Interview: Julia Lakaemper, Mindset Coach & Mentorin

Ich habe mit der lieben Julia Lakaemper, Mindset Coach & Mentorin gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Julia ist Mitglied im she-preneur insider club. Bevor wir in das Interview einsteigen, wollte ich von ihr wissen, warum sie sich für den she-preneur insider club entschieden hat. Und das hat sie mir geantwortet:

„Als ich vom insider club hörte, hatte ich gerade meine lukrativen Freelance-Jobs losgelassen, um mich voll und ganz meinem Coaching-Business zu widmen. Damals hatte ich noch kein Team und ich wünschte mir vor allem Austausch mit Gleichgesinnten, Unterstützung und Netzwerk-Möglichkeiten. Tanja war mir sofort sympathisch und ich kannte eine der ersten Mitglieder im she-preneur insider club. Das gab mir ein gutes Gefühl, dass ich mich im insider club wohl fühlen würde. Außerdem wollte ich dringend meine strategische Planung verbessern. Ich machte viel zu viel auf einmal und fand es total schwer, Prioritäten zu setzen. Seitdem komme ich in größeren Schritten und in den strategisch wichtigen Bereichen voran – dabei helfen mir auch die monatlichen Planungsworkshops.“

 

Liebe Julia, welche 3 Eigenschaften beschreiben dich als Person am besten?

Julia: Menschen vertrauen mir schnell, erzählen mir von ihren Herausforderungen und zeigen sich verletzlich – und ich höre gern zu. Sehr oft gestehen sie mir dann: „Das habe ich bisher noch niemandem erzählt.“ oder „Du bist die Erste, die das erfährt.“ Das hat schon zu vielen interessanten Begegnungen geführt und hilft mir als Coach natürlich auch sehr, dass sich meine Coachees bei mir wohlfühlen und sich mir gern anvertrauen. Mir wird oft gesagt, dass ich eine angenehme Ruhe ausstrahle und ein optimistischer und positiver Mensch bin.

Früher hätte ich mich nie als mutig bezeichnet. Seit ich meinen bequemen Vollzeitjob gekündigt hab, um ins Ungewisse zu springen und mehrere Jahre mit dem Rucksack um die Welt zu reisen, werde ich immer mutiger. Auch die Gründung und mein Weg zur Unternehmerin lassen mich immer mutiger werden, ich kann mit Herausforderungen besser umgehen und merke, wie sich meine Widerstandsfähigkeit verbessert hat.

Ich bin sehr wissbegierig und neugierig, lese viele Bücher und höre unheimlich gern Podcasts und Hörbücher über das Unternehmertum, Mindset, Geld, Neurowissenschaften und Psychologie. Davon kann ich einfach nicht genug bekommen.

 

Stelle uns dein Business vor.

Julia: Als Mindset Coach & Mentorin unterstütze ich meine selbständigen Kunden dabei, innerlich erfüllt und finanziell erfolgreich zu leben und zu arbeiten.

Gerade in der Gründungsphase und den Entwicklungsstufen der Selbständigkeit stoßen viele erstmals mit ihrem Money Mindset an ihre Grenzen: Sie erleben Existenzängste, verkaufen sich unter Wert, die Kunden bleiben aus oder die Finanzen sind ein einziges Chaos. Im Coaching definieren wir gemeinsam ihre Vision, Mission und klare Ziele.

Diese Klarheit setzt Energie frei, um Raum für die jeweilige Mindset-Transformation zu schaffen: Mental, emotional und auch ganz praktisch: Meine Coachees entwickeln in diesem Veränderungsprozess eine neue, unterstützende Beziehung mit Geld, bringen Ordnung in ihre Finanzen, verbessern ihre Selbstfürsorge und ziehen mehr Wunschkunden an.

Meine Coachings gebe ich überwiegend online 1:1 und kombiniere sie gern mit intensiven Workshops, online oder offline. Außerdem gebe ich ein 3-monatiges Money Mindset Gruppencoaching, das ich liebe und hab einen 4-wöchigen Online-Kurs „Ein Leben nach deinen eigenen Regeln“ im Programm.

Ich reise sehr gern, mir ist es wichtig, mein Business dorthin mitnehmen zu können, wo ich mich aufhalten möchte. Vor allem im Berliner Winter, wenn es hier zu lange zu kalt und zu dunkel ist.

 

Was bedeutet Erfolg für dich?

Julia: Es ist meine Mission, Frauen durch ein unterstützendes Money Mindset mit ihrem Herzensbusiness in die finanzielle Unabhängigkeit zu bringen. Je mehr Coachees ich erreiche, die durch meine Unterstützung zufriedener leben und in ihrer Selbständigkeit finanziell erfolgreicher sind, desto erfolgreicher fühle ich mich.

Ich bin ein freiheitsliebender Mensch, daher bedeutet Erfolg für mich auch, mir mein Leben so gestalten zu können, wie ich es möchte. Auch wenn ich mich so viel mit Money Mindset und Geld beschäftige, ist Wohlstand für mich ein angenehmer Nebeneffekt von Erfolg. Mir ist es wichtig, dass ich entscheiden kann, wann, wo und mit wem ich zusammenarbeite und dabei ein Leben lebe, das mir Spaß macht und zu mir passt.

Das bedeutet auch, dass ich mir meine Zeit frei einteile, meinen Mittagsschlaf mache, zum Sport und zur Massage gehe und nicht den ganzen Tag von morgens bis abends schuften muss, um fünfstellige Monatsumsätze zu generieren.

 

Wie kam es dazu, dass du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast?

Julia: Auf meiner dreijährigen Weltreise habe ich viel darüber nachgedacht, was ich nach meiner Rückkehr beruflich machen will und entschieden, nebenberuflich eine Coaching-Ausbildung zu durchlaufen. Danach war sehr schnell klar: Damit mache ich mich selbständig. Ich habe gar keine andere Möglichkeit mehr gesehen. Das hätte ich mir vor 10 Jahren nie träumen lassen!

 

Nenne 3 Dinge, die du als Selbstständige vermisst (und was du dagegen tust).

Julia: In der ersten Zeit war es auf jeden Fall Urlaub. Ich musste mich regelrecht dazu zwingen, mir genug Auszeiten und Urlaub zu gönnen. Inzwischen plane ich meine Auszeiten als erstes, wenn ich meine Jahresplanung durchgehe und liebe Workations, in denen ich Arbeit, Tapetenwechsel, Netzwerken und Reisen verbinde.

Lange hab ich auch Austausch und persönliche Treffen vermisst, ich fühlte mich wie eine einsame Einzelkämpferin hinter dem Bildschirm. Ich musste raus, unter Gleichgesinnte, die mich und meine Situation verstehen konnten. Dafür ist der she-preneur insider club super.

Eine Weile hab ich auch die vermeintliche Sicherheit einer Festanstellung vermisst, da steckte ich noch in meinem Arbeitnehmer-Mindset. Seitdem ich mit einer klaren Mission und dem Wissen aufwache, dass ich in der Gegenwart aktiv und strategisch gestalte, wie meine Zukunft aussehen wird, fehlt mir überhaupt nichts mehr.

Ich brauchte allerdings erst einige Erfolgsmomente und das richtige Umfeld, um das wirklich zu begreifen und zu vertrauen, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

 

Wie wichtig ist für dich das Thema „Netzwerken“? Und welche Vorteile siehst du im „Netzwerken unter Frauen“?

Julia: Netzwerken ist für mich extrem wichtig, ich sehe darin nur Vorteile! Es ist wunderbar, im insider club zu fast jeder Frage eine Expertin zu finden. Das ist Gold wert und spart viel Zeit. Außerdem genieße ich den unkomplizierten, herzlichen und konkurrenzfreien Austausch mit wunderbareren Frauen, die an ganz unterschiedlichen Punkten ihrer Selbständigkeit stehen.

Ich gebe mein Wissen sehr gern weiter und frage auch gern nach Unterstützung. Ohne die Mastermind könnte ich mir überhaupt nicht mehr vorstellen zu arbeiten. Ich schätze diese inspirierenden Frauen, die mich einerseits herausfordern, mir Mut machen und mich feiern und andererseits Verständnis mitbringen, für Klarheit und neue Hoffnung sorgen, wenn die Pläne mal nicht aufgegangen sind. Es hat viel zu lange gedauert, bis ich mir diese Unterstützung gegönnt und erkannt habe, wie viel Kraft es hat, miteinander zu wachsen.

 

Was möchtest du anderen Gründerinnen/selbstständigen Frauen ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf dem Weg geben?

Julia: Mach nicht alles allein! Vergleiche dich nicht mit anderen, bleib du selbst. Suche dir so schnell wie möglich Unterstützung, triff dich mit anderen Selbständigen und Unternehmerinnen, lass dich inspirieren und geh dennoch deinen eigenen Weg. Arbeite kontinuierlich an deinem Mindset und gib nicht auf – bleib dran, bleib dran, bleib dran. Immer dann, wenn du denkst, dass alles so richtig Scheiße ist und es nicht mehr weitergeht, steckst du gerade in einem wichtigen Veränderungsprozess, der dich dahin führt, wo du hinwillst. Schau genau hin und lerne daraus – dann wirkt diese Erfahrung wie ein Trampolin, das dich erst kurz nach unten und dann weit nach oben befördert!

 

Zu guter Letzt: Verrate uns dein Lieblingszitat und seine Bedeutung für dich.

Julia: „Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.” – Buddha

Ein unterstützendes Mindset ist heute ein Modewort. Das Prinzip, dass wir mit unseren Gedanken unsere Realität schaffen, ist über 2.500 Jahre alt und inzwischen neurowissenschaftlich belegt.

Für mich hat dieses Wissen ganz viel Erleichterung geschaffen und mir Sinn gegeben: Ich kann mir mithilfe meiner Gedanken die Realität erschaffen, in der ich innerlich erfüllt und finanziell erfolgreich lebe und arbeite. Diese Botschaft und wie es möglich ist, will ich an so viele Menschen wie möglich weitergeben.
 

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Julia. Ich bin sehr gespannt, wie sich dein Business weiterentwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

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Bild © Studio Afraz

 

Interview: Katja Raschke von HR konkret Katja Raschke, Personalmanagement & Coaching

Ich habe mit der lieben Katja von HR konkret Katja Raschke, Personalmanagement & Coaching gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Katja ist Mitglied im she-preneur insider clubBevor wir in das Interview einsteigen, wollte ich von ihr wissen, warum sie sich für den she-preneur insider club entschieden hat. Und das hat sie mir geantwortet:

„In meinen ersten 10 Jahren als selbständige Personalmanagerin und Business Coach war ich stärker im „Offline- und Präsenzgeschäft“ tätig. Ich möchte nun die Chancen des „Onlinegeschäftes“ nutzen und meine Kunden so schneller, effektiver und ortsunabhängig unterstützen zu können.

Genau hier bietet der she-preneur insider club geballtes Wissen und gegenseitige Unterstützung in toller Atmosphäre.“

 

Liebe Katja, welche 3 Eigenschaften beschreiben dich als Person am besten?

Katja: Ich bin eine Verbindung zwischen Struktur, fachlicher Kompetenz und kreativer Begleiterin. Ich arbeite sehr ziel- und lösungsorientiert für meine Kunden und bin aufmerksame Unterstützerin und kritisch Hinterfragende. Gleichzeitig liebe ich es, kreative Ansätze zu nutzen – für mehr Freude an der Sache, mehr Individualität, Änderungen von Perspektiven und mal etwas Ungewohntes zu tun, zum Beispiel indem ich im Coaching mit jemandem male oder ich selbst einen Tandem-Gleitschirmsprung mache.

 

Stelle uns dein Business vor.

Katja: Mein Business als Personalexpertin und Business Coach hat zwei Komponenten:

Der erste Part ist das Personalmanagement für kleinere Unternehmen, ab 2 bis ca. 50 Mitarbeiter, die Interesse daran haben mit ihren Mitarbeitern erfolgreich zu sein.

Ich übernehme oder berate dann bei klassischen Personalaufgaben, die eine Unternehmerin nicht selbst oder allein erledigen kann. Manchmal kann sie es fachlich nicht, weil das nicht ihre Kernkompetenz ist. Manchmal hat sie keine Zeit dazu. An Einzelaufgaben kann das vom Erstellen einer Stellenanzeige über das Anpassen eines Arbeitsvertrages bis zum Arbeitszeugnis viele verschiedene Aufgaben beinhalten. Generell biete ich hier entweder eine Übernahme der Aufgabe oder aber eine „Hilfe zur Selbsthilfe“ an, so dass die Unternehmerin in Zukunft in der Lage ist, das selbst zu erledigen.

Dann gibt es Projekte, die ich begleite, wie zum Beispiel die Erarbeitung einer Personalstrategie mit Planung und Umsetzung von Meilensteinen. Hier kann es ein klarer Wettbewerbsvorteil sein, wenn ein kleines, wachsendes Unternehmen gleich von Beginn seine Personalstrategie und seine Personalwerkzeuge aufbaut, so dass das in Schritten mitwachsen kann und auch angepasst wird. Wen möchte ich im Unternehmen haben und in welcher Form? Wen muss oder kann ich entwickeln? Welche Beschäftigungsformen biete ich an (Freelancer, Mini-Jobber, Studenten, Teilzeit, Vollzeit, etc.)?

Es kann auch die Definition der Arbeitgebermarke („Employer Branding“) sein. Wer will ich also als Arbeitgeber sein und was biete ich an? Es gibt Projekte, da begleite ich bei einem Personalauswahlprozess, Projekte zur Mitarbeiterbindung oder zur Einführung von kontinuierlichen Mitarbeitergesprächen inklusive Schulung der Vorgesetzten.

Darüber hinaus bin ich Sparringspartnerin für die Unternehmerinnen zu den Themen Personal und Führung, aber auch für die eigene Rolle als Chefin, den Umgang mit den eigenen Ressourcen, Vorbereitung von oder Begleitung in kritischen Situationen oder Gesprächen sowie für die persönliche Entwicklung der Unternehmerin. Da gibt es zum Beispiel monatlich/quartalsweise einen Jour Fix mit einer Beratung und/oder einem Coaching. Je nachdem, was gerade für die Unternehmerin aktuell ist.

Hierbei ist vieles sowohl online wie offline möglich.

Der zweite Part beinhaltet das Business Coaching für Menschen vor oder in einer beruflichen Veränderung. Hier geht es im Wesentlichen um die Definition des eigenen beruflichen Ziels (neuer Job, Neuorientierung, zum ersten Mal Chefin), die eigenen Stärken und Ressourcen und den Weg zur Zielerreichung.

Die Menschen erhalten zusätzlich mein geballtes Knowhow als Personalexpertin, d.h. zum Beispiel Unterstützung bei der Erstellung der Bewerbung bis zur Simulation eines Bewerbungsgespräches sogar bis zur Begleitung in der ersten Zeit in der neuen Rolle.

Ich biete Kurzcoachings an, denn manchmal braucht es gar nicht lang, bis der Knoten platzt und der Coachee weitergehen kann. Darüber hinaus gibt es Coaching-Pakete und zusätzlich einen VIP-Tag. Der ist dann ganz exklusiv, für eine ganz intensive Bearbeitung und zügige Lösung. Immer mit einer Vor- und Nachbereitung – zur Sicherstellung des Erfolgs.

Dabei habe ich zwei Spezialangebote: zum einen ist es offline möglich, ein Coaching als „Ge(h)spräch“ in der Natur durchzuführen, denn in der Bewegung und der Natur ergeben sich häufig ganz andere oder neue Perspektiven.

Zum anderen haben die Coachees die Möglichkeit mit mir Bilder sprechen zu lassen oder zu malen. Da steht dann nicht der künstlerische Aspekt im Vordergrund (obwohl da auch schon tolle Sachen entstanden sind), sondern auch hier kommt es durch die Beschäftigung mit Bildern oder das eigene, aktive Zeichnen und Malen zu überraschenden Ergebnissen.

 

Was bedeutet Erfolg für dich?

Katja: Ganz klassisch und konkret, wenn ich meine Ziele oder meine Kunden ihre Ziele erreicht haben.

 

Wie kam es dazu, dass du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast?

Katja: Ich hatte bereits in meiner angestellten Funktion im Personalbereich eines Konzerns immer mal wieder überlegt, dass ich die Personaltätigkeit gern für kleinere Unternehmen anbieten möchte. Die können sich oft keine angestellte Personalerin leisten und ich kann ihnen dann  zum Erfolg verhelfen, mit den Pflichtaufgaben, aber vor allem auch mit der „Kür“.  Zudem war ich im alten Unternehmen schon sog. „Change Agent“ und kontinuierliche Begleiterin der Fachbereiche und Vorgesetzten. In der ersten Zeit der Selbständigkeit habe ich dann zusätzlich meine Weiterbildung zum „Systemischen Business Coach“ absolviert.

Die selbständige Tätigkeit war außerdem eine hervorragende Gelegenheit, mein „eigenes Ding“ zu machen und Familie und Beruf zu verbinden.

 

Nenne 3 Dinge, die du als Selbstständige vermisst (und was du dagegen tust).

Katja: In den ersten Jahren habe ich vor allem das Miteinander vermisst, den Austausch unter Kollegen, das gemeinsame Entwickeln von Ideen und gegenseitige „Befruchten“. Manchmal, wenn die Priorität für mich in der Familie lag, auch ein fester Rhythmus. Andererseits war und ist das aber auch ein großer Vorteil.

Nach und nach habe ich meine eigene Struktur gefunden und die ersten Kontakte außerhalb und neben Kunden gefunden und wie ich an Informationen oder neue Ideen gelange (Gespräche, Kontakte, Bücher, Online-Medien, etc). Denn häufig sind die Themen, die mich bei der Weiterentwicklung meines Business interessierten im privaten Umfeld nicht relevant oder von Interesse.

 

Wie wichtig ist für dich das Thema „Netzwerken“? Und welche Vorteile siehst du im „Netzwerken unter Frauen“?

Katja: Ich halte Netzwerke für enorm wichtig. Ich musste allerdings auch ein bisschen ausprobieren, was für mich passt. Welche Personengruppen für mich richtig sind und wie so die Stimmung dort war. Ich bin da auch etwas wählerischer geworden. So bin ich mittlerweile in einem kleinen, lokalen Unternehmerinnennetzwerk aktiv und aktuell online im she-preneur insider club. Den Austausch unter Frauen empfinde ich nochmal intensiver als in gemischten Gruppen. Ich finde da eher Mitspielerinnen, die zu mir passen. Die Sprache ist anders und ich erlebe eine andere Art von Unterstützung und Solidarität.

 

Was möchtest du anderen Gründerinnen/selbstständigen Frauen ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf dem Weg geben?

Katja: Geht raus – raus aus dem Schneckenhaus, sucht euch UnterstützerInnen, Gleichgesinnte, achtet auf das, was euch guttut und spinnt auch mal!

 

Zu guter Letzt: Verrate uns dein Lieblingszitat und seine Bedeutung für dich.

Katja: „Um klar zu sehen reicht oft ein Wechsel der Blickrichtung.“ – Antoine de Saint-Exupéry

Ich verbinde damit eine Haltung. Sowohl für mich, als auch bei meinen Kunden und Coachees, ist es oft hilfreich mal einen anderen Standpunkt einzunehmen, den Blickwinkel auf ein Problem und sich selbst zu verändern und oft ist man dann ruck-zuck bei einer Lösung und kann weitergehen.

 

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Katja. Ich bin sehr gespannt, wie sich dein Business entwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

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Bild © Nathalie Löbel – lentille fotografie

Interview: Felicitas Dieterle von „Travel Agency Writer“ und „Ehren-Worte“

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Ich habe mit der lieben Felicitas von Travel Agency Writer – Blog Content nach Maß und Ehren-Worte gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Im she-preneur TALK erzählt sie uns von ihrer Idee, ihren Zielen und den ersten Schritten hin zum eigenen Unternehmen.

Felicitas hat ihre Leidenschaft, das Schreiben, zum Beruf gemacht und unterstützt Kunden aus der Reisebranche dabei, sich auf deren Blog authentisch darzustellen. Aber das ist nicht alles, denn ihr zweites Standbein ist etwas einzigartiges. Die „Ehren-Worte“ als individuelles Geschenk für besondere Menschen. Bist du neugierig geworden, was es damit auf sich hat? Dann empfehle ich dir das folgende Interview.

 

Liebe Felicitas, welche drei Eigenschaften beschreiben dich als Person und Unternehmerin am besten?

Felicitas: Authentizität, Leidenschaft, Einfühlungsvermögen.

 

Wann hast du deine Leidenschaft für das Schreiben und Kommunikation entdeckt und wie hast du diese in deinem beruflichen Leben integriert?

Felicitas: Meine Leidenschaft für das Schreiben war immer da. Ich schreibe seit meiner frühesten Kindheit. Im Verlauf meines Lebens stellte ich fest, dass mir völlig unbekannte Menschen, denen ich begegnete, wenn ich unterwegs war, dazu neigen, mir während Gesprächen sehr persönliche Dinge anzuvertrauen und mit meinem Umfeld verhielt es sich genauso. Ich habe schon von jeher eine Vorliebe dafür gehabt, mich von anderen Menschen in deren Kopf einladen zu lassen, weil das hochinteressant ist. Eine Bekannte brachte einmal scherzhaft auf den Punkt, wie ich von anderen oft wahrgenommen werde – sie nannte mich „Frau Doktor“, um auszudrücken, dass ich auf andere Menschen vertrauenswürdig wirke und dass ich eine gute Zuhörerin bin, viel Verständnis geben kann und helfe, wo es möglich ist. Das ist sicher richtig – aber auch ich brauche heute immer noch manchmal einen „Doktor“ – also jemanden, der mir liebevoll zuhört und mir das Gefühl gibt, verstanden zu werden. Wie jeder von uns will auch ich mich mal anlehnen dürfen … Nach einem privaten Umbruch im Jahr 2014 wurde mir klar, dass wir u.U: nicht alle Zeit der Welt haben und dass keine Angst jemals so Macht in unserem Inneren bekommen darf, dass wir ihr erlauben, uns von unseren Träumen und deren Umsetzung abzuhalten. Ich habe eine lange „Ausbildungszeit“ hinter mir, während der ich alles gelernt habe, was ich für mein Business brauche. Zuerst natürlich fachlich. Ich bildete mich im Bloggen und in Journalismus weiter. Solide Kenntnisse der Betriebswirtschaft (mein Lieblingsfach früher in der Schule) halfen mir bei der Gründung. Andere Dinge, wie z.B. Social Media und seine ganz speziellen Regeln, das Umsetzen der Marketing-Theorie und das Finden meiner Business-Identität entwickelte ich nach und nach mit zunehmender Praxis.

 

Seit wann bist du selbstständig und warum hast du dich selbstständig gemacht?

Felicitas: Ich habe mich selbstständig gemacht, weil ich das von jeher sein wollte. Mein Grundcharakter ist der einer freiheitsliebenden Individualistin. Ich hatte diese Vision vom eigenen Business immer – es dauerte allerdings sehr lange, den Mut zu finden, dieses Bedürfnis von mir auch zu leben!

 

Du hast zwei Standbeine in der Selbstständigkeit. Stelle uns die beiden Zweige deines Business‘ vor. Und wie ist das Projekt „Ehren-Worte“ entstanden? Was ist dein Ziel? Wer ist deine Zielgruppe und wen unterstützt du mit dem Projekt?

Felicitas: Sehr gerne! Mein erstes Standbein ist Travel Agency Writer – Blog Content nach Maß, wo ich meinen Kunden dabei helfe, sich auf ihrem Blog authentisch darzustellen, d.h. mit ihren Werten und dem, woran sie glauben. Ich arbeite vorwiegend für Spezialreisebüros, also z.B. solche, die sich im nachhaltigen Tourismus engagieren oder ein spezielles Thema haben, zu dem sie Reisen anbieten. Es gibt so viele wunderbare Spezialreisebüros da draußen! Wellnessreisen, Yogareisen, Tanzreisen, Genuss- und Gourmetreisen etc. pp sie alle verdienen Content auf ihrem Blog, der sie angemessen repräsentiert und den bekommen sie von mir. Es kommt einem Reisebüro optimal zugute, wenn es EINEN Partner hat, mit dem es zusammenarbeitet. Ein einheitlicher Stil auf dem Blog kann am besten die Botschaft, das USP und auch die Seele eines Unternehmens transportieren. Mein zweites Standbein entstand aus einer Idee, die ich für jemanden hatte, der mir sehr viel bedeutet. Dieser Lieblingsmensch von mir hatte in diesem Jahr einen runden Geburtstag und ich überlegte, was ich ihm zu diesem Anlass Gutes tun könnte. Ich dachte nach … Mein Freund ist ein Individualist der es liebt, wenn man sich selbst etwas ausdenkt und zu diesem besonderen Anlass hatte ich dann die Idee, eine Art Album für ihn zu machen, das Interviews, Fotos und Geschichten über ihn beinhalten sollte. Tenor: Wer ist er, was macht ihn für Euch aus und wie hat er Eurer Leben beeinflusst. Ich wollte ihn ehren, ihm zeigen, wie besonders er ist – was für ein Geschenk für diese Welt … Das war die Geburtsstunde der „Ehren-Worte“. Ich liebe dieses Konzept so sehr, dass ich es auch anderen Menschen zugänglich machen möchte. Mein eigenes Leben hat mich gelehrt, dass wir jede Gelegenheit wahrnehmen sollten, den Menschen, die uns wichtig sind, zu sagen, was sie uns bedeuten, denn wenn sie erst bei Gott sind, ist es zu spät…

 

Was sind deine konkreten Angebote, um deine Kund*innen bzw. ihre Lieblingsmenschen zu ehren?

Felicitas: Ich habe aktuell zwei Angebote: Meine Haupt-Dienstleistung sind die Ehren-Worte in Buchform. Das ist quasi die „PlatinVersion“. Ein von mir erstelltes Buch, das Interviews, Fotos und Geschichten über die zu ehrende Person enthält, sodass sich am Ende ein Bild davon ergibt, WER der Betreffende ist und WAS er seinem Umfeld bedeutet. Das ist eine wunderschöne, persönliche, bleibende Geschenkidee für besondere Anlässe, wie runde Geburtstage, Hochzeiten etc. Die zweite Variante, die ich anbiete, eignet sich wunderbar als „kleine Ehrung zwischendurch“. Wenn ich mich einfach bei jemandem bedanken will, weil er /sie etwas Schönes für mich getan hat, mir geholfen hat, mir beigestanden hat in einer schweren Zeit oder einfach dafür , dass er da ist, dass diese Person in meinem Leben ist, dann kann ich ihm oder ihr durch einen „Letter of honor“ zeigen, wieviel mir an ihm liegt und wie sehr ich das zu schätzen weiß, was er/ sie für mich getan hat.

 

Beschreibe deine Arbeitsweise. Wie erstellst du die „Ehren-Worte“ deiner Kund*innen?

Felicitas: Zunächst führe ich ein Gespräch mit meinem Auftraggeber/ meiner Auftraggeberin und lasse mir von ihr erzählen, um wen es geht und was der Anlass ist. Dann informiert mich mein Auftraggeber/ meine Auftraggeberin darüber, WEN ich interviewen und WIE ich mit den betreffenden Personen in Kontakt treten darf. Mein Auftraggeber / meine Auftraggeberin hat zuvor deren Bereitschaft abgeklärt und die jeweils anderen Beteiligten darüber informiert, dass ich sie kontaktieren werde. Inzwischen haben wir den groben Rahmen besprochen, also: Welche Ideen und Wünsche hat der Auftraggeber / die Auftraggeberin? (Interviews, Anekdoten, Fotos, Geschichten, WORAUF soll besonders eingegangen werden, gibt es spezielle Punkte in der Biographie des Betreffenden, die einbezogen werden sollen etc…) Interviewfragen stelle ich zuvor zusammen und die Themen für die Anekdoten und Geschichten legen wir während der Vorbereitung fest. Ich bin mit meinen Klienten jeweils im engen Kontakt, d.h. sie bekommen alle Fragen und auch alle Geschichten vorab zur Freigabe zugeschickt und erst, wenn sie ALLES KOMPLETT abgesegnet haben, geht es dann in Druck. In einem letzten Schritt informiere ich meinen Klienten darüber, wann das Buch fertig ist und ihm dann direkt zugeht. Beim Letter of honor ist das Procedere so, dass ich mit meinem Auftraggeber / meiner Auftraggeberin ein ausführliches Gespräch führe, in dessen Rahmen ich mir erzählen lasse, um wen es sich handelt und was der genaue Hintergrund ist. Dann verfasse ich auf Basis der mir vorliegenden Informationen einen entsprechenden Text, den der Klient dann zur Freigabe zugeschickt bekommt. Hat der Klient Änderungswünsche, so werden diese von mir berücksichtigt und eingearbeitet. Ist er mit dem Text glücklich, dann darf er sich ein individuelles Briefpapier aussuchen und dieses geht ihm dann zu. Meinen Text hat er / sie zuvor per E-Mail bekommen und nun kann dieser handschriftlich von ihm / ihr auf den Briefbogen übertragen werden. Ich habe dieses Angebot entwickelt, weil ich immer wieder gesagt bekam, dass ich wunderschöne Briefe schreibe und weil viele Menschen jemanden suchen, der „ihre Worte findet“. Auch das hörte ich sehr oft. Aber auch, wenn jemand selbst gut schreiben kann, ist so ein Angebot eine Überlegung wert. Ich selbst möchte irgendwann meine Biographie als Buch haben, das würde ich allerdings nicht selbst machen, denn ein Arzt operiert sich ja auch nicht selbst. Ich fände es schön, wenn das jemand für mich machen würde. So ein Gegenüber kann dann auch seine eigenen Eindrücke mit einfließen lassen und –gerade bei einer Biographie – ergibt das dann noch einmal ein viel runderes Bild – nicht zuletzt auch durch den anderen Schreibstil, der hineinkommt.

 

Ich kann mir vorstellen, dass es zum Teil eine sehr emotionale und persönliche Arbeit ist, die viel Feingefühl erfordert, richtig? Wie gehst du mit den persönlichen Geschichten deiner Kund*innen um?

Felicitas: Ich habe Schweigepflicht. Alle Daten, wie z.B. Fotos und die Inhalte der Interviews werden von mir auf Trägermedien archiviert, und auf meinem Rechner nach Abschluss des Auftrages sofort gelöscht. Dafür unterschreibe ich auch. Ebenso, wie für meine Schweigepflicht. Beides passiert vor der Aufnahme der Arbeit für den aktuellen Auftrag.

 

Kannst du ein Kundenbeispiel nennen, das dich besonders berührt hat?

Felicitas: Ich kann sagen, dass jeder Auftrag einzigartig ist und dass Menschen auf unglaublich vielfältige Weise von ihrem Umfeld als wertvoll betrachtet werden … wenn ich darüber nachdenke, dann muss ich vor Rührung jedes Mal mit den Tränen kämpfen.

 

Zu guter Letzt: Was möchtest du allen Frauen der she-preneur Community im Hinblick auf das Schenken und die Ehrung ihrer Lieblingsmenschen mit auf den Weg geben?

Felicitas: Egal, welche Krisen auch immer wir im Leben zu überstehen haben und gleichgültig, wie hoffnungslos uns der Augenblick mitunter erscheinen mag: Das Bewusstsein, WIEVIEL wir unserem Umfeld eigentlich bedeuten – auch, wenn das nicht an jedem Tag so stark spürbar ist oder uns gegenüber zum Ausdruck gebracht wird – sollte zu jeder Zeit in uns sein. EhrenWorte können das leisten. DAS ist meine Mission.

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein spannendes Business, liebe Felicitas. Ich bin sehr gespannt, wie es sich weiterentwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

 

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße,

Deine Tanja

PS: Du willst mehr über den she-preneur TALK erfahren? Dann schau hier vorbei.

Bild © Susanne Baur

Interview: Hilke Barenthien von schusterjunge waisenkind – Agentur für Printmedien und Mediendesign

Ich habe mit der lieben Hilke von schusterjunge waisenkind – Agentur für Printmedien und Mediendesign gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Hilke ist Mitglied im she-preneur insider clubBevor wir in das Interview einsteigen, wollte ich von ihr wissen, warum sie sich für den she-preneur insider club entschieden hat. Und das hat sie mir geantwortet:

Die Summit im September 2017 hat mich ziemlich für die Mitglieder und Dich, Tanja, begeistert. Ich habe nur wenige Vorträge verpasst. Nach wie vor ziehe meinen Hut vor allen, die sich das getraut haben. Mir war es wichtig in eine Gemeinschaft zukommen, die zum einen vor ähnlichen Problemen und Entscheidungen stehen und zum anderen von dem Geld, dass sie als Selbstständige verdienen auch leben wollen und müssen.

Als ich Mitglied wurde, war meine Firma gerade auf einem ziemlichen Tiefpunkt und es tat ziemlich gut in eine Gemeinschaft zu kommen, die Scheitern nicht als eine Niederlage sondern eine Herausforderung ansieht.

 

Liebe Hilke, welche 3 Eigenschaften beschreiben dich als Person am besten?

Hilke: Kreativität, Zuverlässigkeit und Genauigkeit

 

Stelle uns dein Business vor.

Hilke: In Zeiten des schnelllebigen Internets habe ich mich auf langlebige, klassische und innovative Printwerbung spezialisiert. Mein Ziel ist es durch passende Werbemittel kleinen und/oder jungen Unternehmungen zu der Sichtbarkeit zu verhelfen, die ihnen gut tut.

Ich freue mich, wenn ich ein neues Unternehmen in den Markt begleiten darf. Aber es reizt mich auch, aus bereits bestehenden und verinnerlichten Designelementen ein Ganzes zu machen und daraus ein Corporate Design entstehen zu lassen. Wichtig ist mir dabei immer das Produkt oder die Dienstleistung zu verstehen und den Kunden meines Kunden nicht aus den Augen zu verlieren.

Außerdem arbeite ich gerne für die-Welt-ein-bisschen-besser-machende Vereine und stehen ihnen bei ihren Herausforderungen mit Rat und Tat zur Seite. Eine Besonderheit sind hierbei sicher die Programmhefte (ca. 700 Seiten) die ich für den Katholikentag und den Evangelischen Kirchentag jährlich im Wechsel mit gestalten und produzieren darf.

 

Was bedeutet Erfolg für dich?

Hilke: Mit meiner Arbeit andere näher an ihren Erfolg zubringen, die Welt ein bisschen schöner zu machen und entspannt Leben zu können.

 

Wie kam es dazu, dass du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast?

Hilke: Naja, ich bin ehrlich gesagt, da eher reingestolpert. Die Firma, bei der ich angestellt war ist 2006 dem Druckereiensterben zum Opfer gefallen. Sie haben sich zwar irgendwie am Leben gehalten, aber allen Mitarbeitenden kündigen müssen. Es gab einigen Kunden, die mich und meine Arbeit schätzen gelernt hatten, mich allerdings wegen der Wirtschaftslage nicht einstellen wollten. Also habe ich mich ziemlich spontan und planlos als freie Mitarbeiterin selbstständig gemacht. Eine spannende Zeit, in der ich viel gelernt und vor allem unterschiedliche Führungsstile schätzen oder verabscheuen gelernt habe.

2012 habe ich dann, diesmal gut geplant, mit einer Kollegin „schusterjunge waisenkind“ gegründet. Sie hat leider (oder ein Glück) relativ schnell gemerkt, dass eine gemeinsame Unternehmensführung nicht ihrs ist und ist nach drei Monaten wieder ausgestiegen. Seitdem führe ich die Agentur alleine durch Höhen und Tiefen.

 

Nenne 3 Dinge, die du als Selbstständige vermisst (und was du dagegen tust).

Hilke: Vielleicht bin ich schon zu lange selbstständig … Ich weiß nicht, was ich vermissen könnte. Ein pünktliches Gehalt hatte ich als Angestellte nie. Dadurch dass die Firma ständig von der Insolvenz bedroht war, war darauf nie Verlass. Von daher sehe ich meinen Arbeitsplatz und mein Gehalt jetzt als sicherer an, weil beides in meiner Macht steht.

Manchmal fehlte es mir mich einfach mal über die „internen Probleme“ mit jemand anderem austauschen zu können und mir im Vertrauen Ratschläge zu holen. Aber das ist, dank den She’s und meiner großartigen Mastermind-Gruppe auch Geschichte. 

Geregelte Arbeitszeiten gibt es in der Werbung nicht. Da liebe ich es selbstständig zu sein. So weiß ich, für wenn und warum ich Überstunden mache.

 

Wie wichtig ist für dich das Thema „Netzwerken“? Und welche Vorteile siehst du im „Netzwerken unter Frauen“?

Hilke: Während der Schwangerschaften und nach den Geburten meiner Kinder bin ich oft dafür angefeindet worden, dass ich meine Selbstständigkeit nicht aufgegeben habe. In dieser Zeit habe ich „Netzwerken unter selbständigen Frauen“ richtig schätzen gelernt. Andere mit ähnlichen Problem und Erfahrungen im Lösen von diesen. Es ist immer jemand da, der ein offenes Ohr hat, wenn man sich mal auskotzen muss. Wenn man möchte, bekommt man einen Rat, konstruktive Kritik oder auch mal ein Tritt ins Hinterteil. Vorwürfe oder festgefahrene Meinungen kommen nur sehr selten vor. Das Gefühl zusammen in einem Boot zu sitzen und mit seinen Problemen nicht alleine zu sein, macht es besonders.

 

Was möchtest du anderen Gründerinnen/selbstständigen Frauen ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf dem Weg geben?

Hilke: Traut Euch! Sucht Euch Gleichgesinnte und nehmt von den Bedenkenträgern nur die Dinge mit, die euch weiterbringen.

 

Zu guter Letzt: Verrate uns dein Lieblingszitat und seine Bedeutung für dich.

Hilke: „Wenn Du weniger als 20 € pro Stunde netto rausbekommst, lege Dich lieber in die Sonne und lies ein gutes Buch.“ Vermutlich müssten es inzwischen 25 €/Stunde sein. Es war und ist für mich der Richtwert, wie ich meine Preise gestalte und was meine Arbeit wert ist.

 

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Hilke. Ich bin sehr gespannt, wie sich dein Business entwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Bild © Hanja Li

Interview: Keum Grießhammer von „Endlich Liebe“

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Ich habe mit der lieben Keum von Endlich Liebe gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Im she-preneur TALK erzählt sie uns von ihrer Idee, ihren Zielen und den ersten Schritten hin zum eigenen Unternehmen.

Keum kommt eigentlich aus der Banking-Branche und hat jahrelang Milliardenbeträge verwaltet. Jetzt aber hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, erfolgreichen und eigenständigen Frauen den Weg zu zeigen, um endlich Liebe leben zu können. Bist du neugierig geworden? Dann empfehle ich dir das folgende Interview.

 

Liebe Keum, welche drei Eigenschaften beschreiben dich als Person und Unternehmerin am besten?

Keum: Ich habe ein großes Herz und möchte jedem Menschen, der Hilfe braucht, zeigen: „Es gibt immer Hoffnung!“. Ich liebe das Leben und die Menschen und Tiere und ich glaube, dass ein einziger Mensch die Welt retten kann.

 

Stelle uns dein Business vor: Wann hast du gegründet? Was ist dein Ziel? Wer ist deine Zielgruppe? Wen unterstützt du mit „Endlich Liebe“?

Keum: Endlich Liebe entstand 2017, aber schon lange davor unterstützte ich Menschen sehr erfolgreich darin, ihre versteckten Themen zu finden, ihre, so wie ich sage „Handbremsen“ zu lösen und ihr Leben nachhaltig zum Positiven zu verändern. Meine “offizielle” Zielgruppe bin quasi ich selbst: Frauen, um die +/- 40 Jahre, die erfolgreich beruflich auf eigenen Beinen stehen und ihr Leben super managen. Weil ich aus eigener Erfahrung weiß, dass gerade die Frauen, die erfolgreich sind, die ihren “Mann” stehen und ihr Leben so gut organisieren und strukturieren, dass sie rein äußerlich gar niemanden mehr zu brauchen scheinen, sich hinter dieser Leistung und dem Erfolg sehr gut verstecken. Sie glauben, das sei der Preis, den sie zu zahlen haben, der Grund, warum sie keine dauerhaft glückliche Beziehung führen dürfen, dabei handelt es sich um eine sehr gut ausgeklügelte Vermeidungsstrategie, die sie davon abhält, das zu leben, was sie sich insgeheim von Herzen wünschen, aber sich nicht trauen zu leben. Und das ist eine erfüllte, tiefgehende Beziehung, in der ER sie erobert, überzeugt, in der ER führt und ihr gibt, in der sie schwach sein darf und sich anlehnen kann und die Zuneigung und Aufmerksamkeit genießen darf, die zu ihr fließt, ganz von selbst. Mein Ziel ist es, Herzen zu heilen, Beziehungen zu retten, Hoffnung zu geben. Ich bin der Meinung, dass Beziehungen oft schon gar nicht entstehen, weil es im Datingprozess so viele Missverständnisse gibt, die ein unbedarftes, unkompliziertes Kennenlernen verhindern. Da geht es darum, dass die Frau den Mann und seinen Bindungsprozess versteht, ihre eigenen Blockaden und Verletzungen versteht und heilt und so unvermittelt und ohne Angst und eigenen Druck sich auf das Kennenlernen einlassen kann. Gleichzeitig bin ich davon überzeugt, dass Beziehungen viel zu früh aufgegeben werden und sozusagen “scheitern” und verletzte Frauen, Männer und besonders Kinder zurücklassen, die in Singlehaushalten leben, obwohl sie sich zu Beginn der Beziehung etwas ganz anderes erhofft und zum Ziel hatten und daran nun zerbrechen oder mehr schlecht als recht überleben. In unserer Welt gibt es gerade so viele unglückliche Singles, unglückliche Paare und auch leidende Kinder. Das muss alles nicht sein! Wenn mehr Liebe in der Welt ist, wirkt sich das harmonisch auf alle Bereiche des Lebens aus. Niemand muss mehr verzweifelt, ausgebrannt und ohne Hoffnung sein.

Ich helfe den Frauen, den Ursprung ihrer Blockaden zu sehen, ihre Handbremsen zu lösen und ihr Herz zu heilen. So dass sie mit offenem Herzen dem Mann begegnen können und er das machen darf, was er sich seit jeher von Grund auf wünscht: seine Frau glücklich zu machen. Und so gehen beide mit- einander in Verbindung und wachsen im gegenseitigen Vertrauen an ihren Themen, weil ein Grundverständnis für den anderen vorhanden ist und eine Selbstverantwortung, die den Partner nicht schlecht macht, sondern sich selbst in die Verantwortung nimmt. So muss es nicht zu gegenseitigen Machtkämpfen kommen, sondern es kann ein Miteinander trotz einzelner Andersartigkeit sein. Generell arbeite ich auch sehr gerne mit Männern und habe den Vorteil, dass sie sich von mir sehr verstanden fühlen, wovon meine weiblichen Klienten wiederum profitieren.

Ich unterstütze letzten Endes sowohl Frauen wie auch Männer und das macht mich zum Bindeglied zwischen den beiden Geschlechtern. Oft sind Probleme lediglich Missverständnisse, die auf der Unterschiedlichkeit beider Seiten beruhen und die gilt es aus dem Weg zu schaffen.

 

Dein beruflicher und persönlicher Weg war zunächst ein ganz anderer, ursprünglich kommst du aus der Banking-Branche. Wie bist du zu deiner Business-Idee gekommen? Was waren deine ersten Schritte zu „Endlich Liebe“? Erzähle uns deine eigene Liebesgeschichte.

Keum: Ich war meine Idealklientin von heute: attraktiv, Einser-Studium und beruflich sehr erfolgreich, in einer Männerdomäne (ich handelte täglich Millionenbeträge und verwaltete Milliarden von Euros). Dabei ist mir immer wieder aufgefallen, dass Frauen im Beruf und vor allem, wenn sie die Karriereleiter weiter nach oben stiegen, “schlechtere Männer” wurden. Sie agierten Charaktereigenschaften aus, die mir auch bei Männern zuwider waren und das noch viel schlimmer. Sie wurden einfach “hart” und so wenig gefühlsbetont wie möglich. Gleichzeitig beschwerten sich alle meine Kolleginnen und Freundinnen darüber, wie wenige “richtige Männer” es noch in der Welt gäbe. Alles müssten sie selber tun und heimlich, so als ob es verboten wäre, wurde mir gebeichtet, wie sehr sie sich doch einen männlichen Mann wünschten. Ich konnte dem nur beipflichten, denn mir ging es genauso. Zuerst litt ich unter Beziehungslosigkeit und tat das damit ab, dass Männer sich von attraktiven und erfolgreichen Frauen eingeschüchtert fühlten. Erst als ich an mir und meiner Geschichte zu arbeiten begann (ich war ein adoptiertes, ehemaliges Waisenkind, das durch den Verlust seiner Eltern traumatisiert wurde und sich durch Leistung Wert zusprach und Anerkennung und damit Liebe zu bekommen versuchte), konnte ich mich so weit verändern, dass ich einen Mann in mein Leben zog, den ich aufrichtig liebte und er mich. Nach drei Jahren des Honeymoons erwischte uns die 1. richtige Krise, die wir überstanden, indem ich an mir arbeitete und meine Themen aufarbeitete und indem ich viel persönliche Weiterentwicklung betrieb. Unsere Beziehung verbesserte sich, aber das Grundproblem bestand weiterhin: er wurde immer passiver, ich schmiss den ganzen Laden, fühlte mich gleichzeitig allein gelassen, versuchte stark zu sein, mich gleichzeitig anzupassen, seine Aufgaben mitzutragen und dazu wurde er auch noch ausgebrannt und passiv-aggressiv. Ich verstand jahrelang den Grund nicht: Er hatte doch alles!

Bis es mir wie Schuppen von den Augen viel: ich war der Mann in der Beziehung und er die Frau. Das brachte uns so viel Frust, denn keiner von uns fühlte sich in seinen Grundbedürfnissen verstanden. Erst als ich das kapiert hatte, konnte sich komplett alles drehen. Jetzt darf ich beruflich erfolgreich sein UND mich weiblich zurücklehnen und mich von ihm verwöhnen lassen. Ein Fehldenken, das heute noch unter den meisten Frauen herrscht ist: dass wir nur die Wahl haben zwischen devotem Hausmütterchen und unabhängiger Karrierelady. Mit diesen Rollenvorbildern bin ich aufgewachsen. Natürlich habe ich mich für die unabhängige Karrierefrau entschieden. Meine Message an ALLE da draußen, die ich von ganzem Herzen verbreite, da ich sehe und höre, wie sehr beide Geschlechter darunter leiden, wie es gerade ist, ist, dass Frauen wieder Frauen sein dürfen, in Beziehung mit dem Mann in ihrem Leben (und natürlich Männer auch Männer!). Dass sie das dürfen, denn es erfüllt sie und es erfüllt ihn. Und dass sie sich natürlich beruflich verwirklichen und ihre Karriere leben dürfen UND wenn sie gleichzeitig weiblich dabei bleiben, es das Leben für sie selbst leichter, erfüllter und schöner macht und sie gleichzeitig unglaublich attraktiv für Mann sind.

 

Was bedeutet Weiblichkeit für dich?

Keum: Weiblichkeit bedeutet, mit meinen Gefühlen in Verbindung sein, aus dem Kopf ins Herz, mich annehmen, meinen Körper spüren, ihn annehmen, im Moment sein, in Verbindung sein, Frauen, die sich gegenseitig unterstützen, weich sein und spüren, es ist alles da, was ich brauche.

 

Erkläre deine Formel „S+W = SW -> WS = Wertvolle Sie“. Wie hängen Eigenständigkeit, Erfolg und Weiblichkeit zusammen?

Keum: S steht für Selbstliebe, W für Weiblichkeit und SW für Selbstwert. Eine Frau, die das alles verkörpert (und ich nenne sie durch das Wortspiel SW => WS, Wertvolle Sie) kennt ihren Wert und kann in sich ruhen, denn sie ist mit sich selbst, mit ihren Gefühlen in Verbindung. Sie hat sich mit sich auseinandergesetzt und ist nicht reaktiv, sie sorgt für sie selbst und wartet nicht, dass ihr gegeben wird, sie ist in der Fülle und nicht im Mangel, sie liebt und akzeptiert sich, auch mit ihren Schwächen, denn sie vertraut sich und durch all das kann sie offen sein und dadurch fühlbar und nahbar für den Mann – eine unglaublich attraktive Kombination für Männer. Eine WS ist in allen Bereichen erfolgreich, indem sie ist.

 

Was sind deine konkreten Angebote, um Frauen zu unterstützen, Selbstständigkeit, Erfolg und Liebe miteinander zu vereinbaren?

Keum: Meine Stärke ist es, jede noch so versteckte „Handbremse“ zu finden, diese ins Bewusstsein zu bringen und die Frauen dabei zu unterstützen, sie ganz zu lösen. Diese liegen im Unterbewussten und bremsen sie jeden Tag aus. Werden sie nicht gelöst, führt jedes weitere Gasgeben nicht zu Erfolg, sondern nur, dass sie sich schneller im Kreis drehen und immer wieder an ein und dieselbe Stelle kommen, die sie doch so sehr überwinden wollen. Wenn diese Handbremsen gelöst werden, müssen die Frauen nicht mehr reaktiv sein, sich nicht kleinmachen oder hinter irgendwelchen selbstgewählten Rollen verstecken oder die toughe, unnahbare Businessfrau spielen, zu der kein Mann wirklich durchdringen kann. Am 1.6. startete mein Gruppenprogramm, in dem ich die Frauen durch den ganzen Prozess von Innerer Arbeit, über Weiblichkeit und Männlichkeit verstehen, hin zur Kommunikation (die wenigsten Paare können miteinander kommunizieren) leite. Das Rundumpaket, das den Frauen wirklich Veränderung bringt, denn jede Strategie, jede Berechnung in der eigenen Verhaltensweise bringt langfristig nichts, solange nicht die Ursache, nicht die eigene Handbremse entdeckt und gelöst wird. Ich biete allen Frauen, die über she-preneur kommen, einen Rabatt von 1.000 Euro auf die Masterclass an. Dafür einfach nur mich in meiner Facebookgruppe Endlich Liebe kontaktieren. Darüber hinaus gibt es noch vereinzelt die Möglichkeit, einzeln mit mir zu arbeiten. Alles Mentoring findet online statt und eignet sich dafür vorzüglich. Ich arbeite sehr schnell und effektiv und freue mich auf diese Art und Weise meine Arbeit vielen Frauen zugänglich machen zu können.

 

Mit welchen Fragen und Herausforderungen kommen deine Kundinnen zu dir?

Keum: Es sind vor allem die immer wiederkehrenden Probleme, immer dieselben Situationen an denen die Frauen festhängen und nicht weiterkommen. Seit Jahren oder sogar Jahrzehnten, mit dem Partner oder mit wiederholten Partnern. Teilweise sind ihnen die Gründe dafür nicht bewusst und sogar diejenigen, denen sie bewusst sind, haben es trotz langjähriger Arbeit nicht geschafft, eine Veränderung herbeizuführen. Viele Frauen leiden auch an Beziehungslosigkeit oder daran, dass sie sich in der Beziehung total allein gelassen fühlen.

 

Kannst du uns einen Beispielfall nennen oder eine besondere Geschichte erzählen, wie du einer Kundin geholfen hast?

Keum: Ich liebe es, Menschen die Hoffnung zu geben, dass nichts so sein muss, wie es sich gerade anfühlt. Ich arbeitete mit einer Klientin, der aufgrund total Verzweiflung nur noch die Scheidung blieb, wie sie dachte, worunter sie selbst am meisten litt. Der Ehemann wollte die Scheidung aus voller Überzeugung, sie hatte alles getan. Ihr sie war so hilflos und unglücklich und sie will nur noch raus aus der emotionalen Daueranspannung. Und diese Frau so zu begleiten, dass sie innerhalb von einer Sitzung ruhig wird, sogar freudig-vertrauensvoll und dass innerhalb eines Monats von Scheidung von beiden Seiten nicht mehr die Rede ist und beide Partner sich wieder annähern und darüber selber am meisten glücklich sind, erfüllt mich von ganzem Herzen.

 

In deiner Facebook-Community sind bereits 500 Frauen. Wer darf dabei sein, was bietet die Community, wie unterstützt ihr euch?

Keum: Die Community ist für Frauen jeglichen Alters, die sich angesprochen fühlen. Ich persönlich bin beruflich erfolgreich und kann mich mit Frauen in meinem Alter und dieser Vergangenheit sehr gut identifizieren, aber generell unterstütze ich jeden, der es braucht und auch möchte. Wir schaffen ein liebevolles, unterstützendes Umfeld, da ich vor allem glaube, dass Frauen heutzutage immer noch zu sehr dar- an ermangeln, sich selbst als das zu sehen, was sie eigentlich von Beginn an sind: wundervoll – und das ohne Leistung, einfach so.

Eine Community für Männer ist in Planung 🙂

Zu guter Letzt: Was möchtest du allen Frauen der she-preneur Community im Hinblick auf Eigenständigkeit und Liebe ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf den Weg geben? 

Keum: Folge immer deinem Herzen, es leitet dich in jeglicher Hinsicht.

 

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Keum. Ich bin sehr gespannt, wie sich dein Business entwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über den she-preneur TALK erfahren? Dann schau hier vorbei.

Bild © Keum Grießhammer

 

Interview: Sabine Sothmann, DIE SEMINAR-WELT

Ich habe mit der lieben Sabine gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Sabine ist Mitglied im she-preneur insider clubBevor wir in das Interview einsteigen, wollte ich von ihr wissen, warum sie sich für den she-preneur insider club entschieden hat. Und das hat sie mir geantwortet:

„Ich habe die she-preneur summit entdeckt, mir einige Interviews angeschaut und habe mich sehr über das wertschätzende Miteinander gefreut. Jana Mickel (die ich persönlich kenne) hat mir dann die letzten Zweifel genommen.“

 

Liebe Sabine, welche 3 Eigenschaften beschreiben dich als Person am besten?

Sabine:

  • zuverlässig: Man kann sich auf mich verlassen und mir vertrauen, wenn ich etwas zusage oder auch wenn man mir etwas aufträgt…
  • hilfsbereit: Ich helfe und unterstütze gerne, wenn es in meinen Möglichkeiten liegt. Dazu habe ich aber auch in den letzten Jahren lernen dürfen, nicht über meine Grenzen zu gehen.
  • leidenschaftlich/neugierig: Ich bin neugierig und habe Lust, Neues auszuprobieren. Wenn ich bei einer „Sache“ bin und merke, dass es „meins“ ist, dann bin ich mit Leidenschaft und dem Herzen dabei.

Was bedeutet Erfolg für dich?

Sabine: Da ich eine Dienstleistung anbiete, bedeutet Erfolg für mich, wenn ich anderen Menschen damit ihre Arbeit erleichtere und sie zufrieden sind, weil ihre Veranstaltung durch meine Unterstützung erfolgreich war.

Außerdem fühle ich mich erfolgreich und glücklich, wenn ich Menschen miteinander vernetzen kann, damit z.B. das Thema „Hochsensibilität“ weiter bekannt wird und sich dadurch Dinge verbessern und verändern können.

Selbstverständlich möchte ich mit meinem Business auch Geld verdienen – finanziell erfolgreich fühle ich mich, wenn ich unabhängig bin und mir damit Freiheiten (z.B. nur noch Projekte, die mir am Herzen liegen) leisten kann und mir keine Gedanken über Geld machen muss.

 

Wie kam es dazu, dass du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast?

Sabine: Mich hat es eigentlich schon immer gestört, dass ich so „fremdbestimmt“ arbeiten musste. Ich hatte das Gefühl, dass „das“ ja noch nicht alles gewesen sein konnte und wollte mich gerne neu ausprobieren.

Außerdem wurde ich in meiner alten Firma vom Chef „gemobbt“, und ich musste mich entscheiden, ob ich mir einen anderen Job suche oder mich selbstständig mache.

Den eigentlichen Ausschlag hat mir aber ein Video von Julia Engelmann (Slam) gegeben: „Eines Tages…“ Das hat mich damals so sehr berührt und dazu geführt, dass ich mich auf meinen Weg gemacht habe!

 

Nenne 3 Dinge, die du als Selbstständige vermisst (und was du dagegen tust).

Sabine:

  • der Austausch mit Gleichgesinnten
  • manchmal fehlt der Antrieb, wenn ich an meinem Business arbeite, aus den „Puschen“ zu kommen
  • jemanden der mich bei „Problemen“ z.B. die Technik, Dingen, die ich selbst nicht so gut kann, manchmal nur mit ein paar wenigen Sätzen/Hilfestellung unterstützt

 

Stelle uns dein Business vor.

Sabine: DIE SEMINAR-WELT

  • Organisation von Veranstaltungen (Seminare, Workshops, Tagungen, Kongresse u.ä.) – deutschlandweit und auch internationale Vermittlung von Dienstleistungen, die man für eine gewünschte Veranstaltung benötigt: Location, Unterbringung, Verpflegung/Catering, Technik, bei Gruppen ggfs.: Anreise, Transfers, Programm vor Ort
  • Auf meiner Webseite bin ich im Aufbau einer Plattform für Locations und Seminaranbieter. Mein Wunsch ist es, dass sich die Anbieter (von Seminaren und von Locations) irgendwann gegenseitig bereichern und unterstützen.
  • Neu wird auf meiner Seite das Netzwerk LEBENSRAUM SENSIBILITÄT entstehen. Hier biete ich Anbietern von Trainings, Coaching, Seminaren u.ä. die Plattform/die Möglichkeit, sich zu vernetzen, damit sie von Suchenden gefunden werden (Start ist für das Gebiet Norddeutschland und den Großraum Berlin). Geplant sind später Netzwerkveranstaltungen zum Thema Sensibilität/Hochsensibilität in Hamburg, Hannover, Bremen und Berlin und eine eigene Webseite, um das Netzwerk mit Informationen zu erweitern.
  • Außerdem bin ich Mit-Veranstalterin des 1. Kongresses für Hochsensibilität, der im Sommer 2017 stattgefunden hat. – Wir haben mit der Planung für den 2. Kongress im Mai 2019 begonnen.

 

Wie wichtig ist für dich das Thema „Netzwerken“? Und welche Vorteile siehst du im „Netzwerken unter Frauen“?

Sabine: Netzwerken ist mir sehr wichtig! Da ich hochsensibel und eher introvertiert bin, fällt es mir schwer, mich auf „Netzwerkveranstaltungen“ zu präsentieren – ich fühle mich dort meistens nicht wohl, und deshalb bin ich dabei, mir meinen eigenen Weg des Netzwerkens zu suchen. Da mein Selbstwertgefühl mir oft im Wege steht, glaube ich, dass ich mich in einem Frauen-Netzwerk eher öffnen kann und mich sichtbar mache, weil ich das Gefühl habe, dass ich hier eher verstanden werde. Ich denke und hoffe, dass jede authentischer ist, wenn sie sich nur unter Frauen befindet.

 

Was möchtest du anderen Gründerinnen/selbstständigen Frauen ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf dem Weg geben?

Sabine: Mir hat es auf meinem bisherigen Weg als Selbstständige (seit einem Jahr) immer gut getan, mich mit anderen Selbstständigen und vor allem positiv denkenden Menschen zu umgeben. Diese können Erfolge und Misserfolge ähnlich nachvollziehen und werden dich nicht mit deinen sowieso schon vorhandenen Zweifeln konfrontieren. Außerdem würde ich jedem empfehlen, sich bei der Gründung und auch für die erste Zeit, Unterstützung /einen Coach zu suchen, der zu einem passt und den Weg mit einem geht.

 

Zu guter Letzt: Verrate uns dein Lieblingszitat und seine Bedeutung für dich.

Sabine: „Alle sagten immer, das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste und hat es einfach gemacht!“

Ich gebe mich ungerne mit den Worten „Das geht nicht“ o.ä. zufrieden und suche meistens nach Lösungen/Möglichkeiten – oft auch nach anderen Wegen, in vielen Bereichen meines Lebens.

 

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Sabine. Ich bin sehr gespannt, wie sich dein Business entwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Bild © Kathrin Sohst