{Podcast} Ohne diese 3 Zutaten bleibt dein Angebot ein Ladenhüter

Ich habe mir für heute ein ganz wichtiges Thema überlegt. Und zwar sprechen wir über dein Angebot und wie du es schaffst dein Angebot leicht zu verkaufen. Das eigene Angebot ist immer ein schwieriges Thema, eine Herausforderung für meine Kundinnen.

Und auch für mich war es am Anfang ein sehr herausfordernder Punkt, bei dem ich mich immer wieder gefragt habe, warum denn niemand dieses super geniale Angebot kauft, dieses Angebot, von dem ich ganz genau weiß, dass ich dieser Person helfen kann. Genauso geht es meinen Kundinnen ganz oft. Da gehört ein bisschen Experimentieren dazu, da gehört aber auch dazu, dass wir unsere Zielgruppe oder unsere idealen Kund:innen kennen – das vielleicht einmal vorweg.

Vielleicht geht es dir genauso, dass du dir nicht sicher bist, warum dein Angebot nicht gekauft wird und was du vielleicht anders oder besser machen kannst. Deshalb stelle ich dir in dieser Episode die drei wichtigsten Zutaten für ein Angebot vor, das sich auch verkauft.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.


I
ch habe am Anfang ziemlich lange gebraucht, bis ich verstanden habe, wie ich es schaffe, mein Angebot zu verkaufen. Es reicht einfach nicht, wenn es nur auf deiner Webseite steht. Es gibt da aber ein paar Basics, die du kennen und auf jeden Fall auch berücksichtigen solltest, wenn du ein Angebot formulierst – egal ob auf deiner Webseite oder vielleicht auch in einem mündlichen 1:1 Verkaufsgespräch.

Heute weiß ich, wie ich ein Angebot formuliere bzw. was ein Angebot beinhalten muss, damit es überhaupt gekauft wird. Heute  z.B. helfe ich Frauen dabei, sich ein erfüllendes Business aufzubauen, das ihnen ermöglicht frei, unabhängig und selbstbestimmt zu werden und einen Beitrag zu leisten. Das ist konkret, darunter kann man sich etwas vorstellen. Das also ist das übergeordnete Thema und dazu gibt es dann unterschiedliche Angebote, die dir zum Beispiel zeigen, wie du deine ersten Umsätze machst, wenn du dir ein Online-Business aufbaust, oder wie du es schaffst fünfstellige Monatsumsätze zu erreichen und da auch Stabilität reinzubringen. Und ich habe ein Angebot, in dem ich zeige, wie du dir ein Business aufbaust, das dir mehrfach sechsstellige Jahresumsätze bringt. Diese Angebote verkaufe ich mittlerweile ganz leicht. Ich will nicht sagen, dass es total einfach ist, ich will dir nur sagen, dass es ganz wichtig ist, dass du die drei Basics, die ich dir heute mit auf den Weg gebe, für deine Angebote berücksichtigst.

[5:35] – Bevor wir einsteigen, würde ich dir noch ganz gerne drei Gründe mit auf den Weg geben, warum sich Angebote aus Marketingsicht nicht verkaufen. … Das erste und das ist ein ganz gravierender Fehler, den ich auch gemacht habe, als ich gesagt habe: „Ich helfe dir, dein Business auf die Zielgerade zu bringen.“ Das Angebot habe ich in meinem eigenen Kopf entwickelt. Ich habe gedacht, das ist ein Angebot das selbständige Frauen auf jeden Fall brauchen können. … Auf meiner Webseite wollte das niemand und keine hat dieses Angebot gekauft. Es hat nicht das angesprochen, was meine Kundin wollte. Es war viel zu unkonkret und die Kundin hat überhaupt gar nicht verstanden, was sie jetzt bei mir bekommt. Also was genau bedeutet den Zielgerade? … Ganz wichtig: Entwickle dein Angebot nicht in deinem eigenen Kopf, sondern schaue dir an, was deine idealen Kund:innen wollen.

[7:30] – Der nächste Fehler, der gemacht hat wird … ist die Verkaufsstrategie oder die fehlende Verkaufsstrategie. Also, was ich schon gesagt habe, ist, wenn du dein Angebot einfach nur auf deiner Webseite veröffentlichst, dann findet es auch keiner und dann hast du keine Verkaufsstrategie, also die Verkaufsstrategie fehlt. Und wenn niemand auf dein Angebot aufmerksam wird, dann wird es auch nicht gekauft.

[8:07] – Und der dritte Punkt ist so ähnlich: Du interpretierst die Zahlen falsch. … Wenn du zum Beispiel einen Launch durchgeführt hast mit 100 Leuten und davon haben zehn Personen gekauft, dann ist das richtig gut. Wenn du nicht mit diesen zehn Personen zufrieden bist, dann brauchst du mehr als diese 100 Leute, die in seinem Launch waren. … Also wenn wir die Zahlen falsch interpretieren, dann kann das natürlich auch dazu führen, dass wir denken, dass das Angebot nicht funktioniert, nur weil wir nicht die Zahl erreicht haben, die wir uns ursprünglich vorgestellt haben. Also von daher, Zahlen sind total wichtig, denn Zahlen lügen nicht. Zahlen sagen dir, was funktioniert und was nicht funktioniert.

[10:11] – In den aller meisten Fällen liegt es am Angebot selbst – weil es nicht klar genug formuliert ist, weil es nicht konkret genug kommuniziert wurde. Und ich finde es ist total wichtig, dass du das weißt, denn das ist unsere Möglichkeit, unser Angebot zu optimieren. … Wir können nicht davon ausgehen, dass das Angebot, das wir einmal entwickelt haben, ein Angebot ist, was für immer funktioniert. Auch ich habe meine Angebot immer wieder optimiert, das mache ich auch heute noch. 

[11:21] – Je besser du dein Angebot kommunizierst, desto erfolgreicher wirst du verkaufen. Mit deinem Angebot erzielst du Ergebnisse, also deinen Umsatz. Daher ist dein Angebot wirklich das absolut zentrale Element, dein Erfolgsfaktor sozusagen für deine Selbstständigkeit. Und das vergessen viele. Die meisten sind irgendwie auf Social Media unterwegs oder schreiben einen Blogartikel und das Verkaufen findet eher gar nicht statt, nicht mal im Hintergrund.

[12:13] – Das heißt, du musst aktiv vorgehen, du musst aktiv schauen, dass du dein Angebot vermarktes. Das du aufzeigst, wem du helfen kannst, dass du aufzeigst, welche Ergebnisse möglich sind, durch die Zusammenarbeit mit dir.

[12:30] – Ich habe lange herumgefeilt, an meinen Angeboten und auch an meiner Launch-Strategie, also an meiner Verkaufsstrategie, an beiden Dingen, bis ich es wirklich geschafft habe, mit ganz viel Leichtigkeit zu verkaufen. Und das ist mir auch ganz wichtig zu sagen, denn es funktioniert einfach nicht von heute auf morgen. Und wichtig ist, dass du Mut hast, dass du Durchhaltevermögen hast und bereit bist zu experimentieren.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - wie du ein unwiderstehliches Angebot erstellst

[13:20] – Dein Angebot ist das, wofür Menschen zahlen. Es ist die Basis für deinen finanziellen Erfolg im Business, sie bringen das Geld in deine Kasse. Das Geld ist eigentlich das Tauschmittel. Das heißt, du bekommst das Geld und deine Kund:innen bekommen ein Ergebnis. Wenn du kein gutes Angebot hast, dann ist es auch schwierig dieses zu verkaufen. Und schlechte Angebote sind auch der Grund, warum sich viele in der Selbstständigkeit abmühen und gefühlt gegen Windmühlen ankämpfen. Dabei kann es eigentlich ganz leicht & sexy sein – also getreu meinem Motto „Macht dein Business leicht & sexy“. Das geht auch mit Angeboten, wenn wir uns damit intensiv beschäftigen. Es gibt drei ganz wichtige Zutaten und die würde ich dir jetzt einmal nennen und dir dann auch nochmal Beispiele zeigen.

[14:16] – Zutat Nummer 1 ist: Für wen ist es? An wen richtet sich dein Angebot? Zutat Nummer 2: Welches Problem löst du? Welches Problem löst dein Angebot? Zutat Nummer 3: Was ist das Ergebnis? Was kann ich durch die Zusammenarbeit mit dir erreichen? Also um deine Angebote erfolgreich zu verkaufen, musst du wissen an wen genau sich dein Angebot richtet, welches Problem du löst und welches Ergebnis deine Kunden sich wünschen. Denke daran, wenn du versuchst ein Angebot für alle zu erstellen, dann sprichst du am Ende niemanden an. Es ist ganz wichtig, dass du hier konkret wirst.

[15:00] – Ich habe dir drei Beispiele von meinen Kundinnen für dich mitgebracht. Da ist einmal Jessica Knackstedt. Das Angebot von Jessica richtet sich an Frauen, die gerade ihr Business gründen. Das Problem, was sie mit ihrem Angebot löst, ist, sie kennen sich mit den ganzen bürokratischen Themen und Versicherung nicht aus und wollen nichts falsch machen. Und sie starten deswegen vielleicht auch gar nicht erst in ihre Selbstständigkeit oder schieben das immer wieder vor sich her – weil sie halt nicht genau wissen, wo sie sich anmelden müssen, wie wie sie ihre Steuernummer kriegen, ob sie Kleinunternehmerinnen sind oder nicht – weil sie einfach viel zu viele Fragezeichen haben und nicht genau wissen, wie sie die Antworten darauf finden. Diese Antworten finden sie durch die Unterstützung von Jessica. Und das Ergebnis ist: Sie bauen ihr Business von Anfang an sicher und richtig auf.

[16:00] – Das zweite Beispiel: Silke Karsten. Silke wendet sich mit ihrem Angebot an Familien mit Schulstress. Das Problem, was diese Familien haben, sind schlechte Noten von den Kindern, die Kinder lernen nicht gerne, es gibt nur Ärger zu Hause und auch die Beziehung zu den Kindern ist nicht mehr so, wie sie eigentlich sein sollte. Und das Ergebnis, auf das Silke mit ihren Kund:innen hinarbeitet, ist, dass die Kinder wieder gerne lernen und auch von alleine lernen, dann wieder bessere Noten schreiben und das auch das Familienleben wieder entspannter wird.

[16:39] – Mein drittes Beispiel ist Katrin Knispel. Katrin wendet sich mit ihrem Angebot an Katzenbesitzer:innen bzw. Katzenhüter:innen, deren Katzen Aggressionsverhalten zeigen. Und das Problem hier ist natürlich das Aggressionsverhalten und das Ergebnis, was sich die Menschen wünschen, die mit Katrin zusammenarbeiten, ist, dass sie wieder einen entspannten und stressfreien Alltag haben können, mit ihren Katzen.

[17:18] – Diese drei Elemente müssen wirklich ganz klar und deutlich hervorkommen – und zwar schon sofort im ersten Satz, in der Headline, in der Sub-Headline. Also ganz oben auf deiner Seite möchte ich das lesen, wobei du mir helfen kannst, ich möchte erkennen, ob ich angesprochen werde. Das ist ganz wichtig. Wenn ich das nicht finde, wenn ich das nicht erkenne, dann bin ich eben ganz schnell wieder weg. Von daher setzt sich mit diesem Thema auseinander, das ist ganz wichtig.

[17:49] – Ich habe dazu auch noch eine dreiteilige kostenfreie Video-Serie erstellt, in der du auch weitere Tipps zu dem Thema bekommst und in der du einmal dazu aufgefordert wirst, hier zu diesen unterschiedlichen Themen Gedanken zu machen, damit du es schaffen kannst deine Angebote so zu formulieren, dass sie auch gekauft werden. Und ich werde dir auch zeigen, was du noch tun kannst, um deine Angebote so richtig unwiderstehlich zu machen. Also wenn du darauf Lust hast, dann melde dich dazu an.

Ich hoffe diese Episode hat dir wieder jede menge Inspirationen gegeben, du hast wieder etwas dazugelernt. Und denke dran: Deine Angebote sind das Allerwichtigste. Wenn du keine Angebote hast, die sich verkaufen, dann brauchst du auch kein Business zu führen. Also arbeite an deinen Angeboten, wenn du noch nicht mit ihnen zufrieden bist. Ich habe dir hier noch einmal alle 3 Zutaten sowie die drei Gründe, warum sich Angebote aus Marketingsicht nicht verkaufen, zusammengefasst:

3 Zutaten für ein Angebot, das sich verkauft:

  1. Zutat: Für wen ist es? An wen richtet sich dein Angebot?
  2. Zutat: Welches Problem löst du? Welches Problem löst dein Angebot?
  3. Zutat: Was ist das Ergebnis? Was kann ich durch die Zusammenarbeit mit dir erreichen?

3 Gründe, warum sich dein Angebot aus Marketingsicht nicht verkauft:

  1. Grund: Du entwickelst dein Angebot in deinem eigenen Kopf. Es spricht nicht das an, was deine Kund:innen wollte. Es ist viel zu unkonkret und die Kund:innen verstehen nicht, was sie bei dir bekommen.
  2. Grund: Du hast eine falsche oder gar keine Verkaufsstrategie. Denn wenn niemand auf dein Angebot aufmerksam wird, dann wird es auch nicht gekauft.
  3. Grund: Du interpretierst die Zahlen falsch. Wenn du die Zahlen falsch interpretierst, dann kann das dazu führen, dass du denkst, dass das Angebot nicht funktioniert, nur weil du nicht die Zahl erreicht hast, die du dir ursprünglich vorgestellt hast.

Es gibt ein paar weitere Zutaten, die du deinem Angebot hinzufügen kannst, um es noch leichter zu verkaufen. Ich werde dazu ein Live-Training anbieten, das aber erst im November stattfindet, und da werde ich dann auf weitere Details eingehen. Aber das Wichtigste sind erst einmal diese drei Zutaten, denn wenn du die nicht hast, dann hilft dir auch der Rest nicht – das ist ganz wichtig. Möchtest du noch mehr über die 3 Zutaten erfahren? Dann melde dich hier für meine Video-Serie an.

Was können deine Kund:innen durch die Zusammenarbeit mit dir erreichen? Welches Ergebnis bietest du ihnen?

Teile deine Erkenntnisse gerne in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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{Podcast} 85.000 Euro Umsatz in 7 Tagen: Das she-preneur Bundle im Detail

Ich bin immernoch auf Fuerteventura und wenn du eine regelmäßige Zuhörerin meines Podcasts bist, dann weißt du sicherlich auch, dass ich hier zumindest die nächsten Monate bleiben werde. In den letzten Wochen hatte ich nicht so viel Zeit, das Leben hier zu genießen, da es eher darum ging das she-preneur Bundle zu verkaufen.

Hast du diese Aktion mitbekommen? Oder hast du sogar zugeschlagen und dir dieses Paket gekauft? Vielleicht hast du es aber auch leider verpasst, denn wir haben tatsächlich einige E-Mails von Leuten bekommen, die das she-preneur Bundle gerne noch kaufen wollten. Das Bundle war jedoch nur 7 Tage verfügbar und wir haben es danach nicht wieder freigeschaltet – denn das ist durch die voreingestellte Automatisierung immer schwierig und lohnt sich deshalb für uns nicht. Deswegen möchte ich dir gleich zu Beginn einen Tipp geben, wenn du ein Produkt mit Deadline verkaufst: Halte dich definitiv an die Deadline! Auf der anderen Seite zeigt das nämlich auch, dass diese Deadline echt ist (spricht sich das Gegenteil herum, dann verliert nämlich das Ganze seine Wirkung).

In dieser Episode lasse ich dich hinter die Kulissen des she-preneur Bundle Launches blicken und teile die Ergebnisse, meine Vorgehensweise und meine Learnings mit dir.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Falls du das she-preneur Bundle nicht kennst: Das Bundle war ein Gemeinschaftsprojekt, in dem wir 74 Online-Kurse verkauft haben. Diese Online-Kurse waren hauptsächlich von meinen Kundinnen aus dem she-preneur insider club sowie von anderen Expertinnen und Experten, die ich sehr schätze und die aus meinem Netzwerk kommen. Der Wert des Bundles lag bei über 7.000€ netto, verkauft haben wir das Paket aber für 97€ netto – ein unwiderstehliches Angebot.

Natürlich erregt so ein Angebot Aufmerksamkeit und tatsächlich bekamen wir auch Nachrichten, die sich eher auf eine “Verramschung” bezogen oder meinten, diese Kurse hätten keinen Mehrwert (Spoiler: Doch, hatten sie). Das war sehr spannend zu lesen, denn auf der anderen Seite sind wir nämlich sehr erfolgreich damit gewesen. Und dazu möchte ich heute mit dir sprechen bzw. dir davon erzählen. Denn wir haben sehr viele Learnings mitgenommen, haben richtig tolle Ergebnisse erzielt und ich möchte dich damit einfach ein bisschen inspirieren.

[5:24] – Und es ging vor allem darum, beim she-preneur Bundle, meinen Kundinnen und auch den anderen Expertinnen und Experten aus meinem Netzwerk, die mit dabei dabei waren, eine Bühne zu bieten, damit sie ihre Reichweite und ihre Bekanntheit einfach weiter steigern können. Denn solche Gemeinschaftsprojekte erreichen natürlich viel mehr Menschen, als wenn wir so ein Produkt einfach für uns alleine bewerben.

[7:51] – Und gleich am ersten Tag wurde extrem viel gekauft. Also schon am ersten Tag haben wir 25% vom gesamten Nettoumsatz generiert und das war ein riesengroßes Zeichen für mich. … Denn, wenn wir schon 25% Nettoumsatz am ersten Tag generieren, dann … können wir davon ausgehen, dass der letzte Tag der verkaufsstärkste Tag ist. Erfahrungsgemäß ist das so und es war auch bei diesem Launch so. Am Tag 7 (wir haben das Produkt sieben Tage lang verkauft) haben wir 31% vom Nettoumsatz generiert. … Wir haben 85.000€ Nettoumsatz ohne Mehrwertsteuer generiert und das she-preneur Bundle wurde 857 mal verkauft.

[10:09] – Am Tag 1 und am Tag 7 hatten wir ungefähr 56% des Umsatzes erreicht und die restlichen 44% kamen dann eben verteilt über die Tage 2-6 rein.

[10:24] – Ich habe ja gesagt, dass das ein Gemeinschaftsprojekt war. Das heißt, die Expertinnen und Experten, die mit dabei waren, die haben eben auch mit an dem Projekt verdient. Und 61% der Verkäufe konnten wir den Affiliates zuschreiben. Auch das zeigt, dass es ein super tolles Gemeinschaftsprojekt war, was nicht nur für Reichweite und Bekanntheit gesorgt hat – bei den Expertinnen und Experten, die mit dabei waren – sondern auch für Umsatz und bei manchen sogar für die ersten Online-Verkäufe.

[12:10] – Bevor ich in das Thema einsteige, möchte ich noch einmal hervorheben, dass (und das ist mir total wichtig) so ein Projekt wirklich geplant sein muss. Es ist nicht möglich, das von heute auf morgen umzusetzen. … Es braucht einfach seine Vorlaufzeit und leider höre ich immer wieder, insbesondere von Frauen, dass sie keine Planerinnen sind oder lieber intuitiv vorgehen. … Ich bin auch ein großer Fan davon, auf die eigene Intuition zu hören, vor allem wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen. Aber wenn es darum geht ein Produkt online zu verkaufen, dann ist es notwendig, dass du dir überlegst, was getan werden muss, um dieses Ziel zu erreichen, und vor allem auch, was bis wann getan werden muss, damit es zum vollen Erfolg wird.

[13:30] – Ich finde es unheimlich schade, dass viele so spontan vorgehen und sich nicht die Zeit nehmen, wirklich ganz fokussiert so ein Projekt auf den Weg zu bringen. Denn wir könnten einfach viel mehr erreichen – nicht nur viel mehr Menschen erreichen, sondern auch viel mehr Umsatz generieren und mit diesem Umsatz natürlich auch viel mehr Gutes tun.

[14:16] – Was habe ich getan, um das she-preneur Bundle zu verkaufen? Als allererstes geht es immer darum, am Ende anzufangen, also bei dem Produkt, das du verkaufen möchtest. In unserem Fall war dass das she-preneur Bundle. Und da habe ich mir eben überlegt: “Okay, was ist das Ziel?” Ich setze mir immer 3 Ziele. Also ein Minimal-Ziel, was ich auf jeden Fall erreichen möchte, das meine Kosten deckt und mit dem ich zufrieden bin, wenn wir das erreichen. Dann aber auch ein Super-Gut-Ziel … und natürlich ein Mega-Genial-Ziel. Und bei uns, beim she-preneur Bundle, waren das am Ende, nachdem ich die Ziele nochmal verdoppelt hatte, 300, 500 und 1.000 Verkäufe.

[15:28] – Immer von dem größten Ziel ausgehend, schaue ich dann: Wie viele Menschen muss ich erreichen, um dieses Ziel zu erreichen? Hier kannst du natürlich auch mit Erfahrungswerten rechnen. Wir haben mit einer Conversion Rate von 10% gerechnet und wussten, wie viele Leute wir erreichen müssen. Am Ende hat das she-preneur Bundle mit 12,5% konvertiert. Das heißt, von allen Leuten, die auf der Verkaufsseite waren, haben 12,5% davon am Ende gekauft.

[16:09] – Zahlen sind ganz wichtig, Zahlen zeigen dir, ob etwas funktioniert oder ob etwas nicht funktioniert hat. Zahlen schaue ich mir immer an. Wir haben auch eine sehr intensive Auswertung gemacht, aus der wir dann eben auch ablesen können, was wir beim nächsten Mal anders oder besser machen können.

[16:42] – Was ist notwendig, um z.B. x-tausend Menschen auf meine Seite zu bekommen?Und was brauche ich, um die Anzahl von Verkäufen zu generieren?

[17:04] – Die erste Frage bezieht sich mehr auf die Bewerbung. Da haben wir natürlich einmal die Expertinnen und Experten eingeladen, die auch einen Kurs im she-preneur Bundle hatten, aber auch andere Expertinnen und Experten aus meinem Netzwerk haben mitgemacht und das she-preneur Bundle beworben. Das war gar nicht so geplant, aber nachdem ich gesehen habe, dass alle so begeistert sind und sie es sogar freiwillig geteilt haben, habe ich gesagt: “Guck mal hier, wir haben auch ein Affiliate-Programm. Wenn du Lust hast, dann kannst du daran teilnehmen und am she-preneur Bundle mitverdienen.” … Das haben wir z.B. auch an alle Kund:innen weitergegeben. Das heißt, alle Kund:innen, die gekauft haben, haben eine Einladung bekommen, um das she-preneur Bundle zu bewerben. … Um diese Zahl zu erreichen, brauchen wir auf jeden Fall Facebook-Anzeigen. Wir müssen in Facebook-Anzeigen investieren, um die Anzahl von Menschen zu erreichen bzw. um die Verkäufe zu generieren, die wir generieren wollen. Dann haben wir natürlich … die Leute, die auch in meinem Newsletter sind, darauf aufmerksam gemacht, in mehreren E-Mails über mehrere Wochen hinweg. Und wir haben es natürlich auch auf den Social Media Kanälen angeteasert und später dann auch aktiv beworben.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Projektmanagement Launch Online Produkt

[20:03] – Die zweite Frage bezieht sich dann eben auf den Verkauf. Was brauchen wir, um die Käufe zu generieren? Wir brauchen z.B. eine Verkaufsseite und wir brauchen eine Bezahlseite, wir brauchen einen Bezahl-Anbieter, also all diese technischen Sachen. Wir brauchen einen Kurs-Bereich. … In welchem Format stellen wir eben auch die Kurse von den anderen Experten und Expertinnen zur Verfügung? All diese Fragen stellen wir uns in der ersten Phase, wenn es darum geht, wie wir es hinkriegen unser Ziel zu erreichen. Dann müssen natürlich Texte für die jeweiligen Seiten geschrieben werden, es müssen Grafiken erstellt werden – für die Seiten, für Social Media Beiträge, für Facebook-Anzeigen usw. Und dann eine ganz wichtige Sache, die auch erledigt werden muss, ist, Werbeinhalte zu erstellen. Also zum einen für uns, für unsere eigenen Beiträge auf Social Media, im Podcast, im Newsletter, aber auch für die Expertinnen und Experten. Das heißt, die Expertinnen und Experten, die mit dabei waren bzw. auch die Affiliates, die das she-preneur Bundle dann auch noch beworben haben, die haben Zugriff auf ein Werbe-Kit, auf ein Promo-Kit, bekommen. Und mit Hilfe dieses Promo-Kits  konnten sie eben ganz schnell und einfach das she-preneur Bundle bewerben. Das heißt, sie haben Grafiken und Texte zur Verfügung gestellt bekommen, für Social Media und auch für den Newsletter, in unterschiedlichen Formaten, mit denen sie das Bundle bewerben konnten. … Und natürlich musste auch das Affiliate-Programm eingerichtet werden.

[22:02] – Ich richte all diese Aufgaben als Projekt in unserem Projekt-Management-Tool Asana ein und die Aufgaben werden dann den jeweiligen Teammitgliedern zugewiesen oder eben mir selbst, wenn ich mich darum kümmere. Und mein Team und ich, wir kommunizieren eben ausschließlich in Asana zu dem Projekt bzw. in Teammeetings und das ist wichtig, damit jede:r informiert ist.

[23:20] – Dann geht es natürlich an die Umsetzung. Und hier arbeiten wir eben auch mit Deadlines, damit wir sicherstellen können, dass alles rechtzeitig umgesetzt wird und natürlich auch, dass die Expertinnen und Experten, die das Ganze als Affiliates bewerben, dass sie genug Zeit haben, um die Social Media Beiträge rechtzeitig einzuplanen, um den Newsletter rechtzeitig einzuplanen, etc. Das sollte mind. 2 Wochen, wenn nicht sogar mehr, vor Bewerbungsstart passieren, damit einfach genug Zeit da ist. Wir planen das immer schon 4, manchmal sogar 8 Wochen im Voraus. Je eher wir solche Sachen haben, desto schneller können wir sie einplanen. Kurzfristig kriegen wir das oft auch gar nicht hin. deswegen ist es ganz wichtig, da auch genug Zeit zu haben, um alles ordentlich und rechtzeitig vorzubereiten.

[24:48] – Auch bei Deadlines starten wir am Ende. Wir gucken uns immer den Zeitraum an, wo man kaufen kann, also die Open-Card-Phase, und rechnen dann zurück und schauen eben, was muss bis wann passieren. Eine Woche vor Open Card, also bevor man kaufen kann, machen wir Werbung und weisen schon darauf hin, dass es was geben wird, dass was kommt, dass man sich auf die Warteliste setzen kann. Das heißt, 2 Wochen vor diesem Termin muss das Promo-Kit bei den Expertinnen und Experten bzw. bei den Affiliates eingehen etc. Und dementsprechend rechnen wir die Deadlines zurück und das funktioniert sehr gut.

[25:36] – Ich war mit dem gesamten Ablauf sehr zufrieden, obwohl es da natürlich auch immer wieder Punkte gibt, wo wir sagen: “Okay, da müssen wir beim nächsten Mal besser darauf aufpassen.” Zum Beispiel, als die Expertinnen und Experten die Beschreibung von ihrem Produkt eingereicht haben, haben wir nicht darauf geachtet, dass das einheitlich ist. Beim nächsten Mal wird es da eine Vorlage geben. … Aber das sind so Kleinigkeiten, die man erst merkt, wenn man dann in der Umsetzung ist. … Das sind alles Learnings, die man eben für das nächste Mal mitnehmen kann.

[29:08] – Ich möchte dir aber auch noch sagen, was ich hätte anders gemacht bzw. was wir beim nächsten Mal (und es wird definitiv im nächsten Jahr ein neues Bundle geben) anders machen würden. Eine Sache ist mehr Geld in Anzeigen zu stecken und vor allem mehr Werbung vor dem Start des Bundles zu machen. Da waren wir halt recht zögerlich, weil wir auch nicht damit gerechnet haben, dass das Bundle so erfolgreich sein wird. Wir haben nur ca. 1.000€ in Anzeigen gesteckt und konnten am Ende eben die Anzeigen nicht weiter skalieren, weil die Zielgruppen nicht groß genug waren, also weil wir nicht genug Menschen vorab erreicht haben. Das heißt, beim nächsten Mal müssen wir definitiv nochmal an unsere Facebook-Strategie oder an unsere Anzeigen-Strategie ran und mehr Budget am Anfang in die Facebook-Werbung stecken, um mehr Menschen zu erreichen, denen wir dann im nächsten Schritt die Werbung für das Bundle ausspielen können. Denn du weißt, kalte Kontakte kaufen in der Regel nicht von dir, … sondern du musst deine Kontakte eben vorwärmen, damit sie dich schon kennen. Damit sie wissen, für was du stehst oder sie auch entscheiden können, ob sie dich mögen, ob sie dir vertrauen und ob sie ein Angebot von dir kaufen.

[30:47] – Und eine Sache, die ich noch anders machen würde, ist vorab Affiliates anzuschreiben, die das Bundle bewerben, die aber nicht mit einem Produkt dabei sind.

[31:48] – Hab mehr Mut, schreib die Leute an und überlege dir auch, was der Mehrwert für deinen Partner / deine Partnerin ist, die du anschreibst.

[31:58] – Zu guter Letzt … möchte ich nochmal meine Vorgehensweise mit dir teilen, die ich meinen Kundinnen zeige. Ich finde es sehr hilfreich so vorzugehen. Es hat mir einfach gezeigt, dass ich dadurch mehr Struktur und weniger Stress bei der Umsetzung von großen Projekte habe, dass ich mich mehr entspannen kann und dass viele Dinge nicht auf den letzten Drücker passieren. Und vor allem, dass, wenn du mit einem Team arbeitest, deine Teammitglieder ihre Aufgaben auch entsprechend einplanen können. Da ist der erste Schritt: Ziele festlegen. … Ich würde immer empfehlen auch 3 Ziele festzulegen, damit du ein gutes Ziel, ein besseres Ziel und ein super-duper Ziel hast, was du erreichen möchtest. Als nächster Schritt geht es dann ans Planen. … Was muss denn alles gemacht werden, um dieses Ziel zu erreichen? Was genau ist dafür notwendig? Um dann im nächsten Schritt die Dinge zu terminieren, also deinen Plan zu terminieren. Wann genau wird was stattfinden? … Und dann kannst du eben im darauffolgenden Schritt Aufgabenpakete erstellen und die entweder dir selbst zuweisen oder Freelancer:innen oder auch deinen Teammitgliedern. … Dann gibt es einen Kick-Off-Call mit dem Team und im Anschluss geht es eben ans Umsetzen.

[34:26] – Insgesamt nehme ich mir ca. 3 Monate für diese Projekte Zeit, für Projekte dieser Größe, damit wir sie wirklich leicht & sexy umsetzen können. Das braucht ein bisschen Übung. … Mit der Zeit habe ich da viel mehr Struktur reingebracht und hab viel mehr auf die Dinge zurückgegriffen, die schon existieren.

[35:08] – Diese Vorgehensweise kannst du für jeden Launch oder Produktverkauf verwenden und dann wirklich darauf hinarbeiten. Das ist nämlich das, was ich bei den meisten sehe: Sie haben zwar ein Ziel und sie erstellen vielleicht auch einen Plan, aber setzen dann halt nicht wirklich um oder verändern den Plan vielleicht auch nicht, wenn irgendetwas nicht funktioniert. Das ist aber total wichtig, dass wir das machen und das wir einfach an unseren Zielen festhalten und den Plan verändern. Also verändere den Plan und nicht das Ziel. Das ist ganz wichtig. … Zu denken, was kann ich anders machen, wie kann ich anders vorgehen, um dieses Ziel zu erreichen, dazu möchte ich dich ermutigen.

Lass uns gerne an daran teilhaben, welches Produkt du als nächstes verkaufen möchtest und wie du es genau verkaufen möchtest. Teile deine Erfahrungen in der she-preneur Community auf Facebook oder tagge mich in einer Instagram Story. Es ist super spannend, was du machst und wie du vorgehst und es ist toll, dass du damit natürlich auch andere inspirieren kannst. Meine Vorgehensweise habe ich hier noch einmal für dich zusammengefasst:

  1. Schaffe dir eine Vorgehensweise, die du immer weiter perfektionierst. Erhalte dadurch mehr Struktur und weniger Stress bei der Umsetzung von großen Projekte, sodass du dich mehr entspannen kannst und sodass viele Dinge nicht auf den letzten Drücker passieren.
  2. Lege dir Ziele (schriftlich) fest. Breche es auf 3 Ziele herunter, damit du ein gutes Ziel, ein besseres Ziel und ein super-duper Ziel hast, was du erreichen möchtest. Starte also gedanklich mit dem Ende deines Produktverkaufs.
  3. Plane die einzelnen Schritte, um deine Ziele zu erreichen. Was muss dafür alles gemacht werden, was genau ist dafür notwendig?
  4. Terminiere deinen Plan, setze Deadlines. Wann genau wird was stattfinden? Bis wann muss was fertiggestellt sein?
  5. Erstelle Aufgabenpakete. Diese einzelnen Pakete kannst du dir selbst zuweisen oder ggf. deinen Teammitgliedern bzw. Freelancer:innen.
  6. Ändere den Plan, nicht aber das Ziel. Zu denken, was kann ich anders machen, wie kann ich anders vorgehen, um dieses Ziel zu erreichen, dazu möchte ich dich ermutigen.
  7. Mache im Anschluss eine Auswertung. Zahlen sind ganz wichtig, Zahlen zeigen dir, ob etwas funktioniert oder ob etwas nicht funktioniert hat. Daraus kannst du dann ablesen, was du beim nächsten Mal anders oder besser machen kannst.

Ich hoffe, dass dich diese Episode weitergebracht hat, dass sie dich inspiriert hat, mal neue Wege zu gehen, Neues auszuprobieren oder vielleicht dir auch mal die Zeit zu nehmen, ein Projekt umzusetzen.

Welches Produkt möchtest du als nächstes verkaufen? Und wie möchtest du es genau verkaufen?

Teile deine Erkenntnisse gerne in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} 7 Fragen, die sich erfüllte Unternehmerinnen regelmäßig stellen

Ich habe mir überlegt dir ein paar Reflexionsfragen mit auf den Weg zu geben, die nicht nur hilfreich sind, wenn du ein automatisiertes Produkt verkaufen möchtest, sondern z.B. auch, wenn du regelmäßig 1-zu-1-Kund:innen gewinnen möchtest. Oder auch, wenn du keine Lust mehr auf schwankende oder nicht vorhersehbare Umsätze hast, stattdessen eben planbare Umsätze haben möchtest.

Ich werde dir in dieser Episode 7 Fragen mit auf den Weg geben, die du dir jede Woche stellen kannst. Reflexion oder einfach eine Auszeit, um zu Denken, sind ein wichtiger Erfolgsfaktor in deinem Business. Ich habe es auch wieder gemerkt, als mein Kopf super voll war – mit zu vielen Gedanken, Ideen und To-Dos. Ich wusste wirklich nicht mehr, was jetzt überhaupt der nächste Schritt ist. Es ist ganz wichtig, dass wir genug Auszeiten haben, in denen wir zur Ruhe kommen und damit wir wirklich schauen können, was funktioniert denn gerade gut und was funktioniert gerade nicht so gut.

Dir gute Fragen zu stellen, ist extrem wichtig. Also was läuft gerade gut oder was läuft vielleicht gerade nicht so gut? Was muss geschehen, damit ich bessere Ergebnisse erreichen kann? Wichtige Fragen, die du dir jede Woche stellen solltest. Dabei geht es nicht darum, dass du dich schlecht fühlst oder dich verurteilst, wenn du deine Ziele nicht erreicht hast. Es geht darum Probleme aufzudecken und dafür Lösungen zu finden: Wie können wir das in der nächsten Woche anders und besser machen?

In dieser Episode erfährst du, welche Fragen dir dabei helfen stabile Umsätze zu erreichen.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Ich teile jetzt 7 Fragen mit dir, die dir beim Reflektieren helfen sollen. Ich empfehle dir, entweder am Ende der Woche oder am Anfang der Woche mit diesen Fragen zu arbeiten und alles aufzuschreiben, damit du später (z.B. in einem halben Jahr) darauf zurückgreifen kannst und die Verbesserung vor Augen hast.

[6:24] – Frage Nummer 1: Was hat diese Woche gut funktioniert? Es geht nicht nur darum, was schlecht lief, sondern vor allem auch darum, was gut lief. Vielleicht resultieren daraus Aufgaben, die du an Teammitglieder delegieren kannst. Das ermöglicht dir dann Zeit freizuschaufeln, um dich auf andere, wichtigere Aufgaben zu konzentrieren. Nimm dir ein paar Minuten Zeit und schreibe auf, was diese Woche gut funktioniert hat – die großen Dinge, aber vor allem auch die vielen kleinen Dinge.

[7:12] – Frage Nummer 2: Wie viele Produkte, Angebote, Kurse, Coachings, wollte ich diese Woche verkaufen? Viele setzen sich ein Umsatzziel für’s Jahr, schauen sich dann aber nicht an wie viele Produkte sie dafür überhaupt verkaufen müssen. Viele setzen sich vielleicht auch ein Jahresziel, aber brechen das dann nicht auf ein Quartalsziel, auf ein Monatsziel, auf ein Wochenziel und vielleicht sogar auch auf ein Tagesziel herunter.

[8:09] – Nur wenn du erkennst, dass du nicht auf dem richtigen Weg bist, dass du die Anzahl der Verkäufe, die Anzahl der Kund:innen nicht erreichst, zeigt dir das, dass irgendetwas noch nicht ganz funktioniert. … Du bist dafür verantwortlich die Ursache auch zu entdecken, um dein Ziel erreichen zu können. Wenn du das nicht machst, dann kannst du auch nicht erwarten, dass du mehr Verkäufe, bessere Verkäufe, mehr Kund:innen, mehr Umsatz erreichst. Das ist ganz wichtig. Die Verantwortung dafür liegt bei dir. Wenn wir uns Zeit zum Reflektieren nehmen und Zeit nehmen, um darüber nachzudenken, woran es liegen könnte, warum wir das Ziel noch nicht erreicht haben, dann hilft uns das im nächsten Schritt auch weiterzukommen bzw. diese Fehler oder Aufgaben oder Dinge, die nicht funktionieren, nicht weiter zu tun. Das kann zum einen an dem Thema Prioritäten liegen, das kann am Thema Produktivität liegen.

[10:45] – Die dritte Frage: … Was hat mich davon abgehalten mein Ziel diese Woche zu erreichen? Oder, falls du es erreicht hast: Was habe ich getan, um mein Ziel zu erreichen? Es geht nicht darum dich zu verurteilen, es geht nicht darum, dass du dich schlecht fühlst, falls du dein Ziel nicht erreicht hast. Es geht wirklich nur darum Probleme zu finden und sie zu lösen. Was ist die Ursache? … Vielleicht hast du zu wenig Traffic, vielleicht lädt die Webseite zu langsam, die Conversion Rates sind zu gering, vielleicht liegt es an der Headline von deiner Landing Page. All das können eben Dinge sein, die dazu beitragen, dass du dein Ziel nicht erreichst. Beschäftige dich mit dieser Frage, denn wenn du die Probleme identifizierst, dann hast du eben auch die Möglichkeit, Lösungen dafür zu finden. Aus dieser Aufgabe bzw. dieser Frage resultieren dann auch To-Dos für die nächste Woche.

[12:06] – Die nächste Frage: Wie viele Produkte, sei es Kurse, Coaching-Programme, 1-zu-1-Gespräche, werde ich nächste Woche verkaufen? Du musst dein Ziel auch nicht reduzieren, wenn du es letzte Woche nicht erreicht hast. Das Ziel kann trotzdem höher sein, das Ziel kann gleich bleiben, das ist vollkommen okay. Es soll natürlich auch ambitioniert sein, damit du auch weißt: “Okay, cool, ich muss was anderes ausprobieren, um dieses Ziel zu erreichen.” Wir setzen uns z.B. auch keine Ziele, um uns gut zu fühlen. Wir setzen uns Ziele, damit wir Probleme finden und sie lösen können.

[13:48] – Ändere den Plan, nicht das Ziel. Wenn irgendetwas nicht funktioniert, dann liegt es an den Maßnahmen, an den Dingen, die du umgesetzt hast, und nicht daran, dass du einfach das Ziel zu hoch gesteckt hast.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Massnahmen zum Ziele erreichen richtig umsetzen

[14:06] – Nächste Frage: Welche 3 Dinge werde ich nächste Woche umsetzen, um mein Ziel zu erreichen? Egal ob du dein Ziel erreicht hast oder nicht, geht es darum Dinge zu verändern – entweder, um dein Ziel zu erreichen oder um dein neues Ziel zu erreichen. Und wenn wir uns höhere Ziele setzen, dann werden wir ja auch nochmal viel kreativer.

[14:45] – Welche 3 Dinge werde ich nächste Woche umsetzen? Reduziere es auf 3, damit du nicht zu viele To-Dos hast, und leite aus deinen Reflexionsfragen einfach die drei wichtigsten Aufgaben, die drei wichtigsten Dinge ab, die du in der nächsten Woche umsetzen kannst. Das hilft dir natürlich auch dabei Prioritäten zu setzen, denn, ganz wichtig, wir können nicht alles umsetzen. Und am Ende der nächsten Woche reflektierst du dann wieder und schaust eben, welche Veränderungen es durch diese drei Dinge gab, die du umgesetzt hast. … Wenn ich etwas wiederhole, dann ändere ich nie mehr als diese drei Dinge. … Und das machst du dann Woche für Woche, reflektierst am Ende der Woche und guckst eben, welche der Faktoren oder welche der Dinge, die du umgesetzt hast, hatten einen Effekt auf die Ergebnisse.

[16:07] – Und jetzt kommen wir noch zu zwei weiteren Fragen, die dein Mindset ansprechen, denn auch das ist ganz wichtig, um deine Ziele zu erreichen: Welchen Glaubenssatz muss ich loslassen, um mein Verkaufsziel, mein Umsatzziel, mein Kund:innenziel, zu erreichen? Unser Mindset müssen wir an Bord holen, denn sonst können wir auch keine neuen, keine ambitionierten Ergebnisse erreichen. Wir können z.B. keine Bestleistung im Sport erzielen, wenn du selbst nicht daran glaubst, dass du das überhaupt schaffen kannst. Also wenn du zumindest nicht unterbewusst daran glaubst, dass du das irgendwie schaffst, dann ist es super schwierig, das auch zu erreichen. … Und egal ob im Sport oder im Business, wir müssen erst selbst daran glauben, bevor wir es auch tatsächlich erreichen können. Auch eine ganz wichtige Aussage bzw. eine ganz wichtige Sache, die wir verinnerlichen sollten, ist, dass unser Business nur so schnell wachsen kann, wie wir selber wachsen. … Heute glaube ich, dass ganz viele Dinge möglich sind, dass ich mir riesengroße Ziele setzen und sie erreichen kann – und dazu möchte ich dich eben auch einladen. Schau mal, ob es da irgendwelche blockierenden Glaubenssätze gibt, die du loswerden musst.

[18:13] – Also höre da mal in dich hinein und schau, welche Glaubenssätze du loslassen musst, um deine Ziele, deine neuen Ziele, auch immer wieder zu erreichen. Tu das einfach Woche für Woche. Reflektiere, reflektiere, reflektiere. Wir müssen nämlich nicht nur für unser Tun die Selbstverantwortung übernehmen, sondern auch für unsere Gedanken. Und wie gesagt, wenn die nicht mit an Bord sind, dann können wir auch nicht die Ergebnisse erreichen, die wir uns wünschen.

[18:53] – Was muss ich über mich selbst glauben, um mein Verkaufsziel zu erreichen? Also mit welchem neuen Glaubenssatz möchtest du deinen alten Glaubenssatz austauschen? Z.B.: “Ich bin gut genug”, “Ich darf online Geld verdienen”, “Ich darf online VIEL Geld verdienen”, “Online Kund:innen gewinnen ist leicht” – all das können Dinge sein, je nachdem was dein Glaubenssatz ist, die du nutzen kannst, um einen blockierenden Glaubenssatz zu einem unterstützenden Glaubenssatz zu machen.

Also, wie so oft, dein Commitment ist notwendig. Du musst ins Tun kommen, du musst handeln, auch auf deine Gedanken aufpassen und, ganz wichtig, nimm dir Zeit zum Reflektieren. Reflektieren ist Gold wert. Und, ich habe das auch schon in einer der letzten Episoden gesagt, es ist eine kostenfreie Möglichkeit, um dein Business Schritt-für-Schritt vorwärts zu bringen. Denn nur durch’s Reflektieren bekommst du wertvolle Antworten, die dir zeigen, in welche Richtung du und dein Business sich weiterentwickeln können. Alle 7 Reflexionsfragen habe ich hier noch einmal für dich zusammengefasst:

  1. Was hat diese Woche gut funktioniert? Nimm dir ein paar Minuten Zeit und schreibe auf, was diese Woche gut funktioniert hat – die großen Dinge, aber vor allem auch die vielen kleinen Dinge.
  2. Wie viele Produkte, Angebote, Kurse, Coachings, wollte ich diese Woche verkaufen? Nur wenn du erkennst, dass du nicht auf dem richtigen Weg bist, dass du die Anzahl der Verkäufe, die Anzahl der Kund:innen nicht erreichst, zeigt dir das, dass irgendetwas noch nicht ganz funktioniert.
  3. Was hat mich davon abgehalten mein Ziel diese Woche zu erreichen? Oder, falls du es erreicht hast: Was habe ich getan, um mein Ziel zu erreichen? Beschäftige dich mit dieser Frage, denn wenn du die Probleme identifizierst, dann hast du eben auch die Möglichkeit, Lösungen dafür zu finden. Aus dieser Aufgabe bzw. dieser Frage resultieren dann auch To-Dos für die nächste Woche.
  4. Wie viele Produkte, sei es Kurse, Coaching-Programme, 1-zu-1-Gespräche, werde ich nächste Woche verkaufen? Du musst dein Ziel nicht reduzieren, wenn du es letzte Woche nicht erreicht hast. Das Ziel kann trotzdem höher sein, das Ziel kann gleich bleiben, das ist vollkommen okay. Ändere den Plan, nicht das Ziel. Wenn irgendetwas nicht funktioniert, dann liegt es an den Maßnahmen, an den Dingen, die du umgesetzt hast, und nicht daran, dass du einfach das Ziel zu hoch gesteckt hast.
  5. Welche 3 Dinge werde ich nächste Woche umsetzen, um mein Ziel zu erreichen? Reduziere es auf drei, damit du nicht zu viele To-Dos hast, und leite aus deinen Reflexionsfragen einfach die drei wichtigsten Aufgaben ab, die du in der nächsten Woche umsetzen kannst. Das hilft dir auch dabei Prioritäten zu setzen, denn wir können nicht alles umsetzen.
  6. Welchen Glaubenssatz muss ich loslassen, um mein Verkaufsziel, mein Umsatzziel, mein Kund:innenziel, zu erreichen? Höre in dich hinein und schaue, welche Glaubenssätze du loslassen musst, um deine Ziele immer wieder zu erreichen.
  7. Was muss ich über mich selbst glauben, um mein Verkaufsziel zu erreichen? Also mit welchem neuen Glaubenssatz möchtest du deinen alten Glaubenssatz austauschen?

Nimm dir die Zeit, gönn dir einfach ein Glas Wein, oder einen Tee, oder einen Kaffee – was auch immer du gerne magst – setze dich eine halbe Stunde in der Woche hin und schreibe dir alles auf, was dir zu diesen 7 Fragen einfällt. Ich bin gespannt, welche Ergebnisse zu erzielen wirst.

Reflektierst du regelmäßig? Hast du dir dafür Standardfragen überlegt?

Teile deine Erkenntnisse gerne auch in der she-preneur Community auf Facebook. Ich bin außerdem gespannt, inwieweit dir diese Fragen weiterhelfen und ich freue mich, wenn du diese Podcast Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst, wenn du einen Screenshot machst und die Business-Freundinnen taggst, denen diese 7 Fragen auch weiterhelfen würden.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} Blicke hinter die Kulissen einer Online Summit – Gespräch mit Michaela Dyck

In dieser Episode habe ich mir wieder einen Gast eingeladen, mit dem ich über die Vorbereitung und Durchführung von Online-Summits bzw. Online-Konferenzen spreche. Mein Gast ist Webseiten-Expertin. Sie liebt WordPress und Technik und will vor allem Frauen dabei helfen, ihr Business von Offline nach Online zu bringen. Sie findet Online-Summits als ein super spannendes Marketing-Tool, genauso wie ich, und führt dieses Jahr bereits ihre dritte Webseiten-Summit durch.

Freue dich auf ein interessantes Gespräch mit ganz vielen Insights von und mit Michaela Dyck.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Da Online-Summits eines unserer beider Lieblingsthemen ist, dachte ich mir, ich mache eine Podcast-Episode dazu, denn dann können wir ein bisschen darüber sprechen und erzählen, was funktioniert, was man richtig oder falsch macht, wozu man solche Online-Events überhaupt nutzen kann und auch warum man Zeit darin investieren sollte.

[2:22] – Warum macht man eigentlich eine Online-Summit? Warum machst du eine Online-Summit, Michaela? Und was bringt es deinem Business? Meine erste Online-Summit habe ich 2018 veranstaltet und ich hatte zwei Gründe. Mein erster Grund war, dass ich immer ganz viele Webseiten gesehen habe, die ohne Planung gestartet sind. Also wo man sich einfach drangesetzt und die Webseite erstellt hat, aber sich vorher keine Gedanken gemacht hat. Und ich habe nach irgendeinem Marketing-Tool gesucht, um ganz viele Menschen zu erreichen, um ihnen zu erklären, dass es da einen besseren Weg gibt. … Und der zweite Grund ist, dass ich es ein bisschen leid war, so viele Marketing-Sachen auszuprobieren, also Freebies zu erstellen, Blog-Artikel zu schreiben, etc. Aber ich bin so ungeduldig und das hat mir nicht den Wachstumsschub verpasst, den ich gerne gehabt hätte. Und aus diesem Grund habe ich eine Online-Summit veranstaltet, weil ich eben viele Leute erreichen konnte, mit meiner Herzensbotschaft, und gleichzeitig meine E-Mail-Liste aufbauen und nebenbei auch noch Umsatz generieren konnte.

[3:40] – Und du hast also mit so einer Online-Summit damals direkt gestartet, als du auch mit deinem Business gestartet bist? Das war ziemlich früh, dass du gesagt hast “Okay, ich mache jetzt einfach eine Online-Summit und ziehe Leute an, die Interesse haben eine Webseite zu bauen und lernen wollen, wie man so etwas überhaupt macht oder wie man es richtig angeht.” Genau. Ich habe zwar vorher auch einen gratis Online-Kurs ausprobiert, um Interessent:innen zu generieren, und Freebies erstellt, auf Social Media gepostet. Aber dann habe ich ziemlich schnell mit meiner Online-Summit begonnen.

[4:16] – Und wie war das für dich, so das erste Mal eine Online-Summit durchzuführen? Hast du den Erfolg gehabt, den du erwartet hast, oder war das eher so lala? Also, ich muss sagen, dass ich mich selbst sehr unter Druck gesetzt habe, weil ich erst 6 Wochen vorher angefangen habe. Das ist natürlich viel zu wenig. Wenn man jetzt aber rückblickend darüber spricht, würde ich sagen, dass es trotzdem sehr erfolgreich war, weil ich wirklich meine Liste von Grund auf aufbauen konnte. Ich wurde danach als Expertin angefragt, für Blogbeiträge, für andere Podcasts. Das hatte ich vorher nicht. Es hat mir so einen richtigen Sichtbarkeitsschub verpasst.

[5:58] – Beim ersten Mal ist es so lala und ich finde, dass sich der Erfolg der Summit erst einstellt, je öfter man es macht, weil es einem auch einfacher fällt. Man weiß, wie es funktioniert, man weiß, was man besser machen kann, was man anders machen kann. Man hat eben schon so ein gewisses Grundgerüst und muss nicht jedes Mal von Null anfangen, sondern kann einfach immer darauf aufbauen. Total. Das ist ein wichtiger Punkt. Und zu deiner Frage, wie viele Teilnehmer:innen ich hatte: Bei der ersten waren es nur 800 und die Zahl konnte ich im zweiten Jahr verdoppeln. Und ich muss auch dazu sagen, dass ich das nur organisch gemacht habe, dass ich keinerlei Werbung dafür geschaltet habe. Das ist halt auch super. Dadurch, dass man Experten und Expertinnen mit an Bord hat, die ja ebenfalls dafür Werbung machen, ist das eine tolle Möglichkeit, um wirklich Reichweite zu generieren.

[7:36] – Mit so einer Summit macht man ja auch Umsatz, richtig? Das machst du ja nicht nur, um Reichweite zu generieren, sondern auf der anderen Seite hat es ja auch nochmal den Vorteil, dass man damit Umsatz generieren kann. Wie viel Umsatz hast du mit deiner Summit gemacht und wenn du es weißt, dann gerne im Vergleich von der ersten zur zweiten Summit. … Die Zweite war so alles in allem 20.000€ und die erste, das war weniger, das waren so um die 6.000€ Umsatz – 6.000 bis 8.000, ich glaube es waren sogar eher 8.000€ im ersten Jahr.

[8:22] – Was halt ganz ganz wichtig ist, ist wirklich das nicht nur einmal durchzuführen und dann zu sagen “Okay, ich mach das jetzt nicht nochmal, das war viel zu viel Arbeit und da kam zu wenig Geld am Ende bei raus”. Sondern die Erfolge, die stellen sich an anderer Stelle ein und die Erfolge kommen natürlich auch erst, wenn du es wiederholst, wenn du irgendwie ein System dahinter hast, auf das du setzen kannst. Also Vorlagen für Grafiken, Vorlagen für eine Webseite und all diese Dinge, die dir später dabei helfen, effizienter und schneller vorwärts zu kommen. Ich arbeite hier total gerne mit einem Divi-Theme und da ist das ganz easy. Da kann man eben Vorlagen erstellen, sich das in der Bibliothek speichern und das dann dort herausholen, und dann muss man es beim nächsten Mal einfach nur anfassen und bearbeiten.

[10:53] – Das heißt, du hast auch das Angebot mit deinen Learnings, mit deinen Erfahrungen ja eben auch von Jahr zu Jahr weiterentwickelt. Gibt es irgendetwas, worauf ich achten muss, wenn ich so ein Angebot erstelle? Ja, also, dass man den Mehrwert im Blick hat. Was bringt das meinen Kund:innen? Und wirklich zu überlegen, was kann ich noch mit oben drauf setzen, was jetzt nicht wahnsinnig viel Arbeit für mich macht. Vielleicht kann ich meine Speaker:innen noch mit einbeziehen und sich fragen, was können sie noch mit beisteuern.

[12:30] – Das ist eben der Clou daran, dass man von der Reichweite der Expert:innen profitiert und die im Gegenzug eben auch mit daran verdienen, wenn das Summit-Paket verkauft wird. Und auf der Webseite ist halt eben wichtig, dass das Angebot „Above-the-Fold“ zu sehen ist, also dass ich nicht erst bis nach unten scrollen muss und dann erst sehe, was es denn überhaupt gibt.

[19:24] – Ich werde oft gefragt: Was sind denn typische Conversion-Rates? Die hängen natürlich vom Preis ab, die hängen von der Zielgruppe ab, die hängen von der Bekanntheit ab, die hängen von ganz vielen Faktoren ab. Und je teurer das Angebot, desto niedriger ist natürlich auch die Conversion Rate. Oftmals liegen die Conversion-Rates so zwischen 1 und 3 %. Je mehr man optimiert, desto besser ist es und da kann man auch an der Webseite ganz viele Dinge tun, damit so ein Angebot eben besser gekauft wird. Nicht nur vom Design her, vom Optischen her, sondern auch von der Technik her.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - mehr Sichtbarkeit durch eine Online Summit gewinnen

[20:45] – Es ist vollkommen okay, so einen Timer zu nutzen. Es funktioniert und wenn die Sachen funktionieren, warum sollte man es dann nicht machen? Und die Leute, die halt sagen “Nee, also davon fühle ich mich nicht angesprochen.” sind auch einfach vielleicht nicht die Kund:innen, für die das Angebot relevant ist. Und auch das ist okay. Ich glaube, das hat auch wieder was mit unserem Mindset zu tun. Ich kann natürlich denken, das ist so ein Timer, der ganz wild blinkt, damit setze ich meine Kund:innen unter Druck, oder man kann eben denken, ich möchte, dass meine Kund:innen dieses super Angebot auf keinen Fall verpassen.

[21:43] – Wie viel Zeit oder wie viele Wochen oder Monate im Voraus startest du mit der Planung deiner Summit? Ich plane jetzt mittlerweile 3 Monate im Voraus und muss auch dazu sagen, dass ich die ersten beiden immer alleine veranstaltet habe und das ich in diesem Jahr Unterstützung und ein Team dazu habe. Würdest du sagen, 3 Monate sind ein guter Zeitraum, um das Ganze zu planen, vorzubereiten und umzusetzen? Ich glaube, das ist ein guter Anfang. Man weiß dann so ungefähr, was man machen muss und im nächsten Jahr, wenn man dann die Jahresplanung macht, kann man schon mal so ungefähr mit einplanen und vorher brainstormen, was man in diesem Jahr anbieten möchte. Aber ich finde das Minimum sollten 3 Monate sein. Aus meiner Sicht würde ich auch sagen, dass 3 Monate echt optimal sind. Wir sollten sowieso schauen, dass wir einfach Projekte in einem Quartal auch umgesetzt bekommen, damit wir den Fokus entsprechend halten können. Damit Umsatz reinkommt, damit sich das Ganze eben auch lohnt. Weil, wenn wir irgendwie 6 Monate oder länger an nur einem Projekt arbeiten, dann zögert sich das einfach total hinaus und man hat halt keine Umsätze, man verbringt zu viel Zeit mit Planung und Perfektionismus. Aber in einem Quartal ist sowas definitiv machbar und da ist es halt auch wichtig, den Fokus draufzulegen.

[23:30] – Ich habe aus den letzten Jahren gelernt und habe das in diesem Quartal wirklich zur Priorität gemacht und habe entweder andere Sachen abgesagt oder gesagt, ich kann eben erst wieder Mitte September. Es bringt nichts, wenn man auf zu vielen Hochzeiten tanzt, man verzettelt sich sonst.

[25:14] – Wie plane ich meine Summit? Es bringt nichts, wenn ich das 6 Wochen vorher mache, wie ich im ersten Jahr, denn die meisten Expert:innen haben halt ihren Promotion-Kalender schon Wochen vorher, Monate vorher, ausgebucht und können so etwas da eben nicht dazwischen schieben. Deshalb ist schon besser, wenn man vor dem Quartal einmal anfragt, sodass die Expert:innen das dann auch einplanen.

[25:49] – Wie kriegst du noch Reichweite? Was hast du in diesem oder vielleicht auch im letzten Jahr noch getan, um Reichweite und Bekanntheit oder Traffic für deine Anmeldeseite zu bekommen? Also in diesem Jahr setze ich noch auf Facebook-Anzeigen. … Ich hole mir noch externe Expert:innen, also die nicht auf der Summit sprechen, sondern die einfach als Affiliate-Partner:innen agieren. Die hole ich eben noch rein und frage. “Ich könnte mir vorstellen, dass das für deine Zielgruppe interessant ist. Hast du nicht Lust das noch mit zu bewerben?” Super. Kooperationen sind auch echt Gold wert. Das sage ich auch ganz oft. Setzt auf Kooperationen. Eine Summit ist halt auch eine Kooperation.

[27:51] – Je mehr wir hinter unserem Angebot stehen, desto mehr Menschen können wir einfach erreichen und desto mehr Kooperationspartner:innen haben am Ende auch Interesse, das Ganze zu teilen. Und den Kooperationspartner:innen kann man ja auch einen Affiliate-Link anbieten, damit sie entsprechend mit verdienen können.

[28:30] – Wie wichtig ist es allgemein im Online-Business einen Plan zu haben und nicht unbedingt bei einem Launch das zu tun, worauf man gerade Lust hat? Ich kann das total verstehen, weil ich auch keine Planerin bin, und weiß deshalb, dass das in die Hose geht, wenn man nicht plant. … Das muss schon alles ein bisschen vorbereitet sein, damit man sich selbst nicht zu sehr unter Druck setzt und nicht die halbe Nacht durcharbeitet, und um eben auch Ergebnisse zu erzielen. Das Planen hilft dann natürlich auch wieder, dass man beim nächsten Mal weiß, was man wie gemacht hat, um es gegebenenfalls zu verbessern oder eben einfach so weiterzumachen. Das ist so ein wichtiger Punkt. Wenn wir Ergebnisse haben wollen, dann müssen wir planen. Wir brauchen einen Plan, den wir verfolgen. Und natürlich können wir immer mal wieder von dem Plan abweichen. Aber wir müssen ungefähr schon wissen, wo die Reise hingeht und wann ich mich mit welcher Aufgabe beschäftige.

[31:35] – Ich kann nur in der Wiederholung meine Learnings mit einbringen, besser werden und dadurch bessere Ergebnisse und mehr Umsatz erzielen, als wenn ich jedes Mal irgendetwas Neues mache. Da gehen viel zu viel Zeit und Nerven verloren.

[32:11] – Also warst du vielleicht am Anfang unsicherer, ängstlicher? Hast du mehr gezweifelt, als du das heute tust? Inwieweit hat sich das verändert? Ich kann in diesem Jahr mehr ins Vertrauen gehen, weil ich weiß, dass es funktioniert, was man macht. Im ersten Jahr war ja noch alles neu und auch das Thema Summit noch nicht so etabliert am Markt. Wie kommt es überhaupt an, werde ich Verkäufe generieren? In diesem Jahr stehe ich dem einfach lockerer gegenüber. Es ist zwar immer noch eine Achterbahn der Gefühle, aber es ist nicht mehr so, dass man denkt “Ich mache das nie wieder.” Genau das kann ich auch nur bestätigen. … Gerade durch die Wiederholung kriegen wir einfach viel mehr Sicherheit und wir wissen einfach, dass es am Anfang schleppend ist, dann wird es besser, dann geht es wieder bergab und dann geht es wieder bergauf. … Man zweifelt immer wieder, aber die Zweifel sind anders. Sie sind nicht mehr so stark, wie am Anfang.

Mehr über Michaela Dyck erfährst du auf ihrer Webseite und für ihre Webseiten-Summit kannst du dich hier anmelden.

Michaleas und meine Tipps für deine erste Summit habe ich dir hier noch einmal kurz und knackig zusammengefasst:

  1. Biete mit deinem Angebot einen Mehrwert. Was bringt die Summit deinen Kund:innen?
  2. Setze einen Countdown / Timer auf deine Webseite. Wecke dadurch Begehrlichkeiten und erreiche, dass deine Kund:innen dein super Angebot nicht verpassen.
  3. Setze dein Angebot „Above-the-fold“ auf deine Webseite. Auf dem ersten Blick sollte alles Wichtige erkenntlich sein (also nicht, dass potenzielle Interessent:innen erst bis nach unten scrollen müssen und dann erst sehen, was es denn überhaupt gibt).
  4. Beziehe die Summit in deine Jahresplanung ein und setze sie innerhalb eines Quartals um. Planung, Vorbereitung und Umsetzung sollten innerhalb von 3 Monaten stattfinden, um den Fokus nicht zu verlieren, Umsatz zu genieren und dem Perfektionismus keine Chance zu geben.
  5. Wiederhole, perfektioniere und setze deine Erfahrungen um. Du kannst nur in der Wiederholung deine Learnings mit einbringen, besser werden und dadurch bessere Ergebnisse und mehr Umsatz erzielen, als wenn du jedes Mal irgendetwas Neues machst.
  6. Suche Gleichgesinnte und tausche dich mit ihnen aus. Der Austausch mit Gleichgesinnten (z.B. in Mastermindgruppen) hilft emotional, du findest dort Expert:innenwissen in geballter Form und außerdem Vernetzung in Form von Kooperationen.
  7. Notiere dir während und im Anschluss der Summit deine Learnings. Durch das schriftliche Festhalten kannst du Fehler für die Zukunft vermeiden und es noch besser machen.

Planst du selbst eine Summit? Erzähle mir gerne von deiner Online-Konferenz in den Kommentaren.

Pssssst ……. Bald kommt etwas Neues! Setze dich jetzt auf die Warteliste und gehöre zu den Ersten, die von meinem neuen Produkt erfahren. Wenn wir unser Business auf die wesentlichen Dinge runterbrechen, wird alles klar, leicht und sexy. Ich arbeite für dich an einem Produkt, das alles aufs Wesentliche reduziert, so dass die Inhalte auf den Punkt und einfach umsetzbar sind. Bye, bye, Verzettelung, hallo Überblick!

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} 5 Ideen, wie du schnell deine Reichweite und Bekanntheit steigerst

Ich werde sehr oft gefragt: “Tanja, wie hast du das geschafft, dir deine Reichweite aufzubauen?” oder “Tanja, wie hast du es geschafft, deine Bekanntheit so schnell zu steigern?”. Meine Antwort darauf ist immer: Ich habe meinen Fokus auf die richtigen Dinge oder auf wenige Dinge gesetzt und zwar einzig auf die, die mich wirklich weiterbringen. Und ich habe ganz oft meine Komfortzone überwunden, um das Ganze zu schaffen.

Zum Beispiel habe ich mich am Anfang auch nur auf einen einzigen Kanal konzentriert, und zwar Facebook bzw. die Facebook Gruppe, und habe dann versucht diesen Kanal so gut wie möglich zu verstehen und zu bespielen. Dadurch konnte ich eben auch auf Facebook ziemlich schnell wachsen. Ich habe mich zusätzlich mit dem Thema Facebook-Anzeigen auseinandergesetzt sowie viele andere Dinge ausprobiert, von denen ich heute ein bisschen berichten werde. Aber im Grunde habe ich keine Mühen gescheut und auch mal Sachen ausprobiert, die arbeitsaufwendig und zeitintensiv waren, aber schlussendlich haben diese Dinge dazu beigetragen, dass ich schneller als Expertin wahrgenommen wurde und so eben auch schneller bei meiner Zielgruppe bekannt wurde.

In dieser Episode teile ich 5+1 Tipps mit dir, die dir kostenfrei zu mehr Reichweite und  Bekanntheit verhelfen.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Heutzutage merke ich immer wieder, dass viele Business-Starterinnen nicht mehr bereit sind bei Null anzufangen. Ich höre oft: “Ich habe doch gar keine Reichweite, Tanja!” oder “Tanja, mich kennt doch keiner!”. Es ist ja aber deine Aufgabe, das zu ändern. Und wann ist der richtige Zeitpunkt dafür?

Ich gebe dir heute Hilfestellungen, was du tun kannst, um schnell deine Reichweite und deinen Bekanntheitsstatus zu steigern, und zwar kostenfrei.

[6:54] – Irgendwann müssen wir ja anfangen die Reichweite aufzubauen und die eigene Bekanntheit zu steigern. Da lohnt es sich nicht zu sagen: “Aber mich kennt ja niemand.”, sondern die Frage, die wir uns da stellen sollte, ist eher gesagt: “Was kann ich tun, um schnell bekannt zu werden?”. Denn, wenn wir erfolgreich sein wollen, wenn wir Kund:innen erreichen wollen, Kund:innen bekommen möchten und mit unserem Business eben auch Geld verdienen und einen Beitrag leisten wollen, dann ist es genau unsere Aufgabe, das zu ändern und rauszugehen und andere Menschen auf uns, unser Produkt, unser Angebot aufmerksam zu machen. Und dafür gibt es keinen besseren Zeitpunkt als sofort jetzt.

[8:03] – Wenn du Reichweite aufbauen und deinen Bekanntheitsstatus erhöhen möchtest, dann bedeutet das, dass du dafür etwas tun musst. Es kommt nicht von allein. Das ist ganz wichtig, dass du das einfach im Hinterkopf behältst und am besten sogar den Fokus darauf richtest. Weil, solange du das nicht machst und einfach nur hier und da vielleicht mal auf Social Media etwas postest oder mal hier und da einen Blogartikel veröffentlichst oder eine Podcast Episode oder was auch immer, wird deine Reichweite einfach weiter rumdümpeln und nicht wachsen. Was es braucht, ist Fokus und eine Entscheidung, dass es jetzt losgeht und dass du X-1000-E-Mail-Abonnent:innen oder Follower bis zum Ende des Jahres haben möchtest. Dann kannst du, dann kann dein Kopf eben auch kreativ werden und sich überlegen, was notwendig ist, um das Ganze, um diese Zahl, um dieses Ziel zu erreichen.

[9:37] – Der erste Tipp ist: Erstelle hochwertigen Content. … Manchmal wird der Content sehr sporadisch erstellt, manchmal werden Unmengen an Content erstellt, was aber viel wichtiger ist, dass der Content hochwertig ist. Dass du dich von anderen unterscheidest, dass dein Content besser ist, als der von deinen Mitbewerber:innen. Beim Content zählt auch Qualität vor Quantität. … Wenn du Content regelmäßig posten kannst, dann ist das super. Das muss aber nicht unbedingt einmal in der Woche sein, das muss auch nicht alle zwei Wochen sein, aber ich würde schon schauen, dass du einfach hochwertigen Content regelmäßig veröffentlichst. Das ist ganz wichtig, denn darüber wirst du zum Beispiel von anderen über Google gefunden. Wichtig ist eben, dass du mit deinem Content einfach ein Problem löst, nach dem deine Zielgruppe sucht.

[10:41] – Tipp Nummer Zwei ist: Fokussiere deine Mühe auf die richtigen Kanäle. Arbeite smart und nicht hart. Das ist auch ganz wichtig, denn wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf viele unterschiedliche Kanäle richten, dann führt das dazu, dass wir keinem dieser Kanäle gerecht werden können. Da passiert dann einfach zu viel und die Entwicklungen sind komplett unterschiedlich. Du musst dich auf allen unterschiedlichen Kanälen auf dem Laufenden halten. Facebook macht Änderungen, die du anpassen musst, Instagram macht Änderungen, die du anpassen musst, LinkedIn funktioniert anders – Gerade am Anfang ist es ganz wichtig, dass du wirklich deine Mühe auf die richtigen Kanäle legst und das tust, was einfach am allerbesten funktioniert und dann eben sehr fokussiert arbeiten kannst. Das heißt, überlege dir ganz genau, welche Kanäle die richtigen für dich sind oder welcher Kanal, besser gesagt, der richtige für dich ist. … Bündele deine Energie, denn dann kommst du viel schneller voran, als wenn du versuchst zehntausend Kanäle parallel zu betreuen.

[12:54] – Tipp Nummer Drei: Veröffentliche Gastartikel in Magazinen oder auf anderen Blogs. Das ist eine tolle Sache, um Zugang zu einer anderen Zielgruppe zu bekommen, Zugang zu Reichweite, die du sonst nicht hättest und es hilft dir einfach dabei schneller bekannt zu werden. Das heißt du gehst einfach los und recherchierst mal nach Möglichkeiten in Magazinen oder auf Blogs Gastartikel zu veröffentlichen und recherchierst diese Kanäle auch gut. … Welche Themen, die du anbietest, gibt es noch nicht und welche Themen könntest du pitchen? Dann kannst du einfach ein paar Themenvorschläge schicken und eben entsprechend einen Gastartikel dort veröffentlichen. Ich mache das sehr regelmäßig und das beschert mir natürlich auch regelmäßig neue Reichweite und viele neue Kontakte für die unterschiedlichen Kanäle.

Tanja Lenke she-preneur Online-Marketing Expertin Podcast Reichweite steigern

[15:20] – Der vierte Tipp ist: Führe eine Online-Konferenz durch. … Das ist ein absoluter Reichweite-Booster. Die she-preneur Summit hat mir in den letzten Jahren ganz viel Reichweite beschert, weil ich natürlich dadurch einfach auch viele Kooperationspartner:innen erreicht habe, viele Sponsoren erreicht habe und auch viele Speakerinnen und im letzten Jahr auch Speaker hatte, die das dann natürlich ebenfalls geteilt haben und ich natürlich dann am Ende auch von deren Reichweite profitiert habe. So eine Online-Konferenz ist ein tolles Thema mit einer Win-Win-Win-Situation. … Es sollte ein Win sein für den Kooperationspartner, für die Zielgruppe (also für diejenigen, die mit dem Content interagieren, denen sollte es Mehrwert liefern) und natürlich sollte es auch einen Vorteil für dich haben.

[17:58] – Tipp Nummer Fünf ist: Verlinke andere Expertinnen und Experten in deinem Content. … Das ist auch eine ganz tolle Möglichkeit, um mehr Reichweite zu bekommen. Also denk nicht immer nur daran, wie du Content liefern kannst, sondern guck vielleicht auch was andere gut machen oder was dir bei anderen besonders aufgefallen ist und nimm sie mit in deinen Artikel auf, in deinen Content oder feature sie auf deinen Social Media Kanälen. Nimm z.B. “Die Top 5 Podcasts, die ich höre.” und verlinke sie dann jeweils. Von vielen wirst du dann eben auch wieder verlinkt, bzw. wird der Beitrag dann geteilt (z.B. in den Instagram-Stories) und darüber bekommst du eben auch nochmal Reichweite.

[21:59] – Also alles, was so Kooperationsprodukte sind, ist ziemlich cool, um einfach schnell auch an Reichweite zu gewinnen und höhere Bekanntheit zu bekommen.

[22:51] – Wichtig ist eben, dass wir uns nicht verstecken, sondern dass wir da einfach aktiv mitmachen, dass wir aktiv rausgehen und etwas dafür tun, unsere Reichweite und unsere Bekanntheit zu steigern. Und, was ich vorhin schon ein bisschen angekündigt habe: Sich unwohl fühlen gehört dazu! Wenn du jetzt gerade denkst, “Ja, aber, kann ich das jetzt schon machen? Ich bin doch noch nicht soweit, das ist eine Nummer zu groß für mich.”, dann kann ich dir eins verraten: Dem ist nicht so. Du kannst damit jetzt schon starten. Wenn du heute nicht bereit bist, wirst du auch nicht nach einem Jahr bereit sein. Das Wichtigste ist, dass du anfängst. Bau Beziehungen auf, liefere Mehrwert bei den Expert:innen, bei denen du auch bekannt werden möchtest. Teile deren Artikel, kommentiere Blogbeiträge oder Beiträge auf Instagram, gehe in den Austausch, teile deren Social Media Beiträge. Sodass man einfach sieht, dass dir der Content gefällt, dass dir die Message von dem jeweiligen Experten / der jeweiligen Expertin gefällt. Dann wirst du dadurch schon einmal sichtbar und kannst dann im zweiten Schritt auch viel, viel leichter fragen, ob jemand vielleicht bereit ist dein Interviewpartner / deine Interviewpartnerin zu sein. Oder ob du einen Gastartikel veröffentlichen kannst oder ob vielleicht mal ein gemeinsames Podcastinterview aufgenommen werden kann.

[26:08] – Deswegen hoffe ich, dass ich dich auch dazu ermutigen kann rauszugehen und die Dinge einfach mal auszuprobieren, statt einfach nur vielleicht auf Social Media zu posten oder mal hier und da einen Blogartikel oder sowas zu schreiben – sondern vor allem rauszugehen mit dem Ziel, Reichweite und Bekanntheit zu steigern und da auch wirklich den Fokus draufzulegen. Das ist das, was dir am Ende dann auch deine Kund:innen bringt. Du wirst es eben viel leichter haben deine Angebote zu verkaufen, wenn du eben Reichweite hast und wenn du bekannt bist und wenn du ein gutes Netzwerk hast. All das wird dich dabei unterstützen.

Ich hoffe ich konnte dich mit diesen Tipps und Ideen inspirieren. Heute habe ich mal wieder eine kleine Aufgabe für dich, und zwar: Analysiere deinen jetzigen Content und auch deine Kanäle. Was funktioniert im Moment gut und was funktioniert nicht so gut? Was könnte besser sein? Reflektiere, was bei dir bisher gut funktioniert hat, um deine Reichweite und um deine Bekanntheit zu steigern. Wovon solltest du weniger machen, weil es nicht funktioniert? Außerdem möchte ich gerne alle Tipps noch einmal für dich zusammenfassen:

  1. Erstelle hochwertigen Content. Beim Content zählt Qualität vor Quantität, zudem ist wichtig, dass du damit einfach ein Problem löst, nach dem deine Zielgruppe sucht.
  2. Fokussiere deine Mühe auf die richtigen Kanäle. Arbeite smart und nicht hart, denn wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf viele unterschiedliche Kanäle richten, dann führt das dazu, dass wir keinem dieser Kanäle gerecht werden können.
  3. Veröffentliche Gastartikel in Magazinen oder auf anderen Blogs. Das ist eine tolle Sache, um Zugang zu einer anderen Zielgruppe zu bekommen sowie Zugang zu Reichweite, die du sonst nicht hättest und es hilft dir dabei schneller bekannt zu werden.
  4. Führe eine Online-Konferenz durch. Damit erreichst du Kooperationspartner und Speaker:innen und profitierst von deren Reichweite – ebenso umgekehrt.
  5. Verlinke andere Expertinnen und Experten in deinem Content. Bau Beziehungen auf, liefere Mehrwert bei den Expert:innen, bei denen du bekannt werden möchtest, mache auf dich aufmerksam.

Einen Zusatztipp möchte ich jetzt gerne noch mit dir teilen: Erstelle ein Bundle mit Produkten von Top-Expert:innen oder nimm an einem teil. Das ist etwas, was wir zum Beispiel mit dem she-preneur Bundle machen. Dort sind über 50 Expertinnen und Experten dabei und die teilen natürlich auch die Inhalte. Es sind so viele tolle Expertinnen und Experten am Start, dass das einfach ganz viel Reichweite für alle bedeutet.

Was funktioniert bei dir im Moment sehr gut, um deine Reichweite zu steigern? Was setzt du aktiv um?

Teile deine Erkenntnisse gerne auch in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} So werden deine Launches zum vollen Erfolg – im Gespräch mit Madita Schäkel

In dieser Episode nehme ich dich mal wieder mit hinter die Kulissen und spreche mit einer meiner Kundinnen über ihren zweiten Launch – und dabei halten wir nicht hinterm Berg. Ich habe einen Gast bei mir, der schon einmal bei mir im Podcast war. Beim letzten letzten Mal haben wir über ihren ersten Launch gesprochen, vielleicht erinnerst du dich an diese Episode, und heute schauen wir uns an, welche Ergebnisse sie mit ihrem zweiten Launch erzielt hat und wie genau sie das erreicht hat.

Freu dich auf eine super spannende Episode mit ganz vielen Insights von und mit Madita Schäkel.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Madita Schäkel ist Expertin für conversion-optimierte Texte für die wichtigsten Stellen eines Funnels oder Launches, damit Interessenten zu Kunden werden. In dieser Folge erfährst du mehr über die Erfolge ihres zweiten Launches und welche weitere Idee sich daraus entwickelt hat. Außerdem sprechen wir über die Veränderungen und Anpassungen, die sie im Hinblick auf die Learnings umgesetzt hat.

[8:20] – Auf welcher Basis hast du die Veränderungen vorgenommen? War das einfach ein Gefühl, das du hattest, oder hast du da konkrete Erkenntnisse oder sowas aus der letzten Challenge gehabt, die dann dazu geführt haben, da nochmal an die Texte zu gehen und auch an das Format – das Format also noch ein bisschen anzupassen? Es war beides. Es ist ja immer so, dass man nicht so viel Zeit hat, und dann geht man mit dem Besten, das man gerade hat, an den Start. Ich habe den Fokus für die Sales Page verändert. Der eine ausschlaggebende Punkt, warum die Leute kaufen sollten (die Grundlage war das Feedback einer Teilnehmerin), war, dass es nicht nur theoretisches Wissen ist, sondern dass ich unheimlich viele Beispiele gebe, die einfach dabei helfen direkt umzusetzen. Da habe ich mich entschieden, das auf der Sales Page noch genauer anzuteasern bzw. den Fokus darauf zu lenken. Das Produkt war ja ein bisschen anders. Das Thema war gleich, aber ich habe einen Online Kurs daraus gemacht. Das heißt, ich musste irgendwie gucken, dass ich das so verändere, dass es ohne mich funktioniert – das es als Selbstlernkurs funktioniert.

[8:43] – Der zweite Fehler, der gemacht wird, ist, dass ein Kurs entwickelt wird ohne ihn vorab mit den Teilnehmer:innen einmal live durchgetestet zu haben. Das heißt, der Kurs wird vorab aufgenommen, es wird vorab alles fertig gemacht und eingerichtet und versucht diesen Kurs dann zu verkaufen – und am Ende kauft ihn keine:r oder vielleicht nur ein paar Leute.

[11:03] – Als du deinen Verkaufspitch durchgeführt hast, hast du dich bei deinem zweiten Launch zu 100% wohl gefühlt oder warst du da auch noch ein bisschen zögerlich? Nee, überhaupt nicht. Das habe ich aber auch schon länger abgelegt. Weil, klar, das ist ein Business, natürlich will ich was verkaufen. Ich glaube, wenn man einmal dieses Verkaufen so reframed, dass man hilft – Ich verkaufe ja jetzt nicht irgendwas einfach nur um Geld zu verdienen, sondern ich verkaufe hier ein Produkt, von dem ich mir sehr sicher bin bzw. weiß, dass es ein Problem löst. Und wer das nicht möchte, der kann natürlich einfach gehen. Aber die, die das möchten, die gehen halt nicht. Mit dieser Einstellung gehe ich eigentlich immer da rein. Auch in Erstgespräche. Wenn sie nichts von mir kaufen wollen würden, dann wären sie auch nicht hier.

[17:19] – Ein Zahlungsanbieter macht vieles einfacher, auch wenn man dafür Gebühren bezahlt. Und es nimmt natürlich auch die Hürde zu kaufen, weil man halt nicht dich noch einmal anschreiben muss, weil man einfach klicken kann, bezahlen kann und alles ist gut. Es wirkt halt einfach auch professioneller. Also nicht, dass man das beim ersten Launch machen sollte oder braucht, aber ich glaube schon, dass es einfach ein bisschen gestandener ist. Ich glaube auch, beim ersten Launch ist es jetzt nicht unbedingt notwendig. Da geht es eher darum, aus meiner Sicht, nochmal ganz viel zu experimentieren und erstmal überhaupt diese Erfahrungen zu sammeln.

[18:53] – Du hast ja das gleiche Angebot nochmal verkauft, in einem unterschiedlichen Format. Hast du dich unwohl gefühlt, dasselbe Produkt nochmal zu verkaufen oder den gleichen Launch, die Challenge noch einmal durchzuführen? Nee, überhaupt nicht. Eher das Gegenteil. Ich habe ja sogar vor meinem ersten Launch einen Test-Workshop gemacht, also das Angebot quasi kostenlos herausgegeben, einfach um das Vertrauen in mir zu erwecken, dass das Produkt funktioniert. Das hat mir diesmal sehr geholfen, weil ich wusste, dass das Produkt funktioniert und ich dafür auch schon zahlende Kund:innen gewonnen habe. … Und dieses Wissen, dieses Vertrauen in das Produkt und in den Launch, das hat mir unheimlich geholfen.

[20:00] – Viele denken halt, sie müssen immer wieder was Neues ausprobieren. Es ist viel schlauer, weniger zu machen und die Launches bzw. die Produkte, die man jetzt schon hat und einmal durchgeführt hat und wo man auch Ergebnisse hat, das eben noch einmal durchzuführen und immer wieder zu perfektionieren, statt immer wieder was Neues zu machen (weil es mit E-Mails und Technik und allem Pipapo schon sehr umfangreich ist). Wenn ich halt jedesmal etwas Neues mache, dann fange ich auch jedesmal wieder bei Null an. Und so hast du schon ganz viele Sachen einfach da und hast natürlich auch das Vertrauen, dass es schonmal geklappt hat und auch jemand gekauft hat und das macht natürlich vieles leichter.

[20:47] – Würdest du es noch ein drittes Mal machen? Auf jeden Fall! Ich werde es auch noch ein drittes und viertes und fünftes Mal machen. Ich hatte das ja schon in unserem letzten Coaching-Call gesagt. Ich möchte das Produkt gerne auf “Evergreen” stellen. … Deswegen werde ich diesen Launch jetzt Schritt für Schritt in einen Funnel verwandeln, sodass er dann auch ohne Challenge funktioniert. Ich glaube auch, das ist ein super Produkt und kann sehr gut funktionieren. Vielleicht auch nochmal als Tipp für diejenigen, die uns zuhören: Aus meiner Perspektive ist es immer ganz wichtig, Sachen live durchzuführen und zu testen, um wirklich Feedback zu bekommen.

[23:20] – Testen, Erfahrung sammeln und du hast ja auch gesagt, dass du es beim ersten Mal kostenfrei probeweise durchgeführt hast, um mal zu gucken: Funktioniert das? Ist das verständlich, was ich mache? Und hast dadurch nochmal wertvolles Feedback und wahrscheinlich auch wertvolle Testimonials bekommen, die dich eben auch für den Launch unterstützt haben. Als ich diesen kostenlosen Workshop gemacht habe – das ist gar nicht mehr vergleichbar mit dem Produkt, was es jetzt ist, weil sich das einfach so weiterentwickelt hat. Auch der zweite Workshop, den ich im März gelauncht habe, ist gar nicht mehr vergleichbar mit dem Inhalt, der jetzt drin ist. Du entwickelst dich ja auch als Anbieter immer weiter und lernst immer neu dazu. Und das ist auch nicht zu unterschätzen. Das Produkt entwickelt sich auch weiter, je öfter man es launcht und verkauft und das Feedback einarbeitet. Ich habe jetzt wieder ein paar Learnings gewonnen, die ich einbauen werde und das heißt, beim nächsten Mal wird das Produkt noch besser.

[25:33] – Wann hast du damit begonnen deine Challenge zu planen? Also die Challenge habe ich, glaube ich, im Januar oder Februar entwickelt, kurz nach unserem Retreat, wo wir nochmal darüber gesprochen hatten. Da habe ich ganz viele Ideen gesammelt. Dann habe ich sie konzipiert und aktiv beworben habe ich sie eine Woche, bevor es losging. Zumindest mit Facebook-Ads und die E-Mail-Serie an meine Liste geschrieben. Vorher habe ich diesmal aber mit einem Freebie meine Liste aufgebaut (letztes Mal nicht), also mit einem Lead-Magneten, der quasi so funktioniert, dass die Leute, die sich dafür anmelden, auch wirklich an der Challenge interessiert sind. Und die Leute, die an der Challenge interessiert sind, von denen wusste ich, dass sie auch sicherlich mein Produkt hilfreich finden werden. Das heißt, es ist diese Treppe aus Produkt, Conversion-Event und Lead-Magnet gewesen.

Tanja Lenke she-preneur Podcast Produkt weiterentwickeln

[28:10] – Worüber hast du die meisten Teilnehmer:innen für deine Challenge gewonnen? Du hast ja gesagt, du hattest knapp 400 Anmeldungen. Kamen die aus deiner Liste, also sprich von dem Freebie, oder hast du auch die Challenge direkt beworben? Die kamen relativ gleichteilig aus meiner E-Mail-Liste (ich habe eine E-Mail-Sequenz an meine Liste geschrieben), da kamen die meisten her, aber ganz knapp, und danach kamen die meisten Leute aus Facebook Ads. Das war die zweite größte Quelle. Und dann, zu meiner Überraschung, aus Social Media.

[30:15] – Ich habe noch eine Frage und ich glaube, die ist für viele auch super spannend: Wie groß war deine E-Mail-Liste bei deinem ersten Launch und wie groß ist deine E-Mail-Liste heute? Bei meinem ersten Launch hatte ich in meiner E-Mail-Liste ungefähr 200 bis 300 und jetzt sind es 800.

[31:27] – Es ist alles möglich und es kommt nicht auf die Größe der E-Mail-Liste an, sondern eher auf die Qualität der Leute und natürlich auch auf die Qualität der Inhalte, die du eben zur Verfügung stellst. Und das ist natürlich auch das Ergebnis daraus, dass du das Problem deiner Zielgruppe kennst.

[32:30] – Wie wichtig, denkst du, ist das Thema Planung für so einen Launch? Super wichtig. Seit ich bei dir in diesem Programm bin (ich bin ja nicht neu selbstständig, ich bin ja nur neu in diesem Programm), also, was ich alleine jetzt in diesem Jahr schon umgesetzt habe, ist enorm und das hatte ich vorher nicht, weil ich keine Planung hatte. … Also Planung hat mir geholfen das einfach strukturiert anzugehen. Ich habe gelernt mir einen Fokus zu setzen. Was möchte ich haben? In dem Fall war es bei mir Umsatz, weil ich endlich wollte, dass sich das auch mal lohnt. Und daraus ergeben sich die To-Dos, die wichtig sind, um das zu erreichen. Und so ist es ja beim Launch auch. Was ist das Ziel? Das Ziel ist so viel Umsatz zu machen mit soundsoviel Leuten. Okay, du willst soundsoviel Leute gewinnen? Das bedeutet, du musst soundsoviel Teilnehmer:innen gewinnen. Das bedeutet, du musst soundsoviel in Facebook Ads investieren und so weiter und so fort. Das hat mein Business komplett umgedreht.

[35:30] – Wie wichtig ist aus deiner Sicht das Mindset für einen Launch? Ich würde sagen genauso wichtig, wie die Strategie. Das habe ich mir hier auch als Tipp aufgeschrieben, das ist die Energie. Also ich hatte das Gefühl, dass in der zweiten Challenge die Energie so wahnsinnig toll war, weil ich mich wohlgefühlt habe. Ich habe mich in den Lives wohlgefühlt. Die Leute haben mir gesagt: “Oh, das inspiriert mich gerade total.”, das hat mich wieder motiviert. Sie haben sich bedankt. … Ich hatte ganz hohe Vibes, würde ich sagen. Und das wirkt sich halt aus, mit welcher Energie wir da reingehen. Ich bin sowieso so ein Energie-Freak. Ich glaube daran, dass wir das anziehen.

[37:41] – Ich hatte beim ersten Launch auch Angst. Was, wenn da Fragen kommen, die ich nicht beantworten kann? Ich glaube, das ist so eine typische Angst. Aber das ist nicht passiert. Es gab keine einzige Frage, die ich nicht beantworten konnte. Ich glaube, das ist bei den meisten so, weil die Leute, die reinkommen, haben ja weniger Expertise, wahrscheinlich, als du in diesem Bereich, deswegen sind sie ja bei dir. Und selbst wenn, dann sagt man: “Ja, da muss ich selber mal gucken, dann melde ich mich später nochmal bei dir.” Auch kein Problem. Man kann auch nicht alles wissen. Und ich glaube, was halt wichtig ist wenn man Expertin in einem bestimmten Bereich ist, dann auch zu wissen, wo wir die Lösung oder die Antwort finden. Wenn du Expertin in dem Bereich bist, dann hast du entweder ein Netzwerk oder irgendwelche Unterlagen, wo du das nachlesen und dann eben auch die Antwort mitgeben kannst. Aber du musst nicht alles wissen, das ist totaler Quatsch. Dann gehen wir halt nie raus, wenn wir warten, bis wir alles wissen und die Allerbeste auf der ganzen Welt sind.

[38:50] – Welche 3 Tipps hast du für jemanden, der zum ersten Mal einen Launch durchführt? Also erstmal, Tipp Null, würde ich sagen, ist, dass du ein gutes Angebot brauchst. Du brauchst ein spezifisches Angebot, das ein spezifisches Problem löst für eine spezifische Person oder Personengruppe. Das ist das Wichtigste.Nummer eins, würde ich sagen, ist die Bereitschaft dass man diese Energie und Zeit investiert, ohne vielleicht das Ergebnis zu haben, was man sich vorgestellt hat. Weil, irgendwas wird passieren, irgendwas wirst du lernen, irgendwer wird kommen, irgendwas wird sich ergeben. … Ich zum Beispiel habe daraus gemerkt, dass die Leute gar nicht wissen, wie man so ein richtiges Freebie oder einen richtigen Lead-Magneten konzipiert und daraus ist mein Workshop entstanden, den ich jetzt verkaufe. Also irgendwas wird sich ergeben. Selbst wenn ich nichts verkauft hätte, wäre das ein Learning gewesen, womit ich jetzt wieder Geld verdienen würde oder kann. Und ich würde sagen, du brauchst ein gutes Conversion-Event – ein gutes Webinar, eine gute Challenge. Das muss einfach passen und zum Angebot passen. Diese Connection muss irgendwie stimmen, damit du auch die Erfolge hast, die du haben möchtest. … Für den ersten Launch, für jemanden, der sich vielleicht auch im Marketing nicht auskennt, der vielleicht sowieso noch nicht allzu viele Kund:innen hat, sind, glaube ich, diese 100-200 Leute ideal, wo man einfach mal üben kann, einfach mal zuhören kann, einfach mal Fragen stellen kann. … Für den Launch brauchst du auch eine Strategie, wie du diese Leute in dieses Conversion-Event bekommst. Sei es über eine E-Mail-Liste, über Facebook Ads, über Google Ads, was auch immer es ist, aber irgendeinen Weg brauchst du, um diese Leute in die Challenge zu bekommen.

[42:04] – Ich würde noch einen Mini-Tipp hinzufügen: Wirklich experimentieren und bereit sein zu experimentieren und Dinge, wie du es auch getan hast, einfach kostenfrei auszutesten, um Sicherheit zu bekommen.

Mehr über Madita Schäkel: Maditas Content (ihre Webseite) / für ihren Freebie-Workshop kannst du dich hier anmelden / die Warteliste für ihre nächste Landing Page-Challenge findest du hier.

Maditas 4 Tipps für deinen ersten Launch habe ich dir hier noch einmal kurz und knackig zusammengefasst:

  1. Du brauchst ein gutes Angebot. Du brauchst ein spezifisches Angebot, das ein spezifisches Problem löst für eine spezifische Person oder Personengruppe.
  2. Sei bereit Zeit und Energie zu investieren, ohne vielleicht das Ergebnis zu haben, das du dir vorgestellt hast. Denn, irgendetwas wird passieren, irgendetwas wirst du lernen, irgendetwas wird sich ergeben.
  3. Du brauchst ein gutes Conversion-Event. Das kann ein gutes Webinar oder eine gute Challenge sein. Es muss zu deinem Angebot passen, damit du auch die Erfolge erzielst, die du haben möchtest.
  4. Für den Launch brauchst du eine Strategie, wie du Interessenten in dein Conversion-Event bekommst. Sei es über eine E-Mail-Liste, über Facebook Ads, über Google Ads.

Was war dein wichtigstes Learning aus deinem ersten Launch / deinem ersten Webinar / deiner ersten Challenge?

Du willst dein erstes Produkt online bringen? Dann klicke hier und hol dir meinen Fahrplan für deinen ersten Onlinekurs, den du leicht und ohne Technik umsetzen kannst. Ich freue mich sehr, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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