{Podcast} Darum ist Veränderung essenziell, um mit deinem Business erfolgreich wachsen zu können

Ich möchte dich in diesem Beitrag wieder einmal ein kleines bisschen mit hinter die Kulissen eines erfolgreichen Online-Business nehmen. Ich möchte dir erzählen, was notwendig war, um dahin zu kommen, wo ich mit meinem Business hingekommen bin. Ich möchte mit dir darüber sprechen, ob das, was ich mit she-preneur erreicht habe, immer alles ein Zuckerschlecken war oder, ganz im Gegenteil, ob das auch mit „harter Arbeit“ verbunden war – wobei ich eigentlich den Ausdruck „harte Arbeit“ gar nicht so verwenden möchte, denn ich glaube, harte Arbeit ist nicht unbedingt notwendig, um dir ein Business aufzubauen.

Darüber möchte ich heute mit dir sprechen: Was ist notwendig und wie sieht der Weg dahin aus? Denn das sind Dinge, über die kaum jemand spricht. Die meisten reden von Marketingstrategien, Dingen, die für sie funktioniert haben, etc. pp. Aber die wenigsten sprechen über den konkreten Weg, der auch Hürden beinhalten kann, die weniger physisch, eher auf mentaler Ebene zu finden sind. Denn vieles hat enorm viel mit dem eigenen Mindset zu tun.

Ich möchte dir heute einen Aspekt mit auf den Weg geben und ich hoffe, dass er dich inspiriert in deinem Business vorwärts zu kommen und weiter zu wachsen und dass er dir dabei helfen wird, mehr Geld zu verdienen. In dieser Episode spreche ich mit dir über Wachstumsschmerz und warum du Veränderungen in deinem Business willkommen heißen solltest. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – Business bedeutet Veränderung.

War bei mir immer alles ein Zuckerschlecken? Nein, auf keinen Fall. Dank meines großartigen Teams haben wir es geschafft 2020 knapp eine halbe Millionen Euro Umsatz zu generieren. Was fantastisch ist und wo ich nicht geglaubt habe, dass ich das jemals erreiche. Wie sind wir aber dahingekommen?

Eine Sache ist durch Veränderungen. Veränderungen sind ganz, ganz wichtig, um mit unserem Business weiter zu wachsen. Aber nicht nur das. Es braucht ganz viele Konsequenzen, es braucht ganz viel Hartnäckigkeit. Wir müssen mutig sein und immer wieder hinterfragen, ob das, was wir tun, wirklich das Richtige ist – ob es sich noch gut anfühlt. Und wenn sich etwas nicht mehr gut anfühlt, dann ist es wichtig, dass du dir selbst gegenüber ehrlich bist, das Ganze aussprichst und es nicht nur bei diesem komischen Gefühl belässt (das dir wahrscheinlich Bauchschmerzen bereitet), sondern bereit bist etwas zu verändern.

Veränderung ist notwendig, um mit deinem Business wachsen zu können.

[5:11] – Veränderungen können ganz schön schmerzhaft sein. Veränderung ist nicht immer schön, das weißt du wahrscheinlich selbst. Die meisten Menschen wollen sich nicht verändern, die meisten Menschen wollen nichts ändern. Sobald es darum geht, etwas zu verändern, schreien viele Menschen auf. Wir sind einfach Gewohnheitstiere. Ich glaube, eine Sache, die wir als Unternehmerin / Unternehmer mitbringen müssen, ist die Bereitschaft etwas zu verändern, etwas verändern zu wollen. Und auch die Bereitschaft zu sehen, dass etwas, was wir tun, nicht immer so bleiben muss, sondern dass es notwendig ist etwas zu verändern, um weiter wachsen zu können.

[8:02] – All diese Veränderungen, die werden nicht immer positiv von deinen Kundinnen und Kunden aufgenommen. Als wir im letzten Jahr zum Beispiel meinen Kundinnen mitgeteilt haben, dass sich der she-preneur insider club verändert und dass es ein neues Produkt geben wird, die she-preneur Academy, waren die Rückmeldungen total gemischt. Die einen fanden es richtig cool und haben gejubelt ohne Ende, … aber andere fanden es nicht gut., sie haben sich in der Gruppe mit den Mitgliedern wohlgefühlt, sie waren in so einem wohligen Raum und haben auch nicht nach Veränderungen gesucht, … anderen war es egal. … All diese unterschiedlichen Meinungen gab es natürlich, und die gibt es auch, das ist normal und es war mir total bewusst. Mir war es auch bewusst, dass ich nicht alle meine Kundinnen mitnehmen kann, dass ich nicht alle meine Kundinnen für die she-preneur Academy begeistern kann.

[9:35] – Dadurch, dass ich seit 2016 mit dem she-preneur insiderclub unterwegs bin, hat sich natürlich da auch ganz viel gemischt von meinen Kundinnen – also die, die seit dem Anfang dabei waren, und die, die am Ende hinzugekommen sind. Da wurde ich immer klarer, wo die Reise hingehen soll und wo ich unterstützen möchte, und dementsprechend habe ich auch immer meinen Mitgliederbereich umgebaut.

[10:43] – Veränderungen sind notwendig, und wir müssen immer wieder hinterfragen, ob das, was wir tun, überhaupt noch richtig ist, ob es noch in die richtige Richtung geht. Wenn das nicht der Fall ist, dann können wir etwas verändern, und dann ist es auch okay, wenn manche aufschreien und nicht zufrieden sind mit der Entscheidung, die du getroffen hast.

Jede Veränderung hat Konsequenzen.

[11:09] – Wir müssen uns nur bewusst darüber sein, dass jede Veränderung natürlich auch Konsequenzen hat. Wenn wir etwas verändern, dann wird es Kundinnen und Kunden geben, die sagen: „Nee, das finde ich nicht gut, … ich will das Alte wiederhaben.“ Eine Sache, die ich auch in der letzten Episode schon besprochen habe … (da habe ich darüber gesprochen, wie du wertebasierte Entscheidungen für dein Business triffst) ist eigentlich die Grundlage. Wenn du etwas veränderst, wenn du eine Entscheidung triffst, dann sollte das immer auf Basis von deinen eigenen Werten und deiner Vision sein.

[13:05] – Diese Veränderungen sind wichtig, wenn wir nicht dort stecken bleiben wollen, wo wir sind. Um diese Entscheidungen zu treffen, müssen wir auch mutig sein. Denn wenn wir unsere Preise anheben oder wenn wir sagen, das Produkt wird es zukünftig nicht mehr geben, aber dafür gibt es das Produkt, muss das gut überlegt sein. Dann können wir diese Entscheidung nicht einfach aus dem Bauch heraus treffen, sondern … aus dem und dem Grund.

[13:45] – Was ich immer wieder sehe, ist, dass viele überforderte Selbstständige Veränderungen meiden. Sie bleiben im eigenen Hamsterrad und fragen sich, warum sich nichts ändert, warum sie so viel arbeiten, warum sie nicht mehr Geld verdienen und warum sich ihr Business so schwer anfühlt. Wenn in deinem Business irgendetwas nicht funktioniert oder sich nicht gut anfühlt, dann musst du etwas verändern, dann musst du das Ganze hinterfragen. Das ist extrem wichtig, denn du möchtest kein Business haben, das sich schwer anfühlt. Du möchte es kein Business haben, das dich nicht erfüllt, denn wenn dich dein Business nicht erfüllt, hast du auch keine Lust mehr, keine Motivation, keine Energie, um deinen Kundinnen und Kunden weiterzuhelfen, um dein Business – um dein Angebot – weiter zu optimieren. Und das sind Dinge, die notwendig sind, wenn wir mit unserem Business weiter wachsen wollen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Sei bereit etwas zu verändern

[15:08] – Wir müssen immer etwas verändern, und deswegen ist es ganz wichtig, dass du regelmäßig reflektierst und schaust, was fühlt sich gut an und was fühlt sich nicht gut an. Es muss einfach zu dir passen. Mein Tipp an der Stelle: Reflektiere ganz, ganz regelmäßig, denn dann kommen Dinge auf, von denen du weißt, das sie nicht bleiben dürfen. Deine Zufriedenheit ist viel, viel wichtiger, als etwas mit dir herumzuschleppen, was sich nicht mehr gut anfühlt.

Beim Reflektieren helfen dir diese 7 Reflexionsfragen, die sich erfüllte Unternehmerinnen regelmäßig stellen.

[16:19] – Was kannst du zukünftig anders oder besser machen? Wozu brauchst du – wenn wir dieses Beispiel der Facebook Gruppe nehmen – die Facebook Gruppe, wobei hilft dir diese Facebook Gruppe? … Was genau fühlt sich vielleicht auch schwer an, an dieser Facebook Gruppe? Entscheidungen zu treffen etwas zu verändern, ist wichtig, denn das schafft wieder Platz für die Dinge, die wirklich wichtig sind, für die Dinge, die dir dabei helfen mit deinem Business weiterzukommen und deiner Vision ein Stückchen näher zu kommen.

[17:02] – Veränderungen sind essenziell. Und wenn du Unternehmerin sein willst, dann heiße Veränderungen willkommen, auch wenn Veränderungen nicht immer ein Zuckerschlecken sind. Aber sie sind notwendig, wenn du dich glücklich und erfüllt fühlen möchtest. Eine Sache, die du mit Sicherheit auch schon gehört hast: Fortschritt und Wachstum sind ohne Veränderungen einfach nicht möglich. Und möglicher Schmerz, der durch diese Veränderung eintritt, darfst du einfach annehmen und akzeptieren. Wir wachsen auch dadurch weiter. Veränderung kann ganz schön schmerzhaft sein und je weiter du mit deinem Business bist, desto mehr schwierige Entscheidungen musst du treffen, desto mehr schwierige Entscheidungen stehen einfach am.

Oftmals scheuen wir uns vor Veränderungen.

[19:02] – Oftmals scheuen wir uns selbst natürlich auch vor dieser Veränderung, weil sie nicht schön ist. Wenn wir nichts verändern, dann fügen wir uns noch mehr Schmerz zu, und wenn wir etwas verändern, dann fühlt sich das in manchen Fällen schmerzhaft an, weil wir es zum Beispiel zurückgemeldet bekommen (von der Person, mit der wir gesprochen haben, oder von unseren Kund:innen, die mit einer Entscheidung … nicht zufrieden sind). … Nicht all deine Entscheidungen kommen bei allen Menschen gut an, es gehört zu einem wachsenden Business einfach dazu. Das mag jetzt ein bisschen makaber klingen, aber ich hoffe, dass du siehst, dass das nicht makaber ist. Es geht allein um dich, es geht um deine Gesundheit, um deine Energie. Denn nur wenn es dir gutgeht, kannst du dich auch um andere kümmern, kannst du dich auch um deine Kund:innen kümmern. Wenn du ein schlechtes Gefühl hast, weil … ein bestimmtes Produkt zu viel Energie kostet, zum Beispiel, dann ist es ganz wichtig da loszulassen. … Das gehört zu einem wachsenden Business dazu. Du entwickelst dich weiter, dein Business entwickelt sich weiter, und das ist einfach total normal. Du stehst natürlich im Vordergrund, ohne dich gibt es dieses Business nicht, und wenn du ein Business hast, was nicht auf deine Vision einzahlt, dann macht es dich nicht glücklich, dann macht es dich nicht zufrieden.

[21:45] – Ich persönlich finde es total wichtig, dass wir Geld auf eine Art und Weise verdienen, die richtig gut zu uns passt. Wo wir das Gefühl haben, hier drin gehen wir auf. Das ist mein „Warum“, meine Mission und in diesem Bereich möchte ich meine Kundinnen unterstützen. Es fühlt sich nicht wie Arbeit an und wenn es sich wie Arbeit anfühlt, dann macht es mir keinen Spaß, dann erfüllt es mich nicht und dann weiß ich, ich muss etwas verändern.

[24:43] – Einige Kundinnen und Kunden werden sich von dir abwenden. Andere wiederum werden zu dir aufsehen, weil du dich weiterentwickelt hast und als Vorbild vorangehst, weil sie von dir lernen wollen. Und beides ist okay. Du triffst die Entscheidungen. Es geht um dich und es geht darum, wie du den größtmöglichen Wert für deine Kund:innen liefern kannst.

Triff wertebasierte Entscheidungen auf Grundlage deiner Vision.

[25:11] – Sei dir vor allem im Klaren darüber, wo du hinwillst, was deine Vision ist und gehe dann wirklich diesen Weg, Schritt für Schritt. Deine Vision und dein „Warum“ zu kennen, hilft dir dabei diesen Weg auch ganz klar zu sehen, es zeigt dir auch an, wenn du nicht auf dem richtigen Weg bist und du wieder einen Schritt zurückgehen musst.

So findest du übrigens das „Warum“ für dein Business.

[26:20] – Entscheidungen oder Veränderungen sind einfach notwendig, und wenn wir diese Veränderungen oder diese Entscheidungen auf Basis unserer eigenen Werte treffen können, dann fällt es uns viel leichter die Veränderung oder die Konsequenz aus dieser Entscheidung anzunehmen und durch diese Phase zu gehen. Ganz wichtig: Die eigene Vision so kennen, das eigene Warum zu kennen und die eigenen Werte zu kennen.

Zusammenfassung: Stelle dir diese Fragen und definiere dein „Warum“.

Zum Abschluss möchte ich noch einen meiner wichtigsten Werte im Business mit dir teilen, das ist einer der Werte, den wir auch im Team leben. Und zwar geht es um ‚Strebe nach Exzellenz‚: „Unsere Arbeit ist hochwertig und effektiv und bestimmt unser tägliches Tun. Wir wissen, dass Zeit zu unseren wichtigsten Ressourcen gehört, deshalb hinterfragen wir regelmäßig den Status quo, optimieren und probieren Neues. Dabei konzentrieren wir uns auf das Essenzielle, da wir wissen, dass am Ende nur das Ergebnis zählt. Wir sind Vorbild in dem, was wir tun.“ Das hilft uns dabei die richtigen Entscheidungen zu treffen und immer wieder besser zu werden.


Es ist ganz wichtig für dich einmal zu definieren, „Wie treffe ich meine Entscheidungen? Was ist mir überhaupt wichtig? Wie arbeite ich und wie kann ich das eben auch in meinem Business leben?

Stell dir außerdem die Fragen: Was fühlt sich bei dir im Business aktuell nicht gut an und welche Möglichkeiten hast du bzw. siehst du, um an der Situation etwas zu ändern? Und vielleicht denkst du auch darüber nach, was dich davon abhält die Entscheidungen zu treffen. Also was sind Ängste, die vielleicht hochkommen und die dir sagen: „Du sollst etwas nicht verändern.“ Oder „Es ist alles okay, so wie es gerade ist.“


Wie du deine Vision findest, gehört übrigens zur she-preneur S-sentials-Methode®, die dir zeigt, wie du dir ein erfüllendes Business aufbaust. Das ist Teil der she-preneur Academy und wenn dich das interessiert (wenn du vielleicht auch darüber nachdenkst in die she-preneur Academy zu kommen), dann setze dich einfach auf die Warteliste. Im Moment sind die Türen geschlossen, aber auf der Warteliste wirst du auf jeden Fall informiert.

Welche Veränderung hast du zuletzt lange vor dich hergeschoben – und schlussendlich war es gar nicht so schlimm, wie du es dir gedacht hast?

Ich hoffe, dass du für dich einiges aus dieser Episode rausziehen konntest, und ich freue mich, wenn auch du zukünftig Veränderungen willkommen heißt.

Teile gerne dein Feedback mit mir und verrate uns die Entscheidung, die dein Business grundlegend verändert hat. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich auch, wenn du mir eine Empfehlung für meinen Podcast hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} So triffst du wertebasierte Entscheidungen für deine Businesszukunft

Heute werde ich dich mit hinter die Kulissen von she-preneur nehmen, denn ich finde es wichtig nicht nur zu erzählen, wie etwas geht, sondern dir auch davon zu berichten, wie ich etwas mache, wie ich bestimmte Dinge angehe und wie ich vielleicht auch Entscheidungen treffe, mit welchen Herausforderungen ich konfrontiert werde und wie ich damit umgehe. Denn das waren in meiner Vergangenheit bzw. auf meinem Weg des Businessaufbaus die wichtigen Stellschrauben, die mir gezeigt haben, wie ich weiter wachsen kann, wie ich mit bestimmten Situationen umgehe.

Praxisbeispiele, die Beispiele von anderen, haben mich immer sehr inspiriert und deswegen möchte ich dir von einer Entscheidung erzählen, die wir in den vergangenen Wochen getroffen haben. Und zwar haben wir uns entschieden ein Produkt aus dem Angebot zu nehmen. Warum, wieso, weshalb und was das ggf. für Auswirkungen hat, das werde ich dir in den folgenden Zeilen erzählen.

In dieser Episode nehme ich dich mit hinter die Kulissen und erzähle dir nicht nur, wie du wertebasierte Entscheidungen triffst, sondern auch, warum ich mich entschlossen habe den she-preneur insider club nach fast fünf Jahren einzustellen. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – so triffst du Entscheidungen auf Grundlage deiner Werte und Vision.

Ich hole mal ein bisschen aus, damit du auch den ganzen Hintergrund verstehst. Ich bin mit she-preneur 2016 gestartet und das erste Produkt, was ich verkauft habe, war der she-preneur insider club. Der she-preneur insider club war ein Membership Modell für Frauen, die lernen wollten, wie sie mit ihrem Business weiter wachsen oder wie sie ihr Business richtig aufbauen. Es war mein hauptsächliches Produkt, was ich im Angebot hatte, das war das Produkt, was ich immer wieder gelauncht habe.

Im letzten Jahr gab es eine Veränderung und diese Veränderung entstand aus meinem Wunsch heraus, mehr als ein Programm anzubieten, das von vielen Mitgliedern einfach nur als Netzwerk gesehen wird (der she-preneur insider club wurde nicht nur von innen, sondern vor allem auch von außen eher als Netzwerk betrachtet). Ja, auf eine Art und Weise war es das, auf der anderen Seite wollte ich aber nie einfach nur ein Netzwerk anbieten (ich biete ja schon ein Netzwerk mit meiner kostenfreien Community Facebook Gruppe an, in der man sich untereinander vernetzen kann).

Die kostenpflichtigen Produkte sollten nicht dazu da sein als reines Netzwerk gesehen zu werden. Mein Wunsch war es ein Programm zu haben, wo Frauen lernen können, wie sie sich ein eigenes Business aufbauen, wie sie mit ihrem Business weiter wachsen können, wie sie in die Umsetzung gehen. Denn das sind die Dinge, die die meisten nicht machen. Sie lernen in der Theorie, lesen sich etwas an und beschäftigen sich mit Dingen, die ihnen nicht wirklich dabei helfen mit ihrem Business weiter zu wachsen. Viel wichtiger ist es, dass wir uns damit beschäftigen, wie wir anderen Menschen helfen können. Wie wir unsere Angebote rausbringen und Umsatz generieren können, denn solange wir keinen Umsatz generieren, haben wir auch kein Business.

Das hier sind übrigens die 6 wichtigsten Zutaten für ein Angebot, das sich online verkauft.

Der Beginn der she-preneur Academy.

[9:31] – Dann haben wir noch eine sehr tolle Sache gemacht im letzten Jahr, und zwar haben wir gemeinsam mit unseren Kundinnen im insider club eine Challenge durchgeführt. In dieser Challenge haben die Frauen ihr erstes Beta-Produkt entwickelt (wie du selbst eine Beta-Version deines Angebots erstellst, erfährst du hier). Wir haben sie Schritt für Schritt in die Umsetzung gebracht, haben ihnen gezeigt, wie sie vorgehen, um ein Angebot zu entwickeln, ein Angebot zu vermarkten und ein Angebot zu verkaufen und durchzuführen. Das ist richtig gut angekommen und hat mir extrem viel Energie gegeben, weil ich gemerkt habe, dass sich so viele Knoten bei anderen gelöst haben, dass sie ihre Komfortzone verlassen haben, dass sie sich getraut haben rauszugehen, sichtbar zu werden, dass sie sich mit anderen vernetzt haben, dass sie sich gegenseitig unterstützt haben, um die eigenen Angebote zu vermarkten, um die eigene Reichweite, die eigene Bekanntheit, zu erhöhen. Aus diesen Ergebnissen habe ich erkannt, dass das Produkt, was ich anbiete, zum einen das ist, was ich möchte, aber auf der anderen Seite nicht richtig kommuniziert werden kann. Denn viele haben den insider club nur als Netzwerk verstanden. Das waren die Rückmeldungen, die wir zum Beispiel von Launches bekommen haben.

[11:22] – Das hat mir gezeigt, dass wir im Außen nicht so auftreten, wie ich mir das wünsche … . Und daraus hat sich dann mehr und mehr ergeben, dass eine Veränderung notwendig ist, dass ein neues Produkt her muss. Daraus habe ich dann eine Entscheidung getroffen und … habe aus dem she-preneur insider club ein reines Netzwerk gemacht.

[12:14] – Das zweite Produkt war die she-preneur Academy, die ich im November 2020 zum ersten Mal gelauncht habe. In der Academy lernst du, wie du deine Angebote selbstsicher verkaufst, wie du zur wahren Unternehmerin wirst, wie du dir wirklich ein skalierbares und erfüllendes Business aufbaust.

Das ist die she-preneur Academy.

[12:37] – Als Bonus haben wir damals den Mitgliedern der Academy auch eine Mitgliedschaft im insider club gegeben. Das heißt, sie haben sich die Facebook Gruppe geteilt, denn die Academy hat einen eigenen Mitgliederbereich. Wir sind auf einen eigenen Mitgliederbereich gezogen, in dem man sich austauschen kann, in dem man sich vernetzen kann, in dem die Inhalte sind – in dem man aber auch den Zugriff auf mich hat, wo ich Fragen beantworte, wo du mir deine Businessfragen stellen kannst, wo du meinem Team auch Technikfragen stellen kannst und wir dir weiterhelfen. Die Academy ist eine Kombination aus dem insider club und meinem Next Level Programm (das ist in diesem Jahr auch nicht gibt). Es geht mehr Richtung Coaching Programm und es geht mehr in die Umsetzung.

[13:52] – Es ist ein Coaching Programm. Es ist ein Programm, um das eigene Business aufzubauen, und die Community spielt, wie bei allen meinen Programm, natürlich eine große Rolle. Denn ich bin der Meinung, dass es extrem wichtig ist nicht nur von mir zu lernen, sondern eben auch Gleichgesinnte um dich herum zu haben, mit denen du dein Business gemeinsam aufbauen kannst, denen du Fragen stellen kannst, die dich accountable halten, die dich mitziehen, dich aus deiner Komfortzone locken.

Unsere Fehler und Learnings aus der Umsetzung.

[14:49] – Das war die Idee dahinter und die Idee ist nicht ganz aufgegangen. Das weiß man natürlich am Anfang nicht, sondern das merkt man erst, wenn man in der Umsetzung ist. Das übrigens auch etwas, was ich meinen Kundinnen mitteile: Das es ganz wichtig ist in die Umsetzung zu gehen und aus diesen Dingen zu lernen und zu gucken, was funktioniert und was nicht funktioniert und was wir verändern müssen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - es war eine Fehlentscheidung

[15:18] – Wie ich eben schon gesagt habe, waren die Academy-Mitglieder auch in der Facebook Gruppe und dass das zum Problem werden konnte, das war mir nicht bewusst. Denn zum einen haben die Academy Mitglieder im insider club (was halt ein ein komplett anderes Produkt war) sich zum Thema der Academy ausgetauscht. … Es wurden mehr und mehr Fragen gestellt, die eigentlich in die Academy gehörten, die dann aber im insider club aufgetaucht sind. Mein Team und ich, wir haben versucht die Kommunikation dahin zu lenken, dass die Academy-Mitglieder wirklich diese Fragen, die sich auf die Academy beziehen, in der Academy posten und nicht im insider club. Wir haben da nicht einen besonders guten Job gemacht. Wir haben das nicht klar genug kommuniziert, glaube ich, auf der einen Seite, auf der anderen Seite haben es viele nicht gelesen oder nicht verstanden, was wir gesagt haben. Und das hat zu Frustration auf beiden Seiten geführt. Wir haben von den insider club Mitgliedern mehr und mehr Kündigungen bekommen, … und aus der Academy haben wir das Feedback bekommen, das sie nicht verstehen, warum sie nicht in der Facebook Gruppe posten können.

[17:22] – Das waren große Herausforderungen für uns in den letzten Monaten, die zu einem Problem geführt haben, das mein Team und ich lösen mussten. Wir haben halt mehr und mehr gemerkt, dass wir nicht klar trennen können, was passiert oder wer was in der Gruppe postet, und dass diese Überschneidungen der beiden Kundinnengruppen in einer Facebook Gruppe nicht funktioniert. Es war einfach eine Fehlentscheidung, wo ich die Konsequenzen daraus nicht gesehen habe. Mein Team und ich haben uns dann hingesetzt und überlegt, was wir hier machen können, als wir haben uns mögliche Lösungen überlegt und diese dann evaluiert. Wir haben auch unsere Kundinnen mit einbezogen und da nochmal geguckt, was brauchen sie, was fehlt ihnen? Was können wir anders machen, um ihnen die Kommunikation zu erleichtern, um ihnen mehr Orientierung zu geben? Das heißt die Lösungen, die wir uns überlegt haben, haben wir natürlich dann auch evaluiert und uns unterschiedliche Fragen gestellt. Und die Fragen, die wir uns gestellt haben, die möchte ich dir heute mit auf den Weg geben, weil das ganz essenzielle Fragen sind, wenn du in Zukunft vor einer Entscheidung stehst und nicht genau weißt, wie du dich entscheiden sollst.

Diese Fragen helfen dir dabei Entscheidungen zu treffen.

[19:08] – Zum einen habe ich mich gefragt, passt es zu unseren Unternehmenswerten, wenn wir … beide Produkte parallel weiterführen / beide Produkte getrennt voneinander weiterführen? … Einer unserer Unternehmenswerte ist das Thema ‚Streben nach Exzellenz‚. Da steht zum Beispiel drin, dass Zeit zum einen unsere wertvollste Ressource ist, zum anderen steht da aber auch drin, dass wir immer nach Optimierungsmöglichkeiten suchen, dass wir immer gucken, wie wir bestimmte Dinge effizienter, besser machen können und dass wir einen ganz hohen Anspruch an Qualität haben. Und diese Qualität konnten wir in dem Sinne nicht leisten. Wir konnten auch unsere Zeit nicht entsprechend einsetzen, sodass wir gesagt haben, wenn wir den insider club weiterführen, dann passt das nicht zu unseren Unternehmenswerten.

[20:54] – Die zweite Frage, die ich mir gestellt habe: Passt es zu unserer Vision? Passt es zur Vision von she-preneur? Auf der einen Seite möchte ich Frauen miteinander vernetzen, aber auf der anderen Seite ist es mir viel wichtiger Frauen in die Umsetzung zu bringen. Ich möchte, dass Frauen mehr Geld verdienen, dass sie wirklich für ihre Leistung bezahlt werden, dass sie ihre Angebote selbstsicher verkaufen, dass sie unternehmerisch denken und handeln, und dass sie es schaffen mit ihrem Business Geld zu verdienen, lernen wie sie mehr Geld mit ihrem Business verdienen und mit ihrem Business auch gutes tun. Und da hat sich dann zum Beispiel herausgestellt, es hilft uns nicht, wenn wir den insider club weiterführen, denn es passt nicht mehr zu unserer Vision. … Aktuell passt es nicht in unser Produktportfolio rein, der Fokus liegt auf der Academy und auf den Kundinnen, die wir in der Academy betreuen und denen wir weiterhelfen.

[22:06] – Die nächste Frage, die wir uns gestellt haben, ist: Hilft es anderen? Hilft es unserer Community, hilft es unseren Kundinnen, wenn wir den insiderclub nicht mehr haben, wenn wir uns vom insider club verabschieden? Die Frage haben wir mit einem klaren „Ja“ beantwortet, denn wir können dann die Gruppe nur für die Academy nutzen. Wir haben kein Kommunikationsproblem mehr. … Diese Entscheidung … hat keinen negativen Einfluss auf unsere Kundinnen, denn alles bleibt so, wie es ist. Es hätte keine negativen Konsequenzen, sondern es würde nur hilfreich sein für unsere Community und für unsere Kundinnen.

[23:22] – Welchen Impact hat diese Entscheidung in der Zukunft? Also, was passiert in der Zukunft, mit was müssen wir rechnen? Macht das unser Leben leichter? Und was wir gesehen haben, ist, es macht unser Leben leichter, es macht die Kommunikation mit unseren Kundinnen leichter. Es ist leichter für uns den Fokus auf ein einziges Produkt zu richten. Wir können unsere Zeit viel gezielter einsetzen und wir können unseren Kundinnen viel besser und viel leichter helfen.

Das Ende vom she-preneur insider club.

[23:55] – Auf Basis dieser Fragen haben wir dann die Entscheidung getroffen den insider club zu verabschieden. Das war für mich eine super schwierige Entscheidung, weil es war ja sozusagen mein Baby, es war das Produkt, mit dem ich 2016 gestartet bin und ein Produkt, was es über vier Jahre gab. Dadurch, dass mir aber diese Fragen gezeigt haben, dass das die richtige Entscheidung ist, haben wir dann auch die Entscheidung getroffen und haben uns im Team zusammengesetzt und einen entsprechenden Maßnahmenplan überlegt, sind dann jetzt eben in der Umsetzung und haben den teilweise auch schon umgesetzt. Wir haben zum Beispiel den kompletten Academy-Bereich überarbeitet. Wir haben uns überlegt, wofür ist die Academy-Community, wofür sollen unsere Academy-Foren genutzt werden (was wollen wir da und was bieten wir unseren Kundinnen da) und wofür kann die Facebook-Gruppe genutzt werden?

Zusammenfassung: Diese Fragen helfen dir dabei die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Wenn du Entscheidungen triffst, stelle dir diese Fragen. Guck, was die Antworten darauf sind und auf dieser Basis triffst du dann die Entscheidungen. Und da Entscheidungen auch immer Veränderungen und Learnings mit sich bringen, ist es im Anschluss wichtig, dass du dir nochmal Zeit nimmst, um zu reflektieren und die Learnings aufzuschreiben, die aus dieser Entscheidung resultiert sind.

Es gibt immer Learnings. Es gibt immer Dinge, die wir nicht sehen, wenn wir Entscheidungen treffen. Und ich hoffe, dass dir die Fragen, die ich dir mit auf den Weg gegeben habe, dabei helfen auch zukünftig die richtigen Entscheidungen zu treffen. Was ganz wichtig ist, um diese Entscheidungen zu treffen, ist, dass du ganz genau weißt wofür du stehst, wo du hinwillst, was deine Werte sind. Denn wenn du das weißt, dann gibt es dir Sicherheit, dass du die richtige Entscheidung getroffen hast und dass diese Entscheidung nicht nur dir gut tut, sondern auch das richtige ist für deine Kund:innen, und dass sie auch zu deiner Vision passt.


Ich habe dir hier nochmal alle Fragen zur wertebasierten Entscheidungsfindung aufgelistet:

  1. Frage: Passt die Entscheidung zu deinen Unternehmenswerten? Wofür stehst du? Definiere deine Business-Werte, formuliere sie aus und handle stets nach ihnen.
  2. Frage: Passt die Entscheidung zu deiner Vision? Wohin willst du? Definiere deine Vision und triff Entscheidungen, die dich dahin bringen, wo du in Zukunft sein möchtest.
  3. Frage: Hilft das Resultat aus der Entscheidung anderen? Was sind die Konsequenzen aus dieser Entscheidung für andere, für deine Kund:innen, für deine Community?
  4. Frage: Welchen Impact hat diese Entscheidung in der Zukunft? Was ist der Einfluss, den diese Entscheidung auf deine Business-Zukunft hat? Mit was musst du in der Zukunft rechnen?

In der she-preneur Academy zeige ich zum Beispiel auch, wie du deine Werte findest, wie du deine Vision findest. Das war für mich ein riesengroßes Learning. Ich habe 2018 damit angefangen, mich mit Werten und Visionen auseinanderzusetzen, habe 2019 auch meine Vision für she-preneur geschrieben und auf der Basis mich sehr intensiv mit den Werten auseinandergesetzt, die wir in meinem Team auch leben. Diese Werte und diese Vision hilft uns dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Nicht nur die Entscheidungen, die ich treffe, sondern auch Entscheidungen, die mein Team trifft oder die wir im Team treffen.

Du bist neugierig? Dann setze dich gerne auf die Warteliste der she-preneur Academy und erfahre als erste, wenn sich die Türen wieder öffnen.

Wenn du deine Vision nicht kennst, wenn du dein Warum nicht kennst, wenn du deine Werte nicht kennst, dann ist es sehr schwierig Entscheidungen zu treffen (ich empfehle dir meinen Artikel „So findest du dein Warum für dein Business“ und die she-preneur S-sentials-Methode®). Denn dann weißt du nicht genau, gehe ich jetzt einfach nur rational vor, oder gucke ich, ob das Entscheidungen sind die mich dahin bringen, wo ich in Zukunft hinmöchte. Wenn Entscheidungen nicht nur für dich relevant sind, sondern wenn auch deine Community oder deine Kunden und Kundinnen involviert sind, dann ist es wichtig, dass du dir Zeit nimmst um zu evaluieren, ob die Entscheidung die richtige ist und was für Auswirkungen sie hat.

Fällt es dir leicht Entscheidungen für dein Business zu treffen?

Ich hoffe, dass dir diese Episode dabei hilft zukünftig die richtigen Entscheidungen zu treffen, um Veränderungen herbeizuführen, die dir dabei helfen dein Business nach deinen Vorstellungen zu gestalten. Denn das ist ganz wichtig, wenn du dir einen Business aufbauen möchtest, das dich erfüllt.

Teile gerne dein Feedback mit mir und zeige uns, wie du vorgehst um wertebasierte Entscheidungen zu treffen. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich auch, wenn du mir eine Empfehlung für meinen Podcast hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} 4 Dinge, die mich mein Business in 2020 gelehrt hat

2020 war ein anderes Jahr. Ich habe gerade, in Vorbereitung auf diese Episode, nochmal geschaut, was ich in 2019 geschrieben habe. Es war sehr spannend zu sehen und klar, es war auch alles irgendwie anders. Niemand wusste von Corona, niemand wusste, dass wir in unserer Bewegung oder in unserer Freiheit so sehr eingeschränkt werden oder uns selbst einschränken müssen. Und dementsprechend ist 2020 einfach komplett anders verlaufen.

Rückblickend hatte ich dennoch ein super gutes Jahr, und ich glaube, auch viele meiner Kundinnen trotz Herausforderungen, weil ich immer geschaut habe: Wie können wir den Fokus auf die schönen Dinge legen? Wie können wir aus dieser Situation etwas Gutes machen? Wie können wir diese Situation als Chance ergreifen und sie dazu nutzen, um den Menschen, die uns brauchen oder die unsere Hilfe gebrauchen könnten, zur Seite zu stehen und sie noch besser betreuen oder unterstützen zu können?

In dieser Episode teile ich meinen Jahresrückblick mit dir und erzähle von meinen Erfolgen und Learnings aus 2020. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Von daher war 2020 ein sehr aufregendes Jahr für mich und ich möchte dich in dieser Episode einfach ein bisschen mit hinter die Kulissen nehmen, weil ich glaube, es ist immer sehr spannend zu hören, was bei mir passiert ist, wie mein Business aussieht und was ich in 2020 alles erreicht habe.

Das Thema „Reflexion“.

[3:49] – Das Thema „reflektieren“ ist ein ganz wichtiges Thema für mich. Ich reflektiere regelmäßig und habe dir zu dem Thema reflektieren auch schon eine Podcast Episode aufgenommen. Reflektieren ist so wichtig, aber die wenigsten nehmen sich wirklich ausführlich Zeit dafür. Denn wenn du reflektierst, hast du die Möglichkeit Dinge zu erkennen, mit denen du nicht mehr zufrieden bist oder die dich blockieren, die dich einschränken oder die, die dir nicht gut tun. Und es ist so wichtig, dass du diese Dinge erkennst, um zu gucken, wie du das nächste Jahr oder die nächste Woche verändern kannst.

[4:32] – Du sollst nicht nur einmal im Jahr reflektieren, sondern idealerweise nimmst du dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit, um zu gucken: Was war gut heute? Was war nicht so gut heute? Was kann ich nächste Woche oder morgen anders machen? Oder auch bei Kundengesprächen – wenn du zum Beispiel Erstgespräche führst, ist es auch eine ganz tolle Möglichkeit zu reflektieren und zu gucken: Was lief in dem Gespräch gut, was lief in dem Gespräch nicht so gut und was kann ich beim nächsten Mal anders machen?

[5:03] – Also bitte nicht nur zum Jahresende reflektieren, sondern nimm dir immer wieder die Zeit zum Reflektieren. Es so wichtig, denn nur wenn wir reflektieren, können wir eben auch weiter wachsen, können wir neue Dinge für uns erreichen, die wir gerne in unser Leben holen wollen. Von daher, nimm dir die Zeit und mach keine Planung, ohne vorher einen Rückblick gemacht zu haben. Ohne vorher geschaut zu haben: Was lief in diesem Jahr gut, was lief in diesem Jahr nicht so gut? Was möchtest du im nächsten Jahr auf jeden Fall anders machen?

[6:07] – Oftmals ist es ja so, dass wir uns nur an die Dinge erinnern, die nicht so gut liefen, und die Dinge, die gut liefen, ganz schnell einfach vergessen. Es ist wichtig, dass wir die kleinen und auch die großen Erfolge in Erinnerung behalten.

Das war mein 2020.

[8:39] – Berlin war für mich immer sehr, sehr hektisch. Es hat mich sehr viel Zeit und Energie gekostet und hier auf Fuerteventura merke ich, dass sich mein Leben sehr entschleunigt hat, dass ich viel entspannter und viel mehr draußen bin, dass ich das schöne Wetter genieße, dass ich mehr Sport mache und dass ich einfach viel mehr Energie habe. Aus dem Grund habe ich mich entschieden hier zu bleiben, und das ist auch einer meiner großen Erfolge in diesem Jahr. Ein privater Erfolg, der aber ganz viel mit dem Business zu tun hat. Denn mein Business ermöglicht mir einfach diese Dinge zu tun.

[9:54] – Im Sommer die Taschen zu packen, meine Wohnung in Berlin zu vermieten und dann einfach loszufahren, war keine leichte Entscheidung. Natürlich war das auch eine Entscheidung, wo mein Verstand mir gesagt hat: „Nee, Tanja, das kannst du nicht machen! Du hast dort nichts und du weißt doch gar nicht, wo du hingehst!“. Aber trotzdem habe ich das gemacht und habe da auf mein Bauchgefühl gehört. Das war übrigens auch ein großes Learning in 2020, Entscheidungen zu treffen und dabei wirklich auf das Bauchgefühl zu hören, auch wenn der Verstand dir sagt, dass du dir das noch genauer überlegen solltest, dass du noch mehr recherchieren solltest … und alles in trockenen Tüchern sein muss.

[13:04] – Wir haben den Fokus komplett darauf gelegt, wie wir mehr Menschen erreichen können, wie wir mehr Frauen helfen können. Also ohne den Fokus auf den Umsatz gelegt zu haben, haben wir den Umsatz im Gegensatz zu 2019 fast wieder verdoppelt. Wir liegen zum Jahresende bei knapp 500.000 € netto Umsatz, also eine knappe halbe Millionen. Das ist der absolute Wahnsinn! Ich bin selber total geflasht. Ich hatte mir tatsächlich noch ein höheres Umsatzziel gesetzt, das waren 750.000 € – aber es ist vollkommen okay, das wir es nicht erreicht haben, denn auch 500.000 € sind mega gut. Ich bin wirklich begeistert, geflasht, dass wir das erreichen können, dass das möglich ist. Vor allem wenn ich einmal zurückblicke, wo ich hergekommen bin und mittlerweile ein Business habe, was eine halbe Millionen Euro netto Umsatz macht. … Die Kosten sind auch immer sehr interessant. In diesem Jahr hatte ich ziemlich hohe Kosten, es waren sicherlich ein bisschen mehr als 70 %. Und wenn du dir das ausrechnest, wirst du sehen, dass am Ende nicht mehr so viel übrig bleibt, vor Steuern. Aber trotzdem bin ich super happy.

[14:35] – Wir haben den neuen Mitgliederbereich für die she-preneur Academy aufgebaut, ich habe das komplette Messaging nochmal überarbeitet, wir haben ziemlich viele Videos gemacht, wir sind ans Design nochmal rangegangen. Also wir haben ziemlich viel neu gemacht in diesem Jahr, von dem wir im nächsten Jahr definitiv weiter profitieren können. Von daher waren die Kosten in diesem Jahr ziemlich hoch. Aber das ist okay.

[15:07] – Ich habe mittlerweile 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mich und mein Business unterstützen. Und auch darüber freue ich mich einfach, dass wir gemeinsam so viel tolle Arbeit machen können und dass ich das, was wir umsetzen, auch weitergeben kann und diese tollen Menschen einfach in meinem Team habe und wir gemeinsam Frauen helfen mehr Umsatz zu generieren und sich ein Business aufzubauen, was sie einfach total erfüllt und dass mein Team auch Spaß daran hat, sodass wir wirklich alle gern an diesem Business arbeiten. Das ist ziemlich cool. Und im nächsten Jahr werde ich auch darauf achten, dass die Kosten niedriger werden. In diesem Jahr waren einfach so viele Sachen, die ich gerne noch machen wollte.

[16:24] – Und zwar haben wir den she-preneur insider club, das ist mein Mitgliederbereich, einmal komplett geändert und haben ein neues Produkt kreiert. Das ist die she-preneur Academy, ein begleitetes Jahresprogramm. Wir haben alle Mitgliedschaften des insider clubs gekündigt (ich hatte knapp 200 aktive Mitgliedschaften) und da habe ich nicht lange überlegt oder mir auch nicht ausgerechnet, was sein könnte oder wie viel Umsatz ich ggf. verliere. Nein, es geht nicht um den Umsatz. Es geht darum, wie ich die Menschen, die von mir lernen wollen, noch besser unterstützen kann. Und das Produkt, was ich dafür ganz gerne erstellen wollte, ist eben die she-preneur Academy, denn da halte ich mein gesamtes Wissen fest und weiß, dass ich im Rahmen der Academy einfach viel besser unterstützen kann, als im insider club. Denn in der Academy geht es mehr ums Tun und weniger ums Netzwerken. Es geht mehr darum, wirklich die nächsten Schritte im Business zu gehen, sich Sachen zu trauen und zur Unternehmerin zu werden.

[17:41] – Auch da habe ich eine große Entscheidung getroffen und gesagt, wir kündigen alle Mitgliedschaften und diejenigen, die in die Academy kommen wollen, die buchen neu. Dadurch haben wir natürlich viele Mitglieder verloren bzw. haben sich viele entschieden nicht zu verlängern – und das ist auch OK. Wie gesagt, der Fokus liegt nicht auf dem Umsatz, sondern der Fokus liegt darauf einen Impact zu haben und Frauen weiter zu helfen, sie dabei zu unterstützen, mit ihrem Business Geld zu verdienen und unternehmerisch zu denken. Ein ganz großes Learning und es gehört auch zu meinen Werten.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Der Fokus in 2020 lag auf den Impact

[18:26] – Ich habe sehr viele wertebasierte Entscheidungen in diesem Jahr getroffen. … 2019 habe ich mich sehr stark mit meinen Werten auseinandergesetzt und das hat mir in diesem Jahr auch nochmal sehr stark geholfen, da auch die richtigen Entscheidungen zu treffen.

[18:53] – Wir hatten den ersten sechsstelligen Launch in diesem Jahr. Das war auch definitiv ein Erfolg, denn wir haben damit den nächsten Meilenstein im Business erreicht. Und auch hier gleich noch zwei Learnings mit dazu: Eines davon ist, Zeit zum Planen lohnt sich. Du brauchst Zeit, um einen ordentlichen Launchplan zu erstellen, um dir wirklich zu überlegen, wann soll was gemacht werden, was wollen wir erreichen, was ist das Messaging – vor allem, wenn du mit einem Team arbeitest. Wenn wir Zeit haben zum Planen, dann haben alle mehr Klarheit und wissen eben auch, was wann umgesetzt wird und wir arbeiten viel weniger unter Stress. Der zweite Punkt, den ich dir noch nicht mitgeben möchte, ist: Weniger ist mehr.Wenn wir weniger machen, können wir viel mehr erreichen. Auch umsatztechnisch können wir viel mehr erreichen, und wir können viel mehr Leute abholen oder mitnehmen, weil wir sie eben nicht überfordern.

[20:26] – Was mir in diesem Jahr super viel Spaß gemacht hat und was mich auch einfach total antreibt (und das werden wir 2021 auf jeden Fall wiederholen) – warum ich auch den Fokus der Academy auf die Umsetzung setzen werde – ist, dass wir in diesem Jahr über 100 Frauen in die Umsetzung gebracht haben. Einen Teil aus dem insider club im Rahmen der Beta-Kurs Challenge und im Rahmen des Bundles. Aber ich habe auch den Frauen in meinen Gruppenprogrammen dabei geholfen mehr Kund:innen zu gewinnen, mehr Umsatz zu generieren oder Neues auszuprobieren, die Komfortzone zu verlassen, sichtbar zu werden, mehr Reichweite aufzubauen. Die Dankbarkeit und die Freude, die da zurückgekommen ist, ist einfach großartig und das ist das, was mich antreibt und was mir so wichtig ist.

[22:40] – Der Fokus in 2019 und auch ein Großteil in 2020, lag auf dem she-preneur insider club als Hauptprodukt. Und jetzt wandelt sich der Fokus auf die she-preneur Academy. Das heißt, ich habe mein Produktportfolio komplett umstrukturiert. Es fühlt sich unheimlich gut an, weil ich weiß, dass ich dadurch eben meiner Vision noch viel näher komme und weil ich dadurch einfach die Frauen, meine Kundinnen, meine Community, noch viel besser unterstützen kann.

[23:20] – Entscheidungen zu treffen ist so wichtig, auch wenn sie Angst machen. Entscheidungen helfen uns dabei Dinge loszulassen, die uns nicht mehr dienen oder die nicht mehr so gut funktionieren, wie am Anfang, aus denen wir vielleicht auch herausgewachsen sind – und das ist wichtig, dann da auch den nächsten Schritt zu gehen.

[23:43] – Ich habe zu etwas Nein gesagt und das ist mir unheimlich schwer gefallen. Das war die Summit 2020, die eigentlich für Anfang November geplant war. Da haben wir dann das she-preneur Academy Kick-off-Festival durchgeführt. Ich habe einfach gemerkt, dass wir zwei große Projekte nicht gleichzeitig umsetzen können. Wir hatten ja auch noch das Bundle in diesem Jahr, was übrigens auch ein sehr großer Erfolg war, nicht nur für uns, sondern auch für meine Kundinnen. Das brauchte so viel mehr Aufmerksamkeit, wie ich eingeplant hatte, sodass wir die Summit 2020 am Ende nicht mehr geschafft hatten. Ich musste mir wirklich eingestehen, dass mein Team und ich das nicht hinbekommen. … Wir haben die Summit 2020 abgesagt bzw. auf das Frühjahr 2021 verschoben.

[25:42] – Ein weiteres Learning, was ich hatte und was jetzt nicht konkret zu den Erfolgen konkret gepasst hat, ist: Ich muss mehr delegieren. Ich habe mittlerweile ein großes Team, … sie machen sehr viel, sie kommen aber noch ziemlich viel auf mich zu und wollen meine Unterstützung bzw. das ich bestimmte Sachen absegne. Und da darf ich einfach im nächsten Jahr viel mehr delegieren. Das heißt, in diese Rolle werde ich im nächsten Jahr noch viel mehr schlüpfen und werde schauen, dass ich mein Team noch mehr empowere die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, selbst umzusetzen und auch alleine Entscheidungen zu treffen, ohne dass ich da bin. Für mich wird eine große Aufgabe sein, das Team umzustrukturieren oder die To-Dos, die Aufgabenbereiche oder Verantwortungen nochmal umzustrukturieren, damit wir noch effizienter arbeiten und noch mehr erreichen können.

Eine Übung für Umsetzung und Reflexion.

Ich bin unglaublich dankbar für dieses Jahr, obwohl es nicht so verlief, wie wir alle wollten, aber es hat mich trotzdem viel gelehrt und mir gezeigt, dass ich mittlerweile sehr viele erreichen kann und dass ich anderen helfen kann positiver zu sehen und die nächsten Schritte zu gehen, um noch mehr zu erreichen. Gerade in Zeiten wie diesen ist das super wichtig und in diesem Jahr ist es mir noch bewusster geworden.

Ich habe dir noch eine Übung mitgebracht, damit auch du ins Tun kommst und dir das Reflektieren leichter:

  1. Nimm dir ein weißes Blatt Papier und teile es in 4 gleich große Felder auf. Ich finde es übrigens immer besser mit der Hand zu schreiben. Denn wenn wir Dinge mit der Hand schreiben, dann bleiben sie eher in unserem Kopf, wir können uns leichter mit ihnen verbinden, als wenn wir es via Laptop oder Tablet notieren.
  2. In das linke obere Feld schreibst du dir deine Erfolge aus 2020. Das darf gerne eine lange Liste werden. Notiere dir die kleinen und großen Erfolge.
  3. In das rechte Feld daneben trägst du ein, was notwendig war um diese Erfolge zu erreichen. Was musstest du tun? Welche Entscheidungen musstest du treffen? Warst du besonders fleißig, mutig oder hast du bestimmte Sachen losgelassen? Schau dir nochmal die Erfolge an und schau, was notwendig war, um diese einzelnen Erfolge erreichen zu können.
  4. In das dritte Feld links unten schreibst du, was in 2020 nicht so lief, wie du es erwartet oder wie du es dir gewünscht hast. Was sind Dinge, die nicht funktioniert haben? Was wolltest du erreichen, hast du aber nicht erreicht?
  5. Rechts daneben schreibst du auf, was du aus diesen Dingen, die nicht geklappt haben, gelernt hast. Was wolltest du erreichen, hast es aber nicht erreicht und was hast du daraus gelernt?

Ein Beispiel: Du wolltest einen Launch machen und hast ihn am Ende nicht gemacht. Vielleicht hattest du keine Zeit. Das heißt dann, dass du besser planen musst, dass du anders priorisieren musst. Oder du hast dein Umsatzziel nicht erreicht. Dann bedeutet das vielleicht, dass du mehr Fokus darauf legen musst wirklich zu verkaufen. Überlege dir genau, was es ist und was du gelernt hast – das ist dann die Basis für deine Planung 2021.

Wie verlief dein Jahr 2020?

Ich bin sehr gespannt, was du aufschreibst. Teile gerne deine Erfolge und deine Learnings mit mir, indem du z.B. einfach einen Screenshot von dieser Episode machst und mich auf Instagram taggst. Lass mich wissen, wie dein Jahr 2020 war, auch in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} So strukturiere ich meinen Tag

Ich habe mir diese Episode überlegt, weil ich ganz oft merke, dass die meisten überforderten Selbstständigen sich mit 1000 Dingen beschäftigen und die To-Do-Liste immer länger wird, da ständig neue Dinge draufkommen, von denen sie gehört haben sie wären wichtig. Gleichzeitig sehe ich aber auch immer wieder, wie viel Zeit in den sozialen Medien vergeudet wird. Es wird viel kommentiert – und ich möchte damit nicht sagen, dass das schlecht ist, aber das Kommentieren, wenn es unstrategisch ist (wenn du nicht auf ein bestimmtes Ziel hinarbeitest), dann bringt es dir nichts, es kostet dich nur Zeit.

Dann schaffen wir es eben auch nicht, die großen Dinge im Business voranzubringen, also die, die unser Business wirklich wachsen lassen. Mit diesen Aufgaben beschäftigen sich leider viel zu wenige, und zwar, weil der Berg so groß und so unerklimmbar erscheint und es Dinge sind, die wir nicht von heute auf morgen umsetzen können, wo wir nicht sofort ein Ergebnis sehen. Dann wundern sich aber eben viele, warum ihr Business nicht wächst, warum sie keine Kund:innen gewinnen und warum sie das Gefühl haben, dass ihr Business oder ihre Reichweite stagniert, etc.

Unser Business kann nur an den Stellen wachsen, denen wir unsere Aufmerksamkeit schenken und unsere Energie widmen!

In dieser Episode lasse ich dich deshalb hinter die Kulissen blicken und erzähle dir, wie ich meinen Tag strukturiere. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Die meisten kümmern sich um Dinge, die ihnen leicht fallen oder die Spaß machen oder die gerade total dringend sind. Das ist eine Sache, die ich häufig sehe und es ist ganz wichtig, dass du das veränderst. Ich werde dir in den folgenden Zeilen noch ganz viel erzählen, aber das ist ein hilfreicher Einstieg, weil es eben einfach wichtig ist, dass du verstehst, an welchen Stellen du ggf. noch umdenken musst.

Die meisten von uns kümmern sich also um Dinge, die ihnen leicht fallen, die ihnen Spaß machen oder die gerade dringend werden. Wenn wir uns jedoch immer mit diesen Dingen beschäftigen, dann führt das dazu, dass unser Business nicht wächst. Der Fokus liegt viel zu sehr auf den Dingen, die gerade passieren – das heißt, wir arbeiten reaktiv und nicht proaktiv. Es ist aber viel wichtiger, dass wir den Fokus auf die Dinge legen, die unser Business wachsen lassen.

[10:22] – Aus meiner Erfahrung hat das viel mit der eigenen Komfortzone zu tun. Also, warum tun wir das? Warum beschäftigen wir uns nicht mit den richtigen Sachen? Es ist die Komfortzone, denn uns fehlt das Wissen. Wir müssten ggf. jemanden fragen, ob er uns unterstützen kann. Wir müssten uns neues Wissen aneignen. Wir müssten etwas probieren, was wir vorher noch nicht getan haben. Und das ist etwas, was uns davon abhält, diese Dinge umzusetzen. Wir bekommen eben nicht diese schnellen Erfolge, wir können halt nicht einfachen einen Haken dransetzen.

[11:41] – Das, was ich dir mit auf den Weg geben möchte, ist: Bei den meisten bleibt es bei dem Gedanken „Ich möchte ganz gerne ein Webinar machen“ oder „Ich möchte ganz gerne eine Challenge durchführen“. Und dann kommen sie nicht in die Umsetzung, weil sie eben nicht wissen, wie sie das Ganze umsetzen sollen. Und weil dieser Berg an Aufgaben so groß ist, beschäftigen sie sich erst gar nicht mit dem Thema, sondern mit den Aufgaben, die ihnen leicht fallen.

[12:26] – Du brauchst Verkaufsstrategien, du brauchst größere Projekte, um mit deinem Business auch wachsen zu können. Das ist wirklich ein ganz große Fehler, der sehr häufig gemacht wird und dazu führt, dass dein Business eben nicht wächst und du dich zwar mit deinen Tagesaufgaben beschäftigst, die dich aber nicht weiterbringen.

[13:05] – Wie ich mit meiner Tagesplanung vorgehe, das möchte ich dir in dieser Episode erzählen und dich damit inspirieren, wirklich auch zur Unternehmerin zu werden und dein Business ernst zu nehmen. Denn ein Business auf Hobby-Level kann nicht lange überleben und du wirst auch nicht lange motiviert dabeibleiben. Du brauchst einfach Umsatz und du musst auch diesen Wachstum sehen, das gibt dir Energie und dann kannst du mit deinem Business auch etwas bewirken.

Darüber, wie du dein Business perfekt strukturierst, habe ich mit dir schon einmal in einer anderen Podcastfolge gesprochen.

Wie ich meinen Tag strukturiere.

[13:42] – Wie ich meinen Tag strukturiere, hängt davon ab, wie ich meine Woche strukturiere. Und wie meine Woche aussieht, das hängt davon ab, wie mein Quartal aussieht. Wie mein Quartal aussieht, das hängt davon ab, was ich im Jahr erreichen möchte. Und was ich im Jahr erreichen möchte, das leite ich aus meiner Vision ab. Deswegen ist es auch immer wichtig, dass du wirklich weißt, warum du die Dinge tust und dich nicht morgens an den Schreibtisch setzt und anfängst zu arbeiten. Diese Vorgehensweise hilft dir dabei Prioritäten zu setzen und den Fokus zu halten – beides Dinge, die wichtig sind, damit wir mit unserem Business vorankommen.

[14:29] – Wenn du nur auf den Tag schaust, dann ist es super schwierig (oder gar nicht möglich eigentlich) festzulegen, was du heute erledigen möchtest, damit dein Business weiter wächst. Aufgaben haben wir immer. Aber dass dein Business weiter wächst, das ist super schwierig, wenn du dir wirklich nur den einen Tag anschaust und nicht weißt, was das „Big Picture“ dahinter ist. Dasselbe gilt für deine Wochenplanung. In einer Woche oder auch an einem Tag können wir nichts Großes bewegen. Vieles von dem, was ich tagtäglich tue, zahlt auf ein Projekt ein, auf eine umsatzbringende Aktivität. Und das sind dann diese kleinen Schritte, die mich wirklich zu großen Ergebnissen führen.

[15:26] – Diese Projekte, die brechen wir dann in unterschiedliche Aufgabenbereiche herunter, und wir terminieren die dann. Zu den jeweiligen Aufgabenbereichen definieren wir dann die Aufgaben, die erledigt werden müssen und terminieren diese auch. Und hieraus ergeben sich dann die wichtigsten ToDos und die wichtigsten Meilensteine, die erreicht werden müssen, um das jeweilige Projekt erfolgreich umzusetzen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - So strukturiere ich meinen Tag

[15:53] – Wir arbeiten mit Asana und haben dort unterschiedliche Projekte angelegt, aus denen sich die Aufgaben für die einzelnen Teammitglieder und auch für mich ableiten. Diese Projekte sind dazu da, dass wir das Business weiter vorantreiben, dass wir weiterwachsen, dass wir uns weiterentwickeln. Für diese Aufgaben nehmen wir uns Zeit. Sie müssen in das Tagesgeschäft integriert werden und dafür blocke ich mir bestimmte Tage und bestimmte Zeiten, und manchmal blocke ich mir sogar eine ganze Woche, wenn es etwas richtig Großes ist, damit ich wirklich vorankomme. … Ein Projekt ist bei mir, zum Beispiel, das she-preneur Bundle oder das she-preneur Academy Kick-off-Festival. Und abgesehen von diesen Projekten gibt es das Tagesgeschäft, und dazu zählt die Kundenbetreuung, dazu zählt die Buchhaltung, dazu zählt die Erstellung von Content, etc. Auch diese Aufgaben haben Priorität, da das Business ohne sie nicht weiterlaufen kann. Das bedeutet: Es ist wichtig, dass wir uns nach dem Festlegen der großen Ziele und Projekte fürs Jahr, bzw. fürs Quartal, und der Planung der Quartale Zeit nehmen, die jeweiligen Wochen und Tage so zu planen, dass wir für Projekte UND Tagesgeschäft Zeit haben und beides umsetzen können, ohne das eines davon leidet. Und das ist gar nicht so einfach.

[18:09] – Das Wichtige ist, dass du es wirklich schaffst dein Tagesgeschäft zu managen UND auch die Projekte zu managen, mit denen du erreichen möchtest, dass dein Business weiter wächst. Und das braucht natürlich viel Disziplin und auch Übung. Wenn du, zum Beispiel, ein Projekt das erste Mal umsetzt, dann ist es schwieriger, als wenn du dasselbe Projekt noch einmal umsetzt.

[18:55] – Wenn wir uns nicht strukturieren, dann erschaffen wir uns ein neues Hamsterrad. Denn es gibt immer Dinge zu tun, immer etwas zu erledigen.

[19:10] – Um deinen Tag zu planen, musst du daher wissen, auf was du hinarbeitest. Zielloses Erstellen von Content bringt dich nicht weiter oder kommentieren bringt dich nicht unbedingt weiter. … Morgens aufzustehen und direkt loszulegen bringt dich nicht weiter – das ist das, was ich dir damit sagen möchte. Du verschwendest einfach wertvolle Zeit, statt dein Business vorwärts zu bringen und Geld zu verdienen, oder mehr Geld zu verdienen, und mehr Menschen zu helfen.

[19:47] – Wichtig ist, dass du proaktiv arbeitest, statt reaktiv, denn dann kann dein Business weiter wachsen. Wenn du also eine Sache aus dieser Podcast-Episode mitnehmen möchtest, dann starte deine Woche nicht ohne eine Planung und auch nicht einen Tag ohne eine Planung. Nimm dir für deine Woche nicht mehr als zwei oder drei größere Aufgaben vor, denn mehr schaffen wir nicht und das führt am Ende zu Frustration. Wir sind demotivierter und dann haben wir auch keine Lust irgendwelche Pläne zu schmieden, weil wir diese Pläne sowieso nie umgesetzt bekommen. Und am Tag sind es eine bis zwei größere Aufgaben. Also nicht die kleinen ToDos, wie einen Social Media Beitrag veröffentlichen oder auf Kommentare antworten oder E-Mails beantworten, sondern die Dinge, die dein Business wirklich wachsen lassen.

[21:26] – Diese 1-2 Aufgaben am Tag oder die 2-3 Aufgaben in der Woche sind die wichtigsten Dinge, die erledigt werden müssen, um ein jeweiliges Projekt oder einem Meilenstein einen Schritt näher zu kommen. … Das sind Dinge, die dich und dein Business weiterentwickeln, und darauf konzentriert du dich – ganz egal, was passiert. Das ist dein Fokus, das sind die Dinge, die du vorrangig erledigst.

[22:09] – Mein Tag bzw. meine Woche endet, wenn ich diese Aufgabe(n) erledigt habe und manchmal kann es auch bedeuten, dass ich länger daran sitze, als gewünscht oder geplant, und das ist dann auch OK.

[22:20] – Idealerweise sind das wirklich die Aufgaben, mit denen du täglich startest. Denn wenn du nicht mit diesen Aufgaben in den Tag startest, und da spreche ich aus Erfahrung, dann kann es ganz oft passieren, dass andere Dinge, die nicht so wichtig sind, dich wieder einholen. … Also du fängst wieder an zu reagieren, statt proaktiv an deinem Business zu arbeiten. Das heißt, Ich versuche diese wichtigen Dinge direkt am Anfang des Tages zu erledigen, bevor ich mich mit anderen Sachen beschäftige.

[24:23] – Wir haben noch ein wöchentliches Teammeeting, und in dem Teammeeting besprechen wir mit dem Kernteam die jeweilige Woche und die Aufgaben, die wichtig sind – also die, die diese Woche unbedingt erledigt werden müssen. Das führt dann eben dazu, dass alle Teammitglieder sehr fokussiert arbeiten und wir alle auch auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Und die Kommunikation findet, wie gesagt, komplett über Asana statt. Dort haben wir die Projekte hinterlegt, und mein Team weiß ganz genau, welche Aufgaben anstehen und wo welche Informationen dazu zu finden sind.

Zusammenfassung: So planst du deinen Tag mit mehr Struktur.

Bevor wir jetzt zum Schluss kommen, möchte ich, dass du dir noch einmal überlegst, was du im nächsten Jahr erreichen willst. Dann brichst du deine Ziele auf Quartalsziele herunter und aus denen leitest du dann deine ToDos ab. Ich schlage dir vor dir da wirklich 1-2 Stunden Zeit zu nehmen, dir einen Kakao oder Tee zu machen und es im Anschluss ganz gemütlich zu machen. Wie soll dein nächstes Jahr aussehen? Wie soll dein nächstes Quartal aussehen?

Das Thema ist übrigens auch Teil der she-preneur S-sentials-Methode®. Ich habe dir hier meine Tipps für eine produktive Tagesstruktur noch einmal zusammengefasst:

  1. Arbeite proaktiv, nicht reaktiv. Die meisten kümmern sich um Dinge, die ihnen leicht fallen oder die Spaß machen oder die gerade total dringend sind. Es ist aber viel wichtiger, dass wir den Fokus auf die Dinge legen, die unser Business wachsen lassen.
  2. Finde deine Vision. Wie du deinen Tag strukturierst, hängt davon ab, wie du deine Woche strukturierst. Wie deine Woche aussieht, das hängt davon ab, wie dein Quartal aussieht. Wie dein Quartal aussieht, das hängt davon ab, was du im Jahr erreichen möchtest. Und was du im Jahr erreichen möchtest, das leitest du aus deiner Vision ab.
  3. Erarbeite Projekte, die auf dein Jahresziel oder Quartalsziel einzahlen. Diese Projekte sind dazu da, dass du dein Business weiter vorantreibst, dass du wächst und dich weiterentwickelst.
  4. Breche Projekte in unterschiedliche Aufgabenbereiche herunter. Terminiere diese Aufgabenbereiche. Definiere zu den jeweiligen Aufgabenbereichen die Aufgaben, die erledigt werden müssen und terminieren auch diese. Hieraus ergeben sich dann die wichtigsten ToDos und Meilensteine, die erreicht werden müssen, um das jeweilige Projekt erfolgreich umzusetzen.
  5. Starte deine Woche nicht ohne eine Planung und starte auch nicht deinen Tag ohne eine Planung. Nimm dir für deine Woche nicht mehr als zwei oder drei größere Aufgaben vor. Und am Tag sind es ein bis zwei größere Unteraufgaben der Wochenaufgaben. Diese 1-2 Aufgaben am Tag oder die 2-3 Aufgaben in der Woche sind die wichtigsten Dinge, die erledigt werden müssen, um ein jeweiliges Projekt oder einem Meilenstein einen Schritt näher zu kommen.
  6. Starte mit diesen Teilaufgaben in den Tag. Diese Vorgehensweise hilft dir dabei Prioritäten zu setzen und den Fokus zu halten.

Diesen Beitrag möchte ich schriftlich gerne noch so abschließen, wie die Podcastfolge hörbar gestartet ist: Mit Mut, Kraft und Zuversicht. Es ist unfassbar wichtig, dass wir in diesen besonderen Zeiten das Positive suchen und schauen, wo wir positive Energien herbekommen können. Viele von uns sind mit ihrem Business schon so weit, dass wir, gerade im Online-Bereich, nicht so sehr betroffen sind. Und ich glaube, es ist auch sehr wichtig zu schauen, wie wir jetzt die anderen unterstützen und auch selbst mehr positive Energie in die Welt bringen können. Wenn du aber zu denjenigen gehörst, denen es gerade nicht so gut geht, dann möchte ich dir gerne mit auf den Weg geben, dass du dich möglichst gleichgesinnten Menschen anschließen solltest bzw. aktiv schaust, wo du Positivität finden kannst. Ich persönlich möchte dir meine Gedanken und ganz viel Kraft schicken und hoffe, dass du gut durch diese Zeit kommst.

Suche dir Gleichgesinnte, tausche dich mit anderen Menschen aus. Umgib dich mit Menschen, die das Positive sehen und die uns ganz viel positive Energie schenken können. Tools wie Zoom helfen dabei, oder aber auch Audiokurse, Podcasts, Communities, … . Behalte den Fokus, blicke auf das Positive und male dir aus, wie dein Tag, deine Woche, dein Monat aussehen soll. Hol dir die guten und schönen Sachen in dein Leben.

Hast diesen Monat dein Quartalsziel erreicht?

Teile deine Erkenntnisse gerne in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} Schritt für Schritt zur idealen Launch-Strategie

Die ideale Launch-Strategie – gibt es die überhaupt? Natürlich nicht. Denn sie ist ganz individuell, je nach Angebot, je nach Zielgruppe, je nachdem, welches Problem du für deine Kund:innen löst. Dein Angebot wiederum musst du Schritt für Schritt optimieren und dabei herausfinden, was den Erwartungen oder Wünschen deiner Kundinnen entspricht. Und hier schließt sich der Kreis, denn dabei hilft dir dein nächster Launch.

“Das habe ich daraus geschlussfolgert, dass es nicht ganz den Wünschen der Kundinnen entspricht, indem ich bei meinem dritten Launch nur eine hatte, die gekauft hat. … Und da habe ich dann gedacht: Okay, was kann ich jetzt noch anders machen, damit die Themen noch klarer werden und damit die Kundinnen wissen, auf was sie sich einlassen?“ sagt mein heutiger Gast und gibt Business-Einblicke, die ehrlich sind und zeigen, wie es wirklich aussieht. Denn es ist mir enorm wichtig, dass nicht der Eindruck entsteht, man launcht einmal und hat sofort 100 Teilnehmer:innen. Ganz im Gegenteil, man muss viel ausprobieren, bis es irgendwann so läuft, wie wir uns das gerne wünschen.

In dieser Episode nehme ich dich wieder einmal hinter die Kulissen einer meiner Kundinnen mit, die in diesem Jahr einen Membership-Bereich aufgebaut hat. In der heutigen Episode sprechen wir darüber, was sie tut, um ihre ideale Launch-Strategie zu finden.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Mein heutiger Gast arbeitet mit Frauen in Führungspositionen und hilft ihnen dabei, sich in einem vor allem von Männern dominierten Umfeld durchzusetzen. Sie zeigt ihnen, wie sie für sich selbst in Führung gehen, um ihre beruflichen Ziele zu erreichen und um ihr Netzwerk zu erweitern. Freu dich auf eine spannende Episode mit vielen Business-Insights von und mit Dr. Anja Schäfer.

[1:56] – Du hast Ende März ein neues Produkt gelauncht und zwar war das der VIP-Club, der sich an Frauen in Führung richtet und diesen hast du in diesem Jahr auf unterschiedliche Art und Weise an dein Publikum gelauncht. Ich möchte gerne von dir wissen, wie oft du deine Mitgliedschaft in diesem Jahr schon gelauncht hast. Du hast das ziemlich oft gemacht und ich bin mir nicht mal sicher, ob du ganz genau sagen kannst, wie oft du ihn dieses Jahr schon gelauncht hast. Liebe Tanja, das ist richtig. Also ich bin gefühlt im Dauerlaunch. Ich habe Ende Februar das erste Mal gelauncht. Ich habe vorher eine Umfrage gemacht – unter meinen Interessentinnen, Kundinnen – was sie sich wünschen und hatte gehofft, es kommt das ideale Produkt heraus. Dem war leider nicht so. Ich habe mich dann sozusagen herangetastet, von Launch zu Launch. Und ich habe, wenn ich das zurückverfolge, mindestens jeden zweiten Monat eine Challenge gemacht und zwischendurch habe ich mich auch noch an Webinar-Launches versucht.

[3:19] – Das, was die meiste Zeit kostet, sind diese Mails vorab und hinten dran und ich habe festgestellt, dass ich eigentlich fast immer an diesen Mails sitze und mir neue einfallen lassen darf. Es ist ja, das habe ich von dir gelernt, immer dasselbe Produkt geblieben und wenn ich die an meine Newsletter-Liste ausspiele, da kann ich nicht immer die Mail von letzter Woche nehmen, sondern da darf ich mir immer etwas Neues einfallen lassen und das war echt ein bisschen anstrengend. … Wichtig ist, und ich glaube, das ist auch wichtig für unsere Zuhörer:innen, da nochmal wirklich drauf zu achten nicht jedesmal ein anderes Produkt zu launchen, sondern lieber zu gucken: Wie kann ich das perfektionieren? Wie kann ich das besser machen und wie kann ich mit jedem Mal idealerweise bessere Ergebnisse erreichen?

[4:42] – Es hat jedes Mal etwas funktioniert und etwas nicht funktioniert. … Ich hatte vorher eine sehr intensive Umfrage gemacht unter meinen Kundinnen, also mit virtuellen Tools, wo man einfach ein paar Fragen beantworten durfte. Da war ich sehr überrascht – ich hatte an die 40 Rückmeldungen, das hatte ich damals nicht erwartet. Ich habe dann in ein Klärungsgespräch eingeladen und hatte, glaube ich, 16 Gespräche zu führen. Von diesen Frauen hat dann mindestens jede Zweite gebucht. … Ich bin mit 12 Frauen aus dem ersten Launch rausgegangen und hab dann gedacht: „Okay, wenn es beim ersten Mal schon so gut funktioniert hat, dann kann es ja nur besser werden.“ Aber dem war nicht ganz so.

[6:02] – Aber ich habe auch für mich lernen dürfen, dass es wichtig ist, dass ich Fans habe und nicht unbedingt welche, die einfach nur mal gucken wollen. Denn die sind schnell drin und dann schnell wieder draußen. Es hat mir am Anfang weh getan, um jede, die gegangen ist, aber mittlerweile weiß ich, dass die, die dabei sind, auch wirklich mit Herzblut dabei sind. Ich habe auch für mich verstanden, dass es viel wichtiger ist, dass ich wenige habe, die Fans sind, als viele, die nur schnuppern und nach drei Tagen wieder kündigen.

[7:14] – Es ist ganz wichtig da immer zu Experimentieren und auch zu gucken: Was passt am besten für dich und für deine Zielgruppe. Das habe ich ja auch für mich verstanden, dass ich also jetzt keinen Club für alle bieten kann. Sondern ich habe an dem Club auch noch gearbeitet. Ich habe nicht nur an meiner Launch-Strategie gearbeitet, sondern auch an dem Produkt, indem ich das immer spitzer formuliert habe.

[9:56] – Menschen, die einmal von uns kaufen und zufrieden sind, kaufen in der Regel wieder. Und das ist eine sehr schöne Sache, wie man bei dir auch sehen kann. Also egal, ob es dann kostenpflichtig oder auch kostenfrei ist, sie sind einfach viel aktiver mit dabei, weil sie einfach wissen, dass sie bei dir auch Qualität und guten Input bekommen und natürlich auch im Nachhinein noch mal Fragen stellen können, falls irgendetwas nicht ganz klar ist.

[10:25] – Mit welchen Preis bist du gestartet und wo legst du jetzt mit dem Preis für deine Mitgliedschaft? Ich bin mit 49 € gestartet, im Monat plus Mehrwertsteuer. Für mich war von vornherein klar, dass ich nicht mit 19 € anfangen will, weil ich da wirklich viel Herzblut reinstecke. Also lieber Klasse statt Masse. Ich bin jetzt bei 67 € plus Mehrwertsteuer und will bei meinem nächsten Launch dann auf 77 € plus Mehrwertsteuer gehen. Ich habe jedes Mal erhöht. Ich habe das auch immer angekündigt, „Wenn du jetzt nicht buchst, zahlst du beim nächsten Mal mehr.“

[12:04] – Ich habe auch noch nicht erlebt, dass die Kund:innen des Geldes wegen kündigen. Das sie sagen, der Club ist mir zu teuer. Sondern es ist eher die Frage, dass zu viel angeboten wird und sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Total. Das ist eher so eine Sache, die wir uns einreden, dass es am Preise liegt, dass es zu teuer ist, dass wir das nicht vertreten können. Aber auf der anderen Seite habe ich eben auch die Erfahrung gemacht, je teurer es ist, desto committeter sind die Leute, desto aktiver sind sie mit dabei, desto bessere Ergebnisse bekommen sie auch. Und das ist auch am Ende das, was mich zufrieden stellt oder was dich zufrieden stellt. Weil, am Ende bringt es ja nichts, wenn du Kund:innen hast, die nicht in die Umsetzung kommen und keine Ergebnisse haben, sondern du willst ja auch die Ergebnisse sehen.

[13:09] – Kannst du uns da einmal Schritt für Schritt durchführen, was du dieses Jahr alles ausprobiert hast? Also angefangen habe ich mit einer kostenfreien Challenge im Februar, ich glaube mit 70 Anmeldung. Da habe ich den VIP-Club das erste Mal gelauncht, damals aber noch zu einem anderen Thema. Im Mai habe ich das erste Mal ein kostenloses Online-Training gemacht, ein Einwöchiges zum Thema Netzwerken, da hatte ich damals um die 140 Anmeldung. Und im Juni habe ich das erste Mal angefangen, mit einem kostenpflichtigen Produkt reinzugehen, weil ich mehr live dabei haben wollte. Das war so meine Erfahrung, dass die Frauen, die dann live dabei sind, auch kauffreudiger sind. Das war damals 25 €, ich hatte 25 Anmeldung und, ich glaube, so um die 20-22 sind immer live dabei gewesen. Das war für mich ein wichtiges Learning, dass, wenn was bezahlt wird, dann einfach die Wahrscheinlichkeit, dass sie dabei sind, größer ist. Jetzt, Ende Oktober, launche ich das nächste Mal vom 26. bis zum 30. wieder das Online-Training „Netzwerken“, dann zum vierten Mal dieses Jahr. Da wird das ganze 10 € plus Mehrwertsteuer kosten. Es kostet etwas weniger, weil ich hoffe auf die Art und Weise wieder mehr zu erreichen.

[14:48] – Kannst du dich noch erinnern, wie viele gekauft haben, als es 25 € gekostet hat? Ja, es waren vier Frauen. … Von der Conversion-Rate ist das mega genial und das ist halt das, was du eben schon gesagt hast: Wenn jemand etwas bezahlt, dann haben sie schon einmal Geld ausgegeben, dann sind sie halt viel aktiver mit dabei, und die Wahrscheinlichkeit ist eben auch höher, dass sie etwas kaufen, weil sie einfach auch mit dabei waren. Es gibt so viele kostenfreie Angebote da draußen – und wir kennen das selber, wir melden uns irgendwo an und dann habe ich keine Lust oder doch etwas besseres vor, und dann ist es wieder vorbei. Aber wenn wir Geld ausgeben für etwas, dann tragen wir uns den Termin eben auch in den Kalender ein und sagen: „Ja, cool, da bin ich jetzt aktiv mit dabei und mache auch mit.“ Und dann sieht man eben auch ganz genau, dass ich ein ernstes Interesse an dem Thema habe und das ich mich da weiterentwickeln möchte.

[17:48] – Ich liebe es, wenn die Teilnehmerinnen in die Umsetzung kommen und das bemerke ich ja nicht, wenn ich nur ein einzelnes Webinar gebe. Und das ist ja dann auch deine Energie, die du halt nach außen geben kannst. Du hast halt viel mehr Zeit zu performen, als in so einem anderthalbstündigen Webinar. Ich glaube, da muss auch jede:r ihre/seine eigene Form des Launches finden, die einem selbst Energie gibt und in der man halt sehr gut zeigen kann, dass man Ergebnisse erreichen kann.

[18:20] – Ich hab mir jetzt für die Zukunft vorgenommen eine Mischung zu fahren. Ich mache also jetzt gerade aus meinem Online-Training einen Online-Kurs, mit deiner Unterstützung, und will das übernächste Mal dann vom Prinzip her wieder was ausprobieren. … Dann besteht die Möglichkeit diesen Online-Kurs kostenfrei von meiner Webseite aus zu absolvieren, also dich da anzumelden, und ich will den dann noch einmal im Quartal … mit meiner Live Begleitung machen, für den du aber dann etwas bezahlen wirst. Ansonsten eben automatisiert über deine Webseite, richtig? Richtig! Weil, das ist etwas, was ich gelernt habe von meinen Kundinnen. Ich habe geglaubt, das gehe so nicht, aber ich habe Kundinnen, die nie live im Training waren und mir aber hinterher Erfolgsmeldungen geschrieben haben. Man konnte ja immer das Aufzeichnungspaket kaufen und da gibt es immer welche, die das machen. … Bis ich verstanden habe, dass jede:r anders tickt. Ich profitiere mehr von live dabei sein und ich habe es natürlich lieber, wenn die Kundinnen live dabei sind, aber es gibt auch welche, die das lieber im stillen Kämmerlein umsetzen. Und für die ist dann sozusagen die Möglichkeit gegeben, sich einfach den Kurs herunterzuladen und das im stillen Kämmerlein zu machen. Es funktioniert auch so. Und das zeigt auch wieder, dass wir überhaupt nicht von uns selbst ausgehen dürfen. Dass das eigentlich ein großer Fehler auch sein kann, wenn wir einfach nur die Dinge machen, die wir gut finden und unsere Kund:innen nicht berücksichtigen, was auch viel zu oft gemacht wird.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Launch-Strategie mit Erfolg

[20:45] – Anja, du hattest ganz am Anfang schon erzählt, dass du dein Angebot Schritt für Schritt optimiert hast. … Wie genau bist du da vorgegangen? Wie hast du überhaupt erfahren, dass du etwas optimieren musst oder dass irgendetwas nicht den Erwartungen oder Wünschen deiner Kundinnen entspricht? Das habe ich daraus geschlussfolgert, dass es nicht ganz den Wünschen der Kundinnen entspricht, indem ich bei meinem dritten Launch nur eine hatte, die gekauft hat. … Und da habe ich dann gedacht: „Okay, was kann ich jetzt noch anders machen, damit die Themen noch klarer werden und damit die Kundinnen wissen, auf was sie sich einlassen?“ Daraufhin habe ich einen Erfolgsfahrplan NETZWERKen entwickelt … und habe sechs Erfolgsbausteine herausgearbeitet, die ich mit meinen Kundinnen jetzt so sukzessive trainiere. … Den habe ich also ganz genau aufgezeichnet und dann grafisch dargestellt, und ich kann jetzt sagen, das ist Stufe eins, das ist Stufe zwei, das ist Schritt drei, das ist Schritt vier, Schritt fünf und sechs. So dass sie sehen, was sie erreichen können und wie man das Ganze strategisch angeht. Und ich weiß von denen, die jetzt im August gebucht haben, … dass da auch welche dabei waren, die explizit gebucht haben, weil da das Wort Erfolgsfahrplan drin stand.

[23:12] – Es ist einfach viel greifbarer, wenn ich was mit meinen Augen sehen kann oder wenn wir einfach etwas visualisieren können. Dann kann ich eben als Kund:in viel besser feststellen, ob das was für mich ist oder wo ich vielleicht mich selber auch gerade einstufe und wo ich eigentlich hin möchte. Und wir müssen ja auch immer überzeugen, wenn wir verkaufen, also ein Angebot zu launchen oder in Angebot zu veröffentlichen ist halt nicht ausreichend. Wir müssen irgendwie den Bedarf wecken und dazu eignet sich z.B. ein Launch, in dem wir wirklich aufzeigen, welche Möglichkeiten die Person eben noch hat, wenn sie mit uns zusammenarbeitet. Und wenn wir nicht schaffen, das zu verdeutlichen, oder dass sie das verstehen, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass sie am Ende auch kaufen. Ja, richtig, und ich habe für mich festgestellt, je klarer ich das habe und je mehr ich das in einzelne Schritte herunterbreche, umso leichter ist es auch das zur erläutern. Auf jeden Fall. Weil es dann halt nicht mehr so abstrakt ist. Weil das, was du in deinem Kopf hast, kannst du halt ganz anders visualisieren, aber das eben zu kommunizieren, an die nächste Person, die davon profitiert, dass ist die Herausforderungen an der ganzen Sache. Und deswegen ist es auch so wichtig, dass wir einfach experimentieren und auch immer wieder lernen und gucken, wie wir unser Angebot verbessern können.

[25:26] – Das Thema Netzwerken ist auch für alle Selbstständigen, für alle Unternehmerinnen, ein ganz, ganz wichtiges Thema, auf das wir nicht verzichten dürfen. Also das ist ganz, ganz wichtig, auch wenn man selber denkt, ich bin kein:e Netzwerker:in. Ich zähle mich auch nicht unbedingt zu den Netzwerkerinnen bzw. mache ich das nicht gerne. Ich bin auch eher diejenige, die im stillen Kämmerlein zufrieden ist, aber ich weiß das es absolut notwendig ist und mir auch dabei geholfen hat vorwärts zu kommen. Also ein Netzwerk ist super super wichtig.

[26:06] – Du hast ja am Anfang auch gesagt, dass du schon Kündigungen von deiner Mitgliedschaft bekommen hast. Inwieweit haben die dir dabei geholfen dein Angebot zu optimieren? Die erste Kündigung, die ich bekommen habe, war eine Dame, die mir schrieb, dass das, was ich anbiete, sie schon alles verinnerlicht hat. … Das ist auch für mich wichtig gewesen zu lernen, dass ich mit meinem Produkt, was ich super Klasse finde, aber nicht jede erreichen kann. Das ist das eine. Und dann habe ich auch Rückmeldungen bekommen, dass es zu viel ist. Dann habe ich gedacht, okay, ich will jetzt nichts streichen, aber ich kann an der Struktur arbeiten. Das also klarer wird, wie die Struktur ist und wie man die Schritte einzeln geht, damit man nicht, wenn man einsteigt, vom Prinzip her den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, sondern das für sich klarer nutzen kann.

[27:30] – Viele sagen ja, das hast du mit Sicherheit auch schon da draußen gehört, dass das Mindset alleine ausreicht, um so einen erfolgreichen Launch durchzuführen. Glaubst du, Strategie spielt eine ganz untergeordnete Rolle und wie wichtig ist aus deiner Sicht das Mindset? Also ich würde sagen Strategie spielt keine untergeordnete Rolle. Mit Mindset alleine, bin ich der Ansicht, wird man es nicht wuppen können, sondern beides zusammen spielt auf den Erfolg ein. Mindset ist aber auch ganz wichtig. Das habe ich für mich erfahren dürfen. Dieses Vertrauen darauf, dass ich jetzt alles getan habe und das sozusagen dann Ergebnisse kommen, ist für mich auch jedes Mal eine Herausforderung. Zumal ich ja gerne an viel mehr Schrauben ansetzen würde. Aber dann ist für mich schwierig nachzuvollziehen, was hat jetzt funktioniert, was hat nicht funktioniert. Darüber haben wir auch schon ein paar Mal gesprochen. Bei so einem Launch geht man halt durch ganz viele unterschiedliche Emotionen. … Und das ist eine sehr anstrengende Phase. Kannst du dazu noch mal ein bisschen was sagen, wie du damit umgehst oder auch wie du diese Phasen erlebst? Also ich hab mich vor allen Dingen bei denen erkundigt, die gekauft haben, um fürs nächste Mal bessere Argumente zu haben, warum sie dabei sind. … Es ist ganz wichtig zu verstehen, dass ich mein Bestes getan habe. … Und der Rest ist für mich ein bisschen, dass ich darauf vertraue, dass es jedes Mal besser wird. … Ansonsten ist es einfach, finde ich, eine Trainingsfrage gut darauf zu vertrauen, dass es sich ausgeht. Auf jeden Fall. Vertrauen, vertrauen, vertrauen und am Ende loslassen, denn du hast deinen Teil erledigt, du hast gegeben, du hast anderen mehr von deinem Thema erzählt, du hast ihnen geholfen, die nächsten Schritte zu gehen, und alles andere liegt halt nicht mehr in deiner Macht. … Unsere Aufgabe ist es eben, eine gute Leistung hinzulegen und zu gucken, wie wir den Menschen zeigen können, wie wir ihnen weiterhelfen können. Und das ist eine sehr emotionale Phase und braucht natürlich auch Übung.

[31:59] – Ich lerne ja jedes Mal etwas. Ich hab aus jedem, selbst aus dem Webinar-Launches, in denen ich jetzt noch nichts verkauft habe, für mich Dinge mitnehmen können. Das erste Mal hat es technisch nicht funktioniert, da hat Zoom mir keine Präsentation erlaubt, da habe ich das Webinar ohne meine schönen Folien gehalten, und das sind ja dann auch manchmal äußerliche Dinge, auf die man keinen Einfluss hat. Und wenn ich sehe, an welchem Punkt ich jetzt stehe und an welchem Punkt ich zum Jahresanfang gestartet bin, da finde ich, habe ich eine ganze Menge erreicht. Eine Sache, die ich von meinem Mentor James Wedmore mal gelernt habe, ist eine ganz spannende Sache, die mir extrem weitergeholfen hatte. Er sagt, jeder Launch zeigt dir, an welchen Stellen du dein Business noch optimieren musst. Also an welchen Stellschrauben du noch drehen musst, was noch nicht optimal funktioniert, wo Prozesse vielleicht noch nicht optimal laufen, wo du noch nicht richtig kommuniziert hast. Und alles ist eigentlich ein Experiment und nur solange wir experimentieren oder es auch als Experiment sehen, desto leichter wird uns das fallen. Und ich glaube auch, dass die ganzen Learnings, die wir eben haben, dass die viel mehr Wert sind, als wenn wir die 500 € oder 1000 € oder so was dafür bekommen. … Ohne Learnings können wir halt nicht weiter wachsen.

[33:35] – Ich würde noch gerne mit dir ganz kurz über das Thema Netzwerken sprechen. Das Thema Netzwerken ist ein super wichtiges Thema und ist ja auch dein Kernthema. Kannst du nochmal erzählen, inwieweit das Netzwerken dir dabei geholfen hat dein Business auch aufzubauen oder dir vielleicht auch immer noch hilft? Also Netzwerken ist eines meiner Herzensthemen und ist für mich ein Thema immer wieder zu fragen: Habe ich die richtigen Kontakte oder was kann ich noch tun, um mit anderen in den Austausch zu kommen? Und klar, ich bin ja selbständig, also hilft mir mein Netzwerk auch dabei mein Business aufzubauen, indem ich Kund:innen gewinne, indem ich weiterempfohlen werde, indem ich Kooperationspartner:innen finde, indem ich Mentor:innen finde. Das ist ganz unterschiedlich. Wichtig ist beim Netzwerken, dass, und das habe ich am Anfang auch nicht so richtig für mich verstanden, aber dem ist so, ich an einer Stelle reingebe und ich nicht unbedingt an der gleichen Stelle etwas zurückbekomme. Aber irgendwo bekomme ich wieder etwas raus. Und das sehe ich jetzt bei meinen Trainings auch. Ich gebe viel rein und wenn dann die Teilnehmerinnen berichten, was sie durch dieses Training, indem sie auch viel in puncto Mindset an sich arbeiten dürfen, aber eben auch Strategien an die Hand bekommen, was sich da alles verändern lässt. … Es sind drei Teilnehmerinnen aus einem Training, die sich bis dato nicht kannten, die machen jetzt eine Mastermind zusammen. … Das ist etwas, was in meinem Plan, wie ich das Training geplant hatte, nicht drin war. … Wir wissen ja nicht alles. Wir merken das erst, wenn wir sehen, was wir erreichen können, wenn wir andere Menschen zusammenbringen. Also das, was ich mit dem she-preneur insider club erreicht habe, das war mir auch am Anfang gar nicht klar, das waren alles diese wunderschönen Nebeneffekte … Das ist schon echt lebensverändernd für ganz viele Leute, die vorher irgendwie alleine im Job oder alleine selbständig waren und keinen Austausch oder so hatten – und jetzt auf einmal tolle Kontakte zu haben, die einen unterstützen oder die man kontaktieren kann, wenn man Fragen hat – das das absolut Gold wert und das hat nicht jede:r so. Ich glaube, es hat auch kaum jemand. Ich glaube, da sind ganz viele Leute, die darauf noch verzichten und nicht wissen, wie hilfreich das sein kann Austauschpartner:innen zu haben. Oder eben das Thema Netzwerken nicht die Priorität geben, die es haben sollte. Im Englischen heißt es ja ‚Networking‘ – Netzwerken ist Arbeit. Auf jeden Fall. Man kann auch nicht erwarten, nur zu nehmen, sondern erst geben und dann nehmen. Und auch das sehe ich viel zu oft, dass man sofort versucht irgendwas von anderen zu nehmen, ohne erstmal eine Beziehung aufzubauen. Ja, dem ist so und was ich auch immer noch empfehle, ist das Ganze strategisch anzugehen. … Also nicht so einfach das Ganze aus dem Bauch heraus machen, wie es ja auch für den Business-Aufbau nicht zu empfehlen ist. … So ist es bei mir mit dem Thema Netzwerken, dass ich mehr erreiche, wenn ich weniger mache, aber das eben bewusst.

[37:20] – Hast du vielleicht noch drei Tipps für uns, für das Thema Netzwerken, also was kann ich als Selbstständige tun?Wenn ich eine Kontaktanfrage stelle, da auch eine persönliche Nachricht mitzuschicken. Weil im normalen Leben, wenn ich dich auf einer Netzwerkveranstaltung treffen würde, würde ich dir ja auch nicht einfach gleich die Visitenkarte überreichen, sondern da würden wir auch Worte wechseln. Das finde ich auch ganz wichtig und das ist für mich netzwerkunabhängig, also egal ob ich jetzt auf Facebook oder auf Linkedin unterwegs bin. Das finde ich ganz wichtig. Ich empfehle auch sich zeitnah zu vernetzen. Also wenn ich irgendwo jemanden kennengelernt habe, empfehle ich immer die 72-Stunden-Regel, weil aus den Augen, aus dem Sinn. Und das Dritte, was ich empfehle, ist neben geben – geben ist ganz wichtig, dazu hatten wir aber schon was gesagt – auch zu nehmen. Nehmen kann sein, indem ich einfach nur danke sage. Es gibt viele, die sagen, ich habe mit geben überhaupt kein Problem, aber ich kann nicht nehmen. Das erlebe ich auch öfter bei meinen Teilnehmerinnen, das sind ausschließlich Frauen und wir Frauen haben die Angewohnheit viel zu geben. Und sich dessen auch mal bewusst machen, dass ich auch nehmen muss, damit das Ganze funktioniert.

[39:20] – Ich empfehle auch, weil du das Thema Netzwerken ansprichst, nochmal sich ganz konkret zu fragen: Bin ich in dem richtigen Netzwerk unterwegs? Also ich habe für mich lernen müssen, dass Facebook nicht mein Netzwerk ist, wo ich meine Kundinnen finde und dass ich da einen eigenen Weg gehen muss, auch wenn alle um mich herum sagen, Facebook ist sozusagen das goldene Mekka. Und das auch immer mal für sich wieder zu hinterfragen, bin ich denn noch in dem richtigen Netzwerk unterwegs oder darf ich da auch woanders schauen. Und wenn du kein passendes findest, dann machst du es einfach wie Tanja und ich – du gründest dein eigenes. … Ich mache auf Facebook selber aktiv als Selbständige nicht mehr viel und nutze es nur für meine persönliche Weiterentwicklung. Meine Kundinnen habe ich da nicht gefunden oder nur sehr mühsam und das war für mich auch ein ganz wichtiges Learning in puncto Netzwerken – dass mein Netzwerk einfach ein anderes sein kann, als alle um mich herum propagieren. Man muss es einfach ausprobieren. Es kommt halt immer auf uns selber an und immer auch auf die Zielgruppe drauf an.

In Kürze startet Anjas nächstes Training und auch dort wird es um das Thema Netzwerken gehen. Wenn du Kontakt zu Anja aufnehmen möchtest, dann findest du hier alle Links:

Webseite
Online-Training „Erfolgsstrategie NETZWERKen“
Podcast Kommunikationstango
Xing
LinkedIn

Ich hoffe diese Episode hat dir wieder jede Menge Inspirationen geliefert und gezeigt, dass es wichtig ist ins Tun zu kommen und vor allem zu experimentieren! Denn nur so erhalten wir die Learnings, die uns wirklich mit unserem Business weiterbringen. Um deinem Launch-Angebot den letzten perfekten Feinschliff zu verpassen, habe ich für dich eine Video-Serie erstellt, in der du die 3 Basics für ein Angebot lernst, das auch gekauft wird. Melde dich hier für diese kostenfreie Weiterbildung an und lerne, wie dein Angebot unwiderstehlich wird.

Wie launchst du deine Online-Produkte? Bietest du Webinare oder Trainings oder Coachings an?

Teile deine Erkenntnisse gerne in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} 85.000 Euro Umsatz in 7 Tagen: Das she-preneur Bundle im Detail

Ich bin immernoch auf Fuerteventura und wenn du eine regelmäßige Zuhörerin meines Podcasts bist, dann weißt du sicherlich auch, dass ich hier zumindest die nächsten Monate bleiben werde. In den letzten Wochen hatte ich nicht so viel Zeit, das Leben hier zu genießen, da es eher darum ging das she-preneur Bundle zu verkaufen.

Hast du diese Aktion mitbekommen? Oder hast du sogar zugeschlagen und dir dieses Paket gekauft? Vielleicht hast du es aber auch leider verpasst, denn wir haben tatsächlich einige E-Mails von Leuten bekommen, die das she-preneur Bundle gerne noch kaufen wollten. Das Bundle war jedoch nur 7 Tage verfügbar und wir haben es danach nicht wieder freigeschaltet – denn das ist durch die voreingestellte Automatisierung immer schwierig und lohnt sich deshalb für uns nicht. Deswegen möchte ich dir gleich zu Beginn einen Tipp geben, wenn du ein Produkt mit Deadline verkaufst: Halte dich definitiv an die Deadline! Auf der anderen Seite zeigt das nämlich auch, dass diese Deadline echt ist (spricht sich das Gegenteil herum, dann verliert nämlich das Ganze seine Wirkung).

In dieser Episode lasse ich dich hinter die Kulissen des she-preneur Bundle Launches blicken und teile die Ergebnisse, meine Vorgehensweise und meine Learnings mit dir.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Falls du das she-preneur Bundle nicht kennst: Das Bundle war ein Gemeinschaftsprojekt, in dem wir 74 Online-Kurse verkauft haben. Diese Online-Kurse waren hauptsächlich von meinen Kundinnen aus dem she-preneur insider club sowie von anderen Expertinnen und Experten, die ich sehr schätze und die aus meinem Netzwerk kommen. Der Wert des Bundles lag bei über 7.000€ netto, verkauft haben wir das Paket aber für 97€ netto – ein unwiderstehliches Angebot.

Natürlich erregt so ein Angebot Aufmerksamkeit und tatsächlich bekamen wir auch Nachrichten, die sich eher auf eine “Verramschung” bezogen oder meinten, diese Kurse hätten keinen Mehrwert (Spoiler: Doch, hatten sie). Das war sehr spannend zu lesen, denn auf der anderen Seite sind wir nämlich sehr erfolgreich damit gewesen. Und dazu möchte ich heute mit dir sprechen bzw. dir davon erzählen. Denn wir haben sehr viele Learnings mitgenommen, haben richtig tolle Ergebnisse erzielt und ich möchte dich damit einfach ein bisschen inspirieren.

[5:24] – Und es ging vor allem darum, beim she-preneur Bundle, meinen Kundinnen und auch den anderen Expertinnen und Experten aus meinem Netzwerk, die mit dabei dabei waren, eine Bühne zu bieten, damit sie ihre Reichweite und ihre Bekanntheit einfach weiter steigern können. Denn solche Gemeinschaftsprojekte erreichen natürlich viel mehr Menschen, als wenn wir so ein Produkt einfach für uns alleine bewerben.

[7:51] – Und gleich am ersten Tag wurde extrem viel gekauft. Also schon am ersten Tag haben wir 25% vom gesamten Nettoumsatz generiert und das war ein riesengroßes Zeichen für mich. … Denn, wenn wir schon 25% Nettoumsatz am ersten Tag generieren, dann … können wir davon ausgehen, dass der letzte Tag der verkaufsstärkste Tag ist. Erfahrungsgemäß ist das so und es war auch bei diesem Launch so. Am Tag 7 (wir haben das Produkt sieben Tage lang verkauft) haben wir 31% vom Nettoumsatz generiert. … Wir haben 85.000€ Nettoumsatz ohne Mehrwertsteuer generiert und das she-preneur Bundle wurde 857 mal verkauft.

[10:09] – Am Tag 1 und am Tag 7 hatten wir ungefähr 56% des Umsatzes erreicht und die restlichen 44% kamen dann eben verteilt über die Tage 2-6 rein.

[10:24] – Ich habe ja gesagt, dass das ein Gemeinschaftsprojekt war. Das heißt, die Expertinnen und Experten, die mit dabei waren, die haben eben auch mit an dem Projekt verdient. Und 61% der Verkäufe konnten wir den Affiliates zuschreiben. Auch das zeigt, dass es ein super tolles Gemeinschaftsprojekt war, was nicht nur für Reichweite und Bekanntheit gesorgt hat – bei den Expertinnen und Experten, die mit dabei waren – sondern auch für Umsatz und bei manchen sogar für die ersten Online-Verkäufe.

[12:10] – Bevor ich in das Thema einsteige, möchte ich noch einmal hervorheben, dass (und das ist mir total wichtig) so ein Projekt wirklich geplant sein muss. Es ist nicht möglich, das von heute auf morgen umzusetzen. … Es braucht einfach seine Vorlaufzeit und leider höre ich immer wieder, insbesondere von Frauen, dass sie keine Planerinnen sind oder lieber intuitiv vorgehen. … Ich bin auch ein großer Fan davon, auf die eigene Intuition zu hören, vor allem wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen. Aber wenn es darum geht ein Produkt online zu verkaufen, dann ist es notwendig, dass du dir überlegst, was getan werden muss, um dieses Ziel zu erreichen, und vor allem auch, was bis wann getan werden muss, damit es zum vollen Erfolg wird.

[13:30] – Ich finde es unheimlich schade, dass viele so spontan vorgehen und sich nicht die Zeit nehmen, wirklich ganz fokussiert so ein Projekt auf den Weg zu bringen. Denn wir könnten einfach viel mehr erreichen – nicht nur viel mehr Menschen erreichen, sondern auch viel mehr Umsatz generieren und mit diesem Umsatz natürlich auch viel mehr Gutes tun.

[14:16] – Was habe ich getan, um das she-preneur Bundle zu verkaufen? Als allererstes geht es immer darum, am Ende anzufangen, also bei dem Produkt, das du verkaufen möchtest. In unserem Fall war dass das she-preneur Bundle. Und da habe ich mir eben überlegt: “Okay, was ist das Ziel?” Ich setze mir immer 3 Ziele. Also ein Minimal-Ziel, was ich auf jeden Fall erreichen möchte, das meine Kosten deckt und mit dem ich zufrieden bin, wenn wir das erreichen. Dann aber auch ein Super-Gut-Ziel … und natürlich ein Mega-Genial-Ziel. Und bei uns, beim she-preneur Bundle, waren das am Ende, nachdem ich die Ziele nochmal verdoppelt hatte, 300, 500 und 1.000 Verkäufe.

[15:28] – Immer von dem größten Ziel ausgehend, schaue ich dann: Wie viele Menschen muss ich erreichen, um dieses Ziel zu erreichen? Hier kannst du natürlich auch mit Erfahrungswerten rechnen. Wir haben mit einer Conversion Rate von 10% gerechnet und wussten, wie viele Leute wir erreichen müssen. Am Ende hat das she-preneur Bundle mit 12,5% konvertiert. Das heißt, von allen Leuten, die auf der Verkaufsseite waren, haben 12,5% davon am Ende gekauft.

[16:09] – Zahlen sind ganz wichtig, Zahlen zeigen dir, ob etwas funktioniert oder ob etwas nicht funktioniert hat. Zahlen schaue ich mir immer an. Wir haben auch eine sehr intensive Auswertung gemacht, aus der wir dann eben auch ablesen können, was wir beim nächsten Mal anders oder besser machen können.

[16:42] – Was ist notwendig, um z.B. x-tausend Menschen auf meine Seite zu bekommen?Und was brauche ich, um die Anzahl von Verkäufen zu generieren?

[17:04] – Die erste Frage bezieht sich mehr auf die Bewerbung. Da haben wir natürlich einmal die Expertinnen und Experten eingeladen, die auch einen Kurs im she-preneur Bundle hatten, aber auch andere Expertinnen und Experten aus meinem Netzwerk haben mitgemacht und das she-preneur Bundle beworben. Das war gar nicht so geplant, aber nachdem ich gesehen habe, dass alle so begeistert sind und sie es sogar freiwillig geteilt haben, habe ich gesagt: “Guck mal hier, wir haben auch ein Affiliate-Programm. Wenn du Lust hast, dann kannst du daran teilnehmen und am she-preneur Bundle mitverdienen.” … Das haben wir z.B. auch an alle Kund:innen weitergegeben. Das heißt, alle Kund:innen, die gekauft haben, haben eine Einladung bekommen, um das she-preneur Bundle zu bewerben. … Um diese Zahl zu erreichen, brauchen wir auf jeden Fall Facebook-Anzeigen. Wir müssen in Facebook-Anzeigen investieren, um die Anzahl von Menschen zu erreichen bzw. um die Verkäufe zu generieren, die wir generieren wollen. Dann haben wir natürlich … die Leute, die auch in meinem Newsletter sind, darauf aufmerksam gemacht, in mehreren E-Mails über mehrere Wochen hinweg. Und wir haben es natürlich auch auf den Social Media Kanälen angeteasert und später dann auch aktiv beworben.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Projektmanagement Launch Online Produkt

[20:03] – Die zweite Frage bezieht sich dann eben auf den Verkauf. Was brauchen wir, um die Käufe zu generieren? Wir brauchen z.B. eine Verkaufsseite und wir brauchen eine Bezahlseite, wir brauchen einen Bezahl-Anbieter, also all diese technischen Sachen. Wir brauchen einen Kurs-Bereich. … In welchem Format stellen wir eben auch die Kurse von den anderen Experten und Expertinnen zur Verfügung? All diese Fragen stellen wir uns in der ersten Phase, wenn es darum geht, wie wir es hinkriegen unser Ziel zu erreichen. Dann müssen natürlich Texte für die jeweiligen Seiten geschrieben werden, es müssen Grafiken erstellt werden – für die Seiten, für Social Media Beiträge, für Facebook-Anzeigen usw. Und dann eine ganz wichtige Sache, die auch erledigt werden muss, ist, Werbeinhalte zu erstellen. Also zum einen für uns, für unsere eigenen Beiträge auf Social Media, im Podcast, im Newsletter, aber auch für die Expertinnen und Experten. Das heißt, die Expertinnen und Experten, die mit dabei waren bzw. auch die Affiliates, die das she-preneur Bundle dann auch noch beworben haben, die haben Zugriff auf ein Werbe-Kit, auf ein Promo-Kit, bekommen. Und mit Hilfe dieses Promo-Kits  konnten sie eben ganz schnell und einfach das she-preneur Bundle bewerben. Das heißt, sie haben Grafiken und Texte zur Verfügung gestellt bekommen, für Social Media und auch für den Newsletter, in unterschiedlichen Formaten, mit denen sie das Bundle bewerben konnten. … Und natürlich musste auch das Affiliate-Programm eingerichtet werden.

[22:02] – Ich richte all diese Aufgaben als Projekt in unserem Projekt-Management-Tool Asana ein und die Aufgaben werden dann den jeweiligen Teammitgliedern zugewiesen oder eben mir selbst, wenn ich mich darum kümmere. Und mein Team und ich, wir kommunizieren eben ausschließlich in Asana zu dem Projekt bzw. in Teammeetings und das ist wichtig, damit jede:r informiert ist.

[23:20] – Dann geht es natürlich an die Umsetzung. Und hier arbeiten wir eben auch mit Deadlines, damit wir sicherstellen können, dass alles rechtzeitig umgesetzt wird und natürlich auch, dass die Expertinnen und Experten, die das Ganze als Affiliates bewerben, dass sie genug Zeit haben, um die Social Media Beiträge rechtzeitig einzuplanen, um den Newsletter rechtzeitig einzuplanen, etc. Das sollte mind. 2 Wochen, wenn nicht sogar mehr, vor Bewerbungsstart passieren, damit einfach genug Zeit da ist. Wir planen das immer schon 4, manchmal sogar 8 Wochen im Voraus. Je eher wir solche Sachen haben, desto schneller können wir sie einplanen. Kurzfristig kriegen wir das oft auch gar nicht hin. deswegen ist es ganz wichtig, da auch genug Zeit zu haben, um alles ordentlich und rechtzeitig vorzubereiten.

[24:48] – Auch bei Deadlines starten wir am Ende. Wir gucken uns immer den Zeitraum an, wo man kaufen kann, also die Open-Card-Phase, und rechnen dann zurück und schauen eben, was muss bis wann passieren. Eine Woche vor Open Card, also bevor man kaufen kann, machen wir Werbung und weisen schon darauf hin, dass es was geben wird, dass was kommt, dass man sich auf die Warteliste setzen kann. Das heißt, 2 Wochen vor diesem Termin muss das Promo-Kit bei den Expertinnen und Experten bzw. bei den Affiliates eingehen etc. Und dementsprechend rechnen wir die Deadlines zurück und das funktioniert sehr gut.

[25:36] – Ich war mit dem gesamten Ablauf sehr zufrieden, obwohl es da natürlich auch immer wieder Punkte gibt, wo wir sagen: “Okay, da müssen wir beim nächsten Mal besser darauf aufpassen.” Zum Beispiel, als die Expertinnen und Experten die Beschreibung von ihrem Produkt eingereicht haben, haben wir nicht darauf geachtet, dass das einheitlich ist. Beim nächsten Mal wird es da eine Vorlage geben. … Aber das sind so Kleinigkeiten, die man erst merkt, wenn man dann in der Umsetzung ist. … Das sind alles Learnings, die man eben für das nächste Mal mitnehmen kann.

[29:08] – Ich möchte dir aber auch noch sagen, was ich hätte anders gemacht bzw. was wir beim nächsten Mal (und es wird definitiv im nächsten Jahr ein neues Bundle geben) anders machen würden. Eine Sache ist mehr Geld in Anzeigen zu stecken und vor allem mehr Werbung vor dem Start des Bundles zu machen. Da waren wir halt recht zögerlich, weil wir auch nicht damit gerechnet haben, dass das Bundle so erfolgreich sein wird. Wir haben nur ca. 1.000€ in Anzeigen gesteckt und konnten am Ende eben die Anzeigen nicht weiter skalieren, weil die Zielgruppen nicht groß genug waren, also weil wir nicht genug Menschen vorab erreicht haben. Das heißt, beim nächsten Mal müssen wir definitiv nochmal an unsere Facebook-Strategie oder an unsere Anzeigen-Strategie ran und mehr Budget am Anfang in die Facebook-Werbung stecken, um mehr Menschen zu erreichen, denen wir dann im nächsten Schritt die Werbung für das Bundle ausspielen können. Denn du weißt, kalte Kontakte kaufen in der Regel nicht von dir, … sondern du musst deine Kontakte eben vorwärmen, damit sie dich schon kennen. Damit sie wissen, für was du stehst oder sie auch entscheiden können, ob sie dich mögen, ob sie dir vertrauen und ob sie ein Angebot von dir kaufen.

[30:47] – Und eine Sache, die ich noch anders machen würde, ist vorab Affiliates anzuschreiben, die das Bundle bewerben, die aber nicht mit einem Produkt dabei sind.

[31:48] – Hab mehr Mut, schreib die Leute an und überlege dir auch, was der Mehrwert für deinen Partner / deine Partnerin ist, die du anschreibst.

[31:58] – Zu guter Letzt … möchte ich nochmal meine Vorgehensweise mit dir teilen, die ich meinen Kundinnen zeige. Ich finde es sehr hilfreich so vorzugehen. Es hat mir einfach gezeigt, dass ich dadurch mehr Struktur und weniger Stress bei der Umsetzung von großen Projekte habe, dass ich mich mehr entspannen kann und dass viele Dinge nicht auf den letzten Drücker passieren. Und vor allem, dass, wenn du mit einem Team arbeitest, deine Teammitglieder ihre Aufgaben auch entsprechend einplanen können. Da ist der erste Schritt: Ziele festlegen. … Ich würde immer empfehlen auch 3 Ziele festzulegen, damit du ein gutes Ziel, ein besseres Ziel und ein super-duper Ziel hast, was du erreichen möchtest. Als nächster Schritt geht es dann ans Planen. … Was muss denn alles gemacht werden, um dieses Ziel zu erreichen? Was genau ist dafür notwendig? Um dann im nächsten Schritt die Dinge zu terminieren, also deinen Plan zu terminieren. Wann genau wird was stattfinden? … Und dann kannst du eben im darauffolgenden Schritt Aufgabenpakete erstellen und die entweder dir selbst zuweisen oder Freelancer:innen oder auch deinen Teammitgliedern. … Dann gibt es einen Kick-Off-Call mit dem Team und im Anschluss geht es eben ans Umsetzen.

[34:26] – Insgesamt nehme ich mir ca. 3 Monate für diese Projekte Zeit, für Projekte dieser Größe, damit wir sie wirklich leicht & sexy umsetzen können. Das braucht ein bisschen Übung. … Mit der Zeit habe ich da viel mehr Struktur reingebracht und hab viel mehr auf die Dinge zurückgegriffen, die schon existieren.

[35:08] – Diese Vorgehensweise kannst du für jeden Launch oder Produktverkauf verwenden und dann wirklich darauf hinarbeiten. Das ist nämlich das, was ich bei den meisten sehe: Sie haben zwar ein Ziel und sie erstellen vielleicht auch einen Plan, aber setzen dann halt nicht wirklich um oder verändern den Plan vielleicht auch nicht, wenn irgendetwas nicht funktioniert. Das ist aber total wichtig, dass wir das machen und das wir einfach an unseren Zielen festhalten und den Plan verändern. Also verändere den Plan und nicht das Ziel. Das ist ganz wichtig. … Zu denken, was kann ich anders machen, wie kann ich anders vorgehen, um dieses Ziel zu erreichen, dazu möchte ich dich ermutigen.

Lass uns gerne an daran teilhaben, welches Produkt du als nächstes verkaufen möchtest und wie du es genau verkaufen möchtest. Teile deine Erfahrungen in der she-preneur Community auf Facebook oder tagge mich in einer Instagram Story. Es ist super spannend, was du machst und wie du vorgehst und es ist toll, dass du damit natürlich auch andere inspirieren kannst. Meine Vorgehensweise habe ich hier noch einmal für dich zusammengefasst:

  1. Schaffe dir eine Vorgehensweise, die du immer weiter perfektionierst. Erhalte dadurch mehr Struktur und weniger Stress bei der Umsetzung von großen Projekte, sodass du dich mehr entspannen kannst und sodass viele Dinge nicht auf den letzten Drücker passieren.
  2. Lege dir Ziele (schriftlich) fest. Breche es auf 3 Ziele herunter, damit du ein gutes Ziel, ein besseres Ziel und ein super-duper Ziel hast, was du erreichen möchtest. Starte also gedanklich mit dem Ende deines Produktverkaufs.
  3. Plane die einzelnen Schritte, um deine Ziele zu erreichen. Was muss dafür alles gemacht werden, was genau ist dafür notwendig?
  4. Terminiere deinen Plan, setze Deadlines. Wann genau wird was stattfinden? Bis wann muss was fertiggestellt sein?
  5. Erstelle Aufgabenpakete. Diese einzelnen Pakete kannst du dir selbst zuweisen oder ggf. deinen Teammitgliedern bzw. Freelancer:innen.
  6. Ändere den Plan, nicht aber das Ziel. Zu denken, was kann ich anders machen, wie kann ich anders vorgehen, um dieses Ziel zu erreichen, dazu möchte ich dich ermutigen.
  7. Mache im Anschluss eine Auswertung. Zahlen sind ganz wichtig, Zahlen zeigen dir, ob etwas funktioniert oder ob etwas nicht funktioniert hat. Daraus kannst du dann ablesen, was du beim nächsten Mal anders oder besser machen kannst.

Ich hoffe, dass dich diese Episode weitergebracht hat, dass sie dich inspiriert hat, mal neue Wege zu gehen, Neues auszuprobieren oder vielleicht dir auch mal die Zeit zu nehmen, ein Projekt umzusetzen.

Welches Produkt möchtest du als nächstes verkaufen? Und wie möchtest du es genau verkaufen?

Teile deine Erkenntnisse gerne in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Bist du schon im Newsletter?
Willst du dir ein profitables und skalierbares Business rund um deine Expertise aufbauen? Dann werde jetzt Teil der she-preneur Community und profitiere von hilfreichen Tipps und Impulsen sowie einer unterstützenden und wertschätzenden Community. All das und noch viel mehr erwartet dich bei mir. Melde dich jetzt an:
Bist du schon im Newsletter?
Willst du dir ein profitables und skalierbares Business rund um deine Expertise aufbauen? Dann werde jetzt Teil der she-preneur Community und profitiere von hilfreichen Tipps und Impulsen sowie einer unterstützenden und wertschätzenden Community. All das und noch viel mehr erwartet dich bei mir. Melde dich jetzt an: