{Podcast} 7 Fragen, die sich erfüllte Unternehmerinnen regelmäßig stellen

Ich habe mir überlegt dir ein paar Reflexionsfragen mit auf den Weg zu geben, die nicht nur hilfreich sind, wenn du ein automatisiertes Produkt verkaufen möchtest, sondern z.B. auch, wenn du regelmäßig 1-zu-1-Kund:innen gewinnen möchtest. Oder auch, wenn du keine Lust mehr auf schwankende oder nicht vorhersehbare Umsätze hast, stattdessen eben planbare Umsätze haben möchtest.

Ich werde dir in dieser Episode 7 Fragen mit auf den Weg geben, die du dir jede Woche stellen kannst. Reflexion oder einfach eine Auszeit, um zu Denken, sind ein wichtiger Erfolgsfaktor in deinem Business. Ich habe es auch wieder gemerkt, als mein Kopf super voll war – mit zu vielen Gedanken, Ideen und To-Dos. Ich wusste wirklich nicht mehr, was jetzt überhaupt der nächste Schritt ist. Es ist ganz wichtig, dass wir genug Auszeiten haben, in denen wir zur Ruhe kommen und damit wir wirklich schauen können, was funktioniert denn gerade gut und was funktioniert gerade nicht so gut.

Dir gute Fragen zu stellen, ist extrem wichtig. Also was läuft gerade gut oder was läuft vielleicht gerade nicht so gut? Was muss geschehen, damit ich bessere Ergebnisse erreichen kann? Wichtige Fragen, die du dir jede Woche stellen solltest. Dabei geht es nicht darum, dass du dich schlecht fühlst oder dich verurteilst, wenn du deine Ziele nicht erreicht hast. Es geht darum Probleme aufzudecken und dafür Lösungen zu finden: Wie können wir das in der nächsten Woche anders und besser machen?

In dieser Episode erfährst du, welche Fragen dir dabei helfen stabile Umsätze zu erreichen.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Ich teile jetzt 7 Fragen mit dir, die dir beim Reflektieren helfen sollen. Ich empfehle dir, entweder am Ende der Woche oder am Anfang der Woche mit diesen Fragen zu arbeiten und alles aufzuschreiben, damit du später (z.B. in einem halben Jahr) darauf zurückgreifen kannst und die Verbesserung vor Augen hast.

[6:24] – Frage Nummer 1: Was hat diese Woche gut funktioniert? Es geht nicht nur darum, was schlecht lief, sondern vor allem auch darum, was gut lief. Vielleicht resultieren daraus Aufgaben, die du an Teammitglieder delegieren kannst. Das ermöglicht dir dann Zeit freizuschaufeln, um dich auf andere, wichtigere Aufgaben zu konzentrieren. Nimm dir ein paar Minuten Zeit und schreibe auf, was diese Woche gut funktioniert hat – die großen Dinge, aber vor allem auch die vielen kleinen Dinge.

[7:12] – Frage Nummer 2: Wie viele Produkte, Angebote, Kurse, Coachings, wollte ich diese Woche verkaufen? Viele setzen sich ein Umsatzziel für’s Jahr, schauen sich dann aber nicht an wie viele Produkte sie dafür überhaupt verkaufen müssen. Viele setzen sich vielleicht auch ein Jahresziel, aber brechen das dann nicht auf ein Quartalsziel, auf ein Monatsziel, auf ein Wochenziel und vielleicht sogar auch auf ein Tagesziel herunter.

[8:09] – Nur wenn du erkennst, dass du nicht auf dem richtigen Weg bist, dass du die Anzahl der Verkäufe, die Anzahl der Kund:innen nicht erreichst, zeigt dir das, dass irgendetwas noch nicht ganz funktioniert. … Du bist dafür verantwortlich die Ursache auch zu entdecken, um dein Ziel erreichen zu können. Wenn du das nicht machst, dann kannst du auch nicht erwarten, dass du mehr Verkäufe, bessere Verkäufe, mehr Kund:innen, mehr Umsatz erreichst. Das ist ganz wichtig. Die Verantwortung dafür liegt bei dir. Wenn wir uns Zeit zum Reflektieren nehmen und Zeit nehmen, um darüber nachzudenken, woran es liegen könnte, warum wir das Ziel noch nicht erreicht haben, dann hilft uns das im nächsten Schritt auch weiterzukommen bzw. diese Fehler oder Aufgaben oder Dinge, die nicht funktionieren, nicht weiter zu tun. Das kann zum einen an dem Thema Prioritäten liegen, das kann am Thema Produktivität liegen.

[10:45] – Die dritte Frage: … Was hat mich davon abgehalten mein Ziel diese Woche zu erreichen? Oder, falls du es erreicht hast: Was habe ich getan, um mein Ziel zu erreichen? Es geht nicht darum dich zu verurteilen, es geht nicht darum, dass du dich schlecht fühlst, falls du dein Ziel nicht erreicht hast. Es geht wirklich nur darum Probleme zu finden und sie zu lösen. Was ist die Ursache? … Vielleicht hast du zu wenig Traffic, vielleicht lädt die Webseite zu langsam, die Conversion Rates sind zu gering, vielleicht liegt es an der Headline von deiner Landing Page. All das können eben Dinge sein, die dazu beitragen, dass du dein Ziel nicht erreichst. Beschäftige dich mit dieser Frage, denn wenn du die Probleme identifizierst, dann hast du eben auch die Möglichkeit, Lösungen dafür zu finden. Aus dieser Aufgabe bzw. dieser Frage resultieren dann auch To-Dos für die nächste Woche.

[12:06] – Die nächste Frage: Wie viele Produkte, sei es Kurse, Coaching-Programme, 1-zu-1-Gespräche, werde ich nächste Woche verkaufen? Du musst dein Ziel auch nicht reduzieren, wenn du es letzte Woche nicht erreicht hast. Das Ziel kann trotzdem höher sein, das Ziel kann gleich bleiben, das ist vollkommen okay. Es soll natürlich auch ambitioniert sein, damit du auch weißt: “Okay, cool, ich muss was anderes ausprobieren, um dieses Ziel zu erreichen.” Wir setzen uns z.B. auch keine Ziele, um uns gut zu fühlen. Wir setzen uns Ziele, damit wir Probleme finden und sie lösen können.

[13:48] – Ändere den Plan, nicht das Ziel. Wenn irgendetwas nicht funktioniert, dann liegt es an den Maßnahmen, an den Dingen, die du umgesetzt hast, und nicht daran, dass du einfach das Ziel zu hoch gesteckt hast.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Massnahmen zum Ziele erreichen richtig umsetzen

[14:06] – Nächste Frage: Welche 3 Dinge werde ich nächste Woche umsetzen, um mein Ziel zu erreichen? Egal ob du dein Ziel erreicht hast oder nicht, geht es darum Dinge zu verändern – entweder, um dein Ziel zu erreichen oder um dein neues Ziel zu erreichen. Und wenn wir uns höhere Ziele setzen, dann werden wir ja auch nochmal viel kreativer.

[14:45] – Welche 3 Dinge werde ich nächste Woche umsetzen? Reduziere es auf 3, damit du nicht zu viele To-Dos hast, und leite aus deinen Reflexionsfragen einfach die drei wichtigsten Aufgaben, die drei wichtigsten Dinge ab, die du in der nächsten Woche umsetzen kannst. Das hilft dir natürlich auch dabei Prioritäten zu setzen, denn, ganz wichtig, wir können nicht alles umsetzen. Und am Ende der nächsten Woche reflektierst du dann wieder und schaust eben, welche Veränderungen es durch diese drei Dinge gab, die du umgesetzt hast. … Wenn ich etwas wiederhole, dann ändere ich nie mehr als diese drei Dinge. … Und das machst du dann Woche für Woche, reflektierst am Ende der Woche und guckst eben, welche der Faktoren oder welche der Dinge, die du umgesetzt hast, hatten einen Effekt auf die Ergebnisse.

[16:07] – Und jetzt kommen wir noch zu zwei weiteren Fragen, die dein Mindset ansprechen, denn auch das ist ganz wichtig, um deine Ziele zu erreichen: Welchen Glaubenssatz muss ich loslassen, um mein Verkaufsziel, mein Umsatzziel, mein Kund:innenziel, zu erreichen? Unser Mindset müssen wir an Bord holen, denn sonst können wir auch keine neuen, keine ambitionierten Ergebnisse erreichen. Wir können z.B. keine Bestleistung im Sport erzielen, wenn du selbst nicht daran glaubst, dass du das überhaupt schaffen kannst. Also wenn du zumindest nicht unterbewusst daran glaubst, dass du das irgendwie schaffst, dann ist es super schwierig, das auch zu erreichen. … Und egal ob im Sport oder im Business, wir müssen erst selbst daran glauben, bevor wir es auch tatsächlich erreichen können. Auch eine ganz wichtige Aussage bzw. eine ganz wichtige Sache, die wir verinnerlichen sollten, ist, dass unser Business nur so schnell wachsen kann, wie wir selber wachsen. … Heute glaube ich, dass ganz viele Dinge möglich sind, dass ich mir riesengroße Ziele setzen und sie erreichen kann – und dazu möchte ich dich eben auch einladen. Schau mal, ob es da irgendwelche blockierenden Glaubenssätze gibt, die du loswerden musst.

[18:13] – Also höre da mal in dich hinein und schau, welche Glaubenssätze du loslassen musst, um deine Ziele, deine neuen Ziele, auch immer wieder zu erreichen. Tu das einfach Woche für Woche. Reflektiere, reflektiere, reflektiere. Wir müssen nämlich nicht nur für unser Tun die Selbstverantwortung übernehmen, sondern auch für unsere Gedanken. Und wie gesagt, wenn die nicht mit an Bord sind, dann können wir auch nicht die Ergebnisse erreichen, die wir uns wünschen.

[18:53] – Was muss ich über mich selbst glauben, um mein Verkaufsziel zu erreichen? Also mit welchem neuen Glaubenssatz möchtest du deinen alten Glaubenssatz austauschen? Z.B.: “Ich bin gut genug”, “Ich darf online Geld verdienen”, “Ich darf online VIEL Geld verdienen”, “Online Kund:innen gewinnen ist leicht” – all das können Dinge sein, je nachdem was dein Glaubenssatz ist, die du nutzen kannst, um einen blockierenden Glaubenssatz zu einem unterstützenden Glaubenssatz zu machen.

Also, wie so oft, dein Commitment ist notwendig. Du musst ins Tun kommen, du musst handeln, auch auf deine Gedanken aufpassen und, ganz wichtig, nimm dir Zeit zum Reflektieren. Reflektieren ist Gold wert. Und, ich habe das auch schon in einer der letzten Episoden gesagt, es ist eine kostenfreie Möglichkeit, um dein Business Schritt-für-Schritt vorwärts zu bringen. Denn nur durch’s Reflektieren bekommst du wertvolle Antworten, die dir zeigen, in welche Richtung du und dein Business sich weiterentwickeln können. Alle 7 Reflexionsfragen habe ich hier noch einmal für dich zusammengefasst:

  1. Was hat diese Woche gut funktioniert? Nimm dir ein paar Minuten Zeit und schreibe auf, was diese Woche gut funktioniert hat – die großen Dinge, aber vor allem auch die vielen kleinen Dinge.
  2. Wie viele Produkte, Angebote, Kurse, Coachings, wollte ich diese Woche verkaufen? Nur wenn du erkennst, dass du nicht auf dem richtigen Weg bist, dass du die Anzahl der Verkäufe, die Anzahl der Kund:innen nicht erreichst, zeigt dir das, dass irgendetwas noch nicht ganz funktioniert.
  3. Was hat mich davon abgehalten mein Ziel diese Woche zu erreichen? Oder, falls du es erreicht hast: Was habe ich getan, um mein Ziel zu erreichen? Beschäftige dich mit dieser Frage, denn wenn du die Probleme identifizierst, dann hast du eben auch die Möglichkeit, Lösungen dafür zu finden. Aus dieser Aufgabe bzw. dieser Frage resultieren dann auch To-Dos für die nächste Woche.
  4. Wie viele Produkte, sei es Kurse, Coaching-Programme, 1-zu-1-Gespräche, werde ich nächste Woche verkaufen? Du musst dein Ziel nicht reduzieren, wenn du es letzte Woche nicht erreicht hast. Das Ziel kann trotzdem höher sein, das Ziel kann gleich bleiben, das ist vollkommen okay. Ändere den Plan, nicht das Ziel. Wenn irgendetwas nicht funktioniert, dann liegt es an den Maßnahmen, an den Dingen, die du umgesetzt hast, und nicht daran, dass du einfach das Ziel zu hoch gesteckt hast.
  5. Welche 3 Dinge werde ich nächste Woche umsetzen, um mein Ziel zu erreichen? Reduziere es auf drei, damit du nicht zu viele To-Dos hast, und leite aus deinen Reflexionsfragen einfach die drei wichtigsten Aufgaben ab, die du in der nächsten Woche umsetzen kannst. Das hilft dir auch dabei Prioritäten zu setzen, denn wir können nicht alles umsetzen.
  6. Welchen Glaubenssatz muss ich loslassen, um mein Verkaufsziel, mein Umsatzziel, mein Kund:innenziel, zu erreichen? Höre in dich hinein und schaue, welche Glaubenssätze du loslassen musst, um deine Ziele immer wieder zu erreichen.
  7. Was muss ich über mich selbst glauben, um mein Verkaufsziel zu erreichen? Also mit welchem neuen Glaubenssatz möchtest du deinen alten Glaubenssatz austauschen?

Nimm dir die Zeit, gönn dir einfach ein Glas Wein, oder einen Tee, oder einen Kaffee – was auch immer du gerne magst – setze dich eine halbe Stunde in der Woche hin und schreibe dir alles auf, was dir zu diesen 7 Fragen einfällt. Ich bin gespannt, welche Ergebnisse zu erzielen wirst.

Reflektierst du regelmäßig? Hast du dir dafür Standardfragen überlegt?

Teile deine Erkenntnisse gerne auch in der she-preneur Community auf Facebook. Ich bin außerdem gespannt, inwieweit dir diese Fragen weiterhelfen und ich freue mich, wenn du diese Podcast Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst, wenn du einen Screenshot machst und die Business-Freundinnen taggst, denen diese 7 Fragen auch weiterhelfen würden.

Alles Liebe,

Deine Tanja

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{Podcast} So erreichst du deine Ziele in der zweiten Jahreshälfte

Es ist kaum zu glauben, dass die ersten 6 Monate des Jahres schon wieder vorbei sind! Für mich ist diese Zeit mal wieder rasend schnell vergangen – geht es dir genauso? Gerade jetzt ist es deshalb total wichtig, dass wir uns bewusst Zeit nehmen und kurz einen Schritt zurückgehen, um dann mit Fokus und Struktur die kommenden 6 Monate des Jahres erfolgreich zu meistern.

Schließlich wollen wir dieses Jahr zu unser bisher erfolgreichstes machen. Oder?

In dieser Episode machen wir einen Halbjahresrückblick und planen zusammen deine zweite Jahreshälfte. Ich helfe dir zu reflektieren, wie es bei dir in den vergangenen Monaten tatsächlich lief, wir holen deine Ziele wieder vor’s Auge und erstellen einen Plan für die restlichen 6 Monate des Jahres.

Auch wenn du deine bisher gesetzten Ziele schon erreicht hast, ist es sinnvoll dir Zeit für einen kleinen Rückblick zu nehmen, dein Ziel für die kommenden Monate noch einmal zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Denn Selbstreflexion ist ein wesentlicher Schlüsselfaktor für den Erfolg deines Business. Nur wenn du dir ausreichend Zeit zum Reflektieren nimmst, kannst du Schwachpunkte erkennen und dein Business und dich zukünftig besser aufstellen.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Ich reflektiere regelmäßig und plane auch regelmäßig. Ich mache eine Jahresplanung, ich mache eine Quartalsplanung und ich mache auch eine Halbjahresplanung – ein Teil davon ist immer auch die Reflexion. Ich schaue mir dann an: Was lief gut? Was lief nicht so gut? Was können wir zukünftig anders machen? Was hat mich davon abgehalten das Ziel zu erreichen?

Reflexion ist ein kontinuierlicher Pfad der Weiterentwicklung. Er kostet dich nichts, außer Zeit, und bringt dich unheimlich weit voran. Zur Reflexion gehört auch die Planung. Denn, was bringt es dir, wenn du deine Erkenntnisse aus der Reflexion nicht anwendest. Also überlege dir, was du zukünftig anders oder besser machen möchtest, um deine Ziele zu erreichen. Nur so kannst du dich und dein Business wirklich Schritt für Schritt optimieren.

[5:56] – Reflektiere. Wie lief das Jahr bisher für dich? Lerne aus den vergangenen Ergebnissen und wende das Gelernte für deine zukünftigen Erfolge an und lass das, was nicht funktioniert hat, hinter dir. Frage 1: Was hast du in diesem Jahr schon alles erreicht? Schreib dir alles auf, was dir einfällt. Schreib dir nicht nur die großen Erfolge oder Fortschritte auf, sondern vor allem auch die kleinen.

[6:34] – Was hast du getan, um diese Dinge zu erreichen? Was war notwendig? Wie musstest du sein? Was wolltest du erreichen, hast es aber nicht geschafft? Nimm dir an dieser Stelle vielleicht auch noch einmal deine Jahresplanung zur Hand und schaue, was du erreichen wolltest, es aber noch nicht geschafft hast. Warum hast du es nicht geschafft, was hat dich ausgebremst? Auch hier kannst du einfach die Ergebnisse eintragen. Was hat dich davon abgehalten, diese Ziele, diese Ergebnisse, die du erreichen wolltest, auch tatsächlich zu erreichen?

[7:25] – Als nächstes ist es Zeit, deine 3 größten Erfolge des ersten Halbjahres zu definieren. Gab es etwas, was besonders gut funktioniert hat, wenn du an diese 3 Erfolge denkst? Warum gehören diese 3 Erfolge zu deinen größten Erfolgen? Schreib dir diese Erfolge einmal auf.

[7:57] – Worin bestanden deine größten Enttäuschungen und / oder Herausforderungen? Lass ruhig alles raus, was dir einfällt, und werde dir bewusst, was es war.

[8:45] – Wie sah dein Business bisher in Zahlen aus? Wie hoch war dein Umsatz im ersten Halbjahr? Wie hoch waren deine Ausgaben im ersten Halbjahr? Wie hoch war dein Gewinn im ersten Halbjahr?

[9:39] – Wenn du eine Jahresplanung gemacht hast, dann hole sie dir jetzt noch einmal hervor und schau dir an, was du erreichen wolltest. Nimm die Jahresplanung auch als Grundlage für den zweiten Teil, in dem wir uns mit deinen Zielen für die zweite Jahreshälfte beschäftigen. Wie soll dein Business am Jahresende aussehen? Was willst du bis dahin noch erreicht haben? Nimm dir Zeit dafür und schreib es dir auf. Hol dir vor Augen, wo du am Ende stehen möchtest. Vielleicht schreibst du dir auch auf, wie genau du dich am Jahresende fühlen möchtest und an was du fest machst, dass du deine Ziele auch erreicht hast.

[10:34] – Wie viel Umsatz möchtest du in diesem Jahr noch generieren? Wie viel Kunden brauchst du, um dein Umsatzziel zu erreichen?

Tanja Lenke she-preneur Selbstreflexion Jahresplanung Ziele erreichen

[10:49] – Wo stehst du mit deinen Marketing-Kanälen heute? Wohin willst du? Wie viele Besucher, Seitenaufrufe, Fans, Follower oder Abonnenten hast du heute? Und da kannst du dir einmal deine wichtigsten Kanäle aufschreiben, die Anzahl von heute (also wie viele Follower, Fans oder Seitenaufrufe du hast) und was dein Ziel ist. Und dann berechnest du dir die Differenz, damit du weißt, was du in den kommenden Monaten noch erreichen möchtest und dir auch einen Plan erstellen kannst, wie du dieses Ziel erreichen kannst.

[11:32] – Dann beschäftigen wir uns mit der Umsetzung. Denn diese Ziele, die du definiert hast, die müssen natürlich auch erreicht werden. Wir können sie nur erreichen, wenn wir den ersten Schritt und dann den nächsten Schritt in Richtung Umsetzung gehen. Wir erstellen jetzt einen Aktionsplan: Welche Ziele / Projekte möchtest du dieses Jahr noch erreichen bzw. abschließen? Bevor du jetzt das Ziel notierst, frage dich, inwieweit es dir dabei hilft, deine eben genannten Ziele für dieses Jahr zu erreichen. Wenn dir dieses Ziel oder Projekt in diesem Jahr keinen Umsatz, keine neuen Kunden und keinen Zuwachs für deine Marketing-Kanäle bringt, dann denke noch einmal darüber nach, ob dieses Ziel oder Projekt sinnvoll ist.

[12:57] – Also schreib dir einmal auf, was dein Ziel ist und welche Projekte du umsetzen musst, um dieses Ziel zu erreichen … Überlege auch, welche Aufgaben erledigt werden müssen, um dieses Ziel oder dieses Projekt umzusetzen. Und am besten setzt dir auch direkt die Timings, also bis wann müssen diese Aufgaben erledigt sein.

[14:15] – Was musst du tun, um diese Ziele oder Projekte zu erreichen? Breche die einzelnen Ziele oder Projekte in einzelne Aufgabenschritte herunter, dadurch wird es dir leichter fallen, das Ziel auch zu erreichen. Denn du brauchst einfach kleine Teilaufgaben, um dein Ziel eben leichter zu erreichen.

[16:47] – Kannst du die Ziele oder Projekte alleine umsetzen? Musst du dir dafür vielleicht neues Wissen aneignen? Brauchst du irgendwelche Kurse? Dazu mach dir einmal Gedanken, ob du das alles alleine erreichen kannst und ob du dir neues Wissen aneignen musst. Und die nächste Frage ist: Für welche Aufgaben brauchst du Unterstützung, wer könnte dir helfen? Also brauchst du eine:n Experten:in, brauchst du die Unterstützung von einer virtuelle Assistentin oder von einem virtuellen Assistenten?

[17:39] – Und dann erstellst du dir eine Monatsübersicht, mit Juli, August, September, Oktober, November, Dezember, und in diese Monatsübersicht trägst du dir deine Ziele und die Arbeitsschritte je Monat ein. Konzentriere dich dabei auch auf das Wesentliche. Was sind Meilensteine, die du erreichen möchtest?

Ich habe dir, als Unterstützung für deinen Halbjahresrückblick und die zukünftige Planung, ein kostenpflichtiges Workbook erstellt. Dieses Workbook gehen wir in dieser Episode gemeinsam durch – wenn du die Durcharbeitung dieser Folge also lieber mit Hilfe eines Workbook machen möchtest, dann hole es dir gerne. Die Mitarbeit und Planung funktioniert aber auch einfach mit Zettel und Stift.

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg beim Beantworten der Fragen dieser Episode. Teile deine Ergebnisse auch gerne in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Ab wann darfst du dich “Expertin” nennen?

Was bedeutet eigentlich die Bezeichnung “Expertin”? Und ab wann darfst du dich so nennen? Wieso solltest du dich überhaupt als Expertin bezeichnen?

Über diese Fragen haben wir in der she-preneur Community diskutiert und die Meinungen gingen oft auseinander. Gerade bei Frauen scheint die Hemmschwelle, sich selbst als Expertin zu bezeichnen, sehr hoch zu sein: „Ich darf mich Expertin nennen, wenn andere mich so sehen und so bezeichnen“, schreiben viele in unserer geschlossenen Community auf Facebook.

Diese spannende Diskussion hat gezeigt, dass Frauen sehr zaghaft mit dem Wort Expertin umgehen und das ist etwas, was wir ändern müssen.

Wieso du nicht auf Fremdzuschreibungen warten solltest und was es deinem Business bringen kann, wenn du dich selbst als Expertin siehst und auch so wahrgenommen wirst, erfährst du in diesem Artikel.

 

Was ist eigentlich ein Experte oder eine Expertin?

Googelt man den Begriff „Expertin“, dann wird es als eine Person bezeichnet, die über überdurchschnittliches Wissen auf einem Gebiet oder über besondere Fähigkeiten verfügt. Was aber genau „überdurchschnittliches Wissen“ ist oder was diese „besonderen“ Fähigkeiten sind, das wiederum ist nicht klar definiert. Jede Person, die leidenschaftlich über ein Thema spricht, sich gern darüber informiert und einen Wissensstand erreicht hat, mit dem sie anderen Personen weiterhelfen kann, ist eine Expertin.

Wie anfangs erwähnt, zögern gerade viele Frauen damit, sich selbst Expertin zu nennen. She-preneur Community Mitglied Anne beispielsweise ist promoviert und lehrt als Dozentin an einer Universität. Trotzdem schreibt sie uns, dass sie sich nicht als Expertin bezeichnen würde – sie wüsste nicht alles auf ihrem Gebiet. Natürlich gibt es auch im jeweiligen Fachgebiet von Expertinnen Felder, in denen man über weniger Expertise verfügt, als in anderen.

Es gibt Menschen, die mehr wissen als du … aber es gibt auch welche, die weniger wissen. Vergleiche dich nicht mit anderen. Du musst klar definieren, wem du helfen kannst und auf welchem Gebiet du eine Expertin bist. Du kannst immer jemandem mit deinen Kenntnissen helfen, dich so weiterentwickeln und deine Expertise anreichern.

Ein allumfassendes Wissen wird nie erreicht werden können und ist auch kein Maßstab, nach dem man sich richten sollte. Viele Menschen, die keine Ausbildung in einem Gebiet haben, können dennoch Expertenwissen erreichen, durch Erfahrung und Leidenschaft.

Du musst an dich glauben und dich selbst Expertin nennen. Erst wenn du davon überzeugt bist, werden es auch andere sein. Warte nicht darauf, bis jemand dir diesen Titel gibt. In eine neue Rolle muss man erst hineinschlüpfen, bevor man sie ausfüllen kann. „Wenn ich als Expertin wahrgenommen werden möchte, muss ich mich so nennen“, meint ein weiteres Community-Mitglied. Der Begriff „Expertin“ ist übrigens kein geschützter Titel. Wenn du über solides Wissen oder Erfahrung verfügst und dich wohlfühlst, anderen beratend zur Seite zu stehen, dann bist du ziemlich sicher eine Expertin!

Hier habe ich mal ein praktisches Beispiel für dich, das dir zeigt, dass du selbst auch Menschen als Expertinnen wahrnimmst, die nicht unbedingt ein Examen auf dem Gebiet ihrer Expertise abgelegt haben müssen. Wessen Rat würdest du eher suchen?

  1. Den einer Ernährungswissenschaftlerin mit abgeschlossener Ausbildung, die seit 10 Jahren nicht mehr in ihrem Beruf tätig ist und sich in der Zeit darin nicht weitergebildet hat.
  2. Oder den einer Bloggerin, die keinen akademischen Grad verfolgt hat, sich aber regelmäßig informiert, viel selbst ausprobiert hat und über ihre Erfahrungen schreibt. Sie hat ihre Ernährung umgestellt, fühlt sich sehr wohl und gibt dies an ihre Kundinnen weiter.

Sicher würdest du auch eher die Bloggerin nach ihrer Expertise fragen, jemanden, der sich aktiv mit dem Thema auseinandersetzt und sich kontinuierlich weiterbildet.

 

Woran erkenne ich, dass ich eine Expertin bin?

7 Anzeichen, die dich erkennen lassen, ob du eine Expertin auf deinem Gebiet bist:

1. Du merkst, dass du auf deinem Fachgebiet eine Lernkurve erfahren und dich weiterentwickelt hast. Das ist etwas, das dich als Expertin von vielen gelernten Coaches unterscheidet: Etwas theoretisch zu lernen ist immer anders, als es selbst zu erfahren. Das steigert deine Glaubwürdigkeit sehr.

2. Du möchtest anderen dabei helfen die Transformation zu erleben, die du bereits hinter dir hast und willst deine Expertise teilen.

3. Du wirst oft nach deinem Rat gefragt. Zu welchem Thema suchen Personen deine Expertise?

4. Du brennst für dein Thema und erzählst leidenschaftlich gerne davon.

5. Die Weiterbildung in deinem Fachgebiet fällt dir leicht, du liest gerne Bücher darüber oder gehst auf Weiterbildungen.

6. Falls du etwas nicht weißt, dann weißt du aber, woher du die nötigen Informationen beziehen kannst.

7. Das Thema ist so selbstverständlich für dich geworden, dass du das Gefühl hast, nichts besonders zu sagen oder besonderes Wissen zu haben. Und vielleicht ist es gerade der Punkt, der dich daran zweifeln lässt, ob DU eine Expertin bist? 

Warum sollte dich jemand dafür bezahlen? Wer würde dir zuhören? Jetzt ist die Zeit, dein eigenes Mindset zu ändern. Dieses sich selbst im Weg stehen ist ein gängiges Problem der Selbstwahrnehmung. Glaub an dich selbst!

Es gibt verschiedene Stufen des Expertenwissens, du musst deiner Zielgruppe nur einen Schritt voraus sein. Fokussiere dich auf eine bestimmte Gruppe, deren Expertin du sein willst. Wenn du bereit bist, dich kontinuierlich weiterzuentwickeln, dann wirst du deinen Expertinnenstatus immer weiter ausbauen und zur Top-Expertin deines Bereichs aufsteigen.

 

Wieso sollte ich mich trauen mich “Expertin” zu nennen?

Wenn du dich selbst als Expertin bezeichnest, signalisierst du anderen deine Wertigkeit. Du nennst dich Expertin, da du weißt wie viel du kannst und über wie viel Expertise du verfügst. Gegenüber deinen Kunden verstärkt dieses selbstbewusste Auftreten deine Glaubwürdigkeit.

Ein Expertinnenstatus erhöht auch deine Nachfrage, schließlich wählen Kunden die Anbieter aus, die über die größte Expertise und Sicherheit verfügen. Das ist auch deine Preisgrundlage. Expertin zu sein rechtfertigt höhere Preise.

Mit Hautproblemen gehst du schließlich auch zur Dermatologin und nicht zur Allgemeinärztin, die zwar viel Wissen hat, aber eben nicht die Expertin auf dem für dich benötigten Gebiet ist.

 

Ja, du bist Expertin auf deinem Gebiet! Verrate uns in den Kommentaren, auf welcher Stufe (1 bis 10) du dich selbst als Expertin siehst.

 

Alles liebe,

Deine Tanja

 


Immer mehr Menschen bringen ihre Expertise online. Daher wirst du nur erfolgreich sein und bleiben, wenn du es schaffst, deine Reichweite und Bekanntheit zu steigern und in deiner Nische als DIE Expertin wahrgenommen zu werden.

Dafür gibt dir die diesjährige she-preneur Summit wertvolle Tipps, Tricks & Tools an die Hand – ein Online-Event, live und gratis, von ExpertInnen aus dem jeweiligen Gebiet. In 90-minütigen Talks und Workshops erhältst du sofort umsetzbare Tipps und Strategien in den Bereichen Leadership, Produktivität, Ideenfindung, Marketing, Technik, Mindset, Strategie, Finanzen und Geschäftsmodelle.

Wenn du also dein Business weiter voranbringen willst, dann ist die she-preneur Summit genau richtig für dich. Melde dich jetzt schnell an.


 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

 

12 Gründe, warum 90% beim Aufbau eines Online-Business scheitern.

In meinem Mitgliederbereich, dem she-preneur insider club, ist letztens eine Frage aufgetaucht (vielmehr wurde eine Diskussion gestartet), die mich nachhaltig beschäftigt hat. Und zwar ging es um folgende Aussagen:

„Mein Business läuft nicht.“

„Wie kriege ich mein Business zum Laufen?“

„Wie macht ihr das, wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr mit eurem Business nicht vorwärts kommt?“

In den darauffolgenden Tagen habe ich mich hingesetzt und mir überlegt, was denn die Hauptgründe dafür sind … Fehler, die Unternehmerinnen begehen, wenn sie ihr Online-Business starten … Fehler, die die meisten (angehenden) Online-Unternehmerinnen machen. Die Punkte sind dabei nicht nur für den Online-Bereich anwendbar, sondern eignen sich auch für alle Selbständige und Entrepreneure.

Deine Idee für dein Business ist klar, alles ist vorbereitet und eigentlich kann es losgehen – aber wie? Nur weil deine Webseite steht oder du Werbung geschaltet hast, bedeutet das nicht automatisch, dass du erfolgreich sein wirst. Denn es ist tatsächlich so, dass viele Selbstständige mit ihrem Business scheitern – sie können nicht von dem Leben, was sie tun.

Es gibt so viel zu beachten, du hast es aber selbst in deinen Händen. Und ich verrate dir jetzt, was notwendig ist, um dir ein erfolgreiches Business aufzubauen und welche Fehler du unbedingt vermeiden musst.

 

1. Die Geschäftsidee.

Lass es mich kurz und knapp zusammenfassen: Sie lieben nicht, was sie tun.

Die Aussage möchte ich dir gerne erklären. Viele machen sich selbstständig um der Selbstständigkeit willen. Sie machen vielleicht etwas, was sie gut können, können sich aber nicht mit dem Thema oder dem Kunden identifizieren. Schlussendlich fehlt dann die Leidenschaft und natürlich auch die Motivation.

Deine Arbeit muss nicht zwangsweise deine größte Leidenschaft sein, du solltest sie aber gerne machen und mögen. Andernfalls erschwert es deinen Arbeitsalltag erheblich, du kommst Morgens nicht aus dem Bett und bist Abends frustriert. Deine Geschäftsidee passt nicht zu dir, sie ist mit deinen Werten nicht im Einklang.

Außerdem musst du dir über deine Geschäftsidee im Allgemeinen Gedanken machen. Bedienst du eine Nische? Oder bist du zu breit aufgestellt, nicht wettbewerbsfähig und löst mit deiner Arbeit keine Probleme? Wird deine Idee am Markt überhaupt gebraucht?

Deine Geschäftsidee sollte sich in 1-2 Sätzen klar zusammenfassen lassen und aufzeigen, welches Problem du für deine Kunden löst. Hierfür eignet sich übrigens hervorragend ein Elevator Pitch, den ich dir im verlinkten Artikel erkläre.

Deine Kunden müssen bereit sein, für dich, für deine Idee, für die Lösung des Problems Geld auszugeben. Kurzum: Wem hilfst du, was zu tun, mit welchem Ergebnis?

 

2. Das Geschäftsmodell.

Kommen wir zum Geschäftsmodell: Hier geht es vor allem um die Produkte und die Preise. Ein häufiger Fehler, der mir begegnet, ist, dass nicht die richtigen Produkte angeboten werden oder die Preise entweder zu hoch oder zu niedrig sind. Der Kunde muss den Wert deines Angebots erkennen.

Entwickele deine Angebote idealerweise gemeinsam mit deinen Kunden, orientiere dich an ihnen. Teste, hole dir Feedback ein, optimiere Schritt für Schritt und passe deine Preise an. Es ist ein stetiger Prozess.

Als Beispiel möchte hier gerne meinen geschlossenen Memberbereich, den she-preneur insider club, noch einmal erwähnen. Ich habe ihn zusammen mit meinen Kundinnen entwickelt, wir sind gemeinsam gewachsen und ich konnte somit noch gezielter auf die Bedürfnisse meiner „shes“ eingehen. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Auch meine Mentoring-Programme sind durch und mit meinen Kunden entstanden.

Der Kunde kommt zuerst und dann erst das Angebot. Gewinne Selbstvertrauen in dich, dein Produkt / deine Dienstleistung und deine Preise.

 

3. Die Planung.

Viele denken, sie brauchen keine Planung. Andere wiederum machen einmal einen Plan und schauen ihn dann nie wieder an. Manche überprüfen ihren Plan vielleicht am Jahresende und merken, dass sie ihre Ziele überhaupt nicht erreicht haben.

Das Thema Planung ist ein ganz wichtiges Thema in deiner Selbstständigkeit! Dinge müssen langfristig geplant werden, da wir ansonsten nicht das erreichen, was eigentlich möglich wäre.

Mein Tipp: Plane einmal im Jahr groß und schaue, was du in diesem Jahr erreichen möchtest. Erstelle daraufhin deine Quartalsziele, die dazu da sind, deine Wünsche und Träume zu realisieren und dein Business voranzubringen. Deinen Jahresplan wiederum solltest du mindestens 2x im Jahr überprüfen und schauen, ob die Ziele, die du dir aufgeschrieben hast, noch passen oder ob du sie ändern musst.

Es geht darum einen Plan zu haben, um überhaupt einmal zu wissen, was man für die eigenen Ziele tun kann. Denn wenn man das nicht weiß, dann gelangt man nicht an sein Endziel.

Um deine Planung, deine Ziele, ansprechend zu visualisieren, empfehle ich dir übrigens das Erstellen von einem Vision Board.

 

4. Die Einzigartigkeit.

Was macht dich und dein Angebot einzigartig? Kannst du die Frage ganz spontan beantworten? Falls nicht, dann versuche mehr über dich und deine Persönlichkeit zu erfahren. Wer bist du, was sind deine Werte und wie kannst du das nach draußen kommunizieren?

Sei keine Kopie, nur weil das Original so vielversprechend scheint. Verfolge deine eigenen Ziele und nicht die der anderen. Nur so wirst du respektiert.

Deine Einzigartigkeit kannst du selbst und deine Persönlichkeit sein, was sich dann in deinem Branding (deine Werte, deine Sprache, deine Bilderwelten) widerspiegelt. Gerichtet an die richtigen Kunden und gekoppelt mit einer guten Nische.

Mit Authentizität und Ehrlichkeit sprichst du die Kunden an, die auch zu dir passen. Du machst dich unverwechselbar, verschaffst dir Gehör und positionierst dich somit als Expertin in deiner Nische. Dein Weg, dein Ziel.

 

5. Die Kommunikation.

Die Sichtbarkeit ist hier das Schlagwort. Wir alle müssen uns Sichtbarkeit verschaffen, damit die Kunden auch wissen, dass es uns und unser Business überhaupt gibt. Viele Faktoren treffen hier aufeinander, denn es reicht nicht nach Veröffentlichung der Webseite auf Aufträge zu warten.

Kenne deine Kunden. Das ist ein stetiger Entwicklungsprozess, mit der Zeit lernst du deine Kunden und ihre Probleme immer besser kennen. Nur so kannst du zielgerichtet kommunizieren.

Veröffentliche problemlösenden Content regelmässig (!), denn so baust du Vertrauen auf und der Kunde weiß genau, was er bei dir erwarten kann. Er weiß, dass du, das dein Angebot die Lösung für sein Problem ist. Setze dabei auf Qualität statt Quantität und plane den Content voraus.

 

6. Der Fokus.

Wir können nicht alles schaffen und die wahre Stärke liegt darin, sich auf das Wichtige zu fokussieren. Konzentriere dich auf eine Sache, bis sie funktioniert und verfolge dann erst die nächste Idee.

Sobald wir mehrere Aufgaben haben, die unsere Aufmerksamkeit brauchen, verlieren wir an Fokus und können die Dinge nicht mehr in der Qualität erledigen, die sie eigentlich benötigen würden.

Fokussiere dich auf die eine Sache und perfektioniere diese. Das baut Vertrauen bei deinen Kunden auf, da du strukturierter und klarer kommunizierst und nach außen auftrittst. Im Anschluss, wenn diese eine Sache funktioniert, kannst du dann neue Ideen verfolgen und dein Angebot weiter ausbauen.

Woran du erkennst, welche Aufgaben wirklich wichtig sind, erfährst du im verlinkten Artikel.

 

7. Der E-Mail-Funnel.

Du brauchst einen E-Mail-Funnel. Der E-Mail-Funnel ist Teil eines Sales-Funnels und kann auch als „E-Mail-Serie“ bezeichnet werden. Deine Webseiten-Besucher sollten zu Leads werden, das heißt, sie tragen sich in deinen E-Mail-Verteiler ein, in dem du dich um deine Leads kümmerst. Du teilst Mehrwert mit ihnen, gibst Informationen, hilfst ihnen weiter und weist sie nach und nach auf deine kostenpflichtigen Angebote hin.

Du erzählst ihnen, wie du weiterhelfen kannst ihre Ziele zu erreichen. Ein E-Mail-Funnel ist ein umfangreiches Thema, dass ich dir gerne ans Herz legen möchte. Oft kann man sich zwar in einen Newsletter eintragen, aber dann kommt nachfolgend überhaupt kein Newsletter mehr. Oder man bietet ein Freebie zum Download an, danach folgt aber keine weitere E-Mail-Serie, die für den Kunden relevant ist. Nur zwei Beispiele von vielen.

Über den E-Mail-Verteiler kümmerst du dich automatisch um die Leads, um die potenziellen Kunden, um aufzuzeigen, dass du die richtige Person für die Lösung des Problems bist.

 

8. Das Thema Launchen.

Manche Selbstständige schießen Challenges oder dergleichen aus der Hüfte, ohne Vorbereitung. Oder sie stellen ein automatisiertes Webinar oder eine Videoserie online, ohne die Dinge vorher umfangreich getestet zu haben. Das funktioniert nicht und schwächt auch deine Glaubwürdigkeit vor deiner Kundschaft.

Lerne zuerst deine Kunden live kennen und finde heraus, was sie wollen und wie du Mehrwert lieferst. Denn grundsätzlich wollen Leute nichts kaufen. Das ist erst einmal ein Fakt. Du musst es schaffen, das Interesse für dein Angebot zu wecken.

Webinare und Challenges müssen gut geplant und vorbereitet werden. Was möchtest du wie und wann erreichen? Wie viele Teilnehmer möchtest du haben? Wie soll die Anmeldeseite aussehen? Und funktioniert die Technik? All diese Fragen inkl. der Dinge, die du davor, währenddessen und danach anbietest, sollten bereits einige Zeit vor dem eigentlichen Tag X fertiggestellt sein, damit du dich nach dem Launch gezielt deinen Kundenanfragen widmen kannst.

Bereits vor einem Launch musst du Stück für Stück das Interesse wecken, um dem potenziellen Teilnehmer zu zeigen, dass er das Angebot braucht. Lerne zu launchen, dann lernst du auch zu verkaufen. Und danach kannst du es automatisieren.


In meiner aktuellen Masterclass erfährst du übrigens, wie ich mir als leise Unternehmerin in nur 15 Monaten ein nachhaltig profitables Online-Business aufbaute und wie du das auch schaffen kannst – Schritt für Schritt. Zur Anmeldung geht’s  >>HIER<<  entlang.


 

9. Alles alleine versuchen.

Ein Fehler, den auch ich gemacht habe. Ich habe gedacht, dass ich das alles alleine schaffen kann. Kann ich aber nicht. Und wenn ich das nicht kann, dann kannst du das auch nicht. Wir alle brauchen Unterstützung … Jemanden, der uns zeigt wie es geht, der uns zeigt was möglich ist und der uns pusht.

Das alles kann in Form von Coachings passieren, es können Mastermind-Gruppen sein oder auch Tools – alles Dinge, die ein wichtiges Investment darstellen und wofür du bereit sein solltest, Geld auszugeben. Investiere in Sachen und Menschen, die dir Zeit und Arbeit ersparen, damit du dich gezielt deinen Kunden widmen kannst und nicht den Kopf voller anderer Gedanken haben musst.

An welcher Stelle kannst du jetzt investieren und was ist das Sinnvollste, das dich ein Stück weiterbringt?

 

10. Das Mindset.

Einer der häufigsten Fehler, der mir im Laufe meiner Arbeit begegnet ist. Es geht um die gesamte innere Einstellung, denn die bestimmt den Erfolg deines Business. Denkst du klein oder denkst du groß, hast du ein kleines Mindset oder hast du ein großes Mindset?

Welche Verhaltensweisen sind förderlich, welche eher hinderlich? Denke groß und passe deine Verhaltensweisen an. Zu wenig Pausen, zu wenig Ruhe … das sind alles Dinge, die in dein Mindset mit hineingehören.

Investieren ist auch etwas, was dein Mindset betrifft. Ich zum Beispiel investiere, weil ich weiß, dass ich danach viel mehr rausbekomme, wenn ich es umsetze. Ich bin bereit, für mein Mindset, für mein Business etwas zu tun. Dazu gehört Eigenverantwortung und 100%iges Engagement.

Auch das Thema Gleichgesinnte gehört mit dazu. Kooperationspartner oder Kollegen, die auf einem ähnlichen Level sind, sind Gold wert. Der Austausch zeigt dir, was möglich ist und wo du dein Mindset verbessern kannst. Die gemeinsame Zeit dient dir als Inspiration und zum Tanken von neuer Energie.

Überwinde deine Ängste und zerdenke Dinge nicht bis ins Unendliche. Triff Entscheidungen, probiere aus und mach einfach. Schließlich könnte es ja auch gut werden! Die Komfortzone vergrößert sich von Mal zu Mal und du wirst immer erfolgreicher.

 

11. Unrealistische Erwartungen.

Die meisten haben beim Schritt in die Selbstständigkeit unrealistische Erwartungen. Sie denken, dass das erste Webinar perfekt sein muss, dass sich Erfolge sehr schnell einstellen und dass sich utopische Einkommensziele im ersten Jahr realisieren lassen.

Sie sind nicht bereit von „Null“ anzufangen und nachhaltig zu wachsen. Das frustriert und lässt viele bereits nach kurzer Zeit wieder aufgeben. Anstatt einfach zu schauen, was man falsch macht, wo man liegt und an welchen Stellen man nachjustieren muss. Gegebenenfalls zusammen mit jemandem, der sich auskennt.

 

12. Neues Lernen.

Das ist ein Tipp von Catherina, den sie mir während meines Facebook-Live-Videos in die Kommentare geschrieben hat. Oft fehlt die Bereitschaft Neues dazulernen zu wollen, auch wenn man Aufgaben abgibt und delegiert.

Die Selbständigkeit ist ein Teil des Lebens, in der man nie aufhört zu lernen. Dinge ändern sich, Vorschriften werden überarbeitet, neue Bedingungen gestellt. Wir müssen kontinuierlich dazulernen und uns den Gegebenheiten anpassen. Stillstand ist Rückschritt. Sei offen für neues Wissen.

 

In welchen Punkten findest du dich wieder? Verrate es mir gern in den Kommentaren. 

 

Alles liebe,

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

 

Woran du erkennst, welche Aufgaben wirklich wichtig sind.

Ein Beitrag, der sich ganz gezielt mit folgenden Schlagwörtern definieren lässt: Produktivität, Zielsetzung und Fokussierung. Das Problem ist nämlich: Viele Selbstständige kommen mit ihrem Business nicht voran. Sie verschwenden Zeit, weil sie sich nicht mit den richtigen Dingen beschäftigen, aber dennoch ständig busy sind.

Selbst und ständig zu arbeiten geht auf Dauer nicht gut, wenn man sich keine Ruhephasen gönnt und den Fokus nicht auf das Wesentliche legt. Umso wichtiger ist es, dass wir effizient arbeiten – uns also mit den richtigen Dingen beschäftigen, um ein Ziel zu erreichen.

Effizient arbeiten bedeutet, dass wir gezielt arbeiten und nur die Sachen angehen, die uns und unser Business vorantreiben. Denn nur dann sehen wir Erfolge. Und der Erfolg, egal ob als positives Feedback, als Umsatzsteigerung, als Zielerreichung, ist die Motivation und der Antrieb für unser Tun und Handeln.

Wenn du dich jetzt fragst, wie du das denn überhaupt schaffen sollst, dann habe ich ein kleines Zauberwort für dich:

FOKUS!

Sich fokussieren und eben auf das Wesentliche konzentrieren, sich nicht zu verzetteln, das ist der Erfolgsschlüssel. Wenn du dich fokussierst, richtest du dich auf ein bestimmtes Ziel aus und das mit all deiner Kraft und Energie.

 

Wie du dich fokussierst und sofort mehr in weniger Zeit schaffst.

 

1. Zielsetzung.

Was ist dein Ziel?

Definiere dir ein großes, langfristiges Ziel. Eines, das du wirklich erreichen willst und kannst. Behalte es im Auge und richte all deine Aufgaben darauf aus. Das kann ein Umsatzziel sein oder die Gewinnung eines bestimmten Kunden. Oder das Erreichen vollkommener Unabhängigkeit in Bezug auf deine Selbstständigkeit. Oder mehr Reichweite für deinen Blog, dein Business. Der Vielfalt sind da keine Grenzen gesetzt.

Mein persönliches Ziel ist es, dass der she-preneur insider club weiter wächst. Ich möchte neue Mitglieder gewinnen und den Mitgliederbereich bekannter machen. Das erreiche ich durch Gastartikel, Blogbeiträge, Kooperationen oder Webinare – und darauf richte ich meine To-Dos aus.

 

2. Definiere deinen Fokus.

Das bedeutet nichts anderes, als das du definierst, mit welchen Aufgaben du dich diese Woche beschäftigst, die dich deinem langfristigen Ziel ein Stück näher bringen.

Ich empfehle dabei sich am Tag nur eine einzige Fokusaufgabe herauszusuchen. Was nicht bedeutet, dass ich nicht Kundentermine wahrnehme oder keine E-Mails beantworte. Das findet natürlich zusätzlich statt und gehört zur Selbstständigkeit einfach dazu. Zusätzlich habe ich für diesen Tag aber auch meine eine große Fokusaufgabe im Kopf, die es umzusetzen gilt.

Bedenke dabei: Ist diese Aufgabe wirklich hilfreich beim Erreichen deines großen, langfristigen Ziels? Wenn ja, super! Wenn nein, dann solltest du die Aufgabe noch einmal überdenken.

 

3. Arbeitsphasen.

Plane feste Arbeitsphasen für deine Fokusaufgabe ein. Wann hast du heute Zeit, um dich mit der Aufgabe zu beschäftigen? Das kann 1 Stunde sein, es können aber auch 2 oder mehr Stunden eingeplant werden. Je nachdem wie viel Zeit du hast oder wie lange deine Fokusaufgabe benötigt.

Arbeite dabei JEDEN Tag ein kleines Stück an einer Fokusaufgabe, denn dann hast du immer das Gefühl, dass du auch vorwärts kommst. Ich persönlich trage mir die Zeiten in meinen Kalender ein, um sie so für andere Aufgaben zu blockieren.

 

4. KEIN Multitasking.

Keine Ablenkung, kein Multitasking. Punkt. Bedeutet also, dass du alle Störfaktoren – E-Mails, Facebook, Telefon – ausschaltest. Arbeite konzentriert an dieser einen Aufgabe, erst danach beschäftigst du dich wieder mit den alltäglichen Dingen.

Wenn du mit deiner Fokusaufgabe fertig bist, dann gönne dir eine Pause bei Kaffee oder Kuchen, wahlweise auch einen entspannten Spaziergang. Eine kleine Wertschätzung für Körper und Seele und eine Belohnung für die getane Arbeit.

Zum Schluss habe ich noch einen Buchtipp für dich: The One Thing: Die überraschend einfache Wahrheit über außergewöhnlichen Erfolg* von Gary Keller und Jay Papasan. Darin geht es um genau das Thema, um die Konzentration und Fokussierung auf die eine Sache, die dich deinem Ziel ein Stück näher bringt.

 

Verrate mir doch in den Kommentaren: Bist du mit deiner Produktivität zufrieden?

 

Alles liebe,

Deine Tanja


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

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3 Gründe, warum du noch nicht von deinem Business leben kannst.

Wir möchten lieben, was wir tun. Von morgens bis abends, beruflich, wie auch privat. Und vor allem beruflich möchten wir damit unser Geld verdienen, um unseren Lebensstil zu finanzieren und uns Wünsche zu erfüllen.

Das eigene Business darf dabei kein Hobby bleiben, denn schließlich steckt wahnsinnig viel von deinem Herzblut und deiner Energie darin. Du hast zwar das Ziel, dass du von deinen Ideen und von deiner Leidenschaft leben möchtest, aber dir fehlt noch das richtige Mindset und die passenden Strategien und Konzepte.

Lass mich das Problem kurz und knapp zusammenfassen: Du liebst deinen Job und dein Traum ist zur Realität geworden, aber du kannst von deinem Business noch nicht leben. Du verdienst nicht das Geld, was du verdienen möchtest. Es ist aber wichtig, dass man genau dafür etwas tut!

In dem Artikel erfährst du die drei wichtigsten Punkte, an denen du erkennst, dass dein Money Mindset ein Upgrade braucht.

 

Die 3 Gründe, warum du noch nicht von deinem Business leben kannst – und die passenden Lösungen.

 

1. Deine Glaubenssätze.

Oftmals ist es einem nicht bewusst, dass es die eigenen Glaubenssätze sind, die uns daran hindern, mehr oder überhaupt Geld mit unserem Business zu verdienen.

Lass mich gleich einmal ein paar Beispiele für negative Denkweisen aufzählen:

  • „Ich bin nicht gut genug in dem, was ich tue, und deshalb verdiene ich nicht genug Geld.“
  • „Der Markt ist zu klein und deshalb verdiene ich nicht genug Geld.“
  • „Es gibt schon viel zu viele, die das tun, was ich mache, und deswegen verdiene ich nicht genug Geld.“
  • „Es ist nicht der richtige Zeitpunkt, vorher muss ich noch die Weiterbildung XY machen, deswegen verdiene ich nicht genug Geld.“
  • „In meiner Branche sind keine höheren Preise möglich, deswegen verdiene ich nicht genug Geld.“

Die Liste lässt sich beliebig erweitern und sicherlich erkennst du dich in einigen der Aussagen wieder. Es ist eine Art Prokrastination, die erstmal im eigenen Kopf sehr sinnvoll erscheint … aber irgendwann eben nicht mehr sinnvoll ist. Du hinderst dich damit in deiner eigenen Weiterentwicklung.

Diese Glaubenssätze manifestieren sich in Geldblockaden, die sich nicht mehr rational erklären lassen. Denn wirtschaftlich gesehen bist du deinen Preis absolut wert – emotional und unbewusst aber hält dich etwas in dir ab, genau diesen Preis zu verlangen. Es ist eine Blockade, die nicht offensichtlich ist, die es aber gilt zu überwinden. Denn dieses Verhaltensmuster lässt dich nicht mehr Geld verdienen, es lässt dich es nicht genießen, es angemessen sparen, es sinnvoll ausgeben, es bei dir halten und es professionell verwalten.

Auch wenn es in Deutschland tief verankert ist, dass man nicht über Geld spricht, solltest du genau das machen. Tausche dich mit Freunden und Kollegen aus deiner Branche aus. Sprich mit ihnen darüber und schaue, ob sie die gleichen Glaubenssätze haben oder ob ihr euch in der Preisgestaltung gegenseitig unterstützen könnt.

Mir persönlich hat es sehr geholfen, dass ich gemerkt habe: je mehr ich in mich investiere, desto höher kann ich meine Preise ansetzen, weil ich erkannt habe, wie sehr ich anderen Menschen weiterhelfen kann. Ich kenne mittlerweile den Wert meiner Leistung und habe mehr Selbstvertrauen in meine Preise bekommen – ich konnte sie viel leichter durchsetzen.

Wenn du nach dem Glaubenssatz lebst, dass du hart arbeiten musst um mehr Geld zu verdienen, dann musst du dir als erstes beibringen, weniger zu arbeiten! Schenke dir selbst den Glauben, dass du auch mit weniger Arbeit mehr erreichen kannst. Du und dein Business sind es wert darin zu investieren.

 

2. Das Verhältnis zwischen Freelancing oder Nebenberuf zum eigenen Unternehmen.

Hast du noch einen Nebenjob (vielleicht auch Hauptjob) oder arbeitest du als Freelancer neben deinem eigenen Unternehmen? Wie schaut es da mit dem Prozentsatz aus? Fifty – fifty oder eher 70% – 30%? Hier entsteht bei vielen die Gefahr, dass sie sich auf ihrem „Brotjob“ ausruhen, der Bequemlichkeit halber, und nicht in ihrem eigenen Business vorankommen.

Die Motivation fehlt, weil der Fokus auf der falschen Seite liegt. Und das ist der Punkt, an dem du dein Mindset ändern musst. Entwickele eine Strategie, die es dir erlaubt deinen Fokus zu verschieben, hin zur Weiterentwicklung deines eigenen Business. Damit sich der Prozentsatz in die richtige Richtung bewegt, musst du dran bleiben und vor allem muss dir klar werden, welchen Anteil die jeweiligen Seiten im Moment haben. Setze dir ein Ziel, einen Zeitpunkt in der Zukunft, bis zu dem der Prozentsatz auf der richtigen Seite 100% betragen soll. Miss deine Zahlen und lasse dir dadurch helfen, den Fokus zu finden.

 

3. Die energetische Einkommensgrenze.

Zum Beginn deiner Selbstständigkeit hast du dir sicherlich jährlich eine fiktive Einkommensgrenze gesetzt, vielleicht sogar eher unbewusst. Und wahrscheinlich hast du diese Grenze zwar erreicht, aber nie überschritten. Habe ich recht?

Wenn du deine Umsätze jährlich steigern konntest, dann hast du kaum Geldblockaden. Wenn dem aber nicht so ist, dann liegt es wahrscheinlich daran, dass sich dieser eine Punkt, deine Einkommensgrenze, in deinem Kopf manifestiert hat und dass du dich darauf ausruhst. Eigentlich wolltest du ja darüber hinaus, aber energetisch hälst du dich daran fest. Weil es den niedrigsten Energieaufwand bedeutet und du dich in deinem Wohlfühlbereich befindest.

Wieder musst du etwas in dir bewegen, um diese Blockade zu überwinden. Erstelle dir ein Vision Board und visualisiere eine höhere Zahl, die dir im ersten Moment vielleicht utopisch erscheint, die aber noch immer im Bereich des Machbaren liegt. Suche dir Vorbilder; Menschen, die dir zeigen, dass sie auch mal an dem Punkt waren, an dem du gerade bist, die es aber dennoch geschafft haben.

 

Wenn du das nicht alleine schaffst, das Umdenken in deinem Mindset, dann bediene dich der Hilfe von Ratgebern, Coaches oder auch Freunden, die den gleichen Ehrgeiz wie du haben. Hauptsache du änderst deine Denkweise.

Was denkst du über Geld? Schreibe mir doch gerne in den Kommentaren, welche Glaubenssätze sich in deinem Kopf manifestiert haben, die dich persönlich am Weiterkommen hindern.

Der Artikel entstand im Zuge eines Live – Videos, dass ich zusammen mit der lieben Julia Lakaemper in der she-preneur Community auf Facebook geführt habe.

Alles liebe,

Deine Tanja


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