{Podcast} Facebook Ads schalten – Tipps von Funnel Fox

Ohne Facebook Ads wäre ich mit meinem Online-Business nicht da, wo ich heute stehe. Ich habe mich schon früh in das Thema Facebook Ads reingefuchst, das war 2017, zur ersten she-preneur Summit. Damals habe ich voller Panik ein Coaching bei Rei Baumeister (hier findest du ein Interview mit ihm, das ich im Zuge meines Podcasts mit ihm geführt habe) gebucht, und seitdem schalten wir regelmäßig Ads für unsere Launches.

Ganz ehrlich: Ohne dieses Coaching, was ich damals gebucht habe, wäre ich mit meinem Business definitiv nicht da, wo ich heute bin. Dann wäre die erste she-preneur Summit nicht so erfolgreich gewesen, dann wären ganz viele Dinge nicht so gut gelaufen, wie ich es mir vorgestellt hatte.

In dieser Episode sprechen wir heute deshalb über das Thema Facebook und Instagram Ads und wie du sie richtig einsetzt, damit du Geld verdienst, statt Geld verbrennst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – die wichtigsten Empfehlungen für’s Schalten von Facebook und Instagram Werbeanzeigen.

Es ist ganz wichtig, dass wir bezahlte Anzeigen schalten. Das müssen nicht unbedingt Facebook Ads oder Instagram Ads sein, es kommt nämlich immer darauf an, wo du deine Zielgruppe findest. Aber Facebook Ads und Instagram Ads sind einfach eine ganz tolle Möglichkeit, um mit deinem Business weiter zu wachsen.

Wann ist denn der richtige Zeitpunkt, um mit Facebook oder Instagram Ads zu starten?

[2:48] – Meine Antwort auf diese Frage ist: So schnell wie möglich, denn ohne bezahlte Werbung wird es schwer sein, genügend Leute auf dich und dein Angebot aufmerksam zu machen.

[3:03] – Bevor du viel Geld für Anzeigen ausgibst, solltest du deine Verkaufsstrategie getestet haben. Du solltest wissen, ob du zum Beispiel mit deinem Webinar oder deiner Challenge oder deinem Freebie (je nachdem, was es ist), potentielle Kundinnen und Kunden begeistern kannst und ob sie im Anschluss auch dein Produkt kaufen. Denn nur, wenn sie dein Produkt kaufen, lohnt es sich in Anzeigen zu investieren. Ansonsten wirst du definitiv Geld verbrennen. Wenn am Ende kein kostenpflichtiges Produkt steht, dann brauchst du auch keine Anzeigen zu schalten. Und wenn deine Verkaufsstrategie, also dein Webinar oder deine Challenge, gut gebucht ist, aber am Ende niemand kauft, solltest du zunächst optimieren.

Hole dir Unterstützung – Q&A mit Natalia und Andreas von Funnel Fox.

[4:43] – Mittlerweile schalte ich meine Ads nicht mehr alleine. In diesem Jahr habe ich mich von Natalia und Andreas von Funnel Fox unterstützen lassen. Die beiden haben bereits viele sechsstellige Launches von erfolgreichen Online-Unternehmerinnen und -Unternehmern begleitet, unter anderem auch meinen. Und weil man ihnen mittlerweile echt die Tür einrennt und sie keine Kapazitäten mehr frei haben, haben die beiden einen umfangreichen Kurs zum Thema Facebook und Instagram Anzeigen entwickelt, in dem du lernen kannst, wie du deinen Launch füllst, und dabei gehen die zwei Schritt für Schritt vor. Am 7. September startet das kostenfreie Ads Bootcamp, zu dem du dich unter she-preneur.de/funnelfox anmelden kannst. Ich habe die beiden heute zu Gast und freue mich, dass wir über das Thema Facebook und Instagram Anzeigen sprechen und wie du mit Anzeigen starten kannst, um deine Online Produkte zu launchen.

Wie starte ich Facebook Anzeigen?

[7:00] – Wie starte ich mit Facebook Anzeigen? Ich weiß, das ist eine riesengroße Frage, aber vielleicht habt ihr ein paar Tipps parat, wie ich starte bzw. welche Grundvoraussetzungen aus eurer Sicht vorhanden sein sollten, bevor ich mit Facebook Anzeigen starte.Wann ist es sinnvoll, mit Facebook Anzeigen oder Instagram Anzeigen zu starten? Da ist es aus unserer Sicht einfach wichtig, dass dir schon klar ist, WAS du anbieten möchtest und an WEN – also wer ist deine Zielgruppe und was ist die Lösung, die du dieser Zielgruppe anbietest? Wenn du das weißt, dann kannst du anfangen dir sinnvolle Ziele für deine Werbekampagnen zu definieren, zum Beispiel deine E-Mail-Liste aufzubauen, also dir immer mehr E-Mail-Abonnent:innen reinzuholen, denen du dann irgendwann deine Produkte verkaufen kannst. Wenn du natürlich noch gar nicht weißt, wer deine Zielgruppe ist und was du anbieten möchtest, dann ist es nicht sinnvoll, weil das ist dann tatsächlich verbranntes Geld. Und dann gibt es noch eine 2. Perspektive. Das ist die Perspektive der Ziele. … Es ist ganz wichtig, dass du nicht einfach nur Werbung schaltest, damit du Werbung schaltest. Es gibt bei Facebook und Instagram eine sehr einfache Option Werbung zu schalten. Das ist dieser ‚Beitrag bewerben‘ Button, … da kannst du einfach drauf klicken und dann kannst du mehr Reichweite generieren. Jetzt überlege dir aber mal: Was bedeutet eigentlich Reichweite? Reichweite bedeutet, dich sehen mehr Menschen, aber bringt es dir wirklich etwas für dein Business? Also ist es wirklich ein Wert, den du so richtig als Businessziel definieren kannst? … Genau deshalb sagen wir auch immer: Geh auf andere Ziele, geh auf Ziele, wie zum Beispiel E-Mail-Abonnent:innen. Schau, dass du vielleicht ein Freebie erstellst, irgendwas, was deiner Community Mehrwert gibt, wo du dann im Gegenzug die E-Mail-Adresse abfragst.

Wie viel sollte ich zu Beginn bereit sein in Facebook und Instagram Ads zu investieren?

[10:50] – Wenn ich mit Anzeigen starte, gibt es ja auch immer die Frage nach dem Budget. … Was habt ihr da für eine Empfehlung? Wie viel sollte ich zu Beginn bereit sein zu investieren, damit ich überhaupt Ergebnisse sehen kann? … Wenn wir Anfänger:innen haben, zum Beispiel bei unserem Coaching oder im Online-Kurs, und wenn man Listenaufbau betreiben möchte, das heißt, wenn man E-Mail-Abonnent:innen gewinnen möchte, dann empfehlen wir 10 € am Tag – das ist das Minimum, was wir empfehlen würden. Das wären dann 300 € pro Monat und das ist auf jeden Fall ein guter Minimumbetrag, um in die Zukunft des Business zu investieren. Weil man sieht dann auch relativ schnell, ob das was bringt, ob dann wirklich die Abonnent:innen reinkommen, und kann das Budget dann auch dementsprechend anheben. … Super, denn wir wollen ja auch Ergebnisse erzielen. Ich weiß, manchen macht das Angst. „300 €! Kann ich mir das überhaupt leisten?“ Aber das Allerwichtigste ist erstmal zu testen, funktioniert das, bekomme ich damit Leads, zu welchem Preis bekomme ich Leads und kaufen die am Ende eben auch mein Produkt? … Das ist ja auch eine Rechnerei. Wenn ich mir vorstelle, ich habe 100 Leute auf meine E-Mail-Liste und dann steht mein Launch an und ich habe vor einen Online-Kurs zu verkaufen, der meinetwegen 500 € kostet. Davon kaufen vielleicht 5 %, dann sind das fünf Leute. Wenn ich dann aber vorher Werbeanzeigen schalte und meine Liste noch aufbaue, sagen wir mal auf 1000 Leute, dann kann ich hochrechnen, wie viel ich damit gewinne. Wenn ich 1000 Leute statt 100 Leute ansprechen, dann habe ich statt 5 Kursen 50 verkauft. … Rechne dir das einmal durch und dann siehst du, dass Facebook Ads nicht einfach nur Ausgaben sind, sondern eben eine wichtige Investition in deinem Business, vor allem, wenn du ein Produkt hast, was du skalieren kannst, wie einen Online-Kurs oder ein Gruppen-Coaching. … Wir haben immer viel Geld verdient, mit Hilfe von Facebook-Anzeigen. Also immer, wenn wir einen Launch vorbereitet und durchgeführt haben, haben wir mehr Umsatz generiert und dieser Umsatz wäre nicht möglich gewesen, wenn wir nicht auf Facebook Anzeigen gesetzt hätten.

[17:06] – Kann man aus eurer Erfahrung sagen, welchen Return on Investment man im Durchschnitt generieren kann, mithilfe von Facebook Anzeigen? Bei der Frage kommt es darauf an, an welchem Punkt sich das Business gerade befindet. Wenn man jetzt ganz am Anfang ist, dann ist es natürlich klar, dass vielleicht der Verkaufspitch noch nicht so sitzt, bei so einem Launch, dass man da vielleicht noch etwas optimieren muss. Wenn man wirklich weiß, welche Produkte möchte man für welche Zielgruppen anbieten, dann kann man auf jeden Fall locker das acht- bis zehnfache des eingesetzten Budgets am Ende wieder rausholen. Diese Erfahrung machen wir immer wieder. … Das ist, glaube ich, eine Sache, die sehr stark unterschätzt wird, weil man eben am Anfang nur die Kosten, nur das Invest sieht.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Fehler beim Facebook Ads schalten

[18:02] – Wir empfehlen dann unseren Kund:innen immer das Ganze einfach mal auszurechnen, einfach mal zu schauen, was passiert, wenn ich jetzt 1000 €, zum Beispiel, in Facebook Anzeigen investiere. Mit diesen 1000 €, sagen wir mal, gewinne ich 200 neue E-Mail-Abonnent:innen. Davon kaufen dann am Ende vielleicht zehn. Wenn ich ein 500 € Produkt habe, zum Beispiel einen 500 € Kurs, dann sind es 5000 € Umsatz, das heißt, ich habe aus den 1000 € schon 5000 € gemacht und da müssen nur zehn von diesen 200 kaufen und das ist auf jeden Fall super realistisch. Und auch zukünftig wird da ja sicherlich auch noch was rumkommen, weil wir haben ja die Liste aufgebaut. Diese 200 Leute sind auf der E-Mail-Liste, ein paar haben sich vielleicht wieder abgemeldet oder melden sich über den Zeitraum ab. Aber ich habe auch Leute auf meiner Liste, die nach einem Jahr, nach zwei Jahren, nach drei Jahren gekauft haben.

Die Top 3 Empfehlungen für Launches und Facebook / Instagram Anzeigen.

[19:52] – Mich würde interessieren, was eure Top 3 Empfehlungen sind, aus dem, was ihr aus diesen letzten Launches gelernt habt. Die allererste ist auf jeden Fall: Fang nicht zu spät an, deinen Launch zu bewerben. … Man steht kurz vor dem Launch und denkt sich, es sind noch nicht genug Leute, man könnte noch ein paar mehr Leute auf der E-Mail-Liste oder im Launch gebrauchen. Und dann fängt man vielleicht erst 1 oder 2 Wochen vorher an, den Launch, oder das Webinar, oder die Challenge zu bewerben. … Wir sagen immer, bau dir vorher schon eine E-Mail-Liste auf. Starte wirklich schon zwei Monate, vielleicht noch besser drei Monate vorher, eine E-Mail-Liste aufzubauen, mit einem Freebie, zum Beispiel. Ein Freebie ist auch viel günstiger, als wenn du ein Launch-Event bewirbst, zum Beispiel ein Webinar oder eine Challenge. Dann hast du die Leute schon aufgewärmt, die kennen dich schon 2 / 3 Monate und sind dann auch bereit in dein Webinar zu kommen, deinen Launch mitzumachen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt: Fang auf jeden Fall ein paar Monate vorher schon an, mit den Ads.

Lies hierzu: Technik und Tools, die du für deinen Launch benötigst.

[21:15] – Was wir immer wieder feststellen: Man muss sich einfach genau überlegen, was ist wirklich der Schmerzpunkt oder das Bedürfnis der Zielgruppe? Es ist ganz wichtig, mit seinem Launch-Thema, zum Beispiel, oder auch mit seinem Freebie-Thema, dass man einfach genau diese Bedürfnisse der Zielgruppe dann auch anspricht. Oftmals hat man als Unternehmer / Unternehmerin einfach das Gefühl zu wissen, was die Zielgruppe braucht, … aber es ist vielleicht nicht genau die Perspektive der Zielgruppe. Wenn Launches nicht so gut klappen, dann liegt es meistens am Launch-Thema, dementsprechend ist es einfach wichtig sich reinzuversetzen, in die Zielgruppe, und dann einfach ein Thema herauszukristallisieren, das auch wirklich richtig gut ankommt. Das ist nicht ganz so einfach, aber man muss es halt ausprobieren und perfektionieren. Es wird nicht beim ersten Mal sitzen, deswegen ist es auch so wichtig einfach anzufangen, Ergebnisse zu bekommen und auch zu gucken, welche Ergebnisse bringen mir die Ads, damit ich im nächsten Schritt schauen kann, wie ich diese Ergebnisse nochmal toppen kann. Das ist eine absolute Mindset-Sache, ein langfristiges Investment. … Wenn mal ein Launch-Thema nicht so gut sitzt, dann hast du immer noch die Möglichkeit (du hast die Leute ja auf deiner E-Mail-Liste) es beim nächsten oder übernächsten Mal einfach nochmal besser zu machen. Es ist alles ein Lernprozess. Das ist auch das, was die meisten unterschätzen, und sagen: „Okay, jetzt hat der Launch nicht funktioniert, jetzt gebe ich auf und probiere etwas Neues, weil es wollte ja niemand mein Produkt kaufen.“ Was totaler Blödsinn ist, denn wir müssen Dinge unbedingt wiederholen und optimieren, damit wir überhaupt besser werden können. Wir haben nichts von heute auf morgen gelernt und nichts hat immer sofort perfekt funktioniert, und deswegen ist es so wichtig, da auch langfristig reinzugehen.

Lies hierzu: Erfolg und Perfektion liegen in der Wiederholung.

[23:31] – Ein ganz wichtiger Tipp, gerade wenn du einen Launch vorbereitest oder wenn du schon mit ersten Kund:innen zusammengearbeitet hast: Such dir auf jeden Fall Testimonials. Also schau, dass du wichtige Kund:innenstimmen von ihnen sammelst, dass sie dir vielleicht auch Videos schicken. … Es ist total wichtig, da was zu haben, von deinen Kund:innen, wenn sie was Gutes über dein Produkt berichten. Das setzen wir im Launch total gerne ein und das kommt immer am allerbesten an, wenn schon andere Leute darüber berichtet haben, dass sie Erfolge dadurch erzielen konnten. … Es müssen ja nur ganz kurze Videos sein, so eine Minute, in der die Leute, die Erfolg hatten mit deinem Kurs, einfach darüber berichten, welche Ergebnisse sie erzielt haben. Das ist das, was die anderen Leute wissen wollen. … Was habe ich davon, wenn ich das kaufe? Und wenn du jetzt authentische Berichte davon hast (es müssen keine Hochglanzvideos sein, sie müssen nicht professionell aufgenommen sein …), dann kann man sie super auch für Ads einsetzen. Diese Ads setzen wir dann total gerne ein, wenn die Open-Cart-Phase ist, also wenn der Kurs gekauft werden kann (oder dein Produkt) und dann kannst du den Leuten, die dich schon kennen – das ist ganz wichtig – deinen Kurs vorstellen und eben auch diese Testimonials zeigen. Testimonials sind super wichtig, wir haben dazu auch in der she-preneur Academy vor ein paar Monaten einen Call gehabt. Und ich habe gesagt, führt so viele Interviews wie möglich; also wenn Leute Erfolge haben, ladet sie ein, macht Zoominterviews, nehmt es auf, macht ein Facebook-Live / ein Instagram-Live, was auch immer. Am Ende könnt ihr Teile davon nehmen, also kleine Snippets, und die dann eben für Facebook-Ads wiederverwerten. … Leute reden gerne über ihre Erfolge und über ihre Fortschritte und unterstützen natürlich auch super gerne. … Wir hatten in der Academy sogar eine Testimonial-Challenge und … wir haben unsere Communitymitglieder dazu aufgerufen, so viele Testimonials, wie möglich, zu sammeln. … Es hilft nicht einfach nur zu erzählen, wie toll dein Kurs ist … sondern es ist viel besser, wenn andere auch sagen, dass dein Produkt toll ist.

Lies hierzu: Diese 5 Fragen solltest du deinen Testimonials stellen.

Anzeigen sind aber nicht alles.

[26:49] – Wir führen jetzt gerade dieses Interview, wir haben zusammengearbeitet, ich weiß, was ihr für uns geleistet habt, ihr teilt eure Expertise und ich empfehle euch meiner Community weiter – und auch das kann eine andere Art von einem Testimonial sein, was halt nicht so mega werblich ist, sondern was einfach dabei hilft ganz schnell Vertrauen aufzubauen. Und wenn ich euch weiterempfehle, dann können andere eben auch viel leichter Vertrauen zu euch aufbauen, wenn sie euch noch nicht kennen. Deswegen ist es auch ganz wichtig zu netzwerken, sich mit anderen auszutauschen. Was ich auch ganz gerne sage, ist, sich bei anderen einzukaufen, dass man einfach die Verbindung aufbauen kann und dann auch noch mal die Möglichkeit hat, mehr Reichweite zu gewinnen. Das ist ja auch eine Sache, die bei euch sehr gut funktioniert. Ihr habt viele tolle Kontakte, ihr habt ein richtig gutes und großes Netzwerk, und das hilft euch natürlich auch dabei ganz viel Reichweite zu generieren. Das ist auch eine wichtige Erkenntnis: Ads sind nicht das einzige, was du machen musst, und sie sind auch nicht die allgemeine Lösung, … sondern es ist ein Gesamtkonstrukt aus organischer Reichweite, aus Netzwerken, aus Ads. Wir haben ja auch schon gelernt, dass man sich nicht auf Ads verlassen kann – man braucht sie, aber wir können uns nicht zu 100 % drauf verlassen, deswegen ist die organische Reichweite auch wichtig. Aber, ich glaube, noch viel wichtiger, als die eigene Reichweite, ist das eigene Netzwerk, weil das Netzwerk hat natürlich gebündelt eine viel größere Reichweite, als wir selbst, und deswegen ist es so wichtig, dass wir an der Stelle eben Zeit investieren und vielleicht auch Geld investieren, um dieses Netzwerk aufzubauen.

Die häufigsten Fehler, die in Bezug auf Facebook-Anzeigen gemacht werden.

[29:48] – Was sind so die häufigsten Fehler, die in Bezug auf Facebook-Anzeigen gemacht werden?Wenn man sich keine Ziele setzt! Man verwendet nur den ‚Beitrag bewerben‘ Button, damit man überhaupt Werbung schaltet, das ist auf jeden Fall ein großer Fehler. Weil dann kann man auch nicht wirklich auswerten, ob man jetzt was erreicht hat. Wenn man sich keine Ziele setzt, wie soll man wissen, ob man sie erreicht hat? Ich möchte, zum Beispiel, im Monat 30 bis 100 neue Abonnent:innen auf meiner E-Mail-Liste haben, das ist ein sehr konkretes Ziel und auf Basis dieses Ziels kann ich meine Werbeanzeigen schalten und auswerten.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Facebook und Instagram Ads schalten - Interview mit Funnel Fox

[30:32] – Der zweite Fehler den viele machen, ist, sich am Anfang die Technik nicht genau anzuschauen. Facebook Ads hat natürlich was mit Technik zu tun. Das weiß Facebook auch ganz genau, dass die meisten Leute keinen Bock darauf haben, deswegen gibt es diesen ‚Beitrag bewerben‘ Button, weil das ist sehr einfach, da muss ich mich nicht mit Technik auskennen. Aber die Menschen, die sich dafür entscheiden sich die Technik einmal am Anfang reinzuziehen, einmal das Ganze aufzusetzen und dann wirklich sinnvolle Werbekampagnen zu schalten, die profitieren sehr stark davon.

[31:10] – Einer der größten Fehler ist, dass man kein Facebook-Pixel auf der Webseite hat. Das ist ja auch etwas technisches und viele scheuen sich davor, viele wissen auch gar nicht, wie man das DSGVO-konform macht, etc. Aber das hast du einmal draufgesetzt und dann ist der Facebook-Pixel wie so eine Art Detektiv, er weiß ganz genau, was passiert auf deiner Webseite, er weiß genau, wer jetzt kommt, er weiß genau, wer sich angemeldet hat, und kann das dem Facebooksystem wieder zurückspielen. So dass das Facebooksystem auch immer wieder weiß, das sind die und die Leute, die kommen auf die Webseite, die sind relevant, aus diesen Menschen kann ich vielleicht noch eine Lookalike Audience machen (das ist eine Zielgruppenart, die man bei Facebook hat). Ich kann noch viel mehr solcher Menschen erreichen und es ist einfach alles ein Zusammenspielen, deswegen ist der Facebook-Pixel total wichtig – dass man den möglichst früh auf der Webseite hat, auch wenn man jetzt noch gar nicht vorhat Werbung zu schalten, sondern in ein paar Monaten erst. Wir haben unseren Facebook-Pixel auch schon seit Ewigkeiten drauf und das ist natürlich sehr hilfreich, wenn wir Anzeigen ausspielen und wirklich die Menschen erreichen wollen, die mit uns interagiert haben.

LAUNCH VOLL mit Ads

[32:26] – Die Technik ist immer eine Sache, vor der ganz viele zurückschrecken. … Ihr habt ja euren Online-Kurs … „LAUNCH VOLL mit Ads“ … Geht ihr da auch in die Technik rein? Also zeigt ihr wirklich Schritt für Schritt, wie man Facebook-Anzeigen schaltet, damit ich weiß und sicher bin, wie ich dieses Tool nutze, wie ich die Pixel einsetze, etc.? Der Kurs ist einfach ein Leitfaden. Also von ganz am Anfang, ich richte mir gerade mein Werbekonto ein, über die Technik, bis hin zur ersten Kampagne, für das Freebie zum Beispiel, bis hin zur Launch-Kampagne und -Verkauf. Da ist wirklich alles drin, von vorne bis hinten, einfach in kleinen Lektionen von oben nach unten zum Nachmachen. Wir haben einfach festgestellt, das ist genau das, was den Menschen fehlt. Auf YouTube kriege ich zwar ein bisschen Infos, aber das, was ich jetzt gerade brauche, finde ich meistens nicht. Und deswegen haben wir halt einfach den Prozess, so wie wir Werbeanzeigen schalten, 1-zu-1 abgebildet, in dem Kurs.

Launchzeitplan für die zweite Jahreshälfte.

[37:57] – Wenn ich in diesem Jahr noch launchen möchte, wann sollte ich mit den Ads anfangen? … Also da wir schon Anfang September haben und wenn du im November launchen möchtest, dann würde ich demnächst anfangen, auf jeden Fall mit dem Listenaufbau. Man sollte spätestens drei Wochen, bevor der Launch stattfindet, anfangen das Launch-Event selbst zu bewerben. Wenn man nur eine Woche vorher anfängt, dann hat man keine Zeit mehr, irgendwas zu optimieren oder nochmal nachzujustieren. Man muss wirklich immer diese Zeiträume im Vorfeld ein bisschen beachten. Da kommt eine gute Planung ins Spiel, aber viele machen das alles lieber spontan und intuitiv – das funktioniert halt nicht ganz. Wenn wir auf Facebook Anzeigen setzen wollen, dann braucht es eine Planung, es braucht einen Vorlauf und je größer der Vorlauf, desto besser wird einfach der Launch. … Es ist ganz wichtig, da eben genug Zeit einzuplanen und nicht so eine Hauruck-Aktion draus zu machen, denn diese Hauruck-Aktionen führen dann dazu, dass man eher Geld verbrennt, als Geld verdient.

Business bedeutet Veränderung.

[40:36] – Zum Abschluss noch eine Frage an euch, die nichts mit Facebook Anzeigen zu tun hat, aber es ist eine Frage, die mir auch ganz oft gestellt wird. Es geht um das Thema Veränderung. Bei euch … hat sich auch schon viel verändert. Ihr seid gestartet als Dienstleister und habt dann angefangen, einen Online-Kurs zu entwickeln und wurdet natürlich auch immer bekannter, in unserer schönen Online-Business-Bubble. War das euer Plan von vornherein? Auf keinen Fall, das war kein Plan. Wir haben ganz klassisch angefangen mit Kund:innen zusammenzuarbeiten, wurden dann weiterempfohlen, haben uns weiterentwickelt, haben alles gelernt zu dem Thema, was wir lernen konnten, haben Übersee auch geguckt, bei den Amerikaner:innen wie die das alles machen, haben Strategien getestet. Und das war so eine ganz natürliche Entwicklung, weil unsere Kund:innen angefragt haben, ob wir Workshops für ihre Kund:innen geben können, zum Thema Facebook-Ads. Dann haben wir gemerkt, das macht uns auch Spaß. … Und so sind wir da eingestiegen. Wir haben dann angefangen, auch 1-zu-1 mit Leuten zu arbeiten, weil wir dann auch irgendwann keine Kund:innen mehr aufnehmen konnten, wir konnten die Arbeit einfach nicht mehr stemmen, wir wollen jetzt aber auch keine Agentur werden. Wir haben aber gemerkt, die Nachfrage ist so groß, dass die Leute von uns lernen wollen … und dann war es eigentlich ein Selbstläufer, dass das zum Online-Kurs wurde. Die erste Runde haben wir tatsächlich letztes Jahr mit fünf Leuten gestartet und einen Beta-Launch gehabt, und das hat uns dann auch die Sicherheit gegeben, dass wir das können, dass wir das es wollen, dass es Spaß macht. Und der nächste Launch wurde dann schon ein bisschen größer, da hatten wir dann schon 100 Menschen drin. Das war natürlich eine Umstellung, aber es hat alles super gut funktioniert. … Es ist ein Prozess, und viele denken, es ist alles von Anfang an klar, deswegen wollte ich das einfach auch nochmal von euch hören. … Die Vision, die man zu Beginn hatte, die verändert sich und die darf sich auch verändern. Ich höre immer wieder, dass viele eben denken, dass von Anfang an alles klar sein muss, dass ich von vornherein meine Nische habe, alles habe, um eben einen Online-Kurs zu bauen.

Hast du schon einmal Social Media Ads geschalten? Wie waren deine Erfahrungen damit?

Funnel Fox Facebook-Seite: www.facebook.com/funnelfoxads
Funnel Fox Instagram-Kanal: www.instagram.com/funnelfoxads
Funnel Fox Website: www.funnel-fox.de

Funnel Fox Ads Bootcamp: www.funnel-fox.de/ads-bootcamp

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Alles Liebe,

Deine Tanja

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Facebook und Instagram Ads schalten - Interview mit Funnel Fox
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{Podcast} Ein Online-Business im Wandel der Zeit – Gespräch mit Katharina Lewald

Mein heutiger Gast ist bereits seit 2014 im Online-Business unterwegs. Sie startete, indem sie Kleinunternehmerinnen und Unternehmerinnen beim Social Media Marketing, beim Bloggen und beim E-Mail-Marketing beriet. Sie brachte ihren ersten Online-Kurs noch im selben Jahr raus und seitdem hat sich jede Menge verändert. Dabei haben sich in dieser Zeit nicht nur ihre Produkte verändert, sie selbst ist von der Selbstständigen zur Unternehmerin geworden und hat in 2020 die Magic-Business-School als GmbH gegründet.

In dieser Episode habe ich eine meiner Mastermind-Ladies zu mir eingeladen. Wir sprechen über die Entwicklung ihres sehr erfolgreichen und wachsenden Online-Business, du bekommst einen Einblick hinter die Kulissen und erfährst, warum das, mit dem du startest, nicht die Endstation sein wird. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – Wie sich (d)ein Online-Business ständig verändert.

Freu dich auf eine super inspirierende Episode mit Katharina Lewald.

So sah Katharinas Online-Business aus, als sie gestartet ist.

[1:59] – Katharina, wir beide sind ja jetzt schon ein paar Jahre im Online-Business unterwegs. Erzähl doch mal, wie sah dein Business aus, als du gestartet bist.Es ist tatsächlich so gut wie nichts mehr so, wie es ganz am Anfang war. Von daher kann ich auch nur sagen, dass es sehr ungewöhnlich ist, dass man gleich am Anfang die perfekte Lösung für alles findet – sondern im Gegenteil. Man fängt eigentlich an sich auszuprobieren und dann verändern sich die Angebote und auch die Zielgruppe so ein bisschen. Ich habe ja ganz am Anfang … einfach nur einen Blog gestartet, der hieß damals „Bloggen für schlaue Frauen“, und da habe ich Tipps gegeben, wie man mehr Leser:innen gewinnt, wie man bessere Blogartikel schreibt und so. Und als ich auf die Idee kam, daraus könnte ja auch ein Business werden, habe ich die Zielgruppe dahingehend geändert. … Das heißt, ich habe … darüber gebloggt, wie man mit einem Blog Kund:innen gewinnen kann und habe dann dort natürlich auch meine ersten Kund:innen selber darüber gewonnen. Als ich das geschafft hatte, konnte ich auch mit ein bisschen mehr Selbstbewusstsein daran gehen. Dann war einer meiner allerersten Online-Kurse tatsächlich, wie man einen Blog aufbaut, mit dem man eben auch Kund:innen gewinnt. Diesen Kurs gab es 1 / 2 / 3 Jahre, ich weiß es nicht mehr genau. Den gibt es schon ganz lange nicht mehr, weil ich ja mittlerweile Business-Coach bin und Businessaufbau mache, … von daher hat sich das total verändert. Dann kam irgendwann ein Kurs zum Thema E-Mail-Liste aufbauen, der auch sehr populär war und sehr gut funktioniert hat, zwei Jahre, nachdem ich gestartet bin, habe ich den gelauncht. Das war mein erster richtig großer Launch, mit einem fünfstelligen Umsatz, … aber auch den Kurs gibt es mittlerweile nicht mehr. Ich habe mich da auf jeden Fall weiterentwickelt und heute sieht mein Angebot ganz anders aus, als am Anfang. Also ich kann nicht behaupten, dass das am Anfang alles einmal gebaut wurde und dann für immer so geblieben ist. Im Gegenteil. Ich habe das Gefühl, je mehr ich mich weiterentwickele, umso schneller und häufiger ändert sich da auch wieder was.

[4:20] – Es verändern sich einfach so viele Sachen, weil wir natürlich auch weiter wachsen, neue Erkenntnisse haben und auch merken, dass unsere Kund:innen vielleicht was ganz anderes wollen bzw. wir aus unseren Produkten rausgewachsen sind. Deswegen finde ich das Thema auch so spannend und wollte da mit dir einmal drüber sprechen. Denn viele scheitern wirklich an diesem allerersten Schritt, einfach mal mit einem Produkt rauszugehen.

Vollzeit- oder Teilzeitselbstständigkeit?

[4:46] – Du hast mit einem Blog angefangen. Hast du damals noch nebenbei gearbeitet oder überhaupt noch gearbeitet? War das dein Hobby, mit dem du gestartet bist, oder war das damals schon die Selbstständigkeit? … Als ich den Blog damals gestartet habe, da war diese Idee mit dem Business noch gar nicht da, sondern das war neben meinem damaligen Job ein bisschen Hobby … . Dann habe ich aber relativ kurz nachdem ich gestartet bin dieses Buch gelesen, ‚Die 4-Stunden-Woche‘ von Tim Ferris, und das hat mir eine ganz neue Welt eröffnet und mich plötzlich auf die Idee gebracht, „Wie cool wäre das eigentlich, wenn ich mir mit diesem Blog ein Geschäft aufbauen könnte?„. Als dann der Job zu Ende gegangen ist, ein paar Monate später, habe ich mich entschieden, direkt Vollzeit selbstständig zu werden. … Der Leidensdruck war einfach so groß, weil ich gemerkt habe eine Anstellung ist einfach nichts für mich, auf die Dauer, und deswegen habe ich entschieden, mich gleich Vollzeit selbstständig zu machen. Wenn ich die Geschichte erzähle, sage ich immer dazu, dass es nicht für jede:n der richtige Weg sein muss und dass ich das auch nicht jedem:r genauso empfehlen würde. Für mich persönlich war es exakt der richtige Weg, und ich bin heute sehr froh, dass ich alles so gemacht habe. Aber es war nicht einfach, gerade so die ersten 2 / 3 Jahre gab es auch sehr viele Tränen. Es gab sehr viel Zeit, in der ich echt richtig viel gearbeitet habe, so viel, dass es mir zu viel war. Es gab wenig Urlaub, es gab wenige Wochenenden, wo ich wirklich frei gemacht habe und es gab auch eine Zeit, ich glaube nach ungefähr einem Jahr, wo ich tatsächlich überlegt habe, ob ich mir nochmal zusätzlich einen Job suche, um einfach ein bisschen das Finanzielle besser hinzubekommen. Aber das habe ich dann doch nicht gemacht und es hat sich letzten Endes auch als richtig herausgestellt. … Dafür hatte ich halt von Anfang an diesen Druck, in Anführungszeichen, Geld zu verdienen mit meinem Unternehmen. … Ich hatte keine Rücklagen, ich hatte keine Ersparnisse und ich musste wirklich von Tag eins an schauen, dass auch wirklich Geld reinkommt. Ich glaube, das war für mich persönlich auch gut so.

[7:25] – Wenn wir den Druck haben mit etwas Geld zu verdienen, dann stellen wir den Perfektionismus hinten an, dann sind wir viel mutiger, trauen uns viel mehr zu. … Bei mir war es ganz ähnlich. Ich habe ungefähr sechs Monate rumgedümpelt und an Webseite und Blog und sowas gebaut, bis ich irgendwann gemerkt habe, jetzt muss ich aber mal Geld verdienen, denn ich habe nicht wirklich was getan, um Geld zu verdienen. Innerhalb von drei Monaten, nachdem ich diese Entscheidung getroffen habe jetzt mutig zu sein und mein Angebot zu verkaufen, bin ich rausgegangen und habe mein Angebot verkauft. Und das hatte auch ganz viel mit Druck zu tun. Heute ist es eben auch ganz oft so, dass viele Frauen, also meine Zielgruppe sind Frauen, sich nicht trauen rauszugehen, wenn sie halt noch nicht das perfekte Angebot haben. Aber aus meiner Erfahrung entwickelt sich einfach alles weiter, also alles ist in einem stetigen Wandel. Wir haben uns natürlich auch krass verändert in den letzten Jahren und mit unserem Wachstum verändert sich natürlich auch unser Angebot.

Die persönliche Veränderung in der Selbstständigkeit.

[9:05] – Gerade im Businessaufbau – und – marketingbereich … verändert sich unglaublich viel. Was ich allerdings nicht so von Anfang an eingeschätzt hatte, war, dass ich mich auch verändere. Und wenn ich mich verändere, sich auch meine Bedürfnisse verändern, ich einfach an bestimmten Themen irgendwann nicht mehr so den Spaß habe, weil die für mich nicht mehr so die Herausforderung darstellen. Das habe ich erst die letzten zwei Jahre gemerkt.

[10:05] – Du hattest, wenn ich das richtig sehe, … zwei große Sprünge gemacht. … Also der erste war vom Bloggen, vom Blogaufbau oder anderen zu zeigen, wie sie mit ihrem Blog Geld verdienen, hin zum Business-Coach, die anderen zeigt, wie sie online ein Business aufbauen. Und jetzt, vor kurzem, hast du ja auch nochmal realisiert, … „Ich bin ja Unternehmerin und ich bin darüber hinausgewachsen“. Wie hat sich das bemerkbar gemacht? Und wenn es dann noch eine 3. Stufe gab, kannst du es auch gerne nochmal hinzufügen. Ich finde das total spannend, dass du das von außen so betrachtest, weil ich hätte es jetzt gar nicht so eingeschätzt. Aber wahrscheinlich hast du recht. Ich glaube, das ist aber so, dass man selber das meistens gar nicht so wahrnimmt, einfach, weil man … macht es ja selber durch und das ist ja dann ein fließender Prozess. Also ich glaube, die meiste Zeit hat sich das bemerkbar gemacht dadurch, dass ich einfach unzufrieden war. … Natürlich habe ich dann überlegt, was kann sich ändern oder was darf sich ändern, damit ich dann auch wieder mehr Spaß dran habe, an dem, was ich hier tue. Es ist nicht so, dass ich grundsätzlich überhaupt keinen Spaß mehr hatte. … Und dann habe ich irgendwann festgestellt, ich bin da einfach rausgewachsen, es interessiert mich einfach nicht mehr so sehr, wie am Anfang. Es ist für mich mittlerweile völlig zur Routine geworden. Wenn man dann dazulernt und sich weiterentwickelt, dann gibt es so viele neue Themen, über die man sprechen möchte. … Dann war ja einmal der Schritt weg von dem Bloggen, hin zu dem Business-Coaching. Das ist aber auch so ein Prozess gewesen.

[12:34] – Am Anfang war es immer so: Ich habe etwas selbst hinbekommen, für mich in meinem Business, und habe dann entschieden, jetzt, da ich weiß, wie es geht, kann ich anderen zeigen, wie das funktioniert, damit sie das auch schaffen. Das war einmal mit dem Bloggen so, das nächste war dann das Thema E-Mail-Liste aufbauen (da hatte ich mich schon mehr oder weniger, ohne das so richtig zu merken oder aber zu beabsichtigen, als E-Mail-Marketing Expertin positioniert). … Ich habe dann halt einfach irgendwann gemerkt, ich muss wegkommen von diesem ‚Ich teache anderen nur das, wie ich es selbst gemacht habe‘, weil ich festgestellt habe, die Dinge, die ich vor sieben Jahren gemacht habe, die würden teilweise heute so gar nicht mehr funktionieren – weil sich einfach Online-Marketing / Online-Business so schnell wandeln. Zum anderen habe ich auch festgestellt, dass viele meiner Kundinnen und Kunden ganz andere Voraussetzungen haben. … Ich habe aber realisiert, dass viele Kund:innen, die zu mir kommen, die noch am Anfang ihres Business stehen, die haben ganz andere Voraussetzungen oder eben Voraussetzungen nicht, die ich damals hatte. Das heißt, ich kann ihnen auch nicht 1 zu 1 die Strategien geben, mit denen ich damals losgegangen bin. … Ich würde viele Dinge, die ich vor sieben Jahren oder sechs oder fünf Jahren gemacht habe, so heute nicht nochmal machen. Ich würde es jetzt anders machen und diesen Mindset-Shift hinzukriegen, wegzugehen von ‚Ich bringe dir genau das bei, was ich selber gemacht habe, und ich weiß, bei mir hat es funktioniert‘ hin zu … ‚Ich weiß, der / die Kund:in wird Ergebnisse kriegen, weil meine Expertise so hoch ist, dass ich etwas nicht unbedingt 1 zu 1 exakt so gemacht haben muss, damit der / die Kund:in auch ein Ergebnis für sich sieht‚. Damit struggle ich tatsächlich immernoch. … Ja, ich habe bestimmte Ergebnisse erreicht, aber wie ich dahin gekommen bin, das teache ich teilweise den Kund:innen anders, weil ich es so heute nicht nochmal machen würde. Das war für mich auf jeden Fall ein ganz großer Mindset-Shift und auch eine Sache, an der ich, glaube ich, immernoch arbeite und die noch nicht 100 % abgeschlossen ist. Man braucht dafür eben doch sehr viel Vertrauen, und nur weil andere sagen, dass man eine mega Expertin ist, heißt es nicht unbedingt, dass man nicht auch mal selbst an sich zweifelt.

Man muss loslassen können.

[17:20] – Du hattest ganz viele Produkte und es hat sich viel verändert. War das für dich auch ein Thema diese alten Produkte loszulassen, oder war das etwas, das dir ganz leichtgefallen ist?Also es ist mir auf jeden Fall am Anfang leichter gefallen als heute, weil heute habe ich ja mehrere Mitarbeiter:innen, auch festangestellte, ich habe eine GmbH gegründet. Ich habe natürlich heute einen ganz anderen Kostenfaktor jeden Monat, das heißt, meine Fixkosten jeden Monat sind im mittleren fünfstelligen Bereich. Und da jetzt zum Produkt, was gut läuft und Umsatz bringt, zu sagen „Lebe wohl“, das ist natürlich nochmal was anderes als ganz am Anfang, wo ich nur mich selbst bezahlen musste. Am Anfang war es eher so, ich habe gespürt, irgendwie ist es das nicht mehr, und dann war es halt ok, wenn ich gesagt habe, ich launche das jetzt nicht nochmal. … Ich verkaufe ja auch Evergreen-Programme und wenn das Evergreen läuft, dann kann ich natürlich sagen ich verkaufe das ab sofort nicht mehr, aber trotzdem sind ja noch Kund:innen in dem Programm drin, die noch zu Ende betreut werden dürfen. Das ist anders, wenn ich im letzten Jahr einen Kurs gelauncht habe und dieses Jahr sage, ich launche jetzt nicht nochmal, weil ich einfach darüber hinaus bin. Alles so Parameter, die man beachten muss. Aber ich glaube, der wichtigste Grund, warum es heute für mich nicht mehr so leicht ist Sachen nicht mehr zu machen, die in der Vergangenheit gut funktioniert haben, ist, dass wirtschaftliche und finanzielle Sachen mittlerweile wichtiger sind, weil ich eben inzwischen Arbeitgeberin bin.

Katharinas Produktportfolio heute.

[19:36] – Wie sieht dein Produktportfolio heute aus? Im Moment ist es so, dass wir als Einsteigerprogramm ‚Launchmagie‘ haben, da lernt man, wie man einen Online-Kurs erstellt, launcht und verkauft. Dann haben wir ‚Funnelzauber‘, … da geht es darum, wie man Online-Kurse über einen Evergreen Funnel automatisiert verkauft und sich damit ein regelmäßiges Einkommen aufbaut. Und dann habe ich noch die VIP-Mastermind, die startet am 1.11. wieder, und das ist mein Programm für sechsstellige Unternehmer:innen, die schon mindestens hunderttausend Euro Umsatz im Jahr machen, mit ihrem Online-Business, und die weiter wachsen wollen und die vor allen Dingen so ein bisschen wegkommen wollen, von diesem selbst und ständig, die mehr zur Unternehmerin oder zum Unternehmer werden wollen, ein Team aufbauen wollen, skalieren wollen, mehr automatisieren wollen, mehr Zeit für sich haben wollen. … Das sind jetzt zwar aktuell unser drei Produkte, aber ich merke, dass es immer noch nicht das Nonplusultra ist. Also die Programme an sich sind alle super gut, das ist nicht das, was ich meine, sondern ich meine, wie das zusammenspielt, wie wir die Kund:innen von einer auf die nächste Stufe mitnehmen. Da denke ich, haben wir auf jeden Fall noch Luft nach oben und da wird sich sicherlich auch in der Zukunft noch was ändern. Es ist halt wirklich ein konstanter Work in Progress, und ich frage mich momentan ehrlich gesagt, ob das jemals fertig sein wird oder ob man immer wieder Sachen ändert.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Veränderung im Online-Business - Interview mit Katharina Lewald

[24:05] – Mir fällt es immer wieder auf, wenn ich wirklich in meine beste Energie komme, wo ich wirklich Spaß habe, wo ich vertraue, wo ich sage, das ist jetzt Leidenschaft und das ist echt das Thema, da könnte ich stundenlang ohne Punkt und Komma drüber reden, dann kommt diese Energie auch bei den Kundinnen und Kunden gut an. Und das ist dann auch das, was die Leute anzieht.

Der große Vorteil eines eigenen Teams.

[24:35] – Wenn wir Programme haben, die funktionieren, dann ist das auch total gut, wenn wir unser Team anlernen oder zum Beispiel auch andere Coaches oder so einstellen, die diese Sachen dann vermitteln. Denn eine Sache, die wir nicht vergessen dürfen: Nicht jede:r möchte zur Unternehmerin oder zum Unternehmer werden. Nicht jede:r möchte sich ein großes Business aufbauen, und es gibt viele Leute, die einfach gerne frei und unabhängig sind, die aber trotzdem gerne hier und da ein paar Stunden arbeiten, die ein bisschen Abwechslung brauchen oder auch gerne in ein Team integriert werden möchten, weil sie nicht den ganzen Tag alleine vor sich hin arbeiten wollen. Auch das gibt es und auch das ist möglich. Und ich glaube, wenn wir uns ein Produktportfolio aufbauen bzw. unser Produktportfolio entwickeln, dann können wir auch immer schauen so wie du das machst: Wie kann ich Produkte von mir loslösen, was sind Produkte, die andere übernehmen können, aber Katharina-Lewald-Style eben unterrichten und nicht ihr eigenes Ding unterrichten. … Das ist auch definitiv ein Fehler, den ich gemacht habe. Ich habe zu spät angefangen die Menschen in meinem Team dazu zu ermächtigen, eben auch mit den Kund:innen zu arbeiten.

[28:36] – Das krasse daran ist und das ist auch etwas, was mir so die letzten Wochen erst so richtig klar geworden ist: Ich mache ja viele Dinge in meinem Business schon seit Jahren gar nicht mehr. Und wenn dann der Kunde / die Kundin kommt und fragt, wie macht ihr das jetzt ganz genau mit den Facebook-Ads, wo muss ich denn dann klicken? Dann sage ich, ganz ehrlich, keine Ahnung. Ich habe seit Jahren nicht mehr in den Business-Manager reingeguckt, es macht mittlerweile jemand anderes für mich. Es ist doch viel besser, wenn ich ein Teammitglied da hinsetzen kann, was unsere Ads wirklich betreut und ganz genau weiß: Was ist die Strategie dahinter? Was machen wir da, wo muss man klicken und wie muss man so eine Ad erstellen? Da hat der Kunde / die Kundin doch viel mehr von, als wenn ich da jetzt sowas rate, weil ich damit schon seit ewig nichts zu tun habe. … Unser Ziel ist, dass der Kunde / die Kundin ein Ergebnis bekommt und natürlich möchte ich dann meine Stärken einbringen, aber meine Stärke ist nicht: Wo muss ich klicken oder wie baue ich ein Bild in Canva. Aber das kann das Team halt super gut, weil die das ja tagtäglich bei mir im Business eben machen.

[30:32] – Was sind deine Stärken in deinem Business? Wie kannst du die am besten einbringen? Und für alles andere suchst du dir Leute, die dich dann dort eben unterstützen und das ist aus meiner Sicht für die Kundinnen und Kunden das allerbeste, was sie kriegen können, weil sie dann dich in deiner vollen Energie kriegen. … Und das ist dann, finde ich, eine super gute Mischung, wo die Kundinnen und Kunden von uns genau das Beste kriegen, was wir ihnen bieten können, damit sie ihr Ergebnis bekommen.

[31:07] – Das hat auch mit Loslassen zu tun – Produkte loszulassen, … und das ist auch nochmal ein sehr schwieriger Step. Von daher: Dieses ganze Business, so, wie wir uns das am Anfang vorstellen, so sieht es am Ende nicht aus. Und ich glaube, dass es wichtig ist, dass wir bereit sind auch zu wachsen, dass wir bereit sind uns zu verändern, dass wir bereit sind auch immer wieder innezuhalten, um nochmal zu reflektieren und zu gucken, was passt denn jetzt, was passt nicht mehr? Was darf bleiben und und was darf gehen? Und am Ende können wir es nicht allen recht machen. Wir können uns nicht um alle Kund:innen kümmern, wir können nicht alle Produkte entwickeln und alles selbst betreuen und managen, sondern müssen einfach Dinge loslassen – sei es Produkte, die komplett wegfallen, oder Produkte, die wir halt an unser Team abgeben, damit sie unsere Kundinnen und Kunden einfach betreuen.

[32:50] – Es ist auch übrigens aus meiner Sicht ein Irrglaube, wenn ich mein eigenes Business aufbaue oder starte, machen mir alle Aufgaben Spaß – das ist einfach Quatsch. Weil du hast so viele verschiedene, vielfältige Aufgaben, gerade auch am Anfang, wo du ja wirklich noch alles selber machst – da gibt es niemanden auf der Welt, dem jedes einzelne Ding davon Spaß macht. Da hat man vielleicht auch noch nicht so die Kapazitäten, auch finanziell, um Sachen abzugeben. Und dann ist halt die Frage: Wie kann ich die Sachen denn so machen, dass sie mir wenigstens ein bisschen Spaß machen oder dass sie wenigstens nicht ganz so schlimm sind?

[33:32] – Was viele nicht wissen: Es ist am Anfang, wenn man noch gar keinen Umsatz macht, super günstig eine:n Steuerberater:in zu haben, der / die sowas alles für einen macht, das ist wirklich absolut erschwinglich.

Reflektiere mindestens einmal im Jahr.

[34:06] – Und dass man dann aber sich kontinuierlich immer wieder fragt: Wo stehe ich gerade? Was wünsche ich mir gerade? Was ist mir gerade wichtig? Was darf gehen, was darf bleiben? … Und wenn man das jetzt nicht täglich dreimal macht, weil ich glaube, dann wird es auch irgendwann unübersichtlich, sondern vielleicht auf einer Quartalsbasis oder mindestens auf einer Jahresbasis, dann ist es schon sehr gut. Und dass man auf seine Bedürfnisse hört und einfach schaut: Wie schaffe ich es auch über lange Zeit, obwohl ich mich ja eben doch weiterentwickele, trotzdem Spaß daran zu haben? Und die Antwort ist möglicherweise nicht ‚Ich rede zehn Jahre lang immer über die gleichen Sachen‘. … Wenn man sich auch andere, größere, vielleicht bekanntere Leute anschaut, da ist es auch so. Die haben ganz anders gestartet, als das, was sie heute machen. Und das zeigt einfach nur, dass es ganz normal ist, dass sich Dinge verändern und wir dann eben schauen können, wie wollen wir damit umgehen, dass sich im Außen Dinge verändern und im Innern natürlich auch.

Welche Veränderung in deinem Online-Business strebst du als nächstes an?

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Katharinas Podcast: Online-Business leicht gemacht

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Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - warum Veränderung im Online-Business so wichtig ist
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{Podcast} Kund:innengewinnung mittels Facebook-Ads – Tipps von Rei Baumeister

Heute habe ich meinen Accountability- und Mastermind-Buddy in den she-preneur Podcast eingeladen. Wir kennen uns schon seit 2017, damals bin ich auf ihn aufmerksam geworden, weil ich ein dringendes Problem hatte, das ich alleine nicht lösen konnte – ich brauchte 1.000 Teilnehmer:innen für die 1. she-preneur Summit. Diese Teilnehmer:innen organisch zusammenzutrommeln war schwieriger als ich dachte. Die Lösung, nach der ich suchte: Jemand, der mir beibringen kann, wie ich FB-Anzeigen nutze, um Anmeldungen für meine Summit zu bekommen. 

Ohne mit der Wimper zu zucken habe ich bei ihm ein teures Coaching-Paket gebucht und hab’s nie bereut. Ich habe super viel gelernt und mittlerweile tauschen wir uns regelmässig zu unseren Businessfortschnitten und -herausforderungen aus.

Freu dich auf eine spannende Episode mit handfestem Input von Rei Baumeister. Er ist FB-Ads-Experte und Online-Business-Coach und zeigt seinen Kund:innen, wie sie mit Hilfe von FB-Anzeigen Kund:innen gewinnen und hochpreisige Produkte verkaufen, ohne große E-Mail-Liste und ohne Social Media. Heute hab ich ihn zu Gast im Podcast, um mit ihm darüber zu sprechen, wie du ohne Launch, Webinare, Challenge, Onlinekurs-Erstellung etc. Kund:innen gewinnst.

In dieser Episode erfährst du, wie du mit minimalem Vorlauf Kund:innen bzw. erste Kund:innen gewinnst oder deine Produktidee testest – ohne Launch, Webinar, Challenge, Online-Kurs-Erstellung, etc. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – So gewinnst du Kund:innen mit minimalem Vorlauf.

Viele meiner Kundinnen starten gerade in ein Online-Business und stehen vor der Herausforderung erste Kund:innen zu gewinnen. Im she-preneur Academy Bootcamp helfen mein Team und ich dabei, ein erstes Angebot zu entwickeln, zu vermarkten und als Beta-Version durchzuführen. Die Teilnehmerinnen greifen dabei auf eine rein organische Vorgehensweise bei der Vermarktung zurück, und wir von she-preneur unterstützen die Vermarktung auch mit kostenpflichtigen Anzeigen.

In dem Zusammenhang habe ich überlegt, inwieweit kostenpflichtige Strategien eingesetzt werden können. Von kostenpflichtigen Strategien halten sich am Anfang viele eher fern, ich finde jedoch, dass es eine tolle und schnelle Möglichkeit ist, zu überprüfen, ob überhaupt Interesse am Angebot besteht. Daher freue ich mich mit Rei darüber zu sprechen, wie das als Online-Business Starterin möglich ist.

So sieht der Funnel aus, mit dem du dein Angebot testen kannst.

[4:27] – Rei, lass uns im ersten Schritt die Strategie im Ganzen betrachten: Wie sieht der Funnel aus, mit dem ich mein … Angebot … oder meine Idee testen kann? … Welche Option habe ich denn eigentlich, wenn ich jetzt online starte? Dann ist man ja oft limitiert, wir haben aber nach einer Lösung gesucht, trotz limitierender Faktoren etwas auf die Beine zu stellen. Ein limitierender Faktor ist ja oft, dass man nicht ein unendliches Anzeigen-Budget hat. … Der andere limitierende Faktor ist oft, dass man entweder noch gar kein Angebot hat oder sich zumindest nicht sicher ist, dass das Angebot fliegt. … Diese Unsicherheit, die muss man einfach mit einkalkulieren. Wir sind auf eine Funnel-Variante gekommen, die das berücksichtigt. Ein Funnel ist im Prinzip ein Prozess, von Erstkontakt bis Kund:in.

[6:06] – Vielleicht mal kurz, was wir alles nicht tun: Wir wollen vorher keine Produkte entwickeln, wir wollen kein aufwändiges Webinar aufnehmen, wir wollen keine Challenge veranstalten, wir wollen keinen Kongress veranstalten, weil all das komplex ist, viel Zeit kostet und es ewig dauert, bis man die ersten zahlenden Kund:innen gewinnt. Und wir wissen an der Stelle, … noch gar nicht, ob das Angebot überhaupt funktioniert. … Welchen Weg kann man gehen? Natürlich starten wir mit einer Facebook-Anzeige, weil wir ja eben möglichst viele Menschen erstmal auf das Ding aufmerksam machen wollen. … Dann eine schlanke Option, dass wir eine simple Landing-Page bewerben. Auf dieser Landing-Page laden wir zu einem Strategiegespräch / zu einem Kennenlern-Gespräch ein, für eine Zusammenarbeit. Damit jemand motiviert ist, den Knopf zu drücken, um sich für ein Termin anzumelden, muss man natürlich erst einmal gewisse Inhalte auf dieser Landing-Page darlegen. … Man führt dieses Gespräch und natürlich schließt man nicht 100 % ab, aber einen gewissen Prozentsatz schließt man ab. Und das wäre im Prinzip die Produkt-Empfehlung. Dann würde ich sagen, halte dich jetzt nicht mit einer Kursentwicklung oder einem Gruppen-Coaching-Programm auf, … sondern einfach ganz simpel 1-zu-1 – Arbeit. Das ist aus meiner Sicht der direkteste Weg zu zahlenden Kund:innen, und übrigens auch der direkteste Weg zu Feedback. … Und der allerschnellste, glaube ich. Dass man wirklich einmal testet, kommt das Angebot, was ich mir überlegt habe (und mit Angebot meine ich jetzt nicht das fertige Produkt, sondern wirklich die Headline, das Transformationsversprechen) … wirklich an.

Das brauchst du, um einen Funnel aufzubauen.

[9:16] – Ich würde im nächsten Schritt nochmal mit dir besprechen, was ich brauche, um diesen Funnel aufzubauen. Wir brauchen eine Landing-Page. Was empfiehlst du da deinen Kund:innen, auf welche Tools sie zurückgreifen? Da gibt es ja beliebig viele Landing-Page-Tools. … Ich habe natürlich Empfehlungen, wenn die Unklarheit herrscht: Eine auf Dauer kostengünstige Variante ist einfach eine WordPress-Seite, mit dem WordPress-Plugin ‚Thrive Architect‘ …, aber es gibt auch ‚Leadpages‘ oder weitere Tools. Ich beantworte die Frage vielleicht anders: Wovon ich wirklich wärmstens abrate, ist zu versuchen, selber, ohne Landing-Page-Template, eine Landing-Page zu basteln, weil es endlos dauert, in der Regel nicht konvertiert und vor allem mobil oft nicht gut aussieht. Mittlerweile ist halt 70-80 % des Traffics mobil und wenn die Seite nicht performt, dann ist es vergebene Liebesmüh.

[10:50] – Ich bin dann damals auch relativ schnell zu Thrive umgestiegen und habe auch mit Leadpages experimentiert. Ich glaube, Leadpages hat noch den Vorteil, dass man auch mit einer alleinstehenden Seite arbeiten kann – also falls man noch keine Webseite hat, kann man einfach eine Leadpage mit Impressum und diesen ganzen rechtlichen Sachen schalten. … Ja, das stimmt. Wobei einen wichtigen Hinweis habe ich noch: Ich würde mir zumindest aber die Domain registrieren und die Leadpage mit der Domain verknüpfen, weil, wenn man jetzt wieder Richtung Facebook-Anzeigen blickt, wenn dann die Landing-Page für die Facebook-Anzeige sowas generisches ist, … dann ist es für Facebook ein Signal, da könnte ein Spammer unterwegs sein.

[12:12] – Was wäre der nächste Schritt? … Also nochmal zur Orientierung: Derjenige oder diejenige kam auf diese Landing-Page und da überzeugen wir jetzt ja, dass derjenige oder diejenige einen Termin buchen soll, ein Gespräch mit uns. Das heißt, auf dieser Landing-Page ist ein Knopf, der heißt „Jetzt Termin buchen“ und dann, im Prinzip auf der nächsten Seite, geht einfach ein Kalender-Tool auf. Das wäre die Empfehlung zumindest – dass man nicht manuell E-Mails mit Terminen hin und her schickt, sondern mit einem Kalender-Tool automatisch einen Termin buchen kann. Dann hat diese Strategie auch noch den Vorteil, dass man starten kann, auch wenn man noch keine eigene E-Mail-Liste hat.

[14:16] – Wenn man den Prozess so aufsetzt, wie wir ihn heute besprechen, dann sehe ich im Prinzip nach 1-2 Wochen Anzeigenlaufzeit die Ergebnisse. Ich weiß, wie viele Gespräche ich geführt habe, wie oft ich verkauft habe. Du kannst auch an den Klickraten sehen, gibt es da überhaupt Interesse? Wenn jemand auf die Anzeige klickt und sich zur Landing-Page durchklickt, dann zeigt das ja schonmal, das, was ich da geschrieben habe, fand jemand interessant. Und das ist ein erstes Anzeichen, ich bin auf dem richtigen Weg, und kann dann eben nochmal weiter optimieren. Ich bin auch ein großer Fan davon, … sich halt wirklich ganz schnell Feedback einzuholen oder ganz schnell eine Rückmeldung zu haben.

Das sind die wichtigsten Punkte beim Schalten von Facebook-Anzeigen.

[15:17] – Jetzt habe ich natürlich einige Hörerinnen, die sich noch nie mit dem Thema Facebook-Anzeigen beschäftigt haben. … Vielleicht können wir über … die wichtigsten Punkte sprechen. … Also generell vorneweg: Wenn wir von Facebook-Anzeigen sprechen, ist Instagram immer inkludiert. Instagram gehört zur Facebook-Family und in dem Moment, wo man eine Facebook-Anzeige schaltet, klickt man auf einen Knopf und dann läuft Instagram mit, sozusagen. Genau so will ich es auch tun, ich will dann immer beide Kanäle testen, um zu sehen, was wie performt.

[16:54] – Was wichtig ist, dass man dem Algorithmus ein bisschen Zeit geben muss. Was jetzt keinen Sinn macht, ist mal für 5 € Anzeigen zu schalten und nach zweieinhalb Stunden nervös zu werden und jetzt anfangen zu optimieren. Ich würde so eine Kampagne dann schon 3 Tage laufen lassen, damit der Algorithmus lernen kann und merkt, das performt soundso – einfach, dass diese Lernphase gegeben ist.

[17:30] – Ansonsten vielleicht noch ein paar allgemeine Tipps: … Man hat ja 1000 Optionen. Ich würde es mir am Anfang … erstmal leicht machen, … das heißt, nicht anfangen mit einer Video-Anzeige. Sondern ich würde eine ganz simple Text-Anzeige nehmen, mit einem Bild und fertig.Ein Bild von einem selbst? Genau, ein Bild von einem selbst. Dazu noch 1-2 Sätze: Muss natürlich nicht sein, man kann jetzt auch, … je nach Thema natürlich, ein passendes Bild picken. … Ich würde aber nicht mit Stock-Fotos arbeiten, also Fotos, die ich irgendwo einkaufen kann, weil die eingekauft aussehen und weil damit von vornherein klar, das ist eine Anzeige. … Also dann Bilder aus dem eigenen Fundus … nehmen, präferiert allerdings in der Tat Fotos von sich selbst. Warum? Es ist nicht immer so, dass sie besser klicken, manchmal ist es genau andersrum. … Aber man sieht dich. Man sieht dich immer wieder, wenn du die Kampagne laufen lässt, und du hast dann einen Branding- und Vertrauenseffekt, den du halt nicht hast, wenn das Bild nicht von dir ist.

Dieses Facebook-Anzeigen – Ziel solltest du verfolgen.

[19:13] – Welches Anzeigen-Ziel würdest du verfolgen? Conversions wären das Anzeigen-Ziel.Über das Kampagnen-Ziel sagt man Facebook, was man gerne hätte. Das Kampagnen-Ziel kann Videoviews oder Linkklicks oder alles mögliche sein, und ich bekomme dann auch das, zum bestmöglichen Preis. Aber am Ende des Tages wollen wir keine Klicks, wir wollen keine Videoviews, wir wollen Kund:innen. Und der näheste Schritt zum Kunden / zur Kundin ist, dass der- oder diejenige … diesen Kalendertermin bucht. Das wird einfach technisch umgesetzt mit einem Conversion-Kampagnen-Ziel, weil wir im Prinzip messen, wer landet überhaupt auf dieser Kalenderseite oder auf der Seite dahinter, der Danke-Seite, und der- oder diejenige ist praktisch der ideale Kandidat / die ideale Kandidatin für uns. Auf solche Menschen wollen wir … die Kampagne optimieren.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Aufbau von einem einfachen Funnel

[20:35] – Hast du sonst noch irgendwas, was du hinzufügen würdest, zum Thema ‚Wie schalte ich Facebook-Anzeigen?‘ … Vielleicht noch einen aktuellen Hinweis: … Es gab ja das iOS-14 – Update, da war ja sehr viel Verwirrung am Markt, was das bedeutet für Facebook-Kampagnen, für die Optimierung, usw. … Man muss einfach 2-3 Dinge berücksichtigen, umstellen, anpassen, aber die Kampagnen laufen im Prinzip jetzt genauso, wie vorher auch, ich sehe keinen Unterschied.

Die Budgetplanung für Facebook-Ads.

[21:34] – Wir haben eben schon über das Thema Budget gesprochen. Natürlich ist es klar, wenn ich kostenpflichtige Anzeigen schalte, dass ich auch etwas investieren sollte. … Wie viel Geld sollte ich in die Hand nehmen, um mein Angebot wirklich zu testen? … Es hängt sehr stark davon ab, welches Budget zur Verfügung steht. Je mehr Budget zur Verfügung steht, desto schneller sehen wir einfach Ergebnisse. Wenn wir weniger Budget haben, dann zieht’s sich. … So als Hausnummer würde ich mal sagen, … pro Anzeigengruppe, also pro Test sozusagen, in der Facebook-Kampagne, würde ich jetzt nicht unter 20 € Tagesbudget gehen, … weil dann fehlen mir die Daten für den Algorithmus, dann zieht’s sich einfach wieder. … Mit so einer Anzeigengruppe testen wir das Targeting. … Wenn ich jetzt ein Tagesbudget von 20 € habe, dann kann ich halt ein Targeting testen. Targetingdefiniert, ich möchte diese oder jene Menschen ansprechen. Wenn ich jetzt aber 60 € am Tag hätte, kann ich halt drei testen. Entweder ich teste halt eins oder drei oder gleichzeitig oder hintereinander, … das definiert im Prinzip, wie schnell wir Ergebnisse sehen und natürlich auch, wie schnell wir Kund:innen sehen.

Das sind die Dinge, die du mittels Facebook-Anzeigen testen kannst.

[23:48] – Was sind denn Dinge, die ich mit Hilfe von Facebook-Anzeigen testen kann? … Mit diesem Funnel kann man ja wunderbar sehr Vieles testen. Und im Prinzip sehen wir immer da, wo etwas schiefgeht in diesem Prozess … , da haben wir ein Problem mit unserem Business. Schritt 1 ist die Facebook-Anzeige auf Landing-Page. Wenn wir jetzt sehen, dass kein Mensch auf diese Anzeige klickt und nicht auf die Landing-Page durchkommt, wir aber mal davon ausgehen, dass wir bei den Facebook-Anzeigen einen guten Job gemacht haben, … dann kann es nur noch bedeuten, dass ich einfach mit meinem Thema nicht ankomme. Ich habe einfach die falsche Ansprache gepickt oder das falsche Problem, das ich lösen möchte. … Wenn die Leute auf die Landing-Page kommen und sich nicht anmelden, für einen Termin, dann kann es am schlechten Copywriting liegen. … Wenn jemand einen Kalendertermin bucht, mit dir ein Gespräch führt, aber nicht bucht, dann kann es daran liegen, dass du einfach Gespräche besser führen musst. … In diesen Gesprächen erkennst du dann sehr schnell, ob dein Angebot das falsche ist. … Überall da, wo in diesem Funnel etwas schiefgehen kann, was am Anfang normal ist, … kann man eben reinbohren und gucken, wo muss ich was verbessern, in meinem Prozess. … Bei Facebook-Anzeigen kann ich natürlich auch vieles testen. Da kann ich Zielgruppen testen, also wen spreche ich an, da kann ich Alterssegmente testen, aber natürlich auch, welche Ansprache ich wähle, für ein Problem. Also ich kann ja ein Problem immer aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und ich kann gucken, gehe ich eher auf Angst oder auf Gier oder auf Komfortabilität?

[27:02] – Ich versuche das meinen Kundinnen auch immer wieder einzutrichtern und ich glaube, gerade bei Frauen ist es immer wieder eine Herausforderung sich mit den Zahlen im Hintergrund zu beschäftigen und wirklich zu gucken: Was passiert denn da eigentlich? Gibt’s da Interesse? Oder was zeigt es mir an, wenn ich sehe, dass ich Besuche auf meiner Landing-Page habe, aber kein Besuch bucht? Oder was zeigt es mir an, wenn jemand den Termin bucht, aber am Ende eben mein Angebot nicht kauft? … Ich erwähne es auch immer wieder, dass wir unsere Angebote perfektionieren und wirklich gucken, an welchen Stellschrauben können wir drehen, statt das nächste Produkt zu entwickeln oder vielleicht auch den nächsten Kurs zu entwickeln.

[28:58] – Also Zahlen sind ganz wichtig und nicht immer nur den Vordergrund betrachten, sondern auch den Hintergrund, und an den Stellschrauben können wir eben drehen, um unsere eigenen Angebote, um unseren eigenen Auftritt eben auch zu optimieren.

So viel Vorlauf brauchst du, um einen simplen Funnel aufzusetzen.

[29:25] – Wie viel Vorlauf brauche ich, um so einen Funnel aufzusetzen, in der simpelsten Variante? Es hängt natürlich davon ab, wie viel Zeit man hat und wie man’s angeht. Also gibt man es an eine Agentur oder macht man es selber. Wenn man es mit uns machen würde, dann wäre es vier Wochen oder so was, weil wir natürlich nicht 24/7 im Coaching arbeiten. Irgendwas zwischen zwei Wochen und acht Wochen. Was wichtig zu verstehen ist: Es dauert natürlich nicht wochenlang im Werbeanzeigenmanager die Anzeige zusammenzuklicken. Es dauert 20 Minuten. Was halt dauert, ist sich zu überlegen, wer ist die Zielgruppe und wie spreche ich die jetzt an, wie formuliere ich jetzt diesen Anzeigentext. Das dauert halt oftmals ein paar Tage, und deswegen zieht sich dann insgesamt dieser Prozess. Aber das zeigt einfach, das es auch wirklich eine ganz schnelle Methode ist, um Antworten auf Fragen zu bekommen, die ich jetzt gerade habe.

Darum sind Erstgespräche so wichtig.

[31:05] – Woran erkenne ich, dass mein Angebot am Ende auch gebraucht wird? … Woher weiß ich, jetzt kann ich meine Anzeigen stoppen oder jetzt lasse ich meine Anzeigen weiterlaufen? Das ist eine einfache Antwort: In dem Moment, wo jemand bucht und kauft und seine / ihre Geldbörse aufmacht.

[31:44] – Das ist der beste Beweis, den wir haben können. Aber das ist auch das, wovor sich die allermeisten Leute scheuen. „Jetzt hat jemand einen Termin bei mir gebucht, jetzt traue ich mich aber nicht, mein Angebot zu präsentieren oder mein Angebot zu verkaufen.“ Das gibt es auch gerade bei Frauen wieder sehr viel, dass sie dann zögern und denken, „Ich bin nicht gut genug und kann ich das überhaupt zu dem Preis verkaufen?“ Aber ja, das ist wirklich der simpelste und schnellste Weg, um zu gucken, hat jemand Interesse.

[32:30] – Noch einen Satz zu diesen Gesprächen: Ich weiß, da herrscht durchaus Respekt oder Angst, … aber ich pflege da eine ganz entspannt Variante, sozusagen. Ich persönlich, oder auch mein Team, wir führen ein normales Gespräch, ohne zu versuchen irgendwelche Schlüsselwörter einzubauen, oder ähnliches, und gucken einfach ganz objektiv und ganz ehrlich, kann ich jetzt dieser Person, die ich am Telefon habe, helfen – ja oder nein? … Was ist denn das Problem, das gelöst werden soll, wo möchte der Mensch hin und kann ich helfen? Wenn ich nicht helfen kann, dann sage ich das auch ganz offen. … Und wenn ich der Person helfen kann, dann frage ich: „Soll ich dir sagen, wie wir zusammenarbeiten können?“ Und dann sagt derjenige / diejenige „Ja“, und dann stelle ich es vor, und dann fragt er / sie: „Was kostet es?“, dann nenne ich den Preis, und dann ist er / sie dabei oder eben nicht.

[34:00] – Was vielleicht auch noch wichtig ist: Es ist dann auch klar, dass man nicht gleich die ersten 3 Gespräche abschließt. Fahrradfahren lernen hat auch eine Weile gedauert und genau so muss man es auch sehen, mit diesen Gesprächen. Man wird eine Handvoll Gespräche führen müssen, man wird immer besser und routinierter und entspannter und früher oder später kommt dann auch der erste Kunde / die erste Kundin.

[34:24] – Für mich war es zum Beispiel am Anfang auch so, dass es mir ganz viel Sicherheit gegeben hat, jedes Gespräch, … und ich mir dann notiert habe, was lief gut, was lief nicht so gut, was waren Momente, wo ich gemerkt habe, die Person ist nicht die richtige Person, oder was waren Momente, wo ich gemerkt habe, ich trau mich nicht den Preis zu nennen oder den Preis, den ich eigentlich nennen wollte, zu nennen. Ich habe dann ganz viel auf dem Weg dahin reflektiert und wurde natürlich von Gespräch zu Gespräch besser. … Wir sollten ganz viele Gespräche führen und gucken, gibt es da jemanden, der Interesse hat mein Angebot so zu buchen.

[35:23] – Das ist ja alles ein super spannendes, psychologisches Prinzip. Was passiert in so einem Gespräch? Dir wird ein Spiegel vorgehalten. Und ich garantiere dir, all die Bedenken, die du hörst, in so einem Gespräch vom Gegenüber, sind eigentlich die Dinge, die du selber oft sagst, wenn du in solchen Gesprächen bist. Unterbewusst transportierst du, was der / die andere gleich sagen muss. … Ich garantiere dir, das ist dann der Einwand am Schluss, den du ständig hören wirst. Es ist auch ein cooles Tool, um sozusagen an der eigenen Einstellung zu arbeiten und um über sich selbst zu reflektieren.

[36:13] – Mir haben diese Erstgespräche auch unheimlich viel gebracht und an der Stelle vielleicht auch nochmal: Führt Erstgespräche, führt Strategiegespräch, je nachdem, wie ihr sie nennen wollte. Man kann dadurch einfach extrem viel lernen und natürlich auch ganz viel Marktforschung betreiben und gucken, „Mensch, die Headline, die ich jetzt auf meine Landing-Page geschrieben habe, ist es das, was meine Kund:innen überhaupt wollen? Oder sagen sie mir in diesen Gesprächen was ganz anderes?“ Das heißt, diese Gespräche sind am Ende wieder die Basis dafür, dass du nochmal darüber nachdenken kannst, ob das, was du auf dieser Landing-Page geschrieben hast, überhaupt das ist, was deine Kund:innen wollen, oder ob du das vielleicht aus deiner Sicht formuliert hast – das ist auch etwas, was wir sehr oft tun. Wir formulieren die Dinge aus unserer Sicht, nicht aus Sicht der Kund:innen.

Hast du schon einmal eine Facebook-Anzeige geschaltet? Wie wie war deine Erfahrung damit?

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Alles Liebe,

Deine Tanja

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Kundengewinnung mittels Facebook Anzeigen
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{Podcast} So viel Veränderung in nur 6 Monaten – Interview mit Alice Guldenbrein

Mein heutiger Gast ist seit November Teil der she-preneur Academy. Sie hilft ihren Kund:innen dabei, persönliche Freiheit und neue Sichtweisen zu gewinnen, und ein Leben in wahre Authentizität zu leben. Sie ist großer Fan von Byron Katie und hat die Ausbildung zum Lehrcoach für „The Work“ bei ihr durchlaufen. Sie selbst bietet auch eine Online-Ausbildung zum Coach für „The Work“ an. Ihr großes Ziel ist es, mit Hilfe der she-preneur Academy eine eigene Online-Akademie aufzubauen.

In dieser Episode habe ich ein Mitglied der she-preneur Academy zu Gast. Wir sprechen unter anderem darüber, wie sie es geschafft hat ihre Angebote zu verkaufen und endlich online Geld zu verdienen. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – So viel kann sich in nur 6 Monaten verändern.

Freu dich auf eine inspirierende Episode mit Alice Guldenbrein, in der du erfährst, was sich in nur sechs Monaten alles verändern kann.

Diese Veränderung hat Alice angestrebt, als sie in die she-preneur Academy gekommen ist.

[4:35] – Alice, welche Veränderung hast du angestrebt, als du November letzten Jahres zu uns in die she-preneur Academy gekommen bist? Mein Weg hat ein bisschen früher angefangen und zwar mit dem Start der Coronakrise. Ich habe vorher hauptsächlich als Physiotherapeutin und Osteopathin gearbeitet, und mit Yoga-Stunden, und da ist mein Business natürlich vollkommen gecrasht worden. Ich habe dann aber das als Gelegenheit genutzt, weil ich schon lange mein Online-Business aufbauen wollte, mich da zu fokussieren. Ich habe an meiner Webseite gearbeitet und alle die Fehler gemacht, die du in anderen Podcastfolgen schon erwähnt hast – also mich mit Dingen beschäftigt, die keinen Umsatz bringen. … Im November … habe ich dein Kick-Off – Festival gesehen. … Dieses Kick-Off- Festival war schon so hilfreich für mich und für meinen ganzen Weg, dass ich ohne mit der Wimper zu zucken gleich eingestiegen bin, zu meiner eigenen Verwunderung in so unsicheren finanziellen Zeiten wie Corona. … Nach ungefähr einem halben Jahr schleppendem alleine vor mich hinwurschteln, war ich wirklich sehr dankbar eine Community zu finden und einen Leitfaden.

[6:55] – Was war die Veränderung, die du angestrebt hast? … Was waren Dinge, die du mit Hilfe der Academy dann auch erreichen wolltest oder Ziele, die du angehen wolltest? Ich wollte auf jeden Fall mehr Struktur hineinbringen, also Maßnahmen setzen, der auch was bringen. … Weil, das war einfach nicht strukturiert. Ich habe anfangs irgendein Seminar hinausgeschossen und mich dann schwergetan Teilnehmer:innen zu finden, und dann wieder was anderes und wieder was anderes – und das war so anstrengend und so mühsam und ich habe mich so alleine gefühlt, als Einzelunternehmerin. Ich wollte insgesamt gern, dass dieses Online-Business einfach läuft. Also dass ich Teilnehmer:innen finde, dass ich Reichweite habe, dass ich weiß, was zu tun ist, was die Schritte sind.

[8:22] – Das heißt, im letzten Jahr, nachdem Corona gestartet hat, hast du versucht deine eigene Seminare zu verkaufen, und auch die Ausbildung zu „The Work“, korrekt? Genau. Ich habe ja vorher immer wieder die Präsenzseminare gemacht, schon jahrelang, und wollte aber eben mehr Freiheit haben zum Reisen und dass ich einfach arbeiten kann, wo ich bin und wann ich halt inspiriert bin. Das war mein großer Traum, dass ich das halt irgendwie zum Laufen bringen.

Das war Alice‘ Business im letzten Jahr.

[9:15] – Das heißt, du hast es in den ersten Monaten 2020 dann auch alleine probiert, hast versucht deine Seminare rauszubringen. Wie sah so ein typischer Alltag bei dir aus?Also ziemlich fremdgesteuert, würde ich sagen. Ich habe schon eine Idee gehabt, dann habe ich gesehen, dass jemand etwas gepostet hat – vielleicht sollte ich auch etwas posten? Dann die E-Mails, dann die Webseite, wie kriege ich die Fotos ins richtige Format, die Texte zum 100. Mal lesen. … Am Anfang war ich noch total motiviert und hab mich wirklich fanatisch hingesetzt, aber mit der Zeit kann man’s dann selber nicht mehr lesen. … Ja und dann hat da viel Ablenkung.

[10:24] – Im November, als du dich für das Kick-Off – Festival angemeldet hast, wie ging es dir da? … Wie hast du dich zu dem Zeitpunkt gefühlt, bevor du gestartet bist? Ich war dann schon ein bisschen frustriert, weil ich von März bis November wirklich viel gearbeitet habe … und irgendwie nicht so richtig was weitergegangen ist. … Es hat sich zwar schon immer etwas getan, aber die Energie war nicht gebündelt, glaube ich. Und wie ich das gelesen habe – ein unwiderstehliches Angebot formulieren – habe ich mir gedacht, das ist genau, was ich brauche. … Weil ich bin überzeugt, dass mein Angebot super ist, nur wissen es die Menschen noch nicht.Total. Wir können das tollste Angebot haben, aber wenn wir es nicht kommuniziert kriegen, dann ist es super schwierig.

Warum Struktur und Strategie im Online-Business so wichtig sind.

[13:04] – Was glaubst du, wie dein Leben oder auch den Business ausgesehen hätte, wenn du dich nicht für die Academy entschieden hättest? … Wenn du nicht die Entscheidung getroffen hättest, wo würdest du jetzt stehen? Wahrscheinlich immer noch da, wo ich war, mehr oder weniger. … Ich wäre da wahrscheinlich noch nicht viel weiter, vor allem hätte ich halt diese Erfolge, die ich jetzt im ersten halben Jahr verzeichnen kann, natürlich überhaupt nicht.

[14:25] – Es ist so wichtig strukturiert vorzugehen, und es ist auch so leicht, dass wir uns einfach ablenken lassen. … Ich habe genau dieselben Fehler gemacht. Ich hab mich auch mit einer Webseite beschäftigt, mit Blogartikeln, habe mir ein Logo bauen lassen und bin halt überhaupt garnicht strategisch vorgegangen, obwohl ich aus diesem Bereich komme. Obwohl ich eigentlich weiß, wie es geht, habe ich es halt trotzdem nicht gemacht und habe mich mit den Dingen beschäftigt, die man eben so hört – „Wenn du startest, dann brauchst du eine Webseite, … dann brauchst du ein Logo“, … all diese Sachen – und später merkt man dann, das braucht man halt eigentlich nicht. Das brauchst du erst zu einem späteren Zeitpunkt, denn das, was viel wichtiger ist, ist dass du erstmal weißt, ob sich dein Angebot überhaupt verkauft. … Da ist es eben ganz wichtig, dass wir aufhören, an solchen Sachen herumzuarbeiten, die vermeintlich wichtig sind, sondern uns eben mit den richtigen Aufgaben beschäftigen.

Alice‘ Erfahrung mit der „Und-Action“ – Challenge.

[17:01] – Wie war die Challenge für dich? Das Produkt zu erstellen, zu einem Programm dann zu entwickeln, das Ganze zu vermarkten und auch umzusetzen, innerhalb von diesen drei Monaten?Es war eine Revolution, würde ich sagen. … Was waren so die Gedanken, die du hattest, und wie war es für dich, dich darauf einzulassen, diese 13 Wochen da durchzugehen, Schritt für Schritt, gefolgt von einer Anleitung? Das Schritt für Schritt war total super. … Das ist ja genau das, was ich wollte – Online Seminare machen – von dem her war das super, weil jede Woche einfach klar war, was zu tun ist, und die Woche war mit dem Fokus dann auch immer genug. … Wenn ich es jetzt für mich selber gemacht hätte, dann hätte ich mich total verzettelt. … Aber da war halt immer diese Struktur, wenn man da mitgeht, dann geht’s genau so. … Es war super da durchzugehen und ich war auch selber überrascht, wie schnell ich dann Teilnehmer:innen gefunden habe, für dieses Seminar, also so viele, so schnell, wie sonst eigentlich nicht. … Ich habe dann diese ganzen Sachen wie J-Form kennengelernt oder diese ganzen Tools, die man verwenden kann, dass man die E-Mails strukturiert irgendwo sammelt, diese ganzen Entwürfe, die man dann braucht, und damit habe ich halt so nebenher Basics gelernt, das war super.

Lieber umsetzen, statt nur darüber nachzudenken.

[20:53] – Was waren deine größten Learnings, rückblickend, in Bezug auf diese Challenge? Unbedingt der Fragebogen – also dass man weiß, mit wem man es zu tun hat, bevor das Seminar startet. Man kann sie viel besser abholen. … Ein Learning war auch, dass ich das mit der Facebook-Gruppe wahrscheinlich nicht mehr mache, weil sie nicht so viel genutzt wurde, wie ich mir das vorgestellt habe (und es war sehr viel Aufwand, im Verhältnis). … Und wie viel tolles Feedback man kriegt. Das war wirklich super, auch für’s Selbstvertrauen und für’s Rausgehen und um angemessene Preise zu verlangen.

[22:12] – Es ist so hilfreich, wirklich die Dinge durchzuführen, statt einfach nur darüber nachzudenken und sich selbst immer wieder zu blockieren, sich selbst immer wieder einzureden: „Nee, ich bin noch nicht so weit und das Angebot ist noch nicht gut genug, ich kann damit noch nicht rausgehen.“ Es ist so wichtig, sich einfach dieses Feedback einzuholen, denn nur so haben wir am Ende auch die Möglichkeit unser Angebot zu optimieren. … Wir haben einfach ganz viele Learnings, wenn wir in den Austausch gehen und wenn wir eben auch aufhören, uns alles irgendwie selbst auszureden, dass wir die Dinge nicht machen sollten, weil wir noch nicht bereit sind, weil dann stehen wir heute und in Zukunft nämlich immer noch an genau derselben Stelle, wo wir jetzt aufstehen.

Alice‘ Erfolge der letzten 6 Monate.

[25:46] – Die Durchführung von deinem Online-Programm war ja nicht der einzige Erfolg, den du in den letzten sechs Monaten hattest. Da gab’s noch ein paar mehr Dinge, die sich bei dir verändert haben. Kannst du dafür noch mal berichten? Ich habe jetzt mehr Idee, wo ich hinwill. Diese Idee von der Akademie finde ich immer noch toller. Ich habe jetzt schon mehreres versucht, so in kleinen Etappen, also Ausschnitte aus dem, was ich da reinbringen will, mal probiert – ob es überhaupt so funktioniert. Was jetzt natürlich total super ist, ist dieser Selbstlernkurs, denn wir jetzt in der she-preneur Academy erstellt haben. Das ist ein Traum, dass das auch so schnell und so gut gegangen ist. Und dann beim she-preneur Bundle, von dem ich ein Teil bin, haben über 200 Frauen meinen Kurs eingelöst. … Eine der ganz besonders tollen Sachen ist, dass ich jetzt einen Technikengel habe.

Mit anderen zu kooperieren ist eine ganz wichtiger Erfolgsfaktor.

[27:54] – Gab’s noch irgendwas, was du berichten möchtest? Es hat mit dieser Vernetzungschallenge in der she-preneur Academy schon super angefangen, das hat mir sofort dieses Community-Gefühl gegeben. … Es ist so super, mit jeder findet man etwas Gemeinsames und da hat sich jetzt auch eine super Kooperation ergeben … und mit anderen haben wir auch schon geschrieben, aber jetzt noch nichts umgesetzt. Es gibt da so viele Chancen zusammenzuarbeiten und gegenseitig das Angebot zu bereichern.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Transformation im Online Business

[29:11] – Mit anderen zu kooperieren ist eine ganz wichtiger Erfolgsfaktor. Denn wenn wir immer nur alles alleine tun, dann werden wir nicht bekannt, und es ist viel schwieriger eben auch Menschen zu erreichen und neue Menschen zu erreichen. Innerhalb von dem Netzwerk oder innerhalb von der Community, wenn man mit anderen lernt, dann merkt man halt, diese Person XY hat eine ähnliche Zielgruppe … und man kann sich so eben gegenseitig unterstützen. … Dann habe ich gemerkt, dass das für mich total wichtig ist und das mich das eben auch tatsächlich weitergebracht hat. … Deswegen ist es für mich auch nochmal wichtig diese Netzwerkchallenge anzubieten, um wirklich in diesen persönlichen Austausch zu kommen. Denn ganz viele sitzen zu Hause und wurschteln alleine vor sich rum, … aber der Austausch fehlt, die Rückmeldungen fehlen, das Feedback fehlt. Und auch das man sieht, den anderen geht’s ähnlich. … Ich finde diese Community schon sehr super und es gibt mir wirklich so ein Gefühl, ich bin jetzt in einem Kreis von Unternehmerinnen. Mein normaler Freundeskreis besteht nicht aus Unternehmerinnen und ich glaube, es ist schon gut sich auch mit Unternehmerinnen zu umgeben, weil einfach das Mindset ein anderes ist, die Herausforderung, und ich fühle mich so aufgehoben und an die Hand genommen.

Pole dein Mindset auf „lernen“ um …

[31:33] – Es ist intensiver, aber es macht auch ganz viel Spaß. Da ist es halt auch ganz wichtig, dass wir wirklich Freude daran haben und … wirklich das Ganze als Experiment sehen, reingehen und Spaß haben, und nicht so verkopft sind und am Ende denken, das muss alles perfekt sein und wenn das nicht perfekt ist, dann werde ich ausgelacht. Sondern wirklich mit dem Mindset reingehen, ich möchte ganz viel lernen, ich mache das jetzt, um ganz viel zu lernen. Und ich mache das nicht, weil ich, wenn ich jetzt rausgehe mit einem Mal 10.000 Menschen haben möchte, die an meinem Webinar teilnehmen oder … mein Gruppenprogramm oder mein Seminar buchen. Also klar wäre das schön, wenn auf einmal 10.000 Leute dein erstes Seminar gebucht hätten, aber wärst du darauf vorbereitet gewesen? Nein, ich glaube ich wäre in Ohnmacht gefallen. Aber das ist ja das, wovon viele halt einfach träumen und sagen, ich möchte dieses Business haben, das mir so und so viel Geld bringt. Und natürlich hätte ich gerne 10.000 Kund:innen, aber die Strukturen für 10.000 Kund:innen müssen halt da sein. … Deswegen ist es eben auch ganz wichtig, dass wir immer Schritt für Schritt vorgehen. Groß denken und groß träumen ist total wichtig, aber sich nicht so verkopft daran festhalten und sagen: „Okay, beim nächsten Launch hätte ich jetzt gerne 10.000 Leute.“

[35:16] – Aber am Anfang ist es toll, weil wir rausgehen und noch ganz viel lernen wollen, und gucken, welche Herausforderungen haben die Leute, was funktioniert oder was funktioniert nicht, mit wem möchte ich ganz gerne zusammenarbeiten? Und das ist das, was wir machen können, wenn wir eine kleine Gruppe haben.

[36:08] – Da gibt es natürlich auch immer wieder Dinge, wo man nachbessert … und beim nächsten Durchgang, da steht das dann schon alles, das ist natürlich super, da braucht man dann nur nochmal nachschauen. Und das ist das Wichtige. Wir haben eine Basis, auf die wir aufbauen können, und dann ist das halt beim nächsten Mal nicht mehr so viele Arbeit bzw. können wir die Zeit, die wir zur Verfügung haben, in die Dinge stecken, die dann noch wichtig sind bzw. die uns dabei helfen, das Programm eben weiter zu optimieren. Aber wir müssen nicht jedes Mal von Null anfangen. … Nicht wieder einen neuen Kurs und nochmal etwas Neues, sondern auf das aufbauen, was man schon hat. Das war für mich, weil ich halt immer so viele Ideen habe, auch ein großes Learning. Wie mit dem Haus, was man abreist, statt dass man auf das, was man hat, dann aufbaut, und das macht viel mehr Spaß, weil man viel mehr Ressourcen hat.

[37:08] – Ich habe jetzt den ersten Kurs für Fortgeschrittene, … die haben alle schon Vorkenntnisse. Ich habe jetzt auch einen Mini-Video-Selbstlernkurs, … sodass alle schonmal auf einem Level sind. Super. Das sind die Schritte zur Produktstrategie. Das heißt, es gibt ein Starter-Produkt, es gibt ein Fortgeschrittenen-Produkt und es gibt ein Produkt, wo ich halt die gesamte Ausbildung bei dir machen kann. Und die bauen alle sehr schön aufeinander auf.

… und genieße die Reise.

[37:51] – Ich wollte nicht perfekt werden, mit der she-preneur Academy, sondern auch die Reise genießen. … Ich muss mich immer wieder erinnern, gerade in diesen Launch-Phasen, ich möchte diese Reise genießen, wo ich mein Produkt entwickle. Das ist ein total wichtiger Hinweis. Die Reise ist eigentlich das Ziel. Was ist das Ziel tatsächlich? Wann bin ich denn fertig? Nie, mit diesen ganzen Ideen! Genau, du bist halt nicht fertig, du hast immer wieder neue Ziele oder erreichst dein Ziel vielleicht auch nicht ganz, sondern du setzt dir wieder ein neues Ziel. Aber beim Ziel anzukommen, ist nicht das, was dich erfüllt. … Wir sollten diese Reise genießen, weil diese Reise ist das, was unser Business ausmacht. … Das Ziel gibt uns die Orientierung, das Ziel zeigt uns, das ist mein nächster Meilenstein. … Das Ziel entwickelt sich ja immer weiter und wir gehen den Weg immer weiter. … Manchmal ist diese Reise stressig, manchmal sie nicht so stressig, und es ist wichtig, dass wir wirklich Freude haben und auch wissen, warum wir das Ganze machen. Denn wenn uns der innere Antrieb fehlt und wir keine Lust oder keine Motivation haben, dann ist es halt auch schwierig, das umzusetzen und Entscheidungen zu treffen.

Es geht darum Menschenleben zu verändern.

[39:53] – Wir müssen nicht alles alleine machen. Und auch diese ganze Technik, das ist nicht die Hauptaufgabe von dem, was wir machen. Es geht darum Menschenleben zu verändern, und die Technik im Hintergrund kann jemand anderes machen, das muss garnicht unser Anspruch sein, dass wir das selbst machen. Ich habe dafür auch keinen Nerv, ich möchte mich so gerne um meinen Content kümmern und nicht Ressourcen verschwenden.

Wer war Alice im letzten Jahr und wer ist Alice heute?

[40:25] – Wer war Alice im letzten Jahr und wer ist Alice heute?Ich bin sicher mutiger geworden, strukturierter und mehr Unternehmerin als vorher, und wirklich noch mehr verliebt in meine Vision, noch mehr überzeugt, dass das was wird, mit diesem Business, und dass ich manchmal einfach nur noch nicht weiß, wie es geht. Da kann man ja nachschauen oder jemanden fragen … . Ich bin sicher, dass das was wird. Das war im November noch nicht so, nach einem halben Jahr selber herumprobieren und mäßigem Erfolg.

Investiere und komme dadurch schneller voran.

[41:43] – Was würdest du jemanden sagen, der darüber nachdenkt zu investieren, egal ob in die she-preneur Academy oder in ein anderes Programm, die gerade an so einem Punkt steht, wo du damals warst? … Was würdest du jemandem empfehlen oder sagen, die sich unsicher ist, ob man überhaupt wirklich Unterstützung braucht? Es gibt natürlich ganz viel Content kostenlos auf Social Media, aber es ist natürlich nicht so strukturiert. Also, ich würde sagen, unbedingt investieren. Weil diese 3000 € hat man schnell wieder drinnen, weil man dann schneller loslegt und schneller durchstartet, was ich definitiv gemacht habe. Das Geld ist garnicht so das Hauptding für mich, sondern was mir das an Nerven gespart hat und dieses Gemeinschaftsgefühl … . Und da gibt’s einen Plan und das brauche ich nur so umsetzen. Ich hätte ja nie gewusst von Asana und Trello … ich weiß nicht, wie lange es gedauert hätte, bis ich das überhaupt erfahren hätte. Ich habe mir so viel Zeit und Nerven vor allem gespart, mit dieser Entscheidung.

[43:24] – Gibt es sonst noch irgendetwas, was du den anderen Podcasthörer:innen … noch mitteilen möchtest? Ja, dranbleiben, Struktur, aussortieren. Ich muss nicht jedes Social Media bedienen. … Das man das pflegt, was man hat. Fokus, Struktur und dranbleiben.

Ich denke dieses Gespräch mit Alice war sehr hilfreich für viele Podcasthörerinnen, um da nochmal wachgerüttelt zu werden. Denn manchmal müssen wir die Dinge auch einfach mehrfach hören.

Und wenn auch du dein Business in den nächsten 3 Monaten verändern, endlich ins Tun und in nur 13 Wochen dein erstes Onlineangebot entwickeln, vermarkten und veranstalten möchtest, dann melde dich für das neue she-preneur Academy-Bootcamp an.

>>> Mach mit beim she-preneur Academy Bootcamp vom 12. Juli bis 15. Oktober 2021.

Das Academy-Bootcamp ist aus der „Und-Action“ – Challenge entstanden, die wir schon im Insider Club und im Januar mit den Teilnehmerinnen der Academy durchgeführt haben. Im Academy-Bootcamp geht es darum, endlich ins Tun zu kommen und in nur 13 Wochen dein erstes Online Angebot zu entwickeln, es zu vermarkten, dafür Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu gewinnen, und am Ende wirklich zu wissen, was benötigt wird oder was es braucht, wirklich auf ein Ziel hinzuarbeiten und es auch zu verfolgen.

Was hat dir deine letzte Investition in ein Online-Programm / in ein Coaching / in Unterstützung gebracht? Welche Erfolge konntest du dadurch erzielen?

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Alles Liebe,

Deine Tanja

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Investition spart Zeit und Nerven
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{Podcast} Wie dir ein Blog dabei hilft, als Expertin wahrgenommen zu werden – Interview mit Janneke Duijnmaijer

Mein heutiger Gast hat schon 2007 mit dem Bloggen angefangen. Damals wusste kaum jemand, was ein Blog überhaupt ist. Ihr damaliges Hobby hat sie später zum Beruf gemacht. In 2018 durfte ich sie bei der Entwicklung ihrer Angebotsstrategie unterstützen und in 2019 war sie Teil der she-preneur Mastermind und ist den Weg von der Selbstständigen zur Unternehmerin gegangen.

Heute ist sie erfolgreiche Unternehmerin, die anderen zeigt, wie sie sich einen Blog aufbauen, der sie zu bekannten Expert:innen macht, damit sie mit ihrer Expertise auch Geld verdienen können.

Mit meinem heutigen Gast spreche ich darüber, wie dir ein Blog dabei hilft als Expertin wahrgenommen zu werden und Kund:innen zu gewinnen. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – So hilft dir ein Blog in deinem Business.

Freu dich auf einen super inspirierenden und motivierenden Beitrag mit ganz vielen Insights und Geschichten von und mit Janneke Duijnmaijer von Blog Your Thing.

Jannekes Weg von der Selbstständigen zur Unternehmerin.

[2:10] – Was waren deine drei größten Learnings auf dem Weg von der Selbstständigen zur Unternehmerin? Mein allergrößtes Learning überhaupt: Ich muss nicht immer alles neu erfinden. Das war wirklich der größte Fehler, den ich, glaube ich, jahrelang gemacht habe (in den ersten Jahren), dass ich immer alles neu gemacht habe. … Ich habe mir, glaube ich, jedes Jahr ein neues Angebot überlegt, das ich auf den Markt bringe. Und bei dir in der Mastermind habe ich mich getraut zu sagen: „Ok, ich habe das Gleiche und mache das öfter.“ Und das war so ein Learning, … weg von der Selbstständigen, von dem ‚in den Tag hinein leben‘, hin zur Unternehmerin mit einem fixen Angebotsspektrum mit Konsistenz. … Das zweite Learning war: Risiko einzugehen lohnt sich. Also als Selbstständige war es für mich immer so: Ich brauche meine Kund:innen, und ich muss Geld verdienen, und ich gehe lieber auf Nummer sicher und schau, dass ich im nächsten Monat meine Rechnungen bezahlen kann. … Als Unternehmerin ist es für mich jetzt wirklich so, dass ich sage: „Okay, ich gehe ein Risiko ein.“ … und das lohnt sich meisten. … Im Endeffekt hat es sich ausgezahlt, also jetzt vielleicht noch nicht monetär, aber einfach, dass ich gemerkt habe, es war ein Risiko, ich habe das noch nie gemacht, das hat mich Überwindung gekostet und ich bin so daran gewachsen. Ich weiß, was ich alles kann und das ist wahnsinnig cool. Das dritte Learning ist: Es zahlt sich aus Hilfe anzunehmen. … Ich komme wirklich schneller voran und mit Leichtigkeit auch voran. … Es muss nicht schwer sein, man muss sich nicht alles selber erarbeiten, es kann wirklich auch leicht gehen, wenn man sich Unterstützung holt.

[5:21] – Ganz ehrlich, ich glaube, das sind wirklich die Schritte, die notwendig sind, und auch die größten Fehler, die ich bei den meisten sehen. Sie versuchen, alles alleine zu machen, sie entwickeln immer wieder neue Produkte. … Auch das Thema „Risiko, und Hilfe annehmen“ sind aus meiner Sicht zwei riesige Wendepunkte. … „Okay, ich mache das jetzt, ich versuche es jetzt nicht mehr allein, … ich investiere jetzt einmal einen Batzen Geld, weil ohne komme ich wahrscheinlich nicht voran.“ Absolut, und ich glaube, dieser Batzen Geld ist nämlich auch das, was uns wirklich voranbringt, weil wir denken: „Es ist so viel, dass es weh tut. Jetzt muss ich was dafür machen, dass es funktioniert.“ Und das ist dann auch das, zusätzlich zu dem Input, den man bekommt, das einen dann noch weiterbringt.

[6:39] – Auf der anderen Seite sind wir ja auch ein Vorbild und wollen anderen zeigen, was möglich ist. Dann ist es natürlich notwendig, dass wir diesen Weg gehen und anderen zeigen, dass es sich lohnt mutig zu sein und einfach mal Dinge zu tun, vor denen wir Angst haben oder wo wir denken, wir sind dem Ganzen noch nicht gewachsen.

[7:03] – Janneke, was hat sich verändert, seitdem du deinen unternehmerischen Weg gefunden hast? … Es haben sich wahnsinnig viele Dinge bei mir verändert, aber ich glaube, zusammenfassen kann ich das, dass ich sage, ich bin entstanter und konstanter in dem, was ich tue. Also entstanter im Sinne von: Ich mache mir nicht jedesmal, wenn ein Fehler passiert oder wenn irgendwas nicht funktioniert, Gedanken – so, wie „Oh mein Gott, mein Business geht den Bach runter“. Man kennt … die emotionalen Achterbahnfahrten, die Selbstständige haben an einem Tag. Früher hatte ich das tatsächlich auch, da war ich in der Früh euphorisch … zum Mittag „Oh mein Gott, alles geht den Bach runter“, am Nachmittag dann wieder ein Hoch, … und am Abend dann wieder „Oh nein“ und der Vergleich mit anderen. Seit ich meinen unternehmerischen Weg gefunden habe, habe ich diesen Vergleich nicht mehr so und … ein Fehler … ist jetzt kein Drama mehr, und das tut mir persönlich unheimlich gut.

Die Selbstständigkeit ist nicht unsicher.

[9:00] – Die Selbstständigkeit ist nicht unsicher. Wenn wir den Weg richtig gehen, dann können wir uns ein viel stabileres Business aufbauen, als wenn wir irgendwo angestellt sind, weil dann wissen wir eben nicht, was passiert denn überhaupt, was entscheiden die denn? Du bist die Unternehmerin, du entscheidest, wohin dein Business geht, und du gehst diesen Weg und kannst dann, wenn du gewisse Dinge tust, wie zum Beispiel eine gute Produktstrategie [entwickelst], diesen Weg auch vorbestimmen. Natürlich kann es immer mal sein, dass ein Launch nicht so gut läuft. Aber wenn du Dinge wiederholst, deine Angebote, deine Launches etc. perfektionierst, kriegst du viel mehr Stabilität in dein eigenes Business rein und somit dann eben auch viel mehr Konstanz und, ich glaube, auch viel mehr Selbstsicherheit.

[10:00] – Was ich gelernt habe, ist, dann nachzufragen: Warum hat es nicht funktioniert? Was hat gefehlt? Und auch das ist wahnsinnig hilfreich. Ich habe mich das früher nicht getraut, muss ich ganz ehrlich sagen, nachzufragen, „Warum habt ihr mein Produkt nicht gekauft?“ Ich habe jedes Mal gedacht, weil sie es total schlecht finden und damit nichts anfangen können. … In dem Moment, wo ich mich aber getraut habe zu fragen, habe ich gemerkt: Die finden das schon gut. Aber es gibt halt einen Punkt, wo ich noch nicht genug aufgeklärt habe, wo ich diese Einwände noch nicht ausgeräumt hab. Und ab dem Moment, wo ich das dann in meine Launches auch aufgenommen habe, funktioniert es einfach besser, weil diese Fragezeichen nicht da sind. Total und das können wir nur über die Zeit lernen und auch nur lernen, wenn wir Dinge wiederholen und nicht jedes Mal etwas Neues erfinden.

So findest du deinen eigenen Weg.

[11:29] – Was ist aus deiner Sicht notwendig, um den eigenen Weg zu finden? Ich glaube, dass man sich erstmal fragen muss, wo ist meine Zielgruppe überhaupt unterwegs. Das ist so dieser klassische 0815-Tipp, der aber unheimlich notwendig ist. Weil, wenn du etwas machst, was dir wahnsinnig viel Spaß macht, aber du erreichst deine Zielgruppe damit nicht, weil sie dich nicht sieht, bringt dir das alles nichts. Aber der zweite Tipp ist, meiner Meinung nach, dann wirklich: Schau, was dir Spaß macht. … Probiere dich auch aus. Um deinen eigenen Weg zu finden, musst du einfach ausprobieren, was dir liegt und was du magst. … Immer was anderes ausprobieren und jede Woche etwas Neues machen, das sollte es nicht sein. … Hör in dich hinein, schau vielleicht auch, was konsumierst du selber? Was findest du selber bei anderen gut? Und dann probiere das für dich umzusetzen und schau aber auch, ob es wirklich funktioniert. … Zum ‚eigenen Weg finden‘ gehört eben auch dazu, Dinge wieder aufzuhören, wenn man merkt, es passt nicht.

Wie du ein Blog für dein Business nutzen kannst.

[13:59] – Diesen Mythos gibt es immernoch, das man einen Blog braucht, um als Expertin / als Experte wahrgenommen zu werden. Ist das wirklich so, Janneke? Also ein Blog ist super! … Aber ich muss ganz ehrlich sagen, es gibt tatsächlich Leute, denen ein Blog einfach nicht liegt, wo die Leute sagen: „Es ist eine Qual für mich Blogartikel zu schreiben … .“ Für die gibt es andere Formate, zum Beispiel einen Podcast. Wenn es den Leuten einfacher fällt, spontan zu reden, dann ist das das Allerbeste, was du machen kannst. Ich glaube, es ist immer wichtig authentisch zu sein und das merken die Leute dann nämlich auch. Aber wenn du sagst: „Ich schreibe gerne und ich lese selber auch gerne“, dann ist ein Blog das Beste, was du machen kannst.

[14:59] – Es gibt ja auch Blogs und Blogs. Das heißt, auf der einen Seite kannst du den Content wirklich originär für den Blog erstellen und die Blogartikel schreiben, oder du machst es so, wie du, das man dann einfach die Podcasts … oder Youtube-Videos … transkribiert … und … das quasi auch auf der Webseite in einem Blog einbindet. Das ist dann nicht dieser klassische Blog, wo du Content eben für den Blog erstellst, aber du hast trotzdem eine Seite auf deiner Webseite, wo die Leute sich informieren können. … Da ist diese Ergänzung wahnsinnig gut und macht das Content-Marketing dann ein bisschen nachhaltiger, auch in Hinsicht auf Google, weil du mit einem Blog sehr gut sichtbar bist.

[17:32] – Ich glaube, da gibt es ganz viele Möglichkeiten (auch wenn man nicht gerne schreibt), wie man einen Blog für’s eigene Business verwenden kann. Absolut, ich rate wirklich jedem / jeder, probiere es einfach aus, … wichtig ist, überhaupt ins Tun zu kommen. Wenn du sagst: „Okay, ich möchte einen Blog starten, oder jemand hat mir gesagt, ich muss einen Blog starten“ und dann sitzt du da ewig an der Strategie und es kommt einfach nichts dabei heraus, dann ist es vielleicht nicht das Richtige für dich, dann probiere etwas anderes auch. Aber trotzdem ist es natürlich so, dass du dich mit einem Blog sehr gut positionieren kannst!

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Blog schreiben - Tipps von Janneke Duijnmaijer

[18:56] – Gibt es sonst noch etwas oder noch eine Gruppe an Selbstständigen, wo du sagst, euch empfehle ich unbedingt einen Blog zu schreiben oder einen Blog zu führen? … wenn es wirklich darum geht Wissen zu transportieren, also wirklich fachlich, … so diese klassischen How-To-Artikel, die man auf Google immer wieder findet. Das ist halt ein sehr guter Inhalt, den du über einen Blog vermitteln kannst, solche Anleitungen. Das geht über den Podcast oder über andere Formate auch, aber wenn man da nachschauen muss, dann muss man alles wieder durchhören, und das ist halt sowas, wo ich auch bei den Leser:innen immer wieder höre, dass sie sowas viel lieber in schriftlicher Form konsumieren. … Wenn du sehr viel von dem veröffentlichst, dann ist ein Blog eine sehr gute Möglichkeit.

Was muss ich tun, um mit meinem Blog als Expertin wahrgenommen zu werden?

[20:09] – Was muss ich tun, um mit meinem Blog als Expertin oder Experte wahrgenommen zu werden? … Etwas, was ganz viele Leute vergessen, ist einfach Persönlichkeit aufzuzeigen, denn du möchtest ja als Experte oder Expertin wahrgenommen werden, das heißt, die Person dahinter. Und da darfst du auch deine eigene Learnings, zum Beispiel, einfließen lassen, oder eigene Anekdoten – Storytelling einfach machen – und dich selber zeigen. … Beim Blog musst du das eben inhaltlich einfließen lassen. Was auch ganz wichtig ist oder sehr gut ankommt, ist, wenn du Kund:innenstories, zum Beispiel, machst, also zu zeigen, wie du anderen Leuten hilfst. Denn es ist das eine zu sagen: „Ich kann dir helfen.“ und das andere zu zeigen, den Personen habe ich schon geholfen. … Ein Blog ist wahnsinnig gut dafür geeignet, dass du ihn als Portfolio nutzt, also als Experte / Expertin wahrgenommen wirst. … Da kann der Blog einfach der erste Punkt sein, wie die Leute auf dich aufmerksam werden. … Wenn wir sichtbar sind, wenn wir uns sichtbar machen und als Expertin auch zeigen, dann kann auch wirklich total viel passieren.

Lies hierzu: Diese 5 Fragen solltest du deinen Testimonials stellen.

Wie verdiene ich mit dem Blog Geld, Janneke?

[24:24] – Wie verdiene ich mit dem Blog Geld, Janneke? Es gibt natürlich den Klassiker, … das ist Sponsored-Posts schreiben, also von Firmen beauftragt werden, und Affiliate-Marketing. Aber das ist tatsächlich nur ein kleiner Teil, den ich jetzt gar nicht so wichtig finde. … Sondern der Weg, den ich wirklich empfehle, ist … dich als Experte / als Expertin zu positionieren und wirklich den Blog als Marketingkanal zu nutzen und deine Positionierung eben zu stärken, zu zeigen, wofür du stehst. Und dadurch die Kund:innen vielleicht auch ein bisschen rauszufiltern.

[25:41] – Der Blog ist auch in gewisser Weise Verkaufshelfer. Nämlich in dem Sinne, dass du das Problembewusstsein, zum Beispiel, einerseits schaffst. Ganz viele Leute wissen noch gar nicht, dass sie ein bestimmtes Problem haben oder dass du ihnen bei dem Problem helfen kannst. … Diese Verkaufshelferartikel, so nenne ich sie ganz gerne, sind super wichtig, da wirklich Kund:innen zu gewinnen.

[26:29] – Über den Blog kannst du auch einen Funnel aufbauen, sprich den Blog als Einstiegsseite zu nehmen, für dein Business – dass du die Leute über Social Media, über SEO auf deinen Blog bringst und am Blog kannst du dann deinen Newsletter einbinden. … Dadurch, dass er sowieso schon Mehrwert bietet, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand für den Newsletter anmeldet, sehr viel höher. Wenn du jetzt einfach nur eine Landing-Page hast und Leute draufschickst, die dich noch nie gesehen haben oder noch nie von dir gehört haben, und das sagst „Trag dich in meinen Newsletter ein.“, das werden wahrscheinlich die wenigsten Leute machen. Wenn du in Blogartikeln Mehrwert lieferst, dann tragen sie sich gerne in den Newsletter ein, weil sie ja mehr davon haben wollen, und über den Newsletter kannst du wunderbar verkaufen. Ich glaube, das ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass der Newsletter einfach wunderbar konvertiert, und da kann kein Blog, kein Social Media oder irgendwelche Werbanzeigen dagegen ankommen. Aber der Blog hilft dir einfach wahnsinnig gut , Leute in deinen Newsletter hineinzubekommen.

[28:18] – Das ist super spannend, weil den meisten fehlt halt diese ganzheitliche Strategie. … Es ist halt nicht nur dieser alleinstehende Blog, sondern es gehört alles zusammen. Also der Blog ist der Einstieg. Dann denke ich darüber nach, was ist denn der nächste Schritt?

Lies hierzu: So entwickelst du eine ganzheitliche Business-Strategie.

Content für Social Media zeitsparend und nachhaltig recyceln.

[29:26] – Natürlich habe ich Social Media auch. An welcher Stelle kommt das, vielleicht können wir kurz darüber noch sprechen? Ich glaube, an zweiter Stelle. Ich mache es so, dass ich meinen Blogartikel schreibe, das ist das Wichtigste, und von diesem Blogartikel leite ich dann die Inhalte für Social Media ab – also dieses klassische Content-Recycling. … Das heißt, ich überlege mir nicht, was kann ich jetzt auf Social Media posten, … sondern ich nehme das wirklich von dem Content, den ich schon erstellt habe. Das ist sehr zeitsparend und auch im Prinzip sehr nachhaltig. Weil so werde ich wieder auf Social Media als Expertin gesehen, habe auf Social Media aber zusätzlich noch diesen persönlichen Aspekt mit drinnen.

Janneke findest du auf Facebook, Instagram, Pinterest und YouTube.

Netzwerken hilft dir bei deiner Expertise.

[30:27] – Was mache ich noch um als Expertin gesehen zu werden? Netzwerken! Das ist für mich ganz wichtig, weil ohne Netzwerken geht’s einfach nicht. … Aber es macht mir auch Spaß. Also ich sitze im Home-Office seit 6 Jahren und da ist das Netzwerken wichtig für mich, damit ich andere Leute kennenlerne, aber auch diese Unterstützung von anderen bekommen bzw. den anderen Unterstützung geben kann. Da sind über die Jahre hinweg Partnerschaften entstanden, und die möchte ich nicht mehr missen. Es gibt ganz coole Dinge, die man dann auf die Beine stellen kann. … Der Blog, Netzwerken und Social Media sind sicherlich die wichtigsten Aspekte für mich.

Lies hierzu: 4 Gründe, warum du dich mit Gleichgesinnten verbinden solltest, oder auch: 10 Tipps für weniger Einsamkeit im Home-Office.

[31:49] – „Okay, ich muss jetzt gucken, dass sich netzwerke, dass ich mich mit anderen vernetze, dass ich das nicht alleine mache.“ und habe dadurch gemerkt, dass ich viel mehr Reichweite bekomme, viel mehr Unterstützung bekomme, und das mein Netzwerk ja eben auch wieder auf meinen Expert:innenstatus einzahlt – das ist ja auch eine Sache, die wir nicht vergessen dürfen. Du bekommst dadurch natürlich dann auch wieder tolle Expertinnen und Experten für deine eigene Summit, oder was auch immer du machen möchtest, und kannst dann eben auf warme Kontakte zurückgreifen und auch auf ganz andere Gespräche! Also wenn da schon irgendwie so ein warmer Kontakt da ist, dann hat man nicht diese langweiligen Interviews, sondern kann die eben auch viel persönlicher und authentischer gestalten. Absolut, und da traut man sich vielleicht auch mal die ein oder andere Frage zu stellen, die man sonst … nicht stellen würde, und bekommt auch wirklich eine Antwort drauf.

Insights und Blicke hinter die Kulissen einer Online-Summit.

[32:47] – Janneke, du hast gerade gesagt, die Blog Summit findet jetzt zum dritten Mal statt, und auch das möchte ich nochmal hervorheben: Wiederholungen. … Wiederholung ist total einfach. Sicherlich hat sich von der ersten bis zur dritten Summit total viel verändert. Vielleicht kannst du da nochmal kurz erzählen, was so da dein Learning oder auch die Entwicklung war absolut. Das Ziel war im Prinzip immer das Gleiche, also dass ich Leute in meinen Mitgliederbereich hinein bekomme. Aber es hat sich wirklich von Jahr zu Jahr gewandelt. Beim ersten Mal war es eigentlich nur ein Versuch, ich habe selber noch nie an einer Summit teilgenommen … schauen wir mal, was passiert. Und das war wirklich cool, … das Ganze war aber ein Verlustgeschäft, also ich habe damit kein Geld eingenommen. … Meine Bekanntheit ist natürlich gestiegen, das ist ein wahnsinniger Vorteil, den man so in Geld nicht messen kann. … Vorletztes Jahr war es dann so, dass die Summit doch auch dazu da war, Einnahmen zu generieren, dass sich das selber finanziert, quasi. Das hat wahnsinnig gut funktioniert. Da hatte ich nochmal mehr Expert:innen, habe eine Schippe draufgelegt. … Und dieses Jahr ist es so, dass ich wieder kleiner werde, … weil ich das Feedback bekommen habe, von den Leuten. Da ist auch wieder so dieses: „Trau dich fragen.“, weil das hilft dir unheimlich viel. … Interviews sind super und Vorträge sind super, aber sie wollen umsetzen. Und das habe ich dieses Jahr mit aufgenommen ist. Es gibt nicht nur die klassischen Interviews und Inputs, die man von Summits kennt, sondern es gibt wirklich auch einen Workshop-Teil, wo die Leute direkt mit den Expert:innen zusammen umsetzen können und da dann auch mit einem Ergebnis hinauskommen.

>>> Hier kannst du dich zu Jannekes Blog-Summit anmelden.* Ich bin übrigens auch mit einem Workshop dabei und werde darüber sprechen, wie du ein Angebot entwickelst, das auch verkauft.

[38:07] – Wie viele Workshops wird es insgesamt geben? Es wird acht Workshops geben. Es sind vier Tage mit Inhalten, wo es wirklich darum geht, jedes Stadium des Blogaufbaus quasi zu meistern, und dazu wird es jeweils zwei Workshops geben. Am letzten Tag gibt es dann einen Abschluss-Workshop, der aber frei zugänglich ist, wo wir nochmal das Ganze Revue passieren lassen und eine kleine Abschlussparty machen.

[39:33] – Ich finde, dass ist auch so der Charme von Summits: … Sie zahlen zum einen natürlich extrem auf den Expert:innenstatus ein, aber auf der anderen Seite bringen sie eben auch die Community zusammen und sorgen für viel Inspiration und für viele Aha-Moment. Manchmal finde ich es ein bisschen schade, dass diese Online-Konferenzen so einen schlechten Ruf haben, weil mittlerweile gibt es halt echt schon viele tolle Konzepte, wo man wirklich auch was lernen und umsetzen kann. … Absolut! Also ich glaube, es gibt wirklich viele tolle Konzepte und man muss jedes einzeln anschauen, und schauen, was passt denn für mich gerade.

>>> Hier kannst du dich kostenfrei zur diesjährigen she-preneur Summit anmelden.

Jannekes Tipps für dich.

[42:27] – Janneke, zum Abschluss eine allerletzte Frage: Welche drei Tipps hast du noch zum Thema Bloggen? … Das erste ist: … Schreib so, wie du sprichst. Also bitte schreib nicht total hochgestochen, so, wie du das in Deutschland gelernt hast, weil das liest gerade im Internet niemand, wo wir alle keine Zeit haben und die Texte nur überfliegen. … Das nächste, was ich sagen würde: Schreibe nicht nur SEO-Artikel und mach dich wegen SEO nicht so wahnsinnig verrückt. Ich sehe das immer wieder, gerade in den letzten Jahren, wo SEO ein Thema ist. … Mittlerweile wissen die Leute – Suchmaschinenoptimierung ist wichtig – und optimieren wirklich jeden Artikel bis ins letzte Detail und schreiben teilweise Artikel nicht, weil es laut Google nicht oft genug gesucht wird. … Es ist so wahnsinnig schade, weil es gibt auch wichtige Themen, die halt nicht gesucht werden kann. … Wenn die Leute auf deinem Blog sind und dir folgen, dann lesen sie diese Artikel auch und bekommen einen Aha-Moment. … Der dritte Tipp: … Blogge nur so oft, wie du es schaffst deine Inhalte auch zu promoten. Also was meine ich konkret damit? Du musst nicht jede Woche bloggen, wenn du es nicht schaffst zwischenzeitlich Werbung für deinen Blogartikel zu machen. Ja, SEO ist das eine, aber du sollte auch auf Social Media Werbung dafür machen. … Deshalb bin ich ein Fan davon zu sagen: Blogge lieber alle zwei Wochen – schreibe in einer Woche den Blogartikel und in der anderen Woche kümmerst du dich darum, dass er ordentlich promotet wird, auf Social Media. Das bringt dir sehr viel mehr Seitenaufrufe, sehr viel mehr Impact. … Deshalb lieber seltener, aber dafür mit Mehrwert und mit Promotion des Inhalts.

Janneke ist übrigens auch beim she-preneur Summit X Bundle mit dabei und hat einen Kurs zum Thema „Contentrecycling“ begeisteuert. Da es ein total unterschätztes Thema ist, habe ich sie noch gefragt, ob sie uns ein paar Einblicke geben kann, worum es in ihrem Kurs geht und was du lernen kannst:

Wir werden uns anschauen, wie du aus einem großen Contentstück (das ist bei mir eben der Blog, man kann aber theoretisch jeden anderen Content, den man erstellt hat, auch anwenden), lauter kleine Bausteine machst, so Micro-Content, den du dann hauptsächlich auf Social Media posten kannst, ohne hier wahnsinnig großen Zusatzaufwand zu haben. Social Media ist einfach etwas, was für uns alle wichtig ist um sichtbar zu sein, um die Leute auf unseren Blog zu holen und um den Expert:innenstatus nochmal zu unterstreichen. Aber es ist halt viel Aufwand und wir wissen ja eh alle nicht, wann wir noch was unterbringen sollen. Da alles neu zu erfinden, ist keine nachhaltige Strategie, aber wirklich das zu nehmen, was schon da ist, wie das funktioniert und was es für Strategien gibt, das zeige ich in dem Kurs.“

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Expertise mittels Blog - Interview mit Janneke Duijnmaijer
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{Podcast} Wie die Stimmexpertin Louise von Bülow ihr erstes Online-Produkt verkaufte, ohne E-Mail-Liste und ohne Online-Präsenz

Mein heutiger Gast hat im Januar an unserem she-preneur Academy Bootcamp teilgenommen und in diesem Rahmen innerhalb von drei Monaten ihr erstes Online-Angebot erstellt, verkauft und auch durchgeführt. Wir sprechen im heutigen Interview darüber, wie sie es geschafft hat ihr Angebot zu verkaufen, und zwar mit wenig Technikerfahrung und vor allem null Online-Präsenz. Sie hatte bis dahin nicht einmal einen privaten Social Media Kanal.

In dieser Episode habe ich ein Mitglied der she-preneur Academy zu Gast und wir sprechen darüber, wie sie es geschafft hat ihr Beta-Angebot ohne E-Mail-Liste und ohne Onlinepräsenz zu verkaufen. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – so wandelst du ein reines Offline-Angebot in einen Online-Kurs um.

Freu dich auf einen super inspirierenden und motivierenden Beitrag mit ganz vielen Insights und Geschichten von und mit der Stimmexpertin Louise von Bülow.

Ein Stimm- und Sprechtraining online anbieten.

[2:16] – Wie viele Kund:innen hast du für dein allererstes Online-Angebot gewonnen? Ich habe tatsächlich 11 Teilnehmerinnen gewinnen können und war selbst total überrascht. Was genau hat dich überrascht? Mit welchen Gedanken bist du vielleicht auch in die Challenge gegangen? Ich habe natürlich gedacht, mich kennt niemand da draußen, wer meldet sich denn da an. Und gerade in der ersten Woche von der Promotion hatte ich die ersten zwei Anmeldung und dachte schon „Wow, okay, zwei – besser als gar nichts.“ So nach und nach trudelten sie dann ein und ich habe damit einfach nicht gerechnet und war von daher freudig überrascht.

[3:10] – Du hast dein Angebot ja kostenpflichtig angeboten. Hattest du Zweifel, dass du das kostenpflichtig überhaupt verkauft bekommst, online, oder bist du da ganz selbstsicher reingegangen? Ja, das waren so ein bisschen zwei Dinge. Du hattest uns ja davor gewarnt, dass es viel schwieriger ist an kalte Kontakte zu verkaufen und das waren ja bei mir alles kalte Kontakte. Andererseits, weil ich meinen Wert kenne und auch weiß, dass das, was ich mache, gut ist, wollte ich sie nicht kostenlos rausgeben und hatte mich dann dazu entschieden. Ich habe es aber zwischendurch auch bereut, … [denn kostenlos wäre es leichter gewesen] … aber dann hatte ich den Preis angegeben, dann war es zu spät und dann musste ich durch und es hat ja auch funktioniert. Wie hoch war der Preis? 87 €.

[4:19] – Magst du erzählen, was dein Angebot war? Was genau hast du verkauft? Es war ja ein 4-Wochen-Programm – worum ging’s da genau? … Das ist ein Stimmtraining für leise Frauen, und in diesen Stimm- und Sprechtraining habe ich die Grundlagen vermittelt, wie man, wenn man eine leise Stimme hat – oder eine feine Stimme oder zittrig ist oder die Atmung flach wird, wenn man etwas vortragen soll – wie man die technischen Grundsteine lernt, wie man tief atmet, wie das Zwerchfell sich bewegt, wie die Stimme mehr Resonanz bekommt, wie sie tiefer wird, wie sie nicht nach oben rutscht und zittrig wird. Stimmlich sprecherische Grundlagen, mit denen man sich sicher fühlt, wenn man einen Podcast aufnimmt oder wenn man das erste Video macht.

[5:17] – Hattest du Zweifel, ob dein Angebot online überhaupt funktioniert? Ja, total! Da ich ja schon länger mit Stimme arbeite, auch im Gruppenprogramm, auch als Logopädin und als Stimmentrainerin, dachte ich, ich bin angewiesen zu hören, wie sie alle klingen. In der Gruppe hatten alle ihr Mikro aus und ich dachte, ich kann kein Feedback geben, wenn ich nicht weiß wie gut sie mitkommen. Ich sehe nicht, wie sie atmen, ich kann die Haltung nicht überprüfen, ich kann niemanden spontan einen Tipp geben, und ich dachte, dass die Teilnehmerinnen dadurch schlechter lernen oder dass es weniger effektiv ist oder dass meine Methoden nicht greifen. Ich hatte ganz große Angst, dass es online gar nicht funktioniert. Und war die Angst begründet? Oder hat das super funktioniert? Es hat super funktioniert, die Angst war zum Glück vollkommen unbegründet. Ich habe es ein bisschen anders gemacht und mir zwischendrin immer Feedback eingeholt. … Tatsächlich konnte ich sie ja nicht sehen und auch nicht hören, wie sie die Übung umsetzen, aber ich habe das Feedback bekommen, es hat trotzdem funktioniert und das ist schließlich das, was ich wollte.

[6:41] – Wie habt ihr die Sessions durchgeführt? Das waren immer Gruppensessions. Ich habe meinen Plan am Anfang komplett umgeschmissen, ehrlich gesagt. Ich hatte Themen vorgegeben, die ich machen wollte, habe aber gedacht, so funktioniert das alles nicht, und bin dann relativ intuitiv eingestiegen. … Das sind Mitmachübungen. Ich habe keine Präsentation gehalten, sondern ich habe die Übung erklärt. … Ich habe kurze Sequenzen angeleitet, so zehn Minuten. Ich habe die Übung vorgemacht, … dann haben sie das alle gemacht und ich habe immer geguckt, … wer sieht gerade so aus, als würde sie nicht mitkommen. … Und dann habe ich auch nachgefragt, … wo ist das Problem, und das haben wir dann besprochen. Häufig sind die Probleme ja dieselben, es hat sich ganz viel überschnitten.

[8:16] – Hast du das in ähnlicher Form schon offline angeboten, oder hast du es für online wirklich komplett neu aufgesetzt? … Ich habe es ähnlich gemacht, aber an online angepasst. Ich habe, wenn ich das offline gemacht habe, … viel heterogene Gruppen mit Männern und Frauen gemischt, mit unterschiedlichen Berufen, und die Gruppe, die ich jetzt hatte, war etwas homogener, dadurch, dass ich meine Nische geklärt haben, bevor ich das angesetzt habe. Da das die Grundlagen waren, habe ich das ähnlich angeleitet und erklärt. Das war schon ein Feld, auf dem ich inhaltlich sicher war. Das war sicher auch ein Vorteil, dass ich das nicht zum ersten Mal unterrichtet oder angeleitet habe.

Hinweis: Finde deine Nische – mein kostenfreies PDF-Worksheet zeigt dir den Weg zu deiner perfekten Nische.

Aus der Krise eine Chance machen.

[9:14] – Was war der Grund, warum du es online anbieten wolltest? Ich habe mich mit diesen Stimmtrainings Ende 2019 selbstständig gemacht. 2020 kam dann Corona dazwischen, wie bei ganz vielen anderen auch. Gerade … singen ist ja besonders gefährlich, wegen der Aerosole, und da habe ich ganz viel absagen müssen und gemerkt, dass meine Selbstständigkeit wahnsinnig darunter leidet. Da ich ja auch Gesangsunterricht gebe und auch selbst Sängerin bin, ist für mich ganz viel weggebrochen. Dann, Tanja, bin ich auf deinen Podcast gestoßen. Ich wollte eigentlich online nie irgendwas machen, … ich habe stetig deinen Podcast gehört und langsam kam es so zu mir, dass ich dachte, vielleicht könnte man das mal ausprobieren. Und das habe ich gemacht.

Offen für Neues sein.

[10:14] – Ich glaube, es braucht auch einfach so diese Impulse von außen. Manchmal denkt man ja auch, das, was ich mache, das geht nur so, weil man es in der Vergangenheit einfach nur so gesehen hat. So machen es halt alle anderen und es ist nur ein ganz kleiner Anteil, der die Dinge anders macht. Da ist es eben auch ganz wichtig die Impulse von außen zu bekommen und zu gucken, was kann ich anders machen oder wie kann ich es anders ausprobieren. … Ich glaube, das ist ganz wichtig, dass wir einfach mal um die Ecke denken und uns ein paar Impulse von außerhalb einholen. Und ich glaube auch, dass ganz viel online möglich ist. Nur vielleicht muss man an der einen oder anderen Stelle einen Abstrich machen, aber im Grunde funktioniert ganz viel.

[12:16] – Das Schöne ist, wenn man diese Offenheit hat etwas auszuprobieren, dann tun sich Wege auf, die man nicht gesehen hat, die man gar nicht für möglich gehalten hat.

[12:30] – Was für mich auch so ein Hindernis war: Ich habe mich für einen total analogen Typ gehalten, deswegen hatte ich auch keine Social Media Kanäle. … Letztendlich das auszuprobieren war so gut und ich bin so viel vorangekommen dadurch, das einfach mal in Frage zu stellen. Bin ich denn wirklichen ein analoger Typ oder lohnt es sich, das einfach mal auszuprobieren. Und jetzt hast du Social Media Kanäle? Als die Challenge losging, dachte ich, ich muss jetzt irgendeinen dieser Kanäle mal benutzen und bedienen, und das war für mich ein großes Hindernis. Ich habe da tatsächlich ganz viel Angst vor dieser Sichtbarkeit gehabt.Und das selbst als Sängerin! Wahnsinnig komisch. Auf einer Bühne stehen ist kein Problem. Das ist halt das, was man gelernt hat oder was man gewöhnt ist. Für mich ist Online-Präsenz total gruselig gewesen, während ich mich auf der Bühne wohlgefühlt habe. … Dann habe ich Ende Januar diesen Instagram Account eröffnet und meine ersten leisen Posts veröffentlicht, und habe da tolles Feedback und tolle Rückmeldungen bekommen! Dann hat es mir Spaß gemacht. Das ist jetzt natürlich noch nicht professionell aufgezogen und noch nicht mit Redaktionsplan, … aber das kommt noch, irgendwo muss man ja erstmal anfangen. … Tatsächlich haben sich auch drei Teilnehmerinnen über Instagram angemeldet, also mich über Instagram gefunden, weil sie nach Hashtags gesucht haben.

Lies hierzu: Warum du keine Angst vor Sichtbarkeit hast, sondern was dich stattdessen zurückhält.

Hier findest du Louises Instagram-Account: @louisevonbuelow.

Durch die Umsetzung lernen.

[14:51] – Es sind die kleinen Dinge, die funktionieren, wo man aber denkt, das will ich gar nicht ausprobieren, das ist vielleicht viel zu aufwändig, oder ich habe Angst davor. Was ich immer sage: Sieh das wirklich als Experiment, weil das wird niemals alles perfekt sein. … Egal, was du entwickelst, es wird nicht so sein, wie du es gerne hättest. Und wenn wir so lange warten, bis es so ist, wie wir es gerne hätten, ich glaube, dann ist unser Leben vorbei. … Ich hatte an der Musikhochschule einen weisen Lehrer, der hat zu mir immer gesagt: Das kann man nicht können, das muss man tun. … Irgendwann kann ich das, dann weiß ich wie das geht, dann ist alles sicher und ich fühle mich wohl – darauf zu warten ist Quatsch. Man muss es halt tun. Wir denken halt es gibt diesen Zeitpunkt, wo wir alles können, aber das geht nicht und eigentlich wissen wir das auch. … Wir haben ja alles in der Praxis gelernt und genau so ist es auch im Business. Und deswegen ist es totaler Quatsch, sich hinter den Schreibtisch zu setzen und an irgendwelchen Angeboten zu feilen oder Videos aufzunehmen, ohne ein Publikum zu haben, ohne Käufer:innen zu haben, mit denen man das mal ausprobieren kann.

Louises Learnings auf dem Weg von offline zu online.

[16:43] – Was würdest du sagen sind die größten Learnings, die du im Vergleich von online zu offline mitgenommen hast? … Ich glaube, das eine Tolle ist, dass ich viel weiter oder in anderen Regionen Menschen erreichen kann. Sie müssen nicht bei mir um die Ecke wohnen und nicht nah dran sein, sondern können auch in Hamburg, Berlin oder sonst wo sein. Da sehe ich einen Riesenvorteil, mehr Menschen zu erreichen, was für mich und meine Arbeit und das, was ich in die Welt bringen möchte, ganz wichtig ist. Ich habe da auch eine größere Vision und man hat eine größere Reichweite, die ich jetzt aufbauen möchte. … Und dann natürlich, dass ich unabhängig von Pandemien oder sonstigen Dramen arbeiten kann. Das ist so ein Segen, dass ich jetzt hier in meinem gemütlichen Arbeitszimmer sitze und Geld verdienen kann, tolle Kundinnen habe. Das ist so ein Riesenvorteil, den ich vorher gar nicht gesehen habe.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Interview mit Louise von Bülow

[18:14] – Vorher hast du das wirklich komplett offline angeboten. Hattest du dich irgendwo eingemietet, hattest du ein externes Büro? Genau, das ist so eine Art Co-Working-Praxis, in der ich gearbeitet habe, wo unterschiedliche Therapeut:innen, Berater:innen, Heiler:innen arbeiten. Da kommt natürlich auch immer noch eine Raummiete dazu.

[19:00] – Du bist ja oft auf der Bühne und bist das auch geübt. Wie war das für dich vor so einer virtuellen Bühne zu stehen? … Was für Gedanken hattest du, welche Ängste hattest du vielleicht auch? Kannst du dich daran noch erinnern? Ja, daran kann ich mich sehr gut erinnern. Ich habe versucht mich darauf vorzubereiten. Wenn ich auf die Bühne gehe, dann mache ich mich mit Körperübungen warm und schaue, wie ist der Raum, wo sitzen die Zuschauer:innen und so. Das ist hier einfach komplett anders. … Das fand ich total seltsam, muss ich ehrlich gestehen, und war auch richtig nervös. … Ich hatte mir immer so einen groben Plan gesetzt, welche Übung und welches Thema ungefähr, aber da war ganz viel offen und ganz viel Unvorhergesehenes, was passieren könnte. Und das ist auch alles passiert … also lauter Pleiten, an denen man natürlich lernt. Das ist ja das Schöne daran. Ich finde, wenn man das so ein bisschen mit Humor sieht, dann ist das auch eine echt fröhliche Geschichte.

[21:23] – Eine Sache, die ich wirklich gelernt habe, war ruhig zu bleiben, einfach weiter zu reden und … ganz authentisch zu bleiben. Die meisten Leute meinen es gut mit uns, die sind ja nicht da um zu meckern. Es gibt natürlich auch immer welche, die meckern, das Potential ist da, aber in der Regel passiert nichts. Ich nehme an, bei dir ist auch nichts passiert oder hat sich jemand beschwert, weil bei dir die Wand runtergefallen ist? Nein, überhaupt nicht. Ich glaube, sie haben sich gefreut, dass es so unperfekt ist oder dass es so lebendig ist. Was soll man da auch ein Drama draus machen? … Ich glaube auch, sie mögen das, wenn sie sehen die kann das ja auch gar nicht alles und macht auch Fehler und sind da ganz dankbar.

Darum sind Schritt für Schritt Anleitungen so wichtig.

[22:32] – Lass uns doch mal zu dem Zeitpunkt zurückgehen, wo du dein Programm erstellt und verkauft hast. … Wir haben ja eine Schritt für Schritt Anleitung mit an die Hand gegeben und haben Woche für Woche Inhalte bereitgestellt, die umgesetzt werden sollten. Mein Ziel dahinter ist, dass ihr alle fokussiert bleibt und euch wirklich nur mit den Dingen beschäftigt, die jetzt gerade wichtig sind. Schritt für Schritt ein bisschen eingebremst. Wie war das für dich so vorzugehen? … Also zwei wesentliche Dinge: Es war total toll und total schwierig. Deswegen bin ich, glaube ich, in der Academy, weil ich einen Plan brauche und mich schnell verzettele. Diese Schritt für Schritt Anleitung war für mich wertvoll, das war einfach wie ein roter Faden – erst das eine, dann das nächste. Aber nur weil man einen roten Faden hat, heißt es ja noch nicht, dass man dem so ganz unbeirrt folgt. Sondern ich habe 1000 Aufgaben gesehen. Ich hab diesen ganzen Berg gesehen, an Dingen, die ich vorhabe, an dem, was danach kommen. … Gedanklich war das für mich ganz schwierig mich zu fokussieren, und ich habe mich da wirklich immer wieder zurückholen müssen.

[24:37] – Es ist auch das, was dich am Ende weiterbringt. Die Gedanken halten uns auch davon ab, die wirklich wichtigen Sachen umzusetzen. … Das ist das, was uns davon abhält, auch wirklich diesen nächsten Schritt zu gehen, weil wir eben in der Zukunft sind, aber gucken müssen, wie kommen wir denn Schritt für Schritt dahin. Und wir kommen dahin, indem wir kleine Aufgaben umsetzen und das Big Picture aber im Hinterkopf behalten, denn das ist halt das, was uns Orientierung gibt. … Ich glaube wirklich, dass es etwas ist, dass man wahrscheinlich erstmal lernen muss. Was ist mein nächster Schritt? Welche Aufgabe bringt mich jetzt einen Schritt weiter?

[26:22] – Hattest du vorher schonmal versucht ein Online-Programm zu verkaufen oder war das das erste Mal für dich? Das war das erste Mal. Manche versuchen das eben eine ganze Weile und wundern sich dann, warum kriege ich das nicht hin. Und der Grund ist oftmals, dass sie sich halt wirklich zu sehr mit Dingen beschäftigen, die ablenkend sind, die sie aber nicht wirklich zum Ziel bringen.Weißt du, ich glaube in dem Moment, wo ich gemerkt habe, man kann online etwas anbieten, habe ich auch sofort nach Unterstützung gesucht, weil ich in dem Dschungel verloren gegangen wäre. Da kenne ich mich zu gut, dass ich alles gelesen hätte, alles tausendmal hinterfragt … und deswegen habe ich ganz gezielt von Anfang an gedacht, wenn ich das mache, dann aber auch mit Anleitung.

Die eigenen Glaubenssätze.

[28:51] – Und dann gehst du halt raus in die Werbephase. Wie war das für dich? … Nach der ersten Woche hatte ich zwei Teilnehmerinnen und habe mich darüber auch gefreut, und dachte dann aber auch, das ist doch ein bisschen traurig mit nur Zweien. Man schwankt ja immer so ein bisschen zwischen: Das wollen ganz viele, weil mein Thema super toll ist (und weil man sein Thema selbst toll findet). Und dann: Vielleicht habe ich es überschätzt, vielleicht ist es doch gar nicht so interessant oder vielleicht habe ich das nicht gut formuliert … . Genau zwischen diesen beiden Polen bin ich hin und her geschwankt, auch in der Promo Phase. … Und da bin ich meinen Glaubenssätzen begegnet, die mir sagen: Nimm dich nicht so wichtig, nimm dich ein bisschen zurück, prahle nicht, Eigenlob stinkt, und lauter solche Sachen, was schwierig für mich war. Ich habe noch einen kleinen extra Flyer für Familien, Mitglieder und Freundeskreis gemacht und das rumgeschickt, und habe mich aber auch gleichzeitig bei allen entschuldigt. „Entschuldigung, aber könntet ihr nochmal ein bisschen Werbung machen?“ Ich kam mir total nervig vor und lästig. … Aber trotzdem ist es gut, das zu machen, und über diese Schwellen hinwegzugehen. Und dann habe ich noch eine Sache gemacht, und zwar habe ich mich hingesetzt und mir vorgestellt – wir kennen alle das Gesetz der Resonanzwie schön wäre das, wenn ich jetzt zehn Teilnehmerinnen hätte. Und ich habe mir zehn Frauen vorgestellt, mit denen ich mich treffe, die genau das gesucht haben und genau das gerade brauchen. Ich glaube, das war noch so ein bisschen meine energetische Ebene, die ich genutzt habe dafür Raum zu schaffen, dass sie sich anmelden können, und nicht dass ich mich gräme und Angst habe.

[31:40] – Das ist auch wichtig die richtige Energie zu haben und nicht zu denken: „Das kauft ja eh keine:r, das kauft ja eh keine:r, das kauft ja eh keine:r.“ Da kommt halt am Ende auch niemand, aber natürlich ist es eine krasse Achterbahnfahrt der der Gefühle, da kommt einiges hoch. Das ist wirklich eine sehr intensive Phase, aber wenn wir da einmal durch sind, wenn wir es einmal miterlebt haben und das natürlich auch durchmachen (und nicht auf dem Weg aufgeben), dann wird es einfacher. … Hat dir jemand gesagt, dass du die nervige Frau bist, die Werbung für ihr Produkt macht? Überhaupt nicht, ganz im Gegenteil! Ich habe ganz viel Zuspruch erhalten. Genau, das sind halt die Sachen, die wir uns selbst ganz oft einreden.

[32:57] – Es ist total wichtig, wenn wir als Marke auch rausgehen wollen, wenn wir unsere eigenen Produkte verkaufen wollen, dann müssen wir rausgehen und müssen sie verkaufen. … Die Leute kaufen von dir und sie wollen dich kennenlernen, und wenn sie dich nicht kennenlernen, dann kaufen sie auch nicht. Wir müssen auch immer daran denken, dass wir ihn weiterhelfen. Sie kommen zu uns, weil sie ein Problem haben, und wir sind diejenigen, die ihnen dabei helfen das Problem zu lösen. Genau, man dreht ja niemandem Schrott an, weil man deren Geld haben will, sondern ganz im Gegenteil, man hat eine tolle Idee und weiß jemand wird davon profitieren. … Ich glaube, das sind auch Sachen, die vor allem natürlich aus der Vergangenheit kommen. Zum Beispiel diese nervigen Versicherungsmakler:innen oder Autoverkäufer:innen, die dir etwas aufschwatzen wollen. Aber das sind wir ja gar nicht!

Ängste, Mastermind und Struktur.

[34:46] – Wir haben unsere Angebote gegenseitig in unseren Instagram-Storys reposted. Ich weiß gar nicht, was da letztendlich bei rumgekommen ist. Aber um überhaupt in das Posten reinzukommen, tat mir das gut. Das war hauptsächlich mit meiner Mastermind-Gruppe, mit denen ich mich auch jede Woche getroffen habe, die wirklich wichtig waren für mich in der Zeit. Wir haben uns nicht nur als Mastermind-Gruppe getroffen, sondern auch zum Co-Working regelmäßig.

Lies hierzu: Wie dir eine Mastermind-Gruppe zu mehr Erfolg verhilft.

[35:27] – Was würdest du sagen, Louise, waren deine 3 größten Learnings? Also eine Sache, die ich eigentlich schon weiß, habe ich nochmal gelernt, weil ich sie erfahren habe, und zwar: Meine Ängste sind irreal. Da spielt sich irgendein Quatsch ab, es ist aber nicht die Wahrheit. Und da kommt man erst dahinter, wenn man da durch geht, durch diese Ängste. Das war ganz wichtig für mich. Und dann, dass ich mit all den Aufgaben und auch mit all meinen Gedanken nicht alleine bin. … Das hat ganz viel Druck genommen und ganz viel Stress. … Ich war ganz dankbar dafür, dass da so viele Frauen waren, die gleichzeitig losgegangen sind [in der she-preneur Academy]. Das war für mich sehr hilfreich. Und dann noch die dritte Sache, dass strukturiertes Arbeiten hilft, … was für mich schwer war und auch immer noch schwer ist. Ich habe leider irgendwann mal festgelegt, dass ich so einen kreativen Kopf habe und da funktioniert alles netzwerkartig, da gibt es keine Linearität, keinen Ablauf, sondern erst oben rechts, dann unten links, …. und am Ende tut sich das große Ganze zusammen. Und das funktioniert jetzt für mein Business überhaupt nicht. Eine klare Struktur zu haben ist etwas, woran ich auch noch echt viel arbeiten werde, aber das festzustellen, dass es funktioniert und stressfrei funktioniert, war irgendwie ein ganz wichtiges Learning für mich. Ich glaube auch, dass beides möglich ist. Wenn du halt eher kreativer bist, ist es trotzdem notwendig Struktur zu haben, aber dir eben auch Freiraum zu lassen … und nicht zu viel Struktur zu haben, sondern halt einfach einen Mix.

[38:52] – Ich bin wirklich der festen Überzeugung, dass ein Business, gerade wenn wir auch einen Team haben und wenn wir Ziele haben, die wir erreichen wollen, dass das nur mit Struktur geht. Und vielleicht ist das auch ein Glaubenssatz, aber ich wurde auch gezwungen – also von mir selbst gezwungen – immer mehr Struktur in mein Business zu bringen, sonst hätte niemand mich unterstützen können. Wenn ich selber nicht weiß, wo ich hinwill, wie will man mir dann helfen?Struktur ist nicht schlecht, Struktur ist nicht schlimm, sondern sie ist total hilfreich und auch effizient. Und ich glaube einfach, je kreativer man ist, desto mehr Freiraum muss man sich dann einfach innerhalb dieser Struktur für Kreativität lassen.

Louises Tipps für dich.

[42:15] – Welche drei Tipps hast du für jemanden, der / die ein erstes Online-Angebot rausbringen möchte? … Tipp Nummer 1: Hol dir Hilfe. Hol dir jemand, der / die weiß, wie es geht, jemand der / die weiter ist, als du selbst und Erfahrung hat. Das macht es viel einfacher. Und dann zweitens: Hab Kontakt mit denjenigen, die auch im Prozess sind. Das hat mir total geholfen, dass diejenigen, die auf dem gleichen Level sind, die gleichen Ängste haben, auch noch dabei sind. Und Tipp Nummer drei: Die Ängste, die man hat, sind nur Ängste – nicht mehr und nicht weniger. Das heißt, sie dürfen da sein, das ist ja auch total okay, aber von denen darf man sich auf keinen Fall leiten lassen, weil sonst verpasst man leider so viel.

Louise bietet übrigens auch einen Kurs im diesjährigen she-preneur Bundle an, das wir Ende Mai verkaufen. In diesem Selbstlernkurs wirst du lernen, wie du deine Stimme klar und selbstsicher einsetzt und wie du mit Hilfe von technischen Grundlagen und Tools deine Stimme tief im Körper verankern kannst, plus hilfreicher Basics zu Körperhaltung und Atmung.

>>> Setze dich auf die Warteliste und profitiere als Erste von dem geballten Wissen von mehr als 70 Expertinnen.

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Offline-Angebot wird Online-Kurs
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