Interview: Sabine Sothmann, DIE SEMINAR-WELT

Ich habe mit der lieben Sabine gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Sabine ist Mitglied im she-preneur insider clubBevor wir in das Interview einsteigen, wollte ich von ihr wissen, warum sie sich für den she-preneur insider club entschieden hat. Und das hat sie mir geantwortet:

„Ich habe die she-preneur summit entdeckt, mir einige Interviews angeschaut und habe mich sehr über das wertschätzende Miteinander gefreut. Jana Mickel (die ich persönlich kenne) hat mir dann die letzten Zweifel genommen.“

 

Liebe Sabine, welche 3 Eigenschaften beschreiben dich als Person am besten?

Sabine:

  • zuverlässig: Man kann sich auf mich verlassen und mir vertrauen, wenn ich etwas zusage oder auch wenn man mir etwas aufträgt…
  • hilfsbereit: Ich helfe und unterstütze gerne, wenn es in meinen Möglichkeiten liegt. Dazu habe ich aber auch in den letzten Jahren lernen dürfen, nicht über meine Grenzen zu gehen.
  • leidenschaftlich/neugierig: Ich bin neugierig und habe Lust, Neues auszuprobieren. Wenn ich bei einer „Sache“ bin und merke, dass es „meins“ ist, dann bin ich mit Leidenschaft und dem Herzen dabei.

Was bedeutet Erfolg für dich?

Sabine: Da ich eine Dienstleistung anbiete, bedeutet Erfolg für mich, wenn ich anderen Menschen damit ihre Arbeit erleichtere und sie zufrieden sind, weil ihre Veranstaltung durch meine Unterstützung erfolgreich war.

Außerdem fühle ich mich erfolgreich und glücklich, wenn ich Menschen miteinander vernetzen kann, damit z.B. das Thema „Hochsensibilität“ weiter bekannt wird und sich dadurch Dinge verbessern und verändern können.

Selbstverständlich möchte ich mit meinem Business auch Geld verdienen – finanziell erfolgreich fühle ich mich, wenn ich unabhängig bin und mir damit Freiheiten (z.B. nur noch Projekte, die mir am Herzen liegen) leisten kann und mir keine Gedanken über Geld machen muss.

 

Wie kam es dazu, dass du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast?

Sabine: Mich hat es eigentlich schon immer gestört, dass ich so „fremdbestimmt“ arbeiten musste. Ich hatte das Gefühl, dass „das“ ja noch nicht alles gewesen sein konnte und wollte mich gerne neu ausprobieren.

Außerdem wurde ich in meiner alten Firma vom Chef „gemobbt“, und ich musste mich entscheiden, ob ich mir einen anderen Job suche oder mich selbstständig mache.

Den eigentlichen Ausschlag hat mir aber ein Video von Julia Engelmann (Slam) gegeben: „Eines Tages…“ Das hat mich damals so sehr berührt und dazu geführt, dass ich mich auf meinen Weg gemacht habe!

 

Nenne 3 Dinge, die du als Selbstständige vermisst (und was du dagegen tust).

Sabine:

  • der Austausch mit Gleichgesinnten
  • manchmal fehlt der Antrieb, wenn ich an meinem Business arbeite, aus den „Puschen“ zu kommen
  • jemanden der mich bei „Problemen“ z.B. die Technik, Dingen, die ich selbst nicht so gut kann, manchmal nur mit ein paar wenigen Sätzen/Hilfestellung unterstützt

 

Stelle uns dein Business vor.

Sabine: DIE SEMINAR-WELT

  • Organisation von Veranstaltungen (Seminare, Workshops, Tagungen, Kongresse u.ä.) – deutschlandweit und auch internationale Vermittlung von Dienstleistungen, die man für eine gewünschte Veranstaltung benötigt: Location, Unterbringung, Verpflegung/Catering, Technik, bei Gruppen ggfs.: Anreise, Transfers, Programm vor Ort
  • Auf meiner Webseite bin ich im Aufbau einer Plattform für Locations und Seminaranbieter. Mein Wunsch ist es, dass sich die Anbieter (von Seminaren und von Locations) irgendwann gegenseitig bereichern und unterstützen.
  • Neu wird auf meiner Seite das Netzwerk LEBENSRAUM SENSIBILITÄT entstehen. Hier biete ich Anbietern von Trainings, Coaching, Seminaren u.ä. die Plattform/die Möglichkeit, sich zu vernetzen, damit sie von Suchenden gefunden werden (Start ist für das Gebiet Norddeutschland und den Großraum Berlin). Geplant sind später Netzwerkveranstaltungen zum Thema Sensibilität/Hochsensibilität in Hamburg, Hannover, Bremen und Berlin und eine eigene Webseite, um das Netzwerk mit Informationen zu erweitern.
  • Außerdem bin ich Mit-Veranstalterin des 1. Kongresses für Hochsensibilität, der im Sommer 2017 stattgefunden hat. – Wir haben mit der Planung für den 2. Kongress im Mai 2019 begonnen.

 

Wie wichtig ist für dich das Thema „Netzwerken“? Und welche Vorteile siehst du im „Netzwerken unter Frauen“?

Sabine: Netzwerken ist mir sehr wichtig! Da ich hochsensibel und eher introvertiert bin, fällt es mir schwer, mich auf „Netzwerkveranstaltungen“ zu präsentieren – ich fühle mich dort meistens nicht wohl, und deshalb bin ich dabei, mir meinen eigenen Weg des Netzwerkens zu suchen. Da mein Selbstwertgefühl mir oft im Wege steht, glaube ich, dass ich mich in einem Frauen-Netzwerk eher öffnen kann und mich sichtbar mache, weil ich das Gefühl habe, dass ich hier eher verstanden werde. Ich denke und hoffe, dass jede authentischer ist, wenn sie sich nur unter Frauen befindet.

 

Was möchtest du anderen Gründerinnen/selbstständigen Frauen ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf dem Weg geben?

Sabine: Mir hat es auf meinem bisherigen Weg als Selbstständige (seit einem Jahr) immer gut getan, mich mit anderen Selbstständigen und vor allem positiv denkenden Menschen zu umgeben. Diese können Erfolge und Misserfolge ähnlich nachvollziehen und werden dich nicht mit deinen sowieso schon vorhandenen Zweifeln konfrontieren. Außerdem würde ich jedem empfehlen, sich bei der Gründung und auch für die erste Zeit, Unterstützung /einen Coach zu suchen, der zu einem passt und den Weg mit einem geht.

 

Zu guter Letzt: Verrate uns dein Lieblingszitat und seine Bedeutung für dich.

Sabine: „Alle sagten immer, das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste und hat es einfach gemacht!“

Ich gebe mich ungerne mit den Worten „Das geht nicht“ o.ä. zufrieden und suche meistens nach Lösungen/Möglichkeiten – oft auch nach anderen Wegen, in vielen Bereichen meines Lebens.

 

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Sabine. Ich bin sehr gespannt, wie sich dein Business entwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Bild © Kathrin Sohst

Willkommen!

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Mein Name ist Tanja Lenke. Ich bin Unternehmensberaterin mit den Schwerpunkten Unternehmensführung und Marketing. Seit März 2013 bin ich selbstständig. Auf she-preneur zeige ich dir, wie du dir eine erfolgreiche Selbstständigkeit aufbaust – online oder offline. Sei dabei und lass dich inspirieren!

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An meinem Businessplan bin ich fast verzweifelt. Ich sah den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Tanja hat mich wieder auf die Spur gebracht und das Geschäftsmodell gemeinsam mit mir herausgearbeitet. Jetzt ziehe ich sie regelmässig zu Rate, wenn es um die Vermarktungsmöglichkeiten meiner Dienstleistung geht.

Nadia Faraj

Inhaberin, Agentur für nachhaltige Geschäfts- und Privatreisen

Interview: Dagmar Holey von Upcycling, Kreativität und Nachhaltigkeit

Ich habe mit der lieben Dagmar gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Dagmar ist Mitglied im she-preneur insider clubBevor wir in das Interview einsteigen, wollte ich von ihr wissen, warum sie sich für den she-preneur insider club entschieden hat. Und das hat sie mir geantwortet:

„Die Entscheidung für meine Mitgliedschaft für den she-preneur insider club war sehr spontan, nachdem ich den Vortrag von Eva Kühnl in der she-preneur-summit gehört habe. Der Hinweis von ihr zum Energieausgleich, wenn Angebote etwas kosten, hat mich intuitiv in die richtige Richtung geschubst. Nun bin ich schon ein paar Tage dabei und bin so sehr motiviert und inspiriert, dass ich keine Sekunde an der Richtigkeit meiner Entscheidung gezweifelt habe. Ich mag die Professionalität und die Zielgerichtetheit in der Gruppe.“              

 

Liebe Dagmar, welche 3 Eigenschaften beschreiben dich als Person am besten?

Dagmar: Ich bin eine Lebenskünstlerin, probiere Neues aus und springe gerne mal ins kalte Wasser. Gesegnet mit einem großen Vertrauen in das Leben und dass immer etwas kommt. Ich kenne auch schwierige Zeiten und wusste manchmal in der Situation nicht wirklich weiter, aber rückblickend kann ich immer wieder feststellen, dass auch Krisen eine wichtige Funktion haben und mich jedes Mal ein Stück weitergebracht haben.

Ich bin offen und neugierig auf das Leben, die Menschen, interessiert an vielem und bringe mir neue Sachen meistens selbst bei. Bei zu viel Routine wird mir schnell langweilig.

Ich kann gut zuhören und reflektieren, bin sehr hilfsbereit und kann dann eine unglaubliche Energie und Kreativität entwickeln. Generell bin ich ein Energiebündel und muss mich manchmal bremsen und mir Ruhepausen gönnen.

Was bedeutet Erfolg für dich?

Dagmar: Der erste Gedanke bei Erfolg ist, reich und berühmt zu sein. Aber das ist nicht alles für mich. Erfolg kommt ja von erfolgen, also eine Handlung zieht ein positives Ergebnis nach sich. Wenn ich ein positives Gefühl mit dem habe, was ich mache, dann ist das für mich auch eine Form von Erfolg. Positives Feedback natürlich auch und wenn ich mich selber nicht so schnell entmutige lassen und an mich glaube.

 

Wie kam es dazu, dass du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast?

Dagmar: Zum einen komme ich aus einem Unternehmerhaushalt und mein Vater und vier meiner fünf Brüder sind bzw. waren selbstständig. Da war dann die Angst vor einer Selbstständigkeit nie sonderlich groß. Ich bin schon länger mit verschiedenen Sachen selbstständig gewesen und zurzeit in einer Festanstellung in einem Halbtagsjob, aber auch nur da mein Arbeitgeber lieber eine Festanstellung wollte als eine freie Mitarbeiterin. Ich bin gerne selbstständig, da ich mir meine Zeit selbst einteilen kann. Ich fühle mich dann frei und nicht so fremdbestimmt. Mein Ziel ist es, meine derzeitige Selbstständigkeit im Bereich Schmuck und Kunst weiter auszubauen, damit ich aus der Festanstellung ausbrechen kann.

 

Nenne 3 Dinge, die du als Selbstständige vermisst (und was du dagegen tust).

Dagmar: Wirklich vermisst habe ich nur die Sicherheit, dass ich genau wusste, was ich am Ende des Monats auf mein Konto überwiesen bekomme und auch im Krankheitsfall Geld verdiene. Rücklagen bilden hilft dagegen. Oder auch um die Möglichkeit zu wissen, dass ich auch noch einen 450 Euro Job machen könnte.

 

Stelle uns dein Business vor.

Dagmar: Ich erstelle Schmuck und Kunst. Meine Leidenschaft ist das Verwenden von gebrauchten Materialien oder Fundstücken aus der Natur. Alte, kaputte, nicht mehr geliebte und getragene Schmuckstücke verarbeite ich zu neuen Unikaten. Aus schönem Papier, aus Kalendern oder Kunstkatalogen erstelle ich Papierperlen und individualisiere diese, indem ich einen Wunsch, ein Mantra oder eine Intention in diese hineinschreibe. Auch Pferdehaarschmuck wird individuell erstellt. Meine Bilder und Objekte sind zum Teil aus Fundstücken aus der Natur.

Für mich ist die Kunst meine Art der Meditation. Ich vergesse alles um mich herum und habe das Gefühl, eins zu werden mit den Materialien. Oft habe ich keine genaue Vorstellung, was ich machen möchte – es entsteht einfach. Und wenn ich eine Vorstellung habe, wird diese oft anders als am Anfang gedacht.

 

Wie wichtig ist für dich das Thema „Netzwerken“? Und welche Vorteile siehst du im „Netzwerken unter Frauen“?

Dagmar: Netzwerken ist sehr wichtig für mich. Der Austausch unter Gleichgesinnten, die mit den gleichen Herausforderungen konfrontiert sind. Gerade unter Frauen ist eine andere Energie, Denke und Hilfsbereitschaft. Wie schon erwähnt bin ich mit fünf Brüdern aufgewachsen und ihre Art mit der Selbstständigkeit umzugehen und die Energie, mit der sie es machen, entspricht so gar nicht meinem Naturell. Ich habe echt lange gebraucht, das zu verstehen und auch anzunehmen, dass ich anders fühle und den weiblichen Weg gehen möchte. Meinen Weg.

 

Was möchtest du anderen Gründerinnen/selbstständigen Frauen ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf dem Weg geben?

Dagmar: Machen, machen machen. Glaub an dich und deine Ideen. Erschaffe dir ein festes Fundament und dann bau dir dein Haus nach deinen Vorstellungen.

 

Zu guter Letzt: Verrate uns dein Lieblingszitat und seine Bedeutung für dich.

Dagmar: Ein Lieblingszitat habe ich nicht. Ich habe zwei magische Wörter für mich: vertrauen und loslassen.

 

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Dagmar. Ich bin sehr gespannt, wie sich dein Business entwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

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Bild © Mareike Tordis Fotografie

Willkommen!

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Mein Name ist Tanja Lenke. Ich bin Unternehmensberaterin mit den Schwerpunkten Unternehmensführung und Marketing. Seit März 2013 bin ich selbstständig. Auf she-preneur zeige ich dir, wie du dir eine erfolgreiche Selbstständigkeit aufbaust – online oder offline. Sei dabei und lass dich inspirieren!

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An meinem Businessplan bin ich fast verzweifelt. Ich sah den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Tanja hat mich wieder auf die Spur gebracht und das Geschäftsmodell gemeinsam mit mir herausgearbeitet. Jetzt ziehe ich sie regelmässig zu Rate, wenn es um die Vermarktungsmöglichkeiten meiner Dienstleistung geht.

Nadia Faraj

Inhaberin, Agentur für nachhaltige Geschäfts- und Privatreisen

Interview: Meike Schneider von Herzstücke mit Om

Ich habe mit der lieben Meike gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Meike ist Mitglied im she-preneur insider clubBevor wir in das Interview einsteigen, wollte ich von ihr wissen, warum sie sich für den she-preneur insider club entschieden hat. Und das hat sie mir geantwortet:

„Ich habe zufällig ein Video von Tanja gesehen und mich hat ihre natürliche Art überzeugt. Die Idee mich mit Gleichgesinnten austauschen zu können, die ganz ähnliche Sorgen und Ängste haben, hat mir meine Entscheidung ganz leicht gemacht. Wir unterstützen uns gegenseitig und sind so nie alleine mit unseren Problemen. Der monatliche Erfolgsbooster ist klar und verständlich und hilft mir weiter mein Business aufzubauen, ohne mich zu überfordern.“              

 

Liebe Meike, welche 3 Eigenschaften beschreiben dich als Person am besten?

Meike: Kreativ, Begeisterungsfähig, Zielstrebig

Was bedeutet Erfolg für dich?

Meike: Zum Thema Erfolg kommt mir zuerst ein Spruchbild in den Sinn. Vielleicht habt ihr das Bild mit den Hasen und der großen und kleinen Karotte auch schon einmal gesehen. Der Spruch dazu lautet: „Erfolg ist nicht immer das, was man an der Oberfläche sieht.

Für mich bedeutet Erfolg, mein Leben so zu führen, wie ich es will und Dinge zu tun, die mich glücklich machen. Mit jedem Kissen, das ich auf Reise schicke, komme ich meinem Erfolg von meinem Business gut Leben zu können immer näher.

 

Wie kam es dazu, dass du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast?

Meike: Zu einem war ich nicht mehr ganz glücklich in meinem Beruf und habe über eine Alternative nachgedacht. Da ich zu der Zeit schon länger meinen Yogakissen und Kreationen in einem Dawanda Shop angeboten habe und vielen tollen Rückmeldungen von glücklichen Kundinnen bekommen hab, hat es mich immer mehr bestärkt mein eigenes Business auf die Füße zu stellen und es weiter auszubauen.

 

Nenne 3 Dinge, die du als Selbstständige vermisst (und was du dagegen tust).

Meike: Nach meinem letzten Arbeitsplatz vermisse ich nicht wirklich etwas. Meine Lieblings- und gleichzeitig Zimmerkollegin hat irgendwann eingeführt das wir immer um 11 Uhr gemeinsam einen Chai-Latte trinken und mal tief durchatmen und kurz Privates bequatschen. Den Chai-Latte trinken wir hier und da auch noch zusammen, wenn sie mich aus der Mittagspause anruft. Wir sind auch privat schon vor dem Bürojob befreundet gewesen.

Am Anfang hat mir die Disziplin gefehlt so richtig effektiv von zu Hause zu arbeiten. Gerade vor ungeliebten Aufgaben war dann Fensterputzen und aufräumen doch viel interessanter. Mittlerweile habe ich da einen guten Weg gefunden und habe Routinen in meinen Alltag integriert.

Gerade für mich als sicherheitsliebender Mensch war es eine große Umstellung nach über 20 Jahren als Angestellte keinen festes Gehalt mehr zu haben.

 

Stelle uns dein Business vor.

Meike: Nähen gehört zu einer meiner größten Leidenschaften, hier schalte ab und vergesse alles um mich herum. Wenn ich mal nicht hinter der Nähmaschine anzutreffen bin, findet man mich auf der Yogamatte. Yoga bedeute für mich Gleichgewicht zwischen Körper und Seele. Diese beiden Leidenschaften habe ich miteinander verbunden. Ich nähe Yogakissen und weiteres Yogazubehör aus bunten Stoffen. Wir sind alle einzigartig und so wird jeder Stoff höchstens zweimal von mir zu einem Yogakissen vernäht und man bekommt immer ein einzigartiges Unikat Herzstücke mit Om.

Ich liebe es einfach zu sehen, wie Dinge von Hand gemacht entstehen.

 

Wie wichtig ist für dich das Thema „Netzwerken“? Und welche Vorteile siehst du im „Netzwerken unter Frauen“?

Meike: Ich hätte nie gedacht, dass Netzwerken so viel Spaß machen kann. Bisher habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. Für mich ist der Austausch unter Gleichgesinnten sehr wichtig geworden. Man bekommt wertvolle Tipps, tolle Ideen, Anregungen sowie konstruktive Kritik. Es hat mich immer ein Stück weitergebracht. Sehr schätze ich am Online-Netzwerken, dass ich tolle Frauen kennenlerne, die in anderen Städten wohnen und die ich Offline nie kennengelernt hätte. Gerade Frauen denken anders und gehen auch individueller aufeinander ein.

 

Was möchtest du anderen Gründerinnen/selbstständigen Frauen ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf dem Weg geben?

Meike: Hör auf dein Herz und dein Bauchgefühl. Mache das, was dich glücklich macht.
Informiere dich vorab was als Selbstständige auf dich zu kommt.
Die IHK bieten kostenlos Informationsveranstaltungen dazu an.
Wichtig! Stelle dir einen Businessplan auf. Lern deine Zahlen zu verstehen. (Sorry, hier kommt die Bilanzbuchhalterin in mir raus)
Sei mutig und offen für Neues. Hole dir Unterstützung durch einen Coach, gehe auf Netzwerktreffen, vernetzte dich im Internet wie z.B. dem she-preneur insider club.

 

Zu guter Letzt: Verrate uns dein Lieblingszitat und seine Bedeutung für dich.

Meike: Achte auf das, was dich weiterbringt. Akzeptiere das, was du nicht ändern kannst. Trenne dich von dem, was dich runterzieht.

Das Zitat ist seit einiger Zeit mein Lebensmotto. Es hängt an meinem Arbeitsplatz und auf meinem Kalender ist es auch zu finden, damit ich es ja nicht vergesse. Es gelingt mir auch nicht immer, aber ich versuche es mir immer wieder ins Gedächtnis zu rufen. Seit ich Dinge akzeptiere so wie sie sind, lebt es sich wesentlich angenehmer.

 

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Meike. Ich bin sehr gespannt, wie sich dein Business entwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Bild © Meike Schneider

Willkommen!

Willkommen!

Mein Name ist Tanja Lenke. Ich bin Unternehmensberaterin mit den Schwerpunkten Unternehmensführung und Marketing. Seit März 2013 bin ich selbstständig. Auf she-preneur zeige ich dir, wie du dir eine erfolgreiche Selbstständigkeit aufbaust – online oder offline. Sei dabei und lass dich inspirieren!

Folge mir

Das lese ich gerade

Das sagen Kunden

An meinem Businessplan bin ich fast verzweifelt. Ich sah den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Tanja hat mich wieder auf die Spur gebracht und das Geschäftsmodell gemeinsam mit mir herausgearbeitet. Jetzt ziehe ich sie regelmässig zu Rate, wenn es um die Vermarktungsmöglichkeiten meiner Dienstleistung geht.

Nadia Faraj

Inhaberin, Agentur für nachhaltige Geschäfts- und Privatreisen

Interview: Eva Kühnl von Coaching und Heilen

Ich habe mit der lieben Eva gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Eva ist Mitglied im she-preneur insider clubBevor wir in das Interview einsteigen, wollte ich von ihr wissen, warum sie sich für den she-preneur insider club entschieden hat. Und das hat sie mir geantwortet:

„Für die Mitgliedschaft habe ich mich entschieden, weil ich mehr Kontakte auf Augenhöhe suche. Mir gefällt die Art der Unterstützung, die du bietest und ich mag die Frauen, die sich in deiner Gruppe befinden. Das fühlt sich gut an.“              

 

Liebe Eva, welche 3 Eigenschaften beschreiben dich als Person am besten?

Eva: Hellsichtig, humorvoll und herzlich

Was bedeutet Erfolg für dich?

Eva: Erfolg bedeutet für mich beruflich: Meine Arbeit funktioniert und meine Kunden sind zufrieden und gestärkt. Erfolg bedeutet für mich persönlich: Alles ist im Fluss. Ich bin gesund, vital und habe jederzeit soviel Geld, wie ich für mein freies Leben benötige.

 

Wie kam es dazu, dass du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast?

Eva: Wie es dazu kam, würde ein Buch füllen. Ich versuche, es kurz zu machen. (lacht)

Vieles in meinem Leben kam und kommt auf mich zu. Ein Zitat von Seneca lautet: „Den Willigen führt das Schicksal und den Störrischen schleift das Schicksal.“ Auf mich trifft eher der zweite Teil des Zitats zu.

Ich hatte die Ausbildung zum Medium in erster Linie für mich gemacht. Erst aus Neugierde und mit der Frage, ob es erlernbar ist und dann, um mir selbst helfen zu können. Auch Kommunikationstrainings machte ich für ein besseres Miteinander in meiner Familie.

Daraufhin erhielt ich das Angebot, mich in einer Gemeinschaftspraxis mit einem Heilpraktiker und einem Hypnosetherapeuten selbstständig zu machen. Obwohl ich voller Ängste war, konnte ich dieses Angebot nicht ausschlagen. So kam eines zum anderen – fast immer von außen. Es dauerte Jahre – mit dem Klären von Widerständen, Blockaden, Selbstzweifeln, bis ich mich öffentlich dazu bekennen konnte: Ich bin ein Medium.

Ich machte mich also vor 19 Jahren als „Lebensberaterin“ selbstständig. Was ich heute anbiete, kam nach und nach dazu.

 

Nenne 3 Dinge, die du als Selbstständige vermisst (und was du dagegen tust).

Eva: Ein kontinuierlicher Klientenfluss

Seit diesem Jahr beschäftige ich mich intensiv dem Thema Marketing und probiere dazu verschiedenes aus: Z.B. habe ich mich mit Facebook „angefreundet“ und Freebies erstellt. Zudem arbeite ich an einem Feedbackbogen für meine Klienten.

Eine klare Marketingstrategie

Ich habe 1000 Ideen, verfolge diese jedoch nicht immer konsequent. Ich veröffentliche Blog- und Podcastbeiträge und plane eine Onlineforum für Fragen und Austausch von Interessierten. Ich bin oft noch unsicher, wieviel ich von mir zeigen kann bzw. was das richtige Maß ist.

Hier kommt mir die Hilfe von Tanja, den Tools im she-preneur insider-club und der Input der anderen she’s natürlich gelegen.

Austausch auf Augenhöhe

Ich wünsche mir mehr Austausch und ein fruchtbares, tragendes Miteinander mit Menschen auf Augenhöhe, denen ich geben kann, was sie brauchen und die mir geben können, was mir fehlt. Der Austausch im she-preneur insider club und in anderen Gruppen auf Facebook ist für mich sehr hilfreich.

 

Stelle uns dein Business vor.

Eva: Coaching und Heilen 

Als Coachin löse ich Probleme jeder Art: Dabei erkenne ich die wahre Thematik meines Klienten und transformiere die tiefe Ursache – mental, systemisch und energetisch.

Als Heilerin mache ich Aurachirurgie, bereinige Energiefelder und bringe Selbstheilungsprozesse in Gang.

Als spirituelle Lehrerin vermittle ich meinen Klienten energetisches Bewusstsein und Wissen.

 

Wie wichtig ist für dich das Thema „Netzwerken“? Und welche Vorteile siehst du im „Netzwerken unter Frauen“?

Eva: Ich finde es genial, sich gegenseitig zu unterstützen, zu stärken, zu motivieren und Feedback zu bekommen. Netzwerken ist komplettes Neuland für mich.

 

Was möchtest du anderen Gründerinnen/selbstständigen Frauen ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf dem Weg geben?

Eva: 1.Vertraue, dass jederzeit das Richtige geschieht und dir die richtigen Menschen begegnen.

2. Erlaube dir, dich weiterzuentwickeln und zu wachsen

3. Hole dir die Hilfe, die du brauchst.

4. Wenn etwas schwer oder schwierig ist, gibt es dafür viele Ursachen, die oft mit dem Aktuellen wenig zu tun haben.

 

Zu guter Letzt: Verrate uns dein Lieblingszitat und seine Bedeutung für dich.

Eva: Mein Lieblingszitat ist von Stefan Zweig:

„Wer einmal sich selbst gefunden hat, kann nichts mehr verlieren.“

Mein wahres „ICH“ war viele Jahre verborgen. Ich habe gut für meine Mitmenschen funktioniert. Dabei bin ich emotional, gesundheitlich und finanziell stark an meine Grenzen gegangen. Ich habe viele Täler und Schmerzen durchschritten. Doch ich habe mich dabei immer mehr selbst gefunden. Aus dieser Not und dem Schmerz heraus ist Wunderbares und Wertvolles entstanden. Dafür bin ich sehr dankbar.

 

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Eva. Ich bin sehr gespannt, wie sich dein Business entwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Bild © Eva Kühnl

Willkommen!

Willkommen!

Mein Name ist Tanja Lenke. Ich bin Unternehmensberaterin mit den Schwerpunkten Unternehmensführung und Marketing. Seit März 2013 bin ich selbstständig. Auf she-preneur zeige ich dir, wie du dir eine erfolgreiche Selbstständigkeit aufbaust – online oder offline. Sei dabei und lass dich inspirieren!

Folge mir

Das lese ich gerade

Das sagen Kunden

An meinem Businessplan bin ich fast verzweifelt. Ich sah den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Tanja hat mich wieder auf die Spur gebracht und das Geschäftsmodell gemeinsam mit mir herausgearbeitet. Jetzt ziehe ich sie regelmässig zu Rate, wenn es um die Vermarktungsmöglichkeiten meiner Dienstleistung geht.

Nadia Faraj

Inhaberin, Agentur für nachhaltige Geschäfts- und Privatreisen

Interview: Ella Hinkel, Expertin für suchmaschinenoptimierte Websites

Ich habe mit der lieben Ella gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Ella ist Mitglied im she-preneur insider clubBevor wir in das Interview einsteigen, wollte ich von ihr wissen, warum sie sich für den she-preneur insider club entschieden hat. Und das hat sie mir geantwortet:

„Ich lernte Tanja bereits in der Vor-Gründungsphase kennen. Sie rief in ihrer Gruppe zu einem Interview auf und ich meldete mich. Das Gespräch war auch für mich sehr lehrreich, auch wenn es primär darum ging, Tanjas Zielgruppe besser kennenzulernen. Tanja war mir einfach sehr sympathisch und ich mochte die Art, wie sie an ihr Business ging. Als der insider club dann offiziell online ging, war es meine Neugier, die für die Mitgliedschaft sorgte. Ich wollte wissen, was es mit dieser Community auf sich hatte. Ich glaube, zu Beginn wollte ich einfach nur mal für ein paar Wochen reinschnuppern, das Beste für mich herausziehen und mich dann wieder verabschieden. Tja, ich bin geblieben. Fasziniert von Tanjas Art, den tollen anderen Frauen und den vielen Möglichkeiten, habe ich bis heute nicht einmal das Bedürfnis gehabt, wieder zu gehen. Immer wieder werde ich aufs Neue inspiriert, kann meine Sorgen und Nöte besprechen und finde andere, die sich mit mir über Erfolge freuen.“

Liebe Ella, welche 3 Eigenschaften beschreiben dich als Person am besten?

Ella:

  1. Neugierig: Der Weg in die Selbstständigkeit war ein langer Prozess. Es war nichts, das ich angestrebt habe. Vielmehr wollte ich, dank selbstständiger Eltern, niemals selbstständig sein. Doch diese neue Welt, die sich da auf einmal auftat, hat mich begeistert. Es bereichert mein Leben. Es macht es schöner und mich glücklicher. Doch am Ende war es die Neugierde, die mich in diese Welt hat eintauchen lassen.
  2. Kreativ: Schon immer habe ich in meiner Freizeit kreativ gearbeitet. Das Ganze kann ich nun auch beruflich. Ob beim Erstellen neuer Texte, einer ganzen Website oder auch bei der Suchmaschinenoptimierung.
  3. Engagiert: Wenn ich für ein Thema brenne, dann engagiere ich mich zu 100 %. Egal, ob es dabei um Kundenwünsche oder die ehrenamtliche Arbeit in einem Verein hier vor Ort geht.

 

Was bedeutet Erfolg für dich?

Ella: Erfolg bedeutet, dass ich so arbeiten kann, wie ich es brauche und will. Ich merke immer deutlicher, dass ich im Kopf so viel freier bin als früher. Ich denke, in dem Moment, in dem ich einfach so meine (unsere) Koffer packen kann um an einem anderen Ort (mit direktem Strandzugang) zu arbeiten, dann habe ich erreicht, was ich mir persönlich erträume.

Beruflicher Erfolg bedeutet zufriedene Kunden, die gerne wiederkommen und mich weiterempfehlen. Ach so: Erfolg bedeutet auch, nicht immer alles „selbst“ und „ständig“ zu machen.

 

Wie kam es dazu, dass du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast?

Ella: Hatte ich schon erwähnt, dass ich nie selbstständig sein wollte? 😊

Ich denke, es gab nie den Zeitpunkt, „an dem ich entschied, jetzt selbstständig zu werden.“ Vielmehr war es ein Weg, den ich bereit war, zu gehen. Zunächst startete ich nebenberuflich als Texterin. Schreiben machte mir schon immer Spaß. Ich hatte Talent und einfach viel dazu gelernt. Meinen Kunden gefiel meine Art und ich merkte, dass ich immer mehr in Richtung Marketing ging. Also buchte ich immer wieder Weiterbildungen in diesem Bereich und saugte ganz viel Wissen durch Lesen auf. Gleichzeitig probierte ich immer wieder neue Dinge aus und beriet andere, zunächst kostenfrei, zu Marketingthemen und -strategien. Gleichzeitig hatte ich aber immer eine Festanstellung, zuletzt in Teilzeit. Diese Anstellungen waren jedoch zeitlich befristet. Sie brachten mir nicht die finanzielle Sicherheit, die so eine Festanstellung eigentlich bringen sollte. Mal von der „Mutti-Teilzeit-Falle“ ganz abgesehen, machten mich die Jobs nie lange restlos glücklich. Nach der Geburt meines zweiten Sohns entschied ich mich deshalb, nicht mehr in die Anstellung zu gehen und gründete sichtbar.online. Vor allem war es das Bedürfnis nach weniger Kompromissen (Kind oder Karriere) und der Wunsch danach, zu tun, was ich liebe, der mich gründen ließ. Auch wenn mein beruflicher Weg nicht unbedingt geradlinig war (immerhin kann ich zahlreiche Nebenjobs, zwei Studiengänge und mehrfache Umzüge inklusive Länderwechsel vorweisen), macht er mich eben auch aus. Vielleicht finden auch deshalb meist Kunden zu mir, die ebenso verzweigte Wege gegangen sind.

Schule – Studium – Job, das kann doch jeder. 😊

 

Nenne 3 Dinge, die du als Selbstständige vermisst (und was du dagegen tust).

Ella: Hm, im Grunde vermisse ich nichts. Dank sozialer Medien, Netzwerkveranstaltungen und anderen Business-Kontakten habe ich „Kollegen“ zum Austausch und komme auch mal raus aus meinem Homeoffice. Wenn mir die Decke zu Hause auf den Kopf zu fallen droht, gehe ich ins Co-Work. Was mir, vor allem zu Beginn, manchmal gefehlt hat, waren die 30 Tage Urlaub im Jahr. Die habe ich in der Festanstellung am Anfang des Jahres verteilt und gut war. Heute muss ich selbst dafür Sorge tragen, dass ich genug freie Zeit habe. Es sind jetzt eben nicht mehr ganze Wochen, in denen ich frei habe, sondern immer wieder freie Tage zwischendurch. Es sind eher Urlaubsquickies. Sie laden den Akku auf und sorgen dafür, dass ich kreativ bleibe.

Außerdem fühlt sich selbstständige Arbeit anders an, als angestellte. Diese Fragen hier zum Beispiel beantworte ich, während ich in meinem Garten sitze. Ist das Arbeit? Vermutlich schon. Aber welche, die Spaß macht.

 

Stelle uns dein Business vor.

Ella: Mit : sichtbar.online mache ich andere Unternehmen online sichtbar. Mit der eigenen Website und der passenden Strategie zur Suchmaschinenoptimierung. Zusammen in einem kleinen Team setzen wir Unternehmen und UnternehmerInnen in Wort und Bild in Szene. Wichtig ist mir dabei immer der persönliche Bezug. Ich will wissen, was hinter dem Business steckt. Was die Personen, die es machen, antreibt und ich entwickle Strategien, um das auch nach außen zu zeigen.

Am liebsten arbeite ich mit Unternehmen und UnternehmerInnen mit lokalem Bezug. Für Handwerksbetriebe und Dienstleister, die mehr anbieten als andere; die besondere Dinge herstellen und/oder verkaufen; die vielleicht Dinge anbieten, für die es direkt noch gar keinen Bedarf gibt. Einfach für Menschen, die den Mut haben, den Trampelpfad zu verlassen und neue, eigene Wege zu gehen.

 

Wie wichtig ist für dich das Thema „Netzwerken“? Und welche Vorteile siehst du im „Netzwerken unter Frauen“?

Ella: Vor allem in der Gründungsphase waren es Frauennetzwerke, die mir wichtige Informationen geliefert haben, Ansprechpartner boten und dafür sorgten, dass ich „auf Kurs“ blieb. Frauennetzwerke sind „leiser“ als die der Männer. Man versteht sich, hat meist die gleichen Herausforderungen auf unterschiedlichen Ebenen und viele dieser Frauen schaffen den Spagat zwischen erfolgreichem Business und eigenen Bedürfnissen.

Übrigens bin ich auch deshalb so froh, den she-preneur insider club gefunden zu haben, weil darin die gegenseitige Unterstützung grandios ist. Ich konnte schon so einige Kooperationen selbst erleben und finde es fantastisch, dass wir alle zusammenhalten. Auch konnte ich schon die eine oder andere persönlich kennenlernen und muss sagen, das fühlt sich jedes Mal an wie ein Klassentreffen. Irgendwie kennt man sich und fühlt sich nah. Das habe ich bislang noch in keinem anderen Netzwerk so kennenlernen können.

 

Was möchtest du anderen Gründerinnen/selbstständigen Frauen ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf dem Weg geben?

Ella: Neben den Basics, wie einem Businessplan, sollten Gründer flexibel sein und sich auch durch Rückschritte nicht verunsichern lassen. Mir selbst (als Frau) hilft auch mal die männliche Sichtweise aufs Business. Denn diese ist meist weniger von Zweifeln geplagt und manchmal auch mutiger (zumindest bei mir). Schaff dir außerdem ein Notizbuch für Ideen an. Hier sammle ich immer alles, was mir an Ideen kommt, vergesse sie so nicht und habe den Kopf doch frei für aktuelle Dinge. Hol dir außerdem Hilfe für Themen, die dir nicht liegen und/oder für die du keine Zeit hast. Das erspart dir in der Regel viel Zeit, die du sinnvoller einsetzen kannst.

Sei professionell. Ein bisschen arbeiten, neben Kindern und Haushalt, geht nicht lange gut. Schaff dir eine Basis (und das muss nicht unbedingt eine 50-Stunden-Woche sein). Auch dein Außenauftritt sollte passen. Du wirst damit nämlich genau die Kunden anlocken, die dazu passen. Ich will damit nicht sagen, dass man sich verbiegen muss. Der Außenauftritt sollte schon zu dir passen. Aber er sollte auch nicht nach „gebastelt“ und „nur für den Übergang“ aussehen.

Zu guter Letzt: Steh ein für deine Wünsche und Bedürfnisse. Vernachlässige sie nicht. Denn nur, wenn du entspannt bist, wenn es dir gut geht, wird es auch deinem Business gut gehen.

 

Zu guter Letzt: Verrate uns dein Lieblingszitat und seine Bedeutung für dich.

Ella: Hm, hier muss ich passen. Stattdessen würde ich lieber einen Leitgedanken mit euch teilen. „Denke groß.“ Das musste ich erst lernen: die eigenen Grenzen im Kopf loswerden und so frei sein für neue Möglichkeiten.

 

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Ella. Ich bin sehr gespannt, wie sich dein Business entwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Bild © Sabine Meeßen

Willkommen!

Willkommen!

Mein Name ist Tanja Lenke. Ich bin Unternehmensberaterin mit den Schwerpunkten Unternehmensführung und Marketing. Seit März 2013 bin ich selbstständig. Auf she-preneur zeige ich dir, wie du dir eine erfolgreiche Selbstständigkeit aufbaust – online oder offline. Sei dabei und lass dich inspirieren!

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Das lese ich gerade

Das sagen Kunden

An meinem Businessplan bin ich fast verzweifelt. Ich sah den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Tanja hat mich wieder auf die Spur gebracht und das Geschäftsmodell gemeinsam mit mir herausgearbeitet. Jetzt ziehe ich sie regelmässig zu Rate, wenn es um die Vermarktungsmöglichkeiten meiner Dienstleistung geht.

Nadia Faraj

Inhaberin, Agentur für nachhaltige Geschäfts- und Privatreisen

Interview: Yvonne Oleszak von OffensivTaktik

Ich habe mit der lieben Yvonne gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Yvonne ist Mitglied im she-preneur insider clubBevor wir in das Interview einsteigen, wollte ich von ihr wissen, warum sie sich für den she-preneur insider club entschieden hat. Und das hat sie mir geantwortet:

 
„Es war vor allem Tanjas offene und ganz natürliche Art, die mich bei einem ihrer Webinare angesprochen hat. Bei anderen Anbietern hatte ich immer das Gefühl, dass sie mir etwas verkaufen wollen, das war bei Tanja nicht der Fall. Der she-preneur insider club ist für mich nicht nur eine virtuelle Plattform zum Austausch, sondern bietet echten Mehrwert, der die Kosten wert ist. Zudem sind mittlerweile einige nette Kontakte entstanden, so dass wir uns jetzt auch mal privat treffen wollen.“
 
 

Liebe Yvonne, welche 3 Eigenschaften beschreiben dich als Person am besten?

Yvonne: Kreativität, Offenheit, Zuverlässigkeit

 

Was bedeutet Erfolg für dich?

Yvonne: In meinem Bereich ist Erfolg natürlich eng verbunden mit dem Erfolg des Kunden bzw. dem Erfolg, den man gemeinsam mit dem Kunden erzielt. Mein ganz persönlicher Erfolg ist es, meinen Traum der Selbstständigkeit erfolgreich leben zu können und die Bestätigung zu erhalten, dass es die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt war.

 

Wie kam es dazu, dass du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast?

Yvonne: Der Gedanke an die Selbstständigkeit war nicht neu, aber irgendwie blieb es bis Anfang letzten Jahres bisher immer beim Gedanken. Nachdem ich mich bewusst für die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses entschlossen hatte, habe ich mir zunächst Zeit für eine Weiterbildung genommen. Diese hat meine Affinität für die sozialen Medien weiter verstärkt und mir klargemacht, dass die Verbindung der neuen Medien mit der klassischen PR ein Markt sein könnte, den ich bedienen kann. In Kombination mit dem Gefühl, genau jetzt das Richtige zu tun und keine Angst davor zu haben, dass es auch scheitern kann, ging alles relativ schnell. Nach fünf Monaten der intensiven Planung und Konzeption bin ich im September 2016 an den Start gegangen.

 

Nenne 3 Dinge, die du als Selbstständige vermisst (und was du dagegen tust).

Yvonne: Eine Abteilung für die Buchhaltung (lacht). Im Ernst, derzeit bin ich rundum glücklich so wie es ist. Da ich im Home-Office arbeite, dachte ich anfangs, dass mir der Austausch mit den Kollegen fehlen wird. Allerdings bin ich oft bei meinen Kunden, besuche regelmäßig Netzwerktreffen und tausche mich natürlich auch viel über die sozialen Medien aus, so dass ich nichts vermisse. Im Gegenteil, wir kennen es alle, wie viel unnötige Zeit und auch negative Energie bei Meetings und dem Bürotratsch mit den Kollegen draufgehen kann.

 

Stelle uns dein Business vor.

Yvonne: Als PR-Agentur bietet OffensivTaktik individuelle Beratung und Konzepte zum Erreichen von Kommunikations- und Marketingzielen an. OffensivTaktik möchte insbesondere Gründer, Einzelunternehmer, kleine und mittelständische Unternehmen sowie Vereine unterstützen und begleiten.

Je nach Bedarf des Kunden entwickle ich ein individuelles Angebot. Es kann das Komplettpaket von PR & Social Media sein oder auch nur ein Teil davon, wie die Entwicklung einer Social-Media-Strategie. Ich biete Schulungen für Facebook an, um sich zunächst mit der Plattform und vor allem den Privatsphäre- Einstellungen vertraut zu machen und sicher zu fühlen, bevor es dann an die Umsetzung einer eigenen Fanpage geht. Außerdem helfe ich in Kooperation mit anderen Partnern bei der Konzeption und inhaltlichen Umsetzung von Webseiten.

 

Wie wichtig ist für dich das Thema „Netzwerken“? Und welche Vorteile siehst du im „Netzwerken unter Frauen“?

Yvonne: Netzwerken ist sehr wichtig für mich! Gerade als Einzelunternehmerin ist es von Bedeutung, Partner in den Bereichen zu haben, die man selbst nicht abdeckt, aber dem Kunden durch diese Kooperationen dann trotzdem ein Gesamtpaket anbieten kann. In den ersten beiden Monaten meiner Selbstständigkeit habe ich viel Zeit dafür investiert und kann schon jetzt sagen, dass es sich irgendwann auszahlt. Mittlerweile konzentriere ich mich auf bestimmte Gruppen, die ich regelmäßige treffe und suche mir gezielt Veranstaltungen aus, die auch wirklich Sinn machen. Ich bin insbesondere in Frauen-Netzwerken aktiv. Trotz der Mischung von Frauen aus ganz unterschiedlichen Branchen, mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen, habe ich bisher keine „Rankingkämpfe“ erlebt, es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen – das ist sehr angenehm.

 

Was möchtest du anderen Gründerinnen/selbstständigen Frauen ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf dem Weg geben?

Yvonne: Es hört sich vielleicht abgedroschen an, aber ich kann wirklich sagen, mach den ersten Schritt, trau dich! Am Anfang steht man vor so vielen Fragezeichen, vor allem natürlich, ob man es finanziell schafft. Aber ich glaube fest daran, wer seine Träume mit Zielstrebigkeit, Herzblut und Konsequenz verfolgt, der wird seinen Weg erfolgreich gehen.

 

Zu guter Letzt: Verrate uns dein Lieblingszitat und seine Bedeutung für dich.

Yvonne:  „Alles passiert aus einem Grund.“

Es ist kein Zitat, sondern ein Lebensmotto, mein Mantra. Ich weiß, dass ich alle Höhen und Tiefen in meinem Leben zuvor erleben musste, um heute beruflich und privat dort zu stehen, wo ich jetzt bin. Dafür bin ich dankbar und weiß das Leben mit allen Facetten sehr zu schätzen.

 

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Yvonne. Ich bin sehr gespannt, wie sich dein Business entwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

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Bild © Volker Wiciok

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Mein Name ist Tanja Lenke. Ich bin Unternehmensberaterin mit den Schwerpunkten Unternehmensführung und Marketing. Seit März 2013 bin ich selbstständig. Auf she-preneur zeige ich dir, wie du dir eine erfolgreiche Selbstständigkeit aufbaust – online oder offline. Sei dabei und lass dich inspirieren!

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Das sagen Kunden

An meinem Businessplan bin ich fast verzweifelt. Ich sah den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Tanja hat mich wieder auf die Spur gebracht und das Geschäftsmodell gemeinsam mit mir herausgearbeitet. Jetzt ziehe ich sie regelmässig zu Rate, wenn es um die Vermarktungsmöglichkeiten meiner Dienstleistung geht.

Nadia Faraj

Inhaberin, Agentur für nachhaltige Geschäfts- und Privatreisen