{Podcast} So bringst du mit Wochenplanung Struktur in dein Business

Heute sprechen wir wieder gemeinsam über das Thema Planung. Mein Team und ich arbeiten sehr fokussiert, weil wir klare Ziele haben und genau wissen, was getan werden muss, damit wir Umsatz generieren und Menschen erreichen, und damit she-preneur weiter wachsen kann. Es ist aber grundsätzlich so: Nur weil wir ein Business haben, bedeutet das nicht, dass wir mit unserem Business auch Geld verdienen. Die traurige Wahrheit ist leider auch, dass die meisten Selbstständigen von ihrem Business nicht leben können. Deswegen ist es ganz wichtig, dass wir sehr fokussiert sind und klare Ziele vor Augen haben, die uns dem großen Ganzen, was wir erreichen wollen, Schritt für Schritt näher bringen.

Einer der größten Fehler – und das ist der Übergang zum heutigen Beitrag – ist, dass die meisten Selbstständigen (die mit ihrem Business kein Geld verdienen) ohne Plan und ohne Ziel in den Tag und in die Woche starten.

In dieser Episode erfährst du deshalb, wie du optimal und fokussiert in eine neue Woche startest. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode: Wochenplanung für mehr Erfolg in deinem Online-Business.

Erfolglose Selbstständige tun das, worauf sie Lust haben oder von dem sie denken, dass sie es tun müssten – wie zum Beispiel eine Webseite bauen, ein Corporate Design entwickeln oder Content erstellen. Das waren übrigens auch die Dinge, die ich getan habe, als ich 2016 mit she-preneur gestartet bin. Ich habe mich damals hingesetzt, habe meine eigene Webseite gebaut, ich habe mein Logo entwickeln lassen, ich habe Blogartikel geschrieben und alles hat Ewigkeiten gedauert. Ich habe das alles monatelang getan und habe dann aber gemerkt, dass ich eigentlich nichts erreicht habe. Ich hatte aber auch keinen klaren Plan. Und darüber sprechen wir heute.

Das sind die Fehler, die du vermeiden solltest.

[10:28] – Das, was die meisten Selbstständigen tun, die mit ihrem Business kein Geld oder nicht genug Geld verdienen, ist, dass sie sich nicht mit den wichtigen Dingen beschäftigen, die ihr Business voranbringen. Und weil das Ziel, mehr Umsatz zu generieren, so unerreichbar erscheint und … beschäftigen sie sich eben eher mit Dingen, die ihnen leicht fallen, die mehr Freude bringen, die nicht so schwierig sind. Oder vielleicht auch mit Lernen! Wir alle lernen super gerne und bilden uns weiter. … Dann wundern wir uns aber, warum wir mit unserem Business nicht vorwärts kommen.

[11:22] – Eine ganz wichtige Sache, die die meisten nicht verstehen, ist, dass unser Business nur an den Stellen wächst, denen wir unsere Aufmerksamkeit / unsere Energie widmen.

[11:35] – Wenn du zum Beispiel ein Webinar durchführen möchtest, dann ist das schonmal ein super Ansatz. Das bedeutet aber nicht, dass das auch ausreichend ist. Denn wenn du einfach nur ein Webinar hältst, dann hast du noch nicht viel davon. Viel wichtiger ist es, dass du dir überlegst, wie du es schaffst, dass sich auch Menschen, idealerweise deine Wunschkund:innen, für dein Webinar anmelden. … Ein Webinar zu erstellen und durchzuführen ist einfach (abgesehen von der Technik, aber du könntest auch einfach auf Instagram oder auf Facebook live gehen). … Das, was davor und das, was danach kommt, sind die viel wichtigeren Teile, um die sich die wenigsten kümmern. Vorher brauchen wir die Aufmerksamkeit von unseren Wunschkund:innen. Wir müssen sie dazu bewegen, dass sie sich anmelden. Im Nachhinein geht es um die Konvertierung. Also wie schaffe ich es, dass die Menschen, die sich für mein Webinar angemeldet haben, … am Ende mein Produkt kaufen? Das sind die wichtigeren Aufgaben, als einfach nur ein Webinar zu halten.

[13:16] – Dasselbe Beispiel ist auch die Erstellung von Content, zum Beispiel für Social Media. Es reicht nicht aus, einfach nur Content für Social Media zu erstellen. Es gibt noch weitere Dinge, die zu tun sind, wenn du erreichen möchtest, dass den Kanal wächst und du darüber auch Kund:innen gewinnst. Das heißt, es sind immer unterschiedliche Aufgaben, die damit im Zusammenhang stehen und du musst dir überlegen: Was möchtest du eigentlich erreichen? Warum machst du eine bestimmte Aufgabe?

[13:48] – Die meisten von uns, die kümmern sich um Dinge, die uns leicht fallen, die uns Spaß machen, oder die gerade richtig dringend sind – wie zum Beispiel die Buchhaltung. Die muss einfach bis zu einem bestimmten Tag im Monat oder im Quartal gemacht werden. … Wenn wir uns jedoch immer mit diesen Dingen beschäftigen, dann führt es dazu, dass unser Business nicht wächst.

[14:26] – Der Fokus von den meisten unerfolgreichen Selbstständigen liegt viel zu selten auf den Dingen, die ihr Business wachsen lassen. Warum das so ist, die Frage habe ich mir auch schon ganz oft gestellt, und ich glaube, es liegt daran, dass es viel mit der fehlenden Klarheit zu tun hat, viel mit dem Verlassen der eigenen Komfortzone, … und natürlich daran, dass sie denken „Ok, ich weiß jetzt noch nicht, was hier alles gemacht werden muss und wie ich das richtig mache und deswegen mache ich es lieber gar nicht.“. Es bleibt dann einfach bei dem Gedanken, denn viele wissen nicht, wie sie das Ganze umsetzen. Und weil dieser Berg an Aufgaben so riesengroß und so unklar ist, beschäftigen sie sich mit dem Thema nicht weiter, sondern machen einfach die Aufgaben, die ihnen leicht fallen. Das ist wirklich ein riesengroßer Fehler und führt dazu, dass dein Business nicht wächst und deine Tagesaufgaben dich zwar beschäftigen, aber nicht weiterbringen.

Lies hierzu: Wie und wo du Klarheit wirklich findest oder In 3 Schritten zu mehr Klarheit in deinem Online-Business

Darauf sollte dein Fokus hauptsächlich liegen.

[15:50] – Wie du fokussiert in die Woche startest und erreichst, dass dein Business wächst, das möchte ich dir in dieser Episode erzählen und dich damit auch inspirieren, wirklich zur Unternehmerin zu werden und dein Business ernst zu nehmen. Denn ein Business auf Hobby-Level ist nicht nachhaltig. Stattdessen müssen wir uns überlegen, was notwendig ist, damit unser Business weiter wachsen kann und wir natürlich Umsatz generieren. Wenn unsere Follower:innen-Anzahl steigt, dann bringt uns das nichts, oder wenn wir tausende von Newsletter-Abonnent:innen haben, dann bringt uns das nichts. Wir brauchen Umsatz und darauf muss definitiv der Fokus liegen.

[16:35] – Der Fokus liegt viel zu selten auf dem Thema Umsatz generieren, weil viele sich eben auch nicht trauen, ihre Angebote zu verkaufen. Und auch das ist sehr traurig. Falls es dir so geht oder du aktuell keinen Umsatz oder nicht genug Umsatz generierst, dann beschäftige dich definitiv mal mit dem Thema Geld und überlege dir, was dich davon abhält deine Angebote zu verkaufen oder den Preis auch für deine Angebote zu nennen.

Fehlendes Money Mindset gehört zu den Gründen, warum du noch nicht von deinem Business leben kannst.

[17:17] – Das, was wir mit unserem Business erreichen wollen, ist Umsatz zu generieren. Wir wollen einen Impact haben, wir möchten andere Menschen unterstützen, wir möchten anderen Menschen helfen, und als Ausgleich bekommen wir Umsatz bzw. Geld, mit dem wir unsere Idee weiter vorantreiben können, mit dem wir unser Team bezahlen können und mit dem wir natürlich uns selbst bezahlen können.

So startest du am effektivsten in eine neue Woche.

[18:06] – Wir haben gerade über die Wichtigkeit gesprochen, dass wir uns mit den richtigen Aufgaben beschäftigen, und damit wir uns überhaupt mit den richtigen Aufgaben beschäftigen, ist es wichtig, dass wir in eine neue Woche nicht ohne ein Ziel starten. Das heißt, du solltest dir überlegen, was du erreichen möchtest, bevor du in die Woche startest.

[18:33] – Am besten überlegst du dir, was die drei bis fünf Aufgaben sind, die dein Business in dieser Woche ein Schritt weiter nach vorne bringen. Diese Aufgaben notierst du dir und fokussierst dich auf die Erledigung dieser Aufgaben. Idealerweise endet deine Arbeitswoche nicht bevor du diese Aufgaben erledigt hast, denn ansonsten bringt es nichts, wenn du dir drei bis fünf Aufgaben setzt und diese Aufgaben nicht erledigst – dann bist du auch nicht weitergekommen und fängst nächste Woche wieder von vorne an.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Wochenplanung basiert auf Jahresziel

[19:07] – Überlege dir, welche drei bis fünf Aufgaben dich nach vorne bringen und an diesen Aufgaben arbeitest du in der jeweiligen Woche. Das ist dein Wochenfokus, das sind die Dinge, die wirklich erledigt werden müssen. Das sind die Aufgaben, die dich / dein Business einen Schritt weiterbringen. Am besten notierst du dir die Aufgaben in ein Projektmanagementtool. Du kannst dafür Asana oder Trello oder Sonstiges nutzen. Wirklich aufschreiben, das ist ganz wichtig, denn ansonsten vergisst du das wieder. Du kannst es auch in einen normalen Planer schreiben.

Lies hierzu: Die 4 wichtigsten Tools in meinem Online-Business.

So findest du heraus, welche Aufgaben dich weiterbringen.

[20:04] – Falls du dich jetzt fragst, woher du weißt welche Aufgaben wichtig sind / welche Aufgaben dich weiterbringen, dann gehörst du sicherlich zu denjenigen, die sich keine Quartalsziele und auch keine Jahresziele gesetzt haben. An der Stelle möchte ich dich einmal an die Podcast Episoden 3, 7 und 30 verweisen (Nr. 30 „So erreichst du deine Ziele in der zweiten Jahreshälfte“ gibt’s auch als Blogartikel). Da habe ich über das Thema Jahresplanung und Quartalsplanung gesprochen. Diese Episoden solltest du dir einmal anhören, denn dann hast du ein viel besseres Verständnis dafür und es wird dir leichter fallen deine Wochenziele zu setzen. Denn wie du deinen Tag strukturierst, hängt davon ab, wie du deine Woche strukturierst und wie deine Woche aussieht, hängt davon ab, wie dein Monat aussieht. Und wie du dein Monat strukturierst, hängt davon ab, wie du dein Quartal strukturierst und wie du dein Quartal strukturierst, hängt davon ab, was du in diesem Jahr erreichen willst, also von deinen Jahreszielen. Und das, was du in diesem Jahr oder auch im nächsten Jahr erreichen willst, das leitet sich aus deiner Vision ab. Wenn du so arbeitest, dann wird dir das dabei helfen Prioritäten zu setzen und auch den Fokus zu halten.

Das hilft dir bei der Wochenplanung von deinem Online-Business.

[21:35] – Jetzt aber zurück zur Wochenplanung. Wenn du dir deine Wochenziele gesetzt hast, dann arbeitest du diese wirklich fokussiert ab, und diese Aufgaben sind die wichtigsten. Falls du dann noch Zeit übrig hast, kannst du dich mit anderen Aufgaben beschäftigen. Am Ende der Woche machst du dann einen Rückblick. Den kannst du entweder am Freitag machen, am Sonntag oder am Montag bevor du in die neue Woche startest. … In der Regel mache ich meine Wochenplanung, entweder am Sonntagabend oder am Montagmorgen. … Schau einfach, wie es für dich am besten passt.

[22:26] – Ich möchte dir jetzt noch ein paar Fragen mit auf den Weg geben, die dir dabei helfen deine Wochenplanung und natürlich auch den Rückblick zu machen. Für den Rückblick ist es natürlich wichtig, nochmal zu schauen, was du die letzte Woche gemacht hast. Hast du die Aufgaben, die du dir in der Woche vorgenommen hast, erledigt? Oder gibt es Aufgaben, die du nicht gemacht und nicht geschafft hast? Wenn das der Fall ist, dann frag dich, was dich davon abgehalten hat diese Aufgaben zu erledigen. Welche Hindernisse gab es da? War es ein persönliches Hindernis – stehst du dir selbst im Weg? Oder fehlt dir noch eine Information, zum Beispiel, oder gab es vielleicht auch ein technisches Problem? … Wichtig ist, du solltest dich auf jeden Fall mit allen Aufgaben, die du dir vorgenommen hast, auseinandergesetzt haben, damit du diese Aufgaben nicht alle mit in die nächste Woche schleppst, denn in der nächsten Woche haben wir natürlich wieder andere Aufgaben zu tun.

[23:41] – Dann kannst du dir auch deine Highlights der letzten Woche anschauen. Ich finde, das ist eine super wichtige Sache, dass wir uns dafür auch nochmal Zeit nehmen. Was waren die Dinge, die persönlich gut gelaufen sind (die du für dich gut gemacht hast)? Das kann sein, dass du ausreichend Pausen gemacht hast, dass du zu einer bestimmten Uhrzeit immer in den Feierabend gestartet bist, etc. … Dann aber auch die beruflichen Highlights: Gab es bestimmte Highlights bei deinen Kund:innen? Gibt es bestimmte Highlights bei Projekten? Hast du tolles Feedback bekommen? … Hast du irgendwelche anderen tollen Ergebnisse erreicht? Und hattest du irgendwelche Learnings? Also schau da mal, was deine persönlichen und beruflichen Highlights der Woche waren, denn die willst du auf jeden Fall auch anerkennen. … Das zeigt dir auch, dass du einen Impact hast.

[25:03] – Dann überlegst du dir, welche drei bis fünf Aufgaben dich in dieser neuen Woche vorwärtsbringen. Das sind dann eben wiederum die Aufgaben, die du erledigst. Zum Start eines neuen Quartals machst du zuerst die Quartalsplanung und die Quartalsplanung hilft dir dabei, deine Aufgaben auf Wochenziele und Tagesziele herunterzubrechen. Denn wenn du nur auf den Tag schaust, dann ist es super schwierig festzulegen, was du erreichen möchtest, dasselbe gilt für eine Wochenplanung. Wir können an einem Tag oder in einer Woche nichts Größeres erreichen. Viele Dinge, die wir erreichen wollen, die brauchen einfach mehr Vorlauf, die brauchen mehr Planung, die sind einfach nicht in ein paar Stunden erledigt. Vieles von dem, was mein Team und ich tagtäglich tun, zahlt auf ein Projekt oder auf eine umsatzbringende Aktivität ein.

Was für dein Online-Business essenziell ist.

[26:06] – Die kleinen Schritte sind das, was zählt. Die kleinen Schritte bringen uns zu dem großen Ergebnis, und wenn wir uns nicht strukturieren, dann kommen wir entweder mit unserem Business nicht voran oder wir erschaffen uns ein neues Hamsterrad, denn es gibt immer Dinge zu tun – das weiß wahrscheinlich selbst. … Im Business wird uns nicht langweilig, wir haben da eine ellenlange Ideenliste, und wenn wir uns nicht fokussieren und wenn wir nicht priorisieren, dann sind wir einfach viel zu abgelenkt und tun Dinge, die uns nicht vorwärtsbringen. … Nicht all die Dinge, die wir tun können, sind in der Phase, in der wir uns befinden, sinnvoll oder hilfreich oder vielleicht sogar auch gar nicht notwendig.

[27:03] – Was du sicherlich aus dieser Episode mitgenommen hast, ist, dass Struktur im Business wirklich essenziell ist. Ich hab das ganz am Anfang, als ich 2016 mit she-preneur gestartet bin, auch nicht gemacht. Heute geht es nicht ohne Struktur, es funktioniert nicht und ich bin der Überzeugung, dass wir unser Business nichts skalieren können, wenn wir in unserem Business keine Struktur haben und keine Strukturen etablieren. Denn das, was uns am Ende Freiheit gibt, ist Struktur. Das Thema Struktur ist deswegen auch ein Element, eine Säule der  she-preneur S-sentials Methode.

Lies hierzu: In 3 Schritten zu mehr Struktur in deinem Online-Business

So hilft dir die she-preneur Academy bei der Verwirklichung deiner Idee.

Auch in der she-preneur Academy sprechen wir übrigens darüber, wie du dir die richtigen Ziele setzt. Wir haben dort einen Planungsworkshop, in dem wir das jeweilige Quartal planen und wir machen auch eine Jahresplanung. Wir setzen uns da gemeinsam hin und erarbeiten in einem zweistündigen Termin die jeweiligen Ziele für’s Quartal. Daraus leiten sich dann die anderen To-Dos der Monate, der Wochen und der Tage ab. Viele Teilnehmerinnen der she-preneur Academy arbeiten mittlerweile mit einem Accountability-Buddy und treffen sich ein- bis zweimal die Woche, um sich über ihre wöchentlichen To-Dos auszutauschen und um auch nachzuhaken, ob die Aufgaben wirklich umgesetzt werden.

Wir hatten im letzten Quartal, im dritten Quartal 2021, eine Ziel-Accountability-Challenge und da haben die Teilnehmerinnen der she-preneur Academy richtig toll mitgearbeitet. In der letzten Woche hatten wir auch unseren Abschluss-Call und haben dort die acht Gewinnerpärchen vorgestellt. Die Teilnehmerinnen der Ziel-Accountability-Challenge haben über ein Quartal hinweg jede Woche ihre wöchentlichen To-Dos gepostet, also „Was sind die Aufgaben, die mich diese Woche weiterbringen? Was tue ich für mich persönlich? Habe ich meine Aufgaben am Ende der Woche auch erledigt?“ Das haben sie ein Quartal lang Woche für Woche in unser she-preneur Academy Forum gepostet und die Abschlussfeier war eben letzte Woche. Da haben wir natürlich auch einmal anerkannt, was die Teilnehmerinnen erreicht haben und wie committed sie waren und wirklich dran geblieben sind. Wir haben gemeinsam reflektiert und im Call auch die Highlights nochmal geteilt.

Wenn du Lust hast in die she-preneur Academy zu kommen, dann kannst du dich aktuell bewerben. Wir haben gerade ein Bewerbungsverfahren am Laufen, das heißt, die Academy ist derzeit geöffnet. Wir brauchen nur ein ausgefülltes Formular von dir, damit wir schauen können, ob du für die she-preneur Academy bereit bist oder ob vielleicht das she-preneur Academy Bootcamp das richtige Produkt für dich ist. Das würden wir uns dann einfach anschauen, je nachdem, was du geantwortet hast.

Wenn du in den nächsten 12 Monaten gemeinsam mit mir und den anderen shes an deinen Businesszielen arbeiten möchtest, dann füll gerne das Bewerbungsformular aus. Und wenn alles passt, dann führen wir ein kurzes Gespräch und gucken, ob die she-preneur Academy das richtige Produkt für dich ist, und dann kannst du entscheiden, ob du zu uns kommen möchtest oder nicht.

>>> www.she-preneur.de/academy-bewerbung <<<

Zusammenfassung: Die perfekte Wochenplanung für dein Online-Business.

Ich habe dir hier jetzt noch einmal alles zusammengefasst, damit du erfolgreich deine Woche planen und Struktur in deinem Online-Business etablieren kannst:

  1. Schritt: Erarbeite dein Jahresziel. Dein Jahresziel (Umsatz und Impact betreffend) ist die Grundlage für deine Tages-und Wochenplanung. Denn wie du deinen Tag strukturierst, hängt davon ab, was deine Wochenaufgaben sind. Wie deine Woche aussieht, hängt davon ab, wie du deinen Monat strukturierst. Wie du deinen Monat wiederum strukturierst, hängt ganz von deiner Quartalsplanung ab. Und was dein Plan für’s jeweilige Quartal ist, hängt davon ab, was du in diesem Jahr erreichen willst, also von deinen Jahreszielen.
  2. Schritt: Integriere die Wochenplanung in deinen Arbeitsablauf. Starte deine Woche nicht ohne einem Ziel. Am besten überlegst du dir, was die drei bis fünf Aufgaben sind, die dein Business in dieser Woche ein Schritt weiter nach vorne bringen. Diese Aufgaben notierst du dir und fokussierst dich auf deren Erledigung. Das ist dein Wochenfokus, das sind die Dinge, die wirklich erledigt werden müssen.
  3. Schritt: Mache einen Wochenrückblick. Am Ende der Woche machst du einen Rückblick. Hast du die Aufgaben, die du dir in der Woche vorgenommen hast, erledigt? Oder gibt es Aufgaben, die du nicht gemacht oder nicht geschafft hast? Wenn das der Fall ist, dann frag dich, was dich davon abgehalten hat diese Aufgaben zu erledigen. Dann schaust du dir auch deine Highlights der letzten Woche an und erkennst deine Erfolge an.

Zum Schluss gibt es jetzt noch eine Aufgabe für dich: Plane in deinem Kalender wiederkehrend Zeit für deine Wochenplanung und Wochenreflexion mit ein, und beantwortet die Fragen, die ich dir in diesem Beitrag mitgeteilt habe, und das machst du dann Woche für Woche.

Wie sieht es mit deiner Wochenplanung aus? Ist sie schon ein Teil deiner Businessstruktur?

Ich freue mich natürlich auch auf dein Feedback zu dieser Episode und wenn du sie mit deinen Business-Freundinnen teilst. Tagge mich auch dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Hinterlasse mir sehr gerne auch eine Empfehlung für meinen Podcast.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Wochenplanung für dein Online-Business
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{Podcast} 6 Tipps für einen erfolgreichen 6-stelligen Launch

Mittlerweile launchen wir auf einem ganz anderen Level, als die Jahre zuvor. Wir sind besser vorbereitet und arbeiten viel effizienter, der letzte Launch war dabei sogar schon unser zweiter sechsstellige Launch. Als Einleitung in das heutige Thema, möchte ich dir gerne fix noch eine kurze Übersicht über unsere 1. Jahreshälfte geben: Im ersten Quartal haben wir zwar nicht gelauncht, im zweiten Quartal aber haben wir das she-preneur Bundle und einen Monat später das she-preneur Academy Bootcamp als neues Produkt gelauncht. Dadurch haben wir im 1. Halbjahr einen Umsatz von etwas über 300.000 € netto generiert, was somit unser bisher erfolgreichstes Halbjahr ist.

Wir sind unheimlich stolz darauf, auch wenn wir unser gewünschtes Ziel nicht ganz erreicht haben – und das ist vollkommen okay. Wir haben nämlich gezeigt, dass wir mittlerweile auf einem anderen Level launchen können und sind definitiv auf mehr Kundinnen vorbereitet.

In dieser Episode erzähle ich dir, was aus meiner Erfahrung notwendig ist, um mit einem Launch einen sechsstelligen Umsatz zu erreichen. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – das Geheimnis eines sechsstelligen Launches.

Das Allerwichtigste und das, was uns wirklich weiterbringt, ist, dass wir den Weg zu dem gewünschten Ziel genießen, dass wir auf diesem Weg extrem viel lernen und schauen, was die Dinge sind, die nicht funktionieren: Was sind die Dinge, die unheimlich viel Aufwand gekostet haben? Was sind die Dinge, die wir hätten effizienter gestalten können? Notiert und ausgewertet hilft uns das dabei weiterzuwachsen und beim nächsten Launch ein größeres Ziel zu erreichen.

Ganz viele Leute sprechen über sechsstellige Launches und das ist definitiv auch etwas, was viele erreichen wollen (und ich natürlich auch erreichen wollte). Wir haben es im letzten Jahr mit dem Launch der she-preneur Academy zum ersten Mal geschafft und hatten jetzt, im Mai, den zweiten sechsstelligen Launch. Und hier möchte ich dir jetzt einfach mal so ein paar Learnings mitgeben. Ich möchte dir mit auf den Weg geben, was notwendig ist – aus meiner Erfahrung – um das zu erreichen, und dir ein paar Tipps und Tricks verraten, die du jetzt schon für deine Launches einsetzen kannst, falls du demnächst einen geplant hast.

Die wichtigsten 6 Schritte für einen erfolgreichen Launch.

[9:06] – Ein Fehler, den ich bei meinen Kundinnen häufig sehe, ist, dass sie sich zwar Ziele setzen (zum Beispiel für einen sechsstelligen Launch oder für einen fünfstelligen Launch), sie zum Ende hin aber in ganz vielen To-Dos und in Zeitnot festhängen, und sie sich dann eben nicht mehr um die Dinge kümmern können, die einen Launch wirklich erfolgreich machen. Und deswegen möchte ich dir in dieser Episode mitgeben, was notwendig ist, um nicht nur einen erfolgreichen Launch durchzuführen, sondern auch einen Launch, der das Potenzial hat, dass du damit einen sechsstelligen oder auch mehrfach sechsstelligen Umsatz generierst ist – und da würde ich dich einmal durch die wichtigsten Schritte führen.

Schritt 1: Ziele und Planung

[9:54] – Da starten wir auch gleich mit dem ersten Schritt und das ist aus meiner Sicht auch wirklich die absolute Basis für einen erfolgreichen Launch: Die Themen Ziele und Planung. Das heißt, wir müssen erstmal überlegen, was wollen wir denn überhaupt erreichen, wie viel Umsatz möchten wir generieren, wie viele Kund:innen möchten wir gewinnen (die uns dabei helfen dann auch diesen Umsatz zu generieren)?

[10:25] – Wir müssen wissen, wie viele Leads es braucht, um dieses Ziel zu erreichen. Das heißt, hier ist es wichtig, dass wir eine Benchmark haben, also dass wir einfach mal anfangen zu launchen, wenn wir noch nicht gelauncht haben, und gucken: Was ist denn die Conversion-Rate bei dem Webinar-Launch / Workshop-Launch / Challenge-Launch – was auch immer es ist für das jeweilige Produkt?

[10:47] – Mit dieser Conversion-Rate kannst du dann zukünftig auch immer weiter rechnen. Also wir hatten zum Beispiel für das she-preneur Bundle eine Conversion-Rate von ungefähr 12,5 %, dasselbe gilt auch für die she-preneur Summit (in den letzten Jahren haben wir da immer Aufzeichnungspakete verkauft). Bei der she-preneur Academy und auch bei dem she-preneur Academy-Bootcamp liegt sie so um die 3,3 bis 3,5 %. Und das sind wirklich so gute Benchmarks … die wir dann eben nutzen können, für die nächste Planung, um zu gucken, wie viele Leads wir brauchen, um unser Ziel zu erreichen. Wenn du diese Benchmark noch nicht hast, dann ist es ganz wichtig zu starten und dir diese Benchmark zu erarbeiten, und dann auch zu schauen, was du beim nächsten Mal besser machen kannst, um eine höhere Conversion-Rate zu bekommen.

[11:54] – Wenn du weißt, das sind meine Ziele, die ich erreichen möchte, dann zu gucken, was sind die Aufgaben, die umgesetzt werden müssen und dafür auch die Termine setzen. Also was muss bis wann umgesetzt werden, damit du deinen Zeitplan einhalten kannst und alle Informationen rechtzeitig hast. Zum Beispiel brauchst du für deine Opt-In Seite (also die Seite, wo ich mich eintrage, wenn ich mich zum Beispiel für ein Webinar anmelde) Texte. Diese Texte müssen fertig sein, bevor du die Seite aufsetzen kannst. Die Seite wiederum muss fertig sein, wenn du mit der Werbung starten möchtest. Hier ist es ganz wichtig, die Termine vorher zu setzen. Und das ist ein riesengroßer Fehler, der gemacht wird, dass die Termine entweder nicht gesetzt werden oder das Termine sehr viel geschoben werden oder dass die Termine nicht ernst genommen werden.

[13:45] – Ziele und eine Planung. Ich weiß, dass es da draußen viele gibt, die sagen: „Ich plane nicht gerne“. Es ist wichtig zu planen. Gerade wenn es größere Projekte sind und du mehr Umsatz generieren möchtest, dann brauchst du wirklich einen guten Plan und brauchst einen Überblick über die Aufgaben, die anfallen, und bis wann diese Aufgaben eben auch umgesetzt werden müssen.

Schritt 2: Team und Unterstützung

[14:12] – Der zweite Punkt, den ich mitgebracht habe, ist das Thema Team bzw. Unterstützung. Es ist ganz wichtig auch Aufgaben zu delegieren, denn bei einem Launch fallen super viele Aufgaben an – von Texte schreiben, bis E-Mails einpflegen, … Social Media Beiträge erstellen & einplanen, Grafiken erstellen, Videos erstellen, etc. … Da empfehle ich dir im ersten Schritt mal zu gucken: Was sind Aufgaben, die ich abgeben kann? Was sind Aufgaben, wo ich nicht gut bin, die nicht von mir erledigt werden müssen und für die ich vor allem auch gar keine Zeit habe? Das sind Aufgaben, die nicht deiner Qualifikation entsprechen und die jemand anders übernehmen kann, und du dann deine Zeit für sinnvollere Aufgaben einsetzen kannst, die dir in deinem Business Umsatz bringen.

Schritt 3: Reichweite

[15:30] – Der nächste Punkt, den wir für einen erfolgreichen Launch brauchen, … ist Reichweite. Wir brauchen ausreichend Reichweite. Und wie viel Reichweite wir brauchen, hängt natürlich auch wieder davon ab, was wir erreichen wollen, also welche Ziele wir uns gesetzt haben und wie viele Leads wir generieren wollen, um unser Ziel zu erreichen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Launch Erfolg

[15:54] – Um Reichweite aufzubauen, brauchen wir ausreichend Zeit und wir brauchen eine gute Strategie. Wir starten in den meisten Fällen so circa 3 Monate vorher und bereiten schonmal die ersten Beiträge vor, sammeln die ersten Leads ein und so weiter. Wir machen am Anfang noch mehr organisch und schalten dann nach und nach auch kostenpflichtige Werbung, … denn organisch kriegen wir auf jeden Fall nicht die Leute zusammen, die wir brauchen, um einen erfolgreichen Launch hinzulegen. Deswegen ist es wichtig, dass wir in Anzeigen investieren und wir nutzen die Facebook-Anzeigen dafür. … Das ist auch einfach notwendig da zu investieren, um die Reichweite zu bekommen, damit wir das Potenzial haben unser Ziel zu erreichen.

Lies hierzu: Kundengewinnung mittels Facebook-Anzeigen.

[17:29] – Die andere Sache, die du tun kannst, um Reichweite zu generieren, ist … Kooperationspartner:innen zu aktivieren. Und du könntest auch das Thema Affiliate angehen, das heißt, andere werben für dein Produkt … und erhalten dann Provision. … Das ist auf jeden Fall sehr hilfreich, weil wir dadurch nochmal viel mehr Menschen erreichen können. … Wenn es einfach nur eine Kooperation ist, dann müsstet ihr euch vorher überlegen, was können wir tun, damit diese Kooperation zu einem Win-Win wird. … Also Thema Reichweite ist ein ganz wichtiges Thema und du brauchst eine Strategie dafür, die über deine eigenen Kanäle hinausgeht.

Schritt 4: Produkt

[18:42] – Der nächste Punkt ist dein Produkt. Du brauchst natürlich ein Produkt, was super genial ist, du brauchst ein unwiderstehliches Angebot. Dafür musst du auch dein Publikum richtig gut kennen, du musst wissen, was sie gerade wollen, welche Herausforderungen sie haben und was ihnen weiterhilft, um ihnen dann eben ein unwiderstehliches Angebot zu unterbreiten. Idealerweise hast du hier wirklich ein Produkt, was du bereits entwickelt und getestet hast. … Das geht natürlich auch für Produkte, die du noch nicht entwickelt hast, aber ich würde es ganz ehrlich nicht empfehlen, bei so einem großen Launch, … weil zum Beispiel einige Sachen nicht funktionieren, von denen du das vorher nicht wusstest, oder du vielleicht auch nicht nachkommst, um die Inhalte zu erstellen. … Deswegen sollte das Produkt wirklich ein Produkt sein, was Ergebnisse bringt, und was du schon mit Menschen aus deiner Zielgruppe getestet hast. Du hast idealerweise auch Testimonials dafür, damit sich dein Produkt eben auch viel leichter verkauft.

Lies hierzu: Diese 5 Fragen solltest du deinen Testimonials stellen.

Schritt 5: Launch-Strategie

[20:48] – Dann haben wir den nächsten Schritt und das ist eine Launch-Strategie. Wir brauchen eine Launch-Strategie und die sollte smart sein. Aus meiner Sicht solltest du hier einen Live-Launch machen, weil du mit einem Live-Launch viel bessere Möglichkeiten hast, in den Austausch mit deiner Zielgruppe zu gehen, Vertrauen aufzubauen, in der Nähe zu sein und Fragen zu beantworten, viel präsenter zu sein. Dadurch erreichst du definitiv nochmal eine höhere Conversion-Rate, als wenn das alles … ohne Live-Anteil abläuft.

[21:28] – Da würde ich mir überlegen, was diese Launch-Strategie für dich ist: Ist es eine Workshop-Reihe …, ist es ein Webinar, ist es eine Challenge? … Was ist die passende Strategie für dich, um dein Angebot zu verkaufen?

[21:50] – Dann geht es natürlich auch darum, gute E-Mails zu schreiben – E-Mails, die verkaufen. Dann geht es darum auf Social Media aktiv zu werden und deine Social Media Kanäle mit einzubeziehen, um dein Produkt und dein Angebot vorzustellen, um Reichweite aufzubauen, um Vertrauen aufzubauen, um zum Beispiel auch Testimonials zu präsentieren und auch um Fragen zu beantworten.

[22:36] – Wenn es darum geht, Inhalte zu erstellen und während der Open Card Phase, also während der Verkaufsphase, dann auch präsent zu sein, ist eine ganz wichtige Sache, das Content wirklich vorab erstellt wird. Das heißt, Content für deine E-Mails, für deine Sales Page, für deine Social Media Beiträge – dass das alles wirklich schon vorab fertig und eingeplant ist, so dass du dich dann darum nicht mehr kümmern musst, aber die Möglichkeit hast spontan zu reagieren und vielleicht noch einen zusätzlichen Beitrag zu erstellen. … Um da einfach nochmal … auf die Themen einzugehen, die jetzt gerade angefallen sind. Wenn du deine E-Mails … und deine Social Media Beiträge noch nicht geschrieben hast, dann ist dein Kopf woanders. Dann ist dein Kopf nicht bei dem, was dein Publikum gerade braucht, sondern dann bist du im reaktiven Modus und das können wir gerade führ einen sechsstelligen Launch nicht gebrauchen.

Lies hierzu: Wie du ein Online-Event organisierst und damit Geld verdienst.

Schritt 6: Sales-Page

[24:00] – Im letzten Schritt brauchen wir natürlich eine Sales Page, die konvertiert, auf der dein Angebot nochmal beschrieben ist, auf der die Transformation beschrieben ist und auf der du idealerweise auch Testimonials hast, die einmal erzählen, dass dein Angebot funktioniert, … was sie durch die Zusammenarbeit mit dir eben auch erreicht haben.

Lies hierzu: Technik und Tools, die du für einen Launch benötigst.

Zusammenfassung: So launchst du erfolgreich dein Produkt.

Ich würde für einen Launch und für die Umsetzung ungefähr 3 – 4 Monate einplanen: Vier Monate vorher beginnst du einen Projektplan zu erstellen, schonmal das Konzept und die Strategien überlegen, und dann so drei Monate vorher gehst du in die Umsetzung. So, dass du schon Leads generieren und deine Newsletter-Liste aufbauen kannst.

Ich habe dir hier noch einmal alles zusammengefasst, welche Schritte du durchlaufen musst, um dein Produkt im 5-stelligen oder 6-stelligen Bereich zu launchen:

  1. Schritt: Ziele und Planung. Setze dir ein Ziel (z.B. ein Umsatzziel) und schau, mit welchen Aufgaben du dieses Ziel erreichen kannst. Wie viele Verkäufe benötigst du und wie viele Leads brauchst du, anhand deiner Conversion Rate (diese Benchmark erreichst du nur durch Umsetzung)?
  2. Schritt: Team und Unterstützung. Delegiere Aufgaben, die du angeben kannst, weil sie dir die Expertise / Zeit / Qualifikation dafür fehlt, um fokussiert an den wichtigen Dingen arbeiten zu können.
  3. Schritt: Reichweite. Die benötigst ausreichend Reichweite, organisch und bezahlt, sowie mittels Kooperationspartner:innen oder Affiliates. Starte damit rund 3 Monate vorher.
  4. Schritt: Produkt. Du brauchst ein unwiderstehliches Angebot, idealerweise greifst du auf ein Produkt zurück, das du bereits entwickelt und getestet hast.
  5. Schritt: Launch-Strategie. Überlege dir, was die beste Launch-Strategie für dich ist (Webinar, Challenge, Summit, Workshop, …) und führe den Launch bestenfalls live durch, um nahe an deiner Zielgruppe zu sein. Erstelle all deinen Content (Texte, Grafiken, Social Media Beiträge, E-Mail-Automation, …) bereits vorher und plane ihn voraus.
  6. Schritt: Sales-Page. Du brauchst eine Sales-Page, die konvertiert – auf der Angebot, Transformation und idealerweise Testimonials zu finden sind.

Das waren die Tipps, die ich gerne mit dir teilen wollte. Der erste ist tatsächlich der allerwichtigste: Ziele und Planung. Und da darfst du natürlich wirklich groß träumen und dich von deinen großen Zielen / deinen großen Träumen nicht einschüchtern lassen.

Konntest du schon einmal 5- oder gar 6-stellig launchen?

Ich hoffe, dass du aus dieser Episode wirklich jede Menge für dich mitnehmen konntest und auch bald schon deinen ersten fünf- oder gar sechsstelligen Launch erfolgreich durchführst.

Ich freue mich natürlich auf dein Feedback zu dieser Episode und wenn du sie mit deinen Business-Freundinnen teilst. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Hinterlasse mir sehr gerne auch eine Empfehlung für meinen Podcast.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - 6 Tipps für einen erfolgreichen Launch
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{Podcast} Erfolg und Perfektion liegen in der Wiederholung

Mein Team und ich arbeiten weiterhin an unserem großen Community Event, dem she-preneur Summit X Bundle. Wir sind in diesem Jahr sehr gut vorbereitet, denn wir haben die she-preneur Summit schon einmal wiederholt, und wir haben auch das she-preneur Bundle schon einmal durchgeführt – dadurch können wir auf ganz viele Erfahrungen und auf ganz viele Inhalte zurückgreifen – sodass ich vor diesem großen Launch sehr entspannt bin.

Die letzten Jahre waren meine Launches immer ein riesengroßes Thema und ich habe kurz davor oft Panik bekommen, mir großen Druck gemacht und viele negative Dinge eingeredet. Mittlerweile kann ich aber sagen, dass mein Team und ich da sehr routiniert rangehen, Aufgaben und Zeitplan gut definiert und terminiert sind, und wir Dank jeder Menge Struktur im Business Projekte unterschiedlicher Größenordnung effizient umsetzen können.

In dieser Episode erzähle ich dir, warum dein Erfolg in der Wiederholung liegt und du mit deinem Online-Produkt nie fertig bist. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – Perfektionierung durch Wiederholung.

Zur heutigen Episode hat mich eine Diskussion in der she-preneur Academy inspiriert. Es ist so leicht uns einzureden, dass unser Produkt nicht funktioniert oder dass wir uns immer wieder etwas Neues einfallen lassen sollten, statt auf das, was wir schon haben, zurückzugreifen und es zu optimieren. Das sehe ich wirklich ganz, ganz oft, dabei ist es viel wichtiger, dass wir die Dinge wiederholen, dass wir nicht jedes Mal das Rad wieder neu erfinden.

Der Erfolg liegt in der Wiederholung.

[5:34] – Bestimmte Dinge fühlen sich am Anfang schwer an und das Ergebnis lässt auf sich warten. Das Ergebnis ist nicht das, was wir erwartet haben.

[6:28] – Ganz egal, ob es sich um ein kostenfreies oder um ein kostenpflichtiges Produkt handelt … Dein Produkt wird nie perfekt sein und es wird nie fertig sein. Die meisten überforderten Selbstständigen, die geben eben viel zu früh auf, weil sie denken, dass ihr Produkt nicht funktioniert, nicht gut genug ist, doch nicht das ist, was ihre Zielgruppe wollte, weil es sich zum Beispiel nicht so gut verkauft hat oder weil sich viel zu wenig Menschen angemeldet haben, weil sie damit vielleicht auch einen Verlust gemacht haben.

[7:21] – Das Erfolgsgeheimnis ist herauszufinden, warum etwas nicht funktioniert hat oder warum es nicht so gut funktioniert hat, wie du es erwartet hast, und was du anders machen kannst, damit es besser funktioniert oder damit du das Ergebnis bekommst, was du erwartest. Das heißt, Erfolg und auch Perfektion liegen in der Wiederholung.

[8:41] – Ganz am Anfang habe ich viel zu viel Wert auf Kleinigkeiten gelegt, die mich auch viel Geld gekostet haben, die aber unnötig waren, weil sie zum Beispiel keine große auf Auswirkungen auf das Endergebnis hatten. Das ist immer auch eine ganz wichtige Sache: Was sind die Aufgaben, die wirklich dazu beitragen Ergebnisse zu bekommen?

[9:07] – Egal, was für ein Produkt du veröffentlichst, du wirst merken, dass es Dinge gibt, die nicht so funktionieren, wie du es erwartet hast, wie du es dir überlegt hast. … Du wirst merken, dass deine Kund:innen vielleicht mit bestimmten Dingen nicht zurechtkommen, dass sie etwas anderes brauchen, als das, was du dir überlegt hast … . Bereite dich deshalb … darauf vor, dein Produkt zu perfektionieren, statt den Anspruch zu haben mit einem perfekten Produkt rauszugehen. Egal, ob es sich hierbei um ein kostenfreies oder ein kostenpflichtiges Produkt handelt: Geh raus, sammele Erfahrungen, hole dir Feedback ein und setze es wieder um.

Am Beispiel der she-preneur Summit.

[10:14] – Für die heutige Episode habe ich dir ein Beispiel aus meinem Business mitgebracht, und zwar habe ich mir überlegt dir das Ganze einmal an der she-preneur Summit zu erzählen. Denn das ist ein Produkt, das ich mehrmals wiederholt habe, das am Anfang nicht so gut funktioniert hat, ich extrem viele Learnings auch hatte, und weil es ein kostenfreies Produkt ist. Ich glaube einfach, dass ist ein schönes Beispiel, an dem man einmal erkennen kann, wie ein bestimmtes Produkt einfach perfektioniert werden kann und wie es dir dabei hilft dann im nächsten Schritt mehr Kund:innen bzw. mehr Umsatz zu generieren.

[11:01] – Die she-preneur Summit habe ich in 2017 das allererste Mal hat durchgeführt. Im Oktober 2017 war die she-preneur Summit ein Event, das ich zusammen mit meinen Kundinnen auf die Beine gestellt habe, und zwar anlässlich des ersten Jubiläums meines Memberbereichs, dem ehemaligen she-preneur insider club. Wir haben damals kein Produkt verkauft. Im Anschluss fragte mich jemand, ob die Aufzeichnungen auch gekauft werden könnten, und dann habe ich damals noch das Produkt angelegt und habe es einmal verkauft. Das war die allererste she-preneur Summit. Es war auch ein Community-Event, wo wir uns überlegt haben wir möchten der restlichen Community etwas zurückgeben, wir möchten in den Austausch gehen, wir möchten unsere Expertise zeigen. Das hat ganz wunderbar funktioniert, ich glaube, wir hatten knapp 1000 Anmeldungen schon damals. Aber es hat mich jede Menge Nerven und auch jede Menge Geld gekostet, weil ich sehr viel Geld in Unterstützung und in kostenpflichtige Anzeigen investiert habe. … Und am Ende hatte ich mir nicht mal überlegt, ob ich auch ein Produkt verkaufen möchte, bzw. im Anschluss ein paar Wochen später gab es dann den she-preneur insider club zu kaufen, aber das haben auch nicht viele gekauft.

[12:34] – Die Summit allein hat mir kein Geld gebracht, also ich habe damit einen Verlust gemacht. Aber ich habe das Potenzial darin gesehen und ich habe gesehen, wie viel positives Feedback wir bekommen haben. … Es hat mir einfach so viel Freude gemacht und hat mich so sehr erfüllt, dass ich gesagt habe, wir kriegen das hin, wir machen das nochmal und überlegen uns aber ein anderes Konzept, überlegen uns auch, wie können wir damit Geld verdienen, und setzen das Ganze dann noch einmal um, mit den Learnings, die wir eben hatten.

[13:26] – Ein Jahr später, 2018, fand dann die zweite she-preneur Summit statt. Das Event ging über vier Wochen. … Vorher waren es zehn Tage und die zehn Tage war ich von morgens bis abends live, das war extrem anstrengend. Da habe ich überleg, was kann ich anders machen, um es für mich leichter zu machen. Und dann habe ich überlegt, das Event über vier Wochen laufen zu lassen, das war dann immer Freitag, Samstag und Sonntag. Eines der großen Learnings war zum Beispiel, dass wir viel zu viele Inhalte hatten. Ich glaube, wir hatten die letzten Male immer 40 Sessions über vier Wochen bzw. über eine bestimmte Anzahl von Tagen, und bei den vier Wochen haben wir zum Ende hin einfach ganz viele Teilnehmer:innen verloren. … Und auch sonst hatte ich viele Learnings. Ich fand es sehr schwierig Teilnehmer:innen zu gewinnen. Ich habe Unmengen an Geld damals auch schon wieder in Facebook Anzeigen investiert und auch in Kooperation / in die Suche nach Kooperationspartner:innen. Das war für mich sehr nervenaufreibend, weil ich weiß, dass so ein Event nur erfolgreich sein kann, wenn wir genügend Teilnehmer:innen haben. Ich glaube, wir hatten am Ende knapp 4000 Teilnehmerinnen und auch ein paar Teilnehmer, die dabei waren. Aber ich habe auch gemerkt, dass wir mehr Unterstützung brauchen. Die meisten Frauen aus dem she-preneur insider club hatten keine große Reichweite, also das Event hat ihnen eher geholfen, bekannter zu werden und Zugriff auf eine neue Zielgruppe zu bekommen. … Ansonsten war es war schwierig für mich bzw. sehr kostenintensiv Teilnehmer:innen zu gewinnen, so dass wir dann überlegt haben, wie wir das beim nächsten Mal anders machen können. Der andere Teil von dem Feedback war zum Beispiel auch, dass die Teilnehmer:innen gesagt haben, dass sie sich mehr Abwechslung bei den Themen wünschen. … Ein anderes Feedback, an das ich mich erinnere, war, dass wir zu viele weiche Themen hatten.


>>> Die beliebte she-preneur Summit – sei Ende Mai 2021 wieder mit dabei! <<<


[16:59] – Das heißt, 2019 fand dann die dritte she-preneur Summit statt und wir haben wieder den Zeitraum verkürzt. Ich fand es 2019 auch sehr schwierig mich von der Anzahl der Veranstaltungen zu verabschieden, und … ich meine, es waren auch 40 Stück, die jeweils anderthalb Stunden gingen. Entweder zehn oder sieben Tage war ich wieder jeden Tag von morgens bis abends online und hab dann natürlich extrem viel gelernt. Wir haben es aber geschafft, viel leichter Teilnehmer:innen zu gewinnen. Wir hatten auch knapp 4000 Teilnehmer:innen bei der she-preneur Summit in 2019, und das hat vor allem auch dadurch geklappt, dass wir so viele große Expertinnen und Experten mit dabei hatten, die die Veranstaltung mit uns eben gepusht haben. Ich habe natürlich trotzdem Facebook Anzeigen geschaltet, aber ich musste mich nicht zu 100 % auf Facebook Anzeigen verlassen. Denn es kommt mittlerweile viel häufiger vor, dass dein Facebook Ads Konto geschlossen wird und du keine Anzeigen schalten kannst. Wenn so eine große Veranstaltung nur einmal im Jahr stattfindet, dann musst du einfach gucken, dass du viel mehr Diversität mit reinbringst und dich nicht von einem großen Kanal oder von einer großen Maßnahme abhängig machst.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Erfolg durch Wiederholung am Beispiel der Summit

[18:45] – Wir haben 2019 dann noch ein paar Schippen draufgelegt und hatten da eine super gute Conversion-Rate. Wir haben 2018 und auch 2019 die Summit-Pakete mit den Aufzeichnungen verkauft. 2018 hatten wir noch einen Verlust, in 2019 hatten wir einen Gewinn gemacht, wenn ich meine Kosten rausrechne. Also 2017 hatten wir einen großen Verlust, 2018 haben wir einen großen Verlust gemacht und 2019, mit meinen Kosten, haben wir auch einen Verlust gemacht. Aber immerhin, wenn ich meine Kosten rausrechne, dann haben wir mit der Summit einen Gewinn gemacht.

[20:01] – Vielleicht fragst du dich, wo ich das Geld hergenommen habe.Wir haben fast drei Jahre lang mit der she-preneur Summit kein Geld verdient. … Wir haben in jedem Jahr noch ein paar Schippen draufgelegt, ich hatte in jedem Jahr noch mehr Unterstützung und dadurch natürlich immer höhere Kosten, da ich auch die Freelancer:innen, die mich unterstützt haben, bezahlen musste, und selbst noch jede Menge Aufwand hatte. Die Kosten habe ich sozusagen gedeckt durch andere Produkte, also zum Beispiel durch den Verkauf des she-preneur insider clubs, was dann zeitversetzt kam. Aber auch durch das gering halten meiner eigenen Kosten, ich habe mir in den ersten Jahren wirklich nur so viel ausgezahlt, wie ich brauchte. Gerade, wenn es besonders hohe Investitionen gab, dann habe ich da nochmal zurückgesteckt und geguckt, dass zumindest die anderen bezahlt werden und ich meine Kosten einfach gedeckt habe, weil ich mir sicher war, dass es funktioniert, und dass es mir dabei hilft zukünftig Geld zu verdienen. Ich hatte auch zeitweise finanzielle Unterstützung von anderen, damit ich mir größere Werbebudgets oder den Einkauf von Freelancern leisten konnte, und da aber auch wusste, dass ich das Geld wieder zurückbezahlen kann, durch die Einnahmen von anderen Produkten. … Zu jedem Zeitpunkt war mir aber wichtig, dass ich weiß, dass mein Konzept funktioniert und dass ich damit Geld verdienen kann, sonst hätte ich das nicht gemacht, und mein Fokus lag wirklich auch immer darauf zu schauen, was kann ich zukünftig besser oder anders machen.

[22:22] – In 2020 fand keine Summit statt, sie war geplant, aber wir mussten sie aus Kapazitätsgründen leider absagen. Wir hatten im August das she-preneur Bundle verkauft, und das war ein riesiger Erfolg. Es war aber auch viel mehr Arbeit, als wir erwartet haben. Das she-preneur Bundle ist ein Gemeinschaftsprojekt mit über 70 Kursen von unterschiedlichen Expertinnen und Experten gewesen. Das haben wir verkauft und hatten damit auch endlich mal einen Gewinn. Es war so das erste große Projekt, wo mein Team und ich gesagt haben: „Cool, jetzt sind wirklich alle Kosten gedeckt und es bleibt immer noch etwas übrig, und wir haben im Nachhinein auch wirklich Zeit uns erstmal auszuruhen und müssen nicht sofort wieder gucken, dass wir das nächste Produkt verkaufen.“

Lies hierzu: 85.000 Euro Umsatz in 7 Tagen: Das she-preneur Bundle im Detail

[23:28] – Das Feedback zum she-preneur Bundle war einfach total gigantisch, und mein Team und ich hatten jede Menge Freude an dem Launch. Es war wirklich das Projekt, was bisher am allermeisten Spaß gemacht hat und das ganz viel Leichtigkeit hatte. Das wollten wir auf jeden Fall noch einmal machen, und da haben wir uns in diesem Jahr überlegt, wie wir es hinbekommen zwei bzw. drei von solchen großen Projekten zu stemmen. Denn so eine Vorbereitung von so einem Projekt dauert locker drei bis vier Monate und das sind natürlich drei bis vier Monate mit Kosten, wo der Fokus auf andere Projekte wegfällt. Da haben wir wirklich überlegt, wie kriegen wir das hin, dass wir maximal zwei große Projekte haben, aber wir die beliebte she-preneur Summit und das super erfolgreiche she-preneur Bundle trotzdem durchführen können, neben dem Launch für die she-preneur Academy, der dieses Jahr im September stattfinden wird. Was wir uns überlegt haben, ist, diese beiden Projekte, die Summit und das Bundle, miteinander zu verbinden. Das Ganze heißt jetzt Summit meets Bundle und statt der Aufzeichnungspakete von der Summit hast du die Möglichkeit über 70 Online-Kurse von den teilnehmenden Expertinnen zu kaufen.

[25:18] – Die Expertinnen haben ihre Online-Kurse in dieses Bundle gegeben, also es sind echte Online-Kurse, wo du zu einem echten Ergebnis kommst und ganz viel umsetzen und Neues für dein Business lernen kannst. Wir haben wirklich geguckt, dass wir hier super coole Inhalte zusammenbekommen und in diesem Jahr ist es so, dass du Kurse im Wert von über 10.000 € bekommst, … und zwar zu einem absoluten Schnapperpreis. Denn wir verkaufen es für 197€, der Wert liegt bei über 10.000 €, wenn du all diese Kurse einzeln buchen würdest.


>>> Das super erfolgreiche she-preneur Bundle – schau mal vorbei! <<<


[26:00] – Während der Summit hast du dann die Möglichkeit die Expertinnen auch live zu erleben, von ihnen zu lernen, ihnen Fragen zu stellen. Wir haben zum Beispiel Impulsvorträge und Interviews vorbereitet, wir haben Workshops vorbereitet, die dich direkt in die Umsetzung bringen. Es gibt Talkrunden zu bestimmten Themen, wir haben Netzwerk-Events, wo du mit anderen Gleichgesinnten in den Austausch kommst. Das Ganze ist natürlich kostenfrei. Nur das Bundle ist kostenpflichtig, wenn du dir das kaufen möchtest, aber die Summit ist kostenfrei.

[26:39] – Du siehst einfach, dass wir jedes Jahr Sachen optimiert haben und dass wir durch diese Optimierung von Jahr zu Jahr die Einnahmen steigern konnten. Ich weiß gar nicht, was wir im ersten Jahr verdient haben, ich glaube, es waren 69 €. … In 2019 haben wir, glaube ich, 32.000 € Umsatz gemacht und mit dem she-preneur Bundle haben wir im letzten Jahr 85.000 € Umsatz gemacht. Der größte Teil ging an Affiliates, wir haben davon 45.000 € Umsatz für she-preneur generiert. Da siehst du einfach, dass wir Schritt für Schritt durch diese Perfektionierung von Produkten unsere Einnahmen steigern konnten und dadurch eben auch immer mehr Leichtigkeit in das eigene Business bringen konnten. … Das ist die Vorgehensweise, die ich habe und die ich auch meinen Kundinnen mit auf den Weg gebe und sie immer wieder ermutige auch so vorzugehen, statt jedes Mal wieder ein neues Produkt zu entwickeln und dann bei Null anzufangen.

Schritt für Schritt zum perfektionierten Ergebnis.

[27:55] – Wie gehst du jetzt vor? Ich hab dir noch ein paar Schritte mitgebracht und möchte dir die auf jeden Fall noch mit auf den Weg geben. Da, wo du anfängst, ist beim Produkt bzw. beim Projekt, was du umsetzen möchtest – da startest du. … Wenn du das hast, wenn du weißt, worauf du dich fokussieren möchtest, dann geht es im nächsten Schritt darum, dir zu überlegen, was du erreichen möchtest, zum Beispiel 1000 Anmeldungen für deine Summit oder vier 1-zu-1 Kund:innen oder … . Also ganz egal, was es ist, überlege dir wirklich ein ganz konkretes und messbares Ziel. Dann legst du im dritten Schritt den Starttermin fest und den kommuniziert du auch, damit du dran bleibst, damit du von anderen einfach accountable gehalten wirst. … Und wir müssen dann schauen, was wir tun können, um das Ziel zu erreichen bzw. was erledigt werden muss, um dieses Ziel zu erreichen. Wenn wir das einmal aufgeschrieben haben, … dann erstellen wir uns einen Plan. Und wenn du Mitglied in der she-preneur Academy bist, dann findest du im Kurs-Bereich eine Vorlage für einen Projektplan mit vielen Ideen, die dir dabei helfen ein Produkt zu vermarkten. Dieser Plan ist die Basis, dieser Plan ist dafür da, dass wir wissen, was Schritt für Schritt erledigt werden muss, damit wir keine Aufgaben vergessen und damit am Ende auch das Timing stimmt. Je besser der Plan, desto besser das Ergebnis. Je mehr Fokus du auf die Planung legst, desto leichter kannst du deine Projekte umsetzen.


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[30:13] – Ein kleiner Bonus Tipp: Wenn du dir deinen Plan wirklich aufschreibst und beim nächsten Mal diesen Plan wieder rausholst und optimierst, wirst du auch da viel leichter vorankommen. Dann setzt du im nächsten Schritt einfach dein Projekt um und hier ist es ganz wichtig dir Unterstützung zu holen bei Aufgaben, die du entweder nicht alleine erledigen kannst oder die zu zeitaufwändig sind, um sie dir anzueignen. Hier weiß ich, dass einige sagen: „Ja, aber ich habe kein Geld oder ich will nicht noch mehr Geld in mein Business investieren.“ Aber wichtig ist, dass bestimmte Sachen einfach viel zu lange dauern, wenn du sie dir selbst aneignen musst, statt auf jemanden zurückzugreifen, der etwas viel schneller und viel besser umsetzen kann, als du. Deswegen guck, was es ist, und guck auch, wie viel Budget du zur Verfügung hast, um diese Aufgabe an jemand anderen zu delegieren. In den meisten Fällen kostet es weniger, als wir denken, und da ist es wichtig rauszugehen und Angebote einzuholen.

[31:29] – Wenn du dann dein Produkt umgesetzt hast, … mach eine Auswertung. Und vor allem beurteile nicht das Ergebnis. Egal, ob du dein Ergebnis erreicht hast oder nicht erreicht hast, das ist super. … Und dann machst du eine umfangreiche Auswertung und guckst dir wirklich an, was in diesen unterschiedlichen Bereichen passiert ist. Also wir gucken uns zum Beispiel Webseitenbesucher:innen an, wir gucken uns Feedback an, das wir eingeholt haben, sammeln technische oder organisatorische Herausforderungen, oder auch Herausforderungen in der Kommunikation, wir gucken uns an wie viele Verkäufe wir hatten, wir rechnen unsere Conversion-Rates aus und all diese Dinge. Hier ist es ganz wichtig, nicht in die Beurteilung zu gehen, sondern im ersten Schritt erstmal Fakten aufzulisten und im nächsten Schritt deine Learnings rauszuschreiben. Aber auch da sollten sie keine Wertung haben, … sondern einfach mögliche Hypothesen aufstellen, … daran könnte es liegen und wie kann ich das Ganze im nächsten Schritt validieren. Und was sind vor allem im nächsten Schritt, wenn wir das Ganze noch einmal umsetzen, 1 – 2 – 3 Dinge, die du veränderst, die du besser machst, um eben ein besseres oder ein anderes Ergebnis zu bekommen.

[33:35] – Je nachdem, ob es ein kostenpflichtiges oder ein kostenfreies Produkt ist, oder wie lange das Produkt dauert, musst du natürlich Dinge schneller korrigieren oder schneller umsetzen. … Dann fängst du, wie gesagt, wieder von vorne an und wiederholst das Ganze in optimierter, in perfektionierter Version. Und dann führst du diese einzelnen Schritte wieder durch und gehst so weiter und weiter und weiter und perfektionierst einfach dein Produkt. Mit jedem Mal bekommst du mehr Umsatz und bringst viel mehr Leichtigkeit in dein eigenes Business.

Zusammenfassung: So setzt du in 8 Schritten strategisch um.

Die Perfektion liegt in der Umsetzung und der Erfolg in der Wiederholung. Alle 8 Schritte auf dem Weg dahin habe ich dir hier noch einmal zusammengefasst:

  1. Schritt: Überlege dir ein Produkt / Angebot / Projekt, das du umsetzen möchtest. Das kann eine Online-Summit sein, das kann ein Gruppencoaching sein, das kann ein eBook sein, usw.
  2. Schritt: Überlege dir ein messbares Ziel, das du mit deinem Produkt / Angebot / Projekt erreichen möchtest. Das kann eine Summe XY sein, das können soundsoviele Teilnehmer:innen sein, das kann eine bestimmte Anzahl an Webseitenbesucher:innen sein, usw.
  3. Schritt: Gib deinem Produkt / Angebot / Projekt ein Termin. Kommuniziere diesen Starttermin öffentlich, damit du dran bleibst und „rechenschaftspflichtig“ bist.
  4. Schritt: Definiere die Aufgaben, die du tun musst, um dein Ziel zu erreichen. Welche Dinge müssen erledigt werden, damit du dein Ziel erreichst? Notiere sie dir.
  5. Schritt: Erstelle einen Projekt-Plan. Bringe die To-Dos in eine sinnvolle Reihenfolge und terminiere sie. Dieser Plan ist dafür da, dass du weißt, was Schritt für Schritt erledigt werden muss, damit du keine Aufgaben vergisst und damit am Ende auch das Timing stimmt. Je besser der Plan, desto besser das Ergebnis. Je mehr Fokus du auf die Planung legst, desto leichter kannst du deine Projekte umsetzen.
  6. Schritt: Setze dein Projekt um. Hole dir Unterstützung bei Aufgaben, die du nicht alleine erledigen kannst oder die zu zeitaufwendig sind, um sie dir anzueignen.
  7. Schritt: Mach im Anschluss eine umfangreiche Auswertung. Hier stecken alle Learnings drin sowie das Feedback deiner Kund:innen / Teilnehmer:innen / Käufer:innen. An den Schwachpunkten erkennst du, woran du noch arbeiten musst, um beim nächsten Mal erfolgreicher zu werden. Beurteile nicht das Ergebnis, sondern orientiere dich wertungsfrei an den Fakten.
  8. Schritt: Fang wieder von vorne an. Wiederhole das Ganze in optimierter, perfektionierter Version. Führe diese einzelnen Schritte immer wieder durch und perfektioniere dein Produkt. Mit jedem Mal bekommst du mehr Umsatz und bringst mehr Leichtigkeit in dein Business.

Welches Ziel wirst du als nächstes verfolgen und perfektionieren?

Ich hoffe, du konntest wieder jede Menge Input aus diesem Artikel mitnehmen. Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Umsetzen und auch perfektionieren.

Ich freue mich auf dein Feedback zu dieser Episode und auch darauf, wenn wir uns bei der she-preneur Summit oder beim she-preneur Bundle oder in der she-preneur Academy sehen. Falls du teilnimmst bzw. eins der Angebote kaufst, dann tagge mich via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Hinterlasse mir sehr gerne auch eine Empfehlung für meinen Podcast.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - 8 Schritte für Erfolg durch Wiederholung
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{Podcast} Wie Zeiterfassung dein Business effizienter macht

Heute habe ich dir ein Thema mitgebracht, mit dem ich mich gerade auseinandersetze. Und zwar ist es das Thema Zeitmessung. Ich habe in der Vergangenheit zwar immer mal wieder meine Arbeitszeit gemessen und natürlich trackt auch meine Teammitglieder die Zeit, die sie für mich arbeiten – doch ich habe nie so richtig den Mehrwert rausgezogen, den ich durch diese Zeitmessung habe.

Wir haben uns in den letzten Monaten sehr intensiv mit Kommunikation, Digitalisierung und Professionalisierung des Business auseinandergesetzt. Wir haben einen internen Workshop gemacht, bei dem wir auch geschaut haben, wie wir unsere Strukturen im Team noch weiter verbessern und unsere Zeiten so einsetzen können, dass sie am effektivsten sind, sodass wir dadurch den größten Output haben und natürlich auch sicherstellen, dass wir kosteneffizient arbeiten.

In dieser Episode erzähle ich dir also, warum es so wichtig ist deine Arbeitszeit sowie die von deinem Team zu tracken – und was du davon hast. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – Time Tracking: So machst du dein Business effizienter.

In der Vergangenheit war es so, dass ich gar nicht richtig sagen konnte, wie viel Zeit wir in ein bestimmtes Projekt investiert haben. Um zum Beispiel die she-preneur Summit oder dass she-preneur Bundle vorzubereiten oder auch, wie viel Zeit wir mit der she-preneur Academy verbringen, wie viel Zeit wir für das Community-Management aufwenden, etc. All diese Dinge sind aber notwendig, um zu schauen wie wir arbeiten und ob wir unsere Zeit auch effizient einsetzen.

Dieses Zeiterfassungstool nutzen wir.

[3:21] – Wir haben an unseren Strukturen gearbeitet, sind auf neue Tools umgezogen und sind zum Beispiel auch von individuellen Toggl-Accounts (falls du Toggl nicht kennst, das ist das Zeitmessungstool, was wir nutzen) … auf ein Teamaccount umgezogen und haben jetzt natürlich viel bessere Einblicke, mit welchen Dingen wir uns überhaupt auseinandersetzen.

[3:52] – Was ich gemacht habe, ist, dass ich geguckt habe, dass wir dort unsere unterschiedlichen Projekte auflisten, wie zum Beispiel die Academy oder meine Mastermind oder auch die she-preneur Summit oder das she-preneur Bundle, sodass wir wirklich ganz genau wissen, wieviel Zeit wir mit welchen Aufgaben verbringen und vor allem auch, welche Aufgaben wir erledigen. Also geht es um Content, geht es um Meetings, sind es Admin-Aufgaben, die wir erledigen? Dadurch ist es eben dann möglich zu schauen, wie viel Zeit wir für diese unterschiedlichen Projekte aufgewendet haben, was die Kosten sind und wie viel Gewinn wir schlussendlich haben.

Wie setze ich meine tägliche Arbeitszeit eigentlich ein?

[4:38] – Ich arbeite gerade mit einer Coachin zusammen, die mich unterstützt mein Business auf ein noch unternehmerisches Level zu bringen und mich intensiver mit meinen Zahlen zu beschäftigen, um she-preneur darauf vorzubereiten, dass wir gut und stabil weiter wachsen können. Denn in den letzten Jahren sind wir immer weiter gewachsen, aber mit diesem Wachstum müssen natürlich auch die Strukturen wachsen. … Deswegen sind wir in den letzten Monaten auch nochmal ein paar Schritte zurück gegangen und haben uns damit auseinandergesetzt, wie wir im Team, im digitalen Team vor allem auch, effizienter arbeiten können und natürlich wie wir unsere Zeit entsprechend gut einplanen.

[5:52] – Wie setze ich denn überhaupt meine Zeit ein? Viele Unternehmerinnen und Unternehmer, natürlich auch viele Selbstständige, setzen sich einfach an den Schreibtisch oder an den Computer und arbeiten plan- und oft auch ziellos vor sich hin. Das Ende vom Lied ist eben, dass wir gar nicht wissen, was wir überhaupt erledigen oder dass wir gar nicht wissen, was die Aufgaben sind, die uns und unser Business ein Stück weiter nach vorne bringen. Wenn wir keine klaren Aufgaben erledigen, dann beschäftigen wir uns mit Dingen, die uns leicht fallen, mit Dingen, die uns Spaß machen oder … mit Dingen, die nicht wichtig sind.

[7:12] – Zeit gehört zu unseren allerwichtigsten Ressourcen und die Zeit, die wir für unser Business aufwenden, die sollten wir so gut wie möglich einsetzen, und deswegen ist es ganz wichtig, mit einer klaren Intentionen zu starten: Was möchte ich heute erledigen, was ist der Fokus dieser Woche, welche 1 – 2 – 3 Aufgaben sind es, die mich diese Woche weiterbringen? Denn ohne klare Intention beschäftigen wir uns ganz oft NICHT mit den Dingen, die unser Business weiterbringen. Wir setzen die Zeit, die uns zur Verfügung steht, nicht effektiv ein.

Als weiterführende Lektüre empfehle ich dir, wie du dein Business und dich perfekt strukturierst, damit du dich nicht verzettelst und überforderst. Außerdem zeige ich dir in einem weiteren Artikel, wie ich selbst meinen Tag effizient strukturiere.

[8:15] – Wenn ich mit meinen Kundinnen spreche, dann höre ich ganz oft: „Ich habe nicht genug Zeit.“ Wir alle haben genauso viel Zeit zur Verfügung. 24 Stunden am Tag. Die Frage ist: Wie setzen wir diese Zeit ein? Wie sinnvoll setzen wir diese Zeit ein und wie bewusst setzen wir diese Zeit ein? Je bewusster wir diese Zeit einsetzen, desto gezielter kommen wir vorwärts und bringen auch unser Business voran.

Struktur und Planung: Der Fokus muss auf den richtigen Aufgaben liegen.

[8:47] – Viele beschäftigen sich mit den falschen Aufgaben – nicht nur Posten oder Kommentieren auf Instagram oder Facebook, sondern zum Beispiel auch mit Dingen, die uns nicht dabei helfen unsere Angebote zu verkaufen. Aber im Grunde ist dass, was wichtig ist, dass, was unser Business am laufen hält, dass, was uns dabei hilft dass unser Business weiter wächst, das Verkaufen unsere Angebote. Und wenn wir nicht den Fokus darauf legen unsere Angebote zu verkaufen, dann haben wir keinen Umsatz und wenn wir keinen Umsatz haben, dann haben wir kein Business. Deswegen ist es so wichtig mit einer klaren Intention in den Tag zu starten – in die Woche zu starten – damit wir wirklich wissen, was die Aufgaben sind, die wir heute oder diese Woche erledigen müssen, um unser Ziel zu erreichen.

Übrigens: Sobald du dein „Warum“ kennst, fällt es dir viel leichter deine Ziele zu erreichen. Wie du wiederum dein „Warum“ findest, erfährst du in diesem Artikel.

[10:08] – Ich habe die Planung für ein neues Projekt auf dem Schreibtisch oder ich muss ein Konzept für den nächsten Launch entwickeln, zum Beispiel. Das sind große Aufgaben und wenn ich mir nicht bewusst dafür Zeit nehme und versuche das irgendwie in meinen Tag zu packen, dann funktioniert es nicht. Ich muss mir wirklich ganz bewusst Zeit dafür nehmen, damit ich mich damit auch auseinandersetze und damit ich auch den Kopf frei habe, um mich mit solchen großen Aufgaben zu beschäftigen. Aber das muss sich vorab planen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Zeiterfassung macht dein Business effizienter

[11:11] – Das sehe ich immer immer wieder: Die Struktur fehlt, die Planung fehlt. Und dabei musst du nicht die Super-Duper-Planerin sein, sondern du musst einfach wissen, auf was du hinarbeitest.

Die Wichtigkeit und Vorteile der Zeiterfassung.

[11:56] – Wenn du deine Zeit misst, dann siehst du mit welchen Aufgaben du deine Zeit überhaupt verbringst (was du in der Zeit, die dir zur Verfügung steht, überhaupt machst), du siehst aber auch, wie viel Zeit du am Tag effektiv arbeitest. … Je mehr Klarheit du hast, desto effektiver wirst du deine Zeit einsetzen können.

[13:09] – Eine Sache, die dir eine Zeitmessung auch noch bringt: Du ertappst dich beim Prokrastinieren – ganz, ganz wichtig und sehr, sehr wertvoll. Du siehst selbst, wo du Zeit verschwendest, und das hilft dir dabei zu erkennen, dass du mit einer besseren Vorbereitung weniger prokrastinierst und eben weniger Zeit verschwendest.

[13:39] – Der Vorteil einer Zeitmessung ist, wenn du dir Zeit nimmst jeden Tag, jede Woche, jeden Monat zu reflektieren und zu gucken, wie hast du deine Zeit eingesetzt, was sind die Aufgaben, die du erledigt hast? Dadurch erkennst du zum Beispiel auch, welche Aufgaben absolute Zeitfresser sind und welche Aufgaben dich von den wichtigen Dingen abhalten. … Je mehr wir ganz genau messen, mit welchen Aufgaben wir uns beschäftigen, desto mehr können wir eben auch daraus lernen. … Du erkennst zum Beispiel auch, welche Aufgaben du nicht alleine machen musst, also welche Aufgaben du delegieren kannst. Was sind Aufgaben, die sich immer wieder wiederholen und für die du eine Anleitung schreiben kannst? … Du erkennst aber auch, welche Aufgaben du streichen kannst – Aufgaben, die nicht zu dem gewünschten Ergebnis beitragen. … Du kannst aber auch besser einschätzen, wie viel Zeit du für eine Aufgabe brauchst.

[17:03] – Je mehr Fakten wir haben (und diese Fakten können wir zum Beispiel durch eine gute Zeitmessung messen und erkennen), desto leichter ist es uns und unser Gehirn zu überlisten und zu sagen: „Das ist doch gar nicht so zeitaufwendig.“

[17:53] – Du erkennst, wie viel Zeit du für welche Aufgaben bzw. auch für welche Unternehmensbereiche oder Projekte aufwendest. … Wir gucken … , ob diese Zeit sinnvoll eingesetzt wird und ob wir damit überhaupt Gewinne machen oder, wenn wir am Ende alles gegenrechnen, ob wir mit einem bestimmten Produkt oder Angebot Verlust machen. … Und du siehst, wie viel Zeit du tatsächlich arbeitest.

[19:15] – Wir selber erzählen uns immer wieder Geschichten, und wenn wir es Schwarz auf Weiß haben, dann ist es viel leichter zu erkennen, dass wir unser Ziel auch erreicht haben. Denn Zahlen lügen nicht.Zahlen geben uns Klarheit und im Business ist es deshalb wichtig, dass wir uns mit Zahlen auseinandersetzen. Dazu gehört eben auch, dass du deine Zeit trackst und das du … deine Zeit auch sehr effizient einsetzt.

Zeitmessung im Team.

[19:51] – Wenn du im Team arbeitest, dann kannst du auch die Zeitmessung im Team einführen. Und auch da würde ich dir empfehlen auf einen Team-Account umzusteigen. Das ist das, was ich jetzt gemacht habe, und es ist richtig cool, denn ich kann ganz genau sehen, an welchen Stellen wir noch Luft haben, mit welchen Aufgaben sich mein Team nicht beschäftigen sollte, wo wir ggf. noch Unterstützung brauchen und wo wir einfach unsere wertvollste Ressource Zeit verschwenden. Das macht unheimlich viel Spaß und ich kann dir das wirklich nur empfehlen – nicht nur für dich, sondern auch, wenn du ein Team hast. Wir arbeiten mit Toggl und du kannst Toggl im kleinen Team auch in der kostenfreien Version nutzen, dazu kannst du noch vier Mitarbeiter:innen einladen. Wir sind 11 in meinem Team, also wir haben mittlerweile ein sehr großes Team mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen.

[21:20] – Wir haben im Team unterschiedliche Werte definiert und einer davon ist ‚Strebe nach Exzellenz‚ und ich erzähle dir einmal, was genau das bedeutet oder was genau wieder aufgeschrieben haben: „Unsere Zeit ist hochwertig und effektiv und bestimmt unser tägliches Tun. Wir wissen, dass Zeit zu unseren wichtigsten Ressourcen gehört, deshalb hinterfragen wir regelmäßig den Status quo, optimieren und probieren Neues. Dabei konzentrieren wir uns auf das Essenzielle, da wir wissen, dass am Ende nur das Ergebnis zählt. Wir sind Vorbild in dem, was wir tun.“ Dieser Wert ‚Strebe nach Exzellenz‘, zeigt natürlich auch, warum wir diesen Workshop am Anfang des Jahres gemacht haben, warum wir gerade dabei sind viele Dinge im Team nochmal zu optimieren und leichter zu gestalten, damit wir es schaffen uns auf das Wesentliche, auf das Essenzielle, zu fokussieren und nicht so viel Zeit mit unwichtigen Dingen zu vergeuden. In der she-preneur Academy und meinen Kundinnen trichter ich das immer wieder ein.

Zusammenfassung: Zeitmanagement leicht gemacht.

Was wichtig ist immer ein ganz klares Ziel zu haben. Wenn du ein klares Ziel hast, dann weißt du auch, was deine nächsten Aufgaben sind bzw. dann kannst du einen Plan entwickeln, um zu gucken, was deine nächsten Aufgaben sind. Das heißt: Kenne dein Ziel, habe einen Plan. Habe vor allem einen Plan bevor du in den Tag startest, bevor du in deine Woche startest. Was sind Aufgaben, die dich heute, die dich diese Woche deinem Ziel ein Stück näher bringen? Und dann arbeite deine To-Dos ab und tracke dabei die Zeit.

Die Vorteile der Zeiterfassung habe ich hier noch einmal für dich zusammengefasst:

  1. Du siehst, wie viel Zeit du für welche Aufgabe bzw. für welchen Unternehmensbereich oder welches Projekte aufwendest. Das verschafft dir einen Überblick, aber auch die Erkenntnis, ob du mit einem bestimmten Produkt oder Angebot Gewinne oder gar Verlust machst.
  2. Du siehst, wie viele Stunden du am Tag effektiv arbeitest. Du ertappst dich beim Prokrastinieren und siehst selbst, wo du Zeit verschwendest. Das hilft dir dabei dich besser vorzubereiten und zu strukturieren.
  3. Du siehst, welche Aufgaben Zeitfresser sind. Daraus ergibt sich z.B. das Potenzial einer Optimierung.
  4. Du siehst, welche Aufgaben du delegieren musst. Vor allem stets wiederkehrende Aufgaben eignen sich dafür, sie mittels detaillierter Arbeitsanweisung abzugeben.
  5. Du siehst, welche Aufgaben du streichen kannst. Das sind Aufgaben, die zu keinem gewünschten Ergebnis beitragen.
  6. Du kannst zukünftig besser einschätzen, wie viel Zeit du für eine Aufgabe brauchst. Wichtig ist dabei deine Zeiterfassung täglich, wöchentlich oder monatlich auszuwerten und entsprechende Schlussfolgerungen daraus zu ziehen.

In den nächsten Wochen kannst du dich auf neue tolle Projekte bei uns freuen und ich werde dir auch bald einen exklusiven Einblick geben. Aber so viel schon einmal vorab: Es wird wieder eine she-preneur Summit geben, und zwar Ende Mai 2021! Also trage dir diese letzte Woche in deinem Kalender ein. Wir werden in diesem Jahr die she-preneur Summit mit dem she-preneur Bundle verknüpfen und das Ganze wird Summit meets Bundle heißen – #summitXbundle. Weitere Infos werden wir dir im Podcast, aber auch auf den Social Media Kanälen (folge dafür @she.preneur auf Instagram und @shepreneur auf Facebook) und via LinkedIn mit auf den Weg geben.

Welcher Aufgabenbereich ist im Moment der größte Zeitfresser bei dir?

Ich hoffe, dass ich dir jede Menge Tipps mit auf den Weg geben konnte, die du für dich dann auch direkt umsetzt. Mache dir dir diese neue Aufgabe der Zeitmessung zur Gewohnheit, so wird sie dir Schritt für Schritt auch leichter fallen.

Teile gerne dein Feedback mit mir und verrate uns, mit welchem Tool du deine Arbeitszeit trackst. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich auch, wenn du mir eine Empfehlung für meinen Podcast hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Zeiterfassung
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{Podcast} Das sind die 6 Phasen zum Aufbau von einem digitalen und skalierbaren Business

Letztens hatten wir eine Sprintwoche im Team und haben dabei eine Woche lang an einem speziellen Thema gearbeitet. Das Thema war die Optimierung bzw. die Verbesserung der she-preneur Academy: Wie können wir unseren eigenen Community-Bereich für unsere Kundinnen noch attraktiver gestalten? Im Rahmen dessen haben wir uns auch noch überlegt, welcher Content unseren Kundinnen weiterhilft. Daraus habe ich eine Anleitung bestehend aus 6 Phasen entwickelt, die wir durchlaufen auf dem Weg hin zu einem skalierbaren Business – einem Business, bei dem du wirklich nicht mehr Zeit gegen Geld tauschst, wo du jede Menge verkaufen kannst, aber nicht mehr Arbeit hast. Das Ganze möchte ich gerne auch hier mit dir teilen.

In dieser Episode erzähle ich dir also, wie du dein digitales Business Schritt für Schritt aufbaust und skalierst. Ich erzähle dir außerdem, wie ich mein Business aufgebaut und welche Fehler ich auf dem Weg dahin gemacht habe. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Ich möchte dich einmal mit auf den Weg nehmen und dir zum einen erzählen, wie du vorgehst, wenn du dir ein Business aufbaust, das wirklich auch skalierbar ist, bei dem du eben nicht mehr deine Zeit gegen Geld tauscht, und ich möchte dir gleichzeitig erzählen, was ich auf diesem Weg dahin falsch gemacht habe. Denn ich habe she-preneur aufgebaut, ohne dass ich wusste, wie man ein digitales Online Business aufbaut.

Eine Zusammenfassung aller Tipps findest du am Ende des Artikels.

Es ist eine Herausforderung.

[4:31] – Der Aufbau von einem Membership-Bereich, dem she-preneur insider club, den ich 2016 gegründet habe, das war etwas, was ich mir in den Kopf gesetzt hatte, weil ich es woanders gesehen habe und dachte: Wow, wie cool ist das denn? Wiederkehrende Einnahmen, du stellst ein bisschen was an Inhalten zur Verfügung und erklärst deinen Kundinnen, wie genau etwas umgesetzt wird. Ich hatte damals unterschiedliche Anleitungen erstellt, wie man zum Beispiel die eigene Zielgruppe findet, wie man eine Marktforschung macht, wie man eine Social Media Strategie erstellt, etc., und Monat für Monat gab es unterschiedliche Inhalte. … An diesem Konzept hatte ich unheimlich viel Freude und wollte das auch unbedingt umsetzen, etwas anderes kam mir gar nicht in den Sinn und ich glaube, da hätte mich wahrscheinlich auch niemand von abbringen können. Auch aus diesem Grund habe ich eben sehr viele Fehler gemacht, denn am Anfang wusste ich nicht, wie herausfordernd es ist einen Member-Bereich aufzubauen. Ohne Community, ohne dass ich bekannt war, ohne dass ich jemals etwas im Bereich Online-Marketing gemacht habe. … Deswegen hat es auch unglaublich lange gedauert, bis ich vom she-preneur insider club, also von meinem Member-Bereich, auch wirklich leben konnte.

[6:34] – Auf dem Weg dahin habe ich sehr viel ausprobiert. Ich habe natürlich auch Entwicklungsphasen hinter mir, die sehr anstrengend waren, wo ich auch viele Menschen – viele Kundinnen – verloren habe, die mit dem, was ich gemacht habe bzw. wie ich mich und mein Angebot weiterentwickelt habe, nicht konform gegangen sind. Es war eine sehr herausfordernde Reise, die ich in den letzten Jahren hinter mir habe.

[7:38] – Da draußen im Internet wird uns ganz oft erzählt, wie super leicht es ist, Kundinnen und Kunden zu gewinnen. Und wie leicht es ist, so einen Online-Kurs aufzubauen, mit dem du ganz schnell auch passives Einkommen aufbaust. Wir haben in den letzten Wochen die Und-Action-Challenge durchgeführt, in der meine Kundinnen ihr erstes Online-Produkt erstellt haben. Und auf dem Weg dahin haben sie gemerkt, dass es gar nicht so leicht ist, Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die eigenen Programme zu finden und schon gar nicht, wenn man dafür Geld verlangt. Das ist etwas, was die meisten nicht kommunizieren, denn schöner ist es ja, wenn wir schnelles Geld verdienen können, wenn wir einen Online-Kurs entwickeln, den wir einfach verkaufen können. Was dir niemand erzählt, ist, dass es nicht so einfach ist – also dass es nicht reicht, einfach nur einen Online-Kurs zu entwickeln und den online zu stellen, sondern dass du ihn auch verkaufen musst. Und das Verkaufen ist das, was anstrengend ist. … Es ist viel, viel schwieriger, als die meisten sagen, und deswegen möchte ich in dieser Episode etwas aufräumen, ein bisschen Klarheit schaffen, und dich hoffentlich auch auf den richtigen Weg bringen, falls du zu denjenigen gehörst, die das Gefühl haben, dass sie auf dem Weg hin zu einem erfolgreichen Online-Business nicht ganz richtig sind, dass irgendwas noch nicht ganz passt, dass du vielleicht auch nicht weißt, was der nächste Schritt ist für dich.

4 Fragen, um zu schauen, wo genau du startest.

[10:11] – Diese Blaupause oder diesen einen Weg, den ich dir jetzt zeige, den gibt es, aber wo genau du startest, kommt ein bisschen darauf an, wo du gerade stehst. Das ist ganz wichtig, und auch das wird von den meisten eben eher nicht erwähnt. Wir sprechen eher pauschal, wir sprechen einfach meistens die Allgemeinheit an, und können natürlich auch gar nicht auf Einzelfälle eingehen. Aber ich möchte in dieser Episode zumindest ein bisschen darauf eingehen und dir einmal erzählen, worauf es ankommt, wo du mit deinem Business startest.

[11:01] – Zum einen musst du natürlich wissen, wer deine Kund:innen wirklich sind. Hast du ein Angebot, für das es einen Bedarf gibt? Ohne ein Angebot, für das es einen Bedarf gibt, kannst du auch kein Geld verdienen, das ist nicht möglich. Wenn du dieses Angebot hast, wäre die zweite Frage, die ich dir stellen: Hast du ein Angebot, das sich schon erfolgreich verkauft (egal, ob im 1:1 oder in der Gruppe oder vielleicht hast du auch schon einen Online-Kurs)?

[11:46] – Dann ist es natürlich auch noch wichtig zu schauen, ob du einen Newsletter-Verteiler hast, in dem sich Interessent:innen, potentielle Kund:innen für dein Angebot aufhalten. Als viertes ist es relevant einmal zu schauen: Wo stehst du gerade im Thema Community-Aufbau? Hast du eine Community, die dir folgt? … Hast du eine Community, die mit dir interagiert?

[12:22] – Diese vier Punkte, die ich dir gerade genannt habe, sind extrem wichtig und hängen davon ab, wo du mit einem Angebot startest. Wenn du online schon aktiv bist, wenn du vielleicht schon ein paar Jahre lang gebloggt hast und dir durchs Bloggen zum Beispiel eine große Community aufgebaut hast, und auch einen Newsletter-Verteiler aufgebaut hast, dann kannst du woanders starten, als jemand, der vielleicht noch offline arbeitet und gerade darüber nachdenkt, online die eigenen Angebote zu verkaufen. … Das heißt, je mehr von den Fragen, die ich dir gerade gestellt habe, du mit Ja beantworten kannst, und natürlich je größer deine Reichweite ist, desto leichter ist es auch ein skalierbares Angebot zu entwickeln und zu verkaufen, also ein Angebot, in dem du nicht deine Zeit gegen Geld tauscht. Wenn du diese Fragen noch nicht mit Ja beantworten kannst, oder nur wenige davon, dann ist es wichtig erstmal … zu recherchieren, wer überhaupt deine Kund:innen sind und was sie von dir brauchen.

[13:53] – Die meisten denken, es ist ein Weg für alle – aber das ist es nicht. Wenn du bessere Voraussetzungen hast (eine größere Reichweite, eine starke Community), dann kannst du viel leichter und schneller ein skalierbares Produkt aufbauen, als jemand, der online noch gar nicht unterwegs ist und auch noch gar keine Community hat.

Das sind die 6 Phasen zum Aufbau eines digitalen und skalierbaren Business.

[15:05] – Der allererste Schritt ist wirklich die Recherche. Du guckst dir an, wer könnten deine Kund:innen sein. Wem könntest du helfen und welches Problem könntest du für sie lösen? Diese Recherchephase solltest du definitiv nicht überspringen und in dieser Phase solltest du Kund:inneninterviews führen. Ich habe in 2016, bevor ich damals meine Membership gegründet habe, bestimmt 20 Kundinneninterviews geführt. … Mittlerweile würde ich dir raten, die wirklich auch per Zoom zu führen, aber bitte nicht schriftlich. Führe wirklich persönliche Gespräche. Nichts ist hilfreicher, als mit Menschen zu sprechen, die potentielle Kundinnen oder Kunden für dein Produkt sein könnten, denn du kannst unheimlich viel von diesen Menschen lernen, wenn du Antworten hinterfragst. Wir bekommen nicht unbedingt die Antworten, die uns weiterhelfen, sondern müssen manchmal eben auch ganz neugierig einmal nachfragen. Da ist es ganz wichtig, dass wir wirklich persönliche Beziehungen aufbauen, dass wir persönliche Gespräche führen. … Das, was du herausfinden willst, ist zu erfahren, welches Problem du für deine Kundinnen und Kunden lösen kannst und vor allem auch möchtest, und wofür sie bereit sind Geld auszugeben. In dieser Anfangsphase brauchst du noch keine Webseite, du brauchst noch keine eigenen Social-Media-Kanäle, du brauchst auch noch nicht unbedingt Content zu erstellen und zu veröffentlichen. In dieser Phase reicht es eigentlich, wenn du Zeit hast, und wenn du bereit bist in den Austausch zu gehen, mit Menschen zu reden und Kontakte zu knüpfen. … Wer sind die Menschen, die sich mit Themen beschäftigen, bei denen du unterstützen kannst? Das ist ein Bereich, der ganz schnell von ganz vielen übersprungen wird, weil sie denken, sie wissen schon alles. Aber in den allermeisten Fällen wissen wir nicht, was unsere Kund:innen genau wollen. Wir denken, dass wir das wissen, weil wir wissen, wie wir Menschen helfen können. Aber wie genau wir sie ansprechen müssen, damit sie sich überhaupt angesprochen fühlen, das lernen wir, wenn wir wirklich in die Marktforschung gehen, wenn wir mit Menschen sprechen. Das ist die nullte Phase, also bevor du irgendetwas machst, bitte recherchiere.

[20:02] – In der Phase 1 entwickelst du eine Beta-Version von deinem Angebot. Diese Beta-Version deines Angebots entwickelst du auf Basis der Ergebnisse der Recherchephase. … Dieses Beta-Programm ist für dich wirklich ein Türöffner. Es ist eine Win-Win-Situation für dich und für deine Kund:innen – du kannst lernen und deine Kund:innen können entweder kostenfrei oder zu einem wesentlich günstigeren Preis von deiner Expertise profitieren. Die Hürde dein Angebot wahrzunehmen, ist viel niedriger, da das Produkt entweder stark vergünstigt oder kostenfrei ist. Wenn du sofort mit dem Angebot rausgehst und den Normalpreis verlangst, dann machst du es dir viel schwerer. Der Preis, den du anbietest, wenn du dich entscheidest etwas kostenpflichtig zu machen, der sollte wirklich ein No-Brainer sein. … Die Beta-Version deines Angebots hilft dir leichter an deine ersten Kundinnen und Kunden ranzukommen und sie hilft dir dabei wirklich Klarheit darüber zu bekommen, was deine Kund:innen eigentlich wollen und wie du ihnen helfen kannst – wofür sie Geld ausgeben. Das sind die Dinge, die du lernst … in der Zusammenarbeit mit deinen Kund:innen. Bei so einem Beta-Programm geht es wirklich nicht darum in erster Linie Geld zu verdienen, sondern es geht darum so viel wie möglich zu lernen. Diese Learnings brauchst du, um dein eigenes Angebot weiterzuentwickeln, um aus deinem Angebot auch ein skalierbares Angebot zu machen. Denn du wirst merken, dass es nicht so einfach ist Angebote zu verkaufen, vor allem, wenn du noch nicht bekannt bist, wenn du noch nicht ganz klar kommunizieren kannst, welchen Nutzen deine Kunden oder deine Kundinnen eigentlich haben. … Deswegen ist es viel wichtiger wirklich dort mit Menschen zu arbeiten und ihnen zu helfen und zu lernen, wie du dein Angebot zukünftig so kommunizieren kannst, dass deine potenziellen Kund:innen auch erkennen können, dass sie dein Angebot nicht verpassen sollten. Wenn du Kund:innen für die Beta-Version deines Angebots gefunden hast und wenn du dein Programm erfolgreich mit mehreren Menschen, entweder im 1:1 oder auch in einer kleinen Gruppe, durchgegangen bist, dann hast du idealerweise auch genug Klarheit, was ihre Schmerzpunkt sind und wofür sie bereit sind Geld auszugeben.

Lies hierzu: So erstellst du eine perfekte Beta-Version deines Angebots.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Gruppenprogramme im Online-Business verkaufen

[23:53] – In der zweiten Phase bietest du deine Unterstützung Kund:innen im 1:1 an und arbeitest mit deinen Kundinnen und Kunden intensiver an der Lösung ihres Problems. Das kann in Form einer Beratung sein, das kann ein Coaching sein, du kannst aber auch Dienstleistungen anbieten. In dieser Phase geht es darum deine Expertise zu verfeinern und zu lernen, wie du deine Kundinnen und Kunden schneller und leichter von A nach B bringst. Die Zusammenarbeit in dieser zweiten Phase auf dem Weg hin zu einem skalierbaren Business ist wirklich zu lernen, was ihre Probleme sind. Wenn du nicht in der 1:1 – Zusammenarbeit bleiben möchtest und Gruppenprogramme, Online-Kurse, etc., entwickeln möchtest, dann ist diese zweite Phase so eine Art Ausbildung für dein zukünftiges Online-Business. Du kannst unheimlich viel lernen und das, was du hier lernst, ist die Basis für die nächsten Phasen für ein skalierbares Business. In dieser Phase kannst du dich auch gut ein bis zwei Jahre aufhalten und du kannst hier am Anfang kostengünstig einsteigen und deine Preise Schritt für Schritt erhöhen. Wenn du deine Preise erhöhst und deine Kund:innen auch die höheren Preise bezahlen, dann wirst du merken, dass du auf einem guten Weg bist dein Business weiter aufzubauen, weiter zu skalieren bzw. auch mehr Umsatz zu generieren.

[25:46] – Diese zweite Phase habe ich in meinem Business komplett übersprungen. Also eigentlich bin ich diese Phasen, die ich dir jetzt vorstelle, in einer komplett falschen Reihenfolge durchgegangen, und habe es mir deswegen sehr schwer gemacht. Ich habe von Anfang an nur sehr wenige 1:1 – Kundinnen betreut und immer nur dann, wenn ich das Gefühl hatte, ich habe Lust, mit der Person zusammenzuarbeiten, mich interessiert das Geschäftsmodell, und ich kann bei der Entwicklung und Umsetzung des Geschäftsmodells auch wirklich unterstützen. Aber ich habe es nicht genutzt, um wirklich zu lernen, was meine Kundinnen eigentlich wollen und wie ich sie noch schneller oder noch leichter von A nach B bringen kann.

[26:58] – Die Phase drei: … In dieser Phase bietest du einfach deine Unterstützung einer kleinen oder größeren Gruppe an und mit dieser Gruppe arbeitest du gezielt an der Lösung ihres Problems. Ein Gruppenprogramm zu verkaufen ist wesentlich herausfordernder, als mit 1:1 – Kund:innen zusammenzuarbeiten. Denn du brauchst nicht nur mehrere Personen, die bereit sind an einem bestimmten Tag zu starten und die auch Folgetermine gemeinsam wahrnehmen, du brauchst auch Personen, die alle das gleiche Problem haben, welches sie mit deiner Unterstützung lösen möchten. … Wenn du schon erfolgreich bist, wenn du deine Online-Kurse oder Online-Programme erfolgreich verkaufst, wenn eine gute Community hast, die wirklich von dir lernen will, dann ist es auch nicht schwierig Gruppenprogramme zu verkaufen. Aber gerade am Anfang ist es herausfordernder, weil du einfach viel mehr Menschen brauchst, die … das gleiche Problem haben und zu dem gleichen Termin starten können und wollen. Auch in der Phase kannst du dich nochmal gute ein bis zwei Jahre aufhalten, um wirklich zu lernen, was deine Kund:innen haben möchten, wie du ihnen weiterhelfen kannst, wie du ihnen auch in der Gruppe weiterhelfen kannst. Du kannst hier natürlich auch nochmal gucken, wie du ihnen schneller helfen kannst oder ob das, was du anbietest, in der Gruppe funktioniert: Interagieren sie, bleiben sie dran, kommen sie zu deinem Termin, können sie deine Inhalte durcharbeiten, kommen sie mit, lieferst du ihnen viel zu viel? Denn eine Sache, die wir halt ganz oft machen, ist, dass wir unseren Kundinnen und Kunden viel zu viel Content geben und am Ende kommen sie nicht mit und hören dann auf mit unseren Inhalten zu interagieren, unsere Inhalte umzusetzen. Und das hilft uns natürlich nicht weiter, wenn wir ein Produkt auf den Markt bringen wollen, mit dem unsere Kund:innen auch Erfolge haben sollen. Wenn du den Fokus in der dritten Phase auf Gruppenprogramme legst, dann würde ich auch so lange weitermachen, bist du wirklich das Gefühl hast, dass es funktioniert, also dass du eine Gruppe von A nach B bringen kannst. Wenn du das hast, dann kannst du, zum Beispiel, als nächstes deine Inhalte aufnehmen und daraus entweder einen kleinen Online-Kurs machen, oder du machst daraus ein begleitetes Gruppenprogramm. Also du stellst die Inhalte online zur Verfügung und nutzt die Live-Termine, entweder für Q&As oder für Hotseats … . Das könnte eine Möglichkeit sein, Gruppenprogramme weiter zu eskalieren. In dieser dritten Phase „Gruppenprogramme“ startest du dann mit einem skalierbareren Angebot, weil du eben mehrere Kund:innen zur gleichen Zeit betreuen kannst, und nicht mehr nur eine:n Kund:in deine Aufmerksamkeit widmest.

[31:02] – Dann kann es weitergehen mit dem nächsten Schritt und das sind Online-Kurse. Hier verkaufst du dein Wissen in Form von kleineren Online-Kursen. Das muss noch nicht dieses Riesen-Premium-Programm sein, von dem viele reden, dass viele gerne hätten. Das Premium-Onlineprogramm oder der Premium-Online-Kurs ist ein Produkt, das sich einfach über einen Zeitraum von mehreren Jahren … entwickelt hat. … Wir alle haben mal woanders gestartet, wir alle haben mal bei Null gestartet und hatten eben nichts, und das ist etwas, was wir nicht vergessen dürfen. Wir sollten uns niemals mit anderen vergleichen, sondern immer nur mit uns selbst – Schritt für Schritt weiterwachsen, Schritt für Schritt weitergehen, und die eigenen Angebote Schritt für Schritt optimieren. Wenn du in dieser vierten Phase deinen ersten Online-Kurs entwickelst, dann würde ich schauen, dass du Bestandteile von deinem Gruppenprogramm nimmst und sie nach und nach in kleinere Online-Kurse umwandelst und aus diesen Online-Kursen irgendwann einen großen Online-Kurs machst, so dass das Thema „Online-Kurs entwickeln“ nicht dieser Mount Everest ist, den du erklimmen möchtest. … Deswegen macht es Sinn mit kleineren Produkten zu starten, die dann zu einem größeren Kurs zusammengefügt werden. Ich sage das auch, weil es gar nicht so einfach ist einen Online-Kurs zu verkaufen. Menschen wollen keinen Online-Kurs, sie wollen die Lösung ihres Problems. Sie wollen so schnell wie möglich eine Lösung für ihr Problem gefunden haben, das heißt, sie suchen nicht unbedingt nach einem Online-Kurs, sondern sie suchen nach der Lösung ihres Problems. Und wenn du ihr Problem mit Hilfe eines Online-Kurses lösen kannst, dann ist ein Online-Kurs eine gute Option für diese Person. Du brauchst auch wirklich ein sehr gutes Messaging, um deinen Online-Kurs verkaufen zu können. Das heißt, du musst auf deiner Verkaufsseite sehr klar und deutlich kommunizieren oder vermitteln können, welches Problem du für deine potenziellen Kund:innen lösen kannst, und was die Transformation ist – also was möglich ist, wenn sie dieses Problem gelöst haben.

[34:10] – Wenn du zu viel Zeit damit verbringst deinen Kurs zu entwickeln, dann verschwendest du deine Zeit. Stattdessen solltest du schauen, dass du dir erstmal einen kleineren Kurs überlegst, dir das Konzept erarbeitest und auch erarbeitest, welches Problem du löst und was die Transformation ist, und dann erstmal schaust, dass du diesen Kurs verkaufst und im Nachhinein die Inhalt herstellst. Ein fertiger Online-Kurs hilft dir nichts, wenn ihn niemand kauft. Dann helfen dir auch die Inhalte nicht. Das heißt, du überlegst dir erst, wie dieser Online-Kurs aussieht, verkaufst ihn und entwickelst die Inhalte dann. Ansonsten verschwendest du zu viel Zeit und natürlich auch Geld. Lege den Fokus auf die Promo, auf den Verkauf und dann auf die Erstellung der Inhalte.

[35:23] – In dieser Phase komme all deine Erkenntnisse aus den anderen Phasen zusammen. Du solltest dir also wirklich überlegen, welches dringliche Problem du in Form von einem Online-Kurs lösen möchtest, und beginnst dann einfach mit dem dringlichsten Problem. Vielleicht sind es auch Probleme die aufeinander aufbauen, die dann eben in der nächsten Phase zu so einem Premium-Online-Kurs werden können. An der Stelle möchte ich auch noch anmerken, dass dein Online-Kurs nicht sofort super perfekt sein muss! Du musst diesen Kurs auf dem Weg perfektionieren, ansonsten verschwendest du zu viel Zeit und zu viel Energie. Für diese Perfektionierung solltest du auch genug Zeit einplanen und immer wieder an deinem Kurs arbeiten. In dieser Phase kannst du dich auch mehrere Monate bis Jahre aufhalten, je nachdem, wie groß dein Kurs ist.

[36:30] – Wenn du das Gefühl hast, dass dein Online-Kurs gut funktioniert, dass deine Teilnehmer:innen aktiv sind, dass sie Erfolge haben, dann kann es im nächsten Schritt weitergehen mit der Vergrößerung des Kurses, also mit der Entwicklung eines Premium-Online-Kurses. … Ein Premium-Online-Kurs ist das Ergebnis jahrelange Arbeit! Ich möchte, dass du das weißt. Es ist nicht von heute auf morgen da, es ist viel Arbeit, und natürlich musst du deine Kund:innen richtig gut kennen, denn ansonsten lohnt sich diese ganze Arbeit überhaupt nicht. In dieser Phase kommen all deine Erkenntnisse aus den anderen Phasen zusammen. In diesem Premium-Online-Kurs löst du ein großes Problem für deine Kund:innen. Auch ein Premium-Online-Kurs ist nicht sofort perfekt, du musst ihn stattdessen im Prozess perfektionieren. Dafür ist es wichtig, wieder genug Zeit einzuplanen und am Kurs zu arbeiten, ihn zu optimieren und dir auch zu überlegen: Wie kannst du deine Kundinnen und Kunden dazu bewegen deinen Content wirklich anzuwenden. Denn ein großes Problem, was Online-Kurs-Anbieter haben, ist, dass ihre Teilnehmer:innen den Content nicht anwenden.Wir können aber nur Fortschritte und Erfolge erzielen, wenn wir Content anwenden. Deswegen ist es ganz wichtig, dass du dir überlegst: Was kann ich tun, um meinen Teilnehmer:innen zu helfen leichter Fortschritte mitzuteilen, … denn am Ende brauchst du diese die Kundenstimmen, um deinen Premium-Online-Kurs weiterzuverkaufen. Wir brauchen diese Key-Studies, wir brauchen Testimonials, um unsere Angebote leichter zu verkaufen. Um das zu erreichen, ist es wichtig, dass deine Kundinnen und Kunden deinen Content anwenden und dass dein Content ihnen weiterhilft. Es bringt dir langfristig nichts, wenn deine Produkte gekauft werden, aber niemand wendet deine Produkte oder deine Inhalte an. … Ein Premium-Online-Kurs ist das, was viele wollen. Es braucht jedoch unglaublich viel Zeit und auch Durchhaltevermögen, um diesen Premium-Online-Kurs aufzubauen. Du musst immer wieder bereit sein Dinge zu optimieren, Dinge besser zu machen. … Auch deine Kundinnen und Kunden werden dir mitteilen, an welchen Stellen sie nicht klarkommen, was ihnen fehlt, wie du ihnen noch weiter helfen kannst, und an der Stelle ist es ganz wichtig ein offenes Ort zu haben und zu schauen, wie du dein Produkt noch weiter verbessern kannst.

[40:53] – Mit der she-preneur Academy habe ich einen Premium-Online-Kurs entwickelt, auch hier sind wir dabei den zu optimieren – eigentlich sind wir ständig dabei, diesen Kurs zu optimieren. Es gibt neue Inhalte, die unseren Mitgliedern weiterhelfen. Wir haben das Feedback bekommen, dass die Kommunikation in dem Mitgliederbereich nicht so einfach ist und überlegen uns jetzt Lösungen dafür, wie wir es unseren Mitgliedern noch leichter machen können. Andere wünschen sich den Austausch zu bestimmten Themen, auch hier überlegen wir, wie wir das ihnen ermöglichen können. Wir wollen das Kundinnenerlebnis für unser Produkt, für die she-preneur Academy, eben so gut wie möglich machen. Und das ist mein Bestreben, darauf arbeite ich mit meinem Team hin. … Das Kundinnenenerlebnis und die Kundinnenzufriedenheit sollten an einer ganz hohen Stelle stehen. Denn, wenn das nicht funktioniert, wenn deine Kund:innen nicht zufrieden sind (du kannst aber natürlich nicht alle Kund:innen zufrieden stellen), wenn sie keine Ergebnisse haben, dann hilft es dir auch nicht dein Angebot weiter zu entwickeln.

[42:22] – Die Phase sechs sind Memberships. … Memberships sind die Königsdisziplin im Online-Business. Viele Selbstständige träumen davon eine Membership-Seite zu haben, es ist aber wirklich so ziemlich das Schwerste, was du online anbieten und verkaufen kannst. Es geht um die Zahlung von monatlichen Abo-Raten und in der Regel sind diese Abo-Raten auch monatlich kündbar. Preislich liegen sie vielleicht zwischen 20 € und 100 €, es gibt aber auch teurere, die 300 € im Monat kosten (durchschnittlich sind sie aber viel niedriger, um die 50 €). … Daher lohnen sich Memberships finanziell auch nur, wenn wir viele Mitglieder haben. Memberships bringen außerdem einen hohen bürokratischen Aufwand mit sich, und auch dort – aber davon redet halt kaum jemand – ist es extrem viel Arbeit so eine Membership im Hintergrund am Laufen zu halten. Wenn du darüber nachdenkst eine Membership anzubieten, dann solltest du wirklich ganz genau wissen, wer deine idealen Kund:innen für das Angebot sind. Und du solltest bereits bekannt sein, eine treue Community haben, die Interesse an deinem Angebot und an der Nähe zu dir hat. Es sollte idealerweise schon eine Nachfrage zu einer Membership geben, dann machst du es dir halt wirklich leicht. Bei der Membership ist die Herausforderung wirklich zu wissen, was du ihnen verkaufst. Denn sie kaufen keine Membership, sondern sie kaufen die Lösung eines Problems. Bei einer Membership ist es manchmal sehr schwer zu kommunizieren, welches Problem genau du mit deiner Membership löst. Deswegen ist es ganz wichtig, dass du deine Kund:innen richtig gut kennst. Also was bietest du ihnen Monat für Monat, das ihnen genug Mehrwert liefert, um ihr Abo zu behalten. Menschen versuchen wiederkehrende Zahlungen zu vermeiden und überlegen sich daher gut, ob sie in Abo kaufen. Von daher ist der Verkauf von Abos viel schwieriger, als eine Einmalzahlung oder eine Ratenzahlung anzubieten. Eine Membership zu verkaufen ist viel schwieriger, als einen Online-Kurs zu verkaufen. Was ganz wichtig ist: Es muss klar sein was der Unterschied zwischen deinem Online-Kurs und der Membership ist. Wenn du auch einen Online-Kurs anbietest, dann darf sich dieser nicht mit deiner Membership kannibalisieren. Deine Kund:innen müssen ganz klar erkennen, dass das unterschiedliche Angebote sind und wobei das jeweilige Angebot unterstützt.

Zusammenfassung: Diese Phasen musst du für den Aufbau von einem skalierbaren Online Business durchlaufen.

Die meisten Punkte habe ich in meinem Business übersprungen. Ich bin in der Phase Sechs mit einer Membership gestartet, habe dann aus der Membership heraus ein Gruppenprogramm gestartet (das ist die Phase Drei – ich bin also von Phase Sechs in die Phase Drei), habe ab und zu mal eine 1:1 – Betreuung angeboten (das ist die Phase Zwei), und habe im letzten Jahr im November die she-preneur Academy als Premium-Online-Kurs entwickelt (das ist die Phase Fünf). Ich bin von Phase Sechs in die Phase Drei, zwischendurch gab’s ein bisschen Phase Zwei, und dann in die Phase Fünf – das ist natürlich nicht ideal. Wie du siehst, habe ich es mir dadurch recht schwer gemacht.

Ab der zweiten Phase, der Betreuung von 1:1 – Kund:innen, hast du die Möglichkeit dir schon ein sechsstelliges Business aufzubauen, und ab der Phase Drei sind die Phasen skalierbar.

Ich habe dir hier noch einmal alle Schritte und Phasen zusammengefasst, die du gehen solltest, um dir ein skalierbares Online Business aufzubauen:

  1. Bestandsaufnahme: 4 Fragen, um zu schauen, wo du gerade stehst. 1. Hast du ein Angebot, für das es einen Bedarf gibt? 2. Hast du ein Angebot, das sich schon erfolgreich verkauft? 3. Hast du einen Newsletter-Verteiler, in dem sich potentielle Kund:innen für dein Angebot aufhalten? 4. Hast du eine Community, die dir folgt?
  2. Phase 0: Recherche & Marktforschung. Es geht darum, dass du Kundeninterviews führst, um in den persönlichen Austausch mit Menschen zu kommen, die potentielle Kund:innen für dein Angebot sein könnten. Werde sichtbar und knüpfe Kontakte. Wer könnten deine Kund:innen sein? Wem könntest du helfen und welches Problem könntest du für sie lösen? Führe persönliche Interviews und lerne, wie du sie ansprechen musst, damit sie sich von deinem Angebot angesprochen fühlen.
  3. Phase 1: Entwickele eine Beta-Version von deinem Angebot. Diese Beta-Version deines Angebots entwickelst du auf Basis der Ergebnisse der Recherchephase. Es ist eine Win-Win-Situation für dich und für deine Kund:innen – du kannst lernen und deine Kund:innen können entweder kostenfrei oder zu einem wesentlich günstigeren Preis von deiner Expertise profitieren. Ein Beta-Programm hilft dir dabei überhaupt erstmal mit Menschen zu arbeiten und ihnen bei der Lösung eines Problems zu helfen.
  4. Phase 2: Betreuung von 1:1 Kund:innen. Arbeite mit deinen Kund:innen intensiver an der Lösung ihres Problems. Deine Unterstützung kann in Form einer Beratung, Coachings oder auch Dienstleistungen angeboten werden. Es geht in dieser Phase darum, deine Expertise zu verfeinern und zu lernen, wie du deine Kund:innen schneller und leichter von A nach B bringst. Diese Art der Zusammenarbeit hilft dir dabei, die Probleme deiner Kund:innen viel besser zu verstehen.
  5. Phase 3: Gruppenprogramme. Du bietest deine Unterstützung einer kleinen oder größeren Gruppe an und mit dieser Gruppe arbeitest du gezielt an der Lösung ihres Problems. Ein Gruppenprogramm zu verkaufen ist wesentlich herausfordernder, als einen 1:1-Kund:in zu gewinnen. Denn du brauchst nicht nur mehrere Personen, die bereit sind an einem bestimmten Tag zu starten und auch die Folgetermine gemeinsam wahrzunehmen. Du brauchst vielmehr auch Personen, die alle das gleiche Problem haben, welches sie mit deiner Unterstützung lösen möchtest.
  6. Phase 4: Online-Kurse. Verkaufe dein Wissen in Form von kleinen Online-Kursen. Du löst ein kleines Problem für deine Kund:innen mit Hilfe dieses Online-Kurses. Einen Online-Kurs zu verkaufen, ist nicht ganz einfach. Aus diesem Grund empfehle ich dir, mit einem kleinen Kurs zu starten, denn es kostet unheimlich viel Zeit, so einen Kurs aufzubauen. Bedenke dabei, dass Menschen keinen Online-Kurs kaufen wollen, sondern die Lösung ihres Problems. Daher ist es auch hier extrem wichtig, dass du klar und deutlich vermitteln kannst, für wen dein Kurs ist und welches Problem er löst. Beginne mit dem dringlichsten Problem deiner Kund:innen, das du lösen möchtest.
  7. Phase 5: Premium Online-Kurs. Verkaufe dein Wissen in Form von einem Premium Online-Kurs. Hier kommen all deine Erkenntnisse aus den anderen Phasen zusammen. In deinem Premium Online-Kurs löst du ein großes Problem für deine Kund:innen. Ein Premium Online-Kurs ist nicht sofort perfekt, du musst ihn stattdessen im Prozess perfektionieren. Dafür solltest du genug Zeit einplanen und immer wieder an deinem Kurs arbeiten. Es braucht viel Zeit und Durchhaltevermögen, um eben diesen aufzubauen.
  8. Phase 6: Memberships. Viele Selbstständige Träumen davon, eine Membership-Seite zu haben. Es ist jedoch so ziemlich das Schwerste, das du online anbieten und verkaufen kannst. Wenn du eine Membership anbieten möchtest, dann solltest wissen, wer genau deine idealen Kund:innen für dieses Angebot sind. Du solltest bereits bekannt sein und eine treue Community haben, die Interesse an deinem Angebot und an der Nähe zu dir hat. Du solltest außerdem ganz genau wissen, was du deinen Kund:innen verkaufst, denn sie kaufen keine Membership, sondern die Lösung eines Problems. Was bietest du ihnen Monat für Monat, dass ihnen genug Mehrwert liefert, um ihr Abo zu behalten? Menschen versuchen wiederkehrende Zahlungen zu vermeiden und überlegen sich daher gut, ob sie ein Abo kaufen. 

Es ist wichtig, dass du diese Phasen nicht überspringst, sondern schaust: Wo stehe ich gerade mit meinem Business? Wie gut kenne ich meine Kund:innen und wie stark ist meine Community? Welches Produkt möchte meine Community kaufen, wie kann ich meiner Community weiterhelfen? Wenn du das hast, dann kommst du sehr strukturiert und sehr leicht voran, machst nicht so viele Umwege, wie ich, und machst es dir auch nicht so schwer, wie ich mir. Finde heraus, wie du deine Kundinnen und Kunden ansprechen kannst, damit sie verstehen, dass du ihnen helfen kannst, und entwickele dann die entsprechenden Produkte dafür.

Ich möchte dir noch eine Frage mit auf den Weg geben: Schau dir an, in welcher Phase du dich gerade mit deinem Business befindest, und schau dir auch an, was dann deine nächsten Schritte sind. Nimm dir einen Moment Zeit, um diese Frage zu beantworten, und arbeite dann ganz bewusst darauf hin dieses Ergebnis zu erreichen. Denn was ich bei meinen Kundinnen immer wieder sehe, ist, dass es schwierig ist, von einer Phase zur nächsten Phase zu gehen – denn jede Phase bedeutet Veränderung, nicht nur für dich, sondern auch für deine Kundinnen.

Es ist immer wieder ein Schritt raus aus der Komfortzone. Es ist ein Schritt Richtung Wachstum und dieser Schritt Richtung Wachstum, Richtung Veränderung, ist ungemütlich. Auch an der Stelle werden nicht immer alle deine Kund:innen begeistert sein mit dem, was du als nächstes vorhast. Viele werden happy sein, denn sie wollen ja von dir lernen, aber es gibt auch wieder andere, die kritisch sind. Es ist ganz wichtig, dass du Klarheit darüber hast, was deine Vision ist und wohin du dein Business entwickeln möchtest.

In welcher Phase befindest du dich gerade?

Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Aufbau von deinem skalierbaren Online Business. Teile gerne dein Feedback mit mir und tagge mich via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} So entwickelst du ein perfektes Angebot und kommst in die Umsetzung

Zu diesem Beitrag haben mich die Mitglieder der she-preneur Academy inspiriert, denn im Januar habe ich sie herausgefordert, einfach zu machen. Zu Beginn des Jahres ist die „Und-Action“ – Challenge in die zweite Runde gegangen, in der es darum ging ein Angebot zu entwickeln, um dieses als Beta-Programm anzubieten. Im Hinblick auf die  she-preneur S-sentials-Methode® haben wir uns auch bei der Challenge auf das Wesentliche fokussiert. Woche für Woche haben die Teilnehmerinnen eine Schritt für Schritt Anleitung freigeschalten bekommen, in der ich ihnen gezeigt habe, wie sie ganz einfach ihr erstes Online-Programm erstellen und dafür Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewinnen.

Viele waren erstaunt, dass es möglich ist mit so wenig Aufwand ein Programm zu erstellen und auch dass es möglich ist, in so kurzer Zeit so viel zu schaffen. Das was die meisten machen ist, dass sie sich nicht mit den richtigen Aufgaben beschäftigen bzw. sich viel zu lange an bestimmten Aufgaben aufhalten – weil sie denken, dass es noch nicht gut genug ist, dass irgendetwas noch verbessert werden muss, dass es noch professioneller aussehen muss.

In dieser Episode erzähle ich dir, wie wichtig „Einfach machen“ ist und was es genau bedeutet, wenn du mit deinem Business Geld verdienen möchtest. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Wir haben in den letzten vier Wochen ein komplettes Programm entwickelt und diese Programme sind jetzt fertig. Am 22. Februar starten die 4-Wochen-Programme. Der absolute Wahnsinn ist, dass wir im Rahmen dieser Aktion wirklich über 100 Frauen ins Tun gebracht haben! Das Ergebnis der ganzen Kurse kannst du unter she-preneur/betakurse auf einer eigenen Webseite sehen, außerdem kannst du dich dort auch für diese Beta-Phase als Teilnehmer:in bewerben.

[4:07] – Ich liebe diese Challenge, denn sie lockt die Teilnehmerinnen aus der Komfortzone. Sie hilft ihnen dabei, den Perfektionismus hinter sich zu lassen und zeigt, was wirklich getan werden muss, um ein Angebot zu bewerben und auch zu verkaufen. Es zeigt, wie wir als Unternehmerin denken und handeln müssen, damit wir mit unserem Business Geld verdienen können, damit wir von unserem Business leben können, damit wir mit unserem Business Gutes tun können.

Das ist das Problem vieler überforderter Selbstständiger.

[4:42] – Die meisten überforderten Selbstständigen beschäftigen sich nicht mit den richtigen Aufgaben. Sie beschäftigen sich mit den vermeintlich wichtigen Dingen, wie zum Beispiel dem Erstellen einer Webseite, der Positionierung, dem Posten von Content auf Social Media oder der Entwicklung eines Logos. Sie wurschteln viel zu viel vor sich hin, statt in den Austausch mit potenziellen Kundinnen und Kunden zu gehen. Und das ist das, was dich am Ende wirklich weiterbringt, denn du möchtest Menschen finden, die dein Produkt kaufen, denen dein Produkt weiterhilft. All die anderen Dinge, die ich eben erwähnt habe, die sind zwar wichtig, du solltest jedoch nicht den zweiten bzw. den dritten oder vierten Schritt vor dem ersten gehen. Denn das, was wirklich wichtig ist, ist dass du ein Produkt hast, das von deinen Wunschkunden und -kundinnen gekauft wird, und du weißt, wo und wie du sie online erreichen kannst. Denn wenn du das nicht weißt, dann kannst du auch gar nicht die Texte für deine Webseite verfassen, dann weißt du nicht, was du auf Social Media posten solltest, damit deine Wunschkund:innen oder deine Leser:innen, deine Community, auch darauf reagiert.

Du brauchst zu allererst ein gutes Angebot.

[6:13] – Du brauchst ein Angebot, du musst wissen, wie du sie erreichst. Das ist wichtig, um überhaupt die nächsten Schritte zu gehen, um überhaupt Content zu produzieren. Denn der Content, den du produzierst, der soll darauf einzahlen später deine Angebote zu verkaufen. Solange du es noch nicht geschafft hast deine Angebote zu verkaufen, brauchst du dich auch gar nicht mit den ganzen anderen Aufgaben zu beschäftigen. Dann hilft dir Social Media nicht weiter, dann hilft dir eine Webseite nicht weiter. Denn all diese Dinge sind dazu da, um dich dabei zu unterstützen, deine Angebote zu verkaufen, und sie helfen dir nicht weiter, wenn du nicht beim Angebot beginnst, das du verkaufen möchtest.

[7:18] – Im ersten Schritt ist es viel wichtiger, wirklich in den Austausch zu gehen und potentielle Kundinnen und Kunden zu erreichen, oder auch mit Testkund:innen zu arbeiten – um von ihnen zu lernen, um zu verstehen, was sie denken, wie sie ticken, was sie eigentlich wirklich brauchen. Denn das, … was wir denken unsere Kund:innen brauchen, ist in den allermeisten Fällen nicht das, was sie auch wirklich wollen. Es ist das, was wir denken, was sie brauchen. Und genau da müssen wir einen großen Unterschied machen. Denn Kund:innen kaufen das von dem sie denken, dass sie es benötigen oder dass es ihnen weiterhilft. Wir müssen lernen die Sprache unserer Kund:innen zu sprechen und diese Sprache zu sprechen, das können wir nur lernen, wenn wir wirklich in den Austausch gehen. Dein Fokus solltest du also auf die Entwicklung und das Testen eines Angebots für deine Kund:innen legen, und zwar nicht nur, wenn du mit deinem Business startest, sondern auch zukünftig, wenn nun neue Produkte entwickelst.

[8:27] – Starte mit einem Prototypen, das ist ganz wichtig. Das wird dir sehr viel weiterhelfen, das wird dir Feedback geben, das wird die erste Testimonials geben. Das wird dir dabei helfen, dein Produkt in der nächsten Runde viel leichter zu verkaufen. Eine Webseite, ein Logo, Social Media, all die Dinge helfen dir nicht, wenn du kein Angebot hast, das auch gebraucht und gekauft wird, und für das du online deine Kund:innen findest. Bevor du also Zeit und Geld in eine Webseite usw. investierst, ist es wichtiger herauszufinden, ob du überhaupt Teilnehmerinnen und Teilnehmer, oder sogar zahlende Kund:innen, für dein Programm gewinnen kannst. Denn das bedeutet dann, dass du auf dem richtigen Weg bist, dass du ein Produkt hast, das auch gebraucht wird. Und dann kannst du dich daran machen, es zu perfektionieren, und auch dein Messaging zu perfektionieren, damit du die Kund:innen online erreichst und deine Produkte, deine Angebote, auch mit Leichtigkeit online verkaufen kannst.

[9:35] – Die meisten Angebote verkaufen sich nicht beim allerersten Mal. … Die meisten Produkte, die du da draußen siehst, sind Produkte, die seit langer Zeit in der Entwicklung oder in der Entstehung sind, die optimiert und weiterentwickelt wurden. All die Leute, die du da draußen (inklusive mir) mit erfolgreichen Angeboten siehst, die sind gestartet mit einem Produkt, was sich am Anfang nicht leicht verkauft hat, und sie haben es Schritt für Schritt weiterentwickelt. Die Vorgehensweise ist unbequem, für viele zumindest, denn es lockt uns aus unserer Komfortzone heraus. Es verlangt, dass wir den Perfektionismus hinter uns lassen. Es gibt keine Zeit für Perfektionismus, denn nur wenn wir ins Tun kommen, wenn wir einfach machen, und wenn wir uns mit einer Testversion raustrauen, dann kommen wir weiter. Dann lernen wir, dann können wir wachsen, dann können wir unser Angebot perfektionieren.

[11:57] – Wenn wir immer nur allein in unserem Kopf sind, können wir nicht vorankommen. Dann können wir nicht den besten Kurs bauen, dann können wir nicht ein Angebot entwickeln, das sich von alleine verkauft. Wie willst du wachsen bzw. dich weiterentwickeln, wenn du dich nur mit dem beschäftigst, was du schon weißt und kennst? Wenn du also nur bei dir in der Theorie bleibst? Wir lernen durch unsere Kund:innen. Wir lernen durch ihre Fragen, durch ihr Feedback, durch ihre Wünsche. Wir lernen durch Fehler, und das ist ganz wichtig. Wir dürfen uns nicht davor schützen Fehler zu machen, sondern wir sollten so viele Fehler so schnell wie möglich machen, damit wir lernen. Wenn wir lernen, dann können wir unsere Programme perfektionieren, dann können wir all die Dinge, die wir tun, viel besser machen. Dann können wir unseren Kund:innen noch … besser helfen. … Aber wenn wir immer nur bei uns bleiben, dann funktioniert es nicht. Wie sollen wir dann wissen, was tatsächlich gebraucht wird?

[13:51] – Wir haben viele Dinge auf dem Weg dahin auch schon ausgebessert und unseren Kundinnen zur Verfügung gestellt, um es ihnen leichter zu machen. Das war nicht alles am Anfang da und das ist das, was die meisten wirklich vergessen. Sie vergleichen sich immer mit denjenigen, die schon viele Schritte weiter sind, als sie. Die schon eine super-duper Webseite haben, die schon tolle Online-Programme haben, die schon eine große Community haben. Das, was sie vergessen, oder das, auf was sie nicht schauen, ist, wie das Ganze aussah, als die Person angefangen hat.

Ich spreche aus Erfahrung.

[14:30] – Ich habe all diese Fehler gemacht. Ich hatte auch eine Webseite, mit der ich gestartet bin, hinter der ich mich versteckt habe. Ich hatte mir ein Logo entwickeln lassen, ich habe mir, bevor ich den she-preneur insider club entwickelt habe, auch einen eigenen Mitgliederbereich bauen lassen. Ich hab ganz viel selbst daran gebastelt, aber ich habe ein knappes Jahr meiner Selbstständigkeit damit verbracht, an Dingen zu bauen, statt Geld zu verdienen. Und ich habe ganz viel Geld investiert, noch bevor ich ein Produkt verkauft hatte. Dass diese Herangehensweise falsch ist, das habe ich erst viel später gelernt. Diese Vorgehensweise hat mich sicherlich zwei / zweieinhalb Jahre Einnahmen gekostet und ich habe mich nie bereit gefühlt. Ich hatte immer das Gefühl, dass noch etwas an meinem Produkt verändert werden muss, dass noch irgendetwas verbessert werden muss. Ich hatte immer gedacht, andere lachen mich aus, wenn ich rausgehe. … Ich dachte auch, man braucht all diese Dinge, und ich hatte jede Menge Zweifel und Unsicherheiten. Aber irgendwann traf ich dann wirklich die Entscheidung und machte einfach. Denn wenn ich diese Entscheidung nicht getroffen hätte, dann hätte ich zurück in ein Angestelltenverhältnis gemusst, und das war für mich absolut keine Option. … Ich hatte noch Einnahmen aus meiner freiberuflichen Selbstständigkeit …, die aber nichts mit she-preneur zu tun hatte, und ich hatte auch Ersparnisse, aber das Geld ging mir aus. Ich musste wirklich eine Entscheidung treffen, und ich habe die Entscheidung getroffen es einfach zu probieren und einfach zu gucken, ob ich Geld verdienen kann. Ich habe dann all diese Dinge aufgebaut. Ich hatte meinen Mitgliederbereich, ich habe ein Webinar gemacht, habe es dann zweimal gehalten, ich habe in die Software investiert, ich habe mir Unterstützung für die Technik geholt und … habe am Ende meine ersten Kundinnen gewonnen, für den she-preneur insider club, und habe 300 € im Monat verdient. Es war nicht viel Geld und ich hätte dieses Geld sicherlich auf eine andere Art und Weise viel eher verdienen können, wenn ich meinen Perfektionismus abgelegt hätte, wenn ich anders gestartet wäre. Aber das sind jetzt die Dinge, die ich dir mit auf den Weg geben möchte. All die Fehler, die ich in der Vergangenheit gemacht habe, die ich meinen Kundinnen jetzt so nicht mehr empfehlen würde.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Angebote weiterentwickeln

[17:47] – Es bringt dich nicht weiter allein an deinem Angebot zu feilen. Je eher du damit anfängst dein Angebot rauszubringen und Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu finden, und diese Aufgabe auch in den Fokus hebst, desto schneller wird sich finanzieller Erfolg einstellen. … Und deswegen bringe ich meine Kundinnen, auch wenn sie gerade erst mit ihrem Business gestartet sind, in die Umsetzung.

[18:42] – Du bist jederzeit bereit, denn du bist Expertin in deinem Gebiet. Du kannst anderen weiterhelfen, mit dem was du tust, und dafür brauchst du nicht noch 10.000 Zertifikate. Du musst nicht noch rumprobieren oder irgendetwas perfektionieren. Nein, du kannst raus in die Sichtbarkeit gehen. (Lies hierzu, woran du erkennst, dass du eine Expertin bist.)

In 3 Schritten zu deinem perfekten Angebot.

[19:04] – Du kannst dein Angebot rausbringen. Und wie du vorgehst, das möchte ich dir jetzt in drei Schritten noch mit auf den Weg geben. Also der allererste Schritt ist: Überleg dir ein Angebot. Wobei möchtest du deinen Kundinnen und Kunden helfen? Welches Problem möchtest du für sie lösen? Das ist erstmal der Startpunkt, das ist das Wichtigste. Denn wenn wir Geld für etwas ausgeben, dann möchten wir auch ein Ergebnis haben, und dieses Ergebnis ist in der Regel eine Transformation. Also ich möchte ein Problem gelöst haben, wie zum Beispiel: Ich habe Kopfschmerzen und nach der Zusammenarbeit mit dir habe ich keine Kopfschmerzen mehr. … Noch wichtiger ist, dass du damit nicht so viel Zeit verbringst, also maximal einen Monat, so wie wir das jetzt gemacht haben. Manche verbringen damit Jahre. Ich finde das total traurig, denn wir können uns, wie ich eben schon gesagt habe, nicht weiterentwickeln, wenn wir nicht rausgehen, wenn wir nicht mit potenziellen Kundinnen und Kunden arbeiten. Also verbringe nicht so viel Zeit mit dieser Aufgabe. Wenn du dich selbständig gemacht hast oder wenn du dabei bist, dich selbstständig zu machen, dann solltest du bereits wissen, wem du helfen möchtest – zumindest in etwa, der Rest kann sich weiterentwickeln. Meine Zielgruppe hat sich in den letzten fünf Jahren extrem weiterentwickelt, verändert, und das ist total normal. Also starte, du kannst jederzeit etwas verändern. Das, wofür du dich jetzt entscheidest, ist nicht das, was du für immer tun musst. Auch wenn du merkst, dass dir das vielleicht gar keinen Spaß macht, dann kannst du es wieder ändern, das ist überhaupt gar kein Problem. Wichtiger ist, dass du startest und merkst, das es dir kein Spaß macht, anstatt ein Jahr damit zu verbringen und vielleicht ein Angebot zu entwickeln, um dann erst festzustellen, dass es dir keinen Spaß macht. Starte wirklich so schnell wie möglich und geh raus.

[21:17] – Der zweite Punkt ist: Finde Teilnehmerinnen und Teilnehmer für dein Angebot und hilft ihnen idealerweise kostenfrei, im Austausch für Feedback und Testimonials. Kostenfrei, wenn du noch keine Community hast, wenn du gerade erst online startest, wenn du noch unbekannt bist. Wenn du bereits Kund:innen hast, mit denen zu zum Beispiel offline gearbeitet hast, dann ist es was anderes. Dann kannst du es ihnen auch kostenpflichtig anbieten. Im Austausch für das kostenfreie oder kostengünstigere Angebot bekommst du von deinen Kundinnen oder Kunden eben Feedback – Feedback zu deinem Programm und am Ende auch ein Testimonial. Und das ist das, was diese Herangehensweise unbezahlbar macht. … Denn wenn du am Anfang nicht lernst, wird es dir immer schwerfallen deine Angebote wirklich nach draußen zu kommunizieren. Das ist ein Fehler, den viele machen, und deswegen möchte ich dir das mit auf den Weg geben. Wenn es sich schwer anfühlt für dich Kundinnen oder Kunden zu gewinnen, die für deine Leistung bezahlen, dann biete ihnen am Anfang deine Leistung kostenfrei an und hilf ihnen von ihrer Ausgangssituation zu ihrer gewünschten Zielsituationen zu kommen. Im Austausch für deine Leistung bekommst du von ihnen super wertvolles Feedback. Du bekommst ihre Fragen und du lernst einfach unglaublich viel von ihnen. Und du erhältst am Ende eben auch ein Testimonial, das du auf deine Webseite setzen kannst.

[23:15] – Der dritte Schritt ist: Arbeite mit deinen Kundinnen und Kunden und bringen sie an ihr gewünschtes Ziel. Finde heraus, was sie wollen – und das ist nicht das, was du denkst, was sie brauchen. Was sie wollen ist in den meisten Fällen was anderes, als das, was wir denken, und wenn du mit deinen Kundinnen und Kunden zusammenarbeitest, dann kannst du es schaffen ihre Sprache sprechen zu lernen. … Du solltest ihre Sprache sprechen lernen, wenn du online deine Angebote verkaufen möchtest, denn wenn deine Kundinnen und Kunden merken, dass du sie verstehst – dass du genau weißt, wie es ihnen geht und wie du ihnen helfen kannst – dann haben sie das Gefühl, dass sie bei dir richtig aufgehoben sind und dass du ihnen weiterhelfen kannst. Das ist dann die Basis für alles weitere. Es ist die Basis für deine Webseite, für dein Logo, für dein Messaging, für die Formulierung deiner Angebote, für dein Social Media – eigentlich für alles. Deine Kundinnen und Kunden stehen im Mittelpunkt, und wenn du sie nicht kennst, dann brauchst du den ganzen Rest nicht. Das ist ganz wichtig und es wird leider von vielen Leuten falsch gemacht.

[24:38] – Es gibt den falschen Geiz oder Ehrgeiz (ich weiß nicht genau, wie ich das sagen soll): „Nein, ich kann meine Leistungen nicht umsonst herausgeben, ich muss dafür Geld nehmen.“ Die Frage ist ja, wenn du ein Jahr versuchst dein Angebot zu verkaufen, weil du deine Leistung nicht umsonst rausgeben möchtest, und keine Kund:innen findest, wäre es dann nicht besser deine Leistung im Monat 1 kostenfrei herauszugeben und super viel Feedback zu bekommen, und im Monat 3 mit Leichtigkeit zu verkaufen?

[25:48] – Das, was wir lernen, und das, was ich dir mit auf den Weg geben möchte, ist wirklich: Mach es! Sprich mit Kund:innen, arbeite mit Kund:innen, egal was es dich kostet. Das wird dich deine Zeit kosten, aber diese Zeit ist viel besser investiert in deine Kund:innen, als wenn du dich mit Social Media beschäftigst, oder als wenn du deine Webseite alleine baust. Ich weiß, diese Vorgehensweise ist nicht ganz einfach und wir stehen uns dabei immer wieder selbst im Weg.

Zusammenfassung: So entwickelst du dein perfektes Angebot.

Das Letzte ist natürlich auch ganz viel Mut: Mut, wirklich rauszugehen; Mut, das eigene Programm zu bewerben; Mut, Freunde und Bekannte zu fragen, Arbeitskolleg:innen anzusprechen, das Netzwerk zu aktivieren, von dem eigenen Programm zu erzählen und andere zu bitten das eigene Programm weiterzuempfehlen. Denn wir müssen ganz viel lernen. Wir müssen vor allem lernen, wo wir unsere Kundinnen und Kunden online finden. Es lohnt sich nicht in der Theorie stecken zu bleiben, es bringt uns überhaupt nicht weiter und hält uns davon ab, Geld zu verdienen und Menschen zu helfen.

Du lernst nur durch Umsetzung und deswegen ist es so wichtig einfach zu machen und den Fokus auf die Dinge zu richten, die dich und dein Business weiterbringen, die dir dabei helfen dein Angebot zu verkaufen. Social Media Aktivitäten helfen dir nicht, wenn sie nicht darauf einzahlen dein Angebot zu verkaufen. Deine Webseite hilft dir nicht, wenn sie nicht darauf einzahlt dein Angebot zu verkaufen. E-Mail-Marketing hilft dir nicht, wenn es nicht darauf einzahlt dein Angebot zu verkaufen. Im Fokus steht dein Angebot, stehen deine Kund:innen.

Ich habe dir hier noch einmal die 3 Schritte zusammengefasst, die du gehen solltest, um ein optimales Angebot zu erstellen, das deine Kund:innen anspricht:

  1. Schritt: Überleg dir ein Angebot. Wobei möchtest du deinen Kundinnen und Kunden helfen? Welches Problem möchtest du für sie lösen?
  2. Schritt: Finde Teilnehmerinnen und Teilnehmer für dein Angebot. Hilf ihnen kostenfrei oder kostengünstiger. Im Austausch für das kostenfreie oder kostengünstigere Angebot bekommst du von deinen Kundinnen oder Kunden Feedback zu deinem Programm und am Ende auch ein Testimonial.
  3. Schritt: Arbeite mit deinen Kundinnen und Kunden und bringen sie an ihr gewünschtes Ziel. Finde heraus, was sie wollen, und lerne ihre Sprache zu sprechen.

Noch einmal: Die Arbeit mit deinen Kund:innen ist viel wichtiger, als die Arbeit an Webseite, Logo & Co.! Nur durch die Umsetzung und das Tun lernen wir, was sie wirklich brauchen, wie genau wir helfen können, welche Fragen wir mit unserem Angebot beantworten müssen, was nicht funktioniert und wo wir ausbessern müssen. Erst durch’s Machen können wir perfektionieren und erhalten wertvolles Feedback und Testimonials, was mit Geld nicht zu bezahlen ist. Alles, was wir dafür investieren müssen, ist Zeit.

Und zum Schluss: Mach deinen Februar und März zum Lernfeuerwerk mit dem she-preneur Wissensbooster und bewirb dich als Teilnehmer:in für die Beta-Programme der Expertinnen der she-preneur Academy. Du hast für ganz kurze Zeit die Chance in der ersten Runde mit dabei zu sein – und das meist erheblich vergünstigt und z. T. sogar gratis. Hier geht’s zur Anmeldung.

Sammelst du das Feedback deiner Kund:innen?

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Entwickeln deines Angebots und der Zusammenarbeit mit deinen Kund:innen. Lass mich gerne wissen, wie das Feedback und die Testimonials ausfallen und tagge mich via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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