Woran du erkennst, welche Aufgaben wirklich wichtig sind

Ein Beitrag, der sich ganz gezielt mit folgenden Schlagwörtern definieren lässt: Produktivität, Zielsetzung und Fokussierung. Das Problem ist nämlich: Viele Selbstständige kommen mit ihrem Business nicht voran. Sie verschwenden Zeit, weil sie sich nicht mit den richtigen Dingen beschäftigen, aber dennoch ständig busy sind.

Selbst und ständig zu arbeiten geht auf Dauer nicht gut, wenn man sich keine Ruhephasen gönnt und den Fokus nicht auf das Wesentliche legt. Umso wichtiger ist es, dass wir effizient arbeiten – uns also mit den richtigen Dingen beschäftigen, um ein Ziel zu erreichen.

Effizient arbeiten bedeutet, dass wir gezielt arbeiten und nur die Sachen angehen, die uns und unser Business vorantreiben. Denn nur dann sehen wir Erfolge. Und der Erfolg, egal ob als positives Feedback, als Umsatzsteigerung, als Zielerreichung, ist die Motivation und der Antrieb für unser Tun und Handeln.

Wenn du dich jetzt fragst, wie du das denn überhaupt schaffen sollst, dann habe ich ein kleines Zauberwort für dich: FOKUS! Sich fokussieren und eben auf das Wesentliche konzentrieren, sich nicht zu verzetteln, das ist der Erfolgsschlüssel. Wenn du dich fokussierst, richtest du dich auf ein bestimmtes Ziel aus und das mit all deiner Kraft und Energie.

Wie du dich fokussierst und sofort mehr in weniger Zeit schaffst.

1. Zielsetzung.

Was ist dein Ziel?

Definiere dir ein großes, langfristiges Ziel. Eines, das du wirklich erreichen willst und kannst. Behalte es im Auge und richte all deine Aufgaben darauf aus. Das kann ein Umsatzziel sein oder die Gewinnung eines bestimmten Kunden. Oder das Erreichen vollkommener Unabhängigkeit in Bezug auf deine Selbstständigkeit. Oder mehr Reichweite für deinen Blog, dein Business. Der Vielfalt sind da keine Grenzen gesetzt.

Mein persönliches Ziel ist es, dass der she-preneur insider club weiter wächst. Ich möchte neue Mitglieder gewinnen und den Mitgliederbereich bekannter machen. Das erreiche ich durch Gastartikel, Blogbeiträge, Kooperationen oder Webinare – und darauf richte ich meine To-Dos aus.

2. Definiere deinen Fokus.

Das bedeutet nichts anderes, als das du definierst, mit welchen Aufgaben du dich diese Woche beschäftigst, die dich deinem langfristigen Ziel ein Stück näher bringen.

Ich empfehle dabei sich am Tag nur eine einzige Fokusaufgabe herauszusuchen. Was nicht bedeutet, dass ich nicht Kundentermine wahrnehme oder keine E-Mails beantworte. Das findet natürlich zusätzlich statt und gehört zur Selbstständigkeit einfach dazu. Zusätzlich habe ich für diesen Tag aber auch meine eine große Fokusaufgabe im Kopf, die es umzusetzen gilt.

Bedenke dabei: Ist diese Aufgabe wirklich hilfreich beim Erreichen deines großen, langfristigen Ziels? Wenn ja, super! Wenn nein, dann solltest du die Aufgabe noch einmal überdenken.

3. Arbeitsphasen.

Plane feste Arbeitsphasen für deine Fokusaufgabe ein. Wann hast du heute Zeit, um dich mit der Aufgabe zu beschäftigen? Das kann 1 Stunde sein, es können aber auch 2 oder mehr Stunden eingeplant werden. Je nachdem wie viel Zeit du hast oder wie lange deine Fokusaufgabe benötigt.

Arbeite dabei JEDEN Tag ein kleines Stück an einer Fokusaufgabe, denn dann hast du immer das Gefühl, dass du auch vorwärts kommst. Ich persönlich trage mir die Zeiten in meinen Kalender ein, um sie so für andere Aufgaben zu blockieren.

4. KEIN Multitasking.

Keine Ablenkung, kein Multitasking. Punkt. Bedeutet also, dass du alle Störfaktoren – E-Mails, Facebook, Telefon – ausschaltest. Arbeite konzentriert an dieser einen Aufgabe, erst danach beschäftigst du dich wieder mit den alltäglichen Dingen.

Wenn du mit deiner Fokusaufgabe fertig bist, dann gönne dir eine Pause bei Kaffee oder Kuchen, wahlweise auch einen entspannten Spaziergang. Eine kleine Wertschätzung für Körper und Seele und eine Belohnung für die getane Arbeit.

Zum Schluss habe ich noch einen Buchtipp für dich: The One Thing: Die überraschend einfache Wahrheit über außergewöhnlichen Erfolg* von Gary Keller und Jay Papasan. Darin geht es um genau das Thema, um die Konzentration und Fokussierung auf die eine Sache, die dich deinem Ziel ein Stück näher bringt.

Verrate mir doch in den Kommentaren: Bist du mit deiner Produktivität zufrieden?

Alles liebe, Deine Tanja

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

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Wie du ein Vision Board erstellst – Eine Anleitung für deine Zielecollage 

Ich bin ein großer Vision Board beziehungsweise Dream Board Fan. Auf deutsch werden sie auch Zielecollage genannt. Vielleicht hast du davon schon einmal gehört?

In 2008 bin ich das erste Mal auf Zielecollagen aufmerksam geworden. Damals lebte ich in Kanada und eine Freundin von mir hat zum Jahresende hin an ihrem Vision Board gearbeitet. Sie visualisierte dort ihre Ziele und Träume. Ich fand das absolut inspirierend und entdeckte dieses Tool für mich, für meine Träume und Ziele. Ich hatte schon immer große Pläne und viele Wünsche und sie auf Papier zu bringen, fühlte sich grandios an. Denn so konnte davon nichts mehr verloren gehen.

Hast du schon ein Vision Board?

Falls nein, dann lies unbedingt weiter und gönne dir danach eine kleine kreative Auszeit, um an deinem Vision Board zu basteln. Denn damit visualisierst du deine Ziele und Träume, damit du dich so oft wie möglich mit ihnen verbinden kannst. Am besten jeden Tag, um sie nicht aus den Augen zu verlieren. Denn wie sagt man doch so schön: „Aus den Augen, aus dem Sinn.“ – so ist das auch mit deinen Zielen. 😉

 

Warum sollte ich ein Vision Board erstellen?

Selbstständig zu sein ist nicht einfach. Beschreiben wir die Selbstständigkeit mal als hektisch, chaotisch, nervenaufreibend, spannend, inspirierend und bereichernd. Eine wahre Achterbahn der Gefühle. Um ein positives Mindset zu bewahren und um auf Kurs zu bleiben, ist es wichtig, dass wir uns an unsere Ziele erinnern. Täglich, wöchentlich, monatlich. Nach dem Aufstehen, vor dem Zubettgehen. Nicht nur im Kopf, sondern visuell erlebbar an einem bestimmten Ort in unserer Wohnung. Damit unsere Träume uns nicht verlorengehen.

 

Vision Boards funktionieren!

Ja, sie funktionieren, sehr gut sogar, und das sage ich aus eigener Erfahrung.

Durch Visualisierungen erreichen wir unsere Ziele einfacher und schneller, dein Unterbewusstsein unterstützt dich dabei bei der Zielerreichung.

Im Vergleich zum letzten Jahr bin ich meinen Zielen wieder ein Stückchen näher gekommen. Einige meiner Träume auf der Collage konnte ich realisieren, wie z.B. ein Urlaub in Südkorea und ein Kurztrip nach Portugal. Mein Vision Board erinnert mich außerdem daran gesund zu essen, Sport zu treiben, Spaß zu haben und die Natur zu genießen.

Vision Boards funktionieren, weil es dich immer wieder an deine Ziele erinnert und dich auf Spur bringt, wenn du es dir anschaust. Träume groß, werde kreativ und verbinde dich mit deinen Wünschen und Visionen.

 

So erstellst du dein Vision Board.

1. Utensilien besorgen

Besorge dir eine Pinnwand oder Pappe sowie Reiszwecken oder Kleber. Außerdem brauchst du Stifte, Papier und, nach Wahl, Dinge wie bunte Deko-Klebebänder, um deinem Vision Board noch das gewisse Extra zu geben.

 

2. Ziele und Träume notieren

Erlaube dir groß zu träumen und schreibe dir all deine Ziele  auf, die du auf deinem Vision Board visualisieren möchtest. Alles ist erlaubt und keine Vision ist zu groß!

Notiere dir deine Träume für alle Lebensbereiche: Beruf, Gesundheit, Freunde & Familie, Geld, Beziehungen, Spaß & Hobbies, Persönliches Wachstum, … . Dem persönlichen Wachstum sind keine Grenzen gesetzt.

 

3. Bilder suchen bzw. Grafiken erstellen

Suche alte Zeitschriften und Magazine zusammen, durchforste sie nach Bildern, die deine Träume repräsentieren, und schneide sie aus. Du kannst auch Fotos und Grafiken im Internet suchen, Wörter oder Zahlen mit Hilfe von canva.com aufhübschen und danach ausdrucken. All die vielen Bilder klebst du dann auf dein Visionboard.

 

4. Affirmationen, Schlagwörter und Zitate auswählen

Füge aussagekräftige Wörter, Affirmationen oder Zitate hinzu, die dir Mut machen und helfen, deine Ziele und Träume zu verfolgen. Auf meinem Vision Board findest du z.B. die Wörter „Mut“, „Vertrauen“ und „Authentizität“. Schlagwörter, die mich dabei unterstützen meine Ziele zu verfolgen und nicht vom Weg abzukommen.

 

5. Vision Board prominent aufhängen

Wenn du dein Vision Board fertig hast, ist es an der Zeit, es an einem prominenten Ort zu platzieren. Bei mir hängt es über meinem Schreibtisch und ich kann es mehrere Male am Tag betrachten und mir klar machen, wofür sich der ganze Aufwand lohnt.

PS.: Wenn du viel unterwegs bist, dann solltest du dir auch eine digitale Version erstellen. Entweder als Grafik, die du als Desktop-Hintergrund nutzt, oder als Pinterest- oder Trello-Board. Wichtig ist nur, dass du es dir zur täglichen Routine machst, dir dein Vision Board anzusehen.

 

Aktualisierung deines Vision Boards.

Mein Vision Board aktualisiere ich mindestens 1x pro Jahr. Entweder kommen Dinge hinzu oder sie werden geändert. Dinge, die ich in mein Leben holen möchte, die es zu erleben oder zu erreichen gilt.

 

Ich wünsche dir viel Spaß bei der Gestaltung deines Vision Boards. Erzähle mir gern in den Kommentaren, welche Erfahrungen du mit Vision Boards gemacht hast oder ob ich dich inspirieren konnte, deines zu erstellen.

Alles Liebe,

Deine Tanja

 

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10 Tipps, für weniger Einsamkeit im Home-Office

Home-Office – Fluch oder Segen?


Ich liebe es, von zu Hause zu arbeiten. Das war aber nicht immer so.

Schon seit 2009 arbeite ich im Home-Office. Zunächst als Angestellte im internationalen Team und heute als Unternehmerin. Am Anfang gefiel mir die Möglichkeit von zu Hause zu arbeiten total gut. Das änderte sich aber schnell denn so ganz ohne Kollegen fühlte ich mich an manchen Tagen echt einsam. Dazu kam, dass mein Chef sich in meinem Markt nicht auskannte und sich voll und ganz auf mich verliess. Ich hatte viele Freiheiten aber auch niemanden, mit dem ich mich über Ideen austauschen konnte. Oft arbeitete ich vor mich hin, war abgelenkt und unmotiviert und sass (vor lauter schlechtem Gewissen) länger als notwendig vorm Computer. Zudem war ich neu in der Stadt und nach 10 Jahren leben und arbeiten im Ausland, musste ich mich erst wieder zurechtfinden.

So oder so ähnlich geht es vielen im Home-Office.

Dank meiner steigenden Unzufriedenheit suchte ich nach Wegen raus aus der Misere.

 

Isolation im Home-Office – ein nicht zu unterschätzendes Thema


Als Selbstständige werden wir oft beneidet, weil wir die Möglichkeit haben, von zu Hause zu arbeiten. Sicherlich wurde dir ähnliches schon von Menschen aus deinem Freundes- oder Bekanntenkreis gesagt. Das Arbeiten aus dem Home-Office hat aber auch seine Schattenseiten, die wir nicht unterschätzen sollten. Auf der einen Seite bedeutet Arbeiten im Home-Office Freiheit, anderseits aber auch Einsamkeit.

Menschen sind soziale Wesen und Einsamkeit macht krank. Nicht umsonst wird Isolation als harte Strafe eingesetzt. Denken wir mal an Isolationshaft oder Hausarrest.  Wir selbstständige setzten uns dieser Isolation oft selbst aus, wenn auch unbewusst. Jeder von uns braucht soziale Kontakte und einen regelmässigen Austausch mit anderen Person, auch außerhalb der eigenen Familie. Egal ob extrovertierte oder introvertierte Menschen. Die einen brauchen mehr, die anderen weniger. Wichtig ist es, die persönliche Balance zwischen sozialen Kontakten und Produktivität zu finden.

 

Strategien gegen Einsamkeit im Home-Office


Auch wer, wie ich, gerne im Home-Office arbeitet und sich nicht unbedingt einsam fühlt, sollte sich regelmässig mit Gleichgesinnten austauschen und ab und zu auch den Arbeitsort wechseln. Wir Selbstständige haben ganz andere Herausforderungen und irgendwann kann und will unsere Familie oder unsere Freunde nicht mehr ständig über unsere Selbstständigkeit und den Herausforderungen und Fragen, die uns beschäftigen, hören. Und das ist auch ok so. Sie sind oft sowieso nicht die Menschen, die uns mit unserer Selbstständigkeit weiterbringen können.

 

Strategie #1: Miete dich in einem Coworking-Space ein


Coworking-Spaces sind die ideale Alternative zum Büro. In den größeren Städten gibt es mittlerweile viele verschiedene Möglichkeiten und tolle Konzepte. Coworking-Spaces mit Kinderbetreuung, Yoga oder inspirierenden Community-Events sind keine Seltenheit mehr. Wer gern regelmässig Menschen um sich hat oder zu Hause nicht gut arbeiten kann, der ist in einem Coworking-Space gut aufgehoben.

 

Strategie #2: Schliesse dich einer virtuellen Coworking-Community an


Virtuelle Coworking-Communities sind eine tolle Möglichkeit, sich einer Gruppe Gleichgesinnter anzuschliessen. Der Austausch mit Menschen, die ähnliche Ziele verfolgen wie wir selbst ist extrem wichtig und unterstützt außerdem dabei die eigenen Ziele schneller zu erreichen.

Mein Memberbereich, der she-preneur insider club bietet dir mehr als eine virtuelle Coworking-Community. Du findest hier echte Business-Freundinnen, Austausch, Feedback und Support sowie Zugang und Coaching-Input von mir. Mehr über den she-preneur insider club erfährst du hier.

Strategie #3: Arbeite in einem Café oder in der Bibliothek


Für ein bisschen Abwechslung im Arbeitsalltag und um unter Menschen zu kommen, kannst du deinen Arbeitsplatz auch ab und zu mal in ein Café oder eine Bibliothek verlagern. An einem anderen Ort ist man oft produktiver, weil man keine anderen Aufgaben findet, die noch erledigt werden müssen, wie z.B. Wäsche waschen oder aufräumen.

 

Strategie #4: Schließ dich einer Gruppe Gleichgesinnter an


Ob Erfolgsteams, Mastermind-Gruppen oder Gruppen, in denen man auf Menschen trifft, die in einem ähnlichen Bereich arbeiten, wie z.B. Schreibgruppen bleibt dir überlassen. Der Austausch mit Gleichgesinnten ist gold wert und bereichernd. Aus diesem Grund lege ich im she-preneur insider club so viel Wert auf regelmässige online Termine, in denen sich die Frauen live und mit Video austauschen können.

 

Strategie #5: Geh auf Meet-ups und Netzwerkveranstaltungen


Hier in Berlin finden regelmässige Meet-ups und andere Netzwerkveranstaltungen für Selbstständige oder auch für selbstständige Frauen statt. Außerdem gibt es jede Menge Veranstaltungen für unterschiedliche Interessensbereiche, wie z.B. Social Media, Fotografie oder Kunst. Auf Facebook oder Eventbrite kannst du dich über Veranstaltungen in deiner Nähe informieren. Und wenn du nichts in deiner Nähe findest, dann nimm es einfach selbst in die Hand und organisiere eins. Das habe ich auch gemacht. Seit Sommer 2016 findet in Berlin jeden Monat ein she-preneur meet-up statt. Die Treffen sind wundervoll inspirierend und ich bin jedes Mal wieder überwältigt, wie schön und entspannt diese Treffen sind. Wenn du in Berlin bist, dann komm doch mal vorbei. Infos dazu findest du rechtzeitig auf meiner Facebook-Fanpage. Folge mir! 

 

Strategie #6: Besuche Seminare, Weiterbildungen und Messen


Auf Seminaren, Weiterbildungen und Messen kannst du nicht nur deinen eigenen Horizont erweitern, sondern auch Menschen treffen, die ähnlich ticken wie du und sich mit ähnlichen Themen beschäftigen wie du. Es sind Termine, an denen du aus deinem Home-Office kommst, Termine auf die du dich freuen kannst und die für Abwechslung in deinem Arbeitsalltag als Soloselbstständige sorgen. Jedes Jahr besuche ich mehrere Seminare und Weiterbildungen und auch ein paar Messen. Dieses Jahr triffst du mich z.B. im Oktober auf der Karrieremesse herCAREER in München. Vielleicht sehen wir uns ja? Am 11. Oktober wird es ein she-preneur meet-up in München geben. Alle Infos dazu findest du auf meiner Facebook-Fanpage.

 

Stratgie #7: Geh raus

Pausen sind wichtig! Zum Glück habe ich zwei Hunde, mit denen ich 3x täglich raus muss. Morgens zum wach werden, nachmittags auf einen entspannten Spaziergang im Grünen und abends zum Abschalten. Natürlich geht das auch ohne Hunde aber der innere Schweinehund dann noch viel größer. Versuche so oft wie möglich am Tag vor die Tür zu gehen. Sei es zum Einkaufen auf einem Markt, für einen kurzen oder langen Spaziergang allein oder mit Freunden. So ein Spaziergang wirkt Wunder. Probier es aus.

 

Strategie #8: Pflege und knüpfe soziale Kontakte


Die Wichtigkeit von sozialen Kontakten solltest du nicht unterschätzen. Triff dich regelmässig mit Freunden und nutze Möglichkeiten, neue Kontakte zu knüpfen. Vieles funktioniert virtuell sehr gut, Freunde im echten Leben zu treffen ist aber unschlagbar. Trage deine Verabredungen in deinen Kalender ein und nehme sie als Pflichttermin wahr. 

 

Strategie #9: Geh zum Sport


Beim Sport kommst du auf andere Gedanken und lädst deine Batterien wieder auf. Ich bin Teil einer Sportgruppe und wir treffen uns regelmässig im Park zum Trainieren, unter Anleitung versteht sich. Sonst wäre es nur halb so erfolgreich für mich. Ich brauche einen Trainer, der aufpasst, dass ich nicht schummele und alles gebe. Dementsprechend fühlt es sich dann die Tage danach an aber es ist mega gut. Und nette Menschen sind auch dabei. Als Selbstständige hast du außerdem die Möglichkeit zu verschiedenen Zeiten zum Sport zu gehen. Diese Flexibilität solltest du ausnutzen 🙂

 

Strategie #10: Engagiere dich in Vereinen


Eine schöne und sinnstiftende Möglichkeit, ist das ehrenamtliche Engagement in Vereinen. Du tust etwas gutes und kümmerst dich gleichzeitig um deine sozialen Kontakte und sorgst für Abwechslung in deinem Alltag.

Nutze die Freiheit, die dir die Selbstständigkeit bietet und finde das richtige Mass an Home-Office/Produktivität und Austausch. Es muss dir gut tun. 

Für jeden von uns gibt es Möglichkeiten gegen isoliertes arbeiten. Sicherlich war auch der ein der andere Tipps für dich mit dabei, der für weniger Einsamkeit und mehr Abwechslung im Home-Office sorgt.

Welche Tipps hast du noch? Verrate sie mir in den Kommentaren.

 

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Warum du dich einer Mastermind-Gruppe anschließen solltest

Teil einer Mastermind-Gruppe zu werden, war eine der besten Entscheidungen, seit dem Schritt in die Selbstständigkeit. Davor war ich viel zu sehr auf mich allein gestellt. Tauschte mich nur wenig aus und stellte mich den meisten Herausforderungen selbst und so wie ich es für gut und richtig hielt. Egal ob schwierige Kunden oder Feedback auf Strategien, die ich entwickelte. Ich merkte gar nicht, wie sehr mir der Austausch mit anderen fehlte, bis ich mich einer Mastermind-Gruppe anschloss


Melde dich jetzt für meine virtuelle Mastermind-Session an. Am 22. Juni um 20 Uhr. Gratis! 

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Was ist eine Mastermind-Gruppe?

Das Mastermind-Konzept kommt aus den USA. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts erzählte Napoleon Hill in seinem Buch „Think and Grow Rich“ (Denke nach und werde reich) von Mastermind-Gruppen.

Kurz gesagt ist eine Mastermind-Gruppe eine kleine Gruppe gleichgesinnter, die sich regelmässig dabei unterstützen Ihre Ziele zu erreichen. In Deutschland werden Mastermind-Gruppen oft auch als Erfolgsteam bezeichnet oder übersetzt.

So richtig verbreitet hat sich das Mastermind-Konzept hier in Deutschland noch nicht. Viele Selbstständige und (Online)-Unternehmer sind Teil einer oder mehrerer Mastermind-Gruppen und möchten diesen wertvollen Austausch mit Gleichgesinnten nicht mehr missen.

 

Warum soll ich mich einer Mastermind-Gruppe anschliessen?

Das Leben von (Solo)-Selbstständigen kann sehr einsam, frustrierend und eintönig sein. Zu Beginn der Selbstständigkeit haben wir große Ziele, die wir erreichen wollen. Mit dem Start der Selbstständigkeit merkt man schnell, dass es doch gar nicht so einfach ist, diese großen Ziele zu erreichen. Es ist gar nicht so leicht Kunden zu gewinnen und Geld zu verdienen. Wo finde ich Kunden oder auch wie finde ich Kunden, ist eine Frage, die sich viele Selbstständige stellen. Je verschwommener der Weg zur Zielerreichung wird, desto schwerer fällt es, die ursprünglichen Ziele zu verfolgen. Die anfängliche Motivation lässt schnell nach und viele Selbstständige fühlen sich allein, überfordert und verwirrt.

 

Der Austausch mit Gleichgesinnten ist wertvoll

Auch mir ging es in den ersten Jahren meiner Selbstständigkeit genauso. Mein Büro war mein Home Office oder das Büro meiner Kunden. Je nachdem, ob ich einen Termin vor Ort hatte. Außerdem war ich viel unterwegs. Auf Messen, um Kunden zu akquirieren, auf dem Weg zu (potentiellen) Kundengesprächen und Meetings. Mit anderen Selbstständigen tauschte ich mich nicht aus.

Ehrlich gesagt kannte ich kaum jemanden, der ebenfalls selbstständig war.

Oft sehnte ich mich nach mehr Austausch mit anderen selbstständigen Frauen. Netzwerktreffen mied ich größtenteils. Ein paarmal versuchte ich es und gab dann auf. Für mich waren diese Treffen immer zu steif, zu langweilig und konservativ.

 

Mit dem Start von she-preneur.de änderte sich vieles

Ich rief ins Leben was mir fehlte und gründete im ersten Schritt die she-preneur Community als Facebook-Gruppe im Juni 2016. Nicht nur ich wollte mich mit  selbstständigen Frauen austauschen. Anderen selbstständigen Frauen wollte ich ebenfalls diese Möglichkeit geben und ihnen dafür eine Plattform bieten.

Die she-preneur Community bezeichne ich als eine „mastermindartige“ Gruppe. Hier tauschen sich selbstständige Frauen und solche die es noch werden wollen offen aus, erhalten Antworten auf ihre Fragen, erzählen von ihrem Herausforderungen und Rückschlägen und feiern ihre Erfolge. Die Möglichkeit sich mit Gleichgesinnten offen auszutauschen wird sehr geschätzt. Der Austausch ist aber eher unverbindlich und sporadisch.

Anders ist es bei echten Mastermind-Gruppen

Die Mitglieder einer Mastermind-Gruppe treffen sich regelmäßig in der selben Konstellation – virtuell oder persönlich. Sie nehmen den Austausch mit den anderen Teilnehmern ernst und sehen die Treffen als verpflichtenden und wichtigen Termin, der nur in Ausnahmesituationen abgesagt wird. Seit November 2016 bin ich Teil einer Mastermind-Gruppe. Zu Beginn eines jeden Treffens tauschen wir uns über unsere Erfolge aus. Im Anschluss hat jedes Mastermind-Mitglied Zeit über aktuelle Herausforderungen zu sprechen. Die anderen hören zu und geben ehrliches und konstruktives Feedback. Am Ende werden die nächsten Ziele fürs eigene Business definiert und kommuniziert. Wir treffen uns alle zwei Wochen. Der Termin steht fest im Kalender.

Der regelmäßige Austausch mit den anderen Gruppenmitgliedern hilft beim Dranbleiben und verfolgen der eigenen Ziele und fördert zudem die Motivation. Mitglieder einer Mastermind-Gruppe fördern und fordern sich gegenseitig.

 

Es gibt auch organisierte Mastermind-Gruppen

Oft ist es einfacher, sich einer organisierten Mastermind-Gruppe anzuschließen. Diese Gruppen sind kostenpflichtig und noch verbindlicher. Sie laufen meist über einen bestimmten Zeitraum. Es gibt einen Organisator und Moderator, der die jeweiligen Termine koordiniert und moderiert.

Im April 2017 habe ich ein Mastermind + Coaching Gruppe gegründet, die ich drei Monate lang begleite. Die nächste Gruppe startet im Juli 2017. Wenn du daran Interesse hast, dann kannst du dich hier vorab registrieren. Du erhältst dann eine E-Mail von mir, sobald ich die genauen Eckdaten habe.

Außerdem biete ich im she-preneur insider club jeden Monat eine virtuelle Mastermind-Session an, in der sich die Frauen aus dem she-preneur insider club virtuell per Videokonferenz in Kleingruppen von vier bis sechs Personen austauschen können.

 


Eine gratis Mastermind-Session findet am 22. Juni 2017 um 20 Uhr statt. Wenn du mit dabei sein möchtest, dann kannst du dich hier anmelden.


Schließ auch du dich einer Mastermind-Gruppe an und nutze die Möglichkeit, dich mit anderen selbstständigen Frauen zu vernetzten und regelmässig auszutauschen.

Bist du schon Teil einer Mastermind-Gruppe? Welche Erfahrung hast du gemacht und welche Tipps hast du? 

Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Alles liebe,

Deine Tanja
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11 Gründe, die dich am Erfolg deiner Selbstständigkeit hindern

Du bist selbstständig und hast dir von deinem neuen Leben mehr Freiheit, Selbstbestimmtheit und Zufriedenheit erwartet? Du liebst deinen Job und wünschst dir eine erfolgreiche und sorglose Selbstständigkeit. Die Höhen und Tiefen der Selbstständigkeit bereiten dir Sorgen, du hast zu wenig Aufträge, zu wenige Kunden und bist beunruhigt, weil zum Monatsende eine Menge Rechnungen bezahlt werden müssen. 

Was ist es, dass uns am Erfolg hindert? Warum fällt es Selbstständigen oft schwer eine erfolgreiche Selbstständigkeit aufzubauen?

Soviel vorab: Wir stehen uns selbst im Weg. Wir selbst blockieren unseren eigenen Erfolg. Bei mir war es lange Zeit auch so, bis ich so einiges in meinem Leben änderte. Und dann lief es.

Meine eigenen Muster erkannte ich schnell bei anderen Menschen wieder. Die Zusammenarbeit mit Selbstständigen zeigte mir weitere Gründe auf, die den Erfolg einer tollen Geschäftsidee behinderten. In diesem Artikel findest du eine Zusammenfassung meiner Erkenntnisse. In den einen oder anderen Punkt findest du dich bestimmt wieder.

 

1. Du hast die wichtige Planungsphase übersprungen

Immer wieder stelle ich mit Erstaunen fest, dass die Grundbausteine für eine erfolgreiche Selbstständigkeit fehlen. Ist das bei dir auch so? Hast du eine klare Positionierung? Was unterscheidet dich von ähnlichen Anbietern? Also was ist dein USP oder auch Alleinstellungsmerkmal genannt? Wie lauten deine  strategischen (langfristigen) und deine operativen (kurzfristigen)  Ziele? Antworten auf diese Fragen sind grundlegend, denn sie geben dir die grobe Richtung vor und verhindern, dass du ziellos umher irrst.

Im she-preneur INSIDER-Club bekommst du fundierte Informationen und Hilfestellungen um die Grundbausteine deiner Selbstständigkeit zu erarbeiten. Sie sind das Fundament für deinen Erfolg und Grundlage deiner weiteren Planung. Sei am 1. Oktober 2016 dabei und profitiere als eine der Ersten vom Club. Melde dich jetzt für den Newsletter an, damit du den Start nicht verpasst.

 

2. Du hast keine konkreten, detaillierten Ziele

Wie du eben schon gelesen hast, gehören Ziele zu den Grundbausteinen einer erfolgreichen Selbstständigkeit. Die großen Ziele geben dir Orientierung. Du brauchst aber auch kleine Ziele, damit du jeden Tag genau weißt, was als nächstes zu tun ist. Du vermeidest dadurch das Gefühl der Überforderung und prokrastinierst weniger. Deine Ziele sollten messbar und erreichbar sein. Ich selbst arbeite mit „smarten“ Tages,- Wochen- und Etappenzielen. Mehr zum Thema Zielsetzung und Zielerreichung findest du in diesem Artikel. Du wirst sehen, dass es sich mit smarten Zielen viel besser und motivierter arbeiten lässt.

In meiner geschlossenen Facebook-Gruppe habe ich einen Zielsetzungstag eingeführt. Jeden Sonntag teilen die Gruppenmitglieder ihre Wochenziele mitd en anderen Mitgliedern und mir. Denn ohne Ziele keine Erfolge. Und weil das Erfolge feiern so schön ist, berichten die Gruppenmitglieder freitags von ihren Erfolgen und wir feiern diese gemeinsam. Wenn du nach mehr Orientierung, Abwechslung und Austausch in deiner Selbstständigkeit suchst, dann komm hier in meine Gruppe.

 

3. Du vergleichst dich mit anderen

Wir Menschen haben eine doofe Angewohnheit: Wir vergleichen uns oft mit anderen. Wir schauen auf andere erfolgreiche Menschen und solche, die eine besondere Kompetenz, viel Wissen oder sonst etwas haben, was uns noch fehlt, um erfolgreich selbstständig, zufrieden oder glücklich zu sein (zumindest glauben wir das). Das Problem? In unserer Wahrnehmung scheiden wir im Vergleich mit erfolgreichen Menschen immer schlechter ab. Das macht uns unzufrieden und bremst uns aus.

Vergleiche dich und dein Business nicht mit anderen! Du bist einzigartig und hast alles was du brauchst, um erfolgreich zu sein – nämlich DICH! Konzentriere dich auf das Hier und Jetzt, denn nur dann kannst du deiner Traumselbstständigkeit ein Stück näher kommen. Und damit du dir dessen auch bewusst wirst, vergleiche deinen heutigen Tag mit gestern. Dann siehst du deine Fortschritte sofort und das motiviert und macht stolz.

 

4. Du wartest auf den „richtigen Zeitpunkt“

Welcher Zeitpunkt ist schon richtig? Eine Frage auf die du sicherlich keine Antwort hast, denn den richtigen Zeitpunkt wird es nie geben.  Am besten legst du los, sobald die erste Version steht und optimierst dann weiter. Nur wenn du jetzt startest wirst du merken, was noch alles zu erledigen ist. Auch wenn es in deinen Augen noch nicht perfekt ist, denn perfekt wird es nie geben. Du wirst immer etwas finden, was du noch verbessern kannst. Und das ist auch normal. Höre also auf, auf den richtigen Zeitpunkt zu warten.

Ich selbst schmeiße mich gern „ins kalte Wasser“ und bin immer wieder erstaunt, wie viel doch möglich ist. Hab Mut, sei positiv und versuch es. Du wirst sehen, dass du es schaffen wirst.

 

5. Du bist nicht sichtbar

Deine Zielgruppe weiß nicht, dass es dich gibt. Du hast Aufträge von Kunden, die dir über Freunde, Bekannte und Familie weiterempfohlen wurden. Aber wo trifft man dich sonst? Wo kann deine Zielgruppe dich finden? Über welche Kanäle kommunizierst du mit potentiellen Kunden? Hast du überhaupt eine Marketing-Strategie? Es gibt viele Möglichkeiten, um dich und dein Unternehmen sichtbar zu machen und eine Beziehung zwischen dir und deiner Zielgruppe aufzubauen. (Ja, auch ohne viel Geld auszugeben!)

 

6. Du erwartest sofortige, positive Ergebnisse

Du startest eine Marketing-Aktion aber der Erfolg bleibt aus und du bist enttäuscht. Die Ergebnisse der Aktion hattest du dir ganz anders ausgemalt. Du hakst die Idee als nicht funktionierend ab. Das ist ein Fehler! Probiere es stattdessen noch weitere Male in abgeänderter Form.  Viele erfolgreiche Unternehmer haben ihren Weg durch stetiges testen und optimieren gefunden. Das siehst du nur nicht, denn es passiert im Hintergrund. Wenn du einmal eine Anzeige auf Facebook schaltest und du sagst „es hat nicht funktioniert“, dann machst du etwas falsch. Wenn du deine Zielgruppe gut kennst, sie auf Facebook findest und richtig segmentierst, dann können Anzeigen auf Facebook sehr gut funktionieren. Aber ein gutes Ergebnis wirst du nur durch stetiges testen und optimieren finden. Genauso ist es auf einer Messe. Wenn du zum ersten Mal auf einer Messe ausstellst, dann wirst du merken, dass es fürs nächste Mal noch Verbesserungspotenzial gibt. Und das ist gut so. Wenn alles immer gut funktionieren würde, dann wäre es langweilig.

 

7. Du bist zu günstig

Insbesondere selbstständige Frauen verkaufen sich viel zu oft unter Wert. Sie kalkulieren ihre Preise zu knapp und günstig. Sie bieten unprofitable Sonderpreise an, weil der Kunde ein Bekannter oder ein Freund von einem Freund ist. Das geht so nicht! Deine Selbstständigkeit ist dein Beruf. Es geht um deine Existenz. Mit deinen Einnahmen musst du die Kosten und deinen Lebensunterhalt bezahlen. Sei dir deines Wertes, deiner Kosten und den Preisen deines Wettbewerbs bewusst und optimiere deine Preise entsprechend. Berücksichtige auch deine Auslastung, Krankheits- und Urlaubstage. Wenn du Sonderpreise anbieten möchtest, dann schaue vorher, wieviel Rabatt „drin“ ist, ohne dass du einen Verlust machst.

 

8. Du bist nicht flexibel genug

Du fixierst dich auf deine ursprüngliche Idee und passt dein Angebot nicht an. Die Kundenanforderungen ändern sich über die Zeit und wenn du weiter erfolgreich sein möchtest, dann musst du dein Angebot entsprechend deiner Zielgruppe  anpassen. Schau dir deine Marketingaktivitäten an. Welche funktionieren gut, welche nicht so gut? Welche Alternativen gibt es? Probiere neue Methoden und Kanäle und versteife dich nicht auf das was du schon immer getan hast.

 

9. Du lässt dich leicht ablenken

Insbesondere dann, wenn wir keinen genauen Plan vor Augen haben, lassen wir uns von anderen Dingen ablenken und vergeuden unsere Zeit im Internet und mit anderen unwichtigen Dingen. Stichwort: Prokrastination. Setze dir Ziele, fokussiere dich und belohne dich für erreichte Ziele. Vielleicht suchst du dir auch eine Gleichgesinnte mit der du dich regelmässig über deine Ziele und deine Erfolge austauschst? Man nennt diese Person auch Accountability Partner, also jemanden dem du im weitesten Sinne des Wortes Rechenschaft ablegst. Es ist einfacher am Ball zu bleiben, wenn man sich gegenseitig „kontrolliert“. Wer will schon gern zugeben, dass die gesteckten Ziele nicht erreicht wurden? Sei ehrlich zu dir und suche die für dich passende Lösung.

 

10. Du umgibst dich nicht mit den richtigen Leuten

Es ist unglaublich wichtig Zeit mit Menschen zu verbringen, die dich im Leben vorantreiben. Das sind Menschen, die ähnliche Ziele haben wie du selbst. Suche dir Menschen, die dich positiv beeinflussen. Menschen, die schon erreicht haben, was du erreichen möchtest. Und ganz wichtig, meide Menschen, die einen negativen Einfluss auf dich und dein Wohlbefinden haben, denn sie ziehen dich runter und halten dich vom Erfolg ab. Sie werden dir sagen, dass du das alles niemals schaffen wirst. Halte besser Ausschau nach Gleichgesinnten. Es gibt so viele Möglichkeiten sich zu vernetzten, auch wenn es nur digital ist. Starte jetzt und schliess dich meiner geschlossenen Facebook-Gruppe an und treffe dort viele gleichgesinnte Frauen. Du kannst dich in der Gruppe motivieren und inspirieren lassen, deine Fragen stellen und anderen Frauen weiter helfen, die vielleicht noch nicht so weit sind wie du. Gemeinsam sind wir stärker und eine isolierte Selbstständigkeit zu leben, macht keinen Spaß. Stimmt, oder?

 

11. Du sparst an den falschen Stellen

Du kannst dir keine Unternehmensberatung leisten? Du hast kein Geld für Marketing? Die Investition in professionelle Unterstützung kann dein Business von heute auf morgen verändern. Du kannst Fehler vermeiden und kommst schneller und sicherer auf die Erfolgsspur. Deine Umsatzziele erreichst du ohne große Umwege. Wenn du den Mut zur Selbstständigkeit hattest, dann solltest du auch den Mut haben, dir zeigen zu lassen, wie es geht.

Der Aufbau einer erfolgreichen Selbstständigkeit ist harte Arbeit. Aus diesem Grund geben auch so viele Menschen wieder auf. Aber du kannst es schaffen und so schwer ist es nicht, wenn man es richtig angeht 🙂

 

INSIDER-Tipp

Wenn du mit deiner Selbstständigkeit die Erfolgsspur noch nicht gefunden hast, dann schaue dir unbedingt den she-preneur INSIDER-Club an. Die Eröffnung ist am 1. Oktober 2016. In den ersten Monaten wird es um die Grundlagen und die Planungsphase deiner Selbstständigkeit gehen. Du hast hier die Möglichkeit, dein Business unter die Lupe zu nehmen, Optimierungen vorzunehmen, deinen Marketingplan zu entwickeln und vieles mehr. Im she-preneur INSIDER-Club bereite ich dich auf ein erfolgreiches Jahr 2017 vor! Weitere Infos bekommst du in den nächsten Tagen per E-Mail, melde dich hier dafür an.

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In welchen Punkten hast du dich wieder erkannt? Verrate es mir in den Kommentaren.

Alles Liebe,
Deine Tanja

Schluss mit dem Gefühl der Überforderung

 

Kennst du es auch, das erdrückende Gefühl der Überforderung? Du fühlst dich nicht einfach nur gestresst, sondern wie gelähmt und weißt nicht, was der nächste Schritt ist? Deine Ziele verschwimmen und scheinen unerreichbar? Du sitzt stundenlang vor deinem Computer, suchst und suchst und suchst.  Nach der Lösung, dem nächsten Schritt, nach irgendetwas was dir hilft den richtigen Weg zu finden?

Wenn du dich hier wiederfindest, dann solltest du weiterlesen, denn: Es gibt eine Lösung!

In letzter Zeit höre ich den Satz „Ich fühle mich überfordert“ immer öfter. Sicherlich auch, weil ich mich in den letzten Monaten sehr viel intensiver mit Gründerinnen und selbstständigen Frauen beschäftigt habe, als ich das vorher getan habe. Seit dem offiziellen Start von she-preneur im April 2016 habe ich viele gründungsinteressierte und selbstständige Frauen kennen gelernt und mich mit ihnen über ihre Pläne, Ziele und Herausforderungen unterhalten. Eines haben viele von ihnen gemeinsam: Sie stecken voller Energie, haben große Pläne, konkrete Ziele und viele Ideen im Kopf. Und dann kommt die Überforderung. Eine der größten Herausforderungen der Selbstständigkeit.

 

„Ich habe so viel zu tun.“

„Ich habe zu wenig Zeit.“

„Ich finde nicht das was ich brauche.“

„Ich weiß nicht, wie ich es angehen soll.“

„Ich muss noch besser werden.“

 

Kommt dir das bekannt vor? 

Auch mir geht es ab und zu noch so. Manchmal denke ich, meine Ziele sind zu ambitioniert und nicht erreichbar. Ich denke, dass ich noch besser werden muss. Ich habe so viele Aufgaben auf meiner Trello-Liste, die täglich mehr werden. Denn Tag für Tag kommen nicht nur neue Aufgaben sondern auch Ideen hinzu. Ich sitze vor meinem Laptop und denke: „Wann soll ich das nur alles schaffen?“ An solchen Tagen weiß ich nicht, wo ich anfangen soll. Glücklicherweise gibt es diese Tage nur noch sehr selten und heute weiß ich auch, was ich an einem solchen Tag tun muss: Mich fokussieren!

 

Schluss mit der Überforderung: Gehe einen Schritt zurück

Um vorwärts zu kommen ist es manchmal notwendig einen Schritt zurück zu gehen. Und genau das solltest du tun, wenn das Gefühl der Überforderung bei dir auftaucht. Vermeide es dieses Gefühl aufzuschieben, denn wenn du prokrastinierst fühlst du dich später meist noch schlechter. Besser ist es der Frage nachzugehen „Woher kommt das Gefühl der Überforderung und wie kann ich es lösen?“

 

 1. Lege eine Pause ein und organisiere dich neu

Anstatt dich zum (ziellosen) Weiterarbeiten zu motivieren ist es effektiver erstmal aufzuhören. Auch wenn sich das in dem Moment nicht richtig anfühlt, weil du ja eigentlich viel zu viel zu tun hast. (Meist tun wir in Momenten der Überforderung eh nichts anderes als unsere Zeit im Internet zu verschwenden). Also leg eine kurze Pause ein und organisiere dich neu.

Leg dein Handy weg. Schließe Facebook und alle anderen Seiten, die dich ablenken könnten. Vielleicht legst du auch den Papierstapel, der noch abgelegt werden muss beiseite, damit er dich nicht ablenkt. Auch ein Ortswechsel kann helfen, den Kopf frei zu kriegen. Ich gehe in solchen Momenten ins Wohnzimmer und setze mich an den Esstisch. Wofür auch immer du dich entscheidest, stell sicher, dass du Ruhe hast und dich nichts und niemand ablenkt.

 2. Erstelle eine Aufgabenliste

Insbesondere dann, wenn eine Aufgabe, oder sagen wir besser, ein Ziel unübersichtlich und endlos erscheint fühlen wir uns überfordert. Eine gute Methode, um das Gefühl der Überforderung zu überwinden, ist das Herunterbrechen deiner Aufgaben in kleine, erreichbare Arbeitsschritte. In diesem Artikel habe ich schon einmal über das Thema Ziele und Zielerreichung geschrieben.

Erstelle zunächst eine Aufgabenliste und liste dort alle Aufgaben auf, die dir einfallen. Wenn du die Aufgaben hast, dann ordne sie den Kategorien „sehr wichtig“, „wichtig“, „nicht so wichtig“  und „kann ich nicht allein erledigen“ zu. Füge dann den Aufgaben die einzelnen Arbeitsschritte hinzu, die notwendig sind, um die Aufgabe zu erledigen. Nicht die Aufgaben sind wichtig, sondern die Arbeitsschritte. Nimm dir pro Tag nur so viel vor, wie du auch problemlos schaffen kannst. Bei mir sind es meist 3 Aufgaben.

Tipp: Ich empfehle dir für die Erstellung deiner Aufgabenliste die kostenfreie Version von Trello. Trello gehört zu meinen Lieblingstools und viele meiner Kundinnen haben es schon lieben gelernt. Mit Trello kannst du deine Aufgaben nach dem ersten Brainstorming leicht verschieben und priorisieren. Probier es aus und vergiss‘ nicht mir zu berichten, wie gut dir Trello gefällt 😉 .

Wenn du deine Aufgabenliste fertig hast, dann lege alles zur Seite und gönn‘ dir ein paar Minuten Entspannung. Geh‘ eine Runde an die frische Luft, Gönn‘ dir einen Kaffee oder einen Tee und genieße die Ruhe. Dann gehst du zurück an deinen Computer und startest deinen Tag noch einmal von vorn. Was heute zu erledigen ist, steht auf deiner Aufgabenliste für heute. Mit welcher Aufgabe du anfängst überlasse ich dir. Ich beginne meist mit der einfachsten, denn die ist schnell abgehakt und gibt mir das Gefühl wieder auf den richtigen Weg zu kommen.

3.  Hol dir Unterstützung

Wenn du dennoch Probleme hast, alles unter einen Hut zu kriegen, dann solltest du darüber nachdenken dir Hilfe hinzuzuholen. Vielleicht ist es ein anderer Freiberufler, ein Praktikant, eine Haushaltshilfe oder ähnliches. Um dein Business auf die Erfolgsspur zu bringen musst du dich fokussieren. Du kannst nicht alles auf einmal erledigen, es muss auch nicht alles perfekt sein. Das Wichtigste hast du schon für deinen Erfolg und das bist DU. Du bist gut genug. Lass dich nicht zu viel von der Informationsflut im Internet ablenken. Fokussiere dich auf das Wesentliche. Manchmal braucht es nur etwas Hilfe von außen. Wenn du möchtest bin ich dir dabei behilflich. Buch`einfach ein kostenfreies Kennenlerngespräch und wir besprechen gemeinsam, ob und wie ich dir helfen kann.

 

Video-Interview zum Thema Business-Mindset mit Mindset-Coach Julia Lakämper

Alles aufeinmal wirst du nicht schaffen!

 

Viel Erfolg und alles Liebe,

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte Dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

 

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