{Podcast} 4 Dinge, die mich mein Business in 2020 gelehrt hat

2020 war ein anderes Jahr. Ich habe gerade, in Vorbereitung auf diese Episode, nochmal geschaut, was ich in 2019 geschrieben habe. Es war sehr spannend zu sehen und klar, es war auch alles irgendwie anders. Niemand wusste von Corona, niemand wusste, dass wir in unserer Bewegung oder in unserer Freiheit so sehr eingeschränkt werden oder uns selbst einschränken müssen. Und dementsprechend ist 2020 einfach komplett anders verlaufen.

Rückblickend hatte ich dennoch ein super gutes Jahr, und ich glaube, auch viele meiner Kundinnen trotz Herausforderungen, weil ich immer geschaut habe: Wie können wir den Fokus auf die schönen Dinge legen? Wie können wir aus dieser Situation etwas Gutes machen? Wie können wir diese Situation als Chance ergreifen und sie dazu nutzen, um den Menschen, die uns brauchen oder die unsere Hilfe gebrauchen könnten, zur Seite zu stehen und sie noch besser betreuen oder unterstützen zu können?

In dieser Episode teile ich meinen Jahresrückblick mit dir und erzähle von meinen Erfolgen und Learnings aus 2020. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Von daher war 2020 ein sehr aufregendes Jahr für mich und ich möchte dich in dieser Episode einfach ein bisschen mit hinter die Kulissen nehmen, weil ich glaube, es ist immer sehr spannend zu hören, was bei mir passiert ist, wie mein Business aussieht und was ich in 2020 alles erreicht habe.

Das Thema „Reflexion“.

[3:49] – Das Thema „reflektieren“ ist ein ganz wichtiges Thema für mich. Ich reflektiere regelmäßig und habe dir zu dem Thema reflektieren auch schon eine Podcast Episode aufgenommen. Reflektieren ist so wichtig, aber die wenigsten nehmen sich wirklich ausführlich Zeit dafür. Denn wenn du reflektierst, hast du die Möglichkeit Dinge zu erkennen, mit denen du nicht mehr zufrieden bist oder die dich blockieren, die dich einschränken oder die, die dir nicht gut tun. Und es ist so wichtig, dass du diese Dinge erkennst, um zu gucken, wie du das nächste Jahr oder die nächste Woche verändern kannst.

[4:32] – Du sollst nicht nur einmal im Jahr reflektieren, sondern idealerweise nimmst du dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit, um zu gucken: Was war gut heute? Was war nicht so gut heute? Was kann ich nächste Woche oder morgen anders machen? Oder auch bei Kundengesprächen – wenn du zum Beispiel Erstgespräche führst, ist es auch eine ganz tolle Möglichkeit zu reflektieren und zu gucken: Was lief in dem Gespräch gut, was lief in dem Gespräch nicht so gut und was kann ich beim nächsten Mal anders machen?

[5:03] – Also bitte nicht nur zum Jahresende reflektieren, sondern nimm dir immer wieder die Zeit zum Reflektieren. Es so wichtig, denn nur wenn wir reflektieren, können wir eben auch weiter wachsen, können wir neue Dinge für uns erreichen, die wir gerne in unser Leben holen wollen. Von daher, nimm dir die Zeit und mach keine Planung, ohne vorher einen Rückblick gemacht zu haben. Ohne vorher geschaut zu haben: Was lief in diesem Jahr gut, was lief in diesem Jahr nicht so gut? Was möchtest du im nächsten Jahr auf jeden Fall anders machen?

[6:07] – Oftmals ist es ja so, dass wir uns nur an die Dinge erinnern, die nicht so gut liefen, und die Dinge, die gut liefen, ganz schnell einfach vergessen. Es ist wichtig, dass wir die kleinen und auch die großen Erfolge in Erinnerung behalten.

Das war mein 2020.

[8:39] – Berlin war für mich immer sehr, sehr hektisch. Es hat mich sehr viel Zeit und Energie gekostet und hier auf Fuerteventura merke ich, dass sich mein Leben sehr entschleunigt hat, dass ich viel entspannter und viel mehr draußen bin, dass ich das schöne Wetter genieße, dass ich mehr Sport mache und dass ich einfach viel mehr Energie habe. Aus dem Grund habe ich mich entschieden hier zu bleiben, und das ist auch einer meiner großen Erfolge in diesem Jahr. Ein privater Erfolg, der aber ganz viel mit dem Business zu tun hat. Denn mein Business ermöglicht mir einfach diese Dinge zu tun.

[9:54] – Im Sommer die Taschen zu packen, meine Wohnung in Berlin zu vermieten und dann einfach loszufahren, war keine leichte Entscheidung. Natürlich war das auch eine Entscheidung, wo mein Verstand mir gesagt hat: „Nee, Tanja, das kannst du nicht machen! Du hast dort nichts und du weißt doch gar nicht, wo du hingehst!“. Aber trotzdem habe ich das gemacht und habe da auf mein Bauchgefühl gehört. Das war übrigens auch ein großes Learning in 2020, Entscheidungen zu treffen und dabei wirklich auf das Bauchgefühl zu hören, auch wenn der Verstand dir sagt, dass du dir das noch genauer überlegen solltest, dass du noch mehr recherchieren solltest … und alles in trockenen Tüchern sein muss.

[13:04] – Wir haben den Fokus komplett darauf gelegt, wie wir mehr Menschen erreichen können, wie wir mehr Frauen helfen können. Also ohne den Fokus auf den Umsatz gelegt zu haben, haben wir den Umsatz im Gegensatz zu 2019 fast wieder verdoppelt. Wir liegen zum Jahresende bei knapp 500.000 € netto Umsatz, also eine knappe halbe Millionen. Das ist der absolute Wahnsinn! Ich bin selber total geflasht. Ich hatte mir tatsächlich noch ein höheres Umsatzziel gesetzt, das waren 750.000 € – aber es ist vollkommen okay, das wir es nicht erreicht haben, denn auch 500.000 € sind mega gut. Ich bin wirklich begeistert, geflasht, dass wir das erreichen können, dass das möglich ist. Vor allem wenn ich einmal zurückblicke, wo ich hergekommen bin und mittlerweile ein Business habe, was eine halbe Millionen Euro netto Umsatz macht. … Die Kosten sind auch immer sehr interessant. In diesem Jahr hatte ich ziemlich hohe Kosten, es waren sicherlich ein bisschen mehr als 70 %. Und wenn du dir das ausrechnest, wirst du sehen, dass am Ende nicht mehr so viel übrig bleibt, vor Steuern. Aber trotzdem bin ich super happy.

[14:35] – Wir haben den neuen Mitgliederbereich für die she-preneur Academy aufgebaut, ich habe das komplette Messaging nochmal überarbeitet, wir haben ziemlich viele Videos gemacht, wir sind ans Design nochmal rangegangen. Also wir haben ziemlich viel neu gemacht in diesem Jahr, von dem wir im nächsten Jahr definitiv weiter profitieren können. Von daher waren die Kosten in diesem Jahr ziemlich hoch. Aber das ist okay.

[15:07] – Ich habe mittlerweile 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mich und mein Business unterstützen. Und auch darüber freue ich mich einfach, dass wir gemeinsam so viel tolle Arbeit machen können und dass ich das, was wir umsetzen, auch weitergeben kann und diese tollen Menschen einfach in meinem Team habe und wir gemeinsam Frauen helfen mehr Umsatz zu generieren und sich ein Business aufzubauen, was sie einfach total erfüllt und dass mein Team auch Spaß daran hat, sodass wir wirklich alle gern an diesem Business arbeiten. Das ist ziemlich cool. Und im nächsten Jahr werde ich auch darauf achten, dass die Kosten niedriger werden. In diesem Jahr waren einfach so viele Sachen, die ich gerne noch machen wollte.

[16:24] – Und zwar haben wir den she-preneur insider club, das ist mein Mitgliederbereich, einmal komplett geändert und haben ein neues Produkt kreiert. Das ist die she-preneur Academy, ein begleitetes Jahresprogramm. Wir haben alle Mitgliedschaften des insider clubs gekündigt (ich hatte knapp 200 aktive Mitgliedschaften) und da habe ich nicht lange überlegt oder mir auch nicht ausgerechnet, was sein könnte oder wie viel Umsatz ich ggf. verliere. Nein, es geht nicht um den Umsatz. Es geht darum, wie ich die Menschen, die von mir lernen wollen, noch besser unterstützen kann. Und das Produkt, was ich dafür ganz gerne erstellen wollte, ist eben die she-preneur Academy, denn da halte ich mein gesamtes Wissen fest und weiß, dass ich im Rahmen der Academy einfach viel besser unterstützen kann, als im insider club. Denn in der Academy geht es mehr ums Tun und weniger ums Netzwerken. Es geht mehr darum, wirklich die nächsten Schritte im Business zu gehen, sich Sachen zu trauen und zur Unternehmerin zu werden.

[17:41] – Auch da habe ich eine große Entscheidung getroffen und gesagt, wir kündigen alle Mitgliedschaften und diejenigen, die in die Academy kommen wollen, die buchen neu. Dadurch haben wir natürlich viele Mitglieder verloren bzw. haben sich viele entschieden nicht zu verlängern – und das ist auch OK. Wie gesagt, der Fokus liegt nicht auf dem Umsatz, sondern der Fokus liegt darauf einen Impact zu haben und Frauen weiter zu helfen, sie dabei zu unterstützen, mit ihrem Business Geld zu verdienen und unternehmerisch zu denken. Ein ganz großes Learning und es gehört auch zu meinen Werten.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Der Fokus in 2020 lag auf den Impact

[18:26] – Ich habe sehr viele wertebasierte Entscheidungen in diesem Jahr getroffen. … 2019 habe ich mich sehr stark mit meinen Werten auseinandergesetzt und das hat mir in diesem Jahr auch nochmal sehr stark geholfen, da auch die richtigen Entscheidungen zu treffen.

[18:53] – Wir hatten den ersten sechsstelligen Launch in diesem Jahr. Das war auch definitiv ein Erfolg, denn wir haben damit den nächsten Meilenstein im Business erreicht. Und auch hier gleich noch zwei Learnings mit dazu: Eines davon ist, Zeit zum Planen lohnt sich. Du brauchst Zeit, um einen ordentlichen Launchplan zu erstellen, um dir wirklich zu überlegen, wann soll was gemacht werden, was wollen wir erreichen, was ist das Messaging – vor allem, wenn du mit einem Team arbeitest. Wenn wir Zeit haben zum Planen, dann haben alle mehr Klarheit und wissen eben auch, was wann umgesetzt wird und wir arbeiten viel weniger unter Stress. Der zweite Punkt, den ich dir noch nicht mitgeben möchte, ist: Weniger ist mehr.Wenn wir weniger machen, können wir viel mehr erreichen. Auch umsatztechnisch können wir viel mehr erreichen, und wir können viel mehr Leute abholen oder mitnehmen, weil wir sie eben nicht überfordern.

[20:26] – Was mir in diesem Jahr super viel Spaß gemacht hat und was mich auch einfach total antreibt (und das werden wir 2021 auf jeden Fall wiederholen) – warum ich auch den Fokus der Academy auf die Umsetzung setzen werde – ist, dass wir in diesem Jahr über 100 Frauen in die Umsetzung gebracht haben. Einen Teil aus dem insider club im Rahmen der Beta-Kurs Challenge und im Rahmen des Bundles. Aber ich habe auch den Frauen in meinen Gruppenprogrammen dabei geholfen mehr Kund:innen zu gewinnen, mehr Umsatz zu generieren oder Neues auszuprobieren, die Komfortzone zu verlassen, sichtbar zu werden, mehr Reichweite aufzubauen. Die Dankbarkeit und die Freude, die da zurückgekommen ist, ist einfach großartig und das ist das, was mich antreibt und was mir so wichtig ist.

[22:40] – Der Fokus in 2019 und auch ein Großteil in 2020, lag auf dem she-preneur insider club als Hauptprodukt. Und jetzt wandelt sich der Fokus auf die she-preneur Academy. Das heißt, ich habe mein Produktportfolio komplett umstrukturiert. Es fühlt sich unheimlich gut an, weil ich weiß, dass ich dadurch eben meiner Vision noch viel näher komme und weil ich dadurch einfach die Frauen, meine Kundinnen, meine Community, noch viel besser unterstützen kann.

[23:20] – Entscheidungen zu treffen ist so wichtig, auch wenn sie Angst machen. Entscheidungen helfen uns dabei Dinge loszulassen, die uns nicht mehr dienen oder die nicht mehr so gut funktionieren, wie am Anfang, aus denen wir vielleicht auch herausgewachsen sind – und das ist wichtig, dann da auch den nächsten Schritt zu gehen.

[23:43] – Ich habe zu etwas Nein gesagt und das ist mir unheimlich schwer gefallen. Das war die Summit 2020, die eigentlich für Anfang November geplant war. Da haben wir dann das she-preneur Academy Kick-off-Festival durchgeführt. Ich habe einfach gemerkt, dass wir zwei große Projekte nicht gleichzeitig umsetzen können. Wir hatten ja auch noch das Bundle in diesem Jahr, was übrigens auch ein sehr großer Erfolg war, nicht nur für uns, sondern auch für meine Kundinnen. Das brauchte so viel mehr Aufmerksamkeit, wie ich eingeplant hatte, sodass wir die Summit 2020 am Ende nicht mehr geschafft hatten. Ich musste mir wirklich eingestehen, dass mein Team und ich das nicht hinbekommen. … Wir haben die Summit 2020 abgesagt bzw. auf das Frühjahr 2021 verschoben.

[25:42] – Ein weiteres Learning, was ich hatte und was jetzt nicht konkret zu den Erfolgen konkret gepasst hat, ist: Ich muss mehr delegieren. Ich habe mittlerweile ein großes Team, … sie machen sehr viel, sie kommen aber noch ziemlich viel auf mich zu und wollen meine Unterstützung bzw. das ich bestimmte Sachen absegne. Und da darf ich einfach im nächsten Jahr viel mehr delegieren. Das heißt, in diese Rolle werde ich im nächsten Jahr noch viel mehr schlüpfen und werde schauen, dass ich mein Team noch mehr empowere die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, selbst umzusetzen und auch alleine Entscheidungen zu treffen, ohne dass ich da bin. Für mich wird eine große Aufgabe sein, das Team umzustrukturieren oder die To-Dos, die Aufgabenbereiche oder Verantwortungen nochmal umzustrukturieren, damit wir noch effizienter arbeiten und noch mehr erreichen können.

Eine Übung für Umsetzung und Reflexion.

Ich bin unglaublich dankbar für dieses Jahr, obwohl es nicht so verlief, wie wir alle wollten, aber es hat mich trotzdem viel gelehrt und mir gezeigt, dass ich mittlerweile sehr viele erreichen kann und dass ich anderen helfen kann positiver zu sehen und die nächsten Schritte zu gehen, um noch mehr zu erreichen. Gerade in Zeiten wie diesen ist das super wichtig und in diesem Jahr ist es mir noch bewusster geworden.

Ich habe dir noch eine Übung mitgebracht, damit auch du ins Tun kommst und dir das Reflektieren leichter:

  1. Nimm dir ein weißes Blatt Papier und teile es in 4 gleich große Felder auf. Ich finde es übrigens immer besser mit der Hand zu schreiben. Denn wenn wir Dinge mit der Hand schreiben, dann bleiben sie eher in unserem Kopf, wir können uns leichter mit ihnen verbinden, als wenn wir es via Laptop oder Tablet notieren.
  2. In das linke obere Feld schreibst du dir deine Erfolge aus 2020. Das darf gerne eine lange Liste werden. Notiere dir die kleinen und großen Erfolge.
  3. In das rechte Feld daneben trägst du ein, was notwendig war um diese Erfolge zu erreichen. Was musstest du tun? Welche Entscheidungen musstest du treffen? Warst du besonders fleißig, mutig oder hast du bestimmte Sachen losgelassen? Schau dir nochmal die Erfolge an und schau, was notwendig war, um diese einzelnen Erfolge erreichen zu können.
  4. In das dritte Feld links unten schreibst du, was in 2020 nicht so lief, wie du es erwartet oder wie du es dir gewünscht hast. Was sind Dinge, die nicht funktioniert haben? Was wolltest du erreichen, hast du aber nicht erreicht?
  5. Rechts daneben schreibst du auf, was du aus diesen Dingen, die nicht geklappt haben, gelernt hast. Was wolltest du erreichen, hast es aber nicht erreicht und was hast du daraus gelernt?

Ein Beispiel: Du wolltest einen Launch machen und hast ihn am Ende nicht gemacht. Vielleicht hattest du keine Zeit. Das heißt dann, dass du besser planen musst, dass du anders priorisieren musst. Oder du hast dein Umsatzziel nicht erreicht. Dann bedeutet das vielleicht, dass du mehr Fokus darauf legen musst wirklich zu verkaufen. Überlege dir genau, was es ist und was du gelernt hast – das ist dann die Basis für deine Planung 2021.

Wie verlief dein Jahr 2020?

Ich bin sehr gespannt, was du aufschreibst. Teile gerne deine Erfolge und deine Learnings mit mir, indem du z.B. einfach einen Screenshot von dieser Episode machst und mich auf Instagram taggst. Lass mich wissen, wie dein Jahr 2020 war, auch in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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{Podcast} So strukturiere ich meinen Tag

Ich habe mir diese Episode überlegt, weil ich ganz oft merke, dass die meisten überforderten Selbstständigen sich mit 1000 Dingen beschäftigen und die To-Do-Liste immer länger wird, da ständig neue Dinge draufkommen, von denen sie gehört haben sie wären wichtig. Gleichzeitig sehe ich aber auch immer wieder, wie viel Zeit in den sozialen Medien vergeudet wird. Es wird viel kommentiert – und ich möchte damit nicht sagen, dass das schlecht ist, aber das Kommentieren, wenn es unstrategisch ist (wenn du nicht auf ein bestimmtes Ziel hinarbeitest), dann bringt es dir nichts, es kostet dich nur Zeit.

Dann schaffen wir es eben auch nicht, die großen Dinge im Business voranzubringen, also die, die unser Business wirklich wachsen lassen. Mit diesen Aufgaben beschäftigen sich leider viel zu wenige, und zwar, weil der Berg so groß und so unerklimmbar erscheint und es Dinge sind, die wir nicht von heute auf morgen umsetzen können, wo wir nicht sofort ein Ergebnis sehen. Dann wundern sich aber eben viele, warum ihr Business nicht wächst, warum sie keine Kund:innen gewinnen und warum sie das Gefühl haben, dass ihr Business oder ihre Reichweite stagniert, etc.

Unser Business kann nur an den Stellen wachsen, denen wir unsere Aufmerksamkeit schenken und unsere Energie widmen!

In dieser Episode lasse ich dich deshalb hinter die Kulissen blicken und erzähle dir, wie ich meinen Tag strukturiere. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Die meisten kümmern sich um Dinge, die ihnen leicht fallen oder die Spaß machen oder die gerade total dringend sind. Das ist eine Sache, die ich häufig sehe und es ist ganz wichtig, dass du das veränderst. Ich werde dir in den folgenden Zeilen noch ganz viel erzählen, aber das ist ein hilfreicher Einstieg, weil es eben einfach wichtig ist, dass du verstehst, an welchen Stellen du ggf. noch umdenken musst.

Die meisten von uns kümmern sich also um Dinge, die ihnen leicht fallen, die ihnen Spaß machen oder die gerade dringend werden. Wenn wir uns jedoch immer mit diesen Dingen beschäftigen, dann führt das dazu, dass unser Business nicht wächst. Der Fokus liegt viel zu sehr auf den Dingen, die gerade passieren – das heißt, wir arbeiten reaktiv und nicht proaktiv. Es ist aber viel wichtiger, dass wir den Fokus auf die Dinge legen, die unser Business wachsen lassen.

[10:22] – Aus meiner Erfahrung hat das viel mit der eigenen Komfortzone zu tun. Also, warum tun wir das? Warum beschäftigen wir uns nicht mit den richtigen Sachen? Es ist die Komfortzone, denn uns fehlt das Wissen. Wir müssten ggf. jemanden fragen, ob er uns unterstützen kann. Wir müssten uns neues Wissen aneignen. Wir müssten etwas probieren, was wir vorher noch nicht getan haben. Und das ist etwas, was uns davon abhält, diese Dinge umzusetzen. Wir bekommen eben nicht diese schnellen Erfolge, wir können halt nicht einfachen einen Haken dransetzen.

[11:41] – Das, was ich dir mit auf den Weg geben möchte, ist: Bei den meisten bleibt es bei dem Gedanken „Ich möchte ganz gerne ein Webinar machen“ oder „Ich möchte ganz gerne eine Challenge durchführen“. Und dann kommen sie nicht in die Umsetzung, weil sie eben nicht wissen, wie sie das Ganze umsetzen sollen. Und weil dieser Berg an Aufgaben so groß ist, beschäftigen sie sich erst gar nicht mit dem Thema, sondern mit den Aufgaben, die ihnen leicht fallen.

[12:26] – Du brauchst Verkaufsstrategien, du brauchst größere Projekte, um mit deinem Business auch wachsen zu können. Das ist wirklich ein ganz große Fehler, der sehr häufig gemacht wird und dazu führt, dass dein Business eben nicht wächst und du dich zwar mit deinen Tagesaufgaben beschäftigst, die dich aber nicht weiterbringen.

[13:05] – Wie ich mit meiner Tagesplanung vorgehe, das möchte ich dir in dieser Episode erzählen und dich damit inspirieren, wirklich auch zur Unternehmerin zu werden und dein Business ernst zu nehmen. Denn ein Business auf Hobby-Level kann nicht lange überleben und du wirst auch nicht lange motiviert dabeibleiben. Du brauchst einfach Umsatz und du musst auch diesen Wachstum sehen, das gibt dir Energie und dann kannst du mit deinem Business auch etwas bewirken.

Darüber, wie du dein Business perfekt strukturierst, habe ich mit dir schon einmal in einer anderen Podcastfolge gesprochen.

Wie ich meinen Tag strukturiere.

[13:42] – Wie ich meinen Tag strukturiere, hängt davon ab, wie ich meine Woche strukturiere. Und wie meine Woche aussieht, das hängt davon ab, wie mein Quartal aussieht. Wie mein Quartal aussieht, das hängt davon ab, was ich im Jahr erreichen möchte. Und was ich im Jahr erreichen möchte, das leite ich aus meiner Vision ab. Deswegen ist es auch immer wichtig, dass du wirklich weißt, warum du die Dinge tust und dich nicht morgens an den Schreibtisch setzt und anfängst zu arbeiten. Diese Vorgehensweise hilft dir dabei Prioritäten zu setzen und den Fokus zu halten – beides Dinge, die wichtig sind, damit wir mit unserem Business vorankommen.

[14:29] – Wenn du nur auf den Tag schaust, dann ist es super schwierig (oder gar nicht möglich eigentlich) festzulegen, was du heute erledigen möchtest, damit dein Business weiter wächst. Aufgaben haben wir immer. Aber dass dein Business weiter wächst, das ist super schwierig, wenn du dir wirklich nur den einen Tag anschaust und nicht weißt, was das „Big Picture“ dahinter ist. Dasselbe gilt für deine Wochenplanung. In einer Woche oder auch an einem Tag können wir nichts Großes bewegen. Vieles von dem, was ich tagtäglich tue, zahlt auf ein Projekt ein, auf eine umsatzbringende Aktivität. Und das sind dann diese kleinen Schritte, die mich wirklich zu großen Ergebnissen führen.

[15:26] – Diese Projekte, die brechen wir dann in unterschiedliche Aufgabenbereiche herunter, und wir terminieren die dann. Zu den jeweiligen Aufgabenbereichen definieren wir dann die Aufgaben, die erledigt werden müssen und terminieren diese auch. Und hieraus ergeben sich dann die wichtigsten ToDos und die wichtigsten Meilensteine, die erreicht werden müssen, um das jeweilige Projekt erfolgreich umzusetzen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - So strukturiere ich meinen Tag

[15:53] – Wir arbeiten mit Asana und haben dort unterschiedliche Projekte angelegt, aus denen sich die Aufgaben für die einzelnen Teammitglieder und auch für mich ableiten. Diese Projekte sind dazu da, dass wir das Business weiter vorantreiben, dass wir weiterwachsen, dass wir uns weiterentwickeln. Für diese Aufgaben nehmen wir uns Zeit. Sie müssen in das Tagesgeschäft integriert werden und dafür blocke ich mir bestimmte Tage und bestimmte Zeiten, und manchmal blocke ich mir sogar eine ganze Woche, wenn es etwas richtig Großes ist, damit ich wirklich vorankomme. … Ein Projekt ist bei mir, zum Beispiel, das she-preneur Bundle oder das she-preneur Academy Kick-off-Festival. Und abgesehen von diesen Projekten gibt es das Tagesgeschäft, und dazu zählt die Kundenbetreuung, dazu zählt die Buchhaltung, dazu zählt die Erstellung von Content, etc. Auch diese Aufgaben haben Priorität, da das Business ohne sie nicht weiterlaufen kann. Das bedeutet: Es ist wichtig, dass wir uns nach dem Festlegen der großen Ziele und Projekte fürs Jahr, bzw. fürs Quartal, und der Planung der Quartale Zeit nehmen, die jeweiligen Wochen und Tage so zu planen, dass wir für Projekte UND Tagesgeschäft Zeit haben und beides umsetzen können, ohne das eines davon leidet. Und das ist gar nicht so einfach.

[18:09] – Das Wichtige ist, dass du es wirklich schaffst dein Tagesgeschäft zu managen UND auch die Projekte zu managen, mit denen du erreichen möchtest, dass dein Business weiter wächst. Und das braucht natürlich viel Disziplin und auch Übung. Wenn du, zum Beispiel, ein Projekt das erste Mal umsetzt, dann ist es schwieriger, als wenn du dasselbe Projekt noch einmal umsetzt.

[18:55] – Wenn wir uns nicht strukturieren, dann erschaffen wir uns ein neues Hamsterrad. Denn es gibt immer Dinge zu tun, immer etwas zu erledigen.

[19:10] – Um deinen Tag zu planen, musst du daher wissen, auf was du hinarbeitest. Zielloses Erstellen von Content bringt dich nicht weiter oder kommentieren bringt dich nicht unbedingt weiter. … Morgens aufzustehen und direkt loszulegen bringt dich nicht weiter – das ist das, was ich dir damit sagen möchte. Du verschwendest einfach wertvolle Zeit, statt dein Business vorwärts zu bringen und Geld zu verdienen, oder mehr Geld zu verdienen, und mehr Menschen zu helfen.

[19:47] – Wichtig ist, dass du proaktiv arbeitest, statt reaktiv, denn dann kann dein Business weiter wachsen. Wenn du also eine Sache aus dieser Podcast-Episode mitnehmen möchtest, dann starte deine Woche nicht ohne eine Planung und auch nicht einen Tag ohne eine Planung. Nimm dir für deine Woche nicht mehr als zwei oder drei größere Aufgaben vor, denn mehr schaffen wir nicht und das führt am Ende zu Frustration. Wir sind demotivierter und dann haben wir auch keine Lust irgendwelche Pläne zu schmieden, weil wir diese Pläne sowieso nie umgesetzt bekommen. Und am Tag sind es eine bis zwei größere Aufgaben. Also nicht die kleinen ToDos, wie einen Social Media Beitrag veröffentlichen oder auf Kommentare antworten oder E-Mails beantworten, sondern die Dinge, die dein Business wirklich wachsen lassen.

[21:26] – Diese 1-2 Aufgaben am Tag oder die 2-3 Aufgaben in der Woche sind die wichtigsten Dinge, die erledigt werden müssen, um ein jeweiliges Projekt oder einem Meilenstein einen Schritt näher zu kommen. … Das sind Dinge, die dich und dein Business weiterentwickeln, und darauf konzentriert du dich – ganz egal, was passiert. Das ist dein Fokus, das sind die Dinge, die du vorrangig erledigst.

[22:09] – Mein Tag bzw. meine Woche endet, wenn ich diese Aufgabe(n) erledigt habe und manchmal kann es auch bedeuten, dass ich länger daran sitze, als gewünscht oder geplant, und das ist dann auch OK.

[22:20] – Idealerweise sind das wirklich die Aufgaben, mit denen du täglich startest. Denn wenn du nicht mit diesen Aufgaben in den Tag startest, und da spreche ich aus Erfahrung, dann kann es ganz oft passieren, dass andere Dinge, die nicht so wichtig sind, dich wieder einholen. … Also du fängst wieder an zu reagieren, statt proaktiv an deinem Business zu arbeiten. Das heißt, Ich versuche diese wichtigen Dinge direkt am Anfang des Tages zu erledigen, bevor ich mich mit anderen Sachen beschäftige.

[24:23] – Wir haben noch ein wöchentliches Teammeeting, und in dem Teammeeting besprechen wir mit dem Kernteam die jeweilige Woche und die Aufgaben, die wichtig sind – also die, die diese Woche unbedingt erledigt werden müssen. Das führt dann eben dazu, dass alle Teammitglieder sehr fokussiert arbeiten und wir alle auch auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Und die Kommunikation findet, wie gesagt, komplett über Asana statt. Dort haben wir die Projekte hinterlegt, und mein Team weiß ganz genau, welche Aufgaben anstehen und wo welche Informationen dazu zu finden sind.

Zusammenfassung: So planst du deinen Tag mit mehr Struktur.

Bevor wir jetzt zum Schluss kommen, möchte ich, dass du dir noch einmal überlegst, was du im nächsten Jahr erreichen willst. Dann brichst du deine Ziele auf Quartalsziele herunter und aus denen leitest du dann deine ToDos ab. Ich schlage dir vor dir da wirklich 1-2 Stunden Zeit zu nehmen, dir einen Kakao oder Tee zu machen und es im Anschluss ganz gemütlich zu machen. Wie soll dein nächstes Jahr aussehen? Wie soll dein nächstes Quartal aussehen?

Das Thema ist übrigens auch Teil der she-preneur S-sentials-Methode®. Ich habe dir hier meine Tipps für eine produktive Tagesstruktur noch einmal zusammengefasst:

  1. Arbeite proaktiv, nicht reaktiv. Die meisten kümmern sich um Dinge, die ihnen leicht fallen oder die Spaß machen oder die gerade total dringend sind. Es ist aber viel wichtiger, dass wir den Fokus auf die Dinge legen, die unser Business wachsen lassen.
  2. Finde deine Vision. Wie du deinen Tag strukturierst, hängt davon ab, wie du deine Woche strukturierst. Wie deine Woche aussieht, das hängt davon ab, wie dein Quartal aussieht. Wie dein Quartal aussieht, das hängt davon ab, was du im Jahr erreichen möchtest. Und was du im Jahr erreichen möchtest, das leitest du aus deiner Vision ab.
  3. Erarbeite Projekte, die auf dein Jahresziel oder Quartalsziel einzahlen. Diese Projekte sind dazu da, dass du dein Business weiter vorantreibst, dass du wächst und dich weiterentwickelst.
  4. Breche Projekte in unterschiedliche Aufgabenbereiche herunter. Terminiere diese Aufgabenbereiche. Definiere zu den jeweiligen Aufgabenbereichen die Aufgaben, die erledigt werden müssen und terminieren auch diese. Hieraus ergeben sich dann die wichtigsten ToDos und Meilensteine, die erreicht werden müssen, um das jeweilige Projekt erfolgreich umzusetzen.
  5. Starte deine Woche nicht ohne eine Planung und starte auch nicht deinen Tag ohne eine Planung. Nimm dir für deine Woche nicht mehr als zwei oder drei größere Aufgaben vor. Und am Tag sind es ein bis zwei größere Unteraufgaben der Wochenaufgaben. Diese 1-2 Aufgaben am Tag oder die 2-3 Aufgaben in der Woche sind die wichtigsten Dinge, die erledigt werden müssen, um ein jeweiliges Projekt oder einem Meilenstein einen Schritt näher zu kommen.
  6. Starte mit diesen Teilaufgaben in den Tag. Diese Vorgehensweise hilft dir dabei Prioritäten zu setzen und den Fokus zu halten.

Diesen Beitrag möchte ich schriftlich gerne noch so abschließen, wie die Podcastfolge hörbar gestartet ist: Mit Mut, Kraft und Zuversicht. Es ist unfassbar wichtig, dass wir in diesen besonderen Zeiten das Positive suchen und schauen, wo wir positive Energien herbekommen können. Viele von uns sind mit ihrem Business schon so weit, dass wir, gerade im Online-Bereich, nicht so sehr betroffen sind. Und ich glaube, es ist auch sehr wichtig zu schauen, wie wir jetzt die anderen unterstützen und auch selbst mehr positive Energie in die Welt bringen können. Wenn du aber zu denjenigen gehörst, denen es gerade nicht so gut geht, dann möchte ich dir gerne mit auf den Weg geben, dass du dich möglichst gleichgesinnten Menschen anschließen solltest bzw. aktiv schaust, wo du Positivität finden kannst. Ich persönlich möchte dir meine Gedanken und ganz viel Kraft schicken und hoffe, dass du gut durch diese Zeit kommst.

Suche dir Gleichgesinnte, tausche dich mit anderen Menschen aus. Umgib dich mit Menschen, die das Positive sehen und die uns ganz viel positive Energie schenken können. Tools wie Zoom helfen dabei, oder aber auch Audiokurse, Podcasts, Communities, … . Behalte den Fokus, blicke auf das Positive und male dir aus, wie dein Tag, deine Woche, dein Monat aussehen soll. Hol dir die guten und schönen Sachen in dein Leben.

Hast diesen Monat dein Quartalsziel erreicht?

Teile deine Erkenntnisse gerne in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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{Podcast} Schritt für Schritt zur idealen Launch-Strategie

Die ideale Launch-Strategie – gibt es die überhaupt? Natürlich nicht. Denn sie ist ganz individuell, je nach Angebot, je nach Zielgruppe, je nachdem, welches Problem du für deine Kund:innen löst. Dein Angebot wiederum musst du Schritt für Schritt optimieren und dabei herausfinden, was den Erwartungen oder Wünschen deiner Kundinnen entspricht. Und hier schließt sich der Kreis, denn dabei hilft dir dein nächster Launch.

“Das habe ich daraus geschlussfolgert, dass es nicht ganz den Wünschen der Kundinnen entspricht, indem ich bei meinem dritten Launch nur eine hatte, die gekauft hat. … Und da habe ich dann gedacht: Okay, was kann ich jetzt noch anders machen, damit die Themen noch klarer werden und damit die Kundinnen wissen, auf was sie sich einlassen?“ sagt mein heutiger Gast und gibt Business-Einblicke, die ehrlich sind und zeigen, wie es wirklich aussieht. Denn es ist mir enorm wichtig, dass nicht der Eindruck entsteht, man launcht einmal und hat sofort 100 Teilnehmer:innen. Ganz im Gegenteil, man muss viel ausprobieren, bis es irgendwann so läuft, wie wir uns das gerne wünschen.

In dieser Episode nehme ich dich wieder einmal hinter die Kulissen einer meiner Kundinnen mit, die in diesem Jahr einen Membership-Bereich aufgebaut hat. In der heutigen Episode sprechen wir darüber, was sie tut, um ihre ideale Launch-Strategie zu finden.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Mein heutiger Gast arbeitet mit Frauen in Führungspositionen und hilft ihnen dabei, sich in einem vor allem von Männern dominierten Umfeld durchzusetzen. Sie zeigt ihnen, wie sie für sich selbst in Führung gehen, um ihre beruflichen Ziele zu erreichen und um ihr Netzwerk zu erweitern. Freu dich auf eine spannende Episode mit vielen Business-Insights von und mit Dr. Anja Schäfer.

[1:56] – Du hast Ende März ein neues Produkt gelauncht und zwar war das der VIP-Club, der sich an Frauen in Führung richtet und diesen hast du in diesem Jahr auf unterschiedliche Art und Weise an dein Publikum gelauncht. Ich möchte gerne von dir wissen, wie oft du deine Mitgliedschaft in diesem Jahr schon gelauncht hast. Du hast das ziemlich oft gemacht und ich bin mir nicht mal sicher, ob du ganz genau sagen kannst, wie oft du ihn dieses Jahr schon gelauncht hast. Liebe Tanja, das ist richtig. Also ich bin gefühlt im Dauerlaunch. Ich habe Ende Februar das erste Mal gelauncht. Ich habe vorher eine Umfrage gemacht – unter meinen Interessentinnen, Kundinnen – was sie sich wünschen und hatte gehofft, es kommt das ideale Produkt heraus. Dem war leider nicht so. Ich habe mich dann sozusagen herangetastet, von Launch zu Launch. Und ich habe, wenn ich das zurückverfolge, mindestens jeden zweiten Monat eine Challenge gemacht und zwischendurch habe ich mich auch noch an Webinar-Launches versucht.

[3:19] – Das, was die meiste Zeit kostet, sind diese Mails vorab und hinten dran und ich habe festgestellt, dass ich eigentlich fast immer an diesen Mails sitze und mir neue einfallen lassen darf. Es ist ja, das habe ich von dir gelernt, immer dasselbe Produkt geblieben und wenn ich die an meine Newsletter-Liste ausspiele, da kann ich nicht immer die Mail von letzter Woche nehmen, sondern da darf ich mir immer etwas Neues einfallen lassen und das war echt ein bisschen anstrengend. … Wichtig ist, und ich glaube, das ist auch wichtig für unsere Zuhörer:innen, da nochmal wirklich drauf zu achten nicht jedesmal ein anderes Produkt zu launchen, sondern lieber zu gucken: Wie kann ich das perfektionieren? Wie kann ich das besser machen und wie kann ich mit jedem Mal idealerweise bessere Ergebnisse erreichen?

[4:42] – Es hat jedes Mal etwas funktioniert und etwas nicht funktioniert. … Ich hatte vorher eine sehr intensive Umfrage gemacht unter meinen Kundinnen, also mit virtuellen Tools, wo man einfach ein paar Fragen beantworten durfte. Da war ich sehr überrascht – ich hatte an die 40 Rückmeldungen, das hatte ich damals nicht erwartet. Ich habe dann in ein Klärungsgespräch eingeladen und hatte, glaube ich, 16 Gespräche zu führen. Von diesen Frauen hat dann mindestens jede Zweite gebucht. … Ich bin mit 12 Frauen aus dem ersten Launch rausgegangen und hab dann gedacht: „Okay, wenn es beim ersten Mal schon so gut funktioniert hat, dann kann es ja nur besser werden.“ Aber dem war nicht ganz so.

[6:02] – Aber ich habe auch für mich lernen dürfen, dass es wichtig ist, dass ich Fans habe und nicht unbedingt welche, die einfach nur mal gucken wollen. Denn die sind schnell drin und dann schnell wieder draußen. Es hat mir am Anfang weh getan, um jede, die gegangen ist, aber mittlerweile weiß ich, dass die, die dabei sind, auch wirklich mit Herzblut dabei sind. Ich habe auch für mich verstanden, dass es viel wichtiger ist, dass ich wenige habe, die Fans sind, als viele, die nur schnuppern und nach drei Tagen wieder kündigen.

[7:14] – Es ist ganz wichtig da immer zu Experimentieren und auch zu gucken: Was passt am besten für dich und für deine Zielgruppe. Das habe ich ja auch für mich verstanden, dass ich also jetzt keinen Club für alle bieten kann. Sondern ich habe an dem Club auch noch gearbeitet. Ich habe nicht nur an meiner Launch-Strategie gearbeitet, sondern auch an dem Produkt, indem ich das immer spitzer formuliert habe.

[9:56] – Menschen, die einmal von uns kaufen und zufrieden sind, kaufen in der Regel wieder. Und das ist eine sehr schöne Sache, wie man bei dir auch sehen kann. Also egal, ob es dann kostenpflichtig oder auch kostenfrei ist, sie sind einfach viel aktiver mit dabei, weil sie einfach wissen, dass sie bei dir auch Qualität und guten Input bekommen und natürlich auch im Nachhinein noch mal Fragen stellen können, falls irgendetwas nicht ganz klar ist.

[10:25] – Mit welchen Preis bist du gestartet und wo legst du jetzt mit dem Preis für deine Mitgliedschaft? Ich bin mit 49 € gestartet, im Monat plus Mehrwertsteuer. Für mich war von vornherein klar, dass ich nicht mit 19 € anfangen will, weil ich da wirklich viel Herzblut reinstecke. Also lieber Klasse statt Masse. Ich bin jetzt bei 67 € plus Mehrwertsteuer und will bei meinem nächsten Launch dann auf 77 € plus Mehrwertsteuer gehen. Ich habe jedes Mal erhöht. Ich habe das auch immer angekündigt, „Wenn du jetzt nicht buchst, zahlst du beim nächsten Mal mehr.“

[12:04] – Ich habe auch noch nicht erlebt, dass die Kund:innen des Geldes wegen kündigen. Das sie sagen, der Club ist mir zu teuer. Sondern es ist eher die Frage, dass zu viel angeboten wird und sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Total. Das ist eher so eine Sache, die wir uns einreden, dass es am Preise liegt, dass es zu teuer ist, dass wir das nicht vertreten können. Aber auf der anderen Seite habe ich eben auch die Erfahrung gemacht, je teurer es ist, desto committeter sind die Leute, desto aktiver sind sie mit dabei, desto bessere Ergebnisse bekommen sie auch. Und das ist auch am Ende das, was mich zufrieden stellt oder was dich zufrieden stellt. Weil, am Ende bringt es ja nichts, wenn du Kund:innen hast, die nicht in die Umsetzung kommen und keine Ergebnisse haben, sondern du willst ja auch die Ergebnisse sehen.

[13:09] – Kannst du uns da einmal Schritt für Schritt durchführen, was du dieses Jahr alles ausprobiert hast? Also angefangen habe ich mit einer kostenfreien Challenge im Februar, ich glaube mit 70 Anmeldung. Da habe ich den VIP-Club das erste Mal gelauncht, damals aber noch zu einem anderen Thema. Im Mai habe ich das erste Mal ein kostenloses Online-Training gemacht, ein Einwöchiges zum Thema Netzwerken, da hatte ich damals um die 140 Anmeldung. Und im Juni habe ich das erste Mal angefangen, mit einem kostenpflichtigen Produkt reinzugehen, weil ich mehr live dabei haben wollte. Das war so meine Erfahrung, dass die Frauen, die dann live dabei sind, auch kauffreudiger sind. Das war damals 25 €, ich hatte 25 Anmeldung und, ich glaube, so um die 20-22 sind immer live dabei gewesen. Das war für mich ein wichtiges Learning, dass, wenn was bezahlt wird, dann einfach die Wahrscheinlichkeit, dass sie dabei sind, größer ist. Jetzt, Ende Oktober, launche ich das nächste Mal vom 26. bis zum 30. wieder das Online-Training „Netzwerken“, dann zum vierten Mal dieses Jahr. Da wird das ganze 10 € plus Mehrwertsteuer kosten. Es kostet etwas weniger, weil ich hoffe auf die Art und Weise wieder mehr zu erreichen.

[14:48] – Kannst du dich noch erinnern, wie viele gekauft haben, als es 25 € gekostet hat? Ja, es waren vier Frauen. … Von der Conversion-Rate ist das mega genial und das ist halt das, was du eben schon gesagt hast: Wenn jemand etwas bezahlt, dann haben sie schon einmal Geld ausgegeben, dann sind sie halt viel aktiver mit dabei, und die Wahrscheinlichkeit ist eben auch höher, dass sie etwas kaufen, weil sie einfach auch mit dabei waren. Es gibt so viele kostenfreie Angebote da draußen – und wir kennen das selber, wir melden uns irgendwo an und dann habe ich keine Lust oder doch etwas besseres vor, und dann ist es wieder vorbei. Aber wenn wir Geld ausgeben für etwas, dann tragen wir uns den Termin eben auch in den Kalender ein und sagen: „Ja, cool, da bin ich jetzt aktiv mit dabei und mache auch mit.“ Und dann sieht man eben auch ganz genau, dass ich ein ernstes Interesse an dem Thema habe und das ich mich da weiterentwickeln möchte.

[17:48] – Ich liebe es, wenn die Teilnehmerinnen in die Umsetzung kommen und das bemerke ich ja nicht, wenn ich nur ein einzelnes Webinar gebe. Und das ist ja dann auch deine Energie, die du halt nach außen geben kannst. Du hast halt viel mehr Zeit zu performen, als in so einem anderthalbstündigen Webinar. Ich glaube, da muss auch jede:r ihre/seine eigene Form des Launches finden, die einem selbst Energie gibt und in der man halt sehr gut zeigen kann, dass man Ergebnisse erreichen kann.

[18:20] – Ich hab mir jetzt für die Zukunft vorgenommen eine Mischung zu fahren. Ich mache also jetzt gerade aus meinem Online-Training einen Online-Kurs, mit deiner Unterstützung, und will das übernächste Mal dann vom Prinzip her wieder was ausprobieren. … Dann besteht die Möglichkeit diesen Online-Kurs kostenfrei von meiner Webseite aus zu absolvieren, also dich da anzumelden, und ich will den dann noch einmal im Quartal … mit meiner Live Begleitung machen, für den du aber dann etwas bezahlen wirst. Ansonsten eben automatisiert über deine Webseite, richtig? Richtig! Weil, das ist etwas, was ich gelernt habe von meinen Kundinnen. Ich habe geglaubt, das gehe so nicht, aber ich habe Kundinnen, die nie live im Training waren und mir aber hinterher Erfolgsmeldungen geschrieben haben. Man konnte ja immer das Aufzeichnungspaket kaufen und da gibt es immer welche, die das machen. … Bis ich verstanden habe, dass jede:r anders tickt. Ich profitiere mehr von live dabei sein und ich habe es natürlich lieber, wenn die Kundinnen live dabei sind, aber es gibt auch welche, die das lieber im stillen Kämmerlein umsetzen. Und für die ist dann sozusagen die Möglichkeit gegeben, sich einfach den Kurs herunterzuladen und das im stillen Kämmerlein zu machen. Es funktioniert auch so. Und das zeigt auch wieder, dass wir überhaupt nicht von uns selbst ausgehen dürfen. Dass das eigentlich ein großer Fehler auch sein kann, wenn wir einfach nur die Dinge machen, die wir gut finden und unsere Kund:innen nicht berücksichtigen, was auch viel zu oft gemacht wird.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Launch-Strategie mit Erfolg

[20:45] – Anja, du hattest ganz am Anfang schon erzählt, dass du dein Angebot Schritt für Schritt optimiert hast. … Wie genau bist du da vorgegangen? Wie hast du überhaupt erfahren, dass du etwas optimieren musst oder dass irgendetwas nicht den Erwartungen oder Wünschen deiner Kundinnen entspricht? Das habe ich daraus geschlussfolgert, dass es nicht ganz den Wünschen der Kundinnen entspricht, indem ich bei meinem dritten Launch nur eine hatte, die gekauft hat. … Und da habe ich dann gedacht: „Okay, was kann ich jetzt noch anders machen, damit die Themen noch klarer werden und damit die Kundinnen wissen, auf was sie sich einlassen?“ Daraufhin habe ich einen Erfolgsfahrplan NETZWERKen entwickelt … und habe sechs Erfolgsbausteine herausgearbeitet, die ich mit meinen Kundinnen jetzt so sukzessive trainiere. … Den habe ich also ganz genau aufgezeichnet und dann grafisch dargestellt, und ich kann jetzt sagen, das ist Stufe eins, das ist Stufe zwei, das ist Schritt drei, das ist Schritt vier, Schritt fünf und sechs. So dass sie sehen, was sie erreichen können und wie man das Ganze strategisch angeht. Und ich weiß von denen, die jetzt im August gebucht haben, … dass da auch welche dabei waren, die explizit gebucht haben, weil da das Wort Erfolgsfahrplan drin stand.

[23:12] – Es ist einfach viel greifbarer, wenn ich was mit meinen Augen sehen kann oder wenn wir einfach etwas visualisieren können. Dann kann ich eben als Kund:in viel besser feststellen, ob das was für mich ist oder wo ich vielleicht mich selber auch gerade einstufe und wo ich eigentlich hin möchte. Und wir müssen ja auch immer überzeugen, wenn wir verkaufen, also ein Angebot zu launchen oder in Angebot zu veröffentlichen ist halt nicht ausreichend. Wir müssen irgendwie den Bedarf wecken und dazu eignet sich z.B. ein Launch, in dem wir wirklich aufzeigen, welche Möglichkeiten die Person eben noch hat, wenn sie mit uns zusammenarbeitet. Und wenn wir nicht schaffen, das zu verdeutlichen, oder dass sie das verstehen, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass sie am Ende auch kaufen. Ja, richtig, und ich habe für mich festgestellt, je klarer ich das habe und je mehr ich das in einzelne Schritte herunterbreche, umso leichter ist es auch das zur erläutern. Auf jeden Fall. Weil es dann halt nicht mehr so abstrakt ist. Weil das, was du in deinem Kopf hast, kannst du halt ganz anders visualisieren, aber das eben zu kommunizieren, an die nächste Person, die davon profitiert, dass ist die Herausforderungen an der ganzen Sache. Und deswegen ist es auch so wichtig, dass wir einfach experimentieren und auch immer wieder lernen und gucken, wie wir unser Angebot verbessern können.

[25:26] – Das Thema Netzwerken ist auch für alle Selbstständigen, für alle Unternehmerinnen, ein ganz, ganz wichtiges Thema, auf das wir nicht verzichten dürfen. Also das ist ganz, ganz wichtig, auch wenn man selber denkt, ich bin kein:e Netzwerker:in. Ich zähle mich auch nicht unbedingt zu den Netzwerkerinnen bzw. mache ich das nicht gerne. Ich bin auch eher diejenige, die im stillen Kämmerlein zufrieden ist, aber ich weiß das es absolut notwendig ist und mir auch dabei geholfen hat vorwärts zu kommen. Also ein Netzwerk ist super super wichtig.

[26:06] – Du hast ja am Anfang auch gesagt, dass du schon Kündigungen von deiner Mitgliedschaft bekommen hast. Inwieweit haben die dir dabei geholfen dein Angebot zu optimieren? Die erste Kündigung, die ich bekommen habe, war eine Dame, die mir schrieb, dass das, was ich anbiete, sie schon alles verinnerlicht hat. … Das ist auch für mich wichtig gewesen zu lernen, dass ich mit meinem Produkt, was ich super Klasse finde, aber nicht jede erreichen kann. Das ist das eine. Und dann habe ich auch Rückmeldungen bekommen, dass es zu viel ist. Dann habe ich gedacht, okay, ich will jetzt nichts streichen, aber ich kann an der Struktur arbeiten. Das also klarer wird, wie die Struktur ist und wie man die Schritte einzeln geht, damit man nicht, wenn man einsteigt, vom Prinzip her den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, sondern das für sich klarer nutzen kann.

[27:30] – Viele sagen ja, das hast du mit Sicherheit auch schon da draußen gehört, dass das Mindset alleine ausreicht, um so einen erfolgreichen Launch durchzuführen. Glaubst du, Strategie spielt eine ganz untergeordnete Rolle und wie wichtig ist aus deiner Sicht das Mindset? Also ich würde sagen Strategie spielt keine untergeordnete Rolle. Mit Mindset alleine, bin ich der Ansicht, wird man es nicht wuppen können, sondern beides zusammen spielt auf den Erfolg ein. Mindset ist aber auch ganz wichtig. Das habe ich für mich erfahren dürfen. Dieses Vertrauen darauf, dass ich jetzt alles getan habe und das sozusagen dann Ergebnisse kommen, ist für mich auch jedes Mal eine Herausforderung. Zumal ich ja gerne an viel mehr Schrauben ansetzen würde. Aber dann ist für mich schwierig nachzuvollziehen, was hat jetzt funktioniert, was hat nicht funktioniert. Darüber haben wir auch schon ein paar Mal gesprochen. Bei so einem Launch geht man halt durch ganz viele unterschiedliche Emotionen. … Und das ist eine sehr anstrengende Phase. Kannst du dazu noch mal ein bisschen was sagen, wie du damit umgehst oder auch wie du diese Phasen erlebst? Also ich hab mich vor allen Dingen bei denen erkundigt, die gekauft haben, um fürs nächste Mal bessere Argumente zu haben, warum sie dabei sind. … Es ist ganz wichtig zu verstehen, dass ich mein Bestes getan habe. … Und der Rest ist für mich ein bisschen, dass ich darauf vertraue, dass es jedes Mal besser wird. … Ansonsten ist es einfach, finde ich, eine Trainingsfrage gut darauf zu vertrauen, dass es sich ausgeht. Auf jeden Fall. Vertrauen, vertrauen, vertrauen und am Ende loslassen, denn du hast deinen Teil erledigt, du hast gegeben, du hast anderen mehr von deinem Thema erzählt, du hast ihnen geholfen, die nächsten Schritte zu gehen, und alles andere liegt halt nicht mehr in deiner Macht. … Unsere Aufgabe ist es eben, eine gute Leistung hinzulegen und zu gucken, wie wir den Menschen zeigen können, wie wir ihnen weiterhelfen können. Und das ist eine sehr emotionale Phase und braucht natürlich auch Übung.

[31:59] – Ich lerne ja jedes Mal etwas. Ich hab aus jedem, selbst aus dem Webinar-Launches, in denen ich jetzt noch nichts verkauft habe, für mich Dinge mitnehmen können. Das erste Mal hat es technisch nicht funktioniert, da hat Zoom mir keine Präsentation erlaubt, da habe ich das Webinar ohne meine schönen Folien gehalten, und das sind ja dann auch manchmal äußerliche Dinge, auf die man keinen Einfluss hat. Und wenn ich sehe, an welchem Punkt ich jetzt stehe und an welchem Punkt ich zum Jahresanfang gestartet bin, da finde ich, habe ich eine ganze Menge erreicht. Eine Sache, die ich von meinem Mentor James Wedmore mal gelernt habe, ist eine ganz spannende Sache, die mir extrem weitergeholfen hatte. Er sagt, jeder Launch zeigt dir, an welchen Stellen du dein Business noch optimieren musst. Also an welchen Stellschrauben du noch drehen musst, was noch nicht optimal funktioniert, wo Prozesse vielleicht noch nicht optimal laufen, wo du noch nicht richtig kommuniziert hast. Und alles ist eigentlich ein Experiment und nur solange wir experimentieren oder es auch als Experiment sehen, desto leichter wird uns das fallen. Und ich glaube auch, dass die ganzen Learnings, die wir eben haben, dass die viel mehr Wert sind, als wenn wir die 500 € oder 1000 € oder so was dafür bekommen. … Ohne Learnings können wir halt nicht weiter wachsen.

[33:35] – Ich würde noch gerne mit dir ganz kurz über das Thema Netzwerken sprechen. Das Thema Netzwerken ist ein super wichtiges Thema und ist ja auch dein Kernthema. Kannst du nochmal erzählen, inwieweit das Netzwerken dir dabei geholfen hat dein Business auch aufzubauen oder dir vielleicht auch immer noch hilft? Also Netzwerken ist eines meiner Herzensthemen und ist für mich ein Thema immer wieder zu fragen: Habe ich die richtigen Kontakte oder was kann ich noch tun, um mit anderen in den Austausch zu kommen? Und klar, ich bin ja selbständig, also hilft mir mein Netzwerk auch dabei mein Business aufzubauen, indem ich Kund:innen gewinne, indem ich weiterempfohlen werde, indem ich Kooperationspartner:innen finde, indem ich Mentor:innen finde. Das ist ganz unterschiedlich. Wichtig ist beim Netzwerken, dass, und das habe ich am Anfang auch nicht so richtig für mich verstanden, aber dem ist so, ich an einer Stelle reingebe und ich nicht unbedingt an der gleichen Stelle etwas zurückbekomme. Aber irgendwo bekomme ich wieder etwas raus. Und das sehe ich jetzt bei meinen Trainings auch. Ich gebe viel rein und wenn dann die Teilnehmerinnen berichten, was sie durch dieses Training, indem sie auch viel in puncto Mindset an sich arbeiten dürfen, aber eben auch Strategien an die Hand bekommen, was sich da alles verändern lässt. … Es sind drei Teilnehmerinnen aus einem Training, die sich bis dato nicht kannten, die machen jetzt eine Mastermind zusammen. … Das ist etwas, was in meinem Plan, wie ich das Training geplant hatte, nicht drin war. … Wir wissen ja nicht alles. Wir merken das erst, wenn wir sehen, was wir erreichen können, wenn wir andere Menschen zusammenbringen. Also das, was ich mit dem she-preneur insider club erreicht habe, das war mir auch am Anfang gar nicht klar, das waren alles diese wunderschönen Nebeneffekte … Das ist schon echt lebensverändernd für ganz viele Leute, die vorher irgendwie alleine im Job oder alleine selbständig waren und keinen Austausch oder so hatten – und jetzt auf einmal tolle Kontakte zu haben, die einen unterstützen oder die man kontaktieren kann, wenn man Fragen hat – das das absolut Gold wert und das hat nicht jede:r so. Ich glaube, es hat auch kaum jemand. Ich glaube, da sind ganz viele Leute, die darauf noch verzichten und nicht wissen, wie hilfreich das sein kann Austauschpartner:innen zu haben. Oder eben das Thema Netzwerken nicht die Priorität geben, die es haben sollte. Im Englischen heißt es ja ‚Networking‘ – Netzwerken ist Arbeit. Auf jeden Fall. Man kann auch nicht erwarten, nur zu nehmen, sondern erst geben und dann nehmen. Und auch das sehe ich viel zu oft, dass man sofort versucht irgendwas von anderen zu nehmen, ohne erstmal eine Beziehung aufzubauen. Ja, dem ist so und was ich auch immer noch empfehle, ist das Ganze strategisch anzugehen. … Also nicht so einfach das Ganze aus dem Bauch heraus machen, wie es ja auch für den Business-Aufbau nicht zu empfehlen ist. … So ist es bei mir mit dem Thema Netzwerken, dass ich mehr erreiche, wenn ich weniger mache, aber das eben bewusst.

[37:20] – Hast du vielleicht noch drei Tipps für uns, für das Thema Netzwerken, also was kann ich als Selbstständige tun?Wenn ich eine Kontaktanfrage stelle, da auch eine persönliche Nachricht mitzuschicken. Weil im normalen Leben, wenn ich dich auf einer Netzwerkveranstaltung treffen würde, würde ich dir ja auch nicht einfach gleich die Visitenkarte überreichen, sondern da würden wir auch Worte wechseln. Das finde ich auch ganz wichtig und das ist für mich netzwerkunabhängig, also egal ob ich jetzt auf Facebook oder auf Linkedin unterwegs bin. Das finde ich ganz wichtig. Ich empfehle auch sich zeitnah zu vernetzen. Also wenn ich irgendwo jemanden kennengelernt habe, empfehle ich immer die 72-Stunden-Regel, weil aus den Augen, aus dem Sinn. Und das Dritte, was ich empfehle, ist neben geben – geben ist ganz wichtig, dazu hatten wir aber schon was gesagt – auch zu nehmen. Nehmen kann sein, indem ich einfach nur danke sage. Es gibt viele, die sagen, ich habe mit geben überhaupt kein Problem, aber ich kann nicht nehmen. Das erlebe ich auch öfter bei meinen Teilnehmerinnen, das sind ausschließlich Frauen und wir Frauen haben die Angewohnheit viel zu geben. Und sich dessen auch mal bewusst machen, dass ich auch nehmen muss, damit das Ganze funktioniert.

[39:20] – Ich empfehle auch, weil du das Thema Netzwerken ansprichst, nochmal sich ganz konkret zu fragen: Bin ich in dem richtigen Netzwerk unterwegs? Also ich habe für mich lernen müssen, dass Facebook nicht mein Netzwerk ist, wo ich meine Kundinnen finde und dass ich da einen eigenen Weg gehen muss, auch wenn alle um mich herum sagen, Facebook ist sozusagen das goldene Mekka. Und das auch immer mal für sich wieder zu hinterfragen, bin ich denn noch in dem richtigen Netzwerk unterwegs oder darf ich da auch woanders schauen. Und wenn du kein passendes findest, dann machst du es einfach wie Tanja und ich – du gründest dein eigenes. … Ich mache auf Facebook selber aktiv als Selbständige nicht mehr viel und nutze es nur für meine persönliche Weiterentwicklung. Meine Kundinnen habe ich da nicht gefunden oder nur sehr mühsam und das war für mich auch ein ganz wichtiges Learning in puncto Netzwerken – dass mein Netzwerk einfach ein anderes sein kann, als alle um mich herum propagieren. Man muss es einfach ausprobieren. Es kommt halt immer auf uns selber an und immer auch auf die Zielgruppe drauf an.

In Kürze startet Anjas nächstes Training und auch dort wird es um das Thema Netzwerken gehen. Wenn du Kontakt zu Anja aufnehmen möchtest, dann findest du hier alle Links:

Webseite
Online-Training „Erfolgsstrategie NETZWERKen“
Podcast Kommunikationstango
Xing
LinkedIn

Ich hoffe diese Episode hat dir wieder jede Menge Inspirationen geliefert und gezeigt, dass es wichtig ist ins Tun zu kommen und vor allem zu experimentieren! Denn nur so erhalten wir die Learnings, die uns wirklich mit unserem Business weiterbringen. Um deinem Launch-Angebot den letzten perfekten Feinschliff zu verpassen, habe ich für dich eine Video-Serie erstellt, in der du die 3 Basics für ein Angebot lernst, das auch gekauft wird. Melde dich hier für diese kostenfreie Weiterbildung an und lerne, wie dein Angebot unwiderstehlich wird.

Wie launchst du deine Online-Produkte? Bietest du Webinare oder Trainings oder Coachings an?

Teile deine Erkenntnisse gerne in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} 85.000 Euro Umsatz in 7 Tagen: Das she-preneur Bundle im Detail

Ich bin immernoch auf Fuerteventura und wenn du eine regelmäßige Zuhörerin meines Podcasts bist, dann weißt du sicherlich auch, dass ich hier zumindest die nächsten Monate bleiben werde. In den letzten Wochen hatte ich nicht so viel Zeit, das Leben hier zu genießen, da es eher darum ging das she-preneur Bundle zu verkaufen.

Hast du diese Aktion mitbekommen? Oder hast du sogar zugeschlagen und dir dieses Paket gekauft? Vielleicht hast du es aber auch leider verpasst, denn wir haben tatsächlich einige E-Mails von Leuten bekommen, die das she-preneur Bundle gerne noch kaufen wollten. Das Bundle war jedoch nur 7 Tage verfügbar und wir haben es danach nicht wieder freigeschaltet – denn das ist durch die voreingestellte Automatisierung immer schwierig und lohnt sich deshalb für uns nicht. Deswegen möchte ich dir gleich zu Beginn einen Tipp geben, wenn du ein Produkt mit Deadline verkaufst: Halte dich definitiv an die Deadline! Auf der anderen Seite zeigt das nämlich auch, dass diese Deadline echt ist (spricht sich das Gegenteil herum, dann verliert nämlich das Ganze seine Wirkung).

In dieser Episode lasse ich dich hinter die Kulissen des she-preneur Bundle Launches blicken und teile die Ergebnisse, meine Vorgehensweise und meine Learnings mit dir.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Falls du das she-preneur Bundle nicht kennst: Das Bundle war ein Gemeinschaftsprojekt, in dem wir 74 Online-Kurse verkauft haben. Diese Online-Kurse waren hauptsächlich von meinen Kundinnen aus dem she-preneur insider club sowie von anderen Expertinnen und Experten, die ich sehr schätze und die aus meinem Netzwerk kommen. Der Wert des Bundles lag bei über 7.000€ netto, verkauft haben wir das Paket aber für 97€ netto – ein unwiderstehliches Angebot.

Natürlich erregt so ein Angebot Aufmerksamkeit und tatsächlich bekamen wir auch Nachrichten, die sich eher auf eine “Verramschung” bezogen oder meinten, diese Kurse hätten keinen Mehrwert (Spoiler: Doch, hatten sie). Das war sehr spannend zu lesen, denn auf der anderen Seite sind wir nämlich sehr erfolgreich damit gewesen. Und dazu möchte ich heute mit dir sprechen bzw. dir davon erzählen. Denn wir haben sehr viele Learnings mitgenommen, haben richtig tolle Ergebnisse erzielt und ich möchte dich damit einfach ein bisschen inspirieren.

[5:24] – Und es ging vor allem darum, beim she-preneur Bundle, meinen Kundinnen und auch den anderen Expertinnen und Experten aus meinem Netzwerk, die mit dabei dabei waren, eine Bühne zu bieten, damit sie ihre Reichweite und ihre Bekanntheit einfach weiter steigern können. Denn solche Gemeinschaftsprojekte erreichen natürlich viel mehr Menschen, als wenn wir so ein Produkt einfach für uns alleine bewerben.

[7:51] – Und gleich am ersten Tag wurde extrem viel gekauft. Also schon am ersten Tag haben wir 25% vom gesamten Nettoumsatz generiert und das war ein riesengroßes Zeichen für mich. … Denn, wenn wir schon 25% Nettoumsatz am ersten Tag generieren, dann … können wir davon ausgehen, dass der letzte Tag der verkaufsstärkste Tag ist. Erfahrungsgemäß ist das so und es war auch bei diesem Launch so. Am Tag 7 (wir haben das Produkt sieben Tage lang verkauft) haben wir 31% vom Nettoumsatz generiert. … Wir haben 85.000€ Nettoumsatz ohne Mehrwertsteuer generiert und das she-preneur Bundle wurde 857 mal verkauft.

[10:09] – Am Tag 1 und am Tag 7 hatten wir ungefähr 56% des Umsatzes erreicht und die restlichen 44% kamen dann eben verteilt über die Tage 2-6 rein.

[10:24] – Ich habe ja gesagt, dass das ein Gemeinschaftsprojekt war. Das heißt, die Expertinnen und Experten, die mit dabei waren, die haben eben auch mit an dem Projekt verdient. Und 61% der Verkäufe konnten wir den Affiliates zuschreiben. Auch das zeigt, dass es ein super tolles Gemeinschaftsprojekt war, was nicht nur für Reichweite und Bekanntheit gesorgt hat – bei den Expertinnen und Experten, die mit dabei waren – sondern auch für Umsatz und bei manchen sogar für die ersten Online-Verkäufe.

[12:10] – Bevor ich in das Thema einsteige, möchte ich noch einmal hervorheben, dass (und das ist mir total wichtig) so ein Projekt wirklich geplant sein muss. Es ist nicht möglich, das von heute auf morgen umzusetzen. … Es braucht einfach seine Vorlaufzeit und leider höre ich immer wieder, insbesondere von Frauen, dass sie keine Planerinnen sind oder lieber intuitiv vorgehen. … Ich bin auch ein großer Fan davon, auf die eigene Intuition zu hören, vor allem wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen. Aber wenn es darum geht ein Produkt online zu verkaufen, dann ist es notwendig, dass du dir überlegst, was getan werden muss, um dieses Ziel zu erreichen, und vor allem auch, was bis wann getan werden muss, damit es zum vollen Erfolg wird.

[13:30] – Ich finde es unheimlich schade, dass viele so spontan vorgehen und sich nicht die Zeit nehmen, wirklich ganz fokussiert so ein Projekt auf den Weg zu bringen. Denn wir könnten einfach viel mehr erreichen – nicht nur viel mehr Menschen erreichen, sondern auch viel mehr Umsatz generieren und mit diesem Umsatz natürlich auch viel mehr Gutes tun.

[14:16] – Was habe ich getan, um das she-preneur Bundle zu verkaufen? Als allererstes geht es immer darum, am Ende anzufangen, also bei dem Produkt, das du verkaufen möchtest. In unserem Fall war dass das she-preneur Bundle. Und da habe ich mir eben überlegt: “Okay, was ist das Ziel?” Ich setze mir immer 3 Ziele. Also ein Minimal-Ziel, was ich auf jeden Fall erreichen möchte, das meine Kosten deckt und mit dem ich zufrieden bin, wenn wir das erreichen. Dann aber auch ein Super-Gut-Ziel … und natürlich ein Mega-Genial-Ziel. Und bei uns, beim she-preneur Bundle, waren das am Ende, nachdem ich die Ziele nochmal verdoppelt hatte, 300, 500 und 1.000 Verkäufe.

[15:28] – Immer von dem größten Ziel ausgehend, schaue ich dann: Wie viele Menschen muss ich erreichen, um dieses Ziel zu erreichen? Hier kannst du natürlich auch mit Erfahrungswerten rechnen. Wir haben mit einer Conversion Rate von 10% gerechnet und wussten, wie viele Leute wir erreichen müssen. Am Ende hat das she-preneur Bundle mit 12,5% konvertiert. Das heißt, von allen Leuten, die auf der Verkaufsseite waren, haben 12,5% davon am Ende gekauft.

[16:09] – Zahlen sind ganz wichtig, Zahlen zeigen dir, ob etwas funktioniert oder ob etwas nicht funktioniert hat. Zahlen schaue ich mir immer an. Wir haben auch eine sehr intensive Auswertung gemacht, aus der wir dann eben auch ablesen können, was wir beim nächsten Mal anders oder besser machen können.

[16:42] – Was ist notwendig, um z.B. x-tausend Menschen auf meine Seite zu bekommen?Und was brauche ich, um die Anzahl von Verkäufen zu generieren?

[17:04] – Die erste Frage bezieht sich mehr auf die Bewerbung. Da haben wir natürlich einmal die Expertinnen und Experten eingeladen, die auch einen Kurs im she-preneur Bundle hatten, aber auch andere Expertinnen und Experten aus meinem Netzwerk haben mitgemacht und das she-preneur Bundle beworben. Das war gar nicht so geplant, aber nachdem ich gesehen habe, dass alle so begeistert sind und sie es sogar freiwillig geteilt haben, habe ich gesagt: “Guck mal hier, wir haben auch ein Affiliate-Programm. Wenn du Lust hast, dann kannst du daran teilnehmen und am she-preneur Bundle mitverdienen.” … Das haben wir z.B. auch an alle Kund:innen weitergegeben. Das heißt, alle Kund:innen, die gekauft haben, haben eine Einladung bekommen, um das she-preneur Bundle zu bewerben. … Um diese Zahl zu erreichen, brauchen wir auf jeden Fall Facebook-Anzeigen. Wir müssen in Facebook-Anzeigen investieren, um die Anzahl von Menschen zu erreichen bzw. um die Verkäufe zu generieren, die wir generieren wollen. Dann haben wir natürlich … die Leute, die auch in meinem Newsletter sind, darauf aufmerksam gemacht, in mehreren E-Mails über mehrere Wochen hinweg. Und wir haben es natürlich auch auf den Social Media Kanälen angeteasert und später dann auch aktiv beworben.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Projektmanagement Launch Online Produkt

[20:03] – Die zweite Frage bezieht sich dann eben auf den Verkauf. Was brauchen wir, um die Käufe zu generieren? Wir brauchen z.B. eine Verkaufsseite und wir brauchen eine Bezahlseite, wir brauchen einen Bezahl-Anbieter, also all diese technischen Sachen. Wir brauchen einen Kurs-Bereich. … In welchem Format stellen wir eben auch die Kurse von den anderen Experten und Expertinnen zur Verfügung? All diese Fragen stellen wir uns in der ersten Phase, wenn es darum geht, wie wir es hinkriegen unser Ziel zu erreichen. Dann müssen natürlich Texte für die jeweiligen Seiten geschrieben werden, es müssen Grafiken erstellt werden – für die Seiten, für Social Media Beiträge, für Facebook-Anzeigen usw. Und dann eine ganz wichtige Sache, die auch erledigt werden muss, ist, Werbeinhalte zu erstellen. Also zum einen für uns, für unsere eigenen Beiträge auf Social Media, im Podcast, im Newsletter, aber auch für die Expertinnen und Experten. Das heißt, die Expertinnen und Experten, die mit dabei waren bzw. auch die Affiliates, die das she-preneur Bundle dann auch noch beworben haben, die haben Zugriff auf ein Werbe-Kit, auf ein Promo-Kit, bekommen. Und mit Hilfe dieses Promo-Kits  konnten sie eben ganz schnell und einfach das she-preneur Bundle bewerben. Das heißt, sie haben Grafiken und Texte zur Verfügung gestellt bekommen, für Social Media und auch für den Newsletter, in unterschiedlichen Formaten, mit denen sie das Bundle bewerben konnten. … Und natürlich musste auch das Affiliate-Programm eingerichtet werden.

[22:02] – Ich richte all diese Aufgaben als Projekt in unserem Projekt-Management-Tool Asana ein und die Aufgaben werden dann den jeweiligen Teammitgliedern zugewiesen oder eben mir selbst, wenn ich mich darum kümmere. Und mein Team und ich, wir kommunizieren eben ausschließlich in Asana zu dem Projekt bzw. in Teammeetings und das ist wichtig, damit jede:r informiert ist.

[23:20] – Dann geht es natürlich an die Umsetzung. Und hier arbeiten wir eben auch mit Deadlines, damit wir sicherstellen können, dass alles rechtzeitig umgesetzt wird und natürlich auch, dass die Expertinnen und Experten, die das Ganze als Affiliates bewerben, dass sie genug Zeit haben, um die Social Media Beiträge rechtzeitig einzuplanen, um den Newsletter rechtzeitig einzuplanen, etc. Das sollte mind. 2 Wochen, wenn nicht sogar mehr, vor Bewerbungsstart passieren, damit einfach genug Zeit da ist. Wir planen das immer schon 4, manchmal sogar 8 Wochen im Voraus. Je eher wir solche Sachen haben, desto schneller können wir sie einplanen. Kurzfristig kriegen wir das oft auch gar nicht hin. deswegen ist es ganz wichtig, da auch genug Zeit zu haben, um alles ordentlich und rechtzeitig vorzubereiten.

[24:48] – Auch bei Deadlines starten wir am Ende. Wir gucken uns immer den Zeitraum an, wo man kaufen kann, also die Open-Card-Phase, und rechnen dann zurück und schauen eben, was muss bis wann passieren. Eine Woche vor Open Card, also bevor man kaufen kann, machen wir Werbung und weisen schon darauf hin, dass es was geben wird, dass was kommt, dass man sich auf die Warteliste setzen kann. Das heißt, 2 Wochen vor diesem Termin muss das Promo-Kit bei den Expertinnen und Experten bzw. bei den Affiliates eingehen etc. Und dementsprechend rechnen wir die Deadlines zurück und das funktioniert sehr gut.

[25:36] – Ich war mit dem gesamten Ablauf sehr zufrieden, obwohl es da natürlich auch immer wieder Punkte gibt, wo wir sagen: “Okay, da müssen wir beim nächsten Mal besser darauf aufpassen.” Zum Beispiel, als die Expertinnen und Experten die Beschreibung von ihrem Produkt eingereicht haben, haben wir nicht darauf geachtet, dass das einheitlich ist. Beim nächsten Mal wird es da eine Vorlage geben. … Aber das sind so Kleinigkeiten, die man erst merkt, wenn man dann in der Umsetzung ist. … Das sind alles Learnings, die man eben für das nächste Mal mitnehmen kann.

[29:08] – Ich möchte dir aber auch noch sagen, was ich hätte anders gemacht bzw. was wir beim nächsten Mal (und es wird definitiv im nächsten Jahr ein neues Bundle geben) anders machen würden. Eine Sache ist mehr Geld in Anzeigen zu stecken und vor allem mehr Werbung vor dem Start des Bundles zu machen. Da waren wir halt recht zögerlich, weil wir auch nicht damit gerechnet haben, dass das Bundle so erfolgreich sein wird. Wir haben nur ca. 1.000€ in Anzeigen gesteckt und konnten am Ende eben die Anzeigen nicht weiter skalieren, weil die Zielgruppen nicht groß genug waren, also weil wir nicht genug Menschen vorab erreicht haben. Das heißt, beim nächsten Mal müssen wir definitiv nochmal an unsere Facebook-Strategie oder an unsere Anzeigen-Strategie ran und mehr Budget am Anfang in die Facebook-Werbung stecken, um mehr Menschen zu erreichen, denen wir dann im nächsten Schritt die Werbung für das Bundle ausspielen können. Denn du weißt, kalte Kontakte kaufen in der Regel nicht von dir, … sondern du musst deine Kontakte eben vorwärmen, damit sie dich schon kennen. Damit sie wissen, für was du stehst oder sie auch entscheiden können, ob sie dich mögen, ob sie dir vertrauen und ob sie ein Angebot von dir kaufen.

[30:47] – Und eine Sache, die ich noch anders machen würde, ist vorab Affiliates anzuschreiben, die das Bundle bewerben, die aber nicht mit einem Produkt dabei sind.

[31:48] – Hab mehr Mut, schreib die Leute an und überlege dir auch, was der Mehrwert für deinen Partner / deine Partnerin ist, die du anschreibst.

[31:58] – Zu guter Letzt … möchte ich nochmal meine Vorgehensweise mit dir teilen, die ich meinen Kundinnen zeige. Ich finde es sehr hilfreich so vorzugehen. Es hat mir einfach gezeigt, dass ich dadurch mehr Struktur und weniger Stress bei der Umsetzung von großen Projekte habe, dass ich mich mehr entspannen kann und dass viele Dinge nicht auf den letzten Drücker passieren. Und vor allem, dass, wenn du mit einem Team arbeitest, deine Teammitglieder ihre Aufgaben auch entsprechend einplanen können. Da ist der erste Schritt: Ziele festlegen. … Ich würde immer empfehlen auch 3 Ziele festzulegen, damit du ein gutes Ziel, ein besseres Ziel und ein super-duper Ziel hast, was du erreichen möchtest. Als nächster Schritt geht es dann ans Planen. … Was muss denn alles gemacht werden, um dieses Ziel zu erreichen? Was genau ist dafür notwendig? Um dann im nächsten Schritt die Dinge zu terminieren, also deinen Plan zu terminieren. Wann genau wird was stattfinden? … Und dann kannst du eben im darauffolgenden Schritt Aufgabenpakete erstellen und die entweder dir selbst zuweisen oder Freelancer:innen oder auch deinen Teammitgliedern. … Dann gibt es einen Kick-Off-Call mit dem Team und im Anschluss geht es eben ans Umsetzen.

[34:26] – Insgesamt nehme ich mir ca. 3 Monate für diese Projekte Zeit, für Projekte dieser Größe, damit wir sie wirklich leicht & sexy umsetzen können. Das braucht ein bisschen Übung. … Mit der Zeit habe ich da viel mehr Struktur reingebracht und hab viel mehr auf die Dinge zurückgegriffen, die schon existieren.

[35:08] – Diese Vorgehensweise kannst du für jeden Launch oder Produktverkauf verwenden und dann wirklich darauf hinarbeiten. Das ist nämlich das, was ich bei den meisten sehe: Sie haben zwar ein Ziel und sie erstellen vielleicht auch einen Plan, aber setzen dann halt nicht wirklich um oder verändern den Plan vielleicht auch nicht, wenn irgendetwas nicht funktioniert. Das ist aber total wichtig, dass wir das machen und das wir einfach an unseren Zielen festhalten und den Plan verändern. Also verändere den Plan und nicht das Ziel. Das ist ganz wichtig. … Zu denken, was kann ich anders machen, wie kann ich anders vorgehen, um dieses Ziel zu erreichen, dazu möchte ich dich ermutigen.

Lass uns gerne an daran teilhaben, welches Produkt du als nächstes verkaufen möchtest und wie du es genau verkaufen möchtest. Teile deine Erfahrungen in der she-preneur Community auf Facebook oder tagge mich in einer Instagram Story. Es ist super spannend, was du machst und wie du vorgehst und es ist toll, dass du damit natürlich auch andere inspirieren kannst. Meine Vorgehensweise habe ich hier noch einmal für dich zusammengefasst:

  1. Schaffe dir eine Vorgehensweise, die du immer weiter perfektionierst. Erhalte dadurch mehr Struktur und weniger Stress bei der Umsetzung von großen Projekte, sodass du dich mehr entspannen kannst und sodass viele Dinge nicht auf den letzten Drücker passieren.
  2. Lege dir Ziele (schriftlich) fest. Breche es auf 3 Ziele herunter, damit du ein gutes Ziel, ein besseres Ziel und ein super-duper Ziel hast, was du erreichen möchtest. Starte also gedanklich mit dem Ende deines Produktverkaufs.
  3. Plane die einzelnen Schritte, um deine Ziele zu erreichen. Was muss dafür alles gemacht werden, was genau ist dafür notwendig?
  4. Terminiere deinen Plan, setze Deadlines. Wann genau wird was stattfinden? Bis wann muss was fertiggestellt sein?
  5. Erstelle Aufgabenpakete. Diese einzelnen Pakete kannst du dir selbst zuweisen oder ggf. deinen Teammitgliedern bzw. Freelancer:innen.
  6. Ändere den Plan, nicht aber das Ziel. Zu denken, was kann ich anders machen, wie kann ich anders vorgehen, um dieses Ziel zu erreichen, dazu möchte ich dich ermutigen.
  7. Mache im Anschluss eine Auswertung. Zahlen sind ganz wichtig, Zahlen zeigen dir, ob etwas funktioniert oder ob etwas nicht funktioniert hat. Daraus kannst du dann ablesen, was du beim nächsten Mal anders oder besser machen kannst.

Ich hoffe, dass dich diese Episode weitergebracht hat, dass sie dich inspiriert hat, mal neue Wege zu gehen, Neues auszuprobieren oder vielleicht dir auch mal die Zeit zu nehmen, ein Projekt umzusetzen.

Welches Produkt möchtest du als nächstes verkaufen? Und wie möchtest du es genau verkaufen?

Teile deine Erkenntnisse gerne in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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{Podcast} Blicke hinter die Kulissen einer Online Summit – Gespräch mit Michaela Dyck

In dieser Episode habe ich mir wieder einen Gast eingeladen, mit dem ich über die Vorbereitung und Durchführung von Online-Summits bzw. Online-Konferenzen spreche. Mein Gast ist Webseiten-Expertin. Sie liebt WordPress und Technik und will vor allem Frauen dabei helfen, ihr Business von Offline nach Online zu bringen. Sie findet Online-Summits als ein super spannendes Marketing-Tool, genauso wie ich, und führt dieses Jahr bereits ihre dritte Webseiten-Summit durch.

Freue dich auf ein interessantes Gespräch mit ganz vielen Insights von und mit Michaela Dyck.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Da Online-Summits eines unserer beider Lieblingsthemen ist, dachte ich mir, ich mache eine Podcast-Episode dazu, denn dann können wir ein bisschen darüber sprechen und erzählen, was funktioniert, was man richtig oder falsch macht, wozu man solche Online-Events überhaupt nutzen kann und auch warum man Zeit darin investieren sollte.

[2:22] – Warum macht man eigentlich eine Online-Summit? Warum machst du eine Online-Summit, Michaela? Und was bringt es deinem Business? Meine erste Online-Summit habe ich 2018 veranstaltet und ich hatte zwei Gründe. Mein erster Grund war, dass ich immer ganz viele Webseiten gesehen habe, die ohne Planung gestartet sind. Also wo man sich einfach drangesetzt und die Webseite erstellt hat, aber sich vorher keine Gedanken gemacht hat. Und ich habe nach irgendeinem Marketing-Tool gesucht, um ganz viele Menschen zu erreichen, um ihnen zu erklären, dass es da einen besseren Weg gibt. … Und der zweite Grund ist, dass ich es ein bisschen leid war, so viele Marketing-Sachen auszuprobieren, also Freebies zu erstellen, Blog-Artikel zu schreiben, etc. Aber ich bin so ungeduldig und das hat mir nicht den Wachstumsschub verpasst, den ich gerne gehabt hätte. Und aus diesem Grund habe ich eine Online-Summit veranstaltet, weil ich eben viele Leute erreichen konnte, mit meiner Herzensbotschaft, und gleichzeitig meine E-Mail-Liste aufbauen und nebenbei auch noch Umsatz generieren konnte.

[3:40] – Und du hast also mit so einer Online-Summit damals direkt gestartet, als du auch mit deinem Business gestartet bist? Das war ziemlich früh, dass du gesagt hast “Okay, ich mache jetzt einfach eine Online-Summit und ziehe Leute an, die Interesse haben eine Webseite zu bauen und lernen wollen, wie man so etwas überhaupt macht oder wie man es richtig angeht.” Genau. Ich habe zwar vorher auch einen gratis Online-Kurs ausprobiert, um Interessent:innen zu generieren, und Freebies erstellt, auf Social Media gepostet. Aber dann habe ich ziemlich schnell mit meiner Online-Summit begonnen.

[4:16] – Und wie war das für dich, so das erste Mal eine Online-Summit durchzuführen? Hast du den Erfolg gehabt, den du erwartet hast, oder war das eher so lala? Also, ich muss sagen, dass ich mich selbst sehr unter Druck gesetzt habe, weil ich erst 6 Wochen vorher angefangen habe. Das ist natürlich viel zu wenig. Wenn man jetzt aber rückblickend darüber spricht, würde ich sagen, dass es trotzdem sehr erfolgreich war, weil ich wirklich meine Liste von Grund auf aufbauen konnte. Ich wurde danach als Expertin angefragt, für Blogbeiträge, für andere Podcasts. Das hatte ich vorher nicht. Es hat mir so einen richtigen Sichtbarkeitsschub verpasst.

[5:58] – Beim ersten Mal ist es so lala und ich finde, dass sich der Erfolg der Summit erst einstellt, je öfter man es macht, weil es einem auch einfacher fällt. Man weiß, wie es funktioniert, man weiß, was man besser machen kann, was man anders machen kann. Man hat eben schon so ein gewisses Grundgerüst und muss nicht jedes Mal von Null anfangen, sondern kann einfach immer darauf aufbauen. Total. Das ist ein wichtiger Punkt. Und zu deiner Frage, wie viele Teilnehmer:innen ich hatte: Bei der ersten waren es nur 800 und die Zahl konnte ich im zweiten Jahr verdoppeln. Und ich muss auch dazu sagen, dass ich das nur organisch gemacht habe, dass ich keinerlei Werbung dafür geschaltet habe. Das ist halt auch super. Dadurch, dass man Experten und Expertinnen mit an Bord hat, die ja ebenfalls dafür Werbung machen, ist das eine tolle Möglichkeit, um wirklich Reichweite zu generieren.

[7:36] – Mit so einer Summit macht man ja auch Umsatz, richtig? Das machst du ja nicht nur, um Reichweite zu generieren, sondern auf der anderen Seite hat es ja auch nochmal den Vorteil, dass man damit Umsatz generieren kann. Wie viel Umsatz hast du mit deiner Summit gemacht und wenn du es weißt, dann gerne im Vergleich von der ersten zur zweiten Summit. … Die Zweite war so alles in allem 20.000€ und die erste, das war weniger, das waren so um die 6.000€ Umsatz – 6.000 bis 8.000, ich glaube es waren sogar eher 8.000€ im ersten Jahr.

[8:22] – Was halt ganz ganz wichtig ist, ist wirklich das nicht nur einmal durchzuführen und dann zu sagen “Okay, ich mach das jetzt nicht nochmal, das war viel zu viel Arbeit und da kam zu wenig Geld am Ende bei raus”. Sondern die Erfolge, die stellen sich an anderer Stelle ein und die Erfolge kommen natürlich auch erst, wenn du es wiederholst, wenn du irgendwie ein System dahinter hast, auf das du setzen kannst. Also Vorlagen für Grafiken, Vorlagen für eine Webseite und all diese Dinge, die dir später dabei helfen, effizienter und schneller vorwärts zu kommen. Ich arbeite hier total gerne mit einem Divi-Theme und da ist das ganz easy. Da kann man eben Vorlagen erstellen, sich das in der Bibliothek speichern und das dann dort herausholen, und dann muss man es beim nächsten Mal einfach nur anfassen und bearbeiten.

[10:53] – Das heißt, du hast auch das Angebot mit deinen Learnings, mit deinen Erfahrungen ja eben auch von Jahr zu Jahr weiterentwickelt. Gibt es irgendetwas, worauf ich achten muss, wenn ich so ein Angebot erstelle? Ja, also, dass man den Mehrwert im Blick hat. Was bringt das meinen Kund:innen? Und wirklich zu überlegen, was kann ich noch mit oben drauf setzen, was jetzt nicht wahnsinnig viel Arbeit für mich macht. Vielleicht kann ich meine Speaker:innen noch mit einbeziehen und sich fragen, was können sie noch mit beisteuern.

[12:30] – Das ist eben der Clou daran, dass man von der Reichweite der Expert:innen profitiert und die im Gegenzug eben auch mit daran verdienen, wenn das Summit-Paket verkauft wird. Und auf der Webseite ist halt eben wichtig, dass das Angebot „Above-the-Fold“ zu sehen ist, also dass ich nicht erst bis nach unten scrollen muss und dann erst sehe, was es denn überhaupt gibt.

[19:24] – Ich werde oft gefragt: Was sind denn typische Conversion-Rates? Die hängen natürlich vom Preis ab, die hängen von der Zielgruppe ab, die hängen von der Bekanntheit ab, die hängen von ganz vielen Faktoren ab. Und je teurer das Angebot, desto niedriger ist natürlich auch die Conversion Rate. Oftmals liegen die Conversion-Rates so zwischen 1 und 3 %. Je mehr man optimiert, desto besser ist es und da kann man auch an der Webseite ganz viele Dinge tun, damit so ein Angebot eben besser gekauft wird. Nicht nur vom Design her, vom Optischen her, sondern auch von der Technik her.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - mehr Sichtbarkeit durch eine Online Summit gewinnen

[20:45] – Es ist vollkommen okay, so einen Timer zu nutzen. Es funktioniert und wenn die Sachen funktionieren, warum sollte man es dann nicht machen? Und die Leute, die halt sagen “Nee, also davon fühle ich mich nicht angesprochen.” sind auch einfach vielleicht nicht die Kund:innen, für die das Angebot relevant ist. Und auch das ist okay. Ich glaube, das hat auch wieder was mit unserem Mindset zu tun. Ich kann natürlich denken, das ist so ein Timer, der ganz wild blinkt, damit setze ich meine Kund:innen unter Druck, oder man kann eben denken, ich möchte, dass meine Kund:innen dieses super Angebot auf keinen Fall verpassen.

[21:43] – Wie viel Zeit oder wie viele Wochen oder Monate im Voraus startest du mit der Planung deiner Summit? Ich plane jetzt mittlerweile 3 Monate im Voraus und muss auch dazu sagen, dass ich die ersten beiden immer alleine veranstaltet habe und das ich in diesem Jahr Unterstützung und ein Team dazu habe. Würdest du sagen, 3 Monate sind ein guter Zeitraum, um das Ganze zu planen, vorzubereiten und umzusetzen? Ich glaube, das ist ein guter Anfang. Man weiß dann so ungefähr, was man machen muss und im nächsten Jahr, wenn man dann die Jahresplanung macht, kann man schon mal so ungefähr mit einplanen und vorher brainstormen, was man in diesem Jahr anbieten möchte. Aber ich finde das Minimum sollten 3 Monate sein. Aus meiner Sicht würde ich auch sagen, dass 3 Monate echt optimal sind. Wir sollten sowieso schauen, dass wir einfach Projekte in einem Quartal auch umgesetzt bekommen, damit wir den Fokus entsprechend halten können. Damit Umsatz reinkommt, damit sich das Ganze eben auch lohnt. Weil, wenn wir irgendwie 6 Monate oder länger an nur einem Projekt arbeiten, dann zögert sich das einfach total hinaus und man hat halt keine Umsätze, man verbringt zu viel Zeit mit Planung und Perfektionismus. Aber in einem Quartal ist sowas definitiv machbar und da ist es halt auch wichtig, den Fokus draufzulegen.

[23:30] – Ich habe aus den letzten Jahren gelernt und habe das in diesem Quartal wirklich zur Priorität gemacht und habe entweder andere Sachen abgesagt oder gesagt, ich kann eben erst wieder Mitte September. Es bringt nichts, wenn man auf zu vielen Hochzeiten tanzt, man verzettelt sich sonst.

[25:14] – Wie plane ich meine Summit? Es bringt nichts, wenn ich das 6 Wochen vorher mache, wie ich im ersten Jahr, denn die meisten Expert:innen haben halt ihren Promotion-Kalender schon Wochen vorher, Monate vorher, ausgebucht und können so etwas da eben nicht dazwischen schieben. Deshalb ist schon besser, wenn man vor dem Quartal einmal anfragt, sodass die Expert:innen das dann auch einplanen.

[25:49] – Wie kriegst du noch Reichweite? Was hast du in diesem oder vielleicht auch im letzten Jahr noch getan, um Reichweite und Bekanntheit oder Traffic für deine Anmeldeseite zu bekommen? Also in diesem Jahr setze ich noch auf Facebook-Anzeigen. … Ich hole mir noch externe Expert:innen, also die nicht auf der Summit sprechen, sondern die einfach als Affiliate-Partner:innen agieren. Die hole ich eben noch rein und frage. “Ich könnte mir vorstellen, dass das für deine Zielgruppe interessant ist. Hast du nicht Lust das noch mit zu bewerben?” Super. Kooperationen sind auch echt Gold wert. Das sage ich auch ganz oft. Setzt auf Kooperationen. Eine Summit ist halt auch eine Kooperation.

[27:51] – Je mehr wir hinter unserem Angebot stehen, desto mehr Menschen können wir einfach erreichen und desto mehr Kooperationspartner:innen haben am Ende auch Interesse, das Ganze zu teilen. Und den Kooperationspartner:innen kann man ja auch einen Affiliate-Link anbieten, damit sie entsprechend mit verdienen können.

[28:30] – Wie wichtig ist es allgemein im Online-Business einen Plan zu haben und nicht unbedingt bei einem Launch das zu tun, worauf man gerade Lust hat? Ich kann das total verstehen, weil ich auch keine Planerin bin, und weiß deshalb, dass das in die Hose geht, wenn man nicht plant. … Das muss schon alles ein bisschen vorbereitet sein, damit man sich selbst nicht zu sehr unter Druck setzt und nicht die halbe Nacht durcharbeitet, und um eben auch Ergebnisse zu erzielen. Das Planen hilft dann natürlich auch wieder, dass man beim nächsten Mal weiß, was man wie gemacht hat, um es gegebenenfalls zu verbessern oder eben einfach so weiterzumachen. Das ist so ein wichtiger Punkt. Wenn wir Ergebnisse haben wollen, dann müssen wir planen. Wir brauchen einen Plan, den wir verfolgen. Und natürlich können wir immer mal wieder von dem Plan abweichen. Aber wir müssen ungefähr schon wissen, wo die Reise hingeht und wann ich mich mit welcher Aufgabe beschäftige.

[31:35] – Ich kann nur in der Wiederholung meine Learnings mit einbringen, besser werden und dadurch bessere Ergebnisse und mehr Umsatz erzielen, als wenn ich jedes Mal irgendetwas Neues mache. Da gehen viel zu viel Zeit und Nerven verloren.

[32:11] – Also warst du vielleicht am Anfang unsicherer, ängstlicher? Hast du mehr gezweifelt, als du das heute tust? Inwieweit hat sich das verändert? Ich kann in diesem Jahr mehr ins Vertrauen gehen, weil ich weiß, dass es funktioniert, was man macht. Im ersten Jahr war ja noch alles neu und auch das Thema Summit noch nicht so etabliert am Markt. Wie kommt es überhaupt an, werde ich Verkäufe generieren? In diesem Jahr stehe ich dem einfach lockerer gegenüber. Es ist zwar immer noch eine Achterbahn der Gefühle, aber es ist nicht mehr so, dass man denkt “Ich mache das nie wieder.” Genau das kann ich auch nur bestätigen. … Gerade durch die Wiederholung kriegen wir einfach viel mehr Sicherheit und wir wissen einfach, dass es am Anfang schleppend ist, dann wird es besser, dann geht es wieder bergab und dann geht es wieder bergauf. … Man zweifelt immer wieder, aber die Zweifel sind anders. Sie sind nicht mehr so stark, wie am Anfang.

Mehr über Michaela Dyck erfährst du auf ihrer Webseite und für ihre Webseiten-Summit kannst du dich hier anmelden.

Michaleas und meine Tipps für deine erste Summit habe ich dir hier noch einmal kurz und knackig zusammengefasst:

  1. Biete mit deinem Angebot einen Mehrwert. Was bringt die Summit deinen Kund:innen?
  2. Setze einen Countdown / Timer auf deine Webseite. Wecke dadurch Begehrlichkeiten und erreiche, dass deine Kund:innen dein super Angebot nicht verpassen.
  3. Setze dein Angebot „Above-the-fold“ auf deine Webseite. Auf dem ersten Blick sollte alles Wichtige erkenntlich sein (also nicht, dass potenzielle Interessent:innen erst bis nach unten scrollen müssen und dann erst sehen, was es denn überhaupt gibt).
  4. Beziehe die Summit in deine Jahresplanung ein und setze sie innerhalb eines Quartals um. Planung, Vorbereitung und Umsetzung sollten innerhalb von 3 Monaten stattfinden, um den Fokus nicht zu verlieren, Umsatz zu genieren und dem Perfektionismus keine Chance zu geben.
  5. Wiederhole, perfektioniere und setze deine Erfahrungen um. Du kannst nur in der Wiederholung deine Learnings mit einbringen, besser werden und dadurch bessere Ergebnisse und mehr Umsatz erzielen, als wenn du jedes Mal irgendetwas Neues machst.
  6. Suche Gleichgesinnte und tausche dich mit ihnen aus. Der Austausch mit Gleichgesinnten (z.B. in Mastermindgruppen) hilft emotional, du findest dort Expert:innenwissen in geballter Form und außerdem Vernetzung in Form von Kooperationen.
  7. Notiere dir während und im Anschluss der Summit deine Learnings. Durch das schriftliche Festhalten kannst du Fehler für die Zukunft vermeiden und es noch besser machen.

Planst du selbst eine Summit? Erzähle mir gerne von deiner Online-Konferenz in den Kommentaren.

Pssssst ……. Bald kommt etwas Neues! Setze dich jetzt auf die Warteliste und gehöre zu den Ersten, die von meinem neuen Produkt erfahren. Wenn wir unser Business auf die wesentlichen Dinge runterbrechen, wird alles klar, leicht und sexy. Ich arbeite für dich an einem Produkt, das alles aufs Wesentliche reduziert, so dass die Inhalte auf den Punkt und einfach umsetzbar sind. Bye, bye, Verzettelung, hallo Überblick!

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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{Podcast} So werden deine Launches zum vollen Erfolg – im Gespräch mit Madita Schäkel

In dieser Episode nehme ich dich mal wieder mit hinter die Kulissen und spreche mit einer meiner Kundinnen über ihren zweiten Launch – und dabei halten wir nicht hinterm Berg. Ich habe einen Gast bei mir, der schon einmal bei mir im Podcast war. Beim letzten letzten Mal haben wir über ihren ersten Launch gesprochen, vielleicht erinnerst du dich an diese Episode, und heute schauen wir uns an, welche Ergebnisse sie mit ihrem zweiten Launch erzielt hat und wie genau sie das erreicht hat.

Freu dich auf eine super spannende Episode mit ganz vielen Insights von und mit Madita Schäkel.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Madita Schäkel ist Expertin für conversion-optimierte Texte für die wichtigsten Stellen eines Funnels oder Launches, damit Interessenten zu Kunden werden. In dieser Folge erfährst du mehr über die Erfolge ihres zweiten Launches und welche weitere Idee sich daraus entwickelt hat. Außerdem sprechen wir über die Veränderungen und Anpassungen, die sie im Hinblick auf die Learnings umgesetzt hat.

[8:20] – Auf welcher Basis hast du die Veränderungen vorgenommen? War das einfach ein Gefühl, das du hattest, oder hast du da konkrete Erkenntnisse oder sowas aus der letzten Challenge gehabt, die dann dazu geführt haben, da nochmal an die Texte zu gehen und auch an das Format – das Format also noch ein bisschen anzupassen? Es war beides. Es ist ja immer so, dass man nicht so viel Zeit hat, und dann geht man mit dem Besten, das man gerade hat, an den Start. Ich habe den Fokus für die Sales Page verändert. Der eine ausschlaggebende Punkt, warum die Leute kaufen sollten (die Grundlage war das Feedback einer Teilnehmerin), war, dass es nicht nur theoretisches Wissen ist, sondern dass ich unheimlich viele Beispiele gebe, die einfach dabei helfen direkt umzusetzen. Da habe ich mich entschieden, das auf der Sales Page noch genauer anzuteasern bzw. den Fokus darauf zu lenken. Das Produkt war ja ein bisschen anders. Das Thema war gleich, aber ich habe einen Online Kurs daraus gemacht. Das heißt, ich musste irgendwie gucken, dass ich das so verändere, dass es ohne mich funktioniert – das es als Selbstlernkurs funktioniert.

[8:43] – Der zweite Fehler, der gemacht wird, ist, dass ein Kurs entwickelt wird ohne ihn vorab mit den Teilnehmer:innen einmal live durchgetestet zu haben. Das heißt, der Kurs wird vorab aufgenommen, es wird vorab alles fertig gemacht und eingerichtet und versucht diesen Kurs dann zu verkaufen – und am Ende kauft ihn keine:r oder vielleicht nur ein paar Leute.

[11:03] – Als du deinen Verkaufspitch durchgeführt hast, hast du dich bei deinem zweiten Launch zu 100% wohl gefühlt oder warst du da auch noch ein bisschen zögerlich? Nee, überhaupt nicht. Das habe ich aber auch schon länger abgelegt. Weil, klar, das ist ein Business, natürlich will ich was verkaufen. Ich glaube, wenn man einmal dieses Verkaufen so reframed, dass man hilft – Ich verkaufe ja jetzt nicht irgendwas einfach nur um Geld zu verdienen, sondern ich verkaufe hier ein Produkt, von dem ich mir sehr sicher bin bzw. weiß, dass es ein Problem löst. Und wer das nicht möchte, der kann natürlich einfach gehen. Aber die, die das möchten, die gehen halt nicht. Mit dieser Einstellung gehe ich eigentlich immer da rein. Auch in Erstgespräche. Wenn sie nichts von mir kaufen wollen würden, dann wären sie auch nicht hier.

[17:19] – Ein Zahlungsanbieter macht vieles einfacher, auch wenn man dafür Gebühren bezahlt. Und es nimmt natürlich auch die Hürde zu kaufen, weil man halt nicht dich noch einmal anschreiben muss, weil man einfach klicken kann, bezahlen kann und alles ist gut. Es wirkt halt einfach auch professioneller. Also nicht, dass man das beim ersten Launch machen sollte oder braucht, aber ich glaube schon, dass es einfach ein bisschen gestandener ist. Ich glaube auch, beim ersten Launch ist es jetzt nicht unbedingt notwendig. Da geht es eher darum, aus meiner Sicht, nochmal ganz viel zu experimentieren und erstmal überhaupt diese Erfahrungen zu sammeln.

[18:53] – Du hast ja das gleiche Angebot nochmal verkauft, in einem unterschiedlichen Format. Hast du dich unwohl gefühlt, dasselbe Produkt nochmal zu verkaufen oder den gleichen Launch, die Challenge noch einmal durchzuführen? Nee, überhaupt nicht. Eher das Gegenteil. Ich habe ja sogar vor meinem ersten Launch einen Test-Workshop gemacht, also das Angebot quasi kostenlos herausgegeben, einfach um das Vertrauen in mir zu erwecken, dass das Produkt funktioniert. Das hat mir diesmal sehr geholfen, weil ich wusste, dass das Produkt funktioniert und ich dafür auch schon zahlende Kund:innen gewonnen habe. … Und dieses Wissen, dieses Vertrauen in das Produkt und in den Launch, das hat mir unheimlich geholfen.

[20:00] – Viele denken halt, sie müssen immer wieder was Neues ausprobieren. Es ist viel schlauer, weniger zu machen und die Launches bzw. die Produkte, die man jetzt schon hat und einmal durchgeführt hat und wo man auch Ergebnisse hat, das eben noch einmal durchzuführen und immer wieder zu perfektionieren, statt immer wieder was Neues zu machen (weil es mit E-Mails und Technik und allem Pipapo schon sehr umfangreich ist). Wenn ich halt jedesmal etwas Neues mache, dann fange ich auch jedesmal wieder bei Null an. Und so hast du schon ganz viele Sachen einfach da und hast natürlich auch das Vertrauen, dass es schonmal geklappt hat und auch jemand gekauft hat und das macht natürlich vieles leichter.

[20:47] – Würdest du es noch ein drittes Mal machen? Auf jeden Fall! Ich werde es auch noch ein drittes und viertes und fünftes Mal machen. Ich hatte das ja schon in unserem letzten Coaching-Call gesagt. Ich möchte das Produkt gerne auf “Evergreen” stellen. … Deswegen werde ich diesen Launch jetzt Schritt für Schritt in einen Funnel verwandeln, sodass er dann auch ohne Challenge funktioniert. Ich glaube auch, das ist ein super Produkt und kann sehr gut funktionieren. Vielleicht auch nochmal als Tipp für diejenigen, die uns zuhören: Aus meiner Perspektive ist es immer ganz wichtig, Sachen live durchzuführen und zu testen, um wirklich Feedback zu bekommen.

[23:20] – Testen, Erfahrung sammeln und du hast ja auch gesagt, dass du es beim ersten Mal kostenfrei probeweise durchgeführt hast, um mal zu gucken: Funktioniert das? Ist das verständlich, was ich mache? Und hast dadurch nochmal wertvolles Feedback und wahrscheinlich auch wertvolle Testimonials bekommen, die dich eben auch für den Launch unterstützt haben. Als ich diesen kostenlosen Workshop gemacht habe – das ist gar nicht mehr vergleichbar mit dem Produkt, was es jetzt ist, weil sich das einfach so weiterentwickelt hat. Auch der zweite Workshop, den ich im März gelauncht habe, ist gar nicht mehr vergleichbar mit dem Inhalt, der jetzt drin ist. Du entwickelst dich ja auch als Anbieter immer weiter und lernst immer neu dazu. Und das ist auch nicht zu unterschätzen. Das Produkt entwickelt sich auch weiter, je öfter man es launcht und verkauft und das Feedback einarbeitet. Ich habe jetzt wieder ein paar Learnings gewonnen, die ich einbauen werde und das heißt, beim nächsten Mal wird das Produkt noch besser.

[25:33] – Wann hast du damit begonnen deine Challenge zu planen? Also die Challenge habe ich, glaube ich, im Januar oder Februar entwickelt, kurz nach unserem Retreat, wo wir nochmal darüber gesprochen hatten. Da habe ich ganz viele Ideen gesammelt. Dann habe ich sie konzipiert und aktiv beworben habe ich sie eine Woche, bevor es losging. Zumindest mit Facebook-Ads und die E-Mail-Serie an meine Liste geschrieben. Vorher habe ich diesmal aber mit einem Freebie meine Liste aufgebaut (letztes Mal nicht), also mit einem Lead-Magneten, der quasi so funktioniert, dass die Leute, die sich dafür anmelden, auch wirklich an der Challenge interessiert sind. Und die Leute, die an der Challenge interessiert sind, von denen wusste ich, dass sie auch sicherlich mein Produkt hilfreich finden werden. Das heißt, es ist diese Treppe aus Produkt, Conversion-Event und Lead-Magnet gewesen.

Tanja Lenke she-preneur Podcast Produkt weiterentwickeln

[28:10] – Worüber hast du die meisten Teilnehmer:innen für deine Challenge gewonnen? Du hast ja gesagt, du hattest knapp 400 Anmeldungen. Kamen die aus deiner Liste, also sprich von dem Freebie, oder hast du auch die Challenge direkt beworben? Die kamen relativ gleichteilig aus meiner E-Mail-Liste (ich habe eine E-Mail-Sequenz an meine Liste geschrieben), da kamen die meisten her, aber ganz knapp, und danach kamen die meisten Leute aus Facebook Ads. Das war die zweite größte Quelle. Und dann, zu meiner Überraschung, aus Social Media.

[30:15] – Ich habe noch eine Frage und ich glaube, die ist für viele auch super spannend: Wie groß war deine E-Mail-Liste bei deinem ersten Launch und wie groß ist deine E-Mail-Liste heute? Bei meinem ersten Launch hatte ich in meiner E-Mail-Liste ungefähr 200 bis 300 und jetzt sind es 800.

[31:27] – Es ist alles möglich und es kommt nicht auf die Größe der E-Mail-Liste an, sondern eher auf die Qualität der Leute und natürlich auch auf die Qualität der Inhalte, die du eben zur Verfügung stellst. Und das ist natürlich auch das Ergebnis daraus, dass du das Problem deiner Zielgruppe kennst.

[32:30] – Wie wichtig, denkst du, ist das Thema Planung für so einen Launch? Super wichtig. Seit ich bei dir in diesem Programm bin (ich bin ja nicht neu selbstständig, ich bin ja nur neu in diesem Programm), also, was ich alleine jetzt in diesem Jahr schon umgesetzt habe, ist enorm und das hatte ich vorher nicht, weil ich keine Planung hatte. … Also Planung hat mir geholfen das einfach strukturiert anzugehen. Ich habe gelernt mir einen Fokus zu setzen. Was möchte ich haben? In dem Fall war es bei mir Umsatz, weil ich endlich wollte, dass sich das auch mal lohnt. Und daraus ergeben sich die To-Dos, die wichtig sind, um das zu erreichen. Und so ist es ja beim Launch auch. Was ist das Ziel? Das Ziel ist so viel Umsatz zu machen mit soundsoviel Leuten. Okay, du willst soundsoviel Leute gewinnen? Das bedeutet, du musst soundsoviel Teilnehmer:innen gewinnen. Das bedeutet, du musst soundsoviel in Facebook Ads investieren und so weiter und so fort. Das hat mein Business komplett umgedreht.

[35:30] – Wie wichtig ist aus deiner Sicht das Mindset für einen Launch? Ich würde sagen genauso wichtig, wie die Strategie. Das habe ich mir hier auch als Tipp aufgeschrieben, das ist die Energie. Also ich hatte das Gefühl, dass in der zweiten Challenge die Energie so wahnsinnig toll war, weil ich mich wohlgefühlt habe. Ich habe mich in den Lives wohlgefühlt. Die Leute haben mir gesagt: “Oh, das inspiriert mich gerade total.”, das hat mich wieder motiviert. Sie haben sich bedankt. … Ich hatte ganz hohe Vibes, würde ich sagen. Und das wirkt sich halt aus, mit welcher Energie wir da reingehen. Ich bin sowieso so ein Energie-Freak. Ich glaube daran, dass wir das anziehen.

[37:41] – Ich hatte beim ersten Launch auch Angst. Was, wenn da Fragen kommen, die ich nicht beantworten kann? Ich glaube, das ist so eine typische Angst. Aber das ist nicht passiert. Es gab keine einzige Frage, die ich nicht beantworten konnte. Ich glaube, das ist bei den meisten so, weil die Leute, die reinkommen, haben ja weniger Expertise, wahrscheinlich, als du in diesem Bereich, deswegen sind sie ja bei dir. Und selbst wenn, dann sagt man: “Ja, da muss ich selber mal gucken, dann melde ich mich später nochmal bei dir.” Auch kein Problem. Man kann auch nicht alles wissen. Und ich glaube, was halt wichtig ist wenn man Expertin in einem bestimmten Bereich ist, dann auch zu wissen, wo wir die Lösung oder die Antwort finden. Wenn du Expertin in dem Bereich bist, dann hast du entweder ein Netzwerk oder irgendwelche Unterlagen, wo du das nachlesen und dann eben auch die Antwort mitgeben kannst. Aber du musst nicht alles wissen, das ist totaler Quatsch. Dann gehen wir halt nie raus, wenn wir warten, bis wir alles wissen und die Allerbeste auf der ganzen Welt sind.

[38:50] – Welche 3 Tipps hast du für jemanden, der zum ersten Mal einen Launch durchführt? Also erstmal, Tipp Null, würde ich sagen, ist, dass du ein gutes Angebot brauchst. Du brauchst ein spezifisches Angebot, das ein spezifisches Problem löst für eine spezifische Person oder Personengruppe. Das ist das Wichtigste.Nummer eins, würde ich sagen, ist die Bereitschaft dass man diese Energie und Zeit investiert, ohne vielleicht das Ergebnis zu haben, was man sich vorgestellt hat. Weil, irgendwas wird passieren, irgendwas wirst du lernen, irgendwer wird kommen, irgendwas wird sich ergeben. … Ich zum Beispiel habe daraus gemerkt, dass die Leute gar nicht wissen, wie man so ein richtiges Freebie oder einen richtigen Lead-Magneten konzipiert und daraus ist mein Workshop entstanden, den ich jetzt verkaufe. Also irgendwas wird sich ergeben. Selbst wenn ich nichts verkauft hätte, wäre das ein Learning gewesen, womit ich jetzt wieder Geld verdienen würde oder kann. Und ich würde sagen, du brauchst ein gutes Conversion-Event – ein gutes Webinar, eine gute Challenge. Das muss einfach passen und zum Angebot passen. Diese Connection muss irgendwie stimmen, damit du auch die Erfolge hast, die du haben möchtest. … Für den ersten Launch, für jemanden, der sich vielleicht auch im Marketing nicht auskennt, der vielleicht sowieso noch nicht allzu viele Kund:innen hat, sind, glaube ich, diese 100-200 Leute ideal, wo man einfach mal üben kann, einfach mal zuhören kann, einfach mal Fragen stellen kann. … Für den Launch brauchst du auch eine Strategie, wie du diese Leute in dieses Conversion-Event bekommst. Sei es über eine E-Mail-Liste, über Facebook Ads, über Google Ads, was auch immer es ist, aber irgendeinen Weg brauchst du, um diese Leute in die Challenge zu bekommen.

[42:04] – Ich würde noch einen Mini-Tipp hinzufügen: Wirklich experimentieren und bereit sein zu experimentieren und Dinge, wie du es auch getan hast, einfach kostenfrei auszutesten, um Sicherheit zu bekommen.

Mehr über Madita Schäkel: Maditas Content (ihre Webseite) / für ihren Freebie-Workshop kannst du dich hier anmelden / die Warteliste für ihre nächste Landing Page-Challenge findest du hier.

Maditas 4 Tipps für deinen ersten Launch habe ich dir hier noch einmal kurz und knackig zusammengefasst:

  1. Du brauchst ein gutes Angebot. Du brauchst ein spezifisches Angebot, das ein spezifisches Problem löst für eine spezifische Person oder Personengruppe.
  2. Sei bereit Zeit und Energie zu investieren, ohne vielleicht das Ergebnis zu haben, das du dir vorgestellt hast. Denn, irgendetwas wird passieren, irgendetwas wirst du lernen, irgendetwas wird sich ergeben.
  3. Du brauchst ein gutes Conversion-Event. Das kann ein gutes Webinar oder eine gute Challenge sein. Es muss zu deinem Angebot passen, damit du auch die Erfolge erzielst, die du haben möchtest.
  4. Für den Launch brauchst du eine Strategie, wie du Interessenten in dein Conversion-Event bekommst. Sei es über eine E-Mail-Liste, über Facebook Ads, über Google Ads.

Was war dein wichtigstes Learning aus deinem ersten Launch / deinem ersten Webinar / deiner ersten Challenge?

Du willst dein erstes Produkt online bringen? Dann klicke hier und hol dir meinen Fahrplan für deinen ersten Onlinekurs, den du leicht und ohne Technik umsetzen kannst. Ich freue mich sehr, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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