Gemeinsam stark – wie Corona Leben und Selbstständigkeit beeinflusst.

Gemeinsam, füreinander und #shepreneur_miteinander. Ende März hatte ich via Facebook und Instagram zu einer 7-Tage-Challenge aufgerufen und Gründerinnen, Unternehmerinnen, Solo-Selbstständige und Freiberuflerinnen aufgefordert mir und allen anderen ihre persönliche Geschichte zu erzählen.

Der Hintergedanke dieser Aktion war, Frauen miteinander zu vernetzen, sie in der aktuellen Situation näher zusammenzubringen, zu motivieren und uns gegenseitig zu unterstützen. Jeder Tag der Challenge hatte ein bewegendes Oberthema und passend dazu wollte ich dann erfahren, wie die Frauen diese Zeit gerade erleben und inwieweit sich ihr (Arbeits-)Alltag verändert hat.

In dem jeweiligen Beitrag stellte ich spannende Fragen, die dabei halfen, die eigene Situation genauer zu betrachten und ein großes Füreinander und Miteinander zu erschaffen. In Kommentaren, Beiträgen und unter dem Hashtag #shepreneur_miteinander sind so viele unterschiedliche und persönliche Geschichten geteilt worden, die ich gerne hier zusammenfassen und dir erzählen möchte.

Finde in dem Artikel Einblicke in den Alltag anderer Frauen und habe die Möglichkeit interessante Menschen zu entdecken. Erkenne dadurch, dass es anderen ähnlich geht und entwickele neue Ideen.

Tag 1: NEUES MITEINANDER MEISTERN

Am ersten Tag der Challenge ging es um den Status Quo, um den aktuellen Stand der Dinge. Folgende Fragen konnten die Frauen beantworten oder als Inspiration nutzen:

Welche Auswirkungen hat die Krise auf dein Business? Sind Einnahmen weggefallen? Wurden Veranstaltungen abgesagt, auf denen du potenzielle neue Kunden getroffen hättest? Haben deine Kunden ihr vor kurzem gebuchtes Produkt oder Coaching zurückgegeben? Oder bekommst du Anfragen von deinen Kunden, für die du (noch) kein Angebot hast? Welche Herausforderungen oder Chancen ergeben sich daraus für dein Business?

#shepreneur_miteinander Tag 1 neues miteinander meistern

Das Fazit: Der aktuelle Stand in Bezug auf Arbeit und Selbstständigkeit ist sehr bunt gemischt – von kaum merklichen Veränderungen über tatsächlich vermehrte Anfragen bis hin zu jeder Menge Stornierungen. Weniger überraschend ist die Tatsache, dass Aufträge als Speakerinnen auf Messen und Veranstaltungen abgesagt wurden. Vor allem die Frauen, die hauptsächlich offline und zwischenmenschlich in ihrer Selbstständigkeit arbeiten, haben große bis hin zu existenzielle Einbußen zu verzeichnen, ebenso die Frauen, die mit ihrem Business ganz am Anfang stehen. Geld ist die Hauptsorge.

Nichtsdestotrotz ist die Grundstimmung fast durchweg positiv, auch eine anfängliche Schockstarre scheint überwunden. Viele schreiben, dass sie die Krise als Chance sehen und die (ungewollt) freie Zeit nutzen. Entweder wird liegengebliebenes abgearbeitet, neue Ideen werden umgesetzt und weitere Angebote kreiert oder es wird sich ganz auf die Familie konzentriert. Auch auf die „Zeit danach“ wird sich vorbereitet, um nachhaltig und krisensicher für die Zukunft aufgestellt zu sein.

Vernetz dich für ein starkes Miteinander!

Persönliche Stimmen: Tanja Baumann schreibt auf Facebook: „Bisher läuft noch alles normal, mein Business war vorher schon komplett online und meine Kunden größtenteils auch. Ich merke, dass mehr kleiner Aufträge rein kommen, da sich jetzt die Zeit genommen wird für Dinge die bisher liegen geblieben sind. Aktuell bleiben größere Aufträge aus, davon habe ich in der Regel 1 bis 2 im Monat. Ich nutze die Zeit aber selbst, um neue Dinge endlich voranzubringen und mit den kleinen Aufträgen wäre es auch soweit ok für eine Weile.“

Christine Harder schreibt auf Instagram: „Krise oder Chance? Ich habe mich für Chance entschieden. Meine Eventagentur, die im April 10 jähriges Jubiläum feiert, hat derzeit geschlossen und ich somit keine Einnahmen (aber Ausgaben). Ich arbeite aber schon seit einiger Zeit an Plan B und dafür ist gerade viiiiiiiiil Zeit und das nutze ich einfach aus. Für alles andere (fehlende Gelder) gibt es Lösungen und dann wird es am Ende noch besser als vorher, da bin ich ganz zuversichtlich.“

Tag 2: VIRTUELL MITEINANDER

Am zweiten Tag der Challenge ging es um den Austausch untereinander, trotz Social Distancing. Folgende Fragen konnten die Frauen beantworten oder als Inspiration nutzen:

Wie verbindest du dich während Ausgangssperre und freiwilliger Selbstisolation mit deinen Kolleginnen und Kollegen? Wie verbindest du dich mit Familie & Freunden? Welche Offline-Aktivitäten nimmst du jetzt online wahr?

#shepreneur_miteinander Tag 2 virtuell miteinander

Das Fazit: Virtuelles Co-Working und der Austausch mit Gleichgesinnten wird immer wichtiger. Wo möglich (und wo es nicht bereits vorher schon so stattgefunden hat), werden Kundentermine, Präsentationen, Meetings, Kurse und Coachings online durchgeführt. Das meist genannte Tool ist dafür Zoom.

Der Austausch, vor allem privat, wird intensiv betrieben. So finden ganze Geburtstagsfeiern virtuell statt, es wird sich online verabredet, gespielt, musiziert. Das Telefonieren und bewusste miteinander kommunizieren gewinnt wieder an Bedeutung. Hobbies und Aktivitäten, die vorher eher offline stattgefunden haben, werden mittlerweile im Internet angeboten und gerne wahrgenommen. Aber es wird auch angemerkt, dass die Online-Zeit stark zugenommen hat und daher der Ausgleich in der Natur gesucht wird.

Suche online Gleichgesinnte, um den aktuellen Business-Alltag gemeinsam zu meistern!

Persönliche Stimmen: Marlen Harder schreibt auf Instagram: „Momentan verbinde ich mich über Coworking via Zoom, nehme an Challenges teil und bin auf Instagram aktiver denn je ;-). Mit der Familie und mit Freunden finden ZoomTreffen statt z.B. zur Goldenen Hochzeit und zum Kaffeklatsch. Mit den Großeltern videotelefonieren wir via WhatsApp. Meine Mastermind läuft jetzt via Skype; Konzerte, Yogakurse und die Klassensprechstunden meines Sohnes werden gezoomt.“

Katrin von Verstehe Deine Katze schreibt auf Instagram: „… In Kontakt und verbunden sein und bleiben ist für mich gerade jetzt ein ganz wichtiger Punkt! Social distancing ja, einsam sein NEIN auf keinen Fall! …“

Sandra von der Praxis für Achtsamkeit und Naturtherapie schreibt auf Facebook: „Ich habe sogar das Gefühl, jetzt enger mit FreundInnen verbunden zu sein, weil wir öfter telefonieren. Kollegialer Austausch wurde auf Videocalls mit verschiedenen Anbietern verlegt – sehr interessant! Und täglich erreichen mich neue tolle Ideen, wie man Offline-Hobbies auch online machen kann: Online-Yoga, Online-Wave, Online-Tango…Also mir geht’s richtig gut!“

Tag 3: MITEINANDER STARK

Am dritten Tag der Challenge ging es um Inspiration und ein noch größeres Miteinander. Folgende Fragen konnten die Frauen beantworten oder als Gedankenimpuls nutzen:

Welche Accounts haben dir in den letzten Tagen besonders weitergeholfen und dich inspiriert? Welche Accounts sind dir besonders positiv aufgefallen, weil sie Dinge anders gemacht haben als andere?

#shepreneur_miteinander Tag 3 miteinander stark

Das Fazit: An dem Tag hat mich besonders die Vielfalt gefreut. Diverse Accounts und Frauen wurden genannt, aus unterschiedlichen Bereichen. Auch wurde jede Erwähnung erklärt und ein paar Wörter dazugeschrieben. Die Wertschätzung für Angebot und Arbeit ist noch immer sehr hoch und wo möglich, wird weiterhin in das eigene Mindset und die persönliche Weiterentwicklung investiert. Ich habe sogar das Gefühl, dass diese Investition zugenommen hat, um durch Hilfe von außen sich nicht selbst in der Krise zu verlieren. Die Bedeutung vom Netzwerken wächst stetig und exponentiell.

Lass dich von anderen Frauen inspirieren und motivieren!

Persönliche Stimmen: Margot Leopold schreibt auf Facebook: „Am Freitag habe ich beim Workshop von Anja Herting – sensibel online erfolgreich mitgemacht. Für mich hat Anja das richtige Gespür für Aktivitäten in Zeiten von COVID-19: Arbeiten UND seinen Werten und Überzeugungen treu bleiben! Beides ist wichtig für mich. Ich möchte auch nicht untergehen in der Corona Welle. Meine Werte zu verraten kommt aber auch nicht in Frage. Angst-Marketing ist ganz sicher nicht mein Weg. Anja hat mir Mut gemacht dass das auf jeden Fall zusammen passt. Dass Umsätze auch möglich sind ohne die Not anderer auszunützen. Und genauso mache ich weiter.“

Katrin von Verstehe Deine Katze schreibt auf Instagram: „… @cafezuraltenzicke weil Frauenpower und Kekse nun mal ne verdammt geniale Kombi sind …“

Tag 4: MITEINANDER INNOVATIV

Am vierten Tag der Challenge ging es um Innovation und Weiterentwicklung. Folgende Fragen konnten die Frauen beantworten oder als Inspiration nutzen:

Welche neuen Angebote wurden durch die Krise geschaffen? Was hat die Krise Neues möglich gemacht oder verändert? Welche neuen Angebote hast du kurzerhand entwickelt?

#shepreneur_miteinander Tag 4 miteinander innovativ

Das Fazit: Positiv hervorgehoben wurden die vermehrten Angebote für virtuelles Co-Working. Viele Frauen sind mit ihren Angeboten bereits in die Umsetzung gekommen und haben digitale Produkte auf den Markt gebracht. Egal ob Kurse oder Workshops, kostenfrei oder kostenpflichtig. Der Fokus liegt bei den Bedürfnissen der Kunden, daran wird sich angepasst und orientiert. Als innovativ wird zum Beispiel angesehen, dass man mittlerweile viele Museen dieser Welt virtuell besuchen oder an Kursen entfernter Universitäten teilnehmen kann: Summa summarum, dass sich in vielen Bereichen etwas bewegt, die vorher als langsam, alteingesessen oder „verstaubt“ galten.

Nichtsdestotrotz wird das derzeitige Angebot differenziert und kritisch betrachtet – wurde es etwa nur panisch als Schnellschussnummer auf den Markt geworfen? Oder bietet es Mehrwert? Qualität ist noch immer das oberste Gebot.

Vernetz dich und wachse gemeinsam!

Persönliche Stimmen: Laura von Laura Röseberg – Virtuelle Assistentin schreibt auf Instagram: „… Beruflich gesehen hat sich bis jetzt noch nichts Neues für mich ergeben. Privat jedoch hat sich so einiges verändert. Ich mache Sport nun zuhause, treffe mich mit meinen Freunden auf ein Glas Wein in Zoom anstatt in einer Bar. Der Supermarkt liefert wenn man möchte direkt zu einem nach Hause. Man muss also wirklich nicht mehr das Haus verlassen. Es ist möglich sich die Museen auf der ganzen Welt virtuell anzugucken. Vorlesungen an den besten Unis der Welt, wie Harvard oder Yale zu besuchen. Bibliotheken nutzen zu nutzen und das alles umsonst. Verändert hat sich jedoch meine Sicht auf die Menschheit bzw. sieht man jetzt erst wirklich was für einen großen Einfluß der Mensch auf unsern Planeten hat. Schon ein paar Wochen ohne Menschen und die Ozeane können sich erholen, die Flüsse sind wieder klar und viele Tiere kehren in ihren natürlichen Lebensraum zurück. Das es wirklich so schnell geht, hätte ich vorher nicht für möglich gehalten. Es stimmt jeder einzelne kann eine Veränderung bewirken aber am Ende des Tages ist alles und jeder miteinander verbunden.“

Tag 5: MITEINANDER ZU HAUSE

Am fünften Tag der Challenge ging es um Home Office, Struktur und Zeitmanagement. Folgende Fragen konnten die Frauen beantworten oder als Inspiration nutzen:

Wie sieht deine aktuelle Arbeitssituation aus? Ist deine Familie zu Hause oder bist du alleine? Hast du genug freien Raum für dich oder musst du deinen Platz teilen? Hast du Ruhe oder toben die Kinder um dich herum? Gibt es bestimmte Regeln oder Zeiten, wie du den Tag mit Arbeit und Familie strukturierst?

#shepreneur_miteinander Tag 5 miteinander zu hause

Das Fazit: Es scheint teilweise schwierig Home-Schooling und Home-Office parallel unter einen Hut zu bekommen, wobei sich mittlerweile eine gewisse Routine einpegelt hat. Es bedarf bei vielen Frauen vor allem Planung und Koordination. Die Situation wird aber aktiv angegangen und es werden entsprechende Bereiche eingerichtet und teilweise sogar feste Zeiten definiert – man arrangiert sich mit allen Familienmitgliedern.

Anstrengend und chaotisch bleibt es aber für die Frauen, die mit den Umständen schwer klarkommen und für die sich die Veränderungen (Partner und / oder Kinder sind rundum zu Hause) negativ auf die Produktivität auswirken. Die Vorzüge eines eigenen Gartens sind offensichtlich und werden mehrmals erleichtert erwähnt.

Mut machen und Kraft geben ist das heutige Motto!

Persönliche Stimmen: Kerstin von Hausverwaltung Kerstin Appel schreibt auf Facebook: „Mein Mann ist im Moment überwiegend im Homeoffice aber auch mal im Büro unterwegs. Ich bin normalerweise täglich im Büro, heute aber mal im Homeoffice. Wir sitzen am gleichen Tisch. Er hat viele Telefongespräche, sodass ich leider nicht in Ruhe arbeiten kann. Da ist es von Vorteil sonst im Büro zu sein.“

Kerstin von Ajasha schreibt auf Instagram: Seit 2 Wochen sind mein Mann und ich zusammen im Haus. Da unsere Kinder schon groß sind und ihre eigenen Wege gehen, sprich ausgezogen sind, haben wir das Haus für uns.⁠ Das macht es deutlich leichter uns in getrennte Räume zu begeben. Wir haben sogar für meinen Mann im Esszimmer einen Stehtisch (ihr kennt diese Bistrotische?) aufgebaut. Somit kann er zwischen Steh- und Sitzschreibtisch wechseln. Bei Meetings, Webinaren, Workshops schließen wir die Tür und dann passt das.⁠ Ab morgen wird unser Enkel da sein, für 2 Wochen.⁠ Somit werden Plätze getauscht, ich habe bereits viel für die nächsten 2 Wochen vorbereitet, mein Mann wird dann in unser Arbeitszimmer mit Steh-Sitz-Schreibtisch umziehen und ich werde im Esszimmer immer mal am PC arbeiten …“

Tag 6: MITEINANDER FÜREINANDER

Am sechsten Tag der Challenge ging es um Regionalität, Lokalität und Unterstützung. Folgende Fragen konnten die Frauen beantworten oder als Inspiration nutzen:

Kleine Unternehmen und Selbstständige trifft es aktuell besonders hart. Welche kleinen und lokalen Unternehmen unterstützt du im Moment? Welche Ideen haben dich besonders beeindruckt?

#shepreneur_miteinander Tag 6 miteinander füreinander

Das Fazit: Konsum wird wieder bewusst oder noch bewusster. Gerade bei Frisch-, Fleisch- und Backwaren wird auf Regionalität gesetzt und Biobauern, Bäcker und Metzger unterstützt. Auch werden wieder vermehrt Empfehlungen ausgesprochen und das Netzwerken wird viel offensichtlicher betrieben – es wird tatsächlich aktiv angeboten. Persönliche Bindungen oder Beziehungen in bestimmte (kulturelle) Bereiche veranlassen eher zur Spende, als wenn dieser Bezug fehlt. Teilweise wurde aber auch der Konsum reduziert, aufgrund von finanziellen Engpässen oder unsicheren Zukunftsaussichten.

Lasst uns einander unterstützen!

Persönliche Stimmen: Hannah von Projektmanagement Ahoi! schreibt auf Instagram: „Wir haben auch gleich eine regionale Bio-Kiste bestellt! Das wollte ich schon immer machen und Home Office hat es jetzt ermöglicht! Vorher hab ich einfach nicht so viel selbst gekocht!“

Sylvia von der Augenschule Sylvia Gelman schreibt auf Instagram: „Habe bei der örtlichen Buchhandlung ein Buch bestellt. Sie bieten einen Lieferservice an. Ansonsten merke ich schon auch, dass ich meinen Konsum drossele.“

Tag 7: MITEINANDER NEUES ENTDECKEN

Am siebten Tag der Challenge ging es um neue Liebeleien, alte Hobbies und wiederentdeckte Dinge. Folgende Fragen konnten die Frauen beantworten oder als Inspiration nutzen:

Gibt es Dinge, die du für dich neu entdeckt hast, die du vorher vielleicht nicht gemacht hast, weil du jetzt “mehr Zeit” hast? Für welche Hobbies oder Aktivitäten hast du wieder Zeit?

#shepreneur_miteinander Tag 7 neues miteinander entdecken

Das Fazit: Die Antworten waren an dem Tag so vielfältig, wie eben auch die Frauen es sind. Kontrastreich wurde entweder davon erzählt, dass kaum freie Zeit vorhanden ist, weil viele neue Ideen sprudeln und umgesetzt werden wollen, auf der anderen Seite wiederum wird die Entschleunigung genossen und mehr Entspannung und Ruhe ist eingekehrt. Die Familie wurde oft genannt und das man sich jetzt mehr auf sie besinnt und aktiv Zeit miteinander verbringt. Auch wurde weniger Neues angeeignet, stattdessen alte Hobbies aufleben gelassen und Liegengebliebenes abgearbeitet.

Der Grundtenor war entspannt, dennoch wurde vereinzelt auch die wenige Zeit für’s eigene Business aufgrund von Home-Schooling und / oder Home-Office aller Familienmitglieder erwähnt.

Gemeinsam wuppen wir diese Zeit!

Persönliche Stimmen: Steffi von entspannter erfolgreich schreibt auf Facebook: „Ich habe mir in den letzten Wochen noch mehr Zeit für mich, meine Kinder und für kleine und große Pausen genommen: in der Ruhe liegt die Kraft. Nur aus dieser Ruhe heraus finden wir kreative Lösungen, wie wir die anstehenden Herausforderungen lösen können.“

Katja von afilii schreibt auf Instagram: „Ganz ehrlich? Noch habe ich nicht wirklich etwas neues entdeckt oder neues gemacht; ich ATME jetzt erst einmal durch; nach 3 anstrengenden Home-Schooling Wochen … Obwohl, nichts entdeckt stimmt nicht ganz: viele grüne Triebe in unserem Garten haben u.a. mein Herz erfreut und die schönen Spielideen internationaler Designer für play-at-home.org.“

Das alles sind wunderbare Beispiele, wie wir Corona für uns nutzen und wie wir erkennen können, was unsere Kunden, was unsere Community und wir selbst gerade brauchen. Wir können nicht einfach so weitermachen – es ist eine Krise, die uns alle in irgendeiner Form betrifft. Aber wir können und müssen diese Krise als Chance sehen. Als Möglichkeit unser Business nachhaltig weiterzuentwickeln, die Standbeine offline UND online neu zu positionieren.

Katharina von Theater Klinger schreibt über die Challenge auf Facebook: „Ich möchte Dir auch noch einmal von Herzen Danke sagen. Mir hat es sehr geholfen, mich gedanklich mit den Fragen auseinander zu setzen und damit habe ich für mich mehr Klarheit in der momentanen Situation bekommen.“

Erzähle mir von deiner persönliche Geschichten gerne in einem Kommentar. Was hat die Krise bei dir bewirkt? Nimm dir auch einen Zettel und Stift und beantworte alle vorangegangenen Fragen für ein besseres Bild von außen auf deine aktuelle Situation.

Alles Liebe,

Deine Tanja

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Jahresplanung – Praxistipps für die Zielerreichung

Das neue Jahr steht kurz bevor und so auch eine der größten und wichtigsten Aufgaben für dein Business: die Jahresplanung. Wie lief dein Jahr 2019?

Hast du deine Ziele erreicht, oder sie vielleicht sogar übertroffen?

Oder gehörst du zu denjenigen die nicht planen, ihre Planung nicht verfolgen, oder ihre Planung in Vergessenheit geraten lassen?

Die Jahresplanung ist eine große Aufgabe die viele überfordert.

Mit dem Gefühl einen riesigen Berg an großen Zielen vor dir zu haben und nicht zu wissen, wo du anfangen sollst, was am wichtigsten ist und wie du ein ganzes Jahr strukturieren sollst, bist du nicht allein. Uns ging es allen so. Natürlich auch den Mitgliedern meines Circle of Success: Frauen, die mittlerweile ein erfolgreiches Business haben. Doch auch ihr Anfang war nicht immer leicht.

In der she-preneur Community lese eich oft Aussagen wie: “Mein Business kann man nicht planen” oder „Meine Ziele habe ich noch nie erreicht, jetzt setze ich mir keine mehr“. Oft wird auch die Jahresplanung des Vorjahres einfach auf das nächste Jahr übertragen – weil sie nicht angegangen wurde.

Um dir deine Jahresplanung einfacher zu machen und zu zeigen, dass du nicht allein mit deinen Herausforderungen bist, teile ich hier die Erfahrungen, Schwierigkeiten und erprobten Tipps unserer Circle of Success Teilnehmerinnen mit dir. Von ihren Anfangsfehlern bis zu Planungs-Hacks decken wir gemeinsam Fehlerquellen und Erfolgsstrategien auf, damit du die beste Planungsmethode für dich persönlich finden kannst. Denn eins ist sicher, ohne Ziele keine Erfolge.

 

Die Jahresplanung – aller Anfang ist schwer.

Es ist noch keine Meisterin vom Himmel gefallen! Wenn du das erste Mal ein Business-Jahr planst, wirst du Dinge ausprobieren, die nicht gut funktionieren, oder nicht perfekt zu deinem Business passen. Wahrscheinlich wird nicht jeder Teil deines Plans aufgehen.

“Ich habe wahllos, reaktiv und impulsiv gehandelt”, erklärt Julia Lakaemper, Gründerin von Julia Lakaemper Coaching. “Ich habe mir einige (viel zu große) Ziele gesetzt und sie nicht erreicht. Ich hatte keine Ahnung, wie ich strategisch planen soll.”

Julia Lakaemper spricht über ihre Jahresplanung

Sich Ziele zu setzen, die gut erreichbar und realistisch sind, aber trotzdem eine Herausforderung darstellen, ist für viele schwer.

“Zu Beginn meiner Selbstständigkeit habe ich ohne Plan gehandelt und mich dabei total verrannt. Ich wußte zwar, was ich grob will und kannte alle Techniken, aber ich habe sie nicht umgesetzt. Planung war Zeitverschwendung, die mich vom Kerngeschäft abhielt. Das Ergebnis: Ich habe mich verzettelt und viele Dinge getan, die nicht auf mein Vorankommen eingezahlt haben. Das Ziel selbstständig zu sein und mich damit über Wasser halten zu können, habe ich erreicht. Aber so gerade eben.”

So muss es nicht laufen. Auch wenn du am Anfang deines Business stehst, ist eine Jahresplanung ein Game-Changer. Sie ist dein Fahrplan, an dem du dich orientieren kannst und der dir helfen wird dein Unternehmen wachsen zu lassen. Nur wie geht man es am besten an?

 

Der Richtungswechsel bei deiner Jahresplanung.

Zu erkennen, dass du Hilfe brauchst, ist der erste Schritt zur Besserung.

“Ich habe verstanden, dass ich mich verzettelt habe und planlos bin. Ich habe bemerkt, dass ich es – trotz Wissen – nicht schaffe dieses bei mir anzuwenden und mich nach jemanden umgesehen, dem Planung, Strategie und Ziele wichtig sind.”, sagt Anne Bucher von CaneCaba.

Anne Bucher spricht über JahresplanungWieso nicht von der Expertise der anderen profitieren? Diese Erkenntnis hatte auch Tanja Köster. Ein wichtiger Schritt ihre Struktur zu verbessern war, zu erkennen welche Tätigkeiten sie lieber von anderen übernehmen lässt.

“Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich am Steuer sitze und Kontrolle darüber habe, ob ich meine Ziele erreiche oder nicht. Oft hab ich in viel zu großen Schritten gedacht, mir viel zu viel vorgenommen und vieles nicht erreicht. Teilweise habe ich meine Ziele, die ich mir am Anfang der Selbstständigkeit vorgenommen habe, erreicht, aber mit extrem viel Aufwand und teilweise auch zufällig”, meint Julia. “Im Circle of Success – Mastermind und einem Planungsworkshop konnte ich meine Struktur verändern.”

Auch Mut gehört zu den Dingen, die eine Veränderung herbeiwirkt. Wenn du dich nicht richtig auf dein Vorhaben einlässt, wird es nichts. “Irgendwann habe ich meine ganzen Projekte gekündigt und habe alles auf eine Karte gesetzt. Ich hatte Angst, dass ich nun auf der Straßen enden werde, aber durch diese Entscheidung haben sich unfassbar viele Türen geöffnet.”, erzählt Imke.

 

Der Fahrplan deiner Jahresplanung.

Die Erkenntnis zu erreichen, Hilfe zu brauchen, ist gut. Es ist dein erster Schritt und wir sind dafür da, dir zu helfen. Mit den kommenden Tipps der Circle of Success Teilnehmerinnen und meinen vier Schritten, die dein Grundgerüst zum Jahresplan darstellen, solltest du eine gute Basis für deine Planung schaffen können, die dich nicht überfordert.

 

Wie gehst du strukturell an die Planung des Jahres heran?

Hilfreich ist es, die Planung von hinten nach vorne aufzurollen, erklärt Imke Machura von der RAKETEREI. “Ich stecke die Meilensteine im kommenden Jahr ab. Dann folgt die Quartalsplanung. Von dieser leite ich meine Aufgaben für jeden Monat, für jede Woche und dann für jeden Tag ab.”

Imke Machura spricht über JahresplanungSchritt 1: Erstelle dein Portfolio. Deine Produkte müssen nicht nur ideal zu deinem Zielkunden passen, sie müssen auch untereinander abgestimmt sein. So bleiben deine Kunden dir auch langfristig treu.

Schritt 2: Plane deine Angebote. Deine Produkte müssen so gestaltet und eingeplant werden, dass sie Probleme lösen. Dann werden sie mit Begeisterung angenommen werden. So garantierst du Wachstum.

Schritt 3: Entwickle deine Promo-Strategie. Ein gutes Produkt ist der Grundstein. Aber wie machst du darauf aufmerksam und wie verkaufst du es am erfolgreichsten? Arbeite heraus, wer genau dein Wunschkunde ist und über welche Kanäle du ihn am besten erreichst.

Schritt 4: Erstelle einen Gesamtfahrplan. Für mehr Wachstum brauchst du strukturierte Maßnahmen, die dir mehr Kunden, mehr Umsatz und mehr Reichweite einbringen.

 

Du brauchst mehr Input, wie dein soeben erstelltes Gerüst inhaltlich angereichert werden kann?

Hier sind 5 Tipps meiner Circle of Success Teilnehmerinnen:

1. Trau’ dich wirklich deine Ziele realisieren zu wollen: “Wenn du für etwas brennst, dann höre auf zu warten. Einfach machen.”

2. Definiere deine Zielkundin: “Konzentriere dich auf deine Idealkundin! Wer ist sie und was macht sie? Was sind ihre Sorgen, auch privat? Was sind ihre Werte? Wofür steht sie? Und dann: Male einen Zeitstrahl und grenze den Teil des Strahls ein, auf dem du deine Kundin begleitest. Wo holst du sie ab und wo verabschiedest du sie?”

3. Gemeinsam ist man stärker: “Suche dir Unterstützung, auch wenn du „eigentlich“ alles drauf hast. Solange wir im eigenen Saft schmoren, kommen wir nicht voran! Wir brauchen ein Umfeld, was uns dabei hilft zu planen und an große Ziele zu glauben.” “Hol’ dir so früh wie möglich Unterstützung durch einen Coach und ein Team.”

4. Weniger ist manchmal mehr: “Mach dir nicht so viel Stress und nimm dir weniger vor”. Zeit für dich selbst sollte ganz aktiv auf deinem Plan stehen, wie bei Imke: “Ich möchte mir 2020 mehr Pausen gönnen. Die sind wichtig!”

5. Was ist wirklich wichtig?: “Fokussiere dich auf eine Planung pro Quartal mit maximal drei Projekten.”

 

Um einen klaren Kopf zu bekommen, kann es auch hilfreich sein, dein Umfeld zu verlassen und frischen Wind zu atmen, empfiehlt Julia: “Für meine Jahresziele und meine Vision mache ich 2 Mal im Jahr ein mehrtägiges Retreat im Ausland, um mir Ziele in allen Lebenslagen zu setzen – und um nach sechs Monaten zu schauen, ob ich auf Kurs bin.”

Wenn du dir aus unseren vier Schritten und mit der Unterstützung der Circle of Success Teilnehmerinnen eine Struktur erarbeitet hast, um deinen Jahresplan zu erstellen, hast du eine solide Basis um deine Ziele im kommenden Jahr anzugehen. Solltest du noch weitere Unterstützung benötigen, lasse ich dich natürlich nicht allein. In unserem Planungsworkshop am 29.11 und 30.11 erarbeiten wir gemeinsam alles für dein kommendes Business-Jahr. In unseren Workshops lernst du alles von der Entwicklung deines Produktportfolios, über deine Promo-Strategie, bis hin zu deinem großen Fahrplan. Wir freuen uns auf dich.

Wenn du Lust hast, dein Jahr 2020 gemeinsam mit mir und meinem Circle of Success anzugehen, dann schau dir meine Programme an: Der she-preneur Circle of Success – Next Level und she-preneur Circle of Success – Mastermind starten im Januar wieder. Ab sofort kannst du dich auf einen der wenigen Plätze bewerben. 

 

Schon Erfolge verbucht oder einen Geheimtipp entdeckt, den du gern mit uns teilen möchtest? Dann besuche unsere Facebook-Community oder schreibe mir gerne einen Kommentar.

 

Alles liebe, Deine Tanja

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Mein Jahresrückblick und ein Ausblick auf 2019!

Die letzten Wochen und die ersten Wochen in einem Jahr eignen sich immer hervorragend, um die Vergangenheit Revue passieren zu lassen und die Zukunft zu gestalten. Dabei ergibt sich oftmals das Eine aus dem Anderen. Kein Vorausblick ohne Rückblick, lernt man doch aus dem bereits Geschehenen.

 

Mein 2018.

Zweitausendachzehn! Wahnsinn. Ein krasses Jahr, mit jeder Menge Ups and Downs. Holprig gestartet, entwickelte es sich im Laufe der Monate zu meinem bisher erfolgreichsten Jahr, obwohl ich mir zu Beginn eigentlich nicht so viel vorgenommen hatte. Ich habe an einem Coaching-Programm teilgenommen, da ich gemerkt habe, dass ich alleine nicht mehr weiter wachsen kann und Inspirationen und einen Blick von außen brauchte. Dadurch und durch die Zusammenarbeit mit meinen wunderbaren Kundinnen konnte ich das Angebot erweitern und mein Produktportfolio vervollständigen.

Im letzten Jahr habe ich die Dinge aus 2016 (als ich mit she preneur startete) und 2017 perfektioniert. Mein Mitgliederbereich ist auf 200 fantastische Frauen angewachsen und ich habe mir ein 5-köpfiges Team aufgebaut. Vor 2,5 Jahren hätte ich mir das nie erträumt. 2018 habe ich endlich richtig verstanden, wer meine Kundinnen sind, was sie wollen und wie ich sie in ihrem Vorhaben unterstützen kann. Daraus habe ich gelernt und möchte dir das als Tipp mit auf den Weg geben: Die Dinge funktionieren nicht immer von Anfang an. Lerne, passe dein Angebot an und schaue auch mal zurück.

Mein wohl größtes Projekt und mein persönliches Highlight der vergangenen Monate war die she preneur summit – ein online live Expertinnen-Event für Gründerinnen und selbstständige Frauen. Es war anstrengend, es hat mich viele Nerven gekostet und es war einfach wunderbar. Fast 4.000 (!) Teilnehmerinnen, 40 Workshops und 4 Keynotes, verteilt auf 4 Wochen. Dafür musste ich große Investitionen tätigen, da ich gemerkt habe, dass ich es so, wie ich es mir vorgestellt habe, alleine nicht mehr schaffte. Ich habe in den Wochen davor zwar gezittert und mich sicherlich auch etwas übernommen, aber schlussendlich kann ich als Fazit sagen, dass es eine lehrreiche und wahnsinnig erfolgreiche Summit war.

Mit viele tollen Expertinnen und Experten konnte ich in den letzten 12 Monaten zusammenarbeiten. Ich konnte von ihnen lernen, mir Hilfe holen … Was nicht nur mich, sondern schlussendlich auch meine Kundinnen weitergebracht hat. Einen großen Schritt heraus aus meiner Komfortzone bedeuteten zwei Events, bei denen ich auf der Bühne stand (bzw. saß). Eine echte Bühne, mit echten Menschen! Ein riesiger Sprung aus der virtuellen in die reale Welt, bei dem ich wieder viel über mich selbst gelernt habe.

Der Launch meiner neuen Webseite und die Überarbeitung des Mitgliederbereichs war eigentlich für 2018 nicht geplant. Da ich aber über die Monate verteilt eine Klarheit bekommen habe, wohin ich mit she preneur möchte und welche Angebote mein Portfolio umfassen soll, war das ein notwendiger Schritt. Dann habe ich noch drei Reisen in die USA unternommen, als Retreats im Zuge eines Coaching-Programms, als Belohnung für mich selbst. Für die viele Arbeit, für mein Mindset und meinen Fokus. Da ich gemerkt habe, dass ich selbst ein bisschen zu kurz gekommen bin und das gerne in den kommenden Wochen ändern möchte und muss.

 

Wie ich das alles geschafft habe.

Ich habe meine Ziele für 2018 erreicht und sogar übertroffen. Was dabei mein Erfolgsgeheimnis ist? Es ist eigentlich ganz einfach: Ziele setzen, Ziele konsequent verfolgen und Maßnahmen zur Zielerreichung umsetzen. Außerdem solltest du nach Unterstützung suchen, wenn du alleine nicht weiterkommst. Denn du kannst nicht Expertin in allen Bereichen sein. Konzentriere dich stattdessen auf das, was du wirklich gut kannst und dein Business voranbringt und überlasse den Rest den Fachleuten auf dem Gebiet.

Ich habe mich verbessert und Dinge auf dem Weg zur Perfektion auch mehrmals gemacht, bis ich für mich rundum zufrieden war. Auf Feedback bin ich eingegangen und habe versucht, es so gut es ging umzusetzen. Wenn wir immer nur das machen, von dem wir wissen, dass es funktioniert, dann können wir nicht wachsen. Und wir können nur dann wachsen, wenn wir Neues ausprobieren und daraus lernen. Mit System, Regelmäßigkeit und Konsequenz solltest du vor allem zu Beginn deinen Business-Alltag gestalten und durchhalten.

Seit dem Start mit she-preneur im Sommer 2016 bin ich so vorgegangen. Und es funktioniert!

 

Was 2019 ansteht.

Das neue Jahr ist bereits ein paar Tage alt und ich kann dir schon verraten, dass es super aufregend werden wird. Meine Gruppenprogramme sind gestartet und ich werde in den kommenden Monaten verstärkt „Live“ arbeiten. Was das bedeutet? Von online geht es zu offline, von virtuell zu real. Meine Kundinnen haben angemerkt, dass sie die anderen Teilnehmerinnen gerne offline kennenlernen und auch mit mir von Angesicht zu Angesicht zusammenarbeiten wollen. Für mehr Energie, eine bessere Kommunikation und das Aufbauen neuer Beziehungen. Schon im letzten Jahr war ich für den she preneur insiderclub mehrmals in Deutschland unterwegs, um Treffen zu organisieren oder an ihnen teilzunehmen. Daher beinhalten meine letztens gestarteten Gruppenprogramme auch ein Live-Event, einen zweitägigen Retreat in Berlin, wo wir gemeinsam an den jeweiligen Projekten arbeiten.

Zusammen mit einer Freundin werde ich außerdem Ende März einen Business Retreat in der Nähe von Barcelona anbieten. Wir haben für eine Woche ein wunderschönes Haus gemietet und arbeiten mit den Teilnehmerinnen intensiv an ihrem Business, Essen gesund und lecker (spanische Köstlichkeiten, gepaart mit dem örtlichen Lebensgefühl), wir machen Yoga und meditieren, gehen wandern und genießen die Ruhe. Der Retreat beinhaltet auch 20 Stunden Business- und Mindset-Coaching mit dem Ziel eine klare Vision und Strategie für das eigene Business zu entwickeln.

Im Juni findet dann eine Workation statt. Eine Workation verbindet Arbeit mit Urlaub und ich plane mit einer Freundin anregendes Coworking in inspirierenden Umfeld. Mehr Infos dazu folgen in Kürze.

Natürlich wird es auch wieder eine she-preneur summit geben, die entweder im September oder Oktober stattfinden soll. Auch hier möchte ich einen Live-Tag einplanen, an dem man die Speakerinnen und mich persönlich treffen kann. Eventuell wird es auch Offline-Workshops geben, um gemeinsam an einem bestimmten Thema zu arbeiten. Ich halte dich auf dem Laufenden.

Ansonsten plane ich weiterhin im Hintergrund. Ich möchte dir mehr spannenden Content liefern und überlege dafür noch das richtige Format. Wenn du eine Tipp oder Wunsch hast, dann verrate ihn mir gern in den Kommentaren.

Ich freue mich schon wahnsinnig auf ein aufregendes und erfüllendes neues Jahr, mit jeder Menge einzigartiger Momente.

 

Alles liebe,

Deine Tanja


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

 

Mein Jahresrückblick und warum du dir jetzt Zeit dafür nehmen solltest

Einen Jahresrückblick mache ich in diesem Jahr zum ersten Mal. In den ersten drei Jahren meiner Selbstständigkeit setzte ich mir nicht einmal Ziele. Naja, fast. Das einzige Ziel was ich mir setzte war ein Umsatzziel. Heute scheint es mir, als hätte ich (unbewusst) so fest an mein Umsatzziel geglaubt, dass ich meinen Wunschumsatz jedes Jahr erreichte. (Die Kraft deiner Gedanken und so.) Auch in diesem Jahr werde ich diesen Umsatz wieder erreichen. Ohne das es mein Ziel war. 

In 2016 lief aber so einiges anders:

  • Ich hatte eine Vision.
  • Ich hatte ein Ziel.
  • Ich erarbeitete einen Jahresfahrplan, den ich stets im Auge behielt und optimierte.
  • Ich änderte meinen Fokus.

Mein Fokus lag nicht mehr länger auf dem Umsatz, den ich mit meiner Selbstständigkeit erreichen musste. Mein Fokus lag auf meinem Ziel ein Online Business aufzubauen und meine Vision dahinter trieb mich Tag für Tag an.

Ich möchte Frauen inspirieren und dabei unterstützen, dass sie sich ihre Traumselbstständigkeit aufbauen können.

Mein Jahresrückblick hilft mir zu erkennen, was ich in diesem Jahr alles erreichte und worauf ich stolz sein kann. Auch wenn nicht alles nach Plan lief.

So endete 2015 für mich

Bevor wir in das Jahr 2016 einsteigen möchte ich dich noch kurz mit in den Dezember 2015 nehmen. Ein entscheidender Monat. Ende 2015 beendete ich die letzten Kundenprojekte und trennte mich von einigen Kunden. Ich beschloss in 2016 keine neuen Kunden mehr anzunehmen. Einige Stammkunden behielt ich, aber auch nur diejenigen, mit denen mir die Zusammenarbeit Spass machte. Im Januar schraubte ich meine 1:1 Arbeitszeit auf maximal 3 Tage pro Woche runter. Die restliche Zeit steckte ich in den Aufbau von she-preneur. Meine Zeit teilte ich mir so gut ein, dass sich meine Vollzeit-Selbstständigkeit nur noch nach einer Teilzeit-Selbstständigkeit anfühlte. Für meine Kunden war ich nur montags ganztags sowie Dienstag bis Freitag am Vormittag erreichbar. Die klare Trennung dieser beiden Bereiche war extrem wichtig, denn ich hatte jeden Tag – natürlich nach der Gassirunde mit meinen aktiven Hundedamen – den Kopf frei für den Aufbau meines Online-Businesses.

Mein Ziel für 2016 war (eigentlich nur) die Vorbereitung auf mein Online-Business.

Mein Jahresrückblick auf 2016

In 2016 wollte ich mich auf den Aufbau einer Website und einer Community fokussieren, um dann im nächsten Jahr (also in 2017) mein Online-Business aufzubauen. Meine Ziele verfolgte ich seit Anfang des Jahres konsequent. Im Januar fand mein erstes Fotoshooting statt. Es war der erste Schritt in Richtung Veränderung und ich war mega aufgeregt. Danach startete ich mit dem Aufbau meiner Website. Weil ich mir nicht sicher war, wie genau die Website aussehen sollte, entschied ich mich dafür sie allein zu machen. Gemeinsam mit der lieben Marianne Kampel ging ich das Thema Design und Logo an. Es war eine schwere Geburt aber mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Im April ging she-preneur.de online. Zu Beginn hatte ich kaum Leser. Diese kamen dann aber mit dem Content und meiner steigenden Sichtbarkeit. Im Sommer gründete ich eine Facebook-Gruppe, der heute über 800 tolle Frauen angehören. Jeden Tag erfahre ich mehr über die Bedürfnisse und Herausforderungen von selbstständigen Frauen. Je mehr ich erfuhr, desto mehr spürte ich, dass ich mein Online-Business jetzt schon starten sollte (und nicht erst in 2017). 

Der she-preneur insider club launchte im Oktober

Im August nahm ich eine Kurskorrektur vor und setzte mir ein krasses Ziel: Den she-preneur insider club am 1. Oktober zu launchen. Nach einem einwöchigen Sommerurlaub begann ich Ende August mit der Umsetzung. Anfang September machte ich mein Ziel öffentlich. Meine Newsletter-Abonnenten erhielten eine E-Mail von mir und auch den Frauen in meiner Gruppe verriet ich mein Vorhaben. 

Es gab kein zurück mehr. (Kleiner Tipp: Mach deine Ziele unbedingt öffentlich, dann erreichst du sie leichter!)

Der September war ein harter Monat. Ich arbeitete gefühlt rund um die Uhr am she-preneur insider club. Ich veröffentlichte meine ersten Videos. Ich ging live auf Facebook. Ich hielt mein erstes Webinar. Meine Komfortzone verliess ich in dieser Zeit jeden einzelnen Tag und nicht nur ein bisschen sondern ich machte gleich riesige Sprünge nach draußen. Einen weiter als den anderen. Es war anstrengend, ermüdend und einfach nur toll. Ich kann es dir nur empfehlen.

Im Oktober launchte ich den she-preneur insider club erfolgreich. Ich nahm die ersten Frauen auf und war einfach nur überwältigt von dem Interesse. Schnell merkte ich, dass die Frauen im she-preneur insider club vor allem eines gemeinsam haben: Sie wollen von ihrem Business Leben können. 

Sie haben erkannt, dass zu einem funktionierenden Business mehr gehört als eine Geschäftsidee. Um erfolgreich zu sein Bedarf es einem starken Fundament. Wenn du das nicht hast, dann funktioniert auch dein Marketing nicht und du wirst immer auf der Suche nach mehr Kunden und mehr Umsatz sein. Im she-preneur insider club haben wir dieses Fundament gemeinsam erarbeitet. Es gibt Schritt für Schritt Anleitungen für die Grundlagenthemen. Jeden Monat kommen neue Themen hinzu, die dabei helfen dein Business weiter auszubauen. Die Frauen im she-preneur insider club profitieren von Struktur, Austausch, Feedback und professionellem Rat.


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Der she-preneur insider club befindet sich heute im dritten Monat. Die Gruppe ist sehr stabil, aktiv und unterstützend. Wir lachen viel (natürlich virtuell) und haben eine gute Zeit. Die ersten Erfolge zeigten sich in Form von neuen Kunden durch eine gezielte Kundenansprache. Im she-preneur insider club macht lernen Spass und niemand muss sich mehr allein fühlen. Denke daran, du bist wie der Durchschnitt der sechs Personen mit denen du die meiste Zeit verbringst 😉 Umgebe dich mit Gleichgesinnten, das ist für den Aufbau eines erfolgreichen Businesses sehr wichtig. 

Mein persönliches Fazit

Trotz des gleichgebliebenen Umsatzes war ich in diesem Jahr viel erfolgreicher als in den ersten drei Jahren meiner Selbstständigkeit. Mein Rückblick auf 2016 zeigte mir, was ich alles erreicht habe. Für alle Höhen und Tiefen in diesem Jahr bin ich unglaublich dankbar. Mein Jahresplan für 2017 steht und ich kann jedem nur empfehlen sich die Zeit zu nehmen und einen Jahresplan zur Orientierung zu erstellen. Was willst du in 2017 erreichen? Was sind deine Top 3 Ziele? Wie wirst du diese Ziele erreichen? Nimm dir die Zeit und erstelle deinen persönlichen Jahresfahrplan. Wenn du ihn konsequent verfolgst, wirst du spätestens bei deinem nächsten Jahresrückblick merken, wie erfolgreich du tatsächlich warst.

Meine Ziele für 2017 sind sehr ambitioniert, meine Vision ist noch die Gleiche. Auf meine Vision werde ich in 2017 wieder voll und ganz vertrauen. Ich freue mich auf 2017 und alle Frauen, die ich auf ihrem Weg in eine erfolgreiche Selbstständigkeit begleiten darf.

Wie sieht dein Jahresrückblick aus? Wie viel hast du in diesem Jahr erreicht? Und was steht bei dir im nächsten Jahr an?


Du hast noch keinen Jahresplan? Dann nimm an meiner 5-Tage-Erfolgschallenge #MeinJahr2017 teil und lerne, wie du es schaffst in 2017 von deinem Business leben zu können.  >> Hier geht es zur Anmeldung


Alles Liebe,

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

[Shariff]

Gemeinsam mehr erreichen: Mehr Erfolg, Mut und Motivation für selbstständige Frauen.

Als mutig habe ich mich nie bezeichnet. Das sagten immer nur andere über mich. Für mich war das nicht so, ich fand es normal. Mit der Norm habe ich mich nicht zufrieden gegeben. Von meinem Leben wollte ich mehr als einen sicheren Job, Familie und ein Haus mit Garten. Daher entschied ich mich dafür die Welt kennenzulernen. Wohnend, studierend, arbeitend und reisend. So erreichte ich mehr als ich mir jemals erträumt hätte. Heute bin ich selbstständig und habe durch die Selbstständigkeit zu meiner Vision gefunden. Ich möchte anderen Frauen Mut machen für die Selbstständigkeit und ihnen eine Plattform bieten, auf der sie sich mit Gleichgesinnten austauschen können. Frauen gründen immer noch weniger als Männer. Laut dem KfW-Gründungsmonitor liegt der Frauenanteil bei 45 % im Nebenerwerb und bei 39 % im Vollerwerb. Trotz toller Geschäftsideen, trauen sich viele Frauen nicht ihren Traum zu verwirklichen. Das möchte ich ändern. Ich möchte das auch sie erfolgreich werden, sich ihre Träume erfüllen und ihre Chance nutzen sich voll und ganz zu entfalten.

Dieser Blogbeitrag ist meine Bewerbung für den Ergo Blog Award #DeinWeg. Gesucht werden persönliche Geschichten von Selbstverwirklichern und Mutmachern. Und dazu zähle ich mich mal 🙂 Daher bewerbe ich mich und nutze gleichzeitig die Gelegenheit, dir ein bisschen mehr von mir und meinem Weg zu erzählen.

 

Gib dich nicht mit weniger als dem Besten zufrieden.

Schon als Teenager strebte ich nach Freiheit und Unabhängigkeit. Ein USA-Urlaub mit meinen Eltern veränderte mein Leben. Wir besuchten Familie, die vor vielen Jahren in die USA auswanderte. Ich tauchte in eine mir fremde und völlig andere Welt ein. Damals war ich 13 Jahre alt. Für mich war es wie ein Weckruf. In diesem Urlaub wurde mir bewusst, dass das Leben noch andere Dinge bereithält. Mir wurde schnell klar, dass ich aus meinem Leben ausbrechen musste, um mehr zu erreichen als von mir erwartet wurde. Wenn meine Eltern vorher gewusst hätten, welchen Einfluss dieser Urlaub auf mein Leben hat, wären wir diese Reise wahrscheinlich niemals angetreten.

„Ich hab eins gelernt: Wenn du weißt was du willst, dann gib dich nicht mit weniger zufrieden.“

Nach diesem Urlaub fing mein unbändiges Reisefieber an. So ging es zunächst für zwei Sprachkurse nach England und in der 11. Klasse nahm ich an einem Schüleraustausch in den USA teil. Dort blieb ich einen Monat. Anfangs konnte ich mich kaum verständigen, hatte aber eine großartige Zeit und eine tolle Gastfamilie die mich komplett in ihr Leben integrierte. Nach dem Abi ging ich für ein Jahr in die USA. Mein großer Traum war es diese Zeit in Kalifornien zu verbringen. Ich glaubte so fest daran, dass es auch klappte. Meine Eltern fanden meine Entscheidung nicht gut. Was heisst „nicht gut“, sie waren eigentlich dagegen. Sie empfahlen mir zuerst eine Ausbildung bei der Bank machen. Dann hätte ich zumindest was in der Tasche und könnte danach immer noch ins Ausland. Aber erstmal sollte ich was gescheites lernen. Zum Glück war ich damals schon 19. Ich hörte auf mein Bauchgefühl und nicht auf meine Eltern und ging meinen eigenen Weg.

Nach meinem Auslandsjahr in den USA kehrte ich nach Deutschland zurück und fing an zu studieren. Meine Entscheidung fiel auf ein internationales BWL-Studium, fernab meiner Heimatstadt. Die Vorlesungen waren zweisprachig. Ausserdem waren Auslandssemester Pflichtbestandteil des Studiums. Insgesamt verbrachte ich drei von acht Semestern im Ausland. Aus finanziellen Gründen bewarb ich mich für ein Stipendium für die Auslandssemester. Ich steckte viel Zeit in meine Bewerbungsunterlagen und bereitete mich so gut ich konnte auf die Prüfungen vor. Zu meinem Glück erhielt ich beide Stipendien und war unendlich dankbar. Eines brachte mich für 6 Monate nach Südafrika, das andere für ein Jahr nach Mexiko. Heute spreche ich fliessend Englisch und Spanisch.

Im Anschluss an mein Studium arbeitete ich für einen großen Konzern. Dort war ich in ein großes Projekt involviert und unterstütze beim Aufbau einer ausländischen Vertriebsgesellschaft. Ich erarbeitete den Business Case für die Gesellschaft, erstellte Vorstandspräsentationen und begleitete das Projekt von der Planung bis zur Umsetzung. Zwei Jahre lang lebte ich in Malaysia und arbeitete in einem Umfeld, in dem Frauen kaum akzeptiert waren (und noch weniger in der Position auf der ich arbeitete). Dennoch setzte ich mich durch. Damals war ich 25 Jahre und kam frisch von der Uni.

In diesem Job lernte ich extrem viel. Gutes und schlechtes. Ich lernte wie man ein Unternehmen führt und auch wie man es besser nicht führt. Zudem bewegte ich mich in Kreisen, die ich früher für unerreichbar hielt. Ich erschien sogar in der Zeitung. Mit Bild und Name. In Malaysia führte ich ein geniales Leben: Ein tolles Gehalt, eine schicke Wohnung, ein Auto, jeden Tag Sommer und auch ein Freundeskreis war da. Trotzdem gab ich den Job auf. Er wurde mir zu langweilig. Mein Aufgabenbereich hatte sich mit der Zeit verkleinert, es gab mehrere Mitarbeiter, die meine Aufgaben übernahmen und mein Verantwortungsbereich war nicht mehr reizvoll für mich. Ein neuer Weg musste erkundet werden. Für mich ging es nicht zurück nach Deutschland sondern wieder ins Ausland. Erst nach diesem Auslandsaufenthalt ging es zurück nach Deutschland. Seitdem lebe und arbeite ich in Berlin.

Mich begleitete immer Angst.

Trotzdem nahm ich immer all meinen Mut zusammen und hab es „einfach“ getan und mir gesagt, dass ich das schon irgendwie schaffe. Ich sprang ins kalte Wasser gesprungen und malte mir vorab nie die Vor- und Nachteile aus. Es war mein Bauchgefühl auf das ich hörte. Wenn es sich richtig anfühlte, dann habe ich es einfach getan. Bereut habe ich keine einzige Entscheidung.

Auch heute habe ich noch große Träume. Eine Zeit lang hatte ich keine Träume und Ziele und das tat mir ganz und gar nicht gut. Heute weiss ich, dass ich meine Träume brauche, um ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen. Ohne die Verfolgung meiner Träume fühlt sich mein Leben leer und sinnlos an.

 

Seit Anfang 2013 bin ich selbstständig und liebe es.

Nach vielen erfahrungsintensiven und spannenden Jahren im Angestelltenverhältnis, fasste ich allen Mut zusammen und wagte den Schritt in die Selbstständigkeit. Selbstverständlich wurde ich von allen Seiten darüber aufgeklärt, wie unsicher und risikoreich die Selbstständigkeit ist und was es sonst noch für Nachteile mit sich trägt. Und auch Selbstzweifel machten sich immer wieder breit. Ich ignorierte alles und tat es trotzdem. Die Vorstellung mein Leben lang für andere Menschen zu arbeiten erschien mir unmöglich. Es gab auch keine Position auf die ich Bock hatte. Es kam wie es kommen musste. Die Firma für die ich arbeitete entschied sich die Niederlassung in Deutschland zu schliessen. Für mich öffnete sich die Tür zur Selbstständigkeit. Seit Anfang 2013 arbeite ich als Beraterin für Marketing und Strategie. Die Selbstständigkeit war die richtige Entscheidung. Meine Kunden sind toll und die Projekte spannend. Dennoch merkte ich nach gut zwei Jahren, dass es nicht der Job ist, den ich bis an mein Lebensende machen wollte. Zwar verdiente ich gut und konnte mich über nichts beschweren, aber ich sah für mich keinen Sinn in dem was ich beruflich tat. Ich brauchte mehr, ich wollte etwas bewegen, etwas ändern.

 

Mein Weg zur Online-Unternehmerin.

Nach und nach entstand in meinem Kopf eine neue Geschäftsidee. Immer wieder hörte ich, dass andere mich für mutig hielten. Von Kunden und Freunden wurde ich bei Fragen rund um die Selbstständigkeit als Ansprechpartnerin empfohlen. In Beratungsgesprächen schien ich meine Kunden nicht nur fachlich, sondern auch persönlich und mit meiner eigenen Gründungsgeschichte zu überzeugen. Ich motivierte andere Frauen, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Nach und nach konkretisierte sich so eine neue Geschäftsidee Idee. Das war im Sommer 2015. Im Januar 2016 begann die Umsetzung und im April 2016 präsentierte ich she-preneur zum ersten Mal der Welt. Innerhalb weniger Monate launchte ich mein erstes digitales Produkt. Seit Oktober 2015 kann ich mich als echte Online-Unternehmerin bezeichnen. Der Weg zur Online-Unternehmerin ging an mir nicht ohne das Überschreiten meiner Komfortzone. Im September drehte ich meine ersten Videos, schaltete mich per Facebook-Live ein und sprach so zu meinen Gruppenmitgliedern, ich hielt mein erstes Webinar und wurde für einen Podcast interviewt. Wie viel Energie und schlaflose Nächte mich diese Herausforderungen gekostet haben, kann ich nicht in Worte fassen. Jede einzelne Erfahrung hat mich aber sehr bereichert und stolz gemacht.

 

she-preneur – die neue digitale Anlaufstelle für Gründerinnen und selbstständige Frauen.

„she-preneur ist eine digitale Plattform für Gründerinnen, Selbstständige und alle Frauen, die mit dem Gedanken spielen sich selbstständig zu machen – ob online oder offline – und dabei Unterstützung, Inspiration und Motivation brauchen. Mit she-preneur habe ich ein Angebot geschaffen, was ich zu Beginn meiner Selbstständigkeit selbst gern gehabt hätte.“

Auf she-preneur und dem dazugehörigen Blog erscheinen seitdem wöchentlich hilfreiche, informative und inspirierende Artikel. In meiner geschlossenen Facebook-Gruppe tauschen sich mittlerweile fast 600 selbstständige Frauen aus. Die Frauen teilen ihre Ziele, Erfolge und Arbeitsergebnisse, sie geben Hilfestellung, stellen Fragen oder lassen sich Mut zusprechen. Innerhalb kürzester Zeit hat sich eine motivierende Community entwickelt, die stetig weiter wächst.

Das Herzstück von she-preneur ist der she-preneur insider club, den es seit Oktober 2016 gibt. Der she-preneur insider club ist ein Mitgliedsbereich für Gründerinnen und selbstständige Frauen, die ihr Business auf die Überholspur bringen wollen. Im she-preneur insider club können Mitgliederinnen auf Erfolgsbooster zu unterschiedlichen Themen zurückgreifen, sich gegenseitig unterstützen und motivieren. Aktuell beschäftigen wir uns mit dem Thema Zielgruppe. Es gibt Live-Video-Chats in denen ich Fragen beantworte sowie jeden Monat einen einstündigen Planungs- und Zielsetzungsworkshop. Die Frauen haben die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen, ihre Ergebnisse zu teilen und ihre Fragen zu stellen, falls sie an einer Stelle hängen bleiben. Der she-preneur insider club bietet Struktur, Wissen und Support und verbindet darüberhinaus Gleichgesinnte. Denn gemeinsam sind wir stärker!

Mit she-preneur habe ich mir meinen eigenen Traumjob erschaffen und das Schönste daran ist, dass ich andere Frauen motivieren und dabei unterstützen kann es ebenfalls zu tun. Dieses Gefühl und das daraus resultierende, dankbare Feedback bestätigen mir, dass ich auf dem richtigen Web bin. Auch wenn das Ziel noch weit entfernt scheint, die ersten Schritte sind gegangen und das ist ein wahnsinnig geniales Gefühl.

 

Was ich dir noch mitgeben möchte:

Hab Mut! Glaub an dich und höre auf dein Bauchgefühl, du kannst so viel mehr erreichen als du denkst.

 

Begleite mich auf meinem Weg, abonniere meinen Newsletter und folge mir auf meinen Social Media-Kanälen. Trete auf jeden Fall auch meiner geschlossenen Facebook-Gruppe bei für ganz viel Inspiration und Motivation. Hier geht´s lang.

 

Alles Liebe,

Deine Tanja


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

 

Über she-preneur und was dich hier erwartet.

Hallo und herzlich Willkommen!

Ich bin so aufgeregt, denn mit diesem Artikel gebe ich den Startschuss für SHE-PRENEUR. Die letzten Wochen waren sehr arbeitsintensiv. Ich habe viel Zeit und Herzblut in mein neues Projekt SHE-PRENEUR gesteckt und freue mich riesig dass es nun endlich losgehen kann.

Mit SHE-PRENEUR richte ich mich an Frauen, die sich für die berufliche Selbstständigkeit entschieden haben oder aber noch darüber nachdenken. Du befindest dich noch in der Vorgründungs- bzw. Gründungsphase? Du bist bei mir richtig 🙂 Um erfolgreich selbstständig zu sein bedarf es mehr als einen Business Plan und den Gang zur Behörde. Deine eigene Einstellung ist viel wichtiger. Nur wenn du wirklich willst und 100%-ig hinter deinem Business stehst, wirst du auch Erfolg damit haben. Genau wie ich wirst auch Du nie auslernen.

 

Was Dich auf SHE-PRENEUR erwartet?

Mein Ziel ist es, Dir den Weg in eine erfolgreiche Selbstständigkeit zu erleichtern. Ich teile meine Erfahrungen mit Dir und versorge Dich mit Informationen, die dich motivieren und inspirieren. Du findest auf SHE-PRENEUR Themen, die Dir helfen Dich und Dein Business voranzutreiben. Daher findest du hier:

Es ist noch nicht alles durchgeplant, aber das Grundgerüst steht. Vieles wird sich in den kommenden Monaten noch ergeben und an anderen Themen wird parallel gearbeitet. Aber mehr verrate ich an dieser Stelle noch nicht.

 

„Der ideale Tag wird nie kommen. Er ist heute, wenn wir ihn dazu machen.“ Horaz

Meine Vision.

Meine Vision ist es, Frauen zu ermutigen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und ihnen zu helfen eine erfolgreiche berufliche Selbstständigkeit aufzubauen.

Hast du Interesse an meinen Business-Intensiv-Coaching-Programmen? Dann melde dich für einen Kennenlerntermin an und sichere dir einen der wenigen Plätze.

 

Alles Liebe,

Deine Tanja


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