Woran du erkennst, welche Aufgaben wirklich wichtig sind.

Ein Beitrag, der sich ganz gezielt mit folgenden Schlagwörtern definieren lässt: Produktivität, Zielsetzung und Fokussierung. Das Problem ist nämlich: Viele Selbstständige kommen mit ihrem Business nicht voran. Sie verschwenden Zeit, weil sie sich nicht mit den richtigen Dingen beschäftigen, aber dennoch ständig busy sind.

Selbst und ständig zu arbeiten geht auf Dauer nicht gut, wenn man sich keine Ruhephasen gönnt und den Fokus nicht auf das Wesentliche legt. Umso wichtiger ist es, dass wir effizient arbeiten – uns also mit den richtigen Dingen beschäftigen, um ein Ziel zu erreichen.

Effizient arbeiten bedeutet, dass wir gezielt arbeiten und nur die Sachen angehen, die uns und unser Business vorantreiben. Denn nur dann sehen wir Erfolge. Und der Erfolg, egal ob als positives Feedback, als Umsatzsteigerung, als Zielerreichung, ist die Motivation und der Antrieb für unser Tun und Handeln.

Wenn du dich jetzt fragst, wie du das denn überhaupt schaffen sollst, dann habe ich ein kleines Zauberwort für dich: FOKUS! Sich fokussieren und eben auf das Wesentliche konzentrieren, sich nicht zu verzetteln, das ist der Erfolgsschlüssel. Wenn du dich fokussierst, richtest du dich auf ein bestimmtes Ziel aus und das mit all deiner Kraft und Energie.

 

Wie du dich fokussierst und sofort mehr in weniger Zeit schaffst.

 

1. Zielsetzung.

Was ist dein Ziel?

Definiere dir ein großes, langfristiges Ziel. Eines, das du wirklich erreichen willst und kannst. Behalte es im Auge und richte all deine Aufgaben darauf aus. Das kann ein Umsatzziel sein oder die Gewinnung eines bestimmten Kunden. Oder das Erreichen vollkommener Unabhängigkeit in Bezug auf deine Selbstständigkeit. Oder mehr Reichweite für deinen Blog, dein Business. Der Vielfalt sind da keine Grenzen gesetzt.

Mein persönliches Ziel ist es, dass der she-preneur insider club weiter wächst. Ich möchte neue Mitglieder gewinnen und den Mitgliederbereich bekannter machen. Das erreiche ich durch Gastartikel, Blogbeiträge, Kooperationen oder Webinare – und darauf richte ich meine To-Dos aus.

 

2. Definiere deinen Fokus.

Das bedeutet nichts anderes, als das du definierst, mit welchen Aufgaben du dich diese Woche beschäftigst, die dich deinem langfristigen Ziel ein Stück näher bringen.

Ich empfehle dabei sich am Tag nur eine einzige Fokusaufgabe herauszusuchen. Was nicht bedeutet, dass ich nicht Kundentermine wahrnehme oder keine E-Mails beantworte. Das findet natürlich zusätzlich statt und gehört zur Selbstständigkeit einfach dazu. Zusätzlich habe ich für diesen Tag aber auch meine eine große Fokusaufgabe im Kopf, die es umzusetzen gilt.

Bedenke dabei: Ist diese Aufgabe wirklich hilfreich beim Erreichen deines großen, langfristigen Ziels? Wenn ja, super! Wenn nein, dann solltest du die Aufgabe noch einmal überdenken.

 

3. Arbeitsphasen.

Plane feste Arbeitsphasen für deine Fokusaufgabe ein. Wann hast du heute Zeit, um dich mit der Aufgabe zu beschäftigen? Das kann 1 Stunde sein, es können aber auch 2 oder mehr Stunden eingeplant werden. Je nachdem wie viel Zeit du hast oder wie lange deine Fokusaufgabe benötigt.

Arbeite dabei JEDEN Tag ein kleines Stück an einer Fokusaufgabe, denn dann hast du immer das Gefühl, dass du auch vorwärts kommst. Ich persönlich trage mir die Zeiten in meinen Kalender ein, um sie so für andere Aufgaben zu blockieren.

 

4. KEIN Multitasking.

Keine Ablenkung, kein Multitasking. Punkt. Bedeutet also, dass du alle Störfaktoren – E-Mails, Facebook, Telefon – ausschaltest. Arbeite konzentriert an dieser einen Aufgabe, erst danach beschäftigst du dich wieder mit den alltäglichen Dingen.

Wenn du mit deiner Fokusaufgabe fertig bist, dann gönne dir eine Pause bei Kaffee oder Kuchen, wahlweise auch einen entspannten Spaziergang. Eine kleine Wertschätzung für Körper und Seele und eine Belohnung für die getane Arbeit.

 

Zum Schluss habe ich noch einen Buchtipp für dich: The One Thing: Die überraschend einfache Wahrheit über außergewöhnlichen Erfolg* von Gary Keller und Jay Papasan. Darin geht es um genau das Thema, um die Konzentration und Fokussierung auf die eine Sache, die dich deinem Ziel ein Stück näher bringt.

Verrate mir doch in den Kommentaren: Bist du mit deiner Produktivität zufrieden?

Alles liebe, Deine Tanja

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Willkommen!

Willkommen!

Hallo, ich bin Tanja Lenke, Gründerin von she-preneur. Ich helfe selbstständigen Frauen und Gründerinnen ein profitables Business aufzubauen, damit sie ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten können, ohne selbst und ständig zu arbeiten.

Folge mir

3 Gründe, warum du noch nicht von deinem Business leben kannst.

Wir möchten lieben, was wir tun. Von morgens bis abends, beruflich, wie auch privat. Und vor allem beruflich möchten wir damit unser Geld verdienen, um unseren Lebensstil zu finanzieren und uns Wünsche zu erfüllen.

Das eigene Business darf dabei kein Hobby bleiben, denn schließlich steckt wahnsinnig viel von deinem Herzblut und deiner Energie darin. Du hast zwar das Ziel, dass du von deinen Ideen und von deiner Leidenschaft leben möchtest, aber dir fehlen noch das richtige Mindset und die passenden Strategien und Konzepte.

Lass mich das Problem kurz und knapp zusammenfassen: Du liebst deinen Job und dein Traum ist zur Realität geworden, aber du kannst von deinem Business noch nicht leben. Du verdienst nicht das Geld, was du verdienen möchtest. Es ist aber wichtig, dass man genau dafür etwas tut!

In dem Artikel erfährst du die drei wichtigsten Punkte, an denen du erkennst, dass dein Money Mindset ein Upgrade braucht.

 

Die 3 Gründe, warum du noch nicht von deinem Business leben kannst – und die passenden Lösungen.

 

1. Deine Glaubenssätze.

Oftmals ist es einem nicht bewusst, dass es die eigenen Glaubenssätze sind, die uns daran hindern, mehr oder überhaupt Geld mit unserem Business zu verdienen.

Lass mich gleich einmal ein paar Beispiele für negative Denkweisen aufzählen:

  • „Ich bin nicht gut genug in dem, was ich tue, und deshalb verdiene ich nicht genug Geld.“
  • „Der Markt ist zu klein und deshalb verdiene ich nicht genug Geld.“
  • „Es gibt schon viel zu viele, die das tun, was ich mache, und deswegen verdiene ich nicht genug Geld.“
  • „Es ist nicht der richtige Zeitpunkt, vorher muss ich noch die Weiterbildung XY machen, deswegen verdiene ich nicht genug Geld.“
  • „In meiner Branche sind keine höheren Preise möglich, deswegen verdiene ich nicht genug Geld.“

Die Liste lässt sich beliebig erweitern und sicherlich erkennst du dich in einigen der Aussagen wieder. Es ist eine Art Prokrastination, die erstmal im eigenen Kopf sehr sinnvoll erscheint … aber irgendwann eben nicht mehr sinnvoll ist. Du hinderst dich damit in deiner eigenen Weiterentwicklung.

Diese Glaubenssätze manifestieren sich in Geldblockaden, die sich nicht mehr rational erklären lassen. Denn wirtschaftlich gesehen bist du deinen Preis absolut wert – emotional und unbewusst aber hält dich etwas in dir ab, genau diesen Preis zu verlangen. Es ist eine Blockade, die nicht offensichtlich ist, die es aber gilt zu überwinden. Denn dieses Verhaltensmuster lässt dich nicht mehr Geld verdienen, es lässt dich es nicht genießen, es angemessen sparen, es sinnvoll ausgeben, es bei dir halten und es professionell verwalten.

Auch wenn es in Deutschland tief verankert ist, dass man nicht über Geld spricht, solltest du genau das machen. Tausche dich mit Freunden und Kollegen aus deiner Branche aus. Sprich mit ihnen darüber und schaue, ob sie die gleichen Glaubenssätze haben oder ob ihr euch in der Preisgestaltung gegenseitig unterstützen könnt.

Mir persönlich hat es sehr geholfen, dass ich gemerkt habe: je mehr ich in mich investiere, desto höher kann ich meine Preise ansetzen, weil ich erkannt habe, wie sehr ich anderen Menschen weiterhelfen kann. Ich kenne mittlerweile den Wert meiner Leistung und habe mehr Selbstvertrauen in meine Preise bekommen – ich konnte sie viel leichter durchsetzen.

Wenn du nach dem Glaubenssatz lebst, dass du hart arbeiten musst um mehr Geld zu verdienen, dann musst du dir als erstes beibringen, weniger zu arbeiten! Schenke dir selbst den Glauben, dass du auch mit weniger Arbeit mehr erreichen kannst. Du und dein Business sind es wert darin zu investieren.

 

2. Das Verhältnis zwischen Freelancing oder Nebenberuf zum eigenen Unternehmen.

Hast du noch einen Nebenjob (vielleicht auch Hauptjob) oder arbeitest du als Freelancer neben deinem eigenen Unternehmen? Wie schaut es da mit dem Prozentsatz aus? Fifty – fifty oder eher 70% – 30%? Hier entsteht bei vielen die Gefahr, dass sie sich auf ihrem „Brotjob“ ausruhen, der Bequemlichkeit halber, und nicht in ihrem eigenen Business vorankommen.

Die Motivation fehlt, weil der Fokus auf der falschen Seite liegt. Und das ist der Punkt, an dem du dein Mindset ändern musst. Entwickele eine Strategie, die es dir erlaubt deinen Fokus zu verschieben, hin zur Weiterentwicklung deines eigenen Business. Damit sich der Prozentsatz in die richtige Richtung bewegt, musst du dran bleiben und vor allem muss dir klar werden, welchen Anteil die jeweiligen Seiten im Moment haben. Setze dir ein Ziel, einen Zeitpunkt in der Zukunft, bis zu dem der Prozentsatz auf der richtigen Seite 100% betragen soll. Miss deine Zahlen und lasse dir dadurch helfen, den Fokus zu finden.

 

3. Die energetische Einkommensgrenze.

Zum Beginn deiner Selbstständigkeit hast du dir sicherlich jährlich eine fiktive Einkommensgrenze gesetzt, vielleicht sogar eher unbewusst. Und wahrscheinlich hast du diese Grenze zwar erreicht, aber nie überschritten. Habe ich recht?

Wenn du deine Umsätze jährlich steigern konntest, dann hast du kaum Geldblockaden. Wenn dem aber nicht so ist, dann liegt es wahrscheinlich daran, dass sich dieser eine Punkt, deine Einkommensgrenze, in deinem Kopf manifestiert hat und dass du dich darauf ausruhst. Eigentlich wolltest du ja darüber hinaus, aber energetisch hälst du dich daran fest. Weil es den niedrigsten Energieaufwand bedeutet und du dich in deinem Wohlfühlbereich befindest.

Wieder musst du etwas in dir bewegen, um diese Blockade zu überwinden. Erstelle dir ein Vision Board und visualisiere eine höhere Zahl, die dir im ersten Moment vielleicht utopisch erscheint, die aber noch immer im Bereich des Machbaren liegt. Suche dir Vorbilder; Menschen, die dir zeigen, dass sie auch mal an dem Punkt waren, an dem du gerade bist, die es aber dennoch geschafft haben.

 

Wenn du das nicht alleine schaffst, das Umdenken in deinem Mindset, dann bediene dich der Hilfe von Ratgebern, Coaches oder auch Freunden, die den gleichen Ehrgeiz wie du haben. Hauptsache du änderst deine Denkweise.

Was denkst du über Geld? Schreibe mir doch gerne in den Kommentaren, welche Glaubenssätze sich in deinem Kopf manifestiert haben, die dich persönlich am Weiterkommen hindern.

Der Artikel entstand im Zuge eines Live – Videos, das ich zusammen mit der lieben Julia Lakaemper in der she-preneur Community auf Facebook geführt habe.

Alles liebe,

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Willkommen!

Willkommen!

Hallo, ich bin Tanja Lenke, Gründerin von she-preneur. Ich helfe selbstständigen Frauen und Gründerinnen ein profitables Business aufzubauen, damit sie ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten können, ohne selbst und ständig zu arbeiten.

Folge mir

Interview: Felicitas Dieterle von „Travel Agency Writer“ und „Ehren-Worte“

{Anzeige} 

Ich habe mit der lieben Felicitas von Travel Agency Writer – Blog Content nach Maß und Ehren-Worte gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Im she-preneur TALK erzählt sie uns von ihrer Idee, ihren Zielen und den ersten Schritten hin zum eigenen Unternehmen.

Felicitas hat ihre Leidenschaft, das Schreiben, zum Beruf gemacht und unterstützt Kunden aus der Reisebranche dabei, sich auf deren Blog authentisch darzustellen. Aber das ist nicht alles, denn ihr zweites Standbein ist etwas einzigartiges. Die „Ehren-Worte“ als individuelles Geschenk für besondere Menschen. Bist du neugierig geworden, was es damit auf sich hat? Dann empfehle ich dir das folgende Interview.

 

Liebe Felicitas, welche drei Eigenschaften beschreiben dich als Person und Unternehmerin am besten?

Felicitas: Authentizität, Leidenschaft, Einfühlungsvermögen.

Wann hast du deine Leidenschaft für das Schreiben und Kommunikation entdeckt und wie hast du diese in deinem beruflichen Leben integriert?

Felicitas: Meine Leidenschaft für das Schreiben war immer da. Ich schreibe seit meiner frühesten Kindheit. Im Verlauf meines Lebens stellte ich fest, dass mir völlig unbekannte Menschen, denen ich begegnete, wenn ich unterwegs war, dazu neigen, mir während Gesprächen sehr persönliche Dinge anzuvertrauen und mit meinem Umfeld verhielt es sich genauso. Ich habe schon von jeher eine Vorliebe dafür gehabt, mich von anderen Menschen in deren Kopf einladen zu lassen, weil das hochinteressant ist. Eine Bekannte brachte einmal scherzhaft auf den Punkt, wie ich von anderen oft wahrgenommen werde – sie nannte mich „Frau Doktor“, um auszudrücken, dass ich auf andere Menschen vertrauenswürdig wirke und dass ich eine gute Zuhörerin bin, viel Verständnis geben kann und helfe, wo es möglich ist. Das ist sicher richtig – aber auch ich brauche heute immer noch manchmal einen „Doktor“ – also jemanden, der mir liebevoll zuhört und mir das Gefühl gibt, verstanden zu werden. Wie jeder von uns will auch ich mich mal anlehnen dürfen … Nach einem privaten Umbruch im Jahr 2014 wurde mir klar, dass wir u.U: nicht alle Zeit der Welt haben und dass keine Angst jemals so Macht in unserem Inneren bekommen darf, dass wir ihr erlauben, uns von unseren Träumen und deren Umsetzung abzuhalten. Ich habe eine lange „Ausbildungszeit“ hinter mir, während der ich alles gelernt habe, was ich für mein Business brauche. Zuerst natürlich fachlich. Ich bildete mich im Bloggen und in Journalismus weiter. Solide Kenntnisse der Betriebswirtschaft (mein Lieblingsfach früher in der Schule) halfen mir bei der Gründung. Andere Dinge, wie z.B. Social Media und seine ganz speziellen Regeln, das Umsetzen der Marketing-Theorie und das Finden meiner Business-Identität entwickelte ich nach und nach mit zunehmender Praxis.

Seit wann bist du selbstständig und warum hast du dich selbstständig gemacht?

Felicitas: Ich habe mich selbstständig gemacht, weil ich das von jeher sein wollte. Mein Grundcharakter ist der einer freiheitsliebenden Individualistin. Ich hatte diese Vision vom eigenen Business immer – es dauerte allerdings sehr lange, den Mut zu finden, dieses Bedürfnis von mir auch zu leben!

 

Du hast zwei Standbeine in der Selbstständigkeit. Stelle uns die beiden Zweige deines Business‘ vor. Und wie ist das Projekt „Ehren-Worte“ entstanden? Was ist dein Ziel? Wer ist deine Zielgruppe und wen unterstützt du mit dem Projekt?

Felicitas: Sehr gerne! Mein erstes Standbein ist Travel Agency Writer – Blog Content nach Maß, wo ich meinen Kunden dabei helfe, sich auf ihrem Blog authentisch darzustellen, d.h. mit ihren Werten und dem, woran sie glauben. Ich arbeite vorwiegend für Spezialreisebüros, also z.B. solche, die sich im nachhaltigen Tourismus engagieren oder ein spezielles Thema haben, zu dem sie Reisen anbieten. Es gibt so viele wunderbare Spezialreisebüros da draußen! Wellnessreisen, Yogareisen, Tanzreisen, Genuss- und Gourmetreisen etc. pp sie alle verdienen Content auf ihrem Blog, der sie angemessen repräsentiert und den bekommen sie von mir. Es kommt einem Reisebüro optimal zugute, wenn es EINEN Partner hat, mit dem es zusammenarbeitet. Ein einheitlicher Stil auf dem Blog kann am besten die Botschaft, das USP und auch die Seele eines Unternehmens transportieren. Mein zweites Standbein entstand aus einer Idee, die ich für jemanden hatte, der mir sehr viel bedeutet. Dieser Lieblingsmensch von mir hatte in diesem Jahr einen runden Geburtstag und ich überlegte, was ich ihm zu diesem Anlass Gutes tun könnte. Ich dachte nach … Mein Freund ist ein Individualist der es liebt, wenn man sich selbst etwas ausdenkt und zu diesem besonderen Anlass hatte ich dann die Idee, eine Art Album für ihn zu machen, das Interviews, Fotos und Geschichten über ihn beinhalten sollte. Tenor: Wer ist er, was macht ihn für Euch aus und wie hat er Eurer Leben beeinflusst. Ich wollte ihn ehren, ihm zeigen, wie besonders er ist – was für ein Geschenk für diese Welt … Das war die Geburtsstunde der „Ehren-Worte“. Ich liebe dieses Konzept so sehr, dass ich es auch anderen Menschen zugänglich machen möchte. Mein eigenes Leben hat mich gelehrt, dass wir jede Gelegenheit wahrnehmen sollten, den Menschen, die uns wichtig sind, zu sagen, was sie uns bedeuten, denn wenn sie erst bei Gott sind, ist es zu spät…  

Was sind deine konkreten Angebote, um deine Kund*innen bzw. ihre Lieblingsmenschen zu ehren?

Felicitas: Ich habe aktuell zwei Angebote: Meine Haupt-Dienstleistung sind die Ehren-Worte in Buchform. Das ist quasi die „PlatinVersion“. Ein von mir erstelltes Buch, das Interviews, Fotos und Geschichten über die zu ehrende Person enthält, sodass sich am Ende ein Bild davon ergibt, WER der Betreffende ist und WAS er seinem Umfeld bedeutet. Das ist eine wunderschöne, persönliche, bleibende Geschenkidee für besondere Anlässe, wie runde Geburtstage, Hochzeiten etc. Die zweite Variante, die ich anbiete, eignet sich wunderbar als „kleine Ehrung zwischendurch“. Wenn ich mich einfach bei jemandem bedanken will, weil er /sie etwas Schönes für mich getan hat, mir geholfen hat, mir beigestanden hat in einer schweren Zeit oder einfach dafür , dass er da ist, dass diese Person in meinem Leben ist, dann kann ich ihm oder ihr durch einen „Letter of honor“ zeigen, wieviel mir an ihm liegt und wie sehr ich das zu schätzen weiß, was er/ sie für mich getan hat.

Beschreibe deine Arbeitsweise. Wie erstellst du die „Ehren-Worte“ deiner Kund*innen?

Felicitas: Zunächst führe ich ein Gespräch mit meinem Auftraggeber/ meiner Auftraggeberin und lasse mir von ihr erzählen, um wen es geht und was der Anlass ist. Dann informiert mich mein Auftraggeber/ meine Auftraggeberin darüber, WEN ich interviewen und WIE ich mit den betreffenden Personen in Kontakt treten darf. Mein Auftraggeber / meine Auftraggeberin hat zuvor deren Bereitschaft abgeklärt und die jeweils anderen Beteiligten darüber informiert, dass ich sie kontaktieren werde. Inzwischen haben wir den groben Rahmen besprochen, also: Welche Ideen und Wünsche hat der Auftraggeber / die Auftraggeberin? (Interviews, Anekdoten, Fotos, Geschichten, WORAUF soll besonders eingegangen werden, gibt es spezielle Punkte in der Biographie des Betreffenden, die einbezogen werden sollen etc…) Interviewfragen stelle ich zuvor zusammen und die Themen für die Anekdoten und Geschichten legen wir während der Vorbereitung fest. Ich bin mit meinen Klienten jeweils im engen Kontakt, d.h. sie bekommen alle Fragen und auch alle Geschichten vorab zur Freigabe zugeschickt und erst, wenn sie ALLES KOMPLETT abgesegnet haben, geht es dann in Druck. In einem letzten Schritt informiere ich meinen Klienten darüber, wann das Buch fertig ist und ihm dann direkt zugeht. Beim Letter of honor ist das Procedere so, dass ich mit meinem Auftraggeber / meiner Auftraggeberin ein ausführliches Gespräch führe, in dessen Rahmen ich mir erzählen lasse, um wen es sich handelt und was der genaue Hintergrund ist. Dann verfasse ich auf Basis der mir vorliegenden Informationen einen entsprechenden Text, den der Klient dann zur Freigabe zugeschickt bekommt. Hat der Klient Änderungswünsche, so werden diese von mir berücksichtigt und eingearbeitet. Ist er mit dem Text glücklich, dann darf er sich ein individuelles Briefpapier aussuchen und dieses geht ihm dann zu. Meinen Text hat er / sie zuvor per E-Mail bekommen und nun kann dieser handschriftlich von ihm / ihr auf den Briefbogen übertragen werden. Ich habe dieses Angebot entwickelt, weil ich immer wieder gesagt bekam, dass ich wunderschöne Briefe schreibe und weil viele Menschen jemanden suchen, der „ihre Worte findet“. Auch das hörte ich sehr oft. Aber auch, wenn jemand selbst gut schreiben kann, ist so ein Angebot eine Überlegung wert. Ich selbst möchte irgendwann meine Biographie als Buch haben, das würde ich allerdings nicht selbst machen, denn ein Arzt operiert sich ja auch nicht selbst. Ich fände es schön, wenn das jemand für mich machen würde. So ein Gegenüber kann dann auch seine eigenen Eindrücke mit einfließen lassen und –gerade bei einer Biographie – ergibt das dann noch einmal ein viel runderes Bild – nicht zuletzt auch durch den anderen Schreibstil, der hineinkommt.

Ich kann mir vorstellen, dass es zum Teil eine sehr emotionale und persönliche Arbeit ist, die viel Feingefühl erfordert, richtig? Wie gehst du mit den persönlichen Geschichten deiner Kund*innen um?

Felicitas: Ich habe Schweigepflicht. Alle Daten, wie z.B. Fotos und die Inhalte der Interviews werden von mir auf Trägermedien archiviert, und auf meinem Rechner nach Abschluss des Auftrages sofort gelöscht. Dafür unterschreibe ich auch. Ebenso, wie für meine Schweigepflicht. Beides passiert vor der Aufnahme der Arbeit für den aktuellen Auftrag.

Kannst du ein Kundenbeispiel nennen, das dich besonders berührt hat?

Felicitas: Ich kann sagen, dass jeder Auftrag einzigartig ist und dass Menschen auf unglaublich vielfältige Weise von ihrem Umfeld als wertvoll betrachtet werden … wenn ich darüber nachdenke, dann muss ich vor Rührung jedes Mal mit den Tränen kämpfen.

Zu guter Letzt: Was möchtest du allen Frauen der she-preneur Community im Hinblick auf das Schenken und die Ehrung ihrer Lieblingsmenschen mit auf den Weg geben?

Felicitas: Egal, welche Krisen auch immer wir im Leben zu überstehen haben und gleichgültig, wie hoffnungslos uns der Augenblick mitunter erscheinen mag: Das Bewusstsein, WIEVIEL wir unserem Umfeld eigentlich bedeuten – auch, wenn das nicht an jedem Tag so stark spürbar ist oder uns gegenüber zum Ausdruck gebracht wird – sollte zu jeder Zeit in uns sein. EhrenWorte können das leisten. DAS ist meine Mission.

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein spannendes Business, liebe Felicitas. Ich bin sehr gespannt, wie es sich weiterentwickelt und wünsche dir viel Erfolg!   Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere.  Liebe Grüße Deine Tanja   PS: Du willst mehr über den she-preneur TALK erfahren? Dann schau hier vorbei. Bild © Susanne Baur

Willkommen!

Willkommen!

Hallo, ich bin Tanja Lenke, Gründerin von she-preneur. Ich helfe selbstständigen Frauen und Gründerinnen ein profitables Business aufzubauen, damit sie ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten können, ohne selbst und ständig zu arbeiten.

Folge mir

Interview: Keum Grießhammer von „Endlich Liebe“

{Anzeige} 

Ich habe mit der lieben Keum von Endlich Liebe gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Im she-preneur TALK erzählt sie uns von ihrer Idee, ihren Zielen und den ersten Schritten hin zum eigenen Unternehmen.

Keum kommt eigentlich aus der Banking-Branche und hat jahrelang Milliardenbeträge verwaltet. Jetzt aber hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, erfolgreichen und eigenständigen Frauen den Weg zu zeigen, um endlich Liebe leben zu können. Bist du neugierig geworden? Dann empfehle ich dir das folgende Interview.

 

Liebe Keum, welche drei Eigenschaften beschreiben dich als Person und Unternehmerin am besten?

Keum: Ich habe ein großes Herz und möchte jedem Menschen, der Hilfe braucht, zeigen: „Es gibt immer Hoffnung!“. Ich liebe das Leben und die Menschen und Tiere und ich glaube, dass ein einziger Mensch die Welt retten kann.

 

Stelle uns dein Business vor: Wann hast du gegründet? Was ist dein Ziel? Wer ist deine Zielgruppe? Wen unterstützt du mit „Endlich Liebe“?

Keum: Endlich Liebe entstand 2017, aber schon lange davor unterstützte ich Menschen sehr erfolgreich darin, ihre versteckten Themen zu finden, ihre, so wie ich sage „Handbremsen“ zu lösen und ihr Leben nachhaltig zum Positiven zu verändern. Meine “offizielle” Zielgruppe bin quasi ich selbst: Frauen, um die +/- 40 Jahre, die erfolgreich beruflich auf eigenen Beinen stehen und ihr Leben super managen. Weil ich aus eigener Erfahrung weiß, dass gerade die Frauen, die erfolgreich sind, die ihren “Mann” stehen und ihr Leben so gut organisieren und strukturieren, dass sie rein äußerlich gar niemanden mehr zu brauchen scheinen, sich hinter dieser Leistung und dem Erfolg sehr gut verstecken. Sie glauben, das sei der Preis, den sie zu zahlen haben, der Grund, warum sie keine dauerhaft glückliche Beziehung führen dürfen, dabei handelt es sich um eine sehr gut ausgeklügelte Vermeidungsstrategie, die sie davon abhält, das zu leben, was sie sich insgeheim von Herzen wünschen, aber sich nicht trauen zu leben. Und das ist eine erfüllte, tiefgehende Beziehung, in der ER sie erobert, überzeugt, in der ER führt und ihr gibt, in der sie schwach sein darf und sich anlehnen kann und die Zuneigung und Aufmerksamkeit genießen darf, die zu ihr fließt, ganz von selbst. Mein Ziel ist es, Herzen zu heilen, Beziehungen zu retten, Hoffnung zu geben. Ich bin der Meinung, dass Beziehungen oft schon gar nicht entstehen, weil es im Datingprozess so viele Missverständnisse gibt, die ein unbedarftes, unkompliziertes Kennenlernen verhindern. Da geht es darum, dass die Frau den Mann und seinen Bindungsprozess versteht, ihre eigenen Blockaden und Verletzungen versteht und heilt und so unvermittelt und ohne Angst und eigenen Druck sich auf das Kennenlernen einlassen kann. Gleichzeitig bin ich davon überzeugt, dass Beziehungen viel zu früh aufgegeben werden und sozusagen “scheitern” und verletzte Frauen, Männer und besonders Kinder zurücklassen, die in Singlehaushalten leben, obwohl sie sich zu Beginn der Beziehung etwas ganz anderes erhofft und zum Ziel hatten und daran nun zerbrechen oder mehr schlecht als recht überleben. In unserer Welt gibt es gerade so viele unglückliche Singles, unglückliche Paare und auch leidende Kinder. Das muss alles nicht sein! Wenn mehr Liebe in der Welt ist, wirkt sich das harmonisch auf alle Bereiche des Lebens aus. Niemand muss mehr verzweifelt, ausgebrannt und ohne Hoffnung sein.

Ich helfe den Frauen, den Ursprung ihrer Blockaden zu sehen, ihre Handbremsen zu lösen und ihr Herz zu heilen. So dass sie mit offenem Herzen dem Mann begegnen können und er das machen darf, was er sich seit jeher von Grund auf wünscht: seine Frau glücklich zu machen. Und so gehen beide mit- einander in Verbindung und wachsen im gegenseitigen Vertrauen an ihren Themen, weil ein Grundverständnis für den anderen vorhanden ist und eine Selbstverantwortung, die den Partner nicht schlecht macht, sondern sich selbst in die Verantwortung nimmt. So muss es nicht zu gegenseitigen Machtkämpfen kommen, sondern es kann ein Miteinander trotz einzelner Andersartigkeit sein. Generell arbeite ich auch sehr gerne mit Männern und habe den Vorteil, dass sie sich von mir sehr verstanden fühlen, wovon meine weiblichen Klienten wiederum profitieren.

Ich unterstütze letzten Endes sowohl Frauen wie auch Männer und das macht mich zum Bindeglied zwischen den beiden Geschlechtern. Oft sind Probleme lediglich Missverständnisse, die auf der Unterschiedlichkeit beider Seiten beruhen und die gilt es aus dem Weg zu schaffen.

 

Dein beruflicher und persönlicher Weg war zunächst ein ganz anderer, ursprünglich kommst du aus der Banking-Branche. Wie bist du zu deiner Business-Idee gekommen? Was waren deine ersten Schritte zu „Endlich Liebe“? Erzähle uns deine eigene Liebesgeschichte.

Keum: Ich war meine Idealklientin von heute: attraktiv, Einser-Studium und beruflich sehr erfolgreich, in einer Männerdomäne (ich handelte täglich Millionenbeträge und verwaltete Milliarden von Euros). Dabei ist mir immer wieder aufgefallen, dass Frauen im Beruf und vor allem, wenn sie die Karriereleiter weiter nach oben stiegen, “schlechtere Männer” wurden. Sie agierten Charaktereigenschaften aus, die mir auch bei Männern zuwider waren und das noch viel schlimmer. Sie wurden einfach “hart” und so wenig gefühlsbetont wie möglich. Gleichzeitig beschwerten sich alle meine Kolleginnen und Freundinnen darüber, wie wenige “richtige Männer” es noch in der Welt gäbe. Alles müssten sie selber tun und heimlich, so als ob es verboten wäre, wurde mir gebeichtet, wie sehr sie sich doch einen männlichen Mann wünschten. Ich konnte dem nur beipflichten, denn mir ging es genauso. Zuerst litt ich unter Beziehungslosigkeit und tat das damit ab, dass Männer sich von attraktiven und erfolgreichen Frauen eingeschüchtert fühlten. Erst als ich an mir und meiner Geschichte zu arbeiten begann (ich war ein adoptiertes, ehemaliges Waisenkind, das durch den Verlust seiner Eltern traumatisiert wurde und sich durch Leistung Wert zusprach und Anerkennung und damit Liebe zu bekommen versuchte), konnte ich mich so weit verändern, dass ich einen Mann in mein Leben zog, den ich aufrichtig liebte und er mich. Nach drei Jahren des Honeymoons erwischte uns die 1. richtige Krise, die wir überstanden, indem ich an mir arbeitete und meine Themen aufarbeitete und indem ich viel persönliche Weiterentwicklung betrieb. Unsere Beziehung verbesserte sich, aber das Grundproblem bestand weiterhin: er wurde immer passiver, ich schmiss den ganzen Laden, fühlte mich gleichzeitig allein gelassen, versuchte stark zu sein, mich gleichzeitig anzupassen, seine Aufgaben mitzutragen und dazu wurde er auch noch ausgebrannt und passiv-aggressiv. Ich verstand jahrelang den Grund nicht: Er hatte doch alles!

Bis es mir wie Schuppen von den Augen viel: ich war der Mann in der Beziehung und er die Frau. Das brachte uns so viel Frust, denn keiner von uns fühlte sich in seinen Grundbedürfnissen verstanden. Erst als ich das kapiert hatte, konnte sich komplett alles drehen. Jetzt darf ich beruflich erfolgreich sein UND mich weiblich zurücklehnen und mich von ihm verwöhnen lassen. Ein Fehldenken, das heute noch unter den meisten Frauen herrscht ist: dass wir nur die Wahl haben zwischen devotem Hausmütterchen und unabhängiger Karrierelady. Mit diesen Rollenvorbildern bin ich aufgewachsen. Natürlich habe ich mich für die unabhängige Karrierefrau entschieden. Meine Message an ALLE da draußen, die ich von ganzem Herzen verbreite, da ich sehe und höre, wie sehr beide Geschlechter darunter leiden, wie es gerade ist, ist, dass Frauen wieder Frauen sein dürfen, in Beziehung mit dem Mann in ihrem Leben (und natürlich Männer auch Männer!). Dass sie das dürfen, denn es erfüllt sie und es erfüllt ihn. Und dass sie sich natürlich beruflich verwirklichen und ihre Karriere leben dürfen UND wenn sie gleichzeitig weiblich dabei bleiben, es das Leben für sie selbst leichter, erfüllter und schöner macht und sie gleichzeitig unglaublich attraktiv für Mann sind.

 

Was bedeutet Weiblichkeit für dich?

Keum: Weiblichkeit bedeutet, mit meinen Gefühlen in Verbindung sein, aus dem Kopf ins Herz, mich annehmen, meinen Körper spüren, ihn annehmen, im Moment sein, in Verbindung sein, Frauen, die sich gegenseitig unterstützen, weich sein und spüren, es ist alles da, was ich brauche.

 

Erkläre deine Formel „S+W = SW -> WS = Wertvolle Sie“. Wie hängen Eigenständigkeit, Erfolg und Weiblichkeit zusammen?

Keum: S steht für Selbstliebe, W für Weiblichkeit und SW für Selbstwert. Eine Frau, die das alles verkörpert (und ich nenne sie durch das Wortspiel SW => WS, Wertvolle Sie) kennt ihren Wert und kann in sich ruhen, denn sie ist mit sich selbst, mit ihren Gefühlen in Verbindung. Sie hat sich mit sich auseinandergesetzt und ist nicht reaktiv, sie sorgt für sie selbst und wartet nicht, dass ihr gegeben wird, sie ist in der Fülle und nicht im Mangel, sie liebt und akzeptiert sich, auch mit ihren Schwächen, denn sie vertraut sich und durch all das kann sie offen sein und dadurch fühlbar und nahbar für den Mann – eine unglaublich attraktive Kombination für Männer. Eine WS ist in allen Bereichen erfolgreich, indem sie ist.

 

Was sind deine konkreten Angebote, um Frauen zu unterstützen, Selbstständigkeit, Erfolg und Liebe miteinander zu vereinbaren?

Keum: Meine Stärke ist es, jede noch so versteckte „Handbremse“ zu finden, diese ins Bewusstsein zu bringen und die Frauen dabei zu unterstützen, sie ganz zu lösen. Diese liegen im Unterbewussten und bremsen sie jeden Tag aus. Werden sie nicht gelöst, führt jedes weitere Gasgeben nicht zu Erfolg, sondern nur, dass sie sich schneller im Kreis drehen und immer wieder an ein und dieselbe Stelle kommen, die sie doch so sehr überwinden wollen. Wenn diese Handbremsen gelöst werden, müssen die Frauen nicht mehr reaktiv sein, sich nicht kleinmachen oder hinter irgendwelchen selbstgewählten Rollen verstecken oder die toughe, unnahbare Businessfrau spielen, zu der kein Mann wirklich durchdringen kann. Am 1.6. startete mein Gruppenprogramm, in dem ich die Frauen durch den ganzen Prozess von Innerer Arbeit, über Weiblichkeit und Männlichkeit verstehen, hin zur Kommunikation (die wenigsten Paare können miteinander kommunizieren) leite. Das Rundumpaket, das den Frauen wirklich Veränderung bringt, denn jede Strategie, jede Berechnung in der eigenen Verhaltensweise bringt langfristig nichts, solange nicht die Ursache, nicht die eigene Handbremse entdeckt und gelöst wird. Ich biete allen Frauen, die über she-preneur kommen, einen Rabatt von 1.000 Euro auf die Masterclass an. Dafür einfach nur mich in meiner Facebookgruppe Endlich Liebe kontaktieren. Darüber hinaus gibt es noch vereinzelt die Möglichkeit, einzeln mit mir zu arbeiten. Alles Mentoring findet online statt und eignet sich dafür vorzüglich. Ich arbeite sehr schnell und effektiv und freue mich auf diese Art und Weise meine Arbeit vielen Frauen zugänglich machen zu können.

 

Mit welchen Fragen und Herausforderungen kommen deine Kundinnen zu dir?

Keum: Es sind vor allem die immer wiederkehrenden Probleme, immer dieselben Situationen an denen die Frauen festhängen und nicht weiterkommen. Seit Jahren oder sogar Jahrzehnten, mit dem Partner oder mit wiederholten Partnern. Teilweise sind ihnen die Gründe dafür nicht bewusst und sogar diejenigen, denen sie bewusst sind, haben es trotz langjähriger Arbeit nicht geschafft, eine Veränderung herbeizuführen. Viele Frauen leiden auch an Beziehungslosigkeit oder daran, dass sie sich in der Beziehung total allein gelassen fühlen.

 

Kannst du uns einen Beispielfall nennen oder eine besondere Geschichte erzählen, wie du einer Kundin geholfen hast?

Keum: Ich liebe es, Menschen die Hoffnung zu geben, dass nichts so sein muss, wie es sich gerade anfühlt. Ich arbeitete mit einer Klientin, der aufgrund total Verzweiflung nur noch die Scheidung blieb, wie sie dachte, worunter sie selbst am meisten litt. Der Ehemann wollte die Scheidung aus voller Überzeugung, sie hatte alles getan. Ihr sie war so hilflos und unglücklich und sie will nur noch raus aus der emotionalen Daueranspannung. Und diese Frau so zu begleiten, dass sie innerhalb von einer Sitzung ruhig wird, sogar freudig-vertrauensvoll und dass innerhalb eines Monats von Scheidung von beiden Seiten nicht mehr die Rede ist und beide Partner sich wieder annähern und darüber selber am meisten glücklich sind, erfüllt mich von ganzem Herzen.

 

In deiner Facebook-Community sind bereits 500 Frauen. Wer darf dabei sein, was bietet die Community, wie unterstützt ihr euch?

Keum: Die Community ist für Frauen jeglichen Alters, die sich angesprochen fühlen. Ich persönlich bin beruflich erfolgreich und kann mich mit Frauen in meinem Alter und dieser Vergangenheit sehr gut identifizieren, aber generell unterstütze ich jeden, der es braucht und auch möchte. Wir schaffen ein liebevolles, unterstützendes Umfeld, da ich vor allem glaube, dass Frauen heutzutage immer noch zu sehr dar- an ermangeln, sich selbst als das zu sehen, was sie eigentlich von Beginn an sind: wundervoll – und das ohne Leistung, einfach so.

Eine Community für Männer ist in Planung 🙂

Zu guter Letzt: Was möchtest du allen Frauen der she-preneur Community im Hinblick auf Eigenständigkeit und Liebe ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf den Weg geben? 

Keum: Folge immer deinem Herzen, es leitet dich in jeglicher Hinsicht.

 

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Keum. Ich bin sehr gespannt, wie sich dein Business entwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über den she-preneur TALK erfahren? Dann schau hier vorbei.

Bild © Keum Grießhammer

 

Willkommen!

Willkommen!

Hallo, ich bin Tanja Lenke, Gründerin von she-preneur. Ich helfe selbstständigen Frauen und Gründerinnen ein profitables Business aufzubauen, damit sie ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten können, ohne selbst und ständig zu arbeiten.

Folge mir

12 Mindset-Tipps, die deinen Business-Erfolg sofort verbessern

Der Weg in die Selbstständigkeit ist kein einfacher und entspannter Weg. Ganz im Gegenteil. Er ist aufregend, abwechslungsreich, fordernd, einsam, schwierig und unglaublich bereichernd.

Die Entscheidung für die Selbstständigkeit erfordert Durchhaltevermögen und das richtige Mindset. Wenn du schon selbstständig bist, aber die Dinge noch nicht so laufen, wie du sie gern hättest, dann empfehle ich dir an deinem Mindset zu arbeiten.

Mit Mindset ist deine Denkweise, beziehungsweise deine innere Haltung gemeint. Dazu gehören auch deine Gewohnheiten, Überzeugungen, Leidenschaften und deine Einstellung.

Dein Mindset ist extrem wichtig, denn davon hängt ab, wie erfolgreich du mit deinem Business sein wirst. Dein Mindset ist wichtiger als deine Fähigkeiten und Kompetenzen. Wirklich!

In diesem Artikel erhältst du 10 Mindset-Tipps, mit denen du sofort erfolgreicher wirst, wenn du sie umsetzt. Ehrenwort!

 

So verbesserst du dein Mindset sofort

 

1. Kenne dein Warum

Dein Warum und deine Vision sind dein innerer Motivator. Sie treiben dich an und weisen dir den Weg.

Wenn dein Warum und deine Vision stark genug sind, dann bist du nicht nur motiviert dein Business in die Welt zu tragen, sondern auch bereit durchzuhalten, Ängste zu überwinden und aus Fehlern zu lernen.

 

2. Entscheide dich öfter für Mut als für Angst

Wenn du erfolgreich sein willst, dann ist es wichtig, dass du mutig bist. Es kostet Überwindung Dinge zum ersten Mal zu tun. Vor allem, wenn sie außerhalb unserer Komfortzone liegen.

Für unser eigenes Wachstum ist es jedoch wichtig, dass wir diese Dinge tun. Wir lernen und wachsen dadurch, ganz egal wie gut oder schlecht wir diese Dinge meistern.

Das Einzige, was zählt, ist dass jeder mutige Schritt ein Erfolg ist und dich somit noch ein Stückchen furchtloser macht.

 

3. Glaube an dich

Von deiner inneren Einstellung hängt alles ab. Eine negative Einstellung wird dich am Erfolg hindern und eine positive Einstellung wird deinen Erfolg fördern. Wenn du an dich glaubst, dann wirst du deine Ziele erreichen.

Achte bewusst auf deine Gedanken und lerne negative Gedanken zu erkennen und reduziere sie.

 

4. Verbinde dich mit den richtigen Menschen

Dein Umfeld ist für deinen Erfolg verantwortlich. Umgebe dich mit positiven Menschen, mit Gleichgesinnten und mit Menschen, die schon erreicht haben, was du erreichen willst. Die richtigen Leute geben dir Rückhalt und Inspiration. Sie motivieren dich dranzubleiben und weiter an deinem Business zu arbeiten, auch wenn es mal nicht so gut läuft.

Im she-preneur insider club, meinem exklusiven Member-Bereich, erleben wir tagtäglich, wie wichtig und unterstützend es ist, sich mit anderen Frauen zu verbinden, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen oder standen. Frauen, die ihre Erfahrungen teilen und andere motivieren dranzubleiben und zu vertrauen.

Mehr über den she-preneur insider club erfährst du hier.

 

5. Setze dir Ziele, die dir entsprechen (und nicht den anderen)

Kenne und verfolge deine Ziele und nicht die Ziele der anderen. Wenn Ziele fremdbestimmt sind, dann bist du weniger motiviert diese zu erreichen. Eigene Ziele haben eine ganz andere Bedeutung für uns. Sie kommen aus unserem Inneren und motivieren uns, unseren Weg zu verfolgen.

Was sind deine Ziele und warum willst du sie erreichen?

Video-Interview zum Thema Business-Mindset mit Mindset-Coach Julia Lakämper

6. Investiere in deine Persönlichkeitsentwicklung und dein Business

Du musst nicht alles allein schaffen. Invesitionen in dich und dein Business machen sich schnell bezahlt. Als Selbstständige setzt du dich viel mehr mit dir auseinander, als Menschen, die in einem Angestelltenverhältnis arbeiten.

Ein unterstützendes Mindset zu entwickeln bedeutet, dass wir uns mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen. Ein erfolgreiches Business zu haben bedeutet, dass wir in Persönlichkeitsentwicklung investieren. Neben Investitionen in deine persönliche Weiterentwicklung solltest du dir Unterstützung von anderen Experten, Coaches und Beratern holen. Sie bringen dich und dein Business schneller voran, denn du profitierst von ihren Erfahrungen und Kompetenzen.

Der she-preneur insider club ist eine Kombination aus Coaching & Community. Wenn du dir professionelle Untersützung wünscht und von mir lernen möchtest, dann kannst du dich hier informieren.

 

7. Tu was du liebst

Immer wieder sehe ich Menschen, die einen Job machen, der ihnen keinen Spaß macht. Sogar Selbstständige tun das, viele von ihnen arbeiten mit den falschen Kunden. (Bei mir war das vor she-preneur auch so!).

Um langfristig und mit Freude erfolgreich selbstständig zu sein, ist es wichtig, dass du dich mit deinem Job identifizieren kannst, du tust was du liebst und der Job zu dir, deinen Stärken und Leidenschaften passt. Wenn du das machst, dann wird es einfacher sein, nicht nur die schönen sondern auch die herausfordernden Tage zu meistern. Und vor allem wirst du voll und ganz hinter deinem Business stehen. Mit glänzenden Augen und einem Lächeln im Gesicht.

Auch wenn du nicht jeden Teil deines Jobs liebst (Buchhaltung, Orga, Steuern, Recht, …), macht es einen riesigen Unterschied, wenn du dich mit deinem Business voll und ganz identifizieren kannst.

 

8. Habe eine Vision

Visualisiere dein Warum und deine Ziele auf einem Visionboard. Es ist einfacher Ziele zu erreichen oder Träume wahr werden zu lassen, wenn wir sie in Wort und Schrift vor uns sehen. Sie sind dann verbindlicher und prominenter.

Jeden Tag werfe ich einen oder mehrere Blicke auf mein Visionboard und nehme mir einen Moment Zeit für meine Ziele und Träume. Erst danach beginne ich mit meinen To-Do’s.

 

9. Freunde dich mit Herausforderungen an und sei bereit Risiken einzugehen

Es gibt keine Garantien. Nicht im Leben und nicht in der Selbstständigkeit. Herausforderungen gehören dazu. Die Selbstständigkeit ist ein Auf und Ab und eine echte Achterbahn der Gefühle. Sei dir dessen bewusst und nimm Herausforderungen an, denn sie helfen dir weiter zu wachsen.

Mit Risiken ist es ähnlich. Gehe Risiken ein, denn wenn du immer versuchst auf der sicheren Seite zu bleiben, wirst du auch weiterhin nur auf einer Stelle treten und nicht vorankommen.

Tipp: Mache dir mögliche Hindernisse vorab bewusst, denn dann ist es einfacher sie zu überwinden, wenn sie auftauchen.

 

10. Leg los, bevor du dich 100% bereit fühlst

Unser Perfektionismus und das Gefühl (noch) nicht gut genug zu sein, hindert uns daran, den nächsten Schritt zu gehen.

– Die Webseite ist noch nicht fertig …

– Das Webinar ist inhaltlich noch nicht gut genug vorbereitet …

– Ich muss erst noch den Kurs XY und die Weiterbildung Z machen …

Kommt dir das bekannt vor? Nur, wenn du loslegst, findest du deinen Weg und kannst dich verbessern. Durch Fehler und Feedback, denn nur daraus lernen wir.

 

11. Schau zurück und prüfe deinen Status-quo

Nimm dir Zeit zum Reflektieren. Täglich, wöchentlich, monatlich, jährlich. Schaue auf das zurück, was du schon erreicht hast. Am besten schriftlich, damit du es nicht vergisst und du dir deine Fortschritte und Erfolge immer wieder bewusst machen kannst.

 

12. Dankbarkeit

Entscheide dich für Fülle statt Mangel. Lebe in Dankbarkeit!

Wenn du immer nur das siehst, was dir fehlt, dann wird der Erfolg nicht zu dir kommen. Die Negativität hindert dich am persönlichen und beruflichen Wachstum. Hör auf, dich zu beschweren, zu ärgern und zu jammern. Stattdessen sei dankbar für das, was du schon erreicht hast.

Viel Erfolg mit deiner Facebook-Gruppe.

Alles liebe,

Deine Tanja

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Willkommen!

Willkommen!

Hallo, ich bin Tanja Lenke, Gründerin von she-preneur. Ich helfe selbstständigen Frauen und Gründerinnen ein profitables Business aufzubauen, damit sie ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten können, ohne selbst und ständig zu arbeiten.

Folge mir

YouTube aktivieren?

Auf dieser Seite gibt es mind. ein YouTube Video. Cookies für diese Website wurden abgelehnt. Dadurch können keine YouTube Videos mehr angezeigt werden, weil YouTube ohne Cookies und Tracking Mechanismen nicht funktioniert. Willst du YouTube dennoch freischalten?