{Podcast} In 5 Schritten zum nächsten 1:1 – Kunden: Kundengewinnung leicht gemacht

In den letzten Tagen habe ich meine Pläne für den Rest des Jahres ausgearbeitet, inkl. einer Schritt-für-Schritt – Anleitung für die Gewinnung von 1:1 – Kund:innen, denn danach wurde von den Mitgliedern der she-preneur Academy gefragt. Falls du also Teil der Academy bist, dann kannst du dich in der nächsten Komm-ins-Tuns – Session auf eine detaillierte Anleitung freuen, die ich dir dann zur Verfügung stelle. In der Zwischenzeit dachte ich mir, wenn ich schon so eine Anleitung so umfangreich ausarbeite, dann kann ich darüber auch im Podcast sprechen und dir Tipps mit den Weg geben.

Falls du Interesse hast, dich der she-preneur Academy und gleichgesinnten Frauen anzuschließen, dann schau gerne unter she-preneur.de/academy vorbei.

In dieser Episode erfährst du, wie du vorgehst, um 1:1 – Kundinnen oder Kunden zu gewinnen. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode: So gewinnst du Eins-zu-Eins – Kund:innen.

Es geht also um Kund:innengewinnung und bei der Kund:innengewinnung starten wir mit einer guten Planung! Das ist total wichtig, auch wenn es darum geht, 1:1 – Kundinnen und Kunden zu gewinnen. Mehr darüber erzähle ich dir in den folgenden Zeilen.

Der größte Fehler ist eine fehlende Planung.

[6:02] – Eine fehlende Planung ist einer der größten Fehler, die viele erfolglose Selbstständige machen. Ein guter Plan ist aber das A und O, wenn du den nicht hast, dann überlässt du deinen Erfolg dem Zufall und damit auch die Kund:innengewinnung.

[7:12] – Im Business fällt die Planung vielen schwer. Oder sie sagen, sie sind keine Planer:innen und machen das alles lieber intuitiv. Das Problem ist dann, dass der Erfolg auf sich warten lässt und du nie genau weißt, wo du jetzt stehst und ob du überhaupt einen Fortschritt gemacht hast. Du kannst dann außerdem nicht sagen, an welchen Stellschrauben du noch drehen kannst, um dein Ziel leichter, effizienter oder kostengünstiger zu erreichen oder auch das Ergebnis zu maximieren.

[7:51] – Ich verstehe nicht, warum es vielen Selbstständigen so schwer fällt zu planen und sich zu überlegen, wie der Weg zum Ziel aussehen könnte. Dieser Plan ist natürlich nicht fix, sondern flexibel. Das heißt, wenn du merkst, etwas passt oder funktioniert nicht, dann kannst du deinen Plan natürlich anpassen – aber so einen Plan zu erstellen, ist wichtig, denn ansonsten weißt du wirklich nicht, was du tun sollst bzw. wann du was tun sollst und was überhaupt funktioniert. Wenn du irgendwann den Plan verinnerlicht hast, DANN musst du keinen Plan mehr machen. … Wenn du es noch nicht verinnerlicht hast, … dann musst du dir einen Plan machen und dir auch anschauen, was du tun kannst, um zum Ziel zu kommen, und … ob dein Plan dich überhaupt zum Ziel bringt.

In 5 Schritten zur 1:1 – Kundengewinnung.

Schritt 1: Wie viel Umsatz möchtest du generieren?

[9:33] – Teil dieses Plans ist es, dir zu überlegen, wie viel Umsatz du generieren möchtest. … Du musst wissen, wie viel Umsatz brauchst du im Monat? … Das heißt, wenn wir wissen, wie viele Kosten wir haben, wie viele Rücklagen wir ggf. bilden müssen (für die Steuern, … für Urlaub, für Investitionen, etc.), dann können wir uns sehr gut ausrechnen, wie viel Umsatz wir im Monat generieren möchten. Dann, wenn du dieses Umsatzziel hast, dann kannst du dir ausrechnen, wie viele Kundinnen bzw. Kunden du brauchst, um dieses Umsatzziel zu erreichen.

[10:32] – Wir fangen immer am Ende an. Wir fangen immer beim Ziel an und gehen dann Schritt für Schritt zurück.

Schritt 2: Wie möchtest du 1:1 – Kundinnen und Kunden gewinnen?

[10:41] – Der zweite Schritt ist dann dir zu überlegen, wie du deine 1:1 – Kundinnen und Kunden gewinnen möchtest. Hier gibt es kein Geheimrezept und auch nicht die eine Strategie, die dir 1:1 – Kundinnen und Kunden bringt, sondern hier ist es wichtig, dass du dir überlegst, wo du auf deine Eins-zu-Eins – Angebote aufmerksam machen kannst und möchtest. Das ist der Startpunkt für deine Kundengewinnung und dieser Startpunkt kann zum Beispiel deine Webseite sein, es kann auch ein Blogartikel sein, es könnte ein Podcast sein, es könnte ein Social Media Beitrag sein, es kann aber auch ein Webinar oder eine Challenge sein, es kann auch ein Vortrag sein. Das heißt, du überlegst dir welcher Startpunkt der richtige ist oder welche Startpunkte du nutzen möchtest, um auf dein Eins-zu-Eins – Angebot aufmerksam zu machen. … Schreib einmal deine Ideen auf und vielleicht überlegst du dir auch schonmal, was du jetzt schon tust und was du zukünftig tun möchtest, um potentielle Kundinnen und Kunden auf dein Angebot aufmerksam zu machen.

[13:01] – Die Gewinnung von 1:1 – Kundinnen und Kunden eignet sich insbesondere am Anfang deiner Online-Business-Karriere, denn mit Hilfe von Eins-zu-Eins – Kundinnen und Kunden kannst du dein Umsatzziel viel leichter erreichen. Aber nicht nur das, du kannst auch super viel lernen und dieses Wissen kann dir niemand mehr nehmen und das ist das Wissen, was du dann später in erfolgreiche Gruppenprogramme oder auch Online-Kurse umwandeln kannst.

Schritt 3: Erstelle eine Liste mit deinen Aufgaben und terminiere deine To-Dos.

Entwickele ein 1-zu-1 – Angebot.

[13:32] – Weiter geht es mit Schritt drei und in diesem Schritt erstellst du eine Liste mit deinen Aufgaben und terminierst deine To-Dos. Das sind jetzt die Dinge, die erledigt werden müssen, um 1:1 – Kund:innen zu gewinnen. Die erste große Aufgabe, die erledigt werden muss, ist ein Eins-zu-Eins – Angebot zu entwickeln. Also welches Problem löst du mit deinem Produkt, vor welchen Herausforderungen steht dein idealer Kunde / deine ideale Kundin und wo möchtest du sie hinbewegen? Was ist das gewünschte Ziel deiner Kund:innen?

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - 5 Schritte zur Kundengewinnung
Erstelle eine Landingpage und integriere ein Terminbuchungstool, inkl. Fragebogen.

[14:17] – Dann erstellst du eine Landingpage und auf dieser Landingpage integrierst du ein Terminbuchungstool. Das heißt, dieses Terminbuchungstool muss vorab eingerichtet werden, sodass es auch möglich ist Termine bei dir zu buchen. Außerdem empfehle ich dir mit einem Fragebogen zu arbeiten – ein kurzer Fragebogen, wo du abfragst, zum Beispiel, was die Herausforderungen sind, welches Ergebnis sie sich wünschen, was sie in der Vergangenheit schon probiert haben und ob sie vielleicht auch schonmal mit jemandem zusammengearbeitet haben, der sie unterstützt hat, ihre Ziele zu erreichen. … Diesen Fragebogen integrierst du in dein Terminbuchungstool. Das heißt, wenn jemand einen Termin gebucht hat, bekommt er oder sie diesen Fragebogen zugeschickt, mit der Bitte ihn auszufüllen und ihn spätestens 24 oder 48 Stunden vor dem Termin ausgefüllt einzureichen, damit du dich entsprechend auf den Termin vorbereiten kannst. Das heißt, die To-Dos wären: einen Fragebogen zu erstellen und das Terminbuchungstool einzurichten.

Erstelle Content für die jeweiligen Startpunkte.

[15:45] – Dann ist es natürlich auch notwendig Content für die jeweiligen Startpunkte zu erstellen. Also je nachdem, was du machst, musst du vielleicht Blogartikel erstellen oder Social Media Beiträge veröffentlichen, vielleicht ist es eine Webinar-Präsentation. Geh da einmal deine Ideenliste durch und schau dir an, was für Content daraus resultiert, den du erstellen musst, um eben Leads zu generieren, also um potentielle Kundinnen und Kunden auf deine Landingpage zu bekommen, die da natürlich idealerweise einen Termin bei dir buchen.

Generiere aktiv Traffic.

[16:39] – Es ist wichtig Traffic zu generieren, über Kooperationen und ähnliches, ggf. über Facebook-Anzeigen. Wie kannst du Traffic generieren, der auf deine Angebotsseite, also auf deine Landingpage führt, damit Menschen überhaupt auf dein Angebot aufmerksam werden (oder auf dein Webinar, auf deinen Blogartikel, also auf den Startpunkt, je nachdem, was es ist)?

Lies hierzu: Wie du Facebook Anzeigen einsetzt, damit du Geld verdienst, statt Geld zu verbrennen.

Bereite einen Gesprächsleitfaden für Erstgespräche vor.

[17:10] – Dann geht es natürlich darum die Erstgespräche vorzubereiten. Bau dir da einen Gesprächsleitfaden auf. Wenn du in der she-preneur Academy bist, gibt es dort einen Gesprächsleitfaden für Erstgespräche, den du nutzen kannst, um deine Erstgespräche durchzuführen.

Definiere die Form der Abrechnung.

[17:31] – Dann solltest du dir auch überlegen, wie die Abrechnung ist: Ob du das Ganze per Rechnung bezahlt haben möchtest, über Elopage oder Digistore, … damit du auch schnell eine Rechnung stellen kannst, sobald jemand dein Eins-zu-Eins – Angebot angenommen hat.

Übrigens: Elopage und Digistore gehören zu meinen wichtigsten Tools im Online-Business.

Schritt 4: Gehe in die Umsetzung.

[18:05] – Schritt vier ist dann die Umsetzung von den Dingen, die ich eben genannt habe.

Schritt 5: Evaluiere deinen Prozess.

[18:12] – Schritt Nummer fünf ist die Evaluierung. Sobald dieser Prozess läuft, sobald du alles umgesetzt hast, sobald Traffic auf deinen Content läuft (also auf deine Startpunkte oder auch auf die Landingpage, auf die Angebotsseite), dann kommen wir zur Evaluierung. Das ist der wichtigste Schritt, den die meisten erfolglosen Selbständigen ebenfalls vergessen.

[18:39] – Wenn du nicht zurückblickst und dir anschaust, welche deiner Aktivitäten gut funktionieren und welche nicht, dann machst du es dir unnötig schwer, oder du bist frustriert, weil niemand bucht. Dabei kann es sein, dass niemand auf der Seite war oder dass die Seite vielleicht gar nicht funktioniert oder dass die Seite vielleicht eine sehr hohe Absprungrate hat. Das heißt, all diese Informationen gehen dann an dir vorbei und du weißt nicht, an welchen Stellschrauben du drehen kannst, um bessere Ergebnisse zu erhalten. Sobald wir etwas implementiert haben, ist es absolut notwendig auch zu evaluieren, wie das, was du umgesetzt hast, funktioniert bzw. ob es überhaupt funktioniert. Da eignet sich dann ein wöchentliches Tracking, wo du dir anguckst, wie viele Leute zum Beispiel auf deiner Landing-Page waren oder sich für dein Webinar angemeldet haben, wie gut dein Social Media Beitrag performt hat, wie viele Leute auf deinem Blogartikel waren und sich vom Blogartikel zu der Landingpage weitergeklickt haben, … . All diese Dinge solltest du im Blick haben und wissen, was davon funktioniert oder wie gut das Ganze funktioniert, damit du es entsprechend optimieren kannst. Das ist wirklich ein super wichtiger Schritt, den leider die meisten … ignorieren und dann am Ende frustriert sind und sagen, es funktioniert alles nicht. … Wenn wir etwas nicht messen können, dann können wir es auch nicht verbessern und dann können wir auch nicht erwarten, dass wir Ergebnisse bekommen.

Zusammenfassung: Kundengewinnung in 5 Schritten.

Schreib dir die unterschiedlichen Stichworte mit und geh dann wirklich in die Umsetzung. Erstelle am besten ein Projekt in Asana oder einem anderen Projektmanagementtool (wir nutzen Asana), und schreibe dir die To-Dos auf und terminiere sie.

Ich habe dir hier noch einmal alle Schritte zusammengefasst, die dir dabei helfen zukünftig einfach 1:1 – Kundinnen und Kunden zu gewinnen:

  1. Schritt: Umsatz. Wie viel Umsatz möchtest / musst du im Monat generieren? Berechne Kosten und Rücklagenbildung. Wenn du das Umsatzziel hast, dann kannst du dir ausrechnen, wie viele Kundinnen bzw. Kunden du brauchst, um dieses Umsatzziel zu erreichen.
  2. Schritt: Kund:innengewinnung. Wie möchtest du die 1:1 – Kund:innen gewinnen? Definiere den Startpunkt, wo du auf dein 1:1 – Angebot aufmerksam machen möchtest (z.B. Webseite, Blogartikel, Podcast, Social Media, Webinar, Challenge, Vortrag, etc.).
  3. Schritt: To-Dos. Erstelle eine Liste mit deinen Aufgaben und terminierst deine To-Dos, wie die Entwicklung deines 1:1 – Angebots, die erstellung einer Landingpage, die Integrierung eines Terminbuchungstools, die Ausarbeitung eines Fragebogens, die Contenterstellung der jeweilgen Startpunkte aus Schritt 2, die Trafficgenerierung, die Erstellung eines Gesprächsleitfadens für Erstgespräche, die Wahl der Form der Abrechnung.
  4. Schritt: Umsetzung. Jetzt setzt du alle Aufgaben und To-Dos aus Schritt 3 um.
  5. Schritt: Evaluierung. Sobald der Prozess läuft, sobald du alles umgesetzt hast, sobald Traffic auf deinen Content läuft, evaluierst du und schaust, welche deiner Aktivitäten gut funktionieren und welche nicht. So weißt du, an welchen Stellschrauben du zukünftig drehen musst, um bessere Ergebnisse zu erzielen.

Als weitere Lektüre empfehle ich dir: 7 Tipps für mehr Erfolg mit der Kundengewinnung.

Wie zufrieden bist du mit deiner Kund:innengewinnung?

Ich freue ich mich, wenn du von deiner Umsetzung berichtest. Mache dafür gerne einen Screenshot, tagge mich via Social Media und lass mich wissen, ob das für dich funktioniert hat und ob du Fragen hast, dann kann ich gucken, dass ich das noch an der einen oder anderen Stelle ergänze, falls dir etwas fehlt. Ich wünsch dir auf jeden Fall ganz viel Erfolg bei der Umsetzung und bei der Gewinnung deiner 1:1 – Kundinnen und Kunden.

Ich freue mich natürlich auf dein Feedback zu dieser Episode und wenn du sie mit deinen Business-Freundinnen teilst. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Hinterlasse mir sehr gerne auch eine Empfehlung für meinen Podcast.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Kunden gewinnen
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{Podcast} Facebook Ads schalten – Tipps von Funnel Fox

Ohne Facebook Ads wäre ich mit meinem Online-Business nicht da, wo ich heute stehe. Ich habe mich schon früh in das Thema Facebook Ads reingefuchst, das war 2017, zur ersten she-preneur Summit. Damals habe ich voller Panik ein Coaching bei Rei Baumeister (hier findest du ein Interview mit ihm, das ich im Zuge meines Podcasts mit ihm geführt habe) gebucht, und seitdem schalten wir regelmäßig Ads für unsere Launches.

Ganz ehrlich: Ohne dieses Coaching, was ich damals gebucht habe, wäre ich mit meinem Business definitiv nicht da, wo ich heute bin. Dann wäre die erste she-preneur Summit nicht so erfolgreich gewesen, dann wären ganz viele Dinge nicht so gut gelaufen, wie ich es mir vorgestellt hatte.

In dieser Episode sprechen wir heute deshalb über das Thema Facebook und Instagram Ads und wie du sie richtig einsetzt, damit du Geld verdienst, statt Geld verbrennst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – die wichtigsten Empfehlungen für’s Schalten von Facebook und Instagram Werbeanzeigen.

Es ist ganz wichtig, dass wir bezahlte Anzeigen schalten. Das müssen nicht unbedingt Facebook Ads oder Instagram Ads sein, es kommt nämlich immer darauf an, wo du deine Zielgruppe findest. Aber Facebook Ads und Instagram Ads sind einfach eine ganz tolle Möglichkeit, um mit deinem Business weiter zu wachsen.

Wann ist denn der richtige Zeitpunkt, um mit Facebook oder Instagram Ads zu starten?

[2:48] – Meine Antwort auf diese Frage ist: So schnell wie möglich, denn ohne bezahlte Werbung wird es schwer sein, genügend Leute auf dich und dein Angebot aufmerksam zu machen.

[3:03] – Bevor du viel Geld für Anzeigen ausgibst, solltest du deine Verkaufsstrategie getestet haben. Du solltest wissen, ob du zum Beispiel mit deinem Webinar oder deiner Challenge oder deinem Freebie (je nachdem, was es ist), potentielle Kundinnen und Kunden begeistern kannst und ob sie im Anschluss auch dein Produkt kaufen. Denn nur, wenn sie dein Produkt kaufen, lohnt es sich in Anzeigen zu investieren. Ansonsten wirst du definitiv Geld verbrennen. Wenn am Ende kein kostenpflichtiges Produkt steht, dann brauchst du auch keine Anzeigen zu schalten. Und wenn deine Verkaufsstrategie, also dein Webinar oder deine Challenge, gut gebucht ist, aber am Ende niemand kauft, solltest du zunächst optimieren.

Hole dir Unterstützung – Q&A mit Natalia und Andreas von Funnel Fox.

[4:43] – Mittlerweile schalte ich meine Ads nicht mehr alleine. In diesem Jahr habe ich mich von Natalia und Andreas von Funnel Fox unterstützen lassen. Die beiden haben bereits viele sechsstellige Launches von erfolgreichen Online-Unternehmerinnen und -Unternehmern begleitet, unter anderem auch meinen. Und weil man ihnen mittlerweile echt die Tür einrennt und sie keine Kapazitäten mehr frei haben, haben die beiden einen umfangreichen Kurs zum Thema Facebook und Instagram Anzeigen entwickelt, in dem du lernen kannst, wie du deinen Launch füllst, und dabei gehen die zwei Schritt für Schritt vor. Am 7. September startet das kostenfreie Ads Bootcamp, zu dem du dich unter she-preneur.de/funnelfox anmelden kannst. Ich habe die beiden heute zu Gast und freue mich, dass wir über das Thema Facebook und Instagram Anzeigen sprechen und wie du mit Anzeigen starten kannst, um deine Online Produkte zu launchen.

Wie starte ich Facebook Anzeigen?

[7:00] – Wie starte ich mit Facebook Anzeigen? Ich weiß, das ist eine riesengroße Frage, aber vielleicht habt ihr ein paar Tipps parat, wie ich starte bzw. welche Grundvoraussetzungen aus eurer Sicht vorhanden sein sollten, bevor ich mit Facebook Anzeigen starte.Wann ist es sinnvoll, mit Facebook Anzeigen oder Instagram Anzeigen zu starten? Da ist es aus unserer Sicht einfach wichtig, dass dir schon klar ist, WAS du anbieten möchtest und an WEN – also wer ist deine Zielgruppe und was ist die Lösung, die du dieser Zielgruppe anbietest? Wenn du das weißt, dann kannst du anfangen dir sinnvolle Ziele für deine Werbekampagnen zu definieren, zum Beispiel deine E-Mail-Liste aufzubauen, also dir immer mehr E-Mail-Abonnent:innen reinzuholen, denen du dann irgendwann deine Produkte verkaufen kannst. Wenn du natürlich noch gar nicht weißt, wer deine Zielgruppe ist und was du anbieten möchtest, dann ist es nicht sinnvoll, weil das ist dann tatsächlich verbranntes Geld. Und dann gibt es noch eine 2. Perspektive. Das ist die Perspektive der Ziele. … Es ist ganz wichtig, dass du nicht einfach nur Werbung schaltest, damit du Werbung schaltest. Es gibt bei Facebook und Instagram eine sehr einfache Option Werbung zu schalten. Das ist dieser ‚Beitrag bewerben‘ Button, … da kannst du einfach drauf klicken und dann kannst du mehr Reichweite generieren. Jetzt überlege dir aber mal: Was bedeutet eigentlich Reichweite? Reichweite bedeutet, dich sehen mehr Menschen, aber bringt es dir wirklich etwas für dein Business? Also ist es wirklich ein Wert, den du so richtig als Businessziel definieren kannst? … Genau deshalb sagen wir auch immer: Geh auf andere Ziele, geh auf Ziele, wie zum Beispiel E-Mail-Abonnent:innen. Schau, dass du vielleicht ein Freebie erstellst, irgendwas, was deiner Community Mehrwert gibt, wo du dann im Gegenzug die E-Mail-Adresse abfragst.

Wie viel sollte ich zu Beginn bereit sein in Facebook und Instagram Ads zu investieren?

[10:50] – Wenn ich mit Anzeigen starte, gibt es ja auch immer die Frage nach dem Budget. … Was habt ihr da für eine Empfehlung? Wie viel sollte ich zu Beginn bereit sein zu investieren, damit ich überhaupt Ergebnisse sehen kann? … Wenn wir Anfänger:innen haben, zum Beispiel bei unserem Coaching oder im Online-Kurs, und wenn man Listenaufbau betreiben möchte, das heißt, wenn man E-Mail-Abonnent:innen gewinnen möchte, dann empfehlen wir 10 € am Tag – das ist das Minimum, was wir empfehlen würden. Das wären dann 300 € pro Monat und das ist auf jeden Fall ein guter Minimumbetrag, um in die Zukunft des Business zu investieren. Weil man sieht dann auch relativ schnell, ob das was bringt, ob dann wirklich die Abonnent:innen reinkommen, und kann das Budget dann auch dementsprechend anheben. … Super, denn wir wollen ja auch Ergebnisse erzielen. Ich weiß, manchen macht das Angst. „300 €! Kann ich mir das überhaupt leisten?“ Aber das Allerwichtigste ist erstmal zu testen, funktioniert das, bekomme ich damit Leads, zu welchem Preis bekomme ich Leads und kaufen die am Ende eben auch mein Produkt? … Das ist ja auch eine Rechnerei. Wenn ich mir vorstelle, ich habe 100 Leute auf meine E-Mail-Liste und dann steht mein Launch an und ich habe vor einen Online-Kurs zu verkaufen, der meinetwegen 500 € kostet. Davon kaufen vielleicht 5 %, dann sind das fünf Leute. Wenn ich dann aber vorher Werbeanzeigen schalte und meine Liste noch aufbaue, sagen wir mal auf 1000 Leute, dann kann ich hochrechnen, wie viel ich damit gewinne. Wenn ich 1000 Leute statt 100 Leute ansprechen, dann habe ich statt 5 Kursen 50 verkauft. … Rechne dir das einmal durch und dann siehst du, dass Facebook Ads nicht einfach nur Ausgaben sind, sondern eben eine wichtige Investition in deinem Business, vor allem, wenn du ein Produkt hast, was du skalieren kannst, wie einen Online-Kurs oder ein Gruppen-Coaching. … Wir haben immer viel Geld verdient, mit Hilfe von Facebook-Anzeigen. Also immer, wenn wir einen Launch vorbereitet und durchgeführt haben, haben wir mehr Umsatz generiert und dieser Umsatz wäre nicht möglich gewesen, wenn wir nicht auf Facebook Anzeigen gesetzt hätten.

[17:06] – Kann man aus eurer Erfahrung sagen, welchen Return on Investment man im Durchschnitt generieren kann, mithilfe von Facebook Anzeigen? Bei der Frage kommt es darauf an, an welchem Punkt sich das Business gerade befindet. Wenn man jetzt ganz am Anfang ist, dann ist es natürlich klar, dass vielleicht der Verkaufspitch noch nicht so sitzt, bei so einem Launch, dass man da vielleicht noch etwas optimieren muss. Wenn man wirklich weiß, welche Produkte möchte man für welche Zielgruppen anbieten, dann kann man auf jeden Fall locker das acht- bis zehnfache des eingesetzten Budgets am Ende wieder rausholen. Diese Erfahrung machen wir immer wieder. … Das ist, glaube ich, eine Sache, die sehr stark unterschätzt wird, weil man eben am Anfang nur die Kosten, nur das Invest sieht.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Fehler beim Facebook Ads schalten

[18:02] – Wir empfehlen dann unseren Kund:innen immer das Ganze einfach mal auszurechnen, einfach mal zu schauen, was passiert, wenn ich jetzt 1000 €, zum Beispiel, in Facebook Anzeigen investiere. Mit diesen 1000 €, sagen wir mal, gewinne ich 200 neue E-Mail-Abonnent:innen. Davon kaufen dann am Ende vielleicht zehn. Wenn ich ein 500 € Produkt habe, zum Beispiel einen 500 € Kurs, dann sind es 5000 € Umsatz, das heißt, ich habe aus den 1000 € schon 5000 € gemacht und da müssen nur zehn von diesen 200 kaufen und das ist auf jeden Fall super realistisch. Und auch zukünftig wird da ja sicherlich auch noch was rumkommen, weil wir haben ja die Liste aufgebaut. Diese 200 Leute sind auf der E-Mail-Liste, ein paar haben sich vielleicht wieder abgemeldet oder melden sich über den Zeitraum ab. Aber ich habe auch Leute auf meiner Liste, die nach einem Jahr, nach zwei Jahren, nach drei Jahren gekauft haben.

Die Top 3 Empfehlungen für Launches und Facebook / Instagram Anzeigen.

[19:52] – Mich würde interessieren, was eure Top 3 Empfehlungen sind, aus dem, was ihr aus diesen letzten Launches gelernt habt. Die allererste ist auf jeden Fall: Fang nicht zu spät an, deinen Launch zu bewerben. … Man steht kurz vor dem Launch und denkt sich, es sind noch nicht genug Leute, man könnte noch ein paar mehr Leute auf der E-Mail-Liste oder im Launch gebrauchen. Und dann fängt man vielleicht erst 1 oder 2 Wochen vorher an, den Launch, oder das Webinar, oder die Challenge zu bewerben. … Wir sagen immer, bau dir vorher schon eine E-Mail-Liste auf. Starte wirklich schon zwei Monate, vielleicht noch besser drei Monate vorher, eine E-Mail-Liste aufzubauen, mit einem Freebie, zum Beispiel. Ein Freebie ist auch viel günstiger, als wenn du ein Launch-Event bewirbst, zum Beispiel ein Webinar oder eine Challenge. Dann hast du die Leute schon aufgewärmt, die kennen dich schon 2 / 3 Monate und sind dann auch bereit in dein Webinar zu kommen, deinen Launch mitzumachen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt: Fang auf jeden Fall ein paar Monate vorher schon an, mit den Ads.

Lies hierzu: Technik und Tools, die du für deinen Launch benötigst.

[21:15] – Was wir immer wieder feststellen: Man muss sich einfach genau überlegen, was ist wirklich der Schmerzpunkt oder das Bedürfnis der Zielgruppe? Es ist ganz wichtig, mit seinem Launch-Thema, zum Beispiel, oder auch mit seinem Freebie-Thema, dass man einfach genau diese Bedürfnisse der Zielgruppe dann auch anspricht. Oftmals hat man als Unternehmer / Unternehmerin einfach das Gefühl zu wissen, was die Zielgruppe braucht, … aber es ist vielleicht nicht genau die Perspektive der Zielgruppe. Wenn Launches nicht so gut klappen, dann liegt es meistens am Launch-Thema, dementsprechend ist es einfach wichtig sich reinzuversetzen, in die Zielgruppe, und dann einfach ein Thema herauszukristallisieren, das auch wirklich richtig gut ankommt. Das ist nicht ganz so einfach, aber man muss es halt ausprobieren und perfektionieren. Es wird nicht beim ersten Mal sitzen, deswegen ist es auch so wichtig einfach anzufangen, Ergebnisse zu bekommen und auch zu gucken, welche Ergebnisse bringen mir die Ads, damit ich im nächsten Schritt schauen kann, wie ich diese Ergebnisse nochmal toppen kann. Das ist eine absolute Mindset-Sache, ein langfristiges Investment. … Wenn mal ein Launch-Thema nicht so gut sitzt, dann hast du immer noch die Möglichkeit (du hast die Leute ja auf deiner E-Mail-Liste) es beim nächsten oder übernächsten Mal einfach nochmal besser zu machen. Es ist alles ein Lernprozess. Das ist auch das, was die meisten unterschätzen, und sagen: „Okay, jetzt hat der Launch nicht funktioniert, jetzt gebe ich auf und probiere etwas Neues, weil es wollte ja niemand mein Produkt kaufen.“ Was totaler Blödsinn ist, denn wir müssen Dinge unbedingt wiederholen und optimieren, damit wir überhaupt besser werden können. Wir haben nichts von heute auf morgen gelernt und nichts hat immer sofort perfekt funktioniert, und deswegen ist es so wichtig, da auch langfristig reinzugehen.

Lies hierzu: Erfolg und Perfektion liegen in der Wiederholung.

[23:31] – Ein ganz wichtiger Tipp, gerade wenn du einen Launch vorbereitest oder wenn du schon mit ersten Kund:innen zusammengearbeitet hast: Such dir auf jeden Fall Testimonials. Also schau, dass du wichtige Kund:innenstimmen von ihnen sammelst, dass sie dir vielleicht auch Videos schicken. … Es ist total wichtig, da was zu haben, von deinen Kund:innen, wenn sie was Gutes über dein Produkt berichten. Das setzen wir im Launch total gerne ein und das kommt immer am allerbesten an, wenn schon andere Leute darüber berichtet haben, dass sie Erfolge dadurch erzielen konnten. … Es müssen ja nur ganz kurze Videos sein, so eine Minute, in der die Leute, die Erfolg hatten mit deinem Kurs, einfach darüber berichten, welche Ergebnisse sie erzielt haben. Das ist das, was die anderen Leute wissen wollen. … Was habe ich davon, wenn ich das kaufe? Und wenn du jetzt authentische Berichte davon hast (es müssen keine Hochglanzvideos sein, sie müssen nicht professionell aufgenommen sein …), dann kann man sie super auch für Ads einsetzen. Diese Ads setzen wir dann total gerne ein, wenn die Open-Cart-Phase ist, also wenn der Kurs gekauft werden kann (oder dein Produkt) und dann kannst du den Leuten, die dich schon kennen – das ist ganz wichtig – deinen Kurs vorstellen und eben auch diese Testimonials zeigen. Testimonials sind super wichtig, wir haben dazu auch in der she-preneur Academy vor ein paar Monaten einen Call gehabt. Und ich habe gesagt, führt so viele Interviews wie möglich; also wenn Leute Erfolge haben, ladet sie ein, macht Zoominterviews, nehmt es auf, macht ein Facebook-Live / ein Instagram-Live, was auch immer. Am Ende könnt ihr Teile davon nehmen, also kleine Snippets, und die dann eben für Facebook-Ads wiederverwerten. … Leute reden gerne über ihre Erfolge und über ihre Fortschritte und unterstützen natürlich auch super gerne. … Wir hatten in der Academy sogar eine Testimonial-Challenge und … wir haben unsere Communitymitglieder dazu aufgerufen, so viele Testimonials, wie möglich, zu sammeln. … Es hilft nicht einfach nur zu erzählen, wie toll dein Kurs ist … sondern es ist viel besser, wenn andere auch sagen, dass dein Produkt toll ist.

Lies hierzu: Diese 5 Fragen solltest du deinen Testimonials stellen.

Anzeigen sind aber nicht alles.

[26:49] – Wir führen jetzt gerade dieses Interview, wir haben zusammengearbeitet, ich weiß, was ihr für uns geleistet habt, ihr teilt eure Expertise und ich empfehle euch meiner Community weiter – und auch das kann eine andere Art von einem Testimonial sein, was halt nicht so mega werblich ist, sondern was einfach dabei hilft ganz schnell Vertrauen aufzubauen. Und wenn ich euch weiterempfehle, dann können andere eben auch viel leichter Vertrauen zu euch aufbauen, wenn sie euch noch nicht kennen. Deswegen ist es auch ganz wichtig zu netzwerken, sich mit anderen auszutauschen. Was ich auch ganz gerne sage, ist, sich bei anderen einzukaufen, dass man einfach die Verbindung aufbauen kann und dann auch noch mal die Möglichkeit hat, mehr Reichweite zu gewinnen. Das ist ja auch eine Sache, die bei euch sehr gut funktioniert. Ihr habt viele tolle Kontakte, ihr habt ein richtig gutes und großes Netzwerk, und das hilft euch natürlich auch dabei ganz viel Reichweite zu generieren. Das ist auch eine wichtige Erkenntnis: Ads sind nicht das einzige, was du machen musst, und sie sind auch nicht die allgemeine Lösung, … sondern es ist ein Gesamtkonstrukt aus organischer Reichweite, aus Netzwerken, aus Ads. Wir haben ja auch schon gelernt, dass man sich nicht auf Ads verlassen kann – man braucht sie, aber wir können uns nicht zu 100 % drauf verlassen, deswegen ist die organische Reichweite auch wichtig. Aber, ich glaube, noch viel wichtiger, als die eigene Reichweite, ist das eigene Netzwerk, weil das Netzwerk hat natürlich gebündelt eine viel größere Reichweite, als wir selbst, und deswegen ist es so wichtig, dass wir an der Stelle eben Zeit investieren und vielleicht auch Geld investieren, um dieses Netzwerk aufzubauen.

Die häufigsten Fehler, die in Bezug auf Facebook-Anzeigen gemacht werden.

[29:48] – Was sind so die häufigsten Fehler, die in Bezug auf Facebook-Anzeigen gemacht werden?Wenn man sich keine Ziele setzt! Man verwendet nur den ‚Beitrag bewerben‘ Button, damit man überhaupt Werbung schaltet, das ist auf jeden Fall ein großer Fehler. Weil dann kann man auch nicht wirklich auswerten, ob man jetzt was erreicht hat. Wenn man sich keine Ziele setzt, wie soll man wissen, ob man sie erreicht hat? Ich möchte, zum Beispiel, im Monat 30 bis 100 neue Abonnent:innen auf meiner E-Mail-Liste haben, das ist ein sehr konkretes Ziel und auf Basis dieses Ziels kann ich meine Werbeanzeigen schalten und auswerten.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Facebook und Instagram Ads schalten - Interview mit Funnel Fox

[30:32] – Der zweite Fehler den viele machen, ist, sich am Anfang die Technik nicht genau anzuschauen. Facebook Ads hat natürlich was mit Technik zu tun. Das weiß Facebook auch ganz genau, dass die meisten Leute keinen Bock darauf haben, deswegen gibt es diesen ‚Beitrag bewerben‘ Button, weil das ist sehr einfach, da muss ich mich nicht mit Technik auskennen. Aber die Menschen, die sich dafür entscheiden sich die Technik einmal am Anfang reinzuziehen, einmal das Ganze aufzusetzen und dann wirklich sinnvolle Werbekampagnen zu schalten, die profitieren sehr stark davon.

[31:10] – Einer der größten Fehler ist, dass man kein Facebook-Pixel auf der Webseite hat. Das ist ja auch etwas technisches und viele scheuen sich davor, viele wissen auch gar nicht, wie man das DSGVO-konform macht, etc. Aber das hast du einmal draufgesetzt und dann ist der Facebook-Pixel wie so eine Art Detektiv, er weiß ganz genau, was passiert auf deiner Webseite, er weiß genau, wer jetzt kommt, er weiß genau, wer sich angemeldet hat, und kann das dem Facebooksystem wieder zurückspielen. So dass das Facebooksystem auch immer wieder weiß, das sind die und die Leute, die kommen auf die Webseite, die sind relevant, aus diesen Menschen kann ich vielleicht noch eine Lookalike Audience machen (das ist eine Zielgruppenart, die man bei Facebook hat). Ich kann noch viel mehr solcher Menschen erreichen und es ist einfach alles ein Zusammenspielen, deswegen ist der Facebook-Pixel total wichtig – dass man den möglichst früh auf der Webseite hat, auch wenn man jetzt noch gar nicht vorhat Werbung zu schalten, sondern in ein paar Monaten erst. Wir haben unseren Facebook-Pixel auch schon seit Ewigkeiten drauf und das ist natürlich sehr hilfreich, wenn wir Anzeigen ausspielen und wirklich die Menschen erreichen wollen, die mit uns interagiert haben.

LAUNCH VOLL mit Ads

[32:26] – Die Technik ist immer eine Sache, vor der ganz viele zurückschrecken. … Ihr habt ja euren Online-Kurs … „LAUNCH VOLL mit Ads“ … Geht ihr da auch in die Technik rein? Also zeigt ihr wirklich Schritt für Schritt, wie man Facebook-Anzeigen schaltet, damit ich weiß und sicher bin, wie ich dieses Tool nutze, wie ich die Pixel einsetze, etc.? Der Kurs ist einfach ein Leitfaden. Also von ganz am Anfang, ich richte mir gerade mein Werbekonto ein, über die Technik, bis hin zur ersten Kampagne, für das Freebie zum Beispiel, bis hin zur Launch-Kampagne und -Verkauf. Da ist wirklich alles drin, von vorne bis hinten, einfach in kleinen Lektionen von oben nach unten zum Nachmachen. Wir haben einfach festgestellt, das ist genau das, was den Menschen fehlt. Auf YouTube kriege ich zwar ein bisschen Infos, aber das, was ich jetzt gerade brauche, finde ich meistens nicht. Und deswegen haben wir halt einfach den Prozess, so wie wir Werbeanzeigen schalten, 1-zu-1 abgebildet, in dem Kurs.

Launchzeitplan für die zweite Jahreshälfte.

[37:57] – Wenn ich in diesem Jahr noch launchen möchte, wann sollte ich mit den Ads anfangen? … Also da wir schon Anfang September haben und wenn du im November launchen möchtest, dann würde ich demnächst anfangen, auf jeden Fall mit dem Listenaufbau. Man sollte spätestens drei Wochen, bevor der Launch stattfindet, anfangen das Launch-Event selbst zu bewerben. Wenn man nur eine Woche vorher anfängt, dann hat man keine Zeit mehr, irgendwas zu optimieren oder nochmal nachzujustieren. Man muss wirklich immer diese Zeiträume im Vorfeld ein bisschen beachten. Da kommt eine gute Planung ins Spiel, aber viele machen das alles lieber spontan und intuitiv – das funktioniert halt nicht ganz. Wenn wir auf Facebook Anzeigen setzen wollen, dann braucht es eine Planung, es braucht einen Vorlauf und je größer der Vorlauf, desto besser wird einfach der Launch. … Es ist ganz wichtig, da eben genug Zeit einzuplanen und nicht so eine Hauruck-Aktion draus zu machen, denn diese Hauruck-Aktionen führen dann dazu, dass man eher Geld verbrennt, als Geld verdient.

Business bedeutet Veränderung.

[40:36] – Zum Abschluss noch eine Frage an euch, die nichts mit Facebook Anzeigen zu tun hat, aber es ist eine Frage, die mir auch ganz oft gestellt wird. Es geht um das Thema Veränderung. Bei euch … hat sich auch schon viel verändert. Ihr seid gestartet als Dienstleister und habt dann angefangen, einen Online-Kurs zu entwickeln und wurdet natürlich auch immer bekannter, in unserer schönen Online-Business-Bubble. War das euer Plan von vornherein? Auf keinen Fall, das war kein Plan. Wir haben ganz klassisch angefangen mit Kund:innen zusammenzuarbeiten, wurden dann weiterempfohlen, haben uns weiterentwickelt, haben alles gelernt zu dem Thema, was wir lernen konnten, haben Übersee auch geguckt, bei den Amerikaner:innen wie die das alles machen, haben Strategien getestet. Und das war so eine ganz natürliche Entwicklung, weil unsere Kund:innen angefragt haben, ob wir Workshops für ihre Kund:innen geben können, zum Thema Facebook-Ads. Dann haben wir gemerkt, das macht uns auch Spaß. … Und so sind wir da eingestiegen. Wir haben dann angefangen, auch 1-zu-1 mit Leuten zu arbeiten, weil wir dann auch irgendwann keine Kund:innen mehr aufnehmen konnten, wir konnten die Arbeit einfach nicht mehr stemmen, wir wollen jetzt aber auch keine Agentur werden. Wir haben aber gemerkt, die Nachfrage ist so groß, dass die Leute von uns lernen wollen … und dann war es eigentlich ein Selbstläufer, dass das zum Online-Kurs wurde. Die erste Runde haben wir tatsächlich letztes Jahr mit fünf Leuten gestartet und einen Beta-Launch gehabt, und das hat uns dann auch die Sicherheit gegeben, dass wir das können, dass wir das es wollen, dass es Spaß macht. Und der nächste Launch wurde dann schon ein bisschen größer, da hatten wir dann schon 100 Menschen drin. Das war natürlich eine Umstellung, aber es hat alles super gut funktioniert. … Es ist ein Prozess, und viele denken, es ist alles von Anfang an klar, deswegen wollte ich das einfach auch nochmal von euch hören. … Die Vision, die man zu Beginn hatte, die verändert sich und die darf sich auch verändern. Ich höre immer wieder, dass viele eben denken, dass von Anfang an alles klar sein muss, dass ich von vornherein meine Nische habe, alles habe, um eben einen Online-Kurs zu bauen.

Hast du schon einmal Social Media Ads geschalten? Wie waren deine Erfahrungen damit?

Funnel Fox Facebook-Seite: www.facebook.com/funnelfoxads
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Alles Liebe,

Deine Tanja

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Facebook und Instagram Ads schalten - Interview mit Funnel Fox
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{Podcast} Kund:innengewinnung mittels Facebook-Ads – Tipps von Rei Baumeister

Heute habe ich meinen Accountability- und Mastermind-Buddy in den she-preneur Podcast eingeladen. Wir kennen uns schon seit 2017, damals bin ich auf ihn aufmerksam geworden, weil ich ein dringendes Problem hatte, das ich alleine nicht lösen konnte – ich brauchte 1.000 Teilnehmer:innen für die 1. she-preneur Summit. Diese Teilnehmer:innen organisch zusammenzutrommeln war schwieriger als ich dachte. Die Lösung, nach der ich suchte: Jemand, der mir beibringen kann, wie ich FB-Anzeigen nutze, um Anmeldungen für meine Summit zu bekommen. 

Ohne mit der Wimper zu zucken habe ich bei ihm ein teures Coaching-Paket gebucht und hab’s nie bereut. Ich habe super viel gelernt und mittlerweile tauschen wir uns regelmässig zu unseren Businessfortschnitten und -herausforderungen aus.

Freu dich auf eine spannende Episode mit handfestem Input von Rei Baumeister. Er ist FB-Ads-Experte und Online-Business-Coach und zeigt seinen Kund:innen, wie sie mit Hilfe von FB-Anzeigen Kund:innen gewinnen und hochpreisige Produkte verkaufen, ohne große E-Mail-Liste und ohne Social Media. Heute hab ich ihn zu Gast im Podcast, um mit ihm darüber zu sprechen, wie du ohne Launch, Webinare, Challenge, Onlinekurs-Erstellung etc. Kund:innen gewinnst.

In dieser Episode erfährst du, wie du mit minimalem Vorlauf Kund:innen bzw. erste Kund:innen gewinnst oder deine Produktidee testest – ohne Launch, Webinar, Challenge, Online-Kurs-Erstellung, etc. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – So gewinnst du Kund:innen mit minimalem Vorlauf.

Viele meiner Kundinnen starten gerade in ein Online-Business und stehen vor der Herausforderung erste Kund:innen zu gewinnen. Im she-preneur Academy Bootcamp helfen mein Team und ich dabei, ein erstes Angebot zu entwickeln, zu vermarkten und als Beta-Version durchzuführen. Die Teilnehmerinnen greifen dabei auf eine rein organische Vorgehensweise bei der Vermarktung zurück, und wir von she-preneur unterstützen die Vermarktung auch mit kostenpflichtigen Anzeigen.

In dem Zusammenhang habe ich überlegt, inwieweit kostenpflichtige Strategien eingesetzt werden können. Von kostenpflichtigen Strategien halten sich am Anfang viele eher fern, ich finde jedoch, dass es eine tolle und schnelle Möglichkeit ist, zu überprüfen, ob überhaupt Interesse am Angebot besteht. Daher freue ich mich mit Rei darüber zu sprechen, wie das als Online-Business Starterin möglich ist.

So sieht der Funnel aus, mit dem du dein Angebot testen kannst.

[4:27] – Rei, lass uns im ersten Schritt die Strategie im Ganzen betrachten: Wie sieht der Funnel aus, mit dem ich mein … Angebot … oder meine Idee testen kann? … Welche Option habe ich denn eigentlich, wenn ich jetzt online starte? Dann ist man ja oft limitiert, wir haben aber nach einer Lösung gesucht, trotz limitierender Faktoren etwas auf die Beine zu stellen. Ein limitierender Faktor ist ja oft, dass man nicht ein unendliches Anzeigen-Budget hat. … Der andere limitierende Faktor ist oft, dass man entweder noch gar kein Angebot hat oder sich zumindest nicht sicher ist, dass das Angebot fliegt. … Diese Unsicherheit, die muss man einfach mit einkalkulieren. Wir sind auf eine Funnel-Variante gekommen, die das berücksichtigt. Ein Funnel ist im Prinzip ein Prozess, von Erstkontakt bis Kund:in.

[6:06] – Vielleicht mal kurz, was wir alles nicht tun: Wir wollen vorher keine Produkte entwickeln, wir wollen kein aufwändiges Webinar aufnehmen, wir wollen keine Challenge veranstalten, wir wollen keinen Kongress veranstalten, weil all das komplex ist, viel Zeit kostet und es ewig dauert, bis man die ersten zahlenden Kund:innen gewinnt. Und wir wissen an der Stelle, … noch gar nicht, ob das Angebot überhaupt funktioniert. … Welchen Weg kann man gehen? Natürlich starten wir mit einer Facebook-Anzeige, weil wir ja eben möglichst viele Menschen erstmal auf das Ding aufmerksam machen wollen. … Dann eine schlanke Option, dass wir eine simple Landing-Page bewerben. Auf dieser Landing-Page laden wir zu einem Strategiegespräch / zu einem Kennenlern-Gespräch ein, für eine Zusammenarbeit. Damit jemand motiviert ist, den Knopf zu drücken, um sich für ein Termin anzumelden, muss man natürlich erst einmal gewisse Inhalte auf dieser Landing-Page darlegen. … Man führt dieses Gespräch und natürlich schließt man nicht 100 % ab, aber einen gewissen Prozentsatz schließt man ab. Und das wäre im Prinzip die Produkt-Empfehlung. Dann würde ich sagen, halte dich jetzt nicht mit einer Kursentwicklung oder einem Gruppen-Coaching-Programm auf, … sondern einfach ganz simpel 1-zu-1 – Arbeit. Das ist aus meiner Sicht der direkteste Weg zu zahlenden Kund:innen, und übrigens auch der direkteste Weg zu Feedback. … Und der allerschnellste, glaube ich. Dass man wirklich einmal testet, kommt das Angebot, was ich mir überlegt habe (und mit Angebot meine ich jetzt nicht das fertige Produkt, sondern wirklich die Headline, das Transformationsversprechen) … wirklich an.

Das brauchst du, um einen Funnel aufzubauen.

[9:16] – Ich würde im nächsten Schritt nochmal mit dir besprechen, was ich brauche, um diesen Funnel aufzubauen. Wir brauchen eine Landing-Page. Was empfiehlst du da deinen Kund:innen, auf welche Tools sie zurückgreifen? Da gibt es ja beliebig viele Landing-Page-Tools. … Ich habe natürlich Empfehlungen, wenn die Unklarheit herrscht: Eine auf Dauer kostengünstige Variante ist einfach eine WordPress-Seite, mit dem WordPress-Plugin ‚Thrive Architect‘ …, aber es gibt auch ‚Leadpages‘ oder weitere Tools. Ich beantworte die Frage vielleicht anders: Wovon ich wirklich wärmstens abrate, ist zu versuchen, selber, ohne Landing-Page-Template, eine Landing-Page zu basteln, weil es endlos dauert, in der Regel nicht konvertiert und vor allem mobil oft nicht gut aussieht. Mittlerweile ist halt 70-80 % des Traffics mobil und wenn die Seite nicht performt, dann ist es vergebene Liebesmüh.

[10:50] – Ich bin dann damals auch relativ schnell zu Thrive umgestiegen und habe auch mit Leadpages experimentiert. Ich glaube, Leadpages hat noch den Vorteil, dass man auch mit einer alleinstehenden Seite arbeiten kann – also falls man noch keine Webseite hat, kann man einfach eine Leadpage mit Impressum und diesen ganzen rechtlichen Sachen schalten. … Ja, das stimmt. Wobei einen wichtigen Hinweis habe ich noch: Ich würde mir zumindest aber die Domain registrieren und die Leadpage mit der Domain verknüpfen, weil, wenn man jetzt wieder Richtung Facebook-Anzeigen blickt, wenn dann die Landing-Page für die Facebook-Anzeige sowas generisches ist, … dann ist es für Facebook ein Signal, da könnte ein Spammer unterwegs sein.

[12:12] – Was wäre der nächste Schritt? … Also nochmal zur Orientierung: Derjenige oder diejenige kam auf diese Landing-Page und da überzeugen wir jetzt ja, dass derjenige oder diejenige einen Termin buchen soll, ein Gespräch mit uns. Das heißt, auf dieser Landing-Page ist ein Knopf, der heißt „Jetzt Termin buchen“ und dann, im Prinzip auf der nächsten Seite, geht einfach ein Kalender-Tool auf. Das wäre die Empfehlung zumindest – dass man nicht manuell E-Mails mit Terminen hin und her schickt, sondern mit einem Kalender-Tool automatisch einen Termin buchen kann. Dann hat diese Strategie auch noch den Vorteil, dass man starten kann, auch wenn man noch keine eigene E-Mail-Liste hat.

[14:16] – Wenn man den Prozess so aufsetzt, wie wir ihn heute besprechen, dann sehe ich im Prinzip nach 1-2 Wochen Anzeigenlaufzeit die Ergebnisse. Ich weiß, wie viele Gespräche ich geführt habe, wie oft ich verkauft habe. Du kannst auch an den Klickraten sehen, gibt es da überhaupt Interesse? Wenn jemand auf die Anzeige klickt und sich zur Landing-Page durchklickt, dann zeigt das ja schonmal, das, was ich da geschrieben habe, fand jemand interessant. Und das ist ein erstes Anzeichen, ich bin auf dem richtigen Weg, und kann dann eben nochmal weiter optimieren. Ich bin auch ein großer Fan davon, … sich halt wirklich ganz schnell Feedback einzuholen oder ganz schnell eine Rückmeldung zu haben.

Das sind die wichtigsten Punkte beim Schalten von Facebook-Anzeigen.

[15:17] – Jetzt habe ich natürlich einige Hörerinnen, die sich noch nie mit dem Thema Facebook-Anzeigen beschäftigt haben. … Vielleicht können wir über … die wichtigsten Punkte sprechen. … Also generell vorneweg: Wenn wir von Facebook-Anzeigen sprechen, ist Instagram immer inkludiert. Instagram gehört zur Facebook-Family und in dem Moment, wo man eine Facebook-Anzeige schaltet, klickt man auf einen Knopf und dann läuft Instagram mit, sozusagen. Genau so will ich es auch tun, ich will dann immer beide Kanäle testen, um zu sehen, was wie performt.

[16:54] – Was wichtig ist, dass man dem Algorithmus ein bisschen Zeit geben muss. Was jetzt keinen Sinn macht, ist mal für 5 € Anzeigen zu schalten und nach zweieinhalb Stunden nervös zu werden und jetzt anfangen zu optimieren. Ich würde so eine Kampagne dann schon 3 Tage laufen lassen, damit der Algorithmus lernen kann und merkt, das performt soundso – einfach, dass diese Lernphase gegeben ist.

[17:30] – Ansonsten vielleicht noch ein paar allgemeine Tipps: … Man hat ja 1000 Optionen. Ich würde es mir am Anfang … erstmal leicht machen, … das heißt, nicht anfangen mit einer Video-Anzeige. Sondern ich würde eine ganz simple Text-Anzeige nehmen, mit einem Bild und fertig.Ein Bild von einem selbst? Genau, ein Bild von einem selbst. Dazu noch 1-2 Sätze: Muss natürlich nicht sein, man kann jetzt auch, … je nach Thema natürlich, ein passendes Bild picken. … Ich würde aber nicht mit Stock-Fotos arbeiten, also Fotos, die ich irgendwo einkaufen kann, weil die eingekauft aussehen und weil damit von vornherein klar, das ist eine Anzeige. … Also dann Bilder aus dem eigenen Fundus … nehmen, präferiert allerdings in der Tat Fotos von sich selbst. Warum? Es ist nicht immer so, dass sie besser klicken, manchmal ist es genau andersrum. … Aber man sieht dich. Man sieht dich immer wieder, wenn du die Kampagne laufen lässt, und du hast dann einen Branding- und Vertrauenseffekt, den du halt nicht hast, wenn das Bild nicht von dir ist.

Dieses Facebook-Anzeigen – Ziel solltest du verfolgen.

[19:13] – Welches Anzeigen-Ziel würdest du verfolgen? Conversions wären das Anzeigen-Ziel.Über das Kampagnen-Ziel sagt man Facebook, was man gerne hätte. Das Kampagnen-Ziel kann Videoviews oder Linkklicks oder alles mögliche sein, und ich bekomme dann auch das, zum bestmöglichen Preis. Aber am Ende des Tages wollen wir keine Klicks, wir wollen keine Videoviews, wir wollen Kund:innen. Und der näheste Schritt zum Kunden / zur Kundin ist, dass der- oder diejenige … diesen Kalendertermin bucht. Das wird einfach technisch umgesetzt mit einem Conversion-Kampagnen-Ziel, weil wir im Prinzip messen, wer landet überhaupt auf dieser Kalenderseite oder auf der Seite dahinter, der Danke-Seite, und der- oder diejenige ist praktisch der ideale Kandidat / die ideale Kandidatin für uns. Auf solche Menschen wollen wir … die Kampagne optimieren.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Aufbau von einem einfachen Funnel

[20:35] – Hast du sonst noch irgendwas, was du hinzufügen würdest, zum Thema ‚Wie schalte ich Facebook-Anzeigen?‘ … Vielleicht noch einen aktuellen Hinweis: … Es gab ja das iOS-14 – Update, da war ja sehr viel Verwirrung am Markt, was das bedeutet für Facebook-Kampagnen, für die Optimierung, usw. … Man muss einfach 2-3 Dinge berücksichtigen, umstellen, anpassen, aber die Kampagnen laufen im Prinzip jetzt genauso, wie vorher auch, ich sehe keinen Unterschied.

Die Budgetplanung für Facebook-Ads.

[21:34] – Wir haben eben schon über das Thema Budget gesprochen. Natürlich ist es klar, wenn ich kostenpflichtige Anzeigen schalte, dass ich auch etwas investieren sollte. … Wie viel Geld sollte ich in die Hand nehmen, um mein Angebot wirklich zu testen? … Es hängt sehr stark davon ab, welches Budget zur Verfügung steht. Je mehr Budget zur Verfügung steht, desto schneller sehen wir einfach Ergebnisse. Wenn wir weniger Budget haben, dann zieht’s sich. … So als Hausnummer würde ich mal sagen, … pro Anzeigengruppe, also pro Test sozusagen, in der Facebook-Kampagne, würde ich jetzt nicht unter 20 € Tagesbudget gehen, … weil dann fehlen mir die Daten für den Algorithmus, dann zieht’s sich einfach wieder. … Mit so einer Anzeigengruppe testen wir das Targeting. … Wenn ich jetzt ein Tagesbudget von 20 € habe, dann kann ich halt ein Targeting testen. Targetingdefiniert, ich möchte diese oder jene Menschen ansprechen. Wenn ich jetzt aber 60 € am Tag hätte, kann ich halt drei testen. Entweder ich teste halt eins oder drei oder gleichzeitig oder hintereinander, … das definiert im Prinzip, wie schnell wir Ergebnisse sehen und natürlich auch, wie schnell wir Kund:innen sehen.

Das sind die Dinge, die du mittels Facebook-Anzeigen testen kannst.

[23:48] – Was sind denn Dinge, die ich mit Hilfe von Facebook-Anzeigen testen kann? … Mit diesem Funnel kann man ja wunderbar sehr Vieles testen. Und im Prinzip sehen wir immer da, wo etwas schiefgeht in diesem Prozess … , da haben wir ein Problem mit unserem Business. Schritt 1 ist die Facebook-Anzeige auf Landing-Page. Wenn wir jetzt sehen, dass kein Mensch auf diese Anzeige klickt und nicht auf die Landing-Page durchkommt, wir aber mal davon ausgehen, dass wir bei den Facebook-Anzeigen einen guten Job gemacht haben, … dann kann es nur noch bedeuten, dass ich einfach mit meinem Thema nicht ankomme. Ich habe einfach die falsche Ansprache gepickt oder das falsche Problem, das ich lösen möchte. … Wenn die Leute auf die Landing-Page kommen und sich nicht anmelden, für einen Termin, dann kann es am schlechten Copywriting liegen. … Wenn jemand einen Kalendertermin bucht, mit dir ein Gespräch führt, aber nicht bucht, dann kann es daran liegen, dass du einfach Gespräche besser führen musst. … In diesen Gesprächen erkennst du dann sehr schnell, ob dein Angebot das falsche ist. … Überall da, wo in diesem Funnel etwas schiefgehen kann, was am Anfang normal ist, … kann man eben reinbohren und gucken, wo muss ich was verbessern, in meinem Prozess. … Bei Facebook-Anzeigen kann ich natürlich auch vieles testen. Da kann ich Zielgruppen testen, also wen spreche ich an, da kann ich Alterssegmente testen, aber natürlich auch, welche Ansprache ich wähle, für ein Problem. Also ich kann ja ein Problem immer aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und ich kann gucken, gehe ich eher auf Angst oder auf Gier oder auf Komfortabilität?

[27:02] – Ich versuche das meinen Kundinnen auch immer wieder einzutrichtern und ich glaube, gerade bei Frauen ist es immer wieder eine Herausforderung sich mit den Zahlen im Hintergrund zu beschäftigen und wirklich zu gucken: Was passiert denn da eigentlich? Gibt’s da Interesse? Oder was zeigt es mir an, wenn ich sehe, dass ich Besuche auf meiner Landing-Page habe, aber kein Besuch bucht? Oder was zeigt es mir an, wenn jemand den Termin bucht, aber am Ende eben mein Angebot nicht kauft? … Ich erwähne es auch immer wieder, dass wir unsere Angebote perfektionieren und wirklich gucken, an welchen Stellschrauben können wir drehen, statt das nächste Produkt zu entwickeln oder vielleicht auch den nächsten Kurs zu entwickeln.

[28:58] – Also Zahlen sind ganz wichtig und nicht immer nur den Vordergrund betrachten, sondern auch den Hintergrund, und an den Stellschrauben können wir eben drehen, um unsere eigenen Angebote, um unseren eigenen Auftritt eben auch zu optimieren.

So viel Vorlauf brauchst du, um einen simplen Funnel aufzusetzen.

[29:25] – Wie viel Vorlauf brauche ich, um so einen Funnel aufzusetzen, in der simpelsten Variante? Es hängt natürlich davon ab, wie viel Zeit man hat und wie man’s angeht. Also gibt man es an eine Agentur oder macht man es selber. Wenn man es mit uns machen würde, dann wäre es vier Wochen oder so was, weil wir natürlich nicht 24/7 im Coaching arbeiten. Irgendwas zwischen zwei Wochen und acht Wochen. Was wichtig zu verstehen ist: Es dauert natürlich nicht wochenlang im Werbeanzeigenmanager die Anzeige zusammenzuklicken. Es dauert 20 Minuten. Was halt dauert, ist sich zu überlegen, wer ist die Zielgruppe und wie spreche ich die jetzt an, wie formuliere ich jetzt diesen Anzeigentext. Das dauert halt oftmals ein paar Tage, und deswegen zieht sich dann insgesamt dieser Prozess. Aber das zeigt einfach, das es auch wirklich eine ganz schnelle Methode ist, um Antworten auf Fragen zu bekommen, die ich jetzt gerade habe.

Darum sind Erstgespräche so wichtig.

[31:05] – Woran erkenne ich, dass mein Angebot am Ende auch gebraucht wird? … Woher weiß ich, jetzt kann ich meine Anzeigen stoppen oder jetzt lasse ich meine Anzeigen weiterlaufen? Das ist eine einfache Antwort: In dem Moment, wo jemand bucht und kauft und seine / ihre Geldbörse aufmacht.

[31:44] – Das ist der beste Beweis, den wir haben können. Aber das ist auch das, wovor sich die allermeisten Leute scheuen. „Jetzt hat jemand einen Termin bei mir gebucht, jetzt traue ich mich aber nicht, mein Angebot zu präsentieren oder mein Angebot zu verkaufen.“ Das gibt es auch gerade bei Frauen wieder sehr viel, dass sie dann zögern und denken, „Ich bin nicht gut genug und kann ich das überhaupt zu dem Preis verkaufen?“ Aber ja, das ist wirklich der simpelste und schnellste Weg, um zu gucken, hat jemand Interesse.

[32:30] – Noch einen Satz zu diesen Gesprächen: Ich weiß, da herrscht durchaus Respekt oder Angst, … aber ich pflege da eine ganz entspannt Variante, sozusagen. Ich persönlich, oder auch mein Team, wir führen ein normales Gespräch, ohne zu versuchen irgendwelche Schlüsselwörter einzubauen, oder ähnliches, und gucken einfach ganz objektiv und ganz ehrlich, kann ich jetzt dieser Person, die ich am Telefon habe, helfen – ja oder nein? … Was ist denn das Problem, das gelöst werden soll, wo möchte der Mensch hin und kann ich helfen? Wenn ich nicht helfen kann, dann sage ich das auch ganz offen. … Und wenn ich der Person helfen kann, dann frage ich: „Soll ich dir sagen, wie wir zusammenarbeiten können?“ Und dann sagt derjenige / diejenige „Ja“, und dann stelle ich es vor, und dann fragt er / sie: „Was kostet es?“, dann nenne ich den Preis, und dann ist er / sie dabei oder eben nicht.

[34:00] – Was vielleicht auch noch wichtig ist: Es ist dann auch klar, dass man nicht gleich die ersten 3 Gespräche abschließt. Fahrradfahren lernen hat auch eine Weile gedauert und genau so muss man es auch sehen, mit diesen Gesprächen. Man wird eine Handvoll Gespräche führen müssen, man wird immer besser und routinierter und entspannter und früher oder später kommt dann auch der erste Kunde / die erste Kundin.

[34:24] – Für mich war es zum Beispiel am Anfang auch so, dass es mir ganz viel Sicherheit gegeben hat, jedes Gespräch, … und ich mir dann notiert habe, was lief gut, was lief nicht so gut, was waren Momente, wo ich gemerkt habe, die Person ist nicht die richtige Person, oder was waren Momente, wo ich gemerkt habe, ich trau mich nicht den Preis zu nennen oder den Preis, den ich eigentlich nennen wollte, zu nennen. Ich habe dann ganz viel auf dem Weg dahin reflektiert und wurde natürlich von Gespräch zu Gespräch besser. … Wir sollten ganz viele Gespräche führen und gucken, gibt es da jemanden, der Interesse hat mein Angebot so zu buchen.

[35:23] – Das ist ja alles ein super spannendes, psychologisches Prinzip. Was passiert in so einem Gespräch? Dir wird ein Spiegel vorgehalten. Und ich garantiere dir, all die Bedenken, die du hörst, in so einem Gespräch vom Gegenüber, sind eigentlich die Dinge, die du selber oft sagst, wenn du in solchen Gesprächen bist. Unterbewusst transportierst du, was der / die andere gleich sagen muss. … Ich garantiere dir, das ist dann der Einwand am Schluss, den du ständig hören wirst. Es ist auch ein cooles Tool, um sozusagen an der eigenen Einstellung zu arbeiten und um über sich selbst zu reflektieren.

[36:13] – Mir haben diese Erstgespräche auch unheimlich viel gebracht und an der Stelle vielleicht auch nochmal: Führt Erstgespräche, führt Strategiegespräch, je nachdem, wie ihr sie nennen wollte. Man kann dadurch einfach extrem viel lernen und natürlich auch ganz viel Marktforschung betreiben und gucken, „Mensch, die Headline, die ich jetzt auf meine Landing-Page geschrieben habe, ist es das, was meine Kund:innen überhaupt wollen? Oder sagen sie mir in diesen Gesprächen was ganz anderes?“ Das heißt, diese Gespräche sind am Ende wieder die Basis dafür, dass du nochmal darüber nachdenken kannst, ob das, was du auf dieser Landing-Page geschrieben hast, überhaupt das ist, was deine Kund:innen wollen, oder ob du das vielleicht aus deiner Sicht formuliert hast – das ist auch etwas, was wir sehr oft tun. Wir formulieren die Dinge aus unserer Sicht, nicht aus Sicht der Kund:innen.

Hast du schon einmal eine Facebook-Anzeige geschaltet? Wie wie war deine Erfahrung damit?

Reis Facebook-Seite: www.facebook.com/reibaumeister
Reis Instagram-Kanal: www.instagram.com/reibaumeister
Reis Website: www.reibaumeister.com

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Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Kundengewinnung mittels Facebook Anzeigen
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{Podcast} Wie du ein Online-Event organisierst und damit Geld verdienst

Wie du vielleicht weißt, habe ich in den letzten Jahren so einige Online-Events organisiert und umgesetzt. In der vorletzten Episode (Erfolg und Perfektion liegen in der Wiederholung) habe ich dabei erzählt, dass ich damit nicht immer Geld verdient habe bzw. wie ich damit Geld verdient habe. In der heutigen Episode möchte ich dir ein paar von meinen Learnings mit auf den Weg geben, dich mit hinter die Kulissen nehmen und dir erzählen, wie mein Team und ich dieses Community-Event she-preneur Summit X Bundle auf die Beine gestellt haben.

In dieser Episode erfährst du, wie du ein virtuelles Event – wie zum Beispiel unser Community Event Summit X Bundle – organisierst und damit auch Geld verdienst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – eine Online-Veranstaltung planen.

In den folgenden Zeilen sind einige tolle Sachen mit dabei, die dir ein bisschen Struktur geben und dir auch aufzeigen, wie du bei so einer Veranstaltung vorgehst. Denn so ein Event lässt sich nicht ganz ohne Plan und ohne deine volles Commitment umsetzen, deswegen ist es eben ganz wichtig da strukturiert vorzugehen.

Viele trauen sich erst gar nicht an diesen Berg an Aufgaben ran – vielleicht, weil sie nicht wissen, womit sie anfangen sollen, was sie überhaupt erwartet, ob sie das (alleine) überhaupt umsetzen können. Spoiler: Es gibt die Möglichkeit so ein Event auf eine einfache und leichte Art umzusetzen. Es gibt natürlich auch eine Variante, das Ganze mega professionell und mit einem großen Team umzusetzen.

Ein Online-Event veranstalten.

[4:19] – Das ist etwas, was dich auf keinen Fall davon abhalten sollte, so ein Event auf die Beine zu stellen, denn wichtiger ist es wirklich erstmal rauszugehen und auch Erfahrungen zu sammeln.

[4:53] – Jedesmal gibt es einfach extrem viele Learnings und jede Menge positive Rückmeldung. So ein Event ist einfach ein Turbo und gibt dir auch ganz viel Energie. Es zieht Energie, auf der einen Seite, aber es gibt auch Energie, weil wir einfach so nah an unserer Zielgruppe sind und uns so nah und so intensiv mit Menschen austauschen und auch eine direkte Rückmeldung bekommen zu dem, was wir hier leisten. Das ist wirklich richtig toll und hat mir auch immer wieder gezeigt, dass es nicht bei einer she-preneur Summit bleibt, sondern dass das einfach einen Format sein soll, das öfter stattfindet. Und deswegen ist es dann nicht nur 2017 gewesen, sondern auch 2018, 2019 und jetzt, in einer veränderten Form, mal wieder in 2021.

[5:54] – Der Erfolg der she-preneur Summit basiert darauf, dass ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe und das dann natürlich auch umsetze. Ich habe mir ganz konkrete Ziele gesetzt und mir angeschaut, was ich tun muss, um zum Beispiel bei der ersten she-preneur Summit mindestens 1000 Teilnehmerinnen zu bekommen, und dann bin ich kreativ geworden und habe eben geschaut, was notwendig ist … . Jedes Mal hatte ich ein Ziel, auch als ich meinen Mitgliederbereich, die she-preneur Academy, gelauncht habe, und das ist eben eine ganz wichtige Sache, darauf den Fokus zu halten und auch zu wissen, warum möchte ich denn dieses Ziel erreichen + dann natürlich wirklich auch ins Tun zu kommen und die eigenen Ängste, die eigenen Blockaden, wirklich zu überwinden, denn ohne Umsetzung kommen wir nicht weiter. Ansonsten finden wir immer wieder eine Ausrede, warum wir so ein Event nicht auf die Beine stellen sollten.

Lies hierzu: Warum du keine Angst vor Sichtbarkeit hast, sondern was dich stattdessen zurückhält.

[7:29] – Je größer die Ziele, die du dir setzt, desto notwendiger wird einfach auch ein Plan. Und natürlich je mehr Mitarbeiter:innen du hast, je größer dein Team ist, desto wichtiger wird ebenfalls ein Plan und desto wichtiger werden auch Strukturen.

[8:34] – Ich möchte dir heute einfach mal einen Einblick geben, wie wir vorgehen, wie wir so ein Online-Event planen, wie wir das Ganze umsetzen und wie wir es eben auch schaffen damit am Ende Geld zu verdienen.

Definiere die Ziele für dein Online-Event.

[9:13] – Wir starten immer, wenn wir ein Projekt umsetzen, was ein finanzielles Ziel hat, auch mit mit finanziellen Zielen. Also, was ist unser Umsatzziel und wie viele Anmeldungen sind notwendig, um dieses Umsatzziel zu erreichen? Das ist unsere Ausgangsbasis, und von dort aus setzen wir uns drei unterschiedliche Ziele: Wir setzen uns ein Minimalziel, wir setzen uns ein Voll-Gut-Ziel und wir setzen uns ein Maximal-Happy-Ziel. Das sind Ziele, die uns einfach motivieren sollen, und die uns die Orientierung geben, die bestimmten Aufgaben, die notwendig sind, einfach umzusetzen. Der zweite Teil dieser Ziele, die wir uns festlegen, sind die Impact-Ziele, also die Anmeldungen, zum Beispiel – wie viele Frauen möchten wir mit einer bestimmten Veranstaltung erreichen, wie viele Teilnehmerinnen möchten wir haben? Und das sind so diese zwei Ziel, an denen wir uns bei der Umsetzung orientieren.

[10:36] – Der erste Schritt ist wirklich uns erstmal klar zu werden, was wir wollen und vor allem auch, warum wir etwas wollen.

Ein Ziel ohne Plan ist nur ein Wunsch: Die Online-Event-Planung.

[10:46] – Im zweiten Schritt, in der Planung, geht es dann darum zu gucken, was getan werden muss, um das Ziel zu erreichen. Und hier gehen wir immer von dem größten Ziel aus, also von dem höchsten Ziel, was für uns gesetzt haben, denn dann werden wir einfach am kreativsten. Gerade, wenn es darum geht dir Ziele zu setzen, setz dir nicht jedes Mal die gleichen Ziele, sondern setz dir höhere Ziele und frage dich, was notwendig ist, um dieses höhere Ziel zu erreichen. Wenn wir immer nur versuchen die gleichen Ziele zu erreichen, dann ist es nicht notwendig, dass wir kreativ werden – und so hilft es uns da auch neue Wege zu gehen, mutiger zu sein und auch andere Ergebnisse zu erreichen.

[11:34] – Und dann geht’s wirklich auch an die konkretere Planung. Wir erstellen ein Konzept und in diesem Konzept sind zum Beispiel auch die Ziele aufgelistet. Aber es geht auch darum, welches Angebot wollen wir denn eigentlich verkaufen? Was ist die Idee dahinter? … Was sind die Preise? Es geht ganz konkret um das Angebot. Was ist das Versprechen? Was sind die Boni? Wie sieht der Verkaufsfunnel aus? Das sind Themen, mit denen wir uns in der Planungsphase im Kernteam beschäftigen und diese Details erstmal ausarbeiten. Für unser Community-Event Summit meets Bundle haben wir das Anfang März gemacht. Wir wussten schon im letzten Jahr, das wir Summit auf jeden Fall durchführen werden, aber mit der Detailplanung setzen wir uns ca. 3 Monate im Voraus auseinander und gehen dann wirklich ins Detail.

Lies hierzu: Das sind die 6 wichtigsten Zutaten für ein Angebot, das sich online verkauft.

[12:48] – Wenn wir eine grobe Idee haben, wie wir dieses Produkt / dieses Angebot verkaufen wollen, dann gibt es einen Kick-Off Call mit dem gesamten Team und da gehen wir dann den Plan durch, … schauen, ob die anderen Teammitglieder noch Ideen oder Feedback haben, und bauen diese Ideen und das Feedback dann in das Konzept ein, finalisieren das Konzept und gehen dann weiter in die nächste Phase.

Terminiere und strukturiere das virtuelle Event + die einzelnen Aufgaben.

[13:21] – In der nächsten Phase ist es so, dass wir das Event terminieren. Also konkret an dem Beispiel, was wir jetzt haben, wäre es unser Community Event Summit meets Bundle. Da gucken wir uns an, wann dieses Event stattfindet … und von diesem Termin rechnen wir zurück. Wir schauen uns dann zum Beispiel an, ab wann wir Facebook Werbung schalten müssen. In der Regel starten wir so vier / fünf Wochen vorher, um ein Gefühl zu bekommen, welche Anzeigen und welche Formate gut funktionieren. … Da sind Pufferzeiten drin, die uns die Möglichkeit geben, dass wir ganz viel ausprobieren und nochmal testen können, bevor wir dann an die öffentliche Werbephase gehen und auch die Affiliates, die Expertinnen, die mit dabei sind, einladen Werbung zu machen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Google Suche "Wie plane ich ein Online-Event?"

[14:49] – Wenn wir den Termin haben, können wir zum Beispiel sagen, wann die Verkaufsseite fertig sein muss, wann die Promo-Unterlagen fertig sein müssen, wann die E-Mail-Serie fertig sein muss. Von diesem Termin, von dem Launch-Termin oder dem Event-Termin, rechnen wir wirklich alles zurück und terminieren dann diese unterschiedlichen Aufgaben.

[15:15] – Diese unterschiedlichen Aufgaben strukturieren wir in unterschiedliche Blöcke. … Alles, was Content ist, was Text und Grafik ist, sind die ersten Sachen, um die wir uns kümmern. Denn diese Sachen sind Voraussetzung dafür, dass im nächsten Schritt dann auch die ganze Technik aufgesetzt werden kann, sprich die Webseite, die E-Mail-Automation, das Affiliate-Programm, dass das Produkt bei Elopage zum Verkauf eingerichtet werden kann, etc. Das heißt, ein Aufgabenpaket ist der ganze Content + Text + Grafik – Teil, beim nächsten geht es wirklich um die Technik, dann geht es in einem weiteren auch um die Promo, und so bauen diese unterschiedlichen Phasen bzw. Aufgabenpakete aufeinander auf und die unterschiedlichen Teammitglieder haben Zugriff auf die Unterlagen, die sie dann eben benötigen, um die jeweiligen Inhalte zu erstellen.

Hinweis: In der she-preneur Academy gibt es übrigens einen Launch-Plan von mir und meinem Team, einen Projekt-Plan, mit dem wir sechsstellige Umsätze beim Launch erzielen, und der steht Academy-Mitgliedern zur Verfügung. Neugierig? Setze dich hier auf die Warteliste und erfahre als Erste, wenn sich die Türen wieder öffnen.

[17:01] – Dieser Plan, der gibt uns Struktur. Also der gibt meinen Terminen Struktur, der zeigt allen anderen Teammitgliedern, wo wir gerade stehen und was die Aufgaben sind, die als nächstes umgesetzt werden. Und auch wo sich die Ressourcen befinden. Wir haben dafür ein Google Drive, da legen wir alles ab, und die unterschiedlichen Ordner bzw. Dateien sind jeweils in Asana hinterlegt. Also du musst nicht unbedingt mit einem Projektmanagementtool arbeiten, auch gerade nicht im ersten Schritt. … Im ersten Schritt reicht es tatsächlich, wenn du dir einfach die To-Dos aufschreibst und wirklich weißt, was die nächsten Aufgaben sind, die erledigt werden müssen. Wenn du dann aber wirklich mit einem Team arbeitest, dann ist es ganz wichtig, das in einem Projektmanagementtool auch abzubilden. Da kannst du einfach viel effizienter arbeiten und mit deinem Team kommunizieren.

Lies hierzu: Die 4 wichtigsten Tools in meinem Business.

Es folgt die Umsetzung.

[18:20] – Wenn wir jetzt diese ganzen Aufgaben und Aufgabenblöcke terminiert haben, dann starten wir mit der Umsetzung. Und bei der Umsetzung starten wir bei den Expertinnen, denn das ist erstmal unsere Basis, zum Beispiel um Texte zu erstellen oder um eine Sales-Page oder eine Landing Page zu erstellen. … Das ist für uns die Grundlage, weil dann können wir die Texte, Grafiken und das Promo-Material erstellen, und so weiter. Das ist der erste Schritt der Umsetzung und wenn wir diese Informationen gesammelt haben – was wir übrigens auch total strukturiert machen (… wenn wir die Promo-Materialien anfordern, dann haben wir ein Formular mit JotForm erstellt und darüber reichen die Expertinnen ihre Unterlagen ein, das geht dann automatisch in ein Google Sheet und wir prüfen das dann … und dafür gibt es eben auch eine strikte Deadline) … – dann gehen wir Schritt für Schritt vor, erstellen die Texte, erstellen die Technik und die Promo-Materialien und gehen dann zu einem bestimmten Zeitpunkt, in der Regel vier bis sechs Wochen vorher, mit der Promo raus. Das ist so der grobe Ablauf.

Projekt-Updates und Kommunikation.

[21:00] – Dann gibt es natürlich noch regelmäßige Team-Meetings. Also wir haben jeden Montag ein Team-Meeting und da gibt es ein Status-Update. Was steht gerade an? Was sind meine Herausforderungen? An welcher Stelle komme ich nicht weiter? Und das besprechen wir dann im Team und definieren auch die nächsten To-Dos, so dass wir wirklich effizient weiterarbeiten können. Wir sind in einem sehr engen Austausch, wir sind auch mit Slack miteinander verbunden, damit wir uns auf dem kurzen Weg auch nochmal austauschen können. … Wir halten natürlich auch den Projektplan immer wieder aktuell, haken Aufgaben ab, kommentieren darunter … und besprechen dann jeden Montag den aktuellen Status und schauen, wie wir die nächsten Schritte definieren können bzw. ob es ggf. eine Zeitverzögerung gibt, weil bestimmte Aufgaben nicht bis zu einem bestimmten Termin erledigt werden konnten.

[22:21] – Dieses Projektmanagement ist aus meiner Sicht auch die größte Herausforderung. Niemand in meinem Team hat einen Projektmanagement-Hintergrund und ich glaube, dass ist definitiv etwas, was uns zukünftig helfen wird noch strukturierter und besser vorzugehen, und auch wirklich sicherzustellen, dass wir eine gute Kommunikation haben. Denn wir merken immer wieder, dass das Thema Kommunikation eine unserer größten Herausforderungen ist, also der Kommunikationsfluss, und arbeiten stetig daran, sprechen auch ganz offen darüber und überlegen uns, wie können wir es zukünftig anders machen.

[23:40] – Während der Launch-Woche haben wir jeden Vormittag, kurz bevor es losgeht, ein ca. 15 Minuten Check-In – Meeting, wo wir nochmal gucken, was gerade passiert ist, ob alles läuft, ob es irgendwelche Herausforderungen gibt, und am Tagesende haben wir nochmal ein Reflexionmeeting, wo wir einfach schauen, dass wir gut vorbereitet sind, dass uns nichts durchrutscht, dass wirklich alle Teammitglieder wissen, was gerade ansteht, wo es ggf. Herausforderungen gibt und wie sie wissen, wie sie damit umgehen können. … Und wir sind natürlich auch während der Zeit via Slack verbunden, um einfach auf kurzem Weg nochmal mitzuteilen, ob es irgendwo Herausforderungen gibt, die wir kurzfristig lösen müssen.

[25:01] – So eine Launch-Phase, also die Vorbereitungs- und auch die Launch-Phase, zeigen auch immer wieder auf, an welchen Stellen wir in unserem Business noch Schwachstellen haben, woran wir noch arbeiten müssen.

Zusammenfassung: So planst du ein Online-Event in 5 Schritten.

Wenn du ein großes Event organisieren möchtest, dann ist es ganz wichtig einen Plan zu haben, weil du auch Unterstützung haben wirst – ansonsten ist es einfach zu chaotisch. Ein Plan / eine Struktur gibt dir die Freiheit und die Entspanntheit, die du benötigst, um mit viel Energie in so ein Event reinzugehen und auch Freude zu haben. Es kommt immer darauf an, was du erreichen möchtest, wie hoch deine Ziele sind und wie ambitioniert du bist. Dabei musst du abschätzen, wo du gerade mit deinem Business stehst und was du erreichen möchtest (aber auch, was zu dir passt).

Alle 5 Schritte für deine Online-Event-Organisation habe ich dir hier noch einmal zusammengefasst:

  1. Schritt: Ziele festlegen. Definiere die Ziele für dein Online-Event. Was ist dein Umsatzziel (und wie viele Anmeldungen sind nötig, um dieses Umsatzziel zu erreichen)? Was ist dein Impact-Ziel (also wie viele Menschen möchtest du erreichen, wie viele Teilnehmer:innen möchtest du haben)?
  2. Schritt: Plan erstellen. Was muss getan werden, um deine Ziele zu erreichen? Erstelle ein Konzept und definiere die einzelnen Aufgaben. Entwickele ein konkretes Angebot, löse damit ein Problem und ein Versprechen ein.
  3. Schritt: Terminierung / Strukturierung. Terminiere dein Event und leite die Fertigstellung einzelner Aufgaben davon ab. Beachte die Abhängigkeiten dieser Aufgaben untereinander. Fasse die Aufgaben thematisch in Aufgabenblöcke zusammen. Nutze ggf. passende Projektmanagement-Tools.
  4. Schritt: Umsetzung. Starte mit der Umsetzung in der vorher definierten Reihenfolge.
  5. Schritt: Projekt-Updates. Halte dich selbst und dein Team regelmäßig auf dem Laufenden, wie auch den Projektplan immer aktuell.

Es ist eine ungefähr 3-monatige intensive Phase, aber es lohnt sich, weil du einfach sehr viel innerhalb von kurzer Zeit erreichen kannst, und nicht Jahre von deinem Business kleine Schritte gehst, die sich anstrengend oder frustrierend anfühlen, weil du das Gefühl hast, du kommst nur im Schneckentempo voran.

Ein Online-Event macht Spaß und wenn du bei deinem Angebot anfängst (also wenn du vorher eben definierst, was dein Angebot ist, das du verkaufen möchtest, und dir natürlich Ziele dafür setzt), dann kannst du es auch schaffen, mit so einer Veranstaltung Geld zu verdienen.

Du hast eine Idee für ein Online-Event? Erzähle mir gerne in den Kommentaren davon.

Ich hoffe, du konntest wieder jede Menge Input aus diesem Artikel mitnehmen. Ich wünsche dir ganz viel Spaß bei deinem eigenen Online-Event. Schau dir in diesem Zusammenhang unbedingt auch das aktuelle she-preneur Bundle an, das du nur für kurze Zeit erwerben kannst. Dort findest du geballtes Expertinnenwissen für Frauen, die ihr Business boosten wollen – 70+ Onlinekurse für gerade einmal 197 €.

Ich freue mich auf dein Feedback zu dieser Episode. Nimmst du an der diesjährigen she-preneur Summit teil? Dann tagge mich via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Hinterlasse mir sehr gerne auch eine Empfehlung für meinen Podcast.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Online-Event Planung und Organisation
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{Podcast} Wie dir ein Blog dabei hilft, als Expertin wahrgenommen zu werden – Interview mit Janneke Duijnmaijer

Mein heutiger Gast hat schon 2007 mit dem Bloggen angefangen. Damals wusste kaum jemand, was ein Blog überhaupt ist. Ihr damaliges Hobby hat sie später zum Beruf gemacht. In 2018 durfte ich sie bei der Entwicklung ihrer Angebotsstrategie unterstützen und in 2019 war sie Teil der she-preneur Mastermind und ist den Weg von der Selbstständigen zur Unternehmerin gegangen.

Heute ist sie erfolgreiche Unternehmerin, die anderen zeigt, wie sie sich einen Blog aufbauen, der sie zu bekannten Expert:innen macht, damit sie mit ihrer Expertise auch Geld verdienen können.

Mit meinem heutigen Gast spreche ich darüber, wie dir ein Blog dabei hilft als Expertin wahrgenommen zu werden und Kund:innen zu gewinnen. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – So hilft dir ein Blog in deinem Business.

Freu dich auf einen super inspirierenden und motivierenden Beitrag mit ganz vielen Insights und Geschichten von und mit Janneke Duijnmaijer von Blog Your Thing.

Jannekes Weg von der Selbstständigen zur Unternehmerin.

[2:10] – Was waren deine drei größten Learnings auf dem Weg von der Selbstständigen zur Unternehmerin? Mein allergrößtes Learning überhaupt: Ich muss nicht immer alles neu erfinden. Das war wirklich der größte Fehler, den ich, glaube ich, jahrelang gemacht habe (in den ersten Jahren), dass ich immer alles neu gemacht habe. … Ich habe mir, glaube ich, jedes Jahr ein neues Angebot überlegt, das ich auf den Markt bringe. Und bei dir in der Mastermind habe ich mich getraut zu sagen: „Ok, ich habe das Gleiche und mache das öfter.“ Und das war so ein Learning, … weg von der Selbstständigen, von dem ‚in den Tag hinein leben‘, hin zur Unternehmerin mit einem fixen Angebotsspektrum mit Konsistenz. … Das zweite Learning war: Risiko einzugehen lohnt sich. Also als Selbstständige war es für mich immer so: Ich brauche meine Kund:innen, und ich muss Geld verdienen, und ich gehe lieber auf Nummer sicher und schau, dass ich im nächsten Monat meine Rechnungen bezahlen kann. … Als Unternehmerin ist es für mich jetzt wirklich so, dass ich sage: „Okay, ich gehe ein Risiko ein.“ … und das lohnt sich meisten. … Im Endeffekt hat es sich ausgezahlt, also jetzt vielleicht noch nicht monetär, aber einfach, dass ich gemerkt habe, es war ein Risiko, ich habe das noch nie gemacht, das hat mich Überwindung gekostet und ich bin so daran gewachsen. Ich weiß, was ich alles kann und das ist wahnsinnig cool. Das dritte Learning ist: Es zahlt sich aus Hilfe anzunehmen. … Ich komme wirklich schneller voran und mit Leichtigkeit auch voran. … Es muss nicht schwer sein, man muss sich nicht alles selber erarbeiten, es kann wirklich auch leicht gehen, wenn man sich Unterstützung holt.

[5:21] – Ganz ehrlich, ich glaube, das sind wirklich die Schritte, die notwendig sind, und auch die größten Fehler, die ich bei den meisten sehen. Sie versuchen, alles alleine zu machen, sie entwickeln immer wieder neue Produkte. … Auch das Thema „Risiko, und Hilfe annehmen“ sind aus meiner Sicht zwei riesige Wendepunkte. … „Okay, ich mache das jetzt, ich versuche es jetzt nicht mehr allein, … ich investiere jetzt einmal einen Batzen Geld, weil ohne komme ich wahrscheinlich nicht voran.“ Absolut, und ich glaube, dieser Batzen Geld ist nämlich auch das, was uns wirklich voranbringt, weil wir denken: „Es ist so viel, dass es weh tut. Jetzt muss ich was dafür machen, dass es funktioniert.“ Und das ist dann auch das, zusätzlich zu dem Input, den man bekommt, das einen dann noch weiterbringt.

[6:39] – Auf der anderen Seite sind wir ja auch ein Vorbild und wollen anderen zeigen, was möglich ist. Dann ist es natürlich notwendig, dass wir diesen Weg gehen und anderen zeigen, dass es sich lohnt mutig zu sein und einfach mal Dinge zu tun, vor denen wir Angst haben oder wo wir denken, wir sind dem Ganzen noch nicht gewachsen.

[7:03] – Janneke, was hat sich verändert, seitdem du deinen unternehmerischen Weg gefunden hast? … Es haben sich wahnsinnig viele Dinge bei mir verändert, aber ich glaube, zusammenfassen kann ich das, dass ich sage, ich bin entstanter und konstanter in dem, was ich tue. Also entstanter im Sinne von: Ich mache mir nicht jedesmal, wenn ein Fehler passiert oder wenn irgendwas nicht funktioniert, Gedanken – so, wie „Oh mein Gott, mein Business geht den Bach runter“. Man kennt … die emotionalen Achterbahnfahrten, die Selbstständige haben an einem Tag. Früher hatte ich das tatsächlich auch, da war ich in der Früh euphorisch … zum Mittag „Oh mein Gott, alles geht den Bach runter“, am Nachmittag dann wieder ein Hoch, … und am Abend dann wieder „Oh nein“ und der Vergleich mit anderen. Seit ich meinen unternehmerischen Weg gefunden habe, habe ich diesen Vergleich nicht mehr so und … ein Fehler … ist jetzt kein Drama mehr, und das tut mir persönlich unheimlich gut.

Die Selbstständigkeit ist nicht unsicher.

[9:00] – Die Selbstständigkeit ist nicht unsicher. Wenn wir den Weg richtig gehen, dann können wir uns ein viel stabileres Business aufbauen, als wenn wir irgendwo angestellt sind, weil dann wissen wir eben nicht, was passiert denn überhaupt, was entscheiden die denn? Du bist die Unternehmerin, du entscheidest, wohin dein Business geht, und du gehst diesen Weg und kannst dann, wenn du gewisse Dinge tust, wie zum Beispiel eine gute Produktstrategie [entwickelst], diesen Weg auch vorbestimmen. Natürlich kann es immer mal sein, dass ein Launch nicht so gut läuft. Aber wenn du Dinge wiederholst, deine Angebote, deine Launches etc. perfektionierst, kriegst du viel mehr Stabilität in dein eigenes Business rein und somit dann eben auch viel mehr Konstanz und, ich glaube, auch viel mehr Selbstsicherheit.

[10:00] – Was ich gelernt habe, ist, dann nachzufragen: Warum hat es nicht funktioniert? Was hat gefehlt? Und auch das ist wahnsinnig hilfreich. Ich habe mich das früher nicht getraut, muss ich ganz ehrlich sagen, nachzufragen, „Warum habt ihr mein Produkt nicht gekauft?“ Ich habe jedes Mal gedacht, weil sie es total schlecht finden und damit nichts anfangen können. … In dem Moment, wo ich mich aber getraut habe zu fragen, habe ich gemerkt: Die finden das schon gut. Aber es gibt halt einen Punkt, wo ich noch nicht genug aufgeklärt habe, wo ich diese Einwände noch nicht ausgeräumt hab. Und ab dem Moment, wo ich das dann in meine Launches auch aufgenommen habe, funktioniert es einfach besser, weil diese Fragezeichen nicht da sind. Total und das können wir nur über die Zeit lernen und auch nur lernen, wenn wir Dinge wiederholen und nicht jedes Mal etwas Neues erfinden.

So findest du deinen eigenen Weg.

[11:29] – Was ist aus deiner Sicht notwendig, um den eigenen Weg zu finden? Ich glaube, dass man sich erstmal fragen muss, wo ist meine Zielgruppe überhaupt unterwegs. Das ist so dieser klassische 0815-Tipp, der aber unheimlich notwendig ist. Weil, wenn du etwas machst, was dir wahnsinnig viel Spaß macht, aber du erreichst deine Zielgruppe damit nicht, weil sie dich nicht sieht, bringt dir das alles nichts. Aber der zweite Tipp ist, meiner Meinung nach, dann wirklich: Schau, was dir Spaß macht. … Probiere dich auch aus. Um deinen eigenen Weg zu finden, musst du einfach ausprobieren, was dir liegt und was du magst. … Immer was anderes ausprobieren und jede Woche etwas Neues machen, das sollte es nicht sein. … Hör in dich hinein, schau vielleicht auch, was konsumierst du selber? Was findest du selber bei anderen gut? Und dann probiere das für dich umzusetzen und schau aber auch, ob es wirklich funktioniert. … Zum ‚eigenen Weg finden‘ gehört eben auch dazu, Dinge wieder aufzuhören, wenn man merkt, es passt nicht.

Wie du ein Blog für dein Business nutzen kannst.

[13:59] – Diesen Mythos gibt es immernoch, das man einen Blog braucht, um als Expertin / als Experte wahrgenommen zu werden. Ist das wirklich so, Janneke? Also ein Blog ist super! … Aber ich muss ganz ehrlich sagen, es gibt tatsächlich Leute, denen ein Blog einfach nicht liegt, wo die Leute sagen: „Es ist eine Qual für mich Blogartikel zu schreiben … .“ Für die gibt es andere Formate, zum Beispiel einen Podcast. Wenn es den Leuten einfacher fällt, spontan zu reden, dann ist das das Allerbeste, was du machen kannst. Ich glaube, es ist immer wichtig authentisch zu sein und das merken die Leute dann nämlich auch. Aber wenn du sagst: „Ich schreibe gerne und ich lese selber auch gerne“, dann ist ein Blog das Beste, was du machen kannst.

[14:59] – Es gibt ja auch Blogs und Blogs. Das heißt, auf der einen Seite kannst du den Content wirklich originär für den Blog erstellen und die Blogartikel schreiben, oder du machst es so, wie du, das man dann einfach die Podcasts … oder Youtube-Videos … transkribiert … und … das quasi auch auf der Webseite in einem Blog einbindet. Das ist dann nicht dieser klassische Blog, wo du Content eben für den Blog erstellst, aber du hast trotzdem eine Seite auf deiner Webseite, wo die Leute sich informieren können. … Da ist diese Ergänzung wahnsinnig gut und macht das Content-Marketing dann ein bisschen nachhaltiger, auch in Hinsicht auf Google, weil du mit einem Blog sehr gut sichtbar bist.

[17:32] – Ich glaube, da gibt es ganz viele Möglichkeiten (auch wenn man nicht gerne schreibt), wie man einen Blog für’s eigene Business verwenden kann. Absolut, ich rate wirklich jedem / jeder, probiere es einfach aus, … wichtig ist, überhaupt ins Tun zu kommen. Wenn du sagst: „Okay, ich möchte einen Blog starten, oder jemand hat mir gesagt, ich muss einen Blog starten“ und dann sitzt du da ewig an der Strategie und es kommt einfach nichts dabei heraus, dann ist es vielleicht nicht das Richtige für dich, dann probiere etwas anderes auch. Aber trotzdem ist es natürlich so, dass du dich mit einem Blog sehr gut positionieren kannst!

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Blog schreiben - Tipps von Janneke Duijnmaijer

[18:56] – Gibt es sonst noch etwas oder noch eine Gruppe an Selbstständigen, wo du sagst, euch empfehle ich unbedingt einen Blog zu schreiben oder einen Blog zu führen? … wenn es wirklich darum geht Wissen zu transportieren, also wirklich fachlich, … so diese klassischen How-To-Artikel, die man auf Google immer wieder findet. Das ist halt ein sehr guter Inhalt, den du über einen Blog vermitteln kannst, solche Anleitungen. Das geht über den Podcast oder über andere Formate auch, aber wenn man da nachschauen muss, dann muss man alles wieder durchhören, und das ist halt sowas, wo ich auch bei den Leser:innen immer wieder höre, dass sie sowas viel lieber in schriftlicher Form konsumieren. … Wenn du sehr viel von dem veröffentlichst, dann ist ein Blog eine sehr gute Möglichkeit.

Was muss ich tun, um mit meinem Blog als Expertin wahrgenommen zu werden?

[20:09] – Was muss ich tun, um mit meinem Blog als Expertin oder Experte wahrgenommen zu werden? … Etwas, was ganz viele Leute vergessen, ist einfach Persönlichkeit aufzuzeigen, denn du möchtest ja als Experte oder Expertin wahrgenommen werden, das heißt, die Person dahinter. Und da darfst du auch deine eigene Learnings, zum Beispiel, einfließen lassen, oder eigene Anekdoten – Storytelling einfach machen – und dich selber zeigen. … Beim Blog musst du das eben inhaltlich einfließen lassen. Was auch ganz wichtig ist oder sehr gut ankommt, ist, wenn du Kund:innenstories, zum Beispiel, machst, also zu zeigen, wie du anderen Leuten hilfst. Denn es ist das eine zu sagen: „Ich kann dir helfen.“ und das andere zu zeigen, den Personen habe ich schon geholfen. … Ein Blog ist wahnsinnig gut dafür geeignet, dass du ihn als Portfolio nutzt, also als Experte / Expertin wahrgenommen wirst. … Da kann der Blog einfach der erste Punkt sein, wie die Leute auf dich aufmerksam werden. … Wenn wir sichtbar sind, wenn wir uns sichtbar machen und als Expertin auch zeigen, dann kann auch wirklich total viel passieren.

Lies hierzu: Diese 5 Fragen solltest du deinen Testimonials stellen.

Wie verdiene ich mit dem Blog Geld, Janneke?

[24:24] – Wie verdiene ich mit dem Blog Geld, Janneke? Es gibt natürlich den Klassiker, … das ist Sponsored-Posts schreiben, also von Firmen beauftragt werden, und Affiliate-Marketing. Aber das ist tatsächlich nur ein kleiner Teil, den ich jetzt gar nicht so wichtig finde. … Sondern der Weg, den ich wirklich empfehle, ist … dich als Experte / als Expertin zu positionieren und wirklich den Blog als Marketingkanal zu nutzen und deine Positionierung eben zu stärken, zu zeigen, wofür du stehst. Und dadurch die Kund:innen vielleicht auch ein bisschen rauszufiltern.

[25:41] – Der Blog ist auch in gewisser Weise Verkaufshelfer. Nämlich in dem Sinne, dass du das Problembewusstsein, zum Beispiel, einerseits schaffst. Ganz viele Leute wissen noch gar nicht, dass sie ein bestimmtes Problem haben oder dass du ihnen bei dem Problem helfen kannst. … Diese Verkaufshelferartikel, so nenne ich sie ganz gerne, sind super wichtig, da wirklich Kund:innen zu gewinnen.

[26:29] – Über den Blog kannst du auch einen Funnel aufbauen, sprich den Blog als Einstiegsseite zu nehmen, für dein Business – dass du die Leute über Social Media, über SEO auf deinen Blog bringst und am Blog kannst du dann deinen Newsletter einbinden. … Dadurch, dass er sowieso schon Mehrwert bietet, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand für den Newsletter anmeldet, sehr viel höher. Wenn du jetzt einfach nur eine Landing-Page hast und Leute draufschickst, die dich noch nie gesehen haben oder noch nie von dir gehört haben, und das sagst „Trag dich in meinen Newsletter ein.“, das werden wahrscheinlich die wenigsten Leute machen. Wenn du in Blogartikeln Mehrwert lieferst, dann tragen sie sich gerne in den Newsletter ein, weil sie ja mehr davon haben wollen, und über den Newsletter kannst du wunderbar verkaufen. Ich glaube, das ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass der Newsletter einfach wunderbar konvertiert, und da kann kein Blog, kein Social Media oder irgendwelche Werbanzeigen dagegen ankommen. Aber der Blog hilft dir einfach wahnsinnig gut , Leute in deinen Newsletter hineinzubekommen.

[28:18] – Das ist super spannend, weil den meisten fehlt halt diese ganzheitliche Strategie. … Es ist halt nicht nur dieser alleinstehende Blog, sondern es gehört alles zusammen. Also der Blog ist der Einstieg. Dann denke ich darüber nach, was ist denn der nächste Schritt?

Lies hierzu: So entwickelst du eine ganzheitliche Business-Strategie.

Content für Social Media zeitsparend und nachhaltig recyceln.

[29:26] – Natürlich habe ich Social Media auch. An welcher Stelle kommt das, vielleicht können wir kurz darüber noch sprechen? Ich glaube, an zweiter Stelle. Ich mache es so, dass ich meinen Blogartikel schreibe, das ist das Wichtigste, und von diesem Blogartikel leite ich dann die Inhalte für Social Media ab – also dieses klassische Content-Recycling. … Das heißt, ich überlege mir nicht, was kann ich jetzt auf Social Media posten, … sondern ich nehme das wirklich von dem Content, den ich schon erstellt habe. Das ist sehr zeitsparend und auch im Prinzip sehr nachhaltig. Weil so werde ich wieder auf Social Media als Expertin gesehen, habe auf Social Media aber zusätzlich noch diesen persönlichen Aspekt mit drinnen.

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Netzwerken hilft dir bei deiner Expertise.

[30:27] – Was mache ich noch um als Expertin gesehen zu werden? Netzwerken! Das ist für mich ganz wichtig, weil ohne Netzwerken geht’s einfach nicht. … Aber es macht mir auch Spaß. Also ich sitze im Home-Office seit 6 Jahren und da ist das Netzwerken wichtig für mich, damit ich andere Leute kennenlerne, aber auch diese Unterstützung von anderen bekommen bzw. den anderen Unterstützung geben kann. Da sind über die Jahre hinweg Partnerschaften entstanden, und die möchte ich nicht mehr missen. Es gibt ganz coole Dinge, die man dann auf die Beine stellen kann. … Der Blog, Netzwerken und Social Media sind sicherlich die wichtigsten Aspekte für mich.

Lies hierzu: 4 Gründe, warum du dich mit Gleichgesinnten verbinden solltest, oder auch: 10 Tipps für weniger Einsamkeit im Home-Office.

[31:49] – „Okay, ich muss jetzt gucken, dass sich netzwerke, dass ich mich mit anderen vernetze, dass ich das nicht alleine mache.“ und habe dadurch gemerkt, dass ich viel mehr Reichweite bekomme, viel mehr Unterstützung bekomme, und das mein Netzwerk ja eben auch wieder auf meinen Expert:innenstatus einzahlt – das ist ja auch eine Sache, die wir nicht vergessen dürfen. Du bekommst dadurch natürlich dann auch wieder tolle Expertinnen und Experten für deine eigene Summit, oder was auch immer du machen möchtest, und kannst dann eben auf warme Kontakte zurückgreifen und auch auf ganz andere Gespräche! Also wenn da schon irgendwie so ein warmer Kontakt da ist, dann hat man nicht diese langweiligen Interviews, sondern kann die eben auch viel persönlicher und authentischer gestalten. Absolut, und da traut man sich vielleicht auch mal die ein oder andere Frage zu stellen, die man sonst … nicht stellen würde, und bekommt auch wirklich eine Antwort drauf.

Insights und Blicke hinter die Kulissen einer Online-Summit.

[32:47] – Janneke, du hast gerade gesagt, die Blog Summit findet jetzt zum dritten Mal statt, und auch das möchte ich nochmal hervorheben: Wiederholungen. … Wiederholung ist total einfach. Sicherlich hat sich von der ersten bis zur dritten Summit total viel verändert. Vielleicht kannst du da nochmal kurz erzählen, was so da dein Learning oder auch die Entwicklung war absolut. Das Ziel war im Prinzip immer das Gleiche, also dass ich Leute in meinen Mitgliederbereich hinein bekomme. Aber es hat sich wirklich von Jahr zu Jahr gewandelt. Beim ersten Mal war es eigentlich nur ein Versuch, ich habe selber noch nie an einer Summit teilgenommen … schauen wir mal, was passiert. Und das war wirklich cool, … das Ganze war aber ein Verlustgeschäft, also ich habe damit kein Geld eingenommen. … Meine Bekanntheit ist natürlich gestiegen, das ist ein wahnsinniger Vorteil, den man so in Geld nicht messen kann. … Vorletztes Jahr war es dann so, dass die Summit doch auch dazu da war, Einnahmen zu generieren, dass sich das selber finanziert, quasi. Das hat wahnsinnig gut funktioniert. Da hatte ich nochmal mehr Expert:innen, habe eine Schippe draufgelegt. … Und dieses Jahr ist es so, dass ich wieder kleiner werde, … weil ich das Feedback bekommen habe, von den Leuten. Da ist auch wieder so dieses: „Trau dich fragen.“, weil das hilft dir unheimlich viel. … Interviews sind super und Vorträge sind super, aber sie wollen umsetzen. Und das habe ich dieses Jahr mit aufgenommen ist. Es gibt nicht nur die klassischen Interviews und Inputs, die man von Summits kennt, sondern es gibt wirklich auch einen Workshop-Teil, wo die Leute direkt mit den Expert:innen zusammen umsetzen können und da dann auch mit einem Ergebnis hinauskommen.

>>> Hier kannst du dich zu Jannekes Blog-Summit anmelden.* Ich bin übrigens auch mit einem Workshop dabei und werde darüber sprechen, wie du ein Angebot entwickelst, das auch verkauft.

[38:07] – Wie viele Workshops wird es insgesamt geben? Es wird acht Workshops geben. Es sind vier Tage mit Inhalten, wo es wirklich darum geht, jedes Stadium des Blogaufbaus quasi zu meistern, und dazu wird es jeweils zwei Workshops geben. Am letzten Tag gibt es dann einen Abschluss-Workshop, der aber frei zugänglich ist, wo wir nochmal das Ganze Revue passieren lassen und eine kleine Abschlussparty machen.

[39:33] – Ich finde, dass ist auch so der Charme von Summits: … Sie zahlen zum einen natürlich extrem auf den Expert:innenstatus ein, aber auf der anderen Seite bringen sie eben auch die Community zusammen und sorgen für viel Inspiration und für viele Aha-Moment. Manchmal finde ich es ein bisschen schade, dass diese Online-Konferenzen so einen schlechten Ruf haben, weil mittlerweile gibt es halt echt schon viele tolle Konzepte, wo man wirklich auch was lernen und umsetzen kann. … Absolut! Also ich glaube, es gibt wirklich viele tolle Konzepte und man muss jedes einzeln anschauen, und schauen, was passt denn für mich gerade.

>>> Hier kannst du dich kostenfrei zur diesjährigen she-preneur Summit anmelden.

Jannekes Tipps für dich.

[42:27] – Janneke, zum Abschluss eine allerletzte Frage: Welche drei Tipps hast du noch zum Thema Bloggen? … Das erste ist: … Schreib so, wie du sprichst. Also bitte schreib nicht total hochgestochen, so, wie du das in Deutschland gelernt hast, weil das liest gerade im Internet niemand, wo wir alle keine Zeit haben und die Texte nur überfliegen. … Das nächste, was ich sagen würde: Schreibe nicht nur SEO-Artikel und mach dich wegen SEO nicht so wahnsinnig verrückt. Ich sehe das immer wieder, gerade in den letzten Jahren, wo SEO ein Thema ist. … Mittlerweile wissen die Leute – Suchmaschinenoptimierung ist wichtig – und optimieren wirklich jeden Artikel bis ins letzte Detail und schreiben teilweise Artikel nicht, weil es laut Google nicht oft genug gesucht wird. … Es ist so wahnsinnig schade, weil es gibt auch wichtige Themen, die halt nicht gesucht werden kann. … Wenn die Leute auf deinem Blog sind und dir folgen, dann lesen sie diese Artikel auch und bekommen einen Aha-Moment. … Der dritte Tipp: … Blogge nur so oft, wie du es schaffst deine Inhalte auch zu promoten. Also was meine ich konkret damit? Du musst nicht jede Woche bloggen, wenn du es nicht schaffst zwischenzeitlich Werbung für deinen Blogartikel zu machen. Ja, SEO ist das eine, aber du sollte auch auf Social Media Werbung dafür machen. … Deshalb bin ich ein Fan davon zu sagen: Blogge lieber alle zwei Wochen – schreibe in einer Woche den Blogartikel und in der anderen Woche kümmerst du dich darum, dass er ordentlich promotet wird, auf Social Media. Das bringt dir sehr viel mehr Seitenaufrufe, sehr viel mehr Impact. … Deshalb lieber seltener, aber dafür mit Mehrwert und mit Promotion des Inhalts.

Janneke ist übrigens auch beim she-preneur Summit X Bundle mit dabei und hat einen Kurs zum Thema „Contentrecycling“ begeisteuert. Da es ein total unterschätztes Thema ist, habe ich sie noch gefragt, ob sie uns ein paar Einblicke geben kann, worum es in ihrem Kurs geht und was du lernen kannst:

Wir werden uns anschauen, wie du aus einem großen Contentstück (das ist bei mir eben der Blog, man kann aber theoretisch jeden anderen Content, den man erstellt hat, auch anwenden), lauter kleine Bausteine machst, so Micro-Content, den du dann hauptsächlich auf Social Media posten kannst, ohne hier wahnsinnig großen Zusatzaufwand zu haben. Social Media ist einfach etwas, was für uns alle wichtig ist um sichtbar zu sein, um die Leute auf unseren Blog zu holen und um den Expert:innenstatus nochmal zu unterstreichen. Aber es ist halt viel Aufwand und wir wissen ja eh alle nicht, wann wir noch was unterbringen sollen. Da alles neu zu erfinden, ist keine nachhaltige Strategie, aber wirklich das zu nehmen, was schon da ist, wie das funktioniert und was es für Strategien gibt, das zeige ich in dem Kurs.“

>>> Setze dich auf die Warteliste vom she-preneur Bundle und profitiere als Erste von dem geballten Wissen von mehr als 70 Expertinnen.

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Alles Liebe,

Deine Tanja

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{Podcast} So steigerst du Reichweite und Bekanntheit in 3 Schritten + Bonustipp

Bevor ich ins Thema einsteige, möchte ich dir noch einen kleinen Einblick geben, an was wir aktuell arbeiten und was dich in den kommenden Wochen erwartet. Mein Team und ich sind nämlich gerade dabei unser großes Online Community Event auf die Beine zu stellen. Es wird in diesem Jahr, und zwar schon ganz bald Ende Mai 2021, wieder eine she-preneur Summit geben und in diesem Jahr haben wir uns etwas ganz Besonderes überlegt. Neben Impulsvorträgen und Interviews gibt es auch die Möglichkeit zu netzwerken, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und tolle Expertinnen live kennenzulernen. Wir haben Speed-Networking-Events vorbereitet, es gibt Workshops und interaktive Sessions, um direkt in die Umbesetzung zu kommen.

Wir verbinden in diesem Jahr die she-preneur Summit mit dem she-preneur Bundle. Wir haben uns nämlich überlegt, wie wir zwei große Events miteinander kombinieren können und das Ergebnis ist she-preneur Summit meets Bundle – das Beste aus beidem. Im Rahmen der Summit kannst du einen Teil der Expertinnen kennenlernen, die ihren Online-Kurs in das Bundle gegeben haben, dort haben wir über 70 Expertinnen mit ihren Online-Kursen an Bord, die einen Wert von über 10.000 € haben.

Du kannst dich bereits jetzt für die kostenfreie she-preneur Summit anmelden, bzw. dich für das she-preneur Bundle auf die Warteliste setzen, das nur während der Summitwoche vom 24. – 31.05.21 erhältlich ist und dass zu einem absoluten Schnapperpreis.

Und jetzt starten wir mit unserem heutigen Thema: In dieser Episode teile ich 3 Ideen mit dir, die dir dabei helfen deine Reichweite und Bekanntheit schnell zu steigern. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – 3 Tipps, um die Reichweite und Bekanntheit deiner Expertise zu steigern.

Reichweitenaufbau und unsere eigene Bekanntheit zu steigern, ist ein ganz wichtiges Thema, wenn wir selbstständig sind und wenn wir unsere Produkte, unsere Angebote, auch online vermarkten und verkaufen wollen. Eine Sache, die mir wirklich dabei geholfen hat, war zum Beispiel die Veranstaltung der she-preneur Summit.

Fehler beim Reichweitenaufbau.

[5:53] – Einer der großen Fehler, die beim Reichweitenaufbau von vielen überforderten Selbstständigen gemacht werden, ist, dass sie sich eben nur mit ihren eigenen Kanälen beschäftigen, sprich: mit ihrer eigenen Webseite, mit ihren eigenen Social Media Kanälen. Und was dann passiert, erleben eben die meisten kämpfenden Selbstständigen: Sie kommen kaum mit ihrem Business voran und auch nach Jahren ist die Reichweite immer noch gering.

[6:37] – Überleg doch mal selbst: Wenn du immer nur auf deinen eigenen Kanälen postest und dort deinen Content veröffentlichst (sprich: du innerhalb deiner eigenen vier Wände, zum Beispiel innerhalb von deinem Home Office bleibst … ), wie erfolgreich ist das – was denkst du? Stattdessen hast du die Möglichkeit, in das virtuelle zu Hause von anderen Expertinnen und Experten zu gehen. Du kannst dich dort einladen und mit ihnen oder mit ihrer Community deine Expertise teilen. Ihr könnt euch gegenseitig unterstützen. Wenn du das machst, dann erreichst du viel mehr Menschen, als wenn du immer nur innerhalb deiner eigenen vier Wände bleibst.

[7:54] – Was ich sagen will: Geh wirklich raus, zeig dich vor allem außerhalb deine eigenen Kanäle, denn darüber erreichst du neue Menschen. Du erreichst sie nicht, indem du zu Hause bleibst und darauf wartest, bis zufällig jemand bei dir vorbeikommt oder du zufällig weiterempfohlen wirst.

[8:27] – Wichtig ist dabei natürlich auch immer, dass du wirklich eine klare Nische hast, ein klares Thema, denn das ist das, was uns wirklich dabei hilft effizient zu kommunizieren. Wenn wir versuchen unseren ganzen Bauchladen nach draußen zu kommunizieren, dann ist es total schwierig und dann verlieren wir die Leute, die wirklich ein konkretes Problem haben. Also versuchen wir auch hier immer wieder zu gucken: Was ist eine Herausforderung, die meine Zielgruppe hat, und wie kann ich dabei helfen?

Tipp 1: Führe eine Online-Summit durch.

[8:58] – Eine Sache, die mir dabei geholfen hat meine Reichweite aufzubauen und auch meine Bekanntheit zu steigern, sind Online-Summits, auch Online-Konferenz oder Online-Kongress genannt. Was du hier machst, ist, du bringst viele oder idealerweise die besten Expertinnen und Experten zu deinem Thema (zu einem bestimmten Thema, indem du natürlich eine Expertise haben solltest) zusammen und gemeinsam vermittelt ihr Content rund um dieses spezifische Thema.

[9:56] – Das ist natürlich ein bisschen Aufwand so ein Event zu organisieren und auch umzusetzen, aber es ist wirklich eine tolle Möglichkeit um rasant die eigene Reichweite zu steigen – also es ist eigentlich ein Turbo für deine Reichweite und für deinen Expertinnenstatus. Und sie machen auch noch unheimlich viel Spaß, weil du zum Beispiel dein eigenes Netzwerk ausbaust. Du generierst nicht nur Leads, sondern du kannst auch dein eigenes Netzwerk ausbauen.

[10:26] – Viele meiner Kundinnen und auch ehemaligen Kundinnen veranstalten ebenfalls Online-Summits. Ich bin zum Beispiel im Juni bei der Equal Pay Night von Frau Verhandelt mit dabei und auch Janneke von Blog Your Thing veranstaltet im Juni eine Online-Summit und jetzt im Mai vom 10. bis zum 14. bin ich beim TrainerKongress von Daniela Reuter mit dabei … . Das Schöne ist wirklich, dass ganz viele Expertinnen und Experten zusammenkommen und wir dadurch ganz viele Menschen erreichen können, und dass ganz viele Menschen natürlich auch auf dich aufmerksam werden.

[12:45] – Ich bin wirklich ein ganz großer Fan davon, weil so eine Summit einfach ganz viele Vorteile für uns hat. Eine wichtige Sache ist, dass du die Mühen nicht scheust und dir auch genug Zeit nimmst, um das Ganze umzusetzen. Ich empfehle immer so 3 – 4 Monate für die Umsetzung, aber wie gesagt, es ist wirklich ein Turbo und du kannst innerhalb von vier Monaten so viele Abonnent:innen oder so viel Reichweite generieren, wie du sonst vielleicht in 1 / 2 / 3 Jahren nicht erreichen würdest. Also von daher: Trau dich da wirklich ran! Es macht auch unheimlich viel Spaß.

Tipp 2: Biete dich als Expertin an.

[13:26] – Der zweite Tipp, den ich heute für dich habe, ist dich als Expertin bei anderen anzubieten und dort deine Expertise zu teilen. Also du teilst deine Expertise mit der Community bzw. mit den Kundinnen und Kunden deiner Kooperationspartner:innen. … Schau dich einfach mal im Markt um. Wer hat eine ähnliche Zielgruppe, wie du? Mit wem solltest du dich vernetzen? Wen solltest du kennen? Wem könntest du mit deinem Thema einen großen Mehrwert liefern? Das soll niemand sein, der dasselbe Thema wie du bespielt, sondern es sollte jemand sein, wo du dein Thema ergänzend einbringen kannst.

Lies hierzu als Ergänzung: 5 Tipps, wie du online als Expertin wahrgenommen wirst.

[14:10] – Für wen wärst du die ideale Gastexpertin, die zum Beispiel im Rahmen eines Live-Trainings ihre Expertise weitergeben kann? Das würde ich zumindest für den Anfang empfehlen, weil Live-Trainings immer super cool sind. … Wenn du dir schon ein Expertinnenstatus erarbeitet hast, ist das ein guter nächster Schritt.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Veranstalte eine Online-Summit / Online-Konferenz / Online-Kongress

[14:40] – Eine weitere Sache, die man in dem Rahmen auch noch machen kann, ist zum Beispiel Online-Kurse bei Launches beizusteuern. Wenn du weißt, aus deinem Netzwerk hat jemand einen Launch und dein Thema ist ein super tolles ergänzendes Thema, dann hast du zum Beispiel auch da die Möglichkeit, einen Online-Kurs als Bonus mit reinzugeben. Für dich ist das wirklich eine tolle Möglichkeit kostenfrei an neue Kontakte zu kommen, für die dein Thema sicherlich relevant ist – vielleicht nicht für alle, aber für einige wird es relevant sein und dadurch gewinnst du dann natürlich auch Kund:innen.

Tipp 3: Veröffentliche Gastartikel / Interviews.

[15:22] – Die dritte Idee, die ich heute für dich mitgebracht habe, ist … etwas, was ich gleich schon von Anfang an gemacht habe, und zwar habe ich mich als Interviewgast bei anderen angeboten und habe Gastartikel geschrieben. Heute hast du natürlich auch die Möglichkeit als Interviewgast in ganz vielen Podcasts zu sein. Auch da ist es notwendig einfach nochmal zu recherchieren. Kenne deinen Markt.

[15:48] – Du musst wissen, wer in deinem Markt ist und wer eine ähnliche Zielgruppe bedient und mit wem du dich vernetzen kannst. Denn ohne Netzwerk kommen wir in der Selbstständigkeit nicht voran. Das musst du für dich wirklich einmal berücksichtigen und dann Schritt für Schritt vorgehen, auch wenn du denkst: „Nee, ich möchte nicht netzwerken, ich kriege das alleine hin … .“ Das habe ich früher auch gedacht und ich kann dir sagen, es funktioniert nicht. Es macht auch viel mehr Spaß den Weg gemeinsam mit anderen zu gehen und tolle Expertinnen und Experten in einem Netzwerk zu haben, denen man einfach mal Fragen stellen kann, die natürlich dann auch dein Produkt pushen, wenn du es zum Beispiel verkaufst, durch die du auch Weiterempfehlungen bekommst, etc.

[16:42] – Recherchiere und guck, welche Podcasts sind für dich relevant, welche Blogs sind für dich relevant oder auch welche Magazine sind da draußen, in denen du einen Gastartikel schreiben kannst. Das mache ich regelmäßig und das hilft mir regelmäßig auch dabei, meine Reichweite zu steigern und neue Kontakte zu generieren, auch für meinen Newsletter. Das Ganze muss natürlich strategisch aufgebaut sein, da kannst du auch nochmal in meine vorletzte Episode reinhören. Das ist Episode 69, in der ich darüber gesprochen habe, wie wichtig es ist, dass du eine Strategie hast, und das alle Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind, sodass du natürlich auch weißt, was ist mein nächster Schritt und warum tue ich das überhaupt, was möchte ich dadurch erreichen. >>> Zum passenden Blogartikel: So entwickelst du eine ganzheitliche Business-Strategie.

Dabei helfen dir die 3 Tipps zum Reichweitenaufbau.

[17:38] – Diese Tipps, die ich dir gegeben habe, die helfen dir nicht nur dabei deine E-Mail-Liste aufzubauen bzw. deine Bekanntheit zu steigern, sie helfen dir auch dabei dein Netzwerk zu vergrößern. Du bekommst Kontakte, die du sonst nicht hättest, dadurch, dass du ganz aktiv daran arbeitest dein Netzwerk aufzubauen, zum Beispiel indem du Kooperationspartner:innen oder Speakerinnen und Speaker für deine Online-Summit anfragst, oder indem du jemanden anfragst, wo du dich als Gastexpertin vorschlägst. All das sind Möglichkeiten, um neue Kontakte zu generieren und um dein Netzwerk zu vergrößern.

[18:22] – Außerdem helfen dir diese drei Ideen … dabei, deinen Expertinnenstatus aufzubauen, denn du zeigst den Menschen, dass du gut vernetzt bist. Deiner Community oder vielleicht auch den Teilnehmer:innen der Summit zeigst du, du bist gut vernetzt, du hast gute Kontakte. Und wenn du zum Beispiel bei jemandem zu Gast bist, zeigt diese Person, dass sie weiß, dass du guten Content hast, dass du weiterhelfen kannst, dass du die richtige Person bist diesen Content an ihre Community weiterzugeben. Es ist wirklich ein großer Booster nicht nur für deinen Expertinnenstatus, sondern auch für deine Glaubwürdigkeit. Denn wenn ich dich weiterempfehle, dann hast du einfach schon einen ganz großen Vertrauensvorsprung, als wenn dich diese Person irgendwo anders per Zufall entdeckt.

[19:26] – Natürlich helfen dir alle diese drei Tipps auch dabei Kund:innen zu gewinnen. All diese Maßnahmen helfen uns dabei, diesen Trichter an Interessent:innen zu füllen und am Ende auch Kund:innen zu gewinnen.

[19:43] – Sie erfordern, und ich weiß das, ein bisschen Mut, aber auch hier kann ich dir sagen: Ausprobieren und einfach machen. … Nur durch Umsetzung kommen wir wirklich vorwärts. Probier dich aus. Meine erste Summit war nicht so, wie die heutige. Sie war total holprig, es haben ganz viele Dinge nicht funktioniert, aber das ist okay. Die Community, die Teilnehmerinnen, fanden es trotzdem richtig genial. Und ich habe mir in jedem Jahr Feedback eingeholt und habe in jedem Jahr geschaut, was können wir anders, was können wir besser machen? Und dann haben wir dieses Format wiederholt. … Nur dadurch, dass wir umsetzen und unperfekt starten, können wir wirklich lernen und vorwärts kommen. Es macht extrem viel Spaß, es ist viel Arbeit, und es stehen viele To-Dos auf der Liste, aber das Ergebnis lohnt sich wirklich.

Bonus-Tipp: Netzwerk.

[21:12] – Ich habe dir noch einen Bonus-Tipp mitgebracht, weil das für mich auch nochmal ganz wichtig war, beim Thema Kooperationen und Netzwerkaufbau. 2016 und auch 2017 habe ich gedacht, ich krieg das alles alleine hin und ich muss mich mit niemandem zu vernetzen. Ich wusste auch gar nicht so richtig, mit wem ich mich jetzt vernetzen soll. Irgendwann habe ich dann gemerkt, ich muss mich vernetzen, ich brauche andere. Das war auch ein Impuls, den ich damals durch die she-preneur Summit Teilnehmerinnen, also durch das Feedback der she-preneur Summit mitbekommen habe. … Und dann bin ich rausgegangen und habe mich ganz aktiv mit anderen vernetzt.

[22:29] – Eine Sache, die mir ganz wichtig ist, ist, dass meine Netzwerkpartner:innen sehr ähnlich ticken, wie ich. Dass sie eine ähnliche Vorstellung davon haben, wie man ein Business aufbaut. Dass es ganz wichtig ist, das auf eine ehrliche und authentische Art und Weise zu tun. Und für mich ist auch noch ganz wichtig, dass sie ähnliche Werte haben, wie ich, dass sie ähnliche Ziele zum Beispiel verfolgen. Für mich ist das Thema Freiheit und Selbstbestimmung ein ganz wichtiges Thema, für mich ist das Thema Authentizität ein ganz wichtiges Thema, für mich ist das Thema Wertschätzung ein ganz wichtiges Thema. Und je mehr Überschneidungspunkte es natürlich auch gibt zwischen mir und meinen Kooperationspartnerinnen und -partnern, desto besser ist eigentlich die Kooperation bzw. desto mehr kann man einfach gemeinsam machen und sich auch gemeinsam unterstützen, und desto besser fühlt es sich eben auch am Ende an.

Zusammenfassung: Reichweitenaufbau & Bekanntheitssteigerung.

Geh raus, bau dein Netzwerk aus und guck, was du gemeinsam mit anderen auf die Beine stellen kannst. Die einzelnen Tipps, um deine Reichweite auszubauen, habe ich hier noch einmal für dich zusammengefasst:

  1. Tipp: Führe eine Online-Summit / eine Online-Konferenz / einen Online-Kongress durch. Du bringst viele oder idealerweise die besten Expertinnen und Experten zu deinem Thema (zu einem bestimmten Thema, indem du eine Expertise hast) zusammen und gemeinsam vermittelt ihr Content rund um dieses spezifische Thema.
  2. Tipp: Biete dich als Expertin an und teile deine Expertise. Du teilst deine Expertise mit der Community bzw. mit den Kundinnen und Kunden deiner Kooperationspartner:innen. Wer hat eine ähnliche Zielgruppe, wie du? Für wen wärst du die ideale Gastexpertin, die ihre Expertise weitergeben kann?
  3. Tipp: Veröffentliche Gastartikel und Interviews. Recherchiere und schau, bei welchen Podcasts du dich als Interviewpartnerin anbieten kannst, welche Blogs für dich relevant sind oder welche Magazine es gibt, für die du einen Gastartikel schreiben kannst.
  4. Bonus-Tipp: Vernetze dich. Das betrifft das Thema Kooperationen und Netzwerkaufbau, ohne das es unglaublich schwer ist ein erfolgreiches Business auszubauen. Suche dir entsprechende Partner:innen auf Grundlage deiner Werte und Vorstellungen.

3 weitere Tipps zur Reichweitensteigerung findest du auch noch in diesem Artikel.

Meine Frage an dich ist: Was willst du von meinen Tipps umsetzen, um deine Reichweite und Bekanntheit zu steigern? Das darfst du dir einmal überlegen. Denk dran: Geh auch in die Umsetzung! Und falls du jetzt denkst, du wärst noch nicht so weit, dann möchte ich dich noch fragen, was genau dich davon abhält einen dieser Vorschläge umzusetzen? Auch das schreib dir auf, denn in den allermeisten Fällen ist es die Angst – Angst, nicht gut genug zu sein, Angst, noch nicht so weit zu sein. Diese Angst soll dich nicht davon abhalten den nächsten Schritt zu gehen.

Lies hierzu als Ergänzung: Warum du keine Angst vor Sichtbarkeit hast, sondern was dich stattdessen zurückhält.

Auch ich fühle mich nie bereit! Es gibt immer noch etwas zu tun, es könnte immer noch besser sein. Deswegen geh raus, geh in die Umsetzung, das ist mir ganz wichtig. Ich wünsche mir, dass du diesen Schritt wirklich gehst und Dinge tust, für die du dich noch nicht bereit fühlst.

Welchen der 3 Tipps möchtest du als erstes umsetzen?

Ich hoffe, dass du etwas von diesen super-duper Tipps mitnehmen konntest, sie sind wirklich ein wahrer Turbo für dein Business.

Ich freue mich auf dein Feedback zu dieser Episode und ich auch darauf, wenn wir uns bei der she-preneur Summit oder bei einer der anderen Konferenzen, in denen ich in den nächsten Wochen zu Gast bin, sehen. Falls du teilnimmst, dann tagge mich via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Hinterlasse mir gerne auch eine Empfehlung für meinen Podcast.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - 3 Tipps, um schnell Reichweite und Bekanntheit zu steigern
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