Mein Jahresrückblick und ein Ausblick auf 2019!

Die letzten Wochen und die ersten Wochen in einem Jahr eignen sich immer hervorragend, um die Vergangenheit Revue passieren zu lassen und die Zukunft zu gestalten. Dabei ergibt sich oftmals das Eine aus dem Anderen. Kein Vorausblick ohne Rückblick, lernt man doch aus dem bereits Geschehenen.

 

Mein 2018.

Zweitausendachzehn! Wahnsinn. Ein krasses Jahr, mit jeder Menge Ups and Downs. Holprig gestartet, entwickelte es sich im Laufe der Monate zu meinem bisher erfolgreichsten Jahr, obwohl ich mir zu Beginn eigentlich nicht so viel vorgenommen hatte. Ich habe an einem Coaching-Programm teilgenommen, da ich gemerkt habe, dass ich alleine nicht mehr weiter wachsen kann und Inspirationen und einen Blick von außen brauchte. Dadurch und durch die Zusammenarbeit mit meinen wunderbaren Kundinnen konnte ich das Angebot erweitern und mein Produktportfolio vervollständigen.

Im letzten Jahr habe ich die Dinge aus 2016 (als ich mit she preneur startete) und 2017 perfektioniert. Mein Mitgliederbereich ist auf 200 fantastische Frauen angewachsen und ich habe mir ein 5-köpfiges Team aufgebaut. Vor 2,5 Jahren hätte ich mir das nie erträumt. 2018 habe ich endlich richtig verstanden, wer meine Kundinnen sind, was sie wollen und wie ich sie in ihrem Vorhaben unterstützen kann. Daraus habe ich gelernt und möchte dir das als Tipp mit auf den Weg geben: Die Dinge funktionieren nicht immer von Anfang an. Lerne, passe dein Angebot an und schaue auch mal zurück.

Mein wohl größtes Projekt und mein persönliches Highlight der vergangenen Monate war die she preneur summit – ein online live Expertinnen-Event für Gründerinnen und selbstständige Frauen. Es war anstrengend, es hat mich viele Nerven gekostet und es war einfach wunderbar. Fast 4.000 (!) Teilnehmerinnen, 40 Workshops und 4 Keynotes, verteilt auf 4 Wochen. Dafür musste ich große Investitionen tätigen, da ich gemerkt habe, dass ich es so, wie ich es mir vorgestellt habe, alleine nicht mehr schaffte. Ich habe in den Wochen davor zwar gezittert und mich sicherlich auch etwas übernommen, aber schlussendlich kann ich als Fazit sagen, dass es eine lehrreiche und wahnsinnig erfolgreiche Summit war.

Mit viele tollen Expertinnen und Experten konnte ich in den letzten 12 Monaten zusammenarbeiten. Ich konnte von ihnen lernen, mir Hilfe holen … Was nicht nur mich, sondern schlussendlich auch meine Kundinnen weitergebracht hat. Einen großen Schritt heraus aus meiner Komfortzone bedeuteten zwei Events, bei denen ich auf der Bühne stand (bzw. saß). Eine echte Bühne, mit echten Menschen! Ein riesiger Sprung aus der virtuellen in die reale Welt, bei dem ich wieder viel über mich selbst gelernt habe.

Der Launch meiner neuen Webseite und die Überarbeitung des Mitgliederbereichs war eigentlich für 2018 nicht geplant. Da ich aber über die Monate verteilt eine Klarheit bekommen habe, wohin ich mit she preneur möchte und welche Angebote mein Portfolio umfassen soll, war das ein notwendiger Schritt. Dann habe ich noch drei Reisen in die USA unternommen, als Retreats im Zuge eines Coaching-Programms, als Belohnung für mich selbst. Für die viele Arbeit, für mein Mindset und meinen Fokus. Da ich gemerkt habe, dass ich selbst ein bisschen zu kurz gekommen bin und das gerne in den kommenden Wochen ändern möchte und muss.

 

Wie ich das alles geschafft habe.

Ich habe meine Ziele für 2018 erreicht und sogar übertroffen. Was dabei mein Erfolgsgeheimnis ist? Es ist eigentlich ganz einfach: Ziele setzen, Ziele konsequent verfolgen und Maßnahmen zur Zielerreichung umsetzen. Außerdem solltest du nach Unterstützung suchen, wenn du alleine nicht weiterkommst. Denn du kannst nicht Expertin in allen Bereichen sein. Konzentriere dich stattdessen auf das, was du wirklich gut kannst und dein Business voranbringt und überlasse den Rest den Fachleuten auf dem Gebiet.

Ich habe mich verbessert und Dinge auf dem Weg zur Perfektion auch mehrmals gemacht, bis ich für mich rundum zufrieden war. Auf Feedback bin ich eingegangen und habe versucht, es so gut es ging umzusetzen. Wenn wir immer nur das machen, von dem wir wissen, dass es funktioniert, dann können wir nicht wachsen. Und wir können nur dann wachsen, wenn wir Neues ausprobieren und daraus lernen. Mit System, Regelmäßigkeit und Konsequenz solltest du vor allem zu Beginn deinen Business-Alltag gestalten und durchhalten.

Seit dem Start mit she-preneur im Sommer 2016 bin ich so vorgegangen. Und es funktioniert!

 

Was 2019 ansteht.

Das neue Jahr ist bereits ein paar Tage alt und ich kann dir schon verraten, dass es super aufregend werden wird. Meine Gruppenprogramme sind gestartet und ich werde in den kommenden Monaten verstärkt „Live“ arbeiten. Was das bedeutet? Von online geht es zu offline, von virtuell zu real. Meine Kundinnen haben angemerkt, dass sie die anderen Teilnehmerinnen gerne offline kennenlernen und auch mit mir von Angesicht zu Angesicht zusammenarbeiten wollen. Für mehr Energie, eine bessere Kommunikation und das Aufbauen neuer Beziehungen. Schon im letzten Jahr war ich für den she preneur insiderclub mehrmals in Deutschland unterwegs, um Treffen zu organisieren oder an ihnen teilzunehmen. Daher beinhalten meine letztens gestarteten Gruppenprogramme auch ein Live-Event, einen zweitägigen Retreat in Berlin, wo wir gemeinsam an den jeweiligen Projekten arbeiten.

Zusammen mit einer Freundin werde ich außerdem Ende März einen Business Retreat in der Nähe von Barcelona anbieten. Wir haben für eine Woche ein wunderschönes Haus gemietet und arbeiten mit den Teilnehmerinnen intensiv an ihrem Business, Essen gesund und lecker (spanische Köstlichkeiten, gepaart mit dem örtlichen Lebensgefühl), wir machen Yoga und meditieren, gehen wandern und genießen die Ruhe. Der Retreat beinhaltet auch 20 Stunden Business- und Mindset-Coaching mit dem Ziel eine klare Vision und Strategie für das eigene Business zu entwickeln.

Im Juni findet dann eine Workation statt. Eine Workation verbindet Arbeit mit Urlaub und ich plane mit einer Freundin anregendes Coworking in inspirierenden Umfeld. Mehr Infos dazu folgen in Kürze.

Natürlich wird es auch wieder eine she-preneur summit geben, die entweder im September oder Oktober stattfinden soll. Auch hier möchte ich einen Live-Tag einplanen, an dem man die Speakerinnen und mich persönlich treffen kann. Eventuell wird es auch Offline-Workshops geben, um gemeinsam an einem bestimmten Thema zu arbeiten. Ich halte dich auf dem Laufenden.

Ansonsten plane ich weiterhin im Hintergrund. Ich möchte dir mehr spannenden Content liefern und überlege dafür noch das richtige Format. Wenn du eine Tipp oder Wunsch hast, dann verrate ihn mir gern in den Kommentaren.

Ich freue mich schon wahnsinnig auf ein aufregendes und erfüllendes neues Jahr, mit jeder Menge einzigartiger Momente.

 

Alles liebe,

Deine Tanja


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Woran du erkennst, welche Aufgaben wirklich wichtig sind

Ein Beitrag, der sich ganz gezielt mit folgenden Schlagwörtern definieren lässt: Produktivität, Zielsetzung und Fokussierung. Das Problem ist nämlich: Viele Selbstständige kommen mit ihrem Business nicht voran. Sie verschwenden Zeit, weil sie sich nicht mit den richtigen Dingen beschäftigen, aber dennoch ständig busy sind.

Selbst und ständig zu arbeiten geht auf Dauer nicht gut, wenn man sich keine Ruhephasen gönnt und den Fokus nicht auf das Wesentliche legt. Umso wichtiger ist es, dass wir effizient arbeiten – uns also mit den richtigen Dingen beschäftigen, um ein Ziel zu erreichen.

Effizient arbeiten bedeutet, dass wir gezielt arbeiten und nur die Sachen angehen, die uns und unser Business vorantreiben. Denn nur dann sehen wir Erfolge. Und der Erfolg, egal ob als positives Feedback, als Umsatzsteigerung, als Zielerreichung, ist die Motivation und der Antrieb für unser Tun und Handeln.

Wenn du dich jetzt fragst, wie du das denn überhaupt schaffen sollst, dann habe ich ein kleines Zauberwort für dich:

FOKUS!

Sich fokussieren und eben auf das Wesentliche konzentrieren, sich nicht zu verzetteln, das ist der Erfolgsschlüssel. Wenn du dich fokussierst, richtest du dich auf ein bestimmtes Ziel aus und das mit all deiner Kraft und Energie.

 

Wie du dich fokussierst und sofort mehr in weniger Zeit schaffst.

1. Zielsetzung.

Was ist dein Ziel?

Definiere dir ein großes, langfristiges Ziel. Eines, das du wirklich erreichen willst und kannst. Behalte es im Auge und richte all deine Aufgaben darauf aus. Das kann ein Umsatzziel sein oder die Gewinnung eines bestimmten Kunden. Oder das Erreichen vollkommener Unabhängigkeit in Bezug auf deine Selbstständigkeit. Oder mehr Reichweite für deinen Blog, dein Business. Der Vielfalt sind da keine Grenzen gesetzt.

Mein persönliches Ziel ist es, dass der she-preneur insider club weiter wächst. Ich möchte neue Mitglieder gewinnen und den Mitgliederbereich bekannter machen. Das erreiche ich durch Gastartikel, Blogbeiträge, Kooperationen oder Webinare – und darauf richte ich meine To-Dos aus.

2. Definiere deinen Fokus.

Das bedeutet nichts anderes, als das du definierst, mit welchen Aufgaben du dich diese Woche beschäftigst, die dich deinem langfristigen Ziel ein Stück näher bringen.

Ich empfehle dabei sich am Tag nur eine einzige Fokusaufgabe herauszusuchen. Was nicht bedeutet, dass ich nicht Kundentermine wahrnehme oder keine E-Mails beantworte. Das findet natürlich zusätzlich statt und gehört zur Selbstständigkeit einfach dazu. Zusätzlich habe ich für diesen Tag aber auch meine eine große Fokusaufgabe im Kopf, die es umzusetzen gilt.

Bedenke dabei: Ist diese Aufgabe wirklich hilfreich beim Erreichen deines großen, langfristigen Ziels? Wenn ja, super! Wenn nein, dann solltest du die Aufgabe noch einmal überdenken.

3. Arbeitsphasen.

Plane feste Arbeitsphasen für deine Fokusaufgabe ein. Wann hast du heute Zeit, um dich mit der Aufgabe zu beschäftigen? Das kann 1 Stunde sein, es können aber auch 2 oder mehr Stunden eingeplant werden. Je nachdem wie viel Zeit du hast oder wie lange deine Fokusaufgabe benötigt.

Arbeite dabei JEDEN Tag ein kleines Stück an einer Fokusaufgabe, denn dann hast du immer das Gefühl, dass du auch vorwärts kommst. Ich persönlich trage mir die Zeiten in meinen Kalender ein, um sie so für andere Aufgaben zu blockieren.

4. KEIN Multitasking.

Keine Ablenkung, kein Multitasking. Punkt. Bedeutet also, dass du alle Störfaktoren – E-Mails, Facebook, Telefon – ausschaltest. Arbeite konzentriert an dieser einen Aufgabe, erst danach beschäftigst du dich wieder mit den alltäglichen Dingen.

Wenn du mit deiner Fokusaufgabe fertig bist, dann gönne dir eine Pause bei Kaffee oder Kuchen, wahlweise auch einen entspannten Spaziergang. Eine kleine Wertschätzung für Körper und Seele und eine Belohnung für die getane Arbeit.

Zum Schluss habe ich noch einen Buchtipp für dich: The One Thing: Die überraschend einfache Wahrheit über außergewöhnlichen Erfolg* von Gary Keller und Jay Papasan. Darin geht es um genau das Thema, um die Konzentration und Fokussierung auf die eine Sache, die dich deinem Ziel ein Stück näher bringt.

 

Verrate mir doch in den Kommentaren: Bist du mit deiner Produktivität zufrieden?

 

Alles liebe,

Deine Tanja


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3 Gründe, warum du noch nicht von deinem Business leben kannst

Wir möchten lieben, was wir tun. Von morgens bis abends, beruflich, wie auch privat. Und vor allem beruflich möchten wir damit unser Geld verdienen, um unseren Lebensstil zu finanzieren und uns Wünsche zu erfüllen.

Das eigene Business darf dabei kein Hobby bleiben, denn schließlich steckt wahnsinnig viel von deinem Herzblut und deiner Energie darin. Du hast zwar das Ziel, dass du von deinen Ideen und von deiner Leidenschaft leben möchtest, aber dir fehlt noch das richtige Mindset und die passenden Strategien und Konzepte.

Lass mich das Problem kurz und knapp zusammenfassen: Du liebst deinen Job und dein Traum ist zur Realität geworden, aber du kannst von deinem Business noch nicht leben. Du verdienst nicht das Geld, was du verdienen möchtest. Es ist aber wichtig, dass man genau dafür etwas tut!

In dem Artikel erfährst du die drei wichtigsten Punkte, an denen du erkennst, dass dein Money Mindset ein Upgrade braucht.

 

Die 3 Gründe, warum du noch nicht von deinem Business leben kannst – und die passenden Lösungen.

 

1. Deine Glaubenssätze.

Oftmals ist es einem nicht bewusst, dass es die eigenen Glaubenssätze sind, die uns daran hindern, mehr oder überhaupt Geld mit unserem Business zu verdienen.

Lass mich gleich einmal ein paar Beispiele für negative Denkweisen aufzählen:

  • „Ich bin nicht gut genug in dem, was ich tue, und deshalb verdiene ich nicht genug Geld.“
  • „Der Markt ist zu klein und deshalb verdiene ich nicht genug Geld.“
  • „Es gibt schon viel zu viele, die das tun, was ich mache, und deswegen verdiene ich nicht genug Geld.“
  • „Es ist nicht der richtige Zeitpunkt, vorher muss ich noch die Weiterbildung XY machen, deswegen verdiene ich nicht genug Geld.“
  • „In meiner Branche sind keine höheren Preise möglich, deswegen verdiene ich nicht genug Geld.“

Die Liste lässt sich beliebig erweitern und sicherlich erkennst du dich in einigen der Aussagen wieder. Es ist eine Art Prokrastination, die erstmal im eigenen Kopf sehr sinnvoll erscheint … aber irgendwann eben nicht mehr sinnvoll ist. Du hinderst dich damit in deiner eigenen Weiterentwicklung.

Diese Glaubenssätze manifestieren sich in Geldblockaden, die sich nicht mehr rational erklären lassen. Denn wirtschaftlich gesehen bist du deinen Preis absolut wert – emotional und unbewusst aber hält dich etwas in dir ab, genau diesen Preis zu verlangen. Es ist eine Blockade, die nicht offensichtlich ist, die es aber gilt zu überwinden. Denn dieses Verhaltensmuster lässt dich nicht mehr Geld verdienen, es lässt dich es nicht genießen, es angemessen sparen, es sinnvoll ausgeben, es bei dir halten und es professionell verwalten.

Auch wenn es in Deutschland tief verankert ist, dass man nicht über Geld spricht, solltest du genau das machen. Tausche dich mit Freunden und Kollegen aus deiner Branche aus. Sprich mit ihnen darüber und schaue, ob sie die gleichen Glaubenssätze haben oder ob ihr euch in der Preisgestaltung gegenseitig unterstützen könnt.

Mir persönlich hat es sehr geholfen, dass ich gemerkt habe: je mehr ich in mich investiere, desto höher kann ich meine Preise ansetzen, weil ich erkannt habe, wie sehr ich anderen Menschen weiterhelfen kann. Ich kenne mittlerweile den Wert meiner Leistung und habe mehr Selbstvertrauen in meine Preise bekommen – ich konnte sie viel leichter durchsetzen.

Wenn du nach dem Glaubenssatz lebst, dass du hart arbeiten musst um mehr Geld zu verdienen, dann musst du dir als erstes beibringen, weniger zu arbeiten! Schenke dir selbst den Glauben, dass du auch mit weniger Arbeit mehr erreichen kannst. Du und dein Business sind es wert darin zu investieren.

 

2. Das Verhältnis zwischen Freelancing oder Nebenberuf zum eigenen Unternehmen.

Hast du noch einen Nebenjob (vielleicht auch Hauptjob) oder arbeitest du als Freelancer neben deinem eigenen Unternehmen? Wie schaut es da mit dem Prozentsatz aus? Fifty – fifty oder eher 70% – 30%? Hier entsteht bei vielen die Gefahr, dass sie sich auf ihrem „Brotjob“ ausruhen, der Bequemlichkeit halber, und nicht in ihrem eigenen Business vorankommen.

Die Motivation fehlt, weil der Fokus auf der falschen Seite liegt. Und das ist der Punkt, an dem du dein Mindset ändern musst. Entwickele eine Strategie, die es dir erlaubt deinen Fokus zu verschieben, hin zur Weiterentwicklung deines eigenen Business. Damit sich der Prozentsatz in die richtige Richtung bewegt, musst du dran bleiben und vor allem muss dir klar werden, welchen Anteil die jeweiligen Seiten im Moment haben. Setze dir ein Ziel, einen Zeitpunkt in der Zukunft, bis zu dem der Prozentsatz auf der richtigen Seite 100% betragen soll. Miss deine Zahlen und lasse dir dadurch helfen, den Fokus zu finden.

 

3. Die energetische Einkommensgrenze.

Zum Beginn deiner Selbstständigkeit hast du dir sicherlich jährlich eine fiktive Einkommensgrenze gesetzt, vielleicht sogar eher unbewusst. Und wahrscheinlich hast du diese Grenze zwar erreicht, aber nie überschritten. Habe ich recht?

Wenn du deine Umsätze jährlich steigern konntest, dann hast du kaum Geldblockaden. Wenn dem aber nicht so ist, dann liegt es wahrscheinlich daran, dass sich dieser eine Punkt, deine Einkommensgrenze, in deinem Kopf manifestiert hat und dass du dich darauf ausruhst. Eigentlich wolltest du ja darüber hinaus, aber energetisch hälst du dich daran fest. Weil es den niedrigsten Energieaufwand bedeutet und du dich in deinem Wohlfühlbereich befindest.

Wieder musst du etwas in dir bewegen, um diese Blockade zu überwinden. Erstelle dir ein Vision Board und visualisiere eine höhere Zahl, die dir im ersten Moment vielleicht utopisch erscheint, die aber noch immer im Bereich des Machbaren liegt. Suche dir Vorbilder; Menschen, die dir zeigen, dass sie auch mal an dem Punkt waren, an dem du gerade bist, die es aber dennoch geschafft haben.

 

Wenn du das nicht alleine schaffst, das Umdenken in deinem Mindset, dann bediene dich der Hilfe von Ratgebern, Coaches oder auch Freunden, die den gleichen Ehrgeiz wie du haben. Hauptsache du änderst deine Denkweise.

Was denkst du über Geld? Schreibe mir doch gerne in den Kommentaren, welche Glaubenssätze sich in deinem Kopf manifestiert haben, die dich persönlich am Weiterkommen hindern.

Der Artikel entstand im Zuge eines Live – Videos, dass ich zusammen mit der lieben Julia Lakaemper in der she-preneur Community auf Facebook geführt habe.

Alles liebe,

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

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Interview: Felicitas Dieterle von „Travel Agency Writer“ und „Ehren-Worte“

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Ich habe mit der lieben Felicitas von Travel Agency Writer – Blog Content nach Maß und Ehren-Worte gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Im she-preneur TALK erzählt sie uns von ihrer Idee, ihren Zielen und den ersten Schritten hin zum eigenen Unternehmen.

Felicitas hat ihre Leidenschaft, das Schreiben, zum Beruf gemacht und unterstützt Kunden aus der Reisebranche dabei, sich auf deren Blog authentisch darzustellen. Aber das ist nicht alles, denn ihr zweites Standbein ist etwas einzigartiges. Die „Ehren-Worte“ als individuelles Geschenk für besondere Menschen. Bist du neugierig geworden, was es damit auf sich hat? Dann empfehle ich dir das folgende Interview.

 

Liebe Felicitas, welche drei Eigenschaften beschreiben dich als Person und Unternehmerin am besten?

Felicitas: Authentizität, Leidenschaft, Einfühlungsvermögen.

 

Wann hast du deine Leidenschaft für das Schreiben und Kommunikation entdeckt und wie hast du diese in deinem beruflichen Leben integriert?

Felicitas: Meine Leidenschaft für das Schreiben war immer da. Ich schreibe seit meiner frühesten Kindheit. Im Verlauf meines Lebens stellte ich fest, dass mir völlig unbekannte Menschen, denen ich begegnete, wenn ich unterwegs war, dazu neigen, mir während Gesprächen sehr persönliche Dinge anzuvertrauen und mit meinem Umfeld verhielt es sich genauso. Ich habe schon von jeher eine Vorliebe dafür gehabt, mich von anderen Menschen in deren Kopf einladen zu lassen, weil das hochinteressant ist. Eine Bekannte brachte einmal scherzhaft auf den Punkt, wie ich von anderen oft wahrgenommen werde – sie nannte mich „Frau Doktor“, um auszudrücken, dass ich auf andere Menschen vertrauenswürdig wirke und dass ich eine gute Zuhörerin bin, viel Verständnis geben kann und helfe, wo es möglich ist. Das ist sicher richtig – aber auch ich brauche heute immer noch manchmal einen „Doktor“ – also jemanden, der mir liebevoll zuhört und mir das Gefühl gibt, verstanden zu werden. Wie jeder von uns will auch ich mich mal anlehnen dürfen … Nach einem privaten Umbruch im Jahr 2014 wurde mir klar, dass wir u.U: nicht alle Zeit der Welt haben und dass keine Angst jemals so Macht in unserem Inneren bekommen darf, dass wir ihr erlauben, uns von unseren Träumen und deren Umsetzung abzuhalten. Ich habe eine lange „Ausbildungszeit“ hinter mir, während der ich alles gelernt habe, was ich für mein Business brauche. Zuerst natürlich fachlich. Ich bildete mich im Bloggen und in Journalismus weiter. Solide Kenntnisse der Betriebswirtschaft (mein Lieblingsfach früher in der Schule) halfen mir bei der Gründung. Andere Dinge, wie z.B. Social Media und seine ganz speziellen Regeln, das Umsetzen der Marketing-Theorie und das Finden meiner Business-Identität entwickelte ich nach und nach mit zunehmender Praxis.

 

Seit wann bist du selbstständig und warum hast du dich selbstständig gemacht?

Felicitas: Ich habe mich selbstständig gemacht, weil ich das von jeher sein wollte. Mein Grundcharakter ist der einer freiheitsliebenden Individualistin. Ich hatte diese Vision vom eigenen Business immer – es dauerte allerdings sehr lange, den Mut zu finden, dieses Bedürfnis von mir auch zu leben!

 

Du hast zwei Standbeine in der Selbstständigkeit. Stelle uns die beiden Zweige deines Business‘ vor. Und wie ist das Projekt „Ehren-Worte“ entstanden? Was ist dein Ziel? Wer ist deine Zielgruppe und wen unterstützt du mit dem Projekt?

Felicitas: Sehr gerne! Mein erstes Standbein ist Travel Agency Writer – Blog Content nach Maß, wo ich meinen Kunden dabei helfe, sich auf ihrem Blog authentisch darzustellen, d.h. mit ihren Werten und dem, woran sie glauben. Ich arbeite vorwiegend für Spezialreisebüros, also z.B. solche, die sich im nachhaltigen Tourismus engagieren oder ein spezielles Thema haben, zu dem sie Reisen anbieten. Es gibt so viele wunderbare Spezialreisebüros da draußen! Wellnessreisen, Yogareisen, Tanzreisen, Genuss- und Gourmetreisen etc. pp sie alle verdienen Content auf ihrem Blog, der sie angemessen repräsentiert und den bekommen sie von mir. Es kommt einem Reisebüro optimal zugute, wenn es EINEN Partner hat, mit dem es zusammenarbeitet. Ein einheitlicher Stil auf dem Blog kann am besten die Botschaft, das USP und auch die Seele eines Unternehmens transportieren. Mein zweites Standbein entstand aus einer Idee, die ich für jemanden hatte, der mir sehr viel bedeutet. Dieser Lieblingsmensch von mir hatte in diesem Jahr einen runden Geburtstag und ich überlegte, was ich ihm zu diesem Anlass Gutes tun könnte. Ich dachte nach … Mein Freund ist ein Individualist der es liebt, wenn man sich selbst etwas ausdenkt und zu diesem besonderen Anlass hatte ich dann die Idee, eine Art Album für ihn zu machen, das Interviews, Fotos und Geschichten über ihn beinhalten sollte. Tenor: Wer ist er, was macht ihn für Euch aus und wie hat er Eurer Leben beeinflusst. Ich wollte ihn ehren, ihm zeigen, wie besonders er ist – was für ein Geschenk für diese Welt … Das war die Geburtsstunde der „Ehren-Worte“. Ich liebe dieses Konzept so sehr, dass ich es auch anderen Menschen zugänglich machen möchte. Mein eigenes Leben hat mich gelehrt, dass wir jede Gelegenheit wahrnehmen sollten, den Menschen, die uns wichtig sind, zu sagen, was sie uns bedeuten, denn wenn sie erst bei Gott sind, ist es zu spät…

 

Was sind deine konkreten Angebote, um deine Kund*innen bzw. ihre Lieblingsmenschen zu ehren?

Felicitas: Ich habe aktuell zwei Angebote: Meine Haupt-Dienstleistung sind die Ehren-Worte in Buchform. Das ist quasi die „PlatinVersion“. Ein von mir erstelltes Buch, das Interviews, Fotos und Geschichten über die zu ehrende Person enthält, sodass sich am Ende ein Bild davon ergibt, WER der Betreffende ist und WAS er seinem Umfeld bedeutet. Das ist eine wunderschöne, persönliche, bleibende Geschenkidee für besondere Anlässe, wie runde Geburtstage, Hochzeiten etc. Die zweite Variante, die ich anbiete, eignet sich wunderbar als „kleine Ehrung zwischendurch“. Wenn ich mich einfach bei jemandem bedanken will, weil er /sie etwas Schönes für mich getan hat, mir geholfen hat, mir beigestanden hat in einer schweren Zeit oder einfach dafür , dass er da ist, dass diese Person in meinem Leben ist, dann kann ich ihm oder ihr durch einen „Letter of honor“ zeigen, wieviel mir an ihm liegt und wie sehr ich das zu schätzen weiß, was er/ sie für mich getan hat.

 

Beschreibe deine Arbeitsweise. Wie erstellst du die „Ehren-Worte“ deiner Kund*innen?

Felicitas: Zunächst führe ich ein Gespräch mit meinem Auftraggeber/ meiner Auftraggeberin und lasse mir von ihr erzählen, um wen es geht und was der Anlass ist. Dann informiert mich mein Auftraggeber/ meine Auftraggeberin darüber, WEN ich interviewen und WIE ich mit den betreffenden Personen in Kontakt treten darf. Mein Auftraggeber / meine Auftraggeberin hat zuvor deren Bereitschaft abgeklärt und die jeweils anderen Beteiligten darüber informiert, dass ich sie kontaktieren werde. Inzwischen haben wir den groben Rahmen besprochen, also: Welche Ideen und Wünsche hat der Auftraggeber / die Auftraggeberin? (Interviews, Anekdoten, Fotos, Geschichten, WORAUF soll besonders eingegangen werden, gibt es spezielle Punkte in der Biographie des Betreffenden, die einbezogen werden sollen etc…) Interviewfragen stelle ich zuvor zusammen und die Themen für die Anekdoten und Geschichten legen wir während der Vorbereitung fest. Ich bin mit meinen Klienten jeweils im engen Kontakt, d.h. sie bekommen alle Fragen und auch alle Geschichten vorab zur Freigabe zugeschickt und erst, wenn sie ALLES KOMPLETT abgesegnet haben, geht es dann in Druck. In einem letzten Schritt informiere ich meinen Klienten darüber, wann das Buch fertig ist und ihm dann direkt zugeht. Beim Letter of honor ist das Procedere so, dass ich mit meinem Auftraggeber / meiner Auftraggeberin ein ausführliches Gespräch führe, in dessen Rahmen ich mir erzählen lasse, um wen es sich handelt und was der genaue Hintergrund ist. Dann verfasse ich auf Basis der mir vorliegenden Informationen einen entsprechenden Text, den der Klient dann zur Freigabe zugeschickt bekommt. Hat der Klient Änderungswünsche, so werden diese von mir berücksichtigt und eingearbeitet. Ist er mit dem Text glücklich, dann darf er sich ein individuelles Briefpapier aussuchen und dieses geht ihm dann zu. Meinen Text hat er / sie zuvor per E-Mail bekommen und nun kann dieser handschriftlich von ihm / ihr auf den Briefbogen übertragen werden. Ich habe dieses Angebot entwickelt, weil ich immer wieder gesagt bekam, dass ich wunderschöne Briefe schreibe und weil viele Menschen jemanden suchen, der „ihre Worte findet“. Auch das hörte ich sehr oft. Aber auch, wenn jemand selbst gut schreiben kann, ist so ein Angebot eine Überlegung wert. Ich selbst möchte irgendwann meine Biographie als Buch haben, das würde ich allerdings nicht selbst machen, denn ein Arzt operiert sich ja auch nicht selbst. Ich fände es schön, wenn das jemand für mich machen würde. So ein Gegenüber kann dann auch seine eigenen Eindrücke mit einfließen lassen und –gerade bei einer Biographie – ergibt das dann noch einmal ein viel runderes Bild – nicht zuletzt auch durch den anderen Schreibstil, der hineinkommt.

 

Ich kann mir vorstellen, dass es zum Teil eine sehr emotionale und persönliche Arbeit ist, die viel Feingefühl erfordert, richtig? Wie gehst du mit den persönlichen Geschichten deiner Kund*innen um?

Felicitas: Ich habe Schweigepflicht. Alle Daten, wie z.B. Fotos und die Inhalte der Interviews werden von mir auf Trägermedien archiviert, und auf meinem Rechner nach Abschluss des Auftrages sofort gelöscht. Dafür unterschreibe ich auch. Ebenso, wie für meine Schweigepflicht. Beides passiert vor der Aufnahme der Arbeit für den aktuellen Auftrag.

 

Kannst du ein Kundenbeispiel nennen, das dich besonders berührt hat?

Felicitas: Ich kann sagen, dass jeder Auftrag einzigartig ist und dass Menschen auf unglaublich vielfältige Weise von ihrem Umfeld als wertvoll betrachtet werden … wenn ich darüber nachdenke, dann muss ich vor Rührung jedes Mal mit den Tränen kämpfen.

 

Zu guter Letzt: Was möchtest du allen Frauen der she-preneur Community im Hinblick auf das Schenken und die Ehrung ihrer Lieblingsmenschen mit auf den Weg geben?

Felicitas: Egal, welche Krisen auch immer wir im Leben zu überstehen haben und gleichgültig, wie hoffnungslos uns der Augenblick mitunter erscheinen mag: Das Bewusstsein, WIEVIEL wir unserem Umfeld eigentlich bedeuten – auch, wenn das nicht an jedem Tag so stark spürbar ist oder uns gegenüber zum Ausdruck gebracht wird – sollte zu jeder Zeit in uns sein. EhrenWorte können das leisten. DAS ist meine Mission.

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein spannendes Business, liebe Felicitas. Ich bin sehr gespannt, wie es sich weiterentwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

 

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße,

Deine Tanja

PS: Du willst mehr über den she-preneur TALK erfahren? Dann schau hier vorbei.

Bild © Susanne Baur

Interview: Hilke Barenthien von schusterjunge waisenkind – Agentur für Printmedien und Mediendesign

Ich habe mit der lieben Hilke von schusterjunge waisenkind – Agentur für Printmedien und Mediendesign gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Hilke ist Mitglied im she-preneur insider clubBevor wir in das Interview einsteigen, wollte ich von ihr wissen, warum sie sich für den she-preneur insider club entschieden hat. Und das hat sie mir geantwortet:

Die Summit im September 2017 hat mich ziemlich für die Mitglieder und Dich, Tanja, begeistert. Ich habe nur wenige Vorträge verpasst. Nach wie vor ziehe meinen Hut vor allen, die sich das getraut haben. Mir war es wichtig in eine Gemeinschaft zukommen, die zum einen vor ähnlichen Problemen und Entscheidungen stehen und zum anderen von dem Geld, dass sie als Selbstständige verdienen auch leben wollen und müssen.

Als ich Mitglied wurde, war meine Firma gerade auf einem ziemlichen Tiefpunkt und es tat ziemlich gut in eine Gemeinschaft zu kommen, die Scheitern nicht als eine Niederlage sondern eine Herausforderung ansieht.

 

Liebe Hilke, welche 3 Eigenschaften beschreiben dich als Person am besten?

Hilke: Kreativität, Zuverlässigkeit und Genauigkeit

 

Stelle uns dein Business vor.

Hilke: In Zeiten des schnelllebigen Internets habe ich mich auf langlebige, klassische und innovative Printwerbung spezialisiert. Mein Ziel ist es durch passende Werbemittel kleinen und/oder jungen Unternehmungen zu der Sichtbarkeit zu verhelfen, die ihnen gut tut.

Ich freue mich, wenn ich ein neues Unternehmen in den Markt begleiten darf. Aber es reizt mich auch, aus bereits bestehenden und verinnerlichten Designelementen ein Ganzes zu machen und daraus ein Corporate Design entstehen zu lassen. Wichtig ist mir dabei immer das Produkt oder die Dienstleistung zu verstehen und den Kunden meines Kunden nicht aus den Augen zu verlieren.

Außerdem arbeite ich gerne für die-Welt-ein-bisschen-besser-machende Vereine und stehen ihnen bei ihren Herausforderungen mit Rat und Tat zur Seite. Eine Besonderheit sind hierbei sicher die Programmhefte (ca. 700 Seiten) die ich für den Katholikentag und den Evangelischen Kirchentag jährlich im Wechsel mit gestalten und produzieren darf.

 

Was bedeutet Erfolg für dich?

Hilke: Mit meiner Arbeit andere näher an ihren Erfolg zubringen, die Welt ein bisschen schöner zu machen und entspannt Leben zu können.

 

Wie kam es dazu, dass du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast?

Hilke: Naja, ich bin ehrlich gesagt, da eher reingestolpert. Die Firma, bei der ich angestellt war ist 2006 dem Druckereiensterben zum Opfer gefallen. Sie haben sich zwar irgendwie am Leben gehalten, aber allen Mitarbeitenden kündigen müssen. Es gab einigen Kunden, die mich und meine Arbeit schätzen gelernt hatten, mich allerdings wegen der Wirtschaftslage nicht einstellen wollten. Also habe ich mich ziemlich spontan und planlos als freie Mitarbeiterin selbstständig gemacht. Eine spannende Zeit, in der ich viel gelernt und vor allem unterschiedliche Führungsstile schätzen oder verabscheuen gelernt habe.

2012 habe ich dann, diesmal gut geplant, mit einer Kollegin „schusterjunge waisenkind“ gegründet. Sie hat leider (oder ein Glück) relativ schnell gemerkt, dass eine gemeinsame Unternehmensführung nicht ihrs ist und ist nach drei Monaten wieder ausgestiegen. Seitdem führe ich die Agentur alleine durch Höhen und Tiefen.

 

Nenne 3 Dinge, die du als Selbstständige vermisst (und was du dagegen tust).

Hilke: Vielleicht bin ich schon zu lange selbstständig … Ich weiß nicht, was ich vermissen könnte. Ein pünktliches Gehalt hatte ich als Angestellte nie. Dadurch dass die Firma ständig von der Insolvenz bedroht war, war darauf nie Verlass. Von daher sehe ich meinen Arbeitsplatz und mein Gehalt jetzt als sicherer an, weil beides in meiner Macht steht.

Manchmal fehlte es mir mich einfach mal über die „internen Probleme“ mit jemand anderem austauschen zu können und mir im Vertrauen Ratschläge zu holen. Aber das ist, dank den She’s und meiner großartigen Mastermind-Gruppe auch Geschichte. 

Geregelte Arbeitszeiten gibt es in der Werbung nicht. Da liebe ich es selbstständig zu sein. So weiß ich, für wenn und warum ich Überstunden mache.

 

Wie wichtig ist für dich das Thema „Netzwerken“? Und welche Vorteile siehst du im „Netzwerken unter Frauen“?

Hilke: Während der Schwangerschaften und nach den Geburten meiner Kinder bin ich oft dafür angefeindet worden, dass ich meine Selbstständigkeit nicht aufgegeben habe. In dieser Zeit habe ich „Netzwerken unter selbständigen Frauen“ richtig schätzen gelernt. Andere mit ähnlichen Problem und Erfahrungen im Lösen von diesen. Es ist immer jemand da, der ein offenes Ohr hat, wenn man sich mal auskotzen muss. Wenn man möchte, bekommt man einen Rat, konstruktive Kritik oder auch mal ein Tritt ins Hinterteil. Vorwürfe oder festgefahrene Meinungen kommen nur sehr selten vor. Das Gefühl zusammen in einem Boot zu sitzen und mit seinen Problemen nicht alleine zu sein, macht es besonders.

 

Was möchtest du anderen Gründerinnen/selbstständigen Frauen ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf dem Weg geben?

Hilke: Traut Euch! Sucht Euch Gleichgesinnte und nehmt von den Bedenkenträgern nur die Dinge mit, die euch weiterbringen.

 

Zu guter Letzt: Verrate uns dein Lieblingszitat und seine Bedeutung für dich.

Hilke: „Wenn Du weniger als 20 € pro Stunde netto rausbekommst, lege Dich lieber in die Sonne und lies ein gutes Buch.“ Vermutlich müssten es inzwischen 25 €/Stunde sein. Es war und ist für mich der Richtwert, wie ich meine Preise gestalte und was meine Arbeit wert ist.

 

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Hilke. Ich bin sehr gespannt, wie sich dein Business entwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

Bild © Hanja Li

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