{Podcast} Zeitmanagement im Online-Business – so arbeitest du effektiv und ohne Ablenkung

Das Thema dieses Beitrags ist ein Thema, mit dem ich mich sehr viel auseinandersetze und schau, wie ich meine Herangehensweise optimieren kann. Es fordert mich immer wieder heraus, hat mir aber auch dabei geholfen, aus meinem selbstgebauten Hamsterrad herauszukommen und ein freies und erfülltes Leben zu leben.

Ich möchte mit dir heute über dieses wichtige Thema sprechen, damit du die Weichen in deinem Business und in deinem Leben entsprechend stellen und dann natürlich immer wieder nachjustieren kannst, damit auch du dir ein freies und erfüllendes Business und Leben aufbauen kannst. Wir sprechen heute über das super wichtige Thema ‚Zeit‘ und wie du die dir zur Verfügung stehende Zeit effektiv einsetzen bzw. effektiv nutzen kannst.

In dieser Episode spreche ich mit dir über die wichtigste Voraussetzung für deinen Erfolg im Business – eine kleine große Sache, die die meisten vernachlässigen und der auch ich lange Zeit nicht die Beachtung geschenkt habe, die dafür notwendig ist. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – Wie du mit Zeitmanagement effektiver arbeitest.

Wie du sicherlich weißt, ist Zeit unsere wichtigste Ressource – und dennoch beschäftigen sich viele Selbstständige nicht mit diesem Thema. Es wird komplett vernachlässigt bzw. sie schützen ihre Zeit nicht. Gerade in der Selbstständigkeit ist es ganz wichtig, dass es für uns klar ist, WIE wir unsere Zeit einsetzen wollen und vor allem WIE VIEL Zeit wir in unserem Business einsetzen wollen.

Wir alle haben 24 Stunden Zeit am Tag

[3:06] – Die meisten von uns haben sich selbstständig gemacht, weil sie ein freieres und selbstbestimmteres Leben wollten, weil sie unabhängiger sein wollten, weil sie flexibler sein wollten. Das bedeutet aber nicht, dass wir Tag und Nacht arbeiten, sondern es ist auch hier wichtig, dass wir bestimmte Zeiten haben, in denen wir arbeiten. Das müssen nicht immer acht Stunden sein, es müssen keine sechs Stunden sein. Es kommt komplett darauf an, wie viel Zeit du zur Verfügung hast und natürlich auch, welche Ziele du mit deinem Business erreichen möchtest. … Das Allerwichtigste ist, dass du entscheidest, wie du deine Zeit einsetzt und was du in der Zeit, die dir zur Verfügung steht, machst.

[4:04] – Wir alle haben die gleichen Ausgangsvoraussetzungen: Ich habe 24 Stunden Zeit am Tag, du hast 24 Stunden Zeit am Tag und alle anderen haben 24 Stunden Zeit am Tag. Was wir in diesen 24 Stunden tun, darauf können wir Einfluss nehmen. Das klappt natürlich nicht immer zu 100 %, es kann sein, dass etwas Wichtiges dazwischen kommt, aber wichtig ist eben, dass wir aufpassen und diese Zeit schützen und uns nicht von allem und jedem ablenken lassen.

[4:53] – Nur weil ich von zu Hause arbeite, heißt das nicht, dass ich ein Kaffeekränzchen machen kann. Nur weil ich von zu Hause arbeite, heißt das nicht, dass du mich jederzeit stören kannst. Ich arbeite, wenn ich zu Hause bin, von x bis y. In der Zeit fokussiere ich mich auf mein Business, dann habe ich keine Zeit für Ablenkung, und dann lasse ich auch keine Ablenkung zu.

[5:33] – Wir können nicht die Kontrolle zu 100 % über alles haben, was jeden Tag in unserem Business passiert, aber wir können einen ganz großen Teil dafür tun, dass wir unsere Zeit sinnvoll einsetzen und nicht dem Zufall überlassen oder uns fremdbestimmen lassen. Sondern dass wir unsere Zeit so einsetzen, dass wir unsere Aufgaben schaffen, die uns unseren Zielen näher bringen, und dass wir natürlich auch nicht Tag und Nacht arbeiten, sondern unsere Arbeit in der Zeit schaffen, die uns zur Verfügung steht oder die wir uns selbst zur Verfügung stellen.

Was dich davon abhält dir ein freies und erfülltes Online-Business aufzubauen

[6:22] – Ich gebe dir jetzt mal ein paar Beispiele mit, und wenn nur eines davon auf dich zutrifft, dann hält es dich davon ab ein Business aufzubauen, das dir Freiheit, Fülle und Erfüllung bringt. Denk daran: Ich spreche hier aus Erfahrung, habe diese Dinge auch alle durchgemacht und bin nicht perfekt dadrin, aber ich optimiere stetig weiter, weil ich ganz genau weiß, dass das eins der Dinge ist, die mich davon abhält meine Aufgaben in der Zeit zu erledigen, die mir zur Verfügung steht oder die ich mir zur Verfügung stelle.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Zeitmanagement

[7:24] – Wenn du zu denjenigen gehörst, die jeden Tag beschäftigt sind und deren To-Do – Liste statt kürzer immer länger wird und die sich immer gestresster fühlen, weil sie nicht wissen, wie sie alles schaffen sollen, dann ist diese Podcast-Episode für dich und du solltest dich definitiv mit dem Thema Zeitplanung auseinandersetzen.

[7:46] – Wenn du zu denjenigen gehörst, die sich immer wieder aus Aufgaben rausreißen und sich ganz leicht von anderen Menschen und auch Dingen ablenken lassen (wie zum Beispiel ständig aufploppende Benachrichtigungen) und am Ende des Tages frustriert sind, weil sie kaum etwas geschafft haben, auch dann ist diese Episode für dich.

[8:11] – Wenn du zu denjenigen gehörst, die in die Woche und in den Tag starten, ohne einen Plan zu haben, was sie und ihr Business wirklich weiterbringt, und am Ende der Woche feststellen, dass die wichtigsten Dinge liegengeblieben sind und auf’s Wochenende oder die nächste Woche verschoben werden, auch dann ist diese Episode genau die richtige für dich.

[8:37] – Wenn du diese Situationen und Gefühle kennst, dann wird es Zeit, dass du die Kontrolle für dein Business und dein Leben übernimmst. Genauer gesagt, dass du die Kontrolle über deine Zeit übernimmst.

Meine Erfahrung mit fehlender Zeitplanung

[8:54] – Ich kenne diese Situationen selbst, und ich will dir nicht sagen, dass ich meine Zeit zu 100 % im Griff habe. Ich kümmere mich regelmäßig darum, reflektiere und überlege mir, was ich noch anders und besser machen kann, damit sich mein Business noch leichter mit meinem Privatleben vereinen lässt.

[9:32] – Ich möchte dir ja auf jeden Fall mit auf den Weg geben, … dass ich das nicht perfekt hinkriege, aber dass ich … jede Woche schaue: Was lief diese Woche nicht richtig? Warum habe ich meine Aufgaben in dieser Woche nicht geschafft? Was hat mich davon abgehalten, die Aufgaben zu schaffen? Das sind dann die Dinge, die ich versuche mit in die nächste Woche zu nehmen.

[10:04] – Es ist nicht ganz einfach, und ich finde es auch sehr herausfordernd, weil ich natürlich auch mein Business liebe. Ich liebe es zu lernen, ich liebe es weiter zu wachsen und neue Dinge auszuprobieren, ich liebe meine Kundinnen und es macht mir einfach unheimlich viel Spaß. Ich muss sehr stark aufpassen, dass ich mir selbst Grenzen setze.Daher ist es wirklich nicht so leicht, dass ich mein Privatleben zur Priorität mache, aber genau das sollte es eben sein. … Es gibt Phasen, die sind einfach anstrengender und da bekommt mein Business einfach einen viel größeren Fokus als in der restlichen Zeit. Aber wichtig ist, wenn der Launch dann vorbei ist, dann sollte sich das Ganze wieder ändern.

[15:05] – Ich hab mich dann wirklich am Abend hingesetzt und hab dann an meinen eigenen Themen und Projekten gearbeitet. Also all das, was ich eigentlich tagsüber schaffen wollte, das ist liegengeblieben, weil ich meine Zeit einfach nicht geschützt habe, bzw. weil ich mir auch nicht vorgegeben habe, worum ich mich kümmere.

5 Schritte für ein perfektes Zeitmanagement

[16:39] – Wenn du dir einen Business wünschst, das dir Freiheit, Fülle und Erfüllung bringt, dann ist es super wichtig, dass du definierst wie du deine Zeit einsetzt, um deine Ziele und Träume zu erreichen und natürlich diese Zeit auch verteidigst. Das ist nicht ganz einfach und ich habe das auch noch nicht ganz gemeistert. Das Wichtige ist jedoch, dass wir das Thema angehen, und zwar jetzt, denn wenn wir unseren Tag fremdbestimmt leben, dann kostet das ziemlich viel Energie und frustriert mehr, als das es uns erfüllt. Und natürlich hält es uns auch davon ab mit unserem Business wirklich weiterzukommen und unsere eigenen Ziele zu erreichen und das ist ja der Grund, warum wir uns selbstständig gemacht haben.

[19:23] – Je mehr du mit deinem Business wächst, desto wichtiger ist es zum einen natürlich, dass du Aufgaben abgibst, aber zum anderen eben auch, dass du entscheidest mit welchen Aufgaben du dich wann beschäftigst. Da möchte ich dir jetzt im nächsten Schritt zum paar Tipps und Impulse mit auf den Weg geben, wie du dich und deinen Zeit besser managen kannst.

Schritt 1: Zielsetzung

[19:48] – Der erste Schritt ist die Grundvoraussetzung für eine effektive Zeitplanung: Du musst deine Ziele kennen, damit du überhaupt weißt, auf was du hinarbeitest. Wenn du keine Ziele hast, dann kannst du natürlich auch in den Tag starten und machen, was du willst, aber ich gehe davon aus, dass du hier bist, weil du Ziele hast, die du erreichen möchte. Das heißt, im ersten Schritt ist es eben ganz wichtig, dass du die Klarheit darüber hast, was du erreichen möchtest.

Lies hierzu: Du brauchst Ziele, wenn du ein erfüllendes und erfolgreiches Business haben willst.

[20:26] – Das heißt, du solltest wissen was deine Jahres- und Quartalsziele (über Quartalsziele habe ich übrigens schon einmal in Episode 007 mit dir gesprochen) sind und kannst die Aufgaben dann auf die jeweiligen Wochen und Tage herunterbrechen. … Das ist ganz wichtig, denn … das ist das, was dir Woche für Woche und Tag für Tag die Orientierung gibt, an welchen Aufgaben du jetzt arbeitest. Wenn du das hast, dann kannst du fokussiert auf die Erreichung deiner Ziele hinarbeiten, und zwar jede Woche und jeden Tag. Wichtig ist nur, dass du dich dafür entscheidest und auch wirklich weißt, was deine nächsten Schritte sind und diese natürlich auch verfolgst.

Schritt 2: Wochenplanung

[21:24] – Der zweite Schritt ist, du startest in die Woche mit einem klaren Plan. Du überlegst dir, was sind drei Aufgaben, die du in dieser Woche auf alle Fälle erledigen willst, drei Aufgaben, die dich deinem Ziel näher bringen. Und die schreibst du dir auf und blockst entsprechend Zeit in deinem Kalender.

[21:48] – Ich empfehle dir, dass du diese Zeit am Anfang der Woche blockst und nicht erst zum Ende der Woche, dass du wirklich diese Aufgaben zuerst oder so schnell wie möglich erledigst, damit du sie nicht die ganze Woche vor dir herschiebst.

[22:15] – Den Plan dafür würde ich bevor du in die Woche startest erstellen. Das heißt, am Freitag, bevor du ins Wochenende verschwindest, kannst du noch deine kommende Woche planen, oder, was ich zum Beispiel auch sehr gerne mache, ist das Ganze am Sonntagabend zu planen, bevor du in die neue Woche startest. … Das Wichtigste ist dann, dass wir diese Zeit natürlich auch verteidigen.

Schritt 3: Zeitblöcke und Zeitlimits erstellen

[23:08] – Im nächsten Schritt … geht es darum, dass du nicht nur die wichtigsten Aufgaben in deinem Kalender einplanst, sondern dass du jede freie Minute in deinem Kalender planst. Also erstell dir Zeitblöcke und ggf. auch Zeitlimits für die Aufgaben, die du jede Woche oder jeden Tag erledigst. Ich habe zum Beispiel in meinem Kalender jeden Tag eine Stunde für das Thema Community Management geblockt und da kümmere ich mich um meine unterschiedlichen Gruppen. Ich habe Zeit für den Podcast geblockt, … um diese Episode aufzubereiten und natürlich auch aufzunehmen. Ich habe zum Beispiel auch Zeit geblockt für das Thema Prozesse, für das Thema Finanzen, für die unterschiedlichen Aufgaben, die für mich wichtig sind.

[24:21] – Wenn wir einen Launch haben, dann verändern sich meine Aufgaben nochmal ein bisschen bzw. dann bekommt der Launch einfach mehr Priorität als ggf. andere Aufgaben. Aber ich verplane jede einzelne Minute in meinem Kalender. Dazu gehören dann eben auch Pausenzeiten, dazu gehört Sport, der Feierabend und solche Sachen. Das ist ganz wichtig, damit ich weiß, wann kümmere ich mich um was, was ist jetzt gerade wichtig und was bringt mich in meinem Business weiter. Und gibt es eventuell sogar noch freie Zeiten, in denen ich mich um andere Dinge kümmern kann.

[25:31] – Das ist einfach wichtig, damit du die Kontrolle über deine Zeit, über deinen Kalender hast, und nicht jemand anderes. Denn wenn du diese Kontrolle über deinen Kalender nicht hast, wird jemand oder etwas anderes die Zeit von deinem Kalender übernehmen. … Das kann sein, dass du eine Stunde später merkst, dass du schon wieder ganz viel Zeit auf Social Media verplempert hast. Da hilft es dir, wenn du dir zum Beispiel sagst „Ich habe 15 Minuten Zeit, um auf Social Media zu kommentieren“, und dir dafür auch einen Timer setzt. … Denn ansonsten werden wir hineingezogen und abgelenkt und kommen dann von einem Thema auf’s nächste. … Wir brauchen diese Zeit aber, um an den wichtigen Dingen zu arbeiten. Deswegen ist es wichtig, dass du dir da an der Stelle eben auch Grenzen setzt.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Zeitplanung

[27:05] – Entscheide dich wirklich dafür die Kontrolle zu übernehmen und sei darüber hinaus auch bestrebt, dich an diese Grenzen, an diese Zeitlimits oder an diese Zeitblöcke, die du dir selbst gesetzt hast, zu halten. … Das Thema spielt natürlich in deine Zeitplanung extrem mit rein, weil es einfach wichtig ist, dass du nicht nur für dich Grenzen setzt, sondern eben auch für andere Grenzen setzt. Zum Beispiel wenn dein Team deinen Kalender managet oder Termine für dich bucht, dann ist es wichtig, dass du nicht den ganzen Kalender deinem Team überlässt.

[28:49] – Also, wichtiges Thema ‚Grenzen setzen‘, nicht nur für dich, sondern eben auch für andere. … Und dazu gehört auch „Nein“ zu sagen, wenn es nicht in deinen Terminkalender, wenn es nicht zu deinen Zielen passt. Du bist diejenige, die entscheidet, und nimm dir daher gut Zeit und sei vorbereitet, damit du auch die richtigen Entscheidungen treffen kannst. Denn, wenn du nicht weißt, was deine Grenzen sind, wenn du nicht weißt, wie du deinen Kalender, deine Woche, deinen Tag gestaltet haben möchtest, dann kannst du auch nicht erwarten, dass du die richtigen Entscheidungen triffst oder auch das andere, die dich unterstützen, die richtigen Entscheidungen treffen.

Schritt 4: Tagesplanung

[29:43] – Der nächste Punkte … ist: Starte nicht nur in die Woche, sondern auch in den Tag mit einem klaren Plan. Am besten verschaffst du dir am Abend vorher noch einen Überblick und schaust dir an, ob dein Tag so war, wie du ihn zu Beginn der Woche geplant hast, ob ggf. noch Termine verschoben werden müssen, oder ob sich vielleicht auch ein Termin geändert hat. … Das kannst du super gut schon am Abend vorher machen.

[30:20] – Wenn du es am Abend vorher nicht schaffst, dann sollte das deine erste Aufgabe sein, bevor du in deinen Arbeitstag startest. Denn wenn du dir vorher nicht überlegt hast, mit welcher Aufgabe du dich jetzt als Erstes beschäftigen möchtest oder welche Aufgabe du als Erstes erledigen möchtest, dann verschwendest du einfach wertvolle Zeit. Und das führt oft dazu, dass wir prokrastinieren und dann lieber auf Facebook oder Instagram vorbeischauen. Deswegen bereite dich am besten schon einen Tag vorher drauf vor, damit du Zeit sparst und wirklich effektiv in den Tag starten … und direkt loslegen kannst.

Lies hierzu: So strukturiere ich meinen Tag.

Schritt 5: Reflexion

[32:48] – Der fünfte Schritt ist: Reflektiere am Ende der Woche deine Woche – was hast du geschafft, was hast du nicht geschafft und was hat dich davon abgehalten? Kannst du irgendwelche Muster erkennen? Falls ja, was kannst du in der kommenden Woche anders machen? Kannst du dir zum Beispiel weniger vornehmen? Oder gibt es Aufgaben, die du delegieren solltest, weil sie zu viel Zeit kosten, weil sie dir keinen Spaß machen oder weil du nicht so gut darin bist?

[33:20] – Eine Sache würde ich ganz gerne noch hinzufügen: Wenn du deine Zeit in deinem Kalender planst, dann siehst du ganz genau, was du realistischerweise in einer Woche auch wirklich schaffen kannst. Wir haben lange To-Do – Listen … und entscheiden uns aber nicht dafür, was wir jetzt angehen, und überlassen es dann dem Zufall. Aber wenn du dir die Zeit nimmst und wirklich diese einzelnen Stunden, die dir zur Verfügung stehen, blockst, dann siehst du, was du wirklich schaffen kannst.

[34:05] – Wenn du dir wirklich am Ende einer jeden Woche Zeit nimmst zum Reflektieren, kannst du viel besser werden und viel realistischer einschätzen, was du schaffen kannst und was hast du nicht schaffen kannst, und welche Aufgaben dich wirklich auch deinem Ziel weiterbringen.

Lies hierzu: 7 Fragen, die sich erfüllte Unternehmerinnen regelmäßig stellen.

Übungsaufgabe: Wie sieht deine ideale Woche aus?

[34:24] – Zum Abschluss möchte ich dir noch eine kleine Übungen mit auf den Weg geben. Und zwar ist das deine ideale Woche. Wie sieht deine ideale Woche raus? Wie startest du in den Tag, was machst du mittags, wann startest du in den Feierabend? … Die Termine, die ich jetzt gesagt habe, die setzt du dir zuerst, das heißt, wann du in den Tag startest, wann du anfängst zu arbeiten, wann du deine Mittagspause machst, wann du deinen Feierabend machst, wann du private Termine hast – … das sind die Termine, die zuerst in deinen Terminkalender wandern.

[35:32] – Wenn du das definiert hast, dann kannst du schauen, was zu tun kannst, um deine Businesstermine und -aufgaben zu integrieren. Du kannst überlegen, um welche Aufgaben du dich kümmern kannst und wann. Ich habe zum Beispiel Thementage, ich kümmere mich an zwei Tagen hauptsächlich um mein Business und mein Team, an zwei Tagen habe ich Termine, und an einem Tag kümmere ich mich um Content, wie zum Beispiel den Podcast, und auch um Prozesse. Das ist aktuell mein Idealszenario.

[36:28] – Es klappt nicht immer zu 100 %, aber wichtig ist, dass du überhaupt sagst, wie deine Woche aussehen soll, wie dein Tag aussehen soll, und du dann darauf hinarbeitest. … Und da kann ich auch nichts zwischenschieben, denn wenn ich etwas dazwischen schiebe, dann bedeutet das, dass ich am Ende die Zeit wieder dranhänge, nur weil ich jemand anderem einen Gefallen tue, was mich vielleicht auch gar nicht weiterbringt.

Zusammenfassung: Diese 5 Schritte helfen dir dabei, deine Zeit effektiv und sinnvoll zu planen.

Es ist wichtig, dass du schaust, was ist dein Idealszenario, wie sieht dein idealer Tag aus, und deine Woche / deine Tage entsprechend zu planen – so dass Termine, die dich ablenken, nicht einfach reinrutschen können und du dich darauf konzentrierst die Aufgaben zu erledigen, die für dich und dein Business wichtig sind. Diese Vorgehensweise hilft dir wirklich dabei die Kontrolle zu behalten und Business und Privatleben besser miteinander zu verbinden, während du gleichzeitig auf deine Ziele und Träume hinarbeitest.

Deine Zeit zu managen bedeutet Grenzen setzen, persönliche und berufliche Grenzen. Ich weiß, dass das nicht immer einfach ist, es ist aber absolut notwendig, wenn du dir ein Business aufbauen willst, dass dir Freiheit, Fülle und Erfüllung bringt. Denn wenn wir unsere Zeit nicht verteidigen, dann führt das zu Ablenkung, und das führt wiederum dazu, dass unser Business und unser Privatleben beeinflusst wird.

Ich habe dir hier noch einmal alle Schritte zusammengefasst, für eine optimale Zeitplanung in deinem Business:

  1. Schritt: Zielsetzung. Du musst deine Ziele kennen, damit du überhaupt weißt, auf was du hinarbeitest. Das heißt, im ersten Schritt ist es wichtig, dass du die Klarheit darüber hast, was du erreichen möchtest.
  2. Schritt: Wochenplanung. Du startest in die Woche mit einem klaren Plan. Du überlegst dir, was sind drei Aufgaben, die du in dieser Woche auf alle Fälle erledigen willst, drei Aufgaben, die dich deinem Ziel näher bringen. Die schreibst du dir auf und blockst entsprechend Zeit in deinem Kalender.
  3. Schritt: Zeitblöcke und Zeitlimits erstellen. Hier geht es darum, dass du nicht nur die wichtigsten Aufgaben in deinem Kalender einplanst, sondern dass du jede freie Minute in deinem Kalender planst. Also erstell dir Zeitblöcke und ggf. auch Zeitlimits für die Aufgaben, die du jede Woche oder jeden Tag erledigst.
  4. Schritt: Tagesplanung. Starte nicht nur in die Woche, sondern auch in den Tag mit einem klaren Plan. Bereite dich am besten schon einen Tag vorher drauf vor, damit du Zeit sparst und effektiv in den Tag starten.
  5. Schritt: Reflexion. Reflektiere am Ende der Woche deine Woche – was hast du geschafft, was hast du nicht geschafft und was hat dich davon abgehalten? Kannst du irgendwelche Muster erkennen? Falls ja, was kannst du in der kommenden Woche anders machen?

Beim ‚Nein sagen‘ geht es nicht um Dinge, die du tun musst, weil du sie versprochen hast oder weil sie einfach erledigt werden müssen. Sondern es geht um die Dinge, die dich von den wichtigsten Aufgaben in deinem Business abhalten, die dich davon abhalten deine Ziele zu erreichen, und die dazu führen, dass du einfach zu viele Stunden arbeitest, dich gehetzt, gestresst oder auch ausgelaugt fühlst. Deswegen ist es wichtig, dass du lernst Grenzen zu setzen, deinen Terminkalender zu verteidigen, und dir darüber Gedanken machst, was deine Grenzen sind, was deine eigenen Regeln sind. Wenn du nicht die Kontrolle über dein Leben übernimmst, dann tun es andere.

Wie sieht deine ideale Woche aus?

Blocke dir in den nächsten Tagen einfach mal eine Stunde in deinem Kalender, um dich mit dem Thema Zeit und Zeitplanung auseinanderzusetzen und zu definieren, wie deine ideale Woche aussieht. Dann gehst du in die Umsetzung und nimmst dir am Ende einer jeden Woche einen Moment zum Reflektieren, damit du erkennen kannst an welchen Stellen deine Zeitplanung noch optimiert werden kann. Denke dran, Struktur gibt uns die Freiheit, die wir uns wünschen. Ohne Struktur verzetteln wir uns und kommen nur langsam bis gar nicht voran.

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Alles Liebe,

Deine Tanja

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Zeitmanagement im Online-Business
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{Podcast} In 3 Schritten zu mehr Struktur in deinem Online-Business

Struktur ist die dritte Säule der von mir entwickelten she-preneur S-sentials Methode und extrem wichtig, wenn du mit deinem Business weiter wachsen willst, wenn du dein Business skalieren willst. Denn wenn du keine Struktur hast, dann wird das einfach nicht funktionieren. Das habe ich bei mir selbst gemerkt. Seitdem arbeiten mein Team und ich effektiv daran, unsere Strukturen aufzubauen und sie immer weiter zu optimieren.

Wenn du zu denjenigen gehörst, die ziemlich viel Zeit damit verbringen irgendwelche Dateien wiederzufinden, du in deinem Business noch fast alles selbst machst oder mit den Ergebnissen deiner VAs nicht zufrieden bist, dann hör gut zu, denn diese Episode ist für dich.

In dieser Episode spreche ich mit dir über Struktur im Business und warum du ohne Struktur nicht wachsen kannst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – so bringst du mehr Struktur in dein Online-Business.

Ich persönlich hatte am Anfang, als ich mit she-preneur gestartet bin, wirklich wenig Struktur in meinem Business, und hatte damals, ehrlich gesagt, auch keinen großen Wert darauf gelegt. Ich war ja alleine und habe meine Dateien einfach irgendwo abgelegt, so wie ich dachte, dass das passt. Rückblickend war das natürlich nicht sehr hilfreich, ich habe die Vorteile einer Struktur nicht gesehen.

Du brauchst Struktur in deinem Online-Business.

[11:36] – Als mein Team dann gewachsen ist, habe ich gemerkt, wie unglaublich wichtig das Thema Struktur ist. Denn wenn du keine Strukturen aufgebaut hast, dann wirst immer du gefragt. Dann bist du auch nicht zufrieden mit den Ergebnissen, wenn jemand anderes etwas für dich erledigt und das dann nicht dem entspricht, was du in deinem Kopf hattest.

[12:05] – Wir müssen Dinge von uns loslösen, damit wir einfach weiter wachsen können, damit wir weiter skalieren können. Und außerdem ist es ziemlich nervig, wenn wir immer gefragt werden, wie etwas gemacht werden soll. … Das heißt, wir brauchen eine klare Struktur und klare Anweisungen auch für die Menschen, die mit uns zusammenarbeiten, die Teil unseres Teams sind.

[12:54] – Das merke ich auch immer wieder in der Zusammenarbeit mit meinen Kundinnen – dass es nicht nur mir so ging, sondern dass auch viele andere wenig strukturiert vorgehen und dass es da wirklich einen großen Bedarf gibt, über das Thema ‚Struktur im Business‘ zu sprechen. Deswegen möchte ich dir in dieser Episode ein paar Dinge erzählen, die dir dabei helfen mehr Struktur in dein Business zu bekommen. Das wird wichtiger, wenn du dir ein Team aufbaust oder mit VAs arbeitest, die dich entlasten sollen.

Lies hierzu: Wie du dein Business perfekt strukturierst, damit du dich nicht verzettelst und überforderst.

Schritt 1: Tracke deine Aufgaben und Zeiten sowie die von deinem Team.

[13:44] – Im ersten Schritt ist es wichtig, dass du sammelst, welche Aufgaben du tagtäglich erledigst. Du kannst das mit einem Zeittracking-Tool erledigen oder auch handschriftlich. Ich bevorzuge ein Tool, weil die Ergebnisse viel leichter analysiert werden können.

[14:08] – Ich tracke meine Zeit und wir tracken die Zeit von meinem Team. Wir gucken uns dann an, an welchen Aufgaben wir gerade sitzen: Sind das die Aufgaben, mit denen wir uns beschäftigen sollten? Oder gibt es Dinge, die jemand anderes für uns erledigen kann, damit wir uns um die Aufgaben kümmern können, die unserem Aufgabenbereich (unserem Verantwortungsbereich) entsprechen?

[14:35] – Du solltest definitiv deine Arbeitszeit tracken. … Ich würde dir empfehlen, einfach mal 1 oder 2 typische Wochen zu dokumentieren, dann wirst du sehen, dass es viele Aufgaben gibt, die sich wiederholen, wie zum Beispiel: die Beantwortung von E-Mails, das Aufnehmen und Veröffentlichen von Content, das Ablegen von Testimonials, das Anlegen von Zoom-Meetings, das Vereinbaren von Terminen, das Hochladen von Videos im Mitgliederbereich, den Newsletter schreiben oder Podcast Episoden online stellen. Da sieht man, dass es sehr viele Aufgaben gibt, die immer wieder anfallen und die nicht unbedingt zu unserer Kernexpertise gehören.

Lies hierzu: Wie Zeiterfassung dein Business effizienter macht.

Schritt 2: Identifiziere Aufgaben, die sich wiederholen.

[15:33] – Im zweiten Schritt identifizierst du die Aufgaben, die sich wiederholen und die nicht unbedingt von dir durchgeführt werden müssen. … Es geht nicht darum, jetzt zu beurteilen, ob das jemand anderes kann, sondern ob diese Aufgabe wirklich von dir erledigt werden muss. Also bist du die Person, die diese Aufgabe allein erledigen muss oder kann das jemand anderes machen, wenn du diese Person anlernst?

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Business Prozess und Struktur

Schritt 3: Dokumentiere die einzelnen Aufgabenschritte detailliert.

[16:26] – Im nächsten Schritt geht es darum, diese Aufgaben, die du identifiziert hast, in einzelne Aufgabenschritte zu unterteilen und zu dokumentieren, was muss wann erledigt werden, wie muss etwas erledigt werden und wie gehst du bei bestimmten Aufgaben vor. … All diese Dinge, die du total automatisch machst, weil du weißt, wo alles hinkommt, müssen einer anderen Person erklärt werden.

[17:21] – Wenn du diese Dokumentation aufbaust und die einzelnen Schritte festhälst und erklärst, machst du es nicht nur dir leichter die Aufgaben abzugeben, sondern auch den Menschen, die dich unterstützen, denn sie haben dann die Möglichkeit Aufgaben eigenständig umzusetzen und so umzusetzen, dass du am Ende auch damit zufrieden bist.

[17:59] – Wir können nicht alle diese Aufgaben selbst machen, denn dann können wir nicht skalieren. Wir brauchen Teammitglieder, die uns den Rücken freihalten, damit wir uns darum kümmern können mehr Menschen zu erreichen, damit wir neuen Content erstellen können, damit wir Beziehungen aufbauen können, damit wir unseren Kund:innen helfen können – das sind die Aufgaben, die wichtig sind. Alles, was im Hintergrund ist, das kannst du an Teammitglieder abgeben, die dich unterstützen und die dich entlasten.

[18:38] – Wenn du jetzt noch niemanden hast, mach diese Aufgabe trotzdem, denn du solltest vorbereitet sein. Wenn du irgendwann die Unterstützung brauchst, ist es zu spät, diese Dinge noch aufzubereiten, weil dann bist du schon super beschäftigt.

[19:12] – Das nächste mal, wenn du eine Aufgabe machst, die sich wiederholt, dokumentiere diese Aufgabe. Und wenn ich von dokumentieren spreche, dann gehören Dinge dazu, wie: Wie wird der Dateiname geschrieben? Wie ist die URL, wenn es um die Webseite geht? Welche Namensgebung haben die Videos? Wo sollen die Videos abgelegt werden? Wie werden bestimmte Begriffe geschrieben? Oder wie wird deine Marke geschrieben? … Wenn ich ein Teammitglied habe, was meinen Markennamen falsch schreibt, dann ist das nicht in Ordnung. Das heißt, auch diese Kleinigkeiten müssen kommuniziert werden.

Diese ganze Vorarbeit spart dir schlussendlich sehr viel Zeit.

[21:40] – Die Vorarbeit hört sich nach viel Arbeit an, das ist es auch. Sie spart dir aber langfristig extrem viel Zeit. Und es gibt natürlich auch ein paar Abkürzungen: Du musst nicht alles super schriftlich dokumentieren, sondern das nächste Mal, wenn du das machst, nimmst du einfach ein Video auf und erkläre, was du machst, und vor allem auch, warum du etwas machst. Denn das Warum dahinter, das verstehen die meisten nicht. … Ich habe viel wichtigere Dinge zu tun, deswegen dokumentieren wir das einmal, und dann können meine Teammitglieder eben auch Entscheidungen selbst treffen.

Für deine weitere Recherche empfehle ich dir: So strukturiere ich meinen Tag.

Zusammenfassung: 3 Schritte für mehr Struktur in deinem Online-Business.

Läuft bei uns alles rund? Natürlich nicht. Wir hatten in der Vergangenheit jede Menge Chaos, und natürlich läuft auch jetzt nicht alles rund. Wir sind ein kleines virtuelles Team, wir arbeiten komplett digital und wir optimieren unsere Strukturen regelmäßig. Wir halten auch fest, wenn etwas nicht funktioniert oder wenn bestimmte Aufgaben länger brauchen, als sie sollten, oder wenn sie besonders frustrierend sind. Wir hinterfragen Dinge und gucken immer auch, was wir anders machen können, um unsere Arbeit effizienter zu gestalten.

Prozesse aufbauen, das ist ein Prozess. Und die Struktur, die du damit schaffst, ist das, was dir eigentlich die Freiheit gibt, die du dir zu Beginn deiner Selbstständigkeit gewünscht hast. Ich habe dir hier noch einmal alles zusammengefasst, wie du einzelne Prozesse definieren und dokumentieren kannst:

  1. Schritt: Zeiterfassung. Tracke deine Aufgaben und Zeiten sowie die von deinem Team. Du sammelst, welche Aufgaben du tagtäglich erledigst.
  2. Schritt: Aufgabenanalyse. Identifiziere Aufgaben, die sich wiederholen und die nicht unbedingt von dir durchgeführt werden müssen, weil es nicht deine Kernexpertise ist. Bist du die Person, die diese Aufgabe allein erledigen muss oder kann das jemand anderes machen, wenn du diese Person anlernst?
  3. Schritt: Aufgabendokumentation. Diese Aufgaben, die du identifiziert hast, unterteilst du in einzelne Aufgabenschritte und dokumentierst sie.

Wir haben wirklich ganz, ganz viele Strukturen aufgebaut und das war ein riesengroßer Game Changer. Deswegen lege ich auch heute, bei der Zusammenarbeit mit meinen Kundinnen in der she-preneur Mastermind und auch in der she-preneur Academy, einen großen Wert auf das Thema Struktur und deswegen ist das Thema Struktur auch Teil der she-preneur S-sentials Methode, die dir zeigt, wie du dir ein florierendes Business aufbaust, das dir Freiheit, Fülle und Erfüllung bringt.

Du kannst dich übrigens jetzt für die she-preneur Academy bewerben. Wir führen ein kurzes Gespräch mit dir, um zu schauen, ob die Academy das richtige Programm für dich und für deine Ziele ist. Wenn du mit deinem Business schon etwas weiter bist und denkst, dass die she-preneur Academy dir dabei helfen kann, um mit deinem Business weiter zu wachsen, dann bewirb dich ganz unverbindlich und wir freuen uns auf das Kennenlernen mit dir!

Wie dokumentierst du einzelne Prozesse in deinem Online-Business?

Ich hoffe, dass du aus dieser Episode wirklich jede Menge für dich mitnehmen konntest und auch bald schon deine ersten Aufgabenbereiche für mehr Struktur in deinem Business auslagern kannst.

Ich freue mich natürlich auf dein Feedback zu dieser Episode und wenn du sie mit deinen Business-Freundinnen teilst. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Hinterlasse mir sehr gerne auch eine Empfehlung für meinen Podcast.

Alles Liebe,

Deine Tanja

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PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Struktur in deinem Business
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{Podcast} 6 Tipps für einen erfolgreichen 6-stelligen Launch

Mittlerweile launchen wir auf einem ganz anderen Level, als die Jahre zuvor. Wir sind besser vorbereitet und arbeiten viel effizienter, der letzte Launch war dabei sogar schon unser zweiter sechsstellige Launch. Als Einleitung in das heutige Thema, möchte ich dir gerne fix noch eine kurze Übersicht über unsere 1. Jahreshälfte geben: Im ersten Quartal haben wir zwar nicht gelauncht, im zweiten Quartal aber haben wir das she-preneur Bundle und einen Monat später das she-preneur Academy Bootcamp als neues Produkt gelauncht. Dadurch haben wir im 1. Halbjahr einen Umsatz von etwas über 300.000 € netto generiert, was somit unser bisher erfolgreichstes Halbjahr ist.

Wir sind unheimlich stolz darauf, auch wenn wir unser gewünschtes Ziel nicht ganz erreicht haben – und das ist vollkommen okay. Wir haben nämlich gezeigt, dass wir mittlerweile auf einem anderen Level launchen können und sind definitiv auf mehr Kundinnen vorbereitet.

In dieser Episode erzähle ich dir, was aus meiner Erfahrung notwendig ist, um mit einem Launch einen sechsstelligen Umsatz zu erreichen. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – das Geheimnis eines sechsstelligen Launches.

Das Allerwichtigste und das, was uns wirklich weiterbringt, ist, dass wir den Weg zu dem gewünschten Ziel genießen, dass wir auf diesem Weg extrem viel lernen und schauen, was die Dinge sind, die nicht funktionieren: Was sind die Dinge, die unheimlich viel Aufwand gekostet haben? Was sind die Dinge, die wir hätten effizienter gestalten können? Notiert und ausgewertet hilft uns das dabei weiterzuwachsen und beim nächsten Launch ein größeres Ziel zu erreichen.

Ganz viele Leute sprechen über sechsstellige Launches und das ist definitiv auch etwas, was viele erreichen wollen (und ich natürlich auch erreichen wollte). Wir haben es im letzten Jahr mit dem Launch der she-preneur Academy zum ersten Mal geschafft und hatten jetzt, im Mai, den zweiten sechsstelligen Launch. Und hier möchte ich dir jetzt einfach mal so ein paar Learnings mitgeben. Ich möchte dir mit auf den Weg geben, was notwendig ist – aus meiner Erfahrung – um das zu erreichen, und dir ein paar Tipps und Tricks verraten, die du jetzt schon für deine Launches einsetzen kannst, falls du demnächst einen geplant hast.

Die wichtigsten 6 Schritte für einen erfolgreichen Launch.

[9:06] – Ein Fehler, den ich bei meinen Kundinnen häufig sehe, ist, dass sie sich zwar Ziele setzen (zum Beispiel für einen sechsstelligen Launch oder für einen fünfstelligen Launch), sie zum Ende hin aber in ganz vielen To-Dos und in Zeitnot festhängen, und sie sich dann eben nicht mehr um die Dinge kümmern können, die einen Launch wirklich erfolgreich machen. Und deswegen möchte ich dir in dieser Episode mitgeben, was notwendig ist, um nicht nur einen erfolgreichen Launch durchzuführen, sondern auch einen Launch, der das Potenzial hat, dass du damit einen sechsstelligen oder auch mehrfach sechsstelligen Umsatz generierst ist – und da würde ich dich einmal durch die wichtigsten Schritte führen.

Schritt 1: Ziele und Planung

[9:54] – Da starten wir auch gleich mit dem ersten Schritt und das ist aus meiner Sicht auch wirklich die absolute Basis für einen erfolgreichen Launch: Die Themen Ziele und Planung. Das heißt, wir müssen erstmal überlegen, was wollen wir denn überhaupt erreichen, wie viel Umsatz möchten wir generieren, wie viele Kund:innen möchten wir gewinnen (die uns dabei helfen dann auch diesen Umsatz zu generieren)?

[10:25] – Wir müssen wissen, wie viele Leads es braucht, um dieses Ziel zu erreichen. Das heißt, hier ist es wichtig, dass wir eine Benchmark haben, also dass wir einfach mal anfangen zu launchen, wenn wir noch nicht gelauncht haben, und gucken: Was ist denn die Conversion-Rate bei dem Webinar-Launch / Workshop-Launch / Challenge-Launch – was auch immer es ist für das jeweilige Produkt?

[10:47] – Mit dieser Conversion-Rate kannst du dann zukünftig auch immer weiter rechnen. Also wir hatten zum Beispiel für das she-preneur Bundle eine Conversion-Rate von ungefähr 12,5 %, dasselbe gilt auch für die she-preneur Summit (in den letzten Jahren haben wir da immer Aufzeichnungspakete verkauft). Bei der she-preneur Academy und auch bei dem she-preneur Academy-Bootcamp liegt sie so um die 3,3 bis 3,5 %. Und das sind wirklich so gute Benchmarks … die wir dann eben nutzen können, für die nächste Planung, um zu gucken, wie viele Leads wir brauchen, um unser Ziel zu erreichen. Wenn du diese Benchmark noch nicht hast, dann ist es ganz wichtig zu starten und dir diese Benchmark zu erarbeiten, und dann auch zu schauen, was du beim nächsten Mal besser machen kannst, um eine höhere Conversion-Rate zu bekommen.

[11:54] – Wenn du weißt, das sind meine Ziele, die ich erreichen möchte, dann zu gucken, was sind die Aufgaben, die umgesetzt werden müssen und dafür auch die Termine setzen. Also was muss bis wann umgesetzt werden, damit du deinen Zeitplan einhalten kannst und alle Informationen rechtzeitig hast. Zum Beispiel brauchst du für deine Opt-In Seite (also die Seite, wo ich mich eintrage, wenn ich mich zum Beispiel für ein Webinar anmelde) Texte. Diese Texte müssen fertig sein, bevor du die Seite aufsetzen kannst. Die Seite wiederum muss fertig sein, wenn du mit der Werbung starten möchtest. Hier ist es ganz wichtig, die Termine vorher zu setzen. Und das ist ein riesengroßer Fehler, der gemacht wird, dass die Termine entweder nicht gesetzt werden oder das Termine sehr viel geschoben werden oder dass die Termine nicht ernst genommen werden.

[13:45] – Ziele und eine Planung. Ich weiß, dass es da draußen viele gibt, die sagen: „Ich plane nicht gerne“. Es ist wichtig zu planen. Gerade wenn es größere Projekte sind und du mehr Umsatz generieren möchtest, dann brauchst du wirklich einen guten Plan und brauchst einen Überblick über die Aufgaben, die anfallen, und bis wann diese Aufgaben eben auch umgesetzt werden müssen.

Schritt 2: Team und Unterstützung

[14:12] – Der zweite Punkt, den ich mitgebracht habe, ist das Thema Team bzw. Unterstützung. Es ist ganz wichtig auch Aufgaben zu delegieren, denn bei einem Launch fallen super viele Aufgaben an – von Texte schreiben, bis E-Mails einpflegen, … Social Media Beiträge erstellen & einplanen, Grafiken erstellen, Videos erstellen, etc. … Da empfehle ich dir im ersten Schritt mal zu gucken: Was sind Aufgaben, die ich abgeben kann? Was sind Aufgaben, wo ich nicht gut bin, die nicht von mir erledigt werden müssen und für die ich vor allem auch gar keine Zeit habe? Das sind Aufgaben, die nicht deiner Qualifikation entsprechen und die jemand anders übernehmen kann, und du dann deine Zeit für sinnvollere Aufgaben einsetzen kannst, die dir in deinem Business Umsatz bringen.

Schritt 3: Reichweite

[15:30] – Der nächste Punkt, den wir für einen erfolgreichen Launch brauchen, … ist Reichweite. Wir brauchen ausreichend Reichweite. Und wie viel Reichweite wir brauchen, hängt natürlich auch wieder davon ab, was wir erreichen wollen, also welche Ziele wir uns gesetzt haben und wie viele Leads wir generieren wollen, um unser Ziel zu erreichen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Launch Erfolg

[15:54] – Um Reichweite aufzubauen, brauchen wir ausreichend Zeit und wir brauchen eine gute Strategie. Wir starten in den meisten Fällen so circa 3 Monate vorher und bereiten schonmal die ersten Beiträge vor, sammeln die ersten Leads ein und so weiter. Wir machen am Anfang noch mehr organisch und schalten dann nach und nach auch kostenpflichtige Werbung, … denn organisch kriegen wir auf jeden Fall nicht die Leute zusammen, die wir brauchen, um einen erfolgreichen Launch hinzulegen. Deswegen ist es wichtig, dass wir in Anzeigen investieren und wir nutzen die Facebook-Anzeigen dafür. … Das ist auch einfach notwendig da zu investieren, um die Reichweite zu bekommen, damit wir das Potenzial haben unser Ziel zu erreichen.

Lies hierzu: Kundengewinnung mittels Facebook-Anzeigen.

[17:29] – Die andere Sache, die du tun kannst, um Reichweite zu generieren, ist … Kooperationspartner:innen zu aktivieren. Und du könntest auch das Thema Affiliate angehen, das heißt, andere werben für dein Produkt … und erhalten dann Provision. … Das ist auf jeden Fall sehr hilfreich, weil wir dadurch nochmal viel mehr Menschen erreichen können. … Wenn es einfach nur eine Kooperation ist, dann müsstet ihr euch vorher überlegen, was können wir tun, damit diese Kooperation zu einem Win-Win wird. … Also Thema Reichweite ist ein ganz wichtiges Thema und du brauchst eine Strategie dafür, die über deine eigenen Kanäle hinausgeht.

Schritt 4: Produkt

[18:42] – Der nächste Punkt ist dein Produkt. Du brauchst natürlich ein Produkt, was super genial ist, du brauchst ein unwiderstehliches Angebot. Dafür musst du auch dein Publikum richtig gut kennen, du musst wissen, was sie gerade wollen, welche Herausforderungen sie haben und was ihnen weiterhilft, um ihnen dann eben ein unwiderstehliches Angebot zu unterbreiten. Idealerweise hast du hier wirklich ein Produkt, was du bereits entwickelt und getestet hast. … Das geht natürlich auch für Produkte, die du noch nicht entwickelt hast, aber ich würde es ganz ehrlich nicht empfehlen, bei so einem großen Launch, … weil zum Beispiel einige Sachen nicht funktionieren, von denen du das vorher nicht wusstest, oder du vielleicht auch nicht nachkommst, um die Inhalte zu erstellen. … Deswegen sollte das Produkt wirklich ein Produkt sein, was Ergebnisse bringt, und was du schon mit Menschen aus deiner Zielgruppe getestet hast. Du hast idealerweise auch Testimonials dafür, damit sich dein Produkt eben auch viel leichter verkauft.

Lies hierzu: Diese 5 Fragen solltest du deinen Testimonials stellen.

Schritt 5: Launch-Strategie

[20:48] – Dann haben wir den nächsten Schritt und das ist eine Launch-Strategie. Wir brauchen eine Launch-Strategie und die sollte smart sein. Aus meiner Sicht solltest du hier einen Live-Launch machen, weil du mit einem Live-Launch viel bessere Möglichkeiten hast, in den Austausch mit deiner Zielgruppe zu gehen, Vertrauen aufzubauen, in der Nähe zu sein und Fragen zu beantworten, viel präsenter zu sein. Dadurch erreichst du definitiv nochmal eine höhere Conversion-Rate, als wenn das alles … ohne Live-Anteil abläuft.

[21:28] – Da würde ich mir überlegen, was diese Launch-Strategie für dich ist: Ist es eine Workshop-Reihe …, ist es ein Webinar, ist es eine Challenge? … Was ist die passende Strategie für dich, um dein Angebot zu verkaufen?

[21:50] – Dann geht es natürlich auch darum, gute E-Mails zu schreiben – E-Mails, die verkaufen. Dann geht es darum auf Social Media aktiv zu werden und deine Social Media Kanäle mit einzubeziehen, um dein Produkt und dein Angebot vorzustellen, um Reichweite aufzubauen, um Vertrauen aufzubauen, um zum Beispiel auch Testimonials zu präsentieren und auch um Fragen zu beantworten.

[22:36] – Wenn es darum geht, Inhalte zu erstellen und während der Open Card Phase, also während der Verkaufsphase, dann auch präsent zu sein, ist eine ganz wichtige Sache, das Content wirklich vorab erstellt wird. Das heißt, Content für deine E-Mails, für deine Sales Page, für deine Social Media Beiträge – dass das alles wirklich schon vorab fertig und eingeplant ist, so dass du dich dann darum nicht mehr kümmern musst, aber die Möglichkeit hast spontan zu reagieren und vielleicht noch einen zusätzlichen Beitrag zu erstellen. … Um da einfach nochmal … auf die Themen einzugehen, die jetzt gerade angefallen sind. Wenn du deine E-Mails … und deine Social Media Beiträge noch nicht geschrieben hast, dann ist dein Kopf woanders. Dann ist dein Kopf nicht bei dem, was dein Publikum gerade braucht, sondern dann bist du im reaktiven Modus und das können wir gerade führ einen sechsstelligen Launch nicht gebrauchen.

Lies hierzu: Wie du ein Online-Event organisierst und damit Geld verdienst.

Schritt 6: Sales-Page

[24:00] – Im letzten Schritt brauchen wir natürlich eine Sales Page, die konvertiert, auf der dein Angebot nochmal beschrieben ist, auf der die Transformation beschrieben ist und auf der du idealerweise auch Testimonials hast, die einmal erzählen, dass dein Angebot funktioniert, … was sie durch die Zusammenarbeit mit dir eben auch erreicht haben.

Lies hierzu: Technik und Tools, die du für einen Launch benötigst.

Zusammenfassung: So launchst du erfolgreich dein Produkt.

Ich würde für einen Launch und für die Umsetzung ungefähr 3 – 4 Monate einplanen: Vier Monate vorher beginnst du einen Projektplan zu erstellen, schonmal das Konzept und die Strategien überlegen, und dann so drei Monate vorher gehst du in die Umsetzung. So, dass du schon Leads generieren und deine Newsletter-Liste aufbauen kannst.

Ich habe dir hier noch einmal alles zusammengefasst, welche Schritte du durchlaufen musst, um dein Produkt im 5-stelligen oder 6-stelligen Bereich zu launchen:

  1. Schritt: Ziele und Planung. Setze dir ein Ziel (z.B. ein Umsatzziel) und schau, mit welchen Aufgaben du dieses Ziel erreichen kannst. Wie viele Verkäufe benötigst du und wie viele Leads brauchst du, anhand deiner Conversion Rate (diese Benchmark erreichst du nur durch Umsetzung)?
  2. Schritt: Team und Unterstützung. Delegiere Aufgaben, die du angeben kannst, weil sie dir die Expertise / Zeit / Qualifikation dafür fehlt, um fokussiert an den wichtigen Dingen arbeiten zu können.
  3. Schritt: Reichweite. Die benötigst ausreichend Reichweite, organisch und bezahlt, sowie mittels Kooperationspartner:innen oder Affiliates. Starte damit rund 3 Monate vorher.
  4. Schritt: Produkt. Du brauchst ein unwiderstehliches Angebot, idealerweise greifst du auf ein Produkt zurück, das du bereits entwickelt und getestet hast.
  5. Schritt: Launch-Strategie. Überlege dir, was die beste Launch-Strategie für dich ist (Webinar, Challenge, Summit, Workshop, …) und führe den Launch bestenfalls live durch, um nahe an deiner Zielgruppe zu sein. Erstelle all deinen Content (Texte, Grafiken, Social Media Beiträge, E-Mail-Automation, …) bereits vorher und plane ihn voraus.
  6. Schritt: Sales-Page. Du brauchst eine Sales-Page, die konvertiert – auf der Angebot, Transformation und idealerweise Testimonials zu finden sind.

Das waren die Tipps, die ich gerne mit dir teilen wollte. Der erste ist tatsächlich der allerwichtigste: Ziele und Planung. Und da darfst du natürlich wirklich groß träumen und dich von deinen großen Zielen / deinen großen Träumen nicht einschüchtern lassen.

Konntest du schon einmal 5- oder gar 6-stellig launchen?

Ich hoffe, dass du aus dieser Episode wirklich jede Menge für dich mitnehmen konntest und auch bald schon deinen ersten fünf- oder gar sechsstelligen Launch erfolgreich durchführst.

Ich freue mich natürlich auf dein Feedback zu dieser Episode und wenn du sie mit deinen Business-Freundinnen teilst. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Hinterlasse mir sehr gerne auch eine Empfehlung für meinen Podcast.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - 6 Tipps für einen erfolgreichen Launch
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{Podcast} Kund:innengewinnung mittels Facebook-Ads – Tipps von Rei Baumeister

Heute habe ich meinen Accountability- und Mastermind-Buddy in den she-preneur Podcast eingeladen. Wir kennen uns schon seit 2017, damals bin ich auf ihn aufmerksam geworden, weil ich ein dringendes Problem hatte, das ich alleine nicht lösen konnte – ich brauchte 1.000 Teilnehmer:innen für die 1. she-preneur Summit. Diese Teilnehmer:innen organisch zusammenzutrommeln war schwieriger als ich dachte. Die Lösung, nach der ich suchte: Jemand, der mir beibringen kann, wie ich FB-Anzeigen nutze, um Anmeldungen für meine Summit zu bekommen. 

Ohne mit der Wimper zu zucken habe ich bei ihm ein teures Coaching-Paket gebucht und hab’s nie bereut. Ich habe super viel gelernt und mittlerweile tauschen wir uns regelmässig zu unseren Businessfortschnitten und -herausforderungen aus.

Freu dich auf eine spannende Episode mit handfestem Input von Rei Baumeister. Er ist FB-Ads-Experte und Online-Business-Coach und zeigt seinen Kund:innen, wie sie mit Hilfe von FB-Anzeigen Kund:innen gewinnen und hochpreisige Produkte verkaufen, ohne große E-Mail-Liste und ohne Social Media. Heute hab ich ihn zu Gast im Podcast, um mit ihm darüber zu sprechen, wie du ohne Launch, Webinare, Challenge, Onlinekurs-Erstellung etc. Kund:innen gewinnst.

In dieser Episode erfährst du, wie du mit minimalem Vorlauf Kund:innen bzw. erste Kund:innen gewinnst oder deine Produktidee testest – ohne Launch, Webinar, Challenge, Online-Kurs-Erstellung, etc. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – So gewinnst du Kund:innen mit minimalem Vorlauf.

Viele meiner Kundinnen starten gerade in ein Online-Business und stehen vor der Herausforderung erste Kund:innen zu gewinnen. Im she-preneur Academy Bootcamp helfen mein Team und ich dabei, ein erstes Angebot zu entwickeln, zu vermarkten und als Beta-Version durchzuführen. Die Teilnehmerinnen greifen dabei auf eine rein organische Vorgehensweise bei der Vermarktung zurück, und wir von she-preneur unterstützen die Vermarktung auch mit kostenpflichtigen Anzeigen.

In dem Zusammenhang habe ich überlegt, inwieweit kostenpflichtige Strategien eingesetzt werden können. Von kostenpflichtigen Strategien halten sich am Anfang viele eher fern, ich finde jedoch, dass es eine tolle und schnelle Möglichkeit ist, zu überprüfen, ob überhaupt Interesse am Angebot besteht. Daher freue ich mich mit Rei darüber zu sprechen, wie das als Online-Business Starterin möglich ist.

So sieht der Funnel aus, mit dem du dein Angebot testen kannst.

[4:27] – Rei, lass uns im ersten Schritt die Strategie im Ganzen betrachten: Wie sieht der Funnel aus, mit dem ich mein … Angebot … oder meine Idee testen kann? … Welche Option habe ich denn eigentlich, wenn ich jetzt online starte? Dann ist man ja oft limitiert, wir haben aber nach einer Lösung gesucht, trotz limitierender Faktoren etwas auf die Beine zu stellen. Ein limitierender Faktor ist ja oft, dass man nicht ein unendliches Anzeigen-Budget hat. … Der andere limitierende Faktor ist oft, dass man entweder noch gar kein Angebot hat oder sich zumindest nicht sicher ist, dass das Angebot fliegt. … Diese Unsicherheit, die muss man einfach mit einkalkulieren. Wir sind auf eine Funnel-Variante gekommen, die das berücksichtigt. Ein Funnel ist im Prinzip ein Prozess, von Erstkontakt bis Kund:in.

[6:06] – Vielleicht mal kurz, was wir alles nicht tun: Wir wollen vorher keine Produkte entwickeln, wir wollen kein aufwändiges Webinar aufnehmen, wir wollen keine Challenge veranstalten, wir wollen keinen Kongress veranstalten, weil all das komplex ist, viel Zeit kostet und es ewig dauert, bis man die ersten zahlenden Kund:innen gewinnt. Und wir wissen an der Stelle, … noch gar nicht, ob das Angebot überhaupt funktioniert. … Welchen Weg kann man gehen? Natürlich starten wir mit einer Facebook-Anzeige, weil wir ja eben möglichst viele Menschen erstmal auf das Ding aufmerksam machen wollen. … Dann eine schlanke Option, dass wir eine simple Landing-Page bewerben. Auf dieser Landing-Page laden wir zu einem Strategiegespräch / zu einem Kennenlern-Gespräch ein, für eine Zusammenarbeit. Damit jemand motiviert ist, den Knopf zu drücken, um sich für ein Termin anzumelden, muss man natürlich erst einmal gewisse Inhalte auf dieser Landing-Page darlegen. … Man führt dieses Gespräch und natürlich schließt man nicht 100 % ab, aber einen gewissen Prozentsatz schließt man ab. Und das wäre im Prinzip die Produkt-Empfehlung. Dann würde ich sagen, halte dich jetzt nicht mit einer Kursentwicklung oder einem Gruppen-Coaching-Programm auf, … sondern einfach ganz simpel 1-zu-1 – Arbeit. Das ist aus meiner Sicht der direkteste Weg zu zahlenden Kund:innen, und übrigens auch der direkteste Weg zu Feedback. … Und der allerschnellste, glaube ich. Dass man wirklich einmal testet, kommt das Angebot, was ich mir überlegt habe (und mit Angebot meine ich jetzt nicht das fertige Produkt, sondern wirklich die Headline, das Transformationsversprechen) … wirklich an.

Das brauchst du, um einen Funnel aufzubauen.

[9:16] – Ich würde im nächsten Schritt nochmal mit dir besprechen, was ich brauche, um diesen Funnel aufzubauen. Wir brauchen eine Landing-Page. Was empfiehlst du da deinen Kund:innen, auf welche Tools sie zurückgreifen? Da gibt es ja beliebig viele Landing-Page-Tools. … Ich habe natürlich Empfehlungen, wenn die Unklarheit herrscht: Eine auf Dauer kostengünstige Variante ist einfach eine WordPress-Seite, mit dem WordPress-Plugin ‚Thrive Architect‘ …, aber es gibt auch ‚Leadpages‘ oder weitere Tools. Ich beantworte die Frage vielleicht anders: Wovon ich wirklich wärmstens abrate, ist zu versuchen, selber, ohne Landing-Page-Template, eine Landing-Page zu basteln, weil es endlos dauert, in der Regel nicht konvertiert und vor allem mobil oft nicht gut aussieht. Mittlerweile ist halt 70-80 % des Traffics mobil und wenn die Seite nicht performt, dann ist es vergebene Liebesmüh.

[10:50] – Ich bin dann damals auch relativ schnell zu Thrive umgestiegen und habe auch mit Leadpages experimentiert. Ich glaube, Leadpages hat noch den Vorteil, dass man auch mit einer alleinstehenden Seite arbeiten kann – also falls man noch keine Webseite hat, kann man einfach eine Leadpage mit Impressum und diesen ganzen rechtlichen Sachen schalten. … Ja, das stimmt. Wobei einen wichtigen Hinweis habe ich noch: Ich würde mir zumindest aber die Domain registrieren und die Leadpage mit der Domain verknüpfen, weil, wenn man jetzt wieder Richtung Facebook-Anzeigen blickt, wenn dann die Landing-Page für die Facebook-Anzeige sowas generisches ist, … dann ist es für Facebook ein Signal, da könnte ein Spammer unterwegs sein.

[12:12] – Was wäre der nächste Schritt? … Also nochmal zur Orientierung: Derjenige oder diejenige kam auf diese Landing-Page und da überzeugen wir jetzt ja, dass derjenige oder diejenige einen Termin buchen soll, ein Gespräch mit uns. Das heißt, auf dieser Landing-Page ist ein Knopf, der heißt „Jetzt Termin buchen“ und dann, im Prinzip auf der nächsten Seite, geht einfach ein Kalender-Tool auf. Das wäre die Empfehlung zumindest – dass man nicht manuell E-Mails mit Terminen hin und her schickt, sondern mit einem Kalender-Tool automatisch einen Termin buchen kann. Dann hat diese Strategie auch noch den Vorteil, dass man starten kann, auch wenn man noch keine eigene E-Mail-Liste hat.

[14:16] – Wenn man den Prozess so aufsetzt, wie wir ihn heute besprechen, dann sehe ich im Prinzip nach 1-2 Wochen Anzeigenlaufzeit die Ergebnisse. Ich weiß, wie viele Gespräche ich geführt habe, wie oft ich verkauft habe. Du kannst auch an den Klickraten sehen, gibt es da überhaupt Interesse? Wenn jemand auf die Anzeige klickt und sich zur Landing-Page durchklickt, dann zeigt das ja schonmal, das, was ich da geschrieben habe, fand jemand interessant. Und das ist ein erstes Anzeichen, ich bin auf dem richtigen Weg, und kann dann eben nochmal weiter optimieren. Ich bin auch ein großer Fan davon, … sich halt wirklich ganz schnell Feedback einzuholen oder ganz schnell eine Rückmeldung zu haben.

Das sind die wichtigsten Punkte beim Schalten von Facebook-Anzeigen.

[15:17] – Jetzt habe ich natürlich einige Hörerinnen, die sich noch nie mit dem Thema Facebook-Anzeigen beschäftigt haben. … Vielleicht können wir über … die wichtigsten Punkte sprechen. … Also generell vorneweg: Wenn wir von Facebook-Anzeigen sprechen, ist Instagram immer inkludiert. Instagram gehört zur Facebook-Family und in dem Moment, wo man eine Facebook-Anzeige schaltet, klickt man auf einen Knopf und dann läuft Instagram mit, sozusagen. Genau so will ich es auch tun, ich will dann immer beide Kanäle testen, um zu sehen, was wie performt.

[16:54] – Was wichtig ist, dass man dem Algorithmus ein bisschen Zeit geben muss. Was jetzt keinen Sinn macht, ist mal für 5 € Anzeigen zu schalten und nach zweieinhalb Stunden nervös zu werden und jetzt anfangen zu optimieren. Ich würde so eine Kampagne dann schon 3 Tage laufen lassen, damit der Algorithmus lernen kann und merkt, das performt soundso – einfach, dass diese Lernphase gegeben ist.

[17:30] – Ansonsten vielleicht noch ein paar allgemeine Tipps: … Man hat ja 1000 Optionen. Ich würde es mir am Anfang … erstmal leicht machen, … das heißt, nicht anfangen mit einer Video-Anzeige. Sondern ich würde eine ganz simple Text-Anzeige nehmen, mit einem Bild und fertig.Ein Bild von einem selbst? Genau, ein Bild von einem selbst. Dazu noch 1-2 Sätze: Muss natürlich nicht sein, man kann jetzt auch, … je nach Thema natürlich, ein passendes Bild picken. … Ich würde aber nicht mit Stock-Fotos arbeiten, also Fotos, die ich irgendwo einkaufen kann, weil die eingekauft aussehen und weil damit von vornherein klar, das ist eine Anzeige. … Also dann Bilder aus dem eigenen Fundus … nehmen, präferiert allerdings in der Tat Fotos von sich selbst. Warum? Es ist nicht immer so, dass sie besser klicken, manchmal ist es genau andersrum. … Aber man sieht dich. Man sieht dich immer wieder, wenn du die Kampagne laufen lässt, und du hast dann einen Branding- und Vertrauenseffekt, den du halt nicht hast, wenn das Bild nicht von dir ist.

Dieses Facebook-Anzeigen – Ziel solltest du verfolgen.

[19:13] – Welches Anzeigen-Ziel würdest du verfolgen? Conversions wären das Anzeigen-Ziel.Über das Kampagnen-Ziel sagt man Facebook, was man gerne hätte. Das Kampagnen-Ziel kann Videoviews oder Linkklicks oder alles mögliche sein, und ich bekomme dann auch das, zum bestmöglichen Preis. Aber am Ende des Tages wollen wir keine Klicks, wir wollen keine Videoviews, wir wollen Kund:innen. Und der näheste Schritt zum Kunden / zur Kundin ist, dass der- oder diejenige … diesen Kalendertermin bucht. Das wird einfach technisch umgesetzt mit einem Conversion-Kampagnen-Ziel, weil wir im Prinzip messen, wer landet überhaupt auf dieser Kalenderseite oder auf der Seite dahinter, der Danke-Seite, und der- oder diejenige ist praktisch der ideale Kandidat / die ideale Kandidatin für uns. Auf solche Menschen wollen wir … die Kampagne optimieren.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Aufbau von einem einfachen Funnel

[20:35] – Hast du sonst noch irgendwas, was du hinzufügen würdest, zum Thema ‚Wie schalte ich Facebook-Anzeigen?‘ … Vielleicht noch einen aktuellen Hinweis: … Es gab ja das iOS-14 – Update, da war ja sehr viel Verwirrung am Markt, was das bedeutet für Facebook-Kampagnen, für die Optimierung, usw. … Man muss einfach 2-3 Dinge berücksichtigen, umstellen, anpassen, aber die Kampagnen laufen im Prinzip jetzt genauso, wie vorher auch, ich sehe keinen Unterschied.

Die Budgetplanung für Facebook-Ads.

[21:34] – Wir haben eben schon über das Thema Budget gesprochen. Natürlich ist es klar, wenn ich kostenpflichtige Anzeigen schalte, dass ich auch etwas investieren sollte. … Wie viel Geld sollte ich in die Hand nehmen, um mein Angebot wirklich zu testen? … Es hängt sehr stark davon ab, welches Budget zur Verfügung steht. Je mehr Budget zur Verfügung steht, desto schneller sehen wir einfach Ergebnisse. Wenn wir weniger Budget haben, dann zieht’s sich. … So als Hausnummer würde ich mal sagen, … pro Anzeigengruppe, also pro Test sozusagen, in der Facebook-Kampagne, würde ich jetzt nicht unter 20 € Tagesbudget gehen, … weil dann fehlen mir die Daten für den Algorithmus, dann zieht’s sich einfach wieder. … Mit so einer Anzeigengruppe testen wir das Targeting. … Wenn ich jetzt ein Tagesbudget von 20 € habe, dann kann ich halt ein Targeting testen. Targetingdefiniert, ich möchte diese oder jene Menschen ansprechen. Wenn ich jetzt aber 60 € am Tag hätte, kann ich halt drei testen. Entweder ich teste halt eins oder drei oder gleichzeitig oder hintereinander, … das definiert im Prinzip, wie schnell wir Ergebnisse sehen und natürlich auch, wie schnell wir Kund:innen sehen.

Das sind die Dinge, die du mittels Facebook-Anzeigen testen kannst.

[23:48] – Was sind denn Dinge, die ich mit Hilfe von Facebook-Anzeigen testen kann? … Mit diesem Funnel kann man ja wunderbar sehr Vieles testen. Und im Prinzip sehen wir immer da, wo etwas schiefgeht in diesem Prozess … , da haben wir ein Problem mit unserem Business. Schritt 1 ist die Facebook-Anzeige auf Landing-Page. Wenn wir jetzt sehen, dass kein Mensch auf diese Anzeige klickt und nicht auf die Landing-Page durchkommt, wir aber mal davon ausgehen, dass wir bei den Facebook-Anzeigen einen guten Job gemacht haben, … dann kann es nur noch bedeuten, dass ich einfach mit meinem Thema nicht ankomme. Ich habe einfach die falsche Ansprache gepickt oder das falsche Problem, das ich lösen möchte. … Wenn die Leute auf die Landing-Page kommen und sich nicht anmelden, für einen Termin, dann kann es am schlechten Copywriting liegen. … Wenn jemand einen Kalendertermin bucht, mit dir ein Gespräch führt, aber nicht bucht, dann kann es daran liegen, dass du einfach Gespräche besser führen musst. … In diesen Gesprächen erkennst du dann sehr schnell, ob dein Angebot das falsche ist. … Überall da, wo in diesem Funnel etwas schiefgehen kann, was am Anfang normal ist, … kann man eben reinbohren und gucken, wo muss ich was verbessern, in meinem Prozess. … Bei Facebook-Anzeigen kann ich natürlich auch vieles testen. Da kann ich Zielgruppen testen, also wen spreche ich an, da kann ich Alterssegmente testen, aber natürlich auch, welche Ansprache ich wähle, für ein Problem. Also ich kann ja ein Problem immer aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und ich kann gucken, gehe ich eher auf Angst oder auf Gier oder auf Komfortabilität?

[27:02] – Ich versuche das meinen Kundinnen auch immer wieder einzutrichtern und ich glaube, gerade bei Frauen ist es immer wieder eine Herausforderung sich mit den Zahlen im Hintergrund zu beschäftigen und wirklich zu gucken: Was passiert denn da eigentlich? Gibt’s da Interesse? Oder was zeigt es mir an, wenn ich sehe, dass ich Besuche auf meiner Landing-Page habe, aber kein Besuch bucht? Oder was zeigt es mir an, wenn jemand den Termin bucht, aber am Ende eben mein Angebot nicht kauft? … Ich erwähne es auch immer wieder, dass wir unsere Angebote perfektionieren und wirklich gucken, an welchen Stellschrauben können wir drehen, statt das nächste Produkt zu entwickeln oder vielleicht auch den nächsten Kurs zu entwickeln.

[28:58] – Also Zahlen sind ganz wichtig und nicht immer nur den Vordergrund betrachten, sondern auch den Hintergrund, und an den Stellschrauben können wir eben drehen, um unsere eigenen Angebote, um unseren eigenen Auftritt eben auch zu optimieren.

So viel Vorlauf brauchst du, um einen simplen Funnel aufzusetzen.

[29:25] – Wie viel Vorlauf brauche ich, um so einen Funnel aufzusetzen, in der simpelsten Variante? Es hängt natürlich davon ab, wie viel Zeit man hat und wie man’s angeht. Also gibt man es an eine Agentur oder macht man es selber. Wenn man es mit uns machen würde, dann wäre es vier Wochen oder so was, weil wir natürlich nicht 24/7 im Coaching arbeiten. Irgendwas zwischen zwei Wochen und acht Wochen. Was wichtig zu verstehen ist: Es dauert natürlich nicht wochenlang im Werbeanzeigenmanager die Anzeige zusammenzuklicken. Es dauert 20 Minuten. Was halt dauert, ist sich zu überlegen, wer ist die Zielgruppe und wie spreche ich die jetzt an, wie formuliere ich jetzt diesen Anzeigentext. Das dauert halt oftmals ein paar Tage, und deswegen zieht sich dann insgesamt dieser Prozess. Aber das zeigt einfach, das es auch wirklich eine ganz schnelle Methode ist, um Antworten auf Fragen zu bekommen, die ich jetzt gerade habe.

Darum sind Erstgespräche so wichtig.

[31:05] – Woran erkenne ich, dass mein Angebot am Ende auch gebraucht wird? … Woher weiß ich, jetzt kann ich meine Anzeigen stoppen oder jetzt lasse ich meine Anzeigen weiterlaufen? Das ist eine einfache Antwort: In dem Moment, wo jemand bucht und kauft und seine / ihre Geldbörse aufmacht.

[31:44] – Das ist der beste Beweis, den wir haben können. Aber das ist auch das, wovor sich die allermeisten Leute scheuen. „Jetzt hat jemand einen Termin bei mir gebucht, jetzt traue ich mich aber nicht, mein Angebot zu präsentieren oder mein Angebot zu verkaufen.“ Das gibt es auch gerade bei Frauen wieder sehr viel, dass sie dann zögern und denken, „Ich bin nicht gut genug und kann ich das überhaupt zu dem Preis verkaufen?“ Aber ja, das ist wirklich der simpelste und schnellste Weg, um zu gucken, hat jemand Interesse.

[32:30] – Noch einen Satz zu diesen Gesprächen: Ich weiß, da herrscht durchaus Respekt oder Angst, … aber ich pflege da eine ganz entspannt Variante, sozusagen. Ich persönlich, oder auch mein Team, wir führen ein normales Gespräch, ohne zu versuchen irgendwelche Schlüsselwörter einzubauen, oder ähnliches, und gucken einfach ganz objektiv und ganz ehrlich, kann ich jetzt dieser Person, die ich am Telefon habe, helfen – ja oder nein? … Was ist denn das Problem, das gelöst werden soll, wo möchte der Mensch hin und kann ich helfen? Wenn ich nicht helfen kann, dann sage ich das auch ganz offen. … Und wenn ich der Person helfen kann, dann frage ich: „Soll ich dir sagen, wie wir zusammenarbeiten können?“ Und dann sagt derjenige / diejenige „Ja“, und dann stelle ich es vor, und dann fragt er / sie: „Was kostet es?“, dann nenne ich den Preis, und dann ist er / sie dabei oder eben nicht.

[34:00] – Was vielleicht auch noch wichtig ist: Es ist dann auch klar, dass man nicht gleich die ersten 3 Gespräche abschließt. Fahrradfahren lernen hat auch eine Weile gedauert und genau so muss man es auch sehen, mit diesen Gesprächen. Man wird eine Handvoll Gespräche führen müssen, man wird immer besser und routinierter und entspannter und früher oder später kommt dann auch der erste Kunde / die erste Kundin.

[34:24] – Für mich war es zum Beispiel am Anfang auch so, dass es mir ganz viel Sicherheit gegeben hat, jedes Gespräch, … und ich mir dann notiert habe, was lief gut, was lief nicht so gut, was waren Momente, wo ich gemerkt habe, die Person ist nicht die richtige Person, oder was waren Momente, wo ich gemerkt habe, ich trau mich nicht den Preis zu nennen oder den Preis, den ich eigentlich nennen wollte, zu nennen. Ich habe dann ganz viel auf dem Weg dahin reflektiert und wurde natürlich von Gespräch zu Gespräch besser. … Wir sollten ganz viele Gespräche führen und gucken, gibt es da jemanden, der Interesse hat mein Angebot so zu buchen.

[35:23] – Das ist ja alles ein super spannendes, psychologisches Prinzip. Was passiert in so einem Gespräch? Dir wird ein Spiegel vorgehalten. Und ich garantiere dir, all die Bedenken, die du hörst, in so einem Gespräch vom Gegenüber, sind eigentlich die Dinge, die du selber oft sagst, wenn du in solchen Gesprächen bist. Unterbewusst transportierst du, was der / die andere gleich sagen muss. … Ich garantiere dir, das ist dann der Einwand am Schluss, den du ständig hören wirst. Es ist auch ein cooles Tool, um sozusagen an der eigenen Einstellung zu arbeiten und um über sich selbst zu reflektieren.

[36:13] – Mir haben diese Erstgespräche auch unheimlich viel gebracht und an der Stelle vielleicht auch nochmal: Führt Erstgespräche, führt Strategiegespräch, je nachdem, wie ihr sie nennen wollte. Man kann dadurch einfach extrem viel lernen und natürlich auch ganz viel Marktforschung betreiben und gucken, „Mensch, die Headline, die ich jetzt auf meine Landing-Page geschrieben habe, ist es das, was meine Kund:innen überhaupt wollen? Oder sagen sie mir in diesen Gesprächen was ganz anderes?“ Das heißt, diese Gespräche sind am Ende wieder die Basis dafür, dass du nochmal darüber nachdenken kannst, ob das, was du auf dieser Landing-Page geschrieben hast, überhaupt das ist, was deine Kund:innen wollen, oder ob du das vielleicht aus deiner Sicht formuliert hast – das ist auch etwas, was wir sehr oft tun. Wir formulieren die Dinge aus unserer Sicht, nicht aus Sicht der Kund:innen.

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Deine Tanja

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Kundengewinnung mittels Facebook Anzeigen
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{Podcast} Es geht nicht darum, einen perfekten Online-Kurs zu erstellen, sondern …

Es geht nicht darum, DEN perfekten Online-Kurs zu erstellen, sondern viel wichtiger sind die Ergebnisse, die deine Teilnehmer:innen erzielen. Einen perfekten Online-Kurs zu erstellen und ihn erst dann zu verkaufen, wenn er perfekt fertig ist, ist einer der größten Fehler, den du machen kannst, wenn du dir ein skalierbares Business aufbauen möchtest und wenn du zur wahren Unternehmerin werden willst.

Ich kann total verstehen, dass du denkst, dass du einen inhaltlich und optisch super aufbereiteten Kurs brauchst, denn es hört sich einfach total logisch an … und lässt uns natürlich auch in unserer Komfortzone bleiben: Es könnte ja sonst sein, dass andere vielleicht denken, dass du gar nicht die Expertin bist, die du vorgibst zu sein.

In dieser Episode spreche ich deshalb darüber, warum die Erstellung eines perfekten Online-Kurses einer der größten Fehler ist, den du auf dem Weg zur erfüllten Unternehmerin mit einem skalierbaren Business überhaupt machen kannst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – Warum dein Online-Kurs nicht perfekt sein muss.

Es gibt natürlich immer wieder Leute, die behaupten, dass das die falsche Vorgehensweise ist – du also wirklich erst einen perfekten Online-Kurs erstellt haben musst, bevor du damit rausgehst. Das ist aber nicht der Fall. Dazu möchte ich heute mit dir sprechen und dir zum Start eine ganz wichtige Frage stellen: Glaubst du, dass jede:r, die / der einen perfekten Online-Kurs erstellt hat, dafür Kund:innen gewinnt, erfolgreich ist und Umsatz generiert?

Natürlich nicht. Wenn es so leicht wäre, dann würde jede:r einfach einen perfekt aufbereiteten Online-Kurs erstellen und Verkäufe erzielen.

Erfolgreiche Unternehmerinnen sind gestartet, bevor sie bereit waren.

[15:36] – Du kannst noch so viel an deinem Kurs arbeiten und ihn noch perfekter, noch schöner machen, und am Ende kauft ihn trotzdem niemand. Wenn wir uns diejenigen anschauen, die erfolgreiche Online-Kurse verkaufen, dann haben diese Unternehmerinnen und Unternehmer eins gemeinsam: Sie sind gestartet, bevor sie bereit waren, bevor sie den perfekten Kurs hatten. Was sie stattdessen gemacht haben: Sie haben ihr Wissen geteilt, sie haben Menschen mit ihren Inhalten bewegt, sie haben Menschen weitergeholfen, sie haben ihr Leben verändert – und sie sind dabei ihrem Warum und ihrer Leidenschaft gefolgt.

[16:21] – An der Stelle habe ich dir auch zwei Beispiele mitgebracht. Die erste Person, an die ich gedacht habe und die wahrscheinlich sehr viele kennen, ist Laura Seiler. Laura hat ihren ersten Online-Kurs, die Rise Up & Shine Uni, … 2017 oder vielleicht war es auch 2016, … live mit ihren Teilnehmer:innen durchgeführt, im Anschluss hat sie die Aufzeichnungen dieser Live-Calls verkauft. … Seitdem hat sie ihre Inhalte und den Kurs selbst immer wieder perfektioniert, … bis sie es geschafft hat aus diesem Live-Kurs wirklich einen Selbstlernkurs zu machen. Sie hat nicht gewartet, bis sie den perfekten Online-Kurs hat, sondern ist wirklich mit den Inhalten rausgegangen und hat Menschen geholfen. … Mittlerweile generiert Laura Seiler mit ihrem Business mehrere Millionen Umsatz pro Jahr und sie ist nicht gestartet, indem sie den Anspruch hatte den perfekten Online-Kurs zu erstellen.

[18:24] – Die zweite Person, die ich nennen möchte, ist Katrin Hill. Katrin und ich sind auch in einer Mastermind und tauschen uns regelmäßig aus, von daher weiß ich (bzw. hat sie es auch öffentlich gemacht), dass sie die Inhalte von ihrem Master-Kurs mit Hilfe von Daniela Reuter überarbeitet hat, um zu gucken, wie kann sie didaktisch besser vorgehen, wie kann sie die Inhalte ihren Teilnehmer:innen noch besser zugänglich machen, wie kann sie ihr Wissen noch effektiver vermitteln, sodass ihre Teilnehmer:innen eine noch größere Transformation erreichen. Katrin hat in diesem Jahr die eine Millionen Umsatz geknackt und hat den Master-Kurs schon mehrere Male gelauncht, und ihn von Mal zu Mal mit den Erkenntnissen, die sie gewonnen hat, optimiert und weiterentwickelt.

[19:28] – Statt darauf zu warten, bis sie den perfekten Kurs hatten, sind sie mit ihrem Wissen rausgegangen und haben Menschen geholfen. Sie haben ihren Kund:innen zugehört und sich mit ihnen ausgetauscht, Feedback eingeholt und ihre Inhalte optimiert, immer wieder und immer wieder.

So gehst du vor, wenn du dir mit Hilfe von einem Online-Kurs ein skalierbares Business aufbauen möchtest.

[19:45] – Auch wenn du den Anspruch hast den perfekten Online-Kurs zu erstellen, wirst du im Nachhinein merken, dass du Dinge verändern musst, weil deine Teilnehmer:innen noch Fragen haben oder etwas nicht verstanden haben. Es ist also viel schlauer, die Inhalte erst in mehreren Runden mit den Teilnehmer:innen live zu durchlaufen, bevor du Monate oder Jahre damit verbringst, einen perfekten Online-Kurs zu erstellen, den am Ende niemand kauft oder den niemand bis zum Ende durchläuft, weil er oder sie den Inhalten nicht folgen kann.

[20:20] – Ich möchte dir jetzt noch erzählen, wie du vorgehen solltest, wenn es dein Ziel ist mit Hilfe von Online-Kursen ein skalierbares Business aufzubauen, zur wahren Unternehmerin zu werden und aus der Zeit gegen Geld Falle rauszukommen.

Gehe in den Austausch mit deiner Zielgruppe.

[20:36] – Im ersten Schritt schaust du dir an, wo sich deine Zielgruppe aufhält. Zum Beispiel in bestimmten Facebook-Gruppen, oder vielleicht hast du auch eine eigene Community, auf die du zurückgreifen kannst oder eine eigene E-Mail-Liste. … Dort gehst du in den persönlichen Austausch. Du kannst ihnen Fragen stellen, um mehr über ihre Wünsche und Ziele zu erfahren, aber auch über ihre Ängste und Herausforderung in Bezug auf dein Online-Kurs Thema. Je mehr Menschen du befragst, desto klarer wird das Bild. Du wirst merken, dass sich bestimmte Trends herausbilden, die du beim Entwickeln deines Angebots nutzen kannst.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Niemand kauft deinen Online-Kurs?

[21:27] – Wenn du schon einen Schritt weiter bist, schon mit Kund:innen arbeitest, dann arbeitest du sicherlich mit deinen Kund:innen im 1-zu-1 oder in einem Gruppen-Coaching zusammen und hilfst ihnen in diesem Format ihre Herausforderungen zu lösen. Das kannst du natürlich auch in Form eines Online-Programms machen, also einem Live-Durchlauf deines geplanten Online-Kurses. Du testest das erst im 1-zu-1 und guckst, ob deine Teilnehmer:innen dadurch Ergebnisse erzielen bzw. was sie brauchen, wovon sie mehr brauchen, was ihnen fehlt, was sie sich wünschen, um das Ergebnis noch leichter zu erreichen.

[22:11] – Im nächsten Schritt kannst du es dann auch mit einer kleinen Gruppe durchführen. … Eine Art Testlauf. Du kannst das Beta-Kurs nennen, wenn du möchtest, wenn es ein neues Produkt ist, und kannst dir so natürlich auch Feedback einholen.

Lies hierzu: So erstellst du eine perfekte Beta-Version deines Angebots.

[22:49] – Auch wenn du noch keine Community oder Kund:innen hast, kannst du so vorgehen. Also du schaust einfach in Facebook-Gruppen oder Foren, überall dort, wo sich deine Zielgruppe befindet, dass du in den Austausch kommst und wirklich persönliche Beziehungen aufbaust. Mit dem Ziel, dieser Person dann zu helfen. Das kannst du entweder kostenfrei oder kostenpflichtig machen.

Sammele Testimonials und Feedback.

[23:18] – Gerade am Anfang ist es viel wichtiger Menschen zu helfen, Ergebnisse zu erzielen und von den Kund:innen zu lernen, … denn wenn wir immer darauf warten, dass uns jemand bezahlt, dann kann es uns davon abhalten wirklich mit unserem Business Umsatz zu generieren. Denn das, was am Ende zählt, sind Testimonials – sind Menschen, die davon berichten, dass dein Angebot … funktioniert, dass sie damit Ergebnisse erzielen. Diese Testimonials oder dieses Feedback ist im Austausch viel mehr Wert, als Geld, gerade am Anfang. … Wenn du dafür zum Beispiel ein Jahr wartest, … dann kann es eben sein, dass du ganz lange wartest, bis jemand wirklich bereit ist dir Geld zu geben. Stattdessen hast du die Möglichkeit, jemandem kostengünstiger oder vielleicht sogar kostenfrei zu helfen, und diese eine Person (es können aber auch mehrere sein) ist dann der Auslöser dafür, dass noch mehr Menschen davon erfahren, … weil sie anderen davon erzählen. … Diese Testimonials und auch die Ergebnisse, die deine Teilnehmer:innen haben, bedeuten am Ende für dich das Feedback, dass dein Produkt funktioniert, … und das gibt uns natürlich auch wieder extrem viel Selbstsicherheit.

Lies hierzu: Diese 5 Fragen solltest du deinen Testimonials stellen.

[25:16] – Das zeigt natürlich auch, dass der Austausch und die Zusammenarbeit mit Menschen wirklich Gold wert ist. Wir sollten darauf den Fokus legen, statt alleine im stillen Kämmerlein irgendwelche Angebote und Produkte zu entwickeln, denn das ist einfach der allergrößte Fehler, den du machen kannst. Am Ende kauft niemand und du wunderst dich, warum niemand kauft.

Optimiere dein Angebot & stimme es auf deine gewünschte Zielgruppe ab.

[25:45] – Das Feedback, was du von deinen Kund:innen erhältst, hilft außerdem dabei deine Produkte zu verbessern und noch mehr auf deine gewünschte Zielgruppe abzustimmen. Denn eine Sache, die passiert, ist, dass sich deine Zielgruppe weiter verfeinert oder noch genauer werden wird.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Entwickele deinen Online-Kurs zusammen mit Zielgruppe

[26:22] – Du weißt dann wirklich … was sie brauchen, kannst ganz zielgenau helfen und den möglichen Mehrwert liefern. Das zeigt auch wieder, ob und inwieweit dein Kurs den Teilnehmer:innen dabei hilft, die gewünschte Transformation zu erreichen (was du eben nur in der Praxis und nur durch den Austausch, durch die Fortschritte und die Fragen deiner Kund:innen erreichen kannst). Wir müssen uns immer in unsere Zielgruppe versetzen, und wenn wir einen Online-Kurs alleine zu Hause entwickeln, ohne jemals mit Kund:innen gesprochen zu haben, für die dieses Produkt relevant ist, dann können wir so einen Kurs natürlich nicht aus Kund:innensicht entwickeln.

[27:12] – Du brauchst dafür keinen top aufbereiteten oder top designten Kurs. Die meisten Hobby-Unternehmerinnen arbeiten viel und hart, aber sehen keine Erfolge, weil sie sich eben mit den falschen Aufgaben beschäftigen. Und dazu gehört auch die Erstellung eines Designs … . Du brauchst das alles am Anfang nicht. Viel wichtiger ist es, dass du den Menschen, denen du helfen möchtest, auch wirklich helfen willst und auch wirklich hilfst.

Lies hierzu: So beschäftigst du dich mit den richtigen Aufgaben in deinem Online-Business.

Alles, was zählt, sind die Erfolgsgeschichten deiner Kund:innen.

[28:03] – Das, was wirklich zählt und dir dabei hilft auch mehr zu verkaufen, sind die Erfolgsgeschichten deiner Kund:innen, sind die Testimonials. Das heißt: Sei nah an deinen Kund:innen dran, frag immer wieder nach, was sie brauchen, was sie davon abhält ihr Ziel zu erreichen. … Wenn du monatelang und manchmal sogar jahrelang damit verbringst, einen Kurs zu entwickeln, ohne mit denjenigen zu sprechen, für die der Kurs überhaupt ist, dann denkst und handelst du nicht unternehmerisch. Du verschwendest wertvolle Zeit, in der du schon Menschen hättest helfen können, dir hättest Feedback einholen können, deine Inhalte hättest optimieren können und natürlich hättest du dadurch viel schneller Geld verdienen können, das du dann in einem der nächsten Schritte investieren kannst, damit dir jemand zeigt, wie du deine Inhalte didaktisch noch besser aufbereitest oder wie du ein noch tolleres Design für deine Inhalte erstellst.

[30:34] – Es gibt Menschen, die dich und dein Angebot, deine Inhalte brauchen. Also geh raus, bevor du bereit bist. Alles andere ist egoistisch, „unterlassene Hilfeleistung“ und hat nichts weiter, als mit Ausreden zu tun, die dich weiter in deiner Komfortzone behalten.

[30:53] – Wenn du aufhörst den Anspruch zu haben, den perfekten Kurs zu entwickeln, und stattdessen deine Wunschkund:innen in die Entwicklung deines Kurses mit einbeziehst, arbeitest du viel zielgruppenorientierter und kannst zudem bereits früher Umsatz generieren.

[31:09] – Es gibt außerdem noch einen Vorteil, der sich aus der engen Verbindung mit deinen Lieblingskund:innen ergibt: Du erfährst nämlich wie sie reden, welche Ausdrücke sie gebrauchen und so weiter. Und das kannst du dann für die Texte auf deiner Webseite und auf deinen Verkaufsseiten nutzen, denn, wenn du sprichst wie deine Zielgruppe, stellst du automatisch eine tiefere Verbindung her, und das kannst du eben nicht erreichen, wenn du deinen Online-Kurs im stillen Kämmerlein fabrizierst.

Zusammenfassung: Darum muss dein Online-Kurs nicht perfekt sein.

Natürlich kannst du alles weiterhin alleine konzipieren, vielleicht weil du dich scheust unperfekt zu starten oder mit Leuten zu reden und denkst, dass es peinlich ist sie zu befragen oder du ihre Zeit raubst. Dann darfst du dich aber nicht wundern, wenn dir am Ende niemand deinen noch so perfekten Online-Kurs aus den Händen reißt – weil er für die meisten eben nicht zu 100 % relevant ist.

Ich habe dir hier noch einmal alles zusammengefasst, damit du bald schon die ersten Ergebnisse mit deinem Online-Kurs erzielst:

  1. Zuerst schaust du, wo sich deine Zielgruppe aufhält (zum Beispiel in bestimmten Facebook-Gruppen oder in thematischen Foren im Netz).
  2. Dort gehst du in den persönlichen Austausch. Du stellst ihnen Fragen, um mehr über ihre Wünsche, Ziele, Ängste und Herausforderungen in Bezug auf dein Thema zu erfahren. Je mehr Menschen du befragst, desto klarer wird das Bild, und es werden sich „Trends“ herausbilden, die du beim Entwickeln deines Angebotes nutzen kannst.
  3. Dann hilfst du ihnen dabei, diese Herausforderungen zu lösen. Das kannst du z. B. bei einem 1:1-Coaching machen oder in einem sogenannten Betakurs, also einer Art Testlauf mit einer kleinen Gruppe.
  4. Beides kannst du sogar kostenfrei anbieten, im Austausch dafür erhältst du Feedback und Testimonials. Die sind Gold wert, denn sie zeigen anderen potentiellen Kund:innen, dass dein Produkt schon Menschen geholfen hat.
  5. Die Testimonials packst du auf deine Angebotsseite und zeigst damit, dass du genau die Richtige bist, um das Problem deiner Zielgruppe zu lösen.
  6. Das Feedback hilft dir außerdem, dein Produkt zu verbessern und noch mehr auf deine Zielgruppe abzustimmen. Denn wenn du dein Angebot zusammen mit deinen Kund:innen entwickelst, weißt du jederzeit genau, was sie brauchen. Und das kannst du dann zielgenau bedienen und ihnen maximal helfen.

Ob und inwieweit dein Kurs deinen Teilnehmer:innen dabei hilft, die gewünschte Transformation zu erreichen, lernst du nur in der Praxis und durch den Austausch mit deinen Kund:innen.

Du musst dir also überlegen, ob du weiter an deinem Online-Kurs werkelst, bis er in deinen Augen perfekt ist. Das ist das, was die meisten tun. Oder du entscheidest dich in die Umsetzung zu gehen und dein Online-Programm live mit Teilnehmer:innen durchzuführen und zu testen, dir Feedback einzuholen und mit Hilfe dieses Feedbacks die erste Version deines Online-Kurses zu bauen.

Wenn du das mit Unterstützung tun willst, dann kannst du dich auf die Warteliste der she-preneur Academy setzen, denn in Kürze startet ein neuer Durchlauf unseres erprobten 13-wöchigen Programms, in dem du dein Online-Programm erstellst, vermarktest, durchführst und die Learnings nimmst, um dein Produkt zu perfektionieren – um dann in einem der nächsten Schritte einen Online-Kurs zu erstellen.

Das ist das Programm, was wir mit unseren she-preneur Academy Teilnehmerinnen von Januar bis Anfang April und auch bereits im letzten Jahr durchgeführt haben. Unsere Teilnehmer haben dabei richtig gute Resultate bekommen und wir haben uns überlegt, das Programm jetzt zu einem eigenen Produkt zu machen und das ist ab sofort das she-preneur Academy Bootcamp, mit dem wir im Juli starten. Wenn du Fragen hast, dann schreib uns einfach eine E Mail an hallo (at) she-preneur (punkt) de und wir freuen uns, wenn wir dir weitere Infos dazu geben können.

Bist du bereit unperfekt zu starten?

Ich hoffe, dass du aus dieser Episode wirklich jede Menge für dich mitnehmen konntest und auch diese Zweifel abgeworfen hast, dass du alles perfekt haben musst. Also den perfekten Online-Kurs, die perfekten Inhalte, die perfekt aufgearbeiteten Social-Media-Kanäle brauchst du nicht. Ich glaube, das ist heute in dieser Episode klar geworden.

Ich freue mich natürlich auf dein Feedback zu dieser Episode und wenn du sie mit deinen Business-Freundinnen teilst. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Hinterlasse mir sehr gerne auch eine Empfehlung für meinen Podcast.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Darum muss dein Online-Kurs nicht perfekt sein
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{Podcast} Technik und Tools, die du für einen Launch benötigst

In diesem Beitrag möchte ich dich wieder einmal mit hinter die Kulissen nehmen und zwar geht es um die Technik und Tools, die wir bei unserem letzten Launch verwendet haben. Vor einer Woche haben wir die she-preneur Summit 2021 und das she-preneur Bundle 2021 erfolgreich beendet und damit einen sechsstelligen Umsatz generiert. Ohne Technik und ohne Tools wäre ein Launch in diesem Umfang kaum möglich gewesen.

Ich weiß, dass sich viele vor einem (großen) Launch scheuen und deswegen möchte ich dir einmal mit auf den Weg geben, wie das Ganze bei uns abläuft und wie auch du deine Launches entweder optimieren oder überhaupt durchführen kannst.

In dieser Episode erfährst du, welche Technik und Tools hinter einem Launch stecken und warum ein Launch nicht so aufwendig sein muss, wie du vielleicht denkst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – diese Technik und Tools helfen dir bei deinem Launch.

Ich selbst kümmere mich bei she-preneur nur noch um die Koordination des Teams und des Projektmanagements, jedoch nicht mehr um die Technik. Darum kümmert sich Tanja Baumann, die seit Anfang 2020 in meinem Team ist, mit mir heute in dieser Folge spricht und selbst auch ein eigenes Business hat, in dem sie sich gemeinsam mit ihrem Team um die technische Umsetzung von Launches kümmert.

Wie wir unseren Funnel aufbauen.

[3:38] – Vielleicht starten wir erstmal damit: Du erzählst wie unser Funnel aufgebaut war, damit auch diejenigen, die bei der she-preneur Summit nicht mit dabei waren und vielleicht auch das she-preneur Bundle nicht gekauft haben, einfach einen guten Überblick haben, worum es geht und was wir in den letzten Wochen gemacht haben. Wir machen uns immer schöne Grafiken und Aufzeichnungen, wie unser ganzer Funnel auszusehen hat, weil wir sonst auch leicht den Überblick verlieren. … Tatsächlich geht ein Funnel immer so los: Die Leute kommen irgendwo rein (über einen Trichter, über diverse Kanäle) … und das Erste, was man in einem Funnel dann braucht, ist natürlich eine Seite, wo man sich anmelden kann, damit wir auch die Menschen kontaktieren können, mit den Inhalten, die wir haben. Danach kommen wiederum ein paar Seiten, die notwendig sind und die bestimmt auch jede:r kennt, wenn man irgendwo seine / ihre E-Mail einträgt. Dann muss man die nochmal bestätigen und es gibt Danke-Seiten, die auch super wichtig sind. Die sind sogar fast noch wichtiger, als alles andere, denn darüber kann man a) die Menschen begrüßen oder b) einen Upsell machen, was ganz spannend ist. Und das ist das, was vorne hauptsächlich zu sehen ist.

[5:01] – Dann kommt ja einiges noch hinten dran, in so einem Funnel, wie die ganzen E-Mails, die verschickt werden müssen, damit man (bei uns in der she-preneur Summit) wusste, wann was passiert, … und damit natürlich auch das Produkt, was dahinter stand (das she-preneur Bundle) immer mehr vorgestellt wird. Und auch da braucht man dann wiederum eine Seite, man braucht einen Kaufprozess, der dahinter angelegt ist. Wenn dann jemand gekauft hat, dann soll es damit noch nicht zu Ende sein, dann braucht man da auch E-Mails, die entsprechend verschickt werden, damit die Leute genau wissen, wo kann ich mich einloggen, wo kann ich jetzt das, was ich gekauft habe, abholen. Und wir haben noch ganz viele spannende Techniken dazwischen reingestalten. Das ist jetzt so der grobe Rahmen, den wir hatten, für die Summit und das Bundle.

[5:54] – Das heißt, im ersten Schritt war es die Anmeldungen für die she-preneur Summit – das man einfach bei diesem Online Community Event, das wir durchgeführt haben, mit dabei sein konnte und eben im Anschluss auch die E-Mails dazu bekam. Im nächsten Schritt hatte man schon die Möglichkeit über die Danke-Seite (und das haben wir nicht öffentlich gemacht, das verraten wir jetzt) das she-preneur Bundle zu kaufen, und zwar im Vorverkauf. … Das ist … die Möglichkeit, die Danke-Seite als Upsell-Möglichkeit zu nutzen, oder man kann zum Beispiel auch die Leute in die Facebook Gruppe oder je nachdem, was wichtig ist, weiterleiten.

Diese Tools nutzen wir für einen Launch.

[6:43] – Was waren die Tools, die wir genutzt haben, um diesen Funnel abzubilden? Für die Anmeldung haben wir die Webseite und wir haben diesmal Instapage benutzt, was ein sehr spannendes Tool ist. Mit Instapage kann man einfach die Seiten bauen und entsprechend auch die Conversion ansehen. … Das war dann die Seite und darüber haben wir sie dann in unser E-Mail-Marketing-Tool geschickt, zur ActiveCampaign, worüber wir alle Informationen aussenden, also alles, was an E-Mails rausgeht – automatisiert, wie auch Kampagnen, kommt dann dorthin.

[7:24] – Um das Bundle selber kaufen zu können, haben wir den Zahlungsanbieter elopage, der ja diesmal unser Partner war, genutzt, um a) den Kaufprozess aufzusetzen, aber um b) natürlich auch die Inhalte auszuliefern – die ganzen Kurse, die wir haben, wie auch die Aufzeichnungen von der Summit und auch noch das ein oder andere Boni.

[7:47] – Zusätzlich haben wir noch ein paar schicke Feinheiten benutzt, wie Deadline Funnel. … Wer vielleicht einen tickenden Zeitabschnitt in den E-Mails oder auf den Seiten gesehen hat, das ist Deadline Funnel, … um eine Anregung zu geben, jetzt doch zu einem gewissen Zeitpunkt zu kaufen. … Da haben wir einen 15 Minuten Timer gehabt und dann für den Rest des Bundles einen ganz normalen Timer.

[8:22] – Zusätzlich benutzen wir auch noch Tools wie Zapier, … jetzt nicht massiv, aber wir hatten eine Automatisierung darüber laufen. StreamYard für die Summit selber und das hat uns auch sehr viel Arbeit erledigt, weil wir StreamYard mit den Facebook-Kanälen und YouTube verbunden haben, und es wurde dann dort alles, was live war, parallel ausgestrahlt.

[8:52] – Ein ganz neues Tool, was du eingesetzt hast, war Airmeet. … Das ist ein Networking-Tool, … und das werden wir auch in der she-preneur Academy weiter nutzen und ausprobieren, weil es einfach super spannend ist, um zu netzwerken, um Gleichgesinnte kennen zu lernen, um neue Leute kennen zu lernen, um das eigene Netzwerke zu erweitern.

Weiterführende Information: Die 4 wichtigsten Tools in meinem Online-Business habe ich dir in einem eigenen Artikel aufgelistet.

Diese Tools sind die Basis.

[9:34] – Du hast jetzt jede Menge Tools genannt und für die eine oder andere kann es wahrscheinlich ein bisschen erschreckend klingen – wir haben im ersten Schritt auch nicht so viele Tools genutzt. … Was sind denn Tools oder was ist ein Setup, was ich brauche, wenn ich starte? … Es ist nicht so viel notwendig, wie wie du vielleicht denkst, aber wir haben mittlerweile natürlich auch schon sehr viel Launch-Erfahrungen. … Was ist so ein Minimum-Setup, was ich brauche, um zu starten? … Die Tools, die wir jetzt wirklich sehr intensiv zusätzlich genutzt haben, waren bei der Größenordnung, um uns Zeit einzusparen, und das ist bei einem Start (oder auch, wenn man schon ein paar Launches gemacht hat) gar nicht notwendig. Aber wenn man sich den Funnel nochmal ansieht … ist alles, was man wirklich braucht, eine Webseite. … ActiveCampaign hat zum Beispiel selber Landing Pages – also einfach eine Seite, wo sich die Menschen eintragen können. Das ist ganz wichtig, dass man da erstmal ein Aushängeschild hat. … Das ist der Link, da gibt’s mein Angebot.

[11:24] – Das du in den Kontakt mit den Menschen gehen kannst, das ist das nächste Wichtige. Du brauchst auf jeden Fall ein E-Mail-Marketing-Tool. Und, je nachdem, was dein Angebot ist: Möchtest du vielleicht einen Workshop geben oder ein Videostream? Da ist Facebook immer gut zu oder Zoom. Vielleicht hast du auch Inhalte, die du teilen möchtest? Das kann man per E-Mail machen, das kann man aber auch mit einem Anbieter machen. Also das sind so die drei Grundlagen – Webseite, E-Mail-Marketing und vielleicht noch etwas, worüber man das, was man verbreiten möchte, auch teilen.

[12:04] – Ich finde es auch immer sehr nützlich ein Landing Page Tool zu nutzen. Wir haben jetzt in diesem Fall Instapage genutzt, das ist eher ein hochpreisiges Tool, … das würde ich am Anfang nicht empfehlen. Aber sowas wie Thrive oder auch Leadpages sind Tools, die man nutzen kann … um Zeit zu sparen, um solche Seiten aufzubauen, und die sind Conversion-optimiert und erleichtern uns einfach unseren Alltag.

Warum du in Tools und Unterstützung investieren solltest.

[12:41] – Wir schauen ja auch immer, wie wir mehr Leichtigkeit in unser Business bringen können und je mehr Leichtigkeit wir reinbringen können, desto mehr Spaß macht es am Ende auch das Ganze umzusetzen und natürlich dann auch Ergebnisse zu erzielen. Die Tools nehmen richtig viel Zeit ab, auch wenn man sich nicht so gut auskennt. … Man muss überlegen: Das ist die Arbeitszeit, die einem verloren geht, die könnte man sich durchaus ein bisschen einsparen. Ich glaube, da ist es auch nochmal wichtig zu erwähnen, dass man an der Stelle, was Tools und Unterstützung betrifft, auch einfach zum Umdenken einlädt, denn wir kommen viel schneller voran, wenn wir Dinge auslagern, wenn wir auf bestimmte Tools zurückgreifen und Dinge nicht manuell machen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Welche Tools für deinen Launch

[14:00] – Das ist eine Investition, die an der Stelle notwendig ist, aber auf der anderen Seite hilft es uns natürlich, den Fokus auf die Dinge zu richten, die uns weiterbringen, wie zum Beispiel Promo-Aktivitäten, der Aufbau des Netzwerks, etc., und wir müssen uns halt nicht um diese ganze Technik kümmern. … Ich würde auch jedem:r empfehlen, diese Dinge wirklich so schnell wie möglich abzugeben, denn je mehr wir uns damit beschäftigen, desto langsamer kommen wir in unserem Business voran, denn das ist eine ganz andere Expertise, die da gefragt wird. Man kann natürlich irgendwie manuell reingehen und E-Mails verschicken, aber man kann es eben auch smarter und leichter machen, indem man zum Beispiel Automationen baut, wo bestimmte Dinge einfach automatisch laufen.

So viel Zeit solltest du für die Launch-Vorbereitung einplanen.

[15:05] – Lass uns doch mal darüber sprechen, wie viel Vorlauf man braucht, für so einen Launch. Wir haben ja schon vor einiger Zeit angefangen dieses Projekt zu planen – magst du da einmal erzählen, wie wir da vorgegangen sind und wie viel Zeit wir an der Stelle einfach mit eingeplant haben und gerne, ob das aus deiner Sicht ausreichend Zeit war? Wir haben ungefähr drei Monate vor dem großen Launch angefangen, was in einem eingespielten Team ein sehr guter Zeitraum ist, und wir sind wirklich schnell, denn wir haben unsere Planung schon. Du hast Strukturen aus alten Launches, in die wir immer wieder reingehen und nachschauen können. Und trotzdem merke ich immer bei jedem Launch, dass es trotzdem immer wieder eng hinten raus wird. Deswegen ist mein Tipp: Egal, was du planst, rechne nochmal so 15 % dazu, damit man Puffer hat. Aber es kommt auch ein bisschen auf die Größenordnung von dem Launch an. Zwei bis drei Monate sollte man sich auf jeden fall Zeit geben, denn am Anfang hat man noch nicht so den Zeitdruck und dann kommen die Gewerke erstmal so richtig in Gang und das Zusammenspiel fängt an, und hinten raus, … wie bei jedem großen Event, kommt die Aufregung dazu und … für die Tests braucht man eben auch sehr viel Zeit.

[16:40] – Aus meiner Sicht würde ich auch sagen, minimum drei Monate. Ich würde mit drei Monaten auch für einen kleineren Launch anfangen, um auch wirklich sauber zu arbeiten, um die E-Mails vorzubereiten und den ganzen Content, der benötigt wird. Und je größer der Launch oder je höher die Ziele, desto mehr Vorlauf würde ich einplanen. Ich glaube, auch für unseren Launch hätten wir locker noch einen guten Monat gebraucht an Vorlauf, um einfach bestimmte Dinge rechtzeitig zu finalisieren, weil am Ende hat halt doch vieles länger gedauert oder hat am Anfang noch nicht so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben, und an der Stelle musste dann halt auch nochmal viel nachgearbeitet werden.

[17:33] – Wann haben wir mit der Technik begonnen? Nicht ganz drei Monate, aber die Planung für die Technik ist ungefähr trotzdem immer im gleichen Zeitraum, wo man sich dann überlegen muss, was können wir von dem, was schon da ist, nutzen, was brauchen wir eventuell noch? … Und sowas muss dann wirklich ausprobiert werden. Funktioniert es von dem Konzept her, haben wir die Technik, die wir benötigen, brauchen wir Alternativen?

[18:12] – Auch wenn von extern noch Input kommt, … braucht man eigentlich noch viel mehr Vorlaufzeit, weil die ja auch ihre Planung haben. … Wir hatten über 70 Expertinnen, die wir koordiniert haben, und haben das ganze in drei Monaten gerockt. Ich glaube, auch da punktet man eben nochmal mit einer guten und professionellen Abwicklung, wenn man mit Kooperationspartner:innen arbeitet, oder auch wenn man einen Affiliate-Launch hat.

PS: Möchtest du im Nachhinein wissen, wie viel Zeit du und dein Team für den Launch gebraucht haben, dann empfehle ich dir eine detaillierte Zeiterfassung für dein Online-Business. Mehr darüber liest du im verlinkten Artikel.

So planen wir unseren Funnel.

[19:11] – Du hast ja nicht direkt mit der Umsetzung der Technik begonnen, du hast vorher mit der Planung begonnen. Wir haben uns im Team vorher überlegt, wie dieser Funnel aussehen soll, du hast diesen Funnel dann visualisiert und erst dann hast du ihn umgesetzt. Genau, noch ein Tool. Welches ist das? Das war Funnelytics, was wir zur Visualisierung einsetzen (es könnte auch als Tracking-Tool benutzt werden, aber wir machen das für’s Optische, damit wir greifen können, wie es wirklich aussieht). Man sieht dort sehr schnell, wenn Dinge vielleicht nicht funktionieren, die wir uns vorher überlegt haben. Ganz früher habe ich das tatsächlich per Blatt und Stift gemacht und habe mir so einen Funnel einfach aufgezeichnet – jetzt spart mir so ein Tool natürlich Stunden an Arbeit, meine Arbeitszeit kann ich dann wirklich für andere Dinge nutzen. Jeder einzelne Punkt, jede Seite, die wir gemacht haben, wo die Menschen herkommen, sämtliche Social Media, sämtliche E-Mails waren da drin – … das war extrem hilfreich, dass wir einfach sehen, wo kommen die Menschen rein, wie sollen sie sich fortbewegen, wo können wir sie abholen, wo sind Informationen notwendig, um sie an bestimmte Punkte hinzulenken.

[20:45] – Ich glaube, auch im Team ist es eine ganz große Unterstützung, denn nicht jede:r ist in die Technik involviert. … Es ist für das restliche Team wichtig zu verstehen, wie dieser Funnel überhaupt funktioniert. … Und es hilft auch nochmal das effizienter umzusetzen und nicht einfach irgendwie loszustarten. … Absolut. Es unterstützt eigentlich, wenn man die Planung macht. Da hast du deine Planung und deine Aufgaben und die Visualisierung des Ganzen wird oft nicht gemacht. Aber genau da wird das, was zu planst, auf die Technik umgesetzt. … Wie mache ich das, was ich plane, zu einem technisch sinnvollen Plan, … der von Punkt A über ganz viele A-B-C-Zets nach hinten läuft? Ein Funnel macht ja meistens nach hinten auf.

[22:40] – Wenn du wirklich noch ganz am Anfang stehst, dann kann man das auch aufmalen, da gibt es super viele Programme, die man nutzen kann. … Es gibt viele Möglichkeiten, das habe ich am Anfang auch so gemacht, aber das visualisieren ist super wichtig.

Die Technik während dem Launch.

[23:35] – Wir haben eine Planung für das gesamte Projekt. Aber in den einzelnen Bereichen, also auch im Technikbereich, ist es ja notwendig zu planen und den Funnel eben einmal zu visualisieren. … Dann ist die nächste Phase die Umsetzungsphase, wo du wirklich die Seiten, die E-Mail-Automation, etc. aufsetzt. Wenn das alles steht, ist es dann für dich vorbei? … Nein, dann kommen ja eigentlich die viel wichtigeren Phasen hinten dran. Die Umsetzung ist immer gut, weil da alle Informationen zusammenfließen, die von allen Teammitgliedern kommen. Die Texte, die Grafiken, werden dann einfach entsprechend eingesetzt, wir bauen die Seiten, die E-Mails – es wird alles fertig gemacht. Und sobald … wir alles umgesetzt und durchgetestet haben, geht der Launch los, und dann wird es eigentlich erst richtig spannend. Dann kommen die Zahlen ins Spiel und die muss man einfach gut beobachten, vom ersten Tag an, um zu schauen, was von dem, was wir umgesetzt haben … funktioniert denn, oder wo müssen wir denn jetzt nochmal nachjustieren? … Prüfen und ändern.

Die Technik nach dem Launch.

[25:35] – Und dann gibt’s zum Schluss nochmal eine Phase, … wenn der Kauf vorbei ist. Dann kommen auch noch Anfragen, das heißt, wenn die Technik nicht funktioniert, da muss man nochmal einhaken, und eben auch die Auswertung machen. Was hat denn gut funktioniert? Auf welche Zahlen können wir jetzt schauen? … Einfach alles, was wir beim nächsten Launch anders machen wollen, noch besser machen wollen. Diese Aufbereitungs- und Nachoptimierungsphase – nach dem Launch ist vor dem Launch. Ich würde sogar sagen, das ist die wichtigste Phase, weil das ist da, wo du die ganzen Learnings kriegst.

Warum eine gute Vorbereitung so wichtig ist.

[28:29] – Das sind Lernerfahrungen und das hört auch nie auf. Aus meiner Erfahrung bisher kann ich sagen, es gibt immer mindestens eine Sache, die schief laufen wird oder schief laufen kann, deswegen ist es auch so wichtig, sich die Phasen vorher genügend Zeit zu geben, um alles zu testen, aber es kann auch aufgrund äußerer Umstände immer noch was schief laufen. Aber das Gute ist, wenn du dann alles vorher ausgemerzt hast, dann ist es nur die eine Sache, die man beheben muss, und keine 20. Deswegen ist eine gute Vorbereitung auch tatsächlich das A und O.

Wie du übrigens ein Online-Event organisierst und damit Geld verdienst, das erzähle ich dir im verlinkten Beitrag.

Zusammenfassung: So setzt du einen Launch technisch um.

Wir sind in unserem Launch-Ablauf mittlerweile sehr gut vorbereitet und strukturiert, aber viele (gerade zu Beginn) sind es nicht. Deswegen empfehle ich dir zwar ein gewisses Grundverständnis von den Techniken, jedoch ein Outsourcen der Umsetzung. Denn das gehört in der Regel nicht zu deiner Kernexpertise, dafür gibt es Menschen, wie Tanja Baumann, die dir mit Leidenschaft und Erfahrung ihr Know-How bereitstellen und dir jede Menge Zeit sparen, die du dann in dein Angebot investieren kannst, um Geld zu verdienen.

Unseren Launch-Ablauf, plus Tipps zu Technik und Tools, habe ich dir hier noch einmal zusammengefasst:

  1. Funnelaufbau: Definiere, wie dein Funnel aufgebaut sein soll. Als erstes benötigst du eine Seite, auf der man sich anmelden kann. Danach folgen Seiten, die u.a. notwenig sind (Bsp.: Bestätigungsmail) oder bereits Möglichkeiten für einen Upsell bieten (Bsp.: Danke-Seite). Überlege dir, was als nächstes folgt und wohin du potenzielle Interessent:innen leiten möchtest / welche Informationen du vermitteln möchtest.
  2. Funnelplanung: Visualisiere deinen Funnel – jeden einzelne Punkt, jede Seite, jede E-Mail und jeden Kanal – um zu sehen, wo die Interessent:innen reinkommen, wie sie sich innerhalb des Funnels fortbewegen sollen und wo Informationen notwendig sind, um sie an bestimmte Punkte hinzulenken.
  3. Launch-Tools: Die Basics sind ein Tool für die Webseite / die Landingpage, ein E-Mail-Marketing Tool sowie ein Tool, um deine Inhalte zu vermitteln (Bsp.: ein Video-Tool für dein Webinar, ein Anbieter für deinen Online-Kurs, etc.)
  4. Planungszeit: Die komplette Vorbereitungszeit für einen Launch sollte mind. 3 Monate betragen, inkl. ausreichend Puffer für die Testphase.
  5. Technik während dem Launch: Während dem Launch muss die Technik immer wieder geprüft und bei Problemen in Echtzeit optimiert und angepasst werden.
  6. Technik nach dem Launch: Nachfragen der Käufer:innen erfordern Nacharbeit. Eine detaillierte Auswertung der Zahlen und Festhalten der Probleme wie auch der Dinge, die gut funktioniert haben, hilft Learnings zu sammeln und es beim nächsten Mal noch besser zu machen.

Nach dem Launch ist vor dem Launch: Wir starten nämlich zum ersten Mal das Academy Bootcamp und dort geht es darum, dir dabei zu helfen ein Produkt zu entwickeln, ein Produkt zu vermarkten und es auch durchzuführen. Das ist ein 12 Wochen Programm, was am 5.7. startet, und wenn du Interesse hast, dann setze dich unbedingt auf die Warteliste.

Bist du schon Launch-Profi? Wie ist dein Funnel aufgebaut?

Tanjas Webseite: www.tanjabaumann.de
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Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Technik und Tools für deinen Launch
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