Interview: Keum Grießhammer von „Endlich Liebe“

Ich habe mit der lieben Keum von Endlich Liebe gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Im she-preneur TALK erzählt sie uns von ihrer Idee, ihren Zielen und den ersten Schritten hin zum eigenen Unternehmen.

Keum kommt eigentlich aus der Banking-Branche und hat jahrelang Milliardenbeträge verwaltet. Jetzt aber hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, erfolgreichen und eigenständigen Frauen den Weg zu zeigen, um endlich Liebe leben zu können. Bist du neugierig geworden? Dann empfehle ich dir das folgende Interview.

 

Liebe Keum, welche drei Eigenschaften beschreiben dich als Person und Unternehmerin am besten?

Keum: Ich habe ein großes Herz und möchte jedem Menschen, der Hilfe braucht, zeigen: „Es gibt immer Hoffnung!“. Ich liebe das Leben und die Menschen und Tiere und ich glaube, dass ein einziger Mensch die Welt retten kann.

 

Stelle uns dein Business vor: Wann hast du gegründet? Was ist dein Ziel? Wer ist deine Zielgruppe? Wen unterstützt du mit „Endlich Liebe“?

Keum: Endlich Liebe entstand 2017, aber schon lange davor unterstützte ich Menschen sehr erfolgreich darin, ihre versteckten Themen zu finden, ihre, so wie ich sage „Handbremsen“ zu lösen und ihr Leben nachhaltig zum Positiven zu verändern. Meine “offizielle” Zielgruppe bin quasi ich selbst: Frauen, um die +/- 40 Jahre, die erfolgreich beruflich auf eigenen Beinen stehen und ihr Leben super managen. Weil ich aus eigener Erfahrung weiß, dass gerade die Frauen, die erfolgreich sind, die ihren “Mann” stehen und ihr Leben so gut organisieren und strukturieren, dass sie rein äußerlich gar niemanden mehr zu brauchen scheinen, sich hinter dieser Leistung und dem Erfolg sehr gut verstecken. Sie glauben, das sei der Preis, den sie zu zahlen haben, der Grund, warum sie keine dauerhaft glückliche Beziehung führen dürfen, dabei handelt es sich um eine sehr gut ausgeklügelte Vermeidungsstrategie, die sie davon abhält, das zu leben, was sie sich insgeheim von Herzen wünschen, aber sich nicht trauen zu leben. Und das ist eine erfüllte, tiefgehende Beziehung, in der ER sie erobert, überzeugt, in der ER führt und ihr gibt, in der sie schwach sein darf und sich anlehnen kann und die Zuneigung und Aufmerksamkeit genießen darf, die zu ihr fließt, ganz von selbst. Mein Ziel ist es, Herzen zu heilen, Beziehungen zu retten, Hoffnung zu geben. Ich bin der Meinung, dass Beziehungen oft schon gar nicht entstehen, weil es im Datingprozess so viele Missverständnisse gibt, die ein unbedarftes, unkompliziertes Kennenlernen verhindern. Da geht es darum, dass die Frau den Mann und seinen Bindungsprozess versteht, ihre eigenen Blockaden und Verletzungen versteht und heilt und so unvermittelt und ohne Angst und eigenen Druck sich auf das Kennenlernen einlassen kann. Gleichzeitig bin ich davon überzeugt, dass Beziehungen viel zu früh aufgegeben werden und sozusagen “scheitern” und verletzte Frauen, Männer und besonders Kinder zurücklassen, die in Singlehaushalten leben, obwohl sie sich zu Beginn der Beziehung etwas ganz anderes erhofft und zum Ziel hatten und daran nun zerbrechen oder mehr schlecht als recht überleben. In unserer Welt gibt es gerade so viele unglückliche Singles, unglückliche Paare und auch leidende Kinder. Das muss alles nicht sein! Wenn mehr Liebe in der Welt ist, wirkt sich das harmonisch auf alle Bereiche des Lebens aus. Niemand muss mehr verzweifelt, ausgebrannt und ohne Hoffnung sein.

Ich helfe den Frauen, den Ursprung ihrer Blockaden zu sehen, ihre Handbremsen zu lösen und ihr Herz zu heilen. So dass sie mit offenem Herzen dem Mann begegnen können und er das machen darf, was er sich seit jeher von Grund auf wünscht: seine Frau glücklich zu machen. Und so gehen beide mit- einander in Verbindung und wachsen im gegenseitigen Vertrauen an ihren Themen, weil ein Grundverständnis für den anderen vorhanden ist und eine Selbstverantwortung, die den Partner nicht schlecht macht, sondern sich selbst in die Verantwortung nimmt. So muss es nicht zu gegenseitigen Machtkämpfen kommen, sondern es kann ein Miteinander trotz einzelner Andersartigkeit sein. Generell arbeite ich auch sehr gerne mit Männern und habe den Vorteil, dass sie sich von mir sehr verstanden fühlen, wovon meine weiblichen Klienten wiederum profitieren.

Ich unterstütze letzten Endes sowohl Frauen wie auch Männer und das macht mich zum Bindeglied zwischen den beiden Geschlechtern. Oft sind Probleme lediglich Missverständnisse, die auf der Unterschiedlichkeit beider Seiten beruhen und die gilt es aus dem Weg zu schaffen.

 

Dein beruflicher und persönlicher Weg war zunächst ein ganz anderer, ursprünglich kommst du aus der Banking-Branche. Wie bist du zu deiner Business-Idee gekommen? Was waren deine ersten Schritte zu „Endlich Liebe“? Erzähle uns deine eigene Liebesgeschichte.

Keum: Ich war meine Idealklientin von heute: attraktiv, Einser-Studium und beruflich sehr erfolgreich, in einer Männerdomäne (ich handelte täglich Millionenbeträge und verwaltete Milliarden von Euros). Dabei ist mir immer wieder aufgefallen, dass Frauen im Beruf und vor allem, wenn sie die Karriereleiter weiter nach oben stiegen, “schlechtere Männer” wurden. Sie agierten Charaktereigenschaften aus, die mir auch bei Männern zuwider waren und das noch viel schlimmer. Sie wurden einfach “hart” und so wenig gefühlsbetont wie möglich. Gleichzeitig beschwerten sich alle meine Kolleginnen und Freundinnen darüber, wie wenige “richtige Männer” es noch in der Welt gäbe. Alles müssten sie selber tun und heimlich, so als ob es verboten wäre, wurde mir gebeichtet, wie sehr sie sich doch einen männlichen Mann wünschten. Ich konnte dem nur beipflichten, denn mir ging es genauso. Zuerst litt ich unter Beziehungslosigkeit und tat das damit ab, dass Männer sich von attraktiven und erfolgreichen Frauen eingeschüchtert fühlten. Erst als ich an mir und meiner Geschichte zu arbeiten begann (ich war ein adoptiertes, ehemaliges Waisenkind, das durch den Verlust seiner Eltern traumatisiert wurde und sich durch Leistung Wert zusprach und Anerkennung und damit Liebe zu bekommen versuchte), konnte ich mich so weit verändern, dass ich einen Mann in mein Leben zog, den ich aufrichtig liebte und er mich. Nach drei Jahren des Honeymoons erwischte uns die 1. richtige Krise, die wir überstanden, indem ich an mir arbeitete und meine Themen aufarbeitete und indem ich viel persönliche Weiterentwicklung betrieb. Unsere Beziehung verbesserte sich, aber das Grundproblem bestand weiterhin: er wurde immer passiver, ich schmiss den ganzen Laden, fühlte mich gleichzeitig allein gelassen, versuchte stark zu sein, mich gleichzeitig anzupassen, seine Aufgaben mitzutragen und dazu wurde er auch noch ausgebrannt und passiv-aggressiv. Ich verstand jahrelang den Grund nicht: Er hatte doch alles!

Bis es mir wie Schuppen von den Augen viel: ich war der Mann in der Beziehung und er die Frau. Das brachte uns so viel Frust, denn keiner von uns fühlte sich in seinen Grundbedürfnissen verstanden. Erst als ich das kapiert hatte, konnte sich komplett alles drehen. Jetzt darf ich beruflich erfolgreich sein UND mich weiblich zurücklehnen und mich von ihm verwöhnen lassen. Ein Fehldenken, das heute noch unter den meisten Frauen herrscht ist: dass wir nur die Wahl haben zwischen devotem Hausmütterchen und unabhängiger Karrierelady. Mit diesen Rollenvorbildern bin ich aufgewachsen. Natürlich habe ich mich für die unabhängige Karrierefrau entschieden. Meine Message an ALLE da draußen, die ich von ganzem Herzen verbreite, da ich sehe und höre, wie sehr beide Geschlechter darunter leiden, wie es gerade ist, ist, dass Frauen wieder Frauen sein dürfen, in Beziehung mit dem Mann in ihrem Leben (und natürlich Männer auch Männer!). Dass sie das dürfen, denn es erfüllt sie und es erfüllt ihn. Und dass sie sich natürlich beruflich verwirklichen und ihre Karriere leben dürfen UND wenn sie gleichzeitig weiblich dabei bleiben, es das Leben für sie selbst leichter, erfüllter und schöner macht und sie gleichzeitig unglaublich attraktiv für Mann sind.

 

Was bedeutet Weiblichkeit für dich?

Keum: Weiblichkeit bedeutet, mit meinen Gefühlen in Verbindung sein, aus dem Kopf ins Herz, mich annehmen, meinen Körper spüren, ihn annehmen, im Moment sein, in Verbindung sein, Frauen, die sich gegenseitig unterstützen, weich sein und spüren, es ist alles da, was ich brauche.

 

Erkläre deine Formel „S+W = SW -> WS = Wertvolle Sie“. Wie hängen Eigenständigkeit, Erfolg und Weiblichkeit zusammen?

Keum: S steht für Selbstliebe, W für Weiblichkeit und SW für Selbstwert. Eine Frau, die das alles verkörpert (und ich nenne sie durch das Wortspiel SW => WS, Wertvolle Sie) kennt ihren Wert und kann in sich ruhen, denn sie ist mit sich selbst, mit ihren Gefühlen in Verbindung. Sie hat sich mit sich auseinandergesetzt und ist nicht reaktiv, sie sorgt für sie selbst und wartet nicht, dass ihr gegeben wird, sie ist in der Fülle und nicht im Mangel, sie liebt und akzeptiert sich, auch mit ihren Schwächen, denn sie vertraut sich und durch all das kann sie offen sein und dadurch fühlbar und nahbar für den Mann – eine unglaublich attraktive Kombination für Männer. Eine WS ist in allen Bereichen erfolgreich, indem sie ist.

 

Was sind deine konkreten Angebote, um Frauen zu unterstützen, Selbstständigkeit, Erfolg und Liebe miteinander zu vereinbaren?

Keum: Meine Stärke ist es, jede noch so versteckte „Handbremse“ zu finden, diese ins Bewusstsein zu bringen und die Frauen dabei zu unterstützen, sie ganz zu lösen. Diese liegen im Unterbewussten und bremsen sie jeden Tag aus. Werden sie nicht gelöst, führt jedes weitere Gasgeben nicht zu Erfolg, sondern nur, dass sie sich schneller im Kreis drehen und immer wieder an ein und dieselbe Stelle kommen, die sie doch so sehr überwinden wollen. Wenn diese Handbremsen gelöst werden, müssen die Frauen nicht mehr reaktiv sein, sich nicht kleinmachen oder hinter irgendwelchen selbstgewählten Rollen verstecken oder die toughe, unnahbare Businessfrau spielen, zu der kein Mann wirklich durchdringen kann. Am 1.6. startete mein Gruppenprogramm, in dem ich die Frauen durch den ganzen Prozess von Innerer Arbeit, über Weiblichkeit und Männlichkeit verstehen, hin zur Kommunikation (die wenigsten Paare können miteinander kommunizieren) leite. Das Rundumpaket, das den Frauen wirklich Veränderung bringt, denn jede Strategie, jede Berechnung in der eigenen Verhaltensweise bringt langfristig nichts, solange nicht die Ursache, nicht die eigene Handbremse entdeckt und gelöst wird. Ich biete allen Frauen, die über she-preneur kommen, einen Rabatt von 1.000 Euro auf die Masterclass an. Dafür einfach nur mich in meiner Facebookgruppe Endlich Liebe kontaktieren. Darüber hinaus gibt es noch vereinzelt die Möglichkeit, einzeln mit mir zu arbeiten. Alles Mentoring findet online statt und eignet sich dafür vorzüglich. Ich arbeite sehr schnell und effektiv und freue mich auf diese Art und Weise meine Arbeit vielen Frauen zugänglich machen zu können.

 

Mit welchen Fragen und Herausforderungen kommen deine Kundinnen zu dir?

Keum: Es sind vor allem die immer wiederkehrenden Probleme, immer dieselben Situationen an denen die Frauen festhängen und nicht weiterkommen. Seit Jahren oder sogar Jahrzehnten, mit dem Partner oder mit wiederholten Partnern. Teilweise sind ihnen die Gründe dafür nicht bewusst und sogar diejenigen, denen sie bewusst sind, haben es trotz langjähriger Arbeit nicht geschafft, eine Veränderung herbeizuführen. Viele Frauen leiden auch an Beziehungslosigkeit oder daran, dass sie sich in der Beziehung total allein gelassen fühlen.

 

Kannst du uns einen Beispielfall nennen oder eine besondere Geschichte erzählen, wie du einer Kundin geholfen hast?

Keum: Ich liebe es, Menschen die Hoffnung zu geben, dass nichts so sein muss, wie es sich gerade anfühlt. Ich arbeitete mit einer Klientin, der aufgrund total Verzweiflung nur noch die Scheidung blieb, wie sie dachte, worunter sie selbst am meisten litt. Der Ehemann wollte die Scheidung aus voller Überzeugung, sie hatte alles getan. Ihr sie war so hilflos und unglücklich und sie will nur noch raus aus der emotionalen Daueranspannung. Und diese Frau so zu begleiten, dass sie innerhalb von einer Sitzung ruhig wird, sogar freudig-vertrauensvoll und dass innerhalb eines Monats von Scheidung von beiden Seiten nicht mehr die Rede ist und beide Partner sich wieder annähern und darüber selber am meisten glücklich sind, erfüllt mich von ganzem Herzen.

 

In deiner Facebook-Community sind bereits 500 Frauen. Wer darf dabei sein, was bietet die Community, wie unterstützt ihr euch?

Keum: Die Community ist für Frauen jeglichen Alters, die sich angesprochen fühlen. Ich persönlich bin beruflich erfolgreich und kann mich mit Frauen in meinem Alter und dieser Vergangenheit sehr gut identifizieren, aber generell unterstütze ich jeden, der es braucht und auch möchte. Wir schaffen ein liebevolles, unterstützendes Umfeld, da ich vor allem glaube, dass Frauen heutzutage immer noch zu sehr dar- an ermangeln, sich selbst als das zu sehen, was sie eigentlich von Beginn an sind: wundervoll – und das ohne Leistung, einfach so.

Eine Community für Männer ist in Planung 🙂

Zu guter Letzt: Was möchtest du allen Frauen der she-preneur Community im Hinblick auf Eigenständigkeit und Liebe ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf den Weg geben? 

Keum: Folge immer deinem Herzen, es leitet dich in jeglicher Hinsicht.

 

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Keum. Ich bin sehr gespannt, wie sich dein Business entwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über den she-preneur TALK erfahren? Dann schau hier vorbei.

Bild © Keum Grießhammer

 

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Interview: Sabine Sothmann, DIE SEMINAR-WELT

Ich habe mit der lieben Sabine gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Sabine ist Mitglied im she-preneur insider clubBevor wir in das Interview einsteigen, wollte ich von ihr wissen, warum sie sich für den she-preneur insider club entschieden hat. Und das hat sie mir geantwortet:

„Ich habe die she-preneur summit entdeckt, mir einige Interviews angeschaut und habe mich sehr über das wertschätzende Miteinander gefreut. Jana Mickel (die ich persönlich kenne) hat mir dann die letzten Zweifel genommen.“

 

Liebe Sabine, welche 3 Eigenschaften beschreiben dich als Person am besten?

Sabine:

  • zuverlässig: Man kann sich auf mich verlassen und mir vertrauen, wenn ich etwas zusage oder auch wenn man mir etwas aufträgt…
  • hilfsbereit: Ich helfe und unterstütze gerne, wenn es in meinen Möglichkeiten liegt. Dazu habe ich aber auch in den letzten Jahren lernen dürfen, nicht über meine Grenzen zu gehen.
  • leidenschaftlich/neugierig: Ich bin neugierig und habe Lust, Neues auszuprobieren. Wenn ich bei einer „Sache“ bin und merke, dass es „meins“ ist, dann bin ich mit Leidenschaft und dem Herzen dabei.

Was bedeutet Erfolg für dich?

Sabine: Da ich eine Dienstleistung anbiete, bedeutet Erfolg für mich, wenn ich anderen Menschen damit ihre Arbeit erleichtere und sie zufrieden sind, weil ihre Veranstaltung durch meine Unterstützung erfolgreich war.

Außerdem fühle ich mich erfolgreich und glücklich, wenn ich Menschen miteinander vernetzen kann, damit z.B. das Thema „Hochsensibilität“ weiter bekannt wird und sich dadurch Dinge verbessern und verändern können.

Selbstverständlich möchte ich mit meinem Business auch Geld verdienen – finanziell erfolgreich fühle ich mich, wenn ich unabhängig bin und mir damit Freiheiten (z.B. nur noch Projekte, die mir am Herzen liegen) leisten kann und mir keine Gedanken über Geld machen muss.

 

Wie kam es dazu, dass du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast?

Sabine: Mich hat es eigentlich schon immer gestört, dass ich so „fremdbestimmt“ arbeiten musste. Ich hatte das Gefühl, dass „das“ ja noch nicht alles gewesen sein konnte und wollte mich gerne neu ausprobieren.

Außerdem wurde ich in meiner alten Firma vom Chef „gemobbt“, und ich musste mich entscheiden, ob ich mir einen anderen Job suche oder mich selbstständig mache.

Den eigentlichen Ausschlag hat mir aber ein Video von Julia Engelmann (Slam) gegeben: „Eines Tages…“ Das hat mich damals so sehr berührt und dazu geführt, dass ich mich auf meinen Weg gemacht habe!

 

Nenne 3 Dinge, die du als Selbstständige vermisst (und was du dagegen tust).

Sabine:

  • der Austausch mit Gleichgesinnten
  • manchmal fehlt der Antrieb, wenn ich an meinem Business arbeite, aus den „Puschen“ zu kommen
  • jemanden der mich bei „Problemen“ z.B. die Technik, Dingen, die ich selbst nicht so gut kann, manchmal nur mit ein paar wenigen Sätzen/Hilfestellung unterstützt

 

Stelle uns dein Business vor.

Sabine: DIE SEMINAR-WELT

  • Organisation von Veranstaltungen (Seminare, Workshops, Tagungen, Kongresse u.ä.) – deutschlandweit und auch internationale Vermittlung von Dienstleistungen, die man für eine gewünschte Veranstaltung benötigt: Location, Unterbringung, Verpflegung/Catering, Technik, bei Gruppen ggfs.: Anreise, Transfers, Programm vor Ort
  • Auf meiner Webseite bin ich im Aufbau einer Plattform für Locations und Seminaranbieter. Mein Wunsch ist es, dass sich die Anbieter (von Seminaren und von Locations) irgendwann gegenseitig bereichern und unterstützen.
  • Neu wird auf meiner Seite das Netzwerk LEBENSRAUM SENSIBILITÄT entstehen. Hier biete ich Anbietern von Trainings, Coaching, Seminaren u.ä. die Plattform/die Möglichkeit, sich zu vernetzen, damit sie von Suchenden gefunden werden (Start ist für das Gebiet Norddeutschland und den Großraum Berlin). Geplant sind später Netzwerkveranstaltungen zum Thema Sensibilität/Hochsensibilität in Hamburg, Hannover, Bremen und Berlin und eine eigene Webseite, um das Netzwerk mit Informationen zu erweitern.
  • Außerdem bin ich Mit-Veranstalterin des 1. Kongresses für Hochsensibilität, der im Sommer 2017 stattgefunden hat. – Wir haben mit der Planung für den 2. Kongress im Mai 2019 begonnen.

 

Wie wichtig ist für dich das Thema „Netzwerken“? Und welche Vorteile siehst du im „Netzwerken unter Frauen“?

Sabine: Netzwerken ist mir sehr wichtig! Da ich hochsensibel und eher introvertiert bin, fällt es mir schwer, mich auf „Netzwerkveranstaltungen“ zu präsentieren – ich fühle mich dort meistens nicht wohl, und deshalb bin ich dabei, mir meinen eigenen Weg des Netzwerkens zu suchen. Da mein Selbstwertgefühl mir oft im Wege steht, glaube ich, dass ich mich in einem Frauen-Netzwerk eher öffnen kann und mich sichtbar mache, weil ich das Gefühl habe, dass ich hier eher verstanden werde. Ich denke und hoffe, dass jede authentischer ist, wenn sie sich nur unter Frauen befindet.

 

Was möchtest du anderen Gründerinnen/selbstständigen Frauen ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf dem Weg geben?

Sabine: Mir hat es auf meinem bisherigen Weg als Selbstständige (seit einem Jahr) immer gut getan, mich mit anderen Selbstständigen und vor allem positiv denkenden Menschen zu umgeben. Diese können Erfolge und Misserfolge ähnlich nachvollziehen und werden dich nicht mit deinen sowieso schon vorhandenen Zweifeln konfrontieren. Außerdem würde ich jedem empfehlen, sich bei der Gründung und auch für die erste Zeit, Unterstützung /einen Coach zu suchen, der zu einem passt und den Weg mit einem geht.

 

Zu guter Letzt: Verrate uns dein Lieblingszitat und seine Bedeutung für dich.

Sabine: „Alle sagten immer, das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste und hat es einfach gemacht!“

Ich gebe mich ungerne mit den Worten „Das geht nicht“ o.ä. zufrieden und suche meistens nach Lösungen/Möglichkeiten – oft auch nach anderen Wegen, in vielen Bereichen meines Lebens.

 

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Sabine. Ich bin sehr gespannt, wie sich dein Business entwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

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Bild © Kathrin Sohst

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Interview: Meike Schneider von Herzstücke mit Om

Ich habe mit der lieben Meike gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Meike ist Mitglied im she-preneur insider clubBevor wir in das Interview einsteigen, wollte ich von ihr wissen, warum sie sich für den she-preneur insider club entschieden hat. Und das hat sie mir geantwortet:

„Ich habe zufällig ein Video von Tanja gesehen und mich hat ihre natürliche Art überzeugt. Die Idee mich mit Gleichgesinnten austauschen zu können, die ganz ähnliche Sorgen und Ängste haben, hat mir meine Entscheidung ganz leicht gemacht. Wir unterstützen uns gegenseitig und sind so nie alleine mit unseren Problemen. Der monatliche Erfolgsbooster ist klar und verständlich und hilft mir weiter mein Business aufzubauen, ohne mich zu überfordern.“              

 

Liebe Meike, welche 3 Eigenschaften beschreiben dich als Person am besten?

Meike: Kreativ, Begeisterungsfähig, Zielstrebig

Was bedeutet Erfolg für dich?

Meike: Zum Thema Erfolg kommt mir zuerst ein Spruchbild in den Sinn. Vielleicht habt ihr das Bild mit den Hasen und der großen und kleinen Karotte auch schon einmal gesehen. Der Spruch dazu lautet: „Erfolg ist nicht immer das, was man an der Oberfläche sieht.

Für mich bedeutet Erfolg, mein Leben so zu führen, wie ich es will und Dinge zu tun, die mich glücklich machen. Mit jedem Kissen, das ich auf Reise schicke, komme ich meinem Erfolg von meinem Business gut Leben zu können immer näher.

 

Wie kam es dazu, dass du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast?

Meike: Zu einem war ich nicht mehr ganz glücklich in meinem Beruf und habe über eine Alternative nachgedacht. Da ich zu der Zeit schon länger meinen Yogakissen und Kreationen in einem Dawanda Shop angeboten habe und vielen tollen Rückmeldungen von glücklichen Kundinnen bekommen hab, hat es mich immer mehr bestärkt mein eigenes Business auf die Füße zu stellen und es weiter auszubauen.

 

Nenne 3 Dinge, die du als Selbstständige vermisst (und was du dagegen tust).

Meike: Nach meinem letzten Arbeitsplatz vermisse ich nicht wirklich etwas. Meine Lieblings- und gleichzeitig Zimmerkollegin hat irgendwann eingeführt das wir immer um 11 Uhr gemeinsam einen Chai-Latte trinken und mal tief durchatmen und kurz Privates bequatschen. Den Chai-Latte trinken wir hier und da auch noch zusammen, wenn sie mich aus der Mittagspause anruft. Wir sind auch privat schon vor dem Bürojob befreundet gewesen.

Am Anfang hat mir die Disziplin gefehlt so richtig effektiv von zu Hause zu arbeiten. Gerade vor ungeliebten Aufgaben war dann Fensterputzen und aufräumen doch viel interessanter. Mittlerweile habe ich da einen guten Weg gefunden und habe Routinen in meinen Alltag integriert.

Gerade für mich als sicherheitsliebender Mensch war es eine große Umstellung nach über 20 Jahren als Angestellte keinen festes Gehalt mehr zu haben.

 

Stelle uns dein Business vor.

Meike: Nähen gehört zu einer meiner größten Leidenschaften, hier schalte ab und vergesse alles um mich herum. Wenn ich mal nicht hinter der Nähmaschine anzutreffen bin, findet man mich auf der Yogamatte. Yoga bedeute für mich Gleichgewicht zwischen Körper und Seele. Diese beiden Leidenschaften habe ich miteinander verbunden. Ich nähe Yogakissen und weiteres Yogazubehör aus bunten Stoffen. Wir sind alle einzigartig und so wird jeder Stoff höchstens zweimal von mir zu einem Yogakissen vernäht und man bekommt immer ein einzigartiges Unikat Herzstücke mit Om.

Ich liebe es einfach zu sehen, wie Dinge von Hand gemacht entstehen.

 

Wie wichtig ist für dich das Thema „Netzwerken“? Und welche Vorteile siehst du im „Netzwerken unter Frauen“?

Meike: Ich hätte nie gedacht, dass Netzwerken so viel Spaß machen kann. Bisher habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. Für mich ist der Austausch unter Gleichgesinnten sehr wichtig geworden. Man bekommt wertvolle Tipps, tolle Ideen, Anregungen sowie konstruktive Kritik. Es hat mich immer ein Stück weitergebracht. Sehr schätze ich am Online-Netzwerken, dass ich tolle Frauen kennenlerne, die in anderen Städten wohnen und die ich Offline nie kennengelernt hätte. Gerade Frauen denken anders und gehen auch individueller aufeinander ein.

 

Was möchtest du anderen Gründerinnen/selbstständigen Frauen ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf dem Weg geben?

Meike: Hör auf dein Herz und dein Bauchgefühl. Mache das, was dich glücklich macht.
Informiere dich vorab was als Selbstständige auf dich zu kommt.
Die IHK bieten kostenlos Informationsveranstaltungen dazu an.
Wichtig! Stelle dir einen Businessplan auf. Lern deine Zahlen zu verstehen. (Sorry, hier kommt die Bilanzbuchhalterin in mir raus)
Sei mutig und offen für Neues. Hole dir Unterstützung durch einen Coach, gehe auf Netzwerktreffen, vernetzte dich im Internet wie z.B. dem she-preneur insider club.

 

Zu guter Letzt: Verrate uns dein Lieblingszitat und seine Bedeutung für dich.

Meike: Achte auf das, was dich weiterbringt. Akzeptiere das, was du nicht ändern kannst. Trenne dich von dem, was dich runterzieht.

Das Zitat ist seit einiger Zeit mein Lebensmotto. Es hängt an meinem Arbeitsplatz und auf meinem Kalender ist es auch zu finden, damit ich es ja nicht vergesse. Es gelingt mir auch nicht immer, aber ich versuche es mir immer wieder ins Gedächtnis zu rufen. Seit ich Dinge akzeptiere so wie sie sind, lebt es sich wesentlich angenehmer.

 

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Meike. Ich bin sehr gespannt, wie sich dein Business entwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

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Bild © Meike Schneider

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Interview: Ella Hinkel, Expertin für suchmaschinenoptimierte Websites

Ich habe mit der lieben Ella gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Ella ist Mitglied im she-preneur insider clubBevor wir in das Interview einsteigen, wollte ich von ihr wissen, warum sie sich für den she-preneur insider club entschieden hat. Und das hat sie mir geantwortet:

„Ich lernte Tanja bereits in der Vor-Gründungsphase kennen. Sie rief in ihrer Gruppe zu einem Interview auf und ich meldete mich. Das Gespräch war auch für mich sehr lehrreich, auch wenn es primär darum ging, Tanjas Zielgruppe besser kennenzulernen. Tanja war mir einfach sehr sympathisch und ich mochte die Art, wie sie an ihr Business ging. Als der insider club dann offiziell online ging, war es meine Neugier, die für die Mitgliedschaft sorgte. Ich wollte wissen, was es mit dieser Community auf sich hatte. Ich glaube, zu Beginn wollte ich einfach nur mal für ein paar Wochen reinschnuppern, das Beste für mich herausziehen und mich dann wieder verabschieden. Tja, ich bin geblieben. Fasziniert von Tanjas Art, den tollen anderen Frauen und den vielen Möglichkeiten, habe ich bis heute nicht einmal das Bedürfnis gehabt, wieder zu gehen. Immer wieder werde ich aufs Neue inspiriert, kann meine Sorgen und Nöte besprechen und finde andere, die sich mit mir über Erfolge freuen.“

Liebe Ella, welche 3 Eigenschaften beschreiben dich als Person am besten?

Ella:

  1. Neugierig: Der Weg in die Selbstständigkeit war ein langer Prozess. Es war nichts, das ich angestrebt habe. Vielmehr wollte ich, dank selbstständiger Eltern, niemals selbstständig sein. Doch diese neue Welt, die sich da auf einmal auftat, hat mich begeistert. Es bereichert mein Leben. Es macht es schöner und mich glücklicher. Doch am Ende war es die Neugierde, die mich in diese Welt hat eintauchen lassen.
  2. Kreativ: Schon immer habe ich in meiner Freizeit kreativ gearbeitet. Das Ganze kann ich nun auch beruflich. Ob beim Erstellen neuer Texte, einer ganzen Website oder auch bei der Suchmaschinenoptimierung.
  3. Engagiert: Wenn ich für ein Thema brenne, dann engagiere ich mich zu 100 %. Egal, ob es dabei um Kundenwünsche oder die ehrenamtliche Arbeit in einem Verein hier vor Ort geht.

 

Was bedeutet Erfolg für dich?

Ella: Erfolg bedeutet, dass ich so arbeiten kann, wie ich es brauche und will. Ich merke immer deutlicher, dass ich im Kopf so viel freier bin als früher. Ich denke, in dem Moment, in dem ich einfach so meine (unsere) Koffer packen kann um an einem anderen Ort (mit direktem Strandzugang) zu arbeiten, dann habe ich erreicht, was ich mir persönlich erträume.

Beruflicher Erfolg bedeutet zufriedene Kunden, die gerne wiederkommen und mich weiterempfehlen. Ach so: Erfolg bedeutet auch, nicht immer alles „selbst“ und „ständig“ zu machen.

 

Wie kam es dazu, dass du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast?

Ella: Hatte ich schon erwähnt, dass ich nie selbstständig sein wollte? 😊

Ich denke, es gab nie den Zeitpunkt, „an dem ich entschied, jetzt selbstständig zu werden.“ Vielmehr war es ein Weg, den ich bereit war, zu gehen. Zunächst startete ich nebenberuflich als Texterin. Schreiben machte mir schon immer Spaß. Ich hatte Talent und einfach viel dazu gelernt. Meinen Kunden gefiel meine Art und ich merkte, dass ich immer mehr in Richtung Marketing ging. Also buchte ich immer wieder Weiterbildungen in diesem Bereich und saugte ganz viel Wissen durch Lesen auf. Gleichzeitig probierte ich immer wieder neue Dinge aus und beriet andere, zunächst kostenfrei, zu Marketingthemen und -strategien. Gleichzeitig hatte ich aber immer eine Festanstellung, zuletzt in Teilzeit. Diese Anstellungen waren jedoch zeitlich befristet. Sie brachten mir nicht die finanzielle Sicherheit, die so eine Festanstellung eigentlich bringen sollte. Mal von der „Mutti-Teilzeit-Falle“ ganz abgesehen, machten mich die Jobs nie lange restlos glücklich. Nach der Geburt meines zweiten Sohns entschied ich mich deshalb, nicht mehr in die Anstellung zu gehen und gründete sichtbar.online. Vor allem war es das Bedürfnis nach weniger Kompromissen (Kind oder Karriere) und der Wunsch danach, zu tun, was ich liebe, der mich gründen ließ. Auch wenn mein beruflicher Weg nicht unbedingt geradlinig war (immerhin kann ich zahlreiche Nebenjobs, zwei Studiengänge und mehrfache Umzüge inklusive Länderwechsel vorweisen), macht er mich eben auch aus. Vielleicht finden auch deshalb meist Kunden zu mir, die ebenso verzweigte Wege gegangen sind.

Schule – Studium – Job, das kann doch jeder. 😊

 

Nenne 3 Dinge, die du als Selbstständige vermisst (und was du dagegen tust).

Ella: Hm, im Grunde vermisse ich nichts. Dank sozialer Medien, Netzwerkveranstaltungen und anderen Business-Kontakten habe ich „Kollegen“ zum Austausch und komme auch mal raus aus meinem Homeoffice. Wenn mir die Decke zu Hause auf den Kopf zu fallen droht, gehe ich ins Co-Work. Was mir, vor allem zu Beginn, manchmal gefehlt hat, waren die 30 Tage Urlaub im Jahr. Die habe ich in der Festanstellung am Anfang des Jahres verteilt und gut war. Heute muss ich selbst dafür Sorge tragen, dass ich genug freie Zeit habe. Es sind jetzt eben nicht mehr ganze Wochen, in denen ich frei habe, sondern immer wieder freie Tage zwischendurch. Es sind eher Urlaubsquickies. Sie laden den Akku auf und sorgen dafür, dass ich kreativ bleibe.

Außerdem fühlt sich selbstständige Arbeit anders an, als angestellte. Diese Fragen hier zum Beispiel beantworte ich, während ich in meinem Garten sitze. Ist das Arbeit? Vermutlich schon. Aber welche, die Spaß macht.

 

Stelle uns dein Business vor.

Ella: Mit : sichtbar.online mache ich andere Unternehmen online sichtbar. Mit der eigenen Website und der passenden Strategie zur Suchmaschinenoptimierung. Zusammen in einem kleinen Team setzen wir Unternehmen und UnternehmerInnen in Wort und Bild in Szene. Wichtig ist mir dabei immer der persönliche Bezug. Ich will wissen, was hinter dem Business steckt. Was die Personen, die es machen, antreibt und ich entwickle Strategien, um das auch nach außen zu zeigen.

Am liebsten arbeite ich mit Unternehmen und UnternehmerInnen mit lokalem Bezug. Für Handwerksbetriebe und Dienstleister, die mehr anbieten als andere; die besondere Dinge herstellen und/oder verkaufen; die vielleicht Dinge anbieten, für die es direkt noch gar keinen Bedarf gibt. Einfach für Menschen, die den Mut haben, den Trampelpfad zu verlassen und neue, eigene Wege zu gehen.

 

Wie wichtig ist für dich das Thema „Netzwerken“? Und welche Vorteile siehst du im „Netzwerken unter Frauen“?

Ella: Vor allem in der Gründungsphase waren es Frauennetzwerke, die mir wichtige Informationen geliefert haben, Ansprechpartner boten und dafür sorgten, dass ich „auf Kurs“ blieb. Frauennetzwerke sind „leiser“ als die der Männer. Man versteht sich, hat meist die gleichen Herausforderungen auf unterschiedlichen Ebenen und viele dieser Frauen schaffen den Spagat zwischen erfolgreichem Business und eigenen Bedürfnissen.

Übrigens bin ich auch deshalb so froh, den she-preneur insider club gefunden zu haben, weil darin die gegenseitige Unterstützung grandios ist. Ich konnte schon so einige Kooperationen selbst erleben und finde es fantastisch, dass wir alle zusammenhalten. Auch konnte ich schon die eine oder andere persönlich kennenlernen und muss sagen, das fühlt sich jedes Mal an wie ein Klassentreffen. Irgendwie kennt man sich und fühlt sich nah. Das habe ich bislang noch in keinem anderen Netzwerk so kennenlernen können.

 

Was möchtest du anderen Gründerinnen/selbstständigen Frauen ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf dem Weg geben?

Ella: Neben den Basics, wie einem Businessplan, sollten Gründer flexibel sein und sich auch durch Rückschritte nicht verunsichern lassen. Mir selbst (als Frau) hilft auch mal die männliche Sichtweise aufs Business. Denn diese ist meist weniger von Zweifeln geplagt und manchmal auch mutiger (zumindest bei mir). Schaff dir außerdem ein Notizbuch für Ideen an. Hier sammle ich immer alles, was mir an Ideen kommt, vergesse sie so nicht und habe den Kopf doch frei für aktuelle Dinge. Hol dir außerdem Hilfe für Themen, die dir nicht liegen und/oder für die du keine Zeit hast. Das erspart dir in der Regel viel Zeit, die du sinnvoller einsetzen kannst.

Sei professionell. Ein bisschen arbeiten, neben Kindern und Haushalt, geht nicht lange gut. Schaff dir eine Basis (und das muss nicht unbedingt eine 50-Stunden-Woche sein). Auch dein Außenauftritt sollte passen. Du wirst damit nämlich genau die Kunden anlocken, die dazu passen. Ich will damit nicht sagen, dass man sich verbiegen muss. Der Außenauftritt sollte schon zu dir passen. Aber er sollte auch nicht nach „gebastelt“ und „nur für den Übergang“ aussehen.

Zu guter Letzt: Steh ein für deine Wünsche und Bedürfnisse. Vernachlässige sie nicht. Denn nur, wenn du entspannt bist, wenn es dir gut geht, wird es auch deinem Business gut gehen.

 

Zu guter Letzt: Verrate uns dein Lieblingszitat und seine Bedeutung für dich.

Ella: Hm, hier muss ich passen. Stattdessen würde ich lieber einen Leitgedanken mit euch teilen. „Denke groß.“ Das musste ich erst lernen: die eigenen Grenzen im Kopf loswerden und so frei sein für neue Möglichkeiten.

 

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Ella. Ich bin sehr gespannt, wie sich dein Business entwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Bild © Sabine Meeßen

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Hallo, ich bin Tanja Lenke, Gründerin von she-preneur. Ich helfe selbstständigen Frauen und Gründerinnen ein profitables Business aufzubauen, damit sie ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten können, ohne selbst und ständig zu arbeiten.

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Interview: Yvonne Oleszak von OffensivTaktik

Ich habe mit der lieben Yvonne gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Yvonne ist Mitglied im she-preneur insider clubBevor wir in das Interview einsteigen, wollte ich von ihr wissen, warum sie sich für den she-preneur insider club entschieden hat. Und das hat sie mir geantwortet:

„Es war vor allem Tanjas offene und ganz natürliche Art, die mich bei einem ihrer Webinare angesprochen hat. Bei anderen Anbietern hatte ich immer das Gefühl, dass sie mir etwas verkaufen wollen, das war bei Tanja nicht der Fall. Der she-preneur insider club ist für mich nicht nur eine virtuelle Plattform zum Austausch, sondern bietet echten Mehrwert, der die Kosten wert ist. Zudem sind mittlerweile einige nette Kontakte entstanden, so dass wir uns jetzt auch mal privat treffen wollen.“

Liebe Yvonne, welche 3 Eigenschaften beschreiben dich als Person am besten?

Yvonne: Kreativität, Offenheit, Zuverlässigkeit

 

Was bedeutet Erfolg für dich?

Yvonne: In meinem Bereich ist Erfolg natürlich eng verbunden mit dem Erfolg des Kunden bzw. dem Erfolg, den man gemeinsam mit dem Kunden erzielt. Mein ganz persönlicher Erfolg ist es, meinen Traum der Selbstständigkeit erfolgreich leben zu können und die Bestätigung zu erhalten, dass es die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt war.

 

Wie kam es dazu, dass du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast?

Yvonne: Der Gedanke an die Selbstständigkeit war nicht neu, aber irgendwie blieb es bis Anfang letzten Jahres bisher immer beim Gedanken. Nachdem ich mich bewusst für die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses entschlossen hatte, habe ich mir zunächst Zeit für eine Weiterbildung genommen. Diese hat meine Affinität für die sozialen Medien weiter verstärkt und mir klargemacht, dass die Verbindung der neuen Medien mit der klassischen PR ein Markt sein könnte, den ich bedienen kann. In Kombination mit dem Gefühl, genau jetzt das Richtige zu tun und keine Angst davor zu haben, dass es auch scheitern kann, ging alles relativ schnell. Nach fünf Monaten der intensiven Planung und Konzeption bin ich im September 2016 an den Start gegangen.

 

Nenne 3 Dinge, die du als Selbstständige vermisst (und was du dagegen tust).

Yvonne: Eine Abteilung für die Buchhaltung (lacht). Im Ernst, derzeit bin ich rundum glücklich so wie es ist. Da ich im Home-Office arbeite, dachte ich anfangs, dass mir der Austausch mit den Kollegen fehlen wird. Allerdings bin ich oft bei meinen Kunden, besuche regelmäßig Netzwerktreffen und tausche mich natürlich auch viel über die sozialen Medien aus, so dass ich nichts vermisse. Im Gegenteil, wir kennen es alle, wie viel unnötige Zeit und auch negative Energie bei Meetings und dem Bürotratsch mit den Kollegen draufgehen kann.

 

Stelle uns dein Business vor.

Yvonne: Als PR-Agentur bietet OffensivTaktik individuelle Beratung und Konzepte zum Erreichen von Kommunikations- und Marketingzielen an. OffensivTaktik möchte insbesondere Gründer, Einzelunternehmer, kleine und mittelständische Unternehmen sowie Vereine unterstützen und begleiten.

Je nach Bedarf des Kunden entwickle ich ein individuelles Angebot. Es kann das Komplettpaket von PR & Social Media sein oder auch nur ein Teil davon, wie die Entwicklung einer Social-Media-Strategie. Ich biete Schulungen für Facebook an, um sich zunächst mit der Plattform und vor allem den Privatsphäre- Einstellungen vertraut zu machen und sicher zu fühlen, bevor es dann an die Umsetzung einer eigenen Fanpage geht. Außerdem helfe ich in Kooperation mit anderen Partnern bei der Konzeption und inhaltlichen Umsetzung von Webseiten.

 

Wie wichtig ist für dich das Thema „Netzwerken“? Und welche Vorteile siehst du im „Netzwerken unter Frauen“?

Yvonne: Netzwerken ist sehr wichtig für mich! Gerade als Einzelunternehmerin ist es von Bedeutung, Partner in den Bereichen zu haben, die man selbst nicht abdeckt, aber dem Kunden durch diese Kooperationen dann trotzdem ein Gesamtpaket anbieten kann. In den ersten beiden Monaten meiner Selbstständigkeit habe ich viel Zeit dafür investiert und kann schon jetzt sagen, dass es sich irgendwann auszahlt. Mittlerweile konzentriere ich mich auf bestimmte Gruppen, die ich regelmäßige treffe und suche mir gezielt Veranstaltungen aus, die auch wirklich Sinn machen. Ich bin insbesondere in Frauen-Netzwerken aktiv. Trotz der Mischung von Frauen aus ganz unterschiedlichen Branchen, mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen, habe ich bisher keine „Rankingkämpfe“ erlebt, es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen – das ist sehr angenehm.

 

Was möchtest du anderen Gründerinnen/selbstständigen Frauen ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf dem Weg geben?

Yvonne: Es hört sich vielleicht abgedroschen an, aber ich kann wirklich sagen, mach den ersten Schritt, trau dich! Am Anfang steht man vor so vielen Fragezeichen, vor allem natürlich, ob man es finanziell schafft. Aber ich glaube fest daran, wer seine Träume mit Zielstrebigkeit, Herzblut und Konsequenz verfolgt, der wird seinen Weg erfolgreich gehen.

 

Zu guter Letzt: Verrate uns dein Lieblingszitat und seine Bedeutung für dich.

Yvonne:  „Alles passiert aus einem Grund.“

Es ist kein Zitat, sondern ein Lebensmotto, mein Mantra. Ich weiß, dass ich alle Höhen und Tiefen in meinem Leben zuvor erleben musste, um heute beruflich und privat dort zu stehen, wo ich jetzt bin. Dafür bin ich dankbar und weiß das Leben mit allen Facetten sehr zu schätzen.

 

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Yvonne. Ich bin sehr gespannt, wie sich dein Business entwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

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Bild © Volker Wiciok

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Interview: Christiane Kilian von R(h)einer Wein im Ringer Zechenhaus

 Ich habe mit der lieben Christiane gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Christiane ist Mitglied im she-preneur insider club. Bevor wir in das Interview einsteigen, wollte ich von ihr wissen, warum sie sich für den she-preneur insider club entschieden hat. Und das hat sie mir geantwortet.

„Ich fand und finde die Möglichkeit super, in einer Gruppe mit anderen Frauen zusammen weiter zu kommen und miteinander Höhen und Tiefen teilen zu können. Die Monatsthemen sprachen mich an; es waren genau die, die ich zum Zeitpunkt meines Eintritts in die she-preneur Gemeinschaft brauchte.“

 

Liebe Christiane, welche 3 Eigenschaften beschreiben dich als Person am besten?

Christiane: Kreativ, lösungsorientiert, Zusammenhänge erkennend

 

Stelle uns dein Business vor.

Christiane: Ich gehe mit offenen Augen und Ohren durch die Welt und sehe überall Verbesserungspotential. Es macht mir riesigen Spaß, mir dazu Verbesserungen auszudenken und sie auch gut durchzudenken. Und noch mehr Spaß macht es mir, wenn ich die Umsetzung begleiten und an den Herausforderungen wachsen darf.

Aus diesen Gründen habe ich die Webseite www.verbesserungsideen.com erstellt. Da aber längst nicht alle Menschen daran interessiert sind, ihr Leben zu verbessern, sind mittlerweile hochsensible Frauen meine Zielgruppe. Mit ihren feinen Wahrnehmungen und ihrer Intelligenz sind sie bereit für Verbesserungen in ihrem Leben. Das macht die Arbeit mit ihnen so positiv.

 

Was bedeutet Erfolg für dich?

Christiane: Mittlerweile hängt für mich Erfolg auch mit Geld zusammen. Ich freue mich zwar, wenn ich Menschen einfach so weiterhelfen kann, aber die finanzielle Anerkennung und damit die Würdigung meines Engagements spielt eine zunehmend größere Rolle.

 

Wie kam es dazu, dass du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast?

Christiane: Mein Traumjob wäre eine Leitungsposition im Mütterkur-Bereich gewesen, für den ich mich auch qualifiziert hatte. Ich musste dann aber einsehen, dass ich mit Ende 40 keine Chancen mehr hatte, genommen zu werden.

Mein Ringer Zechenhaus, in dem ich nun selbstständig Seminare und Coachings für Menschen anbiete, die klar sehen wollen, ist eine ähnliche Arbeit, aber eben als Selbstständige. Heute wollte ich nicht wieder zurückgehen in ein Angestelltenverhältnis mit der Bindung an Vorgaben von oben, die aus meiner Sicht keinen Sinn machen. Ich gestalte und verantworte mein Leben jetzt selbst und genieße es!

Nenne 3 Dinge, die du als Selbstständige vermisst (und was du dagegen tust).

Christiane: Der fachliche Austausch mit anderen, Betriebsausflüge, Mittagspausen zum Quatschen über den Job

 

Wie wichtig ist für dich das Thema „Netzwerken“? Und welche Vorteile siehst du im „Netzwerken unter Frauen“?

Christiane: Ich hätte mich für den she-preneur insider club nicht angemeldet, wenn er sich nicht ausschließlich an Frauen wenden würde. Schon seit 30 Jahren bin ich in der Frauenarbeit und schätze die Atmosphäre, die in gemischten Gruppen nicht möglich ist. Ich netzwerke ausgesprochen gerne, merke mir Menschen und vermittle untereinander Kontakte. Das bereichert total in jeder Hinsicht!

 

Was möchtest du anderen Gründerinnen/selbstständigen Frauen ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf dem Weg geben?

Christiane: Vor allem Geduld und Gelassenheit. Leider geht nichts so schnell, wie frau es sich erhofft und es hängt deutlich mehr an dem Selbstständigsein, als man es sich am Anfang so vorstellen kann. Es ist wie mit dem Kinderkriegen.

Es kommt alles, wie es kommen soll, aber wir können es mit unseren Gedanken beeinflussen. Dessen sollte sich jede Gründerin bewusst sein.

 

Zu guter Letzt: Verrate uns dein Lieblingszitat und seine Bedeutung für dich.

Christiane:

„Die Definition von Wahnsinn ist es, immer dasselbe zu tun und dann eine Veränderung zu erwarten. “

– Albert Einstein.

Wie viele jammern, meckern und nörgeln und schaffen den Schritt zur Veränderung/Verbesserung nicht. Ich habe mit dem „Zirkel für hochsensible Frauen, die ihr Selbstwertgefühl stärken und ihr Leben verbessern wollen“ den besten Weg gefunden, dass Veränderung = Verbesserung wirklich stattfinden kann.

 

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Christiane. Ich bin sehr gespannt, wie sich deine neue Businessidee entwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

 

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Bild © Barbara Melzer

Willkommen!

Willkommen!

Hallo, ich bin Tanja Lenke, Gründerin von she-preneur. Ich helfe selbstständigen Frauen und Gründerinnen ein profitables Business aufzubauen, damit sie ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten können, ohne selbst und ständig zu arbeiten.

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