{Podcast} Wie du mit Hilfe eines Beta-Angebots dein Business zum Laufen bringst

Heute habe ich einen ganz besonderen Gast bei mir. Sie hat nämlich im Rahmen des she-preneur Success Story Contests im Oktober und November 2020 mit ihrer persönlichen Erfolgsgeschichte ganz viele Frauen begeistert, ihnen Mut gemacht und schlussendlich den 3. Platz beim she-preneur Success Story Award belegt. Ich freue mich sehr, dass sie bei mir im Podcast ist und wir darüber sprechen, was sich insbesondere in den letzten 12 Monaten bei ihr verändert hat und was sie getan hat, um diese Ergebnisse zu erreichen. Freue dich auf spannende Zeilen mit ganz vielen Insights von und mit Melanie Baumgart.

Wir sprechen darüber, wie sie mit Hilfe eines Beta-Angebots ihr Business im Jahr 2020 endlich zum Laufen gebracht hat. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Melanie ist seit Februar 2020 bei den shes. Und ich danke ihr für dieses offene und ehrliche Gespräch. Diese folgenden Zeilen sind so wichtig, weil ich glaube, dass wir damit viel mehr Frauen Mut machen und ihnen zeigen können, dass es wichtig ist sich zu öffnen, sich Hilfe zu holen, und dass man ganz viele Dinge erreichen kann, auch wenn man heute noch nicht daran glaubt, dass es möglich ist. Aber man muss diese Vision haben und es von Herzen wollen.

[2:22] – Melanie, was würdest du sagen waren deine drei größten Erfolge der letzten 12 Monate? Also meine drei größten Erfolge waren, dass ich den Schritt geschafft habe ein Online-Produkt zu erstellen, nämlich einen Online-Kurs mit allem, was wirklich dazu gehört – auch die Technik, die für mich wirklich absolutes Neuland war und mir nicht leicht von der Hand geht. … Und dann ist ein zweiter großer Erfolg, dass ich meine ersten 4 Kundinnen habe, die mir wirklich ganz treu sind, seit dem letzten Jahr, und immer noch mit mir zusammenarbeiten. Und das ist echt großartig, weil das ist mit ein ganz großer Wunsch von mir, dass ich Frauen wirklich länger begleiten kann, dass sich wirklich das im Leben verändert, was sie wollen. Und das dritte, würde ich sagen, ist das, was sich in mir verändert hat. Mein Selbstwertgefühl in Bezug auf die Haltung mir selber gegenüber, in Bezug zu meiner Arbeit – dass das wirklich einen großen Wert hat und dafür hat es aber diesen Prozess gebraucht. Und mehr Mut dadurch entwickelt zu haben, mich auch Dinge zu trauen und zu wagen, rauszugehen, mich zu zeigen und zu erzählen, was ich zu geben habe.

[4:20] – Wenn du nochmal zurückdenkst an letztes Jahr, so Januar 2020: Hättest du damals geglaubt, dass du diese Erfolge erzielen kannst oder dass du diese Erfolge erzielen wirst? Da war noch ganz viel Unsicherheit da und große Zweifel, die mich auch immer wieder ganz schön gehindert haben, … weil die standen mir wirklich sehr im Weg. Ich habe mich einfach unglaublich schwer getan, in diesem großen Wirrwarr an Dingen, die man tun kann, um erfolgreich zu werden, auszufiltern: Was ist denn der nächste wichtige Schritt, um in diesem großen Ganzen weiterzukommen? Weil, es gibt so viele, die man gehen kann! Und da habe ich mich echt verloren gefühlt. Das war das eine. Dann hatte ich eben noch nicht dieses Selbstbewusstsein, … [zu denken] „Na klar wirkt meine Arbeit und es passiert so viel, dass Frauen da wirklich weiterkommen, wo sie hinwollen und dass sie dafür auch Geld bezahlen.“ Da war ich auch noch ganz arg unsicher. Und auch: Wie funktioniert das alles eigentlich? Also eben auch, wenn ich einen Online-Kurs machen will: Was gehört da eigentlich alles dazu, und wie geht es? Das ist ja nur ein kleiner Teilbereich und der ist schon so groß. Ich war da in großen Zweifeln und Unsicherheiten. Und ich war auch ganz schön gefrustet, weil ich ja vorher schon Unterstützung hatte und die halt nicht gefruchtet hat. Und das hat da, glaube ich, ziemlich stark mit reingewirkt – dieses Gefühl zu haben oder diese Gedanken zu haben: Kann ich das einfach nicht? Bin ich einfach nicht die Frau, die Selbstständigkeit leben kann? Und das war ganz konträr in mir, … weil ein ganz großer Teil in mir eigentlich genau das wollte.

[6:20] – Wie sah dein Business damals aus, und wann hast du dein Business auch gestartet? … Im Oktober 2017 kam die Idee, mich selbstständig zu machen und was anderes dafür loszulassen. Und das war echt eine Entscheidung, weil ich vorher als Erlebnis-Pädagogin gearbeitet habe und das auch ein Herzensprojekt von mir war. Ich habe es geliebt, aber ich habe gemerkt, dass ich so zweigleisig nicht das aufbauen kann, was ich gerne machen will. Ich war an dem Punkt, wo ich mich entscheiden und Prioritäten setzen musste, und dann war klar: Ich möchte das machen, was ich will. Ich will wirklich meins umsetzen und diese Fähigkeiten in die Welt bringen. Und dann habe ich angefangen. Durch eine Bekannte bin ich auf einen Coach gestoßen, bei dem ich Email-Marketing gelernt habe. Es war nur so, dass ich da so viel in das Email-Marketing reingegeben habe. Ich habe da ein Riesending aufgebaut, eine Riesen-Email-Serie, die mich unglaublich viel Arbeit gekostet hat – und das war mit einer der größten Fehler! Ich hätte eine Email-Serie machen sollen und dann loslegen und ausprobieren, was funktioniert. Ich habe aber dieses Riesending gemacht und habe damit losgelegt. Damit saß ich ganz viel alleine zu Hause vor meinem Laptop, habe unglaublich viel gearbeitet, aber da kam eigentlich nicht wirklich ein Ergebnis rum. Also weder Kundinnen, noch Geld, noch bin ich in Kontakt gekommen. Und das habe ich einfach lange gemacht. Ich bin zu dem Zeitpunkt auch schwanger geworden, als ich das entschieden hatte. … Dann war die Geburt, ich hatte eine Babypause und habe einige Monate gar nicht gearbeitet oder nur sehr wenig. Aber trotzdem habe ich eben diese ganzen zwei Jahre, insgesamt gesehen, viel gemacht und es ist mega wenig bei rumgekommen. Und an dem Punkt stand ich dann im Grunde auch so im Dezember 2019 und Januar 2020, wo ich so frustriert war und gemerkt habe: Also entweder ich kriege das Ruder irgendwie richtig rumgerissen und ich finde jetzt eine Unterstützung, die wirklich taugt, oder ich glaub dann lass ich’s los – das wäre mir aber schon echt schwer gefallen.

[8:52] – Und dann bist zu uns gekommen, das war im Februar 2020. Genau, dann ist die Tanja Lenke mir über den Weg geflogen und die she-preneurs und das war ein großes Glück. Da hattest du sicherlich auch nochmal Zweifel. So: Oh Gott, soll ich jetzt nochmal investiert? … Ich habe schon gut überlegt. Mache ich das jetzt echt nochmal Geld in die Hand zu nehmen? Aber irgendwie hat sich das gut angefühlt und, ja, ich bin froh. Also es war die beste Entscheidung, die ich bisher getroffen habe, und das beste Geld, was ich bisher investiert habe.

[9:33] – Wir sind ja letztes Jahr mit der Beta-Kurs-Challenge – in diesem Jahr heißt sie „Und-Action-Challenge“ – gestartet. Das war so eine Sache, die mich auch ein bisschen in der Vergangenheit frustriert hat, dass ich viel mehr auch für meine Kundinnen wollte und dachte: Mensch, ich muss irgendetwas anders machen, um meine Kundinnen ins Tun zu bringen. Weil wir können ganz viele Sachen machen, aber ich glaube, wenn wir nicht genau wissen, was denn die nächsten Schritte sind, … dann sind viele halt ganz doll überfordert. … Es gibt die Möglichkeit, super viel zu machen, … man kann aber auch mit einer ganz minimalen Variante rausgehen. Ich glaube, dass, was ganz viele abschreckt, ist eben, dass man über Funnel spricht, über Landing Pages, über Online-Kurs-Plattformen. Diese ganzen Sachen, die brauchen halt auch teilweise Jahre, um sie aufzubauen. … Und dann habe ich halt überlegt: Wo kann ich ansetzen und die Frauen wirklich ins Tun bringen? Und aufzeigen, was ist denn jetzt der nächste Schritt? Woche für Woche, in ganz kleinen Schritten.

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[11:01] – Du warst dabei, wie war das für dich? Vielleicht kannst du da einmal erzählen, weil du hast ja auch eine ganz schöne Geschichte hingelegt. Mich würde interessieren, rückblickend, was da passiert ist. Wie war das für dich, warst du gleich irgendwie voller Leidenschaft mit dabei, gab es Phasen, wo du gezweifelt hast? Wie sah das aus, Melanie? So jetzt im Nachhinein würde ich sagen, es war fast wie so eine kleine Initiation für mich, diesen Online-Kurs zu machen. Also was ich auf jeden Fall zuerst sagen möchte, ist, dass es unglaublich hilfreich war, das gemeinsam mit anderen zu machen. Das hatte ganz viel Kraft zu wissen, ich sitze da nicht alleine. Und was noch unheimlich hilfreich war, war eben wirklich es Schritt für Schritt gehen zu können. Dieser große Berg ist dadurch einfach machbar geworden. Es war auf jeden Fall ein sehr lebendiger Prozess für mich. … Ich habe erstmal die Sachen gemacht, wo ich gut drin bin … bis dann so der Technikteil kam. Dann bin ich ins Stolpern und Rutschen gekommen, wo ich gemerkt habe, ich blicke überhaupt nicht durch. … Es war aber so super, dass es für alle das gab, was das Richtige für einen war. Ich konnte als absolute Anfängerin, und eben nicht so die Technikaffine, für mich eine Variante wählen, die auch nicht Berge von Technik brauchte. Sondern ich konnte das reduziert machen, was aber dem Kurs an der Qualität überhaupt nichts abgetan hat, und das war so super. … Ich habe auch immer wieder in die Gruppe gefragt. … Dann stand soweit alles und dann habe ich gemerkt, kurz bevor es richtig losging, ist ein ganz altes Muster nochmal aufgebrochen, wo ich eine Riesenangst gekriegt habe. Was ist, wenn das jetzt total abgelehnt wird, also ich abgelehnt werde, und niemand es will und womöglich das vielleicht auch belächelt wird oder … abgewertet? … Und dann bin ich auch wieder in die Gruppe gegangen, habe mich gemeldet und gesagt: So geht’s mir grad. … Dann habe ich ganz liebevolle Angebote bekommen, also ehrlich gemeinte Unterstützungsangebote, die ich dann gar nicht mehr gebraucht habe, weil dieser Schritt, damit rauszugehen, … war das, was wichtig war. … Dann ging der Kurs los und es war einfach unglaublich. Es war ganz toll zu sehen, wie gut das funktioniert. Wie gut ich meine Arbeit online machen kann, auch wenn ich mit den Menschen nicht direkt im Raum sitze, und wie hilfreich das ist und das wirklich alles funktioniert.

[16:01] – Der große Schritt, und der Schritt, vor dem sich ganz viele drücken, ist eben da wirklich in die Sichtbarkeit zu gehen und zu verkaufen, wirklich ein Angebot zu machen. … Das machen viele nicht, weil sie eben Angst haben. Ich find es total schön, dass du so offen darüber sprichst und auch vor allem in der Gruppe gesprochen hast. Denn ich glaube, dass das ganz viele nicht machen und dadurch eben auch weiter im Hintergrund bleiben.

[16:38] – Wenn du dich nicht geöffnet hättest, hätten diese ganzen Erfolge, die danach kamen, eben nicht stattfinden können. Das war ein wachsen. Also das war eindeutig ein Wachstum und Reifen mit dem, was ich auf den Weg bringen will.

[16:57] – Warst du damals, als du angefangen hast dein Produkt zu bewerben, das du entwickelt hast, zu 100 % sicher, dass das ein richtig tolles Produkt ist? … Oder gab es da noch so ein bisschen Unsicherheit? … Ich würde sagen, es war schon so eine Mischungen. Also ich war da noch nicht so wie jetzt und das finde ich spannend, weil so viel Zeit liegt auch nicht dazwischen und trotzdem fühle ich einen großen Unterschied. Ich hatte da schon noch Zweifel. … Ich habe wirklich durch das Umsetzen das erst erfahren können und ich glaube, anders geht es nicht. Man kann sich super hinter Millionen von Aufgaben verstecken, die man zu tun hat. Aber es passiert nicht das, was dann wirklich erfolgreich macht und das ist ganz entscheidend. … Wenn man erfolgreich werden will, dann muss man aus der Komfortzone raus. Entscheidend ist, das muss man nicht alleine machen, weil dann geht es leichter und das ist wichtig.

[18:57] – Dieser Lernprozess kann dadurch nur entstehen. … Wenn wir nichts verändern, wenn wir nichts anders machen, dann können wir nicht erwarten, dass sich irgendetwas ändert.

[19:12] – Du hast damals dein Produkt schon gleich verkauft. Wir haben ja kostenfreie Produkte und kostenpflichtige Angebote gehabt. Und du hast dich für ein kostenpflichtiges entschieden. Wie war das damals für dich, dieses Produkt zu verkaufen? Was hast du getan, um dein Produkt anzubieten?Was ich gemacht habe, war eben mich mit ganz vielen anderen she-preneurs zu vernetzen. Wir haben uns gegenseitig unterstützt und uns auf unseren Social Media Kanälen gegenseitig interviewt, zu den Themen und zu den Kursen. Ich habe verschiedene Posts dazu gemacht, wobei das auch absolutes Neuland für mich war. … Das Netzwerk war auch da entscheidend. Alleine hätte ich es, das glaube ich, so nicht geschafft, weil ich noch null Sichtbarkeit hatte. … Das Netzwerk war da wirklich die entscheidende große Unterstützung.

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[21:12] – Wie war es, als das erste Produkt verkauft bzw. gekauft wurde? Wie ging es dir da? Das fand ich echt ganz spannend und es war für mich auch eine bewusste Entscheidung, wo ich gemerkt habe, gar nichts dafür zu verlangen, fühlt sich komisch an. Und ich glaube, es ist gut loszulegen und einfach mal einen kleinen Preis zu verlangen, für dieses Lernen: Wie fühlt sich das an, wenn ich was verkaufe und wenn ich einen Wert dafür verlange? Das fand ich auf jeden Fall aufregend. Es tat mir gut zu sehen, dass es auch für sie einfach okay war, mir einen Wert dafür zu geben. Und am Ende auch zu hören, dass sie den Normalpreis absolut gerechtfertigt finden (als Beta-Variante haben sie es günstiger bekommen), war für mich nochmal ganz wichtig und hat mir einfach dieses „Go“ dafür gegeben – da bin ich auf einer guten Spur und der Wert wird wahrgenommen. Das ist so wichtig das zu hören, diesen Austausch zu haben. Das ist ja auch das, was du immer wieder sagst: Geht in den Austausch mit euren Kund:innen. Weil darüber lernen wir eben ganz viel. Und nicht nur das, was sie wollen, sondern auch für uns selber das zu hören. „Ich bin bereit zu zahlen.“, macht mich einfach selbstsicherer, wie wenn ich das gar nicht weiß. Also da steckt viel wertvolles drin. Und es hilft auch extrem zu wissen, jemand gibt Geld für unser Produkt aus. Dann hilft uns das einfach extrem, weil es uns zeigt, wir sind auf dem richtigen Weg. Das ist wirklich richtig wertvoll und das reicht, wenn es ein kleiner Preis ist. Und von dort an können wir uns eben auch weiterentwickeln.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Komfortzone verlassen

[23:14] – Du hast dann den Kurs vier Wochen lang live mit deinen Teilnehmerinnen durchgeführt. Kannst du noch sagen, wie es dir beim ersten Termin und wie es dir bei dem letzten Termin ging? … Kurz, bevor es losging, da habe ich dann gemerkt, jetzt kommt das Lampenfieber, jetzt bin ich richtig aufgeregt. Es war aber schön. Das war nicht mehr dieses „Gott, ich habe Angst“, sondern ich hab gemerkt, das diese Entscheidung – ich mache das, ich kann das, ich will das – irgendwie innerlich gefallen ist, durch den Prozess vorher. Und dann war ich einfach ein stückweit auch bereit dafür. Trotz allem war ich einfach auch sehr aufgeregt. … Als es dann begonnen hatte, und sie waren dann alle da, und ich habe losgelegt, war das so berührend wie schnell sie in Verbindung gekommen sind. Und ich habe gemerkt, dass ich auch online genau diese Qualitäten habe: Menschen relativ schnell wirklich in Verbindung bringen, um sich zu trauen, sich zu zeigen, mit eigenen Themen. … Da kam so richtig die Freude und die Lust, „Boah, genau das will ich mehr, deswegen mache ich das.“

[25:16] – Du hast dann die vier Wochen deinen Kurs durchgeführt. Wie ging es dann weiter? Hast du dich von den Teilnehmerinnen verabschiedet? Natürlich nicht! Ich habe ja von der Fachfrau gelernt, dass das die Gelegenheit ist weiterzumachen. Innerhalb dieses Prozesses, als der Online-Kurs lief, war dann währenddessen für mich eben diese Frage noch, was mache ich, wie mache ich das, was kann ich anbieten. Und da hatte ich ja auch nochmal Rücksprache mit dir. Dann habe ich ihnen ein 3-Monats-Mentoring angeboten, weil im Grunde mein Ziel ist ja Langzeitbegleitung zu machen. … Ich habe ihnen mitgeteilt, um was es geht, was sie bekommen, was es kosten wird. Da gab’s nochmal einen Beta-Preis, der war dann aber schon ein bisschen teurer, und sie waren sich relativ schnell einig. Jede für sich. … Von den fünfen haben dann vier Frauen mitgemacht und das war für mich einfach auch noch mal WOW. Weil ich wusste eben durch die Informationen von anderen, die schon weiter sind, dass das ein mega guter Schnitt ist. Und das hat mich einfach auch so gefreut und da habe ich nochmal ganz viel gelernt, weil ich diesen Verkaufsprozess ganz anders und eigenständiger in die Hand genommen habe.

[27:37] – Die drei Monate sind jetzt auch wieder vorbei? Genau, die waren im Dezember letzten Jahres dann rum und dann war im Grunde klar, jetzt ist der nächste Schritt dran. Und es kamen direkt auch wieder die Zweifel. … aber ich konnte darüber schmunzeln. Also die Zweifel sind nicht mehr so laut, wie vorher. Das schöne war, ich habe eigentlich gar nicht so starke Verkaufsstrategien oder irgendwas gebraucht, sondern es war eigentlich fast so, dass die Kundinnen selber gesagt haben, jetzt an dem Punkt wäre es doch eigentlich super dran zu bleiben und weiter zu machen. … So wünsche ich mir das natürlich und so ist es jetzt auch. Ich bin mit diesen vier Frauen, es sind dann alle vier mitgegangen, in ein 8-Monats-Mentoring eingetaucht, zum Thema „Ich selbst sein“. Das beginnt jetzt im Februar und war jetzt auch nochmal ein bisschen höherer Preis, trotzdem haben alle zugesagt.

[28:59] – Am Anfang geht es gar nicht mal so sehr um den Preis und ich glaube, da draußen wird halt ganz oft gesprochen „Verkaufe deine Produkte teuer!“. Viel wertvoller, als jegliches Geld, was wir am Anfang bekommen, ist die Erfahrung, die wir sammeln, die uns dabei hilft wirklich mehr Selbstvertrauen zu gewinnen und auch viel selbstsicherer unsere Preise kommunizieren zu können.

[30:58] – Dieser innerliche Prozess ist so wichtig, au f sich zu gucken, wo stehe ich da? Und ja, auch ein Stück weit aus der Komfortzone rauszugehen ist wichtig. Diesen Schritt raus zu machen – aber nicht über die Maßen. Weil dann kann ich’s nicht mehr authentisch verkaufen und dann kippt das und das merkt mein Gegenüber. … Dann schwingt irgendwas komisches mit, und ich glaube nicht, dass dann Verkaufen gut funktioniert. Mir ist vom Kopf her klar, dass die Preise noch viel zu billig sind. Das weiß ich. Aber der Rest muss da irgendwie mitkommen und der braucht grad die Erfahrung: Okay, jetzt habe ich für so viel verkauft und es funktioniert und beim nächsten Mal lege ich nochmal was drauf. Bis ich da bin, wo ich merke, jetzt steht es im Verhältnis wirklich so, dass es ein stimmiger Ausgleich ist.

[32:26] – Melanie, was würdest du sagen waren so die Dinge, die du getan hast, wahrscheinlich auch super intuitiv, die dazu geführt haben, dass deine Kundinnen von dem Beta-Produkt mitgekommen sind – zu dem 3-Monats-Mentoring und auch zu dem 8-Monats-Mentoring? … Also ich glaub, was auf jeden Fall total wirkt und für die Kundinnen einfach diese Entscheidung … leichter gemacht hat … ist wirklich meine Expertise, die ich entwickelt habe. Ich hatte das ja auch bevor ich mich selbstständig gemacht habe schon, nur in anderen Bereichen. Und wirklich authentisch zu sein ist da, glaube ich, auch ein ganz wichtiger Punkt. Mich wirklich ehrlich zu zeigen, so wie ich bin, und … dass da kein Gefälle entsteht. Als würde ich wo ganz anders stehen. Also auch wirklich auf Augenhöhe zu sein und trotzdem ganz viel bieten zu können. … Die Expertise und eben diese Mischung, die ich jetzt immer mehr lerne. Zu diesen Dingen zu stehen, den Wert zu sehen und mit gutem Gefühl den Wert zu verkaufen. Aber NICHT aus dem Gefühl heraus, ich MUSS es verkaufen, … sondern ganz frei gebend. Und wenn eine nicht kauft, ist es okay. Losgelöst von dem Zwang. … Aus meiner Sicht würde ich noch zwei Sachen ergänzen … . Das eine ist, dass du es geschafft hast innerhalb kürzester Zeit auch ganz viel Vertrauen dieser Gruppe zu geben, dass sie sich öffnen können, dass es wirklich ein ganz geschlossener Raum ist und sie nicht nur dir, sondern auch den anderen Teilnehmerinnen vertrauen. Weil sonst würde sowas online nicht funktionieren, und dann würden sie auch nicht sehen, dass es weitergehen kann und dass sie sich gegenseitig unterstützen können. Und das zweite, aus meiner Sicht, ist auch das Thema der Gemeinschaft selbst – die Frauen selbst. Dass ihr euch regelmäßig trefft, ist halt ein ganz wichtiger Punkt und gibt ihnen wahrscheinlich auch nochmal viel Stabilität und Sicherheit. … Dieses Vertrauen aufzubauen und auch zu halten und diese Gemeinschaft zusammenzuführen, das ist ein ganz wichtiger Punkt, den ich auch ganz oft sehe, und deswegen möchte ich ihn dir an der Stelle nochmal mit geben. Weil, je mehr wir aufpassen und unsere Leidenschaft halt in diese Gruppe reingeben und wirklich authentisch sind, … desto leichter wird es sein, dass die Menschen uns vertrauen. Ich sehe ganz oft, wenn Produkte verkauft werden, dann sind sie teilweise so herzlos. Und wenn sie so herzlos sind, dann merkst du einfach, dass die Menschen weitergehen, dass niemand … kauft, weil ich das Gefühl habe, die Person hat kein Interesse an mir.

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[37:22] – … dann hilft es uns dabei unsere Angebote immer weiter zu verkaufen. Aber nicht des Geldes wegen, was du schon gesagt hast, sondern weil wir helfen wollen und weil unsere Kunden und Kundinnen wissen, dass es ihnen weiterhilft. … Wir ersetzen verkaufen durch helfen. Definitiv, das ist auch eine Rückmeldung von allen aus dieser Gruppe. Schon nach dem ersten Online-Kurs, nach diesen vier Wochen, waren sie einfach wirklich erstaunt darüber, wie intensiv und vertrauensvoll dieser Raum und das miteinander war. Ich liebe es diese Gruppenmagie entstehen zu lassen. Deshalb arbeite ich auch so gerne mit Gruppen. Diese Verbindungen unter den Frauen zu schaffen, wo sie sich ganz konkurrenzfrei gegenseitig Rückmeldung geben können, wirklich von Herzen ohne Bewertung – ganz wertfrei, aber ehrlich – das ist so viel Wert, und das berührt einfach und schafft Vertrauen und Verbindungen. Da ist ganz viel Ehrlichkeit drin und je ehrlicher wir sind, und je mehr wir auch mit unseren Herzen dabei sind, desto leichter wird es sein zu verkaufen. Und das ist so schwierig zu erzählen, denn man muss es lernen so zu machen. … „Ok, es kann weitergehen, ich kann euch weiter betreuen, und zwar zu dem Preis. Und das ist aktuell der Preis, der für mich fair ist und der sich für euch mehr als fair anfühlt. Wenn ihr wollt, dann helfe ich euch weiter und wen jemand nicht möchte, dann ist es auch okay.“ Vielleicht ist es nicht der richtige Zeitpunkt, vielleicht haben sich Prioritäten verändert. Da loszulassen und zu sagen: „Es liegt nicht an mir!“, sondern du weißt, was du gibst, und die anderen wissen auch, was du gibst, und können dann entscheiden, … das ist sehr hilfreich.

[39:28] – Was sind jetzt deine nächsten Schritte, Melanie?Ich bin jetzt dabei, meinen Podcast ins Leben zu rufen. Da bin ich gerade schon beim Basteln. … Ich freu mich riesig, weil das war für mich lange ein Thema. Was ist mein Medium, ein Kanal, mit dem ich rausgehen und weitergeben kann, was ich zu geben habe. Und ich merke, das macht mir so Spaß, das ist so ein schönes Medium, weil ich einfach erzählen und teilen kann. … Es geht ums Ich selbst sein und es ist eine Mischung aus Anleitungen, Übungen, Expert:innenwissen teilen, Erfahrungen aus meinem Leben mitteilen und Tipps geben.

Hier geht’s zu Melanies Podcast „Ich selbst sein – raus aus der Enge“.

[40:42] – Steht sonst noch irgendwas auf dem Plan? Ja, ich hab mich zum CoachCamp Köln angemeldet. Das war jetzt auch nochmal bisschen aufregend und ich werde mindestens eine Session dort anleiten. … Weil einfach klar war, dieses Jahr steht Sichtbarkeit ganz oben und da komme ich eigentlich nicht drumrum solche Dinge zu tun. … Das sind genau die richtigen Schritte. Jetzt raus in die Sichtbarkeit, Kontakte aufbauen, … die Leute in den Newsletter holen, darüber heraus weiter bekannt machen und dann Schritt für Schritt vorgehen.

[42:20] – Zum Abschluss habe ich noch eine Frage an dich: Welche Tipps, vielleicht so zwei bis drei, hast du für jemanden, der gerade erst … das erste Online Produkt entwickelt? … Vielleicht auch an die aktuellen Challenge-Teilnehmerinnen? … Das Erste, was mir einfällt, ist wirklich: Trau dich, deine Fragen zu stellen, und zwar wirklich auch offen in der Community. Zeig dich mit deinen Ängsten, behalte es nicht für dich alleine, weil dann wird es schwer. … Diesen Schritt erstmal mutig zu sein und sich zu zeigen, den braucht es, aber dann kriegt es so viel mehr Leichtigkeit. Und dann kann einfach etwas in Gang kommen. Dann können Hände gereicht werden und dann ist es leichter. Also da möchte ich echt total zu ermutigen, dir Hilfe zu holen und dich zu zeigen. Ich glaube, das ist fast das allerwichtigste. … Ich glaube auch, wenn man einfach im Hintergrund bleibt, dann wird es so schwierig. Deswegen rausgehen, teilen, Sachen zeigen – gute und auch die, die nicht so gut sind – einfach raus, einfach zeigen, mitteilen, das ist ganz wichtig. So wird alles auch viel einfacher. … Wenn aber niemand sich traut sich damit zu zeigen, dann bleiben wir alle in diesem Denken: „Es geht nur mir so und die anderen kriegen das so toll hin.“ Und das stimmt einfach nicht.

[44:36] – Für alle ist es neu, für alle ist es ein komplett neuer Weg, neue Dinge, die wir umsetzen, und da ist es auch vollkommen okay nach Hilfe zu rufen und zu sagen: „Ich krieg das alleine nicht hin.“ Denn wir sind alle keine Expertinnen in all diesen Businessbereichen, um die es geht, wenn man sich ein Online-Business aufbaut. Da gehört ganz viel neues Wissen dazu, was wir uns aneignen müssen. Und an der Stelle ist es einfach notwendig auch um Hilfe zu bitten.

Melanies Facebook-Seite: www.facebook.com/melaniebaumgartcoaching
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Was hat dich bei dieser Episode am meisten inspiriert? Was hat dir am meisten Mut gemacht?

Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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{Podcast} Wie dich eine Mastermind-Gruppe nach vorne bringt

Wir sind in der she-preneur Academy im ersten Quartal des Jahres direkt mit der „Und-Action-Challenge“ gestartet und mein Team und ich bringen unsere Mitglieder gerade kräftig ins Tun. Im Rahmen dieser Challenge erstellen die Frauen ihr erstes oder ihr nächstes Online-Produkt, bewerben und verkaufen es dann. Wir führen unsere Kundinnen durch den gesamten Prozess und im Februar hast du dann die Möglichkeit dir das Ergebnis anzuschauen und zu erwerben. Es geht gerade mal wieder ganz rund bei uns und wir freuen uns riesig, dass wir so viele Frauen ins Tun bringen konnten.

Und warum erzähle ich dir das? Weil die „Und-Action-Challenge“ bzw. die Teilnehmerinnen mich dazu inspiriert haben, einmal über Mastermind-Gruppen zu sprechen. Eine Mastermind-Gruppe ist etwas, was wir den Frauen mit auf den Weg gegeben haben, damit sie sich gegenseitig unterstützen können. Denn das, was wir in der she-preneur Academy gerade machen, geht wirklich ans Eingemachte. Die Frauen müssen ihre Komfortzone verlassen, sie müssen ihren Perfektionismus hinten anstellen. Sie gehen wirklich voll und ganz in die Umsetzung und da hilft es einfach ungemein eine Gruppe Gleichgesinnter zu haben, auf die sie jederzeit Zugriff haben, die echtes Feedback gibt und die bei diesem Prozess zur Seite steht.

In dieser Episode spreche ich deshalb mit dir über Mastermind-Gruppen, warum sie so wichtig für dein persönliches und berufliches Wachstum sind und wie so ein Mastermind-Treffen abläuft. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Wie läuft denn so eine Mastermind-Gruppe ab bzw. was ist denn überhaupt eine Mastermind-Gruppe?

Seitdem ich mit she-preneur draußen bin, es war so Ende 2016, als ich die ersten Schritte in die Sichtbarkeit gegangen bin und von anderen auch wahrgenommen wurde, habe ich einer Mastermind-Gruppe angeschlossen. Ich wurde damals eingeladen und war am Anfang mit Alex Wiethaus von den E-Mail Marketing Helden in einer Mastermind-Gruppe, später auch mit Sabrina Keese-Haufs von LAWLIKES. Meine aktuelle Mastermind-Gruppe besteht aus Katrin Hill, Katharina Lewald und Johanna Fritz. Wir treffen uns einmal im Monat, um uns ganz offen und ehrlich auszutauschen, um uns zu unterstützen und um auch einen Einblick in unser Business zu geben, um damit die anderen zu inspirieren.

[5:08] – Eine Mastermind-Gruppe ist wirklich sehr hilfreich, denn wir können nicht die ganze Zeit alleine arbeiten, wir können nicht die ganze Zeit alleine hinter dem Computer sitzen und hoffen, dass wir die besten Ergebnisse oder die neuesten Erkenntnisse kriegen – denn die müssen ja irgendwo herkommen. Deswegen ist es ganz wichtig, dass wir uns mit gleichgesinnten Menschen austauschen. Das wir uns mit Menschen austauschen, die ähnliche Ziele haben, wie wir. Menschen, die groß denken oder die vielleicht auch schon ein Stückchen weiter sind. Menschen, die in einem anderen Umfeld, in einem anderen Aufgabenbereich oder Themenumfeld unterwegs sind, die uns einfach einen anderen Blickwinkel bieten und uns super ehrliches und konstruktives Feedback geben können, damit wir weiter wachsen.

[6:07] – Das ist ganz wichtig, dass wir so was haben, dass wir nicht alleine durch die Selbstständigkeit marschieren. Denn der Weg zu einem erfolgreichen und erfüllenden Business, der kann ganz schön holprig sein. Und je mehr Unterstützung wir haben, je mehr gleichgesinnte Menschen wir um uns herum haben, desto leichter ist es und desto geringer sind die Chancen, dass wir den Kopf in den Sand stecken. … Eine Mastermind-Gruppe ist da, um zu ermutigen, um dir weiterzuhelfen, um dir wieder positive Energie zu geben und dir zu zeigen, wie es weitergeht und was die nächsten Schritte sind und wie du da vielleicht wieder rauskommst.

Was ist eine Mastermind-Gruppe?

[7:14] – Das Mastermind-Konzept kommt, soweit ich nachgelesen habe, aus den USA. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts Napoleon Hill in seinem Buch „Think and Grow Rich (dt.: „Denke nach und werde reich“) von Mastermind-Gruppen erzählt. … Nach ihm ist eine Mastermind-Gruppen eine kleine Gruppe Gleichgesinnter, die sich regelmäßig dabei unterstützen ihre Ziele zu erreichen. In Deutschland werden Mastermind-Gruppen oft Erfolgsteams genannt und so richtig verbreitet ist das Konzept hier noch nicht. Ich glaube, dass wir gerade im Online-Business das alle sehr gut kennen, weil viele Online-Unternehmer und -Unternehmerinnen Teil einer Mastermind-Gruppe oder Teil eines Erfolgsteams sind, aber außerhalb ist das Konzept nicht unbedingt bekannt.

[8:51] – Ich glaube, dass viele Selbstständige noch viel zu sehr vor sich alleine hinarbeiten. Dass sie frustriert sind und nicht wissen, wie sie die nächsten Schritte gehen können – weil sie es einfach nicht sehen, wenn sie alleine arbeiten. Gerade wenn wir große Ziele erreichen wollen, wenn wir Dinge erreichen wollen, die wir vorher noch nicht erreicht haben, dann ist es total wichtig, dass wir von Menschen umgeben sind, die die Dinge schon erreicht haben bzw. die super ambitioniert auch darauf hinarbeiten. Die uns mitreißen oder dass wir uns gegenseitig mitreißen.

[9:33] – In unserem Umfeld, und das kennst du vielleicht auch, denken viele, wir sind verrückt. Also wenn ich jemanden erzähle, was ich mit meinem Business erreicht habe oder erreichen will, dann gucken mich viele Leute aus meinem „normalen Umfeld“, also nicht Business-Umfeld, an und denken, ich bin total verrückt und abgedreht. … Aber wenn ich mich dann mit meinen Business-Kolleginnen unterhalte, dann sagen sie: „Okay, bist du dir sicher, willst du nicht noch mehr erreichen? … “ Da werde ich halt eher ermutigt, mir größere Ziele zu setzen. Ich werde eher ermutigt, größere Schritte zu gehen. Und ich werde darauf hingewiesen, dass ich mich an manchen Stellen einfach selbst blockiere oder selbst einschränke. Das ist ganz wichtig. Das kriegen wir halt nicht von unserem „normalen Umfeld“, sondern wir brauchen Menschen, die ähnlich ticken, wie wir. Die ähnliche Ziele haben, wie wir. Die bestimmte Dinge schon erreicht haben und uns eben auch immer wieder zeigen können, dass das, was wir vielleicht noch nicht erreicht haben, dass das geht, und dass jede:r das auch schaffen kann.

[10:51] – Ich glaube, wenn wir alleine arbeiten, wenn wir viel alleine arbeiten, dann lässt diese anfängliche Motivation irgendwann nach, weil sich der Erfolg eben nicht so schnell einstellt, wie wir das wünschen, weil es notwendig ist, die Komfortzone zu verlassen. Wir müssen mutig sein, wir müssen wirklich rausgehen. Und das machen viele nicht alleine, außer sie haben einen ganz starken Antrieb, warum sie jetzt sichtbar werden sollen oder warum sie mit ihrem Thema rausgehen sollen, warum sie ihr Produkt oder Angebot verkaufen sollen. (Lies hierzu, wie du dein „Warum“ findest, um deine Ziele zu erreichen.)

Wie funktioniert eine Mastermind-Gruppe?

[11:49] – Eine ganz wichtige Sache für eine erfolgreiche Mastermind-Gruppe ist wirklich, dass alle Teammitglieder am selben Strang ziehen, dass sie bereit sind zu geben und zu nehmen. Du kannst nicht in eine Mastermind reingehen und allen anderen nur zuhören und allen anderen nur Fragen stellen, aber selbst nichts reingeben. Von einer Mastermind sollen wirklich alle Mitglieder profitiere, deswegen ist es ein sehr starkes Geben und Nehmen.

[12:35] – Meine Gruppe hat sich auch immer wieder verändert und du wirst sehen, dass die Gruppen eine unterschiedliche Dynamik haben. Und je nachdem, wie dynamisch du bist und was du erreichen möchtest, brauchst du eine Gruppe, die ähnlich dynamisch ist, wie du, denn sonst unterfordert dich die Gruppe. … Das ist ganz wichtig, dass man da auf einem sehr ähnlichen Level ist, ähnlich viel Energie und Dynamik hat und sehr ähnliche Ziele verfolgt.

[13:22] – Die Mastermind-Gruppe sollte eine Verpflichtung für alle sein. Das ist ein Termin, den du in deinen Kalender einträgst. Ein fixer Termin, den du nur in aller äußersten Notfällen absagst. Dieser Termin steht in deinem Kalender und den streichst du nicht, sondern alle Mastermind-Mitglieder sind bei jedem Termin anwesend.

[13:46] – Ich habe zum Beispiel auch eine kostenpflichtige Mastermind, die ich anbiete, und da sind fast immer alle Teilnehmerinnen anwesend. Denn wenn jemand absagt, dann pendelt sich das ein und so profitiert der Rest der Gruppe auch nicht. Es ist ganz wichtig, dass wir alle voneinander profitieren, und an der Stelle ist es wichtig, dass alle auch anwesend und bereit sind den anderen Feedback zu geben und die anderen zu unterstützen. … Meine Mastermind-Gruppe läuft immer über ein ganzes Jahr, und in diesem Jahr verbringen wir extrem viel Zeit miteinander und brauchen dann natürlich ein gewisses Vertrauen, weil wir uns sehr eng unterstützen und weil die Themen manchmal natürlich auch sehr, sehr tief gehen.

[14:43] – Als dritten Punkt möchte ich dir noch mit auf den Weg geben, dass die Gruppe unterschiedliche Kompetenzen und Stärken haben sollte. Denn je unterschiedlicher die Kompetenzen und Stärken der Gruppe sind, desto mehr können alle anderen Gruppenmitglieder auch profitieren. Das heißt, wenn alle im Tierbereich sind, dann ist es schwierig da nochmal einen Blickwinkel von außen mit reinzubringen. Aber wenn es unterschiedliche Bereiche sind, …. dann hat man eine ganz andere Dynamik in der Gruppe. Man hat unterschiedliche Kompetenzen und Wahrnehmungen und kann Feedback auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln geben.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Wir brauchen Gleichgesinnte

[15:32] – Wichtig ist wirklich, dass du Feedback einforderst, dass du Feedback bekommst, dass man in der Mastermind auch neue Ideen entwickelt, mit dem Ziel schneller im eigenen Business vorwärts zu kommen und Ziele zu erreichen, von denen man vorher gedacht hätte, dass das unmöglich wäre.

[15:51] – Für den Erfolg einer Mastermind-Gruppe ist es wirklich wichtig, dass man im engen Kontakt miteinander ist und einen ganz regelmäßigen Austausch hat. Aus meiner Sicht sollte man sich mindestens einmal im Monat treffen.

[17:15] – Zwischendurch könnt ihr auch verbunden sein. Also ihr könnt eine Facebook-Gruppe dafür nutzen oder den Messenger oder manche haben auch eine WhatsApp-Gruppe oder eine Slack-Gruppe, um einfach im Austausch zu sein, um sich auch zu unterstützen, während der Zeiten, wo man keinen Call hat. Und für die Calls … nutzen wir Zoom als Videokonferenz-Tool, damit wir uns sehen und unterhalten können.

Wie läuft ein Mastermind-Treffen ab?

[17:59] – Die Gruppengröße sollte so vier bis fünf Leute sein, denn ansonsten wird der Call zu lang. Wir haben aktuell eine Call-Dauer von 60 bis 90 Minuten und damit kommen wir ganz gut hin. In der Regel sind 60 Minuten ausreichend, wenn man nach einem sehr strikten Zeitplan vorgeht und den auch einhält. Am Anfang solltet ihr vielleicht lieber ein bisschen länger einplanen, vielleicht 90 Minuten, bis ihr so richtig in die Routine kommt und alles funktioniert.

[18:35] – Wie läuft so ein Mastermind-Call eigentlich ab? Meine Empfehlung ist am Anfang mit einer Accountability zu starten und da zu gucken, was hast du alles erreicht, was du im letzten Gespräch erreichen wolltest. … Die Gespräche endest du mit Zielen und sagst der Gruppe, was du bis zum nächsten Mal umgesetzt haben möchtest und damit startet eben dann der Call. (Den Teil lässt du übrigens beim allerersten Mal aus und erst beim zweiten Call gibt es einen Accountability-Teil, in dem du berichtest, was du seit dem letzten Call erreicht hast, was du aufgeschrieben hast und das sollte etwas sein, was dich herausfordert.)

[19:40] – Das gibt dir die „Kontrolle“, dass du die Dinge, die du sagst, auch wirklich erledigst. Und auch dafür ist eben eine Mastermind da. Sie halten dich accountable, sie helfen dir dabei deine Ziele zu erreichen und deinen Zielen Schritt für Schritt näher zu kommen.

[20:03] – Es geht einmal die Runde durch, jede:r erzählt, ob sie/er alles erreicht hat, was sie/er seit dem letzten Gespräch erreichen wollte, und das dauert so ca. 5 Minuten. … Im Anschluss geht es dann um Erfolge, so 5 – 10 min, und da kann jede:r nochmal erzählen, welche kleinen oder großen Erfolge sie/er seit dem letzten Gespräch hatte. Dadurch kriegen wir ganz viel positive Energie in den Call und können gemeinsam feiern, was wir alles erreicht haben. Da ist es wichtig, dass du nicht nur an die großen Erfolge denkst, sondern wirklich auch an die kleinen, denn das bringt einfach eine unglaublich schöne Energie mit in so einen Call.

[20:47] – Dann geht es weiter mit Hotseats und die sind zehn Minuten pro Person. … Das bedeutet, dass du sozusagen auf dem heißen Stuhl sitzt und die volle Aufmerksamkeit von deinen restlichen Gruppenmitgliedern bekommst. Das heißt, du schilderst zu welchem einen Punkt du Feedback brauchst und diese Schilderung sollte so kurz wie möglich sein. Denn ein Hotseat ist nur max. zehn Minuten. … In dieser Zeit hast du Zeit zu schildern, wozu du Feedback brauchst und die anderen geben dir eben Feedback. Je kürzer und knackiger du formulieren kannst, was du von den anderen brauchst, desto mehr Zeit haben die anderen, um dir Feedback zu geben.

[21:47] – Das Wichtigste ist, wenn die anderen dir Feedback geben, dieses Feedback einfach nur zu konsumieren, einfach nur aufzuschreiben oder aufzunehmen, idealerweise mit einem Handy oder mit Videoaufzeichnung, damit du dir das im Anschluss nochmal anschauen kannst. … Das einfach notieren und in deinem Kopf aufnehmen und verarbeiten und zuhören, damit du so viel wie möglich von diesen zehn Minuten und von deinen Mastermind-Mitgliedern profitieren kannst. … Auch im Nachhinein kann man ja nochmal zu den jeweiligen Personen Kontakt aufnehmen und schauen, ob man ein bestimmtes Thema nochmal vertiefen kann oder ob man zu einem bestimmten Thema nochmal ein paar Tipps bekommen kann.

[22:42] – Macht nicht so große Gruppen, maximal fünf Leute. Bei fünf mal zehn Minuten sind das schon 50 Minuten, plus die Minuten, die die Accountability und die Erfolge bilden, und dann gibt es auch noch eine Abschlussrunde. Da bist du halt bei über 60 Minuten. Das ist wichtig, dass ihr das einfach beachtet und die entsprechende Zeit im Kalender blockt, damit alle Teilnehmer:innen der Mastermind-Gruppe von Anfang bis Ende mit dabei sind.

[23:09] – Zum Schluss gibt es nochmal die Accountability (dt.: Rechenschaftspflicht), also das ist das, womit jeder Call endet. Was möchtest du bis zum nächsten Gespräch erreichen? Diese Ziele sollten in einem separaten Google-Sheet notiert werden, damit sie beim nächsten Mal vorliegen. Eine:r aus der Gruppe müsste ein Dokument führen, auf das alle anderen Zugriff haben und ihre Ziele eintragen können. Und mit diesem Dokument arbeitet ihr eben in jedem Call, in jedem Gespräch, das ihr habt, und notiert dann: Was sind die Ziele fürs nächste Mal? Was möchte ich bis zum nächsten Mal erreichen? Das nächste Gespräch startet dann wieder mit: Hast du das erreicht, was du laut dem letzten Gespräch erreichen wolltest? Das hilft uns einfach, die Dinge auch wirklich zu tun, die wir gesagt haben. Die anderen helfen uns dabei und fragen dann auch nach: Warum hast du es nicht erreicht? Was hat dich davon abgehalten, das, was du gesagt hast, nicht zu tun und was wirst du tun, damit du das, was du aufgeschrieben hast, in den nächsten Tagen auch wirklich umsetzt?

Zusammenfassung: So funktioniert eine Mastermind-Gruppe.

Das waren meine Tipps zum Thema Mastermind-Gruppe und Ablauf. Wichtig ist, dass du rausgehst und das eine Person die ganze Sache in die Hand nimmt, organisiert und dass ihr wirklich committed seid. Wenn jemand keine Lust mehr hat, dann ist es ganz wichtig das auch klipp und klar zu sagen, denn die anderen leiden sonst darunter. Die anderen können mit der Mastermind-Gruppe nicht so erfolgreich sein, wenn eine:r die ganze Sache nicht ernst nimmt.

Deswegen ist es auch ganz wichtig, dass man immer sehr klar miteinander spricht und sehr offen und ehrlich ist. Wenn es nicht mehr passt oder jemand aus der Mastermind-Gruppe rausgewachsen ist, muss man das den anderen dann auch mitteilen. Das passiert tatsächlich ganz schnell, denn ihr werdet merken, dass die Gruppen unterschiedlich sind, dass die einen schneller wachsen, als die anderen oder ambitionierter sind, als die anderen.

Ich habe dir hier noch einmal alles zusammengefasst, was du zum Thema Mastermind-Gruppen wissen musst:

  1. Was ist eine Mastermind-Gruppe? Eine Mastermind-Gruppe ist eine Gruppe Gleichgesinnter mit ähnlichen Zielen, aber aus unterschiedlichen Bereichen, die sich gegenseitig unterstützen, motivieren und inspirieren groß zu denken und zu handeln.
  2. Wie funktioniert eine Mastermind-Gruppe? Es ist ein starkes Nehmen und Geben, von dem alle Mitglieder dieser Gruppe profitieren. Bei regelmäßig und verpflichtend stattfindenden Treffen (online oder offline) kann von jedem:r Teilnehmer:in Feedback zu relevanten Themen eingeholt werden und dieses Feedback hilft enorm beim eigenen Wachstum.
  3. Wie läuft ein Mastermind-Treffen ab? Zu Beginn habt ihr 5min Zeit, in denen alle berichten, ob sie/er das erreicht hat, was sie/er seit dem letzten Gespräch erreichen wollte. Im Anschluss geht es dann um Erfolge, 5 – 10 min, und da kann jede:r erzählen, welche kleinen oder großen Erfolge sie/er seit dem letzten Gespräch hatte. Es folgt der Hotseat, bei dem jede:r nacheinander 10min Zeit hat zu schildern, wozu sie/er Feedback braucht und die anderen geben ihr Feedback (je kürzer und knackiger du formulieren kannst, was du von den anderen brauchst, desto mehr Zeit haben die anderen dir Feedback zu geben). Der Call endet damit, dass jede:r berichtet, was sie/er bis zum nächsten Mal erreichen möchte (diese Ziele werden von einer Person in einem Dokument festgehalten, auf das alle Zugriff haben). Dieser Punkt ist dann wiederum der Einstieg beim kommenden Treffen.
  4. Wie groß sollte eine Mastermind-Gruppe sein? Ich empfehle Gruppengrößen von 4 – 5 Personen, um den Rahmen und die Zeit überschaubar zu halten.
  5. Wie lang sollte so ein Mastermind-Treffen sein? Je nach Anzahl der Personen sollte das Treffen max. 90min dauern. Die Zeit addiert sich aus den ersten ca. 5min, aus den 5-10min Erfolgen, aus den 10min Hotseat X der Anzahl der Personen und aus dem Abschluss.
  6. Wie oft sollte ein Mastermind-Treffen stattfinden? Die Treffen sind verpflichtend (!), sollten fest im Kalender eingetragen werden und regelmäßig mindestens einmal im Monat stattfinden.
  7. Warum sollte man sich einer Mastermind-Gruppe anschließen? Wir können nicht die ganze Zeit alleine arbeiten und hoffen, dass wir die besten Ergebnisse oder die neuesten Erkenntnisse bekommen. Deswegen ist es ganz wichtig, dass wir uns mit gleichgesinnten Menschen austauschen. Eine Mastermind-Gruppe ist da, um zu ermutigen, um weiterzuhelfen, um positive Energie zu geben und zu zeigen, wie es geht und was die nächsten Schritte sind – durch ehrliches und konstruktives Feedback können wir weiter wachsen.

Das ist wichtig, dass du deinen Weg und deine passende Mastermind-Gruppe findest. Sie sollte jede:n anspornen, alle sollten geben und auch nehmen können. Denk dran, der Erfolg einer Mastermind-Gruppe ist von jeder einzelnen Person abhängig und je mehr ihr zusammenarbeitet, je mehr ihr euch austauscht und auch die vereinbarten Termine einhaltet, desto erfolgreicher wird die Mastermind-Gruppe für alle.

Bist du bereits Teil einer Mastermind-Gruppe?

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Finden bzw. Optimieren deiner Mastermind-Gruppe. Lass mich gerne wissen, ob du deine idealen Mastermind-Buddies bereits gefunden hast und tagge mich via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} 13 Gründe, die dich daran hindern, dir ein florierendes Business aufzubauen

In den letzten Wochen habe ich viel darüber gesprochen, welche Fehler überforderte Selbstständige sehr häufig machen. Und in dieser heutigen Episode möchte ich ein bisschen Klartext reden. Denn um Ergebnisse zu erreichen, müssen wir etwas tun. Um Umsatz zu generieren, müssen wir umsetzen und zwar die richtigen Aufgaben. Es hilft nichts, wenn wir Content auf Facebook oder auf Instagram veröffentlichen oder auf Kommentare von anderen antworten, einen Blog-Artikel nach dem anderen veröffentlichen, wenn wir nicht wissen, warum wir das tun.

Es ist super wichtig, dass wir uns mit den richtigen Aufgaben beschäftigen – die Aufgaben, die uns wirklich Umsatz bringen. Aber nicht nur das. Wir müssen auch etwas an unserer eigenen Einstellungen, unserer eigenen Haltung, ändern. Denn nur weil eine angemeldete Selbstständigkeit da ist, weil du deine Dienstleistung oder dein Produkt verkaufen kannst, bedeutet das noch lange nicht, dass du auch ein erfolgreiches Business hast oder du selbstständig bist. Denn die meisten Selbstständigen verdienen nicht genug oder gar nichts, und das bedeutet, dass sie kein Business haben, sondern lediglich ein Hobby-Business.

In dieser Episode reden wir also Klartext: Ich erzähle dir, welche 13 Gründe die meisten Selbstständigen daran hindern, sich ein florierendes Business aufzubauen.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

An einigen Stellen ist es wirklich wichtig, dass wir umdenken. Wir müssen denken und handeln wie eine wahre Unternehmerin, und dann können wir es auch schaffen uns ein florierendes Business aufzubauen. In den letzten Wochen habe ich sehr viel darüber gesprochen, auch während des Kick-off-Festivals, und heute möchte ich dir 13 Gründe nennen, die dich daran hindern, dir ein florierendes Business aufzubauen.

Grund 1: Du hast keine konkreten Ziele.

[7:35] – Starten wir mit dem ersten Punkt: Du hast keine konkreten Ziele und weißt nicht, was du überhaupt und bis wann erreichen willst. Ich sehe es immer wieder, dass meine Kundinnen und auch Frauen, die zu einem Erstgespräch zu mir kommen, sich keine konkreten Ziele setzen und dass sie das auch gar nicht wollen. … Das Problem ist, wenn du keine Ziele hast, dann weißt du nicht, auf was du hinarbeitest. Du weißt nicht, was du erreichen möchtest und du weißt nicht, was die Maßnahmen sind, die dich dahin bringen. Das heißt, du beschäftigst dich stattdessen mit irgendwelchen Aufgaben und hoffst, dass irgendwie ein Ergebnis dabei rumkommt – aber du machst es eben nicht strategisch. Und du weißt nicht, wo du am Ende rauskommen möchtest. Das führt dazu, dass du mit deinem Business nicht weiterkommst, dass dein Business sich sehr schwer anfühlt, dass du das Gefühl hast, irgendwie zu stagnieren, dass du frustriert bist, weil du nicht weißt, was du noch tun kannst, um Kund:innen zu gewinnen. Wichtig ist, dass du wirklich konkrete Ziele hast.

[9:00] – Mein Business ist Projekt-basiert. Wir setzen uns Ziele pro Quartal, und in jedem Quartal haben wir ein Umsatzziel und auch ein Impact Ziel. Und natürlich setzen wir uns auch Jahresziele. Diese Ziele setzen wir jedes Quartal um und darauf legen wir den Fokus. An einer anderen Stelle habe ich bereits über das Thema Quartalsplanung gesprochen. Das ist übrigens auch eine der meist gehörten Podcast-Episoden von mir, also wenn dich das Thema interessiert, dann höre da unbedingt nochmal rein (Episode 007).

[9:37] – Du brauchst Ziele, denn ohne Ziele hast du keine Orientierung und ohne Ziele kannst du auch gar nicht sagen, ob das, was du tust, erfolgreich war oder nicht. Wenn du dir Ziele setzt, kannst du viel mehr erreichen – und es macht überhaupt keinen Unterschied, ob du deine Ziele erreichst oder nicht. Ich setze mir riesengroße Ziele. Ziele, die ich nicht erreiche und das ist vollkommen okay. … Was sagt das über dich aus, wenn du dieses Ziel nicht erreichst? Das sagt eigentlich gar nichts über dich aus. … Ich setze mir sehr große Ziele und erreiche die nicht, aber durch diese großen Ziele wird mein Gehirn ganz anders angestrengt. Ich setze ganz andere Maßnahmen um, um ein größeres Ziel zu erreichen und limitiere mich dadurch eben nicht – und erreiche dadurch immer noch mehr, als wenn ich mir kein Ziel oder ein kleines Ziel gesetzt hätte. Deswegen ist es ganz wichtig, dass du dich einfach befreist von dem Gedanken, wenn du dein Ziel nicht erreichst, bedeutet das irgendwas schlechtes. Denn das ist nicht der Fall. Das einzige, was schlecht ist, ist das, was du darüber denkst, wenn du dieses Ziel nicht erreichst. Für das kommende Jahr: Bitte Ziele setzen! Ziele für das gesamte Jahr und Ziele für das Quartal.

Grund 2: Du überspringst die Planungsphase.

[11:46] – Der nächste Punkt: Die Planungsphase wird übersprungen. Das heißt, wenn wir uns Ziele setzen, dann überlegen wir uns: Wie können wir diese Ziele erreichen? Wenn wir nicht wissen, wie wir die Ziele erreichen können, dann erreichen wir sie auch nicht. Dann kommen wir dem wahrscheinlich auch nicht näher, dann trödeln wir vor uns hin und beschäftigen uns mit allen möglichen Aufgaben, die uns in den Sinn kommen, auf die wir Lust haben, die uns vielleicht auch leicht fallen. Aber wir beschäftigen uns nicht mit den Dingen, die uns wirklich dazu bringen Umsatz zu generieren und unseren Zielen ein Stück näher zu kommen.

[12:24] – Das heißt, wenn du in Projekten planst, wenn du dir ein Ziel setzt (ein Umsatzziel und ein Impact-Ziel), dann überlegst du dir im nächsten Schritt: Wie erreiche ich das? Was kann ich tun? Welche Maßnahmen sind notwendig, um dieses Ziel zu erreichen? Diese Planungsphase ist super wichtig und je mehr Zeit wir uns in dieser Planungsphase nehmen, desto leichter können wir die Dinge umsetzen, desto effizienter können wir die Dinge umsetzen. … Und deswegen ist es so wichtig, sich nicht nur Ziele zu setzen, sondern eben auch einen Plan zu haben, wie du dieses Ziel erreichen möchtest. Idealerweise dokumentierst du das und machst es nicht alles im Kopf. Ich empfehle dir mit Asana zu arbeiten (mein Team und ich arbeiten mit Asana – einem der 4 wichtigsten Tools für mein Online Business), das ist ein Projektmanagement-Tool, aber auch sowas wie Trello funktioniert.

Grund 3: Du vergleichst dich mit anderen.

[14:31] – Punkt drei: Du vergleichst dich mit anderen. Auch ein Ding, was so oft gemacht wird und was mich wirklich frustriert, denn wir blockieren uns dadurch einfach selbst. Wenn du immer nur guckst, was die anderen machen und wie viel besser die anderen sind, dann traust du dich nicht raus. Dann denkst du: „Ich bin noch nicht soweit, ich muss noch das und das machen, meine Webseite muss noch schöner werden, meine Texte müssen noch schöner werden, ich brauche noch mehr Follower:innen, ich brauche noch mehr Newsletter-Abonnent:innen, …“. Oder du denkst: „Die anderen sind besser, die anderen machen schon das, was ich tue, …“.

[15:11] – Da hast du eine angemeldete Selbständigkeit, kannst Geld verdienen, sitzt aber trotzdem in deinem Home Office und kommst nicht in die Gänge, weil du dich mit anderen vergleichst. Und das Ding ist: Es gibt genug Platz für uns alle! Du bist du! Die andere Person oder dein:e Mitbewerber:in – die Menschen, die in deiner Bubble sind, sind sie selbst und jede:r ist anders und für jede:n ist genug Platz. Wichtig ist, dass du schaust, wer du bist und was du nach außen bringen möchtest. Du tust es auf deine ganz eigene Art und Weise. Du tust nicht das, was andere tun. … Denn wenn du das machst, was andere machen, dann fällst du nicht auf. Du willst mit deiner Einzigartigkeit, du willst mit deiner Persönlichkeit auffallen. Du möchtest mit deiner Persönlichkeit die Menschen anziehen, die ähnlich ticken wie du. Deswegen ist es gar nicht notwendig dich mit anderen zu vergleichen, denn die einzige Person, mit der du dich vergleichen solltest, bist du selbst: Bist du heute einen Schritt weiter gekommen, als gestern? Das ist das, was du tun solltest, wenn es um das Thema „Vergleichen“ geht, aber bitte vergleiche dich nicht mit anderen, denn es ist dein Business, es ist dein Leben, es sind deine nächsten Schritte, und du darfst bestimmen, wo es hingehen soll.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Du vergleichst dich mit anderen

Grund 4: Du wartest auf den richtigen Zeitpunkt.

[16:40] – Punkt Nummer vier: Du wartest auf den richtigen Zeitpunkt. Wie oft ich das schon gehört habe! Der richtige Zeitpunkt wird nicht kommen. Du entscheidest wann der richtige Zeitpunkt ist – der ist jetzt. Dann, wenn du bereit bist zu sagen „Ok, jetzt starte ich los!“. Und das hat nichts damit zu tun, ob du ein fertiges Angebot hast, ob du deine Nische gefunden hast, ob du deine Positionierung gefunden hast und so weiter. Das sind alles nur Ausreden. Du kannst jederzeit starten. Ich möchte dich ermutigen jederzeit zu starten, insbesondere dann, wenn du dich noch nicht bereit fühlst. Denn du wirst dich nie bereit fühlen. Es wird nie der richtige Zeitpunkt sein.

[17:48] – Wann ist denn der richtige Zeitpunkt? Wann weißt du, dass du alles weißt, was du wissen musst, um deinen Kund:innen zu helfen? Der Zeitpunkt ist dann, wenn du endlich loslegst. Du wirst dich nie bereit fühlen, deswegen lege sofort los und verlasse die Komfortzone. Das einzige, was dir helfen wird weiterzukommen, ist der Austausch mit potenziellen Kundinnen und Kunden. Das ist das, was für Klarheit sorgen wird. Das ist das, was wirklich dabei hilft, Ergebnisse zu erzielen.

[18:25] – Der richtige Zeitpunkt, der kommt nicht, der ist wirklich jetzt. Also nicht länger warten, loslegen und wenn es dir schwerfällt alleine loszulegen, dann schließe dich einer Community an oder suche dir eine:n Mentor:in. Denn das bringt dich ins Tun. … Ich kenne Frauen, die seit Jahren nicht wirklich vorankommen und das ist unglaublich traurig, denn wir haben so viele Schätze in unserer Schublade. Wir warten auf den perfekten Zeitpunkt – wenn sich alles perfekt anfühlt, was wir vorbereitet haben. Aber es wird nicht so sein, solange wir alles mit uns selbst ausmachen und nicht mit denjenigen sprechen, für die unser Angebot eigentlich ist.

Grund 5: Du bist nicht sichtbar.

[20:01] – Punkt Nummer fünf: Du bist nicht sichtbar. Auch das sehe ich ganz häufig. Es ist zwar schön, wenn das Angebot auf der Webseite ist oder wenn wir auf Facebook oder Instagram sind. Aber wenn wir unser Bild nicht zeigen oder wenn unser Angebot auf der Webseite ist, aber niemand dorthin findet und wir den Bedarf nicht wecken, wenn wir uns hinter unserem Business verstecken, weil wir uns noch nicht sicher sind, ob das, was wir tun, wirklich gut genug ist, weil wir Angst haben, von anderen ausgelacht oder kritisiert zu werden – du musst sichtbar sein … . Wenn du dich versteckst, wird keiner auf deine Angebote aufmerksam.

[20:51] – Ich weiß, die meisten Sachen, die ich hier erzähle, sind neue Dinge und haben etwas damit zu tun, dass du die Komfortzone verlassen musst. Sie sind aber notwendig, wenn du dir wirklich ein florierendes Business aufbauen möchtest und wenn du zur erfüllten Unternehmerin werden möchtest und nicht so viel herumeiern möchtest.

[21:30] – Am Ende tut sich halt nichts, weil wir eben nicht in den Austausch mit Menschen kommen, weil wir nicht wissen, was der tatsächliche Bedarf ist, weil wir nicht wissen was die Kund:innen tatsächlich wollen – und das ist so wichtig. Wir müssen sichtbar werden und wir müssen eben auch mit einem guten Angebot sichtbar werden und bereit sein, dieses Angebot auch zu perfektionieren und unsere Sichtbarkeit natürlich auch zu perfektionieren. … Du musst sichtbar sein, wenn du dir ein florierendes Business aufbauen möchtest. Du musst vernetzt sein, du brauchst eine Community, du brauchst Gleichgesinnte. All diese Dinge sind wichtig, wenn du vorankommen möchtest. Es bringt nichts im Home Office zu sitzen und zu warten, bis jemand an deine virtuelle Tür klopft.

Grund 6: Du erwartest sofortige positive Ergebnisse.

[22:46] – Punkt Nummer sechs: Du erwartest sofortige positive Ergebnisse. Auch das höre ich immer wieder. … Mit ganz viel Glück kann es sein, dass du ein gutes Händchen hattest und das, was du getan hast, hat sofort funktioniert. Das Wichtige aber ist, dass du die Dinge, die du tust, analysierst und guckst, an welchen Stellen funktionieren sie gut und an welchen Stellen funktionieren sie nicht gut. Das heißt, wir müssen uns mit Zahlen auseinandersetzen, wir müssen schauen, wie gut etwa eine Seite zum Beispiel performt oder wie viele Leute sich für unser Freebie anmelden oder auf unserer Freebie-Seite sind und sich dann am Ende dafür eintragen. Wir schauen uns an, wie viele E Mails geöffnet werden und wenn die Öffnungsraten oder die Klickraten (je nachdem, was relevant ist) zu niedrig sind, dann gucken wir, an welchen Stellen wir nachjustieren können, um bessere Ergebnisse zu bekommen. Wir gehen nicht davon aus, dass wir etwas einmal gemacht haben und dann ist es super und dann läuft es. Nein, es ist ein stetiges Optimieren.

[24:28] – Diese sofortigen positiven Ergebnisse, die kommen wirklich nur mit ganz viel Glück. Das heißt, du musst ganz viel optimieren. Du musst dir deine Ergebnisse anschauen und immer wieder fragen: „Okay, warum bringt mir das jetzt noch nicht die Ergebnisse, die ich eigentlich haben möchte?“ Und wenn es dir noch nicht die Ergebnisse bringt, die du haben möchtest, bedeutet das, dass an ein irgendeiner Stelle etwas noch nicht richtig ist und du hast die Aufgabe herauszufinden was das ist, damit du es besser machen kannst.

Grund 7: Du probierst ständig etwas Neues aus, anstatt zu optimieren.

[25:07] – Punkt Nummer sieben: Du probierst ständig etwas Neues aus, statt zu optimieren. Das ist der Punkt, der in den letzten Punkt mit reinspielt. Auch das sehe ich so häufig. Du kannst nicht 3000 Produkte parallel verkaufen, immer wieder was Neues ausprobieren. … Wenn du ständig etwas Neues probierst, ständig etwas Neues erstellst, entwickelst und online stellst, dann fängst du immer wieder bei Null an!

[27:13] – Das wahre Geheimnis von etwas, das funktioniert, ist, dass es perfektioniert wurde und das wir nicht vorher davon ausgegangen sind, dass das schon perfekt ist. Je mehr Sachen wir ausprobieren und je mehr Dinge wir parallel machen, desto weniger Aufmerksamkeit können diese einzelnen Aufgabenbereiche von uns bekommen, und das, was wirklich wichtig ist, ist, dass wir Ergebnisse erzielen, das wir Umsatz generieren. … Du bist diejenige, die diesen Prozess steuert, und du kannst nicht davon ausgehen, dass alles, was du tust, sofort perfekt funktioniert. Das funktioniert nicht. Für viele ist es langweilig, das zu machen, aber das ist halt das wahre Geheimnis von den Dingen, die wirklich funktionieren und die du am Ende auch skalieren kannst. Denn es gibt so viele Online-Kurse, die in der Schublade liegen oder die vielleicht auch schon online sind, sich aber nicht verkaufen, weil sie eben einmal erstellt und nicht weiter optimiert wurden.

Grund 8: Du bist zu günstig!

[28:49] – Punkt Nummer acht: Du bist zu günstig! Auch ein wichtiger Punkt. Denn wenn unser Angebot zu günstig ist, bedeutet das auch gleich, dass wir denken: Ist die Qualität gut genug? Denn wir wissen ein hoher Preis bedeutet ein höheres Commitment und ein hoher Preis bedeutet eben auch eine hohe Qualität. Deswegen ist es ganz wichtig, dass du dich nicht unter Wert verkaufst.

[29:17] – Meine Empfehlung ist, dass du darauf hinarbeitest, dass du zu den oberen 10 % deines Marktes gehörst, deines Wettbewerbs, deiner Nische. Also guck dir an, wer mit dir im Wettbewerb ist und dort sollten sich auch deine Preise ansiedeln. Natürlich ist es ganz wichtig, dass du dich mit deinen Preisen wohlfühlst und deine Preise auch sehr selbstsicher kommunizieren kannst – das ist etwas, auf das du hinarbeiten kannst. Wichtig ist, dass du dich und deine Angebote nicht unter Wert verkaufst. … Wenn du dir unsicher bist, hol dir dazu auch gerne nochmal Feedback ein, von Menschen aus deinem Umfeld, von deiner Mastermind-Gruppe vielleicht. Das ist ganz wichtig, dass du da einfach weißt, dass du den richtigen Preis hast. Das du einen Preis hast, mit dem du rausgehen kannst und hinter dem du auch voll und ganz stehen kannst. Deine Preise sind flexibel, du kannst sie jederzeit wieder anpassen.

Grund 9: Du bist nicht flexibel genug.

[30:26] – Punkt Nummer neun: Du bist nicht flexibel genug. Auch etwas, was ich ganz häufig sehe. Gerade am Anfang ist es ganz wichtig, dass wir flexibel sind, denn unsere Aufgabe ist es, erstmal zu lernen, was unsere Kund:innen überhaupt von uns wollen und wie wir sie bestmöglich begleiten können. Wir haben eine erste Idee, wie der Ablauf sein kann und wie wir ihnen helfen können, von A – Ausgangssituation nach B – Zielsituation zu gelangen. Aber oftmals wollen unsere Kund:innen vielleicht doch etwas anderes oder an der ein oder anderen Stelle fehlt ihnen noch etwas an Informationen oder sie brauchen eine zusätzliche Übung oder so was. Und an der Stelle ist es eben wichtig, dass wir flexibel reagieren und auf unsere Kund:innen eingehen und bereit sind zu schauen, wie wir das Produkt für unsere Kund:innen noch besser und leichter machen können, also wie wir unsere Kund:innen schneller von A nach B bringen können.

[31:31] – Manchmal wollen unsere Kund:innen auch etwas ganz anderes als das, was wir vielleicht im Kopf haben oder was wir vielleicht entwickelt haben. Gib deinen Kund:innen das, was sie wollen, nicht das, was du denkst was sie brauchen. Sei flexibel, hilf ihnen weiter, auch wenn es nicht unbedingt das ist, was du im Kopf hast oder was du als erstes entwickeln wolltest. Das Wichtige ist, dass du Käufer:innen für deine Angebote findest, von deinen Kund:innen lernst und weißt, wobei du ihnen tatsächlich weiterhilfst. Denn gerade im Online-Business ist es super wichtig, dass wir sehr konkret und spezifisch kommunizieren. Wenn wir das nicht können, dann geht unsere Message unter, unsere Message wird nicht wahrgenommen, weil die Aufmerksamkeitsspanne einfach so gering ist. … Wenn du konkret bist, dann können deine potenziellen Kund:innen, deine Interessent:innen viel leichter erkennen, ob das, was du anbietest ggf. das Richtige für sie ist.

Grund 10: Du lässt dich leicht ablenken.

[32:55] – Punkt Nummer zehn: Du lässt dich leicht ablenken. Ich sehe es so oft das Selbstständige ganz viele Sachen ausprobieren, weil sie irgendwo gehört haben, dass sie das machen müssen. … Das führt dazu, dass wir ständig wieder etwas Neues ausprobieren, aber nicht vorankommen. Wichtig ist: Gehe deinen eigenen Weg und guck vor allem, worauf sich diese Maßnahmen beziehen, also worauf diese Maßnahmen einzahlen. Wir haben im ersten und zweiten Punkt über Ziele und Planungen gesprochen. Ich nehme das Beispiel Instagram-Reels. Wenn ich mich jetzt mit Instagram-Reels beschäftige, dann muss ich auch wissen, auf welches Ziel sie einzahlen. Helfen sie mir dabei, mein Produkt zu verkaufen? Helfen sie mir dabei, meine Bekanntheit zu steigern oder neue Kontakte zu gewinnen, die potentiell Interesse an meinem Angebot hätten?

[34:24] – Wir können nicht ständig auf einen anderen Zug aufspringen. Auch das bedeutet, dass wir immer wieder von Null anfangen, statt die Dinge zu perfektionieren. Auch zu viele Social Media Kanäle zu bespielen, gerade wenn du alles alleine machst, ist der absolut falsche Weg. Denn jeder Social Media Kanal braucht deine volle Aufmerksamkeit, und wenn du jetzt drei oder vier bespielst, bekommt jeder Kanal nun 1/4 deiner Aufmerksamkeit oder noch weniger, weil du hast ja auch noch andere Dinge zu tun. Weniger ist mehr und auch „Nein“ sagen ist ganz wichtig. … Nicht alles, was dir irgendwie im Internet gezeigt wird, ist für dich auch relevant. Finde deinen Weg und gehe deinen ganz individuellen Weg, denn das ist der nachhaltigste Weg. Das ist der Weg, der dich am Ende, wenn du dran bleibst, an dein Ziel bringt, der dich motiviert und der dich auch durch jegliche Hürden und Hindernisse bringt – weil du eben ganz genau weißt, warum du etwas machst und warum dir das so wichtig ist.

Grund 11: Du umgibst dich nicht mit den richtigen Leuten.

[35:33] – Punkt Nummer 11: Du umgibst dich nicht mit den richtigen Leuten. Wichtig ist, du brauchst das richtige Umfeld, denn das richtige Umfeld inspiriert dich, das richtige Umfeld spornt dich an. Viele von uns haben nicht das richtige Umfeld. Im Bekannten- und Freundeskreis sind oft keine Selbstständigen, die nicht verstehen, wie wir Selbstständigen ticken oder wie überhaupt die Selbständigkeit funktioniert. Sie haben ganz andere Glaubenssätze, sie denken ganz anders über Geld, weil sie eben ein Einkommen haben, also einen Stundensatz umgerechnet im Angestelltenverhältnis, der mit dem, den wir in der Selbständigkeit haben, nicht vergleichbar ist.

[36:28] – Was natürlich auch wichtig ist, dass du dich mit Menschen verbindest, die ambitioniert sind, die dich pushen, die dich motivieren den nächsten Schritt zu gehen und dich einfach in die richtige Richtung schicken, und dich aus deiner Komfortzone locken. … Umgib dich mit den richtigen Leuten, umgibt dich mit Menschen, die schon das erreicht haben, was du erreichen möchtest, die idealerweise auch schon weiter sind als du selbst oder zumindest diejenigen, die sehr ambitioniert sind und dich eben auch mit pushen können (idealerweise pusht ihr euch natürlich gegenseitig).

Grund 12: Du sparst an den falschen Stellen.

[37:23] – Nummer 12: Du sparst an den falschen Stellen. Ich sag nicht, du sollst alle möglichen Kurse machen – nein, auf keinen Fall. Du brauchst aber auf jeden Fall Unterstützung im Business. Denn alleine kannst du dir die Sachen nicht aneignen oder du würdest Ewigkeiten brauchen, bist du alles weißt. Es ist viel besser dir die Abkürzung zu holen, von jemandem, der schon das getan hat, was du erreichen möchtest und du diesen Weg nachgehen kannst. … Ansonsten dauert es Ewigkeiten bist du vorankommst, weil du dir eben alles selbst zusammensuchen musst. Unterstützung ist notwendig; wichtig ist, dass du dir die richtige Unterstützung holst.

[39:10] – Das andere ist … das Thema Teamaufbau. Also wenn du denkst, du musst alles allein erledigen, dann kommst du mit deinem Business eben auch viel langsamer voran, weil du dich mit Aufgaben beschäftigst, die nicht in deinen Aufgabenbereich fallen – weil das operative Dinge sind, wie zum Beispiel einen Blogartikel einstellen oder ein Podcast hochladen oder einen Podcast schneiden. Klar, das sind alles kleine Dinge, die wir erledigen können, aber in der Summe ist es viel Zeit und diese Zeit kannst du für andere Dinge investieren und kannst dadurch mehr Umsatz auch generieren und mehr Menschen helfen – statt dich mit diesen kleinteiligen Aufgaben auseinanderzusetzen. Deswegen ist es ganz wichtig, dir schnell Unterstützung zu holen.

Grund 13: Du kennst deine Kund:innen nicht.

[40:01] – Nummer 13: Du kennst deine Kund:innen nicht. … Du kennst deine Kund:innen nicht, ist so essenziell. Gerade, wenn du erst startest, kann ich dir nur empfehlen so viel wie möglich in den 1-zu-1 Austausch mit potenziellen Kundinnen und Kunden zu gehen, denn du wirst extrem viel von denen lernen. Es kostet extrem viel Zeit und du bekommst dafür kein Geld, aber ohne dass du diese Zeit investierst wirst du die Learnings nicht haben, die du brauchst, um dein Business zu entwickeln. Investiere die Zeit, und auch wenn du schon weiter bist, ist es immer wichtig nah an deinen Kund:innen zu bleiben, denn du musst wissen, was deinen Kund:innen jetzt gerade fehlt, womit du ihnen weiterhelfen kannst, damit sie ihre Ziele auch erreichen können. In jeder Stufe deines Business ist es ganz wichtig, dass du nah an deinen Kund:innen dran bist (später kann das natürlich auch dein Team machen).

[41:20] – Du musst deine Kund:innen wirklich in- und auswendig kennen, das hilft dir dabei richtig guten Content zu erstellen, das hilft dir dabei die richtigen Angebote zu erstellen, das hilft dir dabei Angebote zu erstellen, die dir deine Kund:innen wirklich aus den Händen reißen.

Zusammenfassung: 13 Gründe, die dich am Erfolg hindern.

Das sind so viele Punkte, die immer wieder falsch gemacht werden, wo ich immer wieder sehe, dass sich Selbstständige selbst im Weg stehen, weil sie eben eine falsche Herangehensweise haben und nicht wissen, was der nächste Schritt ist. Sie geben viel zu schnell auf. Wenn wir mal zurückdenken: Wenn wir Dinge lernten, dann wussten wir das ja auch nicht sofort. Wir haben es geübt, wir haben es wiederholt, wir haben uns dann Schritt für Schritt verbessert. Was auch immer es ist, wir haben alles gelernt und es war nicht sofort da. Komischerweise erwarten wir in der Selbstständigkeit sofortige positive Ergebnisse. Und das ist nicht der Fall. Das heißt, du musst wirklich bereit sein dein Business weiterzuentwickeln und immer wieder zu hinterfragen.

Ich habe dir alle 13 Punkte hier noch einmal zusammengefasst:

  1. Grund: Du hast keine konkreten Ziele und weißt nicht, was du überhaupt und bis wann erreichen willst. Das Problem ist, wenn du keine Ziele hast, dann weißt du nicht, auf was du hinarbeitest. Du brauchst Ziele, denn ohne Ziele hast du keine Orientierung und ohne Ziele kannst du auch gar nicht sagen, ob das, was du tust, erfolgreich war oder nicht.
  2. Grund: Du überspringst die Planungsphase. Wenn wir nicht wissen, wie wir die Ziele erreichen können, dann erreichen wir sie auch nicht. Überlege dir: Welche Maßnahmen sind notwendig, um dieses Ziel aus Punkt 1 zu erreichen?
  3. Grund: Du vergleichst dich mit anderen. Dadurch blockieren wir uns selbst, dadurch trauen wir uns nicht raus. Schaue, wer du bist und was du nach außen bringen möchtest. Du tust es auf deine ganz eigene Art und Weise. Deswegen ist es gar nicht notwendig dich mit anderen zu vergleichen, denn die einzige Person, mit der du dich vergleichen solltest, bist du selbst: Bist du heute einen Schritt weiter gekommen, als gestern?
  4. Grund: Du wartest auf den richtigen Zeitpunkt. Wann weißt du, dass du alles weißt, was du wissen musst, um deinen Kund:innen zu helfen? Der richtige Zeitpunkt wird nicht kommen. Der Zeitpunkt ist dann, wenn du endlich loslegst. Du wirst dich nie bereit fühlen, deswegen lege sofort los und verlasse die Komfortzone.
  5. Grund: Du bist nicht sichtbar. Wenn du dich versteckst, wird niemand auf deine Angebote aufmerksam. Du musst sichtbar werden und du musst eben auch mit einem guten Angebot sichtbar werden.
  6. Grund: Du erwartest sofortige positive Ergebnisse. Komischerweise erwarten wir in der Selbstständigkeit sofortige positive Ergebnisse. Aber das ist nicht der Fall. Das heißt, du musst bereit sein dein Business weiterzuentwickeln und immer wieder zu hinterfragen.
  7. Grund: Du probierst ständig etwas Neues aus, anstatt zu optimieren. Wenn du ständig etwas Neues probierst, ständig etwas Neues erstellst, entwickelst und online stellst, dann fängst du immer wieder bei Null an. Das wahre Geheimnis von etwas, das funktioniert, ist, dass es perfektioniert wurde und das wir nicht vorher davon ausgegangen sind, dass es schon perfekt ist.
  8. Grund: Du bist zu günstig. Es ist ganz wichtig, dass du dich nicht unter Wert verkaufst. Deine Preise sind flexibel, du kannst sie jederzeit wieder anpassen.
  9. Grund: Du bist nicht flexibel genug. Gerade am Anfang ist es ganz wichtig, dass wir flexibel sind, denn unsere Aufgabe ist es, erstmal zu lernen, was unsere Kund:innen überhaupt von uns wollen und wie wir sie bestmöglich begleiten können.
  10. Grund: Du lässt dich leicht ablenken. Wir können nicht ständig auf einen anderen Zug aufspringen. Auch das bedeutet, dass wir immer wieder von Null anfangen, statt die Dinge zu perfektionieren. Finde deinen Weg und gehe deinen ganz individuellen Weg, denn das ist der nachhaltigste Weg.
  11. Grund: Du umgibst dich nicht mit den richtigen Leuten. Du brauchst das richtige Umfeld, denn das richtige Umfeld inspiriert dich, das richtige Umfeld spornt dich an. Wichtig ist, dass du dich mit Menschen verbindest, die ambitioniert sind, die dich pushen, die dich motivieren den nächsten Schritt zu gehen.
  12. Grund: Du sparst an den falschen Stellen. Du brauchst Unterstützung im Business. Denn alleine kannst du dir die Sachen nicht aneignen oder du würdest Ewigkeiten brauchen, bist du alles weißt. Unterstützung ist notwendig; wichtig ist, dass du dir die richtige Unterstützung holst.
  13. Grund: Du kennst deine Kund:innen nicht. Du musst deine Kund:innen in- und auswendig kennen, denn das hilft dir dabei guten Content und die richtigen Angebote zu erstellen, die dir deine Kund:innen aus den Händen reißen.

Umsetzen musst du selbst. Wichtig ist, dass du weißt, dass du nicht erwarten kannst, dass die Ergebnisse sofort positiv sind und dass alles, was du tust, sofort funktioniert. In den seltensten Fällen wird das der Fall sein. Das heißt, dein Business ist ein ewiges Experiment. Wir experimentieren die ganze Zeit, wir gucken uns die ganze Zeit an, was funktioniert und was nicht funktioniert. Wir probieren wieder etwas Neues aus und wenn das Neue überhaupt nicht funktioniert, dann streichen wir es wieder von der Liste. So gehen wir vor! Und so haben wir auch jede Menge Spaß und genießen den Weg zum Ziel. Und es ist ganz egal, ob wir unser Ziel zu 100 % erreichen, zu 50 % oder nur zu 30 %, denn, warum wir es nicht erreicht haben, das sind dann die Fragen, die wir uns stellen müssen, und das sind die Dinge, die wir dann anders machen können.

Wir können nicht erwarten, dass wir sofort wissen, wie wir etwas erreichen, wenn wir dieses Ergebnis noch nie erreicht haben. Auch das müssen wir erstmal verinnerlichen.

Welcher dieser 13 Punkte hindert dich am meisten daran, dir ein florierendes Business aufzubauen?

Teile deine Erkenntnisse gerne in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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{Podcast} Die 4 wichtigen Elemente für ein Business, das dir Freiheit, Fülle und Erfüllung bringt

Wir stecken aktuell mitten im she-preneur Academy Kick-off-Festival und heute ist ein ganz besonderer Tag, denn die Türen zur nigelnagelneuen she-preneur Academy, meinem neuen Jahresprogramm, sind für wenige Tage geöffnet. Und ich freue mich riesig über diesen neuen Meilenstein!

Lass mich dir kurz etwas dazu erzählen: In der she-preneur Academy lernst du, wie du deine Angebote selbstsicher verkaufst und dir ein florierendes, digitales Business aufbaust, das dich endlich zur wahren Unternehmerin macht und dich total erfüllt. In der Academy zeige ich dir, was ich in den letzten Jahren gelernt habe und was ich auch in die she-preneur S-sentials-Methode® gepackt habe. Die vier Elemente hast du ja bereits kennengelernt – es ist der Stil, die Strategie, die Struktur und der Sinn – und darauf baut die gesamte she-preneur Academy auf. Du profitierst von meinen ganzen Business-Prozessen, von meinen Launch-Prozessen, mit denen ich arbeite, mit denen mein Team arbeitet und mit denen meine Kundinnen arbeiten.

Wir bringen dich in der Academy direkt in die Umsetzung. Denn das ist eine Sache, die mir extrem wichtig ist. Zu viele Frauen sitzen auf tollen Produkten, auf tollen Ideen, auf tollen Angeboten, und trauen sich nicht raus. Das ist mir ganz besonderes Anliegen.

Heute möchte dir aber erst einmal die she-preneur S-sentials-Methode® näher bringen und dir zeigen, worum es dabei geht und wie du sie in deinem Business anwenden kannst: In dieser Episode verrate ich dir die vier wichtigen Elemente für ein Business, das dir Freiheit, Fülle und Erfüllung bringt. Du lernst heute die she-preneur S-sentials-Methode® kennen.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Diese Podcast-Episode ist super wesentlich, denn heute zeige ich dir nicht nur welche vier Elemente du auf jeden Fall für dein Business brauchst, sondern auch wie sie zusammenwirken. Du lernst heute die she-preneur S-sentials-Methode® kennen, nach der wir in der Academy und nach der ich auch mit meinen Kundinnen arbeite.

Diese vier Elemente, die wir heute nochmal besprechen, sind essenziell für ein profitables und erfüllendes Business – für ein Business, mit dem du mehrfach sechsstellige und wahrscheinlich auch siebenstellige Umsätze generieren kannst.

[5:15] – Es ist das, was mich nicht zufrieden gemacht hat, es ist das, was mich unglücklich gemacht hat, es ist das, was mich frustriert hat, es sind meine Hürden, es sind meine Blockaden. Es sind all die Dinge, für die ich Zeit und Geld aufgewendet habe, um zu lernen, wie ich mein Business besser aufbauen kann, wie ich mich besser strukturieren kann, wie ich mein Team besser strukturieren kann, wie ich bessere Ergebnisse mit meinen Produkten (nicht mit zehntausend Produkten, sondern mit nur drei Produkten) generiere und wie ich es schaffe, das wirklich alles, all meine Produkte, gut aufeinander abgestimmt sind. Das ist das, was ich in der she-preneur S-sentials-Methode® am Ende vereint habe.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - s-sentials

[7:12] – Ich glaube, ganz viele da draußen sehen einfach den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr, verzetteln sich, fühlen sich ausgebremst. Und viele verfallen in so eine Schockstarre und machen gar nichts mehr, oder die anderen, die stürzen sich in einen blinden Aktionismus und machen hier mal was und da mal was und machen aber vor allem die Dinge, die ihnen leicht fallen und was sie eben machen können, ohne großartig darüber nachzudenken – vor allem auch die Dinge, die sie in ihrer Komfortzone halten. Dabei gehen sie nicht strategisch vor.

[8:19] – Das Problem ist, sie wissen nicht, wie sie eine erfolgversprechende Strategie entwickeln und wie sie Social Media effektiv für sich nutzen, wem sie mit ihrem Produkt oder ihrer Dienstleistung überhaupt helfen wollen und so vieles mehr. All das war bei mir genauso, als ich gestartet bin. Ich habe hier und da mal so ein paar Sachen gemacht und dachte: „Na ja, die Leute werden schon irgendwie auf mich aufmerksam und melden sich dann bei mir und wollen meine Unterstützung haben.“ Das war aber nicht so. Und was noch schlimmer war – es sind andauernd neue To-Dos dazu gekommen und ich musste andauernd mehr lernen.

[9:24] – Viele Selbstständige fühlen sich dauerüberfordert, weil einfach so viele neue Sachen auf uns zukommen und es kommt uns so vor, als würden wir das eine Loch im Gartenschlauch an einer Stelle zuhalten und dann bricht das Wasser gefühlt an 50 Stellen wieder hervor. Wir kommen einfach nicht alleine weiter. In dieser Folge verrate ich dir nun, welche vier Elemente du für dein Business wirklich brauchst, damit du nicht länger die überforderte Selbständige bist, sondern dein Leben als erfüllte Unternehmerinnen genießen kannst. So einfach ist es nicht, aber wenn wir diese vier Schritte, diese vier Säulen, die ich hier vorbereitet haben, wirklich beachten, und wenn die gut ineinander greifen, dann kannst du es schaffen die überforderte Selbstständige loszuwerden und wirklich zu erfüllten Unternehmerin zu werden. Das ist mein Weg, ich habe das geschafft, und ich weiß, dass es funktioniert. Es funktioniert ebenso für meine Kundinnen.

Das erste S-sential: Stil.

[10:45] – Das erste S-Sential ist der Stil. Und damit meine ich die Dinge, die dich einzigartig machen: deine Persönlichkeit, dein Charakter, deine Eigenheiten, deine Einstellung. Aber auch deine Alleinstellungsmerkmale, die dich aus den Angeboten in deiner Branche, also von deinem Mitbewerb, abheben oder hervorheben. Und ganz wichtig dabei ist, dass du immer ehrlich und authentisch bleibst, also dass du du selbst bist. Nur so bist du eben auch unverwechselbar sichtbar und wirst als Original wahrgenommen und nicht als Kopie. Das ist ganz wichtig, denn als ich mich damals selbstständig gemacht habe, habe ich gedacht, ich muss jemand anderes sein. Ich dachte, ich muss ein Blüschen tragen, weil ich Beraterin bin. Ich dachte, so wie ich bin, möchte eigentlich niemand mit mir arbeiten, weil ich nicht professionell genug bin oder zu locker bin. Ich habe aber gemerkt, dass ich, wenn ich ich selbst bin, viel besser ankomme, dass ich dadurch auch die richtigen Menschen anziehe, dass ich dadurch erfolgreich werde – daraus ist dieses S-sential entstanden.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - s-sentials stil

[12:06] – Mir ist mein Business vorher schwer gefallen, weil ich immer dachte, ich muss vorgeben jemand anderes zu sein und ich muss anders aussehen, ich muss anders sprechen, ich muss noch 1000 Sachen lernen und super perfekt sein. Das ist es halt nicht. Das Allerwichtigste ist, dass ich ich bin und dass ich authentisch bin und dir natürlich auch nur die Dinge mit auf den Weg gebe, die ich eben auch selbst gelernt habe, die ich selbst durchlebt habe, die ich selbst erfahren habe und wo ich auch aus meiner eigenen Erfahrung sprechen kann. … In diesem Baustein „Stil“ legst du zum Beispiel auch fest, was deine persönliche Vision für dein Business ist: Wer deine idealen Kund:innen sind, wo du hinmöchtest. Wenn du deinen persönlichen Stil ganz genau auf den Punkt bringst, wirst du wirklich auch exakt die Kund:innen anziehen, mit denen du am liebsten arbeitest. Es ist ganz wichtig, da deine Werte zu kennen. Über das Thema Werte habe ich auch schon ganz oft gesprochen.

Das zweite S-sential: Strategie.

[13:33] – Das zweite S-sential ist die Strategie. Das fängt mit deinen Zielen an, denn ohne klar definierte Ziele wirst du mit deinem Business nur rumdümpeln wie ein Segelboot, das noch keine Segel gesetzt hat. Im zweiten S-sential Strategie lernst du also ergebnisorientiert und unternehmerisch zu denken. Du liegst fest, was deine Produkt- und Preisstrategie ist, wie du deine Nische und Positionierung als Expertin gestaltest, wie dein Branding und Messaging aussieht, wie du eine Community aufbaust und vor allem wie das alles eben miteinander zusammenhängt. Denn das ist nicht getrennt voneinander zu sehen, alles gehört zusammen und wie du das machst, das zeige ich dir in diesem S-sential.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - s-sentials strategie

[14:46] – Es ist ein ganz wichtiger Bestandteil, der dir dabei hilft dein Business darauf vorzubereiten, es wirklich auch zu skalieren und mehr zu verdienen. Denn das, was vielen wirklich fehlt, ist das ergebnisorientierte Arbeiten und auch das unternehmerische Denken. In diesem S-sential programmierst du dein Business auf Erfolg – das ist das Business-Fundament, die Business-Grundlage. Und dabei ist auch noch wichtig, dass du das wirklich auf empathische Weise machst. Denn wenn du ein seelenloses Business hast und nur darauf aus bist profitmaximiert zu arbeiten, wirst du auf Dauer nicht glücklich werden. Das ist das, was das Thema Strategie für mich auch nochmal besonders macht, weil es eben auch möglich ist eine empathische Strategie zu haben und dennoch Geld zu verdienen, viel Umsatz zu machen und vielen Menschen zu helfen, wenn wir es richtig angehen.

Das dritte S-sential: Struktur.

[15:54] – Das dritte S-sential ist die Struktur. Wir brauchen eine Struktur, wir brauchen automatisierte Systeme, wir brauchen Prozesse, wir brauchen Abläufe, die uns dabei helfen unser Business wirklich leichter, einfacher und effektiver zu machen und von uns natürlich auch loszulösen, sodass wir nicht alles alleine machen müssen, aber trotzdem vorgeben, wie etwas funktioniert. Also zum Beispiel: Wie können wir Content-Recycling nutzen? Wie kriege ich es hin, das ich Content produziere und mein Team diesen Content nimmt und auf Social-Media teilt? Oder wie kriegen wir es hin Teilnehmer:innen für einen Launch zu gewinnen und jedes Mal besser zu werden oder jedes mal eine höhere Conversion-Rate zu bekommen? Wie kriegen wir es hin, dass wir eine gute Qualität im Kund:innenservice haben? Wie kriegen wir es hin, dass … wir einfach Standards haben, egal welches Teammitglied sich drum kümmert? Wir haben bestimmte Standards, die eingehalten werden, so dass immer das gleiche Level an Serviceorientierung da ist.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - s-sentials struktur

[17:20] – Also das Thema Struktur hilft dir wirklich dabei auf Autopilot auch langfristig für dich zu arbeiten, so dass du nicht die ganze Zeit deine Zeit gegen Geld verkaufst, dass du nicht die ganze Zeit in deinem Business bist, sondern dich eben um die wichtigen Sachen kümmerst. Stattdessen sparst du mit diesen Automatisierungen jede Menge Zeit und kannst wirklich dein Business sehr effektiv gestalten und auch skalieren. An der Stelle ist nochmal ganz wichtig: Weniger ist mehr und keep it simple. Gerade am Anfang darf es einfach sein, später darf es kompliziert werden. Der dritte Schritt, die Struktur, ist wichtig, egal ob du gerade startest oder ob du schon länger im Business bist.

Das vierte S-sential: Sinn.

[18:41] – Und dann komme ich zur vierten Säule und das ist der Sinn. Denn ich glaube, es ist ganz wichtig, dass uns das, was wir machen (vor allem im Job, weil wir so viel Zeit mit unserer Arbeit verbringen), Spaß macht und das wir den Sinn dahinter sehen. … Wir brauchen alle einen Sinn im Leben, aber auch im Business, wenn wir so viel Zeit mit unserem Business, mit unserer Arbeit, verbringen. Deinen Sinn und dein „Warum“ zu finden ist super zentral, damit du dich erfüllt fühlst. Die meisten von uns Frauen sind sehr engagiert und haben mehr oder weniger bewusst den Wunsch auch anderen zu helfen, die Welt ein bisschen besser zu machen und etwas für die Nachwelt zu leisten oder zu hinterlassen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - s-sentials - sinn

[19:45] – Das ist das Element, was uns am Ende auch die Freude bringt – wo wir sehen, dass das, was wir tun, wirklich eine Wirkung hat, dass wir damit etwas bewirken können. Und ich glaube, dass kaum etwas wirklich erfüllender ist, als anderen zu einem besseren Leben zu verhelfen. Mit diesem Modul bzw. mit dieser Säule, mit diesem Element, mit deinem Business hast du die Möglichkeit, das im großen Stil zu tun und auch richtig einflussreich im positiven Sinne zu sein.

Die she-preneur S-sentials-Methode® richtig anwenden.

[20:20] – Du weißt jetzt, was die vier Elemente sind, die du brauchst, um dein Business profitabel zu machen und um frei, unabhängig und selbstbestimmt zu arbeiten und zu leben. Das ist schonmal eine sehr gute Grundlage für ein Business, das sich wirklich leicht und sexy anfühlt, statt schwer und unstrukturiert. Doch leider ist das noch nicht ganz alles. Was ganz wichtig ist: Du musst darauf achten, dass du all diese Elemente nicht nur detailliert ausarbeitest, sondern sie dann auch noch richtig zusammenbringst. Sonst wirst du immer nur Teilerfolge erzielen und in anderen Bereichen nicht vorankommen. … All diese Elemente sind eigentlich zu jeder Stufe in deinem Business wichtig. Also egal, ob du gerade anfängst, oder ob du schon seit drei oder fünf Jahren selbstständig bist, oder ob du auch schon 100.000 € Umsatz oder mehr mit deinem Business generierst.

[21:25] – Nehmen wir an, du hast deinen Stil und deine Strategie gut erarbeitet, aber Struktur und Sinn vernachlässigt. Dann würde das dazu führen, dass du zwar ein paar ideale Kund:innen hast und ein kleines oder mittleres Einkommen erzielst, doch ohne Struktur kannst du dein Business nicht skalieren und auch nicht automatisieren. Das heißt, du arbeitest hart und verkaufst eine Stunde deiner wertvollen Lebenszeit gegen einen bestimmten Betrag. Das kann sein, dass das angenehmer ist als das Angestelltendasein, weil es zumindest dein eigenes Business ist, fühlt sich aber auf Dauer trotzdem eher an wie ein Hamsterrad und dein Businesswachstum ist dadurch eben auch begrenzt. Du kannst nicht mehr als deine Zeit verkaufen und außerdem wird dich ein Business ohne Sinn auf Dauer auch nicht erfüllen. … Du machst zwar deine Kund:innen happy, findest damit aber nicht deine persönliche Erfüllung. Ich glaube, dass das ganz wichtig ist, denn wenn du einen Beitrag für etwas Größeres leisten kannst, dann ist das viel erfüllender, als einfach nur für ein oder zwei Kund:innen da zu sein und denen eben weiterzuhelfen. Wenn das so weitergeht, dann wird dein Business an einem bestimmten Punkt einfach stagnieren. Du brennst irgendwann aus. Es wird von vielen Selbstständigen einfach unterschätzt, wie wichtig es ist nach ihrem eigenen Sinn zu suchen. Und wenn wir diesen Punkt vernachlässigen, dann folgt auch oft irgendwann die Sinnkrise.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Die S-sentials-Methode richtig anwenden

[23:40] – Also das Thema Persönlichkeit, meine persönlichen Werte und der Sinn sind da eben auch ganz eng miteinander verbunden. Dasselbe gilt, wenn wir uns noch ein anderes Beispiel anschauen, wenn du zum Beispiel deine unverwechselbare Persönlichkeit auf die Straße gebracht hast und auch deinen tieferen Sinn gefunden hast, dann ist das zwar super erfüllend, aber wenn du keine Strategie und keine Struktur hast, dann wirst du vermutlich weder viele Kund:innen gewinnen noch hohe Umsätze machen – und dann wird dich dein Business ebenfalls irgendwann sehr frustrieren, denn ohne finanzielle Fülle bleibt es zäh und schwer und eher ein Hobby, auch wenn es noch so sinnstiftend sein mag.

Zusammenfassung: Die vier Säulen der she-preneur S-sentials-Methode®.

Wenn du diesen Frust vermeiden und ein Business leicht und sexy machen willst, dann hast du die Möglichkeit zu uns in die she-preneur Academy zu kommen und die she-preneur S-sentials-Methode® gemeinsam mit vielen Gleichgesinnten und mit meiner Unterstützung durchzugehen. Oder, wenn du diese Folge hörst oder diesen Artikel liest, wenn die Türen bereist wieder geschlossen sind, dann kannst du dich auf die Warteliste setzen. Und ansonsten: Beachte wirklich diese vier Elemente und schau, wie du das Ganze in Einklang bringen kannst. Arbeite daran, ganz fokussiert mit diesen Elementen weiter zu wachsen und sehr ergebnisorientiert zu arbeiten. Wenn du ergebnisorientiert arbeitest, dann wirst du auch viel schneller Erfolge machen, als wenn du dich nur hier und da mit bestimmten Aufgaben beschäftigst, die vielleicht innerhalb deiner Komfortzone sind.

Ich habe dir alle 4 Säulen der she-preneur S-sentials-Methode® hier noch einmal zusammengefasst:

  1. Säule: Dein Stil – ehrlich & einzigartig. Beim deinem Stil dreht sich alles um deine Vision, deine Werte und dein Mindset. Es geht um deinen unverwechselbaren Kern: das, was dich im Innersten antreibt und einzigartig macht. Daraus entwickelt sich deine Marke und ein genauer Bauplan für dein Business. Der passt dadurch so perfekt zu dir wie dein absolutes Lieblingskleid und motiviert dich daher maximal. Nur wenn du dich ehrlich und ganz authentisch zeigst, wie du bist, kannst du dich tief mit deinen Kund:innen verbinden und sie zu loyalen Fans machen.
  2. Säule: Deine Strategie – emphatisch & erfolgreich. Die richtige Strategie ist der Dreh- und Angelpunkt für dein Business, gehe sie systematisch und empathisch an. Denn wenn du auf einer persönlichen Ebene handelst und deinen Lieblingskund:innen wirklich helfen willst, erreichst du sie im Herzen. Arbeite Produkte und Positionierung für dich heraus und lerne, wie du sie überzeugend kommunizierst. Setze Ziele, die dich in den Flow bringen, und leite daraus Maßnahmen ab, die du regelmäßig überprüfst. Schaue deine Kennzahlen genau an. Lasse alles, was nicht deinen Zielen dient, weg und bleibe auf deinen Erfolg fokussiert. Entwickele deinen Kundenavatar, deine Markenstory und dein unwiderstehliches Angebot.
  3. Säule: Die Struktur – einfach & effektiv. Damit du jederzeit klar bleibst und dich nicht verzettelst, ist es wichtig dich darauf zu fokussieren, was du wirklich brauchst. Entwickele Strukturen, Systeme und Prozesse, mit denen du in viel weniger Zeit viel mehr geschafft kriegst. Delegiere clever und baue dir ein Team auf, das dich unterstützt. Du machst nur noch das, was dich unmittelbar einen Schritt weiterbringt. Denn je geschmeidiger deine Systeme – E-Mail-Funnel, Freebies, Launches, Lead Generation usw. –, desto effektiver läuft dein gesamtes Business. Und das verschafft dir viel mehr Muße für die noch schöneren Dinge des Lebens.
  4. Säule: Dein Sinn – engagiert und einflussreich. Es geht nicht nur darum, Profit zu maximieren. Vielmehr ist es das Ziel, ein erfülltes, selbstbestimmtes Leben zu führen – und mit den Mitteln, die uns der Erfolg beschert, das Leben von anderen und damit die Gesellschaft als Ganzes besser zu machen. Luxus und Traumreisen sind nett, keine Frage, und die Villa auf Malle mag auch erstrebenswert sein. Doch wirklich erfüllt werden wir erst, wenn wir auch einen positiven Beitrag leisten. Wenn wir etwas verändern und andere „empowern“. Deshalb ist es so wichtig, auch Ethik und Fairness zu integrieren.

Wie gefällt dir die she-preneur S-sentials-Methode®?

Teile die she-preneur S-sentials-Methode® gerne mit deinen Business-Freundinnen und / oder hinterlasse eine Empfehlung für die she-preneur Academy. Schau vorbei, sichere dir dein Ticket zum Erfolg und überzeuge dich.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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{Podcast} Das sind die 6 wichtigsten Zutaten für ein Angebot, das sich online verkauft

Vielleicht hast du es schon mitbekommen, ich stecke aktuell mitten in den Vorbereitungen des she-preneur Academy Kick-off-Festivals, das Mitte November losgeht. Mein Team und ich, wir haben gerade allerhand zu tun. Eine Herausforderung ist es dabei zu schauen, was wir von den vielen tollen Ideen, die wir für dich haben, überhaupt umsetzen können. Die she-preneur Academy ist mein neues Produkt und sie startet ganz offiziell am 01. Dezember. Meine Kundinnen sind bereits „eingezogen“ und ich durfte auch schon die ersten neuen Mitglieder begrüßen.

Neben dem Launch bin ich auch gerade dabei die Inhalte und Unterlagen für die Academy noch einmal zu aktualisieren und aus meinem alten Mitgliederbereich herauszuholen. Das macht mir unheimlich viel Spaß, weil in den letzten Jahren so viele Dinge entstanden sind, die ich jetzt schön in Form bringe und damit mein komplettes Wissen in die Academy stecke. Es wird, zum Beispiel, ganz viele Schritt-für-Schritt – Anleitungen geben (Wie führe ich ein Launch durch, etc.), es wird viele Blicke hinter die Kulissen geben (Wie plane ich die Umsetzung eines Launches, etc.), es wird super viele Checklisten geben, die ich dir dann zur Verfügung stelle (und die ich auch mit meinem Team nutze), um strukturierter und effizienter zu arbeiten, usw.

Ich freue mich, wenn du mit dabei bist und unser she-preneur Academy Kick-off-Festival begleitest, denn es gibt dort ein kostenfreies Training von mir, es gibt auch einen Einblick in die she-preneur Academy (du kannst in ein Modul reinschnuppern und kannst dann mit Hilfe von meinen Unterlagen dein Angebot entwickeln), du kannst auch am Live-Training teilnehmen, in dem wir gemeinsam dein unwiderstehliches Angebot erstellen, das sich online verkauft, es gibt Zusatztipps und es gibt auch die Möglichkeit mit mir in einer kleinen Gruppe zu arbeiten. Wenn du Bock hast mit dabei zu sein, dann freue ich mich total, wenn du dich anmeldest – es wird eine grandiose Woche, von der du wahnsinnig viel profitieren kannst.

Als kleinen Vorgeschmack zum Thema führe ich dich deshalb in dieser Episode durch die 6 wichtigsten Zutaten, die dein Angebot braucht, damit es sich online verkauft.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Gerade jetzt ist es umso wichtiger, dass wir schauen, wie wir unsere Angebote noch besser aufsetzen können, wie wir noch besser und klarer kommunizieren, wie wir unseren Kund:innen helfen und welches Problem wir für sie lösen können. Es heißt mal wieder zu Hause bleiben und Geduld haben, aber wir können diese Zeit richtig gut nutzen, um unsere Angebote und um uns selbst eben auch online besser aufzustellen.

Deswegen habe ich mir für heute überlegt, mit dir darüber zu sprechen, was so die sechs allerwichtigsten Zutaten für ein Angebot sind, das sich verkauft.

[8:56] – Ich hatte das Gefühl, dass ich nur im Schneckentempo vorankomme und das war ganz schön anstrengend. Eigentlich war das das einzige Angebot, was ich jemals verkaufen wollte – ich wollte diesen Mitgliederbereich aufbauen, weil ich Mitgliederbereiche richtig cool finde und auch glaube, dass wir nicht von heute auf morgen ein Business aufbauen können, dass es ganz wichtig ist, dass wir eine Community haben, dass wir andere Menschen haben, die uns auch verstehen, die unseren Weg teilen, deren Wissen wir anzapfen können. Deswegen wusste ich, dass das Angebot, was ich habe, gut ist, aber ich habe es nicht richtig kommuniziert bekommen. Denn die Menschen wollen halt keinen Mitgliederbereich. Das war eine große Erkenntnis, die ich hatte. Also ich habe halt versucht einen Mitgliederbereich zu verkaufen, aber das war es nicht, was jemand haben wollte und bis ich herausgefunden habe, wie ich meine Membership richtig verkaufe, hat es lange gedauert. … Als ich verstanden habe, wie es geht, also als es wirklich in meinem Kopf „Klick“ gemacht hat und ich mein Angebot kommuniziert bekommen habe, kamen bei der nächsten Öffnung – halte dich fest – 120 Frauen zu uns und das war der absolute Wahnsinn.

[10:53] – So ein Angebot ist halt auch nicht von heute auf morgen erstellt. Das ist ganz wichtig und das möchte ich dir auf jeden Fall mit auf den Weg geben: Es ist nicht gemacht mit einem Angebot, das du einmal erstellst, sondern es ist ein Angebot, das sich immer weiterentwickelt, je mehr du über deine Kund:innen lernst und über deren Wünschen herausfindest. Einfach nur ein Angebot zu erstellen reicht also nicht aus. Das Angebot muss genau das ansprechen, was dein idealer Kunde bzw. deine ideale Kundin will.

[12:08] – Es gibt nämlich so viele Produkte und so viele Angebote da draußen, die einfach auf keine Nachfrage stoßen. Wenn du also ein Angebot entwickelst, dann muss es dafür auch eine Nachfrage geben und das ist ganz wichtig zu verstehen.

[12:27] – Also ein Businesscoaching, zum Beispiel, zu verkaufen, ist nicht ausreichend. Niemand will ein Coaching kaufen. Was jemand will, ist eine Lösung für ein Problem und das kann zum Beispiel sein: Ich möchte lernen, wie ich im Business verkaufe – wie führe ich Erstgespräche? Oder wie kann ich mehr Umsatz erzielen? Oder wie kann ich meinen Umsatz auf 50.000 oder 100.000 € steigern? Oder wie kann ich mein Team aufbauen und virtuell führen? Das sind alles konkrete Fragestellungen, konkrete Problemstellungen, auf die eine Person ggf. eine Antwort möchte.

[13:14] – Ich will etwas lernen, weil ich ein Problem habe. Und mit der Lösung, die du mir anbietest, möchte ich besser werden bzw. ein bestimmtes Ziel erreichen (wie zum Beispiel mehr Geld verdienen). Die meisten Angebote da draußen sind einfach viel zu pauschal und die meisten versuchen eben auch, alles abzudecken und alle Kund:innen anzusprechen, denen sie helfen könnten.

[15:04] – Das ist ganz, ganz, ganz, ganz wichtig zu verstehen: Die meisten Angebote da draußen sind viel zu pauschal, aber die Menschen suchen nach einer konkreten Lösung. Ich will jemanden haben, der/die wirklich ganz genau weiß, wovon ich spreche. Ich möchte jemanden, der/die mich wirklich versteht.

[16:12] – Die drei Fehler, die du nicht machen solltest: 1. Ein Angebot wirklich an alle zu richten, die es brauchen könnten. Was dann passiert, ist, dass sich niemand angesprochen fühlt. 2. Nur zu beschreiben, was der Kunde / die Kundin alles bekommt. … Meistens wird einfach nur beschrieben, was ich alles bekomme, aber das ist mir erstmal egal. Was ich möchte, ist ein Ergebnis, ich möchte eine Veränderung haben. Und das ist auch der dritte Punkt. Kein Ergebnis zu nennen, ist ein ganz großer Fehler. Also was habe ich nach der Zusammenarbeit mit dir bzw. was kann ich durch die Zusammenarbeit mit dir erreichen? Das Ergebnis sollte greifbar sein. Ich muss erkennen können, was es ist. Wenn du das schaffst, dann wirst du es viel leichter haben deine eigenen Angebote erfolgreich zu verkaufen. Was dann natürlich auch wieder die Basis dafür ist, deine Angebote skaliert verkaufen zu können, also zum Beispiel in Form von einem unbegleiteten Online-Kurs oder auch von einem begleiteten Online-Kurs. Je nachdem, wie du das möchtest.

[17:34] – Ich erzähle dir jetzt welche essenziellen Zutaten dir wirklich dabei helfen, dein Angebot so zu formulieren, dass deine Kund:innen einfach nicht „Nein“ sagen können.Dein Angebot ist das, was dir den Umsatz bringt. … Denn wenn du dein Angebot nicht verkaufst, dann hast du kein Business. Du brauchst Geld. Du brauchst Geld, um investieren zu können, du brauchst Geld, um von deinem Business leben zu können. Von daher sollte immer in deinem Fokus sein: Wie kann ich Umsatz generieren? Die Grundlage dafür ist dein Angebot und deswegen ist es so wichtig. … Es ist die Basis ist und ich glaube, gerade in den Zeiten, in denen wir heute leben und wo es sehr schwierig ist Menschen auch offline zu verbinden, ist es ganz wichtig, dass wir lernen, wie wir online unsere Angebote verkaufen. … Dein Angebot ist das, was du anderen anbietest und im Austausch bekommst du Geld (also meistens zumindest, manchmal tauscht man auch Leistung gegen Leistung). … Du hältst Geld und jemand anders bekommt deine Leistung bzw. dein Angebot und zwar das Ergebnis, das du ihnen anbietest bzw. verkaufst.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Dein Angebot muss für sich selbst sprechen

[19:30] – Wenn ich Geld für etwas ausgebe, dann kaufe ich auch immer ein Ergebnis. … Dein Angebot sollte daher mindestens wie folgt aufgebaut sein: „Hallo, das hier ist mein Angebot für dich, dabei hilft dir mein Angebot und das musst du tun, um mein Angebot zu erhalten.“ Das mal ganz kurz zusammengefasst. Wenn du das in wenigen Sekunden formulieren kannst, dann ist das super. Und so einfach kann es sein, wenn du wirklich auf den Punkt kommunizierst und ganz genau weißt, was dein/e Kund:in möchte und wie du deiner/m Kund:in helfen kannst. … Versuch nicht allen alles zu verkaufen, denn wenn du deine Zielkunden findest, wenn du deine/n ideale/n Kund:in findest und die/den ganz genau ansprichst, wird es dir viel leichter fallen ganz konkret zu kommunizieren. Den meisten fällt es schwer konkret zu kommunizieren, weil sie versuchen sich an alle zu richten.

[20:59] – Wie genau verkaufe ich mein Angebot? Auf welche Art und Weise verkaufe ich es? Fühlt sich der Kunde / die Kundin angesprochen? … Es kommt wirklich darauf an, wie du fragst und das sollte natürlich zu dir, zu deinem eigenen Stil passen. Hier kommen auch wieder die she-preneur S-sentials ins Spiel. Dein eigener Stil muss zu deinen Angeboten passen, denn dann kannst du sie voller Überzeugung und voller Selbstsicherheit deinen potenziellen Kund:innen anbieten.

[22:05] – Das muss eben ganz simpel und sehr klar sein, damit du deinen potenziellen Kund:innen auch schnell aufzeigen kannst, wobei dein Angebot hilft. Dabei musst du eben auch auf ganz konkrete Formulierungen achten. Der Fokus liegt auf „konkret“. Was bekomme ich ganz konkret für mein Geld? Das ist das, was der Kunde / die Kundin am Ende erstmal wissen möchte und dabei geht es ihm / ihr nicht darum, wie viele Stunden er / sie bei dir bekommt oder wie viele Module dein Kurs hat, es geht um das Ergebnis, das dein/e Kund:in erreichen möchte. … Es ist wichtig, den Mehrwert zu kommunizieren. Wir verkaufen nicht unsere Zeit, sondern wir verkaufen den Mehrwert. … Wir verkaufen ein Ergebnis und wir verkaufen keine Zeit. Es ist deine Aufgabe den Mehrwert so zu kommunizieren, dass deine Kund:innen verstehen, was genau sie bekommen, und sie dann eben zugreifen, weil es einfach ein gutes Angebot ist, das sie nicht ausschlagen können oder sollten.

[24:38] – Ein Angebot wird am Anfang nicht perfekt sein. Es geht darum, damit rauszugehen und es wirklich zu perfektionieren. … Dein Ziel sollte es auch immer sein deinen Kund:innen so schnell wie möglich zu Ergebnissen zu verhelfen.

[25:27] – Je mehr du Expertin in einem Thema bist (wenn dem noch nicht so ist: Hier findest du 5 Tipps, wie du online als Expertin wahrgenommen wirst), desto schneller arbeitest du, desto routinierter bist du. Das heißt aber nicht, nur weil du zehn Minuten für etwas brauchst, wofür andere eine Stunde oder eine Woche brauchen, dass du dann weniger Geld verdienst. Es geht immer um den Mehrwert.

[25:56] – Ich würde jetzt einfach noch mal dir die sechs wichtigsten Zutaten nennen und erklären. … Der erste Teil ist das Versprechen. Also für wen genau ist dein Angebot? Und hier musst du wirklich ganz genau beschreiben, wer diese Person ist. Denk dran, es sind nicht alle Menschen. Wem genau kannst du helfen? Die zweite Zutat ist: Welches Problem löst dein Angebot? Und auch hier sollst du dich auf nur ein Problem konzentrieren – das allerwichtigste Problem. Und das ist vielleicht auch das Problem, dass wenn das gelöst ist, es alle anderen Probleme aus dem Weg räumt. … Dann der dritte Punkt ist: Welche Transformation ist möglich? Also was möchte die Person erreichen? Zum Beispiel möchte sie mehr Geld – wie viel mehr Geld möchte sie haben? Möchte sie die Beziehung zu dem Hund verbessern – inwieweit? Dass der Hund vielleicht ohne Leine läuft? … Also was genau ist die Transformation, die möglich ist? Und auch hier wieder: Ganz konkret sein, ganz konkret formulieren, um was es geht. Ich muss erkennen können, was ich bekomme.

[27:56] – Dann kommen wir zu dem zweiten Bereich und das ist der Inhalt. Und hier ist der vierte Punkt, den wir heute besprechen: Wie löst du das Versprechen ein? Es geht in erster Linie um das Versprechen und nicht um den Inhalt. Bei den meisten Angeboten da draußen steht der Inhalt im Vordergrund und nicht das Versprechen. … Das Versprechen steht im Vordergrund und dann erst kommt der Inhalt. Also wie löst du das Versprechen ein? Was genau bekomme ich? Bekomme ich eine 1-zu-1-Beratung? Wie lange geht die? Gibt es da vielleicht noch ein Workshop? Habe ich Zugang zu dir? Bekomme ich irgendwelche Work-Sheets, gibt es ein Online-Kurs, irgendwelche Videomodule, die ich mir anschauen kann? Was ist sonst noch mit dabei? Vielleicht auch, wann finden unsere Termine statt? Vereinbaren wir die vorher? Was ist der Ablauf unserer Zusammenarbeit? Das ist der vierte Punkt, der unter „Inhalt“ fällt.

[29:01] – Wir können keine Angebote verkaufen, ohne einen Preis zu nennen. Das heißt, der dritte Abschnitt, mit der fünften und sechsten Zutat ist der Preis. Und die fünfte Zutat ist: Wie hoch ist die Investition? Also wie viel muss ich dafür bezahlen, dass du dieses Problem für mich löst und mich zur Transformation bringst? Der sechste Punkt ist: Wie und wo kann ich bezahlen? Werde ich zu Digistore oder Elopage (übrigens zwei meiner wichtigsten Tools in meinem Business) weitergeleitet, zahle ich bei Paypal? Stellst du mir eine Rechnung aus? Kann ich mit Kreditkarte bezahlen? Muss ich den Betrag auf einmal bezahlen, gibt es auch eine Ratenzahlung? Wenn ja, in wie vielen Raten kann ich bezahlen?

Zusammenfassung: Wie du dein Angebot perfekt formulierst.

Das sind also die sechs wichtigsten Zutaten, die du unbedingt brauchst und ohne die du dein Angebot zumindest nicht mit Leichtigkeit verkaufen wirst, vor allem auch nicht online. Wenn du deine Angebote online verkaufen möchtest, dann müssen sie für sich selbst sprechen, weil du nicht da bist, um jemanden zu überzeugen. Wir wissen eben auch nicht, wer auf unserer Webseite ist, wir wissen aber, auch wenn jemand auf unserer Webseite ist, dass die meisten Leute dort nicht lange bleiben.

Wenn du diese sechs Fragen nicht ganz genau beantworten kannst, dann ist es wirklich schwer dein Angebot zu verkaufen bzw. dann wirst du es auch nicht schaffen dein Angebot skaliert zu verkaufen und daraus vielleicht ein passives Einkommen zu generieren. Insbesondere wenn du noch keine große Community hast und deine potenziellen Kund:innen dich noch nicht kennen, dann ist es wichtig, dass du diese Fragen genau beantwortest. Je mehr Follower:innen du hast bzw. je stärker, besser gesagt, deine Community ist, je größer dein Expertinnen-Status oder deine Personal Brand ist (was du brauchst, um dich als Personal Brand zu etablieren, das habe ich dir hier verlinkt), desto weniger wichtig ist das, das hat einfach mit Vertrauen zu tun, aber wenn du gerade erst startest, dann sind das ganz essenzielle Fragen, die du definitiv in deinem Angebot beantworten solltest. Ich habe dir hier alle Punkte noch einmal zusammengefasst:

Die 3 Fehler, die du vermeiden solltest:

  1. Fehler: Du richtest dein Angebot an alle, die es brauchen könnten. Was dann passiert, ist, dass sich niemand angesprochen fühlt.
  2. Fehler: Du beschreibst einzig, was der Kunde / die Kundin alles bekommt. Meistens wird einfach nur beschrieben, was ich alles bekomme, aber was ich wissen möchte, ist das Ergebnis bzw. die Veränderung.
  3. Fehler: Du nennst kein Ergebnis. Was habe ich nach der Zusammenarbeit mit dir bzw. was kann ich durch die Zusammenarbeit mit dir erreichen? Das Ergebnis sollte greifbar sein. Ich muss erkennen können, was es ist.

Die 6 wichtigsten Zutaten für ein Angebot, das verkauft:

  1. Zutat: Für wen ist dein Angebot? Hier musst du ganz genau beschreiben, wer diese Person ist. Denk dran, es sind nicht alle Menschen. Wem genau kannst du helfen?
  2. Zutat: Welches Problem löst dein Angebot? Konzentriere dich auf nur ein Problem – das allerwichtigste Problem.
  3. Zutat: Welche Transformation ist möglich? Was möchte die Person erreichen? Formuliere ganz konkret, um was es geht. Ich muss erkennen können, was ich bekomme.
  4. Zutat: Wie löst du das Versprechen ein? Das Versprechen steht im Vordergrund und dann erst kommt der Inhalt. Wie löst du das Versprechen ein? Bsp.: 1-zu-1-Beratung, inkl. Dauer, Workshop, Work-Sheets, Online-Kurs … Ablauf und Termine.
  5. Zutat: Wie hoch ist die Investition? Wie viel muss ich bezahlen, dass du dieses Problem für mich löst und mich zur Transformation bringst?
  6. Zutat: Wie und wo kann ich bezahlen? Nutzt du externe Dienstleister wie Digistore oder Elopage? Paypal? Stellst du mir eine Rechnung aus? Kann ich mit Kreditkarte bezahlen? Muss ich den Betrag auf einmal bezahlen oder gibt es auch eine Ratenzahlung? Wenn ja, in wie vielen Raten kann ich bezahlen?

Nimm dir Zeit, um diese Fragen wirklich in Ruhe zu beantworten und denke dran, Mitte November hast du die Chance an meinem kostenfreien Training teilzunehmen, da steigen wir noch tiefer ins Thema ein. Wir gucken uns auch diese Zutaten noch einmal an, ich gebe dir zusätzliche Tipps, worauf du achten musst, und am Ende hast du wirklich ein fertiges Angebot in den Händen. Und wenn du nicht alle Fragen beantworten kannst, dann erfährst du, wie du die Antworten findest.

Wenn du noch kein Angebot hast, das dir deine Kund:innen aus den Händen reißen, dann solltest du dieses Training definitiv nicht verpassen. Wir verbringen eine Woche gemeinsam mit ganz vielen Gleichgesinnten und werden definitiv jede Menge Spaß haben. Mein Team und ich haben uns jede Menge Highlights überlegt. Wir haben Expertinnen mit an Bord – wir haben Katrin Hill mit dabei, wir haben Sabrina Keese-Haufs mit dabei und wir haben auch Babett Mahnert von Goldfrau mit dabei – tolle Frauen, die mir in Expertinnen-Interviews zur Verfügung stehen und die zusätzlichen Input liefern.

Was ist dein bisher am besten gebuchtes Angebot?

Teile deine Erkenntnisse gerne in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} Wie du dein Business perfekt strukturierst, damit du dich nicht verzettelst und überforderst

Das heutige Thema ist ein Thema, das mich sehr lange begleitet hat, das mich sehr lange frustriert hat, und auch ein Thema, das mich selbst heute noch begleitet. Es ist ein Thema, wo ich mir und mein Team natürlich auch – also wo wir uns sehr oft überlegen: Wie können wir uns besser strukturieren? Wie können wir unsere Arbeitsabläufe effizienter gestalten? Wie können wir besser miteinander kommunizieren, damit wir das Ergebnis, auf das wir hinarbeiten, viel schneller und viel leichter erreichen?

Dieses Thema ist ein ganz wichtiges Thema für dich und auch für meine Community. Als ich damals 2016 den she-preneur insider club eröffnet und gefragt habe, was fehlt und was gewünscht wird, dann war die Antwort darauf meistens: „Ich brauche mehr Struktur.“ oder „Ich möchte strukturierter vorgehen.

In dieser Episode verrate ich dir deshalb, wie du dein Business und dich perfekt strukturierst, damit du dich nicht verzettelst und überforderst.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

In den letzten Beiträgen bzw. Podcastfolgen habe ich dir schon oft von der she-preneur S-sentials Methode erzählt und auch das heutige Thema fällt unter eine der Säulen dieser Methode. Und zwar gehört es zur Säule „Struktur“. Die she-preneur S-sentials Methode ist eine Methode, die ich in den letzten Monaten entwickelt habe, aus meinen Erfahrungen mit ganz vielen selbstständigen Frauen, mit denen ich gearbeitet habe, aber vor allem auch aus meinen eigenen Erfahrungen, aus meinem eigenen Weg. Ich habe geschaut, wie ich es hinkriege zur erfüllten Unternehmerin zu werden. Wie ich es schaffe die Überforderung loszuwerden und ein Business aufzubauen, das mir Freiheit und Fülle bringt und das mich auch wirklich voll und ganz erfüllt.

Das ist ein Thema, was für mich super wichtig ist und was ich unbedingt mit meinem Business auch erreichen wollte. Und daraufhin habe ich mich dann dieses Jahr hingesetzt und mir überlegt, was ich brauche, um das zu erreichen. Strategie alleine ist es nicht. Die Persönlichkeit spielt zum Beispiel auch eine ganz wichtige Rolle. Dass wir authentisch auftreten ist super wichtig, denn dann ziehen wir die Menschen an, die zu uns passen und die sich mit uns eben auch identifizieren können. Natürlich gehört auch das heutige Thema dazu und in der nächsten Episode werde ich dir dann das vierte und letzte S-sential vorstellen. Jetzt aber zurück zur Struktur.

Darum geht es also heute: Struktur, damit du dich nicht verzettelst, damit du dich nicht überfordert fühlst und damit du mit deinem Business schneller vorankommst.

[5:14] – Eine gute Struktur ist super wichtig für dein Business. Denn die meisten Selbstständigen, die ein eigenes Business aufbauen wollen, sind nach der ersten Motivation erstmal völlig frustriert. Wenn sie dann nämlich merken, was jetzt alles an To-Dos ansteht, sind sie sehr frustriert und wissen eben auch gar nicht, was sie als Erstes machen sollen. Es sind so viele Bereiche, um die wir uns kümmern müssen und die es eben braucht, um uns ein erfolgreiches Business aufzubauen: Wir brauchen eine Webseite, wir brauchen ein Branding, wir brauchen ein gutes Angebot, wir sollen E-Mails schreiben, wir sollen uns um Social Media kümmern, dann will ein Blogartikel geschrieben werden oder ein Video aufgenommen werden oder ein Podcast aufgenommen werden. Wir brauchen Fotos, wir müssen Social Media Beiträge schreiben, wir müssen uns um mehr Reichweite und Bekanntheit kümmern und so weiter und so weiter.

[6:16] – Die Liste hört gar nicht auf mit diesen ganzen Dingen, die wir eigentlich tun sollten. Und was die meisten machen? Die meisten, die nicht erfolgreich werden oder sind und sich immer noch überfordert fühlen, die fallen in blinden Aktionismus.

[6:49] – Es hilft nichts, wenn wir ein paar Mal etwas auf Facebook oder Instagram posten, oder wenn wir hier und da mal einen Blog-Artikel schreiben, oder wenn wir uns mit unserem Logo befassen oder sowas. Das meiste passiert eben völlig unstrukturiert. Die Aufgaben werden erledigt, ohne sich zu überlegen: Was steht denn eigentlich dahinter? Was muss ich denn eigentlich tun? Oder warum tue ich diese Aufgabe denn eigentlich? Was kann ich damit erreichen, wenn ich diese Aufgabe habe? Also was bringt es mir, wenn ich ein Logo habe? Auf welches Ziel zahlt das ein?

[7:31] – Die meisten sind dann irgendwann kurz vor dem Aufgeben und völlig frustriert und denken: „Ok, ich weiß nicht, was ich jetzt noch machen soll, um Umsatz zu generieren.“ Denn das ist es ja, was wir eigentlich brauchen, wenn wir mit unserem Business vorwärts kommen wollen. Wenn wir einen Impact haben möchten, dann brauchen wir Umsatz, denn ohne Umsatz – wenn wir für das, was wir tun, nicht bezahlt werden – dann können wir auch keinen Impact haben. Denn dann sitzen wir hinter unserem Schreibtisch und kümmern uns um Dinge, die uns nicht weiterbringen und die uns auch nicht dabei helfen, noch mehr Menschen zu erreichen.

[10:50] – Mein Team und ich haben sehr viel Zeit investiert, um mein Business, meine Aufgabenbereiche und natürlich auch die von meinem Team nochmal zu strukturieren, Dinge rauszustreichen, die nicht notwendig sind, und haben dadurch wirklich viel mehr Leichtigkeit in mein Business gebracht. Das sind übrigens auch Dinge, die wir in die she-preneur Academy mit eingebracht haben. Die she-preneur Academy, die jetzt Anfang Dezember offiziell an den Start geht, enthält alle meine Learnings aus den letzten Jahren. Alles, was wir in meinem Business tun, … wird in der she-preneur Academy verlinkt sein – mit Prozessen, mit Anleitungen, mit Video-Tutorials, als Blicke hinter die Kulissen und jede Menge coole Sachen, die dir dabei helfen sollen nicht nur mehr Umsatz zu machen, sondern eben auch viel strukturierter vorzugehen.

[12:36] – Ich werde dir jetzt erzählen, was du tun kannst, um mehr Struktur in dein Business zu bringen, um dich von der Überforderung, von der Frustration, von der Verzettelung zu retten. Starten wir mit dem ersten Schritt: Bei allen Dingen, die du tust, startest du am Ende (nicht am Anfang). Nicht bei „Ok, ich leg jetzt einfach mal los“, sondern du startest am Ende. Also bei deinen Zielen. Am Anfang ist das oft ein Umsatzziel, weil am Anfang ist es sehr wichtig, dass wir Umsatz generieren. Wenn wir keinen Umsatz haben, dann können wir halt von unserem Business nicht leben. Dann frustriert das alles, weil wir eben nichts zurückbekommen von dem, was wir in unser Business eben auch kostenfrei reinstecken. Von daher empfehle ich dir auf jeden Fall ein Umsatzziel zu setzen, aber auch ein Impactziel zu haben. Also wie viel Umsatz willst du generieren und welchen Impact möchtest du haben? … Deine Ziele sollten dabei unbedingt messbar sein, damit du auch weißt, ob du dein Ziel erreicht hast oder nicht.

[15:23] – Was wirklich ganz wichtig ist, ist, dass du dein Geschäftsziel kennst und das darfst du eben nicht aus den Augen verlieren. Also der allerwichtigste Schritt ist am Ende anzufangen und erst wenn du alles beiseite lässt, was nicht auf dein Ziel einzahlt, wirst du den direkten Weg zum Erfolg nehmen und dann auch in relativ kurzer Zeit erfolgreich sein. Das kann ich dir nur ans Herz legen, dich damit auseinanderzusetzen. Ich weiß, dass sich viele keine Ziele setzen wollen, aber wenn du dir keine Ziele setzen möchtest, dann dümpelst du vor dich herum. Wenn du zu denjenigen gehörst, die sich keine Ziele setzen, dann guck dir an, was du in den letzten Monaten oder in den letzten Jahren erreicht hast und schau dir an, ob das hilfreich war oder nicht hilfreich war. Und wenn es nicht hilfreich war, dann ist es notwendig da auch etwas zu verändern.

[16:27] – Schritt Nummer Zwei: Jetzt überlegst du dir, welche Maßnahmen nötig sind, um deine Ziele zu erreichen. Also für deine Umsatzziele, zum Beispiel, brauchst du ein Produkt bzw. ein Angebot. Du brauchst eine Verkaufsstrategie, mit der du dein Angebot so effektiv wie möglich verkaufst. … Es ist ganz wichtig, dass du dir das einmal überlegst und auch das machen die allermeisten nicht. Sie überlegen sich nicht, welche Maßnahmen nötig sind. Aber wenn du alle Maßnahmen so gestaltest, dass sie dich deinem Ziel näher bringen, baust du dir ein wirklich solides Gerüst für dein Business auf, das du später auch bei jedem neuen Produkt, wie ein Schnittmuster eigentlich, immer wieder nutzen kannst. Das ist nicht nur klar, sondern auch sehr effizient.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Wie du dein Business perfekt strukturierst

[18:33] – Schritt Nummer Drei: Nachdem dein Ziel und deine Maßnahmen sitzen, überlegst du dir, wie du die richtigen Menschen erreichst. Du weißt, was du erreichen möchtest, jetzt geht es darum, wie du es erreichst. Und dafür benötigst du, zum Beispiel, Content, mit dem deine Wunschkund:innen in Resonanz gehen. Bei der Contenterstellung ist ganz viel Struktur notwendig, damit du dich da auch nicht verzettelst und nicht die ganze Zeit das Gefühl hast, dass du nur Content erstellst. Wie kannst du es dir da leichter machen? Also bei mir gibt es zum Beispiel Vorlagen, es gibt Checklisten, es gibt festgelegte Abläufe oder Redaktionspläne, es gibt aber auch Content-Recycling, also wiederverwerteten Content von unterschiedlichen Plattformen. … Wir greifen auf Dinge zurück, die eben schon funktionieren. Wir haben Routinen und bei vielen Dinge, die wir immer wieder tun, wie zum Beispiel jede Woche diese Podcast-Episode aufzunehmen und zu veröffentlichen, steckt ein kompletter Prozess dahinter. Da steckt ein Ablauf dahinter, wir haben eine Checkliste mit Dingen, die erledigt werden müssen, um diese Episode zu veröffentlichen.

[20:55] – Schritt Nummer Vier: Wenn du denkst, Wiederholungen sind langweilig (und auch das höre ich ganz oft von meinen Kundinnen), dann muss ich widersprechen. Denn gerade in der Wiederholung liegt die Kraft und das weißt du doch eigentlich selbst. Wir lernen die Dinge nur, wenn wir sie wiederholen. Als wir noch klein waren und noch nicht laufen konnten, haben wir versucht aufzustehen und sind immer wieder hingefallen, haben dann aber weiter versucht aufzustehen und wurden immer besser. Wir konnten stehen … und irgendwann konnten wir dann laufen oder auch später Fahrrad fahren. All diese Dinge haben wir gelernt, weil wir sie wiederholt haben und genau so ist es auch im Business. Was ich immer wieder sie hier, und ich kann da nur den Kopf schütteln, ist, dass immer wieder etwas Neues gemacht wird. … Wir fangen aber, wenn wir neue Sachen entwickeln, immer wieder bei Null an und werden nie besser. Auf einer Skala von eins bis zehn fängst du immer bei Null an, du kommst nie zur Zehn. Und deswegen wird dein Launch auch nicht erfolgreich, deswegen dümpelst du mit deinem Business rum und kommst einfach nicht voran. In der Wiederholung liegt die Kraft. … Und dabei hilft dir zum Beispiel auch Kund:innenfeedback. So kannst du ohne viel Aufwand fine-tunen, wenn du dir Kund:innenfeedback einholst, und dann eben deine Kund:innen noch zufriedener machen. Außerdem wirst du selbst immer besser, je öfter du zum Beispiel auch deine Inhalte und deine Abläufe wiederholst. Das macht nämlich dein ganzes Messaging konsistent und du wirkst im Außen sehr strukturiert, was wiederum neue Kund:innen für dich begeistert. Also wenn deine Interessenten, wenn deine Community erkennt, wofür du stehst, dann kannst du auch mit viel mehr Leichtigkeit verkaufen oder, wo ich sehr oft gefragt werde, dann kannst du verkaufen, ohne zu verkaufen.

[23:25] – Schritt Nummer Fünf: Je detaillierter du alle Bereiche in deinem Business strukturierst, desto besser. Es ist hilfreich, wenn du die einzelnen Aufgabenbereiche sinnvoll gliederst. Ich habe hier noch ein Profitipp für dich: Lege dir ganz zu Beginn eine Muster-Struktur für deine Projektordner / deine Ablage an. Zum Beispiel haben wir Projektordner für den Podcast und da gibt es einen Musterordner und den duplizieren wir dann immer. Nehmen wir mal an du willst einen Launch machen, dann legst du einen Ordner für Grafiken an, einen für Texte, einen für die Promo, einen für die Technik, oder einen für die Sales Page. Diese Ordnungstruktur kannst du dann eben einfach für jedes weitere Projekt kopieren und das spart wahnsinnig viel Zeit und auch Nerven. Wenn du das wirklich immer wieder wiederholst, dann wird es für dich und auch für andere leichter sein.

[24:32] – Schritt Nummer Sechs: Auch Ablage und Dokumentation ist wichtig, damit hilfst du nicht nur dir selbst, dich nicht zu verzetteln, sondern eben auch anderen. Und das darfst du auch berücksichtigen, denn du wirst nicht immer alleine arbeiten, vielleicht hast du auch schon ein Team, das dich unterstützt. Wichtig ist daher, dass nicht nur du die Unterlagen findest, sondern auch deine Teammitglieder. Denn wenn du mit deinem Business wächst, wirst du definitiv noch Leute an Bord holen. Und noch professioneller ist es, wenn du zu allen Vorgängen eine kurze Dokumentation machst, also eine Anleitung, wie ein Vorgang ablaufen soll. Zum Beispiel: Was passiert, wenn eine E-Mail von einem Kunden / einer Kundin eingeht oder was passiert, wenn du ein Testimonial erhältst? Wenn du das auflistest, dann kannst du in der Zukunft Aufgaben viel leichter abgeben. Das sind Dinge, mit denen wir uns in diesem Jahr beschäftigt haben, und das hat mein Leben wirklich viel leichter und viel sexier gemacht. Also wenn du gründlich alles ablegst und dokumentierst, wird nicht nur das Onboarding für dein Team leichter, sondern auch jeder Arbeitsablauf wird viel schneller und du wirst das Gefühl haben, die Kontrolle zu haben.

[25:56] – Schritt Nummer Sieben: Diese Sache fällt vielen Selbstständigen schwer, vor allem uns Frauen, denn wir meinen oft, dass wir uns um alles selbst kümmern müssen. Doch für ein erfolgreiches Business ist es wirklich essentiell, dass du lernst, dass entweder nicht alles erledigt werden kann oder du bestimmte Aufgaben einfach delegieren musst, weil du merkst, du schaffst es nicht alles alleine. Und dazu musst du eben auch innerlich bereit sein Aufgaben abzugeben und darauf zu vertrauen bzw. anderen zu helfen, dass sie gut oder sogar besser als das, was du erledigen kannst, erlegt werden. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich dir sagen, erst als ich ein Team aufgebaut und Dinge abgegeben habe, die sich gut delegieren lassen und mich selbst auch viel Zeit gekostet und nicht zu meiner Kernkompetenz gehört haben, startete mein Business wirklich durch. Vorher saß ich da und habe jede Kleinigkeit gemacht – ich habe jede Veranstaltung angelegt, ich habe Grafiken für Facebook-Veranstaltungen erstellt, ich habe Videos im Mitgliederbereich eingestellt – all diese kleinen Aufgaben, die halt unheimlich viel Zeit fressen, die aber nicht zu meiner Kernkompetenz hören. … Auch wenn du es vielleicht so gelernt hast: Du musst nicht alles alleine machen und schaffen. Auch mir fällt es schwer, Dinge abzugeben, weil ich weiß, dass ich vieles auch gut kann. Es ist aber dennoch notwendig, weil ich nicht alles alleine schaffen kann. Wenn du gut abgeben kannst, wird dein Business leicht und sexy.

[27:49] – Schritt Nummer Acht: Die digitale Welt ist eine wahre Fundgrube für Tools, die dir das Business-Leben erleichtern. Es gibt so viele tolle Apps und Tools da draußen, gerade für Aufgaben, die sich wiederholen. Da kannst du zum Beispiel mit Wiedervorlagen arbeiten oder du kannst Apps nutzen, um Social Media Inhalte vorzubereiten und zu automatisieren. All diese Dinge, auch wenn sie Geld kosten, erleichtern deinen Alltag. Sie helfen dir dabei schneller zu arbeiten. Wir haben zum Beispiel auch die kostenpflichtige Version von Canva, ich glaube die kostet 10 oder 11 oder 12 Dollar im Monat, aber wir müssen nicht jedesmal unsere Farbe aus der Zwischenablage reinkopieren, sondern können sie speichern. Und diese 10 €, die wir im Monat investieren, die haben wir allemal wieder raus. Also diese Zeitersparnis, die wir durch Tools haben, die macht sich einfach bezahlbar. Und die Tools helfen dir wirklich dabei immer strukturiert zu bleiben, schneller zu arbeiten, effizienter zu arbeiten und auch den Überblick zu behalten.

Zusammenfassung: Wie du Struktur in deinen Business-Alltag bringst.

Also du siehst, es ist gar nicht so schwer dein Business zu strukturieren und dich eben nicht zu verzetteln und überfordert zu fühlen. Diese sehr coolen Schritte, die ich dir hier mitgegeben habe, sind notwendig und daher meine Bitte: Setze es um! Nimm dir Zeit. Die allermeisten werden sich nicht die Zeit nehmen und werden weiter vor sich hindümpeln. Aber wenn du zu denjenigen gehörst, die weiterkommen wollen, nimm dir Zeit und gehe diese einzelnen Schritte einfach mal durch.

  1. Schritt: Starte bei allen Dingen, die du tust, am Ende, also bei den Zielen. Setze dir ein Umsatzziel und setze dir ein Impactziel. Also wie viel Umsatz willst du generieren und welchen Impact möchtest du haben? Deine Ziele sollten dabei unbedingt messbar sein, damit du auch weißt, ob du dein Ziel erreicht hast oder nicht.
  2. Schritt: Überlege dir, welche Maßnahmen nötig sind, um deine Ziele zu erreichen. Wenn du alle Maßnahmen so gestaltest, dass sie dich deinem Ziel näher bringen, baust du dir ein solides Gerüst für dein Business auf und wenn du alles beiseite lässt, was nicht auf dein Ziel einzahlt, wirst du den direkten Weg zum Erfolg nehmen.
  3. Schritt: Überlege dir, wie du die richtigen Menschen erreichst. Dafür benötigst du, zum Beispiel, Content, mit dem deine Wunschkund:innen in Resonanz gehen. Bei der Contenterstellung ist ganz viel Struktur notwendig, damit du dich auch da nicht verzettelst (Vorlagen, Checklisten, festgelegte Abläufe, Redaktionspläne, Content-Recycling).
  4. Schritt: In der Wiederholung liegt die Kraft. Du lernst die Dinge nur, wenn du sie wiederholst. Außerdem wirst du selbst immer besser, je öfter du deine Inhalte und deine Abläufe wiederholst. Das macht wiederum dein ganzes Messaging konsistent und du wirkst im Außen sehr strukturiert, was wiederum neue Kund:innen für dich begeistert.
  5. Schritt: Je detaillierter du alle Bereiche in deinem Business strukturierst, desto besser. Es ist hilfreich, wenn du die einzelnen Aufgabenbereiche sinnvoll gliederst. Lege dir ganz zu Beginn eine Muster-Struktur für deine Projektordner / deine Ablage an. Diese Ordnerstruktur kannst du dann für jedes weitere Projekt kopieren und das spart Zeit.
  6. Schritt: Ablage und Dokumentation ist wichtig. Damit hilfst du nicht nur dir selbst, dich nicht zu verzetteln, sondern auch anderen. Schreibe zu allen Vorgängen eine kurze Dokumentation, wie ein Vorgang ablaufen soll, so kannst du in Zukunft Aufgaben leichter abgeben. Wenn du gründlich alles ablegst und dokumentierst, wird nicht nur das Onboarding für dein Team leichter, sondern auch jeder Arbeitsablauf wird viel schneller.
  7. Schritt: Lerne, dass du entweder nicht alles erledigen kannst oder dass du bestimmte Aufgaben delegieren musst. Du musst nicht alles alleine machen und schaffen. Du musst aber innerlich bereit sein Aufgaben abzugeben und darauf zu vertrauen, dass sie gut oder sogar besser als das, was du erledigen kannst, erlegt werden. 
  8. Schritt: Suche und nutze Tools, die dir das Business-Leben erleichtern. Es gibt so viele tolle Apps und Tools da draußen, gerade für Aufgaben, die sich wiederholen. All diese Dinge, auch wenn sie Geld kosten, erleichtern deinen Alltag. Tools helfen dir dabei immer strukturiert zu bleiben, schneller zu arbeiten, effizienter zu arbeiten und auch den Überblick zu behalten.

Eine gute Struktur ist übrigens nicht alles, was du für ein Business brauchst, das dir Freiheit, Fülle und Erfüllung bringt, denn die beste Struktur nützt uns nichts, wenn wir zum Beispiel nicht authentisch sind oder wenn wir uns im Social Media nicht zeigen oder wenn wir keine Strategie haben. Es sind immer mehrere Dinge, die zusammenspielen und die uns dann natürlich auch helfen, im Zusammenspiel mit unserem Business zu wachsen. Du hast jetzt das 3. S-sential kennengelernt und das nächste kommt in der nächsten Woche.

Zum Schluss habe ich dir hier nochmal ein Beispiel für dich mitgebracht: Für den Launch der neuen she-preneur Academy und auch für das Kick-off-Festival, das wir veranstalten, sind wir genau so vorgegangen. Also das ist unser Ziel für das vierte Quartal – der Launch der she-preneur Academy und auch das Kick-off-Festival jetzt im November. Und da habe ich mir die Frage gestellt, wie viele Menschen ich mit meinen Inhalten erreichen möchte. Wir bieten deshalb ein fünftägiges Boot-Camp an, indem wir dein unwiderstehliches Angebot erstellen.

Wenn du also noch kein Angebot hast, das so richtig unwiderstehlich ist, das dir von deinen Kund:innen aus den Händen gerissen wird, dann solltest du dich dafür auf jeden Fall anmelden! Wir erstellen in diesem kostenfreien Training dein unwiderstehliches Angebot, du wirst unterschiedliche Zutaten kennenlernen und lernen, wie du ein Angebot zusammensetzt oder wie ein Angebot auch aufgebaut ist, das wirklich überzeugt und wo deine Kundinnen und Kunden eben auch ganz leicht den Mehrwert erkennen können.

Welches Tool nutzt du, um Struktur in dein Business zu bringen?

Teile deine Erkenntnisse gerne in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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