12 Gründe, warum 90% beim Aufbau eines Online-Business scheitern.

In meinem Mitgliederbereich, dem she-preneur insider club, ist letztens eine Frage aufgetaucht (vielmehr wurde eine Diskussion gestartet), die mich nachhaltig beschäftigt hat. Und zwar ging es um folgende Aussagen:

„Mein Business läuft nicht.“

„Wie kriege ich mein Business zum Laufen?“

„Wie macht ihr das, wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr mit eurem Business nicht vorwärts kommt?“

In den darauffolgenden Tagen habe ich mich hingesetzt und mir überlegt, was denn die Hauptgründe dafür sind … Fehler, die Unternehmerinnen begehen, wenn sie ihr Online-Business starten … Fehler, die die meisten (angehenden) Online-Unternehmerinnen machen. Die Punkte sind dabei nicht nur für den Online-Bereich anwendbar, sondern eignen sich auch für alle Selbständige und Entrepreneure.

Deine Idee für dein Business ist klar, alles ist vorbereitet und eigentlich kann es losgehen – aber wie? Nur weil deine Webseite steht oder du Werbung geschaltet hast, bedeutet das nicht automatisch, dass du erfolgreich sein wirst. Denn es ist tatsächlich so, dass viele Selbstständige mit ihrem Business scheitern – sie können nicht von dem Leben, was sie tun.

Es gibt so viel zu beachten, du hast es aber selbst in deinen Händen. Und ich verrate dir jetzt, was notwendig ist, um dir ein erfolgreiches Business aufzubauen und welche Fehler du unbedingt vermeiden musst.

 

1. Die Geschäftsidee.

Lass es mich kurz und knapp zusammenfassen: Sie lieben nicht, was sie tun.

Die Aussage möchte ich dir gerne erklären. Viele machen sich selbstständig um der Selbstständigkeit willen. Sie machen vielleicht etwas, was sie gut können, können sich aber nicht mit dem Thema oder dem Kunden identifizieren. Schlussendlich fehlt dann die Leidenschaft und natürlich auch die Motivation.

Deine Arbeit muss nicht zwangsweise deine größte Leidenschaft sein, du solltest sie aber gerne machen und mögen. Andernfalls erschwert es deinen Arbeitsalltag erheblich, du kommst Morgens nicht aus dem Bett und bist Abends frustriert. Deine Geschäftsidee passt nicht zu dir, sie ist mit deinen Werten nicht im Einklang.

Außerdem musst du dir über deine Geschäftsidee im Allgemeinen Gedanken machen. Bedienst du eine Nische? Oder bist du zu breit aufgestellt, nicht wettbewerbsfähig und löst mit deiner Arbeit keine Probleme? Wird deine Idee am Markt überhaupt gebraucht?

Deine Geschäftsidee sollte sich in 1-2 Sätzen klar zusammenfassen lassen und aufzeigen, welches Problem du für deine Kunden löst. Hierfür eignet sich übrigens hervorragend ein Elevator Pitch, den ich dir im verlinkten Artikel erkläre.

Deine Kunden müssen bereit sein, für dich, für deine Idee, für die Lösung des Problems Geld auszugeben. Kurzum: Wem hilfst du, was zu tun, mit welchem Ergebnis?

 

2. Das Geschäftsmodell.

Kommen wir zum Geschäftsmodell: Hier geht es vor allem um die Produkte und die Preise. Ein häufiger Fehler, der mir begegnet, ist, dass nicht die richtigen Produkte angeboten werden oder die Preise entweder zu hoch oder zu niedrig sind. Der Kunde muss den Wert deines Angebots erkennen.

Entwickele deine Angebote idealerweise gemeinsam mit deinen Kunden, orientiere dich an ihnen. Teste, hole dir Feedback ein, optimiere Schritt für Schritt und passe deine Preise an. Es ist ein stetiger Prozess.

Als Beispiel möchte hier gerne meinen geschlossenen Memberbereich, den she-preneur insider club, noch einmal erwähnen. Ich habe ihn zusammen mit meinen Kundinnen entwickelt, wir sind gemeinsam gewachsen und ich konnte somit noch gezielter auf die Bedürfnisse meiner „shes“ eingehen. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Auch meine Mentoring-Programme sind durch und mit meinen Kunden entstanden.

Der Kunde kommt zuerst und dann erst das Angebot. Gewinne Selbstvertrauen in dich, dein Produkt / deine Dienstleistung und deine Preise.

 

3. Die Planung.

Viele denken, sie brauchen keine Planung. Andere wiederum machen einmal einen Plan und schauen ihn dann nie wieder an. Manche überprüfen ihren Plan vielleicht am Jahresende und merken, dass sie ihre Ziele überhaupt nicht erreicht haben.

Das Thema Planung ist ein ganz wichtiges Thema in deiner Selbstständigkeit! Dinge müssen langfristig geplant werden, da wir ansonsten nicht das erreichen, was eigentlich möglich wäre.

Mein Tipp: Plane einmal im Jahr groß und schaue, was du in diesem Jahr erreichen möchtest. Erstelle daraufhin deine Quartalsziele, die dazu da sind, deine Wünsche und Träume zu realisieren und dein Business voranzubringen. Deinen Jahresplan wiederum solltest du mindestens 2x im Jahr überprüfen und schauen, ob die Ziele, die du dir aufgeschrieben hast, noch passen oder ob du sie ändern musst.

Es geht darum einen Plan zu haben, um überhaupt einmal zu wissen, was man für die eigenen Ziele tun kann. Denn wenn man das nicht weiß, dann gelangt man nicht an sein Endziel.

Um deine Planung, deine Ziele, ansprechend zu visualisieren, empfehle ich dir übrigens das Erstellen von einem Vision Board.

 

4. Die Einzigartigkeit.

Was macht dich und dein Angebot einzigartig? Kannst du die Frage ganz spontan beantworten? Falls nicht, dann versuche mehr über dich und deine Persönlichkeit zu erfahren. Wer bist du, was sind deine Werte und wie kannst du das nach draußen kommunizieren?

Sei keine Kopie, nur weil das Original so vielversprechend scheint. Verfolge deine eigenen Ziele und nicht die der anderen. Nur so wirst du respektiert.

Deine Einzigartigkeit kannst du selbst und deine Persönlichkeit sein, was sich dann in deinem Branding (deine Werte, deine Sprache, deine Bilderwelten) widerspiegelt. Gerichtet an die richtigen Kunden und gekoppelt mit einer guten Nische.

Mit Authentizität und Ehrlichkeit sprichst du die Kunden an, die auch zu dir passen. Du machst dich unverwechselbar, verschaffst dir Gehör und positionierst dich somit als Expertin in deiner Nische. Dein Weg, dein Ziel.

 

5. Die Kommunikation.

Die Sichtbarkeit ist hier das Schlagwort. Wir alle müssen uns Sichtbarkeit verschaffen, damit die Kunden auch wissen, dass es uns und unser Business überhaupt gibt. Viele Faktoren treffen hier aufeinander, denn es reicht nicht nach Veröffentlichung der Webseite auf Aufträge zu warten.

Kenne deine Kunden. Das ist ein stetiger Entwicklungsprozess, mit der Zeit lernst du deine Kunden und ihre Probleme immer besser kennen. Nur so kannst du zielgerichtet kommunizieren.

Veröffentliche problemlösenden Content regelmässig (!), denn so baust du Vertrauen auf und der Kunde weiß genau, was er bei dir erwarten kann. Er weiß, dass du, das dein Angebot die Lösung für sein Problem ist. Setze dabei auf Qualität statt Quantität und plane den Content voraus.

 

6. Der Fokus.

Wir können nicht alles schaffen und die wahre Stärke liegt darin, sich auf das Wichtige zu fokussieren. Konzentriere dich auf eine Sache, bis sie funktioniert und verfolge dann erst die nächste Idee.

Sobald wir mehrere Aufgaben haben, die unsere Aufmerksamkeit brauchen, verlieren wir an Fokus und können die Dinge nicht mehr in der Qualität erledigen, die sie eigentlich benötigen würden.

Fokussiere dich auf die eine Sache und perfektioniere diese. Das baut Vertrauen bei deinen Kunden auf, da du strukturierter und klarer kommunizierst und nach außen auftrittst. Im Anschluss, wenn diese eine Sache funktioniert, kannst du dann neue Ideen verfolgen und dein Angebot weiter ausbauen.

Woran du erkennst, welche Aufgaben wirklich wichtig sind, erfährst du im verlinkten Artikel.

 

7. Der E-Mail-Funnel.

Du brauchst einen E-Mail-Funnel. Der E-Mail-Funnel ist Teil eines Sales-Funnels und kann auch als „E-Mail-Serie“ bezeichnet werden. Deine Webseiten-Besucher sollten zu Leads werden, das heißt, sie tragen sich in deinen E-Mail-Verteiler ein, in dem du dich um deine Leads kümmerst. Du teilst Mehrwert mit ihnen, gibst Informationen, hilfst ihnen weiter und weist sie nach und nach auf deine kostenpflichtigen Angebote hin.

Du erzählst ihnen, wie du weiterhelfen kannst ihre Ziele zu erreichen. Ein E-Mail-Funnel ist ein umfangreiches Thema, dass ich dir gerne ans Herz legen möchte. Oft kann man sich zwar in einen Newsletter eintragen, aber dann kommt nachfolgend überhaupt kein Newsletter mehr. Oder man bietet ein Freebie zum Download an, danach folgt aber keine weitere E-Mail-Serie, die für den Kunden relevant ist. Nur zwei Beispiele von vielen.

Über den E-Mail-Verteiler kümmerst du dich automatisch um die Leads, um die potenziellen Kunden, um aufzuzeigen, dass du die richtige Person für die Lösung des Problems bist.

 

8. Das Thema Launchen.

Manche Selbstständige schießen Challenges oder dergleichen aus der Hüfte, ohne Vorbereitung. Oder sie stellen ein automatisiertes Webinar oder eine Videoserie online, ohne die Dinge vorher umfangreich getestet zu haben. Das funktioniert nicht und schwächt auch deine Glaubwürdigkeit vor deiner Kundschaft.

Lerne zuerst deine Kunden live kennen und finde heraus, was sie wollen und wie du Mehrwert lieferst. Denn grundsätzlich wollen Leute nichts kaufen. Das ist erst einmal ein Fakt. Du musst es schaffen, das Interesse für dein Angebot zu wecken.

Webinare und Challenges müssen gut geplant und vorbereitet werden. Was möchtest du wie und wann erreichen? Wie viele Teilnehmer möchtest du haben? Wie soll die Anmeldeseite aussehen? Und funktioniert die Technik? All diese Fragen inkl. der Dinge, die du davor, währenddessen und danach anbietest, sollten bereits einige Zeit vor dem eigentlichen Tag X fertiggestellt sein, damit du dich nach dem Launch gezielt deinen Kundenanfragen widmen kannst.

Bereits vor einem Launch musst du Stück für Stück das Interesse wecken, um dem potenziellen Teilnehmer zu zeigen, dass er das Angebot braucht. Lerne zu launchen, dann lernst du auch zu verkaufen. Und danach kannst du es automatisieren.


In meiner aktuellen Masterclass erfährst du übrigens, wie ich mir als leise Unternehmerin in nur 15 Monaten ein nachhaltig profitables Online-Business aufbaute und wie du das auch schaffen kannst – Schritt für Schritt. Zur Anmeldung geht’s  >>HIER<<  entlang.


 

9. Alles alleine versuchen.

Ein Fehler, den auch ich gemacht habe. Ich habe gedacht, dass ich das alles alleine schaffen kann. Kann ich aber nicht. Und wenn ich das nicht kann, dann kannst du das auch nicht. Wir alle brauchen Unterstützung … Jemanden, der uns zeigt wie es geht, der uns zeigt was möglich ist und der uns pusht.

Das alles kann in Form von Coachings passieren, es können Mastermind-Gruppen sein oder auch Tools – alles Dinge, die ein wichtiges Investment darstellen und wofür du bereit sein solltest, Geld auszugeben. Investiere in Sachen und Menschen, die dir Zeit und Arbeit ersparen, damit du dich gezielt deinen Kunden widmen kannst und nicht den Kopf voller anderer Gedanken haben musst.

An welcher Stelle kannst du jetzt investieren und was ist das Sinnvollste, das dich ein Stück weiterbringt?

 

10. Das Mindset.

Einer der häufigsten Fehler, der mir im Laufe meiner Arbeit begegnet ist. Es geht um die gesamte innere Einstellung, denn die bestimmt den Erfolg deines Business. Denkst du klein oder denkst du groß, hast du ein kleines Mindset oder hast du ein großes Mindset?

Welche Verhaltensweisen sind förderlich, welche eher hinderlich? Denke groß und passe deine Verhaltensweisen an. Zu wenig Pausen, zu wenig Ruhe … das sind alles Dinge, die in dein Mindset mit hineingehören.

Investieren ist auch etwas, was dein Mindset betrifft. Ich zum Beispiel investiere, weil ich weiß, dass ich danach viel mehr rausbekomme, wenn ich es umsetze. Ich bin bereit, für mein Mindset, für mein Business etwas zu tun. Dazu gehört Eigenverantwortung und 100%iges Engagement.

Auch das Thema Gleichgesinnte gehört mit dazu. Kooperationspartner oder Kollegen, die auf einem ähnlichen Level sind, sind Gold wert. Der Austausch zeigt dir, was möglich ist und wo du dein Mindset verbessern kannst. Die gemeinsame Zeit dient dir als Inspiration und zum Tanken von neuer Energie.

Überwinde deine Ängste und zerdenke Dinge nicht bis ins Unendliche. Triff Entscheidungen, probiere aus und mach einfach. Schließlich könnte es ja auch gut werden! Die Komfortzone vergrößert sich von Mal zu Mal und du wirst immer erfolgreicher.

 

11. Unrealistische Erwartungen.

Die meisten haben beim Schritt in die Selbstständigkeit unrealistische Erwartungen. Sie denken, dass das erste Webinar perfekt sein muss, dass sich Erfolge sehr schnell einstellen und dass sich utopische Einkommensziele im ersten Jahr realisieren lassen.

Sie sind nicht bereit von „Null“ anzufangen und nachhaltig zu wachsen. Das frustriert und lässt viele bereits nach kurzer Zeit wieder aufgeben. Anstatt einfach zu schauen, was man falsch macht, wo man liegt und an welchen Stellen man nachjustieren muss. Gegebenenfalls zusammen mit jemandem, der sich auskennt.

 

12. Neues Lernen.

Das ist ein Tipp von Catherina, den sie mir während meines Facebook-Live-Videos in die Kommentare geschrieben hat. Oft fehlt die Bereitschaft Neues dazulernen zu wollen, auch wenn man Aufgaben abgibt und delegiert.

Die Selbständigkeit ist ein Teil des Lebens, in der man nie aufhört zu lernen. Dinge ändern sich, Vorschriften werden überarbeitet, neue Bedingungen gestellt. Wir müssen kontinuierlich dazulernen und uns den Gegebenheiten anpassen. Stillstand ist Rückschritt. Sei offen für neues Wissen.

 

In welchen Punkten findest du dich wieder? Verrate es mir gern in den Kommentaren. 

 

Alles liebe,

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

 

Interview: Julia Lakaemper, Mindset Coach & Mentorin

Ich habe mit der lieben Julia Lakaemper, Mindset Coach & Mentorin gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Julia ist Mitglied im she-preneur insider club. Bevor wir in das Interview einsteigen, wollte ich von ihr wissen, warum sie sich für den she-preneur insider club entschieden hat. Und das hat sie mir geantwortet:

„Als ich vom insider club hörte, hatte ich gerade meine lukrativen Freelance-Jobs losgelassen, um mich voll und ganz meinem Coaching-Business zu widmen. Damals hatte ich noch kein Team und ich wünschte mir vor allem Austausch mit Gleichgesinnten, Unterstützung und Netzwerk-Möglichkeiten. Tanja war mir sofort sympathisch und ich kannte eine der ersten Mitglieder im she-preneur insider club. Das gab mir ein gutes Gefühl, dass ich mich im insider club wohl fühlen würde. Außerdem wollte ich dringend meine strategische Planung verbessern. Ich machte viel zu viel auf einmal und fand es total schwer, Prioritäten zu setzen. Seitdem komme ich in größeren Schritten und in den strategisch wichtigen Bereichen voran – dabei helfen mir auch die monatlichen Planungsworkshops.“

 

Liebe Julia, welche 3 Eigenschaften beschreiben dich als Person am besten?

Julia: Menschen vertrauen mir schnell, erzählen mir von ihren Herausforderungen und zeigen sich verletzlich – und ich höre gern zu. Sehr oft gestehen sie mir dann: „Das habe ich bisher noch niemandem erzählt.“ oder „Du bist die Erste, die das erfährt.“ Das hat schon zu vielen interessanten Begegnungen geführt und hilft mir als Coach natürlich auch sehr, dass sich meine Coachees bei mir wohlfühlen und sich mir gern anvertrauen. Mir wird oft gesagt, dass ich eine angenehme Ruhe ausstrahle und ein optimistischer und positiver Mensch bin.

Früher hätte ich mich nie als mutig bezeichnet. Seit ich meinen bequemen Vollzeitjob gekündigt hab, um ins Ungewisse zu springen und mehrere Jahre mit dem Rucksack um die Welt zu reisen, werde ich immer mutiger. Auch die Gründung und mein Weg zur Unternehmerin lassen mich immer mutiger werden, ich kann mit Herausforderungen besser umgehen und merke, wie sich meine Widerstandsfähigkeit verbessert hat.

Ich bin sehr wissbegierig und neugierig, lese viele Bücher und höre unheimlich gern Podcasts und Hörbücher über das Unternehmertum, Mindset, Geld, Neurowissenschaften und Psychologie. Davon kann ich einfach nicht genug bekommen.

 

Stelle uns dein Business vor.

Julia: Als Mindset Coach & Mentorin unterstütze ich meine selbständigen Kunden dabei, innerlich erfüllt und finanziell erfolgreich zu leben und zu arbeiten.

Gerade in der Gründungsphase und den Entwicklungsstufen der Selbständigkeit stoßen viele erstmals mit ihrem Money Mindset an ihre Grenzen: Sie erleben Existenzängste, verkaufen sich unter Wert, die Kunden bleiben aus oder die Finanzen sind ein einziges Chaos. Im Coaching definieren wir gemeinsam ihre Vision, Mission und klare Ziele.

Diese Klarheit setzt Energie frei, um Raum für die jeweilige Mindset-Transformation zu schaffen: Mental, emotional und auch ganz praktisch: Meine Coachees entwickeln in diesem Veränderungsprozess eine neue, unterstützende Beziehung mit Geld, bringen Ordnung in ihre Finanzen, verbessern ihre Selbstfürsorge und ziehen mehr Wunschkunden an.

Meine Coachings gebe ich überwiegend online 1:1 und kombiniere sie gern mit intensiven Workshops, online oder offline. Außerdem gebe ich ein 3-monatiges Money Mindset Gruppencoaching, das ich liebe und hab einen 4-wöchigen Online-Kurs „Ein Leben nach deinen eigenen Regeln“ im Programm.

Ich reise sehr gern, mir ist es wichtig, mein Business dorthin mitnehmen zu können, wo ich mich aufhalten möchte. Vor allem im Berliner Winter, wenn es hier zu lange zu kalt und zu dunkel ist.

 

Was bedeutet Erfolg für dich?

Julia: Es ist meine Mission, Frauen durch ein unterstützendes Money Mindset mit ihrem Herzensbusiness in die finanzielle Unabhängigkeit zu bringen. Je mehr Coachees ich erreiche, die durch meine Unterstützung zufriedener leben und in ihrer Selbständigkeit finanziell erfolgreicher sind, desto erfolgreicher fühle ich mich.

Ich bin ein freiheitsliebender Mensch, daher bedeutet Erfolg für mich auch, mir mein Leben so gestalten zu können, wie ich es möchte. Auch wenn ich mich so viel mit Money Mindset und Geld beschäftige, ist Wohlstand für mich ein angenehmer Nebeneffekt von Erfolg. Mir ist es wichtig, dass ich entscheiden kann, wann, wo und mit wem ich zusammenarbeite und dabei ein Leben lebe, das mir Spaß macht und zu mir passt.

Das bedeutet auch, dass ich mir meine Zeit frei einteile, meinen Mittagsschlaf mache, zum Sport und zur Massage gehe und nicht den ganzen Tag von morgens bis abends schuften muss, um fünfstellige Monatsumsätze zu generieren.

 

Wie kam es dazu, dass du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast?

Julia: Auf meiner dreijährigen Weltreise habe ich viel darüber nachgedacht, was ich nach meiner Rückkehr beruflich machen will und entschieden, nebenberuflich eine Coaching-Ausbildung zu durchlaufen. Danach war sehr schnell klar: Damit mache ich mich selbständig. Ich habe gar keine andere Möglichkeit mehr gesehen. Das hätte ich mir vor 10 Jahren nie träumen lassen!

 

Nenne 3 Dinge, die du als Selbstständige vermisst (und was du dagegen tust).

Julia: In der ersten Zeit war es auf jeden Fall Urlaub. Ich musste mich regelrecht dazu zwingen, mir genug Auszeiten und Urlaub zu gönnen. Inzwischen plane ich meine Auszeiten als erstes, wenn ich meine Jahresplanung durchgehe und liebe Workations, in denen ich Arbeit, Tapetenwechsel, Netzwerken und Reisen verbinde.

Lange hab ich auch Austausch und persönliche Treffen vermisst, ich fühlte mich wie eine einsame Einzelkämpferin hinter dem Bildschirm. Ich musste raus, unter Gleichgesinnte, die mich und meine Situation verstehen konnten. Dafür ist der she-preneur insider club super.

Eine Weile hab ich auch die vermeintliche Sicherheit einer Festanstellung vermisst, da steckte ich noch in meinem Arbeitnehmer-Mindset. Seitdem ich mit einer klaren Mission und dem Wissen aufwache, dass ich in der Gegenwart aktiv und strategisch gestalte, wie meine Zukunft aussehen wird, fehlt mir überhaupt nichts mehr.

Ich brauchte allerdings erst einige Erfolgsmomente und das richtige Umfeld, um das wirklich zu begreifen und zu vertrauen, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

 

Wie wichtig ist für dich das Thema „Netzwerken“? Und welche Vorteile siehst du im „Netzwerken unter Frauen“?

Julia: Netzwerken ist für mich extrem wichtig, ich sehe darin nur Vorteile! Es ist wunderbar, im insider club zu fast jeder Frage eine Expertin zu finden. Das ist Gold wert und spart viel Zeit. Außerdem genieße ich den unkomplizierten, herzlichen und konkurrenzfreien Austausch mit wunderbareren Frauen, die an ganz unterschiedlichen Punkten ihrer Selbständigkeit stehen.

Ich gebe mein Wissen sehr gern weiter und frage auch gern nach Unterstützung. Ohne die Mastermind könnte ich mir überhaupt nicht mehr vorstellen zu arbeiten. Ich schätze diese inspirierenden Frauen, die mich einerseits herausfordern, mir Mut machen und mich feiern und andererseits Verständnis mitbringen, für Klarheit und neue Hoffnung sorgen, wenn die Pläne mal nicht aufgegangen sind. Es hat viel zu lange gedauert, bis ich mir diese Unterstützung gegönnt und erkannt habe, wie viel Kraft es hat, miteinander zu wachsen.

 

Was möchtest du anderen Gründerinnen/selbstständigen Frauen ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf dem Weg geben?

Julia: Mach nicht alles allein! Vergleiche dich nicht mit anderen, bleib du selbst. Suche dir so schnell wie möglich Unterstützung, triff dich mit anderen Selbständigen und Unternehmerinnen, lass dich inspirieren und geh dennoch deinen eigenen Weg. Arbeite kontinuierlich an deinem Mindset und gib nicht auf – bleib dran, bleib dran, bleib dran. Immer dann, wenn du denkst, dass alles so richtig Scheiße ist und es nicht mehr weitergeht, steckst du gerade in einem wichtigen Veränderungsprozess, der dich dahin führt, wo du hinwillst. Schau genau hin und lerne daraus – dann wirkt diese Erfahrung wie ein Trampolin, das dich erst kurz nach unten und dann weit nach oben befördert!

 

Zu guter Letzt: Verrate uns dein Lieblingszitat und seine Bedeutung für dich.

Julia: „Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.” – Buddha

Ein unterstützendes Mindset ist heute ein Modewort. Das Prinzip, dass wir mit unseren Gedanken unsere Realität schaffen, ist über 2.500 Jahre alt und inzwischen neurowissenschaftlich belegt.

Für mich hat dieses Wissen ganz viel Erleichterung geschaffen und mir Sinn gegeben: Ich kann mir mithilfe meiner Gedanken die Realität erschaffen, in der ich innerlich erfüllt und finanziell erfolgreich lebe und arbeite. Diese Botschaft und wie es möglich ist, will ich an so viele Menschen wie möglich weitergeben.
 

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Julia. Ich bin sehr gespannt, wie sich dein Business weiterentwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

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Bild © Studio Afraz

 

4 Gründe, warum du dich mit Gleichgesinnten verbinden solltest.

Gemeinsam statt einsam. Schon Xavier Naidoo singt in seinem Lied: „Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen.“

Es gibt in der Selbstständigkeit Bereiche und Aufgaben, da kommt man alleine nicht weiter. Man stockt in seinem Arbeitsfluss, weil in dem Moment entweder das KnowHow fehlt oder die Gedanken sich im Kreis drehen. Spätestens genau dann bräuchte man jemanden, mit dem man sich austauschen kann – und sei es nur auf einen Kaffee beim Lieblingsbäcker um’s Eck.

Ich habe mir ein paar Gedanken zu den 4 wichtigsten Gründen gemacht, warum du dich mit Gleichgesinnten verbinden solltest. Als ein Denkanstoss für dich, falls du noch immer überzeugt als Einzelkämpferin unterwegs bist oder einen kleinen Schubs in die richtige Richtung benötigst.

 

1. Für mehr Inspiration.

Inspiration – ein für mich sehr wichtiger Punkt im Arbeitsalltag. Ohne Inspiration würde ich immer auf der gleichen Stelle treten, selten Neues lernen oder den Mut haben, andere Dinge auszuprobieren.

Menschen, die ähnliche Ziele verfolgen und Menschen, die schon erreicht haben, was ich erreichen will, sind dabei meine größte Inspirationsquelle. Der gemeinsame Austausch verschafft mir eine neue Qualität in meiner Arbeit und lässt meine Gedanken in viele andere Richtungen schweifen – die Möglichkeiten scheinen auf einmal schier grenzenlos.

Plötzlich sieht man, was alles gehen kann, wo man vorher nur dachte, dass man bereits alles versucht hat. Zielführende und inspirierende Gespräche bewirken Wunder und das auf beiden Seiten.

 

2. Um dein Netzwerk zu erweitern.

Netzwerke richtig, netzwerke sorgsam, netzwerke mit Leidenschaft! Gute Kontakte öffnen dir Türen, sie helfen und inspirieren. Triff dich mit Menschen, die dir und deiner Gedankenwelt ähnlich sind und suche nach Gleichgesinnten zum gemeinsamen Arbeiten und philosophieren.

Das oft genannte Vitamin B ist einer der Hauptgründe für ein gut gestricktes Netzwerk. Gepflegte Kontakte bringen Kunden, vor allem, wenn du dabei auf Klasse statt Masse setzt. Auf den Punkt gebracht meine ich damit: Netzwerken unter Gleichgesinnten, das ist ein wichtiges und nicht zu unterschätzendes Thema – es ist fast schon das Fundament deiner Selbstständigkeit.

Wenn du deine perfekte Netzwerkpartnerin beschreiben müsstest, was wären deine Anforderungen an sie? Wäre sie ein Spiegelbild deiner selbst? Oder das genaue Gegenteil davon?

 

3. Für deine persönliche Weiterentwicklung.

Fortschritt ohne eine persönliche Weiterentwicklung ist nicht möglich. Und eine persönliche Weiterentwicklung ohne den Austausch mit Gleichgesinnten ist fade, langweilig und auch nicht zielführend. Ohne die Gespräche in meinem Netzwerk, ohne meine Mastermind-Gruppe, wäre ich nicht dort, wo ich heute bin. Ich konnte lernen, mich weiterentwickeln, Meinungen einholen und Fehler vermeiden.

Du kannst nicht in jedem Bereich Deiner Selbstständigkeit sofort alles wissen. Aber durch dein Netzwerk kommst du an Infos und Tipps, die dich weiterbringen, ohne das du viel Geld investieren musst. Vielleicht brauchst du Hilfe beim Gründungszuschuss und in deinem Netzwerk befindet sich jemand, der den gerade beantragt hat. Oder du steckst in einer Sackgasse, kommst mit deinem Projekt nicht mehr weiter und brauchst eigentlich nur ein bisschen Input von außen.

Was als Einzelkämpferin Zeit und Geld kostet, kostet dich in deinem Netzwerk nur eine kurze Nachricht online, einen Cappuccino offline und deine Hilfe dann, wenn auch jemand diese benötigt.

 

4. Um Kooperationen einzugehen.

Kooperationen sind wichtig, um deine Reichweite zu steigern. Wenn du die richtigen Menschen in deinem Netzwerk hast, dann könnte daraus auch eine spannende Zusammenarbeit entstehen. Sieh andere Unternehmerinnen in deiner Nische als Partnerinnen an und nicht als Wettbewerber. durch diese Sichtweise werden Kooperationen zustande kommen, die dir nicht nur für den Moment helfen, sondern dir in der Zukunft jede Menge Türen öffnen.

Ich habe mir überlegt, was eine mögliche Zusammenarbeit für dich mit der richtigen Netzwerkpartnerin sein könnte: Wie wäre es mit einem Webinar, bei dem ihr euer Fachwissen gegenseitig ergänzt? Oder ein gemeinsames Retreat, das euch mit euren Kundinnen in einem schönen Umfeld arbeiten lässt? Live-Events und Workshops ergänzen die Liste für Kooperationen im Offline-Bereich, Affiliates und Gastartikel im Online-Bereich. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Warum du dich mit Gleichgesinnten verbinden solltest

Ich habe via Facebook und Instagram bereits nach den Meinungen meiner Followerinnen gefragt und möchte dir ihre Antworten nicht vorenthalten:

• „Um gemeinsam die Menschen zu stärken und um andere weiter zu empfehlen.“ – Maria via Instagram

• „Gleichgesinnte geben oft ein anderes Feedback als das persönliche Umfeld, das vielleicht nicht selbständig ist und andere Sichtweisen, Sicherheitsbedürfnisse oder Sorgen hat … Ich hatte allerdings immer Glück, dass ich von all meinen Lieben unterstützt wurde.“ – Maja via Instagram

• „Weil du der Durchschnitt der fünf Menschen bist, mit denen du die meiste Zeit verbringst.“ – Ulli via Facebook

• „Um sich getragen zu fühlen. Für eine Prise Wohlfühlfaktor.“ – Katharina via Instagram

• „Um mit Menschen reden zu können, die genauso denken wie du.“ – Veronika via Facebook

• „Um auf dem Laufenden zu bleiben.“ – Carina via Instagram

• „Ein fünfter Grund ist noch: Um die Motivation aufrecht zu erhalten dranzubleiben.“ – Karin via Instagram

• „Es können auch Synergieeffekte entstehen – für alle. Außerdem arbeitet man im gleichen Energiefeld und macht es stärker, so dass alle in Flow kommen!“ – Vlada via Instagram

• „Echte Kritik braucht Augenhöhe!“ – Susanne via Facebook

• „Den Blickwinkel auf 360 Grad erweitern. Nicht nur für die eigene Meinung, sondern als wichtiges Feedback.“ – Jule via Instagram

 

Fallen dir ganz spontan noch mehr Gründe ein? Verrate mir doch weitere Punkte in den Kommentaren und wir können die Liste gemeinsam ergänzen.

 

Alles liebe,

Deine Tanja

 

PS: Du willst mehr über die Person hinter she-preneur erfahren? Dann schau hier vorbei.

PPS: Vernetzte dich mit mir und anderen Gründerinnen und selbstständigen Frauen in unserer geschlossenen she-preneur Community auf Facebook.

 

Interview: Katja Raschke von HR konkret Katja Raschke, Personalmanagement & Coaching

Ich habe mit der lieben Katja von HR konkret Katja Raschke, Personalmanagement & Coaching gesprochen und freue mich, dass sie uns ein paar Einblicke in ihr Business gegeben hat. Katja ist Mitglied im she-preneur insider clubBevor wir in das Interview einsteigen, wollte ich von ihr wissen, warum sie sich für den she-preneur insider club entschieden hat. Und das hat sie mir geantwortet:

„In meinen ersten 10 Jahren als selbständige Personalmanagerin und Business Coach war ich stärker im „Offline- und Präsenzgeschäft“ tätig. Ich möchte nun die Chancen des „Onlinegeschäftes“ nutzen und meine Kunden so schneller, effektiver und ortsunabhängig unterstützen zu können.

Genau hier bietet der she-preneur insider club geballtes Wissen und gegenseitige Unterstützung in toller Atmosphäre.“

 

Liebe Katja, welche 3 Eigenschaften beschreiben dich als Person am besten?

Katja: Ich bin eine Verbindung zwischen Struktur, fachlicher Kompetenz und kreativer Begleiterin. Ich arbeite sehr ziel- und lösungsorientiert für meine Kunden und bin aufmerksame Unterstützerin und kritisch Hinterfragende. Gleichzeitig liebe ich es, kreative Ansätze zu nutzen – für mehr Freude an der Sache, mehr Individualität, Änderungen von Perspektiven und mal etwas Ungewohntes zu tun, zum Beispiel indem ich im Coaching mit jemandem male oder ich selbst einen Tandem-Gleitschirmsprung mache.

 

Stelle uns dein Business vor.

Katja: Mein Business als Personalexpertin und Business Coach hat zwei Komponenten:

Der erste Part ist das Personalmanagement für kleinere Unternehmen, ab 2 bis ca. 50 Mitarbeiter, die Interesse daran haben mit ihren Mitarbeitern erfolgreich zu sein.

Ich übernehme oder berate dann bei klassischen Personalaufgaben, die eine Unternehmerin nicht selbst oder allein erledigen kann. Manchmal kann sie es fachlich nicht, weil das nicht ihre Kernkompetenz ist. Manchmal hat sie keine Zeit dazu. An Einzelaufgaben kann das vom Erstellen einer Stellenanzeige über das Anpassen eines Arbeitsvertrages bis zum Arbeitszeugnis viele verschiedene Aufgaben beinhalten. Generell biete ich hier entweder eine Übernahme der Aufgabe oder aber eine „Hilfe zur Selbsthilfe“ an, so dass die Unternehmerin in Zukunft in der Lage ist, das selbst zu erledigen.

Dann gibt es Projekte, die ich begleite, wie zum Beispiel die Erarbeitung einer Personalstrategie mit Planung und Umsetzung von Meilensteinen. Hier kann es ein klarer Wettbewerbsvorteil sein, wenn ein kleines, wachsendes Unternehmen gleich von Beginn seine Personalstrategie und seine Personalwerkzeuge aufbaut, so dass das in Schritten mitwachsen kann und auch angepasst wird. Wen möchte ich im Unternehmen haben und in welcher Form? Wen muss oder kann ich entwickeln? Welche Beschäftigungsformen biete ich an (Freelancer, Mini-Jobber, Studenten, Teilzeit, Vollzeit, etc.)?

Es kann auch die Definition der Arbeitgebermarke („Employer Branding“) sein. Wer will ich also als Arbeitgeber sein und was biete ich an? Es gibt Projekte, da begleite ich bei einem Personalauswahlprozess, Projekte zur Mitarbeiterbindung oder zur Einführung von kontinuierlichen Mitarbeitergesprächen inklusive Schulung der Vorgesetzten.

Darüber hinaus bin ich Sparringspartnerin für die Unternehmerinnen zu den Themen Personal und Führung, aber auch für die eigene Rolle als Chefin, den Umgang mit den eigenen Ressourcen, Vorbereitung von oder Begleitung in kritischen Situationen oder Gesprächen sowie für die persönliche Entwicklung der Unternehmerin. Da gibt es zum Beispiel monatlich/quartalsweise einen Jour Fix mit einer Beratung und/oder einem Coaching. Je nachdem, was gerade für die Unternehmerin aktuell ist.

Hierbei ist vieles sowohl online wie offline möglich.

Der zweite Part beinhaltet das Business Coaching für Menschen vor oder in einer beruflichen Veränderung. Hier geht es im Wesentlichen um die Definition des eigenen beruflichen Ziels (neuer Job, Neuorientierung, zum ersten Mal Chefin), die eigenen Stärken und Ressourcen und den Weg zur Zielerreichung.

Die Menschen erhalten zusätzlich mein geballtes Knowhow als Personalexpertin, d.h. zum Beispiel Unterstützung bei der Erstellung der Bewerbung bis zur Simulation eines Bewerbungsgespräches sogar bis zur Begleitung in der ersten Zeit in der neuen Rolle.

Ich biete Kurzcoachings an, denn manchmal braucht es gar nicht lang, bis der Knoten platzt und der Coachee weitergehen kann. Darüber hinaus gibt es Coaching-Pakete und zusätzlich einen VIP-Tag. Der ist dann ganz exklusiv, für eine ganz intensive Bearbeitung und zügige Lösung. Immer mit einer Vor- und Nachbereitung – zur Sicherstellung des Erfolgs.

Dabei habe ich zwei Spezialangebote: zum einen ist es offline möglich, ein Coaching als „Ge(h)spräch“ in der Natur durchzuführen, denn in der Bewegung und der Natur ergeben sich häufig ganz andere oder neue Perspektiven.

Zum anderen haben die Coachees die Möglichkeit mit mir Bilder sprechen zu lassen oder zu malen. Da steht dann nicht der künstlerische Aspekt im Vordergrund (obwohl da auch schon tolle Sachen entstanden sind), sondern auch hier kommt es durch die Beschäftigung mit Bildern oder das eigene, aktive Zeichnen und Malen zu überraschenden Ergebnissen.

 

Was bedeutet Erfolg für dich?

Katja: Ganz klassisch und konkret, wenn ich meine Ziele oder meine Kunden ihre Ziele erreicht haben.

 

Wie kam es dazu, dass du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast?

Katja: Ich hatte bereits in meiner angestellten Funktion im Personalbereich eines Konzerns immer mal wieder überlegt, dass ich die Personaltätigkeit gern für kleinere Unternehmen anbieten möchte. Die können sich oft keine angestellte Personalerin leisten und ich kann ihnen dann  zum Erfolg verhelfen, mit den Pflichtaufgaben, aber vor allem auch mit der „Kür“.  Zudem war ich im alten Unternehmen schon sog. „Change Agent“ und kontinuierliche Begleiterin der Fachbereiche und Vorgesetzten. In der ersten Zeit der Selbständigkeit habe ich dann zusätzlich meine Weiterbildung zum „Systemischen Business Coach“ absolviert.

Die selbständige Tätigkeit war außerdem eine hervorragende Gelegenheit, mein „eigenes Ding“ zu machen und Familie und Beruf zu verbinden.

 

Nenne 3 Dinge, die du als Selbstständige vermisst (und was du dagegen tust).

Katja: In den ersten Jahren habe ich vor allem das Miteinander vermisst, den Austausch unter Kollegen, das gemeinsame Entwickeln von Ideen und gegenseitige „Befruchten“. Manchmal, wenn die Priorität für mich in der Familie lag, auch ein fester Rhythmus. Andererseits war und ist das aber auch ein großer Vorteil.

Nach und nach habe ich meine eigene Struktur gefunden und die ersten Kontakte außerhalb und neben Kunden gefunden und wie ich an Informationen oder neue Ideen gelange (Gespräche, Kontakte, Bücher, Online-Medien, etc). Denn häufig sind die Themen, die mich bei der Weiterentwicklung meines Business interessierten im privaten Umfeld nicht relevant oder von Interesse.

 

Wie wichtig ist für dich das Thema „Netzwerken“? Und welche Vorteile siehst du im „Netzwerken unter Frauen“?

Katja: Ich halte Netzwerke für enorm wichtig. Ich musste allerdings auch ein bisschen ausprobieren, was für mich passt. Welche Personengruppen für mich richtig sind und wie so die Stimmung dort war. Ich bin da auch etwas wählerischer geworden. So bin ich mittlerweile in einem kleinen, lokalen Unternehmerinnennetzwerk aktiv und aktuell online im she-preneur insider club. Den Austausch unter Frauen empfinde ich nochmal intensiver als in gemischten Gruppen. Ich finde da eher Mitspielerinnen, die zu mir passen. Die Sprache ist anders und ich erlebe eine andere Art von Unterstützung und Solidarität.

 

Was möchtest du anderen Gründerinnen/selbstständigen Frauen ans Herz legen und aus deinen bisherigen Erfahrungen mit auf dem Weg geben?

Katja: Geht raus – raus aus dem Schneckenhaus, sucht euch UnterstützerInnen, Gleichgesinnte, achtet auf das, was euch guttut und spinnt auch mal!

 

Zu guter Letzt: Verrate uns dein Lieblingszitat und seine Bedeutung für dich.

Katja: „Um klar zu sehen reicht oft ein Wechsel der Blickrichtung.“ – Antoine de Saint-Exupéry

Ich verbinde damit eine Haltung. Sowohl für mich, als auch bei meinen Kunden und Coachees, ist es oft hilfreich mal einen anderen Standpunkt einzunehmen, den Blickwinkel auf ein Problem und sich selbst zu verändern und oft ist man dann ruck-zuck bei einer Lösung und kann weitergehen.

 

Vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in dein Business, liebe Katja. Ich bin sehr gespannt, wie sich dein Business entwickelt und wünsche dir viel Erfolg!

Wie war es bei dir? Aus welchem Grund hast du dich selbstständig gemacht? Oder bist du noch am überlegen, wie du es am besten anstellst? Hinterlass einen Kommentar und motiviere damit andere. 

Liebe Grüße

Deine Tanja

 

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Bild © Nathalie Löbel – lentille fotografie

Mein Jahresrückblick und ein Ausblick auf 2019!

Die letzten Wochen und die ersten Wochen in einem Jahr eignen sich immer hervorragend, um die Vergangenheit Revue passieren zu lassen und die Zukunft zu gestalten. Dabei ergibt sich oftmals das Eine aus dem Anderen. Kein Vorausblick ohne Rückblick, lernt man doch aus dem bereits Geschehenen.

 

Mein 2018.

Zweitausendachzehn! Wahnsinn. Ein krasses Jahr, mit jeder Menge Ups and Downs. Holprig gestartet, entwickelte es sich im Laufe der Monate zu meinem bisher erfolgreichsten Jahr, obwohl ich mir zu Beginn eigentlich nicht so viel vorgenommen hatte. Ich habe an einem Coaching-Programm teilgenommen, da ich gemerkt habe, dass ich alleine nicht mehr weiter wachsen kann und Inspirationen und einen Blick von außen brauchte. Dadurch und durch die Zusammenarbeit mit meinen wunderbaren Kundinnen konnte ich das Angebot erweitern und mein Produktportfolio vervollständigen.

Im letzten Jahr habe ich die Dinge aus 2016 (als ich mit she preneur startete) und 2017 perfektioniert. Mein Mitgliederbereich ist auf 200 fantastische Frauen angewachsen und ich habe mir ein 5-köpfiges Team aufgebaut. Vor 2,5 Jahren hätte ich mir das nie erträumt. 2018 habe ich endlich richtig verstanden, wer meine Kundinnen sind, was sie wollen und wie ich sie in ihrem Vorhaben unterstützen kann. Daraus habe ich gelernt und möchte dir das als Tipp mit auf den Weg geben: Die Dinge funktionieren nicht immer von Anfang an. Lerne, passe dein Angebot an und schaue auch mal zurück.

Mein wohl größtes Projekt und mein persönliches Highlight der vergangenen Monate war die she preneur summit – ein online live Expertinnen-Event für Gründerinnen und selbstständige Frauen. Es war anstrengend, es hat mich viele Nerven gekostet und es war einfach wunderbar. Fast 4.000 (!) Teilnehmerinnen, 40 Workshops und 4 Keynotes, verteilt auf 4 Wochen. Dafür musste ich große Investitionen tätigen, da ich gemerkt habe, dass ich es so, wie ich es mir vorgestellt habe, alleine nicht mehr schaffte. Ich habe in den Wochen davor zwar gezittert und mich sicherlich auch etwas übernommen, aber schlussendlich kann ich als Fazit sagen, dass es eine lehrreiche und wahnsinnig erfolgreiche Summit war.

Mit viele tollen Expertinnen und Experten konnte ich in den letzten 12 Monaten zusammenarbeiten. Ich konnte von ihnen lernen, mir Hilfe holen … Was nicht nur mich, sondern schlussendlich auch meine Kundinnen weitergebracht hat. Einen großen Schritt heraus aus meiner Komfortzone bedeuteten zwei Events, bei denen ich auf der Bühne stand (bzw. saß). Eine echte Bühne, mit echten Menschen! Ein riesiger Sprung aus der virtuellen in die reale Welt, bei dem ich wieder viel über mich selbst gelernt habe.

Der Launch meiner neuen Webseite und die Überarbeitung des Mitgliederbereichs war eigentlich für 2018 nicht geplant. Da ich aber über die Monate verteilt eine Klarheit bekommen habe, wohin ich mit she preneur möchte und welche Angebote mein Portfolio umfassen soll, war das ein notwendiger Schritt. Dann habe ich noch drei Reisen in die USA unternommen, als Retreats im Zuge eines Coaching-Programms, als Belohnung für mich selbst. Für die viele Arbeit, für mein Mindset und meinen Fokus. Da ich gemerkt habe, dass ich selbst ein bisschen zu kurz gekommen bin und das gerne in den kommenden Wochen ändern möchte und muss.

 

Wie ich das alles geschafft habe.

Ich habe meine Ziele für 2018 erreicht und sogar übertroffen. Was dabei mein Erfolgsgeheimnis ist? Es ist eigentlich ganz einfach: Ziele setzen, Ziele konsequent verfolgen und Maßnahmen zur Zielerreichung umsetzen. Außerdem solltest du nach Unterstützung suchen, wenn du alleine nicht weiterkommst. Denn du kannst nicht Expertin in allen Bereichen sein. Konzentriere dich stattdessen auf das, was du wirklich gut kannst und dein Business voranbringt und überlasse den Rest den Fachleuten auf dem Gebiet.

Ich habe mich verbessert und Dinge auf dem Weg zur Perfektion auch mehrmals gemacht, bis ich für mich rundum zufrieden war. Auf Feedback bin ich eingegangen und habe versucht, es so gut es ging umzusetzen. Wenn wir immer nur das machen, von dem wir wissen, dass es funktioniert, dann können wir nicht wachsen. Und wir können nur dann wachsen, wenn wir Neues ausprobieren und daraus lernen. Mit System, Regelmäßigkeit und Konsequenz solltest du vor allem zu Beginn deinen Business-Alltag gestalten und durchhalten.

Seit dem Start mit she-preneur im Sommer 2016 bin ich so vorgegangen. Und es funktioniert!

 

Was 2019 ansteht.

Das neue Jahr ist bereits ein paar Tage alt und ich kann dir schon verraten, dass es super aufregend werden wird. Meine Gruppenprogramme sind gestartet und ich werde in den kommenden Monaten verstärkt „Live“ arbeiten. Was das bedeutet? Von online geht es zu offline, von virtuell zu real. Meine Kundinnen haben angemerkt, dass sie die anderen Teilnehmerinnen gerne offline kennenlernen und auch mit mir von Angesicht zu Angesicht zusammenarbeiten wollen. Für mehr Energie, eine bessere Kommunikation und das Aufbauen neuer Beziehungen. Schon im letzten Jahr war ich für den she preneur insiderclub mehrmals in Deutschland unterwegs, um Treffen zu organisieren oder an ihnen teilzunehmen. Daher beinhalten meine letztens gestarteten Gruppenprogramme auch ein Live-Event, einen zweitägigen Retreat in Berlin, wo wir gemeinsam an den jeweiligen Projekten arbeiten.

Zusammen mit einer Freundin werde ich außerdem Ende März einen Business Retreat in der Nähe von Barcelona anbieten. Wir haben für eine Woche ein wunderschönes Haus gemietet und arbeiten mit den Teilnehmerinnen intensiv an ihrem Business, Essen gesund und lecker (spanische Köstlichkeiten, gepaart mit dem örtlichen Lebensgefühl), wir machen Yoga und meditieren, gehen wandern und genießen die Ruhe. Der Retreat beinhaltet auch 20 Stunden Business- und Mindset-Coaching mit dem Ziel eine klare Vision und Strategie für das eigene Business zu entwickeln.

Im Juni findet dann eine Workation statt. Eine Workation verbindet Arbeit mit Urlaub und ich plane mit einer Freundin anregendes Coworking in inspirierenden Umfeld. Mehr Infos dazu folgen in Kürze.

Natürlich wird es auch wieder eine she-preneur summit geben, die entweder im September oder Oktober stattfinden soll. Auch hier möchte ich einen Live-Tag einplanen, an dem man die Speakerinnen und mich persönlich treffen kann. Eventuell wird es auch Offline-Workshops geben, um gemeinsam an einem bestimmten Thema zu arbeiten. Ich halte dich auf dem Laufenden.

Ansonsten plane ich weiterhin im Hintergrund. Ich möchte dir mehr spannenden Content liefern und überlege dafür noch das richtige Format. Wenn du eine Tipp oder Wunsch hast, dann verrate ihn mir gern in den Kommentaren.

Ich freue mich schon wahnsinnig auf ein aufregendes und erfüllendes neues Jahr, mit jeder Menge einzigartiger Momente.

 

Alles liebe,

Deine Tanja


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