Mein Jahresrückblick und ein Ausblick auf 2019!

Die letzten Wochen und die ersten Wochen in einem Jahr eignen sich immer hervorragend, um die Vergangenheit Revue passieren zu lassen und die Zukunft zu gestalten. Dabei ergibt sich oftmals das Eine aus dem Anderen. Kein Vorausblick ohne Rückblick, lernt man doch aus dem bereits Geschehenen.

 

Mein 2018.

Zweitausendachzehn! Wahnsinn. Ein krasses Jahr, mit jeder Menge Ups and Downs. Holprig gestartet, entwickelte es sich im Laufe der Monate zu meinem bisher erfolgreichsten Jahr, obwohl ich mir zu Beginn eigentlich nicht so viel vorgenommen hatte. Ich habe an einem Coaching-Programm teilgenommen, da ich gemerkt habe, dass ich alleine nicht mehr weiter wachsen kann und Inspirationen und einen Blick von außen brauchte. Dadurch und durch die Zusammenarbeit mit meinen wunderbaren Kundinnen konnte ich das Angebot erweitern und mein Produktportfolio vervollständigen.

Im letzten Jahr habe ich die Dinge aus 2016 (als ich mit she preneur startete) und 2017 perfektioniert. Mein Mitgliederbereich ist auf 200 fantastische Frauen angewachsen und ich habe mir ein 5-köpfiges Team aufgebaut. Vor 2,5 Jahren hätte ich mir das nie erträumt. 2018 habe ich endlich richtig verstanden, wer meine Kundinnen sind, was sie wollen und wie ich sie in ihrem Vorhaben unterstützen kann. Daraus habe ich gelernt und möchte dir das als Tipp mit auf den Weg geben: Die Dinge funktionieren nicht immer von Anfang an. Lerne, passe dein Angebot an und schaue auch mal zurück.

Mein wohl größtes Projekt und mein persönliches Highlight der vergangenen Monate war die she preneur summit – ein online live Expertinnen-Event für Gründerinnen und selbstständige Frauen. Es war anstrengend, es hat mich viele Nerven gekostet und es war einfach wunderbar. Fast 4.000 (!) Teilnehmerinnen, 40 Workshops und 4 Keynotes, verteilt auf 4 Wochen. Dafür musste ich große Investitionen tätigen, da ich gemerkt habe, dass ich es so, wie ich es mir vorgestellt habe, alleine nicht mehr schaffte. Ich habe in den Wochen davor zwar gezittert und mich sicherlich auch etwas übernommen, aber schlussendlich kann ich als Fazit sagen, dass es eine lehrreiche und wahnsinnig erfolgreiche Summit war.

Mit viele tollen Expertinnen und Experten konnte ich in den letzten 12 Monaten zusammenarbeiten. Ich konnte von ihnen lernen, mir Hilfe holen … Was nicht nur mich, sondern schlussendlich auch meine Kundinnen weitergebracht hat. Einen großen Schritt heraus aus meiner Komfortzone bedeuteten zwei Events, bei denen ich auf der Bühne stand (bzw. saß). Eine echte Bühne, mit echten Menschen! Ein riesiger Sprung aus der virtuellen in die reale Welt, bei dem ich wieder viel über mich selbst gelernt habe.

Der Launch meiner neuen Webseite und die Überarbeitung des Mitgliederbereichs war eigentlich für 2018 nicht geplant. Da ich aber über die Monate verteilt eine Klarheit bekommen habe, wohin ich mit she preneur möchte und welche Angebote mein Portfolio umfassen soll, war das ein notwendiger Schritt. Dann habe ich noch drei Reisen in die USA unternommen, als Retreats im Zuge eines Coaching-Programms, als Belohnung für mich selbst. Für die viele Arbeit, für mein Mindset und meinen Fokus. Da ich gemerkt habe, dass ich selbst ein bisschen zu kurz gekommen bin und das gerne in den kommenden Wochen ändern möchte und muss.

 

Wie ich das alles geschafft habe.

Ich habe meine Ziele für 2018 erreicht und sogar übertroffen. Was dabei mein Erfolgsgeheimnis ist? Es ist eigentlich ganz einfach: Ziele setzen, Ziele konsequent verfolgen und Maßnahmen zur Zielerreichung umsetzen. Außerdem solltest du nach Unterstützung suchen, wenn du alleine nicht weiterkommst. Denn du kannst nicht Expertin in allen Bereichen sein. Konzentriere dich stattdessen auf das, was du wirklich gut kannst und dein Business voranbringt und überlasse den Rest den Fachleuten auf dem Gebiet.

Ich habe mich verbessert und Dinge auf dem Weg zur Perfektion auch mehrmals gemacht, bis ich für mich rundum zufrieden war. Auf Feedback bin ich eingegangen und habe versucht, es so gut es ging umzusetzen. Wenn wir immer nur das machen, von dem wir wissen, dass es funktioniert, dann können wir nicht wachsen. Und wir können nur dann wachsen, wenn wir Neues ausprobieren und daraus lernen. Mit System, Regelmäßigkeit und Konsequenz solltest du vor allem zu Beginn deinen Business-Alltag gestalten und durchhalten.

Seit dem Start mit she-preneur im Sommer 2016 bin ich so vorgegangen. Und es funktioniert!

 

Was 2019 ansteht.

Das neue Jahr ist bereits ein paar Tage alt und ich kann dir schon verraten, dass es super aufregend werden wird. Meine Gruppenprogramme sind gestartet und ich werde in den kommenden Monaten verstärkt „Live“ arbeiten. Was das bedeutet? Von online geht es zu offline, von virtuell zu real. Meine Kundinnen haben angemerkt, dass sie die anderen Teilnehmerinnen gerne offline kennenlernen und auch mit mir von Angesicht zu Angesicht zusammenarbeiten wollen. Für mehr Energie, eine bessere Kommunikation und das Aufbauen neuer Beziehungen. Schon im letzten Jahr war ich für den she preneur insiderclub mehrmals in Deutschland unterwegs, um Treffen zu organisieren oder an ihnen teilzunehmen. Daher beinhalten meine letztens gestarteten Gruppenprogramme auch ein Live-Event, einen zweitägigen Retreat in Berlin, wo wir gemeinsam an den jeweiligen Projekten arbeiten.

Zusammen mit einer Freundin werde ich außerdem Ende März einen Business Retreat in der Nähe von Barcelona anbieten. Wir haben für eine Woche ein wunderschönes Haus gemietet und arbeiten mit den Teilnehmerinnen intensiv an ihrem Business, Essen gesund und lecker (spanische Köstlichkeiten, gepaart mit dem örtlichen Lebensgefühl), wir machen Yoga und meditieren, gehen wandern und genießen die Ruhe. Der Retreat beinhaltet auch 20 Stunden Business- und Mindset-Coaching mit dem Ziel eine klare Vision und Strategie für das eigene Business zu entwickeln.

Im Juni findet dann eine Workation statt. Eine Workation verbindet Arbeit mit Urlaub und ich plane mit einer Freundin anregendes Coworking in inspirierenden Umfeld. Mehr Infos dazu folgen in Kürze.

Natürlich wird es auch wieder eine she-preneur summit geben, die entweder im September oder Oktober stattfinden soll. Auch hier möchte ich einen Live-Tag einplanen, an dem man die Speakerinnen und mich persönlich treffen kann. Eventuell wird es auch Offline-Workshops geben, um gemeinsam an einem bestimmten Thema zu arbeiten. Ich halte dich auf dem Laufenden.

Ansonsten plane ich weiterhin im Hintergrund. Ich möchte dir mehr spannenden Content liefern und überlege dafür noch das richtige Format. Wenn du eine Tipp oder Wunsch hast, dann verrate ihn mir gern in den Kommentaren.

Ich freue mich schon wahnsinnig auf ein aufregendes und erfüllendes neues Jahr, mit jeder Menge einzigartiger Momente.

 

Alles liebe,

Deine Tanja


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

 

12 Mindset-Tipps, die deinen Business-Erfolg sofort verbessern

Der Weg in die Selbstständigkeit ist kein einfacher und entspannter Weg. Ganz im Gegenteil. Er ist aufregend, abwechslungsreich, fordernd, einsam, schwierig und unglaublich bereichernd.

Die Entscheidung für die Selbstständigkeit erfordert Durchhaltevermögen und das richtige Mindset. Wenn du schon selbstständig bist, aber die Dinge noch nicht so laufen, wie du sie gern hättest, dann empfehle ich dir an deinem Mindset zu arbeiten.

Mit Mindset ist deine Denkweise, beziehungsweise deine innere Haltung gemeint. Dazu gehören auch deine Gewohnheiten, Überzeugungen, Leidenschaften und deine Einstellung.

Dein Mindset ist extrem wichtig, denn davon hängt ab, wie erfolgreich du mit deinem Business sein wirst. Dein Mindset ist wichtiger als deine Fähigkeiten und Kompetenzen. Wirklich!

In diesem Artikel erhältst du 10 Mindset-Tipps, mit denen du sofort erfolgreicher wirst, wenn du sie umsetzt. Ehrenwort!

 

So verbesserst du dein Mindset sofort

 

1. Kenne dein Warum.

Dein Warum und deine Vision sind dein innerer Motivator. Sie treiben dich an und weisen dir den Weg.

Wenn dein Warum und deine Vision stark genug sind, dann bist du nicht nur motiviert dein Business in die Welt zu tragen, sondern auch bereit durchzuhalten, Ängste zu überwinden und aus Fehlern zu lernen.

 

2. Entscheide dich öfter für Mut als für Angst.

Wenn du erfolgreich sein willst, dann ist es wichtig, dass du mutig bist. Es kostet Überwindung Dinge zum ersten Mal zu tun. Vor allem, wenn sie außerhalb unserer Komfortzone liegen.

Für unser eigenes Wachstum ist es jedoch wichtig, dass wir diese Dinge tun. Wir lernen und wachsen dadurch, ganz egal wie gut oder schlecht wir diese Dinge meistern.

Das Einzige, was zählt, ist dass jeder mutige Schritt ein Erfolg ist und dich somit noch ein Stückchen furchtloser macht.

 

3. Glaube an dich.

Von deiner inneren Einstellung hängt alles ab. Eine negative Einstellung wird dich am Erfolg hindern und eine positive Einstellung wird deinen Erfolg fördern. Wenn du an dich glaubst, dann wirst du deine Ziele erreichen.

Achte bewusst auf deine Gedanken und lerne negative Gedanken zu erkennen und reduziere sie.

 

4. Verbinde dich mit den richtigen Menschen.

Dein Umfeld ist für deinen Erfolg verantwortlich. Umgebe dich mit positiven Menschen, mit Gleichgesinnten und mit Menschen, die schon erreicht haben, was du erreichen willst. Die richtigen Leute geben dir Rückhalt und Inspiration. Sie motivieren dich dranzubleiben und weiter an deinem Business zu arbeiten, auch wenn es mal nicht so gut läuft.

Im she-preneur insider club, meinem exklusiven Member-Bereich, erleben wir tagtäglich, wie wichtig und unterstützend es ist, sich mit anderen Frauen zu verbinden, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen oder standen. Frauen, die ihre Erfahrungen teilen und andere motivieren dranzubleiben und zu vertrauen.

Mehr über den she-preneur insider club erfährst du hier.

 

5. Setze dir Ziele, die dir entsprechen (und nicht den anderen).

Kenne und verfolge deine Ziele und nicht die Ziele der anderen. Wenn Ziele fremdbestimmt sind, dann bist du weniger motiviert diese zu erreichen. Eigene Ziele haben eine ganz andere Bedeutung für uns. Sie kommen aus unserem Inneren und motivieren uns, unseren Weg zu verfolgen.

Was sind deine Ziele und warum willst du sie erreichen?

Video-Interview zum Thema Business-Mindset mit Mindset-Coach Julia Lakämper

6. Investiere in deine Persönlichkeitsentwicklung und dein Business.

Du musst nicht alles allein schaffen. Invesitionen in dich und dein Business machen sich schnell bezahlt. Als Selbstständige setzt du dich viel mehr mit dir auseinander, als Menschen, die in einem Angestelltenverhältnis arbeiten.

Ein unterstützendes Mindset zu entwickeln bedeutet, dass wir uns mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen. Ein erfolgreiches Business zu haben bedeutet, dass wir in Persönlichkeitsentwicklung investieren. Neben Investitionen in deine persönliche Weiterentwicklung solltest du dir Unterstützung von anderen Experten, Coaches und Beratern holen. Sie bringen dich und dein Business schneller voran, denn du profitierst von ihren Erfahrungen und Kompetenzen.

Der she-preneur insider club ist eine Kombination aus Coaching & Community. Wenn du dir professionelle Untersützung wünscht und von mir lernen möchtest, dann kannst du dich hier informieren.

 

7. Tu was du liebst.

Immer wieder sehe ich Menschen, die einen Job machen, der ihnen keinen Spaß macht. Sogar Selbstständige tun das, viele von ihnen arbeiten mit den falschen Kunden. (Bei mir war das vor she-preneur auch so!).

Um langfristig und mit Freude erfolgreich selbstständig zu sein, ist es wichtig, dass du dich mit deinem Job identifizieren kannst, du tust was du liebst und der Job zu dir, deinen Stärken und Leidenschaften passt. Wenn du das machst, dann wird es einfacher sein, nicht nur die schönen sondern auch die herausfordernden Tage zu meistern. Und vor allem wirst du voll und ganz hinter deinem Business stehen. Mit glänzenden Augen und einem Lächeln im Gesicht.

Auch wenn du nicht jeden Teil deines Jobs liebst (Buchhaltung, Orga, Steuern, Recht, …), macht es einen riesigen Unterschied, wenn du dich mit deinem Business voll und ganz identifizieren kannst.

 

8. Habe eine Vision.

Visualisiere dein Warum und deine Ziele auf einem Visionboard. Es ist einfacher Ziele zu erreichen oder Träume wahr werden zu lassen, wenn wir sie in Wort und Schrift vor uns sehen. Sie sind dann verbindlicher und prominenter. (Hier findest du eine Anleitung für das Erstellen von deinem Vision Board)

Jeden Tag werfe ich einen oder mehrere Blicke auf mein Visionboard und nehme mir einen Moment Zeit für meine Ziele und Träume. Erst danach beginne ich mit meinen To-Do’s.

 

9. Freunde dich mit Herausforderungen an und sei bereit Risiken einzugehen.

Es gibt keine Garantien. Nicht im Leben und nicht in der Selbstständigkeit. Herausforderungen gehören dazu. Die Selbstständigkeit ist ein Auf und Ab und eine echte Achterbahn der Gefühle. Sei dir dessen bewusst und nimm Herausforderungen an, denn sie helfen dir weiter zu wachsen.

Mit Risiken ist es ähnlich. Gehe Risiken ein, denn wenn du immer versuchst auf der sicheren Seite zu bleiben, wirst du auch weiterhin nur auf einer Stelle treten und nicht vorankommen.

Tipp: Mache dir mögliche Hindernisse vorab bewusst, denn dann ist es einfacher sie zu überwinden, wenn sie auftauchen.

 

10. Leg los, bevor du dich 100% bereit fühlst.

Unser Perfektionismus und das Gefühl (noch) nicht gut genug zu sein, hindert uns daran, den nächsten Schritt zu gehen.

– Die Webseite ist noch nicht fertig …

– Das Webinar ist inhaltlich noch nicht gut genug vorbereitet …

– Ich muss erst noch den Kurs XY und die Weiterbildung Z machen …

Kommt dir das bekannt vor? Nur, wenn du loslegst, findest du deinen Weg und kannst dich verbessern. Durch Fehler und Feedback, denn nur daraus lernen wir.

 

11. Schau zurück und prüfe deinen Status-quo.

Nimm dir Zeit zum Reflektieren. Täglich, wöchentlich, monatlich, jährlich. Schaue auf das zurück, was du schon erreicht hast. Am besten schriftlich, damit du es nicht vergisst und du dir deine Fortschritte und Erfolge immer wieder bewusst machen kannst.

 

12. Dankbarkeit.

Entscheide dich für Fülle statt Mangel. Lebe in Dankbarkeit!

Wenn du immer nur das siehst, was dir fehlt, dann wird der Erfolg nicht zu dir kommen. Die Negativität hindert dich am persönlichen und beruflichen Wachstum. Hör auf, dich zu beschweren, zu ärgern und zu jammern. Stattdessen sei dankbar für das, was du schon erreicht hast.

Viel Erfolg mit deiner Facebook-Gruppe.

 

Alles liebe,

Deine Tanja


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

 

Wie du ein Vision Board erstellst – Eine Anleitung für deine Zielecollage.

Ich bin ein großer Vision Board beziehungsweise Dream Board Fan. Auf deutsch werden sie auch Zielecollage genannt. Vielleicht hast du davon schon einmal gehört?

In 2008 bin ich das erste Mal auf Zielecollagen aufmerksam geworden. Damals lebte ich in Kanada und eine Freundin von mir hat zum Jahresende hin an ihrem Vision Board gearbeitet. Sie visualisierte dort ihre Ziele und Träume. Ich fand das absolut inspirierend und entdeckte dieses Tool für mich, für meine Träume und Ziele. Ich hatte schon immer große Pläne und viele Wünsche und sie auf Papier zu bringen, fühlte sich grandios an. Denn so konnte davon nichts mehr verloren gehen.

Hast du schon ein Vision Board?

Falls nein, dann lies unbedingt weiter und gönne dir danach eine kleine kreative Auszeit, um an deinem Vision Board zu basteln. Denn damit visualisierst du deine Ziele und Träume, damit du dich so oft wie möglich mit ihnen verbinden kannst. Am besten jeden Tag, um sie nicht aus den Augen zu verlieren. Denn wie sagt man doch so schön: „Aus den Augen, aus dem Sinn.“ – so ist das auch mit deinen Zielen. 😉

 

Warum sollte ich ein Vision Board erstellen?

Selbstständig zu sein ist nicht einfach. Beschreiben wir die Selbstständigkeit mal als hektisch, chaotisch, nervenaufreibend, spannend, inspirierend und bereichernd. Eine wahre Achterbahn der Gefühle. Um ein positives Mindset zu bewahren und um auf Kurs zu bleiben, ist es wichtig, dass wir uns an unsere Ziele erinnern. Täglich, wöchentlich, monatlich. Nach dem Aufstehen, vor dem Zubettgehen. Nicht nur im Kopf, sondern visuell erlebbar an einem bestimmten Ort in unserer Wohnung. Damit unsere Träume uns nicht verlorengehen.

 

Vision Boards funktionieren!

Ja, sie funktionieren, sehr gut sogar, und das sage ich aus eigener Erfahrung.

Durch Visualisierungen erreichen wir unsere Ziele einfacher und schneller, dein Unterbewusstsein unterstützt dich dabei bei der Zielerreichung.

Im Vergleich zum letzten Jahr bin ich meinen Zielen wieder ein Stückchen näher gekommen. Einige meiner Träume auf der Collage konnte ich realisieren, wie z.B. ein Urlaub in Südkorea und ein Kurztrip nach Portugal. Mein Vision Board erinnert mich außerdem daran gesund zu essen, Sport zu treiben, Spaß zu haben und die Natur zu genießen.

Vision Boards funktionieren, weil es dich immer wieder an deine Ziele erinnert und dich auf Spur bringt, wenn du es dir anschaust. Träume groß, werde kreativ und verbinde dich mit deinen Wünschen und Visionen.

 

So erstellst du dein Vision Board.

 

1. Utensilien besorgen.

Besorge dir eine Pinnwand oder Pappe sowie Reiszwecken oder Kleber. Außerdem brauchst du Stifte, Papier und, nach Wahl, Dinge wie bunte Deko-Klebebänder, um deinem Vision Board noch das gewisse Extra zu geben.

 

2. Ziele und Träume notieren.

Erlaube dir groß zu träumen und schreibe dir all deine Ziele  auf, die du auf deinem Vision Board visualisieren möchtest. Alles ist erlaubt und keine Vision ist zu groß!

Notiere dir deine Träume für alle Lebensbereiche: Beruf, Gesundheit, Freunde & Familie, Geld, Beziehungen, Spaß & Hobbies, Persönliches Wachstum, … . Dem persönlichen Wachstum sind keine Grenzen gesetzt.

 

3. Bilder suchen bzw. Grafiken erstellen.

Suche alte Zeitschriften und Magazine zusammen, durchforste sie nach Bildern, die deine Träume repräsentieren, und schneide sie aus. Du kannst auch Fotos und Grafiken im Internet suchen, Wörter oder Zahlen mit Hilfe von canva.com aufhübschen und danach ausdrucken. All die vielen Bilder klebst du dann auf dein Visionboard.

 

4. Affirmationen, Schlagwörter und Zitate auswählen.

Füge aussagekräftige Wörter, Affirmationen oder Zitate hinzu, die dir Mut machen und helfen, deine Ziele und Träume zu verfolgen. Auf meinem Vision Board findest du z.B. die Wörter „Mut“, „Vertrauen“ und „Authentizität“. Schlagwörter, die mich dabei unterstützen meine Ziele zu verfolgen und nicht vom Weg abzukommen.

 

5. Vision Board prominent aufhängen.

Wenn du dein Vision Board fertig hast, ist es an der Zeit, es an einem prominenten Ort zu platzieren. Bei mir hängt es über meinem Schreibtisch und ich kann es mehrere Male am Tag betrachten und mir klar machen, wofür sich der ganze Aufwand lohnt.

PS.: Wenn du viel unterwegs bist, dann solltest du dir auch eine digitale Version erstellen. Entweder als Grafik, die du als Desktop-Hintergrund nutzt, oder als Pinterest- oder Trello-Board. Wichtig ist nur, dass du es dir zur täglichen Routine machst, dir dein Vision Board anzusehen.

 

Aktualisierung deines Vision Boards.

Mein Vision Board aktualisiere ich mindestens 1x pro Jahr. Entweder kommen Dinge hinzu oder sie werden geändert. Dinge, die ich in mein Leben holen möchte, die es zu erleben oder zu erreichen gilt.

 

Ich wünsche dir viel Spaß bei der Gestaltung deines Vision Boards. Erzähle mir gern in den Kommentaren, welche Erfahrungen du mit Vision Boards gemacht hast oder ob ich dich inspirieren konnte, deines zu erstellen.

Alles Liebe,

Deine Tanja


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

 

9 Gründe, warum du eine Facebook-Gruppe gründen solltest.

Die organische Reichweite sinkt weiter. Facebook-Gruppen rücken weiter in den Fokus.

Am 17. Januar 2017 hat Mark Zuckerberg bekannt geben, dass sich der Facebook-Algorithmus erneut ändert. Die Änderungen sind drastisch, insbesondere für Unternehmen bzw. Betreiber von Facebook-Seiten.

Mich erstaunt das nicht.

Viele Betreiber von Facebook-Seiten haben diese genutzt, um ihre Angebote zu posten und nicht, um in den Austausch mit ihren Fans und Followern zu gehen. Die Reichweite dieser Seiten war auch vor dem 17. Januar schon gering. Wenig Likes, kaum Interaktion, geringe Reichweite.

Wer hingegen Zeit und Mühe in die Content-Planung steckte und Inhalte teilte, die den Fans und Followern einen Mehrwert lieferten und/oder sie zum Nachdenken und Kommentieren anregete, profitierte von einer guten organischen Reichweite.

Das wird auch weiter so bleiben!

Wer weiterhin Mehrwert liefert und auf die von Facebook präferierten Methoden setzt, wird weiterhin mit organischer Reichweite belohnt.

Live Videos, Facebook-Gruppen und Messenger Bots bieten tolle Möglichkeiten, um auch zukünftig von organischer (also kostenfreier) Reichweite zu profitieren. Je mehr Interaktion und Austausch, desto öfter wird dein Beitrag kostenfrei ausgepsielt.

Tipp: Sprich mit deinen Fans und Followern und nicht nur zu ihnen. Auf einer Facebook-Seite ist das nicht so einfach. Leichter geht das mit einer Facebook-Gruppe.

 

Meine Facebook-Gruppe, die she-preneur Community.

Noch vor dem offiziellen Start von she-preneur erstellte ich am 14. Februar 2016 meine erste Facebook-Gruppe.

Erst im Juni 2016 ging ich ohne große Pläne mit der Gruppe an den Start.

Seitdem hat sich vieles getan. Heute, etwa 1,5 Jahre nach dem Start der Gruppe, sind über 3.000 Frauen Teil der she-preneur Community. Gründerinnen, selbstständige Frauen oder solche, die es noch werden wollen. Die Atmosphäre und der Austausch sind großartig.

Ich gründete eine Gruppe mit dem Ziel selbstständige Frauen und Gründerinnen zusammenzubringen, um sich über die Selbstständigkeit auszutauschen.

Zu oft stellte ich in der Vergangenheit fest, dass selbstständigen Frauen der Austausch mit Gleichgesinnten fehlt, sie sich oft allein fühlen und zu wenig Rückhalt und Support haben. Vielen von ihnen fehlen Menschen, die sie verstehen, ermutigen und unterstützen.

Aus dieser Erkenntnis heraus habe ich she-preneur als kostenfreie und den she-preneur insider club als kostenpflichtige Community gegründet.

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir allein viel langsamer und manchmal leider auch gar nicht vorankommen. Deswegen: Finde Gleichgesinnte und tausche dich regelmässig mit ihnen aus!

Über meine Facebook-Gruppe gewann ich im September 2016 meine ersten Kundinnen. Ich baute mit Hilfe der Gruppe nähe zu meiner Zielgruppe und schaffte vertrauen. Im Oktober 2016 eröffnete ich meinen exklusiven Member-Bereich, den she-preneur insider club, dem sich sofort mehr als 20 Frauen anschlossen. (Hier erfährst du mehr und kannst Mitglied werden).

Das ich durch meine Facebook-Gruppe Kunden gewinnen würde, war mir zu Beginn von she-preneur nicht klar bzw. war es nicht mein Ziel. Heute bin ich froh, dass ich diese „Bauchentscheidung“ umsetzte und die she-preneur Community gründete.

Mittlerweile bin ich ein großer Fan von Facebook-Gruppen und Communities. Neben der Gewinnung von Kunden haben Facebook-Gruppen noch viele andere Vorteile für Selbstständige, insbesondere vor dem Hintergrund der sinkenden organischen Reichweite von Facebook-Seiten.

Video-Interview zum Thema Business-Mindset mit Mindset-Coach Julia Lakämper

 

Vorteile einer eigenen Facebook-Gruppe.

 

1. Du profitierst von einer höheren organischen Reichweite.

Gruppen eignen sich hervorragend für den Austausch mit und zum Vernetzen von Gleichgesinnten. In Gruppen werden Fragen gestellt sowie Informationen und Tipps geteilt.  Es entstehen echte Diskussionen.
In Gruppen ist es möglich nach Stichwörtern zu suchen.  Ältere Beiträge können also zu einem späteren Zeitpunkt über die Suchfunktion der Gruppe wieder gefunden werden können und bereits begonnene Diskussionen weiterführen.
In Facebook-Gruppen finden echte Gespräche statt.
Genau das ist es, was Facebook will und als Gruppenbetreiberin wirst du dafür, mit organischer Reichweite für deine Beiträge, belohnt.

 

(Anmerkung: Auch Beiträge auf Facebook-Seiten werden im Newsfeed angezeigt, sofern ausreichend Interaktion und Austausch stattfindet)

 

2. Du kannst eine Community rund dich und deine (Personen)Marke aufbauen.

Eine geschlossene Facebook-Gruppe eignet sich hervorrangend, um dich als (Personen)Marke zu etablieren, dein Wissen zu teilen und deine Expertenpositionierung auszubauen. Innerhalb deiner Gruppe legst du die Regeln und die Themen fest und kannst deinen Community-Mitgliedern brennende Fragen beantworten, sie motivieren und inspirieren.

 

3. Du kannst leichter Vertrauen zu potentiellen Kundinnen und Kunden aufbauen.

In einer geschlossenen Gruppe finden Gespräche statt, die außerhalb der Gruppe in dieser Form nicht stattfinden würden. Nur Gruppenmitglieder können die Diskussionen verfolgen und an ihnen teilnehmen (Achtung: nur bei geschlossenen Gruppen!).

Ermögliche und pflege diese Konversationen und Kontakte. Es ist deine Möglichkeit bei den Mitgliedern deiner Gruppe bekannt und von ihnen gemocht zu werden.

Gruppenmitglieder können so leichter Vertrauen zu dir aufbauen. Und insbesondere, wenn du Kunden online gewinnen möchtest oder dir ein Online-Business aufbaust, ist es wichtig, dass Vertrauen zu dir aufgebaut werden kann.

 

4. Du kannst herausfinden, was deine Zielgruppe wirklich umtreibt.

Eine eigene Facebook-Gruppe ermöglicht es dir, Umfragen zu erstellen und dir Feedback zu neuen Ideen oder Themen einzuholen. Du hast dadurch die Möglichkeit, Angebote zu erstellen, die auch wirklich gebraucht werden.

 

5. Du kannst dich mit deinen idealen Kunden austauschen.

Eine eigene Facebook-Gruppe ist ein Ort, an du dich mit deinen idealen Kunden umgeben und dich mit ihnen austauschen kannst. Du lernst deine idealen Kunden dadurch besser kennen und verstehen.

Natürlich musst du dafür ein wenig deiner Zeit und deine Aufmerksamkeit investieren. Aber die Erkenntnisse, die du mitnimmst sind unbezahlbar (und ein Traum vieler Unternehmer ;)).

 

6. Du lenkst Traffic auf deine Website.

Deine Gruppe, deine Regeln.
Du kannst deinen Content in deiner Gruppe teilen und die Gruppenmitglieder so auf deine Website holen. Außerdem kannst du zu Webinaren und anderen Veranstaltungen einladen, die du auf deiner Website bekannt machst. Denke daran, den Fokus immer auf Mehrwert zu legen und Content zu liefern, auf den deine Gruppenmitglieder förmlich warten.

7. Du kannst deine E-Mail-Liste aufbauen.

Biete deinen Gruppenmitgliedern deine Freebies an und baue so deine E-Mail-Liste auf. Du kannst zum Beispiel in deinem Willkommens-Post auf deine Freebies hinweisen und dort die Links zur Landing Page einbinden.

Dein Freebie kannst du ab und zu auch als eigenen Beitrag in die Gruppe posten.

 

8. Du kannst Kunden gewinnen.

Informiere deine Gruppenmitglieder über deine neuesten oder aktuelle Angebote. Die Gruppenmitglieder kennen dich, sie folgen dir, wollen von dir lernen und dich treffen. Deine Angebote werden in deiner Gruppe auf eine höhere Resonanz stoßen als auf deiner Facebook-Seite (wo Eigenwerbung meist unbeachtet bleibt).

 

9. Du erfährst wer deine Gruppenmitglieder sind.

Facebook baut die Gruppenfunktion immer weiter aus.
Seit 2017 gibt es für Gruppen auch Statistiken. Das bedeutet, dass du sehen kannst, wie deine Gruppe wächst, wer deine Mitglieder sind, wer die aktivsten Mitglieder sind, welche Beiträge am beliebtesten waren und vieles mehr.

Welche Erfahrungen hast du bereits mit Facebook-Gruppen gemacht? Hast du Lust auf eine Facebook-Gruppe bekommen? Oder hast du eine Gruppe, weißt aber nicht so richtig, wie du anfangen sollst? Hinterlass mir einen Kommentar, ich freue mich auf den Austausch mit dir.

 

BONUS: Kostenfreier Leitfaden für deine Facebook-Gruppe

Hol dir meinen kostenfreien Leitfaden für deine erfolgreiche Facebook-Gruppe und erfahre, wie du eine Facebook-Gruppe für dein Business richtig aufbaust.

Hier kannst du den kostenfreien Leitfaden anfordern.

 

Viel Erfolg mit deiner Facebook-Gruppe.

Alles liebe,

Deine Tanja


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

 

Jahresrückblick 2017 – Eine starke weibliche Community

2017 war ein unglaublich aufregendes Jahr für mich, mein Projekt she-preneur und die Gründerinnen und selbstständigen Frauen, die ich unterstütze. Mein größtes Highlight war das erste Jubiläum: Im Oktober ist mein Member-Bereich, der she-preneur insider club, ein Jahr alt geworden. Anlässlich des ersten Geburtstags haben die Gründerinnen und selbstständigen Frauen aus dem she-preneur insider club und ich unsere erste Onlinekonferenz gelauncht. In diesem Jahresrückblick verrate ich dir mehr.

 

she-preneur summit: In sechs Wochen zum ersten Online-Kongress

Für die she-preneur summit 2017 haben sich knapp 850 Teilnehmerinnen angemeldet und es gab ein durchweg positives Feedback!

Was keine von euch Leserinnen weiß: Es war keine lange geplante Strategie dahinter. Ich habe nicht wochenlang am Marketing und an der Technik getüftelt und auch die Speakerinnen hatten nicht allzu viel Zeit, um sich vorzubereiten. Denn innerhalb von nur sechs Wochen entstand aus der Idee einer kleinen feinen Geburtstagsaktion eine viertägige Onlinekonferenz!

Wie es dazu kam, erzähle ich euch in diesem Artikel.

 

Mein ersten Schritte zu mehr Sichtbarkeit

Gehen wir zuvor ein paar Schritte zurück:

Im Oktober 2016 bin ich mit 21 Frauen im she-preneur insider club gestartet. Damals war ich nicht bekannt und hatte kaum Reichweite: Ich hatte eine Facebook-Fanpage mit weniger als 500 Likes und eine Facebook-Gruppe mit weniger als 100 Mitgliedern. Meine Mailingliste hatte höchstens 50 Abonnenten und ich hatte noch nie ein Facebook-Live oder Webinar gehalten.

Ich stand einfach überhaupt nicht gerne im Mittelpunkt!

Also nahm ich all meinen Mut zusammen und gab mit viel Lampenfieber und einigen technischen Pannen mein erstes Webinar. Es registrierten sich knapp 50 Frauen. In diesem Webinar teilte ich meine Vision, meine Idee und stellte den she-preneur insider club zum 1. Mal vor.

Insgesamt erworben 21 Frauen im Gründungsmonat die Mitgliedschaft für den she-preneur insider club. Ihnen gefiel meine Idee, mein Vorhaben und meine Authentizität. Die Hälfte der Gründungsmitglieder stehen mir auch heute, 15 Monate nach der Gründung, noch treu zur Seite.

Damals folgte ich mehr einem Bauchgefühl als einer klaren Strategie. Es gab noch nicht so viele Gruppen für selbstständige Frauen, doch ich spürte, dass hier eine wichtige Entwicklung stattfand.

 

Vom kleinen Kreis zur inspirierenden Community

Mittlerweile ist der she-preneur insider club zu einer starken Community von über 80 Frauen gewachsen. Hier unterstützen sich Gründerinnen und selbstständige Frauen gegenseitig und stehen sich tatkräftig zur Seite.

Doch bis dahin war es ein langer Weg und ich möchte allen selbstständigen Frauen Mut machen, dabeizubleiben und Ihre Businessidee Schritt für Schritt zu verwirklichen. Das Wichtigste ist weiterzumachen, durchzuhalten, sich auszuprobieren und immer wieder zu optimieren. Nach meinem ersten Webinar war ich unglaublich erleichtert, dass ich diesen ersten Schritt gegangen war.

Ich hatte und habe eine starke Mission: Ich will Frauen unterstützen, sich eine stabile und erfolgreiche Selbstständigkeit aufzubauen. Diese Idee trägt mich auch durch Phasen, in denen es einmal nicht wie geplant läuft – und das ist in einer Selbstständigkeit immer mal wieder der Fall. Das wissen wir alle!

Video-Interview zum Thema Business-Mindset mit Mindset-Coach Julia Lakämper

Zuhören, testen, optimieren: Marketing & Angebot

Im Marketing habe ich meinen Fokus auf Facebook als favorisierten Kanal gesetzt. Nach und nach ist meine große kostenlose Facebookgruppe, die she-preneur Community, gewachsen. Heute zählt sie über 3000 Mitglieder.

Ich habe kostenlosen Content erstellt und mehr Abonnenten für meine Mailingliste gewonnen. Ich startete die Erfolgs-Challenge #MeinJahr2017,  eine Business-Challenge im Frühjahr 2017 und gab noch mehr Webinare und Workshops.

Immer mehr Frauen meldeten sich für den she-preneur insider club an, mein Member-Bereich wuchs langsam, aber stetig.

Ich hörte den Frauen sehr genau zu und erweiterte das Angebot: Am Anfang gab es lediglich einen monatlichen Planungs- und Zielsetzungsworkshop sowie ein monatliches Thema (den Erfolgsbooster) und eine Q&A-Session dazu.

Mittlerweile hat sich der she-preneur insider club zur virtuellen Coworking-Community mit Mastermind-Sessions, täglichem Co-Working und virtuellen Kaffeepausen entwickelt. Viele der Gründerinnen haben sich bereits offline kennengelernt und es gab in mehreren Städten she-preneur meet-ups. Im nächsten Jahr lege ich den Fokus auf noch mehr Unterstützung.

 

Wie die Idee zur Online-Konferenz she-preneur summit entstand

Anlässlich des ersten Geburtstags des she-preneur insider clubs hatte ich die Idee zu einer Geburtstagsaktion. Die Unterstützung, die wir täglich im she-preneur insider club erfahren, wollte ich nach außen tragen und etwas zurückzugeben.

Eine der Frauen aus der Community, unsere Verbesserungsexpertin Christiane Kilian, schlug vor, einen Mini-Tageskongress zu organisieren. Das war Ende August 2017.

Innerhalb weniger Tage kamen 31 Themenvorschläge zusammen und aus dem Tageskongress wurde eine viertägige Online-Konferenz von und für selbstständige Frauen und Gründerinnen. Die Vorträge und Workshops kamen aus ganz unterschiedlichen Bereichen und reichten von Business- und Marketingthemen hin zu Gesundheits-, Coaching- und Mindset-Ansätzen.

Nach zwei Wochen war aus der Idee einer kleinen Geburtstagsaktion die erste she-preneur summit gewachsen: eine viertägige Online-Konferenz mit Live-Interviews, Meditationen zum Download und vor allem 21 mutigen Speakerinnen, die zuvor noch nicht oder jedenfalls nur wenig die virtuelle Bühne betreten hatten!

 

4 Tage, 21 Vorträge & Workshops, 850 Teilnehmerinnen

Wir starteten mit den Vorbereitungen: Ende September kündigte ich zum ersten Mal öffentlich an, dass die erste she-preneur summit stattfinden würde, startete Anfang Oktober mit der Bewerbung und sprach Kooperationspartner an.

Auch die Speakerinnen selbst und die unterstützenden Frauen aus dem she-preneur insider club teilten das Event auf ihren Marketingkanälen. Mein Ziel war es, 900 Anmeldungen für das Online-Event zu generieren. Das haben wir fast geschafft: Ende Oktober war es soweit und es haben sich insgesamt 844 Teilnehmerinnen für die she-preneur summit angemeldet.

Die Workshops und Vorträge fanden als Live-Webinare über Zoom statt und wurden zusätzlich in eine extra dafür gegründete Facebookgruppe gestreamt. Es gab erstaunlicher Weise keine technischen Pannen, der Input und der Mehrwert war unglaublich umfangreich und die Teilnehmerinnen gaben uns allen tolles Feedback. Die Zuschauerinnen waren vor allem selbstständige Frauen (fast 50%), jeweils über 20% befanden sich in der Gründungsphase oder waren nebenberuflich selbstständig.

 

Erfolgsfaktoren der she-preneur summit

Der she-preneur summit wurde sehr gelobt, dass es nicht die typischen Kandidatinnen waren, die immer auf der virtuellen Bühne stehen, sowie die lockere und authentische Art der Speakerinnen.

Die Teilnehmerinnen konnten sich mit den Frauen aus meinem Member-Bereich identifizieren. Sie alle stehen an unterschiedlichen Punkten in ihrem Business.  So machten sie für die Zuschauerinnen sichtbar, dass es möglich ist, eine Selbstständigkeit Schritt für Schritt aufzubauen. Auch die Unterstützung innerhalb unserer Community war großartig und wir sind durch diese gemeinsame Herausforderung noch einmal mehr zusammengewachsen. Nach der she-preneur summit kamen viele neue Mitglieder in den insider club, die unsere weibliche Gemeinschaft bereichern.

 

Erfolgsfaktoren meines Businessmodells

Natürlich hatte auch ich manchmal einen Saure-Gurken-Tag, doch ich habe mich dadurch nicht beirren lassen und bin mit dem ersten Jahr meines Online-Businesses sehr zufrieden. Meine Erfolgsfaktoren in diesem ersten Jahr mit dem Membership-Geschäftsmodell sind folgende:

 

✓ Ich habe mir klare Ziele gesetzt und diese konsequent verfolgt.

✓ Ich haben strukturiert an meinem Business gearbeitet.

✓ Ich war konsistent in meinem Auftreten und in meinem Angebot.

✓ Ich habe den Fokus auf das Wesentliche gelegt.

✓ Ich habe mir Unterstützung gesucht und Aufgaben abgegeben, wo möglich und nötig.

✓ Ich habe mein Angebot wie auch mein Marketing ständig getestet und optimiert.

✓ Ich bin ausdauernd dabeigeblieben.

✓ Ich habe der Angst keine Chance gegeben und meinem Bauchgefühl vertraut.

✓ Vor allem habe ich immer zugehört, was meine Zielgruppe braucht und sich wünscht.

 

Heute stehe ich zwar immer noch nicht gerne im Mittelpunkt, aber es wird von Webinar zu Webinar besser.

Allen selbstständigen Frauen und Gründerinnen möchte ich mitgeben: Sei mutig, werde sichtbar und suche dir Gleichgesinnte, die dich unterstützen! Ohne meine Community hätte ich es nicht geschafft.

1000x Danke!

Auf diesem Weg möchte ich mich bei allen Teilnehmerinnen der she-preneur summit, meinem Team und bei allen Kooperationspartnern bedanken, die die she-preneur summit unterstützt und das Event in ihrem Netzwerk geteilt haben. Diese waren: Projektin, herCareer, Fraufrei&, Junge Gründer, Gründerinnenzentrale Berlin, Girl meets Business, Julian Heck und MentorMe. Am meisten möchte ich jedoch der weltbesten Community danken, den Frauen aus dem she-preneur insider club, von denen jede einzelne mutig und selbstbestimmt ihren Weg durch die Selbstständigkeit geht! Es ist toll, dass ich euch begleiten und wachsen sehen darf! Ich freue mich auf 2018 und habe viele weitere Ideen für Angebote und Specials.

 

Nicht vergessen: Die nächste she-preneur summit kommt bestimmt 😉 

 

Alles liebe,

Deine Tanja

 

PS: Teile deine Erfahrungen zum Thema Messe in der she-preneur-Community auf Facebook oder verabrede dich mit anderen she-preneuren zum gemeinsamen Messebesuch.

PPS: Mehr über den she-preneur insider club erfährst du hier

Warum Messebesuche für dich als Selbstständige wichtig sind.

Lichtdurchflutete Hallen, Gedränge in den Gängen, Stimmengewirr und so viele Stände, Informationen, Inspirationen und Möglichkeiten – ich liebe die Messeatmosphäre! Messebesuche ermöglichen mir, auf neue Ideen für mein Business zu kommen, mich in Vorträgen und Workshops weiterzubilden, aber vor allem, zu netzwerken, Businesskontakte zu pflegen und neue zu knüpfen, Kolleginnen und Kunden zu treffen und kennenzulernen.

Messebesuche ermöglichen dir als Gründerin und Soloselbstständige von bereits etablierten Unternehmerinnen und Unternehmern zu lernen – sie inspirieren z.B. in Keynotes, Meet-ups, Talks oder Diskussionen. Aber auch als bereits erfolgreiche Unternehmerin bietet dir das Umfeld eine Vielzahl an Möglichkeiten. Du kannst Kontakte knüpfen, dich über Neuigkeiten informieren oder die Gelegenheit nutzen, PR für dein Business zu machen.

Wie sieht es bei dir aus? Gehst du regelmäßig zu Messen in deiner Branche oder bist du bisher ein Messemuffel? Vielleicht kann ich dich dazu ermutigen, dich auch einmal auf einer Messe zu tummeln. Und damit so ein Tag für dich nicht in Stress ausartet, du freudestrahlend netzwerken kannst und gut vorbereitet die Hallen betrittst, habe ich dir 5 Tipps zusammengestellt, um dir den Besuch zu erleichtern.

 

5 Tipps für deinen Messebesuch.

1. Ziel: Mache dir bewusst, warum du an der Messe teilnehmen willst. Willst du dich inspirieren lassen? Suchst du nach Weiterbildungsmöglichkeiten? Welche Themen sind bei Vorträgen, Diskussionen und Meet-ups für dich wichtig? Gibt es spezielle Kolleginnen, Kooperationspartner und Kundinnen, die du dort treffen willst? Die konkrete Planung hilft dir, dich im Messetrubel nicht zu verlieren.

2. Zeitplan: Bereite deinen Messebesuch gut vor. Schau, welche Aussteller, Unternehmen und Speakerinnen dich besonders interessieren. Mache dir einen Zeitplan und trage auch ein, an welchem Ort auf dem Messegelände du die Stände, Workshops und Talks findest. Falls du Kolleginnen und/oder Kunden treffen willst, verabrede dich vorab und mache konkrete Termine. Plane nicht zu knapp: Du brauchst sicherlich ein bisschen Zeit, um vom einen zum anderen Termin zu kommen und über die Messe zu schlendern. Außerdem sollte einem ungezwungenen spontanen Plausch kein Zeitdruck im Weg stehen.

3. Marketing & PR: Nimm auf jeden Fall deine Visitenkarten und Flyer mit. Obacht: Deine Marketingmaterialien solltest du nicht einfach an den Ständen abgeben, sonst landen sie schnell im Müll. Frage nach, ob ein Ansprechpartner für ein kurzes Gespräch zur Verfügung steht. Falls nicht, lass dir die Kontaktdaten geben und nimm nach der Messe Kontakt auf. Im besten Falle ergeben sich bei Meet-ups und Talks organisch neue Kontakt. Notiere dir während der Messe was verabredet wurde und wo ein Follow-up sinnvoll ist.

4. Spaß: Eine Messe ist zwar anstrengend, kann aber sehr viel Spaß machen! Wähle ein Outfit, das professionell ist und in dem du dich wohl fühlst. Bequeme Schuhe sind ein Muss! Achte darauf, dass du ausreichend Wasser (und nicht nur Kaffee ;)) trinkst. Ganz wichtig: Wer entspannt auftritt, hat die besten Karten. Sei du selbst und hab Spaß beim Networking! Vielleicht willst du deinen Elevator-Pitch zuhause noch einmal üben?

5. Nachbereitung: Werte die Messe möglichst bald danach für dich aus: Hast du dein Messeziel erreicht? Hast du die Informationen bekommen, die du gesucht hast? Wie viele neue Kontakte hast du gewonnen? Wie war dein allgemeiner Eindruck der Veranstaltung – lohnt sich die Messe auch im nächsten Jahr? Melde dich im Anschluss an die Messe (innerhalb der folgenden zwei Wochen) bei neuen und bestehenden Kontakten.

 

Ich wünsche dir viel Spaß bei deiner nächsten Messe. Erzähle mir in den Kommentaren von deiner Erfahrung oder ergänze gerne meine Tipps!

Alles liebe,

Deine Tanja


PS: Teile deine Erfahrungen zum Thema Messe in der she-preneur-Community auf Facebook oder verabrede dich mit anderen she-preneuren zum gemeinsamen Messebesuch.

PPS: Mehr über she-preneur erfährst du hier.