{Podcast} Es geht nicht darum, einen perfekten Online-Kurs zu erstellen, sondern …

Es geht nicht darum, DEN perfekten Online-Kurs zu erstellen, sondern viel wichtiger sind die Ergebnisse, die deine Teilnehmer:innen erzielen. Einen perfekten Online-Kurs zu erstellen und ihn erst dann zu verkaufen, wenn er perfekt fertig ist, ist einer der größten Fehler, den du machen kannst, wenn du dir ein skalierbares Business aufbauen möchtest und wenn du zur wahren Unternehmerin werden willst.

Ich kann total verstehen, dass du denkst, dass du einen inhaltlich und optisch super aufbereiteten Kurs brauchst, denn es hört sich einfach total logisch an … und lässt uns natürlich auch in unserer Komfortzone bleiben: Es könnte ja sonst sein, dass andere vielleicht denken, dass du gar nicht die Expertin bist, die du vorgibst zu sein.

In dieser Episode spreche ich deshalb darüber, warum die Erstellung eines perfekten Online-Kurses einer der größten Fehler ist, den du auf dem Weg zur erfüllten Unternehmerin mit einem skalierbaren Business überhaupt machen kannst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – Warum dein Online-Kurs nicht perfekt sein muss.

Es gibt natürlich immer wieder Leute, die behaupten, dass das die falsche Vorgehensweise ist – du also wirklich erst einen perfekten Online-Kurs erstellt haben musst, bevor du damit rausgehst. Das ist aber nicht der Fall. Dazu möchte ich heute mit dir sprechen und dir zum Start eine ganz wichtige Frage stellen: Glaubst du, dass jede:r, die / der einen perfekten Online-Kurs erstellt hat, dafür Kund:innen gewinnt, erfolgreich ist und Umsatz generiert?

Natürlich nicht. Wenn es so leicht wäre, dann würde jede:r einfach einen perfekt aufbereiteten Online-Kurs erstellen und Verkäufe erzielen.

Erfolgreiche Unternehmerinnen sind gestartet, bevor sie bereit waren.

[15:36] – Du kannst noch so viel an deinem Kurs arbeiten und ihn noch perfekter, noch schöner machen, und am Ende kauft ihn trotzdem niemand. Wenn wir uns diejenigen anschauen, die erfolgreiche Online-Kurse verkaufen, dann haben diese Unternehmerinnen und Unternehmer eins gemeinsam: Sie sind gestartet, bevor sie bereit waren, bevor sie den perfekten Kurs hatten. Was sie stattdessen gemacht haben: Sie haben ihr Wissen geteilt, sie haben Menschen mit ihren Inhalten bewegt, sie haben Menschen weitergeholfen, sie haben ihr Leben verändert – und sie sind dabei ihrem Warum und ihrer Leidenschaft gefolgt.

[16:21] – An der Stelle habe ich dir auch zwei Beispiele mitgebracht. Die erste Person, an die ich gedacht habe und die wahrscheinlich sehr viele kennen, ist Laura Seiler. Laura hat ihren ersten Online-Kurs, die Rise Up & Shine Uni, … 2017 oder vielleicht war es auch 2016, … live mit ihren Teilnehmer:innen durchgeführt, im Anschluss hat sie die Aufzeichnungen dieser Live-Calls verkauft. … Seitdem hat sie ihre Inhalte und den Kurs selbst immer wieder perfektioniert, … bis sie es geschafft hat aus diesem Live-Kurs wirklich einen Selbstlernkurs zu machen. Sie hat nicht gewartet, bis sie den perfekten Online-Kurs hat, sondern ist wirklich mit den Inhalten rausgegangen und hat Menschen geholfen. … Mittlerweile generiert Laura Seiler mit ihrem Business mehrere Millionen Umsatz pro Jahr und sie ist nicht gestartet, indem sie den Anspruch hatte den perfekten Online-Kurs zu erstellen.

[18:24] – Die zweite Person, die ich nennen möchte, ist Katrin Hill. Katrin und ich sind auch in einer Mastermind und tauschen uns regelmäßig aus, von daher weiß ich (bzw. hat sie es auch öffentlich gemacht), dass sie die Inhalte von ihrem Master-Kurs mit Hilfe von Daniela Reuter überarbeitet hat, um zu gucken, wie kann sie didaktisch besser vorgehen, wie kann sie die Inhalte ihren Teilnehmer:innen noch besser zugänglich machen, wie kann sie ihr Wissen noch effektiver vermitteln, sodass ihre Teilnehmer:innen eine noch größere Transformation erreichen. Katrin hat in diesem Jahr die eine Millionen Umsatz geknackt und hat den Master-Kurs schon mehrere Male gelauncht, und ihn von Mal zu Mal mit den Erkenntnissen, die sie gewonnen hat, optimiert und weiterentwickelt.

[19:28] – Statt darauf zu warten, bis sie den perfekten Kurs hatten, sind sie mit ihrem Wissen rausgegangen und haben Menschen geholfen. Sie haben ihren Kund:innen zugehört und sich mit ihnen ausgetauscht, Feedback eingeholt und ihre Inhalte optimiert, immer wieder und immer wieder.

So gehst du vor, wenn du dir mit Hilfe von einem Online-Kurs ein skalierbares Business aufbauen möchtest.

[19:45] – Auch wenn du den Anspruch hast den perfekten Online-Kurs zu erstellen, wirst du im Nachhinein merken, dass du Dinge verändern musst, weil deine Teilnehmer:innen noch Fragen haben oder etwas nicht verstanden haben. Es ist also viel schlauer, die Inhalte erst in mehreren Runden mit den Teilnehmer:innen live zu durchlaufen, bevor du Monate oder Jahre damit verbringst, einen perfekten Online-Kurs zu erstellen, den am Ende niemand kauft oder den niemand bis zum Ende durchläuft, weil er oder sie den Inhalten nicht folgen kann.

[20:20] – Ich möchte dir jetzt noch erzählen, wie du vorgehen solltest, wenn es dein Ziel ist mit Hilfe von Online-Kursen ein skalierbares Business aufzubauen, zur wahren Unternehmerin zu werden und aus der Zeit gegen Geld Falle rauszukommen.

Gehe in den Austausch mit deiner Zielgruppe.

[20:36] – Im ersten Schritt schaust du dir an, wo sich deine Zielgruppe aufhält. Zum Beispiel in bestimmten Facebook-Gruppen, oder vielleicht hast du auch eine eigene Community, auf die du zurückgreifen kannst oder eine eigene E-Mail-Liste. … Dort gehst du in den persönlichen Austausch. Du kannst ihnen Fragen stellen, um mehr über ihre Wünsche und Ziele zu erfahren, aber auch über ihre Ängste und Herausforderung in Bezug auf dein Online-Kurs Thema. Je mehr Menschen du befragst, desto klarer wird das Bild. Du wirst merken, dass sich bestimmte Trends herausbilden, die du beim Entwickeln deines Angebots nutzen kannst.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Niemand kauft deinen Online-Kurs?

[21:27] – Wenn du schon einen Schritt weiter bist, schon mit Kund:innen arbeitest, dann arbeitest du sicherlich mit deinen Kund:innen im 1-zu-1 oder in einem Gruppen-Coaching zusammen und hilfst ihnen in diesem Format ihre Herausforderungen zu lösen. Das kannst du natürlich auch in Form eines Online-Programms machen, also einem Live-Durchlauf deines geplanten Online-Kurses. Du testest das erst im 1-zu-1 und guckst, ob deine Teilnehmer:innen dadurch Ergebnisse erzielen bzw. was sie brauchen, wovon sie mehr brauchen, was ihnen fehlt, was sie sich wünschen, um das Ergebnis noch leichter zu erreichen.

[22:11] – Im nächsten Schritt kannst du es dann auch mit einer kleinen Gruppe durchführen. … Eine Art Testlauf. Du kannst das Beta-Kurs nennen, wenn du möchtest, wenn es ein neues Produkt ist, und kannst dir so natürlich auch Feedback einholen.

Lies hierzu: So erstellst du eine perfekte Beta-Version deines Angebots.

[22:49] – Auch wenn du noch keine Community oder Kund:innen hast, kannst du so vorgehen. Also du schaust einfach in Facebook-Gruppen oder Foren, überall dort, wo sich deine Zielgruppe befindet, dass du in den Austausch kommst und wirklich persönliche Beziehungen aufbaust. Mit dem Ziel, dieser Person dann zu helfen. Das kannst du entweder kostenfrei oder kostenpflichtig machen.

Sammele Testimonials und Feedback.

[23:18] – Gerade am Anfang ist es viel wichtiger Menschen zu helfen, Ergebnisse zu erzielen und von den Kund:innen zu lernen, … denn wenn wir immer darauf warten, dass uns jemand bezahlt, dann kann es uns davon abhalten wirklich mit unserem Business Umsatz zu generieren. Denn das, was am Ende zählt, sind Testimonials – sind Menschen, die davon berichten, dass dein Angebot … funktioniert, dass sie damit Ergebnisse erzielen. Diese Testimonials oder dieses Feedback ist im Austausch viel mehr Wert, als Geld, gerade am Anfang. … Wenn du dafür zum Beispiel ein Jahr wartest, … dann kann es eben sein, dass du ganz lange wartest, bis jemand wirklich bereit ist dir Geld zu geben. Stattdessen hast du die Möglichkeit, jemandem kostengünstiger oder vielleicht sogar kostenfrei zu helfen, und diese eine Person (es können aber auch mehrere sein) ist dann der Auslöser dafür, dass noch mehr Menschen davon erfahren, … weil sie anderen davon erzählen. … Diese Testimonials und auch die Ergebnisse, die deine Teilnehmer:innen haben, bedeuten am Ende für dich das Feedback, dass dein Produkt funktioniert, … und das gibt uns natürlich auch wieder extrem viel Selbstsicherheit.

Lies hierzu: Diese 5 Fragen solltest du deinen Testimonials stellen.

[25:16] – Das zeigt natürlich auch, dass der Austausch und die Zusammenarbeit mit Menschen wirklich Gold wert ist. Wir sollten darauf den Fokus legen, statt alleine im stillen Kämmerlein irgendwelche Angebote und Produkte zu entwickeln, denn das ist einfach der allergrößte Fehler, den du machen kannst. Am Ende kauft niemand und du wunderst dich, warum niemand kauft.

Optimiere dein Angebot & stimme es auf deine gewünschte Zielgruppe ab.

[25:45] – Das Feedback, was du von deinen Kund:innen erhältst, hilft außerdem dabei deine Produkte zu verbessern und noch mehr auf deine gewünschte Zielgruppe abzustimmen. Denn eine Sache, die passiert, ist, dass sich deine Zielgruppe weiter verfeinert oder noch genauer werden wird.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Entwickele deinen Online-Kurs zusammen mit Zielgruppe

[26:22] – Du weißt dann wirklich … was sie brauchen, kannst ganz zielgenau helfen und den möglichen Mehrwert liefern. Das zeigt auch wieder, ob und inwieweit dein Kurs den Teilnehmer:innen dabei hilft, die gewünschte Transformation zu erreichen (was du eben nur in der Praxis und nur durch den Austausch, durch die Fortschritte und die Fragen deiner Kund:innen erreichen kannst). Wir müssen uns immer in unsere Zielgruppe versetzen, und wenn wir einen Online-Kurs alleine zu Hause entwickeln, ohne jemals mit Kund:innen gesprochen zu haben, für die dieses Produkt relevant ist, dann können wir so einen Kurs natürlich nicht aus Kund:innensicht entwickeln.

[27:12] – Du brauchst dafür keinen top aufbereiteten oder top designten Kurs. Die meisten Hobby-Unternehmerinnen arbeiten viel und hart, aber sehen keine Erfolge, weil sie sich eben mit den falschen Aufgaben beschäftigen. Und dazu gehört auch die Erstellung eines Designs … . Du brauchst das alles am Anfang nicht. Viel wichtiger ist es, dass du den Menschen, denen du helfen möchtest, auch wirklich helfen willst und auch wirklich hilfst.

Lies hierzu: So beschäftigst du dich mit den richtigen Aufgaben in deinem Online-Business.

Alles, was zählt, sind die Erfolgsgeschichten deiner Kund:innen.

[28:03] – Das, was wirklich zählt und dir dabei hilft auch mehr zu verkaufen, sind die Erfolgsgeschichten deiner Kund:innen, sind die Testimonials. Das heißt: Sei nah an deinen Kund:innen dran, frag immer wieder nach, was sie brauchen, was sie davon abhält ihr Ziel zu erreichen. … Wenn du monatelang und manchmal sogar jahrelang damit verbringst, einen Kurs zu entwickeln, ohne mit denjenigen zu sprechen, für die der Kurs überhaupt ist, dann denkst und handelst du nicht unternehmerisch. Du verschwendest wertvolle Zeit, in der du schon Menschen hättest helfen können, dir hättest Feedback einholen können, deine Inhalte hättest optimieren können und natürlich hättest du dadurch viel schneller Geld verdienen können, das du dann in einem der nächsten Schritte investieren kannst, damit dir jemand zeigt, wie du deine Inhalte didaktisch noch besser aufbereitest oder wie du ein noch tolleres Design für deine Inhalte erstellst.

[30:34] – Es gibt Menschen, die dich und dein Angebot, deine Inhalte brauchen. Also geh raus, bevor du bereit bist. Alles andere ist egoistisch, „unterlassene Hilfeleistung“ und hat nichts weiter, als mit Ausreden zu tun, die dich weiter in deiner Komfortzone behalten.

[30:53] – Wenn du aufhörst den Anspruch zu haben, den perfekten Kurs zu entwickeln, und stattdessen deine Wunschkund:innen in die Entwicklung deines Kurses mit einbeziehst, arbeitest du viel zielgruppenorientierter und kannst zudem bereits früher Umsatz generieren.

[31:09] – Es gibt außerdem noch einen Vorteil, der sich aus der engen Verbindung mit deinen Lieblingskund:innen ergibt: Du erfährst nämlich wie sie reden, welche Ausdrücke sie gebrauchen und so weiter. Und das kannst du dann für die Texte auf deiner Webseite und auf deinen Verkaufsseiten nutzen, denn, wenn du sprichst wie deine Zielgruppe, stellst du automatisch eine tiefere Verbindung her, und das kannst du eben nicht erreichen, wenn du deinen Online-Kurs im stillen Kämmerlein fabrizierst.

Zusammenfassung: Darum muss dein Online-Kurs nicht perfekt sein.

Natürlich kannst du alles weiterhin alleine konzipieren, vielleicht weil du dich scheust unperfekt zu starten oder mit Leuten zu reden und denkst, dass es peinlich ist sie zu befragen oder du ihre Zeit raubst. Dann darfst du dich aber nicht wundern, wenn dir am Ende niemand deinen noch so perfekten Online-Kurs aus den Händen reißt – weil er für die meisten eben nicht zu 100 % relevant ist.

Ich habe dir hier noch einmal alles zusammengefasst, damit du bald schon die ersten Ergebnisse mit deinem Online-Kurs erzielst:

  1. Zuerst schaust du, wo sich deine Zielgruppe aufhält (zum Beispiel in bestimmten Facebook-Gruppen oder in thematischen Foren im Netz).
  2. Dort gehst du in den persönlichen Austausch. Du stellst ihnen Fragen, um mehr über ihre Wünsche, Ziele, Ängste und Herausforderungen in Bezug auf dein Thema zu erfahren. Je mehr Menschen du befragst, desto klarer wird das Bild, und es werden sich „Trends“ herausbilden, die du beim Entwickeln deines Angebotes nutzen kannst.
  3. Dann hilfst du ihnen dabei, diese Herausforderungen zu lösen. Das kannst du z. B. bei einem 1:1-Coaching machen oder in einem sogenannten Betakurs, also einer Art Testlauf mit einer kleinen Gruppe.
  4. Beides kannst du sogar kostenfrei anbieten, im Austausch dafür erhältst du Feedback und Testimonials. Die sind Gold wert, denn sie zeigen anderen potentiellen Kund:innen, dass dein Produkt schon Menschen geholfen hat.
  5. Die Testimonials packst du auf deine Angebotsseite und zeigst damit, dass du genau die Richtige bist, um das Problem deiner Zielgruppe zu lösen.
  6. Das Feedback hilft dir außerdem, dein Produkt zu verbessern und noch mehr auf deine Zielgruppe abzustimmen. Denn wenn du dein Angebot zusammen mit deinen Kund:innen entwickelst, weißt du jederzeit genau, was sie brauchen. Und das kannst du dann zielgenau bedienen und ihnen maximal helfen.

Ob und inwieweit dein Kurs deinen Teilnehmer:innen dabei hilft, die gewünschte Transformation zu erreichen, lernst du nur in der Praxis und durch den Austausch mit deinen Kund:innen.

Du musst dir also überlegen, ob du weiter an deinem Online-Kurs werkelst, bis er in deinen Augen perfekt ist. Das ist das, was die meisten tun. Oder du entscheidest dich in die Umsetzung zu gehen und dein Online-Programm live mit Teilnehmer:innen durchzuführen und zu testen, dir Feedback einzuholen und mit Hilfe dieses Feedbacks die erste Version deines Online-Kurses zu bauen.

Wenn du das mit Unterstützung tun willst, dann kannst du dich auf die Warteliste der she-preneur Academy setzen, denn in Kürze startet ein neuer Durchlauf unseres erprobten 13-wöchigen Programms, in dem du dein Online-Programm erstellst, vermarktest, durchführst und die Learnings nimmst, um dein Produkt zu perfektionieren – um dann in einem der nächsten Schritte einen Online-Kurs zu erstellen.

Das ist das Programm, was wir mit unseren she-preneur Academy Teilnehmerinnen von Januar bis Anfang April und auch bereits im letzten Jahr durchgeführt haben. Unsere Teilnehmer haben dabei richtig gute Resultate bekommen und wir haben uns überlegt, das Programm jetzt zu einem eigenen Produkt zu machen und das ist ab sofort das she-preneur Academy Bootcamp, mit dem wir im Juli starten. Wenn du Fragen hast, dann schreib uns einfach eine E Mail an hallo (at) she-preneur (punkt) de und wir freuen uns, wenn wir dir weitere Infos dazu geben können.

Bist du bereit unperfekt zu starten?

Ich hoffe, dass du aus dieser Episode wirklich jede Menge für dich mitnehmen konntest und auch diese Zweifel abgeworfen hast, dass du alles perfekt haben musst. Also den perfekten Online-Kurs, die perfekten Inhalte, die perfekt aufgearbeiteten Social-Media-Kanäle brauchst du nicht. Ich glaube, das ist heute in dieser Episode klar geworden.

Ich freue mich natürlich auf dein Feedback zu dieser Episode und wenn du sie mit deinen Business-Freundinnen teilst. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Hinterlasse mir sehr gerne auch eine Empfehlung für meinen Podcast.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Darum muss dein Online-Kurs nicht perfekt sein
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{Podcast} Darum ist Veränderung essenziell, um mit deinem Business erfolgreich wachsen zu können

Ich möchte dich in diesem Beitrag wieder einmal ein kleines bisschen mit hinter die Kulissen eines erfolgreichen Online-Business nehmen. Ich möchte dir erzählen, was notwendig war, um dahin zu kommen, wo ich mit meinem Business hingekommen bin. Ich möchte mit dir darüber sprechen, ob das, was ich mit she-preneur erreicht habe, immer alles ein Zuckerschlecken war oder, ganz im Gegenteil, ob das auch mit „harter Arbeit“ verbunden war – wobei ich eigentlich den Ausdruck „harte Arbeit“ gar nicht so verwenden möchte, denn ich glaube, harte Arbeit ist nicht unbedingt notwendig, um dir ein Business aufzubauen.

Darüber möchte ich heute mit dir sprechen: Was ist notwendig und wie sieht der Weg dahin aus? Denn das sind Dinge, über die kaum jemand spricht. Die meisten reden von Marketingstrategien, Dingen, die für sie funktioniert haben, etc. pp. Aber die wenigsten sprechen über den konkreten Weg, der auch Hürden beinhalten kann, die weniger physisch, eher auf mentaler Ebene zu finden sind. Denn vieles hat enorm viel mit dem eigenen Mindset zu tun.

Ich möchte dir heute einen Aspekt mit auf den Weg geben und ich hoffe, dass er dich inspiriert in deinem Business vorwärts zu kommen und weiter zu wachsen und dass er dir dabei helfen wird, mehr Geld zu verdienen. In dieser Episode spreche ich mit dir über Wachstumsschmerz und warum du Veränderungen in deinem Business willkommen heißen solltest. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – Business bedeutet Veränderung.

War bei mir immer alles ein Zuckerschlecken? Nein, auf keinen Fall. Dank meines großartigen Teams haben wir es geschafft 2020 knapp eine halbe Millionen Euro Umsatz zu generieren. Was fantastisch ist und wo ich nicht geglaubt habe, dass ich das jemals erreiche. Wie sind wir aber dahingekommen?

Eine Sache ist durch Veränderungen. Veränderungen sind ganz, ganz wichtig, um mit unserem Business weiter zu wachsen. Aber nicht nur das. Es braucht ganz viele Konsequenzen, es braucht ganz viel Hartnäckigkeit. Wir müssen mutig sein und immer wieder hinterfragen, ob das, was wir tun, wirklich das Richtige ist – ob es sich noch gut anfühlt. Und wenn sich etwas nicht mehr gut anfühlt, dann ist es wichtig, dass du dir selbst gegenüber ehrlich bist, das Ganze aussprichst und es nicht nur bei diesem komischen Gefühl belässt (das dir wahrscheinlich Bauchschmerzen bereitet), sondern bereit bist etwas zu verändern.

Veränderung ist notwendig, um mit deinem Business wachsen zu können.

[5:11] – Veränderungen können ganz schön schmerzhaft sein. Veränderung ist nicht immer schön, das weißt du wahrscheinlich selbst. Die meisten Menschen wollen sich nicht verändern, die meisten Menschen wollen nichts ändern. Sobald es darum geht, etwas zu verändern, schreien viele Menschen auf. Wir sind einfach Gewohnheitstiere. Ich glaube, eine Sache, die wir als Unternehmerin / Unternehmer mitbringen müssen, ist die Bereitschaft etwas zu verändern, etwas verändern zu wollen. Und auch die Bereitschaft zu sehen, dass etwas, was wir tun, nicht immer so bleiben muss, sondern dass es notwendig ist etwas zu verändern, um weiter wachsen zu können.

[8:02] – All diese Veränderungen, die werden nicht immer positiv von deinen Kundinnen und Kunden aufgenommen. Als wir im letzten Jahr zum Beispiel meinen Kundinnen mitgeteilt haben, dass sich der she-preneur insider club verändert und dass es ein neues Produkt geben wird, die she-preneur Academy, waren die Rückmeldungen total gemischt. Die einen fanden es richtig cool und haben gejubelt ohne Ende, … aber andere fanden es nicht gut., sie haben sich in der Gruppe mit den Mitgliedern wohlgefühlt, sie waren in so einem wohligen Raum und haben auch nicht nach Veränderungen gesucht, … anderen war es egal. … All diese unterschiedlichen Meinungen gab es natürlich, und die gibt es auch, das ist normal und es war mir total bewusst. Mir war es auch bewusst, dass ich nicht alle meine Kundinnen mitnehmen kann, dass ich nicht alle meine Kundinnen für die she-preneur Academy begeistern kann.

[9:35] – Dadurch, dass ich seit 2016 mit dem she-preneur insiderclub unterwegs bin, hat sich natürlich da auch ganz viel gemischt von meinen Kundinnen – also die, die seit dem Anfang dabei waren, und die, die am Ende hinzugekommen sind. Da wurde ich immer klarer, wo die Reise hingehen soll und wo ich unterstützen möchte, und dementsprechend habe ich auch immer meinen Mitgliederbereich umgebaut.

[10:43] – Veränderungen sind notwendig, und wir müssen immer wieder hinterfragen, ob das, was wir tun, überhaupt noch richtig ist, ob es noch in die richtige Richtung geht. Wenn das nicht der Fall ist, dann können wir etwas verändern, und dann ist es auch okay, wenn manche aufschreien und nicht zufrieden sind mit der Entscheidung, die du getroffen hast.

Jede Veränderung hat Konsequenzen.

[11:09] – Wir müssen uns nur bewusst darüber sein, dass jede Veränderung natürlich auch Konsequenzen hat. Wenn wir etwas verändern, dann wird es Kundinnen und Kunden geben, die sagen: „Nee, das finde ich nicht gut, … ich will das Alte wiederhaben.“ Eine Sache, die ich auch in der letzten Episode schon besprochen habe … (da habe ich darüber gesprochen, wie du wertebasierte Entscheidungen für dein Business triffst) ist eigentlich die Grundlage. Wenn du etwas veränderst, wenn du eine Entscheidung triffst, dann sollte das immer auf Basis von deinen eigenen Werten und deiner Vision sein.

[13:05] – Diese Veränderungen sind wichtig, wenn wir nicht dort stecken bleiben wollen, wo wir sind. Um diese Entscheidungen zu treffen, müssen wir auch mutig sein. Denn wenn wir unsere Preise anheben oder wenn wir sagen, das Produkt wird es zukünftig nicht mehr geben, aber dafür gibt es das Produkt, muss das gut überlegt sein. Dann können wir diese Entscheidung nicht einfach aus dem Bauch heraus treffen, sondern … aus dem und dem Grund.

[13:45] – Was ich immer wieder sehe, ist, dass viele überforderte Selbstständige Veränderungen meiden. Sie bleiben im eigenen Hamsterrad und fragen sich, warum sich nichts ändert, warum sie so viel arbeiten, warum sie nicht mehr Geld verdienen und warum sich ihr Business so schwer anfühlt. Wenn in deinem Business irgendetwas nicht funktioniert oder sich nicht gut anfühlt, dann musst du etwas verändern, dann musst du das Ganze hinterfragen. Das ist extrem wichtig, denn du möchtest kein Business haben, das sich schwer anfühlt. Du möchte es kein Business haben, das dich nicht erfüllt, denn wenn dich dein Business nicht erfüllt, hast du auch keine Lust mehr, keine Motivation, keine Energie, um deinen Kundinnen und Kunden weiterzuhelfen, um dein Business – um dein Angebot – weiter zu optimieren. Und das sind Dinge, die notwendig sind, wenn wir mit unserem Business weiter wachsen wollen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Sei bereit etwas zu verändern

[15:08] – Wir müssen immer etwas verändern, und deswegen ist es ganz wichtig, dass du regelmäßig reflektierst und schaust, was fühlt sich gut an und was fühlt sich nicht gut an. Es muss einfach zu dir passen. Mein Tipp an der Stelle: Reflektiere ganz, ganz regelmäßig, denn dann kommen Dinge auf, von denen du weißt, das sie nicht bleiben dürfen. Deine Zufriedenheit ist viel, viel wichtiger, als etwas mit dir herumzuschleppen, was sich nicht mehr gut anfühlt.

Beim Reflektieren helfen dir diese 7 Reflexionsfragen, die sich erfüllte Unternehmerinnen regelmäßig stellen.

[16:19] – Was kannst du zukünftig anders oder besser machen? Wozu brauchst du – wenn wir dieses Beispiel der Facebook Gruppe nehmen – die Facebook Gruppe, wobei hilft dir diese Facebook Gruppe? … Was genau fühlt sich vielleicht auch schwer an, an dieser Facebook Gruppe? Entscheidungen zu treffen etwas zu verändern, ist wichtig, denn das schafft wieder Platz für die Dinge, die wirklich wichtig sind, für die Dinge, die dir dabei helfen mit deinem Business weiterzukommen und deiner Vision ein Stückchen näher zu kommen.

[17:02] – Veränderungen sind essenziell. Und wenn du Unternehmerin sein willst, dann heiße Veränderungen willkommen, auch wenn Veränderungen nicht immer ein Zuckerschlecken sind. Aber sie sind notwendig, wenn du dich glücklich und erfüllt fühlen möchtest. Eine Sache, die du mit Sicherheit auch schon gehört hast: Fortschritt und Wachstum sind ohne Veränderungen einfach nicht möglich. Und möglicher Schmerz, der durch diese Veränderung eintritt, darfst du einfach annehmen und akzeptieren. Wir wachsen auch dadurch weiter. Veränderung kann ganz schön schmerzhaft sein und je weiter du mit deinem Business bist, desto mehr schwierige Entscheidungen musst du treffen, desto mehr schwierige Entscheidungen stehen einfach am.

Oftmals scheuen wir uns vor Veränderungen.

[19:02] – Oftmals scheuen wir uns selbst natürlich auch vor dieser Veränderung, weil sie nicht schön ist. Wenn wir nichts verändern, dann fügen wir uns noch mehr Schmerz zu, und wenn wir etwas verändern, dann fühlt sich das in manchen Fällen schmerzhaft an, weil wir es zum Beispiel zurückgemeldet bekommen (von der Person, mit der wir gesprochen haben, oder von unseren Kund:innen, die mit einer Entscheidung … nicht zufrieden sind). … Nicht all deine Entscheidungen kommen bei allen Menschen gut an, es gehört zu einem wachsenden Business einfach dazu. Das mag jetzt ein bisschen makaber klingen, aber ich hoffe, dass du siehst, dass das nicht makaber ist. Es geht allein um dich, es geht um deine Gesundheit, um deine Energie. Denn nur wenn es dir gutgeht, kannst du dich auch um andere kümmern, kannst du dich auch um deine Kund:innen kümmern. Wenn du ein schlechtes Gefühl hast, weil … ein bestimmtes Produkt zu viel Energie kostet, zum Beispiel, dann ist es ganz wichtig da loszulassen. … Das gehört zu einem wachsenden Business dazu. Du entwickelst dich weiter, dein Business entwickelt sich weiter, und das ist einfach total normal. Du stehst natürlich im Vordergrund, ohne dich gibt es dieses Business nicht, und wenn du ein Business hast, was nicht auf deine Vision einzahlt, dann macht es dich nicht glücklich, dann macht es dich nicht zufrieden.

[21:45] – Ich persönlich finde es total wichtig, dass wir Geld auf eine Art und Weise verdienen, die richtig gut zu uns passt. Wo wir das Gefühl haben, hier drin gehen wir auf. Das ist mein „Warum“, meine Mission und in diesem Bereich möchte ich meine Kundinnen unterstützen. Es fühlt sich nicht wie Arbeit an und wenn es sich wie Arbeit anfühlt, dann macht es mir keinen Spaß, dann erfüllt es mich nicht und dann weiß ich, ich muss etwas verändern.

[24:43] – Einige Kundinnen und Kunden werden sich von dir abwenden. Andere wiederum werden zu dir aufsehen, weil du dich weiterentwickelt hast und als Vorbild vorangehst, weil sie von dir lernen wollen. Und beides ist okay. Du triffst die Entscheidungen. Es geht um dich und es geht darum, wie du den größtmöglichen Wert für deine Kund:innen liefern kannst.

Triff wertebasierte Entscheidungen auf Grundlage deiner Vision.

[25:11] – Sei dir vor allem im Klaren darüber, wo du hinwillst, was deine Vision ist und gehe dann wirklich diesen Weg, Schritt für Schritt. Deine Vision und dein „Warum“ zu kennen, hilft dir dabei diesen Weg auch ganz klar zu sehen, es zeigt dir auch an, wenn du nicht auf dem richtigen Weg bist und du wieder einen Schritt zurückgehen musst.

So findest du übrigens das „Warum“ für dein Business.

[26:20] – Entscheidungen oder Veränderungen sind einfach notwendig, und wenn wir diese Veränderungen oder diese Entscheidungen auf Basis unserer eigenen Werte treffen können, dann fällt es uns viel leichter die Veränderung oder die Konsequenz aus dieser Entscheidung anzunehmen und durch diese Phase zu gehen. Ganz wichtig: Die eigene Vision so kennen, das eigene Warum zu kennen und die eigenen Werte zu kennen.

Zusammenfassung: Stelle dir diese Fragen und definiere dein „Warum“.

Zum Abschluss möchte ich noch einen meiner wichtigsten Werte im Business mit dir teilen, das ist einer der Werte, den wir auch im Team leben. Und zwar geht es um ‚Strebe nach Exzellenz‚: „Unsere Arbeit ist hochwertig und effektiv und bestimmt unser tägliches Tun. Wir wissen, dass Zeit zu unseren wichtigsten Ressourcen gehört, deshalb hinterfragen wir regelmäßig den Status quo, optimieren und probieren Neues. Dabei konzentrieren wir uns auf das Essenzielle, da wir wissen, dass am Ende nur das Ergebnis zählt. Wir sind Vorbild in dem, was wir tun.“ Das hilft uns dabei die richtigen Entscheidungen zu treffen und immer wieder besser zu werden.


Es ist ganz wichtig für dich einmal zu definieren, „Wie treffe ich meine Entscheidungen? Was ist mir überhaupt wichtig? Wie arbeite ich und wie kann ich das eben auch in meinem Business leben?

Stell dir außerdem die Fragen: Was fühlt sich bei dir im Business aktuell nicht gut an und welche Möglichkeiten hast du bzw. siehst du, um an der Situation etwas zu ändern? Und vielleicht denkst du auch darüber nach, was dich davon abhält die Entscheidungen zu treffen. Also was sind Ängste, die vielleicht hochkommen und die dir sagen: „Du sollst etwas nicht verändern.“ Oder „Es ist alles okay, so wie es gerade ist.“


Wie du deine Vision findest, gehört übrigens zur she-preneur S-sentials-Methode®, die dir zeigt, wie du dir ein erfüllendes Business aufbaust. Das ist Teil der she-preneur Academy und wenn dich das interessiert (wenn du vielleicht auch darüber nachdenkst in die she-preneur Academy zu kommen), dann setze dich einfach auf die Warteliste. Im Moment sind die Türen geschlossen, aber auf der Warteliste wirst du auf jeden Fall informiert.

Welche Veränderung hast du zuletzt lange vor dich hergeschoben – und schlussendlich war es gar nicht so schlimm, wie du es dir gedacht hast?

Ich hoffe, dass du für dich einiges aus dieser Episode rausziehen konntest, und ich freue mich, wenn auch du zukünftig Veränderungen willkommen heißt.

Teile gerne dein Feedback mit mir und verrate uns die Entscheidung, die dein Business grundlegend verändert hat. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich auch, wenn du mir eine Empfehlung für meinen Podcast hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} 9 Tipps, um das Hochstapler-Syndrom zu erkennen und zu überwinden

Ich möchte diesen Beitrag gerne damit starten, dass ich dir erzähle, was der Anlass für diese Episode war. Und zwar hatten wir in der letzten Woche in der she-preneur Academy einen virtuellen Netzwerkabend. Wir treffen uns einmal im Monat, um in einer großen Runde zusammenzukommen, sprechen über ein Thema und netzwerken dann auch nochmal in kleinen Gruppen. Dieser virtuelle Netzwerkabend findet via Zoom statt, so dass wir uns alle sehen können und auch wirklich miteinander reden und austauschen können. Kurz vor Abschluss habe ich also nochmal, welche Themen sich die Frauen aus der Academy zukünftig wünschen. Da sind sogar ein paarThemen angesprochen worden und eins davon war das Hochstaplersyndrom.

In dieser Episode spreche ich deshalb mit dir über das Hochstapler-Syndrom und gebe dir ein paar wichtige Tipps mit auf den Weg, damit du deine Selbstzweifel loswirst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – alles, was du rund um das Hochstapler-Syndrom wissen musst.

Das ist ein ganz wichtiges Thema, von dem ich auch betroffen war, ich möchte mich da gar nicht rausnehmen. Es hat mich lange Zeit auch im Hintergrund gehalten, weil ich mir Dinge gesagt habe, wie „Blogartikel schreiben, was sollen die Leute von mir denken? Ich bin gar keine Expertin, ich habe eigentlich gar keine Ahnung und ich muss zu den Artikeln noch viel besser recherchieren, damit da auch wirklich ALLES drin ist.“ Auch bis ich den Podcast gestartet habe, hat es Ewigkeiten gedauert, weil ich immer gedacht habe „Eigentlich habe ich ja gar nichts zu erzählen, eigentlich weiß ich ja gar nichts.“ etc. pp.

Vielleicht kennst du diese oder ähnliche Gedanken? Falls das der Fall ist, dann ist dieser Beitrag genau richtig für dich. Denn so viele Frauen (und auch ein paar Männer, aber es ist hauptsächlich bei Frauen bekannt) haben Gedanken, wie „Ich habe meinen Erfolg gar nicht verdient. Irgendwann merken bestimmt alle, dass ich gar nichts kann und ich einfach nur Glück hatte.“ Oder: „Ich bin gar keine Expertin, wann werden alle merken, dass ich gar nichts kann?“ Du denkst, dass du anderen etwas vorgaukelst und dass es irgendwann auffliegen muss oder du eben als Nichtskönnerin erkannt wirst. Und manchmal halten dich diese Gedanken auch davon ab, wirklich ins Tun zu kommen und mit deinem Angebot, mit deiner Expertise sichtbar zu werden.

Das ist das Hochstapler-Syndrom.

[5:24] – Viele haben Angst, und so ging es mir am Anfang auch, sich vor anderen fachlich zu äußern – vor anderen, die vielleicht auch ein ähnliches oder dasselbe Fachgebiet haben – weil sie denken, die bemerken doch bestimmt, das sie eigentlich keine Ahnung haben. … Vielleicht sind das Gedanken, die du auch kennst und die dich davon abhalten mit deinem Business noch erfolgreicher zu werden oder überhaupt erfolgreich zu werden, weil du noch zu denjenigen gehörst, die sich in ihrem Home-Office hinter ihrem Schreibtisch verstecken und einfach nicht das Gefühl haben, sie wären schon gut genug, um rauszugehen.

[6:37] – … dann hast du vielleicht auch erkannt, dass all diese Beispiele eins gemeinsam haben und zwar die Betroffenen glauben nicht an die eigene Leistung. Für diese Angst gibt es tatsächlich einen Begriff und das ist das Hochstapler-Syndrom (wird auch Impostor-Syndrom genannt) und in Wikipedia findest du dazu eine Definition, die ich dir jetzt einmal vorlese: „Trotz offensichtlicher Beweise für ihre Fähigkeiten sind Betroffene davon überzeugt, dass sie sich ihren Erfolg erschlichen und diesen nicht verdient haben. Von anderen als Erfolge angesehene Leistungen werden von Betroffenen mit Glück, Zufall oder mit der Überschätzung der eigenen Fähigkeiten durch andere erklärt.“

Es sind nur deine Gedanken.

[7:35] – Du bist damit nicht allein und dass du das erkennst, dass das wirklich nicht an dir liegt, sondern dass das einfach nur deine Gedanken sind, dass das etwas ist, was du dir einredest, das ist ein 1. wichtiger Schritt zur Besserung.

[9:33] – Wichtig ist wirklich, dass du erkennst, dass es nur Gedanken sind. Dass das Gedanken sind, die dich daran hindern mit deinem Business weiterzukommen, mit deinem Business durchzustarten oder wirklich so erfolgreich zu werden, wie du das möchtest.

Das hilft dir gegen das Hochstaplersyndrom.

[9:55] – Es ist ganz wichtig, dass du etwas dagegen tust, und ich möchte dir im Folgenden noch ein paar Tipps geben, was du tun kannst, damit dich diese Gedanken zukünftig nicht weiter aufhalten. Erster Tipp: Hör auf, dich mit anderen zu vergleichen. Das ist ganz, ganz, ganz, ganz wichtig. Entfolge sämtlichen Menschen, mit denen du dich ständig vergleichst. Schau dir an, wo du auf Instagram oder Facebook oder auf irgendwelchen anderen Kanälen reinschaust und denkst: „Oh Gott, ich bin nicht gut genug.“ Oder: „Die ist ja viel besser als ich.“ … Die einzige Person, mit der du dich jemals vergleichen solltest, ist die Person, die du in der Vergangenheit warst, die du gestern warst. Vergleiche dich nur mit dir selbst.

Das ist übrigens auch einer der 13 Gründe, die dich daran hindern, dir ein erfolgreiches Business aufzubauen.

[10:54] – Punkt Zwei: Lerne den Unterschied zwischen Realität und deinen Annahmen und Interpretationen (also deiner inneren Kritikerin, deiner inneren Gedanken) zu erkennen. Sprich dazu auch über das, was dich beschäftigt, mit anderen. … Was sind Gefühle und Gedanken, die aufkommen, damit du dir Feedback von anderen einholen kannst. Unser Selbstbild ist nicht identisch mit unserem Fremdbild und ich glaube, das ist etwas, was du weißt, und deswegen ist es so wichtig, dass wir uns regelmäßig Feedback von anderen Gleichgesinnten einholen – von Menschen, die uns gut kennen und uns dann wirklich auch mal ein Feedback geben können. Je öfter du das machst, desto schneller kannst du erkennen, dass du gut genug bist, dass du eine Expertin auf dem Gebiet bist, dass du das Zeug dazu hast mit deinem Business so richtig durchzustarten und das es ganz wichtig ist auch deinen Content zu teilen.

Daran erkennst du übrigens, ob du eine Expertin auf deinem Gebiet bist.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Hochstapler-Syndrom

[12:13] – Tipp Nummer Drei: Such dir eine:n Mentor:in oder zumindest eine:n Erfolgspartner:in, einen Mastermind-Buddy, jemanden, der/die dir da durchhilft. Wenn das dich wirklich davon abhält den nächsten Schritt zu gehen, ist es natürlich im ersten Schritt wichtig darüber zu sprechen, aber im nächsten Schritt auch zu gucken, wer kann dir da helfen. Wer kann dich da durchbegleiten, so dass dieser Podcast online geht, dass dieser Blogartikel online geht, dass die Dinge getan werden, vor denen du dich drückst. Das du deine Angebote verkaufst, dass du deine Angebote zum Preis xy verkaufst, dass du die Angebote zu dem Preis auch verkaufst, die dem Wert entsprechen, den du deinem Angebot im Moment geben kannst, damit du deine Angebote natürlich auch ganz selbstsicher kommunizieren und verkaufen kannst.

Vielleicht ist es auch eine Mastermind-Gruppe, die dich da begleiten kann. Warum eine Mastermind-Gruppe so wichtig ist und wie solche Treffen ablaufen, habe ich dir einmal zusammengefasst.

[13:11] – Ein ganz wichtiger Tipp, den ich dir außerdem mit auf den Weg geben möchte, ist der vierte: Sammle Fakten rund um die Dinge, die du wirklich kannst, also rund um deine Expertise. Das können Erfolge sein, das kann Feedback sein, das du bekommen hast von anderen, das können Testimonials von deinen Kund:innen sein oder auch die Erfolge von deinen Kundinnen und Kunden, das kann aber auch Feedback sein, was du aus deiner Community bekommen hast. Das schreibst du dir auf und sammelst es irgendwo. Und wann immer es passiert, dass du Gedanken hast, die dich davon abhalten den nächsten Schritt zu gehen, oder die dir sagen, dass du nicht gut genug bist, dann holst du dir diese Dinge hervor und liest sie dir durch, und du wirst merken, dass es dir ganz schnell besser geht. Also sammele sie in irgendeiner schönen Kiste, einer Erfolgskiste, mache Screenshots, damit du sie auch auf deinem Handy dabei hast, falls du unterwegs bist.

[14:23] – Tipp Nummer Fünf: Hol dir immer wieder Feedback ein, auch von deinen Kund:innen und von deiner Community. Im Podcast, zum Beispiel, hörst du immer, dass ich nach Feedback frage und sage „Lasst mir euer Feedback da. Mach einen Screenshot von dieser Episode und lass mich wissen, was du davon mitgenommen hast.“ Und auch in meinem Kursbereich in der she-preneur Academy frage ich immer wieder nach Feedback … . Das hilft mir dann natürlich auch wieder meine Schatzkiste an Erfolgen zu füllen, die mir dann zeigen, „cool, ich kann das und ich kann anderen helfen und andere haben Erfolge durch das, was ich tue.“ Hole dir immer wieder Feedback ein, bei den Dingen, die deine Kund:innen machen oder auch die Dinge, die du für deine Community veranstaltest, und das ist dann der Beweis für dich, dass das, was du tust, auch wirklich funktioniert, dass du gut genug bist. Du gewinnst dabei natürlich auch viel mehr Selbstsicherheit.

So bekommst du von deinen Kund:innen Testimonials und Feedback, das dafür sorgt, dass du mehr Kund:innen gewinnst.

[15:44] – Schritt Nummer Sechs: Ändere deine Gedanken. Statt dir zu sagen, dass du nicht gut genug bist, oder statt negativen und zweifelnden Gedanken, ist es ganz wichtig, dass du diese Gedanken durch positive ersetzt. Sag dir zum Beispiel immer wieder, dass du gut genug bist, dass du eine Expertin auf deinem Gebiet bist, und das wird dir helfen mehr und mehr daran zu glauben und an Selbstsicherheit zu gewinnen.

Für die tägliche Portion Motivation habe ich übrigens Affirmationskarten kreiert, die dir zu einem positiven Mindset verhelfen.

[16:21] – Schritt Nummer Sieben: Ein wichtiger Punkt ist, dass niemand und nichts perfekt ist, und auch daran solltest du denken. Verabschiede dich vom perfekten Ergebnis und lass den selbstverursachten Leistungsdruck hinter dir. … Wir haben das alle, aber es ist wichtig, dass du dich vom Perfektionismus verabschiedest, auch wenn es schwerfällt. Stattdessen habe ich mir gesagt, ich bin immer bereit Dinge zu verbessern, ich bin immer bereit Dinge zu optimieren, und ich möchte wissen, was ich besser machen kann. Ich möchte wissen, wie ich zum Beispiel auch meinen Kundinnen und meiner Community besser helfen kann. Durch dieses Feedback, was ich durch meine Kundinnen bekomme, was ich durch meinen meine Community bekomme oder auch durch mein Team bekomme, kann ich halt Dinge besser machen. Aber ohne dieses Feedback hätte ich nicht gewusst, was sie brauchen. Sprich: Ich habe erst gelernt, was ich besser machen kann, dadurch dass ich die Dinge nicht perfekt gemacht habe – weil ich wusste gar nicht, was perfekt überhaupt ist! Perfektionismus gibt es nicht. Lass ihn hinter dir und gib einfach nur dein Bestes.

[18:07] – Tipp Nummer Acht ist wirklich weitermachen. Wenn du diesen Gedanken (oder diese negativen Gedanken oder hinderlichen Gedanken) erkannt hast, dann mach weiter, lass dich davon nicht aufhalten und fokussiere dich darauf, was du als Nächstes erreichen möchtest. Erkenne diese innere Stimme an, sie ist da, du kannst sie nicht verleugnen, nimm sie an, sage aber auch: „Ich weiß, dass das nicht richtig ist. Ich weiß, ich bin gut genug.“ Und dann fokussiere dich auf dein Ziel, also lass dich nicht davon abhalten.

[18:53] – Tipp Nummer Neun ist eigentlich kein richtiger Tipp, aber falls du es nicht alleine schaffst, dann hole dir Unterstützung. Wenn du diese Hürde, diese Herausforderung, nicht durch eine:n Mentor:in oder durch einen Mastermind-Buddy überwinden kannst, hol dir fachliche Unterstützung und guck wirklich, dass du diese Hürde überwinden kannst. Dann geht vieles viel leichter in der Zukunft. Denn gerade in der Selbstständigkeit werden wir sehr, sehr oft damit konfrontiert, Dinge zu tun, die außerhalb unsere Komfortzone sind. … Wenn du das nicht alleine kannst, dann hol dir wirklich Unterstützung, hol dir professionelle Unterstützung, und lass dir da durchhelfen, dann wird zukünftig vieles leichter.

Zusammenfassung: 9 Tipps, um dem Impostor-Syndrom zu entkommen.

Willst du also weiter denken, dass du es eigentlich gar nicht drauf hast und dich von deinen eigenen Träumen und Zielen verabschieden? Oder willst du dich von diesem hinderlichen Gedanken lösen und dir ein Business aufbauen, das dir Freiheit, Fülle und Erfüllung bringt? Wenn du diese hinderlichen Gedanken und Ängste hinter dir lassen willst, dann freue ich mich riesig, wenn du anderen von dieser Episode berichtest und auch deine persönliche Geschichte erzählst, um das Hochstaplersyndrom, um das Impostor-Syndrom, noch bekannter zu machen, und um noch mehr Frauen zu erreichen, damit nicht nur du, sondern auch sie für ihre Träume und Ziele rausgehen und ihre Angebote selbstsicher zeigen und verkaufen können.

Ich habe dir hier noch einmal alle Tipps, um das Hochstapler-Syndrom zu erkennen und zu überwinden, zusammengefasst:

  1. Tipp: Hör auf, dich mit anderen zu vergleichen. Die einzige Person, mit der du dich jemals vergleichen solltest, ist die Person, die du in der Vergangenheit warst.
  2. Tipp: Lerne den Unterschied zwischen der Realität und deinen Annahmen und Interpretationen zu erkennen. Unser Selbstbild ist nicht identisch mit unserem Fremdbild. Erkenne, dass du gut genug bist, dass du eine Expertin auf dem Gebiet bist, dass du das Zeug dazu hast mit deinem Business durchzustarten.
  3. Tipp: Such dir eine:n Mentor:in oder eine:n Erfolgspartner:in, einen Mastermind-Buddy. Wenn das Impostor-Syndrom dich davon abhält den nächsten Schritt zu gehen, ist es wichtig darüber zu sprechen und zu schauen, wer kann dir da helfen und dich begleiten.
  4. Tipp: Sammle Fakten rund um deine Expertise. Das können Erfolge, Feedbacks oder Testimonials sein. Schreibe sie auf und sammele sie. Und wann immer es passiert, dass du Gedanken hast, die dich davon abhalten den nächsten Schritt zu gehen, oder die dir sagen, dass du nicht gut genug bist, dann holst du dir diese Dinge hervor und liest sie dir durch.
  5. Tipp: Hol dir immer wieder Feedback ein, auch von deinen Kund:innen und von deiner Community. Frage aktiv nach Feedback. Das ist der Beweis für dich, dass das, was du tust, auch funktioniert.
  6. Tipp: Ändere deine Gedanken. Statt negativer und zweifelnder Gedanken ist es ganz wichtig, dass du diese Gedanken durch positive ersetzt.
  7. Tipp: Verabschiede dich vom perfekten Ergebnis und lass den selbstverursachten Leistungsdruck hinter dir. Perfektionismus gibt es nicht. Lass ihn hinter dir und gib einfach nur dein Bestes. Sei bereit Dinge zu verbessern.
  8. Tipp: Wenn du das Hochstapler-Syndrom erkannt hast, dann mach weiter. Lass dich davon nicht aufhalten und fokussiere dich darauf, was du als Nächstes erreichen möchtest.
  9. Tipp: Hole dir fachliche Unterstützung. Wenn ein:e Mentor:in oder eine Mastermind-Buddy dir nicht helfen kann, dann überwinde diese Hürde mithilfe professioneller Unterstützung, dann wird zukünftig vieles leichter.

Hast du dich schon einmal mit dem Hochstapler-Syndrom auseinandergesetzt?

Ich hoffe, dass dir dieser Beitrag gefallen hat, dass du inspiriert bist, und das du mit Hilfe dieser Lektüre das Hochstapler-Syndrom erkannt hast und es angehen kannst. Teile gerne dein Feedback mit mir und zeige uns, wie du losgegangen bist und das Impostor-Syndrom dadurch bewältigst. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich auch, wenn du mir eine Empfehlung für meinen Podcast hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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{Podcast} Warum du keine Angst vor Sichtbarkeit hast, sondern was dich stattdessen zurückhält

Wir haben letztens eine sehr, sehr coole Aktion zum Internationalen Frauentag gemacht, vielleicht hast du das sogar bei mir auf Instagram oder Facebook gesehen. Zusammen mit Expertinnen aus meinem Netzwerk haben wir in Form eines Videos Gemeinsamkeit und Kraft und Wachstum versprüht und im Anschluss die gesamte Community aufgerufen mitzumachen. Einige haben tatsächlich richtig schöne Videos hochgeladen, aber ich hätte mir gewünscht, dass noch viel mehr Frauen ein Teil dieser Aktion geworden wären.

Ich glaube, dass bei vielen das Video, das Sprechen vor bzw. in eine Kamera, die Hemmschwelle war. Und das ist ein Thema, das wir heute in diesem Beitrag besprechen werden: Angst vor Sichtbarkeit. Es ist auch etwas, was in den letzten Monaten immer wieder sehr stark bei den Frauen in der she-preneur Academy aufgetaucht ist, im Zuge der Entwicklung ihrer Beta-Programme, als sie ihre Komfortzone verlassen mussten, um Erfolg und Wachstum zu generieren.

In dieser Episode erzähle ich dir deshalb, warum du keine Angst vor Sichtbarkeit hast, und verratet dir, wovor du wirklich Angst hast. Du erfährst natürlich auch, was du tun kannst, um diese Angst zu überwinden. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – so verlierst du deine Angst und wirst sichtbar.

Ich möchte heute über dieses Thema sprechen, weil es total wichtig ist, dass wir erkennen, woher diese Angst vor Sichtbarkeit überhaupt kommt und was wir verändern müssen, damit es überhaupt möglich ist mit unserem Business wachsen zu können. Das Verständnis darüber, wie unser Verstand funktioniert und wie wir uns selbst unsere Realität zurechtlegen, trägt schlussendlich dazu bei, was für uns in unserem Leben und in unserem Business möglich ist.

Wenn ich mir sage: „Ich gewinne keine Kund:innen.“ oder „Es ist schwer Kund:innen zu gewinnen.“ oder „Ich habe Angst mit meinem Angebot sichtbar zu werden, weil es noch nicht perfekt ist.“, dann trägt das dazu bei, ob ich Kund:innen gewinnen oder keine Kund:innen gewinne. Meistens bemerken wir auch gar nicht, dass die Ängste, die wir haben, gar nicht der Realität entsprechen – dass es Ängste sind, die in unserem Kopf entstehen.

Du hast keine Angst vor Sichtbarkeit.

[8:53] – Du hast keine Angst vor Sichtbarkeit! Woher ich das weiß? Gehst du aus dem Haus und gehst du zum Beispiel einkaufen? Triffst du dich mit Freunden im Café? … Gehst du auf eine Geburtstagsfeier oder auf irgendwelche Feste, wo du andere Menschen triffst? Warst du schonmal auf einem Netzwerktreffen oder irgendeiner anderen Business-Veranstaltung, vielleicht auch zu Zeiten, als du noch angestellt warst? Wenn wir von Angst vor der Kamera sprechen – hast du schonmal ein Selfie von dir gemacht? Oder warst du schonmal bei einem:r Fotograf:in und hast Fotos von dir machen lassen oder auch Familienportraits? … Wenn du dich in mindestens einem Beispiel wiedererkennen kannst, dann kann ich dich definitiv beruhigen. Du hast keine Angst vor Sichtbarkeit, denn in all diesen Situationen bist du sichtbar und das ganz ohne Angst, richtig?

[10:05] – Die Angst vor Sichtbarkeit ist etwas, was dein Verstand dir eingeredet hat. Was ist diese Angst jetzt wirklich? Die Angst, die hinter der Angst vor Sichtbarkeit steckt, ist die Angst vor Ablehnung, die Angst vor Beurteilung oder Bewertung durch andere.

[11:14] – All diese Dinge, die wir uns einreden, führen dazu, dass wir nicht sichtbar werden. Aber das, was dahintersteckt, ist nicht die Angst vor Sichtbarkeit, sondern … es ist die Angst von anderen beurteilt zu werden.

Auch erfolgreiche Menschen hatten Angst.

[11:36] – Jeder einzelne Mensch, der sich von der Masse abhebt, der hebt sich ab, weil die Person für etwas steht. Das sind Menschen, die hinter ihrer Message stehen und mit ihrer Message wirklich rausgehen, die einen Standpunkt einnehmen und anderen davon erzählen. Es sind Menschen, die sich gezeigt haben, auch wenn sie Angst hatten.

[12:50] – Ich hatte all diese Ängste und ganz viele andere erfolgreiche Menschen da draußen hatten mit Sicherheit auch diese Ängste. Natürlich gibt es Menschen, die gerne im Vordergrund stehen, den alles egal ist, aber es gibt auch Menschen, wie ich und vielleicht auch du, die sich mehr Gedanken darüber machen, was andere wohl denken könnten. Aber auf der anderen Seite ist es gar nicht wichtig, denn das Einzige, was wirklich zählt, ist, dass wir für das, was wir tun wollen (für das, wofür wir stehen wollen, für das, was uns wichtig ist), … rausgehen – denn wie willst du sonst deine Träume verwirklichen, wenn du dir selbst immer wieder erzählst, dass du Angst vor Sichtbarkeit hast?

[13:46] – Der Moment, in dem du erkennst, dass andere genauso viel Angst haben, wie du, wird dir erlauben deine Message auch voller Selbstsicherheit und voller Freude zu teilen, statt mit Angst und Unsicherheit. Du erkennst dann, dass du nicht die einzige Person bist die Angst hat. … Der einzige Unterschied ist, dass diejenigen, die es schaffen (diejenigen, die vorwärts kommen, diejenigen, die erfolgreich werden und Menschen bewegen), diejenigen sind, die es trotzdem tun.

Es ist (d)eine Entscheidung.

[14:23] – Ich habe damals die Entscheidung getroffen sichtbar zu werden, obwohl ich Angst hatte, und das habe ich in mehreren Instanzen getan. Im ersten Schritt war das einen Blog Artikel zu veröffentlichen, obwohl ich da noch nicht wirklich sichtbar war. … Im zweiten Schritt war es sichtbar in meiner Community zu werden, wirklich zu zeigen, wer ich bin und wobei ich helfen kann. … Das ging alles ziemlich schnell, das ist alles in wenigen Monaten passiert. Im dritten Schritt war es dann, das ich ein Webinar gegeben habe und im nächsten Schritt habe ich meinen eigenen Mitglieder-Bereich eröffnet und das war alles 2016.

[15:12] – Was ich dir sagen möchte: Sichtbar werden und diese Angst hinter sich zu lassen, ist eine Entscheidung. Und egal, ob du dich dafür entscheidest, sichtbar zu werden oder nicht, es ist deine Entscheidung. Du solltest dich aber fragen, ob du eine Entscheidung aus Angst triffst, oder ob du eine Entscheidung triffst, weil … du siehst, was du dadurch erreichen kannst. Also triffst du diese Entscheidung aus Angst oder triffst du diese Entscheidung, weil du weißt, du kannst dadurch etwas bewegen, etwas erreichen und dein eigenes Leben verändern?

Die Kraft liegt in der Wiederholung.

[16:34] – Wenn du zu denjenigen gehörst, die etwas bewegen wollen, dann auf geht’s! Worauf wartest du noch? Tu die Dinge, die dir Angst machen. Wenn du den ersten Schritt in Richtung Sichtbarkeit schon überwunden hast, … schau, was ist der nächste Schritt, was ist die nächste „Angst vor Sichtbarkeit“, die du überwinden kannst? Was ist dein nächster Wachstumsschritt?

[17:06] – Wenn du einmal zurückblickst: All die Dinge, die dir heute leichtfallen, die waren früher sicherlich irgendwann mal schwer. Und du hast es trotzdem gemacht, du hast dich daran gewöhnt und es wurde leichter und leichter.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Unser Verstand entscheidet über unsere Realität

[18:02] – Ich bin unglaublich dankbar, dass ich diese Entscheidung damals getroffen habe dieses Webinar zu halten. Beim zweiten Webinar war es schon viel leichter und heute habe ich gar keine Angst mehr vor Webinaren. Das einzige, was ich denke, ist, ob das, was ich erzählen möchte, auch wirklich ankommt, wenn ich etwas zum ersten Mal mache. Aber auch das ist kein Problem, denn das, was ich erreichen möchte, ist, dass ich lerne, wie ich dich, wie ich meine Zuhörerinnen erreichen und bewegen kann, wie ich etwas verändern kann – und das funktioniert vielleicht beim ersten Mal nicht oder … nicht so gut. … Dann probiere ich es nochmal und … nochmal. Die Kraft liegt in der Wiederholung und je öfter wir etwas wiederholen, desto leichter wird es.

[19:15] – Wenn du auch einmal zurückblickst, was du in deinem Business schon alles erreicht hast, was du gemacht hast, seitdem du selbstständig bist, schau dir mal an, wie viel Gewohnheit da mittlerweile drin ist, in den Dingen, die du alltäglich tust. Und guck auch, was der nächste Schritt ist, um weiterzukommen.

[19:52] – Du wächst mit deinem Business, dein Business wächst mit dir.

Du wirst immer beurteilt und bewertet.

[20:04] – Eine ganz wichtige Sache, die ich dir noch mit auf den Weg geben möchte und die unbedingt verstehen muss und die mir auch total geholfen hat, ist zu verstehen, dass du immer beurteilt oder bewertet wirst. Immer und überall, egal ob du einkaufen gehst, egal ob du auf einer Geburtstagsparty bist, egal ob du bei einem Netzwerkabend bist. Das ist etwas, was Menschen tun. Menschen beurteilen andere Menschen. Du machst es sicherlich auch. … Wir urteilen und andere urteilen über uns, das ist ganz normal, Menschen tun das einfach. Und wir machen das eben auch, wenn wir jemanden mögen. Beurteilen ist nicht unbedingt negativ. … Wir beurteilen Personen, wir nehmen nicht nur wahr, sondern wir beurteilen andere auch, und das passiert immer und jederzeit, egal was du tust. Vielleicht erkennst du jetzt, dass, … wenn du also sowieso beurteilt wirst, es sich lohnt mit deinem Thema, mit deiner Nische, mit deiner Message rauszugehen und für etwas beurteilt zu werden, hinter dem du voll und ganz stehst.

[22:09] – Lass Menschen darüber reden, was du tust. Wenn du einen positiven Einfluss auf andere hast, dann ist es ganz egal, was andere über dich sagen. Denn die Menschen, … denen du helfen kannst ihr Leben zu verändern, ihr Leben zu verbessern, die würden ohne deine Unterstützung nicht da sein, wo sie sind. Und du weißt, wenn du bei dir bleibst, wenn du dir treu bleibst, wenn du dem folgst, was du machen möchtest, dann ist es okay was andere sagen. … Wenn wir von allen gemocht werden, dann werden wir nicht sichtbar, dann stehen wir für nichts. Wenn wir genau dasselbe sagen, was alle anderen sagen, dann werden wir nicht wahrgenommen. Aber um zu wachsen, um größer zu werden, um mehr Menschen zu erreichen, ist es wichtig, dass wir einen Standpunkt einnehmen, das wir für etwas stehen, dass wir uns mit unserer Einzigartigkeit zeigen, dass wir mit unseren Werten rausgehen, dass wir wir selbst sind. Und wenn wir wir selbst sind und das tun, … wofür wir rausgehen wollen, wo wir wirklich das Gefühl haben, das ist das, was ich will und wo ich unterstützen möchte und wofür ich leidenschaftlich gerne rausgehe, wofür ich brenne, … dann kann gar nichts schief gehen, dann kann es dir egal sein, was andere von dir denken.

Was wirst du tun?

[24:06] – Was wirst du jetzt tun? Wirst du deine Angst beurteilt zu werden weiter vor deinen Impact stellen, den du mit deinem Business haben kannst? … Stell dir die Frage, wie wird dir das dabei helfen, in deinem Business und in deinem Leben weiter voran zu kommen? Wie wird es dir dabei helfen, deine eigenen Träume zu verwirklichen?

[26:41] – So viele Frauen da draußen haben Angst vor Sichtbarkeit. Ich höre das immer wieder, aber wir können nichts dagegen tun. Das, was wir tun können, ist wirklich gucken, dass wir rausgehen, dass wir aufhören uns einzureden, dass wir Angst vor Sichtbarkeit haben und stattdessen … anderen Menschen helfen. Und zwar in kleinem Maße, und wenn wir uns dran gewöhnen, dann in größerem Maße.

[27:31] – Das Allerwichtigste ist, dass wir … mit Menschen arbeiten, um dann Schritt für Schritt selbstsicherer zu werden, Feedback zu bekommen und zu merken, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wenn wir auf dem richtigen Weg sind, dann werden wir Schritt für Schritt mutiger.

[27:47] – Schau für dich, was ist der richtige Weg? Wie mutig kann ich jetzt? Wenn du etwas bewegen möchtest und wenn du deine Träume verwirklichen möchtest, lass dich von dieser Angst nicht einengen. Lass dich von dieser Angst nicht abhalten, wirklich das zu tun, was du machen möchtest, sondern gehe raus und beschäftige dich mit den richtigen Aufgaben. Beschäftige dich damit, mit Menschen in den Austausch zu gehen. Beschäftige dich damit, davon zu erzählen, was du machst und wem du helfen möchtest, und helfe Menschen, statt dich hinter deinem Laptop zu verstecken.

Was ist dein nächster mutiger Schritt?

Ich hoffe, dass dir dieser Beitrag gefallen hat, dass du inspiriert bist, und ich bin sehr gespannt, was dein nächster mutiger Schritt ist. Teile gerne dein Feedback mit mir und zeige uns, wie du losgegangen und in die Sichtbarkeit gekommen bist. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich auch, wenn du mir eine Empfehlung für meinen Podcast hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} Kenne dein Warum und erreiche deine Ziele

Wenn wir uns Ziele setzen, dann geht es nicht nur darum, dass wir Geld damit verdienen. Das alleine ist nicht ausreichend, denn zumindest die meisten Leute motiviert Geld nicht. Deswegen ist es ganz wichtig, dass wir uns auch mit unserem Warum beschäftigen und uns überlegen: Warum tun wir das Ganze eigentlich? Warum haben wir uns selbstständig gemacht und warum wollen wir mit unserem Thema anderen Menschen helfen. Warum ist das wichtig?

Und warum ich das hier in diesem Artikel mit dir besprechen möchte, ist, weil das dir dabei hilft Dinge zu tun oder zu erreichen, von denen du heute glaubst, sie seien noch unmöglich.

Wenn wir uns unsere Ziele für’s Jahr setzen, dann schauen wir uns einmal an, wo wir heute stehen und wo wir am Ende des Jahres stehen wollen. Das ist wichtig und gibt den Rahmen vor. Aber das Wichtigste dahinter, damit du das alles auch erreichst, ist zu hinterfragen, warum du das eigentlich möchtest, was der Grund hinter deinem Handeln ist.

In dieser Episode spreche ich also mit dir darüber, warum es so wichtig ist dein berufliches und persönliches „Warum“ zu kennen, wenn du deine Ziele erreichen willst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Das Thema ist so wichtig, weil, wenn wir nicht wissen, warum wir etwas tun – wenn es keinen Grund dafür gibt – dann tun wir die Dinge nicht, es kommt immer wieder etwas anderes dazwischen. Es kommt immer wieder etwas, was unsere ganze Aufmerksamkeit kriegt oder wo wir mehr Freude dran haben, was uns leichter fällt, als die Dinge, die uns aus unserer Komfortzone holen, als die Dinge, die wir noch nie in unserem Leben gemacht haben und die uns vielleicht auch Angst machen.

Gehe in die Umsetzung.

[4:59] – Wir starten die „Und-Action-Challenge“ (in der she-preneur Academy), in der wir das erste Beta-Produkt entwickeln. Und ich habe heute gesagt: „Du kannst es in einem Wochenende machen.“ Wir haben vier Wochen Zeit, aber es ist möglich, das in einem Wochenende zu machen. Es ist möglich, das alles umzusetzen und auch erste Kund:innen zu gewinnen. Auch, wenn es nur Kund:innen sind, die nichts dafür bezahlen, sondern uns mit ihrem Feedback und Fragen weiterhelfen und uns am Ende auch in Testimonial dalassen, was uns wiederum dabei hilft beim nächsten Mal dieses Produkt leichter anzubieten und selbstsicherer zu verkaufen. All das können wir in einem Wochenende oder vielleicht sogar in einem Tag machen, wenn wir unseren Perfektionismus loslassen und wenn es irgendeinen Grund gibt, jetzt wirklich ins Handeln zu kommen und es wirklich zu machen.

[6:01] – Als ich mich in 2016 mit she-preneur selbstständig gemacht habe, hatte ich noch ein bisschen Geld auf dem Konto. Ich hatte einen selbständigen Nebenjob, der mir aber überhaupt keinen Spaß gemacht hat. Und ich habe monatelang im Hintergrund irgendwelche Sachen gemacht. Ich habe meine Webseite selber gebaut, ich habe Grafiken selbst erstellt, hatte mich in ganz viele Themen reingelesen und habe aber nichts großartig im Außen gemacht. Ich habe ganz viel im Hintergrund gearbeitet und habe dann irgendwann im April meine Webseite online gestellt … und natürlich kamen keine Kund:innen. Denn, wenn ich nicht über das sprechen, was ich anbiete, dann kommt auch keine:r. Dann weiß niemand, dass ich helfen kann. … Irgendwann war ich so genervt von mir selbst, dass ich keinen Umsatz generiert hatte und dass ich immer noch in diesen super langweiligen Job zurück musste, dass sich etwas ändern musste und ich eine Entscheidung getroffen habe, das jetzt zu verändern und mit she-preneur Geld zu verdienen.

[7:37] – Mir ist es total wichtig, dass auch du in die Umsetzung kommst, dass du Dinge ausprobierst. Ich hatte damals so viel Angst rauszugehen, ich hatte so viel Angst, in die Umsetzung zu gehen und sichtbar zu werden. Aber das ist das, was mir am Ende geholfen hat den nächsten Schritt zu gehen.

Finde dein Warum.

[7:58] – Im ersten Schritt war es wichtig, dass ich für mich erkannt habe: Warum muss ich denn jetzt unbedingt handeln? Der Grund war zum einen, dieser Nebenjob hat mich extrem gelangweilt, … und ich hatte einfach keine Freude daran. Aber ich hatte viel mehr Freude an meinem eigenen Business zu arbeiten, weil mir das unheimlich viel Spaß gemacht hat. Auf der anderen Seite ist mir das Geld ausgegangen. Der freiberufliche Nebenjob hat nicht gereicht, um alle meine Kosten zu decken. Ich brauchte Umsatz, ich brauchte Geld, um den Lebensstandard, den ich schon reduziert hatte um she-preneur aufzubauen, überhaupt finanzieren zu können. … Dann habe ich mir gesagt: „So, Tanja, du musst jetzt Umsatz generieren, oder du musst in eine Festanstellung zurück.“

[9:28] – Ich hatte so viel Angst. Man glaubt es nicht, aber das, was ich heute mache, ist das Ergebnis der letzten fünf Jahre. Ich hatte so unglaublich viel Angst, sichtbar zu werden, aber ich hatte keinen anderen Ausweg. Und das war zu dem Zeitpunkt mein Warum.

[10:34] – Ganz viele, die ich so erlebe, haben nicht diesen finanziellen Druck in die Umsetzung zu gehen. Und wenn du diesen finanziellen Druck nicht hast, in die Umsetzung zu gehen und wirklich mutig zu sein und dich anderen zu zeigen … dann ist es viel schwieriger, als wenn wir in einer Notsituation sind … . Und an der Stelle ist es eben wichtig, dass du dir einmal überlegst: Warum mache ich das Ganze denn eigentlich? … Was kann noch mehr in mein Leben kommen, wie könnte mein Leben noch besser aussehen, oder wie sieht mein Traumleben aus?

[12:03] – Ein Business aufzubauen und zu sagen, ich möchte gerne ein Online-Business oder ein digitales Business haben, was mir sechsstellige Jahresumsätze bringt, ist nicht ausreichend, weil du einfach nicht in die Umsetzung kommst.

[12:42] – Wenn du deinen Antreiber findest, dann kannst du das auch schaffen, dann verlässt du deine Komfortzone, dann erreichst du Dinge, die unmöglich sind.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Geld alleine motiviert nicht

[13:07] – Es ist ganz viel möglich, aber der erste Schritt ist wirklich diese Komfortzone zu verlassen und Dinge zu tun, die du noch nie getan hast. Denn wenn du Dinge tust, die du noch nie getan hast, dann kannst du auch andere Ergebnisse erreichen.

[13:21] – Auch dein berufliches Warum spielt eine ganz große Rolle, vor allem, wenn es um deinen Außenauftritt geht, wenn es darum geht, wie du von anderen wahrgenommen wirst. Wenn du weißt, warum du etwas tust, dann hilft dir das dabei in die Umsetzung zu kommen, weil du Menschen helfen kannst etwas zu erreichen und das ist dein Antreiber, also dein beruflicher Antreiber. Das ist aber auch gleichzeitig das, was dich und dein Business einzigartig macht. Das ist das, worauf deine Message aufbaut. Das ist das, wofür du im Außen von anderen wahrgenommen wirst oder wozu du als Expertin interviewt wirst. Dein berufliches und dein persönliches Warum zu kennen ist super wichtig.

[14:14] – Das ist auch Teil der she-preneur S-sentials – Methode, nach der wir in der she-preneur Academy arbeiten. Es hilft dabei zur erfüllten Unternehmerin zu werden. Es hilft uns dabei, Umsatz zu generieren. Aber eben nicht nur Umsatz zu generieren, sondern auch zu gucken: Was bereitet uns Freude und wie können wir anderen dadurch helfen? Denn das Ergebnis, das wir für andere haben, ist das, was uns am Ende den Umsatz bringt.

[15:12] – Der erste Schritt ist da nochmal eine Bestandsaufnahme zu machen und zu hinterfragen: Was machst du gerade richtig? Was läuft gerade nicht so, wie du es dir wünschst? Wie verläuft dein Leben gerade? Bist du glücklich und erfüllt mit dem, was du tust? Was sind die Dinge, die dir nicht so gefallen, die du gerne verändern möchtest?

[16:47] – Im nächsten Schritt überlegst du dir, warum willst du dich selbstständig machen bzw. für diejenigen, die schon selbstständig sind, warum hast du dich selbständig gemacht? Was was sind die Gründe dahinter? … Was ermöglicht dir das eigene Business?

[17:24] – Für viele ist es ein Thema sich auch mit den Zahlen und dem Umsatz auseinanderzusetzen. Das gehört nun mal zum Business mit dazu. Wenn du ein Business aufbauen möchtest, dann ist es wichtig, dass du dich zum einen mit Zahlen auseinandersetzt, aber zum anderen eben auch guckst, warum willst du das tun. Also Umsatz und Impact gehören immer zusammen. Viele dümpeln seit Jahren vor sich hin, weil viele ein schlechtes Money Mindset haben und in vielen Berufen ein schlechtes Money Mindset vorhanden ist. … Da ist es ganz wichtig, dass du dich mit den richtigen Menschen umgibst, die aufzeigen, was möglich ist. Und die dir zeigen, was dahinter steckt, damit du für dich erkennen kannst, warum du diejenige bist, die ihr Leben in die eigenen Hände nehmen und die ihr Leben selbst gestalten kann.

[18:35] – Wenn wir einen Impact haben, dann können wir Menschen dabei helfen ein ganz anderes Leben zu leben. … Wir alle sind im helfenden Bereich unterwegs. Also wie können wir das Leben von anderen Menschen bereichern und was können wir tun mit dem Geld, das wir verdient haben? … Du tust zum einen Gutes mit dem Thema, mit dem du anderen hilfst, und durch den Umsatz kannst du dir ein besseres Leben, ein erfüllteres Leben aufbauen und dein Leben so gestalten, wie du das möchtest. Mit deinem Umsatz kannst du außerdem Gutes tun. Du kannst Geld spenden, du kannst anderen Menschen helfen.

Zusammenfassung: So findest du dein Warum.

Was ich dir empfehlen kann, ist da wirklich auch Ruhephasen mit einzubauen. Lass deine Antworten auf die Fragen ruhig mal ein bisschen sacken und gehe dann immer mal wieder ran – einmal die Woche oder einmal im Monat. Schau, was sich verändert hat.

Ich habe dir noch einmal die Fragen zusammengefasst, mit denen du dein Warum definierst – für Umsatz und Impact, für’s berufliche und private:

  1. Was mache ich gerade richtig? Was läuft gerade nicht so, wie ich es mir wünsche? Bin ich glücklich und erfüllt mit dem, was ich tue? Was möchte ich verändern? Mache eine Bestandsaufnahme, um zu sehen, wo du gerade stehst.
  2. Warum möchte ich mich selbstständig machen bzw. warum habe ich mich selbständig gemacht? Blicke hier ganz tief hinter die Fassade.
  3. Warum mache ich das, was ich tue? Wenn du weißt, warum du etwas tust, dann hilft dir das dabei in die Umsetzung zu kommen.
  4. Wie könnte mein Leben noch besser aussehen, wie sieht mein Traumleben aus? Wenn du deinen Antreiber findest, dann kannst du das auch schaffen, dann verlässt du deine Komfortzone, dann erreichst du Dinge, die unmöglich erscheinen.

Dein Warum kannst du auch für deine Nische finden. Also warum hast du dich für diese Nische entschieden? Was ist der Sinn dahinter? Warum möchtest du den Menschen helfen? All das hilft dir dabei auch dein berufliches Warum zu finden. Und du kannst auch gucken, was das Warum hinter deinem Angebot ist. Warum ist es dir so wichtig dieses Angebot nach außen zu bringen? Das ist super kraftvoll, wenn du das in dein Business mit integrierst.

Was ist dein Warum?

Ich möchte, dass noch mehr Frauen in die Umsetzung gehen und sich Dinge trauen, die sie vorher noch nie gemacht haben. Denn nur so können wir andere Ergebnisse erreichen. Lass mich wissen, was dein Warum ist, auch in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} Wie du mit deinem Business Sinn stiftest und zur erfüllten Unternehmerin wirst

In der heutigen Episode spreche ich mit dir über das Thema „Sinn stiften“. Ich werde dir erzählen, was du tun kannst, um mit deinem Business Sinn zu stiften und wie du zur erfüllten Unternehmerin wirst. Dieses Thema gehört zur Säule Sinn, einer der vier Säulen der she-preneur S-sentials-Methode, von denen ich dir schon in den letzten Podcast-Episoden erzählt habe. Du hast die anderen drei Säulen bereits kennengelernt – das war Stil, Strategie und Struktur – und Sinn ist die vierte Säule. Sneak Peek: In der nächsten Episode werde ich dann die gesamte Methode einmal vorstellen und dir zeigen, wie sie ineinander greift.

In dieser Episode verrate ich dir aber erstmal, wie du mit deinem Business Sinn stiftest und zur erfüllten Unternehmerin wirst. Ich spreche mit dir über Profitmaximierung vs. soziale Verantwortung.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Zum heutigen Thema, wo es darum geht Sinn zu stiften: In dieser Podcast-Episode erzähle ich dir, wie du mit deinem Business Sinn stiftest und zur erfüllten Unternehmerin wirst. Das Thema gehört zur Säule Sinn, einer der vier Säulen der she-preneur S-sentials Methode, die ich dir in den vergangenen Folgen schon vorgestellt habe. Da ging es um das Thema Stil, es ging um das Thema Strategie und Struktur, und heute sprechen wir über den Sinn.

Viele Unternehmer und Unternehmerinnen glauben, es gehe darum Profit zu maximieren, um einen luxuriösen Lebensstandard. Vor allem in den sozialen Medien sehen sie tolle Hochglanzfotos und Anzeigen, wo Online-Unternehmer:innen oder auch andere Unternehmer:innen ihre Ferraris, ihre Villen auf Mallorca & Co. oder ihre Designeroutfits posten. Dieses Luxusleben scheint für viele sehr verlockend und sehr attraktiv zu sein. Sie denken, dass sie das auch ganz leicht haben können und machen sich aber wenig Gedanken über den tieferen Sinn ihres Business, sondern folgen in erster Linie den Verlockungen dieses vermeintlichen Traumlebens.

[5:00] – Viele überlegen dann, wie sie da am schnellsten hingelangen, und das Angestelltendasein ist sicherlich nicht die beste Alternative, um dahin zu kommen oder die einfachste. Was uns stattdessen gezeigt wird, wie wir zum Beispiel mit Affiliate-Marketing oder Multi-Level-Marketing, also dem Schneeball-Vertriebssystem, oder auch Amazon-Dropshipping oder ähnlichen Modellen schnell viel Geld verdienen können und das natürlich ohne großen Aufwand. Dann versuchen sie, zum Beispiel, diesen Weg und sie suchen sich eine Nische dafür, bauen einen Blog auf, schalten Werbung und setzen Affiliate-Links, wo es nur geht. Irgendwann merken sie aber, dass es gar nicht so leicht ist, wie sie dachten oder wie ihnen erzählt wurde, und merken dann auch, dass es für sie sehr schwierig ist motiviert dranzubleiben und der Profit ausbleibt, stattdessen irgendwie alles in harter Arbeit und wenig Geld endet. Am Ende zerrt das Ganze an ihren Kräften, an ihrer Motivation und sie stellen alles in Frage. Am Ende ist eben das Problem, dass das Business ein seelenloses Business ist.

[6:28] – Auf der anderen Seite gibt es aber auch Leute, die wirklich durchaus ihre Leidenschaft zum Business machen. Doch dabei denken sie ebenfalls nur an sich und ihren Profit. Sie glauben, wenn sie einfach das, was sie gut können und gerne tun, in die Welt bringen, verkauft es sich von alleine und die Traumvilla rückt näher. Sie versuchen erst gar nicht, den Fokus auf ihre Kund:innen zu legen, sie fragen sich nicht, wem genau sie eigentlich helfen wollen und warum. Sie haben auch nicht die Motivation ihren Kund:innen zu helfen ihr Leben zu verbessern, sondern denken nur an ihren eigenen Kontostand. Dann merken sie eben auch sehr schnell, dass sie vielleicht paar Kund:innen anziehen, die ihre Leidenschaft teilen, doch einen Blumentopf gewinnen sie damit nicht, da sie sich eher auf sich konzentriert haben, statt darauf die Probleme von anderen zu erfahren und auch zu lösen.

[7:29] – Wer keine Probleme löst, wird es schwer haben hohe Umsätze zu machen.

[7:34] – Beide Varianten führen dazu, dass diese Unternehmer und Unternehmerinnen irgendwann ausbrennen und eine Sinnkrise kriegen, weil sie sich fragen, wozu sie das alles überhaupt machen. Sie verlieren die Lust am Business und sogar am Profit, und dadurch verliert auch ihr Business an Glanz und ist weniger bzw. noch weniger erfolgreich.

[8:00] – Natürlich ist es möglich, ein durch und durch erfüllendes Business aufzubauen, das dich jeden Morgen motiviert aus den Federn springen lässt, und ich zeige dir, wie du den Fokus auf ein solches Business legen kannst und was dadurch alles für dich möglich ist. … Der erste Schritt ist: Zunächst überlegst du dir dein Warum. Was treibt dich an, neben dem finanziellen Erfolg? Was ist das, was dich antreibt? Was ist der Motor, der Kern deines Geschäfts? Was erfüllt dich? … Möchtest du etwas bewegen und zum Beispiel etwas dafür tun, dass Mädchen oder junge Frauen in Zukunft bessere Chancen haben? Ich selbst habe die Vision, mit der she-preneur Bewegung eine ganz neue Generation von Unternehmerinnen zu fördern, die ein erfüllendes Business aufbauen und die Welt damit ein bisschen besser machen wollen. Erst wenn du tief in dich hinein geschaut und dein wahres Warum gefunden hast, hast du die Grundlage für ein florierendes Business, das dich nicht nur erfolgreich, sondern eben auch glücklich macht.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Wie wichtig ein Business mit Sinn ist

[9:22] – Dann kommen wir zu Schritt Zwei: Nun fokussiert du dich auf den Aufbau deines Business. Du folgst deiner Vision. Und du setzt dir sowohl Umsatzziele, als auch ein Ziel, das mit deinem Warum verknüpft ist – also ein Impact-Ziel, wie ich es gerne nenne (einen Artikel über das „Wie“ und „Warum“ deiner Ziele habe ich dir verlinkt). Wenn du das getan hast, legst du die Maßnahmen fest, die du unternehmen musst, um diese Ziele auch zu erreichen. Alles, was nicht auf diese Ziele einzahlt, das lässt du weg. Wichtig ist, dass du das immer wieder überprüfst. Bringt dich der nächste Schritt deiner Vision ein Stückchen näher? Wenn nicht, justierst du einfach nach. Wenn du das tust, wirst du sehen, dass es dir viel leichter fällt dranzubleiben. Hast du ein, sagen wir mal „seelenloses Geld-Business“, wird dir beim ersten Gegenwind vermutlich die Motivation ausgehen. Wirst du jedoch von deiner Vision getrieben, steckst du Rückschläge, die in jedem Business total normal sind, viel besser weg, weil du ein höheres Ziel vor Augen hast. So fühlt sich dein Business auch dann noch leicht und sexy an, wenn es gerade mal nicht so läuft, weil du weißt, warum du das alles tust.

[10:44] – Schritt Nummer Drei: Sobald du mit deinem Business an Fahrt gewinnst und mehr Umsatz machst, wirst du freier und kannst das auch nutzen. Die höheren Umsätze kannst du in dein Business wieder investieren, um dein Business voranzutreiben. Was wiederum auf deine Vision einzahlt und du auch viel mehr Menschen erreichen kannst. Und du kannst auch gleich schon anfangen, etwas zurückzugeben. Zum Beispiel kannst du einen Teil deiner Umsätze für Projekte spenden, die dir am Herzen liegen. Ich spende regelmäßig für Institutionen, die sich um Tiere kümmern, weil ich selbst ein kleine süße Hündin habe und will, dass auch andere Tiere ein gutes Leben haben. Und natürlich spende ich auch dafür, dass die Konditionen von jungen Frauen besser werden. Darüber hinaus engagiere ich mich als ehrenamtliche Mentorin bei MentorMe, das ist ein Mentoring-Programm für junge Frauen. Alleine das Wissen, dass du mit deinem Profit nicht nur dir Gutes tun kannst und deinen Kund:innen die Last ihrer Probleme nimmst, sondern auch noch weiteren Menschen oder auch Tieren ein schöneres Leben bescheren kannst, das ist mega erfüllend. Viele unterschätzen, was für ein gutes und zutiefst zufriedenstellendes Gefühl es ist, anderen mit ihrem Business wirklich helfen zu können, statt einfach nur auf den Gewinn oder auf den Umsatz zu gucken.

[12:09] – Schritt Nummer Vier: Du kannst auch noch anderweitig mit deinem Business Gutes tun und zwar nicht nur mit deinem Profit. Du hast zum Beispiel ein Programm, eine Membership oder einen Online-Kurs? Dann richte doch ein paar Stipendien für Menschen ein, die dein Angebot gerne wahrnehmen würden, aber zum Beispiel aus finanziellen Gründen nicht können. Du wirst sehen, dass du diese Menschen dadurch nicht nur glücklich machst und ihnen hilfst, aus ihrer Situation zu entfliehen, sondern dass sie auch zu loyalen Botschafter:innen werden, die dann ebenfalls deine Vision teilen und bekannt machen.

[12:45] – Schritt Nummer Fünf: Wenn dein Erfolg schließlich durch die Decke geht, gewinnst du zwangsläufig an Einfluss. Die Presse berichtet über dich, du wirst zu Podcasts, Vorträgen, Kongressen, Fernsehauftritten und vieles mehr als Expertin (5 Tipps, wie du online als Expertin wahrgenommen wirst, habe ich dir verlinkt) eingeladen und das ist eine Riesenchance, deine Vision vor ein großes Publikum zu tragen und so voranzubringen. Du kannst nämlich als Thought Leader richtig was bewegen, denn zum einen bist du dann ein großes Vorbild für andere, die du inspirierst und ermunterst selbst mutig ihren eigenen Weg zu gehen. Schau dir zum Beispiel mal Oprah oder Michelle Obama an, die so viele Frauen ermutigt und selbstbewusster gemacht haben. Zum anderen kannst du die Öffentlichkeit für dein Anliegen gewinnen und so noch mehr Hilfe und Unterstützung dafür erwirken. Seien es Tierheim für Straßenhunde, Waisenhäusern in Afrika oder berufliche Förderung junger Frauen aus prekären Verhältnissen, damit diese ihre Talente in die Welt bringen können. Denk nur mal an Greta, die enorm viel für den Klimaschutz bewegt hat.

Zusammenfassung: Wie du mit deinem Business Sinn stiftest.

Indem ich dir all diese Dinge übrigens gerade erzählt habe, sensibilisieren ich dich ja auch dafür, wie erfüllend es ist, mit deinem Business Gutes zu tun und anderen zu helfen. Und wenn dieser Samen bei dir aufgeht und du das dann selbst in deinem Business anwendest, habe ich wieder ein Stückchen meiner Vision umgesetzt, nämlich das Gute in der Welt noch weiter voranzubringen. Deshalb ist es so wichtig, auch Ethik, Fairness und Impact zu integrieren und ein sinnstiftendes Business zu erschaffen, das schließlich zu deinem Vermächtnis wird.

Als Teil der she-preneur Bewegung bist du Botschafterin für dieses moderne Businessverständnis. Du siehst also, wenn du von Anfang an dafür sorgst dein Business so zu gestalten, machst du nicht nur aktiv die Welt ein Stückchen besser, was wir gerade heute dringend brauchen, du wirst dich auch jederzeit erfüllt und lebendig fühlen.

Ich habe dir alle 5 Schritte für ein sinnstiftendes Business noch einmal zusammengefasst:

  1. Schritt: Überlege dir dein „Warum“. Was treibt dich an, neben dem finanziellen Erfolg? Was erfüllt dich? Erst wenn du tief in dich hinein geschaut und dein wahres Warum gefunden hast, hast du die Grundlage für ein florierendes Business, das dich nicht nur erfolgreich, sondern auch glücklich macht.
  2. Schritt: Fokussiere dich auf den Aufbau deines Business und folge deiner Vision. Setzte dir sowohl Umsatzziele, als auch ein Ziel, das mit deinem Warum verknüpft ist – also ein Impact-Ziel. Lege die Maßnahmen fest, die du unternehmen musst, um diese Ziele auch zu erreichen. Alles, was nicht auf diese Ziele einzahlt, lässt du weg. Wenn du das tust, wirst du sehen, dass es dir viel leichter fällt dranzubleiben, auch bei Rückschlägen – weil du weißt, warum du das alles tust.
  3. Schritt: Investiere in dich und gebe etwas zurück. Die höheren Umsätze kannst du wieder in dein Business investieren, um es voranzutreiben – was wiederum auf deine Vision einzahlt. Du kannst auch anfangen, etwas zurückzugeben. Zum Beispiel kannst du einen Teil deiner Umsätze für Projekte spenden, die dir am Herzen liegen, oder du kannst dich ehrenamtlich engagieren und andere Menschen unterstützen.
  4. Schritt: Richte Stipendien ein. Du kannst auch anderweitig mit deinem Business Gutes tun und zwar nicht nur mit deinem Profit. Du hast ein Programm, eine Membership oder einen Online-Kurs? Dann richte ein paar Stipendien für Menschen ein, die dein Angebot gerne wahrnehmen würden, aber zum Beispiel aus finanziellen Gründen nicht können.
  5. Schritt: Du wirst / bist als Meinungsführerin eine Expertin auf deinem Gebiet. Mit dem Erfolg gewinnst du an Einfluss. Du kannst als Thought Leader etwas bewegen, denn zum einen bist du ein großes Vorbild für andere, die du inspirierst und ermunterst selbst mutig ihren eigenen Weg zu gehen, zum anderen kannst du die Öffentlichkeit für dein Anliegen gewinnen und so noch mehr Hilfe und Unterstützung dafür erwirken.

Doch natürlich ist Sinn nicht alles, was du für ein Business brauchst, das dir Freiheit, Fülle und Erfüllung bringt. Denn was nutzt dir der Sinn in deinem Tun, wenn du zum Beispiel keine klare Strategie hast und daher nicht besonders erfolgreich bist? Dann ziehst du nur wenige Kund:innen an und kannst nur wenigen Menschen zu einem besseren Leben verhelfen. Außerdem machst du viel zu wenig Umsätze, um mit deinem Gewinn Gutes tun zu können. Das Gleiche gilt, wenn du zu wenig auf Struktur in deinem Business achtest, dir also ein weiteres der vier S-sentials fehlt. Dann eierst du planlos bis chaotisch vor dich hin und dein Business fühlt sich alles andere als leicht und sexy an. Das ist dann auch nicht besonders erfüllend.

Wenn du mehr über die she-preneur S-sentials wissen willst, mit denen du dir ein Business aufbaust, das dich unabhängig und selbstbestimmt macht, dann werde definitiv Teil der she-preneur Community oder melde dich für das she-preneur Kick-off-Festival an, denn ich werde in den nächsten Tagen, in den nächsten Wochen, bzw. auch immer wieder in meinen Social-Media-Beiträgen (Facebook / Instagram) von den she-preneur S-sentials erzählen und ich werde dir zeigen, wie du sie für dich anwenden und was du tun kannst, um dein Business leichter und ein bisschen sexier zu machen.

Was ist dein „Warum“?

Teile deine Erkenntnisse gerne in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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