10 Tipps für weniger Einsamkeit im Home-Office

Home-Office – Fluch oder Segen?


Ich liebe es, von zu Hause zu arbeiten. Das war aber nicht immer so.

Schon seit 2009 arbeite ich im Home-Office. Zunächst als Angestellte im internationalen Team und heute als Unternehmerin. Am Anfang gefiel mir die Möglichkeit von zu Hause zu arbeiten total gut. Das änderte sich aber schnell denn so ganz ohne Kollegen fühlte ich mich an manchen Tagen echt einsam. Dazu kam, dass mein Chef sich in meinem Markt nicht auskannte und sich voll und ganz auf mich verliess. Ich hatte viele Freiheiten aber auch niemanden, mit dem ich mich über Ideen austauschen konnte. Oft arbeitete ich vor mich hin, war abgelenkt und unmotiviert und sass (vor lauter schlechtem Gewissen) länger als notwendig vorm Computer. Zudem war ich neu in der Stadt und nach 10 Jahren leben und arbeiten im Ausland, musste ich mich erst wieder zurechtfinden.

So oder so ähnlich geht es vielen im Home-Office.

Dank meiner steigenden Unzufriedenheit suchte ich nach Wegen raus aus der Misere.

 

Isolation im Home-Office – ein nicht zu unterschätzendes Thema.

Als Selbstständige werden wir oft beneidet, weil wir die Möglichkeit haben, von zu Hause zu arbeiten. Sicherlich wurde dir ähnliches schon von Menschen aus deinem Freundes- oder Bekanntenkreis gesagt. Das Arbeiten aus dem Home-Office hat aber auch seine Schattenseiten, die wir nicht unterschätzen sollten. Auf der einen Seite bedeutet Arbeiten im Home-Office Freiheit, anderseits aber auch Einsamkeit.

Menschen sind soziale Wesen und Einsamkeit macht krank. Nicht umsonst wird Isolation als harte Strafe eingesetzt. Denken wir mal an Isolationshaft oder Hausarrest.  Wir selbstständige setzten uns dieser Isolation oft selbst aus, wenn auch unbewusst. Jeder von uns braucht soziale Kontakte und einen regelmässigen Austausch mit anderen Person, auch außerhalb der eigenen Familie. Egal ob extrovertierte oder introvertierte Menschen. Die einen brauchen mehr, die anderen weniger. Wichtig ist es, die persönliche Balance zwischen sozialen Kontakten und Produktivität zu finden.

 

Strategien gegen Einsamkeit im Home-Office.

Auch wer, wie ich, gerne im Home-Office arbeitet und sich nicht unbedingt einsam fühlt, sollte sich regelmässig mit Gleichgesinnten austauschen und ab und zu auch den Arbeitsort wechseln. Wir Selbstständige haben ganz andere Herausforderungen und irgendwann kann und will unsere Familie oder unsere Freunde nicht mehr ständig über unsere Selbstständigkeit und den Herausforderungen und Fragen, die uns beschäftigen, hören. Und das ist auch ok so. Sie sind oft sowieso nicht die Menschen, die uns mit unserer Selbstständigkeit weiterbringen können.

 

Strategie #1: Miete dich in einem Coworking-Space ein.

Coworking-Spaces sind die ideale Alternative zum Büro. In den größeren Städten gibt es mittlerweile viele verschiedene Möglichkeiten und tolle Konzepte. Coworking-Spaces mit Kinderbetreuung, Yoga oder inspirierenden Community-Events sind keine Seltenheit mehr. Wer gern regelmässig Menschen um sich hat oder zu Hause nicht gut arbeiten kann, der ist in einem Coworking-Space gut aufgehoben.

 

Strategie #2: Schliesse dich einer virtuellen Coworking-Community an.

Virtuelle Coworking-Communities sind eine tolle Möglichkeit, sich einer Gruppe Gleichgesinnter anzuschliessen. Der Austausch mit Menschen, die ähnliche Ziele verfolgen wie wir selbst ist extrem wichtig und unterstützt außerdem dabei die eigenen Ziele schneller zu erreichen.

Mein Memberbereich, der she-preneur insider club bietet dir mehr als eine virtuelle Coworking-Community. Du findest hier echte Business-Freundinnen, Austausch, Feedback und Support sowie Zugang und Coaching-Input von mir. Mehr über den she-preneur insider club erfährst du hier.

 

Strategie #3: Arbeite in einem Café oder in der Bibliothek.

Für ein bisschen Abwechslung im Arbeitsalltag und um unter Menschen zu kommen, kannst du deinen Arbeitsplatz auch ab und zu mal in ein Café oder eine Bibliothek verlagern. An einem anderen Ort ist man oft produktiver, weil man keine anderen Aufgaben findet, die noch erledigt werden müssen, wie z.B. Wäsche waschen oder aufräumen.

 

Strategie #4: Schließ dich einer Gruppe Gleichgesinnter an.

Ob Erfolgsteams, Mastermind-Gruppen oder Gruppen, in denen man auf Menschen trifft, die in einem ähnlichen Bereich arbeiten, wie z.B. Schreibgruppen bleibt dir überlassen. Der Austausch mit Gleichgesinnten ist gold wert und bereichernd. Aus diesem Grund lege ich im she-preneur insider club so viel Wert auf regelmässige online Termine, in denen sich die Frauen live und mit Video austauschen können.

 

Strategie #5: Geh auf Meet-ups und Netzwerkveranstaltungen.

Hier in Berlin finden regelmässige Meet-ups und andere Netzwerkveranstaltungen für Selbstständige oder auch für selbstständige Frauen statt. Außerdem gibt es jede Menge Veranstaltungen für unterschiedliche Interessensbereiche, wie z.B. Social Media, Fotografie oder Kunst. Auf Facebook oder Eventbrite kannst du dich über Veranstaltungen in deiner Nähe informieren. Und wenn du nichts in deiner Nähe findest, dann nimm es einfach selbst in die Hand und organisiere eins. Das habe ich auch gemacht. Seit Sommer 2016 findet in Berlin jeden Monat ein she-preneur meet-up statt. Die Treffen sind wundervoll inspirierend und ich bin jedes Mal wieder überwältigt, wie schön und entspannt diese Treffen sind. Wenn du in Berlin bist, dann komm doch mal vorbei. Infos dazu findest du rechtzeitig auf meiner Facebook-Fanpage. Folge mir! 

 

Strategie #6: Besuche Seminare, Weiterbildungen und Messen.

Auf Seminaren, Weiterbildungen und Messen kannst du nicht nur deinen eigenen Horizont erweitern, sondern auch Menschen treffen, die ähnlich ticken wie du und sich mit ähnlichen Themen beschäftigen wie du. Es sind Termine, an denen du aus deinem Home-Office kommst, Termine auf die du dich freuen kannst und die für Abwechslung in deinem Arbeitsalltag als Soloselbstständige sorgen. Jedes Jahr besuche ich mehrere Seminare und Weiterbildungen und auch ein paar Messen. Dieses Jahr triffst du mich z.B. im Oktober auf der Karrieremesse herCAREER in München. Vielleicht sehen wir uns ja? Am 11. Oktober wird es ein she-preneur meet-up in München geben. Alle Infos dazu findest du auf meiner Facebook-Fanpage.

Hier gebe ich dir 5 Tipps für deinen erfolgreichen Messebesuch.

 

Stratgie #7: Geh raus.

Pausen sind wichtig! Zum Glück habe ich zwei Hunde, mit denen ich 3x täglich raus muss. Morgens zum wach werden, nachmittags auf einen entspannten Spaziergang im Grünen und abends zum Abschalten. Natürlich geht das auch ohne Hunde aber der innere Schweinehund dann noch viel größer. Versuche so oft wie möglich am Tag vor die Tür zu gehen. Sei es zum Einkaufen auf einem Markt, für einen kurzen oder langen Spaziergang allein oder mit Freunden. So ein Spaziergang wirkt Wunder. Probier es aus.

 

Strategie #8: Pflege und knüpfe soziale Kontakte.

Die Wichtigkeit von sozialen Kontakten solltest du nicht unterschätzen. Triff dich regelmässig mit Freunden und nutze Möglichkeiten, neue Kontakte zu knüpfen. Vieles funktioniert virtuell sehr gut, Freunde im echten Leben zu treffen ist aber unschlagbar. Trage deine Verabredungen in deinen Kalender ein und nehme sie als Pflichttermin wahr. 

 

Strategie #9: Geh zum Sport.

Beim Sport kommst du auf andere Gedanken und lädst deine Batterien wieder auf. Ich bin Teil einer Sportgruppe und wir treffen uns regelmässig im Park zum Trainieren, unter Anleitung versteht sich. Sonst wäre es nur halb so erfolgreich für mich. Ich brauche einen Trainer, der aufpasst, dass ich nicht schummele und alles gebe. Dementsprechend fühlt es sich dann die Tage danach an aber es ist mega gut. Und nette Menschen sind auch dabei. Als Selbstständige hast du außerdem die Möglichkeit zu verschiedenen Zeiten zum Sport zu gehen. Diese Flexibilität solltest du ausnutzen 🙂

 

Strategie #10: Engagiere dich in Vereinen.

Eine schöne und sinnstiftende Möglichkeit, ist das ehrenamtliche Engagement in Vereinen. Du tust etwas gutes und kümmerst dich gleichzeitig um deine sozialen Kontakte und sorgst für Abwechslung in deinem Alltag.

Nutze die Freiheit, die dir die Selbstständigkeit bietet und finde das richtige Mass an Home-Office/Produktivität und Austausch. Es muss dir gut tun.

Für jeden von uns gibt es Möglichkeiten gegen isoliertes arbeiten. Sicherlich war auch der ein der andere Tipps für dich mit dabei, der für weniger Einsamkeit und mehr Abwechslung im Home-Office sorgt.

Welche Tipps hast du noch? Verrate sie mir in den Kommentaren.


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Bild © Canva

 

Warum du dich einer Mastermind-Gruppe anschließen solltest

Teil einer Mastermind-Gruppe zu werden, war eine der besten Entscheidungen, seit dem Schritt in die Selbstständigkeit. Davor war ich viel zu sehr auf mich allein gestellt. Tauschte mich nur wenig aus und stellte mich den meisten Herausforderungen selbst und so wie ich es für gut und richtig hielt. Egal ob schwierige Kunden oder Feedback auf Strategien, die ich entwickelte. Ich merkte gar nicht, wie sehr mir der Austausch mit anderen fehlte, bis ich mich einer Mastermind-Gruppe anschloss

 

Was ist eine Mastermind-Gruppe?

Das Mastermind-Konzept kommt aus den USA. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts erzählte Napoleon Hill in seinem Buch „Think and Grow Rich“ (Denke nach und werde reich) von Mastermind-Gruppen.

Kurz gesagt ist eine Mastermind-Gruppe eine kleine Gruppe gleichgesinnter, die sich regelmässig dabei unterstützen Ihre Ziele zu erreichen. In Deutschland werden Mastermind-Gruppen oft auch als Erfolgsteam bezeichnet oder übersetzt.

So richtig verbreitet hat sich das Mastermind-Konzept hier in Deutschland noch nicht. Viele Selbstständige und (Online)-Unternehmer sind Teil einer oder mehrerer Mastermind-Gruppen und möchten diesen wertvollen Austausch mit Gleichgesinnten nicht mehr missen.

 

Warum soll ich mich einer Mastermind-Gruppe anschliessen?

Das Leben von (Solo)-Selbstständigen kann sehr einsam, frustrierend und eintönig sein. Zu Beginn der Selbstständigkeit haben wir große Ziele, die wir erreichen wollen. Mit dem Start der Selbstständigkeit merkt man schnell, dass es doch gar nicht so einfach ist, diese großen Ziele zu erreichen. Es ist gar nicht so leicht Kunden zu gewinnen und Geld zu verdienen. Wo finde ich Kunden oder auch wie finde ich Kunden, ist eine Frage, die sich viele Selbstständige stellen. Je verschwommener der Weg zur Zielerreichung wird, desto schwerer fällt es, die ursprünglichen Ziele zu verfolgen. Die anfängliche Motivation lässt schnell nach und viele Selbstständige fühlen sich allein, überfordert und verwirrt.

 

Der Austausch mit Gleichgesinnten ist wertvoll.

Auch mir ging es in den ersten Jahren meiner Selbstständigkeit genauso. Mein Büro war mein Home Office oder das Büro meiner Kunden. Je nachdem, ob ich einen Termin vor Ort hatte. Außerdem war ich viel unterwegs. Auf Messen, um Kunden zu akquirieren, auf dem Weg zu (potentiellen) Kundengesprächen und Meetings. Mit anderen Selbstständigen tauschte ich mich nicht aus.

Ehrlich gesagt kannte ich kaum jemanden, der ebenfalls selbstständig war.

Oft sehnte ich mich nach mehr Austausch mit anderen selbstständigen Frauen. Netzwerktreffen mied ich größtenteils. Ein paarmal versuchte ich es und gab dann auf. Für mich waren diese Treffen immer zu steif, zu langweilig und konservativ.

 

Mit dem Start von she-preneur.de änderte sich vieles.

Ich rief ins Leben was mir fehlte und gründete im ersten Schritt die she-preneur Community als Facebook-Gruppe im Juni 2016. Nicht nur ich wollte mich mit  selbstständigen Frauen austauschen. Anderen selbstständigen Frauen wollte ich ebenfalls diese Möglichkeit geben und ihnen dafür eine Plattform bieten.

Die she-preneur Community bezeichne ich als eine „mastermindartige“ Gruppe. Hier tauschen sich selbstständige Frauen und solche die es noch werden wollen offen aus, erhalten Antworten auf ihre Fragen, erzählen von ihrem Herausforderungen und Rückschlägen und feiern ihre Erfolge. Die Möglichkeit sich mit Gleichgesinnten offen auszutauschen wird sehr geschätzt. Der Austausch ist aber eher unverbindlich und sporadisch.

 

Anders ist es bei echten Mastermind-Gruppen.

Die Mitglieder einer Mastermind-Gruppe treffen sich regelmäßig in der selben Konstellation – virtuell oder persönlich. Sie nehmen den Austausch mit den anderen Teilnehmern ernst und sehen die Treffen als verpflichtenden und wichtigen Termin, der nur in Ausnahmesituationen abgesagt wird. Seit November 2016 bin ich Teil einer Mastermind-Gruppe. Zu Beginn eines jeden Treffens tauschen wir uns über unsere Erfolge aus. Im Anschluss hat jedes Mastermind-Mitglied Zeit über aktuelle Herausforderungen zu sprechen. Die anderen hören zu und geben ehrliches und konstruktives Feedback. Am Ende werden die nächsten Ziele fürs eigene Business definiert und kommuniziert. Wir treffen uns alle zwei Wochen. Der Termin steht fest im Kalender.

Der regelmäßige Austausch mit den anderen Gruppenmitgliedern hilft beim Dranbleiben und verfolgen der eigenen Ziele und fördert zudem die Motivation. Mitglieder einer Mastermind-Gruppe fördern und fordern sich gegenseitig.

 

Es gibt auch organisierte Mastermind-Gruppen.

Oft ist es einfacher, sich einer organisierten Mastermind-Gruppe anzuschließen. Diese Gruppen sind kostenpflichtig und noch verbindlicher. Sie laufen meist über einen bestimmten Zeitraum. Es gibt einen Organisator und Moderator, der die jeweiligen Termine koordiniert und moderiert.

Ich biete im she-preneur insider club jeden Monat eine virtuelle Mastermind-Session an, in der sich die Frauen aus dem she-preneur insider club virtuell per Videokonferenz in Kleingruppen von vier bis sechs Personen austauschen können.

Schließe auch du dich einer Mastermind-Gruppe an und nutze die Möglichkeit, dich mit anderen selbstständigen Frauen zu vernetzten und regelmässig auszutauschen.

 

Bist du schon Teil einer Mastermind-Gruppe? Welche Erfahrung hast du gemacht und welche Tipps hast du? 

Ich freue mich auf deinen Kommentar.

 

Alles liebe,

Deine Tanja


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Schluss mit dem Gefühl der Überforderung.

Kennst du es auch, das erdrückende Gefühl der Überforderung? Du fühlst dich nicht einfach nur gestresst, sondern wie gelähmt und weißt nicht, was der nächste Schritt ist? Deine Ziele verschwimmen und scheinen unerreichbar? Du sitzt stundenlang vor deinem Computer, suchst und suchst und suchst.  Nach der Lösung, dem nächsten Schritt, nach irgendetwas was dir hilft den richtigen Weg zu finden?

Wenn du dich hier wiederfindest, dann solltest du weiterlesen, denn: Es gibt eine Lösung!

In letzter Zeit höre ich den Satz „Ich fühle mich überfordert“ immer öfter. Sicherlich auch, weil ich mich in den letzten Monaten sehr viel intensiver mit Gründerinnen und selbstständigen Frauen beschäftigt habe, als ich das vorher getan habe. Seit dem offiziellen Start von she-preneur im April 2016 habe ich viele gründungsinteressierte und selbstständige Frauen kennen gelernt und mich mit ihnen über ihre Pläne, Ziele und Herausforderungen unterhalten. Eines haben viele von ihnen gemeinsam: Sie stecken voller Energie, haben große Pläne, konkrete Ziele und viele Ideen im Kopf. Und dann kommt die Überforderung. Eine der größten Herausforderungen der Selbstständigkeit.

 

„Ich habe so viel zu tun.“

„Ich habe zu wenig Zeit.“

„Ich finde nicht das was ich brauche.“

„Ich weiß nicht, wie ich es angehen soll.“

„Ich muss noch besser werden.“

 

Kommt dir das bekannt vor? 

Auch mir geht es ab und zu noch so. Manchmal denke ich, meine Ziele sind zu ambitioniert und nicht erreichbar. Ich denke, dass ich noch besser werden muss. Ich habe so viele Aufgaben auf meiner Trello-Liste, die täglich mehr werden. Denn Tag für Tag kommen nicht nur neue Aufgaben sondern auch Ideen hinzu. Ich sitze vor meinem Laptop und denke: „Wann soll ich das nur alles schaffen?“ An solchen Tagen weiß ich nicht, wo ich anfangen soll. Glücklicherweise gibt es diese Tage nur noch sehr selten und heute weiß ich auch, was ich an einem solchen Tag tun muss: Mich fokussieren!

 

Schluss mit der Überforderung: Gehe einen Schritt zurück.

Um vorwärts zu kommen ist es manchmal notwendig einen Schritt zurück zu gehen. Und genau das solltest du tun, wenn das Gefühl der Überforderung bei dir auftaucht. Vermeide es dieses Gefühl aufzuschieben, denn wenn du prokrastinierst fühlst du dich später meist noch schlechter. Besser ist es der Frage nachzugehen „Woher kommt das Gefühl der Überforderung und wie kann ich es lösen?“

 

1. Lege eine Pause ein und organisiere dich neu.

Anstatt dich zum (ziellosen) Weiterarbeiten zu motivieren ist es effektiver erstmal aufzuhören. Auch wenn sich das in dem Moment nicht richtig anfühlt, weil du ja eigentlich viel zu viel zu tun hast. (Meist tun wir in Momenten der Überforderung eh nichts anderes als unsere Zeit im Internet zu verschwenden). Also leg eine kurze Pause ein und organisiere dich neu.

Leg dein Handy weg. Schließe Facebook und alle anderen Seiten, die dich ablenken könnten. Vielleicht legst du auch den Papierstapel, der noch abgelegt werden muss beiseite, damit er dich nicht ablenkt. Auch ein Ortswechsel kann helfen, den Kopf frei zu kriegen. Ich gehe in solchen Momenten ins Wohnzimmer und setze mich an den Esstisch. Wofür auch immer du dich entscheidest, stell sicher, dass du Ruhe hast und dich nichts und niemand ablenkt.

 

2. Erstelle eine Aufgabenliste.

Insbesondere dann, wenn eine Aufgabe, oder sagen wir besser, ein Ziel unübersichtlich und endlos erscheint fühlen wir uns überfordert. Eine gute Methode, um das Gefühl der Überforderung zu überwinden, ist das Herunterbrechen deiner Aufgaben in kleine, erreichbare Arbeitsschritte. In diesem Artikel habe ich schon einmal über das Thema Ziele und Zielerreichung geschrieben.

Erstelle zunächst eine Aufgabenliste und liste dort alle Aufgaben auf, die dir einfallen. Wenn du die Aufgaben hast, dann ordne sie den Kategorien „sehr wichtig“, „wichtig“, „nicht so wichtig“  und „kann ich nicht allein erledigen“ zu. Füge dann den Aufgaben die einzelnen Arbeitsschritte hinzu, die notwendig sind, um die Aufgabe zu erledigen. Nicht die Aufgaben sind wichtig, sondern die Arbeitsschritte. Nimm dir pro Tag nur so viel vor, wie du auch problemlos schaffen kannst. Bei mir sind es meist 3 Aufgaben.

Tipp: Ich empfehle dir für die Erstellung deiner Aufgabenliste die kostenfreie Version von Trello. Trello gehört zu meinen Lieblingstools und viele meiner Kundinnen haben es schon lieben gelernt. Mit Trello kannst du deine Aufgaben nach dem ersten Brainstorming leicht verschieben und priorisieren. Probier es aus und vergiss‘ nicht mir zu berichten, wie gut dir Trello gefällt 😉 .

Wenn du deine Aufgabenliste fertig hast, dann lege alles zur Seite und gönn‘ dir ein paar Minuten Entspannung. Geh‘ eine Runde an die frische Luft, Gönn‘ dir einen Kaffee oder einen Tee und genieße die Ruhe. Dann gehst du zurück an deinen Computer und startest deinen Tag noch einmal von vorn. Was heute zu erledigen ist, steht auf deiner Aufgabenliste für heute. Mit welcher Aufgabe du anfängst überlasse ich dir. Ich beginne meist mit der einfachsten, denn die ist schnell abgehakt und gibt mir das Gefühl wieder auf den richtigen Weg zu kommen.

 

3. Hol dir Unterstützung.

Wenn du dennoch Probleme hast, alles unter einen Hut zu kriegen, dann solltest du darüber nachdenken dir Hilfe hinzuzuholen. Vielleicht ist es ein anderer Freiberufler, ein Praktikant, eine Haushaltshilfe oder ähnliches. Um dein Business auf die Erfolgsspur zu bringen musst du dich fokussieren. Du kannst nicht alles auf einmal erledigen, es muss auch nicht alles perfekt sein. Das Wichtigste hast du schon für deinen Erfolg und das bist DU. Du bist gut genug. Lass dich nicht zu viel von der Informationsflut im Internet ablenken. Fokussiere dich auf das Wesentliche. Manchmal braucht es nur etwas Hilfe von außen. Wenn du möchtest bin ich dir dabei behilflich. Buche einfach ein kostenfreies Kennenlerngespräch und wir besprechen gemeinsam, ob und wie ich dir helfen kann.

Video-Interview zum Thema Business-Mindset mit Mindset-Coach Julia Lakämper

Alles auf einmal wirst du nicht schaffen!

 

Viel Erfolg und alles Liebe,

Deine Tanja


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Dein Weg zu mehr Selbstmotivation

Kennst du das?

Du sitzt morgen frühs vor deinem Computer und starrst den Bildschirm an. Du überlegst mit welcher Aufgabe du anfangen sollst. Dir schwirren viele Aufgaben im Kopf herum, du kannst dich aber nicht entscheiden mit welcher du startest. Stattdessen fängst du an im Internet zu surfen. Zwischendurch beantwortest du ein paar E-Mails, stellst die Waschmaschine an oder räumst den Geschirrspüler aus.

Und auf einmal ist es schon wieder mittags. Wieder ein Vormittag, an dem du nichts Produktives geschafft hast.

Du ärgerst dich über dich selbst und nimmst dir vor, am Nachmittag produktiver zu sein. Aber auch am Nachmittag schaffst du nicht viel. Du arbeitest ein paar Kleinigkeiten ab, die schnell zu erledigen sind, surfst weiter im Internet und bist am Ende deines Arbeitstags unzufrieden.

Obwohl du den ganzen Tag vor deinem Computer verbracht hast, hast du kaum etwas geschafft.

Dir kommt dieser Tagesablauf bekannt vor?

Dann lies weiter, denn ich habe ein paar Tipps für dich, damit du deinen Arbeitstag ab sofort produktiver gestalten kannst.

 

Warum haben manche Menschen mehr Selbstmotivation als andere?

Die Antwort auf diese Frage ist gar nicht so kompliziert wie du vielleicht denkst. Auch bei der Selbstmotivation spielen die eigenen Träume und Ziele eine große Rolle. Dein Traum muss gross genug sein, damit er dich auch inspiriert. Je größer der Traum desto besser! Er muss aber realistisch sein und dich herausfordern, damit du deine Komfortzone auch verlässt. Denn sonst wird es schnell langweilig.

Dein Ziel ist nicht einfach nur ein Traum. Dein Ziel ist ein erstrebenswertes Ziel, dass dich motiviert. Wenn du ein solches Ziel hast, dann weißt du warum oder für was du eine Leistung erbringst. Das Ziel vor deinen Augen spornt dich an.

Voraussetzung für Selbstmotivation ist also zu wissen, was DU wirklich willst und was DEINE Ziele sind.  Die Aufgaben, die du erledigst müssen eine Bedeutung für dich haben, denn dann lohnt es sich auch für dich, dieses Ziel zu erreichen.

Das hört sich gar nicht so schwer an, oder?

Gerade wir Selbstständigen haben uns für die Selbstständigkeit entschieden, um unsere eigenen Träume zu verwirklichen. Unsere Arbeit macht uns Spaß, wir leben und arbeiten selbstbestimmt. Viele von uns haben sich den eigenen Traumjob erschaffen. Trotzdem fällt es uns oft schwer, uns zu bestimmten Aufgaben aufzuraffen.

Warum ist das so?

 

Erstrebenswerte Ziele sind Voraussetzung für Selbstmotivation.

Erstrebenswerte Ziele allein helfen uns nicht dabei, das Ziel auch zu erreichen. Um motiviert zu bleiben, solltest du dein Ziel immer vor Augen behalten und auch wissen, welche Aufgaben notwendig sind, um deinem Ziel näher zu kommen.

Der Weg ist das Ziel.

– Konfuzius

Mit jedem Schritt kommst du deinem Ziel ein Stück näher. Nutze die Kraft der Vorstellung, um deinen Traum, also die Zielerreichung, und die Gefühle, die du damit verbindest Tag für Tag zu visualisieren. So bleibst du motiviert!

 

Plane deinen Tagesablauf!

Jeden Morgen bevor ich mit der Arbeit beginne, nehme ich mir ein paar Minuten Zeit, um von meinen Zielen zu träumen. Das stimmt mich glücklich und spornt mich an.

Jeden Abend bevor ich Feierabend mache und jeden Sonntag, nehme ich mir 10 Minuten Zeit, um den kommenden Tag beziehungsweise die kommende Woche zu planen. Ich setze mir Tages- und Wochenziele. So bleibe ich stets fokussiert und verliere mein Ziel nicht außer Augen.

 

Außerdem …

… überwache ich meine Tagesziele und passe sie gegebenenfalls an.

… führe ich eine DONE-Liste, die ich mir vor meinem Feierabend noch einmal anschaue, damit ich zufrieden in den Feierabend gehen kann.

… feiere ich Teilerfolge und belohne mich dafür mit etwas Schönem.

tausche ich mich regelmässig mit anderen Selbstständigen aus.

… treibe ich Sport, treffe mich mit Freunden oder mache etwas anderes das mir Spaß bereitet.

… bilde ich mich 15 bis 30 Minuten pro Tag weiter.

…. baue ich ausreichend Pausen in meinen Arbeitstag ein.

 

Keine Selbstmotivation? Woran liegt es?

Du kannst dich trotzdem nicht zum Arbeiten motivieren? Dann nimm dir ein wenig Zeit und beantworte die folgenden Fragen:

Was ist dein Ziel? Ist dein Ziel messbar und realistisch?
Ich empfehle dir meinen Blogartikel zum Thema „Ziele setzen“ zu lesen. Er hilft dir dabei diese Frage zu beantworten.

Warum willst du das Ziel erreichen? Was macht dein Ziel für dich so erstrebenswert? Willst du das Ziel wirklich erreichen?
Wenn es sich nicht wirklich um ein Ziel handelt, welches du persönlich erreichen willst, dann ist es schwierig motiviert zu bleiben. Nimm dir also ein bisschen Zeit, um diese Frage für dich zu beantworten.

Welche Teilziele und Teilaufgaben sind notwendig, um das Ziel zu erreichen?
Du verlierst leicht den Überblick, wenn du nicht vor Augen hast, wie du das Ziel eigentlich erreichen willst. Das Ergebnis: Du weisst nicht, wo du starten sollst und schiebst die Aufgaben vor dir her und vergeudest deine Zeit mit unwichtigen Dingen. Stichwort: Prokrastination oder Aufschieberitis.

Priorisiere deine Teilziele und Teilaufgaben.
Konzentriere dich auf das Wesentliche.

Welche Teilaufgaben machen dir Spaß, welche nicht?
Markiere die Teilaufgaben die dir Spaß machen in deiner Lieblingsfarbe und die, die dir keinen Spaß machen in einer anderen Farbe.

Welche Teilaufgaben kannst du allein erledigen, welche musst du delegieren?
Umkreise mit einem schwarzen Stift die Teilaufgaben, die du nicht allein erledigen kannst.

Und jetzt sei ehrlich: Welche Teilaufgaben schiebst du vor dir her, weil du nicht genau weißt, wie du sie angehen sollst oder ob du sie richtig machst?
Umkreise mit einem roten Stift die Teilaufgaben, die du immer wieder aufschiebst.

Du erkennst ein Muster?

 

Ungeliebte Aufgabe abgeben und Beratungen in Anspruch nehmen oder Kurse buchen! 

Wenn du dich nicht motivieren kannst, dann denke darüber nach, bestimmte Aufgaben abzugeben. Wenn es die monatliche Buchhaltung ist, dann beauftrage einen Steuerberater, der diese ungeliebten Aufgaben für dich erledigt. Du willst eine Facebook-Seite für dein Business einrichten, weisst aber nicht genau, wie du es angehen sollst? Oder du hast bereits eine Facebook-Seite, die aber nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt? Dann denke darüber nach dir Unterstützung in diesem Bereich zu holen. Vielleicht ist eine Beratung ausreichend oder du belegst einen Kurs und eignest dir das notwendige Wissen an.

Für eine erfolgreiche Selbstständigkeit ist es wichtig, dass du dich selbst motivieren kannst. Es ist aber auch genauso wichtig, das wir Aufgaben abgeben. Deine Zeit ist besser investiert, wenn du Aufgaben erledigst die dir Spaß machen und dein Business weiterbringen. Verliere nicht den Fokus!

Plane deinen Tagesablauf und identifiziere deine „Hürden“, dann klappt es auch mit der Selbstmotivation. Motivationstiefs wird es immer geben. Das ist ganz natürlich und sollte dich nicht herunterziehen. Gewähre dir eine kleine Auszeit und fokussiere dich dann wieder auf dein Ziel.

Wie motivierst du dich selbst? Welche Tipps hast du? 

 

Alles Liebe,

Deine Tanja


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Selbst und ständig – ist das wirklich so?

Die berühmte Formel der Selbstständigkeit “Selbstständig = selbst + ständig” kennen wir alle.

Aber ist da wirklich was dran?

Es ist tatsächlich eine Frage, die mir oft gestellt wird. Ich bin mir sicher du hast dir diese Frage auch schon gestellt, habe ich recht?

Im heutigen Artikel beschäftige ich mich daher näher mit der Fragestellung „Selbstständig = selbst und ständig – ist das wirklich so?“ und erzähle dir, wie ich darüber denke. Ganz besonders interessieren mich auch deine Erfahrungen. Hinterlass mir doch einen Kommentar am Ende des Artikels.Ich freue mich darauf.

 

Was bedeutet es selbstständig zu sein?

Selbstständig sein ist reine Einstellungssache. Für mich bedeutet die Selbstständigkeit vor allem Freiheit und Unabhängigkeit. Ich selbst übernehme die Verantwortung für mein Leben und bin für meinen eigenen wirtschaftlichen Erfolg verantwortlich. Ich weiß, wo ich hin will und was ich erreichen will. Ich habe eine Vision.

Mit she-preneur habe ich mir meinen ganz persönlichen Traumjob geschaffen.

Hier vereine ich meine Stärken und mein Wissen mit meinen persönlichen Interessen und gebe es in geballter Form an selbstständige Frauen und alle, die es noch werden wollen weiter.

Meine Arbeit macht mir Spaß. Ich liebe es mein Wissen weiterzugeben und freue mich, wenn ich andere inspirieren und motivieren kann.

Meine Arbeitstage teile ich mir selbst ein. Mal starte ich ganz früh, an anderen Tage gehe ich vormittags zum Yoga. Manchmal nehme ich Termine am Nachmittag wahr oder nehme mir spontan frei, wenn das Wetter an einem Wochentag mal wieder richtig gut ist. Es macht mir aber auch nichts aus, am Wochenende zu arbeiten. Das mache ich, ehrlich gesagt, sogar sehr gern, denn es sind vergleichsweise ruhige Tage an denen ich sehr viel schaffen kann.

Die Selbstständigkeit ist ein Lifestyle. Ein Lebensstil, der dir gefallen muss.

 

Aber macht man wirklich alles selbst und ständig? Oder ist das nur ein Mythos?

Als eigene Chefin ist man „Mädchen für Alles“? Ist das wirklich so?

Du kümmerst dich um jeden Bereich deines Unternehmens selbst. Das Marketing, die Akquise, die Organisation, die Buchhaltung und noch vieles mehr. Fürs Denken und Planen und den Verkauf deines eigenen Produktes oder deiner Dienstleistung bleibt nicht ausreichend Zeit. Aus einer 40 Stundenwoche im Angestelltenverhältnis mit ein paar Überstunden an machen Tagen wird locker eine 60 oder sogar 80 Stundenwoche.

Von ähnlichen Erfahrungsberichten über das Selbstständig sein hast du sicherlich schon gehört, oder? Vielleicht ist es aber auch bei dir und deiner Selbstständigkeit so? Dann kommt jetzt die gute Nachricht:

Das soll so nicht sein! 

Zu Beginn einer Selbstständigkeit ist es normal und auch gut vieles selbst zu machen. Lange Arbeitstage gehören zur Startphase dazu, insbesondere dann, wenn du kein Geld hast, um dir Unterstützung hinzuzuholen. So geht es vielen und das ist auch ok. Solange dein Umsatz noch nicht ausreichend ist, um deine geschäftlichen und privaten Kosten zu decken empfehle ich dir zunächst vieles selbst zu machen.

Vieles, nicht alles!

Es gibt bestimmte Dinge, die solltest du direkt an einen Spezialisten abgeben. Dazu gehören meiner Meinung die Steuerberatung und ggf. auch die Buchhaltung (je nachdem wie fit du in diesem Bereich bist) sowie die Außendarstellung deines Unternehmens, wozu die Erstellung von professionellen Businessporträts sowie die Erstellung eines Logos und die Geschäftsausstattung gehört. Diese Dinge gehören einfach in professionelle Hände.

Viele andere Aufgabenbereich kannst du zunächst selbst übernehmen. Das Wissen hierzu kannst du dir selbst aneignen. Du lernst dadurch unheimlich viel und kannst so später auch einschätzen, wie lange es ungefähr dauert eine bestimmte Aufgabe zu erledigen. Bestenfalls nimmst du einen Coach in Anspruch, der mit dir die ersten Schritte der Selbstständigkeit geht. Das ist sehr hilfreich, denn dadurch können Fehler vermieden werden. Natürlich ist das auch wieder eine Budgetfrage, aber es ist eine Investition die sich lohnt. Wenn du Interesse an einer Coaching-Begleitung hast, kannst du mich übrigens gern kontaktieren. 😉

Wenn dein Business dann anläuft solltest du zügig beginnen die ersten Aufgaben abzugeben. Denn früh üben lohnt sich. Auch so simple Sachen wie eine Haushaltshilfe können sich schnell lohnen und dein Arbeitspensum verringern. Rechne es doch einfach mal gegen! Was kostest du und was kostet die Haushaltshilfe?

Das Erfolgsgeheimnis: Outsourcen, outsourcen, outsourcen.

 

Viel arbeiten bedeutet nicht viel Geld verdienen.

Nur wenn du Arbeit abgibst, wirst du ausreichend Zeit haben, um dich auf dein Kerngeschäft zu konzentrieren und dieses weiter auszubauen. Das ist auch wichtig, damit du den Spaß an der Arbeit nicht verlierst. Denn solange du Spaß an der Arbeit hast, fühlt es sich auch nicht wie Arbeit an 😉 Viele andere Aufgaben, die du tagtäglich erledigst, halten dich davon ab Geld zu verdienen. Das Ende vom Lied ist, dass du dich überwältigt fühlst und nicht genau weißt wo du anfangen sollst. Meist schafft man dann auch gar nichts produktives. Schreibe dir doch einmal auf, mit welchen Aufgaben du Tag für Tag tatsächlich Geld verdienst bzw. welche Aufgaben dich deinen Kunden näher bringen und welche Aufgaben nicht. Dann siehst du ganz schnell, welche Aufgaben du abgeben solltest oder vielleicht auch gar nicht notwendig sind 😉  Nur weil du immer viel zu tun hast, bedeutet das nicht, dass du auf Erfolgskurs bist.

Erfolgreich selbstständig zu sein bedeutet nicht das große Geld zu verdienen oder Tag für Tag von morgens bis spät abends am Schreibtisch zu sitzen. Erfolgreich selbstständig zu sein bedeutet Freiheit und Unabhängigkeit und das zu tun, woran man Spaß hat.  Dafür muss dein Unternehmen nicht nur ausreichend Gewinn erzielen, sondern auch du musst in der Lage sein, einen Teil deiner Aufgaben zu delegieren und – ganz wichtig – dabei ständig den Überblick zu behalten.

Selbstständig zu sein bedeutet also nicht alles selbst zu machen und ständig zu arbeiten. 

Ich hoffe ich konnte die allseits bekannte Formel aus deinem Kopf vertreiben. 😉

 

Du bist selbstständig und arbeitest selbst und ständig?

Dann machst du etwas falsch. Das hast du sicherlich beim Lesen meines Beitrags erkannt 😉  Welche Aufgaben bringen dir Umsatz beziehungsweise neue Kunden? Setzt du deinen Fokus richtig?

Nimm dir ein bisschen Zeit und überdenke deine Strategie. Am besten nimmst du dir einen Stift und ein Blatt Papier und setzt dich an einen anderen Ort, ganz ohne Handy und Computer oder sonstige Ablenkungen. Du schaffst das, da bin ich mir sicher. Und wenn du Unterstützung brauchst, dann nimm gern Kontakt mit mir auf.

 

Was denkst du über „selbst und ständig“? Ich bin gespannt auf deine Meinung oder Erfahrungen. 

 

Alles Liebe,

Deine Tanja


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