{Podcast} Wie du mit Hilfe eines Beta-Angebots dein Business zum Laufen bringst

Heute habe ich einen ganz besonderen Gast bei mir. Sie hat nämlich im Rahmen des she-preneur Success Story Contests im Oktober und November 2020 mit ihrer persönlichen Erfolgsgeschichte ganz viele Frauen begeistert, ihnen Mut gemacht und schlussendlich den 3. Platz beim she-preneur Success Story Award belegt. Ich freue mich sehr, dass sie bei mir im Podcast ist und wir darüber sprechen, was sich insbesondere in den letzten 12 Monaten bei ihr verändert hat und was sie getan hat, um diese Ergebnisse zu erreichen. Freue dich auf spannende Zeilen mit ganz vielen Insights von und mit Melanie Baumgart.

Wir sprechen darüber, wie sie mit Hilfe eines Beta-Angebots ihr Business im Jahr 2020 endlich zum Laufen gebracht hat. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Melanie ist seit Februar 2020 bei den shes. Und ich danke ihr für dieses offene und ehrliche Gespräch. Diese folgenden Zeilen sind so wichtig, weil ich glaube, dass wir damit viel mehr Frauen Mut machen und ihnen zeigen können, dass es wichtig ist sich zu öffnen, sich Hilfe zu holen, und dass man ganz viele Dinge erreichen kann, auch wenn man heute noch nicht daran glaubt, dass es möglich ist. Aber man muss diese Vision haben und es von Herzen wollen.

[2:22] – Melanie, was würdest du sagen waren deine drei größten Erfolge der letzten 12 Monate? Also meine drei größten Erfolge waren, dass ich den Schritt geschafft habe ein Online-Produkt zu erstellen, nämlich einen Online-Kurs mit allem, was wirklich dazu gehört – auch die Technik, die für mich wirklich absolutes Neuland war und mir nicht leicht von der Hand geht. … Und dann ist ein zweiter großer Erfolg, dass ich meine ersten 4 Kundinnen habe, die mir wirklich ganz treu sind, seit dem letzten Jahr, und immer noch mit mir zusammenarbeiten. Und das ist echt großartig, weil das ist mit ein ganz großer Wunsch von mir, dass ich Frauen wirklich länger begleiten kann, dass sich wirklich das im Leben verändert, was sie wollen. Und das dritte, würde ich sagen, ist das, was sich in mir verändert hat. Mein Selbstwertgefühl in Bezug auf die Haltung mir selber gegenüber, in Bezug zu meiner Arbeit – dass das wirklich einen großen Wert hat und dafür hat es aber diesen Prozess gebraucht. Und mehr Mut dadurch entwickelt zu haben, mich auch Dinge zu trauen und zu wagen, rauszugehen, mich zu zeigen und zu erzählen, was ich zu geben habe.

[4:20] – Wenn du nochmal zurückdenkst an letztes Jahr, so Januar 2020: Hättest du damals geglaubt, dass du diese Erfolge erzielen kannst oder dass du diese Erfolge erzielen wirst? Da war noch ganz viel Unsicherheit da und große Zweifel, die mich auch immer wieder ganz schön gehindert haben, … weil die standen mir wirklich sehr im Weg. Ich habe mich einfach unglaublich schwer getan, in diesem großen Wirrwarr an Dingen, die man tun kann, um erfolgreich zu werden, auszufiltern: Was ist denn der nächste wichtige Schritt, um in diesem großen Ganzen weiterzukommen? Weil, es gibt so viele, die man gehen kann! Und da habe ich mich echt verloren gefühlt. Das war das eine. Dann hatte ich eben noch nicht dieses Selbstbewusstsein, … [zu denken] „Na klar wirkt meine Arbeit und es passiert so viel, dass Frauen da wirklich weiterkommen, wo sie hinwollen und dass sie dafür auch Geld bezahlen.“ Da war ich auch noch ganz arg unsicher. Und auch: Wie funktioniert das alles eigentlich? Also eben auch, wenn ich einen Online-Kurs machen will: Was gehört da eigentlich alles dazu, und wie geht es? Das ist ja nur ein kleiner Teilbereich und der ist schon so groß. Ich war da in großen Zweifeln und Unsicherheiten. Und ich war auch ganz schön gefrustet, weil ich ja vorher schon Unterstützung hatte und die halt nicht gefruchtet hat. Und das hat da, glaube ich, ziemlich stark mit reingewirkt – dieses Gefühl zu haben oder diese Gedanken zu haben: Kann ich das einfach nicht? Bin ich einfach nicht die Frau, die Selbstständigkeit leben kann? Und das war ganz konträr in mir, … weil ein ganz großer Teil in mir eigentlich genau das wollte.

[6:20] – Wie sah dein Business damals aus, und wann hast du dein Business auch gestartet? … Im Oktober 2017 kam die Idee, mich selbstständig zu machen und was anderes dafür loszulassen. Und das war echt eine Entscheidung, weil ich vorher als Erlebnis-Pädagogin gearbeitet habe und das auch ein Herzensprojekt von mir war. Ich habe es geliebt, aber ich habe gemerkt, dass ich so zweigleisig nicht das aufbauen kann, was ich gerne machen will. Ich war an dem Punkt, wo ich mich entscheiden und Prioritäten setzen musste, und dann war klar: Ich möchte das machen, was ich will. Ich will wirklich meins umsetzen und diese Fähigkeiten in die Welt bringen. Und dann habe ich angefangen. Durch eine Bekannte bin ich auf einen Coach gestoßen, bei dem ich Email-Marketing gelernt habe. Es war nur so, dass ich da so viel in das Email-Marketing reingegeben habe. Ich habe da ein Riesending aufgebaut, eine Riesen-Email-Serie, die mich unglaublich viel Arbeit gekostet hat – und das war mit einer der größten Fehler! Ich hätte eine Email-Serie machen sollen und dann loslegen und ausprobieren, was funktioniert. Ich habe aber dieses Riesending gemacht und habe damit losgelegt. Damit saß ich ganz viel alleine zu Hause vor meinem Laptop, habe unglaublich viel gearbeitet, aber da kam eigentlich nicht wirklich ein Ergebnis rum. Also weder Kundinnen, noch Geld, noch bin ich in Kontakt gekommen. Und das habe ich einfach lange gemacht. Ich bin zu dem Zeitpunkt auch schwanger geworden, als ich das entschieden hatte. … Dann war die Geburt, ich hatte eine Babypause und habe einige Monate gar nicht gearbeitet oder nur sehr wenig. Aber trotzdem habe ich eben diese ganzen zwei Jahre, insgesamt gesehen, viel gemacht und es ist mega wenig bei rumgekommen. Und an dem Punkt stand ich dann im Grunde auch so im Dezember 2019 und Januar 2020, wo ich so frustriert war und gemerkt habe: Also entweder ich kriege das Ruder irgendwie richtig rumgerissen und ich finde jetzt eine Unterstützung, die wirklich taugt, oder ich glaub dann lass ich’s los – das wäre mir aber schon echt schwer gefallen.

[8:52] – Und dann bist zu uns gekommen, das war im Februar 2020. Genau, dann ist die Tanja Lenke mir über den Weg geflogen und die she-preneurs und das war ein großes Glück. Da hattest du sicherlich auch nochmal Zweifel. So: Oh Gott, soll ich jetzt nochmal investiert? … Ich habe schon gut überlegt. Mache ich das jetzt echt nochmal Geld in die Hand zu nehmen? Aber irgendwie hat sich das gut angefühlt und, ja, ich bin froh. Also es war die beste Entscheidung, die ich bisher getroffen habe, und das beste Geld, was ich bisher investiert habe.

[9:33] – Wir sind ja letztes Jahr mit der Beta-Kurs-Challenge – in diesem Jahr heißt sie „Und-Action-Challenge“ – gestartet. Das war so eine Sache, die mich auch ein bisschen in der Vergangenheit frustriert hat, dass ich viel mehr auch für meine Kundinnen wollte und dachte: Mensch, ich muss irgendetwas anders machen, um meine Kundinnen ins Tun zu bringen. Weil wir können ganz viele Sachen machen, aber ich glaube, wenn wir nicht genau wissen, was denn die nächsten Schritte sind, … dann sind viele halt ganz doll überfordert. … Es gibt die Möglichkeit, super viel zu machen, … man kann aber auch mit einer ganz minimalen Variante rausgehen. Ich glaube, dass, was ganz viele abschreckt, ist eben, dass man über Funnel spricht, über Landing Pages, über Online-Kurs-Plattformen. Diese ganzen Sachen, die brauchen halt auch teilweise Jahre, um sie aufzubauen. … Und dann habe ich halt überlegt: Wo kann ich ansetzen und die Frauen wirklich ins Tun bringen? Und aufzeigen, was ist denn jetzt der nächste Schritt? Woche für Woche, in ganz kleinen Schritten.

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[11:01] – Du warst dabei, wie war das für dich? Vielleicht kannst du da einmal erzählen, weil du hast ja auch eine ganz schöne Geschichte hingelegt. Mich würde interessieren, rückblickend, was da passiert ist. Wie war das für dich, warst du gleich irgendwie voller Leidenschaft mit dabei, gab es Phasen, wo du gezweifelt hast? Wie sah das aus, Melanie? So jetzt im Nachhinein würde ich sagen, es war fast wie so eine kleine Initiation für mich, diesen Online-Kurs zu machen. Also was ich auf jeden Fall zuerst sagen möchte, ist, dass es unglaublich hilfreich war, das gemeinsam mit anderen zu machen. Das hatte ganz viel Kraft zu wissen, ich sitze da nicht alleine. Und was noch unheimlich hilfreich war, war eben wirklich es Schritt für Schritt gehen zu können. Dieser große Berg ist dadurch einfach machbar geworden. Es war auf jeden Fall ein sehr lebendiger Prozess für mich. … Ich habe erstmal die Sachen gemacht, wo ich gut drin bin … bis dann so der Technikteil kam. Dann bin ich ins Stolpern und Rutschen gekommen, wo ich gemerkt habe, ich blicke überhaupt nicht durch. … Es war aber so super, dass es für alle das gab, was das Richtige für einen war. Ich konnte als absolute Anfängerin, und eben nicht so die Technikaffine, für mich eine Variante wählen, die auch nicht Berge von Technik brauchte. Sondern ich konnte das reduziert machen, was aber dem Kurs an der Qualität überhaupt nichts abgetan hat, und das war so super. … Ich habe auch immer wieder in die Gruppe gefragt. … Dann stand soweit alles und dann habe ich gemerkt, kurz bevor es richtig losging, ist ein ganz altes Muster nochmal aufgebrochen, wo ich eine Riesenangst gekriegt habe. Was ist, wenn das jetzt total abgelehnt wird, also ich abgelehnt werde, und niemand es will und womöglich das vielleicht auch belächelt wird oder … abgewertet? … Und dann bin ich auch wieder in die Gruppe gegangen, habe mich gemeldet und gesagt: So geht’s mir grad. … Dann habe ich ganz liebevolle Angebote bekommen, also ehrlich gemeinte Unterstützungsangebote, die ich dann gar nicht mehr gebraucht habe, weil dieser Schritt, damit rauszugehen, … war das, was wichtig war. … Dann ging der Kurs los und es war einfach unglaublich. Es war ganz toll zu sehen, wie gut das funktioniert. Wie gut ich meine Arbeit online machen kann, auch wenn ich mit den Menschen nicht direkt im Raum sitze, und wie hilfreich das ist und das wirklich alles funktioniert.

[16:01] – Der große Schritt, und der Schritt, vor dem sich ganz viele drücken, ist eben da wirklich in die Sichtbarkeit zu gehen und zu verkaufen, wirklich ein Angebot zu machen. … Das machen viele nicht, weil sie eben Angst haben. Ich find es total schön, dass du so offen darüber sprichst und auch vor allem in der Gruppe gesprochen hast. Denn ich glaube, dass das ganz viele nicht machen und dadurch eben auch weiter im Hintergrund bleiben.

[16:38] – Wenn du dich nicht geöffnet hättest, hätten diese ganzen Erfolge, die danach kamen, eben nicht stattfinden können. Das war ein wachsen. Also das war eindeutig ein Wachstum und Reifen mit dem, was ich auf den Weg bringen will.

[16:57] – Warst du damals, als du angefangen hast dein Produkt zu bewerben, das du entwickelt hast, zu 100 % sicher, dass das ein richtig tolles Produkt ist? … Oder gab es da noch so ein bisschen Unsicherheit? … Ich würde sagen, es war schon so eine Mischungen. Also ich war da noch nicht so wie jetzt und das finde ich spannend, weil so viel Zeit liegt auch nicht dazwischen und trotzdem fühle ich einen großen Unterschied. Ich hatte da schon noch Zweifel. … Ich habe wirklich durch das Umsetzen das erst erfahren können und ich glaube, anders geht es nicht. Man kann sich super hinter Millionen von Aufgaben verstecken, die man zu tun hat. Aber es passiert nicht das, was dann wirklich erfolgreich macht und das ist ganz entscheidend. … Wenn man erfolgreich werden will, dann muss man aus der Komfortzone raus. Entscheidend ist, das muss man nicht alleine machen, weil dann geht es leichter und das ist wichtig.

[18:57] – Dieser Lernprozess kann dadurch nur entstehen. … Wenn wir nichts verändern, wenn wir nichts anders machen, dann können wir nicht erwarten, dass sich irgendetwas ändert.

[19:12] – Du hast damals dein Produkt schon gleich verkauft. Wir haben ja kostenfreie Produkte und kostenpflichtige Angebote gehabt. Und du hast dich für ein kostenpflichtiges entschieden. Wie war das damals für dich, dieses Produkt zu verkaufen? Was hast du getan, um dein Produkt anzubieten?Was ich gemacht habe, war eben mich mit ganz vielen anderen she-preneurs zu vernetzen. Wir haben uns gegenseitig unterstützt und uns auf unseren Social Media Kanälen gegenseitig interviewt, zu den Themen und zu den Kursen. Ich habe verschiedene Posts dazu gemacht, wobei das auch absolutes Neuland für mich war. … Das Netzwerk war auch da entscheidend. Alleine hätte ich es, das glaube ich, so nicht geschafft, weil ich noch null Sichtbarkeit hatte. … Das Netzwerk war da wirklich die entscheidende große Unterstützung.

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[21:12] – Wie war es, als das erste Produkt verkauft bzw. gekauft wurde? Wie ging es dir da? Das fand ich echt ganz spannend und es war für mich auch eine bewusste Entscheidung, wo ich gemerkt habe, gar nichts dafür zu verlangen, fühlt sich komisch an. Und ich glaube, es ist gut loszulegen und einfach mal einen kleinen Preis zu verlangen, für dieses Lernen: Wie fühlt sich das an, wenn ich was verkaufe und wenn ich einen Wert dafür verlange? Das fand ich auf jeden Fall aufregend. Es tat mir gut zu sehen, dass es auch für sie einfach okay war, mir einen Wert dafür zu geben. Und am Ende auch zu hören, dass sie den Normalpreis absolut gerechtfertigt finden (als Beta-Variante haben sie es günstiger bekommen), war für mich nochmal ganz wichtig und hat mir einfach dieses „Go“ dafür gegeben – da bin ich auf einer guten Spur und der Wert wird wahrgenommen. Das ist so wichtig das zu hören, diesen Austausch zu haben. Das ist ja auch das, was du immer wieder sagst: Geht in den Austausch mit euren Kund:innen. Weil darüber lernen wir eben ganz viel. Und nicht nur das, was sie wollen, sondern auch für uns selber das zu hören. „Ich bin bereit zu zahlen.“, macht mich einfach selbstsicherer, wie wenn ich das gar nicht weiß. Also da steckt viel wertvolles drin. Und es hilft auch extrem zu wissen, jemand gibt Geld für unser Produkt aus. Dann hilft uns das einfach extrem, weil es uns zeigt, wir sind auf dem richtigen Weg. Das ist wirklich richtig wertvoll und das reicht, wenn es ein kleiner Preis ist. Und von dort an können wir uns eben auch weiterentwickeln.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Komfortzone verlassen

[23:14] – Du hast dann den Kurs vier Wochen lang live mit deinen Teilnehmerinnen durchgeführt. Kannst du noch sagen, wie es dir beim ersten Termin und wie es dir bei dem letzten Termin ging? … Kurz, bevor es losging, da habe ich dann gemerkt, jetzt kommt das Lampenfieber, jetzt bin ich richtig aufgeregt. Es war aber schön. Das war nicht mehr dieses „Gott, ich habe Angst“, sondern ich hab gemerkt, das diese Entscheidung – ich mache das, ich kann das, ich will das – irgendwie innerlich gefallen ist, durch den Prozess vorher. Und dann war ich einfach ein stückweit auch bereit dafür. Trotz allem war ich einfach auch sehr aufgeregt. … Als es dann begonnen hatte, und sie waren dann alle da, und ich habe losgelegt, war das so berührend wie schnell sie in Verbindung gekommen sind. Und ich habe gemerkt, dass ich auch online genau diese Qualitäten habe: Menschen relativ schnell wirklich in Verbindung bringen, um sich zu trauen, sich zu zeigen, mit eigenen Themen. … Da kam so richtig die Freude und die Lust, „Boah, genau das will ich mehr, deswegen mache ich das.“

[25:16] – Du hast dann die vier Wochen deinen Kurs durchgeführt. Wie ging es dann weiter? Hast du dich von den Teilnehmerinnen verabschiedet? Natürlich nicht! Ich habe ja von der Fachfrau gelernt, dass das die Gelegenheit ist weiterzumachen. Innerhalb dieses Prozesses, als der Online-Kurs lief, war dann währenddessen für mich eben diese Frage noch, was mache ich, wie mache ich das, was kann ich anbieten. Und da hatte ich ja auch nochmal Rücksprache mit dir. Dann habe ich ihnen ein 3-Monats-Mentoring angeboten, weil im Grunde mein Ziel ist ja Langzeitbegleitung zu machen. … Ich habe ihnen mitgeteilt, um was es geht, was sie bekommen, was es kosten wird. Da gab’s nochmal einen Beta-Preis, der war dann aber schon ein bisschen teurer, und sie waren sich relativ schnell einig. Jede für sich. … Von den fünfen haben dann vier Frauen mitgemacht und das war für mich einfach auch noch mal WOW. Weil ich wusste eben durch die Informationen von anderen, die schon weiter sind, dass das ein mega guter Schnitt ist. Und das hat mich einfach auch so gefreut und da habe ich nochmal ganz viel gelernt, weil ich diesen Verkaufsprozess ganz anders und eigenständiger in die Hand genommen habe.

[27:37] – Die drei Monate sind jetzt auch wieder vorbei? Genau, die waren im Dezember letzten Jahres dann rum und dann war im Grunde klar, jetzt ist der nächste Schritt dran. Und es kamen direkt auch wieder die Zweifel. … aber ich konnte darüber schmunzeln. Also die Zweifel sind nicht mehr so laut, wie vorher. Das schöne war, ich habe eigentlich gar nicht so starke Verkaufsstrategien oder irgendwas gebraucht, sondern es war eigentlich fast so, dass die Kundinnen selber gesagt haben, jetzt an dem Punkt wäre es doch eigentlich super dran zu bleiben und weiter zu machen. … So wünsche ich mir das natürlich und so ist es jetzt auch. Ich bin mit diesen vier Frauen, es sind dann alle vier mitgegangen, in ein 8-Monats-Mentoring eingetaucht, zum Thema „Ich selbst sein“. Das beginnt jetzt im Februar und war jetzt auch nochmal ein bisschen höherer Preis, trotzdem haben alle zugesagt.

[28:59] – Am Anfang geht es gar nicht mal so sehr um den Preis und ich glaube, da draußen wird halt ganz oft gesprochen „Verkaufe deine Produkte teuer!“. Viel wertvoller, als jegliches Geld, was wir am Anfang bekommen, ist die Erfahrung, die wir sammeln, die uns dabei hilft wirklich mehr Selbstvertrauen zu gewinnen und auch viel selbstsicherer unsere Preise kommunizieren zu können.

[30:58] – Dieser innerliche Prozess ist so wichtig, au f sich zu gucken, wo stehe ich da? Und ja, auch ein Stück weit aus der Komfortzone rauszugehen ist wichtig. Diesen Schritt raus zu machen – aber nicht über die Maßen. Weil dann kann ich’s nicht mehr authentisch verkaufen und dann kippt das und das merkt mein Gegenüber. … Dann schwingt irgendwas komisches mit, und ich glaube nicht, dass dann Verkaufen gut funktioniert. Mir ist vom Kopf her klar, dass die Preise noch viel zu billig sind. Das weiß ich. Aber der Rest muss da irgendwie mitkommen und der braucht grad die Erfahrung: Okay, jetzt habe ich für so viel verkauft und es funktioniert und beim nächsten Mal lege ich nochmal was drauf. Bis ich da bin, wo ich merke, jetzt steht es im Verhältnis wirklich so, dass es ein stimmiger Ausgleich ist.

[32:26] – Melanie, was würdest du sagen waren so die Dinge, die du getan hast, wahrscheinlich auch super intuitiv, die dazu geführt haben, dass deine Kundinnen von dem Beta-Produkt mitgekommen sind – zu dem 3-Monats-Mentoring und auch zu dem 8-Monats-Mentoring? … Also ich glaub, was auf jeden Fall total wirkt und für die Kundinnen einfach diese Entscheidung … leichter gemacht hat … ist wirklich meine Expertise, die ich entwickelt habe. Ich hatte das ja auch bevor ich mich selbstständig gemacht habe schon, nur in anderen Bereichen. Und wirklich authentisch zu sein ist da, glaube ich, auch ein ganz wichtiger Punkt. Mich wirklich ehrlich zu zeigen, so wie ich bin, und … dass da kein Gefälle entsteht. Als würde ich wo ganz anders stehen. Also auch wirklich auf Augenhöhe zu sein und trotzdem ganz viel bieten zu können. … Die Expertise und eben diese Mischung, die ich jetzt immer mehr lerne. Zu diesen Dingen zu stehen, den Wert zu sehen und mit gutem Gefühl den Wert zu verkaufen. Aber NICHT aus dem Gefühl heraus, ich MUSS es verkaufen, … sondern ganz frei gebend. Und wenn eine nicht kauft, ist es okay. Losgelöst von dem Zwang. … Aus meiner Sicht würde ich noch zwei Sachen ergänzen … . Das eine ist, dass du es geschafft hast innerhalb kürzester Zeit auch ganz viel Vertrauen dieser Gruppe zu geben, dass sie sich öffnen können, dass es wirklich ein ganz geschlossener Raum ist und sie nicht nur dir, sondern auch den anderen Teilnehmerinnen vertrauen. Weil sonst würde sowas online nicht funktionieren, und dann würden sie auch nicht sehen, dass es weitergehen kann und dass sie sich gegenseitig unterstützen können. Und das zweite, aus meiner Sicht, ist auch das Thema der Gemeinschaft selbst – die Frauen selbst. Dass ihr euch regelmäßig trefft, ist halt ein ganz wichtiger Punkt und gibt ihnen wahrscheinlich auch nochmal viel Stabilität und Sicherheit. … Dieses Vertrauen aufzubauen und auch zu halten und diese Gemeinschaft zusammenzuführen, das ist ein ganz wichtiger Punkt, den ich auch ganz oft sehe, und deswegen möchte ich ihn dir an der Stelle nochmal mit geben. Weil, je mehr wir aufpassen und unsere Leidenschaft halt in diese Gruppe reingeben und wirklich authentisch sind, … desto leichter wird es sein, dass die Menschen uns vertrauen. Ich sehe ganz oft, wenn Produkte verkauft werden, dann sind sie teilweise so herzlos. Und wenn sie so herzlos sind, dann merkst du einfach, dass die Menschen weitergehen, dass niemand … kauft, weil ich das Gefühl habe, die Person hat kein Interesse an mir.

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[37:22] – … dann hilft es uns dabei unsere Angebote immer weiter zu verkaufen. Aber nicht des Geldes wegen, was du schon gesagt hast, sondern weil wir helfen wollen und weil unsere Kunden und Kundinnen wissen, dass es ihnen weiterhilft. … Wir ersetzen verkaufen durch helfen. Definitiv, das ist auch eine Rückmeldung von allen aus dieser Gruppe. Schon nach dem ersten Online-Kurs, nach diesen vier Wochen, waren sie einfach wirklich erstaunt darüber, wie intensiv und vertrauensvoll dieser Raum und das miteinander war. Ich liebe es diese Gruppenmagie entstehen zu lassen. Deshalb arbeite ich auch so gerne mit Gruppen. Diese Verbindungen unter den Frauen zu schaffen, wo sie sich ganz konkurrenzfrei gegenseitig Rückmeldung geben können, wirklich von Herzen ohne Bewertung – ganz wertfrei, aber ehrlich – das ist so viel Wert, und das berührt einfach und schafft Vertrauen und Verbindungen. Da ist ganz viel Ehrlichkeit drin und je ehrlicher wir sind, und je mehr wir auch mit unseren Herzen dabei sind, desto leichter wird es sein zu verkaufen. Und das ist so schwierig zu erzählen, denn man muss es lernen so zu machen. … „Ok, es kann weitergehen, ich kann euch weiter betreuen, und zwar zu dem Preis. Und das ist aktuell der Preis, der für mich fair ist und der sich für euch mehr als fair anfühlt. Wenn ihr wollt, dann helfe ich euch weiter und wen jemand nicht möchte, dann ist es auch okay.“ Vielleicht ist es nicht der richtige Zeitpunkt, vielleicht haben sich Prioritäten verändert. Da loszulassen und zu sagen: „Es liegt nicht an mir!“, sondern du weißt, was du gibst, und die anderen wissen auch, was du gibst, und können dann entscheiden, … das ist sehr hilfreich.

[39:28] – Was sind jetzt deine nächsten Schritte, Melanie?Ich bin jetzt dabei, meinen Podcast ins Leben zu rufen. Da bin ich gerade schon beim Basteln. … Ich freu mich riesig, weil das war für mich lange ein Thema. Was ist mein Medium, ein Kanal, mit dem ich rausgehen und weitergeben kann, was ich zu geben habe. Und ich merke, das macht mir so Spaß, das ist so ein schönes Medium, weil ich einfach erzählen und teilen kann. … Es geht ums Ich selbst sein und es ist eine Mischung aus Anleitungen, Übungen, Expert:innenwissen teilen, Erfahrungen aus meinem Leben mitteilen und Tipps geben.

Hier geht’s zu Melanies Podcast „Ich selbst sein – raus aus der Enge“.

[40:42] – Steht sonst noch irgendwas auf dem Plan? Ja, ich hab mich zum CoachCamp Köln angemeldet. Das war jetzt auch nochmal bisschen aufregend und ich werde mindestens eine Session dort anleiten. … Weil einfach klar war, dieses Jahr steht Sichtbarkeit ganz oben und da komme ich eigentlich nicht drumrum solche Dinge zu tun. … Das sind genau die richtigen Schritte. Jetzt raus in die Sichtbarkeit, Kontakte aufbauen, … die Leute in den Newsletter holen, darüber heraus weiter bekannt machen und dann Schritt für Schritt vorgehen.

[42:20] – Zum Abschluss habe ich noch eine Frage an dich: Welche Tipps, vielleicht so zwei bis drei, hast du für jemanden, der gerade erst … das erste Online Produkt entwickelt? … Vielleicht auch an die aktuellen Challenge-Teilnehmerinnen? … Das Erste, was mir einfällt, ist wirklich: Trau dich, deine Fragen zu stellen, und zwar wirklich auch offen in der Community. Zeig dich mit deinen Ängsten, behalte es nicht für dich alleine, weil dann wird es schwer. … Diesen Schritt erstmal mutig zu sein und sich zu zeigen, den braucht es, aber dann kriegt es so viel mehr Leichtigkeit. Und dann kann einfach etwas in Gang kommen. Dann können Hände gereicht werden und dann ist es leichter. Also da möchte ich echt total zu ermutigen, dir Hilfe zu holen und dich zu zeigen. Ich glaube, das ist fast das allerwichtigste. … Ich glaube auch, wenn man einfach im Hintergrund bleibt, dann wird es so schwierig. Deswegen rausgehen, teilen, Sachen zeigen – gute und auch die, die nicht so gut sind – einfach raus, einfach zeigen, mitteilen, das ist ganz wichtig. So wird alles auch viel einfacher. … Wenn aber niemand sich traut sich damit zu zeigen, dann bleiben wir alle in diesem Denken: „Es geht nur mir so und die anderen kriegen das so toll hin.“ Und das stimmt einfach nicht.

[44:36] – Für alle ist es neu, für alle ist es ein komplett neuer Weg, neue Dinge, die wir umsetzen, und da ist es auch vollkommen okay nach Hilfe zu rufen und zu sagen: „Ich krieg das alleine nicht hin.“ Denn wir sind alle keine Expertinnen in all diesen Businessbereichen, um die es geht, wenn man sich ein Online-Business aufbaut. Da gehört ganz viel neues Wissen dazu, was wir uns aneignen müssen. Und an der Stelle ist es einfach notwendig auch um Hilfe zu bitten.

Melanies Facebook-Seite: www.facebook.com/melaniebaumgartcoaching
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Ich freue mich, wenn du diese Episode mit deinen Business-Freundinnen teilst und / oder mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

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{Podcast} Warum du etablierten Prozessen vertrauen solltest

Die heutige Episode ist aus unserer „Und-Action-Challenge“ entstanden, die ich gerade mit den Teilnehmerinnen der she-preneur Academy durchführe. Es geht darum ein erstes Online-Programm zu entwickeln bzw. ein bestehendes Online-Programm zu perfektionieren. Und im Zuge dessen geben mein Team und ich eine Schritt-für-Schritt – Anleitung mit auf den Weg, mit Aufgaben, die Woche für Woche erledigt werden müssen. Da sind Vorlagen mit dabei und es gibt Tutorials, die meinen Kundinnen dabei helfen die Aufgaben auch wirklich schneller und leichter zu erledigen, weil wir diesen ganzen Denkprozess rausnehmen und wirklich alles Wissen zur Verfügung stellen, was notwendig ist, um dieses Online-Produkt wirklich rauszubringen und zu verkaufen bzw. erstmal kostenfrei durchzuführen.

Diese Challenge führen wir jetzt schon zum zweiten Mal durch und bringen damit die Teilnehmerinnen wirklich komplett ins Tun. Ein Phänomen – deswegen mache ich heute diese Podcast-Episode dazu – ist, genauso wie beim letzten Durchlauf, dass der Prozess, den wir vorgeben, die Aufgaben, die wir vorgeben, teilweise angezweifelt werden. Wir sehen das also immer wieder und bekommen dann Fragen gestellt, wie: „Aber ich verstehe nicht, warum ich jetzt das tun muss! Müsste ich nicht auch noch was anderes tun? Bräuchte ich nicht auch noch eine Webseite, bräuchte ich nicht auch noch einen Zahlungsanbieter, muss ich dafür nicht noch einen Kurs anlegen?“.

Und genau das ist auch das Problem. Wir lassen uns viel zu sehr ablenken von Dingen, von denen wir gehört haben, dass wir sie brauchen. Das passiert andauernd, denn wenn wir auf Social Media oder im Internet unterwegs sind, dann erreichen uns viele Werbeanzeigen oder viele Marketer, die uns reißerisch mitteilen, wie wir innerhalb eines Monats siebenstellige Umsätze generieren und was wir alles dafür benötigen bzw. dass es ohne XY angeblich nicht geht.

In dieser Episode spreche ich deshalb mit dir darüber, wie wichtig es ist, dass du dem Prozess vertraust, wenn du dir ein erfüllendes und florierendes Business aufbauen willst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Es gibt natürlich 1000 Dinge, die wir machen könnten. Aber wir müssen erstmal die Dinge, die wir gerade tun, perfektionieren. Wir brauchen bei den Dingen, die wir jetzt tun, erstmal einen reibungslosen Ablauf, damit wir überhaupt etwas Neues mit dazu nehmen können. Haben wir also schon einen etablierten Prozess in unserem Unternehmen oder starten wir erst und ist es notwendig dabei dem Prozess von jemand anderem zu vertrauen (in diesem Fall also meinem Prozess in Bezug auf die Challenge)?

Denn das, was wir da draußen hören oder was wir in Werbeanzeigen oder Freebies sehen, das zeigt uns in der Regel nicht auf, an wen sich das Ganze richtet – an Fortgeschrittene, an jemanden, der schon voll und ganz im Business steht? Oder ist es jemand, der gerade erst startet?

[5:44] – Das Allerwichtigste ist aber, dass du für dich deinen Weg findest, dass du deinen Weg gehst und nicht ständig abgelenkt bist. … Wichtig ist, dass wir sagen: „Okay, ich mache jetzt das Nötigste und dann, wenn ich wieder Kapazitäten habe oder wenn ich erste erprobte Ergebnisse habe, dann nehme ich etwas dazu – weil dann weiß ich, wie ich die Sachen optimieren kann.“

[6:43] – Nochmal zurück zur Challenge: Es geht darum, dass wir das erste Online-Produkt wirklich schnell und vor allem ohne viel Technik rausbringen. Die Technikhürde ist oftmals die allergrößte Hürde, weil wir nicht wissen, wie wir die Technik einrichten sollen. Weil wir nicht genau wissen, welche Technik wir überhaupt brauchen, usw. Im Rahmen der Challenge bewerben wir dieses Programm auch und die Teilnehmerinnen führen ihr Programm dann mit einer Gruppe von Teilnehmerinnen und Teilnehmern durch. Für die Erstellung und Bewerbung haben sie vier Wochen Zeit. Also jetzt im Januar haben sie Zeit, dieses Angebot zu entwickeln, die Inhalte dafür zu erstellen, die Technik aufzusetzen und alles so weit vorzubereiten, dass es wirklich Mitte Februar starten kann. Und im Februar werden wir das Ganze bewerben, wir haben auch schon eine Warteliste dafür.

[8:35] – In erster Linie machen wir das, um denjenigen, die … online noch nichts verkauft haben und mit ihren Angeboten noch nicht draußen sind, zu helfen wirklich rauszugehen und zu zeigen, was notwendig ist, wenn sie ihre Produkte, ihre Angebote online erfolgreich verkaufen möchten. Wichtig ist, dass wir starten. Wir entwickeln also eine Beta-Produkt, ein Test-Produkt, ein MVP (Minimum Viable Product). Das hast du vielleicht auch schonmal gehört. Das Minimum Viable Product ist wirklich so eine Minimalversion von dem Produkt, mit dem Ziel, dass die Teilnehmerinnen der Challenge eben jetzt schnell lernen können, an welchen Stellen sie ihr Produkt noch optimieren müssen. Wie sie es besser kommunizieren, also an ihre Zielkund:innen herantragen, ob sie mit ihren Inhalten überfordern, ob die Inhalte verständlich sind, ob die Teilnehmer:innen noch weitere Informationen brauchen und vor allem ob auch das Produktversprechen eingelöst werden kann (Lies hierzu weiterführend von den 6 wichtigsten Zutaten für ein Angebot, das sich online verkauft).

[11:05] – Natürlich könnte man noch viel mehr machen. Man könnte es noch perfekter machen, wir könnte es technisch noch besser aufsetzen, wir könnten die perfekte Automation dafür aufbauen, mit einer perfekten Onboarding-Serie, die über 12 E-Mails geht, wir könnten einen eigenen Mitgliederbereich dazu aufbauen. Wir könnten ganz viele Dinge tun, aber wenn wir starten wollen, wenn wir Geld verdienen wollen, dann ist es wichtig, dass wir viel schneller rausgehen und dann bereit sind schnelle Ergebnisse zu bekommen, aber auch bereit sind unperfekt zu starten und dann eben zu schauen, wie wir in der Zukunft unser Produkt, unser Angebot, Schritt für Schritt optimieren können und zwar durch das Feedback, das wir durch unsere Kund:innen erhalten haben. Und wäre es nicht besser, mit einem Testprodukt rauszugehen, dein Bestes zu geben und dann den Fokus darauf zu legen, wie du deinen Kund:innen während dieser vier Wochen Programmphase wirklich helfen kannst?

[12:44] – Wäre es nicht besser mit einem Testprodukt rauszugehen und herauszufinden, was deine Kund:innen wirklich brauchen und Feedback zu bekommen, als einfach ein Produkt zu entwickeln und das dann womöglich noch an deiner Zielgruppe vorbei, weil du eigentlich gar nicht weißt, was deine Zielgruppe will? Wenn du so schnell wie möglich rausgehst, dann wirst du viel schneller Geld verdienen, du wirst viel schneller Ergebnisse haben, du wirst wahrscheinlich viele Aha-Momente haben, auch dann, wenn dein Angebot zumindest in deinen Augen noch nicht perfekt ist. Denn deine Teilnehmer:innen werden auf jeden Fall jede Menge lernen. Und wenn du bereit bist deinen Teilnehmer:innen zu helfen, dann wirst du damit auch Erfolg haben.

[14:00] – Wenn du wartest, bis alles perfekt ist, dann startest du nie.

[16:00] – Wenn du Schritt-für-Schritt vorgehst und genau diesen Prozess, den du dann erfolgreich schon gegangen bist, weiter optimierst, wirst du immer bessere Ergebnisse bekommen, als wenn du jedes Mal wieder von Null anfängst.

[16:50] – Es ist ganz wichtig, dass du das nicht machst, sondern dass du die Dinge, die du entwickelst, optimierst. Dass du Prozesse hast, denen du folgst und nicht jedes Mal wieder etwas Neues anfängst und vor allem nicht auf den perfekten Moment wartest, um zu starten. Denn es wird nie alles fertig sein … und du wirst immer etwas optimieren wollen. Also je eher du anfängst, desto schneller kommst du voran.

[17:25] – Wenn du von jemandem lernst, macht es Sinn diesem Prozess auch wirklich zu folgen, denn wenn du etwas anderes machst, kann dir diese Person dann nicht mehr weiterhelfen.

[18:17] – Ich empfehle dir wirklich hier dem Plan zu folgen, den ich dir mit auf den Weg gebe und wenn du das dann gemacht hast und Feedback von den Teilnehmer:innen hast, dann kannst du den Prozess verändern – aber nicht, weil dein Bauchgefühl dir das sagt oder weil das und das komisch ist. Sondern tu es einfach erstmal und schaue, was die Ergebnisse sind. Und finde dann deinen ganz eigenen Stil. Denn die Dinge, die ich mache, sind erprobt und warum willst du dann etwas anderes machen?

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Prozessoptimierung

[19:07] – Wenn wir von jemandem lernen wollen und wir Geld dafür bezahlen, dass wir von jemandem lernen, dann sollten wir die Dinge auch so tun, wie sie von der Person gezeigt werden, denn ansonsten brauchen wir auch nicht die Unterstützung.

[19:28] – Es ist wichtig loszulassen, zu vertrauen, dem Prozess zu folgen und die Sachen einfach abzuarbeiten, ohne zu schauen oder ohne darüber nachzudenken, was in der Zukunft alles passieren könnte.

[20:04] – Wir wissen nicht alle Antworten, wir können auch nicht alle Antworten wissen. Sondern wir müssen es machen, um dann zu gucken, was funktioniert und was nicht funktioniert. Und das ist das, was dich im Business wirklich unheimlich voranbringen wird.

[20:32] – In meinem Business folgen wir Prozessen. Wir haben ganz viele Businessprozesse und nutzen die auch im Team. Und das sind Prozesse, die wir für wiederkehrende Projekte oder Aufgaben nutzen. Also wie zum Beispiel ein Prozess für unsere Launches: Wie funktioniert das Projektmanagement für unsere Launches? Was sind die Aufgaben, die erledigt werden müssen, bei einem Launch? Wir haben ein Prozess für die Veröffentlichung von Content, dazu gehört dann u.a. auch der Podcast hier. Wir haben einen Prozess für die Erstellung von Prozessen. Wir haben einen Prozess für die Ablage von Dateien – für wirklich alle wiederkehrenden Aufgaben und Projekte, und das hilft uns dabei effizient zu arbeiten, nichts zu vergessen, den Fokus zu halten und … natürlich auch die Qualität sicherzustellen, die wir im Team ja auch nach außen zu unseren Kund:innen, zu unserer Community, weitergeben möchten.

[21:36] – Du brauchst diese Struktur, du brauchst diese Ordnung, denn das ist das, was deine Kund:innen oder deine potenziellen Kund:innen im außen dann auch wahrnehmen. Und wenn das ein bisschen chaotisch ist, dann kommt es eben nicht so positiv an. (Lies hierzu, wie du dein Business perfekt strukturierst, damit du dich nicht verzettelst und überforderst.)

[22:01] – Einer meiner großen Werte ist auch immer zu schauen, an welchen Stellen können wir noch besser werden, wo können wir noch exzellenter werden? An welchen Stellen können wir unsere Prozesse schlanker machen, effizienter machen? Wie können sie uns dabei unterstützen, dass wir mehr Freiheit haben, aber unsere Kund:innen auch noch bessere Ergebnisse bekommen? Wir verändern auch nicht alles auf einmal. Also wenn wir etwas ändern, dann versuchen wir so wenig wie möglich zu ändern und natürlich auch erst dann, wenn wir wissen, dass es irgendwo ein Problem gibt … oder weil wir merken, dass dieser Prozess jetzt schon total etabliert ist und wir etwas Neues mit dazu nehmen können, weil wir Kapazitäten haben. Und die können wir nutzen, um weiter zu wachsen oder um irgendetwas noch schlanker zu machen.

[23:30] – Je mehr Ordnung und Struktur du in deinem Business hast, oder mit Hilfe von Prozessen und Standards bringen kannst, desto leichter wird es dir auch fallen, ein Business aufzubauen und weiter zu eskalieren. Und gerade beim Skalieren ist es wichtig, dass du ganz viel Ordnung und Struktur in deinem Business hast. Wichtig ist, dass du fokussiert bleibst und dich nicht ablenken lässt, denn die kurzfristigen Entscheidungen, die du triffst, haben einen Einfluss auf die Erreichung deiner Ziele und deiner Vision. (Lies hierzu: Kenne dein Warum und erreiche deine Ziele.)

[24:29] – Da haben wir dieses Fomo-Gefühl, diese Fear Of Missing Out, das Gefühl, dass wir irgendetwas verpassen, und wollen dann natürlich dort sein. Aber wenn wir die Dinge tun, von den alle anderen erzählen, wir müssen es unbedingt tun, dann zahlt das natürlich auch wieder auf unsere eigenen Prioritäten ein. Das heißt, wir können von anderen Dingen eben weniger machen, weil wir jetzt etwas Neues ausprobieren wollen.

[25:17] – Das ist hier dieses Shiny-Object-Syndrom, was du vielleicht auch schonmal gehört hast. Wir werden immer abgelenkt, irgendwo klingelt’s, irgendwo wird irgendwas angezeigt, was wir unbedingt ausprobieren sollten. Wir sind jedesmal wieder abgelenkt. Wichtig ist, dass du deinen Weg gehst.

[25:41] – Wenn du erste Ergebnisse und ein erstes Feedback von einem Kunden / einer Kundin hast, hilft es dir dabei deinen eigenen Weg … zu finden und den dann auch ganz authentisch zu gehen, so dass es dein Weg ist und du eben auch eine Spur hinterlässt und nicht eine Kopie von von jemanden bist. Deinen eigenen Weg zu finden, ist wichtig, aber es ist auch wichtig, dass wir ganz am Anfang, wenn wir etwas neu machen, von jemandem lernen, der das schon gemacht hat, der schon weiter ist, wie wir.

[27:12] – Wenn wir etwas tun, dann bekommen wir ein Ergebnis. Ist das Ergebnis, was wir bekommen, aber das Ergebnis, was wir uns wünschen? Und wenn nicht, kommt meine Frage ins Spiel: Was muss ich anderes machen, um andere Ergebnisse zu erreichen? Wir können nicht erwarten, dass, wenn wir immer wieder dasselbe tun, wir dann andere Ergebnisse bekommen. Das wird nicht funktionieren. Das heißt, wir müssen etwas verändern, um andere Ergebnisse zu bekommen. Und da ist es eben wichtig, dass wir mutig sind, dass wir experimentieren, dass wir Entscheidungen treffen, … ohne zu wissen, was am Ende wirklich passiert. … Aber eine Sache wissen wir: Erfolg ist unvermeidbar und wenn du bereit bist zu lernen und zu optimieren, dann wirst du mit deinem Business erfolgreich werden, dann kommst du mit deinem Business schnell voran. Und wenn du bereit bist schnell zu lernen, schnell mit Dingen rauszugehen und dir Feedback einzuholen und das dann wieder zu nutzen, um … deinen kompletten Auftritt zu optimieren, dann wirst du viel schneller vorankommen. Je mehr du bereit bist umzusetzen und zu lernen, desto schneller wirst du vorankommen.

Im Februar geben wir eine Liste mit den ganzen Kursen und mit dem ganzen Programm der „Und-Action-Challenge“ raus. Die kannst du dir dann einmal anschauen, du kannst daran teilnehmen und meine Kund:innen dabei unterstützen ihr Angebot noch besser zu machen. Setze dich dafür gerne schon auf die Warteliste.

Welchen Prozess möchtest du bei dir gerne optimieren?

Wenn wir dem Prozess vertrauen, wenn wir Dinge umsetzen, wenn wir fokussiert bleiben und uns nicht von allen Sachen ablenken lassen, dann können wir alle viel mehr erreichen. Dann können wir alle viel mehr Menschen da draußen helfen, dann können wir richtig viel erreichen, und wenn wir damit anderen Mut machen können oder wenn du mir helfen kannst, damit anderen Mut zu machen, dann wäre ich dir sehr dankbar. Teile dafür diese Episode gerne mit deinen Business-Freundinnen. Ich freue mich, wenn du mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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{Podcast} Wie dich eine Mastermind-Gruppe nach vorne bringt

Wir sind in der she-preneur Academy im ersten Quartal des Jahres direkt mit der „Und-Action-Challenge“ gestartet und mein Team und ich bringen unsere Mitglieder gerade kräftig ins Tun. Im Rahmen dieser Challenge erstellen die Frauen ihr erstes oder ihr nächstes Online-Produkt, bewerben und verkaufen es dann. Wir führen unsere Kundinnen durch den gesamten Prozess und im Februar hast du dann die Möglichkeit dir das Ergebnis anzuschauen und zu erwerben. Es geht gerade mal wieder ganz rund bei uns und wir freuen uns riesig, dass wir so viele Frauen ins Tun bringen konnten.

Und warum erzähle ich dir das? Weil die „Und-Action-Challenge“ bzw. die Teilnehmerinnen mich dazu inspiriert haben, einmal über Mastermind-Gruppen zu sprechen. Eine Mastermind-Gruppe ist etwas, was wir den Frauen mit auf den Weg gegeben haben, damit sie sich gegenseitig unterstützen können. Denn das, was wir in der she-preneur Academy gerade machen, geht wirklich ans Eingemachte. Die Frauen müssen ihre Komfortzone verlassen, sie müssen ihren Perfektionismus hinten anstellen. Sie gehen wirklich voll und ganz in die Umsetzung und da hilft es einfach ungemein eine Gruppe Gleichgesinnter zu haben, auf die sie jederzeit Zugriff haben, die echtes Feedback gibt und die bei diesem Prozess zur Seite steht.

In dieser Episode spreche ich deshalb mit dir über Mastermind-Gruppen, warum sie so wichtig für dein persönliches und berufliches Wachstum sind und wie so ein Mastermind-Treffen abläuft. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Wie läuft denn so eine Mastermind-Gruppe ab bzw. was ist denn überhaupt eine Mastermind-Gruppe?

Seitdem ich mit she-preneur draußen bin, es war so Ende 2016, als ich die ersten Schritte in die Sichtbarkeit gegangen bin und von anderen auch wahrgenommen wurde, habe ich einer Mastermind-Gruppe angeschlossen. Ich wurde damals eingeladen und war am Anfang mit Alex Wiethaus von den E-Mail Marketing Helden in einer Mastermind-Gruppe, später auch mit Sabrina Keese-Haufs von LAWLIKES. Meine aktuelle Mastermind-Gruppe besteht aus Katrin Hill, Katharina Lewald und Johanna Fritz. Wir treffen uns einmal im Monat, um uns ganz offen und ehrlich auszutauschen, um uns zu unterstützen und um auch einen Einblick in unser Business zu geben, um damit die anderen zu inspirieren.

[5:08] – Eine Mastermind-Gruppe ist wirklich sehr hilfreich, denn wir können nicht die ganze Zeit alleine arbeiten, wir können nicht die ganze Zeit alleine hinter dem Computer sitzen und hoffen, dass wir die besten Ergebnisse oder die neuesten Erkenntnisse kriegen – denn die müssen ja irgendwo herkommen. Deswegen ist es ganz wichtig, dass wir uns mit gleichgesinnten Menschen austauschen. Das wir uns mit Menschen austauschen, die ähnliche Ziele haben, wie wir. Menschen, die groß denken oder die vielleicht auch schon ein Stückchen weiter sind. Menschen, die in einem anderen Umfeld, in einem anderen Aufgabenbereich oder Themenumfeld unterwegs sind, die uns einfach einen anderen Blickwinkel bieten und uns super ehrliches und konstruktives Feedback geben können, damit wir weiter wachsen.

[6:07] – Das ist ganz wichtig, dass wir so was haben, dass wir nicht alleine durch die Selbstständigkeit marschieren. Denn der Weg zu einem erfolgreichen und erfüllenden Business, der kann ganz schön holprig sein. Und je mehr Unterstützung wir haben, je mehr gleichgesinnte Menschen wir um uns herum haben, desto leichter ist es und desto geringer sind die Chancen, dass wir den Kopf in den Sand stecken. … Eine Mastermind-Gruppe ist da, um zu ermutigen, um dir weiterzuhelfen, um dir wieder positive Energie zu geben und dir zu zeigen, wie es weitergeht und was die nächsten Schritte sind und wie du da vielleicht wieder rauskommst.

Was ist eine Mastermind-Gruppe?

[7:14] – Das Mastermind-Konzept kommt, soweit ich nachgelesen habe, aus den USA. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts Napoleon Hill in seinem Buch „Think and Grow Rich (dt.: „Denke nach und werde reich“) von Mastermind-Gruppen erzählt. … Nach ihm ist eine Mastermind-Gruppen eine kleine Gruppe Gleichgesinnter, die sich regelmäßig dabei unterstützen ihre Ziele zu erreichen. In Deutschland werden Mastermind-Gruppen oft Erfolgsteams genannt und so richtig verbreitet ist das Konzept hier noch nicht. Ich glaube, dass wir gerade im Online-Business das alle sehr gut kennen, weil viele Online-Unternehmer und -Unternehmerinnen Teil einer Mastermind-Gruppe oder Teil eines Erfolgsteams sind, aber außerhalb ist das Konzept nicht unbedingt bekannt.

[8:51] – Ich glaube, dass viele Selbstständige noch viel zu sehr vor sich alleine hinarbeiten. Dass sie frustriert sind und nicht wissen, wie sie die nächsten Schritte gehen können – weil sie es einfach nicht sehen, wenn sie alleine arbeiten. Gerade wenn wir große Ziele erreichen wollen, wenn wir Dinge erreichen wollen, die wir vorher noch nicht erreicht haben, dann ist es total wichtig, dass wir von Menschen umgeben sind, die die Dinge schon erreicht haben bzw. die super ambitioniert auch darauf hinarbeiten. Die uns mitreißen oder dass wir uns gegenseitig mitreißen.

[9:33] – In unserem Umfeld, und das kennst du vielleicht auch, denken viele, wir sind verrückt. Also wenn ich jemanden erzähle, was ich mit meinem Business erreicht habe oder erreichen will, dann gucken mich viele Leute aus meinem „normalen Umfeld“, also nicht Business-Umfeld, an und denken, ich bin total verrückt und abgedreht. … Aber wenn ich mich dann mit meinen Business-Kolleginnen unterhalte, dann sagen sie: „Okay, bist du dir sicher, willst du nicht noch mehr erreichen? … “ Da werde ich halt eher ermutigt, mir größere Ziele zu setzen. Ich werde eher ermutigt, größere Schritte zu gehen. Und ich werde darauf hingewiesen, dass ich mich an manchen Stellen einfach selbst blockiere oder selbst einschränke. Das ist ganz wichtig. Das kriegen wir halt nicht von unserem „normalen Umfeld“, sondern wir brauchen Menschen, die ähnlich ticken, wie wir. Die ähnliche Ziele haben, wie wir. Die bestimmte Dinge schon erreicht haben und uns eben auch immer wieder zeigen können, dass das, was wir vielleicht noch nicht erreicht haben, dass das geht, und dass jede:r das auch schaffen kann.

[10:51] – Ich glaube, wenn wir alleine arbeiten, wenn wir viel alleine arbeiten, dann lässt diese anfängliche Motivation irgendwann nach, weil sich der Erfolg eben nicht so schnell einstellt, wie wir das wünschen, weil es notwendig ist, die Komfortzone zu verlassen. Wir müssen mutig sein, wir müssen wirklich rausgehen. Und das machen viele nicht alleine, außer sie haben einen ganz starken Antrieb, warum sie jetzt sichtbar werden sollen oder warum sie mit ihrem Thema rausgehen sollen, warum sie ihr Produkt oder Angebot verkaufen sollen. (Lies hierzu, wie du dein „Warum“ findest, um deine Ziele zu erreichen.)

Wie funktioniert eine Mastermind-Gruppe?

[11:49] – Eine ganz wichtige Sache für eine erfolgreiche Mastermind-Gruppe ist wirklich, dass alle Teammitglieder am selben Strang ziehen, dass sie bereit sind zu geben und zu nehmen. Du kannst nicht in eine Mastermind reingehen und allen anderen nur zuhören und allen anderen nur Fragen stellen, aber selbst nichts reingeben. Von einer Mastermind sollen wirklich alle Mitglieder profitiere, deswegen ist es ein sehr starkes Geben und Nehmen.

[12:35] – Meine Gruppe hat sich auch immer wieder verändert und du wirst sehen, dass die Gruppen eine unterschiedliche Dynamik haben. Und je nachdem, wie dynamisch du bist und was du erreichen möchtest, brauchst du eine Gruppe, die ähnlich dynamisch ist, wie du, denn sonst unterfordert dich die Gruppe. … Das ist ganz wichtig, dass man da auf einem sehr ähnlichen Level ist, ähnlich viel Energie und Dynamik hat und sehr ähnliche Ziele verfolgt.

[13:22] – Die Mastermind-Gruppe sollte eine Verpflichtung für alle sein. Das ist ein Termin, den du in deinen Kalender einträgst. Ein fixer Termin, den du nur in aller äußersten Notfällen absagst. Dieser Termin steht in deinem Kalender und den streichst du nicht, sondern alle Mastermind-Mitglieder sind bei jedem Termin anwesend.

[13:46] – Ich habe zum Beispiel auch eine kostenpflichtige Mastermind, die ich anbiete, und da sind fast immer alle Teilnehmerinnen anwesend. Denn wenn jemand absagt, dann pendelt sich das ein und so profitiert der Rest der Gruppe auch nicht. Es ist ganz wichtig, dass wir alle voneinander profitieren, und an der Stelle ist es wichtig, dass alle auch anwesend und bereit sind den anderen Feedback zu geben und die anderen zu unterstützen. … Meine Mastermind-Gruppe läuft immer über ein ganzes Jahr, und in diesem Jahr verbringen wir extrem viel Zeit miteinander und brauchen dann natürlich ein gewisses Vertrauen, weil wir uns sehr eng unterstützen und weil die Themen manchmal natürlich auch sehr, sehr tief gehen.

[14:43] – Als dritten Punkt möchte ich dir noch mit auf den Weg geben, dass die Gruppe unterschiedliche Kompetenzen und Stärken haben sollte. Denn je unterschiedlicher die Kompetenzen und Stärken der Gruppe sind, desto mehr können alle anderen Gruppenmitglieder auch profitieren. Das heißt, wenn alle im Tierbereich sind, dann ist es schwierig da nochmal einen Blickwinkel von außen mit reinzubringen. Aber wenn es unterschiedliche Bereiche sind, …. dann hat man eine ganz andere Dynamik in der Gruppe. Man hat unterschiedliche Kompetenzen und Wahrnehmungen und kann Feedback auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln geben.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Wir brauchen Gleichgesinnte

[15:32] – Wichtig ist wirklich, dass du Feedback einforderst, dass du Feedback bekommst, dass man in der Mastermind auch neue Ideen entwickelt, mit dem Ziel schneller im eigenen Business vorwärts zu kommen und Ziele zu erreichen, von denen man vorher gedacht hätte, dass das unmöglich wäre.

[15:51] – Für den Erfolg einer Mastermind-Gruppe ist es wirklich wichtig, dass man im engen Kontakt miteinander ist und einen ganz regelmäßigen Austausch hat. Aus meiner Sicht sollte man sich mindestens einmal im Monat treffen.

[17:15] – Zwischendurch könnt ihr auch verbunden sein. Also ihr könnt eine Facebook-Gruppe dafür nutzen oder den Messenger oder manche haben auch eine WhatsApp-Gruppe oder eine Slack-Gruppe, um einfach im Austausch zu sein, um sich auch zu unterstützen, während der Zeiten, wo man keinen Call hat. Und für die Calls … nutzen wir Zoom als Videokonferenz-Tool, damit wir uns sehen und unterhalten können.

Wie läuft ein Mastermind-Treffen ab?

[17:59] – Die Gruppengröße sollte so vier bis fünf Leute sein, denn ansonsten wird der Call zu lang. Wir haben aktuell eine Call-Dauer von 60 bis 90 Minuten und damit kommen wir ganz gut hin. In der Regel sind 60 Minuten ausreichend, wenn man nach einem sehr strikten Zeitplan vorgeht und den auch einhält. Am Anfang solltet ihr vielleicht lieber ein bisschen länger einplanen, vielleicht 90 Minuten, bis ihr so richtig in die Routine kommt und alles funktioniert.

[18:35] – Wie läuft so ein Mastermind-Call eigentlich ab? Meine Empfehlung ist am Anfang mit einer Accountability zu starten und da zu gucken, was hast du alles erreicht, was du im letzten Gespräch erreichen wolltest. … Die Gespräche endest du mit Zielen und sagst der Gruppe, was du bis zum nächsten Mal umgesetzt haben möchtest und damit startet eben dann der Call. (Den Teil lässt du übrigens beim allerersten Mal aus und erst beim zweiten Call gibt es einen Accountability-Teil, in dem du berichtest, was du seit dem letzten Call erreicht hast, was du aufgeschrieben hast und das sollte etwas sein, was dich herausfordert.)

[19:40] – Das gibt dir die „Kontrolle“, dass du die Dinge, die du sagst, auch wirklich erledigst. Und auch dafür ist eben eine Mastermind da. Sie halten dich accountable, sie helfen dir dabei deine Ziele zu erreichen und deinen Zielen Schritt für Schritt näher zu kommen.

[20:03] – Es geht einmal die Runde durch, jede:r erzählt, ob sie/er alles erreicht hat, was sie/er seit dem letzten Gespräch erreichen wollte, und das dauert so ca. 5 Minuten. … Im Anschluss geht es dann um Erfolge, so 5 – 10 min, und da kann jede:r nochmal erzählen, welche kleinen oder großen Erfolge sie/er seit dem letzten Gespräch hatte. Dadurch kriegen wir ganz viel positive Energie in den Call und können gemeinsam feiern, was wir alles erreicht haben. Da ist es wichtig, dass du nicht nur an die großen Erfolge denkst, sondern wirklich auch an die kleinen, denn das bringt einfach eine unglaublich schöne Energie mit in so einen Call.

[20:47] – Dann geht es weiter mit Hotseats und die sind zehn Minuten pro Person. … Das bedeutet, dass du sozusagen auf dem heißen Stuhl sitzt und die volle Aufmerksamkeit von deinen restlichen Gruppenmitgliedern bekommst. Das heißt, du schilderst zu welchem einen Punkt du Feedback brauchst und diese Schilderung sollte so kurz wie möglich sein. Denn ein Hotseat ist nur max. zehn Minuten. … In dieser Zeit hast du Zeit zu schildern, wozu du Feedback brauchst und die anderen geben dir eben Feedback. Je kürzer und knackiger du formulieren kannst, was du von den anderen brauchst, desto mehr Zeit haben die anderen, um dir Feedback zu geben.

[21:47] – Das Wichtigste ist, wenn die anderen dir Feedback geben, dieses Feedback einfach nur zu konsumieren, einfach nur aufzuschreiben oder aufzunehmen, idealerweise mit einem Handy oder mit Videoaufzeichnung, damit du dir das im Anschluss nochmal anschauen kannst. … Das einfach notieren und in deinem Kopf aufnehmen und verarbeiten und zuhören, damit du so viel wie möglich von diesen zehn Minuten und von deinen Mastermind-Mitgliedern profitieren kannst. … Auch im Nachhinein kann man ja nochmal zu den jeweiligen Personen Kontakt aufnehmen und schauen, ob man ein bestimmtes Thema nochmal vertiefen kann oder ob man zu einem bestimmten Thema nochmal ein paar Tipps bekommen kann.

[22:42] – Macht nicht so große Gruppen, maximal fünf Leute. Bei fünf mal zehn Minuten sind das schon 50 Minuten, plus die Minuten, die die Accountability und die Erfolge bilden, und dann gibt es auch noch eine Abschlussrunde. Da bist du halt bei über 60 Minuten. Das ist wichtig, dass ihr das einfach beachtet und die entsprechende Zeit im Kalender blockt, damit alle Teilnehmer:innen der Mastermind-Gruppe von Anfang bis Ende mit dabei sind.

[23:09] – Zum Schluss gibt es nochmal die Accountability (dt.: Rechenschaftspflicht), also das ist das, womit jeder Call endet. Was möchtest du bis zum nächsten Gespräch erreichen? Diese Ziele sollten in einem separaten Google-Sheet notiert werden, damit sie beim nächsten Mal vorliegen. Eine:r aus der Gruppe müsste ein Dokument führen, auf das alle anderen Zugriff haben und ihre Ziele eintragen können. Und mit diesem Dokument arbeitet ihr eben in jedem Call, in jedem Gespräch, das ihr habt, und notiert dann: Was sind die Ziele fürs nächste Mal? Was möchte ich bis zum nächsten Mal erreichen? Das nächste Gespräch startet dann wieder mit: Hast du das erreicht, was du laut dem letzten Gespräch erreichen wolltest? Das hilft uns einfach, die Dinge auch wirklich zu tun, die wir gesagt haben. Die anderen helfen uns dabei und fragen dann auch nach: Warum hast du es nicht erreicht? Was hat dich davon abgehalten, das, was du gesagt hast, nicht zu tun und was wirst du tun, damit du das, was du aufgeschrieben hast, in den nächsten Tagen auch wirklich umsetzt?

Zusammenfassung: So funktioniert eine Mastermind-Gruppe.

Das waren meine Tipps zum Thema Mastermind-Gruppe und Ablauf. Wichtig ist, dass du rausgehst und das eine Person die ganze Sache in die Hand nimmt, organisiert und dass ihr wirklich committed seid. Wenn jemand keine Lust mehr hat, dann ist es ganz wichtig das auch klipp und klar zu sagen, denn die anderen leiden sonst darunter. Die anderen können mit der Mastermind-Gruppe nicht so erfolgreich sein, wenn eine:r die ganze Sache nicht ernst nimmt.

Deswegen ist es auch ganz wichtig, dass man immer sehr klar miteinander spricht und sehr offen und ehrlich ist. Wenn es nicht mehr passt oder jemand aus der Mastermind-Gruppe rausgewachsen ist, muss man das den anderen dann auch mitteilen. Das passiert tatsächlich ganz schnell, denn ihr werdet merken, dass die Gruppen unterschiedlich sind, dass die einen schneller wachsen, als die anderen oder ambitionierter sind, als die anderen.

Ich habe dir hier noch einmal alles zusammengefasst, was du zum Thema Mastermind-Gruppen wissen musst:

  1. Was ist eine Mastermind-Gruppe? Eine Mastermind-Gruppe ist eine Gruppe Gleichgesinnter mit ähnlichen Zielen, aber aus unterschiedlichen Bereichen, die sich gegenseitig unterstützen, motivieren und inspirieren groß zu denken und zu handeln.
  2. Wie funktioniert eine Mastermind-Gruppe? Es ist ein starkes Nehmen und Geben, von dem alle Mitglieder dieser Gruppe profitieren. Bei regelmäßig und verpflichtend stattfindenden Treffen (online oder offline) kann von jedem:r Teilnehmer:in Feedback zu relevanten Themen eingeholt werden und dieses Feedback hilft enorm beim eigenen Wachstum.
  3. Wie läuft ein Mastermind-Treffen ab? Zu Beginn habt ihr 5min Zeit, in denen alle berichten, ob sie/er das erreicht hat, was sie/er seit dem letzten Gespräch erreichen wollte. Im Anschluss geht es dann um Erfolge, 5 – 10 min, und da kann jede:r erzählen, welche kleinen oder großen Erfolge sie/er seit dem letzten Gespräch hatte. Es folgt der Hotseat, bei dem jede:r nacheinander 10min Zeit hat zu schildern, wozu sie/er Feedback braucht und die anderen geben ihr Feedback (je kürzer und knackiger du formulieren kannst, was du von den anderen brauchst, desto mehr Zeit haben die anderen dir Feedback zu geben). Der Call endet damit, dass jede:r berichtet, was sie/er bis zum nächsten Mal erreichen möchte (diese Ziele werden von einer Person in einem Dokument festgehalten, auf das alle Zugriff haben). Dieser Punkt ist dann wiederum der Einstieg beim kommenden Treffen.
  4. Wie groß sollte eine Mastermind-Gruppe sein? Ich empfehle Gruppengrößen von 4 – 5 Personen, um den Rahmen und die Zeit überschaubar zu halten.
  5. Wie lang sollte so ein Mastermind-Treffen sein? Je nach Anzahl der Personen sollte das Treffen max. 90min dauern. Die Zeit addiert sich aus den ersten ca. 5min, aus den 5-10min Erfolgen, aus den 10min Hotseat X der Anzahl der Personen und aus dem Abschluss.
  6. Wie oft sollte ein Mastermind-Treffen stattfinden? Die Treffen sind verpflichtend (!), sollten fest im Kalender eingetragen werden und regelmäßig mindestens einmal im Monat stattfinden.
  7. Warum sollte man sich einer Mastermind-Gruppe anschließen? Wir können nicht die ganze Zeit alleine arbeiten und hoffen, dass wir die besten Ergebnisse oder die neuesten Erkenntnisse bekommen. Deswegen ist es ganz wichtig, dass wir uns mit gleichgesinnten Menschen austauschen. Eine Mastermind-Gruppe ist da, um zu ermutigen, um weiterzuhelfen, um positive Energie zu geben und zu zeigen, wie es geht und was die nächsten Schritte sind – durch ehrliches und konstruktives Feedback können wir weiter wachsen.

Das ist wichtig, dass du deinen Weg und deine passende Mastermind-Gruppe findest. Sie sollte jede:n anspornen, alle sollten geben und auch nehmen können. Denk dran, der Erfolg einer Mastermind-Gruppe ist von jeder einzelnen Person abhängig und je mehr ihr zusammenarbeitet, je mehr ihr euch austauscht und auch die vereinbarten Termine einhaltet, desto erfolgreicher wird die Mastermind-Gruppe für alle.

Bist du bereits Teil einer Mastermind-Gruppe?

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Finden bzw. Optimieren deiner Mastermind-Gruppe. Lass mich gerne wissen, ob du deine idealen Mastermind-Buddies bereits gefunden hast und tagge mich via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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{Podcast} Kenne dein Warum und erreiche deine Ziele

Wenn wir uns Ziele setzen, dann geht es nicht nur darum, dass wir Geld damit verdienen. Das alleine ist nicht ausreichend, denn zumindest die meisten Leute motiviert Geld nicht. Deswegen ist es ganz wichtig, dass wir uns auch mit unserem Warum beschäftigen und uns überlegen: Warum tun wir das Ganze eigentlich? Warum haben wir uns selbstständig gemacht und warum wollen wir mit unserem Thema anderen Menschen helfen. Warum ist das wichtig?

Und warum ich das hier in diesem Artikel mit dir besprechen möchte, ist, weil das dir dabei hilft Dinge zu tun oder zu erreichen, von denen du heute glaubst, sie seien noch unmöglich.

Wenn wir uns unsere Ziele für’s Jahr setzen, dann schauen wir uns einmal an, wo wir heute stehen und wo wir am Ende des Jahres stehen wollen. Das ist wichtig und gibt den Rahmen vor. Aber das Wichtigste dahinter, damit du das alles auch erreichst, ist zu hinterfragen, warum du das eigentlich möchtest, was der Grund hinter deinem Handeln ist.

In dieser Episode spreche ich also mit dir darüber, warum es so wichtig ist dein berufliches und persönliches „Warum“ zu kennen, wenn du deine Ziele erreichen willst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Das Thema ist so wichtig, weil, wenn wir nicht wissen, warum wir etwas tun – wenn es keinen Grund dafür gibt – dann tun wir die Dinge nicht, es kommt immer wieder etwas anderes dazwischen. Es kommt immer wieder etwas, was unsere ganze Aufmerksamkeit kriegt oder wo wir mehr Freude dran haben, was uns leichter fällt, als die Dinge, die uns aus unserer Komfortzone holen, als die Dinge, die wir noch nie in unserem Leben gemacht haben und die uns vielleicht auch Angst machen.

Gehe in die Umsetzung.

[4:59] – Wir starten die „Und-Action-Challenge“ (in der she-preneur Academy), in der wir das erste Beta-Produkt entwickeln. Und ich habe heute gesagt: „Du kannst es in einem Wochenende machen.“ Wir haben vier Wochen Zeit, aber es ist möglich, das in einem Wochenende zu machen. Es ist möglich, das alles umzusetzen und auch erste Kund:innen zu gewinnen. Auch, wenn es nur Kund:innen sind, die nichts dafür bezahlen, sondern uns mit ihrem Feedback und Fragen weiterhelfen und uns am Ende auch in Testimonial dalassen, was uns wiederum dabei hilft beim nächsten Mal dieses Produkt leichter anzubieten und selbstsicherer zu verkaufen. All das können wir in einem Wochenende oder vielleicht sogar in einem Tag machen, wenn wir unseren Perfektionismus loslassen und wenn es irgendeinen Grund gibt, jetzt wirklich ins Handeln zu kommen und es wirklich zu machen.

[6:01] – Als ich mich in 2016 mit she-preneur selbstständig gemacht habe, hatte ich noch ein bisschen Geld auf dem Konto. Ich hatte einen selbständigen Nebenjob, der mir aber überhaupt keinen Spaß gemacht hat. Und ich habe monatelang im Hintergrund irgendwelche Sachen gemacht. Ich habe meine Webseite selber gebaut, ich habe Grafiken selbst erstellt, hatte mich in ganz viele Themen reingelesen und habe aber nichts großartig im Außen gemacht. Ich habe ganz viel im Hintergrund gearbeitet und habe dann irgendwann im April meine Webseite online gestellt … und natürlich kamen keine Kund:innen. Denn, wenn ich nicht über das sprechen, was ich anbiete, dann kommt auch keine:r. Dann weiß niemand, dass ich helfen kann. … Irgendwann war ich so genervt von mir selbst, dass ich keinen Umsatz generiert hatte und dass ich immer noch in diesen super langweiligen Job zurück musste, dass sich etwas ändern musste und ich eine Entscheidung getroffen habe, das jetzt zu verändern und mit she-preneur Geld zu verdienen.

[7:37] – Mir ist es total wichtig, dass auch du in die Umsetzung kommst, dass du Dinge ausprobierst. Ich hatte damals so viel Angst rauszugehen, ich hatte so viel Angst, in die Umsetzung zu gehen und sichtbar zu werden. Aber das ist das, was mir am Ende geholfen hat den nächsten Schritt zu gehen.

Finde dein Warum.

[7:58] – Im ersten Schritt war es wichtig, dass ich für mich erkannt habe: Warum muss ich denn jetzt unbedingt handeln? Der Grund war zum einen, dieser Nebenjob hat mich extrem gelangweilt, … und ich hatte einfach keine Freude daran. Aber ich hatte viel mehr Freude an meinem eigenen Business zu arbeiten, weil mir das unheimlich viel Spaß gemacht hat. Auf der anderen Seite ist mir das Geld ausgegangen. Der freiberufliche Nebenjob hat nicht gereicht, um alle meine Kosten zu decken. Ich brauchte Umsatz, ich brauchte Geld, um den Lebensstandard, den ich schon reduziert hatte um she-preneur aufzubauen, überhaupt finanzieren zu können. … Dann habe ich mir gesagt: „So, Tanja, du musst jetzt Umsatz generieren, oder du musst in eine Festanstellung zurück.“

[9:28] – Ich hatte so viel Angst. Man glaubt es nicht, aber das, was ich heute mache, ist das Ergebnis der letzten fünf Jahre. Ich hatte so unglaublich viel Angst, sichtbar zu werden, aber ich hatte keinen anderen Ausweg. Und das war zu dem Zeitpunkt mein Warum.

[10:34] – Ganz viele, die ich so erlebe, haben nicht diesen finanziellen Druck in die Umsetzung zu gehen. Und wenn du diesen finanziellen Druck nicht hast, in die Umsetzung zu gehen und wirklich mutig zu sein und dich anderen zu zeigen … dann ist es viel schwieriger, als wenn wir in einer Notsituation sind … . Und an der Stelle ist es eben wichtig, dass du dir einmal überlegst: Warum mache ich das Ganze denn eigentlich? … Was kann noch mehr in mein Leben kommen, wie könnte mein Leben noch besser aussehen, oder wie sieht mein Traumleben aus?

[12:03] – Ein Business aufzubauen und zu sagen, ich möchte gerne ein Online-Business oder ein digitales Business haben, was mir sechsstellige Jahresumsätze bringt, ist nicht ausreichend, weil du einfach nicht in die Umsetzung kommst.

[12:42] – Wenn du deinen Antreiber findest, dann kannst du das auch schaffen, dann verlässt du deine Komfortzone, dann erreichst du Dinge, die unmöglich sind.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Geld alleine motiviert nicht

[13:07] – Es ist ganz viel möglich, aber der erste Schritt ist wirklich diese Komfortzone zu verlassen und Dinge zu tun, die du noch nie getan hast. Denn wenn du Dinge tust, die du noch nie getan hast, dann kannst du auch andere Ergebnisse erreichen.

[13:21] – Auch dein berufliches Warum spielt eine ganz große Rolle, vor allem, wenn es um deinen Außenauftritt geht, wenn es darum geht, wie du von anderen wahrgenommen wirst. Wenn du weißt, warum du etwas tust, dann hilft dir das dabei in die Umsetzung zu kommen, weil du Menschen helfen kannst etwas zu erreichen und das ist dein Antreiber, also dein beruflicher Antreiber. Das ist aber auch gleichzeitig das, was dich und dein Business einzigartig macht. Das ist das, worauf deine Message aufbaut. Das ist das, wofür du im Außen von anderen wahrgenommen wirst oder wozu du als Expertin interviewt wirst. Dein berufliches und dein persönliches Warum zu kennen ist super wichtig.

[14:14] – Das ist auch Teil der she-preneur S-sentials – Methode, nach der wir in der she-preneur Academy arbeiten. Es hilft dabei zur erfüllten Unternehmerin zu werden. Es hilft uns dabei, Umsatz zu generieren. Aber eben nicht nur Umsatz zu generieren, sondern auch zu gucken: Was bereitet uns Freude und wie können wir anderen dadurch helfen? Denn das Ergebnis, das wir für andere haben, ist das, was uns am Ende den Umsatz bringt.

[15:12] – Der erste Schritt ist da nochmal eine Bestandsaufnahme zu machen und zu hinterfragen: Was machst du gerade richtig? Was läuft gerade nicht so, wie du es dir wünschst? Wie verläuft dein Leben gerade? Bist du glücklich und erfüllt mit dem, was du tust? Was sind die Dinge, die dir nicht so gefallen, die du gerne verändern möchtest?

[16:47] – Im nächsten Schritt überlegst du dir, warum willst du dich selbstständig machen bzw. für diejenigen, die schon selbstständig sind, warum hast du dich selbständig gemacht? Was was sind die Gründe dahinter? … Was ermöglicht dir das eigene Business?

[17:24] – Für viele ist es ein Thema sich auch mit den Zahlen und dem Umsatz auseinanderzusetzen. Das gehört nun mal zum Business mit dazu. Wenn du ein Business aufbauen möchtest, dann ist es wichtig, dass du dich zum einen mit Zahlen auseinandersetzt, aber zum anderen eben auch guckst, warum willst du das tun. Also Umsatz und Impact gehören immer zusammen. Viele dümpeln seit Jahren vor sich hin, weil viele ein schlechtes Money Mindset haben und in vielen Berufen ein schlechtes Money Mindset vorhanden ist. … Da ist es ganz wichtig, dass du dich mit den richtigen Menschen umgibst, die aufzeigen, was möglich ist. Und die dir zeigen, was dahinter steckt, damit du für dich erkennen kannst, warum du diejenige bist, die ihr Leben in die eigenen Hände nehmen und die ihr Leben selbst gestalten kann.

[18:35] – Wenn wir einen Impact haben, dann können wir Menschen dabei helfen ein ganz anderes Leben zu leben. … Wir alle sind im helfenden Bereich unterwegs. Also wie können wir das Leben von anderen Menschen bereichern und was können wir tun mit dem Geld, das wir verdient haben? … Du tust zum einen Gutes mit dem Thema, mit dem du anderen hilfst, und durch den Umsatz kannst du dir ein besseres Leben, ein erfüllteres Leben aufbauen und dein Leben so gestalten, wie du das möchtest. Mit deinem Umsatz kannst du außerdem Gutes tun. Du kannst Geld spenden, du kannst anderen Menschen helfen.

Zusammenfassung: So findest du dein Warum.

Was ich dir empfehlen kann, ist da wirklich auch Ruhephasen mit einzubauen. Lass deine Antworten auf die Fragen ruhig mal ein bisschen sacken und gehe dann immer mal wieder ran – einmal die Woche oder einmal im Monat. Schau, was sich verändert hat.

Ich habe dir noch einmal die Fragen zusammengefasst, mit denen du dein Warum definierst – für Umsatz und Impact, für’s berufliche und private:

  1. Was mache ich gerade richtig? Was läuft gerade nicht so, wie ich es mir wünsche? Bin ich glücklich und erfüllt mit dem, was ich tue? Was möchte ich verändern? Mache eine Bestandsaufnahme, um zu sehen, wo du gerade stehst.
  2. Warum möchte ich mich selbstständig machen bzw. warum habe ich mich selbständig gemacht? Blicke hier ganz tief hinter die Fassade.
  3. Warum mache ich das, was ich tue? Wenn du weißt, warum du etwas tust, dann hilft dir das dabei in die Umsetzung zu kommen.
  4. Wie könnte mein Leben noch besser aussehen, wie sieht mein Traumleben aus? Wenn du deinen Antreiber findest, dann kannst du das auch schaffen, dann verlässt du deine Komfortzone, dann erreichst du Dinge, die unmöglich erscheinen.

Dein Warum kannst du auch für deine Nische finden. Also warum hast du dich für diese Nische entschieden? Was ist der Sinn dahinter? Warum möchtest du den Menschen helfen? All das hilft dir dabei auch dein berufliches Warum zu finden. Und du kannst auch gucken, was das Warum hinter deinem Angebot ist. Warum ist es dir so wichtig dieses Angebot nach außen zu bringen? Das ist super kraftvoll, wenn du das in dein Business mit integrierst.

Was ist dein Warum?

Ich möchte, dass noch mehr Frauen in die Umsetzung gehen und sich Dinge trauen, die sie vorher noch nie gemacht haben. Denn nur so können wir andere Ergebnisse erreichen. Lass mich wissen, was dein Warum ist, auch in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} 4 Dinge, die mich mein Business in 2020 gelehrt hat

2020 war ein anderes Jahr. Ich habe gerade, in Vorbereitung auf diese Episode, nochmal geschaut, was ich in 2019 geschrieben habe. Es war sehr spannend zu sehen und klar, es war auch alles irgendwie anders. Niemand wusste von Corona, niemand wusste, dass wir in unserer Bewegung oder in unserer Freiheit so sehr eingeschränkt werden oder uns selbst einschränken müssen. Und dementsprechend ist 2020 einfach komplett anders verlaufen.

Rückblickend hatte ich dennoch ein super gutes Jahr, und ich glaube, auch viele meiner Kundinnen trotz Herausforderungen, weil ich immer geschaut habe: Wie können wir den Fokus auf die schönen Dinge legen? Wie können wir aus dieser Situation etwas Gutes machen? Wie können wir diese Situation als Chance ergreifen und sie dazu nutzen, um den Menschen, die uns brauchen oder die unsere Hilfe gebrauchen könnten, zur Seite zu stehen und sie noch besser betreuen oder unterstützen zu können?

In dieser Episode teile ich meinen Jahresrückblick mit dir und erzähle von meinen Erfolgen und Learnings aus 2020. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

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Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode.

Von daher war 2020 ein sehr aufregendes Jahr für mich und ich möchte dich in dieser Episode einfach ein bisschen mit hinter die Kulissen nehmen, weil ich glaube, es ist immer sehr spannend zu hören, was bei mir passiert ist, wie mein Business aussieht und was ich in 2020 alles erreicht habe.

Das Thema „Reflexion“.

[3:49] – Das Thema „reflektieren“ ist ein ganz wichtiges Thema für mich. Ich reflektiere regelmäßig und habe dir zu dem Thema reflektieren auch schon eine Podcast Episode aufgenommen. Reflektieren ist so wichtig, aber die wenigsten nehmen sich wirklich ausführlich Zeit dafür. Denn wenn du reflektierst, hast du die Möglichkeit Dinge zu erkennen, mit denen du nicht mehr zufrieden bist oder die dich blockieren, die dich einschränken oder die, die dir nicht gut tun. Und es ist so wichtig, dass du diese Dinge erkennst, um zu gucken, wie du das nächste Jahr oder die nächste Woche verändern kannst.

[4:32] – Du sollst nicht nur einmal im Jahr reflektieren, sondern idealerweise nimmst du dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit, um zu gucken: Was war gut heute? Was war nicht so gut heute? Was kann ich nächste Woche oder morgen anders machen? Oder auch bei Kundengesprächen – wenn du zum Beispiel Erstgespräche führst, ist es auch eine ganz tolle Möglichkeit zu reflektieren und zu gucken: Was lief in dem Gespräch gut, was lief in dem Gespräch nicht so gut und was kann ich beim nächsten Mal anders machen?

[5:03] – Also bitte nicht nur zum Jahresende reflektieren, sondern nimm dir immer wieder die Zeit zum Reflektieren. Es so wichtig, denn nur wenn wir reflektieren, können wir eben auch weiter wachsen, können wir neue Dinge für uns erreichen, die wir gerne in unser Leben holen wollen. Von daher, nimm dir die Zeit und mach keine Planung, ohne vorher einen Rückblick gemacht zu haben. Ohne vorher geschaut zu haben: Was lief in diesem Jahr gut, was lief in diesem Jahr nicht so gut? Was möchtest du im nächsten Jahr auf jeden Fall anders machen?

[6:07] – Oftmals ist es ja so, dass wir uns nur an die Dinge erinnern, die nicht so gut liefen, und die Dinge, die gut liefen, ganz schnell einfach vergessen. Es ist wichtig, dass wir die kleinen und auch die großen Erfolge in Erinnerung behalten.

Das war mein 2020.

[8:39] – Berlin war für mich immer sehr, sehr hektisch. Es hat mich sehr viel Zeit und Energie gekostet und hier auf Fuerteventura merke ich, dass sich mein Leben sehr entschleunigt hat, dass ich viel entspannter und viel mehr draußen bin, dass ich das schöne Wetter genieße, dass ich mehr Sport mache und dass ich einfach viel mehr Energie habe. Aus dem Grund habe ich mich entschieden hier zu bleiben, und das ist auch einer meiner großen Erfolge in diesem Jahr. Ein privater Erfolg, der aber ganz viel mit dem Business zu tun hat. Denn mein Business ermöglicht mir einfach diese Dinge zu tun.

[9:54] – Im Sommer die Taschen zu packen, meine Wohnung in Berlin zu vermieten und dann einfach loszufahren, war keine leichte Entscheidung. Natürlich war das auch eine Entscheidung, wo mein Verstand mir gesagt hat: „Nee, Tanja, das kannst du nicht machen! Du hast dort nichts und du weißt doch gar nicht, wo du hingehst!“. Aber trotzdem habe ich das gemacht und habe da auf mein Bauchgefühl gehört. Das war übrigens auch ein großes Learning in 2020, Entscheidungen zu treffen und dabei wirklich auf das Bauchgefühl zu hören, auch wenn der Verstand dir sagt, dass du dir das noch genauer überlegen solltest, dass du noch mehr recherchieren solltest … und alles in trockenen Tüchern sein muss.

[13:04] – Wir haben den Fokus komplett darauf gelegt, wie wir mehr Menschen erreichen können, wie wir mehr Frauen helfen können. Also ohne den Fokus auf den Umsatz gelegt zu haben, haben wir den Umsatz im Gegensatz zu 2019 fast wieder verdoppelt. Wir liegen zum Jahresende bei knapp 500.000 € netto Umsatz, also eine knappe halbe Millionen. Das ist der absolute Wahnsinn! Ich bin selber total geflasht. Ich hatte mir tatsächlich noch ein höheres Umsatzziel gesetzt, das waren 750.000 € – aber es ist vollkommen okay, das wir es nicht erreicht haben, denn auch 500.000 € sind mega gut. Ich bin wirklich begeistert, geflasht, dass wir das erreichen können, dass das möglich ist. Vor allem wenn ich einmal zurückblicke, wo ich hergekommen bin und mittlerweile ein Business habe, was eine halbe Millionen Euro netto Umsatz macht. … Die Kosten sind auch immer sehr interessant. In diesem Jahr hatte ich ziemlich hohe Kosten, es waren sicherlich ein bisschen mehr als 70 %. Und wenn du dir das ausrechnest, wirst du sehen, dass am Ende nicht mehr so viel übrig bleibt, vor Steuern. Aber trotzdem bin ich super happy.

[14:35] – Wir haben den neuen Mitgliederbereich für die she-preneur Academy aufgebaut, ich habe das komplette Messaging nochmal überarbeitet, wir haben ziemlich viele Videos gemacht, wir sind ans Design nochmal rangegangen. Also wir haben ziemlich viel neu gemacht in diesem Jahr, von dem wir im nächsten Jahr definitiv weiter profitieren können. Von daher waren die Kosten in diesem Jahr ziemlich hoch. Aber das ist okay.

[15:07] – Ich habe mittlerweile 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mich und mein Business unterstützen. Und auch darüber freue ich mich einfach, dass wir gemeinsam so viel tolle Arbeit machen können und dass ich das, was wir umsetzen, auch weitergeben kann und diese tollen Menschen einfach in meinem Team habe und wir gemeinsam Frauen helfen mehr Umsatz zu generieren und sich ein Business aufzubauen, was sie einfach total erfüllt und dass mein Team auch Spaß daran hat, sodass wir wirklich alle gern an diesem Business arbeiten. Das ist ziemlich cool. Und im nächsten Jahr werde ich auch darauf achten, dass die Kosten niedriger werden. In diesem Jahr waren einfach so viele Sachen, die ich gerne noch machen wollte.

[16:24] – Und zwar haben wir den she-preneur insider club, das ist mein Mitgliederbereich, einmal komplett geändert und haben ein neues Produkt kreiert. Das ist die she-preneur Academy, ein begleitetes Jahresprogramm. Wir haben alle Mitgliedschaften des insider clubs gekündigt (ich hatte knapp 200 aktive Mitgliedschaften) und da habe ich nicht lange überlegt oder mir auch nicht ausgerechnet, was sein könnte oder wie viel Umsatz ich ggf. verliere. Nein, es geht nicht um den Umsatz. Es geht darum, wie ich die Menschen, die von mir lernen wollen, noch besser unterstützen kann. Und das Produkt, was ich dafür ganz gerne erstellen wollte, ist eben die she-preneur Academy, denn da halte ich mein gesamtes Wissen fest und weiß, dass ich im Rahmen der Academy einfach viel besser unterstützen kann, als im insider club. Denn in der Academy geht es mehr ums Tun und weniger ums Netzwerken. Es geht mehr darum, wirklich die nächsten Schritte im Business zu gehen, sich Sachen zu trauen und zur Unternehmerin zu werden.

[17:41] – Auch da habe ich eine große Entscheidung getroffen und gesagt, wir kündigen alle Mitgliedschaften und diejenigen, die in die Academy kommen wollen, die buchen neu. Dadurch haben wir natürlich viele Mitglieder verloren bzw. haben sich viele entschieden nicht zu verlängern – und das ist auch OK. Wie gesagt, der Fokus liegt nicht auf dem Umsatz, sondern der Fokus liegt darauf einen Impact zu haben und Frauen weiter zu helfen, sie dabei zu unterstützen, mit ihrem Business Geld zu verdienen und unternehmerisch zu denken. Ein ganz großes Learning und es gehört auch zu meinen Werten.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Der Fokus in 2020 lag auf den Impact

[18:26] – Ich habe sehr viele wertebasierte Entscheidungen in diesem Jahr getroffen. … 2019 habe ich mich sehr stark mit meinen Werten auseinandergesetzt und das hat mir in diesem Jahr auch nochmal sehr stark geholfen, da auch die richtigen Entscheidungen zu treffen.

[18:53] – Wir hatten den ersten sechsstelligen Launch in diesem Jahr. Das war auch definitiv ein Erfolg, denn wir haben damit den nächsten Meilenstein im Business erreicht. Und auch hier gleich noch zwei Learnings mit dazu: Eines davon ist, Zeit zum Planen lohnt sich. Du brauchst Zeit, um einen ordentlichen Launchplan zu erstellen, um dir wirklich zu überlegen, wann soll was gemacht werden, was wollen wir erreichen, was ist das Messaging – vor allem, wenn du mit einem Team arbeitest. Wenn wir Zeit haben zum Planen, dann haben alle mehr Klarheit und wissen eben auch, was wann umgesetzt wird und wir arbeiten viel weniger unter Stress. Der zweite Punkt, den ich dir noch nicht mitgeben möchte, ist: Weniger ist mehr.Wenn wir weniger machen, können wir viel mehr erreichen. Auch umsatztechnisch können wir viel mehr erreichen, und wir können viel mehr Leute abholen oder mitnehmen, weil wir sie eben nicht überfordern.

[20:26] – Was mir in diesem Jahr super viel Spaß gemacht hat und was mich auch einfach total antreibt (und das werden wir 2021 auf jeden Fall wiederholen) – warum ich auch den Fokus der Academy auf die Umsetzung setzen werde – ist, dass wir in diesem Jahr über 100 Frauen in die Umsetzung gebracht haben. Einen Teil aus dem insider club im Rahmen der Beta-Kurs Challenge und im Rahmen des Bundles. Aber ich habe auch den Frauen in meinen Gruppenprogrammen dabei geholfen mehr Kund:innen zu gewinnen, mehr Umsatz zu generieren oder Neues auszuprobieren, die Komfortzone zu verlassen, sichtbar zu werden, mehr Reichweite aufzubauen. Die Dankbarkeit und die Freude, die da zurückgekommen ist, ist einfach großartig und das ist das, was mich antreibt und was mir so wichtig ist.

[22:40] – Der Fokus in 2019 und auch ein Großteil in 2020, lag auf dem she-preneur insider club als Hauptprodukt. Und jetzt wandelt sich der Fokus auf die she-preneur Academy. Das heißt, ich habe mein Produktportfolio komplett umstrukturiert. Es fühlt sich unheimlich gut an, weil ich weiß, dass ich dadurch eben meiner Vision noch viel näher komme und weil ich dadurch einfach die Frauen, meine Kundinnen, meine Community, noch viel besser unterstützen kann.

[23:20] – Entscheidungen zu treffen ist so wichtig, auch wenn sie Angst machen. Entscheidungen helfen uns dabei Dinge loszulassen, die uns nicht mehr dienen oder die nicht mehr so gut funktionieren, wie am Anfang, aus denen wir vielleicht auch herausgewachsen sind – und das ist wichtig, dann da auch den nächsten Schritt zu gehen.

[23:43] – Ich habe zu etwas Nein gesagt und das ist mir unheimlich schwer gefallen. Das war die Summit 2020, die eigentlich für Anfang November geplant war. Da haben wir dann das she-preneur Academy Kick-off-Festival durchgeführt. Ich habe einfach gemerkt, dass wir zwei große Projekte nicht gleichzeitig umsetzen können. Wir hatten ja auch noch das Bundle in diesem Jahr, was übrigens auch ein sehr großer Erfolg war, nicht nur für uns, sondern auch für meine Kundinnen. Das brauchte so viel mehr Aufmerksamkeit, wie ich eingeplant hatte, sodass wir die Summit 2020 am Ende nicht mehr geschafft hatten. Ich musste mir wirklich eingestehen, dass mein Team und ich das nicht hinbekommen. … Wir haben die Summit 2020 abgesagt bzw. auf das Frühjahr 2021 verschoben.

[25:42] – Ein weiteres Learning, was ich hatte und was jetzt nicht konkret zu den Erfolgen konkret gepasst hat, ist: Ich muss mehr delegieren. Ich habe mittlerweile ein großes Team, … sie machen sehr viel, sie kommen aber noch ziemlich viel auf mich zu und wollen meine Unterstützung bzw. das ich bestimmte Sachen absegne. Und da darf ich einfach im nächsten Jahr viel mehr delegieren. Das heißt, in diese Rolle werde ich im nächsten Jahr noch viel mehr schlüpfen und werde schauen, dass ich mein Team noch mehr empowere die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, selbst umzusetzen und auch alleine Entscheidungen zu treffen, ohne dass ich da bin. Für mich wird eine große Aufgabe sein, das Team umzustrukturieren oder die To-Dos, die Aufgabenbereiche oder Verantwortungen nochmal umzustrukturieren, damit wir noch effizienter arbeiten und noch mehr erreichen können.

Eine Übung für Umsetzung und Reflexion.

Ich bin unglaublich dankbar für dieses Jahr, obwohl es nicht so verlief, wie wir alle wollten, aber es hat mich trotzdem viel gelehrt und mir gezeigt, dass ich mittlerweile sehr viele erreichen kann und dass ich anderen helfen kann positiver zu sehen und die nächsten Schritte zu gehen, um noch mehr zu erreichen. Gerade in Zeiten wie diesen ist das super wichtig und in diesem Jahr ist es mir noch bewusster geworden.

Ich habe dir noch eine Übung mitgebracht, damit auch du ins Tun kommst und dir das Reflektieren leichter:

  1. Nimm dir ein weißes Blatt Papier und teile es in 4 gleich große Felder auf. Ich finde es übrigens immer besser mit der Hand zu schreiben. Denn wenn wir Dinge mit der Hand schreiben, dann bleiben sie eher in unserem Kopf, wir können uns leichter mit ihnen verbinden, als wenn wir es via Laptop oder Tablet notieren.
  2. In das linke obere Feld schreibst du dir deine Erfolge aus 2020. Das darf gerne eine lange Liste werden. Notiere dir die kleinen und großen Erfolge.
  3. In das rechte Feld daneben trägst du ein, was notwendig war um diese Erfolge zu erreichen. Was musstest du tun? Welche Entscheidungen musstest du treffen? Warst du besonders fleißig, mutig oder hast du bestimmte Sachen losgelassen? Schau dir nochmal die Erfolge an und schau, was notwendig war, um diese einzelnen Erfolge erreichen zu können.
  4. In das dritte Feld links unten schreibst du, was in 2020 nicht so lief, wie du es erwartet oder wie du es dir gewünscht hast. Was sind Dinge, die nicht funktioniert haben? Was wolltest du erreichen, hast du aber nicht erreicht?
  5. Rechts daneben schreibst du auf, was du aus diesen Dingen, die nicht geklappt haben, gelernt hast. Was wolltest du erreichen, hast es aber nicht erreicht und was hast du daraus gelernt?

Ein Beispiel: Du wolltest einen Launch machen und hast ihn am Ende nicht gemacht. Vielleicht hattest du keine Zeit. Das heißt dann, dass du besser planen musst, dass du anders priorisieren musst. Oder du hast dein Umsatzziel nicht erreicht. Dann bedeutet das vielleicht, dass du mehr Fokus darauf legen musst wirklich zu verkaufen. Überlege dir genau, was es ist und was du gelernt hast – das ist dann die Basis für deine Planung 2021.

Wie verlief dein Jahr 2020?

Ich bin sehr gespannt, was du aufschreibst. Teile gerne deine Erfolge und deine Learnings mit mir, indem du z.B. einfach einen Screenshot von dieser Episode machst und mich auf Instagram taggst. Lass mich wissen, wie dein Jahr 2020 war, auch in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich, wenn du mir eine Empfehlung für diese Folge hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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