Mein Jahresrückblick und ein Ausblick auf 2019!

Die letzten Wochen und die ersten Wochen in einem Jahr eignen sich immer hervorragend, um die Vergangenheit Revue passieren zu lassen und die Zukunft zu gestalten. Dabei ergibt sich oftmals das Eine aus dem Anderen. Kein Vorausblick ohne Rückblick, lernt man doch aus dem bereits Geschehenen.

 

Mein 2018.

Zweitausendachzehn! Wahnsinn. Ein krasses Jahr, mit jeder Menge Ups and Downs. Holprig gestartet, entwickelte es sich im Laufe der Monate zu meinem bisher erfolgreichsten Jahr, obwohl ich mir zu Beginn eigentlich nicht so viel vorgenommen hatte. Ich habe an einem Coaching-Programm teilgenommen, da ich gemerkt habe, dass ich alleine nicht mehr weiter wachsen kann und Inspirationen und einen Blick von außen brauchte. Dadurch und durch die Zusammenarbeit mit meinen wunderbaren Kundinnen konnte ich das Angebot erweitern und mein Produktportfolio vervollständigen.

Im letzten Jahr habe ich die Dinge aus 2016 (als ich mit she preneur startete) und 2017 perfektioniert. Mein Mitgliederbereich ist auf 200 fantastische Frauen angewachsen und ich habe mir ein 5-köpfiges Team aufgebaut. Vor 2,5 Jahren hätte ich mir das nie erträumt. 2018 habe ich endlich richtig verstanden, wer meine Kundinnen sind, was sie wollen und wie ich sie in ihrem Vorhaben unterstützen kann. Daraus habe ich gelernt und möchte dir das als Tipp mit auf den Weg geben: Die Dinge funktionieren nicht immer von Anfang an. Lerne, passe dein Angebot an und schaue auch mal zurück.

Mein wohl größtes Projekt und mein persönliches Highlight der vergangenen Monate war die she preneur summit – ein online live Expertinnen-Event für Gründerinnen und selbstständige Frauen. Es war anstrengend, es hat mich viele Nerven gekostet und es war einfach wunderbar. Fast 4.000 (!) Teilnehmerinnen, 40 Workshops und 4 Keynotes, verteilt auf 4 Wochen. Dafür musste ich große Investitionen tätigen, da ich gemerkt habe, dass ich es so, wie ich es mir vorgestellt habe, alleine nicht mehr schaffte. Ich habe in den Wochen davor zwar gezittert und mich sicherlich auch etwas übernommen, aber schlussendlich kann ich als Fazit sagen, dass es eine lehrreiche und wahnsinnig erfolgreiche Summit war.

Mit viele tollen Expertinnen und Experten konnte ich in den letzten 12 Monaten zusammenarbeiten. Ich konnte von ihnen lernen, mir Hilfe holen … Was nicht nur mich, sondern schlussendlich auch meine Kundinnen weitergebracht hat. Einen großen Schritt heraus aus meiner Komfortzone bedeuteten zwei Events, bei denen ich auf der Bühne stand (bzw. saß). Eine echte Bühne, mit echten Menschen! Ein riesiger Sprung aus der virtuellen in die reale Welt, bei dem ich wieder viel über mich selbst gelernt habe.

Der Launch meiner neuen Webseite und die Überarbeitung des Mitgliederbereichs war eigentlich für 2018 nicht geplant. Da ich aber über die Monate verteilt eine Klarheit bekommen habe, wohin ich mit she preneur möchte und welche Angebote mein Portfolio umfassen soll, war das ein notwendiger Schritt. Dann habe ich noch drei Reisen in die USA unternommen, als Retreats im Zuge eines Coaching-Programms, als Belohnung für mich selbst. Für die viele Arbeit, für mein Mindset und meinen Fokus. Da ich gemerkt habe, dass ich selbst ein bisschen zu kurz gekommen bin und das gerne in den kommenden Wochen ändern möchte und muss.

 

Wie ich das alles geschafft habe.

Ich habe meine Ziele für 2018 erreicht und sogar übertroffen. Was dabei mein Erfolgsgeheimnis ist? Es ist eigentlich ganz einfach: Ziele setzen, Ziele konsequent verfolgen und Maßnahmen zur Zielerreichung umsetzen. Außerdem solltest du nach Unterstützung suchen, wenn du alleine nicht weiterkommst. Denn du kannst nicht Expertin in allen Bereichen sein. Konzentriere dich stattdessen auf das, was du wirklich gut kannst und dein Business voranbringt und überlasse den Rest den Fachleuten auf dem Gebiet.

Ich habe mich verbessert und Dinge auf dem Weg zur Perfektion auch mehrmals gemacht, bis ich für mich rundum zufrieden war. Auf Feedback bin ich eingegangen und habe versucht, es so gut es ging umzusetzen. Wenn wir immer nur das machen, von dem wir wissen, dass es funktioniert, dann können wir nicht wachsen. Und wir können nur dann wachsen, wenn wir Neues ausprobieren und daraus lernen. Mit System, Regelmäßigkeit und Konsequenz solltest du vor allem zu Beginn deinen Business-Alltag gestalten und durchhalten.

Seit dem Start mit she-preneur im Sommer 2016 bin ich so vorgegangen. Und es funktioniert!

 

Was 2019 ansteht.

Das neue Jahr ist bereits ein paar Tage alt und ich kann dir schon verraten, dass es super aufregend werden wird. Meine Gruppenprogramme sind gestartet und ich werde in den kommenden Monaten verstärkt „Live“ arbeiten. Was das bedeutet? Von online geht es zu offline, von virtuell zu real. Meine Kundinnen haben angemerkt, dass sie die anderen Teilnehmerinnen gerne offline kennenlernen und auch mit mir von Angesicht zu Angesicht zusammenarbeiten wollen. Für mehr Energie, eine bessere Kommunikation und das Aufbauen neuer Beziehungen. Schon im letzten Jahr war ich für den she preneur insiderclub mehrmals in Deutschland unterwegs, um Treffen zu organisieren oder an ihnen teilzunehmen. Daher beinhalten meine letztens gestarteten Gruppenprogramme auch ein Live-Event, einen zweitägigen Retreat in Berlin, wo wir gemeinsam an den jeweiligen Projekten arbeiten.

Zusammen mit einer Freundin werde ich außerdem Ende März einen Business Retreat in der Nähe von Barcelona anbieten. Wir haben für eine Woche ein wunderschönes Haus gemietet und arbeiten mit den Teilnehmerinnen intensiv an ihrem Business, Essen gesund und lecker (spanische Köstlichkeiten, gepaart mit dem örtlichen Lebensgefühl), wir machen Yoga und meditieren, gehen wandern und genießen die Ruhe. Der Retreat beinhaltet auch 20 Stunden Business- und Mindset-Coaching mit dem Ziel eine klare Vision und Strategie für das eigene Business zu entwickeln.

Im Juni findet dann eine Workation statt. Eine Workation verbindet Arbeit mit Urlaub und ich plane mit einer Freundin anregendes Coworking in inspirierenden Umfeld. Mehr Infos dazu folgen in Kürze.

Natürlich wird es auch wieder eine she-preneur summit geben, die entweder im September oder Oktober stattfinden soll. Auch hier möchte ich einen Live-Tag einplanen, an dem man die Speakerinnen und mich persönlich treffen kann. Eventuell wird es auch Offline-Workshops geben, um gemeinsam an einem bestimmten Thema zu arbeiten. Ich halte dich auf dem Laufenden.

Ansonsten plane ich weiterhin im Hintergrund. Ich möchte dir mehr spannenden Content liefern und überlege dafür noch das richtige Format. Wenn du eine Tipp oder Wunsch hast, dann verrate ihn mir gern in den Kommentaren.

Ich freue mich schon wahnsinnig auf ein aufregendes und erfüllendes neues Jahr, mit jeder Menge einzigartiger Momente.

 

Alles liebe,

Deine Tanja


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

 

Mein Jahresrückblick und warum du dir jetzt Zeit dafür nehmen solltest

Einen Jahresrückblick mache ich in diesem Jahr zum ersten Mal. In den ersten drei Jahren meiner Selbstständigkeit setzte ich mir nicht einmal Ziele. Naja, fast. Das einzige Ziel was ich mir setzte war ein Umsatzziel. Heute scheint es mir, als hätte ich (unbewusst) so fest an mein Umsatzziel geglaubt, dass ich meinen Wunschumsatz jedes Jahr erreichte. (Die Kraft deiner Gedanken und so.) Auch in diesem Jahr werde ich diesen Umsatz wieder erreichen. Ohne das es mein Ziel war. 

In 2016 lief aber so einiges anders:

  • Ich hatte eine Vision.
  • Ich hatte ein Ziel.
  • Ich erarbeitete einen Jahresfahrplan, den ich stets im Auge behielt und optimierte.
  • Ich änderte meinen Fokus.

Mein Fokus lag nicht mehr länger auf dem Umsatz, den ich mit meiner Selbstständigkeit erreichen musste. Mein Fokus lag auf meinem Ziel ein Online Business aufzubauen und meine Vision dahinter trieb mich Tag für Tag an.

Ich möchte Frauen inspirieren und dabei unterstützen, dass sie sich ihre Traumselbstständigkeit aufbauen können.

Mein Jahresrückblick hilft mir zu erkennen, was ich in diesem Jahr alles erreichte und worauf ich stolz sein kann. Auch wenn nicht alles nach Plan lief.

So endete 2015 für mich

Bevor wir in das Jahr 2016 einsteigen möchte ich dich noch kurz mit in den Dezember 2015 nehmen. Ein entscheidender Monat. Ende 2015 beendete ich die letzten Kundenprojekte und trennte mich von einigen Kunden. Ich beschloss in 2016 keine neuen Kunden mehr anzunehmen. Einige Stammkunden behielt ich, aber auch nur diejenigen, mit denen mir die Zusammenarbeit Spass machte. Im Januar schraubte ich meine 1:1 Arbeitszeit auf maximal 3 Tage pro Woche runter. Die restliche Zeit steckte ich in den Aufbau von she-preneur. Meine Zeit teilte ich mir so gut ein, dass sich meine Vollzeit-Selbstständigkeit nur noch nach einer Teilzeit-Selbstständigkeit anfühlte. Für meine Kunden war ich nur montags ganztags sowie Dienstag bis Freitag am Vormittag erreichbar. Die klare Trennung dieser beiden Bereiche war extrem wichtig, denn ich hatte jeden Tag – natürlich nach der Gassirunde mit meinen aktiven Hundedamen – den Kopf frei für den Aufbau meines Online-Businesses.

Mein Ziel für 2016 war (eigentlich nur) die Vorbereitung auf mein Online-Business.

Mein Jahresrückblick auf 2016

In 2016 wollte ich mich auf den Aufbau einer Website und einer Community fokussieren, um dann im nächsten Jahr (also in 2017) mein Online-Business aufzubauen. Meine Ziele verfolgte ich seit Anfang des Jahres konsequent. Im Januar fand mein erstes Fotoshooting statt. Es war der erste Schritt in Richtung Veränderung und ich war mega aufgeregt. Danach startete ich mit dem Aufbau meiner Website. Weil ich mir nicht sicher war, wie genau die Website aussehen sollte, entschied ich mich dafür sie allein zu machen. Gemeinsam mit der lieben Marianne Kampel ging ich das Thema Design und Logo an. Es war eine schwere Geburt aber mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Im April ging she-preneur.de online. Zu Beginn hatte ich kaum Leser. Diese kamen dann aber mit dem Content und meiner steigenden Sichtbarkeit. Im Sommer gründete ich eine Facebook-Gruppe, der heute über 800 tolle Frauen angehören. Jeden Tag erfahre ich mehr über die Bedürfnisse und Herausforderungen von selbstständigen Frauen. Je mehr ich erfuhr, desto mehr spürte ich, dass ich mein Online-Business jetzt schon starten sollte (und nicht erst in 2017). 

Der she-preneur insider club launchte im Oktober

Im August nahm ich eine Kurskorrektur vor und setzte mir ein krasses Ziel: Den she-preneur insider club am 1. Oktober zu launchen. Nach einem einwöchigen Sommerurlaub begann ich Ende August mit der Umsetzung. Anfang September machte ich mein Ziel öffentlich. Meine Newsletter-Abonnenten erhielten eine E-Mail von mir und auch den Frauen in meiner Gruppe verriet ich mein Vorhaben. 

Es gab kein zurück mehr. (Kleiner Tipp: Mach deine Ziele unbedingt öffentlich, dann erreichst du sie leichter!)

Der September war ein harter Monat. Ich arbeitete gefühlt rund um die Uhr am she-preneur insider club. Ich veröffentlichte meine ersten Videos. Ich ging live auf Facebook. Ich hielt mein erstes Webinar. Meine Komfortzone verliess ich in dieser Zeit jeden einzelnen Tag und nicht nur ein bisschen sondern ich machte gleich riesige Sprünge nach draußen. Einen weiter als den anderen. Es war anstrengend, ermüdend und einfach nur toll. Ich kann es dir nur empfehlen.

Im Oktober launchte ich den she-preneur insider club erfolgreich. Ich nahm die ersten Frauen auf und war einfach nur überwältigt von dem Interesse. Schnell merkte ich, dass die Frauen im she-preneur insider club vor allem eines gemeinsam haben: Sie wollen von ihrem Business Leben können. 

Sie haben erkannt, dass zu einem funktionierenden Business mehr gehört als eine Geschäftsidee. Um erfolgreich zu sein Bedarf es einem starken Fundament. Wenn du das nicht hast, dann funktioniert auch dein Marketing nicht und du wirst immer auf der Suche nach mehr Kunden und mehr Umsatz sein. Im she-preneur insider club haben wir dieses Fundament gemeinsam erarbeitet. Es gibt Schritt für Schritt Anleitungen für die Grundlagenthemen. Jeden Monat kommen neue Themen hinzu, die dabei helfen dein Business weiter auszubauen. Die Frauen im she-preneur insider club profitieren von Struktur, Austausch, Feedback und professionellem Rat.


Bist du auch noch auf der Suche nach mehr Kunden und mehr Umsatz? Dann nutze jetzt noch die Chance und trete dem she-preneur insider club bei, bevor ich die Pforten in Kürze wieder schließe. Investiere jetzt in dich und dein Business. >> Hier erfährst du mehr


Der she-preneur insider club befindet sich heute im dritten Monat. Die Gruppe ist sehr stabil, aktiv und unterstützend. Wir lachen viel (natürlich virtuell) und haben eine gute Zeit. Die ersten Erfolge zeigten sich in Form von neuen Kunden durch eine gezielte Kundenansprache. Im she-preneur insider club macht lernen Spass und niemand muss sich mehr allein fühlen. Denke daran, du bist wie der Durchschnitt der sechs Personen mit denen du die meiste Zeit verbringst 😉 Umgebe dich mit Gleichgesinnten, das ist für den Aufbau eines erfolgreichen Businesses sehr wichtig. 

Mein persönliches Fazit

Trotz des gleichgebliebenen Umsatzes war ich in diesem Jahr viel erfolgreicher als in den ersten drei Jahren meiner Selbstständigkeit. Mein Rückblick auf 2016 zeigte mir, was ich alles erreicht habe. Für alle Höhen und Tiefen in diesem Jahr bin ich unglaublich dankbar. Mein Jahresplan für 2017 steht und ich kann jedem nur empfehlen sich die Zeit zu nehmen und einen Jahresplan zur Orientierung zu erstellen. Was willst du in 2017 erreichen? Was sind deine Top 3 Ziele? Wie wirst du diese Ziele erreichen? Nimm dir die Zeit und erstelle deinen persönlichen Jahresfahrplan. Wenn du ihn konsequent verfolgst, wirst du spätestens bei deinem nächsten Jahresrückblick merken, wie erfolgreich du tatsächlich warst.

Meine Ziele für 2017 sind sehr ambitioniert, meine Vision ist noch die Gleiche. Auf meine Vision werde ich in 2017 wieder voll und ganz vertrauen. Ich freue mich auf 2017 und alle Frauen, die ich auf ihrem Weg in eine erfolgreiche Selbstständigkeit begleiten darf.

Wie sieht dein Jahresrückblick aus? Wie viel hast du in diesem Jahr erreicht? Und was steht bei dir im nächsten Jahr an?


Du hast noch keinen Jahresplan? Dann nimm an meiner 5-Tage-Erfolgschallenge #MeinJahr2017 teil und lerne, wie du es schaffst in 2017 von deinem Business leben zu können.  >> Hier geht es zur Anmeldung


Alles Liebe,

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

[Shariff]

Gemeinsam mehr erreichen: Mehr Erfolg, Mut und Motivation für selbstständige Frauen.

Als mutig habe ich mich nie bezeichnet. Das sagten immer nur andere über mich. Für mich war das nicht so, ich fand es normal. Mit der Norm habe ich mich nicht zufrieden gegeben. Von meinem Leben wollte ich mehr als einen sicheren Job, Familie und ein Haus mit Garten. Daher entschied ich mich dafür die Welt kennenzulernen. Wohnend, studierend, arbeitend und reisend. So erreichte ich mehr als ich mir jemals erträumt hätte. Heute bin ich selbstständig und habe durch die Selbstständigkeit zu meiner Vision gefunden. Ich möchte anderen Frauen Mut machen für die Selbstständigkeit und ihnen eine Plattform bieten, auf der sie sich mit Gleichgesinnten austauschen können. Frauen gründen immer noch weniger als Männer. Laut dem KfW-Gründungsmonitor liegt der Frauenanteil bei 45 % im Nebenerwerb und bei 39 % im Vollerwerb. Trotz toller Geschäftsideen, trauen sich viele Frauen nicht ihren Traum zu verwirklichen. Das möchte ich ändern. Ich möchte das auch sie erfolgreich werden, sich ihre Träume erfüllen und ihre Chance nutzen sich voll und ganz zu entfalten.

Dieser Blogbeitrag ist meine Bewerbung für den Ergo Blog Award #DeinWeg. Gesucht werden persönliche Geschichten von Selbstverwirklichern und Mutmachern. Und dazu zähle ich mich mal 🙂 Daher bewerbe ich mich und nutze gleichzeitig die Gelegenheit, dir ein bisschen mehr von mir und meinem Weg zu erzählen.

 

Gib dich nicht mit weniger als dem Besten zufrieden.

Schon als Teenager strebte ich nach Freiheit und Unabhängigkeit. Ein USA-Urlaub mit meinen Eltern veränderte mein Leben. Wir besuchten Familie, die vor vielen Jahren in die USA auswanderte. Ich tauchte in eine mir fremde und völlig andere Welt ein. Damals war ich 13 Jahre alt. Für mich war es wie ein Weckruf. In diesem Urlaub wurde mir bewusst, dass das Leben noch andere Dinge bereithält. Mir wurde schnell klar, dass ich aus meinem Leben ausbrechen musste, um mehr zu erreichen als von mir erwartet wurde. Wenn meine Eltern vorher gewusst hätten, welchen Einfluss dieser Urlaub auf mein Leben hat, wären wir diese Reise wahrscheinlich niemals angetreten.

„Ich hab eins gelernt: Wenn du weißt was du willst, dann gib dich nicht mit weniger zufrieden.“

Nach diesem Urlaub fing mein unbändiges Reisefieber an. So ging es zunächst für zwei Sprachkurse nach England und in der 11. Klasse nahm ich an einem Schüleraustausch in den USA teil. Dort blieb ich einen Monat. Anfangs konnte ich mich kaum verständigen, hatte aber eine großartige Zeit und eine tolle Gastfamilie die mich komplett in ihr Leben integrierte. Nach dem Abi ging ich für ein Jahr in die USA. Mein großer Traum war es diese Zeit in Kalifornien zu verbringen. Ich glaubte so fest daran, dass es auch klappte. Meine Eltern fanden meine Entscheidung nicht gut. Was heisst „nicht gut“, sie waren eigentlich dagegen. Sie empfahlen mir zuerst eine Ausbildung bei der Bank machen. Dann hätte ich zumindest was in der Tasche und könnte danach immer noch ins Ausland. Aber erstmal sollte ich was gescheites lernen. Zum Glück war ich damals schon 19. Ich hörte auf mein Bauchgefühl und nicht auf meine Eltern und ging meinen eigenen Weg.

Nach meinem Auslandsjahr in den USA kehrte ich nach Deutschland zurück und fing an zu studieren. Meine Entscheidung fiel auf ein internationales BWL-Studium, fernab meiner Heimatstadt. Die Vorlesungen waren zweisprachig. Ausserdem waren Auslandssemester Pflichtbestandteil des Studiums. Insgesamt verbrachte ich drei von acht Semestern im Ausland. Aus finanziellen Gründen bewarb ich mich für ein Stipendium für die Auslandssemester. Ich steckte viel Zeit in meine Bewerbungsunterlagen und bereitete mich so gut ich konnte auf die Prüfungen vor. Zu meinem Glück erhielt ich beide Stipendien und war unendlich dankbar. Eines brachte mich für 6 Monate nach Südafrika, das andere für ein Jahr nach Mexiko. Heute spreche ich fliessend Englisch und Spanisch.

Im Anschluss an mein Studium arbeitete ich für einen großen Konzern. Dort war ich in ein großes Projekt involviert und unterstütze beim Aufbau einer ausländischen Vertriebsgesellschaft. Ich erarbeitete den Business Case für die Gesellschaft, erstellte Vorstandspräsentationen und begleitete das Projekt von der Planung bis zur Umsetzung. Zwei Jahre lang lebte ich in Malaysia und arbeitete in einem Umfeld, in dem Frauen kaum akzeptiert waren (und noch weniger in der Position auf der ich arbeitete). Dennoch setzte ich mich durch. Damals war ich 25 Jahre und kam frisch von der Uni.

In diesem Job lernte ich extrem viel. Gutes und schlechtes. Ich lernte wie man ein Unternehmen führt und auch wie man es besser nicht führt. Zudem bewegte ich mich in Kreisen, die ich früher für unerreichbar hielt. Ich erschien sogar in der Zeitung. Mit Bild und Name. In Malaysia führte ich ein geniales Leben: Ein tolles Gehalt, eine schicke Wohnung, ein Auto, jeden Tag Sommer und auch ein Freundeskreis war da. Trotzdem gab ich den Job auf. Er wurde mir zu langweilig. Mein Aufgabenbereich hatte sich mit der Zeit verkleinert, es gab mehrere Mitarbeiter, die meine Aufgaben übernahmen und mein Verantwortungsbereich war nicht mehr reizvoll für mich. Ein neuer Weg musste erkundet werden. Für mich ging es nicht zurück nach Deutschland sondern wieder ins Ausland. Erst nach diesem Auslandsaufenthalt ging es zurück nach Deutschland. Seitdem lebe und arbeite ich in Berlin.

Mich begleitete immer Angst.

Trotzdem nahm ich immer all meinen Mut zusammen und hab es „einfach“ getan und mir gesagt, dass ich das schon irgendwie schaffe. Ich sprang ins kalte Wasser gesprungen und malte mir vorab nie die Vor- und Nachteile aus. Es war mein Bauchgefühl auf das ich hörte. Wenn es sich richtig anfühlte, dann habe ich es einfach getan. Bereut habe ich keine einzige Entscheidung.

Auch heute habe ich noch große Träume. Eine Zeit lang hatte ich keine Träume und Ziele und das tat mir ganz und gar nicht gut. Heute weiss ich, dass ich meine Träume brauche, um ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen. Ohne die Verfolgung meiner Träume fühlt sich mein Leben leer und sinnlos an.

 

Seit Anfang 2013 bin ich selbstständig und liebe es.

Nach vielen erfahrungsintensiven und spannenden Jahren im Angestelltenverhältnis, fasste ich allen Mut zusammen und wagte den Schritt in die Selbstständigkeit. Selbstverständlich wurde ich von allen Seiten darüber aufgeklärt, wie unsicher und risikoreich die Selbstständigkeit ist und was es sonst noch für Nachteile mit sich trägt. Und auch Selbstzweifel machten sich immer wieder breit. Ich ignorierte alles und tat es trotzdem. Die Vorstellung mein Leben lang für andere Menschen zu arbeiten erschien mir unmöglich. Es gab auch keine Position auf die ich Bock hatte. Es kam wie es kommen musste. Die Firma für die ich arbeitete entschied sich die Niederlassung in Deutschland zu schliessen. Für mich öffnete sich die Tür zur Selbstständigkeit. Seit Anfang 2013 arbeite ich als Beraterin für Marketing und Strategie. Die Selbstständigkeit war die richtige Entscheidung. Meine Kunden sind toll und die Projekte spannend. Dennoch merkte ich nach gut zwei Jahren, dass es nicht der Job ist, den ich bis an mein Lebensende machen wollte. Zwar verdiente ich gut und konnte mich über nichts beschweren, aber ich sah für mich keinen Sinn in dem was ich beruflich tat. Ich brauchte mehr, ich wollte etwas bewegen, etwas ändern.

 

Mein Weg zur Online-Unternehmerin.

Nach und nach entstand in meinem Kopf eine neue Geschäftsidee. Immer wieder hörte ich, dass andere mich für mutig hielten. Von Kunden und Freunden wurde ich bei Fragen rund um die Selbstständigkeit als Ansprechpartnerin empfohlen. In Beratungsgesprächen schien ich meine Kunden nicht nur fachlich, sondern auch persönlich und mit meiner eigenen Gründungsgeschichte zu überzeugen. Ich motivierte andere Frauen, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Nach und nach konkretisierte sich so eine neue Geschäftsidee Idee. Das war im Sommer 2015. Im Januar 2016 begann die Umsetzung und im April 2016 präsentierte ich she-preneur zum ersten Mal der Welt. Innerhalb weniger Monate launchte ich mein erstes digitales Produkt. Seit Oktober 2015 kann ich mich als echte Online-Unternehmerin bezeichnen. Der Weg zur Online-Unternehmerin ging an mir nicht ohne das Überschreiten meiner Komfortzone. Im September drehte ich meine ersten Videos, schaltete mich per Facebook-Live ein und sprach so zu meinen Gruppenmitgliedern, ich hielt mein erstes Webinar und wurde für einen Podcast interviewt. Wie viel Energie und schlaflose Nächte mich diese Herausforderungen gekostet haben, kann ich nicht in Worte fassen. Jede einzelne Erfahrung hat mich aber sehr bereichert und stolz gemacht.

 

she-preneur – die neue digitale Anlaufstelle für Gründerinnen und selbstständige Frauen.

„she-preneur ist eine digitale Plattform für Gründerinnen, Selbstständige und alle Frauen, die mit dem Gedanken spielen sich selbstständig zu machen – ob online oder offline – und dabei Unterstützung, Inspiration und Motivation brauchen. Mit she-preneur habe ich ein Angebot geschaffen, was ich zu Beginn meiner Selbstständigkeit selbst gern gehabt hätte.“

Auf she-preneur und dem dazugehörigen Blog erscheinen seitdem wöchentlich hilfreiche, informative und inspirierende Artikel. In meiner geschlossenen Facebook-Gruppe tauschen sich mittlerweile fast 600 selbstständige Frauen aus. Die Frauen teilen ihre Ziele, Erfolge und Arbeitsergebnisse, sie geben Hilfestellung, stellen Fragen oder lassen sich Mut zusprechen. Innerhalb kürzester Zeit hat sich eine motivierende Community entwickelt, die stetig weiter wächst.

Das Herzstück von she-preneur ist der she-preneur insider club, den es seit Oktober 2016 gibt. Der she-preneur insider club ist ein Mitgliedsbereich für Gründerinnen und selbstständige Frauen, die ihr Business auf die Überholspur bringen wollen. Im she-preneur insider club können Mitgliederinnen auf Erfolgsbooster zu unterschiedlichen Themen zurückgreifen, sich gegenseitig unterstützen und motivieren. Aktuell beschäftigen wir uns mit dem Thema Zielgruppe. Es gibt Live-Video-Chats in denen ich Fragen beantworte sowie jeden Monat einen einstündigen Planungs- und Zielsetzungsworkshop. Die Frauen haben die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen, ihre Ergebnisse zu teilen und ihre Fragen zu stellen, falls sie an einer Stelle hängen bleiben. Der she-preneur insider club bietet Struktur, Wissen und Support und verbindet darüberhinaus Gleichgesinnte. Denn gemeinsam sind wir stärker!

Mit she-preneur habe ich mir meinen eigenen Traumjob erschaffen und das Schönste daran ist, dass ich andere Frauen motivieren und dabei unterstützen kann es ebenfalls zu tun. Dieses Gefühl und das daraus resultierende, dankbare Feedback bestätigen mir, dass ich auf dem richtigen Web bin. Auch wenn das Ziel noch weit entfernt scheint, die ersten Schritte sind gegangen und das ist ein wahnsinnig geniales Gefühl.

 

Was ich dir noch mitgeben möchte:

Hab Mut! Glaub an dich und höre auf dein Bauchgefühl, du kannst so viel mehr erreichen als du denkst.

 

Begleite mich auf meinem Weg, abonniere meinen Newsletter und folge mir auf meinen Social Media-Kanälen. Trete auf jeden Fall auch meiner geschlossenen Facebook-Gruppe bei für ganz viel Inspiration und Motivation. Hier geht´s lang.

 

Alles Liebe,

Deine Tanja


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

 

Über she-preneur und was dich hier erwartet.

Hallo und herzlich Willkommen!

Ich bin so aufgeregt, denn mit diesem Artikel gebe ich den Startschuss für SHE-PRENEUR. Die letzten Wochen waren sehr arbeitsintensiv. Ich habe viel Zeit und Herzblut in mein neues Projekt SHE-PRENEUR gesteckt und freue mich riesig dass es nun endlich losgehen kann.

Mit SHE-PRENEUR richte ich mich an Frauen, die sich für die berufliche Selbstständigkeit entschieden haben oder aber noch darüber nachdenken. Du befindest dich noch in der Vorgründungs- bzw. Gründungsphase? Du bist bei mir richtig 🙂 Um erfolgreich selbstständig zu sein bedarf es mehr als einen Business Plan und den Gang zur Behörde. Deine eigene Einstellung ist viel wichtiger. Nur wenn du wirklich willst und 100%-ig hinter deinem Business stehst, wirst du auch Erfolg damit haben. Genau wie ich wirst auch Du nie auslernen.

 

Was Dich auf SHE-PRENEUR erwartet?

Mein Ziel ist es, Dir den Weg in eine erfolgreiche Selbstständigkeit zu erleichtern. Ich teile meine Erfahrungen mit Dir und versorge Dich mit Informationen, die dich motivieren und inspirieren. Du findest auf SHE-PRENEUR Themen, die Dir helfen Dich und Dein Business voranzutreiben. Daher findest du hier:

Es ist noch nicht alles durchgeplant, aber das Grundgerüst steht. Vieles wird sich in den kommenden Monaten noch ergeben und an anderen Themen wird parallel gearbeitet. Aber mehr verrate ich an dieser Stelle noch nicht.

 

„Der ideale Tag wird nie kommen. Er ist heute, wenn wir ihn dazu machen.“ Horaz

Meine Vision.

Meine Vision ist es, Frauen zu ermutigen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und ihnen zu helfen eine erfolgreiche berufliche Selbstständigkeit aufzubauen.

Hast du Interesse an meinen Business-Intensiv-Coaching-Programmen? Dann melde dich für einen Kennenlerntermin an und sichere dir einen der wenigen Plätze.

 

Alles Liebe,

Deine Tanja


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