Interview: Meike Schneider von Herzstücke mit Om

Ich habe mit der lieben Meike gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Meike ist Mitglied im she-preneur insider clubBevor wir in das Interview einsteigen, wollte ich von ihr wissen, warum sie sich für den she-preneur insider club entschieden hat. Und das hat sie mir geantwortet:

„Ich habe zufällig ein Video von Tanja gesehen und mich hat ihre natürliche Art überzeugt. Die Idee mich mit Gleichgesinnten austauschen zu können, die ganz ähnliche Sorgen und Ängste haben, hat mir meine Entscheidung ganz leicht gemacht. Wir unterstützen uns gegenseitig und sind so nie alleine mit unseren Problemen. Der monatliche Erfolgsbooster ist klar und verständlich und hilft mir weiter mein Business aufzubauen, ohne mich zu überfordern.“              

 

Liebe Meike, welche 3 Eigenschaften beschreiben dich als Person am besten?

Meike: Kreativ, Begeisterungsfähig, Zielstrebig

 

Was bedeutet Erfolg für dich?

Meike: Zum Thema Erfolg kommt mir zuerst ein Spruchbild in den Sinn. Vielleicht habt ihr das Bild mit den Hasen und der großen und kleinen Karotte auch schon einmal gesehen. Der Spruch dazu lautet: „Erfolg ist nicht immer das, was man an der Oberfläche sieht.

Für mich bedeutet Erfolg, mein Leben so zu führen, wie ich es will und Dinge zu tun, die mich glücklich machen. Mit jedem Kissen, das ich auf Reise schicke, komme ich meinem Erfolg von meinem Business gut Leben zu können immer näher.

 

Wie kam es dazu, dass du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast?

Meike: Zu einem war ich nicht mehr ganz glücklich in meinem Beruf und habe über eine Alternative nachgedacht. Da ich zu der Zeit schon länger meinen Yogakissen und Kreationen in einem Dawanda Shop angeboten habe und vielen tollen Rückmeldungen von glücklichen Kundinnen bekommen hab, hat es mich immer mehr bestärkt mein eigenes Business auf die Füße zu stellen und es weiter auszubauen.

 

Nenne 3 Dinge, die du als Selbstständige vermisst (und was du dagegen tust).

Meike: Nach meinem letzten Arbeitsplatz vermisse ich nicht wirklich etwas. Meine Lieblings- und gleichzeitig Zimmerkollegin hat irgendwann eingeführt das wir immer um 11 Uhr gemeinsam einen Chai-Latte trinken und mal tief durchatmen und kurz Privates bequatschen. Den Chai-Latte trinken wir hier und da auch noch zusammen, wenn sie mich aus der Mittagspause anruft. Wir sind auch privat schon vor dem Bürojob befreundet gewesen.

Am Anfang hat mir die Disziplin gefehlt so richtig effektiv von zu Hause zu arbeiten. Gerade vor ungeliebten Aufgaben war dann Fensterputzen und aufräumen doch viel interessanter. Mittlerweile habe ich da einen guten Weg gefunden und habe Routinen in meinen Alltag integriert.

Gerade für mich als sicherheitsliebender Mensch war es eine große Umstellung nach über 20 Jahren als Angestellte keinen festes Gehalt mehr zu haben.

 

Stelle uns dein Business vor.

Meike: Nähen gehört zu einer meiner größten Leidenschaften, hier schalte ab und vergesse alles um mich herum. Wenn ich mal nicht hinter der Nähmaschine anzutreffen bin, findet man mich auf der Yogamatte. Yoga bedeute für mich Gleichgewicht zwischen Körper und Seele. Diese beiden Leidenschaften habe ich miteinander verbunden. Ich nähe Yogakissen und weiteres Yogazubehör aus bunten Stoffen. Wir sind alle einzigartig und so wird jeder Stoff höchstens zweimal von mir zu einem Yogakissen vernäht und man bekommt immer ein einzigartiges Unikat Herzstücke mit Om.

Ich liebe es einfach zu sehen, wie Dinge von Hand gemacht entstehen.

 

Wie wichtig ist für dich das Thema „Netzwerken“? Und welche Vorteile siehst du im „Netzwerken unter Frauen“?

Meike: Ich hätte nie gedacht, dass Netzwerken so viel Spaß machen kann. Bisher habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. Für mich ist der Austausch unter Gleichgesinnten sehr wichtig geworden. Man bekommt wertvolle Tipps, tolle Ideen, Anregungen sowie konstruktive Kritik. Es hat mich immer ein Stück weitergebracht. Sehr schätze ich am Online-Netzwerken, dass ich tolle Frauen kennenlerne, die in anderen Städten wohnen und die ich Offline nie kennengelernt hätte. Gerade Frauen denken anders und gehen auch individueller aufeinander ein.

 

Was möchtest du anderen Gründerinnen/selbstständigen Frauen ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf dem Weg geben?

Meike: Hör auf dein Herz und dein Bauchgefühl. Mache das, was dich glücklich macht.
Informiere dich vorab was als Selbstständige auf dich zu kommt.
Die IHK bieten kostenlos Informationsveranstaltungen dazu an.
Wichtig! Stelle dir einen Businessplan auf. Lern deine Zahlen zu verstehen. (Sorry, hier kommt die Bilanzbuchhalterin in mir raus)
Sei mutig und offen für Neues. Hole dir Unterstützung durch einen Coach, gehe auf Netzwerktreffen, vernetzte dich im Internet wie z.B. dem she-preneur insider club.

 

Zu guter Letzt: Verrate uns dein Lieblingszitat und seine Bedeutung für dich.

Meike: Achte auf das, was dich weiterbringt. Akzeptiere das, was du nicht ändern kannst. Trenne dich von dem, was dich runterzieht.

Das Zitat ist seit einiger Zeit mein Lebensmotto. Es hängt an meinem Arbeitsplatz und auf meinem Kalender ist es auch zu finden, damit ich es ja nicht vergesse. Es gelingt mir auch nicht immer, aber ich versuche es mir immer wieder ins Gedächtnis zu rufen. Seit ich Dinge akzeptiere so wie sie sind, lebt es sich wesentlich angenehmer.

 

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Meike. Ich bin sehr gespannt, wie sich dein Business entwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Bild © Meike Schneider

Interview: Ella Hinkel, Expertin für suchmaschinenoptimierte Websites

Ich habe mit der lieben Ella gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Ella ist Mitglied im she-preneur insider clubBevor wir in das Interview einsteigen, wollte ich von ihr wissen, warum sie sich für den she-preneur insider club entschieden hat. Und das hat sie mir geantwortet:

„Ich lernte Tanja bereits in der Vor-Gründungsphase kennen. Sie rief in ihrer Gruppe zu einem Interview auf und ich meldete mich. Das Gespräch war auch für mich sehr lehrreich, auch wenn es primär darum ging, Tanjas Zielgruppe besser kennenzulernen. Tanja war mir einfach sehr sympathisch und ich mochte die Art, wie sie an ihr Business ging. Als der insider club dann offiziell online ging, war es meine Neugier, die für die Mitgliedschaft sorgte. Ich wollte wissen, was es mit dieser Community auf sich hatte. Ich glaube, zu Beginn wollte ich einfach nur mal für ein paar Wochen reinschnuppern, das Beste für mich herausziehen und mich dann wieder verabschieden. Tja, ich bin geblieben. Fasziniert von Tanjas Art, den tollen anderen Frauen und den vielen Möglichkeiten, habe ich bis heute nicht einmal das Bedürfnis gehabt, wieder zu gehen. Immer wieder werde ich aufs Neue inspiriert, kann meine Sorgen und Nöte besprechen und finde andere, die sich mit mir über Erfolge freuen.“

 

Liebe Ella, welche 3 Eigenschaften beschreiben dich als Person am besten?

Ella:

  1. Neugierig: Der Weg in die Selbstständigkeit war ein langer Prozess. Es war nichts, das ich angestrebt habe. Vielmehr wollte ich, dank selbstständiger Eltern, niemals selbstständig sein. Doch diese neue Welt, die sich da auf einmal auftat, hat mich begeistert. Es bereichert mein Leben. Es macht es schöner und mich glücklicher. Doch am Ende war es die Neugierde, die mich in diese Welt hat eintauchen lassen.
  2. Kreativ: Schon immer habe ich in meiner Freizeit kreativ gearbeitet. Das Ganze kann ich nun auch beruflich. Ob beim Erstellen neuer Texte, einer ganzen Website oder auch bei der Suchmaschinenoptimierung.
  3. Engagiert: Wenn ich für ein Thema brenne, dann engagiere ich mich zu 100 %. Egal, ob es dabei um Kundenwünsche oder die ehrenamtliche Arbeit in einem Verein hier vor Ort geht.

 

Was bedeutet Erfolg für dich?

Ella: Erfolg bedeutet, dass ich so arbeiten kann, wie ich es brauche und will. Ich merke immer deutlicher, dass ich im Kopf so viel freier bin als früher. Ich denke, in dem Moment, in dem ich einfach so meine (unsere) Koffer packen kann um an einem anderen Ort (mit direktem Strandzugang) zu arbeiten, dann habe ich erreicht, was ich mir persönlich erträume.

Beruflicher Erfolg bedeutet zufriedene Kunden, die gerne wiederkommen und mich weiterempfehlen. Ach so: Erfolg bedeutet auch, nicht immer alles „selbst“ und „ständig“ zu machen.

 

Wie kam es dazu, dass du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast?

Ella: Hatte ich schon erwähnt, dass ich nie selbstständig sein wollte? 😊

Ich denke, es gab nie den Zeitpunkt, „an dem ich entschied, jetzt selbstständig zu werden.“ Vielmehr war es ein Weg, den ich bereit war, zu gehen. Zunächst startete ich nebenberuflich als Texterin. Schreiben machte mir schon immer Spaß. Ich hatte Talent und einfach viel dazu gelernt. Meinen Kunden gefiel meine Art und ich merkte, dass ich immer mehr in Richtung Marketing ging. Also buchte ich immer wieder Weiterbildungen in diesem Bereich und saugte ganz viel Wissen durch Lesen auf. Gleichzeitig probierte ich immer wieder neue Dinge aus und beriet andere, zunächst kostenfrei, zu Marketingthemen und -strategien. Gleichzeitig hatte ich aber immer eine Festanstellung, zuletzt in Teilzeit. Diese Anstellungen waren jedoch zeitlich befristet. Sie brachten mir nicht die finanzielle Sicherheit, die so eine Festanstellung eigentlich bringen sollte. Mal von der „Mutti-Teilzeit-Falle“ ganz abgesehen, machten mich die Jobs nie lange restlos glücklich. Nach der Geburt meines zweiten Sohns entschied ich mich deshalb, nicht mehr in die Anstellung zu gehen und gründete sichtbar.online. Vor allem war es das Bedürfnis nach weniger Kompromissen (Kind oder Karriere) und der Wunsch danach, zu tun, was ich liebe, der mich gründen ließ. Auch wenn mein beruflicher Weg nicht unbedingt geradlinig war (immerhin kann ich zahlreiche Nebenjobs, zwei Studiengänge und mehrfache Umzüge inklusive Länderwechsel vorweisen), macht er mich eben auch aus. Vielleicht finden auch deshalb meist Kunden zu mir, die ebenso verzweigte Wege gegangen sind.

Schule – Studium – Job, das kann doch jeder. 😊

 

Nenne 3 Dinge, die du als Selbstständige vermisst (und was du dagegen tust).

Ella: Hm, im Grunde vermisse ich nichts. Dank sozialer Medien, Netzwerkveranstaltungen und anderen Business-Kontakten habe ich „Kollegen“ zum Austausch und komme auch mal raus aus meinem Homeoffice. Wenn mir die Decke zu Hause auf den Kopf zu fallen droht, gehe ich ins Co-Work. Was mir, vor allem zu Beginn, manchmal gefehlt hat, waren die 30 Tage Urlaub im Jahr. Die habe ich in der Festanstellung am Anfang des Jahres verteilt und gut war. Heute muss ich selbst dafür Sorge tragen, dass ich genug freie Zeit habe. Es sind jetzt eben nicht mehr ganze Wochen, in denen ich frei habe, sondern immer wieder freie Tage zwischendurch. Es sind eher Urlaubsquickies. Sie laden den Akku auf und sorgen dafür, dass ich kreativ bleibe.

Außerdem fühlt sich selbstständige Arbeit anders an, als angestellte. Diese Fragen hier zum Beispiel beantworte ich, während ich in meinem Garten sitze. Ist das Arbeit? Vermutlich schon. Aber welche, die Spaß macht.

 

Stelle uns dein Business vor.

Ella: Mit : sichtbar.online mache ich andere Unternehmen online sichtbar. Mit der eigenen Website und der passenden Strategie zur Suchmaschinenoptimierung. Zusammen in einem kleinen Team setzen wir Unternehmen und UnternehmerInnen in Wort und Bild in Szene. Wichtig ist mir dabei immer der persönliche Bezug. Ich will wissen, was hinter dem Business steckt. Was die Personen, die es machen, antreibt und ich entwickle Strategien, um das auch nach außen zu zeigen.

Am liebsten arbeite ich mit Unternehmen und UnternehmerInnen mit lokalem Bezug. Für Handwerksbetriebe und Dienstleister, die mehr anbieten als andere; die besondere Dinge herstellen und/oder verkaufen; die vielleicht Dinge anbieten, für die es direkt noch gar keinen Bedarf gibt. Einfach für Menschen, die den Mut haben, den Trampelpfad zu verlassen und neue, eigene Wege zu gehen.

 

Wie wichtig ist für dich das Thema „Netzwerken“? Und welche Vorteile siehst du im „Netzwerken unter Frauen“?

Ella: Vor allem in der Gründungsphase waren es Frauennetzwerke, die mir wichtige Informationen geliefert haben, Ansprechpartner boten und dafür sorgten, dass ich „auf Kurs“ blieb. Frauennetzwerke sind „leiser“ als die der Männer. Man versteht sich, hat meist die gleichen Herausforderungen auf unterschiedlichen Ebenen und viele dieser Frauen schaffen den Spagat zwischen erfolgreichem Business und eigenen Bedürfnissen.

Übrigens bin ich auch deshalb so froh, den she-preneur insider club gefunden zu haben, weil darin die gegenseitige Unterstützung grandios ist. Ich konnte schon so einige Kooperationen selbst erleben und finde es fantastisch, dass wir alle zusammenhalten. Auch konnte ich schon die eine oder andere persönlich kennenlernen und muss sagen, das fühlt sich jedes Mal an wie ein Klassentreffen. Irgendwie kennt man sich und fühlt sich nah. Das habe ich bislang noch in keinem anderen Netzwerk so kennenlernen können.

 

Was möchtest du anderen Gründerinnen/selbstständigen Frauen ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf dem Weg geben?

Ella: Neben den Basics, wie einem Businessplan, sollten Gründer flexibel sein und sich auch durch Rückschritte nicht verunsichern lassen. Mir selbst (als Frau) hilft auch mal die männliche Sichtweise aufs Business. Denn diese ist meist weniger von Zweifeln geplagt und manchmal auch mutiger (zumindest bei mir). Schaff dir außerdem ein Notizbuch für Ideen an. Hier sammle ich immer alles, was mir an Ideen kommt, vergesse sie so nicht und habe den Kopf doch frei für aktuelle Dinge. Hol dir außerdem Hilfe für Themen, die dir nicht liegen und/oder für die du keine Zeit hast. Das erspart dir in der Regel viel Zeit, die du sinnvoller einsetzen kannst.

Sei professionell. Ein bisschen arbeiten, neben Kindern und Haushalt, geht nicht lange gut. Schaff dir eine Basis (und das muss nicht unbedingt eine 50-Stunden-Woche sein). Auch dein Außenauftritt sollte passen. Du wirst damit nämlich genau die Kunden anlocken, die dazu passen. Ich will damit nicht sagen, dass man sich verbiegen muss. Der Außenauftritt sollte schon zu dir passen. Aber er sollte auch nicht nach „gebastelt“ und „nur für den Übergang“ aussehen.

Zu guter Letzt: Steh ein für deine Wünsche und Bedürfnisse. Vernachlässige sie nicht. Denn nur, wenn du entspannt bist, wenn es dir gut geht, wird es auch deinem Business gut gehen.

 

Zu guter Letzt: Verrate uns dein Lieblingszitat und seine Bedeutung für dich.

Ella: Hm, hier muss ich passen. Stattdessen würde ich lieber einen Leitgedanken mit euch teilen. „Denke groß.“ Das musste ich erst lernen: die eigenen Grenzen im Kopf loswerden und so frei sein für neue Möglichkeiten.

 

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Ella. Ich bin sehr gespannt, wie sich dein Business entwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

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Bild © Sabine Meeßen

Interview: Yvonne Oleszak von OffensivTaktik

Ich habe mit der lieben Yvonne gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Yvonne ist Mitglied im she-preneur insider clubBevor wir in das Interview einsteigen, wollte ich von ihr wissen, warum sie sich für den she-preneur insider club entschieden hat. Und das hat sie mir geantwortet:

„Es war vor allem Tanjas offene und ganz natürliche Art, die mich bei einem ihrer Webinare angesprochen hat. Bei anderen Anbietern hatte ich immer das Gefühl, dass sie mir etwas verkaufen wollen, das war bei Tanja nicht der Fall. Der she-preneur insider club ist für mich nicht nur eine virtuelle Plattform zum Austausch, sondern bietet echten Mehrwert, der die Kosten wert ist. Zudem sind mittlerweile einige nette Kontakte entstanden, so dass wir uns jetzt auch mal privat treffen wollen.“

 

Liebe Yvonne, welche 3 Eigenschaften beschreiben dich als Person am besten?

Yvonne: Kreativität, Offenheit, Zuverlässigkeit

 

Was bedeutet Erfolg für dich?

Yvonne: In meinem Bereich ist Erfolg natürlich eng verbunden mit dem Erfolg des Kunden bzw. dem Erfolg, den man gemeinsam mit dem Kunden erzielt. Mein ganz persönlicher Erfolg ist es, meinen Traum der Selbstständigkeit erfolgreich leben zu können und die Bestätigung zu erhalten, dass es die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt war.

 

Wie kam es dazu, dass du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast?

Yvonne: Der Gedanke an die Selbstständigkeit war nicht neu, aber irgendwie blieb es bis Anfang letzten Jahres bisher immer beim Gedanken. Nachdem ich mich bewusst für die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses entschlossen hatte, habe ich mir zunächst Zeit für eine Weiterbildung genommen. Diese hat meine Affinität für die sozialen Medien weiter verstärkt und mir klargemacht, dass die Verbindung der neuen Medien mit der klassischen PR ein Markt sein könnte, den ich bedienen kann. In Kombination mit dem Gefühl, genau jetzt das Richtige zu tun und keine Angst davor zu haben, dass es auch scheitern kann, ging alles relativ schnell. Nach fünf Monaten der intensiven Planung und Konzeption bin ich im September 2016 an den Start gegangen.

 

Nenne 3 Dinge, die du als Selbstständige vermisst (und was du dagegen tust).

Yvonne: Eine Abteilung für die Buchhaltung (lacht). Im Ernst, derzeit bin ich rundum glücklich so wie es ist. Da ich im Home-Office arbeite, dachte ich anfangs, dass mir der Austausch mit den Kollegen fehlen wird. Allerdings bin ich oft bei meinen Kunden, besuche regelmäßig Netzwerktreffen und tausche mich natürlich auch viel über die sozialen Medien aus, so dass ich nichts vermisse. Im Gegenteil, wir kennen es alle, wie viel unnötige Zeit und auch negative Energie bei Meetings und dem Bürotratsch mit den Kollegen draufgehen kann.

 

Stelle uns dein Business vor.

Yvonne: Als PR-Agentur bietet OffensivTaktik individuelle Beratung und Konzepte zum Erreichen von Kommunikations- und Marketingzielen an. OffensivTaktik möchte insbesondere Gründer, Einzelunternehmer, kleine und mittelständische Unternehmen sowie Vereine unterstützen und begleiten.

Je nach Bedarf des Kunden entwickle ich ein individuelles Angebot. Es kann das Komplettpaket von PR & Social Media sein oder auch nur ein Teil davon, wie die Entwicklung einer Social-Media-Strategie. Ich biete Schulungen für Facebook an, um sich zunächst mit der Plattform und vor allem den Privatsphäre- Einstellungen vertraut zu machen und sicher zu fühlen, bevor es dann an die Umsetzung einer eigenen Fanpage geht. Außerdem helfe ich in Kooperation mit anderen Partnern bei der Konzeption und inhaltlichen Umsetzung von Webseiten.

 

Wie wichtig ist für dich das Thema „Netzwerken“? Und welche Vorteile siehst du im „Netzwerken unter Frauen“?

Yvonne: Netzwerken ist sehr wichtig für mich! Gerade als Einzelunternehmerin ist es von Bedeutung, Partner in den Bereichen zu haben, die man selbst nicht abdeckt, aber dem Kunden durch diese Kooperationen dann trotzdem ein Gesamtpaket anbieten kann. In den ersten beiden Monaten meiner Selbstständigkeit habe ich viel Zeit dafür investiert und kann schon jetzt sagen, dass es sich irgendwann auszahlt. Mittlerweile konzentriere ich mich auf bestimmte Gruppen, die ich regelmäßige treffe und suche mir gezielt Veranstaltungen aus, die auch wirklich Sinn machen. Ich bin insbesondere in Frauen-Netzwerken aktiv. Trotz der Mischung von Frauen aus ganz unterschiedlichen Branchen, mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen, habe ich bisher keine „Rankingkämpfe“ erlebt, es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen – das ist sehr angenehm.

 

Was möchtest du anderen Gründerinnen/selbstständigen Frauen ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf dem Weg geben?

Yvonne: Es hört sich vielleicht abgedroschen an, aber ich kann wirklich sagen, mach den ersten Schritt, trau dich! Am Anfang steht man vor so vielen Fragezeichen, vor allem natürlich, ob man es finanziell schafft. Aber ich glaube fest daran, wer seine Träume mit Zielstrebigkeit, Herzblut und Konsequenz verfolgt, der wird seinen Weg erfolgreich gehen.

 

Zu guter Letzt: Verrate uns dein Lieblingszitat und seine Bedeutung für dich.

Yvonne:  „Alles passiert aus einem Grund.“

Es ist kein Zitat, sondern ein Lebensmotto, mein Mantra. Ich weiß, dass ich alle Höhen und Tiefen in meinem Leben zuvor erleben musste, um heute beruflich und privat dort zu stehen, wo ich jetzt bin. Dafür bin ich dankbar und weiß das Leben mit allen Facetten sehr zu schätzen.

 

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Yvonne. Ich bin sehr gespannt, wie sich dein Business entwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

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Bild © Volker Wiciok

Interview: Christiane Kilian von R(h)einer Wein im Ringer Zechenhaus

 Ich habe mit der lieben Christiane gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Christiane ist Mitglied im she-preneur insider club. Bevor wir in das Interview einsteigen, wollte ich von ihr wissen, warum sie sich für den she-preneur insider club entschieden hat. Und das hat sie mir geantwortet.

„Ich fand und finde die Möglichkeit super, in einer Gruppe mit anderen Frauen zusammen weiter zu kommen und miteinander Höhen und Tiefen teilen zu können. Die Monatsthemen sprachen mich an; es waren genau die, die ich zum Zeitpunkt meines Eintritts in die she-preneur Gemeinschaft brauchte.“

 

Liebe Christiane, welche 3 Eigenschaften beschreiben dich als Person am besten?

Christiane: Kreativ, lösungsorientiert, Zusammenhänge erkennend

 

Stelle uns dein Business vor.

Christiane: Ich gehe mit offenen Augen und Ohren durch die Welt und sehe überall Verbesserungspotential. Es macht mir riesigen Spaß, mir dazu Verbesserungen auszudenken und sie auch gut durchzudenken. Und noch mehr Spaß macht es mir, wenn ich die Umsetzung begleiten und an den Herausforderungen wachsen darf.

Aus diesen Gründen habe ich die Webseite www.verbesserungsideen.com erstellt. Da aber längst nicht alle Menschen daran interessiert sind, ihr Leben zu verbessern, sind mittlerweile hochsensible Frauen meine Zielgruppe. Mit ihren feinen Wahrnehmungen und ihrer Intelligenz sind sie bereit für Verbesserungen in ihrem Leben. Das macht die Arbeit mit ihnen so positiv.

 

Was bedeutet Erfolg für dich?

Christiane: Mittlerweile hängt für mich Erfolg auch mit Geld zusammen. Ich freue mich zwar, wenn ich Menschen einfach so weiterhelfen kann, aber die finanzielle Anerkennung und damit die Würdigung meines Engagements spielt eine zunehmend größere Rolle.

 

Wie kam es dazu, dass du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast?

Christiane: Mein Traumjob wäre eine Leitungsposition im Mütterkur-Bereich gewesen, für den ich mich auch qualifiziert hatte. Ich musste dann aber einsehen, dass ich mit Ende 40 keine Chancen mehr hatte, genommen zu werden.

Mein Ringer Zechenhaus, in dem ich nun selbstständig Seminare und Coachings für Menschen anbiete, die klar sehen wollen, ist eine ähnliche Arbeit, aber eben als Selbstständige. Heute wollte ich nicht wieder zurückgehen in ein Angestelltenverhältnis mit der Bindung an Vorgaben von oben, die aus meiner Sicht keinen Sinn machen. Ich gestalte und verantworte mein Leben jetzt selbst und genieße es!

Nenne 3 Dinge, die du als Selbstständige vermisst (und was du dagegen tust).

Christiane: Der fachliche Austausch mit anderen, Betriebsausflüge, Mittagspausen zum Quatschen über den Job

 

Wie wichtig ist für dich das Thema „Netzwerken“? Und welche Vorteile siehst du im „Netzwerken unter Frauen“?

Christiane: Ich hätte mich für den she-preneur insider club nicht angemeldet, wenn er sich nicht ausschließlich an Frauen wenden würde. Schon seit 30 Jahren bin ich in der Frauenarbeit und schätze die Atmosphäre, die in gemischten Gruppen nicht möglich ist. Ich netzwerke ausgesprochen gerne, merke mir Menschen und vermittle untereinander Kontakte. Das bereichert total in jeder Hinsicht!

 

Was möchtest du anderen Gründerinnen/selbstständigen Frauen ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf dem Weg geben?

Christiane: Vor allem Geduld und Gelassenheit. Leider geht nichts so schnell, wie frau es sich erhofft und es hängt deutlich mehr an dem Selbstständigsein, als man es sich am Anfang so vorstellen kann. Es ist wie mit dem Kinderkriegen.

Es kommt alles, wie es kommen soll, aber wir können es mit unseren Gedanken beeinflussen. Dessen sollte sich jede Gründerin bewusst sein.

 

Zu guter Letzt: Verrate uns dein Lieblingszitat und seine Bedeutung für dich.

Christiane:

„Die Definition von Wahnsinn ist es, immer dasselbe zu tun und dann eine Veränderung zu erwarten. “

– Albert Einstein.

Wie viele jammern, meckern und nörgeln und schaffen den Schritt zur Veränderung/Verbesserung nicht. Ich habe mit dem „Zirkel für hochsensible Frauen, die ihr Selbstwertgefühl stärken und ihr Leben verbessern wollen“ den besten Weg gefunden, dass Veränderung = Verbesserung wirklich stattfinden kann.

 

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Christiane. Ich bin sehr gespannt, wie sich deine neue Businessidee entwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

 

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Bild © Barbara Melzer

Interview: Anne Hansen von frauHdesign

 Ich habe mit der lieben Anne gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Anne ist Mitglied im she-preneur insider club. Bevor wir in das Interview einsteigen, wollte ich von ihr wissen, warum Sie sich für den she-preneur insider club entschieden hat. Und das hat sie mir geantwortet.

Auf den she-preneur insider club bin ich durch Zufall gestolpert, ich habe ein Live-Video mit Tanja und einigen Mitgliedern des insider clubs gesehen und fand die Mischung aus Profi-Know-how und fröhlichem, offenen Austausch untereinander so sympathisch, dass ich mich ohne großes Überlegen angemeldet hat. Und ich habe es nicht bereut. 🙂 Inzwischen sind wir ein tolle, inspirierende Online-Gemeinschaft geworden und unterstützen uns sehr. Sogar persönliche Offline-Kontakte sind daraus entstanden und es wir bestimmt bald mal ein großes Treffen stattfinden.

 

Liebe Anne, welche 3 Eigenschaften beschreiben dich als Person am besten?

Anne: Kurz und knapp: Neugier, Offenheit und Kreativität.

 

Stelle uns dein Business vor.

Anne: Ich bin Grafikdesignerin und unterstütze Existenzgründer und Soloselbstständige dabei, authentisch und professionell für sich und ihr Business zu werben. Mir ist dabei besonders wichtig, dass meine Kunden einen Unternehmensauftritt erhalten, der genau zu Ihrer Persönlichkeit, Ihrer Botschaft und Ihrer Haltung passt. Er soll sie dabei unterstützen, Ihre Wunschkunden zu erreichen und dieselbe Professionalität ausstrahlen, für die sie auch selbst stehen.

Am liebsten entwickle ich komplette Unternehmensauftritte bestehend aus Logo, Bild- und Farbwelten und den individuell abgestimmten Kommunikationsmedien. Das können Printmedien wie Visitenkarten, Broschüren, Flyer, Anzeigen etc. sein oder Onlinemedien wie Websites oder Facebook-Fanpages. Dabei arbeite ich eng mit meinem Kunden zusammen, und beziehe Ihn größtmöglich ein. Bei mir weiß der Kunde, genau woran er ist und darf seine Ideen einfließen lassen. Mein Kunde ist Experte für sich und sein Business und ich bin die Expertin für Designentwicklung, Marketing und Produktion, vom Konzept bis zum fertigen (Print- oder Online-) Produkt.

Größtmögliche Transparenz ist mir dabei wichtig und dass der Kunde sehr eigenverantwortlich mit den erstellten Medien umgehen kann. So gibt es bei jeder Corporate Design-Entwicklung auch ein Handbuch dazu, so dass weitere Dienstleister vom Kunden gebrieft werden können und der Kunde Klarheit hat, wie Logos, Farben und Schriften verwendet werden können. Ich gestalte nur Webseiten, die mein Kunde auch selbst pflegen kann, alles andere macht in meinen Augen keinen Sinn. Ich stehe ihm dabei natürlich immer unterstützend zur Seite. Mehr Infos unter www.frauhdesign.de.

Da ich mir dabei oft wie ein Marketing-Coach vorkomme und mich Menschen und Kommunikation sehr interessieren, habe ich vor kurzem eine Weiterbildung zum Systemischen Coach begonnen. Ich finde es schön, dass mein Arbeitsfeld immer vielfältiger wird.

 

Was bedeutet Erfolg für dich?

Anne: Für mich bedeutet Erfolg, frei und selbstbestimmt leben zu können und das zu tun, was mir am meisten Spaß macht: Visionen sichtbar zu machen und kreativ und wertschätzend mit Menschen zusammenzuarbeiten. Glücklich macht mich, wenn ich aus meinen Kunden soviel herauskitzeln kann, dass wir gemeinsam einen authentischen und professionellen Unternehmensauftritt erschaffen, der so individuell ist wie mein Kunde. Ich glaube, nur dann kann sich der Kunde absolut damit identifizieren und den Mut aufbringen, mit allen seinen Fähigkeiten nach draußen zu gehen und erfolgreich zu sein. Ich halte nichts davon, dem Kunden, wenn er durch die Tür tritt, die Selbstverantwortung abzunehmen und ihm „was Schickes“ überzustülpen, das gerade dem Trend entspricht, aber gar nicht zu seiner Persönlichkeit passt.

Meine Kunden sind meist Existenzgründer und Solounternehmer. Der Markt ist groß und mit ihrer Persönlichkeit und ihrem individuellen Angebot können sie punkten und zu einer Marke werden. Das ist ein großer Schritt und erst einmal ein ordentliche Investition, lohnt sich aber auf jeden Fall. Ich finde auch, der Spaß darf nicht zu kurz kommen. Arbeit darf nie bierernst sein und ohne Freude und Sympathie für das Gegenüber ist das Ergebnis nur die Hälfte wert. Ein Arbeitstag mit viel Freude ist ein großer Erfolg in meinen Augen.

 

Wie kam es dazu, dass du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast?

Anne: Ich brauche Freiheit, um meinen kreativen Motor anwerfen zu können. Ein enges Korsett aus festgelegten Arbeitszeiten und starren Regeln bremsen mich aus. Oft konnte ich als Angestellte sehr frei arbeiten, es hat mich aber immer sehr angestrengt von Entscheidungen abhängig zu sein, die nicht meine sind. Da mein Beruf auch meine Berufung ist, war es für mich irgendwann unsinnig, mein berufliches Leben strikt vom privaten Leben abzutrennen bzw. andere Menschen darüber entscheiden zu lassen.

 

Nenne 3 Dinge, die du als Selbstständige vermisst (und was du dagegen tust).

Anne: Eigentlich nichts. Außer vielleicht den direkten Austausch mit Kollegen – aber den schaffe ich mir selbst durch mein Netzwerk und den regen Austausch.  Offline ebenso wie online. Manchmal denke ich, Facebook ist mein Coworking-Space… 😉

 

Wie wichtig ist für dich das Thema „Netzwerken“? Und welche Vorteile siehst du im „Netzwerken unter Frauen“?

Anne: Ohne Netzwerken geht für mich gar nichts, egal ob nun Online oder Offline. Ich bin der Überzeugung, dass Frauen unternehmerisch oftmals anders ticken und hier mehr Unterstützung als Wettbewerb herrscht. Bei den Herren steht gern das Monetäre im Vordergrund, während es bei den Mädels persönlicher zugeht. Natürlich möchten wir auch erfolgreich sein und unsere Ziele erreichen – aber eben auf unsere Art und Weise. Das möchte ich selbstverständlich nicht verallgemeinern, es gibt genügend Männer und Frauen, die da ganz anders ticken. 🙂  Mein Eindruck ist allerdings, dass Männer eine längere Tradition haben, Seilschaften zu stricken. Wir Frauen stehen da oft noch am Anfang. Aber das ist genau die Chance, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen.

 

Was möchtest du anderen Gründerinnen/selbstständigen Frauen ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf dem Weg geben?

Anne: Hör auf Dein Herz und Dein Gefühl, aber bereite Dich auch gründlich auf die Selbstständigkeit vor und schreibe einen Businessplan. Mir hat ein 2-wöchiges Existenzgründerseminar sehr dabei geholfen, mein Konzept auf Herz und Nieren zu prüfen, mir ganz viel Wissen zu Steuern, Finanzen, Versicherungen und vielem mehr anzueignen und so ganz „nebenbei“ ein Netzwerk aufzubauen. Aus diesen Verbindungen entsteht gerade ein Unternehmerinnennetzwerk in meiner Region, das wir mit viel Spaß und nach unseren Werten aufbauen.

 

Zu guter Letzt: Verrate uns dein Lieblingszitat und seine Bedeutung für dich.

Anne:

„Kreativität ist Intelligenz, die Spaß macht “

– Albert Einstein.

Das Zitat verbindet Dinge, die der Motor sind, für das, was ich tue. Ich arbeite mit Leidenschaft kreativ und kann aus tiefstem Herzen bestätigen, dass dies Spaß macht.  Oftmals denken wir ja, dass kreative Dinge keine „Arbeit“ sind und somit nicht ernst genommen werden müssen. Und mir gefällt der Gedanke dahinter, dass kreatives Arbeiten kein Firlefanz, sondern intelligentes Tun ist.

 

Vielen dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Anne. Ich bin sehr gespannt, wie sich deine neue Businessidee entwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

 

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Bild © Tobias Hansen

[Shariff]

Interview: Alexandra Fahnenschreiber von Coaching Fahnenschreiber

 Ich habe mit der lieben Alexandra gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Alexandra ist Mitglied im she-preneur insider club. Bevor wir in das Interview einsteigen, wollte ich von ihr wissen, warum Sie sich für den she-preneur insider club entschieden hat. Und das hat sie mir geantwortet.

„Ich bin eher zufällig auf den she-preneur insider club aufmerksam geworden – kurz vor Start. Der Aufruf zur Mitgliedschaft kam genau zum richtigen Moment. Ich wollte mehr Austausch unter Gleichgesinnten, Tipps zu einzelnen Themen oder auch inhaltlich weiterkommen, was den Ausbau meines Business betrifft. Neidisch bin ich vor allem auf die Treffen vor Ort in Berlin. Der Austausch und das Kennenlernen face-to-face haben durchaus seinen Reiz. Ich empfehle den Club auch fleißig weiter – und besonders diejenigen, die nicht so aktiv auf Facebook sind, sind erstaunt, was es nicht alles in den sozialen Medien gibt ;-).

 

Liebe Alexandra, welche 3 Eigenschaften beschreiben dich als Person am besten?

Alexandra: Humorvoll – authentisch – relaxed. Sowohl in meinem privaten wie auch meinem beruflichen Umfeld werde ich für meinen Humor geschätzt – der kann auch mal etwas schwarz sein, aber mit mir kann man auf jeden Fall Tränen lachen 😉

Meine Klienten und Kunden ermuntere ich immer dazu, sich bloß nicht zu verbiegen. Und das gilt natürlich auch für mich selbst – von daher ist Authentizität für mich ganz wichtig. Tja und das Thema Gelassenheit spielt auch eine große Rolle – mich bringt nichts so leicht aus der Ruhe. Mir wurde auch schon nachgesagt, dass ich wie ein Fels in der Brandung sei (ich liebe ja Metaphern).

 

Was bedeutet Erfolg für dich?

Alexandra: So ein großes Wort. Vor einiger Zeit wollte ich mich davon noch distanzieren. Irgendwie schwangen für mich eher negative Assoziationen mit – Thema Glaubenssatz „Nur wer hart arbeitet und viel verdient, ist erfolgreich“. Aber inzwischen finde ich es sogar einen schönen und erstrebenswerten Begriff bzw. Zustand. Ich habe für mich definiert, dass Erfolg für mich bedeutet, dass ich mein Leben nach meinen Wünschen, Wertvorstellungen und Visionen lebe. Und wenn sich das beruflich und privat erfüllt und ich gut davon leben kann (damit ich auch weiterhin viel von der Welt sehen kann), dann bin ich erfolgreich – und glücklich!

 

Wie kam es dazu, dass du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast?

Alexandra: Der Wunsch nach Selbstständigkeit schlummerte irgendwie schon immer in mir. Aber ich war auch viele Jahre glücklich im Angestelltenverhältnis, da ich viel Projektarbeit hatte und viel reisen durfte. Dadurch hatte ich viel Abwechslung, durfte viel mit und für Menschen arbeiten und konnte mich auch so verwirklichen. Für eine bestimmte Zeit. Aber ich denke, der Drang nach mehr Freiheit und Unabhängigkeit steckt bei manchen einfach in den Genen. Von daher war es nur eine Frage der Zeit, wann der Ruf in mir lauter wird und ich „mein Ding“ angehe und durchziehe. Letztendlich hat auch der Umstand, dass es meinem ehemaligen Arbeitgeber nicht mehr so gut ging, dazu beigetragen, dass ich den Schritt endlich wagte. Ich dachte mir, wenn nicht jetzt, wann dann?!

 

Nenne 3 Dinge, die du als Selbstständige vermisst (und was du dagegen tust).

Alexandra: Der tägliche Austausch mit lieben Kollegen (auch in der Mittagspause) – und gemeinsames Brainstorming. Hierfür habe ich mir von Anfang an ein Netzwerk online wie offline aufgebaut –mal in größeren Gruppen, mal mit anderen Einzelkämpfern, so dass auch hier ein reger Austausch herrscht. Das spannende daran finde ich, dass man auch auf ganz andere Menschen/Branchen/Interessen trifft, wie zuvor in seinem direkten Arbeitsumfeld. Und dennoch findet sich fast immer eine gemeinsame Ebene, etwas das einen verbindet und wodurch beide Seiten profitieren. Für später kann ich mir auch ein Co-Working vorstellen.

Die Sicherheit, dass am Ende des Monats immer ein fixes Gehalt kommt –egal wie viel ich wirklich gearbeitet habe oder wie viele Kunden ich betreue. Das ist momentan noch die große Herausforderung für mich. Bis die Selbstständigkeit auf einem gesicherten Fundament erst einmal steht, vergeht einfach etwas Zeit. Hier darf man weder die Geduld noch den Mut verlieren.

Manchmal vermisse ich sogar die festen Strukturen im Arbeitsablauf. Was mich früher in meiner Freiheit eingeschränkt hat, ist jetzt zu einer Herausforderung geworden. Sich jeden Tag fokussiert und strukturiert auf seine Ziele konzentrieren. Und ja nicht zu viel ablenken lassen (Facebook lässt grüßen ;-)).

 

Stelle uns dein Business vor.

Alexandra: Nach jahrelanger Beratertätigkeit im Bereich Personalmarketing, Personalentwicklung und CSR, habe ich, nach einer nebenberuflichen Ausbildung zum Systemischen Business Coach, beschlossen, mich in diesen Bereichen selbstständig zu machen.

Daher unterstütze ich Um- und Aufsteiger dabei, ihren ganz persönlichen Karriereweg nach eigener Definition und Wertvorstellung zu finden und auch zu beschreiten. Voller Elan, Klarheit und Selbstvertrauen.

Meine Klienten finden zum Beispiel heraus, was ihre wahren Stärken sind, was ihnen im Leben wichtig ist, wie ihre Lebensvision aussieht und wie sie ihre Ziele erreichen. Step by Step. Zwischendrin entdecken wir dann den ein oder anderen Glaubenssatz oder lösen eine Blockade, die meinen Klienten bis dato an seinem Vorwärtskommen gehindert hat. Um am Ende die richtige Work-Life-Balance zu finden – ohne sich zu verbiegen. Für mehr Zufriedenheit und Erfolg!

Die Begleitung startet zumeist mit einem persönlichen Powercoaching in München und wird dann via Telefon oder Skype fortgeführt (je nach Entfernung und Wunsch). Besonders gut kommt meine „Impulsbetreuung“ via Telefon oder E-Mail zwischen den Sitzungen an.

Wichtig ist mir vor allem, dass ich unter Coaching „Hilfe zur Selbsthilfe“ verstehe. D.h. es erfolgt in einer Coachingsitzung eine Beratung ohne Ratschlag. Die Klienten erlangen selbst die passende Lösung. Zusätzlich biete ich aber auch gesondert Consulting an – falls gewünscht und passend.

 

Wie wichtig ist für dich das Thema „Netzwerken“? Und welche Vorteile siehst du im „Netzwerken unter Frauen“?

Alexandra: Thema Netzwerken ist für mich super wichtig. Damit hatte ich schon begonnen, bevor ich mir überhaupt sicher war, in welche Richtung die Selbstständigkeit wirklich gehen soll. Von daher habe ich mir einige Netzwerke hier vor Ort in München angesehen und auch einen speziellen Onlinekurs zum Thema Netzwerken absolviert. Das fand ich auch sehr spannend, da ich dann noch einmal neue Sichtweisen gewonnen habe. Zum Beispiel mit welcher „Brille“ ich auf eine Veranstaltung oder einen Kongress gehe. Ist es die Kunden-, die Impuls- oder die Kontaktbrille? Und wie gehe ich konkret vor? So bin ich inzwischen bewusster auf Messen oder Veranstaltungen unterwegs.

Super finde ich auch die Möglichkeit der Onlinevernetzung. Dadurch ist der Radius noch viel größer und ich habe dadurch schon ganz viele tolle Menschen kennengelernt! Und das erste Kennenlernen ist weitaus unkomplizierter.

Zum Thema Netzwerken unter Frauen: Bis dato habe ich hier durchwegs positive Erfahrung gemacht und fand diese Treffen immer sehr unkompliziert und ungezwungen. Es herrscht eine ganz besondere Atmosphäre – dadurch fällt mir das Netzwerken immer etwas leichter als bei „gemischten Events“.

 

Was möchtest du anderen Gründerinnen/selbstständigen Frauen ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf dem Weg geben?

Alexandra: Nicht zu lange zu warten, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen! Meiner Meinung nach kann man nur gewinnen! Auch wenn man manchmal einen längeren Atem und viel Geduld braucht, es lohnt sich ganz bestimmt! Sei mutig, vertraue auf dich und dein Können und lass‘ dich bloß nicht von Neidern oder Möchtegern-Beratern in deinem Vorhaben beirren! Wenn du doch haderst, hole dir professionelle Hilfe!

 

Zu guter Letzt: Verrate uns dein Lieblingszitat und seine Bedeutung für dich.

Alexandra: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Oder auch mein Motto: „Geht nicht, gibt’s nicht!“ – Aufgeben ist nicht. Egal ob ich mir die Zähne an meinem WordPress-Problem ausbeiße oder ob ich meine Klienten motiviere. Meiner Meinung nach gibt es immer eine Lösung. Und das Gefühl, wenn es dann geklappt hat – das ist sooooo gut!

 

Vielen dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Alexandra. Ich bin sehr gespannt, wie sich deine neue Businessidee entwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

 

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

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Bild © Simone Naumann

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