{Podcast} 7 Fragen, die sich erfüllte Unternehmerinnen regelmäßig stellen

Ich habe mir überlegt dir ein paar Reflexionsfragen mit auf den Weg zu geben, die nicht nur hilfreich sind, wenn du ein automatisiertes Produkt verkaufen möchtest, sondern z.B. auch, wenn du regelmäßig 1-zu-1-Kund:innen gewinnen möchtest. Oder auch, wenn du keine Lust mehr auf schwankende oder nicht vorhersehbare Umsätze hast, stattdessen eben planbare Umsätze haben möchtest.

Ich werde dir in dieser Episode 7 Fragen mit auf den Weg geben, die du dir jede Woche stellen kannst. Reflexion oder einfach eine Auszeit, um zu Denken, sind ein wichtiger Erfolgsfaktor in deinem Business. Ich habe es auch wieder gemerkt, als mein Kopf super voll war – mit zu vielen Gedanken, Ideen und To-Dos. Ich wusste wirklich nicht mehr, was jetzt überhaupt der nächste Schritt ist. Es ist ganz wichtig, dass wir genug Auszeiten haben, in denen wir zur Ruhe kommen und damit wir wirklich schauen können, was funktioniert denn gerade gut und was funktioniert gerade nicht so gut.

Dir gute Fragen zu stellen, ist extrem wichtig. Also was läuft gerade gut oder was läuft vielleicht gerade nicht so gut? Was muss geschehen, damit ich bessere Ergebnisse erreichen kann? Wichtige Fragen, die du dir jede Woche stellen solltest. Dabei geht es nicht darum, dass du dich schlecht fühlst oder dich verurteilst, wenn du deine Ziele nicht erreicht hast. Es geht darum Probleme aufzudecken und dafür Lösungen zu finden: Wie können wir das in der nächsten Woche anders und besser machen?

In dieser Episode erfährst du, welche Fragen dir dabei helfen stabile Umsätze zu erreichen.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Ich teile jetzt 7 Fragen mit dir, die dir beim Reflektieren helfen sollen. Ich empfehle dir, entweder am Ende der Woche oder am Anfang der Woche mit diesen Fragen zu arbeiten und alles aufzuschreiben, damit du später (z.B. in einem halben Jahr) darauf zurückgreifen kannst und die Verbesserung vor Augen hast.

[6:24] – Frage Nummer 1: Was hat diese Woche gut funktioniert? Es geht nicht nur darum, was schlecht lief, sondern vor allem auch darum, was gut lief. Vielleicht resultieren daraus Aufgaben, die du an Teammitglieder delegieren kannst. Das ermöglicht dir dann Zeit freizuschaufeln, um dich auf andere, wichtigere Aufgaben zu konzentrieren. Nimm dir ein paar Minuten Zeit und schreibe auf, was diese Woche gut funktioniert hat – die großen Dinge, aber vor allem auch die vielen kleinen Dinge.

[7:12] – Frage Nummer 2: Wie viele Produkte, Angebote, Kurse, Coachings, wollte ich diese Woche verkaufen? Viele setzen sich ein Umsatzziel für’s Jahr, schauen sich dann aber nicht an wie viele Produkte sie dafür überhaupt verkaufen müssen. Viele setzen sich vielleicht auch ein Jahresziel, aber brechen das dann nicht auf ein Quartalsziel, auf ein Monatsziel, auf ein Wochenziel und vielleicht sogar auch auf ein Tagesziel herunter.

[8:09] – Nur wenn du erkennst, dass du nicht auf dem richtigen Weg bist, dass du die Anzahl der Verkäufe, die Anzahl der Kund:innen nicht erreichst, zeigt dir das, dass irgendetwas noch nicht ganz funktioniert. … Du bist dafür verantwortlich die Ursache auch zu entdecken, um dein Ziel erreichen zu können. Wenn du das nicht machst, dann kannst du auch nicht erwarten, dass du mehr Verkäufe, bessere Verkäufe, mehr Kund:innen, mehr Umsatz erreichst. Das ist ganz wichtig. Die Verantwortung dafür liegt bei dir. Wenn wir uns Zeit zum Reflektieren nehmen und Zeit nehmen, um darüber nachzudenken, woran es liegen könnte, warum wir das Ziel noch nicht erreicht haben, dann hilft uns das im nächsten Schritt auch weiterzukommen bzw. diese Fehler oder Aufgaben oder Dinge, die nicht funktionieren, nicht weiter zu tun. Das kann zum einen an dem Thema Prioritäten liegen, das kann am Thema Produktivität liegen.

[10:45] – Die dritte Frage: … Was hat mich davon abgehalten mein Ziel diese Woche zu erreichen? Oder, falls du es erreicht hast: Was habe ich getan, um mein Ziel zu erreichen? Es geht nicht darum dich zu verurteilen, es geht nicht darum, dass du dich schlecht fühlst, falls du dein Ziel nicht erreicht hast. Es geht wirklich nur darum Probleme zu finden und sie zu lösen. Was ist die Ursache? … Vielleicht hast du zu wenig Traffic, vielleicht lädt die Webseite zu langsam, die Conversion Rates sind zu gering, vielleicht liegt es an der Headline von deiner Landing Page. All das können eben Dinge sein, die dazu beitragen, dass du dein Ziel nicht erreichst. Beschäftige dich mit dieser Frage, denn wenn du die Probleme identifizierst, dann hast du eben auch die Möglichkeit, Lösungen dafür zu finden. Aus dieser Aufgabe bzw. dieser Frage resultieren dann auch To-Dos für die nächste Woche.

[12:06] – Die nächste Frage: Wie viele Produkte, sei es Kurse, Coaching-Programme, 1-zu-1-Gespräche, werde ich nächste Woche verkaufen? Du musst dein Ziel auch nicht reduzieren, wenn du es letzte Woche nicht erreicht hast. Das Ziel kann trotzdem höher sein, das Ziel kann gleich bleiben, das ist vollkommen okay. Es soll natürlich auch ambitioniert sein, damit du auch weißt: “Okay, cool, ich muss was anderes ausprobieren, um dieses Ziel zu erreichen.” Wir setzen uns z.B. auch keine Ziele, um uns gut zu fühlen. Wir setzen uns Ziele, damit wir Probleme finden und sie lösen können.

[13:48] – Ändere den Plan, nicht das Ziel. Wenn irgendetwas nicht funktioniert, dann liegt es an den Maßnahmen, an den Dingen, die du umgesetzt hast, und nicht daran, dass du einfach das Ziel zu hoch gesteckt hast.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Massnahmen zum Ziele erreichen richtig umsetzen

[14:06] – Nächste Frage: Welche 3 Dinge werde ich nächste Woche umsetzen, um mein Ziel zu erreichen? Egal ob du dein Ziel erreicht hast oder nicht, geht es darum Dinge zu verändern – entweder, um dein Ziel zu erreichen oder um dein neues Ziel zu erreichen. Und wenn wir uns höhere Ziele setzen, dann werden wir ja auch nochmal viel kreativer.

[14:45] – Welche 3 Dinge werde ich nächste Woche umsetzen? Reduziere es auf 3, damit du nicht zu viele To-Dos hast, und leite aus deinen Reflexionsfragen einfach die drei wichtigsten Aufgaben, die drei wichtigsten Dinge ab, die du in der nächsten Woche umsetzen kannst. Das hilft dir natürlich auch dabei Prioritäten zu setzen, denn, ganz wichtig, wir können nicht alles umsetzen. Und am Ende der nächsten Woche reflektierst du dann wieder und schaust eben, welche Veränderungen es durch diese drei Dinge gab, die du umgesetzt hast. … Wenn ich etwas wiederhole, dann ändere ich nie mehr als diese drei Dinge. … Und das machst du dann Woche für Woche, reflektierst am Ende der Woche und guckst eben, welche der Faktoren oder welche der Dinge, die du umgesetzt hast, hatten einen Effekt auf die Ergebnisse.

[16:07] – Und jetzt kommen wir noch zu zwei weiteren Fragen, die dein Mindset ansprechen, denn auch das ist ganz wichtig, um deine Ziele zu erreichen: Welchen Glaubenssatz muss ich loslassen, um mein Verkaufsziel, mein Umsatzziel, mein Kund:innenziel, zu erreichen? Unser Mindset müssen wir an Bord holen, denn sonst können wir auch keine neuen, keine ambitionierten Ergebnisse erreichen. Wir können z.B. keine Bestleistung im Sport erzielen, wenn du selbst nicht daran glaubst, dass du das überhaupt schaffen kannst. Also wenn du zumindest nicht unterbewusst daran glaubst, dass du das irgendwie schaffst, dann ist es super schwierig, das auch zu erreichen. … Und egal ob im Sport oder im Business, wir müssen erst selbst daran glauben, bevor wir es auch tatsächlich erreichen können. Auch eine ganz wichtige Aussage bzw. eine ganz wichtige Sache, die wir verinnerlichen sollten, ist, dass unser Business nur so schnell wachsen kann, wie wir selber wachsen. … Heute glaube ich, dass ganz viele Dinge möglich sind, dass ich mir riesengroße Ziele setzen und sie erreichen kann – und dazu möchte ich dich eben auch einladen. Schau mal, ob es da irgendwelche blockierenden Glaubenssätze gibt, die du loswerden musst.

[18:13] – Also höre da mal in dich hinein und schau, welche Glaubenssätze du loslassen musst, um deine Ziele, deine neuen Ziele, auch immer wieder zu erreichen. Tu das einfach Woche für Woche. Reflektiere, reflektiere, reflektiere. Wir müssen nämlich nicht nur für unser Tun die Selbstverantwortung übernehmen, sondern auch für unsere Gedanken. Und wie gesagt, wenn die nicht mit an Bord sind, dann können wir auch nicht die Ergebnisse erreichen, die wir uns wünschen.

[18:53] – Was muss ich über mich selbst glauben, um mein Verkaufsziel zu erreichen? Also mit welchem neuen Glaubenssatz möchtest du deinen alten Glaubenssatz austauschen? Z.B.: “Ich bin gut genug”, “Ich darf online Geld verdienen”, “Ich darf online VIEL Geld verdienen”, “Online Kund:innen gewinnen ist leicht” – all das können Dinge sein, je nachdem was dein Glaubenssatz ist, die du nutzen kannst, um einen blockierenden Glaubenssatz zu einem unterstützenden Glaubenssatz zu machen.

Also, wie so oft, dein Commitment ist notwendig. Du musst ins Tun kommen, du musst handeln, auch auf deine Gedanken aufpassen und, ganz wichtig, nimm dir Zeit zum Reflektieren. Reflektieren ist Gold wert. Und, ich habe das auch schon in einer der letzten Episoden gesagt, es ist eine kostenfreie Möglichkeit, um dein Business Schritt-für-Schritt vorwärts zu bringen. Denn nur durch’s Reflektieren bekommst du wertvolle Antworten, die dir zeigen, in welche Richtung du und dein Business sich weiterentwickeln können. Alle 7 Reflexionsfragen habe ich hier noch einmal für dich zusammengefasst:

  1. Was hat diese Woche gut funktioniert? Nimm dir ein paar Minuten Zeit und schreibe auf, was diese Woche gut funktioniert hat – die großen Dinge, aber vor allem auch die vielen kleinen Dinge.
  2. Wie viele Produkte, Angebote, Kurse, Coachings, wollte ich diese Woche verkaufen? Nur wenn du erkennst, dass du nicht auf dem richtigen Weg bist, dass du die Anzahl der Verkäufe, die Anzahl der Kund:innen nicht erreichst, zeigt dir das, dass irgendetwas noch nicht ganz funktioniert.
  3. Was hat mich davon abgehalten mein Ziel diese Woche zu erreichen? Oder, falls du es erreicht hast: Was habe ich getan, um mein Ziel zu erreichen? Beschäftige dich mit dieser Frage, denn wenn du die Probleme identifizierst, dann hast du eben auch die Möglichkeit, Lösungen dafür zu finden. Aus dieser Aufgabe bzw. dieser Frage resultieren dann auch To-Dos für die nächste Woche.
  4. Wie viele Produkte, sei es Kurse, Coaching-Programme, 1-zu-1-Gespräche, werde ich nächste Woche verkaufen? Du musst dein Ziel nicht reduzieren, wenn du es letzte Woche nicht erreicht hast. Das Ziel kann trotzdem höher sein, das Ziel kann gleich bleiben, das ist vollkommen okay. Ändere den Plan, nicht das Ziel. Wenn irgendetwas nicht funktioniert, dann liegt es an den Maßnahmen, an den Dingen, die du umgesetzt hast, und nicht daran, dass du einfach das Ziel zu hoch gesteckt hast.
  5. Welche 3 Dinge werde ich nächste Woche umsetzen, um mein Ziel zu erreichen? Reduziere es auf drei, damit du nicht zu viele To-Dos hast, und leite aus deinen Reflexionsfragen einfach die drei wichtigsten Aufgaben ab, die du in der nächsten Woche umsetzen kannst. Das hilft dir auch dabei Prioritäten zu setzen, denn wir können nicht alles umsetzen.
  6. Welchen Glaubenssatz muss ich loslassen, um mein Verkaufsziel, mein Umsatzziel, mein Kund:innenziel, zu erreichen? Höre in dich hinein und schaue, welche Glaubenssätze du loslassen musst, um deine Ziele immer wieder zu erreichen.
  7. Was muss ich über mich selbst glauben, um mein Verkaufsziel zu erreichen? Also mit welchem neuen Glaubenssatz möchtest du deinen alten Glaubenssatz austauschen?

Nimm dir die Zeit, gönn dir einfach ein Glas Wein, oder einen Tee, oder einen Kaffee – was auch immer du gerne magst – setze dich eine halbe Stunde in der Woche hin und schreibe dir alles auf, was dir zu diesen 7 Fragen einfällt. Ich bin gespannt, welche Ergebnisse zu erzielen wirst.

Reflektierst du regelmäßig? Hast du dir dafür Standardfragen überlegt?

Teile deine Erkenntnisse gerne auch in der she-preneur Community auf Facebook. Ich bin außerdem gespannt, inwieweit dir diese Fragen weiterhelfen und ich freue mich, wenn du diese Podcast Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst, wenn du einen Screenshot machst und die Business-Freundinnen taggst, denen diese 7 Fragen auch weiterhelfen würden.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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{Podcast} So überwindest du deine Ängste

In den letzten Wochen haben wir im she-preneur insider club jede Menge Ängste überwunden. Gemeinsam mit den Mitgliedern haben wir im zweiten Quartal des Jahres an einem Online Kurs gearbeitet. Und bei der Entwicklung der Kurse haben wir uns intensiv mit Ängsten auseinandergesetzt.

Da war die Angst, nicht gut genug zu sein. Oder auch die Angst davor Fehler zu machen, es nicht zu schaffen, kritisiert zu werden. Es kamen so viele Ängste auf, dass ich mir dachte, ich mache eine ganze Podcastfolge zu diesem Thema, denn ich bin mir sicher, dass es einigen anderen auch so geht.

In der 32. Podcast-Episode spreche ich also darüber, was Ängste sind und teile mit dir Tipps, wie du deine Ängste überwindest.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Was ich immer wieder sehe, ist, dass diejenigen, die die erfüllten Unternehmerinnen von überforderten Selbstständigen unterscheidet, die Mutigen sind. Die Erfolgreichen sind die erfüllten Unternehmerinnen und die, die sich nicht trauen, sind die, die nicht wachsen, die nicht weiterkommen oder nur im Schneckentempo vorankommen. Und deswegen habe ich gedacht, dass es wichtig ist über das Thema Ängste zu sprechen, woher Ängste überhaupt kommen und wie du sie überwinden kannst.

[2:39] – Ängste schränken uns ein. Sie halten uns davon ab uns mit den Aufgaben zu beschäftigen, die uns wirklich weiterbringen. Zum Beispiel unsere Angebote zu verkaufen, auf Menschen zuzugehen und zu erzählen, was wir machen und wobei wir ihnen helfen können. Ängste verhindern, dass du mit deinem Business richtig erfolgreich wirst und dein Leben voll und ganz genießen kannst.

[3:43] – Es ist am Ende auch die Angst, die die überforderte Selbstständige von erfüllten Unternehmerinnen unterscheidet. Das, was ich immer wieder sehe, ist, dass die meisten überforderten Selbstständigen nichts gegen ihre Ängste tun. Stattdessen finden sie Ausreden und beschäftigen sich einfach mit Aufgaben, die in ihrer Komfortzone liegen.

[4:43] – Die meisten von uns haben sich für ein eigenen Business entschieden, weil sie frei und selbstbestimmt leben wollen. Und um das zu erreichen, brauchen wir natürlich Umsatz. Wir brauchen Umsatz, um unser Leben so zu gestalten, wie wir uns das wünschen. Um diese Freiheit zu erreichen, brauchen wir Mut. Freiheit erfordert Mut, das ist ganz wichtig, und Mut heißt, Angst zu haben und es trotzdem zu tun.

[6:01] – Um deine Ängste überwinden zu können, musst du erstmal verstehen, woher sie überhaupt kommen … Es gibt zwei Arten von Ängsten: Das ist einmal die Urangst und einmal die fiktive Angst. Die Urangst ist die Angst vor Schmerz oder Tod. Das sind Ängste, die jeder Mensch hat. Sie sind uns angeboren und verhindern, dass wir zum Beispiel aus einem Hochhaus springen oder durchs Feuer laufen oder etwas gefährliches tun, was uns Schmerzen zufügen oder uns töten könnte. Die Urangst ist eine Angst, die völlig berechtigt ist, denn sie schützt uns vor Gefahren und sichert unser Überleben. Die zweite Angst ist die fiktive Angst und die fiktive Angst, wie auch schon das Wort sagt, ist wirklich reine Einbildung. Das sind Dinge, die wir uns in unserem eigenen Kopf mit unseren eigenen Gedanken ausmalen, die aber gar nichts mit der Realität zu tun haben. Das ist der Unterschied zwischen der Urangst und der fiktiven Angst.

[8:34] – Zu den fiktiven Ängsten gehört zum Beispiel die Angst nicht gut genug zu sein, die Angst einen Fehler zu machen, die Angst kritisiert zu werden, die Angst vor einem Facebook Live, die Angst deine erste Kundin zu gewinnen oder ein Erstgespräch mit einer Kundin zu führen oder ein Webinar zu machen, weil die Technik nicht funktionieren könnte oder weil du unprofessionell rüberkommen könntest, et cetera, et cetera. Aber das sind alles fiktive Ängste und das sind Ängste, die dich wirklich davon abhalten mit deinem Business erfolgreich zu werden. Diese Ängste solltest du nicht ignorieren, sondern auf jeden Fall überwinden, wenn du dein Business ernsthaft betreibst und wenn du mit deinem Business weiter wachsen willst. Denn diese Ängste stellen keine Gefahr dar.

[11:18] – Es gibt ein paar Techniken, die dir dabei helfen deine Ängste zu besiegen. Zum einen hast du die Möglichkeit einen Realitätscheck zu machen: Wie gefährlich ist diese Situation wirklich? Was ist das Schlimmste, was mir passieren kann? Du wirst ganz schnell merken, dass die meisten Situationen überhaupt nicht so gefährlich sind, wie du denkst, dass sie keine reale Gefahr für dich bedeuten.

[12:32] – Klar fühlt sich die Angst davor erstmal ziemlich echt an und wir wissen noch nicht, was uns in dieser ungewohnten neuen Situation überhaupt erwartet. Wir wissen nicht, was auf uns zukommt und denken erstmal an das Schlimmste. Hinterher, wenn wir es dann getan haben, … merken wir, dass es gar nicht so schlimm war, wie wir anfangs befürchtet hatten. Also, ganz wichtig, trau dich neue Dinge auszuprobieren.

[13:13] – Die Angst davor, Fehler zu machen: Was passiert, wenn wir etwas falsch machen? Es bringt uns nicht um! Es ist keine reale Gefahr, wir können Fehler jederzeit wieder korrigieren. Richtig? Und die meisten Leute nehmen uns das auch nicht übel.

Tanja Lenke she-preneur Podcast Fehler passieren

[14:42] – Versuche das Bild, das du in deinem Kopf hast, zu verändern: Wie könnte die Situation positiv aussehen? Also wenn ich etwas Neues ausprobiere, warum müssen wir uns das Ganze schlecht ausmalen? Wie sieht das Ganze aus, wenn wir es uns positiv ausmalen? Wenn wir unser Webinar halten und wir ganz viele begeisterte Teilnehmer:innen haben, die uns super geniales Feedback geben würden, würdest du es dann tun? Würdest du dann diesen Schritt gehen, wenn du wüsstest, dass du lauter positives Feedback bekommst?

[16:37] – Ich habe einmal die Bilder wahrgenommen, die ich gesehen habe, und das waren die Bilder, in denen ich Angst hatte. In denen meine Stimme gezittert hat und in denen ich vielleicht auch ausgelacht wurde oder langweilige Gesichter gesehen habe. Und diese Bilder habe ich dann gelöscht. Ich habe sie mit Bildern ersetzt, die die Situation in einer positiven Variante gezeigt haben. Das ging nicht von heute auf morgen, das hat einige Zeit gedauert, bis ich das hinbekommen habe. Aber mit der Zeit habe ich dann auch die Veränderung gemerkt … Und noch ein Tipp, vielleicht kennst du das ja auch: Je länger man über eine Sache nachdenkt, desto größer wird die Angst. Das ist auch logisch, denn je mehr Zeit du hast negative Bilder auszumalen, umso schlimmer werden am Ende auch deine Angstgefühle. Darum sei schneller als deine Gedanken und handele bevor du wirklich Zeit hast lange darüber nachzudenken.

[18:43] – Wir können Erfolge nutzen, um gegen unsere Ängste anzukämpfen. Jedes Mal, wenn du dich also einer Angst stellst und sie besiegst, wirst du beim nächsten Mal viel weniger Angst haben und du lernst, dass nichts schlimmes passiert und dass deine Angst total irrelevant ist.

[22:16] – Je mehr Mehrwert wir liefern können, je mehr Transformation wir unseren Kund:innen bieten können, desto leichter ist es eben auch am Ende Preise anzupassen.

[23:24] – Die meisten Ängste sind viel schlimmer, wenn wir uns ihnen alleine stellen müssen.

[24:25] – In der Gruppe fühlen wir uns einfach automatisch stärker … Und deswegen ist es so wichtig, dass du dich mit Menschen umgibst, die ähnliche Ziele verfolgen wie du und die ähnliche Dinge erreichen und Neues ausprobieren wollen, obwohl sie Angst haben – du dich von der Gruppe dann sozusagen auch mitreißen lässt. Oder du holst dir jemanden an deine Seite, die die Dinge schon getan hat oder die das schon getan hat, was du erreichen möchtest und die dir eben am Ende beiseite stehen und dich einfach unterstützen kann. Denn dann kommst du viel schneller voran, dann erreichst du viel schneller das, was du erreichen möchtest.

[25:48] – Du kannst auch in den Schmerz hineinfühlen: Also was wäre, wenn du deine Ängste nicht besiegst? Wie sieht dann dein Business in der Zukunft aus? … Wie lange möchtest du noch warten? Was bringt dir dieses Warten? Dazu kannst gerne eine Übung machen. Schließe deine Augen und stell dir vor, wie dein weiteres Business bzw. auch Leben verlaufen wird, wenn du diese Ängste nicht überwinden kannst? Stell dir das so lebhaft wie möglich vor und fühle in diese Situation auch hinein. Was verpasst du, weil du Angst davor hast? Welche Erfahrungen wirst du niemals machen, weil du dich davor fürchtest? Wie sehr wird deine Lebensqualität darunter leiden, wenn du ständig Angst vor den Dingen hast, bei denen du weißt, dass du sie tun musst (sichtbar werden oder dein Angebot verkaufen)? Was passiert, wenn du auf dem Level stehen bleibst, wenn du du da stehen bleibst, wo du heute bist? Und wenn du die Visionen, die du für dich und dein Business hast, nicht weiter verfolgst? Das ist keine besonders schöne Vorstellung, oder?

[27:38] – Jetzt stell dir doch mal vor, wie viel glücklicher und erfüllter dein Leben sein wird, wenn du deine Ängste ein für allemal überwindest. Wie viel mehr Spaß dir dein Business machen wird, wenn du keine Angst mehr hast. Was du noch erreichen könntest, wenn du keine Ängste hättest und schlussendlich dein volles Potenzial entfalten könntest und dir das Leben gestalten kannst, was du dir wünschst. Das wäre die Vorstellung, die auf jeden Fall erstrebenswert ist und für die es sich lohnt auch tatsächlich mutig zu sein. Denn die Angst, die du hast, ist nur eine fiktive Angst. Also warte nicht länger, sondern fang noch heute damit an deine Ängste zu überwinden. Es lohnt sich. Versprochen.

Nimm dir etwas Zeit, analysiere deine Ängste und betrachte sie einmal aus der Vogelperspektive heraus. Gehe sie danach aktiv an. Gerne möchte ich dir dafür die Techniken noch einmal zusammenfassen:

  1. Mache einen Realitätscheck. Wie gefährlich ist diese Situation wirklich?
  2. Versuche das negative Bild, das du in deinem Kopf hast, zu verändern. Wie könnte die Situation positiv aussehen?
  3. Nutze Erfolge, um gegen deine Ängste anzukämpfen. Jedes Mal, wenn du dich einer Angst stellst und sie besiegst, wirst du beim nächsten Mal viel weniger Angst haben und du lernst, dass nichts Schlimmes passiert und dass deine Angst irrelevant ist.
  4. Die meisten Ängste sind viel schlimmer, wenn wir uns ihnen alleine stellen müssen. Umgib dich mit Menschen, die ähnliche Ziele verfolgen, wie du.
  5. Was wäre, wenn du deine Ängste nicht besiegst? Wie sieht dann dein Business in der Zukunft aus?
  6. Wie viel glücklicher und erfüllter wird dein Leben sein, wenn du deine Ängste ein für allemal überwindest? Wie viel mehr Spaß wird dir dein Business machen, wenn du keine Angst mehr hast?

Welche Situation erfordert den meisten Mut von dir, wo musst du die größten Ängste überwinden?

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg beim Umsetzen dieser Episode. Wenn du einen Mehrwert aus dieser Folge mitgenommen hast, dann mach gerne einen Screenshot von der Podcast-Episode, teile sie auf deinen Social Media Kanälen und tagge mich. Lass mich vor allem wissen, was dich davon abhält den nächsten Schritt im Business zu gehen – vielleicht kann ich dir noch einen Tipp geben. Teile deine Erkenntnisse auch in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

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{Podcast} Wie du dich von anderen abhebst und deine Einzigartigkeit zeigst

Für diese Episode habe ich mir ein ganz spannendes Thema überlegt. Ein Thema, das mir immer wieder auffällt, da ich glaube, dass die allermeisten von uns nicht einzigartig genug sind und sich nicht ausreichend von anderen abheben – sondern zu viel nachmachen, zu viel kopieren. Ich gebe dir ein paar Tipps mit dem auf dem Weg, die dir helfen werden, den nächsten Schritt zu gehen.

Es geht um dein Alleinstellungsmerkmal.

Ich zeige dir, was du tun musst, um dich von der Masse abzuheben, um begeisterte Fans sowie Kunden anzuziehen und um schlussendlich zur erfüllten Unternehmerin zu werden.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

[6:39] – … wenn 10 oder 20 oder 50 andere das auch so haben und wir dadurch nicht hervorstechen, dann können wir nicht Erinnerung bleiben – das wiederum ist aber enorm wichtig. Denn wir müssen bei unseren Kunden in Erinnerung bleiben, wir müssen ihre Aufmerksamkeit gewinnen, wir müssen ihr Interesse wecken, damit sie beim nächsten Mal wieder auf uns zukommen und sofort an uns denken.

[8:44] – Bei diesem ersten Schritt, da geht es natürlich um dich. Du bist die Basis – das sage ich meinen Kundinnen auch immer wieder – und wenn du dir ein Business aufbauen möchtest, das zu dir und deinem Lebensstil, zu deinen Zielen, Träumen und wünschen passt, dann ist es wichtig, dass du bei dir anfängst. Das heißt, du analysierst dich erstmal selbst. Was sind deine Stärken? Was kannst du besonders gut? Welche Erfahrungen hast du in der Vergangenheit gesammelt, die vielleicht nicht jeder deiner Mitbewerber:Innen hat?

[12:22] – Also setz dich hin und überlege dir, was du besonders kannst, was dich besonders macht, und schreibe dir das auf. Nimm dir ein Notizbuch zur Hand, mache dir dazu Gedanken und ich kann dir versprechen, dass das unglaublich hilfreich ist, um klarer zu sehen, worin du dich von anderen unterscheidest und was dich wirklich ausmacht. Um zu sehen, dass wir nicht so sind, wie alle anderen, und das wir Dinge in unserem Leben erlebt haben, die sehr prägend waren und uns heute dabei helfen, wiederum unseren Kund:Innen mehr zu helfen und andere Blickwinkel zu betrachten. Daran merkst du auch, wie du deine Stärken, Werte und Leidenschaften miteinander kombinieren kannst, sodass niemand anderes genau das tun kann, was du tust. Das ist auch ein Grund, warum es keinen Wettbewerb gibt. Es gibt keine Konkurrenz, denn du bist du und niemand ist so, wie du. Und das nach außen zu tragen, ist ganz wichtig.

Sei einzigartig

[19:38] – “Was, wenn andere mich kritisieren oder wenn es ihnen nicht gefällt, was ich mache?” Das wird sowieso passieren! Du wirst niemals von allen gemocht werden, das funktioniert gar nicht. Das, was wirklich wichtig ist, das sind deine Wunschkund:Innen. Die sind diejenigen, die zählen. Alles andere zählt nicht. Du hast vor allem auch keine Kapazitäten, dich um alle Menschen zu kümmern. Du kannst nicht allen Menschen helfen. Sei du selbst das Original, mach andere nicht nach und zeig dich, so wie du bist. Damit du die Kund:Innen anziehst, die zu dir passen.

[22:31] – In Schritt 3 ist es so, dass du die Verbindung zwischen dir und deiner Zielgruppe schaffst und zwar durch dein Branding. Und da darfst du dir einmal überlegen, welche Bildsprache, welche Farben, welche Schriften dich und dein Business repräsentieren und deine Einzigartigkeit noch mehr unterstreichen. Überlege dir auch, was du mit deinem Branding transportieren möchtest.

[25:47] – Weil das, was du kommunizierst, oder wie du was kommunizierst, ist natürlich wichtig, damit du deine Lieblingskund:Innen auch mit deiner Botschaft und mit deiner Einzigartigkeit abholen kannst – sie idealerweise mitten ins Herz triffst.

Ich hoffe, diese Episode konnte dir dabei helfen, deine eigene Geschichte zu finden. Ich arbeite gerade noch an einem neuen Produkt, indem ich dir unter anderem zeige, wie du deinen eigenen Stil im Business findest, um so die richtigen Kunden zu gewinnen. Das ist ein Thema, zu dem mich viele Fragen erreichen und ich der Meinung bin, dass sich noch zu wenige damit auseinandersetzen. Es wird zwar noch eine Weile dauern, aber wenn du mehr darüber erfahren möchtest, dann setze dich auf die Warteliste und sei eine der Ersten, wenn ich das Geheimnis lüfte.

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg beim Beantworten der Fragen dieser Episode. Teile deine Ergebnisse auch gerne in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Sei keine Kopie – sei ein unverwechselbares Original!

Was sind deine Stärken? Was kannst du besonders gut? Welche Erfahrungen hast du in der Vergangenheit gesammelt, die vielleicht nicht jeder deiner Mitbewerber:Innen hat?

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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{Podcast} Warum sich dein Angebot nicht verkauft

In dieser Podcast-Episode spreche ich über das Thema, warum dein Angebot sich nicht gut verkauft. Ein Thema, mit dem ich mich auch ziemlich lange rumgeschlagen habe. Ich habe so viel Energie in meine Angebote reingesteckt und habe mir so viele tolle Dinge ausgedacht – aber am Ende haben es viel zu wenig Leute gekauft. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich die Gründe dahinter verstanden habe. Und ein Angebot entwickeln konnte, das sich wie von selbst verkauft.

Auch von meinen Kundinnen höre ich genau dasselbe: Mein Angebot verkauft sich einfach nicht gut. Was kann ich an meinem Angebot noch verändern, damit es auf mehr Interesse stößt?

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Dein Angebot gehört zu den zentralen Elementen in deinem Business. Denn wo kommt der Umsatz in deinem Business her? Genau von deinen Produkten beziehungsweise den Angeboten, die du entwickelst. Daher ist es so elementar, dass du dich mit deinem Angebot sehr intensiv beschäftigst. Wenn du kein gutes Angebot hast, dann kauft auch niemand dein Produkt.

Das gilt insbesondere, wenn du dein Angebot online verkaufst, also nicht die Möglichkeit hast, dass die Kunden zu dir kommen und oder du es auf Netzwerkevents etc. verkaufen kannst. Wenn du keine persönlichen Kontakte hast, ist es umso schwieriger, dein Produkt zu verkaufen, wenn es nicht gut ist. Deswegen möchte ich dir hiermit die wichtigsten Inputs auf den Weg geben, wie du dein unwiderstehliches Angebot entwickeln kannst.

[02:04] – Der wichtigste Grund, warum dein Angebot scheitert oder du nicht genug Käufer findest, liegt am Angebot selbst. Denn die meisten Selbstständigen, die sich mit ihrem Business überfordert fühlen, beschäftigen sich auch nicht intensiv genug mit der Ausarbeitung ihres Angebots. Weder vorher, noch nachher. Stelle dir also vorher diese zentralen Fragen: Was ist denn ein Angebot, was auf dem Markt überhaupt gebraucht wird oder deine Wunschkunden tatsächlich brauchen? Und setze dich danach mit den Fragen auseinander: Wie bewerbe ich das Angebot? Wie schaffe ich es, dass andere auf dieses Angebot aufmerksam werden? Wie schaffe ich es, dass ich den Bedarf für mein Angebot auch wecken kann?

[04:08] – Wenn du ein Angebot entwickelst, welches du online anbieten möchtest, sei es ein Einzelcoaching, eine Einzelberatung, ein Online-Kurs oder ein Online-Workshop, muss es unwiderstehlich sein. Das heißt, es muss beim Lesen so viel Interesse und Lust geweckt werden, dass dieses Angebot auch gekauft wird. Die Formulierung deines Angebots ist dabei ausschlaggebend. Es entscheidet darüber, ob jemand von dir kauft. Wenn ich nicht sofort klar und deutlich verstehe, um was es geht, dann werde ich das Angebot auch nicht kaufen. Käufer sollten nicht lange darüber nachdenken, ob es das richtige Angebot ist oder nicht. Sie sollten es so einfach wie möglich bei der Entscheidung haben. Das Angebot sollte daher klar vermitteln, ob es ein aktuelles Problem oder Herausforderung des Käufers löst.

[05:25] – Ein weiterer Grund, den viele missverstehen, ist der folgende: Um zu verkaufen, brauchst du im ersten Schritt noch gar keine Webseite. Es geht nicht darum, ein tolles Branding zu haben. Es geht nicht darum, viele Follower auf Instagram oder Facebook oder einem anderen Kanal zu haben. Diese Dinge helfen dir nicht, wenn dein Angebot nicht klar und deutlich aufzeigt, welches Ergebnis ich als dein Kunde erhalte.  

[05:52] – Ein weiterer Fehler, den viele machen, ist, dass sie Angebote entwickeln, die in ihren eigenen Köpfen entstanden sind und den eigenen Vorstellungen entsprechen. Und das funktioniert in den meisten Fällen nicht. Denn wir sind nicht mehr wie unsere Wunschkunden – wir sind schon ein paar Schritte weiter. Das heißt, wir wissen ganz oft schon, was sie brauchen. Aber das, was sie eigentlich wollen, das kommunizieren wir in den allermeisten Fällen nicht.

[06:34] – Daher ist es wichtig, dass du dich jetzt noch einmal mit Menschen unterhältst, die potenziell als Kunde für dich in Frage kommen. Das sind Menschen, die jetzt in einer Situation sind, wo du vielleicht vor ein paar Jahren warst. Finde also heraus: Was brauchen und wollen sie wirklich? Vor welchen Herausforderungen stehen sie? Wie formulieren sie das? Und wie fühlen sie sich? Falls du diese Gespräche noch nicht geführt hast, dann solltest du dies definitiv nachholen, bevor du dein Angebot entwickelst oder überarbeitest. Somit wirst du ganz viel Zeit und Nerven sparen und zugleich viele wertvolle Hinweise von deinen potenziellen Kunden bekommen, wie du dein Angebot attraktiver für sie gestalten kannst.

[07:48] – Orientiere dich also an den Bedürfnissen deiner potenziellen Kunden. Starte damit, was deine potenziellen Kunden wollen und nicht mit dem, was du für sie willst. Den Weg zu ihrem Ziel musst du gar nicht so intensiv beschreiben. Denn deine potenziellen Kunden wollen ihn gar nicht gehen. Sie wollen das Ergebnis. Fokussiere dich also auf das Problem, was deine Kunden haben und das Ziel, was sie erreichen wollen. Und gebe ihnen mit deinem Angebot genau das, was sie tatsächlich brauchen, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen.

[09:19] – Wichtig ist zudem, dass das Angebot einfach kommunizierbar ist und es deine Wunschkunden ganz leicht verstehen können. Viele Angebote sind viel zu kompliziert und verwirrend. Oftmals werden auch zwei oder drei Alternativen angeboten, die sich kaum voneinander unterscheiden. Daher ist es ganz wichtig, klar und präzise zu kommunizieren, sodass sich deine Kunden auf deiner Angebotsseite direkt angesprochen fühlen. Ein oder zwei Sätze sind schon ausreichend. Auf deiner Angebotsseite ist daher der erste Abschnitt am wichtigsten. Das ist die Headline und vielleicht noch eine Sub-Headline, in der du den Kunden ganz klar ansprichst und schon verdeutlichst, bei welchem Problem du helfen kannst und welches Ergebnis gemeinsam mit dir erreicht werden kann. Sie verstehen somit, was sie kaufen und entscheiden idealerweise auch sofort, dass sie es kaufen.

[11:50] – Ein Problem könnte auch sein, dass du dein Angebot nicht ausreichend bewirbst oder nicht die passende Strategie hast, um es zu bewerben. Um auf dein Angebot aufmerksam zu machen, ist es nicht ausreichend, nur Blogartikel zu veröffentlichen oder auf Social Media zu posten. Du brauchst eine Verkaufsstrategie, die klipp und klar aufzeigt, wie deine potenziellen Kunden zu Kunden werden und welche einzelnen Schritte sie dabei gehen. Hast du zum Beispiel ein Webinar, E-Mail-Serie oder Challenge? Habe ich die Möglichkeiten, ein Erstgespräch mit dir zu buchen, um Fragen zu klären? Wie weckst du den Bedarf in deinem Kunden, dass er versteht, dass das genau das Angebot ist, was er jetzt braucht? Du brauchst also eine klare Werbestrategie, um auf deine Angebote aufmerksam zu machen.

[13:18] – Dann ist es ganz wichtig, in der Umsetzung Erfahrungen zu sammeln und die Ergebnisse dabei messbar zu machen. Was funktioniert und was nicht? An welchen Stellen kann ich noch etwas optimieren? Hat sich beispielsweise jemand für dein Freebie angemeldet, aber öffnet die E-Mails nicht? Hat sich jemand deine E-Mail-Serie angeschaut und meldet sich am Ende nicht für ein Erstgespräch, obwohl du es anbietest? All das kann darauf hinweisen, dass deine Werbestrategie noch nicht ausgereift ist und du an der Stelle noch einmal überprüfen solltest, was optimierbar wäre. Nur dann kannst du Ergebnisse erzielen, die deinen Erwartungen auch entsprechen oder diese sogar übertreffen.

[15:17] – Zuletzt ist das Thema Zahlen wichtig. Wenn du denkst, dass dein Angebot nicht funktioniert, kann es auch daran liegen, dass du die Zahlen falsch interpretierst. Zum Beispiel: Wenn sich 50 Leute für dein Seminar angemeldet haben und im Anschluss drei Personen kaufen, ist das dann gut oder schlecht? Wie ist es, wenn sich 1000 Leute anmelden und im Anschluss drei Personen kaufen? Wir brauchen immer ein wenig Kontext, um auch wirklich beurteilen zu können, was gut oder schlecht ist. Im ersten Fall ist es eigentlich ein ganz großartiges Ergebnis: Wenn drei von 50 Seminarteilnehmer gekauft haben, haben wir eine Conversion Rate von 6 Prozent. Drei Leute klingt vielleicht zunächst gar nicht viel. Aber wenn du es in Relation siehst, dass nur 50 Leute im Seminar dabei waren, dann sind drei Personen ein großartiges Ergebnis. Beim zweiten Fall sind es nur 0,3 Prozent. Dann kann man davon ausgehen, dass das Angebot sich nicht gut verkauft oder dass der Launch nicht gut lief.

Dein Angebot ist also das zentrale Element und der größte Erfolgsfaktor. Daher ist es so wichtig, dass du dich damit beschäftigst. Wenn es sich nicht gut verkauft, dann überprüfe es noch einmal ich Ruhe und analysiere mögliche Problemstellen. Gerne fasse ich dir noch einmal die zentralen Punkte für deine Analyse zusammen:

  1. Komme aus deiner Rolle heraus. Versetze dich stattdessen in die Situation deiner potenziellen Kunden. Dein Angebot sollte sich an ihren Bedürfnissen orientieren und ein akutes Problem lösen.
  2. Finde die Sorgen und Nöte deiner Kunden heraus. Gehe dafür so oft wie möglich in den Austausch mit deinen potenziellen Kunden.
  3. Setze auf eine kontinuierliche Optimierung. Überprüfe erneut deine Angebote auf Verbesserungsmöglichkeiten oder entwickle ein neues Angebot.
  4. Achte auf die klare und präzise Kommunikation und Werbestrategie. Der Wert und Nutzen deines Angebots für potenzielle Kunden muss leicht und verständlich rübergebracht werden.
  5. Sammle in der Umsetzung messbare Ergebnisse. Optimiere im Prozess dein Angebot und deine Verkaufsstrategie immer weiter.

Wenn du das schaffst, dann wirst du auch mit ganz viel Leichtigkeit ein Angebot verkaufen. Und dich dabei auch noch erfüllter fühlen, da dein unwiderstehliches Angebot auch deine Wunschkunden anzieht. Also nur Mut und gehe in den Austausch mit deinen potenziellen Kunden, es lohnt sich!

Ich wünsch dir ganz viel Spaß und Erfolg bei der Ausarbeitung deines unwiderstehlichen Angebots. Wenn du einen Mehrwert aus dieser Folge mitgenommen hast, dann mach gerne einen Screenshot von der Podcast-Episode, teile sie auf deinen Social Media Kanälen und tagge mich. Lass mich vor allem wissen, was dich davon abhält den nächsten Schritt im Business zu gehen – vielleicht kann ich dir noch einen Tipp geben. Teile deine Erkenntnisse auch in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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Jahresplanung – Praxistipps für die Zielerreichung

Das neue Jahr steht kurz bevor und so auch eine der größten und wichtigsten Aufgaben für dein Business: die Jahresplanung. Wie lief dein Jahr 2019?

Hast du deine Ziele erreicht, oder sie vielleicht sogar übertroffen?

Oder gehörst du zu denjenigen die nicht planen, ihre Planung nicht verfolgen, oder ihre Planung in Vergessenheit geraten lassen?

Die Jahresplanung ist eine große Aufgabe die viele überfordert.

Mit dem Gefühl einen riesigen Berg an großen Zielen vor dir zu haben und nicht zu wissen, wo du anfangen sollst, was am wichtigsten ist und wie du ein ganzes Jahr strukturieren sollst, bist du nicht allein. Uns ging es allen so. Natürlich auch den Mitgliedern meines Circle of Success: Frauen, die mittlerweile ein erfolgreiches Business haben. Doch auch ihr Anfang war nicht immer leicht.

In der she-preneur Community lese eich oft Aussagen wie: “Mein Business kann man nicht planen” oder „Meine Ziele habe ich noch nie erreicht, jetzt setze ich mir keine mehr“. Oft wird auch die Jahresplanung des Vorjahres einfach auf das nächste Jahr übertragen – weil sie nicht angegangen wurde.

Um dir deine Jahresplanung einfacher zu machen und zu zeigen, dass du nicht allein mit deinen Herausforderungen bist, teile ich hier die Erfahrungen, Schwierigkeiten und erprobten Tipps unserer Circle of Success Teilnehmerinnen mit dir. Von ihren Anfangsfehlern bis zu Planungs-Hacks decken wir gemeinsam Fehlerquellen und Erfolgsstrategien auf, damit du die beste Planungsmethode für dich persönlich finden kannst. Denn eins ist sicher, ohne Ziele keine Erfolge.

 

Die Jahresplanung – aller Anfang ist schwer.

Es ist noch keine Meisterin vom Himmel gefallen! Wenn du das erste Mal ein Business-Jahr planst, wirst du Dinge ausprobieren, die nicht gut funktionieren, oder nicht perfekt zu deinem Business passen. Wahrscheinlich wird nicht jeder Teil deines Plans aufgehen.

“Ich habe wahllos, reaktiv und impulsiv gehandelt”, erklärt Julia Lakaemper, Gründerin von Julia Lakaemper Coaching. “Ich habe mir einige (viel zu große) Ziele gesetzt und sie nicht erreicht. Ich hatte keine Ahnung, wie ich strategisch planen soll.”

Julia Lakaemper spricht über ihre Jahresplanung

Sich Ziele zu setzen, die gut erreichbar und realistisch sind, aber trotzdem eine Herausforderung darstellen, ist für viele schwer.

“Zu Beginn meiner Selbstständigkeit habe ich ohne Plan gehandelt und mich dabei total verrannt. Ich wußte zwar, was ich grob will und kannte alle Techniken, aber ich habe sie nicht umgesetzt. Planung war Zeitverschwendung, die mich vom Kerngeschäft abhielt. Das Ergebnis: Ich habe mich verzettelt und viele Dinge getan, die nicht auf mein Vorankommen eingezahlt haben. Das Ziel selbstständig zu sein und mich damit über Wasser halten zu können, habe ich erreicht. Aber so gerade eben.”

So muss es nicht laufen. Auch wenn du am Anfang deines Business stehst, ist eine Jahresplanung ein Game-Changer. Sie ist dein Fahrplan, an dem du dich orientieren kannst und der dir helfen wird dein Unternehmen wachsen zu lassen. Nur wie geht man es am besten an?

 

Der Richtungswechsel bei deiner Jahresplanung.

Zu erkennen, dass du Hilfe brauchst, ist der erste Schritt zur Besserung.

“Ich habe verstanden, dass ich mich verzettelt habe und planlos bin. Ich habe bemerkt, dass ich es – trotz Wissen – nicht schaffe dieses bei mir anzuwenden und mich nach jemanden umgesehen, dem Planung, Strategie und Ziele wichtig sind.”, sagt Anne Bucher von CaneCaba.

Anne Bucher spricht über JahresplanungWieso nicht von der Expertise der anderen profitieren? Diese Erkenntnis hatte auch Tanja Köster. Ein wichtiger Schritt ihre Struktur zu verbessern war, zu erkennen welche Tätigkeiten sie lieber von anderen übernehmen lässt.

“Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich am Steuer sitze und Kontrolle darüber habe, ob ich meine Ziele erreiche oder nicht. Oft hab ich in viel zu großen Schritten gedacht, mir viel zu viel vorgenommen und vieles nicht erreicht. Teilweise habe ich meine Ziele, die ich mir am Anfang der Selbstständigkeit vorgenommen habe, erreicht, aber mit extrem viel Aufwand und teilweise auch zufällig”, meint Julia. “Im Circle of Success – Mastermind und einem Planungsworkshop konnte ich meine Struktur verändern.”

Auch Mut gehört zu den Dingen, die eine Veränderung herbeiwirkt. Wenn du dich nicht richtig auf dein Vorhaben einlässt, wird es nichts. “Irgendwann habe ich meine ganzen Projekte gekündigt und habe alles auf eine Karte gesetzt. Ich hatte Angst, dass ich nun auf der Straßen enden werde, aber durch diese Entscheidung haben sich unfassbar viele Türen geöffnet.”, erzählt Imke.

 

Der Fahrplan deiner Jahresplanung.

Die Erkenntnis zu erreichen, Hilfe zu brauchen, ist gut. Es ist dein erster Schritt und wir sind dafür da, dir zu helfen. Mit den kommenden Tipps der Circle of Success Teilnehmerinnen und meinen vier Schritten, die dein Grundgerüst zum Jahresplan darstellen, solltest du eine gute Basis für deine Planung schaffen können, die dich nicht überfordert.

 

Wie gehst du strukturell an die Planung des Jahres heran?

Hilfreich ist es, die Planung von hinten nach vorne aufzurollen, erklärt Imke Machura von der RAKETEREI. “Ich stecke die Meilensteine im kommenden Jahr ab. Dann folgt die Quartalsplanung. Von dieser leite ich meine Aufgaben für jeden Monat, für jede Woche und dann für jeden Tag ab.”

Imke Machura spricht über JahresplanungSchritt 1: Erstelle dein Portfolio. Deine Produkte müssen nicht nur ideal zu deinem Zielkunden passen, sie müssen auch untereinander abgestimmt sein. So bleiben deine Kunden dir auch langfristig treu.

Schritt 2: Plane deine Angebote. Deine Produkte müssen so gestaltet und eingeplant werden, dass sie Probleme lösen. Dann werden sie mit Begeisterung angenommen werden. So garantierst du Wachstum.

Schritt 3: Entwickle deine Promo-Strategie. Ein gutes Produkt ist der Grundstein. Aber wie machst du darauf aufmerksam und wie verkaufst du es am erfolgreichsten? Arbeite heraus, wer genau dein Wunschkunde ist und über welche Kanäle du ihn am besten erreichst.

Schritt 4: Erstelle einen Gesamtfahrplan. Für mehr Wachstum brauchst du strukturierte Maßnahmen, die dir mehr Kunden, mehr Umsatz und mehr Reichweite einbringen.

 

Du brauchst mehr Input, wie dein soeben erstelltes Gerüst inhaltlich angereichert werden kann?

Hier sind 5 Tipps meiner Circle of Success Teilnehmerinnen:

1. Trau’ dich wirklich deine Ziele realisieren zu wollen: “Wenn du für etwas brennst, dann höre auf zu warten. Einfach machen.”

2. Definiere deine Zielkundin: “Konzentriere dich auf deine Idealkundin! Wer ist sie und was macht sie? Was sind ihre Sorgen, auch privat? Was sind ihre Werte? Wofür steht sie? Und dann: Male einen Zeitstrahl und grenze den Teil des Strahls ein, auf dem du deine Kundin begleitest. Wo holst du sie ab und wo verabschiedest du sie?”

3. Gemeinsam ist man stärker: “Suche dir Unterstützung, auch wenn du „eigentlich“ alles drauf hast. Solange wir im eigenen Saft schmoren, kommen wir nicht voran! Wir brauchen ein Umfeld, was uns dabei hilft zu planen und an große Ziele zu glauben.” “Hol’ dir so früh wie möglich Unterstützung durch einen Coach und ein Team.”

4. Weniger ist manchmal mehr: “Mach dir nicht so viel Stress und nimm dir weniger vor”. Zeit für dich selbst sollte ganz aktiv auf deinem Plan stehen, wie bei Imke: “Ich möchte mir 2020 mehr Pausen gönnen. Die sind wichtig!”

5. Was ist wirklich wichtig?: “Fokussiere dich auf eine Planung pro Quartal mit maximal drei Projekten.”

 

Um einen klaren Kopf zu bekommen, kann es auch hilfreich sein, dein Umfeld zu verlassen und frischen Wind zu atmen, empfiehlt Julia: “Für meine Jahresziele und meine Vision mache ich 2 Mal im Jahr ein mehrtägiges Retreat im Ausland, um mir Ziele in allen Lebenslagen zu setzen – und um nach sechs Monaten zu schauen, ob ich auf Kurs bin.”

Wenn du dir aus unseren vier Schritten und mit der Unterstützung der Circle of Success Teilnehmerinnen eine Struktur erarbeitet hast, um deinen Jahresplan zu erstellen, hast du eine solide Basis um deine Ziele im kommenden Jahr anzugehen. Solltest du noch weitere Unterstützung benötigen, lasse ich dich natürlich nicht allein. In unserem Planungsworkshop am 29.11 und 30.11 erarbeiten wir gemeinsam alles für dein kommendes Business-Jahr. In unseren Workshops lernst du alles von der Entwicklung deines Produktportfolios, über deine Promo-Strategie, bis hin zu deinem großen Fahrplan. Wir freuen uns auf dich.

Wenn du Lust hast, dein Jahr 2020 gemeinsam mit mir und meinem Circle of Success anzugehen, dann schau dir meine Programme an: Der she-preneur Circle of Success – Next Level und she-preneur Circle of Success – Mastermind starten im Januar wieder. Ab sofort kannst du dich auf einen der wenigen Plätze bewerben. 

 

Schon Erfolge verbucht oder einen Geheimtipp entdeckt, den du gern mit uns teilen möchtest? Dann besuche unsere Facebook-Community oder schreibe mir gerne einen Kommentar.

 

Alles liebe, Deine Tanja

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

 

Ab wann darfst du dich “Expertin” nennen?

Was bedeutet eigentlich die Bezeichnung “Expertin”? Und ab wann darfst du dich so nennen? Wieso solltest du dich überhaupt als Expertin bezeichnen?

Über diese Fragen haben wir in der she-preneur Community diskutiert und die Meinungen gingen oft auseinander. Gerade bei Frauen scheint die Hemmschwelle, sich selbst als Expertin zu bezeichnen, sehr hoch zu sein: „Ich darf mich Expertin nennen, wenn andere mich so sehen und so bezeichnen“, schreiben viele in unserer geschlossenen Community auf Facebook.

Diese spannende Diskussion hat gezeigt, dass Frauen sehr zaghaft mit dem Wort Expertin umgehen und das ist etwas, was wir ändern müssen.

Wieso du nicht auf Fremdzuschreibungen warten solltest und was es deinem Business bringen kann, wenn du dich selbst als Expertin siehst und auch so wahrgenommen wirst, erfährst du in diesem Artikel.

 

Was ist eigentlich ein Experte oder eine Expertin?

Googelt man den Begriff „Expertin“, dann wird es als eine Person bezeichnet, die über überdurchschnittliches Wissen auf einem Gebiet oder über besondere Fähigkeiten verfügt. Was aber genau „überdurchschnittliches Wissen“ ist oder was diese „besonderen“ Fähigkeiten sind, das wiederum ist nicht klar definiert. Jede Person, die leidenschaftlich über ein Thema spricht, sich gern darüber informiert und einen Wissensstand erreicht hat, mit dem sie anderen Personen weiterhelfen kann, ist eine Expertin.

Wie anfangs erwähnt, zögern gerade viele Frauen damit, sich selbst Expertin zu nennen. She-preneur Community Mitglied Anne beispielsweise ist promoviert und lehrt als Dozentin an einer Universität. Trotzdem schreibt sie uns, dass sie sich nicht als Expertin bezeichnen würde – sie wüsste nicht alles auf ihrem Gebiet. Natürlich gibt es auch im jeweiligen Fachgebiet von Expertinnen Felder, in denen man über weniger Expertise verfügt, als in anderen.

Es gibt Menschen, die mehr wissen als du … aber es gibt auch welche, die weniger wissen. Vergleiche dich nicht mit anderen. Du musst klar definieren, wem du helfen kannst und auf welchem Gebiet du eine Expertin bist. Du kannst immer jemandem mit deinen Kenntnissen helfen, dich so weiterentwickeln und deine Expertise anreichern.

Ein allumfassendes Wissen wird nie erreicht werden können und ist auch kein Maßstab, nach dem man sich richten sollte. Viele Menschen, die keine Ausbildung in einem Gebiet haben, können dennoch Expertenwissen erreichen, durch Erfahrung und Leidenschaft.

Du musst an dich glauben und dich selbst Expertin nennen. Erst wenn du davon überzeugt bist, werden es auch andere sein. Warte nicht darauf, bis jemand dir diesen Titel gibt. In eine neue Rolle muss man erst hineinschlüpfen, bevor man sie ausfüllen kann. „Wenn ich als Expertin wahrgenommen werden möchte, muss ich mich so nennen“, meint ein weiteres Community-Mitglied. Der Begriff „Expertin“ ist übrigens kein geschützter Titel. Wenn du über solides Wissen oder Erfahrung verfügst und dich wohlfühlst, anderen beratend zur Seite zu stehen, dann bist du ziemlich sicher eine Expertin!

Hier habe ich mal ein praktisches Beispiel für dich, das dir zeigt, dass du selbst auch Menschen als Expertinnen wahrnimmst, die nicht unbedingt ein Examen auf dem Gebiet ihrer Expertise abgelegt haben müssen. Wessen Rat würdest du eher suchen?

  1. Den einer Ernährungswissenschaftlerin mit abgeschlossener Ausbildung, die seit 10 Jahren nicht mehr in ihrem Beruf tätig ist und sich in der Zeit darin nicht weitergebildet hat.
  2. Oder den einer Bloggerin, die keinen akademischen Grad verfolgt hat, sich aber regelmäßig informiert, viel selbst ausprobiert hat und über ihre Erfahrungen schreibt. Sie hat ihre Ernährung umgestellt, fühlt sich sehr wohl und gibt dies an ihre Kundinnen weiter.

Sicher würdest du auch eher die Bloggerin nach ihrer Expertise fragen, jemanden, der sich aktiv mit dem Thema auseinandersetzt und sich kontinuierlich weiterbildet.

 

Woran erkenne ich, dass ich eine Expertin bin?

7 Anzeichen, die dich erkennen lassen, ob du eine Expertin auf deinem Gebiet bist:

1. Du merkst, dass du auf deinem Fachgebiet eine Lernkurve erfahren und dich weiterentwickelt hast. Das ist etwas, das dich als Expertin von vielen gelernten Coaches unterscheidet: Etwas theoretisch zu lernen ist immer anders, als es selbst zu erfahren. Das steigert deine Glaubwürdigkeit sehr.

2. Du möchtest anderen dabei helfen die Transformation zu erleben, die du bereits hinter dir hast und willst deine Expertise teilen.

3. Du wirst oft nach deinem Rat gefragt. Zu welchem Thema suchen Personen deine Expertise?

4. Du brennst für dein Thema und erzählst leidenschaftlich gerne davon.

5. Die Weiterbildung in deinem Fachgebiet fällt dir leicht, du liest gerne Bücher darüber oder gehst auf Weiterbildungen.

6. Falls du etwas nicht weißt, dann weißt du aber, woher du die nötigen Informationen beziehen kannst.

7. Das Thema ist so selbstverständlich für dich geworden, dass du das Gefühl hast, nichts besonders zu sagen oder besonderes Wissen zu haben. Und vielleicht ist es gerade der Punkt, der dich daran zweifeln lässt, ob DU eine Expertin bist? 

Warum sollte dich jemand dafür bezahlen? Wer würde dir zuhören? Jetzt ist die Zeit, dein eigenes Mindset zu ändern. Dieses sich selbst im Weg stehen ist ein gängiges Problem der Selbstwahrnehmung. Glaub an dich selbst!

Es gibt verschiedene Stufen des Expertenwissens, du musst deiner Zielgruppe nur einen Schritt voraus sein. Fokussiere dich auf eine bestimmte Gruppe, deren Expertin du sein willst. Wenn du bereit bist, dich kontinuierlich weiterzuentwickeln, dann wirst du deinen Expertinnenstatus immer weiter ausbauen und zur Top-Expertin deines Bereichs aufsteigen.

 

Wieso sollte ich mich trauen mich “Expertin” zu nennen?

Wenn du dich selbst als Expertin bezeichnest, signalisierst du anderen deine Wertigkeit. Du nennst dich Expertin, da du weißt wie viel du kannst und über wie viel Expertise du verfügst. Gegenüber deinen Kunden verstärkt dieses selbstbewusste Auftreten deine Glaubwürdigkeit.

Ein Expertinnenstatus erhöht auch deine Nachfrage, schließlich wählen Kunden die Anbieter aus, die über die größte Expertise und Sicherheit verfügen. Das ist auch deine Preisgrundlage. Expertin zu sein rechtfertigt höhere Preise.

Mit Hautproblemen gehst du schließlich auch zur Dermatologin und nicht zur Allgemeinärztin, die zwar viel Wissen hat, aber eben nicht die Expertin auf dem für dich benötigten Gebiet ist.

 

Ja, du bist Expertin auf deinem Gebiet! Verrate uns in den Kommentaren, auf welcher Stufe (1 bis 10) du dich selbst als Expertin siehst.

 

Alles liebe,

Deine Tanja

 


Immer mehr Menschen bringen ihre Expertise online. Daher wirst du nur erfolgreich sein und bleiben, wenn du es schaffst, deine Reichweite und Bekanntheit zu steigern und in deiner Nische als DIE Expertin wahrgenommen zu werden.

Dafür gibt dir die diesjährige she-preneur Summit wertvolle Tipps, Tricks & Tools an die Hand – ein Online-Event, live und gratis, von ExpertInnen aus dem jeweiligen Gebiet. In 90-minütigen Talks und Workshops erhältst du sofort umsetzbare Tipps und Strategien in den Bereichen Leadership, Produktivität, Ideenfindung, Marketing, Technik, Mindset, Strategie, Finanzen und Geschäftsmodelle.

Wenn du also dein Business weiter voranbringen willst, dann ist die she-preneur Summit genau richtig für dich. Melde dich jetzt schnell an.


 

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