{Podcast} 4 Dinge, die mich mein Business in 2020 gelehrt hat

2020 war ein anderes Jahr. Ich habe gerade, in Vorbereitung auf diese Episode, nochmal geschaut, was ich in 2019 geschrieben habe. Es war sehr spannend zu sehen und klar, es war auch alles irgendwie anders. Niemand wusste von Corona, niemand wusste, dass wir in unserer Bewegung oder in unserer Freiheit so sehr eingeschränkt werden oder uns selbst einschränken müssen. Und dementsprechend ist 2020 einfach komplett anders verlaufen.

Rückblickend hatte ich dennoch ein super gutes Jahr, und ich glaube, auch viele meiner Kundinnen trotz Herausforderungen, weil ich immer geschaut habe: Wie können wir den Fokus auf die schönen Dinge legen? Wie können wir aus dieser Situation etwas Gutes machen? Wie können wir diese Situation als Chance ergreifen und sie dazu nutzen, um den Menschen, die uns brauchen oder die unsere Hilfe gebrauchen könnten, zur Seite zu stehen und sie noch besser betreuen oder unterstützen zu können?

In dieser Episode teile ich meinen Jahresrückblick mit dir und erzähle von meinen Erfolgen und Learnings aus 2020. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Von daher war 2020 ein sehr aufregendes Jahr für mich und ich möchte dich in dieser Episode einfach ein bisschen mit hinter die Kulissen nehmen, weil ich glaube, es ist immer sehr spannend zu hören, was bei mir passiert ist, wie mein Business aussieht und was ich in 2020 alles erreicht habe.

Das Thema „Reflexion“.

[3:49] – Das Thema „reflektieren“ ist ein ganz wichtiges Thema für mich. Ich reflektiere regelmäßig und habe dir zu dem Thema reflektieren auch schon eine Podcast Episode aufgenommen. Reflektieren ist so wichtig, aber die wenigsten nehmen sich wirklich ausführlich Zeit dafür. Denn wenn du reflektierst, hast du die Möglichkeit Dinge zu erkennen, mit denen du nicht mehr zufrieden bist oder die dich blockieren, die dich einschränken oder die, die dir nicht gut tun. Und es ist so wichtig, dass du diese Dinge erkennst, um zu gucken, wie du das nächste Jahr oder die nächste Woche verändern kannst.

[4:32] – Du sollst nicht nur einmal im Jahr reflektieren, sondern idealerweise nimmst du dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit, um zu gucken: Was war gut heute? Was war nicht so gut heute? Was kann ich nächste Woche oder morgen anders machen? Oder auch bei Kundengesprächen – wenn du zum Beispiel Erstgespräche führst, ist es auch eine ganz tolle Möglichkeit zu reflektieren und zu gucken: Was lief in dem Gespräch gut, was lief in dem Gespräch nicht so gut und was kann ich beim nächsten Mal anders machen?

[5:03] – Also bitte nicht nur zum Jahresende reflektieren, sondern nimm dir immer wieder die Zeit zum Reflektieren. Es so wichtig, denn nur wenn wir reflektieren, können wir eben auch weiter wachsen, können wir neue Dinge für uns erreichen, die wir gerne in unser Leben holen wollen. Von daher, nimm dir die Zeit und mach keine Planung, ohne vorher einen Rückblick gemacht zu haben. Ohne vorher geschaut zu haben: Was lief in diesem Jahr gut, was lief in diesem Jahr nicht so gut? Was möchtest du im nächsten Jahr auf jeden Fall anders machen?

[6:07] – Oftmals ist es ja so, dass wir uns nur an die Dinge erinnern, die nicht so gut liefen, und die Dinge, die gut liefen, ganz schnell einfach vergessen. Es ist wichtig, dass wir die kleinen und auch die großen Erfolge in Erinnerung behalten.

Das war mein 2020.

[8:39] – Berlin war für mich immer sehr, sehr hektisch. Es hat mich sehr viel Zeit und Energie gekostet und hier auf Fuerteventura merke ich, dass sich mein Leben sehr entschleunigt hat, dass ich viel entspannter und viel mehr draußen bin, dass ich das schöne Wetter genieße, dass ich mehr Sport mache und dass ich einfach viel mehr Energie habe. Aus dem Grund habe ich mich entschieden hier zu bleiben, und das ist auch einer meiner großen Erfolge in diesem Jahr. Ein privater Erfolg, der aber ganz viel mit dem Business zu tun hat. Denn mein Business ermöglicht mir einfach diese Dinge zu tun.

[9:54] – Im Sommer die Taschen zu packen, meine Wohnung in Berlin zu vermieten und dann einfach loszufahren, war keine leichte Entscheidung. Natürlich war das auch eine Entscheidung, wo mein Verstand mir gesagt hat: „Nee, Tanja, das kannst du nicht machen! Du hast dort nichts und du weißt doch gar nicht, wo du hingehst!“. Aber trotzdem habe ich das gemacht und habe da auf mein Bauchgefühl gehört. Das war übrigens auch ein großes Learning in 2020, Entscheidungen zu treffen und dabei wirklich auf das Bauchgefühl zu hören, auch wenn der Verstand dir sagt, dass du dir das noch genauer überlegen solltest, dass du noch mehr recherchieren solltest … und alles in trockenen Tüchern sein muss.

[13:04] – Wir haben den Fokus komplett darauf gelegt, wie wir mehr Menschen erreichen können, wie wir mehr Frauen helfen können. Also ohne den Fokus auf den Umsatz gelegt zu haben, haben wir den Umsatz im Gegensatz zu 2019 fast wieder verdoppelt. Wir liegen zum Jahresende bei knapp 500.000 € netto Umsatz, also eine knappe halbe Millionen. Das ist der absolute Wahnsinn! Ich bin selber total geflasht. Ich hatte mir tatsächlich noch ein höheres Umsatzziel gesetzt, das waren 750.000 € – aber es ist vollkommen okay, das wir es nicht erreicht haben, denn auch 500.000 € sind mega gut. Ich bin wirklich begeistert, geflasht, dass wir das erreichen können, dass das möglich ist. Vor allem wenn ich einmal zurückblicke, wo ich hergekommen bin und mittlerweile ein Business habe, was eine halbe Millionen Euro netto Umsatz macht. … Die Kosten sind auch immer sehr interessant. In diesem Jahr hatte ich ziemlich hohe Kosten, es waren sicherlich ein bisschen mehr als 70 %. Und wenn du dir das ausrechnest, wirst du sehen, dass am Ende nicht mehr so viel übrig bleibt, vor Steuern. Aber trotzdem bin ich super happy.

[14:35] – Wir haben den neuen Mitgliederbereich für die she-preneur Academy aufgebaut, ich habe das komplette Messaging nochmal überarbeitet, wir haben ziemlich viele Videos gemacht, wir sind ans Design nochmal rangegangen. Also wir haben ziemlich viel neu gemacht in diesem Jahr, von dem wir im nächsten Jahr definitiv weiter profitieren können. Von daher waren die Kosten in diesem Jahr ziemlich hoch. Aber das ist okay.

[15:07] – Ich habe mittlerweile 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mich und mein Business unterstützen. Und auch darüber freue ich mich einfach, dass wir gemeinsam so viel tolle Arbeit machen können und dass ich das, was wir umsetzen, auch weitergeben kann und diese tollen Menschen einfach in meinem Team habe und wir gemeinsam Frauen helfen mehr Umsatz zu generieren und sich ein Business aufzubauen, was sie einfach total erfüllt und dass mein Team auch Spaß daran hat, sodass wir wirklich alle gern an diesem Business arbeiten. Das ist ziemlich cool. Und im nächsten Jahr werde ich auch darauf achten, dass die Kosten niedriger werden. In diesem Jahr waren einfach so viele Sachen, die ich gerne noch machen wollte.

[16:24] – Und zwar haben wir den she-preneur insider club, das ist mein Mitgliederbereich, einmal komplett geändert und haben ein neues Produkt kreiert. Das ist die she-preneur Academy, ein begleitetes Jahresprogramm. Wir haben alle Mitgliedschaften des insider clubs gekündigt (ich hatte knapp 200 aktive Mitgliedschaften) und da habe ich nicht lange überlegt oder mir auch nicht ausgerechnet, was sein könnte oder wie viel Umsatz ich ggf. verliere. Nein, es geht nicht um den Umsatz. Es geht darum, wie ich die Menschen, die von mir lernen wollen, noch besser unterstützen kann. Und das Produkt, was ich dafür ganz gerne erstellen wollte, ist eben die she-preneur Academy, denn da halte ich mein gesamtes Wissen fest und weiß, dass ich im Rahmen der Academy einfach viel besser unterstützen kann, als im insider club. Denn in der Academy geht es mehr ums Tun und weniger ums Netzwerken. Es geht mehr darum, wirklich die nächsten Schritte im Business zu gehen, sich Sachen zu trauen und zur Unternehmerin zu werden.

[17:41] – Auch da habe ich eine große Entscheidung getroffen und gesagt, wir kündigen alle Mitgliedschaften und diejenigen, die in die Academy kommen wollen, die buchen neu. Dadurch haben wir natürlich viele Mitglieder verloren bzw. haben sich viele entschieden nicht zu verlängern – und das ist auch OK. Wie gesagt, der Fokus liegt nicht auf dem Umsatz, sondern der Fokus liegt darauf einen Impact zu haben und Frauen weiter zu helfen, sie dabei zu unterstützen, mit ihrem Business Geld zu verdienen und unternehmerisch zu denken. Ein ganz großes Learning und es gehört auch zu meinen Werten.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Der Fokus in 2020 lag auf den Impact

[18:26] – Ich habe sehr viele wertebasierte Entscheidungen in diesem Jahr getroffen. … 2019 habe ich mich sehr stark mit meinen Werten auseinandergesetzt und das hat mir in diesem Jahr auch nochmal sehr stark geholfen, da auch die richtigen Entscheidungen zu treffen.

[18:53] – Wir hatten den ersten sechsstelligen Launch in diesem Jahr. Das war auch definitiv ein Erfolg, denn wir haben damit den nächsten Meilenstein im Business erreicht. Und auch hier gleich noch zwei Learnings mit dazu: Eines davon ist, Zeit zum Planen lohnt sich. Du brauchst Zeit, um einen ordentlichen Launchplan zu erstellen, um dir wirklich zu überlegen, wann soll was gemacht werden, was wollen wir erreichen, was ist das Messaging – vor allem, wenn du mit einem Team arbeitest. Wenn wir Zeit haben zum Planen, dann haben alle mehr Klarheit und wissen eben auch, was wann umgesetzt wird und wir arbeiten viel weniger unter Stress. Der zweite Punkt, den ich dir noch nicht mitgeben möchte, ist: Weniger ist mehr.Wenn wir weniger machen, können wir viel mehr erreichen. Auch umsatztechnisch können wir viel mehr erreichen, und wir können viel mehr Leute abholen oder mitnehmen, weil wir sie eben nicht überfordern.

[20:26] – Was mir in diesem Jahr super viel Spaß gemacht hat und was mich auch einfach total antreibt (und das werden wir 2021 auf jeden Fall wiederholen) – warum ich auch den Fokus der Academy auf die Umsetzung setzen werde – ist, dass wir in diesem Jahr über 100 Frauen in die Umsetzung gebracht haben. Einen Teil aus dem insider club im Rahmen der Beta-Kurs Challenge und im Rahmen des Bundles. Aber ich habe auch den Frauen in meinen Gruppenprogrammen dabei geholfen mehr Kund:innen zu gewinnen, mehr Umsatz zu generieren oder Neues auszuprobieren, die Komfortzone zu verlassen, sichtbar zu werden, mehr Reichweite aufzubauen. Die Dankbarkeit und die Freude, die da zurückgekommen ist, ist einfach großartig und das ist das, was mich antreibt und was mir so wichtig ist.

[22:40] – Der Fokus in 2019 und auch ein Großteil in 2020, lag auf dem she-preneur insider club als Hauptprodukt. Und jetzt wandelt sich der Fokus auf die she-preneur Academy. Das heißt, ich habe mein Produktportfolio komplett umstrukturiert. Es fühlt sich unheimlich gut an, weil ich weiß, dass ich dadurch eben meiner Vision noch viel näher komme und weil ich dadurch einfach die Frauen, meine Kundinnen, meine Community, noch viel besser unterstützen kann.

[23:20] – Entscheidungen zu treffen ist so wichtig, auch wenn sie Angst machen. Entscheidungen helfen uns dabei Dinge loszulassen, die uns nicht mehr dienen oder die nicht mehr so gut funktionieren, wie am Anfang, aus denen wir vielleicht auch herausgewachsen sind – und das ist wichtig, dann da auch den nächsten Schritt zu gehen.

[23:43] – Ich habe zu etwas Nein gesagt und das ist mir unheimlich schwer gefallen. Das war die Summit 2020, die eigentlich für Anfang November geplant war. Da haben wir dann das she-preneur Academy Kick-off-Festival durchgeführt. Ich habe einfach gemerkt, dass wir zwei große Projekte nicht gleichzeitig umsetzen können. Wir hatten ja auch noch das Bundle in diesem Jahr, was übrigens auch ein sehr großer Erfolg war, nicht nur für uns, sondern auch für meine Kundinnen. Das brauchte so viel mehr Aufmerksamkeit, wie ich eingeplant hatte, sodass wir die Summit 2020 am Ende nicht mehr geschafft hatten. Ich musste mir wirklich eingestehen, dass mein Team und ich das nicht hinbekommen. … Wir haben die Summit 2020 abgesagt bzw. auf das Frühjahr 2021 verschoben.

[25:42] – Ein weiteres Learning, was ich hatte und was jetzt nicht konkret zu den Erfolgen konkret gepasst hat, ist: Ich muss mehr delegieren. Ich habe mittlerweile ein großes Team, … sie machen sehr viel, sie kommen aber noch ziemlich viel auf mich zu und wollen meine Unterstützung bzw. das ich bestimmte Sachen absegne. Und da darf ich einfach im nächsten Jahr viel mehr delegieren. Das heißt, in diese Rolle werde ich im nächsten Jahr noch viel mehr schlüpfen und werde schauen, dass ich mein Team noch mehr empowere die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, selbst umzusetzen und auch alleine Entscheidungen zu treffen, ohne dass ich da bin. Für mich wird eine große Aufgabe sein, das Team umzustrukturieren oder die To-Dos, die Aufgabenbereiche oder Verantwortungen nochmal umzustrukturieren, damit wir noch effizienter arbeiten und noch mehr erreichen können.

Eine Übung für Umsetzung und Reflexion.

Ich bin unglaublich dankbar für dieses Jahr, obwohl es nicht so verlief, wie wir alle wollten, aber es hat mich trotzdem viel gelehrt und mir gezeigt, dass ich mittlerweile sehr viele erreichen kann und dass ich anderen helfen kann positiver zu sehen und die nächsten Schritte zu gehen, um noch mehr zu erreichen. Gerade in Zeiten wie diesen ist das super wichtig und in diesem Jahr ist es mir noch bewusster geworden.

Ich habe dir noch eine Übung mitgebracht, damit auch du ins Tun kommst und dir das Reflektieren leichter:

  1. Nimm dir ein weißes Blatt Papier und teile es in 4 gleich große Felder auf. Ich finde es übrigens immer besser mit der Hand zu schreiben. Denn wenn wir Dinge mit der Hand schreiben, dann bleiben sie eher in unserem Kopf, wir können uns leichter mit ihnen verbinden, als wenn wir es via Laptop oder Tablet notieren.
  2. In das linke obere Feld schreibst du dir deine Erfolge aus 2020. Das darf gerne eine lange Liste werden. Notiere dir die kleinen und großen Erfolge.
  3. In das rechte Feld daneben trägst du ein, was notwendig war um diese Erfolge zu erreichen. Was musstest du tun? Welche Entscheidungen musstest du treffen? Warst du besonders fleißig, mutig oder hast du bestimmte Sachen losgelassen? Schau dir nochmal die Erfolge an und schau, was notwendig war, um diese einzelnen Erfolge erreichen zu können.
  4. In das dritte Feld links unten schreibst du, was in 2020 nicht so lief, wie du es erwartet oder wie du es dir gewünscht hast. Was sind Dinge, die nicht funktioniert haben? Was wolltest du erreichen, hast du aber nicht erreicht?
  5. Rechts daneben schreibst du auf, was du aus diesen Dingen, die nicht geklappt haben, gelernt hast. Was wolltest du erreichen, hast es aber nicht erreicht und was hast du daraus gelernt?

Ein Beispiel: Du wolltest einen Launch machen und hast ihn am Ende nicht gemacht. Vielleicht hattest du keine Zeit. Das heißt dann, dass du besser planen musst, dass du anders priorisieren musst. Oder du hast dein Umsatzziel nicht erreicht. Dann bedeutet das vielleicht, dass du mehr Fokus darauf legen musst wirklich zu verkaufen. Überlege dir genau, was es ist und was du gelernt hast – das ist dann die Basis für deine Planung 2021.

Wie verlief dein Jahr 2020?

Ich bin sehr gespannt, was du aufschreibst. Teile gerne deine Erfolge und deine Learnings mit mir, indem du z.B. einfach einen Screenshot von dieser Episode machst und mich auf Instagram taggst. Lass mich wissen, wie dein Jahr 2020 war, auch in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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Gemeinsam stark – wie Corona Leben und Selbstständigkeit beeinflusst.

Gemeinsam, füreinander und #shepreneur_miteinander. Ende März hatte ich via Facebook und Instagram zu einer 7-Tage-Challenge aufgerufen und Gründerinnen, Unternehmerinnen, Solo-Selbstständige und Freiberuflerinnen aufgefordert mir und allen anderen ihre persönliche Geschichte zu erzählen.

Der Hintergedanke dieser Aktion war, Frauen miteinander zu vernetzen, sie in der aktuellen Situation näher zusammenzubringen, zu motivieren und uns gegenseitig zu unterstützen. Jeder Tag der Challenge hatte ein bewegendes Oberthema und passend dazu wollte ich dann erfahren, wie die Frauen diese Zeit gerade erleben und inwieweit sich ihr (Arbeits-)Alltag verändert hat.

In dem jeweiligen Beitrag stellte ich spannende Fragen, die dabei halfen, die eigene Situation genauer zu betrachten und ein großes Füreinander und Miteinander zu erschaffen. In Kommentaren, Beiträgen und unter dem Hashtag #shepreneur_miteinander sind so viele unterschiedliche und persönliche Geschichten geteilt worden, die ich gerne hier zusammenfassen und dir erzählen möchte.

Finde in dem Artikel Einblicke in den Alltag anderer Frauen und habe die Möglichkeit interessante Menschen zu entdecken. Erkenne dadurch, dass es anderen ähnlich geht und entwickele neue Ideen.

Tag 1: NEUES MITEINANDER MEISTERN

Am ersten Tag der Challenge ging es um den Status Quo, um den aktuellen Stand der Dinge. Folgende Fragen konnten die Frauen beantworten oder als Inspiration nutzen:

Welche Auswirkungen hat die Krise auf dein Business? Sind Einnahmen weggefallen? Wurden Veranstaltungen abgesagt, auf denen du potenzielle neue Kunden getroffen hättest? Haben deine Kunden ihr vor kurzem gebuchtes Produkt oder Coaching zurückgegeben? Oder bekommst du Anfragen von deinen Kunden, für die du (noch) kein Angebot hast? Welche Herausforderungen oder Chancen ergeben sich daraus für dein Business?

#shepreneur_miteinander Tag 1 neues miteinander meistern

Das Fazit: Der aktuelle Stand in Bezug auf Arbeit und Selbstständigkeit ist sehr bunt gemischt – von kaum merklichen Veränderungen über tatsächlich vermehrte Anfragen bis hin zu jeder Menge Stornierungen. Weniger überraschend ist die Tatsache, dass Aufträge als Speakerinnen auf Messen und Veranstaltungen abgesagt wurden. Vor allem die Frauen, die hauptsächlich offline und zwischenmenschlich in ihrer Selbstständigkeit arbeiten, haben große bis hin zu existenzielle Einbußen zu verzeichnen, ebenso die Frauen, die mit ihrem Business ganz am Anfang stehen. Geld ist die Hauptsorge.

Nichtsdestotrotz ist die Grundstimmung fast durchweg positiv, auch eine anfängliche Schockstarre scheint überwunden. Viele schreiben, dass sie die Krise als Chance sehen und die (ungewollt) freie Zeit nutzen. Entweder wird liegengebliebenes abgearbeitet, neue Ideen werden umgesetzt und weitere Angebote kreiert oder es wird sich ganz auf die Familie konzentriert. Auch auf die „Zeit danach“ wird sich vorbereitet, um nachhaltig und krisensicher für die Zukunft aufgestellt zu sein.

Vernetz dich für ein starkes Miteinander!

Persönliche Stimmen: Tanja Baumann schreibt auf Facebook: „Bisher läuft noch alles normal, mein Business war vorher schon komplett online und meine Kunden größtenteils auch. Ich merke, dass mehr kleiner Aufträge rein kommen, da sich jetzt die Zeit genommen wird für Dinge die bisher liegen geblieben sind. Aktuell bleiben größere Aufträge aus, davon habe ich in der Regel 1 bis 2 im Monat. Ich nutze die Zeit aber selbst, um neue Dinge endlich voranzubringen und mit den kleinen Aufträgen wäre es auch soweit ok für eine Weile.“

Christine Harder schreibt auf Instagram: „Krise oder Chance? Ich habe mich für Chance entschieden. Meine Eventagentur, die im April 10 jähriges Jubiläum feiert, hat derzeit geschlossen und ich somit keine Einnahmen (aber Ausgaben). Ich arbeite aber schon seit einiger Zeit an Plan B und dafür ist gerade viiiiiiiiil Zeit und das nutze ich einfach aus. Für alles andere (fehlende Gelder) gibt es Lösungen und dann wird es am Ende noch besser als vorher, da bin ich ganz zuversichtlich.“

Tag 2: VIRTUELL MITEINANDER

Am zweiten Tag der Challenge ging es um den Austausch untereinander, trotz Social Distancing. Folgende Fragen konnten die Frauen beantworten oder als Inspiration nutzen:

Wie verbindest du dich während Ausgangssperre und freiwilliger Selbstisolation mit deinen Kolleginnen und Kollegen? Wie verbindest du dich mit Familie & Freunden? Welche Offline-Aktivitäten nimmst du jetzt online wahr?

#shepreneur_miteinander Tag 2 virtuell miteinander

Das Fazit: Virtuelles Co-Working und der Austausch mit Gleichgesinnten wird immer wichtiger. Wo möglich (und wo es nicht bereits vorher schon so stattgefunden hat), werden Kundentermine, Präsentationen, Meetings, Kurse und Coachings online durchgeführt. Das meist genannte Tool ist dafür Zoom.

Der Austausch, vor allem privat, wird intensiv betrieben. So finden ganze Geburtstagsfeiern virtuell statt, es wird sich online verabredet, gespielt, musiziert. Das Telefonieren und bewusste miteinander kommunizieren gewinnt wieder an Bedeutung. Hobbies und Aktivitäten, die vorher eher offline stattgefunden haben, werden mittlerweile im Internet angeboten und gerne wahrgenommen. Aber es wird auch angemerkt, dass die Online-Zeit stark zugenommen hat und daher der Ausgleich in der Natur gesucht wird.

Suche online Gleichgesinnte, um den aktuellen Business-Alltag gemeinsam zu meistern!

Persönliche Stimmen: Marlen Harder schreibt auf Instagram: „Momentan verbinde ich mich über Coworking via Zoom, nehme an Challenges teil und bin auf Instagram aktiver denn je ;-). Mit der Familie und mit Freunden finden ZoomTreffen statt z.B. zur Goldenen Hochzeit und zum Kaffeklatsch. Mit den Großeltern videotelefonieren wir via WhatsApp. Meine Mastermind läuft jetzt via Skype; Konzerte, Yogakurse und die Klassensprechstunden meines Sohnes werden gezoomt.“

Katrin von Verstehe Deine Katze schreibt auf Instagram: „… In Kontakt und verbunden sein und bleiben ist für mich gerade jetzt ein ganz wichtiger Punkt! Social distancing ja, einsam sein NEIN auf keinen Fall! …“

Sandra von der Praxis für Achtsamkeit und Naturtherapie schreibt auf Facebook: „Ich habe sogar das Gefühl, jetzt enger mit FreundInnen verbunden zu sein, weil wir öfter telefonieren. Kollegialer Austausch wurde auf Videocalls mit verschiedenen Anbietern verlegt – sehr interessant! Und täglich erreichen mich neue tolle Ideen, wie man Offline-Hobbies auch online machen kann: Online-Yoga, Online-Wave, Online-Tango…Also mir geht’s richtig gut!“

Tag 3: MITEINANDER STARK

Am dritten Tag der Challenge ging es um Inspiration und ein noch größeres Miteinander. Folgende Fragen konnten die Frauen beantworten oder als Gedankenimpuls nutzen:

Welche Accounts haben dir in den letzten Tagen besonders weitergeholfen und dich inspiriert? Welche Accounts sind dir besonders positiv aufgefallen, weil sie Dinge anders gemacht haben als andere?

#shepreneur_miteinander Tag 3 miteinander stark

Das Fazit: An dem Tag hat mich besonders die Vielfalt gefreut. Diverse Accounts und Frauen wurden genannt, aus unterschiedlichen Bereichen. Auch wurde jede Erwähnung erklärt und ein paar Wörter dazugeschrieben. Die Wertschätzung für Angebot und Arbeit ist noch immer sehr hoch und wo möglich, wird weiterhin in das eigene Mindset und die persönliche Weiterentwicklung investiert. Ich habe sogar das Gefühl, dass diese Investition zugenommen hat, um durch Hilfe von außen sich nicht selbst in der Krise zu verlieren. Die Bedeutung vom Netzwerken wächst stetig und exponentiell.

Lass dich von anderen Frauen inspirieren und motivieren!

Persönliche Stimmen: Margot Leopold schreibt auf Facebook: „Am Freitag habe ich beim Workshop von Anja Herting – sensibel online erfolgreich mitgemacht. Für mich hat Anja das richtige Gespür für Aktivitäten in Zeiten von COVID-19: Arbeiten UND seinen Werten und Überzeugungen treu bleiben! Beides ist wichtig für mich. Ich möchte auch nicht untergehen in der Corona Welle. Meine Werte zu verraten kommt aber auch nicht in Frage. Angst-Marketing ist ganz sicher nicht mein Weg. Anja hat mir Mut gemacht dass das auf jeden Fall zusammen passt. Dass Umsätze auch möglich sind ohne die Not anderer auszunützen. Und genauso mache ich weiter.“

Katrin von Verstehe Deine Katze schreibt auf Instagram: „… @cafezuraltenzicke weil Frauenpower und Kekse nun mal ne verdammt geniale Kombi sind …“

Tag 4: MITEINANDER INNOVATIV

Am vierten Tag der Challenge ging es um Innovation und Weiterentwicklung. Folgende Fragen konnten die Frauen beantworten oder als Inspiration nutzen:

Welche neuen Angebote wurden durch die Krise geschaffen? Was hat die Krise Neues möglich gemacht oder verändert? Welche neuen Angebote hast du kurzerhand entwickelt?

#shepreneur_miteinander Tag 4 miteinander innovativ

Das Fazit: Positiv hervorgehoben wurden die vermehrten Angebote für virtuelles Co-Working. Viele Frauen sind mit ihren Angeboten bereits in die Umsetzung gekommen und haben digitale Produkte auf den Markt gebracht. Egal ob Kurse oder Workshops, kostenfrei oder kostenpflichtig. Der Fokus liegt bei den Bedürfnissen der Kunden, daran wird sich angepasst und orientiert. Als innovativ wird zum Beispiel angesehen, dass man mittlerweile viele Museen dieser Welt virtuell besuchen oder an Kursen entfernter Universitäten teilnehmen kann: Summa summarum, dass sich in vielen Bereichen etwas bewegt, die vorher als langsam, alteingesessen oder „verstaubt“ galten.

Nichtsdestotrotz wird das derzeitige Angebot differenziert und kritisch betrachtet – wurde es etwa nur panisch als Schnellschussnummer auf den Markt geworfen? Oder bietet es Mehrwert? Qualität ist noch immer das oberste Gebot.

Vernetz dich und wachse gemeinsam!

Persönliche Stimmen: Laura von Laura Röseberg – Virtuelle Assistentin schreibt auf Instagram: „… Beruflich gesehen hat sich bis jetzt noch nichts Neues für mich ergeben. Privat jedoch hat sich so einiges verändert. Ich mache Sport nun zuhause, treffe mich mit meinen Freunden auf ein Glas Wein in Zoom anstatt in einer Bar. Der Supermarkt liefert wenn man möchte direkt zu einem nach Hause. Man muss also wirklich nicht mehr das Haus verlassen. Es ist möglich sich die Museen auf der ganzen Welt virtuell anzugucken. Vorlesungen an den besten Unis der Welt, wie Harvard oder Yale zu besuchen. Bibliotheken nutzen zu nutzen und das alles umsonst. Verändert hat sich jedoch meine Sicht auf die Menschheit bzw. sieht man jetzt erst wirklich was für einen großen Einfluß der Mensch auf unsern Planeten hat. Schon ein paar Wochen ohne Menschen und die Ozeane können sich erholen, die Flüsse sind wieder klar und viele Tiere kehren in ihren natürlichen Lebensraum zurück. Das es wirklich so schnell geht, hätte ich vorher nicht für möglich gehalten. Es stimmt jeder einzelne kann eine Veränderung bewirken aber am Ende des Tages ist alles und jeder miteinander verbunden.“

Tag 5: MITEINANDER ZU HAUSE

Am fünften Tag der Challenge ging es um Home Office, Struktur und Zeitmanagement. Folgende Fragen konnten die Frauen beantworten oder als Inspiration nutzen:

Wie sieht deine aktuelle Arbeitssituation aus? Ist deine Familie zu Hause oder bist du alleine? Hast du genug freien Raum für dich oder musst du deinen Platz teilen? Hast du Ruhe oder toben die Kinder um dich herum? Gibt es bestimmte Regeln oder Zeiten, wie du den Tag mit Arbeit und Familie strukturierst?

#shepreneur_miteinander Tag 5 miteinander zu hause

Das Fazit: Es scheint teilweise schwierig Home-Schooling und Home-Office parallel unter einen Hut zu bekommen, wobei sich mittlerweile eine gewisse Routine einpegelt hat. Es bedarf bei vielen Frauen vor allem Planung und Koordination. Die Situation wird aber aktiv angegangen und es werden entsprechende Bereiche eingerichtet und teilweise sogar feste Zeiten definiert – man arrangiert sich mit allen Familienmitgliedern.

Anstrengend und chaotisch bleibt es aber für die Frauen, die mit den Umständen schwer klarkommen und für die sich die Veränderungen (Partner und / oder Kinder sind rundum zu Hause) negativ auf die Produktivität auswirken. Die Vorzüge eines eigenen Gartens sind offensichtlich und werden mehrmals erleichtert erwähnt.

Mut machen und Kraft geben ist das heutige Motto!

Persönliche Stimmen: Kerstin von Hausverwaltung Kerstin Appel schreibt auf Facebook: „Mein Mann ist im Moment überwiegend im Homeoffice aber auch mal im Büro unterwegs. Ich bin normalerweise täglich im Büro, heute aber mal im Homeoffice. Wir sitzen am gleichen Tisch. Er hat viele Telefongespräche, sodass ich leider nicht in Ruhe arbeiten kann. Da ist es von Vorteil sonst im Büro zu sein.“

Kerstin von Ajasha schreibt auf Instagram: Seit 2 Wochen sind mein Mann und ich zusammen im Haus. Da unsere Kinder schon groß sind und ihre eigenen Wege gehen, sprich ausgezogen sind, haben wir das Haus für uns.⁠ Das macht es deutlich leichter uns in getrennte Räume zu begeben. Wir haben sogar für meinen Mann im Esszimmer einen Stehtisch (ihr kennt diese Bistrotische?) aufgebaut. Somit kann er zwischen Steh- und Sitzschreibtisch wechseln. Bei Meetings, Webinaren, Workshops schließen wir die Tür und dann passt das.⁠ Ab morgen wird unser Enkel da sein, für 2 Wochen.⁠ Somit werden Plätze getauscht, ich habe bereits viel für die nächsten 2 Wochen vorbereitet, mein Mann wird dann in unser Arbeitszimmer mit Steh-Sitz-Schreibtisch umziehen und ich werde im Esszimmer immer mal am PC arbeiten …“

Tag 6: MITEINANDER FÜREINANDER

Am sechsten Tag der Challenge ging es um Regionalität, Lokalität und Unterstützung. Folgende Fragen konnten die Frauen beantworten oder als Inspiration nutzen:

Kleine Unternehmen und Selbstständige trifft es aktuell besonders hart. Welche kleinen und lokalen Unternehmen unterstützt du im Moment? Welche Ideen haben dich besonders beeindruckt?

#shepreneur_miteinander Tag 6 miteinander füreinander

Das Fazit: Konsum wird wieder bewusst oder noch bewusster. Gerade bei Frisch-, Fleisch- und Backwaren wird auf Regionalität gesetzt und Biobauern, Bäcker und Metzger unterstützt. Auch werden wieder vermehrt Empfehlungen ausgesprochen und das Netzwerken wird viel offensichtlicher betrieben – es wird tatsächlich aktiv angeboten. Persönliche Bindungen oder Beziehungen in bestimmte (kulturelle) Bereiche veranlassen eher zur Spende, als wenn dieser Bezug fehlt. Teilweise wurde aber auch der Konsum reduziert, aufgrund von finanziellen Engpässen oder unsicheren Zukunftsaussichten.

Lasst uns einander unterstützen!

Persönliche Stimmen: Hannah von Projektmanagement Ahoi! schreibt auf Instagram: „Wir haben auch gleich eine regionale Bio-Kiste bestellt! Das wollte ich schon immer machen und Home Office hat es jetzt ermöglicht! Vorher hab ich einfach nicht so viel selbst gekocht!“

Sylvia von der Augenschule Sylvia Gelman schreibt auf Instagram: „Habe bei der örtlichen Buchhandlung ein Buch bestellt. Sie bieten einen Lieferservice an. Ansonsten merke ich schon auch, dass ich meinen Konsum drossele.“

Tag 7: MITEINANDER NEUES ENTDECKEN

Am siebten Tag der Challenge ging es um neue Liebeleien, alte Hobbies und wiederentdeckte Dinge. Folgende Fragen konnten die Frauen beantworten oder als Inspiration nutzen:

Gibt es Dinge, die du für dich neu entdeckt hast, die du vorher vielleicht nicht gemacht hast, weil du jetzt “mehr Zeit” hast? Für welche Hobbies oder Aktivitäten hast du wieder Zeit?

#shepreneur_miteinander Tag 7 neues miteinander entdecken

Das Fazit: Die Antworten waren an dem Tag so vielfältig, wie eben auch die Frauen es sind. Kontrastreich wurde entweder davon erzählt, dass kaum freie Zeit vorhanden ist, weil viele neue Ideen sprudeln und umgesetzt werden wollen, auf der anderen Seite wiederum wird die Entschleunigung genossen und mehr Entspannung und Ruhe ist eingekehrt. Die Familie wurde oft genannt und das man sich jetzt mehr auf sie besinnt und aktiv Zeit miteinander verbringt. Auch wurde weniger Neues angeeignet, stattdessen alte Hobbies aufleben gelassen und Liegengebliebenes abgearbeitet.

Der Grundtenor war entspannt, dennoch wurde vereinzelt auch die wenige Zeit für’s eigene Business aufgrund von Home-Schooling und / oder Home-Office aller Familienmitglieder erwähnt.

Gemeinsam wuppen wir diese Zeit!

Persönliche Stimmen: Steffi von entspannter erfolgreich schreibt auf Facebook: „Ich habe mir in den letzten Wochen noch mehr Zeit für mich, meine Kinder und für kleine und große Pausen genommen: in der Ruhe liegt die Kraft. Nur aus dieser Ruhe heraus finden wir kreative Lösungen, wie wir die anstehenden Herausforderungen lösen können.“

Katja von afilii schreibt auf Instagram: „Ganz ehrlich? Noch habe ich nicht wirklich etwas neues entdeckt oder neues gemacht; ich ATME jetzt erst einmal durch; nach 3 anstrengenden Home-Schooling Wochen … Obwohl, nichts entdeckt stimmt nicht ganz: viele grüne Triebe in unserem Garten haben u.a. mein Herz erfreut und die schönen Spielideen internationaler Designer für play-at-home.org.“

Das alles sind wunderbare Beispiele, wie wir Corona für uns nutzen und wie wir erkennen können, was unsere Kunden, was unsere Community und wir selbst gerade brauchen. Wir können nicht einfach so weitermachen – es ist eine Krise, die uns alle in irgendeiner Form betrifft. Aber wir können und müssen diese Krise als Chance sehen. Als Möglichkeit unser Business nachhaltig weiterzuentwickeln, die Standbeine offline UND online neu zu positionieren.

Katharina von Theater Klinger schreibt über die Challenge auf Facebook: „Ich möchte Dir auch noch einmal von Herzen Danke sagen. Mir hat es sehr geholfen, mich gedanklich mit den Fragen auseinander zu setzen und damit habe ich für mich mehr Klarheit in der momentanen Situation bekommen.“

Erzähle mir von deiner persönliche Geschichten gerne in einem Kommentar. Was hat die Krise bei dir bewirkt? Nimm dir auch einen Zettel und Stift und beantworte alle vorangegangenen Fragen für ein besseres Bild von außen auf deine aktuelle Situation.

Alles Liebe,

Deine Tanja

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Mein Jahresrückblick und ein Ausblick auf 2019!

Die letzten Wochen und die ersten Wochen in einem Jahr eignen sich immer hervorragend, um die Vergangenheit Revue passieren zu lassen und die Zukunft zu gestalten. Dabei ergibt sich oftmals das Eine aus dem Anderen. Kein Vorausblick ohne Rückblick, lernt man doch aus dem bereits Geschehenen.

 

Mein 2018.

Zweitausendachzehn! Wahnsinn. Ein krasses Jahr, mit jeder Menge Ups and Downs. Holprig gestartet, entwickelte es sich im Laufe der Monate zu meinem bisher erfolgreichsten Jahr, obwohl ich mir zu Beginn eigentlich nicht so viel vorgenommen hatte. Ich habe an einem Coaching-Programm teilgenommen, da ich gemerkt habe, dass ich alleine nicht mehr weiter wachsen kann und Inspirationen und einen Blick von außen brauchte. Dadurch und durch die Zusammenarbeit mit meinen wunderbaren Kundinnen konnte ich das Angebot erweitern und mein Produktportfolio vervollständigen.

Im letzten Jahr habe ich die Dinge aus 2016 (als ich mit she preneur startete) und 2017 perfektioniert. Mein Mitgliederbereich ist auf 200 fantastische Frauen angewachsen und ich habe mir ein 5-köpfiges Team aufgebaut. Vor 2,5 Jahren hätte ich mir das nie erträumt. 2018 habe ich endlich richtig verstanden, wer meine Kundinnen sind, was sie wollen und wie ich sie in ihrem Vorhaben unterstützen kann. Daraus habe ich gelernt und möchte dir das als Tipp mit auf den Weg geben: Die Dinge funktionieren nicht immer von Anfang an. Lerne, passe dein Angebot an und schaue auch mal zurück.

Mein wohl größtes Projekt und mein persönliches Highlight der vergangenen Monate war die she preneur summit – ein online live Expertinnen-Event für Gründerinnen und selbstständige Frauen. Es war anstrengend, es hat mich viele Nerven gekostet und es war einfach wunderbar. Fast 4.000 (!) Teilnehmerinnen, 40 Workshops und 4 Keynotes, verteilt auf 4 Wochen. Dafür musste ich große Investitionen tätigen, da ich gemerkt habe, dass ich es so, wie ich es mir vorgestellt habe, alleine nicht mehr schaffte. Ich habe in den Wochen davor zwar gezittert und mich sicherlich auch etwas übernommen, aber schlussendlich kann ich als Fazit sagen, dass es eine lehrreiche und wahnsinnig erfolgreiche Summit war.

Mit viele tollen Expertinnen und Experten konnte ich in den letzten 12 Monaten zusammenarbeiten. Ich konnte von ihnen lernen, mir Hilfe holen … Was nicht nur mich, sondern schlussendlich auch meine Kundinnen weitergebracht hat. Einen großen Schritt heraus aus meiner Komfortzone bedeuteten zwei Events, bei denen ich auf der Bühne stand (bzw. saß). Eine echte Bühne, mit echten Menschen! Ein riesiger Sprung aus der virtuellen in die reale Welt, bei dem ich wieder viel über mich selbst gelernt habe.

Der Launch meiner neuen Webseite und die Überarbeitung des Mitgliederbereichs war eigentlich für 2018 nicht geplant. Da ich aber über die Monate verteilt eine Klarheit bekommen habe, wohin ich mit she preneur möchte und welche Angebote mein Portfolio umfassen soll, war das ein notwendiger Schritt. Dann habe ich noch drei Reisen in die USA unternommen, als Retreats im Zuge eines Coaching-Programms, als Belohnung für mich selbst. Für die viele Arbeit, für mein Mindset und meinen Fokus. Da ich gemerkt habe, dass ich selbst ein bisschen zu kurz gekommen bin und das gerne in den kommenden Wochen ändern möchte und muss.

 

Wie ich das alles geschafft habe.

Ich habe meine Ziele für 2018 erreicht und sogar übertroffen. Was dabei mein Erfolgsgeheimnis ist? Es ist eigentlich ganz einfach: Ziele setzen, Ziele konsequent verfolgen und Maßnahmen zur Zielerreichung umsetzen. Außerdem solltest du nach Unterstützung suchen, wenn du alleine nicht weiterkommst. Denn du kannst nicht Expertin in allen Bereichen sein. Konzentriere dich stattdessen auf das, was du wirklich gut kannst und dein Business voranbringt und überlasse den Rest den Fachleuten auf dem Gebiet.

Ich habe mich verbessert und Dinge auf dem Weg zur Perfektion auch mehrmals gemacht, bis ich für mich rundum zufrieden war. Auf Feedback bin ich eingegangen und habe versucht, es so gut es ging umzusetzen. Wenn wir immer nur das machen, von dem wir wissen, dass es funktioniert, dann können wir nicht wachsen. Und wir können nur dann wachsen, wenn wir Neues ausprobieren und daraus lernen. Mit System, Regelmäßigkeit und Konsequenz solltest du vor allem zu Beginn deinen Business-Alltag gestalten und durchhalten.

Seit dem Start mit she-preneur im Sommer 2016 bin ich so vorgegangen. Und es funktioniert!

 

Was 2019 ansteht.

Das neue Jahr ist bereits ein paar Tage alt und ich kann dir schon verraten, dass es super aufregend werden wird. Meine Gruppenprogramme sind gestartet und ich werde in den kommenden Monaten verstärkt „Live“ arbeiten. Was das bedeutet? Von online geht es zu offline, von virtuell zu real. Meine Kundinnen haben angemerkt, dass sie die anderen Teilnehmerinnen gerne offline kennenlernen und auch mit mir von Angesicht zu Angesicht zusammenarbeiten wollen. Für mehr Energie, eine bessere Kommunikation und das Aufbauen neuer Beziehungen. Schon im letzten Jahr war ich für den she preneur insiderclub mehrmals in Deutschland unterwegs, um Treffen zu organisieren oder an ihnen teilzunehmen. Daher beinhalten meine letztens gestarteten Gruppenprogramme auch ein Live-Event, einen zweitägigen Retreat in Berlin, wo wir gemeinsam an den jeweiligen Projekten arbeiten.

Zusammen mit einer Freundin werde ich außerdem Ende März einen Business Retreat in der Nähe von Barcelona anbieten. Wir haben für eine Woche ein wunderschönes Haus gemietet und arbeiten mit den Teilnehmerinnen intensiv an ihrem Business, Essen gesund und lecker (spanische Köstlichkeiten, gepaart mit dem örtlichen Lebensgefühl), wir machen Yoga und meditieren, gehen wandern und genießen die Ruhe. Der Retreat beinhaltet auch 20 Stunden Business- und Mindset-Coaching mit dem Ziel eine klare Vision und Strategie für das eigene Business zu entwickeln.

Im Juni findet dann eine Workation statt. Eine Workation verbindet Arbeit mit Urlaub und ich plane mit einer Freundin anregendes Coworking in inspirierenden Umfeld. Mehr Infos dazu folgen in Kürze.

Natürlich wird es auch wieder eine she-preneur summit geben, die entweder im September oder Oktober stattfinden soll. Auch hier möchte ich einen Live-Tag einplanen, an dem man die Speakerinnen und mich persönlich treffen kann. Eventuell wird es auch Offline-Workshops geben, um gemeinsam an einem bestimmten Thema zu arbeiten. Ich halte dich auf dem Laufenden.

Ansonsten plane ich weiterhin im Hintergrund. Ich möchte dir mehr spannenden Content liefern und überlege dafür noch das richtige Format. Wenn du eine Tipp oder Wunsch hast, dann verrate ihn mir gern in den Kommentaren.

Ich freue mich schon wahnsinnig auf ein aufregendes und erfüllendes neues Jahr, mit jeder Menge einzigartiger Momente.

 

Alles liebe,

Deine Tanja


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

 

12 Mindset-Tipps, die deinen Business-Erfolg sofort verbessern

Der Weg in die Selbstständigkeit ist kein einfacher und entspannter Weg. Ganz im Gegenteil. Er ist aufregend, abwechslungsreich, fordernd, einsam, schwierig und unglaublich bereichernd.

Die Entscheidung für die Selbstständigkeit erfordert Durchhaltevermögen und das richtige Mindset. Wenn du schon selbstständig bist, aber die Dinge noch nicht so laufen, wie du sie gern hättest, dann empfehle ich dir an deinem Mindset zu arbeiten.

Mit Mindset ist deine Denkweise, beziehungsweise deine innere Haltung gemeint. Dazu gehören auch deine Gewohnheiten, Überzeugungen, Leidenschaften und deine Einstellung.

Dein Mindset ist extrem wichtig, denn davon hängt ab, wie erfolgreich du mit deinem Business sein wirst. Dein Mindset ist wichtiger als deine Fähigkeiten und Kompetenzen. Wirklich!

In diesem Artikel erhältst du 10 Mindset-Tipps, mit denen du sofort erfolgreicher wirst, wenn du sie umsetzt. Ehrenwort!

 

So verbesserst du dein Mindset sofort

 

1. Kenne dein Warum.

Dein Warum und deine Vision sind dein innerer Motivator. Sie treiben dich an und weisen dir den Weg.

Wenn dein Warum und deine Vision stark genug sind, dann bist du nicht nur motiviert dein Business in die Welt zu tragen, sondern auch bereit durchzuhalten, Ängste zu überwinden und aus Fehlern zu lernen.

 

2. Entscheide dich öfter für Mut als für Angst.

Wenn du erfolgreich sein willst, dann ist es wichtig, dass du mutig bist. Es kostet Überwindung Dinge zum ersten Mal zu tun. Vor allem, wenn sie außerhalb unserer Komfortzone liegen.

Für unser eigenes Wachstum ist es jedoch wichtig, dass wir diese Dinge tun. Wir lernen und wachsen dadurch, ganz egal wie gut oder schlecht wir diese Dinge meistern.

Das Einzige, was zählt, ist dass jeder mutige Schritt ein Erfolg ist und dich somit noch ein Stückchen furchtloser macht.

 

3. Glaube an dich.

Von deiner inneren Einstellung hängt alles ab. Eine negative Einstellung wird dich am Erfolg hindern und eine positive Einstellung wird deinen Erfolg fördern. Wenn du an dich glaubst, dann wirst du deine Ziele erreichen.

Achte bewusst auf deine Gedanken und lerne negative Gedanken zu erkennen und reduziere sie.

 

4. Verbinde dich mit den richtigen Menschen.

Dein Umfeld ist für deinen Erfolg verantwortlich. Umgebe dich mit positiven Menschen, mit Gleichgesinnten und mit Menschen, die schon erreicht haben, was du erreichen willst. Die richtigen Leute geben dir Rückhalt und Inspiration. Sie motivieren dich dranzubleiben und weiter an deinem Business zu arbeiten, auch wenn es mal nicht so gut läuft.

Im she-preneur insider club, meinem exklusiven Member-Bereich, erleben wir tagtäglich, wie wichtig und unterstützend es ist, sich mit anderen Frauen zu verbinden, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen oder standen. Frauen, die ihre Erfahrungen teilen und andere motivieren dranzubleiben und zu vertrauen.

Mehr über den she-preneur insider club erfährst du hier.

 

5. Setze dir Ziele, die dir entsprechen (und nicht den anderen).

Kenne und verfolge deine Ziele und nicht die Ziele der anderen. Wenn Ziele fremdbestimmt sind, dann bist du weniger motiviert diese zu erreichen. Eigene Ziele haben eine ganz andere Bedeutung für uns. Sie kommen aus unserem Inneren und motivieren uns, unseren Weg zu verfolgen.

Was sind deine Ziele und warum willst du sie erreichen?

Video-Interview zum Thema Business-Mindset mit Mindset-Coach Julia Lakämper

6. Investiere in deine Persönlichkeitsentwicklung und dein Business.

Du musst nicht alles allein schaffen. Invesitionen in dich und dein Business machen sich schnell bezahlt. Als Selbstständige setzt du dich viel mehr mit dir auseinander, als Menschen, die in einem Angestelltenverhältnis arbeiten.

Ein unterstützendes Mindset zu entwickeln bedeutet, dass wir uns mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen. Ein erfolgreiches Business zu haben bedeutet, dass wir in Persönlichkeitsentwicklung investieren. Neben Investitionen in deine persönliche Weiterentwicklung solltest du dir Unterstützung von anderen Experten, Coaches und Beratern holen. Sie bringen dich und dein Business schneller voran, denn du profitierst von ihren Erfahrungen und Kompetenzen.

Der she-preneur insider club ist eine Kombination aus Coaching & Community. Wenn du dir professionelle Untersützung wünscht und von mir lernen möchtest, dann kannst du dich hier informieren.

 

7. Tu was du liebst.

Immer wieder sehe ich Menschen, die einen Job machen, der ihnen keinen Spaß macht. Sogar Selbstständige tun das, viele von ihnen arbeiten mit den falschen Kunden. (Bei mir war das vor she-preneur auch so!).

Um langfristig und mit Freude erfolgreich selbstständig zu sein, ist es wichtig, dass du dich mit deinem Job identifizieren kannst, du tust was du liebst und der Job zu dir, deinen Stärken und Leidenschaften passt. Wenn du das machst, dann wird es einfacher sein, nicht nur die schönen sondern auch die herausfordernden Tage zu meistern. Und vor allem wirst du voll und ganz hinter deinem Business stehen. Mit glänzenden Augen und einem Lächeln im Gesicht.

Auch wenn du nicht jeden Teil deines Jobs liebst (Buchhaltung, Orga, Steuern, Recht, …), macht es einen riesigen Unterschied, wenn du dich mit deinem Business voll und ganz identifizieren kannst.

 

8. Habe eine Vision.

Visualisiere dein Warum und deine Ziele auf einem Visionboard. Es ist einfacher Ziele zu erreichen oder Träume wahr werden zu lassen, wenn wir sie in Wort und Schrift vor uns sehen. Sie sind dann verbindlicher und prominenter. (Hier findest du eine Anleitung für das Erstellen von deinem Vision Board)

Jeden Tag werfe ich einen oder mehrere Blicke auf mein Visionboard und nehme mir einen Moment Zeit für meine Ziele und Träume. Erst danach beginne ich mit meinen To-Do’s.

 

9. Freunde dich mit Herausforderungen an und sei bereit Risiken einzugehen.

Es gibt keine Garantien. Nicht im Leben und nicht in der Selbstständigkeit. Herausforderungen gehören dazu. Die Selbstständigkeit ist ein Auf und Ab und eine echte Achterbahn der Gefühle. Sei dir dessen bewusst und nimm Herausforderungen an, denn sie helfen dir weiter zu wachsen.

Mit Risiken ist es ähnlich. Gehe Risiken ein, denn wenn du immer versuchst auf der sicheren Seite zu bleiben, wirst du auch weiterhin nur auf einer Stelle treten und nicht vorankommen.

Tipp: Mache dir mögliche Hindernisse vorab bewusst, denn dann ist es einfacher sie zu überwinden, wenn sie auftauchen.

 

10. Leg los, bevor du dich 100% bereit fühlst.

Unser Perfektionismus und das Gefühl (noch) nicht gut genug zu sein, hindert uns daran, den nächsten Schritt zu gehen.

– Die Webseite ist noch nicht fertig …

– Das Webinar ist inhaltlich noch nicht gut genug vorbereitet …

– Ich muss erst noch den Kurs XY und die Weiterbildung Z machen …

Kommt dir das bekannt vor? Nur, wenn du loslegst, findest du deinen Weg und kannst dich verbessern. Durch Fehler und Feedback, denn nur daraus lernen wir.

 

11. Schau zurück und prüfe deinen Status-quo.

Nimm dir Zeit zum Reflektieren. Täglich, wöchentlich, monatlich, jährlich. Schaue auf das zurück, was du schon erreicht hast. Am besten schriftlich, damit du es nicht vergisst und du dir deine Fortschritte und Erfolge immer wieder bewusst machen kannst.

 

12. Dankbarkeit.

Entscheide dich für Fülle statt Mangel. Lebe in Dankbarkeit!

Wenn du immer nur das siehst, was dir fehlt, dann wird der Erfolg nicht zu dir kommen. Die Negativität hindert dich am persönlichen und beruflichen Wachstum. Hör auf, dich zu beschweren, zu ärgern und zu jammern. Stattdessen sei dankbar für das, was du schon erreicht hast.

Viel Erfolg mit deiner Facebook-Gruppe.

 

Alles liebe,

Deine Tanja


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

 

Wie du ein Vision Board erstellst – Eine Anleitung für deine Zielecollage.

Ich bin ein großer Vision Board beziehungsweise Dream Board Fan. Auf deutsch werden sie auch Zielecollage genannt. Vielleicht hast du davon schon einmal gehört?

In 2008 bin ich das erste Mal auf Zielecollagen aufmerksam geworden. Damals lebte ich in Kanada und eine Freundin von mir hat zum Jahresende hin an ihrem Vision Board gearbeitet. Sie visualisierte dort ihre Ziele und Träume. Ich fand das absolut inspirierend und entdeckte dieses Tool für mich, für meine Träume und Ziele. Ich hatte schon immer große Pläne und viele Wünsche und sie auf Papier zu bringen, fühlte sich grandios an. Denn so konnte davon nichts mehr verloren gehen.

Hast du schon ein Vision Board?

Falls nein, dann lies unbedingt weiter und gönne dir danach eine kleine kreative Auszeit, um an deinem Vision Board zu basteln. Denn damit visualisierst du deine Ziele und Träume, damit du dich so oft wie möglich mit ihnen verbinden kannst. Am besten jeden Tag, um sie nicht aus den Augen zu verlieren. Denn wie sagt man doch so schön: „Aus den Augen, aus dem Sinn.“ – so ist das auch mit deinen Zielen. 😉

 

Warum sollte ich ein Vision Board erstellen?

Selbstständig zu sein ist nicht einfach. Beschreiben wir die Selbstständigkeit mal als hektisch, chaotisch, nervenaufreibend, spannend, inspirierend und bereichernd. Eine wahre Achterbahn der Gefühle. Um ein positives Mindset zu bewahren und um auf Kurs zu bleiben, ist es wichtig, dass wir uns an unsere Ziele erinnern. Täglich, wöchentlich, monatlich. Nach dem Aufstehen, vor dem Zubettgehen. Nicht nur im Kopf, sondern visuell erlebbar an einem bestimmten Ort in unserer Wohnung. Damit unsere Träume uns nicht verlorengehen.

 

Vision Boards funktionieren!

Ja, sie funktionieren, sehr gut sogar, und das sage ich aus eigener Erfahrung.

Durch Visualisierungen erreichen wir unsere Ziele einfacher und schneller, dein Unterbewusstsein unterstützt dich dabei bei der Zielerreichung.

Im Vergleich zum letzten Jahr bin ich meinen Zielen wieder ein Stückchen näher gekommen. Einige meiner Träume auf der Collage konnte ich realisieren, wie z.B. ein Urlaub in Südkorea und ein Kurztrip nach Portugal. Mein Vision Board erinnert mich außerdem daran gesund zu essen, Sport zu treiben, Spaß zu haben und die Natur zu genießen.

Vision Boards funktionieren, weil es dich immer wieder an deine Ziele erinnert und dich auf Spur bringt, wenn du es dir anschaust. Träume groß, werde kreativ und verbinde dich mit deinen Wünschen und Visionen.

 

So erstellst du dein Vision Board.

 

1. Utensilien besorgen.

Besorge dir eine Pinnwand oder Pappe sowie Reiszwecken oder Kleber. Außerdem brauchst du Stifte, Papier und, nach Wahl, Dinge wie bunte Deko-Klebebänder, um deinem Vision Board noch das gewisse Extra zu geben.

 

2. Ziele und Träume notieren.

Erlaube dir groß zu träumen und schreibe dir all deine Ziele  auf, die du auf deinem Vision Board visualisieren möchtest. Alles ist erlaubt und keine Vision ist zu groß!

Notiere dir deine Träume für alle Lebensbereiche: Beruf, Gesundheit, Freunde & Familie, Geld, Beziehungen, Spaß & Hobbies, Persönliches Wachstum, … . Dem persönlichen Wachstum sind keine Grenzen gesetzt.

 

3. Bilder suchen bzw. Grafiken erstellen.

Suche alte Zeitschriften und Magazine zusammen, durchforste sie nach Bildern, die deine Träume repräsentieren, und schneide sie aus. Du kannst auch Fotos und Grafiken im Internet suchen, Wörter oder Zahlen mit Hilfe von canva.com aufhübschen und danach ausdrucken. All die vielen Bilder klebst du dann auf dein Visionboard.

 

4. Affirmationen, Schlagwörter und Zitate auswählen.

Füge aussagekräftige Wörter, Affirmationen oder Zitate hinzu, die dir Mut machen und helfen, deine Ziele und Träume zu verfolgen. Auf meinem Vision Board findest du z.B. die Wörter „Mut“, „Vertrauen“ und „Authentizität“. Schlagwörter, die mich dabei unterstützen meine Ziele zu verfolgen und nicht vom Weg abzukommen.

 

5. Vision Board prominent aufhängen.

Wenn du dein Vision Board fertig hast, ist es an der Zeit, es an einem prominenten Ort zu platzieren. Bei mir hängt es über meinem Schreibtisch und ich kann es mehrere Male am Tag betrachten und mir klar machen, wofür sich der ganze Aufwand lohnt.

PS.: Wenn du viel unterwegs bist, dann solltest du dir auch eine digitale Version erstellen. Entweder als Grafik, die du als Desktop-Hintergrund nutzt, oder als Pinterest- oder Trello-Board. Wichtig ist nur, dass du es dir zur täglichen Routine machst, dir dein Vision Board anzusehen.

 

Aktualisierung deines Vision Boards.

Mein Vision Board aktualisiere ich mindestens 1x pro Jahr. Entweder kommen Dinge hinzu oder sie werden geändert. Dinge, die ich in mein Leben holen möchte, die es zu erleben oder zu erreichen gilt.

 

Ich wünsche dir viel Spaß bei der Gestaltung deines Vision Boards. Erzähle mir gern in den Kommentaren, welche Erfahrungen du mit Vision Boards gemacht hast oder ob ich dich inspirieren konnte, deines zu erstellen.

Alles Liebe,

Deine Tanja


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

 

9 Gründe, warum du eine Facebook-Gruppe gründen solltest.

Die organische Reichweite sinkt weiter. Facebook-Gruppen rücken weiter in den Fokus.

Am 17. Januar 2017 hat Mark Zuckerberg bekannt geben, dass sich der Facebook-Algorithmus erneut ändert. Die Änderungen sind drastisch, insbesondere für Unternehmen bzw. Betreiber von Facebook-Seiten.

Mich erstaunt das nicht.

Viele Betreiber von Facebook-Seiten haben diese genutzt, um ihre Angebote zu posten und nicht, um in den Austausch mit ihren Fans und Followern zu gehen. Die Reichweite dieser Seiten war auch vor dem 17. Januar schon gering. Wenig Likes, kaum Interaktion, geringe Reichweite.

Wer hingegen Zeit und Mühe in die Content-Planung steckte und Inhalte teilte, die den Fans und Followern einen Mehrwert lieferten und/oder sie zum Nachdenken und Kommentieren anregete, profitierte von einer guten organischen Reichweite.

Das wird auch weiter so bleiben!

Wer weiterhin Mehrwert liefert und auf die von Facebook präferierten Methoden setzt, wird weiterhin mit organischer Reichweite belohnt.

Live Videos, Facebook-Gruppen und Messenger Bots bieten tolle Möglichkeiten, um auch zukünftig von organischer (also kostenfreier) Reichweite zu profitieren. Je mehr Interaktion und Austausch, desto öfter wird dein Beitrag kostenfrei ausgepsielt.

Tipp: Sprich mit deinen Fans und Followern und nicht nur zu ihnen. Auf einer Facebook-Seite ist das nicht so einfach. Leichter geht das mit einer Facebook-Gruppe.

 

Meine Facebook-Gruppe, die she-preneur Community.

Noch vor dem offiziellen Start von she-preneur erstellte ich am 14. Februar 2016 meine erste Facebook-Gruppe.

Erst im Juni 2016 ging ich ohne große Pläne mit der Gruppe an den Start.

Seitdem hat sich vieles getan. Heute, etwa 1,5 Jahre nach dem Start der Gruppe, sind über 3.000 Frauen Teil der she-preneur Community. Gründerinnen, selbstständige Frauen oder solche, die es noch werden wollen. Die Atmosphäre und der Austausch sind großartig.

Ich gründete eine Gruppe mit dem Ziel selbstständige Frauen und Gründerinnen zusammenzubringen, um sich über die Selbstständigkeit auszutauschen.

Zu oft stellte ich in der Vergangenheit fest, dass selbstständigen Frauen der Austausch mit Gleichgesinnten fehlt, sie sich oft allein fühlen und zu wenig Rückhalt und Support haben. Vielen von ihnen fehlen Menschen, die sie verstehen, ermutigen und unterstützen.

Aus dieser Erkenntnis heraus habe ich she-preneur als kostenfreie und den she-preneur insider club als kostenpflichtige Community gegründet.

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir allein viel langsamer und manchmal leider auch gar nicht vorankommen. Deswegen: Finde Gleichgesinnte und tausche dich regelmässig mit ihnen aus!

Über meine Facebook-Gruppe gewann ich im September 2016 meine ersten Kundinnen. Ich baute mit Hilfe der Gruppe nähe zu meiner Zielgruppe und schaffte vertrauen. Im Oktober 2016 eröffnete ich meinen exklusiven Member-Bereich, den she-preneur insider club, dem sich sofort mehr als 20 Frauen anschlossen. (Hier erfährst du mehr und kannst Mitglied werden).

Das ich durch meine Facebook-Gruppe Kunden gewinnen würde, war mir zu Beginn von she-preneur nicht klar bzw. war es nicht mein Ziel. Heute bin ich froh, dass ich diese „Bauchentscheidung“ umsetzte und die she-preneur Community gründete.

Mittlerweile bin ich ein großer Fan von Facebook-Gruppen und Communities. Neben der Gewinnung von Kunden haben Facebook-Gruppen noch viele andere Vorteile für Selbstständige, insbesondere vor dem Hintergrund der sinkenden organischen Reichweite von Facebook-Seiten.

Video-Interview zum Thema Business-Mindset mit Mindset-Coach Julia Lakämper

 

Vorteile einer eigenen Facebook-Gruppe.

 

1. Du profitierst von einer höheren organischen Reichweite.

Gruppen eignen sich hervorragend für den Austausch mit und zum Vernetzen von Gleichgesinnten. In Gruppen werden Fragen gestellt sowie Informationen und Tipps geteilt.  Es entstehen echte Diskussionen.
In Gruppen ist es möglich nach Stichwörtern zu suchen.  Ältere Beiträge können also zu einem späteren Zeitpunkt über die Suchfunktion der Gruppe wieder gefunden werden können und bereits begonnene Diskussionen weiterführen.
In Facebook-Gruppen finden echte Gespräche statt.
Genau das ist es, was Facebook will und als Gruppenbetreiberin wirst du dafür, mit organischer Reichweite für deine Beiträge, belohnt.

 

(Anmerkung: Auch Beiträge auf Facebook-Seiten werden im Newsfeed angezeigt, sofern ausreichend Interaktion und Austausch stattfindet)

 

2. Du kannst eine Community rund dich und deine (Personen)Marke aufbauen.

Eine geschlossene Facebook-Gruppe eignet sich hervorrangend, um dich als (Personen)Marke zu etablieren, dein Wissen zu teilen und deine Expertenpositionierung auszubauen. Innerhalb deiner Gruppe legst du die Regeln und die Themen fest und kannst deinen Community-Mitgliedern brennende Fragen beantworten, sie motivieren und inspirieren.

 

3. Du kannst leichter Vertrauen zu potentiellen Kundinnen und Kunden aufbauen.

In einer geschlossenen Gruppe finden Gespräche statt, die außerhalb der Gruppe in dieser Form nicht stattfinden würden. Nur Gruppenmitglieder können die Diskussionen verfolgen und an ihnen teilnehmen (Achtung: nur bei geschlossenen Gruppen!).

Ermögliche und pflege diese Konversationen und Kontakte. Es ist deine Möglichkeit bei den Mitgliedern deiner Gruppe bekannt und von ihnen gemocht zu werden.

Gruppenmitglieder können so leichter Vertrauen zu dir aufbauen. Und insbesondere, wenn du Kunden online gewinnen möchtest oder dir ein Online-Business aufbaust, ist es wichtig, dass Vertrauen zu dir aufgebaut werden kann.

 

4. Du kannst herausfinden, was deine Zielgruppe wirklich umtreibt.

Eine eigene Facebook-Gruppe ermöglicht es dir, Umfragen zu erstellen und dir Feedback zu neuen Ideen oder Themen einzuholen. Du hast dadurch die Möglichkeit, Angebote zu erstellen, die auch wirklich gebraucht werden.

 

5. Du kannst dich mit deinen idealen Kunden austauschen.

Eine eigene Facebook-Gruppe ist ein Ort, an du dich mit deinen idealen Kunden umgeben und dich mit ihnen austauschen kannst. Du lernst deine idealen Kunden dadurch besser kennen und verstehen.

Natürlich musst du dafür ein wenig deiner Zeit und deine Aufmerksamkeit investieren. Aber die Erkenntnisse, die du mitnimmst sind unbezahlbar (und ein Traum vieler Unternehmer ;)).

 

6. Du lenkst Traffic auf deine Website.

Deine Gruppe, deine Regeln.
Du kannst deinen Content in deiner Gruppe teilen und die Gruppenmitglieder so auf deine Website holen. Außerdem kannst du zu Webinaren und anderen Veranstaltungen einladen, die du auf deiner Website bekannt machst. Denke daran, den Fokus immer auf Mehrwert zu legen und Content zu liefern, auf den deine Gruppenmitglieder förmlich warten.

7. Du kannst deine E-Mail-Liste aufbauen.

Biete deinen Gruppenmitgliedern deine Freebies an und baue so deine E-Mail-Liste auf. Du kannst zum Beispiel in deinem Willkommens-Post auf deine Freebies hinweisen und dort die Links zur Landing Page einbinden.

Dein Freebie kannst du ab und zu auch als eigenen Beitrag in die Gruppe posten.

 

8. Du kannst Kunden gewinnen.

Informiere deine Gruppenmitglieder über deine neuesten oder aktuelle Angebote. Die Gruppenmitglieder kennen dich, sie folgen dir, wollen von dir lernen und dich treffen. Deine Angebote werden in deiner Gruppe auf eine höhere Resonanz stoßen als auf deiner Facebook-Seite (wo Eigenwerbung meist unbeachtet bleibt).

 

9. Du erfährst wer deine Gruppenmitglieder sind.

Facebook baut die Gruppenfunktion immer weiter aus.
Seit 2017 gibt es für Gruppen auch Statistiken. Das bedeutet, dass du sehen kannst, wie deine Gruppe wächst, wer deine Mitglieder sind, wer die aktivsten Mitglieder sind, welche Beiträge am beliebtesten waren und vieles mehr.

Welche Erfahrungen hast du bereits mit Facebook-Gruppen gemacht? Hast du Lust auf eine Facebook-Gruppe bekommen? Oder hast du eine Gruppe, weißt aber nicht so richtig, wie du anfangen sollst? Hinterlass mir einen Kommentar, ich freue mich auf den Austausch mit dir.

 

BONUS: Kostenfreier Leitfaden für deine Facebook-Gruppe

Hol dir meinen kostenfreien Leitfaden für deine erfolgreiche Facebook-Gruppe und erfahre, wie du eine Facebook-Gruppe für dein Business richtig aufbaust.

Hier kannst du den kostenfreien Leitfaden anfordern.

 

Viel Erfolg mit deiner Facebook-Gruppe.

Alles liebe,

Deine Tanja


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