{Podcast} Von der schlecht bezahlten Journalistin zur schreibenden Unternehmerin

Heute habe ich eine weitere Gewinnerin des she-preneur Success Story Contests bei mir im Gespräch. Sie hat nicht nur im November 2020 den zweiten Platz belegt, sondern sie hat mir ganz am Anfang von she-preneur, in 2016, schon ihr Vertrauen geschenkt. An ihrem 50. Geburtstag hatte sie damals die Nase voll von schlecht bezahlten Jobs als Journalistin und das war dann auch der Zeitpunkt, als sich unsere Wege kreuzten. Sie wurde die erste „she“ und seitdem hat sich ganz viel bei ihr getan. Freue dich auf eine inspirierende und Mut machende Episode mit Alexandra Brosowski.

Wir sprechen darüber, wie sie es geschafft hat, von der schlecht bezahlten Journalistin zur schreibenden Unternehmerin zu werden. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Lass mich hier diesmal gerne mit ein paar Worten von Alexandra über she-preneur beginnen, die mich sehr gefreut haben: „Das ist vielleicht auch das, was unsere Gemeinschaft so ausmacht – was ich vom ersten Tag an wahrgenommen habe – dass wir uns alle sehr nah sind. Dass man sich trauen kann, sich auch so zu zeigen, mit seiner Gefühlswelt, mit seinem Traurigen und Fröhlichen und allem zusammen. Wir lachen und wir feiern zusammen, aber wir sind eben auch mal traurig. Wird können nämlich Menschen sein.

[4:28] – Alexander, rückblickend auf die letzten Jahre: Was würdest du sagen waren deine drei größten Erfolge? Ich glaube, das Wichtigste war für mich (und das ist vielleicht der größte Erfolg), dass ich nicht der Gesellschaft geglaubt habe, die mir mit meinem Job gesagt hat: „Du wirst nicht gebraucht, du kannst nichts.“, sondern dass ich meine Talente genommen und gesagt habe: „Ich kann was, ich werde euch das zeigen.“ – also loszugehen überhaupt. Das war ein ganz wichtiger Entschluss, nicht an den Bedingungen damals zu zerbrechen, sondern neue Wege für mich zu finden, auch einen Tag nach meinem 50. Geburtstag. Es ist nicht zu spät dafür. Man muss nicht 30 sein, sondern es hat einfach etwas damit zu tun, dass du losgehst und dich dafür eben entscheidest. Und meine Bedingungen, die waren ja denkbar schlecht. Ich hatte überhaupt kein Geld, ich habe mich auch nicht gut gefühlt, ich war nicht gesund, mein Selbstwert war am Boden. Aber ich hatte mich und meine Talente. Es braucht auch gar nicht viel, um loszugehen. … Ich habe endlich mein Ziel erreicht und schon zwei große Online-Kurse auf den Weg gebracht. … Das ich das jetzt so erreicht habe, da bin ich immer noch fassungslos und froh und dankbar, … aber es war auch harte Arbeit. … Du kannst nur Ziele erreichen, die du dir auch gesetzt hast.

[6:39] – Hast du noch einen Erfolg, von dem du berichten möchtest? … Mein Launch letztes Jahr. Also das im ersten Anlauf aus dem Nichts schon 10, 15 Leute ein teures Programm bei mir gebucht haben. … Was mich total berührt hat, ist, dass Frauen gesagt haben: „Wir haben schon auf dich gewartet, endlich kommst du mit diesem Programm.“

[7:44] – In 2016, … als du die Entscheidung getroffen hast, jetzt nochmal die ganze Sache anzugehen und was Neues zu machen … : Hättest du damals geglaubt, dass du das, was du im letzten Jahr erreicht hast, erreichen könntest? Nein, auf gar keinen Fall. Ich kam aus einem Niedriglohnsektor. Das hätte ich auch selber nicht für möglich gehalten, denn ich habe Journalismus gelernt und studiert, und Literatur. Als ich anfing, vor über 25 Jahren, war das ein Job, der sehr angesehen war und gut bezahlt. Aber im Zuge der Digitalisierung ist der richtig runtergerockt worden. … Alle meine großen Wünsche und Träume, die mit diesem Beruf verbunden waren, hatten sich in Luft aufgelöst. Ich habe für eine Reportage, für die ich zwei Wochen gearbeitet haben, hundertachtzig Euro bekommen! Also dann rast du in die Altersarmut, du merkt das aber nicht. Du arbeitest immer mehr … und verdienst immer weniger. … Ich wurde von einer Gefeierten zu einer Bettlerin. Das verändert dich nachhaltig. … Ich spürte schon, so geht es nicht weiter. Und das war auch der Zeitpunkt, als du dann gesagt hast: Okay, jetzt muss ich was anderes machen? Im Grunde geht es vielen Kreativen in ihrer Branche so. Nämlich sich dahin führen zu lassen … seine ganze Expertise abzugeben, für wenig Geld. Und dazu gehören immer zwei Menschen, zwei Seiten. Die einen, die die beschissenen Jobs angeben, und die anderen, die sie ausführen. Und das war vielleicht das Erste, was ich umdenken musste. Nämlich nein zu sagen, zu diesen Jobs. Und das ist nicht witzig, wenn dein Kühlschrank leer ist. … Ich hatte Jahre vorher eine Krebserkrankung gehabt, also eigentlich ging es mir schonmal sehr schlecht. Ich hatte die Kombination zwei kleine Kinder, Freiberufler und eine Krebserkrankung – das ist eine sehr toxische Mischung, kann ich dir sagen. … Das gab mir schon den ersten Kick in die richtige Richtung. „Sag mal, Frau Brosowski, was machst du hier eigentlich mit deinem Leben?“ Aber ich musste nochmal irgendwie so eine Keule bekommen, und das war tatsächlich ein Burn-Out. Die Arbeitswelt hatte sich verändert und ich habe innerhalb von einem Jahr oder von ein paar Wochen ganz viele Jobs verloren, weil ich als Mensch nicht mehr zählte. Und das hat alles dazu geführt, dass ich tief in mich gegangen bin und gesagt habe: „So, die Kraft muss von dir ausgehen. Du kannst so viel, du darfst dir nur nicht von den anderen sagen lassen, dass es nicht so ist.“ Ich habe nicht die Macht, diese Verlagssysteme zu verändern, daraus musste ich mich erstmal lösen und was Eigenes finden. Und das war vielleicht die Chance, dass wiederum durch die Digitalisierung, die mir vorher meinen Job zerrockt hat, plötzlich aber für uns Solo-Frauen, Selbstständige, ganz neue Möglichkeiten eröffnet worden sind. Aber bevor ich zu dir kam, war ich arm, krank, fühlte mich wertlos, war am Boden. Nee, ich war schon ein Stück weiter. Ich war wieder aufgestanden und wollte für mich kämpfen.

[12:12] – Du hast auf jeden Fall investiert, damals in mein allererstes Programm. Ja genau. … auch für die, die jetzt denken, „aber ich hab ja gar kein Geld“: Man kann losgehen, man kann ohne. Weil erstmal steht sehr viel Wissen auch kostenlos zur Verfügung. Und she-preneur war bezahlbar. … Ich musste erstmal meinen Kopf aufräumen, mein Mindset. … Ich kannte meinen Job und mein Handwerk, aber nicht, wie setzt sich das denn in Produkte um, wie mache ich daraus ein Unternehmen? … Ich wusste nicht was Ziele, Strukturen, Pläne sind. Und was nehme ich überhaupt für meine Leistung? Das ist auch nichts, was man von heute auf morgen lernt, sondern das ist ein Prozess.

[13:31] – Was waren damals deine ersten Schritte in diese neue Welt, Alexandra? Ich wusste von der ganzen Online-Blase überhaupt nichts. … Und ich habe gedacht: „Du hast kein Geld, aber du hast dich. Du hast deine Kraft, du bist frech, was musst du tun?“ Also habe ich was gemacht, was ich sowieso kann, ich habe nämlich ein Online-Magazin gegründet. … Und wenn man ein Online-Magazin gründet, muss man auch online sein. … Ich wusste nicht, wie WordPress ging, die ganze Technik dazu, aber ich habe einfach angefangen. Ich wusste, ich kann schreiben. … Das Wichtigste war, mich von der armen Poetin als Unternehmerin zu sehen. … Ich bezeichne mich auch nicht als Freelancerin, … ich bin jetzt Unternehmerin – was gehört dazu? Also im Kopf musste ganz viel passieren.

[15:49] – Die Geschäftsidee war eben ein Online-Magazin zu machen, es zu monetarisieren, vielleicht mittels Anzeigen. … Luise von der Pelzwiese [so heißt das Onlinemagazin von Alexandra Brosowski], das ist der Kosename meiner Kindheit. Habe ich aber mit Luise Geld verdient? Nein, das habe ich nicht. Warum nicht? Weil ich als Alleinmensch das so hätte nicht umsetzen können, ich hätte andere gebraucht. … Aber die Luise hat etwas ganz wertvolles für mich getan. Sie wurde nämlich meine größte Visitenkarte im Netz. Also ich erlangte Sichtbarkeit.

[18:05] – Alexandra, nach der Luise ging es ja dann noch einen Schritt weiter. Also du hast das Online-Magazin gegründet, du wurdest sichtbarer, … und dann gab’s den nächsten interessanten Schritt bei dir und du bist in Richtung schreiben von Büchern gegangen. Oder gab es da noch ein Schritt vorher? Bücher habe ich auch schon vorher geschrieben. Aber was ich eben angewendet habe, ist, erstmal habe ich mir Ziele gesetzt. Ein Beispiel: Ich habe meine ersten Bücher mit sehr niedrigem Honorar geschrieben. Also habe ich mir vorgenommen, als Ziel, den nächsten Buchvertag unterschreibst du nur, wenn die Bedingungen, wenn das Honorar, so und so ist. Für mein letztes Buch war eindeutig, ich will auf dem Cover stehen und ich will das doppelte Honorar. Und solche Ziele helfen dir unbedingt, sie auch zu erreichen. … Wenn du mehr Geld haben willst, musst du wissen, was du haben willst. Du musst wissen, was du wert bist. Und du gehst nicht von wenig Geld auf ganz viel, sondern das erfolgt in Schritten. … Wenn du selber dir nicht klar bist, was du nehmen sollst, dann kommst du ins stottern bei Verhandlungen, dann kannst du nicht gut Preise verhandeln. Und das hat sich natürlich auch bei mir entwickelt. Jedes Jahr schaue ich nach hinten: Was ist letztes Jahr gut gelaufen? Was will ich im nächsten Jahr erreichen? Was streiche ich? Was muss sich verändern? … Ich bin ja damals mit sehr niedrigen Preisen eingestiegen und hab mich aber gut gefühlt und dachte: Ok, die Preise sind in Ordnung, das ist das, was ich jetzt im Moment geben kann und wo ich mich auch total wohlfühle, das nach außen zu kommunizieren. … Das ist auch ein ganz normaler Prozess und ich glaube, dass viele denken, man müsste einfach schon so sein. Natürlich gibt es Leute, die sind super selbstsicher und die wissen, sie kriegen das hin. Aber oftmals ist einfach dieser Entwicklungsprozess auch notwendig, um diese Selbstsicherheit zu gewinnen.

[22:09] – Du verhandelst einfach anders, wenn du mit dir sicher bist. Und, was auch interessant ist, ich habe eben bei jedem Projekt, was mir angeboten wurde, überlegt: Auf welcher Ebene hilft es mir? Also es ist ja nicht immer nur monetär.Ich habe gerade durch das Scheitern, durch Dinge, die vielleicht nicht so fluffig gelaufen sind, meine Learnings gewonnen. … Das ist vielleicht auch was: Glaubwürdigkeit, Authentizität. Kann die überhaupt das, was sie da tut? Ich bin sehr stolz auf mein Handwerk, ich hab da viele Jahre reingesteckt. Aber ich schaue auch immer: So, was will ich denn eigentlich? Passt das zu mir? Möchte ich das noch machen? Irgendwann war für mich, zum Beispiel, mein Journalismus beendet im Inneren. Er ist so innerlich von mir gegangen, obwohl ich niemals gedacht hätte, er wäre das. Aber mit Leidenschaft Bücher zu schreiben und Frauen dabei zu begleiten, das ist das, was neu gewachsen ist. … Es geht nicht immer nur ums Geld. Denn viele Dinge können wir tun, die uns dabei helfen unseren Expert:innenstatus aufzubauen. Die uns ganz viele Learnings eben auch bescheren und die uns wieder zeigen: Cool, das habe ich erreicht, das habe ich geschafft, und beim nächsten Mal werde ich das nicht so machen. … Ich weiß eben, wie es geht, und kann das im nächsten Schritt viel selbstsicherer auch nach außen kommunizieren. Es geht nicht immer darum mega viel Geld zu verdienen, sondern manchmal muss man eben auch Dinge tun, um einfach diesen Expert:innenstatus zu bekommen oder um die Reichweite zu bekommen. … Was ist der Wert, der am Ende auch da rauskommt? Und ich glaube, das vergessen eben auch viele an der Stelle.

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[25:34] – Der Kern ist ja auch Vertrauen. … Und das hieß von Anfang an, die Menschen müssen die Gelegenheit haben mich kennen zu lernen. Also ich möchte auf der einen Seite meine Expertise ausweiten und immer besser werden. Ich bin auch hochgradig lernfreudig, muss ich sagen. Ich liebe es, mich zu entwickeln. Ich habe schon so viele Schreibfelder betreten, aber ich bin noch lange nicht am Ende. … Es gibt noch einen ganz interessanten Punkt: Denn dadurch, dass ich das alles getan und mich dann gezeigt habe, haben die Kund:innen mir zugerufen, was sie brauchen. Daraus sind Produkte entstanden, über die ich vorher nicht nachgedacht hatte. … Das hätte ich nicht tun können, wenn ich nur theoretisches Wissen gehabt hätte. … Und deswegen ist es halt eben auch so wichtig, dass wir mit Menschen in den Austausch kommen. Dass wir sichtbar sind, dass wir auch darüber sprechen, was wir machen, was wir gelernt haben.

[30:12] – Ich habe, als ich die Luise gegründet habe, auch ganz klar zwei Dinge gesagt: Was ich nicht möchte, ist, mit schlechten Menschen zusammenzuarbeiten – davon hatte ich die Nase voll. Ich habe einen gewissen Wertekanon für mich, auch für mich als Unternehmerin. Mit welchen Menschen möchte ich arbeiten, welche sollen zu mir kommen und wie möchte ich behandelt werden. Auch das innerlich festzulegen, das war ganz wichtig. … Ich bin sehr offen mit meinen Fehlern, mit meinen Schwächen, aber auch mit dem, was ich gut kann. All das, was ich als Schmerz oder Krise im Leben erlebt habe, das hat natürlich auch meine Lebenserfahrung, meine Persönlichkeit geprägt. Das führt heute alles in meine Arbeit mit rein.

[31:30] – Was war das letzte Produkt, was du gelauncht hast, im letzten Jahr, Alexandra? Irgendwann sollte es ja mal der Online-Kurs werden. Ich habe einen langen Weg dafür gebraucht. … Ich habe mir erstmal Hilfe dazugeholt, in Form von technischem Support. … Wenn jemand irgendwie sagt, das ist alles im halben Jahr erledigt: Nein, ist es nicht. Man muss sich Zeit geben sich zu entwickeln. … Du brauchst auch die Zeit, um dann diesen Sprung zum Online hin nochmal zu machen, und das musst du dir abknapsen. Dann kam Corona. Ich war, genauso wie alle anderen, im ersten Moment auch im Schock. … Bedingt durch meine vorherigen Krisen, rappele ich mich auf, schüttle ich mich dann gucke ich: So, was muss ich tun. Das ist wahrscheinlich auch eine große Gabe. Ich bin total lösungsorientiert, mich kann so schnell nichts aus den Puschen hauen. Und dann wedelte ein sehr teurer Kurs vor meiner Nase rum und … ich habe diesen gekauft. Das konnte ich nur, weil ich mittlerweile Unternehmerin war, weil ich entschieden habe, ich muss in mich investieren. … Und dann musst du einfach den Kopf senken, Fokus halten und machen. So habe ich dann, ich glaube, im März den Kurs gekauft und im August habe ich gelauncht.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Alexandra Brosowski - sich entscheiden loszugehen

[34:55] – Aber das ist eben auch nochmal die Botschaft an die, die zuhören: Man muss auch Anleitungen immer mit seinem abgleichen. Wo stehe ich gerade, wer bin ich und welchen Weg gehe ich?

[36:38] – Wenn du jetzt nochmal zurückblickst, Alexandra, was waren so die Dinge, wo du sagst: Das habe ich vorher richtig gemacht, ohne zu wissen, dass das auf den späteren Erfolg einzahlt. Kannst du das sagen? Man darf seinen Instinkt nicht außer Acht lassen. … Ich habe im ersten Jahr vom she-preneur insider club sehr viel Zeit damit verbraucht, indem ich immer mit anderen kommuniziert habe. Das war toll und wichtig, aber ich habe zu viel Fokus auf die anderen gelegt. Im nächsten Jahr hatte ich mir vorgenommen, ich unterhalte mich auch noch mit den anderen, aber in einem anderen Rahmen. Ich darf leider nicht mehr so viel nach links und rechts gucken. Also meine Zeit auf Facebook und Social Media ist gegen Minus gefahren. Weil, ehrlich gesagt, du kannst nicht alles machen. … Dann habe ich keine Zeit, um meine Pläne umzusetzen, und ich glaube, daran scheitern auch viele. Auf jeden Fall. Da ist so viel los da draußen, wir können 10.000 Sachen machen. … Wir machen das hier nicht, weil wir Spaß daran haben, sondern vor allem, weil wir die richtigen Leute erreichen wollen, aber auch, weil wir Umsatz generieren müssen, um davon leben zu können … . Deswegen ist es ganz wichtig den Fokus zu halten. Das, was ich sehr oft sehe ist, dass die Leute super unfokussiert sind und sich ganz leicht ablenken lassen. Also wenn du ganzen Tag auf Facebook rumhühnerst, dann kannst du nicht arbeiten und kommst nicht vorwärts. Punkt.

[38:57] – Bei der Planung meines Launches – also glaubt nicht, dass ich da angstfrei war, jetzt kann man das ja so fröhlich erzählen – hatte natürlich, genauso wie alle anderen, bedenken. Verkauft er sich? Interessanterweise, obwohl ich ja meinen Job schon so lange mache, hat man so eine innerliche Hürde: „Jetzt muss ich mich bekennen.“ Weil, es ist ja leicht zu sagen: „Ich möchte einen Online Kurs machen.“ Aber wenn du es tust, heißt das Bekenntnis, und du kannst auch damit scheitern. … Vorher hatte ich ja nur die Illusion, ich könnte erfolgreich sein, wenn ich es tun könnte. Und wie bin ich denn dem überhaupt begegnet? Ich hab mir tatsächlich ganz einzeln aufgeschrieben, wenn sich eine:r anmeldet, verdiene ich das und das, wenn sich zwei anmelden, verdiene ich das und das. Und ich habe mich auch darauf vorbereitet, dass wenige es kaufen. Bin ich dann traurig? Nein. … Wenn eben nur eine:r den Kurs kauft, dann werde ich ihn trotzdem durchziehen. Auf jeden Fall, weil auch dieser Person kannst du was weitergeben und dieser Person kannst du helfen und du weißt nie, was daraus entsteht. Du weißt nie, was die Person leistet oder welchen Einfluss diese Person auch für dich haben kann oder welche Kontakte die Person vielleicht auch hat, wenn sie begeistert ist. Deswegen ist es ein ganz großer Fehler, dann zu sagen, es hat nur eine:r gekauft, und jetzt sage ich den Kurs ab. Das würde ich niemandem empfehlen. Wenn eine Person gekauft hat, sei dankbar für diese eine Person, die gekauft hat. Das ist vollkommen in Ordnung, denn von dieser einen Person können wir ganz viel lernen. … Was stand noch auf der Liste? Ziele setzen. Nämlich kleine, mittlere und fast unerreichbare. … Du musst das einmal durchmachen, um deine Learnings daraus zu haben.

[44:00] – Eins der wichtigsten Dinge, die ich erreicht habe, ist, dass ich heute sehr oft weiterempfohlen werde. Nämlich dass ich getaggt werde, wenn irgendwo im Zusammenhang bei Facebook eine:r fragt: Sag mal, ich will ein Buch schreiben. Sag mal, ich habe einen Verlagsvertrag – Dann frag doch mal Alexandra. Ich gebe immernoch auch sehr viele kostenlose Beratung. Klar, ich muss da irgendwie so gucken, wie artet das aus oder so. Erstmal mag ich das gerne, auch hilfsbereit zu sein. … Es gibt verdammt viele Leute, die können sich keinen zweieinhalbtausend Euro Kurs leisten. Mich kennen zu lernen, mich zu erleben – weil ich kann nicht auf der Straße wedeln und sagen: „Kaufst du einen zweieinhalbtausend Euro Kurs bei mir?“ Nein, das tun sie nicht, wenn sie dich nicht kennen. Warum sollten sie das? Sondern es ist die Präsenz, es ist das Zeigen. … Ich denke, das ist immer so ein Mix, den man machen muss. Auf jeden Fall. Und ich glaube, wir können ganz viel kostenfrei rausgeben und müssen auch gar nicht darauf achten, wie viel gebe ich denn jetzt raus. Denn, ganz ehrlich, wenn ich eine halbe Stunde mit dir quatsche, dann weiß ich nicht, wie ich einen Bestseller schreiben werde, oder wenn ich 30 Tage von dir lerne, wie schreibe, dann bin ich immer noch nicht perfekt im Schreiben. … Um wirklich weiterzukommen, um eine Expertise wirklich weiter aufzubauen, brauche ich einfach noch ein bisschen mehr und von daher ist das vollkommen in Ordnung, da auch kostenfreien Content rauszugeben und auch viel kostenfreien Content rauszugeben und vor allem auch Menschen zu helfen, die sagen, ich kann mir das nicht leisten oder ich will’s mir vielleicht auch nicht leisten. … Die Leute, die diese Ambitionen haben, das sind die, die im nächsten Schritt auch investieren.Gib den Menschen die Gelegenheit, dich kennenzulernen, um mit dir ins Gespräch zu gehen.

[46:42] – Nach der letzten Academy Challenge … schrieb jemand: Wie lange hast du dafür gebraucht, um dahin zu kommen, von A nach B? Und als ich dann schrieb, das hat schon fünf Jahre gedauert, waren sie ganz entsetzt. Aber was waren meine Bedingungen? Ich hatte kein Budget und ich hatte auch noch Kinder zu versorgen und so weiter. Wenn du andere Bedingungen hast, kannst du das auch etwas schneller erreichen, aber schnell heißt eben nicht in 14 Tagen oder einem halben Jahr. Ich vergleiche einen Businessaufbau immer mit wenn ich ein Café eröffnen möchte. Dafür brauche ich auch, wenn ich es ordentlich machen will und wenn es nachhaltig ist, … für einen Unternehmensaufbau drei Jahre. Das ist nicht unrealistisch. Und das heißt ja nicht, dass ich gar kein Geld verdiene, in den ersten 3 Jahren. … Deswegen ist es immer wichtig zu gucken: Was sind meine Ziele? Wo stehe ich gerade? Was möchte ich erreichen? Und dann ganz fokussiert da auch ranzugehen. Weil wenn ich diese Grundlagen dafür nicht habe, dann funktioniert das eben auch nicht. Wenn ich die Beziehung nicht aufgebaut habe, wenn ich keine Kontakte habe, dann ist es sehr schwierig. Es geht alles schneller oder langsamer, aber es ist alles total individuell. Wenn mir vor diesen 5 oder 6 Jahren jemand gesagt hätte, dass ich mal Aufträge in Höhe von 15.000 € ablehne, dann hätte ich das niemals gedacht. Heute muss ich das tun, wenn das große Ghostwritings sind, weil ich einfach nicht mehr die Zeit damit verbringen kann, für eine einzige Person ein ganzes Jahr ein Buch zu schreiben. Das Wachstum. Das ist eine super krasse Veränderung. … Es kann fünf Jahre dauern, es kann zehn Jahre dauern, aber der Weg dahin ist das Wichtige. Wie bin ich dahin gekommen? Was war notwendig, um das überhaupt zu erreichen? Und was hat sich bei mir, in meinem eigenen Kopf vor allem, auch verändert? Denn die Alexandra, die du vor fünf Jahren warst, oder die Tanja, die ich vor fünf Jahren war, die sind wir nicht mehr, die haben sich total verändert. Wir sind gewachsen, wir haben ganz viel erlebt, haben viel ausprobiert. Einiges hat geklappt, andere Sachen haben überhaupt nicht geklappt.

[50:00] – Was sich auch, einmal abgesehen vom Kontostand, verändert hat, ist, dass ich eine ganz große Zufriedenheit und Dankbarkeit habe. Also ich habe mich eben früher viel mit anderen auseinandersetzen müssen, mich bewerten lassen müssen. … Ich war damals schon eine tolle Journalistin und eine tolle Schreiberin, aber die Anerkennung war dafür nicht da. Sondern, ganz im Gegenteil, die Männer in den blauen Anzügen haben getan, als wäre ich der letzte Dreck, als wäre diese Expertise nichts mehr wert. Und auch nochmal abzugleichen, was spiegelt mir die Gesellschaft, was ich bin, aber was bin ich tatsächlich? Da bin ich heute angekommen und so dankbar. Ich arbeite immer noch viel, das ist überhaupt keine Frage, das musst du auch, den das fliegt einem auch nicht so zu, aber ich arbeite für mich. Es ist meine Wertschätzung, meine Dankbarkeit. … Perfektionismus ist doch auch immer ein schönes Stichwort. Viele bringen ihre PS nicht auf die Straße, weil sie sich von ihrem Perfektionismus ausbremsen lassen. Ich bin vollkommen pragmatisch. Das war schon bei der Luise so. Weißt du, als Schreibfrau wird ja eigentlich theoretisch von dir erwartet, dass du keine Schreibfehler machst. Ich habe zu mir gesagt: So, ich kann nicht alles kontrollieren, ich habe kein Korrektorat, … ich werde Fehler darin haben. … Warum nehmen mir die Leute das nicht krumm? Weil ich pragmatisch bin, aber trotzdem immer mit ganzem Herzen bei ihnen.Ich möchte auch gerne wertvoll für sie sein. Sie sollen nicht einfach viel Geld bei mir lassen. Sie sollen dafür auch eine gute und wertvolle Leistung bekommen. Wir sind ja auch in so einer Scheinwelt, wo sehr viel Lack und Glanz drauf ist, aber steckt da wirklich etwas dahinter? Das ist eben auch mein Anspruch, mein Wert als Unternehmerin. Ich will nicht nur kassieren, sondern ich möchte mit den Leuten nachhaltig zufriedenstellend zusammenarbeiten.Das ist halt auch das, was du brauchst, um dich weiterzuentwickeln. Also wenn du nie die Kommunikation mit deinen Kund:innen hast, wie kannst du dann Dinge besser machen? Wenn du nicht weißt, was sie wollen oder was sie brauchen, und da keine Kommunikation zwischen dir und deinen Kund:innen entsteht, dann weißt du nicht, was du anders oder besser machen kannst. Und dann wirst du auch irgendwann stagnieren. Deswegen ist es so wichtig, da auch mehr zu geben, als jemand bezahlt hat, und vor allem VIEL mehr zu geben, als jemand bezahlt hat. Nur so können wir eben auch ein tolles Business aufbauen, was weiterempfohlen wird.

[54:32] – Alexandra, was können wir 2021 noch von dir erwarten? In der Tat beschäftige ich mich gerade mit … Teamaufbau. Ich weiß, ich brauche jetzt nicht zehn Leute, sondern ich brauche 2 – 3 wunderbare Geister, die Dinge können, die ich nicht kann. … Die brauche ich eben auch um den großen Plan Membership umzusetzen, ich werde eine Schreib-WG eröffnen. … Ich hatte eben vorher Angst gehabt mich zu verfransen. … Aber jetzt, mit der Erfahrung der Kurse … habe ich gemerkt, es ist einfach ein ganz schönes Spielfeld, eine monatliche Mitgliedschaft zu haben. Nicht das große Ganze, weil die Frauen, die Unternehmerinnen, die ich begleite, stehen eben auch an unterschiedlichen Stellen … und nicht jede:r hat das große Budget. … Wann geht’s los? Die soll Anfang März starten. Wir sind jetzt fein am vorbereiten, wir bereiten den Launch vor, der Memberbereich wird eingerichtet und so weiter. Und genau, das ist nämlich das nächste Ziel: Ich werde eine große Bibliothek erschaffen. Ich möchte mich unabhängiger machen von den sozialen Netzwerken … und deswegen wird meine Webseite mein zentrales Nestchen. Das finde ich ganz wichtig. Ich werde mehr bloggen, mehr Wissen teilen, die Produkte sind dann auf der Webseite zu holen. … Ich habe ja auch ein langfristiges Ziel. Erzähl! Letztendlich möchte ich mir Zeit erschaffen, weil ich tatsächlich auch wieder mehr schreiben möchte. … Wenn ich aus meiner Geschichte ein Buch schreiben möchte, einen Bestseller, der in mehrere Länder verkauft wird, dann brauche ich auch Zeit dafür. Ich habe eine sehr aufregende, traurige und spannende Geschichte, und die werde ich verarbeiten.

[59:39] – Was ich gerne noch sagen wollte: Verliert nicht den Mut. Schaut nicht dahin, was nicht da ist. Oft ist schon ganz viel da. … Ich guck immer dahin, was mir Mut macht. Was ist denn eigentlich wirklich schlimm? Ehrlich gesagt, die schlimmste Situation, die ich hatte, war die Krebserkrankung mit meinen Kindern und ich wäre beinahe gestorben. Diese Erfahrung, die hat mich natürlich auch bei Corona nicht in die Knie gezwungen, weil Corona ist für mich händelbar. Das ist scheiße und blöd … aber ich lasse mich nicht stoppen. Ich habe schon so viel überstanden. … Wenn ich zum Beispiel kleine Kinder habe, zu Hause jetzt in Coronazeit, und ich habe Homeschooling, dann kann ich gewisse Dinge noch nicht in Riesenschritten umsetzen. Dann muss ich ein bisschen kleinere Brötchen backen, aber ich kann sie backen. Also ich muss dann eben ein bisschen mehr Geduld aufbringen, aber ich muss mich nicht von meinem Ziel abbringen lassen. Wir können Gestalterin sein. Und das ist so eine Kraft, die, glaube ich, jede von uns haben kann. Selber zu gestalten. Also das finde ich, ist eben ein großer Weg.

[61:12] – Was hat dir die Kraft gegeben, Alexandra, an deinem Thema dranzubleiben und dich immer wieder weiterzuentwickeln? Ganz ehrlich, Tanja, ich überlebe doch nicht Krebs und lasse mich dann vom Leben zerbrechen. Das ist doch ein Geschenk. Ich habe das Geschenk des Lebens bekommen. Ich habe danach wirklich auch noch viel gestruggelt und ich war auch arm, aber das hat mich auch so unglaublich stark gemacht. Und diese Chance zu nehmen, meine Kinder aufwachsen zu sehen und es selber zu ergreifen – ich habe verdammt nochmal das Talent, ich kann schreiben, ich kann Menschen begleiten – also ich habe es in der Hand, daraus was zu machen. … Ich glaube, das ist wichtig auch auf die Krisen zurückzuschauen. Auf das, was wir gelernt haben und was uns stark gemacht hat. Was sind meine Stärken? Also unsere eigene Persönlichkeit spielt einfach eine ganz große Rolle. … Es ist ganz wichtig, da mal zu gucken, was sind denn auch die blinden Flecken, die Sachen, die ich noch nicht kenne und die ich nicht über mich weiß. Die andere über mich wissen oder die andere mir auch wieder zurückspiegeln können. Und das sind die Dinge, die dir dabei helfen dein eigenes Business aufzubauen und dich wirklich Schritt für Schritt auch weiterzuentwickeln. Auch ich wusste 2016 nicht, wer ich unbedingt bin und was meine Stärken sind und wie ich wahrgenommen werde. All die Dinge habe ich gelernt, weil ich rausgegangen bin und weil ich Rückmeldungen bekommen habe. … Stell dir mal vor, du machst Dinge, du kriegst aber keine Rückmeldung – wie willst du dich dann weiterentwickeln? Wo kommen dann die Impulse her, um auch den nächsten Schritt zu gehen? Die können nur vom außen kommen. … Was sind meine Ziele, was will ich überhaupt erreichen und warum will ich das erreichen? Warum möchte ich mein eigenes Geld verdienen, warum möchte ich mich unabhängiger machen? … Um diesen Antrieb zu finden und dann halt wirklich Schritt für Schritt loszugehen.

Lies hierzu: Kenne dein Warum und erreiche deine Ziele.

[63:45] – Sich nicht mit anderen zu vergleichen, sondern den eigenen Weg zu gehen und zu gucken, in der Zeit, die mir zur Verfügung steht, mein Business aufzubauen. Was kann ich erreichen und wie kann ich fokussiert bleiben? Jemand, der 40 oder 80 Stunden in der Woche arbeiten kann, kann andere Dinge erreichen, als jemand, der vielleicht nur einen Tag in der Woche hat oder mehrere Abende in der Woche … am Business arbeiten kann. Und all das ist okay. Das Wichtige ist eben, dass wir uns nicht mit anderen vergleichen.

[65:02] – Damit ich eben auch stark bleibe, in die Kraft komme und gut gelaunt bleibe, muss ich auch auf mich achten. Der Kopf muss wieder leer geräumt werden, um überhaupt die Zielplanung zu machen.

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Alles Liebe,

Deine Tanja

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{Podcast} Wie du mit Hilfe eines Beta-Angebots dein Business zum Laufen bringst

Heute habe ich einen ganz besonderen Gast bei mir. Sie hat nämlich im Rahmen des she-preneur Success Story Contests im Oktober und November 2020 mit ihrer persönlichen Erfolgsgeschichte ganz viele Frauen begeistert, ihnen Mut gemacht und schlussendlich den 3. Platz beim she-preneur Success Story Award belegt. Ich freue mich sehr, dass sie bei mir im Podcast ist und wir darüber sprechen, was sich insbesondere in den letzten 12 Monaten bei ihr verändert hat und was sie getan hat, um diese Ergebnisse zu erreichen. Freue dich auf spannende Zeilen mit ganz vielen Insights von und mit Melanie Baumgart.

Wir sprechen darüber, wie sie mit Hilfe eines Beta-Angebots ihr Business im Jahr 2020 endlich zum Laufen gebracht hat. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Melanie ist seit Februar 2020 bei den shes. Und ich danke ihr für dieses offene und ehrliche Gespräch. Diese folgenden Zeilen sind so wichtig, weil ich glaube, dass wir damit viel mehr Frauen Mut machen und ihnen zeigen können, dass es wichtig ist sich zu öffnen, sich Hilfe zu holen, und dass man ganz viele Dinge erreichen kann, auch wenn man heute noch nicht daran glaubt, dass es möglich ist. Aber man muss diese Vision haben und es von Herzen wollen.

[2:22] – Melanie, was würdest du sagen waren deine drei größten Erfolge der letzten 12 Monate? Also meine drei größten Erfolge waren, dass ich den Schritt geschafft habe ein Online-Produkt zu erstellen, nämlich einen Online-Kurs mit allem, was wirklich dazu gehört – auch die Technik, die für mich wirklich absolutes Neuland war und mir nicht leicht von der Hand geht. … Und dann ist ein zweiter großer Erfolg, dass ich meine ersten 4 Kundinnen habe, die mir wirklich ganz treu sind, seit dem letzten Jahr, und immer noch mit mir zusammenarbeiten. Und das ist echt großartig, weil das ist mit ein ganz großer Wunsch von mir, dass ich Frauen wirklich länger begleiten kann, dass sich wirklich das im Leben verändert, was sie wollen. Und das dritte, würde ich sagen, ist das, was sich in mir verändert hat. Mein Selbstwertgefühl in Bezug auf die Haltung mir selber gegenüber, in Bezug zu meiner Arbeit – dass das wirklich einen großen Wert hat und dafür hat es aber diesen Prozess gebraucht. Und mehr Mut dadurch entwickelt zu haben, mich auch Dinge zu trauen und zu wagen, rauszugehen, mich zu zeigen und zu erzählen, was ich zu geben habe.

[4:20] – Wenn du nochmal zurückdenkst an letztes Jahr, so Januar 2020: Hättest du damals geglaubt, dass du diese Erfolge erzielen kannst oder dass du diese Erfolge erzielen wirst? Da war noch ganz viel Unsicherheit da und große Zweifel, die mich auch immer wieder ganz schön gehindert haben, … weil die standen mir wirklich sehr im Weg. Ich habe mich einfach unglaublich schwer getan, in diesem großen Wirrwarr an Dingen, die man tun kann, um erfolgreich zu werden, auszufiltern: Was ist denn der nächste wichtige Schritt, um in diesem großen Ganzen weiterzukommen? Weil, es gibt so viele, die man gehen kann! Und da habe ich mich echt verloren gefühlt. Das war das eine. Dann hatte ich eben noch nicht dieses Selbstbewusstsein, … [zu denken] „Na klar wirkt meine Arbeit und es passiert so viel, dass Frauen da wirklich weiterkommen, wo sie hinwollen und dass sie dafür auch Geld bezahlen.“ Da war ich auch noch ganz arg unsicher. Und auch: Wie funktioniert das alles eigentlich? Also eben auch, wenn ich einen Online-Kurs machen will: Was gehört da eigentlich alles dazu, und wie geht es? Das ist ja nur ein kleiner Teilbereich und der ist schon so groß. Ich war da in großen Zweifeln und Unsicherheiten. Und ich war auch ganz schön gefrustet, weil ich ja vorher schon Unterstützung hatte und die halt nicht gefruchtet hat. Und das hat da, glaube ich, ziemlich stark mit reingewirkt – dieses Gefühl zu haben oder diese Gedanken zu haben: Kann ich das einfach nicht? Bin ich einfach nicht die Frau, die Selbstständigkeit leben kann? Und das war ganz konträr in mir, … weil ein ganz großer Teil in mir eigentlich genau das wollte.

[6:20] – Wie sah dein Business damals aus, und wann hast du dein Business auch gestartet? … Im Oktober 2017 kam die Idee, mich selbstständig zu machen und was anderes dafür loszulassen. Und das war echt eine Entscheidung, weil ich vorher als Erlebnis-Pädagogin gearbeitet habe und das auch ein Herzensprojekt von mir war. Ich habe es geliebt, aber ich habe gemerkt, dass ich so zweigleisig nicht das aufbauen kann, was ich gerne machen will. Ich war an dem Punkt, wo ich mich entscheiden und Prioritäten setzen musste, und dann war klar: Ich möchte das machen, was ich will. Ich will wirklich meins umsetzen und diese Fähigkeiten in die Welt bringen. Und dann habe ich angefangen. Durch eine Bekannte bin ich auf einen Coach gestoßen, bei dem ich Email-Marketing gelernt habe. Es war nur so, dass ich da so viel in das Email-Marketing reingegeben habe. Ich habe da ein Riesending aufgebaut, eine Riesen-Email-Serie, die mich unglaublich viel Arbeit gekostet hat – und das war mit einer der größten Fehler! Ich hätte eine Email-Serie machen sollen und dann loslegen und ausprobieren, was funktioniert. Ich habe aber dieses Riesending gemacht und habe damit losgelegt. Damit saß ich ganz viel alleine zu Hause vor meinem Laptop, habe unglaublich viel gearbeitet, aber da kam eigentlich nicht wirklich ein Ergebnis rum. Also weder Kundinnen, noch Geld, noch bin ich in Kontakt gekommen. Und das habe ich einfach lange gemacht. Ich bin zu dem Zeitpunkt auch schwanger geworden, als ich das entschieden hatte. … Dann war die Geburt, ich hatte eine Babypause und habe einige Monate gar nicht gearbeitet oder nur sehr wenig. Aber trotzdem habe ich eben diese ganzen zwei Jahre, insgesamt gesehen, viel gemacht und es ist mega wenig bei rumgekommen. Und an dem Punkt stand ich dann im Grunde auch so im Dezember 2019 und Januar 2020, wo ich so frustriert war und gemerkt habe: Also entweder ich kriege das Ruder irgendwie richtig rumgerissen und ich finde jetzt eine Unterstützung, die wirklich taugt, oder ich glaub dann lass ich’s los – das wäre mir aber schon echt schwer gefallen.

[8:52] – Und dann bist zu uns gekommen, das war im Februar 2020. Genau, dann ist die Tanja Lenke mir über den Weg geflogen und die she-preneurs und das war ein großes Glück. Da hattest du sicherlich auch nochmal Zweifel. So: Oh Gott, soll ich jetzt nochmal investiert? … Ich habe schon gut überlegt. Mache ich das jetzt echt nochmal Geld in die Hand zu nehmen? Aber irgendwie hat sich das gut angefühlt und, ja, ich bin froh. Also es war die beste Entscheidung, die ich bisher getroffen habe, und das beste Geld, was ich bisher investiert habe.

[9:33] – Wir sind ja letztes Jahr mit der Beta-Kurs-Challenge – in diesem Jahr heißt sie „Und-Action-Challenge“ – gestartet. Das war so eine Sache, die mich auch ein bisschen in der Vergangenheit frustriert hat, dass ich viel mehr auch für meine Kundinnen wollte und dachte: Mensch, ich muss irgendetwas anders machen, um meine Kundinnen ins Tun zu bringen. Weil wir können ganz viele Sachen machen, aber ich glaube, wenn wir nicht genau wissen, was denn die nächsten Schritte sind, … dann sind viele halt ganz doll überfordert. … Es gibt die Möglichkeit, super viel zu machen, … man kann aber auch mit einer ganz minimalen Variante rausgehen. Ich glaube, dass, was ganz viele abschreckt, ist eben, dass man über Funnel spricht, über Landing Pages, über Online-Kurs-Plattformen. Diese ganzen Sachen, die brauchen halt auch teilweise Jahre, um sie aufzubauen. … Und dann habe ich halt überlegt: Wo kann ich ansetzen und die Frauen wirklich ins Tun bringen? Und aufzeigen, was ist denn jetzt der nächste Schritt? Woche für Woche, in ganz kleinen Schritten.

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[11:01] – Du warst dabei, wie war das für dich? Vielleicht kannst du da einmal erzählen, weil du hast ja auch eine ganz schöne Geschichte hingelegt. Mich würde interessieren, rückblickend, was da passiert ist. Wie war das für dich, warst du gleich irgendwie voller Leidenschaft mit dabei, gab es Phasen, wo du gezweifelt hast? Wie sah das aus, Melanie? So jetzt im Nachhinein würde ich sagen, es war fast wie so eine kleine Initiation für mich, diesen Online-Kurs zu machen. Also was ich auf jeden Fall zuerst sagen möchte, ist, dass es unglaublich hilfreich war, das gemeinsam mit anderen zu machen. Das hatte ganz viel Kraft zu wissen, ich sitze da nicht alleine. Und was noch unheimlich hilfreich war, war eben wirklich es Schritt für Schritt gehen zu können. Dieser große Berg ist dadurch einfach machbar geworden. Es war auf jeden Fall ein sehr lebendiger Prozess für mich. … Ich habe erstmal die Sachen gemacht, wo ich gut drin bin … bis dann so der Technikteil kam. Dann bin ich ins Stolpern und Rutschen gekommen, wo ich gemerkt habe, ich blicke überhaupt nicht durch. … Es war aber so super, dass es für alle das gab, was das Richtige für einen war. Ich konnte als absolute Anfängerin, und eben nicht so die Technikaffine, für mich eine Variante wählen, die auch nicht Berge von Technik brauchte. Sondern ich konnte das reduziert machen, was aber dem Kurs an der Qualität überhaupt nichts abgetan hat, und das war so super. … Ich habe auch immer wieder in die Gruppe gefragt. … Dann stand soweit alles und dann habe ich gemerkt, kurz bevor es richtig losging, ist ein ganz altes Muster nochmal aufgebrochen, wo ich eine Riesenangst gekriegt habe. Was ist, wenn das jetzt total abgelehnt wird, also ich abgelehnt werde, und niemand es will und womöglich das vielleicht auch belächelt wird oder … abgewertet? … Und dann bin ich auch wieder in die Gruppe gegangen, habe mich gemeldet und gesagt: So geht’s mir grad. … Dann habe ich ganz liebevolle Angebote bekommen, also ehrlich gemeinte Unterstützungsangebote, die ich dann gar nicht mehr gebraucht habe, weil dieser Schritt, damit rauszugehen, … war das, was wichtig war. … Dann ging der Kurs los und es war einfach unglaublich. Es war ganz toll zu sehen, wie gut das funktioniert. Wie gut ich meine Arbeit online machen kann, auch wenn ich mit den Menschen nicht direkt im Raum sitze, und wie hilfreich das ist und das wirklich alles funktioniert.

[16:01] – Der große Schritt, und der Schritt, vor dem sich ganz viele drücken, ist eben da wirklich in die Sichtbarkeit zu gehen und zu verkaufen, wirklich ein Angebot zu machen. … Das machen viele nicht, weil sie eben Angst haben. Ich find es total schön, dass du so offen darüber sprichst und auch vor allem in der Gruppe gesprochen hast. Denn ich glaube, dass das ganz viele nicht machen und dadurch eben auch weiter im Hintergrund bleiben.

[16:38] – Wenn du dich nicht geöffnet hättest, hätten diese ganzen Erfolge, die danach kamen, eben nicht stattfinden können. Das war ein wachsen. Also das war eindeutig ein Wachstum und Reifen mit dem, was ich auf den Weg bringen will.

[16:57] – Warst du damals, als du angefangen hast dein Produkt zu bewerben, das du entwickelt hast, zu 100 % sicher, dass das ein richtig tolles Produkt ist? … Oder gab es da noch so ein bisschen Unsicherheit? … Ich würde sagen, es war schon so eine Mischungen. Also ich war da noch nicht so wie jetzt und das finde ich spannend, weil so viel Zeit liegt auch nicht dazwischen und trotzdem fühle ich einen großen Unterschied. Ich hatte da schon noch Zweifel. … Ich habe wirklich durch das Umsetzen das erst erfahren können und ich glaube, anders geht es nicht. Man kann sich super hinter Millionen von Aufgaben verstecken, die man zu tun hat. Aber es passiert nicht das, was dann wirklich erfolgreich macht und das ist ganz entscheidend. … Wenn man erfolgreich werden will, dann muss man aus der Komfortzone raus. Entscheidend ist, das muss man nicht alleine machen, weil dann geht es leichter und das ist wichtig.

[18:57] – Dieser Lernprozess kann dadurch nur entstehen. … Wenn wir nichts verändern, wenn wir nichts anders machen, dann können wir nicht erwarten, dass sich irgendetwas ändert.

[19:12] – Du hast damals dein Produkt schon gleich verkauft. Wir haben ja kostenfreie Produkte und kostenpflichtige Angebote gehabt. Und du hast dich für ein kostenpflichtiges entschieden. Wie war das damals für dich, dieses Produkt zu verkaufen? Was hast du getan, um dein Produkt anzubieten?Was ich gemacht habe, war eben mich mit ganz vielen anderen she-preneurs zu vernetzen. Wir haben uns gegenseitig unterstützt und uns auf unseren Social Media Kanälen gegenseitig interviewt, zu den Themen und zu den Kursen. Ich habe verschiedene Posts dazu gemacht, wobei das auch absolutes Neuland für mich war. … Das Netzwerk war auch da entscheidend. Alleine hätte ich es, das glaube ich, so nicht geschafft, weil ich noch null Sichtbarkeit hatte. … Das Netzwerk war da wirklich die entscheidende große Unterstützung.

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[21:12] – Wie war es, als das erste Produkt verkauft bzw. gekauft wurde? Wie ging es dir da? Das fand ich echt ganz spannend und es war für mich auch eine bewusste Entscheidung, wo ich gemerkt habe, gar nichts dafür zu verlangen, fühlt sich komisch an. Und ich glaube, es ist gut loszulegen und einfach mal einen kleinen Preis zu verlangen, für dieses Lernen: Wie fühlt sich das an, wenn ich was verkaufe und wenn ich einen Wert dafür verlange? Das fand ich auf jeden Fall aufregend. Es tat mir gut zu sehen, dass es auch für sie einfach okay war, mir einen Wert dafür zu geben. Und am Ende auch zu hören, dass sie den Normalpreis absolut gerechtfertigt finden (als Beta-Variante haben sie es günstiger bekommen), war für mich nochmal ganz wichtig und hat mir einfach dieses „Go“ dafür gegeben – da bin ich auf einer guten Spur und der Wert wird wahrgenommen. Das ist so wichtig das zu hören, diesen Austausch zu haben. Das ist ja auch das, was du immer wieder sagst: Geht in den Austausch mit euren Kund:innen. Weil darüber lernen wir eben ganz viel. Und nicht nur das, was sie wollen, sondern auch für uns selber das zu hören. „Ich bin bereit zu zahlen.“, macht mich einfach selbstsicherer, wie wenn ich das gar nicht weiß. Also da steckt viel wertvolles drin. Und es hilft auch extrem zu wissen, jemand gibt Geld für unser Produkt aus. Dann hilft uns das einfach extrem, weil es uns zeigt, wir sind auf dem richtigen Weg. Das ist wirklich richtig wertvoll und das reicht, wenn es ein kleiner Preis ist. Und von dort an können wir uns eben auch weiterentwickeln.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Komfortzone verlassen

[23:14] – Du hast dann den Kurs vier Wochen lang live mit deinen Teilnehmerinnen durchgeführt. Kannst du noch sagen, wie es dir beim ersten Termin und wie es dir bei dem letzten Termin ging? … Kurz, bevor es losging, da habe ich dann gemerkt, jetzt kommt das Lampenfieber, jetzt bin ich richtig aufgeregt. Es war aber schön. Das war nicht mehr dieses „Gott, ich habe Angst“, sondern ich hab gemerkt, das diese Entscheidung – ich mache das, ich kann das, ich will das – irgendwie innerlich gefallen ist, durch den Prozess vorher. Und dann war ich einfach ein stückweit auch bereit dafür. Trotz allem war ich einfach auch sehr aufgeregt. … Als es dann begonnen hatte, und sie waren dann alle da, und ich habe losgelegt, war das so berührend wie schnell sie in Verbindung gekommen sind. Und ich habe gemerkt, dass ich auch online genau diese Qualitäten habe: Menschen relativ schnell wirklich in Verbindung bringen, um sich zu trauen, sich zu zeigen, mit eigenen Themen. … Da kam so richtig die Freude und die Lust, „Boah, genau das will ich mehr, deswegen mache ich das.“

[25:16] – Du hast dann die vier Wochen deinen Kurs durchgeführt. Wie ging es dann weiter? Hast du dich von den Teilnehmerinnen verabschiedet? Natürlich nicht! Ich habe ja von der Fachfrau gelernt, dass das die Gelegenheit ist weiterzumachen. Innerhalb dieses Prozesses, als der Online-Kurs lief, war dann währenddessen für mich eben diese Frage noch, was mache ich, wie mache ich das, was kann ich anbieten. Und da hatte ich ja auch nochmal Rücksprache mit dir. Dann habe ich ihnen ein 3-Monats-Mentoring angeboten, weil im Grunde mein Ziel ist ja Langzeitbegleitung zu machen. … Ich habe ihnen mitgeteilt, um was es geht, was sie bekommen, was es kosten wird. Da gab’s nochmal einen Beta-Preis, der war dann aber schon ein bisschen teurer, und sie waren sich relativ schnell einig. Jede für sich. … Von den fünfen haben dann vier Frauen mitgemacht und das war für mich einfach auch noch mal WOW. Weil ich wusste eben durch die Informationen von anderen, die schon weiter sind, dass das ein mega guter Schnitt ist. Und das hat mich einfach auch so gefreut und da habe ich nochmal ganz viel gelernt, weil ich diesen Verkaufsprozess ganz anders und eigenständiger in die Hand genommen habe.

[27:37] – Die drei Monate sind jetzt auch wieder vorbei? Genau, die waren im Dezember letzten Jahres dann rum und dann war im Grunde klar, jetzt ist der nächste Schritt dran. Und es kamen direkt auch wieder die Zweifel. … aber ich konnte darüber schmunzeln. Also die Zweifel sind nicht mehr so laut, wie vorher. Das schöne war, ich habe eigentlich gar nicht so starke Verkaufsstrategien oder irgendwas gebraucht, sondern es war eigentlich fast so, dass die Kundinnen selber gesagt haben, jetzt an dem Punkt wäre es doch eigentlich super dran zu bleiben und weiter zu machen. … So wünsche ich mir das natürlich und so ist es jetzt auch. Ich bin mit diesen vier Frauen, es sind dann alle vier mitgegangen, in ein 8-Monats-Mentoring eingetaucht, zum Thema „Ich selbst sein“. Das beginnt jetzt im Februar und war jetzt auch nochmal ein bisschen höherer Preis, trotzdem haben alle zugesagt.

[28:59] – Am Anfang geht es gar nicht mal so sehr um den Preis und ich glaube, da draußen wird halt ganz oft gesprochen „Verkaufe deine Produkte teuer!“. Viel wertvoller, als jegliches Geld, was wir am Anfang bekommen, ist die Erfahrung, die wir sammeln, die uns dabei hilft wirklich mehr Selbstvertrauen zu gewinnen und auch viel selbstsicherer unsere Preise kommunizieren zu können.

[30:58] – Dieser innerliche Prozess ist so wichtig, au f sich zu gucken, wo stehe ich da? Und ja, auch ein Stück weit aus der Komfortzone rauszugehen ist wichtig. Diesen Schritt raus zu machen – aber nicht über die Maßen. Weil dann kann ich’s nicht mehr authentisch verkaufen und dann kippt das und das merkt mein Gegenüber. … Dann schwingt irgendwas komisches mit, und ich glaube nicht, dass dann Verkaufen gut funktioniert. Mir ist vom Kopf her klar, dass die Preise noch viel zu billig sind. Das weiß ich. Aber der Rest muss da irgendwie mitkommen und der braucht grad die Erfahrung: Okay, jetzt habe ich für so viel verkauft und es funktioniert und beim nächsten Mal lege ich nochmal was drauf. Bis ich da bin, wo ich merke, jetzt steht es im Verhältnis wirklich so, dass es ein stimmiger Ausgleich ist.

[32:26] – Melanie, was würdest du sagen waren so die Dinge, die du getan hast, wahrscheinlich auch super intuitiv, die dazu geführt haben, dass deine Kundinnen von dem Beta-Produkt mitgekommen sind – zu dem 3-Monats-Mentoring und auch zu dem 8-Monats-Mentoring? … Also ich glaub, was auf jeden Fall total wirkt und für die Kundinnen einfach diese Entscheidung … leichter gemacht hat … ist wirklich meine Expertise, die ich entwickelt habe. Ich hatte das ja auch bevor ich mich selbstständig gemacht habe schon, nur in anderen Bereichen. Und wirklich authentisch zu sein ist da, glaube ich, auch ein ganz wichtiger Punkt. Mich wirklich ehrlich zu zeigen, so wie ich bin, und … dass da kein Gefälle entsteht. Als würde ich wo ganz anders stehen. Also auch wirklich auf Augenhöhe zu sein und trotzdem ganz viel bieten zu können. … Die Expertise und eben diese Mischung, die ich jetzt immer mehr lerne. Zu diesen Dingen zu stehen, den Wert zu sehen und mit gutem Gefühl den Wert zu verkaufen. Aber NICHT aus dem Gefühl heraus, ich MUSS es verkaufen, … sondern ganz frei gebend. Und wenn eine nicht kauft, ist es okay. Losgelöst von dem Zwang. … Aus meiner Sicht würde ich noch zwei Sachen ergänzen … . Das eine ist, dass du es geschafft hast innerhalb kürzester Zeit auch ganz viel Vertrauen dieser Gruppe zu geben, dass sie sich öffnen können, dass es wirklich ein ganz geschlossener Raum ist und sie nicht nur dir, sondern auch den anderen Teilnehmerinnen vertrauen. Weil sonst würde sowas online nicht funktionieren, und dann würden sie auch nicht sehen, dass es weitergehen kann und dass sie sich gegenseitig unterstützen können. Und das zweite, aus meiner Sicht, ist auch das Thema der Gemeinschaft selbst – die Frauen selbst. Dass ihr euch regelmäßig trefft, ist halt ein ganz wichtiger Punkt und gibt ihnen wahrscheinlich auch nochmal viel Stabilität und Sicherheit. … Dieses Vertrauen aufzubauen und auch zu halten und diese Gemeinschaft zusammenzuführen, das ist ein ganz wichtiger Punkt, den ich auch ganz oft sehe, und deswegen möchte ich ihn dir an der Stelle nochmal mit geben. Weil, je mehr wir aufpassen und unsere Leidenschaft halt in diese Gruppe reingeben und wirklich authentisch sind, … desto leichter wird es sein, dass die Menschen uns vertrauen. Ich sehe ganz oft, wenn Produkte verkauft werden, dann sind sie teilweise so herzlos. Und wenn sie so herzlos sind, dann merkst du einfach, dass die Menschen weitergehen, dass niemand … kauft, weil ich das Gefühl habe, die Person hat kein Interesse an mir.

Lies hierzu, wie du als Unternehmerin authentisch bist und 5 Tipps, wie du online als Expertin wahrgenommen wirst.

[37:22] – … dann hilft es uns dabei unsere Angebote immer weiter zu verkaufen. Aber nicht des Geldes wegen, was du schon gesagt hast, sondern weil wir helfen wollen und weil unsere Kunden und Kundinnen wissen, dass es ihnen weiterhilft. … Wir ersetzen verkaufen durch helfen. Definitiv, das ist auch eine Rückmeldung von allen aus dieser Gruppe. Schon nach dem ersten Online-Kurs, nach diesen vier Wochen, waren sie einfach wirklich erstaunt darüber, wie intensiv und vertrauensvoll dieser Raum und das miteinander war. Ich liebe es diese Gruppenmagie entstehen zu lassen. Deshalb arbeite ich auch so gerne mit Gruppen. Diese Verbindungen unter den Frauen zu schaffen, wo sie sich ganz konkurrenzfrei gegenseitig Rückmeldung geben können, wirklich von Herzen ohne Bewertung – ganz wertfrei, aber ehrlich – das ist so viel Wert, und das berührt einfach und schafft Vertrauen und Verbindungen. Da ist ganz viel Ehrlichkeit drin und je ehrlicher wir sind, und je mehr wir auch mit unseren Herzen dabei sind, desto leichter wird es sein zu verkaufen. Und das ist so schwierig zu erzählen, denn man muss es lernen so zu machen. … „Ok, es kann weitergehen, ich kann euch weiter betreuen, und zwar zu dem Preis. Und das ist aktuell der Preis, der für mich fair ist und der sich für euch mehr als fair anfühlt. Wenn ihr wollt, dann helfe ich euch weiter und wen jemand nicht möchte, dann ist es auch okay.“ Vielleicht ist es nicht der richtige Zeitpunkt, vielleicht haben sich Prioritäten verändert. Da loszulassen und zu sagen: „Es liegt nicht an mir!“, sondern du weißt, was du gibst, und die anderen wissen auch, was du gibst, und können dann entscheiden, … das ist sehr hilfreich.

[39:28] – Was sind jetzt deine nächsten Schritte, Melanie?Ich bin jetzt dabei, meinen Podcast ins Leben zu rufen. Da bin ich gerade schon beim Basteln. … Ich freu mich riesig, weil das war für mich lange ein Thema. Was ist mein Medium, ein Kanal, mit dem ich rausgehen und weitergeben kann, was ich zu geben habe. Und ich merke, das macht mir so Spaß, das ist so ein schönes Medium, weil ich einfach erzählen und teilen kann. … Es geht ums Ich selbst sein und es ist eine Mischung aus Anleitungen, Übungen, Expert:innenwissen teilen, Erfahrungen aus meinem Leben mitteilen und Tipps geben.

Hier geht’s zu Melanies Podcast „Ich selbst sein – raus aus der Enge“.

[40:42] – Steht sonst noch irgendwas auf dem Plan? Ja, ich hab mich zum CoachCamp Köln angemeldet. Das war jetzt auch nochmal bisschen aufregend und ich werde mindestens eine Session dort anleiten. … Weil einfach klar war, dieses Jahr steht Sichtbarkeit ganz oben und da komme ich eigentlich nicht drumrum solche Dinge zu tun. … Das sind genau die richtigen Schritte. Jetzt raus in die Sichtbarkeit, Kontakte aufbauen, … die Leute in den Newsletter holen, darüber heraus weiter bekannt machen und dann Schritt für Schritt vorgehen.

[42:20] – Zum Abschluss habe ich noch eine Frage an dich: Welche Tipps, vielleicht so zwei bis drei, hast du für jemanden, der gerade erst … das erste Online Produkt entwickelt? … Vielleicht auch an die aktuellen Challenge-Teilnehmerinnen? … Das Erste, was mir einfällt, ist wirklich: Trau dich, deine Fragen zu stellen, und zwar wirklich auch offen in der Community. Zeig dich mit deinen Ängsten, behalte es nicht für dich alleine, weil dann wird es schwer. … Diesen Schritt erstmal mutig zu sein und sich zu zeigen, den braucht es, aber dann kriegt es so viel mehr Leichtigkeit. Und dann kann einfach etwas in Gang kommen. Dann können Hände gereicht werden und dann ist es leichter. Also da möchte ich echt total zu ermutigen, dir Hilfe zu holen und dich zu zeigen. Ich glaube, das ist fast das allerwichtigste. … Ich glaube auch, wenn man einfach im Hintergrund bleibt, dann wird es so schwierig. Deswegen rausgehen, teilen, Sachen zeigen – gute und auch die, die nicht so gut sind – einfach raus, einfach zeigen, mitteilen, das ist ganz wichtig. So wird alles auch viel einfacher. … Wenn aber niemand sich traut sich damit zu zeigen, dann bleiben wir alle in diesem Denken: „Es geht nur mir so und die anderen kriegen das so toll hin.“ Und das stimmt einfach nicht.

[44:36] – Für alle ist es neu, für alle ist es ein komplett neuer Weg, neue Dinge, die wir umsetzen, und da ist es auch vollkommen okay nach Hilfe zu rufen und zu sagen: „Ich krieg das alleine nicht hin.“ Denn wir sind alle keine Expertinnen in all diesen Businessbereichen, um die es geht, wenn man sich ein Online-Business aufbaut. Da gehört ganz viel neues Wissen dazu, was wir uns aneignen müssen. Und an der Stelle ist es einfach notwendig auch um Hilfe zu bitten.

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Was hat dich bei dieser Episode am meisten inspiriert? Was hat dir am meisten Mut gemacht?

Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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{Podcast} Warum du etablierten Prozessen vertrauen solltest

Die heutige Episode ist aus unserer „Und-Action-Challenge“ entstanden, die ich gerade mit den Teilnehmerinnen der she-preneur Academy durchführe. Es geht darum ein erstes Online-Programm zu entwickeln bzw. ein bestehendes Online-Programm zu perfektionieren. Und im Zuge dessen geben mein Team und ich eine Schritt-für-Schritt – Anleitung mit auf den Weg, mit Aufgaben, die Woche für Woche erledigt werden müssen. Da sind Vorlagen mit dabei und es gibt Tutorials, die meinen Kundinnen dabei helfen die Aufgaben auch wirklich schneller und leichter zu erledigen, weil wir diesen ganzen Denkprozess rausnehmen und wirklich alles Wissen zur Verfügung stellen, was notwendig ist, um dieses Online-Produkt wirklich rauszubringen und zu verkaufen bzw. erstmal kostenfrei durchzuführen.

Diese Challenge führen wir jetzt schon zum zweiten Mal durch und bringen damit die Teilnehmerinnen wirklich komplett ins Tun. Ein Phänomen – deswegen mache ich heute diese Podcast-Episode dazu – ist, genauso wie beim letzten Durchlauf, dass der Prozess, den wir vorgeben, die Aufgaben, die wir vorgeben, teilweise angezweifelt werden. Wir sehen das also immer wieder und bekommen dann Fragen gestellt, wie: „Aber ich verstehe nicht, warum ich jetzt das tun muss! Müsste ich nicht auch noch was anderes tun? Bräuchte ich nicht auch noch eine Webseite, bräuchte ich nicht auch noch einen Zahlungsanbieter, muss ich dafür nicht noch einen Kurs anlegen?“.

Und genau das ist auch das Problem. Wir lassen uns viel zu sehr ablenken von Dingen, von denen wir gehört haben, dass wir sie brauchen. Das passiert andauernd, denn wenn wir auf Social Media oder im Internet unterwegs sind, dann erreichen uns viele Werbeanzeigen oder viele Marketer, die uns reißerisch mitteilen, wie wir innerhalb eines Monats siebenstellige Umsätze generieren und was wir alles dafür benötigen bzw. dass es ohne XY angeblich nicht geht.

In dieser Episode spreche ich deshalb mit dir darüber, wie wichtig es ist, dass du dem Prozess vertraust, wenn du dir ein erfüllendes und florierendes Business aufbauen willst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Es gibt natürlich 1000 Dinge, die wir machen könnten. Aber wir müssen erstmal die Dinge, die wir gerade tun, perfektionieren. Wir brauchen bei den Dingen, die wir jetzt tun, erstmal einen reibungslosen Ablauf, damit wir überhaupt etwas Neues mit dazu nehmen können. Haben wir also schon einen etablierten Prozess in unserem Unternehmen oder starten wir erst und ist es notwendig dabei dem Prozess von jemand anderem zu vertrauen (in diesem Fall also meinem Prozess in Bezug auf die Challenge)?

Denn das, was wir da draußen hören oder was wir in Werbeanzeigen oder Freebies sehen, das zeigt uns in der Regel nicht auf, an wen sich das Ganze richtet – an Fortgeschrittene, an jemanden, der schon voll und ganz im Business steht? Oder ist es jemand, der gerade erst startet?

[5:44] – Das Allerwichtigste ist aber, dass du für dich deinen Weg findest, dass du deinen Weg gehst und nicht ständig abgelenkt bist. … Wichtig ist, dass wir sagen: „Okay, ich mache jetzt das Nötigste und dann, wenn ich wieder Kapazitäten habe oder wenn ich erste erprobte Ergebnisse habe, dann nehme ich etwas dazu – weil dann weiß ich, wie ich die Sachen optimieren kann.“

[6:43] – Nochmal zurück zur Challenge: Es geht darum, dass wir das erste Online-Produkt wirklich schnell und vor allem ohne viel Technik rausbringen. Die Technikhürde ist oftmals die allergrößte Hürde, weil wir nicht wissen, wie wir die Technik einrichten sollen. Weil wir nicht genau wissen, welche Technik wir überhaupt brauchen, usw. Im Rahmen der Challenge bewerben wir dieses Programm auch und die Teilnehmerinnen führen ihr Programm dann mit einer Gruppe von Teilnehmerinnen und Teilnehmern durch. Für die Erstellung und Bewerbung haben sie vier Wochen Zeit. Also jetzt im Januar haben sie Zeit, dieses Angebot zu entwickeln, die Inhalte dafür zu erstellen, die Technik aufzusetzen und alles so weit vorzubereiten, dass es wirklich Mitte Februar starten kann. Und im Februar werden wir das Ganze bewerben, wir haben auch schon eine Warteliste dafür.

[8:35] – In erster Linie machen wir das, um denjenigen, die … online noch nichts verkauft haben und mit ihren Angeboten noch nicht draußen sind, zu helfen wirklich rauszugehen und zu zeigen, was notwendig ist, wenn sie ihre Produkte, ihre Angebote online erfolgreich verkaufen möchten. Wichtig ist, dass wir starten. Wir entwickeln also eine Beta-Produkt, ein Test-Produkt, ein MVP (Minimum Viable Product). Das hast du vielleicht auch schonmal gehört. Das Minimum Viable Product ist wirklich so eine Minimalversion von dem Produkt, mit dem Ziel, dass die Teilnehmerinnen der Challenge eben jetzt schnell lernen können, an welchen Stellen sie ihr Produkt noch optimieren müssen. Wie sie es besser kommunizieren, also an ihre Zielkund:innen herantragen, ob sie mit ihren Inhalten überfordern, ob die Inhalte verständlich sind, ob die Teilnehmer:innen noch weitere Informationen brauchen und vor allem ob auch das Produktversprechen eingelöst werden kann (Lies hierzu weiterführend von den 6 wichtigsten Zutaten für ein Angebot, das sich online verkauft).

[11:05] – Natürlich könnte man noch viel mehr machen. Man könnte es noch perfekter machen, wir könnte es technisch noch besser aufsetzen, wir könnten die perfekte Automation dafür aufbauen, mit einer perfekten Onboarding-Serie, die über 12 E-Mails geht, wir könnten einen eigenen Mitgliederbereich dazu aufbauen. Wir könnten ganz viele Dinge tun, aber wenn wir starten wollen, wenn wir Geld verdienen wollen, dann ist es wichtig, dass wir viel schneller rausgehen und dann bereit sind schnelle Ergebnisse zu bekommen, aber auch bereit sind unperfekt zu starten und dann eben zu schauen, wie wir in der Zukunft unser Produkt, unser Angebot, Schritt für Schritt optimieren können und zwar durch das Feedback, das wir durch unsere Kund:innen erhalten haben. Und wäre es nicht besser, mit einem Testprodukt rauszugehen, dein Bestes zu geben und dann den Fokus darauf zu legen, wie du deinen Kund:innen während dieser vier Wochen Programmphase wirklich helfen kannst?

[12:44] – Wäre es nicht besser mit einem Testprodukt rauszugehen und herauszufinden, was deine Kund:innen wirklich brauchen und Feedback zu bekommen, als einfach ein Produkt zu entwickeln und das dann womöglich noch an deiner Zielgruppe vorbei, weil du eigentlich gar nicht weißt, was deine Zielgruppe will? Wenn du so schnell wie möglich rausgehst, dann wirst du viel schneller Geld verdienen, du wirst viel schneller Ergebnisse haben, du wirst wahrscheinlich viele Aha-Momente haben, auch dann, wenn dein Angebot zumindest in deinen Augen noch nicht perfekt ist. Denn deine Teilnehmer:innen werden auf jeden Fall jede Menge lernen. Und wenn du bereit bist deinen Teilnehmer:innen zu helfen, dann wirst du damit auch Erfolg haben.

[14:00] – Wenn du wartest, bis alles perfekt ist, dann startest du nie.

[16:00] – Wenn du Schritt-für-Schritt vorgehst und genau diesen Prozess, den du dann erfolgreich schon gegangen bist, weiter optimierst, wirst du immer bessere Ergebnisse bekommen, als wenn du jedes Mal wieder von Null anfängst.

[16:50] – Es ist ganz wichtig, dass du das nicht machst, sondern dass du die Dinge, die du entwickelst, optimierst. Dass du Prozesse hast, denen du folgst und nicht jedes Mal wieder etwas Neues anfängst und vor allem nicht auf den perfekten Moment wartest, um zu starten. Denn es wird nie alles fertig sein … und du wirst immer etwas optimieren wollen. Also je eher du anfängst, desto schneller kommst du voran.

[17:25] – Wenn du von jemandem lernst, macht es Sinn diesem Prozess auch wirklich zu folgen, denn wenn du etwas anderes machst, kann dir diese Person dann nicht mehr weiterhelfen.

[18:17] – Ich empfehle dir wirklich hier dem Plan zu folgen, den ich dir mit auf den Weg gebe und wenn du das dann gemacht hast und Feedback von den Teilnehmer:innen hast, dann kannst du den Prozess verändern – aber nicht, weil dein Bauchgefühl dir das sagt oder weil das und das komisch ist. Sondern tu es einfach erstmal und schaue, was die Ergebnisse sind. Und finde dann deinen ganz eigenen Stil. Denn die Dinge, die ich mache, sind erprobt und warum willst du dann etwas anderes machen?

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Prozessoptimierung

[19:07] – Wenn wir von jemandem lernen wollen und wir Geld dafür bezahlen, dass wir von jemandem lernen, dann sollten wir die Dinge auch so tun, wie sie von der Person gezeigt werden, denn ansonsten brauchen wir auch nicht die Unterstützung.

[19:28] – Es ist wichtig loszulassen, zu vertrauen, dem Prozess zu folgen und die Sachen einfach abzuarbeiten, ohne zu schauen oder ohne darüber nachzudenken, was in der Zukunft alles passieren könnte.

[20:04] – Wir wissen nicht alle Antworten, wir können auch nicht alle Antworten wissen. Sondern wir müssen es machen, um dann zu gucken, was funktioniert und was nicht funktioniert. Und das ist das, was dich im Business wirklich unheimlich voranbringen wird.

[20:32] – In meinem Business folgen wir Prozessen. Wir haben ganz viele Businessprozesse und nutzen die auch im Team. Und das sind Prozesse, die wir für wiederkehrende Projekte oder Aufgaben nutzen. Also wie zum Beispiel ein Prozess für unsere Launches: Wie funktioniert das Projektmanagement für unsere Launches? Was sind die Aufgaben, die erledigt werden müssen, bei einem Launch? Wir haben ein Prozess für die Veröffentlichung von Content, dazu gehört dann u.a. auch der Podcast hier. Wir haben einen Prozess für die Erstellung von Prozessen. Wir haben einen Prozess für die Ablage von Dateien – für wirklich alle wiederkehrenden Aufgaben und Projekte, und das hilft uns dabei effizient zu arbeiten, nichts zu vergessen, den Fokus zu halten und … natürlich auch die Qualität sicherzustellen, die wir im Team ja auch nach außen zu unseren Kund:innen, zu unserer Community, weitergeben möchten.

[21:36] – Du brauchst diese Struktur, du brauchst diese Ordnung, denn das ist das, was deine Kund:innen oder deine potenziellen Kund:innen im außen dann auch wahrnehmen. Und wenn das ein bisschen chaotisch ist, dann kommt es eben nicht so positiv an. (Lies hierzu, wie du dein Business perfekt strukturierst, damit du dich nicht verzettelst und überforderst.)

[22:01] – Einer meiner großen Werte ist auch immer zu schauen, an welchen Stellen können wir noch besser werden, wo können wir noch exzellenter werden? An welchen Stellen können wir unsere Prozesse schlanker machen, effizienter machen? Wie können sie uns dabei unterstützen, dass wir mehr Freiheit haben, aber unsere Kund:innen auch noch bessere Ergebnisse bekommen? Wir verändern auch nicht alles auf einmal. Also wenn wir etwas ändern, dann versuchen wir so wenig wie möglich zu ändern und natürlich auch erst dann, wenn wir wissen, dass es irgendwo ein Problem gibt … oder weil wir merken, dass dieser Prozess jetzt schon total etabliert ist und wir etwas Neues mit dazu nehmen können, weil wir Kapazitäten haben. Und die können wir nutzen, um weiter zu wachsen oder um irgendetwas noch schlanker zu machen.

[23:30] – Je mehr Ordnung und Struktur du in deinem Business hast, oder mit Hilfe von Prozessen und Standards bringen kannst, desto leichter wird es dir auch fallen, ein Business aufzubauen und weiter zu eskalieren. Und gerade beim Skalieren ist es wichtig, dass du ganz viel Ordnung und Struktur in deinem Business hast. Wichtig ist, dass du fokussiert bleibst und dich nicht ablenken lässt, denn die kurzfristigen Entscheidungen, die du triffst, haben einen Einfluss auf die Erreichung deiner Ziele und deiner Vision. (Lies hierzu: Kenne dein Warum und erreiche deine Ziele.)

[24:29] – Da haben wir dieses Fomo-Gefühl, diese Fear Of Missing Out, das Gefühl, dass wir irgendetwas verpassen, und wollen dann natürlich dort sein. Aber wenn wir die Dinge tun, von den alle anderen erzählen, wir müssen es unbedingt tun, dann zahlt das natürlich auch wieder auf unsere eigenen Prioritäten ein. Das heißt, wir können von anderen Dingen eben weniger machen, weil wir jetzt etwas Neues ausprobieren wollen.

[25:17] – Das ist hier dieses Shiny-Object-Syndrom, was du vielleicht auch schonmal gehört hast. Wir werden immer abgelenkt, irgendwo klingelt’s, irgendwo wird irgendwas angezeigt, was wir unbedingt ausprobieren sollten. Wir sind jedesmal wieder abgelenkt. Wichtig ist, dass du deinen Weg gehst.

[25:41] – Wenn du erste Ergebnisse und ein erstes Feedback von einem Kunden / einer Kundin hast, hilft es dir dabei deinen eigenen Weg … zu finden und den dann auch ganz authentisch zu gehen, so dass es dein Weg ist und du eben auch eine Spur hinterlässt und nicht eine Kopie von von jemanden bist. Deinen eigenen Weg zu finden, ist wichtig, aber es ist auch wichtig, dass wir ganz am Anfang, wenn wir etwas neu machen, von jemandem lernen, der das schon gemacht hat, der schon weiter ist, wie wir.

[27:12] – Wenn wir etwas tun, dann bekommen wir ein Ergebnis. Ist das Ergebnis, was wir bekommen, aber das Ergebnis, was wir uns wünschen? Und wenn nicht, kommt meine Frage ins Spiel: Was muss ich anderes machen, um andere Ergebnisse zu erreichen? Wir können nicht erwarten, dass, wenn wir immer wieder dasselbe tun, wir dann andere Ergebnisse bekommen. Das wird nicht funktionieren. Das heißt, wir müssen etwas verändern, um andere Ergebnisse zu bekommen. Und da ist es eben wichtig, dass wir mutig sind, dass wir experimentieren, dass wir Entscheidungen treffen, … ohne zu wissen, was am Ende wirklich passiert. … Aber eine Sache wissen wir: Erfolg ist unvermeidbar und wenn du bereit bist zu lernen und zu optimieren, dann wirst du mit deinem Business erfolgreich werden, dann kommst du mit deinem Business schnell voran. Und wenn du bereit bist schnell zu lernen, schnell mit Dingen rauszugehen und dir Feedback einzuholen und das dann wieder zu nutzen, um … deinen kompletten Auftritt zu optimieren, dann wirst du viel schneller vorankommen. Je mehr du bereit bist umzusetzen und zu lernen, desto schneller wirst du vorankommen.

Im Februar geben wir eine Liste mit den ganzen Kursen und mit dem ganzen Programm der „Und-Action-Challenge“ raus. Die kannst du dir dann einmal anschauen, du kannst daran teilnehmen und meine Kund:innen dabei unterstützen ihr Angebot noch besser zu machen. Setze dich dafür gerne schon auf die Warteliste.

Welchen Prozess möchtest du bei dir gerne optimieren?

Wenn wir dem Prozess vertrauen, wenn wir Dinge umsetzen, wenn wir fokussiert bleiben und uns nicht von allen Sachen ablenken lassen, dann können wir alle viel mehr erreichen. Dann können wir alle viel mehr Menschen da draußen helfen, dann können wir richtig viel erreichen, und wenn wir damit anderen Mut machen können oder wenn du mir helfen kannst, damit anderen Mut zu machen, dann wäre ich dir sehr dankbar. Teile dafür diese Episode gerne mit deinen Business-Freundinnen. Ich freue mich, wenn du mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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{Podcast} Wie dich eine Mastermind-Gruppe nach vorne bringt

Wir sind in der she-preneur Academy im ersten Quartal des Jahres direkt mit der „Und-Action-Challenge“ gestartet und mein Team und ich bringen unsere Mitglieder gerade kräftig ins Tun. Im Rahmen dieser Challenge erstellen die Frauen ihr erstes oder ihr nächstes Online-Produkt, bewerben und verkaufen es dann. Wir führen unsere Kundinnen durch den gesamten Prozess und im Februar hast du dann die Möglichkeit dir das Ergebnis anzuschauen und zu erwerben. Es geht gerade mal wieder ganz rund bei uns und wir freuen uns riesig, dass wir so viele Frauen ins Tun bringen konnten.

Und warum erzähle ich dir das? Weil die „Und-Action-Challenge“ bzw. die Teilnehmerinnen mich dazu inspiriert haben, einmal über Mastermind-Gruppen zu sprechen. Eine Mastermind-Gruppe ist etwas, was wir den Frauen mit auf den Weg gegeben haben, damit sie sich gegenseitig unterstützen können. Denn das, was wir in der she-preneur Academy gerade machen, geht wirklich ans Eingemachte. Die Frauen müssen ihre Komfortzone verlassen, sie müssen ihren Perfektionismus hinten anstellen. Sie gehen wirklich voll und ganz in die Umsetzung und da hilft es einfach ungemein eine Gruppe Gleichgesinnter zu haben, auf die sie jederzeit Zugriff haben, die echtes Feedback gibt und die bei diesem Prozess zur Seite steht.

In dieser Episode spreche ich deshalb mit dir über Mastermind-Gruppen, warum sie so wichtig für dein persönliches und berufliches Wachstum sind und wie so ein Mastermind-Treffen abläuft. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Wie läuft denn so eine Mastermind-Gruppe ab bzw. was ist denn überhaupt eine Mastermind-Gruppe?

Seitdem ich mit she-preneur draußen bin, es war so Ende 2016, als ich die ersten Schritte in die Sichtbarkeit gegangen bin und von anderen auch wahrgenommen wurde, habe ich einer Mastermind-Gruppe angeschlossen. Ich wurde damals eingeladen und war am Anfang mit Alex Wiethaus von den E-Mail Marketing Helden in einer Mastermind-Gruppe, später auch mit Sabrina Keese-Haufs von LAWLIKES. Meine aktuelle Mastermind-Gruppe besteht aus Katrin Hill, Katharina Lewald und Johanna Fritz. Wir treffen uns einmal im Monat, um uns ganz offen und ehrlich auszutauschen, um uns zu unterstützen und um auch einen Einblick in unser Business zu geben, um damit die anderen zu inspirieren.

[5:08] – Eine Mastermind-Gruppe ist wirklich sehr hilfreich, denn wir können nicht die ganze Zeit alleine arbeiten, wir können nicht die ganze Zeit alleine hinter dem Computer sitzen und hoffen, dass wir die besten Ergebnisse oder die neuesten Erkenntnisse kriegen – denn die müssen ja irgendwo herkommen. Deswegen ist es ganz wichtig, dass wir uns mit gleichgesinnten Menschen austauschen. Das wir uns mit Menschen austauschen, die ähnliche Ziele haben, wie wir. Menschen, die groß denken oder die vielleicht auch schon ein Stückchen weiter sind. Menschen, die in einem anderen Umfeld, in einem anderen Aufgabenbereich oder Themenumfeld unterwegs sind, die uns einfach einen anderen Blickwinkel bieten und uns super ehrliches und konstruktives Feedback geben können, damit wir weiter wachsen.

[6:07] – Das ist ganz wichtig, dass wir so was haben, dass wir nicht alleine durch die Selbstständigkeit marschieren. Denn der Weg zu einem erfolgreichen und erfüllenden Business, der kann ganz schön holprig sein. Und je mehr Unterstützung wir haben, je mehr gleichgesinnte Menschen wir um uns herum haben, desto leichter ist es und desto geringer sind die Chancen, dass wir den Kopf in den Sand stecken. … Eine Mastermind-Gruppe ist da, um zu ermutigen, um dir weiterzuhelfen, um dir wieder positive Energie zu geben und dir zu zeigen, wie es weitergeht und was die nächsten Schritte sind und wie du da vielleicht wieder rauskommst.

Was ist eine Mastermind-Gruppe?

[7:14] – Das Mastermind-Konzept kommt, soweit ich nachgelesen habe, aus den USA. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts Napoleon Hill in seinem Buch „Think and Grow Rich (dt.: „Denke nach und werde reich“) von Mastermind-Gruppen erzählt. … Nach ihm ist eine Mastermind-Gruppen eine kleine Gruppe Gleichgesinnter, die sich regelmäßig dabei unterstützen ihre Ziele zu erreichen. In Deutschland werden Mastermind-Gruppen oft Erfolgsteams genannt und so richtig verbreitet ist das Konzept hier noch nicht. Ich glaube, dass wir gerade im Online-Business das alle sehr gut kennen, weil viele Online-Unternehmer und -Unternehmerinnen Teil einer Mastermind-Gruppe oder Teil eines Erfolgsteams sind, aber außerhalb ist das Konzept nicht unbedingt bekannt.

[8:51] – Ich glaube, dass viele Selbstständige noch viel zu sehr vor sich alleine hinarbeiten. Dass sie frustriert sind und nicht wissen, wie sie die nächsten Schritte gehen können – weil sie es einfach nicht sehen, wenn sie alleine arbeiten. Gerade wenn wir große Ziele erreichen wollen, wenn wir Dinge erreichen wollen, die wir vorher noch nicht erreicht haben, dann ist es total wichtig, dass wir von Menschen umgeben sind, die die Dinge schon erreicht haben bzw. die super ambitioniert auch darauf hinarbeiten. Die uns mitreißen oder dass wir uns gegenseitig mitreißen.

[9:33] – In unserem Umfeld, und das kennst du vielleicht auch, denken viele, wir sind verrückt. Also wenn ich jemanden erzähle, was ich mit meinem Business erreicht habe oder erreichen will, dann gucken mich viele Leute aus meinem „normalen Umfeld“, also nicht Business-Umfeld, an und denken, ich bin total verrückt und abgedreht. … Aber wenn ich mich dann mit meinen Business-Kolleginnen unterhalte, dann sagen sie: „Okay, bist du dir sicher, willst du nicht noch mehr erreichen? … “ Da werde ich halt eher ermutigt, mir größere Ziele zu setzen. Ich werde eher ermutigt, größere Schritte zu gehen. Und ich werde darauf hingewiesen, dass ich mich an manchen Stellen einfach selbst blockiere oder selbst einschränke. Das ist ganz wichtig. Das kriegen wir halt nicht von unserem „normalen Umfeld“, sondern wir brauchen Menschen, die ähnlich ticken, wie wir. Die ähnliche Ziele haben, wie wir. Die bestimmte Dinge schon erreicht haben und uns eben auch immer wieder zeigen können, dass das, was wir vielleicht noch nicht erreicht haben, dass das geht, und dass jede:r das auch schaffen kann.

[10:51] – Ich glaube, wenn wir alleine arbeiten, wenn wir viel alleine arbeiten, dann lässt diese anfängliche Motivation irgendwann nach, weil sich der Erfolg eben nicht so schnell einstellt, wie wir das wünschen, weil es notwendig ist, die Komfortzone zu verlassen. Wir müssen mutig sein, wir müssen wirklich rausgehen. Und das machen viele nicht alleine, außer sie haben einen ganz starken Antrieb, warum sie jetzt sichtbar werden sollen oder warum sie mit ihrem Thema rausgehen sollen, warum sie ihr Produkt oder Angebot verkaufen sollen. (Lies hierzu, wie du dein „Warum“ findest, um deine Ziele zu erreichen.)

Wie funktioniert eine Mastermind-Gruppe?

[11:49] – Eine ganz wichtige Sache für eine erfolgreiche Mastermind-Gruppe ist wirklich, dass alle Teammitglieder am selben Strang ziehen, dass sie bereit sind zu geben und zu nehmen. Du kannst nicht in eine Mastermind reingehen und allen anderen nur zuhören und allen anderen nur Fragen stellen, aber selbst nichts reingeben. Von einer Mastermind sollen wirklich alle Mitglieder profitiere, deswegen ist es ein sehr starkes Geben und Nehmen.

[12:35] – Meine Gruppe hat sich auch immer wieder verändert und du wirst sehen, dass die Gruppen eine unterschiedliche Dynamik haben. Und je nachdem, wie dynamisch du bist und was du erreichen möchtest, brauchst du eine Gruppe, die ähnlich dynamisch ist, wie du, denn sonst unterfordert dich die Gruppe. … Das ist ganz wichtig, dass man da auf einem sehr ähnlichen Level ist, ähnlich viel Energie und Dynamik hat und sehr ähnliche Ziele verfolgt.

[13:22] – Die Mastermind-Gruppe sollte eine Verpflichtung für alle sein. Das ist ein Termin, den du in deinen Kalender einträgst. Ein fixer Termin, den du nur in aller äußersten Notfällen absagst. Dieser Termin steht in deinem Kalender und den streichst du nicht, sondern alle Mastermind-Mitglieder sind bei jedem Termin anwesend.

[13:46] – Ich habe zum Beispiel auch eine kostenpflichtige Mastermind, die ich anbiete, und da sind fast immer alle Teilnehmerinnen anwesend. Denn wenn jemand absagt, dann pendelt sich das ein und so profitiert der Rest der Gruppe auch nicht. Es ist ganz wichtig, dass wir alle voneinander profitieren, und an der Stelle ist es wichtig, dass alle auch anwesend und bereit sind den anderen Feedback zu geben und die anderen zu unterstützen. … Meine Mastermind-Gruppe läuft immer über ein ganzes Jahr, und in diesem Jahr verbringen wir extrem viel Zeit miteinander und brauchen dann natürlich ein gewisses Vertrauen, weil wir uns sehr eng unterstützen und weil die Themen manchmal natürlich auch sehr, sehr tief gehen.

[14:43] – Als dritten Punkt möchte ich dir noch mit auf den Weg geben, dass die Gruppe unterschiedliche Kompetenzen und Stärken haben sollte. Denn je unterschiedlicher die Kompetenzen und Stärken der Gruppe sind, desto mehr können alle anderen Gruppenmitglieder auch profitieren. Das heißt, wenn alle im Tierbereich sind, dann ist es schwierig da nochmal einen Blickwinkel von außen mit reinzubringen. Aber wenn es unterschiedliche Bereiche sind, …. dann hat man eine ganz andere Dynamik in der Gruppe. Man hat unterschiedliche Kompetenzen und Wahrnehmungen und kann Feedback auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln geben.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Wir brauchen Gleichgesinnte

[15:32] – Wichtig ist wirklich, dass du Feedback einforderst, dass du Feedback bekommst, dass man in der Mastermind auch neue Ideen entwickelt, mit dem Ziel schneller im eigenen Business vorwärts zu kommen und Ziele zu erreichen, von denen man vorher gedacht hätte, dass das unmöglich wäre.

[15:51] – Für den Erfolg einer Mastermind-Gruppe ist es wirklich wichtig, dass man im engen Kontakt miteinander ist und einen ganz regelmäßigen Austausch hat. Aus meiner Sicht sollte man sich mindestens einmal im Monat treffen.

[17:15] – Zwischendurch könnt ihr auch verbunden sein. Also ihr könnt eine Facebook-Gruppe dafür nutzen oder den Messenger oder manche haben auch eine WhatsApp-Gruppe oder eine Slack-Gruppe, um einfach im Austausch zu sein, um sich auch zu unterstützen, während der Zeiten, wo man keinen Call hat. Und für die Calls … nutzen wir Zoom als Videokonferenz-Tool, damit wir uns sehen und unterhalten können.

Wie läuft ein Mastermind-Treffen ab?

[17:59] – Die Gruppengröße sollte so vier bis fünf Leute sein, denn ansonsten wird der Call zu lang. Wir haben aktuell eine Call-Dauer von 60 bis 90 Minuten und damit kommen wir ganz gut hin. In der Regel sind 60 Minuten ausreichend, wenn man nach einem sehr strikten Zeitplan vorgeht und den auch einhält. Am Anfang solltet ihr vielleicht lieber ein bisschen länger einplanen, vielleicht 90 Minuten, bis ihr so richtig in die Routine kommt und alles funktioniert.

[18:35] – Wie läuft so ein Mastermind-Call eigentlich ab? Meine Empfehlung ist am Anfang mit einer Accountability zu starten und da zu gucken, was hast du alles erreicht, was du im letzten Gespräch erreichen wolltest. … Die Gespräche endest du mit Zielen und sagst der Gruppe, was du bis zum nächsten Mal umgesetzt haben möchtest und damit startet eben dann der Call. (Den Teil lässt du übrigens beim allerersten Mal aus und erst beim zweiten Call gibt es einen Accountability-Teil, in dem du berichtest, was du seit dem letzten Call erreicht hast, was du aufgeschrieben hast und das sollte etwas sein, was dich herausfordert.)

[19:40] – Das gibt dir die „Kontrolle“, dass du die Dinge, die du sagst, auch wirklich erledigst. Und auch dafür ist eben eine Mastermind da. Sie halten dich accountable, sie helfen dir dabei deine Ziele zu erreichen und deinen Zielen Schritt für Schritt näher zu kommen.

[20:03] – Es geht einmal die Runde durch, jede:r erzählt, ob sie/er alles erreicht hat, was sie/er seit dem letzten Gespräch erreichen wollte, und das dauert so ca. 5 Minuten. … Im Anschluss geht es dann um Erfolge, so 5 – 10 min, und da kann jede:r nochmal erzählen, welche kleinen oder großen Erfolge sie/er seit dem letzten Gespräch hatte. Dadurch kriegen wir ganz viel positive Energie in den Call und können gemeinsam feiern, was wir alles erreicht haben. Da ist es wichtig, dass du nicht nur an die großen Erfolge denkst, sondern wirklich auch an die kleinen, denn das bringt einfach eine unglaublich schöne Energie mit in so einen Call.

[20:47] – Dann geht es weiter mit Hotseats und die sind zehn Minuten pro Person. … Das bedeutet, dass du sozusagen auf dem heißen Stuhl sitzt und die volle Aufmerksamkeit von deinen restlichen Gruppenmitgliedern bekommst. Das heißt, du schilderst zu welchem einen Punkt du Feedback brauchst und diese Schilderung sollte so kurz wie möglich sein. Denn ein Hotseat ist nur max. zehn Minuten. … In dieser Zeit hast du Zeit zu schildern, wozu du Feedback brauchst und die anderen geben dir eben Feedback. Je kürzer und knackiger du formulieren kannst, was du von den anderen brauchst, desto mehr Zeit haben die anderen, um dir Feedback zu geben.

[21:47] – Das Wichtigste ist, wenn die anderen dir Feedback geben, dieses Feedback einfach nur zu konsumieren, einfach nur aufzuschreiben oder aufzunehmen, idealerweise mit einem Handy oder mit Videoaufzeichnung, damit du dir das im Anschluss nochmal anschauen kannst. … Das einfach notieren und in deinem Kopf aufnehmen und verarbeiten und zuhören, damit du so viel wie möglich von diesen zehn Minuten und von deinen Mastermind-Mitgliedern profitieren kannst. … Auch im Nachhinein kann man ja nochmal zu den jeweiligen Personen Kontakt aufnehmen und schauen, ob man ein bestimmtes Thema nochmal vertiefen kann oder ob man zu einem bestimmten Thema nochmal ein paar Tipps bekommen kann.

[22:42] – Macht nicht so große Gruppen, maximal fünf Leute. Bei fünf mal zehn Minuten sind das schon 50 Minuten, plus die Minuten, die die Accountability und die Erfolge bilden, und dann gibt es auch noch eine Abschlussrunde. Da bist du halt bei über 60 Minuten. Das ist wichtig, dass ihr das einfach beachtet und die entsprechende Zeit im Kalender blockt, damit alle Teilnehmer:innen der Mastermind-Gruppe von Anfang bis Ende mit dabei sind.

[23:09] – Zum Schluss gibt es nochmal die Accountability (dt.: Rechenschaftspflicht), also das ist das, womit jeder Call endet. Was möchtest du bis zum nächsten Gespräch erreichen? Diese Ziele sollten in einem separaten Google-Sheet notiert werden, damit sie beim nächsten Mal vorliegen. Eine:r aus der Gruppe müsste ein Dokument führen, auf das alle anderen Zugriff haben und ihre Ziele eintragen können. Und mit diesem Dokument arbeitet ihr eben in jedem Call, in jedem Gespräch, das ihr habt, und notiert dann: Was sind die Ziele fürs nächste Mal? Was möchte ich bis zum nächsten Mal erreichen? Das nächste Gespräch startet dann wieder mit: Hast du das erreicht, was du laut dem letzten Gespräch erreichen wolltest? Das hilft uns einfach, die Dinge auch wirklich zu tun, die wir gesagt haben. Die anderen helfen uns dabei und fragen dann auch nach: Warum hast du es nicht erreicht? Was hat dich davon abgehalten, das, was du gesagt hast, nicht zu tun und was wirst du tun, damit du das, was du aufgeschrieben hast, in den nächsten Tagen auch wirklich umsetzt?

Zusammenfassung: So funktioniert eine Mastermind-Gruppe.

Das waren meine Tipps zum Thema Mastermind-Gruppe und Ablauf. Wichtig ist, dass du rausgehst und das eine Person die ganze Sache in die Hand nimmt, organisiert und dass ihr wirklich committed seid. Wenn jemand keine Lust mehr hat, dann ist es ganz wichtig das auch klipp und klar zu sagen, denn die anderen leiden sonst darunter. Die anderen können mit der Mastermind-Gruppe nicht so erfolgreich sein, wenn eine:r die ganze Sache nicht ernst nimmt.

Deswegen ist es auch ganz wichtig, dass man immer sehr klar miteinander spricht und sehr offen und ehrlich ist. Wenn es nicht mehr passt oder jemand aus der Mastermind-Gruppe rausgewachsen ist, muss man das den anderen dann auch mitteilen. Das passiert tatsächlich ganz schnell, denn ihr werdet merken, dass die Gruppen unterschiedlich sind, dass die einen schneller wachsen, als die anderen oder ambitionierter sind, als die anderen.

Ich habe dir hier noch einmal alles zusammengefasst, was du zum Thema Mastermind-Gruppen wissen musst:

  1. Was ist eine Mastermind-Gruppe? Eine Mastermind-Gruppe ist eine Gruppe Gleichgesinnter mit ähnlichen Zielen, aber aus unterschiedlichen Bereichen, die sich gegenseitig unterstützen, motivieren und inspirieren groß zu denken und zu handeln.
  2. Wie funktioniert eine Mastermind-Gruppe? Es ist ein starkes Nehmen und Geben, von dem alle Mitglieder dieser Gruppe profitieren. Bei regelmäßig und verpflichtend stattfindenden Treffen (online oder offline) kann von jedem:r Teilnehmer:in Feedback zu relevanten Themen eingeholt werden und dieses Feedback hilft enorm beim eigenen Wachstum.
  3. Wie läuft ein Mastermind-Treffen ab? Zu Beginn habt ihr 5min Zeit, in denen alle berichten, ob sie/er das erreicht hat, was sie/er seit dem letzten Gespräch erreichen wollte. Im Anschluss geht es dann um Erfolge, 5 – 10 min, und da kann jede:r erzählen, welche kleinen oder großen Erfolge sie/er seit dem letzten Gespräch hatte. Es folgt der Hotseat, bei dem jede:r nacheinander 10min Zeit hat zu schildern, wozu sie/er Feedback braucht und die anderen geben ihr Feedback (je kürzer und knackiger du formulieren kannst, was du von den anderen brauchst, desto mehr Zeit haben die anderen dir Feedback zu geben). Der Call endet damit, dass jede:r berichtet, was sie/er bis zum nächsten Mal erreichen möchte (diese Ziele werden von einer Person in einem Dokument festgehalten, auf das alle Zugriff haben). Dieser Punkt ist dann wiederum der Einstieg beim kommenden Treffen.
  4. Wie groß sollte eine Mastermind-Gruppe sein? Ich empfehle Gruppengrößen von 4 – 5 Personen, um den Rahmen und die Zeit überschaubar zu halten.
  5. Wie lang sollte so ein Mastermind-Treffen sein? Je nach Anzahl der Personen sollte das Treffen max. 90min dauern. Die Zeit addiert sich aus den ersten ca. 5min, aus den 5-10min Erfolgen, aus den 10min Hotseat X der Anzahl der Personen und aus dem Abschluss.
  6. Wie oft sollte ein Mastermind-Treffen stattfinden? Die Treffen sind verpflichtend (!), sollten fest im Kalender eingetragen werden und regelmäßig mindestens einmal im Monat stattfinden.
  7. Warum sollte man sich einer Mastermind-Gruppe anschließen? Wir können nicht die ganze Zeit alleine arbeiten und hoffen, dass wir die besten Ergebnisse oder die neuesten Erkenntnisse bekommen. Deswegen ist es ganz wichtig, dass wir uns mit gleichgesinnten Menschen austauschen. Eine Mastermind-Gruppe ist da, um zu ermutigen, um weiterzuhelfen, um positive Energie zu geben und zu zeigen, wie es geht und was die nächsten Schritte sind – durch ehrliches und konstruktives Feedback können wir weiter wachsen.

Das ist wichtig, dass du deinen Weg und deine passende Mastermind-Gruppe findest. Sie sollte jede:n anspornen, alle sollten geben und auch nehmen können. Denk dran, der Erfolg einer Mastermind-Gruppe ist von jeder einzelnen Person abhängig und je mehr ihr zusammenarbeitet, je mehr ihr euch austauscht und auch die vereinbarten Termine einhaltet, desto erfolgreicher wird die Mastermind-Gruppe für alle.

Bist du bereits Teil einer Mastermind-Gruppe?

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Finden bzw. Optimieren deiner Mastermind-Gruppe. Lass mich gerne wissen, ob du deine idealen Mastermind-Buddies bereits gefunden hast und tagge mich via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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{Podcast} 13 Gründe, die dich daran hindern, dir ein florierendes Business aufzubauen

In den letzten Wochen habe ich viel darüber gesprochen, welche Fehler überforderte Selbstständige sehr häufig machen. Und in dieser heutigen Episode möchte ich ein bisschen Klartext reden. Denn um Ergebnisse zu erreichen, müssen wir etwas tun. Um Umsatz zu generieren, müssen wir umsetzen und zwar die richtigen Aufgaben. Es hilft nichts, wenn wir Content auf Facebook oder auf Instagram veröffentlichen oder auf Kommentare von anderen antworten, einen Blog-Artikel nach dem anderen veröffentlichen, wenn wir nicht wissen, warum wir das tun.

Es ist super wichtig, dass wir uns mit den richtigen Aufgaben beschäftigen – die Aufgaben, die uns wirklich Umsatz bringen. Aber nicht nur das. Wir müssen auch etwas an unserer eigenen Einstellungen, unserer eigenen Haltung, ändern. Denn nur weil eine angemeldete Selbstständigkeit da ist, weil du deine Dienstleistung oder dein Produkt verkaufen kannst, bedeutet das noch lange nicht, dass du auch ein erfolgreiches Business hast oder du selbstständig bist. Denn die meisten Selbstständigen verdienen nicht genug oder gar nichts, und das bedeutet, dass sie kein Business haben, sondern lediglich ein Hobby-Business.

In dieser Episode reden wir also Klartext: Ich erzähle dir, welche 13 Gründe die meisten Selbstständigen daran hindern, sich ein florierendes Business aufzubauen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

An einigen Stellen ist es wirklich wichtig, dass wir umdenken. Wir müssen denken und handeln wie eine wahre Unternehmerin, und dann können wir es auch schaffen uns ein florierendes Business aufzubauen. In den letzten Wochen habe ich sehr viel darüber gesprochen, auch während des Kick-off-Festivals, und heute möchte ich dir 13 Gründe nennen, die dich daran hindern, dir ein florierendes Business aufzubauen.

Grund 1: Du hast keine konkreten Ziele.

[7:35] – Starten wir mit dem ersten Punkt: Du hast keine konkreten Ziele und weißt nicht, was du überhaupt und bis wann erreichen willst. Ich sehe es immer wieder, dass meine Kundinnen und auch Frauen, die zu einem Erstgespräch zu mir kommen, sich keine konkreten Ziele setzen und dass sie das auch gar nicht wollen. … Das Problem ist, wenn du keine Ziele hast, dann weißt du nicht, auf was du hinarbeitest. Du weißt nicht, was du erreichen möchtest und du weißt nicht, was die Maßnahmen sind, die dich dahin bringen. Das heißt, du beschäftigst dich stattdessen mit irgendwelchen Aufgaben und hoffst, dass irgendwie ein Ergebnis dabei rumkommt – aber du machst es eben nicht strategisch. Und du weißt nicht, wo du am Ende rauskommen möchtest. Das führt dazu, dass du mit deinem Business nicht weiterkommst, dass dein Business sich sehr schwer anfühlt, dass du das Gefühl hast, irgendwie zu stagnieren, dass du frustriert bist, weil du nicht weißt, was du noch tun kannst, um Kund:innen zu gewinnen. Wichtig ist, dass du wirklich konkrete Ziele hast.

[9:00] – Mein Business ist Projekt-basiert. Wir setzen uns Ziele pro Quartal, und in jedem Quartal haben wir ein Umsatzziel und auch ein Impact Ziel. Und natürlich setzen wir uns auch Jahresziele. Diese Ziele setzen wir jedes Quartal um und darauf legen wir den Fokus. An einer anderen Stelle habe ich bereits über das Thema Quartalsplanung gesprochen. Das ist übrigens auch eine der meist gehörten Podcast-Episoden von mir, also wenn dich das Thema interessiert, dann höre da unbedingt nochmal rein (Episode 007).

[9:37] – Du brauchst Ziele, denn ohne Ziele hast du keine Orientierung und ohne Ziele kannst du auch gar nicht sagen, ob das, was du tust, erfolgreich war oder nicht. Wenn du dir Ziele setzt, kannst du viel mehr erreichen – und es macht überhaupt keinen Unterschied, ob du deine Ziele erreichst oder nicht. Ich setze mir riesengroße Ziele. Ziele, die ich nicht erreiche und das ist vollkommen okay. … Was sagt das über dich aus, wenn du dieses Ziel nicht erreichst? Das sagt eigentlich gar nichts über dich aus. … Ich setze mir sehr große Ziele und erreiche die nicht, aber durch diese großen Ziele wird mein Gehirn ganz anders angestrengt. Ich setze ganz andere Maßnahmen um, um ein größeres Ziel zu erreichen und limitiere mich dadurch eben nicht – und erreiche dadurch immer noch mehr, als wenn ich mir kein Ziel oder ein kleines Ziel gesetzt hätte. Deswegen ist es ganz wichtig, dass du dich einfach befreist von dem Gedanken, wenn du dein Ziel nicht erreichst, bedeutet das irgendwas schlechtes. Denn das ist nicht der Fall. Das einzige, was schlecht ist, ist das, was du darüber denkst, wenn du dieses Ziel nicht erreichst. Für das kommende Jahr: Bitte Ziele setzen! Ziele für das gesamte Jahr und Ziele für das Quartal.

Grund 2: Du überspringst die Planungsphase.

[11:46] – Der nächste Punkt: Die Planungsphase wird übersprungen. Das heißt, wenn wir uns Ziele setzen, dann überlegen wir uns: Wie können wir diese Ziele erreichen? Wenn wir nicht wissen, wie wir die Ziele erreichen können, dann erreichen wir sie auch nicht. Dann kommen wir dem wahrscheinlich auch nicht näher, dann trödeln wir vor uns hin und beschäftigen uns mit allen möglichen Aufgaben, die uns in den Sinn kommen, auf die wir Lust haben, die uns vielleicht auch leicht fallen. Aber wir beschäftigen uns nicht mit den Dingen, die uns wirklich dazu bringen Umsatz zu generieren und unseren Zielen ein Stück näher zu kommen.

[12:24] – Das heißt, wenn du in Projekten planst, wenn du dir ein Ziel setzt (ein Umsatzziel und ein Impact-Ziel), dann überlegst du dir im nächsten Schritt: Wie erreiche ich das? Was kann ich tun? Welche Maßnahmen sind notwendig, um dieses Ziel zu erreichen? Diese Planungsphase ist super wichtig und je mehr Zeit wir uns in dieser Planungsphase nehmen, desto leichter können wir die Dinge umsetzen, desto effizienter können wir die Dinge umsetzen. … Und deswegen ist es so wichtig, sich nicht nur Ziele zu setzen, sondern eben auch einen Plan zu haben, wie du dieses Ziel erreichen möchtest. Idealerweise dokumentierst du das und machst es nicht alles im Kopf. Ich empfehle dir mit Asana zu arbeiten (mein Team und ich arbeiten mit Asana – einem der 4 wichtigsten Tools für mein Online Business), das ist ein Projektmanagement-Tool, aber auch sowas wie Trello funktioniert.

Grund 3: Du vergleichst dich mit anderen.

[14:31] – Punkt drei: Du vergleichst dich mit anderen. Auch ein Ding, was so oft gemacht wird und was mich wirklich frustriert, denn wir blockieren uns dadurch einfach selbst. Wenn du immer nur guckst, was die anderen machen und wie viel besser die anderen sind, dann traust du dich nicht raus. Dann denkst du: „Ich bin noch nicht soweit, ich muss noch das und das machen, meine Webseite muss noch schöner werden, meine Texte müssen noch schöner werden, ich brauche noch mehr Follower:innen, ich brauche noch mehr Newsletter-Abonnent:innen, …“. Oder du denkst: „Die anderen sind besser, die anderen machen schon das, was ich tue, …“.

[15:11] – Da hast du eine angemeldete Selbständigkeit, kannst Geld verdienen, sitzt aber trotzdem in deinem Home Office und kommst nicht in die Gänge, weil du dich mit anderen vergleichst. Und das Ding ist: Es gibt genug Platz für uns alle! Du bist du! Die andere Person oder dein:e Mitbewerber:in – die Menschen, die in deiner Bubble sind, sind sie selbst und jede:r ist anders und für jede:n ist genug Platz. Wichtig ist, dass du schaust, wer du bist und was du nach außen bringen möchtest. Du tust es auf deine ganz eigene Art und Weise. Du tust nicht das, was andere tun. … Denn wenn du das machst, was andere machen, dann fällst du nicht auf. Du willst mit deiner Einzigartigkeit, du willst mit deiner Persönlichkeit auffallen. Du möchtest mit deiner Persönlichkeit die Menschen anziehen, die ähnlich ticken wie du. Deswegen ist es gar nicht notwendig dich mit anderen zu vergleichen, denn die einzige Person, mit der du dich vergleichen solltest, bist du selbst: Bist du heute einen Schritt weiter gekommen, als gestern? Das ist das, was du tun solltest, wenn es um das Thema „Vergleichen“ geht, aber bitte vergleiche dich nicht mit anderen, denn es ist dein Business, es ist dein Leben, es sind deine nächsten Schritte, und du darfst bestimmen, wo es hingehen soll.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Du vergleichst dich mit anderen

Grund 4: Du wartest auf den richtigen Zeitpunkt.

[16:40] – Punkt Nummer vier: Du wartest auf den richtigen Zeitpunkt. Wie oft ich das schon gehört habe! Der richtige Zeitpunkt wird nicht kommen. Du entscheidest wann der richtige Zeitpunkt ist – der ist jetzt. Dann, wenn du bereit bist zu sagen „Ok, jetzt starte ich los!“. Und das hat nichts damit zu tun, ob du ein fertiges Angebot hast, ob du deine Nische gefunden hast, ob du deine Positionierung gefunden hast und so weiter. Das sind alles nur Ausreden. Du kannst jederzeit starten. Ich möchte dich ermutigen jederzeit zu starten, insbesondere dann, wenn du dich noch nicht bereit fühlst. Denn du wirst dich nie bereit fühlen. Es wird nie der richtige Zeitpunkt sein.

[17:48] – Wann ist denn der richtige Zeitpunkt? Wann weißt du, dass du alles weißt, was du wissen musst, um deinen Kund:innen zu helfen? Der Zeitpunkt ist dann, wenn du endlich loslegst. Du wirst dich nie bereit fühlen, deswegen lege sofort los und verlasse die Komfortzone. Das einzige, was dir helfen wird weiterzukommen, ist der Austausch mit potenziellen Kundinnen und Kunden. Das ist das, was für Klarheit sorgen wird. Das ist das, was wirklich dabei hilft, Ergebnisse zu erzielen.

[18:25] – Der richtige Zeitpunkt, der kommt nicht, der ist wirklich jetzt. Also nicht länger warten, loslegen und wenn es dir schwerfällt alleine loszulegen, dann schließe dich einer Community an oder suche dir eine:n Mentor:in. Denn das bringt dich ins Tun. … Ich kenne Frauen, die seit Jahren nicht wirklich vorankommen und das ist unglaublich traurig, denn wir haben so viele Schätze in unserer Schublade. Wir warten auf den perfekten Zeitpunkt – wenn sich alles perfekt anfühlt, was wir vorbereitet haben. Aber es wird nicht so sein, solange wir alles mit uns selbst ausmachen und nicht mit denjenigen sprechen, für die unser Angebot eigentlich ist.

Grund 5: Du bist nicht sichtbar.

[20:01] – Punkt Nummer fünf: Du bist nicht sichtbar. Auch das sehe ich ganz häufig. Es ist zwar schön, wenn das Angebot auf der Webseite ist oder wenn wir auf Facebook oder Instagram sind. Aber wenn wir unser Bild nicht zeigen oder wenn unser Angebot auf der Webseite ist, aber niemand dorthin findet und wir den Bedarf nicht wecken, wenn wir uns hinter unserem Business verstecken, weil wir uns noch nicht sicher sind, ob das, was wir tun, wirklich gut genug ist, weil wir Angst haben, von anderen ausgelacht oder kritisiert zu werden – du musst sichtbar sein … . Wenn du dich versteckst, wird keiner auf deine Angebote aufmerksam.

[20:51] – Ich weiß, die meisten Sachen, die ich hier erzähle, sind neue Dinge und haben etwas damit zu tun, dass du die Komfortzone verlassen musst. Sie sind aber notwendig, wenn du dir wirklich ein florierendes Business aufbauen möchtest und wenn du zur erfüllten Unternehmerin werden möchtest und nicht so viel herumeiern möchtest.

[21:30] – Am Ende tut sich halt nichts, weil wir eben nicht in den Austausch mit Menschen kommen, weil wir nicht wissen, was der tatsächliche Bedarf ist, weil wir nicht wissen was die Kund:innen tatsächlich wollen – und das ist so wichtig. Wir müssen sichtbar werden und wir müssen eben auch mit einem guten Angebot sichtbar werden und bereit sein, dieses Angebot auch zu perfektionieren und unsere Sichtbarkeit natürlich auch zu perfektionieren. … Du musst sichtbar sein, wenn du dir ein florierendes Business aufbauen möchtest. Du musst vernetzt sein, du brauchst eine Community, du brauchst Gleichgesinnte. All diese Dinge sind wichtig, wenn du vorankommen möchtest. Es bringt nichts im Home Office zu sitzen und zu warten, bis jemand an deine virtuelle Tür klopft.

Grund 6: Du erwartest sofortige positive Ergebnisse.

[22:46] – Punkt Nummer sechs: Du erwartest sofortige positive Ergebnisse. Auch das höre ich immer wieder. … Mit ganz viel Glück kann es sein, dass du ein gutes Händchen hattest und das, was du getan hast, hat sofort funktioniert. Das Wichtige aber ist, dass du die Dinge, die du tust, analysierst und guckst, an welchen Stellen funktionieren sie gut und an welchen Stellen funktionieren sie nicht gut. Das heißt, wir müssen uns mit Zahlen auseinandersetzen, wir müssen schauen, wie gut etwa eine Seite zum Beispiel performt oder wie viele Leute sich für unser Freebie anmelden oder auf unserer Freebie-Seite sind und sich dann am Ende dafür eintragen. Wir schauen uns an, wie viele E Mails geöffnet werden und wenn die Öffnungsraten oder die Klickraten (je nachdem, was relevant ist) zu niedrig sind, dann gucken wir, an welchen Stellen wir nachjustieren können, um bessere Ergebnisse zu bekommen. Wir gehen nicht davon aus, dass wir etwas einmal gemacht haben und dann ist es super und dann läuft es. Nein, es ist ein stetiges Optimieren.

[24:28] – Diese sofortigen positiven Ergebnisse, die kommen wirklich nur mit ganz viel Glück. Das heißt, du musst ganz viel optimieren. Du musst dir deine Ergebnisse anschauen und immer wieder fragen: „Okay, warum bringt mir das jetzt noch nicht die Ergebnisse, die ich eigentlich haben möchte?“ Und wenn es dir noch nicht die Ergebnisse bringt, die du haben möchtest, bedeutet das, dass an ein irgendeiner Stelle etwas noch nicht richtig ist und du hast die Aufgabe herauszufinden was das ist, damit du es besser machen kannst.

Grund 7: Du probierst ständig etwas Neues aus, anstatt zu optimieren.

[25:07] – Punkt Nummer sieben: Du probierst ständig etwas Neues aus, statt zu optimieren. Das ist der Punkt, der in den letzten Punkt mit reinspielt. Auch das sehe ich so häufig. Du kannst nicht 3000 Produkte parallel verkaufen, immer wieder was Neues ausprobieren. … Wenn du ständig etwas Neues probierst, ständig etwas Neues erstellst, entwickelst und online stellst, dann fängst du immer wieder bei Null an!

[27:13] – Das wahre Geheimnis von etwas, das funktioniert, ist, dass es perfektioniert wurde und das wir nicht vorher davon ausgegangen sind, dass das schon perfekt ist. Je mehr Sachen wir ausprobieren und je mehr Dinge wir parallel machen, desto weniger Aufmerksamkeit können diese einzelnen Aufgabenbereiche von uns bekommen, und das, was wirklich wichtig ist, ist, dass wir Ergebnisse erzielen, das wir Umsatz generieren. … Du bist diejenige, die diesen Prozess steuert, und du kannst nicht davon ausgehen, dass alles, was du tust, sofort perfekt funktioniert. Das funktioniert nicht. Für viele ist es langweilig, das zu machen, aber das ist halt das wahre Geheimnis von den Dingen, die wirklich funktionieren und die du am Ende auch skalieren kannst. Denn es gibt so viele Online-Kurse, die in der Schublade liegen oder die vielleicht auch schon online sind, sich aber nicht verkaufen, weil sie eben einmal erstellt und nicht weiter optimiert wurden.

Grund 8: Du bist zu günstig!

[28:49] – Punkt Nummer acht: Du bist zu günstig! Auch ein wichtiger Punkt. Denn wenn unser Angebot zu günstig ist, bedeutet das auch gleich, dass wir denken: Ist die Qualität gut genug? Denn wir wissen ein hoher Preis bedeutet ein höheres Commitment und ein hoher Preis bedeutet eben auch eine hohe Qualität. Deswegen ist es ganz wichtig, dass du dich nicht unter Wert verkaufst.

[29:17] – Meine Empfehlung ist, dass du darauf hinarbeitest, dass du zu den oberen 10 % deines Marktes gehörst, deines Wettbewerbs, deiner Nische. Also guck dir an, wer mit dir im Wettbewerb ist und dort sollten sich auch deine Preise ansiedeln. Natürlich ist es ganz wichtig, dass du dich mit deinen Preisen wohlfühlst und deine Preise auch sehr selbstsicher kommunizieren kannst – das ist etwas, auf das du hinarbeiten kannst. Wichtig ist, dass du dich und deine Angebote nicht unter Wert verkaufst. … Wenn du dir unsicher bist, hol dir dazu auch gerne nochmal Feedback ein, von Menschen aus deinem Umfeld, von deiner Mastermind-Gruppe vielleicht. Das ist ganz wichtig, dass du da einfach weißt, dass du den richtigen Preis hast. Das du einen Preis hast, mit dem du rausgehen kannst und hinter dem du auch voll und ganz stehen kannst. Deine Preise sind flexibel, du kannst sie jederzeit wieder anpassen.

Grund 9: Du bist nicht flexibel genug.

[30:26] – Punkt Nummer neun: Du bist nicht flexibel genug. Auch etwas, was ich ganz häufig sehe. Gerade am Anfang ist es ganz wichtig, dass wir flexibel sind, denn unsere Aufgabe ist es, erstmal zu lernen, was unsere Kund:innen überhaupt von uns wollen und wie wir sie bestmöglich begleiten können. Wir haben eine erste Idee, wie der Ablauf sein kann und wie wir ihnen helfen können, von A – Ausgangssituation nach B – Zielsituation zu gelangen. Aber oftmals wollen unsere Kund:innen vielleicht doch etwas anderes oder an der ein oder anderen Stelle fehlt ihnen noch etwas an Informationen oder sie brauchen eine zusätzliche Übung oder so was. Und an der Stelle ist es eben wichtig, dass wir flexibel reagieren und auf unsere Kund:innen eingehen und bereit sind zu schauen, wie wir das Produkt für unsere Kund:innen noch besser und leichter machen können, also wie wir unsere Kund:innen schneller von A nach B bringen können.

[31:31] – Manchmal wollen unsere Kund:innen auch etwas ganz anderes als das, was wir vielleicht im Kopf haben oder was wir vielleicht entwickelt haben. Gib deinen Kund:innen das, was sie wollen, nicht das, was du denkst was sie brauchen. Sei flexibel, hilf ihnen weiter, auch wenn es nicht unbedingt das ist, was du im Kopf hast oder was du als erstes entwickeln wolltest. Das Wichtige ist, dass du Käufer:innen für deine Angebote findest, von deinen Kund:innen lernst und weißt, wobei du ihnen tatsächlich weiterhilfst. Denn gerade im Online-Business ist es super wichtig, dass wir sehr konkret und spezifisch kommunizieren. Wenn wir das nicht können, dann geht unsere Message unter, unsere Message wird nicht wahrgenommen, weil die Aufmerksamkeitsspanne einfach so gering ist. … Wenn du konkret bist, dann können deine potenziellen Kund:innen, deine Interessent:innen viel leichter erkennen, ob das, was du anbietest ggf. das Richtige für sie ist.

Grund 10: Du lässt dich leicht ablenken.

[32:55] – Punkt Nummer zehn: Du lässt dich leicht ablenken. Ich sehe es so oft das Selbstständige ganz viele Sachen ausprobieren, weil sie irgendwo gehört haben, dass sie das machen müssen. … Das führt dazu, dass wir ständig wieder etwas Neues ausprobieren, aber nicht vorankommen. Wichtig ist: Gehe deinen eigenen Weg und guck vor allem, worauf sich diese Maßnahmen beziehen, also worauf diese Maßnahmen einzahlen. Wir haben im ersten und zweiten Punkt über Ziele und Planungen gesprochen. Ich nehme das Beispiel Instagram-Reels. Wenn ich mich jetzt mit Instagram-Reels beschäftige, dann muss ich auch wissen, auf welches Ziel sie einzahlen. Helfen sie mir dabei, mein Produkt zu verkaufen? Helfen sie mir dabei, meine Bekanntheit zu steigern oder neue Kontakte zu gewinnen, die potentiell Interesse an meinem Angebot hätten?

[34:24] – Wir können nicht ständig auf einen anderen Zug aufspringen. Auch das bedeutet, dass wir immer wieder von Null anfangen, statt die Dinge zu perfektionieren. Auch zu viele Social Media Kanäle zu bespielen, gerade wenn du alles alleine machst, ist der absolut falsche Weg. Denn jeder Social Media Kanal braucht deine volle Aufmerksamkeit, und wenn du jetzt drei oder vier bespielst, bekommt jeder Kanal nun 1/4 deiner Aufmerksamkeit oder noch weniger, weil du hast ja auch noch andere Dinge zu tun. Weniger ist mehr und auch „Nein“ sagen ist ganz wichtig. … Nicht alles, was dir irgendwie im Internet gezeigt wird, ist für dich auch relevant. Finde deinen Weg und gehe deinen ganz individuellen Weg, denn das ist der nachhaltigste Weg. Das ist der Weg, der dich am Ende, wenn du dran bleibst, an dein Ziel bringt, der dich motiviert und der dich auch durch jegliche Hürden und Hindernisse bringt – weil du eben ganz genau weißt, warum du etwas machst und warum dir das so wichtig ist.

Grund 11: Du umgibst dich nicht mit den richtigen Leuten.

[35:33] – Punkt Nummer 11: Du umgibst dich nicht mit den richtigen Leuten. Wichtig ist, du brauchst das richtige Umfeld, denn das richtige Umfeld inspiriert dich, das richtige Umfeld spornt dich an. Viele von uns haben nicht das richtige Umfeld. Im Bekannten- und Freundeskreis sind oft keine Selbstständigen, die nicht verstehen, wie wir Selbstständigen ticken oder wie überhaupt die Selbständigkeit funktioniert. Sie haben ganz andere Glaubenssätze, sie denken ganz anders über Geld, weil sie eben ein Einkommen haben, also einen Stundensatz umgerechnet im Angestelltenverhältnis, der mit dem, den wir in der Selbständigkeit haben, nicht vergleichbar ist.

[36:28] – Was natürlich auch wichtig ist, dass du dich mit Menschen verbindest, die ambitioniert sind, die dich pushen, die dich motivieren den nächsten Schritt zu gehen und dich einfach in die richtige Richtung schicken, und dich aus deiner Komfortzone locken. … Umgib dich mit den richtigen Leuten, umgibt dich mit Menschen, die schon das erreicht haben, was du erreichen möchtest, die idealerweise auch schon weiter sind als du selbst oder zumindest diejenigen, die sehr ambitioniert sind und dich eben auch mit pushen können (idealerweise pusht ihr euch natürlich gegenseitig).

Grund 12: Du sparst an den falschen Stellen.

[37:23] – Nummer 12: Du sparst an den falschen Stellen. Ich sag nicht, du sollst alle möglichen Kurse machen – nein, auf keinen Fall. Du brauchst aber auf jeden Fall Unterstützung im Business. Denn alleine kannst du dir die Sachen nicht aneignen oder du würdest Ewigkeiten brauchen, bist du alles weißt. Es ist viel besser dir die Abkürzung zu holen, von jemandem, der schon das getan hat, was du erreichen möchtest und du diesen Weg nachgehen kannst. … Ansonsten dauert es Ewigkeiten bist du vorankommst, weil du dir eben alles selbst zusammensuchen musst. Unterstützung ist notwendig; wichtig ist, dass du dir die richtige Unterstützung holst.

[39:10] – Das andere ist … das Thema Teamaufbau. Also wenn du denkst, du musst alles allein erledigen, dann kommst du mit deinem Business eben auch viel langsamer voran, weil du dich mit Aufgaben beschäftigst, die nicht in deinen Aufgabenbereich fallen – weil das operative Dinge sind, wie zum Beispiel einen Blogartikel einstellen oder ein Podcast hochladen oder einen Podcast schneiden. Klar, das sind alles kleine Dinge, die wir erledigen können, aber in der Summe ist es viel Zeit und diese Zeit kannst du für andere Dinge investieren und kannst dadurch mehr Umsatz auch generieren und mehr Menschen helfen – statt dich mit diesen kleinteiligen Aufgaben auseinanderzusetzen. Deswegen ist es ganz wichtig, dir schnell Unterstützung zu holen.

Grund 13: Du kennst deine Kund:innen nicht.

[40:01] – Nummer 13: Du kennst deine Kund:innen nicht. … Du kennst deine Kund:innen nicht, ist so essenziell. Gerade, wenn du erst startest, kann ich dir nur empfehlen so viel wie möglich in den 1-zu-1 Austausch mit potenziellen Kundinnen und Kunden zu gehen, denn du wirst extrem viel von denen lernen. Es kostet extrem viel Zeit und du bekommst dafür kein Geld, aber ohne dass du diese Zeit investierst wirst du die Learnings nicht haben, die du brauchst, um dein Business zu entwickeln. Investiere die Zeit, und auch wenn du schon weiter bist, ist es immer wichtig nah an deinen Kund:innen zu bleiben, denn du musst wissen, was deinen Kund:innen jetzt gerade fehlt, womit du ihnen weiterhelfen kannst, damit sie ihre Ziele auch erreichen können. In jeder Stufe deines Business ist es ganz wichtig, dass du nah an deinen Kund:innen dran bist (später kann das natürlich auch dein Team machen).

[41:20] – Du musst deine Kund:innen wirklich in- und auswendig kennen, das hilft dir dabei richtig guten Content zu erstellen, das hilft dir dabei die richtigen Angebote zu erstellen, das hilft dir dabei Angebote zu erstellen, die dir deine Kund:innen wirklich aus den Händen reißen.

Zusammenfassung: 13 Gründe, die dich am Erfolg hindern.

Das sind so viele Punkte, die immer wieder falsch gemacht werden, wo ich immer wieder sehe, dass sich Selbstständige selbst im Weg stehen, weil sie eben eine falsche Herangehensweise haben und nicht wissen, was der nächste Schritt ist. Sie geben viel zu schnell auf. Wenn wir mal zurückdenken: Wenn wir Dinge lernten, dann wussten wir das ja auch nicht sofort. Wir haben es geübt, wir haben es wiederholt, wir haben uns dann Schritt für Schritt verbessert. Was auch immer es ist, wir haben alles gelernt und es war nicht sofort da. Komischerweise erwarten wir in der Selbstständigkeit sofortige positive Ergebnisse. Und das ist nicht der Fall. Das heißt, du musst wirklich bereit sein dein Business weiterzuentwickeln und immer wieder zu hinterfragen.

Ich habe dir alle 13 Punkte hier noch einmal zusammengefasst:

  1. Grund: Du hast keine konkreten Ziele und weißt nicht, was du überhaupt und bis wann erreichen willst. Das Problem ist, wenn du keine Ziele hast, dann weißt du nicht, auf was du hinarbeitest. Du brauchst Ziele, denn ohne Ziele hast du keine Orientierung und ohne Ziele kannst du auch gar nicht sagen, ob das, was du tust, erfolgreich war oder nicht.
  2. Grund: Du überspringst die Planungsphase. Wenn wir nicht wissen, wie wir die Ziele erreichen können, dann erreichen wir sie auch nicht. Überlege dir: Welche Maßnahmen sind notwendig, um dieses Ziel aus Punkt 1 zu erreichen?
  3. Grund: Du vergleichst dich mit anderen. Dadurch blockieren wir uns selbst, dadurch trauen wir uns nicht raus. Schaue, wer du bist und was du nach außen bringen möchtest. Du tust es auf deine ganz eigene Art und Weise. Deswegen ist es gar nicht notwendig dich mit anderen zu vergleichen, denn die einzige Person, mit der du dich vergleichen solltest, bist du selbst: Bist du heute einen Schritt weiter gekommen, als gestern?
  4. Grund: Du wartest auf den richtigen Zeitpunkt. Wann weißt du, dass du alles weißt, was du wissen musst, um deinen Kund:innen zu helfen? Der richtige Zeitpunkt wird nicht kommen. Der Zeitpunkt ist dann, wenn du endlich loslegst. Du wirst dich nie bereit fühlen, deswegen lege sofort los und verlasse die Komfortzone.
  5. Grund: Du bist nicht sichtbar. Wenn du dich versteckst, wird niemand auf deine Angebote aufmerksam. Du musst sichtbar werden und du musst eben auch mit einem guten Angebot sichtbar werden.
  6. Grund: Du erwartest sofortige positive Ergebnisse. Komischerweise erwarten wir in der Selbstständigkeit sofortige positive Ergebnisse. Aber das ist nicht der Fall. Das heißt, du musst bereit sein dein Business weiterzuentwickeln und immer wieder zu hinterfragen.
  7. Grund: Du probierst ständig etwas Neues aus, anstatt zu optimieren. Wenn du ständig etwas Neues probierst, ständig etwas Neues erstellst, entwickelst und online stellst, dann fängst du immer wieder bei Null an. Das wahre Geheimnis von etwas, das funktioniert, ist, dass es perfektioniert wurde und das wir nicht vorher davon ausgegangen sind, dass es schon perfekt ist.
  8. Grund: Du bist zu günstig. Es ist ganz wichtig, dass du dich nicht unter Wert verkaufst. Deine Preise sind flexibel, du kannst sie jederzeit wieder anpassen.
  9. Grund: Du bist nicht flexibel genug. Gerade am Anfang ist es ganz wichtig, dass wir flexibel sind, denn unsere Aufgabe ist es, erstmal zu lernen, was unsere Kund:innen überhaupt von uns wollen und wie wir sie bestmöglich begleiten können.
  10. Grund: Du lässt dich leicht ablenken. Wir können nicht ständig auf einen anderen Zug aufspringen. Auch das bedeutet, dass wir immer wieder von Null anfangen, statt die Dinge zu perfektionieren. Finde deinen Weg und gehe deinen ganz individuellen Weg, denn das ist der nachhaltigste Weg.
  11. Grund: Du umgibst dich nicht mit den richtigen Leuten. Du brauchst das richtige Umfeld, denn das richtige Umfeld inspiriert dich, das richtige Umfeld spornt dich an. Wichtig ist, dass du dich mit Menschen verbindest, die ambitioniert sind, die dich pushen, die dich motivieren den nächsten Schritt zu gehen.
  12. Grund: Du sparst an den falschen Stellen. Du brauchst Unterstützung im Business. Denn alleine kannst du dir die Sachen nicht aneignen oder du würdest Ewigkeiten brauchen, bist du alles weißt. Unterstützung ist notwendig; wichtig ist, dass du dir die richtige Unterstützung holst.
  13. Grund: Du kennst deine Kund:innen nicht. Du musst deine Kund:innen in- und auswendig kennen, denn das hilft dir dabei guten Content und die richtigen Angebote zu erstellen, die dir deine Kund:innen aus den Händen reißen.

Umsetzen musst du selbst. Wichtig ist, dass du weißt, dass du nicht erwarten kannst, dass die Ergebnisse sofort positiv sind und dass alles, was du tust, sofort funktioniert. In den seltensten Fällen wird das der Fall sein. Das heißt, dein Business ist ein ewiges Experiment. Wir experimentieren die ganze Zeit, wir gucken uns die ganze Zeit an, was funktioniert und was nicht funktioniert. Wir probieren wieder etwas Neues aus und wenn das Neue überhaupt nicht funktioniert, dann streichen wir es wieder von der Liste. So gehen wir vor! Und so haben wir auch jede Menge Spaß und genießen den Weg zum Ziel. Und es ist ganz egal, ob wir unser Ziel zu 100 % erreichen, zu 50 % oder nur zu 30 %, denn, warum wir es nicht erreicht haben, das sind dann die Fragen, die wir uns stellen müssen, und das sind die Dinge, die wir dann anders machen können.

Wir können nicht erwarten, dass wir sofort wissen, wie wir etwas erreichen, wenn wir dieses Ergebnis noch nie erreicht haben. Auch das müssen wir erstmal verinnerlichen.

Welcher dieser 13 Punkte hindert dich am meisten daran, dir ein florierendes Business aufzubauen?

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Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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{Podcast} Das sind die 6 wichtigsten Zutaten für ein Angebot, das sich online verkauft

Vielleicht hast du es schon mitbekommen, ich stecke aktuell mitten in den Vorbereitungen des she-preneur Academy Kick-off-Festivals, das Mitte November losgeht. Mein Team und ich, wir haben gerade allerhand zu tun. Eine Herausforderung ist es dabei zu schauen, was wir von den vielen tollen Ideen, die wir für dich haben, überhaupt umsetzen können. Die she-preneur Academy ist mein neues Produkt und sie startet ganz offiziell am 01. Dezember. Meine Kundinnen sind bereits „eingezogen“ und ich durfte auch schon die ersten neuen Mitglieder begrüßen.

Neben dem Launch bin ich auch gerade dabei die Inhalte und Unterlagen für die Academy noch einmal zu aktualisieren und aus meinem alten Mitgliederbereich herauszuholen. Das macht mir unheimlich viel Spaß, weil in den letzten Jahren so viele Dinge entstanden sind, die ich jetzt schön in Form bringe und damit mein komplettes Wissen in die Academy stecke. Es wird, zum Beispiel, ganz viele Schritt-für-Schritt – Anleitungen geben (Wie führe ich ein Launch durch, etc.), es wird viele Blicke hinter die Kulissen geben (Wie plane ich die Umsetzung eines Launches, etc.), es wird super viele Checklisten geben, die ich dir dann zur Verfügung stelle (und die ich auch mit meinem Team nutze), um strukturierter und effizienter zu arbeiten, usw.

Ich freue mich, wenn du mit dabei bist und unser she-preneur Academy Kick-off-Festival begleitest, denn es gibt dort ein kostenfreies Training von mir, es gibt auch einen Einblick in die she-preneur Academy (du kannst in ein Modul reinschnuppern und kannst dann mit Hilfe von meinen Unterlagen dein Angebot entwickeln), du kannst auch am Live-Training teilnehmen, in dem wir gemeinsam dein unwiderstehliches Angebot erstellen, das sich online verkauft, es gibt Zusatztipps und es gibt auch die Möglichkeit mit mir in einer kleinen Gruppe zu arbeiten. Wenn du Bock hast mit dabei zu sein, dann freue ich mich total, wenn du dich anmeldest – es wird eine grandiose Woche, von der du wahnsinnig viel profitieren kannst.

Als kleinen Vorgeschmack zum Thema führe ich dich deshalb in dieser Episode durch die 6 wichtigsten Zutaten, die dein Angebot braucht, damit es sich online verkauft.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Gerade jetzt ist es umso wichtiger, dass wir schauen, wie wir unsere Angebote noch besser aufsetzen können, wie wir noch besser und klarer kommunizieren, wie wir unseren Kund:innen helfen und welches Problem wir für sie lösen können. Es heißt mal wieder zu Hause bleiben und Geduld haben, aber wir können diese Zeit richtig gut nutzen, um unsere Angebote und um uns selbst eben auch online besser aufzustellen.

Deswegen habe ich mir für heute überlegt, mit dir darüber zu sprechen, was so die sechs allerwichtigsten Zutaten für ein Angebot sind, das sich verkauft.

[8:56] – Ich hatte das Gefühl, dass ich nur im Schneckentempo vorankomme und das war ganz schön anstrengend. Eigentlich war das das einzige Angebot, was ich jemals verkaufen wollte – ich wollte diesen Mitgliederbereich aufbauen, weil ich Mitgliederbereiche richtig cool finde und auch glaube, dass wir nicht von heute auf morgen ein Business aufbauen können, dass es ganz wichtig ist, dass wir eine Community haben, dass wir andere Menschen haben, die uns auch verstehen, die unseren Weg teilen, deren Wissen wir anzapfen können. Deswegen wusste ich, dass das Angebot, was ich habe, gut ist, aber ich habe es nicht richtig kommuniziert bekommen. Denn die Menschen wollen halt keinen Mitgliederbereich. Das war eine große Erkenntnis, die ich hatte. Also ich habe halt versucht einen Mitgliederbereich zu verkaufen, aber das war es nicht, was jemand haben wollte und bis ich herausgefunden habe, wie ich meine Membership richtig verkaufe, hat es lange gedauert. … Als ich verstanden habe, wie es geht, also als es wirklich in meinem Kopf „Klick“ gemacht hat und ich mein Angebot kommuniziert bekommen habe, kamen bei der nächsten Öffnung – halte dich fest – 120 Frauen zu uns und das war der absolute Wahnsinn.

[10:53] – So ein Angebot ist halt auch nicht von heute auf morgen erstellt. Das ist ganz wichtig und das möchte ich dir auf jeden Fall mit auf den Weg geben: Es ist nicht gemacht mit einem Angebot, das du einmal erstellst, sondern es ist ein Angebot, das sich immer weiterentwickelt, je mehr du über deine Kund:innen lernst und über deren Wünschen herausfindest. Einfach nur ein Angebot zu erstellen reicht also nicht aus. Das Angebot muss genau das ansprechen, was dein idealer Kunde bzw. deine ideale Kundin will.

[12:08] – Es gibt nämlich so viele Produkte und so viele Angebote da draußen, die einfach auf keine Nachfrage stoßen. Wenn du also ein Angebot entwickelst, dann muss es dafür auch eine Nachfrage geben und das ist ganz wichtig zu verstehen.

[12:27] – Also ein Businesscoaching, zum Beispiel, zu verkaufen, ist nicht ausreichend. Niemand will ein Coaching kaufen. Was jemand will, ist eine Lösung für ein Problem und das kann zum Beispiel sein: Ich möchte lernen, wie ich im Business verkaufe – wie führe ich Erstgespräche? Oder wie kann ich mehr Umsatz erzielen? Oder wie kann ich meinen Umsatz auf 50.000 oder 100.000 € steigern? Oder wie kann ich mein Team aufbauen und virtuell führen? Das sind alles konkrete Fragestellungen, konkrete Problemstellungen, auf die eine Person ggf. eine Antwort möchte.

[13:14] – Ich will etwas lernen, weil ich ein Problem habe. Und mit der Lösung, die du mir anbietest, möchte ich besser werden bzw. ein bestimmtes Ziel erreichen (wie zum Beispiel mehr Geld verdienen). Die meisten Angebote da draußen sind einfach viel zu pauschal und die meisten versuchen eben auch, alles abzudecken und alle Kund:innen anzusprechen, denen sie helfen könnten.

[15:04] – Das ist ganz, ganz, ganz, ganz wichtig zu verstehen: Die meisten Angebote da draußen sind viel zu pauschal, aber die Menschen suchen nach einer konkreten Lösung. Ich will jemanden haben, der/die wirklich ganz genau weiß, wovon ich spreche. Ich möchte jemanden, der/die mich wirklich versteht.

[16:12] – Die drei Fehler, die du nicht machen solltest: 1. Ein Angebot wirklich an alle zu richten, die es brauchen könnten. Was dann passiert, ist, dass sich niemand angesprochen fühlt. 2. Nur zu beschreiben, was der Kunde / die Kundin alles bekommt. … Meistens wird einfach nur beschrieben, was ich alles bekomme, aber das ist mir erstmal egal. Was ich möchte, ist ein Ergebnis, ich möchte eine Veränderung haben. Und das ist auch der dritte Punkt. Kein Ergebnis zu nennen, ist ein ganz großer Fehler. Also was habe ich nach der Zusammenarbeit mit dir bzw. was kann ich durch die Zusammenarbeit mit dir erreichen? Das Ergebnis sollte greifbar sein. Ich muss erkennen können, was es ist. Wenn du das schaffst, dann wirst du es viel leichter haben deine eigenen Angebote erfolgreich zu verkaufen. Was dann natürlich auch wieder die Basis dafür ist, deine Angebote skaliert verkaufen zu können, also zum Beispiel in Form von einem unbegleiteten Online-Kurs oder auch von einem begleiteten Online-Kurs. Je nachdem, wie du das möchtest.

[17:34] – Ich erzähle dir jetzt welche essenziellen Zutaten dir wirklich dabei helfen, dein Angebot so zu formulieren, dass deine Kund:innen einfach nicht „Nein“ sagen können.Dein Angebot ist das, was dir den Umsatz bringt. … Denn wenn du dein Angebot nicht verkaufst, dann hast du kein Business. Du brauchst Geld. Du brauchst Geld, um investieren zu können, du brauchst Geld, um von deinem Business leben zu können. Von daher sollte immer in deinem Fokus sein: Wie kann ich Umsatz generieren? Die Grundlage dafür ist dein Angebot und deswegen ist es so wichtig. … Es ist die Basis ist und ich glaube, gerade in den Zeiten, in denen wir heute leben und wo es sehr schwierig ist Menschen auch offline zu verbinden, ist es ganz wichtig, dass wir lernen, wie wir online unsere Angebote verkaufen. … Dein Angebot ist das, was du anderen anbietest und im Austausch bekommst du Geld (also meistens zumindest, manchmal tauscht man auch Leistung gegen Leistung). … Du hältst Geld und jemand anders bekommt deine Leistung bzw. dein Angebot und zwar das Ergebnis, das du ihnen anbietest bzw. verkaufst.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Dein Angebot muss für sich selbst sprechen

[19:30] – Wenn ich Geld für etwas ausgebe, dann kaufe ich auch immer ein Ergebnis. … Dein Angebot sollte daher mindestens wie folgt aufgebaut sein: „Hallo, das hier ist mein Angebot für dich, dabei hilft dir mein Angebot und das musst du tun, um mein Angebot zu erhalten.“ Das mal ganz kurz zusammengefasst. Wenn du das in wenigen Sekunden formulieren kannst, dann ist das super. Und so einfach kann es sein, wenn du wirklich auf den Punkt kommunizierst und ganz genau weißt, was dein/e Kund:in möchte und wie du deiner/m Kund:in helfen kannst. … Versuch nicht allen alles zu verkaufen, denn wenn du deine Zielkunden findest, wenn du deine/n ideale/n Kund:in findest und die/den ganz genau ansprichst, wird es dir viel leichter fallen ganz konkret zu kommunizieren. Den meisten fällt es schwer konkret zu kommunizieren, weil sie versuchen sich an alle zu richten.

[20:59] – Wie genau verkaufe ich mein Angebot? Auf welche Art und Weise verkaufe ich es? Fühlt sich der Kunde / die Kundin angesprochen? … Es kommt wirklich darauf an, wie du fragst und das sollte natürlich zu dir, zu deinem eigenen Stil passen. Hier kommen auch wieder die she-preneur S-sentials ins Spiel. Dein eigener Stil muss zu deinen Angeboten passen, denn dann kannst du sie voller Überzeugung und voller Selbstsicherheit deinen potenziellen Kund:innen anbieten.

[22:05] – Das muss eben ganz simpel und sehr klar sein, damit du deinen potenziellen Kund:innen auch schnell aufzeigen kannst, wobei dein Angebot hilft. Dabei musst du eben auch auf ganz konkrete Formulierungen achten. Der Fokus liegt auf „konkret“. Was bekomme ich ganz konkret für mein Geld? Das ist das, was der Kunde / die Kundin am Ende erstmal wissen möchte und dabei geht es ihm / ihr nicht darum, wie viele Stunden er / sie bei dir bekommt oder wie viele Module dein Kurs hat, es geht um das Ergebnis, das dein/e Kund:in erreichen möchte. … Es ist wichtig, den Mehrwert zu kommunizieren. Wir verkaufen nicht unsere Zeit, sondern wir verkaufen den Mehrwert. … Wir verkaufen ein Ergebnis und wir verkaufen keine Zeit. Es ist deine Aufgabe den Mehrwert so zu kommunizieren, dass deine Kund:innen verstehen, was genau sie bekommen, und sie dann eben zugreifen, weil es einfach ein gutes Angebot ist, das sie nicht ausschlagen können oder sollten.

[24:38] – Ein Angebot wird am Anfang nicht perfekt sein. Es geht darum, damit rauszugehen und es wirklich zu perfektionieren. … Dein Ziel sollte es auch immer sein deinen Kund:innen so schnell wie möglich zu Ergebnissen zu verhelfen.

[25:27] – Je mehr du Expertin in einem Thema bist (wenn dem noch nicht so ist: Hier findest du 5 Tipps, wie du online als Expertin wahrgenommen wirst), desto schneller arbeitest du, desto routinierter bist du. Das heißt aber nicht, nur weil du zehn Minuten für etwas brauchst, wofür andere eine Stunde oder eine Woche brauchen, dass du dann weniger Geld verdienst. Es geht immer um den Mehrwert.

[25:56] – Ich würde jetzt einfach noch mal dir die sechs wichtigsten Zutaten nennen und erklären. … Der erste Teil ist das Versprechen. Also für wen genau ist dein Angebot? Und hier musst du wirklich ganz genau beschreiben, wer diese Person ist. Denk dran, es sind nicht alle Menschen. Wem genau kannst du helfen? Die zweite Zutat ist: Welches Problem löst dein Angebot? Und auch hier sollst du dich auf nur ein Problem konzentrieren – das allerwichtigste Problem. Und das ist vielleicht auch das Problem, dass wenn das gelöst ist, es alle anderen Probleme aus dem Weg räumt. … Dann der dritte Punkt ist: Welche Transformation ist möglich? Also was möchte die Person erreichen? Zum Beispiel möchte sie mehr Geld – wie viel mehr Geld möchte sie haben? Möchte sie die Beziehung zu dem Hund verbessern – inwieweit? Dass der Hund vielleicht ohne Leine läuft? … Also was genau ist die Transformation, die möglich ist? Und auch hier wieder: Ganz konkret sein, ganz konkret formulieren, um was es geht. Ich muss erkennen können, was ich bekomme.

[27:56] – Dann kommen wir zu dem zweiten Bereich und das ist der Inhalt. Und hier ist der vierte Punkt, den wir heute besprechen: Wie löst du das Versprechen ein? Es geht in erster Linie um das Versprechen und nicht um den Inhalt. Bei den meisten Angeboten da draußen steht der Inhalt im Vordergrund und nicht das Versprechen. … Das Versprechen steht im Vordergrund und dann erst kommt der Inhalt. Also wie löst du das Versprechen ein? Was genau bekomme ich? Bekomme ich eine 1-zu-1-Beratung? Wie lange geht die? Gibt es da vielleicht noch ein Workshop? Habe ich Zugang zu dir? Bekomme ich irgendwelche Work-Sheets, gibt es ein Online-Kurs, irgendwelche Videomodule, die ich mir anschauen kann? Was ist sonst noch mit dabei? Vielleicht auch, wann finden unsere Termine statt? Vereinbaren wir die vorher? Was ist der Ablauf unserer Zusammenarbeit? Das ist der vierte Punkt, der unter „Inhalt“ fällt.

[29:01] – Wir können keine Angebote verkaufen, ohne einen Preis zu nennen. Das heißt, der dritte Abschnitt, mit der fünften und sechsten Zutat ist der Preis. Und die fünfte Zutat ist: Wie hoch ist die Investition? Also wie viel muss ich dafür bezahlen, dass du dieses Problem für mich löst und mich zur Transformation bringst? Der sechste Punkt ist: Wie und wo kann ich bezahlen? Werde ich zu Digistore oder Elopage (übrigens zwei meiner wichtigsten Tools in meinem Business) weitergeleitet, zahle ich bei Paypal? Stellst du mir eine Rechnung aus? Kann ich mit Kreditkarte bezahlen? Muss ich den Betrag auf einmal bezahlen, gibt es auch eine Ratenzahlung? Wenn ja, in wie vielen Raten kann ich bezahlen?

Zusammenfassung: Wie du dein Angebot perfekt formulierst.

Das sind also die sechs wichtigsten Zutaten, die du unbedingt brauchst und ohne die du dein Angebot zumindest nicht mit Leichtigkeit verkaufen wirst, vor allem auch nicht online. Wenn du deine Angebote online verkaufen möchtest, dann müssen sie für sich selbst sprechen, weil du nicht da bist, um jemanden zu überzeugen. Wir wissen eben auch nicht, wer auf unserer Webseite ist, wir wissen aber, auch wenn jemand auf unserer Webseite ist, dass die meisten Leute dort nicht lange bleiben.

Wenn du diese sechs Fragen nicht ganz genau beantworten kannst, dann ist es wirklich schwer dein Angebot zu verkaufen bzw. dann wirst du es auch nicht schaffen dein Angebot skaliert zu verkaufen und daraus vielleicht ein passives Einkommen zu generieren. Insbesondere wenn du noch keine große Community hast und deine potenziellen Kund:innen dich noch nicht kennen, dann ist es wichtig, dass du diese Fragen genau beantwortest. Je mehr Follower:innen du hast bzw. je stärker, besser gesagt, deine Community ist, je größer dein Expertinnen-Status oder deine Personal Brand ist (was du brauchst, um dich als Personal Brand zu etablieren, das habe ich dir hier verlinkt), desto weniger wichtig ist das, das hat einfach mit Vertrauen zu tun, aber wenn du gerade erst startest, dann sind das ganz essenzielle Fragen, die du definitiv in deinem Angebot beantworten solltest. Ich habe dir hier alle Punkte noch einmal zusammengefasst:

Die 3 Fehler, die du vermeiden solltest:

  1. Fehler: Du richtest dein Angebot an alle, die es brauchen könnten. Was dann passiert, ist, dass sich niemand angesprochen fühlt.
  2. Fehler: Du beschreibst einzig, was der Kunde / die Kundin alles bekommt. Meistens wird einfach nur beschrieben, was ich alles bekomme, aber was ich wissen möchte, ist das Ergebnis bzw. die Veränderung.
  3. Fehler: Du nennst kein Ergebnis. Was habe ich nach der Zusammenarbeit mit dir bzw. was kann ich durch die Zusammenarbeit mit dir erreichen? Das Ergebnis sollte greifbar sein. Ich muss erkennen können, was es ist.

Die 6 wichtigsten Zutaten für ein Angebot, das verkauft:

  1. Zutat: Für wen ist dein Angebot? Hier musst du ganz genau beschreiben, wer diese Person ist. Denk dran, es sind nicht alle Menschen. Wem genau kannst du helfen?
  2. Zutat: Welches Problem löst dein Angebot? Konzentriere dich auf nur ein Problem – das allerwichtigste Problem.
  3. Zutat: Welche Transformation ist möglich? Was möchte die Person erreichen? Formuliere ganz konkret, um was es geht. Ich muss erkennen können, was ich bekomme.
  4. Zutat: Wie löst du das Versprechen ein? Das Versprechen steht im Vordergrund und dann erst kommt der Inhalt. Wie löst du das Versprechen ein? Bsp.: 1-zu-1-Beratung, inkl. Dauer, Workshop, Work-Sheets, Online-Kurs … Ablauf und Termine.
  5. Zutat: Wie hoch ist die Investition? Wie viel muss ich bezahlen, dass du dieses Problem für mich löst und mich zur Transformation bringst?
  6. Zutat: Wie und wo kann ich bezahlen? Nutzt du externe Dienstleister wie Digistore oder Elopage? Paypal? Stellst du mir eine Rechnung aus? Kann ich mit Kreditkarte bezahlen? Muss ich den Betrag auf einmal bezahlen oder gibt es auch eine Ratenzahlung? Wenn ja, in wie vielen Raten kann ich bezahlen?

Nimm dir Zeit, um diese Fragen wirklich in Ruhe zu beantworten und denke dran, Mitte November hast du die Chance an meinem kostenfreien Training teilzunehmen, da steigen wir noch tiefer ins Thema ein. Wir gucken uns auch diese Zutaten noch einmal an, ich gebe dir zusätzliche Tipps, worauf du achten musst, und am Ende hast du wirklich ein fertiges Angebot in den Händen. Und wenn du nicht alle Fragen beantworten kannst, dann erfährst du, wie du die Antworten findest.

Wenn du noch kein Angebot hast, das dir deine Kund:innen aus den Händen reißen, dann solltest du dieses Training definitiv nicht verpassen. Wir verbringen eine Woche gemeinsam mit ganz vielen Gleichgesinnten und werden definitiv jede Menge Spaß haben. Mein Team und ich haben uns jede Menge Highlights überlegt. Wir haben Expertinnen mit an Bord – wir haben Katrin Hill mit dabei, wir haben Sabrina Keese-Haufs mit dabei und wir haben auch Babett Mahnert von Goldfrau mit dabei – tolle Frauen, die mir in Expertinnen-Interviews zur Verfügung stehen und die zusätzlichen Input liefern.

Was ist dein bisher am besten gebuchtes Angebot?

Teile deine Erkenntnisse gerne in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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