{Podcast} Wie Zeiterfassung dein Business effizienter macht

Heute habe ich dir ein Thema mitgebracht, mit dem ich mich gerade auseinandersetze. Und zwar ist es das Thema Zeitmessung. Ich habe in der Vergangenheit zwar immer mal wieder meine Arbeitszeit gemessen und natürlich trackt auch meine Teammitglieder die Zeit, die sie für mich arbeiten – doch ich habe nie so richtig den Mehrwert rausgezogen, den ich durch diese Zeitmessung habe.

Wir haben uns in den letzten Monaten sehr intensiv mit Kommunikation, Digitalisierung und Professionalisierung des Business auseinandergesetzt. Wir haben einen internen Workshop gemacht, bei dem wir auch geschaut haben, wie wir unsere Strukturen im Team noch weiter verbessern und unsere Zeiten so einsetzen können, dass sie am effektivsten sind, sodass wir dadurch den größten Output haben und natürlich auch sicherstellen, dass wir kosteneffizient arbeiten.

In dieser Episode erzähle ich dir also, warum es so wichtig ist deine Arbeitszeit sowie die von deinem Team zu tracken – und was du davon hast. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – Time Tracking: So machst du dein Business effizienter.

In der Vergangenheit war es so, dass ich gar nicht richtig sagen konnte, wie viel Zeit wir in ein bestimmtes Projekt investiert haben. Um zum Beispiel die she-preneur Summit oder dass she-preneur Bundle vorzubereiten oder auch, wie viel Zeit wir mit der she-preneur Academy verbringen, wie viel Zeit wir für das Community-Management aufwenden, etc. All diese Dinge sind aber notwendig, um zu schauen wie wir arbeiten und ob wir unsere Zeit auch effizient einsetzen.

Dieses Zeiterfassungstool nutzen wir.

[3:21] – Wir haben an unseren Strukturen gearbeitet, sind auf neue Tools umgezogen und sind zum Beispiel auch von individuellen Toggl-Accounts (falls du Toggl nicht kennst, das ist das Zeitmessungstool, was wir nutzen) … auf ein Teamaccount umgezogen und haben jetzt natürlich viel bessere Einblicke, mit welchen Dingen wir uns überhaupt auseinandersetzen.

[3:52] – Was ich gemacht habe, ist, dass ich geguckt habe, dass wir dort unsere unterschiedlichen Projekte auflisten, wie zum Beispiel die Academy oder meine Mastermind oder auch die she-preneur Summit oder das she-preneur Bundle, sodass wir wirklich ganz genau wissen, wieviel Zeit wir mit welchen Aufgaben verbringen und vor allem auch, welche Aufgaben wir erledigen. Also geht es um Content, geht es um Meetings, sind es Admin-Aufgaben, die wir erledigen? Dadurch ist es eben dann möglich zu schauen, wie viel Zeit wir für diese unterschiedlichen Projekte aufgewendet haben, was die Kosten sind und wie viel Gewinn wir schlussendlich haben.

Wie setze ich meine tägliche Arbeitszeit eigentlich ein?

[4:38] – Ich arbeite gerade mit einer Coachin zusammen, die mich unterstützt mein Business auf ein noch unternehmerisches Level zu bringen und mich intensiver mit meinen Zahlen zu beschäftigen, um she-preneur darauf vorzubereiten, dass wir gut und stabil weiter wachsen können. Denn in den letzten Jahren sind wir immer weiter gewachsen, aber mit diesem Wachstum müssen natürlich auch die Strukturen wachsen. … Deswegen sind wir in den letzten Monaten auch nochmal ein paar Schritte zurück gegangen und haben uns damit auseinandergesetzt, wie wir im Team, im digitalen Team vor allem auch, effizienter arbeiten können und natürlich wie wir unsere Zeit entsprechend gut einplanen.

[5:52] – Wie setze ich denn überhaupt meine Zeit ein? Viele Unternehmerinnen und Unternehmer, natürlich auch viele Selbstständige, setzen sich einfach an den Schreibtisch oder an den Computer und arbeiten plan- und oft auch ziellos vor sich hin. Das Ende vom Lied ist eben, dass wir gar nicht wissen, was wir überhaupt erledigen oder dass wir gar nicht wissen, was die Aufgaben sind, die uns und unser Business ein Stück weiter nach vorne bringen. Wenn wir keine klaren Aufgaben erledigen, dann beschäftigen wir uns mit Dingen, die uns leicht fallen, mit Dingen, die uns Spaß machen oder … mit Dingen, die nicht wichtig sind.

[7:12] – Zeit gehört zu unseren allerwichtigsten Ressourcen und die Zeit, die wir für unser Business aufwenden, die sollten wir so gut wie möglich einsetzen, und deswegen ist es ganz wichtig, mit einer klaren Intentionen zu starten: Was möchte ich heute erledigen, was ist der Fokus dieser Woche, welche 1 – 2 – 3 Aufgaben sind es, die mich diese Woche weiterbringen? Denn ohne klare Intention beschäftigen wir uns ganz oft NICHT mit den Dingen, die unser Business weiterbringen. Wir setzen die Zeit, die uns zur Verfügung steht, nicht effektiv ein.

Als weiterführende Lektüre empfehle ich dir, wie du dein Business und dich perfekt strukturierst, damit du dich nicht verzettelst und überforderst. Außerdem zeige ich dir in einem weiteren Artikel, wie ich selbst meinen Tag effizient strukturiere.

[8:15] – Wenn ich mit meinen Kundinnen spreche, dann höre ich ganz oft: „Ich habe nicht genug Zeit.“ Wir alle haben genauso viel Zeit zur Verfügung. 24 Stunden am Tag. Die Frage ist: Wie setzen wir diese Zeit ein? Wie sinnvoll setzen wir diese Zeit ein und wie bewusst setzen wir diese Zeit ein? Je bewusster wir diese Zeit einsetzen, desto gezielter kommen wir vorwärts und bringen auch unser Business voran.

Struktur und Planung: Der Fokus muss auf den richtigen Aufgaben liegen.

[8:47] – Viele beschäftigen sich mit den falschen Aufgaben – nicht nur Posten oder Kommentieren auf Instagram oder Facebook, sondern zum Beispiel auch mit Dingen, die uns nicht dabei helfen unsere Angebote zu verkaufen. Aber im Grunde ist dass, was wichtig ist, dass, was unser Business am laufen hält, dass, was uns dabei hilft dass unser Business weiter wächst, das Verkaufen unsere Angebote. Und wenn wir nicht den Fokus darauf legen unsere Angebote zu verkaufen, dann haben wir keinen Umsatz und wenn wir keinen Umsatz haben, dann haben wir kein Business. Deswegen ist es so wichtig mit einer klaren Intention in den Tag zu starten – in die Woche zu starten – damit wir wirklich wissen, was die Aufgaben sind, die wir heute oder diese Woche erledigen müssen, um unser Ziel zu erreichen.

Übrigens: Sobald du dein „Warum“ kennst, fällt es dir viel leichter deine Ziele zu erreichen. Wie du wiederum dein „Warum“ findest, erfährst du in diesem Artikel.

[10:08] – Ich habe die Planung für ein neues Projekt auf dem Schreibtisch oder ich muss ein Konzept für den nächsten Launch entwickeln, zum Beispiel. Das sind große Aufgaben und wenn ich mir nicht bewusst dafür Zeit nehme und versuche das irgendwie in meinen Tag zu packen, dann funktioniert es nicht. Ich muss mir wirklich ganz bewusst Zeit dafür nehmen, damit ich mich damit auch auseinandersetze und damit ich auch den Kopf frei habe, um mich mit solchen großen Aufgaben zu beschäftigen. Aber das muss sich vorab planen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Zeiterfassung macht dein Business effizienter

[11:11] – Das sehe ich immer immer wieder: Die Struktur fehlt, die Planung fehlt. Und dabei musst du nicht die Super-Duper-Planerin sein, sondern du musst einfach wissen, auf was du hinarbeitest.

Die Wichtigkeit und Vorteile der Zeiterfassung.

[11:56] – Wenn du deine Zeit misst, dann siehst du mit welchen Aufgaben du deine Zeit überhaupt verbringst (was du in der Zeit, die dir zur Verfügung steht, überhaupt machst), du siehst aber auch, wie viel Zeit du am Tag effektiv arbeitest. … Je mehr Klarheit du hast, desto effektiver wirst du deine Zeit einsetzen können.

[13:09] – Eine Sache, die dir eine Zeitmessung auch noch bringt: Du ertappst dich beim Prokrastinieren – ganz, ganz wichtig und sehr, sehr wertvoll. Du siehst selbst, wo du Zeit verschwendest, und das hilft dir dabei zu erkennen, dass du mit einer besseren Vorbereitung weniger prokrastinierst und eben weniger Zeit verschwendest.

[13:39] – Der Vorteil einer Zeitmessung ist, wenn du dir Zeit nimmst jeden Tag, jede Woche, jeden Monat zu reflektieren und zu gucken, wie hast du deine Zeit eingesetzt, was sind die Aufgaben, die du erledigt hast? Dadurch erkennst du zum Beispiel auch, welche Aufgaben absolute Zeitfresser sind und welche Aufgaben dich von den wichtigen Dingen abhalten. … Je mehr wir ganz genau messen, mit welchen Aufgaben wir uns beschäftigen, desto mehr können wir eben auch daraus lernen. … Du erkennst zum Beispiel auch, welche Aufgaben du nicht alleine machen musst, also welche Aufgaben du delegieren kannst. Was sind Aufgaben, die sich immer wieder wiederholen und für die du eine Anleitung schreiben kannst? … Du erkennst aber auch, welche Aufgaben du streichen kannst – Aufgaben, die nicht zu dem gewünschten Ergebnis beitragen. … Du kannst aber auch besser einschätzen, wie viel Zeit du für eine Aufgabe brauchst.

[17:03] – Je mehr Fakten wir haben (und diese Fakten können wir zum Beispiel durch eine gute Zeitmessung messen und erkennen), desto leichter ist es uns und unser Gehirn zu überlisten und zu sagen: „Das ist doch gar nicht so zeitaufwendig.“

[17:53] – Du erkennst, wie viel Zeit du für welche Aufgaben bzw. auch für welche Unternehmensbereiche oder Projekte aufwendest. … Wir gucken … , ob diese Zeit sinnvoll eingesetzt wird und ob wir damit überhaupt Gewinne machen oder, wenn wir am Ende alles gegenrechnen, ob wir mit einem bestimmten Produkt oder Angebot Verlust machen. … Und du siehst, wie viel Zeit du tatsächlich arbeitest.

[19:15] – Wir selber erzählen uns immer wieder Geschichten, und wenn wir es Schwarz auf Weiß haben, dann ist es viel leichter zu erkennen, dass wir unser Ziel auch erreicht haben. Denn Zahlen lügen nicht.Zahlen geben uns Klarheit und im Business ist es deshalb wichtig, dass wir uns mit Zahlen auseinandersetzen. Dazu gehört eben auch, dass du deine Zeit trackst und das du … deine Zeit auch sehr effizient einsetzt.

Zeitmessung im Team.

[19:51] – Wenn du im Team arbeitest, dann kannst du auch die Zeitmessung im Team einführen. Und auch da würde ich dir empfehlen auf einen Team-Account umzusteigen. Das ist das, was ich jetzt gemacht habe, und es ist richtig cool, denn ich kann ganz genau sehen, an welchen Stellen wir noch Luft haben, mit welchen Aufgaben sich mein Team nicht beschäftigen sollte, wo wir ggf. noch Unterstützung brauchen und wo wir einfach unsere wertvollste Ressource Zeit verschwenden. Das macht unheimlich viel Spaß und ich kann dir das wirklich nur empfehlen – nicht nur für dich, sondern auch, wenn du ein Team hast. Wir arbeiten mit Toggl und du kannst Toggl im kleinen Team auch in der kostenfreien Version nutzen, dazu kannst du noch vier Mitarbeiter:innen einladen. Wir sind 11 in meinem Team, also wir haben mittlerweile ein sehr großes Team mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen.

[21:20] – Wir haben im Team unterschiedliche Werte definiert und einer davon ist ‚Strebe nach Exzellenz‚ und ich erzähle dir einmal, was genau das bedeutet oder was genau wieder aufgeschrieben haben: „Unsere Zeit ist hochwertig und effektiv und bestimmt unser tägliches Tun. Wir wissen, dass Zeit zu unseren wichtigsten Ressourcen gehört, deshalb hinterfragen wir regelmäßig den Status quo, optimieren und probieren Neues. Dabei konzentrieren wir uns auf das Essenzielle, da wir wissen, dass am Ende nur das Ergebnis zählt. Wir sind Vorbild in dem, was wir tun.“ Dieser Wert ‚Strebe nach Exzellenz‘, zeigt natürlich auch, warum wir diesen Workshop am Anfang des Jahres gemacht haben, warum wir gerade dabei sind viele Dinge im Team nochmal zu optimieren und leichter zu gestalten, damit wir es schaffen uns auf das Wesentliche, auf das Essenzielle, zu fokussieren und nicht so viel Zeit mit unwichtigen Dingen zu vergeuden. In der she-preneur Academy und meinen Kundinnen trichter ich das immer wieder ein.

Zusammenfassung: Zeitmanagement leicht gemacht.

Was wichtig ist immer ein ganz klares Ziel zu haben. Wenn du ein klares Ziel hast, dann weißt du auch, was deine nächsten Aufgaben sind bzw. dann kannst du einen Plan entwickeln, um zu gucken, was deine nächsten Aufgaben sind. Das heißt: Kenne dein Ziel, habe einen Plan. Habe vor allem einen Plan bevor du in den Tag startest, bevor du in deine Woche startest. Was sind Aufgaben, die dich heute, die dich diese Woche deinem Ziel ein Stück näher bringen? Und dann arbeite deine To-Dos ab und tracke dabei die Zeit.

Die Vorteile der Zeiterfassung habe ich hier noch einmal für dich zusammengefasst:

  1. Du siehst, wie viel Zeit du für welche Aufgabe bzw. für welchen Unternehmensbereich oder welches Projekte aufwendest. Das verschafft dir einen Überblick, aber auch die Erkenntnis, ob du mit einem bestimmten Produkt oder Angebot Gewinne oder gar Verlust machst.
  2. Du siehst, wie viele Stunden du am Tag effektiv arbeitest. Du ertappst dich beim Prokrastinieren und siehst selbst, wo du Zeit verschwendest. Das hilft dir dabei dich besser vorzubereiten und zu strukturieren.
  3. Du siehst, welche Aufgaben Zeitfresser sind. Daraus ergibt sich z.B. das Potenzial einer Optimierung.
  4. Du siehst, welche Aufgaben du delegieren musst. Vor allem stets wiederkehrende Aufgaben eignen sich dafür, sie mittels detaillierter Arbeitsanweisung abzugeben.
  5. Du siehst, welche Aufgaben du streichen kannst. Das sind Aufgaben, die zu keinem gewünschten Ergebnis beitragen.
  6. Du kannst zukünftig besser einschätzen, wie viel Zeit du für eine Aufgabe brauchst. Wichtig ist dabei deine Zeiterfassung täglich, wöchentlich oder monatlich auszuwerten und entsprechende Schlussfolgerungen daraus zu ziehen.

In den nächsten Wochen kannst du dich auf neue tolle Projekte bei uns freuen und ich werde dir auch bald einen exklusiven Einblick geben. Aber so viel schon einmal vorab: Es wird wieder eine she-preneur Summit geben, und zwar Ende Mai 2021! Also trage dir diese letzte Woche in deinem Kalender ein. Wir werden in diesem Jahr die she-preneur Summit mit dem she-preneur Bundle verknüpfen und das Ganze wird Summit meets Bundle heißen – #summitXbundle. Weitere Infos werden wir dir im Podcast, aber auch auf den Social Media Kanälen (folge dafür @she.preneur auf Instagram und @shepreneur auf Facebook) und via LinkedIn mit auf den Weg geben.

Welcher Aufgabenbereich ist im Moment der größte Zeitfresser bei dir?

Ich hoffe, dass ich dir jede Menge Tipps mit auf den Weg geben konnte, die du für dich dann auch direkt umsetzt. Mache dir dir diese neue Aufgabe der Zeitmessung zur Gewohnheit, so wird sie dir Schritt für Schritt auch leichter fallen.

Teile gerne dein Feedback mit mir und verrate uns, mit welchem Tool du deine Arbeitszeit trackst. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich auch, wenn du mir eine Empfehlung für meinen Podcast hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

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Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Zeiterfassung
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{Podcast} Darum ist Veränderung essenziell, um mit deinem Business erfolgreich wachsen zu können

Ich möchte dich in diesem Beitrag wieder einmal ein kleines bisschen mit hinter die Kulissen eines erfolgreichen Online-Business nehmen. Ich möchte dir erzählen, was notwendig war, um dahin zu kommen, wo ich mit meinem Business hingekommen bin. Ich möchte mit dir darüber sprechen, ob das, was ich mit she-preneur erreicht habe, immer alles ein Zuckerschlecken war oder, ganz im Gegenteil, ob das auch mit „harter Arbeit“ verbunden war – wobei ich eigentlich den Ausdruck „harte Arbeit“ gar nicht so verwenden möchte, denn ich glaube, harte Arbeit ist nicht unbedingt notwendig, um dir ein Business aufzubauen.

Darüber möchte ich heute mit dir sprechen: Was ist notwendig und wie sieht der Weg dahin aus? Denn das sind Dinge, über die kaum jemand spricht. Die meisten reden von Marketingstrategien, Dingen, die für sie funktioniert haben, etc. pp. Aber die wenigsten sprechen über den konkreten Weg, der auch Hürden beinhalten kann, die weniger physisch, eher auf mentaler Ebene zu finden sind. Denn vieles hat enorm viel mit dem eigenen Mindset zu tun.

Ich möchte dir heute einen Aspekt mit auf den Weg geben und ich hoffe, dass er dich inspiriert in deinem Business vorwärts zu kommen und weiter zu wachsen und dass er dir dabei helfen wird, mehr Geld zu verdienen. In dieser Episode spreche ich mit dir über Wachstumsschmerz und warum du Veränderungen in deinem Business willkommen heißen solltest. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – Business bedeutet Veränderung.

War bei mir immer alles ein Zuckerschlecken? Nein, auf keinen Fall. Dank meines großartigen Teams haben wir es geschafft 2020 knapp eine halbe Millionen Euro Umsatz zu generieren. Was fantastisch ist und wo ich nicht geglaubt habe, dass ich das jemals erreiche. Wie sind wir aber dahingekommen?

Eine Sache ist durch Veränderungen. Veränderungen sind ganz, ganz wichtig, um mit unserem Business weiter zu wachsen. Aber nicht nur das. Es braucht ganz viele Konsequenzen, es braucht ganz viel Hartnäckigkeit. Wir müssen mutig sein und immer wieder hinterfragen, ob das, was wir tun, wirklich das Richtige ist – ob es sich noch gut anfühlt. Und wenn sich etwas nicht mehr gut anfühlt, dann ist es wichtig, dass du dir selbst gegenüber ehrlich bist, das Ganze aussprichst und es nicht nur bei diesem komischen Gefühl belässt (das dir wahrscheinlich Bauchschmerzen bereitet), sondern bereit bist etwas zu verändern.

Veränderung ist notwendig, um mit deinem Business wachsen zu können.

[5:11] – Veränderungen können ganz schön schmerzhaft sein. Veränderung ist nicht immer schön, das weißt du wahrscheinlich selbst. Die meisten Menschen wollen sich nicht verändern, die meisten Menschen wollen nichts ändern. Sobald es darum geht, etwas zu verändern, schreien viele Menschen auf. Wir sind einfach Gewohnheitstiere. Ich glaube, eine Sache, die wir als Unternehmerin / Unternehmer mitbringen müssen, ist die Bereitschaft etwas zu verändern, etwas verändern zu wollen. Und auch die Bereitschaft zu sehen, dass etwas, was wir tun, nicht immer so bleiben muss, sondern dass es notwendig ist etwas zu verändern, um weiter wachsen zu können.

[8:02] – All diese Veränderungen, die werden nicht immer positiv von deinen Kundinnen und Kunden aufgenommen. Als wir im letzten Jahr zum Beispiel meinen Kundinnen mitgeteilt haben, dass sich der she-preneur insider club verändert und dass es ein neues Produkt geben wird, die she-preneur Academy, waren die Rückmeldungen total gemischt. Die einen fanden es richtig cool und haben gejubelt ohne Ende, … aber andere fanden es nicht gut., sie haben sich in der Gruppe mit den Mitgliedern wohlgefühlt, sie waren in so einem wohligen Raum und haben auch nicht nach Veränderungen gesucht, … anderen war es egal. … All diese unterschiedlichen Meinungen gab es natürlich, und die gibt es auch, das ist normal und es war mir total bewusst. Mir war es auch bewusst, dass ich nicht alle meine Kundinnen mitnehmen kann, dass ich nicht alle meine Kundinnen für die she-preneur Academy begeistern kann.

[9:35] – Dadurch, dass ich seit 2016 mit dem she-preneur insiderclub unterwegs bin, hat sich natürlich da auch ganz viel gemischt von meinen Kundinnen – also die, die seit dem Anfang dabei waren, und die, die am Ende hinzugekommen sind. Da wurde ich immer klarer, wo die Reise hingehen soll und wo ich unterstützen möchte, und dementsprechend habe ich auch immer meinen Mitgliederbereich umgebaut.

[10:43] – Veränderungen sind notwendig, und wir müssen immer wieder hinterfragen, ob das, was wir tun, überhaupt noch richtig ist, ob es noch in die richtige Richtung geht. Wenn das nicht der Fall ist, dann können wir etwas verändern, und dann ist es auch okay, wenn manche aufschreien und nicht zufrieden sind mit der Entscheidung, die du getroffen hast.

Jede Veränderung hat Konsequenzen.

[11:09] – Wir müssen uns nur bewusst darüber sein, dass jede Veränderung natürlich auch Konsequenzen hat. Wenn wir etwas verändern, dann wird es Kundinnen und Kunden geben, die sagen: „Nee, das finde ich nicht gut, … ich will das Alte wiederhaben.“ Eine Sache, die ich auch in der letzten Episode schon besprochen habe … (da habe ich darüber gesprochen, wie du wertebasierte Entscheidungen für dein Business triffst) ist eigentlich die Grundlage. Wenn du etwas veränderst, wenn du eine Entscheidung triffst, dann sollte das immer auf Basis von deinen eigenen Werten und deiner Vision sein.

[13:05] – Diese Veränderungen sind wichtig, wenn wir nicht dort stecken bleiben wollen, wo wir sind. Um diese Entscheidungen zu treffen, müssen wir auch mutig sein. Denn wenn wir unsere Preise anheben oder wenn wir sagen, das Produkt wird es zukünftig nicht mehr geben, aber dafür gibt es das Produkt, muss das gut überlegt sein. Dann können wir diese Entscheidung nicht einfach aus dem Bauch heraus treffen, sondern … aus dem und dem Grund.

[13:45] – Was ich immer wieder sehe, ist, dass viele überforderte Selbstständige Veränderungen meiden. Sie bleiben im eigenen Hamsterrad und fragen sich, warum sich nichts ändert, warum sie so viel arbeiten, warum sie nicht mehr Geld verdienen und warum sich ihr Business so schwer anfühlt. Wenn in deinem Business irgendetwas nicht funktioniert oder sich nicht gut anfühlt, dann musst du etwas verändern, dann musst du das Ganze hinterfragen. Das ist extrem wichtig, denn du möchtest kein Business haben, das sich schwer anfühlt. Du möchte es kein Business haben, das dich nicht erfüllt, denn wenn dich dein Business nicht erfüllt, hast du auch keine Lust mehr, keine Motivation, keine Energie, um deinen Kundinnen und Kunden weiterzuhelfen, um dein Business – um dein Angebot – weiter zu optimieren. Und das sind Dinge, die notwendig sind, wenn wir mit unserem Business weiter wachsen wollen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Sei bereit etwas zu verändern

[15:08] – Wir müssen immer etwas verändern, und deswegen ist es ganz wichtig, dass du regelmäßig reflektierst und schaust, was fühlt sich gut an und was fühlt sich nicht gut an. Es muss einfach zu dir passen. Mein Tipp an der Stelle: Reflektiere ganz, ganz regelmäßig, denn dann kommen Dinge auf, von denen du weißt, das sie nicht bleiben dürfen. Deine Zufriedenheit ist viel, viel wichtiger, als etwas mit dir herumzuschleppen, was sich nicht mehr gut anfühlt.

Beim Reflektieren helfen dir diese 7 Reflexionsfragen, die sich erfüllte Unternehmerinnen regelmäßig stellen.

[16:19] – Was kannst du zukünftig anders oder besser machen? Wozu brauchst du – wenn wir dieses Beispiel der Facebook Gruppe nehmen – die Facebook Gruppe, wobei hilft dir diese Facebook Gruppe? … Was genau fühlt sich vielleicht auch schwer an, an dieser Facebook Gruppe? Entscheidungen zu treffen etwas zu verändern, ist wichtig, denn das schafft wieder Platz für die Dinge, die wirklich wichtig sind, für die Dinge, die dir dabei helfen mit deinem Business weiterzukommen und deiner Vision ein Stückchen näher zu kommen.

[17:02] – Veränderungen sind essenziell. Und wenn du Unternehmerin sein willst, dann heiße Veränderungen willkommen, auch wenn Veränderungen nicht immer ein Zuckerschlecken sind. Aber sie sind notwendig, wenn du dich glücklich und erfüllt fühlen möchtest. Eine Sache, die du mit Sicherheit auch schon gehört hast: Fortschritt und Wachstum sind ohne Veränderungen einfach nicht möglich. Und möglicher Schmerz, der durch diese Veränderung eintritt, darfst du einfach annehmen und akzeptieren. Wir wachsen auch dadurch weiter. Veränderung kann ganz schön schmerzhaft sein und je weiter du mit deinem Business bist, desto mehr schwierige Entscheidungen musst du treffen, desto mehr schwierige Entscheidungen stehen einfach am.

Oftmals scheuen wir uns vor Veränderungen.

[19:02] – Oftmals scheuen wir uns selbst natürlich auch vor dieser Veränderung, weil sie nicht schön ist. Wenn wir nichts verändern, dann fügen wir uns noch mehr Schmerz zu, und wenn wir etwas verändern, dann fühlt sich das in manchen Fällen schmerzhaft an, weil wir es zum Beispiel zurückgemeldet bekommen (von der Person, mit der wir gesprochen haben, oder von unseren Kund:innen, die mit einer Entscheidung … nicht zufrieden sind). … Nicht all deine Entscheidungen kommen bei allen Menschen gut an, es gehört zu einem wachsenden Business einfach dazu. Das mag jetzt ein bisschen makaber klingen, aber ich hoffe, dass du siehst, dass das nicht makaber ist. Es geht allein um dich, es geht um deine Gesundheit, um deine Energie. Denn nur wenn es dir gutgeht, kannst du dich auch um andere kümmern, kannst du dich auch um deine Kund:innen kümmern. Wenn du ein schlechtes Gefühl hast, weil … ein bestimmtes Produkt zu viel Energie kostet, zum Beispiel, dann ist es ganz wichtig da loszulassen. … Das gehört zu einem wachsenden Business dazu. Du entwickelst dich weiter, dein Business entwickelt sich weiter, und das ist einfach total normal. Du stehst natürlich im Vordergrund, ohne dich gibt es dieses Business nicht, und wenn du ein Business hast, was nicht auf deine Vision einzahlt, dann macht es dich nicht glücklich, dann macht es dich nicht zufrieden.

[21:45] – Ich persönlich finde es total wichtig, dass wir Geld auf eine Art und Weise verdienen, die richtig gut zu uns passt. Wo wir das Gefühl haben, hier drin gehen wir auf. Das ist mein „Warum“, meine Mission und in diesem Bereich möchte ich meine Kundinnen unterstützen. Es fühlt sich nicht wie Arbeit an und wenn es sich wie Arbeit anfühlt, dann macht es mir keinen Spaß, dann erfüllt es mich nicht und dann weiß ich, ich muss etwas verändern.

[24:43] – Einige Kundinnen und Kunden werden sich von dir abwenden. Andere wiederum werden zu dir aufsehen, weil du dich weiterentwickelt hast und als Vorbild vorangehst, weil sie von dir lernen wollen. Und beides ist okay. Du triffst die Entscheidungen. Es geht um dich und es geht darum, wie du den größtmöglichen Wert für deine Kund:innen liefern kannst.

Triff wertebasierte Entscheidungen auf Grundlage deiner Vision.

[25:11] – Sei dir vor allem im Klaren darüber, wo du hinwillst, was deine Vision ist und gehe dann wirklich diesen Weg, Schritt für Schritt. Deine Vision und dein „Warum“ zu kennen, hilft dir dabei diesen Weg auch ganz klar zu sehen, es zeigt dir auch an, wenn du nicht auf dem richtigen Weg bist und du wieder einen Schritt zurückgehen musst.

So findest du übrigens das „Warum“ für dein Business.

[26:20] – Entscheidungen oder Veränderungen sind einfach notwendig, und wenn wir diese Veränderungen oder diese Entscheidungen auf Basis unserer eigenen Werte treffen können, dann fällt es uns viel leichter die Veränderung oder die Konsequenz aus dieser Entscheidung anzunehmen und durch diese Phase zu gehen. Ganz wichtig: Die eigene Vision so kennen, das eigene Warum zu kennen und die eigenen Werte zu kennen.

Zusammenfassung: Stelle dir diese Fragen und definiere dein „Warum“.

Zum Abschluss möchte ich noch einen meiner wichtigsten Werte im Business mit dir teilen, das ist einer der Werte, den wir auch im Team leben. Und zwar geht es um ‚Strebe nach Exzellenz‚: „Unsere Arbeit ist hochwertig und effektiv und bestimmt unser tägliches Tun. Wir wissen, dass Zeit zu unseren wichtigsten Ressourcen gehört, deshalb hinterfragen wir regelmäßig den Status quo, optimieren und probieren Neues. Dabei konzentrieren wir uns auf das Essenzielle, da wir wissen, dass am Ende nur das Ergebnis zählt. Wir sind Vorbild in dem, was wir tun.“ Das hilft uns dabei die richtigen Entscheidungen zu treffen und immer wieder besser zu werden.


Es ist ganz wichtig für dich einmal zu definieren, „Wie treffe ich meine Entscheidungen? Was ist mir überhaupt wichtig? Wie arbeite ich und wie kann ich das eben auch in meinem Business leben?

Stell dir außerdem die Fragen: Was fühlt sich bei dir im Business aktuell nicht gut an und welche Möglichkeiten hast du bzw. siehst du, um an der Situation etwas zu ändern? Und vielleicht denkst du auch darüber nach, was dich davon abhält die Entscheidungen zu treffen. Also was sind Ängste, die vielleicht hochkommen und die dir sagen: „Du sollst etwas nicht verändern.“ Oder „Es ist alles okay, so wie es gerade ist.“


Wie du deine Vision findest, gehört übrigens zur she-preneur S-sentials-Methode®, die dir zeigt, wie du dir ein erfüllendes Business aufbaust. Das ist Teil der she-preneur Academy und wenn dich das interessiert (wenn du vielleicht auch darüber nachdenkst in die she-preneur Academy zu kommen), dann setze dich einfach auf die Warteliste. Im Moment sind die Türen geschlossen, aber auf der Warteliste wirst du auf jeden Fall informiert.

Welche Veränderung hast du zuletzt lange vor dich hergeschoben – und schlussendlich war es gar nicht so schlimm, wie du es dir gedacht hast?

Ich hoffe, dass du für dich einiges aus dieser Episode rausziehen konntest, und ich freue mich, wenn auch du zukünftig Veränderungen willkommen heißt.

Teile gerne dein Feedback mit mir und verrate uns die Entscheidung, die dein Business grundlegend verändert hat. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich auch, wenn du mir eine Empfehlung für meinen Podcast hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} So triffst du wertebasierte Entscheidungen für deine Businesszukunft

Heute werde ich dich mit hinter die Kulissen von she-preneur nehmen, denn ich finde es wichtig nicht nur zu erzählen, wie etwas geht, sondern dir auch davon zu berichten, wie ich etwas mache, wie ich bestimmte Dinge angehe und wie ich vielleicht auch Entscheidungen treffe, mit welchen Herausforderungen ich konfrontiert werde und wie ich damit umgehe. Denn das waren in meiner Vergangenheit bzw. auf meinem Weg des Businessaufbaus die wichtigen Stellschrauben, die mir gezeigt haben, wie ich weiter wachsen kann, wie ich mit bestimmten Situationen umgehe.

Praxisbeispiele, die Beispiele von anderen, haben mich immer sehr inspiriert und deswegen möchte ich dir von einer Entscheidung erzählen, die wir in den vergangenen Wochen getroffen haben. Und zwar haben wir uns entschieden ein Produkt aus dem Angebot zu nehmen. Warum, wieso, weshalb und was das ggf. für Auswirkungen hat, das werde ich dir in den folgenden Zeilen erzählen.

In dieser Episode nehme ich dich mit hinter die Kulissen und erzähle dir nicht nur, wie du wertebasierte Entscheidungen triffst, sondern auch, warum ich mich entschlossen habe den she-preneur insider club nach fast fünf Jahren einzustellen. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – so triffst du Entscheidungen auf Grundlage deiner Werte und Vision.

Ich hole mal ein bisschen aus, damit du auch den ganzen Hintergrund verstehst. Ich bin mit she-preneur 2016 gestartet und das erste Produkt, was ich verkauft habe, war der she-preneur insider club. Der she-preneur insider club war ein Membership Modell für Frauen, die lernen wollten, wie sie mit ihrem Business weiter wachsen oder wie sie ihr Business richtig aufbauen. Es war mein hauptsächliches Produkt, was ich im Angebot hatte, das war das Produkt, was ich immer wieder gelauncht habe.

Im letzten Jahr gab es eine Veränderung und diese Veränderung entstand aus meinem Wunsch heraus, mehr als ein Programm anzubieten, das von vielen Mitgliedern einfach nur als Netzwerk gesehen wird (der she-preneur insider club wurde nicht nur von innen, sondern vor allem auch von außen eher als Netzwerk betrachtet). Ja, auf eine Art und Weise war es das, auf der anderen Seite wollte ich aber nie einfach nur ein Netzwerk anbieten (ich biete ja schon ein Netzwerk mit meiner kostenfreien Community Facebook Gruppe an, in der man sich untereinander vernetzen kann).

Die kostenpflichtigen Produkte sollten nicht dazu da sein als reines Netzwerk gesehen zu werden. Mein Wunsch war es ein Programm zu haben, wo Frauen lernen können, wie sie sich ein eigenes Business aufbauen, wie sie mit ihrem Business weiter wachsen können, wie sie in die Umsetzung gehen. Denn das sind die Dinge, die die meisten nicht machen. Sie lernen in der Theorie, lesen sich etwas an und beschäftigen sich mit Dingen, die ihnen nicht wirklich dabei helfen mit ihrem Business weiter zu wachsen. Viel wichtiger ist es, dass wir uns damit beschäftigen, wie wir anderen Menschen helfen können. Wie wir unsere Angebote rausbringen und Umsatz generieren können, denn solange wir keinen Umsatz generieren, haben wir auch kein Business.

Das hier sind übrigens die 6 wichtigsten Zutaten für ein Angebot, das sich online verkauft.

Der Beginn der she-preneur Academy.

[9:31] – Dann haben wir noch eine sehr tolle Sache gemacht im letzten Jahr, und zwar haben wir gemeinsam mit unseren Kundinnen im insider club eine Challenge durchgeführt. In dieser Challenge haben die Frauen ihr erstes Beta-Produkt entwickelt (wie du selbst eine Beta-Version deines Angebots erstellst, erfährst du hier). Wir haben sie Schritt für Schritt in die Umsetzung gebracht, haben ihnen gezeigt, wie sie vorgehen, um ein Angebot zu entwickeln, ein Angebot zu vermarkten und ein Angebot zu verkaufen und durchzuführen. Das ist richtig gut angekommen und hat mir extrem viel Energie gegeben, weil ich gemerkt habe, dass sich so viele Knoten bei anderen gelöst haben, dass sie ihre Komfortzone verlassen haben, dass sie sich getraut haben rauszugehen, sichtbar zu werden, dass sie sich mit anderen vernetzt haben, dass sie sich gegenseitig unterstützt haben, um die eigenen Angebote zu vermarkten, um die eigene Reichweite, die eigene Bekanntheit, zu erhöhen. Aus diesen Ergebnissen habe ich erkannt, dass das Produkt, was ich anbiete, zum einen das ist, was ich möchte, aber auf der anderen Seite nicht richtig kommuniziert werden kann. Denn viele haben den insider club nur als Netzwerk verstanden. Das waren die Rückmeldungen, die wir zum Beispiel von Launches bekommen haben.

[11:22] – Das hat mir gezeigt, dass wir im Außen nicht so auftreten, wie ich mir das wünsche … . Und daraus hat sich dann mehr und mehr ergeben, dass eine Veränderung notwendig ist, dass ein neues Produkt her muss. Daraus habe ich dann eine Entscheidung getroffen und … habe aus dem she-preneur insider club ein reines Netzwerk gemacht.

[12:14] – Das zweite Produkt war die she-preneur Academy, die ich im November 2020 zum ersten Mal gelauncht habe. In der Academy lernst du, wie du deine Angebote selbstsicher verkaufst, wie du zur wahren Unternehmerin wirst, wie du dir wirklich ein skalierbares und erfüllendes Business aufbaust.

Das ist die she-preneur Academy.

[12:37] – Als Bonus haben wir damals den Mitgliedern der Academy auch eine Mitgliedschaft im insider club gegeben. Das heißt, sie haben sich die Facebook Gruppe geteilt, denn die Academy hat einen eigenen Mitgliederbereich. Wir sind auf einen eigenen Mitgliederbereich gezogen, in dem man sich austauschen kann, in dem man sich vernetzen kann, in dem die Inhalte sind – in dem man aber auch den Zugriff auf mich hat, wo ich Fragen beantworte, wo du mir deine Businessfragen stellen kannst, wo du meinem Team auch Technikfragen stellen kannst und wir dir weiterhelfen. Die Academy ist eine Kombination aus dem insider club und meinem Next Level Programm (das ist in diesem Jahr auch nicht gibt). Es geht mehr Richtung Coaching Programm und es geht mehr in die Umsetzung.

[13:52] – Es ist ein Coaching Programm. Es ist ein Programm, um das eigene Business aufzubauen, und die Community spielt, wie bei allen meinen Programm, natürlich eine große Rolle. Denn ich bin der Meinung, dass es extrem wichtig ist nicht nur von mir zu lernen, sondern eben auch Gleichgesinnte um dich herum zu haben, mit denen du dein Business gemeinsam aufbauen kannst, denen du Fragen stellen kannst, die dich accountable halten, die dich mitziehen, dich aus deiner Komfortzone locken.

Unsere Fehler und Learnings aus der Umsetzung.

[14:49] – Das war die Idee dahinter und die Idee ist nicht ganz aufgegangen. Das weiß man natürlich am Anfang nicht, sondern das merkt man erst, wenn man in der Umsetzung ist. Das übrigens auch etwas, was ich meinen Kundinnen mitteile: Das es ganz wichtig ist in die Umsetzung zu gehen und aus diesen Dingen zu lernen und zu gucken, was funktioniert und was nicht funktioniert und was wir verändern müssen.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - es war eine Fehlentscheidung

[15:18] – Wie ich eben schon gesagt habe, waren die Academy-Mitglieder auch in der Facebook Gruppe und dass das zum Problem werden konnte, das war mir nicht bewusst. Denn zum einen haben die Academy Mitglieder im insider club (was halt ein ein komplett anderes Produkt war) sich zum Thema der Academy ausgetauscht. … Es wurden mehr und mehr Fragen gestellt, die eigentlich in die Academy gehörten, die dann aber im insider club aufgetaucht sind. Mein Team und ich, wir haben versucht die Kommunikation dahin zu lenken, dass die Academy-Mitglieder wirklich diese Fragen, die sich auf die Academy beziehen, in der Academy posten und nicht im insider club. Wir haben da nicht einen besonders guten Job gemacht. Wir haben das nicht klar genug kommuniziert, glaube ich, auf der einen Seite, auf der anderen Seite haben es viele nicht gelesen oder nicht verstanden, was wir gesagt haben. Und das hat zu Frustration auf beiden Seiten geführt. Wir haben von den insider club Mitgliedern mehr und mehr Kündigungen bekommen, … und aus der Academy haben wir das Feedback bekommen, das sie nicht verstehen, warum sie nicht in der Facebook Gruppe posten können.

[17:22] – Das waren große Herausforderungen für uns in den letzten Monaten, die zu einem Problem geführt haben, das mein Team und ich lösen mussten. Wir haben halt mehr und mehr gemerkt, dass wir nicht klar trennen können, was passiert oder wer was in der Gruppe postet, und dass diese Überschneidungen der beiden Kundinnengruppen in einer Facebook Gruppe nicht funktioniert. Es war einfach eine Fehlentscheidung, wo ich die Konsequenzen daraus nicht gesehen habe. Mein Team und ich haben uns dann hingesetzt und überlegt, was wir hier machen können, als wir haben uns mögliche Lösungen überlegt und diese dann evaluiert. Wir haben auch unsere Kundinnen mit einbezogen und da nochmal geguckt, was brauchen sie, was fehlt ihnen? Was können wir anders machen, um ihnen die Kommunikation zu erleichtern, um ihnen mehr Orientierung zu geben? Das heißt die Lösungen, die wir uns überlegt haben, haben wir natürlich dann auch evaluiert und uns unterschiedliche Fragen gestellt. Und die Fragen, die wir uns gestellt haben, die möchte ich dir heute mit auf den Weg geben, weil das ganz essenzielle Fragen sind, wenn du in Zukunft vor einer Entscheidung stehst und nicht genau weißt, wie du dich entscheiden sollst.

Diese Fragen helfen dir dabei Entscheidungen zu treffen.

[19:08] – Zum einen habe ich mich gefragt, passt es zu unseren Unternehmenswerten, wenn wir … beide Produkte parallel weiterführen / beide Produkte getrennt voneinander weiterführen? … Einer unserer Unternehmenswerte ist das Thema ‚Streben nach Exzellenz‚. Da steht zum Beispiel drin, dass Zeit zum einen unsere wertvollste Ressource ist, zum anderen steht da aber auch drin, dass wir immer nach Optimierungsmöglichkeiten suchen, dass wir immer gucken, wie wir bestimmte Dinge effizienter, besser machen können und dass wir einen ganz hohen Anspruch an Qualität haben. Und diese Qualität konnten wir in dem Sinne nicht leisten. Wir konnten auch unsere Zeit nicht entsprechend einsetzen, sodass wir gesagt haben, wenn wir den insider club weiterführen, dann passt das nicht zu unseren Unternehmenswerten.

[20:54] – Die zweite Frage, die ich mir gestellt habe: Passt es zu unserer Vision? Passt es zur Vision von she-preneur? Auf der einen Seite möchte ich Frauen miteinander vernetzen, aber auf der anderen Seite ist es mir viel wichtiger Frauen in die Umsetzung zu bringen. Ich möchte, dass Frauen mehr Geld verdienen, dass sie wirklich für ihre Leistung bezahlt werden, dass sie ihre Angebote selbstsicher verkaufen, dass sie unternehmerisch denken und handeln, und dass sie es schaffen mit ihrem Business Geld zu verdienen, lernen wie sie mehr Geld mit ihrem Business verdienen und mit ihrem Business auch gutes tun. Und da hat sich dann zum Beispiel herausgestellt, es hilft uns nicht, wenn wir den insider club weiterführen, denn es passt nicht mehr zu unserer Vision. … Aktuell passt es nicht in unser Produktportfolio rein, der Fokus liegt auf der Academy und auf den Kundinnen, die wir in der Academy betreuen und denen wir weiterhelfen.

[22:06] – Die nächste Frage, die wir uns gestellt haben, ist: Hilft es anderen? Hilft es unserer Community, hilft es unseren Kundinnen, wenn wir den insiderclub nicht mehr haben, wenn wir uns vom insider club verabschieden? Die Frage haben wir mit einem klaren „Ja“ beantwortet, denn wir können dann die Gruppe nur für die Academy nutzen. Wir haben kein Kommunikationsproblem mehr. … Diese Entscheidung … hat keinen negativen Einfluss auf unsere Kundinnen, denn alles bleibt so, wie es ist. Es hätte keine negativen Konsequenzen, sondern es würde nur hilfreich sein für unsere Community und für unsere Kundinnen.

[23:22] – Welchen Impact hat diese Entscheidung in der Zukunft? Also, was passiert in der Zukunft, mit was müssen wir rechnen? Macht das unser Leben leichter? Und was wir gesehen haben, ist, es macht unser Leben leichter, es macht die Kommunikation mit unseren Kundinnen leichter. Es ist leichter für uns den Fokus auf ein einziges Produkt zu richten. Wir können unsere Zeit viel gezielter einsetzen und wir können unseren Kundinnen viel besser und viel leichter helfen.

Das Ende vom she-preneur insider club.

[23:55] – Auf Basis dieser Fragen haben wir dann die Entscheidung getroffen den insider club zu verabschieden. Das war für mich eine super schwierige Entscheidung, weil es war ja sozusagen mein Baby, es war das Produkt, mit dem ich 2016 gestartet bin und ein Produkt, was es über vier Jahre gab. Dadurch, dass mir aber diese Fragen gezeigt haben, dass das die richtige Entscheidung ist, haben wir dann auch die Entscheidung getroffen und haben uns im Team zusammengesetzt und einen entsprechenden Maßnahmenplan überlegt, sind dann jetzt eben in der Umsetzung und haben den teilweise auch schon umgesetzt. Wir haben zum Beispiel den kompletten Academy-Bereich überarbeitet. Wir haben uns überlegt, wofür ist die Academy-Community, wofür sollen unsere Academy-Foren genutzt werden (was wollen wir da und was bieten wir unseren Kundinnen da) und wofür kann die Facebook-Gruppe genutzt werden?

Zusammenfassung: Diese Fragen helfen dir dabei die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Wenn du Entscheidungen triffst, stelle dir diese Fragen. Guck, was die Antworten darauf sind und auf dieser Basis triffst du dann die Entscheidungen. Und da Entscheidungen auch immer Veränderungen und Learnings mit sich bringen, ist es im Anschluss wichtig, dass du dir nochmal Zeit nimmst, um zu reflektieren und die Learnings aufzuschreiben, die aus dieser Entscheidung resultiert sind.

Es gibt immer Learnings. Es gibt immer Dinge, die wir nicht sehen, wenn wir Entscheidungen treffen. Und ich hoffe, dass dir die Fragen, die ich dir mit auf den Weg gegeben habe, dabei helfen auch zukünftig die richtigen Entscheidungen zu treffen. Was ganz wichtig ist, um diese Entscheidungen zu treffen, ist, dass du ganz genau weißt wofür du stehst, wo du hinwillst, was deine Werte sind. Denn wenn du das weißt, dann gibt es dir Sicherheit, dass du die richtige Entscheidung getroffen hast und dass diese Entscheidung nicht nur dir gut tut, sondern auch das richtige ist für deine Kund:innen, und dass sie auch zu deiner Vision passt.


Ich habe dir hier nochmal alle Fragen zur wertebasierten Entscheidungsfindung aufgelistet:

  1. Frage: Passt die Entscheidung zu deinen Unternehmenswerten? Wofür stehst du? Definiere deine Business-Werte, formuliere sie aus und handle stets nach ihnen.
  2. Frage: Passt die Entscheidung zu deiner Vision? Wohin willst du? Definiere deine Vision und triff Entscheidungen, die dich dahin bringen, wo du in Zukunft sein möchtest.
  3. Frage: Hilft das Resultat aus der Entscheidung anderen? Was sind die Konsequenzen aus dieser Entscheidung für andere, für deine Kund:innen, für deine Community?
  4. Frage: Welchen Impact hat diese Entscheidung in der Zukunft? Was ist der Einfluss, den diese Entscheidung auf deine Business-Zukunft hat? Mit was musst du in der Zukunft rechnen?

In der she-preneur Academy zeige ich zum Beispiel auch, wie du deine Werte findest, wie du deine Vision findest. Das war für mich ein riesengroßes Learning. Ich habe 2018 damit angefangen, mich mit Werten und Visionen auseinanderzusetzen, habe 2019 auch meine Vision für she-preneur geschrieben und auf der Basis mich sehr intensiv mit den Werten auseinandergesetzt, die wir in meinem Team auch leben. Diese Werte und diese Vision hilft uns dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Nicht nur die Entscheidungen, die ich treffe, sondern auch Entscheidungen, die mein Team trifft oder die wir im Team treffen.

Du bist neugierig? Dann setze dich gerne auf die Warteliste der she-preneur Academy und erfahre als erste, wenn sich die Türen wieder öffnen.

Wenn du deine Vision nicht kennst, wenn du dein Warum nicht kennst, wenn du deine Werte nicht kennst, dann ist es sehr schwierig Entscheidungen zu treffen (ich empfehle dir meinen Artikel „So findest du dein Warum für dein Business“ und die she-preneur S-sentials-Methode®). Denn dann weißt du nicht genau, gehe ich jetzt einfach nur rational vor, oder gucke ich, ob das Entscheidungen sind die mich dahin bringen, wo ich in Zukunft hinmöchte. Wenn Entscheidungen nicht nur für dich relevant sind, sondern wenn auch deine Community oder deine Kunden und Kundinnen involviert sind, dann ist es wichtig, dass du dir Zeit nimmst um zu evaluieren, ob die Entscheidung die richtige ist und was für Auswirkungen sie hat.

Fällt es dir leicht Entscheidungen für dein Business zu treffen?

Ich hoffe, dass dir diese Episode dabei hilft zukünftig die richtigen Entscheidungen zu treffen, um Veränderungen herbeizuführen, die dir dabei helfen dein Business nach deinen Vorstellungen zu gestalten. Denn das ist ganz wichtig, wenn du dir einen Business aufbauen möchtest, das dich erfüllt.

Teile gerne dein Feedback mit mir und zeige uns, wie du vorgehst um wertebasierte Entscheidungen zu treffen. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich auch, wenn du mir eine Empfehlung für meinen Podcast hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} 9 Tipps, um das Hochstapler-Syndrom zu erkennen und zu überwinden

Ich möchte diesen Beitrag gerne damit starten, dass ich dir erzähle, was der Anlass für diese Episode war. Und zwar hatten wir in der letzten Woche in der she-preneur Academy einen virtuellen Netzwerkabend. Wir treffen uns einmal im Monat, um in einer großen Runde zusammenzukommen, sprechen über ein Thema und netzwerken dann auch nochmal in kleinen Gruppen. Dieser virtuelle Netzwerkabend findet via Zoom statt, so dass wir uns alle sehen können und auch wirklich miteinander reden und austauschen können. Kurz vor Abschluss habe ich also nochmal, welche Themen sich die Frauen aus der Academy zukünftig wünschen. Da sind sogar ein paarThemen angesprochen worden und eins davon war das Hochstaplersyndrom.

In dieser Episode spreche ich deshalb mit dir über das Hochstapler-Syndrom und gebe dir ein paar wichtige Tipps mit auf den Weg, damit du deine Selbstzweifel loswirst. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – alles, was du rund um das Hochstapler-Syndrom wissen musst.

Das ist ein ganz wichtiges Thema, von dem ich auch betroffen war, ich möchte mich da gar nicht rausnehmen. Es hat mich lange Zeit auch im Hintergrund gehalten, weil ich mir Dinge gesagt habe, wie „Blogartikel schreiben, was sollen die Leute von mir denken? Ich bin gar keine Expertin, ich habe eigentlich gar keine Ahnung und ich muss zu den Artikeln noch viel besser recherchieren, damit da auch wirklich ALLES drin ist.“ Auch bis ich den Podcast gestartet habe, hat es Ewigkeiten gedauert, weil ich immer gedacht habe „Eigentlich habe ich ja gar nichts zu erzählen, eigentlich weiß ich ja gar nichts.“ etc. pp.

Vielleicht kennst du diese oder ähnliche Gedanken? Falls das der Fall ist, dann ist dieser Beitrag genau richtig für dich. Denn so viele Frauen (und auch ein paar Männer, aber es ist hauptsächlich bei Frauen bekannt) haben Gedanken, wie „Ich habe meinen Erfolg gar nicht verdient. Irgendwann merken bestimmt alle, dass ich gar nichts kann und ich einfach nur Glück hatte.“ Oder: „Ich bin gar keine Expertin, wann werden alle merken, dass ich gar nichts kann?“ Du denkst, dass du anderen etwas vorgaukelst und dass es irgendwann auffliegen muss oder du eben als Nichtskönnerin erkannt wirst. Und manchmal halten dich diese Gedanken auch davon ab, wirklich ins Tun zu kommen und mit deinem Angebot, mit deiner Expertise sichtbar zu werden.

Das ist das Hochstapler-Syndrom.

[5:24] – Viele haben Angst, und so ging es mir am Anfang auch, sich vor anderen fachlich zu äußern – vor anderen, die vielleicht auch ein ähnliches oder dasselbe Fachgebiet haben – weil sie denken, die bemerken doch bestimmt, das sie eigentlich keine Ahnung haben. … Vielleicht sind das Gedanken, die du auch kennst und die dich davon abhalten mit deinem Business noch erfolgreicher zu werden oder überhaupt erfolgreich zu werden, weil du noch zu denjenigen gehörst, die sich in ihrem Home-Office hinter ihrem Schreibtisch verstecken und einfach nicht das Gefühl haben, sie wären schon gut genug, um rauszugehen.

[6:37] – … dann hast du vielleicht auch erkannt, dass all diese Beispiele eins gemeinsam haben und zwar die Betroffenen glauben nicht an die eigene Leistung. Für diese Angst gibt es tatsächlich einen Begriff und das ist das Hochstapler-Syndrom (wird auch Impostor-Syndrom genannt) und in Wikipedia findest du dazu eine Definition, die ich dir jetzt einmal vorlese: „Trotz offensichtlicher Beweise für ihre Fähigkeiten sind Betroffene davon überzeugt, dass sie sich ihren Erfolg erschlichen und diesen nicht verdient haben. Von anderen als Erfolge angesehene Leistungen werden von Betroffenen mit Glück, Zufall oder mit der Überschätzung der eigenen Fähigkeiten durch andere erklärt.“

Es sind nur deine Gedanken.

[7:35] – Du bist damit nicht allein und dass du das erkennst, dass das wirklich nicht an dir liegt, sondern dass das einfach nur deine Gedanken sind, dass das etwas ist, was du dir einredest, das ist ein 1. wichtiger Schritt zur Besserung.

[9:33] – Wichtig ist wirklich, dass du erkennst, dass es nur Gedanken sind. Dass das Gedanken sind, die dich daran hindern mit deinem Business weiterzukommen, mit deinem Business durchzustarten oder wirklich so erfolgreich zu werden, wie du das möchtest.

Das hilft dir gegen das Hochstaplersyndrom.

[9:55] – Es ist ganz wichtig, dass du etwas dagegen tust, und ich möchte dir im Folgenden noch ein paar Tipps geben, was du tun kannst, damit dich diese Gedanken zukünftig nicht weiter aufhalten. Erster Tipp: Hör auf, dich mit anderen zu vergleichen. Das ist ganz, ganz, ganz, ganz wichtig. Entfolge sämtlichen Menschen, mit denen du dich ständig vergleichst. Schau dir an, wo du auf Instagram oder Facebook oder auf irgendwelchen anderen Kanälen reinschaust und denkst: „Oh Gott, ich bin nicht gut genug.“ Oder: „Die ist ja viel besser als ich.“ … Die einzige Person, mit der du dich jemals vergleichen solltest, ist die Person, die du in der Vergangenheit warst, die du gestern warst. Vergleiche dich nur mit dir selbst.

Das ist übrigens auch einer der 13 Gründe, die dich daran hindern, dir ein erfolgreiches Business aufzubauen.

[10:54] – Punkt Zwei: Lerne den Unterschied zwischen Realität und deinen Annahmen und Interpretationen (also deiner inneren Kritikerin, deiner inneren Gedanken) zu erkennen. Sprich dazu auch über das, was dich beschäftigt, mit anderen. … Was sind Gefühle und Gedanken, die aufkommen, damit du dir Feedback von anderen einholen kannst. Unser Selbstbild ist nicht identisch mit unserem Fremdbild und ich glaube, das ist etwas, was du weißt, und deswegen ist es so wichtig, dass wir uns regelmäßig Feedback von anderen Gleichgesinnten einholen – von Menschen, die uns gut kennen und uns dann wirklich auch mal ein Feedback geben können. Je öfter du das machst, desto schneller kannst du erkennen, dass du gut genug bist, dass du eine Expertin auf dem Gebiet bist, dass du das Zeug dazu hast mit deinem Business so richtig durchzustarten und das es ganz wichtig ist auch deinen Content zu teilen.

Daran erkennst du übrigens, ob du eine Expertin auf deinem Gebiet bist.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Hochstapler-Syndrom

[12:13] – Tipp Nummer Drei: Such dir eine:n Mentor:in oder zumindest eine:n Erfolgspartner:in, einen Mastermind-Buddy, jemanden, der/die dir da durchhilft. Wenn das dich wirklich davon abhält den nächsten Schritt zu gehen, ist es natürlich im ersten Schritt wichtig darüber zu sprechen, aber im nächsten Schritt auch zu gucken, wer kann dir da helfen. Wer kann dich da durchbegleiten, so dass dieser Podcast online geht, dass dieser Blogartikel online geht, dass die Dinge getan werden, vor denen du dich drückst. Das du deine Angebote verkaufst, dass du deine Angebote zum Preis xy verkaufst, dass du die Angebote zu dem Preis auch verkaufst, die dem Wert entsprechen, den du deinem Angebot im Moment geben kannst, damit du deine Angebote natürlich auch ganz selbstsicher kommunizieren und verkaufen kannst.

Vielleicht ist es auch eine Mastermind-Gruppe, die dich da begleiten kann. Warum eine Mastermind-Gruppe so wichtig ist und wie solche Treffen ablaufen, habe ich dir einmal zusammengefasst.

[13:11] – Ein ganz wichtiger Tipp, den ich dir außerdem mit auf den Weg geben möchte, ist der vierte: Sammle Fakten rund um die Dinge, die du wirklich kannst, also rund um deine Expertise. Das können Erfolge sein, das kann Feedback sein, das du bekommen hast von anderen, das können Testimonials von deinen Kund:innen sein oder auch die Erfolge von deinen Kundinnen und Kunden, das kann aber auch Feedback sein, was du aus deiner Community bekommen hast. Das schreibst du dir auf und sammelst es irgendwo. Und wann immer es passiert, dass du Gedanken hast, die dich davon abhalten den nächsten Schritt zu gehen, oder die dir sagen, dass du nicht gut genug bist, dann holst du dir diese Dinge hervor und liest sie dir durch, und du wirst merken, dass es dir ganz schnell besser geht. Also sammele sie in irgendeiner schönen Kiste, einer Erfolgskiste, mache Screenshots, damit du sie auch auf deinem Handy dabei hast, falls du unterwegs bist.

[14:23] – Tipp Nummer Fünf: Hol dir immer wieder Feedback ein, auch von deinen Kund:innen und von deiner Community. Im Podcast, zum Beispiel, hörst du immer, dass ich nach Feedback frage und sage „Lasst mir euer Feedback da. Mach einen Screenshot von dieser Episode und lass mich wissen, was du davon mitgenommen hast.“ Und auch in meinem Kursbereich in der she-preneur Academy frage ich immer wieder nach Feedback … . Das hilft mir dann natürlich auch wieder meine Schatzkiste an Erfolgen zu füllen, die mir dann zeigen, „cool, ich kann das und ich kann anderen helfen und andere haben Erfolge durch das, was ich tue.“ Hole dir immer wieder Feedback ein, bei den Dingen, die deine Kund:innen machen oder auch die Dinge, die du für deine Community veranstaltest, und das ist dann der Beweis für dich, dass das, was du tust, auch wirklich funktioniert, dass du gut genug bist. Du gewinnst dabei natürlich auch viel mehr Selbstsicherheit.

So bekommst du von deinen Kund:innen Testimonials und Feedback, das dafür sorgt, dass du mehr Kund:innen gewinnst.

[15:44] – Schritt Nummer Sechs: Ändere deine Gedanken. Statt dir zu sagen, dass du nicht gut genug bist, oder statt negativen und zweifelnden Gedanken, ist es ganz wichtig, dass du diese Gedanken durch positive ersetzt. Sag dir zum Beispiel immer wieder, dass du gut genug bist, dass du eine Expertin auf deinem Gebiet bist, und das wird dir helfen mehr und mehr daran zu glauben und an Selbstsicherheit zu gewinnen.

Für die tägliche Portion Motivation habe ich übrigens Affirmationskarten kreiert, die dir zu einem positiven Mindset verhelfen.

[16:21] – Schritt Nummer Sieben: Ein wichtiger Punkt ist, dass niemand und nichts perfekt ist, und auch daran solltest du denken. Verabschiede dich vom perfekten Ergebnis und lass den selbstverursachten Leistungsdruck hinter dir. … Wir haben das alle, aber es ist wichtig, dass du dich vom Perfektionismus verabschiedest, auch wenn es schwerfällt. Stattdessen habe ich mir gesagt, ich bin immer bereit Dinge zu verbessern, ich bin immer bereit Dinge zu optimieren, und ich möchte wissen, was ich besser machen kann. Ich möchte wissen, wie ich zum Beispiel auch meinen Kundinnen und meiner Community besser helfen kann. Durch dieses Feedback, was ich durch meine Kundinnen bekomme, was ich durch meinen meine Community bekomme oder auch durch mein Team bekomme, kann ich halt Dinge besser machen. Aber ohne dieses Feedback hätte ich nicht gewusst, was sie brauchen. Sprich: Ich habe erst gelernt, was ich besser machen kann, dadurch dass ich die Dinge nicht perfekt gemacht habe – weil ich wusste gar nicht, was perfekt überhaupt ist! Perfektionismus gibt es nicht. Lass ihn hinter dir und gib einfach nur dein Bestes.

[18:07] – Tipp Nummer Acht ist wirklich weitermachen. Wenn du diesen Gedanken (oder diese negativen Gedanken oder hinderlichen Gedanken) erkannt hast, dann mach weiter, lass dich davon nicht aufhalten und fokussiere dich darauf, was du als Nächstes erreichen möchtest. Erkenne diese innere Stimme an, sie ist da, du kannst sie nicht verleugnen, nimm sie an, sage aber auch: „Ich weiß, dass das nicht richtig ist. Ich weiß, ich bin gut genug.“ Und dann fokussiere dich auf dein Ziel, also lass dich nicht davon abhalten.

[18:53] – Tipp Nummer Neun ist eigentlich kein richtiger Tipp, aber falls du es nicht alleine schaffst, dann hole dir Unterstützung. Wenn du diese Hürde, diese Herausforderung, nicht durch eine:n Mentor:in oder durch einen Mastermind-Buddy überwinden kannst, hol dir fachliche Unterstützung und guck wirklich, dass du diese Hürde überwinden kannst. Dann geht vieles viel leichter in der Zukunft. Denn gerade in der Selbstständigkeit werden wir sehr, sehr oft damit konfrontiert, Dinge zu tun, die außerhalb unsere Komfortzone sind. … Wenn du das nicht alleine kannst, dann hol dir wirklich Unterstützung, hol dir professionelle Unterstützung, und lass dir da durchhelfen, dann wird zukünftig vieles leichter.

Zusammenfassung: 9 Tipps, um dem Impostor-Syndrom zu entkommen.

Willst du also weiter denken, dass du es eigentlich gar nicht drauf hast und dich von deinen eigenen Träumen und Zielen verabschieden? Oder willst du dich von diesem hinderlichen Gedanken lösen und dir ein Business aufbauen, das dir Freiheit, Fülle und Erfüllung bringt? Wenn du diese hinderlichen Gedanken und Ängste hinter dir lassen willst, dann freue ich mich riesig, wenn du anderen von dieser Episode berichtest und auch deine persönliche Geschichte erzählst, um das Hochstaplersyndrom, um das Impostor-Syndrom, noch bekannter zu machen, und um noch mehr Frauen zu erreichen, damit nicht nur du, sondern auch sie für ihre Träume und Ziele rausgehen und ihre Angebote selbstsicher zeigen und verkaufen können.

Ich habe dir hier noch einmal alle Tipps, um das Hochstapler-Syndrom zu erkennen und zu überwinden, zusammengefasst:

  1. Tipp: Hör auf, dich mit anderen zu vergleichen. Die einzige Person, mit der du dich jemals vergleichen solltest, ist die Person, die du in der Vergangenheit warst.
  2. Tipp: Lerne den Unterschied zwischen der Realität und deinen Annahmen und Interpretationen zu erkennen. Unser Selbstbild ist nicht identisch mit unserem Fremdbild. Erkenne, dass du gut genug bist, dass du eine Expertin auf dem Gebiet bist, dass du das Zeug dazu hast mit deinem Business durchzustarten.
  3. Tipp: Such dir eine:n Mentor:in oder eine:n Erfolgspartner:in, einen Mastermind-Buddy. Wenn das Impostor-Syndrom dich davon abhält den nächsten Schritt zu gehen, ist es wichtig darüber zu sprechen und zu schauen, wer kann dir da helfen und dich begleiten.
  4. Tipp: Sammle Fakten rund um deine Expertise. Das können Erfolge, Feedbacks oder Testimonials sein. Schreibe sie auf und sammele sie. Und wann immer es passiert, dass du Gedanken hast, die dich davon abhalten den nächsten Schritt zu gehen, oder die dir sagen, dass du nicht gut genug bist, dann holst du dir diese Dinge hervor und liest sie dir durch.
  5. Tipp: Hol dir immer wieder Feedback ein, auch von deinen Kund:innen und von deiner Community. Frage aktiv nach Feedback. Das ist der Beweis für dich, dass das, was du tust, auch funktioniert.
  6. Tipp: Ändere deine Gedanken. Statt negativer und zweifelnder Gedanken ist es ganz wichtig, dass du diese Gedanken durch positive ersetzt.
  7. Tipp: Verabschiede dich vom perfekten Ergebnis und lass den selbstverursachten Leistungsdruck hinter dir. Perfektionismus gibt es nicht. Lass ihn hinter dir und gib einfach nur dein Bestes. Sei bereit Dinge zu verbessern.
  8. Tipp: Wenn du das Hochstapler-Syndrom erkannt hast, dann mach weiter. Lass dich davon nicht aufhalten und fokussiere dich darauf, was du als Nächstes erreichen möchtest.
  9. Tipp: Hole dir fachliche Unterstützung. Wenn ein:e Mentor:in oder eine Mastermind-Buddy dir nicht helfen kann, dann überwinde diese Hürde mithilfe professioneller Unterstützung, dann wird zukünftig vieles leichter.

Hast du dich schon einmal mit dem Hochstapler-Syndrom auseinandergesetzt?

Ich hoffe, dass dir dieser Beitrag gefallen hat, dass du inspiriert bist, und das du mit Hilfe dieser Lektüre das Hochstapler-Syndrom erkannt hast und es angehen kannst. Teile gerne dein Feedback mit mir und zeige uns, wie du losgegangen bist und das Impostor-Syndrom dadurch bewältigst. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich auch, wenn du mir eine Empfehlung für meinen Podcast hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann lerne mich und meine Vision kennen.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

{Podcast} Warum du keine Angst vor Sichtbarkeit hast, sondern was dich stattdessen zurückhält

Wir haben letztens eine sehr, sehr coole Aktion zum Internationalen Frauentag gemacht, vielleicht hast du das sogar bei mir auf Instagram oder Facebook gesehen. Zusammen mit Expertinnen aus meinem Netzwerk haben wir in Form eines Videos Gemeinsamkeit und Kraft und Wachstum versprüht und im Anschluss die gesamte Community aufgerufen mitzumachen. Einige haben tatsächlich richtig schöne Videos hochgeladen, aber ich hätte mir gewünscht, dass noch viel mehr Frauen ein Teil dieser Aktion geworden wären.

Ich glaube, dass bei vielen das Video, das Sprechen vor bzw. in eine Kamera, die Hemmschwelle war. Und das ist ein Thema, das wir heute in diesem Beitrag besprechen werden: Angst vor Sichtbarkeit. Es ist auch etwas, was in den letzten Monaten immer wieder sehr stark bei den Frauen in der she-preneur Academy aufgetaucht ist, im Zuge der Entwicklung ihrer Beta-Programme, als sie ihre Komfortzone verlassen mussten, um Erfolg und Wachstum zu generieren.

In dieser Episode erzähle ich dir deshalb, warum du keine Angst vor Sichtbarkeit hast, und verratet dir, wovor du wirklich Angst hast. Du erfährst natürlich auch, was du tun kannst, um diese Angst zu überwinden. Bist du bereit? Dann hör rein, lies weiter und hole dir wieder sofort umsetzbare Tipps, die dich weiterbringen.

Deine Learnings aus dieser Podcast-Episode – so verlierst du deine Angst und wirst sichtbar.

Ich möchte heute über dieses Thema sprechen, weil es total wichtig ist, dass wir erkennen, woher diese Angst vor Sichtbarkeit überhaupt kommt und was wir verändern müssen, damit es überhaupt möglich ist mit unserem Business wachsen zu können. Das Verständnis darüber, wie unser Verstand funktioniert und wie wir uns selbst unsere Realität zurechtlegen, trägt schlussendlich dazu bei, was für uns in unserem Leben und in unserem Business möglich ist.

Wenn ich mir sage: „Ich gewinne keine Kund:innen.“ oder „Es ist schwer Kund:innen zu gewinnen.“ oder „Ich habe Angst mit meinem Angebot sichtbar zu werden, weil es noch nicht perfekt ist.“, dann trägt das dazu bei, ob ich Kund:innen gewinnen oder keine Kund:innen gewinne. Meistens bemerken wir auch gar nicht, dass die Ängste, die wir haben, gar nicht der Realität entsprechen – dass es Ängste sind, die in unserem Kopf entstehen.

Du hast keine Angst vor Sichtbarkeit.

[8:53] – Du hast keine Angst vor Sichtbarkeit! Woher ich das weiß? Gehst du aus dem Haus und gehst du zum Beispiel einkaufen? Triffst du dich mit Freunden im Café? … Gehst du auf eine Geburtstagsfeier oder auf irgendwelche Feste, wo du andere Menschen triffst? Warst du schonmal auf einem Netzwerktreffen oder irgendeiner anderen Business-Veranstaltung, vielleicht auch zu Zeiten, als du noch angestellt warst? Wenn wir von Angst vor der Kamera sprechen – hast du schonmal ein Selfie von dir gemacht? Oder warst du schonmal bei einem:r Fotograf:in und hast Fotos von dir machen lassen oder auch Familienportraits? … Wenn du dich in mindestens einem Beispiel wiedererkennen kannst, dann kann ich dich definitiv beruhigen. Du hast keine Angst vor Sichtbarkeit, denn in all diesen Situationen bist du sichtbar und das ganz ohne Angst, richtig?

[10:05] – Die Angst vor Sichtbarkeit ist etwas, was dein Verstand dir eingeredet hat. Was ist diese Angst jetzt wirklich? Die Angst, die hinter der Angst vor Sichtbarkeit steckt, ist die Angst vor Ablehnung, die Angst vor Beurteilung oder Bewertung durch andere.

[11:14] – All diese Dinge, die wir uns einreden, führen dazu, dass wir nicht sichtbar werden. Aber das, was dahintersteckt, ist nicht die Angst vor Sichtbarkeit, sondern … es ist die Angst von anderen beurteilt zu werden.

Auch erfolgreiche Menschen hatten Angst.

[11:36] – Jeder einzelne Mensch, der sich von der Masse abhebt, der hebt sich ab, weil die Person für etwas steht. Das sind Menschen, die hinter ihrer Message stehen und mit ihrer Message wirklich rausgehen, die einen Standpunkt einnehmen und anderen davon erzählen. Es sind Menschen, die sich gezeigt haben, auch wenn sie Angst hatten.

[12:50] – Ich hatte all diese Ängste und ganz viele andere erfolgreiche Menschen da draußen hatten mit Sicherheit auch diese Ängste. Natürlich gibt es Menschen, die gerne im Vordergrund stehen, den alles egal ist, aber es gibt auch Menschen, wie ich und vielleicht auch du, die sich mehr Gedanken darüber machen, was andere wohl denken könnten. Aber auf der anderen Seite ist es gar nicht wichtig, denn das Einzige, was wirklich zählt, ist, dass wir für das, was wir tun wollen (für das, wofür wir stehen wollen, für das, was uns wichtig ist), … rausgehen – denn wie willst du sonst deine Träume verwirklichen, wenn du dir selbst immer wieder erzählst, dass du Angst vor Sichtbarkeit hast?

[13:46] – Der Moment, in dem du erkennst, dass andere genauso viel Angst haben, wie du, wird dir erlauben deine Message auch voller Selbstsicherheit und voller Freude zu teilen, statt mit Angst und Unsicherheit. Du erkennst dann, dass du nicht die einzige Person bist die Angst hat. … Der einzige Unterschied ist, dass diejenigen, die es schaffen (diejenigen, die vorwärts kommen, diejenigen, die erfolgreich werden und Menschen bewegen), diejenigen sind, die es trotzdem tun.

Es ist (d)eine Entscheidung.

[14:23] – Ich habe damals die Entscheidung getroffen sichtbar zu werden, obwohl ich Angst hatte, und das habe ich in mehreren Instanzen getan. Im ersten Schritt war das einen Blog Artikel zu veröffentlichen, obwohl ich da noch nicht wirklich sichtbar war. … Im zweiten Schritt war es sichtbar in meiner Community zu werden, wirklich zu zeigen, wer ich bin und wobei ich helfen kann. … Das ging alles ziemlich schnell, das ist alles in wenigen Monaten passiert. Im dritten Schritt war es dann, das ich ein Webinar gegeben habe und im nächsten Schritt habe ich meinen eigenen Mitglieder-Bereich eröffnet und das war alles 2016.

[15:12] – Was ich dir sagen möchte: Sichtbar werden und diese Angst hinter sich zu lassen, ist eine Entscheidung. Und egal, ob du dich dafür entscheidest, sichtbar zu werden oder nicht, es ist deine Entscheidung. Du solltest dich aber fragen, ob du eine Entscheidung aus Angst triffst, oder ob du eine Entscheidung triffst, weil … du siehst, was du dadurch erreichen kannst. Also triffst du diese Entscheidung aus Angst oder triffst du diese Entscheidung, weil du weißt, du kannst dadurch etwas bewegen, etwas erreichen und dein eigenes Leben verändern?

Die Kraft liegt in der Wiederholung.

[16:34] – Wenn du zu denjenigen gehörst, die etwas bewegen wollen, dann auf geht’s! Worauf wartest du noch? Tu die Dinge, die dir Angst machen. Wenn du den ersten Schritt in Richtung Sichtbarkeit schon überwunden hast, … schau, was ist der nächste Schritt, was ist die nächste „Angst vor Sichtbarkeit“, die du überwinden kannst? Was ist dein nächster Wachstumsschritt?

[17:06] – Wenn du einmal zurückblickst: All die Dinge, die dir heute leichtfallen, die waren früher sicherlich irgendwann mal schwer. Und du hast es trotzdem gemacht, du hast dich daran gewöhnt und es wurde leichter und leichter.

Tanja Lenke - Online Business Strategin - she-preneur - Podcast - Unser Verstand entscheidet über unsere Realität

[18:02] – Ich bin unglaublich dankbar, dass ich diese Entscheidung damals getroffen habe dieses Webinar zu halten. Beim zweiten Webinar war es schon viel leichter und heute habe ich gar keine Angst mehr vor Webinaren. Das einzige, was ich denke, ist, ob das, was ich erzählen möchte, auch wirklich ankommt, wenn ich etwas zum ersten Mal mache. Aber auch das ist kein Problem, denn das, was ich erreichen möchte, ist, dass ich lerne, wie ich dich, wie ich meine Zuhörerinnen erreichen und bewegen kann, wie ich etwas verändern kann – und das funktioniert vielleicht beim ersten Mal nicht oder … nicht so gut. … Dann probiere ich es nochmal und … nochmal. Die Kraft liegt in der Wiederholung und je öfter wir etwas wiederholen, desto leichter wird es.

[19:15] – Wenn du auch einmal zurückblickst, was du in deinem Business schon alles erreicht hast, was du gemacht hast, seitdem du selbstständig bist, schau dir mal an, wie viel Gewohnheit da mittlerweile drin ist, in den Dingen, die du alltäglich tust. Und guck auch, was der nächste Schritt ist, um weiterzukommen.

[19:52] – Du wächst mit deinem Business, dein Business wächst mit dir.

Du wirst immer beurteilt und bewertet.

[20:04] – Eine ganz wichtige Sache, die ich dir noch mit auf den Weg geben möchte und die unbedingt verstehen muss und die mir auch total geholfen hat, ist zu verstehen, dass du immer beurteilt oder bewertet wirst. Immer und überall, egal ob du einkaufen gehst, egal ob du auf einer Geburtstagsparty bist, egal ob du bei einem Netzwerkabend bist. Das ist etwas, was Menschen tun. Menschen beurteilen andere Menschen. Du machst es sicherlich auch. … Wir urteilen und andere urteilen über uns, das ist ganz normal, Menschen tun das einfach. Und wir machen das eben auch, wenn wir jemanden mögen. Beurteilen ist nicht unbedingt negativ. … Wir beurteilen Personen, wir nehmen nicht nur wahr, sondern wir beurteilen andere auch, und das passiert immer und jederzeit, egal was du tust. Vielleicht erkennst du jetzt, dass, … wenn du also sowieso beurteilt wirst, es sich lohnt mit deinem Thema, mit deiner Nische, mit deiner Message rauszugehen und für etwas beurteilt zu werden, hinter dem du voll und ganz stehst.

[22:09] – Lass Menschen darüber reden, was du tust. Wenn du einen positiven Einfluss auf andere hast, dann ist es ganz egal, was andere über dich sagen. Denn die Menschen, … denen du helfen kannst ihr Leben zu verändern, ihr Leben zu verbessern, die würden ohne deine Unterstützung nicht da sein, wo sie sind. Und du weißt, wenn du bei dir bleibst, wenn du dir treu bleibst, wenn du dem folgst, was du machen möchtest, dann ist es okay was andere sagen. … Wenn wir von allen gemocht werden, dann werden wir nicht sichtbar, dann stehen wir für nichts. Wenn wir genau dasselbe sagen, was alle anderen sagen, dann werden wir nicht wahrgenommen. Aber um zu wachsen, um größer zu werden, um mehr Menschen zu erreichen, ist es wichtig, dass wir einen Standpunkt einnehmen, das wir für etwas stehen, dass wir uns mit unserer Einzigartigkeit zeigen, dass wir mit unseren Werten rausgehen, dass wir wir selbst sind. Und wenn wir wir selbst sind und das tun, … wofür wir rausgehen wollen, wo wir wirklich das Gefühl haben, das ist das, was ich will und wo ich unterstützen möchte und wofür ich leidenschaftlich gerne rausgehe, wofür ich brenne, … dann kann gar nichts schief gehen, dann kann es dir egal sein, was andere von dir denken.

Was wirst du tun?

[24:06] – Was wirst du jetzt tun? Wirst du deine Angst beurteilt zu werden weiter vor deinen Impact stellen, den du mit deinem Business haben kannst? … Stell dir die Frage, wie wird dir das dabei helfen, in deinem Business und in deinem Leben weiter voran zu kommen? Wie wird es dir dabei helfen, deine eigenen Träume zu verwirklichen?

[26:41] – So viele Frauen da draußen haben Angst vor Sichtbarkeit. Ich höre das immer wieder, aber wir können nichts dagegen tun. Das, was wir tun können, ist wirklich gucken, dass wir rausgehen, dass wir aufhören uns einzureden, dass wir Angst vor Sichtbarkeit haben und stattdessen … anderen Menschen helfen. Und zwar in kleinem Maße, und wenn wir uns dran gewöhnen, dann in größerem Maße.

[27:31] – Das Allerwichtigste ist, dass wir … mit Menschen arbeiten, um dann Schritt für Schritt selbstsicherer zu werden, Feedback zu bekommen und zu merken, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wenn wir auf dem richtigen Weg sind, dann werden wir Schritt für Schritt mutiger.

[27:47] – Schau für dich, was ist der richtige Weg? Wie mutig kann ich jetzt? Wenn du etwas bewegen möchtest und wenn du deine Träume verwirklichen möchtest, lass dich von dieser Angst nicht einengen. Lass dich von dieser Angst nicht abhalten, wirklich das zu tun, was du machen möchtest, sondern gehe raus und beschäftige dich mit den richtigen Aufgaben. Beschäftige dich damit, mit Menschen in den Austausch zu gehen. Beschäftige dich damit, davon zu erzählen, was du machst und wem du helfen möchtest, und helfe Menschen, statt dich hinter deinem Laptop zu verstecken.

Was ist dein nächster mutiger Schritt?

Ich hoffe, dass dir dieser Beitrag gefallen hat, dass du inspiriert bist, und ich bin sehr gespannt, was dein nächster mutiger Schritt ist. Teile gerne dein Feedback mit mir und zeige uns, wie du losgegangen und in die Sichtbarkeit gekommen bist. Tagge mich dafür via Instagram oder teile es in der she-preneur Community auf Facebook. Ich freue mich auch, wenn du mir eine Empfehlung für meinen Podcast hinterlässt.

Alles Liebe,

Deine Tanja

Meinen she-preneur Podcast „Mach dein Business leicht & sexy“ sowie diese und weitere Episoden findest du auf der Plattform deiner Wahl (iTunes, Spotify, etc.). Hole dir sofort umsetzbare Tipps und profitiere von meinen Learnings.


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