{Podcast} Ein Online-Business im Wandel der Zeit – Gespräch mit Katharina Lewald

Mein heutiger Gast ist bereits seit 2014 im Online-Business unterwegs. Sie startete, indem sie Kleinunternehmerinnen und Unternehmerinnen beim Social Media Marketing, beim Bloggen und beim E-Mail-Marketing beriet. Sie brachte ihren ersten Online-Kurs noch im selben Jahr raus und seitdem hat sich jede Menge verändert. Dabei haben sich in dieser Zeit nicht nur ihre Produkte verändert, sie selbst ist von der Selbstständigen zur Unternehmerin geworden und hat in 2020 die Magic-Business-School als GmbH gegründet.

In dieser Episode habe ich eine meiner Mastermind-Ladies zu mir eingeladen. Wir sprechen über die Entwicklung ihres sehr erfolgreichen und wachsenden Online-Business, du bekommst einen Einblick hinter die Kulissen und erfährst, warum das, mit dem du startest, nicht die Endstation sein wird. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – Wie sich (d)ein Online-Business ständig verändert.

Freu dich auf eine super inspirierende Episode mit Katharina Lewald.

So sah Katharinas Online-Business aus, als sie gestartet ist.

[1:59] – Katharina, wir beide sind ja jetzt schon ein paar Jahre im Online-Business unterwegs. Erzähl doch mal, wie sah dein Business aus, als du gestartet bist.Es ist tatsächlich so gut wie nichts mehr so, wie es ganz am Anfang war. Von daher kann ich auch nur sagen, dass es sehr ungewöhnlich ist, dass man gleich am Anfang die perfekte Lösung für alles findet – sondern im Gegenteil. Man fängt eigentlich an sich auszuprobieren und dann verändern sich die Angebote und auch die Zielgruppe so ein bisschen. Ich habe ja ganz am Anfang … einfach nur einen Blog gestartet, der hieß damals „Bloggen für schlaue Frauen“, und da habe ich Tipps gegeben, wie man mehr Leser:innen gewinnt, wie man bessere Blogartikel schreibt und so. Und als ich auf die Idee kam, daraus könnte ja auch ein Business werden, habe ich die Zielgruppe dahingehend geändert. … Das heißt, ich habe … darüber gebloggt, wie man mit einem Blog Kund:innen gewinnen kann und habe dann dort natürlich auch meine ersten Kund:innen selber darüber gewonnen. Als ich das geschafft hatte, konnte ich auch mit ein bisschen mehr Selbstbewusstsein daran gehen. Dann war einer meiner allerersten Online-Kurse tatsächlich, wie man einen Blog aufbaut, mit dem man eben auch Kund:innen gewinnt. Diesen Kurs gab es 1 / 2 / 3 Jahre, ich weiß es nicht mehr genau. Den gibt es schon ganz lange nicht mehr, weil ich ja mittlerweile Business-Coach bin und Businessaufbau mache, … von daher hat sich das total verändert. Dann kam irgendwann ein Kurs zum Thema E-Mail-Liste aufbauen, der auch sehr populär war und sehr gut funktioniert hat, zwei Jahre, nachdem ich gestartet bin, habe ich den gelauncht. Das war mein erster richtig großer Launch, mit einem fünfstelligen Umsatz, … aber auch den Kurs gibt es mittlerweile nicht mehr. Ich habe mich da auf jeden Fall weiterentwickelt und heute sieht mein Angebot ganz anders aus, als am Anfang. Also ich kann nicht behaupten, dass das am Anfang alles einmal gebaut wurde und dann für immer so geblieben ist. Im Gegenteil. Ich habe das Gefühl, je mehr ich mich weiterentwickele, umso schneller und häufiger ändert sich da auch wieder was.

[4:20] – Es verändern sich einfach so viele Sachen, weil wir natürlich auch weiter wachsen, neue Erkenntnisse haben und auch merken, dass unsere Kund:innen vielleicht was ganz anderes wollen bzw. wir aus unseren Produkten rausgewachsen sind. Deswegen finde ich das Thema auch so spannend und wollte da mit dir einmal drüber sprechen. Denn viele scheitern wirklich an diesem allerersten Schritt, einfach mal mit einem Produkt rauszugehen.

Vollzeit- oder Teilzeitselbstständigkeit?

[4:46] – Du hast mit einem Blog angefangen. Hast du damals noch nebenbei gearbeitet oder überhaupt noch gearbeitet? War das dein Hobby, mit dem du gestartet bist, oder war das damals schon die Selbstständigkeit? … Als ich den Blog damals gestartet habe, da war diese Idee mit dem Business noch gar nicht da, sondern das war neben meinem damaligen Job ein bisschen Hobby … . Dann habe ich aber relativ kurz nachdem ich gestartet bin dieses Buch gelesen, ‚Die 4-Stunden-Woche‘ von Tim Ferris, und das hat mir eine ganz neue Welt eröffnet und mich plötzlich auf die Idee gebracht, „Wie cool wäre das eigentlich, wenn ich mir mit diesem Blog ein Geschäft aufbauen könnte?„. Als dann der Job zu Ende gegangen ist, ein paar Monate später, habe ich mich entschieden, direkt Vollzeit selbstständig zu werden. … Der Leidensdruck war einfach so groß, weil ich gemerkt habe eine Anstellung ist einfach nichts für mich, auf die Dauer, und deswegen habe ich entschieden, mich gleich Vollzeit selbstständig zu machen. Wenn ich die Geschichte erzähle, sage ich immer dazu, dass es nicht für jede:n der richtige Weg sein muss und dass ich das auch nicht jedem:r genauso empfehlen würde. Für mich persönlich war es exakt der richtige Weg, und ich bin heute sehr froh, dass ich alles so gemacht habe. Aber es war nicht einfach, gerade so die ersten 2 / 3 Jahre gab es auch sehr viele Tränen. Es gab sehr viel Zeit, in der ich echt richtig viel gearbeitet habe, so viel, dass es mir zu viel war. Es gab wenig Urlaub, es gab wenige Wochenenden, wo ich wirklich frei gemacht habe und es gab auch eine Zeit, ich glaube nach ungefähr einem Jahr, wo ich tatsächlich überlegt habe, ob ich mir nochmal zusätzlich einen Job suche, um einfach ein bisschen das Finanzielle besser hinzubekommen. Aber das habe ich dann doch nicht gemacht und es hat sich letzten Endes auch als richtig herausgestellt. … Dafür hatte ich halt von Anfang an diesen Druck, in Anführungszeichen, Geld zu verdienen mit meinem Unternehmen. … Ich hatte keine Rücklagen, ich hatte keine Ersparnisse und ich musste wirklich von Tag eins an schauen, dass auch wirklich Geld reinkommt. Ich glaube, das war für mich persönlich auch gut so.

[7:25] – Wenn wir den Druck haben mit etwas Geld zu verdienen, dann stellen wir den Perfektionismus hinten an, dann sind wir viel mutiger, trauen uns viel mehr zu. … Bei mir war es ganz ähnlich. Ich habe ungefähr sechs Monate rumgedümpelt und an Webseite und Blog und sowas gebaut, bis ich irgendwann gemerkt habe, jetzt muss ich aber mal Geld verdienen, denn ich habe nicht wirklich was getan, um Geld zu verdienen. Innerhalb von drei Monaten, nachdem ich diese Entscheidung getroffen habe jetzt mutig zu sein und mein Angebot zu verkaufen, bin ich rausgegangen und habe mein Angebot verkauft. Und das hatte auch ganz viel mit Druck zu tun. Heute ist es eben auch ganz oft so, dass viele Frauen, also meine Zielgruppe sind Frauen, sich nicht trauen rauszugehen, wenn sie halt noch nicht das perfekte Angebot haben. Aber aus meiner Erfahrung entwickelt sich einfach alles weiter, also alles ist in einem stetigen Wandel. Wir haben uns natürlich auch krass verändert in den letzten Jahren und mit unserem Wachstum verändert sich natürlich auch unser Angebot.

Die persönliche Veränderung in der Selbstständigkeit.

[9:05] – Gerade im Businessaufbau – und – marketingbereich … verändert sich unglaublich viel. Was ich allerdings nicht so von Anfang an eingeschätzt hatte, war, dass ich mich auch verändere. Und wenn ich mich verändere, sich auch meine Bedürfnisse verändern, ich einfach an bestimmten Themen irgendwann nicht mehr so den Spaß habe, weil die für mich nicht mehr so die Herausforderung darstellen. Das habe ich erst die letzten zwei Jahre gemerkt.

[10:05] – Du hattest, wenn ich das richtig sehe, … zwei große Sprünge gemacht. … Also der erste war vom Bloggen, vom Blogaufbau oder anderen zu zeigen, wie sie mit ihrem Blog Geld verdienen, hin zum Business-Coach, die anderen zeigt, wie sie online ein Business aufbauen. Und jetzt, vor kurzem, hast du ja auch nochmal realisiert, … „Ich bin ja Unternehmerin und ich bin darüber hinausgewachsen“. Wie hat sich das bemerkbar gemacht? Und wenn es dann noch eine 3. Stufe gab, kannst du es auch gerne nochmal hinzufügen. Ich finde das total spannend, dass du das von außen so betrachtest, weil ich hätte es jetzt gar nicht so eingeschätzt. Aber wahrscheinlich hast du recht. Ich glaube, das ist aber so, dass man selber das meistens gar nicht so wahrnimmt, einfach, weil man … macht es ja selber durch und das ist ja dann ein fließender Prozess. Also ich glaube, die meiste Zeit hat sich das bemerkbar gemacht dadurch, dass ich einfach unzufrieden war. … Natürlich habe ich dann überlegt, was kann sich ändern oder was darf sich ändern, damit ich dann auch wieder mehr Spaß dran habe, an dem, was ich hier tue. Es ist nicht so, dass ich grundsätzlich überhaupt keinen Spaß mehr hatte. … Und dann habe ich irgendwann festgestellt, ich bin da einfach rausgewachsen, es interessiert mich einfach nicht mehr so sehr, wie am Anfang. Es ist für mich mittlerweile völlig zur Routine geworden. Wenn man dann dazulernt und sich weiterentwickelt, dann gibt es so viele neue Themen, über die man sprechen möchte. … Dann war ja einmal der Schritt weg von dem Bloggen, hin zu dem Business-Coaching. Das ist aber auch so ein Prozess gewesen.

[12:34] – Am Anfang war es immer so: Ich habe etwas selbst hinbekommen, für mich in meinem Business, und habe dann entschieden, jetzt, da ich weiß, wie es geht, kann ich anderen zeigen, wie das funktioniert, damit sie das auch schaffen. Das war einmal mit dem Bloggen so, das nächste war dann das Thema E-Mail-Liste aufbauen (da hatte ich mich schon mehr oder weniger, ohne das so richtig zu merken oder aber zu beabsichtigen, als E-Mail-Marketing Expertin positioniert). … Ich habe dann halt einfach irgendwann gemerkt, ich muss wegkommen von diesem ‚Ich teache anderen nur das, wie ich es selbst gemacht habe‘, weil ich festgestellt habe, die Dinge, die ich vor sieben Jahren gemacht habe, die würden teilweise heute so gar nicht mehr funktionieren – weil sich einfach Online-Marketing / Online-Business so schnell wandeln. Zum anderen habe ich auch festgestellt, dass viele meiner Kundinnen und Kunden ganz andere Voraussetzungen haben. … Ich habe aber realisiert, dass viele Kund:innen, die zu mir kommen, die noch am Anfang ihres Business stehen, die haben ganz andere Voraussetzungen oder eben Voraussetzungen nicht, die ich damals hatte. Das heißt, ich kann ihnen auch nicht 1 zu 1 die Strategien geben, mit denen ich damals losgegangen bin. … Ich würde viele Dinge, die ich vor sieben Jahren oder sechs oder fünf Jahren gemacht habe, so heute nicht nochmal machen. Ich würde es jetzt anders machen und diesen Mindset-Shift hinzukriegen, wegzugehen von ‚Ich bringe dir genau das bei, was ich selber gemacht habe, und ich weiß, bei mir hat es funktioniert‘ hin zu … ‚Ich weiß, der / die Kund:in wird Ergebnisse kriegen, weil meine Expertise so hoch ist, dass ich etwas nicht unbedingt 1 zu 1 exakt so gemacht haben muss, damit der / die Kund:in auch ein Ergebnis für sich sieht‚. Damit struggle ich tatsächlich immernoch. … Ja, ich habe bestimmte Ergebnisse erreicht, aber wie ich dahin gekommen bin, das teache ich teilweise den Kund:innen anders, weil ich es so heute nicht nochmal machen würde. Das war für mich auf jeden Fall ein ganz großer Mindset-Shift und auch eine Sache, an der ich, glaube ich, immernoch arbeite und die noch nicht 100 % abgeschlossen ist. Man braucht dafür eben doch sehr viel Vertrauen, und nur weil andere sagen, dass man eine mega Expertin ist, heißt es nicht unbedingt, dass man nicht auch mal selbst an sich zweifelt.

Man muss loslassen können.

[17:20] – Du hattest ganz viele Produkte und es hat sich viel verändert. War das für dich auch ein Thema diese alten Produkte loszulassen, oder war das etwas, das dir ganz leichtgefallen ist?Also es ist mir auf jeden Fall am Anfang leichter gefallen als heute, weil heute habe ich ja mehrere Mitarbeiter:innen, auch festangestellte, ich habe eine GmbH gegründet. Ich habe natürlich heute einen ganz anderen Kostenfaktor jeden Monat, das heißt, meine Fixkosten jeden Monat sind im mittleren fünfstelligen Bereich. Und da jetzt zum Produkt, was gut läuft und Umsatz bringt, zu sagen „Lebe wohl“, das ist natürlich nochmal was anderes als ganz am Anfang, wo ich nur mich selbst bezahlen musste. Am Anfang war es eher so, ich habe gespürt, irgendwie ist es das nicht mehr, und dann war es halt ok, wenn ich gesagt habe, ich launche das jetzt nicht nochmal. … Ich verkaufe ja auch Evergreen-Programme und wenn das Evergreen läuft, dann kann ich natürlich sagen ich verkaufe das ab sofort nicht mehr, aber trotzdem sind ja noch Kund:innen in dem Programm drin, die noch zu Ende betreut werden dürfen. Das ist anders, wenn ich im letzten Jahr einen Kurs gelauncht habe und dieses Jahr sage, ich launche jetzt nicht nochmal, weil ich einfach darüber hinaus bin. Alles so Parameter, die man beachten muss. Aber ich glaube, der wichtigste Grund, warum es heute für mich nicht mehr so leicht ist Sachen nicht mehr zu machen, die in der Vergangenheit gut funktioniert haben, ist, dass wirtschaftliche und finanzielle Sachen mittlerweile wichtiger sind, weil ich eben inzwischen Arbeitgeberin bin.

Katharinas Produktportfolio heute.

[19:36] – Wie sieht dein Produktportfolio heute aus? Im Moment ist es so, dass wir als Einsteigerprogramm ‚Launchmagie‘ haben, da lernt man, wie man einen Online-Kurs erstellt, launcht und verkauft. Dann haben wir ‚Funnelzauber‘, … da geht es darum, wie man Online-Kurse über einen Evergreen Funnel automatisiert verkauft und sich damit ein regelmäßiges Einkommen aufbaut. Und dann habe ich noch die VIP-Mastermind, die startet am 1.11. wieder, und das ist mein Programm für sechsstellige Unternehmer:innen, die schon mindestens hunderttausend Euro Umsatz im Jahr machen, mit ihrem Online-Business, und die weiter wachsen wollen und die vor allen Dingen so ein bisschen wegkommen wollen, von diesem selbst und ständig, die mehr zur Unternehmerin oder zum Unternehmer werden wollen, ein Team aufbauen wollen, skalieren wollen, mehr automatisieren wollen, mehr Zeit für sich haben wollen. … Das sind jetzt zwar aktuell unser drei Produkte, aber ich merke, dass es immer noch nicht das Nonplusultra ist. Also die Programme an sich sind alle super gut, das ist nicht das, was ich meine, sondern ich meine, wie das zusammenspielt, wie wir die Kund:innen von einer auf die nächste Stufe mitnehmen. Da denke ich, haben wir auf jeden Fall noch Luft nach oben und da wird sich sicherlich auch in der Zukunft noch was ändern. Es ist halt wirklich ein konstanter Work in Progress, und ich frage mich momentan ehrlich gesagt, ob das jemals fertig sein wird oder ob man immer wieder Sachen ändert.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Veränderung im Online-Business - Interview mit Katharina Lewald

[24:05] – Mir fällt es immer wieder auf, wenn ich wirklich in meine beste Energie komme, wo ich wirklich Spaß habe, wo ich vertraue, wo ich sage, das ist jetzt Leidenschaft und das ist echt das Thema, da könnte ich stundenlang ohne Punkt und Komma drüber reden, dann kommt diese Energie auch bei den Kundinnen und Kunden gut an. Und das ist dann auch das, was die Leute anzieht.

Der große Vorteil eines eigenen Teams.

[24:35] – Wenn wir Programme haben, die funktionieren, dann ist das auch total gut, wenn wir unser Team anlernen oder zum Beispiel auch andere Coaches oder so einstellen, die diese Sachen dann vermitteln. Denn eine Sache, die wir nicht vergessen dürfen: Nicht jede:r möchte zur Unternehmerin oder zum Unternehmer werden. Nicht jede:r möchte sich ein großes Business aufbauen, und es gibt viele Leute, die einfach gerne frei und unabhängig sind, die aber trotzdem gerne hier und da ein paar Stunden arbeiten, die ein bisschen Abwechslung brauchen oder auch gerne in ein Team integriert werden möchten, weil sie nicht den ganzen Tag alleine vor sich hin arbeiten wollen. Auch das gibt es und auch das ist möglich. Und ich glaube, wenn wir uns ein Produktportfolio aufbauen bzw. unser Produktportfolio entwickeln, dann können wir auch immer schauen so wie du das machst: Wie kann ich Produkte von mir loslösen, was sind Produkte, die andere übernehmen können, aber Katharina-Lewald-Style eben unterrichten und nicht ihr eigenes Ding unterrichten. … Das ist auch definitiv ein Fehler, den ich gemacht habe. Ich habe zu spät angefangen die Menschen in meinem Team dazu zu ermächtigen, eben auch mit den Kund:innen zu arbeiten.

[28:36] – Das krasse daran ist und das ist auch etwas, was mir so die letzten Wochen erst so richtig klar geworden ist: Ich mache ja viele Dinge in meinem Business schon seit Jahren gar nicht mehr. Und wenn dann der Kunde / die Kundin kommt und fragt, wie macht ihr das jetzt ganz genau mit den Facebook-Ads, wo muss ich denn dann klicken? Dann sage ich, ganz ehrlich, keine Ahnung. Ich habe seit Jahren nicht mehr in den Business-Manager reingeguckt, es macht mittlerweile jemand anderes für mich. Es ist doch viel besser, wenn ich ein Teammitglied da hinsetzen kann, was unsere Ads wirklich betreut und ganz genau weiß: Was ist die Strategie dahinter? Was machen wir da, wo muss man klicken und wie muss man so eine Ad erstellen? Da hat der Kunde / die Kundin doch viel mehr von, als wenn ich da jetzt sowas rate, weil ich damit schon seit ewig nichts zu tun habe. … Unser Ziel ist, dass der Kunde / die Kundin ein Ergebnis bekommt und natürlich möchte ich dann meine Stärken einbringen, aber meine Stärke ist nicht: Wo muss ich klicken oder wie baue ich ein Bild in Canva. Aber das kann das Team halt super gut, weil die das ja tagtäglich bei mir im Business eben machen.

[30:32] – Was sind deine Stärken in deinem Business? Wie kannst du die am besten einbringen? Und für alles andere suchst du dir Leute, die dich dann dort eben unterstützen und das ist aus meiner Sicht für die Kundinnen und Kunden das allerbeste, was sie kriegen können, weil sie dann dich in deiner vollen Energie kriegen. … Und das ist dann, finde ich, eine super gute Mischung, wo die Kundinnen und Kunden von uns genau das Beste kriegen, was wir ihnen bieten können, damit sie ihr Ergebnis bekommen.

[31:07] – Das hat auch mit Loslassen zu tun – Produkte loszulassen, … und das ist auch nochmal ein sehr schwieriger Step. Von daher: Dieses ganze Business, so, wie wir uns das am Anfang vorstellen, so sieht es am Ende nicht aus. Und ich glaube, dass es wichtig ist, dass wir bereit sind auch zu wachsen, dass wir bereit sind uns zu verändern, dass wir bereit sind auch immer wieder innezuhalten, um nochmal zu reflektieren und zu gucken, was passt denn jetzt, was passt nicht mehr? Was darf bleiben und und was darf gehen? Und am Ende können wir es nicht allen recht machen. Wir können uns nicht um alle Kund:innen kümmern, wir können nicht alle Produkte entwickeln und alles selbst betreuen und managen, sondern müssen einfach Dinge loslassen – sei es Produkte, die komplett wegfallen, oder Produkte, die wir halt an unser Team abgeben, damit sie unsere Kundinnen und Kunden einfach betreuen.

[32:50] – Es ist auch übrigens aus meiner Sicht ein Irrglaube, wenn ich mein eigenes Business aufbaue oder starte, machen mir alle Aufgaben Spaß – das ist einfach Quatsch. Weil du hast so viele verschiedene, vielfältige Aufgaben, gerade auch am Anfang, wo du ja wirklich noch alles selber machst – da gibt es niemanden auf der Welt, dem jedes einzelne Ding davon Spaß macht. Da hat man vielleicht auch noch nicht so die Kapazitäten, auch finanziell, um Sachen abzugeben. Und dann ist halt die Frage: Wie kann ich die Sachen denn so machen, dass sie mir wenigstens ein bisschen Spaß machen oder dass sie wenigstens nicht ganz so schlimm sind?

[33:32] – Was viele nicht wissen: Es ist am Anfang, wenn man noch gar keinen Umsatz macht, super günstig eine:n Steuerberater:in zu haben, der / die sowas alles für einen macht, das ist wirklich absolut erschwinglich.

Reflektiere mindestens einmal im Jahr.

[34:06] – Und dass man dann aber sich kontinuierlich immer wieder fragt: Wo stehe ich gerade? Was wünsche ich mir gerade? Was ist mir gerade wichtig? Was darf gehen, was darf bleiben? … Und wenn man das jetzt nicht täglich dreimal macht, weil ich glaube, dann wird es auch irgendwann unübersichtlich, sondern vielleicht auf einer Quartalsbasis oder mindestens auf einer Jahresbasis, dann ist es schon sehr gut. Und dass man auf seine Bedürfnisse hört und einfach schaut: Wie schaffe ich es auch über lange Zeit, obwohl ich mich ja eben doch weiterentwickele, trotzdem Spaß daran zu haben? Und die Antwort ist möglicherweise nicht ‚Ich rede zehn Jahre lang immer über die gleichen Sachen‘. … Wenn man sich auch andere, größere, vielleicht bekanntere Leute anschaut, da ist es auch so. Die haben ganz anders gestartet, als das, was sie heute machen. Und das zeigt einfach nur, dass es ganz normal ist, dass sich Dinge verändern und wir dann eben schauen können, wie wollen wir damit umgehen, dass sich im Außen Dinge verändern und im Innern natürlich auch.

Welche Veränderung in deinem Online-Business strebst du als nächstes an?

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Katharinas Podcast: Online-Business leicht gemacht

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Deine Tanja

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - warum Veränderung im Online-Business so wichtig ist
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{Podcast} So viel Veränderung in nur 6 Monaten – Interview mit Alice Guldenbrein

Mein heutiger Gast ist seit November Teil der she-preneur Academy. Sie hilft ihren Kund:innen dabei, persönliche Freiheit und neue Sichtweisen zu gewinnen, und ein Leben in wahre Authentizität zu leben. Sie ist großer Fan von Byron Katie und hat die Ausbildung zum Lehrcoach für „The Work“ bei ihr durchlaufen. Sie selbst bietet auch eine Online-Ausbildung zum Coach für „The Work“ an. Ihr großes Ziel ist es, mit Hilfe der she-preneur Academy eine eigene Online-Akademie aufzubauen.

In dieser Episode habe ich ein Mitglied der she-preneur Academy zu Gast. Wir sprechen unter anderem darüber, wie sie es geschafft hat ihre Angebote zu verkaufen und endlich online Geld zu verdienen. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – So viel kann sich in nur 6 Monaten verändern.

Freu dich auf eine inspirierende Episode mit Alice Guldenbrein, in der du erfährst, was sich in nur sechs Monaten alles verändern kann.

Diese Veränderung hat Alice angestrebt, als sie in die she-preneur Academy gekommen ist.

[4:35] – Alice, welche Veränderung hast du angestrebt, als du November letzten Jahres zu uns in die she-preneur Academy gekommen bist? Mein Weg hat ein bisschen früher angefangen und zwar mit dem Start der Coronakrise. Ich habe vorher hauptsächlich als Physiotherapeutin und Osteopathin gearbeitet, und mit Yoga-Stunden, und da ist mein Business natürlich vollkommen gecrasht worden. Ich habe dann aber das als Gelegenheit genutzt, weil ich schon lange mein Online-Business aufbauen wollte, mich da zu fokussieren. Ich habe an meiner Webseite gearbeitet und alle die Fehler gemacht, die du in anderen Podcastfolgen schon erwähnt hast – also mich mit Dingen beschäftigt, die keinen Umsatz bringen. … Im November … habe ich dein Kick-Off – Festival gesehen. … Dieses Kick-Off- Festival war schon so hilfreich für mich und für meinen ganzen Weg, dass ich ohne mit der Wimper zu zucken gleich eingestiegen bin, zu meiner eigenen Verwunderung in so unsicheren finanziellen Zeiten wie Corona. … Nach ungefähr einem halben Jahr schleppendem alleine vor mich hinwurschteln, war ich wirklich sehr dankbar eine Community zu finden und einen Leitfaden.

[6:55] – Was war die Veränderung, die du angestrebt hast? … Was waren Dinge, die du mit Hilfe der Academy dann auch erreichen wolltest oder Ziele, die du angehen wolltest? Ich wollte auf jeden Fall mehr Struktur hineinbringen, also Maßnahmen setzen, der auch was bringen. … Weil, das war einfach nicht strukturiert. Ich habe anfangs irgendein Seminar hinausgeschossen und mich dann schwergetan Teilnehmer:innen zu finden, und dann wieder was anderes und wieder was anderes – und das war so anstrengend und so mühsam und ich habe mich so alleine gefühlt, als Einzelunternehmerin. Ich wollte insgesamt gern, dass dieses Online-Business einfach läuft. Also dass ich Teilnehmer:innen finde, dass ich Reichweite habe, dass ich weiß, was zu tun ist, was die Schritte sind.

[8:22] – Das heißt, im letzten Jahr, nachdem Corona gestartet hat, hast du versucht deine eigene Seminare zu verkaufen, und auch die Ausbildung zu „The Work“, korrekt? Genau. Ich habe ja vorher immer wieder die Präsenzseminare gemacht, schon jahrelang, und wollte aber eben mehr Freiheit haben zum Reisen und dass ich einfach arbeiten kann, wo ich bin und wann ich halt inspiriert bin. Das war mein großer Traum, dass ich das halt irgendwie zum Laufen bringen.

Das war Alice‘ Business im letzten Jahr.

[9:15] – Das heißt, du hast es in den ersten Monaten 2020 dann auch alleine probiert, hast versucht deine Seminare rauszubringen. Wie sah so ein typischer Alltag bei dir aus?Also ziemlich fremdgesteuert, würde ich sagen. Ich habe schon eine Idee gehabt, dann habe ich gesehen, dass jemand etwas gepostet hat – vielleicht sollte ich auch etwas posten? Dann die E-Mails, dann die Webseite, wie kriege ich die Fotos ins richtige Format, die Texte zum 100. Mal lesen. … Am Anfang war ich noch total motiviert und hab mich wirklich fanatisch hingesetzt, aber mit der Zeit kann man’s dann selber nicht mehr lesen. … Ja und dann hat da viel Ablenkung.

[10:24] – Im November, als du dich für das Kick-Off – Festival angemeldet hast, wie ging es dir da? … Wie hast du dich zu dem Zeitpunkt gefühlt, bevor du gestartet bist? Ich war dann schon ein bisschen frustriert, weil ich von März bis November wirklich viel gearbeitet habe … und irgendwie nicht so richtig was weitergegangen ist. … Es hat sich zwar schon immer etwas getan, aber die Energie war nicht gebündelt, glaube ich. Und wie ich das gelesen habe – ein unwiderstehliches Angebot formulieren – habe ich mir gedacht, das ist genau, was ich brauche. … Weil ich bin überzeugt, dass mein Angebot super ist, nur wissen es die Menschen noch nicht.Total. Wir können das tollste Angebot haben, aber wenn wir es nicht kommuniziert kriegen, dann ist es super schwierig.

Warum Struktur und Strategie im Online-Business so wichtig sind.

[13:04] – Was glaubst du, wie dein Leben oder auch den Business ausgesehen hätte, wenn du dich nicht für die Academy entschieden hättest? … Wenn du nicht die Entscheidung getroffen hättest, wo würdest du jetzt stehen? Wahrscheinlich immer noch da, wo ich war, mehr oder weniger. … Ich wäre da wahrscheinlich noch nicht viel weiter, vor allem hätte ich halt diese Erfolge, die ich jetzt im ersten halben Jahr verzeichnen kann, natürlich überhaupt nicht.

[14:25] – Es ist so wichtig strukturiert vorzugehen, und es ist auch so leicht, dass wir uns einfach ablenken lassen. … Ich habe genau dieselben Fehler gemacht. Ich hab mich auch mit einer Webseite beschäftigt, mit Blogartikeln, habe mir ein Logo bauen lassen und bin halt überhaupt garnicht strategisch vorgegangen, obwohl ich aus diesem Bereich komme. Obwohl ich eigentlich weiß, wie es geht, habe ich es halt trotzdem nicht gemacht und habe mich mit den Dingen beschäftigt, die man eben so hört – „Wenn du startest, dann brauchst du eine Webseite, … dann brauchst du ein Logo“, … all diese Sachen – und später merkt man dann, das braucht man halt eigentlich nicht. Das brauchst du erst zu einem späteren Zeitpunkt, denn das, was viel wichtiger ist, ist dass du erstmal weißt, ob sich dein Angebot überhaupt verkauft. … Da ist es eben ganz wichtig, dass wir aufhören, an solchen Sachen herumzuarbeiten, die vermeintlich wichtig sind, sondern uns eben mit den richtigen Aufgaben beschäftigen.

Alice‘ Erfahrung mit der „Und-Action“ – Challenge.

[17:01] – Wie war die Challenge für dich? Das Produkt zu erstellen, zu einem Programm dann zu entwickeln, das Ganze zu vermarkten und auch umzusetzen, innerhalb von diesen drei Monaten?Es war eine Revolution, würde ich sagen. … Was waren so die Gedanken, die du hattest, und wie war es für dich, dich darauf einzulassen, diese 13 Wochen da durchzugehen, Schritt für Schritt, gefolgt von einer Anleitung? Das Schritt für Schritt war total super. … Das ist ja genau das, was ich wollte – Online Seminare machen – von dem her war das super, weil jede Woche einfach klar war, was zu tun ist, und die Woche war mit dem Fokus dann auch immer genug. … Wenn ich es jetzt für mich selber gemacht hätte, dann hätte ich mich total verzettelt. … Aber da war halt immer diese Struktur, wenn man da mitgeht, dann geht’s genau so. … Es war super da durchzugehen und ich war auch selber überrascht, wie schnell ich dann Teilnehmer:innen gefunden habe, für dieses Seminar, also so viele, so schnell, wie sonst eigentlich nicht. … Ich habe dann diese ganzen Sachen wie J-Form kennengelernt oder diese ganzen Tools, die man verwenden kann, dass man die E-Mails strukturiert irgendwo sammelt, diese ganzen Entwürfe, die man dann braucht, und damit habe ich halt so nebenher Basics gelernt, das war super.

Lieber umsetzen, statt nur darüber nachzudenken.

[20:53] – Was waren deine größten Learnings, rückblickend, in Bezug auf diese Challenge? Unbedingt der Fragebogen – also dass man weiß, mit wem man es zu tun hat, bevor das Seminar startet. Man kann sie viel besser abholen. … Ein Learning war auch, dass ich das mit der Facebook-Gruppe wahrscheinlich nicht mehr mache, weil sie nicht so viel genutzt wurde, wie ich mir das vorgestellt habe (und es war sehr viel Aufwand, im Verhältnis). … Und wie viel tolles Feedback man kriegt. Das war wirklich super, auch für’s Selbstvertrauen und für’s Rausgehen und um angemessene Preise zu verlangen.

[22:12] – Es ist so hilfreich, wirklich die Dinge durchzuführen, statt einfach nur darüber nachzudenken und sich selbst immer wieder zu blockieren, sich selbst immer wieder einzureden: „Nee, ich bin noch nicht so weit und das Angebot ist noch nicht gut genug, ich kann damit noch nicht rausgehen.“ Es ist so wichtig, sich einfach dieses Feedback einzuholen, denn nur so haben wir am Ende auch die Möglichkeit unser Angebot zu optimieren. … Wir haben einfach ganz viele Learnings, wenn wir in den Austausch gehen und wenn wir eben auch aufhören, uns alles irgendwie selbst auszureden, dass wir die Dinge nicht machen sollten, weil wir noch nicht bereit sind, weil dann stehen wir heute und in Zukunft nämlich immer noch an genau derselben Stelle, wo wir jetzt aufstehen.

Alice‘ Erfolge der letzten 6 Monate.

[25:46] – Die Durchführung von deinem Online-Programm war ja nicht der einzige Erfolg, den du in den letzten sechs Monaten hattest. Da gab’s noch ein paar mehr Dinge, die sich bei dir verändert haben. Kannst du dafür noch mal berichten? Ich habe jetzt mehr Idee, wo ich hinwill. Diese Idee von der Akademie finde ich immer noch toller. Ich habe jetzt schon mehreres versucht, so in kleinen Etappen, also Ausschnitte aus dem, was ich da reinbringen will, mal probiert – ob es überhaupt so funktioniert. Was jetzt natürlich total super ist, ist dieser Selbstlernkurs, denn wir jetzt in der she-preneur Academy erstellt haben. Das ist ein Traum, dass das auch so schnell und so gut gegangen ist. Und dann beim she-preneur Bundle, von dem ich ein Teil bin, haben über 200 Frauen meinen Kurs eingelöst. … Eine der ganz besonders tollen Sachen ist, dass ich jetzt einen Technikengel habe.

Mit anderen zu kooperieren ist eine ganz wichtiger Erfolgsfaktor.

[27:54] – Gab’s noch irgendwas, was du berichten möchtest? Es hat mit dieser Vernetzungschallenge in der she-preneur Academy schon super angefangen, das hat mir sofort dieses Community-Gefühl gegeben. … Es ist so super, mit jeder findet man etwas Gemeinsames und da hat sich jetzt auch eine super Kooperation ergeben … und mit anderen haben wir auch schon geschrieben, aber jetzt noch nichts umgesetzt. Es gibt da so viele Chancen zusammenzuarbeiten und gegenseitig das Angebot zu bereichern.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Transformation im Online Business

[29:11] – Mit anderen zu kooperieren ist eine ganz wichtiger Erfolgsfaktor. Denn wenn wir immer nur alles alleine tun, dann werden wir nicht bekannt, und es ist viel schwieriger eben auch Menschen zu erreichen und neue Menschen zu erreichen. Innerhalb von dem Netzwerk oder innerhalb von der Community, wenn man mit anderen lernt, dann merkt man halt, diese Person XY hat eine ähnliche Zielgruppe … und man kann sich so eben gegenseitig unterstützen. … Dann habe ich gemerkt, dass das für mich total wichtig ist und das mich das eben auch tatsächlich weitergebracht hat. … Deswegen ist es für mich auch nochmal wichtig diese Netzwerkchallenge anzubieten, um wirklich in diesen persönlichen Austausch zu kommen. Denn ganz viele sitzen zu Hause und wurschteln alleine vor sich rum, … aber der Austausch fehlt, die Rückmeldungen fehlen, das Feedback fehlt. Und auch das man sieht, den anderen geht’s ähnlich. … Ich finde diese Community schon sehr super und es gibt mir wirklich so ein Gefühl, ich bin jetzt in einem Kreis von Unternehmerinnen. Mein normaler Freundeskreis besteht nicht aus Unternehmerinnen und ich glaube, es ist schon gut sich auch mit Unternehmerinnen zu umgeben, weil einfach das Mindset ein anderes ist, die Herausforderung, und ich fühle mich so aufgehoben und an die Hand genommen.

Pole dein Mindset auf „lernen“ um …

[31:33] – Es ist intensiver, aber es macht auch ganz viel Spaß. Da ist es halt auch ganz wichtig, dass wir wirklich Freude daran haben und … wirklich das Ganze als Experiment sehen, reingehen und Spaß haben, und nicht so verkopft sind und am Ende denken, das muss alles perfekt sein und wenn das nicht perfekt ist, dann werde ich ausgelacht. Sondern wirklich mit dem Mindset reingehen, ich möchte ganz viel lernen, ich mache das jetzt, um ganz viel zu lernen. Und ich mache das nicht, weil ich, wenn ich jetzt rausgehe mit einem Mal 10.000 Menschen haben möchte, die an meinem Webinar teilnehmen oder … mein Gruppenprogramm oder mein Seminar buchen. Also klar wäre das schön, wenn auf einmal 10.000 Leute dein erstes Seminar gebucht hätten, aber wärst du darauf vorbereitet gewesen? Nein, ich glaube ich wäre in Ohnmacht gefallen. Aber das ist ja das, wovon viele halt einfach träumen und sagen, ich möchte dieses Business haben, das mir so und so viel Geld bringt. Und natürlich hätte ich gerne 10.000 Kund:innen, aber die Strukturen für 10.000 Kund:innen müssen halt da sein. … Deswegen ist es eben auch ganz wichtig, dass wir immer Schritt für Schritt vorgehen. Groß denken und groß träumen ist total wichtig, aber sich nicht so verkopft daran festhalten und sagen: „Okay, beim nächsten Launch hätte ich jetzt gerne 10.000 Leute.“

[35:16] – Aber am Anfang ist es toll, weil wir rausgehen und noch ganz viel lernen wollen, und gucken, welche Herausforderungen haben die Leute, was funktioniert oder was funktioniert nicht, mit wem möchte ich ganz gerne zusammenarbeiten? Und das ist das, was wir machen können, wenn wir eine kleine Gruppe haben.

[36:08] – Da gibt es natürlich auch immer wieder Dinge, wo man nachbessert … und beim nächsten Durchgang, da steht das dann schon alles, das ist natürlich super, da braucht man dann nur nochmal nachschauen. Und das ist das Wichtige. Wir haben eine Basis, auf die wir aufbauen können, und dann ist das halt beim nächsten Mal nicht mehr so viele Arbeit bzw. können wir die Zeit, die wir zur Verfügung haben, in die Dinge stecken, die dann noch wichtig sind bzw. die uns dabei helfen, das Programm eben weiter zu optimieren. Aber wir müssen nicht jedes Mal von Null anfangen. … Nicht wieder einen neuen Kurs und nochmal etwas Neues, sondern auf das aufbauen, was man schon hat. Das war für mich, weil ich halt immer so viele Ideen habe, auch ein großes Learning. Wie mit dem Haus, was man abreist, statt dass man auf das, was man hat, dann aufbaut, und das macht viel mehr Spaß, weil man viel mehr Ressourcen hat.

[37:08] – Ich habe jetzt den ersten Kurs für Fortgeschrittene, … die haben alle schon Vorkenntnisse. Ich habe jetzt auch einen Mini-Video-Selbstlernkurs, … sodass alle schonmal auf einem Level sind. Super. Das sind die Schritte zur Produktstrategie. Das heißt, es gibt ein Starter-Produkt, es gibt ein Fortgeschrittenen-Produkt und es gibt ein Produkt, wo ich halt die gesamte Ausbildung bei dir machen kann. Und die bauen alle sehr schön aufeinander auf.

… und genieße die Reise.

[37:51] – Ich wollte nicht perfekt werden, mit der she-preneur Academy, sondern auch die Reise genießen. … Ich muss mich immer wieder erinnern, gerade in diesen Launch-Phasen, ich möchte diese Reise genießen, wo ich mein Produkt entwickle. Das ist ein total wichtiger Hinweis. Die Reise ist eigentlich das Ziel. Was ist das Ziel tatsächlich? Wann bin ich denn fertig? Nie, mit diesen ganzen Ideen! Genau, du bist halt nicht fertig, du hast immer wieder neue Ziele oder erreichst dein Ziel vielleicht auch nicht ganz, sondern du setzt dir wieder ein neues Ziel. Aber beim Ziel anzukommen, ist nicht das, was dich erfüllt. … Wir sollten diese Reise genießen, weil diese Reise ist das, was unser Business ausmacht. … Das Ziel gibt uns die Orientierung, das Ziel zeigt uns, das ist mein nächster Meilenstein. … Das Ziel entwickelt sich ja immer weiter und wir gehen den Weg immer weiter. … Manchmal ist diese Reise stressig, manchmal sie nicht so stressig, und es ist wichtig, dass wir wirklich Freude haben und auch wissen, warum wir das Ganze machen. Denn wenn uns der innere Antrieb fehlt und wir keine Lust oder keine Motivation haben, dann ist es halt auch schwierig, das umzusetzen und Entscheidungen zu treffen.

Es geht darum Menschenleben zu verändern.

[39:53] – Wir müssen nicht alles alleine machen. Und auch diese ganze Technik, das ist nicht die Hauptaufgabe von dem, was wir machen. Es geht darum Menschenleben zu verändern, und die Technik im Hintergrund kann jemand anderes machen, das muss garnicht unser Anspruch sein, dass wir das selbst machen. Ich habe dafür auch keinen Nerv, ich möchte mich so gerne um meinen Content kümmern und nicht Ressourcen verschwenden.

Wer war Alice im letzten Jahr und wer ist Alice heute?

[40:25] – Wer war Alice im letzten Jahr und wer ist Alice heute?Ich bin sicher mutiger geworden, strukturierter und mehr Unternehmerin als vorher, und wirklich noch mehr verliebt in meine Vision, noch mehr überzeugt, dass das was wird, mit diesem Business, und dass ich manchmal einfach nur noch nicht weiß, wie es geht. Da kann man ja nachschauen oder jemanden fragen … . Ich bin sicher, dass das was wird. Das war im November noch nicht so, nach einem halben Jahr selber herumprobieren und mäßigem Erfolg.

Investiere und komme dadurch schneller voran.

[41:43] – Was würdest du jemanden sagen, der darüber nachdenkt zu investieren, egal ob in die she-preneur Academy oder in ein anderes Programm, die gerade an so einem Punkt steht, wo du damals warst? … Was würdest du jemandem empfehlen oder sagen, die sich unsicher ist, ob man überhaupt wirklich Unterstützung braucht? Es gibt natürlich ganz viel Content kostenlos auf Social Media, aber es ist natürlich nicht so strukturiert. Also, ich würde sagen, unbedingt investieren. Weil diese 3000 € hat man schnell wieder drinnen, weil man dann schneller loslegt und schneller durchstartet, was ich definitiv gemacht habe. Das Geld ist garnicht so das Hauptding für mich, sondern was mir das an Nerven gespart hat und dieses Gemeinschaftsgefühl … . Und da gibt’s einen Plan und das brauche ich nur so umsetzen. Ich hätte ja nie gewusst von Asana und Trello … ich weiß nicht, wie lange es gedauert hätte, bis ich das überhaupt erfahren hätte. Ich habe mir so viel Zeit und Nerven vor allem gespart, mit dieser Entscheidung.

[43:24] – Gibt es sonst noch irgendetwas, was du den anderen Podcasthörer:innen … noch mitteilen möchtest? Ja, dranbleiben, Struktur, aussortieren. Ich muss nicht jedes Social Media bedienen. … Das man das pflegt, was man hat. Fokus, Struktur und dranbleiben.

Ich denke dieses Gespräch mit Alice war sehr hilfreich für viele Podcasthörerinnen, um da nochmal wachgerüttelt zu werden. Denn manchmal müssen wir die Dinge auch einfach mehrfach hören.

Und wenn auch du dein Business in den nächsten 3 Monaten verändern, endlich ins Tun und in nur 13 Wochen dein erstes Onlineangebot entwickeln, vermarkten und veranstalten möchtest, dann melde dich für das neue she-preneur Academy-Bootcamp an.

>>> Mach mit beim she-preneur Academy Bootcamp vom 12. Juli bis 15. Oktober 2021.

Das Academy-Bootcamp ist aus der „Und-Action“ – Challenge entstanden, die wir schon im Insider Club und im Januar mit den Teilnehmerinnen der Academy durchgeführt haben. Im Academy-Bootcamp geht es darum, endlich ins Tun zu kommen und in nur 13 Wochen dein erstes Online Angebot zu entwickeln, es zu vermarkten, dafür Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu gewinnen, und am Ende wirklich zu wissen, was benötigt wird oder was es braucht, wirklich auf ein Ziel hinzuarbeiten und es auch zu verfolgen.

Was hat dir deine letzte Investition in ein Online-Programm / in ein Coaching / in Unterstützung gebracht? Welche Erfolge konntest du dadurch erzielen?

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Alles Liebe,

Deine Tanja

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Investition spart Zeit und Nerven
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{Podcast} Technik und Tools, die du für einen Launch benötigst

In diesem Beitrag möchte ich dich wieder einmal mit hinter die Kulissen nehmen und zwar geht es um die Technik und Tools, die wir bei unserem letzten Launch verwendet haben. Vor einer Woche haben wir die she-preneur Summit 2021 und das she-preneur Bundle 2021 erfolgreich beendet und damit einen sechsstelligen Umsatz generiert. Ohne Technik und ohne Tools wäre ein Launch in diesem Umfang kaum möglich gewesen.

Ich weiß, dass sich viele vor einem (großen) Launch scheuen und deswegen möchte ich dir einmal mit auf den Weg geben, wie das Ganze bei uns abläuft und wie auch du deine Launches entweder optimieren oder überhaupt durchführen kannst.

In dieser Episode erfährst du, welche Technik und Tools hinter einem Launch stecken und warum ein Launch nicht so aufwendig sein muss, wie du vielleicht denkst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – diese Technik und Tools helfen dir bei deinem Launch.

Ich selbst kümmere mich bei she-preneur nur noch um die Koordination des Teams und des Projektmanagements, jedoch nicht mehr um die Technik. Darum kümmert sich Tanja Baumann, die seit Anfang 2020 in meinem Team ist, mit mir heute in dieser Folge spricht und selbst auch ein eigenes Business hat, in dem sie sich gemeinsam mit ihrem Team um die technische Umsetzung von Launches kümmert.

Wie wir unseren Funnel aufbauen.

[3:38] – Vielleicht starten wir erstmal damit: Du erzählst wie unser Funnel aufgebaut war, damit auch diejenigen, die bei der she-preneur Summit nicht mit dabei waren und vielleicht auch das she-preneur Bundle nicht gekauft haben, einfach einen guten Überblick haben, worum es geht und was wir in den letzten Wochen gemacht haben. Wir machen uns immer schöne Grafiken und Aufzeichnungen, wie unser ganzer Funnel auszusehen hat, weil wir sonst auch leicht den Überblick verlieren. … Tatsächlich geht ein Funnel immer so los: Die Leute kommen irgendwo rein (über einen Trichter, über diverse Kanäle) … und das Erste, was man in einem Funnel dann braucht, ist natürlich eine Seite, wo man sich anmelden kann, damit wir auch die Menschen kontaktieren können, mit den Inhalten, die wir haben. Danach kommen wiederum ein paar Seiten, die notwendig sind und die bestimmt auch jede:r kennt, wenn man irgendwo seine / ihre E-Mail einträgt. Dann muss man die nochmal bestätigen und es gibt Danke-Seiten, die auch super wichtig sind. Die sind sogar fast noch wichtiger, als alles andere, denn darüber kann man a) die Menschen begrüßen oder b) einen Upsell machen, was ganz spannend ist. Und das ist das, was vorne hauptsächlich zu sehen ist.

[5:01] – Dann kommt ja einiges noch hinten dran, in so einem Funnel, wie die ganzen E-Mails, die verschickt werden müssen, damit man (bei uns in der she-preneur Summit) wusste, wann was passiert, … und damit natürlich auch das Produkt, was dahinter stand (das she-preneur Bundle) immer mehr vorgestellt wird. Und auch da braucht man dann wiederum eine Seite, man braucht einen Kaufprozess, der dahinter angelegt ist. Wenn dann jemand gekauft hat, dann soll es damit noch nicht zu Ende sein, dann braucht man da auch E-Mails, die entsprechend verschickt werden, damit die Leute genau wissen, wo kann ich mich einloggen, wo kann ich jetzt das, was ich gekauft habe, abholen. Und wir haben noch ganz viele spannende Techniken dazwischen reingestalten. Das ist jetzt so der grobe Rahmen, den wir hatten, für die Summit und das Bundle.

[5:54] – Das heißt, im ersten Schritt war es die Anmeldungen für die she-preneur Summit – das man einfach bei diesem Online Community Event, das wir durchgeführt haben, mit dabei sein konnte und eben im Anschluss auch die E-Mails dazu bekam. Im nächsten Schritt hatte man schon die Möglichkeit über die Danke-Seite (und das haben wir nicht öffentlich gemacht, das verraten wir jetzt) das she-preneur Bundle zu kaufen, und zwar im Vorverkauf. … Das ist … die Möglichkeit, die Danke-Seite als Upsell-Möglichkeit zu nutzen, oder man kann zum Beispiel auch die Leute in die Facebook Gruppe oder je nachdem, was wichtig ist, weiterleiten.

Diese Tools nutzen wir für einen Launch.

[6:43] – Was waren die Tools, die wir genutzt haben, um diesen Funnel abzubilden? Für die Anmeldung haben wir die Webseite und wir haben diesmal Instapage benutzt, was ein sehr spannendes Tool ist. Mit Instapage kann man einfach die Seiten bauen und entsprechend auch die Conversion ansehen. … Das war dann die Seite und darüber haben wir sie dann in unser E-Mail-Marketing-Tool geschickt, zur ActiveCampaign, worüber wir alle Informationen aussenden, also alles, was an E-Mails rausgeht – automatisiert, wie auch Kampagnen, kommt dann dorthin.

[7:24] – Um das Bundle selber kaufen zu können, haben wir den Zahlungsanbieter elopage, der ja diesmal unser Partner war, genutzt, um a) den Kaufprozess aufzusetzen, aber um b) natürlich auch die Inhalte auszuliefern – die ganzen Kurse, die wir haben, wie auch die Aufzeichnungen von der Summit und auch noch das ein oder andere Boni.

[7:47] – Zusätzlich haben wir noch ein paar schicke Feinheiten benutzt, wie Deadline Funnel. … Wer vielleicht einen tickenden Zeitabschnitt in den E-Mails oder auf den Seiten gesehen hat, das ist Deadline Funnel, … um eine Anregung zu geben, jetzt doch zu einem gewissen Zeitpunkt zu kaufen. … Da haben wir einen 15 Minuten Timer gehabt und dann für den Rest des Bundles einen ganz normalen Timer.

[8:22] – Zusätzlich benutzen wir auch noch Tools wie Zapier, … jetzt nicht massiv, aber wir hatten eine Automatisierung darüber laufen. StreamYard für die Summit selber und das hat uns auch sehr viel Arbeit erledigt, weil wir StreamYard mit den Facebook-Kanälen und YouTube verbunden haben, und es wurde dann dort alles, was live war, parallel ausgestrahlt.

[8:52] – Ein ganz neues Tool, was du eingesetzt hast, war Airmeet. … Das ist ein Networking-Tool, … und das werden wir auch in der she-preneur Academy weiter nutzen und ausprobieren, weil es einfach super spannend ist, um zu netzwerken, um Gleichgesinnte kennen zu lernen, um neue Leute kennen zu lernen, um das eigene Netzwerke zu erweitern.

Weiterführende Information: Die 4 wichtigsten Tools in meinem Online-Business habe ich dir in einem eigenen Artikel aufgelistet.

Diese Tools sind die Basis.

[9:34] – Du hast jetzt jede Menge Tools genannt und für die eine oder andere kann es wahrscheinlich ein bisschen erschreckend klingen – wir haben im ersten Schritt auch nicht so viele Tools genutzt. … Was sind denn Tools oder was ist ein Setup, was ich brauche, wenn ich starte? … Es ist nicht so viel notwendig, wie wie du vielleicht denkst, aber wir haben mittlerweile natürlich auch schon sehr viel Launch-Erfahrungen. … Was ist so ein Minimum-Setup, was ich brauche, um zu starten? … Die Tools, die wir jetzt wirklich sehr intensiv zusätzlich genutzt haben, waren bei der Größenordnung, um uns Zeit einzusparen, und das ist bei einem Start (oder auch, wenn man schon ein paar Launches gemacht hat) gar nicht notwendig. Aber wenn man sich den Funnel nochmal ansieht … ist alles, was man wirklich braucht, eine Webseite. … ActiveCampaign hat zum Beispiel selber Landing Pages – also einfach eine Seite, wo sich die Menschen eintragen können. Das ist ganz wichtig, dass man da erstmal ein Aushängeschild hat. … Das ist der Link, da gibt’s mein Angebot.

[11:24] – Das du in den Kontakt mit den Menschen gehen kannst, das ist das nächste Wichtige. Du brauchst auf jeden Fall ein E-Mail-Marketing-Tool. Und, je nachdem, was dein Angebot ist: Möchtest du vielleicht einen Workshop geben oder ein Videostream? Da ist Facebook immer gut zu oder Zoom. Vielleicht hast du auch Inhalte, die du teilen möchtest? Das kann man per E-Mail machen, das kann man aber auch mit einem Anbieter machen. Also das sind so die drei Grundlagen – Webseite, E-Mail-Marketing und vielleicht noch etwas, worüber man das, was man verbreiten möchte, auch teilen.

[12:04] – Ich finde es auch immer sehr nützlich ein Landing Page Tool zu nutzen. Wir haben jetzt in diesem Fall Instapage genutzt, das ist eher ein hochpreisiges Tool, … das würde ich am Anfang nicht empfehlen. Aber sowas wie Thrive oder auch Leadpages sind Tools, die man nutzen kann … um Zeit zu sparen, um solche Seiten aufzubauen, und die sind Conversion-optimiert und erleichtern uns einfach unseren Alltag.

Warum du in Tools und Unterstützung investieren solltest.

[12:41] – Wir schauen ja auch immer, wie wir mehr Leichtigkeit in unser Business bringen können und je mehr Leichtigkeit wir reinbringen können, desto mehr Spaß macht es am Ende auch das Ganze umzusetzen und natürlich dann auch Ergebnisse zu erzielen. Die Tools nehmen richtig viel Zeit ab, auch wenn man sich nicht so gut auskennt. … Man muss überlegen: Das ist die Arbeitszeit, die einem verloren geht, die könnte man sich durchaus ein bisschen einsparen. Ich glaube, da ist es auch nochmal wichtig zu erwähnen, dass man an der Stelle, was Tools und Unterstützung betrifft, auch einfach zum Umdenken einlädt, denn wir kommen viel schneller voran, wenn wir Dinge auslagern, wenn wir auf bestimmte Tools zurückgreifen und Dinge nicht manuell machen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Welche Tools für deinen Launch

[14:00] – Das ist eine Investition, die an der Stelle notwendig ist, aber auf der anderen Seite hilft es uns natürlich, den Fokus auf die Dinge zu richten, die uns weiterbringen, wie zum Beispiel Promo-Aktivitäten, der Aufbau des Netzwerks, etc., und wir müssen uns halt nicht um diese ganze Technik kümmern. … Ich würde auch jedem:r empfehlen, diese Dinge wirklich so schnell wie möglich abzugeben, denn je mehr wir uns damit beschäftigen, desto langsamer kommen wir in unserem Business voran, denn das ist eine ganz andere Expertise, die da gefragt wird. Man kann natürlich irgendwie manuell reingehen und E-Mails verschicken, aber man kann es eben auch smarter und leichter machen, indem man zum Beispiel Automationen baut, wo bestimmte Dinge einfach automatisch laufen.

So viel Zeit solltest du für die Launch-Vorbereitung einplanen.

[15:05] – Lass uns doch mal darüber sprechen, wie viel Vorlauf man braucht, für so einen Launch. Wir haben ja schon vor einiger Zeit angefangen dieses Projekt zu planen – magst du da einmal erzählen, wie wir da vorgegangen sind und wie viel Zeit wir an der Stelle einfach mit eingeplant haben und gerne, ob das aus deiner Sicht ausreichend Zeit war? Wir haben ungefähr drei Monate vor dem großen Launch angefangen, was in einem eingespielten Team ein sehr guter Zeitraum ist, und wir sind wirklich schnell, denn wir haben unsere Planung schon. Du hast Strukturen aus alten Launches, in die wir immer wieder reingehen und nachschauen können. Und trotzdem merke ich immer bei jedem Launch, dass es trotzdem immer wieder eng hinten raus wird. Deswegen ist mein Tipp: Egal, was du planst, rechne nochmal so 15 % dazu, damit man Puffer hat. Aber es kommt auch ein bisschen auf die Größenordnung von dem Launch an. Zwei bis drei Monate sollte man sich auf jeden fall Zeit geben, denn am Anfang hat man noch nicht so den Zeitdruck und dann kommen die Gewerke erstmal so richtig in Gang und das Zusammenspiel fängt an, und hinten raus, … wie bei jedem großen Event, kommt die Aufregung dazu und … für die Tests braucht man eben auch sehr viel Zeit.

[16:40] – Aus meiner Sicht würde ich auch sagen, minimum drei Monate. Ich würde mit drei Monaten auch für einen kleineren Launch anfangen, um auch wirklich sauber zu arbeiten, um die E-Mails vorzubereiten und den ganzen Content, der benötigt wird. Und je größer der Launch oder je höher die Ziele, desto mehr Vorlauf würde ich einplanen. Ich glaube, auch für unseren Launch hätten wir locker noch einen guten Monat gebraucht an Vorlauf, um einfach bestimmte Dinge rechtzeitig zu finalisieren, weil am Ende hat halt doch vieles länger gedauert oder hat am Anfang noch nicht so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben, und an der Stelle musste dann halt auch nochmal viel nachgearbeitet werden.

[17:33] – Wann haben wir mit der Technik begonnen? Nicht ganz drei Monate, aber die Planung für die Technik ist ungefähr trotzdem immer im gleichen Zeitraum, wo man sich dann überlegen muss, was können wir von dem, was schon da ist, nutzen, was brauchen wir eventuell noch? … Und sowas muss dann wirklich ausprobiert werden. Funktioniert es von dem Konzept her, haben wir die Technik, die wir benötigen, brauchen wir Alternativen?

[18:12] – Auch wenn von extern noch Input kommt, … braucht man eigentlich noch viel mehr Vorlaufzeit, weil die ja auch ihre Planung haben. … Wir hatten über 70 Expertinnen, die wir koordiniert haben, und haben das ganze in drei Monaten gerockt. Ich glaube, auch da punktet man eben nochmal mit einer guten und professionellen Abwicklung, wenn man mit Kooperationspartner:innen arbeitet, oder auch wenn man einen Affiliate-Launch hat.

PS: Möchtest du im Nachhinein wissen, wie viel Zeit du und dein Team für den Launch gebraucht haben, dann empfehle ich dir eine detaillierte Zeiterfassung für dein Online-Business. Mehr darüber liest du im verlinkten Artikel.

So planen wir unseren Funnel.

[19:11] – Du hast ja nicht direkt mit der Umsetzung der Technik begonnen, du hast vorher mit der Planung begonnen. Wir haben uns im Team vorher überlegt, wie dieser Funnel aussehen soll, du hast diesen Funnel dann visualisiert und erst dann hast du ihn umgesetzt. Genau, noch ein Tool. Welches ist das? Das war Funnelytics, was wir zur Visualisierung einsetzen (es könnte auch als Tracking-Tool benutzt werden, aber wir machen das für’s Optische, damit wir greifen können, wie es wirklich aussieht). Man sieht dort sehr schnell, wenn Dinge vielleicht nicht funktionieren, die wir uns vorher überlegt haben. Ganz früher habe ich das tatsächlich per Blatt und Stift gemacht und habe mir so einen Funnel einfach aufgezeichnet – jetzt spart mir so ein Tool natürlich Stunden an Arbeit, meine Arbeitszeit kann ich dann wirklich für andere Dinge nutzen. Jeder einzelne Punkt, jede Seite, die wir gemacht haben, wo die Menschen herkommen, sämtliche Social Media, sämtliche E-Mails waren da drin – … das war extrem hilfreich, dass wir einfach sehen, wo kommen die Menschen rein, wie sollen sie sich fortbewegen, wo können wir sie abholen, wo sind Informationen notwendig, um sie an bestimmte Punkte hinzulenken.

[20:45] – Ich glaube, auch im Team ist es eine ganz große Unterstützung, denn nicht jede:r ist in die Technik involviert. … Es ist für das restliche Team wichtig zu verstehen, wie dieser Funnel überhaupt funktioniert. … Und es hilft auch nochmal das effizienter umzusetzen und nicht einfach irgendwie loszustarten. … Absolut. Es unterstützt eigentlich, wenn man die Planung macht. Da hast du deine Planung und deine Aufgaben und die Visualisierung des Ganzen wird oft nicht gemacht. Aber genau da wird das, was zu planst, auf die Technik umgesetzt. … Wie mache ich das, was ich plane, zu einem technisch sinnvollen Plan, … der von Punkt A über ganz viele A-B-C-Zets nach hinten läuft? Ein Funnel macht ja meistens nach hinten auf.

[22:40] – Wenn du wirklich noch ganz am Anfang stehst, dann kann man das auch aufmalen, da gibt es super viele Programme, die man nutzen kann. … Es gibt viele Möglichkeiten, das habe ich am Anfang auch so gemacht, aber das visualisieren ist super wichtig.

Die Technik während dem Launch.

[23:35] – Wir haben eine Planung für das gesamte Projekt. Aber in den einzelnen Bereichen, also auch im Technikbereich, ist es ja notwendig zu planen und den Funnel eben einmal zu visualisieren. … Dann ist die nächste Phase die Umsetzungsphase, wo du wirklich die Seiten, die E-Mail-Automation, etc. aufsetzt. Wenn das alles steht, ist es dann für dich vorbei? … Nein, dann kommen ja eigentlich die viel wichtigeren Phasen hinten dran. Die Umsetzung ist immer gut, weil da alle Informationen zusammenfließen, die von allen Teammitgliedern kommen. Die Texte, die Grafiken, werden dann einfach entsprechend eingesetzt, wir bauen die Seiten, die E-Mails – es wird alles fertig gemacht. Und sobald … wir alles umgesetzt und durchgetestet haben, geht der Launch los, und dann wird es eigentlich erst richtig spannend. Dann kommen die Zahlen ins Spiel und die muss man einfach gut beobachten, vom ersten Tag an, um zu schauen, was von dem, was wir umgesetzt haben … funktioniert denn, oder wo müssen wir denn jetzt nochmal nachjustieren? … Prüfen und ändern.

Die Technik nach dem Launch.

[25:35] – Und dann gibt’s zum Schluss nochmal eine Phase, … wenn der Kauf vorbei ist. Dann kommen auch noch Anfragen, das heißt, wenn die Technik nicht funktioniert, da muss man nochmal einhaken, und eben auch die Auswertung machen. Was hat denn gut funktioniert? Auf welche Zahlen können wir jetzt schauen? … Einfach alles, was wir beim nächsten Launch anders machen wollen, noch besser machen wollen. Diese Aufbereitungs- und Nachoptimierungsphase – nach dem Launch ist vor dem Launch. Ich würde sogar sagen, das ist die wichtigste Phase, weil das ist da, wo du die ganzen Learnings kriegst.

Warum eine gute Vorbereitung so wichtig ist.

[28:29] – Das sind Lernerfahrungen und das hört auch nie auf. Aus meiner Erfahrung bisher kann ich sagen, es gibt immer mindestens eine Sache, die schief laufen wird oder schief laufen kann, deswegen ist es auch so wichtig, sich die Phasen vorher genügend Zeit zu geben, um alles zu testen, aber es kann auch aufgrund äußerer Umstände immer noch was schief laufen. Aber das Gute ist, wenn du dann alles vorher ausgemerzt hast, dann ist es nur die eine Sache, die man beheben muss, und keine 20. Deswegen ist eine gute Vorbereitung auch tatsächlich das A und O.

Wie du übrigens ein Online-Event organisierst und damit Geld verdienst, das erzähle ich dir im verlinkten Beitrag.

Zusammenfassung: So setzt du einen Launch technisch um.

Wir sind in unserem Launch-Ablauf mittlerweile sehr gut vorbereitet und strukturiert, aber viele (gerade zu Beginn) sind es nicht. Deswegen empfehle ich dir zwar ein gewisses Grundverständnis von den Techniken, jedoch ein Outsourcen der Umsetzung. Denn das gehört in der Regel nicht zu deiner Kernexpertise, dafür gibt es Menschen, wie Tanja Baumann, die dir mit Leidenschaft und Erfahrung ihr Know-How bereitstellen und dir jede Menge Zeit sparen, die du dann in dein Angebot investieren kannst, um Geld zu verdienen.

Unseren Launch-Ablauf, plus Tipps zu Technik und Tools, habe ich dir hier noch einmal zusammengefasst:

  1. Funnelaufbau: Definiere, wie dein Funnel aufgebaut sein soll. Als erstes benötigst du eine Seite, auf der man sich anmelden kann. Danach folgen Seiten, die u.a. notwenig sind (Bsp.: Bestätigungsmail) oder bereits Möglichkeiten für einen Upsell bieten (Bsp.: Danke-Seite). Überlege dir, was als nächstes folgt und wohin du potenzielle Interessent:innen leiten möchtest / welche Informationen du vermitteln möchtest.
  2. Funnelplanung: Visualisiere deinen Funnel – jeden einzelne Punkt, jede Seite, jede E-Mail und jeden Kanal – um zu sehen, wo die Interessent:innen reinkommen, wie sie sich innerhalb des Funnels fortbewegen sollen und wo Informationen notwendig sind, um sie an bestimmte Punkte hinzulenken.
  3. Launch-Tools: Die Basics sind ein Tool für die Webseite / die Landingpage, ein E-Mail-Marketing Tool sowie ein Tool, um deine Inhalte zu vermitteln (Bsp.: ein Video-Tool für dein Webinar, ein Anbieter für deinen Online-Kurs, etc.)
  4. Planungszeit: Die komplette Vorbereitungszeit für einen Launch sollte mind. 3 Monate betragen, inkl. ausreichend Puffer für die Testphase.
  5. Technik während dem Launch: Während dem Launch muss die Technik immer wieder geprüft und bei Problemen in Echtzeit optimiert und angepasst werden.
  6. Technik nach dem Launch: Nachfragen der Käufer:innen erfordern Nacharbeit. Eine detaillierte Auswertung der Zahlen und Festhalten der Probleme wie auch der Dinge, die gut funktioniert haben, hilft Learnings zu sammeln und es beim nächsten Mal noch besser zu machen.

Nach dem Launch ist vor dem Launch: Wir starten nämlich zum ersten Mal das Academy Bootcamp und dort geht es darum, dir dabei zu helfen ein Produkt zu entwickeln, ein Produkt zu vermarkten und es auch durchzuführen. Das ist ein 12 Wochen Programm, was am 5.7. startet, und wenn du Interesse hast, dann setze dich unbedingt auf die Warteliste.

Bist du schon Launch-Profi? Wie ist dein Funnel aufgebaut?

Tanjas Webseite: www.tanjabaumann.de
Tanjas Instagram-Kanal: www.instagram.com/tanjaletslaunch
Tanjas Facebook-Seite: www.facebook.com/tanjabaumann.de
Tanja auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/tanja-baumann

Tanja und ich freuen uns auf dein Feedback zu dieser Episode. Tagge uns dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Hinterlasse mir sehr gerne auch eine Empfehlung für meinen Podcast.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Technik und Tools für deinen Launch
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{Podcast} Wie dir ein Blog dabei hilft, als Expertin wahrgenommen zu werden – Interview mit Janneke Duijnmaijer

Mein heutiger Gast hat schon 2007 mit dem Bloggen angefangen. Damals wusste kaum jemand, was ein Blog überhaupt ist. Ihr damaliges Hobby hat sie später zum Beruf gemacht. In 2018 durfte ich sie bei der Entwicklung ihrer Angebotsstrategie unterstützen und in 2019 war sie Teil der she-preneur Mastermind und ist den Weg von der Selbstständigen zur Unternehmerin gegangen.

Heute ist sie erfolgreiche Unternehmerin, die anderen zeigt, wie sie sich einen Blog aufbauen, der sie zu bekannten Expert:innen macht, damit sie mit ihrer Expertise auch Geld verdienen können.

Mit meinem heutigen Gast spreche ich darüber, wie dir ein Blog dabei hilft als Expertin wahrgenommen zu werden und Kund:innen zu gewinnen. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – So hilft dir ein Blog in deinem Business.

Freu dich auf einen super inspirierenden und motivierenden Beitrag mit ganz vielen Insights und Geschichten von und mit Janneke Duijnmaijer von Blog Your Thing.

Jannekes Weg von der Selbstständigen zur Unternehmerin.

[2:10] – Was waren deine drei größten Learnings auf dem Weg von der Selbstständigen zur Unternehmerin? Mein allergrößtes Learning überhaupt: Ich muss nicht immer alles neu erfinden. Das war wirklich der größte Fehler, den ich, glaube ich, jahrelang gemacht habe (in den ersten Jahren), dass ich immer alles neu gemacht habe. … Ich habe mir, glaube ich, jedes Jahr ein neues Angebot überlegt, das ich auf den Markt bringe. Und bei dir in der Mastermind habe ich mich getraut zu sagen: „Ok, ich habe das Gleiche und mache das öfter.“ Und das war so ein Learning, … weg von der Selbstständigen, von dem ‚in den Tag hinein leben‘, hin zur Unternehmerin mit einem fixen Angebotsspektrum mit Konsistenz. … Das zweite Learning war: Risiko einzugehen lohnt sich. Also als Selbstständige war es für mich immer so: Ich brauche meine Kund:innen, und ich muss Geld verdienen, und ich gehe lieber auf Nummer sicher und schau, dass ich im nächsten Monat meine Rechnungen bezahlen kann. … Als Unternehmerin ist es für mich jetzt wirklich so, dass ich sage: „Okay, ich gehe ein Risiko ein.“ … und das lohnt sich meisten. … Im Endeffekt hat es sich ausgezahlt, also jetzt vielleicht noch nicht monetär, aber einfach, dass ich gemerkt habe, es war ein Risiko, ich habe das noch nie gemacht, das hat mich Überwindung gekostet und ich bin so daran gewachsen. Ich weiß, was ich alles kann und das ist wahnsinnig cool. Das dritte Learning ist: Es zahlt sich aus Hilfe anzunehmen. … Ich komme wirklich schneller voran und mit Leichtigkeit auch voran. … Es muss nicht schwer sein, man muss sich nicht alles selber erarbeiten, es kann wirklich auch leicht gehen, wenn man sich Unterstützung holt.

[5:21] – Ganz ehrlich, ich glaube, das sind wirklich die Schritte, die notwendig sind, und auch die größten Fehler, die ich bei den meisten sehen. Sie versuchen, alles alleine zu machen, sie entwickeln immer wieder neue Produkte. … Auch das Thema „Risiko, und Hilfe annehmen“ sind aus meiner Sicht zwei riesige Wendepunkte. … „Okay, ich mache das jetzt, ich versuche es jetzt nicht mehr allein, … ich investiere jetzt einmal einen Batzen Geld, weil ohne komme ich wahrscheinlich nicht voran.“ Absolut, und ich glaube, dieser Batzen Geld ist nämlich auch das, was uns wirklich voranbringt, weil wir denken: „Es ist so viel, dass es weh tut. Jetzt muss ich was dafür machen, dass es funktioniert.“ Und das ist dann auch das, zusätzlich zu dem Input, den man bekommt, das einen dann noch weiterbringt.

[6:39] – Auf der anderen Seite sind wir ja auch ein Vorbild und wollen anderen zeigen, was möglich ist. Dann ist es natürlich notwendig, dass wir diesen Weg gehen und anderen zeigen, dass es sich lohnt mutig zu sein und einfach mal Dinge zu tun, vor denen wir Angst haben oder wo wir denken, wir sind dem Ganzen noch nicht gewachsen.

[7:03] – Janneke, was hat sich verändert, seitdem du deinen unternehmerischen Weg gefunden hast? … Es haben sich wahnsinnig viele Dinge bei mir verändert, aber ich glaube, zusammenfassen kann ich das, dass ich sage, ich bin entstanter und konstanter in dem, was ich tue. Also entstanter im Sinne von: Ich mache mir nicht jedesmal, wenn ein Fehler passiert oder wenn irgendwas nicht funktioniert, Gedanken – so, wie „Oh mein Gott, mein Business geht den Bach runter“. Man kennt … die emotionalen Achterbahnfahrten, die Selbstständige haben an einem Tag. Früher hatte ich das tatsächlich auch, da war ich in der Früh euphorisch … zum Mittag „Oh mein Gott, alles geht den Bach runter“, am Nachmittag dann wieder ein Hoch, … und am Abend dann wieder „Oh nein“ und der Vergleich mit anderen. Seit ich meinen unternehmerischen Weg gefunden habe, habe ich diesen Vergleich nicht mehr so und … ein Fehler … ist jetzt kein Drama mehr, und das tut mir persönlich unheimlich gut.

Die Selbstständigkeit ist nicht unsicher.

[9:00] – Die Selbstständigkeit ist nicht unsicher. Wenn wir den Weg richtig gehen, dann können wir uns ein viel stabileres Business aufbauen, als wenn wir irgendwo angestellt sind, weil dann wissen wir eben nicht, was passiert denn überhaupt, was entscheiden die denn? Du bist die Unternehmerin, du entscheidest, wohin dein Business geht, und du gehst diesen Weg und kannst dann, wenn du gewisse Dinge tust, wie zum Beispiel eine gute Produktstrategie [entwickelst], diesen Weg auch vorbestimmen. Natürlich kann es immer mal sein, dass ein Launch nicht so gut läuft. Aber wenn du Dinge wiederholst, deine Angebote, deine Launches etc. perfektionierst, kriegst du viel mehr Stabilität in dein eigenes Business rein und somit dann eben auch viel mehr Konstanz und, ich glaube, auch viel mehr Selbstsicherheit.

[10:00] – Was ich gelernt habe, ist, dann nachzufragen: Warum hat es nicht funktioniert? Was hat gefehlt? Und auch das ist wahnsinnig hilfreich. Ich habe mich das früher nicht getraut, muss ich ganz ehrlich sagen, nachzufragen, „Warum habt ihr mein Produkt nicht gekauft?“ Ich habe jedes Mal gedacht, weil sie es total schlecht finden und damit nichts anfangen können. … In dem Moment, wo ich mich aber getraut habe zu fragen, habe ich gemerkt: Die finden das schon gut. Aber es gibt halt einen Punkt, wo ich noch nicht genug aufgeklärt habe, wo ich diese Einwände noch nicht ausgeräumt hab. Und ab dem Moment, wo ich das dann in meine Launches auch aufgenommen habe, funktioniert es einfach besser, weil diese Fragezeichen nicht da sind. Total und das können wir nur über die Zeit lernen und auch nur lernen, wenn wir Dinge wiederholen und nicht jedes Mal etwas Neues erfinden.

So findest du deinen eigenen Weg.

[11:29] – Was ist aus deiner Sicht notwendig, um den eigenen Weg zu finden? Ich glaube, dass man sich erstmal fragen muss, wo ist meine Zielgruppe überhaupt unterwegs. Das ist so dieser klassische 0815-Tipp, der aber unheimlich notwendig ist. Weil, wenn du etwas machst, was dir wahnsinnig viel Spaß macht, aber du erreichst deine Zielgruppe damit nicht, weil sie dich nicht sieht, bringt dir das alles nichts. Aber der zweite Tipp ist, meiner Meinung nach, dann wirklich: Schau, was dir Spaß macht. … Probiere dich auch aus. Um deinen eigenen Weg zu finden, musst du einfach ausprobieren, was dir liegt und was du magst. … Immer was anderes ausprobieren und jede Woche etwas Neues machen, das sollte es nicht sein. … Hör in dich hinein, schau vielleicht auch, was konsumierst du selber? Was findest du selber bei anderen gut? Und dann probiere das für dich umzusetzen und schau aber auch, ob es wirklich funktioniert. … Zum ‚eigenen Weg finden‘ gehört eben auch dazu, Dinge wieder aufzuhören, wenn man merkt, es passt nicht.

Wie du ein Blog für dein Business nutzen kannst.

[13:59] – Diesen Mythos gibt es immernoch, das man einen Blog braucht, um als Expertin / als Experte wahrgenommen zu werden. Ist das wirklich so, Janneke? Also ein Blog ist super! … Aber ich muss ganz ehrlich sagen, es gibt tatsächlich Leute, denen ein Blog einfach nicht liegt, wo die Leute sagen: „Es ist eine Qual für mich Blogartikel zu schreiben … .“ Für die gibt es andere Formate, zum Beispiel einen Podcast. Wenn es den Leuten einfacher fällt, spontan zu reden, dann ist das das Allerbeste, was du machen kannst. Ich glaube, es ist immer wichtig authentisch zu sein und das merken die Leute dann nämlich auch. Aber wenn du sagst: „Ich schreibe gerne und ich lese selber auch gerne“, dann ist ein Blog das Beste, was du machen kannst.

[14:59] – Es gibt ja auch Blogs und Blogs. Das heißt, auf der einen Seite kannst du den Content wirklich originär für den Blog erstellen und die Blogartikel schreiben, oder du machst es so, wie du, das man dann einfach die Podcasts … oder Youtube-Videos … transkribiert … und … das quasi auch auf der Webseite in einem Blog einbindet. Das ist dann nicht dieser klassische Blog, wo du Content eben für den Blog erstellst, aber du hast trotzdem eine Seite auf deiner Webseite, wo die Leute sich informieren können. … Da ist diese Ergänzung wahnsinnig gut und macht das Content-Marketing dann ein bisschen nachhaltiger, auch in Hinsicht auf Google, weil du mit einem Blog sehr gut sichtbar bist.

[17:32] – Ich glaube, da gibt es ganz viele Möglichkeiten (auch wenn man nicht gerne schreibt), wie man einen Blog für’s eigene Business verwenden kann. Absolut, ich rate wirklich jedem / jeder, probiere es einfach aus, … wichtig ist, überhaupt ins Tun zu kommen. Wenn du sagst: „Okay, ich möchte einen Blog starten, oder jemand hat mir gesagt, ich muss einen Blog starten“ und dann sitzt du da ewig an der Strategie und es kommt einfach nichts dabei heraus, dann ist es vielleicht nicht das Richtige für dich, dann probiere etwas anderes auch. Aber trotzdem ist es natürlich so, dass du dich mit einem Blog sehr gut positionieren kannst!

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Blog schreiben - Tipps von Janneke Duijnmaijer

[18:56] – Gibt es sonst noch etwas oder noch eine Gruppe an Selbstständigen, wo du sagst, euch empfehle ich unbedingt einen Blog zu schreiben oder einen Blog zu führen? … wenn es wirklich darum geht Wissen zu transportieren, also wirklich fachlich, … so diese klassischen How-To-Artikel, die man auf Google immer wieder findet. Das ist halt ein sehr guter Inhalt, den du über einen Blog vermitteln kannst, solche Anleitungen. Das geht über den Podcast oder über andere Formate auch, aber wenn man da nachschauen muss, dann muss man alles wieder durchhören, und das ist halt sowas, wo ich auch bei den Leser:innen immer wieder höre, dass sie sowas viel lieber in schriftlicher Form konsumieren. … Wenn du sehr viel von dem veröffentlichst, dann ist ein Blog eine sehr gute Möglichkeit.

Was muss ich tun, um mit meinem Blog als Expertin wahrgenommen zu werden?

[20:09] – Was muss ich tun, um mit meinem Blog als Expertin oder Experte wahrgenommen zu werden? … Etwas, was ganz viele Leute vergessen, ist einfach Persönlichkeit aufzuzeigen, denn du möchtest ja als Experte oder Expertin wahrgenommen werden, das heißt, die Person dahinter. Und da darfst du auch deine eigene Learnings, zum Beispiel, einfließen lassen, oder eigene Anekdoten – Storytelling einfach machen – und dich selber zeigen. … Beim Blog musst du das eben inhaltlich einfließen lassen. Was auch ganz wichtig ist oder sehr gut ankommt, ist, wenn du Kund:innenstories, zum Beispiel, machst, also zu zeigen, wie du anderen Leuten hilfst. Denn es ist das eine zu sagen: „Ich kann dir helfen.“ und das andere zu zeigen, den Personen habe ich schon geholfen. … Ein Blog ist wahnsinnig gut dafür geeignet, dass du ihn als Portfolio nutzt, also als Experte / Expertin wahrgenommen wirst. … Da kann der Blog einfach der erste Punkt sein, wie die Leute auf dich aufmerksam werden. … Wenn wir sichtbar sind, wenn wir uns sichtbar machen und als Expertin auch zeigen, dann kann auch wirklich total viel passieren.

Lies hierzu: Diese 5 Fragen solltest du deinen Testimonials stellen.

Wie verdiene ich mit dem Blog Geld, Janneke?

[24:24] – Wie verdiene ich mit dem Blog Geld, Janneke? Es gibt natürlich den Klassiker, … das ist Sponsored-Posts schreiben, also von Firmen beauftragt werden, und Affiliate-Marketing. Aber das ist tatsächlich nur ein kleiner Teil, den ich jetzt gar nicht so wichtig finde. … Sondern der Weg, den ich wirklich empfehle, ist … dich als Experte / als Expertin zu positionieren und wirklich den Blog als Marketingkanal zu nutzen und deine Positionierung eben zu stärken, zu zeigen, wofür du stehst. Und dadurch die Kund:innen vielleicht auch ein bisschen rauszufiltern.

[25:41] – Der Blog ist auch in gewisser Weise Verkaufshelfer. Nämlich in dem Sinne, dass du das Problembewusstsein, zum Beispiel, einerseits schaffst. Ganz viele Leute wissen noch gar nicht, dass sie ein bestimmtes Problem haben oder dass du ihnen bei dem Problem helfen kannst. … Diese Verkaufshelferartikel, so nenne ich sie ganz gerne, sind super wichtig, da wirklich Kund:innen zu gewinnen.

[26:29] – Über den Blog kannst du auch einen Funnel aufbauen, sprich den Blog als Einstiegsseite zu nehmen, für dein Business – dass du die Leute über Social Media, über SEO auf deinen Blog bringst und am Blog kannst du dann deinen Newsletter einbinden. … Dadurch, dass er sowieso schon Mehrwert bietet, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand für den Newsletter anmeldet, sehr viel höher. Wenn du jetzt einfach nur eine Landing-Page hast und Leute draufschickst, die dich noch nie gesehen haben oder noch nie von dir gehört haben, und das sagst „Trag dich in meinen Newsletter ein.“, das werden wahrscheinlich die wenigsten Leute machen. Wenn du in Blogartikeln Mehrwert lieferst, dann tragen sie sich gerne in den Newsletter ein, weil sie ja mehr davon haben wollen, und über den Newsletter kannst du wunderbar verkaufen. Ich glaube, das ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass der Newsletter einfach wunderbar konvertiert, und da kann kein Blog, kein Social Media oder irgendwelche Werbanzeigen dagegen ankommen. Aber der Blog hilft dir einfach wahnsinnig gut , Leute in deinen Newsletter hineinzubekommen.

[28:18] – Das ist super spannend, weil den meisten fehlt halt diese ganzheitliche Strategie. … Es ist halt nicht nur dieser alleinstehende Blog, sondern es gehört alles zusammen. Also der Blog ist der Einstieg. Dann denke ich darüber nach, was ist denn der nächste Schritt?

Lies hierzu: So entwickelst du eine ganzheitliche Business-Strategie.

Content für Social Media zeitsparend und nachhaltig recyceln.

[29:26] – Natürlich habe ich Social Media auch. An welcher Stelle kommt das, vielleicht können wir kurz darüber noch sprechen? Ich glaube, an zweiter Stelle. Ich mache es so, dass ich meinen Blogartikel schreibe, das ist das Wichtigste, und von diesem Blogartikel leite ich dann die Inhalte für Social Media ab – also dieses klassische Content-Recycling. … Das heißt, ich überlege mir nicht, was kann ich jetzt auf Social Media posten, … sondern ich nehme das wirklich von dem Content, den ich schon erstellt habe. Das ist sehr zeitsparend und auch im Prinzip sehr nachhaltig. Weil so werde ich wieder auf Social Media als Expertin gesehen, habe auf Social Media aber zusätzlich noch diesen persönlichen Aspekt mit drinnen.

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Netzwerken hilft dir bei deiner Expertise.

[30:27] – Was mache ich noch um als Expertin gesehen zu werden? Netzwerken! Das ist für mich ganz wichtig, weil ohne Netzwerken geht’s einfach nicht. … Aber es macht mir auch Spaß. Also ich sitze im Home-Office seit 6 Jahren und da ist das Netzwerken wichtig für mich, damit ich andere Leute kennenlerne, aber auch diese Unterstützung von anderen bekommen bzw. den anderen Unterstützung geben kann. Da sind über die Jahre hinweg Partnerschaften entstanden, und die möchte ich nicht mehr missen. Es gibt ganz coole Dinge, die man dann auf die Beine stellen kann. … Der Blog, Netzwerken und Social Media sind sicherlich die wichtigsten Aspekte für mich.

Lies hierzu: 4 Gründe, warum du dich mit Gleichgesinnten verbinden solltest, oder auch: 10 Tipps für weniger Einsamkeit im Home-Office.

[31:49] – „Okay, ich muss jetzt gucken, dass sich netzwerke, dass ich mich mit anderen vernetze, dass ich das nicht alleine mache.“ und habe dadurch gemerkt, dass ich viel mehr Reichweite bekomme, viel mehr Unterstützung bekomme, und das mein Netzwerk ja eben auch wieder auf meinen Expert:innenstatus einzahlt – das ist ja auch eine Sache, die wir nicht vergessen dürfen. Du bekommst dadurch natürlich dann auch wieder tolle Expertinnen und Experten für deine eigene Summit, oder was auch immer du machen möchtest, und kannst dann eben auf warme Kontakte zurückgreifen und auch auf ganz andere Gespräche! Also wenn da schon irgendwie so ein warmer Kontakt da ist, dann hat man nicht diese langweiligen Interviews, sondern kann die eben auch viel persönlicher und authentischer gestalten. Absolut, und da traut man sich vielleicht auch mal die ein oder andere Frage zu stellen, die man sonst … nicht stellen würde, und bekommt auch wirklich eine Antwort drauf.

Insights und Blicke hinter die Kulissen einer Online-Summit.

[32:47] – Janneke, du hast gerade gesagt, die Blog Summit findet jetzt zum dritten Mal statt, und auch das möchte ich nochmal hervorheben: Wiederholungen. … Wiederholung ist total einfach. Sicherlich hat sich von der ersten bis zur dritten Summit total viel verändert. Vielleicht kannst du da nochmal kurz erzählen, was so da dein Learning oder auch die Entwicklung war absolut. Das Ziel war im Prinzip immer das Gleiche, also dass ich Leute in meinen Mitgliederbereich hinein bekomme. Aber es hat sich wirklich von Jahr zu Jahr gewandelt. Beim ersten Mal war es eigentlich nur ein Versuch, ich habe selber noch nie an einer Summit teilgenommen … schauen wir mal, was passiert. Und das war wirklich cool, … das Ganze war aber ein Verlustgeschäft, also ich habe damit kein Geld eingenommen. … Meine Bekanntheit ist natürlich gestiegen, das ist ein wahnsinniger Vorteil, den man so in Geld nicht messen kann. … Vorletztes Jahr war es dann so, dass die Summit doch auch dazu da war, Einnahmen zu generieren, dass sich das selber finanziert, quasi. Das hat wahnsinnig gut funktioniert. Da hatte ich nochmal mehr Expert:innen, habe eine Schippe draufgelegt. … Und dieses Jahr ist es so, dass ich wieder kleiner werde, … weil ich das Feedback bekommen habe, von den Leuten. Da ist auch wieder so dieses: „Trau dich fragen.“, weil das hilft dir unheimlich viel. … Interviews sind super und Vorträge sind super, aber sie wollen umsetzen. Und das habe ich dieses Jahr mit aufgenommen ist. Es gibt nicht nur die klassischen Interviews und Inputs, die man von Summits kennt, sondern es gibt wirklich auch einen Workshop-Teil, wo die Leute direkt mit den Expert:innen zusammen umsetzen können und da dann auch mit einem Ergebnis hinauskommen.

>>> Hier kannst du dich zu Jannekes Blog-Summit anmelden.* Ich bin übrigens auch mit einem Workshop dabei und werde darüber sprechen, wie du ein Angebot entwickelst, das auch verkauft.

[38:07] – Wie viele Workshops wird es insgesamt geben? Es wird acht Workshops geben. Es sind vier Tage mit Inhalten, wo es wirklich darum geht, jedes Stadium des Blogaufbaus quasi zu meistern, und dazu wird es jeweils zwei Workshops geben. Am letzten Tag gibt es dann einen Abschluss-Workshop, der aber frei zugänglich ist, wo wir nochmal das Ganze Revue passieren lassen und eine kleine Abschlussparty machen.

[39:33] – Ich finde, dass ist auch so der Charme von Summits: … Sie zahlen zum einen natürlich extrem auf den Expert:innenstatus ein, aber auf der anderen Seite bringen sie eben auch die Community zusammen und sorgen für viel Inspiration und für viele Aha-Moment. Manchmal finde ich es ein bisschen schade, dass diese Online-Konferenzen so einen schlechten Ruf haben, weil mittlerweile gibt es halt echt schon viele tolle Konzepte, wo man wirklich auch was lernen und umsetzen kann. … Absolut! Also ich glaube, es gibt wirklich viele tolle Konzepte und man muss jedes einzeln anschauen, und schauen, was passt denn für mich gerade.

>>> Hier kannst du dich kostenfrei zur diesjährigen she-preneur Summit anmelden.

Jannekes Tipps für dich.

[42:27] – Janneke, zum Abschluss eine allerletzte Frage: Welche drei Tipps hast du noch zum Thema Bloggen? … Das erste ist: … Schreib so, wie du sprichst. Also bitte schreib nicht total hochgestochen, so, wie du das in Deutschland gelernt hast, weil das liest gerade im Internet niemand, wo wir alle keine Zeit haben und die Texte nur überfliegen. … Das nächste, was ich sagen würde: Schreibe nicht nur SEO-Artikel und mach dich wegen SEO nicht so wahnsinnig verrückt. Ich sehe das immer wieder, gerade in den letzten Jahren, wo SEO ein Thema ist. … Mittlerweile wissen die Leute – Suchmaschinenoptimierung ist wichtig – und optimieren wirklich jeden Artikel bis ins letzte Detail und schreiben teilweise Artikel nicht, weil es laut Google nicht oft genug gesucht wird. … Es ist so wahnsinnig schade, weil es gibt auch wichtige Themen, die halt nicht gesucht werden kann. … Wenn die Leute auf deinem Blog sind und dir folgen, dann lesen sie diese Artikel auch und bekommen einen Aha-Moment. … Der dritte Tipp: … Blogge nur so oft, wie du es schaffst deine Inhalte auch zu promoten. Also was meine ich konkret damit? Du musst nicht jede Woche bloggen, wenn du es nicht schaffst zwischenzeitlich Werbung für deinen Blogartikel zu machen. Ja, SEO ist das eine, aber du sollte auch auf Social Media Werbung dafür machen. … Deshalb bin ich ein Fan davon zu sagen: Blogge lieber alle zwei Wochen – schreibe in einer Woche den Blogartikel und in der anderen Woche kümmerst du dich darum, dass er ordentlich promotet wird, auf Social Media. Das bringt dir sehr viel mehr Seitenaufrufe, sehr viel mehr Impact. … Deshalb lieber seltener, aber dafür mit Mehrwert und mit Promotion des Inhalts.

Janneke ist übrigens auch beim she-preneur Summit X Bundle mit dabei und hat einen Kurs zum Thema „Contentrecycling“ begeisteuert. Da es ein total unterschätztes Thema ist, habe ich sie noch gefragt, ob sie uns ein paar Einblicke geben kann, worum es in ihrem Kurs geht und was du lernen kannst:

Wir werden uns anschauen, wie du aus einem großen Contentstück (das ist bei mir eben der Blog, man kann aber theoretisch jeden anderen Content, den man erstellt hat, auch anwenden), lauter kleine Bausteine machst, so Micro-Content, den du dann hauptsächlich auf Social Media posten kannst, ohne hier wahnsinnig großen Zusatzaufwand zu haben. Social Media ist einfach etwas, was für uns alle wichtig ist um sichtbar zu sein, um die Leute auf unseren Blog zu holen und um den Expert:innenstatus nochmal zu unterstreichen. Aber es ist halt viel Aufwand und wir wissen ja eh alle nicht, wann wir noch was unterbringen sollen. Da alles neu zu erfinden, ist keine nachhaltige Strategie, aber wirklich das zu nehmen, was schon da ist, wie das funktioniert und was es für Strategien gibt, das zeige ich in dem Kurs.“

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Expertise mittels Blog - Interview mit Janneke Duijnmaijer
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{Podcast} Erfolg und Perfektion liegen in der Wiederholung

Mein Team und ich arbeiten weiterhin an unserem großen Community Event, dem she-preneur Summit X Bundle. Wir sind in diesem Jahr sehr gut vorbereitet, denn wir haben die she-preneur Summit schon einmal wiederholt, und wir haben auch das she-preneur Bundle schon einmal durchgeführt – dadurch können wir auf ganz viele Erfahrungen und auf ganz viele Inhalte zurückgreifen – sodass ich vor diesem großen Launch sehr entspannt bin.

Die letzten Jahre waren meine Launches immer ein riesengroßes Thema und ich habe kurz davor oft Panik bekommen, mir großen Druck gemacht und viele negative Dinge eingeredet. Mittlerweile kann ich aber sagen, dass mein Team und ich da sehr routiniert rangehen, Aufgaben und Zeitplan gut definiert und terminiert sind, und wir Dank jeder Menge Struktur im Business Projekte unterschiedlicher Größenordnung effizient umsetzen können.

In dieser Episode erzähle ich dir, warum dein Erfolg in der Wiederholung liegt und du mit deinem Online-Produkt nie fertig bist. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – Perfektionierung durch Wiederholung.

Zur heutigen Episode hat mich eine Diskussion in der she-preneur Academy inspiriert. Es ist so leicht uns einzureden, dass unser Produkt nicht funktioniert oder dass wir uns immer wieder etwas Neues einfallen lassen sollten, statt auf das, was wir schon haben, zurückzugreifen und es zu optimieren. Das sehe ich wirklich ganz, ganz oft, dabei ist es viel wichtiger, dass wir die Dinge wiederholen, dass wir nicht jedes Mal das Rad wieder neu erfinden.

Der Erfolg liegt in der Wiederholung.

[5:34] – Bestimmte Dinge fühlen sich am Anfang schwer an und das Ergebnis lässt auf sich warten. Das Ergebnis ist nicht das, was wir erwartet haben.

[6:28] – Ganz egal, ob es sich um ein kostenfreies oder um ein kostenpflichtiges Produkt handelt … Dein Produkt wird nie perfekt sein und es wird nie fertig sein. Die meisten überforderten Selbstständigen, die geben eben viel zu früh auf, weil sie denken, dass ihr Produkt nicht funktioniert, nicht gut genug ist, doch nicht das ist, was ihre Zielgruppe wollte, weil es sich zum Beispiel nicht so gut verkauft hat oder weil sich viel zu wenig Menschen angemeldet haben, weil sie damit vielleicht auch einen Verlust gemacht haben.

[7:21] – Das Erfolgsgeheimnis ist herauszufinden, warum etwas nicht funktioniert hat oder warum es nicht so gut funktioniert hat, wie du es erwartet hast, und was du anders machen kannst, damit es besser funktioniert oder damit du das Ergebnis bekommst, was du erwartest. Das heißt, Erfolg und auch Perfektion liegen in der Wiederholung.

[8:41] – Ganz am Anfang habe ich viel zu viel Wert auf Kleinigkeiten gelegt, die mich auch viel Geld gekostet haben, die aber unnötig waren, weil sie zum Beispiel keine große auf Auswirkungen auf das Endergebnis hatten. Das ist immer auch eine ganz wichtige Sache: Was sind die Aufgaben, die wirklich dazu beitragen Ergebnisse zu bekommen?

[9:07] – Egal, was für ein Produkt du veröffentlichst, du wirst merken, dass es Dinge gibt, die nicht so funktionieren, wie du es erwartet hast, wie du es dir überlegt hast. … Du wirst merken, dass deine Kund:innen vielleicht mit bestimmten Dingen nicht zurechtkommen, dass sie etwas anderes brauchen, als das, was du dir überlegt hast … . Bereite dich deshalb … darauf vor, dein Produkt zu perfektionieren, statt den Anspruch zu haben mit einem perfekten Produkt rauszugehen. Egal, ob es sich hierbei um ein kostenfreies oder ein kostenpflichtiges Produkt handelt: Geh raus, sammele Erfahrungen, hole dir Feedback ein und setze es wieder um.

Am Beispiel der she-preneur Summit.

[10:14] – Für die heutige Episode habe ich dir ein Beispiel aus meinem Business mitgebracht, und zwar habe ich mir überlegt dir das Ganze einmal an der she-preneur Summit zu erzählen. Denn das ist ein Produkt, das ich mehrmals wiederholt habe, das am Anfang nicht so gut funktioniert hat, ich extrem viele Learnings auch hatte, und weil es ein kostenfreies Produkt ist. Ich glaube einfach, dass ist ein schönes Beispiel, an dem man einmal erkennen kann, wie ein bestimmtes Produkt einfach perfektioniert werden kann und wie es dir dabei hilft dann im nächsten Schritt mehr Kund:innen bzw. mehr Umsatz zu generieren.

[11:01] – Die she-preneur Summit habe ich in 2017 das allererste Mal hat durchgeführt. Im Oktober 2017 war die she-preneur Summit ein Event, das ich zusammen mit meinen Kundinnen auf die Beine gestellt habe, und zwar anlässlich des ersten Jubiläums meines Memberbereichs, dem ehemaligen she-preneur insider club. Wir haben damals kein Produkt verkauft. Im Anschluss fragte mich jemand, ob die Aufzeichnungen auch gekauft werden könnten, und dann habe ich damals noch das Produkt angelegt und habe es einmal verkauft. Das war die allererste she-preneur Summit. Es war auch ein Community-Event, wo wir uns überlegt haben wir möchten der restlichen Community etwas zurückgeben, wir möchten in den Austausch gehen, wir möchten unsere Expertise zeigen. Das hat ganz wunderbar funktioniert, ich glaube, wir hatten knapp 1000 Anmeldungen schon damals. Aber es hat mich jede Menge Nerven und auch jede Menge Geld gekostet, weil ich sehr viel Geld in Unterstützung und in kostenpflichtige Anzeigen investiert habe. … Und am Ende hatte ich mir nicht mal überlegt, ob ich auch ein Produkt verkaufen möchte, bzw. im Anschluss ein paar Wochen später gab es dann den she-preneur insider club zu kaufen, aber das haben auch nicht viele gekauft.

[12:34] – Die Summit allein hat mir kein Geld gebracht, also ich habe damit einen Verlust gemacht. Aber ich habe das Potenzial darin gesehen und ich habe gesehen, wie viel positives Feedback wir bekommen haben. … Es hat mir einfach so viel Freude gemacht und hat mich so sehr erfüllt, dass ich gesagt habe, wir kriegen das hin, wir machen das nochmal und überlegen uns aber ein anderes Konzept, überlegen uns auch, wie können wir damit Geld verdienen, und setzen das Ganze dann noch einmal um, mit den Learnings, die wir eben hatten.

[13:26] – Ein Jahr später, 2018, fand dann die zweite she-preneur Summit statt. Das Event ging über vier Wochen. … Vorher waren es zehn Tage und die zehn Tage war ich von morgens bis abends live, das war extrem anstrengend. Da habe ich überleg, was kann ich anders machen, um es für mich leichter zu machen. Und dann habe ich überlegt, das Event über vier Wochen laufen zu lassen, das war dann immer Freitag, Samstag und Sonntag. Eines der großen Learnings war zum Beispiel, dass wir viel zu viele Inhalte hatten. Ich glaube, wir hatten die letzten Male immer 40 Sessions über vier Wochen bzw. über eine bestimmte Anzahl von Tagen, und bei den vier Wochen haben wir zum Ende hin einfach ganz viele Teilnehmer:innen verloren. … Und auch sonst hatte ich viele Learnings. Ich fand es sehr schwierig Teilnehmer:innen zu gewinnen. Ich habe Unmengen an Geld damals auch schon wieder in Facebook Anzeigen investiert und auch in Kooperation / in die Suche nach Kooperationspartner:innen. Das war für mich sehr nervenaufreibend, weil ich weiß, dass so ein Event nur erfolgreich sein kann, wenn wir genügend Teilnehmer:innen haben. Ich glaube, wir hatten am Ende knapp 4000 Teilnehmerinnen und auch ein paar Teilnehmer, die dabei waren. Aber ich habe auch gemerkt, dass wir mehr Unterstützung brauchen. Die meisten Frauen aus dem she-preneur insider club hatten keine große Reichweite, also das Event hat ihnen eher geholfen, bekannter zu werden und Zugriff auf eine neue Zielgruppe zu bekommen. … Ansonsten war es war schwierig für mich bzw. sehr kostenintensiv Teilnehmer:innen zu gewinnen, so dass wir dann überlegt haben, wie wir das beim nächsten Mal anders machen können. Der andere Teil von dem Feedback war zum Beispiel auch, dass die Teilnehmer:innen gesagt haben, dass sie sich mehr Abwechslung bei den Themen wünschen. … Ein anderes Feedback, an das ich mich erinnere, war, dass wir zu viele weiche Themen hatten.


>>> Die beliebte she-preneur Summit – sei Ende Mai 2021 wieder mit dabei! <<<


[16:59] – Das heißt, 2019 fand dann die dritte she-preneur Summit statt und wir haben wieder den Zeitraum verkürzt. Ich fand es 2019 auch sehr schwierig mich von der Anzahl der Veranstaltungen zu verabschieden, und … ich meine, es waren auch 40 Stück, die jeweils anderthalb Stunden gingen. Entweder zehn oder sieben Tage war ich wieder jeden Tag von morgens bis abends online und hab dann natürlich extrem viel gelernt. Wir haben es aber geschafft, viel leichter Teilnehmer:innen zu gewinnen. Wir hatten auch knapp 4000 Teilnehmer:innen bei der she-preneur Summit in 2019, und das hat vor allem auch dadurch geklappt, dass wir so viele große Expertinnen und Experten mit dabei hatten, die die Veranstaltung mit uns eben gepusht haben. Ich habe natürlich trotzdem Facebook Anzeigen geschaltet, aber ich musste mich nicht zu 100 % auf Facebook Anzeigen verlassen. Denn es kommt mittlerweile viel häufiger vor, dass dein Facebook Ads Konto geschlossen wird und du keine Anzeigen schalten kannst. Wenn so eine große Veranstaltung nur einmal im Jahr stattfindet, dann musst du einfach gucken, dass du viel mehr Diversität mit reinbringst und dich nicht von einem großen Kanal oder von einer großen Maßnahme abhängig machst.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Erfolg durch Wiederholung am Beispiel der Summit

[18:45] – Wir haben 2019 dann noch ein paar Schippen draufgelegt und hatten da eine super gute Conversion-Rate. Wir haben 2018 und auch 2019 die Summit-Pakete mit den Aufzeichnungen verkauft. 2018 hatten wir noch einen Verlust, in 2019 hatten wir einen Gewinn gemacht, wenn ich meine Kosten rausrechne. Also 2017 hatten wir einen großen Verlust, 2018 haben wir einen großen Verlust gemacht und 2019, mit meinen Kosten, haben wir auch einen Verlust gemacht. Aber immerhin, wenn ich meine Kosten rausrechne, dann haben wir mit der Summit einen Gewinn gemacht.

[20:01] – Vielleicht fragst du dich, wo ich das Geld hergenommen habe.Wir haben fast drei Jahre lang mit der she-preneur Summit kein Geld verdient. … Wir haben in jedem Jahr noch ein paar Schippen draufgelegt, ich hatte in jedem Jahr noch mehr Unterstützung und dadurch natürlich immer höhere Kosten, da ich auch die Freelancer:innen, die mich unterstützt haben, bezahlen musste, und selbst noch jede Menge Aufwand hatte. Die Kosten habe ich sozusagen gedeckt durch andere Produkte, also zum Beispiel durch den Verkauf des she-preneur insider clubs, was dann zeitversetzt kam. Aber auch durch das gering halten meiner eigenen Kosten, ich habe mir in den ersten Jahren wirklich nur so viel ausgezahlt, wie ich brauchte. Gerade, wenn es besonders hohe Investitionen gab, dann habe ich da nochmal zurückgesteckt und geguckt, dass zumindest die anderen bezahlt werden und ich meine Kosten einfach gedeckt habe, weil ich mir sicher war, dass es funktioniert, und dass es mir dabei hilft zukünftig Geld zu verdienen. Ich hatte auch zeitweise finanzielle Unterstützung von anderen, damit ich mir größere Werbebudgets oder den Einkauf von Freelancern leisten konnte, und da aber auch wusste, dass ich das Geld wieder zurückbezahlen kann, durch die Einnahmen von anderen Produkten. … Zu jedem Zeitpunkt war mir aber wichtig, dass ich weiß, dass mein Konzept funktioniert und dass ich damit Geld verdienen kann, sonst hätte ich das nicht gemacht, und mein Fokus lag wirklich auch immer darauf zu schauen, was kann ich zukünftig besser oder anders machen.

[22:22] – In 2020 fand keine Summit statt, sie war geplant, aber wir mussten sie aus Kapazitätsgründen leider absagen. Wir hatten im August das she-preneur Bundle verkauft, und das war ein riesiger Erfolg. Es war aber auch viel mehr Arbeit, als wir erwartet haben. Das she-preneur Bundle ist ein Gemeinschaftsprojekt mit über 70 Kursen von unterschiedlichen Expertinnen und Experten gewesen. Das haben wir verkauft und hatten damit auch endlich mal einen Gewinn. Es war so das erste große Projekt, wo mein Team und ich gesagt haben: „Cool, jetzt sind wirklich alle Kosten gedeckt und es bleibt immer noch etwas übrig, und wir haben im Nachhinein auch wirklich Zeit uns erstmal auszuruhen und müssen nicht sofort wieder gucken, dass wir das nächste Produkt verkaufen.“

Lies hierzu: 85.000 Euro Umsatz in 7 Tagen: Das she-preneur Bundle im Detail

[23:28] – Das Feedback zum she-preneur Bundle war einfach total gigantisch, und mein Team und ich hatten jede Menge Freude an dem Launch. Es war wirklich das Projekt, was bisher am allermeisten Spaß gemacht hat und das ganz viel Leichtigkeit hatte. Das wollten wir auf jeden Fall noch einmal machen, und da haben wir uns in diesem Jahr überlegt, wie wir es hinbekommen zwei bzw. drei von solchen großen Projekten zu stemmen. Denn so eine Vorbereitung von so einem Projekt dauert locker drei bis vier Monate und das sind natürlich drei bis vier Monate mit Kosten, wo der Fokus auf andere Projekte wegfällt. Da haben wir wirklich überlegt, wie kriegen wir das hin, dass wir maximal zwei große Projekte haben, aber wir die beliebte she-preneur Summit und das super erfolgreiche she-preneur Bundle trotzdem durchführen können, neben dem Launch für die she-preneur Academy, der dieses Jahr im September stattfinden wird. Was wir uns überlegt haben, ist, diese beiden Projekte, die Summit und das Bundle, miteinander zu verbinden. Das Ganze heißt jetzt Summit meets Bundle und statt der Aufzeichnungspakete von der Summit hast du die Möglichkeit über 70 Online-Kurse von den teilnehmenden Expertinnen zu kaufen.

[25:18] – Die Expertinnen haben ihre Online-Kurse in dieses Bundle gegeben, also es sind echte Online-Kurse, wo du zu einem echten Ergebnis kommst und ganz viel umsetzen und Neues für dein Business lernen kannst. Wir haben wirklich geguckt, dass wir hier super coole Inhalte zusammenbekommen und in diesem Jahr ist es so, dass du Kurse im Wert von über 10.000 € bekommst, … und zwar zu einem absoluten Schnapperpreis. Denn wir verkaufen es für 197€, der Wert liegt bei über 10.000 €, wenn du all diese Kurse einzeln buchen würdest.


>>> Das super erfolgreiche she-preneur Bundle – schau mal vorbei! <<<


[26:00] – Während der Summit hast du dann die Möglichkeit die Expertinnen auch live zu erleben, von ihnen zu lernen, ihnen Fragen zu stellen. Wir haben zum Beispiel Impulsvorträge und Interviews vorbereitet, wir haben Workshops vorbereitet, die dich direkt in die Umsetzung bringen. Es gibt Talkrunden zu bestimmten Themen, wir haben Netzwerk-Events, wo du mit anderen Gleichgesinnten in den Austausch kommst. Das Ganze ist natürlich kostenfrei. Nur das Bundle ist kostenpflichtig, wenn du dir das kaufen möchtest, aber die Summit ist kostenfrei.

[26:39] – Du siehst einfach, dass wir jedes Jahr Sachen optimiert haben und dass wir durch diese Optimierung von Jahr zu Jahr die Einnahmen steigern konnten. Ich weiß gar nicht, was wir im ersten Jahr verdient haben, ich glaube, es waren 69 €. … In 2019 haben wir, glaube ich, 32.000 € Umsatz gemacht und mit dem she-preneur Bundle haben wir im letzten Jahr 85.000 € Umsatz gemacht. Der größte Teil ging an Affiliates, wir haben davon 45.000 € Umsatz für she-preneur generiert. Da siehst du einfach, dass wir Schritt für Schritt durch diese Perfektionierung von Produkten unsere Einnahmen steigern konnten und dadurch eben auch immer mehr Leichtigkeit in das eigene Business bringen konnten. … Das ist die Vorgehensweise, die ich habe und die ich auch meinen Kundinnen mit auf den Weg gebe und sie immer wieder ermutige auch so vorzugehen, statt jedes Mal wieder ein neues Produkt zu entwickeln und dann bei Null anzufangen.

Schritt für Schritt zum perfektionierten Ergebnis.

[27:55] – Wie gehst du jetzt vor? Ich hab dir noch ein paar Schritte mitgebracht und möchte dir die auf jeden Fall noch mit auf den Weg geben. Da, wo du anfängst, ist beim Produkt bzw. beim Projekt, was du umsetzen möchtest – da startest du. … Wenn du das hast, wenn du weißt, worauf du dich fokussieren möchtest, dann geht es im nächsten Schritt darum, dir zu überlegen, was du erreichen möchtest, zum Beispiel 1000 Anmeldungen für deine Summit oder vier 1-zu-1 Kund:innen oder … . Also ganz egal, was es ist, überlege dir wirklich ein ganz konkretes und messbares Ziel. Dann legst du im dritten Schritt den Starttermin fest und den kommuniziert du auch, damit du dran bleibst, damit du von anderen einfach accountable gehalten wirst. … Und wir müssen dann schauen, was wir tun können, um das Ziel zu erreichen bzw. was erledigt werden muss, um dieses Ziel zu erreichen. Wenn wir das einmal aufgeschrieben haben, … dann erstellen wir uns einen Plan. Und wenn du Mitglied in der she-preneur Academy bist, dann findest du im Kurs-Bereich eine Vorlage für einen Projektplan mit vielen Ideen, die dir dabei helfen ein Produkt zu vermarkten. Dieser Plan ist die Basis, dieser Plan ist dafür da, dass wir wissen, was Schritt für Schritt erledigt werden muss, damit wir keine Aufgaben vergessen und damit am Ende auch das Timing stimmt. Je besser der Plan, desto besser das Ergebnis. Je mehr Fokus du auf die Planung legst, desto leichter kannst du deine Projekte umsetzen.


>>> Du möchtest Mitglied in der she-preneur Academy werden? Hier entlang! <<<


[30:13] – Ein kleiner Bonus Tipp: Wenn du dir deinen Plan wirklich aufschreibst und beim nächsten Mal diesen Plan wieder rausholst und optimierst, wirst du auch da viel leichter vorankommen. Dann setzt du im nächsten Schritt einfach dein Projekt um und hier ist es ganz wichtig dir Unterstützung zu holen bei Aufgaben, die du entweder nicht alleine erledigen kannst oder die zu zeitaufwändig sind, um sie dir anzueignen. Hier weiß ich, dass einige sagen: „Ja, aber ich habe kein Geld oder ich will nicht noch mehr Geld in mein Business investieren.“ Aber wichtig ist, dass bestimmte Sachen einfach viel zu lange dauern, wenn du sie dir selbst aneignen musst, statt auf jemanden zurückzugreifen, der etwas viel schneller und viel besser umsetzen kann, als du. Deswegen guck, was es ist, und guck auch, wie viel Budget du zur Verfügung hast, um diese Aufgabe an jemand anderen zu delegieren. In den meisten Fällen kostet es weniger, als wir denken, und da ist es wichtig rauszugehen und Angebote einzuholen.

[31:29] – Wenn du dann dein Produkt umgesetzt hast, … mach eine Auswertung. Und vor allem beurteile nicht das Ergebnis. Egal, ob du dein Ergebnis erreicht hast oder nicht erreicht hast, das ist super. … Und dann machst du eine umfangreiche Auswertung und guckst dir wirklich an, was in diesen unterschiedlichen Bereichen passiert ist. Also wir gucken uns zum Beispiel Webseitenbesucher:innen an, wir gucken uns Feedback an, das wir eingeholt haben, sammeln technische oder organisatorische Herausforderungen, oder auch Herausforderungen in der Kommunikation, wir gucken uns an wie viele Verkäufe wir hatten, wir rechnen unsere Conversion-Rates aus und all diese Dinge. Hier ist es ganz wichtig, nicht in die Beurteilung zu gehen, sondern im ersten Schritt erstmal Fakten aufzulisten und im nächsten Schritt deine Learnings rauszuschreiben. Aber auch da sollten sie keine Wertung haben, … sondern einfach mögliche Hypothesen aufstellen, … daran könnte es liegen und wie kann ich das Ganze im nächsten Schritt validieren. Und was sind vor allem im nächsten Schritt, wenn wir das Ganze noch einmal umsetzen, 1 – 2 – 3 Dinge, die du veränderst, die du besser machst, um eben ein besseres oder ein anderes Ergebnis zu bekommen.

[33:35] – Je nachdem, ob es ein kostenpflichtiges oder ein kostenfreies Produkt ist, oder wie lange das Produkt dauert, musst du natürlich Dinge schneller korrigieren oder schneller umsetzen. … Dann fängst du, wie gesagt, wieder von vorne an und wiederholst das Ganze in optimierter, in perfektionierter Version. Und dann führst du diese einzelnen Schritte wieder durch und gehst so weiter und weiter und weiter und perfektionierst einfach dein Produkt. Mit jedem Mal bekommst du mehr Umsatz und bringst viel mehr Leichtigkeit in dein eigenes Business.

Zusammenfassung: So setzt du in 8 Schritten strategisch um.

Die Perfektion liegt in der Umsetzung und der Erfolg in der Wiederholung. Alle 8 Schritte auf dem Weg dahin habe ich dir hier noch einmal zusammengefasst:

  1. Schritt: Überlege dir ein Produkt / Angebot / Projekt, das du umsetzen möchtest. Das kann eine Online-Summit sein, das kann ein Gruppencoaching sein, das kann ein eBook sein, usw.
  2. Schritt: Überlege dir ein messbares Ziel, das du mit deinem Produkt / Angebot / Projekt erreichen möchtest. Das kann eine Summe XY sein, das können soundsoviele Teilnehmer:innen sein, das kann eine bestimmte Anzahl an Webseitenbesucher:innen sein, usw.
  3. Schritt: Gib deinem Produkt / Angebot / Projekt ein Termin. Kommuniziere diesen Starttermin öffentlich, damit du dran bleibst und „rechenschaftspflichtig“ bist.
  4. Schritt: Definiere die Aufgaben, die du tun musst, um dein Ziel zu erreichen. Welche Dinge müssen erledigt werden, damit du dein Ziel erreichst? Notiere sie dir.
  5. Schritt: Erstelle einen Projekt-Plan. Bringe die To-Dos in eine sinnvolle Reihenfolge und terminiere sie. Dieser Plan ist dafür da, dass du weißt, was Schritt für Schritt erledigt werden muss, damit du keine Aufgaben vergisst und damit am Ende auch das Timing stimmt. Je besser der Plan, desto besser das Ergebnis. Je mehr Fokus du auf die Planung legst, desto leichter kannst du deine Projekte umsetzen.
  6. Schritt: Setze dein Projekt um. Hole dir Unterstützung bei Aufgaben, die du nicht alleine erledigen kannst oder die zu zeitaufwendig sind, um sie dir anzueignen.
  7. Schritt: Mach im Anschluss eine umfangreiche Auswertung. Hier stecken alle Learnings drin sowie das Feedback deiner Kund:innen / Teilnehmer:innen / Käufer:innen. An den Schwachpunkten erkennst du, woran du noch arbeiten musst, um beim nächsten Mal erfolgreicher zu werden. Beurteile nicht das Ergebnis, sondern orientiere dich wertungsfrei an den Fakten.
  8. Schritt: Fang wieder von vorne an. Wiederhole das Ganze in optimierter, perfektionierter Version. Führe diese einzelnen Schritte immer wieder durch und perfektioniere dein Produkt. Mit jedem Mal bekommst du mehr Umsatz und bringst mehr Leichtigkeit in dein Business.

Welches Ziel wirst du als nächstes verfolgen und perfektionieren?

Ich hoffe, du konntest wieder jede Menge Input aus diesem Artikel mitnehmen. Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Umsetzen und auch perfektionieren.

Ich freue mich auf dein Feedback zu dieser Episode und auch darauf, wenn wir uns bei der she-preneur Summit oder beim she-preneur Bundle oder in der she-preneur Academy sehen. Falls du teilnimmst bzw. eins der Angebote kaufst, dann tagge mich via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Hinterlasse mir sehr gerne auch eine Empfehlung für meinen Podcast.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (Apple Podcasts, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - 8 Schritte für Erfolg durch Wiederholung
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{Podcast} Wie die Stimmexpertin Louise von Bülow ihr erstes Online-Produkt verkaufte, ohne E-Mail-Liste und ohne Online-Präsenz

Mein heutiger Gast hat im Januar an unserem she-preneur Academy Bootcamp teilgenommen und in diesem Rahmen innerhalb von drei Monaten ihr erstes Online-Angebot erstellt, verkauft und auch durchgeführt. Wir sprechen im heutigen Interview darüber, wie sie es geschafft hat ihr Angebot zu verkaufen, und zwar mit wenig Technikerfahrung und vor allem null Online-Präsenz. Sie hatte bis dahin nicht einmal einen privaten Social Media Kanal.

In dieser Episode habe ich ein Mitglied der she-preneur Academy zu Gast und wir sprechen darüber, wie sie es geschafft hat ihr Beta-Angebot ohne E-Mail-Liste und ohne Onlinepräsenz zu verkaufen. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – so wandelst du ein reines Offline-Angebot in einen Online-Kurs um.

Freu dich auf einen super inspirierenden und motivierenden Beitrag mit ganz vielen Insights und Geschichten von und mit der Stimmexpertin Louise von Bülow.

Ein Stimm- und Sprechtraining online anbieten.

[2:16] – Wie viele Kund:innen hast du für dein allererstes Online-Angebot gewonnen? Ich habe tatsächlich 11 Teilnehmerinnen gewinnen können und war selbst total überrascht. Was genau hat dich überrascht? Mit welchen Gedanken bist du vielleicht auch in die Challenge gegangen? Ich habe natürlich gedacht, mich kennt niemand da draußen, wer meldet sich denn da an. Und gerade in der ersten Woche von der Promotion hatte ich die ersten zwei Anmeldung und dachte schon „Wow, okay, zwei – besser als gar nichts.“ So nach und nach trudelten sie dann ein und ich habe damit einfach nicht gerechnet und war von daher freudig überrascht.

[3:10] – Du hast dein Angebot ja kostenpflichtig angeboten. Hattest du Zweifel, dass du das kostenpflichtig überhaupt verkauft bekommst, online, oder bist du da ganz selbstsicher reingegangen? Ja, das waren so ein bisschen zwei Dinge. Du hattest uns ja davor gewarnt, dass es viel schwieriger ist an kalte Kontakte zu verkaufen und das waren ja bei mir alles kalte Kontakte. Andererseits, weil ich meinen Wert kenne und auch weiß, dass das, was ich mache, gut ist, wollte ich sie nicht kostenlos rausgeben und hatte mich dann dazu entschieden. Ich habe es aber zwischendurch auch bereut, … [denn kostenlos wäre es leichter gewesen] … aber dann hatte ich den Preis angegeben, dann war es zu spät und dann musste ich durch und es hat ja auch funktioniert. Wie hoch war der Preis? 87 €.

[4:19] – Magst du erzählen, was dein Angebot war? Was genau hast du verkauft? Es war ja ein 4-Wochen-Programm – worum ging’s da genau? … Das ist ein Stimmtraining für leise Frauen, und in diesen Stimm- und Sprechtraining habe ich die Grundlagen vermittelt, wie man, wenn man eine leise Stimme hat – oder eine feine Stimme oder zittrig ist oder die Atmung flach wird, wenn man etwas vortragen soll – wie man die technischen Grundsteine lernt, wie man tief atmet, wie das Zwerchfell sich bewegt, wie die Stimme mehr Resonanz bekommt, wie sie tiefer wird, wie sie nicht nach oben rutscht und zittrig wird. Stimmlich sprecherische Grundlagen, mit denen man sich sicher fühlt, wenn man einen Podcast aufnimmt oder wenn man das erste Video macht.

[5:17] – Hattest du Zweifel, ob dein Angebot online überhaupt funktioniert? Ja, total! Da ich ja schon länger mit Stimme arbeite, auch im Gruppenprogramm, auch als Logopädin und als Stimmentrainerin, dachte ich, ich bin angewiesen zu hören, wie sie alle klingen. In der Gruppe hatten alle ihr Mikro aus und ich dachte, ich kann kein Feedback geben, wenn ich nicht weiß wie gut sie mitkommen. Ich sehe nicht, wie sie atmen, ich kann die Haltung nicht überprüfen, ich kann niemanden spontan einen Tipp geben, und ich dachte, dass die Teilnehmerinnen dadurch schlechter lernen oder dass es weniger effektiv ist oder dass meine Methoden nicht greifen. Ich hatte ganz große Angst, dass es online gar nicht funktioniert. Und war die Angst begründet? Oder hat das super funktioniert? Es hat super funktioniert, die Angst war zum Glück vollkommen unbegründet. Ich habe es ein bisschen anders gemacht und mir zwischendrin immer Feedback eingeholt. … Tatsächlich konnte ich sie ja nicht sehen und auch nicht hören, wie sie die Übung umsetzen, aber ich habe das Feedback bekommen, es hat trotzdem funktioniert und das ist schließlich das, was ich wollte.

[6:41] – Wie habt ihr die Sessions durchgeführt? Das waren immer Gruppensessions. Ich habe meinen Plan am Anfang komplett umgeschmissen, ehrlich gesagt. Ich hatte Themen vorgegeben, die ich machen wollte, habe aber gedacht, so funktioniert das alles nicht, und bin dann relativ intuitiv eingestiegen. … Das sind Mitmachübungen. Ich habe keine Präsentation gehalten, sondern ich habe die Übung erklärt. … Ich habe kurze Sequenzen angeleitet, so zehn Minuten. Ich habe die Übung vorgemacht, … dann haben sie das alle gemacht und ich habe immer geguckt, … wer sieht gerade so aus, als würde sie nicht mitkommen. … Und dann habe ich auch nachgefragt, … wo ist das Problem, und das haben wir dann besprochen. Häufig sind die Probleme ja dieselben, es hat sich ganz viel überschnitten.

[8:16] – Hast du das in ähnlicher Form schon offline angeboten, oder hast du es für online wirklich komplett neu aufgesetzt? … Ich habe es ähnlich gemacht, aber an online angepasst. Ich habe, wenn ich das offline gemacht habe, … viel heterogene Gruppen mit Männern und Frauen gemischt, mit unterschiedlichen Berufen, und die Gruppe, die ich jetzt hatte, war etwas homogener, dadurch, dass ich meine Nische geklärt haben, bevor ich das angesetzt habe. Da das die Grundlagen waren, habe ich das ähnlich angeleitet und erklärt. Das war schon ein Feld, auf dem ich inhaltlich sicher war. Das war sicher auch ein Vorteil, dass ich das nicht zum ersten Mal unterrichtet oder angeleitet habe.

Hinweis: Finde deine Nische – mein kostenfreies PDF-Worksheet zeigt dir den Weg zu deiner perfekten Nische.

Aus der Krise eine Chance machen.

[9:14] – Was war der Grund, warum du es online anbieten wolltest? Ich habe mich mit diesen Stimmtrainings Ende 2019 selbstständig gemacht. 2020 kam dann Corona dazwischen, wie bei ganz vielen anderen auch. Gerade … singen ist ja besonders gefährlich, wegen der Aerosole, und da habe ich ganz viel absagen müssen und gemerkt, dass meine Selbstständigkeit wahnsinnig darunter leidet. Da ich ja auch Gesangsunterricht gebe und auch selbst Sängerin bin, ist für mich ganz viel weggebrochen. Dann, Tanja, bin ich auf deinen Podcast gestoßen. Ich wollte eigentlich online nie irgendwas machen, … ich habe stetig deinen Podcast gehört und langsam kam es so zu mir, dass ich dachte, vielleicht könnte man das mal ausprobieren. Und das habe ich gemacht.

Offen für Neues sein.

[10:14] – Ich glaube, es braucht auch einfach so diese Impulse von außen. Manchmal denkt man ja auch, das, was ich mache, das geht nur so, weil man es in der Vergangenheit einfach nur so gesehen hat. So machen es halt alle anderen und es ist nur ein ganz kleiner Anteil, der die Dinge anders macht. Da ist es eben auch ganz wichtig die Impulse von außen zu bekommen und zu gucken, was kann ich anders machen oder wie kann ich es anders ausprobieren. … Ich glaube, das ist ganz wichtig, dass wir einfach mal um die Ecke denken und uns ein paar Impulse von außerhalb einholen. Und ich glaube auch, dass ganz viel online möglich ist. Nur vielleicht muss man an der einen oder anderen Stelle einen Abstrich machen, aber im Grunde funktioniert ganz viel.

[12:16] – Das Schöne ist, wenn man diese Offenheit hat etwas auszuprobieren, dann tun sich Wege auf, die man nicht gesehen hat, die man gar nicht für möglich gehalten hat.

[12:30] – Was für mich auch so ein Hindernis war: Ich habe mich für einen total analogen Typ gehalten, deswegen hatte ich auch keine Social Media Kanäle. … Letztendlich das auszuprobieren war so gut und ich bin so viel vorangekommen dadurch, das einfach mal in Frage zu stellen. Bin ich denn wirklichen ein analoger Typ oder lohnt es sich, das einfach mal auszuprobieren. Und jetzt hast du Social Media Kanäle? Als die Challenge losging, dachte ich, ich muss jetzt irgendeinen dieser Kanäle mal benutzen und bedienen, und das war für mich ein großes Hindernis. Ich habe da tatsächlich ganz viel Angst vor dieser Sichtbarkeit gehabt.Und das selbst als Sängerin! Wahnsinnig komisch. Auf einer Bühne stehen ist kein Problem. Das ist halt das, was man gelernt hat oder was man gewöhnt ist. Für mich ist Online-Präsenz total gruselig gewesen, während ich mich auf der Bühne wohlgefühlt habe. … Dann habe ich Ende Januar diesen Instagram Account eröffnet und meine ersten leisen Posts veröffentlicht, und habe da tolles Feedback und tolle Rückmeldungen bekommen! Dann hat es mir Spaß gemacht. Das ist jetzt natürlich noch nicht professionell aufgezogen und noch nicht mit Redaktionsplan, … aber das kommt noch, irgendwo muss man ja erstmal anfangen. … Tatsächlich haben sich auch drei Teilnehmerinnen über Instagram angemeldet, also mich über Instagram gefunden, weil sie nach Hashtags gesucht haben.

Lies hierzu: Warum du keine Angst vor Sichtbarkeit hast, sondern was dich stattdessen zurückhält.

Hier findest du Louises Instagram-Account: @louisevonbuelow.

Durch die Umsetzung lernen.

[14:51] – Es sind die kleinen Dinge, die funktionieren, wo man aber denkt, das will ich gar nicht ausprobieren, das ist vielleicht viel zu aufwändig, oder ich habe Angst davor. Was ich immer sage: Sieh das wirklich als Experiment, weil das wird niemals alles perfekt sein. … Egal, was du entwickelst, es wird nicht so sein, wie du es gerne hättest. Und wenn wir so lange warten, bis es so ist, wie wir es gerne hätten, ich glaube, dann ist unser Leben vorbei. … Ich hatte an der Musikhochschule einen weisen Lehrer, der hat zu mir immer gesagt: Das kann man nicht können, das muss man tun. … Irgendwann kann ich das, dann weiß ich wie das geht, dann ist alles sicher und ich fühle mich wohl – darauf zu warten ist Quatsch. Man muss es halt tun. Wir denken halt es gibt diesen Zeitpunkt, wo wir alles können, aber das geht nicht und eigentlich wissen wir das auch. … Wir haben ja alles in der Praxis gelernt und genau so ist es auch im Business. Und deswegen ist es totaler Quatsch, sich hinter den Schreibtisch zu setzen und an irgendwelchen Angeboten zu feilen oder Videos aufzunehmen, ohne ein Publikum zu haben, ohne Käufer:innen zu haben, mit denen man das mal ausprobieren kann.

Louises Learnings auf dem Weg von offline zu online.

[16:43] – Was würdest du sagen sind die größten Learnings, die du im Vergleich von online zu offline mitgenommen hast? … Ich glaube, das eine Tolle ist, dass ich viel weiter oder in anderen Regionen Menschen erreichen kann. Sie müssen nicht bei mir um die Ecke wohnen und nicht nah dran sein, sondern können auch in Hamburg, Berlin oder sonst wo sein. Da sehe ich einen Riesenvorteil, mehr Menschen zu erreichen, was für mich und meine Arbeit und das, was ich in die Welt bringen möchte, ganz wichtig ist. Ich habe da auch eine größere Vision und man hat eine größere Reichweite, die ich jetzt aufbauen möchte. … Und dann natürlich, dass ich unabhängig von Pandemien oder sonstigen Dramen arbeiten kann. Das ist so ein Segen, dass ich jetzt hier in meinem gemütlichen Arbeitszimmer sitze und Geld verdienen kann, tolle Kundinnen habe. Das ist so ein Riesenvorteil, den ich vorher gar nicht gesehen habe.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Interview mit Louise von Bülow

[18:14] – Vorher hast du das wirklich komplett offline angeboten. Hattest du dich irgendwo eingemietet, hattest du ein externes Büro? Genau, das ist so eine Art Co-Working-Praxis, in der ich gearbeitet habe, wo unterschiedliche Therapeut:innen, Berater:innen, Heiler:innen arbeiten. Da kommt natürlich auch immer noch eine Raummiete dazu.

[19:00] – Du bist ja oft auf der Bühne und bist das auch geübt. Wie war das für dich vor so einer virtuellen Bühne zu stehen? … Was für Gedanken hattest du, welche Ängste hattest du vielleicht auch? Kannst du dich daran noch erinnern? Ja, daran kann ich mich sehr gut erinnern. Ich habe versucht mich darauf vorzubereiten. Wenn ich auf die Bühne gehe, dann mache ich mich mit Körperübungen warm und schaue, wie ist der Raum, wo sitzen die Zuschauer:innen und so. Das ist hier einfach komplett anders. … Das fand ich total seltsam, muss ich ehrlich gestehen, und war auch richtig nervös. … Ich hatte mir immer so einen groben Plan gesetzt, welche Übung und welches Thema ungefähr, aber da war ganz viel offen und ganz viel Unvorhergesehenes, was passieren könnte. Und das ist auch alles passiert … also lauter Pleiten, an denen man natürlich lernt. Das ist ja das Schöne daran. Ich finde, wenn man das so ein bisschen mit Humor sieht, dann ist das auch eine echt fröhliche Geschichte.

[21:23] – Eine Sache, die ich wirklich gelernt habe, war ruhig zu bleiben, einfach weiter zu reden und … ganz authentisch zu bleiben. Die meisten Leute meinen es gut mit uns, die sind ja nicht da um zu meckern. Es gibt natürlich auch immer welche, die meckern, das Potential ist da, aber in der Regel passiert nichts. Ich nehme an, bei dir ist auch nichts passiert oder hat sich jemand beschwert, weil bei dir die Wand runtergefallen ist? Nein, überhaupt nicht. Ich glaube, sie haben sich gefreut, dass es so unperfekt ist oder dass es so lebendig ist. Was soll man da auch ein Drama draus machen? … Ich glaube auch, sie mögen das, wenn sie sehen die kann das ja auch gar nicht alles und macht auch Fehler und sind da ganz dankbar.

Darum sind Schritt für Schritt Anleitungen so wichtig.

[22:32] – Lass uns doch mal zu dem Zeitpunkt zurückgehen, wo du dein Programm erstellt und verkauft hast. … Wir haben ja eine Schritt für Schritt Anleitung mit an die Hand gegeben und haben Woche für Woche Inhalte bereitgestellt, die umgesetzt werden sollten. Mein Ziel dahinter ist, dass ihr alle fokussiert bleibt und euch wirklich nur mit den Dingen beschäftigt, die jetzt gerade wichtig sind. Schritt für Schritt ein bisschen eingebremst. Wie war das für dich so vorzugehen? … Also zwei wesentliche Dinge: Es war total toll und total schwierig. Deswegen bin ich, glaube ich, in der Academy, weil ich einen Plan brauche und mich schnell verzettele. Diese Schritt für Schritt Anleitung war für mich wertvoll, das war einfach wie ein roter Faden – erst das eine, dann das nächste. Aber nur weil man einen roten Faden hat, heißt es ja noch nicht, dass man dem so ganz unbeirrt folgt. Sondern ich habe 1000 Aufgaben gesehen. Ich hab diesen ganzen Berg gesehen, an Dingen, die ich vorhabe, an dem, was danach kommen. … Gedanklich war das für mich ganz schwierig mich zu fokussieren, und ich habe mich da wirklich immer wieder zurückholen müssen.

[24:37] – Es ist auch das, was dich am Ende weiterbringt. Die Gedanken halten uns auch davon ab, die wirklich wichtigen Sachen umzusetzen. … Das ist das, was uns davon abhält, auch wirklich diesen nächsten Schritt zu gehen, weil wir eben in der Zukunft sind, aber gucken müssen, wie kommen wir denn Schritt für Schritt dahin. Und wir kommen dahin, indem wir kleine Aufgaben umsetzen und das Big Picture aber im Hinterkopf behalten, denn das ist halt das, was uns Orientierung gibt. … Ich glaube wirklich, dass es etwas ist, dass man wahrscheinlich erstmal lernen muss. Was ist mein nächster Schritt? Welche Aufgabe bringt mich jetzt einen Schritt weiter?

[26:22] – Hattest du vorher schonmal versucht ein Online-Programm zu verkaufen oder war das das erste Mal für dich? Das war das erste Mal. Manche versuchen das eben eine ganze Weile und wundern sich dann, warum kriege ich das nicht hin. Und der Grund ist oftmals, dass sie sich halt wirklich zu sehr mit Dingen beschäftigen, die ablenkend sind, die sie aber nicht wirklich zum Ziel bringen.Weißt du, ich glaube in dem Moment, wo ich gemerkt habe, man kann online etwas anbieten, habe ich auch sofort nach Unterstützung gesucht, weil ich in dem Dschungel verloren gegangen wäre. Da kenne ich mich zu gut, dass ich alles gelesen hätte, alles tausendmal hinterfragt … und deswegen habe ich ganz gezielt von Anfang an gedacht, wenn ich das mache, dann aber auch mit Anleitung.

Die eigenen Glaubenssätze.

[28:51] – Und dann gehst du halt raus in die Werbephase. Wie war das für dich? … Nach der ersten Woche hatte ich zwei Teilnehmerinnen und habe mich darüber auch gefreut, und dachte dann aber auch, das ist doch ein bisschen traurig mit nur Zweien. Man schwankt ja immer so ein bisschen zwischen: Das wollen ganz viele, weil mein Thema super toll ist (und weil man sein Thema selbst toll findet). Und dann: Vielleicht habe ich es überschätzt, vielleicht ist es doch gar nicht so interessant oder vielleicht habe ich das nicht gut formuliert … . Genau zwischen diesen beiden Polen bin ich hin und her geschwankt, auch in der Promo Phase. … Und da bin ich meinen Glaubenssätzen begegnet, die mir sagen: Nimm dich nicht so wichtig, nimm dich ein bisschen zurück, prahle nicht, Eigenlob stinkt, und lauter solche Sachen, was schwierig für mich war. Ich habe noch einen kleinen extra Flyer für Familien, Mitglieder und Freundeskreis gemacht und das rumgeschickt, und habe mich aber auch gleichzeitig bei allen entschuldigt. „Entschuldigung, aber könntet ihr nochmal ein bisschen Werbung machen?“ Ich kam mir total nervig vor und lästig. … Aber trotzdem ist es gut, das zu machen, und über diese Schwellen hinwegzugehen. Und dann habe ich noch eine Sache gemacht, und zwar habe ich mich hingesetzt und mir vorgestellt – wir kennen alle das Gesetz der Resonanzwie schön wäre das, wenn ich jetzt zehn Teilnehmerinnen hätte. Und ich habe mir zehn Frauen vorgestellt, mit denen ich mich treffe, die genau das gesucht haben und genau das gerade brauchen. Ich glaube, das war noch so ein bisschen meine energetische Ebene, die ich genutzt habe dafür Raum zu schaffen, dass sie sich anmelden können, und nicht dass ich mich gräme und Angst habe.

[31:40] – Das ist auch wichtig die richtige Energie zu haben und nicht zu denken: „Das kauft ja eh keine:r, das kauft ja eh keine:r, das kauft ja eh keine:r.“ Da kommt halt am Ende auch niemand, aber natürlich ist es eine krasse Achterbahnfahrt der der Gefühle, da kommt einiges hoch. Das ist wirklich eine sehr intensive Phase, aber wenn wir da einmal durch sind, wenn wir es einmal miterlebt haben und das natürlich auch durchmachen (und nicht auf dem Weg aufgeben), dann wird es einfacher. … Hat dir jemand gesagt, dass du die nervige Frau bist, die Werbung für ihr Produkt macht? Überhaupt nicht, ganz im Gegenteil! Ich habe ganz viel Zuspruch erhalten. Genau, das sind halt die Sachen, die wir uns selbst ganz oft einreden.

[32:57] – Es ist total wichtig, wenn wir als Marke auch rausgehen wollen, wenn wir unsere eigenen Produkte verkaufen wollen, dann müssen wir rausgehen und müssen sie verkaufen. … Die Leute kaufen von dir und sie wollen dich kennenlernen, und wenn sie dich nicht kennenlernen, dann kaufen sie auch nicht. Wir müssen auch immer daran denken, dass wir ihn weiterhelfen. Sie kommen zu uns, weil sie ein Problem haben, und wir sind diejenigen, die ihnen dabei helfen das Problem zu lösen. Genau, man dreht ja niemandem Schrott an, weil man deren Geld haben will, sondern ganz im Gegenteil, man hat eine tolle Idee und weiß jemand wird davon profitieren. … Ich glaube, das sind auch Sachen, die vor allem natürlich aus der Vergangenheit kommen. Zum Beispiel diese nervigen Versicherungsmakler:innen oder Autoverkäufer:innen, die dir etwas aufschwatzen wollen. Aber das sind wir ja gar nicht!

Ängste, Mastermind und Struktur.

[34:46] – Wir haben unsere Angebote gegenseitig in unseren Instagram-Storys reposted. Ich weiß gar nicht, was da letztendlich bei rumgekommen ist. Aber um überhaupt in das Posten reinzukommen, tat mir das gut. Das war hauptsächlich mit meiner Mastermind-Gruppe, mit denen ich mich auch jede Woche getroffen habe, die wirklich wichtig waren für mich in der Zeit. Wir haben uns nicht nur als Mastermind-Gruppe getroffen, sondern auch zum Co-Working regelmäßig.

Lies hierzu: Wie dir eine Mastermind-Gruppe zu mehr Erfolg verhilft.

[35:27] – Was würdest du sagen, Louise, waren deine 3 größten Learnings? Also eine Sache, die ich eigentlich schon weiß, habe ich nochmal gelernt, weil ich sie erfahren habe, und zwar: Meine Ängste sind irreal. Da spielt sich irgendein Quatsch ab, es ist aber nicht die Wahrheit. Und da kommt man erst dahinter, wenn man da durch geht, durch diese Ängste. Das war ganz wichtig für mich. Und dann, dass ich mit all den Aufgaben und auch mit all meinen Gedanken nicht alleine bin. … Das hat ganz viel Druck genommen und ganz viel Stress. … Ich war ganz dankbar dafür, dass da so viele Frauen waren, die gleichzeitig losgegangen sind [in der she-preneur Academy]. Das war für mich sehr hilfreich. Und dann noch die dritte Sache, dass strukturiertes Arbeiten hilft, … was für mich schwer war und auch immer noch schwer ist. Ich habe leider irgendwann mal festgelegt, dass ich so einen kreativen Kopf habe und da funktioniert alles netzwerkartig, da gibt es keine Linearität, keinen Ablauf, sondern erst oben rechts, dann unten links, …. und am Ende tut sich das große Ganze zusammen. Und das funktioniert jetzt für mein Business überhaupt nicht. Eine klare Struktur zu haben ist etwas, woran ich auch noch echt viel arbeiten werde, aber das festzustellen, dass es funktioniert und stressfrei funktioniert, war irgendwie ein ganz wichtiges Learning für mich. Ich glaube auch, dass beides möglich ist. Wenn du halt eher kreativer bist, ist es trotzdem notwendig Struktur zu haben, aber dir eben auch Freiraum zu lassen … und nicht zu viel Struktur zu haben, sondern halt einfach einen Mix.

[38:52] – Ich bin wirklich der festen Überzeugung, dass ein Business, gerade wenn wir auch einen Team haben und wenn wir Ziele haben, die wir erreichen wollen, dass das nur mit Struktur geht. Und vielleicht ist das auch ein Glaubenssatz, aber ich wurde auch gezwungen – also von mir selbst gezwungen – immer mehr Struktur in mein Business zu bringen, sonst hätte niemand mich unterstützen können. Wenn ich selber nicht weiß, wo ich hinwill, wie will man mir dann helfen?Struktur ist nicht schlecht, Struktur ist nicht schlimm, sondern sie ist total hilfreich und auch effizient. Und ich glaube einfach, je kreativer man ist, desto mehr Freiraum muss man sich dann einfach innerhalb dieser Struktur für Kreativität lassen.

Louises Tipps für dich.

[42:15] – Welche drei Tipps hast du für jemanden, der / die ein erstes Online-Angebot rausbringen möchte? … Tipp Nummer 1: Hol dir Hilfe. Hol dir jemand, der / die weiß, wie es geht, jemand der / die weiter ist, als du selbst und Erfahrung hat. Das macht es viel einfacher. Und dann zweitens: Hab Kontakt mit denjenigen, die auch im Prozess sind. Das hat mir total geholfen, dass diejenigen, die auf dem gleichen Level sind, die gleichen Ängste haben, auch noch dabei sind. Und Tipp Nummer drei: Die Ängste, die man hat, sind nur Ängste – nicht mehr und nicht weniger. Das heißt, sie dürfen da sein, das ist ja auch total okay, aber von denen darf man sich auf keinen Fall leiten lassen, weil sonst verpasst man leider so viel.

Louise bietet übrigens auch einen Kurs im diesjährigen she-preneur Bundle an, das wir Ende Mai verkaufen. In diesem Selbstlernkurs wirst du lernen, wie du deine Stimme klar und selbstsicher einsetzt und wie du mit Hilfe von technischen Grundlagen und Tools deine Stimme tief im Körper verankern kannst, plus hilfreicher Basics zu Körperhaltung und Atmung.

>>> Setze dich auf die Warteliste und profitiere als Erste von dem geballten Wissen von mehr als 70 Expertinnen.

Funktioniert dein Angebot auch online?

Louises Facebook-Seite: www.facebook.com/Louise-Von-Bülow
Louises Instagram-Kanal: www.instagram.com/louisevonbuelow
Louises Website: www.louisevonbuelow.de

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Alles Liebe,

Deine Tanja

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