{Podcast} 6 Tipps für einen erfolgreichen 6-stelligen Launch

Mittlerweile launchen wir auf einem ganz anderen Level, als die Jahre zuvor. Wir sind besser vorbereitet und arbeiten viel effizienter, der letzte Launch war dabei sogar schon unser zweiter sechsstellige Launch. Als Einleitung in das heutige Thema, möchte ich dir gerne fix noch eine kurze Übersicht über unsere 1. Jahreshälfte geben: Im ersten Quartal haben wir zwar nicht gelauncht, im zweiten Quartal aber haben wir das she-preneur Bundle und einen Monat später das she-preneur Academy Bootcamp als neues Produkt gelauncht. Dadurch haben wir im 1. Halbjahr einen Umsatz von etwas über 300.000 € netto generiert, was somit unser bisher erfolgreichstes Halbjahr ist.

Wir sind unheimlich stolz darauf, auch wenn wir unser gewünschtes Ziel nicht ganz erreicht haben – und das ist vollkommen okay. Wir haben nämlich gezeigt, dass wir mittlerweile auf einem anderen Level launchen können und sind definitiv auf mehr Kundinnen vorbereitet.

In dieser Episode erzähle ich dir, was aus meiner Erfahrung notwendig ist, um mit einem Launch einen sechsstelligen Umsatz zu erreichen. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – das Geheimnis eines sechsstelligen Launches.

Das Allerwichtigste und das, was uns wirklich weiterbringt, ist, dass wir den Weg zu dem gewünschten Ziel genießen, dass wir auf diesem Weg extrem viel lernen und schauen, was die Dinge sind, die nicht funktionieren: Was sind die Dinge, die unheimlich viel Aufwand gekostet haben? Was sind die Dinge, die wir hätten effizienter gestalten können? Notiert und ausgewertet hilft uns das dabei weiterzuwachsen und beim nächsten Launch ein größeres Ziel zu erreichen.

Ganz viele Leute sprechen über sechsstellige Launches und das ist definitiv auch etwas, was viele erreichen wollen (und ich natürlich auch erreichen wollte). Wir haben es im letzten Jahr mit dem Launch der she-preneur Academy zum ersten Mal geschafft und hatten jetzt, im Mai, den zweiten sechsstelligen Launch. Und hier möchte ich dir jetzt einfach mal so ein paar Learnings mitgeben. Ich möchte dir mit auf den Weg geben, was notwendig ist – aus meiner Erfahrung – um das zu erreichen, und dir ein paar Tipps und Tricks verraten, die du jetzt schon für deine Launches einsetzen kannst, falls du demnächst einen geplant hast.

Die wichtigsten 6 Schritte für einen erfolgreichen Launch.

[9:06] – Ein Fehler, den ich bei meinen Kundinnen häufig sehe, ist, dass sie sich zwar Ziele setzen (zum Beispiel für einen sechsstelligen Launch oder für einen fünfstelligen Launch), sie zum Ende hin aber in ganz vielen To-Dos und in Zeitnot festhängen, und sie sich dann eben nicht mehr um die Dinge kümmern können, die einen Launch wirklich erfolgreich machen. Und deswegen möchte ich dir in dieser Episode mitgeben, was notwendig ist, um nicht nur einen erfolgreichen Launch durchzuführen, sondern auch einen Launch, der das Potenzial hat, dass du damit einen sechsstelligen oder auch mehrfach sechsstelligen Umsatz generierst ist – und da würde ich dich einmal durch die wichtigsten Schritte führen.

Schritt 1: Ziele und Planung

[9:54] – Da starten wir auch gleich mit dem ersten Schritt und das ist aus meiner Sicht auch wirklich die absolute Basis für einen erfolgreichen Launch: Die Themen Ziele und Planung. Das heißt, wir müssen erstmal überlegen, was wollen wir denn überhaupt erreichen, wie viel Umsatz möchten wir generieren, wie viele Kund:innen möchten wir gewinnen (die uns dabei helfen dann auch diesen Umsatz zu generieren)?

[10:25] – Wir müssen wissen, wie viele Leads es braucht, um dieses Ziel zu erreichen. Das heißt, hier ist es wichtig, dass wir eine Benchmark haben, also dass wir einfach mal anfangen zu launchen, wenn wir noch nicht gelauncht haben, und gucken: Was ist denn die Conversion-Rate bei dem Webinar-Launch / Workshop-Launch / Challenge-Launch – was auch immer es ist für das jeweilige Produkt?

[10:47] – Mit dieser Conversion-Rate kannst du dann zukünftig auch immer weiter rechnen. Also wir hatten zum Beispiel für das she-preneur Bundle eine Conversion-Rate von ungefähr 12,5 %, dasselbe gilt auch für die she-preneur Summit (in den letzten Jahren haben wir da immer Aufzeichnungspakete verkauft). Bei der she-preneur Academy und auch bei dem she-preneur Academy-Bootcamp liegt sie so um die 3,3 bis 3,5 %. Und das sind wirklich so gute Benchmarks … die wir dann eben nutzen können, für die nächste Planung, um zu gucken, wie viele Leads wir brauchen, um unser Ziel zu erreichen. Wenn du diese Benchmark noch nicht hast, dann ist es ganz wichtig zu starten und dir diese Benchmark zu erarbeiten, und dann auch zu schauen, was du beim nächsten Mal besser machen kannst, um eine höhere Conversion-Rate zu bekommen.

[11:54] – Wenn du weißt, das sind meine Ziele, die ich erreichen möchte, dann zu gucken, was sind die Aufgaben, die umgesetzt werden müssen und dafür auch die Termine setzen. Also was muss bis wann umgesetzt werden, damit du deinen Zeitplan einhalten kannst und alle Informationen rechtzeitig hast. Zum Beispiel brauchst du für deine Opt-In Seite (also die Seite, wo ich mich eintrage, wenn ich mich zum Beispiel für ein Webinar anmelde) Texte. Diese Texte müssen fertig sein, bevor du die Seite aufsetzen kannst. Die Seite wiederum muss fertig sein, wenn du mit der Werbung starten möchtest. Hier ist es ganz wichtig, die Termine vorher zu setzen. Und das ist ein riesengroßer Fehler, der gemacht wird, dass die Termine entweder nicht gesetzt werden oder das Termine sehr viel geschoben werden oder dass die Termine nicht ernst genommen werden.

[13:45] – Ziele und eine Planung. Ich weiß, dass es da draußen viele gibt, die sagen: „Ich plane nicht gerne“. Es ist wichtig zu planen. Gerade wenn es größere Projekte sind und du mehr Umsatz generieren möchtest, dann brauchst du wirklich einen guten Plan und brauchst einen Überblick über die Aufgaben, die anfallen, und bis wann diese Aufgaben eben auch umgesetzt werden müssen.

Schritt 2: Team und Unterstützung

[14:12] – Der zweite Punkt, den ich mitgebracht habe, ist das Thema Team bzw. Unterstützung. Es ist ganz wichtig auch Aufgaben zu delegieren, denn bei einem Launch fallen super viele Aufgaben an – von Texte schreiben, bis E-Mails einpflegen, … Social Media Beiträge erstellen & einplanen, Grafiken erstellen, Videos erstellen, etc. … Da empfehle ich dir im ersten Schritt mal zu gucken: Was sind Aufgaben, die ich abgeben kann? Was sind Aufgaben, wo ich nicht gut bin, die nicht von mir erledigt werden müssen und für die ich vor allem auch gar keine Zeit habe? Das sind Aufgaben, die nicht deiner Qualifikation entsprechen und die jemand anders übernehmen kann, und du dann deine Zeit für sinnvollere Aufgaben einsetzen kannst, die dir in deinem Business Umsatz bringen.

Schritt 3: Reichweite

[15:30] – Der nächste Punkt, den wir für einen erfolgreichen Launch brauchen, … ist Reichweite. Wir brauchen ausreichend Reichweite. Und wie viel Reichweite wir brauchen, hängt natürlich auch wieder davon ab, was wir erreichen wollen, also welche Ziele wir uns gesetzt haben und wie viele Leads wir generieren wollen, um unser Ziel zu erreichen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Launch Erfolg

[15:54] – Um Reichweite aufzubauen, brauchen wir ausreichend Zeit und wir brauchen eine gute Strategie. Wir starten in den meisten Fällen so circa 3 Monate vorher und bereiten schonmal die ersten Beiträge vor, sammeln die ersten Leads ein und so weiter. Wir machen am Anfang noch mehr organisch und schalten dann nach und nach auch kostenpflichtige Werbung, … denn organisch kriegen wir auf jeden Fall nicht die Leute zusammen, die wir brauchen, um einen erfolgreichen Launch hinzulegen. Deswegen ist es wichtig, dass wir in Anzeigen investieren und wir nutzen die Facebook-Anzeigen dafür. … Das ist auch einfach notwendig da zu investieren, um die Reichweite zu bekommen, damit wir das Potenzial haben unser Ziel zu erreichen.

Lies hierzu: Kundengewinnung mittels Facebook-Anzeigen.

[17:29] – Die andere Sache, die du tun kannst, um Reichweite zu generieren, ist … Kooperationspartner:innen zu aktivieren. Und du könntest auch das Thema Affiliate angehen, das heißt, andere werben für dein Produkt … und erhalten dann Provision. … Das ist auf jeden Fall sehr hilfreich, weil wir dadurch nochmal viel mehr Menschen erreichen können. … Wenn es einfach nur eine Kooperation ist, dann müsstet ihr euch vorher überlegen, was können wir tun, damit diese Kooperation zu einem Win-Win wird. … Also Thema Reichweite ist ein ganz wichtiges Thema und du brauchst eine Strategie dafür, die über deine eigenen Kanäle hinausgeht.

Schritt 4: Produkt

[18:42] – Der nächste Punkt ist dein Produkt. Du brauchst natürlich ein Produkt, was super genial ist, du brauchst ein unwiderstehliches Angebot. Dafür musst du auch dein Publikum richtig gut kennen, du musst wissen, was sie gerade wollen, welche Herausforderungen sie haben und was ihnen weiterhilft, um ihnen dann eben ein unwiderstehliches Angebot zu unterbreiten. Idealerweise hast du hier wirklich ein Produkt, was du bereits entwickelt und getestet hast. … Das geht natürlich auch für Produkte, die du noch nicht entwickelt hast, aber ich würde es ganz ehrlich nicht empfehlen, bei so einem großen Launch, … weil zum Beispiel einige Sachen nicht funktionieren, von denen du das vorher nicht wusstest, oder du vielleicht auch nicht nachkommst, um die Inhalte zu erstellen. … Deswegen sollte das Produkt wirklich ein Produkt sein, was Ergebnisse bringt, und was du schon mit Menschen aus deiner Zielgruppe getestet hast. Du hast idealerweise auch Testimonials dafür, damit sich dein Produkt eben auch viel leichter verkauft.

Lies hierzu: Diese 5 Fragen solltest du deinen Testimonials stellen.

Schritt 5: Launch-Strategie

[20:48] – Dann haben wir den nächsten Schritt und das ist eine Launch-Strategie. Wir brauchen eine Launch-Strategie und die sollte smart sein. Aus meiner Sicht solltest du hier einen Live-Launch machen, weil du mit einem Live-Launch viel bessere Möglichkeiten hast, in den Austausch mit deiner Zielgruppe zu gehen, Vertrauen aufzubauen, in der Nähe zu sein und Fragen zu beantworten, viel präsenter zu sein. Dadurch erreichst du definitiv nochmal eine höhere Conversion-Rate, als wenn das alles … ohne Live-Anteil abläuft.

[21:28] – Da würde ich mir überlegen, was diese Launch-Strategie für dich ist: Ist es eine Workshop-Reihe …, ist es ein Webinar, ist es eine Challenge? … Was ist die passende Strategie für dich, um dein Angebot zu verkaufen?

[21:50] – Dann geht es natürlich auch darum, gute E-Mails zu schreiben – E-Mails, die verkaufen. Dann geht es darum auf Social Media aktiv zu werden und deine Social Media Kanäle mit einzubeziehen, um dein Produkt und dein Angebot vorzustellen, um Reichweite aufzubauen, um Vertrauen aufzubauen, um zum Beispiel auch Testimonials zu präsentieren und auch um Fragen zu beantworten.

[22:36] – Wenn es darum geht, Inhalte zu erstellen und während der Open Card Phase, also während der Verkaufsphase, dann auch präsent zu sein, ist eine ganz wichtige Sache, das Content wirklich vorab erstellt wird. Das heißt, Content für deine E-Mails, für deine Sales Page, für deine Social Media Beiträge – dass das alles wirklich schon vorab fertig und eingeplant ist, so dass du dich dann darum nicht mehr kümmern musst, aber die Möglichkeit hast spontan zu reagieren und vielleicht noch einen zusätzlichen Beitrag zu erstellen. … Um da einfach nochmal … auf die Themen einzugehen, die jetzt gerade angefallen sind. Wenn du deine E-Mails … und deine Social Media Beiträge noch nicht geschrieben hast, dann ist dein Kopf woanders. Dann ist dein Kopf nicht bei dem, was dein Publikum gerade braucht, sondern dann bist du im reaktiven Modus und das können wir gerade führ einen sechsstelligen Launch nicht gebrauchen.

Lies hierzu: Wie du ein Online-Event organisierst und damit Geld verdienst.

Schritt 6: Sales-Page

[24:00] – Im letzten Schritt brauchen wir natürlich eine Sales Page, die konvertiert, auf der dein Angebot nochmal beschrieben ist, auf der die Transformation beschrieben ist und auf der du idealerweise auch Testimonials hast, die einmal erzählen, dass dein Angebot funktioniert, … was sie durch die Zusammenarbeit mit dir eben auch erreicht haben.

Lies hierzu: Technik und Tools, die du für einen Launch benötigst.

Zusammenfassung: So launchst du erfolgreich dein Produkt.

Ich würde für einen Launch und für die Umsetzung ungefähr 3 – 4 Monate einplanen: Vier Monate vorher beginnst du einen Projektplan zu erstellen, schonmal das Konzept und die Strategien überlegen, und dann so drei Monate vorher gehst du in die Umsetzung. So, dass du schon Leads generieren und deine Newsletter-Liste aufbauen kannst.

Ich habe dir hier noch einmal alles zusammengefasst, welche Schritte du durchlaufen musst, um dein Produkt im 5-stelligen oder 6-stelligen Bereich zu launchen:

  1. Schritt: Ziele und Planung. Setze dir ein Ziel (z.B. ein Umsatzziel) und schau, mit welchen Aufgaben du dieses Ziel erreichen kannst. Wie viele Verkäufe benötigst du und wie viele Leads brauchst du, anhand deiner Conversion Rate (diese Benchmark erreichst du nur durch Umsetzung)?
  2. Schritt: Team und Unterstützung. Delegiere Aufgaben, die du angeben kannst, weil sie dir die Expertise / Zeit / Qualifikation dafür fehlt, um fokussiert an den wichtigen Dingen arbeiten zu können.
  3. Schritt: Reichweite. Die benötigst ausreichend Reichweite, organisch und bezahlt, sowie mittels Kooperationspartner:innen oder Affiliates. Starte damit rund 3 Monate vorher.
  4. Schritt: Produkt. Du brauchst ein unwiderstehliches Angebot, idealerweise greifst du auf ein Produkt zurück, das du bereits entwickelt und getestet hast.
  5. Schritt: Launch-Strategie. Überlege dir, was die beste Launch-Strategie für dich ist (Webinar, Challenge, Summit, Workshop, …) und führe den Launch bestenfalls live durch, um nahe an deiner Zielgruppe zu sein. Erstelle all deinen Content (Texte, Grafiken, Social Media Beiträge, E-Mail-Automation, …) bereits vorher und plane ihn voraus.
  6. Schritt: Sales-Page. Du brauchst eine Sales-Page, die konvertiert – auf der Angebot, Transformation und idealerweise Testimonials zu finden sind.

Das waren die Tipps, die ich gerne mit dir teilen wollte. Der erste ist tatsächlich der allerwichtigste: Ziele und Planung. Und da darfst du natürlich wirklich groß träumen und dich von deinen großen Zielen / deinen großen Träumen nicht einschüchtern lassen.

Konntest du schon einmal 5- oder gar 6-stellig launchen?

Ich hoffe, dass du aus dieser Episode wirklich jede Menge für dich mitnehmen konntest und auch bald schon deinen ersten fünf- oder gar sechsstelligen Launch erfolgreich durchführst.

Ich freue mich natürlich auf dein Feedback zu dieser Episode und wenn du sie mit deinen Business-Freundinnen teilst. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Hinterlasse mir sehr gerne auch eine Empfehlung für meinen Podcast.

Alles Liebe,

Deine Tanja

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - 6 Tipps für einen erfolgreichen Launch
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{Podcast} Es geht nicht darum, einen perfekten Online-Kurs zu erstellen, sondern …

Es geht nicht darum, DEN perfekten Online-Kurs zu erstellen, sondern viel wichtiger sind die Ergebnisse, die deine Teilnehmer:innen erzielen. Einen perfekten Online-Kurs zu erstellen und ihn erst dann zu verkaufen, wenn er perfekt fertig ist, ist einer der größten Fehler, den du machen kannst, wenn du dir ein skalierbares Business aufbauen möchtest und wenn du zur wahren Unternehmerin werden willst.

Ich kann total verstehen, dass du denkst, dass du einen inhaltlich und optisch super aufbereiteten Kurs brauchst, denn es hört sich einfach total logisch an … und lässt uns natürlich auch in unserer Komfortzone bleiben: Es könnte ja sonst sein, dass andere vielleicht denken, dass du gar nicht die Expertin bist, die du vorgibst zu sein.

In dieser Episode spreche ich deshalb darüber, warum die Erstellung eines perfekten Online-Kurses einer der größten Fehler ist, den du auf dem Weg zur erfüllten Unternehmerin mit einem skalierbaren Business überhaupt machen kannst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – Warum dein Online-Kurs nicht perfekt sein muss.

Es gibt natürlich immer wieder Leute, die behaupten, dass das die falsche Vorgehensweise ist – du also wirklich erst einen perfekten Online-Kurs erstellt haben musst, bevor du damit rausgehst. Das ist aber nicht der Fall. Dazu möchte ich heute mit dir sprechen und dir zum Start eine ganz wichtige Frage stellen: Glaubst du, dass jede:r, die / der einen perfekten Online-Kurs erstellt hat, dafür Kund:innen gewinnt, erfolgreich ist und Umsatz generiert?

Natürlich nicht. Wenn es so leicht wäre, dann würde jede:r einfach einen perfekt aufbereiteten Online-Kurs erstellen und Verkäufe erzielen.

Erfolgreiche Unternehmerinnen sind gestartet, bevor sie bereit waren.

[15:36] – Du kannst noch so viel an deinem Kurs arbeiten und ihn noch perfekter, noch schöner machen, und am Ende kauft ihn trotzdem niemand. Wenn wir uns diejenigen anschauen, die erfolgreiche Online-Kurse verkaufen, dann haben diese Unternehmerinnen und Unternehmer eins gemeinsam: Sie sind gestartet, bevor sie bereit waren, bevor sie den perfekten Kurs hatten. Was sie stattdessen gemacht haben: Sie haben ihr Wissen geteilt, sie haben Menschen mit ihren Inhalten bewegt, sie haben Menschen weitergeholfen, sie haben ihr Leben verändert – und sie sind dabei ihrem Warum und ihrer Leidenschaft gefolgt.

[16:21] – An der Stelle habe ich dir auch zwei Beispiele mitgebracht. Die erste Person, an die ich gedacht habe und die wahrscheinlich sehr viele kennen, ist Laura Seiler. Laura hat ihren ersten Online-Kurs, die Rise Up & Shine Uni, … 2017 oder vielleicht war es auch 2016, … live mit ihren Teilnehmer:innen durchgeführt, im Anschluss hat sie die Aufzeichnungen dieser Live-Calls verkauft. … Seitdem hat sie ihre Inhalte und den Kurs selbst immer wieder perfektioniert, … bis sie es geschafft hat aus diesem Live-Kurs wirklich einen Selbstlernkurs zu machen. Sie hat nicht gewartet, bis sie den perfekten Online-Kurs hat, sondern ist wirklich mit den Inhalten rausgegangen und hat Menschen geholfen. … Mittlerweile generiert Laura Seiler mit ihrem Business mehrere Millionen Umsatz pro Jahr und sie ist nicht gestartet, indem sie den Anspruch hatte den perfekten Online-Kurs zu erstellen.

[18:24] – Die zweite Person, die ich nennen möchte, ist Katrin Hill. Katrin und ich sind auch in einer Mastermind und tauschen uns regelmäßig aus, von daher weiß ich (bzw. hat sie es auch öffentlich gemacht), dass sie die Inhalte von ihrem Master-Kurs mit Hilfe von Daniela Reuter überarbeitet hat, um zu gucken, wie kann sie didaktisch besser vorgehen, wie kann sie die Inhalte ihren Teilnehmer:innen noch besser zugänglich machen, wie kann sie ihr Wissen noch effektiver vermitteln, sodass ihre Teilnehmer:innen eine noch größere Transformation erreichen. Katrin hat in diesem Jahr die eine Millionen Umsatz geknackt und hat den Master-Kurs schon mehrere Male gelauncht, und ihn von Mal zu Mal mit den Erkenntnissen, die sie gewonnen hat, optimiert und weiterentwickelt.

[19:28] – Statt darauf zu warten, bis sie den perfekten Kurs hatten, sind sie mit ihrem Wissen rausgegangen und haben Menschen geholfen. Sie haben ihren Kund:innen zugehört und sich mit ihnen ausgetauscht, Feedback eingeholt und ihre Inhalte optimiert, immer wieder und immer wieder.

So gehst du vor, wenn du dir mit Hilfe von einem Online-Kurs ein skalierbares Business aufbauen möchtest.

[19:45] – Auch wenn du den Anspruch hast den perfekten Online-Kurs zu erstellen, wirst du im Nachhinein merken, dass du Dinge verändern musst, weil deine Teilnehmer:innen noch Fragen haben oder etwas nicht verstanden haben. Es ist also viel schlauer, die Inhalte erst in mehreren Runden mit den Teilnehmer:innen live zu durchlaufen, bevor du Monate oder Jahre damit verbringst, einen perfekten Online-Kurs zu erstellen, den am Ende niemand kauft oder den niemand bis zum Ende durchläuft, weil er oder sie den Inhalten nicht folgen kann.

[20:20] – Ich möchte dir jetzt noch erzählen, wie du vorgehen solltest, wenn es dein Ziel ist mit Hilfe von Online-Kursen ein skalierbares Business aufzubauen, zur wahren Unternehmerin zu werden und aus der Zeit gegen Geld Falle rauszukommen.

Gehe in den Austausch mit deiner Zielgruppe.

[20:36] – Im ersten Schritt schaust du dir an, wo sich deine Zielgruppe aufhält. Zum Beispiel in bestimmten Facebook-Gruppen, oder vielleicht hast du auch eine eigene Community, auf die du zurückgreifen kannst oder eine eigene E-Mail-Liste. … Dort gehst du in den persönlichen Austausch. Du kannst ihnen Fragen stellen, um mehr über ihre Wünsche und Ziele zu erfahren, aber auch über ihre Ängste und Herausforderung in Bezug auf dein Online-Kurs Thema. Je mehr Menschen du befragst, desto klarer wird das Bild. Du wirst merken, dass sich bestimmte Trends herausbilden, die du beim Entwickeln deines Angebots nutzen kannst.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Niemand kauft deinen Online-Kurs?

[21:27] – Wenn du schon einen Schritt weiter bist, schon mit Kund:innen arbeitest, dann arbeitest du sicherlich mit deinen Kund:innen im 1-zu-1 oder in einem Gruppen-Coaching zusammen und hilfst ihnen in diesem Format ihre Herausforderungen zu lösen. Das kannst du natürlich auch in Form eines Online-Programms machen, also einem Live-Durchlauf deines geplanten Online-Kurses. Du testest das erst im 1-zu-1 und guckst, ob deine Teilnehmer:innen dadurch Ergebnisse erzielen bzw. was sie brauchen, wovon sie mehr brauchen, was ihnen fehlt, was sie sich wünschen, um das Ergebnis noch leichter zu erreichen.

[22:11] – Im nächsten Schritt kannst du es dann auch mit einer kleinen Gruppe durchführen. … Eine Art Testlauf. Du kannst das Beta-Kurs nennen, wenn du möchtest, wenn es ein neues Produkt ist, und kannst dir so natürlich auch Feedback einholen.

Lies hierzu: So erstellst du eine perfekte Beta-Version deines Angebots.

[22:49] – Auch wenn du noch keine Community oder Kund:innen hast, kannst du so vorgehen. Also du schaust einfach in Facebook-Gruppen oder Foren, überall dort, wo sich deine Zielgruppe befindet, dass du in den Austausch kommst und wirklich persönliche Beziehungen aufbaust. Mit dem Ziel, dieser Person dann zu helfen. Das kannst du entweder kostenfrei oder kostenpflichtig machen.

Sammele Testimonials und Feedback.

[23:18] – Gerade am Anfang ist es viel wichtiger Menschen zu helfen, Ergebnisse zu erzielen und von den Kund:innen zu lernen, … denn wenn wir immer darauf warten, dass uns jemand bezahlt, dann kann es uns davon abhalten wirklich mit unserem Business Umsatz zu generieren. Denn das, was am Ende zählt, sind Testimonials – sind Menschen, die davon berichten, dass dein Angebot … funktioniert, dass sie damit Ergebnisse erzielen. Diese Testimonials oder dieses Feedback ist im Austausch viel mehr Wert, als Geld, gerade am Anfang. … Wenn du dafür zum Beispiel ein Jahr wartest, … dann kann es eben sein, dass du ganz lange wartest, bis jemand wirklich bereit ist dir Geld zu geben. Stattdessen hast du die Möglichkeit, jemandem kostengünstiger oder vielleicht sogar kostenfrei zu helfen, und diese eine Person (es können aber auch mehrere sein) ist dann der Auslöser dafür, dass noch mehr Menschen davon erfahren, … weil sie anderen davon erzählen. … Diese Testimonials und auch die Ergebnisse, die deine Teilnehmer:innen haben, bedeuten am Ende für dich das Feedback, dass dein Produkt funktioniert, … und das gibt uns natürlich auch wieder extrem viel Selbstsicherheit.

Lies hierzu: Diese 5 Fragen solltest du deinen Testimonials stellen.

[25:16] – Das zeigt natürlich auch, dass der Austausch und die Zusammenarbeit mit Menschen wirklich Gold wert ist. Wir sollten darauf den Fokus legen, statt alleine im stillen Kämmerlein irgendwelche Angebote und Produkte zu entwickeln, denn das ist einfach der allergrößte Fehler, den du machen kannst. Am Ende kauft niemand und du wunderst dich, warum niemand kauft.

Optimiere dein Angebot & stimme es auf deine gewünschte Zielgruppe ab.

[25:45] – Das Feedback, was du von deinen Kund:innen erhältst, hilft außerdem dabei deine Produkte zu verbessern und noch mehr auf deine gewünschte Zielgruppe abzustimmen. Denn eine Sache, die passiert, ist, dass sich deine Zielgruppe weiter verfeinert oder noch genauer werden wird.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Entwickele deinen Online-Kurs zusammen mit Zielgruppe

[26:22] – Du weißt dann wirklich … was sie brauchen, kannst ganz zielgenau helfen und den möglichen Mehrwert liefern. Das zeigt auch wieder, ob und inwieweit dein Kurs den Teilnehmer:innen dabei hilft, die gewünschte Transformation zu erreichen (was du eben nur in der Praxis und nur durch den Austausch, durch die Fortschritte und die Fragen deiner Kund:innen erreichen kannst). Wir müssen uns immer in unsere Zielgruppe versetzen, und wenn wir einen Online-Kurs alleine zu Hause entwickeln, ohne jemals mit Kund:innen gesprochen zu haben, für die dieses Produkt relevant ist, dann können wir so einen Kurs natürlich nicht aus Kund:innensicht entwickeln.

[27:12] – Du brauchst dafür keinen top aufbereiteten oder top designten Kurs. Die meisten Hobby-Unternehmerinnen arbeiten viel und hart, aber sehen keine Erfolge, weil sie sich eben mit den falschen Aufgaben beschäftigen. Und dazu gehört auch die Erstellung eines Designs … . Du brauchst das alles am Anfang nicht. Viel wichtiger ist es, dass du den Menschen, denen du helfen möchtest, auch wirklich helfen willst und auch wirklich hilfst.

Lies hierzu: So beschäftigst du dich mit den richtigen Aufgaben in deinem Online-Business.

Alles, was zählt, sind die Erfolgsgeschichten deiner Kund:innen.

[28:03] – Das, was wirklich zählt und dir dabei hilft auch mehr zu verkaufen, sind die Erfolgsgeschichten deiner Kund:innen, sind die Testimonials. Das heißt: Sei nah an deinen Kund:innen dran, frag immer wieder nach, was sie brauchen, was sie davon abhält ihr Ziel zu erreichen. … Wenn du monatelang und manchmal sogar jahrelang damit verbringst, einen Kurs zu entwickeln, ohne mit denjenigen zu sprechen, für die der Kurs überhaupt ist, dann denkst und handelst du nicht unternehmerisch. Du verschwendest wertvolle Zeit, in der du schon Menschen hättest helfen können, dir hättest Feedback einholen können, deine Inhalte hättest optimieren können und natürlich hättest du dadurch viel schneller Geld verdienen können, das du dann in einem der nächsten Schritte investieren kannst, damit dir jemand zeigt, wie du deine Inhalte didaktisch noch besser aufbereitest oder wie du ein noch tolleres Design für deine Inhalte erstellst.

[30:34] – Es gibt Menschen, die dich und dein Angebot, deine Inhalte brauchen. Also geh raus, bevor du bereit bist. Alles andere ist egoistisch, „unterlassene Hilfeleistung“ und hat nichts weiter, als mit Ausreden zu tun, die dich weiter in deiner Komfortzone behalten.

[30:53] – Wenn du aufhörst den Anspruch zu haben, den perfekten Kurs zu entwickeln, und stattdessen deine Wunschkund:innen in die Entwicklung deines Kurses mit einbeziehst, arbeitest du viel zielgruppenorientierter und kannst zudem bereits früher Umsatz generieren.

[31:09] – Es gibt außerdem noch einen Vorteil, der sich aus der engen Verbindung mit deinen Lieblingskund:innen ergibt: Du erfährst nämlich wie sie reden, welche Ausdrücke sie gebrauchen und so weiter. Und das kannst du dann für die Texte auf deiner Webseite und auf deinen Verkaufsseiten nutzen, denn, wenn du sprichst wie deine Zielgruppe, stellst du automatisch eine tiefere Verbindung her, und das kannst du eben nicht erreichen, wenn du deinen Online-Kurs im stillen Kämmerlein fabrizierst.

Zusammenfassung: Darum muss dein Online-Kurs nicht perfekt sein.

Natürlich kannst du alles weiterhin alleine konzipieren, vielleicht weil du dich scheust unperfekt zu starten oder mit Leuten zu reden und denkst, dass es peinlich ist sie zu befragen oder du ihre Zeit raubst. Dann darfst du dich aber nicht wundern, wenn dir am Ende niemand deinen noch so perfekten Online-Kurs aus den Händen reißt – weil er für die meisten eben nicht zu 100 % relevant ist.

Ich habe dir hier noch einmal alles zusammengefasst, damit du bald schon die ersten Ergebnisse mit deinem Online-Kurs erzielst:

  1. Zuerst schaust du, wo sich deine Zielgruppe aufhält (zum Beispiel in bestimmten Facebook-Gruppen oder in thematischen Foren im Netz).
  2. Dort gehst du in den persönlichen Austausch. Du stellst ihnen Fragen, um mehr über ihre Wünsche, Ziele, Ängste und Herausforderungen in Bezug auf dein Thema zu erfahren. Je mehr Menschen du befragst, desto klarer wird das Bild, und es werden sich „Trends“ herausbilden, die du beim Entwickeln deines Angebotes nutzen kannst.
  3. Dann hilfst du ihnen dabei, diese Herausforderungen zu lösen. Das kannst du z. B. bei einem 1:1-Coaching machen oder in einem sogenannten Betakurs, also einer Art Testlauf mit einer kleinen Gruppe.
  4. Beides kannst du sogar kostenfrei anbieten, im Austausch dafür erhältst du Feedback und Testimonials. Die sind Gold wert, denn sie zeigen anderen potentiellen Kund:innen, dass dein Produkt schon Menschen geholfen hat.
  5. Die Testimonials packst du auf deine Angebotsseite und zeigst damit, dass du genau die Richtige bist, um das Problem deiner Zielgruppe zu lösen.
  6. Das Feedback hilft dir außerdem, dein Produkt zu verbessern und noch mehr auf deine Zielgruppe abzustimmen. Denn wenn du dein Angebot zusammen mit deinen Kund:innen entwickelst, weißt du jederzeit genau, was sie brauchen. Und das kannst du dann zielgenau bedienen und ihnen maximal helfen.

Ob und inwieweit dein Kurs deinen Teilnehmer:innen dabei hilft, die gewünschte Transformation zu erreichen, lernst du nur in der Praxis und durch den Austausch mit deinen Kund:innen.

Du musst dir also überlegen, ob du weiter an deinem Online-Kurs werkelst, bis er in deinen Augen perfekt ist. Das ist das, was die meisten tun. Oder du entscheidest dich in die Umsetzung zu gehen und dein Online-Programm live mit Teilnehmer:innen durchzuführen und zu testen, dir Feedback einzuholen und mit Hilfe dieses Feedbacks die erste Version deines Online-Kurses zu bauen.

Wenn du das mit Unterstützung tun willst, dann kannst du dich auf die Warteliste der she-preneur Academy setzen, denn in Kürze startet ein neuer Durchlauf unseres erprobten 13-wöchigen Programms, in dem du dein Online-Programm erstellst, vermarktest, durchführst und die Learnings nimmst, um dein Produkt zu perfektionieren – um dann in einem der nächsten Schritte einen Online-Kurs zu erstellen.

Das ist das Programm, was wir mit unseren she-preneur Academy Teilnehmerinnen von Januar bis Anfang April und auch bereits im letzten Jahr durchgeführt haben. Unsere Teilnehmer haben dabei richtig gute Resultate bekommen und wir haben uns überlegt, das Programm jetzt zu einem eigenen Produkt zu machen und das ist ab sofort das she-preneur Academy Bootcamp, mit dem wir im Juli starten. Wenn du Fragen hast, dann schreib uns einfach eine E Mail an hallo (at) she-preneur (punkt) de und wir freuen uns, wenn wir dir weitere Infos dazu geben können.

Bist du bereit unperfekt zu starten?

Ich hoffe, dass du aus dieser Episode wirklich jede Menge für dich mitnehmen konntest und auch diese Zweifel abgeworfen hast, dass du alles perfekt haben musst. Also den perfekten Online-Kurs, die perfekten Inhalte, die perfekt aufgearbeiteten Social-Media-Kanäle brauchst du nicht. Ich glaube, das ist heute in dieser Episode klar geworden.

Ich freue mich natürlich auf dein Feedback zu dieser Episode und wenn du sie mit deinen Business-Freundinnen teilst. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Hinterlasse mir sehr gerne auch eine Empfehlung für meinen Podcast.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

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{Podcast} So beschäftigst du dich mit den richtigen Aufgaben in deinem Online-Business

Der Verkauf des she-preneur Bundles hat mich zu dieser Episode inspiriert. In der letzten Woche haben wir ganz häufig gehört, dass niemand 70 Kurse innerhalb von einem Jahr durcharbeiten kann – Nein, natürlich nicht. Wir können garnicht alle Kurse machen und ich WILL auch auf keinen Fall, dass du alle Kurse machst. Deswegen habe ich mir gedacht, ich mache heute einmal diese Episode, die sich nicht nur auf das Bundle bezieht, sondern auf Ziele im Allgemeinen.

Wir können nicht nur Inhalte konsumieren und wir können vor allem auch nicht alle Inhalte konsumieren, die wir da draußen sehen. Wir sollten das zumindest nicht tun, denn viel wichtiger ist es, dass wir ganz gezielt Inhalte konsumieren und dass wir dann auch in die Umsetzung kommen und das gewünschte Ergebnis erreichen.

In dieser Episode erfährst du deshalb, wie du richtig ins Tun kommst und die gewünschten Ergebnisse erzielst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – Wie du dich mit den richtigen Aufgaben in deinem Online-Business beschäftigst.

Wir können eine Transformation in unserem Business nur dann erreichen, wenn wir ins Tun kommen, wenn wir nicht nur zuhören, nicht nur lesen, sondern wenn wir die Dinge auch anwenden. Und wir haben auf keinen Fall die Möglichkeit, über 70 Kurse zu machen (um hier noch einmal das Beispiel „Bundle“ aufzugreifen), die auch noch umzusetzen und in unserem Business anzuwenden. Viele Kurse sind für uns auch gar nicht relevant.

Ich möchte dir in dieser Episode ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie du richtig ins Tun kommst, wie du die richtigen Dinge erledigst, wie du dich mit Aufgaben beschäftigst, die dich auch weiterbringen.

Den Fokus richtig setzen.

[6:54] – Wichtig ist, dass wir uns das rauspicken, was für uns relevant ist. Und da kommen wir zu einem Thema, das für mich ganz wichtig ist: Der Fokus und den Fokus richtig zu setzen und wirklich auch „Nein“ zu sagen, zu Dingen, die für uns nicht relevant sind. … Das bedeutet zum Beispiel auch, dass, wenn du in einem Programm bist, wie zum Beispiel in der she-preneur Academy (da haben wir auch unzählige Angebote, wie „Komm-ins-Tun Sessions“, Planungssessions, es gibt Kursinhalte, es gibt ein Forum, es gibt eine Facebookgruppe, es gibt Q&A-Sessions mit mir, es gibt zusätzliche Sessions, es gibt Challenges, an denen man teilnehmen kann), … dass du dir erlaubst auch wirklich nur das rauszupicken, was dich gerade weiterbringt.

[8:11] – Auch ich bin in vielen Kursen drin und picke mir aber ganz gezielt die Dinge raus, die ich jetzt brauche, die ich jetzt umsetze, die mich jetzt im Moment zu einem gewünschten Ziel weiterbringen.

[8:25] – Denn wenn wir versuchen alles zu machen, überall mit dabei zu sein, dann haben wir irgendwann keine Zeit mehr für uns selbst, für unsere Familie, für Freunde, sondern sind eben nur noch am Lernen, am Lesen, am Umsetzen und am Arbeiten, und das will keine:r, oder? Von daher ist ganz wichtig: Erlaube dir selbst, nicht immer alles zu machen, nicht immer überall dabei sein zu müssen, sondern wirklich ganz gezielt vorzugehen.

Beschäftigst du dich mit den falschen Aufgaben?

[9:15] – Das Problem ist, dass die meisten Selbstständigen sich tatsächlich mit den falschen Aufgaben beschäftigen. Sie gehen bei der Auswahl der Aufgaben nicht strategisch von, stattdessen erledigen sie eher Dinge, die ihnen Spaß machen, lernen irgendwas, was sie interessiert, und tun einfach Aufgaben, weil sie denken, die sind wichtig. … Es ist sehr wichtig, dass wir strategisch vorgehen, dass all die Dinge, die wir in unserem Business tun, auf ein Ziel einzahlen. … Denn, wenn wir das nicht tun, dann kommen wir mit unserem Business nur im Schneckentempo oder vielleicht auch gar nicht voran, und das frustriert.

Lies hierzu: So entwickelst du eine ganzheitliche Business-Strategie.

[11:52] – Was Selbständige denken, welche Aufgaben wann die richtigen sind: Zum Beispiel, wenn ich noch ganz am Anfang stehe, beschäftige ich mich mit einem Logo oder mit der Webseite? Nein, das ist der falsche Schritt, wenn du gerade erst in die Selbstständigkeit startest! Du hast andere Möglichkeiten in die Selbständigkeit zu starten, auch wenn sich das jetzt erstmal nicht so logisch anhört, keine Webseite und kein Logo zu haben.

[12:52] – Es gibt so viele Dinge da draußen, von denen wir immer wieder hören, sie sind wichtig und das sind die Dinge, die wir tun sollten. Meistens handelt es sich dabei um Maßnahmen. Aber Maßnahmen helfen uns nicht, wenn wir nicht wissen, was unsere Vision ist, oder zumindest auf welches Ziel wir hinarbeiten. Deswegen ist es ganz wichtig, dass wir erstmal gucken, was denn unser Ziel ist.

Die richtigen Aufgaben am Anfang deiner Selbstständigkeit.

[13:15] – Wenn du noch ganz am Anfang deiner Selbstständigkeit stehst und noch keine Kund:innen hast, dann ist dein erstes Ziel erstmal zu gucken: Was wollen denn meine Kund:innen eigentlich? Wie kann ich ihnen helfen? Welches Problem wollen sie gelöst haben? Und an der Stelle ist es eben wichtig, in den Austausch mit potenziellen Kund:innen zu gehen. Du kannst Gespräche führen, du kannst Umfragen machen, um wirklich deine Kund:innen erstmal kennenzulernen und aufzuhören alles aus deiner Perspektive zu sehen. Denn es ist ganz wichtig, dass du lernst, dich in deine Kund:innen hinein zu versetzen und die Dinge aus Kund:innenperspektive siehst.

[14:00] – Wenn du Kund:innen hast, denen du helfen kannst, dann hilf ihnen ein konkretes Problem zu lösen. Und wenn du das Problem dann gelöst hast, dann hast du schon die erste Praxiserfahrung, du hast dann hoffentlich natürlich auch eine:n zufriedene:n Kund:in, der / die bereit ist, dir ein Testimonial zu geben. Das hilft dir dann bei dem nächsten Schritt, wenn es darum geht wirklich Kund:innen zu gewinnen.

Lies hierzu: Diese 5 Fragen solltest du deinen Testimonials stellen.

[14:30] – Wir können am Anfang der Selbstständigkeit natürlich auch ganz viel Geld für eine Webseite, für Texte, für Logo, für Fotos etc. ausgeben. Aber wenn wir noch unklar sind, mit wem wir überhaupt arbeiten wollen und wofür wir stehen und welches Problem wir lösen, dann ist es ganz wichtig, an der Stelle erstmal anzusetzen. Und wenn du denkst, du weißt das alles, dann überlege auch nochmal, ob du das aus deiner Perspektive weißt oder aus der Kund:innenperspektive. Weißt du ganz genau, was deine Kund:innen sagen? Kennst du ganz genau ihre Worte? Weißt du, wo du sie antriffst? Weißt du, wie du ihnen ein Angebot verkaufst? Wenn du das nicht weißt, dann würde ich an der Stelle nochmal ansetzen und ganz viel reflektieren, um wirklich zu gucken, was macht mir Spaß, was gibt mir Energie, was zieht mir Energie, mit welchen Kund:innen habe ich vielleicht besonders viel Freude?

[15:27] – Dann kannst du dich mit deinen Werten beschäftigen, dann kannst du gucken, was dir im Business wirklich wichtig ist. … Es ist wirklich eines meiner Lieblingsthemen und aus meiner Sicht auch das Thema, mit dem du dich ganz am Anfang (natürlich neben der Marktforschung etc.) beschäftigen solltest. Denn es geht um dich, es geht darum, was du in deinem Business erreichen möchtest, was für dich wichtig ist und wie dir dein Business Spaß und Freude bringt. Wenn du das schaffst, dann bist du auch motiviert in deinem Business, dann fühlt es sich gut an und dann hast du wirklich auch Lust Dinge zu tun, die vielleicht ein bisschen außerhalb deiner Komfortzone sind.

Lies hierzu: So triffst du wertebasierte Entscheidungen für dein Business.

[16:44] – Das nächste Thema, mit dem du dich beschäftigen solltest: Das Thema Positionierung, wo es wirklich dann darum geht, wofür will ich stehen, wofür möchte ich bekannt werden?

Die richtigen Aufgaben, wenn du schon Klarheit hast.

[17:19] – Wenn du schon Klarheit darüber hast, mit wem du arbeiten möchtest und wofür du stehen willst, dann kannst du den Fokus auf’s Verkaufen legen, denn du möchtest ja Geld verdienen. … Falls du noch keine Webseite hast, dann ist dann der Zeitpunkt, dich auch mit deiner Webseite zu beschäftigen, wenn du weißt, wofür du stehst, was deine Werte sind, was du nach außen transportieren und wen du anziehen möchtest.

[18:34] – Wenn du schon eine Webseite hast, dann ist es natürlich wichtig, dass du Traffic generierst. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten und eine davon ist zum Beispiel Facebook. Mit Facebook Anzeigen kannst du jede Menge Menschen erreichen … und es ist aus meiner Sicht auch eine ganz große Empfehlung, wenn deine Kund:innen auf Instagram oder Facebook unterwegs sind. Wichtig ist aber natürlich, dass du überhaupt weißt, wer deine Kund:innen sind, damit du sie auch anziehen kannst.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Stress wird Leichtigkeit

[19:19] – Das Thema SEO ist eine andere Möglichkeit Menschen zu erreichen, die auf deinen Blog oder auf dein Angebot / auf deine Webseite aufmerksam werden. Das Thema Schreiben ist ein ganz wichtiges Thema, denn du willst Texte schreiben, die deine Kund:innen ansprechen, mit denen sich deine Kund:innen identifizieren können. … Und auch das Thema Social Media, also je nachdem welcher Social Media Kanal für dich relevant ist (oder auch Podcast), sind das Möglichkeiten um Traffic für deine eigene Seite zu bekommen. Das ist dann eben auch der Punkt, wo du die Möglichkeit hast, diesen Menschen, die auf deine Webseite kommen, dein Angebot zu verkaufen.

[20:30] – Natürlich gibt es auch die Möglichkeit in diesem Rahmen nochmal zu gucken: Was kann ich genau tun, um meine Besucher:innen der Webseite in mein Angebot zu holen? Also wie schaffe ich es, ihnen mein Angebot zu verkaufen? Das wäre aus meiner Sicht der nächste Schritt, dass du wirklich einen Funnel aufbaust, über den du ganz leicht deine Kund:innen gewinnst, denn dann schaffst du es, dass deine Kund:innen automatisch zu dir kommen. Wichtig ist an der Stelle auch, dass du deinen Funnel optimierst, dass du dir die Zahlen anschaust, das du schaust, an welcher Stelle springen die Leute ab, wo kannst du ggf. noch etwas verändern und du da nochmal nachbesserst.

[21:24] – Wenn du dich auf nur ein Angebot konzentrierst und dieses Angebot zunächst optimierst, dann wird es in den nächsten Schritten auch viel leichter sein, dieses Angebot zu verkaufen bzw. für dieses Angebot Kund:innen zu akquirieren, die zum Beispiel ein Erstgespräch bei dir buchen und du dann die Möglichkeit hast, in diesen Erstgesprächen dein Angebot zu verkaufen.

[21:52] – Es gibt ganz viele Möglichkeiten, ganz wichtige Dinge, die wir tun können, aber wichtig ist, dass du dir die Dinge aussuchst, die für dich gerade relevant sind, die dich gerade weiterbringen.

[22:07] – Wenn deine Social Media Aktivitäten zum Beispiel noch nicht so gut sind, dass sie Traffic für deine Webseite generieren, kannst du dir eben ganz gezielt angucken, was du tun kannst, damit deine Community auf Facebook, auf Instagram, auf LinkedIn (je nachdem, wo sie ist), nicht nur den Content konsumiert, sondern auch auf deine Webseite weiterklickt und sich von deiner Webseite zum Beispiel in den Newsletter einträgt.

[22:37] – Strategisch vorgehen ist das A und O und dafür musst du erstmal wissen, was für dich wichtig ist.

[22:53] – Wenn du vielleicht auch zu denjenigen gehörst, die sich nicht trauen sichtbar zu werden, die sich immer wieder selbst blockieren, wenn die nächsten Schritte anstehen, dann gibt es auch einige Mindset-Kurse bzw. wäre meine Empfehlung an der Stelle auch an deinem Mindset zu arbeiten und jemanden zu suchen, der / die dich unterstützt, und der / die dir dabei hilft auch wirklich rauszugehen und sichtbar zu werden. Wenn du nicht sichtbar wirst, dann kannst du auch deine Angebote nur sehr schwer verkaufen, denn Menschen kaufen von Menschen, denen sie vertrauen.

[23:44] – Hochstaplersyndrom – Das ist ja auch so ein Thema, das wir ganz oft haben, wo wir denken: „Aber bin ich überhaupt gut genug? Andere lachen mich aus, ich bin doch eigentlich gar keine Expertin.“

Lies hierzu: 9 Tipps, um das Hochstapler-Syndrom zu erkennen und zu überwinden.

[24:01] – Wenn sich deine Angebote schon regelmäßig verkaufen, also wenn du schon weiter bist, dann kannst du dich auch mit Dingen beschäftigen, wie: Wie konzipiere ich zum Beispiel einen Online-Kurs richtig, oder wie gestalte ich meine Online-Live-Gruppenprogramme interaktiver?

Fokussiere dich auf das Ziel.

[25:16] – Wichtig ist, wie immer, das du schaust, wo du gerade stehst und was deine nächsten Schritte sind, und dann auch wirklich ganz getrost sagst: „Nein, xy ist jetzt nicht wichtig, ich kümmere mich wirklich um die Dinge, die für mich jetzt relevant sind.“ Wenn du das hast, dann fokussierst du dich wirklich auf dieses Ziel, was du erreichen möchtest, und die Schritte, die notwendig sind, um dieses Ziel zu erreichen. Und all die anderen Möglichkeiten, die du da draußen siehst, all die Ablenkung, die du da draußen siehst, die schaltest du einfach aus.

[25:49] – Also ich sehe das ja auch, es gibt 1000 Möglichkeiten, die mein Team und ich tun könnten, um bestimmte Dinge noch besser zu machen, aber wir sagen, „Nein, dafür haben wir jetzt aktuell keine Kapazitäten, das ist aktuell noch nicht relevant.“ Wir konzentrieren uns erstmal darauf, dass die Dinge, die wir jetzt tun, richtig gut laufen und noch besser laufen. Und wenn sie dann besser laufen, dann haben wir immer noch die Möglichkeit zu sagen, „Okay, cool, das funktioniert, jetzt können wir uns um was anderes kümmern.“ Aber tu das erst, wenn die Dinge laufen und bis dahin beschäftige dich mit Themen, die dir dabei weiterhelfen entweder deine Kund:innen zu gewinnen, mehr Sichtbarkeit zu erlangen, deine E-Mail-Liste zu vergrößern, etc.

[26:36] – Denk dran: Es ist es dein Business, es ist dein eigener Weg, und niemand da draußen kann dir sagen, wie dein Business auszusehen hat oder welchen Weg du gehen sollst. Das kommt wirklich ganz auf dich an und deswegen ist auch eine strategische Vorgehensweise notwendig.

Hole dir Unterstützung.

[26:56] – Eine Sache, die ich auf jeden Fall noch erwähnen möchte, ist: Hole dir wirklich Unterstützung und erlaube dir auch zu investieren.Du musst nicht alles allein schaffen und du kannst auch gar nicht alles allein schaffen. Wir sind nicht Expertinnen in allen möglichen Business-Bereichen, das ist unmöglich. Deswegen ist es ganz wichtig, dass wir uns selbst erlauben uns Hilfe zu holen. … Wenn du mit deinem Business schneller Geld verdienen möchtest oder auch mehr Geld verdienen möchtest, dann hol dir wirklich Unterstützung und lass dich unterstützen. Das mache ich auch in meinem Business und auch mein Team bildet sich weiter, um einfach in dem, was wir tun, noch besser zu werden.

Hinweis: Die she-preneur Academy ist ein Jahresprogramm, in dem du gemeinsam mit anderen Frauen online dein Business aufbauen kannst. Neugierig? Setze dich hier auf die Warteliste und erfahre als Erste, wenn sich die Türen wieder öffnen.

Zusammenfassung: So findest du heraus, welche Aufgaben in deinem Online-Business gerade wichtig und richtig sind.

Bevor du in die Umsetzung gehst, überlege dir, was du erreichen willst und warum du es erreichen willst. Das wird dir dann dabei helfen, die richtigen Dinge zu tun, also effizient zu arbeiten. Und denk daran nicht nur Inhalte zu konsumieren, sondern sie auch umzusetzen. Das ist das, was dich und dein Business schlussendlich wirklich weiterbringt.

Wie du die richtigen Aufgaben findest, habe ich dir hier noch einmal zusammengefasst:

  1. Schritt: Wenn du noch ganz am Anfang deiner Selbstständigkeit stehst und noch keine Kund:innen hast. Was wollen deine Kund:innen? Wie kannst du ihnen helfen? Welches Problem löst du für sie? Gehe in den Austausch mit potenziellen Kund:innen. Beschäftige dich außerdem mit deinen Werten, deiner Positionierung und dem, was dir im Business wirklich wichtig ist.
  2. Schritt: Wenn du schon Klarheit darüber hast, mit wem du arbeiten möchtest und wofür du stehen willst. Jetzt kannst du den Fokus auf’s Verkaufen legen. Falls du noch keine Webseite hast, dann ist das der Zeitpunkt, dich damit zu beschäftigen. Wenn du schon eine Webseite hast, dann ist es wichtig Traffic zu generieren, z.B. mittels Social Media, Ads, SEO.
  3. Schritt: Wenn du schon Kund:innen gewonnen und Angebote verkauft hast. Gehe strategisch vor und optimiere dein Angebot. Erhöhe deine Reichweite. Baue einen Funnel auf und schaue dir die Zahlen an. Werde sichtbar(er).

Ich hoffe, dass ich dir mit dieser Episode noch ein bisschen Inspiration liefern konnte, mit welchen Aufgaben du dich beschäftigen solltest bzw. was vielleicht aktuell für dich an der Reihe ist.

Mit welcher Aufgabe möchtest du dich als nächstes beschäftigen?

Ich freue mich auf dein Feedback zu dieser Episode. Tagge mich dazu via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Hinterlasse mir sehr gerne auch eine Empfehlung für meinen Podcast.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Beschäftigst du dich mit den richtigen Aufgaben?
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{Podcast} So steigerst du Reichweite und Bekanntheit in 3 Schritten + Bonustipp

Bevor ich ins Thema einsteige, möchte ich dir noch einen kleinen Einblick geben, an was wir aktuell arbeiten und was dich in den kommenden Wochen erwartet. Mein Team und ich sind nämlich gerade dabei unser großes Online Community Event auf die Beine zu stellen. Es wird in diesem Jahr, und zwar schon ganz bald Ende Mai 2021, wieder eine she-preneur Summit geben und in diesem Jahr haben wir uns etwas ganz Besonderes überlegt. Neben Impulsvorträgen und Interviews gibt es auch die Möglichkeit zu netzwerken, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und tolle Expertinnen live kennenzulernen. Wir haben Speed-Networking-Events vorbereitet, es gibt Workshops und interaktive Sessions, um direkt in die Umbesetzung zu kommen.

Wir verbinden in diesem Jahr die she-preneur Summit mit dem she-preneur Bundle. Wir haben uns nämlich überlegt, wie wir zwei große Events miteinander kombinieren können und das Ergebnis ist she-preneur Summit meets Bundle – das Beste aus beidem. Im Rahmen der Summit kannst du einen Teil der Expertinnen kennenlernen, die ihren Online-Kurs in das Bundle gegeben haben, dort haben wir über 70 Expertinnen mit ihren Online-Kursen an Bord, die einen Wert von über 10.000 € haben.

Du kannst dich bereits jetzt für die kostenfreie she-preneur Summit anmelden, bzw. dich für das she-preneur Bundle auf die Warteliste setzen, das nur während der Summitwoche vom 24. – 31.05.21 erhältlich ist und dass zu einem absoluten Schnapperpreis.

Und jetzt starten wir mit unserem heutigen Thema: In dieser Episode teile ich 3 Ideen mit dir, die dir dabei helfen deine Reichweite und Bekanntheit schnell zu steigern. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – 3 Tipps, um die Reichweite und Bekanntheit deiner Expertise zu steigern.

Reichweitenaufbau und unsere eigene Bekanntheit zu steigern, ist ein ganz wichtiges Thema, wenn wir selbstständig sind und wenn wir unsere Produkte, unsere Angebote, auch online vermarkten und verkaufen wollen. Eine Sache, die mir wirklich dabei geholfen hat, war zum Beispiel die Veranstaltung der she-preneur Summit.

Fehler beim Reichweitenaufbau.

[5:53] – Einer der großen Fehler, die beim Reichweitenaufbau von vielen überforderten Selbstständigen gemacht werden, ist, dass sie sich eben nur mit ihren eigenen Kanälen beschäftigen, sprich: mit ihrer eigenen Webseite, mit ihren eigenen Social Media Kanälen. Und was dann passiert, erleben eben die meisten kämpfenden Selbstständigen: Sie kommen kaum mit ihrem Business voran und auch nach Jahren ist die Reichweite immer noch gering.

[6:37] – Überleg doch mal selbst: Wenn du immer nur auf deinen eigenen Kanälen postest und dort deinen Content veröffentlichst (sprich: du innerhalb deiner eigenen vier Wände, zum Beispiel innerhalb von deinem Home Office bleibst … ), wie erfolgreich ist das – was denkst du? Stattdessen hast du die Möglichkeit, in das virtuelle zu Hause von anderen Expertinnen und Experten zu gehen. Du kannst dich dort einladen und mit ihnen oder mit ihrer Community deine Expertise teilen. Ihr könnt euch gegenseitig unterstützen. Wenn du das machst, dann erreichst du viel mehr Menschen, als wenn du immer nur innerhalb deiner eigenen vier Wände bleibst.

[7:54] – Was ich sagen will: Geh wirklich raus, zeig dich vor allem außerhalb deine eigenen Kanäle, denn darüber erreichst du neue Menschen. Du erreichst sie nicht, indem du zu Hause bleibst und darauf wartest, bis zufällig jemand bei dir vorbeikommt oder du zufällig weiterempfohlen wirst.

[8:27] – Wichtig ist dabei natürlich auch immer, dass du wirklich eine klare Nische hast, ein klares Thema, denn das ist das, was uns wirklich dabei hilft effizient zu kommunizieren. Wenn wir versuchen unseren ganzen Bauchladen nach draußen zu kommunizieren, dann ist es total schwierig und dann verlieren wir die Leute, die wirklich ein konkretes Problem haben. Also versuchen wir auch hier immer wieder zu gucken: Was ist eine Herausforderung, die meine Zielgruppe hat, und wie kann ich dabei helfen?

Tipp 1: Führe eine Online-Summit durch.

[8:58] – Eine Sache, die mir dabei geholfen hat meine Reichweite aufzubauen und auch meine Bekanntheit zu steigern, sind Online-Summits, auch Online-Konferenz oder Online-Kongress genannt. Was du hier machst, ist, du bringst viele oder idealerweise die besten Expertinnen und Experten zu deinem Thema (zu einem bestimmten Thema, indem du natürlich eine Expertise haben solltest) zusammen und gemeinsam vermittelt ihr Content rund um dieses spezifische Thema.

[9:56] – Das ist natürlich ein bisschen Aufwand so ein Event zu organisieren und auch umzusetzen, aber es ist wirklich eine tolle Möglichkeit um rasant die eigene Reichweite zu steigen – also es ist eigentlich ein Turbo für deine Reichweite und für deinen Expertinnenstatus. Und sie machen auch noch unheimlich viel Spaß, weil du zum Beispiel dein eigenes Netzwerk ausbaust. Du generierst nicht nur Leads, sondern du kannst auch dein eigenes Netzwerk ausbauen.

[10:26] – Viele meiner Kundinnen und auch ehemaligen Kundinnen veranstalten ebenfalls Online-Summits. Ich bin zum Beispiel im Juni bei der Equal Pay Night von Frau Verhandelt mit dabei und auch Janneke von Blog Your Thing veranstaltet im Juni eine Online-Summit und jetzt im Mai vom 10. bis zum 14. bin ich beim TrainerKongress von Daniela Reuter mit dabei … . Das Schöne ist wirklich, dass ganz viele Expertinnen und Experten zusammenkommen und wir dadurch ganz viele Menschen erreichen können, und dass ganz viele Menschen natürlich auch auf dich aufmerksam werden.

[12:45] – Ich bin wirklich ein ganz großer Fan davon, weil so eine Summit einfach ganz viele Vorteile für uns hat. Eine wichtige Sache ist, dass du die Mühen nicht scheust und dir auch genug Zeit nimmst, um das Ganze umzusetzen. Ich empfehle immer so 3 – 4 Monate für die Umsetzung, aber wie gesagt, es ist wirklich ein Turbo und du kannst innerhalb von vier Monaten so viele Abonnent:innen oder so viel Reichweite generieren, wie du sonst vielleicht in 1 / 2 / 3 Jahren nicht erreichen würdest. Also von daher: Trau dich da wirklich ran! Es macht auch unheimlich viel Spaß.

Tipp 2: Biete dich als Expertin an.

[13:26] – Der zweite Tipp, den ich heute für dich habe, ist dich als Expertin bei anderen anzubieten und dort deine Expertise zu teilen. Also du teilst deine Expertise mit der Community bzw. mit den Kundinnen und Kunden deiner Kooperationspartner:innen. … Schau dich einfach mal im Markt um. Wer hat eine ähnliche Zielgruppe, wie du? Mit wem solltest du dich vernetzen? Wen solltest du kennen? Wem könntest du mit deinem Thema einen großen Mehrwert liefern? Das soll niemand sein, der dasselbe Thema wie du bespielt, sondern es sollte jemand sein, wo du dein Thema ergänzend einbringen kannst.

Lies hierzu als Ergänzung: 5 Tipps, wie du online als Expertin wahrgenommen wirst.

[14:10] – Für wen wärst du die ideale Gastexpertin, die zum Beispiel im Rahmen eines Live-Trainings ihre Expertise weitergeben kann? Das würde ich zumindest für den Anfang empfehlen, weil Live-Trainings immer super cool sind. … Wenn du dir schon ein Expertinnenstatus erarbeitet hast, ist das ein guter nächster Schritt.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Veranstalte eine Online-Summit / Online-Konferenz / Online-Kongress

[14:40] – Eine weitere Sache, die man in dem Rahmen auch noch machen kann, ist zum Beispiel Online-Kurse bei Launches beizusteuern. Wenn du weißt, aus deinem Netzwerk hat jemand einen Launch und dein Thema ist ein super tolles ergänzendes Thema, dann hast du zum Beispiel auch da die Möglichkeit, einen Online-Kurs als Bonus mit reinzugeben. Für dich ist das wirklich eine tolle Möglichkeit kostenfrei an neue Kontakte zu kommen, für die dein Thema sicherlich relevant ist – vielleicht nicht für alle, aber für einige wird es relevant sein und dadurch gewinnst du dann natürlich auch Kund:innen.

Tipp 3: Veröffentliche Gastartikel / Interviews.

[15:22] – Die dritte Idee, die ich heute für dich mitgebracht habe, ist … etwas, was ich gleich schon von Anfang an gemacht habe, und zwar habe ich mich als Interviewgast bei anderen angeboten und habe Gastartikel geschrieben. Heute hast du natürlich auch die Möglichkeit als Interviewgast in ganz vielen Podcasts zu sein. Auch da ist es notwendig einfach nochmal zu recherchieren. Kenne deinen Markt.

[15:48] – Du musst wissen, wer in deinem Markt ist und wer eine ähnliche Zielgruppe bedient und mit wem du dich vernetzen kannst. Denn ohne Netzwerk kommen wir in der Selbstständigkeit nicht voran. Das musst du für dich wirklich einmal berücksichtigen und dann Schritt für Schritt vorgehen, auch wenn du denkst: „Nee, ich möchte nicht netzwerken, ich kriege das alleine hin … .“ Das habe ich früher auch gedacht und ich kann dir sagen, es funktioniert nicht. Es macht auch viel mehr Spaß den Weg gemeinsam mit anderen zu gehen und tolle Expertinnen und Experten in einem Netzwerk zu haben, denen man einfach mal Fragen stellen kann, die natürlich dann auch dein Produkt pushen, wenn du es zum Beispiel verkaufst, durch die du auch Weiterempfehlungen bekommst, etc.

[16:42] – Recherchiere und guck, welche Podcasts sind für dich relevant, welche Blogs sind für dich relevant oder auch welche Magazine sind da draußen, in denen du einen Gastartikel schreiben kannst. Das mache ich regelmäßig und das hilft mir regelmäßig auch dabei, meine Reichweite zu steigern und neue Kontakte zu generieren, auch für meinen Newsletter. Das Ganze muss natürlich strategisch aufgebaut sein, da kannst du auch nochmal in meine vorletzte Episode reinhören. Das ist Episode 69, in der ich darüber gesprochen habe, wie wichtig es ist, dass du eine Strategie hast, und das alle Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind, sodass du natürlich auch weißt, was ist mein nächster Schritt und warum tue ich das überhaupt, was möchte ich dadurch erreichen. >>> Zum passenden Blogartikel: So entwickelst du eine ganzheitliche Business-Strategie.

Dabei helfen dir die 3 Tipps zum Reichweitenaufbau.

[17:38] – Diese Tipps, die ich dir gegeben habe, die helfen dir nicht nur dabei deine E-Mail-Liste aufzubauen bzw. deine Bekanntheit zu steigern, sie helfen dir auch dabei dein Netzwerk zu vergrößern. Du bekommst Kontakte, die du sonst nicht hättest, dadurch, dass du ganz aktiv daran arbeitest dein Netzwerk aufzubauen, zum Beispiel indem du Kooperationspartner:innen oder Speakerinnen und Speaker für deine Online-Summit anfragst, oder indem du jemanden anfragst, wo du dich als Gastexpertin vorschlägst. All das sind Möglichkeiten, um neue Kontakte zu generieren und um dein Netzwerk zu vergrößern.

[18:22] – Außerdem helfen dir diese drei Ideen … dabei, deinen Expertinnenstatus aufzubauen, denn du zeigst den Menschen, dass du gut vernetzt bist. Deiner Community oder vielleicht auch den Teilnehmer:innen der Summit zeigst du, du bist gut vernetzt, du hast gute Kontakte. Und wenn du zum Beispiel bei jemandem zu Gast bist, zeigt diese Person, dass sie weiß, dass du guten Content hast, dass du weiterhelfen kannst, dass du die richtige Person bist diesen Content an ihre Community weiterzugeben. Es ist wirklich ein großer Booster nicht nur für deinen Expertinnenstatus, sondern auch für deine Glaubwürdigkeit. Denn wenn ich dich weiterempfehle, dann hast du einfach schon einen ganz großen Vertrauensvorsprung, als wenn dich diese Person irgendwo anders per Zufall entdeckt.

[19:26] – Natürlich helfen dir alle diese drei Tipps auch dabei Kund:innen zu gewinnen. All diese Maßnahmen helfen uns dabei, diesen Trichter an Interessent:innen zu füllen und am Ende auch Kund:innen zu gewinnen.

[19:43] – Sie erfordern, und ich weiß das, ein bisschen Mut, aber auch hier kann ich dir sagen: Ausprobieren und einfach machen. … Nur durch Umsetzung kommen wir wirklich vorwärts. Probier dich aus. Meine erste Summit war nicht so, wie die heutige. Sie war total holprig, es haben ganz viele Dinge nicht funktioniert, aber das ist okay. Die Community, die Teilnehmerinnen, fanden es trotzdem richtig genial. Und ich habe mir in jedem Jahr Feedback eingeholt und habe in jedem Jahr geschaut, was können wir anders, was können wir besser machen? Und dann haben wir dieses Format wiederholt. … Nur dadurch, dass wir umsetzen und unperfekt starten, können wir wirklich lernen und vorwärts kommen. Es macht extrem viel Spaß, es ist viel Arbeit, und es stehen viele To-Dos auf der Liste, aber das Ergebnis lohnt sich wirklich.

Bonus-Tipp: Netzwerk.

[21:12] – Ich habe dir noch einen Bonus-Tipp mitgebracht, weil das für mich auch nochmal ganz wichtig war, beim Thema Kooperationen und Netzwerkaufbau. 2016 und auch 2017 habe ich gedacht, ich krieg das alles alleine hin und ich muss mich mit niemandem zu vernetzen. Ich wusste auch gar nicht so richtig, mit wem ich mich jetzt vernetzen soll. Irgendwann habe ich dann gemerkt, ich muss mich vernetzen, ich brauche andere. Das war auch ein Impuls, den ich damals durch die she-preneur Summit Teilnehmerinnen, also durch das Feedback der she-preneur Summit mitbekommen habe. … Und dann bin ich rausgegangen und habe mich ganz aktiv mit anderen vernetzt.

[22:29] – Eine Sache, die mir ganz wichtig ist, ist, dass meine Netzwerkpartner:innen sehr ähnlich ticken, wie ich. Dass sie eine ähnliche Vorstellung davon haben, wie man ein Business aufbaut. Dass es ganz wichtig ist, das auf eine ehrliche und authentische Art und Weise zu tun. Und für mich ist auch noch ganz wichtig, dass sie ähnliche Werte haben, wie ich, dass sie ähnliche Ziele zum Beispiel verfolgen. Für mich ist das Thema Freiheit und Selbstbestimmung ein ganz wichtiges Thema, für mich ist das Thema Authentizität ein ganz wichtiges Thema, für mich ist das Thema Wertschätzung ein ganz wichtiges Thema. Und je mehr Überschneidungspunkte es natürlich auch gibt zwischen mir und meinen Kooperationspartnerinnen und -partnern, desto besser ist eigentlich die Kooperation bzw. desto mehr kann man einfach gemeinsam machen und sich auch gemeinsam unterstützen, und desto besser fühlt es sich eben auch am Ende an.

Zusammenfassung: Reichweitenaufbau & Bekanntheitssteigerung.

Geh raus, bau dein Netzwerk aus und guck, was du gemeinsam mit anderen auf die Beine stellen kannst. Die einzelnen Tipps, um deine Reichweite auszubauen, habe ich hier noch einmal für dich zusammengefasst:

  1. Tipp: Führe eine Online-Summit / eine Online-Konferenz / einen Online-Kongress durch. Du bringst viele oder idealerweise die besten Expertinnen und Experten zu deinem Thema (zu einem bestimmten Thema, indem du eine Expertise hast) zusammen und gemeinsam vermittelt ihr Content rund um dieses spezifische Thema.
  2. Tipp: Biete dich als Expertin an und teile deine Expertise. Du teilst deine Expertise mit der Community bzw. mit den Kundinnen und Kunden deiner Kooperationspartner:innen. Wer hat eine ähnliche Zielgruppe, wie du? Für wen wärst du die ideale Gastexpertin, die ihre Expertise weitergeben kann?
  3. Tipp: Veröffentliche Gastartikel und Interviews. Recherchiere und schau, bei welchen Podcasts du dich als Interviewpartnerin anbieten kannst, welche Blogs für dich relevant sind oder welche Magazine es gibt, für die du einen Gastartikel schreiben kannst.
  4. Bonus-Tipp: Vernetze dich. Das betrifft das Thema Kooperationen und Netzwerkaufbau, ohne das es unglaublich schwer ist ein erfolgreiches Business auszubauen. Suche dir entsprechende Partner:innen auf Grundlage deiner Werte und Vorstellungen.

3 weitere Tipps zur Reichweitensteigerung findest du auch noch in diesem Artikel.

Meine Frage an dich ist: Was willst du von meinen Tipps umsetzen, um deine Reichweite und Bekanntheit zu steigern? Das darfst du dir einmal überlegen. Denk dran: Geh auch in die Umsetzung! Und falls du jetzt denkst, du wärst noch nicht so weit, dann möchte ich dich noch fragen, was genau dich davon abhält einen dieser Vorschläge umzusetzen? Auch das schreib dir auf, denn in den allermeisten Fällen ist es die Angst – Angst, nicht gut genug zu sein, Angst, noch nicht so weit zu sein. Diese Angst soll dich nicht davon abhalten den nächsten Schritt zu gehen.

Lies hierzu als Ergänzung: Warum du keine Angst vor Sichtbarkeit hast, sondern was dich stattdessen zurückhält.

Auch ich fühle mich nie bereit! Es gibt immer noch etwas zu tun, es könnte immer noch besser sein. Deswegen geh raus, geh in die Umsetzung, das ist mir ganz wichtig. Ich wünsche mir, dass du diesen Schritt wirklich gehst und Dinge tust, für die du dich noch nicht bereit fühlst.

Welchen der 3 Tipps möchtest du als erstes umsetzen?

Ich hoffe, dass du etwas von diesen super-duper Tipps mitnehmen konntest, sie sind wirklich ein wahrer Turbo für dein Business.

Ich freue mich auf dein Feedback zu dieser Episode und ich auch darauf, wenn wir uns bei der she-preneur Summit oder bei einer der anderen Konferenzen, in denen ich in den nächsten Wochen zu Gast bin, sehen. Falls du teilnimmst, dann tagge mich via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Hinterlasse mir gerne auch eine Empfehlung für meinen Podcast.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - 3 Tipps, um schnell Reichweite und Bekanntheit zu steigern
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{Podcast} So entwickelst du eine ganzheitliche Business-Strategie

Zu diesem Artikel hat mich das letzte virtuelle Retreat der she-preneur Academy inspiriert, in dem wir u.a. ganz viel über das Thema „Strategie“ gesprochen haben. Dabei habe ich festgestellt, dass manche nicht wissen, was eine Strategie ist bzw. wie wichtig eine Strategie ist, und auch, wie die eigenen Strategie gefunden werden kann.

In dieser Episode spreche ich deshalb mit dir darüber, warum du unbedingt eine Strategie brauchst, wenn du als Unternehmerin erfüllt und erfolgreich sein willst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – alles, was du für eine perfekte Strategieentwicklung wissen musst.

Ich werde dir nicht nur erzählen, wie wichtig eine Strategie ist, sonder vor allem auch, warum du sie brauchst und wie du deine Strategie Schritt für Schritt optimierst, damit sie zu dir passt. Die Strategie gehört zu der zweiten Säule der  she-preneur S-sentials-Methode® und ist damit wesentlich für den Aufbau eines Business, das dich auch erfüllt. Die she-preneur S-sentials-Methode® ist die Methode, nach der ich mein Business aufgebaut habe und die ich auch meinen Kundinnen in der she-preneur Academy zeige – damit lernen sie, wie sie ein Business Schritt für Schritt aufbauen, das Umsatz und Erfüllung bringt.

Diesen Fehler machen überforderte Selbstständige.

[8:20] – Eine Strategie zu haben, wenn du dir ein Business aufbaust, ist absolut notwendig – und doch folgen viele Selbstständige keiner ganzheitlichen Strategie. Sie mühen sich total ab, indem sie überall ein bisschen was machen … sie verlieren sich in Maßnahmen und kümmern sich nicht so um das große Ganze, was wir tatsächlich brauchen, wenn wir uns ein Business aufbauen wollen.

[9:19] – Diese unendlich vielen Dinge, die zu tun sind (oder die man tun kann), überfordern die meisten Selbstständigen – und das kann ich verstehen, denn es ist einfach total viel, … wenn wir diese losen Bausteine sehen.

[10:22] – Was wir hier sehen, ist, dass die meisten Selbstständigen keiner klaren Strategie folgen. Sie haben keine klare Intention hinter dem, was sie tun. Also was ist die Absicht hinter dem Beitrag, zum Beispiel, den du veröffentlichst? Was möchtest du mithilfe von diesem Beitrag erreichen? Möchtest du, dass dir jemand einen Kommentar hinterlässt? Dann stelle eine Frage. … Die meisten haben keine Intention hinter den Beiträgen, die sie veröffentlichen. Und das ist ein ganz großer Fehler.

[11:40] – Die wenigsten überlegen sich: „OK, ich möchte mein Angebot verkaufen. Was kann ich tun, um dieses Angebot zu verkaufen?“ Statt bei diesem oberen Ziel anzufangen – was ich erreichen möchte – starten sie ganz unten und posten irgendetwas auf den Social Media Kanälen, was nicht dazu beiträgt das übergeordnete Ziel zu erreichen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Business Strategin

[12:23] – Selbst Umsatzziele legt kaum jemand fest. … Umsatzziele sind extrem wichtig und auch motivierend, aber nur dann, wenn du sie auch verfolgst. … Ziele motivieren, wenn wir sie aktiv verfolgen, wenn wir schauen, was wir tun können um dieses Ziel zu erreichen. Es hilft nicht, wenn wir uns ein Ziel setzen und nichts tun, um dieses Ziel zu erreichen.

[13:13] – Dieses ziellose Herumeiern führt dazu, dass unser Business im Schneckentempo vorankommt oder gar nicht vorankommt. Alles fühlt sich total zäh und mühsam an. … Das ist total demotivierend, weil sich keine Erfolge einstellen. Wir wollen aber diese Erfolge, wir wollen, dass unser Angebot gekauft wird.

[13:55] – Weil die meisten dann eben auch frustriert sind, bringen sie noch weniger Energie auf, um ihr Business voranzubringen. Und im schlimmsten Fall geben sie eben nach einiger Zeit auf und gehen wieder ins Angestelltendasein zurück. Für viele ist es wirklich ein Teufelkreis, eine Abwärtsspirale, statt einer Aufwärtsspirale – und dabei ist es wirklich nicht so schwer. Aber wir machen es uns viel schwerer, als es tatsächlich ist.

Warum eine Business-Strategie so wichtig ist.

[14:37] – Eine Strategie festzulegen und darauf den Fokus zu legen und diese Strategie dann auch zu verfolgen und vor allem zu optimieren und zu perfektionieren, ist das, was dich wirklich nach vorne bringt. Ich wiederhole nochmal: Eine Strategie festlegen, darauf den Fokus legen und diese Strategie dann auch wirklich verfolgen. Du musst immer wieder hinterfragen: „Funktioniert das, was ich mache? Trägt es dazu bei, dass ich mein festgelegtes Ziel erreiche?“ Falls nicht, nicht aufgeben, sondern hinterfragen: „Was kann ich anders machen? Was sind die Dinge, die jetzt gerade nicht funktionieren, die nicht dazu beitragen, dass ich mein Ziel erreiche?“ Und dann zu schauen, was kannst du verändern – und diese Veränderung dann implementieren. So gehst du eben Schritt für Schritt vor. Wenn du das machst, wird alles viel leichter, du bist viel fokussierter.

[15:52] – Wenn du erkennst, wie wichtig und grundlegend eine durchdachte und ganzheitliche Strategie ist (und wie wichtig eine Strategie ist, die du optimierst und nicht alle 3 Wochen umschmeißt), dann wirst du es auch schaffen, dass du mit deinem Business weiter wächst, dass dir dein Business Freiheit bringt, dass dir dein Business Umsatz bringt, und … dass du mehr Selbstbestimmung in dein Business bringst, mehr Fülle in dein Business holst. Und wenn deine Strategie zu dir und deinen Werten passt, dann erfüllt dich dieses Business eben auch.

So findest du eine Strategie, mit der du deine Ziele erreichst.

[17:30] – Der erste Schritt ist wirklich: Starte am Ende. Starte mit einem Ziel. Alle überforderten Selbstständigen haben nicht genug Umsatz. … Wenn wir am Anfang mit unserem Business stehen, dann ist es total wichtig, dass wir den Fokus darauflegen erstmal Geld zu verdienen und wenn es dann läuft, … dann ändert sich der Fokus von Umsatz auf Impact. Das wird eine Weile dauern, aber bis dahin legen wir den Fokus auf den Umsatz, denn das ist das Wichtigste, um erstmal ein Business zu haben, was uns voranbringt. … Wir starten am Ende, wir starten mit dem Ziel, und das, was wir mit unserem Business erreichen wollen, ist Umsatz – denn ohne Umsatz haben wir kein Business. Deswegen legen wir unseren Fokus im ersten Schritt auf den Umsatz.

[21:35] – Was kann ich tun, um mein Umsatzziel zu erreichen? … Dafür müssen wir uns überlegen, was können wir tun, um Aufmerksamkeit für unsere Produkte zu bekommen.

[22:29] – Ich spreche von einer ganzheitlichen Strategie, nicht von einer Strategie z.B. für ein Social Media Kanal – sondern eine ganzheitliche Unternehmensstrategie. … Und mit dieser ganzheitlichen Businessstrategie guckst du eben, wie helfen dir deine Social Media Kanäle deine Kund:innen zu gewinnen.

[24:28] – Du wirst dir jede Menge Frust ersparen, wenn du wirklich eine Strategie hast, die du Schritt für Schritt optimierst.

[25:32] – Dann überlegst du dir im nächsten Schritt Maßnahmen und Taktiken. Das ist der Punkt, wo die meisten schon ansetzen, bevor sie überhaupt ein Ziel haben, bevor sie eine Strategie haben. … Erst jetzt überlegst du dir Maßnahmen und Taktiken, die auf dein Ziel einzahlen. Du schaust dir an, ob die von dir ausgewählten Maßnahmen auch im nächsten Schritt darauf einzahlen dir Interessent:innen zu bringen. Und zwar kurzfristig, mittelfristig oder eben langfristig. Es gibt unterschiedliche Strategien. Social Media ist z.B. langfristig ausgelegt, eine Blogstrategie ist langfristig ausgelegt. Es gibt aber auch mittelfristige und kurzfristige Strategien. Ein Webinar zu machen und Facebook Ads draufzuschalten oder ein Freebie mit Facebook Ads, das ist eine sehr kurzfristige Strategie, mit der wir ganz schnell auch erkennen können, ob etwas funktioniert oder nicht funktioniert, und an welchen Stellschrauben wir drehen können, um etwas zu verbessern.

[26:51] – Ein paar Fragen, die ich mir immer wieder stelle, wenn ich etwas plane: Habe ich die richtigen Ressourcen? Habe ich überhaupt ausreichend Ressourcen? Weiß ich, wie es geht, oder gibt es jemanden, von dem ich lernen kann? Und vor allem auch: Wie können wir wirklich messen, ob die geplanten Maßnahmen auf mein Ziel einzahlen oder woran erkenne ich, dass ich mein Ziel erreicht habe?

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - 6 Schritte Plan Business Strategie

[27:47] – Wir brauchen diese kleinen Meilensteine, wo wir einen Haken dran machen können. … Dafür musst du aber wissen, was du überhaupt erreichen willst.

[28:08] – Wenn du dir die Maßnahmen und Taktiken überlegt hast, mit denen du dein Ziel erreichen willst (das kann ein Webinar sein, das können Facebook Ads sein, das können Kooperationen sein), dann erstellst du dir einen Plan und guckst eben, was machst du wann. Das kann ein Projektplan sein (den du z.B. auf Asana machst – eines der 4 wichtigsten Tools in meinem Business) und dort listet du eben die unterschiedlichen Aktivitäten auf, du listest die Timings auf. … Was auch immer es ist, liste es auf, damit du auch einen Überblick hast, was wann gemacht werden muss, was wann auf deinem Plan ist. Und dann kannst du auch ganz schnell erkennen: „Kann ich das selber machen? Oder brauche ich dafür Unterstützung, brauche ich dafür jemanden, der mir hilft? Ist das, was ich mir vorgenommen habe, viel zu viel für die Zeit, die ich zur Verfügung habe?“ Wenn du mit einem Tool wie Asana arbeitest, kannst du auch Verantwortlichkeiten auflisten.

[31:07] – Wenn du jetzt einen Plan hast, erst dann gehst du in die Umsetzung … . Hab erst diesen Überblick, was du tun willst, um XY zu erreichen, um dein Umsatzziel … zu erreichen. Erst, wenn du das hast, dann gehst du an die Umsetzung.

[32:53] – Dann gehst du hin und guckst, was du optimieren kannst. … Du guckst dir alles an, du misst es, du optimierst es … und perfektionierst es. … Solange optimierst du und schaust, was die Stellschrauben sind, an denen du noch drehen kannst. Du fängst nicht immer wieder von vorne an – denn das ist ein riesengroßer Fehler, und den solltest du auf keinen Fall tun.

[33:57] – Ein Produkt ist niemals fertig.Es gibt immer Dinge zu optimieren. Deswegen ist es so wichtig, dass du nicht immer wieder alles über Bord wirfst und bei Null anfängst.

Zusammenfassung: 6 Schritte für den Aufbau einer erfolgreichen Strategie.

Ohne Strategie und ohne Ziele wird es ganz lange dauern, bis du Erfolg hast. Der schnellere Weg ist wirklich, dass du eine Strategie findest, die zu dir passt – und dann heißt es „Keep it simple“. Denn je komplexer es ist, desto schwieriger ist es auch zu gucken, an welcher Stelle es nicht funktioniert. Wir brauchen diese kleinen Schritte, um immer wieder zu optimieren.

Die einzelnen Schritte deiner Strategieentwicklung habe ich hier noch einmal für dich zusammengefasst:

  1. Schritt: Starte am Ende. Starte mit einem Ziel. Am Anfang steht in den meisten Fällen das Umsatzziel. Hierauf liegt dein Fokus. Überlege dir, wie viel Umsatz du generieren möchtest, und wie oft sich dein Angebot in der Woche / im Monat / während dem Launch / etc. verkaufen muss, um dieses Ziel zu erreichen.
  2. Schritt: Entwickle deine Strategie. Überlege dir, wie du Aufmerksamkeit für dein Angebot bekommen kannst. Du brauchst zudem eine ganzheitliche Business-Strategie, die sich von A – Z durch dein gesamtes Business zieht und nicht nur auf bestimmte Businessbereiche abzielt. Das ist deine unternehmerische Basis.
  3. Schritt: Überlege dir Maßnahmen und Taktiken. Erst jetzt überlegst du dir passende Maßnahmen und Taktiken, die auf dein Ziel einzahlen. Schau dir an, ob die von dir ausgewählten Maßnahmen und Taktiken kurzfristig, mittelfristig oder langfristig auf dein Ziel einzahlen und wähle dann die passenden aus. Ein paar Fragen, die ich mir immer wieder stelle: Habe ich die richtigen Ressourcen? Habe ich ausreichend Ressourcen? Wie kann ich messen, ob die geplanten Maßnahmen auf mein Ziel einzahlen?
  4. Schritt: Erstelle einen Plan. Erstelle einen Projektplan, in dem du die einzelnen Aktivitäten inkl. Timings und ggf. Verantwortlichkeiten auflistest. Dann hast du alles im Überblick und kannst zielgerichtet umsetzen. Das steigert deine Effizienz, weil du genau weißt, welche Aufgabe als nächstes ansteht – denn wenn du das nicht weißt, dann vergeudest du viel Zeit und Zeit ist unsere wertvollste Ressource.
  5. Schritt: Gehe in die Umsetzung. Erst jetzt geht es an die Umsetzung. Traurigerweise starten die meisten überforderten Selbstständigen genau hier. Sie setzen um, ohne zu wissen, was sie damit überhaupt erreichen wollen und fragen sich, warum niemand z.B. ihr Angebot bucht oder sich niemand für ihren Newsletter einträgt. Wenn du hier startest, dann fehlt dir das breite Fundament, auf dem deine Taktiken aufbauen, um dich zum Ziel zu bringen.
  6. Schritt: Miss, optimiere und perfektioniere. Schau dir an, welches Ergebnis deine Maßnahmen bringen. An welchen Stellen kannst du noch optimieren? Das ist ein ganz wichtiger Grundsatz. Die meisten überforderten Selbstständigen schmeißen schnell alles über Board, wenn es nicht funktioniert. Das ist aber ein riesengroßer Fehler, denn wenn wir die Dinge nicht optimieren, dann starten wir immer wieder bei Null. Jedes erfolgreiche Unternehmerin trackt und optimiert ihre Strategien. So kannst sie es schaffen, dass ihre Angebote nach und nach von immer mehr Menschen gekauft werden.

So bauen wir unser Business Schritt für Schritt auf und blicken immer wieder zurück, um zu sehen, was funktionierte und was eben nicht funktionierte und ggf. angepasst werden muss. Wenn du das so machst, dann kannst du dein Business perfektionieren und mit Leichtigkeit Kund:innen gewinnen. Du kannst dann dein Business skalieren und ganz viel Umsatz generieren. Fang klein an, keep it simple, und verfolge eine Strategie.

Verfolgst du in deinem Business eine klare Strategie?

Ich hoffe, ich konnte dir vermitteln, dass es total wichtig ist eine Strategie zu haben und das eine Strategie wiederum nichts ultra komplexes sein muss. Natürlich gehört zu einem freien und erfüllenden Business noch so einiges mehr. Denn, indem wir eine Strategie haben, haben wir zwar mehr Klarheit und mehr Fokus im Business, doch ohne deine Persönlichkeit, ohne kluge Strukturen, ohne Sinn, kannst du nicht skalieren, weniger arbeiten und mehr verdienen, und einen Beitrag leisten.

Damit dein Business richtig gut läuft, brauchst du eine starke Marke, eine klare Strategie, effiziente Strukturen und natürlich ein unwiderstehliches Angebot. Wenn du noch viel mehr darüber lernen möchtest, dann hole dir mein Angebot-Bootcamp. Das ist eine 5-teilige kostenfreie Videoserie, in der du nicht nur dein unwiderstehliches Angebot erarbeitest, sondern ich werde dir auch die she-preneur S-sentials-Methode® vorstellen und dir zeigen, wie du dein Business am smartesten aufbaust oder auch Ziele richtig setzt, die dich motivieren und ins Tun bringen.

>>> Lerne jetzt, wie du dein Angebot fit for sales machst! <<<

Teile gerne dein Feedback mit mir und verrate uns, was deine letzte Maßnahme war, die erfolgreich auf deine Strategie eingezahlt hat. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich auch, wenn du mir eine Empfehlung für meinen Podcast hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - In 6 Schritten zu deiner Business Strategie
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{Podcast} Das sind die 6 Phasen zum Aufbau von einem digitalen und skalierbaren Business

Letztens hatten wir eine Sprintwoche im Team und haben dabei eine Woche lang an einem speziellen Thema gearbeitet. Das Thema war die Optimierung bzw. die Verbesserung der she-preneur Academy: Wie können wir unseren eigenen Community-Bereich für unsere Kundinnen noch attraktiver gestalten? Im Rahmen dessen haben wir uns auch noch überlegt, welcher Content unseren Kundinnen weiterhilft. Daraus habe ich eine Anleitung bestehend aus 6 Phasen entwickelt, die wir durchlaufen auf dem Weg hin zu einem skalierbaren Business – einem Business, bei dem du wirklich nicht mehr Zeit gegen Geld tauschst, wo du jede Menge verkaufen kannst, aber nicht mehr Arbeit hast. Das Ganze möchte ich gerne auch hier mit dir teilen.

In dieser Episode erzähle ich dir also, wie du dein digitales Business Schritt für Schritt aufbaust und skalierst. Ich erzähle dir außerdem, wie ich mein Business aufgebaut und welche Fehler ich auf dem Weg dahin gemacht habe. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Ich möchte dich einmal mit auf den Weg nehmen und dir zum einen erzählen, wie du vorgehst, wenn du dir ein Business aufbaust, das wirklich auch skalierbar ist, bei dem du eben nicht mehr deine Zeit gegen Geld tauscht, und ich möchte dir gleichzeitig erzählen, was ich auf diesem Weg dahin falsch gemacht habe. Denn ich habe she-preneur aufgebaut, ohne dass ich wusste, wie man ein digitales Online Business aufbaut.

Eine Zusammenfassung aller Tipps findest du am Ende des Artikels.

Es ist eine Herausforderung.

[4:31] – Der Aufbau von einem Membership-Bereich, dem she-preneur insider club, den ich 2016 gegründet habe, das war etwas, was ich mir in den Kopf gesetzt hatte, weil ich es woanders gesehen habe und dachte: Wow, wie cool ist das denn? Wiederkehrende Einnahmen, du stellst ein bisschen was an Inhalten zur Verfügung und erklärst deinen Kundinnen, wie genau etwas umgesetzt wird. Ich hatte damals unterschiedliche Anleitungen erstellt, wie man zum Beispiel die eigene Zielgruppe findet, wie man eine Marktforschung macht, wie man eine Social Media Strategie erstellt, etc., und Monat für Monat gab es unterschiedliche Inhalte. … An diesem Konzept hatte ich unheimlich viel Freude und wollte das auch unbedingt umsetzen, etwas anderes kam mir gar nicht in den Sinn und ich glaube, da hätte mich wahrscheinlich auch niemand von abbringen können. Auch aus diesem Grund habe ich eben sehr viele Fehler gemacht, denn am Anfang wusste ich nicht, wie herausfordernd es ist einen Member-Bereich aufzubauen. Ohne Community, ohne dass ich bekannt war, ohne dass ich jemals etwas im Bereich Online-Marketing gemacht habe. … Deswegen hat es auch unglaublich lange gedauert, bis ich vom she-preneur insider club, also von meinem Member-Bereich, auch wirklich leben konnte.

[6:34] – Auf dem Weg dahin habe ich sehr viel ausprobiert. Ich habe natürlich auch Entwicklungsphasen hinter mir, die sehr anstrengend waren, wo ich auch viele Menschen – viele Kundinnen – verloren habe, die mit dem, was ich gemacht habe bzw. wie ich mich und mein Angebot weiterentwickelt habe, nicht konform gegangen sind. Es war eine sehr herausfordernde Reise, die ich in den letzten Jahren hinter mir habe.

[7:38] – Da draußen im Internet wird uns ganz oft erzählt, wie super leicht es ist, Kundinnen und Kunden zu gewinnen. Und wie leicht es ist, so einen Online-Kurs aufzubauen, mit dem du ganz schnell auch passives Einkommen aufbaust. Wir haben in den letzten Wochen die Und-Action-Challenge durchgeführt, in der meine Kundinnen ihr erstes Online-Produkt erstellt haben. Und auf dem Weg dahin haben sie gemerkt, dass es gar nicht so leicht ist, Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die eigenen Programme zu finden und schon gar nicht, wenn man dafür Geld verlangt. Das ist etwas, was die meisten nicht kommunizieren, denn schöner ist es ja, wenn wir schnelles Geld verdienen können, wenn wir einen Online-Kurs entwickeln, den wir einfach verkaufen können. Was dir niemand erzählt, ist, dass es nicht so einfach ist – also dass es nicht reicht, einfach nur einen Online-Kurs zu entwickeln und den online zu stellen, sondern dass du ihn auch verkaufen musst. Und das Verkaufen ist das, was anstrengend ist. … Es ist viel, viel schwieriger, als die meisten sagen, und deswegen möchte ich in dieser Episode etwas aufräumen, ein bisschen Klarheit schaffen, und dich hoffentlich auch auf den richtigen Weg bringen, falls du zu denjenigen gehörst, die das Gefühl haben, dass sie auf dem Weg hin zu einem erfolgreichen Online-Business nicht ganz richtig sind, dass irgendwas noch nicht ganz passt, dass du vielleicht auch nicht weißt, was der nächste Schritt ist für dich.

4 Fragen, um zu schauen, wo genau du startest.

[10:11] – Diese Blaupause oder diesen einen Weg, den ich dir jetzt zeige, den gibt es, aber wo genau du startest, kommt ein bisschen darauf an, wo du gerade stehst. Das ist ganz wichtig, und auch das wird von den meisten eben eher nicht erwähnt. Wir sprechen eher pauschal, wir sprechen einfach meistens die Allgemeinheit an, und können natürlich auch gar nicht auf Einzelfälle eingehen. Aber ich möchte in dieser Episode zumindest ein bisschen darauf eingehen und dir einmal erzählen, worauf es ankommt, wo du mit deinem Business startest.

[11:01] – Zum einen musst du natürlich wissen, wer deine Kund:innen wirklich sind. Hast du ein Angebot, für das es einen Bedarf gibt? Ohne ein Angebot, für das es einen Bedarf gibt, kannst du auch kein Geld verdienen, das ist nicht möglich. Wenn du dieses Angebot hast, wäre die zweite Frage, die ich dir stellen: Hast du ein Angebot, das sich schon erfolgreich verkauft (egal, ob im 1:1 oder in der Gruppe oder vielleicht hast du auch schon einen Online-Kurs)?

[11:46] – Dann ist es natürlich auch noch wichtig zu schauen, ob du einen Newsletter-Verteiler hast, in dem sich Interessent:innen, potentielle Kund:innen für dein Angebot aufhalten. Als viertes ist es relevant einmal zu schauen: Wo stehst du gerade im Thema Community-Aufbau? Hast du eine Community, die dir folgt? … Hast du eine Community, die mit dir interagiert?

[12:22] – Diese vier Punkte, die ich dir gerade genannt habe, sind extrem wichtig und hängen davon ab, wo du mit einem Angebot startest. Wenn du online schon aktiv bist, wenn du vielleicht schon ein paar Jahre lang gebloggt hast und dir durchs Bloggen zum Beispiel eine große Community aufgebaut hast, und auch einen Newsletter-Verteiler aufgebaut hast, dann kannst du woanders starten, als jemand, der vielleicht noch offline arbeitet und gerade darüber nachdenkt, online die eigenen Angebote zu verkaufen. … Das heißt, je mehr von den Fragen, die ich dir gerade gestellt habe, du mit Ja beantworten kannst, und natürlich je größer deine Reichweite ist, desto leichter ist es auch ein skalierbares Angebot zu entwickeln und zu verkaufen, also ein Angebot, in dem du nicht deine Zeit gegen Geld tauscht. Wenn du diese Fragen noch nicht mit Ja beantworten kannst, oder nur wenige davon, dann ist es wichtig erstmal … zu recherchieren, wer überhaupt deine Kund:innen sind und was sie von dir brauchen.

[13:53] – Die meisten denken, es ist ein Weg für alle – aber das ist es nicht. Wenn du bessere Voraussetzungen hast (eine größere Reichweite, eine starke Community), dann kannst du viel leichter und schneller ein skalierbares Produkt aufbauen, als jemand, der online noch gar nicht unterwegs ist und auch noch gar keine Community hat.

Das sind die 6 Phasen zum Aufbau eines digitalen und skalierbaren Business.

[15:05] – Der allererste Schritt ist wirklich die Recherche. Du guckst dir an, wer könnten deine Kund:innen sein. Wem könntest du helfen und welches Problem könntest du für sie lösen? Diese Recherchephase solltest du definitiv nicht überspringen und in dieser Phase solltest du Kund:inneninterviews führen. Ich habe in 2016, bevor ich damals meine Membership gegründet habe, bestimmt 20 Kundinneninterviews geführt. … Mittlerweile würde ich dir raten, die wirklich auch per Zoom zu führen, aber bitte nicht schriftlich. Führe wirklich persönliche Gespräche. Nichts ist hilfreicher, als mit Menschen zu sprechen, die potentielle Kundinnen oder Kunden für dein Produkt sein könnten, denn du kannst unheimlich viel von diesen Menschen lernen, wenn du Antworten hinterfragst. Wir bekommen nicht unbedingt die Antworten, die uns weiterhelfen, sondern müssen manchmal eben auch ganz neugierig einmal nachfragen. Da ist es ganz wichtig, dass wir wirklich persönliche Beziehungen aufbauen, dass wir persönliche Gespräche führen. … Das, was du herausfinden willst, ist zu erfahren, welches Problem du für deine Kundinnen und Kunden lösen kannst und vor allem auch möchtest, und wofür sie bereit sind Geld auszugeben. In dieser Anfangsphase brauchst du noch keine Webseite, du brauchst noch keine eigenen Social-Media-Kanäle, du brauchst auch noch nicht unbedingt Content zu erstellen und zu veröffentlichen. In dieser Phase reicht es eigentlich, wenn du Zeit hast, und wenn du bereit bist in den Austausch zu gehen, mit Menschen zu reden und Kontakte zu knüpfen. … Wer sind die Menschen, die sich mit Themen beschäftigen, bei denen du unterstützen kannst? Das ist ein Bereich, der ganz schnell von ganz vielen übersprungen wird, weil sie denken, sie wissen schon alles. Aber in den allermeisten Fällen wissen wir nicht, was unsere Kund:innen genau wollen. Wir denken, dass wir das wissen, weil wir wissen, wie wir Menschen helfen können. Aber wie genau wir sie ansprechen müssen, damit sie sich überhaupt angesprochen fühlen, das lernen wir, wenn wir wirklich in die Marktforschung gehen, wenn wir mit Menschen sprechen. Das ist die nullte Phase, also bevor du irgendetwas machst, bitte recherchiere.

[20:02] – In der Phase 1 entwickelst du eine Beta-Version von deinem Angebot. Diese Beta-Version deines Angebots entwickelst du auf Basis der Ergebnisse der Recherchephase. … Dieses Beta-Programm ist für dich wirklich ein Türöffner. Es ist eine Win-Win-Situation für dich und für deine Kund:innen – du kannst lernen und deine Kund:innen können entweder kostenfrei oder zu einem wesentlich günstigeren Preis von deiner Expertise profitieren. Die Hürde dein Angebot wahrzunehmen, ist viel niedriger, da das Produkt entweder stark vergünstigt oder kostenfrei ist. Wenn du sofort mit dem Angebot rausgehst und den Normalpreis verlangst, dann machst du es dir viel schwerer. Der Preis, den du anbietest, wenn du dich entscheidest etwas kostenpflichtig zu machen, der sollte wirklich ein No-Brainer sein. … Die Beta-Version deines Angebots hilft dir leichter an deine ersten Kundinnen und Kunden ranzukommen und sie hilft dir dabei wirklich Klarheit darüber zu bekommen, was deine Kund:innen eigentlich wollen und wie du ihnen helfen kannst – wofür sie Geld ausgeben. Das sind die Dinge, die du lernst … in der Zusammenarbeit mit deinen Kund:innen. Bei so einem Beta-Programm geht es wirklich nicht darum in erster Linie Geld zu verdienen, sondern es geht darum so viel wie möglich zu lernen. Diese Learnings brauchst du, um dein eigenes Angebot weiterzuentwickeln, um aus deinem Angebot auch ein skalierbares Angebot zu machen. Denn du wirst merken, dass es nicht so einfach ist Angebote zu verkaufen, vor allem, wenn du noch nicht bekannt bist, wenn du noch nicht ganz klar kommunizieren kannst, welchen Nutzen deine Kunden oder deine Kundinnen eigentlich haben. … Deswegen ist es viel wichtiger wirklich dort mit Menschen zu arbeiten und ihnen zu helfen und zu lernen, wie du dein Angebot zukünftig so kommunizieren kannst, dass deine potenziellen Kund:innen auch erkennen können, dass sie dein Angebot nicht verpassen sollten. Wenn du Kund:innen für die Beta-Version deines Angebots gefunden hast und wenn du dein Programm erfolgreich mit mehreren Menschen, entweder im 1:1 oder auch in einer kleinen Gruppe, durchgegangen bist, dann hast du idealerweise auch genug Klarheit, was ihre Schmerzpunkt sind und wofür sie bereit sind Geld auszugeben.

Lies hierzu: So erstellst du eine perfekte Beta-Version deines Angebots.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Gruppenprogramme im Online-Business verkaufen

[23:53] – In der zweiten Phase bietest du deine Unterstützung Kund:innen im 1:1 an und arbeitest mit deinen Kundinnen und Kunden intensiver an der Lösung ihres Problems. Das kann in Form einer Beratung sein, das kann ein Coaching sein, du kannst aber auch Dienstleistungen anbieten. In dieser Phase geht es darum deine Expertise zu verfeinern und zu lernen, wie du deine Kundinnen und Kunden schneller und leichter von A nach B bringst. Die Zusammenarbeit in dieser zweiten Phase auf dem Weg hin zu einem skalierbaren Business ist wirklich zu lernen, was ihre Probleme sind. Wenn du nicht in der 1:1 – Zusammenarbeit bleiben möchtest und Gruppenprogramme, Online-Kurse, etc., entwickeln möchtest, dann ist diese zweite Phase so eine Art Ausbildung für dein zukünftiges Online-Business. Du kannst unheimlich viel lernen und das, was du hier lernst, ist die Basis für die nächsten Phasen für ein skalierbares Business. In dieser Phase kannst du dich auch gut ein bis zwei Jahre aufhalten und du kannst hier am Anfang kostengünstig einsteigen und deine Preise Schritt für Schritt erhöhen. Wenn du deine Preise erhöhst und deine Kund:innen auch die höheren Preise bezahlen, dann wirst du merken, dass du auf einem guten Weg bist dein Business weiter aufzubauen, weiter zu skalieren bzw. auch mehr Umsatz zu generieren.

[25:46] – Diese zweite Phase habe ich in meinem Business komplett übersprungen. Also eigentlich bin ich diese Phasen, die ich dir jetzt vorstelle, in einer komplett falschen Reihenfolge durchgegangen, und habe es mir deswegen sehr schwer gemacht. Ich habe von Anfang an nur sehr wenige 1:1 – Kundinnen betreut und immer nur dann, wenn ich das Gefühl hatte, ich habe Lust, mit der Person zusammenzuarbeiten, mich interessiert das Geschäftsmodell, und ich kann bei der Entwicklung und Umsetzung des Geschäftsmodells auch wirklich unterstützen. Aber ich habe es nicht genutzt, um wirklich zu lernen, was meine Kundinnen eigentlich wollen und wie ich sie noch schneller oder noch leichter von A nach B bringen kann.

[26:58] – Die Phase drei: … In dieser Phase bietest du einfach deine Unterstützung einer kleinen oder größeren Gruppe an und mit dieser Gruppe arbeitest du gezielt an der Lösung ihres Problems. Ein Gruppenprogramm zu verkaufen ist wesentlich herausfordernder, als mit 1:1 – Kund:innen zusammenzuarbeiten. Denn du brauchst nicht nur mehrere Personen, die bereit sind an einem bestimmten Tag zu starten und die auch Folgetermine gemeinsam wahrnehmen, du brauchst auch Personen, die alle das gleiche Problem haben, welches sie mit deiner Unterstützung lösen möchten. … Wenn du schon erfolgreich bist, wenn du deine Online-Kurse oder Online-Programme erfolgreich verkaufst, wenn eine gute Community hast, die wirklich von dir lernen will, dann ist es auch nicht schwierig Gruppenprogramme zu verkaufen. Aber gerade am Anfang ist es herausfordernder, weil du einfach viel mehr Menschen brauchst, die … das gleiche Problem haben und zu dem gleichen Termin starten können und wollen. Auch in der Phase kannst du dich nochmal gute ein bis zwei Jahre aufhalten, um wirklich zu lernen, was deine Kund:innen haben möchten, wie du ihnen weiterhelfen kannst, wie du ihnen auch in der Gruppe weiterhelfen kannst. Du kannst hier natürlich auch nochmal gucken, wie du ihnen schneller helfen kannst oder ob das, was du anbietest, in der Gruppe funktioniert: Interagieren sie, bleiben sie dran, kommen sie zu deinem Termin, können sie deine Inhalte durcharbeiten, kommen sie mit, lieferst du ihnen viel zu viel? Denn eine Sache, die wir halt ganz oft machen, ist, dass wir unseren Kundinnen und Kunden viel zu viel Content geben und am Ende kommen sie nicht mit und hören dann auf mit unseren Inhalten zu interagieren, unsere Inhalte umzusetzen. Und das hilft uns natürlich nicht weiter, wenn wir ein Produkt auf den Markt bringen wollen, mit dem unsere Kund:innen auch Erfolge haben sollen. Wenn du den Fokus in der dritten Phase auf Gruppenprogramme legst, dann würde ich auch so lange weitermachen, bist du wirklich das Gefühl hast, dass es funktioniert, also dass du eine Gruppe von A nach B bringen kannst. Wenn du das hast, dann kannst du, zum Beispiel, als nächstes deine Inhalte aufnehmen und daraus entweder einen kleinen Online-Kurs machen, oder du machst daraus ein begleitetes Gruppenprogramm. Also du stellst die Inhalte online zur Verfügung und nutzt die Live-Termine, entweder für Q&As oder für Hotseats … . Das könnte eine Möglichkeit sein, Gruppenprogramme weiter zu eskalieren. In dieser dritten Phase „Gruppenprogramme“ startest du dann mit einem skalierbareren Angebot, weil du eben mehrere Kund:innen zur gleichen Zeit betreuen kannst, und nicht mehr nur eine:n Kund:in deine Aufmerksamkeit widmest.

[31:02] – Dann kann es weitergehen mit dem nächsten Schritt und das sind Online-Kurse. Hier verkaufst du dein Wissen in Form von kleineren Online-Kursen. Das muss noch nicht dieses Riesen-Premium-Programm sein, von dem viele reden, dass viele gerne hätten. Das Premium-Onlineprogramm oder der Premium-Online-Kurs ist ein Produkt, das sich einfach über einen Zeitraum von mehreren Jahren … entwickelt hat. … Wir alle haben mal woanders gestartet, wir alle haben mal bei Null gestartet und hatten eben nichts, und das ist etwas, was wir nicht vergessen dürfen. Wir sollten uns niemals mit anderen vergleichen, sondern immer nur mit uns selbst – Schritt für Schritt weiterwachsen, Schritt für Schritt weitergehen, und die eigenen Angebote Schritt für Schritt optimieren. Wenn du in dieser vierten Phase deinen ersten Online-Kurs entwickelst, dann würde ich schauen, dass du Bestandteile von deinem Gruppenprogramm nimmst und sie nach und nach in kleinere Online-Kurse umwandelst und aus diesen Online-Kursen irgendwann einen großen Online-Kurs machst, so dass das Thema „Online-Kurs entwickeln“ nicht dieser Mount Everest ist, den du erklimmen möchtest. … Deswegen macht es Sinn mit kleineren Produkten zu starten, die dann zu einem größeren Kurs zusammengefügt werden. Ich sage das auch, weil es gar nicht so einfach ist einen Online-Kurs zu verkaufen. Menschen wollen keinen Online-Kurs, sie wollen die Lösung ihres Problems. Sie wollen so schnell wie möglich eine Lösung für ihr Problem gefunden haben, das heißt, sie suchen nicht unbedingt nach einem Online-Kurs, sondern sie suchen nach der Lösung ihres Problems. Und wenn du ihr Problem mit Hilfe eines Online-Kurses lösen kannst, dann ist ein Online-Kurs eine gute Option für diese Person. Du brauchst auch wirklich ein sehr gutes Messaging, um deinen Online-Kurs verkaufen zu können. Das heißt, du musst auf deiner Verkaufsseite sehr klar und deutlich kommunizieren oder vermitteln können, welches Problem du für deine potenziellen Kund:innen lösen kannst, und was die Transformation ist – also was möglich ist, wenn sie dieses Problem gelöst haben.

[34:10] – Wenn du zu viel Zeit damit verbringst deinen Kurs zu entwickeln, dann verschwendest du deine Zeit. Stattdessen solltest du schauen, dass du dir erstmal einen kleineren Kurs überlegst, dir das Konzept erarbeitest und auch erarbeitest, welches Problem du löst und was die Transformation ist, und dann erstmal schaust, dass du diesen Kurs verkaufst und im Nachhinein die Inhalt herstellst. Ein fertiger Online-Kurs hilft dir nichts, wenn ihn niemand kauft. Dann helfen dir auch die Inhalte nicht. Das heißt, du überlegst dir erst, wie dieser Online-Kurs aussieht, verkaufst ihn und entwickelst die Inhalte dann. Ansonsten verschwendest du zu viel Zeit und natürlich auch Geld. Lege den Fokus auf die Promo, auf den Verkauf und dann auf die Erstellung der Inhalte.

[35:23] – In dieser Phase komme all deine Erkenntnisse aus den anderen Phasen zusammen. Du solltest dir also wirklich überlegen, welches dringliche Problem du in Form von einem Online-Kurs lösen möchtest, und beginnst dann einfach mit dem dringlichsten Problem. Vielleicht sind es auch Probleme die aufeinander aufbauen, die dann eben in der nächsten Phase zu so einem Premium-Online-Kurs werden können. An der Stelle möchte ich auch noch anmerken, dass dein Online-Kurs nicht sofort super perfekt sein muss! Du musst diesen Kurs auf dem Weg perfektionieren, ansonsten verschwendest du zu viel Zeit und zu viel Energie. Für diese Perfektionierung solltest du auch genug Zeit einplanen und immer wieder an deinem Kurs arbeiten. In dieser Phase kannst du dich auch mehrere Monate bis Jahre aufhalten, je nachdem, wie groß dein Kurs ist.

[36:30] – Wenn du das Gefühl hast, dass dein Online-Kurs gut funktioniert, dass deine Teilnehmer:innen aktiv sind, dass sie Erfolge haben, dann kann es im nächsten Schritt weitergehen mit der Vergrößerung des Kurses, also mit der Entwicklung eines Premium-Online-Kurses. … Ein Premium-Online-Kurs ist das Ergebnis jahrelange Arbeit! Ich möchte, dass du das weißt. Es ist nicht von heute auf morgen da, es ist viel Arbeit, und natürlich musst du deine Kund:innen richtig gut kennen, denn ansonsten lohnt sich diese ganze Arbeit überhaupt nicht. In dieser Phase kommen all deine Erkenntnisse aus den anderen Phasen zusammen. In diesem Premium-Online-Kurs löst du ein großes Problem für deine Kund:innen. Auch ein Premium-Online-Kurs ist nicht sofort perfekt, du musst ihn stattdessen im Prozess perfektionieren. Dafür ist es wichtig, wieder genug Zeit einzuplanen und am Kurs zu arbeiten, ihn zu optimieren und dir auch zu überlegen: Wie kannst du deine Kundinnen und Kunden dazu bewegen deinen Content wirklich anzuwenden. Denn ein großes Problem, was Online-Kurs-Anbieter haben, ist, dass ihre Teilnehmer:innen den Content nicht anwenden.Wir können aber nur Fortschritte und Erfolge erzielen, wenn wir Content anwenden. Deswegen ist es ganz wichtig, dass du dir überlegst: Was kann ich tun, um meinen Teilnehmer:innen zu helfen leichter Fortschritte mitzuteilen, … denn am Ende brauchst du diese die Kundenstimmen, um deinen Premium-Online-Kurs weiterzuverkaufen. Wir brauchen diese Key-Studies, wir brauchen Testimonials, um unsere Angebote leichter zu verkaufen. Um das zu erreichen, ist es wichtig, dass deine Kundinnen und Kunden deinen Content anwenden und dass dein Content ihnen weiterhilft. Es bringt dir langfristig nichts, wenn deine Produkte gekauft werden, aber niemand wendet deine Produkte oder deine Inhalte an. … Ein Premium-Online-Kurs ist das, was viele wollen. Es braucht jedoch unglaublich viel Zeit und auch Durchhaltevermögen, um diesen Premium-Online-Kurs aufzubauen. Du musst immer wieder bereit sein Dinge zu optimieren, Dinge besser zu machen. … Auch deine Kundinnen und Kunden werden dir mitteilen, an welchen Stellen sie nicht klarkommen, was ihnen fehlt, wie du ihnen noch weiter helfen kannst, und an der Stelle ist es ganz wichtig ein offenes Ort zu haben und zu schauen, wie du dein Produkt noch weiter verbessern kannst.

[40:53] – Mit der she-preneur Academy habe ich einen Premium-Online-Kurs entwickelt, auch hier sind wir dabei den zu optimieren – eigentlich sind wir ständig dabei, diesen Kurs zu optimieren. Es gibt neue Inhalte, die unseren Mitgliedern weiterhelfen. Wir haben das Feedback bekommen, dass die Kommunikation in dem Mitgliederbereich nicht so einfach ist und überlegen uns jetzt Lösungen dafür, wie wir es unseren Mitgliedern noch leichter machen können. Andere wünschen sich den Austausch zu bestimmten Themen, auch hier überlegen wir, wie wir das ihnen ermöglichen können. Wir wollen das Kundinnenerlebnis für unser Produkt, für die she-preneur Academy, eben so gut wie möglich machen. Und das ist mein Bestreben, darauf arbeite ich mit meinem Team hin. … Das Kundinnenenerlebnis und die Kundinnenzufriedenheit sollten an einer ganz hohen Stelle stehen. Denn, wenn das nicht funktioniert, wenn deine Kund:innen nicht zufrieden sind (du kannst aber natürlich nicht alle Kund:innen zufrieden stellen), wenn sie keine Ergebnisse haben, dann hilft es dir auch nicht dein Angebot weiter zu entwickeln.

[42:22] – Die Phase sechs sind Memberships. … Memberships sind die Königsdisziplin im Online-Business. Viele Selbstständige träumen davon eine Membership-Seite zu haben, es ist aber wirklich so ziemlich das Schwerste, was du online anbieten und verkaufen kannst. Es geht um die Zahlung von monatlichen Abo-Raten und in der Regel sind diese Abo-Raten auch monatlich kündbar. Preislich liegen sie vielleicht zwischen 20 € und 100 €, es gibt aber auch teurere, die 300 € im Monat kosten (durchschnittlich sind sie aber viel niedriger, um die 50 €). … Daher lohnen sich Memberships finanziell auch nur, wenn wir viele Mitglieder haben. Memberships bringen außerdem einen hohen bürokratischen Aufwand mit sich, und auch dort – aber davon redet halt kaum jemand – ist es extrem viel Arbeit so eine Membership im Hintergrund am Laufen zu halten. Wenn du darüber nachdenkst eine Membership anzubieten, dann solltest du wirklich ganz genau wissen, wer deine idealen Kund:innen für das Angebot sind. Und du solltest bereits bekannt sein, eine treue Community haben, die Interesse an deinem Angebot und an der Nähe zu dir hat. Es sollte idealerweise schon eine Nachfrage zu einer Membership geben, dann machst du es dir halt wirklich leicht. Bei der Membership ist die Herausforderung wirklich zu wissen, was du ihnen verkaufst. Denn sie kaufen keine Membership, sondern sie kaufen die Lösung eines Problems. Bei einer Membership ist es manchmal sehr schwer zu kommunizieren, welches Problem genau du mit deiner Membership löst. Deswegen ist es ganz wichtig, dass du deine Kund:innen richtig gut kennst. Also was bietest du ihnen Monat für Monat, das ihnen genug Mehrwert liefert, um ihr Abo zu behalten. Menschen versuchen wiederkehrende Zahlungen zu vermeiden und überlegen sich daher gut, ob sie in Abo kaufen. Von daher ist der Verkauf von Abos viel schwieriger, als eine Einmalzahlung oder eine Ratenzahlung anzubieten. Eine Membership zu verkaufen ist viel schwieriger, als einen Online-Kurs zu verkaufen. Was ganz wichtig ist: Es muss klar sein was der Unterschied zwischen deinem Online-Kurs und der Membership ist. Wenn du auch einen Online-Kurs anbietest, dann darf sich dieser nicht mit deiner Membership kannibalisieren. Deine Kund:innen müssen ganz klar erkennen, dass das unterschiedliche Angebote sind und wobei das jeweilige Angebot unterstützt.

Zusammenfassung: Diese Phasen musst du für den Aufbau von einem skalierbaren Online Business durchlaufen.

Die meisten Punkte habe ich in meinem Business übersprungen. Ich bin in der Phase Sechs mit einer Membership gestartet, habe dann aus der Membership heraus ein Gruppenprogramm gestartet (das ist die Phase Drei – ich bin also von Phase Sechs in die Phase Drei), habe ab und zu mal eine 1:1 – Betreuung angeboten (das ist die Phase Zwei), und habe im letzten Jahr im November die she-preneur Academy als Premium-Online-Kurs entwickelt (das ist die Phase Fünf). Ich bin von Phase Sechs in die Phase Drei, zwischendurch gab’s ein bisschen Phase Zwei, und dann in die Phase Fünf – das ist natürlich nicht ideal. Wie du siehst, habe ich es mir dadurch recht schwer gemacht.

Ab der zweiten Phase, der Betreuung von 1:1 – Kund:innen, hast du die Möglichkeit dir schon ein sechsstelliges Business aufzubauen, und ab der Phase Drei sind die Phasen skalierbar.

Ich habe dir hier noch einmal alle Schritte und Phasen zusammengefasst, die du gehen solltest, um dir ein skalierbares Online Business aufzubauen:

  1. Bestandsaufnahme: 4 Fragen, um zu schauen, wo du gerade stehst. 1. Hast du ein Angebot, für das es einen Bedarf gibt? 2. Hast du ein Angebot, das sich schon erfolgreich verkauft? 3. Hast du einen Newsletter-Verteiler, in dem sich potentielle Kund:innen für dein Angebot aufhalten? 4. Hast du eine Community, die dir folgt?
  2. Phase 0: Recherche & Marktforschung. Es geht darum, dass du Kundeninterviews führst, um in den persönlichen Austausch mit Menschen zu kommen, die potentielle Kund:innen für dein Angebot sein könnten. Werde sichtbar und knüpfe Kontakte. Wer könnten deine Kund:innen sein? Wem könntest du helfen und welches Problem könntest du für sie lösen? Führe persönliche Interviews und lerne, wie du sie ansprechen musst, damit sie sich von deinem Angebot angesprochen fühlen.
  3. Phase 1: Entwickele eine Beta-Version von deinem Angebot. Diese Beta-Version deines Angebots entwickelst du auf Basis der Ergebnisse der Recherchephase. Es ist eine Win-Win-Situation für dich und für deine Kund:innen – du kannst lernen und deine Kund:innen können entweder kostenfrei oder zu einem wesentlich günstigeren Preis von deiner Expertise profitieren. Ein Beta-Programm hilft dir dabei überhaupt erstmal mit Menschen zu arbeiten und ihnen bei der Lösung eines Problems zu helfen.
  4. Phase 2: Betreuung von 1:1 Kund:innen. Arbeite mit deinen Kund:innen intensiver an der Lösung ihres Problems. Deine Unterstützung kann in Form einer Beratung, Coachings oder auch Dienstleistungen angeboten werden. Es geht in dieser Phase darum, deine Expertise zu verfeinern und zu lernen, wie du deine Kund:innen schneller und leichter von A nach B bringst. Diese Art der Zusammenarbeit hilft dir dabei, die Probleme deiner Kund:innen viel besser zu verstehen.
  5. Phase 3: Gruppenprogramme. Du bietest deine Unterstützung einer kleinen oder größeren Gruppe an und mit dieser Gruppe arbeitest du gezielt an der Lösung ihres Problems. Ein Gruppenprogramm zu verkaufen ist wesentlich herausfordernder, als einen 1:1-Kund:in zu gewinnen. Denn du brauchst nicht nur mehrere Personen, die bereit sind an einem bestimmten Tag zu starten und auch die Folgetermine gemeinsam wahrzunehmen. Du brauchst vielmehr auch Personen, die alle das gleiche Problem haben, welches sie mit deiner Unterstützung lösen möchtest.
  6. Phase 4: Online-Kurse. Verkaufe dein Wissen in Form von kleinen Online-Kursen. Du löst ein kleines Problem für deine Kund:innen mit Hilfe dieses Online-Kurses. Einen Online-Kurs zu verkaufen, ist nicht ganz einfach. Aus diesem Grund empfehle ich dir, mit einem kleinen Kurs zu starten, denn es kostet unheimlich viel Zeit, so einen Kurs aufzubauen. Bedenke dabei, dass Menschen keinen Online-Kurs kaufen wollen, sondern die Lösung ihres Problems. Daher ist es auch hier extrem wichtig, dass du klar und deutlich vermitteln kannst, für wen dein Kurs ist und welches Problem er löst. Beginne mit dem dringlichsten Problem deiner Kund:innen, das du lösen möchtest.
  7. Phase 5: Premium Online-Kurs. Verkaufe dein Wissen in Form von einem Premium Online-Kurs. Hier kommen all deine Erkenntnisse aus den anderen Phasen zusammen. In deinem Premium Online-Kurs löst du ein großes Problem für deine Kund:innen. Ein Premium Online-Kurs ist nicht sofort perfekt, du musst ihn stattdessen im Prozess perfektionieren. Dafür solltest du genug Zeit einplanen und immer wieder an deinem Kurs arbeiten. Es braucht viel Zeit und Durchhaltevermögen, um eben diesen aufzubauen.
  8. Phase 6: Memberships. Viele Selbstständige Träumen davon, eine Membership-Seite zu haben. Es ist jedoch so ziemlich das Schwerste, das du online anbieten und verkaufen kannst. Wenn du eine Membership anbieten möchtest, dann solltest wissen, wer genau deine idealen Kund:innen für dieses Angebot sind. Du solltest bereits bekannt sein und eine treue Community haben, die Interesse an deinem Angebot und an der Nähe zu dir hat. Du solltest außerdem ganz genau wissen, was du deinen Kund:innen verkaufst, denn sie kaufen keine Membership, sondern die Lösung eines Problems. Was bietest du ihnen Monat für Monat, dass ihnen genug Mehrwert liefert, um ihr Abo zu behalten? Menschen versuchen wiederkehrende Zahlungen zu vermeiden und überlegen sich daher gut, ob sie ein Abo kaufen. 

Es ist wichtig, dass du diese Phasen nicht überspringst, sondern schaust: Wo stehe ich gerade mit meinem Business? Wie gut kenne ich meine Kund:innen und wie stark ist meine Community? Welches Produkt möchte meine Community kaufen, wie kann ich meiner Community weiterhelfen? Wenn du das hast, dann kommst du sehr strukturiert und sehr leicht voran, machst nicht so viele Umwege, wie ich, und machst es dir auch nicht so schwer, wie ich mir. Finde heraus, wie du deine Kundinnen und Kunden ansprechen kannst, damit sie verstehen, dass du ihnen helfen kannst, und entwickele dann die entsprechenden Produkte dafür.

Ich möchte dir noch eine Frage mit auf den Weg geben: Schau dir an, in welcher Phase du dich gerade mit deinem Business befindest, und schau dir auch an, was dann deine nächsten Schritte sind. Nimm dir einen Moment Zeit, um diese Frage zu beantworten, und arbeite dann ganz bewusst darauf hin dieses Ergebnis zu erreichen. Denn was ich bei meinen Kundinnen immer wieder sehe, ist, dass es schwierig ist, von einer Phase zur nächsten Phase zu gehen – denn jede Phase bedeutet Veränderung, nicht nur für dich, sondern auch für deine Kundinnen.

Es ist immer wieder ein Schritt raus aus der Komfortzone. Es ist ein Schritt Richtung Wachstum und dieser Schritt Richtung Wachstum, Richtung Veränderung, ist ungemütlich. Auch an der Stelle werden nicht immer alle deine Kund:innen begeistert sein mit dem, was du als nächstes vorhast. Viele werden happy sein, denn sie wollen ja von dir lernen, aber es gibt auch wieder andere, die kritisch sind. Es ist ganz wichtig, dass du Klarheit darüber hast, was deine Vision ist und wohin du dein Business entwickeln möchtest.

In welcher Phase befindest du dich gerade?

Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Aufbau von deinem skalierbaren Online Business. Teile gerne dein Feedback mit mir und tagge mich via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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