{Podcast} Wie dich eine Mastermind-Gruppe nach vorne bringt

Wir sind in der she-preneur Academy im ersten Quartal des Jahres direkt mit der „Und-Action-Challenge“ gestartet und mein Team und ich bringen unsere Mitglieder gerade kräftig ins Tun. Im Rahmen dieser Challenge erstellen die Frauen ihr erstes oder ihr nächstes Online-Produkt, bewerben und verkaufen es dann. Wir führen unsere Kundinnen durch den gesamten Prozess und im Februar hast du dann die Möglichkeit dir das Ergebnis anzuschauen und zu erwerben. Es geht gerade mal wieder ganz rund bei uns und wir freuen uns riesig, dass wir so viele Frauen ins Tun bringen konnten.

Und warum erzähle ich dir das? Weil die „Und-Action-Challenge“ bzw. die Teilnehmerinnen mich dazu inspiriert haben, einmal über Mastermind-Gruppen zu sprechen. Eine Mastermind-Gruppe ist etwas, was wir den Frauen mit auf den Weg gegeben haben, damit sie sich gegenseitig unterstützen können. Denn das, was wir in der she-preneur Academy gerade machen, geht wirklich ans Eingemachte. Die Frauen müssen ihre Komfortzone verlassen, sie müssen ihren Perfektionismus hinten anstellen. Sie gehen wirklich voll und ganz in die Umsetzung und da hilft es einfach ungemein eine Gruppe Gleichgesinnter zu haben, auf die sie jederzeit Zugriff haben, die echtes Feedback gibt und die bei diesem Prozess zur Seite steht.

In dieser Episode spreche ich deshalb mit dir über Mastermind-Gruppen, warum sie so wichtig für dein persönliches und berufliches Wachstum sind und wie so ein Mastermind-Treffen abläuft. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Wie läuft denn so eine Mastermind-Gruppe ab bzw. was ist denn überhaupt eine Mastermind-Gruppe?

Seitdem ich mit she-preneur draußen bin, es war so Ende 2016, als ich die ersten Schritte in die Sichtbarkeit gegangen bin und von anderen auch wahrgenommen wurde, habe ich einer Mastermind-Gruppe angeschlossen. Ich wurde damals eingeladen und war am Anfang mit Alex Wiethaus von den E-Mail Marketing Helden in einer Mastermind-Gruppe, später auch mit Sabrina Keese-Haufs von LAWLIKES. Meine aktuelle Mastermind-Gruppe besteht aus Katrin Hill, Katharina Lewald und Johanna Fritz. Wir treffen uns einmal im Monat, um uns ganz offen und ehrlich auszutauschen, um uns zu unterstützen und um auch einen Einblick in unser Business zu geben, um damit die anderen zu inspirieren.

[5:08] – Eine Mastermind-Gruppe ist wirklich sehr hilfreich, denn wir können nicht die ganze Zeit alleine arbeiten, wir können nicht die ganze Zeit alleine hinter dem Computer sitzen und hoffen, dass wir die besten Ergebnisse oder die neuesten Erkenntnisse kriegen – denn die müssen ja irgendwo herkommen. Deswegen ist es ganz wichtig, dass wir uns mit gleichgesinnten Menschen austauschen. Das wir uns mit Menschen austauschen, die ähnliche Ziele haben, wie wir. Menschen, die groß denken oder die vielleicht auch schon ein Stückchen weiter sind. Menschen, die in einem anderen Umfeld, in einem anderen Aufgabenbereich oder Themenumfeld unterwegs sind, die uns einfach einen anderen Blickwinkel bieten und uns super ehrliches und konstruktives Feedback geben können, damit wir weiter wachsen.

[6:07] – Das ist ganz wichtig, dass wir so was haben, dass wir nicht alleine durch die Selbstständigkeit marschieren. Denn der Weg zu einem erfolgreichen und erfüllenden Business, der kann ganz schön holprig sein. Und je mehr Unterstützung wir haben, je mehr gleichgesinnte Menschen wir um uns herum haben, desto leichter ist es und desto geringer sind die Chancen, dass wir den Kopf in den Sand stecken. … Eine Mastermind-Gruppe ist da, um zu ermutigen, um dir weiterzuhelfen, um dir wieder positive Energie zu geben und dir zu zeigen, wie es weitergeht und was die nächsten Schritte sind und wie du da vielleicht wieder rauskommst.

Was ist eine Mastermind-Gruppe?

[7:14] – Das Mastermind-Konzept kommt, soweit ich nachgelesen habe, aus den USA. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts Napoleon Hill in seinem Buch „Think and Grow Rich (dt.: „Denke nach und werde reich“) von Mastermind-Gruppen erzählt. … Nach ihm ist eine Mastermind-Gruppen eine kleine Gruppe Gleichgesinnter, die sich regelmäßig dabei unterstützen ihre Ziele zu erreichen. In Deutschland werden Mastermind-Gruppen oft Erfolgsteams genannt und so richtig verbreitet ist das Konzept hier noch nicht. Ich glaube, dass wir gerade im Online-Business das alle sehr gut kennen, weil viele Online-Unternehmer und -Unternehmerinnen Teil einer Mastermind-Gruppe oder Teil eines Erfolgsteams sind, aber außerhalb ist das Konzept nicht unbedingt bekannt.

[8:51] – Ich glaube, dass viele Selbstständige noch viel zu sehr vor sich alleine hinarbeiten. Dass sie frustriert sind und nicht wissen, wie sie die nächsten Schritte gehen können – weil sie es einfach nicht sehen, wenn sie alleine arbeiten. Gerade wenn wir große Ziele erreichen wollen, wenn wir Dinge erreichen wollen, die wir vorher noch nicht erreicht haben, dann ist es total wichtig, dass wir von Menschen umgeben sind, die die Dinge schon erreicht haben bzw. die super ambitioniert auch darauf hinarbeiten. Die uns mitreißen oder dass wir uns gegenseitig mitreißen.

[9:33] – In unserem Umfeld, und das kennst du vielleicht auch, denken viele, wir sind verrückt. Also wenn ich jemanden erzähle, was ich mit meinem Business erreicht habe oder erreichen will, dann gucken mich viele Leute aus meinem „normalen Umfeld“, also nicht Business-Umfeld, an und denken, ich bin total verrückt und abgedreht. … Aber wenn ich mich dann mit meinen Business-Kolleginnen unterhalte, dann sagen sie: „Okay, bist du dir sicher, willst du nicht noch mehr erreichen? … “ Da werde ich halt eher ermutigt, mir größere Ziele zu setzen. Ich werde eher ermutigt, größere Schritte zu gehen. Und ich werde darauf hingewiesen, dass ich mich an manchen Stellen einfach selbst blockiere oder selbst einschränke. Das ist ganz wichtig. Das kriegen wir halt nicht von unserem „normalen Umfeld“, sondern wir brauchen Menschen, die ähnlich ticken, wie wir. Die ähnliche Ziele haben, wie wir. Die bestimmte Dinge schon erreicht haben und uns eben auch immer wieder zeigen können, dass das, was wir vielleicht noch nicht erreicht haben, dass das geht, und dass jede:r das auch schaffen kann.

[10:51] – Ich glaube, wenn wir alleine arbeiten, wenn wir viel alleine arbeiten, dann lässt diese anfängliche Motivation irgendwann nach, weil sich der Erfolg eben nicht so schnell einstellt, wie wir das wünschen, weil es notwendig ist, die Komfortzone zu verlassen. Wir müssen mutig sein, wir müssen wirklich rausgehen. Und das machen viele nicht alleine, außer sie haben einen ganz starken Antrieb, warum sie jetzt sichtbar werden sollen oder warum sie mit ihrem Thema rausgehen sollen, warum sie ihr Produkt oder Angebot verkaufen sollen. (Lies hierzu, wie du dein „Warum“ findest, um deine Ziele zu erreichen.)

Wie funktioniert eine Mastermind-Gruppe?

[11:49] – Eine ganz wichtige Sache für eine erfolgreiche Mastermind-Gruppe ist wirklich, dass alle Teammitglieder am selben Strang ziehen, dass sie bereit sind zu geben und zu nehmen. Du kannst nicht in eine Mastermind reingehen und allen anderen nur zuhören und allen anderen nur Fragen stellen, aber selbst nichts reingeben. Von einer Mastermind sollen wirklich alle Mitglieder profitiere, deswegen ist es ein sehr starkes Geben und Nehmen.

[12:35] – Meine Gruppe hat sich auch immer wieder verändert und du wirst sehen, dass die Gruppen eine unterschiedliche Dynamik haben. Und je nachdem, wie dynamisch du bist und was du erreichen möchtest, brauchst du eine Gruppe, die ähnlich dynamisch ist, wie du, denn sonst unterfordert dich die Gruppe. … Das ist ganz wichtig, dass man da auf einem sehr ähnlichen Level ist, ähnlich viel Energie und Dynamik hat und sehr ähnliche Ziele verfolgt.

[13:22] – Die Mastermind-Gruppe sollte eine Verpflichtung für alle sein. Das ist ein Termin, den du in deinen Kalender einträgst. Ein fixer Termin, den du nur in aller äußersten Notfällen absagst. Dieser Termin steht in deinem Kalender und den streichst du nicht, sondern alle Mastermind-Mitglieder sind bei jedem Termin anwesend.

[13:46] – Ich habe zum Beispiel auch eine kostenpflichtige Mastermind, die ich anbiete, und da sind fast immer alle Teilnehmerinnen anwesend. Denn wenn jemand absagt, dann pendelt sich das ein und so profitiert der Rest der Gruppe auch nicht. Es ist ganz wichtig, dass wir alle voneinander profitieren, und an der Stelle ist es wichtig, dass alle auch anwesend und bereit sind den anderen Feedback zu geben und die anderen zu unterstützen. … Meine Mastermind-Gruppe läuft immer über ein ganzes Jahr, und in diesem Jahr verbringen wir extrem viel Zeit miteinander und brauchen dann natürlich ein gewisses Vertrauen, weil wir uns sehr eng unterstützen und weil die Themen manchmal natürlich auch sehr, sehr tief gehen.

[14:43] – Als dritten Punkt möchte ich dir noch mit auf den Weg geben, dass die Gruppe unterschiedliche Kompetenzen und Stärken haben sollte. Denn je unterschiedlicher die Kompetenzen und Stärken der Gruppe sind, desto mehr können alle anderen Gruppenmitglieder auch profitieren. Das heißt, wenn alle im Tierbereich sind, dann ist es schwierig da nochmal einen Blickwinkel von außen mit reinzubringen. Aber wenn es unterschiedliche Bereiche sind, …. dann hat man eine ganz andere Dynamik in der Gruppe. Man hat unterschiedliche Kompetenzen und Wahrnehmungen und kann Feedback auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln geben.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Wir brauchen Gleichgesinnte

[15:32] – Wichtig ist wirklich, dass du Feedback einforderst, dass du Feedback bekommst, dass man in der Mastermind auch neue Ideen entwickelt, mit dem Ziel schneller im eigenen Business vorwärts zu kommen und Ziele zu erreichen, von denen man vorher gedacht hätte, dass das unmöglich wäre.

[15:51] – Für den Erfolg einer Mastermind-Gruppe ist es wirklich wichtig, dass man im engen Kontakt miteinander ist und einen ganz regelmäßigen Austausch hat. Aus meiner Sicht sollte man sich mindestens einmal im Monat treffen.

[17:15] – Zwischendurch könnt ihr auch verbunden sein. Also ihr könnt eine Facebook-Gruppe dafür nutzen oder den Messenger oder manche haben auch eine WhatsApp-Gruppe oder eine Slack-Gruppe, um einfach im Austausch zu sein, um sich auch zu unterstützen, während der Zeiten, wo man keinen Call hat. Und für die Calls … nutzen wir Zoom als Videokonferenz-Tool, damit wir uns sehen und unterhalten können.

Wie läuft ein Mastermind-Treffen ab?

[17:59] – Die Gruppengröße sollte so vier bis fünf Leute sein, denn ansonsten wird der Call zu lang. Wir haben aktuell eine Call-Dauer von 60 bis 90 Minuten und damit kommen wir ganz gut hin. In der Regel sind 60 Minuten ausreichend, wenn man nach einem sehr strikten Zeitplan vorgeht und den auch einhält. Am Anfang solltet ihr vielleicht lieber ein bisschen länger einplanen, vielleicht 90 Minuten, bis ihr so richtig in die Routine kommt und alles funktioniert.

[18:35] – Wie läuft so ein Mastermind-Call eigentlich ab? Meine Empfehlung ist am Anfang mit einer Accountability zu starten und da zu gucken, was hast du alles erreicht, was du im letzten Gespräch erreichen wolltest. … Die Gespräche endest du mit Zielen und sagst der Gruppe, was du bis zum nächsten Mal umgesetzt haben möchtest und damit startet eben dann der Call. (Den Teil lässt du übrigens beim allerersten Mal aus und erst beim zweiten Call gibt es einen Accountability-Teil, in dem du berichtest, was du seit dem letzten Call erreicht hast, was du aufgeschrieben hast und das sollte etwas sein, was dich herausfordert.)

[19:40] – Das gibt dir die „Kontrolle“, dass du die Dinge, die du sagst, auch wirklich erledigst. Und auch dafür ist eben eine Mastermind da. Sie halten dich accountable, sie helfen dir dabei deine Ziele zu erreichen und deinen Zielen Schritt für Schritt näher zu kommen.

[20:03] – Es geht einmal die Runde durch, jede:r erzählt, ob sie/er alles erreicht hat, was sie/er seit dem letzten Gespräch erreichen wollte, und das dauert so ca. 5 Minuten. … Im Anschluss geht es dann um Erfolge, so 5 – 10 min, und da kann jede:r nochmal erzählen, welche kleinen oder großen Erfolge sie/er seit dem letzten Gespräch hatte. Dadurch kriegen wir ganz viel positive Energie in den Call und können gemeinsam feiern, was wir alles erreicht haben. Da ist es wichtig, dass du nicht nur an die großen Erfolge denkst, sondern wirklich auch an die kleinen, denn das bringt einfach eine unglaublich schöne Energie mit in so einen Call.

[20:47] – Dann geht es weiter mit Hotseats und die sind zehn Minuten pro Person. … Das bedeutet, dass du sozusagen auf dem heißen Stuhl sitzt und die volle Aufmerksamkeit von deinen restlichen Gruppenmitgliedern bekommst. Das heißt, du schilderst zu welchem einen Punkt du Feedback brauchst und diese Schilderung sollte so kurz wie möglich sein. Denn ein Hotseat ist nur max. zehn Minuten. … In dieser Zeit hast du Zeit zu schildern, wozu du Feedback brauchst und die anderen geben dir eben Feedback. Je kürzer und knackiger du formulieren kannst, was du von den anderen brauchst, desto mehr Zeit haben die anderen, um dir Feedback zu geben.

[21:47] – Das Wichtigste ist, wenn die anderen dir Feedback geben, dieses Feedback einfach nur zu konsumieren, einfach nur aufzuschreiben oder aufzunehmen, idealerweise mit einem Handy oder mit Videoaufzeichnung, damit du dir das im Anschluss nochmal anschauen kannst. … Das einfach notieren und in deinem Kopf aufnehmen und verarbeiten und zuhören, damit du so viel wie möglich von diesen zehn Minuten und von deinen Mastermind-Mitgliedern profitieren kannst. … Auch im Nachhinein kann man ja nochmal zu den jeweiligen Personen Kontakt aufnehmen und schauen, ob man ein bestimmtes Thema nochmal vertiefen kann oder ob man zu einem bestimmten Thema nochmal ein paar Tipps bekommen kann.

[22:42] – Macht nicht so große Gruppen, maximal fünf Leute. Bei fünf mal zehn Minuten sind das schon 50 Minuten, plus die Minuten, die die Accountability und die Erfolge bilden, und dann gibt es auch noch eine Abschlussrunde. Da bist du halt bei über 60 Minuten. Das ist wichtig, dass ihr das einfach beachtet und die entsprechende Zeit im Kalender blockt, damit alle Teilnehmer:innen der Mastermind-Gruppe von Anfang bis Ende mit dabei sind.

[23:09] – Zum Schluss gibt es nochmal die Accountability (dt.: Rechenschaftspflicht), also das ist das, womit jeder Call endet. Was möchtest du bis zum nächsten Gespräch erreichen? Diese Ziele sollten in einem separaten Google-Sheet notiert werden, damit sie beim nächsten Mal vorliegen. Eine:r aus der Gruppe müsste ein Dokument führen, auf das alle anderen Zugriff haben und ihre Ziele eintragen können. Und mit diesem Dokument arbeitet ihr eben in jedem Call, in jedem Gespräch, das ihr habt, und notiert dann: Was sind die Ziele fürs nächste Mal? Was möchte ich bis zum nächsten Mal erreichen? Das nächste Gespräch startet dann wieder mit: Hast du das erreicht, was du laut dem letzten Gespräch erreichen wolltest? Das hilft uns einfach, die Dinge auch wirklich zu tun, die wir gesagt haben. Die anderen helfen uns dabei und fragen dann auch nach: Warum hast du es nicht erreicht? Was hat dich davon abgehalten, das, was du gesagt hast, nicht zu tun und was wirst du tun, damit du das, was du aufgeschrieben hast, in den nächsten Tagen auch wirklich umsetzt?

Zusammenfassung: So funktioniert eine Mastermind-Gruppe.

Das waren meine Tipps zum Thema Mastermind-Gruppe und Ablauf. Wichtig ist, dass du rausgehst und das eine Person die ganze Sache in die Hand nimmt, organisiert und dass ihr wirklich committed seid. Wenn jemand keine Lust mehr hat, dann ist es ganz wichtig das auch klipp und klar zu sagen, denn die anderen leiden sonst darunter. Die anderen können mit der Mastermind-Gruppe nicht so erfolgreich sein, wenn eine:r die ganze Sache nicht ernst nimmt.

Deswegen ist es auch ganz wichtig, dass man immer sehr klar miteinander spricht und sehr offen und ehrlich ist. Wenn es nicht mehr passt oder jemand aus der Mastermind-Gruppe rausgewachsen ist, muss man das den anderen dann auch mitteilen. Das passiert tatsächlich ganz schnell, denn ihr werdet merken, dass die Gruppen unterschiedlich sind, dass die einen schneller wachsen, als die anderen oder ambitionierter sind, als die anderen.

Ich habe dir hier noch einmal alles zusammengefasst, was du zum Thema Mastermind-Gruppen wissen musst:

  1. Was ist eine Mastermind-Gruppe? Eine Mastermind-Gruppe ist eine Gruppe Gleichgesinnter mit ähnlichen Zielen, aber aus unterschiedlichen Bereichen, die sich gegenseitig unterstützen, motivieren und inspirieren groß zu denken und zu handeln.
  2. Wie funktioniert eine Mastermind-Gruppe? Es ist ein starkes Nehmen und Geben, von dem alle Mitglieder dieser Gruppe profitieren. Bei regelmäßig und verpflichtend stattfindenden Treffen (online oder offline) kann von jedem:r Teilnehmer:in Feedback zu relevanten Themen eingeholt werden und dieses Feedback hilft enorm beim eigenen Wachstum.
  3. Wie läuft ein Mastermind-Treffen ab? Zu Beginn habt ihr 5min Zeit, in denen alle berichten, ob sie/er das erreicht hat, was sie/er seit dem letzten Gespräch erreichen wollte. Im Anschluss geht es dann um Erfolge, 5 – 10 min, und da kann jede:r erzählen, welche kleinen oder großen Erfolge sie/er seit dem letzten Gespräch hatte. Es folgt der Hotseat, bei dem jede:r nacheinander 10min Zeit hat zu schildern, wozu sie/er Feedback braucht und die anderen geben ihr Feedback (je kürzer und knackiger du formulieren kannst, was du von den anderen brauchst, desto mehr Zeit haben die anderen dir Feedback zu geben). Der Call endet damit, dass jede:r berichtet, was sie/er bis zum nächsten Mal erreichen möchte (diese Ziele werden von einer Person in einem Dokument festgehalten, auf das alle Zugriff haben). Dieser Punkt ist dann wiederum der Einstieg beim kommenden Treffen.
  4. Wie groß sollte eine Mastermind-Gruppe sein? Ich empfehle Gruppengrößen von 4 – 5 Personen, um den Rahmen und die Zeit überschaubar zu halten.
  5. Wie lang sollte so ein Mastermind-Treffen sein? Je nach Anzahl der Personen sollte das Treffen max. 90min dauern. Die Zeit addiert sich aus den ersten ca. 5min, aus den 5-10min Erfolgen, aus den 10min Hotseat X der Anzahl der Personen und aus dem Abschluss.
  6. Wie oft sollte ein Mastermind-Treffen stattfinden? Die Treffen sind verpflichtend (!), sollten fest im Kalender eingetragen werden und regelmäßig mindestens einmal im Monat stattfinden.
  7. Warum sollte man sich einer Mastermind-Gruppe anschließen? Wir können nicht die ganze Zeit alleine arbeiten und hoffen, dass wir die besten Ergebnisse oder die neuesten Erkenntnisse bekommen. Deswegen ist es ganz wichtig, dass wir uns mit gleichgesinnten Menschen austauschen. Eine Mastermind-Gruppe ist da, um zu ermutigen, um weiterzuhelfen, um positive Energie zu geben und zu zeigen, wie es geht und was die nächsten Schritte sind – durch ehrliches und konstruktives Feedback können wir weiter wachsen.

Das ist wichtig, dass du deinen Weg und deine passende Mastermind-Gruppe findest. Sie sollte jede:n anspornen, alle sollten geben und auch nehmen können. Denk dran, der Erfolg einer Mastermind-Gruppe ist von jeder einzelnen Person abhängig und je mehr ihr zusammenarbeitet, je mehr ihr euch austauscht und auch die vereinbarten Termine einhaltet, desto erfolgreicher wird die Mastermind-Gruppe für alle.

Bist du bereits Teil einer Mastermind-Gruppe?

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Finden bzw. Optimieren deiner Mastermind-Gruppe. Lass mich gerne wissen, ob du deine idealen Mastermind-Buddies bereits gefunden hast und tagge mich via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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{Podcast} So strukturiere ich meinen Tag

Ich habe mir diese Episode überlegt, weil ich ganz oft merke, dass die meisten überforderten Selbstständigen sich mit 1000 Dingen beschäftigen und die To-Do-Liste immer länger wird, da ständig neue Dinge draufkommen, von denen sie gehört haben sie wären wichtig. Gleichzeitig sehe ich aber auch immer wieder, wie viel Zeit in den sozialen Medien vergeudet wird. Es wird viel kommentiert – und ich möchte damit nicht sagen, dass das schlecht ist, aber das Kommentieren, wenn es unstrategisch ist (wenn du nicht auf ein bestimmtes Ziel hinarbeitest), dann bringt es dir nichts, es kostet dich nur Zeit.

Dann schaffen wir es eben auch nicht, die großen Dinge im Business voranzubringen, also die, die unser Business wirklich wachsen lassen. Mit diesen Aufgaben beschäftigen sich leider viel zu wenige, und zwar, weil der Berg so groß und so unerklimmbar erscheint und es Dinge sind, die wir nicht von heute auf morgen umsetzen können, wo wir nicht sofort ein Ergebnis sehen. Dann wundern sich aber eben viele, warum ihr Business nicht wächst, warum sie keine Kund:innen gewinnen und warum sie das Gefühl haben, dass ihr Business oder ihre Reichweite stagniert, etc.

Unser Business kann nur an den Stellen wachsen, denen wir unsere Aufmerksamkeit schenken und unsere Energie widmen!

In dieser Episode lasse ich dich deshalb hinter die Kulissen blicken und erzähle dir, wie ich meinen Tag strukturiere. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Die meisten kümmern sich um Dinge, die ihnen leicht fallen oder die Spaß machen oder die gerade total dringend sind. Das ist eine Sache, die ich häufig sehe und es ist ganz wichtig, dass du das veränderst. Ich werde dir in den folgenden Zeilen noch ganz viel erzählen, aber das ist ein hilfreicher Einstieg, weil es eben einfach wichtig ist, dass du verstehst, an welchen Stellen du ggf. noch umdenken musst.

Die meisten von uns kümmern sich also um Dinge, die ihnen leicht fallen, die ihnen Spaß machen oder die gerade dringend werden. Wenn wir uns jedoch immer mit diesen Dingen beschäftigen, dann führt das dazu, dass unser Business nicht wächst. Der Fokus liegt viel zu sehr auf den Dingen, die gerade passieren – das heißt, wir arbeiten reaktiv und nicht proaktiv. Es ist aber viel wichtiger, dass wir den Fokus auf die Dinge legen, die unser Business wachsen lassen.

[10:22] – Aus meiner Erfahrung hat das viel mit der eigenen Komfortzone zu tun. Also, warum tun wir das? Warum beschäftigen wir uns nicht mit den richtigen Sachen? Es ist die Komfortzone, denn uns fehlt das Wissen. Wir müssten ggf. jemanden fragen, ob er uns unterstützen kann. Wir müssten uns neues Wissen aneignen. Wir müssten etwas probieren, was wir vorher noch nicht getan haben. Und das ist etwas, was uns davon abhält, diese Dinge umzusetzen. Wir bekommen eben nicht diese schnellen Erfolge, wir können halt nicht einfachen einen Haken dransetzen.

[11:41] – Das, was ich dir mit auf den Weg geben möchte, ist: Bei den meisten bleibt es bei dem Gedanken „Ich möchte ganz gerne ein Webinar machen“ oder „Ich möchte ganz gerne eine Challenge durchführen“. Und dann kommen sie nicht in die Umsetzung, weil sie eben nicht wissen, wie sie das Ganze umsetzen sollen. Und weil dieser Berg an Aufgaben so groß ist, beschäftigen sie sich erst gar nicht mit dem Thema, sondern mit den Aufgaben, die ihnen leicht fallen.

[12:26] – Du brauchst Verkaufsstrategien, du brauchst größere Projekte, um mit deinem Business auch wachsen zu können. Das ist wirklich ein ganz große Fehler, der sehr häufig gemacht wird und dazu führt, dass dein Business eben nicht wächst und du dich zwar mit deinen Tagesaufgaben beschäftigst, die dich aber nicht weiterbringen.

[13:05] – Wie ich mit meiner Tagesplanung vorgehe, das möchte ich dir in dieser Episode erzählen und dich damit inspirieren, wirklich auch zur Unternehmerin zu werden und dein Business ernst zu nehmen. Denn ein Business auf Hobby-Level kann nicht lange überleben und du wirst auch nicht lange motiviert dabeibleiben. Du brauchst einfach Umsatz und du musst auch diesen Wachstum sehen, das gibt dir Energie und dann kannst du mit deinem Business auch etwas bewirken.

Darüber, wie du dein Business perfekt strukturierst, habe ich mit dir schon einmal in einer anderen Podcastfolge gesprochen.

Wie ich meinen Tag strukturiere.

[13:42] – Wie ich meinen Tag strukturiere, hängt davon ab, wie ich meine Woche strukturiere. Und wie meine Woche aussieht, das hängt davon ab, wie mein Quartal aussieht. Wie mein Quartal aussieht, das hängt davon ab, was ich im Jahr erreichen möchte. Und was ich im Jahr erreichen möchte, das leite ich aus meiner Vision ab. Deswegen ist es auch immer wichtig, dass du wirklich weißt, warum du die Dinge tust und dich nicht morgens an den Schreibtisch setzt und anfängst zu arbeiten. Diese Vorgehensweise hilft dir dabei Prioritäten zu setzen und den Fokus zu halten – beides Dinge, die wichtig sind, damit wir mit unserem Business vorankommen.

[14:29] – Wenn du nur auf den Tag schaust, dann ist es super schwierig (oder gar nicht möglich eigentlich) festzulegen, was du heute erledigen möchtest, damit dein Business weiter wächst. Aufgaben haben wir immer. Aber dass dein Business weiter wächst, das ist super schwierig, wenn du dir wirklich nur den einen Tag anschaust und nicht weißt, was das „Big Picture“ dahinter ist. Dasselbe gilt für deine Wochenplanung. In einer Woche oder auch an einem Tag können wir nichts Großes bewegen. Vieles von dem, was ich tagtäglich tue, zahlt auf ein Projekt ein, auf eine umsatzbringende Aktivität. Und das sind dann diese kleinen Schritte, die mich wirklich zu großen Ergebnissen führen.

[15:26] – Diese Projekte, die brechen wir dann in unterschiedliche Aufgabenbereiche herunter, und wir terminieren die dann. Zu den jeweiligen Aufgabenbereichen definieren wir dann die Aufgaben, die erledigt werden müssen und terminieren diese auch. Und hieraus ergeben sich dann die wichtigsten ToDos und die wichtigsten Meilensteine, die erreicht werden müssen, um das jeweilige Projekt erfolgreich umzusetzen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - So strukturiere ich meinen Tag

[15:53] – Wir arbeiten mit Asana und haben dort unterschiedliche Projekte angelegt, aus denen sich die Aufgaben für die einzelnen Teammitglieder und auch für mich ableiten. Diese Projekte sind dazu da, dass wir das Business weiter vorantreiben, dass wir weiterwachsen, dass wir uns weiterentwickeln. Für diese Aufgaben nehmen wir uns Zeit. Sie müssen in das Tagesgeschäft integriert werden und dafür blocke ich mir bestimmte Tage und bestimmte Zeiten, und manchmal blocke ich mir sogar eine ganze Woche, wenn es etwas richtig Großes ist, damit ich wirklich vorankomme. … Ein Projekt ist bei mir, zum Beispiel, das she-preneur Bundle oder das she-preneur Academy Kick-off-Festival. Und abgesehen von diesen Projekten gibt es das Tagesgeschäft, und dazu zählt die Kundenbetreuung, dazu zählt die Buchhaltung, dazu zählt die Erstellung von Content, etc. Auch diese Aufgaben haben Priorität, da das Business ohne sie nicht weiterlaufen kann. Das bedeutet: Es ist wichtig, dass wir uns nach dem Festlegen der großen Ziele und Projekte fürs Jahr, bzw. fürs Quartal, und der Planung der Quartale Zeit nehmen, die jeweiligen Wochen und Tage so zu planen, dass wir für Projekte UND Tagesgeschäft Zeit haben und beides umsetzen können, ohne das eines davon leidet. Und das ist gar nicht so einfach.

[18:09] – Das Wichtige ist, dass du es wirklich schaffst dein Tagesgeschäft zu managen UND auch die Projekte zu managen, mit denen du erreichen möchtest, dass dein Business weiter wächst. Und das braucht natürlich viel Disziplin und auch Übung. Wenn du, zum Beispiel, ein Projekt das erste Mal umsetzt, dann ist es schwieriger, als wenn du dasselbe Projekt noch einmal umsetzt.

[18:55] – Wenn wir uns nicht strukturieren, dann erschaffen wir uns ein neues Hamsterrad. Denn es gibt immer Dinge zu tun, immer etwas zu erledigen.

[19:10] – Um deinen Tag zu planen, musst du daher wissen, auf was du hinarbeitest. Zielloses Erstellen von Content bringt dich nicht weiter oder kommentieren bringt dich nicht unbedingt weiter. … Morgens aufzustehen und direkt loszulegen bringt dich nicht weiter – das ist das, was ich dir damit sagen möchte. Du verschwendest einfach wertvolle Zeit, statt dein Business vorwärts zu bringen und Geld zu verdienen, oder mehr Geld zu verdienen, und mehr Menschen zu helfen.

[19:47] – Wichtig ist, dass du proaktiv arbeitest, statt reaktiv, denn dann kann dein Business weiter wachsen. Wenn du also eine Sache aus dieser Podcast-Episode mitnehmen möchtest, dann starte deine Woche nicht ohne eine Planung und auch nicht einen Tag ohne eine Planung. Nimm dir für deine Woche nicht mehr als zwei oder drei größere Aufgaben vor, denn mehr schaffen wir nicht und das führt am Ende zu Frustration. Wir sind demotivierter und dann haben wir auch keine Lust irgendwelche Pläne zu schmieden, weil wir diese Pläne sowieso nie umgesetzt bekommen. Und am Tag sind es eine bis zwei größere Aufgaben. Also nicht die kleinen ToDos, wie einen Social Media Beitrag veröffentlichen oder auf Kommentare antworten oder E-Mails beantworten, sondern die Dinge, die dein Business wirklich wachsen lassen.

[21:26] – Diese 1-2 Aufgaben am Tag oder die 2-3 Aufgaben in der Woche sind die wichtigsten Dinge, die erledigt werden müssen, um ein jeweiliges Projekt oder einem Meilenstein einen Schritt näher zu kommen. … Das sind Dinge, die dich und dein Business weiterentwickeln, und darauf konzentriert du dich – ganz egal, was passiert. Das ist dein Fokus, das sind die Dinge, die du vorrangig erledigst.

[22:09] – Mein Tag bzw. meine Woche endet, wenn ich diese Aufgabe(n) erledigt habe und manchmal kann es auch bedeuten, dass ich länger daran sitze, als gewünscht oder geplant, und das ist dann auch OK.

[22:20] – Idealerweise sind das wirklich die Aufgaben, mit denen du täglich startest. Denn wenn du nicht mit diesen Aufgaben in den Tag startest, und da spreche ich aus Erfahrung, dann kann es ganz oft passieren, dass andere Dinge, die nicht so wichtig sind, dich wieder einholen. … Also du fängst wieder an zu reagieren, statt proaktiv an deinem Business zu arbeiten. Das heißt, Ich versuche diese wichtigen Dinge direkt am Anfang des Tages zu erledigen, bevor ich mich mit anderen Sachen beschäftige.

[24:23] – Wir haben noch ein wöchentliches Teammeeting, und in dem Teammeeting besprechen wir mit dem Kernteam die jeweilige Woche und die Aufgaben, die wichtig sind – also die, die diese Woche unbedingt erledigt werden müssen. Das führt dann eben dazu, dass alle Teammitglieder sehr fokussiert arbeiten und wir alle auch auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Und die Kommunikation findet, wie gesagt, komplett über Asana statt. Dort haben wir die Projekte hinterlegt, und mein Team weiß ganz genau, welche Aufgaben anstehen und wo welche Informationen dazu zu finden sind.

Zusammenfassung: So planst du deinen Tag mit mehr Struktur.

Bevor wir jetzt zum Schluss kommen, möchte ich, dass du dir noch einmal überlegst, was du im nächsten Jahr erreichen willst. Dann brichst du deine Ziele auf Quartalsziele herunter und aus denen leitest du dann deine ToDos ab. Ich schlage dir vor dir da wirklich 1-2 Stunden Zeit zu nehmen, dir einen Kakao oder Tee zu machen und es im Anschluss ganz gemütlich zu machen. Wie soll dein nächstes Jahr aussehen? Wie soll dein nächstes Quartal aussehen?

Das Thema ist übrigens auch Teil der she-preneur S-sentials-Methode®. Ich habe dir hier meine Tipps für eine produktive Tagesstruktur noch einmal zusammengefasst:

  1. Arbeite proaktiv, nicht reaktiv. Die meisten kümmern sich um Dinge, die ihnen leicht fallen oder die Spaß machen oder die gerade total dringend sind. Es ist aber viel wichtiger, dass wir den Fokus auf die Dinge legen, die unser Business wachsen lassen.
  2. Finde deine Vision. Wie du deinen Tag strukturierst, hängt davon ab, wie du deine Woche strukturierst. Wie deine Woche aussieht, das hängt davon ab, wie dein Quartal aussieht. Wie dein Quartal aussieht, das hängt davon ab, was du im Jahr erreichen möchtest. Und was du im Jahr erreichen möchtest, das leitest du aus deiner Vision ab.
  3. Erarbeite Projekte, die auf dein Jahresziel oder Quartalsziel einzahlen. Diese Projekte sind dazu da, dass du dein Business weiter vorantreibst, dass du wächst und dich weiterentwickelst.
  4. Breche Projekte in unterschiedliche Aufgabenbereiche herunter. Terminiere diese Aufgabenbereiche. Definiere zu den jeweiligen Aufgabenbereichen die Aufgaben, die erledigt werden müssen und terminieren auch diese. Hieraus ergeben sich dann die wichtigsten ToDos und Meilensteine, die erreicht werden müssen, um das jeweilige Projekt erfolgreich umzusetzen.
  5. Starte deine Woche nicht ohne eine Planung und starte auch nicht deinen Tag ohne eine Planung. Nimm dir für deine Woche nicht mehr als zwei oder drei größere Aufgaben vor. Und am Tag sind es ein bis zwei größere Unteraufgaben der Wochenaufgaben. Diese 1-2 Aufgaben am Tag oder die 2-3 Aufgaben in der Woche sind die wichtigsten Dinge, die erledigt werden müssen, um ein jeweiliges Projekt oder einem Meilenstein einen Schritt näher zu kommen.
  6. Starte mit diesen Teilaufgaben in den Tag. Diese Vorgehensweise hilft dir dabei Prioritäten zu setzen und den Fokus zu halten.

Diesen Beitrag möchte ich schriftlich gerne noch so abschließen, wie die Podcastfolge hörbar gestartet ist: Mit Mut, Kraft und Zuversicht. Es ist unfassbar wichtig, dass wir in diesen besonderen Zeiten das Positive suchen und schauen, wo wir positive Energien herbekommen können. Viele von uns sind mit ihrem Business schon so weit, dass wir, gerade im Online-Bereich, nicht so sehr betroffen sind. Und ich glaube, es ist auch sehr wichtig zu schauen, wie wir jetzt die anderen unterstützen und auch selbst mehr positive Energie in die Welt bringen können. Wenn du aber zu denjenigen gehörst, denen es gerade nicht so gut geht, dann möchte ich dir gerne mit auf den Weg geben, dass du dich möglichst gleichgesinnten Menschen anschließen solltest bzw. aktiv schaust, wo du Positivität finden kannst. Ich persönlich möchte dir meine Gedanken und ganz viel Kraft schicken und hoffe, dass du gut durch diese Zeit kommst.

Suche dir Gleichgesinnte, tausche dich mit anderen Menschen aus. Umgib dich mit Menschen, die das Positive sehen und die uns ganz viel positive Energie schenken können. Tools wie Zoom helfen dabei, oder aber auch Audiokurse, Podcasts, Communities, … . Behalte den Fokus, blicke auf das Positive und male dir aus, wie dein Tag, deine Woche, dein Monat aussehen soll. Hol dir die guten und schönen Sachen in dein Leben.

Hast diesen Monat dein Quartalsziel erreicht?

Teile deine Erkenntnisse gerne in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} Wie du dein Business perfekt strukturierst, damit du dich nicht verzettelst und überforderst

Das heutige Thema ist ein Thema, das mich sehr lange begleitet hat, das mich sehr lange frustriert hat, und auch ein Thema, das mich selbst heute noch begleitet. Es ist ein Thema, wo ich mir und mein Team natürlich auch – also wo wir uns sehr oft überlegen: Wie können wir uns besser strukturieren? Wie können wir unsere Arbeitsabläufe effizienter gestalten? Wie können wir besser miteinander kommunizieren, damit wir das Ergebnis, auf das wir hinarbeiten, viel schneller und viel leichter erreichen?

Dieses Thema ist ein ganz wichtiges Thema für dich und auch für meine Community. Als ich damals 2016 den she-preneur insider club eröffnet und gefragt habe, was fehlt und was gewünscht wird, dann war die Antwort darauf meistens: „Ich brauche mehr Struktur.“ oder „Ich möchte strukturierter vorgehen.

In dieser Episode verrate ich dir deshalb, wie du dein Business und dich perfekt strukturierst, damit du dich nicht verzettelst und überforderst.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

In den letzten Beiträgen bzw. Podcastfolgen habe ich dir schon oft von der she-preneur S-sentials Methode erzählt und auch das heutige Thema fällt unter eine der Säulen dieser Methode. Und zwar gehört es zur Säule „Struktur“. Die she-preneur S-sentials Methode ist eine Methode, die ich in den letzten Monaten entwickelt habe, aus meinen Erfahrungen mit ganz vielen selbstständigen Frauen, mit denen ich gearbeitet habe, aber vor allem auch aus meinen eigenen Erfahrungen, aus meinem eigenen Weg. Ich habe geschaut, wie ich es hinkriege zur erfüllten Unternehmerin zu werden. Wie ich es schaffe die Überforderung loszuwerden und ein Business aufzubauen, das mir Freiheit und Fülle bringt und das mich auch wirklich voll und ganz erfüllt.

Das ist ein Thema, was für mich super wichtig ist und was ich unbedingt mit meinem Business auch erreichen wollte. Und daraufhin habe ich mich dann dieses Jahr hingesetzt und mir überlegt, was ich brauche, um das zu erreichen. Strategie alleine ist es nicht. Die Persönlichkeit spielt zum Beispiel auch eine ganz wichtige Rolle. Dass wir authentisch auftreten ist super wichtig, denn dann ziehen wir die Menschen an, die zu uns passen und die sich mit uns eben auch identifizieren können. Natürlich gehört auch das heutige Thema dazu und in der nächsten Episode werde ich dir dann das vierte und letzte S-sential vorstellen. Jetzt aber zurück zur Struktur.

Darum geht es also heute: Struktur, damit du dich nicht verzettelst, damit du dich nicht überfordert fühlst und damit du mit deinem Business schneller vorankommst.

[5:14] – Eine gute Struktur ist super wichtig für dein Business. Denn die meisten Selbstständigen, die ein eigenes Business aufbauen wollen, sind nach der ersten Motivation erstmal völlig frustriert. Wenn sie dann nämlich merken, was jetzt alles an To-Dos ansteht, sind sie sehr frustriert und wissen eben auch gar nicht, was sie als Erstes machen sollen. Es sind so viele Bereiche, um die wir uns kümmern müssen und die es eben braucht, um uns ein erfolgreiches Business aufzubauen: Wir brauchen eine Webseite, wir brauchen ein Branding, wir brauchen ein gutes Angebot, wir sollen E-Mails schreiben, wir sollen uns um Social Media kümmern, dann will ein Blogartikel geschrieben werden oder ein Video aufgenommen werden oder ein Podcast aufgenommen werden. Wir brauchen Fotos, wir müssen Social Media Beiträge schreiben, wir müssen uns um mehr Reichweite und Bekanntheit kümmern und so weiter und so weiter.

[6:16] – Die Liste hört gar nicht auf mit diesen ganzen Dingen, die wir eigentlich tun sollten. Und was die meisten machen? Die meisten, die nicht erfolgreich werden oder sind und sich immer noch überfordert fühlen, die fallen in blinden Aktionismus.

[6:49] – Es hilft nichts, wenn wir ein paar Mal etwas auf Facebook oder Instagram posten, oder wenn wir hier und da mal einen Blog-Artikel schreiben, oder wenn wir uns mit unserem Logo befassen oder sowas. Das meiste passiert eben völlig unstrukturiert. Die Aufgaben werden erledigt, ohne sich zu überlegen: Was steht denn eigentlich dahinter? Was muss ich denn eigentlich tun? Oder warum tue ich diese Aufgabe denn eigentlich? Was kann ich damit erreichen, wenn ich diese Aufgabe habe? Also was bringt es mir, wenn ich ein Logo habe? Auf welches Ziel zahlt das ein?

[7:31] – Die meisten sind dann irgendwann kurz vor dem Aufgeben und völlig frustriert und denken: „Ok, ich weiß nicht, was ich jetzt noch machen soll, um Umsatz zu generieren.“ Denn das ist es ja, was wir eigentlich brauchen, wenn wir mit unserem Business vorwärts kommen wollen. Wenn wir einen Impact haben möchten, dann brauchen wir Umsatz, denn ohne Umsatz – wenn wir für das, was wir tun, nicht bezahlt werden – dann können wir auch keinen Impact haben. Denn dann sitzen wir hinter unserem Schreibtisch und kümmern uns um Dinge, die uns nicht weiterbringen und die uns auch nicht dabei helfen, noch mehr Menschen zu erreichen.

[10:50] – Mein Team und ich haben sehr viel Zeit investiert, um mein Business, meine Aufgabenbereiche und natürlich auch die von meinem Team nochmal zu strukturieren, Dinge rauszustreichen, die nicht notwendig sind, und haben dadurch wirklich viel mehr Leichtigkeit in mein Business gebracht. Das sind übrigens auch Dinge, die wir in die she-preneur Academy mit eingebracht haben. Die she-preneur Academy, die jetzt Anfang Dezember offiziell an den Start geht, enthält alle meine Learnings aus den letzten Jahren. Alles, was wir in meinem Business tun, … wird in der she-preneur Academy verlinkt sein – mit Prozessen, mit Anleitungen, mit Video-Tutorials, als Blicke hinter die Kulissen und jede Menge coole Sachen, die dir dabei helfen sollen nicht nur mehr Umsatz zu machen, sondern eben auch viel strukturierter vorzugehen.

[12:36] – Ich werde dir jetzt erzählen, was du tun kannst, um mehr Struktur in dein Business zu bringen, um dich von der Überforderung, von der Frustration, von der Verzettelung zu retten. Starten wir mit dem ersten Schritt: Bei allen Dingen, die du tust, startest du am Ende (nicht am Anfang). Nicht bei „Ok, ich leg jetzt einfach mal los“, sondern du startest am Ende. Also bei deinen Zielen. Am Anfang ist das oft ein Umsatzziel, weil am Anfang ist es sehr wichtig, dass wir Umsatz generieren. Wenn wir keinen Umsatz haben, dann können wir halt von unserem Business nicht leben. Dann frustriert das alles, weil wir eben nichts zurückbekommen von dem, was wir in unser Business eben auch kostenfrei reinstecken. Von daher empfehle ich dir auf jeden Fall ein Umsatzziel zu setzen, aber auch ein Impactziel zu haben. Also wie viel Umsatz willst du generieren und welchen Impact möchtest du haben? … Deine Ziele sollten dabei unbedingt messbar sein, damit du auch weißt, ob du dein Ziel erreicht hast oder nicht.

[15:23] – Was wirklich ganz wichtig ist, ist, dass du dein Geschäftsziel kennst und das darfst du eben nicht aus den Augen verlieren. Also der allerwichtigste Schritt ist am Ende anzufangen und erst wenn du alles beiseite lässt, was nicht auf dein Ziel einzahlt, wirst du den direkten Weg zum Erfolg nehmen und dann auch in relativ kurzer Zeit erfolgreich sein. Das kann ich dir nur ans Herz legen, dich damit auseinanderzusetzen. Ich weiß, dass sich viele keine Ziele setzen wollen, aber wenn du dir keine Ziele setzen möchtest, dann dümpelst du vor dich herum. Wenn du zu denjenigen gehörst, die sich keine Ziele setzen, dann guck dir an, was du in den letzten Monaten oder in den letzten Jahren erreicht hast und schau dir an, ob das hilfreich war oder nicht hilfreich war. Und wenn es nicht hilfreich war, dann ist es notwendig da auch etwas zu verändern.

[16:27] – Schritt Nummer Zwei: Jetzt überlegst du dir, welche Maßnahmen nötig sind, um deine Ziele zu erreichen. Also für deine Umsatzziele, zum Beispiel, brauchst du ein Produkt bzw. ein Angebot. Du brauchst eine Verkaufsstrategie, mit der du dein Angebot so effektiv wie möglich verkaufst. … Es ist ganz wichtig, dass du dir das einmal überlegst und auch das machen die allermeisten nicht. Sie überlegen sich nicht, welche Maßnahmen nötig sind. Aber wenn du alle Maßnahmen so gestaltest, dass sie dich deinem Ziel näher bringen, baust du dir ein wirklich solides Gerüst für dein Business auf, das du später auch bei jedem neuen Produkt, wie ein Schnittmuster eigentlich, immer wieder nutzen kannst. Das ist nicht nur klar, sondern auch sehr effizient.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Wie du dein Business perfekt strukturierst

[18:33] – Schritt Nummer Drei: Nachdem dein Ziel und deine Maßnahmen sitzen, überlegst du dir, wie du die richtigen Menschen erreichst. Du weißt, was du erreichen möchtest, jetzt geht es darum, wie du es erreichst. Und dafür benötigst du, zum Beispiel, Content, mit dem deine Wunschkund:innen in Resonanz gehen. Bei der Contenterstellung ist ganz viel Struktur notwendig, damit du dich da auch nicht verzettelst und nicht die ganze Zeit das Gefühl hast, dass du nur Content erstellst. Wie kannst du es dir da leichter machen? Also bei mir gibt es zum Beispiel Vorlagen, es gibt Checklisten, es gibt festgelegte Abläufe oder Redaktionspläne, es gibt aber auch Content-Recycling, also wiederverwerteten Content von unterschiedlichen Plattformen. … Wir greifen auf Dinge zurück, die eben schon funktionieren. Wir haben Routinen und bei vielen Dinge, die wir immer wieder tun, wie zum Beispiel jede Woche diese Podcast-Episode aufzunehmen und zu veröffentlichen, steckt ein kompletter Prozess dahinter. Da steckt ein Ablauf dahinter, wir haben eine Checkliste mit Dingen, die erledigt werden müssen, um diese Episode zu veröffentlichen.

[20:55] – Schritt Nummer Vier: Wenn du denkst, Wiederholungen sind langweilig (und auch das höre ich ganz oft von meinen Kundinnen), dann muss ich widersprechen. Denn gerade in der Wiederholung liegt die Kraft und das weißt du doch eigentlich selbst. Wir lernen die Dinge nur, wenn wir sie wiederholen. Als wir noch klein waren und noch nicht laufen konnten, haben wir versucht aufzustehen und sind immer wieder hingefallen, haben dann aber weiter versucht aufzustehen und wurden immer besser. Wir konnten stehen … und irgendwann konnten wir dann laufen oder auch später Fahrrad fahren. All diese Dinge haben wir gelernt, weil wir sie wiederholt haben und genau so ist es auch im Business. Was ich immer wieder sie hier, und ich kann da nur den Kopf schütteln, ist, dass immer wieder etwas Neues gemacht wird. … Wir fangen aber, wenn wir neue Sachen entwickeln, immer wieder bei Null an und werden nie besser. Auf einer Skala von eins bis zehn fängst du immer bei Null an, du kommst nie zur Zehn. Und deswegen wird dein Launch auch nicht erfolgreich, deswegen dümpelst du mit deinem Business rum und kommst einfach nicht voran. In der Wiederholung liegt die Kraft. … Und dabei hilft dir zum Beispiel auch Kund:innenfeedback. So kannst du ohne viel Aufwand fine-tunen, wenn du dir Kund:innenfeedback einholst, und dann eben deine Kund:innen noch zufriedener machen. Außerdem wirst du selbst immer besser, je öfter du zum Beispiel auch deine Inhalte und deine Abläufe wiederholst. Das macht nämlich dein ganzes Messaging konsistent und du wirkst im Außen sehr strukturiert, was wiederum neue Kund:innen für dich begeistert. Also wenn deine Interessenten, wenn deine Community erkennt, wofür du stehst, dann kannst du auch mit viel mehr Leichtigkeit verkaufen oder, wo ich sehr oft gefragt werde, dann kannst du verkaufen, ohne zu verkaufen.

[23:25] – Schritt Nummer Fünf: Je detaillierter du alle Bereiche in deinem Business strukturierst, desto besser. Es ist hilfreich, wenn du die einzelnen Aufgabenbereiche sinnvoll gliederst. Ich habe hier noch ein Profitipp für dich: Lege dir ganz zu Beginn eine Muster-Struktur für deine Projektordner / deine Ablage an. Zum Beispiel haben wir Projektordner für den Podcast und da gibt es einen Musterordner und den duplizieren wir dann immer. Nehmen wir mal an du willst einen Launch machen, dann legst du einen Ordner für Grafiken an, einen für Texte, einen für die Promo, einen für die Technik, oder einen für die Sales Page. Diese Ordnungstruktur kannst du dann eben einfach für jedes weitere Projekt kopieren und das spart wahnsinnig viel Zeit und auch Nerven. Wenn du das wirklich immer wieder wiederholst, dann wird es für dich und auch für andere leichter sein.

[24:32] – Schritt Nummer Sechs: Auch Ablage und Dokumentation ist wichtig, damit hilfst du nicht nur dir selbst, dich nicht zu verzetteln, sondern eben auch anderen. Und das darfst du auch berücksichtigen, denn du wirst nicht immer alleine arbeiten, vielleicht hast du auch schon ein Team, das dich unterstützt. Wichtig ist daher, dass nicht nur du die Unterlagen findest, sondern auch deine Teammitglieder. Denn wenn du mit deinem Business wächst, wirst du definitiv noch Leute an Bord holen. Und noch professioneller ist es, wenn du zu allen Vorgängen eine kurze Dokumentation machst, also eine Anleitung, wie ein Vorgang ablaufen soll. Zum Beispiel: Was passiert, wenn eine E-Mail von einem Kunden / einer Kundin eingeht oder was passiert, wenn du ein Testimonial erhältst? Wenn du das auflistest, dann kannst du in der Zukunft Aufgaben viel leichter abgeben. Das sind Dinge, mit denen wir uns in diesem Jahr beschäftigt haben, und das hat mein Leben wirklich viel leichter und viel sexier gemacht. Also wenn du gründlich alles ablegst und dokumentierst, wird nicht nur das Onboarding für dein Team leichter, sondern auch jeder Arbeitsablauf wird viel schneller und du wirst das Gefühl haben, die Kontrolle zu haben.

[25:56] – Schritt Nummer Sieben: Diese Sache fällt vielen Selbstständigen schwer, vor allem uns Frauen, denn wir meinen oft, dass wir uns um alles selbst kümmern müssen. Doch für ein erfolgreiches Business ist es wirklich essentiell, dass du lernst, dass entweder nicht alles erledigt werden kann oder du bestimmte Aufgaben einfach delegieren musst, weil du merkst, du schaffst es nicht alles alleine. Und dazu musst du eben auch innerlich bereit sein Aufgaben abzugeben und darauf zu vertrauen bzw. anderen zu helfen, dass sie gut oder sogar besser als das, was du erledigen kannst, erlegt werden. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich dir sagen, erst als ich ein Team aufgebaut und Dinge abgegeben habe, die sich gut delegieren lassen und mich selbst auch viel Zeit gekostet und nicht zu meiner Kernkompetenz gehört haben, startete mein Business wirklich durch. Vorher saß ich da und habe jede Kleinigkeit gemacht – ich habe jede Veranstaltung angelegt, ich habe Grafiken für Facebook-Veranstaltungen erstellt, ich habe Videos im Mitgliederbereich eingestellt – all diese kleinen Aufgaben, die halt unheimlich viel Zeit fressen, die aber nicht zu meiner Kernkompetenz hören. … Auch wenn du es vielleicht so gelernt hast: Du musst nicht alles alleine machen und schaffen. Auch mir fällt es schwer, Dinge abzugeben, weil ich weiß, dass ich vieles auch gut kann. Es ist aber dennoch notwendig, weil ich nicht alles alleine schaffen kann. Wenn du gut abgeben kannst, wird dein Business leicht und sexy.

[27:49] – Schritt Nummer Acht: Die digitale Welt ist eine wahre Fundgrube für Tools, die dir das Business-Leben erleichtern. Es gibt so viele tolle Apps und Tools da draußen, gerade für Aufgaben, die sich wiederholen. Da kannst du zum Beispiel mit Wiedervorlagen arbeiten oder du kannst Apps nutzen, um Social Media Inhalte vorzubereiten und zu automatisieren. All diese Dinge, auch wenn sie Geld kosten, erleichtern deinen Alltag. Sie helfen dir dabei schneller zu arbeiten. Wir haben zum Beispiel auch die kostenpflichtige Version von Canva, ich glaube die kostet 10 oder 11 oder 12 Dollar im Monat, aber wir müssen nicht jedesmal unsere Farbe aus der Zwischenablage reinkopieren, sondern können sie speichern. Und diese 10 €, die wir im Monat investieren, die haben wir allemal wieder raus. Also diese Zeitersparnis, die wir durch Tools haben, die macht sich einfach bezahlbar. Und die Tools helfen dir wirklich dabei immer strukturiert zu bleiben, schneller zu arbeiten, effizienter zu arbeiten und auch den Überblick zu behalten.

Zusammenfassung: Wie du Struktur in deinen Business-Alltag bringst.

Also du siehst, es ist gar nicht so schwer dein Business zu strukturieren und dich eben nicht zu verzetteln und überfordert zu fühlen. Diese sehr coolen Schritte, die ich dir hier mitgegeben habe, sind notwendig und daher meine Bitte: Setze es um! Nimm dir Zeit. Die allermeisten werden sich nicht die Zeit nehmen und werden weiter vor sich hindümpeln. Aber wenn du zu denjenigen gehörst, die weiterkommen wollen, nimm dir Zeit und gehe diese einzelnen Schritte einfach mal durch.

  1. Schritt: Starte bei allen Dingen, die du tust, am Ende, also bei den Zielen. Setze dir ein Umsatzziel und setze dir ein Impactziel. Also wie viel Umsatz willst du generieren und welchen Impact möchtest du haben? Deine Ziele sollten dabei unbedingt messbar sein, damit du auch weißt, ob du dein Ziel erreicht hast oder nicht.
  2. Schritt: Überlege dir, welche Maßnahmen nötig sind, um deine Ziele zu erreichen. Wenn du alle Maßnahmen so gestaltest, dass sie dich deinem Ziel näher bringen, baust du dir ein solides Gerüst für dein Business auf und wenn du alles beiseite lässt, was nicht auf dein Ziel einzahlt, wirst du den direkten Weg zum Erfolg nehmen.
  3. Schritt: Überlege dir, wie du die richtigen Menschen erreichst. Dafür benötigst du, zum Beispiel, Content, mit dem deine Wunschkund:innen in Resonanz gehen. Bei der Contenterstellung ist ganz viel Struktur notwendig, damit du dich auch da nicht verzettelst (Vorlagen, Checklisten, festgelegte Abläufe, Redaktionspläne, Content-Recycling).
  4. Schritt: In der Wiederholung liegt die Kraft. Du lernst die Dinge nur, wenn du sie wiederholst. Außerdem wirst du selbst immer besser, je öfter du deine Inhalte und deine Abläufe wiederholst. Das macht wiederum dein ganzes Messaging konsistent und du wirkst im Außen sehr strukturiert, was wiederum neue Kund:innen für dich begeistert.
  5. Schritt: Je detaillierter du alle Bereiche in deinem Business strukturierst, desto besser. Es ist hilfreich, wenn du die einzelnen Aufgabenbereiche sinnvoll gliederst. Lege dir ganz zu Beginn eine Muster-Struktur für deine Projektordner / deine Ablage an. Diese Ordnerstruktur kannst du dann für jedes weitere Projekt kopieren und das spart Zeit.
  6. Schritt: Ablage und Dokumentation ist wichtig. Damit hilfst du nicht nur dir selbst, dich nicht zu verzetteln, sondern auch anderen. Schreibe zu allen Vorgängen eine kurze Dokumentation, wie ein Vorgang ablaufen soll, so kannst du in Zukunft Aufgaben leichter abgeben. Wenn du gründlich alles ablegst und dokumentierst, wird nicht nur das Onboarding für dein Team leichter, sondern auch jeder Arbeitsablauf wird viel schneller.
  7. Schritt: Lerne, dass du entweder nicht alles erledigen kannst oder dass du bestimmte Aufgaben delegieren musst. Du musst nicht alles alleine machen und schaffen. Du musst aber innerlich bereit sein Aufgaben abzugeben und darauf zu vertrauen, dass sie gut oder sogar besser als das, was du erledigen kannst, erlegt werden. 
  8. Schritt: Suche und nutze Tools, die dir das Business-Leben erleichtern. Es gibt so viele tolle Apps und Tools da draußen, gerade für Aufgaben, die sich wiederholen. All diese Dinge, auch wenn sie Geld kosten, erleichtern deinen Alltag. Tools helfen dir dabei immer strukturiert zu bleiben, schneller zu arbeiten, effizienter zu arbeiten und auch den Überblick zu behalten.

Eine gute Struktur ist übrigens nicht alles, was du für ein Business brauchst, das dir Freiheit, Fülle und Erfüllung bringt, denn die beste Struktur nützt uns nichts, wenn wir zum Beispiel nicht authentisch sind oder wenn wir uns im Social Media nicht zeigen oder wenn wir keine Strategie haben. Es sind immer mehrere Dinge, die zusammenspielen und die uns dann natürlich auch helfen, im Zusammenspiel mit unserem Business zu wachsen. Du hast jetzt das 3. S-sential kennengelernt und das nächste kommt in der nächsten Woche.

Zum Schluss habe ich dir hier nochmal ein Beispiel für dich mitgebracht: Für den Launch der neuen she-preneur Academy und auch für das Kick-off-Festival, das wir veranstalten, sind wir genau so vorgegangen. Also das ist unser Ziel für das vierte Quartal – der Launch der she-preneur Academy und auch das Kick-off-Festival jetzt im November. Und da habe ich mir die Frage gestellt, wie viele Menschen ich mit meinen Inhalten erreichen möchte. Wir bieten deshalb ein fünftägiges Boot-Camp an, indem wir dein unwiderstehliches Angebot erstellen.

Wenn du also noch kein Angebot hast, das so richtig unwiderstehlich ist, das dir von deinen Kund:innen aus den Händen gerissen wird, dann solltest du dich dafür auf jeden Fall anmelden! Wir erstellen in diesem kostenfreien Training dein unwiderstehliches Angebot, du wirst unterschiedliche Zutaten kennenlernen und lernen, wie du ein Angebot zusammensetzt oder wie ein Angebot auch aufgebaut ist, das wirklich überzeugt und wo deine Kundinnen und Kunden eben auch ganz leicht den Mehrwert erkennen können.

Welches Tool nutzt du, um Struktur in dein Business zu bringen?

Teile deine Erkenntnisse gerne in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} Du brauchst Ziele, wenn du ein erfüllendes und erfolgreiches Business haben willst

Mein Team und ich stecken gerade mitten in den Vorbereitungen für den Launch der she-preneur Academy und dem Kick-off-Festival dafür. Das Festival findet Mitte November statt, der Start der Academy ist dann ganz offiziell am 01.12.20. Im Rahmen des she-preneur Academy Kick-off-Festivals wird es ein fünftägiges Live-Training mit mir geben und zwar rund um das Thema „unwiderstehliche Angebote erstellen, die sich leicht verkaufen“ und wie du aus deinem Produkt ein heiße Semmel Angebot machen kannst. Also wenn du dich noch nicht angemeldet hast, dann mach das mal 😉 – denn es warten ganz viele Highlights auf dich: Wir lassen u.a. in die she-preneur Academy blicken, wir haben Gewinnspiele parat, wir haben ganz tolle Erfolgsstorys dabei, wir lassen Expert:innen aus meinem Netzwerk zu Wort kommen und es wird ein richtig cooles Event, ein Festival mit Mehrwert und der etwas anderen Art. Wir arbeiten gerade auf Hochtouren und haben allerhand zu tun, werden das aber bis zum Start des Kick-off-Festivals mit Sicherheit schaffen. Vielleicht nicht unbedingt alles, was wir uns vorgenommen haben, aber wir geben definitiv unser Bestes.

Warum erzähle ich dir das heute? Der Aufbau der neuen she-preneur Academy und auch das Kick-off-Festival sind unsere beiden Quartalsziele (über Quartalsziele habe ich übrigens schon einmal in Episode 007 mit dir gesprochen). Das ist das, was uns in unserem Business Orientierung gibt, was mir und meinem Team Orientierung gibt und uns dabei hilft, auch die richtigen Aufgaben, die richtigen Maßnahmen zu definieren und dann umzusetzen.

In dieser Episode erkläre ich dir deshalb, warum du dir unbedingt Ziele setzen solltest, wenn du ein erfüllendes und erfolgreiches Business haben willst.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Für den Aufbau der neuen she-preneur Academy und auch für das Kick-off-Festival haben wir uns Unterziele gesetzt. Wir haben uns zum Beispiel ein Impact-Ziel für das Kick-off-Festival gesetzt. Hier arbeiten wir darauf hin, dass wir mindestens 5000 Anmeldungen erreichen. Und wir haben uns außerdem ein Verkaufsziel für die she-preneur Academy gesetzt, wir wollen nämlich mindestens 133 ambitionierte Frauen mit dabei haben, die sich ein erfolgreiches, ein profitables und ein erfüllendes Business online aufbauen wollen.

In dieser Podcast-Episode geht es um Ziele und ich erkläre dir, warum du unbedingt Ziele brauchst, wenn du als Unternehmerin erfüllt und erfolgreich sein willst.

[4:20] – Das ist wirklich das, was uns zeigt, mit welchen Aufgaben wir uns beschäftigen und das sind Aufgaben, die nicht unbedingt alle innerhalb meiner Komfortzone sind – ganz im Gegenteil – und die auch teilweise nicht in der Komfortzone von meinem Team sind. Wir lernen viel Neues, wir besprechen Ideen. Wie können wir unser Ziel erreichen, welche Maßnahmen sind notwendig, wie schaffen wir es wirklich diese 5000 Menschen und mehr zu erreichen? Wie viele kommen über den Newsletter, wie viele kommen über den Podcast, zum Beispiel, wie viele kommen über Facebook Anzeigen, wie viele kommen über Kooperationspartner und Affiliates, etc.

[5:03] – Das hilft uns einfach dabei sehr fokussiert zu arbeiten, denn am Ende arbeiten ich und mein gesamtes Team auf diese beiden Zahlen hin, also auf ein Impact-Ziel und ein Verkaufsziel, und das ist sehr hilfreich. Wenn du das nicht hast, und das sehe ich immer wieder, dann verzetteln wir uns ganz oft in Aufgaben, die nicht relevant sind. Dann tun wir die Dinge, die uns leicht fallen, wie zum Beispiel Texte schreiben, wenn uns Texten leicht fällt oder Social Media Beiträge erstellen oder vielleicht auch Grafiken erstellen – je nachdem, was uns einfach leicht fällt. Aber wir arbeiten eben nicht darauf hin, dass wir mit unserem Business weiter wachsen, dass wir mit unserem Business auch Umsatz erzielen. Das ist aber unheimlich wichtig, wenn wir ein Business wirklich ernsthaft führen, bzw. wenn wir aus einem Hobby-Business auch ein richtiges Business machen wollen. Das ist ganz wichtig und das musst du auf jeden Fall sehr präsent haben.

[6:11] – Meine Ziele bestimmen mein Handeln und auch das Handeln meines Teams. Wir sprechen darüber jede Woche im Teammeeting und legen die Aufgaben fest, die uns unserem Ziel ein Stückchen näher bringen. Und wenn ich dieses Ziel nicht definiert hätte, dann würde jede:r irgendetwas anderes machen, dann würde jede:r das machen, worauf er/sie vielleicht gerade Lust hat oder auch gar nichts machen. Und so haben wir eben ganz konkrete Ziele, die uns dabei helfen unserem Ziel näher zu kommen.

[6:45] – Der Weg, den wir uns entscheiden zu gehen, um das Ziel zu erreichen, der bringt uns unserem Ziel näher. Also vielleicht bringt er uns nicht komplett dahin, aber er wird uns auf jeden Fall näher ans Ziel bringen. Und auf dem Weg zum Ziel haben wir unheimlich viele Learnings. Wir kommen auf neue Ideen. Wir lernen vielleicht auch tolle Menschen kennen. Wir lernen, was nicht funktioniert, wir lernen, was wir besser machen können.

[7:18] – Wir haben da so einen kleinen Spickzettel, den wir alle beschreiben, und da notieren wir uns zum Beispiel auch alles, was wir auf dem Weg zum Ziel lernen. Und diesen Zettel (das ist natürlich ein digitaler Zettel) beschreibe ich, aber auch mein Team, mit allen Learnings und wir besprechen das dann eben am Ende, sodass wir beim nächsten Mal ein höheres Ziel erreichen. Oder wenn wir unser Ziel nicht erreicht haben, dass wir dieses Ziel beim nächsten Mal auf jeden Fall erreichen bzw. übertreffen.

[8:49] – Ziele geben uns Orientierung.

[8:59] – Es ist vor allem auch okay dein Ziel nicht zu erreichen. Der Weg zum Ziel ist nämlich die viel spannendere Reise. Und je mehr du auf dem Weg zum Ziel lernst, desto schneller wirst du dein Business wirklich so richtig erfolgreich machen können. Du musst bereit sein auf dem Weg zum Ziel ganz viel zu lernen. Schreib dir diese Learnings am besten auf, sonst vergessen wir die ganz schnell wieder.

[9:29] – Erfolg ist eben nicht linear. Gerade im Online-Business haben wir ganz viele Möglichkeiten, da auch zu skalieren. Wenn du es richtig angehst, dann wächst dein Business auch wirklich überproportional.

[10:27] – Das Thema Ziele gehört zur zweiten der vier Säulen der she-preneur S-sentials-Methode, nämlich zur Strategie. Wenn du jetzt nicht mehr genau weißt, was die she-preneur S-sentials sind: Das ist eine Methode, die ich in diesem Jahr entwickelt habe, nach der ich mein Business aufgebaut habe. Also was ich am Ende für mich herausgefunden und dann in eine Methode umgewandelt habe und auch meinen Kundinnen zeige, wie sie die she-preneur S-sentials Methode für sich anwenden können. Nach der she-preneur S-sentials Methode baue ich auch aktuell die Inhalte für die Academy auf. Ich habe in einer der letzten Episoden auch schon über das erste S-sential und zwar Stil gesprochen, also höre dort gerne nochmal rein.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Wie wichtig konkret formulierte Ziele sind

[11:25] – Ziele sind so ein Ding. Wir alle wissen, im Grunde unseres Herzens ist es super sinnvoll sie zu haben – und doch setzen wir uns gerade im Business zu wenig Ziele und wurschteln stattdessen planlos vor uns hin. Das sehe ich bei meinen Kundinnen immer wieder. Wenn meine Kundinnen jetzt diese Podcast-Episode hören, dann werden einige nicken und andere werden sagen: „Ja, Tanja, ich freue mich über die gemeinsamen Planungssessions, die wir immer haben, denn die geben mir jede Menge Klarheit.“ Du weißt zum Beispiel, dass du einen Funnel brauchst oder eine E Mail Liste aufbauen solltest, dass es schlau wäre sich eine Community aufzubauen, dass man auf Social Media aktiv und sichtbar werden sollte, um Reichweite aufzubauen und so weiter. Da die unendlich vielen Dinge, die zu tun sind, die meisten Selbstständigen aber massiv überfordern, machen die meisten einfach ein bisschen hier und ein bisschen dort. Vielleicht posten sie in paar Mal auf Instagram und dann merken sie wieder, dass da irgendwie niemand bleibt, irgendwie niemand kommentiert. Und dann probieren sie es auf Facebook oder LinkedIn oder auf irgendwelchen anderen Kanälen und die meisten machen das ohne klares Ziel.

[13:15] – Manchmal legt man sich vielleicht ein Ziel fest, aber man überlegt sich halt nicht, was genau kann ich tun, um dieses Ziel zu erreichen. Das machen wirklich die wenigsten, das sehe ich immer wieder. Von daher kann ich es nur noch einmal wiederholen: Es ist so wichtig, sich ganz konkrete Ziele zu setzen und die dann auch zu verfolgen. Das muss nicht bis ins kleinste Detail sein. Aber du solltest wissen, worauf du deinen Fokus legst.

[14:36] – Das ziellose Herumeiern führt eigentlich immer dazu, dass wir im Schneckentempo vorankommen. Statt irgendwie vorzupreschen, jede Menge zu erreichen und schnelle Erfolge einzuheimsen, kommen wir im Schneckentempo voran. Die meisten beschweren sich dann darüber, weil sie mit ihrem Business einfach nicht genug Umsatz machen und davon nicht leben können. Es fühlt sich einfach alles zäh und mühsam an, statt zu fluppen, statt einfach zu sein, statt Spaß zu machen. Und das ist dann oft auch sehr demotivierend, weil sich keine nennenswerten Erfolge einstellen. Und weil die meisten dann wirklich frustriert sind, bringen sie noch weniger Energie auf, um ihr Business voranzutreiben. Im schlimmsten Fall, und das habe ich auch schon gesehen, geben sie ihr Business nach einiger Zeit auf.

[15:47] – Der Turbo ist wirklich, Ziele setzen und auf diese dann den Fokus richten. Wenn du erstmal erkennst, wie wichtig und grundlegend konkret formulierte Ziele für dein Business sind, hast du schon wirklich einen riesengroßen Schritt in Richtung Freiheit, Fülle und Erfüllung getan. Und weil du da ja hinwillst, solltest du dich schnellstmöglich mit diesem Thema befassen.

[16:14] – Setze dir also Ziele, denn die machen dein Businessleben leicht und sexy. Warum sind sie so wichtig? Das werde ich dir jetzt hier nochmal mit auf den Weg geben. Erstens: Ziele motivieren. Kennst du das vielleicht auch, wenn du lustlos den ganzen Tag im Pyjama verbummelst und nur einen Bruchteil von deiner To-do-Liste geschafft bekommst? Wenn du dagegen ein Ziel hast, wie zum Beispiel eine Deadline, bist du viel motivierter und kriegst mit Schwung und Energie in drei Stunden geschafft, wofür du sonst drei Tage brauchen würdest.

[17:12] – Zweitens: Wenn du Ziele im Leben hast, bekommt dein Handeln einen Sinn. Sicher stellst du dir auch oft die Sinnfrage „Wozu bist du hier?“, „Was ist deine Aufgabe?“, „Wie kannst du einen Beitrag leisten?“. Wenn du ein Ziel und eine Vision für dein Business hast, gibst du auf diese Frage eine Antwort und dein Leben fühlt sich nicht mehr leer an. … Es ist einfach total wichtig, und wenn du das für dich erkannt hast, dann wird es dir auch viel, viel leichter fallen.

[18:36] – Drittens: Ziele helfen dir den Fokus zu halten und Entscheidungen zu treffen. Auch das kennst du vielleicht – wenn du kein Ziel hast, springt deine Aufmerksamkeit einfach hin und her, dann hast du eine Riesenmasse von täglichen To-Dos, aber keine klare Linie. Wenn du dagegen auf ein Ziel hinarbeitest und deinen Zielplan richtig heruntergebrochen hast, zum Beispiel in realistische Tages- oder Wochenziele, kommt dein Fokus wie von selbst. Dann weißt du zu jedem Zeitpunkt genau, was gerade ansteht und warum das wichtig ist. Das hilft dir außerdem Entscheidungen leichter zu treffen, denn alles, was nicht auf dein Ziel einzahlt, das hat dann auch keine Priorität. Oder alles, was dich nicht einen großen Schritt, sondern vielleicht nur einen kleineren Schritt zu deinem Ziel bringt, wird halt von der Liste gestrichen, wenn die Zeit ausgeht.

[19:35] – Viertens: Ziele arbeiten im Unterbewusstsein. Ist dir vielleicht schon mal aufgefallen, dass, wenn du dir ein Ziel gesetzt hast, auf einmal lauter Dinge im Außen passieren, die zum Erreichen des Ziels beitragen? Manche nennen das das Gesetz der Anziehung. Da, wo du deine Energie hingibst, also auf dein Ziel, ziehst du automatisch Dinge an, die ebenfalls dazu beitragen. Auch du selbst handelst anders und zielstrebiger, weil das Ziel unterbewusst eben immer präsent ist. Das ist ganz, ganz wichtig. Du wirst viel schneller vorankommen, wenn du klare Ziele hast, die du verfolgst.

[20:15] – Und jetzt kommt einer meiner wichtigsten oder meine Lieblingspunkte: Ziele machen dich kreativer. Ziele spornen mich zum Beispiel auch total an. Stell dir mal vor, du bist auf Reisen und machst eine Tour durch die Wüste. Du hast ein Jeep, weil du in 14 Tagen eine bestimmte Oase erreichen willst, und auf einmal geht ein Teil am Auto kaputt. Jetzt wird dein Gehirn alle kreative Energie freisetzen, um eine improvisierte Lösung für das Problem zu finden. Vermutlich hat man deshalb damals auch den Trick mit der Strumpfhose als Ersatz für den gerissenen Keilriemen gefunden. Das Gleiche gilt im Business. Wenn ein Hindernis auftaucht, wirst du viel kreativer und erfinderischer damit umgehen, weil du eben ein klares Ziel vor Augen hast, während es dich ohne Ziel vielleicht entmutigt und zum Aufgeben veranlasst.

Zusammenfassung: Warum Ziele so wichtig sind.

Ich hoffe, ich konnte dir das Thema gut vermitteln, sodass du verstehst, was ich meine und du auch verstehst, warum du wirklich unbedingt Ziele in deinem Business brauchst, auf die du hinarbeitest. Und keine zehn Ziele, sondern wirklich nur zwei Ziele, ein Ziel vielleicht auch am Anfang im Quartal, damit wir darauf wirklich den Fokus legen können. Denn gerade am Anfang ist es eben wichtig, dass wir Umsatz generieren und dass wir Menschen erreichen, dass wir unsere Geschäftsidee, unser Angebot, validieren und optimieren können. Gerne möchte ich dir hier noch einmal zusammenfassen, warum Ziele so wichtig sind:

  1. Ziele motivieren. Wenn du ein Ziel hast, wie zum Beispiel eine Deadline, bist du viel motivierter und kriegst mit Schwung und Energie in kurzer Zeit geschafft, wofür du sonst viel länger brauchen würdest.
  2. Wenn du Ziele im Leben hast, bekommt dein Handeln einen Sinn. Wenn du ein Ziel und eine Vision für dein Business hast, gibst du auf die Sinnfrage eine Antwort und dein Business-Alltag fühlt sich nicht mehr leer an, es wird dir vieles fallen.
  3. Ziele helfen dir den Fokus zu halten und Entscheidungen zu treffen. Wenn du auf ein Ziel hinarbeitest und deinen Zielplan richtig heruntergebrochen hast, zum Beispiel in realistische Tages- oder Wochenziele, kommt dein Fokus wie von selbst. Dann weißt du zu jedem Zeitpunkt genau, was gerade ansteht und warum das wichtig ist.
  4. Ziele arbeiten im Unterbewusstsein. Wenn du dir ein Ziel gesetzt hast, passieren auf einmal lauter Dinge im Außen, die zum Erreichen des Ziels beitragen – das Gesetz der Anziehung. Da, wo du deine Energie hingibst, also auf dein Ziel, ziehst du automatisch Dinge an, die ebenfalls dazu beitragen. Auch du selbst handelst anders und zielstrebiger, weil das Ziel unterbewusst immer präsent ist.
  5. Ziele machen dich kreativer. Wenn ein Hindernis auftaucht, wirst du viel kreativer und erfinderischer damit umgehen, weil du eben ein klares Ziel vor Augen hast, während es dich ohne Ziel vielleicht entmutigt und zum Aufgeben veranlasst.

Nun weißt du, warum es so wichtig ist, sich Ziele zu setzen. Natürlich gehört zu einem Business, das dich erfüllt und frei macht, noch einiges mehr, denn indem du dir Ziele setzt, kommt zwar eine sehr starke Umsetzungsenergie in dein Business, doch ohne durchdachte Strategie und ohne deinen persönlichen Stil zu entwickeln, ziehst du nicht automatisch deine Wunschkund:innen an und erzielst Verkäufe. Auch ein unwiderstehliches Angebot und kluge Systeme fehlen noch, mit denen du dein Business so skalieren kannst, dass du weniger arbeitest, mehr verdienst und eben einen Beitrag leisten kannst. Damit dein Business brummt, brauchst du also eine starke Marke oder eine starke Personenmarke, eine klare Strategie und effiziente Strukturen.

Wenn du mehr darüber erfahren willst, dann solltest du dich definitiv für das she-preneur Academy Kick-off-Festival anmelden. Das Ganze findet im November statt und das Training wird wirklich großartig. Wir erarbeiten nämlich nicht nur dein unwiderstehliches Angebot, sondern ich werde dir auch die she-preneur S-sentials Methode vorstellen und du wirst die Möglichkeit haben, in die she-preneur Academy reinzustöbern. Ich werde dir zeigen, wie du dein Business wirklich am smartesten aufbaust und auch wie du Ziele überhaupt richtig setzt, damit sie dich wirklich motivieren und ins Tun bringen.

Trage dich gerne auch in meinen Newsletter ein, denn da halten wir dich in den nächsten Wochen auf dem Laufenden. Wir haben eine kleine Mini-Challenge vorbereitet und es warten ein paar coole Aktionen auf dich.

Was ist dein großes Hauptziel, das dich bei jeder Quartalsplanung begleitet?

Teile deine Erkenntnisse gerne in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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{Podcast} So erreichst du deine Ziele in der zweiten Jahreshälfte

Es ist kaum zu glauben, dass die ersten 6 Monate des Jahres schon wieder vorbei sind! Für mich ist diese Zeit mal wieder rasend schnell vergangen – geht es dir genauso? Gerade jetzt ist es deshalb total wichtig, dass wir uns bewusst Zeit nehmen und kurz einen Schritt zurückgehen, um dann mit Fokus und Struktur die kommenden 6 Monate des Jahres erfolgreich zu meistern.

Schließlich wollen wir dieses Jahr zu unser bisher erfolgreichstes machen. Oder?

In dieser Episode machen wir einen Halbjahresrückblick und planen zusammen deine zweite Jahreshälfte. Ich helfe dir zu reflektieren, wie es bei dir in den vergangenen Monaten tatsächlich lief, wir holen deine Ziele wieder vor’s Auge und erstellen einen Plan für die restlichen 6 Monate des Jahres.

Auch wenn du deine bisher gesetzten Ziele schon erreicht hast, ist es sinnvoll dir Zeit für einen kleinen Rückblick zu nehmen, dein Ziel für die kommenden Monate noch einmal zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Denn Selbstreflexion ist ein wesentlicher Schlüsselfaktor für den Erfolg deines Business. Nur wenn du dir ausreichend Zeit zum Reflektieren nimmst, kannst du Schwachpunkte erkennen und dein Business und dich zukünftig besser aufstellen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Ich reflektiere regelmäßig und plane auch regelmäßig. Ich mache eine Jahresplanung, ich mache eine Quartalsplanung und ich mache auch eine Halbjahresplanung – ein Teil davon ist immer auch die Reflexion. Ich schaue mir dann an: Was lief gut? Was lief nicht so gut? Was können wir zukünftig anders machen? Was hat mich davon abgehalten das Ziel zu erreichen?

Reflexion ist ein kontinuierlicher Pfad der Weiterentwicklung. Er kostet dich nichts, außer Zeit, und bringt dich unheimlich weit voran. Zur Reflexion gehört auch die Planung. Denn, was bringt es dir, wenn du deine Erkenntnisse aus der Reflexion nicht anwendest. Also überlege dir, was du zukünftig anders oder besser machen möchtest, um deine Ziele zu erreichen. Nur so kannst du dich und dein Business wirklich Schritt für Schritt optimieren.

[5:56] – Reflektiere. Wie lief das Jahr bisher für dich? Lerne aus den vergangenen Ergebnissen und wende das Gelernte für deine zukünftigen Erfolge an und lass das, was nicht funktioniert hat, hinter dir. Frage 1: Was hast du in diesem Jahr schon alles erreicht? Schreib dir alles auf, was dir einfällt. Schreib dir nicht nur die großen Erfolge oder Fortschritte auf, sondern vor allem auch die kleinen.

[6:34] – Was hast du getan, um diese Dinge zu erreichen? Was war notwendig? Wie musstest du sein? Was wolltest du erreichen, hast es aber nicht geschafft? Nimm dir an dieser Stelle vielleicht auch noch einmal deine Jahresplanung zur Hand und schaue, was du erreichen wolltest, es aber noch nicht geschafft hast. Warum hast du es nicht geschafft, was hat dich ausgebremst? Auch hier kannst du einfach die Ergebnisse eintragen. Was hat dich davon abgehalten, diese Ziele, diese Ergebnisse, die du erreichen wolltest, auch tatsächlich zu erreichen?

[7:25] – Als nächstes ist es Zeit, deine 3 größten Erfolge des ersten Halbjahres zu definieren. Gab es etwas, was besonders gut funktioniert hat, wenn du an diese 3 Erfolge denkst? Warum gehören diese 3 Erfolge zu deinen größten Erfolgen? Schreib dir diese Erfolge einmal auf.

[7:57] – Worin bestanden deine größten Enttäuschungen und / oder Herausforderungen? Lass ruhig alles raus, was dir einfällt, und werde dir bewusst, was es war.

[8:45] – Wie sah dein Business bisher in Zahlen aus? Wie hoch war dein Umsatz im ersten Halbjahr? Wie hoch waren deine Ausgaben im ersten Halbjahr? Wie hoch war dein Gewinn im ersten Halbjahr?

[9:39] – Wenn du eine Jahresplanung gemacht hast, dann hole sie dir jetzt noch einmal hervor und schau dir an, was du erreichen wolltest. Nimm die Jahresplanung auch als Grundlage für den zweiten Teil, in dem wir uns mit deinen Zielen für die zweite Jahreshälfte beschäftigen. Wie soll dein Business am Jahresende aussehen? Was willst du bis dahin noch erreicht haben? Nimm dir Zeit dafür und schreib es dir auf. Hol dir vor Augen, wo du am Ende stehen möchtest. Vielleicht schreibst du dir auch auf, wie genau du dich am Jahresende fühlen möchtest und an was du fest machst, dass du deine Ziele auch erreicht hast.

[10:34] – Wie viel Umsatz möchtest du in diesem Jahr noch generieren? Wie viel Kunden brauchst du, um dein Umsatzziel zu erreichen?

Tanja Lenke she-preneur Selbstreflexion Jahresplanung Ziele erreichen

[10:49] – Wo stehst du mit deinen Marketing-Kanälen heute? Wohin willst du? Wie viele Besucher, Seitenaufrufe, Fans, Follower oder Abonnenten hast du heute? Und da kannst du dir einmal deine wichtigsten Kanäle aufschreiben, die Anzahl von heute (also wie viele Follower, Fans oder Seitenaufrufe du hast) und was dein Ziel ist. Und dann berechnest du dir die Differenz, damit du weißt, was du in den kommenden Monaten noch erreichen möchtest und dir auch einen Plan erstellen kannst, wie du dieses Ziel erreichen kannst.

[11:32] – Dann beschäftigen wir uns mit der Umsetzung. Denn diese Ziele, die du definiert hast, die müssen natürlich auch erreicht werden. Wir können sie nur erreichen, wenn wir den ersten Schritt und dann den nächsten Schritt in Richtung Umsetzung gehen. Wir erstellen jetzt einen Aktionsplan: Welche Ziele / Projekte möchtest du dieses Jahr noch erreichen bzw. abschließen? Bevor du jetzt das Ziel notierst, frage dich, inwieweit es dir dabei hilft, deine eben genannten Ziele für dieses Jahr zu erreichen. Wenn dir dieses Ziel oder Projekt in diesem Jahr keinen Umsatz, keine neuen Kunden und keinen Zuwachs für deine Marketing-Kanäle bringt, dann denke noch einmal darüber nach, ob dieses Ziel oder Projekt sinnvoll ist.

[12:57] – Also schreib dir einmal auf, was dein Ziel ist und welche Projekte du umsetzen musst, um dieses Ziel zu erreichen … Überlege auch, welche Aufgaben erledigt werden müssen, um dieses Ziel oder dieses Projekt umzusetzen. Und am besten setzt dir auch direkt die Timings, also bis wann müssen diese Aufgaben erledigt sein.

[14:15] – Was musst du tun, um diese Ziele oder Projekte zu erreichen? Breche die einzelnen Ziele oder Projekte in einzelne Aufgabenschritte herunter, dadurch wird es dir leichter fallen, das Ziel auch zu erreichen. Denn du brauchst einfach kleine Teilaufgaben, um dein Ziel eben leichter zu erreichen.

[16:47] – Kannst du die Ziele oder Projekte alleine umsetzen? Musst du dir dafür vielleicht neues Wissen aneignen? Brauchst du irgendwelche Kurse? Dazu mach dir einmal Gedanken, ob du das alles alleine erreichen kannst und ob du dir neues Wissen aneignen musst. Und die nächste Frage ist: Für welche Aufgaben brauchst du Unterstützung, wer könnte dir helfen? Also brauchst du eine:n Experten:in, brauchst du die Unterstützung von einer virtuelle Assistentin oder von einem virtuellen Assistenten?

[17:39] – Und dann erstellst du dir eine Monatsübersicht, mit Juli, August, September, Oktober, November, Dezember, und in diese Monatsübersicht trägst du dir deine Ziele und die Arbeitsschritte je Monat ein. Konzentriere dich dabei auch auf das Wesentliche. Was sind Meilensteine, die du erreichen möchtest?

Ich habe dir, als Unterstützung für deinen Halbjahresrückblick und die zukünftige Planung, ein kostenpflichtiges Workbook erstellt. Dieses Workbook gehen wir in dieser Episode gemeinsam durch – wenn du die Durcharbeitung dieser Folge also lieber mit Hilfe eines Workbook machen möchtest, dann hole es dir gerne. Die Mitarbeit und Planung funktioniert aber auch einfach mit Zettel und Stift.

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg beim Beantworten der Fragen dieser Episode. Teile deine Ergebnisse auch gerne in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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Woran du erkennst, welche Aufgaben wirklich wichtig sind.

Ein Beitrag, der sich ganz gezielt mit folgenden Schlagwörtern definieren lässt: Produktivität, Zielsetzung und Fokussierung. Das Problem ist nämlich: Viele Selbstständige kommen mit ihrem Business nicht voran. Sie verschwenden Zeit, weil sie sich nicht mit den richtigen Dingen beschäftigen, aber dennoch ständig busy sind.

Selbst und ständig zu arbeiten geht auf Dauer nicht gut, wenn man sich keine Ruhephasen gönnt und den Fokus nicht auf das Wesentliche legt. Umso wichtiger ist es, dass wir effizient arbeiten – uns also mit den richtigen Dingen beschäftigen, um ein Ziel zu erreichen.

Effizient arbeiten bedeutet, dass wir gezielt arbeiten und nur die Sachen angehen, die uns und unser Business vorantreiben. Denn nur dann sehen wir Erfolge. Und der Erfolg, egal ob als positives Feedback, als Umsatzsteigerung, als Zielerreichung, ist die Motivation und der Antrieb für unser Tun und Handeln.

Wenn du dich jetzt fragst, wie du das denn überhaupt schaffen sollst, dann habe ich ein kleines Zauberwort für dich:

FOKUS!

Sich fokussieren und eben auf das Wesentliche konzentrieren, sich nicht zu verzetteln, das ist der Erfolgsschlüssel. Wenn du dich fokussierst, richtest du dich auf ein bestimmtes Ziel aus und das mit all deiner Kraft und Energie.

 

Wie du dich fokussierst und sofort mehr in weniger Zeit schaffst.

 

1. Zielsetzung.

Was ist dein Ziel?

Definiere dir ein großes, langfristiges Ziel. Eines, das du wirklich erreichen willst und kannst. Behalte es im Auge und richte all deine Aufgaben darauf aus. Das kann ein Umsatzziel sein oder die Gewinnung eines bestimmten Kunden. Oder das Erreichen vollkommener Unabhängigkeit in Bezug auf deine Selbstständigkeit. Oder mehr Reichweite für deinen Blog, dein Business. Der Vielfalt sind da keine Grenzen gesetzt.

Mein persönliches Ziel ist es, dass der she-preneur insider club weiter wächst. Ich möchte neue Mitglieder gewinnen und den Mitgliederbereich bekannter machen. Das erreiche ich durch Gastartikel, Blogbeiträge, Kooperationen oder Webinare – und darauf richte ich meine To-Dos aus.

 

2. Definiere deinen Fokus.

Das bedeutet nichts anderes, als das du definierst, mit welchen Aufgaben du dich diese Woche beschäftigst, die dich deinem langfristigen Ziel ein Stück näher bringen.

Ich empfehle dabei sich am Tag nur eine einzige Fokusaufgabe herauszusuchen. Was nicht bedeutet, dass ich nicht Kundentermine wahrnehme oder keine E-Mails beantworte. Das findet natürlich zusätzlich statt und gehört zur Selbstständigkeit einfach dazu. Zusätzlich habe ich für diesen Tag aber auch meine eine große Fokusaufgabe im Kopf, die es umzusetzen gilt.

Bedenke dabei: Ist diese Aufgabe wirklich hilfreich beim Erreichen deines großen, langfristigen Ziels? Wenn ja, super! Wenn nein, dann solltest du die Aufgabe noch einmal überdenken.

 

3. Arbeitsphasen.

Plane feste Arbeitsphasen für deine Fokusaufgabe ein. Wann hast du heute Zeit, um dich mit der Aufgabe zu beschäftigen? Das kann 1 Stunde sein, es können aber auch 2 oder mehr Stunden eingeplant werden. Je nachdem wie viel Zeit du hast oder wie lange deine Fokusaufgabe benötigt.

Arbeite dabei JEDEN Tag ein kleines Stück an einer Fokusaufgabe, denn dann hast du immer das Gefühl, dass du auch vorwärts kommst. Ich persönlich trage mir die Zeiten in meinen Kalender ein, um sie so für andere Aufgaben zu blockieren.

 

4. KEIN Multitasking.

Keine Ablenkung, kein Multitasking. Punkt. Bedeutet also, dass du alle Störfaktoren – E-Mails, Facebook, Telefon – ausschaltest. Arbeite konzentriert an dieser einen Aufgabe, erst danach beschäftigst du dich wieder mit den alltäglichen Dingen.

Wenn du mit deiner Fokusaufgabe fertig bist, dann gönne dir eine Pause bei Kaffee oder Kuchen, wahlweise auch einen entspannten Spaziergang. Eine kleine Wertschätzung für Körper und Seele und eine Belohnung für die getane Arbeit.

Zum Schluss habe ich noch einen Buchtipp für dich: The One Thing: Die überraschend einfache Wahrheit über außergewöhnlichen Erfolg* von Gary Keller und Jay Papasan. Darin geht es um genau das Thema, um die Konzentration und Fokussierung auf die eine Sache, die dich deinem Ziel ein Stück näher bringt.

 

Verrate mir doch in den Kommentaren: Bist du mit deiner Produktivität zufrieden?

 

Alles liebe,

Deine Tanja


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