{Podcast} Technik und Tools, die du für einen Launch benötigst

In diesem Beitrag möchte ich dich wieder einmal mit hinter die Kulissen nehmen und zwar geht es um die Technik und Tools, die wir bei unserem letzten Launch verwendet haben. Vor einer Woche haben wir die she-preneur Summit 2021 und das she-preneur Bundle 2021 erfolgreich beendet und damit einen sechsstelligen Umsatz generiert. Ohne Technik und ohne Tools wäre ein Launch in diesem Umfang kaum möglich gewesen.

Ich weiß, dass sich viele vor einem (großen) Launch scheuen und deswegen möchte ich dir einmal mit auf den Weg geben, wie das Ganze bei uns abläuft und wie auch du deine Launches entweder optimieren oder überhaupt durchführen kannst.

In dieser Episode erfährst du, welche Technik und Tools hinter einem Launch stecken und warum ein Launch nicht so aufwendig sein muss, wie du vielleicht denkst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – diese Technik und Tools helfen dir bei deinem Launch.

Ich selbst kümmere mich bei she-preneur nur noch um die Koordination des Teams und des Projektmanagements, jedoch nicht mehr um die Technik. Darum kümmert sich Tanja Baumann, die seit Anfang 2020 in meinem Team ist, mit mir heute in dieser Folge spricht und selbst auch ein eigenes Business hat, in dem sie sich gemeinsam mit ihrem Team um die technische Umsetzung von Launches kümmert.

Wie wir unseren Funnel aufbauen.

[3:38] – Vielleicht starten wir erstmal damit: Du erzählst wie unser Funnel aufgebaut war, damit auch diejenigen, die bei der she-preneur Summit nicht mit dabei waren und vielleicht auch das she-preneur Bundle nicht gekauft haben, einfach einen guten Überblick haben, worum es geht und was wir in den letzten Wochen gemacht haben. Wir machen uns immer schöne Grafiken und Aufzeichnungen, wie unser ganzer Funnel auszusehen hat, weil wir sonst auch leicht den Überblick verlieren. … Tatsächlich geht ein Funnel immer so los: Die Leute kommen irgendwo rein (über einen Trichter, über diverse Kanäle) … und das Erste, was man in einem Funnel dann braucht, ist natürlich eine Seite, wo man sich anmelden kann, damit wir auch die Menschen kontaktieren können, mit den Inhalten, die wir haben. Danach kommen wiederum ein paar Seiten, die notwendig sind und die bestimmt auch jede:r kennt, wenn man irgendwo seine / ihre E-Mail einträgt. Dann muss man die nochmal bestätigen und es gibt Danke-Seiten, die auch super wichtig sind. Die sind sogar fast noch wichtiger, als alles andere, denn darüber kann man a) die Menschen begrüßen oder b) einen Upsell machen, was ganz spannend ist. Und das ist das, was vorne hauptsächlich zu sehen ist.

[5:01] – Dann kommt ja einiges noch hinten dran, in so einem Funnel, wie die ganzen E-Mails, die verschickt werden müssen, damit man (bei uns in der she-preneur Summit) wusste, wann was passiert, … und damit natürlich auch das Produkt, was dahinter stand (das she-preneur Bundle) immer mehr vorgestellt wird. Und auch da braucht man dann wiederum eine Seite, man braucht einen Kaufprozess, der dahinter angelegt ist. Wenn dann jemand gekauft hat, dann soll es damit noch nicht zu Ende sein, dann braucht man da auch E-Mails, die entsprechend verschickt werden, damit die Leute genau wissen, wo kann ich mich einloggen, wo kann ich jetzt das, was ich gekauft habe, abholen. Und wir haben noch ganz viele spannende Techniken dazwischen reingestalten. Das ist jetzt so der grobe Rahmen, den wir hatten, für die Summit und das Bundle.

[5:54] – Das heißt, im ersten Schritt war es die Anmeldungen für die she-preneur Summit – das man einfach bei diesem Online Community Event, das wir durchgeführt haben, mit dabei sein konnte und eben im Anschluss auch die E-Mails dazu bekam. Im nächsten Schritt hatte man schon die Möglichkeit über die Danke-Seite (und das haben wir nicht öffentlich gemacht, das verraten wir jetzt) das she-preneur Bundle zu kaufen, und zwar im Vorverkauf. … Das ist … die Möglichkeit, die Danke-Seite als Upsell-Möglichkeit zu nutzen, oder man kann zum Beispiel auch die Leute in die Facebook Gruppe oder je nachdem, was wichtig ist, weiterleiten.

Diese Tools nutzen wir für einen Launch.

[6:43] – Was waren die Tools, die wir genutzt haben, um diesen Funnel abzubilden? Für die Anmeldung haben wir die Webseite und wir haben diesmal Instapage benutzt, was ein sehr spannendes Tool ist. Mit Instapage kann man einfach die Seiten bauen und entsprechend auch die Conversion ansehen. … Das war dann die Seite und darüber haben wir sie dann in unser E-Mail-Marketing-Tool geschickt, zur ActiveCampaign, worüber wir alle Informationen aussenden, also alles, was an E-Mails rausgeht – automatisiert, wie auch Kampagnen, kommt dann dorthin.

[7:24] – Um das Bundle selber kaufen zu können, haben wir den Zahlungsanbieter elopage, der ja diesmal unser Partner war, genutzt, um a) den Kaufprozess aufzusetzen, aber um b) natürlich auch die Inhalte auszuliefern – die ganzen Kurse, die wir haben, wie auch die Aufzeichnungen von der Summit und auch noch das ein oder andere Boni.

[7:47] – Zusätzlich haben wir noch ein paar schicke Feinheiten benutzt, wie Deadline Funnel. … Wer vielleicht einen tickenden Zeitabschnitt in den E-Mails oder auf den Seiten gesehen hat, das ist Deadline Funnel, … um eine Anregung zu geben, jetzt doch zu einem gewissen Zeitpunkt zu kaufen. … Da haben wir einen 15 Minuten Timer gehabt und dann für den Rest des Bundles einen ganz normalen Timer.

[8:22] – Zusätzlich benutzen wir auch noch Tools wie Zapier, … jetzt nicht massiv, aber wir hatten eine Automatisierung darüber laufen. StreamYard für die Summit selber und das hat uns auch sehr viel Arbeit erledigt, weil wir StreamYard mit den Facebook-Kanälen und YouTube verbunden haben, und es wurde dann dort alles, was live war, parallel ausgestrahlt.

[8:52] – Ein ganz neues Tool, was du eingesetzt hast, war Airmeet. … Das ist ein Networking-Tool, … und das werden wir auch in der she-preneur Academy weiter nutzen und ausprobieren, weil es einfach super spannend ist, um zu netzwerken, um Gleichgesinnte kennen zu lernen, um neue Leute kennen zu lernen, um das eigene Netzwerke zu erweitern.

Weiterführende Information: Die 4 wichtigsten Tools in meinem Online-Business habe ich dir in einem eigenen Artikel aufgelistet.

Diese Tools sind die Basis.

[9:34] – Du hast jetzt jede Menge Tools genannt und für die eine oder andere kann es wahrscheinlich ein bisschen erschreckend klingen – wir haben im ersten Schritt auch nicht so viele Tools genutzt. … Was sind denn Tools oder was ist ein Setup, was ich brauche, wenn ich starte? … Es ist nicht so viel notwendig, wie wie du vielleicht denkst, aber wir haben mittlerweile natürlich auch schon sehr viel Launch-Erfahrungen. … Was ist so ein Minimum-Setup, was ich brauche, um zu starten? … Die Tools, die wir jetzt wirklich sehr intensiv zusätzlich genutzt haben, waren bei der Größenordnung, um uns Zeit einzusparen, und das ist bei einem Start (oder auch, wenn man schon ein paar Launches gemacht hat) gar nicht notwendig. Aber wenn man sich den Funnel nochmal ansieht … ist alles, was man wirklich braucht, eine Webseite. … ActiveCampaign hat zum Beispiel selber Landing Pages – also einfach eine Seite, wo sich die Menschen eintragen können. Das ist ganz wichtig, dass man da erstmal ein Aushängeschild hat. … Das ist der Link, da gibt’s mein Angebot.

[11:24] – Das du in den Kontakt mit den Menschen gehen kannst, das ist das nächste Wichtige. Du brauchst auf jeden Fall ein E-Mail-Marketing-Tool. Und, je nachdem, was dein Angebot ist: Möchtest du vielleicht einen Workshop geben oder ein Videostream? Da ist Facebook immer gut zu oder Zoom. Vielleicht hast du auch Inhalte, die du teilen möchtest? Das kann man per E-Mail machen, das kann man aber auch mit einem Anbieter machen. Also das sind so die drei Grundlagen – Webseite, E-Mail-Marketing und vielleicht noch etwas, worüber man das, was man verbreiten möchte, auch teilen.

[12:04] – Ich finde es auch immer sehr nützlich ein Landing Page Tool zu nutzen. Wir haben jetzt in diesem Fall Instapage genutzt, das ist eher ein hochpreisiges Tool, … das würde ich am Anfang nicht empfehlen. Aber sowas wie Thrive oder auch Leadpages sind Tools, die man nutzen kann … um Zeit zu sparen, um solche Seiten aufzubauen, und die sind Conversion-optimiert und erleichtern uns einfach unseren Alltag.

Warum du in Tools und Unterstützung investieren solltest.

[12:41] – Wir schauen ja auch immer, wie wir mehr Leichtigkeit in unser Business bringen können und je mehr Leichtigkeit wir reinbringen können, desto mehr Spaß macht es am Ende auch das Ganze umzusetzen und natürlich dann auch Ergebnisse zu erzielen. Die Tools nehmen richtig viel Zeit ab, auch wenn man sich nicht so gut auskennt. … Man muss überlegen: Das ist die Arbeitszeit, die einem verloren geht, die könnte man sich durchaus ein bisschen einsparen. Ich glaube, da ist es auch nochmal wichtig zu erwähnen, dass man an der Stelle, was Tools und Unterstützung betrifft, auch einfach zum Umdenken einlädt, denn wir kommen viel schneller voran, wenn wir Dinge auslagern, wenn wir auf bestimmte Tools zurückgreifen und Dinge nicht manuell machen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Welche Tools für deinen Launch

[14:00] – Das ist eine Investition, die an der Stelle notwendig ist, aber auf der anderen Seite hilft es uns natürlich, den Fokus auf die Dinge zu richten, die uns weiterbringen, wie zum Beispiel Promo-Aktivitäten, der Aufbau des Netzwerks, etc., und wir müssen uns halt nicht um diese ganze Technik kümmern. … Ich würde auch jedem:r empfehlen, diese Dinge wirklich so schnell wie möglich abzugeben, denn je mehr wir uns damit beschäftigen, desto langsamer kommen wir in unserem Business voran, denn das ist eine ganz andere Expertise, die da gefragt wird. Man kann natürlich irgendwie manuell reingehen und E-Mails verschicken, aber man kann es eben auch smarter und leichter machen, indem man zum Beispiel Automationen baut, wo bestimmte Dinge einfach automatisch laufen.

So viel Zeit solltest du für die Launch-Vorbereitung einplanen.

[15:05] – Lass uns doch mal darüber sprechen, wie viel Vorlauf man braucht, für so einen Launch. Wir haben ja schon vor einiger Zeit angefangen dieses Projekt zu planen – magst du da einmal erzählen, wie wir da vorgegangen sind und wie viel Zeit wir an der Stelle einfach mit eingeplant haben und gerne, ob das aus deiner Sicht ausreichend Zeit war? Wir haben ungefähr drei Monate vor dem großen Launch angefangen, was in einem eingespielten Team ein sehr guter Zeitraum ist, und wir sind wirklich schnell, denn wir haben unsere Planung schon. Du hast Strukturen aus alten Launches, in die wir immer wieder reingehen und nachschauen können. Und trotzdem merke ich immer bei jedem Launch, dass es trotzdem immer wieder eng hinten raus wird. Deswegen ist mein Tipp: Egal, was du planst, rechne nochmal so 15 % dazu, damit man Puffer hat. Aber es kommt auch ein bisschen auf die Größenordnung von dem Launch an. Zwei bis drei Monate sollte man sich auf jeden fall Zeit geben, denn am Anfang hat man noch nicht so den Zeitdruck und dann kommen die Gewerke erstmal so richtig in Gang und das Zusammenspiel fängt an, und hinten raus, … wie bei jedem großen Event, kommt die Aufregung dazu und … für die Tests braucht man eben auch sehr viel Zeit.

[16:40] – Aus meiner Sicht würde ich auch sagen, minimum drei Monate. Ich würde mit drei Monaten auch für einen kleineren Launch anfangen, um auch wirklich sauber zu arbeiten, um die E-Mails vorzubereiten und den ganzen Content, der benötigt wird. Und je größer der Launch oder je höher die Ziele, desto mehr Vorlauf würde ich einplanen. Ich glaube, auch für unseren Launch hätten wir locker noch einen guten Monat gebraucht an Vorlauf, um einfach bestimmte Dinge rechtzeitig zu finalisieren, weil am Ende hat halt doch vieles länger gedauert oder hat am Anfang noch nicht so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben, und an der Stelle musste dann halt auch nochmal viel nachgearbeitet werden.

[17:33] – Wann haben wir mit der Technik begonnen? Nicht ganz drei Monate, aber die Planung für die Technik ist ungefähr trotzdem immer im gleichen Zeitraum, wo man sich dann überlegen muss, was können wir von dem, was schon da ist, nutzen, was brauchen wir eventuell noch? … Und sowas muss dann wirklich ausprobiert werden. Funktioniert es von dem Konzept her, haben wir die Technik, die wir benötigen, brauchen wir Alternativen?

[18:12] – Auch wenn von extern noch Input kommt, … braucht man eigentlich noch viel mehr Vorlaufzeit, weil die ja auch ihre Planung haben. … Wir hatten über 70 Expertinnen, die wir koordiniert haben, und haben das ganze in drei Monaten gerockt. Ich glaube, auch da punktet man eben nochmal mit einer guten und professionellen Abwicklung, wenn man mit Kooperationspartner:innen arbeitet, oder auch wenn man einen Affiliate-Launch hat.

PS: Möchtest du im Nachhinein wissen, wie viel Zeit du und dein Team für den Launch gebraucht haben, dann empfehle ich dir eine detaillierte Zeiterfassung für dein Online-Business. Mehr darüber liest du im verlinkten Artikel.

So planen wir unseren Funnel.

[19:11] – Du hast ja nicht direkt mit der Umsetzung der Technik begonnen, du hast vorher mit der Planung begonnen. Wir haben uns im Team vorher überlegt, wie dieser Funnel aussehen soll, du hast diesen Funnel dann visualisiert und erst dann hast du ihn umgesetzt. Genau, noch ein Tool. Welches ist das? Das war Funnelytics, was wir zur Visualisierung einsetzen (es könnte auch als Tracking-Tool benutzt werden, aber wir machen das für’s Optische, damit wir greifen können, wie es wirklich aussieht). Man sieht dort sehr schnell, wenn Dinge vielleicht nicht funktionieren, die wir uns vorher überlegt haben. Ganz früher habe ich das tatsächlich per Blatt und Stift gemacht und habe mir so einen Funnel einfach aufgezeichnet – jetzt spart mir so ein Tool natürlich Stunden an Arbeit, meine Arbeitszeit kann ich dann wirklich für andere Dinge nutzen. Jeder einzelne Punkt, jede Seite, die wir gemacht haben, wo die Menschen herkommen, sämtliche Social Media, sämtliche E-Mails waren da drin – … das war extrem hilfreich, dass wir einfach sehen, wo kommen die Menschen rein, wie sollen sie sich fortbewegen, wo können wir sie abholen, wo sind Informationen notwendig, um sie an bestimmte Punkte hinzulenken.

[20:45] – Ich glaube, auch im Team ist es eine ganz große Unterstützung, denn nicht jede:r ist in die Technik involviert. … Es ist für das restliche Team wichtig zu verstehen, wie dieser Funnel überhaupt funktioniert. … Und es hilft auch nochmal das effizienter umzusetzen und nicht einfach irgendwie loszustarten. … Absolut. Es unterstützt eigentlich, wenn man die Planung macht. Da hast du deine Planung und deine Aufgaben und die Visualisierung des Ganzen wird oft nicht gemacht. Aber genau da wird das, was zu planst, auf die Technik umgesetzt. … Wie mache ich das, was ich plane, zu einem technisch sinnvollen Plan, … der von Punkt A über ganz viele A-B-C-Zets nach hinten läuft? Ein Funnel macht ja meistens nach hinten auf.

[22:40] – Wenn du wirklich noch ganz am Anfang stehst, dann kann man das auch aufmalen, da gibt es super viele Programme, die man nutzen kann. … Es gibt viele Möglichkeiten, das habe ich am Anfang auch so gemacht, aber das visualisieren ist super wichtig.

Die Technik während dem Launch.

[23:35] – Wir haben eine Planung für das gesamte Projekt. Aber in den einzelnen Bereichen, also auch im Technikbereich, ist es ja notwendig zu planen und den Funnel eben einmal zu visualisieren. … Dann ist die nächste Phase die Umsetzungsphase, wo du wirklich die Seiten, die E-Mail-Automation, etc. aufsetzt. Wenn das alles steht, ist es dann für dich vorbei? … Nein, dann kommen ja eigentlich die viel wichtigeren Phasen hinten dran. Die Umsetzung ist immer gut, weil da alle Informationen zusammenfließen, die von allen Teammitgliedern kommen. Die Texte, die Grafiken, werden dann einfach entsprechend eingesetzt, wir bauen die Seiten, die E-Mails – es wird alles fertig gemacht. Und sobald … wir alles umgesetzt und durchgetestet haben, geht der Launch los, und dann wird es eigentlich erst richtig spannend. Dann kommen die Zahlen ins Spiel und die muss man einfach gut beobachten, vom ersten Tag an, um zu schauen, was von dem, was wir umgesetzt haben … funktioniert denn, oder wo müssen wir denn jetzt nochmal nachjustieren? … Prüfen und ändern.

Die Technik nach dem Launch.

[25:35] – Und dann gibt’s zum Schluss nochmal eine Phase, … wenn der Kauf vorbei ist. Dann kommen auch noch Anfragen, das heißt, wenn die Technik nicht funktioniert, da muss man nochmal einhaken, und eben auch die Auswertung machen. Was hat denn gut funktioniert? Auf welche Zahlen können wir jetzt schauen? … Einfach alles, was wir beim nächsten Launch anders machen wollen, noch besser machen wollen. Diese Aufbereitungs- und Nachoptimierungsphase – nach dem Launch ist vor dem Launch. Ich würde sogar sagen, das ist die wichtigste Phase, weil das ist da, wo du die ganzen Learnings kriegst.

Warum eine gute Vorbereitung so wichtig ist.

[28:29] – Das sind Lernerfahrungen und das hört auch nie auf. Aus meiner Erfahrung bisher kann ich sagen, es gibt immer mindestens eine Sache, die schief laufen wird oder schief laufen kann, deswegen ist es auch so wichtig, sich die Phasen vorher genügend Zeit zu geben, um alles zu testen, aber es kann auch aufgrund äußerer Umstände immer noch was schief laufen. Aber das Gute ist, wenn du dann alles vorher ausgemerzt hast, dann ist es nur die eine Sache, die man beheben muss, und keine 20. Deswegen ist eine gute Vorbereitung auch tatsächlich das A und O.

Wie du übrigens ein Online-Event organisierst und damit Geld verdienst, das erzähle ich dir im verlinkten Beitrag.

Zusammenfassung: So setzt du einen Launch technisch um.

Wir sind in unserem Launch-Ablauf mittlerweile sehr gut vorbereitet und strukturiert, aber viele (gerade zu Beginn) sind es nicht. Deswegen empfehle ich dir zwar ein gewisses Grundverständnis von den Techniken, jedoch ein Outsourcen der Umsetzung. Denn das gehört in der Regel nicht zu deiner Kernexpertise, dafür gibt es Menschen, wie Tanja Baumann, die dir mit Leidenschaft und Erfahrung ihr Know-How bereitstellen und dir jede Menge Zeit sparen, die du dann in dein Angebot investieren kannst, um Geld zu verdienen.

Unseren Launch-Ablauf, plus Tipps zu Technik und Tools, habe ich dir hier noch einmal zusammengefasst:

  1. Funnelaufbau: Definiere, wie dein Funnel aufgebaut sein soll. Als erstes benötigst du eine Seite, auf der man sich anmelden kann. Danach folgen Seiten, die u.a. notwenig sind (Bsp.: Bestätigungsmail) oder bereits Möglichkeiten für einen Upsell bieten (Bsp.: Danke-Seite). Überlege dir, was als nächstes folgt und wohin du potenzielle Interessent:innen leiten möchtest / welche Informationen du vermitteln möchtest.
  2. Funnelplanung: Visualisiere deinen Funnel – jeden einzelne Punkt, jede Seite, jede E-Mail und jeden Kanal – um zu sehen, wo die Interessent:innen reinkommen, wie sie sich innerhalb des Funnels fortbewegen sollen und wo Informationen notwendig sind, um sie an bestimmte Punkte hinzulenken.
  3. Launch-Tools: Die Basics sind ein Tool für die Webseite / die Landingpage, ein E-Mail-Marketing Tool sowie ein Tool, um deine Inhalte zu vermitteln (Bsp.: ein Video-Tool für dein Webinar, ein Anbieter für deinen Online-Kurs, etc.)
  4. Planungszeit: Die komplette Vorbereitungszeit für einen Launch sollte mind. 3 Monate betragen, inkl. ausreichend Puffer für die Testphase.
  5. Technik während dem Launch: Während dem Launch muss die Technik immer wieder geprüft und bei Problemen in Echtzeit optimiert und angepasst werden.
  6. Technik nach dem Launch: Nachfragen der Käufer:innen erfordern Nacharbeit. Eine detaillierte Auswertung der Zahlen und Festhalten der Probleme wie auch der Dinge, die gut funktioniert haben, hilft Learnings zu sammeln und es beim nächsten Mal noch besser zu machen.

Nach dem Launch ist vor dem Launch: Wir starten nämlich zum ersten Mal das Academy Bootcamp und dort geht es darum, dir dabei zu helfen ein Produkt zu entwickeln, ein Produkt zu vermarkten und es auch durchzuführen. Das ist ein 12 Wochen Programm, was am 5.7. startet, und wenn du Interesse hast, dann setze dich unbedingt auf die Warteliste.

Bist du schon Launch-Profi? Wie ist dein Funnel aufgebaut?

Tanjas Webseite: www.tanjabaumann.de
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Alles Liebe,

Deine Tanja

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Technik und Tools für deinen Launch
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{Podcast} Wie du ein Online-Event organisierst und damit Geld verdienst

Wie du vielleicht weißt, habe ich in den letzten Jahren so einige Online-Events organisiert und umgesetzt. In der vorletzten Episode (Erfolg und Perfektion liegen in der Wiederholung) habe ich dabei erzählt, dass ich damit nicht immer Geld verdient habe bzw. wie ich damit Geld verdient habe. In der heutigen Episode möchte ich dir ein paar von meinen Learnings mit auf den Weg geben, dich mit hinter die Kulissen nehmen und dir erzählen, wie mein Team und ich dieses Community-Event she-preneur Summit X Bundle auf die Beine gestellt haben.

In dieser Episode erfährst du, wie du ein virtuelles Event – wie zum Beispiel unser Community Event Summit X Bundle – organisierst und damit auch Geld verdienst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – eine Online-Veranstaltung planen.

In den folgenden Zeilen sind einige tolle Sachen mit dabei, die dir ein bisschen Struktur geben und dir auch aufzeigen, wie du bei so einer Veranstaltung vorgehst. Denn so ein Event lässt sich nicht ganz ohne Plan und ohne deine volles Commitment umsetzen, deswegen ist es eben ganz wichtig da strukturiert vorzugehen.

Viele trauen sich erst gar nicht an diesen Berg an Aufgaben ran – vielleicht, weil sie nicht wissen, womit sie anfangen sollen, was sie überhaupt erwartet, ob sie das (alleine) überhaupt umsetzen können. Spoiler: Es gibt die Möglichkeit so ein Event auf eine einfache und leichte Art umzusetzen. Es gibt natürlich auch eine Variante, das Ganze mega professionell und mit einem großen Team umzusetzen.

Ein Online-Event veranstalten.

[4:19] – Das ist etwas, was dich auf keinen Fall davon abhalten sollte, so ein Event auf die Beine zu stellen, denn wichtiger ist es wirklich erstmal rauszugehen und auch Erfahrungen zu sammeln.

[4:53] – Jedesmal gibt es einfach extrem viele Learnings und jede Menge positive Rückmeldung. So ein Event ist einfach ein Turbo und gibt dir auch ganz viel Energie. Es zieht Energie, auf der einen Seite, aber es gibt auch Energie, weil wir einfach so nah an unserer Zielgruppe sind und uns so nah und so intensiv mit Menschen austauschen und auch eine direkte Rückmeldung bekommen zu dem, was wir hier leisten. Das ist wirklich richtig toll und hat mir auch immer wieder gezeigt, dass es nicht bei einer she-preneur Summit bleibt, sondern dass das einfach einen Format sein soll, das öfter stattfindet. Und deswegen ist es dann nicht nur 2017 gewesen, sondern auch 2018, 2019 und jetzt, in einer veränderten Form, mal wieder in 2021.

[5:54] – Der Erfolg der she-preneur Summit basiert darauf, dass ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe und das dann natürlich auch umsetze. Ich habe mir ganz konkrete Ziele gesetzt und mir angeschaut, was ich tun muss, um zum Beispiel bei der ersten she-preneur Summit mindestens 1000 Teilnehmerinnen zu bekommen, und dann bin ich kreativ geworden und habe eben geschaut, was notwendig ist … . Jedes Mal hatte ich ein Ziel, auch als ich meinen Mitgliederbereich, die she-preneur Academy, gelauncht habe, und das ist eben eine ganz wichtige Sache, darauf den Fokus zu halten und auch zu wissen, warum möchte ich denn dieses Ziel erreichen + dann natürlich wirklich auch ins Tun zu kommen und die eigenen Ängste, die eigenen Blockaden, wirklich zu überwinden, denn ohne Umsetzung kommen wir nicht weiter. Ansonsten finden wir immer wieder eine Ausrede, warum wir so ein Event nicht auf die Beine stellen sollten.

Lies hierzu: Warum du keine Angst vor Sichtbarkeit hast, sondern was dich stattdessen zurückhält.

[7:29] – Je größer die Ziele, die du dir setzt, desto notwendiger wird einfach auch ein Plan. Und natürlich je mehr Mitarbeiter:innen du hast, je größer dein Team ist, desto wichtiger wird ebenfalls ein Plan und desto wichtiger werden auch Strukturen.

[8:34] – Ich möchte dir heute einfach mal einen Einblick geben, wie wir vorgehen, wie wir so ein Online-Event planen, wie wir das Ganze umsetzen und wie wir es eben auch schaffen damit am Ende Geld zu verdienen.

Definiere die Ziele für dein Online-Event.

[9:13] – Wir starten immer, wenn wir ein Projekt umsetzen, was ein finanzielles Ziel hat, auch mit mit finanziellen Zielen. Also, was ist unser Umsatzziel und wie viele Anmeldungen sind notwendig, um dieses Umsatzziel zu erreichen? Das ist unsere Ausgangsbasis, und von dort aus setzen wir uns drei unterschiedliche Ziele: Wir setzen uns ein Minimalziel, wir setzen uns ein Voll-Gut-Ziel und wir setzen uns ein Maximal-Happy-Ziel. Das sind Ziele, die uns einfach motivieren sollen, und die uns die Orientierung geben, die bestimmten Aufgaben, die notwendig sind, einfach umzusetzen. Der zweite Teil dieser Ziele, die wir uns festlegen, sind die Impact-Ziele, also die Anmeldungen, zum Beispiel – wie viele Frauen möchten wir mit einer bestimmten Veranstaltung erreichen, wie viele Teilnehmerinnen möchten wir haben? Und das sind so diese zwei Ziel, an denen wir uns bei der Umsetzung orientieren.

[10:36] – Der erste Schritt ist wirklich uns erstmal klar zu werden, was wir wollen und vor allem auch, warum wir etwas wollen.

Ein Ziel ohne Plan ist nur ein Wunsch: Die Online-Event-Planung.

[10:46] – Im zweiten Schritt, in der Planung, geht es dann darum zu gucken, was getan werden muss, um das Ziel zu erreichen. Und hier gehen wir immer von dem größten Ziel aus, also von dem höchsten Ziel, was für uns gesetzt haben, denn dann werden wir einfach am kreativsten. Gerade, wenn es darum geht dir Ziele zu setzen, setz dir nicht jedes Mal die gleichen Ziele, sondern setz dir höhere Ziele und frage dich, was notwendig ist, um dieses höhere Ziel zu erreichen. Wenn wir immer nur versuchen die gleichen Ziele zu erreichen, dann ist es nicht notwendig, dass wir kreativ werden – und so hilft es uns da auch neue Wege zu gehen, mutiger zu sein und auch andere Ergebnisse zu erreichen.

[11:34] – Und dann geht’s wirklich auch an die konkretere Planung. Wir erstellen ein Konzept und in diesem Konzept sind zum Beispiel auch die Ziele aufgelistet. Aber es geht auch darum, welches Angebot wollen wir denn eigentlich verkaufen? Was ist die Idee dahinter? … Was sind die Preise? Es geht ganz konkret um das Angebot. Was ist das Versprechen? Was sind die Boni? Wie sieht der Verkaufsfunnel aus? Das sind Themen, mit denen wir uns in der Planungsphase im Kernteam beschäftigen und diese Details erstmal ausarbeiten. Für unser Community-Event Summit meets Bundle haben wir das Anfang März gemacht. Wir wussten schon im letzten Jahr, das wir Summit auf jeden Fall durchführen werden, aber mit der Detailplanung setzen wir uns ca. 3 Monate im Voraus auseinander und gehen dann wirklich ins Detail.

Lies hierzu: Das sind die 6 wichtigsten Zutaten für ein Angebot, das sich online verkauft.

[12:48] – Wenn wir eine grobe Idee haben, wie wir dieses Produkt / dieses Angebot verkaufen wollen, dann gibt es einen Kick-Off Call mit dem gesamten Team und da gehen wir dann den Plan durch, … schauen, ob die anderen Teammitglieder noch Ideen oder Feedback haben, und bauen diese Ideen und das Feedback dann in das Konzept ein, finalisieren das Konzept und gehen dann weiter in die nächste Phase.

Terminiere und strukturiere das virtuelle Event + die einzelnen Aufgaben.

[13:21] – In der nächsten Phase ist es so, dass wir das Event terminieren. Also konkret an dem Beispiel, was wir jetzt haben, wäre es unser Community Event Summit meets Bundle. Da gucken wir uns an, wann dieses Event stattfindet … und von diesem Termin rechnen wir zurück. Wir schauen uns dann zum Beispiel an, ab wann wir Facebook Werbung schalten müssen. In der Regel starten wir so vier / fünf Wochen vorher, um ein Gefühl zu bekommen, welche Anzeigen und welche Formate gut funktionieren. … Da sind Pufferzeiten drin, die uns die Möglichkeit geben, dass wir ganz viel ausprobieren und nochmal testen können, bevor wir dann an die öffentliche Werbephase gehen und auch die Affiliates, die Expertinnen, die mit dabei sind, einladen Werbung zu machen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Google Suche "Wie plane ich ein Online-Event?"

[14:49] – Wenn wir den Termin haben, können wir zum Beispiel sagen, wann die Verkaufsseite fertig sein muss, wann die Promo-Unterlagen fertig sein müssen, wann die E-Mail-Serie fertig sein muss. Von diesem Termin, von dem Launch-Termin oder dem Event-Termin, rechnen wir wirklich alles zurück und terminieren dann diese unterschiedlichen Aufgaben.

[15:15] – Diese unterschiedlichen Aufgaben strukturieren wir in unterschiedliche Blöcke. … Alles, was Content ist, was Text und Grafik ist, sind die ersten Sachen, um die wir uns kümmern. Denn diese Sachen sind Voraussetzung dafür, dass im nächsten Schritt dann auch die ganze Technik aufgesetzt werden kann, sprich die Webseite, die E-Mail-Automation, das Affiliate-Programm, dass das Produkt bei Elopage zum Verkauf eingerichtet werden kann, etc. Das heißt, ein Aufgabenpaket ist der ganze Content + Text + Grafik – Teil, beim nächsten geht es wirklich um die Technik, dann geht es in einem weiteren auch um die Promo, und so bauen diese unterschiedlichen Phasen bzw. Aufgabenpakete aufeinander auf und die unterschiedlichen Teammitglieder haben Zugriff auf die Unterlagen, die sie dann eben benötigen, um die jeweiligen Inhalte zu erstellen.

Hinweis: In der she-preneur Academy gibt es übrigens einen Launch-Plan von mir und meinem Team, einen Projekt-Plan, mit dem wir sechsstellige Umsätze beim Launch erzielen, und der steht Academy-Mitgliedern zur Verfügung. Neugierig? Setze dich hier auf die Warteliste und erfahre als Erste, wenn sich die Türen wieder öffnen.

[17:01] – Dieser Plan, der gibt uns Struktur. Also der gibt meinen Terminen Struktur, der zeigt allen anderen Teammitgliedern, wo wir gerade stehen und was die Aufgaben sind, die als nächstes umgesetzt werden. Und auch wo sich die Ressourcen befinden. Wir haben dafür ein Google Drive, da legen wir alles ab, und die unterschiedlichen Ordner bzw. Dateien sind jeweils in Asana hinterlegt. Also du musst nicht unbedingt mit einem Projektmanagementtool arbeiten, auch gerade nicht im ersten Schritt. … Im ersten Schritt reicht es tatsächlich, wenn du dir einfach die To-Dos aufschreibst und wirklich weißt, was die nächsten Aufgaben sind, die erledigt werden müssen. Wenn du dann aber wirklich mit einem Team arbeitest, dann ist es ganz wichtig, das in einem Projektmanagementtool auch abzubilden. Da kannst du einfach viel effizienter arbeiten und mit deinem Team kommunizieren.

Lies hierzu: Die 4 wichtigsten Tools in meinem Business.

Es folgt die Umsetzung.

[18:20] – Wenn wir jetzt diese ganzen Aufgaben und Aufgabenblöcke terminiert haben, dann starten wir mit der Umsetzung. Und bei der Umsetzung starten wir bei den Expertinnen, denn das ist erstmal unsere Basis, zum Beispiel um Texte zu erstellen oder um eine Sales-Page oder eine Landing Page zu erstellen. … Das ist für uns die Grundlage, weil dann können wir die Texte, Grafiken und das Promo-Material erstellen, und so weiter. Das ist der erste Schritt der Umsetzung und wenn wir diese Informationen gesammelt haben – was wir übrigens auch total strukturiert machen (… wenn wir die Promo-Materialien anfordern, dann haben wir ein Formular mit JotForm erstellt und darüber reichen die Expertinnen ihre Unterlagen ein, das geht dann automatisch in ein Google Sheet und wir prüfen das dann … und dafür gibt es eben auch eine strikte Deadline) … – dann gehen wir Schritt für Schritt vor, erstellen die Texte, erstellen die Technik und die Promo-Materialien und gehen dann zu einem bestimmten Zeitpunkt, in der Regel vier bis sechs Wochen vorher, mit der Promo raus. Das ist so der grobe Ablauf.

Projekt-Updates und Kommunikation.

[21:00] – Dann gibt es natürlich noch regelmäßige Team-Meetings. Also wir haben jeden Montag ein Team-Meeting und da gibt es ein Status-Update. Was steht gerade an? Was sind meine Herausforderungen? An welcher Stelle komme ich nicht weiter? Und das besprechen wir dann im Team und definieren auch die nächsten To-Dos, so dass wir wirklich effizient weiterarbeiten können. Wir sind in einem sehr engen Austausch, wir sind auch mit Slack miteinander verbunden, damit wir uns auf dem kurzen Weg auch nochmal austauschen können. … Wir halten natürlich auch den Projektplan immer wieder aktuell, haken Aufgaben ab, kommentieren darunter … und besprechen dann jeden Montag den aktuellen Status und schauen, wie wir die nächsten Schritte definieren können bzw. ob es ggf. eine Zeitverzögerung gibt, weil bestimmte Aufgaben nicht bis zu einem bestimmten Termin erledigt werden konnten.

[22:21] – Dieses Projektmanagement ist aus meiner Sicht auch die größte Herausforderung. Niemand in meinem Team hat einen Projektmanagement-Hintergrund und ich glaube, dass ist definitiv etwas, was uns zukünftig helfen wird noch strukturierter und besser vorzugehen, und auch wirklich sicherzustellen, dass wir eine gute Kommunikation haben. Denn wir merken immer wieder, dass das Thema Kommunikation eine unserer größten Herausforderungen ist, also der Kommunikationsfluss, und arbeiten stetig daran, sprechen auch ganz offen darüber und überlegen uns, wie können wir es zukünftig anders machen.

[23:40] – Während der Launch-Woche haben wir jeden Vormittag, kurz bevor es losgeht, ein ca. 15 Minuten Check-In – Meeting, wo wir nochmal gucken, was gerade passiert ist, ob alles läuft, ob es irgendwelche Herausforderungen gibt, und am Tagesende haben wir nochmal ein Reflexionmeeting, wo wir einfach schauen, dass wir gut vorbereitet sind, dass uns nichts durchrutscht, dass wirklich alle Teammitglieder wissen, was gerade ansteht, wo es ggf. Herausforderungen gibt und wie sie wissen, wie sie damit umgehen können. … Und wir sind natürlich auch während der Zeit via Slack verbunden, um einfach auf kurzem Weg nochmal mitzuteilen, ob es irgendwo Herausforderungen gibt, die wir kurzfristig lösen müssen.

[25:01] – So eine Launch-Phase, also die Vorbereitungs- und auch die Launch-Phase, zeigen auch immer wieder auf, an welchen Stellen wir in unserem Business noch Schwachstellen haben, woran wir noch arbeiten müssen.

Zusammenfassung: So planst du ein Online-Event in 5 Schritten.

Wenn du ein großes Event organisieren möchtest, dann ist es ganz wichtig einen Plan zu haben, weil du auch Unterstützung haben wirst – ansonsten ist es einfach zu chaotisch. Ein Plan / eine Struktur gibt dir die Freiheit und die Entspanntheit, die du benötigst, um mit viel Energie in so ein Event reinzugehen und auch Freude zu haben. Es kommt immer darauf an, was du erreichen möchtest, wie hoch deine Ziele sind und wie ambitioniert du bist. Dabei musst du abschätzen, wo du gerade mit deinem Business stehst und was du erreichen möchtest (aber auch, was zu dir passt).

Alle 5 Schritte für deine Online-Event-Organisation habe ich dir hier noch einmal zusammengefasst:

  1. Schritt: Ziele festlegen. Definiere die Ziele für dein Online-Event. Was ist dein Umsatzziel (und wie viele Anmeldungen sind nötig, um dieses Umsatzziel zu erreichen)? Was ist dein Impact-Ziel (also wie viele Menschen möchtest du erreichen, wie viele Teilnehmer:innen möchtest du haben)?
  2. Schritt: Plan erstellen. Was muss getan werden, um deine Ziele zu erreichen? Erstelle ein Konzept und definiere die einzelnen Aufgaben. Entwickele ein konkretes Angebot, löse damit ein Problem und ein Versprechen ein.
  3. Schritt: Terminierung / Strukturierung. Terminiere dein Event und leite die Fertigstellung einzelner Aufgaben davon ab. Beachte die Abhängigkeiten dieser Aufgaben untereinander. Fasse die Aufgaben thematisch in Aufgabenblöcke zusammen. Nutze ggf. passende Projektmanagement-Tools.
  4. Schritt: Umsetzung. Starte mit der Umsetzung in der vorher definierten Reihenfolge.
  5. Schritt: Projekt-Updates. Halte dich selbst und dein Team regelmäßig auf dem Laufenden, wie auch den Projektplan immer aktuell.

Es ist eine ungefähr 3-monatige intensive Phase, aber es lohnt sich, weil du einfach sehr viel innerhalb von kurzer Zeit erreichen kannst, und nicht Jahre von deinem Business kleine Schritte gehst, die sich anstrengend oder frustrierend anfühlen, weil du das Gefühl hast, du kommst nur im Schneckentempo voran.

Ein Online-Event macht Spaß und wenn du bei deinem Angebot anfängst (also wenn du vorher eben definierst, was dein Angebot ist, das du verkaufen möchtest, und dir natürlich Ziele dafür setzt), dann kannst du es auch schaffen, mit so einer Veranstaltung Geld zu verdienen.

Du hast eine Idee für ein Online-Event? Erzähle mir gerne in den Kommentaren davon.

Ich hoffe, du konntest wieder jede Menge Input aus diesem Artikel mitnehmen. Ich wünsche dir ganz viel Spaß bei deinem eigenen Online-Event. Schau dir in diesem Zusammenhang unbedingt auch das aktuelle she-preneur Bundle an, das du nur für kurze Zeit erwerben kannst. Dort findest du geballtes Expertinnenwissen für Frauen, die ihr Business boosten wollen – 70+ Onlinekurse für gerade einmal 197 €.

Ich freue mich auf dein Feedback zu dieser Episode. Nimmst du an der diesjährigen she-preneur Summit teil? Dann tagge mich via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Hinterlasse mir sehr gerne auch eine Empfehlung für meinen Podcast.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Online-Event Planung und Organisation
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{Podcast} Erfolg und Perfektion liegen in der Wiederholung

Mein Team und ich arbeiten weiterhin an unserem großen Community Event, dem she-preneur Summit X Bundle. Wir sind in diesem Jahr sehr gut vorbereitet, denn wir haben die she-preneur Summit schon einmal wiederholt, und wir haben auch das she-preneur Bundle schon einmal durchgeführt – dadurch können wir auf ganz viele Erfahrungen und auf ganz viele Inhalte zurückgreifen – sodass ich vor diesem großen Launch sehr entspannt bin.

Die letzten Jahre waren meine Launches immer ein riesengroßes Thema und ich habe kurz davor oft Panik bekommen, mir großen Druck gemacht und viele negative Dinge eingeredet. Mittlerweile kann ich aber sagen, dass mein Team und ich da sehr routiniert rangehen, Aufgaben und Zeitplan gut definiert und terminiert sind, und wir Dank jeder Menge Struktur im Business Projekte unterschiedlicher Größenordnung effizient umsetzen können.

In dieser Episode erzähle ich dir, warum dein Erfolg in der Wiederholung liegt und du mit deinem Online-Produkt nie fertig bist. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – Perfektionierung durch Wiederholung.

Zur heutigen Episode hat mich eine Diskussion in der she-preneur Academy inspiriert. Es ist so leicht uns einzureden, dass unser Produkt nicht funktioniert oder dass wir uns immer wieder etwas Neues einfallen lassen sollten, statt auf das, was wir schon haben, zurückzugreifen und es zu optimieren. Das sehe ich wirklich ganz, ganz oft, dabei ist es viel wichtiger, dass wir die Dinge wiederholen, dass wir nicht jedes Mal das Rad wieder neu erfinden.

Der Erfolg liegt in der Wiederholung.

[5:34] – Bestimmte Dinge fühlen sich am Anfang schwer an und das Ergebnis lässt auf sich warten. Das Ergebnis ist nicht das, was wir erwartet haben.

[6:28] – Ganz egal, ob es sich um ein kostenfreies oder um ein kostenpflichtiges Produkt handelt … Dein Produkt wird nie perfekt sein und es wird nie fertig sein. Die meisten überforderten Selbstständigen, die geben eben viel zu früh auf, weil sie denken, dass ihr Produkt nicht funktioniert, nicht gut genug ist, doch nicht das ist, was ihre Zielgruppe wollte, weil es sich zum Beispiel nicht so gut verkauft hat oder weil sich viel zu wenig Menschen angemeldet haben, weil sie damit vielleicht auch einen Verlust gemacht haben.

[7:21] – Das Erfolgsgeheimnis ist herauszufinden, warum etwas nicht funktioniert hat oder warum es nicht so gut funktioniert hat, wie du es erwartet hast, und was du anders machen kannst, damit es besser funktioniert oder damit du das Ergebnis bekommst, was du erwartest. Das heißt, Erfolg und auch Perfektion liegen in der Wiederholung.

[8:41] – Ganz am Anfang habe ich viel zu viel Wert auf Kleinigkeiten gelegt, die mich auch viel Geld gekostet haben, die aber unnötig waren, weil sie zum Beispiel keine große auf Auswirkungen auf das Endergebnis hatten. Das ist immer auch eine ganz wichtige Sache: Was sind die Aufgaben, die wirklich dazu beitragen Ergebnisse zu bekommen?

[9:07] – Egal, was für ein Produkt du veröffentlichst, du wirst merken, dass es Dinge gibt, die nicht so funktionieren, wie du es erwartet hast, wie du es dir überlegt hast. … Du wirst merken, dass deine Kund:innen vielleicht mit bestimmten Dingen nicht zurechtkommen, dass sie etwas anderes brauchen, als das, was du dir überlegt hast … . Bereite dich deshalb … darauf vor, dein Produkt zu perfektionieren, statt den Anspruch zu haben mit einem perfekten Produkt rauszugehen. Egal, ob es sich hierbei um ein kostenfreies oder ein kostenpflichtiges Produkt handelt: Geh raus, sammele Erfahrungen, hole dir Feedback ein und setze es wieder um.

Am Beispiel der she-preneur Summit.

[10:14] – Für die heutige Episode habe ich dir ein Beispiel aus meinem Business mitgebracht, und zwar habe ich mir überlegt dir das Ganze einmal an der she-preneur Summit zu erzählen. Denn das ist ein Produkt, das ich mehrmals wiederholt habe, das am Anfang nicht so gut funktioniert hat, ich extrem viele Learnings auch hatte, und weil es ein kostenfreies Produkt ist. Ich glaube einfach, dass ist ein schönes Beispiel, an dem man einmal erkennen kann, wie ein bestimmtes Produkt einfach perfektioniert werden kann und wie es dir dabei hilft dann im nächsten Schritt mehr Kund:innen bzw. mehr Umsatz zu generieren.

[11:01] – Die she-preneur Summit habe ich in 2017 das allererste Mal hat durchgeführt. Im Oktober 2017 war die she-preneur Summit ein Event, das ich zusammen mit meinen Kundinnen auf die Beine gestellt habe, und zwar anlässlich des ersten Jubiläums meines Memberbereichs, dem ehemaligen she-preneur insider club. Wir haben damals kein Produkt verkauft. Im Anschluss fragte mich jemand, ob die Aufzeichnungen auch gekauft werden könnten, und dann habe ich damals noch das Produkt angelegt und habe es einmal verkauft. Das war die allererste she-preneur Summit. Es war auch ein Community-Event, wo wir uns überlegt haben wir möchten der restlichen Community etwas zurückgeben, wir möchten in den Austausch gehen, wir möchten unsere Expertise zeigen. Das hat ganz wunderbar funktioniert, ich glaube, wir hatten knapp 1000 Anmeldungen schon damals. Aber es hat mich jede Menge Nerven und auch jede Menge Geld gekostet, weil ich sehr viel Geld in Unterstützung und in kostenpflichtige Anzeigen investiert habe. … Und am Ende hatte ich mir nicht mal überlegt, ob ich auch ein Produkt verkaufen möchte, bzw. im Anschluss ein paar Wochen später gab es dann den she-preneur insider club zu kaufen, aber das haben auch nicht viele gekauft.

[12:34] – Die Summit allein hat mir kein Geld gebracht, also ich habe damit einen Verlust gemacht. Aber ich habe das Potenzial darin gesehen und ich habe gesehen, wie viel positives Feedback wir bekommen haben. … Es hat mir einfach so viel Freude gemacht und hat mich so sehr erfüllt, dass ich gesagt habe, wir kriegen das hin, wir machen das nochmal und überlegen uns aber ein anderes Konzept, überlegen uns auch, wie können wir damit Geld verdienen, und setzen das Ganze dann noch einmal um, mit den Learnings, die wir eben hatten.

[13:26] – Ein Jahr später, 2018, fand dann die zweite she-preneur Summit statt. Das Event ging über vier Wochen. … Vorher waren es zehn Tage und die zehn Tage war ich von morgens bis abends live, das war extrem anstrengend. Da habe ich überleg, was kann ich anders machen, um es für mich leichter zu machen. Und dann habe ich überlegt, das Event über vier Wochen laufen zu lassen, das war dann immer Freitag, Samstag und Sonntag. Eines der großen Learnings war zum Beispiel, dass wir viel zu viele Inhalte hatten. Ich glaube, wir hatten die letzten Male immer 40 Sessions über vier Wochen bzw. über eine bestimmte Anzahl von Tagen, und bei den vier Wochen haben wir zum Ende hin einfach ganz viele Teilnehmer:innen verloren. … Und auch sonst hatte ich viele Learnings. Ich fand es sehr schwierig Teilnehmer:innen zu gewinnen. Ich habe Unmengen an Geld damals auch schon wieder in Facebook Anzeigen investiert und auch in Kooperation / in die Suche nach Kooperationspartner:innen. Das war für mich sehr nervenaufreibend, weil ich weiß, dass so ein Event nur erfolgreich sein kann, wenn wir genügend Teilnehmer:innen haben. Ich glaube, wir hatten am Ende knapp 4000 Teilnehmerinnen und auch ein paar Teilnehmer, die dabei waren. Aber ich habe auch gemerkt, dass wir mehr Unterstützung brauchen. Die meisten Frauen aus dem she-preneur insider club hatten keine große Reichweite, also das Event hat ihnen eher geholfen, bekannter zu werden und Zugriff auf eine neue Zielgruppe zu bekommen. … Ansonsten war es war schwierig für mich bzw. sehr kostenintensiv Teilnehmer:innen zu gewinnen, so dass wir dann überlegt haben, wie wir das beim nächsten Mal anders machen können. Der andere Teil von dem Feedback war zum Beispiel auch, dass die Teilnehmer:innen gesagt haben, dass sie sich mehr Abwechslung bei den Themen wünschen. … Ein anderes Feedback, an das ich mich erinnere, war, dass wir zu viele weiche Themen hatten.


>>> Die beliebte she-preneur Summit – sei Ende Mai 2021 wieder mit dabei! <<<


[16:59] – Das heißt, 2019 fand dann die dritte she-preneur Summit statt und wir haben wieder den Zeitraum verkürzt. Ich fand es 2019 auch sehr schwierig mich von der Anzahl der Veranstaltungen zu verabschieden, und … ich meine, es waren auch 40 Stück, die jeweils anderthalb Stunden gingen. Entweder zehn oder sieben Tage war ich wieder jeden Tag von morgens bis abends online und hab dann natürlich extrem viel gelernt. Wir haben es aber geschafft, viel leichter Teilnehmer:innen zu gewinnen. Wir hatten auch knapp 4000 Teilnehmer:innen bei der she-preneur Summit in 2019, und das hat vor allem auch dadurch geklappt, dass wir so viele große Expertinnen und Experten mit dabei hatten, die die Veranstaltung mit uns eben gepusht haben. Ich habe natürlich trotzdem Facebook Anzeigen geschaltet, aber ich musste mich nicht zu 100 % auf Facebook Anzeigen verlassen. Denn es kommt mittlerweile viel häufiger vor, dass dein Facebook Ads Konto geschlossen wird und du keine Anzeigen schalten kannst. Wenn so eine große Veranstaltung nur einmal im Jahr stattfindet, dann musst du einfach gucken, dass du viel mehr Diversität mit reinbringst und dich nicht von einem großen Kanal oder von einer großen Maßnahme abhängig machst.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Erfolg durch Wiederholung am Beispiel der Summit

[18:45] – Wir haben 2019 dann noch ein paar Schippen draufgelegt und hatten da eine super gute Conversion-Rate. Wir haben 2018 und auch 2019 die Summit-Pakete mit den Aufzeichnungen verkauft. 2018 hatten wir noch einen Verlust, in 2019 hatten wir einen Gewinn gemacht, wenn ich meine Kosten rausrechne. Also 2017 hatten wir einen großen Verlust, 2018 haben wir einen großen Verlust gemacht und 2019, mit meinen Kosten, haben wir auch einen Verlust gemacht. Aber immerhin, wenn ich meine Kosten rausrechne, dann haben wir mit der Summit einen Gewinn gemacht.

[20:01] – Vielleicht fragst du dich, wo ich das Geld hergenommen habe.Wir haben fast drei Jahre lang mit der she-preneur Summit kein Geld verdient. … Wir haben in jedem Jahr noch ein paar Schippen draufgelegt, ich hatte in jedem Jahr noch mehr Unterstützung und dadurch natürlich immer höhere Kosten, da ich auch die Freelancer:innen, die mich unterstützt haben, bezahlen musste, und selbst noch jede Menge Aufwand hatte. Die Kosten habe ich sozusagen gedeckt durch andere Produkte, also zum Beispiel durch den Verkauf des she-preneur insider clubs, was dann zeitversetzt kam. Aber auch durch das gering halten meiner eigenen Kosten, ich habe mir in den ersten Jahren wirklich nur so viel ausgezahlt, wie ich brauchte. Gerade, wenn es besonders hohe Investitionen gab, dann habe ich da nochmal zurückgesteckt und geguckt, dass zumindest die anderen bezahlt werden und ich meine Kosten einfach gedeckt habe, weil ich mir sicher war, dass es funktioniert, und dass es mir dabei hilft zukünftig Geld zu verdienen. Ich hatte auch zeitweise finanzielle Unterstützung von anderen, damit ich mir größere Werbebudgets oder den Einkauf von Freelancern leisten konnte, und da aber auch wusste, dass ich das Geld wieder zurückbezahlen kann, durch die Einnahmen von anderen Produkten. … Zu jedem Zeitpunkt war mir aber wichtig, dass ich weiß, dass mein Konzept funktioniert und dass ich damit Geld verdienen kann, sonst hätte ich das nicht gemacht, und mein Fokus lag wirklich auch immer darauf zu schauen, was kann ich zukünftig besser oder anders machen.

[22:22] – In 2020 fand keine Summit statt, sie war geplant, aber wir mussten sie aus Kapazitätsgründen leider absagen. Wir hatten im August das she-preneur Bundle verkauft, und das war ein riesiger Erfolg. Es war aber auch viel mehr Arbeit, als wir erwartet haben. Das she-preneur Bundle ist ein Gemeinschaftsprojekt mit über 70 Kursen von unterschiedlichen Expertinnen und Experten gewesen. Das haben wir verkauft und hatten damit auch endlich mal einen Gewinn. Es war so das erste große Projekt, wo mein Team und ich gesagt haben: „Cool, jetzt sind wirklich alle Kosten gedeckt und es bleibt immer noch etwas übrig, und wir haben im Nachhinein auch wirklich Zeit uns erstmal auszuruhen und müssen nicht sofort wieder gucken, dass wir das nächste Produkt verkaufen.“

Lies hierzu: 85.000 Euro Umsatz in 7 Tagen: Das she-preneur Bundle im Detail

[23:28] – Das Feedback zum she-preneur Bundle war einfach total gigantisch, und mein Team und ich hatten jede Menge Freude an dem Launch. Es war wirklich das Projekt, was bisher am allermeisten Spaß gemacht hat und das ganz viel Leichtigkeit hatte. Das wollten wir auf jeden Fall noch einmal machen, und da haben wir uns in diesem Jahr überlegt, wie wir es hinbekommen zwei bzw. drei von solchen großen Projekten zu stemmen. Denn so eine Vorbereitung von so einem Projekt dauert locker drei bis vier Monate und das sind natürlich drei bis vier Monate mit Kosten, wo der Fokus auf andere Projekte wegfällt. Da haben wir wirklich überlegt, wie kriegen wir das hin, dass wir maximal zwei große Projekte haben, aber wir die beliebte she-preneur Summit und das super erfolgreiche she-preneur Bundle trotzdem durchführen können, neben dem Launch für die she-preneur Academy, der dieses Jahr im September stattfinden wird. Was wir uns überlegt haben, ist, diese beiden Projekte, die Summit und das Bundle, miteinander zu verbinden. Das Ganze heißt jetzt Summit meets Bundle und statt der Aufzeichnungspakete von der Summit hast du die Möglichkeit über 70 Online-Kurse von den teilnehmenden Expertinnen zu kaufen.

[25:18] – Die Expertinnen haben ihre Online-Kurse in dieses Bundle gegeben, also es sind echte Online-Kurse, wo du zu einem echten Ergebnis kommst und ganz viel umsetzen und Neues für dein Business lernen kannst. Wir haben wirklich geguckt, dass wir hier super coole Inhalte zusammenbekommen und in diesem Jahr ist es so, dass du Kurse im Wert von über 10.000 € bekommst, … und zwar zu einem absoluten Schnapperpreis. Denn wir verkaufen es für 197€, der Wert liegt bei über 10.000 €, wenn du all diese Kurse einzeln buchen würdest.


>>> Das super erfolgreiche she-preneur Bundle – schau mal vorbei! <<<


[26:00] – Während der Summit hast du dann die Möglichkeit die Expertinnen auch live zu erleben, von ihnen zu lernen, ihnen Fragen zu stellen. Wir haben zum Beispiel Impulsvorträge und Interviews vorbereitet, wir haben Workshops vorbereitet, die dich direkt in die Umsetzung bringen. Es gibt Talkrunden zu bestimmten Themen, wir haben Netzwerk-Events, wo du mit anderen Gleichgesinnten in den Austausch kommst. Das Ganze ist natürlich kostenfrei. Nur das Bundle ist kostenpflichtig, wenn du dir das kaufen möchtest, aber die Summit ist kostenfrei.

[26:39] – Du siehst einfach, dass wir jedes Jahr Sachen optimiert haben und dass wir durch diese Optimierung von Jahr zu Jahr die Einnahmen steigern konnten. Ich weiß gar nicht, was wir im ersten Jahr verdient haben, ich glaube, es waren 69 €. … In 2019 haben wir, glaube ich, 32.000 € Umsatz gemacht und mit dem she-preneur Bundle haben wir im letzten Jahr 85.000 € Umsatz gemacht. Der größte Teil ging an Affiliates, wir haben davon 45.000 € Umsatz für she-preneur generiert. Da siehst du einfach, dass wir Schritt für Schritt durch diese Perfektionierung von Produkten unsere Einnahmen steigern konnten und dadurch eben auch immer mehr Leichtigkeit in das eigene Business bringen konnten. … Das ist die Vorgehensweise, die ich habe und die ich auch meinen Kundinnen mit auf den Weg gebe und sie immer wieder ermutige auch so vorzugehen, statt jedes Mal wieder ein neues Produkt zu entwickeln und dann bei Null anzufangen.

Schritt für Schritt zum perfektionierten Ergebnis.

[27:55] – Wie gehst du jetzt vor? Ich hab dir noch ein paar Schritte mitgebracht und möchte dir die auf jeden Fall noch mit auf den Weg geben. Da, wo du anfängst, ist beim Produkt bzw. beim Projekt, was du umsetzen möchtest – da startest du. … Wenn du das hast, wenn du weißt, worauf du dich fokussieren möchtest, dann geht es im nächsten Schritt darum, dir zu überlegen, was du erreichen möchtest, zum Beispiel 1000 Anmeldungen für deine Summit oder vier 1-zu-1 Kund:innen oder … . Also ganz egal, was es ist, überlege dir wirklich ein ganz konkretes und messbares Ziel. Dann legst du im dritten Schritt den Starttermin fest und den kommuniziert du auch, damit du dran bleibst, damit du von anderen einfach accountable gehalten wirst. … Und wir müssen dann schauen, was wir tun können, um das Ziel zu erreichen bzw. was erledigt werden muss, um dieses Ziel zu erreichen. Wenn wir das einmal aufgeschrieben haben, … dann erstellen wir uns einen Plan. Und wenn du Mitglied in der she-preneur Academy bist, dann findest du im Kurs-Bereich eine Vorlage für einen Projektplan mit vielen Ideen, die dir dabei helfen ein Produkt zu vermarkten. Dieser Plan ist die Basis, dieser Plan ist dafür da, dass wir wissen, was Schritt für Schritt erledigt werden muss, damit wir keine Aufgaben vergessen und damit am Ende auch das Timing stimmt. Je besser der Plan, desto besser das Ergebnis. Je mehr Fokus du auf die Planung legst, desto leichter kannst du deine Projekte umsetzen.


>>> Du möchtest Mitglied in der she-preneur Academy werden? Hier entlang! <<<


[30:13] – Ein kleiner Bonus Tipp: Wenn du dir deinen Plan wirklich aufschreibst und beim nächsten Mal diesen Plan wieder rausholst und optimierst, wirst du auch da viel leichter vorankommen. Dann setzt du im nächsten Schritt einfach dein Projekt um und hier ist es ganz wichtig dir Unterstützung zu holen bei Aufgaben, die du entweder nicht alleine erledigen kannst oder die zu zeitaufwändig sind, um sie dir anzueignen. Hier weiß ich, dass einige sagen: „Ja, aber ich habe kein Geld oder ich will nicht noch mehr Geld in mein Business investieren.“ Aber wichtig ist, dass bestimmte Sachen einfach viel zu lange dauern, wenn du sie dir selbst aneignen musst, statt auf jemanden zurückzugreifen, der etwas viel schneller und viel besser umsetzen kann, als du. Deswegen guck, was es ist, und guck auch, wie viel Budget du zur Verfügung hast, um diese Aufgabe an jemand anderen zu delegieren. In den meisten Fällen kostet es weniger, als wir denken, und da ist es wichtig rauszugehen und Angebote einzuholen.

[31:29] – Wenn du dann dein Produkt umgesetzt hast, … mach eine Auswertung. Und vor allem beurteile nicht das Ergebnis. Egal, ob du dein Ergebnis erreicht hast oder nicht erreicht hast, das ist super. … Und dann machst du eine umfangreiche Auswertung und guckst dir wirklich an, was in diesen unterschiedlichen Bereichen passiert ist. Also wir gucken uns zum Beispiel Webseitenbesucher:innen an, wir gucken uns Feedback an, das wir eingeholt haben, sammeln technische oder organisatorische Herausforderungen, oder auch Herausforderungen in der Kommunikation, wir gucken uns an wie viele Verkäufe wir hatten, wir rechnen unsere Conversion-Rates aus und all diese Dinge. Hier ist es ganz wichtig, nicht in die Beurteilung zu gehen, sondern im ersten Schritt erstmal Fakten aufzulisten und im nächsten Schritt deine Learnings rauszuschreiben. Aber auch da sollten sie keine Wertung haben, … sondern einfach mögliche Hypothesen aufstellen, … daran könnte es liegen und wie kann ich das Ganze im nächsten Schritt validieren. Und was sind vor allem im nächsten Schritt, wenn wir das Ganze noch einmal umsetzen, 1 – 2 – 3 Dinge, die du veränderst, die du besser machst, um eben ein besseres oder ein anderes Ergebnis zu bekommen.

[33:35] – Je nachdem, ob es ein kostenpflichtiges oder ein kostenfreies Produkt ist, oder wie lange das Produkt dauert, musst du natürlich Dinge schneller korrigieren oder schneller umsetzen. … Dann fängst du, wie gesagt, wieder von vorne an und wiederholst das Ganze in optimierter, in perfektionierter Version. Und dann führst du diese einzelnen Schritte wieder durch und gehst so weiter und weiter und weiter und perfektionierst einfach dein Produkt. Mit jedem Mal bekommst du mehr Umsatz und bringst viel mehr Leichtigkeit in dein eigenes Business.

Zusammenfassung: So setzt du in 8 Schritten strategisch um.

Die Perfektion liegt in der Umsetzung und der Erfolg in der Wiederholung. Alle 8 Schritte auf dem Weg dahin habe ich dir hier noch einmal zusammengefasst:

  1. Schritt: Überlege dir ein Produkt / Angebot / Projekt, das du umsetzen möchtest. Das kann eine Online-Summit sein, das kann ein Gruppencoaching sein, das kann ein eBook sein, usw.
  2. Schritt: Überlege dir ein messbares Ziel, das du mit deinem Produkt / Angebot / Projekt erreichen möchtest. Das kann eine Summe XY sein, das können soundsoviele Teilnehmer:innen sein, das kann eine bestimmte Anzahl an Webseitenbesucher:innen sein, usw.
  3. Schritt: Gib deinem Produkt / Angebot / Projekt ein Termin. Kommuniziere diesen Starttermin öffentlich, damit du dran bleibst und „rechenschaftspflichtig“ bist.
  4. Schritt: Definiere die Aufgaben, die du tun musst, um dein Ziel zu erreichen. Welche Dinge müssen erledigt werden, damit du dein Ziel erreichst? Notiere sie dir.
  5. Schritt: Erstelle einen Projekt-Plan. Bringe die To-Dos in eine sinnvolle Reihenfolge und terminiere sie. Dieser Plan ist dafür da, dass du weißt, was Schritt für Schritt erledigt werden muss, damit du keine Aufgaben vergisst und damit am Ende auch das Timing stimmt. Je besser der Plan, desto besser das Ergebnis. Je mehr Fokus du auf die Planung legst, desto leichter kannst du deine Projekte umsetzen.
  6. Schritt: Setze dein Projekt um. Hole dir Unterstützung bei Aufgaben, die du nicht alleine erledigen kannst oder die zu zeitaufwendig sind, um sie dir anzueignen.
  7. Schritt: Mach im Anschluss eine umfangreiche Auswertung. Hier stecken alle Learnings drin sowie das Feedback deiner Kund:innen / Teilnehmer:innen / Käufer:innen. An den Schwachpunkten erkennst du, woran du noch arbeiten musst, um beim nächsten Mal erfolgreicher zu werden. Beurteile nicht das Ergebnis, sondern orientiere dich wertungsfrei an den Fakten.
  8. Schritt: Fang wieder von vorne an. Wiederhole das Ganze in optimierter, perfektionierter Version. Führe diese einzelnen Schritte immer wieder durch und perfektioniere dein Produkt. Mit jedem Mal bekommst du mehr Umsatz und bringst mehr Leichtigkeit in dein Business.

Welches Ziel wirst du als nächstes verfolgen und perfektionieren?

Ich hoffe, du konntest wieder jede Menge Input aus diesem Artikel mitnehmen. Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Umsetzen und auch perfektionieren.

Ich freue mich auf dein Feedback zu dieser Episode und auch darauf, wenn wir uns bei der she-preneur Summit oder beim she-preneur Bundle oder in der she-preneur Academy sehen. Falls du teilnimmst bzw. eins der Angebote kaufst, dann tagge mich via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Hinterlasse mir sehr gerne auch eine Empfehlung für meinen Podcast.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - 8 Schritte für Erfolg durch Wiederholung
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{Podcast} Darum ist Veränderung essenziell, um mit deinem Business erfolgreich wachsen zu können

Ich möchte dich in diesem Beitrag wieder einmal ein kleines bisschen mit hinter die Kulissen eines erfolgreichen Online-Business nehmen. Ich möchte dir erzählen, was notwendig war, um dahin zu kommen, wo ich mit meinem Business hingekommen bin. Ich möchte mit dir darüber sprechen, ob das, was ich mit she-preneur erreicht habe, immer alles ein Zuckerschlecken war oder, ganz im Gegenteil, ob das auch mit „harter Arbeit“ verbunden war – wobei ich eigentlich den Ausdruck „harte Arbeit“ gar nicht so verwenden möchte, denn ich glaube, harte Arbeit ist nicht unbedingt notwendig, um dir ein Business aufzubauen.

Darüber möchte ich heute mit dir sprechen: Was ist notwendig und wie sieht der Weg dahin aus? Denn das sind Dinge, über die kaum jemand spricht. Die meisten reden von Marketingstrategien, Dingen, die für sie funktioniert haben, etc. pp. Aber die wenigsten sprechen über den konkreten Weg, der auch Hürden beinhalten kann, die weniger physisch, eher auf mentaler Ebene zu finden sind. Denn vieles hat enorm viel mit dem eigenen Mindset zu tun.

Ich möchte dir heute einen Aspekt mit auf den Weg geben und ich hoffe, dass er dich inspiriert in deinem Business vorwärts zu kommen und weiter zu wachsen und dass er dir dabei helfen wird, mehr Geld zu verdienen. In dieser Episode spreche ich mit dir über Wachstumsschmerz und warum du Veränderungen in deinem Business willkommen heißen solltest. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – Business bedeutet Veränderung.

War bei mir immer alles ein Zuckerschlecken? Nein, auf keinen Fall. Dank meines großartigen Teams haben wir es geschafft 2020 knapp eine halbe Millionen Euro Umsatz zu generieren. Was fantastisch ist und wo ich nicht geglaubt habe, dass ich das jemals erreiche. Wie sind wir aber dahingekommen?

Eine Sache ist durch Veränderungen. Veränderungen sind ganz, ganz wichtig, um mit unserem Business weiter zu wachsen. Aber nicht nur das. Es braucht ganz viele Konsequenzen, es braucht ganz viel Hartnäckigkeit. Wir müssen mutig sein und immer wieder hinterfragen, ob das, was wir tun, wirklich das Richtige ist – ob es sich noch gut anfühlt. Und wenn sich etwas nicht mehr gut anfühlt, dann ist es wichtig, dass du dir selbst gegenüber ehrlich bist, das Ganze aussprichst und es nicht nur bei diesem komischen Gefühl belässt (das dir wahrscheinlich Bauchschmerzen bereitet), sondern bereit bist etwas zu verändern.

Veränderung ist notwendig, um mit deinem Business wachsen zu können.

[5:11] – Veränderungen können ganz schön schmerzhaft sein. Veränderung ist nicht immer schön, das weißt du wahrscheinlich selbst. Die meisten Menschen wollen sich nicht verändern, die meisten Menschen wollen nichts ändern. Sobald es darum geht, etwas zu verändern, schreien viele Menschen auf. Wir sind einfach Gewohnheitstiere. Ich glaube, eine Sache, die wir als Unternehmerin / Unternehmer mitbringen müssen, ist die Bereitschaft etwas zu verändern, etwas verändern zu wollen. Und auch die Bereitschaft zu sehen, dass etwas, was wir tun, nicht immer so bleiben muss, sondern dass es notwendig ist etwas zu verändern, um weiter wachsen zu können.

[8:02] – All diese Veränderungen, die werden nicht immer positiv von deinen Kundinnen und Kunden aufgenommen. Als wir im letzten Jahr zum Beispiel meinen Kundinnen mitgeteilt haben, dass sich der she-preneur insider club verändert und dass es ein neues Produkt geben wird, die she-preneur Academy, waren die Rückmeldungen total gemischt. Die einen fanden es richtig cool und haben gejubelt ohne Ende, … aber andere fanden es nicht gut., sie haben sich in der Gruppe mit den Mitgliedern wohlgefühlt, sie waren in so einem wohligen Raum und haben auch nicht nach Veränderungen gesucht, … anderen war es egal. … All diese unterschiedlichen Meinungen gab es natürlich, und die gibt es auch, das ist normal und es war mir total bewusst. Mir war es auch bewusst, dass ich nicht alle meine Kundinnen mitnehmen kann, dass ich nicht alle meine Kundinnen für die she-preneur Academy begeistern kann.

[9:35] – Dadurch, dass ich seit 2016 mit dem she-preneur insiderclub unterwegs bin, hat sich natürlich da auch ganz viel gemischt von meinen Kundinnen – also die, die seit dem Anfang dabei waren, und die, die am Ende hinzugekommen sind. Da wurde ich immer klarer, wo die Reise hingehen soll und wo ich unterstützen möchte, und dementsprechend habe ich auch immer meinen Mitgliederbereich umgebaut.

[10:43] – Veränderungen sind notwendig, und wir müssen immer wieder hinterfragen, ob das, was wir tun, überhaupt noch richtig ist, ob es noch in die richtige Richtung geht. Wenn das nicht der Fall ist, dann können wir etwas verändern, und dann ist es auch okay, wenn manche aufschreien und nicht zufrieden sind mit der Entscheidung, die du getroffen hast.

Jede Veränderung hat Konsequenzen.

[11:09] – Wir müssen uns nur bewusst darüber sein, dass jede Veränderung natürlich auch Konsequenzen hat. Wenn wir etwas verändern, dann wird es Kundinnen und Kunden geben, die sagen: „Nee, das finde ich nicht gut, … ich will das Alte wiederhaben.“ Eine Sache, die ich auch in der letzten Episode schon besprochen habe … (da habe ich darüber gesprochen, wie du wertebasierte Entscheidungen für dein Business triffst) ist eigentlich die Grundlage. Wenn du etwas veränderst, wenn du eine Entscheidung triffst, dann sollte das immer auf Basis von deinen eigenen Werten und deiner Vision sein.

[13:05] – Diese Veränderungen sind wichtig, wenn wir nicht dort stecken bleiben wollen, wo wir sind. Um diese Entscheidungen zu treffen, müssen wir auch mutig sein. Denn wenn wir unsere Preise anheben oder wenn wir sagen, das Produkt wird es zukünftig nicht mehr geben, aber dafür gibt es das Produkt, muss das gut überlegt sein. Dann können wir diese Entscheidung nicht einfach aus dem Bauch heraus treffen, sondern … aus dem und dem Grund.

[13:45] – Was ich immer wieder sehe, ist, dass viele überforderte Selbstständige Veränderungen meiden. Sie bleiben im eigenen Hamsterrad und fragen sich, warum sich nichts ändert, warum sie so viel arbeiten, warum sie nicht mehr Geld verdienen und warum sich ihr Business so schwer anfühlt. Wenn in deinem Business irgendetwas nicht funktioniert oder sich nicht gut anfühlt, dann musst du etwas verändern, dann musst du das Ganze hinterfragen. Das ist extrem wichtig, denn du möchtest kein Business haben, das sich schwer anfühlt. Du möchte es kein Business haben, das dich nicht erfüllt, denn wenn dich dein Business nicht erfüllt, hast du auch keine Lust mehr, keine Motivation, keine Energie, um deinen Kundinnen und Kunden weiterzuhelfen, um dein Business – um dein Angebot – weiter zu optimieren. Und das sind Dinge, die notwendig sind, wenn wir mit unserem Business weiter wachsen wollen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Sei bereit etwas zu verändern

[15:08] – Wir müssen immer etwas verändern, und deswegen ist es ganz wichtig, dass du regelmäßig reflektierst und schaust, was fühlt sich gut an und was fühlt sich nicht gut an. Es muss einfach zu dir passen. Mein Tipp an der Stelle: Reflektiere ganz, ganz regelmäßig, denn dann kommen Dinge auf, von denen du weißt, das sie nicht bleiben dürfen. Deine Zufriedenheit ist viel, viel wichtiger, als etwas mit dir herumzuschleppen, was sich nicht mehr gut anfühlt.

Beim Reflektieren helfen dir diese 7 Reflexionsfragen, die sich erfüllte Unternehmerinnen regelmäßig stellen.

[16:19] – Was kannst du zukünftig anders oder besser machen? Wozu brauchst du – wenn wir dieses Beispiel der Facebook Gruppe nehmen – die Facebook Gruppe, wobei hilft dir diese Facebook Gruppe? … Was genau fühlt sich vielleicht auch schwer an, an dieser Facebook Gruppe? Entscheidungen zu treffen etwas zu verändern, ist wichtig, denn das schafft wieder Platz für die Dinge, die wirklich wichtig sind, für die Dinge, die dir dabei helfen mit deinem Business weiterzukommen und deiner Vision ein Stückchen näher zu kommen.

[17:02] – Veränderungen sind essenziell. Und wenn du Unternehmerin sein willst, dann heiße Veränderungen willkommen, auch wenn Veränderungen nicht immer ein Zuckerschlecken sind. Aber sie sind notwendig, wenn du dich glücklich und erfüllt fühlen möchtest. Eine Sache, die du mit Sicherheit auch schon gehört hast: Fortschritt und Wachstum sind ohne Veränderungen einfach nicht möglich. Und möglicher Schmerz, der durch diese Veränderung eintritt, darfst du einfach annehmen und akzeptieren. Wir wachsen auch dadurch weiter. Veränderung kann ganz schön schmerzhaft sein und je weiter du mit deinem Business bist, desto mehr schwierige Entscheidungen musst du treffen, desto mehr schwierige Entscheidungen stehen einfach am.

Oftmals scheuen wir uns vor Veränderungen.

[19:02] – Oftmals scheuen wir uns selbst natürlich auch vor dieser Veränderung, weil sie nicht schön ist. Wenn wir nichts verändern, dann fügen wir uns noch mehr Schmerz zu, und wenn wir etwas verändern, dann fühlt sich das in manchen Fällen schmerzhaft an, weil wir es zum Beispiel zurückgemeldet bekommen (von der Person, mit der wir gesprochen haben, oder von unseren Kund:innen, die mit einer Entscheidung … nicht zufrieden sind). … Nicht all deine Entscheidungen kommen bei allen Menschen gut an, es gehört zu einem wachsenden Business einfach dazu. Das mag jetzt ein bisschen makaber klingen, aber ich hoffe, dass du siehst, dass das nicht makaber ist. Es geht allein um dich, es geht um deine Gesundheit, um deine Energie. Denn nur wenn es dir gutgeht, kannst du dich auch um andere kümmern, kannst du dich auch um deine Kund:innen kümmern. Wenn du ein schlechtes Gefühl hast, weil … ein bestimmtes Produkt zu viel Energie kostet, zum Beispiel, dann ist es ganz wichtig da loszulassen. … Das gehört zu einem wachsenden Business dazu. Du entwickelst dich weiter, dein Business entwickelt sich weiter, und das ist einfach total normal. Du stehst natürlich im Vordergrund, ohne dich gibt es dieses Business nicht, und wenn du ein Business hast, was nicht auf deine Vision einzahlt, dann macht es dich nicht glücklich, dann macht es dich nicht zufrieden.

[21:45] – Ich persönlich finde es total wichtig, dass wir Geld auf eine Art und Weise verdienen, die richtig gut zu uns passt. Wo wir das Gefühl haben, hier drin gehen wir auf. Das ist mein „Warum“, meine Mission und in diesem Bereich möchte ich meine Kundinnen unterstützen. Es fühlt sich nicht wie Arbeit an und wenn es sich wie Arbeit anfühlt, dann macht es mir keinen Spaß, dann erfüllt es mich nicht und dann weiß ich, ich muss etwas verändern.

[24:43] – Einige Kundinnen und Kunden werden sich von dir abwenden. Andere wiederum werden zu dir aufsehen, weil du dich weiterentwickelt hast und als Vorbild vorangehst, weil sie von dir lernen wollen. Und beides ist okay. Du triffst die Entscheidungen. Es geht um dich und es geht darum, wie du den größtmöglichen Wert für deine Kund:innen liefern kannst.

Triff wertebasierte Entscheidungen auf Grundlage deiner Vision.

[25:11] – Sei dir vor allem im Klaren darüber, wo du hinwillst, was deine Vision ist und gehe dann wirklich diesen Weg, Schritt für Schritt. Deine Vision und dein „Warum“ zu kennen, hilft dir dabei diesen Weg auch ganz klar zu sehen, es zeigt dir auch an, wenn du nicht auf dem richtigen Weg bist und du wieder einen Schritt zurückgehen musst.

So findest du übrigens das „Warum“ für dein Business.

[26:20] – Entscheidungen oder Veränderungen sind einfach notwendig, und wenn wir diese Veränderungen oder diese Entscheidungen auf Basis unserer eigenen Werte treffen können, dann fällt es uns viel leichter die Veränderung oder die Konsequenz aus dieser Entscheidung anzunehmen und durch diese Phase zu gehen. Ganz wichtig: Die eigene Vision so kennen, das eigene Warum zu kennen und die eigenen Werte zu kennen.

Zusammenfassung: Stelle dir diese Fragen und definiere dein „Warum“.

Zum Abschluss möchte ich noch einen meiner wichtigsten Werte im Business mit dir teilen, das ist einer der Werte, den wir auch im Team leben. Und zwar geht es um ‚Strebe nach Exzellenz‚: „Unsere Arbeit ist hochwertig und effektiv und bestimmt unser tägliches Tun. Wir wissen, dass Zeit zu unseren wichtigsten Ressourcen gehört, deshalb hinterfragen wir regelmäßig den Status quo, optimieren und probieren Neues. Dabei konzentrieren wir uns auf das Essenzielle, da wir wissen, dass am Ende nur das Ergebnis zählt. Wir sind Vorbild in dem, was wir tun.“ Das hilft uns dabei die richtigen Entscheidungen zu treffen und immer wieder besser zu werden.


Es ist ganz wichtig für dich einmal zu definieren, „Wie treffe ich meine Entscheidungen? Was ist mir überhaupt wichtig? Wie arbeite ich und wie kann ich das eben auch in meinem Business leben?

Stell dir außerdem die Fragen: Was fühlt sich bei dir im Business aktuell nicht gut an und welche Möglichkeiten hast du bzw. siehst du, um an der Situation etwas zu ändern? Und vielleicht denkst du auch darüber nach, was dich davon abhält die Entscheidungen zu treffen. Also was sind Ängste, die vielleicht hochkommen und die dir sagen: „Du sollst etwas nicht verändern.“ Oder „Es ist alles okay, so wie es gerade ist.“


Wie du deine Vision findest, gehört übrigens zur she-preneur S-sentials-Methode®, die dir zeigt, wie du dir ein erfüllendes Business aufbaust. Das ist Teil der she-preneur Academy und wenn dich das interessiert (wenn du vielleicht auch darüber nachdenkst in die she-preneur Academy zu kommen), dann setze dich einfach auf die Warteliste. Im Moment sind die Türen geschlossen, aber auf der Warteliste wirst du auf jeden Fall informiert.

Welche Veränderung hast du zuletzt lange vor dich hergeschoben – und schlussendlich war es gar nicht so schlimm, wie du es dir gedacht hast?

Ich hoffe, dass du für dich einiges aus dieser Episode rausziehen konntest, und ich freue mich, wenn auch du zukünftig Veränderungen willkommen heißt.

Teile gerne dein Feedback mit mir und verrate uns die Entscheidung, die dein Business grundlegend verändert hat. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich auch, wenn du mir eine Empfehlung für meinen Podcast hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} So triffst du wertebasierte Entscheidungen für deine Businesszukunft

Heute werde ich dich mit hinter die Kulissen von she-preneur nehmen, denn ich finde es wichtig nicht nur zu erzählen, wie etwas geht, sondern dir auch davon zu berichten, wie ich etwas mache, wie ich bestimmte Dinge angehe und wie ich vielleicht auch Entscheidungen treffe, mit welchen Herausforderungen ich konfrontiert werde und wie ich damit umgehe. Denn das waren in meiner Vergangenheit bzw. auf meinem Weg des Businessaufbaus die wichtigen Stellschrauben, die mir gezeigt haben, wie ich weiter wachsen kann, wie ich mit bestimmten Situationen umgehe.

Praxisbeispiele, die Beispiele von anderen, haben mich immer sehr inspiriert und deswegen möchte ich dir von einer Entscheidung erzählen, die wir in den vergangenen Wochen getroffen haben. Und zwar haben wir uns entschieden ein Produkt aus dem Angebot zu nehmen. Warum, wieso, weshalb und was das ggf. für Auswirkungen hat, das werde ich dir in den folgenden Zeilen erzählen.

In dieser Episode nehme ich dich mit hinter die Kulissen und erzähle dir nicht nur, wie du wertebasierte Entscheidungen triffst, sondern auch, warum ich mich entschlossen habe den she-preneur insider club nach fast fünf Jahren einzustellen. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – so triffst du Entscheidungen auf Grundlage deiner Werte und Vision.

Ich hole mal ein bisschen aus, damit du auch den ganzen Hintergrund verstehst. Ich bin mit she-preneur 2016 gestartet und das erste Produkt, was ich verkauft habe, war der she-preneur insider club. Der she-preneur insider club war ein Membership Modell für Frauen, die lernen wollten, wie sie mit ihrem Business weiter wachsen oder wie sie ihr Business richtig aufbauen. Es war mein hauptsächliches Produkt, was ich im Angebot hatte, das war das Produkt, was ich immer wieder gelauncht habe.

Im letzten Jahr gab es eine Veränderung und diese Veränderung entstand aus meinem Wunsch heraus, mehr als ein Programm anzubieten, das von vielen Mitgliedern einfach nur als Netzwerk gesehen wird (der she-preneur insider club wurde nicht nur von innen, sondern vor allem auch von außen eher als Netzwerk betrachtet). Ja, auf eine Art und Weise war es das, auf der anderen Seite wollte ich aber nie einfach nur ein Netzwerk anbieten (ich biete ja schon ein Netzwerk mit meiner kostenfreien Community Facebook Gruppe an, in der man sich untereinander vernetzen kann).

Die kostenpflichtigen Produkte sollten nicht dazu da sein als reines Netzwerk gesehen zu werden. Mein Wunsch war es ein Programm zu haben, wo Frauen lernen können, wie sie sich ein eigenes Business aufbauen, wie sie mit ihrem Business weiter wachsen können, wie sie in die Umsetzung gehen. Denn das sind die Dinge, die die meisten nicht machen. Sie lernen in der Theorie, lesen sich etwas an und beschäftigen sich mit Dingen, die ihnen nicht wirklich dabei helfen mit ihrem Business weiter zu wachsen. Viel wichtiger ist es, dass wir uns damit beschäftigen, wie wir anderen Menschen helfen können. Wie wir unsere Angebote rausbringen und Umsatz generieren können, denn solange wir keinen Umsatz generieren, haben wir auch kein Business.

Das hier sind übrigens die 6 wichtigsten Zutaten für ein Angebot, das sich online verkauft.

Der Beginn der she-preneur Academy.

[9:31] – Dann haben wir noch eine sehr tolle Sache gemacht im letzten Jahr, und zwar haben wir gemeinsam mit unseren Kundinnen im insider club eine Challenge durchgeführt. In dieser Challenge haben die Frauen ihr erstes Beta-Produkt entwickelt (wie du selbst eine Beta-Version deines Angebots erstellst, erfährst du hier). Wir haben sie Schritt für Schritt in die Umsetzung gebracht, haben ihnen gezeigt, wie sie vorgehen, um ein Angebot zu entwickeln, ein Angebot zu vermarkten und ein Angebot zu verkaufen und durchzuführen. Das ist richtig gut angekommen und hat mir extrem viel Energie gegeben, weil ich gemerkt habe, dass sich so viele Knoten bei anderen gelöst haben, dass sie ihre Komfortzone verlassen haben, dass sie sich getraut haben rauszugehen, sichtbar zu werden, dass sie sich mit anderen vernetzt haben, dass sie sich gegenseitig unterstützt haben, um die eigenen Angebote zu vermarkten, um die eigene Reichweite, die eigene Bekanntheit, zu erhöhen. Aus diesen Ergebnissen habe ich erkannt, dass das Produkt, was ich anbiete, zum einen das ist, was ich möchte, aber auf der anderen Seite nicht richtig kommuniziert werden kann. Denn viele haben den insider club nur als Netzwerk verstanden. Das waren die Rückmeldungen, die wir zum Beispiel von Launches bekommen haben.

[11:22] – Das hat mir gezeigt, dass wir im Außen nicht so auftreten, wie ich mir das wünsche … . Und daraus hat sich dann mehr und mehr ergeben, dass eine Veränderung notwendig ist, dass ein neues Produkt her muss. Daraus habe ich dann eine Entscheidung getroffen und … habe aus dem she-preneur insider club ein reines Netzwerk gemacht.

[12:14] – Das zweite Produkt war die she-preneur Academy, die ich im November 2020 zum ersten Mal gelauncht habe. In der Academy lernst du, wie du deine Angebote selbstsicher verkaufst, wie du zur wahren Unternehmerin wirst, wie du dir wirklich ein skalierbares und erfüllendes Business aufbaust.

Das ist die she-preneur Academy.

[12:37] – Als Bonus haben wir damals den Mitgliedern der Academy auch eine Mitgliedschaft im insider club gegeben. Das heißt, sie haben sich die Facebook Gruppe geteilt, denn die Academy hat einen eigenen Mitgliederbereich. Wir sind auf einen eigenen Mitgliederbereich gezogen, in dem man sich austauschen kann, in dem man sich vernetzen kann, in dem die Inhalte sind – in dem man aber auch den Zugriff auf mich hat, wo ich Fragen beantworte, wo du mir deine Businessfragen stellen kannst, wo du meinem Team auch Technikfragen stellen kannst und wir dir weiterhelfen. Die Academy ist eine Kombination aus dem insider club und meinem Next Level Programm (das ist in diesem Jahr auch nicht gibt). Es geht mehr Richtung Coaching Programm und es geht mehr in die Umsetzung.

[13:52] – Es ist ein Coaching Programm. Es ist ein Programm, um das eigene Business aufzubauen, und die Community spielt, wie bei allen meinen Programm, natürlich eine große Rolle. Denn ich bin der Meinung, dass es extrem wichtig ist nicht nur von mir zu lernen, sondern eben auch Gleichgesinnte um dich herum zu haben, mit denen du dein Business gemeinsam aufbauen kannst, denen du Fragen stellen kannst, die dich accountable halten, die dich mitziehen, dich aus deiner Komfortzone locken.

Unsere Fehler und Learnings aus der Umsetzung.

[14:49] – Das war die Idee dahinter und die Idee ist nicht ganz aufgegangen. Das weiß man natürlich am Anfang nicht, sondern das merkt man erst, wenn man in der Umsetzung ist. Das übrigens auch etwas, was ich meinen Kundinnen mitteile: Das es ganz wichtig ist in die Umsetzung zu gehen und aus diesen Dingen zu lernen und zu gucken, was funktioniert und was nicht funktioniert und was wir verändern müssen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - es war eine Fehlentscheidung

[15:18] – Wie ich eben schon gesagt habe, waren die Academy-Mitglieder auch in der Facebook Gruppe und dass das zum Problem werden konnte, das war mir nicht bewusst. Denn zum einen haben die Academy Mitglieder im insider club (was halt ein ein komplett anderes Produkt war) sich zum Thema der Academy ausgetauscht. … Es wurden mehr und mehr Fragen gestellt, die eigentlich in die Academy gehörten, die dann aber im insider club aufgetaucht sind. Mein Team und ich, wir haben versucht die Kommunikation dahin zu lenken, dass die Academy-Mitglieder wirklich diese Fragen, die sich auf die Academy beziehen, in der Academy posten und nicht im insider club. Wir haben da nicht einen besonders guten Job gemacht. Wir haben das nicht klar genug kommuniziert, glaube ich, auf der einen Seite, auf der anderen Seite haben es viele nicht gelesen oder nicht verstanden, was wir gesagt haben. Und das hat zu Frustration auf beiden Seiten geführt. Wir haben von den insider club Mitgliedern mehr und mehr Kündigungen bekommen, … und aus der Academy haben wir das Feedback bekommen, das sie nicht verstehen, warum sie nicht in der Facebook Gruppe posten können.

[17:22] – Das waren große Herausforderungen für uns in den letzten Monaten, die zu einem Problem geführt haben, das mein Team und ich lösen mussten. Wir haben halt mehr und mehr gemerkt, dass wir nicht klar trennen können, was passiert oder wer was in der Gruppe postet, und dass diese Überschneidungen der beiden Kundinnengruppen in einer Facebook Gruppe nicht funktioniert. Es war einfach eine Fehlentscheidung, wo ich die Konsequenzen daraus nicht gesehen habe. Mein Team und ich haben uns dann hingesetzt und überlegt, was wir hier machen können, als wir haben uns mögliche Lösungen überlegt und diese dann evaluiert. Wir haben auch unsere Kundinnen mit einbezogen und da nochmal geguckt, was brauchen sie, was fehlt ihnen? Was können wir anders machen, um ihnen die Kommunikation zu erleichtern, um ihnen mehr Orientierung zu geben? Das heißt die Lösungen, die wir uns überlegt haben, haben wir natürlich dann auch evaluiert und uns unterschiedliche Fragen gestellt. Und die Fragen, die wir uns gestellt haben, die möchte ich dir heute mit auf den Weg geben, weil das ganz essenzielle Fragen sind, wenn du in Zukunft vor einer Entscheidung stehst und nicht genau weißt, wie du dich entscheiden sollst.

Diese Fragen helfen dir dabei Entscheidungen zu treffen.

[19:08] – Zum einen habe ich mich gefragt, passt es zu unseren Unternehmenswerten, wenn wir … beide Produkte parallel weiterführen / beide Produkte getrennt voneinander weiterführen? … Einer unserer Unternehmenswerte ist das Thema ‚Streben nach Exzellenz‚. Da steht zum Beispiel drin, dass Zeit zum einen unsere wertvollste Ressource ist, zum anderen steht da aber auch drin, dass wir immer nach Optimierungsmöglichkeiten suchen, dass wir immer gucken, wie wir bestimmte Dinge effizienter, besser machen können und dass wir einen ganz hohen Anspruch an Qualität haben. Und diese Qualität konnten wir in dem Sinne nicht leisten. Wir konnten auch unsere Zeit nicht entsprechend einsetzen, sodass wir gesagt haben, wenn wir den insider club weiterführen, dann passt das nicht zu unseren Unternehmenswerten.

[20:54] – Die zweite Frage, die ich mir gestellt habe: Passt es zu unserer Vision? Passt es zur Vision von she-preneur? Auf der einen Seite möchte ich Frauen miteinander vernetzen, aber auf der anderen Seite ist es mir viel wichtiger Frauen in die Umsetzung zu bringen. Ich möchte, dass Frauen mehr Geld verdienen, dass sie wirklich für ihre Leistung bezahlt werden, dass sie ihre Angebote selbstsicher verkaufen, dass sie unternehmerisch denken und handeln, und dass sie es schaffen mit ihrem Business Geld zu verdienen, lernen wie sie mehr Geld mit ihrem Business verdienen und mit ihrem Business auch gutes tun. Und da hat sich dann zum Beispiel herausgestellt, es hilft uns nicht, wenn wir den insider club weiterführen, denn es passt nicht mehr zu unserer Vision. … Aktuell passt es nicht in unser Produktportfolio rein, der Fokus liegt auf der Academy und auf den Kundinnen, die wir in der Academy betreuen und denen wir weiterhelfen.

[22:06] – Die nächste Frage, die wir uns gestellt haben, ist: Hilft es anderen? Hilft es unserer Community, hilft es unseren Kundinnen, wenn wir den insiderclub nicht mehr haben, wenn wir uns vom insider club verabschieden? Die Frage haben wir mit einem klaren „Ja“ beantwortet, denn wir können dann die Gruppe nur für die Academy nutzen. Wir haben kein Kommunikationsproblem mehr. … Diese Entscheidung … hat keinen negativen Einfluss auf unsere Kundinnen, denn alles bleibt so, wie es ist. Es hätte keine negativen Konsequenzen, sondern es würde nur hilfreich sein für unsere Community und für unsere Kundinnen.

[23:22] – Welchen Impact hat diese Entscheidung in der Zukunft? Also, was passiert in der Zukunft, mit was müssen wir rechnen? Macht das unser Leben leichter? Und was wir gesehen haben, ist, es macht unser Leben leichter, es macht die Kommunikation mit unseren Kundinnen leichter. Es ist leichter für uns den Fokus auf ein einziges Produkt zu richten. Wir können unsere Zeit viel gezielter einsetzen und wir können unseren Kundinnen viel besser und viel leichter helfen.

Das Ende vom she-preneur insider club.

[23:55] – Auf Basis dieser Fragen haben wir dann die Entscheidung getroffen den insider club zu verabschieden. Das war für mich eine super schwierige Entscheidung, weil es war ja sozusagen mein Baby, es war das Produkt, mit dem ich 2016 gestartet bin und ein Produkt, was es über vier Jahre gab. Dadurch, dass mir aber diese Fragen gezeigt haben, dass das die richtige Entscheidung ist, haben wir dann auch die Entscheidung getroffen und haben uns im Team zusammengesetzt und einen entsprechenden Maßnahmenplan überlegt, sind dann jetzt eben in der Umsetzung und haben den teilweise auch schon umgesetzt. Wir haben zum Beispiel den kompletten Academy-Bereich überarbeitet. Wir haben uns überlegt, wofür ist die Academy-Community, wofür sollen unsere Academy-Foren genutzt werden (was wollen wir da und was bieten wir unseren Kundinnen da) und wofür kann die Facebook-Gruppe genutzt werden?

Zusammenfassung: Diese Fragen helfen dir dabei die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Wenn du Entscheidungen triffst, stelle dir diese Fragen. Guck, was die Antworten darauf sind und auf dieser Basis triffst du dann die Entscheidungen. Und da Entscheidungen auch immer Veränderungen und Learnings mit sich bringen, ist es im Anschluss wichtig, dass du dir nochmal Zeit nimmst, um zu reflektieren und die Learnings aufzuschreiben, die aus dieser Entscheidung resultiert sind.

Es gibt immer Learnings. Es gibt immer Dinge, die wir nicht sehen, wenn wir Entscheidungen treffen. Und ich hoffe, dass dir die Fragen, die ich dir mit auf den Weg gegeben habe, dabei helfen auch zukünftig die richtigen Entscheidungen zu treffen. Was ganz wichtig ist, um diese Entscheidungen zu treffen, ist, dass du ganz genau weißt wofür du stehst, wo du hinwillst, was deine Werte sind. Denn wenn du das weißt, dann gibt es dir Sicherheit, dass du die richtige Entscheidung getroffen hast und dass diese Entscheidung nicht nur dir gut tut, sondern auch das richtige ist für deine Kund:innen, und dass sie auch zu deiner Vision passt.


Ich habe dir hier nochmal alle Fragen zur wertebasierten Entscheidungsfindung aufgelistet:

  1. Frage: Passt die Entscheidung zu deinen Unternehmenswerten? Wofür stehst du? Definiere deine Business-Werte, formuliere sie aus und handle stets nach ihnen.
  2. Frage: Passt die Entscheidung zu deiner Vision? Wohin willst du? Definiere deine Vision und triff Entscheidungen, die dich dahin bringen, wo du in Zukunft sein möchtest.
  3. Frage: Hilft das Resultat aus der Entscheidung anderen? Was sind die Konsequenzen aus dieser Entscheidung für andere, für deine Kund:innen, für deine Community?
  4. Frage: Welchen Impact hat diese Entscheidung in der Zukunft? Was ist der Einfluss, den diese Entscheidung auf deine Business-Zukunft hat? Mit was musst du in der Zukunft rechnen?

In der she-preneur Academy zeige ich zum Beispiel auch, wie du deine Werte findest, wie du deine Vision findest. Das war für mich ein riesengroßes Learning. Ich habe 2018 damit angefangen, mich mit Werten und Visionen auseinanderzusetzen, habe 2019 auch meine Vision für she-preneur geschrieben und auf der Basis mich sehr intensiv mit den Werten auseinandergesetzt, die wir in meinem Team auch leben. Diese Werte und diese Vision hilft uns dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Nicht nur die Entscheidungen, die ich treffe, sondern auch Entscheidungen, die mein Team trifft oder die wir im Team treffen.

Du bist neugierig? Dann setze dich gerne auf die Warteliste der she-preneur Academy und erfahre als erste, wenn sich die Türen wieder öffnen.

Wenn du deine Vision nicht kennst, wenn du dein Warum nicht kennst, wenn du deine Werte nicht kennst, dann ist es sehr schwierig Entscheidungen zu treffen (ich empfehle dir meinen Artikel „So findest du dein Warum für dein Business“ und die she-preneur S-sentials-Methode®). Denn dann weißt du nicht genau, gehe ich jetzt einfach nur rational vor, oder gucke ich, ob das Entscheidungen sind die mich dahin bringen, wo ich in Zukunft hinmöchte. Wenn Entscheidungen nicht nur für dich relevant sind, sondern wenn auch deine Community oder deine Kunden und Kundinnen involviert sind, dann ist es wichtig, dass du dir Zeit nimmst um zu evaluieren, ob die Entscheidung die richtige ist und was für Auswirkungen sie hat.

Fällt es dir leicht Entscheidungen für dein Business zu treffen?

Ich hoffe, dass dir diese Episode dabei hilft zukünftig die richtigen Entscheidungen zu treffen, um Veränderungen herbeizuführen, die dir dabei helfen dein Business nach deinen Vorstellungen zu gestalten. Denn das ist ganz wichtig, wenn du dir einen Business aufbauen möchtest, das dich erfüllt.

Teile gerne dein Feedback mit mir und zeige uns, wie du vorgehst um wertebasierte Entscheidungen zu treffen. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich auch, wenn du mir eine Empfehlung für meinen Podcast hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} 4 Dinge, die mich mein Business in 2020 gelehrt hat

2020 war ein anderes Jahr. Ich habe gerade, in Vorbereitung auf diese Episode, nochmal geschaut, was ich in 2019 geschrieben habe. Es war sehr spannend zu sehen und klar, es war auch alles irgendwie anders. Niemand wusste von Corona, niemand wusste, dass wir in unserer Bewegung oder in unserer Freiheit so sehr eingeschränkt werden oder uns selbst einschränken müssen. Und dementsprechend ist 2020 einfach komplett anders verlaufen.

Rückblickend hatte ich dennoch ein super gutes Jahr, und ich glaube, auch viele meiner Kundinnen trotz Herausforderungen, weil ich immer geschaut habe: Wie können wir den Fokus auf die schönen Dinge legen? Wie können wir aus dieser Situation etwas Gutes machen? Wie können wir diese Situation als Chance ergreifen und sie dazu nutzen, um den Menschen, die uns brauchen oder die unsere Hilfe gebrauchen könnten, zur Seite zu stehen und sie noch besser betreuen oder unterstützen zu können?

In dieser Episode teile ich meinen Jahresrückblick mit dir und erzähle von meinen Erfolgen und Learnings aus 2020. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Von daher war 2020 ein sehr aufregendes Jahr für mich und ich möchte dich in dieser Episode einfach ein bisschen mit hinter die Kulissen nehmen, weil ich glaube, es ist immer sehr spannend zu hören, was bei mir passiert ist, wie mein Business aussieht und was ich in 2020 alles erreicht habe.

Das Thema „Reflexion“.

[3:49] – Das Thema „reflektieren“ ist ein ganz wichtiges Thema für mich. Ich reflektiere regelmäßig und habe dir zu dem Thema reflektieren auch schon eine Podcast Episode aufgenommen. Reflektieren ist so wichtig, aber die wenigsten nehmen sich wirklich ausführlich Zeit dafür. Denn wenn du reflektierst, hast du die Möglichkeit Dinge zu erkennen, mit denen du nicht mehr zufrieden bist oder die dich blockieren, die dich einschränken oder die, die dir nicht gut tun. Und es ist so wichtig, dass du diese Dinge erkennst, um zu gucken, wie du das nächste Jahr oder die nächste Woche verändern kannst.

[4:32] – Du sollst nicht nur einmal im Jahr reflektieren, sondern idealerweise nimmst du dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit, um zu gucken: Was war gut heute? Was war nicht so gut heute? Was kann ich nächste Woche oder morgen anders machen? Oder auch bei Kundengesprächen – wenn du zum Beispiel Erstgespräche führst, ist es auch eine ganz tolle Möglichkeit zu reflektieren und zu gucken: Was lief in dem Gespräch gut, was lief in dem Gespräch nicht so gut und was kann ich beim nächsten Mal anders machen?

[5:03] – Also bitte nicht nur zum Jahresende reflektieren, sondern nimm dir immer wieder die Zeit zum Reflektieren. Es so wichtig, denn nur wenn wir reflektieren, können wir eben auch weiter wachsen, können wir neue Dinge für uns erreichen, die wir gerne in unser Leben holen wollen. Von daher, nimm dir die Zeit und mach keine Planung, ohne vorher einen Rückblick gemacht zu haben. Ohne vorher geschaut zu haben: Was lief in diesem Jahr gut, was lief in diesem Jahr nicht so gut? Was möchtest du im nächsten Jahr auf jeden Fall anders machen?

[6:07] – Oftmals ist es ja so, dass wir uns nur an die Dinge erinnern, die nicht so gut liefen, und die Dinge, die gut liefen, ganz schnell einfach vergessen. Es ist wichtig, dass wir die kleinen und auch die großen Erfolge in Erinnerung behalten.

Das war mein 2020.

[8:39] – Berlin war für mich immer sehr, sehr hektisch. Es hat mich sehr viel Zeit und Energie gekostet und hier auf Fuerteventura merke ich, dass sich mein Leben sehr entschleunigt hat, dass ich viel entspannter und viel mehr draußen bin, dass ich das schöne Wetter genieße, dass ich mehr Sport mache und dass ich einfach viel mehr Energie habe. Aus dem Grund habe ich mich entschieden hier zu bleiben, und das ist auch einer meiner großen Erfolge in diesem Jahr. Ein privater Erfolg, der aber ganz viel mit dem Business zu tun hat. Denn mein Business ermöglicht mir einfach diese Dinge zu tun.

[9:54] – Im Sommer die Taschen zu packen, meine Wohnung in Berlin zu vermieten und dann einfach loszufahren, war keine leichte Entscheidung. Natürlich war das auch eine Entscheidung, wo mein Verstand mir gesagt hat: „Nee, Tanja, das kannst du nicht machen! Du hast dort nichts und du weißt doch gar nicht, wo du hingehst!“. Aber trotzdem habe ich das gemacht und habe da auf mein Bauchgefühl gehört. Das war übrigens auch ein großes Learning in 2020, Entscheidungen zu treffen und dabei wirklich auf das Bauchgefühl zu hören, auch wenn der Verstand dir sagt, dass du dir das noch genauer überlegen solltest, dass du noch mehr recherchieren solltest … und alles in trockenen Tüchern sein muss.

[13:04] – Wir haben den Fokus komplett darauf gelegt, wie wir mehr Menschen erreichen können, wie wir mehr Frauen helfen können. Also ohne den Fokus auf den Umsatz gelegt zu haben, haben wir den Umsatz im Gegensatz zu 2019 fast wieder verdoppelt. Wir liegen zum Jahresende bei knapp 500.000 € netto Umsatz, also eine knappe halbe Millionen. Das ist der absolute Wahnsinn! Ich bin selber total geflasht. Ich hatte mir tatsächlich noch ein höheres Umsatzziel gesetzt, das waren 750.000 € – aber es ist vollkommen okay, das wir es nicht erreicht haben, denn auch 500.000 € sind mega gut. Ich bin wirklich begeistert, geflasht, dass wir das erreichen können, dass das möglich ist. Vor allem wenn ich einmal zurückblicke, wo ich hergekommen bin und mittlerweile ein Business habe, was eine halbe Millionen Euro netto Umsatz macht. … Die Kosten sind auch immer sehr interessant. In diesem Jahr hatte ich ziemlich hohe Kosten, es waren sicherlich ein bisschen mehr als 70 %. Und wenn du dir das ausrechnest, wirst du sehen, dass am Ende nicht mehr so viel übrig bleibt, vor Steuern. Aber trotzdem bin ich super happy.

[14:35] – Wir haben den neuen Mitgliederbereich für die she-preneur Academy aufgebaut, ich habe das komplette Messaging nochmal überarbeitet, wir haben ziemlich viele Videos gemacht, wir sind ans Design nochmal rangegangen. Also wir haben ziemlich viel neu gemacht in diesem Jahr, von dem wir im nächsten Jahr definitiv weiter profitieren können. Von daher waren die Kosten in diesem Jahr ziemlich hoch. Aber das ist okay.

[15:07] – Ich habe mittlerweile 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mich und mein Business unterstützen. Und auch darüber freue ich mich einfach, dass wir gemeinsam so viel tolle Arbeit machen können und dass ich das, was wir umsetzen, auch weitergeben kann und diese tollen Menschen einfach in meinem Team habe und wir gemeinsam Frauen helfen mehr Umsatz zu generieren und sich ein Business aufzubauen, was sie einfach total erfüllt und dass mein Team auch Spaß daran hat, sodass wir wirklich alle gern an diesem Business arbeiten. Das ist ziemlich cool. Und im nächsten Jahr werde ich auch darauf achten, dass die Kosten niedriger werden. In diesem Jahr waren einfach so viele Sachen, die ich gerne noch machen wollte.

[16:24] – Und zwar haben wir den she-preneur insider club, das ist mein Mitgliederbereich, einmal komplett geändert und haben ein neues Produkt kreiert. Das ist die she-preneur Academy, ein begleitetes Jahresprogramm. Wir haben alle Mitgliedschaften des insider clubs gekündigt (ich hatte knapp 200 aktive Mitgliedschaften) und da habe ich nicht lange überlegt oder mir auch nicht ausgerechnet, was sein könnte oder wie viel Umsatz ich ggf. verliere. Nein, es geht nicht um den Umsatz. Es geht darum, wie ich die Menschen, die von mir lernen wollen, noch besser unterstützen kann. Und das Produkt, was ich dafür ganz gerne erstellen wollte, ist eben die she-preneur Academy, denn da halte ich mein gesamtes Wissen fest und weiß, dass ich im Rahmen der Academy einfach viel besser unterstützen kann, als im insider club. Denn in der Academy geht es mehr ums Tun und weniger ums Netzwerken. Es geht mehr darum, wirklich die nächsten Schritte im Business zu gehen, sich Sachen zu trauen und zur Unternehmerin zu werden.

[17:41] – Auch da habe ich eine große Entscheidung getroffen und gesagt, wir kündigen alle Mitgliedschaften und diejenigen, die in die Academy kommen wollen, die buchen neu. Dadurch haben wir natürlich viele Mitglieder verloren bzw. haben sich viele entschieden nicht zu verlängern – und das ist auch OK. Wie gesagt, der Fokus liegt nicht auf dem Umsatz, sondern der Fokus liegt darauf einen Impact zu haben und Frauen weiter zu helfen, sie dabei zu unterstützen, mit ihrem Business Geld zu verdienen und unternehmerisch zu denken. Ein ganz großes Learning und es gehört auch zu meinen Werten.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Der Fokus in 2020 lag auf den Impact

[18:26] – Ich habe sehr viele wertebasierte Entscheidungen in diesem Jahr getroffen. … 2019 habe ich mich sehr stark mit meinen Werten auseinandergesetzt und das hat mir in diesem Jahr auch nochmal sehr stark geholfen, da auch die richtigen Entscheidungen zu treffen.

[18:53] – Wir hatten den ersten sechsstelligen Launch in diesem Jahr. Das war auch definitiv ein Erfolg, denn wir haben damit den nächsten Meilenstein im Business erreicht. Und auch hier gleich noch zwei Learnings mit dazu: Eines davon ist, Zeit zum Planen lohnt sich. Du brauchst Zeit, um einen ordentlichen Launchplan zu erstellen, um dir wirklich zu überlegen, wann soll was gemacht werden, was wollen wir erreichen, was ist das Messaging – vor allem, wenn du mit einem Team arbeitest. Wenn wir Zeit haben zum Planen, dann haben alle mehr Klarheit und wissen eben auch, was wann umgesetzt wird und wir arbeiten viel weniger unter Stress. Der zweite Punkt, den ich dir noch nicht mitgeben möchte, ist: Weniger ist mehr.Wenn wir weniger machen, können wir viel mehr erreichen. Auch umsatztechnisch können wir viel mehr erreichen, und wir können viel mehr Leute abholen oder mitnehmen, weil wir sie eben nicht überfordern.

[20:26] – Was mir in diesem Jahr super viel Spaß gemacht hat und was mich auch einfach total antreibt (und das werden wir 2021 auf jeden Fall wiederholen) – warum ich auch den Fokus der Academy auf die Umsetzung setzen werde – ist, dass wir in diesem Jahr über 100 Frauen in die Umsetzung gebracht haben. Einen Teil aus dem insider club im Rahmen der Beta-Kurs Challenge und im Rahmen des Bundles. Aber ich habe auch den Frauen in meinen Gruppenprogrammen dabei geholfen mehr Kund:innen zu gewinnen, mehr Umsatz zu generieren oder Neues auszuprobieren, die Komfortzone zu verlassen, sichtbar zu werden, mehr Reichweite aufzubauen. Die Dankbarkeit und die Freude, die da zurückgekommen ist, ist einfach großartig und das ist das, was mich antreibt und was mir so wichtig ist.

[22:40] – Der Fokus in 2019 und auch ein Großteil in 2020, lag auf dem she-preneur insider club als Hauptprodukt. Und jetzt wandelt sich der Fokus auf die she-preneur Academy. Das heißt, ich habe mein Produktportfolio komplett umstrukturiert. Es fühlt sich unheimlich gut an, weil ich weiß, dass ich dadurch eben meiner Vision noch viel näher komme und weil ich dadurch einfach die Frauen, meine Kundinnen, meine Community, noch viel besser unterstützen kann.

[23:20] – Entscheidungen zu treffen ist so wichtig, auch wenn sie Angst machen. Entscheidungen helfen uns dabei Dinge loszulassen, die uns nicht mehr dienen oder die nicht mehr so gut funktionieren, wie am Anfang, aus denen wir vielleicht auch herausgewachsen sind – und das ist wichtig, dann da auch den nächsten Schritt zu gehen.

[23:43] – Ich habe zu etwas Nein gesagt und das ist mir unheimlich schwer gefallen. Das war die Summit 2020, die eigentlich für Anfang November geplant war. Da haben wir dann das she-preneur Academy Kick-off-Festival durchgeführt. Ich habe einfach gemerkt, dass wir zwei große Projekte nicht gleichzeitig umsetzen können. Wir hatten ja auch noch das Bundle in diesem Jahr, was übrigens auch ein sehr großer Erfolg war, nicht nur für uns, sondern auch für meine Kundinnen. Das brauchte so viel mehr Aufmerksamkeit, wie ich eingeplant hatte, sodass wir die Summit 2020 am Ende nicht mehr geschafft hatten. Ich musste mir wirklich eingestehen, dass mein Team und ich das nicht hinbekommen. … Wir haben die Summit 2020 abgesagt bzw. auf das Frühjahr 2021 verschoben.

[25:42] – Ein weiteres Learning, was ich hatte und was jetzt nicht konkret zu den Erfolgen konkret gepasst hat, ist: Ich muss mehr delegieren. Ich habe mittlerweile ein großes Team, … sie machen sehr viel, sie kommen aber noch ziemlich viel auf mich zu und wollen meine Unterstützung bzw. das ich bestimmte Sachen absegne. Und da darf ich einfach im nächsten Jahr viel mehr delegieren. Das heißt, in diese Rolle werde ich im nächsten Jahr noch viel mehr schlüpfen und werde schauen, dass ich mein Team noch mehr empowere die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, selbst umzusetzen und auch alleine Entscheidungen zu treffen, ohne dass ich da bin. Für mich wird eine große Aufgabe sein, das Team umzustrukturieren oder die To-Dos, die Aufgabenbereiche oder Verantwortungen nochmal umzustrukturieren, damit wir noch effizienter arbeiten und noch mehr erreichen können.

Eine Übung für Umsetzung und Reflexion.

Ich bin unglaublich dankbar für dieses Jahr, obwohl es nicht so verlief, wie wir alle wollten, aber es hat mich trotzdem viel gelehrt und mir gezeigt, dass ich mittlerweile sehr viele erreichen kann und dass ich anderen helfen kann positiver zu sehen und die nächsten Schritte zu gehen, um noch mehr zu erreichen. Gerade in Zeiten wie diesen ist das super wichtig und in diesem Jahr ist es mir noch bewusster geworden.

Ich habe dir noch eine Übung mitgebracht, damit auch du ins Tun kommst und dir das Reflektieren leichter:

  1. Nimm dir ein weißes Blatt Papier und teile es in 4 gleich große Felder auf. Ich finde es übrigens immer besser mit der Hand zu schreiben. Denn wenn wir Dinge mit der Hand schreiben, dann bleiben sie eher in unserem Kopf, wir können uns leichter mit ihnen verbinden, als wenn wir es via Laptop oder Tablet notieren.
  2. In das linke obere Feld schreibst du dir deine Erfolge aus 2020. Das darf gerne eine lange Liste werden. Notiere dir die kleinen und großen Erfolge.
  3. In das rechte Feld daneben trägst du ein, was notwendig war um diese Erfolge zu erreichen. Was musstest du tun? Welche Entscheidungen musstest du treffen? Warst du besonders fleißig, mutig oder hast du bestimmte Sachen losgelassen? Schau dir nochmal die Erfolge an und schau, was notwendig war, um diese einzelnen Erfolge erreichen zu können.
  4. In das dritte Feld links unten schreibst du, was in 2020 nicht so lief, wie du es erwartet oder wie du es dir gewünscht hast. Was sind Dinge, die nicht funktioniert haben? Was wolltest du erreichen, hast du aber nicht erreicht?
  5. Rechts daneben schreibst du auf, was du aus diesen Dingen, die nicht geklappt haben, gelernt hast. Was wolltest du erreichen, hast es aber nicht erreicht und was hast du daraus gelernt?

Ein Beispiel: Du wolltest einen Launch machen und hast ihn am Ende nicht gemacht. Vielleicht hattest du keine Zeit. Das heißt dann, dass du besser planen musst, dass du anders priorisieren musst. Oder du hast dein Umsatzziel nicht erreicht. Dann bedeutet das vielleicht, dass du mehr Fokus darauf legen musst wirklich zu verkaufen. Überlege dir genau, was es ist und was du gelernt hast – das ist dann die Basis für deine Planung 2021.

Wie verlief dein Jahr 2020?

Ich bin sehr gespannt, was du aufschreibst. Teile gerne deine Erfolge und deine Learnings mit mir, indem du z.B. einfach einen Screenshot von dieser Episode machst und mich auf Instagram taggst. Lass mich wissen, wie dein Jahr 2020 war, auch in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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