Angebot sein könnten. Werde sichtbar und knüpfe Kontakte. Wer könnten deine Kund:innen sein? Wem könntest du helfen und welches Problem könntest du für sie lösen? Führe persönliche Interviews und lerne, wie du sie ansprechen musst, damit sie sich von deinem Angebot angesprochen fühlen.
  3. Phase 1: Entwickele eine Beta-Version von deinem Angebot. Diese Beta-Version deines Angebots entwickelst du auf Basis der Ergebnisse der Recherchephase. Es ist eine Win-Win-Situation für dich und für deine Kund:innen – du kannst lernen und deine Kund:innen können entweder kostenfrei oder zu einem wesentlich günstigeren Preis von deiner Expertise profitieren. Ein Beta-Programm hilft dir dabei überhaupt erstmal mit Menschen zu arbeiten und ihnen bei der Lösung eines Problems zu helfen.
  4. Phase 2: Betreuung von 1:1 Kund:innen. Arbeite mit deinen Kund:innen intensiver an der Lösung ihres Problems. Deine Unterstützung kann in Form einer Beratung, Coachings oder auch Dienstleistungen angeboten werden. Es geht in dieser Phase darum, deine Expertise zu verfeinern und zu lernen, wie du deine Kund:innen schneller und leichter von A nach B bringst. Diese Art der Zusammenarbeit hilft dir dabei, die Probleme deiner Kund:innen viel besser zu verstehen.
  5. Phase 3: Gruppenprogramme. Du bietest deine Unterstützung einer kleinen oder größeren Gruppe an und mit dieser Gruppe arbeitest du gezielt an der Lösung ihres Problems. Ein Gruppenprogramm zu verkaufen ist wesentlich herausfordernder, als einen 1:1-Kund:in zu gewinnen. Denn du brauchst nicht nur mehrere Personen, die bereit sind an einem bestimmten Tag zu starten und auch die Folgetermine gemeinsam wahrzunehmen. Du brauchst vielmehr auch Personen, die alle das gleiche Problem haben, welches sie mit deiner Unterstützung lösen möchtest.
  6. Phase 4: Online-Kurse. Verkaufe dein Wissen in Form von kleinen Online-Kursen. Du löst ein kleines Problem für deine Kund:innen mit Hilfe dieses Online-Kurses. Einen Online-Kurs zu verkaufen, ist nicht ganz einfach. Aus diesem Grund empfehle ich dir, mit einem kleinen Kurs zu starten, denn es kostet unheimlich viel Zeit, so einen Kurs aufzubauen. Bedenke dabei, dass Menschen keinen Online-Kurs kaufen wollen, sondern die Lösung ihres Problems. Daher ist es auch hier extrem wichtig, dass du klar und deutlich vermitteln kannst, für wen dein Kurs ist und welches Problem er löst. Beginne mit dem dringlichsten Problem deiner Kund:innen, das du lösen möchtest.
  7. Phase 5: Premium Online-Kurs. Verkaufe dein Wissen in Form von einem Premium Online-Kurs. Hier kommen all deine Erkenntnisse aus den anderen Phasen zusammen. In deinem Premium Online-Kurs löst du ein großes Problem für deine Kund:innen. Ein Premium Online-Kurs ist nicht sofort perfekt, du musst ihn stattdessen im Prozess perfektionieren. Dafür solltest du genug Zeit einplanen und immer wieder an deinem Kurs arbeiten. Es braucht viel Zeit und Durchhaltevermögen, um eben diesen aufzubauen.
  8. Phase 6: Memberships. Viele Selbstständige Träumen davon, eine Membership-Seite zu haben. Es ist jedoch so ziemlich das Schwerste, das du online anbieten und verkaufen kannst. Wenn du eine Membership anbieten möchtest, dann solltest wissen, wer genau deine idealen Kund:innen für dieses Angebot sind. Du solltest bereits bekannt sein und eine treue Community haben, die Interesse an deinem Angebot und an der Nähe zu dir hat. Du solltest außerdem ganz genau wissen, was du deinen Kund:innen verkaufst, denn sie kaufen keine Membership, sondern die Lösung eines Problems. Was bietest du ihnen Monat für Monat, dass ihnen genug Mehrwert liefert, um ihr Abo zu behalten? Menschen versuchen wiederkehrende Zahlungen zu vermeiden und überlegen sich daher gut, ob sie ein Abo kaufen. 

Es ist wichtig, dass du diese Phasen nicht überspringst, sondern schaust: Wo stehe ich gerade mit meinem Business? Wie gut kenne ich meine Kund:innen und wie stark ist meine Community? Welches Produkt möchte meine Community kaufen, wie kann ich meiner Community weiterhelfen? Wenn du das hast, dann kommst du sehr strukturiert und sehr leicht voran, machst nicht so viele Umwege, wie ich, und machst es dir auch nicht so schwer, wie ich mir. Finde heraus, wie du deine Kundinnen und Kunden ansprechen kannst, damit sie verstehen, dass du ihnen helfen kannst, und entwickele dann die entsprechenden Produkte dafür.

Ich möchte dir noch eine Frage mit auf den Weg geben: Schau dir an, in welcher Phase du dich gerade mit deinem Business befindest, und schau dir auch an, was dann deine nächsten Schritte sind. Nimm dir einen Moment Zeit, um diese Frage zu beantworten, und arbeite dann ganz bewusst darauf hin dieses Ergebnis zu erreichen. Denn was ich bei meinen Kundinnen immer wieder sehe, ist, dass es schwierig ist, von einer Phase zur nächsten Phase zu gehen – denn jede Phase bedeutet Veränderung, nicht nur für dich, sondern auch für deine Kundinnen.

Es ist immer wieder ein Schritt raus aus der Komfortzone. Es ist ein Schritt Richtung Wachstum und dieser Schritt Richtung Wachstum, Richtung Veränderung, ist ungemütlich. Auch an der Stelle werden nicht immer alle deine Kund:innen begeistert sein mit dem, was du als nächstes vorhast. Viele werden happy sein, denn sie wollen ja von dir lernen, aber es gibt auch wieder andere, die kritisch sind. Es ist ganz wichtig, dass du Klarheit darüber hast, was deine Vision ist und wohin du dein Business entwickeln möchtest.

In welcher Phase befindest du dich gerade?

Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Aufbau von deinem skalierbaren Online Business. Teile gerne dein Feedback mit mir und tagge mich via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} So erstellst du eine perfekte Beta-Version deines Angebots

Ich habe heute wieder eine tolle Episode für dich vorbereitet und ich bin mir sicher, dass du hier jede Menge Mehrwert mitnehmen kannst – egal, ob du jemand bist, die schon Angebote hat, aber noch nicht genug Geld verdient, oder ob du gerade erst mit deinem Business startest und dein erstes Angebot rausbringen möchtest.

In dieser Episode erzähle ich dir, warum eine Beta-Version deines Angebot so wichtig ist und wie du ein Beta-Angebot erstellst und rausbringst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

In der letzten Episode hatte ich dir ja erzählt, dass meine Kundinnen in der she-preneur Academy gerade ganz fleißig an ihren Beta-Produkten arbeiten und diese aktuell bewerben. Wir haben angefangen diese Angebote Anfang Januar zu erstellen, sind dann unterschiedliche Phasen durchlaufen und schlussendlich sind über 100 Programme entstanden, von denen du jetzt profitieren kannst. Es sind wirklich ganz tolle Expertinnen mit dabei, die ihr Wissen mit dir teilen und vier Wochen lang für dich da sind. Mach deinen Februar & März zum Lernfeuerwerk mit dem she-preneur Wissensbooster.

Es ist ein toller Vorteil bei so einem Beta-Programm mit dabei zu sein, um dieses Programm mitzugestalten und um ganz viel Wissen von der jeweiligen Expertin mitzunehmen. Du kriegst wirklich eine geballte Ladung an Wissen und kannst vier Wochen lang lernen, entweder im 1:1 Coaching oder in Gruppenprogrammen, das heißt, du kannst dich da auch Gleichgesinnten anschließen und kannst dadurch neue Kontakte knüpfen. Und du kannst das Programm der Expertin maßgeblich mitgestalten!

Ich finde das Thema so wichtig, deswegen habe ich gedacht, ich mache dazu eine Episode und erzähl dir einmal, wie du selbst ein Beta-Produkt erstellen kannst, auf was es ankommt, was wichtig ist und warum es wichtig ist, so schnell wie möglich rauszugehen.

Was deine Kund:innen wollen.

[6:18] – Das Feedback, das wir von unseren Teilnehmer:innen bekommen, ist das Allerwichtigste. Nur dadurch schaffen wir es ein Produkt zu entwickeln, das wirklich weggeht wie heiße Semmeln, das wirklich ein Produkt ist, das auch weiterempfohlen wird. Und das uns dabei hilft, ein Produkt zu entwickeln, das wir später als Selbstlern-Programm auch verkaufen können, also als Online-Kurs, der unbegleitet ist – denn das ist etwas, was viele wollen. Viele wollen einen Online-Kurs entwickeln, der sich dann wie von alleine verkauft. Aber was viele nicht wissen, ist, dass sie in den allermeisten Fällen erstmal live anfangen sollten, außer sie kennen ihre Zielgruppe wirklich schon in- und auswendig, und das tun die wenigsten. … Die allermeisten wissen es nicht und entwickeln ihre Produkte an ihren Kund:innen vorbei.

[7:43] – Zum Beispiel der she-preneur Insider Club oder auch die she-preneur Academy: Wir verbessern unser Angebot stetig und zwar auf Basis der Rückmeldungen, die wir von unseren Teilnehmerinnen bekommen. Und das ist ganz wichtig. Wir können kein perfektes Produkt entwickeln, sondern wir können nur ein Produkt oder ein Angebot perfektionieren. Dazu ist es notwendig, dass wir uns trauen rauszugehen und idealerweise eben auch so schnell wie möglich rausgehen. Je länger wir warten, desto länger verdienen wir kein Geld und je schneller wir uns mit einem Produkt raustrauen, das in unseren Augen noch nicht gut genug ist, können wir extrem viel und extrem schnell lernen und das ist ganz wichtig.

[10:16] – Die meisten Angebote, die meisten Produkte, die entstehen ohne dass die Person vorher überhaupt den Bedarf bei der Zielgruppe, bei den Wunschkund:innen ermittelt hat. Wir denken ganz oft, dass wir wissen was unsere potenziellen Kund:innen brauchen, und entwickeln dann auf dieser Basis, also in unserem eigenen Kopf, das Produkt oder die Produktidee. Was die meisten nicht wissen, ist, dass sie bei dieser Vorgehensweise mit hoher Wahrscheinlichkeit das Produkt an der Zielgruppe vorbei planen. Wenn wir Produkte oder Angebote entwickeln, dann ist es wichtig, dass wir diese Angebote aus der Kund:innenperspektive entwickeln und nicht aus unserer Perspektive. Das ist ein grober Fehler, der ganz häufig gemacht wird. Ich weiß, das ist nicht ganz einfach, denn wir sind Expertinnen, wir wissen meist genau, was unseren Zielkund:innen weiterhilft. Wir wissen, was sie brauchen, was sie verändern müssen, um an ihr Ziel zu kommen. … In den allermeisten Fällen ist das, was wir für unsere Kund:innen wollen, nicht das, was unsere Kund:innen wollen.

[15:13] – Deine Kund:innen suchen nach der Lösung eines Problems. … Schau, wonach deine Kund:innen suchen und lerne die Sprache deiner Kund:innen zu sprechen, damit sie erkennen, dass dein Angebot für sie auch relevant ist.

[15:45] – Wenn ich mit meinen Kundinnen spreche, dann merke ich immer wieder, dass viele nicht wissen was ihre Kundinnen oder Kunden eigentlich wollen. Das ist nicht schlimm, das ist eigentlich auch normal, denn wir sind schon viel weiter als unsere Kund:innen. Wir haben diese Phase, in der unsere Kund:innen sich bewegen, schon überwunden, wir sind mittlerweile Expertinnen in diesem Bereich. Und aus diesem Grund ist es ganz wichtig, da nochmal ein oder mehrere Schritte zurückzugehen und herauszufinden, was unsere Zielkund:innen wirklich wollen, was ihre Herausforderungen sind, und zwar ganz konkret, und wofür sie Geld ausgeben würden.

Gehe in den Austausch und in die Umsetzung.

[17:35] – Um herauszufinden, was deine Kundinnen oder Kunden wirklich wollen, wofür sie Geld ausgeben, ist es wichtig in den Austausch mit deinen potenziellen Kundinnen und Kunden zu gehen und in Erfahrung zu bringen, wofür sie Geld ausgeben, was sie brauchen und wie du ihnen helfen kannst. Und das hilft die Perspektive zu wechseln – also von dem, was du denkst, dich einmal dahin zu bewegen, was deine Kundinnen und Kunden wirklich wollen, was du ihnen dann wiederum verkaufen kannst. Das ist eine erfolgsversprechende Möglichkeit, die extrem viel Lern- und auch Wachstumspotenzial hat. … Eine reine Umfrage hilft dir im ersten Schritt auch, aber noch besser ist es daraus dann ein Angebot zu erstellen, ein Produkt zu erstellen, und das ganze als Beta-Produkt oder Test-Produkt … durchzuführen.

[18:58] – Es geht nicht darum das perfekte Produkt bis ins kleinste Detail zu entwickeln, sondern ein Produkt zu entwickeln, das das Problem löst und das du dann weiterhin perfektionieren kannst – durch Feedback, durch den Austausch mit Menschen, für die dieses Produkt oder dieses Angebot relevant ist. Und dann hat dein Angebot auch das Potenzial zum Verkaufsschlager zu werden.

[19:28] – Je besser du zuhörst, je besser du das Produkt an den Bedürfnissen deiner Kundinnen und Kunden ausrichtest, desto leichter wird es dir fallen das Produkt zu einem perfekten Produkt zu machen. … Die einzige Voraussetzung: Du musst bereit sein unperfekt zu starten.

[20:12] – Wir wollen ein super-duper Produkt haben, am liebsten den tollen Online-Kurs, der schick aussieht, der super tolle Videos hat und alles ist mega professionell. Das muss aber in der ersten Variante nicht sein. Da müssen wir loslassen und dürfen uns vor allem nicht mit den Menschen vergleichen, die schon viel weiter sind als wir, die ihr Produkt vielleicht schon in mehreren Runden durchgeführt haben. … Wenn du da dein Herzblut reinsteckst und wirklich für deine Teilnehmer:innen da bist, kannst du ein super gutes Produkt entwickeln. Dieses Produkt optimierst du immer weiter.

[21:47] – Wenn wir mit unseren Kund:innen in den Austausch gehen und wirklich lernen, was sie brauchen, dann können wir einfach super viel entwickeln. Und das hat Potenzial für die Angebote, die wir entwickeln. Je schneller wir das machen – also scheitere schnell und scheitere oft – desto schneller können wir lernen. … Wir können nur lernen, wenn wir rausgehen, wenn wir wachsen und wenn wir bereit sind, auch zu lernen.

Schritt für Schritt zu deinem Beta-Programm.

[22:37] – Im Folgenden erzähl ich dir Schritt für Schritt, wie du vorgehst, wenn du dein erstes Produkt in der Beta-Version rausbringen willst, oder auch wenn du ein neues Produkt in der Beta-Version rausbringen möchtest. … Der erste Schritt ist wirklich erstmal Marktforschung zu betreiben, zur Angebotsentwicklung. Das heißt, hier findest du heraus welche Probleme, welche Herausforderungen, welche Wünsche deine potenziellen Kundinnen und Kunden haben und wie du ihnen helfen kannst. Das ist idealerweise eine Marktforschung, die du in persönlichen Gesprächen durchführst, … um da wirklich herauszufinden mit welchen Angeboten du deinen potenziellen Kund:innen weiterhelfen kannst.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Beta-Version veröffentlichen

[23:46] – Dann geht es weiter mit dem zweiten Schritt: Hier entwickelst du dann aus den Erkenntnissen des ersten Schrittes ein Produkt bzw. ein Angebot, und überlegst dir, welches Problem du für deine Kund:innen lösen kannst. Du überlegst dir dann auch, wie du das Problem für deine Kund:innen lösen wirst. Also wie sieht das Programm aus, das du mit ihnen durchgehst. Was sind vielleicht auch unterschiedliche Schwerpunkte. Wenn ich das am Beispiel von dem Programm erkläre, was wir gerade in der she-preneur Academy durchführen, wäre das ein 4-Wochen-Programm und in diesen vier Wochen geht es jede Woche um ein anderes Thema bzw. sind das in vielen Fällen auch Themen, die aufeinander aufbauen (in der ersten Woche beschäftigen wir uns mit der Analyse der Situation, in der zweiten Woche kriegst du Input, dann setzt du das Ganze um, in Woche vier hast du ein bestimmtes Ergebnis). Das muss jetzt natürlich nicht über vier Wochen gehen, das kann auch länger gehen. Wichtig ist, dass du dir überlegst, wie möchtest du deine Kund:innen zu ihrem gewünschten Ziel bringen? Wie bringst du deine Kund:innen von A nach B? Wenn du Klarheit darüber hast, dann hast du die Möglichkeit rauszugehen und Testkund:innen zu suchen und hier ist es wichtig, auch nochmal die Komfortzone zu überwinden.

Lies hierzu: Das sind die 6 wichtigsten Zutaten für ein Angebot, das sich online verkauft.

[25:25] – Hier geht es wirklich darum über dein Produkt zu sprechen und zwar allen möglichen Leuten davon zu erzählen. Denn nur wenn wir rausgehen, wenn wir mit anderen sprechen, haben wir auch die Möglichkeit neue Menschen zu erreichen, oder haben wir die Möglichkeit anderen mitzuteilen, worum es gerade geht oder wie sie uns vielleicht auch helfen können. Also Freunde, Bekannte, Familie – frag nach Unterstützung, erzähle, was du machst, frag sie, ob sie Leute kennen, die mögliche Testkund:innen für dich wären. Schau auf deinen Social-Media-Kanälen, schau dir deine beruflichen Kontakte an, dein berufliches Netzwerk, recherchiere in Facebook-Gruppen oder nach Facebook-Gruppen. Kontaktiere Menschen, die ggf. schonmal Interesse an einer Zusammenarbeit hatten. … Diese Phase, nach Testkund:innen zu suchen, ist die allerwichtigste Phase. In dieser Phase findest du heraus, wo du deine Kund:innen findest, denn wenn du sie in dieser Phase nicht findest, dann brauchst du auch gar kein kostenpflichtiges oder ausgereiftes Produkt zu entwickeln – denn dann werden deine Kund:innen es auch nicht finden. Das heißt, hier in dieser Phase gibst du Gas und tust wirklich alles. Hier ist es ganz wichtig, dass du deine Komfortzone überwindest. … Das ist diese Phase, über die ganz viele nicht hinweg kommen, weil sie sich nicht trauen, weil sie Angst haben, noch nicht gut genug zu sein, weil sie Angst haben, dass andere sie auslachen könnten, dass sie kritisiert werden könnten, oder dass sie Angst davor haben, was andere über sie denken, wenn sie jetzt mit einem Produkt rausgehen, was noch nicht ganz fertig ist. Das alles sind aber unbegründete Sorgen! Das ist ganz wichtig, dass du dir dessen bewusst wirst, auch zuversichtlich bist und wirklich bereit bist da deine Komfortzone zu verlassen und rauszugehen, denn ohne Kund:innen haben wir kein Business.

[28:43] – Dann geht es weiter mit dem vierten Schritt. Und in diesem vierten Schritt geht es darum, das von dir entwickelte Programm mit Testkund:innen durchzuführen. Du hast hier die Möglichkeit das entweder im 1:1 oder als kleine Gruppe durchzuführen. Dann hast du auch die Möglichkeit es kostenfrei oder kostenpflichtig durchzuführen. Ich empfehle dir im ersten Schritt es kostenfrei zu machen und im Gegenzug nach Feedback zu fragen und Testimonials zu bekommen. So dass der Austausch eben nicht monetär ist, sondern dass du … Testimonials bekommst, dass du Feedback bekommst. Wenn es kostenpflichtig ist, dann sollte es wirklich stark reduziert sein. Wenn du das Gefühl hast, du findest keine Testkund:innen, die Geld dafür ausgeben, dann biete es wirklich kostenfrei an. Es ist viel wichtiger das Programm durchzuführen, als wirklich Geld damit zu verdienen, in dieser ersten Phase. Denn wenn wir über diese Lernphase nicht herauskommen, dann stehen wir uns immer weiter selbst im Weg und schaden uns. … Wir machen das, um wirklich zu lernen, um wirklich zu wissen, was unsere Kund:innen brauchen und wie ich sie ansprechen muss, damit sie verstehen, dass ich ihnen weiterhelfen kann. … Es ist ganz wichtig ein Programm auch nur mit einer Person durchzuführen, wenn man beispielsweise eine Gruppe haben möchte. Denn wir lernen auch von einer Person … und wir sollten für jede einzelne Teilnehmerin, für jeden einzelnen Teilnehmer, den wir gewonnen haben, super dankbar sein. Denn wenn wir einer Person helfen können, wenn wir das Leben von einer Person verändern können, dann ist es das, was wir tun, definitiv wert. … Wenn ich einer Person helfen kann, dann habe ich schon mehr erreicht, … als wenn ich es nicht durchführen würde – dann habe ich schon extrem viel gelernt. … Wie können wir das, was wir anbieten, zukünftig noch weiter optimieren, damit sich noch mehr Menschen angesprochen fühlen?

[32:33] – Im nächsten Schritt ist es dann wichtig, nach jedem Call nochmal zu reflektieren – und zwar dich selbst, aber natürlich auch deine Kund:innen zu fragen und dir Feedback von ihnen einzuholen. Und auch nach dem Programm (sagen wir mal das war ein 4-Wochen-Programm): … Wie waren die vier Wochen? Hat das, was du vorhattest, funktioniert? Was hat nicht so funktioniert, wie du es gedacht hast? Was hast du von deinen Teilnehmer:innen gelernt? Und du holst dir zusätzlich natürlich auch nochmal Feedback von deinen Testkundinnen und -kunden ein.

[33:13] – Im nächsten schritt holst du dir dann Testimonials ein (du kannst das Feedback nach dem Programm auch gemeinsam mit den Testimonials einholen, das ist überhaupt kein Problem). Lass hier deine Testkund:innen wirklich berichten, was sich bei ihnen durch die Zusammenarbeit mit dir verändert hat. Also was ist die Transformation, die sie erlebt haben? Wobei hilft es ihnen? Und was ist jetzt für deine Testkund:innen möglich? Mit diesem Feedback, mit diesen Testimonials, kannst du dann dein Angebot aufpeppen. … Das hilft dir wiederum dabei anderen, die potentiell Interesse an deinem Angebot haben, zu zeigen, dass sie dir vertrauen können. Dass das, was du anbietest, auch wirklich weiterhilft. Denn wenn jemand anderes uns erzählt, dass dein Angebot gut ist, dann glauben wir eher, als wenn du uns das erzählst.

[34:19] – Weiter geht es mit Schritt Nummer sieben: Hier geht es nun darum, dass du das Angebot optimierst. Und zwar nimmst du das Feedback von deinen Kundinnen und Kunden, und natürlich dein eigenes Feedback – also das, was du unter Punkt fünf reflektiert hast – und nimmst diese Erkenntnisse mit in die Optimierung deines Angebotes. Hier kann es wie in unserem Beispiel sein, dass deine Kund:innen extra Inhalte benötigt hätten, um das gewünschte Ziel zu erreichen, sodass vielleicht aus deinem 4-Wochen-Angebot jetzt ein 6-Wochen-Angebot wurde. … Dementsprechend entwickelst du eben dein Produkt, dein Angebot, immer weiter.

[35:07 ] – Wenn du dein Angebot dann optimiert hast, ist es notwendig, dass du es noch einmal durchführst, noch einmal verkaufst bzw. launchst, eventuell mit einem Webinar, mit einer Challenge, mit einer Video-Serie oder ähnlichem. Um dann eben für dein Angebot mehr Kund:innen zu gewinnen, als in der ersten Runde, bzw. das du auch nicht mehr auf persönliche Kontakte oder Kontakte aus deinem Umfeld zurückgreifst, sondern schon Reichweite aufbaust, und durch diese Reichweite, die du aufgebaut hast, neue Kontakte gewinnst, die potenziell Interesse an deinem Angebot haben könnten.

[35:59] – Wenn du so vorgehst, dann kannst du dein Angebot mit jedem Mal optimieren und deine Verkaufsstrategie auch von Mal zu Mal verbessern. An der Stelle ist es ganz wichtig, dass du deine Produkte weiterentwickelst und optimierst, statt jedes Mal ein neues Angebot zu entwickeln – was übrigens auch einer der häufigsten Fehler ist, der gemacht wird. Denn viele denken, wenn sich ein Angebot beim ersten Mal nicht verkauft, dass das Angebot nicht gut genug ist. Die Wahrheit ist jedoch, dass dein Angebot viel mehr Aufmerksamkeit braucht, um es zu optimieren, um das Angebot dahin zu entwickeln, dass deine Wunschkund:innen sich durch dein Angebot auch angesprochen fühlen. Da ist es eben wichtig, dass du wirklich eng mit deinen Wunschkund:innen zusammenarbeitest und sie in- und auswendig kennenlernst, um diese Art von Angebot wirklich entwickeln zu können. Also ganz wichtig ist, diese Schritte, die ich dir hier mit auf den Weg gegeben habe, immer wieder zu wiederholen. Das Ganze ist ein Prozess und du erledigst das so lange, bis sich dein Angebot verkauft wie heiße Semmeln. Falls es dir schwerfällt deine Angebote zu verkaufen, dann probier diese Vorgehensweise auch. Sie funktioniert für jedes deiner Angebote, also auch für Angebote, die du jetzt schon hast, die sich aber nicht so gut verkaufen, wie du das gern hättest. Was ich außerdem empfehle, ist deine Angebote so zu entwickeln, auch als erfahrene Unternehmerin.

Zusammenfassung: So entwickelst du eine perfekte Beta-Version deines Angebots.

Starte mit einer Testversion, hol dir eine kleine Testgruppe, die dein Produkt einmal ausprobiert. Nimm die Ergebnisse und das Feedback als Basis, um deine Angebote dann weiterzuentwickeln. Wenn du ein neues Produkt entwickelst, ist es eben sehr sinnvoll und auch viel leichter das neue Angebot so zu verkaufen, denn du hast dadurch auch nochmal einen zusätzlichen Anreiz für deine potenziellen Kund:innen ein Produkt jetzt zu kaufen bzw. jetzt gemeinsam mit dir eine Testrunde durchzuführen. Denn in dieser Testrunde bekommen sie das Produkt wesentlich günstiger. Und natürlich gibt es auch den Zugang zu dir, der in der finalen Version nicht mehr so aussehen wird, wie in der Beta-Runde. Außerdem generierst du Testimonials, die du dann für den richtigen Launch verwenden kannst.

Die Entwicklung eines Beta-Produktes oder die Durchführung eines Angebots in der Beta-Version hat sehr viele Vorteile. Wichtig ist, dass du immer schaust, dass es eine Win-Win-Situation gibt. Statt Geld bekommst du von deinen Testkund:innen eben deren Aufmerksamkeit, deren Feedback und ein Testimonial.

Ich habe dir hier noch einmal die 9 Schritte zusammengefasst, die du gehen solltest, um ein optimales Angebot in der Beta-Version zu erstellen:

  1. Schritt: Betreibe Marktforschung für deine Angebotsentwicklung. Hier findest du heraus welche Probleme, Herausforderungen und Wünsche deine potenziellen Kund:innen haben und wie du ihnen helfen kannst. Das ist idealerweise eine Marktforschung, die du in persönlichen Gesprächen durchführst, um herauszufinden, mit welchen Angeboten du deinen potenziellen Kund:innen weiterhelfen kannst.
  2. Schritt: Entwickele ein Angebot / ein Produkt und überlege dir, welches Problem du wie lösen kannst. Wie möchtest du deine Kund:innen zu ihrem gewünschten Ziel bringen? Wie bringst du deine Kund:innen von A nach B?
  3. Schritt: Suche Testkund:innen. Geh raus und sprich über dein Angebot / dein Produkt. Finde Testkund:innen und finde vor allem heraus, wo sich potenzielle Kund:innen aufhalten.
  4. Schritt: Führe das von dir entwickelte Programm mit Testkund:innen durch. Du hast hier die Möglichkeit das entweder im 1:1 oder als kleine Gruppe durchzuführen, und kostenfrei oder kostenpflichtig.
  5. Schritt: Reflektiere dich und das Feedback deiner Kund:innen. Reflektiere nach jedem Call sowie nach dem Ende des Programms. Hat das, was du vorhattest, funktioniert? Was hat nicht so funktioniert? Was hast du von deinen Teilnehmer:innen gelernt?
  6. Schritt: Hole Testimonials ein. Was haben deine Testkund:innen gelernt? Was hat sich bei ihnen durch die Zusammenarbeit mit dir verändert?
  7. Schritt: Optimiere dein Angebot. Nimm das Feedback von deinen Kund:innen und dein eigenes Feedback und optimiere dein Angebot. Dementsprechend entwickelst du dein Produkt / dein Angebot weiter.
  8. Schritt: Führe dein Angebot noch einmal durch. Dadurch gewinnst du noch mehr Kund:innen, als in der ersten Runde, bzw. kannst Reichweite aufbauen und neue Kontakte gewinnen, die potenziell Interesse an deinem Angebot haben können.
  9. Schritt: Wiederhole diesen ganzen Prozess solange, bis sich dein Angebot verkauft wie heiße Semmeln. Wenn du so vorgehst, dann kannst du dein Angebot mit jedem Mal optimieren und deine Verkaufsstrategie auch von Mal zu Mal verbessern.

Wenn du jetzt Lust hast dein erstes oder nächstes Beta-Angebot durchzuführen, dann schlage ich dir vor, dass du dir einmal anschaust, welches deiner Angebote sich noch nicht gut genug verkauft, und dann wählst du eines davon aus, welches du gerne als Beta-Produkt durchführen möchtest. Dafür brauchst du keine große Vorbereitungszeit, das Wichtigste ist hier wirklich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu finden, die Lust haben dein Produkt mit dir durchzuführen. Und wenn nur noch keine Angebote hast, dann geh die genannten Schritte nach und nach durch, um deine ersten Testkund:innen zu gewinnen.

Du wirst nur lernen, wenn du wirklich in die Umsetzung gehst, und das ist etwas, was die Teilnehmerinnen der jetzigen Beta-Runde wirklich gelernt haben, und das möchte ich dir auf jeden Fall mit auf den Weg geben. Denn es ist so extrem wichtig, wenn wir mit unserem Business weiter wachsen wollen, wenn wir leichter verkaufen wollen, wenn wir mehr Umsatz machen wollen und wenn sich unser Business leicht und sexy anfühlen soll.

Hast du schon einmal eine Beta-Version deines Angebots durchgeführt?

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Entwickeln deines Beta-Programms. Lass mich gerne wissen, wie das Feedback und die Testimonials der ersten Runde ausgefallen sind und tagge mich via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} So entwickelst du ein perfektes Angebot und kommst in die Umsetzung

Zu diesem Beitrag haben mich die Mitglieder der she-preneur Academy inspiriert, denn im Januar habe ich sie herausgefordert, einfach zu machen. Zu Beginn des Jahres ist die „Und-Action“ – Challenge in die zweite Runde gegangen, in der es darum ging ein Angebot zu entwickeln, um dieses als Beta-Programm anzubieten. Im Hinblick auf die  she-preneur S-sentials-Methode® haben wir uns auch bei der Challenge auf das Wesentliche fokussiert. Woche für Woche haben die Teilnehmerinnen eine Schritt für Schritt Anleitung freigeschalten bekommen, in der ich ihnen gezeigt habe, wie sie ganz einfach ihr erstes Online-Programm erstellen und dafür Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewinnen.

Viele waren erstaunt, dass es möglich ist mit so wenig Aufwand ein Programm zu erstellen und auch dass es möglich ist, in so kurzer Zeit so viel zu schaffen. Das was die meisten machen ist, dass sie sich nicht mit den richtigen Aufgaben beschäftigen bzw. sich viel zu lange an bestimmten Aufgaben aufhalten – weil sie denken, dass es noch nicht gut genug ist, dass irgendetwas noch verbessert werden muss, dass es noch professioneller aussehen muss.

In dieser Episode erzähle ich dir, wie wichtig „Einfach machen“ ist und was es genau bedeutet, wenn du mit deinem Business Geld verdienen möchtest. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Wir haben in den letzten vier Wochen ein komplettes Programm entwickelt und diese Programme sind jetzt fertig. Am 22. Februar starten die 4-Wochen-Programme. Der absolute Wahnsinn ist, dass wir im Rahmen dieser Aktion wirklich über 100 Frauen ins Tun gebracht haben! Das Ergebnis der ganzen Kurse kannst du unter she-preneur/betakurse auf einer eigenen Webseite sehen, außerdem kannst du dich dort auch für diese Beta-Phase als Teilnehmer:in bewerben.

[4:07] – Ich liebe diese Challenge, denn sie lockt die Teilnehmerinnen aus der Komfortzone. Sie hilft ihnen dabei, den Perfektionismus hinter sich zu lassen und zeigt, was wirklich getan werden muss, um ein Angebot zu bewerben und auch zu verkaufen. Es zeigt, wie wir als Unternehmerin denken und handeln müssen, damit wir mit unserem Business Geld verdienen können, damit wir von unserem Business leben können, damit wir mit unserem Business Gutes tun können.

Das ist das Problem vieler überforderter Selbstständiger.

[4:42] – Die meisten überforderten Selbstständigen beschäftigen sich nicht mit den richtigen Aufgaben. Sie beschäftigen sich mit den vermeintlich wichtigen Dingen, wie zum Beispiel dem Erstellen einer Webseite, der Positionierung, dem Posten von Content auf Social Media oder der Entwicklung eines Logos. Sie wurschteln viel zu viel vor sich hin, statt in den Austausch mit potenziellen Kundinnen und Kunden zu gehen. Und das ist das, was dich am Ende wirklich weiterbringt, denn du möchtest Menschen finden, die dein Produkt kaufen, denen dein Produkt weiterhilft. All die anderen Dinge, die ich eben erwähnt habe, die sind zwar wichtig, du solltest jedoch nicht den zweiten bzw. den dritten oder vierten Schritt vor dem ersten gehen. Denn das, was wirklich wichtig ist, ist dass du ein Produkt hast, das von deinen Wunschkunden und -kundinnen gekauft wird, und du weißt, wo und wie du sie online erreichen kannst. Denn wenn du das nicht weißt, dann kannst du auch gar nicht die Texte für deine Webseite verfassen, dann weißt du nicht, was du auf Social Media posten solltest, damit deine Wunschkund:innen oder deine Leser:innen, deine Community, auch darauf reagiert.

Du brauchst zu allererst ein gutes Angebot.

[6:13] – Du brauchst ein Angebot, du musst wissen, wie du sie erreichst. Das ist wichtig, um überhaupt die nächsten Schritte zu gehen, um überhaupt Content zu produzieren. Denn der Content, den du produzierst, der soll darauf einzahlen später deine Angebote zu verkaufen. Solange du es noch nicht geschafft hast deine Angebote zu verkaufen, brauchst du dich auch gar nicht mit den ganzen anderen Aufgaben zu beschäftigen. Dann hilft dir Social Media nicht weiter, dann hilft dir eine Webseite nicht weiter. Denn all diese Dinge sind dazu da, um dich dabei zu unterstützen, deine Angebote zu verkaufen, und sie helfen dir nicht weiter, wenn du nicht beim Angebot beginnst, das du verkaufen möchtest.

[7:18] – Im ersten Schritt ist es viel wichtiger, wirklich in den Austausch zu gehen und potentielle Kundinnen und Kunden zu erreichen, oder auch mit Testkund:innen zu arbeiten – um von ihnen zu lernen, um zu verstehen, was sie denken, wie sie ticken, was sie eigentlich wirklich brauchen. Denn das, … was wir denken unsere Kund:innen brauchen, ist in den allermeisten Fällen nicht das, was sie auch wirklich wollen. Es ist das, was wir denken, was sie brauchen. Und genau da müssen wir einen großen Unterschied machen. Denn Kund:innen kaufen das von dem sie denken, dass sie es benötigen oder dass es ihnen weiterhilft. Wir müssen lernen die Sprache unserer Kund:innen zu sprechen und diese Sprache zu sprechen, das können wir nur lernen, wenn wir wirklich in den Austausch gehen. Dein Fokus solltest du also auf die Entwicklung und das Testen eines Angebots für deine Kund:innen legen, und zwar nicht nur, wenn du mit deinem Business startest, sondern auch zukünftig, wenn nun neue Produkte entwickelst.

[8:27] – Starte mit einem Prototypen, das ist ganz wichtig. Das wird dir sehr viel weiterhelfen, das wird dir Feedback geben, das wird die erste Testimonials geben. Das wird dir dabei helfen, dein Produkt in der nächsten Runde viel leichter zu verkaufen. Eine Webseite, ein Logo, Social Media, all die Dinge helfen dir nicht, wenn du kein Angebot hast, das auch gebraucht und gekauft wird, und für das du online deine Kund:innen findest. Bevor du also Zeit und Geld in eine Webseite usw. investierst, ist es wichtiger herauszufinden, ob du überhaupt Teilnehmerinnen und Teilnehmer, oder sogar zahlende Kund:innen, für dein Programm gewinnen kannst. Denn das bedeutet dann, dass du auf dem richtigen Weg bist, dass du ein Produkt hast, das auch gebraucht wird. Und dann kannst du dich daran machen, es zu perfektionieren, und auch dein Messaging zu perfektionieren, damit du die Kund:innen online erreichst und deine Produkte, deine Angebote, auch mit Leichtigkeit online verkaufen kannst.

[9:35] – Die meisten Angebote verkaufen sich nicht beim allerersten Mal. … Die meisten Produkte, die du da draußen siehst, sind Produkte, die seit langer Zeit in der Entwicklung oder in der Entstehung sind, die optimiert und weiterentwickelt wurden. All die Leute, die du da draußen (inklusive mir) mit erfolgreichen Angeboten siehst, die sind gestartet mit einem Produkt, was sich am Anfang nicht leicht verkauft hat, und sie haben es Schritt für Schritt weiterentwickelt. Die Vorgehensweise ist unbequem, für viele zumindest, denn es lockt uns aus unserer Komfortzone heraus. Es verlangt, dass wir den Perfektionismus hinter uns lassen. Es gibt keine Zeit für Perfektionismus, denn nur wenn wir ins Tun kommen, wenn wir einfach machen, und wenn wir uns mit einer Testversion raustrauen, dann kommen wir weiter. Dann lernen wir, dann können wir wachsen, dann können wir unser Angebot perfektionieren.

[11:57] – Wenn wir immer nur allein in unserem Kopf sind, können wir nicht vorankommen. Dann können wir nicht den besten Kurs bauen, dann können wir nicht ein Angebot entwickeln, das sich von alleine verkauft. Wie willst du wachsen bzw. dich weiterentwickeln, wenn du dich nur mit dem beschäftigst, was du schon weißt und kennst? Wenn du also nur bei dir in der Theorie bleibst? Wir lernen durch unsere Kund:innen. Wir lernen durch ihre Fragen, durch ihr Feedback, durch ihre Wünsche. Wir lernen durch Fehler, und das ist ganz wichtig. Wir dürfen uns nicht davor schützen Fehler zu machen, sondern wir sollten so viele Fehler so schnell wie möglich machen, damit wir lernen. Wenn wir lernen, dann können wir unsere Programme perfektionieren, dann können wir all die Dinge, die wir tun, viel besser machen. Dann können wir unseren Kund:innen noch … besser helfen. … Aber wenn wir immer nur bei uns bleiben, dann funktioniert es nicht. Wie sollen wir dann wissen, was tatsächlich gebraucht wird?

[13:51] – Wir haben viele Dinge auf dem Weg dahin auch schon ausgebessert und unseren Kundinnen zur Verfügung gestellt, um es ihnen leichter zu machen. Das war nicht alles am Anfang da und das ist das, was die meisten wirklich vergessen. Sie vergleichen sich immer mit denjenigen, die schon viele Schritte weiter sind, als sie. Die schon eine super-duper Webseite haben, die schon tolle Online-Programme haben, die schon eine große Community haben. Das, was sie vergessen, oder das, auf was sie nicht schauen, ist, wie das Ganze aussah, als die Person angefangen hat.

Ich spreche aus Erfahrung.

[14:30] – Ich habe all diese Fehler gemacht. Ich hatte auch eine Webseite, mit der ich gestartet bin, hinter der ich mich versteckt habe. Ich hatte mir ein Logo entwickeln lassen, ich habe mir, bevor ich den she-preneur insider club entwickelt habe, auch einen eigenen Mitgliederbereich bauen lassen. Ich hab ganz viel selbst daran gebastelt, aber ich habe ein knappes Jahr meiner Selbstständigkeit damit verbracht, an Dingen zu bauen, statt Geld zu verdienen. Und ich habe ganz viel Geld investiert, noch bevor ich ein Produkt verkauft hatte. Dass diese Herangehensweise falsch ist, das habe ich erst viel später gelernt. Diese Vorgehensweise hat mich sicherlich zwei / zweieinhalb Jahre Einnahmen gekostet und ich habe mich nie bereit gefühlt. Ich hatte immer das Gefühl, dass noch etwas an meinem Produkt verändert werden muss, dass noch irgendetwas verbessert werden muss. Ich hatte immer gedacht, andere lachen mich aus, wenn ich rausgehe. … Ich dachte auch, man braucht all diese Dinge, und ich hatte jede Menge Zweifel und Unsicherheiten. Aber irgendwann traf ich dann wirklich die Entscheidung und machte einfach. Denn wenn ich diese Entscheidung nicht getroffen hätte, dann hätte ich zurück in ein Angestelltenverhältnis gemusst, und das war für mich absolut keine Option. … Ich hatte noch Einnahmen aus meiner freiberuflichen Selbstständigkeit …, die aber nichts mit she-preneur zu tun hatte, und ich hatte auch Ersparnisse, aber das Geld ging mir aus. Ich musste wirklich eine Entscheidung treffen, und ich habe die Entscheidung getroffen es einfach zu probieren und einfach zu gucken, ob ich Geld verdienen kann. Ich habe dann all diese Dinge aufgebaut. Ich hatte meinen Mitgliederbereich, ich habe ein Webinar gemacht, habe es dann zweimal gehalten, ich habe in die Software investiert, ich habe mir Unterstützung für die Technik geholt und … habe am Ende meine ersten Kundinnen gewonnen, für den she-preneur insider club, und habe 300 € im Monat verdient. Es war nicht viel Geld und ich hätte dieses Geld sicherlich auf eine andere Art und Weise viel eher verdienen können, wenn ich meinen Perfektionismus abgelegt hätte, wenn ich anders gestartet wäre. Aber das sind jetzt die Dinge, die ich dir mit auf den Weg geben möchte. All die Fehler, die ich in der Vergangenheit gemacht habe, die ich meinen Kundinnen jetzt so nicht mehr empfehlen würde.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Angebote weiterentwickeln

[17:47] – Es bringt dich nicht weiter allein an deinem Angebot zu feilen. Je eher du damit anfängst dein Angebot rauszubringen und Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu finden, und diese Aufgabe auch in den Fokus hebst, desto schneller wird sich finanzieller Erfolg einstellen. … Und deswegen bringe ich meine Kundinnen, auch wenn sie gerade erst mit ihrem Business gestartet sind, in die Umsetzung.

[18:42] – Du bist jederzeit bereit, denn du bist Expertin in deinem Gebiet. Du kannst anderen weiterhelfen, mit dem was du tust, und dafür brauchst du nicht noch 10.000 Zertifikate. Du musst nicht noch rumprobieren oder irgendetwas perfektionieren. Nein, du kannst raus in die Sichtbarkeit gehen. (Lies hierzu, woran du erkennst, dass du eine Expertin bist.)

In 3 Schritten zu deinem perfekten Angebot.

[19:04] – Du kannst dein Angebot rausbringen. Und wie du vorgehst, das möchte ich dir jetzt in drei Schritten noch mit auf den Weg geben. Also der allererste Schritt ist: Überleg dir ein Angebot. Wobei möchtest du deinen Kundinnen und Kunden helfen? Welches Problem möchtest du für sie lösen? Das ist erstmal der Startpunkt, das ist das Wichtigste. Denn wenn wir Geld für etwas ausgeben, dann möchten wir auch ein Ergebnis haben, und dieses Ergebnis ist in der Regel eine Transformation. Also ich möchte ein Problem gelöst haben, wie zum Beispiel: Ich habe Kopfschmerzen und nach der Zusammenarbeit mit dir habe ich keine Kopfschmerzen mehr. … Noch wichtiger ist, dass du damit nicht so viel Zeit verbringst, also maximal einen Monat, so wie wir das jetzt gemacht haben. Manche verbringen damit Jahre. Ich finde das total traurig, denn wir können uns, wie ich eben schon gesagt habe, nicht weiterentwickeln, wenn wir nicht rausgehen, wenn wir nicht mit potenziellen Kundinnen und Kunden arbeiten. Also verbringe nicht so viel Zeit mit dieser Aufgabe. Wenn du dich selbständig gemacht hast oder wenn du dabei bist, dich selbstständig zu machen, dann solltest du bereits wissen, wem du helfen möchtest – zumindest in etwa, der Rest kann sich weiterentwickeln. Meine Zielgruppe hat sich in den letzten fünf Jahren extrem weiterentwickelt, verändert, und das ist total normal. Also starte, du kannst jederzeit etwas verändern. Das, wofür du dich jetzt entscheidest, ist nicht das, was du für immer tun musst. Auch wenn du merkst, dass dir das vielleicht gar keinen Spaß macht, dann kannst du es wieder ändern, das ist überhaupt gar kein Problem. Wichtiger ist, dass du startest und merkst, das es dir kein Spaß macht, anstatt ein Jahr damit zu verbringen und vielleicht ein Angebot zu entwickeln, um dann erst festzustellen, dass es dir keinen Spaß macht. Starte wirklich so schnell wie möglich und geh raus.

[21:17] – Der zweite Punkt ist: Finde Teilnehmerinnen und Teilnehmer für dein Angebot und hilft ihnen idealerweise kostenfrei, im Austausch für Feedback und Testimonials. Kostenfrei, wenn du noch keine Community hast, wenn du gerade erst online startest, wenn du noch unbekannt bist. Wenn du bereits Kund:innen hast, mit denen zu zum Beispiel offline gearbeitet hast, dann ist es was anderes. Dann kannst du es ihnen auch kostenpflichtig anbieten. Im Austausch für das kostenfreie oder kostengünstigere Angebot bekommst du von deinen Kundinnen oder Kunden eben Feedback – Feedback zu deinem Programm und am Ende auch ein Testimonial. Und das ist das, was diese Herangehensweise unbezahlbar macht. … Denn wenn du am Anfang nicht lernst, wird es dir immer schwerfallen deine Angebote wirklich nach draußen zu kommunizieren. Das ist ein Fehler, den viele machen, und deswegen möchte ich dir das mit auf den Weg geben. Wenn es sich schwer anfühlt für dich Kundinnen oder Kunden zu gewinnen, die für deine Leistung bezahlen, dann biete ihnen am Anfang deine Leistung kostenfrei an und hilf ihnen von ihrer Ausgangssituation zu ihrer gewünschten Zielsituationen zu kommen. Im Austausch für deine Leistung bekommst du von ihnen super wertvolles Feedback. Du bekommst ihre Fragen und du lernst einfach unglaublich viel von ihnen. Und du erhältst am Ende eben auch ein Testimonial, das du auf deine Webseite setzen kannst.

[23:15] – Der dritte Schritt ist: Arbeite mit deinen Kundinnen und Kunden und bringen sie an ihr gewünschtes Ziel. Finde heraus, was sie wollen – und das ist nicht das, was du denkst, was sie brauchen. Was sie wollen ist in den meisten Fällen was anderes, als das, was wir denken, und wenn du mit deinen Kundinnen und Kunden zusammenarbeitest, dann kannst du es schaffen ihre Sprache sprechen zu lernen. … Du solltest ihre Sprache sprechen lernen, wenn du online deine Angebote verkaufen möchtest, denn wenn deine Kundinnen und Kunden merken, dass du sie verstehst – dass du genau weißt, wie es ihnen geht und wie du ihnen helfen kannst – dann haben sie das Gefühl, dass sie bei dir richtig aufgehoben sind und dass du ihnen weiterhelfen kannst. Das ist dann die Basis für alles weitere. Es ist die Basis für deine Webseite, für dein Logo, für dein Messaging, für die Formulierung deiner Angebote, für dein Social Media – eigentlich für alles. Deine Kundinnen und Kunden stehen im Mittelpunkt, und wenn du sie nicht kennst, dann brauchst du den ganzen Rest nicht. Das ist ganz wichtig und es wird leider von vielen Leuten falsch gemacht.

[24:38] – Es gibt den falschen Geiz oder Ehrgeiz (ich weiß nicht genau, wie ich das sagen soll): „Nein, ich kann meine Leistungen nicht umsonst herausgeben, ich muss dafür Geld nehmen.“ Die Frage ist ja, wenn du ein Jahr versuchst dein Angebot zu verkaufen, weil du deine Leistung nicht umsonst rausgeben möchtest, und keine Kund:innen findest, wäre es dann nicht besser deine Leistung im Monat 1 kostenfrei herauszugeben und super viel Feedback zu bekommen, und im Monat 3 mit Leichtigkeit zu verkaufen?

[25:48] – Das, was wir lernen, und das, was ich dir mit auf den Weg geben möchte, ist wirklich: Mach es! Sprich mit Kund:innen, arbeite mit Kund:innen, egal was es dich kostet. Das wird dich deine Zeit kosten, aber diese Zeit ist viel besser investiert in deine Kund:innen, als wenn du dich mit Social Media beschäftigst, oder als wenn du deine Webseite alleine baust. Ich weiß, diese Vorgehensweise ist nicht ganz einfach und wir stehen uns dabei immer wieder selbst im Weg.

Zusammenfassung: So entwickelst du dein perfektes Angebot.

Das Letzte ist natürlich auch ganz viel Mut: Mut, wirklich rauszugehen; Mut, das eigene Programm zu bewerben; Mut, Freunde und Bekannte zu fragen, Arbeitskolleg:innen anzusprechen, das Netzwerk zu aktivieren, von dem eigenen Programm zu erzählen und andere zu bitten das eigene Programm weiterzuempfehlen. Denn wir müssen ganz viel lernen. Wir müssen vor allem lernen, wo wir unsere Kundinnen und Kunden online finden. Es lohnt sich nicht in der Theorie stecken zu bleiben, es bringt uns überhaupt nicht weiter und hält uns davon ab, Geld zu verdienen und Menschen zu helfen.

Du lernst nur durch Umsetzung und deswegen ist es so wichtig einfach zu machen und den Fokus auf die Dinge zu richten, die dich und dein Business weiterbringen, die dir dabei helfen dein Angebot zu verkaufen. Social Media Aktivitäten helfen dir nicht, wenn sie nicht darauf einzahlen dein Angebot zu verkaufen. Deine Webseite hilft dir nicht, wenn sie nicht darauf einzahlt dein Angebot zu verkaufen. E-Mail-Marketing hilft dir nicht, wenn es nicht darauf einzahlt dein Angebot zu verkaufen. Im Fokus steht dein Angebot, stehen deine Kund:innen.

Ich habe dir hier noch einmal die 3 Schritte zusammengefasst, die du gehen solltest, um ein optimales Angebot zu erstellen, das deine Kund:innen anspricht:

  1. Schritt: Überleg dir ein Angebot. Wobei möchtest du deinen Kundinnen und Kunden helfen? Welches Problem möchtest du für sie lösen?
  2. Schritt: Finde Teilnehmerinnen und Teilnehmer für dein Angebot. Hilf ihnen kostenfrei oder kostengünstiger. Im Austausch für das kostenfreie oder kostengünstigere Angebot bekommst du von deinen Kundinnen oder Kunden Feedback zu deinem Programm und am Ende auch ein Testimonial.
  3. Schritt: Arbeite mit deinen Kundinnen und Kunden und bringen sie an ihr gewünschtes Ziel. Finde heraus, was sie wollen, und lerne ihre Sprache zu sprechen.

Noch einmal: Die Arbeit mit deinen Kund:innen ist viel wichtiger, als die Arbeit an Webseite, Logo & Co.! Nur durch die Umsetzung und das Tun lernen wir, was sie wirklich brauchen, wie genau wir helfen können, welche Fragen wir mit unserem Angebot beantworten müssen, was nicht funktioniert und wo wir ausbessern müssen. Erst durch’s Machen können wir perfektionieren und erhalten wertvolles Feedback und Testimonials, was mit Geld nicht zu bezahlen ist. Alles, was wir dafür investieren müssen, ist Zeit.

Und zum Schluss: Mach deinen Februar und März zum Lernfeuerwerk mit dem she-preneur Wissensbooster und bewirb dich als Teilnehmer:in für die Beta-Programme der Expertinnen der she-preneur Academy. Du hast für ganz kurze Zeit die Chance in der ersten Runde mit dabei zu sein – und das meist erheblich vergünstigt und z. T. sogar gratis. Hier geht’s zur Anmeldung.

Sammelst du das Feedback deiner Kund:innen?

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Entwickeln deines Angebots und der Zusammenarbeit mit deinen Kund:innen. Lass mich gerne wissen, wie das Feedback und die Testimonials ausfallen und tagge mich via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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{Podcast} Warum du etablierten Prozessen vertrauen solltest

Die heutige Episode ist aus unserer „Und-Action-Challenge“ entstanden, die ich gerade mit den Teilnehmerinnen der she-preneur Academy durchführe. Es geht darum ein erstes Online-Programm zu entwickeln bzw. ein bestehendes Online-Programm zu perfektionieren. Und im Zuge dessen geben mein Team und ich eine Schritt-für-Schritt – Anleitung mit auf den Weg, mit Aufgaben, die Woche für Woche erledigt werden müssen. Da sind Vorlagen mit dabei und es gibt Tutorials, die meinen Kundinnen dabei helfen die Aufgaben auch wirklich schneller und leichter zu erledigen, weil wir diesen ganzen Denkprozess rausnehmen und wirklich alles Wissen zur Verfügung stellen, was notwendig ist, um dieses Online-Produkt wirklich rauszubringen und zu verkaufen bzw. erstmal kostenfrei durchzuführen.

Diese Challenge führen wir jetzt schon zum zweiten Mal durch und bringen damit die Teilnehmerinnen wirklich komplett ins Tun. Ein Phänomen – deswegen mache ich heute diese Podcast-Episode dazu – ist, genauso wie beim letzten Durchlauf, dass der Prozess, den wir vorgeben, die Aufgaben, die wir vorgeben, teilweise angezweifelt werden. Wir sehen das also immer wieder und bekommen dann Fragen gestellt, wie: „Aber ich verstehe nicht, warum ich jetzt das tun muss! Müsste ich nicht auch noch was anderes tun? Bräuchte ich nicht auch noch eine Webseite, bräuchte ich nicht auch noch einen Zahlungsanbieter, muss ich dafür nicht noch einen Kurs anlegen?“.

Und genau das ist auch das Problem. Wir lassen uns viel zu sehr ablenken von Dingen, von denen wir gehört haben, dass wir sie brauchen. Das passiert andauernd, denn wenn wir auf Social Media oder im Internet unterwegs sind, dann erreichen uns viele Werbeanzeigen oder viele Marketer, die uns reißerisch mitteilen, wie wir innerhalb eines Monats siebenstellige Umsätze generieren und was wir alles dafür benötigen bzw. dass es ohne XY angeblich nicht geht.

In dieser Episode spreche ich deshalb mit dir darüber, wie wichtig es ist, dass du dem Prozess vertraust, wenn du dir ein erfüllendes und florierendes Business aufbauen willst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Es gibt natürlich 1000 Dinge, die wir machen könnten. Aber wir müssen erstmal die Dinge, die wir gerade tun, perfektionieren. Wir brauchen bei den Dingen, die wir jetzt tun, erstmal einen reibungslosen Ablauf, damit wir überhaupt etwas Neues mit dazu nehmen können. Haben wir also schon einen etablierten Prozess in unserem Unternehmen oder starten wir erst und ist es notwendig dabei dem Prozess von jemand anderem zu vertrauen (in diesem Fall also meinem Prozess in Bezug auf die Challenge)?

Denn das, was wir da draußen hören oder was wir in Werbeanzeigen oder Freebies sehen, das zeigt uns in der Regel nicht auf, an wen sich das Ganze richtet – an Fortgeschrittene, an jemanden, der schon voll und ganz im Business steht? Oder ist es jemand, der gerade erst startet?

[5:44] – Das Allerwichtigste ist aber, dass du für dich deinen Weg findest, dass du deinen Weg gehst und nicht ständig abgelenkt bist. … Wichtig ist, dass wir sagen: „Okay, ich mache jetzt das Nötigste und dann, wenn ich wieder Kapazitäten habe oder wenn ich erste erprobte Ergebnisse habe, dann nehme ich etwas dazu – weil dann weiß ich, wie ich die Sachen optimieren kann.“

[6:43] – Nochmal zurück zur Challenge: Es geht darum, dass wir das erste Online-Produkt wirklich schnell und vor allem ohne viel Technik rausbringen. Die Technikhürde ist oftmals die allergrößte Hürde, weil wir nicht wissen, wie wir die Technik einrichten sollen. Weil wir nicht genau wissen, welche Technik wir überhaupt brauchen, usw. Im Rahmen der Challenge bewerben wir dieses Programm auch und die Teilnehmerinnen führen ihr Programm dann mit einer Gruppe von Teilnehmerinnen und Teilnehmern durch. Für die Erstellung und Bewerbung haben sie vier Wochen Zeit. Also jetzt im Januar haben sie Zeit, dieses Angebot zu entwickeln, die Inhalte dafür zu erstellen, die Technik aufzusetzen und alles so weit vorzubereiten, dass es wirklich Mitte Februar starten kann. Und im Februar werden wir das Ganze bewerben, wir haben auch schon eine Warteliste dafür.

[8:35] – In erster Linie machen wir das, um denjenigen, die … online noch nichts verkauft haben und mit ihren Angeboten noch nicht draußen sind, zu helfen wirklich rauszugehen und zu zeigen, was notwendig ist, wenn sie ihre Produkte, ihre Angebote online erfolgreich verkaufen möchten. Wichtig ist, dass wir starten. Wir entwickeln also eine Beta-Produkt, ein Test-Produkt, ein MVP (Minimum Viable Product). Das hast du vielleicht auch schonmal gehört. Das Minimum Viable Product ist wirklich so eine Minimalversion von dem Produkt, mit dem Ziel, dass die Teilnehmerinnen der Challenge eben jetzt schnell lernen können, an welchen Stellen sie ihr Produkt noch optimieren müssen. Wie sie es besser kommunizieren, also an ihre Zielkund:innen herantragen, ob sie mit ihren Inhalten überfordern, ob die Inhalte verständlich sind, ob die Teilnehmer:innen noch weitere Informationen brauchen und vor allem ob auch das Produktversprechen eingelöst werden kann (Lies hierzu weiterführend von den 6 wichtigsten Zutaten für ein Angebot, das sich online verkauft).

[11:05] – Natürlich könnte man noch viel mehr machen. Man könnte es noch perfekter machen, wir könnte es technisch noch besser aufsetzen, wir könnten die perfekte Automation dafür aufbauen, mit einer perfekten Onboarding-Serie, die über 12 E-Mails geht, wir könnten einen eigenen Mitgliederbereich dazu aufbauen. Wir könnten ganz viele Dinge tun, aber wenn wir starten wollen, wenn wir Geld verdienen wollen, dann ist es wichtig, dass wir viel schneller rausgehen und dann bereit sind schnelle Ergebnisse zu bekommen, aber auch bereit sind unperfekt zu starten und dann eben zu schauen, wie wir in der Zukunft unser Produkt, unser Angebot, Schritt für Schritt optimieren können und zwar durch das Feedback, das wir durch unsere Kund:innen erhalten haben. Und wäre es nicht besser, mit einem Testprodukt rauszugehen, dein Bestes zu geben und dann den Fokus darauf zu legen, wie du deinen Kund:innen während dieser vier Wochen Programmphase wirklich helfen kannst?

[12:44] – Wäre es nicht besser mit einem Testprodukt rauszugehen und herauszufinden, was deine Kund:innen wirklich brauchen und Feedback zu bekommen, als einfach ein Produkt zu entwickeln und das dann womöglich noch an deiner Zielgruppe vorbei, weil du eigentlich gar nicht weißt, was deine Zielgruppe will? Wenn du so schnell wie möglich rausgehst, dann wirst du viel schneller Geld verdienen, du wirst viel schneller Ergebnisse haben, du wirst wahrscheinlich viele Aha-Momente haben, auch dann, wenn dein Angebot zumindest in deinen Augen noch nicht perfekt ist. Denn deine Teilnehmer:innen werden auf jeden Fall jede Menge lernen. Und wenn du bereit bist deinen Teilnehmer:innen zu helfen, dann wirst du damit auch Erfolg haben.

[14:00] – Wenn du wartest, bis alles perfekt ist, dann startest du nie.

[16:00] – Wenn du Schritt-für-Schritt vorgehst und genau diesen Prozess, den du dann erfolgreich schon gegangen bist, weiter optimierst, wirst du immer bessere Ergebnisse bekommen, als wenn du jedes Mal wieder von Null anfängst.

[16:50] – Es ist ganz wichtig, dass du das nicht machst, sondern dass du die Dinge, die du entwickelst, optimierst. Dass du Prozesse hast, denen du folgst und nicht jedes Mal wieder etwas Neues anfängst und vor allem nicht auf den perfekten Moment wartest, um zu starten. Denn es wird nie alles fertig sein … und du wirst immer etwas optimieren wollen. Also je eher du anfängst, desto schneller kommst du voran.

[17:25] – Wenn du von jemandem lernst, macht es Sinn diesem Prozess auch wirklich zu folgen, denn wenn du etwas anderes machst, kann dir diese Person dann nicht mehr weiterhelfen.

[18:17] – Ich empfehle dir wirklich hier dem Plan zu folgen, den ich dir mit auf den Weg gebe und wenn du das dann gemacht hast und Feedback von den Teilnehmer:innen hast, dann kannst du den Prozess verändern – aber nicht, weil dein Bauchgefühl dir das sagt oder weil das und das komisch ist. Sondern tu es einfach erstmal und schaue, was die Ergebnisse sind. Und finde dann deinen ganz eigenen Stil. Denn die Dinge, die ich mache, sind erprobt und warum willst du dann etwas anderes machen?

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Prozessoptimierung

[19:07] – Wenn wir von jemandem lernen wollen und wir Geld dafür bezahlen, dass wir von jemandem lernen, dann sollten wir die Dinge auch so tun, wie sie von der Person gezeigt werden, denn ansonsten brauchen wir auch nicht die Unterstützung.

[19:28] – Es ist wichtig loszulassen, zu vertrauen, dem Prozess zu folgen und die Sachen einfach abzuarbeiten, ohne zu schauen oder ohne darüber nachzudenken, was in der Zukunft alles passieren könnte.

[20:04] – Wir wissen nicht alle Antworten, wir können auch nicht alle Antworten wissen. Sondern wir müssen es machen, um dann zu gucken, was funktioniert und was nicht funktioniert. Und das ist das, was dich im Business wirklich unheimlich voranbringen wird.

[20:32] – In meinem Business folgen wir Prozessen. Wir haben ganz viele Businessprozesse und nutzen die auch im Team. Und das sind Prozesse, die wir für wiederkehrende Projekte oder Aufgaben nutzen. Also wie zum Beispiel ein Prozess für unsere Launches: Wie funktioniert das Projektmanagement für unsere Launches? Was sind die Aufgaben, die erledigt werden müssen, bei einem Launch? Wir haben ein Prozess für die Veröffentlichung von Content, dazu gehört dann u.a. auch der Podcast hier. Wir haben einen Prozess für die Erstellung von Prozessen. Wir haben einen Prozess für die Ablage von Dateien – für wirklich alle wiederkehrenden Aufgaben und Projekte, und das hilft uns dabei effizient zu arbeiten, nichts zu vergessen, den Fokus zu halten und … natürlich auch die Qualität sicherzustellen, die wir im Team ja auch nach außen zu unseren Kund:innen, zu unserer Community, weitergeben möchten.

[21:36] – Du brauchst diese Struktur, du brauchst diese Ordnung, denn das ist das, was deine Kund:innen oder deine potenziellen Kund:innen im außen dann auch wahrnehmen. Und wenn das ein bisschen chaotisch ist, dann kommt es eben nicht so positiv an. (Lies hierzu, wie du dein Business perfekt strukturierst, damit du dich nicht verzettelst und überforderst.)

[22:01] – Einer meiner großen Werte ist auch immer zu schauen, an welchen Stellen können wir noch besser werden, wo können wir noch exzellenter werden? An welchen Stellen können wir unsere Prozesse schlanker machen, effizienter machen? Wie können sie uns dabei unterstützen, dass wir mehr Freiheit haben, aber unsere Kund:innen auch noch bessere Ergebnisse bekommen? Wir verändern auch nicht alles auf einmal. Also wenn wir etwas ändern, dann versuchen wir so wenig wie möglich zu ändern und natürlich auch erst dann, wenn wir wissen, dass es irgendwo ein Problem gibt … oder weil wir merken, dass dieser Prozess jetzt schon total etabliert ist und wir etwas Neues mit dazu nehmen können, weil wir Kapazitäten haben. Und die können wir nutzen, um weiter zu wachsen oder um irgendetwas noch schlanker zu machen.

[23:30] – Je mehr Ordnung und Struktur du in deinem Business hast, oder mit Hilfe von Prozessen und Standards bringen kannst, desto leichter wird es dir auch fallen, ein Business aufzubauen und weiter zu eskalieren. Und gerade beim Skalieren ist es wichtig, dass du ganz viel Ordnung und Struktur in deinem Business hast. Wichtig ist, dass du fokussiert bleibst und dich nicht ablenken lässt, denn die kurzfristigen Entscheidungen, die du triffst, haben einen Einfluss auf die Erreichung deiner Ziele und deiner Vision. (Lies hierzu: Kenne dein Warum und erreiche deine Ziele.)

[24:29] – Da haben wir dieses Fomo-Gefühl, diese Fear Of Missing Out, das Gefühl, dass wir irgendetwas verpassen, und wollen dann natürlich dort sein. Aber wenn wir die Dinge tun, von den alle anderen erzählen, wir müssen es unbedingt tun, dann zahlt das natürlich auch wieder auf unsere eigenen Prioritäten ein. Das heißt, wir können von anderen Dingen eben weniger machen, weil wir jetzt etwas Neues ausprobieren wollen.

[25:17] – Das ist hier dieses Shiny-Object-Syndrom, was du vielleicht auch schonmal gehört hast. Wir werden immer abgelenkt, irgendwo klingelt’s, irgendwo wird irgendwas angezeigt, was wir unbedingt ausprobieren sollten. Wir sind jedesmal wieder abgelenkt. Wichtig ist, dass du deinen Weg gehst.

[25:41] – Wenn du erste Ergebnisse und ein erstes Feedback von einem Kunden / einer Kundin hast, hilft es dir dabei deinen eigenen Weg … zu finden und den dann auch ganz authentisch zu gehen, so dass es dein Weg ist und du eben auch eine Spur hinterlässt und nicht eine Kopie von von jemanden bist. Deinen eigenen Weg zu finden, ist wichtig, aber es ist auch wichtig, dass wir ganz am Anfang, wenn wir etwas neu machen, von jemandem lernen, der das schon gemacht hat, der schon weiter ist, wie wir.

[27:12] – Wenn wir etwas tun, dann bekommen wir ein Ergebnis. Ist das Ergebnis, was wir bekommen, aber das Ergebnis, was wir uns wünschen? Und wenn nicht, kommt meine Frage ins Spiel: Was muss ich anderes machen, um andere Ergebnisse zu erreichen? Wir können nicht erwarten, dass, wenn wir immer wieder dasselbe tun, wir dann andere Ergebnisse bekommen. Das wird nicht funktionieren. Das heißt, wir müssen etwas verändern, um andere Ergebnisse zu bekommen. Und da ist es eben wichtig, dass wir mutig sind, dass wir experimentieren, dass wir Entscheidungen treffen, … ohne zu wissen, was am Ende wirklich passiert. … Aber eine Sache wissen wir: Erfolg ist unvermeidbar und wenn du bereit bist zu lernen und zu optimieren, dann wirst du mit deinem Business erfolgreich werden, dann kommst du mit deinem Business schnell voran. Und wenn du bereit bist schnell zu lernen, schnell mit Dingen rauszugehen und dir Feedback einzuholen und das dann wieder zu nutzen, um … deinen kompletten Auftritt zu optimieren, dann wirst du viel schneller vorankommen. Je mehr du bereit bist umzusetzen und zu lernen, desto schneller wirst du vorankommen.

Im Februar geben wir eine Liste mit den ganzen Kursen und mit dem ganzen Programm der „Und-Action-Challenge“ raus. Die kannst du dir dann einmal anschauen, du kannst daran teilnehmen und meine Kund:innen dabei unterstützen ihr Angebot noch besser zu machen. Setze dich dafür gerne schon auf die Warteliste.

Welchen Prozess möchtest du bei dir gerne optimieren?

Wenn wir dem Prozess vertrauen, wenn wir Dinge umsetzen, wenn wir fokussiert bleiben und uns nicht von allen Sachen ablenken lassen, dann können wir alle viel mehr erreichen. Dann können wir alle viel mehr Menschen da draußen helfen, dann können wir richtig viel erreichen, und wenn wir damit anderen Mut machen können oder wenn du mir helfen kannst, damit anderen Mut zu machen, dann wäre ich dir sehr dankbar. Teile dafür diese Episode gerne mit deinen Business-Freundinnen. Ich freue mich, wenn du mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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